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Donnerstag, 22. März 2018 | 4. Jahrgang Nr. 2 | Auflage 48 000 Exemplare

Offizielle Gewerbezeitung des Gewerbeverbands Limmattal und der Gewerbevereine Birmensdorf und Aesch, Dietikon, Engstringen, Geroldswil-Oetwil, Schlieren, Uitikon-Waldegg, Urdorf und Weiningen

Rotbuche vom Stadtplatz um 150 Meter in den Stadtpark Schlieren versetzt

Wenn ein tonnenschwerer Baum auf Reisen geht

Gewerbeverband Limmattal Editorial 2 Pfadi-Abteilung Limmattal 3 Ratgeber Treuhand, Recht, Gesundheit 3/4/6 Gebühren und Staatsfinanzen 4 PR: Neues aus dem Spital Limmattal 5 GVL-Präsident vor Bezirksgericht Meilen 5 Kulturtipp | Menu-Tipp 7

Der Schlieremer Stadtplatz war am Montag, 5. Februar, im Fokus von Presse, Radio, Fernsehen sowie vieler Schaulustiger. Bis zu vierzig Medienvertreter verfolgten bei bissiger Kälte die spektakuläre Versetzung der rund 80 Jahre alten Rotbuche. Birmensdorf und Aesch

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Suntax GmbH Bänz Friedli Lüscher Gartenbau Fonduehöck, 1. Gwerblerstamm

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Dietikon

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Editorial PR: Hans K. Schibli AG GV Dietikon: Boccia-Turnier Commare Liegenschaftenservice Stadt Dietikon Die Post PR: Gmür Immoplus GmbH Kinderfasnacht

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Geroldswil-Oetwil

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Editorial Generalversammlung PR: Blickpunkt Lebensraum

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Engstringen

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PR: HG Commerciale Engstringer Gemeindewahlen

Riesengross ist das Medien- und Zuschauerinteresse bei dieser in der Schweiz erstmalig so schwergewichtigen Baumverpflanzung

Text und Bilder: Christian Murer

Im Herbst 2017 entbrannte eine heftig geführte Diskussion um den Baum im Schlieremer Zentrum. Dieser sollte dem Bau der geplanten Limmattalbahn und dem Flügeldach weichen. Nachdem man ein laminiertes Schild mit der Bitte anbrachte, den Baum weiterleben zu lassen, entwickelte sich weit über die Stadtgrenze hinaus eine Welle der Solidarität. Die Schwestern Liliane Hagen und Susanne Porchet sammelten gemeinsam mit zahlreichen Helfern rund 4600 Unterschriften für den Erhalt des Baumes. Verhandlungen zwischen den Vertre-

tern der Stadt, der Limmattalbahn AG und den Baumschützern wurden lanciert. «Diese Diskussion führte man zum Teil recht gehässig, hatte teilweise aber auch einen philosophischen Charakter», sagte der Schlieremer Bauvorstand Markus Bärtschiger (SP) an der Medienorientierung im Infopavillon auf dem Stadtplatz. Eine kostspielige Sache Rund 160'000 Franken kostete diese Baumverpflanzung. Daran beteiligten sich die Stadt Schlieren und die Limmattalbahn AG mit je 40'000 Franken. Einerseits trug die verbleibenden 80'000 Franken die Baumverpflan-

zungsfirma selber. Andererseits stellten auch etliche Sponsoren namhafte Beträge zur Verfügung. Neben Elisabeth und Ernst Schäppi aus Zürich war dies die Genossenschaft Migros Zürich. Grösste Baumverpflanzung in der Schweiz Zwei gewaltige Pneukrane, die zwischen 350 und 500 Tonnen zu heben vermögen, hievten den Baum auf den rund zehn Tonnen schweren Transportcontainer. Etwa zwei Dutzend Arbeiter waren bei der ganzen Aktion im Einsatz. Laut der auf Grossbaum-Verpflanzungen spezialisierten BMB

Group aus Luzern handelte es sich dabei um die schweizweit grösste Baumverpflanzung der Geschichte. So verfügt der Baum über rund zwanzig Tonnen Gehölz sowie sechzig bis siebzig Tonnen Wurzelballen. Und so fuhr dann der Tieflader die kostbare Fracht im Zeitlupentempo an den neuen Standort im nahe gelegenen Stadtpark. Hunderte Schaulustige verfolgten das Spektakel. Zudem spendierte die Stadt Schlieren Gratisbratwürste, sodass trotz tiefen Temperaturen eine gewisse Volksfest-Stimmung aufkam.

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Schlieren

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Editorial PR: Hälg Group PR: Ibervinos SA PR: VW Nutzfahrzeuge Center AMAG Stadtnachrichten PR: Schneideratelier Gabriele Widmer Musikverein Harmonie Schlieren

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Uitikon-Waldegg

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Editorial 13. Immobrunch der Firma Hoppler AG

Urdorf Quartalsversammlung GV Urdorf Gemeinde Urdorf Fasnacht PR: MediTaNa GmbH PR: SPAR Urdorf

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Weiningen Kehrseite Die Rotbuche auf dem Tieflader bereit zum Verschieben in den Schlieremer Stadtpark

Die rund 100 Tonnen schwere Rotbuche auf der Fahrt zum neuen Standort im geplanten Stadtpark

Iris Ungricht von Radio 24 interviewt Stadtrat Markus Bärtschiger

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Kantonsratsgeflüster: Wassergesetz s’Schämdi-Eggli, s’Schmunzel-Eggli Leserbrief

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2 I Gewerbeverband Limmattal Editorial

Gewerbezeitung I Nr. 2 I 22. März 2018

Fortsetzung Titelseite: Rotbuche vom Stadtplatz um 150 Meter in den Stadtpark Schlieren versetzt

Staatsanwaltschaften, quo vadetis?

Artur Terekhov Redaktion Limmattaler Gewerbezeitung

Geschätzte Leserinnen und Leser Klar: Der auf Seite 5 näher thematisierte (noch nicht rechtskräftige) Teilfreispruch Gregor Biffigers, Präsident des Gewerbeverbands Limmattal, ist wertvoll. Erstens wird gezeigt, dass diese Zeitung nicht bloss im luftleeren Raum Behauptungen aufstellt, sondern ungeachtet ihrer weltanschaulichen Tendenz der Faktentreue verpflichtet sein möchte. Zweitens siegt die Medienfreiheit, da klar wird, dass bei blosser Missverständlichkeit eines einzelnen Artikelsatzes eine Verurteilung meist ausscheidet. Dass nicht auf einzelne Wörter, sondern Textzusammenhang sowie Durchschnittsleser abzustellen ist, entspricht aber konstanter bundesgerichtlicher Praxis. Damit fragt sich, warum es überhaupt zur Anklageerhebung kam, zumal wir der fallführenden Staatsanwältin Christine Braunschweig trotz deren SP-Parteizugehörigkeit keine ideelle Befangenheit unterstellen wollen. Und doch ist für den Schreibenden aus Juristensicht schlicht unverständlich, wie man dazu kommt, Biffiger in Bezug auf dessen Editorial darauf hinzuweisen, die beiden Privatklägerinnen hätten gar nicht selber Strafanzeige eingereicht, obwohl das besagte Editorial stets nur von deren Vorsprache beim Ombudsmann sprach. Gemäss Einvernahmeprotokoll (Frage 74) wurde Biffiger überdies vorgehalten, er hätte den Privatklägerinnen vorgeworfen, Leimgrübler «wider besseres Wissen» beschuldigt zu haben. Und dies, obschon im besagten Editorial mit keinem Wort gesagt wurde, deren Meldung sei böswillig o.ä. erfolgt. Nach Art. 6 Abs. 2 StPO haben die Strafbehörden im Vorverfahren aber be- und entlastende

Zahlen zur Baumversetzung • Die 600'000 Blätter der Rotbuche besitzen eine Blattoberfläche von 1200 Quadratmetern

Tatsachen gleichermassen zu berücksichtigen. Es mag zwar einfacher sein, den Sachverhalt der Privatklägerschaft direkt zu übernehmen, da es dem Staatswesen Aufwand spart. Rechtsstaatlich besser macht dies das Vorgehen aber nicht. Obiter dictu: Für ihren Minimalaufwand hatte das Obergericht Zürich Staatsanwältin Braunschweig erst letztes Jahr gerügt. Von diesem wurde sie gegen ihren Willen angewiesen, eine Strafuntersuchung gegen Angestellte der KESB Stadt Zürich zu eröffnen, da deren Akten wohl rechtswidrig in die Hände von Pöschwieser Gefängnisinsassen gelangt sind (NZZ vom 27.04.2017). Apropos Staatsaufwand: Art. 316 StPO sieht für den Fall von Antragsdelikten explizit Vergleichsverhandlungen als mögliche Form der aussergerichtlichen Lösung auch strafrechtlicher Konflikte vor. Ein analoges Vergleichsangebot machte Biffiger «unpräjudiziell und ohne Anerkennung einer Rechtspflicht» in casu an die Privatklägerschaft. Wenn ihm dies als Nötigungsversuch ausgelegt wird, könnte dies im Ergebnis dazu führen, dass dem liberalen Gedanken einer bilateralen Verhandlungskultur ein massiver Riegel geschoben würde – was wiederum staatliche Behörden stärker belastete. Ob eine solche Rechtsprechung über den vorliegenden Fall hinausgehend im Interesse der (nicht zwingend für Überstunden bekannten) Staatsanwaltschaften liegt? Die gegenwärtigen Gemeindewahlen schreien förmlich nach freiheitlichen Korrekturen.

• Der Baum produziert jährlich 4,5 Tonnen Sauerstoff, nimmt sechs Tonnen giftiges Kohlendioxid und eine Tonne Staub auf. • Etwa 2000 junge Bäume sind nötig, um einen solchen Baum vollwertig ersetzen zu können. • 20 Tonnen wiegt das Gehölz der Rotbuche im Zentrum von Schlieren. • 10 Tonnen wiegt der Transportcontainer aus Stahl, auf den man den Wurzelballen des Baumes verlegte. • 60 bis 70 Tonnen wiegt der Wurzelballen, also die 7 auf 7 Meter Fläche und 80 Zentimeter tiefe Bereich, in welchem der Baum wurzelt. • 150 Meter in Richtung Westen wurde die Buche versetzt. In den Bereich, in welchem die Ring- in die Badenerstrasse einspurt. • 18 Meter beträgt der Kronendurchmesser der Buche auf der Nord-/Süd-Achse, 16 Meter auf der Ost-/West-Achse. Die Rotbuche am neuen Standort am Stadtpark Schlieren

Impressum Limmattaler Gewerbezeitung

KONTAKTBOX Gewerbeverband Limmattal Postfach, 8952 Schlieren Gregor Biffiger, Präsident gregor@biffiger.com +41 56 633 46 00

Die offizielle Zeitung von: Gewerbeverband Limmattal Gewerbeverein Birmensdorf und Aesch Gewerbeverein Dietikon Gewerbeverein Engstringen Gewerbeverein Geroldswil-Oetwil Gewerbeverein Schlieren Gewerbeverein Uitikon-Waldegg Gewerbeverein Urdorf Gewerbeverein Weiningen

Redaktion

Verteilung

redaktion@limmattaler-gewerbezeitung.ch

Die Gewerbezeitung wird durch die Schweizerische Post AG und Direct Mail Company AG in alle Haushaltungen und Postfächer von Aesch, Birmensdorf, Dietikon, Geroldswil, Oberengstringen, Oetwil an der Limmat, Schlieren, Uitikon, Unterengstringen, Urdorf und Weiningen gratis verteilt – auch in jene mit einem «Stopp Werbung»-Kleber. In Briefkästen mit einen Kleber «Bitte keine Gratiszeitungen» wird die Gewerbezeitung nicht zugestellt. Bei Nichterhalt der Zeitung wenden Sie sich bitte an info@gewerbezeitungen.ch.

Ständige Mitarbeiter: Diego Albertanti, Daniela Bahnmüller, Gregor Biffiger, Erica Brühlmann-Jecklin, Alfons G. Florian, Otto Frei, Thomas Gössi, Regina Gregori, Patrick Holenstein, Marco Kälin, Dominic Karrer, Claudia Lambrich, Thomas Landis, Claudio Lorenzet, Reto Müller, Werner Müller, Christian Murer, Richard Nydegger, Stefan Schmid, Sascha Städeli, Ines Tanner, Harald Tappeiner, Artur Terekhov

Realisation/Produktion  www.gewerbezeitungen.ch  facebook.com/gewerbezeitungen

artpainting, S. Bucher-Steinemann info@artpainting.ch

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Auflage 48 000 Exemplare

STAND-BYE! Verabschieden Sie sich vom Betrieb ohne Nutzen und sparen Sie Energie und Kosten in Ihrem Unternehmen.

Wir helfen Ihnen dabei. Kontaktieren Sie uns.  www.enaw.ch +41 44 421 34 45

Verlag/Inserate Eugen Wiederkehr AG, Postfach 28, 8820 Wädenswil Tel. 044 430 08 08, info@gewerbezeitungen.ch


Gewerbeverband Limmattal I 3

Gewerbezeitung I Nr. 2 I 22. März 2018

Pfadi Abteilung Limmattal

Moderne Kommunikation und Interaktion dank App Im Zeitalter von «Social Media» und interaktiver Kommunikation ist es wichtig, dass auch die Pfadfinderabteilungen diese Neuerungen nicht verschlafen. Die Pfadi-Abteilung Limmattal hat jetzt einen grossen Schritt in Richtung moderne Kommunikation gemacht! Text und Bilder: zVg

Die «Pfadi Limmattal App» für iOS und Android ist der Informations- und Kontaktkanal mit den Wolfs-, Pfadi-, Rover- und APV- Mitgliedern sowie zu den Eltern der Mitglieder, den Sponsoren und Pfadi-Interessierten. Die App ist kostenlos und kann über den iOSoder Android-Shop heruntergeladen werden. Die App kann von jeder Person ausprobiert werden. Einige Inhalte sind nur für Mitglieder. Der ganzen App liegt ein mächtiges CMS-System zugrunde, welches die Informationen auch mit der Webseite synchronisiert. Termine im Griff Die Pfadi-Mitglieder und Eltern lieben die Kalender- und Termin-Funktionen: kein Datum mehr vergessen, rechtzeitig planen, direkt an- und abmelden, über Push-Meldungen Events bewerben und vieles mehr. Ausserdem hält die App auf dem Laufenden über die Termine für die Events wie Lager oder Höcks und man bleibt über die Gruppen-Chats in Kontakt. Die «Pfadi Limmattal App» ist ein Muss für jeden Limmattaler Pfadi. Neben der Kommunikation erlaubt die App aber viele weitere Möglichkeiten. Es gibt einen Upload für Bilder mit den Geodaten, dadurch können Übun-

gen und Wettbewerbe interaktiv gestaltet werden. Es sind Quizes eingebaut, welche, wenn sie richtig beantwortet werden, neue Informationen freigeben. Weitere Funktionen werden sukzessive freigeschaltet. Stifter helfen Die Applikation hat der Pfadi die Stiftung «Stifter helfen» ermöglicht. Diese Stiftung unterstützt NGOs und Non-Profit-Organisationen mit ITSponsoring. Auf der Pfadi-Webseite sind weitere Informationen zu finden.

Weitere Infos: www.pfadi-limmattal.org AL@Pfadi-Limmattal.org Tel. 044 741 80 73

Ratgeber Recht

Betreibungsregistereintrag: So werden Sie ihn los Betreibungsbegehren sind schnell gestellt und werden im Betreibungsregister vermerkt. Für den Betriebenen entsteht dadurch eine unangenehme Situation, insbesondere dann, wenn die Betreibung nicht gerechtfertigt ist. Die Wohnungs- oder Jobsuche wird damit schwierig bis unmöglich. Was gibt es für Möglichkeiten den unerwünschten Registereintrag wieder los zu werden? MAILBOX e Haben Sie ein in Frage oder e m, Rechtsproble allgemeinem welches von in könnte? Interesse se en Sie uns: Dann schreib eeschmailbox@ru mueller.ch

Jede Person, welche ein Interesse glaubhaft macht, kann die Register der Betreibungsämter einsehen. Als Interessensnachweis genügt beispielsweise ein Vertrag mit derjenigen Partei, über welche Auskunft verlangt wird. Das Gesetz stellt dem Betriebenen verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung, damit die Betreibung nicht mehr in seiner Betreibungsauskunft erscheint. Einfach abwarten Der Eintrag im Betreibungsregister erscheint nur während fünf Jahren. Danach erlischt das Einsichtsrecht für Aussenstehende. Dies ist die günstigste und einfachste Variante, welche aber mit viel Geduld verbunden ist. Gerade bei der angesprochenen Wohnungs- oder Jobsuche dauert dies meist zu lange, weshalb manch Betrie-

bener darauf angewiesen ist, dass der Eintrag früher gelöscht wird. Einigung mit dem Gläubiger Der Betriebene kann sich direkt an den Gläubiger wenden und ihn darum bitten, die Betreibung zurückzuziehen. Ist der Gläubiger dazu bereit, muss er mit schriftlicher Erklärung an das Betreibungsamt die Löschung verlangen. Danach erscheint die Betreibung nicht mehr auf dem Auszug. In der Regel dürften die meisten Gläubiger mit einem Rückzug einverstanden sein, wenn der Schuldner die betriebene Forderung bezahlt. Dieses Vorgehen erspart beiden Parteien weiteren Aufwand und Kosten. Richterliche Aufhebung Ferner steht dem Betriebenen unter gewissen Voraussetzungen der Gang vor Gericht offen. Einerseits kann er jederzeit beim Gericht am Betreibungsort die Aufhebung der noch hängigen Betreibung verlangen, wenn er durch Urkunden (z.B. Quittung, Zahlungsbeleg o.ä.) beweist, dass die Schuld samt Zinsen und Kosten getilgt oder gestundet ist. Dieser Prozess wird im sogenannten summarischen Verfahren durchgeführt, welches schneller und kostengünstiger ist als das normale ordentliche Verfahren. Wenn der Beweis durch Urkunde nicht möglich ist, kann der Betriebene

auch jederzeit vom Gericht feststellen lassen, dass die Forderung nicht oder nicht mehr besteht oder gestundet ist. Wenn die Klage als sehr wahrscheinlich begründet erscheint, wird die Betreibung vorläufig eingestellt. Heisst das Gericht die Klage gut, hebt es die Betreibung auf. Prozesserleichterung ist in Fällen eines Streitwerts bis zu CHF 30'000.– vorgesehen. Verweigert der Gläubiger den Betreibungsrückzug und liegt eine ungerechtfertigte Betreibung vor, besteht die Möglichkeit, den Richter anzurufen und gegen den Gläubiger auf Nichtbestand der Forderung zu klagen (siehe früherer Text in dieser Kolumne «Die Rachebetreibung» LGZ 12.10.2017). Eine solche Klage wird im ordentlichen Verfahren geführt, es ist zuerst ein Schlichtungsversuch vor dem Friedensrichter durchzuführen. Kommt es zu keiner Einigung, wird dem Klagenden die Klagebewilligung ausgestellt, welche zur Einreichung der Klage beim zuständigen Gericht berechtigt. Das rechtskräftige Urteil ermöglicht alsdann die Löschung der Betreibung. Bevorstehende Gesetzesänderung verspricht Erleichterung Eine bevorstehende Änderung des Schuldbetreibungs- und Konkursgesetzes verspricht eine Vereinfachung bei

der Bereinigung des Registereintrages: Es soll dem Betriebenen ermöglicht werden, nach Ablauf von drei Monaten nach Zustellung des Zahlungsbefehls ein Gesuch ans Betreibungsamt zu stellen und damit zu verlangen, dass der Eintrag nicht mehr bekanntgegeben wird. Wenn der Gläubiger daraufhin nicht innert vom Betreibungsamt anzusetzender Frist nachweist, dass er gegen den Rechtsvorschlag vorgegangen ist (also entweder das Rechtsöffnungsverfahren oder ein ordentlichens Verfahren eingeleitet hat), wird der Eintrag Dritten nicht mehr zur Kenntnis gebracht. Die Referendumsfrist für diese Reform lief Anfang April 2017 ab. Fazit Der Betriebene kann mit verschiedenen Möglichkeiten dafür sorgen, dass sein Register bereinigt wird. In den allermeisten Fällen ist es empfehlenswert, zunächst aktiv den Kontakt zum Gläubiger zu suchen und die Angelegenheit auf diesem Weg zu bereinigen versuchen. Die angesprochene Anrufung der Gerichte ist stets mit Kostenund Prozessrisiken verbunden. Zu bedenken ist zudem, dass in den wenigsten Fällen die Sachlage derart klar ist, dass ohne rechtskundige Unterstützung prozessiert werden sollte. Immerhin verspricht die in Aussicht stehende Gesetzesänderung in Bälde eine

einfache Möglichkeit, um den Registereintrag zu bereinigen oder zumindest zu verhindern, dass Gläubiger nach Anhebung der Betreibung untätig bleiben.

Zum Verfasser Lic. iur. Thomas Rüesch ist seit 2005 selbstständiger Rechtsanwalt und berät Privatpersonen und KMU im Zivil-, Obligationenund Schuldbetreibungs- und Konkursrecht.

RÜESCH & Müller Rechtsanwälte «Zum Zollhaus» Badenerstrasse 1, 8953 Dietikon Tel. 044 741 56 11 www.rueesch-mueller.ch


4 I Gewerbeverband Limmattal

Gewerbezeitung I Nr. 2 I 22. März 2018

Ratgeber Gesundheit

Gebühren und Staatsfinanzen

Medikamente am Steuer: aufgepasst! Gebühren-Wildwuchs – Medikamente helfen einerseits, Krankheiten unter Kontrolle zu halten, so dass der Betrof- rechtlich immer haltbar? fene sein Fahrzeug gefahrloser lenken kann (etwa bei Diabetes oder Bluthochdruck). AndeDass der Staat sich zunehmend seine Einnahmen auf dem rerseits können sich Medikamente ungünstig aufs Fahrverhalten auswirken und gefährliche (gegenüber den Steuern demokratisch weitaus weniger legiFolgen haben. timierten) Gebührenweg beschafft, lässt sich kaum bestreiDen wenigsten Fahrern ist bewusst, • Lesen Sie die Packungsbeilage im Wichtig: Auch manche der in Drogeri- ten. Dies ist jedoch nicht nur politisch problematisch, sondass Medikamente – genauso wie AlHinblick auf das Lenken eines Fahr- en und Apotheken erhältlichen «Haus- dern auch rechtlich. kohol – das Wohlbefinden verbessern, die tatsächliche Leistungsfähigkeit jedoch vermindern können. Zwar führt der erfahrene Lenker die automatischen Handlungen nach Einnahme von Arzneien noch (einigermassen) zuverlässig aus, doch fehlt meist die körperliche und geistige Reserve, um in kritischen Situationen rasch und richtig zu reagieren. Eine weitere, kaum bekannte Folge vieler Medikamente ist Schläfrigkeit. Allein diese Nebenwirkung kann am Steuer unter Umständen verheerende Auswirkungen haben. Aufgepasst bei Selbstmedikation Da jeder Mensch sehr verschieden auf Medikamente reagiert, ist beim Kauf von rezeptfreien Heilmitteln grösste Vorsicht geboten. Einige dieser Produkte enthalten Stoffe, die eine gewisse Gleichgültigkeit hervorrufen. Auch führen sie zu Konzentrationsschwäche und zur Beeinträchtigung der Wahrnehmung sowie der Reaktionsfähigkeit. Andere Zusammensetzungen können anregen und Hemmungen vermindern. Schwindelanfälle, Kopfschmerzen und Übelkeit sind ebenfalls fürs Autofahren gefährlich. Die Zeit spielt eine wichtige Rolle Die Zeit, die der Körper für den Abbau eines Medikaments benötigt, kann je nach Mittel zwischen ein paar Stunden und mehreren Tagen betragen. Kaum jemand wird bei einem Unfall ein Schlafmittel erwähnen, das er zwei Tage zuvor eingenommen hat. Und doch könnte die Langzeitwirkung für eine Fehlreaktion verantwortlich sein. Je länger die regelmässige Einnahme eines Schlafmittels erfolgt, desto mehr kann die Leistungsfähigkeit abnehmen (ähnlich wie beim Alkohol). Soll bzw. darf ich noch fahren? Vorsicht bei rezeptpflichtigen und rezeptfreien Medikamenten! • Fragen Sie den Arzt oder Apotheker, wenn er Sie bei der Abgabe des Rezepts oder Medikaments nicht von selbst informiert! • Befolgen Sie seine Anweisungen (Dosis/Zeit).

zeugs genau durch. • Gönnen Sie Ihrem Körper in den ersten Tagen der Einnahme eine Anpassungsphase, bevor Sie sich ans Steuer setzen, und beobachten Sie, wie das Medikament bei Ihnen wirkt. • Halten Sie sofort an, wenn Sie beim Fahren Unwohlsein verspüren.

Mehrere Medikamente gleichzeitig? Ob mit oder ohne Rezept: Fragen Sie immer den Apotheker oder den Arzt, ob Ihre zwei (drei) Medikamente sich ungünstig beeinflussen und eine nachteilige Wirkung aufs Fahrverhalten hervorrufen. Besondere Vorsicht ist geboten bei Husten-, Schmerz- und Beruhigungsmitteln. Aber auch «Wachhalter» (Weckamine) können leistungsvermindernde Auswirkungen haben. Dazu kommt, dass sie meist nicht wirklich von Müdigkeit befreien, sondern nur das Erschöpfungsgefühl und somit das körpereigene «Warnsystem» ausschalten!

mittel» enthalten Alkohol (z.B. pflanzliche, flüssige Präparate gegen Unwohlsein, Verdauungsbeschwerden oder Schlaflosigkeit)!

Drogen: Wirklich nie! Was für Medikamente und Alkohol gilt, ist in noch stärkerem Masse für Drogen gültig. Personen, die Drogen konsumieren – sei es Haschisch, Kokain, Heroin oder LSD, sollten nicht fahren. Drogen verändern und verringern das geistige und körperliche Leistungsverhalten in so grossem Mass, dass das Lenken eines Fahrzeugs für sich und andere lebensgefährlich sein kann. Für detailliertere Informationen verweise ich auf folgende Webseiten – www.fachstelle-asn.ch – www.tcs.ch – www.bfu.ch – www.verkehrs-recht.ch Ich wünsche Ihnen allzeit gute Fahrt!

Achtung! Nehmen Sie nie Medikamente ein, die anderen Personen verschrieben wurden! Vielleicht zeigen Sie gleiche oder ähnliche Symptome, haben aber eine andere Krankheit. Der Arzt hat das Medikament nicht für Sie dosiert; Sie reagieren möglicherweise anders. Passen Sie besonders auf bei der Einnahme von Beruhigungs- und Schlafmitteln, bei Tranquilizern, Allergiemitteln oder Psychopharmaka sowie einigen Blutdruckmitteln. Ärzte und Apotheker sind verpflichtet, über die Gefahren zu informieren, doch tragen Sie auch selbst die Verantwortung und sollten sich orientieren. Unkenntnis schützt vor Folgen nicht! Alkohol und Medikamente = Gefahr! In Verbindung mit Alkohol ist die ungünstige Wirkung von Medikamenten auf die Denkfähigkeit nicht nur verdoppelt, sondern um ein Vielfaches grösser. Es ist deshalb ganz auf den Genuss von Alkohol zu verzichten, wenn man Medikamente einnimmt und Auto fährt.

Ihr Dr. med. Claudio Lorenzet

Zum Verfasser: Der 58-jährige Dr. med. Claudio Lorenzet ist Facharzt FMH für Allgemeine Innere Medizin und anerkannter Akupunkteur TCM/ASA. Er lebt in Bergdietikon, ist verheiratet und Vater von Zwillingen. Sein Interesse gilt der gesamtheitlichen Betreuung des Patienten unter Einschluss von komplementären Behandlungsmethoden. In seiner Freizeit ist er ein «Bücherwurm», jasst gerne, fährt Harley und spielt Golf.

Gewinn durch Gebühren Dass es auf Bundesebene eine eigenständige Verfassungsgrundlage für die Erhebung von Steuern braucht, ist in der hiesigen Rechtslehre unbestritten. Dass Gebühren per definitionem das Entgelt für eine staatliche Leistung an Private darstellen, welche die Kosten ganz oder teilweise decken sollen, ebenso (nur auf kantonaler Ebene besteht die Möglichkeit, sog. Gemengsteuern zu erheben und damit Gewinn aus Gebühren zu erzielen). Dennoch sieht es das Bundesgericht als zulässig an, auch auf Bundesebene mehr als kostendeckende, d.h., gewinnbringende Gebühren (letztlich mit Steuercharakter) ohne entsprechende Verfassungsgrundlage zuzulassen, wenn aus dem Gesetz hervorgeht, dass der Gesetzgeber dies bewusst so gewollt hat. Und schon kann der Staat (da nur über Verfassungsänderungen zwingend abzustimmen ist, nicht aber über Gesetzesänderungen) mit weitaus weniger demokratischen Hürden durch Gebühren Gewinn für die Staatskasse einheimsen, wobei er – wiederum nach Bundesgericht – nicht nur Leistung und Gegenleistung zu betrachten hat, sondern (quasi wie bei Steuern) die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit des Einzelnen mitberücksichtigen darf. Etwas, das der ganzen Rechtssystematik widerspricht und letztlich die Bürgerkontrolle betreffend staatliches Handeln schwächt. Ein Schelm, wer denkt, dass dies nicht dankbar ausgenutzt wird, um sich Einnahmen durch Gebühren statt Steuern zu beschaffen. Weitere Problemfelder Dies ist jedoch nicht die einzige Unstimmigkeit. Wie der Autor im Rahmen seiner Bachelorarbeit durch das Studium von Gemeindebudgets untersucht hat, erzielt ein nicht unerheblicher Teil der Betreibungsämter Gewinn durch seine Gebühren (welche wegen Art. 16 SchKG bundesweit jedoch einheitlich sind), obwohl gesetz-

lich keine Absicht, festgeschrieben ist, Gewinn zu erzielen. Dennoch kam offenbar noch niemand auf die Idee, diese zu senken. Und schliesslich fragt sich auch, warum (aus eigenverantwortlicher Sicht völlig richtig) der private Beauftragte bei einer fehlerhaften Dienstleistungserbringung eine Kürzung seines Honorars erwarten muss, der Staat jedoch ungeachtet der Qualität seines Handelns die volle Gebühr einverlangen darf. Verzichtet z.B. ein Gericht auf eine (im Einzelfall zwingend vorgesehene) mündliche Verhandlung und entscheidet einfach «ab Blatt», so kann es nach dem heutigen Stand der Rechtsprechung schwierig werden, eine Gebührensenkung zu verlangen. Und das trotz Art. 5 Abs. 3 BV mit seiner Zusicherung, dass der Staat Private nach Treu und Glauben zu behandeln hat. Bloss rechtliche Kritik an staatsgläubigen Urteilen heisst aber nicht, dass dies die Wahrnehmung weitergehender staatsbürgerlicher Verantwortung ausschliessen würde. Ist die Zeit reif für neue Gebühreninitiativen des KGV (KMU- und Gewerbeverband Kanton Zürich)?

Zum Verfasser Artur Terekhov stud.iur., parteilos Kandidat RPK Oberengstringen

Lorenzet@swissonline.ch www.lorenzet.ch

Walk-In-Praxis (WIP) im Ärztezentrum Limmatfeld beim Bahnhof Dietikon aerztezentrum-limmatfeld.ch

«Ich bin ein WIP-Patient. Ich gehe ohne Voranmeldung zum Arzt.»


Gewerbeverband Limmattal I 5

Gewerbezeitung I Nr. 2 I 22. März 2018

Publireportage: Neues aus dem Spital Limmattal

Kontrolle ist besser Das Thema Brustkrebs ist für viele Frauen zentral und bringt oft eine grosse Verunsicherung mit sich. Umso bedeutender ist eine kompetente und persönliche Betreuung durch ausgewiesene Fachspezialisten im von der Krebsliga Schweiz zertifizierten Brustzentrum des Spitals Limmattal. Text und Bild: zVg Da Brustkrebs bei frühzeitiger Diagnose relativ gut therapier- und sogar in den meisten Fällen heilbar ist, ist die Früherkennungsuntersuchung äusserst wichtig. Dazu zählt neben dem regelmässigen Selbstabtasten der Brust auch die Mammografie. «Auch ein gesunder Lebensstil und achtsamer Umgang mit sich selber senken das Risiko, an Brustkrebs zu erkranken und mindern die Rückfallquote», betont Dr. med. med. Ulrike Ulrike Knödlst orfer, Leiterin Leiterin Brustzentrum Brustzentrum Knödlstorfer, und Co-Chefärztin Frauenklinik, Spital Limmattal.

krebspatientinnen ausgebildete Pflegefachfrau, begleitet Betroffene und Angehörige während des gesamten Behandlungsprozesses auch emotional. Die Zuweisung erfolgt in der Regel durch einen Arzt. Patientinnen können sich aber auch direkt im Ambulatorium anmelden.

Brustzentrum Spital Limmattal Ambulatorium Frauenklinik

T + 41 44 736 86 39 brustzentrum@spital-limmattal.ch spital-limmattal.ch/brustzentrum

Top-Medizin. Persönlich. Individuell.

Neue Methode zur Behandlung von Krebsvorstufen Die Gastroenterologie/Hepatologie im Spital Limmattal befasst sich mit der Abklärung und Therapie bei Erkrankungen des MagenDarm-Trakts und der Leber. Ausgewiesenes Fachpersonal mit langjähriger Erfahrung führt die Untersuchungen durch, berät und betreut die Patienten. Dank dem medizinischen Fortschritt sind heute viele Krankheiten effizient und schonend therapierbar. Bis zu 45% der Bevölkerung leiden mindestens einmal pro Monat an einem Sodbrennen. Oft ist die Ursache eine sogenannte Refluxerkrankung. Dabei gelangt Magensäure in die Speiseröhre. Zwischen 2–10% der Bevölkerung entwickeln dadurch eine Entzündung der Speiseröhre, die endoskopisch (im Rahmen einer Magenspiegelung) sichtbar ist. Die Behandlung dieser Erkrankung erfolgt oft medikamentös. Manchmal braucht es jedoch auch eine Operation, um den unteren Schliessmuskel der Speiseröhre mit Hilfe einer Manschette des Magens zu verstärken.

In der Sprechstunde mit der Patientin klären Spezialisten Erkrankungen der Brust ab, bieten eine Beratung bei Veränderungen sowie die Schulung in der Selbstuntersuchung der Brust an. Falls eine Erkrankung vorliegt und eine Operation notwendig ist, gehen wirksame medikamentöse Behandlungen und Bestrahlungen einer operativen Entfernung des tumorösen Knotens voraus.

Bei Nachweis von Krebsvorstufen gibt es verschiedene Behandlungsmethoden. In den letzten Jahren hat sich die sogenannte Radiofrequenzablation durchgesetzt, die auch das Spital Limmattal anbietet. Diese Methode ist sehr schonend und wird ambulant oder kurzstationär im Rahmen einer

Nach der Operation erfolgt die Therapie zur Nachsorge mit regelmässigen Nachkontrollen und einer persönlichen Betreuung. Auch auf ästhetische Aspekte der Brust wird grossen Wert gelegt. Die Breast Care Nurse, eine speziell für die Betreuung von Brust-

Dr. med. Stefan Tschopp Dr. med. Stefan Tschopp Leiter Gastroenterologie/Hepatologie Leiter Gastroenterologie/Hepatologie

Magenspiegelung angewandt. Je nach Grösse des zu behandelnden Areals braucht es mehrere Sitzungen. Krebsformen im Frühstadium müssen zuerst endoskopisch entfernt werden, was ebenfalls am Spital Limmattal angeboten wird. «Je nach Eindringtiefe ist jedoch eine Operation dann unumgänglich, so dass wir diese Fälle in der Gastroenterologie jeweils interdisziplinär mit den Kollegen der Chirurgie besprechen, um die bestmögliche Therapie für den Patienten zu erzielen», sagt Dr. med. Stefan Tschopp, Leiter Gastroenterologie/ Hepatologie, Spital Limmattal. Sekretariat Gastroenterologie T +41 44 733 24 27 spital-limmattal.ch/ gastroenterologie

GVL-Präsident vor Bezirksgericht Meilen

Leimgrübler-Editorial nicht strafbar – Teilfreispruch für GVL-Präsidenten Am 12.März 2018 stand Gregor Biffiger, Präsident des Gewerbeverbands Limmattal, am Bezirksgericht Meilen vor Einzelrichterin Susanne Zürcher Gross. In der Hauptsache konnte er einen Freispruch für sich verbuchen. Text und Bild: Artur Terekhov

Angeklagt war Biffiger der Verleumdung (eventualiter der üblen Nachrede) primär wegen eines Editorials in dieser Zeitung vom 08.09.2016. Darin nannte er die Namen der beiden Privatklägerinnen, Géraldine Pierrehumbert und Muriel Pestalozzi-Geiger, welche mit ihren Aussagen vor dem Ombudsmann des Kantons Zürich indirekt ein letztlich rechtskräftig eingestelltes Strafverfahren gegen Adrian Leimgrübler, den früheren Statthalter des Bezirks Dietikon, ausgelöst hatten. Hierzu schrieb Biffiger wörtlich: «Die Aussagen der beiden Frauen haben sich klar als falsche Anschuldigung herausgestellt.» Dies veranlasste Staatsanwältin Christine Braunschweig zur Annahme, die beiden Privatklägerinnen seien einer strafbaren Handlung beschuldigt worden, und damit zur Anklageerhebung.

Vor dem Bezirksgericht Meilen führte der Verteidiger Biffigers sinngemäss aus, sein Mandant habe nie sagen wollen, die beiden Privatklägerinnen hätten sich strafbar gemacht, da dies aus den Texten für den Durchschnittsleser auch nicht hervorgehe (auch wenn «falsche Anschuldigung» nach Art. 303 StGB einen Spezialtatbestand der Delikte gegen die Rechtspflege darstellt; Anm. d. Red.). Ziel sei lediglich gewesen, auszuführen, dass die Anschuldigungen sich als unzutreffend herausgestellt hätten. In seinem energischen Schlusswort wies Biffiger sodann darauf hin, dass er keinen geschäftlichen oder persönlichen Nutzen aus seinem Engagement in der Causa Leimgrübler habe; er habe sich damit im Gegenteil nur Ärger eingehandelt, obschon er nach wie vor überzeugt sei, «nichts Unrechtes getan zu haben», zumal er das inkriminierte Editorial erst nach Studium aller relevanten Verfah-

rensakten verfasst habe. Schliesslich wies er auf das mediale öffentliche Informationsbedürfnis anlässlich der Statthalterwahlen hin, aber auch darauf, dass wegen des Strafverfahrens gegen Leimgrübler diverse weibliche Angestellte auf dem Dietiker Statthalteramt unter dem Generalverdacht gestanden hätten, diesem ungerechtfertigterweise strafbares Handeln vorgeworfen zu haben. Dem habe er begegnen wollen, so Biffiger, der abschliessend noch an die Adresse der Privatklägerinnen festhielt, es spreche doch nichts dagegen, wenn man «aus innerster Überzeugung» jemanden strafbarer Handlungen beschuldige, «mit seinem Gesicht und seinem Namen hinzustehen und die Verantwortung coram publico zu übernehmen». Für Einzelrichterin Zürcher Gross stand fest, dass nach Treu und Glauben in einer nicht juristischen Zeitung die

Wortwahl «falsche Anschuldigung» nicht auf eine strafbare Handlung hätte hinweisen sollen, zumal man dies für den Durchschnittsleser mutmasslich besonders geschrieben hätte. Sie sprach Biffiger demgemäss vom Vorwurf der Verleumdung frei. Ein Wermutstropfen bleibt jedoch zurück: Da Biffiger in einer Mail den Anwälten der beiden Privatklägerinnen «unpräjudiziell und ohne Anerkennung einer Rechtspflicht» das Angebot machte, deren Namen in der Onlineversion dieser Zeitung zu löschen, diese eventuell aber im Falle der Ergreifung rechtlicher Schritte wieder aufzuschalten, wurde ihm dies als versuchte Nötigung ausgelegt. Er habe damit versucht, die Gegenseite von der Stellung ihrer (damals bereits unbekannterweise eingereichten) Strafanträge abzuhalten. Dafür wurde er zu einer bedingten Geldstrafe von 30 Tagessätzen à 100 CHF sowie einer (unbedingt zu bezahlen-

den) Busse von 1500 CHF verurteilt. Das Urteil (Geschäftsnr. GG170016-G) ist noch nicht rechtskräftig.

Gregor Biffiger auf dem Weg ins Bezirksgericht


6 I Gewerbeverband Limmattal

Gewerbezeitung I Nr. 2 I 22. März 2018

Ratgeber Recht

Neue Rechtslage: Steuerabzug von Aus- und Weiterbildungskosten Waren früher nur Weiterbildungs- oder mit dem bisherigen Berufsfeld zusammenhängende Umschulungskosten steuerlich abzugsfähig, hat sich dies per Steuerperiode 2016 geändert. Abzugsfähig sind nunmehr alle Kosten für die berufsorientierte Aus- und Weiterbildung, sofern ein Abschluss auf Sekundarstufe II vorliegt. Ihre Grundlage hat die besagte Änderung für die Bundessteuer in Art. 33 Abs. 1 lit. j DBG sowie für die Staatsund Gemeindesteuern des Kantons Zürich in § 31 Abs. 1 lit. k StG ZH. Demnach werden im Wesentlichen alle Kosten für die «berufsorientierte Aus- und Weiterbildung» zum Abzug zugelassen, sofern die steuerpflichtige Person über einen Abschluss auf Sekundarstufe II (primär Berufslehre oder Matura) verfügt. Mehr Personen profitieren Die frühere Abgrenzung zwischen Weiterbildung und berufszusammenhängender Umschulung einerseits sowie Erstausbildung oder berufsfremder Zweitausbildung andererseits, die

aufgrund der unbestimmten Rechtsbegriffe öfters zu Rechtsmittelverfahren und unbefriedigenden Entscheiden geführt hat, ist damit Geschichte. Neu muss die Aus- und Weiterbildung nur noch «berufsorientiert», d.h., geeignet dazu sein, einer (gegenwärtigen oder zukünftigen) Berufstätigkeit – und nicht bloss einem Hobby – zu dienen. Mehr ist nicht nachzuweisen und schon steht einem der Abzug der entsprechenden finanziellen Aufwendungen offen. Damit kommt der besagte Abzug neu auch Werkstudenten oder Quereinsteigern zu, welche im Verlauf ihres Lebens das angestammte Berufsfeld verlassen und zu diesem Zweck einen entsprechenden Lehrgang absolvieren. Neben den eigentlichen Kosten

fürs Ausbildungsinstitut fallen auch Auslagen für Literatur sowie allenfalls Reisespesen darunter. Wermutstropfen und Lösungsansatz Ein Wermutstropfen bleibt: War früher der Abzug höhenmässig unbegrenzt, wurde nunmehr eine Obergrenze von 12‘000 CHF jährlich eingeführt. Die Deckelung eines Abzugs von klassischen Gewinnungskosten ist zwar systemfremd, politisch aber so gewollt. Negativ betroffen sind dadurch all jene Personen, welche im Ausland oder an einer schweizerischen Privatinstitution ihren Lehrgang absolvieren, da die entsprechenden Kosten oft höher sind. Doch auch dem lässt sich – völlig legal – begegnen, z.B., indem

eine jahresübergreifende Ratenzahlung mit dem Ausbildungsinstitut (anstatt einer Zahlung en bloc) vereinbart wird, womit der betreffende Abzug in zwei verschiedenen Steuerjahren geltend gemacht werden kann. Denn die Grenze der Steueroptimierung bildet erst das offensichtliche Umgehungsgeschäft, wovon bei einer Ratenzahlung nach hier vertretener Auffassung kaum die Rede sein kann, denn diese Zahlungsmodalität ist völlig alltäglich und wird im Privat- und Geschäftsverkehr ohnehin oft (und dabei in aller Regel ohne steuerliche Hintergedanken) gewählt.

Zum Verfasser stud.iur. Artur Terekhov Inh. AT Recht Steuern Kirchweg 36 8102 Oberengstringen www.at-recht-steuern.ch

ALLIANZ_Inserat_A5-farbig_2018_mit_Ort 10.01.18 09:47 Seite 1

Ratgeber Treuhand

«Verwandtenunterstützungspflicht wird immer häufiger» Die Verwandtenunterstützung ist ein Institut des Bundeszivilrechts und nicht im Sozialhilferecht verankert. Es ist in Art. 328 ff ZGB geregelt. Die Verwandtenunterstützungspflicht betrifft Verwandte in auf- und absteigender gerader Linie (Grosseltern, Eltern, Kinder, Enkel usw.) bei einer finanziellen Notlage. Nicht unterstützungspflichtig sind demnach Verwandte in der Seitenlinie (Geschwister, Tanten, Onkel usw.), Stiefeltern und Stiefkinder sowie Verschwägerte (Schwiegereltern, Schwiegerkinder). Seit 1. Januar 2017 (Inkrafttreten der Revision des Kindesunterhaltsrechts) besteht auch keine Verwandtenunterstützungspflicht mehr, wenn die bedürftige Person in Not geraten ist, weil sie eigene Kinder betreut und daher nicht oder nur in begrenztem Umfang erwerbstätig sein kann (Art. 329 Abs. 1bis ZGB). Wer alleinerziehend ist, kann von seinen Verwandten keine Unterstützung mehr einfordern, sofern die Bedürftigkeit auf einer Einschränkung der Erwerbstätigkeit zur Betreuung eigener Kinder beruht. Hingegen kann das Kind nach wie vor eine Unterstützung durch seine Grosseltern verlangen, wenn die Voraussetzungen für eine Verwandtenunterstützungspflicht erfüllt sind. Die Sozialbehörde prüft, ob Verwandte gemäss Art. 328 und 329 ZGB zur Unterstützung von Hilfe suchenden Personen verpflichtet sind. Sie kann bei gerechtfertigten Verhältnissen die Pflichtigen zur Hilfe auffordern und

zwischen ihnen sowie der Hilfe suchenden Person vermitteln. Daher liegt es im pflichtgemässen Ermessen der Behörde, ob sie im Einzelfall von der Verwandtenunterstützung Gebrauch machen will. Die Verwandtenunterstützungspflicht kann nur zugemutet werden, wenn jemand in überdurchschnittlichen bzw. günstigen finanziellen Verhältnissen lebt und dem es zumutbar ist, den Bedürftigen zu unterstützen. Als überdurchschnittliches Einkommen und Vermögen gilt nach den SKOS-Richtlinien: Alleinstehend: Einkommen: Vermögen:

CHF 120'000 CHF 250'000

Ehepaare: Einkommen: Vermögen:

CHF 180'000 CHF 500'000

Zuschlag pro Kind: Einkommen: CHF   20'000 Vermögen: CHF   40'000 Vom Vermögen wird ein Freibetrag abgezogen und der Rest aufgrund der Lebenserwartung zum Einkommen gezählt. Dies bedeutet, dass vom Unterstützungspflichtigen erwartet wird, dass sein Vermögen für die Unterstützung verzehrt wird. Ist das einzige Vermögen eine Liegenschaft, die der Pflichtige selber bewohnt, wird nicht erwartet, dass er diese verkauft. Vorsicht ist bei Erbvorbezug oder Schenkung geboten. Eine Unterstüt-

Versicherungen und Vorsorge sind Vertrauenssache Eine einwandfreie Beratung garantieren Ihnen die aufgeführten Agenturen.

zungspflicht kann auch bei geringeren Einkommens- und Vermögensverhältnissen zu Stande kommen, wenn die in Not geratene Person zu einem früheren Zeitpunkt Schenkungen an die Person ausgerichtet hat, bei welcher die Unterstützungspflicht geprüft wird.

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Zum Verfasser Alfons G. Florian, dipl. Wirtschaftsprüfer/ Fachmann im Finanz- und Rechnungswesen mit eidg. FA, ist seit 1998 Geschäftsführer der Rebex AG und ist in den Bereichen Wirtschaftsprüfung, -beratung, Rechnungswesen sowie nationale und internationale Steuerberatung tätig. Rebex AG Treuhand- & Revisionsgesellschaft Zentralstrasse 19, Postfach 8953 Dietikon 1 Tel. 044 744 76 76 www.rebex.ch

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Gewerbeverband Limmattal I 7

Gewerbezeitung I Nr. 2 I 22. März 2018

Konzert-Tipp: Nada Surf im Dynamo

Menutipp The Kitchen Crew Spice Boys

Wieso begeistert diese Band? Nada Surf klingen nicht brav, sind aber auch nicht aufmüpfig, sie sind musikalisch versiert und verstehen es, gute Songs zu schreiben und scheinen irgendwie so geschickt zu agieren, dass sich Musik-Nerds, Studierende, Indie-Kids und Kritiker, aber auch der Gelegenheitshörer problemlos auf die Band aus New York einigen können. Vielleicht liegt in dieser keineswegs anbiedernd wirkenden Aura das Geheimnis ihres Erfolgs. Nada Surf sind ein Garant für musikalische Qualität.

«Gwerbler choched» C  oniglio in umido

Wer Nada Surf schon live gesehen hat, weiss, dass sie eine Band sind, die langjährige und hart erarbeitete Klasse mit dem Esprit einer blutjungen Schülerband mischt und dabei so ziemlich alles richtig macht. Weit über 20 Jahre ist die Truppe um Sänger Matthew Caws schon auf dem internationalen Parkett unterwegs und noch immer verstehen sie es, wohlige Schauer über den Rücken zu jagen. Das kommende Konzert im Dynamo steht aber unter einer etwas besonderen Flagge: «Celebrating the 15th Anniversary of 'Let Go'» nämlich. Das Kon- © Mainland Music GmbH zert wird wohl zweigeteilt sein. Wo im ersten Part das Hit-Album «Let Go» im Zentrum steht und sämtliche Songs davon zum Zug kommen, wird der zweite Teil dann aus Hits, selten gespielten Songs sowie Covers bestehen. Da mit einer Spielzeit von rund drei Stunden gerechnet werden darf, wird es keinen Support geben. Also wird das auch für Kenner von Nada Surf ein besonderer Abend.

Kaninchenvoressen aus dem Tessin

Nada Surf sind am 6. April im Dynamo

Kino-Tipp: Avengers – Infinity War Das kommende «Avengers»-Abenteuer wird in zwei Teilen in den Kinos laufen (26. April 2018 und voraussichtlich 2019) und gleichzeitig einen Wendepunkt im Marvel Cinematic Universe (MCU) markieren. Einige Verträge des Casts laufen aus, was bedeuten könnte, dass Fanlieblinge aus dem MCU ausscheiden. Man weiss es noch nicht. Sicher ist, dass fast alle grossen Helden von Marvel gegen Thanos kämpfen werden. Der Bösewicht will sämtliche sechs Infinity-Steine vereinen, was das Ende des Universums bedeuten würde.

Zubereitung: 1½ Std. / 1 Std. Für 4 Personen

Weitere Rezepte unter: www.spice-boys.ch

Die beiden Russo-Brüder, die schon die letzten beiden «Captain America»-Streifen inszeniert haben, machten es sich im Regiestuhl erneut bequem und dirigierten die Ur-Avengers um Captain America und Iron Man, die neue Garde der Superhelden um Scarlett Witch und die Neulinge im MCU um die Guardians of the Galaxy, Doctor Strange, Ant-Man, Spiderman, und Black Panther. Also sehr viele Figuren, die über die Jahre an manches Fanherz gewachsen sind. Stellt sich die Frage: Wie sieht das MCU nach dem epischen Kampf aus? Immerhin © Marvel Studios. All Rights Reserved. laufen Verträge mit Zugpferden aus. Das bedeutet nicht weniger als den (möglichen) Abschied von bekannten Namen. Hat Iron Man eine Zukunft? Was passiert mit Captain America? Ein Teil der Fragen wird wohl im April beantwortet. «Avengers: Infinity War» startet am 26. April im Kino.

CD-Tipp: Hanreti – «Deep Sea Dream» «Deep Sea Dream» heisst das aktuelle Album der Luzerner Band Hanreti. Und es empfängt mit einem eingängigen Basslauf, der entspannt in den Opener «Green In Green» übergeht und die dritte Platte der Bandgeschichte vielversprechend eröffnet. Schon im ersten Track zeigt sich, wie gekonnt Hanreti ihre Musik verstehen.

Kaninchenvoressen für 4 Personen

Polenta nach Tessiner Art für 4 Personen als Beilage

800 g Kaninchenfleisch in VoressenStücken (ohne Knochen) Mehl Bratbutter 1 Zwiebeln ½ Sellerie 2 Rüebli (mittel) 60 g Speckwürfeli 2 dl Marsala 5 dl Kalbsfond 1 Lorbeerblatt 2 Zweige Oregano 4 dl Rotwein 1 Dose Pelati gewürfelt

50 g Polenta Baramta 50 g Polenta Dorata 50 g Polenta Valtellinese 40 g Butter 1 Käse (Mix Mascarpone/Gorgonzola) 1 Prise Muskatnuss ½ Knoblauchzehe 1 Lorbeerblatt 4 dl Milch 5dl Wasser Salz

Arbeitszeit ca. 1½ Stunde

© Little Jig Records

DVD-Tipp: Suburbicon Wenn es sich George Clooney im Regie-Stuhl bequem macht, entsteht in der Regel handwerklich sauber inszeniertes Kino. Aber nur auf den ersten Blick, denn Clooney hat schon mehrfach bewiesen, dass er zwischen den Bildern subtil einen Spiegel für die Gesellschaft verstecken kann. So wirkt «Suburbicon» oberflächlich wie eine Geschichte aus einer x-beliebigen amerikanischen Vorstadt. Beim zweiten Blick offenbaren sich aber tiefe Gräben. So erzählt er die Geschichte von Gardner (Matt Damon) und Nancy Lodge (Julianne Moore), die mit der Familie in einem Vorort wohnen. Es sind die 1950er-Jahre und die Familie bekommt es auf zwei Ebenen mit dunklen Facetten des Lebens zu tun. So wird Familie Lodge überfallen und nicht alle überleben. Aber der Schein nach aussen muss gewahrt bleiben. Auf der zweiten Ebene tritt in Person einer afroamerikanischen Familie der Auslöser für grassierenden Rassenhass in die Szenerie. Langsam entwickeln sich die beiden Handlungsebenen aufeinander zu. Leider fehlt an dieser Stelle etwas der Platz, um noch genauer auf die Beweg- © Ascot Elite Entertainment Group. All Rights Reserved. gründe von Clooney einzugehen. Der Film basiert auf einer wahren Begebenheit. In den 1950ern wurde eine Familie, die in einen weissen Vorort zog, bedroht, belästigt und sogar brennende Kreuze wurden in deren Garten aufgestellt. Dieser Handlungsstrang war aber im ersten Entwurf des Drehbuchs, das von den Cohen-Brüdern stammt, nicht enthalten. Clooney hat es mit seinem Team umgeschrieben und sich nach Trumps Wahl bzw. einer Rede des neuen Präsidenten und dem zunehmend offenen Rassenhass entschieden, sie einzubauen und den Film bewusst in die 1950er-Jahre zu legen. Das klingt nach schwerem Stoff, aber George Clooney verpackte bisher sozialkritische Aspekte jeweils sehr geschickt. So ist «Suburbicon» eine rabenschwarze Kriminalkomödie mit einem kräftigen Hauch Zeitgeist. «Suburbicon» ist seit dem 14. März im Handel.

ZUTATEN

Zubereitung

Hanreti können die Leichtigkeit in den Melodien zwischen Jazz und Pop bis zum letzten Ton der Platte halten, überraschen sogar immer wieder. «Poncho» etwa klingt in Facetten wie die sehr frühen Coldplay. Beim neuen Album von Hanreti merkt man schnell, dass es eine kleine Wundertüte ist, eine die musikalisch hochwertig überrascht und auch nach mehrmaligem Hören noch neue Geheimnisse offenbart. Zudem haben die Luzerner mit «Songbird» einen der vielleicht schönsten Schweizer Songs jüngerer Zeit geschaffen. Das Album «Deep Sea Dream» von Hanreti ist bereits im Handel.

ZUTATEN

1. Kaninchenfleisch-Stücke mit wenig Salz und Pfeffer würzen. Mehl in einen Suppenteller geben und das gewürzte Fleisch darin wenden, restliches Mehl abklopfen. Im Brattopf Bratbutter oder Öl heiss werden lassen, Fleisch in Portionen ringsum goldbraun anbraten, herausnehmen, Hitze reduzieren. 2. Im Brattopf beigeben, geviertelte Zwiebeln, Stangensellerie, Rüebli längs geschnitten, Speckwürfeli, danach kurz anbraten, Fleisch beifügen und mit Marsala, Rotwein und Kalbsfond ablöschen und Pelati beifügen. Lorbeerblätter und Oregano-Zweige, wenig Salz und Pfeffer beigeben. 3. Jetzt alles aufkochen und nachher Hitze auf die Stufe 2 reduzieren. Zirka 2 Stunden köcheln lassen. Vor dem Servieren eventuell Sauce noch etwas abbinden. Dazu passt Polenta oder Kartoffelstock.

Zubereitung Arbeitszeit ca. 1 Stunde 1. Wasser und Milch mit der Knoblauchzehe und dem Lorbeerblatt in einer grossen Pfanne aufkochen und die drei Polentasorten unter ständigem Rühren mit einer Holzkelle einstreuen. Weiterrühren, bis die Polenta ca. nach 1½ Std. dickflüssig ist und sich vom Pfannenrand zu lösen beginnt. 2. Anschliessend die Knoblauchzehe und das Lorbeerblatt herausfischen. Eine Prise Muskatnuss beigeben und die Butter in kleinen Stücken unterziehen. Geriebener Käse ebenfalls daruntermischen und rühren bis die Polenta schön cremig wird. Verfasser: Dirk Mörz

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8 I Gewerbeverein Birmensdorf und Aesch Neuvorstellung: Suntax GmbH

Gewerbezeitung I Nr. 2 I 22. März 2018

Kabarettist Bänz Friedli im Gemeindesaal Nassenmatt in Aesch

Optimale TreuhandLösung für KMU-Kunden

Voll aus dem Leben gegriffen

Mit seinem neuen Programm «Ke Witz! Bänz Friedli gewinnt Zeit» lud die Kulturkommission Aesch am Samstag, 3. Februar, den Hausmann, Satiriker, Kabarettisten, Sprachvirtuosen und Eine gute Betreuung in Finanz- und Treuhandbelangen endet Kolumnisten nach Aesch ein. Anstatt viel darüber zu schreiben, lassen wir zwei Schweizer nicht nach der Erstellung der Buchhaltung oder des JahresZeitungen, den Schweizer Schriftsteller, Kabarettisten und Liedermacher Franz Hohler, zwei abschlusses. Vielmehr gehören dazu unter anderem auch die Besucher sowie vor allem die Bilder sprechen. richtigen Antworten bei Steuerfragen, einem Firmenverkauf selbst, um eine Bühne und einen seine Sprüche treffend ans junge und oder der Nachfolgeregelung in einem Unternehmen. Dies ge- Text und Bilder: Christian Murer Abend zu füllen, keine Verkleidung, ältere Publikum.» Und der Aescher hört ebenfalls zu den Dienstleistungen der Suntax GmbH in Für die «Berner Zeitung» ist das neue keine Requisiten, keine Ton- und Bild- Gemeindepräsident Hans Jahn doppelBirmensdorf. Programm «ebenso charmant, witzig einspielungen, sondern der nur auf te nach: «Das Programm von Bänz

Text und Bild: Werner Müller

Beratung braucht Vertrauen und umfassende Fachkenntnis. Das bietet Claudia Schuler, die Inhaberin der Suntax GmbH in Birmensdorf. Mit ihrem Team bietet sie entsprechende Hilfe in allen Treuhand- und Steuerfragen eines KMU-Betriebes. Sie selber ist eidg. dipl. Treuhandexpertin und auf Steuerfragen spezialisiert. Unterstützt wird sie durch lic. iur. Patrick Thommen, dem zweiten Geschäftsführer der Suntax GmbH. Er ist fokussiert auf Vertragsrecht, Arbeitsrecht, Versicherungsrecht und Gesellschaftsrecht. KMU-Betriebe profitieren von seiner juristischen Expertise, wie ein Grossbetrieb mit eigener Rechtsabteilung. «Besonders das Erstellen von rechtssicheren Verträgen in der Schweiz oder im europäischen Ausland wird für KMU-Betriebe immer komplexer. Da bieten wir den Unternehmen die nötige Unterstützung», betont Patrick Thommen.

Ein Herz für KMU-Betriebe Dank ihrer langjährigen Berufserfahrung als Revisorin beim kantonalen Steueramt Zürich wie auch als Grundsteuerspezialistin bei der Stadt Zürich kennt Claudia Schuler beide Seiten. Das ist für KMU-Betriebe interessant. Das vorhandene Know-how und das breit gefächerte Netzwerk ermöglichen dem Kunden, von einer persönlichen Betreuung sowie einer zielgerichteten, professionellen Beratung zu profitieren.

die Sprache und ein Minimum von Gestik vertraut, um unserer Zeit nachzuspüren.»

Bänz Friedli – wie immer charmant, witzig und lustvoll

Bänz Friedli ist bekennender Fan des BSC Young Boys

Friedli ist voll aus dem Leben gegriffen. Mich hat vor allem beeindruckt, wie topaktuell er ist. Offenbar ist Friedli sehr gut im Googeln. Ehrlich gesagt: Unsere Tonanlage im Gemeindesaal Nassenmatt empfand ich auch schlimm. Ich habe mich sehr darüber aufgeregt.»

Ungenügende Tonanlage Der 15-jährige Sekundarschüler Janik Broye sagte nach der Vorstellung: «Ich fand den Abend mega lustig. Bänz Friedli informierte sich über unser Dorf Aesch wirklich sehr gut. Er bringt

Bänz Friedli vertraut nur auf die Sprache und ein Minimum an Gestik

Elektroinstallation Gebäudeautomation Telematik/IT Service 24h-Pikett Bänz Friedli macht sich über die Strahlenschutz-Verordnung lustig

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Inhaberin Claudia Schuler, eidg. dipl. Treuhandexpertin, und Geschäftsführer lic. iur. Patrick Thommen.

und lustvoll wie nachdenklich, philosophisch und provokant». Und die «Neue Zürcher Zeitung» befand, dass «Friedlis Texte Zeitdiagnosen sind. Spielerisch leicht beschreibt er, wie wir trotz zeitsparenden Online-Hilfsmitteln laufend Zeit verlieren». Und schliesslich urteilt Franz Hohler: «Schön, wieder einmal jemanden zu sehen, der nichts braucht als sich

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Bänz Friedli als Kinderbuchautor mit «Sascha», einem fussballverrückten Mädchen

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Gemeindewahlen Aesch 15. April 2018

Tel. 044 747 47 17 info@gvba.ch

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Für das Gewerbe

AGENDA Konzert mit dem Trio Gagliano Samstag, 24. März 2018, 20 Uhr Gemeindesaal Nassenmatt Sturmholz – eine Sonderausstellung im Schopf Samstag, 7. April, 14 bis 16 Uhr Ortsmuseum und Schopf

Erneuerungswahlen der Gemeindebehörden Sonntag, 15. April 2018

Ein Kandidat der überzeugt • Gemeinderat, bisher / dipl. Wirtschaftsprüfer • Für einen stabilen Steuerfuss und den Erhalt der guten finanziellen Lage der Gemeinde Aesch • Wirtschaftsfreundlichkeit sichert den Wohlstand und erhält den Wohlfahrtsstaat • Eigenverantwortung stärken und einen schlanken Staat anstreben

Der GVBA empfiehlt

Diego Bonato Gewerbeverein Birmensdorf und Aesch | Postfach 217 | 8903 Birmensdorf | info@gvba.ch |

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Gewerbeverein Birmensdorf und Aesch I 9

Gewerbezeitung I Nr. 2 I 22. März 2018

Neuvorstellung: Lüscher Gartenbau-Baumschulen AG in Aesch

Fondue 1. Gewerblerstamm – Birmensdorf-Aesch

Lüscher Gartenbau-Baumschulen AG – Feurige Debatten bei bitterkalten Temperaturen seit 1956 in Familienhand Das nunmehr in dritter Generation von Urs und Hanspeter Lüscher geführte Familienunter- In Ruhe wollten die Mitglieder des Gewerbevereins Birmensnehmen verfügt über zwei Standbeine: den Gartenbau einerseits sowie eine Baumschule dorf-Aesch das vergangene Jahr Revue passieren lassen. bzw. Pflanzenproduktion mit Verkaufsstandort in Aesch andererseits. Doch es kam anders. Statements

Text: Artur Terekhov, Bild: zVg

Monica Huber-Elsener, Birmensdorf «Ich möchte in Birmensdorf/Aesch mehr bewegen»

Das 1956 von Max Lüscher gegründete Unternehmen wird heute in der dritten Generation von seinen Enkeln geführt. Hanspeter Lüscher leitet den Geschäftsbereich Garten- und Landschaftsbau mit 55 Arbeitskräften, Urs Lüscher die Baumschule mit 15 Mitarbeitern. Die Firma Lüscher Gartenbau-Baumschulen AG bildet auch jährlich Lehrlinge in beiden Berufszweigen aus. Die Sparte Gartenbau ist in den Bereichen Neuanlagen, Natursteinarbeiten, Gartenpflege- und Unterhaltsarbeiten sowie Trasstonbelägen tätig. Die Pflanzenkulturen mit Fokus auf Solitärgehölze, Raritäten und Heckenpflanzen befinden sich in Aesch (Pflanzenverkauf), Arni, Bonstetten, Wettswil und Steinhausen.

Bruno Perotto am Fondue-Höck

Marco Rasi, Birmensdorf «In der Geselligkeit lassen sich Kontakte weiterentwickeln»

Text und Bilder: Harald Tappeiner

Blick in den Schaugarten

Weitere Infos: Lüscher Gartenbau-Baumschulen AG Inh. Urs und Hanspeter Lüscher Bockhornstrasse 57 8047 Zürich-Albisrieden Tel. 044 492 87 14 info@lueschergartenbau.ch www.lueschergartenbau.ch

Am 1. Mai findet in der Baumschule Lüscher in 8904 Aesch der jährlich stattfindende Gartentag statt, bei welchem interessierte Besucher herzlich willkommen sind.

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Beim Eintreffen im Restaurant «Landhus», im beschaulichen Aesch, hatten sich schon mehrere Stammtischler ein gemütliches Stelldichein gegeben. Die Gewerbetreibenden von Aesch und Birmensdorf konnten sich derweil oben in der holzigen Empore an einem wärmenden Käse-Fondue mit Kirsch, Weisswein und Mineralwasser erfreuen. Traktanden lagen keine vor.

Bruno Perotto, Birmensdorf «Im Engagement spüre ich die positive Wahrnehmung meiner eigenen Firma»

Kurz vor den Skiferien drehten sich die Gespräche natürlich vor allem um Sonne und Schnee. Aber auch über neue Möglichkeiten und Utopien wurde im neuen Jahr nachgedacht. Nicht zuletzt sorgte der Postauto-Subventionsskandal für hitzige Debatten. Und so ging ein gefreuter, wärmender und lebendiger Abend zu Ende.

Eugen Wiederkehr, Herrliberg «In dieser Atmosphäre kann ich mein Netzwerk erweitern»

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Samstag 27. Januar 2018 Samstag 27. Januar 2018

« Raclette Abend » « Raclette Mit der CountryAbend Band: »

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Mit der Country Band: «Trio Black Boots» Gemeinderatswahlen «Trio Black Boots»Angaben zur Person:

Gemeinderatswahlen Patrick Vogel, FDP (neu) 15. April 2018 15. April 2018 1. – 3. Februar 2018 * 1985 Dipl. Gemeindeschreiber / Bereichsleiter Stadt Zürich – in Birmensdorf wohnhaft seit 2017 – 3. Februar 2018 8. –1.10. Februar 2018 2008 – 2014 Mitglied und Vize-Präsident Primarschulpflege Bonstetten 8. 10. Februar 2014 – 2017 Mitglied Gemeinderat und Sicherheitsvorsteher Bonstetten (Austritt infolge Umzug) « –Metzgete » 2018 setze ich mich in Birmensdorf ein? « Metzgete » Wofür Für das Gewerbe

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• Für eine nachhaltige Finanzpolitik mit einem stabilen Steuerfuss Lebensqualität • Fokussiert auf die strategischen Herausforderungen Gemeinde Birmensdorf Bei der meiner künftigen Tätigkeit im Gemeinderat Birmensdorf ist mir wichtig:

Das Restaurant bleibt über die Festtage,  Im Dialog zu sein mit der Bevölkerung, den Behörden / Kommissionen und der Verwaltung Der GVBA im empfiehlt   G emeinsam Team die besten Lösungen zu erarbeiten und umzusetzen vom 24. 12. 2017 bisüber 8. 1.die 2018 Das Restaurant bleibt Festtage,  10 Jahre Behördenerfahrung einzubringen und Problemfelder aktiv, vorausschauend und Vogel lösungsorientiert anzugehen Geschlossen. vom 24. 12. 2017 bis 8. 1.Patrick 2018

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Gemeinderatswahlen


10 I Gewerbeverein Dietikon Editorial

Gewerbezeitung I Nr. 2 I 22. März 2018

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Wahlen vom 4. März 2018 und zweiter Wahlgang vom 22. April 2018

Alfons G. Florian Am 4. März 2018 wurde abgestimmt und der Souverän hat entschieden. Wir gratulieren den gewählten Kandidaten der Exekutive und Legislative. Teilweise haben einigen Kandidaten wenige Stimmen zum Erfolg gefehlt. Bisherige schafften den Einzug nicht mehr, was sich aufgrund Verschiebungen der Machtverhältnisse begründete, aber auch überraschte. Wenn man in der Vergangenheit gut gearbeitet hat und dies nicht gewürdigt wird, ist man zu recht traurig. Man versteht natürlich auch die Enttäuschung nach einem arbeitsintensiven Wahlkampf, wenn man nicht gewählt wurde. Man hat eine Chance wahrgenommen und es versucht. Das zählt. Einige werden sicher in der neuen Amtsperiode noch in das Parlament nachrutschen. Wir danken allen Kandidaten, ob gewählt oder nicht, dass sie sich für ein politisches Amt zur Verfügung gestellt haben – nur so funktioniert unser politisches System!

Es ist abzuwarten, wie die neue Regierung und das Parlament arbeiten und handeln werden. Unsere Anliegen und Forderungen des Gewerbes sind bekannt. Es ist zu hoffen, dass die Wahlversprechungen eingehalten werden und Dietikon als Gesamtheit im Zentrum steht. Wir werden es beobachten und sehen. Aber jetzt muss erst noch der Stadtpräsident von Dietikon gewählt werden! Beim Stadtpräsidenten hat keiner der Kandidaten das absolute Mehr geschafft. Herr Roger Bachmann hat im ersten Wahlgang ein ausgezeichnetes Resultat erreicht. Der zweite Wahlgang ist aber wieder eine neue Herausforderung. Die Konstellationen werden sich verändern. Die Stimmberechtigten sind aufgefordert, am 22. April 2018 wieder ihre Stimme abzugeben. Wie empfehlen Ihnen, den bisherigen Stadtrat Herrn Roger Bachmann als Stadtpräsidenten von Dietikon zu wählen! Wir wünschen für die Wahl alles Gute und viel Erfolg! Für die Wahlkommission des Gewerbevereins Dietikon Alfons G. Florian Präsident Gewerbeverein Dietikon

KONTAKTBOX Gewerbeverein Dietikon Postfach, 8953 Dietikon 1

Heute schon an Morgen denken Das Strassenbild verändert sich. Immer mehr Fahrzeuglenker entscheiden sich gegen Benzin und Diesel und setzen auf Elektro oder Hybrid. Damit entstehen neue Bedürfnisse punkto Parkplätze und Tiefgaragen. Text und Bild: zVg

Die Technologie von Elektro- und Hybridfahrzeugen entwickelt sich rasch weiter. Immer grössere Reichweiten und edles Design, gepaart mit praktischen Aspekten, führen dazu, dass die Zahl der Elektro- oder Hybridfahrzeuge laufend zunimmt. Das bedeutet, dass immer mehr Parkplätze mit Ladestationen ausgerüstet werden müssen. «Die Nachfrage an E-Tankstellen hat zugenommen. Wir erhalten nicht nur Anfragen für den privaten Bereich, sondern auch für Gewerbe oder Tiefgaragen», erklärt Benny Estermann, Abteilungsleiter der Hans K. Schibli AG in Spreitenbach. Unternehmen möchten ihren Kunden und Mitarbeitenden mit Elektro-Ladestationen eine zusätzliche Dienstleistung bieten. Denn wenn das Auto ja eh steht, warum nicht auch direkt laden. Sei das bei der Arbeit, während einem Meeting oder beim Shoppen. Während dies bei Ein- oder Zweifamilienhäusern kein grösseres Problem darstellt, ist bei grösseren Liegenschaften oder auch im Gewerbebereich einiges zu beachten. Denn Elektrofahrzeuge benötigen zum Laden eine beachtliche Menge Strom. Wo mehrere Ladestationen ans gleiche Stromnetz gehängt werden, muss zuerst abgeklärt werden, ob die benötigte Leistung, ohne grössere Eingriffe in die bestehenden Installationen, auch zur Verfügung steht. Gerade in älteren Gebäuden oder Mehrfamilienhäusern mit Tiefgaragen haben die Stromleitungen nicht genügend Kapazität, um neben Licht, Geschirrspüler, TV und Co. auch noch Elektrofahrzeuge zu laden.

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«Wir stellen oft fest, dass Kunden von ihrem Fahrzeuglieferanten nicht genügend informiert werden», so Benny Estermann. «Sie verkaufen neben dem Elektroauto einfach eine Ladestation. Ob die Stromleitungen aber dafür ausgelegt sind – vor allem, wenn auch andere Mieter oder Eigentümer irgendwann eine Ladestation installieren –, wird nicht beachtet.» E-Tankstellen und Lademanagementlösungen, die sich wachsenden Bedürfnissen anpassen Die Hans K. Schibli steht gerne zur Verfügung, wenn es um Ladestationen geht. Die Spezialisten beraten individuell nach den Bedürfnissen und den Gegebenheiten der Parkplatzinfrastruktur. Neben Ladestationen bietet die Hans K. Schibli AG auch professionelle Lademanagementsysteme, welche den Stromfluss intelligent nach Prioritäten regeln und auf grösseren Firmenpark-

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Gewerbeverein Dietikon I 11

Gewerbezeitung I Nr. 2 I 22. März 2018

Erstes Boccia-Turnier und Spaghettiplausch à discrétion des Gewerbevereins Dietikon

Lasst die bunten Kugeln rollen …! Am Donnerstag, 8. März, versammelten sich zwanzig Mitglieder des GVD auf der Boccia-Anlage an der Bohnackerstrasse 6 in Dietikon. Nach dem ZielWurf-Spiel verköstigte man sich im Restaurant bei einem piekfeinen Spaghetti-Essen.

Frauen-Power mit Judith Brunner am Internationalen Frauentag

Noch Stadtrat Jean-Pierre Balbiani gut im Schuss

Text und Bilder: Christian Murer

dem Apéro für fröhlichen Plausch und Spass.

Wer schafft es, seine Kugeln am dichtesten an die kleine Zielkugel zu werfen? Das fragten sich die zwanzig Teilnehmerinnen und Teilnehmer am ersten Boccia-Turnier des Gewerbevereins Dietikon (GVD) im 42-jährigen Clubhaus des Bocciaclubs Dietikon. Denn wer zielgenau wirft, die eigenen Kugeln gut positioniert und die gegnerische Kugel zur Seite stösst, sammelt am meisten Punkte. Dabei sind Wurfgeschick, Konzentrationsfähigkeit und ein guter Gleichgewichtssinn gefragt. So sorgte auch das Boccia-Spiel nach

In der Küche zum Abwasch verknurrt? Anschliessend traf man sich im nahe gelegenen Restaurant zum SpaghettiPlausch. An interessantem Gesprächsstoff fehlte es an diesem Abend keineswegs, waren doch gerade Abstimmungen und Wahlen im Limmattal. So sagte der frisch gewählte Stadtrat der Grünen Lucas Neff nach dem Turnier: «Es ist ja nicht das erste Mal, dass ich hier bin. So spielte ich schon zu meinen Zürcher Pfadizeiten in dieser Halle.» Das heutige Boccia-Turnier habe

Smarter Abstoss von Claudia RomerFritschi vom Kino Capitol Dietikon

GVD-Präsident Alfons G. Florian beherrscht elegant das Boccia-Spiel

ihm sehr gut gefallen. «Da ich allerdings schwach spielte, hatte ich zum Glück einen sehr guten Mitspieler», so Neff. Sie hätten das Turnier gewonnen, doch den Preis hätten sie noch nicht gesehen. «Wir vermuten, dass wir nach dem Spaghetti-Plausch in der Küche zum Abwasch verknurrt werden», orakelte Neff spasseshalber. Erfolgreich gestarteter Versuch «Der Abend hat mir sehr gut gefallen», sagte Claudia Romer-Fritschi nach dem Turnier, es war in jeder Hinsicht ein vergnüglicher Abend. Für sie sei es hier das erste Mal gewesen, da sie nor-

malerweise am Abend sich für die Kinobesucher engagiere. «Es ist ein Zufall, dass mein Mann Martin und ich zurzeit Betriebsferien haben. Wegen unserer Arbeitszeiten können wir an solchen Anlässen sonst gewöhnlich nicht teilnehmen», so die Mitinhaberin, Musiklehrerin, Kauffrau und Familienfrau vom Kino Capitol in Dietikon. Für den GVD-Präsidenten und SVP-Gemeinderat Alfons G. Florian ist dieser Abend «in diesem kleinen Rahmen ein erster Versuch und zudem sehr erfolgreich gestartet. Das BocciaSpiel und das gemütliche Zusammensitzen danach fand ich super.»

Nach dem Bocciaspiel der Spaghettiplausch im angrenzenden Restaurant

Die Stunde null für Lucas Neff, den frisch gewählten Stadtrat der Grünen

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Gewerbezeitung I Nr. 2 I 22. März 2018

Neuvorstellung: Commare Liegenschaftenservice in Dietikon

Stadt Dietikon: Attraktiver Standort

Commare Liegenschaftenservice – Firmenzuzug geht weiter Standort Dietikon ist für Firmen attraktiv. Im letzten Jahr ein Ur-Dietiker «Büezer» am Werk Der gab es 142 Firmenneugründungen und 73 sind aus anderen In Dietikon geboren und aufgewachsen sowie noch immer dort wohnhaft, führt Giovanni Regionen und Kantonen zugezogen. Commare sein vielseitiges Unternehmen im Bereich Liegenschaftenservice, welches auch Text: Stadtverwaltung Dietikon Vereine, 32 GmbHs und 21 Aktiengeeinen Pikettdienst anbietet. sellschaften). Die Firmenbewegungen Die Standortförderung zählte im Jahr 2017 142 Firmen mit Sitz in Dietikon, die sich neu im Handelsregister des Kantons Zürich haben eintragen lassen. Dabei handelt es sich um 66 Personengesellschaften, Stiftungen oder Vereine, 57 GmbHs und 19 Aktiengesellschaften.

Firmeninhaber Giovanni Commare vor seinem Geschäftsbus Text: Artur Terekhov, Bilder: zVg

Der als Einzelunternehmen (mit zwei Vollzeit- sowie acht Teilzeitangestellten) geführte Betrieb von Commare weist ein breites Angebot auf: Hauswartungen/Facility Management, Reinigungen, Schneeräumung (maschinell und von Hand) sowie Pikettdienst. Zur Kundschaft gehören Liegenschaftenverwaltungen, Firmen und Privatpersonen aus den Kantonen Zürich und Aargau. So erstellt Giovanni Commare beispielsweise für die Mitte April 2018 stattfindende Messe «Bauen und Wohnen» in Wettingen das Abfallkonzept und führt in diesem Rahmen weitere Arbeiten aus. Gegründet wurde das Einzelunternehmen im Jahre 2010 vom heutigen Inhaber Giovanni Commare, der sowohl gelernter Elektromonteur ist, als auch die Hauswartschule absolviert hat. Bereits zuvor war er neben seinem Angestelltenverhältnis in der Elektrobranche teilzeitlich selbstständigerwerbend im Hauswart-Business, womit er

Während insgesamt 73 Betriebe nach Dietikon gezogen sind (16 Personengesellschaften, Stiftungen oder Vereine, 29 GmbHs und 28 Aktiengesellschaften), haben 67 Betriebe ihren Sitz in eine andere Gemeinde verlegt (14 Personengesellschaften, Stiftungen oder

Bei der Arbeit

in diverser Hinsicht reichhaltige Erfahrung mitbringt. Mitunter auch im Hinblick auf Piketteinsätze: Wichtig sei ihm, bei Notfällen stets persönlich vor Ort zu sein sowie mit eigenem Handwerk das Nötigste beheben zu können. Erst wenn dies nicht gehe, werde ein spezialisierter Techniker aufgeboten – was mithin kosteneffizient für die Kundschaft ist. Diese elektrospezifischen Fachkenntnisse heben Commare sicherlich von der Masse ab. Und als Durchschnitt versteht dieser sich ohnehin nicht; hohe Qualität zu erbringen, liegt ihm am Herzen. Er gehöre noch zu denjenigen Firmeninhabern, deren Tätigkeit sich nicht auf blosses Delegieren beschränke. Selber auf Platz zu sein sowie Aufträge eigenhändig auszuführen, sei ihm wichtig, so Commare. Schliesslich trage auch er das Unternehmerrisiko – womit es auch nicht falsch sei, wenn die Arbeitstage seiner Angestellten acht bis neun Stunden, seine eigenen jedoch zehn bis zwölf Stunden dauern würden. So tönt ein

fanden hauptsächlich innerhalb des Kantons statt oder in geringerem Masse von bzw. in den Kanton Aargau. Obwohl es gegenüber dem Vorjahr einen geringen Rückgang der zugezogenen Unternehmen (2016: 78) gab, hat sich der Bestand dank weniger Wegzug (2016: 69) insgesamt dennoch positiv entwickelt. Die Analyse der Firmenbewegung lässt den Schluss zu, dass für einen Umzug steuerliche Aspekte nicht der Hauptgrund sind, wichtiger sind die Verfügbarkeit geeigneter Räumlichkeiten und deren Preisniveau sowie die Erreichbarkeit des Standortes für die Mitarbeitenden.

von seinen Projekten erfüllter «Büezer». Beste Voraussetzung dafür, dass noch weitere bereichernde Erfahrungen hinzukommen werden.

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Roger Bachmann als Stadtpräsident www.rogerbachmann.ch Überparteiliches Komitee: Assenberg Monika • Bachmann Reto und Andrea • Barthe Olivier • Bohnnenblust Hans und Jeannette • Bosshard Walter • Briner Walter und Myrtha • Brunner Jan • Brunner Jessica • Brunner Jill • Brunner Jürg und Judith • Brunner Peter und Doris • Burri Erich und Erika • Burtscher Rochus • Circolo Culturale «Sandro Pertini» Dietikon • Dätwyler Jörg und Astrid • Dopler Karin • Erni Markus • Faes Urs und Marlies • Felber Toni und Pia • Fischer Jennifer • Florian Alfons G. • Florian Nicole • Frehsner Rosmarie • Gartmann Thomas • Gewerbeverein Dietikon • Gianola Angelo • Gianola Luciano • Graf Cornelia • Hailer Fabienne • Hassenpflug Bodo H. • Hässig Jürg • Hauseigentümerverband Dietikon-Urdorf • Heiniger Eveline • Hess Turi • Hogg Werner • Huber Christian • Industrie- und Handelsverein Dietikon • Interessengemeinschaft Silbern Dietikon • Jordi Max und Christa • Keller Erich und Charlotte • Knecht Patrick • Lips Konrad • Lips Werner • Müller-Forrer Elisabeth • Müller Philipp • Peter Mirjam • Pingitore Mario • Roos Mäni • Rüfenacht Beat • Salis Sergio • Scherrer Ernst und Anneliese • Schmucki Stefan • Schühle Marcel und Iris • Segrada Michael • Spiess Silvan • Studer Roger • Stüssi Pascal • Ungricht Karin • Ungricht Urs • Urech Walter • Wiederkehr Hans und Irene • Wiederkehr Josef • Wiederkehr Sandra • Wischenbart Mathias • Wyss-Tödtli Esther • Zbinden Irene • und weitere


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Gewerbezeitung I Nr. 2 I 22. März 2018

Neuvorstellung: Die Post

Die Briefzustellregion Zürich-Limmattal Ihr Partner für eine zuverlässige und individuelle Zustellung

Insgesamt 25 000 Gewerbebetriebe und 100 000 Privathaushalte bedienen die Mitarbeitenden der Briefzustellregion Zürich-Limmattal. Geschäftskunden profitieren von massgeschneiderten Dienstleistungen. Text: Regina Gregori, Bilder: zVg

Zürich-Mülligen, Zürich-Sihlpost, Regensdorf, Schlieren, Spreitenbach und Berikon: Von diesen sechs Zustellstellen beliefern die rund 250 Angestellten der Briefzustellregion (BZR) Zürich-Limmattal Privat- und Geschäftskunden mit Briefen, Zeitungen, Werbesendungen und Kleinwaren. Von der Sortierung bis zur Zustellung sorgt ein fein austariertes Zusammenspiel zwischen verschiedenen Berufsgruppen dafür, dass die Post rechtzeitig bei den Empfängern ankommt. Der Weg eines Briefes Postsendungen, eingeworfen in einem der gelben Post-Briefeinwürfen oder aufgegeben in einer der Filialen, werden im Briefzentrum Zürich-Mülligen sortiert und für den Weitertransport zur Zustellstelle aufbereitet. «Der Verarbeitungsprozess verläuft vollautomatisiert. Nur in Einzelfällen wird manuell sortiert, etwa bei anspruchsvoll verpackten Sendungen oder Adressen, die maschinell nicht lesbar sind», erklärt Thomas Greminger, seit 2014 Leiter der BZR. Die Feinverteilung zu den Empfängern übernehmen schliesslich die Briefzustellerinnen und -zusteller auf ihren umweltfreundlichen Elektrodreirädern oder mit den vierrädrigen Zustellfahrzeugen.

Massgeschneiderte Angebote für Geschäftskunden Als Antwort auf die sich verändernden Kundenbedürfnisse bietet die BZR Zürich-Limmattal für Geschäftskunden eine breite Palette individualisierter Zusatzdienstleistungen an. «Wir liefern die Post auf Wunsch aufs Stockwerk, an den Büroarbeitsplatz oder innerhalb eines fixen Zeitfensters», führt Thomas Greminger aus. «Wenn der Kunde es wünscht, übernehmen wir sogar das Frankieren und Versenden.» Und wer Dokumente scannen oder digitalisieren lassen möchte, ist bei der BZR Zürich-Limmattal ebenfalls an der richtigen Adresse.

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Gewerbezeitung I Nr. 2 I 22. März 2018

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Die Schibli-Gruppe gewinnt den Prix SVC Wirtschaftsraum Zürich Das Unternehmernetzwerk Swiss Venture Club (SVC) zeichnet alle zwei Jahre mit dem Prix SVC Wirtschaftsraum Zürich vorbildliche kleine und mittlere Unternehmen (KMU) der Region aus. Gewinnerin des Prix SVC Wirtschaftsraum Zürich 2018 ist die Schibli-Gruppe.

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Gewinner des Prix SVC Wirtschaftsraum Zürich 2018: Jan Schibli, CEO Schibli-Gruppe, und seine Mitarbeitenden freuen sich über den ersten Platz während der Preisverleihung am Donnerstag, 18. Januar 2018, im Hallenstadion Zürich

Text: zVg, Bild: André Springer

Am 18. Januar 2018 wurde der renommierte KMU-Preis vor über 2‘200 geladenen Gästen aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Medien im Hallenstadion Zürich zum sechsten Mal verliehen. Der erste Platz ging dieses Jahr an die Schibli-Gruppe. Das 1937 von Hans K. Schibli gegründete und heute in dritter Generation von CEO Jan Schibli geführte Familienunternehmen vereint erfolgreich umfassende Dienstleistungen aus den Bereichen Elektrotechnik, Gebäudetechnik, Informatik, Kommunikation und Automatik. Schibli konnte sich in einem mehrstufigen Selektionsprozess gegen hunderte Unternehmen der Region und im Final gegen die fünf weiteren Preisträger Meister Abrasives AG, Pumpstation Gastro GmbH, QUALIPET AG, Reichle & De-Massari AG sowie Transa Backpacking AG durchsetzen. Förderung von Mitarbeitenden Mit 15 Standorten in der Schweiz sowie einem in Dresden (D) und rund 500 Mitarbeitenden, davon 90 Lernende, bietet Schibli seinen Kunden von

der Elektroinstallation über intelligente Gebäudeautomations- oder Videoüberwachungssysteme bis hin zur IT-Infrastruktur oder massgeschneiderten Cloud-Lösungen alles aus einer Hand. Mit der erfolgreichen Marktpositionierung einher geht der Gewinn des begehrten Prix SVC Wirtschaftsraum Zürich. Michael Steinmann, Präsident der 16-köpfigen Expertenjury, würdigte den frisch gekürten Sieger in seiner Laudatio: «Die Schibli-Gruppe ist eine unternehmerische Perle, die für weit mehr als Elektrifizierung von Zürcher Wohnungen und Häusern steht.» Und weiter: «Geschäftssinn, Familiensinn, Förderung von Talenten und Respekt vor den individuellen Ambitionen der Mitarbeitenden, solche Punkte hat die Jury beeindruckt.» Professionelle Nachwuchsförderung Darüber hinaus begeisterte das Familienunternehmen die Jury des Prix SVC durch seine professionelle Nachwuchsförderung mittels der firmeneigenen Schibli-Akademie. Für Jan Schibli, CEO und Inhaber der Schibli-Gruppe, hat diese einen sehr hohen Stellenwert: «Engagierte und qualifizierte Mitarbeitende sind unser Kapi-

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tal. Ohne sie gäbe es die Schibli-Gruppe nicht. Und ohne guten Nachwuchs gibt es auch keine Spitzenkräfte, lautet mein Credo. Wir sind deshalb stolz, mit aktuell 90 Lernenden bei 500 Mitarbeitenden eine der höchsten Quoten in der Region aufzuweisen. Und von den 19 Lehrabgängern im vergangenen Jahr haben wir 15 fest angestellt.» Benny Estermann, Abteilungsleiter in Spreitenbach, und sein Team sind stolz darauf, ein Teil der Schibli-Gruppe zu sein und freuen sich sehr über die Auszeichnung.

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zu verfügen, ausser den Eigentümern selber. Versammlungsbeschluss ist nötig Ausser in einem Notfall ist für Auftragserteilungen ein Versammlungsbeschluss nötig. Das Geschäft muss traktandiert werden und wenn möglich sollen Offerten zur Meinungsbildung vorliegen. Erst nach dem Entscheid an der Eigentümerversammlung erhält die Verwaltung den Auftrag zur Umsetzung. Auch wenn ein Eigentümer nicht an der Versammlung teilnimmt, kann er auf das Thema mittels einer Vollmacht Einfluss nehmen. Leider ist

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Kinderfasnacht, Dietikon

Grösster Kinder-Fasnachtsumzug seit 41 Jahren Was sich am Samstagnachmittag, 27. Januar, auf den Strassen von Dietikon ereignete, war schlichtweg fantastisch. 800 Schulkinder und erstmals über 60 Gruppierungen mit gesamthaft 1'400 Teilnehmenden präsentierten einen einmaligen und fröhlich-bunten Kinder-Fasnachtsumzug. Text und Bilder: zVg

Fünf Böllerschüsse kündigten exakt um 14.44 Uhr den Start des Umzuges an. Die Route führte vom Zelgliplatz über die Oberdorf-, Steinmürli-, Gyrhalden- und Schützenstrasse bis zum Parkplatz Badstrasse. Die 43 Kindergarten- und Schulklassen der Dietiker Schule waren als Fruchtsalat, Regenbogen, Zwerge, Cupcakes, Sonnen, Marienkäfer, Kühe, Elefanten oder der Jahreszeit entsprechend als Schneemänner und Schneefrauen verkleidet. Das trockene Wetter mit lediglich ausgiebigen Konfetti-Regen zog hunderte von Zuschauern an den Strassenrand. Dank dem grossen Einsatz der Dietiker Lehrpersonen mit ihren Schulkindern, verzauberten sie den Umzug mit den vielen originellen Sujets in eine närrische Kinder-Fasnachtsschlange. Ergänzt wurde die Kinderschar von diversen Fuss- und Wagengruppen sowie zehn hochkarätigen Guggen aus der ganzen Schweiz. Nach dem Umzug ging dann in der Stadthalle mit einer fröhlichen Kinder-Fasnachtsparty die Post ab! Der Zirkus Mugg versetzte die Kinder mit

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Akrobatik, Clownerie und Musik in eine ausgelassene Fasnachtsstimmung. Die Party fand ihren Abschluss in einer Monster-Konfettischlacht. 200 Kilo Konfetti prasselten auf die Kinderschar nieder. Anschliessend folgte für Liebhaber von schönen, schrägen und kakophonen Klängen der beliebte «Guggen-Power». Und am Abend fand dann für die Erwachsenen das närrische Treiben seine Fortsetzung mit dem beliebten Hudi-Ball. Die stimmungsvolle Partyband «Wirbelwind», vier Guggenkonzerte sowie DJ Reto sorgten für eine heitere Fasnachtsstimmung bis in die frühen Morgenstunden. Ein bunter Fruchtsalat

Das OK Kinder-Fasnachtsumzug und Hudi-Ball dankt allen Kindern und Lehrpersonen herzlich für ihre grosse Beteiligung. Ein riesiges Dankeschön gebührt den vielen Sponsoren, der Stiftung Jugendförderung sowie der Stadt Dietikon. Nur Dank ihnen ist die Durchführung dieses Dietiker Traditionsanlasses überhaupt möglich. «Wir sind Wirtschaftsstandort mit Lebensqualität!»

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Gewerbeverein Geroldswil-Oetwil

Frühlingsausstellung 7. und 8. April

KONTAKTBOX Gewerbeverein Geroldswil-Oetwil

Marco Kälin, Präsident m.kaelin@not-nagel.ch Tel. 043 322 32 80 Mobile 079 901 93 39 info@gvgo.ch

www.gvgo.chh

AGENDA Theater «Tägg en Amsle» Sonntag, 25. März 2018, 14.30 bis 15.30 Uhr Saal Gemeindescheune, Oetwil Abstimmungen und Wahlen Sonntag, 15. April 2018 Info-Nachmittag Berufslehre Ausbildungsmöglichkeiten bei einer Gemeindeverwaltung Mittwoch, 18. April, 14 Uhr Zentrumssaal Oberengstringen

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Gewerbeverein Geroldswil-Oetwil I 17

Gewerbezeitung I Nr. 2 I 22. März 2018

Editorial

Generalversammlung des Gewerbevereins Geroldswil-Oetwil

Wir sind aktiv – aktiv für euch! hochmodernen Farb-Digitaldruckern zu Papier bringen. Zudem bieten wir einen vielseitigen Fulfillment-Service und weitere Lettershop-Dienstleistungen an. Die Berücksichtigung von Schweizer KMUs ist mir sehr wichtig.

Marco Kälin Liebe Gwerblerinnen und Gwerbler, liebe Freunde, sehr geehrte Damen und Herren Mein erstes Editorial in der «Limmattaler Gewerbezeitung» als neu gewählter Präsident des Gewerbevereins Geroldswil-Oetwil. Gerne stelle ich mich vor. Geboren am 27. Juni 1959, aufgewachsen in Wädenswil, machte ich in Landquart eine Lehre als Bäcker–Konditor–Koch. Aufgrund einer Mehlstauballergie orientierte ich mich beruflich neu und absolvierte ein Wirtschaftsinformatik- und Analytik-Studium. Danach arbeitete ich einige Jahre in der Privatwirtschaft bei Microsoft, IBM, TNT. Anfang der Neunziger kam der Startschuss in meine heutige Selbständigkeit. 2001 fand ich einen neuen Standort für meine Firma im Limmattal. Politisch bin ich parteilos, bewege mich aber Mitte-Rechts. Meine Firma bearbeitet Kundendaten, personalisiert nebst einfachen auch hochkomplexe Serienbriefe und Drucksachen, welche wir auf Wunsch auf

Nebst meiner Familie und meiner Firma engagiere ich mich auch aktiv als Präsident in der 2002 gegründeten Vereinigung VSTU-Dietikon (Verein Schweizer Tierheim-Unterstützung, Dietikon), welche in der ganzen Schweiz Tierheime unterstützt. Die Wahl zum Präsidenten des GVGO hat mich sehr gefreut. Es ist eine Freude, hochmotivierte und tolle Vorstandsmitglieder neben mir zu wissen. Die hervorragende Arbeit, welche meine Vorgänger und jeweiligen Vorstandsmitglieder geleistet haben, ist schwer zu toppen und ich bedanke mich hier, auch im Namen aller Mitglieder, dafür herzlich. Eines meiner Ziele ist es, das Gewerbe den Menschen in der Region durch verschiedene Aktionen näher zu bringen. Ebenso will ich für Mitglieder des GVGO Vorteile gegenüber Nichtmitgliedern schaffen, damit es sich lohnt, im Gewerbeverein aktiv Mitglied zu sein. Ein wichtiger Faktor ist auch die Kommunikation untereinander und mit den Menschen in der Region. Den Leitspruch «Wir sind aktiv …» will ich gerne weiterverfolgen und erweitern mit «aktiv für Euch!». Neumitglieder sind im GVGO herzlich willkommen! Marco Kälin, GVOG

Stabsübergabe beim GVGO – Beizen sterben aus Die Geschicke des Gewerbevereins Geroldswil-Oetwil werden künftig vom Druckunternehmer Marco Kälin übernommen. Er wurde an der winterlichen Jahresversammlung in der Schüür Oetwil einstimmig gewählt. Text und Bilder: Harald Tappeiner

Damit folgt Kälin auf Reto Müller, der vier Jahre als Präsident des Gewerbevereins amtete. Im Beisein des Gemeindepräsidenten versprach Kälin eine aktive Rolle für die Gewerbler zu übernehmen. So soll eine Prämie erhalten, wer künftig neue Mitglieder anlockt. «Ich möchte das Gewerbe vermehrt im Bewusstsein der Bevölkerung verankern», so der neue Präsident. Zudem möchte er Vorteile für die Mitglieder schaffen und die Attraktivität steigern, gegenüber jenen, die nicht dabei sind. Marco Kälin wird von Vizepräsidentin Mirjam Dieringer, Kassier Adrian Morf, Eventmanager Andreas Dittli, Aktuar Andreas Jakob, Diego Cintula und Helena Felder unterstützt. Urnengang wegen Hotel Derweil wurde an den Tischen unüberhörbar über den Raiffeisen-Skandal diskutiert, aber auch das Beizensterben war in aller Munde. Die Gemeinde plant nämlich im jetzigen Hotel Geroldswil einen Totalumbau zugunsten von Alterswohnungen. Nebst einer Pizzeria soll ein Saal für rund 300 Leute entstehen, ebenso ein klei-

Die Vorstandsmitglieder v.l.n.r.: Diego Cintula (Vorstandsmitglied), Andreas Jakob (Aktuar), Andreas Dittli (Events), Mirjam Dieringer (Vizepräsidentin), Adrian Morf (Kassier), Marco Kälin (Präsident)

nerer Raum und ein Sitzungszimmer. Dies sagte der Geroldswiler Gemeindeschreiber Beat Meier. Dafür ist nun eine Urnenabstimmung nötig. Wann diese geplant ist, ist noch nicht bestimmt. Sollte das Vorhaben scheitern, würden in Geroldswil wohl nur noch das Café Frey und das Restaurant Werd übrigbleiben.

Eveline Heil: «In Geroldswil gibt es keine persönlichen Beizchen mehr.»

PUBLIREPORTAGE

HERRLICH SONNIG UND IDYLLISCH: HIER WIRD DER ALLTAG ZUM LUXUS. Mit dem Blickpunkt Limmatdeck entsteht an

Beim Betreten der Wohnungen öffnet sich der

der Halden strasse 11 in Oetwil an der

Raum unmittelbar. Das Auge wird beinahe

Limmat ein Terrassenhaus, das exklusive

magisch vom raumbreiten Fensterband

Architektur mit einem Hauch von Ferien­

angezogen, das den Blick ins Grüne und bis

gefühl verbindet.

zur glitzernden Limmat freigibt. Besonderer Glanzpunkt jeder Wohnung ist ein luxuriöses,

In Oetwil an der Limmat, am Rande des Kan-

intimes Sonnendeck mit bis zu 78 m2. Beson-

tons Zürich, liegt der Blickpunkt Limmatdeck

ders im Sommer wird es zum erweiterten

in sonnenverwöhnter Hanglage – nur wenige

Wohnraum. Hier lädt man Familie und Freunde

Schritte vom Flussufer entfernt. Von frühmor-

zum Sonntagsbrunch im Freien oder zum

gens bis zur Abenddämmerung fangen die

Apéro in der Abendsonne ein und erlebt

insgesamt sechs Terrassenwohnungen mit 2½

gemeinsam, wie schön der Alltag zu Hause

bis 5½ Zimmern das Sonnenlicht ein. Auf 81.4

sein kann. Da es in den Wohnungen zahlreiche

bis 165.3 m bieten sie eine einmalige Mischung

nichttragende Wände gibt, können individuelle

aus Geborgenheit und Offenheit.

Ausbauwünsche berücksichtigt werden.

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18 I Gewerbeverein Engstringen

Gewerbezeitung I Nr. 2 I 22. März 2018

Publireportage: HG Commerciale

Engstringer Gemeindewahlen

Die HGC Limmattal: Alles für den Bau Milizsystem auf Kommunalebene – quo vadis?

Am 15. April 2018 finden in Ober- und Unterengstringen Gesamterneuerungswahlen für die Gemeindebehörden statt. Die Rahmenbedingungen liefern Anlass, Gedanken über den Abstimmungssonntag hinaus anzustellen.

Das monumentale Gebäude der HGC Text und Bilder: zVg

Seit drei Jahren steht es prominent an der Ueberlandstrasse, je nach Fahrtrichtung als Tor zur Stadt Zürich oder zum Limmattal: Das monumentale Gebäude der HG COMMERCIALE oder kurz HGC. Die HGC bietet alles für den Bau, und dies schon seit fast 120 Jahren. Als Genossenschaft von und für Bauprofis gegründet, ist die HGC über die Jahrzehnte zur grössten unabhängigen Baumaterial-Handelsfirma der Schweiz gewachsen, mit schweizweit rund 800

Mitarbeitenden in über 60 Verkaufsstellen und Ausstellungen mit Wandund Bodenbelägen. Auch wenn die HGC vor allem ihren Mitgliedern und Kunden, den Bauprofis verpflichtet ist; auch private Bauherren und ambitionierte Hobby-Handwerker können an den zwei Tagen vom Profi-Sortiment profitieren.

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Weitere Infos:

Profi-Sortiment für Bauprofis und ambitionierte Hobby-Handwerker

Lager-Ausstellung HGC Limmattal

AGENDA

KONTAKTBOX Gewerbeverein Engstringen Postfach 102, 8102 Oberengstringen

Jubiläumskonzert Gospelchor Samstag, 24. März 2018, 20 Uhr Reformierte Kirche, Oberengstringen

Richard Nydegger, Präsident neon-nydegger@bluewin.ch

neon-nydegger@bluewin.ch

WAHLEN 2018

Klar: Die Gemeindeautonomie, in Art. 50 Abs. 1 BV verfassungsrechtlich gewährleistet, ist durch zunehmenden Zentralismus (z.B. KESB) vermehrt im Schwinden begriffen, da immer mehr Kompetenzen von Gemeinden zum Kanton – und von dort dann zum Bund – verschoben werden. Dennoch: Jede Gemeinde hat ein Budget und legt

Kommunale Wahlen/ Erneuerungswahlen Behörden Sonntag, 15. April 2018

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Der Gewerbeverein Engstringen unterstützt seine Mitglieder!

Das resignative «es bringt ohnehin nichts» einerseits wie auch das destruktive Sticheln (häufig politisch inaktiver Personen) in Facebook-Diskussionen andererseits: Sie sind beide ein oft zu beobachtendes Verhaltensmuster. Damit erstaunt auch nicht, dass kleinere (Land-)Gemeinden häufig Mühe bekunden, überhaupt genug Leute für Gemeindeämter zu finden. So beispielsweise in Oberengstringen, wo es am 15. April 2018 bei den vorgenannten Gesamterneuerungswahlen nur bei der Rechnungsprüfungskommission (RPK) überhaupt eine Kampfwahl gibt.

Reisetheater «Der gestiefelte Kater» Sonntag, 8. April 2018, 14 bis 16 Uhr Gemeindesaal im Zentrum, Oberengstringen

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Anfang Februar 2018, Schauplatz Facebook: Ein Freund des Schreibenden teilt eine «Schweizerzeit»-Kolumne auf seiner Pinnwand, wonach ein SBB-Kontrolleur eine afrikanische Familie zwar beim Schwarzfahren erwischt, jedoch nicht gebüsst hat – da die Busse ohnehin nicht bezahlt würde und es damit nichts bringe, wie er einer Passagierin mitteilt, welche das Geschehen beobachtet hat. Rasch schaltet sich ein Kommentarschreiber ein und unterstellt «Fake News». Weiter moniert er, die Politik würde ohnehin nur vom Thema ablenken, anstatt zu handeln.

 8103 Unterengstringen Rietstrasse 1  8953 Dietikon Bahnofstrasse 8  8115 Hüttikon Chriesbaumstrasse 48

André Bender, bisher, SVP Firma: ELEKTRO A. BENDER Mitglied Gewerbeverein Engstringen Als Gemeinderat und als Gemeindepräsident dipl. Elektroinstallateur • André Bender, bisher, SVP 1962, verheiratet, 2 Kinder • von Firma: ELEKTRO A. BENDER Bürger Oberengstringen

WAHLEN 2018

Mitglied der Schulpflege • • • • • •

Esther Gysi, bisher, parteilos Mitglied der Schulpflege seit 2002 Mitglied Gewerbeverein Engstringen Als Mitglied der Schulpflege Kfm. Angestellte 1969, in Partnerschaft lebend, 3 Kinder

• Mitglied Gewerbeverein Engstringen • Als Gemeinderat und als Gemeindepräsident Mitglied der Rechnungsprüfungskommission (RPK) • Jean Weber, bisher, SVP • F.dipl. Elektroinstallateur • Artur Terekhov, neu, parteilos • Firma: F. WEBER AG • JEAN 1962, verheiratet, 2 Kinder • Firma: AT Recht Steuern • Mitglied Gewerbeverein Engstringen • Bürger von Oberengstringen Als Gemeinderat dipl. Arch. HTL / akkr. Bankschätzer 1953, verheiratet, 2 erwachsene Töchter Bürger von Oberengstringen

Zum Verfasser Artur Terekhov stud.iur., parteilos Kandidat RPK Oberengstringen

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WAHLEN 2018

Der Gewerbeverein Engstringen unterstütztEngstringen seine Mitglieder! Der Gewerbeverein Engstringen unterstützt Der Gewerbeverein unterstützt seine Mitglieder! seine Mitglieder!

Gemeinderatswahlen Oberengstringen

• • • •

Gemeindeämter beanspruchen verglichen mit Kantons- oder Nationalrat relativ wenig Zeit, obschon auch deren Amtsträger entschädigt werden. Zugleich kämpfen wir in der grossen Mehrzahl von Abstimmungen gegenwärtig gegen mehr Regulatorien; dass ein positives «Ja» zu mehr Freiheit überhaupt möglich ist, stellt die Seltenheit dar. Vor diesem Hintergrund erstaunt der fehlende Wille vieler Gewerbetreibender, aktiv für die freie Marktwirtschaft einzustehen, umso mehr – Wohlstandssyndrom? Ein Umdenken ist dringend nötig. Bis dahin sei lediglich empfohlen, bei den Wahlen vom 15. April 2018 die vom GVE vorgeschlagenen Kandidierenden zu berücksichtigen.

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Der GewerbevereinOberengstringen Engstringen unterstützt Wahlen Oberengstringen Gemeinderatswahlen seine Mitglieder! • • • • • • •

ihren Steuerfuss eigenverantwortlich fest. Auch Schulbetrieb, öffentliche Parkplätze oder das Verkehrsregime generell sind Themen, welche jedermann in der Wohnbevölkerung zumindest indirekt betreffen.

• Mitglied Gewerbeverein Engstringen • Als Mitglied der Rechnungsprüfungskommission (RPK) • Student; selbst. Rechts- und Steuerdienstleister • 1994, ledig

• Jean F. Weber, bisher, SVP • Firma: JEAN F. WEBER AG Bitte wählen Sie unsere welche sich auch Bitte wählen Sie unsere Kandidaten, welche sich auch • Kandidaten, Mitglied Gewerbeverein Engstringen zukünftig für das Gewerbe in Engstringen einsetzen! zukünftig für das Gewerbe in Engstringen einsetzen! • Als Gemeinderat • dipl. Arch. HTL / akkr. Bankschätzer

Gemeinderatswahlen Unterengstringen • • • • • • •

Markus Nydegger, bisher, SVP Firma: SCHLEUNIGER ELEKTRO AG Mitglied Gewerbeverein Engstringen Als Gemeinderat Eidg. dipl. Elektroinstallateur 1975, ledig Bürger von Guggisberg

Bitte wählen Sie unseren Kandidaten, welcher sich auch zukünftig für das Gewerbe in Engstringen einsetzt!

Bitte wählen Sie unsere Kandidaten, welche sich auch zukünftig für das Gewerbe in Engstringen einsetzen!


Gewerbeverein Schlieren I 19

Gewerbezeitung I Nr. 2 I 22. März 2018

Editorial

Publireportage: Hälg Group und Dober AG

Paradies, Terminator oder goldene Mitte?

Hälg Group übernimmt Dober AG

Peter Metzinger Ende 2016 verbrachten wir in meiner Firma einen Tag lang mit der Frage, wozu es uns in Zukunft noch braucht, wenn uns künstliche Intelligenz die Arbeit abnehmen kann. Wir entwerfen Strategien für Veränderungsprozesse oder Kampagnen und setzen sie als Kommunikationsagentur um. Solch «kreative» Arbeit gilt oft vor der Übernahme durch Maschinen «geschützt». Doch schon vor Monaten haben unabhängig voneinander zwei «intelligente» Poker-Programme in den USA und Kanada sich selbst beigebracht zu bluffen und Strategien zu entwickeln. Vor kurzem sah ich in einem Wissenschaftsmagazin «Fotos» verschiedener

Vogelarten. Sie sahen äusserst echt aus, waren aber reine Fantasieprodukte einer künstlichen Intelligenz. Die Entwicklung verläuft exponentiell. Müssen wir nun Angst haben? An jenem Tag kamen wir zum Schluss, dass es drei Szenarien gibt: im «Paradies» verrichten Maschinen alle Arbeit und wir widmen uns den Künsten. Im «Terminator»-Szenario versuchen die Maschinen, uns zu vernichten. In der goldenen Mitte entscheiden wir bewusst, welche Arbeit wir den Maschinen überlassen. Warum soll eine Airline einen Piloten fliegen lassen, wenn die Software schon installiert ist? – Weil ein Pilot seinen Job liebt, die Entscheider ihm vertrauen und eine zwischenmenschliche Beziehung besteht. Zwischenmenschlichkeit und Vertrauen gewinnen also an Bedeutung, genauso wie kluge Rahmenbedingungen durch die Politik. Bei uns sind die Würfel gefallen. Wir setzen seit dem Sommer künstliche Intelligenz ein.

Die Hälg Building Services Group hat die Dober AG mit Sitz in Schlieren übernommen. Das Unternehmen ist in den Bereichen Sanitär, Heizung und Reparatur-Dienste tätig. Die Unternehmer auf beiden Seiten sind sich einig: «Die Dober AG steht für Werte, die auch die Hälg Group prägen. Wir sind der Überzeugung, dass die Hälg Group und die Dober AG gemeinsam einen grossen Schritt weiter gehen werden.»

Peter Metzinger ist Referent, Inhaber von business campaigning GmbH

Freuen sich auf die gemeinsame Zukunft: Die Inhaber der Hälg Group, Marcel Baumer (g.l.) und Roger Baumer (g.r.), und die bisherigen Inhaber und weiterhin Geschäftsführer der Dober AG, Philipp Magni (m.l.) und Urs Grieder (m.r.). Text und Bilder: zVg

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Die Hälg Building Services Group, eine der führenden Dienstleistungsunternehmen für Gebäudetechnik in der Schweiz, hat die Dober AG mit Sitz in Schlieren (ZH) übernommen. Das Unternehmen ist im Bereich Sanitär, Heizung und Reparatur-Dienst/-Service vor allem im Limmattal tätig. Es macht mit 40 Mitarbeitenden einen Umsatz von ca. 10 Millionen Schweizer Franken und ist dabei sehr profitabel. Die bisherigen Inhaber Urs Grieder und Philipp Magni betonen: «Wir haben verschiedene Varianten für eine Nachfolgelösung geprüft. Dabei haben wir uns für den Verkauf an ein grosses Gebäudetechnik-Unternehmen entschieden.» Marktposition wird ausgebaut Die Hälg Group verfolgt eine profitable Wachstumsstrategie. Mit der Übernahme der Dober AG kann die Hälg Group

ihre Marktposition im Grossraum Zürich gezielt ausbauen: Die Hälg Group ist in diesem Markt traditionell in Gross- und Grösstprojekten in den Bereichen Heizung, Lüftung, Klima und Sanitär sowie Service tätig. Dies besonders im Bürobau und für die öffentliche Hand. Die Dober AG hingegen spezialisiert sich auf Um- und Neubauten im Segment Wohnen und Gewerbe in den Bereichen Heizung, Sanitär und Service. Dazu kommt die Spezialität Bad- und Küchenumbau, wo die Dober AG Lösungen aus einer Hand anbietet. Hälg-Group-CEO Roger Baumer ist von den Vorteilen der Übernahme überzeugt: «Wir sind beeindruckt, mit wie viel Engagement und unternehmerischem Geschick Urs Grieder und Philipp Magni die Dober AG bisher entwickelt und geführt haben.» Die beiden bisherigen Inhaber Urs Grieder und Philipp Magni bleiben

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Geschäftsführer und VR der Dober AG. Neu im Verwaltungsrat sind die beiden Inhaber der Hälg Group, Marcel Baumer und Roger Baumer (Präsident). Die Dober AG wird als eigenständiges Unternehmen und unter dem jetzigen Namen weitergeführt. Alle Arbeitsplätze bleiben erhalten.

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20 I Gewerbeverein Schlieren

Gewerbezeitung I Nr. 2 I 22. März 2018

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Einzigartige Labels mit dem GolfballFeeling: Albatros Golf & Wine! Neuheit! Die Weine werden von Golfspielern für Golfspieler bei Marqués de Terán in einer der modernsten Bodegas (Weinkellerei) Spaniens, in der Rioja Alta, produziert. Die Besitzer sind alle Golfspieler und repräsentieren die vierte und fünfte Generation von Rioja-Winzerfamilien. stand im Jahre 2005, in Ollauri (Rioja Alta), eine der wohl modernsten und schönsten Bodegas von ganz Spanien. Das in den Berg gebaute Werk wurde auch prompt mit dem TECHNAL-Preis für Architektur ausgezeichnet. Nebst modernster Technik hat man von Beginn an der Nachhaltigkeit sowie der Umwelt Rechnung getragen. Als weltweit erste Bodega hat man sich für die Beheizung und Kühlung der Räumlichkeiten die Erdwärme zu Nutzen gemacht und auf Geothermie gesetzt. Es ist auch die erste spanische Weinkellerei mit CO2-Zertifizierung durch Bureau Veritas.

Die exklusiven Golfweine

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Initiator des Projekts war im Jahre 2003 Manuel Azpilicueta und so ent-

Die Weinlese erfolgt ausschliesslich von Hand in Cuvetten. In der Bodega durchlaufen sämtliche Trauben einen Selektionstisch, wo Laub, Äste, beschädigte Trauben usw. manuell aussortiert werden. Bei der Weinbereitung wird das Verfahren der Cryo-Mazeration angewendet, um dabei der Maische

mehr Farbpigmente und Phenole zu extrahieren. Aktuell wird der grösste Teil der Produktion noch im Inland konsumiert, was sich in nächster Zeit garantiert ändern wird! Ausführliche Informationen und Illustrationen findet man auf albatrosgolfwine.ch. Der Exklusiv-Importeur für die Schweiz gewährt den Lesern der Gewerbezeitung Limmattal, bis zur nächsten Ausgabe, 10% Kennenlernrabatt! Geben Sie im Warenkorb des e-Shops von ibervinos.ch den Gutscheincode «AGUW-GZL» ein und schon profitieren Sie von 10% Rabatt auf das ganze Sortiment. Diesen Frühling wird die Firma ibervinos wieder die beliebte Frühlingsdegustation in Schlieren durchführen. Details finden Sie in der Agenda auf ibervinos.ch.

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Gewerbeverein Schlieren I 21

Gewerbezeitung I Nr. 2 I 22. März 2018

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Stadtnachrichten

Seit Januar für Sie da – das «VW Nutzfahrzeuge Center» Neben den Centern in Uster und Givisiez ist das neue Center in Schlieren das dritte Kompetenzzentrum der AMAG für VW-Nutzfahrzeuge in der Schweiz.

SIA-Wettbewerb für Neubau der Alterseinrichtung «Wohnen und Pflege am Bach» In Zusammenhang mit dem Neubau der Alterseinrichtung «Wohnen und Pflege am Bach» hat der Stadtrat beschlossen, einen Architekturwettbewerb nach SIA durchzuführen. Zehn Architektenteams, darunter auch zwei Nachwuchsteams, werden in einer Vorauswahl eingeladen, sich um die Einreichung eines Projekts zu bewerben. Eine vom Stadtrat neu gebildete Jury wählt die geeignetsten Teams aus, welche im Rahmen des Wettbewerbs einen Projektvorschlag einreichen dürfen.

Text und Bilder: zVg

Auf 430 m² Ausstellungsfläche schafft das Kompetenzzentrum für Nutzfahrzeuge in der Region Zürich neben einer Präsentation der gesamten Nutzfahrzeugpalette optimale Bedingungen, um bestmöglich auf Kundenbedürfnisse einzugehen. «Mit der Eröffnung des neuen ‹VW Nutzfahrzeuge Centers› in Schlieren, gegenüber dem bisherigen Standort, entstand ein regionales Kompetenzzentrum für Nutzfahrzeugkunden in der Region Zürich, das sämtliche Dienstleistungen aus einer Hand und an einem Ort bietet», erklärt Otto Baumann, Geschäftsführer «VW Nutzfahrzeuge Center Schlieren», und ergänzt: «Ein massgeschneiderter und kundenorientierter Service steht im Fokus.» Umfangreiches Leistungsportfolio Das Center mit 14 Mitarbeitenden um Geschäftsführer Baumann überzeugt mit klarer Spezialisierung auf VWNutzfahrzeuge. Um bestmöglich auf Kundenbedürfnisse eingehen zu können, werden neben Verkauf und Beratung von Transportlösungen (Neufahrzeuge inklusive Auf- und Umbaulösungen) und Occasionen, Service und Reparatur, Karosserie- und Lackarbeiten, auch Leasingberatung sowie Wartungs- und Reparaturpakete angeboten. Zum weiteren Dienstleistungsangebot gehören: Samstags-Service nach Absprache, Hydraulik-Service, VWNutzfahrzeuge-Ersatzwagen, Rädereinlagerung, Hol- und Bringdienst und Zubehörvermietung. Entdecken Sie die Neuheiten des Frühlings an den Emotion Days vom 24. bis 25. März an der Lättenstrasse 37, 8952 Schlieren. Das ganze Team freut sich auf Sie.

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Neues Buch über das Limmattal Ein Autorenteam von Kennern des Limmattals plant, ein Buch über die Entwicklung des Limmattals seit dem 19. Jahrhundert zu schreiben und hat der Stadt einen Antrag auf Gewährung eines Unterstützungsbeitrags gestellt. Der Stadtrat hat beschlossen, die Ausarbeitung des Werks mit einem Beitrag von Fr. 4'000.00 zu unterstützen, sofern die Gesamtfinanzierung des Buchs zustande kommt.

Geschwindigkeitskontrollen Die Stadtpolizei Schlieren hat die folgenden Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt: Datum: 31.01.–17.02.2018 Strasse: Stationsstrasse, gegenüber 17 Kontrollierte Fahrzeuge 14'930 Anzahl Übertretungen 64 Höchstgeschwindigkeit 30 km/h – Signalisiert: – Gemessen: 48 km/h

Die Geschäftsleitung des «VW Nutzfahrzeuge Center» in Schlieren

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Impression des Eröffnungsanlasses vom 20. Januar

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Musikverein Harmonie Schlieren

Volljährigkeits-Apéro

Musikverein HARMONIE Schlieren – seit 50 Jahren Spiel der Zunft zum Widder

Gelungener Apéro mit vielen Besuchern im Schneideratelier Gabriele Widmer. Anlass war nicht nur das 18-Jahr-Jubiläum, sondern auch die Einweihung der umgebauten Geschäftsräume. Freitag, 13. April 2018, ca. 18.00 Uhr, Lindenhof

Gutbesuchter Apéro

Inhaberin Gabriele Widmer

Text und Bilder: zVg

Am Mittwoch, 7. März, befanden sich ab 16 Uhr mehr Menschen wie sonst um diese Zeit an der Uitikonerstrasse 29 in Schlieren. Grund dafür war der Apéro im Schneideratelier infolge des 18-Jahr-Jubiläums. Gleichzeitig erschienen auch die Geschäftsräume auf dieses Datum nach langjährigem Umbau in neuem Glanz. «Das ist doch ein Grund zum Feiern!», sagte die Besitzerin lachend. Die Zeit sei wie im Flug vergangen, meinte sie. Die damals 23-Jährige hatte die Chance am Schopf gepackt, als sie das Nähatelier übernehmen konnte. Und damit gehörte sie nun zu den Selbstständigen. «Damals ging ich kein

Risiko ein. Ich wohnte noch zu Hause und musste deshalb nur die Miete für mein Geschäft zusammenbringen. Na ja, ein bisschen jugendlicher Leichtsinn war sicher auch dabei und eine Portion Glück», so Gabriele Widmer. Spannend war, was die heute 41-jährige Geschäftsinhaberin zum Thema Mode zu sagen hatte. «Das Getragene ist eigentlich erst dann modern, wenn sich diese Person darin wohl fühlt», meinte die gelernte Damenschneiderin. Denn nicht die neue, zu enge aber modische Jeans mache die Person schön, sondern deren Ausstrahlung. Und mit diesem Grundsatz möchte sie auch ihr Geschäft weiterführen. So wie Coco Chanel mal sagte: «Mode ist vergänglich. Stil nie.»

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Harmonie Schlieren: seit 50 Jahren Spiel der Zunft zum Widder Text und Bild: zVg

Dieses Jahr feiert der Musikverein HARMONIE Schlieren sein 50-Jahr-Jubiläum als Zunftspiel der Widderzunft. Aufgrund dieses Jubiläums dürfen die Schlieremer Musikantinnen und Musikanten das diesjährige Sechseläuten eröffnen. Das Eröffnungskonzert findet

am Freitag, 13. April 2018, um etwa 18.00 Uhr im Festzelt auf dem Lindenhof in Zürich statt. Willkommen beim MHS auf dem Lindenhof!

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Gewerbeverein Uitikon-Waldegg I 23

Gewerbezeitung I Nr. 2 I 22. März 2018

Editorial

13. Immobrunch der Firma Hoppler AG

Erfreuliches und Ernüchterndes

Otto Frei, Präsident Gewerbeverein Uitikon-Waldegg Fangen wir mit dem Erfreulichen an: Gleich zwei neue Mitglieder dürfen wir in unseren Reihen begrüssen! Hans Forster hat sich entschieden, mit seinem Joy’s Bistro im Waldegg Center Mitglied zu werden. Suchen Sie Joy’s Bistro doch trotz Grossbaustelle ringsum einmal auf, Sie werden angenehm überrascht sein. Und wenn Sie Rechtsfragen als Unternehmer im internationalen Umfeld oder familiäre Fragen dazu haben, ist lic. jur. Daniel Lampert vielleicht der richtige Ansprechpartner dafür. Sie werden bestimmt in einer der folgenden Ausgaben dieser Zeitung mehr zu diesen Unternehmen und Unternehmern erfahren. Eine solche Publireportage ist übrigens auch ein möglicher Beitrittsgrund zum Gewerbeverein. Wenn Sie diese Zeitung lesen, wird auch unsere Generalversammlung vom Montag, 19. März 2018, im Restaurant Waldesruh bereits Geschichte sein. Sie werden dazu in der nächsten Ausgabe bestimmt mehr erfahren. Und hier kommt das Ernüchternde: Zum Zeitpunkt des Entstehens dieses Editorials hat sich noch kein Nachfolger für mich gefunden! Und auch weitere Vorstandsmitglieder werden immer noch gesucht. Aber wer weiss, vielleicht kann ich Ihnen das nächste Mal auch hier Erfreuliches melden? Die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt. Eines darf ich aber jetzt schon verraten: Laurent Goerg hat sich bereit erklärt, neu als Funktionär, nicht als Vor-

standsmitglied, unsere Homepage zu aktualisieren und künftig zu betreuen sowie den Versand unserer Newsletter sicherzustellen. Wenn das keinen Applaus wert ist! Danke, lieber Laurent. Und noch etwas konnte bereits vorbesprochen werden: Die Revisoren stehen auch schon in den Startlöchern, wobei selbstverständlich auch weitere Nominationen an der GV erfolgen können. Daher noch keine Namen an dieser Stelle. Noch ein Ausblick auf die kommenden Veranstaltungen und Anlässe, die schon festgelegt sind: GV des KMUund Gewerbeverbands des Kantons Zürich am 17. Mai 2018 in Winterthur; Brunch für unsere Sponsoren des Gwerblerfäschts am Sonntag, 1. Juli 2018; Grillplausch bei Familie Bosshard in Ringlikon am Samstag, 14. Juli 2018; Kochabend bei Familie Benedetto am Freitag, 26. Oktober 2018; Gewerbekongress KGV am Donnerstag, 8. November 2018 in Stäfa; DV Gewerbeverband Limmattal am Freitag, 9. November 2018, in Weiningen; Chlausabend mit Einweihung der Weihnachtstanne am Montag, 3. Dezember 2018, bei Garage Grunder; Gwerblerfäscht 2019 am Samstag, 12. Januar, und GV unseres Vereins am Dienstag, 19. März 2019, falls möglich im Leuen. Abschliessend meine wiederkehrenden Aufrufe an Sie: Stärken Sie als Konsument und Kunde die Mitglieder des Gewerbevereins Uitikon und halten Sie damit unsere schöne Gemeinde lebendig. Wenn Sie Ihren Betrieb in Üdike haben oder hier wohnen und noch nicht Mitglied sind: Werden Sie Mitglied und profitieren Sie von unseren vielen Vorteilen! Auch ohne Firma sind Sie als Passivmitglied willkommen. Besuchen Sie uns auf www.gewerbeverein-uitikon.ch oder erkundigen Sie sich bei den Vorstandsmitgliedern.

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Wenn die Hoppler AG zum Immobrunch einlädt

Markus Hoppler begrüsst die Anwesenden

Text und Bilder: Erica Brühlmann-Jecklin

Eine Plattform fürs Networking Auch dieses Jahr lud Markus Hoppler von der Firma Hoppler AG zum Immobrunch ein und auch dieses Jahr waren die Tische im Uediker HuusSaal Uitikon vollständig besetzt. Ein reichhaltiges Frühstücksbuffet erwartete die Gäste und der Wunsch des Gastgebers, mit diesem Anlass eine Plattform für Networking und Diskussionen unter Profis anzubieten, ging wohl vollumfänglich in Erfüllung. Fast punkt acht Uhr begrüsst Markus Hoppler die Gäste mit seiner herzlichen Art. Ein Visionär, der neue Städte schafft Erster Gastredner ist der diplomierte ETH-Architekt Max Schwitalla. In einer eindrücklichen Power-Point-Show zeigt er seine visionäre Welt. Autos, so überhaupt noch vorhanden, sind hier frei von umweltschädigenden Stoffen, generell gibt es sie auch kaum mehr, denn Strassen werden in Begegnungsstätten und flussähnliche Badeanstal-

Die beiden Referenten

ten umgewandelt. Gerne würde er die Häuser bauen wie Regale, die Bilder, die er auf die Leinwand projiziert, sind voller Überraschungen. Bei den Häusern spielen Kinder und plaudern Erwachsene. In Tübingen konnte er einen Plan vorstellen für ein Flüchtlingshaus, das er am liebsten zusammen mit den künftigen Bewohnerinnen und Bewohnern bauen würde. Der weitgereiste und preisgekrönte Architekt baut in seiner Vision Städte und Räume lebenswert und human. Wohnen Sie an der Pfnüselküste? Auf Überraschungsgäste ist ein Publikum immer gespannt. Anschliessend an das Referat von Schwitalla löste sich das Rätsel auf. Feng-Shui-Spezialistin Barbara Rüttimann, Autorin eines Buches zum Thema, überrascht schon mal mit einer ersten Frage: «Wohnt jemand von Ihnen an der Pfnüselküste des Zürichsees?» Einzelne verhaltene Ja-Stimmen folgen. «Und auf welche Seite hin geht Ihr Wohnzimmerfenster?» Natürlich auf die Seeseite. «Und wo scheint hier die Sonne herein?» Betroffen hört man

weiter zu und beginnt, etwas davon zu verstehen, was bewusst geplantes Bauen, Einrichten und Wohnen ausmachen könnte. Und das mag das Gemeinsame der beiden Referenten sein: humane, lebenswerte Räume achtsam gestalten. Es muss dieses Thema nicht allen liegen, die Referentin bringt es dennoch fertig, dass jede und jeder mucksmäuschenstill und gebannt ihrem Vortrag lauscht. Es hat noch Kaffee und auch das Buffet ist noch offen Diskussionen unter Profis, das wünscht sich Hoppler mit seinem Immobrunch, an dem Themen rund um Immobilien, Energie, Gesellschaft und Wirtschaft unter den Fachleuten ausgetauscht werden sollen. «Das Buffet ist noch offen», ermuntert Hoppler. Beim Anstehen vor der Kaffeemaschine merkt man: Da will manch eine und manch einer bei einem Kaffee noch etwas sitzen bleiben, weil Diskutieren bei einem Kaffee so viel einfacher geht. Das eigentliche Networking kann beginnen.

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Otto Frei, Präsident otto.frei@uitikon.ch Tel. 044 400 47 75 otto.frei@uitikon.ch www.gewerbeverein-uitikon.ch

AGENDA Gospelkonzert

Donnerstag, 29. März 2018 Reformierte Kirche

Kommunaler Abstimmungssontag Sonntag, 15. April 2018

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24 I Gewerbeverein Urdorf

Gewerbezeitung I Nr. 2 I 22. März 2018

Quartalsversammlung des Gewerbevereins Urdorf

Höhenwanderung mit Bergpreis Text und Bilder: Erica Brühlmann-Jecklin

Höhepunkte Gleich drei Firmen luden ein zur Gratwanderung, die zur Goldmine Kristallhöhle führte, zum Vorbeimarschieren am Gletscher zum Alpboden und zum Balanceakt auf dem Höhenweg zur Eisgrotte. Was so gefährlich klingt, war eine liebevoll vorbereitete Quartalsversammlung von drei Urdorfer Firmen, des Malergeschäftes Schöpf, der CS-Reinigungsfirma und der Kältetechnikfirma Zengaffinen, welche für den Abend gleich auch die Räumlichkeiten beim Schützenhaus zur Verfügung stellte. Verwöhnt wurden die Urdorfer Gewerbler bereits bei ihrer Ankunft auf der «Bergstation» mit einer Gerstensuppe. Wo immer man dann hinging, sei es durch den mit Tannenbäumen imitierten Wald oder in eine der oberen Etagen, es warteten an allen Stationen gute Geister mit Apéros auf die Besuchenden. Gerstensuppe bei der Bergstation

Ein Postenlauf der besonderen Art Da sitzt eine Gewerblerin auf einem Schlitten und versucht, Malerbesen in einen Eimer zu werfen, dort spielt einer Golf mit Eiswürfeln und im oberen Stock werden Putzschwämme aufgetürmt und Nägel eingeschlagen. Es gibt Preise zu gewinnen, Früchtekörbe, und also geben sich Spielernaturen entsprechend Mühe. Gemütlichkeit in der Werkhalle der Firma Zengaffinen In der Werkhalle der Firma Zengaffinen haben fleissige Geister Tische hingestellt und festlich geschmückt. Das verheissene Raclette-Essen will aber durch Zuhören und Aufmerksamkeit verdient sein. Langsam trudeln die Gäste ein und endlich gemahnt der Präsident des Gewerbevereins, Stefan Schmid, zu Ruhe, heisst alle willlkommen und stellt die eine Anwärterin und die zwei Anwärter aufs Schulpflegepräsidium, Irmgard Struchen, René Eberle und Markus Fuchs, vor. Nach der Selbstvorstellung der drei stellt er ein paar knifflige Fragen, die beim bereits fröhlich zusammensitzenden Publikum ein paar Lacher hervorrufen.

KONTAKTBOX Gewerbeverein Urdorf Postfach 206, 8902 Urdorf Stefan Schmid, Präsident info@bauagurdorf.ch Tel. 044 735 10 40 info@gvu.ch www.gvu.ch

LIFT-Vertreterin Trudi Müller Blau

Spielt das Alter eine Rolle? Macht es etwas aus, wenn einer noch in Zürich arbeitet? Ist denn neben all den andern Ämtern genügend Zeit für ein neues Amt? LIFT – ein Engagement an dem sich die Urdorfer Gewerbetreibenden beteiligen Das Wort LIFT steht für Leistungsfähig durch Individuelle Förderung und praktische Tätigkeit und ist in der Tat eine Art «Aufzug» für Jugendliche, denen durch Praktika in Betrieben der Einstieg in die Berufswelt erleichtert werden soll. Mit Engagement stellt Trudi Müller Blau, Schulleiterin, diese Institution vor und ermuntert die Gewerblerinnen und Gewerbler, Jugendliche für ein Praktikum in ihren Betrieb aufzunehmen, und es scheint, dass sie hier offene Türen einrennt.

Wegweiser zu den verschiedenen Stationen

Malpinsel werfen

Aufmerksame Zuhörende

Wer türmt die meisten Putzschwämme auf

Auf ans Raclette-Buffet

Preise zu gewinnen

Jetzt ist Gemütlichkeit beim reichhaltigen Raclette-Essen angesagt. Der lebendige Gesprächspegel zeigt: Die Gewerbler fühlen sich wohl und geniessen das Zusammensein.

AGENDA Theater «Nöd ganz hundert» Freitag, 6. April 2018, 20 Uhr Samstag, 7. April 2018, 20 Uhr Embrisaal CMU Frühjahrskonzert mit Matthias Arter Sonntag, 22. April, 17 Uhr Katholische Kirche Muulaffemärt – Urdorfer Wochenmarkt Jeden Donnerstag, von 8 bis 11 Uhr Muulaffeplatz

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Gewerbeverein Urdorf I 25

Gewerbezeitung I Nr. 2 I 22. März 2018

Statements

«Uf de Geisterbahn» hiess das diesjährige Motto der Urdorfer Fasnacht

Es regnete nicht nur fuderweise Konfetti Ein feuchtfröhlicher Fasnachtsumzug am Samstagnachmittag, 17. Februar, mit rund vier- bis fünftausend Besucherinnen und Besuchern entlang der Route, ein geisterhafter Maskenball am Abend in der Zentrumshalle und ein aufgestellter Kinderfasnachtsball am Sonntagnachmittag: So kam die voll schräge Urdorfer Fasnacht 2018 daher.

Am traditionellen Zunftmeister-Empfang in der Urdorfer Zentrumshalle konnte Zeremonienmeister Daniel Leutwiler am Samstagmorgen all die Fasnachts-Verrückten aus nah und fern willkommen heissen. Am Nachmittag hatte die Fasnachtsclique Schäflibach dieses Jahr wenig Wetterglück. Bei leisem Dauerregen säumten nur etwa fünftausend Fans die Umzugsroute. Den Start der farbenfrohen Fasnachtsschlange mit rund 1600 Teilnehmenden machte der Wagen mit Marcel Weber, dem aktuellen Schirmherr 2018.

Coole Männertanz-Gruppe aus Dettingen Da geisterten «Gyre Sümpfer», «Chuestallfäger», «Die lustigen Dietiker», «D’Schruuber» und Hexen aller Art durch Urdorfs Strassen – laut und schräg begleitet von 16 Guggen. Das diesjährige Motto «Uf de Geisterbahn» nahmen zahlreiche Gruppen zum Anlass, die Geister echt gruselig auferstehen zu lassen. Der Maskenball am Abend lockte vor allem sehr viele toll verkleidete Masken und zahlreiche Guggen in die Zentrumshalle. Da heizte die deutsche Partyband «Die Grafenberger» schon den ganzen Abend tüchtig ein. Einer der Höhepunkte war gewiss der letzte Auftritt der Tanz-

Die Dietiker «Guggi-Häxen» treiben am Umzug ihr Unwesen

Marcel Weber, Schirmherr 2018, mit der Partystimmungsband «Die Grafenberger»

Auf der Urdorfer Geisterbahn mit den fünf Girls

Jochen Vogel und Alissa Epple, Dettingen/ Rottenburg am Neckar «Wie auch in Deutschland konnten wir mit unserer Tanzgruppe ‹Dirty Dancers› die Zentrumshalle für uns gewinnen. Es war eine prächtige Stimmung und wir genossen diesen allerletzten Auftritt in vollen Zügen.» Andreas Herren, Urdorf «Die Urdorfer Fasnacht kenne ich von Kindsbeinen her. Was mir auch dieses Jahr besonders gut gefallen hat, ist das liebevoll gestaltete Fahrzeug der Wagenbauer sowie der Umzug als Ganzes. Und die ‹Stiereschränzer› haben toll gespielt bzw. geschränzt.»

Es fetzt mit der Urdorfer Gugge «Stiereschränzer» Text und Bilder: Christian Murer

Urs Rimensberger, Urdorf «Trotz mässigem Wetter säumten viele gut gelaunten Zuschauer die Umzugsroute. Sie konnten die sehr aufwändig gestalteten Sujet-Wagen bewundern. Auch der sehr gut besuchte Maskenball wurde bei bombastischer Musik und friedlicher Stimmung bis in die frühen Morgenstunden genossen.»

gruppe «Dirty Dancers» aus Dettingen/ Rottenburg am Neckar. Bis weit nach drei Uhr waren unglaublich viele junge und junggebliebene Leute in der Halle, haben getanzt und gesungen. Zeremonienmeister Daniel Leutwiler zog für die Limmattaler Gewerbezeitung (LGZ) Bilanz: «Die fünfte Jahreszeit ist in diesem Jahr dem Motto getreu, nämlich gruselig und schaurig aber erfolgreich, farbenfroh sowie unfallfrei zu Ende gegangen. Und so darf die Clique Schäflibach über die gesamte Fasnacht in Urdorf mit allen seinen verschiedenen Events auf eine stimmungsvolle und sehr abwechslungsreiche Fasnachtszeit zurückblicken.»

Edgar Schaupp, Dettingen/Rottenburg am Neckar «Ich war zum ersten Mal an der Fasnacht in Urdorf. Seien es die imposanten Wagen am Umzug, die super kreativen Kostüme oder die Fülle an toller Guggenmusik, alles bereitete mir sehr viel Freude und Unterhaltung.» Marcel Weber, Urdorf «Es war für mich als Schirmherr eine wunderschöne Zeit, die ich nie mehr vergessen werde. Ich konnte

so viele tolle Menschen an zahlreichen Fastnachtsumzügen und Events kennenlernen. Ich erlebte Momente, die mir niemand mehr nehmen kann.» Cyrill Hauenstein, Urdorf «Die Urdorfer Fasnacht finde ich super, weil man sich verkleiden und schminken kann. Dass wir in der Gruppe ‹D’Schruuber› einen Wagen bauten, gefiel mir auch sehr. Leider ist die Fasnacht immer viel zu schnell vorbei.» Ruedi Schweizer, Dullikon und Schwester Rosemarie Seit über 20 Jahren müssen die Umzugszuschauer mein Basler-Dialekt aus den Lautsprechern anhören, aber die vielen Narren und Zuschauer haben sich daran gewöhnt. Auch habe ich dieses Jahr meine Schwester Rosemarie durch das Mikrofon begrüssen können, da sie von auswärts auf Besuch kam. Deshalb bereitet mir das Plaudern sehr viel Spass.» Stefan Isenschmid, Urdorf «Die Fasnachtsabende waren wie jedes Jahr stimmungsvoll und friedlich. Die Spezial-Acts am Freitag wie auch die Lollipop-DJ's an der ‹Uslumpete› fand ich super! Es freute mich zudem einmal mehr, ein paar bekannte Gesichter aus meiner Schulzeit wieder zu sehen.»

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Die wilde Horde der «Bänkli-Clique» aus Rohrdorf

Die Männer-Tanzgruppe «Dirty Dancers» aus Dettingen/Rottenburg am Neckar haben nach 15 Jahren in Urdorf ihren letzten Auftritt

Auftritt der Mädchen von der Urdorfer Tanzfabrik am Kindermaskenball

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26 I Gewerbeverein Urdorf

Gewerbezeitung I Nr. 2 I 22. März 2018

Gemeinde Urdorf: Sicherheitsabteilung

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Verkehrskontrollen

MediTaNa feiert das 25-Jahr-Jubiläum

Höchstgeschwindigkeit in Urdorf kaum überschritten Text: Gemeindeverwaltung Urdorf

Im Januar hat die Kantonspolizei Zürich an der Birmensdorferstrasse in Urdorf eine Geschwindigkeitskontrolle durchgeführt. Von insgesamt 457 kontrollierten Fahrzeugen überschritten lediglich sieben die signalisierte Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h. Dabei betrug die höchste gemessene Geschwindigkeit 60 km/h. Wie bereits anlässlich früherer Kontrollen auf dem Gemeindegebiet darf

der Gemeinderat auch hier zur Kenntnis nehmen, dass die Fahrzeuglenkerinnen und -lenker die signalisierte Höchstgeschwindigkeit gut einhalten. Mit ihren regelmässigen Geschwindigkeits- und weiteren Verkehrskontrollen tragen die Kantonspolizei und die Gemeindepolizei massgeblich zur Erhöhung der Verkehrssicherheit in Urdorf bei. Der Gemeinderat begrüsst es daher, wenn auch inskünftig entsprechende Kontrollen durchgeführt werden.

Seit über 25 Jahren pflegen und betreuen die Fachkräfte der MediTaNa GmbH Menschen zu Hause, im Spital oder im Heim. Text und Bilder: zVg

Die Pflegefachpersonen unterstützen seit über 25 Jahren Menschen in der privaten Pflege und Betreuung. Bei Personalengpässen in Heimen und Spitälern springen die MediTaNaFachkräfte ein – 24 Stunden am Tag während 365 Tagen im Jahr. Ein weiterer Bereich der Dienstleistungen stellen die Feststellenvermittlung und Kaderselektion dar. Das Team von MediTaNa arbeitet kompetent, freundlich und liebevoll.

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Gewerbeverein Weiningen I 27

Gewerbeverein Urdorf SPAR Urdorf

SPAR lanciert Kundenvorteilskarte mit grossem Gewinnspiel – BMW i3 oder Mini Cooper zu gewinnen In allen SPAR-Supermärkten gibt es ab sofort die neue Kundenvorteilskarte «SPAR Friends». Gleich beim ersten Einsatz profitieren die «SPAR Friends»-Kartenbesitzerinnen und -besitzer von zahlreichen Vorteilen: Wöchentlich gibt es extra für sie ausgewählte stark rabattierte Produkte. Jeder tausendste «SPAR Friends»-Einkäufer erhält den gesamten Einkaufsbetrag zurückerstattet. Und die ganz Glücklichen werden mit einem der 20 BMW i3 oder Mini Cooper beschenkt, die SPAR unter all jenen Kundinnen und Kunden verlost, die bis Ende Mai 2018 eine «SPAR Friends»-Karte beantragen. Text: zVg

Ab sofort ist sie in allen SPAR-Supermärkten erhältlich: die neue kostenlose «SPAR Friends»-Kundenvorteilskarte in frischem Grün. Diese Karte erfordert kein mühsames Punktesammeln – der Profit erfolgt direkt an der Kasse. Jede Woche profitieren «SPAR Friends» zusätzlich zu den vielen Aktionen von weiteren vier bis fünf Produkten zu starken Vorzugspreisen. Die Produkte sind im Supermarkt-Eingangsbereich auf einem grossen Plakat angekündigt und im Laden speziell ausgezeichnet. Der jeweils tausendste «SPAR Friends»-Einkäufer erhält den gesamten Betrag seines Einkaufs in Form eines Gutscheins für den nächsten Einkauf zurückerstattet. Einfach «SPAR Friends» werden Die «SPAR Friends»-Kundenvorteilskarte, die auch als Schlüsselanhänger genutzt werden kann, steht allen Kundinnen und Kunden ab 16 Jahren zur Verfügung. Die Karte kann in jedem SPAR-Supermarkt einfach und unkompliziert beantragt werden. Name und Vorname sowie E-Mail-Adresse genügen und schon kann die Karte genutzt werden. Wer auch noch seinen Geburtstag hinzufügt, erhält an seinem persönlichen Feiertag ein Präsent. Das lesenswerte vierteljährlich erscheinende SPAR-Magazin mit den vielen Rezepten, wertvollen Hintergrundinformationen und Basteltipps wird bei zusätzlicher Angabe von Wohnadresse zudem frei Haus geliefert.

«Win a car» – grösstes Gewinnspiel aller Zeiten Mit der Einführung der neuen «SPAR Friends»-Kundenvorteilskarte verlost der Detailhändler nicht nur einen, sondern gleich 20 neue emissionsfreie BMW i3 mit reinem Elektromotor oder wendige Mini Cooper Facelift an alle Kundinnen und Kunden, die bis Ende Mai 2018 die «SPAR Friends»-Karte beantragen Diese Flitzer mit beliebten und bekannten Marken gebrandet werden auf der Strasse bestimmt für Aufmerksamkeit sorgen. Nun aber nichts wie los und «SPAR Friends» werden.

AGENDA

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Action-Comedy mit Duo Fullhouse Samstag, 7. April 2018, 20 bis 22 Uhr Mehrzwecksaal Oberstufe

Sascha Städeli, Co-Präsident mail@staedeli-schreinerei.ch

Kommunale Erneuerungswahlen Sonntag, 15. April 2018

Tel. 044 748 26 54 mail@staedeli-schreinerei.ch

Comedy & Dine mit Claudio Zuccolini Donnerstag, 19. April 2018, 19 Uhr Restaurant Linde, Badenerstrasse 2

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28 I Kehrseite

Gewerbezeitung I Nr. 2 I 22. März 2018 I 4. Jahrgang I Auflage 48 000

Kantonsratsgeflüster

Das neue Zürcher Wassergesetz zwischen Fakt und Fiktion Dank dem geeinten Einsatz der bürgerlichen Parteien konnte sichergestellt werden, dass im neuen Gesetz Augenmass gewahrt und dass zwischen den verschiedenen Ansprüchen an die Ressourcen Wasser und Boden sorgfältig abgewogen wird.

Josef Wiederkehr, Kantonsrat CVP Dietikon Der Jahresbeginn stand im Kantonsrat ganz im Zeichen des Wassers: Während vier Sitzungen haben wir in erster Lesung das neue Zürcher Wassergesetz beraten. Es ersetzt das Wasserwirtschaftsgesetz und das Einführungsgesetz zum Gewässerschutzgesetz. Die neuen Bestimmungen schaffen zeitgemässe Rahmenbedingungen und regeln die Gewässernutzung, Wasserversorgung, Gewässerhoheit, Revitalisierung, den Raumbedarf der Gewässer, den Hochwasserschutz und den Gewässerschutz unter Einschluss der Siedlungsentwässerung und der Abwasserreinigung.

Komplexe Materie Selten hat eine Vorlage eine solch beachtliche Historie vorzuweisen wie das Wassergesetz. Die vorberatende Kommission für Energie, Verkehr und Umwelt (KEVU) wandte dafür während einer Zeitspanne von zweieinhalb Jahren nicht weniger als 50 Sitzungen auf. Am Schluss resultierten eine Beratungsdauer von insgesamt 39 Stunden und zehn Minuten und eine Protokollsammlung von 272 Seiten. Auch die mitberichtende Kommission für Wirtschaft und Abgaben (WAK) feilte während zwölf Stunden und 20 Minuten am Gesetzeswerk. Die Materie ist denn auch komplex und lässt sich schlecht auf einige wenige simple Sätze reduzieren. Doch genau dies tut nun die im Kantonsrat unterlegene Ratslinke, indem sie in

Leserbriefen und in den sozialen Medien mit dem linkspopulistischen Schlagwort der «Wasserprivatisierung» medien- und publikumswirksam hausieren geht. Doch was ist Fakt, was Fiktion? Linker Populismus wider die Fakten Fakt ist, dass bereits heute im Kanton Zürich gemäss Amt für Abfall, Wasser, Energie und Luft rund 50 privatrechtliche Wasserversorgungen existieren, wovon die Mehrzahl als Genossenschaft organisiert ist (z.B. Wasserversorgung der Stadt Dübendorf) und einige als Aktiengesellschaften (z.B. Energie und Wasser Meilen AG, Wasser Uetikon AG, Werke am Zürichsee AG). Das ist kein Zufall, sieht dies das derzeit noch geltende Wasserwirtschaftsgesetz im Passus «Private Wasserversorgungsunternehmen» doch ausdrücklich vor: «Die Aufgaben der Gemeinden (…) können von privaten Wasserversorgungsunternehmen wahrgenommen werden.» Mit den neuen Bestimmungen im Wassergesetz wurden gegenüber heute die gesetzlichen Grundlagen nun nicht

s’Schämdi-Eggli Das Wahlbündnis der bürgerlichen Parteien Schlierens (BPS) – bestehend aus SVP, FDP, CVP und EVP – verlangte im kürzlichen Stadtratswahlkampf, dass den Kandidaten die Fragen im Voraus abgegeben werden und die Limmattalbahn nicht Gegenstand der Diskussion sein dürfe. Daraufhin zogen die Organisatoren des Vereins Freizeit Schlieren verständlicherweise ihr Angebot zurück, ein Wahlpodium ins Leben zu rufen. Zu Recht möchte man meinen, denn die BPS bewies damit ein äusserst seltsames Demokratieverständnis.

etwa gelockert, wie gewisse Linke kolportieren, sondern im Gegenteil verschärft: In Zukunft muss die öffentliche Hand bei einer allfälligen Kooperation mit Dritten, etwa in Form einer AG, sowohl über zwei Drittel der Stimmen als auch über die Mehrheit des Kapitals verfügen. Somit sind in Zukunft Mehrheitsbeteiligungen Privater nicht mehr möglich und die Mitsprache privater Anleger ist somit neu sehr stark eingeschränkt. Ebenfalls wird faktenfrei behauptet, dass Private nun Gewinne auf Kosten der Allgemeinheit abschöpfen wollten und dass sich das Trinkwasser daher verteuern würde. Fakt ist, dass wie bisher der Grundsatz der kostendeckenden Wassergebühren gilt. Damit ist gewährleistet, dass auch in Zukunft keine Gewinne auf Kosten der Gebühren- und Beitragszahler abgeschöpft werden dürfen. Öffentliche Interessen bleiben gewahrt Von einer «Privatisierung» der Wasserversorgung kann schlechterdings

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Keine schädliche Mehrwertabschöpfung bei Um- und Aufzonungen

s’Schmunzel-Eggli In einem kürzlichen Wahlkampf-Interview bekannte der Dietiker Stadtratskandidat Anton Kiwic: «Ich bin zwar in der SP, jedoch fahre ich einen Mercedes, wohne in einem schönen Einfamilienhaus und bin Mitglied im Golfclub. Für viele Menschen passt das nicht zusammen.» Das Dietiker Stimmvolk sah das nicht so eng und wählte den «bekennenden Cüpli-Sozialisten» trotzdem in den Dietiker Stadtrat. Der abgewählte Schlieremer SVP-Stadtrat Pierre Dalcher verfügt offenbar über hellseherische Fähigkeiten. Unlängst wehrte er sich in der SVP-Kantonsratsfraktion vergeblich gegen die Unterstützung der Interpellation seiner Fraktionskollegen Sulser, Huber und Bender betreffend Gesamtkosten der rechtswidrigen fristlosen Entlassung des Dietiker Statthalters Leimgrübler. Dies mit der Begründung, bald seien Wahlen im Bezirk Dietikon und diese Interpellation schade der SVP… Ein bunter Hund im politischen Sinne ist Andreas Kriesi, Vorstandsmitglied des Gewerbevereins Schlieren. Noch 2011 hatte er für die SVP International im Kanton Aargau für den Nationalrat kandidiert. Nun ist er für die GLP in den Schlieremer Stadtrat gewählt worden.

«Glück besteht in der Kunst, sich nicht zu ärgern, dass der Rosenstrauch Dornen trägt, sondern sich zu freuen, dass der Dornenstrauch Rosen trägt.» (Arabisches Sprichwort)

nicht die Rede sein. Die Gemeinden behalten in der Wasserversorgung auch in Zukunft wie bis anhin schon ihre Autonomie und können für den Betrieb ihrer Wasserwerke – allerdings unter restriktiveren Bedingungen – eine zeitgemässe Organisationsform wählen. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass sich das neue Wassergesetz durch ein pragmatisches Miteinander von Ökologie und Naturschutz einerseits und Raumplanung, Siedlungsverdichtung und Eigentumsschutz andererseits auszeichnet. Dies etwa beim Hochwasserschutz, wo fortan das Schadensrisiko und ein gutes Kosten-Nutzen-Verhältnis zu berücksichtigen sind. Oder auch bei der Festlegung des Gewässerraums, wo die Bürgerlichen erwirken konnten, dass die bundesrechtlich zulässigen Spielräume bestmöglich genutzt werden sollen. Die öffentlichen Interessen bleiben jederzeit gewahrt.

Sinn und Geist des neuen eidgenössischen Raumplanungsgesetzes ist es, die Zersiedelung mittels Verdichtung in urbanem Gebiet zu stoppen. Dass dieses hehre, auch von den Kantonen propagierte Ziel in der Praxis indes nicht ganz so einfach zu erreichen ist, verdeutlicht der Entwurf des Zürcher Mehrwertausgleichsgesetzes. Es ist unverständlich, dass der Kanton Zürich zusätzlich zur bundesrechtlich zwingenden Vorgabe einer Mehrwertabschöpfung von 20% bei Einzonungen auch bei Auf- und Umzonungen die Möglichkeit einer kommunalen Mehrwertabgabe von 15% vorsieht, wobei eine zusätzliche Abgabe von 5% in einen kantonalen Mehrwertausgleichsfonds fliessen soll. Eine solche Massnahme, die über das Bundesrecht hinausgeht, läuft der angestrebten Siedlungsentwicklung nach innen als tragendem Prinzip der künftigen Raumentwicklung diametral entgegen. Denn wenn die Grundeigentümer nebst den Steuern, Er-

schliessungsgebühren und der Grundstückgewinnsteuer fortan auch noch eine Mehrwertabschöpfung bezahlen müssen – und dies nicht nur bei Ein-, sondern auch bei Auf- und Umzonungen –, dann dürfte die Akzeptanz bei privaten Grundeigentümern und Bauherren deutlich sinken, entsprechende Massnahmen zur Verdichtung vorzunehmen. Manch einer dürfte dann auf eine Mehrausnutzung verzichten und stattdessen eine grosszügigere, weitläufigere Umgebungsgestaltung vorziehen. Damit können nicht nur die Investitionskosten, Gebühren und Steuern reduziert werden, es kann auch der Wert des neuerstellten Wohnraums erhöht werden. Kurzum: Es wäre töricht, wenn der Staat mit seinem Verlangen nach zusätzlichen Gebühren und Abgaben die sich selber gesteckten Ziele in der Raumplanung untergraben würde. Deshalb tut der Kanton Zürich gut daran, auf die Mehrwertabschöpfung bei Um- und Aufzonungen zu verzichten. Josef Wiederkehr, Kantonsrat CVP, Dietikon

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