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terz DAS GÖNNERMAGAZIN DER TERZSTIFTUNG

Zukunft gestalten heisst eigene Ziele verfolgen

Nr. 6 | Dezember 2010


Editorial | 1

Liebe Leserinnen, liebe Leser Jahreswechsel – Zeit der Wünsche, Vorsätze und Ziele, ein motivierendes Gefühl eines Neubeginns. terz hat zwei Kernziele In den vergangenen zwei Jahren haben wir viel gelernt durch Beobachtungen, Befragungen, Tests und viele Gespräche. Das hat uns zur Erkenntnis geführt, dass eine Interessenvertretung der reiferen Generation praktisch nicht existiert. Besteht dafür in der Schweiz ein Bedarf? Interessenvertreter Die reifere Generation wird weder von der Wirtschaft noch von der Politik ernst genommen. Dies, obwohl alle vom Generationenwandel und der stark zunehmenden Bedeutung der Zielgruppe «Silber» sprechen. In der Wirtschaft werden ältere Mitarbeitende mit wenigen Ausnahmen nur noch «geduldet». In ihre Fort- und Weiterbildung wird nichts mehr investiert. Die Erfahrungskompetenz, Loyalität, die über Jahre aufgebauten Beziehungen zu Kunden und Lieferanten zählen nichts. In der Entwicklung neuer Produkte und im Marketing ist die kaufkraftstärkste Zielgruppe kein Thema. Selbstbestimmung und Eigenverantwortung Diese Begriffe stehen praktisch in allen Parteiprogrammen. Doch die Praxis zeigt ein völlig anderes Bild. So musste eine selbständige, geistig völlig klare Bürgerin, mit Jahrgang 1930, die weder einen Beistand noch einen Vormund hat, vor dem Verkauf ihrer Liegenschaft dem Grundbuchamt ein ärztliches Zeugnis vorlegen, welches attestiert, dass sie handlungsfähig ist und überblickt, was sie tut – und das in der Schweiz! Der bundesrätliche Antrag an das Parlament

mit dem befristeten Führerausweis bis 50, mit der willkürlichen Festlegung einer unsinnigen Altersgrenze, ist eine weitere Diskriminierung. Der Antrag verletzt auch den Grundsatz der Gleichbehandlung. Auch die herablassende Art, wie gegenüber 70-jährigen Motorfahrzeuglenkerinnen und -lenkern vorgegangen wird, ist inakzeptabel. Das heutige defizitäre Altersbild der Politiker bedarf dringend einer Revision. Diese wenigen Beispiele zeigen, dass es Handlungsbedarf gibt. Denn Achtung, Respekt und Wertschätzung gegenüber reiferen Jahrgängen ist weder bei der Wirtschaft noch bei der Politik erkennbar. Doch eine Zuversicht besteht: Die reifere Generation wird künftig Wahlen und Abstimmungen entscheiden sowie über Produkte und Dienstleistungen. Wir vertreten die Interessen unserer Gönner/-innen. Je grösser die Gemeinschaft, desto wirkungsvoller die Interessenvertretung. Deshalb hoffen wir zuversichtlich, dass überzeugte Mitglieder unserer Gönnergemeinschaft auch neue Gönner/innen werben. Mehr Komfort mit Generaldienstleister Die einfache Form, wie Gönner/-innen über Telefon 0800 123 333 oder Internet (www.terzstiftung.ch) zu kompetenten Auskünften und kostenlosen Erstberatungen kommen, wird sehr geschätzt. Das Partnernetzwerk wird gezielt ausgebaut und damit auch die Mehrwerte für die Mitglieder. Das terzMagazin nur noch an Mitglieder Wie geplant wird das terzMagazin ab Februar 2011 nur noch den Mitgliedern zugestellt. Wir würden uns sehr freuen, wenn sich viele, die uns über längere Zeit interessiert begleitet haben, entschliessen, der Gönner-

gemeinschaft beizutreten, um damit auch unsere Ziele aktiv zu unterstützen. Den Anmeldetalon finden Sie auf der rechts neben Seite 40 liegenden Umschlagseite. Wir danken herzlich für Ihr Vertrauen und wünschen Ihnen fröhliche Festtage sowie ein glückliches und gesundes neues Jahr. Herzliche Grüsse

Ihr René Künzli Präsident der terzStiftung


LEBENSRAUM

TerraSuisse, das Label für eine nachhaltige Schweizer Landwirtschaft, garantiert seltenen Tieren wie dem Laubfrosch ein Zuhause und fördert damit die Biodiversität. Mehr Infos auf www.migros.ch/terrasuisse


Inhaltsverzeichnis | 3

Inhalt 4 5 6|7 8 9 10 11 12 | 13 14 15 16 17 18 19 20 | 21 22 23 24 25 26 27 28| 29 30 31 32 | 33 34 35 36 | 37 39 40

Das Wünschen Abwechslung und Wiederholung Regionalbanken im Test Erfahrungsberichte von terzScouts Spendenaufruf der terzStiftung Mit terzScouts die Zukunft gestalten Emil Steinberger über Ziele Die terzPetition zum Führerausweis Beim Hausverkauf diskriminiert? Interview mit dem Autor und Gönner Antonio Pasini terzWunsch mit RadioChico Ziele einer Jugendlichen terzMagazin 2011 terzFreunde werben Freunde Die Leistungen für Gönner unter dem terzDach Wie terz im Alltag hilft Partner-Netzwerk Knigge für Jugendliche Vorbereitung auf die Pensionierung Rückblick auf die Messe «Generation Gold» «Blib fit» in Basel terzAktiviva-Angebote und Programm der Seniorenakademie Buchvorstellung: geistig fit bleiben Kolumne Lara Zuschriften Arztrechnung im Notfall Kreuzworträtsel Tipps und Hinweise unserer Experten Gregor Gysi an der Seniorenakademie Berlingen Seniorweb: Kombimitglied bleiben

Impressum «terz» erscheint sechs Mal jährlich. Nächste Ausgabe Nr. 1 | Februar 2011 «terz» ist das Gönnermagazin der terzStiftung. Es erscheint im 3. Jahrgang. Das terzMagazin geht an alle Gönnerinnen und Gönner der terzStiftung sowie an die Stiftungspartner. Im Gönner-Jahresbeitrag ist das Jahresabonnement des terzMagazins im Wert von CHF 36.– enthalten.

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terzScouts wie Susanne Zumbühl standen an der Medienorientierung über die Regionalbanken-Studie von terz den Journalisten Rede und Antwort.

An der Messe «Generation Gold» war terz mit 14 Partnern vertreten. Die Besucher konnten Bewegungsspiele machen, Produkte testen und sich beraten lassen.

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Herausgeberin, Redaktionsadresse, Anzeigen: terzStiftung, Seestrasse 112, CH-8267 Berlingen, Tel. + 41 (0)52 723 37 00, Fax +41 (0)52 723 37 01 www.terzstiftung.ch, terzstiftung@terzstiftung.ch Redaktion terzMagazin: Jürgen Kupferschmid (Leiter terzMagazin), Dr. Thomas Meyer (Leiter Wissenschaft), Anita Oehy, Margrith Pfister-Kübler, Yvonne Tempelmann redaktion@terzmagazin.ch

terzAktiviva Werner Kieser wird am 24. Februar 2011 im fahrenden Tram eine Lesung halten, die für Gönner/-innen von terz kostenlos ist.

Layout, Gestaltung, Druck und Versand: Ziegler Druck- und Verlags-AG, Postfach 778, CH-8401 Winterthur Druckauflage: 40 000 Expl. Copyrights und Fotos: Nachdruck nur mit Quellenangabe. Titelbild: iStockphoto


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Im Alter verändern sich die Wünsche Autor: Dr. Thomas Meyer, Redaktion terzMagazin | Foto: Immanuel Giel

Wer auch im hohen Alter noch Ziele verfolgt, der bleibt länger aktiv und gesund. Welche Ziele können verschiedene Menschen auf unterschiedliche Arten verfolgen, und welche teilen wir fast alle? Was wünschen sich Jüngere und was Ältere? Wer ein sehr salziges Nachtessen zu sich nimmt, der wird hinterher oft träumen, dass er am Verdursten ist, trinken muss oder schon viel Wasser trinkt. Hier nimmt der Traum vorweg, was nach dem Aufwachen erforderlich ist: den Durst zu löschen. Mit diesem Beispiel erklärt Sigmund Freud, weshalb er den Traum eine «Wunscherfüllung» nennt. Wünsche, die wir alle teilen und die doch fast nie auf Dauer in Erfüllung gehen, sind die nach Frieden und nach Gesundheit. «In den alten Zeiten, wo das Wünschen noch geholfen hat», spielen viele Märchen – beispielsweise der Froschkönig, der auch mit diesen Worten beginnt. Greifbare Gegenstände haben wollen Der Bagger, den sich der kleine Junge zum Geburtstag oder zu Weihnachten wünscht, ist eine sehr konkrete Sache. Er weiss genau, ob es sich um einen Bulldozer, einen Radlader oder einen Schaufelbagger aus Plastik oder aus Holz handeln muss. Die Dringlichkeit seines Wünschens ist denkbar hoch. Sie wird vielleicht nur übertroffen von der später einsetzenden Leidenschaft des Sammlers, der sich nicht irgendeinen Oldtimer wünscht, sondern einen Jaguar E-Type, Baujahr 1961,

■ Die endlose Treppe ist das Sinnbild für das

Im Alter verändern sich die Wünsche. Man gibt nicht mehr jeder Verlockung nach, hat gelernt, sich zu beherrschen. Es bedeutet keinen Verzicht, nicht sofort alles zu kaufen, was man vor sich sieht, keine Entsagung: Den Konsum zu dosieren, fällt mit dem Reiferwerden leichter. Gewiss, manche Sammelleidenschaft hält ein Leben lang an, wird zur zerstörerischen Passion, beherrscht das ganze Denken bis zuletzt. Fritz Schlumpf, der ein Textilimperium vernichtete, indem er Hunderte von Luxus-Oldtimern, bevorzugt Bugattis, aufkaufte, lieferte ein Beispiel dafür. Die Ziele, die sie sich selbst gesteckt hatten, sind bei fast allen anderen im achten Lebensjahrzehnt erreicht oder verfehlt – jedenfalls treten sie meist in den Hintergrund. Wünsche für sich selbst beziehen sich häufig auf Jubiläen, die man mit dem Partner noch erleben möchte: die goldene Hochzeit, dann die eiserne oder sogar die Gnadenhochzeit – siebzig gemeinsame Ehejahre.

philosophische Prinzip Hoffnung. Der Schweizer Architekt, bildende Künstler und Designer Max Bill hat sie dem Autor des «Prinzips Hoffnung», Ernst Bloch, gewidmet.

als Roadster mit Reihensechszylinder-Motor. So ein Wunsch muss mit der Hoffnung auf Erfüllung verbunden sein, ansonsten handelt es sich von vornherein um eine Illusion, einen Tagtraum oder Selbsttäuschung. Von den Tagträumen, die keine Flucht aus der Wirklichkeit sind, handelt «Das Prinzip Hoffnung» von Ernst Bloch. Bei ihm richten sich Wünsche auf Veränderungen der sozialen und politischen Wirklichkeit. Das Hauptthema Blochs ist die Utopie. Der Schweizer Architekt, bildende Künstler und Designer Max Bill hat diesen Grundgedanken in die Skulptur der endlosen Treppe umgesetzt.

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Eher Ideelles im Sinn Die Teilnahme am Leben der jüngeren Generationen wird wichtiger. Für gewöhnlich richten sich die Wünsche in reiferen Jahren derart weniger auf Gegenständliches und mehr auf Ideelles: die Matura des ältesten Enkelsohns zu erleben, die Konfirmation des jüngsten, vielleicht die Hochzeit der Enkeltochter. Dieses Bild bestätigen die Wünsche, die bisher auf unserer neu eingerichteten Seite im Internet: «terzwunsch.ch» veröffentlicht werden. Wer aus der «Grosseltern»-Generation stammt, freut sich darauf, Jüngere beschenken zu können oder mit ihnen zusammen zu sein. Jugendliche denken eher noch zunächst an sich, wenn sie sich etwas wünschen.


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Das Neue ist wichtig aber noch viel mehr die Wiederholung

Standpunkt Neue Ziele, Wandel, Veränderungen: immer wieder etwas Neues. Macht das glücklich, ständig auf der Jagd nach dem Neuen zu sein? Manche bringen sich dadurch ins Unglück. Sie können sich das Neue längst nicht mehr leisten. Abwechslung ist das halbe Leben, heisst ein Sprichwort. Aber eben, nur das halbe Leben. Was ist mit der anderen Hälfte? Was macht sie aus, wenn nicht die Abwechslung? Wie denken Sie über Wiederholungen? Wenn ich mich mit meiner Familie treffe – und wir sind eine grössere Familie – dann erzählen wir uns Neuigkeiten: das, was gerade passiert ist und was geplant wird. Aber richtig schön werden unsere Familientreffen dann, wenn wir uns Bilder von früher anschauen oder Geschichten erzählen. Unsere Kinder und Enkelkinder bringen sich aktiv ein, und alle hören interessiert zu. Besonders bei Erzählungen aus der Zeit, als wir Kinder waren und unsere Eltern noch lebten. Geschichten von fröhlichen Familienfesten, Geburtstagsfeiern, dem Unsinn, den wir geredet oder angestellt haben, und Episoden über uns, in denen wir nicht ganz der Norm entsprachen. Es sind oft die gleichen Geschichten, die wir uns gerne wieder und wieder erzählen. Jedes

Mal können wir darüber lachen und werden nachdenklich. Das Neue ist wichtig, aber viel mehr sind es die Wiederholungen, die unsere Treffen besonders schön machen. Es ist schon so, dass nicht alles in uns die Wiederholung will, sondern immer wieder das Neue. Ein neues Auto, neue Kleidung, neue Möbel, eine neue Wohnung, immer alles wieder neu. Sobald auf dem Markt etwas Neues erscheint, regt sich der Wunsch, dieses auch zu haben.

mit dem Herzen verstanden haben. Ich frage mich oft, wie die heutigen jungen Menschen die Informationsflut mit den vielen Eindrücken, Einflüssen, Veränderungen nicht nur mit dem Verstand, sondern auch mit dem Herzen verstehen und verarbeiten. Es gibt in der Tat mindestens zwei verschiedene Geschwindigkeiten, eine für das rationale Verstehen, den Kopf und eine der emotionalen Verarbeitung, die Seele.

Neues und Vertrautes Wieder holen Abwechslung mag das halbe Leben sein – Warum sind Wiederholungen so wichtig für aber eben nur das halbe. Die andere Hälfte junge und ältere Menschen? Weil die Wie- ist die Repetition – das Wiederholen all desderholung «wiederholt». Sie holt wieder, was sen, was die Seele bewegt, bis auch sie es einmal war, und rettet es vor dem Vergessen. verarbeitet hat. Es sind aus meiner Sicht insWer sich nicht wiederholt, vergisst. Nur weil besondere Werte, die der Wiederholung bewir in der Familie von unseren verstorbenen dürfen. Sie vermitteln Orientierung und StaGrosseltern und Eltern erzählen, kennen un- bilität, einen inneren Kompass. Wer, wenn sere Enkel und Urenkel ihre Vorfahren. Nur nicht wir erfahrenen Menschen, könnte geweil wir ständig wiederrade das unseren Nachholen, was war, lernt die kommen vermitteln und nächste Generation ihre schenken? Einfach daWiederholung bewahrt die Geschichte kennen und sein, das offene Ohr Geschichten des Lebens hat die Chance, die Geschenken und hin- statt genwart zu begreifen. zuhören. Anteil nehmen Wiederholung ist wichtig, weil sie die Ge- am Schicksal anderer Menschen. Das ist eine schichten des Lebens bewahrt und weiter- ganz wichtige, wertvolle, ja unentbehrliche gibt. Die Familie, der Freundeskreis, die Pen- Aufgabe reiferer Menschen für die nachsionierten einer Firma – sie alle sind wie kommenden Generationen. Erfahrene MenErzählgemeinschaften, die weitersagen, was schen haben viel erlebt und können, was sie in den verschiedenen Zeitspannen erlebt heute so knapp ist, Zeit schenken. Eines der und empfunden haben. kostbarsten und wertvollsten Geschenke. Unsere Kinder und Enkelkinder haben mir Die bevorstehende Weihnachtsfeier, im Kreise das eindrücklich vor Augen geführt. Sie der Familie oder zusammen mit lieben Menwollten die gleichen Geschichten immer und schen, ist für mich eine von vielen sehr schöimmer wieder hören, obschon sie die Inhalte nen Wiederholungen. schon längst kannten. Die Wiederholung war für sie so lange wichtig, bis sie die Geschich- Ich wünsche Ihnen fröhliche Festtage te nicht nur mit dem Verstand, sondern auch Silvia Künzli, Stifterin der terzStiftung

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terzScouts: Regionalbanken noch nicht fit für den demographischen Wandel Autor: Jürgen Kupferschmid, Redaktion terzMagazin | Foto: iStockphoto

Auf Initiative der terzStiftung testeten 23 terzScouts in verdeckten Einsätzen die Beratungsqualität von drei grossen Schweizer Regionalbanken. Ein Ergebnis: Die besonderen Bedürfnisse reiferer Generationen werden bei der Anlageberatung noch zu wenig berücksichtigt. Erstmals testeten terzScouts, also erfahrene Konsumenten/-innen im Alter von über 50 Jahren, im Auftrag der terzStiftung die Beratungsqualität der drei grossen Schweizer Regionalbanken Clientis, Raiffeisen und Valiant. Für eine Beratung zur Anlage von CHF 100 000.– führten sie insgesamt 69 einstündige Test-Beratungsgespräche, die mithilfe eines Fragebogens nachträglich protokolliert wurden. Nicht optimal fällt die Beurteilung dieser Punkte aus: ■ Spezielle Berücksichtigung der Bedürfnisse älterer Anleger. ■ Inhaltliches Eingehen auf das Alter der potentiellen Kundinnen und Kunden. ■ Abklärung der Vorstellungen darüber, was der Beratene mit der Anlage über die Rendite hinaus bewirken möchte. ■ Abklärung der Frage, in welche Firmen und Branchen der Beratene sicher investieren möchte und in welche sicher nicht. ■ Informationen speziell über nachhaltige Investments: Wenn überhaupt, dann war in den Beratungsgesprächen höchstens von Nachhaltigkeit im Sinne der Ökologie die Rede, fast nie im Sinne sozialer Nachhaltig-

■ Anlageberatung für reifere Jahrgänge: Auf das Alter der Beratenen gehen die Berater von Schweizer Regionalbanken zu wenig ein.

keit, d.h. langfristiger generationenübergreifender und ganzheitlicher Anlageformen. Vermisst wird also das Eingehen der Banken auf jene immateriellen Werte, die der Generation der über 50-Jährigen besonders wichtig sind. Dazu gehört etwa die Bewahrung der Natur im bestmöglichen Zustand für alle nachkommenden Generationen. In Kooperation mit spirit.ch Für diese Studie ging die Initiative von der terzStiftung aus. Sie bereitete auch die terzScouts auf diesen anspruchsvollen Auftrag vor und begleitete sie. spirit.ch, Partner der terzStiftung, entwickelte massgeblich den Fragebogen und wertete die Berichte der

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terzScouts aus. Christian Engweiler, Geschäftsführer von spirit.ch, interpretiert die Ergebnisse folgendermassen: «Auch wenn die Themen ‹Nachhaltigkeit und Wertewandel› eigentlich speziell bei den kundennahen Regionalbanken, bei denen die Kunden zum Teil gleichzeitig auch an der Bank beteiligt sind, naheliegend sein sollten, so hat doch keine der getesteten Banken das Thema wirklich im Visier. Bei den Fragen zur Beratungsqualität offenbart sich, dass keine Bank bei der Frage ‹Abklärung meiner Vorstellungen über das, was ich mit meiner Anlage über die Rendite hinaus bewirken möchte› eine 7 auf der Zehnerskala erreichte. Eine Frage, die für viele reifere Anleger eigentlich selbstverständlich sein sollte.


Finanzen und Recht | 7

Beim Punkt ‹Abklärung der Frage, in welche ■ Realistische Einschätzung von GewinnFirmen und Branchen ich sicher oder sicher und Ertragserwartungen sowie Risiken. nicht investieren möchte› wurde von keiner ■ Beratungskompetenz. Bank auch nur eine 5 auf der Zehnerskala er- ■ Freundlichkeit und menschliches Klima. reicht! Und auch bei ‹Informationen speziell über nachhaltige Investments› bewegten Damit unterscheiden sich die Ergebnisse in sich die Werte nur zwischen 4 und 5,4 auf Kernfragen deutlich von einer Studie aus der Zehnerskala. Deutschland: «Keine Aufklärung, fehlende Vergleicht man diese Bewertung mit den an- Protokolle, mangelnde Sachkenntnis: Bei der deren Bewertungen, so wird offenbar, dass Anlageberatung ist laut einer Untersuchung diese Themen nach wie vor ‹stiefmütterlich› der Stiftung Warentest mehr als ein Viertel behandelt werden. Dies, obwohl eigentlich der überprüften deutschen Banken durchreifere Anleger für diese Anliegen besonders gefallen. Fazit: Die Institute arbeiten oft auf offen wären. Auch scheint bei den Banken, ‹jämmerlichem Niveau›», schreibt Spiegel die dem Thema zumindestens etwas Raum Online am 20. Juli 2010. boten, noch nicht angekommen zu sein, dass es sich bei Nachhaltigkeit nicht nur um die Trends aufspüren ökologische Dimension handelt. Mit den terzScouts hat die terzStiftung in Insgesamt stellten wir also fest, dass nach- der Schweiz ein Pionierprojekt lanciert. Sie haltige Aspekte bei der Anlageberatung eher verfolgt damit das Ziel, Trends aufzuspüren etwas links liegen gelassen werden. Diese und den demographischen Wandel aktiv mit Defizite kann man natürlich nicht den gete- zu gestalten. Sie will herausfinden, welche steten Beraterinnen und Wünsche und BedürfBeratern anlasten. Um nisse reifere Jahrgänge Es braucht kluge und mutige diese Defizite zu beheben, haben, welche Barrieren strategische Entscheidungen braucht es vielmehr kluge und Hemmschwellen ihund mutige strategische nen im alltäglichen Leben Entscheidungen der Banken-Leitungen. Die- auffallen, was sie an Produkten und Dienstse würden sicherlich von den reiferen An- leistungen verbessern würden und welche leger/-innen für ihr Engagement belohnt Wertvorstellungen sie vertreten. Gegenwärwerden. Damit ist die Profilierung über nach- tig sind schon mehr als 240 über 50-Jährige haltige Anlagen eine Marktchance, die nicht als terzScout registriert. Ihre Zahl nimmt unterschätzt werden sollte.» stetig zu. Auf Seite 8 schildern einige, welche Eindrücke und Erfahrungen sie während der Gut abgeschnitten Regionalbanken-Studie gewonnen haben. Während nachhaltige Aspekte bei der Anla- Bei der Verwirklichung von terzScouts-Ungeberatung viel zu wenig thematisiert wur- tersuchungen kooperieren die gemeinnütden, schneiden die drei Regionalbanken ins- zigen Stiftungen terz und spirit.ch (vgl. terzbesondere in folgenden Bereichen gut ab: Magazin Nr. 3, Juni 2010). Beide Stiftungen beschäftigen sich intensiv mit Fragen des ■ Erklärung der Anlageinstrumente. Wertewandels.

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In den Medien Auf Einladung der terzStiftung hat am 18. Oktober 2010 im Kongresshaus Zürich eine Medienorientierung stattgefunden. Lesen Sie hier in Auszügen einen Kommentar des Wirtschaftsredaktors Marcel Speiser, der auf der Titelseite der «Aargauer Zeitung» erschienen ist: Demographie als Chance Die Alterung der Gesellschaft wird normalerweise als Bedrohung wahrgenommen. Der demographische Wandel wird als Risiko für die Solidität der schweizerischen Sozialwerke diskutiert und für die Kostenexplosion im Gesundheitswesen verantwortlich gemacht. (…) Dieser rein negative Blick auf unsere alternde Gesellschaft ist einseitig. Zu einseitig. Erstens, weil eine reifer werdende Bevölkerung auch über mehr kollektive Lebensweisheit verfügt. Und zweitens, weil die Veränderung der Bevölkerungspyramide der Wirtschaft auch ganz neue Geschäftsmöglichkeiten eröffnet. Die neue Demographie der Schweiz kann für Unternehmen eine riesige Chance sein. Weil Rentner im Schnitt deutlich mehr Vermögen haben als jüngere Generationen. Und weil sie nach ihrer aktiven Zeit im Beruf durchaus Lust haben, dieses Geld auch auszugeben. Das Problem ist: Die Unternehmen (...) reden zwar viel von der «Generation Gold», bieten ihr aber noch allzu selten spezifische Produkte oder Dienstleistungen an. Eine Unterlassung, die sich bereits in wenigen Jahren als unternehmerischer Fehler erweisen wird. Weitere Veröffentlichungen über die Regionalbanken-Studie im Internet: www.terzstiftung.ch (In den Medien)


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Die terzScouts kommen zu Wort Autor: Dr. Thomas Meyer | Foto: Jürgen Kupferschmid, beide Redaktion terzMagazin

Für terz sind die Ansichten der terzScouts sehr wichtig. Darum haben wir die 23 an der Regionalbanken-Studie Beteiligten gebeten, einen Fragebogen auszufüllen. Zudem haben drei terzScouts im Rahmen der Medienorientierung ihre Eindrücke mitgeteilt. Alle, die an der Bankenstudie teilgenommen haben, möchten weiterhin terzScouts bleiben: Das ist eines der erfreulichsten Ergebnisse der schriftlichen Rückmeldungen und der ErfaTagung. Es zeigt, wie hoch motiviert sämtliche terzScouts zu Werke gehen. Dass sie überzeugt sind, eine wichtige Aufgabe zu erfüllen, lässt sich aus solchen Bemerkungen ablesen: «Die terz-Aktivitäten treffen in eine Marktlücke: Es ist wichtig, dieser Altersgruppe ein kompetentes und fundiertes Sprachrohr zu geben, aber auch als Vermittler zwischen den Generationen zu agieren.» Ein anderer terz-

Scout meinte im Fragebogen: «Ich finde es sinnvoll, dass wir älteren, noch aktiven Menschen als terzScouts mithelfen können, das Lebensumfeld (eigentlich für alle) zu verbessern und für unsere nächste, eventuell schwierigere, mühsamere Lebensphase zu optimieren, damit wir möglichst lange eigen- und selbständig bleiben können.» Im Gespräch mit Journalisten Gezielt auf die Bankenstudie ging André Welti an der Medienorientierung ein: «Spass und Interesse an einer solchen Aufgabe brachten mich dazu, als Scout in die Bankfilialen zu gehen. Ausserdem wollte ich einen persönlichen Beitrag leisten zur Verbesserung der Situation unserer Generation in der Gesellschaft.» Jürg Thomi sprach einige zentrale Aspekte an, warum es wichtig ist, dass es terzScouts gibt: «Mitgemacht habe ich, weil ich die bisherigen Erfahrungen mit Banken vergleichen wollte mit dem aktuellen Stand. Insgesamt macht es mir Freude, Neues kennenzulernen: neue Leute, ein anderes Umfeld. Das empfinde ich als Bereicherung und Herausforderung. Es tut gut, bei etwas mitzumachen, wo man noch

■ terzScout Susanne Zumbühl (re.) im Interview mit Ljilja Mucibabic, Redaktorin von «TELE TOP».

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terzScouts gesucht Möchten auch Sie Produkte und Dienstleistungen auf Generationenund Benutzerfreundlichkeit testen oder sich an «verdeckten Ermittlungen» beteiligen? Möchten Sie einbezogen werden in Umfragen, mit denen die Ansichten der 3. Generation erforscht werden? Bringen Sie Ihr wertvolles Erfahrungswissen in unsere Projekte ein. Wir suchen laufend weitere terzScouts. Darum freuen wir uns sehr, wenn Sie sich im Internet anmelden: www.terzstiftung.ch (Rubrik terzScouts).

gebraucht wird und etwas bewegen kann. Die Tätigkeit als terzScout ist ein Mittelding zwischen Volunteer-Arbeit und Auftragsarbeit – wie bei mir z. B. als Dolmetscher.» Fehlendes Einfühlungsvermögen Susanne Zumbühl schildert, wie sie die Gespräche erlebt hat: «Grundsätzlich wurde ich nett empfangen. Das Gespräch war fachlich korrekt. Aber das Einfühlungsvermögen der Bankerinnen und Banker hat gefehlt. Von drei Beratungen wurde lediglich von einer Bank nachgefasst. Für mich ein Zeichen von Desinteresse oder schlechtem Kundenservice.» André Welti beschreibt ganz im Sinne der terzStiftung den Hintergrund der Untersuchung: «Wenn mit dieser Studie das Sensorium der Banken geschärft werden kann, älteren Kunden im Hinblick auf deren Wertvorstellungen und ihrem Zeithorizont entsprechend optimal zu beraten, dann leisten wir mit unserem Einsatz den nachfolgenden Generationen von Senioren einen wertvollen Dienst.»


terzScouts zeigen in Eigenstudien Chancen und Mängel bei Produkten und Dienstleistungen auf.

Mit Ihrer Spende über diesen Einzahlungsschein unterstützen Sie die Arbeit der terzScouts.

Spendenaufruf

Mit den «terzScouts» hat die terzStiftung in der Schweiz ein Pionierprojekt lanciert,

Die terzScouts-Untersuchung «Anlageberatung für reifere Jahrgänge» ist auf Initiative der terzStiftung entstanden. terz hat diese Untersuchung auch finanziert. In Zukunft möchte sie gerne vermehrt Eigenstudien verwirklichen und dazu von terzScouts in verdeckten Einsätzen Produkte und Dienstleistungen testen lassen. Bitte unterstützen Sie mit einer Spende dieses Vorhaben. Spenden auf dieses Konto werden ausschliesslich für diesen Zweck verwendet.

■ um Produkte und Dienstleistungen zu testen,

ob sie benutzer- und generationenfreundlich sind ■ um Trends aufzuspüren ■ um den demographischen Wandel aktiv mit zu gestalten ■ um herauszufinden, welche Wünsche und Bedürfnisse reifere Jahrgänge haben, ■ welche Barrieren und Hemmschwellen ihnen im alltäglichen Leben auffallen, ■ und welche Wertvorstellungen sie vertreten.

Credit Suisse AG Konto-Nr.: CH34 0483 5087 3541 9100 0 Hier klebt kein Einzahlungsschein mehr? Wenn jemand schneller war als Sie – kein Problem: Bestellen Sie bitte unter ✆ 0800 123 333 einen Einzahlungsschein.

Für Ihre wertvolle Unterstützung danken wir Ihnen herzlich. Ihre terzStiftung.


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Mit terzScouts die Zukunft gestalten Autor: René Künzli, Präsident der terzStiftung | Foto: Christian Aeberhard

Die terzStiftung setzt sich aus Überzeugung dafür ein, dass Unternehmen ihre Produkte und Dienstleistungen generationenfreundlicher gestalten und vermehrt auf die Bedürfnisse der über 50-Jährigen ausrichten. Die Wirtschaft ist noch nicht gerüstet für die enormen Umwälzungen, die auf uns zukommen werden. In wenigen Jahrzehnten werden die über 65-Jährigen ein Viertel der Bevölkerung der Schweiz ausmachen. Wenn Unternehmen ihre Produkte und Dienstleistungen nicht generationenfreundlicher gestalten und auf die ältere Zielgruppe ausrichten, werden sie vom Markt bestraft. Mit den terzScouts, also erfahrenen Konsumentinnen und Konsumenten im Alter von über 50 Jahren, leistet die terzStiftung einen Beitrag, um ■ die generationenspezifischen Besonderheiten aufzudecken, ■ auch generationenübergreifende Gemeinsamkeiten aufzuzeigen. Sich den Herausforderungen stellen Unternehmen, die ihre Produkte und Dienstleistungen von terzScouts überprüfen lassen, dokumentieren, dass sie sich den Herausforderungen des demographischen Wandels stellen. Sie beweisen damit auch, dass sie die Zukunft gemeinsam mit der terzStiftung aktiv gestalten wollen. Sie haben erkannt, dass dem Generationenwandel und dem Kundenwandel von jünger zu älter grössere Aufmerksamkeit gebührt. Dadurch eröffnen sich neue Felder und grosse Chan-

■ In geheimer Mission: Wolfgang Haschka, terzScout, testet die Migros-Filiale Stücki in Basel.

cen. Gemeinsam mit der terzStiftung wollen diese Unternehmen sie ergreifen. Im Auftrag der Wirtschaft Neben eigenen Studien wie z. B. «Anlageberatung für reifere Jahrgänge» verwirklicht die terzStiftung auch Fremdstudien. Auftraggeber waren u. a. schon Unternehmen wie Migros, Swisscom, Dyson, Versandapotheke

Ihre Anfrage Möchten auch Sie Ihre Produkte und Dienstleistungen von terzScouts überprüfen lassen? Oder möchten Sie mehr über die Einstellungen, Werte, Bedürfnisse und Meinungen der 3. Generation wissen? Bitte nehmen Sie Kontakt mit uns auf. Wir informieren und beraten Sie gerne und schlagen Ihnen individuelle Lösungsvarianten vor. Stellen Sie dann Ihre Fragen, die terzScouts liefern Antworten. Bitte nehmen Sie Kontakt auf mit Walter Wenk, Leiter terzScouts: E-Mail: walter.wenk@terzstiftung.ch Tel. 062 723 67 52

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«Zur Rose» sowie Kooperationspartner wie die Universität St. Gallen und der Verband pro audito schweiz. Folgende Beispiele veranschaulichen, wie Entscheidungsträger über die Ziele der terzScouts denken: ■ «Mit diesem Test haben wir eine ehrliche und objektive Meinung von über 50-Jährigen zu unserem Produkt erhalten, und wir lernen so, ihre Bedürfnisse besser zu verstehen. Deshalb sind wir diesen innovativen Testweg gegangen und danken der terzStiftung für diesen Brückenschlag zwischen Wirtschaft und älteren Menschen.» Cuno Singer, Geschäftsführer von Dyson Schweiz, nach dem Test des Staubsaugers «DC26 City» durch terzScouts ■ «Obwohl Studien belegen, dass Senioren dasselbe wie die jüngeren Generationen konsumieren wollen, müssen die Bedürfnisse dieser Zielgruppe spezifischer berücksichtigt werden. Genau dieses Anliegen wird vom Marketing aber noch zu oft ausser Acht gelassen.» Lionel Galley, Marketing Kommunikation/ Marktforschung der Migros, nach dem Test von drei Einkaufszentren durch terzScouts


Mobilität und Aktivität | 11

Das Ziel im Visier Autor: Emil Steinberger | Foto: Patrick Bussmann

Es ist schon faszinierend schön, am Fernseher mitzuverfolgen, wie Radrennfahrer bei einem Rennen durch schönste Landschaften pedalen. Oft spürt man gar nicht, dass es sich um ein Rennen handelt. Wie wenn’s nichts wäre, treten sie auf steilen Serpentinen in die Pedale und kämpfen sich Meter um Meter empor. Und schon bald darauf folgt die Belohnung, eine rasante Talfahrt, begleitet vom grossen Vertrauen in die zuverlässig funktionierenden Bremsklötze an den Felgen. Es macht mich richtig neidisch, wenn ich sehe, wie sie die ganze Strassenbreite ausnützen und in Kurven und auf Kreuzungen die ganze Strasse für sich beanspruchen dürfen, ohne je Gefahr zu laufen, dass ihnen plötzlich ein Lastwagen entgegenkommt oder ein Fussgänger auf einem Zebrastreifen auf sein Recht pocht. Das Ziel für den Rennfahrer ist klar. Keine Zerstreuung unterwegs, keine Ablenkungen. Es gibt nur eines, mit Volldampf als Erster das Ziel erreichen, ausgerüstet mit einem enormen Willen und ebensolcher Muskelkraft. Eine klare Route abstecken Wie schwer haben wir es dagegen, die nicht so in die Pedale treten können, aber auch unsere gesteckten Ziele erreichen wollen! Wenn Sie wüssten, was meiner Frau und mir noch alles an Ideen im Kopf herumschwirrt! Immer wieder von Neuem versuchen wir, mit einer konkreten Planung eine klare Route abzustecken, um dann konzentriert arbeiten zu können. Das herrliche Herbstwetter blenden wir aus, auf allen Einladungen zu Premièren und Welturaufführungen kreuzen wir wie im Schlaf das Kästchen «leider ver-

hindert» an. Und trotzdem kommt uns immer wieder etwas dazwischen. Die Route ist nie frei, um einfach mal e i n Ziel zu verfolgen, um der Realisation der Idee näherzukommen. Nein, wir brauchen keine Samariter, die uns hinter der Ziellinie total erschöpft in die Arme schliessen. Wir sehnen uns nicht nach Ehrendamen, die uns Blumensträusse und gefühllose Sieges-Küsse verabreichen. Wir wollen nur eines: etwas als erledigt abhaken können. Neue Ideen, neue Inspirationen Unter uns gesagt, wissen Sie, wer der schlimmste Feind gegen das konzentrierte, geradlinige Verfolgen eines Zieles ist? Neue Ideen! Die tauchen immer in den heissesten Momenten auf. Immer dann, wenn Hürden genommen werden müssen oder wenn es mit der Weiterentwicklung einer Idee harzt. Wie verführerisch sind in solchen Momenten neue Inspirationen, von denen man sich noch so gern vom anvisierten Weg abbringen lässt, um diese dann weiter zu verfolgen. Uh, da muss man immer wieder Kämpfe mit sich selber ausfechten! Immer wieder Prioritäten setzen. Ja, bei Arbeits-Endphasen gibt es halt nicht, wie beim Radrennen, Absperrgitter und Dorfpolizisten, die einem den direkten Weg ins Ziel weisen. Den musst du schön selber finden. Doping zum Vollenden seiner Ideen Aber einen Vorteil gegenüber den Radrennfahrern gibt es dennoch. Du kannst, um deinen Durst zu stillen, deinen Kühlschrank nach eigenem Gutdünken öffnen. Der Radrennfahrer muss warten, bis er die nächste Verpflegungsstation erreicht.

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Ob man vielleicht zum Vollenden seiner Ideen auch einmal über Doping nachdenken sollte? Was für ein Mittel müsste das sein? Für mich ist es das Zeitunglesen, Besuchen von Theatern, Kinos und Kunstausstellungen. Aber eben, sobald dieses Doping bei mir wirkt, spriessen sofort wieder neue Ideen … Emil Steinberger, Oktober 2010, für «terz»


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Wie der Bundesrat ältere Lenker/-innen benachteiligen will Autor: Dr. Thomas Meyer, Redaktion terzMagazin | Foto: iStockphoto

Führerausweise sollen in Zukunft nach dem Willen des Bundesrats nur noch bis zum 50. Altersjahr gültig sein. Dieser Ansatz ist in den Augen der terzStiftung ein nicht hinnehmbarer Verstoss gegen das Gebot der Gleichbehandlung aller Generationen. Das Amt für Strassen (ASTRA) soll mit dem Handlungsprogramm «Via sicura» die Sicherheit im Strassenverkehr erhöhen. Sein Ziel ist es, die Zahl der Verkehrstoten in den kommenden Jahren um ein Viertel zu senken. Der Bundesrat hat das Programm, das Bundesrat Moritz Leuenberger als eine seiner letzten Amtshandlungen eingereicht hatte, an die eidgenössischen Räte zur Umsetzung weitergereicht. Falls keine Verbesserungen erfolgen, liegt bei «Via sicura» nach Einschätzung der terzStiftung ein klarer Fall von Altersdiskriminierung vor. Willkürliche Alterslimiten festgesetzt Das Handlungsprogramm enthält nämlich eine Reihe von Gesetzesvorschlägen, die ältere Lenker/-innen von Motorfahrzeugen gegenüber jüngeren massiv benachteiligen: Mit 50 sollen alle, die weiterhin Auto fahren wollen, nur noch auf 10 Jahre befristete Führerausweise erhalten, sofern sie einen Sehtest bestehen. Ein terzScout dachte erst an einen Tippfehler, als er diese Zahl las. An anderer Stelle werden die Fahrfähigkeitsbeurteilungen alle 2 Jahre nach dem 70. Lebensjahr festgeschrieben. Diese Zeitpunkte sind willkürlich und deshalb diskriminierend.

Auch an die Schwächsten denken Als Interessenvertreter muss terz sich häufig auf aktuelle Vorgaben konzentrieren. Deshalb ist in der Petition nicht die Rede von Fussgängern. Trotzdem ist uns bewusst, dass betagte Fussgänger im Strassenverkehr eine besonders gefährdete Gruppe sind. Es ist für terz nie das Ziel, eine Gruppe auf Kosten einer anderen zu stärken. Darum arbeitet terz auch beispielsweise mit «Fussverkehr Schweiz» zusammen und strebt eine Partnerschaft an. Die Broschüre «Zu Fuss im hohen Alter – sicher im Strassenverkehr» des Fachverbandes war dem terzMagazin Nr. 1/2010 beigeklebt. Ohne jede Grundlage in der Praxis Es gibt keine uns bekannte wissenschaftliche Studie, die begründen könnte, weshalb 50Jährige zum Sehtest müssen, um weiterhin sicher Auto fahren zu können. Alle Studien beweisen das genaue Gegenteil: Die 20- bis 24-jährigen Lenker verursachen ein Mehr-

faches an tödlichen Autounfällen als die 65bis 74-Jährigen. Die «Jungsenioren» sind als Autofahrer keine besondere Risikogruppe. Gesundheit und Alterslimiten Dass alle, die ein Motorfahrzeug lenken, über gute Sehkraft verfügen müssen, ist völlig unstrittig. Wer nicht in der Lage ist, ein Fahrzeug sicher zu beherrschen, der darf damit nicht am Strassenverkehr teilnehmen. Zu dieser Position steht die terzStiftung nach wie vor. Einen Automatismus von Alterung und Krankheitsvermutung darf es jedoch nicht geben: Die Bewohner/-innen der Schweiz sind heute viel länger gesund und werden mehrere Jahre älter als jede vorangegangene Generation. Das muss die Gesetzgebung berücksichtigen. Der Fahrberater für Senioren und Gönner Hansueli Bleiker erklärt: «Mit Freude und Genugtuung darf ich immer wieder feststellen, dass meine Anliegen und die der terzStiftung

■ Gleichbehandlung für Lenker/-innen in jedem Alter wünscht sich terz von den eidgenössischen Räten.

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terzStiftung | 13

bezüglich selbständiger Mobilität im Alter dieselben sind. Mein langjähriges Engagement für Senioren zeigt mit unmissverständlicher Klarheit die Dreiteilung der Sorgen, wenn es um die Beurteilung ihrer Fahrtauglichkeit geht: 1. Angst vor zu Unrecht (!) erfolgter Meldung an die Behörde 2. Angst vor zu Unrecht (!) erfolgtem «Nein» zur Fahreignung 3. Angst davor, den enervierenden Psychotest der Rechtsmedizin und die nervlich extrem belastende Kontrollfahrt nicht zu bestehen. Ombudsstellen und Seniorenorganisationen bestätigen die Notwendigkeit des Handlungsbedarfs. Schritte sind eingeleitet, und dank politischer Lobby sind Forderungen zur faireren und überzeugenderen Beurteilung der Fahrfähigkeit auf gutem Wege.»

rinnen und Bürgern so viel Verantwortungs- viele Personen in Kommentaren wie diesem gefühl zutraut, dass sie sich auch künftig von Gönner Hans O. Hirs gemeldet: «Ich nicht als «blinde» Verstimme voll Überzeukehrsteilnehmer hinters gung und als persönlich Benachteiligung der Älteren Lenkrad begeben werden. Betroffener Ihrer Petitierhöht nicht die Sicherheit on zu und wünsche uns Wenn schon die Sehkraft allen viel Erfolg dabei!» ein Faktor sein sollte, sind Minimalanforderungen zu formulieren, die Stärken Sie unsere Petition, indem Sie zuvon allen, ungeachtet ihres Alters, erfüllt stimmen: In unserem Blog finden Sie die werden müssen. In diesem Sinn hat die ausführlichen Begründungen zu unseren terzStiftung eine Petition verfasst, die im In- Forderungen. Oder schreiben Sie an terzStifternet unter www.terzblog.ch aufgeschaltet tung, Seestrasse 112, 8267 Berlingen, «Petiist: Fast 300 Unterschriften sind bisher zu- tion», und wir schicken Ihnen eine Untersammengekommen. Im terzBlog haben sich schriftsliste per Post zu.

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Inserat

Mit 60 aufhören?

Allen ihre Eigenverantwortung lassen Das Parlament wird jetzt den Nachweis liefern müssen, dass es den mündigen Bürge-

Mit 65 aufhören? Gar nicht aufhören?

Verstärken Sie uns! Die terzStiftung vertritt die Interessen der reiferen Generation. Wo Altersgrenzen (ausser beim Jugendschutz) zur Diskriminierung führen, erhebt sie Einspruch. Sie bietet Mitgliedern der Gönnergemeinschaft eine Plattform für Stellungnahmen. Je grösser die Gönnergemeinschaft, desto höher das Gewicht solcher Äusserungen. Verstärken Sie uns! Melden Sie sich bitte als Mitglied der Gönnergemeinschaft an mit dem Talon auf der Umschlagseite neben S. 40.

Wofür Sie sich auch entscheiden: Unsere f lexiblen Vorsorgelösungen passen sich an. Jeder Wendung, die das Leben nehmen kann und jeder bedeutenden Entscheidung, die Sie treffen. Egal, ob Sie für sich oder andere wichtige Menschen in Ihrem Leben sparen. www.swisslife.ch terzService-Center

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14 | Leben und Wohnen

Altersdiskriminierung beim Hausverkauf? Autor: Dr. Thomas Meyer, Redaktion terzMagazin | Foto: iStockphoto

■ Auch mit 80 Jahren

Bevor sie ihr Haus notariell über-

können Hausbesitze-

schreiben konnte, musste sich

rinnen mit Verkaufs-

eine Hausinhaberin ohne Angabe

absicht sehr gut in der

des Grundes auf ihre Handlungs-

des eigenen Handelns

Lage sein, die Folgen abzuschätzen.

fähigkeit untersuchen lassen. Weil die Inhaberin der Liegenschaft 80-jährig ist, liegt für die terzStiftung der Verdacht auf grundrechtlich verbotene Altersdiskriminierung nahe. Frau Hiemer*, Gönnerin der terzStiftung, lebte völlig selbständig in ihrem grossen Haus in Weinfelden. Die täglich anfallenden Arbeiten erledigte sie ohne fremde Hilfe, denn sie ist noch «super zweg», wie die älteste Tochter bestätigt. Dann beschloss sie, ihr Haus zu verkaufen, um in eine etwas kleinere Wohnung umzuziehen. Ihre Töchter unterstützten die Entscheidung uneingeschränkt.

Schreiben Sie uns! Die terzStiftung setzt sich gegen Altersdiskriminierung ein und möchte für dieses Thema sensibilisieren. Sind auch Ihnen Fälle von Altersdiskriminierung bekannt? Wurden auch Sie schon einmal ausschliesslich aufgrund Ihres Alters diskriminiert, oder sind Ihnen Fälle aus der Verwandtschaft oder dem Freundes- und Bekanntenkreis bekannt? Schreiben Sie uns: Per Post: terzStiftung, Seestrasse 112, 8267 Berlingen oder per E-Mail: redaktion@terzmagazin.ch

Unterstützung durch Profis Für die komplizierten Fragen rund um den Hausverkauf und die finanziellen Abklärungen suchte sie sich die Unterstützung eines Immobilienmaklers. Zur Beratung standen ihr die älteste Tochter und deren Mann zur Seite. Die professionelle Hilfe zahlte sich auch aus. Es fand sich bald ein Käufer, der einen fairen Preis zahlte. Mit Wehmut und Vorfreude erwarteten Mutter und Tochter den Tag der Grundbuch-Überschreibung. Völlig unverständlich für alle Beteiligten verlangte das Grundbuchamt eine Bescheinigung vom Arzt, dass sich Frau Hiemer der Tragweite ihrer Verkaufsentscheidung bewusst sei. Am besten sei es, wenn sie am selben Tag zur ärztlichen Untersuchung und zur Hausüberschreibung gehe. Test ohne Begründung angeordnet Gerade weil niemand die Frage nach dem Grund der ärztlichen Untersuchung beantworten wollte, erscheint es offensichtlich, dass Frau Hiemer nur wegen ihres Alters zum Arzt geschickt wurde. Sie durchlief beim Hausarzt einen Test auf Demenz- oder Alzheimererkrankung und bestand ihn – fühlt sich jedoch gekränkt und diskriminiert.

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Niemand aus der grossen Verwandtschaft, dem Bekanntenkreis oder beim Makler hatte je Zweifel an der vollen Urteilsfähigkeit und Mündigkeit von Frau Hiemer. Auf dem Notariat in Weinfelden und auch in Frauenfeld, wo sich ihre Tochter im Grundbuch- und Notariatsinspektorat erkundigte, hiess es nur, der Notar sei berechtigt, eine Untersuchung der Urteilsfähigkeit zu verlangen. Und auf diesem Recht bestehe er. Verletzend, diskriminierend – inakzeptabel Wirklich heisst es in § 8 der Verordnung des Regierungsrats über das Grundbuch- und Notariatswesen: «Erscheint die Urteilsfähigkeit einer beteiligten Person ungewiss, ist die Urkundsperson befugt, ein Arztzeugnis zu verlangen.» Im Kanton Luzern sähe die Sache anders aus, dort ist es laut Obergericht (JK 97 134) unzulässig, ohne begründeten Verdacht die Handlungsfähigkeit zu bezweifeln. Nach Aussagen aller Beteiligten war in keiner Situation «die Urteilsfähigkeit» der Verkäuferin ungewiss. Daher liegt der Schluss nahe, dass die Anordnung lediglich wegen des Jahrgangs erlassen wurde, was inakzeptabel, verletzend und diskriminierend wäre. * richtiger Name der terzRedaktion bekannt


Mobilität und Aktivität | 15

«Wer keine Ziele hat, hat aufgegeben» Autor: Jürgen Kupferschmid, Redaktion terzMagazin | Foto: GPW Medienverlag

Viele Gönner der terzStiftung verfolgen aktiv und motiviert eigene Ziele. Folgendes Beispiel zeigt, welchen Reiz das Schreiben auf einen 71-jährigen Schriftsteller ausübt.

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ist, noch ein Oberlehrer, der es besser weiss. Auch kein Pfarrer, der eine Wahrheit zu verkünden hat. Ich sehe mich nicht als das volle Gefäss, das seinen Inhalt in die leeren Tassen der Leserschaft schüttet. Mein Anliegen beim Schreiben ist ein anderes. Ich verstehe mich als Geschichtenerzähler. Die Interpretation überlasse ich den Lesern, den mündigen, lebens- und welterfahrenen. Mit welchem Leserbild schreiben Sie? Mit dem Bild des selbstverantwortlichen, kritischen Lesers, der auf gleicher Augenhöhe steht mit mir. Die Hälfte des Eindrucks eines Textes kommt vom Leser selbst, die andere Hälfte vom Autor. Darin liegt der Grund, dass der gleiche Text so viele verschiedene Interpretationen auslöst. Oft wundere ich mich, mische mich aber nicht ein. Welche Zukunftsprojekte verfolgen Sie? Es gibt welche. Ich sehe die Möglichkeit, einen zweiten Band Kurzgeschichten zusammenzustellen. Parallel dazu verfolge ich zwei Romanprojekte.

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Unter dem Pseudonym Antonio Pasini hat ein Mitglied der Gönnergemeinschaft schon mehrere Bücher geschrieben: «Schlussakkord», «Die Pilotin», «erblindet?» sowie die jüngst im GPW Medienverlag Weinfelden erschienenen Kurzgeschichten «Das brennende Cello» (siehe Kasten). Bei einem Besuch in der terzRedaktion ging der 71-Jährige darauf ein, welche Ziele er als Autor verfolgt: Herr Pasini, worin besteht Ihre Botschaft? Was ist ihr Anliegen beim Schreiben? Ich bringe keine Botschaft ein. Ich bin weder der Messias, welcher über die Zukunft im Bild

Sie schreiben immer weiter? Ja, ich kann mir das Leben ohne Schreiben nicht vorstellen. Eine ganz andere Frage ist, wie lange ich noch publizieren werde. Welche Ziele verfolgen Sie mit dem Schreiben ganz persönlich? Ich hatte schon immer Ziele. Mein wichtigstes Ziel war, dass ich für persönliche Unabhängigkeit und Freiheit gekämpft habe. Der Reiz des Schreibens ist die Freiheit. Ich könnte mir keinen freieren Beruf vorstellen als den des Schriftstellers. Auch im Hinblick auf das Älterwerden hat mir das Schreiben einen Inhalt gegeben. Indem ich als Autor im Schreiben

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das Leben anderer Menschen konstruiere, entwickle ich eine Distanz zu meinem eigenen Leben und damit eine gewisse Gelassenheit. Wer keine Ziele hat, hat aufgegeben.

CHF 8.- Ermässigung für Gönner Um zwölf Kurzgeschichten geht es im neuen Buch «Das brennende Cello» von Antonio Pasini, das im GPW Medienverlag Weinfelden erschienen ist. Pasini bewegt sich mit seinen Kurzgeschichten im Niemandsland zwischen Unwahrscheinlichem (aber dennoch Möglichem) und wirklich Unmöglichem, das er mit dem Lichtstrahl seiner Beobachtungsgabe erhellt. Dabei werden wichtige Gebiete unseres Alltags gestreift: Musik, Malerei, Beziehungen zwischen Menschen, Unfälle, Abenteuer, Schicksalsschläge – was das Leben bietet. Die Leser finden sich in Spannungsfeldern zwischen Humor und Tiefgründigkeit, zwischen Spannung und Gelassenheit. Die Texte sind schlank formuliert. Sie enthalten kaum Füllwörter und Fremdwörter. Alles ist spannend und abwechslungsreich dargestellt. Eine Geschichtensammlung für den schnellen oder gemächlichen Leser. In grosser Schrift gedruckt. Zu bestellen bei der terzStiftung über das terzService-Center unter ✆ 0800 123 333. Gönner/-innen profitieren von einer Ermässigung in Höhe von CHF 8.– und bezahlen pro Exemplar nur CHF 17.– zzgl. MwSt. und Porto (statt regulär CHF 25.–).


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Was Jugendliche und Grosseltern sich wünschen … Autoren: Annemarie Koch, Gönnerin, und Jürgen Kupferschmid, Redaktion terzMagazin | Foto: iStockphoto

Die terzStiftung und das Schweizer Jugend- und Schulradio «RadioChico» verfolgen gemeinsam das Ziel, den Dialog zwischen den Generationen zu fördern.

■ Zündende Geschenkideen sind manchmal nicht leicht zu finden. Die Internet-Plattform www.terzwunsch.ch soll inspirieren.

Ob für Weihnachten, zum Geburtstag oder zu anderen Anlässen – zündende Geschenkideen sind manchmal nicht leicht zu finden. Sie können Grosseltern und Jugendlichen gleichermassen Kopfzerbrechen bereiten. Welche Themen bewegen – was ist «in», was ist «out»? Welche ganz persönlichen Wünsche gibt es neben materiellen Dingen? Unter www.terzwunsch.ch können Jugendliche oder Angehörige der Grosseltern-Generation im Internet sich voneinander und füreinander etwas wünschen, seien es materielle Dinge oder ideelle. Wir laden alle Leserinnen und Leser des terzMagazins ein, uns ihre Wünsche auf dieser Seite über einen persönlichen Kommentar mitzuteilen. Die terzStiftung und RadioChico wünschen sich möglichst viele Anregungen und einen lebendigen Austausch zwischen den Generationen. Herausragendes Projekt RadioChico ist ein Jugendförderungsprojekt, das Jugendlichen spannende und interessante Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung anbietet. Seit Herbst 2007 wird aus dem Ra-

dioChico-Hauptstudio in Goldbach im Emmental und seit Frühling 2010 auch aus der Region Bern/Hinterkappelen gesendet. Sowohl die Jugendmoderatoren/-innen als auch die Schüler/-innen, die an Schulprojektwochen teilnehmen, sind im Internet unter www.radiochico.ch an 365 Tagen im Jahr zu hören – oft auch live. Bereits im Jahr 2008 verlieh der «BärnerJugendTag» RadioChico Schweiz (RCS) einen Förderpreis: Der Preis gehe erstmals an eine Organisation, welche im Kanton Bern wertvolle Jugendarbeit leiste und die Mündigkeit von jungen Personen fördere. Die Preisverleihung des «UN Reconciliation Award der S.E.R. Foundation» im Kursaal in Bern am 7. August 2010 war für RCS ein absolutes Highlight und eine grosse Ehre. Im Rahmen des internationalen Aussöhnungsjahres der UNO wurde der Beitrag von RadioChico unter 157 Bewerbungen aus 22 Nationen als eines von zwölf herausragenden Projekten für diese Ernennung ausgewählt: «Das Konzept von RadioChico, nur positive Nachrichten zu senden, ist ein aussergewöhnlicher und mutiger Schritt in der heutigen Medienlandschaft», meinte die Moderatorin der Preisverleihung, Frau Rita Jacob. «Über den eigenen Schatten springen» Die jugendlichen Reporter, die meisten von ihnen Schulkinder, fahren mit ihren Umfra-

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gen zum Thema «Aussöhnung» fort – neu unter dem Motto «Man muss über den eigenen Schatten springen». Ein Sprichwort, das die Bedeutung des eigenen Verhaltens ausdrückt. «Über den eigenen Schatten springen?» Wir haben es ausprobiert und herausgefunden, dass dies ein unmögliches Unterfangen ist. Denn: Der eigene Schatten kommt immer mit. Es ist jedoch möglich, über den Schatten des Feindes zu springen. Ist es möglich, dass der Schatten unseres Gegners etwas mit unserem eigenen Schatten zu tun hat? Annemarie Koch ist Präsidentin des Fördervereins RadioChico Schweiz und Mitglied der Gönnergemeinschaft der terzStiftung.

Aufruf an alle Leser/-innen des terzMagazins Senden Sie bitte Ihre Gedanken und Erfahrungen zum Thema «Über den Schatten springen» an RadioChico: ■ E-Mail: geschichten@radiochico.ch ■ oder per Post: RadioChico, Bahnhofstrasse 1, 3432 Goldbach Nach Erhalt Ihrer Zuschrift werden Sie in das Studio nach Bern oder Goldbach eingeladen, um dort Ihre Geschichten für eine Sendung aufzuzeichnen.


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Die wichtigen Dinge kann man nicht kaufen Autorin: Nadine Wyss, Praktikantin bei der terzStiftung | Foto: zVg

lachen und in schlechten Zeiten auch weinen kannst? Mein grösstes Ziel in nächster Zeit wird sein, dass ich die Handelsmittelschule mit Berufsmaturität erfolgreich abschliesse. Darauf baut sich schliesslich dann auch meine Zukunft auf. Ein erster Meilenstein wäre dann geschafft.

Vom 11. Oktober bis 5. November 2010 hat die 18-jährige Nadine Wyss das Team der terzStiftung als Praktikantin tatkräftig verstärkt. In dieser Zeit hat sie für das terzMagazin folgenden Beitrag zum Thema «Ziele» verfasst: Ich würde mich selber als eine junge, aufgeschlossene und fröhliche Person beschreiben. Zurzeit absolviere ich hier in Berlingen in der terzStiftung mein 4-wöchiges Büropraktikum, welches von der Handelsmittelschule Frauenfeld vorgeschrieben wird. In gut 1½ Jahren schliesse ich nach einem einjährigen kaufmännischen Praktikum mit der Berufsmaturität ab. Auf diesen Zeitpunkt freue ich mich bereits sehr, denn so langsam, aber sicher habe ich genug von Schule! Nach der BMS schwebt mir ein Beruf im Bereich Gesundheitswesen vor. Ich bin mir aber noch nicht ganz sicher, was genau. Fest steht, dass ich mich mehr für die natürliche Medizin interessiere als für die klassisch-chemische. Ich denke, es gibt einige in meinem Alter, die auch noch nicht genau wissen, was sie später wirklich machen wollen. Erst wenn man einmal einen Eindruck hat, im Sinne eines Praktikums oder einer Lehre, kann man auch wirklich beurteilen, ob man sich vorstellen könnte, ein Leben lang auf diesem Beruf zu arbeiten. Konkrete Vorstellungen vom Leben Dazu fällt mir gerade ein passendes Sprichwort ein: Geld allein macht nicht glücklich. Ich finde das einen wichtigen Punkt. Natür-

Ziele im privaten Bereich Wenn alles glatt läuft und ich noch ein Weilchen auf der Erde bleiben darf, würde ich sicher noch gerne viel reisen. Es gibt so viele schöne Orte auf diesem Planeten, die man einfach gesehen haben muss. Eine meiner Traumdestinationen wären zum Beispiel die Seychellen, eine Inselgruppe im Westen des Indischen Ozeans. Ich könnte es mir gut vorstellen, dort einmal meine Flitterwochen zu verbringen. ■ Ein Leben ohne Träume und Ziele mag sich die Damit spreche ich auch schon den nächsten 18-jährige Nadine Wyss nicht vorstellen. Punkt an. Wenn Mr. Right erst einmal gefunlich wünscht sich beinahe jeder, später ein- den ist, wünsche ich mir natürlich auch Famal erfolgreich zu sein und ein gutes Salär milie, und insgeheim träume ich von einem nach Hause zu bringen. Dennoch würde Haus im Grünen. Ich wäre allerdings auch mich Geld allein nicht glücklich machen. nicht abgeneigt, für eine gewisse Zeit in einer Grossstadt zu leben. Die wichtigen Dinge, ich Jeder hat da seine ganz glaube, da sind viele Gerne würde ich noch eigenen Ziele und Träumit mir einig, kann man viel reisen nicht kaufen; Liebe und me. Der Lebenstraum von Freundschaft zum Beieinigen ist vielleicht eine spiel. Ich muss sagen, ich bin glücklich, Loft inmitten von New York, die anderen wenn ich auf meine Kindheit zurückschaue; wünschen sich vielleicht sehnlichst, einem bin es aber auch jetzt noch. Meine Familie, Hollywood-Star über den Weg zu laufen. und damit meine ich nicht nur meine El- Schliesslich gibt es auch solche, die sich eintern, hat dafür gesorgt, dass dies eine un- fach nur ein glückliches, gesundes Leben vergessliche Zeit bleiben wird. Sie standen wünschen. Das ist bei jeder Person wieder immer hinter mir, egal, bei was, und haben anders. Viel wichtiger ist es doch, dass man mir geholfen, wo es ging. Was wünscht überhaupt welche hat. Denn mal ehrlich: man sich mehr als eine Familie und Freunde, Was wäre ein Leben ohne Träume oder die für dich da sind und mit denen du Ziele?

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terzMagazin: Auf Themen konzentrieren, die Gönner besonders bewegen Autoren: Jürgen Kupferschmid und Dr. Thomas Meyer, beide Redaktion terzMagazin

Mit dem terzMagazin sollen die Interessen der Gönner/-innen von 2011 an noch wirkungsvoller nach aussen vertreten werden. Seit der Ausgabe Februar 2009 haben wir das terzMagazin kontinuierlich auf Themen ausgerichtet, die besonders für Gönner/-innen von Interesse sind. Dabei waren alle Ausgaben nach dem Schema «Selbständig bleiben heisst …» aufgebaut. Verbunden mit der Zielsetzung, ab 2011 die Interessenvertretung für Gönner noch stärker in den Mittelpunkt zu rücken, werden wir das terzMagazin inhaltlich weiterentwickeln. Was unter den Nägeln brennt Mit der Unterstützung von Gönner/-innen und terzScouts wird die terzRedaktion Themen verfolgen und journalistisch aufbereiten, die ihnen besonders unter den Nägeln brennen. Bitte teilen Sie uns deshalb mit: Welche Verhältnisse in der Schweiz für über

50-Jährige empfinden Sie in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft als anstössig? Welche Lösungsansätze kommen in Betracht? Wenn Sie den Eindruck haben, Sie selbst oder Bekannte seien ausschliesslich wegen des Alters benachteiligt worden, dann melden Sie uns das bitte ■ per E-Mail: redaktion@terzmagazin.ch ■ telefonisch: ✆ 0800 123 333 ■ oder per Post: terzStiftung, Seestrasse 112, 8267 Berlingen. Ein Beispiel dafür finden Sie in dieser Ausgabe des terzMagazins auf Seite 14. Durch dieses Konzept sollen die Interessen der Mitglieder der Gönnergemeinschaft noch wirkungsvoller nach aussen vertreten werden. Damit wird terz auch dem Stiftungszweck noch besser gerecht, die Öffentlichkeit über Belange zu informieren, die ältere Menschen besonders bewegen, beschäftigen oder belasten. terzServic

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DAS GÖNN ERMAGAZIN DER TERZST IFTUNG

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Auf das selbst Recherchierte konzentrieren Diese vertieften Abklärungen und Recherchen bedeuten aber auch einen erheblichen zeitlichen Mehraufwand für die wenigen Mitglieder der terzRedaktion. Sie müssen sich deshalb auf das selbst Recherchierte konzentrieren und können die übrigen Themen nur mit geringerem Aufwand behandeln. Das wird zu einer Verschlankung im Umfang des terzMagazins führen. Besonders beliebte Rubriken wie z. B. «Tipps und Hinweise unserer Experten», «Zuschriften an die terzStiftung» sowie das Kreuzworträtsel bleiben davon unberührt. Im Internet werden neue Rubriken entstehen, auf die wir dann im terzMagazin jeweils hinweisen werden. Seit September 2008 haben wir das terzMagazin breit gestreut, um dadurch den Bekanntheitsgrad der terzStiftung zu erhöhen. Nachdem die Aufbauphase nun hinter uns liegt, reduzieren wir 2011 auch die Streuung. Das heisst: Nur noch Gönner/-innen, ausgewählte Medien der Schweiz, Kantons-, National- und Ständeräte sowie Partner werden künftig das terzMagazin regelmässig erhalten.

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✆ 0800 123 333 | www.terzstiftung.ch

Leser werden Gönner Gehören Sie zu den interessierten Leser/-innen des terzMagazins, sind aber noch nicht Gönner/-in der terzStiftung? Wir wären ausserordentlich dankbar und glücklich, wenn Sie sich entschliessen könnten, jetzt der Gönnergemeinschaft beizutreten. Bitte lesen Sie dazu die innere Umschlagseite rechts neben Seite 40 und füllen Sie den Anmeldetalon aus.

Nr. 5 | Oktober 2010

terz DAS GÖNNERMAGAZIN DER TERZSTIFTUNG

Selbständi g bleiben heisst in Balance bleiben.

isst en he affen bleib h ndig ualität sc ä t s Selb ebensq L gute

Selbständig bleiben heisst Werte bewahren und weitergeben

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terzFreunde werben Freunde – aus Überzeugung terz weiterempfehlen Autoren: Jürgen Kupferschmid und Dr. Thomas Meyer, beide Redaktion terzMagazin | Foto: Dr. Thomas Meyer

Die wirkungsvollste Werbung sind zufriedene Mitglieder, die sich für die Ziele von terz einsetzen. Leistet ein Mitglied der Gönnergemeinschaft erfolgreiche Überzeugungsarbeit und wirbt vier neue Mitglieder, erhält es dafür als Dank einen Einkaufsgutschein der Migros im Wert von CHF 50.-. Das oberste Ziel der terzStiftung ist es, die Interessen möglichst vieler Mitglieder wirksam zu vertreten. Mehrere Tausend haben terz bisher schon ihr Vertrauen geschenkt und gehören zur Gönnergemeinschaft. Dafür danken wir ihnen von ganzem Herzen. Viele von ihnen geben ihrer Überzeugung auch klaren Ausdruck: «Sehr geehrter Herr Künzli, Ihr grossartiges Engagement möchte ich unterstützen. Darf ich Sie um einige Prospekte bitten – ich möchte gerne Werbung machen für die terzStiftung. Weil ich dahinterstehen kann.» Ursula Gröbly-Steffen, Gönnerin «Ich war sehr begeistert, was da alles läuft für die Senioren und Junggebliebenen. Ich werde im Februar pensioniert, und es interessiert mich, wo und wie man noch nützlich und hilfsbereit sein kann. Wenn ich noch terzMagazine haben dürfte zum Weitergeben?» Rita Furrer, Gönnerin Kein Geld von Stiftungspartnern Die zahlreichen Stiftungspartner leisten keine direkten Zahlungen an die terzStiftung.

Sie finanziert sich ausschliesslich über Gönnerbeiträge, Spenden und Legate. Nur so kann sie unabhängig, klar und glaubwürdig die Interessen ihrer Mitglieder vertreten. Weil die finanziellen Mittel begrenzt sind, müssen wir auch besonders achtsam mit den Stiftungsgeldern umgehen. Es ist uns beispielsweise nicht möglich, grössere Summen für Werbekampagnen für die Gönnerwerbung auszugeben. Die überzeugendste und wirkungsvollste Werbung sind zufriedene Mitglieder, die sich für die Ziele von terz einsetzen. Wenn Sie dazugehören, bitten wir Sie sehr, in Ihrem Bekanntenkreis für terz zu werben und uns weiterzuempfehlen. Denn: Je grösser die Gönnergemeinschaft, desto wirkungsvoller die Interessenvertretung. Werben Sie vier neue Mitglieder für die terzGönnergemeinschaft, und wir schenken Ihnen zum Dank einen Wertgutschein in Höhe von CHF 50.– für einen Einkauf bei der Migros. Es gibt viele gute Gründe, terz beizutreten: ■ Interessenvertreter: weil es wichtig ist, dass die reiferen Jahrgänge Wertschätzung und Gleichbehandlung erfahren, was heute nicht immer der Fall ist. ■ Verbraucherschutz: weil terz sich mit dem Projekt «terzScouts» für generationenfreundliche Produkte und Dienstleistungen einsetzt, z.B. dass die Werte und Wünsche

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der über 50-Jährigen von der Wirtschaft angemessen berücksichtigt werden. Deshalb hat sie auch die Initiative für den Regionalbanken-Test durch terzScouts ergriffen. ■ Komfortservice: weil terz mit Auskunft, Beratung und Vermittlung für die Gönner/innen zur Verfügung steht und über das terzService-Center unter ✆ 0800 123 333 rund um die Uhr zu erreichen ist. ■ Exklusivangebote: weil jeder neue Gönner zusätzlich zum Gesamtangebot Einkaufsgutscheine von Swisscom und Versandapotheke Zur Rose im Gesamtwert von CHF 70.– erhält, aber pro Jahr nur CHF 60.– für eine Einzelgönnerschaft bezahlt. Alle Mitglieder der Gönnergemeinschaft erhalten per Post ausführliche Angaben über den technischen Ablauf bei der Gönnerwerbung. Zögern Sie bei Rückfragen bitte nicht, uns zu kontaktieren – über das terzServiceCenter unter ✆ 0800 123 333 oder per E-Mail unter: terzstiftung@terzstiftung.ch Den Wertgutschein stellen wir zu, sobald die geworbenen 4 Gönner ihren Jahresbeitrag einbezahlt haben. Herzlichen Dank!


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Alles unter dem terzDach terzScouts Werden auch Sie terzScout! terzScouts testen in Eigenstudien oder im Auftragsverhältnis in verdeckten Einsätzen Infrastrukturen, Produkte und Dienstleistungen auf Benutzer- und Generationenfreundlichkeit. terz konfrontiert Wirtschaft und Politik mit den Testergebnissen und zeigt die echten Bedürfnisse und Wünsche reiferer Menschen auf.

Interessenvertreter terz versteht sich als Interessenvertreter für die reiferen Menschen. Ungleichbehandlungen und Diskriminierungen aufgrund des Alters häufen sich. Gegen diese Tendenz geht terz vor. terz greift Missstände auf, interveniert beim Verursacher und macht sie öffentlich. terz fordert keine Sonderrechte für die reifere Generation, jedoch Gleichbehandlung. Die willkürlichen und unsinnigen Einschränkungen sind nicht hinnehmbar.

terzStiftung Im Jahr 2007 von Silvia und Re terz eine unabhängige, überpa und nicht gewinnorientierte Stif generationenfaire Vision des Alt gestalten. Die Stiftung finanziert Gönnerbeiträge, Spenden und Stiftungspartnern leisten keine vertreten dieselben Werte wie t Spezial- und Exklusivangebote.

terzCommunity Einsamkeit ist für viele Menschen ein Problem. terz und seniorweb.ch haben sich zu einer Partnerschaft zusammengeschlossen, um eine virtuelle Gemeinschaft via Blogs, Foren und Umfragen zu ermöglichen. terz lädt auch immer wieder zu exklusiven Anlässen ein, die den Informationsaustausch und die Gemeinschaft fördern.

Zukunft gestalten – Lei Interessenvertreter Tester

virtuell und real

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terzAktiviva terzAktiviva ist ein Bildungs- und Erlebnisangebot, das auch zur Stärkung der Gemeinschaft dienen soll. Kultur, Bildungsangebote, Ausflüge und Besichtigungen stehen auf dem Programm. Bildung ist ein zentrales Anliegen von terz. Aus diesem Grund ist sie eine Partnerschaft mit der Seniorenakademie Berlingen eingegangen. Diese war die erste Akademie in der Schweiz und hat einen ausgezeichneten Ruf – weit über die Kantonsgrenzen hinaus.

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terzMagazin Die Redaktion greift interessante Themen auf, orientiert über recherchierte Sachverhalte und über Aktivitäten, die terz durchführt, und sie zeigt auf, was terzScouts aufdecken. Das terzMagazin orientiert Mitglieder über relevante Neuerungen aus Politik und Wirtschaft, über terzAngebote und Mehrwerte in Form von Exklusiv- und Spezialangeboten.

Testet, integriert, aktiviert, informiert und fördert generationenfreundliche Projekte.

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Werden Sie jetzt Mitglied der terzGönnergemeinschaft zum Jahre (Paar im gleichen Haushalt). Als Willkommensgeschenk erhalten Sie dafür Wertg sowie für einen Einkauf im Shop der Versandapo Anmeldung und Informationen über weitere Leistun

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terzService Center: ✆ 0800 123 333, www.terzstiftung.ch

und René Künzli gegründet, ist überparteiliche, gemeinnützige erte Stiftung. terz will eine neue, des Alterns in der Schweiz mitnanziert sich ausschliesslich über n und Legate. Die zahlreichen n keine direkten Zahlungen. Sie te wie terz und bieten Gönnern ebote.

Generaldienstleister Wenn Gönner Auskunft, Beratung oder Vermittlung wünschen, leisten wir den Komfortservice. Kontaktieren können Sie uns über das terzService-Center unter ✆ 0800 123 333 (Anruf kostenlos) oder per E-Mail: terzstiftung@terzstiftung.ch. Während der Bürozeiten vermitteln wir direkt zu entsprechenden Experten, nehmen Wünsche auf und setzen uns mit Ihnen in Verbindung. Komfortservice vereinfacht Ihren Alltag sehr.

Prävention und Gesundheit terz setzt sich dafür ein, dass Menschen selbständig, möglichst gesund, bei hoher Lebensqualität und selbstbestimmt bis ins hohe Alter leben können. Unser Fokus liegt auf der Prävention und bestmöglicher Unterstützung, wenn es nötig werden sollte. Dank kompetenten Partnern und Beziehungen ist das möglich. Wir organisieren Informationsveranstaltungen, führen Aktionstage mit Experten durch, die referieren und beraten oder stellen Produkte und Dienstleistungen vor, die getestet und ausprobiert werden können. Leben und Wohnen Leben und Wohnen können, bei umsichtiger und frühzeitiger Planung, wesentlich erleichtert werden. Generationenfreundliches Wohnen spielt dabei eine ganz entscheidende Rolle. Umzüge vom Grossen ins Überschaubarere sind ebenfalls Schlüsselstellen, bei denen terz mit Rat und Tat zur Verfügung steht. Sie fragen, terz gibt Antwort und verhilft zu Lösungen. Sie entscheiden.

Leistungen für Gönner.

Finanzen und Recht Auch in finanzieller Hinsicht ist es ratsam, sich frühzeitig mit der Nachpensionierungszeit zu befassen. Ziele und Möglichkeiten müssen auf einander abgestimmt werden, deshalb ist es wichtig, individuelle Vorsorge- und Nachfolgeregelungen zu treffen und Sozialversicherungsfragen zu klären. terz kann Beratung anbieten oder durch eine Zweitmeinung mehr Sicherheit für Entscheidungen geben. Die terzNotfall-Checkliste bietet einen Leitfaden für eine geordnete Ablage aller Dokumente. Sie ist für Mitglieder kostenlos erhältlich.

Generaldienstleister Leben und Wohnen

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Mobilität und Aktivität

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Mobilität und Aktivität Goethe sagt: «Älter werden heisst selbst ein neues Geschäft antreten.» Damit bezieht er sich auf die geistige und körperliche Mobilität und Aktivität. Es ist ratsam, sich schon während des Berufslebens mit der nachberuflichen Zeit zu befassen. Je besser die Vorbereitungen getroffen werden, desto grösser ist die Chance einer hohen Lebensqualität nach der Pensionierung. terz findet es falsch, dass reifere Menschen mit der Pensionierung «sozial entsorgt» werden, d. h. dass man ihnen zu verstehen gibt, dass sie nicht mehr gebraucht werden. Auf ihre Kompetenzen und ihr Erfahrungswissen wären wir heute schon, und sind es in Zukunft noch viel mehr, sehr angewiesen.

Berät, arbeitet Lösungen aus und bietet Mehrwerte.

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m Jahresbeitrag von nur CHF 60.– (Einzelgönner) bzw. CHF 95.– ür Wertgutscheine für einen Einkauf in den Swisscom Shops im Wert von CHF 50.– sandapotheke «Zur Rose» im Wert von CHF 20.–. e Leistungen im Internet unter: www.terzstiftung.ch terzService-Center

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22 | Leben und Wohnen

Optimaler Service für alle Beteiligten dank terz und seniorenzuhause.ch Autor: Philippe Guldin, seniorenzuhause.ch | Foto: iStockphoto

Als Generaldienstleister ist die terzStiftung für ihre Gönner da. Sie erteilt Auskünfte, lässt Fragen abklären und vermittelt weiter an Spezialisten wie z. B. seniorenzuhause.ch. Ein Beispiel aus der Praxis zeigt, wie Gönner davon im Alltag profitieren können. Fallbeispiel: Frau Susanne B. war am Ende ihrer Kräfte. Sie arbeitet als leitende Angestellte in einem Dienstleistungsunternehmen. Susanne B. betreut ihre an Demenz leidende Mutter nun schon über mehrere Monate weitgehend selbst. Die Spitex ist zwar vor Ort, aufgrund des intensiven Betreuungsaufwandes, ist die Mutter jedoch auf fortwährende Begleitung angewiesen. Philippe Guldin, Geschäftsführer von seniorenzuhause.ch: «Wir erleben oft, dass Angehörige aufgrund der Doppelbelastung von Familie und Beruf auf uns zukommen und um Unterstützung in der Betreuung ihrer Eltern oder nahestehender Verwandter anfragen. Wir helfen in diesen Situationen mit unserem Know-how, konstruktive Lösungen zu finden.» Seit August 2009 ist das junge

Dienstleistungsunternehmen offizieller Partner der terzStiftung. Damit sind seine Dienstleistungen für Gönner über das terzService-Center einfacher und günstiger zugänglich. Erstberatung und Vermittlung Als Gönnerin setzte sich Susanne B. über das terzService-Center unter ✆ 0800 123 333 mit der terzStiftung in Verbindung, um sich Rat zu holen. Nach einer kostenlosen Erstberatung vermittelte die terzStiftung sie an ihren Partner seniorenzuhause.ch. Kurz nach der Kontaktaufnahme analysierten Susanne B. und seniorenzuhause.ch die Situation, wobei sich folgende Punkte herauskristallisierten: Erstens wollte die Mutter von Susanne B. unbedingt zu Hause bleiben. Zweitens wollte und konnte Susanne B. die Betreuung ihrer Mutter nicht mehr alleine übernehmen. Drittens ist bei demenzieller Erkrankungen davon auszugehen, dass der Betreuungsaufwand eher zu- als abnimmt. Gemeinsam konnte schnell eine passende Lösung gefunden werden. seniorenzuhause.ch unterstützt die Mutter von Susanne B. während 2 Tagen pro Woche. Die restlichen Tage kümmert sich Susanne B. zusammen mit ihrem Bruder und der Spitex um die Mutter. Um die Organisation für alle zu erleichtern, koordiniert seniorenzuhause.ch die Termine und die Betreuungszeiten der einzelnen Personen.

Gratis-Gönnerschaft für Neukunden von seniorenzuhause.ch seniorenzuhause.ch offeriert allen Neukunden eine Jahres-Einzelgönnerschaft bei der terzStiftung im Wert von CHF 60.–. Zusätzlich profitieren alle Mitglieder der Gönnergemeinschaft von 10% Partnerrabatt bei der ersten Rechnungsstellung. Möchten auch Sie, dass die terzStiftung Ihnen Beratungen und Dienstleistungen einfacher und günstiger zugänglich macht? Dann werden Sie bitte Gönner.

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■ Wer intensive Pflege benötigt, kann oft nicht mehr von Angehörigen allein betreut werden.

In der vertrauten Umgebung bleiben Dank Vermittlung der terzStiftung konnte eine optimale Betreuungssituation geschaffen werden, die für alle Beteiligten von Vorteil ist. Die Mutter von Susanne B., als direkt Betroffene stets im Zentrum der Bemühungen, kann weiterhin in ihrer vertrauten Umgebung bleiben. Susanne B. wird durch seniorenzuhause.ch in ihrer Aufgabe als Betreuerin und Koordinatorin sämtlicher Aufgaben und Termine für ihre Mutter wesentlich entlastet. Die Familie, die Spitex und die Nachbarn werden in die Begleitung eingebunden, was den Betreuungsaufwand für Susanne B. markant reduziert. Die Zeit, die Susanne B. nun mit ihrer Mutter verbringt, bezeichnet sie als «qualitativ hochwertig». Weitere Informationen im Internet unter www.terzstiftung.ch (Stiftungspartner) und www.seniorenzuhause.ch sowie telefonisch über das terzService-Center unter ✆ 0800 123 333 (365 Tage rund um die Uhr, Anruf kostenlos).


terz Stiftung | 23

Partner-Netzwerk der terzStiftung terz, der Generaldienstleister: 365 × 24 Stunden ✆ 0800 123 333, www.terzstiftung.ch

Im Interesse ihrer Gönnerinnen und Gönner knüpft die terzStiftung ein Netzwerk von Partnern, die mit ihr gemeinsam Zukunft gestalten wollen und sich zu ihren Werten bekennen. Sie wollen Verantwortung für die Zukunft der Schweizer Gesellschaft übernehmen und den Herausforderungen des demographischen Wandels aktiv mit der terzStiftung begegnen.

Prävention und Gesundheit

Leben und Wohnen

Finanzen und Recht

Mobilität und Aktivität

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24 | Leben und Wohnen

Gute Manieren überzeugen immer und überall Autorin: Susanne Zumbühl, Mitglied der Gönnergemeinschaft | Foto: Katrin Künzle

Susanne Zumbühl, terzScout und Gönnerin der terzStiftung, bietet Kniggekurse für Kinder und Jugendliche an. Ihr Ziel ist, dass anerkannte Umgangsformen und Benimmregeln bis zum Eintritt ins Berufsleben für sie selbstverständlich sind. Ärgern Sie sich nicht auch, wenn Ihnen jemand die Türe vor der Nase zuknallt? Wenn im Restaurant Leute neben Ihnen sitzen, die minimalste Anstandsregeln vermissen lassen? Dass Jugendliche im öffentlichen Verkehrsmittel betagten Mitmenschen nicht mehr Platz machen, ist leider eine Realität. Das Wort «Wertschätzung» ist in aller Munde. Dazu gehören speziell die Benimmregeln. Da heisst es «früh übt sich, wer ein Meister werden will». Idealerweise werden die Umgangsformen in der Familie weitergegeben (meistens nehmen Kinder und Jugendliche

weniger von den Eltern an, als von Aussenstehenden oder Gotte/Götti, Grosseltern). «Früh übt sich, wer erfolgreich sein will» Die Minimalvoraussetzungen sind, dass wir die Worte: grüezi, auf Wiedersehen, bitte, danke und Entschuldigung beherrschen (vor allem «bitte entschuldigen Sie» existiert bei vielen Erwachsenen nicht mehr!) In meinen Kniggekursen für Kinder und Teenager sensibilisiere ich diese auf spielerische Weise mit Rollenspielen dafür, was «richtig» und «falsch» ist. Die Ältern lehre ich die neuesten Umgangsformen und gebe ihnen Tipps zur Vorbereitung, für angemessenes Verhalten sowie Bekleidung bei künftigen Vorstellungsgesprächen. Ich wünsche mir, dass diese anerkannten Benimmregeln bis zum Eintritt ins Berufsleben so selbstverständlich sind, dass die angehenden Erwachsenen sich auf wesentlichere Dinge konzentrieren können. Üben in Rollenspielen ■ Korrekte Begrüssung, gegenseitiges Vorstellen, Du und Sie, Pünktlichkeit.

Verhalten in öffentlichen Verkehrsmitteln und Räumen: Wo gehört der Kaugummi hin? (Solche Szenen in öffentlichen Verkehrsmitteln sollten tabu sein: Eine Mitfahrerin teilt ihrer Freundin schluchzend ihren Liebeskummer mit, ein anderer Mitfahrer lästert lauthals über seinen Chef und nennt Namen und Firma.) ■ Wie benutze ich die neuen technischen Kommunikationsmittel Handy, Internet (Chat), welche Einträge, z.B. in «Facebook», sind vertretbar oder unbedingt zu unterlassen? ■ Wie schreibe ich SMS und E-Mails korrekt? Vor dem Essen decken alle selbst auf, und die Tischmanieren (wohin gehören die Hände, wie isst man was, wie hält man das Besteck korrekt, wohin gehört die Serviette und vieles mehr) werden 1 zu 1 geübt. Freude am Gelernten Kinder wie auch Jugendliche – anfänglich noch etwas verunsichert, weil die Eltern oder Grosseltern sie angemeldet haben – sind am Schluss stolz und freuen sich über das Gelernte. Sie können kaum erwarten, zu Hause davon zu erzählen, den Eltern zu zeigen, was sie gelernt haben, und diese zu korrigieren. Ich habe festgestellt, dass meistens die Eltern, Paten oder Grosseltern die Kinder anmelden, die selbst Wert auf gutes Benehmen legen. Übrigens: Es gibt auch Kurse für Erwachsene. Die Autorin führt Kniggekurse im Auftrag von und in Zusammenarbeit mit der Künzle Organisation durch. Weitere Informationen zu den Kniggekursen finden Sie im Internet unter www.autentica.ch, www.kuenzle-organisation.ch oder telefonisch unter 043 817 80 66.

■ Kinder lernen spielerisch, was richtiges und was falsches Benehmen ist.

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Mobilität und Aktivität | 25

Das Glück gehört dem Lebensunternehmer Autorin: Nadia Ghidoli, Zentrum am Obertor | Foto: zVg

Die Pensionierung ist ein Übergang vom fremd- zum weitgehend selbstbestimmten Leben. Als Lebensunternehmer hat der Pensionierte die einmalige Chance, im eigenen Tempo seine eigenen Ziele zu verfolgen. Der Pensionierte hat im Durchschnitt einen Zeitraum von zwei bis drei Jahrzehnten vor sich zur freien Verfügung. Damit ist er ein selbständiger Lebensunternehmer. Wie jeder Unternehmer muss er sich seiner Stärken bewusst sein, sich Ziele setzen und gelegentlich prüfen, ob er auf dem richtigen Weg ist. Er profitiert von einer positiven Grundeinstellung, von Selbstdisziplin, Eigenverantwortung und den Herausforderungen, denen er sich stellt. Denn für Gesundheit und Wohlbefinden braucht jeder Mensch nicht nur Entspannung, sondern auch Herausforderungen: physische, psychische und mentale. Mit Schwung ins neue Leben Der Übergang in einen neuen Lebensabschnitt bedeutet, auf Gewohntes zu verzichten, geht mit Identitätsverlust einher und bringt manchmal grosse Verunsicherungen

Beratung für Gönner Unvorbereitet aus der Arbeitswelt auszuscheiden, empfiehlt sich gar nicht: Zu viele Schwierigkeiten können auftreten. Die terzStiftung gibt Aus-kunft, berät und vermittelt Gönner über das terzService-Center unter ✆ 0800 123 333 (Anruf kostenlos).

■ In Pensionierungsseminaren entwickeln die Teilnehmenden gemeinsam Perspektiven und Ideen.

mit sich. Eine Standortbestimmung und das Entwickeln eigener Visionen helfen, die Neuorientierung in Angriff zu nehmen und erste Pläne zu schmieden. Welche Ziele haben welche Prioritäten? Wie erreiche ich sie? Welches sind meine nächsten Schritte? Wann will ich meine Resultate überprüfen? Pensionierungsseminare – Kurs «55plus» In Pensionierungsseminaren des Zentrums am Obertor in Winterthur entwickeln die Teilnehmer ihre persönlichen Ziele, erhalten Tipps und Informationen für Gesundheit und Wohlbefinden, erstellen eine Perspektivenund Ideenbörse und erhalten Hinweise rund um das 3-Säulen-Konzept, Ehegüter- und Erbrecht, Finanzplanung und Steuerfragen. Dabei stehen folgende Themen im Zentrum: ■ Der Schritt zum selbständigen LebensUnternehmer (Standortbestimmung mit Werte- und Interessencheckliste, Umgang mit Veränderungen, Mut zu Neuem) ■ Gesundheit und ganzheitliches Wohlbefinden (Informationen und Tipps zum Thema Sport, geistige Fitness, Ernährung

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und psychische Gesundheit in der zweiten Lebenshälfte) ■ Neue Aktivitäten und Sinnfindung (Persönliche Perspektiven- und Ideenbörse über sinnbringende Aktivitäten und Aufgaben nach der Pensionierung) ■ Die Pensionierung verändert das Beziehungsnetz (Was bedeutet die Pensionierung für die Partnerin, den Partner? Alte Beziehungen auf- und ausbauen, pflegen, loslassen und sinnvolle Vorkehrungen und Regelungen treffen) ■ Ein Blick in die weitere Zukunft (Überlegungen, Vorstellungen, nächste konkrete Schritte zur Vorbereitung auf das eigene Älterwerden) Das Bildungsangebot des Zentrums am Obertor umfasst auch Sprachen, Persönlichkeit, Natur und Kultur, Lifestyle, Lebensgestaltung, Bewegung und Gesundheit und viele kulturelle Veranstaltungen. Weitere Informationen: Zentrum am Obertor, Winterthur, www.obertor.ch, E-Mail: zentrum@obertor.ch, Tel. 052 213 88 88.


26 | terzStiftung

An der Messe «Generation Gold» in Zürich Beratung, Tests und Bewegungsspiele Autor: Dr. Thomas Meyer, Redaktion terzMagazin | Fotos: terzTeam

Am Stand der terzStiftung absolvierten an den drei Messetagen Hunderte Besucher den «Blib fit»-Parcours. An den drei Tagen der Messe «Generation Gold» im Zürcher Hauptbahnhof – Rail City – kamen Hunderte Besucher an die Stände von terz und den 14 Partnern. Botschafter, terzScouts und Mitglieder der Gönnergemeinschaft waren zahlreich vertreten. Neue Gönner/-innen liessen sich von den vielen

■ «Mach mit – blib fit» lautete das Motto des Standes, den terz und 14 Partner belebten.

■ Gerade die Wii-Konsolen regten Besucher jeden Alters zu sportlicher Betätigung an.

Vorteilen einer Mitgliedschaft überzeugen. Für das Jahr 2010 war die Teilnahme an der Messe der krönende Abschluss der «Blib fit»Kampagne, die mit den Aktionstagen im Mai und Juni begonnen hatte. terz hat auf Wunsch des Messe-Veranstalters den Stand gestaltet und bauen lassen. Bei den Partnern konnten die Besucher ihre Knochendichte und das Körperfett messen lassen, es gab die Möglichkeit zu GehirnTraining, Puls- und Zungendiagnose. Die Partner boten Beratungen aller Art, luden zu Spiel und Bewegung ein. Das «Tagblatt der Stadt Zürich» hat als Medienpartner einmal mehr die «Blib fit»-Aktion unterstützt. Wenn weitere Messeveranstalter, aber auch Städte und Gemeinden Interesse an einem «Blib fit»-Stand haben, können sie sich sehr gerne mit Sabine Kaiser, stv. Geschäftsleiterin der terzStiftung, über das terzServiceCenter in Verbindung setzen.

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Glücklich über den Gewinn eines Dyson-Staubsaugers An der Messe «Generation Gold» konnten alle diejenigen an einer Verlosung teilnehmen, die am «Blib fit»-Parcours teilgenommen hatten, sich einen Stempel an einem Aktionsstand abholten und die Fragen zu drei weiteren Ständen richtig beantworteten. Zu gewinnen gab es an jedem der Messetage je einen Dyson DC26 City Staubsauger im Wert von CHF 549.–. Dieses Modell ist von terzScouts getestet, und die Firma Dyson hat die drei Geräte gesponsert. Gewonnen haben Max Conz, Janine Kaspar und Ilka Wittenberg, alle aus Zürich. Das terzTeam gratuliert herzlich.


Mobilität und Aktivität | 27

Spielerisches Wetteifern verbindet Generationen und macht «Riesenspass» Autoren: Daniel Louis Meili und Mitglieder der Gönnergemeinschaft | Foto: Rolf Spriessler, Riehener Zeitung

Gönner der terzStiftung und Pri-

fit» «Blib

Meili kreiert. Herrn Meili und seinen Helfern ein grosses Kompliment für diesen perfekt durchdachten und betreuten Anlass!» Elisabeth Kühni, Gönnerin

marschulkinder begegneten sich in Basel, um gemeinsam Bewegungsaufgaben zu lösen. Dabei

sam eine Bewegungsaufgabe.

Vorurteilslos und spontan «Wir erlebten zusammen mit den Schulkindern einen tollen Tag. Der Anlass war von Herrn Meili in allen Belangen kompetent vorbereitet. Dies bezogen auf die Fähigkeiten, den Spass und den Ehrgeiz der Kinder, die vorurteilslos und spontan mit uns gearbeitet haben, als auch auf den Erfahrungsschatz, die Besonnenheit und die Spielfreude von uns Erwachsenen. Vielen Dank an alle, die sich für diesen Anlass zur Verfügung gestellt und sich eingesetzt haben. Es wäre schön, wenn solche Wettspieltage Verbreitung finden würden – wir wären gerne dabei.» Liselotte und Walter Roost, Gönner

leicht übernehmen. Erfahrene Trainer erkennen dies und steuern das Wettspiel, fügen Pausen ein, wenn erforderlich, denn tragische Unfälle darf es nicht geben. Das Wettspiel an diesem Tag war ein intensives, wunderschönes Erlebnis. Alt wie Jung brachten sich ein, erfuhren, wie unterschiedlich man ‹funktioniert›, und dass es gemeinsam immer irgendwie gute Lösungen gibt. Die einen waren schlau, die anderen schnell (und manche beides) – egal wie: entscheidend war, dass man sich gemeinsam auf Neues einlassen und auch physisch an Grenzen heranwagen konnte.» Daniel Louis Meili, Animator und Trainer

Erfahrung und Toleranz «Es erforderte Erfahrung und Toleranz der Generationen, um eine kurz zuvor ausgetüftelte Lösung dann raschestmöglich gegen die Uhr umzusetzen. Es darf verraten werden, dass nicht nur die erfahrene Generation geniale und einfache Ideen hatte. Unsere Mitspieler, heute schon Kameraden, waren im Alter von 7 bis 9 Jahren!! Sie hatten ‹Biss› und Gehirn, sodass ich sehr von diesem Anlass profitierte. Grosser Dank an den Organisator ‹Meili›, der der gleichnamigen Traktorenmarke alle Ehre machte: Er verhalf dem Ablauf der Spiele zum bravourösen Erfolg.» Peter Steinmann, Gönner

Perfekt durchdacht und betreut «Dieser Spiel- und Sportmorgen machte einen Riesenspass. Der ausgeklügelte Parcours wurde vom erfahrenen Pädagogen Daniel Louis

Ausführliche Informationen über diesen Generationen verbindenden Bewegungsparcours finden Sie im Internet unter: www.terzstiftung.ch (Rubrik Blib fit)

waren Kopf und Muskeln gefragt. Am Freitag, 15. Oktober 2010, hat im Basler Kongresszentrum mit dem WFWF ein Gesundheitsforum stattgefunden, an dem viel über Prävention, Gesundheit und Fitness diskutiert wurde. Daniel Louis Meili, ein Basler Pädagoge mit langjähriger Erfahrung als Sporttrainer, veranstaltete während dieses Anlasses im Namen der terzStiftung einen sportlichen «Zehnkampf», bei dem 21 Primarschulkinder und 7 Gönner/-innen in Kleingruppen spielerisch wetteiferten und gemeinsam anspruchsvolle Bewegungsaufgaben lösten. Jede Kleingruppe, die aus einem Älteren und 3 Kindern bestand, absolvierte einen Parcours mit unterschiedlich schwierigen Übungen. Kopf und Muskeln waren gefragt – und wurden angeregt! Damit stand dieser Vormittag ganz im Zeichen der «Blib fit»-Kampagne der terzStiftung. Die Bewegungsaufgaben konnten nur gemeinsam gelöst werden. Junge und Ältere mussten zusammenspannen, eine Lösungsidee finden und sie auch zusammen umsetzen! Lesen Sie hier, wie der Organisator und die teilnehmenden terzGönner/-innen diese «Blib fit»-Veranstaltung erlebt haben: Ein wunderschönes Erlebnis «Alle Teilnehmenden, alt wie jung, waren hoch motiviert. Das kann gefährlich sein! Lassen sich Senioren/-innen von einer Schar übermütiger Kinder treiben, kann man sich

■ Mit viel Freude lösen Junge und Ältere gemein-

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28 | terzStiftung

: Werner Kieser liest im Tram auf der Fahrt durch Zürich vor Autor: Dr. Thomas Meyer, Redaktion terzMagazin | Fotos: zVg

Treffpunkt ist die Tramhaltestelle Bellevueschleife in Zürich um 14.00 Uhr. Die Plätze sind beschränkt verfügbar und werden in der Reihenfolge der Anmeldung (Eingangsdatum) vergeben. Der Anlass endet um ca. 15.30 Uhr am Ausgangsort. Für Gönnerinnen und Gönner ist der Anlass kostenlos. Gäste zahlen CHF 30.–.

Für die Besichtigung des Teilstücks des Gotthard-Basistunnels bei Erstfeld am 9. Dezember gibt es kaum noch Plätze, für den Besuch des Stuttgarter Weihnachtsmarktes am 16. Dezember nehmen wir gerne noch Anmeldungen entgegen. Bitte nehmen Sie diese Gelegenheit wahr.

Es ist so weit – die Detailplanung für die Weinund Kulturreise nach Österreich vom 25. bis 30. Juli 2011 ist abgeschlossen. Wir laden alle Gönner/-innen und Gäste zu dieser abwechslungsreichen, interessanten und sicher auch geselligen Reise herzlich ein. Die Reiseleitung liegt bei BruBera, Max Brugger. Die 6-tägige Weinund Kulturreise führt nach Wels, an Schneeberg und Neusiedler See und zum Stift Göttweig. In der Februar-Ausgabe werden wir die Einzelheiten bekannt geben und Interessierten die Möglichkeit bieten, sich anzumelden.

Anmeldungen für alle Programmpunkte nehmen wir stets gerne entgegen: ■ ■ ■ ■

über das terzService-Center unter ✆ 0800 123 333 (Anruf kostenlos) über das Internet unter www. terzstiftung.ch (Rubrik terzAktiv iva) per E-Mail unter aktiviva@terzstiftung.ch oder per Post: terzStiftung, Seestrasse 112, 8267 Berlingen

Donnerstag, 24. Februar 2011, 14.00 Uhr «Ein starker und gesunder Körper ist keine Frage des Alters», sagt Werner Kieser, Gründer und Verwaltungsratspräsident von Kieser Training. Vor über vierzig Jahren hat der heute 70-Jährige sein erstes Kraftstudio in Zürich eröffnet. Heute gilt sein Unternehmen Kieser Training mit über 150 Trainingbetrieben in der Schweiz und dem weiteren Europa, Australien sowie Singapur als internationaler Standard im präventiven und therapeutischen Krafttraining. Nutzen Sie die Gelegenheit, um Werner Kieser auf einer gemütlichen Fahrt im nostalgischen Tram «Elefant» durch Zürich persönlich zu treffen. In einem Referat wird er über den Nutzen des Krafttrainings im Alter sowie über die Geschichte und das Konzept von Kieser Training sprechen. Gemäss Werner Kieser erhält Krafttraining die Selbständigkeit und die Mobilität älterer Personen und ist damit ein Garant für Lebensqualität. Welches Alter Sie auch immer haben – es sei immer der richtige Moment, um mit einem gesundheitsorientierten Training zu beginnen. Der mehrfache Buchautor wird auf der Tramfahrt zudem Teile aus seinem neuen Hörbuch «Eisen macht leicht» vortragen. Danach sind Sie zum Apéro im Tram eingeladen.

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Mittwoch, 26. Januar 2011, 17.30 Uhr Mit seinen markanten Schauhäusern und zahlreichen, an die Bedürfnisse verschiedenster Pflanzen angepassten Arealen ist der Botanische Garten der Universität Zürich heute ein Labor für die Wissenschaft, eine Arche für manche bedrohte Pflanzenart und – nicht zuletzt – eine grüne Oase der Erholung, die jährlich ca. 130 000 Besucher geniessen. Gönner/-innen und Gästen von terz bieten wir die Möglichkeit, den Botanischen Garten in einer Nachtführung kennenzulernen – kurz bevor er für Umbauarbeiten geschlossen wird. Von Ende Februar an ist die Anlage bis auf Weiteres nicht mehr zu besichtigen. Die Gelegenheit wird also nicht so bald wiederkehren. Um 17.30 Uhr Treffen in der Cafeteria des Botanischen Gartens zu einem exklusiven Willkom-


© Peter Giger

terzStiftung | 29

mens-Apéro. Anschliessend kompetente Führung durch die tropischen Häuser im Dunkeln. Es ist sehr zu empfehlen, eigene Taschenlampen mitzubringen. Vortrag mit praktischen Beispielen zum Thema «Nachhaltiger Umgang mit Wasser». Fragerunde. Preis: CHF 40.– für Gönner, Nichtgönner CHF 70.–, Mindest-Teilnehmerzahl: 10. Donnerstag, 10. Februar 2011, 14.00 Uhr Peter Monteverdi war ein grossartiger Designer und Konstrukteur von Sportwagen. Sein Hai 450 SS von 1970 dient gegenwärtig wieder als Blickfang bei der Image-Kampagne einer Grossbank. Das zeigt, wie nachhaltig sich das Bild der flachen und eleganten Karosserie ins allgemeine Gedächtnis eingeprägt hat. Mehr als 60 Wagen aus der Monteverdi-Produktion sind im Museum in Binningen BL ausgestellt. Gönner/-innen

und Gästen bietet die terzStiftung die Möglichkeit, das Monteverdi Automuseum zu besichtigen. Da es nur Gruppenführungen gibt, hätten einzelne Gönner/-innen keine Gelegenheit, die Sammlung zu sehen. Auf 3 Etagen und 4 000 m2 Ausstellungsfläche bie-

Veranstaltungstipp

tet sie die Fahrzeuge der einzigen Schweizer Sportwagen-Marke sowie eine ModellautoAusstellung mit 11 000 Exponaten. Preis pro Gönner/-in bei 20 Teilnehmenden CHF 20.–, für Nichtgönner CHF 50.–, je zzgl. Konsumation, Mindest-Teilnehmerzahl: 10.

Seniorenakademie Berlingen

Die Seniorenakademie Berlingen lädt Sie herzlich ein! Den Vortragszyklus im Januar und Februar «Werte im Umbruch» leitet Hans Rudolf Däniker. 19. Januar, Mittwoch, 14.20 bis 17.00 Uhr Krise der Werte. Dr. Martin Meyer, Regierungsrat und stellv. Regierungschef im Fürstentum Liechtenstein. Die Sicht der politischen Praxis auf «Werte im Umbruch». 26. Januar, Mittwoch, 14.20 bis 17.00 Uhr Werte, auf welche wir nicht verzichten sollten. Prof. Dr. Georg Kohler, em. Professor für (politische) Philosophie an der Universität Zürich, spezialisiert u.a. auf globale Gerechtigkeit und Weltordnung. 2. Februar, Mittwoch, 14.20 bis 17.00 Uhr Freiheit ohne Verantwortung. Prof. Dr. Thomas G. Kirsch, ordentlicher Professor für Ethnologie und Kulturanthropologie an der Universität Konstanz, Kenner des südlichen Afrika.

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9. Februar, Mittwoch, 14.20 bis 17.00 Uhr Die Stellung der Frauen. Prof. Dr. Regina Wecker, em. Professorin für Frauen- und Geschlechtergeschichte an der Universität Basel. Wie der Wertewandel sich im veränderten Verständnis der Rolle der Frauen spiegelt. Kosten Ein Zyklus kostet CHF 170.– für Einzelgönner der terzStiftung (statt regulär CHF 200.–), CHF 255.– für Paargönner (statt CHF 300.–). Auskunft, Anmeldung Seniorenakademie Berlingen (Brigitte Meier) Telefon 052 762 52 05 E-Mail: info@seniorenakademie.ch

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30 | Prävention und Gesundheit

Buchvorstellung: «Denkst Du noch oder war’s das schon?» Autor: Dr. Roland Ballier, leitender Arzt der Fachklinik Seeblick | Foto: zVg

Was muss man tun, damit das Gehirn möglichst lange möglichst funktionsfähig bleibt? Diese und weitere Fragen beantworten die Autoren Dr. med. Roland Ballier und Susanne Wendel auf eine humorvolle Art und Weise auf annähernd 230 Seiten.

Das Buch enthält viele leicht umsetzbare Tipps gegen Vergesslichkeit und depressive Verstimmungen, für geistige Fitness durch Ernährung, Bewegung, intellektuelle Arbeit und vieles mehr. Es umfasst folgende fünf Teilgebiete: ■ Anatomie und Funktionsweise unseres Gehirns

Brain-Gym – wie Sie Ihr Gehirn in Form halten können ■ Die richtige Ernährung für unser Gehirn ■ Tipps & Tricks für das fitte Gehirn im Alter ■ Kurioses und Aha-Effekte Grundnahrung des Gehirns Das Gehirn ist des Menschen Denkzentrum und verschleisst am meisten Energie. Unser Gehirn steuert sowohl den Schlaf- und Wach-Rhythmus als auch die Nahrungsaufnahme sowie die Atmung, den Kreislauf und natürlich die Motorik. Wer so viel arbeitet, muss auch anständig versorgt und gepflegt werden. Zucker, Wasser und Sauerstoff bilden dabei die wichtigsten Nährstoffe für unser Gehirn. Daneben gibt es noch andere kulinarische Wohltaten wie beispielsweise Curry, Nüsse und Ginseng. Die «Gehirnpflege» kann ähnlich wie ein Fitnesstraining gesehen werden. Man hält seinen Denkapparat mit Geheimtipps wie zum Beispiel im Internet surfen, spazieren gehen und Musik hören in Form. Wie man sich geistig fit hält Der Aufbau eines Gehirns hängt immer von der jeweiligen Leistungsnutzung ab. Dies heisst in etwa, dass ein Gehirn, welches von Anfang an sehr vielseitig genutzt wird, auch viel flexibler und anpassungsfähiger bleibt. Interessant auch, dass alle Gedanken, Verhaltensweisen und Gewohnheiten mit einer kleinen Nervenschaltung ihren Anfang nehmen und umso stabiler werden, je intensiver diese Verschaltung dann genutzt wird.

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Über die Autoren Roland Ballier hat sich nach langjähriger klinischer Tätigkeit in den Bereichen Chirurgie, Innere Medizin, Neurologie, Radiologie auf die Fachgebiete Notfallmedizin und Präventivmedizin spezialisiert. Seit 2003 ist er leitender Arzt der Fachklinik Seeblick in Berlingen und leitender Notarzt im Schweizer Kanton Thurgau. Er ist Mitbegründer der Schweizer Gesellschaft für Präventivmedizin (SSAAMP) und seit 2005 deren Präsident. Ballier hat diverse Veröffentlichungen herausgegeben, hält regelmässig Vorträge und hat in Fernsehmoderationen mitgewirkt. Susanne Wendel ist Diplom-Ökotrophologin und gefragte Referentin, Trainerin und Moderatorin, wenn es um Experten-Knowhow im Bereich Ernährung und Gesundheit geht. Ihr Spezialgebiet ist der Einfluss des Essens auf Fitness, Wohlbefinden und Ausstrahlung, weiterhin psychologische Aspekte des Essens und das Thema «Abnehmen».

Man erfährt in diesem Fachbuch weiterhin, weshalb für ältere Menschen normalerweise die Vergangenheit präsenter als die Gegenwart ist, weshalb man aus Erfolgen besser lernt als aus Fehlern und was es eigentlich mit den Begriffen «Depression» und «Demenz» auf sich hat. Dieses Buch wartet mit einer Unmenge an spannenden wissenschaftlichen Erkenntnissen auf und überzeugt Leserinnen und Leser mit 100 garantiert unvergesslichen Tipps für ein fittes Gehirn.


Leben und Wohnen | 31

Von:

lara @bluemail.ch

Gesendet: 28.11.2010 11: 45 An: paul @ gmx.ch Betreff: Das richtige Weihnachten Hallo Paul Hier im Dorf gibt es eine besonders nette Weihnachtstradition. Ab 1. Dezember verwandelt sich das Dorf in einen Adventskalender. An vierundzwanzig Häusern verrät eine Zahl, wann ein Adventsfenster «geöffnet» wird. Als Jan und Clarissa noch klein waren, stapften wir gegen Abend durch den Schnee und suchten nach den liebevoll gestalteten und oft sehr kreativen weihnachtlichen Geschichten. Oft war für die kleinen Zuschauer ein Treppchen aufgestellt worden, damit sie besser sehen konnten. Das war auch nötig, denn die beiden konnten länger zusehen, als ich sie hätte hochheben können. In diesem Jahr hatte mein Nachbar den Weihnachtsbaumverkauf übernommen. Auf dem Hofplatz waren viele Tannenbäume aufgestellt, durch die grossen Tore der Scheune sah man weitere Tannenbäume, und die Menschen kamen mit Schlitten und Kindern, sie tranken Glühwein und suchten sich ihren Weihnachtsbaum aus. Abends war alles hell erleuchtet, und es sah aus, als habe jemand das letzte grosse Türchen eines Adventskalenders geöffnet. Eigentlich mag ich Weihnachten nicht mehr. Immer früher im Jahr versuchen uns Marketingstrategen mit abschreckender Werbung auf unnötigen Konsum zum sogenannten heiligen Fest einzustimmen. Dazu kommen die täglichen Nachrichten von Katastrophen, Gewalt, Krieg und Terror. Da mir nicht nur der Glaube an den Weihnachtsmann, sondern der Glaube an sich abhanden gekommen ist, dürfte ich wohl gar nicht mehr Weihnachten feiern. Schon lange rede ich mich damit heraus, dass es ein Familienfest ist, und ich bin dann auch für meine Familie da. Am liebsten wäre ich in dieser Zeit in der Sahara, vielleicht fände ich dort das richtige Weihnachten? Deine nachdenkliche Lara

> NeurothHörcenter 365 Tage im Jahr geöffnet. Da darf man ja wohl einmal müde werden.

Ihr Ansprechpartner für besseres Hören.

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32 | terzStiftung

Zuschriften an die terzStiftung Lieber Herr Kupferschmid Es ist höchste Zeit, dass mein Mann und ich uns bedanken für all die Informationen, die Sie uns zukommen lassen. Es steckt viel Arbeit und noch mehr guter Wille dahinter. Darum hoffen wir sehr, dass das ganze Team für die guten Ideen und Anstrengungen belohnt wird. Herbstzeit ist ja Erntezeit! Mit den besten Wünschen für viel Erfolg grüssen wir Sie herzlich Max und Edith Briner, Rüschlikon Mitglieder der Gönnergemeinschaft

Die Kombimitgliedschaft bei seniorweb.ch und der terzStiftung, die wir seit Dezember 2009 anbieten, erfreut sich grosser Beliebtheit. Wir danken für den motivierenden Zuspruch der Vielen, die bereits im Oktober aus Überzeugung ihre Mitgliedschaft bis Ende 2011 verlängert haben: Ich finde eure Arbeit sehr gut und bin gerne Mitglied. Auch konnte ich schon da und dort von der Mitgliedschaft profitieren. Weiter so und ein herzlicher Gruss Alfred Bärtsch, Üetliburg SG Kombimitglied terz/seniorweb.ch Seniorweb und terz finde ich eine ideale Kombination. Weiter so! Herzliche Grüsse Katharina Gerber, Bern Kombimitglied terz/seniorweb.ch Ich finde das terzMagazin gut, insbesondere den Kampf gegen die Diskriminierung. Auch die Scouts sind sehr nötig. Ich habe

früher schon eine Anfrage bezüglich Akupunktur gestartet und prompt Antwort erhalten. Alois Wirth, Grenchen Kombimitglied terz/seniorweb.ch Grüezi Da mein Mann aktiver Seniorwebler ist und regelmässig Ihre Zeitschrift erhält, da er wohl automatisch auch Mitglied Ihrer Stiftung ist, lese ich gerne auch das terzMagazin. Somit möchte auch ich gerne Mitglied Ihrer Stiftung werden. Brigit Ramuz-Kuhn, Emmen Das Team der terzStiftung freut sich über die Anerkennung durch Gönner: Danke für Ihr Engagement! Ich lese in verschiedenen Zeitungen über Ihre Aktivitäten, offenbar sind Sie auch gegen aussen aktiv! Schön! Freundlicher Gruss Margrit Jung, Frauenfeld Kombimitglied terz/seniorweb.ch

Im Internet rufen wir unter www.terzstiftung.ch Rubrik (Blib fit) dazu auf, uns mitzuteilen, wie man sich durch geistige Aktivitäten fit hält. Dazu haben wir folgende Zuschrift erhalten: Sehr geehrte terzStiftung Aufgemuntert durch Ihren Aufruf hier meine Tätigkeit betreffend geistige Aktivitäten: Seit meiner Pensionierung habe ich die Kurse der Senioren-Uni Basel besucht, besonders die Literaturkurse. Aufgrund dieser Ausbildung habe ich regelmässig Leserbriefe in einer Tageszeitung veröffentlichen lassen. Am 6. Juni 2003 hat mir die Redaktion mitgeteilt, dass ein Mitglied des Verwaltungsrates meine ausgezeichneten Leserbriefe nicht mehr dulde. Ein neuer Versuch, Leserbriefe zu veröffentlichen, ist wieder gescheitert mit der Begründung, meine Texte würden nicht verstanden. Viele ältere Senioren schätzten meine Texte als Aufmunterung mit entsprechendem Lob. Ich habe diese Leserbriefe besonders für die Senioren verfasst und natürlich auch für meine geistige Fitness.


terzStiftung | 33

Mit dieser Mitteilung möchte ich Sie orientieren, dass man sich mit geistigen Aktivitäten auch Feinde schafft. Mit freundlichem Gruss Paul Tschamper, Jahrgang 1923, Zofingen Mitglied der Gönnergemeinschaft Wir haben Gönner und terzScouts dazu eingeladen, im Rahmen des Gesundheitsforums WFWF gemeinsam mit Primarschulkindern einen spielerischen «Zehnkampf» zu absolvieren (siehe Seite 27): Hallo Herr Kupferschmid Als Sportbegeisterte möchte ich Ihnen zu dieser tollen Idee gratulieren. Leider kann ich aus Zeitgründen nicht teilnehmen. Ich wünsche Ihnen und den Teilnehmern viel Spass. Freundliche Grüsse Simone Sieder, Bichelsee Mitglied der Gönnergemeinschaft Die terzRedaktion bedankt sich für die Wertschätzung, die in Zuschriften wie dieser zum Ausdruck kommt: Sehr geehrter Herr Meyer Herzlichen Dank für die ausserordentlich schnelle Zustellung von 5 August-Exemplaren des terzMagazins! Ich habe die überaus interessante und graphisch gut gestaltete Ausgabe ebenso schnell mit Hochgenuss «verschlungen»! Kein Wunder, wenn ein eigener Beitrag dabei ist. Ich gratuliere den übrigen zuständigen Personen, die an dieser Ausgabe beteiligt waren, herzlich und muntere sie gleichzeitig auf, ihre Arbeit in dieser Weise weiterzuführen!! Freundliche Grüsse Jürg Weidlein, Hindelbank Mitglied der Gönnergemeinschaft

Die terzStiftung wendet sich mit einer Petition an das Parlament gegen die Ungleichbehandlung älterer Lenkerinnen und Lenker, die durch die Pläne des ASTRA droht (siehe Seiten 12/13). Zuschriften wie diese von einem Gönnerpaar bestärken uns darin: Sehr geehrte Damen und Herren Das Vorhaben des ASTRA befremdet uns, weil es diskriminierend ist. In einem demokratischen und freiheitlichen Land wie der Schweiz werden doch alle Bürgerinnen und Bürger mit den gleichen Massstäben gemessen. Die Kriterien der Fahrfähigkeit gelten somit für alle, ob jung oder alt. Es ist nicht entscheidend, ob jemand 30, 50 oder 70 Jahre alt ist. Aber es ist entscheidend, ob er oder sie in der Lage ist, ein Fahrzeug zu führen. Die Gesundheit ist dabei nur ein Faktor. Es gilt, die Voraussetzungen Eignung, Wissen und Können zu beurteilen, und dies sowohl bei Jungen als auch bei Alten. (...) Eine regelmässige Prüfung aller Verkehrsteilnehmer würde die Verkehrssicherheit markant verbessern. Der Prüfzyklus könnte dabei je nach Alter unterschiedlich sein, wobei die Unfallstatistik, aber auch das Bussenregister mitentscheidend wäre. Wir befürworten die Petition (der terzStiftung zuhanden der eidgenössischen Räte), aber nur, um zu verhindern, dass ein ungerechtes und undemokratisches Gesetz entsteht. Wenn wir die Anzahl der Unfälle auf der Strasse vermindern wollen, so drängen sich andere Massnahmen auf. Freundliche Grüsse Kurt von Aesch Christina Dolder von Aesch, Kreuzlingen Mitglieder der Gönnergemeinschaft

Von einem Mitglied unserer Gönnergemeinschaft haben wir eine Anfrage bekommen, die sich auf den Erwerb von Gemeinde-Tageskarten bezieht: «Weil meine Wohngemeinde hoch verschuldet ist, wird sie keine Gemeinde-Tageskarten kaufen. Ist es ab 11.12.2010 weiterhin möglich, Gemeinde-Tageskarten (TK) bei einer anderen Gemeinde zu beziehen?» Die terzStiftung hat diese Frage abgeklärt: Florian Kurt (SBB) hat uns eine Mitteilung an die Gemeinden zugestellt, welche die neuen Rahmenbedingungen klärt. Darin heisst es: «Die Gemeinden verpflichten sich, ihre Tageskarte(n) nur noch an die eigenen Einwohner abzugeben. Ausgenommen von dieser Einschränkung sind Einwohner/-innen kleiner Gemeinden, die auch weiterhin die Tageskarte der nächstgelegenen Gemeinde beziehen können.» Ihm zufolge gelten als kleine Einwohnergemeinden solche mit max. 2 000 Einwohner/-innen. Nachdem die terzStiftung die ausführliche Antwort an den Fragesteller gesendet hatte, durften wir folgende Rückmeldung entgegennehmen: «Nochmals herzlichen Dank für Ihre sicher aufwendigen Nachforschungen in dieser Angelegenheit. Ich selbst bin damals überall mit Hinhalten und Ausreden abgefertigt worden. Toll, dass wir uns mit wichtigen Problemen der älteren Generation an die terzStiftung wenden dürfen. Schade, dass die SBB-Verantwortlichen uns nur ganz beschränkt entgegenkommen. Wir sind nur noch knapp in der Kategorie der kleinen Einwohnergemeinden.»


34 | Finanzen und Recht

Muss ich den Arzt-Notfalltarif für Hausbesuche bezahlen? Autor: Hans Zeltner, eidg. diplomierter Sozialversicherungsfachmann | Foto: iStockphoto

Das Regel- und Tarifwerk TARMED schreibt fest, welche Leistungen Arztpraxen zu welchen Preisen mit den Patienten abrechnen dürfen. Fallbeispiel: Meine Frau war krank und hatte ziemlich hohes Fieber – ich wollte deshalb zum Arzt mit ihr. Am Telefon sagte mir der Arzt, er könne gleich bei uns zu Hause vorbeikommen. Dies koste einen Notfallzuschlag, ansonsten sei erst ein Termin in den nächsten Tagen frei. Darf ein Arzt einen solchen Notfalltarif verlangen? ■ Wenn ein Notarzt lebensrettende Massnahmen ergreift, fragt niemand nach den Kosten. Welche

Ja, wenn der Arzt Sie umgehend bei Ihnen zu Hause untersucht hat. Indem Sie der Arzt über den Notfalltarif informierte, ist er seiner Aufklärungspflicht nachgekommen. Ärztinnen und Ärzte müssen nämlich nicht nur über medizinische Risiken einer Behandlung, sondern auch über die finanziellen Folgen informieren. Wenn Ärztinnen und Ärzte ihren Patienten eine Rechnung stellen, wenden sie dabei einen einheitlichen Tarif an: TARMED. Dieser umfasst rund 4 600 Positionen für nahezu sämtliche ärztlichen und arztnahen Leistungen für die Arztpraxis und im ambulanten Spitalbereich. Darin sind auch Positionen für Dringlichkeits- und Notfallzuschläge aufgeführt. Notfallzuschläge können verrechnet werden, wenn es die Situation erfordert: Im Notfalldienst oder wenn der Patient um einen Hausbesuch bittet. Je nachdem, zu welcher Uhrzeit die Notfallsituation eintrifft, wird eine Notfallpauschale zwischen CHF 30.– bis CHF 180.– verrechnet.

Regelungen gelten aber in weniger dramatischen Fällen?

Wenn Patienten sofort in die Praxis des Arztes gehen, aber dort zuerst im Wartezimmer warten müssen, darf kein Notfallzuschlag erhoben werden.

Punkten entspricht. Multipliziert man diesen Faktor mit CHF 0.89, ergibt dies im Kanton Zürich eine Rechnung in der Höhe von CHF 15.95.

Grundsätzliches zum TARMED-Tarif: Der TARMED ist ein Zeittarif – jeder Leistung wird ein durchschnittlicher Zeitbedarf zugemessen, den der Arzt zu deren Erbringung braucht. Für jede Leistung wird eine bestimmte Anzahl Taxpunkte berechnet. Die Höhe des Taxpunktwertes variiert jedoch von Kanton zu Kanton. Im Wallis beträgt er CHF 0.81, in Zürich CHF 0.89 und in Basel CHF 0.91. Die Anzahl Taxpunktwerte einer Leistung multipliziert mit dem Taxpunktwert ergibt den für diese Leistung zu bezahlenden Frankenbeitrag. So kann zum Beispiel eine Grundkonsultation 9,75 Taxpunktwerte für die ärztliche Leistung und 8,19 Taxpunktwerte für die technische Leistung darstellen, was einer Summe von insgesamt 17,94

Auf jeder Rechnung sind die Tarife und die Leistungen aufgeführt. Das Regelwerk von TARMED ist der gesamten Bevölkerung zugänglich und unter www.tarmedsuisse.ch zu finden. Sollten bei den Rechnungsstellungen Unklarheiten auftauchen, wenden Sie sich bitte immer zuerst an den jeweiligen Leistungserbringer wie zum Beispiel Arzt/ Spital.

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Kontakt: Hans Zeltner eidg. dipl. Sozialversicherungsfachmann Kirschgartenweg 7 CH-4143 Dornach Telefon: 079 758 84 92 E-Mail: info@zeltner-connect.ch


Mobilität und Aktivität | 35

Rätseln Sie sich fit! «Geistig regsam bleibt, wer regelmässig unterschiedlichen geistigen Aktivitäten nachgeht», schreibt der medizinische Spezialist Prof. Dr. med. Urs P. Mosimann im «Blib fit»-Ratgeber der terzStiftung. Zu den anregenden geistigen Aktivitäten zählt er z. B. Kreuzworträtsel lösen. Die terzStiftung will durch Schaffung von Anreizen die geistige Fitness fördern. Deshalb finden Sie in jeder Ausgabe des terzMagazins auch ein Rätsel. Bitte notieren Sie das Lösungswort auf dem Antworttalon auf der inneren Umschlagseite neben der Seite 40. Unter allen richtigen Zuschriften verlosen wir 3 Anzugschoner und 3 Autotaschen aus dem AVIA Online-Shop sowie 3 JahresGönnerschaften. Einsendeschluss ist am Montag, 3. Januar 2011. Teilnehmende erklären sich einverstanden, dass Name und Wohnort im Fall eines Gewinns im terzMagazin veröffentlicht werden. Wir wünschen viel Spass und viel Glück! Lösungen sowie die Gewinner/-innen unseres letzten Kreuzworträtsels in der Ausgabe 5 | Oktober 2010 werden auf Seite 40 vorgestellt.

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36 | terzStiftung

Tipps und Hinweise unserer Experten Prävention und Gesundheit

Service-Center Unsere Angebote für Ihre Bedürfnisse. Gerne beraten wir Sie am Telefon unter ✆ 0800 123 333 (Anruf kostenlos) und sind 24 Stunden für Sie da.

Selbstheilungskräfte aktivieren Gesundheit ist kein Zufall, und Krankheit ist kein Schicksal. Damit diese Aussagen zutreffen, gibt es nach Ansicht von Günther Mayer und William Burkhardt – Autoren des Buches «Gesundheit als Weg» – vier Grundpfeiler: zu wissen, was krank macht, die Gesundheit zu stärken, mit natürlichen Mitteln zu heilen und das soziale Umfeld einzubeziehen. Wenn alle vier gesichert sind, kann sich unser Immunsystem stärken, und die Selbstheilungskräfte können sich entfalten. Diese Selbstheilungskräfte entwickeln sich im körperlichen, psychischen, geistigen und sozialen Bereich als eine ganzheitliche Fähigkeit. In seinem Buch «Der Wille zum Sinn» beschreibt Viktor E. Frankl die vielen Möglichkeiten für ein sinnvolles Leben. Sinnvolles zu entfalten ist eine geistige Fähigkeit, die uns bereits mit der Geburt in die Wiege gelegt wird. Bewusstes Lernen dieser Fähigkeiten kann aber auch durch schicksalhafte Ereignisse in Gang gesetzt werden. Frankl nennt das die tragische Trias. Erst beim Zusammenwirken mehrerer menschlicher Fähigkeiten können sich unsere Selbstheilungskräfte optimal entwickeln: Nutzen wir diese Chance! Helmut Patzer-Uehli, Mitglied der Gönnergemeinschaft

■ «Der Denker», Plastik von Auguste Rodin.

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Leben und Wohnen

Seine Zukunft revolutionieren Fragen zur Gestaltung von Wohnformen im Alter sind das Thema von heute und morgen, mit dem wir uns alle befassen müssen. Verantwortungsvolle Personen ab 50 machen sich Gedanken zur demographischen Entwicklung der nächsten Jahre. Denken auch Sie darüber nach? Wir erarbeiten in einem Kurs einen Leitfaden, der hilft, Ideen für neue Wohnformen im Alter zu entwickeln und die zweite Lebenshälfte spielerisch darzustellen. Stufen bei der Entwicklung dieses Leitfadens sind das Nachdenken über andere Wohnformen, die Auswertung der Erfahrungsberichte und Besuche in Wohngemeinschaften sowie das Erarbeiten von individuellen Lösungen. Immer wieder hat sich gezeigt, dass eine gute Streitkultur besonders wichtig ist: Es muss Regeln geben, nach denen Auseinandersetzungen geführt und geschlichtet werden. Betriebswirtschaftliche Fragen müssen geklärt werden. Die Kursleiterinnen Margareta Hehl und Barbara Zohren, Mitglieder der Gönnergemeinschaft, leben seit 8 Jahren mit 10 Personen in einer selbstverwalteten genossenschaftlichen Wohnform. Interessieren Sie sich für diesen Kurs? Dann besuchen Sie uns bitte im Internet: www.stuerlerhaus.ch («quo vadis junge alte»)


terzStiftung | 37

Finanzen und Recht

Hypotheken vergleichen lohnt sich Die tiefen Zinssätze machen den Abschluss einer Hypothek gegenwärtig besonders attraktiv. Doch gerade in dieser Situation lohnt es sich, Vergleiche anzustellen und die Hypothek nicht einfach beim bestehenden Anbieter zu verlängern. Das Einsparpotential ist nämlich recht gross und kann schnell einmal mehrere Tausend Franken pro Jahr betragen. Besonders beliebt ist zurzeit die Festhypothek: Wer jetzt zuschlägt, kann noch jahrelang von den tiefen Zinsen profitieren. Daneben gibt es die variable Hypothek ohne feste Laufzeit, bei der sich der Zinssatz der Entwicklung des Kapitalmarktes anpasst. Eine weitere Variante ist die Libor-Hypothek mit fester Laufzeit, die sich nach den kurzfristigen Zinsen auf dem Geldmarkt richtet. Die Erneuerung der Hypothek ist eine gute Gelegenheit, die gesamte Finanzierung umfassend zu prüfen. Wir empfehlen Ihnen deswegen: Lassen Sie sich frühzeitig vor Ablauf der Hypothek professionell beraten und loten Sie zusammen mit dem Spezialisten alle Optimierungsmöglichkeiten aus. Alexandre Leconte, Product Management Hypotheken, Swiss Life

Mobilität und Aktivität

■ Ein Notebook kann Generationen verbinden.

Sich etwas Schlaues schenken Die Festtage rücken näher: Weihnachten und Neujahr! Zeit der Geschenke und guten Vorsätze. Aber mit fortschreitendem Alter muss man sich manchmal gewisse Wünsche vielleicht selber erfüllen. Und bei den guten Vorsätzen wäre man allenfalls wohl beraten, sie jetzt wirklich mal alle in die Tat umzusetzen. Also, wie wär’s diesmal zum Beispiel mit einem schon lange überfälligen Ersatz des alten Handy-Knochens? Ein neues mit einem tollen grossen Farbdisplay und guter Kamera, vielleicht sogar eines zum mobilen Mailen und Surfen? Oder sich jetzt doch den Einstieg ins Internet zuzutrauen und sich ein praktisches Notebook beschaffen? Mein Tipp: am einfachsten (und günstig!) gleich als praktisches «Päckli» von Notebook und Internet-Zugang. Und wenn Sie’s ganz einfach, sicher und schnell haben wollen: Bei allen wichtigen Internet-Anbietern können Sie sich Compi und Internet durch einen Spezialisten zu Hause fixfertig installieren lassen. Sich Ziele setzen reicht nicht: Man muss die Vorsätze auch realisieren. Also los, viel Glück und Erfolg! Und frohe Festtage! Franz Haller, Swisscom Berater Generation 50plus

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Dank an die Credit Suisse Die Dauer des Partnerschaftsvertrags zwischen der Credit Suisse und terz endet am 31. Dezember 2010. Wir danken dem Stiftungspartner CS für die wertvolle Unterstützung beim Start. In einer der nächsten Ausgaben des terzMagazins geben wir bekannt, mit welchem Finanzdienstleister wir künftig zusammenarbeiten werden. Für die vertrauensvolle und konstruktive Zusammenarbeit danken wir dem CS-Team bestens.

Wir wünschen allen Leserinnen und Lesern des terzMagazins besinnliche Festtage und ein glückliches 2011. Das Team der terzStiftung dankt herzlich für Ihr Vertrauen.


Das erste Buch, das den Pilgerweg realistisch zeigt, und dass es für jedermann, auch im fortgeschrittenen Alter machbar ist, diesen Pilgerweg bis zum Ende zu gehen

81 Tage auf dem Jakobsweg Ein kulturhistorischer und spiritueller Pilgerbericht

I

m Sommer 2007, hat der Autor, 69jährig, den unendlich langen Pilgerweg unter die Füsse genommen. Der Pilgerreise begann unmittelbar vor der eigenen Haustüre in Reinach bei Basel und führte durch den Schweizer-Jura, Frankreich und Spanien, um nach über 2'250 km endlich zum erhofften Ziel Santiago de Compostela. Die aussergewöhnlichen Begegnungen mit Einheimischen und Pilgern unterschiedlicher Nationalität, der stete Szenen- und Personenwechsel mitsamt allen Irr- und Umwegen erlebt man im Verlaufe der Lektüre immer mehr, als wäre man selbst unterwegs.

«Ein Buch das packt», so beschreibt Fernsehmoderator Kurt Felix das aussergewöhnliche Buch. Neben den einfühlsamen und spannenden Schilderungen der täglichen Erlebnisse sind es die über 440 Fotos und die bisher kaum bekannten kulturhistorischen Kostbarkeiten, die das Buch spannend und lesenswert machen. «Jede Zeile ist wie ein Schritt Richtung Santiago de Compostela.» Er geht den langen Weg klaren Sinnes, unvorbelastet und schildert seine Erlebnisse, Gedanken und seine aussergewöhnlichen Begegnungen. Wirklich, ein kulturhistorischer Schatz als Bildband. So entdeckt der Leser gemeinsam mit dem Autor keltische und römische Spuren, die zeigen, dass der Camino bereits in vorchristlicher Zeit ein viel begangnener Weg Europas war, der damalige Kraftorte verband und bis nach Finsiterra, ans Ende der damaligen Welt führte.

Weitere Stimmen zum Buch Mit grossem Vergnügen habe ich das Pilgerbuch gelesen – viele wunderbare Erinnerungen sind hoch gekommen; die Erfahrung, wie viel sich fügt, wie da eine unsichtbare Regie am Werk ist, teile ich mit dem Autor. Ein wahrer Lesegenuss. Dr. Martin Vosseler, Umwelt- und Solarpionier Es ist ein ungewöhnlich reichhaltiges Buch. Es führt zu den wenig bekannten vorchristliche Wurzeln des Pilgerweges. Wochenblatt für das Birseck Das spannende Buch ist in jeder Beziehung ein Meisterwerk. Es schien mir mitgewandert zu sein und die aussergewöhnlichen Begegnungen und erlebnisreichen Eindrücke und Strapazen miterlebt zu haben. Ruth Zell Es ist das erste Pilgerbuch, das den Pilgerweg realistisch zeigt. Und dass es für jedermann machbar ist, diesen Pilgerweg bis zum Ende zu gehen. Natürlich nur dann, Das am grosszügigsten illustrierte Pilgerbuch, durchgehend vierfarbig mit 440 Fotos auf 280 Seiten. Gebunden, Hardcover, laminiert

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Herr

Frau

Vorname/Name Strasse/Nr.

Pilger unterwegs in der unendlichen Weite der Meseta.

PLZ/Ort

Unterschrift


Mobilität und Aktivität | 39

In Berlingen Nachdenken über die Zukunft Autor: Dr. Thomas Meyer | Foto: Jürgen Kupferschmid, beide Redaktion terzMagazin

Die Referenten an der Seniorenakademie Berlingen beschäftigten sich mit der Welt von morgen. Wieder sind ganz ausgezeichnete Vortragende an den Untersee gekommen, beispielsweise der deutsche Politiker Dr. Gregor Gysi. Morgen ist ganz schnell heute – so lautete die Überschrift des Vortrags von Dr. Gregor Gysi im Rahmen des Zyklus’ «Die Welt von morgen» an der Seniorenakademie Berlingen. Annähernd 150 Teilnehmende wollten in der Unterseehalle des kleinen Orts die Visionen des Fraktionsvorsitzenden der Partei «Die Linke» im deutschen Bundestag kennenlernen. Viele hatten wohl mit politischen Parolen oder rhetorisch verzierten Schlagworten gerechnet. Tatsächlich mutete Gysi den Besuchern der Seniorenakademie eine scharf durchdachte und von weit her begründete Analyse der marxistischen Gesellschaftslehre zu. Seine persönlichen Wünsche für die Gesellschaft der Zukunft trennte er genau von den Utopien vieler Marxisten. In der anschliessenden Diskussion wurde sehr schnell deutlich, dass Gysi mit seiner gewinnenden Art im persön-

CHF 30.- Ermässigung für Gönner Die Seniorenakademie Berlingen ist Partner der terzStiftung. Gönner profitieren von einer Ermässigung in Höhe von CHF 30.– pro Vortragszyklus. Profitieren auch Sie davon und melden Sie sich bitte jetzt als Mitglied der Gönnergemeinschaft an.

■ Im Rahmen eines Mediengesprächs, das die terzStiftung im Auftrag der Seniorenakademie Berlingen organisiert hatte, stellte sich Gregor Gysi (li.) den Fragen der deutschen und Schweizer Journalisten.

lichen Umgang und mit seinem blendenden Vortragsstil viele Hörer/-innen auf seine Seite gezogen, aber nicht alle überzeugt hatte. Diskussionsrunden sind wichtig Für diejenigen Hörer, die zum ersten Mal an einer Veranstaltung der Seniorenakademie Berlingen teilnahmen, erklärte Manfred Sailer, früherer Bürgermeister (Stadtammann, rechts im Bild) der badischen Stadt Engen und Leiter dieses Zyklus’, dass fast nie ein angesprochener Referent der Seniorenakademie eine Absage erteilt habe. Durch nichts kann man die geistige Mobilität besser bewahren als durch den Besuch einer Seniorenuniversität oder Seniorenakademie. Davon ist jedenfalls der Vorstand der Seniorenakademie Berlingen überzeugt. Das Stifterpaar der terzStiftung, Silvia und René Künzli, hat 1993 die Seniorenakademie Ber-

lingen als grenzüberschreitende Institution gegründet. Präsident des Stiftungsrates ist René Künzli, Präsident des Vorstands ist Hans Rudolf Däniker aus Dachsen (ZH). Die Seniorenakademie bietet in jedem Jahr mehrere Vortragszyklen an, die einem Rahmenthema gewidmet sind. Vortragende sind meist Hochschullehrer, gelegentlich sogar Nobelpreisträger wie Prof. Werner Arber aus Basel, ansonsten ausgewiesene Fachleute für das betreffende Rahmenthema – etwa wie der Nahostkorrespondent Ulrich Tilgner, der im Herbst 2009 über die Kurden als Volk ohne Staat referierte. Die Diskussionsrunden sind meistens sehr lebhaft und herausfordernd, weil die Zuhörerschaft lebenslange Erfahrungen aus den verschiedensten Gebieten mit einbringt. Das Programm der Seniorenakademie Berlingen finden Sie auf Seite 29.


40 | Mobilität und Aktivität

Kombimitglieder sind überzeugt von seniorweb.ch und terz Autor: Thomas Elias, Leiter Gönnermanagement der terzStiftung | Foto: seniorweb.ch

Weil sie gemeinsam für die selben Werte eintreten, haben seniorweb.ch und terz 2009 die Kombimitgliedschaft eingerichtet, bei der Mitglieder Geld sparen und von beiden Seiten alle Leistungen beziehen. Die Kombimitgliedschaft bei seniorweb.ch und gleichzeitig bei der terzStiftung erfreut sich grösster Beliebtheit. Auf Nachfrage erklärte die überwältigende Mehrheit der bisherigen Kombimitglieder per E-Mail, dass sie für ein weiteres Jahr diesen Status behalten wollten. Dafür danken beide Organisationen bestens. Wie überzeugt Kombimitglieder vom Angebot sind, zeigen Zuschriften wie die auf Seite 32. Wer bis Ende November nicht auf das Schreiben von René Künzli, Präsident der terzStiftung, und Fridolin Marti, Leiter Administration und Finanzen bei seniorweb.ch, reagiert hatte, hat die Gönnerunterlagen per Post erhalten. Die Mitgliedschaft wird erst mit

der Überweisung rechtskräftig. Der Entscheid liegt bei Ihnen. Die Interessengemeinschaft stärken seniorweb.ch und terz setzen sich gemeinsam für hohe Werte, faire Generationenlösungen, für die gesellschaftliche Wertschätzung und gegen jede Form der Diskriminierung älterer Menschen ein. Vor beinahe einem Jahr waren die Premium-Mitglieder im Club seniorweb zugleich Mitglied in der terzGönnergemeinschaft geworden. terz hatte ihnen diese Mitgliedschaft geschenkt, damit sie die Vorteile selber erfahren konnten. Mit ihrer weiteren Kombi-Mitgliedschaft stärken die Mitglieder in beiden Organisationen zum Preis von CHF 70.– statt sonst CHF 110.– die Interessengemeinschaft, was für die Durchsetzung gemeinsamer Anliegen entscheidend ist. Als aktuelles Beispiel dafür, wie die beiden Partner sich ergänzen, kann das auf seniorweb.ch aufgeschaltete Forum zur Eigenstudie von terz und spirit.ch über Regionalbanken dienen: «Welche Erfahrungen haben Sie mit Kundenberatung in Schweizer Banken gemacht?», heisst dort die Leitfrage.

Lösungen und Gewinner aus:

Gemeinsam einiges aufgebaut Wie haben Sie als Kombimitglied die Aktivitäten von terz wahrgenommen? Zum Beispiel das terzMagazin, die öffentlichen Stellungnahmen: für Generationenfairness oder gegen befristete Führerausweise ab 50 etwa. Haben Sie die kostenlose einheitliche Telefonnummer und die Erstberatungen schon genutzt? seniorweb.ch wie auch terz liegt daran zu erfahren, was die Kombimitglieder denken. Sie sehen, seniorweb.ch und terz haben gemeinsam einiges aufgebaut. Diesen Weg möchten beide Organisationen mit der Unterstützung ihrer Mitglieder und zum Wohle aller aktiv fortsetzen.

terzMagazin 5 | 2010

Wir gratulieren den Gewinnerinnen und Gewinnern, die das Lösungswort für das Kreuzworträtsel in der Ausgabe

Das Lösungswort im Kreuzworträtsel der Oktober-Ausgabe lautete «Verantwortung».

Nr. 5 | Oktober 2010 gefunden haben. Je ein Mobbolo®-Kar-

tenspiel im Wert von CHF 32.– haben gewonnen und waren mit der Veröffentlichung einverstanden: Adelheid Schneider, Uerikon, Ursula Schwarz, Kreuzlingen, und Esther Müller-Meyre, Scherzingen. Über eine kostenlose Mitgliedschaft für ein Jahr in der Gönnergemeinschaft der terzStiftung dürfen sich freuen: Daniel Küng, Zürich, Otto Frei, Weinfelden, Verena Peyer, Zürich, Yvonne Ferkel, Steckborn, und Germaine Goldberg, Zürich.

terzService-Center

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An alle interessierten Leserinnen und Leser des terzMagazins, die noch nicht Gönner sind:

Als Gönner dazugewinnen Wir wären ausserordentlich dankbar und glücklich, wenn Sie sich entschliessen könnten, jetzt der Gönnergemeinschaft beizutreten. ■ Verstärken Sie uns, denn je grösser die Gemeinschaft, desto wirkungsvoller unser

Einsatz für Verbraucherschutz und für Gleichbehandlung in jedem Alter. ■ Als Generaldienstleister bieten wir Ihnen Komfortservice, d. h. Auskunft, Beratung und

TERZ10 ......................................................................................... Gutschein Code

August 2010 ......................................................................................... Ausstellungsdatum

Der Gutschein ist persönlich, einmalig einlösbar und nicht kumulierbar. Eine Barauszahlung sowie die Gutschrift über einen allfälligen Restbetrag sind ausgeschlossen. Gültig auf das gesamte rezeptfreie Sortiment. Nicht einlösbar auf Rezeptbestellungen. Gültig 1 Jahr ab Ausstellungsdatum.

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Paare, die im gleichen Haushalt leben, bezahlen CHF 95.– im Jahr und erhalten je zwei Wertgutscheine. Nachdem Sie die Gönnerschaft bezahlt haben, können Sie die Gutscheine beziehen. Pro Kalenderjahr kann je ein Wertgutschein pro Person bezogen werden. Angebot gültig ab Januar 2011 solange Vorrat reicht. Änderungen vorbehalten. TIPP: Wenn Sie als Gönner ein Dauerrezept bei «Zur Rose» einreichen, erhalten Sie zudem einen Migros-Gutschein im Wert von CHF 50.–, oder beziehen Sie Dailymed, und «Zur Rose» schenkt Ihnen die Jahres-Gönnerschaft bei terz. Partner wie Swisscom und «Zur Rose» vertreten dieselben Werte wie terz. Deshalb fördern sie den Aufbau der Gönnergemeinschaft mit Exklusivangeboten. Bitte schneiden Sie den ausgefüllten Talon aus und senden Sie diesen per Post an: terzStiftung, Seestrasse 112, 8267 Berlingen. Herzlichen Dank!

Jetzt Gönner werden! ■ Ja, ich/wir werde/-n Gönner/-in der terzStiftung zum Preis von CHF 60.— (Einzelgönner) bzw. CHF 95.— (Paar im gleichen Haushalt). ■ Ja, ich will Kombi-Mitglied bei der terzStiftung und bei seniorweb.ch zum Preis von CHF 70.— (Einzelperson) bzw. CHF 105.— (Paar im gleichen Haushalt) werden. ■ Bitte stellen Sie mir den Wertgutschein von Swisscom zu. ■ Bitte stellen Sie mir den Wertgutschein von «Zur Rose» zu. Ergänzend zur Gönnerschaft wünsche/-n ich/wir ■ das telemedizinische Angebot von Medgate für zusätzliche CHF 50.— (Einzelpersonen) bzw. CHF 70.— (Paar im gleichen Haushalt). Informationen zu sämtlichen Leistungen für Gönner im Internet: www.terzstiftung.ch

Anmeldetalon | Lösungswort Name | Vorname Strasse PLZ | Ort Geburtsdatum Telefon E-Mail Partner/-in Name | Vorname Geburtsdatum Das richtige Lösungswort für das Kreuzworträtsel auf S. 35 lautet:

terzMag Nr. 06 | 10

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Vermittlung von Expertenwissen sowie Spezial- und Exklusivangebote. ■ Wer sich jetzt anmeldet, bezahlt CHF 60.– im Jahr für eine Einzelmitgliedschaft und erhält u. a. Wertgutscheine für einen Einkauf – im Swisscom-Shop im Wert von CHF 50.– – bei der Versandapotheke «Zur Rose» im Wert von CH 20.–.

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terzMagazin Dezember 2010  

Zukunft gestalten heisst eigene Ziele verfolgen

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