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Donnerstag, 18. Mai 2017 | 3. Jahrgang Nr. 3 | Auflage 47 000 Exemplare

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Offizielle Gewerbezeitung des Gewerbeverbands Limmattal und der Gewerbevereine Birmensdorf und Aesch, Dietikon, Engstringen, Geroldswil-Oetwil, Schlieren, Uitikon-Waldegg, Urdorf und Weiningen

Eidgenössische Abstimmung vom 21. Mai 2017

Wie weiter in der Energiepolitik?

Gewerbeverband Limmattal Offener Brief zu den Statthalterwahlen 3 Ratgeber Recht 4 Abstimmungen vom 21. Mai 2017, Parolen 5 Wiesn Gaudi: Spezialangebot 6 Ratgeber Treuhand / Gesundheit 7 Kultur-Tipps / Menutipp 8 «Vorwärts Limmattal» – Übergabe des Manifests an BR Doris Leuthard 9

Seit rund fünf Jahren wird über die «Energiestrategie 2050» diskutiert und beraten. In diesen fünf Jahren ist viel passiert. Die Gesuche zum Bau neuer Atomkraftwerke sind zurückgezogen worden. Gleichzeitig sind die Kosten der «neuen erneuerDietikon 10 baren Energien» (insbesondere Solar- und Windenergie) gesunken. Im Parlament haben viele Interessengruppen die neue Jahreskonzert der Stadtjugendmusik 11 Energiestrategie genutzt, um ihre «besonderen» Anliegen platzieren zu können. Nun steht das «Massnahmenpaket I» zur Traditioneller Jodler-Obig, 90-Jahr-Feier 12 13 Abstimmung. Mit dem Energiegesetz werden zehn weitere Bundesgesetze geändert wie das CO2-Gesetz, das Stromversor- Dietikon bewegt – bewegen Sie mit! Publireportage: Hans K. Schibli AG 14 gungsgesetz, das Strassenverkehrsgesetz, aber auch das Raumplanungsgesetz. Es geht also um ein grosses Projekt, wel- Parteiversammlung SVP 15 ches unser Leben in den nächsten rund 20 Jahren spürbar prägen soll. und umweltpolitische Nachteile (siehe Grafik) mit sich bringt. Die politisch rechts stehenden Parteien lehnen die Vorlage ab, obwohl sie gewisse Verbesserungen gegenüber dem ersten Entwurf einräumen. Innerhalb der Wirtschaftsverbände sind heftige Diskussionen geführt worden. Branchen, wel-

Text: Corinne Zellweger, Bild: Markus O. Häring, Carnot-Cournot Netzwerk

Die nun ausgearbeitete Vorlage spaltet das Land und die Verbände. Die politisch links stehenden Parteien befürworten die neue Energiestrategie, obwohl sie sozial nicht ausgewogen ist

che von Subventionen profitieren wollen, stimmen dem neuen Energiegesetz zu – andere Branchen befürchten eine Verschlechterung der Rahmenbedingungen und haben für die Abstimmung vom 21. Mai die Nein-Parole beschlossen.

Das neue Energiegesetz will den Energieverbrauch in der Schweiz senken. Bis 2020 (das ist in gut zweieinhalb Jahren!) soll der durchschnittliche Energieverbrauch pro Person und Jahr

Engstringen 16

Lesen Sie weiter auf der Seite 2

Geroldswil-Oetwil 17 15. Weishaupt Ingenieur Fachzirkel

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Schlieren 19 97. Ordentliche GV des Gewerbevereins 20 Schlieremer Wochenmärt 21 Neuvorstellung: Sysprint AG 23

Uitikon-Waldegg 24

Urdorf 25 CMU Frühlingskonzert

Höhn AG

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17.07.2015 nb

Inserate

Weiningen 28

Grössen: 1/4 und 1/2 A5-Seite

Rebblüetefäscht Weiningen

Birmensdorf und Aesch

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Neuvorstellung: Bauspenglerei Silbern 30 Gwerblerstamm 31 NV: Sonderegger Landtechnik GmbH 31 Alter Zürichweg 6 | 8952 Schlieren | Tel. 044 730 07 44 info@maler-hoehn.ch | www.maler-hoehn.ch

P Kehrseite

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Kantonsratsgeflüster 32 Leserbriefe 32

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2 I Gewerbeverband Limmattal

Gewerbezeitung I Nr. 3 I 18. Mai 2017

Editorial

Fortsetzung Titelseite: Eidgenössische Abstimmung vom 21. Mai 2017

Vox populi, vox trotteli?

gegenüber dem Stand im Jahr 2000 um 16 % sinken – und bis zum Jahr 2035 soll er sich sogar halbieren (Reduktion um sagenhafte 43 %). Für die Elektrizität gelten spezielle Werte. Bis 2035 soll der Stromverbrauch um 13 % sinken. Natürlich ist es sinnvoll, Energie effizient einzusetzen. Damit schont man die Umwelt und spart sogar Geld. Aber die im Gesetz verankerten Richtwerte lassen sich nicht alleine durch freiwillige Massnahmen erreichen.

redaktor Dominik Feusi aufgedeckt, dass die Energiestrategie des Bundes zu einem Bedarf von fünf Gaskraftwerken in der Schweiz führen wird, was der Bundesrat jedoch bis dato verschwiegen hat. Die bundesrätliche Werbebotschaft «Sicher, sauber, schweizerisch» erscheint so als eigentliche Lügenbotschaft. Gregor Biffiger

Liebe Bewohnerinnen und Bewohner des Bezirks Dietikon Während meiner Gymnasialzeit entdeckte ich in der beschaulichen Stadt St. Gallen in den späten Siebzigerjahren – also vor bald vierzig Jahren – ein Graffito an einer Hausfassade: «Vox populi, vox trotteli.» Diese Inschrift ärgerte mich, weil sich der «Strassenkünstler» schnoddrig über das Volk und die Demokratie lustig machte. Das war noch zu einer Zeit, in der die Abstimmungserläuterungen des Bundesrates ans Stimmvolk ausgewogen und vom Willen getragen waren, das Volk möglichst objektiv über die Abstimmungsvorlagen zu orientieren. Die Abstimmungskämpfe, die auch damals schon dann und wann einseitig und emotional geführt wurden, überliess die Regierung den Parteien und anderen interessierten Gruppierungen. Heute ist das leider überhaupt nicht mehr so. Bundesrat, Kantonsregierungen und auch kommunale Exekutiven, sekundiert von starken Verwaltungen, sind seit geraumer Zeit zu Botschaftern in eigener Sache geworden. Zudem werden missliebige Volksentscheide zurechtgebogen oder kommen kurze Zeit später erneut vors Volk. Wenn die Schweiz eine Verfassungsgerichtsbarkeit auf Bundesebene hätte, wären in den letzten Jahren schon diverse Erlasse und Entscheide durch das Bundesgericht kassiert worden. Energiestrategie 2050 – sicher, sauber, schweizerisch? Was sich der Bundesrat und insbesondere Energieministerin Leuthard in Zusammenhang mit der am 21. Mai 2017 zur Abstimmung gelangenden Revision des Energiegesetzes – besser bekannt als «Energiestrategie 2050» – erlauben, ist völlig grenzwertig und fast schon verantwortungslos. Dass wir mit natürlichen Ressourcen sparsam umgehen, Energie sparen und erneuerbare Energien fördern müssen, ist mittlerweile jedem verantwortungsvollen Staatsbürger bewusst. Aber dieses Thema ist zu wichtig, als dass man hier einfach nach dem Prinzip «Hoffnung» agieren kann und zudem wichtige Details bewusst ausblendet. Vor kurzem hat etwa «BaZ»-Bundeshaus-

Unsicher, dreckig und russisch Sicher? Der Wegfall der Kernenergie bedingt exorbitante Stromimporte und wird zu hoher Auslandabhängigkeit führen. Sauber? Die Stromimporte aus deutschen Kohlekraftwerken (CO2-­ Aus­stoss) belasten die Umwelt massiv. Schweizerisch? Fünf neue Gaskraftwerke bedeuten hohe Gasimporte aus Russland und den EU-Staaten. Korrekt müsste der Slogan für die Energiestrategie 2050 also eigentlich heissen: «Unsicher, dreckig, russisch.» Dreckiger Statthalter-Wahlkampf An Dreckigkeit lassen sich auch die Statthalter-Wahlen im Bezirk Dietikon kaum überbieten. Nachdem sich sämtliche strafrechtlichen Vorwürfe gegen Adrian Leimgrübler mit der Einstellungsverfügung der Staatsanwaltschaft buchstäblich in Luft aufgelöst hatten und das Verwaltungsgericht dessen fristlose Entlassung als mehrfach rechtswidrig beurteilt hatte, kam mit der zeitlich geschickt inszenierten Mobbing-Aktion der bezirksfremden «Statthalter-Kollegen» bereits der nächste Wahlkampfhammer. Wie auch immer die Stimmberechtigten des Bezirks Dietikon in dieser Sache entscheiden werden – eines ist auf jeden Fall klar: Was sich hier Parteigranden und Exponenten des Limmattaler Geldadels auf Kosten eines Menschen geleistet haben, schreit nach Konsequenzen. Einige von persönlichem Ehrgeiz getriebene Politiker werden sich in den nächsten Jahren wohl noch verwundert ihre Augen reiben …

Noch ein abschliessender Hinweis in eigener Sache: Die Staatsanwaltschaft des Kantons Zürich wird mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit Anklage gegen mich erheben, weil ich die Namen der beiden Damen in der Limmattaler Gewerbezeitung vom 8. September 2016 publik gemacht habe, welche mit ihrem Gang zum stellvertretenden Ombudsmann des Kantons Zürich die ganze Schlammschlacht gegen Leimgrübler losgetreten haben. Selbstverständlich werde ich mich dagegen zur Wehr setzen. Affaire à suivre … Herzlichst Ihr GEWERBEVERBAND LIMMATTAL Gregor Biffiger, Präsident

Starke Einschränkungen Das Leben verändert sich, die Bedürfnisse ebenso. Heute verbraucht alleine «das Internet» in der Schweiz so viel Strom, wie ein Atomkraftwerk produziert. Vor 15 Jahren musste man ein gutes Natel eimal pro Woche aufladen – heute muss ein übliches Smartphone mindestens alle zwei Tage an die Steckdose; die Smartwatch muss sogar täglich aufgeladen werden. Und das, obwohl die Technik besser geworden ist – der Anstieg des Datenvolumens hat den Fortschritt «aufgefressen». Selbst die Befürworter der «2000-­Watt-Gesellschaft» schaffen es bis heute nicht, diesen Wert für sich persönlich einzuhalten. Auch grüne Politiker haben ein iPad (Stromfresser!), benutzen zum Reisen Flugzeuge (trotz Fortschritten noch immer Energieschleudern!), pendeln mit motorisierten Verkehrsmitteln zur Arbeit oder waschen ihre Kleider und das Geschirr nicht mehr von Hand. Wenn man aber den Energieverbrauch der

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Gregor Biffiger, Präsident gregor@biffiger.com

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Höhere Preise Das wissen auch die Politiker, weshalb sie für die grossen Unternehmen im Strombereich Ausnahmen ins Gesetz geschrieben haben. Für die Menschen und die KMU gibt es keine solchen Ausnahmen. Sie werden am Schluss über massiv höhere Strompreise den Umbau der Energieversorgung finanzieren müssen. Höhere Preise für Treibstoffe und für Heizöl werden folgen. Dieser gewaltige Umbau kostet am Schluss rund 200 Milliarden Franken, wie der Bundesrat es noch vor ein paar Jahren selbst ausgerechnet hat. Weil das Referendum gegen das neue Energiegesetz zustande gekommen ist, sollen es nun auf einmal nur noch 10 Franken pro Person und Jahr sein (oder 40 Franken für einen Haushalt). Man erinnert sich an die Aussage des damaligen deutschen Umweltministers Jürgen Trittin, dass die Energiewende für die Bürgerinnen und Bürger gleich viel kosten würde wie «eine Kugel Eis». In Deutschland hat das niemand hinterfragt. Und in Deutschland können sich die Bürgerinnen und Bürger gegen den ihnen verordneten «Fortschritt» nicht zur Wehr setzen. Heute bezahlen die kleinen Stromkonsumenten – also Haushalte und KMU – in Deutschland für die Subvention

(«EEG-Umlage» heisst unsere «KEV» dort) gleich viel wie für die Energie. Die grossen Stromverbraucher in der Automobil- und Stahlindustrie sind hingegen von der EEG-Umlage und vom Netznutzungsentgelt ausgenommen. Die Gesamtkosten sind inzwischen völlig aus dem Ruder gelaufen – doch nach wie vor fehlen die gros­ sen Stromtrassen, um den Windstrom in den Süden zu transportieren. Diese Trassen wird es aber spätestens im Jahr 2023 brauchen, wenn die letzten deutschen AKW vom Netz gehen. Die Schweizer Politik sollte nicht die Fehler anderer Länder wiederholen, sondern daraus Lehren ziehen. Ein Nein am 21. Mai bietet die Chance auf eine bessere, sozialere und wirtschaftsfreundlichere Vorlage. Sogar die neuen erneuerbaren Energien werden sich besser entwickeln, wenn sie nicht subventioniert, sondern von Anfang an unter realistischen Bedingungen gebaut werden. Schon heute wäre es zum Beispiel sehr sinnvoll, mit Sonnenenergie zu heizen. Die Lobbys haben es aber lieber, Fotovoltaik (Stromproduktion mit Solarzellen) zu fördern: Aus der Sonnenenergie wird dann mit chinesischen Solarzellen Strom gemacht, dieser Strom wird ins Netz eingespeist, dann gespeichert und später wieder aus dem Netz bezogen. Unter dem Strich gibt das mehr Subventionen – aber nicht mehr Umweltschutz.

«Ihr werdet die Schwachen nicht stärken, indem Ihr die Starken schwächt. Ihr werdet denen, die ihren Lebens­ unterhalt verdienen müssen, nicht helfen, indem Ihr die ruiniert, die ihn bezahlen. Ihr werdet keine Brüderlichkeit schaffen, indem Ihr Klassenhass schürt. Ihr werdet den Armen nicht helfen, indem Ihr die Reichen ausmerzt. Ihr werdet in Schwierigkeiten kommen, wenn Ihr mehr ­ausgebt, als Ihr verdient. Ihr werdet kein Interesse an den öffentlichen Angelegenheiten und keinen Enthusias­ mus wecken, wenn Ihr dem Einzelnen seine Initiative und seine Freiheit nehmt. Ihr könnt Menschen nie auf Dauer helfen, wenn Ihr für sie tut, was sie selbst für sich tun können …» (Abraham Lincoln, 1809–1865, 16. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika)

PImpressum P KONTAKTBOX

Schweiz auf das Niveau des Jahres 1966 senken muss (und genau das will die Vorlage!), werden starke Einschränkungen für die Menschen und für die Wirtschaft nötig sein.

Limmattaler Gewerbezeitung Die offizielle Zeitung von: Gewerbeverband Limmattal Gewerbeverein Birmensdorf und Aesch Gewerbeverein Dietikon Gewerbeverein Engstringen Gewerbeverein Geroldswil-Oetwil Gewerbeverein Schlieren Gewerbeverein Uitikon-Waldegg Gewerbeverein Urdorf Gewerbeverein Weiningen  www.gewerbezeitungen.ch  facebook.com/gewerbezeitungen

Redaktion

Verteilung

Verantwortung: Gregor Biffiger Koordination: Daniela Bahnmüller Verlagsberatung, Tel. 043 818 00 55 redaktion@limmattaler-gewerbezeitung.ch Ständige Mitarbeiter: Gregor Biffiger, Diego Albertanti, Alfons G. Florian, Otto Frei, Thomas Gössi, Thomas Landis, Claudio Lorenzet, Dr. Reto Müller, Reto Müller, Richard Nydegger, Stefan Schmid, Sascha Städeli, Patrick Holenstein, Dominic Karrer, Christian Murer, Erica Brühlmann-Jecklin, Claudia Lambrich, Marco Plüss, Werner ­Müller

Die Gewerbezeitung wird durch die Schweizerische Post AG und Direct Mail Company AG in alle Haushaltungen und Postfächer von Aesch, Birmensdorf, Dietikon, Geroldswil, Oberengstringen, Oetwil an der Limmat, Schlieren, Uitikon, Unterengstringen, Urdorf und Weiningen gratis verteilt – auch in jene mit einem «Stopp Werbung»-Kleber. In Briefkästen mit einen Kleber «Bitte keine Gratiszeitungen» wird die Gewerbezeitung nicht zugestellt. Bei Nichterhalt der Zeitung wenden Sie sich bitte an info@gewerbezeitungen.ch.

Realisation/Produktion RTK Medientechnik AG, Tel. 044 804 91 11 gewerbezeitung@rtk.ch

Druck/Papier Auflage 47 000 Exemplare

Gedruckt in der Schweiz auf Schweizer Papier

Verlag/Inserate Eugen Wiederkehr AG, Postfach 28, 8820 Wädenswil Tel. 044 430 08 08, info@gewerbezeitungen.ch


Gewerbeverband Limmattal I 3

Gewerbezeitung I Nr. 3 I 18. Mai 2017

Offener Brief zu den Statthalterwahlen des Bezirks Dietikon am 21. Mai 2017 Liebe Limmattalerinnen und Limmattaler Liebe Stimmbürgerinnen und Stimmbürger des Bezirks Dietikon Während 14 Jahren war ich Statthalter und Bezirksratspräsident des Bezirkes Dietikon. Ich habe meine Aufgaben stets korrekt und mit Augenmass wahrgenommen. Dies wird auch durch eine grosse Zahl von aktenkundigen Stellungnahmen bestätigt. Eine mit ihrem Lohn unzufriedene Mitarbeiterin gelangte an den stellvertretenden Ombudsmann und brachte den Vorwurf vor, ich hätte Personen begünstigt. Eine weitere Mitarbeiterin wurde dann dazu ermutigt, diesen Vorwurf ebenfalls zu erheben. Diese falschen Anschuldigungen wurden bereits im Herbst 2015 durch Zeugeneinvernahmen widerlegt. Nach dem Scheitern dieser Vorwürfe bemühte sich die Justizdirektion mit allen Mitteln, mir weitere Delikte zu unterstellen, was völlig misslang. Ich bin durch die Einstellungsverfügung der Staatsanwaltschaft in allen Punkten entlastet worden. Kürzlich musste ich wieder Leserbriefe zur Kenntnis nehmen, in denen mir mangelnde Transparenz vorgeworfen wird. Bereits am 2. Februar 2017 hatte ich eine öffentliche Veranstaltung durchgeführt, um offene Fragen zu beantworten und Dokumente vorzulegen. Leider fand es keiner der Leserbriefschreibenden, welche mir mangelnde Transparenz vorwerfen, für notwendig, anwesend zu sein. Auch die eingeladene Limmattaler Zeitung war offensichtlich nicht interessiert. Wenn man willens wäre, könnte man das Urteil des Verwaltungsgerichts in dessen Entscheid-Datenbank unter VB.2016.00803 seit geraumer Zeit online einsehen. Auch da wird Transparenz geschaffen. Das Gericht hat mir über 21 Monatslöhne sowie im Fall der Nicht-Wiederwahl zusätzlich einen Jahreslohn zugesprochen. Diese vom Gericht angeordnete Entschädigung spricht für sich. Wenn man eine Vollkostenrechnung anstellt, ergeben sich für Polizei-, Staatsanwaltschafts-, Gerichts- und Anwaltskosten zusammen mit den vorgenannten Entschädigungen wohl mehr als eine Million Schweizer Franken zu Lasten der Steuerzahlenden. Und dies alles wegen Verleumdungen und falschen Anschuldigungen, die sich bei den Untersuchungen in Luft auflösten. Aber weder Regierungsrätin Fehr noch die Verleumderinnen werden für den von ihnen angerichteten Schaden je gerade stehen müssen. Noch ein Wort zu den von meinen ehemaligen Statthalterkollegen erhobenen Anschuldigungen: Die Furcht der acht Statthalter vor Regierungsrätin Fehr muss gross sein. Es ist für mich als langjähriger Statthalter sowie Vertreter und Verfechter des Rechtsstaates schlicht unverständlich und beschämend, dass acht fremde Statthalter beweisbar zu widerlegende Unwahrheiten verbreiten, zum Teil klar unter der Gürtellinie. In diesem Zusammenhang bitte ich Sie, insbesondere das nebenstehende Schreiben von alt Regierungsrat Martin Graf zu beachten. Kurz vor dem zweiten Wahlgang ist das Aufwärmen dieser alten und perfiden Geschichte ein doch sehr durchsichtiges Manöver. Die Limmattaler Zeitung ist übrigens seit längerer Zeit im Besitz des vorgenannten Schreibens und hat es bislang nicht für nötig befunden, es zur Sachverhaltsklärung zu veröffentlichen. Aber dies ist nur ein kleines Puzzleteil in deren einseitigen und tendenziösen Berichterstattung. Es freut mich sehr, wenn Sie all die unfairen Anwürfe entsprechend ignorieren und mich am 21. Mai wieder als Statthalter Ihres Bezirks wählen.

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Herzlichst

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Adrian Leimgrübler Statthalter

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PS: Weitere Fakten und Stellungnahmen finden Sie auf meiner Website: www.statthalter-dietikon.ch

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AL_OffenerBrief_02.0_Druckdaten Sonntag, 7. Mai 2017 17:54:36

Kommentar

Was ist noch fair Text: Peter Meier

Ausnahmslos alle haben wir «blinde Flecken», die eine oder andere Unzulänglichkeit. Wir alle sind keine Übermenschen. Wir alle parken mal über den Strich oder die Zeit hinaus. Uns allen könnte etwas zum Vorwurf gemacht werden – tagtäglich und mehrmals. Anders im Fall Adrian Leimgrübler: Ein über 14 Jahre untadeliger Statthalter wird mit nachweislich unhaltbaren Anwürfen angeschwärzt. Dann wird er zu Unrecht entlassen. Die Einstellung der Untersuchungen durch die Staatsanwaltschaft und der Entscheid des Verwaltungsgerichts stellen das beide zweifelsfrei klar. Und die Gutsprache einer umfangreichen Entschädigung unterstreicht dies alles noch.

Wir wollen, dass Sie Ihr Recht bekommen DAS Rechtsschutz. Vom vorsorglichen Rat über zuverlässige Verteidigung bis zur vollständigen Kostenerstattung. Für die Region zuständig: Wolfgang Hochstrasser, Mobil 079 563 49 40 DAS Geschäftsstelle Zürich, Badenerstrasse 141, 8026 Zürich Telefon 044 298 87 92, www.das.ch

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Delikat: Ob rein zufällig nach gut einem Jahr kostspieliger Untersuchungen oder wohl doch eher terminiert, bleibe hier dahingestellt, wurde die Einstellung des angezettelten Strafverfahrens durch die Staatsanwaltschaft erst knapp vor dem Stichtag des ersten Wahlgangs bekanntgegeben. Die vorgängig brieflich Abstimmenden waren also noch gar nicht informiert, wodurch Adrian Leimgrübler klar benachteiligt war. Trotz dieses massiven

Handicaps ist Adrian Leimgrübler als Sieger der ersten Wahlrunde hervorgegangen. Eigentlich wäre alles klar. Allerdings nicht so für schlechte Verlierer, die sich weiterhin zu vergaloppieren belieben und fahrlässig das Risiko auf sich nehmen, einen Parteifrischling und dessen Karriere als aussichtsreicher Jurist aufs Spiel zu setzen. Der Kandidat ist gut beraten, zu überdenken, wie loyal seine erst eben gewählte Partei ihm in einer Krise zur Seite stehen oder ob sie ihn genauso unbesehen fallen lassen würde. Mit dem Claim «NEUER Statthalter» schicken sie ihn in ein Rennen mit ungewissem Ausgang. Ist denn das Neue wirklich der valable Feind des Guten und Bewährten? Aber damit noch nicht genug: Acht bezirksfremde Statthalter/innen verwenden sich nun – auf wessen Initiative auch immer – zu Stellungnahmen, die, weil zuvor widerlegt, alle Qualitäten von zumindest «übler Nachrede» erfüllen und ohne bisherige Nachsicht seitens Adrian Leimgrüblers zwingend einzuklagen wären. Etwas anrüchig dabei ist, dass die selbstlose Besorgnis – honi soit qui mal y pense – der Statthalterkollegen

/-innen erst jetzt ein Thema ist, im zweiten, entscheidenden Wahlgang. Weit weniger entspannt mit Kritik gehen indes die «Whistleblowerinnen» um, die für ihre unhaltbaren Anwürfe mit Namen nicht einzustehen bereit sind, sondern sich vielmehr hinter Schutzartikeln verstecken, und jene, die ihre Namen nennen, gleich mit Klagen eindecken und vor Gericht ziehen. Andererseits darf Adrian Leimgrübler weiterhin ungestraft mit jeglichem Schmutz beworfen werden. Der Griff in die allerunterste Schublade mit der historisch einzigartigen Mobilisierung bezirksfremder Statthalterkollegen /-innen wirkt umso zynischer, als ausgerechnet die Leimgrübler-Contras scheinheilig die entstandene Härte des Wahlkampfs in ihrer üppigen Wahlzeitung beklagen. Diese Gangart ist jedoch ihr Stil – sie selbst diktieren die Schärfe des Wahlkampfs.

PPZum Autor dieses Beitrags: Dr. Peter Meier ist ehemaliger Geroldswiler FDP-Gemeinderat und Bauvorstand. Er hatte in dieser Funktion von Amtes wegen viel mit Bezirksstatthalter Leimgrübler zu tun.


4 I Gewerbeverband Limmattal

Gewerbezeitung I Nr. 3 I 18. Mai 2017

Ratgeber Recht

Mein Gärtner und die Nachbarin Im Zusammenhang mit der jahreszeitlich bedingten Herrichtung des Gartens wurde in den vergangenen Tagen folgender Sachverhalt an uns herangetragen: Der mit einer Gartenumgestaltung beauftragte Gärtner beabsichtigt, schweres Gerät und Maschinen über das benachbarte Grundstück an die Baustelle zu führen. Die Nachbarin wehrt sich lautstark und untersagt das beabsichtigte Vorgehen – zu Recht? Grundsätzlich schützt das Gesetz fremdes Eigentum, indem es Grundeigentümer dazu verpflichtet, sich jeglicher übermässiger Einwirkung auf das Eigentum von Nachbarn zu enthalten (Art. 684 ZGB). Dies umfasst beispielsweise Einwirkungen durch Luftverunreinigungen, üblen Geruch, Lärm, Schall, Erschütterung, Strahlung (man denke an Mobilfunkantennen) oder den Entzug von Besonnung oder Tageslicht (z.B. Schattenwurf durch hohen Baumwuchs). Stets müssen solche Einwirkungen «übermässigen» Charakter haben, damit sich ein Nachbar

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überhaupt erfolgreich dagegen zur Wehr setzen kann. Direkte Einwirkung Die eingangs geschilderte Beanspruchung des nachbarlichen Grundstückes ist jedoch von diesen übermässigen Immissionen (welche als «indirekte Einwirkungen» aufgefasst werden können) abzugrenzen. Im konkreten Fall geht es um das Betreten oder Befahren, allenfalls auch um das Abgraben von einem Nachbargrundstück. Es handelt sich also um konkrete, direkte Einwirkungen auf das fremde Eigentum. Auch das hat der Nachbar grundsätzlich nicht zu dulden und kann sich dagegen wehren (Art. 641 Abs. 2 ZGB). «Ausnahmeregelung» in kantonaler Kompetenz Nun kann man sich leicht vorstellen, dass angesichts der dichten Besiedlung des Lebensraums vielerorts ein Zugang zur geplanten (Garten-)Baustelle ohne Beanspruchung des Nachbargrundstückes gar nicht möglich wäre. Der Gesetzgeber hat deshalb mit Art. 695 ZGB den Kantonen die Kom-

petenz eingeräumt, nähere Vorschriften über die sogenannten «anderen Wegrechte» aufzustellen. Die Kantone haben die entsprechenden Bestimmungen in ihren (kantonalen) Einführungsgesetzen zum ZGB, vereinzelt auch in den kantonalen Baugesetzen erlassen. Letzteres trifft für den Kanton Zürich zu: In § 229 des zürcherischen Planungs- und Baugesetzes (PBG) wird der Grundeigentümer berechtigt, Nachbargrundstücke zu betreten und vorübergehend zu benutzen, soweit es, Vorbereitungshandlungen eingeschlossen, für die Erstellung, die Veränderung oder den Unterhalt von Bauten, Anlagen, Ausstattungen und Ausrüstungen nötig ist und soweit dadurch das Eigentum des Betroffenen nicht unzumutbar gefährdet oder beeinträchtigt wird. Dieses Recht ist möglichst schonend und gegen volle Entschädigung auszuüben. Ersatz des Schadens und schonende Rechtsausübung Sofern der Nachbarin die Beanspruchung ihres Grund und Bodens genau und rechtzeitig (schriftlich) mitgeteilt

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wird, kann dies auch gegen ihren Willen getan werden. Dazu ist (im Kanton Zürich) die örtliche Baubehörde anzurufen, welche über die Zulässigkeit des Begehrens entscheidet (§ 230 PBG). In jedem Fall wird der Nachbarin volle Entschädigung des dadurch enstehenden Schadens geschuldet. Zerstörte Blumenbeete oder umgegrabene Wiesenflächen sind also zu ersetzen. Der Bauherr seinerseits ist verpflichtet, seine Einwirkungen auf das Grundeigentum der Nachbarin möglichst schonend auszuüben und auf das Nötigste zu beschränken. Beispielsweise darf der Bauherr den Bagger des Gärtners nur dann über das nachbarliche Grundstück auf seinen Grund und Boden fahren, wenn er selbst keine geeignete Zufahrt hat. Gleichzeitig hat er dafür zu sorgen, dass das möglichst schonend geschieht. Beweissicherung empfehlenswert Hinsichtlich des Schadenersatzes liegt die Beweislast bei der Nachbarin, welche einen allfälligen Schaden letztlich erhältlich machen will. Insbesondere bei grösseren Vorhaben empfiehlt es sich deshalb, vor Beginn und nach Abschluss der Bauarbeiten eine Bestandesaufnahme zu machen. Allenfalls kann dann sogar der Beizug eines Sachverständigen Sinn ergeben. Nur so kann sichergestellt werden, dass schliesslich allen Beteiligten klar ist, ob ein Schaden bereits vor Arbeitsbeginn bestanden hat oder ob eben die Arbeiten selbst den Schaden bewirkt haben.

das Betreten ihres Grundstückes insbesondere dann nicht grundsätzlich verwehren kann, wenn keine andere Möglichkeit besteht, das geplante Bauvorhaben umzusetzen. Der Bauherr wiederum ist für eine möglichst schonende Ausübung seines Rechtes und für vollen Schadenersatz verantwortlich. Landläufig wird dieses Recht als «Hammerschlags- und Leiterrecht» bezeichnet, weil der Grundeigentümer damit berechtigt wird, die Leiter auf das Nachbargrundstück zu stellen, um an seinem Haus einen Nagel einzuschlagen.

PPZum Verfasser: Lic. iur. Thomas Rüesch ist seit 2005 selbstständiger Rechtsanwalt und berät Privatpersonen und KMU im Zivil-, Obligationenund Schuldbetreibungs- und Konkursrecht.

Fazit Abschliessend kann also gesagt werden, dass die Nachbarin dem Bauherrn

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Gewerbeverband Limmattal I 5

Gewerbezeitung I Nr. 3 I 18. Mai 2017

Kantonaler Gewerbeverband: Medienmitteilung

«Yes» und «Oui»: Zwei Fremd­ sprachen in der Primarschule Der Kantonale Gewerbeverband (KGV) lehnt die kantonale Volksinitiative «Mehr Qualität - eine Fremdsprache an der Primarschule» ab. Über sie wird am 21. Mai abgestimmt. Bereits bei der Fremdspracheninitiative von 2006 hat sich der KGV für zwei Fremdsprachen in der Primarschule eingesetzt. An seiner damaligen Einschätzung hält er fest. Die kantonale Volksinitiative «Mehr Qualität – eine Fremdsprache an der Primarschule» will die Einführung einer zweiten Fremdsprache auf die Sekundarschule verschieben. Bei der Annahme der Initiative weicht der Kanton Zürich von der nationalen Sprachenstrategie ab. Das gefährdet die Einführung des Lehrplans 21. Der

Initiativtext lässt zwar offen, welche Sprache als erste Fremdsprache unterrichtet wird. Staatspolitische Überlegungen sprechen aber für Frühfranzösisch. Für die Wirtschaft hingegen ist Englisch die wichtigere Sprache. Schweizer Unternehmen sind stark vom Export abhängig. Firmen sind deshalb – das Gewerbe mit einge-

schlossen – auf Mitarbeitende mit hoher Sprachkompetenz angewiesen. «Auch wenn viele Gwerbler Sympathien für das Anliegen der Initianten hegen und für den gewerblichen Nachwuchs Deutsch oder Mathematik von grösster Bedeutung sind, muss die Schule unsere Jugendlichen möglichst breit ausbilden», sagt KGV-Geschäfts-

leiter Thomas Hess. Ein gutes Sprachenportfolio schlage direkt auf die Berufsaussichten durch.

PPKontakt Thomas Hess, Geschäftsleiter Hans Rutschmann, Präsident

Gewerbepolitisch wichtige Abstimmungen vom 21. Mai 2017 Alle Parolen des Kantonalen Gewerbeverbands Zürich im Überblick:

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Nationale Vorlagen: ●● Energiegesetz «Energiestrategie 2050»

P NEIN

Kantonale Vorlagen: ●● Gesetz über die Kantonsspital Winterthur AG

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●● Gesetz über die Integrierte Psychiatrie Winterthur – Zürcher Unterland AG

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●● Kantonale Volksinitiative «Mehr Qualität – eine Fremdsprache an der Primarschule»

P NEIN

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6 I Gewerbeverband Limmattal

Gewerbezeitung I Nr. 3 I 18. Mai 2017

GVL-Abend am Limmattaler Wiesn Gaudi, Schlieren

Wiesn Gaudi: Spezialangebot für Leser der Limmattaler Gewerbezeitung Auf geht’s zur fünften Auflage des traditionellen GVL-Abends an der Wiesn Gaudi an der Brandstrasse 12 im Areal am Rietpark in Schlieren. Am Donnerstag, 14. September 2017, heisst es wieder: O’zapft is! Text und Bilder: zVg

Für diesen Abend bietet die Voice Event GmbH, welche die Wiesn Gaudi zusammen mit dem Gewerbeverein Schlieren und dem Gewerbeverband Limmattal organisiert, allen Limmatta­ lerinnen und Limmattalern ein beson­ deres Eintrittspaket an. Schon jetzt darf man sich wieder auf ein kulinarisches Angebot der Extra­ klasse freuen. Küchenchef Stephan Lienhard und seine Crew zaubern für die Gäste knusprig grillierte Hendl, deftige Schweinshaxn oder eine Por­ tion Krustenbraten mit traditionellen Beilagen auf die Teller. Allein bei dem Gedanken läuft einem schon jetzt das Wasser im Munde zusammen. Mit Si­ cherheit nicht fehlen darf dabei eine Mass Festbier, ein Erdinger Weissbier oder ein Radler. Aber auch alkoholfreies Bier und für Nicht-Biertrinker ein reichhaltiges Getränkeangebot ste­ hen an der Wiesn Gaudi zur Auswahl.

GVL-Angebot Das GVL-Angebot umfasst 10 Eintritte ins Festzelt, Gutscheine für 10 Mass Festbier, 10 Brezn, 10 Weisswürstl, 10 Hauptspeisen nach Wahl sowie einen Saaltisch zum Spezialpreis von 550 Franken anstatt 690 Franken. Neu wird auch ein GVL-Paket für zwei Per­ sonen angeboten. In diesem Spezialpa­ ket geniessen Sie den GVL-Abend mit sechs weiteren Gästen bunt zusam­ mengewürfelt an einem unserer Saalti­ sche. Inbegriffen sind 2 Eintritte ins Festzelt, 2 Gutscheine für eine Mass Festbier, 2 Brezn und 2 Hauptspeisen nach Wahl zum Spezialpreis von 95 Franken anstatt 119 Franken. Die Gutscheine können auch für ande­ re Getränke bzw. Speisen verwendet werden. Übriggebliebene Essensgut­ scheine können darüber hinaus bis Ende Oktober 2017 im Restaurant Maori, Schlieren, für die Konsumation von Speisen eingesetzt werden. Am Gwerbler-Abend sorgt das Quintett

Mariazeller, das neben vielen anderen Orten auch schon im Hofbräuhaus in München – der Mutter aller Wiesn Gaudis – aufgetreten ist, mit erfri­ schender Volksmusik und Partysound im Festzelt für die gewünschte Atmo­ sphäre. Der 14. September 2017 ist die Gele­ genheit für alle Limmattalerinnen und Limmattaler einen gemütlichen Abend im Kreise der festerprobten Limmatta­ ler Gwerbler zu verbringen.

PPProfitieren Sie: Profitieren Sie von unserem Spezialangebot bis Ende Mai 2017. Es lohnt sich, schnell zuzupacken. Anmeldung unter www.wiesn-gaudi.ch/ tischreservation-2017-gvl.html

Spass und gute Unterhaltung am Wiesn Gaudi

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Gewerbeverband Limmattal I 7

Gewerbezeitung I Nr. 3 I 18. Mai 2017

Ratgeber Treuhand

Ratgeber Gesundheit

«Verbuchung von nicht geschäftsmässig ­begründetem Aufwand»

Check-up der Prostata

Der Aufwand wird bei der juristischen Person (z. B. GmbH oder AG) steuerlich nicht akzeptiert und wird beim steuerbaren Gewinn aufgerechnet. Es fallen beim Unternehmen höhere Steuern als erwartet an. Dieser nicht geschäftsmässige Aufwand bei der Unternehmung wird beim Eigentümer in seiner privaten Steuer als geldwerte Leistung beim steuerbaren Einkommen aufgerechnet. Die Steuern beim Einkommen erhöhen sich. Die Kantonale Steuerverwaltung meldet an die Eidgenössische Steuerverwaltung diesen Vorgang, welche die Verrechnungssteuer von 35% erheben will, welche die Unternehmung zu bezahlen hat. Dabei wird der nicht geschäftsmässig begründete Aufwand als 65% und nicht als 100% behandelt – höhere Verrechnungssteuer ist die Folge. Man muss hier umgehend versuchen, das Verfahren mittels der Meldung bezüglich geldwerter Leistungen durchzuführen (Art. 24 Verordnung über die Verrechnungssteuern). Dieses Verfahren ist aber nicht immer möglich, da es an bestimmte Bedingungen laut Verordnung geknüpft ist. Ist die Verrechnungssteuer zu zahlen, kann diese durch Eigentümer der Unternehmung nicht zurückgefordert werden. Es können Steuerbussen bei den direkten Steuern erhoben werden. Diese beträgt im Normalfall das Einfache der Nachsteuer und wird beim Unternehmen sowie beim Eigentümer der Unternehmung eingefordert. Strafrechtlich kann bei extremen Fällen ein Verfahren wegen Urkundenfälschung, ungetreuer Geschäftsbesorgung oder Geldwäscherei angestrengt werden. Die Anklagen bei Urkundenfälschung häufen sich. Das Bundesgericht hat mehrmals festgehalten, dass eine Falschbuchung den Tatbestand der Urkundenfälschung erfüllt. Die ist z. B. bei der Verbuchung der Ferienreise im Aufwand und der Verbuchung eines

80 Prozent (!) aller Männer über 60 Jahre haben Probleme mit der Prostata.

den werden sollte – sie dauert nur wenige Sekunden! Sie zu unterlassen, ist fahrlässig.

Zudem steigt mit zunehmendem Alter das Risiko für die Entstehung von bösartigen Zellen in der Prostata.

Bei erblicher Vorbelastung in der Familie empfiehlt sich die Vorsorgeuntersuchung bereits ab 45 Jahre.

Prostatakrebs ist die zweithäufigste krebsbedingte Todesursache bei Männern Jeden Tag erfahren rund 15 Männer in der Schweiz, dass sie an Prostatakrebs erkrankt sind, und jährlich sterben rund 1500 Männer an dieser Krebsart, welche bei frühzeitiger und regelmässiger Untersuchung gut behandelbar wäre. Es ist somit Zeit, über das Thema Prostatakrebsvorsorge zu sprechen. Zu Hause, am Stammtisch – tauschen Sie sich mit Ihren Kollegen/Freunden aus!

Was ist der PSA-Test? Der PSA-Test ist ein Bluttest. PSA steht für Prostata-Spezifisches Antigen. Dabei geht es um ein Eiweiss, das nur von den Zellen der Prostata hergestellt wird und das im Blut gemessen werden kann. Man spricht auch vom Tumormarker PSA. Ein PSA-Wert über 3 ng/ml deutet darauf hin, dass etwas nicht in Ordnung ist. Das kann, muss aber nicht, Krebs sein. Auch eine gutartige Vergrösserung, Entzündungen und Durchblutungsstörungen können den PSA-Wert erhöhen.

Jedes Jahr sterben in der Schweiz fast gleich viele Männer an Prostatakrebs wie Frauen an Brustkrebs Währendem Frauen regelmässig zur Vorsorgeuntersuchung gehen (Mammografie, Ultraschall), verpassen es viele Männer, den einfachen PSA-Bluttest (ab 50. Lebensjahr) regelmässig durchführen zu lassen.

Der PSA-Wert ist der beste Tumormarker – also Hinweisstoff für Krebszellen – in der Medizin. Dennoch ist er nicht 100-prozentig zuverlässig. Nur einer von vier oder fünf Männern mit erhöhtem PSA-Wert (über 3 ng/ml) hat Prostatakrebs. Dies zeigt sich in der Gewebeprobe, die bei erhöhten Werten vorgenommen wird, oder aber nach einem suspekten Befund beim Abtasten der Prostata durch den Darm.

Mit zunehmendem Alter vergrössert sich die Prostata (Vorsteherdrüse) des Mannes. Die Prostata ist etwa so gross wie eine Kastanie; sie liegt direkt unter der Blase und umgibt die Harnröhre wie einen Ring. Sie produziert den grössten Teil der Flüssigkeit beim SamenerWir treffen immer wieder an, dass nicht geschäftsmässig be- guss. gründeter Aufwand in den Büchern erfasst werden will. Dies Diese Grössenzunahme der Prostata Jährlich sollte der Prostatatumormar- Sprechen Sie mit Ihrer Partnerin/Ihkann Folgen nach sich ziehen, welche vielen gar nicht be- mit zunehmendem Alter kann Be- ker (PSA) bestimmt werden mit Abtas- rem Partner über die Früherkennung wusst sind. Die Eidgenössische Steuerverwaltung hat ihre schwerden verursachen, z. B. kann das tung der Prostata durch den Darm und mögliche Folgen einer ProstataPraxis in solchen Fällen verschärft. Es wird nicht mehr als Wasserlösen erschwert werden. Nächt- (oder /und Ultraschalluntersuchung). krebsbehandlung. liches vermehrtes Urinieren kann Kavaliersdelikt angesehen. Hier ein Auszug der möglichen auch ein Hinweis für eine gutartige Auch wenn diese Untersuchung nicht Tauschen Sie sich mit anderen MänFolgen: (oder bösartige) Vergrösserung sein. unbedingt als sehr angenehm empfun- nern über das Thema aus und profitieFahrzeuges gegeben, falls diese nicht geschäftsmässig begründet sind. Ebenfalls eine Urkundenfälschung ist das Unterlassen der Verbuchung von Rückvergütungen. So werden die Erträge als auch das Vermögen nicht voll ausgewiesen. Urkundenfälschung ist strafrechtlich relevant und kann bis zu fünf Jahre Freiheitsentzug bedeuten. Fazit: Die Folgen bei der Aufdeckung solcher Fälle kosten u. a. ein Vielfaches, was man durch unrechtmässige Verbuchung an Steuern einsparen wollte. Konsultieren Sie in der Praxis in jedem Fall eine Fachperson.

PPZum Verfasser: Alfons G. Florian, dipl. Wirtschaftsprüfer/ Fachmann im Finanz- und Rechnungswesen mit eidg. FA, ist seit 1998 Geschäftsführer der Rebex AG und ist in den Bereichen Wirtschaftsprüfung, -beratung, Rechnungswesen sowie nationale und internationale Steuerberatung tätig.

Rebex AG Treuhand- & Revisionsgesellschaft Zentralstrasse 19, Postfach 8953 Dietikon 1 Tel. 044 744 76 76 www.rebex.ch Rebex AG

Woran liegt es? Am Schamgefühl? Aus Angst? An der hohen Krankenkassenfranchise, welche man nicht beanspruchen will? Es ist Zeit, meine Herren, sich mit diesem Thema auseinanderzusetzen. Jeder sollte seinen PSA-Wert kennen! Vorsorgeuntersuchung Jedem Mann im Alter von 50 bis 70 Jahren ist ein individuelles Gespräch mit dem Hausarzt (oder Urologen) zu empfehlen. Dabei sollte über Risiken, Diagnoseverfahren und Therapiemöglichkeiten inklusive Nebenwirkungen informiert werden.

Männer ab 70 Fachleute sind sich bis heute nicht einig, ob diese regelmässigen Kontrollen allgemein empfohlen werden sollen. Eine Früherkennungsuntersuchung kann allenfalls in Betracht gezogen werden, wenn die durchschnittliche Lebenserwartung noch mehr als 10 Jahre beträgt. Nach dem 70. Altersjahr wird deshalb meistens keine Vorsorgeuntersuchung mehr empfohlen. Wie soll ich vorgehen? Lassen Sie sich von Ihrem Hausarzt beraten. Er kennt Sie, kann Ihnen die Vorsorgemassnahmen erklären und auf Ihre individuelle Situation eingehen.

ren Sie eventuell von deren Erfahrungen. Es gibt keinen allgemeingültigen Ratschlag. Sie selbst müssen den für Sie und Ihre Lebenspartnerin bzw. Ihren Lebenspartner richtigen Weg finden. Enttabuisieren Sie das Thema Prostata – greifen Sie zum Telefonhörer und vereinbaren Sie einen Termin bei Ihrem Hausarzt oder Urologen. Wir leben in einem der besten Gesundheitssysteme dieser Welt und es kann doch nicht sein, dass wir die Chance verpassen wollen, eine mögliche bösartige Wucherung der Prostata frühzeitig zu erkennen. Ihre Partnerin, Ihre Familie und Ihr Freundeskreis dankt es Ihnen!

PPZum Verfasser: Der 57-jährige Dr. med. Claudio Lorenzet ist Facharzt FMH für Allgemeine Innere Medizin und anerkannter Akupunkteur TCM/ASA. Er lebt in Bergdietikon, ist verheiratet und Vater von Zwillingen. Sein Interesse gilt der gesamtheitlichen Betreuung des Patienten unter Einschluss von komplementären Behandlungsmethoden. In seiner Freizeit ist er ein «Bücherwurm», jasst gerne, fährt Harley und spielt Golf. Lorenzet@swissonline.ch www.lorenzet.ch

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8 I Gewerbeverband Limmattal

Gewerbezeitung I Nr. 3 I 18. Mai 2017

Konzert-Tipp: Nikki Lane im «Mascotte»

Menutipp The Kitchen Crew Spice Boys

Amerikanischer Country ist in der Schweiz nicht so häufig zu finden, erst recht nicht an so prominenter Stelle wie im Fall von Nikki Lane, die Ende Mai im Zürcher «Mascotte» auftritt. Die junge Amerikanerin ist ein Glücksfall. Sie hat mit drei Alben, die geschickt den Spagat zwischen klassischem Country und alternativen Einflüssen zeigen, viel Staub aufgewirbelt. «Outlaw Country» nennt man ihren Stil gelegentlich, aber eigentlich verbindet sie nur ihre Vorlieben und Helden, Waylon Jennings etwa oder Wanda Jackson. Lane spielt also mit Einflüssen aus Soul und Pop, gelegentlich etwas Gospel, lässt die Steel Guitar singen und dazu ihre dunkle Stimme fliegen. Nikki Lane selbst bezeichnete das Umfeld von Nashville als wichtig für ihre Musik. Das hört man ihren Songs an. Natürlich sind weltweit die Medien sofort Feuer und Flamme, wenn eine junge Country-Sängerin auf dem Parkett auftaucht. Man könnte ja eine neue Taylor Swift verpassen. Allerdings könnten die beiden Sängerinnen nicht weniger gemeinsam haben. Nikki Lane suhlt sich richtig schön in Gitarrensoli, schlendert durch die staubigen Landstrassen des Landes und hat dabei sympathisch viel Spass. Für Fans von Country könnte Nikki Lane eine Entdeckung sein.

«Gwerbler choched»

© Mascotte

PPNikki Lane spielt am 27. Mai im Zürcher «Mascotte». Tickets gibt es bei Starticket.

CD-Tipp: U2 – The Joshua Tree (30th Anniversary Edition) Vor 30 Jahren erschien ein Album, das auf dem Cover ein schlichtes Foto von vier Iren in der Wüste des amerikanischen Death-Valley-Nationalparks zeigt. Bono, The Edge, Adam Clayton und Larry Mullen Jr. hatten damals beim Shooting nahe Zabriskie Point in Kalifornien wohl keine Ahnung, welchen Status die Platte drei Jahrzehnte später haben würde. Sie gilt als wichtigste Platte im Werk der Band und zählt zu den bekanntesten Platten der Musikgeschichte. Aktuell sind U2 mit der Platte auf Jubiläums-Tour. Mit «The Joshua Tree» haben U2 1987 ein zeitloses Album veröffentlicht, das bis heute wirkt, denn U2 haben sich politischer Themen angenommen wie beispielsweise in «Mothers of the Disappeared», das den Müttern in Lateinamerika gewidmet ist, deren Söhne in den 70ern durch Militärdiktaturen entführt wurden. Aber – wie so oft bei U2 – spielt Religion eine grosse Rolle. Wenn man aber sämtlichen Themen auf «The Joshua Tree» wie Politik oder Religion ausklammert, bleibt immer noch ein Album, das mit drei veritablen Welthits startet. © Universal Music Schweiz «Where The Street Have No Name», «I Still Haven’t Found What I’m Looking For» und «With Or Without You». «The Joshua Tree» gilt als Klassiker der Rockgeschichte, hat auch nach drei Jahrzehnten wenig an Klasse verloren und bekommt zum 30. Geburtstag jetzt eine Neuauflage. Ein Album, das bei jedem Hören neue Facetten preisgibt. Die Tour dazu führt leider nicht in die Schweiz.

P Rindsfilet Stroganoff à la Spice-Boys ZUTATEN 600 g Rindsfilet 1 rote Paprika 250 g Champignons 2 rote Zwiebeln

PP«The Joshua Tree – 30 Anniversary Edition» erscheint am 2. Juni.

Kino-Tipp: Alien: Covenant Eine Diskussion, ob die Flut an Remakes und ausgepresst wirkenden Fortsetzungen bekannter Brands aus Richtung Hollywood sinnvoll ist oder nicht, würde auf keinen gemeinsamen Nenner kommen. Allerdings könnte man hellhörig werden, wenn der Name Ridley Scott gemeinsam mit «Alien» in einem Satz auftaucht. Immerhin hat der 79-jährige Regisseur das Wesen aus einer anderen Welt quasi erfunden. Nicht optisch, das war der Schweizer Künstler H.R. Giger, aber eben filmisch. Scott nimmt die Filmreihe wieder in die eigene Hand und führt weiter, was er 1979 begonnen hat. Als er 2012 mit «Prometheus» quasi die Menschheit neu erklärte und danach schnell bekannt wurde, dass der Film die Vorgeschichte zu «Alien» eingeläutet habe, war er wieder da. Dieser ambivalente Gedanke zwischen Freude und Zweifel. Allerdings war die «Aliens»-Reihe immer in fähigen Händen und kein Film ist wirklich schlecht. Daher gilt hier wohl «Im Zweifel für den Angeklagten». Soll Ridley Scott ruhig mal machen. Viel ist über den Inhalt noch nicht bekannt. Das titelgebende Raumschiff Co- © Twentieth Century Fox Film Corporation. venant ist unterwegs an den Rand der Galaxis, um einen unbekannten Planeten All Rights Reserved. zu erforschen. Dabei merkt die Crew aber bald, dass eine grässliche Bedrohung auf sie lauert. Die Flucht bleibt als einzige Option. Es ist zu erwarten – immerhin suggeriert das Filmplakat diesen Gedanken –, dass das bekannteste Weltraummonster der Filmgeschichte eine Rolle spielt. «Alien: Covenant» ist ein Film, der grandios scheitern, sich aber eben auch veritabel in einer Filmreihe eingliedern könnte, die unbestritten Kult ist.

PP«Alien: Covenant» startet am 18. Mai in den Kinos.

DVD-Tipp: La La Land «La La Land» war der grosse Abräumer bei den Ocars 2017, hat Emma Stone endgültig als Schauspielerin etabliert und der Karriere von Ryan Gosling eine weitere Facette verliehen. Die beiden spielen ein Liebespaar, das sich durch Los Angeles singt. So weit, so gut. Allerdings ist das Besondere an «La La Land», dass das Musical völlig ohne Ironie oder Sarkasmus erzählt wird. Der Film orientiert sich an den klassischen Filmmusicals der 50er- und 60er-Jahre. Der junge Regisseur Damien Chazelle hat mit dem hervorragenden Musikfilm «Whiplash» schon mal einen Überraschungshit gezaubert und mit «La La Land» beweist er, dass das eben kein Zufall war. Chazelle hat sich wahrscheinlich gedacht, dass ein guter Film thematisch zeitlos sein kann und Filmmusicals – quasi für tot erklärt – eben doch funktionieren können. Der Erfolg gibt ihm Recht, es hagelte förmlich Preise. 6 Oscars und 7 Golden Globes zum Beispiel. «La La Land» erzählt von einer erfolglosen Schauspielerin (Emma Stone) und einem Jazzmusiker (Ryan Gosling), die ihr Leben in der Stadt der Engel leben. © Ascot Elite Entertainment Group. All Immer wieder begegnen sie sich und verlieben sich. Gemeinsam nehmen sie die Rights Reserved. Schwierigkeiten des Lebens und tanzen und schweben durch Los Angeles. Aber zwischen allen Zukunftsplänen taucht die Realität auf. Hat ihre Liebe eine Zukunft und welche Opfer sind dafür nötig?

PP«La La Land» erscheint am 17. Mai auf DVD

Die Gewürzgurke längs in Scheiben und dann in schmale Streifen schneiden.

2 Gewürzgurken Bratbutter 3 dl Rahm Paprika edelsüss Salz und Pfeffer

Zubereitung Ich habe dazu ein Angus-Rindsfilet vakuumiert beim Discounter erstanden und es dann noch zwei Wochen im Kühlschrank gelagert, bis kurz vor dem Ablaufdatum. Meiner Erfahrung nach wird das Fleisch so schön zart. Original werden zum Bœuf Stroganoff Rindsfiletspitzen genommen, das ist natürlich das zarteste Fleisch. Das Rindsfilet in 1 cm dicke längliche Streifen schneiden. Das geschnittene Rindsfilet grosszügig mit Paprika edelsüss und Meersalz würzen und beiseite stellen.

In einer Bratpfanne die Bratbutter stark erhitzen und die Rindsfiletstreifen eingeben, auf dieser Seite eine Minute anbraten und sofort herausnehmen. Mit Salz und schwarzem Pfeffer abschmecken. In die Bratpfanne etwas Bratbutter nachfügen und nun die Zwiebelstreifen eingeben und andünsten. Wenn die Zwiebeln glasig sind, die Champignonstreifen eingeben und ebenfalls andünsten und nach zwei, drei Minuten die geschnittene Paprika und die geschnittenen Gewürzgurken in die Bratpfanne eingeben. Gemüsebouillon dazugeben und zwei, drei Minuten einköcheln lassen und dann den Rahm zugeben, bis er schön sahnig ist. Einköcheln lassen. Jetzt die Bratpfanne vom Herd nehmen und die Rindsfiletstücke unterheben und alles mit Salz und Pfeffer abschmecken. In den vorgewärmten Tellern mit dem Reis (oder einer anderen Beilage) anrichten und mit Petersilie garnieren.

En Guete!

Verfasser: Dirk Mörz

Nun die roten Zwiebeln in halbrunde Streifen schneiden. Die rote Paprika halbieren, Kernen entfernen, waschen und eine Hälfte in Streifen schneiden. Die Champignons putzen und in Streifen schneiden.

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Zubereitung: ca. 40 Minuten Für 4 Personen

Weitere Rezepte unter: www.spice-boys.ch

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Gewerbeverband Limmattal I 9

Gewerbezeitung I Nr. 3 I 18. Mai 2017

Übergabe des Manifests von «Vorwärts Limmattal!» an Bundespräsidentin Doris Leuthard

«Limmattaler Verkehrsprobleme an höchster Stelle thematisiert» Im letzten Herbst haben über 40 Exponentinnen und Exponenten von Limmattaler Gemeinden ein Manifest für Verkehrslösungen unterzeichnet. Jetzt hat stellvertretend für diese Behördenvertreter der Limmattaler Nationalrat Hans Egloff dieses Manifest an Bundespräsidentin Doris Leuthard formell überreicht. Das Manifest verlangt einerseits eine neue S-Bahn-Haltestelle beim Coop Silbern im Industriequartier. Zweitens für den Verkehr auf der Autobahn von Baden Richtung Zürich bei der Ausfahrt Dietikon eine verkürzte Fahrstrecke ohne Umweg über das erste Rotlichtsignal. Und drittens soll der Verkehr auf der Autobahn von Zürich Richtung Baden bei Spreitenbach auch eine Ausfahrt erhalten. Oder es soll der heutige Halbanschluss Spreitenbach zu einem Vollanschluss ausgebaut werden. Hintergrund für all diese Forderungen ist der Umstand, dass im Dietiker Industriegebiet eine massive Abwanderung von Arbeitsplätzen droht. Grosse Staus und Behinderungen sind leider an der Tagesordnung und unerträglich geworden. Deshalb fordert die Wirtschaft gemeinsam mit den Behörden rasche Lösungen. An einem Anlass im Dietiker Gemeinderatsaal unterzeichneten über 40 Vertreter ein Manifest. Hans Egloff betonte während der Übergabe, dass dieses Manifest Ausdruck des Willens der Limmattaler sei, mitzuwirken an konstruktiven Lösungen. Man sei sich bewusst, dass am Gubrist nun vorwärtsgemacht werde und auch die Limmattalbahn sei eine sinnvolle Massnahme zur Bewältigung der künftigen Verkehrsströme. Dafür danke das Limmattal dem Bund ausdrücklich. Aber es müsse für nachhaltige Lösungen mehr getan werden. Bundespräsidentin Doris Leuthard nahm die Rolle mit den Unterschriften dankend entgegen. Sie sei sich sehr wohl bewusst, dass das Limmattal Verkehrsprobleme habe. Die Übergabe fand in Aarau statt am Rande einer öffentlichen Veranstaltung zur Energiestrategie 2050, wo die Bundespräsidentin als Rednerin auftrat und für ein Ja warb.

PPÜber «Vorwärts Limmattal!» «Vorwärts Limmattal!», das Komitee für Verkehrslösungen in der Region, fordert ein dringliches Massnahmenpaket zur Lösung der Verkehrsprobleme im Raum Dietikon, Spreitenbach und Umgebung. Dazu gehören insbesondere Massnahmen im Gebiet Dietikon/Silbern: Eine S-Bahn-Station Silbern, Verbesserungen bei der Mutschellenstrasse, einen weiteren Halbanschluss Spreitenbach für den Verkehr aus Zürich sowie Massnahmen für den Langsamverkehr. Das Komitee besteht aus Exponenten aus Politik und Wirtschaft, ist offen für die Bevölkerung und wird präsidiert vom Dietiker Stadtpräsidenten Otto Müller. Übergabe des Manifests von Hans Egloff an Bundespräsidentin Doris Leuthard

Homepage mit Petition: http://www.vorwaerts-limmattal.ch

PPZum Verfasser: Bruno Hofer, lic. rer. pol., ist Geschäftsleiter der Standortförderung Limmattal.

Standortförderung Limmattal Riedstrasse 6, 8953 Dietikon Tel. 044 740 22 05 Fax 044 740 22 07 info@standort-limmattal.ch www.standort-limmattal.ch

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10 I Gewerbeverein Dietikon

Gewerbezeitung I Nr. 3 I 18. Mai 2017

Editorial

118. Ordentliche Generalversammlung des Gewerbevereins Dietikon (GVD)

Arbeitslosigkeit und die ­Wirtschaft

Martin Romer, Vorstand Gewerbeverein Dietikon Gemeinderatspräsident 2017–2018 Kantonsrat FDP Zur Zeit der so genannten «Erdölkrise» der 70er- und 80er-Jahre bestand eine Arbeitslosenquote von fast 1%. Als ab 1991 die Konjunktur weltweit einbrach und die Immobilienkrise mit Hypothekarzinssätzen von bis 8,5 % Hausbesitzern und Hypothekargebern den Angstschweiss ins Gesicht trieb, stieg die Arbeitslosenquote an (1996 4,7 %). Nach einer kurzen Erholung ging 1995 die Konjunktur erneut zurück, diesmal in Europa. Der Haupthandelspartner Deutschland verhalf uns damals indirekt zu einem erneuten Ansteigen der Arbeitslosenquote von > 5 % (1997). Aktuell ist die schweizerische Arbeitslosenquote bei 3,4 %, im Kanton Zürich bei 3,6 %. Die Dietiker Arbeitslosenquote ist von 6 % auf aktuell 5,4 % gesunken, aber trotzdem noch die höchste im Kanton Zürich. In der Eurozone (17 Staaten) liegt der Durchschnitt bei 9,5 %, in der EU (alle 27 Staaten) bei 8%. Also alles «im grünen Bereich» für die Schweiz? Das geflügelte Wort «Jeder Arbeitslose ist einer zu viel» kommt zur Anwendung. Was interessieren unsere Stellenlosen diese Prozentzahlen, insbesondere ausländische? Das Sorgenbarometer, welches jährlich erhoben wird, zeigt auf, dass die Menschen in unserem Land, nebst der Ausländerfrage und der Altersvorsorge, insbesondere die Arbeitslosigkeit fürchten. Nun machen die Menschen 50+ verständlicherweise ebenfalls zunehmend Druck. Die linkspolitischen Forderungen nach staatlichen Lösungen sind entsprechend sofort zur Hand. Kündigungsschutz für über 50-Jährige oder ein Verbot für die Pflicht der Altersan-

gabe bei Stellenbewerbungen sind nur zwei Beispiele dafür. Ich persönlich halte nichts von solchen staatlichen Arbeitsmarktregulierungen. Das liberale Wirtschaftsgefüge würde mit staatlichen Eingriffen kaputt gemacht. Was würden Unternehmen wohl tun, wenn ein staatlich angeordneter Kündigungsschutz für 50+-Mitarbeiter in Kraft gesetzt würde? Mitarbeiter würden meines Erachtens bereits ab 40+ aus dem Arbeitsprozess ausgegliedert! Dann hätten wir uns zu mit Jugendarbeitslosigkeit und Arbeitslosigkeit 40+ zu beschäftigen (Voyez la Grande Nation!). Die Baby-Boomer-Generation ist auf dem Weg zur Pension. Gleichzeitig werden die Finanzierung der Altersvorsorge und das Pensionsalter laufend diskutiert. Wenn die Baby-Boomer im Alter von 50+ keine Anstellung mehr finden, wie weiter? Gleichzeitig steht die Frage im Raum, wie die verbleibenden Arbeitnehmer zukünftig noch in der Lage sein werden, den Solidaritätsgedanken zu finanzieren. Die im April von SRF veröffentlichte Umfrage bei den 15 grössten börsenkotierten Unternehmen legte dar, dass Schweizer Mitarbeiter entlassen wurden. Dafür wurden gleichzeitig mehr ausländische Mitarbeiter angestellt. Was die SRF-Umfrage zutage förderte, schmälert das An­sehen von Tausenden rechtschaffenen Betrieben, welche ihre schweize­rischen Mitarbeiter pflegen und sich ihrer Arbeitgeber-Verantwortung (pflicht-)bewusst sind. Diese Grossunternehmen haben mit ihrer Mitarbeiterpolitik unserer Wirtschaft einen Bärendienst erwiesen. Diese Art der Geschäftspolitik ist eine Absage an das weit verbreitete, partnerschaftliche und erfolgreiche Zusammenwirken von Arbeitgebern und Arbeitnehmern zwecks gemeinsamer Zielerreichung. Sowie generell Gift für die Pflege und Erhaltung des Arbeitsfriedens. Grundsätzlich habe ich Vertrauen in die liberale Wirtschaftsordnung der Schweiz. Die Wirtschaft ist aber nun definitiv gefordert. Wird sie nicht selbständig und eigenverantwortlich taugliche Lösungen für die aufgezeigten Problemstellungen erarbeiten können, wird der staatliche Eingriff zwangsläufig nur eine Frage der Zeit sein.

Gewerbeverein Dietikon Postfach, 8953 Dietikon 1

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Alfons G. Florian, Präsident a.g.florian@rebex.ch

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Tel. 044 744 76 76

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info@gvdietikon.ch

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www.gvdietikon.ch

Im Hotel Sommerau in Dietikon konnte GVD-Präsident Alfons G. Florian am Mittwoch, 29. März, insgesamt 79 stimmberechtigte Mitglieder, Ehrenmitglieder sowie zahlreiche Gäste begrüssen – unter anderem Dietikons Stadtpräsident Otto Müller sowie Gregor Biffiger, Präsident des Limmattaler Gewerbeverbandes. Text: Christian Murer

Recht speditiv führte GVD-Präsident Alfons G. Florian durch die 13 üblichen Traktanden der diesjährigen Generalversammlung. Kassier Ernst Vogel erläuterte die Rechnung sowie das Budget. Beides verabschiedete das Forum einstimmig. Das Vereinskapital beträgt neu Fr. 53 324.87. Erneut wurde der Präsident und der gesamte Vorstand in globo bestätigt. Bruno Strässle amtet als Erster Revisor, Denise Gmür als Zweite Revisorin und Philipp Müller ist Ersatzrevisor. Im Jahr 2016 gab es 16 Neueintritte. Somit hat der GVD per 29. März 2017 einen Bestand von 244 Mitgliedern. Stefan Schmucki, Verantwortlicher für die gesellschaftlichen Anlässe, machte auf die kommenden Veranstaltungen aufmerksam: die fünf Gwerbler-Lunches, die neu im Restaurant Heimat durchgeführt werden, das Wiesn Gaudi in Schlieren, den dritten Gwerbler-Ball sowie den traditionellen Raclette-Abend am 26. Januar 2018. Stadtfest 2018 mit über fünfzig ­Organisationen Der Dietiker Stadtpräsident Otto Müller überbrachte die Grüsse des Stadtrates, die zu dritt anwesend waren. Bei seinen über achtminütigen (!) Ausführungen lobte er die Entwicklung der

Persönliche, zwischenmenschliche Kontakte GVL-Präsident Gregor Biffiger dankte im Namen des GVL Rainer Bächli für die super Durchführung der Delegier-

Bild: zVg

tenversammlung: «Es ist nicht selbstverständlich, dass ein Mitglied seine Räumlichkeiten zur Verfügung stellt.» Die hohe Präsenz der Dietiker Gewerbetreibenden an der heutigen Generalversammlung sei für ihn höchst erfreulich. Zudem: Es werde den Menschen eben immer klarer, dass man via Internet zwar Informationen und Leistungen austauschen könne. «Aber für ein langfristiges, erfolgreiches Geschäften auf Vertrauensbasis braucht es persönliche zwischenmenschliche Kontakte», betonte Biffiger.

Bild: Christian Murer

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AGENDA Gewerbekongress KGV Zürich, Bezirk Affoltern Donnerstag, 26. Oktober 2017, 16 Uhr

Stadt mit aktuell 27 300 Einwohnern, 1700 Betrieben und 17 000 Arbeitsplätzen. Der Spatenstich der Limmattalbahn wird am 28. August in der Gegenwart von Bundespräsidentin Doris Leuthard stattfinden. Müller erwähnte abschliessend das Stadtfest im kommenden Jahr, an dem sich bereits fünfzig Organisationen angemeldet hätten.

Angeregte Gespräche während des Nachtessens in der «Sommerau»

• Offsetdruck

Wiesn Gaudi (GVL-Abend) Donnerstag, 14. September 2017

Stefan Schmucki, Verantwortlicher für die gesellschaftlichen Anlässe

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Gewerbeverein Dietikon I 11

Gewerbezeitung I Nr. 3 I 18. Mai 2017

Jahreskonzert 2017 der Stadtjugendmusik Dietikon (SJMD)

Zürcher Verkehrsverbund ZVV – Kanton Aargau

Die überwältigende ­Schönheit des Alls genossen

Bund erteilt Baubewilligung für beide Etappen der ­Limmattalbahn

«Across the universe» hiess am Wochenende vom 1./2. April das intergalaktische Motto des diesjährigen SJMD-Jahreskonzerts im Pfarreizentrum St. Agatha. Das Dietiker Gewerbe, die Cevi und ein paar Privatpersonen sponserten die Noten der einzelnen Stücke. Hauptsponsor des Anlasses war das Dietiker Cinéma Capitol.

Am 10. April 2017 hat das Bundesamt für Verkehr (BAV) in Bern die sogenannte Plangenehmigungsverfügung für den Bau der Limmattalbahn erteilt. Mit der Erteilung dieser Baubewilligung hat die Limmattalbahn AG ein wichtiges Etappenziel geschafft. Baustart der ersten Etappe der Limmattalbahn ist im September 2017.

Text und Bilder: Christian Murer

«Schnallen Sie sich korrekt an», sagte die interstellare Projektverantwortliche Pia Siegrist bei der Begrüssung, «damit Sie nicht in ein ‹Schwarzes Loch› fallen.» Lautstark und wirblig düsten die Tambouren mit ihrem Astronauten Roger Küng auf und davon. Dann zündeten die Jüngsten der SJMD mit ihrem jungen Astronauten Rico Felber die Rakete. Da wird das Erwachen der Macht im Krieg der Sterne zelebriert. Und im Stück «High Five!» bringen die Kids per Handschlag die gemeinsame Zufriedenheit über ihren Erfolg sichtbar zum Ausdruck.

Mit dem Vorliegen der Plangenehmigungsverfügung des BAV ist ein wichtiger Meilenstein für die Realisierung der Limmattalbahn erreicht. Die Baubewilligung ist eine zentrale Voraussetzung, um die Verkehrssituation im Limmattal schon bald zu verbessern.

Die beiden Moderatoren Pascal Koppe (links) und Luciano Bizzozero

Angeahnte Leistungssphären Das Hauptkorps mit seinem Kommandanten Marco Nussbaumer startete sein Konzertprogramm mit der Jungfernfahrt der kommerziellen Rakete «Starchaser». Entfernter in den Weltall ging die Reise zum Mond mit der Kapsel «Apollo 13». Das Stück «Per Anhalter durch die Galaxis» arrangierte und dirigierte der angehende Blasmusikdirigent Luciano Bizzozero gleich selbst. Beim verträumten Stück «Angels» von Robbie Williams verwandelte sich der Saal in ein farbenfrohes Sternenmeer. Am Schluss sausten die Jungmusiker nochmals ab in die galaktischen Sphären, um sich schliesslich mit der Zugabe des Sechseläuten-Marsches definitiv zu erden. Kommandant Marco Nussbaumer meldete sich noch während der beiden Konzerte via Skype aus dem All: «Nachdem die ersten kritischen Phasen überstanden waren, konnten wir

die überwältigende Schönheit des Alls geniessen. Am Sonntag setzten wir gar zu neuen Höhenflügen an und erreich-

ten ungeahnte Leistungssphären in den Weiten des Universums.»

Im Herbst 2013 hatte die Limmattalbahn AG das Gesuch für den Bau der neuen Bahnstrecke von Zürich Altstetten nach Killwangen eingereicht. Im Rahmen dieses Verfahrens gingen insgesamt 229 Einsprachen gegen das Projekt ein. Davon sind 225 fertig verhandelt. 4 Einsprachen sind bis auf Weiteres sistiert, da sie das neue Niderfeld-Quartier in Dietikon betreffen, wo der Gestaltungsplan der Stadt abgewartet werden muss. Daniel Issler, Gesamtprojektleiter der Limmattalbahn AG, ist zuversichtlich: «Wir sind froh, dass wir so viele Vergleiche erzielen konnten. Es war ein

sehr konstruktiver Prozess. Im direkten Dialog mit den Anstössern haben wir viele Optimierungen vorgenommen. Dadurch wurde das Projekt weiter verbessert.» 165 oder rund drei Viertel aller Einsprachen konnten aus­ seramtlich mit einem Vergleich gelöst werden. Bei 60 bzw. einem Viertel der Einsprachen wurde keine Einigung erzielt. Hier musste das BAV entscheiden. Gegen diesen Entscheid steht der Rechtsweg an das Bundesverwaltungsgericht offen. Bei der Limmattalbahn AG laufen derzeit die Vorbereitungen für den Baustart der ersten Etappe im September 2017 weiter. Die erste Etappe umfasst den Abschnitt vom Farbhof in Zürich Altstetten bis Schlieren Geissweid und soll 2019 in Betrieb gehen. Die zweite Etappe von Schlieren bis Killwangen-Spreitenbach wird von 2019 bis 2022 gebaut.

Die Limmattalbahn ist ein gemeinsames Projekt der Kantone Zürich und Aargau. Wegen des erwarteten Wachstums in der Region Limmattal wird das Gesamtverkehrssystem gestärkt, einerseits durch die Limmattalbahn und andererseits durch gezielte Strassenausbauten. Die Limmattalbahn verbindet ab Ende 2022 die Gemeinden Zürich Altstetten, Schlieren, Urdorf, Dietikon, Spreitenbach und Killwangen. Geplant und gebaut wird die 13,4 Kilometer lange Strecke mit 27 Haltestellen durch die Limmattalbahn AG. Das Zürcher Stimmvolk hat der Vorlage am 22. November 2015 zugestimmt. Die Limmattalbahn wird ab September 2017 in zwei Etappen gebaut. www.limmattalbahn.ch Sängerin Rebeca Warth am SJMD Jahreskonzert 2017

SVP Dietikon

Grillplausch am 1. Mai 2017 Das Wetter spielte leider typische April-Kapriolen, dennoch besuchten viele Parteimitglieder, Sympathisanten und Interessierte die SVP Dietikon bei ihrem traditionellen 1. Mai-Grillplausch auf dem Bauernhof Basi.

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Text und Bild: Rochus Burtscher Rest. Limmatbrücke | Fahrweid | 044 748 12 50 www.limmatbruecke.ch

Von 14 Uhr bis in die späten Abendstunden wurden interessante Gespräche geführt und es wurde ab und zu sogar noch politisiert. Ein ganz herzliches Dankeschön gilt der Familie Bräm, die wie jedes Jahr ihre Räumlichkeiten für diesen schönen Anlass zur Verfügung stellt. Den jungen Helferinnen und Helfern gilt ein besonderer Dank. Sie haben geschaut, dass alle zu ihrer besten Zufriedenheit verpflegt worden sind. Der Grillmeister Alfons Florian gab sein Bestes und grillierte einerseits die hofeigenen feinen Würste und die selbst marinierten Steaks. Wir freuen uns heute schon auf den 1. Mai 2018 und hoffen, dass alle den Termin dieses Anlasses in ihren Agenden eingetragen haben und Petrus wettermässig endlich Einsicht zeigt. Besucher des Anlasses


12 I Gewerbeverein Dietikon

Gewerbezeitung I Nr. 3 I 18. Mai 2017

Traditioneller Jodler-Abig 2017 in der Stadthalle Dietikon

Das 90-Jahr-Jubiläum lüpfig gefeiert «Mit Gsang i d’Nacht» hiess das Motto des diesjährigen Jodler-Abigs der Dietiker Stadt-Jodler am 10. April. Die Gäste waren heuer das Schötze-Chörli aus Stein AR, d Muulörgeler vo Kriens sowie die Ländlermusik Schimbrig Power. Durchs Programm führte SRF-Moderator Sämi Studer. Text und Bilder: Christian Murer

Genau neunzig Jahre sind es her, als sich ein paar wenige gesangsfreudige Männer getroffen haben, um einen städtischen Jodlerclub zu gründen. Und vielleicht zottelten sie damals mit fröhlichen Gesängen in die Nacht hinaus zu Frau und Kind. Deshalb wählten die Dietiker Stadt-Jodler das diesjährige Jubiläumsmotto «Mit Gsang i d’Nacht». Unter der souveränen Leitung von Ruth Matter Riedi schwärmten die wackeren Mannen von ihrer Jugendzeit, lauschten den Wasserringli im See oder freuten sich an einem «Kretzä-Juitz». Solojodlerin Isabelle Vock brillierte mit ihrer wunderbaren Stimme – auch mit Ruth Matter im Duett und mit Hansruedi Weibel sowie Peter Fehrenbacher im Quartett.

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Traumhafte Tombola mit 100 Gewinnen Zu einem weiteren Höhepunkt kam das recht zahlreich erschienene Publikum mit den Vorträgen des Schötze-­ Chörli aus dem appenzell-innerrhodischen Stein. «En Juchz i de Berge» sowie das «Zäuerli» liessen die Herzen der Zuhörer allseits höher schlagen. Und nicht zu vergessen die grossartigen Muulörgeler aus Kriens.

Die Dietiker Stadt-Jodler mit dem Eröffnungslied «Mi Jugendzyt»

Vor allem mit dem lüpfigen Potpourri brillierten die vier Luzerner. Fröhlich gestimmt war ebenso die Ländlermusik Schimbrig Power. Als wahre Augenweide präsentierte sich wiederum die Tombola, wo exakt hundert Früchtekörbe auf die glücklichen Losgewinnerinnen und -gewinner warteten. Dazu sagte der 78-jährige Hugo Gehrig, der seit 1966 bei den Dietiker Stadt-Jodlern mitsingt: «Diese Tombola habe ich dieses Jahr zum letzten Jahr betreut. Nach 37 Jahren möchten meine Frau Erika und ich den Jüngeren Platz machen.»

Bereits zum zweiten Mal führte SRF-Moderator Sämi Studer durch den Jodler-Abig

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Neues Naherholungsgebiet auf der Allmend Brunau Der Stadtrat hat einem Vertrag mit den Elektrizitätswerken des Kantons Zürich (EKZ) über die Neugestaltung der Allmend Brunau zugestimmt. Das Gebiet um die ehemalige Tierauffangstation Limmattal soll zu einem vielseitig nutzbaren Erholungsraum ausgebaut werden. Die Stadt Dietikon beteiligt sich mit 170 000 Franken am Projekt. Auf der Allmend Brunau soll bis im Jahr 2020 ein attraktiver Erholungsraum direkt an der Limmat entstehen, welcher die Lebensqualität der Dietiker Bevölkerung erhöht und die Wahrnehmung des Bezirkshauptortes positiv beeinflusst. Während im östlichen Teil um die ehemalige Tierauffangstation Limmattal eine Spiel- und Liegewiese geschaffen werden soll, ist im westlichen Teil der Allmend eine intensivere Nutzung geplant. Entlang des Limmatuferweges soll ein allwettertauglicher Platz mit Wasserzapfsäule, Sitzbänken und Tischen, einer Grillstelle und WC-Kabinen errichtet werden. Im rückwärtigen Bereich ist ein Rasen für Sport und Spiel vorgesehen. Aufgrund der muldenartigen Topografie muss der intensiv genutzte Bereich angehoben werden, um die neu geschaffenen Plätze vor einer von der Limmat ausgehenden Durchnässung der Böden zu schützen. Der Baumbestand wird im ganzen Gebiet belassen bzw. ergänzt. In der Uferzone will man das Terrain abflachen, damit

einerseits der Zugang zum Wasser für die Badenden sicherer wird und andererseits als Alternative zur Nötzliwiese eine attraktive Auswasserungsstelle für Gummiboote nahe des Bahnhofs Glanzenberg entsteht. Mit der Erteilung der neuen Konzes­ sion für das Kraftwerk Dietikon per 1. Januar 2017 haben sich die Elektrizitätswerke des Kantons Zürich (EKZ) verpflichtet, den Eingriff in das Ökosystem zu kompensieren. Nebst ökologischen Ersatzmassnahmen ist auch eine Massnahme zugunsten der Erlebbarkeit des Limmatraums vorgesehen. Zusammen mit der Stadt erstellen die EKZ im Gebiet Brunau einen attraktiven Erholungsraum, sofern der Kanton die Baubewilligung für das Kraftwerk erteilt und die detaillierten Massnahmen genehmigt. Die Investitionskosten betragen gemäss aktuellem Projektstand rund 300 000 Franken. Während die Stadt sich mit 170 000 Franken beteiligt,

übernehmen die EKZ die restlichen Kosten von 130 000 Franken und finanzieren für die Stadt zusätzlich den Neubau eines Fussweges im Limmatfeld entlang des Kanals für 40 000 Franken. Die Stadt und die EKZ teilen sich die Gesamtkosten von 340 000 Franken somit hälftig. Für das Projekt Allmend Brunau ist vorgesehen, dass die EKZ das Bewilligungs- und Submissionsverfahren durchführen und die Oberbauleitung innehaben, während das Stadtplanungsamt die Verfahren und die Ausführungen begleitet. Im Verantwortungsbereich der Stadt liegen zudem die Beseitigung der bestehenden Bauten und Anlagen (insbesondere Tierauffangstation) sowie die Erstellung einer Zuleitung zur geplanten Wasserzapfstelle. Nach Vollendung der Arbeiten gehen gemäss Vertrag alle Bauten und Anlagen auf der Allmend Brunau in den Besitz der Stadt über.


Gewerbeverein Dietikon I 13

Gewerbezeitung I Nr. 3 I 18. Mai 2017

Stadtfest Dietikon

Finanzabteilung Stadt Dietikon

Jahresrechnung 2016

Dietikon bewegt – ­bewegen Sie mit!

Die Jahresrechnung der Stadt Dietikon schliesst mit einem Ertragsüberschuss von 3,3 Mio. Franken ab (Budget: Auf­ wand­überschuss 1,6 Mio. Franken). Der Ertragsüberschuss resultiert aus Mehrerträgen bei den Steuern (insbesondere Vom 31. August bis 2. September 2018 wird Dietikon zum Festplatz. Unter dem Motto «Die­ ordentliche Steuern und Grundstückgewinnsteuern), aber tikon bewegt» geht mit einem grossen Stadtfest die Post ab. Unterhaltung, Geselligkeit und auch aus Minderaufwendungen bei der gesetzlichen wirt­ Kulinarisches stehen auf dem Programm. schaftlichen Hilfe und beim Sachaufwand. Die budgetierten Einnahmen bei den ordentlichen Steuern Rechnungsjahr konnten übertroffen werden, hingegen liegen die Steuern aus den Vorjahren leicht unter dem Budget. Die Einnahmen aus den Grundstückgewinnsteuern liegen mit 7,5 Mio. Franken deutlich über dem Budget. Aus dem Ressourcenausgleich erhielt die Stadt Dietikon einen Beitrag in der Höhe von 33,7 Mio. Franken. Der indivi­ duel­le Sonderlastenausgleich musste nicht beansprucht werden.

Text: Esther Pioppini, Bild: OK Stadtfest

Auf verschiedenen Festplätzen darf im Spätsommer 2018 während drei Tagen ausgiebig gefeiert werden. Die Mitwirkung von lokalen Vereinen und Organisationen ist für das Gelingen des Stadtfestes zentral. Ob kulinarische Angebote oder Unterhaltung, jeder Beitrag ist willkommen. Die Anmeldung für Vereine und andere Organisationen läuft bis Ende Juni 2017 (www.stadtfestdietikon.ch). Im Herbst werden dann die begehrten Standplätze vergeben. Highlights am Stadtfest Das Konzept für das Stadtfest sieht vor, dass im Zentrum bei der Markthalle Konzerte und Comedy in einer grossen Festbeiz dargeboten werden, während im Limmatfeld auf dem Rapidplatz Festivalstimmung herrschen wird. Auf den Bühnen treten verschiedenste Künstlerinnen und Künstler auf. Neben lokalen Bühnenkünstlern und Kulturschaffenden, Vereinen und Organisationen werden viele bekannte Acts aus der Schweizer Musik- und Comedyszene ihr Stelldichein geben. Eine Chilbi mit Attraktionen für Gross und Klein auf dem P+R-Bahnhofsgelände rundet das Festgeschehen ab. Organisation Der Stadtrat und der Gemeinderat haben für das Fest einen Kredit von

Das OK: v.l.n.r. Irene Brioschi, Stefan Schmucki, Fabian Hauser, Armin Strässle (neu ­Michaela Tobler), Otto Müller, Roger Zeindler, Claudia Weber, Toni Felber, Werner Hogg, Esther Pioppini, Michael Seiler (es fehlen Michaela Tobler, Rolf Wohlgemuth)

270 000 Franken bewilligt. Das Stadtfest wird von einem Organisationskomitee bestehend aus zwölf Personen aus der Verwaltung und Freiwilligen organisiert. Weitere Stadtfeste sind geplant Der Stadtrat möchte künftig alle drei bis sechs Jahre im Rahmen eines Grossereignisses ein Stadtfest durchführen. Während mit dem Stadtfest 2018 der Brückenschlag zwischen dem Zentrum Dietikon und dem neuen Stadtteil Limmatfeld zelebriert wird, könnte einige Jahre später die

Einweihung der Limmattalbahn oder der Spatenstich im Entwicklungsgebiet Niderfeld Grund für ein nächstes Stadtfest sein.

Ihre Unterstützung ist gefragt!

Da alle Konzerte und Darbietungen am Stadtfest Dietikon 2018 gratis sein werden, sind wir auf Unterstützung angewiesen: Ob als Gönner/in oder als Helfer/in, wir freuen uns auf Ihren Beitrag! Näheres auf www.stadtfestdietikon.ch.

Die einfache Staatssteuer (100 %) hat sich auf 48,7 Mio. Franken erhöht (Vorjahr 47,5 Mio. Franken). Der Bruttosteuerertrag der natürlichen Personen nahm um 1,9 Mio. Franken zu, jener der juristischen Personen um 2,1 Mio. Franken ab. Bei den natürlichen Personen ist dies den Erträgen aus den ordentlichen Steuern zuzuschreiben, bei den juristischen Personen den Steuern aus früheren Jahren. Die relative Steuerkraft nimmt von 2322 Franken auf 2217 Franken ab, was auf die tieferen Steuern aus früheren Jahren zurückzuführen ist. Die Sozialabteilung schliesst um 2,5 Mio. Franken besser ab als budgetiert. Zu diesem Ergebnis beigetragen haben insbesondere die Bereiche der gesetzlichen wirtschaftlichen Hilfe mit Minderaufwendungen von rund 1,2 Mio.

Franken gegenüber dem Budget sowie die Zusatzleistungen, welche mit 0,7 Mio. Franken besser abschliessen. Die gebührenfinanzierten Gemeindebetriebe Wasserversorgung, Gasversorgung, Abfallbeseitigung und Altersresidenz präsentieren ein positives Betriebsergebnis. Die Abwasserbeseitigung weist einen Verlust aus, welcher jedoch durch genügend Reserven gedeckt ist. Die Investitionsrechnung weist im Verwaltungsvermögen Nettoinvestitionen von 8,0 Mio. Franken aus (Budget: 11,9 Mio. Franken). Davon entfallen rund 3,7 Mio. Franken auf die Sanierung von Schulhaushochbauten sowie rund 0,7 Mio. Franken auf Investitionsvorhaben im spezialfinanzierten Bereich. Im Finanzvermögen wurden netto 0,3 Mio. Franken investiert. Als Folge der tieferen Investitionen liegen die Abschreibungen unter dem Budget. Der Bruttoüberschuss (Cashflow) beträgt 14,6 Mio. Franken. Dies ergibt einen Selbstfinanzierungsgrad von 181 %. Der Ertragsüberschuss der Laufenden Rechnung wird dem Eigenkapitalkonto gutgeschrieben. Das Eigenkapital beträgt neu und unter Berücksichtigung der Neubewertung des Grund­ eigentums im Finanzvermögen Fr. 96 966 199.52.   

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14 I Gewerbeverein Dietikon

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Früher war es ganz selbstverständlich, dass man beim Besuch eines Handwerkers den Schlüssel unter die Matte gelegt oder ihn beim Nachbarn deponiert hat. Wir haben gewusst, wer nebenan wohnt. Heute kennt man die Nachbarn – wenn überhaupt – vom Sehen. Und wer möchte einem sozusagen Unbekannten schon gerne seinen Haustürschlüssel übergeben? «Es muss aber nicht unbedingt eine Frage des Vertrauens sein, dass man zu Hause sein möchte, wenn der Elektriker kommt», so René Bramato, Filialleiter in Spreitenbach. «Manchmal kann es sein, dass eine Störung aufwändiger zu beheben ist, als gedacht. Da kann es helfen, wenn der Kunde vor Ort ist und der Elektriker ihm direkt zeigen kann, wo das Problem liegt und welche zusätzlichen Arbeiten gemacht werden müssen. Ist der Kunde

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Gewerbeverein Dietikon I 15

Gewerbezeitung I Nr. 3 I 18. Mai 2017

Parteiversammlung SVP

Abstimmungsparolen an der Parteiversammlung gefasst Der Böögg brauchte genau 9 Minuten und 56 Sekunden – die Parteiversammlung dauerte aufgrund der interessanten Themen länger. Kantonsrat Orlando Wyss referierte zur Abstimmung der Energiestrategie 2050, Kantonsrätin Ruth Frei zur Verselbständigung des Kantonsspitals Winterthur und der Integrierten Psychiatrie Winterthur sowie Kantonsrat Rochus Burtscher schloss die kantonalen Vorlagen ab, und zwar mit dem Thema «Mehr Qualität – eine Fremdsprache an der Primarschule». Nach der nationalen und den kantonalen Abstimmungsvorlagen kam das brisante Thema «Statthalterwahlen» zur Sprache.

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Bei herrlichem Frühlingswetter durfte die SVP Dietikon 30 Mitglieder und 6 Sympathisanten bzw. Interessierte herzlich auf dem Bauernhof Keller bei Wurst und Brot – offeriert von der Bauernfamilie Keller – begrüssen. Die geladenen Referenten mischten sich aktiv unter die Teilnehmer und so konnten bereits die ersten Gedanken ausgetauscht werden. Der Grillmeister mit «Krawatte», Gemeinderat Alfons Florian, machte einen super Job am Grill. Pünktlich um 20 Uhr begann die Parteiversammlung. Kantonsrat Orlando Wyss erläuterte den Anwesenden ausführlich, warum die SVP Schweiz und die SVP des Kantons Zürich die Nein-Parole zum Energiegesetz (Energiestrategie 2050) fassten. Die Argumente waren mehr als einleuchtend.

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waltungsgericht die fristlose Entlassung von Leimgrübler als unrechtmässig. Die Zürcher Justizdirektion akzeptierte dieses Urteil. Den Kanton Zürich kommt diese Übung teuer zu stehen bzw. der Steuerzahler hat dies alles zu berappen. Das Einmischen der acht Statthalter aus anderen Bezirken verurteilt die SVP Sektion Dietikon scharf und wenn dem so ist, wie sie versuchen, glaubhaft zu machen, warum kamen sie nicht schon 2013 bei der Erneuerungswahl? Verschiedene Exponenten haben sich in der Diskussion zu Wort gemeldet. Bei der Schlussabstimmung stimmte die Mehrheit für Adrian Leimgrübler.

PPParolen der SVP Dietikon Nein Energiegesetz (EnG) vom 30.9.16 (Energiestrategie 2050) Ja zum Gesetz über die Kantonsspital Winterthur AG Ja zum Gesetz über die Integrierte Psychia­ trie Winterthur – Zürcher Unterland AG Ja zur Kantonalen Volksinitiative «Mehr Qualität – eine Fremdsprache an der Primarschule» Empfehlung Statthalter: Adrian Leimgrübler

„Kundenzufriedenheit ist unser oberstes Ziel. Bei der Beratung ist für uns deshalb das Wichtigste, dem Kunden zuzuhören und ihm das zu offerieren, was er braucht – nicht mehr und nicht weniger.“

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beste Basis für den Lernerfolg. Die heutigen Fähigkeiten von Schulabgängern im Fach Deutsch sind inzwischen mangelhaft bis schwach, wenn nicht ganz schwach. Viele Lehrmeister bemängeln diese ungenügenden Kenntnisse in Deutsch. Zudem belegen verschiedene Studien, dass die Jugendlichen mit einer guten Grundlage in Deutsch die zweite Fremdsprache (Englisch oder Französisch) in der Sekundarstufe schneller erlernen. Deshalb reicht EINE Fremdsprache in der Unterstufe. Nach einigen Fragen und Antworten wurde grossmehrheitlich die Ja-Parole gefasst. Der Präsident eröffnete nach einer kurzen Pause die Diskussion zu den Statt­ halterwahlen des Bezirks Dietikon, wofür zwei Kandidaten der FDP zur Verfügung stehen – Adrian Leimgrübler (bisher) und Simon Hofmann (neu). Die Mitglieder diskutierten die verschiedenen Sichtweisen konstruktiv kontrovers und versuchten, Widersprüche aufzulösen. Zu den Personen konnten sich die Mitglieder an der letzten Parteiversammlung im Februar einen ersten Eindruck von den Kandidaten machen. Deshalb war es nicht mehr nötig, die zwei Personen nochmals vorzustellen. Neu ist, dass in der Zwischenzeit die Staatsanwaltschaft die Strafuntersuchung gegen Adrian Leimgrübler einstellte, da sie nicht genügend Anhaltspunkte für Unregelmässigkeiten in seiner Amtsführung fand. Zudem taxierte das Zürcher Ver-

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Klar wurde auch, dass die Energiestrategiebefürworter mit Subventionen aller Art gekauft wurden. Die Zeche wird durch die kleinen, braven Bürger und Bürgerinnen sowie die vielen KMUs zu zahlen sein. Die Behauptung, heute sei man vom Ausland abhängig und mit der Energiestrategie nicht mehr, weil nachher genügend erneuerbare Energien produziert werden, ist ein Hohn. Doch dass wir Kohlestrom aus Deutschland und Atomstrom aus Frankreich importieren, blenden die Gegner locker aus. Anschliessend an seine Ausführungen und einigen Fragen wurde die Parole gefasst: einstimmig Nein. Kantonsrätin Ruth Frei hat die zwei Verselbständigungsvorlagen den zahlreichen Zuhörern erklärt. Es sind keine einfachen Themen, die in der anschliessenden Fragerunde ausgemacht und beantwortet wurden. Der Vorstand der SVP Dietikon war stolz, dass sich auch bei diesem Thema die zahlreichen jungen Mitglieder aktiv an der Fragerunde beteiligten. Die SVP hat dann zu der Verselbständigung Kantonsspital Winterthur und Integrierte Psychiatrie Winterthur mehrheitlich die Ja-Parole gefasst Zum Thema «Mehr Qualität – eine Fremdsprache an der Primarschule» referierte der Präsident und Kantonsrat Rochus Burtscher. Für ihn war klar, dass die deutsche Sprache wieder ERSTE Priorität hat. Die Festigung der deutschen Sprache bildet nämlich die


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Gwerbler-Anlass Freitag, 30. Juni 2017 Dorfplatzfest 25.–27. August 2017, Oberengstringen Wiesn Gaudi (GVL-Abend) Donnerstag, 14. September 2017

Attraktiver Pfadi-Schnuppertag 2017 in Oberengstringen

«Ich fand diese Übung voll cool» Am Samstagnachmittag, 25. März, lud die Pfadiabteilung Laupen zum alljährlichen Schnuppertag ein. Die Kinder kamen in Scharen. Rund um das Wasserreservoir Lochholz oberhalb von Oberengstringen ging es dann um Spiel, Spass und Schoggi-Fondue. Text und Bilder: Christian «Kodak» Murer

AGENDA Bekannte Melodien aus Musical, Operette und Oper Samstag, 10. Juni 2017 Reformierte Kirche, Oberengstringen, Kulturkommission Oberengstringen

Gewerbezeitung I Nr. 3 I 18. Mai 2017

A Gewerbekongress KGV Zürich, Bezirk Affoltern Donnerstag, 26. Oktober 2017, 16 Uhr Fondue-Raclette-Plausch Freitag, 3. November 2017 GVL-Versammlung Freitag, 10. November 2017, Geroldswil Berufsmesse Zürich, Messe Zürich Oerlikon 21.–25. November 2017

Auf dem Zentrumsplatz Oberengstringen versammelten sich am Samstag, 25. März, um zwei Uhr nachmittags 41 Kinder und Jugendliche. Dazu sagte Yannick «Newton» Ryhn, Stufenleiter der Wolfs- und Piostufe: «Insgesamt konnten wir zehn interessierte Kinder begrüssen – einfach super.» Die Werbung habe auch diesmal optimal funktioniert. «Alle haben motiviert mitgemacht», so der 20-jährige angehende Pflegefachmann. Nach einer Aufwärmrunde vor dem Gemeindehaus begaben sich die Kinder und Jugendlichen zum Reservoir Lochholz. Aufwärmspiel zur Eröffnung des Pfadi-Schnuppertags der Abteilung Laupen

Viele neue Kinder Dort bildeten sich mehrere gemischte Gruppen für einen spannenden Postenlauf. Da konnten die Pfadikids zum Beispiel diverse Knoten lernen, ein Raumschiff basteln und wettfliegen lassen, ein Kreuzworträtsel lösen oder eine gewisse Wassermenge schätzen. Mega den Plausch hatte man am Fünf-Minuten-Theater sowie am Krawatten- und Beachvolleyball-Spiel. Zurück beim Reservoir, gab’s zum Zvieri das beliebte Schoggi-Fondue.

Ein gelungener Anlass «Es ist total spannend, hier mitzuwirken und einmal hinter die Kulissen zu schauen», sagte der 15-jährige Jungvenner und Handballer Simeon «Crash» Flühmann, «denn es ist nicht immer ganz einfach, stets neue Ideen zu entwickeln. Doch am Ende bereitet es mega Spass.» Seit einem halben Jahr ist der 13-jährige Len Bohnhoff bei der Pfadi Laupen dabei: «Dies ist mein erster Pfaditag. Ich fand diese

Übung voll cool.» Schliesslich sagte James «Phönix» Levell, der seit mehr als einem Jahr die Pfadiabteilung Laupen leitet: «Es war ein durch und durch gelungener Anlass. Wir konnten viele neue Kinder bei uns begrüssen. An dieser Stelle danke ich allen engagierten Leiterinnen und Leitern, welche diesen Event ermöglicht haben.»

Pflege und Betreuung in wohnlichem Umfeld und an zwei Standorten. Mitten in der Gemeinde oder im Quartier bietet Almacasa professionelle Betreuung für ältere und pflegebedürftige Menschen, die ihr Leben vorübergehend oder auf Dauer nicht mehr alleine bewältigen können.

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Gewerbeverein Geroldswil-Oetwil I 17

Gewerbezeitung I Nr. 3 I 18. Mai 2017

Editorial

Delegiertenversammlung 2017 des Gewerbeverbands Limmattal

Welcher E-Bike-Typ bist du? grossen Akku für lange Distanzen und einen leistungsfähigen Motor. In den meisten Fällen fährt auch dieses Fahrrad 25 km/h.

Im letzten Jahr wurden mehr als 300 000 neue Velos verkauft. Fast jedes vierte davon ist ein E-Bike. Diese rund 75 000 neuen Velos mit Elektromotor bedeuten eine Steigerung von 14 % gegenüber dem Jahr 2015. Zurzeit sind es rund 400 000 E-Bikes, die in der Schweiz zum Einsatz kommen. City-E-Bike Der typische City-E-Bike-Fahrer setzt auf ein komfortables Fahrrad. Es handelt sich um ein 25 km/h schnelles E-Bike. Ideal für den Weg zur Arbeit, zum Einkaufen, zur Schule, für Tagestouren und zur Fortbewegung in der Stadt. Trekking-E-Bike Der klassische Tourenfahrer entscheidet sich für ein Trekking-E-Bike. Er setzt auf einen stabilen Rahmen, einen

S-Pedelec Das «S» steht für Speed. Ein S-Pedelec erlaubt eine Fortbewegung mit bis zu 45 km/h. In den meisten Fällen fährt man das Bike zur Arbeit oder in die Stadt. Die Idee ist es, so schnell wie möglich und nicht verschwitzt ans Ziel zu kommen. Ein leistungsfähiger Motor und ein Akku gehören dazu. Übrigens: Vor 200 Jahren, genau gesagt am 12. Juni 1817, erfand Karl Freiherr Drais das Velo («Draisine»). Er legte damit in einer Stunde eine Strecke von 14 Kilometern zurück. Damals war diese Erfindung der Ersatz für ein Pferdegespann, so wie heute das EBike oft ein Ersatz für das Auto ist.

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KONTAKTBOX H

Gewerbeverein Geroldswil-Oetwil

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Reto Müller, Präsident info@gvgo.ch

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Tel. 044 740 87 87 Mobile 076 417 77 74

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info@gvgo.ch

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www.gvgo.ch

Die Halle der Auto AG heute

Text und Bilder: Reto Müller

AGENDA

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Chilbi Freitag, 9. Juni, bis Sonntag, 11. Juni Festplatz Werd, Gemeinde Geroldswil

Gewerbekongress KGV Zürich, Bezirk Affoltern Donnerstag, 26. Oktober 2017, 16 Uhr

Vereinsreise nach Zug Montag, 19. Juni 2017

Delegiertenversammlung GVL bei der Auto AG Freitag, 10. November 2017

Kellerfest Oetwil 1. und 2. September 2017 Wiesn Gaudi (GVL-Abend) Donnerstag, 14. September 2017 Gewerbe-Treff Kriminalmuseum Zürich Mittwoch, 11. Oktober 2017

Jeweils im Herbst findet die Delegiertenversammlung des Gewerbeverbands Limmattal (GVL) statt. Am 10. November 2017 werden die Vertreterinnen und Vertreter aus den acht Sektionen, die Ehrenmitglieder sowie Gäste aus Politik, Verwaltung und Wirtschaft beim Gewerbeverein Geroldswil-Oetwil (GVGO) zu Gast sein. Insgesamt werden an jenem Freitagabend zwischen 130 und 150 Personen erwartet.

Berufsmesse Zürich, Messe Zürich Oerlikon 21.–25. November 2017 Gwerbler-Weichnacht (Ort noch offen) Mittwoch, 29. November 2017

Die Planungen zu diesem grossen Anlass haben bereits begonnen. Die Auto AG Limmattal wird ein derzeit noch in Bau befindliches Gebäude als Austragungsort zur Verfügung stellen. Die Auto AG Group ist in der Schweiz an sechs verschiedenen Standorten präsent. Ab dem 2. Mai 2017 bietet das Unternehmen in Weiningen mit seinem neuen Nutzfahrzeugcenter noch mehr Dienstleistungen für Nutzfahrzeugbetreiber und Transportunternehmen an. Am topmodern eingerichteten Standort ist die Auto AG Limmattal mit der gesamten Nutzfahrzeug-Palette von FIAT Professional und IVECO vertreten. Auf Seiten des GVGO organisiert Corinne Zellweger den Anlass. Sie hat bereits das Motto für das Rahmenprogramm festgelegt: «Es wird eine Havanna Night geben – aber mehr verrate ich im Moment noch nicht.» Zur Durchführung der Delegiertenversammlung ist der GVGO auf die Hilfe seiner Mitglieder und auf die Unterstützung durch Sponsoren angewiesen. Das Organisationskomitee rechnet mit einem Budget, welches fast dem «Jahresumsatz» des GVGO entspricht. «Unser attraktives Programm wollen wir massgeblich mit Sponsorenbeiträ-

gen finanzieren. Sponsoren erhalten dafür die Gelegenheit, sich exklusiv zu präsentieren und ihre Verankerung mit dem Limmattaler Gewerbe zu verstärken», hält Zellweger fest. Auf die Sponsoren wird bereits auf den Einladungen zum Anlass hingewiesen, welche an alle Gwerblerinnen und Gwerbler in den Limmattaler Gewerbevereinen verschickt werden. Das Sponsorenkonzept sieht Haupt-, Cound Nebensponsoren vor. Gewerbebetriebe oder Private können sich ab einem Beitrag von 250 Franken beteiligen; je nach Kategorie erhalten sie mehr oder weniger Raum, sich oder ihre Produkte zu präsentieren.

PPWeitere Infos: www.gvgo.ch/dv-glv

Paul Koller und Corinne Zellweger beim Planen

Senden Sie uns Ihre Beiträge bis am:

P 9.6.

Der GVGO selber wird an diesem Anlass aber nichts verdienen. Im Gegenteil: Das Budget sieht einen Beitrag des Vereins vor. Corinne Zellweger betont, dass man vor allem einen tollen Anlass durchführen will und dieser Anlass soll «draussen» beim Gewerbe stattfinden. Der GVGO informiert laufend auf seiner Website über die Vorbereitungen und die Durchführung des Anlasses.

www.rtk.ch

Andreas Jakob, Aktuar Gewerbeverein Geroldswil-Oetwil

E-Mountainbike Mit dem E-Mountainbike bewegt man sich meistens auf unbefestigten Stras­ sen. Das Biken im Gelände macht nicht nur bergab Spass, sondern auch bergauf. Der Rahmen muss sehr robust und gefedert sein. Der Motor unterstützt bis zu 25 km/h. Da man sich im Gelände bewegt, ist aus Sicherheitsgründen auch nicht mehr erlaubt.

Das Limmattaler ­Gewerbe zu Gast ­ beim GVGO

GESTALTUNG

MEDIENREALISATION


18 I Gewerbeverein Geroldswil-Oetwil

Gewerbezeitung I Nr. 3 I 18. Mai 2017

15. Weishaupt Ingenieur Fachzirkel zum Thema «Effizienzpotenzial der Gebäudetechnik»

Technische Neuerungen Der Weishaupt Ingenieur Fachzirkel (WIF) hat sich 2001 als wichtiger Fachevent in der Branche etabliert. Am 15. März 2017 fanden sich rund 400 Gäste in der Umwelt Arena Spreitenbach ein. «Der WIF will anhand von praxisorientierten Beispielen und Lösungen zeigen, was bereits umgesetzt ist», umriss Richard Osterwalder, Organisator und Geschäftsführer Weishaupt AG, die Ziele der diesjährigen Ausgabe, die ganz im Zeichen der Energieeffizienz stand. Technik konsequent vereinfacht. Dank der serienmässigen LAN-Schnittstelle und dem Weishaupt Energie-Management-Portal kann das neue Gas-Brennwertgerät einfach und sicher über das Internet mit Computer, Smartphone oder Tablet kommunizieren. Die Bedienung kann aber auch über ein op­ tio­nales Raumgerät erfolgen.

PPWeitere Infos: Weishaupt AG Chrummacherstrasse 8 8954 Geroldswil Telefon 044 749 29 29 info@weishaupt-ag.ch www.weishaupt-ag.ch

Über 400 interessierte Fachleute aus den Gebäudetechnikbranchen bewiesen einmal mehr die Bedeutung des Weishaupt Ingenieur Fachzirkels

Text und Bilder: zVg

Neben Walter Schmid referierten Olivier Meile, Leiter Bereich Gebäudetechnologie beim Bundesamt für Energie BFE, Christoph Schaer, Mitglied der Geschäftsleitung von Suissetec, sowie Balz Halter, Hauptaktionär und

VR-Präsident der Zürcher Bau- und Immobiliengruppe Halter. Neu auf dem Markt von Weishaupt Nach den eher theoretischen und gesetzlichen Voten ist interessant zu erfahren, welche technische Neuerung die Ingenieure und Entwickler der

Max Weishaupt GmbH auf den Markt bringen. Berthold Högerle, Leiter Schulungszentrum der Max Weishaupt GmbH, stellte die neue Genera­ tion des Gas-Brennwertgeräts Thermo Condens WTC-GW 15/25-B vor. Neu ist die Regeltechnik, welche die Kommunikation zwischen Mensch und

Das neue Gas-Brennwertgerät WTC-GW 15/25-B erstmals in der Schweiz am WIF ­vorgestellt

Wanderung Altberg

Der alte Berg im Limmattal Der Altberg ist ein beliebtes Ausflugsziel und liegt wie eine Oase zwischen dem Limmat- und dem Furttal, in seiner Länge erstreckt er sich von Regensdorf bis Hüttikon. auch Wildschweine. Bald gelange ich ins Wisentäli, eine landwirtschaftliche Idylle etwa auf halber Höhe zum Altberg. Most- und Birnbäume wachsen vereinzelt auf gepflegten, grünen Feldern, dazwischen schlängeln sich kalkweisse Wanderpfade. Ich wechsle auf die andere Talseite und schaue hinab ins Limmattal. Auf der anderen Seite der Limmat, auf Dietiker Boden, breitet sich die Industrie und der grossflächige Konsum- und Freizeitpark Moosmatt aus.

Das Wisentäli

Text und Bilder: Dominique Lieb

Ich starte meine Wanderung beim Chräbsenbach im Wald oberhalb Oetwil an der Limmat. Ein sorgsam geschichteter Bretterstapel steht zum Trocknen im Schatten der Bäume, es sind Eichenhölzer für den Orgelbauer Metzler in Dietikon. Von hier aus folge ich dem Wegweiser Richtung Weiningen durch den Ziler Wald bis zum Waldrand bei Geroldswil. Am Südosthang wachsen knorrige

Rebstöcke der Sonne entgegen. Beim Winzerhaus nimmt der Fussweg eine steile Linkskurve ins Langenmooser Tal. Ab und zu donnert ein Flugzeug von Kloten her über den Altberg Richtung Süden. Der Weg geht entlang des Wildschutzgebiets bis zum Wisentäli. Ein Konzert aus Vogelstimmen hallt durch die Bäume und im verwilderten Unterholz zirpt und raschelt es. Der Wald gehört zu den geschützten Wildruhezonen am Altberg. Hier tummeln sich neben Füchsen und Rehen

Dagegen hebt sich das Wisentäli ab wie eine schwebende Oase. Beim Arch­rüti bestaune ich den Skulpturengarten von Köbi Alt. Zwischen den Zweigen über einem liebevoll dekorierten Sitzplätzchen hängen Noten aus Blech und tanzen im Wind. Der Oetwiler Kleinbauer und Mundartdichter Köbi Alt hatte sich jahrelang für die Rechte der Kleinbauern eingesetzt und seine Sicht auf die Entwicklung im Limmattal im Buch «Träum us Gras» festgehalten. Über eine steile Treppe gelange ich bald zum Aussichtsturm auf dem Altberg auf 631 m ü. M. Oben angekommen, steigt mir Brötelduft in die Nase. Ich bleibe aber in Bewegung und steche auf einem sehr alten Fussweg wieder hinab ins Wiesentäli, zurück zum Chräbsibach, vorbei am Oetwiler Hafenkran mit einem riesigen Krebs am Haken und ver-

lasse den friedlichen Ort Richtung Agglopark Limmattal.

PPInfos: Ausgangsort: Busstation Oetwil a.d.L. (Bus 301 ab Dietikon), Rundwanderung Wanderzeit: ca. 10 km, ca. 2,30 Stunden Anforderung: leicht Altberg: Aufstieg ca. 209 Höhenmeter bis bis 631 m Ausflugsziele: Skulpturen von Köbi Alt beim Wisentäli, Aussichtsturm Altberg, Waldschenke Altberg, Restaurant Winzerhaus Besonderes: Aus der Region stammt das Eichenholz für Orgelbauer Metzler in Dietikon

Skulpturen von Köbi Alt in Oetwil

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Gewerbeverein Schlieren I 19

Gewerbezeitung I Nr. 3 I 18. Mai 2017

Editorial

Fünfter Business-Lunch im Lilie Shoppingpoint in Schlieren

Freizeit (in) Schlieren

Charly Mettier, Vize-Präsident Freizeit Schlieren Fast 43 Jahre hat die Freizeitvereinigung Schlieren als Dachorganisation Weiterbildungskurse koordiniert und teilweise auch organisiert. Mit dem digitalen Zeitalter kamen aber die Probleme für den in die Jahre gekommenen Verein, der vor 20 Jahren fast 1000 Mitglieder zählte. Ein massiver Mitgliederverlust (vor einem Jahr noch 604 Personen) und auch starke Rückgänge bei den Kursteilnehmenden liessen den Vorstand im vergangenen Jahr entschlossen reagieren. Ein erster grosser Erfolg konnte verzeichnet werden. Innert Monaten stieg erstmals die Mitgliederzahl wieder an. Und das auf erstaunliche 750 Personen/Familien. In nur sechs Monaten wurden der Verein – der neu Freizeit Schlieren heisst – und sein gesamtes Programm unter dem Namen VIVAT unter Mithilfe von Profis aus verschiedenen Bereichen komplett reorganisiert. Das Besondere an VIVAT ist, dass alle Interessierten – unabhängig von Vereinsmitgliedschaft oder Wohnort – teilnehmen können, Vereinsmitglieder von Freizeit Schlieren profitieren allerdings von einigen attraktiven Privilegien. Frischer, moderner und vielseitiger ist heute das Angebot. Neben vielen Kur-

sen werden auch zahlreiche Veranstaltungen organisiert und für den neu formierten Vorstand ist das Jahr 2017 das Jahr der Neu-Positionierung. Rund 150 (!) Events und Kurse werden 2017 angeboten, ein veritabler Kraftakt für die Verantwortlichen. Zudem wird sehr viel Geld in die Kommunikation investiert. Viermal werden flächendeckend alle Schlieremer Haushalte mit den jeweils aktualisierten Programmprospekten bedient, um einen hohen Bekanntheitsgrad zu erreichen. Das komplette Programm ist aber nur auf der Website vivat-schlieren.ch ersichtlich. Und da öffnet sich dem interessierten Besucher ein sehr weites und interessantes Feld. Vom Sushi-Kochkurs über einen Ausflug ins Bally-Schuhmuseum bis hin zu Einsteigerkursen für Photoshop, WhatsApp oder Instagramm reicht das Angebot. Interessante Stadtführungen, ein Origami-Kurs oder eine Schnupperlektion «Young Engineers» für die heute noch ganz kleinen Ingenieure der Zukunft sind nur einige Beispiele. Geniesser kommen aber auch bei der Weisswein-Blinddegustation, Naturliebhaber beim Waldspaziergang oder der leichten Herbstwanderung auf ihre Kosten. Die Aufzählung liesse sich beliebig erweitern. Schnuppern Sie doch mal rein auf vivat-schlieren.ch.

Text und Bilder: Christian Murer

Während im Parterre unter anderem das TUI Reisecenter mit traumhaften Feriendestinationen lockte und das Fachgeschäft «Bio im Zentrum» Lebensmittel für eine gesunde Ernährung verkaufte, stand im ersten Stock des Lilie Shoppingpoints zum fünften Mal der «Längste Mittagstisch». Dort begrüsste um die Mittagszeit Hans Streuli (Gruppe Ruf), Co-Präsident der Wirtschaftskammer Schlieren, die illustre Gästeschar und wünschte allen erspriessliche Gespräche und einen guten Appetit. Ghackets und Hörnli Diesen guten Appetit hatten die gewiss über hundert Gwerbler und Gäste. Sie alle genossen dieses echt schweizerische Mittagessen. Denn das gesamte Küchenteam des Restaurants

Auch am «Längsten Mittagstisch» 2017 im Lilie Zentrum in Schlieren gab’s Ghackets mit Hörnli und Apfelmus

Lily verwöhnte die Tischrunde einmal mehr mit Salat, Ghackets und Hörnli, Apfelmus sowie einem feinen Dessert. Und so wanderten die vollen Schüs-

Gewerbeverein Schlieren Postfach 188, 8952 Schlieren

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Thomas Landis, Co-Präsident Tel. 044 730 73 33, tho@landis-arch.ch

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Diego Albertanti, Co-Präsident Tel. 044 755 53 53, d.albertanti@jfjost.ch

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info@gvschlieren.ch

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www.gvschlieren.ch

seln von Tisch zu Tisch. «Es war erneut eine tolle Stimmung zu einem einfachen und guten Essen», bilanzierte Co-Präsident Thomas Landis. Vom Güggeli-Plausch zum längsten Mittagstisch Entstanden ist dieser beliebte Event durch den Input von Philipp Locher von Pro Schlieren und Thomas Landis vom Gewerbeverein Schlieren, die anlässlich des Schlierefäschts vor neun Jahren unter anderem beim Güggeli-Plausch-Zelt und bei einem langen Tisch des Business Club FC Schlieren diese Idee kreierten. «Und so entstand schliesslich der längste Limmattaler Mittagstisch», sagte Thomas Landis, «und es freut mich, dass auch beim fünften Mal wieder so viele Leute anwesend waren.» Der nächste «Längste Mittagstisch» sei bereits auf den 10. April 2018 geplant, so Landis.

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Hans Streuli von der Gruppe Ruf begrüsste die Gäste im Lilie Zentrum Schlieren

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AGENDA Zirkusshow Mittwoch, 5. Juli 2017 Schule Kalktarren

Bereits zum fünften Mal luden der Gewerbeverein Schlieren, die Wirtschaftskammer Schlieren sowie die Detaillistenvereinigung Pro Schlieren zum längsten Mittagstisch des Limmattals ins Lilie Zentrum Schlieren ein. Rund hundert Hungrige und Durstige folgten diesmal der Einladung.

Ende dieses Jahres wird das wohl intensivste Jahr der Vereinsgeschichte professionell analysiert werden, um das Interesse der Bevölkerung an den verschiedenen Angeboten zu erkennen und dann die künftige Ausrichtung des Vereins festzulegen. Und erst damit wird dann die Neuausrichtung des Vereins abgeschlossen werden.

KONTAKTBOX

Kinderflohmarkt Mittwoch, 14. Juni 2017 Familienzentrum Schlieren

Bei einem echt schweizerischen Mahl über die Gwerblerwelt philosophiert

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Die Einzigartige. Die HErzog Küche.

Eröffnung Wagi Museum Samstag, 2. September 2017

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Herbstmarkt Samstag, 2. September 2017 Wiesn Gaudi (GVL-Abend) Donnerstag, 14. September 2017

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20 I Gewerbeverein Schlieren

Gewerbezeitung I Nr. 3 I 18. Mai 2017

97. Ordentliche Generalversammlung des Gewerbevereins Schlieren

«Tritt fest auf, machs Maul auf und hör bald auf» Im grossen Saal des Stürmeierhuus konnte GVS Co-Präsident Diego Albertanti am Donnerstag, 30. März, insgesamt 46 stimmberechtigte Gwerbler und etwa vierzig Gäste aus Wirtschaft, Politik und Gewerbe begrüssen – unter anderem Stadtpräsident Toni Brühlmann-Jecklin sowie GVL-Präsident Gregor Biffiger. Das Highlight des Abends war das Referat des früheren SRF Moderators Reto Brennwald. Text und Bild: Christian Murer

Co-Präsident Diego Albertanti erledigte in knapp einer Stunde die zehn Traktanden. Albertanti zählte unter anderem die zahlreichen Anlässe des vergangenen Vereinsjahres auf. Dann erläuterte Finanzchef Adrian Furrer die Jahresrechnung 2016. So konnte ein Gewinn von Fr. 546.40 ausgewiesen werden. Revisor Sergio Pallaoro lobte die gute Buchführung. Die Rechnung, den Revisorenbericht sowie das Budget genehmigte das Forum einstimmig und mit Applaus. Ebenso ohne Gegenstimme wurde der gesamte Vorstand für ein weiteres Jahr in seinem Amt bestätigt. Als neuer Revisor amtet Hansjürg Rombach. GVS hat 192 Mitglieder Anschliessend stellte der Co-Präsident die Neumitglieder vor. Ab der GV 2017 hat der GVS 142 Aktiv-, 23 Passiv- und 11 Ehrenmitglieder sowie 16 ständige Gäste. Dies ergibt ein Total von 192 Mitgliedern. Unter Diverses

erläuterte Nathalie Kistler die Statistik der Webseite des Gewerbevereins Schlieren. So haben 7000 Benutzer diese attraktive Webseite besucht und somit gesamthaft total 22 000 Seiten im letzten Jahr aufgerufen. Reto Brennwald: Fadengrade Kommunikation Höhepunkt des Abends war gewiss das packende Referat von Reto Brennwald. Der frühere SRF-Moderator von «Rundschau» und «Arena» erzählte dabei allerlei Interessantes aus seinem enormen Wissensschatz. So plädierte er für eine einfache, klare und fadengrade Kommunikation. Am Schluss sagte der erfahrene Kommunikator augenzwinkernd: «Tritt fest auf, machs Maul auf und hör bald auf.» Seit zwei Jahren ist Reto Brennwald Fernsehjournalist, Filmemacher und Medientrainer. Er ist der Firmengründer von Talk&Film GmbH für Kommunikation, Moderation und Filmproduk­tion.

Spannendes Referat mit Reto Brennwald an der GV des Gewerbevereins Schlieren

CD-Taufe «Carpe Diem» von GiuRap im Eventlokal Enjoy in Schlieren

Geniesse den Tag – und denk nicht an morgen Es war kein Aprilscherz. Denn am 1. April taufte Giuseppe Sonetto alias GiuRap seine erste CD. «Carpe Diem» heisst sie. Darauf singt der 25-jährige Dietiker 13 Lieder – zwei davon in Schweizerdeutsch. Text und Bild: Christian Murer

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Beim Lied «Carpe diem» – auf gut Deutsch «Geniesse den Tag» – besingt GiuRap mit seinem jüngeren Bruder Francesco die knappe Lebenszeit, die man heute geniessen und deren Genuss man nicht auf den nächsten Tag verschieben soll. «Amicizia sincera» heisst ein weiterer eindrücklicher Rap. Da ist von einer enttäuschten und brüchigen Freundschaft die Rede. Am Schluss seiner ersten CD besingt der in Dietikon aufgewachsene Kalabrese auf Schweizerdeutsch die «Italo-­ Schwiizerkultur». «Als Multikulti fühle ich mich natürlich auch als Schweizer», betont Sonetto, «doch meine Gefühle drücke ich halt besser auf Ita­ lie­ nisch aus.» Mit «Merksch wie Zyt vergaht» spricht er den täglichen Stress und den Druck bei der Arbeit an. «Das ist ja für viele Menschen – gerade auch für junge – heutzutage ein grosses Problem», sagt der gelernte Informatiker. Fussball und schnelle Autos «Eine professionelle Musikkarriere steht für mich vorläufig nicht im Vordergrund», sagt der 25-Jährige, «doch wenn sich dereinst eine solche ergibt,

CD-Taufe von GiuRap mit kulinarischer Überraschung

würde ich wahrscheinlich nicht Nein sagen.» In seiner Freizeit beschäftigt sich Sonetto nebst dem Rappen mit Fussball und schnellen Autos. «Ich liebe vorwiegend italienische Oldtimer. Die finde ich besonders cool», meint er dazu. Viel Freizeit verbringt er ebenso im Tonstudio seines Onkels Bruno in

Schlieren. Der Chef des Labels Toscanelli Records hat auch sämtliche Lieder zu dieser CD komponiert. «Ich stehe gerne am Mischpult», bekennt GiuRap, «wobei ich mich auch mit dem Mikrofon in der Hand wohlfühle.»


Gewerbeverein Schlieren I 21

Gewerbezeitung I Nr. 3 I 18. Mai 2017

PPUmfrage:

Schlieremer Wochenmarkt

Das Beste in der Mitte

Sarah Impusino, Hausfrau

Ich möchte vor allem die regionalen Produkte unterstützen.

Auf dem Schlieremer Wochenmarkt entdeckt man ungewöhnliche Lebensmittel. Für alle, die gerne nachhaltig einkaufen, kochen und essen. Text und Bilder: Dominique Lieb

Stefanie Epprecht, ­Studentin

Am Samstagmorgen von 8 bis 11 Uhr installieren sich auf dem Stadtplatz Schlieren im Sandwich zwischen Coop und Migros ein paar kleine, üppige Marktstände. Das Beste kommt also aus der Mitte und steht in der Sonne: Bio-Gemüse und frische Blumen, kräftige Setzlinge, knackige Apfelsorten aus der Region. Auch viel Ungewöhnliches wie Mönchsbart, Wasabiruccola oder Maisgipfeli gibt es hier zu kaufen. Beim Märt-Kafi wird zu Kaffee und Tee auch gerne politisiert. 2011 hatte die SP Schlieren eine Umfrage zum Thema Lebensqualität in der Gemeinde lanciert und der Wunsch nach einem lebendigen Wochenmarkt war ein deutlich geäussertes Bedürfnis. Die Kundschaft schätzt die stressfreie Atmosphäre, den freundlichen Umgang und vor allem natürlich das frische Gemüse sowie die lokalen Produkte wie Honig, Eier, Brot und Schnäpse von den Bauernhöfen und KMUs wie beispielsweise der Limmatbeck oder der Ankenhof. Sehr beliebt in dieser Saison ist die grosse Auswahl an Setzlingen und Gewürzen.

Man kauft umweltbewusst ein und kann sich nach der Herkunft der Produkte erkundigen.

Christian Meier, Obstbauer

Neben den Grossverteilern ist der Markt sicher ein Nischenprodukt, aber es braucht beides. Ich kann den Leuten zeigen, wo meine Äpfel herkommen, das hat eine besondere Qualität. Pascale Leuzinger, Geschäftsführerin Ankenhof

In Schlieren haben wir Samstagskundschaft, also eher Erwerbstätige, die für die ganze Woche frisches Gemüse einkaufen wollen.

Noelia Falcon, Studentin

Priska Kobi, Marktfahrerin Limmatbeck

Die Auswahl ist so vielfältig, ich entdecke immer wieder neues Gemüse. Mit gefällt die Atmosphäre, die Leute sind sehr nett und haben gute Laune. Walter Jucker, SP-­Präsident Schlieren

Lokale Produke entspannt einkaufen am Schlieremer Wochenmarkt

Verantwortlich für die Gesamtkoordinaton der IG Schlierenmärt ist Béatrice Bürgin. «Die Standortförderung der Stadt Schlieren unterstützt das Projekt mit viel Wohlwollen», freut sie sich. «Zwar stellt der aktuelle Biotrend der Grossverteiler eine Konkurrenz für die Marktfahrer dar, aber Qualität und Frische von regionalem Marktgemüse bleiben unübertrefflich.» Mit der bevorstehenden Umgestaltung des Zentrums Schlieren für die Limmattalbahn

Der Schliere-Märt ist sehr familiär, man kennt sich, die Leute sind unkompliziert.

Mathilde Kobi, Pensionärin

Heute habe ich Eier, Äpfel und Brot gekauft, die Qualität ist hervorragend. Beim Märt-Kafi treffe ich Bekannte, das macht mir

Offene Plätze und Begegnungsorte wie den Wochenmarkt steigern die Lebensqualität in Schlieren.

wird der Schliere-Märt auch im Sommer 2018 an einem neuen Standort in neuer Frische aufblühen. Darüber wird im Märt-Kafi schon rege diskutiert.

Freude. Anita Vollenweider, ­Hausfrau

Der Kontakt mit den Leuten ist besonders schön.

Béatrice Bürgin, IG Schliere Märt

Der Wochenmarkt in Schlieren entstand auf Wunsch der Schlieremer Bevölkerung. Man hilft sich gegenseitig und wir haben eine treue Kundschaft.

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VAN OF THE YEAR 2017


22 I Gewerbeverein Schlieren

Gewerbezeitung I Nr. 3 I 18. Mai 2017

Notariat, Grundbuch- und Konkursamt Schlieren

Das Notariat, Grundbuchund ­Konkursamt Schlieren stellt sich vor Das Notariatswesen im Kanton Zürich hat eine lange Tradition. Seine Wurzeln reichen bis ins Mittelalter. Die Zürcher Landvögte setzten im 16. Jahrhundert Landschreiber ein, welche den gesamten Schriftverkehr für die Obrigkeit in Zürich besorgten.

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Text und Bild: zVg

Das erste Notariatsgesetz stammt aus dem Jahre 1804. Den Landschreibern wurden dadurch die den Notariaten noch heute obliegenden Aufgaben im Notariats-, Grundbuch- und Konkursbereich übertragen. 1839 wurden die Landschreiber erstmals auch als Notare bezeichnet, 1873 die heutigen Notariatskreise gebildet und 1907 die Sportel-Entschädigungen abgeschafft. Seither fallen alle Gebühren in die Staatskasse und die Notare und ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind fest besoldet.

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Vom Volk gewählt Auch heute noch sind im Kanton Zürich die Notariate staatlich organisiert (Amtsnotariat). Eine Besonderheit ist, dass der Notar im Kanton Zürich vom Volk gewählt wird. Den Notariaten obliegt nach wie vor auch die Führung des Grundbuch- und Konkursamtes. Der Kanton Zürich ist in 44 Notariatskreise eingeteilt. Für Urdorf ist das Notariat Schlieren verantwortlich; ebenfalls in unseren Zuständigkeitsbereich fallen die Gemeinden Aesch, Birmensdorf, Bonstetten, Stallikon, Uitikon, Wettswil a.A. und die Stadt Schlieren. Wir sehen uns selbst als modernen Dienstleistungsbetrieb. Die zurzeit 16 Mitarbeitenden auf dem Notariat Schlieren setzen sich tagtäglich mit grosser Leistungsbereitschaft für die Anliegen ihrer Klienten ein, im Bewusstsein, dass es dabei auf Schnelligkeit, Qualität und insbesondere Diskretion ankommt.

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Was heisst das nun konkret für Sie? Hier einige Beispiele, wann wir miteinander in Berührung kommen – heute, morgen oder übermorgen, wir sind für Sie und Ihre nächsten grossen Schritte da: • Sie planen den Schritt in die Selbständigkeit und möchten Ihre eigene Firma gründen. • Sie wagen den Schritt vor den Traualtar und möchten vorher die wichtigsten Punkte in einem Ehevertrag geregelt wissen.

Das Team des Notariats Schlieren (hinten von links: Beat Saner, Beat Hirt, Manuela Trevisan, Markus Schmid, Alfred Füllemann, Fabian Meyer, Monika Merz, Tobias von Arx // vorne von links: Antonella Di Meo, Céline Habegger, Noemi Pascual, Lakisha Reutemann, Olivia Meier, Marit Grunert, Marianne Wiederkehr – nicht auf dem Bild: Nadja Steiner)

• Sie kaufen oder verkaufen ein Eigenheim. • Sie benötigen für die Generalversammlung Ihrer Firma einen Notar. • Sie möchten Ihr Erbe regeln und benötigen Beratung zu Erbvertrag und Testament. • Sie wollen für eine Wettbewerbsverlosung notarielle Aufsicht. • Ihr Nachbar baut einen Parkplatz und möchte über Ihr Land zu diesem zufahren. • Sie benötigen eine Unterschriftsbeglaubigung. • Und leider ebenfalls eine Möglichkeit, Sie oder Ihre Unternehmung müssen Insolvenz anmelden oder die Bilanz deponieren. Auch der Schritt ins Berufsleben kann ein Schritt in Richtung Notariat,

Grundbuch- und Konkursamt sein. Wir bieten auf dem Notariat Schlieren pro Jahr eine KV-Lehrstelle an. Eine vielseitige und spannende 3-jährige Berufslehre mit Einblick in alle drei Bereiche. Interessenten für die Lehrstelle 2018 dürfen sich für eine Schnupperlehre gerne direkt bei uns melden. Unser Amt hat per 1. Mai 2017 einen Generationenwechsel erfahren. Beat Saner machte sich im Rahmen einer Frühpensionierung selbständig; er wird zukünftig vor allem im Erbschaftsbereich (Erbteilungen, Willensvollstreckungen usw.) und in Grundstücksangelegenheiten tätig sein. Tobias von Arx wird als gewählter Nachfolger die Notariats-Geschäfte mit viel Elan und dem gewohnt hohen Qualitätsanspruch weiterführen.

PPFacts & Figures aus dem Rechenschaftsbericht des ­Obergerichts des Kantons Zürich über das Jahr 2015 Notariat Anzahl Beglaubigungen: Anzahl Beurkundungen:

Schlieren 2217 2275

Kanton 123 596 59 026

Grundbuch Anzahl Handänderungen: Handänderungen in Mio. Fr.:

818 642

16 845 18 551

Konkursamt Anzahl Konkurseröffnungen:

73

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Gewerbeverein Schlieren I 23

Gewerbezeitung I Nr. 3 I 18. Mai 2017

Stadtnachrichten

z r u K N ew s Kauf Grundstück an der S ­ tationsstrasse Der Stadt Schlieren wurde das Grundstück Kat.-Nr. 7418 an der Stationsstrasse zum Kauf angeboten. Das Grundstück mit einer Fläche von 1105 m2 befindet sich je rund zur Hälfte in der Freihaltezone und in der Wohnzone (W2). Da die Stadt unmittelbar anschliessend schon Landbesitz hat und der Kauf aus strategischen Gründen (Sicherung Grünraum und Infrastrukturreserven) Sinn hat, wurde dem Kaufpreis von Fr. 110 500.– zugestimmt.

Ersatzwahl eines Mitglieds der ­Bürgerrechtskommission Mit Beschluss vom 22. Februar 2017 hat der Bezirksrat dem Ersuchen von Jürg Brem (SP) um Rücktritt aus der Bürgerrechtskommission zugestimmt. Sofern keine Stille Wahl zustande kommt, hat der Stadtrat die Wahltermine auf den Sonntag, 24. September 2017 (1. Wahlgang), sowie den Sonntag, 26. November 2017 (2. Wahlgang), festgelegt.

Neues Dach für das Schulhaus ­Hofacker Das Dach der Schulanlage Hofacker ist in die Jahre gekommen und muss erneuert werden. Das alte Pultdach wird abgerissen und durch ein neues Dach mit einer verbesserten Wärmedämmung ersetzt. Für diese Sanierung hat der Stadtrat eine gebundene Ausgabe von 335 000 Franken bewilligt. Die Arbeiten werden in den Sommerferien von der Biberbau AG, Biberbrugg, ausgeführt.

Dachsanierung im Freizeithaus an der Kirchgasse 6 Das Satteldach der aus dem Jahr 1862 stammenden Liegenschaft «Freizeithaus» an der Kirchgasse 6 muss ebenfalls saniert werden. Erneuert werden muss der komplette Dachaufbau, neben dem Satteldach also auch der Dachstock, weil sich Insekten im Holz breitgemacht haben. Für das Projekt ist vom Stadtrat eine gebundene Ausgabe von 295 000 Franken bewilligt worden. Die Holzbau-, Bedachungsund Spenglerarbeiten sind aufgrund eines Submissionsverfahrens in der Höhe von 103 638 Franken an die Firma Robert Angst, Schlieren, vergeben worden.

Geschwindigkeitskontrollen Die Kantonspolizei hat in Schlieren die folgenden Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt:

22. März 2017 Engstringerstrasse, Einmündung Mül­ ler­stras­se Kontrollierte Fahrzeuge  1019 Anzahl Übertretungen 14 signalisierte Höchstgeschwindigkeit 50 km/h gemessene Höchstgeschwindigkeit 79 km/h

27. März 2017 Urdorferstrasse, Höhe Kand. 913 Zürich

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Kontrollierte Fahrzeuge  571 Anzahl Übertretungen 11 signalisierte Höchstgeschwindigkeit 50 km/h gemessene Höchstgeschwindigkeit 63 km/h

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1. April 2017 Engstringerstrasse, Zentrum Schlieren Kontrollierte Fahrzeuge  633 Anzahl Übertretungen 8 signalisierte Höchstgeschwindigkeit 50 km/h gemessene Höchstgeschwindigkeit 74 km/h

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2. April 2017 Bernstrasse, Höhe Lättenstr. 31 Dietikon Kontrollierte Fahrzeuge  220 Anzahl Übertretungen 9 signalisierte Höchstgeschwindigkeit 60 km/h gemessene Höchstgeschwindigkeit82 km/h

Die Stadtpolizei Schlieren hat die folgenden Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt: 15. März bis 5. April 2017 Urdorferstrasse 74/76 Kontrollierte Fahrzeuge  22 972 Anzahl Übertretungen 286 signalisierte Höchstgeschwindigkeit 30 km/h gemessene Höchstgeschwindigkeit46 km/h

Neuvorstellung: Sysprint AG, Schlieren

Als zwei junge Männer 1996 eine Marktlücke entdeckten Was man heute ein Start-up-Unternehmen nennt, war wohl auch das, was zwei junge Männer 1996 als Idee in die Tat umsetzten. Sie gründeten eine Firma, um ein Problem zu lösen. Text und Bilder: Erica Brühlmann-Jecklin

Es war im Jahr 1996, als zwei junge Männer eine Marktlücke entdeckten, die es zu schliessen galt. Stephan Schiegg, Techniker, und Fredy Nünlist, Verkäufer, stellten fest, dass die IBM-Grossrechner mit Büro-Laser-Druckern nicht kompatibel waren. Also vertrieben sie Lösungen, die überbrückend eine Verbindung zwischen den beiden Systemen ermöglichten. Ihr spezifisches Wissen war ihnen eine wertvolle Starthilfe. Hilfreich war auch, dass kaum Konkurrenz vorhanden war. Die SysPrint AG war geboren. Im vergangenen Jahr feierten die Gründer mit 13 Angestellten in Barcelona das 20-Jahr-Jubiläum.

So einladend, wie die Homepage daherkommt, so einladend wurde ich empfangen und so offen wie die Geschäftsräume, so offen gestaltete sich das Gespräch. Heute unterhält die Firma eine vertiefte Zusammenarbeit mit HP (Hewlett-Packard) und mittlerweile ist auch die Firma Canon Partner. Was klein begann, ist heute eine ansehnliche Firma mit Domizil an der Gaswerkstrasse mit wunderbarem Ausblick auf die Limmat. Nutzniesser sind grosse Firmen und KMUs. Zu den langjährigen Kunden gehören grosse Banken, Versicherungen, Chemiefirmen und – um einen Namen zu nennen – auch die in Schlieren ansässige Mercedes-Benz Automobil AG. Geboten wird alles von der Beratung über den Verkauf hoch-

Die beiden Gründer im 5. Stock

Grenzen des Wachstums REFERENTIN/REFERENTEN

wertiger Drucker bis hin zum Wartungsservice. Credo der Firma ist eine optimale Kundenbetreuung. Die Angebote sind auf die Bedürfnisse der einzelnen Firmen ausgerichtet. Dank ihrer selbstentwickelten Software können beispielsweise Toner und Tinte automatisch nachbestellt werden. «Wir sind rasch vor Ort», erwähnt Mitarbeiter Oliver Reguin, «haben zertifiziertes und erfahrenes Personal und eigentlich immer eine Lösung bereit.» Dass einer der beiden Gründer im Parterre des fünfstöckigen Gebäudes mit einer Band musiziert, ist sympathisch und beflügelt die Arbeit.

PPWeitere Infos:

Ort des Wirkens

Donnerstag, 7. September 2017 Offset Eventhalle (alte NZZ-Druckerei) Zürcherstrasse 39, 8952 Schlieren ab 15.15 bis ca. 20 Uhr

Sysprint AG EDV-Druckerlösungen Gaswerkstrasse 6 8952 Schlieren Tel. 044 730 23 45 www.sysprint.ch

Dr. Daniel Kalt Chefökonom UBS Schweiz UNTERHALTUNG Lapsus

Jeannine Pilloud Leiterin Personenverkehr SBB AG

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24 I Gewerbeverein Uitikon-Waldegg

Gewerbezeitung I Nr. 3 I 18. Mai 2017

Editorial Neuvorstellung: Raiffeisenbank Mutschellen-Reppischtal

Otto Frei, Präsident Gewerbeverein Uitikon-Waldegg Wegen meines Auslandaufenthalts entstanden diese Zeilen noch im überraschenden Schnee von Ende April 2017. Das Lesen wird dann hoffentlich bei sommerlichem Wetter erfolgen. Die Gefühle zwischen jetzt und dann sind also sehr unterschiedlich und mir stellt sich die Frage: Ist das noch normal? Genauso geht es mir, wenn ich an die Statthalterwahl in unserem Bezirk denke: Ist das noch normal, wenn auf Adrian Leimgrübler eingedroschen wird, obwohl er gemäss Gerichtsurteil zu Unrecht entlassen wurde? Sollten Sie den Wahlzettel für den 21. Mai noch nicht ausgefüllt haben, ist es jetzt höchste Zeit, den Namen von Adrian Leimgrübler einzusetzen und so Adi zu einem grossartigen Wahlsieg zu verhelfen!

ne schon der direkte Kontakt mit den Tieren hier ist ein Besuch wert. Unser Besuch bei der FIFA ist in Vorbereitung. Wir werden Ihnen hoffentlich bald das Datum und den Ablauf angeben können – Babs Huber ist am Ball. Schauen Sie doch hin und wieder auch auf unsere Homepage, die sich momentan gerade in einer Aktualisierungsphase befindet. Sämi Betschart hat diese bislang betreut. Neu ist Sascha Müller dafür und auch für den Versand der Newsletter verantwortlich und darf bei Bedarf auf die Erfahrungen von Sämi zurückgreifen. Danke den beiden Herren. Inzwischen hat auch Joel Baumgartner das Amt als Kassier von Marcel Müller übernommen. Auch hier: danke für die tolle Zusammenarbeit und Unterstützung. Und noch etwas: herzliche Gratulation zur Geburt von Maximilian Gregory Alexander und alles Gute für die erweiterte Familie Müller!

Momentan laufen noch die Vorbereitungen für die GV des KGV in Üdike vom 11. Mai 2017 auf Hochtouren. Zum Zeitpunkt der Erscheinung dieser Ausgabe der Gewerbezeitung wird diese schon Geschichte sein – ich hoffe, eine schöne Erinnerung bleibt.

Damit ist ja schon fast alles neu und bestens in unserem Vorstand: der bisherige Kassier Marcel Müller unterstützt Thomas Tscharner, OK-Präsident Gwerblerfäscht, und Sascha Müller, OK-Mitglied, bei der Organisation und Durchführung des nächsten Gwerblerfäschts. Auch hier: Datum vom Samstag, 13. Januar 2018, im Kalender reservieren! Aber etwas fehlt noch: Verstärkung im Vorstand und mein Nach­folger, der nach der kommenden GV – diese findet am Montag, 19. März 2018, statt – das Steuer unseres Schiffes übernehmen wird. Wer wagt es?

Am 8. Juli sind wir wieder Gast bei Brigitte und Ernst Bosshard, wo wir unser traditionelles Grillfest für die ganze Familie feiern werden. Die Einladungen werden rechtzeitig verschickt. Bitte unbedingt das Datum im Kalender reservieren. Wenn ich an diesen schönen Anlass denke, kommen keinerlei Gedanken an irgendwelche Machenschaften auf. Herzlichen Dank an die ganze Familie Bosshard für die immer wieder tolle Gastfreundschaft auf ihrem Hof! Übrigens: Allei-

Abschliessend mein wiederkehrender Aufruf an Sie: Stärken Sie als Konsument und Kunde die Mitglieder des Gewerbevereins Uitikon und halten Sie damit unsere schöne Gemeinde lebendig. Wenn Sie Ihren Betrieb in Üdike haben oder hier wohnen und noch nicht Mitglied sind: Werden Sie Mitglied und profitieren Sie von unseren vielen Vorteilen! Besuchen Sie uns auf www.gewerbeverein-uitikon.ch oder erkundigen Sie sich bei den Vorstandsmitgliedern.

Ausgedehntes Netzwerken Jürg Schlatter wird Neumitglied beim Gewerbeverband Uitikon-Waldegg und erweitert den Radius seines Netzwerks als Berater bei der Raiffeisenbank. te Finanzplanung oder die Vermögensberatung.

Text und Bild: Dominique Lieb

Der gebürtige Uitiker und Bankfachexperte Jürg Schlatter ist seit dem letzten November bei der Raiffeisenbank Mutschellen-Reppischtal tätig. In seiner Funktion als Leiter Vertrieb ist er verantwortlich für den Frontbereich, das heisst für die Kundenberatung über alle Stufen und Segmente. Dazu gehören beispielsweise die Beratung im Risk Management, Steuern, Recht, Wertentwicklungs- und Nachfolgeprozesse, Finanzierung von KMUs, priva-

Jürg Schlatter vor der Raiffeisenbank in ­Birmendorf

Gut vernetzt Ein vielseitiges Kontaktnetz kommt sowohl dem Berater als auch seinen Kunden zugute. Die Heimatgemeinde von Jürg Schlatter gehört zum Geschäftskreis der Raiffeisenbank Mutschellen-Reppischtal; diesen Wirkungsbereich kennt der Bankfachmann also schon aus seiner Schulzeit. Nun hat er sich beim Gewerbeverein UitikonWald­ egg angemeldet und verspricht sich durchaus neue und interessante Kontakte. Mit einigen Vereinsmitgliedern hatte er bereits auf der Zürcher Kantonalbank zusammengearbeitet, den Vereinspräsidenten kennt er noch von der Bankfachprüfung. Ebenso sind dem Uitiker viele Mitglieder aus der Gemeinde bekannt. Das Netzwerken über die Vereinsgrenzen hinaus ist für Jürg Schlatter eine Selbstverständlichkeit. Es freut ihn, dass der Verein Anfang Jahr 2017 ein Gwerblerfest organisiert hat, bei dem auch die umliegenden Gewerbevereine eingeladen waren. «Dort traf ich alte Bekannte aus der Schulzeit, das war lässig. Und kürzlich wurde ich in den Gewerbeverein Uitikon-Waldegg aufgenommen.»

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Gewerbeverein Uitikon-Waldegg Gläserenstrasse 8, 8142 Uitikon-Waldegg

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Otto Frei, Präsident otto.frei@uitikon.ch

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AGENDA A

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Wiesn Gaudi (GVL-Abend) Donnerstag, 14. September 2017

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Kundennähe grossgeschrieben Als Retailbank Nummer eins in der Schweiz gehört es zur besonderen Stärke der Raiffeisenbank, nahe beim Kunden zu sein. Das beweist auch die Präsenz von Geschäftsstellen abseits der wirtschaftlichen Ballungszentren. Natürlich wird heute sehr viel über das Onlinebanking abgewickelt, davon profitieren vor allem die Geschäfte. Noch in diesem Jahr modernisiert die Raiffeisenbank ihre interne IT-Plattform, damit wird sie aber noch lange nicht zur blossen Automatenbank: «Für uns ist das Onlinebanking ein wichtiger Kanal und entlastet uns an der Front. Wir wollen aber weiterhin gute Berater sein», betont Jürg Schlatter. Auch bei den kleineren Geschäftsstellen kann sich der Kunde von Montag bis Freitag persönlich und kompetent beraten lassen.

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Ist das alles noch normal?

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Gewerbeverein Urdorf I 25

Gewerbezeitung I Nr. 3 I 18. Mai 2017

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Weiterentwicklung des Urdorfer Wirtschaftsraumes «Nord» wird konkret

Auch dank dem Gewerbe ein attraktiver Wohnort Im Sitzungszimmer des Urdorfer Gemeindehauses gaben kürzlich Rebecca Bauder, Bereichsleiterin Planung, Bau und Werke, sowie Patrick Müller, Leiter Stab, der LGZ Auskunft über die Entwicklung des Wirtschaftsraumes «Nord». Aber auch die Entwicklungsstrategie für das Industrie- und Gewerbegebiet «Bergermoos» war ein Thema. Text: Christian Murer; Bild: zVg

AGENDA Quartalsversammlung Mittwoch, 14. Juni 2017

In der Tat: Urdorf mit seinen etwas mehr als 9600 Einwohnern ist nach wie vor ein attraktiver Wohnort. Die Gemeinde ist stadtnah und dennoch im Grünen gelegen. Sie rühmt das intakte Sozialleben sowie ein ganzjähriges, überaus vielseitiges Freizeitangebot. Auch dank dem Gewerbe bietet Urdorf eine hohe Lebensqualität. 6300 Arbeitnehmende verdienen hier ihren Lohn in 650 Unternehmungen. Diese wiederum bestreiten rund dreissig Prozent des Steuerertrags.

A Berufsmesse Zürich, Messe Zürich Oerlikon 21.–25. November 2017

GVU-Reise Mittwoch, 13. September 2017 Wiesn Gaudi (GVL-Abend) Donnerstag, 14. September 2017 Gewerbekongress KGV Zürich, Bezirk Affoltern Donnerstag, 26. Oktober 2017, 16 Uhr

Fondue-Plausch Freitag, 24. November 2017 Quartalsversammlung Mittwoch, 24. Januar 2018 61. Generalversammlung GVU Donnerstag, 15. März 2018

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Innovative Lebens- und Arbeits­ formen im Wirtschaftsraum «Nord» So setzen sich der Gemeinderat und die Verwaltung für bestmögliche wirtschaftliche Rahmenbedingungen ein. 20:00 Uhr Seite 1 Dies betrifft unter anderem die Weiterentwicklung des Wirtschaftsraumes «Nord». Dieses Werden und Wachsen sieht mit Fokus auf das Jahr 2030 die folgenden Eckpfeiler vor: Dank Limmattalbahn und Autobahnanschluss ist der Wirtschaftsraum «Nord» das besterreichbare Limmattaler Industriegebiet. Als Bildungs- und Gesundheitsstandort mit Kantonsschule Limmattal und des Spitals Limmattal bietet die Gemeinde auch weiterhin eine gut durchmischte Branchenstruktur. Angestrebt wird aber ebenso ein urba-

Luftaufnahme vom Urdorfer Wirtschaftsraum «Nord»

nes Flair mit dichtem, lebendigem und bezahlbarem Raum für innovative sowie nachhaltige Lebens- und Arbeitsformen. Bestmögliche StandortRahmen­bedingungen Im Weiteren verändern sich auch die Bedürfnisse im Industrie- und Gewerbegebiet «Bergermoos». Daher soll es aufgewertet werden. Und so möchte der Urdorfer Gemeinderat, den im «Bergermoos» ansässigen Unterneh-

40 Jahre Chilbi Urdorf

Zwischen Autoscooter und Zuckerwatte Der Traditionsanlass von Urdorf gehört wie das Zürcher Knabenschiessen seit bald vier Jahrzehnten zum bunten Herbst im Kanton Zürich. Text und Bilder: zVg

Bereits seit dem letzten Jahr arbeiten diverse freiwillige Helferinnen und Helfer an der Planung und Durchführung der diesjährigen Jubiläums-Chilbi, die vom 29. September bis 1. Oktober 2017 stattfindet. Das Dorffest wird einmalig in grösserem Rahmen und mit zusätzlichen Attraktionen durchgeführt. Der grössere Aufwand bedeutet aber auch höhere Kosten. Dementsprechend hat das Chilbi-OK verschiedene Sponsoren-Angebote ausgearbeitet und wird in den kommenden Wochen beim Urdorfer Gewerbe anklopfen. Urdorfer Traditionsanlass Die Urdorfer Chilbi findet jedes Jahr am zweiten Wochenende nach dem Eidgenössischen Bettag statt und gehört seit nunmehr 40 Jahren zum Herbst im Limmattal. Während drei Tagen regelt die Chilbi das Dorfleben der Urdorfer und der Besucher aus den angrenzenden Gemeinden. Wenn die Lichter der Fahrgeschäfte eingeschaltet sind und der Duft der vielen angebotenen Speisen in der Luft

hängt, strömen die Besucher in Scharen herbei. Vereine sorgen für Verpflegung 14 Dorfvereine sorgen an den drei Tagen für das leibliche Wohl der Besucher. In ihren Zelten und Baracken bieten sie Speisen wie Risotto, Pouletflügeli, Fisch, Fondue, Geschnetzeltes usw. an. Rund 25 Marktfahrende bauen ihre Stände an der Chilbi auf. Für den perfekten Mix sorgen die atemberaubenden Fahrgeschäfte und Budenbetriebe für Gross und Klein. Zusätzlich bietet die Chilbi einen Flohmarkt beim Samariterverein, einen Gottesdienst im Zelt der Clique Schäflibach und ein Frühschoppenkonzert der Harmonie Urdorf an.

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Grosser Publikumsandrang an der Chilbi 2015

mungen auch langfristig bestmögliche Standort-Rahmenbedingungen bereitstellen. Thematisiert werden in erster Linie Nutzung, Bebauung, Erschliessung und Freiräume. Und dies alles abgestimmt mit der Gemeinde Birmensdorf.


26 I Gewerbeverein Urdorf

Gewerbezeitung I Nr. 3 I 18. Mai 2017

CMU Frühlingskonzert in der katholischen Kirche Bruder Klaus Urdorf

Ein spannendes Programm – grossartig gespielt Am Sonntag, 30. April, konzertierte das Collegium Musicum Urdorf mit dem Gastdirigenten Christopher Morris Whiting. Bei einem überaus anspruchsvollen Programm spielte er souverän das Geigen- und Bratschensolo.

Frühlingskonzert mit Gastdirigent Christopher Morris Whiting

Text und Bilder: Christian Murer

Spätromatische und lyrisch-gesangliche Melodien von Ernest Bloch, Eduard Elgar und Paul Hindemith prägten das diesjährige Frühlingskonzert des CMU. Gastdirigent Christopher Morris Whiting sowie die Stimmführerinnen waren die brillanten Geigen-Virtuosen. Zu den Werken von Ernest Bloch meinte der gebürtige Amerikaner Whiting: «Ich bin ein grosser Fan des schweizerisch-amerikanischen Komponisten. Für mich ist er der beste und erfolgreichste Schweizer Komponist aller Zeiten.»

Geigensolist Christopher Morris Whiting

Toller Orchesterklang Unter den zahlreichen Zuhörerinnen und Zuhörern sass auch der pausierende CMU-Dirigent Pascal Druey: «Vom diesjährigen CMU-Frühlingskonzert war ich sehr beeindruckt. Das Orchester klang toll, und dabei war es ein echt schwieriges Programm! Natürlich war ich auch von Christopher Whitings grossartigem Spiel und seinem Dirigat sehr angetan.» So sagte eine Konzertbesucherin beim Apéro im Pfarreisaal: «Ich fand’s ein total spanndendes Programm und zudem sehr anspruchsvoll zum Spielen.» Und ein Besucher aus Urdorf ergänzte:

«Mir persönlich hat das Stück ‹Salut d’amour› von Elgar sehr gut gefallen.» Am 29. Oktober spielt das legendäre «Duo Calva» am CMU-Familienkonzert in der neuen reformierten Kirche.

Die Cellistinnen Monica Fröhlich und Stimmführerin Eva-Maria Burkard

Gemeinde Urdorf – Präsidialabteilung

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Nächster Redaktionsschluss: 9. Juni 2017. redaktion@limmattaler-­ gewerbezeitung.ch

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Gemeinderat Danilo Follador ­übernimmt das Ressort «Planung, Bau und Umwelt» Nach der stillen Wahl von Danilo Follador in den Gemeinderat Urdorf konstituierte sich das Gremium Anfang April für den Rest der Amtsdauer 2014 bis 2018. Dem neuen Gemeinderat wurde das Ressort Planung, Bau und Umwelt zugewiesen. Im März 2017 wurde Danilo Follador für den Rest der Amtsdauer 2014 bis 2018 als Gemeinderat gewählt. Die Ernennung erfolgte durch den Gemeinderat Urdorf in stiller Wahl, da für das vakante Amt innert Frist nur ein Wahlvorschlag eingegangen war. Im Rahmen der Neukonstituierung, anlässlich der Gemeinderatssitzung vom 3. April 2017, wurde Danilo Follador das Ressort Planung, Bau und Umwelt zugewiesen. Er übernimmt somit die Aufgaben des per Ende 2016 zurückgetretenen Gemeinderates Christian Brandenberger. Zu den Aufgaben des Ressortvorstehenden Planung, Bau und Umwelt zählen im Wesentlichen die nachfolgend genannten Aufgaben:

• Bauwesen (private Bauten) • Baupolizei, Reklame- und Plakatwesen • Planverfahren (Ortsplanung, Verkehrsplanung, Quartierplanverfahren) • Baulicher Umweltschutz • Baulicher Zivilschutz • Forstwesen • Natur- und Umweltschutz Gemeinderat Follador wird somit gleichzeitig Präsident der Baukommission sowie der Natur- und Umweltkommission Urdorf. Des Weiteren nimmt er Einsitz in den folgenden Kommissionen und Ausschüssen: • Ausschuss für Bauten und technische Betriebe • Forstrevier Limmattal-Süd • Jugendkommission • Limeco, Zweckverband Kläranlage und KVA

Danilo Follador

• RZU Regionale Planungsgruppe Zürich und Umgebung • Verein «Regionale Projektschau Limmattal» • ZPL Zürcher Planungsgruppe Limmattal


Gewerbeverein Urdorf I 27

Gewerbezeitung I Nr. 3 I 18. Mai 2017

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Die kleine, aber feine Glasmanufaktur im Limmattal lebt weiter. Die beiden Inhaberinnen Barbara Steiner und Andrea Teufer haben die Firma von Aschi Mosimann und Monika Gmür gekauft mit der Überzeugung, dass weder das Glasmacherhandwerk noch diese wunderbare Begegnungsstätte in Urdorf sterben dürfen.

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Eröffnungsausstellung am dritten Mai-Wochenende Lassen Sie sich verzaubern von Glanz Formen und Farben, von Geschichten und Emotionen. Besuchen Sie art & glasdreams an der Eröffnungsausstel­ lung vom 19. bis 21. Mai an der Bir­ mensdorferstrasse 32 in Urdorf oder kommen Sie in die Werkstatt und ar­ beiten Sie selber kreativ mit Farben, Glas oder anderen Materialien. Das Team von art & glasdreams freut sich auf Sie und wird Sie herzlich will­ kommen heissen.

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Ökologischer Spülgigant Für die meisten ist Kanalreinigung etwas Selbstverständliches. Aber wer weiss schon, welche Innovation und wieviel Hightech für die Reinigung von Abwassersystemen erforderlich sind.

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28 I Gewerbeverein Weiningen

Gewerbezeitung I Nr. 3 I 18. Mai 2017

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1867–2017: 150 Jahre Schiessverein Weiningen – ein rauschendes Geburtstagsfest steht bevor

Der Schiessverein Weiningen lädt ein zum 150-Jahr-Jubiläum 2017 ist für den Schiessverein Weiningen ein Jubiläumsjahr. Der Verein darf auf sein 150-jähriges Bestehen zurückblicken und plant am Samstag, 20. Mai 2017, ein rauschendes Geburtstagsfest.

Mitglieder

starten bei uns durch. weiningen.ch

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Text : Simon Vögele, Quelle Chronik: Leo Niggli, Bilder: zVg

AGENDA Kinder-Olympiade Samstag, 20. Mai 2017 Sportanlage Schulhaus Blumenfeld, Zürich, Spezialgast Sarah Meier Rebblüetefäscht, Trotte, Weiningen 16.–18. Juni 2017 10/17 – Technische Führung Hallenstadion Dienstag, 20. Juni 2017 Hallenstadion Zürich

A Gewerbereise Freitag, 14. Juli 2017 Gewerbekongress KGV Zürich, Bezirk Affoltern Donnerstag, 26. Oktober 2017, 16 Uhr

Die interessierte Bevölkerung ist eingeladen, an den Feierlichkeiten teilzunehmen. Schützennovizen und Ambitionierte können sich auf der 10-Meter-Luftgewehranlage oder auf der 300-Meter-Schiessanlage messen. Das Luftgewehrschiessen erfreut sich besonders bei Kindern und Jugendlichen grosser Nachfrage. Unabhängig von der Distanz, stehen verschiedene Stiche zur Auswahl, bei welchen es attraktive Preise für Gross und Klein zu gewinnen gibt. Für den gemütlichen Aspekt stehen eine leistungsfähige Festwirtschaft mit Barbetrieb zur Verfügung. SV Weiningen – generationenverbindende Freude am Schiesssport

Ein Blick zurück auf die Anfänge Der Schiessverein Weiningen wurde 1867 gegründet. Im Jahr 1914 trat Weiningen dem Zürcher Kantonalverband bei. Im April 1916 erfolgte der Beitritt zum Bezirksschützenverein. Im Jahr 1956 erfolgte die Anschaffung einer Standarte. Nach langer Diskussion fand der Entwurf mit einer Muskete

und dem Gemeindewappen Zustimmung. Die dannzumal angeschaffte Standarte steht bis heute im Einsatz. Ihren wohl öffentlichkeitswirksamsten Auftritt hatte sie 2014, als die Weininger Vereinsstandarte eine Doppelseite im «GEO Magazin» für einen Artikel

über das historische Rütlischiessen zierte. Die 61-jährige Standarte wird 2017 im Zuge des 150-Jahr-Jubiläums feierlich durch eine Nachfolgerin abgelöst.

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Grund zum Feiern in Weiningen: Die Wärmebau Vertriebs AG wird in diesem Jahr 25 Jahre alt. Bis heute ist die Firma in Familienbesitz. 5 0

Text und Bild: zVg

WBAG_InsGN_Geroldswil_3.0 Dienstag, 24. Juni 2014 18:00:46

Angefangen hat die Geschichte der Weininger Firma im September 1990. Tüftler, Heizungs- und Sanitärspezialist Reinhold Spitzhorn baute seine erste mobile Heiz- und Warmwasserzentrale.

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Einen Teil der sprichwörtlich «zündenden Idee» holte sich Reinhold Spitzhorn als Mitglied der freiwilligen Feuerwehr Weiningen: Revolutionär an der ersten mobilen Heiz- und Warmwasserzentrale waren sowohl die mobile Zentrale als auch die Lösung der Anschlüsse und der Verbindungen mittels Feuerwehrschläuchen. Diese liessen eine schnelle, praktisch unterbruchslose und doch betriebssichere Ankupplung bestehender Heizund Warmwasseranlagen zu sowie das Umgehen von Hindernissen ohne komplizierte Installationen. Schnell erkannte die Sanitär- und Heizungsbranche die neuen Chancen, die sich aus dem Einsatz mobiler Einheiten ergaben. So entstand 1992 die Idee, eine unabhängige, einzig auf die Weiterentwicklung und Vermietung mobiler Heiz- und Warmwasserzentralen fokussierte Tochterfirma ins Leben zu rufen: die Wärmebau Vertriebs AG.

Sonja Rohde und Reinhold Spitzhorn

1998 übergab Reinhold Spitzhorn das Geschäft an seine Tochter Sonja Rohde-Spitzhorn. Sie holte sich 2002 mit Marco Kölliker, der seither als Geschäftsführer tätig ist, Verstärkung. Das Führungsduo konnte das Geschäft weiterentwickeln und über die Jahre ein beständiges Kernteam aufbauen. 2014 wurde die Marke «WÄRMEMOBIL» bzw. «CALOREMOBILE» ins Leben gerufen, als klares Bekenntnis zur Spezialisierung auf dem Gebiet mobiler Heiz- und Warmwasserzentralen.

Zurzeit ist ein neues Gewerbehaus für die Wärmebau Vertriebs AG in Weiningen in Planung.

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Gewerbeverein Weiningen I 29

Gewerbezeitung I Nr. 3 I 18. Mai 2017

Rebblüetefäscht Weiningen

Rebblüetefäscht Weiningen vom 16. bis 18. Juni 2017 Wer in diesen Tagen einen Spaziergang durch die Weininger Reben wagt, kann verstehen, dass uns Weininger im Moment nicht gerade zum Festen zumute ist. Text und Bilder: Jakob Haug

Der Frost hat ein trauriges Bild in den Rebbergen hinterlassen. Jedoch leuchten die wenigen Schösslinge, welche die zwei Frostnächte überstanden haben, in einem umso intensiveren Grün. Und da Grün die Farbe der Hoffnung ist, geben wir Weininger die Hoffnung ebenfalls nicht auf und be-

grüssen die wenigen Rebblüten, welche Mitte Juni blühen mögen, umso herzlicher. Um den Kälteschock besser zu verkraften, feuern uns kleine und grosse Capoeira-Tänzer auf der neuen RBF-Showbühne ein und auch die Swiss Jungle Drummers Steelband

lässt mit ihren exotischen Klängen die Temperaturen steigen. Spätestens wenn die Ladys von Dance Fitness oder die Girls des Jugend-Turnvereins Weiningen ihr tänzerisches Temperament präsentieren, wird einem bestimmt warm. Zudem steigert sich die Herzfrequenz zusehends, wenn man die atemberaubenden Kunststücke der kleinen Robinson-­ Zirkusartisten bestaunt. Das diesjährige Festprogramm be­ inhaltet aber noch viele weitere Highlights für Jung und Alt.

Auch für die Jungen und Junggebliebenen bietet das RBF beste Unterhaltung

Wir heissen Sie herzlich willkommen in Weiningen und freuen uns auf Ihren Besuch. Geniessen Sie die ausgelassene Feststimmung, spektakuläre Attraktionen, kulinarische Höhenflüge und das gesellige Beisammensein bei schönen Weininger Weinen. Bis bald in Weinigen! Rebberggenossenschaft Weiningen und die mitwirkenden Vereine Das Rebblüetefäscht aus der Vogelperspektive

Gemütlichkeit und Geselligkeit am RBF Weiningen. Zum Wohl!

2. Berufsmesse an der Oberstufe Weiningen vom 14. März 2017

Kontakte für die Zukunft Nach dem letztjährigen Erfolg der Berufsmesse an der Oberstufe Weiningen hat bereits die 2. Berufsmesse für die Schülerinnen und Schüler der 2. Sek stattgefunden. Neu hat auch die Oberstufe Oberengstringen daran teilgenommen. Text und Bilder: zVg

Sowohl die Schülerinnen und Schüler wie auch die Firmenvertreter standen sich motiviert, neugierig und wissensbegierig gegenüber

Im grossen Saal haben 25 Betriebe aus verschiedenen Branchen knapp 40 Lehrberufe vorgestellt. Viele Betriebe waren zum zweiten Mal dabei, wobei auch neue Interessenten dazugewonnen werden konnten. Das Ziel war es, den ca. 180 Schülerinnen und Schülern erste Kontakte zu potenziellen Arbeitgebern zu ermöglichen. Der kleine Rahmen sollte den Jugendlichen helfen, Hemmschwellen zu überwinden und direkt und unkompliziert in Kontakt zu Ausbildnern und vor allem Lernenden zu kommen. Aufgrund der positiven Rückmeldungen gehört die Veranstaltung zum festen Bestandteil des Jahresprogramms der Schule.

PPWeitere Berichte:

Teilnehmende Firmen: Acht Grad Ost AG, Schlieren Auto AG Limmattal, Weiningen Brem+Schwarz Elektroinstallationen AG, Schlieren Coop Dietikon Daniel Kneubühler, Malermeister, Geroldswil Die Schweizerische Post, Zürich Drogerie Locher, Geroldswil Dober AG, Schlieren Gemeindeverwaltung Weiningen Growa Markt, Transgourmet Schweiz AG, Dietikon Intercoiffure Ungricht, Dietikon Kita Stärneland, Geroldswil K. Machaz Spenglerei, Oberengstringen

www.oberstufeweiningen.ch Limmatdruck Zeiler AG, Spreitenbach Paul F. Sponagel AG, Zürich Pestalozzi & Co. AG, Dietikon Podologie K. Heiniger, Oberengstringen Sascha Städeli Schreinerei, Fahrweid Sipro Siderprodukte AG, Geroldswil Soudronic AG, Bergdietikon Spital Limmattal, Schlieren Spitex rechtes Limmattal, Weiningen Walo Bertschinger AG, Dietikon ZFV-Unternehmungen, Zürich Zürcher Kantonalbank, Zürich Berater: biz Urdorf

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30 I Gewerbeverein Birmensdorf und Aesch

Gewerbezeitung I Nr. 3 I 18. Mai 2017

Editorial

Ortsmuseum Birmensdorf

Zwiespältige Gedanken

In die Vergangenheit sehen und horchen

sich so meistens an gültiges Recht. Wie könnte der einzelne Gewerbetreibende etwas dazu tun, um das Umfeld Politik und KMU zu verbessern? Ich erlaube mir, einige Stichwörter anzufügen: Vernetzung KMU, Lehrer, Schüler, Eltern. Tag der offenen Tür, Schnupperlehren. Werner Steiner, Gemeindepräsident Birmensdorf und Aesch Die Gedanken, die mich zum heutigen Artikel leiten, sind zwiespältig. Zum einen will ich alle Gwerbler und ihre Partnerinnen aufrufen, nicht im nahen Grenzland einzukaufen, sondern da, wo der Frankem auch verdient wird. Es handelt sich hier um mehrere Milliarden Schweizerfranken. Dem gegenüber hört man immer wieder, dass die einheimischen KMUs bei der Vergabe von Aufträgen zu wenig berücksichtigt werden, hauptsächlich beim Baugewerbe, aber auch in andern Sparten wie EDV oder Fahrzeugen. Dies betrifft Bund, Kantone und Gemeinden. Dabei muss ich diese politischen Gremien in Schutz nehmen. Sie alle arbeiten in der Regel mit einem Vergabe-Reglement und halten

Vernetzung KMU mit Politik, anderen Gewerbevereinen, Kontakte zum Bauamt usw. Die traditionelle örtliche Gewerbeschau hat meines Erachtens ausgedient, aber gäbe es nicht andere Formen, seinen Betrieb einer grösseren Anzahl Zuschauern vorzustellen? Der Gewerbeverein setzt sich aus den verschiedensten Berufen zusammen und ist darum nicht immer einfach zu führen. In einem Jahr sind kommunale Wahlen. Vielleicht sollte sich das Gewerbe gut überlegen, ob es nicht einen Vertreter oder eine Vertreterin ins Rennen schicken will. Ich wünsche dem Gewerbeverein Birmendorf und Aesch viele Aufträge der öffentlichen Hand und ein gutes Einvernehmen mit der lokalen Politik.

AGENDA Vereinsreise (mit GVGO) Montag, 19. Juni 2017 Mitgliederstamm 3: bei Sahli Sicherheits AG Mittwoch, 28. August 2017

A Spezial Anlass: Digitaler Wandel für Ihr Unternehmen Freitag, 27. Oktober 2017

Das Ortsmuseum Birmensdorf feierte letztes Jahr sein 50-Jahr-Jubiläum. Einmal im Monat rattern und rasseln die Ausstellungsobjekte. Text: Dominique Lieb, Foto: zVg

Noch vor wenigen Jahrzehnten gehörten die Drechslerei, die Schuhmacherei oder die Glasbläsertuben zum gewerblichen Alltag in Birmensdorf. Diese Handwerksbetriebe sind verschwunden und die meisten Birmensdorfer gehen jetzt in Zürich und Umgebung zur Arbeit. Jeden Dienstag treffen sich Mitglieder der Heimatkundlichen Vereinigung HVB in der ehemaligen Drechslerei zum Restaurieren, Archivieren und Planen für das Museum. Die aktuelle Ausstellung zeigt Klassenfotos und Ortsbilder aus dem Archiv. Käthi Keller, Präsidentin des Vereins, ist mit Herz und Seele dabei: «Die Arbeit hier ist echt spannend! Man erfährt viel über die Vergangenheit des Dorfes, von den Höfen und den Familiengeschichten.» Durch eine massive Holztür erreichen wir die Kammer mit dem Mühlirad. Dem Verein ist es wichtig, dass alle Ausstellungsobjekte funktionieren. Um die Infrastruktur kümmert sich Kurator Albert Wey mit erfinderischem Geschick. Während das Mühlirad und die Drechslerei leise klappern, informiere ich mich über die Regelung der Wasserrechte. Alle Fundstücke aus der Region werden sorgfältig präsentiert, zum Beispiel das Essgeschirr aus der Römerzeit oder ein Polyphon. Natürlich funktioniert auch der Plattenspieler aus dem 19. Jahrhundert. Die Mechanik knorzt und ras-

Das Ortsmuseum in der ehemaligen Drechslerei in Birmensdorf

selt, dazwischen klingt zart ein Glockenspiel. Der Kirchturm in der Scheune Käthi Keller freut sich besonders, wenn Kinder und Schulklassen ins Museum kommen. «Über jeden Gegenstand kann man eine spannende Geschichte erzählen. Auch wie die Werkzeuge ins Museum gekommen sind, ist interessant.» Wertvolle Unterstützung beim Aufbau von Archiv und Ausstellungen erhält der Verein vom Landesmuseum. Wir verlassen die Drechslerei und gehen zur Museumsscheune. Die erste Vereinsfahne des Männerchors Birmensdorf aus dem Jahr 1851 schmückt die komfortable Chronikstube. Im Schaulager bekommt man Einblick in

diverse Gewerbe. Das ehemalige Zifferblatt des Birmensdorfer Kirchturms markiert das Zentrum der Scheune. Das Zifferblatt mit vergoldeten Ziffern ragt vom Boden bis unter den Dachgiebel, auch die kunstvoll geschmiedeten Zeiger sind mehrere Meter lang und zählen immer noch die Minuten. Wie eine Kunstinstallation hängt die gigantische Uhr in der Mitte der Scheune und verweist auf vergangene und kommende Zeiten.

PPWeitere Infos: Führungen: Jeden ersten Samstagnachmittag im Monat von 14–16 Uhr Info: www.ortsmuseum-birmensdorf.ch

Delegiertenversammlung GVL Freitag, 10. November 2017 Neuvorstellung: Bauspenglerei Silbern

Einweihung Schulhaus Haldenacher Samstag, 2. September 2017 Schulgelände, Primarschule Birmensdorf Wiesn Gaudi (GVL-Abend) Donnerstag, 14. September 2017

Einschalten Weihnachtsbeleuchtung Freitag, 21. November 2017 Generalversammlung GVBA Freitag, 16. März 2018

Wo goldener Service geboten wird Wer fürs Haus eine neue Dachrinne oder andere Spenglerarbeiten rund ums Zuhause benötigt, findet dies bei der Bauspenglerei Silbern in Dietikon. Das Unternehmen wird von Tanja Zanini geführt, die weiss, wovon sie spricht.

Gewerbekongress KGV Zürich, Bezirk Affoltern Donnerstag, 26. Oktober 2017, 16 Uhr

Text und Bild: Marco Plüss

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Gewerbeverein Birmensdorf und Aesch Postfach, 8903 Birmensdorf

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Thomas Gössi, Präsident praesident@gvba.ch

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Die Unternehmerin Tanja Zanini (28) verfügt über dreizehn Jahre Berufserfahrung und hat vor einem Jahr ihre eigene Firma, die Bauspenglerei Silbern GmbH, gegründet. Die junge Firma hat sich im Bedachungs-Dienstleistungssektor der Region bereits erfolgreich etabliert. Dazu meint Tanja Za­ni­ ni: «In erster Linie ist uns die Kundenzufriedenheit sehr wichtig. Vom ersten Beratungsgespräch vor Ort bis zum Abschluss der Arbeiten sind wir für unsere Kunden da. Unsere gros­sen Stärken sind Qualität, Zuver-

Verwaltungen zeigen Interesse Nicht nur für den privaten Hausbesitzer ist die Bauspenglerei Silbern der richtige Ansprechpartner. Viele Verwaltungen interessieren sich für das umfangreiche Dienstleistungsangebot der jungen Unternehmung. Geschätzt wird vor allem, dass so nur noch ein Ansprechpartner in Bezug auf Bedachungen aller Liegenschaften benötigt wird. Das junge Unternehmen kümmert sich um sämtliche Spenglerarbeiten wie Rinnen und Rohre, Bleche

zu geneigten Dächern, zu Flachdächern oder um Bleche zu Metalldächern, Dachaufbauten oder Dachkontrollen und Rinnenreinigungen und es bietet auch Service-Verträge an. Aber auch bei Dachdeckerarbeiten wie Dämmungen, Lattungen und Ziegel- oder Flachdacharbeiten wie Abbrucharbeiten, Abdichtungen aus Polymerbitumendichtungsbahnen und Resitrix, Flüssigkunststoff oder Dachbegrünungen und -bekiesungen sind die Spezialisten der Bauspenglerei Silbern der richtige Ansprechpartner.

PPWeitere Infos:

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Agentur Birmensdorf, Guido Schenk Agentur Birmensdorf, Guido Schenk Guido Schenk Lielistrasse 2a, 8903 Birmensdorf Guido Schenk Lielistrasse 2a, 8903 Birmensdorf Agenturleiter Birmensdorf Telefon 044 739 17044 17, 739 Fax 17 04417,739 18 739 17 18 Agenturleiter Birmensdorf Telefon Fax17044 guido.schenk@mobi.ch affoltern@mobi.ch, www.mobiaffoltern.ch guido.schenk@mobi.ch affoltern@mobi.ch, www.mobiaffoltern.ch

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Die genossenschaftliche Verankerung Die genossenschaftliche Verankerung machtsmachts möglich. Wenn es bei uns gutuns läuft, möglich. Wenn es bei gut läuft, profitieren auch unsere Kundinnen und und profitieren auch unsere Kundinnen Kunden. Kunden.

lässigkeit und saubere, einwandfreie Ausführung der Aufträge.»

Die junge Unternehmerin Tanja Zanini

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Gewerbeverein Birmensdorf und Aesch I 31

Gewerbezeitung I Nr. 3 I 18. Mai 2017

Gwerblerstamm Birmensdorf und Aesch

Wo die Bäume zur Schule gehen Anlässlich des zweiten Gwerblerstamms Birmensdorf und Aesch dieses Jahres besuchen gegen 40 Gwerbler und Zaungäste die Lüscher Gartenbau-Baumschulen AG in Arni und in Birmensdorf. kontrollierter Pflanzenschutz ist hier wichtig, um die Einschleppung von Schädlingen wie den Buchsbaumzünsler zu verhindern.

Text: Dominique Lieb, Bilder: zvG

Vor den imposanten Gewächshäusern der Lüscher Baumschulen AG in Arni begrüsst Vorstandsmitglied Marco Rasi die zahlreichen Mitglieder bei strahlendem Wetterglück. Hanspeter und Urs Lüscher sind Firmeninhaber in der dritten Generation und führen uns durch die weitläufige Anlage. Die Gewächshäuser sorgen mit einem raffinierten Belüftungssystem und beweglichen Dachfenstern für die Temperaturregulierung. In den Hallen gedeihen 2800 Pflanzen und Sorten, z. B. die Eukalyptusaussaaten, die als Futterpflanze für die Koalabären im Zoo Zürich gezogen werden, oder Kundenpflanzen für die Überwinterung. Ein

Beim Rundgang durch die Baumschulen gehen wir an Allee- und Solitärbäumen vorbei. Sie stehen in schönen, geraden Reihen und warten auf ihren Einsatz. Solche Freilandbäume werden alle zwei bis drei Jahre mit einem Ballenstecher verschult, also mit der Wurzel umgepflanzt. Die Bedeutung der Globalisierung und der Klimawandel kommen zur Sprache. Vor allem in der Stadt werde das Klima für einheimische Baumarten wie Buche und Birke zunehmend schwierig. Lüscher kultiviert bewusst ein sehr breites Sorti-

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Logo der Lüscher Gartenbau & Baum­ schulen AG

«Ihr Partner für alles, was sich bewegt», steht auf der Website der Sonderegger Landtechnik GmbH, und das glaubt man Reto Sonderegger, dem Inhaber, im Gespräch sofort, so begeistert erzählt er von seiner Arbeit.

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Text: Patrick Holenstein, Bilder: zVg

Sonderegger hat sein Handwerk bei der Sidler Landmaschinen AG gelernt und danach im Betrieb gearbeitet. Am 1. April 2016 machte er sich dann in Birmensdorf selbständig. Zusammen mit zwei Mitarbeitern repariert und verkauft er Land- und Baumaschinen. «Von der Kettensäge bis zum Mähdrescher machen wir praktisch alles», erklärt er. «Wir konzentrieren uns aber mehr auf die Baumaschinensparte», ergänzt Sonderegger. Zusätzlich stehen Rasenmäher und andere Kleingeräte zur Miete bereit, falls jemand

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Elektroinstallation Gebäudeautomation Telematik/IT Service 24h-Pikett

nicht in ein Gerät investieren möchte. Ebenfalls ein 1,7-Tonnen-Bagger wurde neu in die Mietflotte aufgenommen. Kreativität im Nebenzweig Die Sonderegger Landtechnik GmbH ist zudem Spezialist für die Neuanfertigung von Hydraulikschläuchen. «Wir haben die gängigsten Verschraubungen und Hydraulikteile an Lager. So können wir schnellen Service bieten», definiert Sonderegger. Das Team baut defekte Hydraulikschläuche bei Bedarf vor Ort aus, nimmt sie ins Geschäft mit, fertigt dort neue an und baut diese wieder ein. «Die Schläu-

onell.

Nah.

che sind auf Baustellen starkem Verschleiss ausgesetzt und gehen gerne kaputt», erklärt Sonderegger. Darum wird das Angebot sehr geschätzt Ein kleiner Nebenzweig der Firma sind Blumentöpfe oder Steinkörbe oder auch mal ein Grill aus einem alten Wasserboiler. «Dabei richten wir uns ganz nach den Wünschen des Kunden.» Alles Einzelstücke. Hier paart sich das geschickte Handwerk mit viel Kreativität

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Wenn Land- und Baumaschinen ­ausfallen, hilft Reto Sonderegger

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zur Spezialisierung. «Durch die beiden Berufsrichtungen sehen wir über den Gartenhag hinaus», sagt Urs Lüscher. «Mit unserer Arbeit planen und pflanzen wir für die kommende Generation. Aus diesem Grund arbeiten wir bewusst nachhaltig und pflegen den Boden mit entsprechender Sorgfalt.» Die Abteilung Lüscher Gartenbau beschäftigt 55, die Abteilung Baumschule 15 Teilzeitangestellte. Pro Jahr bilden sie drei bis fünf Lehrlinge zu Gärtnern mit verschiedenen Fachrichtungen aus. Es ist beeindruckend, zu sehen, was sich die Familie Lüscher in drei Generationen aufgebaut hat. Mit einem Ab-

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v.l nach r. Hanspeter Lüscher, Hans Lüscher und Urs Lüscher

Beim Standortwechsel fahren wir an der Gartenanlage in Aesch vorbei, wo Grossvater Max Lüscher 1956 die Gartenbaufirma gegründet hat. Im Werkhof in Birmensdorf steht eine Fahrzeugflotte bereit, die Büros sind im Obergeschoss. Auf dem Aussenlageplatz liegen verschiedene Komponenten, Erde, Kies und Sand für kleinere Baustellen; auf der Gegenseite sind die Sammelstellen für Abfuhrmaterialien. Der moderne und fachlich hochqualifizierte Betrieb bietet mit Garten- und Landschaftsbau sowie der betriebseigenen Baumschule eine Vielfalt an Möglichkeiten und beweist seine Standhaftigkeit gegenüber dem Trend

Sie bald bei uns zu begrüssen und Sie bewirten zu dürfen, darauf freuen wir uns.

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ment und handelt auch mit Baumschulen in der ganzen Schweiz. Alle Pflanzen werden mit Regenwasser gegossen, das von den Gewächshausdächern abgeleitet, im Teich gesammelt und mit einem Pumpensystem entsprechend verteilt wird. Zur integrierten Produktion gehören auch 16 Bienenvölker, die auf dem Gelände verteilt sind. Der makellose holländische Rollrasen stösst auf grosses Interesse. Dieser Reserverasen wird das ganze Jahr über im Stadion Letzigrund eingesetzt. Urs Lüscher zeigt, wie die Blätze ausgestochen und der Rasen nach dem Spiel ausgebessert wird.

v.l.n.r. Alban Berisha, Reto Sonderegger, Philipp Trottmann vor dem neuen Mietbagger

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32 I Gewerbeverband Limmattal

Gewerbezeitung I Nr. 3 I 18. Mai 2017

Kantonsratsgeflüster

Chaoten statt Steuerzahler belasten Im Juli 2016 wurde die Parlamentarische Initiative (PI) «Chaoten statt Steuerzahler belasten» eingereicht. Federführend ist die FDP-Fraktion, unterstützt von SVP und CVP.

Parlamentarische Initiative KR.-Nr. 248/2016

Der § 58 «Kostenersatz Polizeiliche Leistungen» steht dabei im Fokus Ein neuer Absatz 2 soll ins Polizeigesetz eingebracht werden, der lautet: Die Polizei muss Kostenersatz von der Verursacherin, vom Verursacher oder von den Verursachern eines ausserordentlichen Polizeieinsatzes verlangen, wenn diese oder dieser vorsätzlich gehandelt hat bzw. haben.

Angestrebt wird damit eine Änderung des Polizeigesetzes 550.1 (Erlass 23.4.2007, Inkraftsetzung 1.9.2009). An der Kantonsratssitzung vom 24.4.2017 wurde die PI mit 89 Stimmen vorläufig unterstützt.

Unbestritten sind dabei regulär bewilligte, kleinere oder nicht vorsätzlich verursachte polizeiliche Einsätze, die durch den polizeilichen Grundauftrag gedeckt sind. Für solche Einsätze wird zumeist kein Kostenersatz verlangt.

Martin Romer, Gemeinderatspräsident 2017–2018/ Kantonsrat FDP, Dietikon

Die geforderte Anpassung betrifft Aktivitäten, bei der die Polizei Einsätze zu leisten hat, wie: • unbewilligte, gewalttätige Demonstrationen und Saubannerzüge • Ausschreitungen im Umfeld von Sportveranstaltungen (Hooliganismus) • nur gewaltsam mögliche Räumungen besetzter Liegenschaften und Grundstücke. Es geht nicht an, dass die Steuerzahlenden regelmässig für Polizeieinsätze geradestehen müssen, die vorsätzlich provoziert, von ausserordentlichem Umfang sind (Grosseinsätze) sowie durch illegales Verhalten verursacht werden. Es leisten sich regelmässig gewisse Kreise das Vergnügen, nach Belieben zu wüten, ganze Quartiere zu verwüsten und dabei auch Polizeiangehörige zu verletzen. Unter anderem

auch aufgrund des nicht durchgesetzten Vermummungsverbots ist es heute bei solchen Ereignissen meist nicht möglich, Sachbeschädigungen und Körperverletzungen einzelnen Tätern zuzuordnen. Gegenwärtig leisten sich Chaoten solche Vandalenakte auch in der Gewissheit, dass sie selbst im Falle einer Identifikation nicht für die ausserordentlich hohen Kosten der so provozierten Polizeieinsätze, aufkommen müssen. Damit stehen Staat, Polizei und Private mit den heute geltenden Regelungen den Chaoten in allen Aspekten relativ machtlos gegenüber. Personenkontrollen, die von der Polizei im Anschluss an solche Ereignisse oftmals durchgeführt werden, würden es aber erlauben, die Kosten des Polizeieinsatzes den Verursachern anstatt den Steuerzahlern aufzubürden.

Mit der angestrebten Gesetzesanpassung soll die Kostenverrechnung bei solchen Ereignissen und damit der Schutz der Steuerzahler griffiger geregelt werden. Neben der Entlastung der Steuerzahler entfaltet ein solches Vorgehen auch eine präventive Wirkung. Gerade junge und minderjährige Teilnehmer von Saubannerzügen (und deren Eltern) werden kaum mehrmals gewillt sein, kostspielige Polizeieinsätze zu bezahlen … Wenn man schliesslich bedenkt, dass etwa Betreiberinnen und Betreibern einer Alarmanlage im Falle eines Fehlalarms, der zu einem (auch kleinen) Polizeieinsatz führt, mit Kostenfolgen rechnen müssen, gilt es umso mehr, Chaoten konsequent zur Rechenschaft zu ziehen!

S s’Schämdi-Eggli Was sich der Oetwiler Gemeindepräsident Paul Studer (FDP) kürzlich in Sachen Statthalter-Wahlen erlaubt hat, ist hochgradig skandalös. Vor dem ersten Wahlgang beschied man Kandidat Leimgrübler, auf öffentlichem Grund stelle die Gemeinde keine Werbeflächen zur Verfügung. Beim zweiten Wahlgang war dann auf einmal alles anders. Plötzlich tauchten Wahlplakate des Statthalter-Kandidaten S. H. auf öffentlichem Grund auf. Auf die entsprechende Nachfrage antwortete der Oetwiler Gemeindeschreiber mit ausdrücklichem Bezug auf eine Rücksprache mit Gemeindepräsident Studer, «die Gemeinde stellt politischen Parteien (Achtung: nur Ortsparteien) und den Kandidierenden lediglich bei Personenwahlen Plakatständer zur Verfügung», was im Zuge der Statthalter-Wahlen nicht zutreffe und somit ausser Betracht falle. Kandidat S. H. werde von der FDP-Ortspartei unterstützt und komme somit in den Genuss von zwei Plakatständern mit insgesamt vier Plakatplätzen. Mit anderen Worten: Gemeindepräsident Paul Studer (FDP) – rein zufällig auch im Wahlkomitee von Statthalter-Kandidat S. H. – entscheidet in autokratischer Manier, wer als offizieller Kandidat Anspruch auf die Inanspruchnahme von öffentlichem Grund hat. Dabei sind beides offizielle Kandidaten, weil beide in den Wahlunterlagen figurieren. Für dieses seltsame Demokratieverständnis hat Paul Studer nicht nur einen Kaktus, sondern eine riesige Kakteensammlung verdient. Tätige Reue könnte Studer üben, indem er ein Leimgrübler-Plakat beim Gemeindehaus-Eingang platziert (vgl. nebenstehende Fotomontage). Dann müsste er nämlich bis zum Wahltermin jeden Tag auf dem Arbeitsweg daran vorbeilaufen.

Ihre Meinung ist erwünscht!



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Leserbrief

Statthalterwahlen: Wie weiter? Nach dem Entscheid des Verwaltungsgerichtes stehen wir vor folgender Situation: Die Entlassung von Herrn Leimgrübler war rechtswidrig. Ohne diese Entlassung gäbe es keinen Kandidaten Hofmann. Die Kandidatur Hofmann gründet somit auf einer rechtswidrigen Handlung. Darf man nun Herrn Hofmann tatsächlich als integren und unbelasteten Kandidaten betrachten? Integer ist, unter diesen Umständen die Kandidatur fallen zu lassen. Ein Statthalter Hofmann wäre mit dem Makel eines unrechtmässigen Vorteils behaftet. Adrian Bryner, Geroldswil

Scheinheilige Anfrage im Kantonsrat Die scheinheilige Anfrage von drei Limmattaler Kantonsräten brachte weder die versprochene Transparenz noch Klärung über die konkreten Vorwürfe der Justizdirektion an Adrian Leimgrübler. Warum auch, so wussten diese doch, dass der Regierungsrat gar keine personalisierten Vorwürfe machen durfte – dieser tappte dann auch nicht in die gestellte Falle. Wie sollte er auch, war doch das Urteil des Verwaltungsgerichtes klar und eindeutig: Die Entlassung des

amtierenden Statthalters war rechtswidrig! Weil kein wichtiger Grund vorlag, ist die Entlassung unverschuldet und führt zu erheblichen Entschädigungszahlungen an Leimgrübler. Neben drei Monatslöhnen Entschädigung werden bei einer allfälligen Nicht-Wiederwahl weitere zwölf Monatslöhne zu Lasten des Steuerzahlers als Abfindung fällig. Noch wichtiger ist die volle Lohnfortzahlung bis Ende Amtsdauer. Mit dem Nichtweiterzug des Urteils hat der Regierungsrat realistisch die Faktenlage beurteilt und anerkannt. Das Dilemma des Regierungsrates: Gesichtswahrung. Schon bei der Bestätigung der Verfügung der Justizdirektion windet er sich mit der Formulierung, «die Summe aller Verfehlungen» sei für die Entlassung entscheidend gewesen. Gerade dies hat nun das Gericht in aller Deutlichkeit als Phrase abgetan. Der erneute Ausweg des Regierungsrates, einen ganzen Katalog für eine mögliche fristlose Entlassung aufzuzeigen, ist deshalb wertlos. Die Gegner einer Wiederwahl werden sich womöglich aus diesem Katalog selbst bedienen oder weiterhin Zweifel über die Integrität des Statthalters verbreiten. Der Persönlichkeitsschutz gilt aber eben nicht nur für Leimgrübler, sondern auch für die sogenannten Whistleblowerinnen, welche nach dem eindeutigen Urteil sowieso mit runtergelassenen Hosen dastehen. Wichtig ist nun für uns Stimmberechtigte, anzuerkennen, dass die Integri-

tät des Statthalters zweifelsfrei wiederhergestellt ist und es keinen Grund gibt, ihn im zweiten Wahlgang nicht wieder zu wählen. Die Gerichtsurteile sind für ihn nach einer monatelangen Erniedrigungskampagne von Behörden und Politikern eine grosse Genugtuung. Inzwischen haben sich mehrere Ortsparteien und andere Organisationen im Limmattal für die Wiederwahl von Adrian Leimgrübler als Statthalter ausgesprochen. Wir als Stimmbürger/ innen haben die Kompetenz und Verantwortung, diese unwürdigen Beseitigungsversuche der letzten Monate zu unterbinden. Bestätigen wir mit unserer Stimme am 21. Mai die Wiederwahl Adrian Leimgrüblers als Statthalter. Willy Haderer, ehem. Gemeinde­ präsident und Kantonsrat, Untereng­ stringen

Invasion der Statthalter«Musterschüler» im Limmattal So hatte das wüste Drama doch begonnen vor anderthalb Jahren: Denunziation, Anschwärzen, Auftakt zu einem elend langen, grausamen Albtraum für unseren Statthalter Adrian Leimgrübler. Am Ende dann: alles «heisse Luft». Und was schlägt uns denn jetzt schon wieder entgegen? Da tritt also bei uns im Limmattal nun eine Gruppe gar feiner Statthalter-«Kameraden» in

Aktion, zusammengetrommelt aus allen Kantonsgegenden. Sie werfen sich zu Richtern über ihren Limmattaler Kollegen auf und verteilen ihm – so unberufen, ungefragt wie ungeniert – ihre «Zensuren». Eine muntere Schar von lauter «Musterschülern», wie es scheint. Ich will diesen – womöglich schweiz­ weit einzigartigen – Vorgang nicht weiter charakterisieren. Spontan fallen mir dazu nur recht raue Ausdrücke ein, zum Drucken gänzlich ungeeignet … Zum guten Glück aber haben ja doch die meisten Menschen ein sehr feines Gespür für Fairness und Foul. Abgewatscht, geohrfeigt links und rechts, werden damit ja eigentlich wir Wählerinnen und Wähler im Limmattal. Wir hätten uns also über anderthalb Jahrzehnte nun schon einen Statthalter «geleistet», der – zumindest nach den Massstäben, Anschauungen und Prioritäten der «Musterschüler» – irgendwie halt «einfach nicht geht» … Entschuldigung, Ihr hohen Herren! Gewiss, vollkommen und unfehlbar wird von uns Sterblichen wohl niemand sein. Ausser, vielleicht, der Papst noch. Aber der hat ja auch einen ganz speziellen «Posten» … Ich bin seit 1989 Gemeindeschreiber in Oberengstringen und war von 1993 bis 2012 Obmann der Vereinigung der Stadt- und Gemeindeschreiber im Bezirk Dietikon. Und gerade in diesen letzten anderthalb Jahrzehnten hatte

ich doch einiges an Heiklem und speziell Komplexem zu bewältigen. Damit hatte ich, soweit erforderlich, bei unserem Statthalter Adrian Leimgrübler jederzeit sowohl menschlich als auch fachlich prompt und zuverlässig Rückhalt. Ich habe ihn nie anders erlebt denn als engagierten, gewissenhaften und kompetenten Diener unseres Rechtsstaates. Peter M. Menzi, Gemeindeschreiber, Oberengstringen

Liebe Limmattalerinnen und Limmattaler Der 21. Mai naht; ich würde mich natürlich freuen, die Wiederwahl zu schaffen. Sollte ich dieses Ziel erreichen, so habe ich das Ihnen zu verdanken. Jetzt schon, wie es auch immer herauskommt, bedanke ich mich ganz herzlich für die Unterstützung, die ich in dieser nicht ganz einfachen Zeit erfahren durfte. Der Dank gilt insbesondere den über 300 Personen, die meinem Komitee beigetreten sind, den vielen Freunden, welche mir mit Rat und Tat beistehen, den Bürgerinnen und Bürgern, die sich öffentlich, auch in Leserbriefen, für mich stark machen, und nicht zuletzt dem Gewerbeverband Limmattal, ohne dessen Unterstützung ein solcher Wahlkampf unmöglich hätte geführt werden können. Adrian Leimgrübler, Schlieren

Web lgz 2017 03  
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