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Donnerstag, 3. November 2016 | 2. Jahrgang Nr. 7 | Auflage 46 000 Exemplare

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Offizielle Gewerbezeitung des Gewerbeverbands Limmattal und der Gewerbevereine Birmensdorf und Aesch, Dietikon, Engstringen, Geroldswil-Oetwil, Schlieren, Uitikon-Waldegg, Urdorf und Weiningen

Referendum «Nein zum ruinösen Energiegesetz»

Für eine sichere, ausreichende, ­bezahlbare Energieversorgung Zur Erhaltung unseres Wohlstandes, unserer Arbeitsplätze und unseres Werkplatzes benötigen wir eine kostengünstige, ausreichende und sichere Energieversorgung. All dies würde das neue Energiegesetz gefährden, ja sogar zerstören.

Gewerbeverband Limmattal Editorial 2 Mehrwertausgleichsgesetz 2 Interview mit Bruno Hofer 3 Gewerbe gegen Atomausstieg 4 Nein zur Kulturlandinitiative 5 Ratgeber 6–7 Verkehrslösungen fürs Gebiet Silbern 8 Krankenkassenprämien 8 Vermietung in Geroldswil 9 Menütipp 9 Konzerttip 9

Text: Thomas Matter

Keine Ferien mehr ?

Der heutige bewährte Strommix von Wasserkraft und Kernkraft würde mutwillig preisgegeben zugunsten von sogenannt «erneuerbaren Energien». Das totalrevidierte Energiegesetz sieht den Ausstieg aus der Kernenergie vor in der Illusion, diese durch erneuerbare Energien ersetzen zu können. Doch leider kann niemand zaubern! Diese erneuerbaren Energien werden nie und nimmer in der Lage sein, genügend sichere, bezahlbare Energie für unsere Haushalte und unsere Wirtschaft zu liefern. 200 Milliarden Kosten Die Konsequenzen der angeblichen «Energiestrategie» 2050 mitsamt ihren Umsetzungsprojekten sind für jede Bürgerin und jeden Bürger genau wie für alle Unternehmen ruinös: Denn die Umsetzung des unrealistischen Energiegesetzes kostet uns fast 200 Milliarden Franken. Der Preis für Heizöl wird sich verdoppeln, die Steuern für den Liter Benzin müssen um 26 Rappen erhöht werden, und der Strompreis wird sich ebenso verteuern wie die hierzulande hergestellten Produkte. Wer soll all das bezahlen? Vor allem die Normalbürger, der Mittelstand, die KMU, das Gewerbe. Denn die speziell energieintensiven Grosskonzerne erhalten Rabatte und Spezialbedingungen. Auslandabhängigkeit verhindern Das neue Energiegesetz gefährdet unsere bisher sichere Stromversorgung. Im letzten Winter geriet das Schweizer

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Schlieren 10 Editorial 10 Neue Wege und neuer Name: FVS 10 Adventsaktivitäten 11 50-Jahr-Jubiläum pro schlieren 12 Neuvorstellung: ParaMediForm 12 Publireportage: Ibervinos AG 13 Publireportage: Haupt + Studer AG 13 Neuvorstellung: The InnerSpace 14 Neuvorstellung: Pedicure Marie-Louise 14

Uitikon-Waldegg 15 Editorial 15

Urdorf 16 Stromnetz infolge Ausfall zweier Kernkraftwerke in eine prekäre Situation. Wir wollen keine Zustände wie in andern Teilen der Welt, wo Stromzusammenbrüche bereits zum Alltag gehören. Auch sollte die Schweiz ihre Auslandabhängigkeit nicht vergrössern. Mit dem neuen Energiegesetz müssten wir mehr ausländischen Strom importieren: Das wäre dann beispielsweise französischer Atomstrom oder Energie aus deutschen Kohlekraftwerken, die enorme Mengen an CO2 ausstossen. Das schädigt nicht nur die Umwelt, sondern macht unser Land auch abhängig vom Ausland und damit erpressbar.

Bürokratie pur Das neue Energiegesetz ist ein wahres Bürokratie- und Verbotsmonster: Der Stromproduzent könnte jedem Haushalt vorschreiben, zu welcher Zeit er wie viel Strom benutzen darf. Sie dürften dann nur noch in befohlenen Randstunden staubsaugen oder Ihre Kleider waschen. Die Mobilität – etwa mit dem Auto – könnten sich wie einst im Mittelalter nur noch die Reichen leisten. Sämtliche Ölheizungen würden ab 2029 verboten. Unsere Unternehmen müssten nicht nur die teureren Strom-, Benzin- und Ölpreise bezahlen. Die vielen neuen bürokratischen Vorschriften und Verbote zwängen die Firmen zum Kauf von neuen

Konventionell-thermische Kraft- und Fernheizkraftwerk (erneuerbar) 1,6% 2,2% Diverse erneuerbare Energien

Konventionell-thermische Kraft- und Fernheizkraftwerk (nicht erneuerbar) 1,9%

37,9% Kernkraftwerke

«stromsparenden» Heizungen, Werkzeugen und Produktionsanlagen. 3200 Franken mehr Steuern pro F ­ amilie und Jahr Ein vierköpfiger Haushalt hätte wegen der höheren Energiekosten pro Jahr 3200 Franken weniger zur Verfügung. Das spüren die Detaillisten, unser Gewerbe- und die Dienstleistungsbetriebe ganz deutlich. Wir würden die Konkurrenzfähigkeit unserer Wirtschaft mutwillig gefährden. Und schliesslich sage ich als grosser Freund und Ge­ nies­ser unserer Natur, als begeisterter Freizeitwanderer Nein zur Verschandelung unserer Landschaft durch das neue Energiegesetz. Allein um den Strom der Kernkraftwerke zu ersetzen, müsste unser Land mit über 6000 Windkraftwerken inklusive riesiger Windräder verunstaltet werden. Ich bin überzeugt, dass weder wir Bürger noch die vielen Touristen Freude daran hätten.

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Weiningen 19 Agenda 19

Birmensdorf und Aesch

19

Editorial 19 Spezialstamm bei Charly Stutz 20

Dietikon 21 Editorial 21 Lehrlingseinsatz in Verdabbio GR 21 Interview mit Michael Seiler 22 Backstage Cinéma 2.0 23 Neuvorstellung: Rüesch & Müller 24 Mozart in Schlieren 24

Engstringen 25

24,7%

Diverse Aufrichtefeiern

25

Laufwasserkraftwerke Geroldswil-Oetwil 26

31,7%

Editorial 26 Special Event: Besuch des KKW Beznau 26 Neuvorstellung: Joya GmbH 27

Speicherkraftwerke

PPZur Person: Quelle: Elektrizitätsstatistik 2014

Offene Tür: Verkehrsstützpunkt Urdorf Jubiläen EHC Urdorf und Kunsteisbahn Wölflilager in Linthal

Nationalrat Thomas Matter, Meilen, ist Mitglied des überparteilichen Referendumskomitees und Unternehmer

P Kehrseite

28

Kantonsratsgeflüster 28 Wirtschaftspodium Limmattal 2016 28 KGV: Energiestrategie 2050 vors Volk 28 s’Schmunzel-Eggli 28 Das Zitat 28


2 I Gewerbeverband Limmattal

Gewerbezeitung I Nr. 7 I 3. November 2016

Editorial

ÜBERPARTEILICHES WAHLKOMITEE

Was ist eigentlich mit der ­Zürcher Justizdirektion los? würde man solche Fehlbesetzungen innert kürzester Zeit korrigieren.

Gregor Biffiger

Liebe Bewohnerinnen und Bewohner des Bezirks Dietikon Seit Jacqueline Fehr (SP) im Frühjahr 2015 als frisch gewählte Regierungsrätin die Direktion der Justiz und des Innern übernommen hat, ist irgendwie der Wurm drin. Mit der ungerechtfertigten fristlosen Entlassung des Dietiker Bezirksstatthalters Adrian Leimgrübler im Herbst 2015 markierte Fehr ihren absoluten Führungsanspruch. Ende Juni 2016 passierte bereits die nächste Panne: Auf seinem ersten – notabene unbegleiteten – Hafturlaub beging ein 23-Jähriger im Zürcher Seefeld mutmasslich ein Tötungsdelikt und ist seither flüchtig. Vor kurzem wurde das nächste unglaubliche Versagen bekannt: In der Strafanstalt Pösch­wies in Regensdorf haben Inhaftierte Akten der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde KESB im Auftragsverhältnis sortiert und erhielten dabei Einblick in hochsensible Personendaten. Dabei kam es in mindestens einem Fall vor, dass ein Häftling sogar KESB-Unterlagen mit auf die Zelle nahm. Vor diesem Hintergrund stellt sich immer drängender die Frage, ob Frau Fehr als Justizdirektorin überfordert ist. Ein paar Jährchen im Bundesparlament reichen offenbar alleweil für eine Führungsfunktion im öffentlichen Bereich. In der Privatwirtschaft

FÜR STARKE ORDNUNGSKRÄFTE

Referendum zur Energiestrategie 2050 Am 30. September 2016 beschloss das Bundesparlament das revidierte Energiegesetz – besser bekannt unter dem Begriff «Energiestrategie 2050». Diese Gesetzesänderungen beinhalten einen grundlegenden Umbau des Schweizer Energiesystems mit weitreichenden volkswirtschaftlichen Folgen. Obwohl dieses Geschäft zu den wichtigsten politischen Geschäften der nächsten Jahre zählt, beschlossen Vorstand und Gewerbekammer des Schweizerischen Gewerbeverbandes wohl auf Druck zahlreicher Branchenlobbyisten, das Referendum nicht zu unterstützen. Der Gewerbeverband Limmattal war mit diesem Entscheid überhaupt nicht einverstanden und wurde beim Gewerbeverband des Kantons Zürich vorstellig. In der Zwischenzeit hat dessen erweiterter Vorstand den Beschluss gefasst, das Referendum entgegen den Vorgaben des nationalen Dachverbandes zu unterstützen. Wir sind sehr froh über diesen Entscheid. Wegen der volkswirtschaftlichen Bedeutung der neuen Energiestrategie soll sich das Stimmvolk – und damit auch das Zürcher Gewerbe – deshalb nach einer eingehenden öffentlichen Diskussion in einer Volksabstimmung dazu äussern können. Sie finden auf Seite 1 dieser Ausgabe der Limmattaler Gewerbezeitung einen Beitrag von Nationalrat Thomas Matter zum Thema «Nein zum ruinösen Energiegesetz». Wir bitten Sie, das Referendum mit Ihrer Unterschrift auf dem abgedruckten Referendumsbogen auf Seite 4 zu unterstützen. Herzlichen Dank!

WERTE- UND KULTURERHALTUNG BESCHLEUNIGTE VERFAHREN VERHÄLTNISMÄSSIGKEIT UND AUGENMASS

STATTHALTER ADRIAN LEIMGRÜBLER WIEDERWAHL 12. FEBRUAR 2017 n KOMPETENT UND AMTSERFAHREN n SOUVERÄN UND FAIR n VERWURZELT IM BEZIRK DIETIKON lic.iur. | Statthalter | Mitglied der FDP seit 1985

Treten Sie jetzt dem überparteilichen Wahlkomitee bei. Weitere Informationen und Anmeldung:

Wahltelefon: 079 902 21 38 www.statthalter-dietikon.ch

Mit freundlichen Grüssen Ihr GEWERBEVERBAND LIMMATTAL Gregor Biffiger, Präsident

AL_INS_Gewerbezeitung_146x220_05.0_Druckdaten Mittwoch, 26. Oktober 2016 17:05:12

IHV Dietikon und Wirtschaftskammer Schlieren zum geplanten Mehrwertausgleichsgesetz

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KONTAKTBOX H

Gewerbeverband Limmattal Postfach, 8952 Schlieren

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Gregor Biffiger, Präsident gregor@biffiger.com

Keine zusätzlichen Belastungen Text: zVg

PImpressum P

Murer, Erica Brühlmann-Jecklin, Angela Bernetta, Claudia Lambrich, Marco Plüss

Limmattaler Gewerbezeitung

Grafik/Produktion gewerbezeitung@rtk.ch

Die offizielle Zeitung von: Gewerbeverband Limmattal Gewerbeverein Birmensdorf und Aesch Gewerbeverein Dietikon Gewerbeverein Engstringen Gewerbeverein Geroldswil-Oetwil Gewerbeverein Schlieren Gewerbeverein Uitikon-Waldegg Gewerbeverein Urdorf Gewerbeverein Weiningen  www.gewerbezeitungen.ch  facebook.com/gewerbezeitungen

Redaktion RTK Medientechnik AG, Tel. 044 804 91 11 redaktion@limmattaler-gewerbezeitung.ch Leitung: Hubert Boog Ständige Mitarbeiter: Gregor Biffiger, Diego Albertanti, Alfons G. Florian, Otto Frei, Thomas Gössi, Thomas Landis, Claudio Lorenzet, Dr. Reto Müller, Reto Müller, Richard Nydegger, Stefan Schmid, Sascha Städeli, Patrick Holenstein, Dominic Karrer, Christian

Kürzlich ist für interessierte Parteien die Frist abgelaufen, sich an der Vernehmlassung zum Entwurf für ein Mehrwertausgleichsgesetz (MAG) im Kanton Zürich zu beteiligen.

Auflage 46 000 Exemplare Druck/Papier Gedruckt in der Schweiz auf Schweizer Papier

Der Industrie- und Handelsverein Dietikon (IHV Dietikon) und die Wirtschaftskammer Schlieren äussern sich dazu wie folgt:

Verteilung Die Gewerbezeitung wird durch die Schweizerische Post AG und Direct Mail Company AG in alle Haushaltungen und Postfächer von Aesch, Birmensdorf, Dietikon, Geroldswil, Oberengstringen, Oetwil an der Limmat, Schlieren, Uitikon, Unterengstringen, Urdorf und Weiningen gratis verteilt – auch in jene mit einem «Stopp Werbung»-Kleber. In Briefkästen mit einen Kleber «Bitte keine Gratiszeitungen» wird die Gewerbezeitung nicht zugestellt. Bei Nichterhalt der Zeitung wenden Sie sich bitte an info@gewerbezeitungen.ch.

Verlag/Inserate Eugen Wiederkehr AG, Postfach 28, 8820 Wädenswil Tel. 044 430 08 08, info@gewerbezeitungen.ch

Ja zur Verdichtung nach innen Nein zur Mehrwertabgabe bei Auf- und Umzonungen Grundlage für das MAG ist das vom Souverän 2013 angenommene revidierte Raumplanungsgesetz. Im Mittelpunkt dieser Revision stand der sparsame Umgang mit dem Boden, um eine weitere Zersiedelung zu stoppen. Stattdessen soll in Zukunft vermehrt eine bauliche Verdichtung nach innen angestrebt werden. Wir unterstützen diese Stossrichtung. Um diesem Prinzip Genüge zu tun, ist es allerdings von zentraler Bedeutung, bei Auf- und Umzonungen auf die Er-

hebung einer sowohl kantonalen als auch kommunalen Mehrwertabgabe zu verzichten. Andernfalls würden Abreize geschaffen. Damit würde die bauliche Verdichtung nach innen letztlich nicht etwa gefördert, sondern ihr im Gegenteil der Boden unter den Füssen weggezogen. Dazu sagen wir entschieden Nein und erwarten, dass der Regierungsrat die Vorlage entsprechend anpasst! Keine Verschlechterung der Standortattraktivität des Kantons Zürich Der Kanton Zürich befindet sich in einem Standortwettbewerb mit anderen Kantonen – sowohl um natürliche als auch juristische Personen. Aus unserer Sicht wäre es ein schlechtes Signal, bei dieser Vorlage über die bundesrechtlich zwingenden Minimal­ vorgaben hinaus zu gehen und etwa bei Auf- und Umzonungen eine zusätzliche Abgabe einzuführen. Eine solche zusätzliche Abgabe würde die Stellung des Kantons Zürich im interkantonalen und internationalen Standortwettbewerb unnötig verschlechtern

und zu einer zusätzlichen Verteuerung von Wohn- und Gewerberaum führen. Eigentumsrechte stärken Juristische und natürliche Personen sind weitgehend mobil. Werden sie übermässig belastet, haben sie Möglichkeiten, ihren Standort zu wechseln. Grundeigentümerinnen und -eigentümer sind per se immobil und haben diese Möglichkeiten nicht. Entsprechend sind sie vor ungerechtfertigten Belastungen und Steuern zu schützen. Deshalb soll den Gemeinden kein weiteres Instrument zur zusätzlichen Abschöpfung der Grundeigentümer zur Verfügung gestellt werden, da davon auszugehen ist, dass nicht alle Gemeinden massvoll damit umgehen und die in der Bundesverfassung verankerten Eigentumsrechte angemessen schützen würden.

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Gewerbeverband Limmattal I 3

Gewerbezeitung I Nr. 7 I 3. November 2016

Interview mit Bruno Hofer, Geschäftsleiter regionale Standortförderung Limmattal

«Standortförderung heisst für mich, die Region als Ganzes voranbringen» Seit acht Jahren führt Bruno Hofer die Geschäfte des Vereins Standortförderung Limmattal. Die LGZ hat ihn in seinem Büro an der Riedstrasse 6 in Dietikon zu einem Interview getroffen. Text und Bild: Christian Murer

Wie lange sind Sie schon als Limmattaler Standortförderer im Amt? Im Herbst 2007 haben Limmattaler Gemeinden und die Wirtschaftsverbände an einem Immobilien-Event in der Mehrzweckhalle Unterrohr in Schlieren beschlossen, es den anderen Regionen im Kanton Zürich gleichzutun und ebenfalls eine regionale Standortförderung ins Leben zu rufen. Ich habe mich für diesen Halbtages-Job beworben. Mit einem unbefristeten Mandat habe ich das Amt dann am 1. Januar 2008 angetreten. Meine Aufgabe war der Aufbau der Geschäftsstelle und anschliessend der kontinuierliche Ausbau der Aktivitäten. Was sind die Haupttätigkeiten dieser regionalen Standortförderung? Die regionale Standortförderung Limmattal hat als institutionelle Organisation zum Ziel, die Qualitäten des Limmattals als Gesamtregion bewusst und bekannt zu machen. Sie trägt dazu bei, dass das Limmattal auch künftig zu den bedeutendsten Regionen der Deutschschweiz zählt. Dazu arbeitet sie eng mit den angeschlossenen Gemeinden zusammen. Sie führt deren lokale Anstrengungen auf regionaler Ebene fort. Sie macht die Qualitäten der Wohnlagen und der Unternehmen mit attraktiven und vielseitigen Arbeitsplätzen nach innen und aussen deutlich und sichtbar. Dies in den drei Feldern Standortentwicklung, Standortmanagement und Standortmarketing. Die Region mit der Marke Limmattal wird positioniert und bekannt gemacht. Das Wir-Gefühl innerhalb des Limmattals wird dadurch gestärkt. Fazit der bisherigen Tätigkeit ist die Schaffung des Brands «Limmattal – wo die Zukunft zuhause ist», eine aktuelle, informative Homepage (Limmat.info), zahlreiche Broschüren und Werbemittel, Durchführung von Anlässen wie das Wirtschafts-Frühstück der Standortförderung Limmattal, eine regelmässig erscheinende Publikation mit Immo-Inseraten, die an über 800 Adressen in die ganze Schweiz direktadressiert versendet wird, und ein in-

ternes und externes Netzwerk mit koordinativen und moderierenden, wertvollen Funktionen. Die aktuellen politischen und wirtschaftlichen Ereignisse stellen die Standort- und Wirtschaftsförderungsstellen vor grosse Herausforderungen. Welche Herausforderungen stehen im Moment für Sie im Vordergrund? Die Welt wandelt sich ständig. Firmen bleiben, andere kommen, wieder andere verlegen ihre Standorte. Das Limmattal ist gut aufgestellt, um diese Entwicklung zu meistern. Mit seiner hervorragenden Erreichbarkeit, der Vielfalt der Angebote bei Ausbildungsmöglichkeiten, Arbeitsplätzen, Wohnungen und Versorgungsmöglichkeiten auch im öffentlichen Sektor ist das Limmattal eine Region von nationaler Bedeutung geworden. Übergeordnete Problemstellungen wie Euro-Kurs und Unsicherheiten im Zuge politischer Entscheidungen machen natürlich auch vor dem Limmattal nicht halt. Unsere Region ist aber vergleichsweise gut positioniert, um die Herausforderungen zu meistern. Welches sind Ihre regionalen «Leuchtturmprojekte»? Es gibt viele regionale Grossprojekte mit Leuchtturmcharakter. Dazu gehören in Dietikon das Limmatfeld mit dem Limmat-Tower, in Schlieren der Stadtteil Riedpark, aber auch Grossprojekte in Spreitenbach. Wichtig ist auch aktuell das Gesamtverkehrsprojekt der Limmattalbahn, das den erwarteten Verkehrszuwachs mit einem Mix von Massnahmen im öffentlichen und Privatverkehr auffangen soll. Zukunftsprojekte mit Leuchtturmcharakter sind auch das Niderfeld in Dietikon, das geplante neue Zentrum in Oberengstringen, in Urdorf der Wirtschaftsraum Nord und in Weiningen das Gubrist-Areal. Was ist Ihr erklärtes Ziel in den kommenden Jahren? Ziel muss es sein, die regionale Vernetzung noch zu verstärken. Gemeinsam sind wir stark. Es muss noch

mehr miteinander geredet und gearbeitet werden. Ich staune immer wieder bei regionalen Anlässen, wie oft sich gewisse Exponenten das erste Mal überhaupt begegnen. Das Ausrichten auf eine gemeinsam als gut erkannte Zielrichtung der Entwicklung bringt die Werte voran, an denen uns gelegen ist. Hierzu wird auch die «Regionale Projektschau Limmattal» als neue Organisation mit Brigitta Johner an der Spitze einen wesentlichen Beitrag leisten. Wir brauchen Verkehrslösungen; wir brauchen aber auch eine ausgewogene Entwicklung. Es geht nicht um Ansiedlungen «auf Teufel komm raus», sondern um ein nachhaltiges Vorwärtsgehen. Deshalb haben wir zum Beispiel in unserem Portfolio auch ein Projekt für die Landwirtschaft: das Limmat-Geschenkboot. Wie sehen Sie die Zukunft der regionalen Standortförderung? Im Vergleich zur Zeit der Gründung sind heute wesentlich mehr Akteure für den Standort Limmattal unterwegs. Es gibt Werbeplattformen, Komitees aller Art und einiges mehr. Diese Vielfalt ruft nach Koordination. Vor diesem Hintergrund wird die strategische und koordinierende Rolle der regio­ nalen Standortförderung in der Zukunft wohl noch wichtiger werden. Der offizielle Verein Standortförderung Limmattal ist die Instanz, welche Gesellschaft, Politik und Wirtschaft zusammenbindet. Sie ist somit nach wie vor die «institutionelle» regionale Standortförderung. Eine nicht wegzudenkende Institution. Als solche ist sie der Ansprechpartner der angeschlossenen Gemeinden und der Wirtschaftsverbände, aber auch der übergeordneten Instanzen wie Kanton und Greater Zurich Area. Somit hat die Standortförderung Limmattal eine grosse Verantwortung auch als vorausdenkendes, strategisches Organ. Dies vereint ihre Stossrichtung mit jener der Planungsinstanz ZPL, die ebenfalls einen offiziellen Charakter trägt.

Bruno Hofer, Geschäftsleiter regionale Standortförderung Limmattal, mit zahlreichen Werbemitteln für die Region

PPSteckbrief von Bruno Hofer: Lieblingsgetränk:

Weininger Wein

Lieblingsfarbe:

Limmatblau

Lieblingstier:

Eisvogel

Lieblingsbuch:

«Der Mann ohne Eigenschaften» von Robert Musil

Lieblingsmusik:

Pop

Lieblingsfilm:

«Top Gun»

Lieblingsschauspieler: Hanspeter Müller-Drossaart Lieblingsarchitekt:

Vittorio Magnago Lampugnani

Lieblingsland:

Limmatland

Lieblingsort:

Turm Altberg

Hobbys:

Joggen und Velofahren

Lebensmotto:

Schauen, dass ich am Glück von anderen einen ­Beitrag leisten kann – der Rest kommt von selber

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4 I Gewerbeverband Limmattal

Gewerbezeitung I Nr. 7 I 3. November 2016

Eidgenössische Abstimmung vom 27. November 2016

Gewerbe gegen einen ­chaotischen Atomausstieg Die eidgenössische Volksinitiative zum «Atomausstieg» verlangt, innert kürzester Zeit mehr als ein Drittel der Schweizer Stromproduktion zu ersetzen. Eine Annahme der Initiative gefährdet die Versorgungssicherheit. Die Initiative schwächt die Wirtschaft und ist sozial ungerecht. Für den Natur- und Heimatschutz hat das Anliegen fatale Folgen. Text: Corinne Zellweger

Während der Schweizerische Gewerbeverband (SGV) bei der «Energiestrategie 2050» gespalten ist, lehnt er die «Atomausstiegsinitiative» der Grünen entschieden ab und engagiert sich im Abstimmungskampf. Auch der Kantonale Gewerbeverband (KGV) lehnt die Initiative ab. Die Probleme, welche sich mit der Initiative stellen, sind vor allem auch physikalischer Natur. Strom lässt sich nicht in grossen Mengen speichern und muss genau dann produziert werden, wenn er gebraucht wird. Heute

stammt mehr als ein Drittel des Schweizer Stromes aus Kernenergie. Im Winter ist es an manchen Tagen sogar mehr als die Hälfte. Über das Jahr gerechnet, produziert die Schweiz mehr Strom, als sie selber verbraucht – im Winter aber ist sie schon heute auf Importe aus dem Ausland angewiesen. Fallen Angebot und Nachfrage auseinander, brechen die Stromnetze zusammen (Kirchhoffsches Gesetz). Dann hat niemand mehr Strom, bis die Netze wieder aufgebaut sind. Die Initiative der Grünen will die Kernkraftwerke Mühleberg und Beznau 2017 abstellen, Gösgen 2024 und

Leibstadt 2029. Das gesamte Stromsystem kann aber nicht so schnell komplett umgebaut werden. Vor allem sind die Zukunftstechnologien, von denen die Grünen andeutungsweise sprechen, noch nicht reif. Kommen sie dann erst einmal auf den Markt, werden sie sich sowieso durchsetzen (Smart Grids, leistungsstarke Batterien usw.). Ungesicherter Import von «schmutzigem» Strom Eine Annahme der Initiative hätte für die nächsten Jahre absehbare Folgen: Es müsste massiv mehr Strom importiert werden – die Importe bestünden

REFERENDUM gegen das Energiegesetz

Keine Ferien mehr ?

Die Folgen der Energiestrategie 2050 und der geplanten Umsetzungsprojekte sind für unser Land, jede Bürgerin und jeden Bürger und die Unternehmen verheerend: NEIN zu unbezahlbarer Energie: Die Umsetzung des Energiegesetzes kostet Wirtschaft und Bürger rund 200 Milliarden Franken. Eine Verdoppelung des Heizölpreises, 26 Rappen mehr Steuern für das Benzin sowie einen generellen Aufschlag der Preise von Strom und den Produkten in der Schweiz. Zahlen müssen vor allem kleinere Betriebe und der Normalbürger, denn die energieintensiven Grossunternehmen erhalten Ausnahmebedingungen und Rabatte. NEIN zu weniger Versorgungssicherheit: Bereits im letzten Winter kam das Schweizer Stromnetz an seine Belastungsgrenzen, da zwei Kernkraftwerke ausser Betrieb waren. Stromausfälle wie in Kalifornien dürfen nicht zum Normalfall in der Schweiz werden.

+3Me’h2rk0oste0n/JFarhr. pro Familie

NEIN zu mehr Auslandabhängigkeit: Um die Stromversorgung in der Schweiz sicherzustellen, müssen wir mit dem neuen Energiegesetz mehr Strom aus dem Ausland importieren: zum Beispiel Strom aus deutschen Kohlekraftwerken oder Atomstrom aus Frankreich. Das ist noch umweltfeindlicher, macht uns abhängig vom Ausland und erpressbar.

NEIN zum Verlust von Arbeitsplätzen und Wohlstand: Unternehmen werden nebst teurem Strom auch durch höhere Benzin- und Ölpreise zur Kasse gebeten. Darunter leidet die Konkurrenzfähigkeit unserer Wirtschaft und unseres Gewerbes. Arbeitsplätze und Wohlstand werden gefährdet. Ebenso wird der Konsum einbrechen, da Familien pro Jahr 3’200 Franken mehr für Strom, Benzin und Heizkosten ausgeben müssen statt z.B. dafür in die Ferien zu fahren. Auch das kostet Arbeitsplätze im Tourismus und Detailhandel.

NEIN zu mehr Bürokratie und Verboten: Mit dem neuen Energiegesetz kann der Stromproduzent jedem Haushalt vorschreiben, wann er wie viel Strom verbrauchen darf. Waschen und Staubsaugen wären dann nur noch in Randstunden erlaubt. Autofahren können sich nur noch Reiche leisten. Ölheizungen sollen ab 2029 verboten werden.

NEIN zur Landschaftsverschandelung: 38 Prozent unseres Stroms liefern unsere Kernkraftwerke. Um diesen Strom zu ersetzen, müssten über 6000 Windkraftwerke mit Windrädern errichtet werden. Damit wird unsere Landschaft verschandelt. Mensch und Tier werden gefährdet, die Schweiz als Tourismusland wird völlig zerstört.

aus Atom- oder Kohlestrom. Das Strom­angebot ist in Europa durchaus vorhanden. Es ist aber nicht sicher, ob der Strom es dann auch bis in die Schweiz schafft. Die Leitungskapazitäten sind schon heute an den Belastungsgrenzen. Vor allem in Deutschland fehlen Leitungen vom Norden in den Süden, welche auch für die Schweiz wichtig wären. Es müsste also der Schweizer Stromverbrauch gedrosselt werden, zum Beispiel mit Lenkungsabgaben, welche vor allem die Privaten und die KMU träfen. Gelänge dies nicht, würde eine Strommangellage drohen. Für die Wirtschaft wäre dies verheerend. Schon Stromunterbrüche von wenigen Stunden führen in den Unternehmen zu Arbeitsausfall und kosten Millionen. Höhere Kosten für KMU Die Grünen sagen, Energie sei zu billig. Mit der «Ausstiegsinitiative» würde Strom sicher teurer. In Deutschland kostet die Subvention (EEG-Umlage) für die kleineren Stromverbraucher bereits heute mehr als die Energie – die grossen Verbraucher profitieren von Ausnahmen. Auch in diesem Fall steigen die Kosten vor allem für die privaten Haushalte und für die KMU-Wirtschaft. Und wenn die Industrie ihre Produktion ins Ausland verlagert, fallen Aufträge für das hiesige Gewerbe weg. Diese Aufträge lassen sich nicht mit dem Putzen von Solarzellen oder mit der Revision von Wind­rädern kompensieren.

Auswirkungen auf den Landschaftsschutz Starke negative Folgen hätte die AZ_Gössi_116x50.PDF 1 11.05.16 14:01 «Atomausstiegsinitiative» sodann für

Überparteiliches Referendumskomitee gegen das Energiegesetz:

Co-Präsidium:: Nationalrat Adrian Amstutz Fraktionspräsident SVP Schweiz (BE); Nationalrätin Céline Amaudruz, Vizepräsidentin SVP Schweiz (GE); a. Bundesrat Christoph Blocher, Verantwortlicher Strategie SVP Schweiz (ZH); Nationalrat Marco Chiesa (TI); Nationalrätin Doris Fiala, FDP (ZH); Benjamin Fischer, Präsident Junge SVP Schweiz; Nationalrat Benoît Genecand, FDP (GE); Nationalrat Hansjörg Knecht (AG); Nationalrat Alfred Heer, Präsident Bund der Steuerzahler (ZH); a. Nationalrat Arthur Löpfe, CVP (AI); Casimir Platzer, Präsident GastroSuisse; Nationalrat Lorenzo Quadri, LEGA (TI); Nationalrat Albert Rösti, Präsident SVP Schweiz (BE); Andri Silberschmidt, Präsident Jungfreisinnige Schweiz • Mitglieder: Nationalrat Thomas Aeschi, Vizepräsident SVP Schweiz (ZG); Nationalrat Beat Arnold (UR); Nationalrat Heinz Brand-Ciocco (GR); Nationalrat Toni Brunner (SG); Nationalrat Michaël Buffat (VD); Nationalrat Raymond Clottu (NE); Nationalrat Marcel Dettling (SZ); Ständerat Roland Eberle (TG); Nationalrat Hans Egloff (ZH); Nationalrat Sebastian Frehner (BS); a. Nationalrat Walter Frey (ZH); Nationalrat Ulrich Giezendanner (AG); Nationalrat Roger Golay, MCG (GE); Nationalrat Franz Grüter (LU); Ständerat Werner Hösli (GL); Nationalrat Thomas Hurter (SH); Nationalrat Christian Imark (SO); a. Nationalrat Walter Jermann, CVP (BL); Nationalrat Peter Keller (NW); Nationalrat Roger Köppel (ZH); Roger Kunz, Präsident Verband freier Autohandel Schweiz (VFAS); Kantonsrat Konrad Langhart, Präsident SVP Kanton Zürich; Dr. Hans Rudolf Lutz, Präsident Kettenreaktion; Nationalrätin Magdalena Martullo (GR); Nationalrat Thomas Matter (ZH); Oliver Müller, Direktor Swissmechanic; Nationalrat Felix Müri (LU); Nationalrätin Roberta Pantani, LEGA (TI); Nationalrätin Nadja Pieren (BE); Silvio Ponti, Präsident Swiss Plastics; Nationalrat Lukas Reimann, Präsident AUNS (SG); Inge Schütz, Präsidentin SVP International; Nationalrätin Sandra Sollberger (BL); a. Kantonsrat Konrad Studerus, CVP (ZG); Nationalrat Mauro Tuena (ZH); Nationalrat Hansjörg Walter (TG); Nationalrat Walter Wobmann (SO); Nationalrat David Zuberbühler (AR).

Projekt:

die allgemeine Energie- und Umweltpolitik. Die «Energiestrategie 2050» wäre gescheitert, bevor sie in Kraft getreten ist. Will man mehr als ein Drittel der Stromproduktion in so kurzer Zeit ersetzen, müssten massive Massnahmen ergriffen und sofort umgesetzt werden. Diese Massnahmen betreffen den sofortigen Ausbau des Stromnetzes sowie eine massive Subventionierung von Solar- und Windanlagen. Der Schutz der Natur und der Schweizer Landschaften – ein zentrales Anliegen des Heimatschutzes – müsste aufgegeben werden. Um den unregelmässig produzierten Storm speichern zu können, wären zudem Subventionen für den Bau neuer Pumpspeicherwerke in den Alpentälern sowie Beschleunigungsmassnahmen für den Bau von Stromleitungen von den Alpen ins Mittelland nötig. Am Schluss dienen die ganzen Anstrengungen nur einem Zweck: Mit viel Geld und unter grosser Unsicherheit versucht man zu erreichen, was wir heute schon haben – eine sichere und ausreichende Stromversorgung. Allerdings wird diese Stromversorgung nicht mehr wirtschaftlich, nicht mehr breit gefächert und auch nicht mehr umweltfreundlich sein. Der Strom kommt eben nicht von selbst aus der Steckdose. Er muss genau dann produziert und zu den Endverbrauchern transportiert werden können, wenn diese ihn brauchen. Die Elektrifizierung erlaubt einen sehr hohen Lebensstandard und einen Wohlstand, auf den niemand verzichten will. Deshalb sage auch ich am 27. November Nein zum chaotischen Atomausstieg.

Überbauung Hofwies - Kat.Nr. 1547 - Dorfstrasse - 8904 Aes

✃ Bitte hier abtrennen und sofort einsenden. Danke. Bauherr

Baukonsortium Hofwies c/o Gössibau AG - Grindlenstrasse 5 - 8954 Geroldswil

Architekt:

GössiArchitekten & Partner Grindlenstrasse 5 - 8954 Geroldswil - Tel. 044 747 47 17 - Fax 044 747 47 18 - info@goessiarchitekten.ch

Unterschreiben Sie jetzt das Referendum gegen das ruinöse Energiegesetz

Referendum gegen das Energiegesetz (EnG) vom 30. September 2016. Die unterzeichnenden stimmberechtigten Schweizer Bürgerinnen und Bürger verlangen, gestützt auf Art. 141 der Strassenbezeichnung: Bundesverfassung und nach dem Bundesgesetz vom 17. Dezember 1976 über die politischen Rechte, Art. 59a-66, dass das Energiegesetz (EnG) vom 30. September 2016 der Volksabstimmung unterbreitet werde.

MFH C: Dorfstr. 24, BG A: Dorfstr. 26a, MFH B: Dorfstr. 26b, MFH E: Dorfstr. 28, MFH D: Dorfstr. 30, MFH F: Dorfstr. 32, EFH3: Dorfstr. 34, DEFH2: Dorfstr. 36, DEFH1: Dorfstr. 38

Inserat Zeitung

Auf dieser Liste können nur Stimmberechtigte unterzeichnen, die in der genannten politischen Gemeinde in eidgenössischen Angelegenheiten stimmberechtigt sind. Bürgerinnen und Bürger, die das Begehren unterstützen, mögen es handschriftlich unterzeichnen. Wer bei einer Unterschriftensammlung besticht oder sich bestechen lässt oder wer das Ergebnis einer Unterschriftensammlung für ein Referendum fälscht, macht sich strafbar nach Art. 281 beziehungsweise nach Art. 282 des Strafgesetzbuches. Kanton:

PLZ:

Nr.

Geburtsdatum Wohnadresse

Name, Vornamen

Blockschrift und eigenhändig

Politische Gemeinde:

Tag, Monat, Jahr

Strasse, Hausnummer

Plan.Nr. 1004.1 Format A4

Gebäude 1, 2, 3: ± 0.00 = 556.00 M. ü. M = OK f. Boden EG Eigenhändige Unterschrift

Kontrolle

Leer lassen

Gez. Mst

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Erstvermietung Aesch ZH

Ablauf der Referendumsfrist: 19. Januar 2017

Im Bundesblatt veröffentlicht: 11. Oktober 2016

Ort:

Amtliche Eigenschaft:

Datum:

Eigenhändige Unterschrift:

Amtsstempel

Bitte senden Sie den Referendumsbogen so schnell wie möglich (auch nur mit einer Unterschrift), spätestens jedoch bis zum 6. Januar 2017, an: Überparteiliches Komitee gegen das Energiegesetz, Postfach 54, 8416 Flaach, das für die Stimmrechtsbescheinigung besorgt sein wird.

0.05

Die unterzeichnete Amtsperson bescheinigt hiermit, dass obenstehende _______ (Anzahl) Unterzeichnerinnen und Unterzeichner in eidgenössischen Angelegenheiten stimmberechtigt sind und ihre politischen Rechte in der erwähnten Gemeinde ausüben.

Objekt Hofwies, 2 1/2 bis 5 1/2 Zi-Wohnungen - Am Rande der Landwirtschaftzone - Bushaltestelle vor der Überbauung - WM/Tumbler in jeder Wohnung - Einbauschränke/ Lavabounterbauten - Minergie-Standard - Gesamte Überbauung ist rollstuhlgängig - Bezugstermin ab 01. Dezember 2015 Grebimmo GmbH Tel. 044 737 90 00

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Datum Rev.

Höhenfixpunkt Gebäude 1, 2, 3 = 557.00 M.

Das Plakat zur Abstimmung

2

Stand

Erstvermietung


Gewerbeverband Limmattal I 5

Gewerbezeitung I Nr. 7 I 3. November 2016

Kantonale Abstimmung vom 27. November

Nein zur Zersiedelung – Nein zur ­Umsetzungsvorlage zur Kulturlandinitiative Am 27. November wird über die Umsetzungsvorlage zur kantonalen Kulturlandinitiative der Grünen abgestimmt. Was auf den ersten Blick populär erscheinen mag, entpuppt sich bei genauerem Hinsehen indessen als Trugschluss: Die Umsetzungsvorlage würde das Kulturland nicht etwa besser schützen, sondern unvermindert dem Siedlungsdruck preisgeben. Text: Josef Wiederkehr

Die CVP stellte sich im Kantonsrat stets auf den Standpunkt, dass wer landwirtschaftlich und ökologisch wertvolle Flächen, sogenanntes Kul­ turland, vor dem Siedlungsdruck schützen will, die Kulturlandinitiative der Grünen und die dazugehörige Um­ setzungsvorlage ablehnen muss. Dies, um an ihrer Stelle den Weg freizuma­ chen für den sorgfältig ausbalancierten kantonalen Richtplan, der 2014 in ei­ ner Totalrevision überarbeitet wurde.

Die Hauptmerkmale der Richtplanre­ vision waren die beiden folgenden Punkte:

städtische und urbane Gebiete und bloss 20 Prozent auf ländliche Ge­ biete entfallen.

• Im gesamten Kantonsgebiet wurde die Siedlungsfläche um rund 132 Hektaren reduziert. Die Siedlungs­ fläche wurde also gesamthaft redu­ ziert. • Statt auf neue Bauzonen wird in Zu­ kunft auf die innere Verdichtung in städtischen Gebieten gesetzt. So sol­ len mindestens 80 Prozent des künf­ tigen Bevölkerungswachstums auf

Anders die Umsetzungsvorlage zur Kulturlandinitiative: Dieses raumpla­ nerische Konzept würde das sinnvolle Schliessen von Baulücken in bereits dicht besiedelten und gut erschlosse­ nen städtischen und urbanen Regio­ nen nicht etwa begünstigen, sondern im Gegenteil erschweren bis verun­ möglichen. Indem sich die Siedlungs­ gebiete als Folge davon fast zwangs­

läufig in die peripheren Regionen verlagern dürften, würden die Zersie­ delung und damit der Siedlungsdruck auf die weniger dicht besiedelten Ge­ biete daher sogar noch gefördert. Das eigentliche Anliegen der Kulturland­ initiative würde damit ad absurdum geführt.

delung zu stoppen, der sollte dem Konzept des revidierten kantonalen Richtplans aus dem Jahr 2014 eine Chance geben und am 27. November das untaugliche Konzept der Umset­ zungsvorlage zur Kulturlandinitiative ablehnen.

Wer also mehr Grünflächen in den Städten und in den Agglomerationen wünscht, wer einen sparsamen Um­ gang mit der knappen Ressource Bo­ den wünscht, um eine weitere Zersie­

Gewerbepolitisch wichtige Abstimmungen vom 27. November 2016 Der Kantonale Gewerbeverband Zürich hat folgende Parolen gefasst:

P

Nationale Vorlagen: ●● Volksinitiative «Für den geordneten Ausstieg aus der Atomenergie ­(Atomausstiegsinitiative)»

P NEIN

Kantonale Vorlagen: ●● Planungs- und Baugesetz (Änderung vom 29. Februar 2016; Umsetzung der Kulturlandinitiative)

P NEIN

●● Volksinitiative «Schutz der Ehe»

P–

P Josef Wiederkehr

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Kantonsrat CVP

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6 I Gewerbeverband Limmattal

Gewerbezeitung I Nr. 7 I 3. November 2016

Ratgeber Finanzen

Richtiges Einkassieren Ob Dienstleistungsbetrieb oder Laden mit Laufkundschaft: Jedes KMU sollte seinen Kunden dem Cashflow zuliebe stets ein passendes Zahlungsmittel anbieten können. Gut, gibt es für jedes Kundenbedürfnis eine passende Lösung, wenn man sie denn zu nutzen weiss. Durch die Digitalisierung steigen die Kundenbedürfnisse. So gehört heute die Kreditkartenakzeptanz zum guten Ton und digital affine Kunden möchten auch mal rasch mit dem Handy bezahlen. Doch auf der Klaviatur der modernen Zahlungswerkzeuge zu spielen, ist nicht immer ganz einfach. Die Banken können dabei aber unterstützen und bieten oft selbst oder mit Partnern zusammen passende Lösungen an. Breites Spektrum moderner ­Lösungen An der Ladentheke gibt es nicht nur die traditionellen Kartenterminals, sondern mit SumUp auch eine attraktive Alternative für KMU, die nur selten Kartenzahlungen haben. Für den Webshop bietet die UBS mit E-Commerce EASY eine einfache All-in-one-

Lösung für die Kartenakzeptanz in Kooperation mit SIX. Wichtig ist: Die Zahlungsmethode muss eine hohe Sicherheit bieten. Von Systemen, bei denen der Kunde zum Bezahlen die E-Banking-Legitimationsmittel offenlegen muss, ist abzuraten. Zu hoch ist die Gefahr eines Vertrauensverlusts der Kundschaft mit starkem Sicherheitsbewusstsein. Aktuell liegen Lösungen zur Bezahlung mit dem Smartphone im Trend. Paymit ist wohl den meisten für Zahlungen unter Privaten ein Begriff. Mit Paymit und TWINT sind bargeldlose Zahlungen an der Ladenkasse mit und ohne Terminal sowie im E-Commerce möglich. Durch den Zusammenschluss der beiden Zahlungssysteme avanciert TWINT zum nationalen Standard und ist dabei mehr als nur eine mobile

Zahlungslösung. Mit der Einbindung von Kundenkarten, Coupons und Stempelkarten lässt sich die Kundenbindung fördern. Zudem sind mit dem offenen System verschiedenste Zahlungsarten möglich, so auch Pre-Ordering (Bestellen & Abholen).

Vereinfachungen beim Handling oranger Einzahlungsscheine Nach wie vor sehr beliebt ist die traditionelle Rechnung. Für wiederkehrende Zahlungen hilft die elektronische Variante, die E-Rechnung, um pünktlich zum Geld zu kommen. Für die einmalige Rechnungsstellung sind andere Lösungen zurzeit noch einfacher. Nicht etwa der rote Einzahlungsschein, welcher einen hohen Administrationsaufwand erfordert, sondern der orange mit Referenznummer (ESR).

Viele Banken bieten einfache Lösungen, um ESR zu schreiben und zu verwalten. Für geringe Ansprüche gibt es von verschiedenen Banken Gratislösungen, oder für etwas flexiblere Debitorenverwaltung auch kostenpflichtige Varianten. Noch komfortabler geht es mit der Online-Lösung von Bexio in Partnerschaft mit der UBS. Diese ermöglicht, genau wie die Softwaresysteme mit Bankanbindung von Abacus, Crealogix, Sage und Co. einen automatischen Abgleich von Bankkonto und Buchhaltung. Das vereinfacht das pünktliche Schreiben von Rechnungen und Mahnungen enorm. Sollten alle digitalen Stricke reissen, bleibt noch der eigene Tresor fürs Bargeld. Etwas gibt es heute aber nicht mehr: eine Ausrede, warum man noch nicht einkassiert hat.

PPZum Verfasser: Frank Bühler ist Teamleiter Privatkunden der Geschäftsstelle in Dietikon und seit 25 Jahren bei der UBS tätig. UBS Switzerland AG Frank Bühler, Teamleiter Privatkunden Bahnhofplatz 13, 8953 Dietikon Tel. 044 743 86 47 frank.buehler@ubs.com, ubs.com/schweiz

Ratgeber Recht

Die Freistellung des Arbeitnehmers In der letzten Ausgabe hat der Verfasser empfohlen, in gewissen Situationen eine Freistellung der fristlosen Kündigung vorzuziehen. Eine Freistellung kann selbstverständlich auch bei ordentlicher Kündigung eines Arbeitsverhältnisses zum Zuge kommen. Folgendes ist dabei zu beachten.

Wer die Initiative für eine ­Freistellung ergreift Gerade bei Kaderleuten oder Mitarbeitern, welche sensiblen Kundenkontakt

haben, hat der Arbeitgeber oftmals ein grosses Interesse daran, den Arbeitnehmer in der Kündigungsphase nicht länger zu beschäftigen. In einem solchen Fall ist der Lohn für die Freistellungsdauer vollumfänglich geschuldet, weil der Arbeitgeber aus freien Stücken auf die Arbeitsleistung des Arbeitnehmers verzichtet. Wenn hingegen der Arbeitnehmer eine Freistellung wünscht, ist dies nur mit Zustimmung des Arbeitgebers möglich; es gibt kein Recht des Arbeitnehmers auf Freistellung. Oftmals erfolgt die Zustimmung des Arbeitgebers deshalb im Gegenzug zum Lohnverzicht des Arbeitnehmers, was de facto einer einvernehmlichen, vorzeitigen Auflösung des Arbeitsverhältnisses gleichkommt. Es spielt also durchaus eine Rolle, von welcher Partei die Initiative für eine Freistellung ausgeht. Erscheinungsformen Zu unterscheiden sind zwei Erscheinungsformen der Freistellung: a) Die

unwiderrufliche Freistellung bis zum Ende des Arbeitsverhältnisses (d. h. bis zum Ablauf der Kündigungsfrist) und b) Eine Freistellung auf A ­ bruf. Die beiden Arten zeitigen unterschiedliche Auswirkungen, beispielsweise im Hinblick auf das Ferienguthaben des Arbeitnehmers. Der Ferienanspruch des Arbeitnehmers besteht auch bei einer Freistellung grund­sätzlich weiter. Bei einer unwiderruflichen Freistellung sieht die Gerichtspraxis noch bestehende Ferienguthaben im Umfang der Hälfte der Freistellungsdauer als bezogen an. Der Arbeitnehmer ist also zum Ferienbezug während der Freistellungsdauer in einem gewissen Rahmen verpflichtet. Dies ergibt sich aus seiner, auch während der Kündigungsfrist fortdauernden, Treuepflicht gegenüber dem Arbeitgeber und ist unabhängig davon, ob der Bezug angeordnet wurde oder nicht. Bei einer Freistellung auf Abruf wird dem Arbeitnehmer ein Ferienbezug

j­edoch meistens verunmöglicht. Er muss sich ja eben gerade für den Arbeitgeber zur Verfügung halten. In solchen Fällen tendiert die Rechtsprechung dazu, Ferienguthaben des Arbeitnehmers zu entschädigen, da der Ferienzweck mit der Abrufpflicht unvereinbar ist. Insbesondere in diesem Fall empfiehlt sich eine detaillierte und klare Regelung in der Freistellungserklärung. Auch die Kompensation von Überstunden während der Freistellungsdauer ist mit Vorteil bereits mit der Freistellungserklärung zu regeln. Der Anspruch auf Kompensation kann zum einen davon abhängig sein, was der Arbeitsvertrag (ggfs. der GAV) dazu sagt. Zum anderen spielt es eine Rolle, ob der Arbeitnehmer während der Freistellungsdauer noch auf Stellensuche ist oder nicht; dafür ist ihm auf jeden Fall Zeit einzuräumen. Grundsätzlich gilt, dass die Umstände des Einzelfalles sorgfältig zu prüfen sind. Weitere Tücken anhand eines P ­ raxisbeispiels Das folgende Beispiel aus der Praxis zeigt, dass auch die Art und Weise der Kommunikation bzw. der Umsetzung einer Freistellung Fallstricke beinhalten kann:

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www.fkpidentity.ch

Das Arbeitsrecht schweigt sich über die Freistellung aus. Folgedessen gibt es auch keine Formvorschriften einzuhalten. Wurde allerdings arbeitsvertraglich Schriftlichkeit vereinbart, hat dies auch für eine Freistellung zu gelten. Denn letztlich bedeutet eine Freistellung eine Anpassung des Arbeitsvertrages, weil die Arbeitsleistung nicht mehr oder nur eingeschränkt geschuldet ist. Der Arbeitsvertrag läuft aber im Übrigen bis zur Beendigung weiter (was sich für den Arbeitnehmer u. a. im Konkurrenzverbot und einer Schadensmilderungspflicht äussern kann). Grundsätzlich gilt auch hier: Was schriftlich verfasst und von beiden Parteien unterzeichnet wird, schafft klare Verhältnisse und erleichtert die Beweisführung in einem allfällig später folgenden Gerichtsverfahren.

Weingartenstrasse 8 8953 Dietikon Telefon 044 740 94 35 Fax 044 744 52 64 www.ivag.ch Mitglied: SVIT und Schätzungsexpertenkammer

Ein Arbeitnehmer wurde unter Begleitung von Security-Personal an seinem Arbeitsplatz abgeholt und es wurde ihm die sofortige Freistellung mitgeteilt. Er musste sofort den Arbeitsplatz räumen, die Büroschlüssel aushändigen und er wurde aus dem Gebäude eskortiert. Dem Arbeitgeber wurde im späteren Prozess durch den Richter vorgeworfen, er hätte durch dieses Vorgehen seine arbeitsvertragliche Fürsorgepflicht gegenüber dem Arbeitnehmer verletzt, da er gegen das Gebot der schonenden Rechtsausübung ver-

stossen habe. Dadurch, dass der Arbeitnehmer nicht vorgängig schriftlich angewiesen worden sei, sondern im Beisein von Arbeitskollegen und Kunden «öffentlich abgeführt» wurde, sei das Persönlichkeitsrecht des Arbeitnehmers verletzt worden. Im konkreten Fall widersprach die zweite Instanz dann diesem Richter und kehrte das Urteil, unter Würdigung der Gesamtumstände, zu Gunsten des Arbeitgebers. Das Beispiel macht deutlich, dass in solchen Fällen Fingerspitzengefühl vonnöten ist. Andernfalls riskiert ein Arbeitgeber schnell einmal die unangenehmen Folgen einer missbräuchlichen Kündigung.

PPZum Verfasser: Lic. iur. Thomas Rüesch ist seit 2005 selbstständiger Rechtsanwalt und berät Privatpersonen und KMU im Zivil-, Obligationenund Schuldbetreibungs- und Konkursrecht. RÜESCH & Müller Rechtsanwälte «Zum Zollhaus» Badenerstrasse 1, 8953 Dietikon Tel. 044 741 56 11 www.rueesch-mueller.ch Haben Sie eine Frage oder ein Problem, welches von allgemeinem Interesse sein könnte, dann melden Sie sich: mailbox@rueesch-mueller.ch


Gewerbeverband Limmattal I 7

Gewerbezeitung I Nr. 7 I 3. November 2016

Ratgeber Treuhand

Ratgeber Gesundheit

Steuerlich anerkannte Zinssätze für Vorschüsse oder Darlehen

Schlafstörungen

Für das Jahr 2016 wurden folgende Zinssätze festgelegt:

• Bei Holding- und Vermögensverwaltungsgesellschaften: 0,75%

Für Vorschüsse an Beteiligte oder nahestehende Dritte (minimal): • Aus Eigenkapital und wenn kein Fremdkapital verzinst werden muss: 0,25% • Aus Fremdkapital finanziert: Selbstkosten + 0,25% (bis und mit 10 Mio. Fr.) bzw. 0,5% (über 10 Mio. Fr.)

Für die Berechnung der Limiten sind die Kredite sämtlicher Beteiligten und nahestehenden Personen zusammenzuzählen. Der Nachweis höherer Zinssätze im Drittvergleich bleibt vorbehalten. Bei der Berechnung der steuerlich höchstzulässigen Zinsen ist auch ein allfällig bestehendes verdecktes Eigenkapital zu beachten. Dazu gibt es ein separates Kreisschreiben. Für Vorschüsse oder Darlehen in Fremdwährungen ist das separate Rundschreiben zu berücksichtigen.

Vielfältige Symptome Unter den Schlafstörungen findet man sowohl Veränderungen der Schlafdauer bzw. des Schlafprofils oder der Schlafqualität als auch Einschlaf- und Durchschlafstörungen. Ein gestörter Schlaf macht sich auf vielfältige Weise bemerkbar: Das Einschlafen dauert unerträglich lange, man erwacht nachts immer wieder und liegt lange wach. Schlafstörungen, die länger als 14 Tage anhalten, und ein mangelnder Erholungseffekt des Schlafes sollten deshalb Anlass zu einer ärztlichen Abklärung sein.

Probleme mit dem Schlafen sind weit verbreitet. Schätzungen gehen von 20 bis 30 Prozent der Bevölkerung aus, die gelegentlich unter Ein- oder Durchschlafstörungen leiden. Bei jeDie Eidgenössische Steuerverwaltung gibt jährlich ein Rund- dem zehnten Erwachsenen liegt aber bereits eine chronische Schlafstörung vor. schreiben für steuerlich anerkannte Zinssätze für VorschüsDie Ursachen können sowohl sozialer • Schlafstörungen nach schweren Er- • Gehen Sie dann schlafen, wenn Sie se oder Darlehen in Schweizer Franken aus. Dadurch sollen als auch psychischer oder körperlicher wirklich müde sind. lebnissen • Frühes Erwachen kann ein Sympgenügend verzinste Vorschüsse oder Darlehen an oder von Herkunft sein. Klassische Erkrankun- • Alkoholabhängigkeit tom einer Depression sein. Beteiligten oder an ihnen nahe stehenden Dritten sicherge- gen der inneren Organe oder des Ner- • Schlafstörungen bei Schlafmittelabhängigkeit vensystems werden oft von Schlafstö• Bei Einschlafstörungen kann es helstellt werden können. • Schlafstörungen bei Abhängigkeit rungen begleitet. fen, einfach regelmässig immer et-

Für Vorschüsse von Beteiligten oder nahe stehende Dritten (maximal): Liegenschaftskredite: • bis zu einem Kredit in der Höhe der ersten Hypothek, • d. h. 2⁄3 des Verkehrswertes der Liegenschaft • Wohnbau und Landwirtschaft: 1% • Industrie und Gewerbe: 1,5% • Rest • Wohnbau und Landwirtschaft: 1,75% • Industrie und Gewerbe: 2,25% Es gelten folgende Höchstsätze für die Fremdfinanzierung: • 70% Bauland, Villen, Eigentumswohnungen, Ferienhäuser und Fabrikliegenschaften bis 70% des Verkehrswertes • 80% übrige Liegenschaften Betriebskredite: • bis 1 Mio. Fr. • Bei Handels- und Fabrikationsunternehmen: 3% • Bei Holding- und Vermögensverwaltungsgesellschaften: 2,5% • ab CHF 1 Mio. • Bei Handels- und Fabrikationsunternehmen: 1%

PPZum Verfasser: Alfons G. Florian, dipl. Wirtschaftsprüfer/ Fachmann im Finanz- und Rechnungswesen mit eidg. FA, ist seit 1998 Geschäftsführer der Rebex AG und ist in den Bereichen Wirtschaftsprüfung, -beratung, Rechnungswesen sowie nationale und internationale Steuerberatung tätig. Rebex AG Treuhand- & Revisionsgesellschaft Zentralstrasse 19, Postfach 8953 Dietikon 1 Tel. 044 744 76 76 www.rebex.ch Rebex AG

Risikofaktoren für Schlafstörungen • Alter: 65 Prozent der über 65-Jährigen klagen über unzureichenden Schlaf bzw. über Schlafprobleme. • Geschlecht: Bis zum 40. Lebensjahr sind Frauen wie Männer etwa gleich häufig betroffen. Danach nimmt der Anteil der Frauen gegenüber Männern auf 3:2 zu. Ursache hierfür sind einerseits hormonelle Umstellungsprozesse während der Wechseljahre und andererseits der Umstand, dass Frauen wahrscheinlich ein höheres Schlafbedürfnis haben als Männer. • Andere Krankheiten: Andere körperliche und psychische Krankheiten gehen vermehrt mit Schlafstörungen einher. • Schichtarbeit: Über die Hälfte der Schichtarbeiter mit Nachtschichten klagen über Schlafstörungen. Funktionelle Schlafstörungen • Schlafstörungen, die durch Ursachen von aussen bedingt werden • Schlafstörungen, die ihre Ursache in der Psyche haben • Schlafstörungen im Zusammenhang mit anderen psychischen Problemen • Depressive Erkrankungen • Angsterkrankungen

von stimulierenden Substanzen. Organisch bedingte Schlafstörungen • Erkrankungen des zentralen Nervensystems • Allgemein- und Stoffwechselerkrankungen • Schmerzzustände Weitere Schlafstörungen • Schlaf-Apnoe-Syndrom = Atemstillstände während des Schlafes • Schlafwandeln (vorwiegend bei Kindern und Jugendlichen) • Restless-Legs-Syndrom = ruhelose Beine, Missempfindungen in den Beinen, welche ausschliesslich in Ruhe und/oder vor dem Einschlafen auftreten. Der Patient empfindet einen Bewegungszwang. Schlaftipps • Möglichst jeden Tag den gleichen Schlafrhythmus einhalten • Schlaf nicht erzwingen. Es braucht eine Zwischenzeit, die den Stress des Tages von der Regeneration der Nacht trennt. • Auf Mittagsschlaf verzichten oder kurz halten • Alkohol nur in geringen Mengen und besser 2–3 Stunden vor dem Schlafengehen als Hilfe zur Entspannung • Lärmbelästigung vermeiden. Das Schlafzimmer in ein ruhigeres Zimmer der Wohnung verlegen • Körperliche Ermüdung fördert den Schlaf (z. B. körperliches Training am Nachmittag). • Geistige Aktivitäten zur späten Stunde vermeiden, kann zur «Überdrehtheit» führen. • Sorgen Sie für ein kühles, gut gelüftetes und verdunkeltes Schlafzimmer; Frischluft fördert den Schlaf. Ideale Raumtemperatur 14–18 Grad für Erwachsene.

was früher aufzustehen und dadurch die Nachtschlafzeit zu verkürzen. • Menschen, die unter chronisch kalten Füssen leiden und dadurch keinen Schlaf finden, sollten Wechselbäder für die Füsse oder temperaturansteigende Fussbäder mit einschleichendem Wärmereiz versuchen. • Ein Schlafdefizit kann schon durch relativ wenig Zusatzschlaf kompensiert werden. • Wenn Sie nachts mit starkem Angstgefühl, Unruhe, Herzrasen oder Atemnot erwachen und auch tagsüber ähnliche Attacken erleben, sollte man an eine Panikstörung denken und Sie sollten einen Facharzt für Psychiatrie aufsuchen oder mit Ihrem Hausarzt darüber sprechen.

PPZum Verfasser: Der 57-jährige Dr. med. Claudio Lorenzet ist Facharzt FMH für Allgemeine Innere Medizin und anerkannter Akupunkteur TCM/ASA. Er lebt in Bergdietikon, ist verheiratet und Vater von Zwillingen. Sein Interesse gilt der gesamtheitlichen Betreuung des Patienten unter Einschluss von komplementären Behandlungsmethoden. In seiner Freizeit ist er ein «Bücherwurm», jasst gerne, fährt Harley und spielt Golf. Lorenzet@swissonline.ch www.lorenzet.ch

Standortförderung Limmattal

Breite Plattform an der SVIT Immobilien-Messe 2017 in Zürich Breite Präsenz für das Wohnland Limmattal an der SVIT Immobilien-Messe 2017 in Zürich: Die Standortförderung wird wiederum einen Stand buchen. Neu werden aber auch weitere Anbieter am Stand der Standortförderung präsent sein können. Diese Öffnung des Standkonzepts gab Pascal Stutz am Wirtschafts-Frühstück der Standortförderung Limmattal vom 10. Oktober 2016 bekannt. Damit wird Gelegenheit geboten, zahlreichen Neubauprojekten eine Plattform zu bieten. Das Limmattal wächst. Zahlreiche Neubauprojekte wurden bereits realisiert. Immobilien stehen im Fokus des Limmattals. So auch am dritten Wirtschafts-Frühstück vom 10. Oktober. Referent war Pascal Stutz vom SVIT Immobilienverband. Er stellte seine Organisation vor und erläuterte deren Leistungen. Der SVIT ist ein Berufs­ verband und setzt sich für die Professionalisierung der Immobilienwirtschaft ein. Auch die alljährliche SVIT Immobilien-Messe im Kongresshaus Zürich war Thema des Referats. Am populärsten Handelsplatz für Wohneigentum und Erstver-

mietungen im Wirtschaftsraum Zürich werden mehr als 35 Aussteller erwartet, so Pascal Stutz. Auch nächstes Jahr wird die Standortförderung Limmattal gemeinsam an einem Stand mit der Stadt Schlieren präsent sein, um das Limmattal als Wohnregion noch populärer zu machen. Der Gemeinschaftsstand befindet sich im offenen Eingangsbereich der Messe unmittelbar beim Bistro. Besonders hervorzuheben ist, dass der SVIT Zürich beabsichtigt, das Limmattal in die crossmediale Werbekampagne zur Messe einzubinden. Das bedeu-

tet, dass Berichterstattungen mit einer Sonderbeilage zum «Tages-Anzeiger», Reportagen auf «Wohnraum TV» sowie Radiospots, unter anderem auf Radio24, vorgesehen sind. Eine einmalige Chance, regionale Angebote aus dem Limmattal einem breiten Publikum zu präsentieren und das Limmattal als Wohnregion noch stärker zu vermarkten.

PPHinweis: Interessenten melden sich direkt bei der Standortförderung Limmattal: info@standort-limmattal.ch Pascal Stutz vom SVIT Immobilienverband referiert am dritten Wirtschafts-Frühstück der Standortförderung ­Limmattal


8 I Gewerbeverband Limmattal

Gewerbezeitung I Nr. 7 I 3. November 2016

Vorwärts Limmattal! lanciert Manifest für Verkehrslösungen in der Region

«Einsatz für S-Bahn-Station Silbern ist wichtiger denn je!» Im Gebiet Silbern droht die Abwanderung von Arbeitsplätzen. Staus und Behinderungen sind unerträglich geworden. Deshalb fordert die Wirtschaft gemeinsam mit den Behörden rasche Lösungen. An einem Anlass im Dietiker Gemeinderatsaal unterzeichneten über 40 Vertreter ein Manifest. Text: Bruno Hofer

Das Manifest verlangt einerseits eine neue S-Bahn-Haltestelle beim Coop Silbern im Industriequartier. Zweitens für den Verkehr auf der Autobahn von Baden Richtung Zürich bei der Aus­ fahrt Dietikon eine verkürzte Fahrstre­ cke ohne Umweg über das erste Rot­ lichtsignal. Und drittens soll der Verkehr auf der Autobahn von Zürich Richtung Baden bei Spreitenbach eine Ausfahrt erhalten. Der heutige Halban­ schluss Spreitenbach soll somit zu ei­ nem Vollanschluss ausgebaut werden. Staus und Behinderungen sind im Ge­ biet Silbern an der Tagesordnung. Jährlich gehen dadurch viele Millio­ nen Franken an Wertschöpfung verlo­ ren. Der Appell für Verkehrslösungen richtet sich deshalb an die Instanzen des Bundes und der Kantone.

Komitee-Präsident Otto Müller beschwört für die Verkehrslösungen im Raum Silbern die Bündelung der Kräfte

getan habe. Valentin Schmid verwies als Gemeindepräsident von Spreiten­ bach darauf, dass es positiv sei, dass hier kantonsübergreifend eine Aktion zustande komme. Und Urs Jenny un­ terstrich für die Wirtschaft die Bedeu­ tung des fliessenden Verkehrs. Rasche Lösungen seien nötig. Das Komitee plant, dieses Manifest Bundesrätin Doris Leuthard zu über­ reichen. Die Petition für Verkehrslö­ sungen in der Region kann auf der Homepage des Komitees unter der url vorwaerts-limmattal.ch unterzeichnet werden. Hier werden auch laufend Hintergrundinformationen aktuali­ siert.

PPUnsere drei Forderungen: 1

Verkehr auf der Schiene von Zürich nach Baden und umgekehrt (in Dietikon) Eine S-Bahn-Station Silbern in Dietikon beim Coop Silbern im Industriequartier

2

Verkehr auf der Autobahn von Baden Richtung Zürich (bei Dietikon, Silbern) Verkürzte Ausfahrt in Dietikon ohne Umweg über Lichtsignal (Short-Cut)

3

Verkehr auf der Autobahn von Zürich Richtung Baden (bei Spreitenbach) Ausbau Halbanschluss Spreitenbach zum Vollanschluss

Eine Bildergalerie vom Anlass befin­ det sich auch im Angebot. Link: www.vorwaerts-limmattal.ch/galerie/

In seiner Rede betonte Komitee-Präsi­ dent Otto Müller, man müsse im Lim­ mattal jetzt für Verkehrslösungen so zusammenstehen, wie man das für Weiningen beim Thema Gubrist auch

Standort Schweiz

Wen kümmern schon die Krankenkassenprämien? Seit dem 1996 in Kraft getretenen Krankenversicherungsgesetz steigen die Gesundheitskosten und damit auch die Kassenprämien ständig, obwohl mit diesem Gesetz eben die Kostensenkung oder mindestens eine -bremse des ständigen Kostenschubs im Fokus stand. Zum 20-Jahr-Jubiläum werden Versicherte und Steuerzahler einmal mehr mit der Hiobsbotschaft «überdurchschnittliche Kosten- und Prämiensteigerungen» konfrontiert. Die Revision von 2009 hat da leider nichts geändert. Der medialen Aufregung folgen einmal mehr keine Taten. Der Bundesrat laboriert in den Details und kann sich nicht durchsetzen. Das Parlament ist hoffnungslos parteiisch und kann den gordischen Knoten unter den Leistungserbringern im Gesundheitswesen nicht auflösen. Bliebe als letzte Instanz nur das Volk. Text: Robert E. Gubler, Wädenswil

Wer sich auch noch um die Kosten­ schü­ be und die damit verbundenen Auswirkungen auf die öffentlichen Fi­ nanzhaushalte und auf die latenten neuen Lohnforderungen kümmern könnte, sind die Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber. Diese sehen sich bereits mit diversen weiteren Herausforderun­ gen konfrontiert: Forderungen zur Sa­ nierung von AHV und Pensionskassen, Mehrkosten für die Energie und neue Abgaben und Gebühren für allerlei neue und alte Dienstleistungen des so­ genannten Service Public sowie auch dem absehbaren Mehraufwand bei der Rekrutierung in- und ausländischer Arbeitskräfte. Da bleiben keine Res­ sourcen frei, um sich auch noch um die Gesundheitspolitik zu kümmern. Dass diese Kosten eher früher als spä­ ter auf die Wirtschaft zukommen wer­ den – als höhere Steuern, allenfalls in steigenden Lohnnebenkosten oder als zusätzliche Lohnforderungen –, ist so sicher wie das Amen in der Kirche. Dabei müssten an der Qualität und bei der individuellen Betreuung der Pati­ entinnen und Patienten keine Abstri­ che gemacht werden. Im heutigen Ge­ sundheitssystem könnten allein dank Wegfall falscher Anreize und Doppel­ spurigkeiten sowohl in der ambulan­ ten als auch in der stationären Be­ handlung sowie bei Medikamenten sicher sechs, eher sogar zehn Milliar­

den Franken jährlich eingespart wer­ den. Das würde dem Gesundheitswe­ sen mehr Effizienz und Transparenz und den Beitragszahlern, auch den Steuerzahlerinnen und Steuerzahlern, eine mehrjährige finanzielle Ver­ schnaufpause verschaffen. Leistungserbringer optimieren ­primär eigene Einkünfte und Umsätze Die Institutionen im Gesundheitswe­ sen verwedeln diese Optionen, um Umsätze und Einkommen zu Lasten der Allgemeinheit zu sichern oder so­ gar noch weiter auszubauen. Den grössten Kostenblock im Gesundheits­ wesen machen zurzeit die Investitio­ nen in die Infrastruktur aus, also in Land und Beton. Es liegt in der ökono­ mischen Logik, dass diese Gelder amortisiert und verzinst werden müs­ sen. Das wird nur über weitere Men­ gen­ausdehnung und ebensolchen An­ gebotsausbau zu schaffen sein – das Gegenteil dessen, was not täte. Schlimm genug, dass jede Region und jeder Kanton eigene (Über-)Kapazitä­ ten bereitstellt, um ja jeder Kooperati­ on mit Nachbarregionen oder mit spe­ zialisierten Häusern entgehen zu können. Eine ähnliche Geschichte lie­ fern Ärzte und Apotheker. Die Frage war, ob Medikamentenverkauf über die Ärzte die Apotheken zu Geschäfts­ aufgaben zwingen oder ob mit dem grösseren Verteilnetz über die Ärzte mehr Medikamentenabgaben, also hö­

here Kosten, einhergehen würden. In­ zwischen ist klar, dass Apotheken nicht sterben, Ärzte aber höhere Ein­ kommen über den Medikamentenver­ kauf erzielen und insgesamt die Kos­ ten zusätzlich steigen. Behandlungen im Spital kommen die Krankenkassen günstiger zu stehen als Behandlungen beim Arzt. Im Spital zahlen die Steu­ erzahlerinnen und Steuerzahler gerade etwa die Hälfte der Kosten mit. Kein Wunder, dass die Kassen daran inter­ essiert sind, die Patienten /-innen in die Spitäler zu schicken, kein Wunder, sehen die Spitäler in dieser guten Ge­ schäftsbasis einen Grund, Kapazitäten hochzufahren, und kein Wunder, müs­ sen so die Hausärzte mit Medikamen­ tenverkäufen das verlorene Terrain fi­ nanziell kompensieren. Falsche Anreize, nicht Alter und Medizinfortschritte, sind Prämientreiber Selbstverständlich dürfen wir mit Freude beobachten, dass die Menschen hierzulande – viele bei guter Gesund­ heit – immer älter werden. Es braucht offenbar weniger Heim- und Pflegeplät­ ze dank gezielter Spitex-Unterstützung zu Hause. Ebenfalls dürfen wir feststel­ len, dass die Medizin immer neue Fortschritte und Möglichkeiten zur Erhaltung unserer Gesundheit findet. Und klar führt die demographische Entwicklung dazu, dass die Überalte­ rung der Gesellschaft den zahlenmäs­ sig abnehmenden jüngeren Jahrgängen

gegenübersteht. Damit begründen Inte­ ressenvertreter, Bundesräte und Kran­ kenkassen die ungebremste Steigerung der Gesundheitskosten und der Kran­ kenkassenprämien. Wer etwas genauer hinschaut, blendet diese jährlich wiederkehrende wahre, aber nicht allein entscheidende Leier aus und befasst sich am besten mit den im Gesetz implizierten unnötigen Kostenfolgen: Undurchschaubarkeit der Geldströme von Krankenkassen­ geldern und Steuermitteln von Bund, Kantonen und Gemeinden im Gesund­ heitswesen, die obligatorische Bezah­ lung von allen Arztbesuchen ohne jede Qualitäts- oder Mengenkontrolle, die Weigerung des Bundesrates und des Parlamentes, den Selbstbehalt und damit die Eigenverantwortung der Bürger und Prämienzahler zu stärken und die damit verbundenen Einspa­ rungen an die Prämienzahlerinnen und -zahler weiterzugeben. Dem Volk das Heft in die Hand geben Es ist an der Zeit, dass die Arbeitgeber – auch im Sinne ihrer Mitarbeitenden – das Heft in die Hand nehmen und dem Volk eine Initiative zum Ent­ scheid vorlegen, die falsche Anreize im Gesundheitswesen eliminiert und die bisherigen Gesundheitsleistungen für alle heutigen und künftigen Patien­ tinnen und Patienten gewährleistet. Das ist möglich und das kann sogar

mit geringeren Krankenkassenprämien verbunden sein. Nicht für alle Zeit, aber für eine notwendige Kostenpause für alle. Das Volk ist die einzige Ins­ tanz und wäre, zusammen mit den Un­ ternehmen als Prämienzahler wie auch als Steuerzahler, der primäre Nutzniesser. Das ist nicht falsch und erst noch ein effektiver Beitrag, um am richtigen Ort ohne Abbau von Leistun­ gen konkret sparen zu können.

PPZum Verfasser: Der 67-jährige Robert E. Gubler ist Kommunikationsfachmann, verheiratet und lebt in Wädenswil. Robert E. Gubler ist Gründer und Partner der Communicators Zürich AG, Vorstandsmitglied beim Schweizerischen Gewerbeverband und bei der Treuhand Suisse sowie Vorsitzender des Forums Zürich. Er ist Präsident der Economic Foundation Zurich Park Side. Robert E. Gubler wandert und fährt Ski.


Gewerbeverband Limmattal I 9

Gewerbezeitung I Nr. 7 I 3. November 2016

Gewerberäume zu vermieten

Menutipp The Kitchen Crew Spice Boys

Mitten im Zentrum von Geroldswil

«Gwerbler choched»

Die Gemeinde Geroldswil beabsichtigt den Erwerb der ehemaligen Bankfiliale ZKB. Das Miet­ objekt befindet sich angrenzend an das Hallenbad an bedeutender Lage, an gut frequentier­ tem Ort, mitten im Zentrum von Geroldswil. Die Gewerbeflächen stehen nach Vereinbarung zur Vermietung frei. werden. Das Zentrum wird in den nächsten Jahren ausgebaut, aufgewertet und soll gestärkt werden, damit Geroldswil auch weiterhin attraktiv und lebenswert bleibt. In einem ersten Schritt soll der heutige Kiesplatz überbaut werden. Geplant sind zwei Unterniveaugaragen sowie ein Grossverteiler im Erdgeschoss, der auf 1000 m2 Fläche ein zusätzliches Einkaufsvergnügen bietet. In den Obergeschossen bieten attraktive Wohnungen künftigen Mietern ein neues Zuhause.

PPWeitere Informationen: Sie sind interessiert und möchten noch mehr über das Mietobjekt erfahren? Dann kontaktieren Sie die Abteilung Finanzen und Liegenschaften, René Peyer, Abteilungsleiter Tel. 044 749 32 21 rene.peyer@geroldswil.ch Das Inserat sowie die Grundrisspläne finden Sie auf www.immoscout24.ch.

Passantenfreundliche Verkaufsfläche

P Omble chevalier Ein ganz delikater Fisch aus der Familie der Saiblinge ist der in Genf bekannte «omble chevalier».

ZUTATEN (als Vorspeise) 1 kleine Zwiebel 30 g Butter

Die Fläche im Erdgeschoss beträgt 150 m2 und kann gewerblich genutzt werden. Zusätzlich sind im Untergeschoss weitere 130 m2 als Lagerräume, Atelier, WC-Anlagen, Küche, Garderobe, Archiv usw. verfügbar. Die beiden Stockwerke sind mit einem Lift verbunden. Vorzugsweise wird eine Mieterschaft mit einem publikumsorientierten Angebot gesucht. Der Mietpreis hängt von den Aus­ bauwünschen interessierter Mieter ab.

4 lebendfrische Filets des Omble ­chevalier (oder anderer Saiblinge), ca. 150 g pro Person

Ein Blick in die Zukunft und folgende Konstellationen verraten, weshalb sich die Miete dieses Zentrumsobjektes zusätzlich lohnen. Geroldswil ist bereits heute sehr attraktiv und lebenswert. Das Infrastrukturangebot wie Einkauf, Gewerbe, Freizeit usw. ist beachtlich und wird auch von vielen Kunden weit über die Gemeindegrenze hinaus genutzt. Das vorhandene Potenzial im Zentrum soll genutzt und das Angebot erweitert

1,5 dl Genfer Weisswein 1,5 dl Gemüsefond Etwas Zitronensaft

Visualisierung des neuen Zentrums

Sauce: 1 EL Mehl 25 g Butter 1 Eigelb 1,5 dl Rahm

Konzert-Tipp: Jean-Michel Jarre im Hallenstadion Im Fall von Jean-Michel Jarre ist es schwierig, nicht ins Schwärmen zu geraten. Pionier der elektronischen Musik könnte man ihn nennen und würde damit noch sachlich seinen Platz in der Musikgeschichte kommentieren. Innovativer Technikfreak wäre auch nicht falsch, sondern würde nur unterstreichen, wie viel der Sohn von Filmkomponist Maurice Jarre (Oscar für die Filmmusik zu «Doktor Schiwago») für die Musik geleistet hat. Seine Songs sind grösstenteils ohne Gesang komponiert, dafür sind es Melodien, die jeder kennt. Mit dem Konzeptalbum «Oxygene» hat Jarre in den 70er Jahren ein Mammutwerk geschaffen, das bis heute nicht an Glanz verloren hat. «Oxygene 4», ein Song daraus, ist quasi Kulturgut, eine eigentlich simple Hook, die um die Welt ging. Das Besondere an Jean Michel Jarre ist aber, dass er eine beachtliche Sammlung an alten «Tongeräten» besitzt. Aus denen kitzelt er dann auf der Bühne Töne, verwebt die hypnotischen Geräusche zu Melodien und verleiht mit Enthusiasmus der Musik viel Herz. Jarre wurde zudem mit riesigen Konzerten in China Jean Micheal Jarre (Konzertplakat) oder Russland bekannt, wo er teils vor mehreren Millionen Menschen gespielt Credits: Good News Production AG hat. Heute ist er etwas kleiner unterwegs und spielt im November im Hallenstadion Zürich. Im Gepäck hat er das neue Album «Electronica». Die Welthits werden aber am Konzert bestimmt nicht fehlen. Und noch etwas darf nicht fehlen, wenn der Franzose auf der Bühne steht: die Laserharfe, auf der Jarre durch Brechen des Lichts spielt. Jean Michel Jarre ist live ein Spektakel aus Licht und Klang und – das ist nicht übertrieben – lebendige Musikgeschichte.

PPJean Michel Jarre spielt am 18. November 2016 im Hallenstadion in Zürich. Tickets gibt es beim Ticketcorner.

Rosmarin, Thymian

ZUBEREITUNG Zwiebeln in Butter dämpfen, die ausgenommenen Fische dazulegen. Mit etwas Salz und Pfeffer würzen. Weisswein und Gemüsefond zugeben. Dann mit Zitronensaft beträufeln und 10 Minuten zugedeckt im heissen Sud leise ziehen lassen. Die Fische herausnehmen und warm stellen.

schen und nach Belieben mit Thymian und Rosmarin würzen. Vor dem Anrichten ein Eigelb mit dem Rahm vermischt unter die Sauce ziehen, diese vors Kochen bringen und über die Fische giessen. Mit Butterreis servieren. TIPP Man kann auch Forellen auf diese Art zubereiten.

ANMERKUNG Der Genfersee und seine sauerstoffreichen Zuflüsse beherbergen die silbernen Schuppenwesen, die mindestens in einem Gang des gediegenen Lac-Léman-Mahls vorkommen sollten. In den guten Restaurants um den See gilt Fisch-Frittüre als phantasielos. Die modernen Gastronomen kombinieren Seeund Bachforellen, Saiblinge und Trü­ schen, Felchen und Hechte lieber klassisch mit Weisswein als mit Frittieröl. Der Genfer Klassiker – Omble chevalier – wird mit Butter, Rahm, Eigelb und Weisswein zubereitet. Dieser Wandersaibling mit seinem mild-nussigen Fleisch schmeckte auch englischen Monarchen so gut, dass sie ihn während Jahren regelmässig einfliegen liessen. Wer etwas über Bachforellen erfahren möchte, kann sich im Waadtland auf einen sieben Kilometer langen Lehrpfad begeben: Der «Forellenweg» führt von Morges nach St-Prex.

Verfasser: Dirk Mörz

Aus dem Sud die Sauce zubereiten: Mehl in zerlassener Butter hellgelb dünsten, mit dem passierten Sud ablö-

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Zubereitung: ca. 35 Minuten Für 4 Personen

Weitere Rezepte unter: www.spice-boys.ch

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10 I Gewerbeverband Schlieren

Gewerbezeitung I Nr. 7 I 3. November 2016

Editorial

Die Freizeit-Vereinigung Schlieren geht neue Wege

Schlieren wird super!

Andreas Kriesi, Gemeinderat GLP, Vorstand Gewerbeverein Schlieren Kürzlich wurde im Stürmeierhuus der Öffentlichkeit das Stadtentwicklungskonzept von Schlieren vorgestellt. Der Andrang war gross und der Saal brechend voll. Das Interesse der Bevölkerung scheint gross zu sein. Es ist richtig und wichtig, die Weichen für die künftige Entwicklung von Schlieren jetzt zu stellen. Ein organisches Wachstum ohne Plan wäre eine verpasste Chance. Die Neugestaltung des Stadtzentrums mit dem Stadtplatz und dem Bahnhofareal, wo zurzeit ein neues Gebäude am Entstehen ist, wird dem Schlieremer Zentrum endlich ein einladendes Gesicht geben und die

Aufenthaltsqualität erhöhen, so dass es auch Spass macht im Zentrum zu verweilen und hier einzukaufen. Mit einem schönen Zentrum alleine ist es jedoch nicht getan. Damit hier eingekauft wird, braucht es auch ein ausgewogenes Angebot, welches gut auf die Bedürfnisse der Bevölkerung von Schlieren und der näheren Umgebung abgestimmt ist. Das Gewerbe ist hier gefordert. Bis das neue Zentrum steht und das Stadtentwicklungskonzept umgesetzt ist, werden die Schlieremer für einige Jahre eine rege Bautätigkeit über sich ergehen lassen müssen. Für die lokalen Geschäfte wird dies eine ungewisse Zeit, weil nicht absehbar ist, wie sich die Bauerei auf die Umsätze auswirkt. Umso mehr sollten wir Schlieremer uns gegenüber den lokalen Geschäften solidarisch zeigen und hier einkaufen, auch wenn der Zugang zu den Geschäften wegen Baustellen erschwert sein wird. Und sowieso sollte man sich immer vor Augen halten, dass die Jobs dahin gehen, wo wir einkaufen.

KONTAKTBOX H

Gewerbeverein Schlieren Postfach 188, 8952 Schlieren

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Thomas Landis, Co-Präsident Tel. 044 730 73 33, tho@landis-arch.ch

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Diego Albertanti, Co-Präsident Tel. 044 755 53 53, d.albertanti@jfjost.ch

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Eine Institution gestaltet mutig ihre Zukunft Seit 42 Jahren koordiniert die Freizeit-Vereinigung Schlieren FVS erfolgreich verschiedenste Weiterbildungskurse für Mitglieder und alle Interessierten. Weil eine Überalterung im Verein für Mitgliederverluste sorgte und damit mittelfristig den Verein bedrohte, hat der Vorstand einen mutigen Kurswechsel beschlossen und reorganisiert den Verein mit professioneller Unterstützung. An der ausserordentlichen Generalversammlung vom 24. Oktober 2016 bewilligten die Mitglieder mit überwältigendem Mehr die tiefgreifenden Veränderungen. Text: Erika Mettier, Bild: Sandro Barbieri Photography

Präsident Walter Stalder hatte sich für die Reorganisation der Freizeit-Vereinigung professionelle Unterstützung geholt. Zudem unterstützt auch der Stadtrat Schlieren dieses Vorhaben, weil der Verein im soziokulturellen Leben der Stadt wichtige Aufgaben erfüllt, die andernorts von der öffentlichen Hand wahrgenommen werden müssten. Der Stürmeierhuus-Saal war mit weit über 100 Personen sehr gut besetzt, das Interesse an der ausserordentlichen GV sehr gross. Stadtpräsident Toni Brühlmann-Jecklin und die Stadtratsmitglieder Manuela Stiefel und Pierre Dalcher erwiesen dem Verein ihre Reverenz. Projektleiter und Referent Charly Mettier freute sich sichtlich über das grosse Interesse. Ausbau des Kursund Veranstaltungsangebotes Die Freizeitvereinigung Schlieren heisst künftig nur noch Freizeit Schlieren und wird das künftig deutlich grössere Kurs- und Veranstaltungsprogramm unter dem Namen VIVAT in Schlieren bewerben. Weiterhin können alle Interessierten an den Veranstaltungen teilnehmen, Vereinsmitglieder profitieren aber von verschiedenen Privilegien. Das Programmangebot wird in Zukunft deutlich ausgebaut und modernisiert. Zu diesem Zweck wurde eine Programmgruppe ins Leben gerufen, in der gut vernetzte und innovative Leute verschiedener Altersgruppen mitarbeiten. Insbesondere werden künftig sehr viel mehr zeitgemässe Angebote für Kinder, Familien und jüngere Erwachsene entwickelt. Die Bereiche Lebenshilfe und Integration werden ausgebaut und generell will sich der Verein im Bereich von Veranstaltungen stärker engagieren. Neue Interessengruppen ab 2017 Ein wichtiges Anliegen ist dem Vorstand die Pflege bestehender und auch Gründung neuer Interessengruppen.

Walter Stalder, Präsident Freizeit-Vereinigung Schlieren, freute sich über das grosse ­Interesse an der Neuausrichtung

Aktuell gibt es die Gruppen Kerzenziehen, Schwyzerörgeli, Steinschleifen, Weben, Töpfern und Nähen. Per 1. Januar 2017 wird aus dem derzeitigen Schlieremer Elternverein unter dem Dach von Freizeit Schlieren die IG Familie, und die IG Paraplü soll zur Vorreiterin des angestrebten generationenübergreifenden Begegnungszen­ trums in Schlieren werden. Professionalisiert und intensiviert wird der Bereich Werbung/Kommunikation. Mit origineller Werbung sollen künftig wieder mehr Leute auf die interessanten Angebote aufmerksam gemacht werden.

Speich auf die GV 2017 zurücktreten werden. Neu in den Vorstand gewählt wurden: Charly Mettier (Vize-Präsidium), Erika Mettier (Kommunikation), Remo Quirici (Gastronomie), Irma Van der Ploeg (Programm), Jürg Zahner (Infrastruktur), Tanja Zahner (Administration). In der Programmgruppe engagieren sich derzeit neben den Co-Leiterinnen Silvia Räber und Irma Van der Ploeg neu Sandro Barbieri, Michi Koger und Nadja El Megidy. Die neue IG Familie wird von Anna Walther-Weidmann und die IG Paraplü von Michi Koger geleitet.

Die sehr hoch gesteckten Ziele kön- Lilie Shopping wird Exklusivsponsor nen, so Mettier in seinem Referat, nur Zum Schluss konnte Charly Mettier mit neuen Kräften im Verein erreicht die Grussbotschaft von Alexandre PorHöhn AG 17.07.2015 nb werden. Mit der Präsentation eben chet, dem CEO der bekannten Schliedieser neuen KräfteInserate setzte er in der remer Firma J. F. Jost, überbringen und 1 /4 und 1/2 A5-Seite Grössen:Zeichen Versammlung ein starkes für mitteilen, dass sich das im Besitz der die Dynamik bei der aktuellen Reorga- J. F. Jost befindliche Schlieremer Einnisation. kaufszentrum Lilie in den Jahren 2017 bis 2019 als Exklusivsponsor engagieren und den Verein bei seinen AktiviAusbau des Vorstandes Vom bisherigen Vorstand bleiben Prä- täten unterstützen wird. Dies wurde sident Walter Stalder und Finanzche- von den Versammlungsteilnehmern fin Béatrice Bickel an Bord, während mit einem stürmischen Applaus verdie langjährigen Mitglieder Silvia Rä- dankt. ber, Jolanda Horisberger und Doris Alter Zürichweg 6 | 8952 Schlieren | Tel. 044 730 07 44 info@maler-hoehn.ch | www.maler-hoehn.ch

Samstag 19. November 2016 Sonntag 20. November 2016

10 - 20 h 11 – 17 h

im Schlieremer Zentrum (Stadtplatz)

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Gewerbeverband Schlieren I 11

Gewerbezeitung I Nr. 7 I 3. November 2016

Adventsaktivitäten in Schlieren

Schlieren glänzt im Advent mit vielen Anlässen Vom Hüsli- und Koffermärt über musikalische Anlässe bis hin zum Adventsmarkt und Röschtiplausch ist in der bevorstehenden Zeit in Schlieren viel los. Die Schlieremer Bevölkerung sowie Gäste aus den Nachbargemeinden sind herzlich eingeladen, an diesen Anlässen teilzunehmen. Text: Erika Mettier

Den Auftakt machen der zum zweiten Mal stattfindende Hüslimärt im Stadtzentrum und der Koffermärt in der Mall des Einkaufszentrums Parkside. Am Wochenende vom 19. und 20. November finden die Anlässe statt. Der Hüslimärt an der Ring- und Bahnhofstrasse wird am Samstag, 19. November (10–20 Uhr), und am Samstag, 20. November (11–17 Uhr), stattfinden. Im stimmungsvollen Ambiente wird ein breites Angebot von Produkten angeboten. Der Koffermärt in der Mall des Einkaufszentrums Parkside findet nur am Sonntag (11–17 Uhr) statt. Dieser Koffermärt wurde im letzten Jahr erstmals durchgeführt und war schon bei der Premiere ein grosser Erfolg. So erstaunt es denn auch nicht, dass alle verfügbaren Verkaufsplätze sehr früh vergeben waren. Musik im Vor-Advent Das 11. Offene Adventssingen findet am Sonntag, 17. November, um 17 Uhr auf dem reformierten Kirchplatz statt. Singfreudige bilden bei diesem schönen Anlass einen spontanen Ad-hocChor. Verstärkt werden sie durch den Männerchor, den Trachten- und den Frauenchor sowie den Limmi-Chor. Musikalisch begleitet werden die Sän-

Adventsmärt und Röschtiplausch im Stürmeierhuus Am Wochenende vom 3./4. Dezember finden im Stürmeierhuus zwei weitere traditionelle Anlässe statt. Der Adventsmärt der Freizeitvereinigung Schlieren findet am Samstag (10–17 Uhr) und am Sonntag (11–17 Uhr) statt. Aussteller aus verschiedensten Bereichen bieten viele tolle Geschenk­ ideen und das Adventskafi lädt zum

Chilbi Schlieren 4.–7. November 2016 Delegiertenversammlung GVL Freitag, 11. November 2016, 16 Uhr 17. Wirtschaftspodium Limmattal, Stadthalle Dietikon Mittwoch, 16. November 2016, 16 Uhr

gerinnen und Sänger von der Harmonie Schlieren. Bereichert wird der Anlass durch die Lesung von Adventstexten und anschliessend gibt’s heissen Glühwein und feine Guetzli von der Confiserie Tschannen … ein echter Genuss. Am Sonntag, 4. Dezember, kommen um 17 Uhr die Freunde der klassischen Musik anlässlich des Winterkonzertes in der Reformierten Kirche Schlieren voll auf ihre Rechnung. Im Programm «Maria und die Nachtigall» treten der Kirchenchor St. Maria, Würenlos, der Kirchenchor St. Mauritius, Engstringen, und das Stadtorchester Schlieren auf. Unter der Leitung von Erik Maier und Hugo Bollschweiler werden Werke von Bach, Händel, Vivaldi, Mozart und Zelenka gespielt und gesungen.

AGENDA A

Berufsmesse Zürich, Messe Zürich Oerlikon 22.–26. November 2016 Neujahrsapéro GVS, Trublerhütte Schlieren 12. Januar 2017 Präsidentenkonferenz KGV, Hotel Radisson Blu, Flughafen Mittwoch, 29. März 2017, 19 Uhr Generalversammlung GVS Donnerstag, 30. März 2017 Generalversammlung KGV Zürich, Uitikon Donnerstag, 11. Mai 2017, 16 Uhr Der Hüslimärt im Stadtzentrum findet dieses Jahr am 19. und 20. November statt

Verweilen ein. Am Samstagnachmittag sorgt zudem die Schwyzerörgeli-Gruppe für lüpfige Unterhaltung.

reitet und serviert von den Vereinsmitgliedern – ein Ereignis für Jung und Alt.

Am Sonntag, 4. Dezember, findet der beliebte Röschtiplausch der Männerriege des STV Schlieren statt. Hier PPWeitere Infos: trifft sich ganz Schlieren. Von 11 bis 20 Uhr gibt es knusprige Röschti mit adventsmarkt-schlieren.ch, Webseite feinen Beilagen, selber liebevoll zube- von Beat Rüst. 16:49 Seite 1 limmattaler031116.qxp_Layout 1 25.10.16

Präsidentenkonferenz KGV, Casino Winterthur Mittwoch, 27. September 2017, 19 Uhr Gewerbekongress KGV Zürich, Bezirk Affoltern Donnerstag, 26. Oktober 2017, 16 Uhr Berufsmesse Zürich, Messe Zürich Oerlikon 21.–25. November 2017

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12 I Gewerbeverband Schlieren

Gewerbezeitung I Nr. 7 I 3. November 2016

50-Jahr-Jubiläum pro schlieren

Prall gefüllte Einkaufs­ taschen zum Geschenk Die Fachgeschäfte pro schlieren feiern in diesem Jahr ihr 50-Jahr-Jubiläum und haben an der gut besuchten GV attraktive Aktionen gutgeheissen, ganz nach dem Motto: Lokal einkaufen und profitieren! Text: Philipp Locher

Eine gelungene Aktivität konnte abgeschlossen werden, die Aktion «volle Einkaufstasche». Die Kunden bekamen bei den Fachgeschäften pro schlieren pro Fr. 5.– einen Schlieren-Punkt und sobald die Karte voll war, wurde diese in einen Gutschein für eine gefüllte Einkaufstasche umgewandelt. Weit über 120 prall gefüllte Einkaufstaschen im Wert von gegen Fr. 100.– wurden Anfang Oktober anlässlich des Wochenmarktes in Schlieren an die treuen Kunden übergeben. Die Taschen beinhalteten Wein, Gemüse, Obst, Zopf, Tee, Blumen, Hand-

8952 Schlieren

8953 Dietikon

creme, Lippenbalsam und weitere attraktive Waren und Gutscheine. Das schönste Kompliment erhielt pro schlieren von einer älteren Dame, welche scherzhaft fragte: «Wo ist denn hier Weihnachten?» Auch das einheitliche Echo der Empfänger – «Was, so viel bekomme ich gratis?» – freute die Schlieremer Detaillisten sehr.

Die nächste Aktivität ist der Hüslimärt auf der Bahnhofstrasse vom 19. und 20. November sowie der Köfferlimärt in der Mall des EKZ Parkside am Sonntag, 20. November, welche Herr und Frau Schlieremer auf die Adventszeit einstimmen sollen.

Mit dieser gelungenen Aktion haben die örtlichen Fachgeschäfte bewiesen, dass sich der Einkauf am Ort lohnt, und haben dem vielbetriebenen Einkaufstourismus getrotzt. So stimmt das Motto: Schlieren – hier kaufe ich ein!

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Neuvorstellung: ParaMediForm, Schlieren

Essen gegen das Übergewicht ParaMediForm verspricht Abnehmen ohne Diät und Jo-Jo-Effekt. In Schlieren ist Gabriela Fischer für die Ernährungsberatung zuständig. Und dies mit Erfolg. Text: Angela Bernetta, Bilder: zVg

«Abnehmen ist relativ einfach. Viel schwieriger ist es, das erreichte Gewicht zu halten», sagt Gabriela Fischer und bringt dabei das Auf und Ab vieler abnehmwilliger Zeitgenossen und -genossinnen auf den Punkt.

Mit Leidenschaft und Teamgeist für Sie.

Seit 2014 leitet die 47-Jährige die Filiale von ParaMediForm in Schlieren, ein Institut für Ernährungsberatung mit verschiedenen Ablegern in der ganzen Schweiz. «Wir bekämpfen die Pfunde mit einem gesunden und auf die Person abgestimmten Ernährungsplan», sagt Gabriela Fischer. Die ausgebildete Ernährungsberaterin bietet also keine Diäten, sondern eine Gewichtsreduktion mittels individueller Ernährungsumstellung an. «Dabei bleiben weder Genuss noch Motivati-

on auf der Strecke», versichert sie. Und eine Langzeitbegleitung hilft beim Halten des Gewichts und einer nachhaltigen Umgewöhnung, damit der gefürchtete Jo-Jo-Effekt ausbleibt. «Das ganze Programm dauert etwa ein Jahr», sagt Gabriela Fischer. «Wichtig ist, dass unsere Kundinnen und Kunden die Ernährungsumstellung verstehen und auch wissen, wie sie das Gelernte im Alltag umsetzen können. Sie sollen ein gutes Gefühl dabei haben.» Letztlich sei alles eine Frage des richtigen Masses. Bei der Beratung und Betreuung der Kundschaft wird Gabriela Fischer von einer Mitarbeiterin unterstützt. Das Ernährungsprogramm von ParaMediForm eignet sich für alle von 8 bis 88 Jahren, die abnehmen oder ihre Ernährung umstellen möchten, um sich vitaler und gesünder zu fühlen.

PPWeitere Infos: ParaMediForm Gabriela Fischer Schulstrasse 2, 8952 Schlieren Tel. 044 730 44 55 schlieren@paramediform.ch www.paramediform.ch/schlieren/kontakt

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Die Ernährungsberaterin Gabriela Fischer betreut die Kundschaft in Schlieren


Gewerbeverband Schlieren I 13

Gewerbezeitung I Nr. 7 I 3. November 2016

Publireportage: Ibervinos AG, Schlieren

Samichlaus-Wein­ degustation bei Ibervinos Ibervinos, eine kleine Familien-AG, beschäftigt sich schon seit über 25 Jahren mit spanischen und seit kürzerem auch mit portugiesischen Weinen. Zweimal jährlich finden Degustationen statt, die für die Besucher kostenlos sind. An der Frühlings-Weindegustation sind stets diverse Produzenten anwesend und stellen ihre Weine den Besuchern persönlich vor, während die Samichlaus-Weindegus­ tation stets in einem lockeren Rahmen erfolgt. So gibt es an der «Chlaus-Degu» nebst Wein, Wasser und Brot auch Nüsse, Mandarinen, Schokolade, Guetzli und weitere Leckereien. Es ist auch die Jahreszeit, in der diverse Firmen ihre Kundengeschenke bestellen und in schönen Tragtaschen mit Fenster und Kordel oder Präsentkartons bereitstellen lassen.

Südländische Früchte aus Spanien … und Weine! Samichlaus-Degustation bei Ibervinos AG

Sollten Sie unbedingt einmal besuchen und die Weine verkosten! Die Vorliebe von Ibervinos liegt bei kleinen Produzenten und Familienbodegas mit eigenen Weinbergen, bei denen Qualität, Kontinuität und Nachhaltigkeit für die nächsten Dekaden gewährleistet sind.

An den jährlich stattfindenden Weinreisen haben Teilnehmer die Möglichkeit, die Bodegas zu besuchen, mit den Weinmachern zu plaudern und je nach Destination das Terroir von unten zu erkunden und ihre eigene Cava-Flasche zu «degorgieren».

Ibervinos bietet ein umfangreiches und auserlesenes Sortiment an hervorragenden Weinen zu durchwegs freundlichen Preisen. Etikettentrinker sind vermutlich an der falschen Adresse, nicht aber Weinliebhaber/innen, die gerne wahre Perlen mit grossem Trinkspass erleben wollen.

PPWeitere Infos: www.ibervinos.ch

Der nächste Event ist die jährliche «Chlaus-Degu», die dieses Jahr am Samstag und Sonntag, 3. und 4. Dezember, stattfindet. Die Teilnahme ist kostenlos und bietet eine gute Gelegenheit, diverse Weine von Ibervinos kennenzulernen.

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Publireportage: Haupt + Studer AG, Schlieren

Sicher ist sicher Elektroinstallationen und Steckdosen sind dank moderner Technik sicher und wartungsarm. Stimmt etwas nicht, sorgt ein kleiner Schalter dafür, dass der Strom im Notfall abstellt. Dieser sogenannte Fehlerstrom-­Schutz­schalter (FI-Schalter) befindet sich bei Altbauten direkt an der Steckdose, zum Beispiel im Badezimmer im Spiegelschrank. Bei neueren Bauten ist er im Sicherungskasten untergebracht und gut an seiner Farbe erkennbar. Seit 2010 ist der Einbau von FI-Schaltern obligatorisch. Mit dem Auslösen der Prüftaste kann ein Fehlstrom simuliert werden, worauf der Strom sofort unterbrochen wird und die Sicherung herausspringt. Die FI-Schalter müssen zweimal jährlich durch den Mieter oder Eigentümer selbständig überprüft und ausgelöst werden. Die Hersteller und Electrosuisse, der Fachverband für Elektro-, Energie- und Informationstechnik, empfehlen, diese Überprüfung im Frühjahr und Herbst bei der Umstellung von Sommer- und Winterzeit vorzunehmen. «Dieser Test kann Leben retten», sagt Wilfried Werffeli, Geschäftsleiter des Unternehmens Haupt + Studer AG. Hilfreich ist, die Erinnerung daran mit einem Klebezettel im Sicherungskasten zu vermerken. Haupt + Studer bringt diesen Hinweis bei der Montage gleich mit an. Im Zweifel und wenn der Test nicht funktioniert, sollte man sich an den Hauswart oder direkt an

einen Profi wenden. Haupt + Studer ist mit 45 Spezialisten in den Bereichen Elektroinstallationen, Gebäudetechnik und Telematik tätig und seit mehr als 90 Jahren im Limmattal ein wichtiger Partner.

PPKontakt: Haupt + Studer AG Wagistrasse 7 8952 Schlieren 044 755 66 77 www.haupt-studer.ch info@haupt-studer.ch Pikett rund um die Uhr. Elektro-Notfälle halten sich selten an die Bürozeiten. Deshalb sind wir im Notfall auch ausserhalb der Arbeitszeiten im Einsatz. 24 Stunden am Tag. 365 Tage im Jahr. Ein Anruf genügt: 044 755 66 77 – und wir sind für Sie da.

Zur Wartung zweimal im Jahr die Prüftaste drücken


14 I Gewerbeverband Schlieren

Gewerbezeitung I Nr. 7 I 3. November 2016

Neuvorstellung: The InnerSpace, Schlieren

Gesundheit, Entspannung und Frieden The InnerSpace in Schlieren ist ein modernes Gesundheitszentrum. Erfahrene Therapeuten /-innen bieten verschiedene Behandlungsmethoden an.

Physiotherapie hilft beim Entspannen

Text: Angela Bernetta, Bilder: zVg

The InnerSpace in Schlieren ist ein Ort für Menschen, denen Gesundheit und Wohlbefinden am Herzen liegen. «Vor über einem Jahr entstand die Idee, ein Gesundheitszentrum für Komplementärmedizin in Schlieren zu realisieren», sagt Nadia El Meligy, die den Ablauf im Zentrum koordiniert. «Nach einer dreimonatigen Umbauphase konnten die Therapeuten /-innen im November 2015 die ersten Kunden /-innen willkommen heis­ sen.» Rund zwanzig Therapeuten /-in-

Das Gesundheitszentrum The InnerSpace ist seit einem Jahr offen

nen bieten im Zentrum ihre Behandlungsmethoden an. «Sie sind alle selbständig erwerbend und nehmen lediglich die Räumlichkeiten in Anspruch. Komplementäres Angebot Das entstandene Konzept wurde gemeinsam erarbeitet», so Nadia El Meligy. Das komplementärmedizinische Angebot reicht von Yoga über Craniosacral-, Mal- oder Klangtherapie und ayurvedischen oder klassischen Massagen, Pilates, Homöopathie, psychologischer Beratung, Hypnose, Natur-

heilpraktik, Kinesiologie, AlexanderTechnik, Physiotherapie bis hin zur Ernährungsberatung. Die angebotenen Therapieformen stehen nicht in Konkurrenz zueinander, sondern ergänzen sich. Jeder Besuchende wird individuell und seinen Bedürfnissen entsprechend betreut.

besucht werden kann. Es empfiehlt sich, vor der Behandlung abzuklären, ob die Behandlungskosten von der Krankenkasse über eine Zusatzversicherung für Komplementär- oder Alternativmedizin vergütet werden.

Klangschalen-Meditation wirkt beruhigend

PPWeitere Infos: The InnerSpace Grabenstrasse 1, 8952 Schlieren Tel. 044 731 99 11 info@theinnerspace.ch www.theinnerspace.ch

Kostenlose Wissensvermittlung Die Kundschaft besteht aus alten und jungen Menschen, Männern und Frauen. Jeweils am letzten Mittwoch im Monat hält eine Therapeutin/ein Therapeut einen Vortrag, der kostenlos

Neuvorstellung: Pedicure Marie-Louise, Schlieren

Wellness für die Füsse Gesunde Füsse sind wichtig für das Wohlbefinden. Marie-Louise Baumann bietet in ihrem Fusspflegestudio in Schlieren klassische Fussbehandlungen und seit kurzem mit «Sugaring» eine bewährte Enthaarungsmethode an. Text: Angela Bernetta, Bilder: zVg

Marie-Louise Baumann bietet in ihrem Studio in Schlieren klassische Fusspflege …

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«Fusspflege ist kein Luxus. Die Haut, Muskeln und Nägel unserer Füsse sind altersbedingten Veränderungen ausgesetzt», sagt Marie-Louise Baumann. «Regelmässige Fusspflege ist eine gute Vorsorge und kann Beschwerden lindern.» Seit rund fünf Jahren pflegt und verschönert die ausgebildete Fusspflegerin Füsse in ihrem Studio in Schlieren und seit kurzem auch in einem Pflegeheim in der Stadt Zürich. Die 46-Jährige führt klassische Fussbehandlungen mit oder ohne Nägellackieren durch und auf Wunsch Fusspeelings. Zu Beginn einer jeden Behandlung steht ein Fussbad. Dann werden die Zehennägel geschnitten, die Nagelplatten gefeilt, die Nagelhäutchen und Hornhaut entfernt. Eine Fussmassage und die Nagelpflege mit oder ohne Lack schliessen den Rundumservice ab. Eine Behandlung dauert ungefähr 50 bis 60 Minuten. Professionelles Peeling Seit kurzem bietet Marie-Louise Baumann mit «Sugaring» Zuckergel-Enthaarungen für Männer und Frauen an. Der Vorteil dieser Behandlung ist, dass sie weniger Schmerzen als beispielsweise das Entfernen der Haare mit Wachs («Waxing») bereitet und sich deshalb auch für sensible Haut eignet. Nach dem Enthaaren beugt ein Ganzkörperpeeling dem Einwachsen der

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Gewerbeverband Uitikon-Waldegg I 15

Gewerbezeitung I Nr. 7 I 3. November 2016

Editorial

Kommende Anlässe und nächste Fragen

Welches sind unsere kommenden Aktivitäten? So geht es weiter: • Delegiertenversammlung des Gewerbeverbands Limmattal am 11. November 2016 in Dietikon. • Der Kochabend bei Benedettos findet neu am Freitag, 25. November 2016, statt. Die Details dazu erfahren Sie in unserem Newsletter. • Die Einladungen zur Einweihung unserer Weihnachtstanne 2016/2017 auf der Waldegg und unseren bereits traditionellen Chlausabend in der Garage Grunder vom 28. November 2016 sind versandt. Anmeldungen nehme ich gerne noch entgegen. Das immer wieder gern gesehene Weihnachtssymbol an der Kreuzung Birmensdorfer-/Stallikerstrasse und die Einweihung können nur dank finanzieller Unterstützung realisiert werden. Wir danken speziell unseren Mitgliedern (in alphabetischer Reihenfolge) Elektro Christoffel AG, Ford Garage Grunder GmbH und Mobiliar Birmensdorf für die Unterstützung! • Am Samstag, 14. Januar 2017, werden sich wieder zahlreiche Gäste aus Üdike, dem Limmattal, der Stadt Zürich und aus dem weiteren Umfeld im «Giardino Verde» zum 21. Gwerblerfäscht einfinden. Wollen auch Sie einmal im fantastischen Ambiente dieser Lokalität tafeln, tanzen und sich unterhalten, so sind Sie herzlich willkommen! Dank zahlreichen Sponsoren können wir Ihnen diesen Anlass auch zu einem angenehmen Preis bieten. Und falls Sie dieses Fest als super Werbemöglichkeit nutzen wollen, ist dies als

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Gewerbeverein Uitikon-Waldegg Gläserenstrasse 8, 8142 Uitikon-Waldegg

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Otto Frei, Präsident otto.frei@uitikon.ch

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Delegiertenversammlung GVL Freitag, 11. November 2016, 16 Uhr Berufsmesse Zürich, Messe Zürich Oerlikon 22.–26. November 2016 Kochabend bei Benedettos Freitag, 25. November 2016, 18 Uhr Weihnachtstanne einweihen und Chlausabend Montag, 28. November 2016, ab 18 Uhr 21. Gwerblerfäscht im Giardino Verde Samstag, 14. Januar 2017, 19 Uhr 23. Generalversammlung im Bistro Spilhöfler Dienstag, 14. März 2017, 19 Uhr

In meinen bisherigen Editorials habe ich Ihnen etliche Fragen gestellt. Hier nun meine nächsten Fragen: Sollen sich die Gewerbevereine und die Gewerbeverbände politisch engagieren? Konkretes Nachhaken dazu: Sollen wir schweigend akzeptieren, dass ein fähiger Statthalter ungerechtfertigt entlassen wird und vorerst unter massivem Druck auf eine Wiederkandidatur verzichtet? Sollen wir einfach schweigend einen anderen Kandidaten akzeptieren? Sollen wir einfach der Parole der Parteien (ich bin hier auch Mitglied) folgen und den skandalösen Vorfall unter den Teppich wischen? Ich persönlich denke: erste Frage JA, nachfolgende Fragen NEIN. Darum will ich wissen, wer und was dahinter steckt. Und ich engagiere mich dafür, dass am 12. Februar 2017 der richtige Kandidat als Sieger aus der Wahl hervorgeht. Abschliessend wiederum meine Aufrufe an Sie: Stärken Sie als Konsument und Kunde die Mitglieder des Gewerbevereins Uitikon und halten Sie damit unsere schöne Gemeinde lebendig. Wenn Sie Ihren Betrieb in Üdike haben oder hier wohnen und noch nicht Mitglied sind: Werden Sie Mitglied und profitieren Sie von unseren vielen Vorteilen! Besuchen Sie uns auf www. gewerbeverein-uitikon.ch oder erkundigen Sie sich bei den Vorstandsmitgliedern.

Präsidentenkonferenz KGV, Hotel Radisson Blu, Flughafen Mittwoch, 29. März 2017, 19 Uhr Generalversammlung KGV Zürich, Uitikon Donnerstag, 11. Mai 2017, 16 Uhr Präsidentenkonferenz KGV, Casino Winterthur Mittwoch, 27. September 2017, 19 Uhr Gewerbekongress KGV Zürich, Bezirk Affoltern Donnerstag, 26. Oktober 2017, 16 Uhr Berufsmesse Zürich, Messe Zürich Oerlikon 21.–25. November 2017

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16 I Gewerbeverein Urdorf

Gewerbezeitung I Nr. 7 I 3. November 2016

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Erfolgreicher Tag der offenen Tür Ende August öffnete der Verkehrszug Urdorf und das Kantonale Tiefbauamt die Tore des Stützpunktes Urdorf. Mit von der Partie war neben verschiedenen weiteren Rettungsorganisationen auch die Feuerwehr Urdorf.

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Ende August öffnete der Verkehrszug Urdorf und das Kantonale Tiefbauamt die Tore des Stützpunktes Urdorf. Mit von der Partie war neben verschiedenen weiteren Rettungsorganisationen auch die Feuerwehr Urdorf.

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Die Voraussetzungen hätten nicht besser sein können. Der Verkehrszug Urdorf konnte sich der interessierten Bevölkerung zum Anlass seines 30-jährigen Bestehens bei herrlichem Sommerwetter präsentieren. Entsprechend gross war auch der Andrang. Auf einem Rundgang erhielten die Besucherinnen und Besucher Gelegenheit, Gebäude und Fahrzeugpark der 20:00 Uhr Seite Zürich 1 Kantonspolizei zu besichtigen. Besonders interessant war dabei der Vergleich zwischen den technisch bestens ausgerüsteten heutigen Einsatzfahrzeugen und den Polizeiautos von anno dazumal. Liebling der Gästeschar war zweifelsohne der schön herausgeputzte VW-Käfer aus den 1960er Jahren. Auch die Breite der Fahrzeugpalette vermochte zu beeindrucken. So konnten vom Polizeifahrrad über die Motorräder bis zu zivilen und «angeschriebenen» Streifenwagen alle eingehend bestaunt werden. Sogar ein Polizeihelikopter war vor Ort. Bei diesem interessierte vor allem die vielseitigen Einsatzmöglichkeiten mit modernster Technik, wie zum Beispiel die Suche nach vermissten Personen.

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Vor Ort war auch die Feuerwehr Urdorf, die Stützpunktfeuerwehr Dietikon mit verschiedenen Feuerwehrautos sowie der Rettungsdienst des Spitals Limmattal mit ihrem Rettungsfahrzeug. Eine lange Warteschlange bildete sich jeweils vor der Autodrehleiter, mit der sich Jung und Alt in luftige Höhen befördern lassen konnten. Ein herrlicher Blick über das Festgelände, über Urdorf und das angrenzende Limmattal entschädigte für das Anstehen. Bei den kleineren Besuchern sorgten die Wasserspiele für viel Spass und etwas Erfrischung bei den warmen Temperaturen. Interessantes gab es auch zum Unterhalt der Nationalstrassen, zur Verkehrstechnik und zur Sicherheit in den Autobahntunnels zu erfahren. In einem speziell für diesen Anlass eingerichteten Tunnelabschnitt informierten versierte Mitarbeiter/innen über die Steuerung des Tunnelleitsystems und die verschiedenen Einsatzmöglichkeiten im Notfall. Wer nach dem Rundgang und aufgrund der vielen Eindrücke hungrig und durstig war, konnte in der grossen Festbeiz etwas ausspannen und das Gesehene mit Freunden oder Bekannten diskutieren. Der Tag der offenen Tür war ein weiterer erfolgreicher und lehrreicher Limmattaler-Anlass in diesem Sommer.

PPWeitere Infos: Gemeindeverwaltung Urdorf Bahnhofstrasse 46, 8902 Urdorf Tel. 044 736 51 11, Fax. 044 734 38 58 infostelle@urdorf.ch


Gewerbeverein Urdorf I 17

Gewerbezeitung I Nr. 7 I 3. November 2016

Jubiläumsfeier des EHC Urdorf

Grosse Party auf Eis Der Urdorfer EHC besteht, man glaubt es kaum, bereits seit 75 Jahren. Seit 50 Jahren ist er auf der Kunsteisbahn Weihermatt daheim. Grund genug für eine grosse Feier vom 11. bis zum 13. November 2016. er mit Festwirtschaft darf als die Lim­ mattaler Party des Herbstes 2016 bezeichnet werden. Der Freitag steht im Zeichen des Jubiläums unseres Eis­ hockey-Vereins und dessen Mitglieder. Ab 19.30 Uhr dürfen jedoch alle Eisbe­ geisterten eislaufen und der Eintritt ist, wie während des ganzen Wochen­ endes, frei. Der Schweizer Komiker Fabian Unteregger wird die Festge­ meinde unterhalten und die fünf Vollblutmusiker von Sugarfive sorgen mit den schönsten Zucchero-Songs für Partystimmung.

EHC Urdorf: 1. Mannschaft, Saison 2016–2017

Text: Sarah Angelsberger

Im Jahr 1941 wurde der EHC Urdorf im Restaurant Pappel gegründet. In den Anfangsjahren spielten die Mann­ schaften noch auf Natureis. Dann konnten sie ihre Heimat auf der Kunst­ eisbahn Weihermatt beziehen, die in diesem Herbst auf ihr 50-jähriges Be­ stehen zurückblicken kann. Beide

«Geburtstage» wollen vom 11. bis zum 13. November 2016 gebührend gefeiert werden. Mit von der Partie ist auch der Eislaufclub Urdorf als weiterer Nutzer der KEB. Freitags-Afterworkparty Für das Jubiläumswochenende hat das Fest-OK ein abwechslungsreiches Pro­ gramm zusammengestellt, und die Fei­

Weitere Highlights am Samstag und am Sonntag Am Samstag können Anfängerinnen und Anfänger unter kundiger Leitung bis zum Mittag Eishockey- oder Eis­ laufluft schnuppern. Den Nachmittag prägen die Spiele ohne Grenzen sowie die Small Games. Gemeinderat Roland Stämpfli wird den Nachmittag mit sei­ ner Festrede abschliessen. Ein beson­ derer Augenschmaus dürften die Vor­ führung des Eislaufclubs sowie die Showeinlagen der Tanz-Fabrik wer­ den. Für Stimmung sorgen danach die Eisdisco und der bekannt DJ Outside.

Hohen Besuch erwarten wir am Sonn­ tag. Hockeystars der ZSC Lions, der Kloten Flyers sowie des EV Zug geben Autogramme. Am Vormittag führt der EHCU seinen traditionellen Skate­ athon durch, der dem Verein hoffent­ lich einen grossen Batzen in die Kasse spülen wird. Ihren Abschluss finden die Festivitäten mit dem Match der 1. Mannschaft. Sport und Gewerbe feiern gemeinsam Der Eissport und das Führen eines Ge­ werbebetriebes haben vieles gemein­ sam. Für beides braucht es Mut, Flexi­ bilität und Ideenreichtum. Sportler wie Gewerbetreibende müssen stets wach bleiben und sich weiterentwi­ ckeln. Manchmal gilt es, Niederlagen wegzustecken, aufzustehen und wie­ der vorwärts zu schauen. Und nach getaner Arbeit gibt es nichts Schöne­ res, als auf den Erfolg anzustossen. In diesem Sinne laden wir Sie, geschätz­ te Gwerblerinnen und Gwerbler, herz­ lich zum Jubiläumsfest ein und freuen uns darauf, mit Ihnen zu feiern.

EHC-Urdorf-Skateathon, Saison 2003–2004

AGENDA A Fondueplausch Freitag, 18. November 2016 Berufsmesse Zürich, Messe Zürich Oerlikon 22.–26. November 2016 Quartalsversammlung Mittwoch, 25. Januar 2017 60. Generalversammlung GVU Donnerstag, 16. März 2017 Präsidentenkonferenz KGV, Hotel Radisson Blu, Flughafen Mittwoch, 29. März 2017, 19 Uhr Generalversammlung KGV Zürich, Uitikon Donnerstag, 11. Mai 2017, 16 Uhr Präsidentenkonferenz KGV, Casino Winterthur Mittwoch, 27. September 2017, 19 Uhr Gewerbekongress KGV Zürich, Bezirk Affoltern Donnerstag, 26. Oktober 2017, 16 Uhr Berufsmesse Zürich, Messe Zürich Oerlikon 21.–25. November 2017

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18 I Gewerbeverein Urdorf

Gewerbezeitung I Nr. 7 I 3. November 2016

URO Wölflilager im Ferienhaus Restiberg in Linthal GL

Wenn die «Panzerknacker»-Bande friedlich zuschlägt Eine fröhliche Schar Wölflis der Urdorfer Pfadfinderabteilung verbrachte unter dem Motto «Panzerknacker» in der ersten Herbstferienwoche sieben abenteuerliche Lagertage. fällt und gerettet wird. Alle sind glücklich und die ganze «Räuberbande» feiert schliesslich ein friedliches Fest.

Text und Bilder: Christian «Kodak» Murer

Im Aufenthaltsraum des Ferienhauses Restiberg im glarnerischen Linthal auf 1050 Metern wird an diesem Montagmittag tüchtig Teig geknetet. Geformt wird später eine «Panzerknacker»-Brille. «Panzerknacker» ist denn auch das diesjährige Lagermotto. Da geht es um das Knacken eines Tresors. Es handelt von einem Polizisten, der beim Fensterputzen aus dem Fenster

Spiele- und Erlebnisweg Linthal Am Dienstag vergnügen sich die Wölflis mit ihren Leitern am Spiele- und Erlebnisweg Glarnerland unten in Linthal. Beim «Adlersitz» werden Würste gebraten und wird zu Mittag gegessen. Später geht’s zum «Waldhupf», wo

eine lange, schwarze Blache zum trampolinschen Hüpfen einlädt. Etwas mühsamer ist dann allerdings der zweistündige Aufstieg ins Ferienhaus. Dort wartet wie immer ein feines Nachtessen – zubereitet vom Küchenteam Mario «Sherpa» Dreyer und Rahel Zuber. Hallenbad und Wasserrutschbahn Am Mittwoch lauten die Stichworte: Atelier, Geländegame, Kinoabend und

Taufen. Am Donnerstag geht’s erneut ins Tal hinunter. Da lockt das Hallenbad in Näfels. Viel Freude und Spass bereitet später das Ablegen des Versprechens, der Singsong sowie die Nachtübung. Am Freitag legen die Wölflis die Prüfungen ab. Dann haben die Kiddies den Plausch bei der Wasserrutschbahn und an den Dreckspielen. Das Highlight ist der Abschlussabend mit musikalischem Sitzspiel und einer lässigen Disco.

Zum diesjährigen Wölflilager sagt Mit-Lagerleiter Fabio «Murmeli» Dannenmann: «Dieses Jahr konnten wir ein sehr abwechslungsreiches Lager in einer wunderschönen Bergwelt durchführen.» Die Teilnehmer seien immer sehr engagiert und mit vollem Elan dabei gewesen. «Wir können auf ein grossartiges Herbstlager zurückblicken», so der URO-Abteilungsleiter.

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«Panzerknacker» hiess das Motto des URO-Wölflilagers im glarnerischen ­Linthal

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Das ist mein erstes Lager. Ich bin in der Pfadi, weil mir die Natur gefällt. Und ich bin auch gerne im Wald. Hier im Lager finde ich alles sehr gut. Spielen mit Kollegen macht Spass. Helena «Baja» ­Binder (8)

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Ich bin zum ersten Mal in einem Wölfli­ lager. Ich bin gerne in der Natur draus­ sen, vor allem im Wald. Bis jetzt hat mir im Lager alles gefallen. Das Essen ist auch sehr fein. Larina «Bijou» ­Binder (7)

Alexandra hat mich einmal gefragt, ob ich in die Pfadi komme. Und jetzt verbringe ich hier mein erstes La­ ger. Am besten hat mir bis jetzt ge­

fallen, dass wir den Tresor ge­ knackt haben. Eduardo «Marsupilami» Dominguez (7)

Dies ist bereits mein drittes Herbstlager. Das Nummerngame in der Nacht hat mir bis jetzt am besten gefallen. Auch der Besuch des Hallenbades in Nä­ fels fand ich cool. Das Essen ist pri­ ma. Marlou «Tikki» Häni (10)

Ich bin in der Pfadi, weil ich hier etwas mehr «Seich» ma­ chen kann als zu­ hause. Das Nachtspiel mit der Fa­ ckel hat mir bis jetzt sehr gut gefallen. Und auch das Übernach­ ten im Keller war cool.

Tim «Snoopy» Jäger (9)

Ich bin schon drei­ einhalb Jahre in der Pfadi. Dies ist be­ reits mein viertes Lager. Ich spiele gerne im Wald. Das Schlafen im Keller und das He­ rumlaufen mit der Fackel fand ich super. Jamie «Stilch» ­Pilloud (9)

Weil ich immer so wild, neugierig und frech bin, tauften sie mich «Stilch». Ich bin in der Pfadi, weil ich am Wo­ chenende immer allein gewesen bin. Die kleine Nacht­ übung hier hat mir bis jetzt am besten gefallen. Jael «Momo» Ronner (7)

Das ist mein erstes Lager. Ich finde die Pfadi cool, weil mir gemeinsam zu Mit­

tag essen oder auch Schnitzeljag­ den machen. Die Tagesreise nach Linthal hat mir gut gefallen. Ruven «Idefix» ­Studer (10)

Dies ist bereits mein fünftes Lager. Mein Kollege Edu nahm mich zum Schnup­ pern mit. Und mir hat’s in der Pfa­ di gefallen. Das Nummerngame in der Nacht und der Fackellauf gefie­ len mir bis jetzt mega. Nuria «Niama» Zahnd (7)

Ich bin zum ersten Mal in einem Wölfli­ lager. Die verschie­ denen Spiele berei­ ten mir sehr viel Spass. Das Schlafen im Keller wegen des Poli­ zisten fand ich doof.


Gewerbeverein Weiningen I 19

Gewerbezeitung I Nr. 7 I 3. November 2016

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Das Ergebnis wurde von allen Degustatoren hoch gelobt. Der «Team-Spirit» wurde gefördert … …  was ich persönlich in jedem Betrieb, KMU oder Verein etwas vom Wichtigsten finde, um erfolgreich zu wirtschaften.

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20 I Gewerbeverein Birmensdorf und Aesch

Gewerbezeitung I Nr. 7 I 3. November 2016

Spezialstamm Birmensdorf und Aesch

Auf die Zukunft anstossen Beim Gewerbeverein Birmensdorf und Aesch haben sich Anfang Oktober rund 20 Mitglieder zugeprostet. Das eigens gebraute GVBA-Bier aus dem Stammheimer Hopfentropfen wurde dekantiert.

Kassierin Monica Huber-Elsener und Präsident Thomas Gössi freuen sich über den ­gelungenen Anlass

Für alle gab’s ein saftiges Stück Fleisch und ein süffiges Bier

Text: Marco Plüss

Bei der Vereinsreise zum «Stammheimer Hopfentropfen» konnten die Mitglieder des Gewerbevereins Birmensdorf und Aesch Mitte Mai ihr eigenes GVBA-Bier brauen – ganze 50 Liter. Nicht nur dieser Anlass war höchst gelungen und bei allen in sehr guter Erinnerung. Nun war es an der Zeit, dieses Bier gemeinsam zu kredenzen. Um diesen feierlichen Moment zu begehen und ein paar Stunden zusammen zu verbringen, stellte Vereinsmitglied Charly Stutz von Cheminéebau Stutz AG seinen Ausstellungsraum zur Verfügung, und zum süffigen Bier aus der blauen Flasche offerierte Ver-

einsmitglied Markus Steiner von Steiner Fleischspezialitäten AG saftige Steaks für diesen Spezialstamm, der von Vorstandsmitglied Marco Rasi eröffnet wurde. Auf zu neuen Ufern In der lockeren Atmosphäre hielt dann Präsident Thomas Gössi fest, dass der Gewerbeverein wieder mehr sichtbar werden müsse, um die Interessen des lokalen Gewerbes zu vertreten. Ziel sei es, die Kommunikation zwischen dem Gewerbe (GVBA), den Behörden, Parteien usw. zu verstärken. Jeder Einwohner in der Gemeinde sollte wissen, welche Geschäfte hier tätig seien. Dazu äusserte sich Thomas Gös-

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si wie folgt: «Nachdem wir den Gewerbeverein zu neuem Leben erweckt haben, müssen wir nun Flagge zeigen und eine gewichtige Vertretung und auch Sprachrohr bei Anliegen und Fragen für das Gewerbe im Dorf sein.» Und zu diesem Spezialstamm fügte er an: «Neben den politischen Anliegen, die wir vertreten sollten, sind auch der gesellige Zusammenhalt und solche Anlässe wie dieser wichtig, obwohl in der heutigen Zeit alle Mitglieder auch viele andere Verpflichtungen haben.»

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Gewerbeverein Dietikon I 21

Gewerbezeitung I Nr. 7 I 3. November 2016

Editorial

Lehrlingseinsatz in Verdabbio GR

«Gastronomie Limmattal» – ein schwieriges, aber i­ nteressantes Business zum Teil auf die Restaurants negativ ausgewirkt hat.

Stefan Schmucki, Gastronom und Vorstandsmitglied Gewerbeverein Dietikon Die Gastronomie ist ein wichtiger Wirtschaftsfaktor für das gesamte Limmattal und beschäftigt weit über tausend Mitarbeiter. Daher ist auch die Auswahl der Gastronomiebetriebe riesig und verteilt sich über das ganze Limmattal; mit dem Restaurant der traditionellen Schweizer Küche oder die Küche aus aller Welt sowie das Restaurant der gehobenen Klasse, Pizzeria, Hotel, Kantine, Take-away, Bar, Pub, Lounge, Club & Diskothek, LiveMusik-Lokal. Die stetig wachsende Bevölkerung und die Industrie im Limmattal sind sicherlich für die Gastronomie ein grosser Vorteil, doch musste die ganze Branche in den letzten Jahren mit strukturellen Problemen kämpfen. Immer mehr Gesetze und Auflagen gegenüber Bund und Kanton machen es der Gastro-Branche schwieriger. Auch die vielen Einschränkungen wie z. B. die 0,5-Promille-Grenze sowie Spielautomaten- und Rauchverbot hatten grösstenteils negative Auswirkungen auf die Umsätze. Auch die Aufhebung der Wirteprüfung im Kanton Zürich hatte für das Limmattal nicht nur Vorteile. Es gab eine Zeit, da wurde in jeder geschlossenen Boutique ein neuer Take-away-Betrieb eröffnet, was sich

Doch eines steht fest. Wir haben viele gute und interessante Gastro-Konzepte im Limmattal, die von ideenreichen Gastronomen umgesetzt wurden. Wer über ein klares Profil verfügt und die Gastfreundschaft pflegt, hat Erfolg. Wer die Erwartungen der Gäste übertrifft, sei es mit einem originellen Angebot, mit einem herausragenden Service oder mit einem attraktiven Standort, wird ebenfalls seine Gäste finden. Der grosse Trumpf zum Erfolg sind dabei auch die Mitarbeiter und das Kader, die gemeinsam gute «Teamplayer» werden und sich um die Anliegen der Gäste kümmern. Gute Mitarbeiter zu finden, ist für das Gastgewerbe nicht sehr einfach. Das Image der Branche hat stark gelitten. Heute ist es nicht mehr ausgesprochen cool, Koch oder Kellner zu sein – besonders nicht in der Provinz. Zur Remedur prüft das Gastgewerbe flankierende Massnahmen und neue Konzepte. Erfolgreiche Unternehmen der Gastro-Branche werfen auch ein wachsames Auge auf die Betriebskosten, dies auch vor dem Hintergrund, dass Herr und Frau Schweizer tendenziell weniger fürs Essen und vor allem fürs Trinken auswärts ausgeben. Dazu gesellt sich die stetig wachsende Konkurrenz von Restaurants und Bars der Stadt Zürich.

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Eine Gruppe von Lernenden diverser Firmen der Baubranche verbrachte im italienischsprachigen Teil Graubündens, im Misox, einen Arbeitseinsatz zur Instandstellung von Wanderwegen. Försterarbeiten gesellten sich ebenfalls dazu. Eine der vielen Attraktionen in Verdabbio ist unter anderem der rund zweistündige, vor längerer Zeit angelegte Wanderweg mit ca. 20 verschiedenen Schalensteinen. Schalensteine sind Felsen und Steine, auf deren Oberfläche Zeichen und Figuren eingeschlagen wurden. Es ist sicher, dass die Bearbeitung durch Menschenhand erfolgte. Prähistorische Schalensteine kommen im Alpenraum häufig vor.

Gruppenfoto der Lernenden bei der wohlverdienten Verpflegung

Text: Josef Wiederkehr

In der Woche vom 10. bis zum 14. Oktober leisteten die Lernenden der Dietiker Bauunternehmung Josef Wiederkehr AG, der Bertani Baugerüste AG, der Schärer Blitzgerüst AG, der Gerüstebau Schwarzenbach AG und der Josef Wiederkehr Immobilien AG mit viel Enthusiasmus den bereits zur Tradition gewordenen ehrenamtlichen Arbeitseinsatz. Dieses Mal war das

Ziel der malerische Ort Verdabbio in Graubünden (604 Meter über Meer) im oberen Misox in der Nähe von Bellinzona. Das Dorf Verdabbio liegt auf ­einer Sonnenterrasse und das Gemeindegebiet Verdabbio mit den Kastanienund Fruchtbäumen sowie Weinreben ist ein wunderschönes Naturschutz­ gebiet für Wanderer und Naturliebhaber. Die Ostgrenze von Verdabbio bildet gleichzeitig die Landesgrenze zu Italien.

Archäologisch interessante Wanderwege saniert Das Projekt für die Lernenden in der Gemeinde Verdabbio sah vor, dass die Wanderwege wieder in Stand gesetzt werden sollten. Mit grossem Einsatz wurden die Wege unter sachkundiger Aufsicht saniert oder mit den Upupas (einer Art Pickel) ausgebessert und in den steileren Abschnitten wurde der Weg zudem mit Treppentritten ergänzt. Zu den Arbeiten gehörte auch das fachkundige Fällen von einigen Fichten, die durch ihre oberflächige Bewurzelung eine Gefahr für Waldbrände darstellen. Die neu sanierten Wanderwege mit ihren Schalensteinen sind nun bereit zum Begehen und Besichtigen durch viele Naturliebhaber.

Trotz allem, wie Goethe sagte: «Kein Genuss ist vorübergehend, denn der Eindruck, den er hinterlässt, ist bleibend.» Und glückliche Gäste resultieren in glückliche Gastronomen.

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22 I Gewerbeverein Dietikon

Gewerbezeitung I Nr. 7 I 3. November 2016

Interview mit Michael Seiler, Standortförderer von Dietikon

«Es braucht Hartnäckigkeit, um ein Vorhaben zu realisieren» Seit bald drei Jahren ist Michael Seiler Standortförderer der Stadt Dietikon. Er ist der Nachfolger von Jasmina Ritz. Die LGZ hat ihn im Foyer der Senevita Limmatfeld an der Limmatfeldstrasse 5 zu einem Interview getroffen. Interview und Bild: Christian Murer

In einem Interview vor drei Jahren sagten Sie: «Ich könnte mir ein aufmüpfigeres Dietikon vorstellen.» Was verstehen Sie konkret darunter? Der Begriff kam damals nicht so gut an. Dennoch möchte ich kein Null­ achtfünfzehn-Standortförderer sein. So sollte Dietikon als Standort ab und zu den Mut haben, etwas Neues aus­ zuprobieren. Das heisst für mich, et­ was anzupacken, das man an diesem Standort nicht unbedingt erwarten würde. Wie steht es denn mit der politischen Konstellation? Auf die Politik habe ich eigentlich kei­ nen Einfluss. Auf der kommunalen

Ebene geht es vor allem um ein konst­ ruktives Miteinander. Da wird oft lan­ ge an etwas geschliffen, bis es eine Mehrheit findet. Das ist natürlich wichtig. Das Mutige und Überraschen­ de daran geht bei diesem Prozess aber oft verloren. Sie sprechen von «konstruktiver Kreativität». Was heisst das? Ab und zu einen Ballon steigen lassen und schauen, was dabei passiert. Da­ für muss man auch mal ein kalkulier­ tes Risiko eingehen. Es ist mir in die­ sen drei Jahren auch klar geworden, dass das nicht so einfach ist. Es braucht Hartnäckigkeit und oft auch Umwege, um ein Vorhaben zu realisie­ ren. Für das Dietiker Stadtfest im Jahr 2018 zum Beispiel wünsche ich mir

PPSteckbrief von Michael Seiler: Lieblingsessen:

Pasta

Lieblingsgetränk:

Rotwein

Lieblingsfarbe:

Blau

Lieblingstier:

Kein Tierkenner

Lieblingsbuch:

Alle von Tom Liehr

Lieblingsmusik:

Mit mindestens drei E-Gitarren

Lieblingsmusiker:

Im Moment junge Schweizer Bands wie Rival Kings und Yokko

Lieblingsfilm:

Mal Herzerwärmendes, mal Authentisches

Lieblingsschauspieler:

Eher die alte Garde wie De Niro, Nicholson oder ­Pacino

Lieblingsarchitekt:

Die Mutigen und Ressourcenschonenden

Lieblingsland:

Nebst der Schweiz entdecke ich gerade Skandinavien

Lieblingsort:

Ich bin Diplomat genug, hier den Jocker zu ziehen

Hobbys:

Fussball und Skifahren

Lebensmotto:

Das hängt von der Lebenslage ab

AGENDA A

eine mutige Einstellung. Damit soll die Identität gestärkt, das Fest aber auch rundherum wahrgenommen werden. Der Claim Dietikons lautet «Wirtschaftsstandort mit Lebensqualität». Was bedeutet das denn für Sie konkret? Wenn man etwa 600 Beschäftigte auf 1000 Einwohner zählt, handelt es sich um einen Wirtschaftsstandort. In Die­ tikon kommen auf 1000 Einwohner rund 700 Beschäftigte. Es ist wichtig, dass es kompakte Arbeitsplatzgebiete nahe von gut erschlossenen Zentren gibt. Die Lebensqualität steht für die Freiräume und Naherholungsgebiete an Limmat und Reppisch. 25 Prozent der Gemeindefläche besteht aus Wald. Lebensqualität ist aber ebenso die Er­ schliessung und Erreichbarkeit Dieti­ kons und das ganze Kulturangebot – vom Oktoberfest bis zur Theateria. Auch kulturelle Nischen tragen zur Lebensqualität bei. Sie möchten dem Zentrum Dietikon «mehr Leben einhauchen». Unser Ziel ist es, dass die Kunden des Dietiker Zentrums länger dort bleiben. Dass sie statt in zwei in dreien oder mehr Läden einkaufen. Es sind ver­ meintlich oft kleine Dinge wie zum Beispiel eine freundlicher gestaltete Tiefgarage, die dazu animieren. Akti­ vitäten sind in diesem Zusammen­ hang sehr wichtig. Mit Ostereieranma­ len, Märkten auf dem Kirchplatz oder Public Viewing an Fussball-Europaund -Weltmeisterschaften werden be­ wusst unterschiedliche Zielgruppen angesprochen. Und die örtliche und räumliche Aufwertung rundet die Zen­ trumsentwicklung ab.

Michael Seiler wünscht, dass der Rapidplatz in einigen Jahren «bevölkert» ist

Dietikon solle nicht werden wie Zürich. Wie soll denn Dietikon in den kommenden Jahren werden? Dietikon hat einen eigenen Charakter und eine eigene Geschichte. Die sollte sich Dietikon bewahren. Dietikon ist vielmehr Teil des Entwicklungs- und Wirtschaftsraums Limmattal. Damit sind viele Herausforderungen, aber auch Chancen verbunden. Dennoch oder gerade deshalb ist es wichtig, dass man vermehrt über die Gemein­ degrenzen hinweg denkt und agiert. In wenigen Jahren werden 80 Prozent der Schweizer Bevölkerung in urbanen

Strukturen leben. Diesen Veränderun­ gen kann und soll sich Dietikon nicht entziehen. Im neuen Stadtteil Limmat­ feld beispielsweise finden mit dem Bau von 220 Genossenschaftswohnun­ gen für Familien und den Senioren, die hier im Haus leben, alle Generati­ onen an einem Ort zusammen. Die Durchmischung ist für die Quar­ tierentwicklung wichtig. Und damit diese Entwicklung auch im Kleinen gefördert wird, versuche ich, engagier­ te Mitstreiter für eine Belebung des Quartiers zu finden und mit ihnen re­ gelmässige Aktivitäten zu initiieren.

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Gewerbeverein Dietikon I 23

Gewerbezeitung I Nr. 7 I 3. November 2016

Backstage Cinéma 2.0

Und er arbeitet doch …! Landläufig hört man bisweilen die Aussage: «Ein erfolgreicher Geschäftsführer organisiert und delegiert so, dass er sich letztlich selber wegrationalisiert …» Text: Martin Romer, Geschäftsführer/Mit­ inhaber Cinéma Capitol, Dietikon

Ich wurde per Wort angerempelt: «Weshalb sieht man Sie so wenig im Kino, Sie sind doch der Geschäftsfüh­ rer?» Ob ich wegen meiner politischen Engagements keine Zeit mehr hätte für meine Berufstätigkeit? Erneut ist es nicht so simpel wie gedacht. Wir sind faktisch rund viermal grösser gewor­ den als zu dem Zeitpunkt, als wir 2006 die zweite Generation ablösen durften. Nur die Anzahl der Mitarbei­ ter (zwei: meine Frau und ich) und die Kinogrösse sind gleich geblieben. Vor­ ausschauend haben wir beim Gross­ umbau 2006 technisch dafür gesorgt, dass bis zu einer gewissen Kundenan­ zahl die Arbeit von einer Person allei­ ne bewältigt werden kann. Kein Ope­ rateur mehr, der den 35-mm-Film durchgehend «hüten» muss wegen des zeitgerechten Überblendens von ei­ nem Projektor zum andern. Keine ste­ tige, manuelle Tonregulierung mehr pro Filmabschnitt. Heute ist technisch alles so eingerichtet, dass die Digital­ filme, einmal vorbereitet, innerhalb

von fünf Minuten wieder startbereit sind. Der Rest ist durch unsere hervor­ ragende Technikerin, meine Frau, per Computer vorbereitet und vollautoma­ tisch ablaufgesteuert. Viermal grösser wurde punkto Arbeitsintensität auch die Arbeit im Backoffice, meiner Wir­ kungsstätte. Im Backoffice werden die Fäden gezogen, damit im Kinobetrieb selber die praktische Arbeit erfolg­ reich bewältigt werden kann. Filmab­ sprachen mit den Verleihern, Pro­ grammplanungen, sämtliche Bestel­ lungen aller Art, Offerten für durch­ schnittlich 30 Grossanlässe pro Jahr, Abrechnungen für die Verleiher, Pro­ grammherstellung für die Kundschaft für die Plakatstellen, die Schaufenster und zum Mitnehmen. Mindestens ein­ mal pro Woche mit Familienkutsche und Anhänger Verkaufsartikel einkau­ fen und im Aussenlager einräumen – eine Tonne Material kommt dabei schon einmal zusammen. Buchhal­ tung, MWSt-Abrechnungen, Nachkal­ kulationen von Verkaufsprodukten/ Anlässen, Einzahlungen, Beleg-Abla­ gen sowie tägliche Filmabrechnungen über jede Ticketnummer, jeden Gut­

schein, jede Freikarte usw. Ich könnte noch lange aufzählen ... Während mei­ ne Frau im Kino das Regiment führt, mache ich während der gleichen Ar­ beitszeitdauer die Arbeiten im Backof­ fice. Nebenbei bin für den Haushalt verantwortlich, damit meine Frau u. a. warme Mahlzeiten am Arbeitsplatz be­ kommt, und versorge unsere zwei «La­ bis» und unsere zwei Katzen. Die Ar­ beit ums Haus herum ist ebenfalls meine Sache. Weiter stehe ich ganz­ tags «auf Pikett» und wenn die Besu­ cherzahl sehr gross wird, bin ich auch im Kino engagiert. Darum bin ich wenig im Kino anzu­ treffen! Nebenbei hat meine Frau, den Laden so gut im Griff, dass sich der Geschäftsführer keinerlei Sorgen zu machen braucht. Bisweilen kommt mir bei eingangs erwähnten Kunden­ fragen, in übertragenem Sinn, die Schlussstrophe der Moritat von Ma­ ckie Messer, in Brechts Dreigroschen­ oper zu Sinn: «Denn die einen sind im Dunkeln und die andern sind im Licht. Und man siehet die im Lichte, die im Dunkeln sieht man nicht.»

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Seit rund einem Jahrzehnt führt lic. iur. Rechtsanwalt Thomas Rüesch eine eigene Kanzlei an der Badenerstrasse in Dietikon. Im historischen Zollhaus empfängt er Privatpersonen und Un­ ternehmer, um ihnen in einer Vielzahl von Rechtsgebieten beratend zur Seite zu stehen und gemeinsam sinnvolle Lösungen zu erarbeiten. In lic. iur. Rechtsanwalt Philipp Mül­ hat er Anfang dieses Jahres einen Compagnon gefunden, der nicht nur seine Ansichten in Bezug auf Arbeits­ einstellung und Geschäftsführung

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teilt, sondern, wie er selbst, den Men­ schen und sein Anliegen in den Mit­ telpunkt stellt. Für beide ist der Beruf des Anwalts eine Herzensangelegen­ heit. «Jedes Dossier ist eine Geschich­ te. Eine Geschichte mit spannenden, manchmal auch tragischen Kompo­ nenten. Glücklicherweise aber auch immer wieder mit schönen zwischen­ menschlichen Begegnungen», so Tho­ mas Rüesch. Die beiden Partner wol­ len, wie sie sagen, keine «abgehobenen Theoretiker» sein, sondern nahe am echten Leben und an praxisorientier­ ten Lösungen. «Wir sprechen zwar ‹ju­ ristisch›, können aber auch ganz gut Züridütsch», sagen die beiden.

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Festkonzert, 1. Oktober

Mozart in Schlieren Als der 10-jährige Mozart durch Schlieren reiste und was wäre, wenn er es heute tun würde. Text: Erica Brühlmann-Jecklin

Die Reise damals Gerade mal zehnjährig war Wolfgang Amadeus Mozart, genannt Wolferl, als die Kutsche der Familie auf dem Heimweg von einer Konzertreise von Lyon über Schaffhausen nach Salzburg durch Schlieren gefahren sein soll. Ein Grund, weshalb – initiiert vom Verein Schweizer Mozartweg – vor vier Jah­ ren im Stadtpark eine Mozartstele ein­ geweiht wurde. Ein Grund auch, dass nun, 250 Jahre danach, am 1. Oktober in der reformierten Kirche Schlieren ein grandioses Festkonzert gegeben wurde, an dem durch das Stadtorches­ ter Schlieren und dem Laudatechor Zürich vor praktisch voller Kirche un­ ter anderem Mozarts 12. Sinfonie und seine Krönungsmesse zur Aufführung gelangten. Wenn Wolferl heute reisen würde Was wäre, wenn Wolferl, den wir doch alle gerne kennengelernt hätten, heute durch Schlieren reisen würde? Was wäre, wenn der Zehnjährige just dort, wo heute die Stele an jene Reise erin­ nert, zum Kutschenfenster hinaus zum Schlierenberg oder in Richtung Lim­ mat schauen, zwischendurch ein we­ nig komponieren würde, die Geräu­ sche um sich auf Notenpapier festhaltend. Sicher wäre er müde von der bereits lange dauernden Reise, müde auch von den vielen Konzerten bei prominenten Politikern. Wir wol­ len ihm die Reise dennoch nicht in

einem schicken Auto gönnen, sondern verbinden jene Welt mit der unsrigen und lassen die Kutsche über den As­ phalt rollen. Ein erster Halt würde Vater Leopold wohl in der Drogerie machen. Hat sein Bub nicht gestern über Bauchweh ge­ klagt? Da wird man neben etwas Ka­ mille gewiss auch noch ein anderes Kraut für den kleinen Grossen haben. Und dann würde er dem Wunsch des Kindes Rechnung tragen, die Pferde Richtung Bahnhof zum Döner Kebap lenken und ihm wie sich selber einen solchen erstehen. Mozart in der Ladenstrasse des Lilie-Zentrums Nach der Nacht im einzigen Hotel in Schlieren würden die beiden – wie auch der Kutscher und der dienende Mitfahrer – einen Abstecher ins Li­ lie-Zentrum machen. Turnschuhe an­ statt der gewohnten Galoschen, das würde sich Wolferl wünschen, blaue oder rote, so dass seine Füsse auf dem Pedal des Klaviers, auf dem er in Schaffhausen sein nächstes Konzert gäbe, auffallen und die Blicke der Stadtregierenden von den flinken Hän­ den von den Tasten weg auf die Füsse gelenkt würden. Und eine Jeans mit Löchern, wie alle Jungen sie heute tra­ gen, würde er auch wollen. Mutter Mozart und Schwester Nannerl, die beiden Fürsorglichen, waren ja in Salzburg geblieben und der Vater wür­ de dem Wunderkind den Gefallen tun,

bevor die beiden – nach einem Besuch im Shop mit den Handys, wo sie das neueste Modell kaufen – wieder in die Kutsche steigen und die nächste Etap­ pe der langen Reise nach Hause in An­ griff nehmen würden. Gerne hätten wir den Wolferl getrof­ fen. Ein Aufruhr wäre das in Schlieren geworden. Leer ausgehen mussten wir aber nicht: Die 12. Sinfonie, vom Fünf­ zehnjährigen komponiert, die Krö­ nungsmesse vom Siebzehnjährigen, die hervorragenden Solistinnen und Solisten, erreichten die Herzen und Sinne der Konzertbesucherinnen und -besucher und lassen den kleinen Mo­ zart weiterziehen, wissend, dass ihnen seine Musik bleibt.


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Aufrichte Neues Gemeindehaus

Ein ganz spezielles ­Gemeindehaus entsteht Am Donnerstag, den 15. September 2016, war es so weit. Die Allreal Generalunternehmung AG organisierte das «Aufrichtefest» mit den am Bau beteiligten Unternehmern, den Vertretern der Bauherrschaft und den Planern in Form eines «Bau-Grills». In der Tiefgarage des Neubaus wurde für die über 100 Gäste eine kleine Festbeiz für das Mittagessen eingerichtet.

AGENDA

Revisionsbericht Die Revipro AG prüfte am 13. Juni 2016 das Abrechnungsjahr 2015 des KVG (Krankenversicherung). Der Revisionsbericht gibt zu keinen Bemerkungen Anlass. Es konnte eine einwandfreie Buchführung festgestellt werden. Der Gemeinderat nahm vom Bericht über die tadellos geführten Abrechnungen mit dem besten Dank an das Personal der Sozialen Dienste und der Finanzverwaltung Kenntnis.

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Berufsmesse Zürich, Messe Zürich Oerlikon 22.–26. November 2016

Präsidentenkonferenz KGV, Hotel Radisson Blu, Flughafen Mittwoch, 29. März 2017, 19 Uhr

Generalversammlung GVE Donnerstag, 16. März 2017, Orgelsurium Unterengstringen, 18.45 Uhr

Generalversammlung KGV Zürich, Uitikon Donnerstag, 11. Mai 2017, 16 Uhr Text: Der Gemeinderat

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Unser Gemeindepräsident, René Rey, begrüsste die Gäste und dankte ihnen für die tolle Arbeit. Dank der guten Zusammenarbeit stehen wir heute gegenüber dem Fahrplan leicht im Vorsprung. René Rey freut sich über das neue, ganz spezielle Gemeindehaus und schöne Verwaltungsgebäude. Die Einweihung findet im Rahmen eines Tages der offenen Tür am Samstag, den 1. Juli 2017, statt. Frau Tilla Theus hielt fest: «Bei einem Fest müssen die Reden kurz sein und (im Hinblick auf das Mittagessen) die Würste lang.» Sie dankte den Behörden, den Einwohnerinnen und Einwohnern für das ihr als Architektin entgegengebrachte Vertrauen sowie

den Handwerkern und allen am Bau beteiligten Personen herzlich. Zum Schluss richtete auch Curt Krause, Teamleiter Renovation & Umbau der Allreal Generalunternehmung AG, Zürich, seinen besten Dank an alle aus und leitete zum «Bau-Grill» über. Das neue Gemeindehaus wird eine grossartige Fassade erhalten. Sobald das Baugerüst entfernt wird, kommt vorübergehend eine allerdings spezielle rot/violette Farbe zum Vorschein. Dies ist «nur» eine Hintergrundfarbe und soll nicht zu Diskussionen Anlass geben. Erst wenn der «Scherenschnitt» – bestehend aus dem Gemeindewappen – angehängt ist, wird das definitive Bild in Erscheinung treten. Auf dieses Bild und den Bezug des neuen Verwaltungsgebäudes freuen wir uns alle heute schon.

Teilsanierung Kupferdach Sporthalle Infolge von vermehrten, starken Regenfällen im Juni 2016 ist erneut Wasser in die Sporthalle eingedrungen. Die innen an der Decke installierte Wasserauffangwanne war voll, so dass das Wasser nicht mehr aufgefangen werden konnte. Beim Hallendach und Flachdach wurden ebenfalls Mängel festgestellt. Die Teilsanierung des Sporthallendaches wird im Herbst ausgeführt. Uferanriss Dammweg südlich der Limmat Das AWEL Amt für Abfall, Wasser, Energie und Luft orientierte den Gemeinderat am 29. Juli 2016 über eine Ufererosion an der Limmat am Dammweg. Die Abteilung Gewässerunterhalt überwacht die abgerutschte Stelle. Der Dammweg wird seither mit sanften Massnahmen geschützt.

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Am 14. März erfolgte bei nasskalter Witterung der Spatenstich zum Erweiterungsbau des Schulhausese Allmend. Trotz Verspätungen, ausgelöst durch das schlechte Wetter im Frühling, konnte der Rohbau doch noch termingerecht fertig gestellt werden. Text und Fotos: Edi Lienberger

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Ein Grund zum Feiern! Der Einladung der Gemeinde Oberengstringen zur Aufrichte-Feier, verbunden mit einem «Baustellen-Zmittag», folgten etwa 70 Bauarbeiter und Behördenmitglieder, die durch das Catering-Team der «Lin-

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de» Weiningen mit einem exzellenten Mittagessen verwöhnt wurden. Der Spatenstich für den Erweiterungsbau des Schulhauses Allmend erfolgte am 14. März 2016. Die Aufrichtefeier des Rohbaus konnte termingerecht am 30. September 2016 durchgeführt werden.

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Tatkräftige Unterstützung beim Bau

Liegenschaftenvorstand Jean Fritz Weber bedankte sich bei allen Beteiligten und freute sich auf den Bezug des neuen Schulhauses im Sommer 2017. Andreas Schmid, Baumanagement Erweiterungsbau, bedankte sich für den unfallfreien und reibungslosen Ablauf der Bauarbeiten.


26 I Gewerbeverband Geroldswil-Oetwil Editorial

Gewerbezeitung I Nr. 7 I 3. November 2016

Special Event des Gewerbevereins Geroldswil-Oetwil

Darf das Gewerbe «politisch» sein?

Reto Müller, Präsident Gewerbeverein Geroldswil-Oetwil Das Verhältnis zwischen dem Gewerbe und seinen Verbänden auf der einen und der Politik auf der anderen Seite ist von einer gewissen Offenheit geprägt. Innerhalb der Gewerbevereine diskutieren die Mitglieder zuweilen intensiv, ob das Gewerbe auch politische Fragen aufgreifen soll oder sich bei Abstimmungen und Wahlen engagieren darf. Bei den Dachverbänden wie dem Kantonalen Gewerbeverband Zürich (KGV) und noch viel stärker beim Schweizerischen Gewerbeverband (SGV) bildet die politische Arbeit einen zentralen Teil der Verbandstätigkeit. Die Verbände nehmen an Vernehmlassungen teil, entsenden Expertenvertreter in die Fachkommissionen der Parlamente und vertreten die Interessen des Gewerbes allgemein. Dabei stellt sich immer die Frage nach der «Gewerberelevanz» der jeweiligen Themen. So ist die Finanz- und Wirtschaftspolitik aller Stufen genauso gewerberelevant wie beispielsweise die Ausgestaltung der Rahmenbedingungen für den Wirtschaftsstandort. Zu denken ist zudem an Infrastrukturprojekte, an die Arbeitsbedingungen und sogar an Handelsverträge, welche die Ausübung eines Gewerbes erleichtern oder erschweren können. Auf kommunaler Stufe stellen sich meist ganz andere Fragen. Natürlich ist das Gewerbe etwa von der Raumplanung in einer Gemeinde oder von der lokalen Verkehrspolitik sehr direkt

betroffen (Stichwort Strassenführung und Parkplätze). Die Gewerbevereine müssen dabei ihre Rolle selber finden. Die Statuten geben in den Bestimmungen zum Vereinszweck Auskunft. So heisst es im Zweckartikel für den Gewerbeverein Geroldswil-Oetwil: «Der GVGO bezweckt den Zusammenschluss des lokalen Gewerbes, des Handels und der Dienstleistungserbringer mit dem Ziel der Förderung und Unterstützung der Klein- und Mittelunternehmen (KMU) in wirtschaftlicher und politischer Hinsicht.» Die Förderung der Geselligkeit folgt in einem eigenen Absatz. Das Gewerbe gehört zur Zivilgesellschaft und darf eine eigene Meinung haben und diese nach aussen vertreten. Daher ist es beispielsweise üblich, eigene Mitglieder bei Kandidaturen für politische Ämter zu empfehlen. Es geht dabei aber nicht darum, Parteien zu ersetzen oder in Konkurrenz zu ihnen zu treten. Wichtig ist zudem die parteipolitische Neutralität und Unabhängigkeit des Gewerbes, woraus eine besondere Glaubwürdigkeit resultiert. Es wäre weder richtig noch sinnvoll, sich als Gewerbeverband parteipolitisch zu binden. Vielmehr müssen die gewerblichen Interessen von Fall zu Fall bestimmt werden. Dies passiert sachpolitisch ganz von alleine – für Wahlen legen die Verbände (etwa der KGV) meist die für das Gewerbe wichtigen Punkte fest, welche die von den Parteien nominierten Kandidatinnen und Kandidaten – egal welche politische Farbe sie tragen – unterstützen müssen, um selbst unterstützt zu werden. Das Gewerbe ist also sehr wohl auch «politisch» und muss es sein – vor allem dann, wenn es selber betroffen ist oder wenn seine Mitglieder betroffen sind. Gerade in der Schweiz ist eine lebhafte Zivilgesellschaft parallel zu den Parteien seit jeher besonders ausgeprägt.

KONTAKTBOX H

Gewerbeverein Geroldswil-Oetwil

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Reto Müller, Präsident info@gvgo.ch

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Tel. 044 740 87 87 Mobile 076 417 77 74

@

info@gvgo.ch

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Ausflug ins Kernkraftwerk Der diesjährige «Special Event» bestand im Besuch des dienstältesten Kernkraftwerks in Europa. Zusammen mit dem ehemaligen Kraftwerksleiter liessen sich die Gwerbler/innen die frisch nachgerüstete Anlage erklären.

Empfang bei der AXPO

Text und Bilder: Reto Müller

Der traditionelle «Special Event» führte die Mitglieder des GVGO am 30. September ins Untere Aaretal auf die Insel Beznau. Die künstliche Insel mitten in der Aare ist vor rund 50 Jahren geschaffen worden und bildet heute das Werksgelände des Kernkraftwerks Beznau. Betreiberin ist die AXPO, eigentlich ein Zürcher Unternehmen, wenn man die Anteile des Kantons Zürich, der EKZ und der EWZ zusammenrechnet. Die beiden Reaktorgebäude durften die Gwerbler/innen natürlich nicht betreten. Aber der Kontrollraum, das grosse Maschinenhaus und das Zwischenlager konnten besichtigt werden. Ins Auge stach die Sauberkeit im ganzen Werk. Auf den blitzblanken Hallenböden oder auf den grossen Installationen findet sich weder Schmutz noch Staub. Zusätzliche Notstandsgebäude Auch sieht man der Anlage ihre 45 Betriebsjahre auf den ersten Blick nicht an. Das Werk ist in jüngerer Zeit mass-

geblich verändert worden. In den 1990er Jahren wurde das Notstandsgebäude «Nano» hinzugebaut. «Das Nano ist erdbebenfest, hat eine eigene Grundwasserspeisung und enthält grosse Notstromdieselgruppen. Das hatten sie in Fukushima alles nicht», meinte der frühere Kraftwerksleiter Walter Nef unter Hinweis auf die Naturkatastrophe in Japan mit der anschliessenden Havarie des KKW Fukushima-Daiichi. 2015 ist die Beznau zudem mit dem «Autanove» um ein zweites Notstandsgebäude mit weiteren Notstrom-Dieselgeneratoren sowie gebunkerten Tanks erweitert worden. Ein verheerender «station blackout» ist jetzt noch unwahrscheinlicher. Umfassende Erneuerungen Die Anlage funktioniert automatisch. Die Operateure haben sie bloss zu überwachen und sind hauptsächlich mit Sicherheitschecks beschäftigt, die sie nach festen Plänen wiederholen. Der Steuerstand ist erneuert worden und heute digitalisiert. Hinter einer dicken Scheibe sah man zudem die ominösen gelben Fässer mit

den radioaktiven Abfällen im Zwischenlager. Das Abfallvolumen ist sehr gering. Dani Burri sprach die Langlebigkeit der hoch radioaktiven Abfälle an, welche sicher eingelagert werden müssen. «Immerhin hat radioaktiver Abfall eine Halbwertszeit – bei chemischen Abfällen gibt es das nicht; die sind aber teilweise genauso gefährlich», meinte ein Spezialist vor Ort. Seit der Inbetriebnahme hat die AXPO mehr in das KKW Beznau investiert, als die Anlage ursprünglich gekostet hat. Zudem wird das Kraftwerk sorgsam betrieben. Daher ist es heute das dienstälteste Kernkraftwerk in Europa. Fachexperten aus der ganzen Welt beneiden die Betreiberin für diesen Rekord, wie Walter Nef durchaus ein wenig stolz erwähnt. Auf dem Gelände fühlte sich denn auch niemand unsicher – aber alle sind froh, wenn Strom aus der Steckdose kommt. Nach der Besichtigung ging es zurück nach Geroldswil zur Bäckerei Frei, wo der Abend mit einem Apéro riche seinen Ausklang fand.

Sehr sauberes Maschinenhaus

Mini-Nussgipfel von der Bäckerei Frei

Unterwegs mit einem Kleinbus

KKW auf der Insel Beznau

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Gewerbeverband Geroldswil-Oetwil I 27

Gewerbezeitung I Nr. 7 I 3. November 2016

Neuvorstellung: Joya GmbH, Würenlos

Schöner leben und wohnen mit Joya Die Joya GmbH bietet ihrer Kundschaft qualitativ hochstehende Textilien zu attraktiven Preisen an. Demnächst können Interessierte die Produkte über einen Online-Shop bestellen. Text: Angela Bernetta, Bilder: zVg

Seit Oktober 2015 betreibt Helen Felder gemeinsam mit einem Mitarbeiter die Joya GmbH in Würenlos. «Die Idee hinter meinem Unternehmen ist, den Kunden und Kundinnen oder Wiederverkäufern und Wiederverkäuferinnen natürliche Textilien von hoher Qualität zu fairen Preisen anzubieten», sagt Helen Felder, Inhaberin der Joya GmbH. «Dies ist deshalb möglich, weil ich als Direktimporteurin meine Marge gering halten kann. Überdies habe ich 20 Jahre in der Türkei gelebt und dort eine Textilagentur betrieben. Heute profitiere ich deshalb von einem grossen Beziehungsnetz zu verschiedenen Fabrikanten.» Neben Bade- und Wellnesstüchern, handgewobenen Patchworkteppichen aus Schurwolle und Bademänteln bezeichnet sie die Pestemal-Tücher als ihr erfolgreichstes Produkt im Sortiment. Dieses dünne, multifunktionale Tuch aus Baumwolle hat in der Türkei Tradition. Hamam-Besucher/innen wickeln sich dort gerne in dieses edle

Stück Stoff. Es eignet sich aber auch für den Saunabesuch, beim Yoga, am Pool oder Strand. Die Joya GmbH bietet die Pestemal-Tücher in 30 verschiedenen Designs und über 100 Farben an. Ebenfalls im Angebot hat das Unternehmen verschiedene Dekorationsartikel, die das Zuhause verschönern und wohnlicher machen. Helen Felder bietet ihr Angebot demnächst auch über einen Online-Shop an. Wer bereits heute ein Tuch oder Dekoartikel kaufen möchte, kann die Artikel via Mail (siehe unten) bestellen.

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AGENDA A Delegiertenversammlung GVL Freitag, 11. November 2016, 16 Uhr

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Berufsmesse Zürich, Messe Zürich Oerlikon 22.–26. November 2016 Gwerbler-Weihnacht Mittwoch, 7. Dezember 2016, 18.30 Uhr 39. Generalversammlung GVGO Freitag, 3. März 2017, 18 Uhr

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28 I Kehrseite

Gewerbezeitung I Nr. 7 I 7. November 2016 I 2. Jahrgang I Auflage 46 000

Kantonsratsgeflüster

Bullshitism oder Postfaktisch Rochus Burtscher, Kantonsrat SVP, Dietikon Ich wage mich an ein Thema heran, das gewiss nicht ganz einfach zu verdauen ist. Aber ich wünsche mir, dass sich der eine oder der andere darüber Gedanken macht. Dazu nehme ich Bezug auf meine in Oetwil an der Limmat gehaltene 1.-August-Rede. Meine Rede hatte ich unter dem Titel «Wahrnehmung oder Wahrheit» gehalten und scheute auch vor Selbstkritik nicht zurück. Wahrheit oder Wahrnehmung? Meine 1.-August-Rede begann damit, dass dieser Tag ein ganz spezieller sei. Wir feiern diesen seit 1891. In diesem

Jahr wurde er für die gesamte Schweiz als gesetzlicher Feiertag definiert. Das ist die Wahrheit oder anders gesagt ein Fakt. Historisch gesehen geht er jedoch zurück auf den Rütlischwur 1291. Ob es dann wirklich der 1. August war oder nicht, das lässt sich nicht mehr beweisen. Denn im Bundesbrief heisst es: «Im Jahre des Herrn 1291 zu Anfang des Monats August.» Dass Anfang des Monats den Ersten bedeutet, das ist eine Wahrnehmung. Historiker würden vielleicht versuchen, mich vom Gegenteil zu überzeugen. Das ist auch in Ordnung. Das Thema «Wahrheit und Wahrnehmung» beschäftigt nicht nur mich seit längerem, sondern auch immer mehr Menschen. Das ist gut so, denn nun beginnen immer mehr, nachzudenken. Aus meiner Rede, die zum Nachdenken anregen sollte, wurde durch die Medien ein einzelner Satz gemacht: «Burtscher kritisiert die Medien.» Klar, ich habe ja die Medien kritisiert. Doch wie so oft haben sie den eigentlichen Inhalt leider nicht aufgenommen.

Virenartige Verbreitung von «Wahrheiten» Zurück zum Anfang: Die Medien bzw. die Presse sind de facto die vierte Gewalt. Die drei anderen Gewalten unserer Demokratie sind die Legislative, die Exekutive und die Judikative. Aber was heisst heute «die vierte Gewalt»? Der Einfluss der Medien ist enorm gross geworden. Indem sie die öffentliche Meinung beeinflussen, können Meinungsumschwünge erzielt werden. Nebst den herkömmlichen Medien haben die «neuen» bzw. sozialen Medien begonnen, eine Rolle zu übernehmen, die in Zukunft wohl noch mehr an Einfluss gewinnen wird – hier ist deshalb Vorsicht geboten! Insbesondere die jungen Generationen sind hier gefragt. Ein «Post» ist schnell geschrieben und ob er der Wahrheit entspricht, ist in den meisten Fällen fraglich. Einige Politikerinnen und Politiker konnten dies bereits an ihrem eigenen Leib erleben, was es heisst, einen Shitstorm über sich ergehen zu lassen. Im Prinzip kommt der Presse bzw. den Medien eine sehr wichtige Aufgabe zu. Meiner Meinung nach sollten diese

deshalb klarer kommunizieren und zur Wahrheitsfindung beitragen. Doch ich stelle fest, dass die Presse zu einem «Einheitsbrei» verkommen ist. Ich vermisse den investigativen Journalismus. Wo sind die Journalisten geblieben, die aus eigener Überzeugung die drei Gewalten kritisch-konstruktiv unter die Lupe nehmen, Ungereimtheiten aufdecken und die richtigen Fragen stellen? Was ich nicht toll finde, ist, wenn man einfach den anderen abschreibt und dann noch meint, es sei wahr. Wahrheitsfindung im Pluralismus von Informationskanälen Diesen Sommer verbrachte ich drei Wochen in den USA und bin dann kürzlich nochmals für fünf Tage in New York gewesen. Dazwischen liegen zwei Monate, jedoch beim genaueren Hinsehen weiss ich nun definitiv, was Bullshitism bzw. postfaktisch bedeutet. Ich habe nämlich den Wahlkampf zwischen Donald Trump und Hillary Clinton auf den TV-Stationen beide Male mitverfolgt. Zu allen anderen nicht in den USA lebenden Menschen

hatte ich noch den Vorteil, dass ich mit meinen amerikanischen Freunden direkt darüber sprechen konnte und gesehen habe, was Medien daraus machen und wie in Europa bzw. der Schweiz darüber medial berichtet wird. Es geht mir hier nicht darum, dass nur meine Meinung oder mein Gesagtes der Wahrheit entspricht. Ich versuche meine Meinung zu bilden, indem ich mich über möglichst viele Kanäle und in möglichst vielen Gesprächen informiere. Daraus ziehe ich meine Schlüsse und versuche so, meine Meinungsbildung wiederzugeben. Das ist nicht immer ganz einfach, teilweise sogar sehr anstrengend. Ich appelliere an Sie: Bleiben Sie kritisch, hinterfragen Sie und bilden Sie Ihre eigene Meinung! Stellen Sie Fragen und nochmals Fragen, nur damit erhalten Sie Antworten. Sie alle, die sich die Mühe nehmen, diesen Artikel zu lesen, sind mündige Bürgerinnen und Bürger und sind fähig, die Wahrnehmungen von der Wahrheit zu unterscheiden.

17. Wirtschaftspodium Limmattal 2016

Referendum gegen die Energiestrategie 2050

Wachsende Fiskalquote: Quo vadis, Schweiz?

Energiestrategie 2050 soll vors Volk

Am Mittwoch, 16. November 2016, ist es wieder so weit! Das 17. Wirtschaftspodium Limmattal steht auf dem Programm. politischen Situation aufklären. Wir sind natürlich gespannt, was uns der Schauspieler Mike Müller für Ratschläge gibt. Nach dem offiziellen Teil wird beim Apéro riche weiter diskutiert und es werden Kontakte gepflegt. Das ist auch der Sinn unseres Anlasses. Gespräche führen sowie Erfahrungen austauschen sind immer noch die besten Voraussetzungen für das Erreichen gemeinsamer Ziele in unserer Region. Wir danken an dieser Stelle allen Sponsoren und Gönnern für die Unterstützung. Ohne dieses Engagement wäre das Wirtschaftspodium nie zu dieser Erfolgsgeschichte geworden. In den letzten Jahren konnten wir immer über 700 Teilnehmende begrüssen.

Text: Edi Cincera

Sie denken vielleicht, dass die Einladung zu diesem Grossanlass nur an Politiker und Personen aus der Wirtschaft gerichtet ist. Dem ist nicht so! Wir möchten mit dem Podium alle interessierten Personen erreichen. Es stehen Themen zur Diskussion, welche für ein breites Publikum von Bedeutung sind. In diesem Jahr wird unter der Leitung von Reto Brennwald über die anschwellende Staatsquote diskutiert. Die Fiskalquote ist die Summe aller Einnahmen des Staates im Verhältnis zum Bruttoinlandprodukt. Wohin führt der Weg, wenn wir immer mehr dem Staat sowie Vorsor-

ge- und Versicherungsinstitutionen abliefern müssen? Nationalrat Dr. Albert Rösti wird das Eintretensreferat halten. Anschlies­ send diskutieren die Nationalrätin Mattea Meyer (SP) und die Nationalräte Thierry Burkart (FDP), Thomas Aeschi (SVP) sowie Cédric Wermuth (SP) über das schwierige Thema. Wie immer werden in den zwei Stunden keine perfekten Lösungen vorliegen. Es ist ein Denkanstoss zu einem Thema, welches für die Zukunft unseres Landes von Bedeutung ist. Am Schluss der Diskussion wird uns Mike Müller über seine Ansicht zur

Das Wirtschaftspodium findet in der Stadthalle Dietikon statt. Türöffnung um 15 Uhr. Wir starten pünktlich um 16 Uhr. Der Anlass dauert bis 18 Uhr. Wir empfehlen Ihnen den Bus (Extrafahrt Bus 306) ab Bahnhof Dietikon für die Anreise.

PPWeitere Infos: www.wipo-limmattal.ch

Der Kantonale Gewerbeverband unterstützt das Referendum gegen die Energiestrategie 2050. Die Stimmbevölkerung und das Zürcher Gewerbe sollen damit die Möglichkeit erhalten, sich zur künftigen Energiepolitik der Schweiz zu äussern. Die Energiestrategie 2050 des Bundesrats ist ein grundlegender Umbau des Schweizer Energiesystems. Der Kantonale Gewerbeverband Zürich (KGV) zählt sie deshalb zu den wichtigsten politischen Geschäften der nächsten Jahre. Wegen der volkswirtschaftlichen Bedeutung der neuen Energiestrategie soll sich das Stimmvolk – und damit auch das Zürcher Gewerbe – deshalb nach einer eingehenden öffentlichen Diskussion in einer Volksabstimmung dazu äussern können. Sollten die nötigen Unterschriften zusammenkommen, wird der Verband die Parole zur Vorlage fassen.

Der Entscheid des KGV, das Referen­ dum zu unterstützen, steht im Kontrast zur Auffassung des Schweizerischen Gewerbeverbands (sgv). Dieser hatte beschlossen, sich nicht an der Unterschriftensammlung zu beteiligen. Die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen sgv und KGV sowie die föderalen Strukturen lassen es zu, dass das Zürcher Gewerbe bei der Einschätzung dieses wegweisenden Gesetzespakets zu einem anderen Schluss gekommen ist.

«Wenn Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht.» (Bertolt Brecht, deutscher Dramatiker und Lyriker, 1898–1956)

s s’Schmunzel-Eggli In einer Firma werden fünf Kannibalen als Programmierer angestellt. Bei der Begrüssung am ersten Arbeitstag der Kannibalen sagt der Chef zu ihnen: «Ihr könnt jetzt hier arbeiten, verdient gutes Geld und könnt zum Essen in unsere Kantine gehen. Also lasst die anderen Mitarbeiter in Ruhe!» Die Kannibalen geloben, keine Kollegen zu belästigen. Nach vier Wochen kommt der Chef wieder zu ihnen und sagt: «Ihr arbeitet sehr gut. Uns fehlt aber eine Putzfrau. Wisst ihr, was aus ihr geworden ist?» Die Kannibalen verneinen und schwören, mit der Sache nichts zu tun zu haben. Als der Chef wieder weg ist, fragt der Ober-Kannibale: «Wer von euch Affen hat die Putzfrau gefressen?» Da meldet sich hinten der Letzte ganz kleinlaut: «Ich war es …» Der Ober-Kannibale antwortet ihm wutentbrannt: «Du Idiot! Wir ernähren uns seit vier Wochen von Gruppenleitern, Teamleitern, Abteilungsleitern, Projektmanagern, Controllern und Verwaltungsräten, damit keiner etwas merkt! Und du Depp musst die Putzfrau fressen!» Und die Moral von der Geschicht: Manche fehlen – manche nicht …

Web lgv 2016 07