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Donnerstag, 7. Dezember 2017 | 3. Jahrgang Nr. 8 | Auflage 48 000 Exemplare

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Offizielle Gewerbezeitung des Gewerbeverbands Limmattal und der Gewerbevereine Birmensdorf und Aesch, Dietikon, Engstringen, Geroldswil-Oetwil, Schlieren, Uitikon-Waldegg, Urdorf und Weiningen

Weihnachtsgeschichte

Gewerbeverband Limmattal Editorial 2 32. Delegiertenversammlung GVL 3 13. Berufsmesse in Zürich Oerlikon 4 18. Wirtschaftspodium Limmattal 6 Ratgeber Recht, Treuhand, Gesundheit 7–10 Menu-Tipp: Fisch-Terrine und Sashimi 11

Schlieren 12 Musikverein Harmonie Schlieren PR: Frisch-Fisch Mercato Stadt Schlieren: Budget 2018

12 14 16

Uitikon-Waldegg 17 Kochabend bei Benedettos

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Urdorf 18 Räbeliechtli-Umzug Sticker-Album von SPAR Urdorf

18 20

Weiningen 20

Katjas Weihnachtsgeschenk Brienzer Krippenfiguren aus «Jakobs Bitte» von ebj

Begonnen hatte alles ganz schön, damals im Frühling. Die Freundin hatte Katja mit Philipp zusammengebracht, und was hätte dagegen gesprochen? Sie war jung und voller Lebenslust. Er hatte sie angelacht. Und so tauschten sie ihre Telefonnummern. Text und Bilder: Erica Brühlmann-Jecklin

Ihr Glück schien perfekt. Ein Frühling hatte in ihr begonnen, wie sie noch keinen erlebt hatte. Die Blumen blühten farbiger, die Sonne wärmte gütiger. «Bist verliebt?», fragte die Freundin. «Ja!», antwortete Katja errötend. Philipp kam regelmässig, seit Wochen, nein, seit Monaten. Die Glückseligkeit dauerte an, und so suchten die beiden das Zivilstandsamt auf und sagten

«Ja!» Dass ihr «Ja» deutlicher zu hören war als das von Philipp, das sich zwischen seinen Lippen hinauszwängte, störte Katjas Glück nicht. Dann begann das Kleine in ihr zu wachsen. «Kann ein Mensch so viel Glück ertragen?» Die Frage stellte sich Katja immer wieder. War nicht in der Kinderzeit vieles ganz schwierig gewesen? Und jetzt hatte der Arzt gesagt: «Doch! Sie sind schwanger!» Und regelmässig suchte sie den Doktor auf, während das Kindlein in ihr wuchs und dieser Zustand ihr erneut Glücksgefühle bereitete. Obwohl: Manchmal

beschlich sie ein nicht erklärbares Gefühl, wenn sie in Philipps Gesicht schaute, kein gutes, keines, das sie einordnen konnte. Einmal, ja einmal war er ja mitgekommen zum Frauenarzt. Das eine Mal hatte sie ihn dazu ermuntern können: «Komm doch mit. Du siehst das Kindlein im Ultraschall.» Dann lag sie auf dem Untersuchungstisch, während der Arzt mit dem Stethoskop des Kindes Herztöne abhorchte. Als sie so dalag, den Kopf zum Gerät hin gewendet, auf dessen Bild sie etwas Pulsierendes erkennen konnte,

war es plötzlich still. Der Arzt liess den Ultraschallknopf wieder und wieder über die Haut gleiten. Katja sah in sein ernstes Gesicht, hörte ihn sagen: «Ich muss Sie zum Spezialisten schicken.» Und als er in die erschrockenen Augen der werdenden Mutter schaute, ergänzte er: «Aber das Herz des Kindes schlägt regelmässig.» – «Hätte man es nicht längst gesehen, wenn etwas nicht stimmen würde?», fragte sich Katja und hörte vor allem den letzten Satz. «Das Herz des Kindes schlägt regelmässig.» Philipp sass auf einem Stuhl neben seiner Frau. Schweigend.

Traubenernte 2017: Jahrhundertfrost

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Birmensdorf und Aesch

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Jubiläum der Weihnachtsbeleuchtung Neuvorstellung: BR Bauhandel AG

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Dietikon 23 Schulraumplanung 2017–2026 PR: ARA Neugut Zukunftstag bei Josef Wiederkehr AG PR: Hans K. Schibli AG

Engstringen 30 Eröffnung HfA – Haus für Alle Zwei Schulhäuser eingeweiht

Editorial 31

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2 I Gewerbeverband Limmattal

Gewerbezeitung I Nr. 8 I 7. Dezember 2017

Editorial

Fortsetzung Titelseite: Weihnachtsgeschichte

Dünnhäutige Mimöschen

Dann gingen sie nebeneinander her heim. Und nun wartete sie auf den Termin beim Spezialisten. Fragen kreisten seit Tagen in ihrem Kopf: Wird das Kind leben? Würde ihm überhaupt etwas fehlen? «Keine Zeit!», antwortete Philipp, als sie ihn bat, sie zu begleiten. «Noch wissen wir nichts Genaues!», sagte der Spezialist, «ein Chromosomenfehler!» Jaja, dachte Katja, ein Kind mit einem Down-Syndrom, das wäre nicht einfach, aber die Kinder sind ja so liebenswürdig, und vor allem: Sie leben! Sie würde das Schicksal packen, wenn nur … ja, wenn nur Philipp auch …

Gregor Biffiger

Liebe Bewohnerinnen und Bewohner des Bezirks Dietikon Wissen Sie, was los ist, wenn Sie auf der Strasse auf einmal von Leuten hyperfreundlich gegrüsst werden, von denen Sie in den letzten vier Jahren regelmässig übersehen wurden? Oder wenn Sie auf Facebook plötzlich von einer Vielzahl von Freundschaftsanfragen überschwemmt werden? Richtig, dann müssen nächstens Wahlen bevorstehen … In den kommenden Monaten finden im Bezirk Dietikon Kommunalwahlen statt und bald darauf – nämlich 2019 – sind bereits wieder Kantons- und Regierungsratswahlen sowie die Wahlen ins eidgenössische Parlament. Wahlen sind für die Gewerbevereinsvorstände jeweils ein heikles Geschäft. Einerseits sind die Vorstände auf der untersten Gewerbeverbandsebene häufig damit überfordert und andererseits treten die Parteien samt ihren Kandidaten auch mit klaren Unterstützungsforderungen an die Gewerbevereine heran. Wahlunterstützung darf nicht gratis sein, denn was nichts kostet, ist regelmässig auch nicht viel wert. Wenn wir

Parteien und Kandidaten substanziell unterstützen, dann haben wir auch Anspruch auf eine verlässliche Politik im Rahmen der Wahlversprechen. Viele Politiker leben jedoch nach dem Adenauer’schen Bonmot, «Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern!», und werfen ihre Wahlversprechen kurz nach den Wahlen über Bord, da sie nun ja «ausgewogene und kompromissbereite Sachpolitik» machen möchten. Aber wer schon mit dem Kompromiss in die Verhandlungen geht, kann keine gradlinige Politik machen. Die Gewerbevereine sind deshalb aufgerufen, ihre Wahlunterstützung von der Einhaltung klarer und realistischer Leitplanken abhängig zu machen. Aber wenn man Leitplanken setzt, muss man auch deren Einhaltung kontrollieren und durchsetzen und halt jemandem im Wiederholungsfall die Wahlunterstützung versagen. Da hapert es leider oftmals, weil man ja niemandem zu nahetreten möchte und weil viele Politiker dünnhäutige Mimöschen sind und auf Liebesentzug wie beleidigte Leberwürstchen reagieren. Es nützt nichts, wenn wir grossartige Wahlallianzen à la «Vier oder fünf gewinnt» abschliessen, die kurz nach den Wahlen bereits wieder Schall und Rauch sind. In diesem Sinne ist weniger eben häufiger doch mehr. Herzlichst Ihr GEWERBEVERBAND LIMMATTAL Gregor Biffiger, Präsident

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Gewerbeverband Limmattal Postfach, 8952 Schlieren

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Gregor Biffiger, Präsident gregor@biffiger.com

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«Mut, sich mit den Mächtigen ­anzulegen: Das zeichnet den wahren ­Journalisten aus. Wenn Sie einen ­solchen vor sich ­haben, merken Sie es sofort: Die Mächtigen loben ihn nie und halten seinen Stil für ­‹bedenklich›, manchmal ­sprechen sie auch von einer ‹Kampagne› – ­bevor sie zurücktreten.»

Der Sommer hatte sich längst verabschiedet, und Katja spürte jetzt die Bewegungen des Kindes. «Nicht wahr, mein Kind wird doch kein Zwerg sein!», fragte sie beim nächsten Untersuch. «Doch!», antwortete der junge Assistent, der hinter dem Chefarzt stand und in der Krankengeschichte etwas vermerkte. Ach, was wusste der junge Kerl schon, dachte Katja, und die Zuversicht war stärker als alle Sorgen. «Das Herz des Kindes schlägt regelmässig», wiederholte nun auch der Chefarzt. Wieder daheim, fand sie in Philipps Augen nichts mehr von dem, was ihr noch vor einem Jahr daraus entgegengeleuchtet hatte, und Katja spürte, wie er sich innerlich mehr und mehr verabschiedete. Kam das Gespräch auf das Ungeborene, lenkte er ab, und sie musste einer weiteren Wahrheit ins Auge schauen: Ein behindertes Kind passte nicht in seine Welt. Eines Tages war Philipp verschwunden. Ein paar Gegenstände lagen noch herum, es war die Zeit, als der Advent näher rückte. Noch schwelte die Hoffnung in Katja, die Tür öffne sich wieder und Philipp würde dastehen und sich mit ihr auf das Kind freuen, auf das unbekannte Wesen, mit dem etwas nicht stimmte, dessen Herzchen aber regelmässig schlug. Aber Philipp kam nicht. Irgendwann ein Telefonanruf aus Deutschland. Dünne Erklärungen, die Katja nicht verstand. Als Katja wenige Tage später aus dem Spital trat, wohin sie zu weiteren Untersuchungen geschickt worden war, wehte ein rauer Wind, und die Kälte des Dezembers schlug ihr ins Gesicht, gleich der Nachricht des Spezialisten, die sie mitten ins Herz traf: «Ihr Kind hat eine Wachstumsstörung. Es wird klein bleiben!» Klein bleiben? Die zwei Wörter pochten wie Hammerschläge in die Furchen ihres Bewusstseins. Langsam trat sie aus dem Spital, machte sich auf den Weg zur Bushaltestelle, und sie fühlte nichts. Eine Lee-

PImpressum P Limmattaler Gewerbezeitung Die offizielle Zeitung von: Gewerbeverband Limmattal Gewerbeverein Birmensdorf und Aesch Gewerbeverein Dietikon Gewerbeverein Engstringen Gewerbeverein Geroldswil-Oetwil Gewerbeverein Schlieren Gewerbeverein Uitikon-Waldegg Gewerbeverein Urdorf Gewerbeverein Weiningen  www.gewerbezeitungen.ch  facebook.com/gewerbezeitungen

(Markus Somm, geb. 1965, Schweizer Journalist, Chefredaktor und Verleger der «Basler Zeitung»)

Kinderaugen, fragend und staunend

re in ihr, die sie abschnitt von aller Welt. Nur immer wieder die zwei Worte im Kopf: Klein bleiben. So stand sie da, frierend, auf den Bus wartend. Feine Flocken wirbelten vom Himmel herab. Just vor ihr hielt ein Auto an, ein kleiner, grüner Kastenwagen. «Blumen erfreuen die Menschen», stand in gros­ sen Lettern auf der fensterlosen hinteren Karosserieseite. Vorne öffnete sich die Autotür, und eine Frau stieg aus, schaute Katja an. Was will die? Einen Weg wissen? Blumen ins Spital bringen? In der Hand hielt sie einen riesengrossen Blumenstrauss. Alle Farben prangten daraus hervor, leuchtender als aus jedem Strauss, den Katja je gesehen hatte. Jetzt kam die Frau auf sie zu. Aber Katja war jetzt nicht darum, zu helfen. Musste sie nicht selber einen Weg finden, seit unaufhaltsam die gleichen Fragen in ihrem Kopf kreisten: Wird ihr Kind leiden? Wird die Gesellschaft gut zu ihm sein? Es annehmen, wie sie es annehmen würde. Aber die Frau kam mit sicherem Schritt auf sie zu und streckte ihr den Strauss entgegen: «Da!», sagte sie, «nehmen Sie. Wir konnten nicht liefern. Doch, nehmen Sie, die Blumen gehören Ihnen!», rief sie noch, während sie bereits wieder ins Blumenauto stieg und sich vom Kollegen am Steuer wegfahren liess, und in Windeseile waren Auto und Frau verschwunden. Während die Schneeflocken jetzt dichter fielen und Katjas dunkeln Mantel mit zarten Watteflöckchen betupften,

Tränen glitten über ihr Gesicht. Ein Christkind, irgendein Christkind hatte ihr Weihnachten geschenkt und sie an das Jesuskind in der Krippe erinnert. Hatte ihr noch Ungeborenes begrüsst. Das Kind im Stall, das klein war und gross, eine dunkle Haut hatte und eine weisse, das blind und sehend war, das nicht gehen und doch hüpfen konnte. Das Kind, das alle Weltenkinder in sich vereint. Im Moment, in welchem sie den Blumenstrauss in den Händen gehalten hatte, war Katja bewusst geworden: Sie würde jedem Wind trotzen, würde das gesunde Herzchen gross lieben, auch wenn sie mit ihm allein bliebe. Noch zwei Wochen, dann würde Katja ihr Weihnachtskind im Arm halten. Das grösste Weihnachtsgeschenk, das sie je bekommen hatte.

Redaktion

Verteilung

Verantwortung: Gregor Biffiger Koordination: Daniela Bahnmüller Verlagsberatung, Tel. 043 818 00 55 redaktion@limmattaler-gewerbezeitung.ch Ständige Mitarbeiter: Gregor Biffiger, Diego Albertanti, Alfons G. Florian, Otto Frei, Thomas Gössi, Thomas Landis, Claudio Lorenzet, Dr. Reto Müller, Reto Müller, Richard Nydegger, Stefan Schmid, Sascha Städeli, Patrick Holenstein, Dominic Karrer, Christian Murer, Erica Brühlmann-Jecklin, Claudia Lambrich, Marco Plüss, Werner ­Müller, Harald Tappeiner, Artur Terekhov

Die Gewerbezeitung wird durch die Schweizerische Post AG und Direct Mail Company AG in alle Haushaltungen und Postfächer von Aesch, Birmensdorf, Dietikon, Geroldswil, Oberengstringen, Oetwil an der Limmat, Schlieren, Uitikon, Unterengstringen, Urdorf und Weiningen gratis verteilt – auch in jene mit einem «Stopp Werbung»-Kleber. In Briefkästen mit einen Kleber «Bitte keine Gratiszeitungen» wird die Gewerbezeitung nicht zugestellt. Bei Nichterhalt der Zeitung wenden Sie sich bitte an info@gewerbezeitungen.ch.

Realisation/Produktion RTK Medientechnik AG, Tel. 044 804 91 11 gewerbezeitung@rtk.ch

Druck/Papier Auflage 48 000 Exemplare

regte sich in ihr das Kind, und eine unglaubliche Kraft kam über sie. «Gott im Himmel!», dachte sie, «gibt es Engel? Gibt es das Christuskind?» Endlich der Bus, die Türen öffneten sich. Wie im Traum stieg Katja ein, die linke Hand zwischen zwei Knöpfen des Mantelverschlusses auf dem Unterleib, in der rechten Hand den Strauss. Die Türen schlossen sich, und als käme sie zurück aus einer andern Welt, liess sie sich vom Bus und dem Schneetreiben nach Hause tragen, watete durch die dünne Schneeschicht zum Haus, die Treppe hinauf in die Mietwohnung, öffnete die Tür, suchte eine Blumenvase, goss Wasser hinein, stellte den Strauss hinein, zog den Mantel aus, zündete eine Kerze an und setzte sich aufs Sofa.

Gedruckt in der Schweiz auf Schweizer Papier

Verlag/Inserate Eugen Wiederkehr AG, Postfach 28, 8820 Wädenswil Tel. 044 430 08 08, info@gewerbezeitungen.ch


Gewerbeverband Limmattal I 3

Gewerbezeitung I Nr. 8 I 7. Dezember 2017

32. ordentliche Delegierten-Versammlung des Gewerbeverbandes Limmattal

In der grosszügigen Autowerkstatt gediegen getafelt Mit einem Teilnehmerrekord von 158 Personen begrüsste GVL-Präsident Gregor Biffiger in den Räumen der Auto AG Limmattal in Geroldswil die illustre Gästeschar zur alljährlichen Delegierten-Versammlung. Ein besonderer Willkommensgruss ging an alle anwesenden Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Berufsschule, Presse, Sponsoren sowie an die zahlreichen Ehrenmitglieder des GVL. Text und Bilder: Christian Murer

Grussworte überbrachten zu Beginn der 32. ordentlichen Delegierten-Versammlung Paul Koller, Betriebsleiter der Auto AG Limmattal, der in wenigen Worten die seit Mai dieses Jahres in Geroldswil ansässige Firma vorstellte. Gemeindepräsident Michael Deplazes seinerseits präsentierte kurz und bündig seine Gemeinde Geroldswil. Und der neu gewählte Präsident des Kantonalen Gewerbeverbandes, Werner Scherrer-Meier, wünschte sich sehnlichst, dass die Anlässe des Kantonalverbandes in Zukunft von 1000 Mitgliedern besucht würden, was bei 18 000 Mitgliedern doch machbar sein müsse. Kommunalwahlen im Bezirk Dietikon In seinem Einleitungsreferat sagte der GVL-Präsident Gregor Biffiger unter anderem: «Wissen Sie, was los ist, wenn Sie auf der Strasse auf einmal von Leuten hyperfreundlich gegrüsst werden, von denen Sie in den letzten vier Jahren regelmässig übersehen wurden? Oder wenn Sie auf Facebook plötzlich von einer Vielzahl von Freundschaftsanfragen überschwemmt werden? Richtig, dann müssen nächstens Wahlen bevorstehen … Womit wir schon beim Thema wären.» In der Tat: In den kommenden Monaten finden

Paul Koller, Betriebsleiter Auto AG Limmattal, begrüsst die Delegierten des GVL

im Bezirk Dietikon Kommunalwahlen statt und bald darauf – nämlich 2019 – sind bereits wieder Kantons- und Regierungsratswahlen sowie die Wahlen ins eidgenössische Parlament. Wahlunterstützung nicht gratis «Wahlen sind für die Gewerbe-Vereinsvorstände jeweils ein heikles Geschäft. Einerseits sind die Vorstände auf der untersten Gewerbe-Verbands­ ebene häufig damit überfordert und andererseits treten die Parteien samt ihren Kandidaten auch mit klaren Unterstützungsforderungen an die Gewerbevereine heran», betonte Biffiger, «Wahlunterstützung darf nicht gratis sein, denn was nichts kostet, ist regelmässig auch nicht viel wert.» Daher forderte der GLV-Präsident: «Die Gewerbevereine sind deshalb aufgerufen, ihre Wahlunterstützung von der Einhaltung klarer und realistischer Leitplanken abhängig zu machen.» Aber wenn man Leitplanken setze, müsse man auch deren Einhaltung kontrollieren und durchsetzen und halt jemandem im Wiederholungsfall die Wahlunterstützung versagen. GVL-Jahresbericht im Mittelpunkt Speditiv – in nur 45 Minuten – behandelte Gregor Biffiger die sieben Trak­ tanden. Im Zentrum dieses Ablaufes stand einmal mehr sein griffiger

GVL-Präsident Gregor Biffiger

Der Vorstand des Limmattaler Gewerbeverbandes

GVL-Jahresbericht: «Im vergangenen Vereinsjahr fanden drei Vorstandssitzungen zur Behandlung der laufenden Geschäfte statt. Schwerpunktthemen waren kantonale und eidgenössische Abstimmungsvorlagen, die Erneuerungswahlen der Bezirksbehörden im Bezirk Dietikon, die Mitgliederentwicklung in den Sektionen sowie natürlich unsere ‹Limmattaler Gewerbezeitung›». «Limmattaler Gewerbezeitung» im Fokus Zur verbandseigenen Zeitung sagte der GVL-Präsident: «Unsere ‹Limmattaler Gewerbezeitung›, die mittlerweile in einer Auflage von 48 000 Exemplaren erscheint und 2017 acht Ausgaben umfasst, ist aus unserem Verbandsleben nicht mehr wegzudenken.» Sie sei mittlerweile zum Sprachrohr des Limmattaler Gewerbes geworden und diene auch den Gemeinden, der Bevölkerung und den Vereinen des Bezirks Dietikon als Plattform. Dieses Angebot werde von Ausgabe zu Ausgabe immer besser genutzt. «Es hat sich mittlerweile im Bezirk Dietikon herumgesprochen, dass wir nie ohne Not kürzen oder gar zensurieren», so Biffiger. Abwahl von Adrian Leimgrübler Auch zur Abwahl von Bezirksstatthalter Adrian Leimgrübler sprach Biffiger Klartext: «Adrian Leimgrübler ist grosses Unrecht widerfahren und ich wünsche niemandem, dass er je so etwas durchmachen muss. Viele andere

Menschen wären daran zerbrochen.» Glücklicherweise habe Leimgrübler eine Partnerin und Freunde, die auch in den schlimmsten Momenten zu ihm hielten. «Was Géraldine Pierrehumbert und Muriel Pestalozzi-Geiger mit ihrem Gang zum Ombudsmann losgetreten haben, verdient keinen ‹Prix Courage› sondern Abscheu und Verachtung», so Gregor Biffiger wörtlich. Der Präsident schloss seinen Jahresbericht wie letztes Jahr mit dem Zitat des deutschen Dramatikers und Lyrikers Bertold Brecht: «Wenn Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand Pflicht!!!» Aber diesmal mit drei Ausrufezeichen. Spendabler Apéro Nach der DV und einem Rundgang durch die Räumlichkeiten der Auto

AG Limmattal luden die beiden Gemeinden Geroldswil und Weiningen zu einem spendablen Apéro ein. Mit einem piekfeinen Nachtessen unter dem Motto «Havana Night» in der grosszügigen Autohalle schloss die 32. Delegierten-Versammlung des Gewerbeverbandes Limmattal. Zum Abend selber sagte der Urdorfer Malermeister Frank Goetschmann, der mit einem Kollegen zusammen beim Schätz-Wettbewerb von SwissLife mit den 88 pinkigen Sparsäuli im Behälter am nächsten kam: «Für mich war dies ein sehr gelungener Anlass, vor allem in dieser riesigen Autowerkstatt. Eindrücklich war für mich zudem die Herstellung der Zigarren der beiden Damen, die eine unglaubliche Fertigkeit an den Tag legten.»

«Havana Night»-Bankett in der Autowerkstatt der Auto AG Limmattal in Geroldswil

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4 I Gewerbeverband Limmattal

Gewerbezeitung I Nr. 8 I 7. Dezember 2017

Berufsmesse Zürich Oerlikon

Fünf Tage lang Berufe kennen lernen

Vom 21. bis zum 25. November fand in Oerlikon zum 13. Mal die Berufsmesse statt. Die Veranstaltung ist ein wichtiger Treffpunkt für Berufswahl, Grundund Weiterbildung und bot auch in diesem Jahr einen einzigartigen Einblick in die Schweizer Berufswelt. Text: Dominique Lieb, Bilder: zVg

Vom Maurer zur Forstwartin, vom Data Scientist zum/zur Software-Ingenieur/in, an der grössten Schweizer Berufsschau versammelten sich über 540 verschiedene Berufe, Ausbildungen und Weiterbildungsangebote und warben um Lehrlinge und Berufsleute. Über 54 000 Besucher/innen besuchten das Messegelände in Oerlikon. Bei einigen Ausstellern konnte der berufliche Nachwuchs selber zupacken und ausprobieren, andere Aussteller setzten ganz auf Computerspiele und Roboter, um ihre Angebote zu verkaufen. Während eine Schülerin mit VR-Brille auf dem Kopf virtuelle Möbel durch die Büroräume schiebt, kommentiert die Ausbildnerin der Immobilienfirma, die eine KV-Lehre anbietet: «Die Berufe haben sich in den letzten Jahren stark verändert», so arbeite man heute auch im Immobilienbereich mit Tablets. Eine Sonderschau «Berufswelten der Zukunft» beleuchtete die Veränderungen in der Arbeitswelt durch

die Digitalisierung. Mit dem Social-Digital-Guide «Follow me» fanden zahlreiche Besucher ihren Weg durch die Ausstellung und mit «CollectMe» wurden die Unterlagen zu den Berufen am Tablet der einzelnen Stände digital gesammelt. Im Begleitprogramm gab es eine kostenlose Berufswahlanalyse für Schüler, die sich im Wirrwarr der Angebote nicht entscheiden konnten. Berufsleute nutzten die Plattform «Treffpunkt Weiterbildung», um sich über zahlreiche Lehrgänge, Kurse und weiterführende Stellenangebote zu informieren. Die zahlreichen Aktivitäten und die vielen neugierigen Schüler machten die Berufsmesse auch dieses Jahr zu einem lebendigen und gelungenen Anlass. Organisiert wurde die Messe vom Kantonalen Gewerbeverband und der MCH Messe Zürich. Die nächste Berufsmesse findet vom 20. bis zum 24. November 2018 in der Messe Zürich statt und wir sind schon gespannt, wie sich die Berufe bis dann weiterentwickeln werden.

Jugendliche packen an

Reges Interesse an den verschiedenen Berufsbildern

STAND-BYE!

PPUmfrage: Tanja Ritschard, 16, ­Schülerin, moderiert an der Messe für Radio 4

«In der Organisation geben sich alle mega Mühe und die Ausstattung der einzelnen Stände finde ich cool.»

«Der Ausstellungsplan ist praktisch, man kann Fragen stellen, die Leute sind nett.» Ula Ahmad, 16, sucht eine Lehrstelle als ­Dental-Assistentin

Ronja Bont, 16, Landwirtin, Lehrtochter

Verabschieden Sie sich vom Betrieb ohne Nutzen und sparen Sie Energie und Kosten in Ihrem Unternehmen.

«Die Schüler nehmen gerne am Wettbewerb an unserer Kraftmaschine teil. Man kann hier viele Leute kennen lernen.»

«Ich habe wichtige Tipps für den Beruf bekommen, zum Beispiel, dass man kontaktfreudig sein soll.» Maria Dasilva, Mutter, 27, sucht Lehre im ­Detailhandel

Tenan Pajic, Schüler, 14, interessiert sich für ­Wissenschaft

«Bei den Laboranten und Pharmazeuten kann man viel ausprobieren. Das finde ich cool.»

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Enrice Delaridad, 13, ­Schüler, will ­Hochbauzeichner werden

«Ich suche eine Lehre im Detailhandel und stelle auch Fragen zur Bewerbung.» Helmina Jusufi, 17, ­Lehrtochter Informatik am Unispital

Kevin Villasboas, 14, sucht Lehrstelle im KV-Büro

«Ich finde es gut, dass man die Berufe miteinander vergleichen kann.»

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«Am Messestand stelle ich unsere Informatikabteilung vor, die wird immer wichtiger. Die Schüler sollen Lust bekommen, um sich zu bewerben.»

Vildane Selini, HR Recruiter, Detailhandel Manor

«Viele junge Leute wissen nicht, welche Lehrstellen die Unternehmen anbieten. Die Messe hilft ihnen, einen Weg zu finden.» enaw_inserat_lz_146x220mm.indd 2

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Zoe Diebel, 14, interessiert sich für Hotelfach und FaBe Gesundheit

«Die vielen Berufe kennen zu lernen und mehr darüber zu erfahren, finde ich mega.»


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6 I Gewerbeverband Limmattal

Gewerbezeitung I Nr. 8 I 7. Dezember 2017

WIPO 2017

WIPO 2017 – mehr als blosse ­Globalisierungsdebatte Am 15. November 2017 fand das 18. Wirtschaftspodium Limmattal in der Stadthalle Dietikon statt. Rund 700 Personen aus Gewerbe und Politik in der R ­ egion Limmattal nutzten die Gelegenheit, sich im Nachgang zur Podiumsdiskussion zu vernetzen und auszutauschen. Sachthemen reichte das Diskussionsspektrum hin bis zu ganz alltäglichen Dingen wie kulinarischen Vorlieben oder Haustieren. Eine ganze Fülle an Visitenkarten wurde ausgetauscht. Das WIPO als Networking-Plattform blieb damit keine leere Vision.

Podiumsdiskussion in vollem Gange

Aufmerksame Stimmung im Veranstaltungssaal

Text: Artur Terekhov, Bilder: Claudia Minder

«Switzerland first – Das Ende der Globalisierung?» – unter diesem Titel standen der gesamte Nachmittag und Abend in Dietikon. Für das provokative Motto entschuldigte sich der im Limmattal verwurzelte Familien- und Speditionsunternehmer Nils Planzer als OK-Vizepräsident bereits in seinen Begrüssungsworten. Als das Thema nach der Trump-Wahl festgesetzt wur-

de, hätte man einige politische Entwicklungen wie die katalanischen Unabhängigkeitsbestrebungen und die gesamte Brisanz noch nicht vorhersehen können. Die Podiumsdiskussion zum Thema der Personenfreizügigkeit beschränkte sich in der Folge (mit wenigen Ausnahmen) auf deren Folgen für die Wirtschaft, ohne dass weitergehende migrations- und nationalpolitische Fragestellungen en détail ausdis-

kutiert wurden. Ihren Auftrag, eine Diskussion auszulösen, haben die vier Podiumsgäste Marie-Gabrielle Ineichen (Seco-Staatssekretärin), Nicolas Zahn (Operation Libero), Hans-Ulrich Meister (VR-Präsident Implenia AG) sowie Thomas Matter (Unternehmer und SVP-Nationalrat) unter Leitung von Moderator Reto Brennwald gut erfüllt, wie diverse Wortmeldungen aus dem Publikum zeigten.

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Frischer Wind Anzumerken bleibt, dass das WIPO 2017 nach 17 Jahren Federführung durch Edi Cincera erstmals anderweitig organisiert wurde. Nämlich von Brigitte Becker und Carole Schoch, welche gemeinsam die Agentur buchstäblich AG in Uitikon betreiben und denen der Antritt ihrer neuen organisatorischen Aufgabe offensichtlich gelungen ist. Dies stimmt damit auch zuversichtlich auf das nächstjährige WIPO, welches nunmehr wachstumsbedingt nicht mehr in der Dietiker Stadthalle, sondern auf der anderen Seite der Kantonsgrenze, in der Umwelt Arena in Spreitenbach, stattfinden wird. Damit gibt es auch nächstes Jahr ein Novum. Daran, dass dieses gelingen wird, besteht angesichts zweier engagierter Damen an der Organisationsspitze jedenfalls kein ernsthafter Zweifel.

Mehr als nur Politik Bei blosser Politik blieb es jedoch nicht: Prof. Dr. Michael Hengartner, Molekularbiologe und Rektor der Uni Zürich, erläuterte in einem Keynote-Referat den (freilich mitunter ebenso politischen) Wert der Globalisierung für die Wissenschaft, während Stand-up-Comedian Charles Nguela aus Lenzburg (im Übrigen Gewinner des Swiss Comedy Award 2014) mit einer Kostprobe aus seinem aktuellen Programm den Event abrundete. Am anschliessenden Apéro riche mit einer grossen Fülle an Häppchen – von einheimischen Apérospezialitäten bis zu Trüffelrisotto sowie mexikanischen und asiatischen Goodies war ganz im Sinne der Globalisierung eine ganze Menge dabei – und «Baur au Lac»-­ Weinen wurde rege geredet. Die Personenfreizügigkeit war jedoch keineswegs Hauptthema. Von lokalen Gewerbeevents, geschäftlichen Angelegenheiten oder anderen politischen Beim Apéro riche

«Herr Rektor, was sind denn die Nachteile der Globalisierung?» Während einer guten Viertelstunde erläuterte Prof. Dr. Michael Hengartner, Rektor der Uni Zürich, die seines Erachtens absolute Notwendigkeit der Globalisierung für die Wissenschaft. Ohne Personenfreizügigkeit würde der Schweizer Wissenschaftsstandort massiv leiden und würde die Schweiz ohnehin mehr von der internationalen Wissenschaft profitieren als umgekehrt. Es sei kein Zufall, dass schweizerische Unis in weltweiten Rankings überproportional weit oben positioniert seien. Den Beweis für einen Zusammenhang zur Migrationspolitik blieb er jedoch schuldig. Und auch der Umstand, dass ausgerechnet Grossbritannien mit relativ tiefen Maturquoten (ähnlich der Schweiz und klar tiefer gegenüber dem EU-Durchschnitt) den Brexit vollzieht und weltweit dennoch ebenso überproportional viele Elite­ unis hat, blieb unerwähnt. Lediglich betonte Hengartner im Schlussappell, die Globalisierung sei der Wissenschaft zuliebe nicht anzutasten, auch wenn er gewisse Nachteile und Gefahren sehe. Ob der eher politische denn wissenschaftliche Auftritt Hengartners am WIPO während universitärer Arbeits-

zeit geschah oder nicht, braucht vorliegend nicht zu interessieren. Fest steht jedenfalls, dass der relativ vage Charakter seiner Ausführungen auch Moderator Reto Brennwald auffiel. Interessiert fragte der ehemalige SRF-­ Moderator, ob Hengartner denn spezifizieren könne, welche Nachteile der Globalisierung er konkret meine – mit dem Ergebnis, dass er nach wie vor keine konkrete Antwort erhielt und bei manchen Leuten der Eindruck entstand, dass sich hinter der gut tönenden Floskel, man sehe auch Nachteile und nehme die Sorgen der Bevölkerung ernst, nicht besonders viel Konkretes verbarg. Zumal man dies tagtäglich (besonders kurz vor dem Wahlkampf) aus dem politischen Betrieb bestens kennt. Man lerne: Die kleine, spontane und kritische Frage vermag an einem Event viel mehr auszurichten als die lange vorbereitete Oratio. Nur nebenbei bemerkt: Von dieser Qualität Brennwalds könnte das gegenwärtige SRF sich im Sinne eines Journalismus als vierte Gewalt im Lande durchaus eine Scheibe abschneiden – wenn sie denn die No-Billag-Abstimmung zulasten der Medienfreiheit überlebt.


Gewerbeverband Limmattal I 7

Gewerbezeitung I Nr. 8 I 7. Dezember 2017 Publireportage: Neues aus dem Spital Limmattal

Der Samichlaus im Limmi Die vorweihnachtliche Stimmung im Spital Limmattal trägt auch dieses Jahr zu einer besonderen Atmosphäre bei. Diese lädt Patienten, Besucher und ­ehemalige sowie aktuell tätige Mitarbeitende auf verschiedene Arten zur Besinnung ein. Text und Bild: zVg Im Limmi herrscht Weihnachtszeit. Das gesamte Spitalgebäude erstrahlt in einem Glanz von über 30 echten und geschmückten Weihnachtsbäumen. Holzengel mit Lichterketten begrüssen beim Haupteingang. Das ­ Restaurant Arena sowie das Café ­ Santé heissen die internen und externen Gäste mit Tischdekorationen willkommen. Trockengestecke verzieren

zusätzlich die Stationszimmer und Empfangsbereiche. Auch kulinarisch hat das Spital etwas zu bieten. So begannen die ­ ­Köche um zwei Uhr nachts am gestrigen ­Samichlaustag 1000 Grittibänze zu backen. Vier Stunden später verschenkten Angestellte der Hotel­lerie die frisch duftenden Gebäcke auf allen Abteilungen und überraschten mit einem feinen Znüni. Die Bewohner des Pflegezentrums genossen aus-

serdem die Grittibänze mit einem von den Patienten des Tageszentrums zusammengestellten Samichlaussack. Das Spital Limmattal plant jährlich seine fixen Feiertags-Veranstaltungen. So geht Ende November das Adventsessen für die Pensionierten über die Bühne. In der Woche vor Weihnachten findet abteilungsweise mit den Angehörigen und Bewohnern des Pflegezentrums ein Weihnachtsessen statt. Für Dekoration und Service ist

das Pflegefachpersonal, für das Weihnachtsmenü die Küche verantwortlich. Am 2. Adventssonntag zieht der Ad-hoc-Chor von Station zu Station und singt Weihnachtslieder für Patienten und Besucher, organisiert durch die Seelsorge. Während der Feiertage erfreuen sich zudem die Patienten des Akutspitals, die Bewohner des Pflegezentrums sowie die Mitarbeitenden an speziell kreierten Menüs.

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Top-Medizin. Persönlich. Individuell. – Schilddrüsen-Sprechstunde im Spital Limmattal Es besteht die Gefahr, dass hormonproduzierende Organe wie die Schilddrüse respektive die Nebenschilddrüsen am Hals oder die Nebenniere erkranken. Es können ­ Störungen der Hormonproduktion auftreten bis hin zu Tumoren oder Krebs. Die Abklärung der verschiedenen Hormonregelkreise oder von Tumoren ist sehr umfassend und wird im Spital Limmattal durch spezialisierte Ärzte durchgeführt. Individuell abgestimmte Behandlung Sowohl der Hormonspezialist der Inneren Medizin als auch der C hirurg für hormonproduzierende ­ Organe beurteilen die Patienten individuell. Der Patient entscheidet gemeinsam mit dem Arzt, welche Therapie die passende und ob eine

Operation notwendig ist. Die Abklärungen erfolgen gemäss den neuesten internationalen Richtlinien und mit den modernsten Geräten, wobei Blut- und Urinproben auf verschiedene Hormone und bildgebende Verfahren angewendet werden. Im Zentrum steht immer der Patient mit seinen klinischen Beschwerden. Häufig werden an der Schilddrüse Knoten gefunden, entweder als Zufallsbefund bei anderen Untersuchungen oder weil der Patient etwas selber ertastet. Aber was nun? Der ­Patient hat keine Beschwerden. Sind die Knoten relevant? Machen sie krank? Sind sie bösartig? Ist es Krebs? Das Spital Limmattal bietet eine spezielle Sprechstunde für Schild-

drüsenerkrankungen und -knoten an und ist Mitglied bei Eurocrine, dem Europäischen Register und Qualitätssicherungsprojekt für Drüsenchirurgie. In der Sprechstunde werden die persönliche Erkrankung beurteilt, die Beschwerden erfragt, Laborwerte bestimmt und ein Ultraschall durchgeführt. Anschliessend wird ein individueller Behandlungsplan für jeden einzelnen Spezialisten in Drüsen- und Halschirurgie (European Board of Surgery, Endocrine Surgery) durchgeführt. Betroffene melden sich bitte via Hausarzt oder direkt an. endokrin@spital-limmattal.ch Telefon +41 44 733 24 64 Fax +41 44 733 24 05

Schilddrüsenspezialistin Dr. med. Franziska Grafen untersucht eine Patientin

Ratgeber Recht

«Privatbusse» gegen Parksünder – geht das? Der Privatparkplatz von Grundeigentümerin Karin wird regelmässig von Unberechtigten zugeparkt. Das sorgt bei Karin für Ärger und sie wehrt sich gegen die Parksünder, indem sie ein Avis unter den Scheibenwischer legt und zur Bezahlung von CHF 200.– auffordert. Darf sie das? Es ist zum Verzweifeln, wenn der eigene Parkplatz zugeparkt wird. Nebst der Anbringung einer Absperrvorrichtung kann ein richterliches Verbot Abhilfe schaffen. Das richterliche Verbot Die Grundeigentümerin und die Dienstbarkeitsberechtigte können ein Gesuch um Errichtung eines richterlichen Verbots stellen. Zuständig dafür ist das Bezirksgericht am Ort, an dem das Grundstück im Grundbuch aufgenommen ist. Parkplatzmieter hingegen

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sind keine Eigentümer und deshalb dazu nicht berechtigt.

nen Betrag erhöhen (maximal 2000 Franken).

Das erteilte gerichtliche Verbot wird im kantonalen Amtsblatt veröffentlicht. Auf dem Grundstück selbst ist an gut sichtbarer Stelle durch ein entsprechendes Schild darauf hinzuweisen. Zuständig für die Publikation und die Montage der Hinweistafel ist das Gemeinde- bzw. Stadtammannamt. Zu beachten ist, dass sich Gerichts- und Publikationsgebühren sowie die Kosten für die Hinweistafel schnell auf ein paar tausend Franken belaufen können.

Die Umtriebsentschädigung des Grundeigentümers Karin darf als Privatperson natürlich keine Bussen ausstellen. Jedoch darf sie, nach Erteilung des richterlichen Verbots, eine pauschale Umtriebsentschädigung von den Parksündern verlangen. Das unter dem Scheibenwischer angebrachte Avis ist mit anderen Worten ein Angebot an den Falschparker, die Grundeigentümerin für ihre Umtriebe zu entschädigen. Im Gegenzug wird auf eine Strafanzeige verzichtet.

Wenn das Parkverbot erst einmal errichtet ist, kann Karin gegen Parksünder beim Stadtrichteramt oder bei der Polizei Strafanzeige erstatten. Der Falschparker wird mit einer Busse zwischen 40 und 120 Franken bestraft. Das Stadtrichteramt Zürich beispielsweise spricht in erstmaligen Fällen eine Busse von 50 Franken aus. Im Wiederholungsfall kann sich die Busse bis zu dem auf dem Schild angegebe-

Das Bundesgericht erachtete eine pauschalisierte Umtriebsentschädigung von 30 bzw. 52 Franken als angemessen und somit zulässig. Eine Pauschalgebühr von 120 Franken hingegen beurteilte das Bezirksgericht Zürich als zu hoch. Die von Karin verlangten 200 Franken sind also deutlich zu hoch. Sie darf jedoch, nach Errichtung eines richterli-

chen Verbots, eine Umtriebsentschädigung von 50 Franken verlangen, was den einen oder anderen Parksünder durchaus abschrecken könnte.

lohnt sich deshalb, ein Konzept auszuarbeiten und dieses vorgängig rechtlich prüfen zu lassen.

«Selbstjustiz» erlaubt? Karin stellt sich die Frage, ob sie ein unberechtigt abgestelltes Fahrzeug «zuparken» oder die Nummernschilder abmontieren und zurückhalten darf oder das Fahrzeug einfach abschleppen lassen kann? Vor dem Zuparken des Parksünders oder dem Abmontieren der Nummernschilder ist dringend abzuraten. Karin läuft damit Gefahr, sich selber einer Nötigungshandlung strafbar zu machen. Lässt Karin einen Falschparker abschleppen, hat sie die Kosten für den Abschleppdienst zu bevorschussen. Sie kann diese vom Parksünder zwar zurückverlangen, hat aber das Kostenrisiko selbst zu tragen. Wie sich zeigt, ist die Abwehr von Parksündern nicht ohne Risiko. Es

PPZum Verfasser: Lic. iur. Thomas Rüesch ist seit 2005 selbstständiger Rechtsanwalt und berät Privatpersonen und KMU im Zivil-, Obligationenund Schuldbetreibungs- und Konkursrecht.

RÜESCH & Müller Rechtsanwälte «Zum Zollhaus» Badenerstrasse 1, 8953 Dietikon Tel. 044 741 56 11 www.rueesch-mueller.ch


8 I Gewerbeverband Limmattal

Gewerbezeitung I Nr. 8 I 7. Dezember 2017

Konzert-Tipp: Carrousel im «Moods»

Ratgeber Recht

Kurzabriss: Was bei AGB-Erstellung zu ­bedenken ist

Zum Glück haben sich die Französin Sophie Burande und der Schweizer Léonard Gogniat, damals mit Gitarre und Akkordeon unter dem Arm, in Südfrankreich getroffen. Sie wurden nicht nur ein Liebespaar, sondern gründeten auch gleich die bezaubernde Band Carrousel, die ihre Zuhörer mit mitreissenden, poppigen Chansons entzückt. Seither ist einiges passiert. Das Duo ist fleissig, praktisch immer auf Tour und konsequent daran, neue Songs zu schreiben. So haben Carrousel inzwischen in Deutschland auch einen Namen. Diverse Fernsehauftritte haben sie bekannt gemacht. Aber natürlich auch nur, weil ihre charmanten Songs und die Chemie, die sie ausstrahlen, so zuverlässig zünden. Mit «Filigrane» ist am 29. September das neue Album erschienen. Darauf zeigen sich Sophie und Léonard erneut von der besten Seite und vereinen Pop mit Chanson und Weltmusik mit Folk – wie wir es von Carrousel seit Jahren gewohnt sind. © Lea Meienberg

Carrousel, das ist Musik zum Entspannen und Tagträumen. Wer sich in diesen kalten Tagen nach Wärme sehnt, sollte sich das Konzert mit Carrousel dick in die Agenda eintragen.

PPCarrousel sind am 6. Januar 2018 im «Moods», Zürich

Kino-Tipp: Star Wars: Die letzten Jedi Zwei Jahre Warten haben ein Ende! Endlich wird die Geschichte von Schrottsammlerin und Über-Nacht-Machtinhaberin Rey weitererzählt. Was in «Star Wars: Das Erwachen der Macht» begonnen wurde, findet in «Star Wars: Die letzten Jedi» eine Fortsetzung. Noch ist nicht viel bekannt, aber schliesslich ist von «Star Wars» die Rede und Disney hat mit «Das Erwachen der Macht» viel Gespür bewiesen. Erste Trailer verraten zwar, dass Rey bei Luke Skywalker auf der Insel bleibt und trainiert. Aber führt er sie an die Macht? Sind Luke und Rey die letzten Jedi? Und wie geht es mit Bösewicht Kylo Ren weiter? Sind Rey und Kylo gar verwandt? Denn wer Rey ist, wissen wir immer noch nicht. Nur, dass die Macht in ihr stark ist. Der Film wird zudem der letzte mit Prinzessin Leia Organa sein. Das ist kein Spoiler, denn Schauspielerin Carrie Fisher ist gestorben und die Rolle neu zu besetzen, war natürlich nie eine Option, da sie die Rolle seit den 1970er Jahren gespielt hat. Die Szenen für «Die letzten Jedi» konnte Fisher noch komplett abdrehen. Insofern stellt sich die Frage, ob sie vielleicht erst im letzten Teil der aktuellen Trilogie (geplant für 2019) einen würdigen Abschied bekommt.

© The Walt Disney Company (Switzerland) GmbH

PP«Star Wars: Episode VII» startet am 14. Dezember in den Schweizer Kinos.

CD-Tipp: Belle and Sebastian – «How to Solve our Human Problems» Belle and Sebastian ist ein Musiker-Kollektiv aus Schottland, das von Stuart Murdoch angeführt wird und sich über die Jahre einen hervorragenden Ruf für wunderbare Folk-Indie-Pop-Songs erarbeitet hat. Die Band war kreativ immer schon kräftig am Rotieren, hat zuletzt sogar Disco für sich entdeckt. Aktuell sind Belle und Sebastian dabei, neue Wege zu gehen, und planen für die kommenden Wochen neues Material in kleinen Häppchen. Für Dezember 2017 sowie Januar/Februar 2018 sind drei EPs geplant. «How to Solve our Human Problems Part 1–3» heissst das Werk. Nach aktuellem Stand werden jeweils fünf Songs enthalten sein. Erste Vorzeichen sind «We Were ­Beautiful», das noch immer elektronisch klingt, aber dann doch mit Side Guitar und Bläsern überraschend wohlig daherkommt. Ein wenig, wie wenn Belle und Sebastian die Pet Shop Boys covern würden. Die zweite neue Single heisst «I’ll Be Your Pilot» und ist klassisch, so richtig schönes «Belle und Sebastian»-Land. Beide Singles machen Lust auf mehr. Part 1 ist für den 8. Dezember geplant. Part 2 (19. Januar) und Part 3 (16. Februar) folgen 2018.

© Musikvertrieb

PPLive: Belle und Sebastian sind am 12. Februar 2018 im «X-Tra».

Serien-Tipp: Top of the Lake: China Girl 2013 inszenierte die Osacr-Preisträgerin Jane Campion («Das Piano») einen packenden Thriller in der Landschaft Neuseelands. Dabei ist bemerkenswert, wie geschickt Campion in «Top of the Lake» mit skurrilen Figuren spielt, wie etwa der weisshaarigen Holly Hunter (Oscar für «Das Piano») als eine Art Camp-Mutter. Campion übertreibt aber nie, wird nicht surreal. Nach sehr viel positiven Kritiken wurde eine zweite Staffel bestätigt. Die ist kurz vor Weihnachten auf DVD/Blu-Ray zu haben. «Top of the Lake: China Girl» heisst Staffel 2 und erzählt die Geschichte von Kommissarin Robin Griffin (Elisabeth Moss) weiter. Fünf Jahre nach dem Fall aus Staffel 1 kehrt sie in ihre Heimat Sydney zurück und entdeckt am Bondi Beach die Leiche eines asiatischen Mädchens. Erst scheint der Fall aussichtslos, doch dann bemerkt Griffin eine Spur. Daneben quält es sie noch immer, dass sie ihre Tochter zur Adoption freigegeben hat. Sie sucht nach ihr und bekommt es mit der Adoptivmutter (Nicole Kidman) und dem deutlich älteren Liebhaber der Tochter zu tun.

Grundlagen betreffend AGB Die berühmt-berüchtigten AGB sind Vertragsbestimmungen, welche der Verwender (meist gewerbliche Person) für eine unbestimmte Anzahl von Verträgen vorformuliert und diese mit der Gegenseite nicht individuell verhandelt. Dieses Vorgehen ist an sich ohne Weiteres zulässig und AGB können integraler Vertragsbestandteil werden (und damit gleiche Geltung haben wie andere Vertragsklauseln), wenn sie von der Gegenseite akzeptiert werden (z. B. auf Verweis des Anbieters oder mit Setzen eines entsprechenden Hakens beim elektronischen Bestellformular). Dabei wird in aller Regel eine Globalübernahme vermutet, d. h. die Rechtsprechung geht davon aus, dass die AGB von der einzelnen (Privat-) Person nicht von A–Z gelesen werden. Daraus ergibt sich die Ungewöhnlichkeitsregel: AGB sind nach wie vor gültig, doch die Punkte, mit denen man bei objektiven Kriterien (z. B. bei fehlender Branchenüblichkeit) schlicht nicht rechnen musste, sind trotz Zustimmung zu den AGB unverbindlich. Doch auch ungewöhnliche Regeln erhalten Geltung, wenn sie besonders (z. B. Fettdruck) hervorgehoben sind. Und: Je nach dem ist die Gegenpartei besonders über gewisse Klauseln aufzuklären. Eine Ausnahme bildet dabei die Vollübernahme: Wenn jemand also die AGB ganz gelesen und zur Kenntnis genommen hat, gelten diese gänzlich und damit auch bezüglich ungewöhnlicher oder branchenunüblicher Inhalte (was aber zuerst nachzuweisen ist). Elementare Praxistipps Nach dem Gesagten ist klar, dass AGB ein gutes Instrument sind, Effizienz zu schaffen und durch Setzen klarer Standards im rechtlich zulässigen Umfang vom dispositiven Gesetzesrecht (d. h. dem gesetzlichen Recht, das automatisch gilt, wenn die Parteien nichts besonders vereinbaren) abzuweichen – aus Unternehmersicht natürlich auch zur eigenen Absicherung. Es lohnt sich stets, wirklich wichtige Klauseln, auf die man besonderen Wert legt, optisch besonders hervorzuheben, damit sie sicherlich Geltung erlangen. Bei finanziell gewichtigen Geschäften ist zusätzlich eine Rahmenvereinbarung mit dem Vertragspartner zu empfehlen, worin dieser erklärt, die AGB «Wort für Wort» gelesen zu haben und zu akzeptieren. Ob dies für eine Vollübernahme in jedem Fall reicht, ist umstritten, dürfte aber

auch von der Länge und Komplexität der AGB abhängen. Fettmarkierung und zusätzliche Klauseln wie die vorherige sind zwar ein guter Schritt zur Absicherung. Bei der totalen Branchenunüblichkeit stossen diese aber stets an ihre Grenzen. Doch nicht nur aus rechtlichen Gründen wird empfohlen, total branchenunübliche Dinge nicht in AGB aufzunehmen, sondern nur in wenigen Einzelfällen zu regeln. Denn das rechtlich Zulässige ist das Eine, das dadurch bei der Kundschaft ausgelöste Bild das Andere. Durch stetiges Ausreizen der rechtlichen Limits wird man jedoch kaum langfristig Erfolg haben, sondern eher den «Kameltreiber»-Ruf erlangen. Standardklauseln et varia In der Praxis wohl fast für jedes Geschäftsverhältnis nützlich sind Klauseln betreffend Haftungsbeschränkung (nach Art. 100 Abs. 1 OR zulässig bis auf Vorsatz und Grobfahrlässigkeit) oder Gerichtsstandsvereinbarungen (wo ist im Streitfall zu klagen?). Je nach Geschäftszweig bietet sich eine professionelle Beratung stets an, denn die Abklärung potentieller Streitfragen im Vorfeld ist in aller Regel günstiger als mangelnde Vorsicht, die sich früher oder später in kostspieligen Streitigkeiten gegen einen wenden kann. Das Erstellen von AGB durch Copy-Pasten mehrerer Internetvorlagen zu einem wilden Wirrwarr ist jedenfalls nicht zu empfehlen, da sich so häufig gar widersprechende Klauseln vorfinden, was im Einzelfall sogar schlechter sein kann, als wenn man gar keine AGB verwendete.

PPZum Verfasser: Artur Terekhov stud.iur., parteilos, Mitglied NoBillag-Initiativkomitee Inh. AT Recht Steuern Kirchweg 36 8102 Oberengstringen www.at-recht-steuern.ch

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Klingt nach vielen Baustellen, aber wenn es Jane Campion so geschickt wie in Staffel 1 gelingt, die Fäden zusammenzufügen, werden das zirka 345 Minuten voller Spannung und Drama auf sehr hohem Niveau.

PP«Top of the Lake: China Girl» ist ab dem 20. Dezember im Handel erhältlich.

Mit Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) können Anbieter wichtige Dinge für sämtliche Vertragsbeziehungen mit ihrer Kundschaft relativ effizient regeln. Das Verallgemeinerungsfähige zu regeln, ohne ein praxisuntaugliches Konstrukt zu schaffen, ist die Herausforderung in diesem komplexen Themenfeld.

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Gewerbeverband Limmattal I 9

Gewerbezeitung I Nr. 8 I 7. Dezember 2017

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10 I Gewerbeverband Limmattal Ratgeber Treuhand

Ratgeber Gesundheit

Privatanteil bei zur ­Verfügung gestellten ­Geschäftsfahrzeugen Einem Arbeitnehmer wird von seinem Arbeitgeber ein Geschäftsfahrzeug persönlich zur Verfügung gestellt. Der Arbeitnehmer darf dieses Geschäftsfahrzeug für geschäftliche wie auch für private Zwecke nutzen. Was sind die Folgen für diese gemischte Verwendung? Der Arbeitnehmer hat für seine private Nutzung einen geldwerten Vorteil. Dieser Vorteil ist durch den Privatanteil auf dem Lohnausweis zu erfassen (zusätzlicher Lohnbestandteil bei Ziffer 2.2 des Lohnausweises) und auf dem Lohnausweis muss das Feld «F» (unentgeltliche Beförderung zwischen Wohn- und Arbeitsort) angekreuzt werden. Damit kann der Arbeitnehmer keinen Abzug für die Kosten des Arbeitsweges in seiner privaten Steuererklärung vornehmen. Bezahlt der Arbeitnehmer den Privatanteil, muss im Lohnausweis kein zusätzlicher Lohnbestandteil des Privatanteils aufgerechnet werden, aber das Feld «F» auf dem Lohnausweis muss angekreuzt werden. Für die Berechnung des Privatanteils können die Methoden pauschal oder effektiv erfolgen Pauschal: Der Privatanteil wird mit 0,8% pro Monat bzw. 9,6% pro Jahr auf den Ankaufspreis des Fahrzeuges exkl. Mehrwertsteuer (MWSt.) berechnet. Bei Occasionsfahrzeugen kommt der Ankaufspreis und nicht der Katalogpreis Neuwagen sowie bei Leasingfahrzeugen der Barankaufspreis gemäss Leasingvertrag zur Anwendung. Der Mindestansatz für den Privatanteil beträgt Fr. 150.– im Monat bzw. Fr. 1800.– pro Jahr. Der berechnete Privat­anteil versteht sich inkl. MWSt. Der Arbeitgeber trägt alle Kosten des Fahrzeugs. Bei grösseren Privatfahrten am Wochenende oder in den Ferien hat der Arbeitgeber die Benzinkosten zu zahlen. Effektiv: Bei der effektiven Methode muss ein Bordbuch bzw. Kilometerbuch für die Privatfahrten geführt werden. Der Arbeitsweg gilt nicht als Privatfahrt. Der Privatanteil wird mittels Anzahl Kilometer mit 70 Rappen pro

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Kilometer oder Vollkosten gemäss TCS-Berechnung berechnet (zum Beispiel 5000 km × 70 Rappen). Bei Luxusfahrzeugen können höhere Kilometeransätze zur Anwendung kommen. Zum Beispiel bei Lieferwagen mit fest installierten Vorrichtungen oder starker Arbeitsverschmutzung (Baustellenbusse, Malerauto) ist der Privatgebrauch stark eingeschränkt. In diesem Fahl muss kein Privatanteil abgerechnet werden, aber das Feld «F» beim Lohnausweis muss dennoch angekreuzt werden. Gleich verhält es sich, wenn die private Nutzung des Geschäftsfahrzeuges vertraglich untersagt ist. Ziehen Sie in der Praxis in jeden Fall eine Fachperson bei.

Zufrieden – zu sein!

Haben Sie sich auch schon einmal überlegt, ob Sie mit Ihrem Leben zufrieden sind? Zufrieden mit Ihrer Beziehung? Zufrieden mit Ihrem Arbeitsplatz? Zufriedene Menschen haben das wirkliche Glück gefunden: ihren Seelenfrieden. Was genau macht Zufriedenheit aus? Wie können wir zufrieden werden? Zufriedenheit ist vergleichbar mit dem Glücksgefühl, dauert aber länger an und ist stabiler. Sie ist ein ruhigerer Gefühlszustand als Freude und Glück, wirkt eher im Hintergrund des Erlebens. Zufriedenheit basiert auf einer grundlegenden Lebensbejahung. Ihr Gegenpol ist die Unzufriedenheit. Im Begriff «Zufriedenheit» steckt das Wort «Friede» und an diesem inneren Frieden, der Seelenruhe, können wir arbeiten, was allerdings keine einfache Sache ist. Zufriedenheit hängt wesentlich vom Verhältnis zweier Grössen ab: dem Grad der Erfüllung von Ansprüchen und den eigenen Ansprüchen. Zufriedenheit ist das Ergebnis eines Vergleiches. Wir setzen unsere Lebenssituation in Beziehung zu den persönlichen Idealvorstellungen. Je kleiner uns die Kluft zu sein scheint, die zwischen beiden Zuständen klafft, desto zufriedener sind wir. Was sind die Wege zum wirklichen Glück der Zufriedenheit? 1. Nicht bewerten Wir sollen nicht so viel urteilen, nicht über andere und nicht über uns selbst. 2. Eigene Ziele überprüfen Wer sich zu hohe Ziele steckt oder nicht erkennt, dass ein Ziel unerreichbar ist, und daran festhält, ist anfällig für eine depressive Störung. Jeder sollte prüfen, ob er oder sie nicht zu lange an einmal gefassten Vorhaben/Meinungen festhält.

PPZum Verfasser: Alfons G. Florian, dipl. Wirtschaftsprüfer/ Fachmann im Finanz- und Rechnungswesen mit eidg. FA, ist seit 1998 Geschäftsführer der Rebex AG und ist in den Bereichen Wirtschaftsprüfung, -beratung, Rechnungswesen sowie nationale und internationale Steuerberatung tätig. Rebex AG Treuhand- & Revisionsgesellschaft Zentralstrasse 19, Postfach 8953 Dietikon 1 Tel. 044 744 76 76 www.rebex.ch Rebex AG

3. Vorsicht beim Vergleichen Nicht jeder kann so ausssehen wie Claudia Schiffer oder George Clooney oder so reich sein wie Bill Gates. Wer sich aber «nach oben» vergleicht, also mit wohlhabenderen, schöneren, gesünderen oder anderswie besser situierten Menschen, macht sich damit höchstwahrscheinlich unglücklich. Unsere Zufriedenheit hängt stark von unseren Massstäben ab. Vergleiche «nach unten» sind günstiger, meistens werden wir dadurch zufriedener. Versuchen Sie, Sie selbst zu sein. Akzeptieren Sie Ihren Sozialstatus, Ihr Aussehen oder Ihren Kontostand. Denken Sie bitte an all die Schönheitsoperationen

– Wahnsinn! Wir lassen uns Falten wegspritzen, den Busen vergrössern/ verkleinern oder was auch immer – warum? Weil wir nicht zufrieden sind. Der Massstab ist falsch angesetzt! 4. In der Gegenwart leben Grübeln Sie nicht in der Vergangenheit – versuchen Sie das Vergangene zu vergessen. Daran ändern können Sie sowieso nichts. 5. Sich selbst mit Distanz betrachten. Schreiben Sie Ihre eigene Grabrede! Versuchen Sie, so zu leben, wie die Leute vor Ihrem Sarg von Ihnen reden oder denken sollen. 6. Die Anspruchshaltung aufgeben Wir haben kein Recht auf Glück und es gibt auch kein Recht auf ein gesundes Leben. Akzeptieren Sie die Lebenssituation so, wie sie ist. Jammern nützt nicht. Akzeptieren Sie die Dinge, wie Sie kommen, sonst verfallen Sie in Melancholie oder in eine Depression. Anpassungsstörungen, wie es die Psychiater bezeichnen, nehmen rapide zu. 7. Nicht alles wahrnehmen Zufriedene Menschen sind weniger analytisch und perfektionistisch. Es scheint, als hätten zufriedene Menschen einen Schutzschild gegen eine zu detaillierte Wahrnehmung, die ihre Stimmung negativ tönen könnte. Ebenso wenig beobachten zufriedene Menschen sich ständig selbst und sie beurteilen ihre Leistungen weniger streng. Die Fähigkeit, grosszügig über unangenehme Dinge hinwegzusehen, fördert also die Zufriedenheit. 8. Sich mit anderen freuen Warum aber fördert es die Zufriedenheit, wenn ein anderer sich mit uns freut? Indem wir über ein positives Erlebnis berichten, verstärkt sich der Eindruck, den wir davon haben. Die damit verbundenen positiven Gefühle werden noch intensiver, das Positive wird noch positiver. Das Gefühl, Gutes zu tun, macht glücklich. Wenn wir uns von Herzen für einen anderen freuen, dann kommt die Freude wie ein Bumerang auch zu uns zurück. Haben Sie sich überlegt, was das Wort Zufriedenheit auch bedeuten könnte? Synonyme für Zufriedenheit sind:

Amüsement, Belustigung, Erheiterung, Genuss, Heiterkeit, Kurzweil, Spass, Genugtuung, Entzücken, Wohlgefühl, Fröhlichkeit, Erfüllung, Frohsinn, Glück, Jubel, Lachen, Lust, Lebensfreude, Vergnügen Vergnüglichkeit. Stellen Sie sich nun die Frage: «Bin ich zufrieden?» Wenn nicht, dann arbeiten Sie daran! Gerade in der bevorstehenden Advents- und Weihnachtszeit scheitern viele Menschen, weil sie die erwähnten Punkte mit sich selbst nicht ins Klare bringen. Abschliessend einige Zitate meines Lieblingsphilosophen Seneca (ca. 4 v. Chr.–65 n. Chr.): • Was genug ist, ist niemals zu wenig. • Wer sich innerhalb des natürlichen Masses hält, der wird nichts von Armut verspüren; wer dagegen das natürliche Mass überschreitet, der wird auch bei grösstem Reichtum die Armut zur Begleiterin haben. • Niemand kann alles haben, was er will; wohl aber kann er nicht wollen, was er nicht hat, und heiteren Sinnes geniessen, was ihm beschert wird. • Fang jetzt zu leben an und zähle jeden Tag als ein Leben für sich. Ich wünsche Ihnen eine gesegnete, zufriedene Weihnachtszeit.

PPZum Verfasser: Der 58-jährige Dr. med. Claudio Lorenzet ist Facharzt FMH für Allgemeine Innere Medizin und anerkannter Akupunkteur TCM/ASA. Er lebt in Bergdietikon, ist verheiratet und Vater von Zwillingen. Sein Interesse gilt der gesamtheitlichen Betreuung des Patienten unter Einschluss von komplementären Behandlungsmethoden. In seiner Freizeit ist er ein «Bücherwurm», jasst gerne, fährt Harley und spielt Golf. Lorenzet@swissonline.ch www.lorenzet.ch

Walk-In-Praxis (WIP) im Ärztezentrum Limmatfeld beim Bahnhof Dietikon aerztezentrum-limmatfeld.ch

«Ich bin ein WIP-Patient. Ich gehe ohne Voranmeldung zum Arzt.»


Gewerbeverband Limmattal I 11

Gewerbezeitung I Nr. 8 I 7. Dezember 2017

Menutipp The Kitchen Crew Spice Boys

«Gwerbler choched»

P Zander-Lachs-Terrine mit Tuna-Sashimi an Limetten-­ Vinaigrette und Herbstblattsalat mit Himbeerdressing ZUTATEN Vorspeise (Terrine)

Schnittlauch hacken und darunter mischen.

ter Peterli gut mischen und über den Thunfisch träufeln.

200 g Zanderfilet 6 Tranchen geräucherter Lachs 150 g frisches Lachsfilet 1¾ dl Vollrahm

Zubereitung

Die Rauchlachstranchen darüber klappen. Die Terrine mit Klarsichtfolie bedecken und im Dampfgarer oder Steamer 20 Minuten bei 100 Grad Celsius pochieren plus 15 Minuten nachgaren.

Zanderfilet in Würfel schneiden und für 30 Minuten in den Tiefkühler stellen.

ZUTATEN/Zubereitung Tuna-Sashimi

1 Bund Schnittlauch

Eine Terrinenform (U-förmig, ca. 30 cm) mit Klarsichtfolie auskleiden und mit den Lachstranchen auslegen. Der Lachs sollte (nach Bedarf) über den Formenrand hängen.

U

Die Hälfte der Masse in die Terrinenform einfüllen, die Frischlachsstreifen der Länge nach in der Mitte einlegen, die restliche Zandermasse darüber verteilen.

30 g Thunfisch Sushi-Qualität pro Person In Scheiben von ca. 3–4 Millimeter schneiden und auf dem Teller anrichten.

Das Lachsfilet in Streifen schneiden und mit Salz und Pfeffer würzen.

Zubereitung: 75 Minuten Für 6 Personen

Weitere Rezepte unter: www.spice-boys.ch

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Den Vollrahm mit den angefrorenen Zanderwürfeln im Cutter fein mixen, mit Salz und Pfeffer würzen und mit einem Esslöffel Nouilly Prat abschmecken.

ZUTATEN/Zubereitung Sauce 8 EL Olivenöl, 1 Limette, davon die abgeriebene Schale und den Saft, 2 TL Kräutersenf, 2 TL Honig, Salz und Pfeffer nach Geschmack und fein gehack-

ZUTATEN Herbst-Blattsalat mit Himbeerdressing 4 EL Distelöl 4 EL Himbeeressig 2 EL flüssiger Honig 2 Spritzer Balsamicocrème Etwas Kräutersenf Etwas Salz und Pfeffer Blumenpfeffer zum Bestreuen

Zubereitung Verschiedene Blattsalate mischen (ca. 150 g) Distelöl, Himbeeressig, Honig, Salz, Senf und Pfeffer in eine Schüssel geben und gut vermischen, Balsamicocrème beigeben und nochmals abschmecken.

Verfasser: Dirk Mörz

HEV-Lobbyismus

Stabwechsel beim HEV – Chance für mehr Mitgliedernähe und Glaubwürdigkeit In der «Sonntagszeitung» vom 12.11.2017 liess HEV-Direktor Ansgar Gmür seine Pensionierung per Ende November 2018 verlauten und meinte von sich selbst, dem HEV ein «menschliches Gesicht» gegeben zu haben. Dennoch: Objektive Gründe sprechen dafür, dass der anstehende Stabwechsel dem HEV zumindest nicht schaden dürfte. Jeder, der ihm in seiner 17-jährigen Amtszeit beim Hauseigentümerverband direkt geschrieben habe, erhielt von ihm eine persönliche Antwort, teilt Gmür der «Sonntagszeitung» mit. Und doppelt nach, dass man einen solchen Direktor wie ihn in der heutigen Zeit nur noch selten finde. Wirkt nach einer Selbstdarstellung als mitgliedernahe, arbeitsame Führungspersönlichkeit, die auch bereit ist, eigene Interessen hintanzustellen – und eine ethisch integre erst recht, zumal Gmür nach seiner Pensionierung Pfarrer werden und den christlichen Glauben verkündigen will, wie er der Sonntagspresse ebenso freudig mitteilt. All dies wäre wunderbar – wenn es denn stimmte. «Verschollene» Mitgliederumfrage Da die bisherige politische Debatte um den Eigenmietwert jahrzehntelang erfolglos verlief, gelangten der Schreibende sowie Joseph Koch aus Richterswil unabhängig voneinander an Ansgar Gmür und schlugen vor, in einer Verbandszeitschrift an alle 330 000 Mitglieder einen Umfragebogen beizulegen und die Mitgliederbasis zu befragen, wie sie zu diesem Thema stünde und sich am besten vertreten fühlte, zumal beide der Auffassung waren, der HEV politisiere in dieser Frage an seiner Basis vorbei. Eine genaue Abhandlung der Eigenmietwertthematik samt möglicher steuerrechtlicher Lösungsansätze würde vorliegend den

Rahmen sprengen. Fakt ist: Sowohl Gmür als auch Verbandsjurist RA Pavlo Stathakis sagten jeweils im April und Mai 2016 schriftlich zu und versprachen, demnächst eine Umfrage durchzuführen – ohne allerdings darauf zu verzichten, jeweils klar zu kommunizieren, dass sie sicher seien, ihre bisherige Position entspreche ohnehin dem, was die Mitgliederbasis wünsche. Nachdem die angekündigte Umfrage über ein halbes Jahr auf sich warten liess, fragte der Schreibende nach – und erhielt von Gmür erst auf den zweiten Reminder im Dez. 2016 Antwort. Man habe die Mitglieder in dieser Sache schon mehrfach befragt und momentan sei alles sehr politisch, auf eine Umfrage werde daher verzichtet und man bitte um Verständnis. Warum man die angeblich früher durchgeführte Mitgliederbefragung nicht von Anfang an erwähnt hatte, lässt sich wohl primär damit erklären, dass es sie gar nie gab, wie auch ältere HEV-Mitglieder bestätigen. Damit und mit weiteren dem Schreibenden aus früheren Korrespondenzen bekannten Widersprüchen konfrontiert, hielt Ansgar Gmür, offensichtlich desinteressiert, seinen plötzlichen Meinungswandel zu begründen, in einem Antwortmail schroff fest: «Pro Tag, und das pro Tag, habe ich i.d.R. über 100 persönliche Mails und kann und will nicht alle beantworten.» Was mithin einem Verhaltensmuster zu entsprechen scheint,

denn die Nachfragen von Joseph Koch blieben sogar gänzlich unbeantwortet. Interessant, tut Gmür doch gegenüber der «Sonntagszeitung» ganz eine andere Arbeitsmoral kund. Aber es geht auch um ein Weiteres: Problematisch ist, wie vorliegende Episode zeigt, nämlich mindestens ebenso die Angst vor dem Resultat einer Mitgliederumfrage. Aber wen, wenn nicht die eigene Mitgliederschaft, hat ein jeder Verband zu vertreten, um seine Existenzberechtigung zu wahren? Weitere Baustellen Ein Schelm, wer denkt, dass es sich hierbei nicht nur um Einzelfälle handelt. Ein Grund für diese Reaktionen liegt wohl auch in der Abhängigkeit des HEV von Werbeeinnahmen. Im «Blick» vom 31.10.2016 liess Direktor Gmür jedenfalls durchblicken, dass diese dessen nahezu wichtigere Einnahmequelle als Mitgliederbeiträge darstellten. Ebenso ins Gewicht fallen dürften Dienstleistungshonorare, zumal bekanntlich auch Liegenschaftenverwaltungen und Schätzungen von Immobilien zum Angebot des HEV gehören, der in diesem Bereich ohne Not eine Konkurrenz zum freien Markt wird, ohne dass dessen Dienstleistungen nennenswert günstiger oder für die Mitglieder besonders vorteilhaft wären. Im Gegenteil: Hinter vorgehaltener Hand wird immer wieder fehlende Fachkompetenz bemängelt. Nicht na-

mentlich genannt werden will ein Vermieter, der bereits diverse Erfahrungen mit Schlichtungsbehörden an erstinstanzlichen Gerichten hat. Stets hoffe er, der Vermietervertreter an der paritätischen Gerichtsbehörde komme vom SVIT oder sonst aus der Immobilienbranche, da HEV-Vertreter/innen häufig durch fehlende Dossierkenntnis brillierten. Einen weiteren Fauxpas betreffend Dossierkenntnis leistete sich der HEV im Übrigen auch bei der Asylgesetzrevision, die am 5.6.2016 vom Stimmvolk angenommen wurde und die Möglichkeit von Enteignungen Privater zum Zwecke der Errichtung von Asylzentren vorsah. An der vorhergehenden Vernehmlassung beteiligte er sich nicht einmal, während 38 interessierte Non-Profit-Organisationen freiwillig Stellung genommen haben. Zukunftshoffnung Auch dies verdeutlicht, dass der HEV finanziell nicht primär von seinen Mitgliedern und deren Beiträgen abhängig ist (sonst würde man vermutlich gewissenhafter Rechenschaft ablegen sowie fokussierter agieren), was für eine Non-Profit-Organisation stets problematisch ist, wie man auch an staatlicher Mitfinanzierung von Entwicklungshilfe immer wieder sieht und was im Übrigen teils zu nicht gerade karitativen Salären führt. Dass beim (nahezu adipösen) HEV bei Weitem nicht nur seitens dessen Direktor

mehrfach Wasser gepredigt, aber Wein getrunken wird, lässt sich nach dem Gesagten objektiv kaum mehr bestreiten. Wahre christliche Manier an der Spitze eines Verbands, der sich offiziell der Wahrung von Mitgliederinteressen verschrieben hat. Man wünsche Ansgar Gmür damit vor seinem Pfarrerdienst zunächst eine adäquate Glaubwürdigkeitsschulung. Und dem HEV, dass er es schafft, im Zuge des bevorstehenden Stabwechsels tiefgreifende interne Reformen vorzunehmen sowie endlich zu seinem Kerngeschäft – Wahrung der Mitgliederinteressen in Gesellschaft und Politik – zurückzukehren. Affaire à suivre.

PPZum Verfasser: Artur Terekhov stud.iur., parteilos, Mitglied NoBillag-Initiativkomitee


12 I Gewerbeverein Schlieren

Gewerbezeitung I Nr. 8 I 7. Dezember 2017

Editorial

Schlieren, wo das Miteinander gelingt dürfnis, aufeinander zuzugehen, scheint mir in der Adventszeit ver­ stärkt vorhanden zu sein. Schnell sind sie gesagt, die guten Wünsche für ein frohes und besinnliches Weihnachts­ fest. Ab und zu gehen sie beinahe un­ ter im Trubel der Geschäftigkeit, in der Eile und Betriebsamkeit des Alltags.

Manuela Stiefel, Stadträtin Schlieren Ressortvorsteherin Finanzen und Liegenschaften Schauen Sie nach, es stimmt: Weih­ nachten steht vor der Tür! Pünktlich wie jedes Jahr künden sich die Fest­ tage an und sie lassen sich nicht über­ sehen. Der Duft von frisch gebackenen Guetz­ li weckt Kindheitserinnerungen, liebe­ volle Weihnachtsdekorationen bringen Licht in kalte, dunkle Nächte, in Lä­ den und auf Märkten lassen sich für fast alles und fast jeden Geschenke fin­ den. Die einen lieben und geniessen es, die andern halten es kaum aus. Kommerz statt Besinnlichkeit? Kön­ nen Sie diese Frage schon gar nicht mehr hören? Dann haben wir etwas gemeinsam! Es muss doch kein Entwe­ der-oder sein. Es geht um die persönli­ che Haltung, für die ich verantwor­ tungsvoll einstehe. Ich liebe es, ande­ ren Menschen eine Freude zu bereiten, und ich kann aus ganzem Herzen dan­ ke sagen, wenn mich jemand mit einer Aufmerksamkeit überrascht. Das Stö­ bern nach Geschenken ist für mich ein schönes Ritual in der Adventszeit ge­ worden. Wünsche erfüllen heisst doch, von Wünschen zu erfahren oder diese zu erahnen. Ich lasse mich dar­ auf ein und setze mich mit dem Men­ schen, den ich beschenken will, ausei­ nander. Mir gefällt das. Genauso wie die Begegnungen, die sich in der Vorweihnachtszeit ver­ mehrt ergeben. Manchmal reicht es für ein Gespräch, manchmal nur für ein kurzes Stehen­ bleiben und ein paar Worte. Das Be­

Schenken wir uns in diesen Wochen der randvoll gefüllten Agenden einen Augenblick des Miteinanders. Wie oft gehen wir nach einer unerwarteten Be­ gegnung beglückt weiter. Gestärkt und im Wissen, dass es mitten im Weih­ nachtstrubel auch diese kostbaren Mo­ mente gibt, die kein Geld kosten. Es braucht aber unser Dazutun, unseren Schritt auf den anderen zu und die Be­ reitschaft, kurz innezuhalten. Als Stadträtin und Ressortvorsteherin Finanzen und Liegenschaften schlage ich hier eine Brücke. Politik und Ge­ werbe brauchen den Schritt aufeinan­ der zu. Mit Achtung und Wertschät­ zung, mit Begegnungen und gemeinsa­ men Zielen. Im Jahr 2017 durfte die Stadt Schlie­ ren für den laufenden Kleinunterhalt Aufträge in der Höhe von rund 2 Mil­ lionen Franken ans Schlieremer Ge­ werbe erteilen. Bei den unterdessen abgeschlossenen Projekten Neubau Asylunterkunft, Erweiterung Werkhof und Sanierung Nähhüsli erfolgten in den Jahren 2016/17 Aufträge für wei­ tere 2 Millionen Franken und beim Schulhaus Reitmen obsiegte im Be­ reich ICT-Hardware ein Schlieremer Unternehmen mit einer Vergabe in der Höhe von 1 Million Franken. Die Zah­ len sprechen für sich. Handlungsbedarf besteht für eine wei­ tere erfolgreiche Zusammenarbeit noch im Aufbau eines funktionieren­ den Instrumentes, das eine echte par­ tizipative Auseinandersetzung ermög­ licht. Wir schaffen auch das. Denn Schlieren ist die Stadt, in der das Miteinander gelingt.

Hermetschloostrasse 75 8048 Zürich 044 431 66 55 www.kosterag.ch info@kosterag.ch

i AGENDA A

KONTAKTBOX H

Gewerbeverein Schlieren Postfach 188, 8952 Schlieren

p

Thomas Landis, Co-Präsident Tel. 044 730 73 33, tho@landis-arch.ch

M

Diego Albertanti, Co-Präsident Tel. 044 755 53 53, d.albertanti@jfjost.ch

@

info@gvschlieren.ch

L

www.gvschlieren.ch

Samichlaus Freitag, 8. Dezember 2017, 17.30 Uhr Schlieremerberg: beim alten Reitplatz Vorstellung des Jahreshefts 2017 Montag, 11. Dezember 2017, 19.30 Uhr Bibliothek, Schlieren Schülerkonzert Mittwoch, 13. Dezember 2017, 19 Uhr Schulhaus Reitmen, Aula

Musikverein Harmonie Schlieren

Der Musikverein Harmonie Schlieren … … ist ein sinfonisches Blasorchester, bestehend aus gegenwärtig 53 aktiven Musikantinnen und Musikanten. Als Verein bietet er Jung und Alt eine anspruchsvolle Freizeitbeschäftigung in einem Umfeld, wo Kameradschaft und Geselligkeit keine leeren Worte sind. Text: Robert Bickel, Bild: Erica Brühlmann-Jecklin

Der Musikverein Harmonie Schlieren (MHS) wurde 1923 gegründet. Mit Stolz darf er auf eine über neunzigjäh­ rige Vereinsgeschichte zurückblicken. Seit seiner Gründung pflegt der MHS die Blasmusik und bemüht sich, das kulturelle Leben in der Stadt Schlie­ ren und in der Region Limmattal zu bereichern sowie die einem Verein auferlegten sozialen Aufgaben wahr­ zunehmen. Die Unterstützung und der Goodwill der Stadt Schlieren sowie auch aus dem Umfeld des MHS zeu­ gen davon, dass dies dem Verein ge­ lingt. Zunftspiel bei der Zunft zum Widder Die Herausforderung, das musikali­ sche Können unter Beweis zu stellen, nimmt der MHS regelmässig wahr, in­ dem er an Wettbewerben in der ersten Stärkeklasse teilnimmt. Dank seinem breitgefächerten und anspruchsvollen Repertoire, welches alle Stilrichtun­ gen umfasst, ist der Verein in der Öf­ fentlichkeit sehr beliebt. Das Augen­ merk gilt dabei den über das ganze Jahr stattfindenden Auftritten und Konzerten. Der MHS ist stolz darauf, seit nunmehr 50 Jahren als Zunftspiel bei der Zunft zum Widder auftreten zu dürfen. Der jährliche musikalische Höhepunkt des Vereins bildet jeweils Ende No­ vember das Gala- und Generationen­ konzert. Musizieren kennt bekanntlich keine Grenzen – darum präsentiert sich der MHS in regelmässigen Ab­

Die Harmonie Schlieren besteht aus 53 aktiven Musikantinnen und Musikanten

ständen im Rahmen von kulturellen Anlässen auch im Ausland. Und ausserdem … • probt der Musikverein Harmonie Schlieren an jedem Mittwochabend von 20 bis 22 Uhr in der Aula des Schulhauses Reitmen in Schlieren (Zusatzproben am Montag). • ist der MHS auch «harmonisch» be­ züglich Alter und Durchmischung der Geschlechter: Das Durch­ schnittsalter beträgt 44 Jahre, zurzeit musizieren beim MHS 23 Damen und 30 Herren. • ist der MHS in sehr guten musikali­ schen Händen dank seinem enga­ gierten Dirigenten Tobias Zwyer. • ist der MHS in konfessioneller und politischer Beziehung neutral.

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• gibt es nebst der Musik auch Platz für gemütliches Beisammensein und gemeinsame Erlebnisse.

PPGönnervereinigung des MHS Seit 1973 existiert die Gönnervereinigung (GöVe) des Musikvereins Harmonie Schlieren. Die GöVe zählt zurzeit 191 Mitglieder. In den Statuten der GöVe ist unter dem Vereinszweck Folgendes zu lesen: «Schaffung und Verwaltung einer vom normalen Vereinsbetrieb des MHS unabhängigen finanziellen Reserve für besondere Aufwendungen des MHS.» Neue Mitglieder sind bei der GöVe jederzeit herzlich willkommen. Der nächste Aufritt des MHS Dienstag, 2. Januar 2018, 11 Uhr Neujahrskonzert in der Stadthalle Dietikon

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14 I Gewerbeverein Schlieren

Gewerbezeitung I Nr. 8 I 7. Dezember 2017

Publireportage: Vom Frisch-Fisch Mercato die Qualität

Fisch fürs Fest Zwar ist Fisch das ganze Jahr über erhältlich, aber an Festtagen wie Weihnachten und auch Ostern ist Hochsaison für die Produkte aus dem Meer und aus dem Süsswasser. & Brandl AG, Comestibles Import, in Schlieren, von wo aus die täglichen Anlieferungen in die sieben Filialen erfolgen. Dörig & Brandl AG beliefert auch die Gastronomie, die Betriebsgas­ tronomie und Metzgereien mit Fisch. Diese enge Verbindung ist für jede Fi­ liale Garantie für die Qualität der Pro­ dukte, Nachweis für Herkunft und Kühltransport, Gewähr für Nachhaltig­ keit und Vielfalt.

Text: zVg, Bilder: Katrin Simonett

Wenn wie an Festtagen Fisch in grossen Mengen überall angeboten wird, hilft es, beim Kauf Vertrauen ins Pro­ dukt zu haben – Informationen zu den Produkten zu bekommen, zur Produk­ tequalität, zur Herkunft, zur Zuberei­ tung. «Das machen wir, auch wenn wir nicht direkt gefragt werden – das gehört zu unserem Verständnis und es gibt kaum ein Kunde, der sich nicht dafür interessiert und dankbar darüber ist», sagt Lampros Nastos, der Filial­ leiter des Frisch-Fisch Mercato in Die­ tikon.

Wertvolle Lebensmittel Wenn Urban Husi und Andreas Altor­ fer von der Geschäftsleitung Dörig & Brandl AG zu langjährigen oder auch neuen Lieferanten reisen, dann wer­ den nicht nur Lieferungen und Logis­ tik besprochen, sondern es sind ganz wichtige Begegnungen für die Zusam­ menarbeit. Die beiden wollen wissen, mit welchen Produkten gearbeitet wird und wer da arbeitet. Dafür sind sie im Laufe des Jahres an den ver­

Der Frisch-Fisch Mercato, das sind seit über dreissig Jahren die Spezialge­ schäfte für die Produkte aus dem Meer und aus dem Süsswasser in Dietikon, Zürich Altstetten, Dietlikon, Pfäffikon SZ, Baar, Pratteln und St. Margrethen. Sie sind Teil des Unternehmens Dörig

schiedensten Orten, etwa in der Schweiz, in Schottland, Frankreich, Holland und sogar im Fernen Osten. Oft machen Lieferanten einen Besuch in Schlieren und sehen, wie bei Dörig & Brandl AG gearbeitet wird. Nur so gewinnt man das Vertrauen zu den Produkten der jeweiligen Lieferanten – und für die Lieferanten wiederum schafft es Vertrauen zu ihrem Kunden in der Schweiz. Fischprodukte sind wertvolle Lebensmittel, der Umgang mit ihnen verlangt Sorgfalt. Andreas Altorfer sagt: «Fischliebhaber vertrauen uns … Die Mitarbeitenden im Frisch-Fisch Mercato sind allesamt Fischfachleute. Selbstverständlicher Kundenservice in allen sieben Filialen ist die fachliche Beratung zur Auswahl, zum Einkauf, zur Schnittart, zur Kühlhaltung, zur Zubereitung mit eigenen Rezepten von Andreas Altorfer. Fischliebhaber ori­ entieren sich jeden Monat im Newslet­ ter über preislich attraktive Angebote und Aktionen für frische oder tiefge­ kühlte Fischprodukte, Krustentiere, Schalentiere, Rauchfisch, Traiteurpro­ dukte und Spezialitäten, Produkte zu Fisch, Degustationen bis zu Empfeh­ lungen für Wein zu Fisch (www.derfrisch-fisch.ch). … und sie kochen mit uns.» Monatlich neue Rezepte und das kos­ tenlose küchenfertige Vorbereiten des Produkts animieren im Frisch-Fisch Mercato zum Fischkochen. Bei Dörig & Brandl AG in Schlieren finden auch immer wieder von Andreas A ­ ltorfer geleitete Fischkoch- und Grill­ kurse

Produktionsraum bei Dörig & Brandl AG, Comestibles Import, Schlieren

Gemeinsam macht man bei den Fischkoch- und Grillkursen Schritt für Schritt die Vorbereitung und die Zubereitung

statt. Gemeinsam wird das Produkt aus der Kühlvitrine genommen, ge­ meinsam macht man Schritt für Schritt die Vorbereitung und die Zu­ bereitung von leichten, schmackhaften und auch raffinierten Frisch-Fisch-Ge­ richten. «So kann ja jeder Fisch ko­ chen», hat ein Kursbesucher einmal gesagt. Viele Teilnehmende sind als Fischliebhaber bereits Kunden des Frisch-Fisch Mercato oder aber sie werden es nach dem Kochkurs.

PPWeitere Infos: DER FRISCH-FISCH MERCATO Riedstrasse 8 8953 Dietikon Tel. 044 740 76 34

Lampros Nastos, Leitung Der Frisch-Fisch-Mercato in Dietikon

Stadtnachrichten

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n um Wir ziehe

z r u K s w e N Unterhalt Kanalisationsnetz Im Baustellenbereich der Limmattal­ bahn werden schadhafte Kanalisati­ onsleitungen erneuert. Um Kosten zu sparen und Verkehrsumleitungen zu vermeiden, werden die Arbeiten auf das Bauprogramm der Limmattalbahn abgestimmt. Die Sanierungen werden teilweise manuell und teilweise mit Robotern durchgeführt. Der Stadtrat hat für diese dringlichen Sanierungen

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eine gebundene Ausgabe von 220 000 Franken bewilligt. Mit der Durchfüh­ rung der Arbeiten für den Neu- und Teilneubau an der Kanalisation ist die ARGE LTB, c/o Walo Bertschinger AG, beauftragt worden.

Zustimmung zu Power-to-Gas-­ Grossanlage der Limeco Die Limeco plant, in Zusammenarbeit mit Swisspower das erste industrielle Hybridkraftwerk der Schweiz zu bau­ en. Das Kraftwerk soll das in der Ab­ wasserreinigungsanlage entstehende Klärgas zu Methangas umwandeln, welches ins öffentliche Erdgasnetz eingespeist werden kann. Bei diesem innovativen Verfahren handelt es sich um einen Meilenstein in Richtung der vom Schweizer Stimmvolk gutge­ heissenen Energiewende. Die Investi­ tion von 10,5 Mio. Fr. muss von den an die Limeco angeschlossenen Ge­

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meinden genehmigt werden. Der Stadtrat hat dem Projekt zugestimmt und zudem beschlossen, für die städti­ sche Gasversorgung Bezugsrechte am produzierten Biogas zu erwerben.

InfoPoint Wohnen Schlieren Im Rahmen des Angebots InfoPoint Wohnen erhalten Personen, die bereits in Schlieren wohnen und infolge äusserer Umstände ihre bisherige Woh­ nung verlassen müssen, Unterstützung bei der Suche nach einem neuen ­Daheim. Im Zentrum steht dabei die Hilfe zur Selbsthilfe. Der Stadtrat hat einer Leistungsvereinbarung mit der Asylorganisation Zürich (AOZ) zuge­ stimmt, die in den Räumlichkeiten des Check-In Schlieren einmal pro Woche für jeweils zweieinhalb Stunden Beratungen für Wohnungssuchende ­ anbietet. Neben der Stadt Schlieren beteiligen sich auch die katholische und die reformierte Kirche Schlieren am Projekt, das bis Ende 2020 dauern wird.

Dienstbarkeit für Salmensaal zu Ende Die von der Stadt abgeschlossene Dienstbarkeit zur Nutzung des Sal­ mensaals läuft per 31. Dezember 2017 aus und wird nicht mehr erneuert. In diesem Zusammenhang hat der Stadt­ rat auf Ende Jahr die Verordnung, das Reglement sowie die Tarifliste für den Salmensaal aufgehoben.


Gewerbeverein Schlieren I 15

Gewerbezeitung I Nr. 8 I 7. Dezember 2017

Neuvorstellung: Isonet AG

Ziel ist, dass nachts alle gut schlafen Das Familienunternehmen Isonet AG, gegründet 1994 in Albisrieden und während mehrerer Jahre in Altstetten ansässig, hat sein Domizil seit zwei Jahren in Schlieren. Text und Bild: Erica Brühlmann-Jecklin

Der Name Isonet leitet sich von den ersten Buchstaben der Wörter Informa­ tion, Schulung und Organisation ab. Das angehängte net steht für Netzwerk. Damals war der Zweck der Firma die Vermittlung von Informatik-Gesamt­ lösungen sowie der Handel für Pro­ dukte in der Bürokommunikation. Später konzentrierte sich die Isonet mehr und mehr auf die Bereiche Busi­ ness Service Management, Business Process Management und Software Engineering. Es geht um die Entwick­ lung von Softwarelösungen, die Pro­ zesse optimieren. Heute sind Sinn und

Zweck erweitert, die Firmeninhaber haben sich mit der Technologie zu­ sammen weiterentwickelt. Zu den Iso­ net-Kunden gehören unter anderem Bosch und BMW, aber auch in der Re­ gion bekannte Firmen wie Energie 360, SRG oder mittelgrosse Unterneh­ men wie T+N. Der kleinste Kunde hat fünf Angestellte. CEO Andreas Staub erklärt: «Kommen wir in eine Firma, erleben wir oft, dass die Mitarbeitenden eine Art Gärtchen­ denken haben, das heisst, jeder schaut vor allem auf seinen Pflanzblätz. So funktionieren oft die IT-Schnittstellen nicht, so dass gewisse Arbeiten drei­ fach erfasst werden müssen. Wird eine

CEO Andreas Staub im Gespräch mit einem Mitarbeiter

solche Situation analysiert, öffnen sich die Gärtchen bereits ein wenig, und zwar sowohl bei Menschen wie auch bei Systemen. Nun ist es unsere Aufgabe, zu verbinden, eine End-zuEnd-Sicht hinzukriegen, so dass ein Ablauf von Beginn bis zum Schluss verfolgt werden kann, was den gesam­ ten Prozess optimiert. Jetzt haben alle eine Sicht auf den Prozess vom Beginn bis zum Ziel.» – «Wir versuchen, die Prozesse systemisch anzuschauen», ergänzt Katja Staub, die als ausgebil­ dete psychosoziale Beraterin in erster Linie für das Thema Kommunikation zuständig ist. Wichtig ist die gemeinsame Sprache «Oft müssen wir zuerst eine gemeinsa­ me Sprache finden», erklärt Andreas Staub, «bevor wir mit der Arbeit be­ ginnen können. Die Kunden haben ein Produkt und eine Idee, und wir liefern die Methode und die Vernetzung zur optimalen Umsetzung.» Andreas Staub zeigt auf den Konfe­ renztisch und die grosse Leinwand, beides durch Paravent vom Gross­ raumbüro abgetrennt. «Hier ist unser Kommunikationszentrum. Wir be­ schäftigen hier insgesamt neun Mitar­ beitende, während in unserer Filiale in Leipzig weitere fünfzehn Leute an­ gestellt sind.» Eine enge Zusammenar­ beit ist dank allen neuen technischen

Hilfsmitteln gut möglich. Der Bild­ schirm ermöglicht Videokonferenzen. Von isoliert zu optimiert Zuerst ist eine Analyse der Situation aufzunehmen. Bei der Öffnung wie oben beschrieben werden die Prozesse und Abläufe angeschaut und schliess­ lich die Schnittstellen der Tools und Systeme. Das Ganze wird hinsichtlich eines anzustrebenden Ziels betrachtet. Bei Firmen, die weltweit tätig sind, geht es zum Beispiel auch darum, dass eine Firma, die eine bestimmte Infra­ struktur benötigt, vormals drei bis sechs Monate warten musste und nun dank den Methoden von Isonet inner­ halb von 48 Stunden bedient werden kann. Jeder Kunde eine Mannschaft «Unser Produkt (Methode und Soft­ ware) kann eigentlich alle Problemfel­ der abbilden», erklärt Katja Staub. Zu früh eine Lösung anzubieten, wäre falsch, denn Erfolg habe man nur, wenn man mit den Leuten der Kun­ denfirma zusammen ein Team bilde und so die einzelnen «Spieler» den Lösungsweg gehen lasse. Würden sie die Lösung anbieten, hörten die «Spie­ ler» auf zu denken, aber sie sind es, welche das Wissen über die eigene Firma und die Ideen haben. So nutzt Isonet deren Ressourcen, und erst

wenn nötig geben sie ihr Wissen und ihre Methoden weiter. Der Kunde soll dann weitere Schritte selber gehen können. «Wie würden Sie Ihre Firma in der Werbung ausschreiben?», fragt die neugierige Interviewerin den CEO. «Wir betrachten jede Firma als Mann­ schaft, unser Ziel ist das perfekte Zu­ sammenspiel, wir sorgen dafür, dass jeder Spieler weiss, wo er spielt, wann er was tun muss, wir helfen, Ressour­ cen dort einzusetzen, wo sie benötigt werden. Isonet macht die Mannschaft fit für die Zukunft und legt die Basis für den unternehmerischen Erfolg. Ziel ist, für alle Freiräume und Hori­ zonte zu schaffen, so dass letztlich nachts alle gut schlafen können.»

PPWeitere Infos: Isonet AG Ringstrasse 5 8952 Schlieren Tel. 044 497 55 55 sales@isonet.ch www.isonet.ch

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16 I Gewerbeverein Schlieren

Gewerbezeitung I Nr. 8 I 7. Dezember 2017

Neuvorstellung: Comvenis

Wenn der Arbeitsplatz immer und überall mitkommt Sie speichern Cloud- und Unternehmensdaten, und ihre Haupttätigkeit ist das Anbieten einer speziellen Telefonie. Die Firma Comvenis, die 2015 mit einem Start-up-Unternehmen an der Wiesenstrasse 5 in Schlieren begann, ist längst etabliert. Text und Bilder: Erica Brühlmann-Jecklin

«Selbst wenn ich unterwegs bin, habe ich meine Festnetznummer immer da­ bei. Man kann mich also jederzeit er­ reichen», sagt Peter Müller, der Leiter der Schlieremer Firma Comvenis. Während die Firmenadresse noch die­ selbe ist, ist der Firmensitz zurzeit an der Wiesenstrasse 33. Comvenis, die Tochter der Software-Entwicklungsfir­ ma Comitas AG, die ihren Sitz eben­ falls in Schlieren hat, beschäftigt vor Ort acht Angestellte und drei weitere in den Städten Biel, Winterthur und Olten.

Peter Müller, Chef der Firma Comvenis

In einem kleinen Raum mit hellen Fenstern nach Osten und Süden zeigt mir Müller das «Labor», ein Werkplatz mit Computer und Telefonanschlüs­ sen. Hier lagern auch Material und Er­ satzteile und hier installieren die Mit­ arbeiter je nach Kundenwunsch eine bestimmte Softwarepalette, welche eine vereinfachte Telefonie ermög­ licht. Eine gute Vorbereitung ist wichtig An den drei Standorten akquiriert je ein Angestellter Aufträge. Die Klienten sind Firmen mit bis zu dreissig Mitar­ beitenden. «Wir sind im Kleinkunden­ segment tätig», erklärt Müller, «weil man in oberen Segmenten mit anderen Produkten arbeitet.» Konkret heisst das: Vor Ort nimmt der technische Leiter zusammen mit ei­ nem weiteren Mitarbeiter einen Au­ genschein, danach wird eine Offerte erstellt, in welcher als Erstes die Um­ stellung der Telefonie angeboten wird, so dass man mittels einer App über die Festnetznummer überall erreich­ bar ist. In einem zweiten Schritt ent­ scheidet der Kunde, was er von den

Angeboten kaufen will, und entspre­ chend dem Kundenwunsch installiert Comvenis den individuellen Arbeits­ platz. Letztlich können sämtliche Informati­ onen wie E-Mail- oder Unternehmens­ daten wahlweise auf dem Handy, dem iPad oder Laptop abgerufen werden, und so kann der Kunde überall, wo er sich gerade befindet, arbeiten. Pro Wo­ che werden vier bis fünf Umstellungen vorgenommen. Ein Netzwerk für die Bobbahn in St. Moritz Der gelernte Maschinenbauzeichner Müller ist ein Quereinsteiger. 1992 be­ gann er, sich zum Informatiker auszu­ bilden, und holte sich seine Erfahrung in Grossfirmen wie zum Beispiel Sam­ sung. «Wir wollen nicht das Rad neu erfin­ den», betont er, «aber wir sind das Kleinunternehmen für Kleinunterneh­ men. Wir sind an der Basis und kön­ nen Kundenprobleme rasch erkennen und gute Lösungen anbieten.» Dass Comvenis in St. Moritz für die Saison

Blick in das «kleine Grossraumbüro»

2017/2018 das gesamte Netzwerk und die Telefonie für die Olympia-Bob­ bahn installieren durfte, erfüllt Müller mit Stolz. Dass der Support remote von Schlieren aus erfolgt und niemand vor Ort sein muss, versteht sich von selbst. Cloud und kompetentes Wissen sei Dank.

PPWeitere Infos: www.comvenis.ch

Stadt Schlieren: Budget 2018

Ausgeglichene Erfolgsrechnung dank Entlastungsprogramm Der Stadtrat rechnet im Budget 2018 bei einem Aufwand von 161,9 Millionen Franken mit einem Aufwandüberschuss von 523 700 Franken. Das 2017 ein­ geleitete Entlastungsprogramm zeigt dabei erste Wirkung. Der Steuerfuss bleibt bei 114 Prozent. Text: zVg

Der einfache Gemeindesteuerertrag steigt gegenüber dem Vorjahresbudget um 2,4 Millionen auf 44 Millionen Franken an. Die Steuereinnahmen der natürlichen Personen legen leicht zu, der Anteil Steuereinnahmen der juris­ tischen Personen bleibt bei hohen 39 Prozent des Gesamtsteuerertrags. Die Grundstückgewinnsteuern können auf 10 Millionen Franken budgetiert wer­ den, das sind 4 Millionen Franken mehr als im Vorjahr. Der Steuerfuss bleibt bei 114 Prozent. Mit der Einführung des neuen Ge­ meindegesetzes per 1. Januar 2018 ist der kantonale Finanzausgleich perio­ dengerecht abzugrenzen. Folglich ist im Budget 2018 ein Ressourcenzu­ schuss von 9,428 Millionen Franken budgetiert. Der Verzögerungseffekt bei den Zahlungsströmen kann somit zu­ mindest buchhalterisch behoben und die Ertragslage im Budget korrekt dar­ gestellt werden. Eine geldwirksame Zahlung erfolgt allerdings nicht. In der Vorjahresplanung musste noch von ei­ nem einmaligen Ausfall des Ressour­ cenzuschusses ausgegangen werden. Die Abgrenzung ist erstmals in der Bi­ lanzanpassung per 1. Januar 2018 auf­ zunehmen. In den Vorjahren sind die Ausgaben für die gesetzliche wirtschaftliche Hil­ fe laufend angestiegen. Für das Jahr

2018 ist eine Stabilisierung zu erwar­ ten – wenn auch auf sehr hohem Ni­ veau. Hingegen erhöhen sich die Kos­ ten für die Pflegefinanzierung erneut, dieses Jahr um 0,728 Millionen Fran­ ken. Höher fällt ebenfalls der kantona­ le Besoldungsanteil bei den Lehrper­ sonen aus, welcher um 0,983 Millio­ nen Franken ansteigt. Des Weiteren ist durch das Abstimmungsergebnis vom 24. September 2017 über die Heim­ finanzierung mit einer Erhöhung um rund 1 Million Franken zu rechnen. Das Budget 2018 weist Buchgewinne von 63 000 Franken aus, im Vorjahr be­ liefen sich diese auf 4,830 Millionen Franken. Die Landhandelsgeschäfte mit dem Kanton Zürich und der Lim­ mattalbahn AG werden im Jahr 2017 abgeschlossen. Ohne diese Buchge­ winne hätte im Vorjahresbudget ein bedeutend grösseres Defizit veran­ schlagt werden müssen. Im Finanzvermögen resultiert ein Ein­ nahmenüberschuss von 642 500 Fran­ ken. In der Investitionsrechnung Ver­ waltungsvermögen sind Nettoinvesti­ tionen von 22,5 Millionen Franken vorgesehen. Bei einer Selbstfinanzie­ rung von rund 6,852 Millionen Fran­ ken resultiert ein Selbstfinanzierungs­ grad von lediglich 30 Prozent. In der Folge ergibt sich ein Finanzierungs­ fehlbetrag von 15,647 Millionen Fran­ ken und die Nettoschuld pro Einwoh­ nerin und Einwohner steigt per Ende 2018 auf 3437 Franken.

Entlastungsprogramm 2017 Die letztjährige Finanzplanung hat aufgezeigt, dass ohne umfangreiche Entlastungen in der Investitions- und Erfolgsrechnung die Verschuldung der Stadt innert kürzester Zeit ein unge­ sundes Niveau erreichen würde. Um dies zu vermeiden und Handlungs­ spielräume zu bewahren, hat der Stadtrat die Erarbeitung eines Entlas­ tungsprogrammes in Auftrag gegeben. Dem Entlastungsprogramm liegt eine Finanzstrategie mit Rahmenbedingun­ gen zu Grunde. Der Stadtrat will mit diesen verbindlichen Regeln mittel­ fristig eine ausgeglichene Erfolgsrech­ nung erreichen, wie dies das neue Ge­ meindegesetz vorsieht. Das Entlastungsprogramm wurde im Verlaufe des Jahres erarbeitet, wobei über 350 Massnahmenvorschläge ein­ gereicht und beurteilt worden sind. In Bezug auf die Erfolgsrechnung wurden 155 Massnahmen zur direkten Umset­ zung und 46 Massnahmen zur vertief­ ten Prüfung in Auftrag gegeben. Das Budget 2018 erfährt bereits eine Ent­ lastung von rund 1,5 Millionen Fran­ ken. Können die beabsichtigten Mass­ nahmen wie geplant umgesetzt wer­ den, steigt die jährlich wiederkehren­ de Entlastung auf rund 3,3 bis 5,1 Millionen Franken. Von einer Steuer­ fusserhöhung kann zum heutigen Zeit­ punkt abgesehen werden. Es sind al­ lerdings zukünftige Reformvorhaben wie die Steuervorlage 17 des Bundes,

die Leistungsüberprüfung des Kantons Zürich oder auch die Soziallasten im Blick zu behalten. Die Investitionspla­ nung wurde aufgrund des Entlastungs­ programms um rund 44,3 Millionen Franken reduziert. Prognose 2017 Für das aktuelle Jahr 2017 wurde ein Aufwandüberschuss von 0,986 Millio­ nen Franken budgetiert. Die Hoch­ rechnung des laufenden Jahres lässt einen um 3 Millionen Franken besse­ ren Abschluss erwarten. Verantwort­ lich für das bessere Ergebnis ist die Gewinnsteuer juristischer Personen des laufenden Jahres, welche voraus­ sichtlich um 1 Million Franken höher ausfällt als erwartet. Der Personalauf­ wand wird rund 1,2 Millionen Fran­ ken besser abschliessen. Spürbar ist besonders die Verbesserung bei den Pensionskassenbeiträgen mit dem neu­ en Anschlussvertrag bei der SHP um rund 0,6 Millionen Franken. Das Bud­ get 2017 wurde noch mit dem Vorsor­ gereglement der BVK veranschlagt. Der Sachaufwand wird ebenfalls rund 1,2 Millionen Franken unter dem Bud­ getwert zu liegen kommen und die Zinsbelastung fällt rund 0,5 Millionen Franken tiefer aus als budgetiert. Nach der Abstimmung vom 24. September 2017 über die Heimfinanzierung wird bereits im vierten Quartal 2017 die Mehrbelastung bei der gesetzlichen wirtschaftlichen Hilfe mit rund 0,3 Millionen Franken spürbar. Zudem

werden die Anteile an den kantonalen Lehrerbesoldungen um 0,8 Millionen Franken höher ausfallen. Für die In­ vestitionsrechnung sind im Budget 2017 rund 33,294 Millionen Franken vorgesehen. Die Hochrechnungen er­ geben Nettoinvestitionen von rund 36,827 Millionen Franken. Die Zunah­ me ergibt sich grösstenteils aufgrund verschobener Zahlungsströme des Pro­ jektes Schulhaus Reitmen. Der Selbst­ finanzierungsgrad wird bei sehr tiefen 23 Prozent zu liegen kommen (Budget 2017: 20 Prozent). Die Nettoschuld pro Einwohnerin und Einwohner wird Ende 2017 voraussichtlich auf 3177 Franken steigen. Ausblick Die Entwicklung des Finanzhaushaltes weist zwei Aspekte auf. Einerseits kann in der Erfolgsrechnung dank dem Entlastungsprogramm, tiefen Zinskos­ ten und stabilen Fiskalerträgen mit ausgeglichenen Ergebnissen gerechnet werden. Andererseits führt die tiefe Selbstfinanzierung gegenüber den ho­ hen Investitionsvolumen zu einer zu­ nehmenden Verschuldung aufgrund wiederkehrender Finanzierungsfehlbe­ träge. Um den Handlungsspielraum auch für zukünftige Generationen zu erhalten, ist der voranschreitenden Neuverschuldung Einhalt zu gebieten. Die Massnahmen im Entlastungspro­ gramm sind daher nachhaltig umzu­ setzen.


Gewerbeverein Uitikon-Waldegg I 17

Gewerbezeitung I Nr. 8 I 7. Dezember 2017

Editorial

Kochabend

Jahresendspurt und Nachfolgersuche

Libanesische Küche im Fokus des Gewerbevereins Uitikon

Otto Frei, Präsident Gewerbeverein Uitikon-Waldegg Der Kochabend vom 24. November 2017 war wiederum einfach wunderbar. Die libanesische Küche ist sehr vielseitig, abwechslungsreich und bekömmlich (natürlich abhängig von den Mengen, denen man zuspricht). Das speziell für diesen Abend gebraute Bier passte hervorragend, aber auch den weiteren Getränken wurde wacker zugesprochen. Siehe dazu auch den entsprechenden Bericht nebenan – die Fotos sollen auch Sie anregen, wieder einmal Neues auszuprobieren. Vielen Dank an Flavio, Renata und Rinaldo Benedetto für die tolle Gastfreundschaft und an Romana Zandonella, Rosanella Blumen, für die schöne Tischdekoration. Vielen Dank auch an Ufuk, Flavios Kochkollegen, der uns seine Küche näherbrachte. Am 4. Dezember 2017 ging es gleich weiter: Erneut durften wir Gast in der Garage Grunder sein, wo wir mit einem feinen Apéro verwöhnt wurden und die diesjährige Weihnachtstanne auf der Waldegg einweihten. Danke an Hans Grunder und Jürg Jäggi für die gewährte Gastfreundschaft und den feinen Apéro. Ebenfalls vielen herzlichen Dank an Guido Schenk, Mobiliar Agentur Birmensdorf, der uns wiederum mit einem namhaften Check unterstützte, sowie an Elektro Christoffel: Philipp Bucher organsierte die schöne Tanne und gewährt uns einen spürbaren Rabatt auf die aufwändigen Installationsarbeiten der Beleuchtung. Die breit ausladende Tanne kommt dieses Mal übrigens aus Aesch ZH. Vielen Dank an Roland Helfenberger, Förster und Vizepräsident Gemeinderat Aesch. Unsere Sponsoren für das Gwerblerfäscht vom Samstag, 13. Januar 2018, sind wiederum sehr grosszügig. Vielen

herzlichen Dank! Neu haben wir einen Hauptsponsor Musik, was uns erlaubte, die Frank Tender Party Band zu engagieren. Diese wird uns beim Abendessen begleiten und danach zum Tanz aufspielen sowie mit einer Elvis-Show unterhalten. Zudem sind wie gewohnt unsere bewährten DJs und Mitglieder Thomas Tscharner und Sascha Müller im Einsatz. Also nichts wie hin ins «Giardino Verde» am 13. Januar 2018! Siehe dazu auch die separate Voranzeige in dieser Ausgabe mit dem Hinweis auf die erwünschten Anmeldungen. Ich wünsche Marcel Müller und seinem OK jetzt schon ein supertolles Gwerblerfäscht 2018 und danke für die Riesenarbeit! Am Montagabend, 19. März 2018, findet unsere GV statt. Unsere neuen Mitglieder haben dort Gelegenheit, sich und ihren Betrieb kurz vorzustellen. Ich hoffe, dass wir diese GV bei einem Neumitglied durchführen können. Apropos Neumitglied: Mein neuer ­ Zahnarzt im Waldegg Zentrum, Dr. Abb, ist soeben in den Gewerbeverein Üdike aufgenommen worden. Seien Sie herzlich willkommen, Herr Abb. Wer ist das nächste Neumitglied? Und immer noch warten wir auf Verstärkung im Vorstand und auf meinen Nachfolger. Geben Sie sich einen Ruck und engagieren Sie sich mit uns. Einer meiner Favoriten für das Präsidentenamt hat leider abgesagt, da er sich für die Vakanz im Gemeinderat zur Verfügung stellt – viel Erfolg, lieber Daniel! Also: Das Präsidium ist immer noch zu haben und eine Frau im Vorstand oder als Präsidentin hoch willkommen.

Wer selber kocht, weiss, was es bedeutet, für 17 Personen ein mehrgängiges Menü zusammenzustellen, die dafür notwendigen Mengen zu bestimmen, die Einkäufe zu tätigen und das Mise en Place zu machen. Gigantisch! Text und Bilder: zVg

Flavio und sein Kochfreund Ufuk haben das bestens hingekriegt und uns für die enorm vielseitige libanesische Küche begeistert. Ali Nazik (anatolisches Auberginen-Hack-Gericht), Fattoush, (Brotsalat), Tzatziki (bekannt als griechische Joghurtsauce), Sigara Böregi (türkisches Teiggericht in Zigarrenform mit Schafskäse), Hummus (arabisches ­Kichererbsen-Püree), Muhammara ­(libanesischer Paprika-Walnuss-Dip), Patata Harra (libanesisches Kartoffel­ gericht), Tomatensalat, Randen-Baumnuss-Salat, Köfte (türkische Frikadellen), Falafel (arabische Bohnen-Ki­ chererbsen-Bällchen) und Halva (iranische Süsswarenspezialität) forderten sowohl bei der Zubereitung wie auch beim Essen! Herzlichen Dank für diesen wunderbaren Abend. Speziell für diesen Kochabend haben die Üdiker Braufreunde ein Lager- und ein Weissbier gebraut! Sechs junge Üdiker brauen seit geraumer Zeit in Uitikon verschiedene Biere für Freunde, Familie und Bierliebhaber. Passend zur aktuellen Jahreszeit, ist ein

Die Kochinstruktoren Flavio und Ufuk sind mit den Resultaten zufrieden

Weihnachtsbier in Gärung. Der «Gwerbler Güx» gab diesem Abend eine spezielle Note. Die nächste Gelegenheit, eines dieser lokalen Biere zu geniessen, ergibt sich am Samstag, 13. Januar 2018, im «Giardino Verde» im Rahmen unseres Gwerblerfäschts. Wenn Sie schon vorher Lust auf ein Üdiker Güx haben, erreichen Sie die jungen Braufreunde unter 079 679 16 43.

Abschliessend erneut mein Aufruf an Sie: Stärken Sie als Konsument und Kunde die Mitglieder des Gewerbevereins Uitikon und halten Sie damit unsere schöne Gemeinde lebendig. Wenn Sie Ihren Betrieb in Üdike haben oder hier wohnen und noch nicht Mitglied sind: Werden Sie Mitglied und profitieren Sie von unseren vielen Vorteilen! Auch ohne Firma sind Sie als Passivmitglied willkommen. Besuchen Sie uns auf www.gewerbeverein-uitikon.ch oder erkundigen Sie sich bei den Vorstandsmitgliedern. Auch den Köchinnen und Köchen mundet es. Wunderschöne Tischdekoration von Rosanella Blumen.

KONTAKTBOX H

Gewerbeverein Uitikon-Waldegg Gläserenstrasse 8, 8142 Uitikon-Waldegg

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Otto Frei, Präsident otto.frei@uitikon.ch

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Tel. 044 400 47 75

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otto.frei@uitikon.ch

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www.gewerbeverein-uitikon.ch

22. Gwerblerfäscht Samstag, 13. Januar 2018, 19 Uhr Giardino Verde

Grosszügiger Check der Mobiliar

i Gewerbeverein Uitikon-Waldegg

Üdiker Gwerblerfäscht 2018 für alle Einen exotischen Abend mit Freunden verbringen, den Klängen der Band lauschen, sich kulinarisch verwöhnen lassen und obendrein den kalten Winter vor die Türe verbannen – das heisst dann, dass wieder ein schönes Fest in Aussicht ist. Text: zVg

AGENDA

Da Guido Schenk, Mobiliar Agentur Birmensdorf, nicht wie vorgesehen am Kochabend dabei sein konnte, erfolgte vorgängig die Übergabe eines grosszügigen Checks an den Präsidenten des Gewerbevereins Uitikon. Guido und Die Mobiliar gehören damit zu den Hauptsponsoren für unsere Weihnachtstanne auf der Waldegg. Danke.

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Am 13. Januar 2018 findet eine weitere Ausgabe des Üdiker Gwerblerfäschts im «Giardino Verde» statt. Die Türöffnung ist ab 18 Uhr. Es handelt sich um eine öffentliche Veranstaltung. Für den Pauschalpreis

von 55 Franken erhält man ein Glas Apéro und ein 3-Gang-Abendessen. Für die musikalische Unterhaltung sorgt die Party-Band von Frank Tender. Im Anschluss garantieren die beiden DJs Tom und Sascha eine gute Stimmung.

PPReservationen Reservationen können unter Telefonnummer 044 454 34 95 oder via Mailadresse marcel.mueller@zkb.ch getätigt werden. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.


18 I Gewerbeverein Urdorf

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KONTAKTBOX H

Gewerbeverein Urdorf Postfach 206, 8902 Urdorf

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Stefan Schmid, Präsident info@bauagurdorf.ch

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Tel. 044 735 10 40

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info@gvu.ch

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www.gvu.ch

Traditioneller Räbeliechtli-Umzug der Schule Urdorf und des Familienvereins

Strahlende Lichter am grauen November-Abend Über 360 Kinder zogen am Freitag, 3. November, mit ihrem wunderschön von Hand ­geschnitzten Räbeliechtli durch die verdunkelten Strassen von Urdorf. Text und Bilder: Christian Murer

AGENDA Jubiläumsfeier: 60 Jahre Gewerbeverein Urdorf Sonntag, 17. Dezember 2017, 12 bis 20 Uhr Muulaffeplatz & Restaurant Steinerhof

Gewerbezeitung I Nr. 8 I 7. Dezember 2017

A Quartalsversammlung Mittwoch, 24. Januar 2018 61. Generalversammlung GVU Donnerstag, 15. März 2018

Es war dieses Jahr ein überaus milder November-Abend, als sich die Kinder der elf Chindsgi- sowie die zehn Erstund Zweitklassen vor dem Embri-Areal versammelten. Doch vorher sangen die Kids noch die beiden Lieder «Räbeliechtli, Räbeliechtli» und «Ich gehe mit meiner Laterne». 29 Lehrpersonen begleiteten die muntere Kinderschar. Beim Anzünden der Kerzen engagierten sich 59 Helferinnen und Helfer. Dreizehn Fackelträgerinnen und -trä-

ger gaben dem Umzug das stimmungsvolle Geleit. Zahlreiche Räbeliechtli hingen an den Stangen der fünf Träger. Und so zog die Räbeliechtli-Schlange – angeführt von den Tambouren – in die stockdunkle Urdorfer Nacht hinaus. Sechs Kadetten und zwei Polizisten regelten auf der Umzugsroute den Verkehr. Zugegen waren auch die Samariter. Engagierter Urdorfer Familienverein Zurück beim Embriplatz, spielte die Harmonie Urdorf mit ihrem Dirigenten

Pascal Müller auf. Am Stand verkaufte der Familienverein Hot Dogs, Nussund Mandelgipfel sowie Orangen-­ Punsch und Glühwein. Erstmals organisierte ein neues Team des Urdorfer Familienvereins den Anlass. Stellvertretend fürs dreiköpfige OK sagte Martina Schaffner nach dem Event: «Es hat fast alles reibungslos geklappt. Die leuchtenden Kinderaugen und die zufriedenen Anwesenden sind die dankbarste Entschädigung für den Aufwand.»

Gemeindeverwaltung Urdorf

Gebührenverordnung und ­Voranschlag durch Gemeindeversammlung genehmigt Der Gemeinderat konnte an der Gemeindeversammlung vom 22. November 136 Stimmberechtigte in der Mehrzweckhalle Zentrum begrüssen. Die Gebührenverordnung der Politischen Gemeinde wurde einstimmig genehmigt. Deren Erlass wurde aufgrund einer übergeordneten Rechtsänderung notwendig. Text: zVg

Der Voranschlag 2018 der Politischen Gemeinde, welcher bei einem gegenüber dem Voranschlag 2017 infolge eines Steuerfussabtausches mit der Schulgemeinde um 3% auf 56% reduzierten Steuerfuss einen Aufwand­ überschuss von Fr. 1 494 000.– vorsieht, wurde ebenfalls einstimmig ge-

nehmigt. Da die beantragte Steuerfusserhöhung bei der Schulgemeinde (+ 3%) angenommen wurde, bleibt der Gesamtsteuerfuss von 118% unverändert. Abgerundet wurde die Gemeindeversammlung traditionell mit dem Jahresrückblick und -ausblick des Gemeinderates und dem anschliessenden Apéro.

Wunderschön von Hand geschnitzte Räbeliechtli am Urdorfer Umzug 2017

Pascal Müller dirigiert den Musikverein Harmonie Urdorf

Cedric und Liam sind stolze Fakelträger

Grossandrang am Verpflegungsstand auf dem Embriareal

Die beiden Kinder sind sichtlich stolz auf ihr Räbeliechtli


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20 I Gewerbeverein Urdorf

Gewerbezeitung I Nr. 8 I 7. Dezember 2017

Exklusives Sticker-Album bei SPAR Urdorf

«Die Kinder und Jugendlichen finden das Album super» Gemeinsam mit dem Eishockeyclub Urdorf, dem Handballclub Dietikon-Urdorf und dem Turnverein Urdorf hat SPAR Urdorf ein Hochglanz-Sammelheft für «Panini-Bildli» realisiert. Die LGZ hat bei Geschäftsleiter Hansruedi Schnellmann nachgefragt. Interview und Bilder: Christian Murer

Wie kam es zu dieser Idee eines örtlichen Sammelalbums? Die Idee dazu kam aus Österreich. Unter dem Motto ‹Auf gute Nachbarschaft› legen diese stets grossen Wert auf eine gute Kundenbindung mit den Vereinen. Diese Idee brachten die SPAR-Verantwortlichen des Nachbarlandes auch in die Schweiz. Bei einer Marketing-Vorstellung vor einem Jahr fanden wir, dass dies auch für uns eine tolle Idee wäre.

Das Hochglanz-Sammelalbum «Auf gute Nachbarschaft» von SPAR Urdorf

Wie viele Läden sind insgesamt in der Schweiz involviert? Gesamthaft sind es dreissig Läden. Ich wurde angefragt, wer dies im Raum Zürich realisieren wolle. Einige Läden im Kanton wollten sich da nicht engagieren und fotografiert werden. Doch mein Bruder Paul und ich wagten dieses Sticker-Abenteuer.

Haben die drei Urdorfer Vereine gleich zugesagt? Wir gelangten ans KOVU, das Kartell der Ortsvereine von Urdorf, und stellten das Projekt vor. Die drei Vereine erklärten sich dazu bereit, mitzumachen. Wer hat dieses Projekt dann umgesetzt? Dies ist ein Betrieb in Österreich, wo die Texte auch entstanden. Der Profifotograf kommt aus Urdorf. Gedruckt wurde es ebenfalls in Österreich. Wann entstanden die Bilder? Angefangen haben wir im Juni/Juli vergangenen Jahres. An einer Sitzung ist das Ganze mit den drei Urdorfer Vereinen dann organisiert worden. Dies ging absolut reibungslos. Auf der Eisbahn Weihermatt entstanden Ende August an zwei Wochenenden die 413 Bilder der Aktiven von Klein bis Gross.

Mussten die Eltern schriftlich ihr Einverständnis geben? Nein. Sobald die Eltern das Kind an die Fotosession schickten, gaben sie damit ihr Einverständnis zur Veröffentlichung. Das war die Bestätigung. Wer nicht fotografiert werden wollte, musste ja nicht kommen. Wie viele Sammelalben habt ihr gedruckt? Wir haben 800 Exemplare drucken lassen. Diese kosteten rund 20 000 Franken. Bis heute haben wir bereits über 650 verteilt. Die Aktion läuft bis zum 6. Januar 2018. Anschliessend organisieren wir dann eine Tauschbörse. Ich bin zuversichtlich, dass die meisten das Album bis dann voll bringen. Ich denke, dass die Bildli-Aktion für die drei Vereine eine coole Werbung ist, weil sich der Verein ja selber auch auf einer ganzen Seite vorstellen und für den Nachwuchs werben kann.

Wie war bis jetzt das Echo? Sehr gut. Von den Kunden haben wir bis heute nur positive Rückmeldungen erhalten. Die Kinder und Jugendlichen finden das Album super.

Geschäftsleiter Hansruedi Schnellmann und Filialleiterin Ankica Pejic

Gewerbeverein Weiningen Traubenernte 2017

«Es war ein Jahrhundertfrost» Das hat es noch nie gegeben. So seien im April 2017 fast alle Rebentriebe erfroren, erzählen Vater Hans-Heinrich Haug und Sohn Robin unisono. Ans Aufgeben denken sie aber nicht. Text und Bilder: Harald Tappeiner

Nicht nur der besonders begehrte weis­se Sauser, sondern auch alle Produkte der Weinpalette werden dieses Jahr Mangelware. Hans-Heinrich Haug sagt, es sei das schlechteste Jahr seit dreissig Jahren gewesen. «Wir haben im Vergleich zu einem durchschnittlichen Jahr einen Ertrag von nur etwa 35 Prozent.» Im vergangenen Frühling seien rund 95 Prozent der Rebentriebe erfroren. Dies vor allem wegen der Kälte aus dem Nordosten. Bereits im Jahr zuvor wütete der Frost ungewöhnlich stark. Reserven zum Glück Das Aufgeben sei jedoch keine Alternative, erklärt Hans-Heinrich Haug, der früher Kunstturner war und als kantonaler Rebbauberater amtet. Dafür gibt es gute Gründe, denn die Weininger Weine im Limmattal sind gut verankert und finden einen lebhaften Absatz in der lokalen Gastronomie. Aus­ serdem seien die Kunden meist sehr treu, erklärt Robin Haug. Und zum Glück haben Hans-Heinrich und Robin Haug noch genügend Wein aus dem Vorjahr, um die Kunden zu beliefern. Nun hoffen sie auf einen normalen Ertrag im Jahr 2018. Ausserdem werden die «Wyniger» Weinbauern bei der «Wümmet» mit viel Engagement von der Bevölkerung

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Gewerbeverein Weiningen c/o Städeli Schreinerei Hardwaldstrasse 9, 8951 Fahrweid

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Sascha Städeli, Co-Präsident mail@staedeli-schreinerei.ch

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Tel. 044 748 26 54

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mail@staedeli-schreinerei.ch

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www.weiningen.ch

AGENDA Treffpunkt Linde-Glühwein-Hüsli im Advent 1. bis 15. Dezember 2017, 17.30 bis 21 Uhr Linde Weiningen

Hans-Heinrich und Robin Haug am Keltern

unterstützt. Die Helferinnen und Helfer erhalten in der Regel eine Flasche Wein pro Stunde sowie Verpflegung. Traditionelle Handernte Vor allem dank den Helfern kann in Weiningen die Handernte weiter betrieben werden. Unreife und faule Trauben werden aussortiert. Damit können einwandfreie Trauben von guter Qualität eingekeltert werden.

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KONTAKTBOX

Aktuell ist neben den Traditionssorten wie Pinot noir und Riesling × Sylvaner wieder die alte autochthone Sorte Räuschling begehrt, wie Robin Haug erklärt. Vermehrt werde auch der sprudelnde Vin Mousseux nachgefragt.

Resttrauben in Weiningen

A Soul Music Night mit Dennis Bullock Freitag, 18. Dezember 2017, 19 Uhr Linde Weiningen


Gewerbeverein Birmensdorf und Aesch I 21

Gewerbezeitung I Nr. 8 I 7. Dezember 2017

Editorial

10-Jahr-Jubiläum der Weihnachtsbeleuchtung

Wohlstand dank Gewerbe

Thomas Gössi, Präsident Gewerbeverein Birmensdorf und Aesch Liebe Leserinnen und Leser Für die meisten von uns bedeutet der näherkommende Jahreswechsel viel Arbeit mit dem Ziel, möglichst alle Pendenzen vor Jahresende zu erledigen. Aus unternehmerischer Sicht stehen Abschlussarbeiten, Jahresab­ schlussgespräche und Weihnachtsvorbereitungen an und es werden bereits neue Vorsätze gefasst und Pläne für das neue Jahr geschmiedet. Unsere Vorsätze sollen auch im neuen Jahr keine Vorsätze bleiben, sondern

als Ziel umgesetzt werden. So liegt es mir am Herzen, eine gute Kommunikation und eine gemeinsame Interessenvertretung zwischen dem GBVA und den Behörden aufzubauen, damit die Vernetzung und Verankerung des Gewerbes innerhalb der Gemeinde zunimmt und somit der Gewerbeverein für sämtliche Einwohner von Birmensdorf und Aesch sichtbarer und greifbarer wird. Es darf nicht in Vergessenheit geraten, dass das Gewerbe zum Wohlstand der Gemeinde beiträgt, Arbeitsplätze und Wertschöpfung schafft. Aufgrund dessen würde ich eine positive, speditive und kundenorientierte Zusammenarbeit mit den Behörden sehr begrüssen, trägt diese doch zu einem wichtigen Bestandteil einer gut funktionierenden Gemeinde bei. In diesem Sinne hoffe ich auf eine Optimierung unserer Zusammenarbeit für 2018 mit allen Beteiligten und wünsche Ihnen eine schöne Adventszeit.

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KONTAKTBOX H

Gewerbeverein Birmensdorf und Aesch Postfach, 8903 Birmensdorf

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Thomas Gössi, Präsident praesident@gvba.ch

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Tel. 044 747 47 17

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info@gvba.ch

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www.gvba.ch

AGENDA

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Adventskonzert Sonntag, 10. Dezember 2017, 16.30 Uhr Reformierte Kirche, Birmensdorf

Weihnachtsgeschichte für Kinder Mittwoch, 20. Dezember, 14.30 bis 15 Uhr GZ Brüelmatt, Freizeitraum, Birmensdorf

Waldweihnachtliches A-cappella-Konzert Samstag, 16., und Sonntag, 17. Dezember, 17 bis 18 Uhr, Waldhütte Aesch

Generalversammlung GVBA Freitag, 16. März 2018

Volg Aesch ZH Haldenstrasse 1 8904 Aesch ZH Tel. 044 737 33 55 Fax 044 737 33 64

Unsere Öffnungszeiten:

Mo-Fr Sa

07.00-19.30 Uhr 07.00-18.00 Uhr

Neu mit „Di fair Milch“

Festliche Einschaltung der Weihnachtbeleuchtung Am 24. November wurde in Birmensdorf und Aesch die Weihnachtsbeleuchtung zum zehnten Mal eingeschaltet. Ein Fest für die ganze Bevölkerung. Text und Bilder: zVg

Ein Auszug aus der Ansprache von Hanspeter Sahli: «Wieder beginnt eine Adventszeit, in die wir uns gemeinsam einstimmen möchten. Die über 80 Sterne, welche unsere Strassen in Birmensdorf und Aesch schmücken, sollen dazu beitragen, dass diese schöne Stimmung geschaffen werden kann. Es ist eine besondere Zeit. Die Zeit der Vorfreude auf Weihnachten und das Weihnachtsfest. Heute darf bereits zum zehnten Mal hier in Birmensdorf zu Beginn der Adventszeit unsere schöne Weihnachtsbeleuchtung wieder eingeschaltet werden. Was vor zehn Jahren ins Leben gerufen wurde, zählt heute noch zur Attraktion in unserem Dorf und ist wohl nicht mehr wegzudenken. Auch in diesem Jahr haben wir neue Sponsoren gefunden. Die Firma Richner Bauhandel AG hat uns einen grösseren Betrag gespendet, damit unsere Sterne auch weiterhin unsere Strassen in Birmensdorf schmücken werden. Im Weiteren hat sich für den Unterhalt der Sterne die Firma Elektro Huwiler gemeldet. So möchte ich allen Sponsoren von der ersten Stunde wie auch den heute dazugekommenen neuen Sponsoren wieder herzlichst dafür danken. Neben der Weihnachtsbeleuchtung in Birmensdorf dürfen wir auch jedes Jahr einen festlich geschmückten Weihnachtsbaum auf dem Dorfplatz geniessen. Das ist der Vereinigung des Weihnachtsbaumes zu verdanken (Detaillisten und Private aus Birmensdorf). Auch dafür herzlichen Dank an diese Gönner. Der Dank gilt auch dem Werkdienst, der jedes Jahr die Sterne montiert und

Hanspeter Sahli hält die Festansprache

wieder demontiert und lagert. Auch gilt ein Dank dem Komitee Weihnachtsbeleuchtung mit seinen Helfern und Helferinnen, die auch heute Abend zum Gelingen dieses Festes beigetragen haben. Es ist nun an der Zeit, diese Aufgabe an Jüngere abzugeben. Heute ist es für mich und meine Helfer das letzte Mal, diesen Anlass zu

organisieren. Das neue Komitee unter der Leitung von Daniel Illi wird inskünftig diese Weihnachtsbeleuchtung übernehmen. Nun wünschen wir allen eine besinnungsvolle und schöne Adventszeit, frohe Weihnachten im Kreis der Familie, einen guten Abschluss des zu Ende gehenden Jahres und dann einen guten Start ins 2018.»

Die Grillmeister sorgen für das leibliche Wohl

Man trifft sich

Freude über den gelungenen Anlass

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22 I Gewerbeverein Birmensdorf und Aesch

Gewerbezeitung I Nr. 8 I 7. Dezember 2017

Neuvorstellung: BR Bauhandel AG

Hand in Hand mit dem Gewerbe Gian Reto Cantieni arbeitet für den grössten Schweizer Baustofflieferanten und gehört zusammen mit rund 89 000 Mitarbeitern zum börsenkotierten Konzern CRH, der jährlich einen Umsatz von mehr als 24 Milliarden Euro erzielt. Text und Bild: Harald Tappeiner

Mit rund 2100 Mitarbeitenden in der Schweiz könne die Tochter CRH Swiss

Distribution Gesamtlösungen im Rohbau, im Innenausbau, in der Beratung und im Vertrieb verwirklichen, erklärt Cantieni. «Bei uns kann man ein gan-

zes Haus kaufen, man muss es nur selbst zusammenbauen.» Der 52-jährige Bündner lebt mit seiner Frau und seinen zwei Kindern im Alter von zehn und sieben Jahren ­ ­gerne in Birmensdorf, wie er sagt. Er ist verantwortlich für die Region Zü­ rich-­ Obersee-Schaffhausen und sitzt aus­ serdem auch in der Schweizer ­Geschäftsleitung der CRH Swiss Distribution mit Hauptsitz in Bern. Nicht zuletzt ist er auch Mitglied der Jagd­ gesellschaft Birmensdorf und gehört dem Rotary Club an. «Wir Rotarier unterstützen unter anderem die Stiftung Solvita für Menschen mit Behinderungen in Urdorf», betont Cantieni. Regionales Geschäft «Wir sind an 120 Standorten in der Schweiz tätig, um möglichst nahe bei den Handwerkern, Bauleuten und Architekten zu sein. Wir verkaufen nicht

Gian Reto Cantieni freut sich am eleganten Design

nur klassisches Baumaterial, sondern auch Sanitärmaterial, Platten und Parkette», sagt Cantieni. Weiter, erklärt der frühere Elektromonteur, der einen Abschluss als Marketingplaner in der Tasche hat, seien die Marken «Baubedarf», «Richner» und «Miauton» besonders erfolgreich. «Zudem versorgen wir unsere Kunden auch mit Werkzeugen, Holz, Stahl und Arbeitsbekleidung usw. in den zahlreichen Handwerkershops», so Cantieni. In den Ausstellungen bekommen die Besucher Bäder, Plättli und Küchen in den neusten Trends zu sehen. Jabee Tower in Dübendorf Beispielsweise darf CRH Swiss Distribution für einen Grossauftrag am Jabee Tower in Dübendorf Sanitärmaterial und Bodenbeläge an die Kundschaft liefern. In unmittelbarer Nähe des Bahnhofs Stettbach entsteht das

n e t h c a n h i e W e h Fro und ein s e h c i e r g l o f er 8

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Gewerbeverein Dietikon I 23

Gewerbezeitung I Nr. 8 I 7. Dezember 2017

Editorial

Stadt Dietikon

Rund drei Jahre danach …

Martin Romer Vorstand Gewerbeverein Dietikon Gemeinderatspräsident 2017–2018 Kantonsrat parteifrei «Die Schweizerische Nationalbank (SNB) hebt den Mindestkurs von Fr. 1.20 pro Euro auf. Der Euro fällt zeitweise unter einen Franken. Der seit dem Herbst 2011 geltende Mindestkurs des Euro von Fr. 1.20 ist Geschichte  …» Diese überraschende Handlung der SNB-Verantwortlichen war am 15. Januar 2015 die grosse Schlagzeile und in aller Munde. Viele Firmenleitungen beriefen Krisensitzungen ein. Die Tragweite des SNB-­ Entscheids für exportierende Unternehmungen zeigt die Tatsache auf, dass die Schweiz 113 Mia. Fr. jährlich (Stand 2016) beziehungsweise 53,7% des Gesamtexportvolumens auf dem 500-Mio.-Einwohner-Markt EU absetzt. Ob man die EU gut findet oder nicht, sei dahingestellt. Die Exportstatistik zeigt unsere Handelsabhängigkeit von der EU auf. Nebst anderen Faktoren entscheidet der Wechselkurs EUR-CHF über die internationale Konkurrenzfähigkeit unserer Unternehmungen. Eine Studie von Franz Jaeger zeigt auf, was die Frankenstärke an Schäden hinterlässt. Während Uhren, Pharma, Präzisionsinstrumente sowie Chemie (noch) wettbewerbsfähig sind, hat der Maschinenbau, die Metallverarbeitung und die Elektrobranche namhaft an Terrain verloren. Durch die Franken-

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Gewerbeverein Dietikon Postfach, 8953 Dietikon 1

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Alfons G. Florian, Präsident a.g.florian@rebex.ch

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überbewertung sind das Innovationspotenzial und die Margen eingebrochen. Die Lohnstückkosten sind gemäss Studie um 55 Prozent gestiegen – mehr als in allen anderen europäischen Ländern. Dies wirkt sich weiter auf den Arbeitsmarkt aus. So wird dargelegt, dass seit 2010 wegen der Frankenstärke 97 000 Arbeitsplätze in der Schweizer Industrie nicht geschaffen werden konnten. Ebenfalls mussten rund 40% der Unternehmungen Stellen abbauen. Im Juni kostete ein Euro Fr. 1.08 und heute rund Fr. 1.17. Jaegers Studie steht allerdings diesem Silberstreifen am Horizont skeptisch gegenüber und rechnet durchaus damit, dass diese Entwicklung möglicherweise nicht nachhaltig sein könnte. Mit einem weiteren Frankenschock müsse zukünftig gerechnet werden. Die Expertengruppe des Bundes für die Konjunkturprognosen publiziert pro Quartal die Prognose der konjunkturellen Entwicklung in der Schweiz als Bestandteil der Publikation der Konjunkturtendenzen des SECO. Die im September veröffentlichten Daten lassen allerdings auf eine positive Wirtschaftsentwicklung hoffen. Es gilt, unseren Unternehmungen und ihren Mitarbeitern zu danken. Was seit 2015 geleistet wurde, unter sehr erschwerten Bedingungen, verdient Achtung und Respekt. Mit Innovationskraft und Stehvermögen haben die Verantwortlichen den Schaden beachtlich gut in Grenzen gehalten. Wo immer Einfluss genommen werden kann, in der Politik auf allen Stufen, gilt es darum, die wirtschaftlichen Bemühungen zu unterstützen und beste Rahmenbedingungen zu erhalten und neue zu schaffen, damit unsere Unternehmungen erfolgreich bleiben können. Die Leistungskraft unserer Betriebe sichert Arbeitsplätze und fördert damit den Wohlstand von uns allen.

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Schulraumplanung 2017 bis 2026 Dietikons Bevölkerung wächst stetig. Bis in zehn Jahren werden rund 1700 Personen mehr in Dietikon leben. Mit der Schulraumplanung 2017 bis 2026 trägt der Stadtrat dieser Entwicklung Rechnung und sieht kurz-, mittel- und langfristige Massnahmen vor, um den Schulraumbedarf zu decken. Text: Stadtverwaltung Dietikon

In den letzten zehn Jahren ist die Einwohnerzahl Dietikons um 20% an­ gestiegen. Ende 2016 lebten 27 395 Personen in der Stadt. Eine aktuelle Studie der Wüest Partner AG prognostiziert aufgrund der erwarteten Bau­ tätigkeiten bis ins Jahr 2026 einen ­weiteren Anstieg um 8% oder 1690 Personen. Die Schülerprognose geht für denselben Zeitraum von 685 zusätzlichen Schülerinnen und Schülern aus, aufgeteilt in 425 Primar- und 260 Sekundarschulkinder. Daraus resultiert ein zusätzlicher Raumbedarf. Er erhöht sich gegenüber heute um 39 Klassenzimmer (von 128 auf insgesamt 167), während der Bedarf an Gruppenräumen um 37 Einheiten (von 116 auf total 153) ansteigt. Für die Turnhallen zeigt sich ein ähnliches Bild: Bis ins Jahr 2026 werden zusätzlich zu den zehn bereits bestehenden fünf weitere nötig. Kurz-, mittel- und langfristige Schulraumplanung Als langfristige Massnahme zur Bekämpfung der Schulraumknappheit sieht die Schulraumplanung eine dauerhafte Bestandesaufstockung mittels Neubauten vor. Während der Pavillon Steinmürli mit sechs Klassenzimmern bereits bezogen ist, sollen die Schulanlage Luberzen mit acht Klassenzimmern (Bezug 2026) und Wolfsmatt mit zwölf Klassenzimmern (Bezug 2027) erweitert werden. Im Limmatfeld ist zudem ein Schulhausneubau mit zwölf Klassenzimmern geplant (Bezug 2026). Der geplante Schulhausneubau im Niderfeld hat für die Schulraumplanung bis ins Jahr 2026 noch keine Bedeutung. In Koordination mit der Wohnbautätigkeit im Quartier soll die erste der beiden Schulhausbauetappen nach 2028 fertiggestellt sein.

Gospelkonzert What kind of throne Samstag, 9. Dezember 2017, 19 Uhr Reformierte Kirche, Dietikon Weihnachtskonzert Sonntag, 10. Dezember 2017, 11 Uhr Stadthaus Gemeinderatssaal, Dietikon

Weitere Kindergärten geplant Auch im Kindergartenbereich besteht ein ausgewiesener Bedarf an kurzfristig verfügbaren Räumlichkeiten. Der bereits projektierte Ersatzneubau Steinmürli, der 2019 eröffnet werden kann – sofern das Stimmvolk dem Vorhaben im März 2018 zustimmt –, reicht alleine nicht aus. Zusätzlich müssen noch drei weitere Kindergärten eingerichtet werden. Die Schulraumplanung sieht vor, im Limmatfeld bei der Wohnbaugenossenschaft BEP einen Kindergartenraum zu mieten (Bezug 2019), im Gebiet Gjuch als Ersatz des Einfachkindergartens einen neuen Doppelkindergarten zu erstellen (Bezug 2020) und auf dem Kronenareal im Alten Bauamt einen Kindergarten einzubauen (Bezug 2021). Sportanlagen Die zehn bestehenden Turnhallen stossen bereits mit den heutigen Klassen-

zahlen an ihre Kapazitätsgrenzen. Um den steigenden Platzbedarf abzufangen, setzt die Schulraumplanung auf Provisorien. Mögliche Standorte sind bereits vorgeschlagen und stehen zur Diskussion (Gebiet Vogelau, Schulanlage Luberzen, Kirchhalde, Schulanlage Fondli, Zelgliplatz, Gebiet Allmend). Bezüglich Anzahl und Zeitpunkt der Erstellung müssen noch weitere Abklärungen getroffen werden. Das Lehrschwimmbecken Luberzen ist in der Schulraumplanung eine gesetzte Grösse. Es soll saniert werden und weiterhin auch den Vereinen, der Bevölkerung und dem Quartier dienen. Zu diesem Schluss ist der Stadtrat aufgrund einer Varianten- und Nutzungsstudie gekommen. Kosten Die geschätzten Investitionskosten für alle Schulanlagenprojekte belaufen sich auf 192,6 Mio. Franken. Nicht eingeschlossen darin ist der Kauf der Modulbaupavillons. Der Stadtrat wird dem Gemeinderat zuhanden der Stimmberechtigten in dieser Sache einen bedarfsgerechten Rahmenkredit für den Bau von 6 bis 18 Klassenzimmern (rund 2 Mio. Franken für 6 Klassenzimmer) beantragen. Die vier Kindergärten sind mit 8,2 Mio. Franken budgetiert, während die Sportanlagen mit approximativen Kosten zwischen 6,5 und 9 Mio. Franken zu Buche schlagen. Die prognostizierten Investitionskosten sind bereits in die Finanzplanung 2017 bis 2021 bzw. in die Langfristplanung eingeflossen. Die Schulraumplanung ist in die Immobilienstrategie der Stadt eingebettet. Mit einem Gebäudevolumen von 186 000 Kubikmeter und einem Gebäudeneuwert (Versicherungswert) von 134 Mio. Franken stellen die Schulliegenschaften bereits heute das grösste Liegenschaften-Teilportfolio der Stadt Dietikon dar.

Stadt Dietikon

Mediopass neu auch im Bezirk Dietikon Ab dem 1. Dezember führen die Stadt- und Regionalbibliothek zusammen mit den Bibliotheken in Birmensdorf, Geroldswil, Oberengstringen, Schlieren und Urdorf den Mediopass ein. Dieser ermöglicht es der Kundschaft, gratis auf das Angebot von 18 Bibliotheken zuzu­greifen. Text: Stadtverwaltung Dietikon

AGENDA

Da die neuen Schulbauten mit Ausnahme des Pavillons Steinmürli frühestens ab 2026 fertiggestellt sind, setzt die Schulraumplanung zur Überbrückung des kurz- bis mittelfristig fehlenden Raumbedarfs auf provisorische und flexible Lösungen. So soll hinter dem Schulhaus Zentral ein Modulbaupavillon mit sechs Klassenzimmern realisiert werden (Bezug 2019) und das Mietprovisorium Wolfsmattika soll aufgestockt werden, um Platz für drei Klassenzimmer zu schaffen (Bezug 2021). Im Weiteren ist die Anschaffung von maximal drei Modulbaupavillons mit je sechs Klassenzimmern über einen Rahmenkredit geplant. Dies hat den Vorteil, dass die Genehmigungs- und Planungsprozesse kürzer ausfallen und dadurch zeitlich und örtlich flexibler auf die Entwicklung der Schülerzahlen reagieren werden kann. Ein entsprechender Kreditantrag wird der Stimmbevölkerung voraussichtlich im Jahr 2019 unterbreitet.

A Chor für Unmusikalische Dienstag, 12. Dezember 2017, 19 Uhr Schulhaus Luberzen (Singsaal), Dietikon

Der Mediopass erlaubt es Bibliothekskundinnen und -kunden, nicht nur in ihrer «Heimbibliothek» Medien aus­ zuleihen, sondern auch in weiteren ­Bibliotheken. Am neuen Angebot nehmen Birmensdorf, Dietikon, Geroldswil, Oberengstringen, Schlieren und Urdorf teil sowie auch zwölf Glatttaler Bibliotheken (diejenigen von Bassersdorf, Bülach, Dietlikon, Dübendorf, Embrach, Kloten, Nürensdorf, Opfikon, Rafz, Rümlang, Wangen-Brüttisellen, Wallisellen). Der Mediopass wird am 1. Dezember eingeführt und steht allen eingeschriebenen Bibliotheksbe-

nutzenden gratis zur Verfügung. Neben der bibliotheksübergreifenden Ausleihe bietet der Mediopass der Kundschaft die Möglichkeit, online zu überprüfen, welches Medium man wo ausgeliehen hat und wann es zurückgegeben werden muss. Während das Glatttal den Mediopass bereits seit 2012 kennt, geht die Initiative zur Einführung des Mediopasses im Bezirk Dietikon auf die Stadt- und Regionalbibliothek Dietikon zurück. Unter ihrer Projektleitung haben sich sechs Bibliotheken zusammengeschlossen und haben einerseits beim kantonalen Amt für Jugend und Be-

rufsberatung die Projektgenehmigung eingeholt und andererseits die Zusammenarbeit mit den Glatttaler Bibliotheken aufgegleist. Mediopass-Rallye Damit die Bibliotheksnutzenden im Bezirk Dietikon die Mediopass-Bibliotheken kennenlernen, startet ab dem 1. Dezember das Mediopass-Rallye. Bei diesem Wettbewerb müssen alle sechs Bibliotheken besucht werden. Es gilt, bibliotheksspezifischen Fragen zu beantworten und einen Stempel der Bibliotheken abzuholen. Das Rallye läuft bis am 12. Januar und endet mit der Vergabe von drei Siegerprämien.


24 I Gewerbeverein Dietikon

Gewerbezeitung I Nr. 8 I 7. Dezember 2017

Publireportage: ARA Neugut

Saubere Energie durch ­sauberes Wasser Dass Kläranlagen Wasser reinigen, wissen die meisten. Dass sie gleichzeitig aber auch Energie produzieren, die wenigsten. Die ARA Neugut ist dabei eine wahre Musterschülerin. Aus den Fäkalien des Schmutzwassers gewinnt sie wertvolles Biogas. Daraus erhält sie genügend thermische Energie, um den Prozessen ausreichend Energie zur Verfügung zu stellen, Gebäude zu heizen sowie zusätzlich rund 40 Prozent des Strombedarfs der Kläranlage zu decken. Teile – der sogenannte Primärschlamm – ab. Dabei handelt es sich hauptsächlich um Fäkalien, die für die Schlammbehandlung in die Faultürme geleitet werden. Als Nächstes wird das Wasser in die Biologiebecken geleitet.

Phosphat in ihren Zellen einzulagern. Dabei entnehmen sie dem Wasser das Phosphor und werden mit dem Überschussschlamm der Schlammbehandlung zugeführt. Danach ist das Wasser bereit für die Ozonung (siehe Interview), bei der 80 bis 90 Prozent der Mikroverunreinigungen aus dem Abwasser eliminiert werden, und den anschliessenden Abfluss in die Glatt.

heute in der ARA Neugut rund 30 Prozent mehr Biogas zur Verfügung. Was bringt das Biogas? Dieses Biogas wird in Gasbehältern zwischengelagert. Danach gewinnt die ARA Neugut daraus in einem Blockheizkraftwerk ganze 1,5 Millionen Kilowattstunden Strom und 3,6 Millionen Kilowattstunden thermische Energie. Der Strom wird ins öffentliche Netz als «Ökostrom» eingespeist. Allein der zusätzlich produzierte ­ Strom und die genutzte thermische Energie entsprechen einem Wert von über 300 000 Franken pro Jahr. Die neue Photovoltaikanlage wird weitere 140 000 Kilowattstunden Strom pro Jahr produzieren. Mit der Abwärme des Blockheizkraftwerks heizt die ARA Neugut die Faultürme und die Gebäude, sodass sie keine fossilen Energieträger mehr benötigt. Das gereinigte Wasser hat am Ende etwa 13 bis 24 Grad. Diese Wärme wird ausserhalb der ARA genutzt: Unter anderem werden Liegenschaften wie das Zwicky-Areal mit Wärmepumpen beheizt.

Bakterien leisten ganze Arbeit In den Biologiebecken werden die im Wasser gelösten Schmutzstoffe durch Bakterien und Kleinstlebewesen abgebaut. Dazu benötigen diese Luft, die Etwas faul? mittels Belüftungsmembranen bezie- Der anfallende Schlamm aus der Vorhungsweise Belüftungstellern in die und der Nachklärung wird in die Becken geblasen wird. Genau hier Faultürme geführt. Dort, bei warmen setzt eine der geplanten Massnahmen 38 Grad, wird infolge der anaeroben zur Energieeffizienzsteigerung an. Umgebung, also in Abwesenheit von «Aktuell haben wir in den vier Stras­ Sauerstoff, der grösste Teil der organisen jeweils vier Belüftungseinrichtun- schen Substanz des Schlamms abgegen. Wir wollen diese jetzt aufstocken baut. Dadurch wird einerseits die und am Ende auf acht Eintragsvorrich- Schlammmenge verringert und andetungen pro Strasse kommen», erklärt rerseits das Biogas gewonnen. InnerSchachtler. «Durch die zusätzlichen halb der Faultürme wird der Schlamm Teller wird die Luft grossflächiger im konstant bewegt. Früher gingen die Wasser verteilt und so der Druck tiefer dafür eingesetzten Pumpen in den gehalten. Zusätzlich wird der Faultürmen regelmässig kaputt. JahreSchmutzabbau effizienter. Eine jährli- lang suchte man die Ursache dafür Die ARA Neugut reinigt seit 1964 kommunales Abwasser. Seit der Zusammenarbeit mit der che Einsparung von etwa 10 000 bis und fand sie schliesslich: Das PumEnAW tut sie dies energieeffizienter denn je 15 000 Kilowattstunden Strom wird penlaufrad wurde von einem 15-Kiloerwartet.» Je nach Schmutzmenge watt-Motor angetrieben und drehte zu müssen sich die Bakterien vermehren schnell. Der Antrieb wurde durch eiText und Bilder: zVg neun Jahren arbeitet der Maschinenin- oder vermindern. Der Belebtschlamm, nen 4-Kilowatt-Motor ersetzt. Eine genieur nun schon bei der ARA Neu- der Bakterien enthält, setzt sich im Win-win-Situation: Die Pumpen ginAber von Anfang an. Der gesamte Pro- gut und damit an der Reinigung kom- Nachklärbecken am Beckenboden ab gen nicht mehr kaputt und gleichzeitig zess in einer Abwasserreinigungsan­ munalen Abwassers. Etwa 200 Liter und wird zusammengeschoben. Ein spart die ARA Neugut durch diese Die ARA Neugut spart dank der Zusamlage (ARA) kann in zwei Sparten auf- pro Sekunde beziehungsweise 20 bis Grossteil davon wird zur Aufrechter- Massnahme rund 60 000 Kilowattstunmenarbeit mit der EnAW Energie und geteilt werden: Abwasserbehandlung 60 Millionen Liter täglich werden in haltung des biologischen Abbaupro- den Strom und damit 6000 Franken Kosten ein. Jedes Unternehmen kann seiund Schlammbehandlung. Bei der der ARA Neugut gereinigt. Wie das zesses zurück in die Biologiebecken pro Jahr ein. Es wurde bei den bisher nen Energieverbrauch und CO2-Ausstoss ­Abwasserbehandlung geht es um den funktioniert, erklärt er zusammen mit geführt. Der restliche Teil wird als nicht benutzten Faultürmen aber noch Weg von Schmutzwasser zu sauberem Beatrice Schaffner, die ihm als Berate- Überschussschlamm abgezogen. So etwas anderes optimiert. Sie wurden mit wirtschaftlichen Effizienzmassnahmen senken. Kontaktieren Sie die EnAW, Wasser. Bei der Schlammbehandlung rin im Energie-Modell der Energie-­ herrscht ein konstantes Gleichgewicht alle gasdicht geschlossen und werden steht die Verarbeitung des aus der Agentur der Wirtschaft (EnAW) zur der Bakterien. Diese spielen auch bei heute auch als Faultürme und nicht damit auch Sie das wirtschaftliche Effizi­Abwasserreinigung anfallenden Seite steht. «In einem ersten Schritt», der Elimination von Phosphor eine mehr als Schlammstapel betrieben. enzpotenzial in Ihrem Betrieb voll ausschöpfen können. Schlamms zu wertvollem Biogas und so Schaffner, «werden dem Wasser wichtige Rolle. Der ARA Neugut ge- Die Gasmenge, die sich durch die länTel. 044 421 34 45 der gezielte Einsatz desselben im Fo- durch einen Grobrechen die gröberen lingt es, in einem Teil der Biologiebe- gere Aufenthaltszeit des Materials erinfo@enaw.ch kus. Verunreinigungen entnommen. Dazu cken Lebensbedingungen für Bakteri- gibt, ist nun viel grösser. Zudem entgehören zum Beispiel WC-Papier, en zu schaffen, die diese anregen, weicht kein CH4 mehr. Damit hat man Plastik oder andere feste Teile. Dieses Vom Zufluss zum Abfluss «Das Abwasser, das aus den Gemein- Rechengut wird entwässert und daden Dübendorf, Wangen-Brüttisellen, nach in der KehrichtverbrennungsanDietlikon und einem Teil von Wallisel- lage verbrannt.» Anschliessend kommt len aus Privathaushalten, Industrie der Sand- und Fettfang. «Dabei wird Interview mit Max Schachtler, Geschäftsführer ARA Neugut, und Beatrice Schaffner, EnAW-Beraterin und Gewerbe anfällt, fliesst in die der Sand entfernt und das Fett, das auf Sammelkanalisation unter der Erde. der Wasseroberfläche schwimmt, abgeVon dort gelangt es in die ARA Neu- schöpft», erklärt sie. Bei der Vorklägut», erzählt Max Schachtler, Ge- rung setzen sich danach bei niedriger schäftsführer der ARA Neugut. Seit Fliessgeschwindigkeit die schweren Beatrice Schaffner: Die ARA Neugut dass die Mikroverunreinigungen so war bereits vor unserer Zusammenar- eliminiert werden. beit eine echte Vorreiterin. Es gibt BS: Dieser Prozess benötigt sehr viel nicht viele ARAs, die eine solche Initi- Strom. Es wäre anzunehmen gewesen, ative zeigen und so aktiv sind. Beson- dass sich das in der Stromrechnung ders deutlich wurde das auch bei der zeigt. Allerdings brauchte die ARA Ozonung. Max Schachtler, Beatrice Schaffner, Neugut trotz diesem zusätzlichen Pro­Geschäftsführer EnAW-Beraterin zessschritt die gleiche Menge an Strom ARA Neugut Worum geht es bei der Ozonung ge- wie im Jahr zuvor. Grund dafür ist die nau? enorme Prozessoptimierung bei der MS: Am 1. Januar 2016 trat das neue Steuerung oder bei den Pumpen. Es ist Gewässerschutzgesetz in Kraft. Dieses schwierig, diese Massnahmen einzeln Text: Joelle Broummana, Bilder: zVg hatte zur Folge, dass Kläranlagen wäh- zu erfassen, sie führen aber in der GeSeit 2016 ist die ARA Neugut Teilneh- rend der nächsten 20 Jahre eine zu- samtsumme zu grossen Stromeinspamerin der EnAW. Was war der Beweg- sätzliche Reinigungsstufe gegen Spu- rungen und einer hohen Effizienz. grund? renstoffe wie zum Beispiel MedikaMax Schachtler: Grundsätzlich brau- mentenrückstände einbauen müssen. Dient die ARA Neugut dabei auch als chen wir als ARA keinen Marktvorteil, Bereits 2014 führte die ARA Neugut Vorzeigebeispiel? da es in unserer Branche keinen Kon- dafür als erste Anlage in der Schweiz MS: Ja, mit den Erfahrungen der ARA kurrenzkampf gibt. Was uns aber als das chemische Reinigungsverfahren Neugut werden die Grundlagen für die eine der grössten ARAs des Kantons der Ozonung ein. Dabei werden die Planung und Realisierung weiterer AnZürich motiviert hat, war die Möglich- unerwünschten Stoffe durch das Auf- lagen zur Elimination der Mikroverunkeit, den Netzzuschlag zurückfordern brechen komplexer Verbindungen ab- reinigungen in der Schweiz und im zu können. baubar gemacht, was zur Folge hat, Ausland geschaffen.

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«Die ARA Neugut als Vorreiterin»


26 I Gewerbeverein Dietikon

Gewerbezeitung I Nr. 8 I 7. Dezember 2017

Zukunftstag

Zukunftstag für Jugendliche bei der Bauunternehmung Josef Wiederkehr Die Bauunternehmung Josef Wiederkehr AG legt viel Wert auf die Ausbildung von Lernenden. Sie führte daher am 8. November einen Zukunftstag für ­Jugendliche der Oberstufenschule Spreitenbach durch. Die Jugendlichen erhielten einen praxisnahen Einblick in das Baugewerbe und konnten erste ­Berufserfahrungen sammeln. Text und Bilder: zVg

«Unsere Mitarbeitenden sind die Quelle unseres Erfolges.» Unter diesem Motto hat die Dietiker Bauunternehmung Josef Wiederkehr AG entschieden, für die Oberstufenschule Spreitenbach einen Zukunftsnachmittag durchzuführen. Zehn Schülerinnen und Schüler aus der zweiten und ein Schüler aus der ersten Oberstufe nahmen die Gelegenheit wahr und informierten sich aus erster Hand über die Arbeit auf einer Baustelle. Das Team um Geschäftsführer Remo Vanzo, Bauführer Philip Enzler, Polier und Berufsbildner Carlo Catania und den Lehrlingen empfing die Schülerinnen und Schüler auf der Baustelle des Riversideparks in Unterengstringen, wo ihnen verschiedene Arbeiten nähergebracht wurden. Maurerlehre als solides Fundament für eine Berufskarriere Um den Jugendlichen jedoch nicht nur einen theoretischen, sondern auch einen praktischen Einblick in die Baubranche zu gewähren, bereiteten die Wiederkehr-Lehrlinge verschiedene Arbeiten vor. Die Schülerinnen und

Die Josef Wiederkehr Bauunternehmung AG lud Jugendliche der Oberstufenschule Spreitenbach zum Zukunftstag. Ob sich eine zukünftige Maurerlehrtochter oder ein zukünftiger Maurerlehrling unter ihnen befindet?

Die Jugendlichen stellen ihr handwerkliches Geschick unter Beweis

Schüler konnten ihr handwerkliches Geschick bei Schalungs- und Maurerarbeiten unter Beweis stellen. Und manch eine/r der Jugendlichen dürfte Bauklötze gestaunt haben, als sie sogar selber Bagger fahren und den Kran bedienen durften – natürlich immer unter fachkundiger Aufsicht.

Josef Wiederkehr Bauunternehmung bildet jährlich Lernende aus Ob sich unter den Schülerinnen und Schülern vielleicht gar zukünftige Lernende befunden haben, die ihre Berufskarriere dereinst mit einer Lehre als Maurerin oder Maurer beginnen werden, bleibt abzuwarten. Aber das Interesse der Jugendlichen an diesem vielseitigen Beruf konnte auf jeden Fall geweckt werden.

Der Zukunftstag endete damit, dass den Jugendlichen die Aufstiegschancen in der Baubranche aufgezeigt wur-

den. Vom Maurer zum Kranführer, Architekten oder Ingenieur – im Baugewerbe ist alles möglich. Was es dazu braucht, ist eine generelle Freude an der Arbeit im Freien, Wetterfestigkeit, körperliche Leistungsfähigkeit, handwerkliches Geschick, Teamfähigkeit und Zuverlässigkeit. Kraft, Ausdauer und räumliches Vorstellungsvermögen. Gute Noten in Mathematik und Deutsch sind Pluspunkte.

Die Josef Wiederkehr Bauunternehmung AG selbst legt grossen Wert auf gut ausgebildete Facharbeiterinnen und -arbeiter und daher sieht sie es als eine wichtige Aufgabe an, jungen Menschen eine qualifizierte Lehre zu ermöglichen. Regelmässig bildet sie junge Leute als Maurer und selbstverständlich auch als Maurerinnen aus.

Publireportage: Bänziger + Zollinger GmbH

Bänziger + Zollinger ist Ihr Spezialist für ­Sicherheit bei Elektroanlagen Seit über 15 Jahren garantiert die Firma Bänziger + Zollinger GmbH Qualität und Sicherheit bei Elektrokontrollen. Text und Bild: zVg

Am 1. November 2002 wurde die Firma durch Daniel Bänziger und Martin Zollinger abenteuerlich im Untergeschoss (Luftschutzkeller) eines Eigenheims gegründet. Mit Occasions-Messgeräten, Laptop und einem alten VW Bus T3 führten sie am Anfang die vorgeschriebenen Einsätze aus.

Seit der Gründung wurde investiert und ausgebaut Im Jahre 2003 konnte der Neubau bezogen werden. Mehreren Mitarbeitern konnte Bänziger + Zollinger die Weiterbildung zur erfolgreich bestandenen Meisterprüfung ermöglichen. Dank der Qualität und dem unermüdlichen Einsatz der Mitarbeiter und des Büropersonals konnte die Firma im Reusstal, im Freiamt, im Limmattal sowie in der Stadt Zürich und Umgebung eine grosse und zufriedene Stammkund-

schaft aufbauen. Der Tätigkeitsbereich besteht im Wohnungssektor sowie in Grossindustrien, Banken, Gewerbehäusern, Alterszentren, Grossbauten, Fabriken, Rechenzentren, Tunnelanlagen, Verkehrsregelungsanlagen, Photovoltaikanlagen usw. Im Weitern werden in der Firma Weiterbildungskurse für das Elektropersonal sowie für angehende Sicherheitsberater sowie LAP-Vorbereitungskurse angeboten.

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28 I Gewerbeverein Dietikon

Gewerbezeitung I Nr. 8 I 7. Dezember 2017

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SVP Dietikon

Neue Leitung der Hans K. Schibli AG in Spreitenbach

Gelungener Wahlkampfstart – «SVP Dietikon bi de Lüt»

Benny Estermann leitet seit 1. November 2017 den Standort Spreitenbach der Hans K. Schibli AG. Er ist gebürtiger Furttaler und arbeitet seit mehreren Jahren im Limmattal. Die lokalen Am 11. November 2017 pünktlich um 10 Uhr eröffnete die SVP Bedürfnisse kennt er daher bestens und weiss um die Wichtigkeit des Wirtschaftsstandortes Dietikon ihren Wahlkampfstart unter dem Motto «SVP DietiLimmattal. kon bi de Lüt». Als Gast durfte sie an diesem speziellen Tag Nationalrat Hans Egloff begrüssen. Text und Bild: zVg Benny Estermann hat am 1. November 2017 den Posten als Abteilungsleiter der Hans K. Schibli AG in Spreitenbach übernommen. Zusammen mit seinem rund 40-köpfigen Team kümmert er sich ab sofort um sämtliche Belange der Elektrotechnik in der Region. Für Estermann steht die Qualität an oberster Stelle. «Qualität bedeutet eine saubere, professionelle und terminverbindliche Arbeitsweise von der Projektberatung und Offertstellung über die Ausführung bis hin zur Abnahme und der nachträglichen Bewirtschaftung. Dies bedeutet aber auch eine professionelle Pflege des Kundenkontakts», erklärt der neue Abteilungsleiter. «Es ist wichtig, dass ein Auftraggeber über den Stand der Arbeiten informiert ist und weiss, was gerade läuft.» Komplettanbieter dank Teamqualitäten Die Hans K. Schibli AG ist ein Komplettanbieter. Neben elektrotechnischen Dienstleistungen bietet die Unternehmung professionelle Lösungen im Bereich Gebäudesicherheit oder Kommunikationslösungen für kleine bis grössere KMU. «Was uns als Team stark macht, ist das Spezialwissen und die Stärken der einzelnen Mitarbeitenden. Die meisten arbeiten seit vielen Jahren bei uns, kennen einander und beraten sich gegenseitig. Ich wurde vom ersten Tag im Team aufgenommen und als neuer Abteilungsleiter

Text: Rochus Burtscher, Bild: zVg

Benny Estermann, Abteilungsleiter in Spreitenbach

Die Stadtratskandidaten Roger Bachmann (kandidiert auch als Stadtpräsident), Roger Brunner und Stephan Wittwer wurden aktiv von den neuen wie bisherigen Gemeinderatskandidaten unterstützt. Für die Bevölkerung verteilte die SVP Dietikon Gratis-­ Würste und Getränke. Am Grill standen Gemeinderätin Eveline Heiniger und Gemeinderat Alfons G. Florian und für den Getränkeausschank konnte die SVP das «BiBs» organisieren. Die Bevölkerung nutzte die Gelegenheit, um in direkten Kontakt mit den Kandidatinnen und Kandidaten zu kommen, rege. Die Politikerinnen und

Politiker bekamen so für viele Besucher ein Gesicht. Der Wahlkampf-Chef durfte stolz auf seine Kandidatinnen und Kandidaten sein: Während die einen beim Verteilen der Würste halfen, führten die anderen Gespräche mit der Dietiker Bevölkerung; so leisteten alle einen Beitrag zu einem gelungenen Anlass. Bei der anschliessenden «Manöverkritik» erzählten viele Kandidierende von ihren interessanten Begegnungen mit der Bevölkerung. Das zeigt, dass die SVP Dietikon mit ihren Anlässen «SVP Dietikon bi de Lüt» den Zeitgeist getroffen hat.

unterstützt. Das ist toll und nicht selbstverständlich.» In der Region, mit der Region Seit über 50 Jahren ist die Schibli AG fester Bestandteil des Spreitenbacher Gewerbes. «Unser Unternehmen hat Tradition hier im Dorf und ich freue mich, den Standort erfolgreich weiterzuführen. Dazu gehört auch die Ausbildung des regionalen Nachwuchses», sagt Estermann. Von den 40 Mitarbeitenden absolvieren gegenwärtig zehn junge Menschen eine Lehre zum Elektroinstallateur EFZ oder Elektromonteur EFZ. Sie alle kommen aus der Region und haben bei der Schibli AG die Möglichkeit, sich zum elektrotechnischen Fachmann auszubilden.

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sam, «es» nervt und ärgert. Und werden meine Daten überhaupt zuverlässig gesichert? Man ist hilflos ausgeliefert. All diese Problemstellungen verlangen nach einer Fachkraft. Denn der Umgang mit und das Zusammenspiel von digitalen Geräten ist kompliziert geworden. Helmuth Olausson ist der richtige Mann, wenn «es» im digitalen Bereich klemmt. Der gelernte Industriefachwirt kann aus dreissigjähriger EDV-Er-

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HfA – Haus für Alle

In Oberengstringen wurde das «HfA – Haus für Alle» eröffnet Am 11. November 2017, um 11 Uhr, begann die Eröffnungsfeier zum Projekt «Haus für Alle» mit musikalischer Untermalung durch die Gesangsgruppe Offenes Singen. Danach begrüsste Edith Davitti die Gäste und zeigte sich sehr erfreut über die vielen Besucher, die sich trotz dem schlechten Wetter und der bekannten Parkplatznot am Kirchweg 40 einfanden. Text und Bilder: Edi Lienberger

AGENDA Klassisches Triokonzert Samstag, 16. Dezember 2017, 19.30 Uhr Reformierte Kirche, Oberengstringen

Gewerbezeitung I Nr. 8 I 7. Dezember 2017

A Generalversammlung Donnerstag, 15. März 2018

Jahresschlusshock Samstag, 20. Januar 2018

Eröffnungsfeier mit dem Chor Offenes Singen, Leitung: Antonia Müller

ten in einer «Chrabbelgruppe» treffen und zusammen spielen.

sich die Projektgruppe bald nach einer neuen Bleibe umsehen müssen. Eine besondere Motivation für die Projektgruppe ist es, zu zeigen, dass ein gemeinnütziges Werk durch persönliches Engagement auch heute noch möglich ist. Natürlich ist das ohne Unterstützung nicht realisierbar. Die Werk­arbeiter der Gemeinde besorgen den Transport aller geschenkten Materialien und für das Einrichten des Hauses hat sich eine Gruppe von zehn Asylbewerbern aus Oberengstringen gemeldet. Die Lese-Ecke wurde durch die Bibliothek eingerichtet. Die Stiftung Solinetz bereitet die freiwilligen Helfer auf ihre Aufgabe vor.

Doch was ist denn eigentlich das Haus für Alle? Es ist ein Treffpunkt für Leute mit wenig Geld, steht aber allen Interessierten offen. Es richtet sich insbesondere auch an Asylbewerber und Menschen in schwierigen Situationen, die in Oberengstringen ein Angebot suchen, um ihre freie Zeit sinnvoll zu nutzen. Die Gründerinnen des Hauses für Alle bieten verschiedene Aktivitäten an. So gibt es bereits eine offene Werkstatt zum Schreinern, Basteln, Nähen, Malen, Musizieren und vielem mehr. Jeweils am Mittwochnachmittag können sich Mütter mit ihren Kleins-

Das Projekt wird von unentgeltlich arbeitenden Freiwilligen getragen. Die Kerngruppe besteht aus Maya Aeschbacher, Vreni Christen, Edith Davitti, Marcel Muther und Anika Uzo. Ihr Ziel ist es, das ganze Projekt ohne öffentliche Gelder auf die Beine zu stellen. So wurde das gesamte Material aus grosszügigen privaten Spenden zusammengetragen. Der ehemalige Kindergarten Risi wird von der Gemeinde zur Verfügung gestellt. Da der Kindergarten im Frühjahr einem privaten Neubau weichen muss, wird

Edith Davitti heisst die Gäste herzlich willkommen

Asylbewerber aus Oberengstringen halfen bei der Einrichtung des Hauses mit vereinten Kräften mit

Oberengstringen

Zwei neue Schulhäuser am selben Tag eingeweiht Für die Schule Oberengstringen war der Samstag, 4. November 2017, ein Freudentag, konnten doch gleich zwei neue Schulhausbauten mit je einem Eröffnungsfest eingeweiht werden. Nach Abschluss der beiden Projekte ist die Schule Oberengstringen für die nächsten Jahre gewappnet und die dauernde Platznot gehört nun endgültig der Vergangenheit an. Text und Bilder: Edi Lienberger

Die beiden Neubauten-Einweihungen begannen zuerst mit dem Eröffnungsfest des Neubaus Schulhaus Lanzrain. Mit diesem Bau wurde die Anlage Goldschmied – Sunnerai – Halde um ein zusätzliches Schulhaus erweitert. Die Kosten dafür beliefen sich auf rund 2,8 Millionen Franken. Der Spatenstich zu diesem Neubau erfolgte am 13. Juli 2016. Vor den Eröffnungsansprachen durch die Schulpräsidentin und Gemeinderätin Elsbeth von Atzigen, Liegenschaftenvorstand und Gemeinderat Jean Fritz Weber, und Schulleiterin Sabine Gartenmann sangen die Kinder zur Freude der Gäste auch die «Lanzrain-Hymne».

satoren bereits ungeduldig, um das Eröffnungsfest für den Erweiterungsbau Schulhaus Allmend in Gang zu setzen. Dieser Neubau wurde von den Oberengstringer Stimmbürgern mit einer Kostenobergrenze von 8,2 Millionen Franken bewilligt und danach folgte am 14. März 2016 der Spatenstich. Unter Trommelwirbel und grossem Applaus schnitt die Schulpräsidentin Elsbeth von Atzigen zusammen mit dem Präsidenten des Schülerparlaments das «rote Band» durch und er-

öffnete so die Festaktivitäten zur Einweihung des neuen Schulhauses. Daraufhin begaben sich die Gäste durch den alten Teil des Schulhauses Allmend in den neuen Teil. Hier wurden die Gäste von einem grossen Schülerchor erwartet. Die gesungenen Lieder wurden am Klavier von der «hauseigenen» Musiklehrerin, Rita Wanderley, begleitet. Danach folgten zwei Solisten, die ihre Lieder trotz grossem Publikumsandrang souverän und ohne sichtbares Lampenfieber vortrugen. Auch diese Vorträge wurden mit einem grossen Applaus verdankt.

Während der nachfolgenden Ansprachen, verbunden mit einem grossen Dank an alle Beteiligten und detaillierten Infos zum Bau von Schulpräsidentin Elsbeth von Atzigen, Liegenschaftenvorstand Jean Fritz Weber und dem Architekten des Neubaus, Peter Schneider, wurde speziell hervorgehoben, dass betreffend Einsparung des Energieverbrauchs in diesem Neubau keine Kompromisse eingegangen wurden. Der Erweiterungsbau erfüllt den Minergie-Standard und wurde dazu vom Kanton mit einem Zertifikat ausgezeichnet.

Nach dem offiziellen Festakt wurden Führungen durch das Schulhaus angeboten oder man konnte sich selbst umsehen und sich so überzeugen, dass trotz der erwähnten eingehaltenen Kostenobergrenze an alles gedacht wurde, um einen angenehmen Schulbetrieb in hellen und luftigen Schulzimmern abhalten zu können. Vor dem Schulhaus stand dem Publikum während der ganzen Eröffnungsfeier eine «Festbeiz» zur Verfügung, bei der Getränke, Bratwürste, Hot Dogs, aber auch Kaffee und Kuchen, bezogen werden konnten.

Nach dem Durchschneiden des roten Bandes war der Weg frei, um die hellen und luftigen Klassenzimmer im Neubau im Detail betrachten zu können. Auf dem Pausenplatz gab es für die Gäste und Schulkinder zu essen und zu trinken, verbunden mit einem Ballonwettbewerb und weiteren Aktivitäten. Zwei Stunden später und einige Schritte entfernt, warteten die Organi-

Der Neubau Schulhaus Lanzrain am Einweihungstag

Der Erweiterungsbau Schulhaus Allmend am Einweihungstag


Gewerbeverein Geroldswil-Oetwil I 31

Gewerbezeitung I Nr. 8 I 7. Dezember 2017

Editorial

Die Zeitung und ihre Grenzen!

Hubert Boog, Verkauf/Beratung Mitglied der erweiterten GL RTK Anlässlich der Delegiertenversamm­ lung des Limmattaler Gewerbever­ bands hat mich Reto Müller gefragt, ob ich nicht Lust hätte, das Editorial für die nächste Ausgabe der Gewerbezei­ tung zu schreiben. Wie schon mancher vor mir, habe ich mich erst etwas ge­ ziert und mich vor allem gefragt, was ich denn zu schreiben hätte. Aber dann sah ich die Möglichkeit, mich in der letzten Ausgabe, welche wir bei RTK Medientechnik AG her­ gestellt haben, für die Zeit, die ich mit der Zeitung erleben durfte, zu be­ danken.

Es war seine sehr spannende und sehr lehrreiche Zeit. Ich hatte am Anfang mit ein paar organisatorischen Heraus­ forderungen zu kämpfen, die ich dann aber, Gott sei Dank, sehr rasch in den Griff bekommen habe. Eine «Horde» freischaffender Journalisten zu mana­ gen, ist ein schwieriges Unterfangen. Besonders deshalb, weil wohl allein schon das Wort «managen» für einen Journalisten eine Abstraktion ist. Aber wir haben uns zusammengerauft und es geschafft. Ich hatte am Schluss eine sehr gute und sehr einsatzfreudige Crew um mich versammelt, mit wel­ cher zu arbeiten sehr viel Spass berei­ tet hat. Auch die Führung, insbesondere die Delegierten des Vorstands, Thomas Landis und Alfons Florian, hat mit ih­ rer aktiven Mitarbeit bei den Redakti­ onssitzungen sehr viel zu einem guten und breit abgestützten Blatt beigetra­ gen. Sie gehen mit offenen Augen durchs Leben und haben ihre Eindrü­ cke immer wieder mit in die Redakti­ onssitzung eingebracht. Auch diesen beiden Herren will ich Danke sagen.

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Reto Müller, Präsident info@gvgo.ch

Ich habe nicht nur eine Vielzahl von verschiedenen Menschen kennenler­ nen dürfen, sondern unter ihnen auch sehr viele, welche uns in unserem Tun stark unterstützt haben. Wir durften uns in den letzten Monaten auf die Umsetzung konzentrieren und so da­ für sorgen, dass die Zeitung optisch und technisch so gut wie möglich um­ gesetzt wird. Ich freue mich über die Feedbacks aus der Leserschaft, in de­ nen Würdigung und Anerkennung für unsere Arbeit zum Ausdruck kommen.

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Dem Verleger, Eugen Wiederkehr, und dem GVL-Präsidenten, Gregor Biffiger, welcher das Ganze erst möglich ge­ macht hat, will ich für das Vertrauen danken, welches ich in dieser Zeit ge­ niessen durfte.

AGENDA

Sie fahren fort, sich für ein Produkt einzusetzen, welches zu einem festen Bestandteil der Limmattaler Medien­ landschaft geworden ist.

Ich wünsche der Zeitung einen guten Weiterbestand. Mit Leiden(schaft) mit dabei.

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32 I Kehrseite

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Kantonsratsgeflüster

Der öV – ein kostspieliges Thema mit vielen Emotionen

André Müller, Kantonsrat FDP Uitikon-Waldegg

Mit einem Kostendeckungsgrad von gerade mal 37% ist die Zürichsee-Schifffahrt weit von einem langfristig gerechten Kostendeckungsgrad entfernt, das Defizit bezahlen die Nicht-Schiffsfahrer mit ihren Steuern. Der Schiffszuschlag ist eine vernünftige Massnahme und viele der Zürichseegemeinden sind sich ihrer privilegierten Lage bewusst und wollen sich nicht weiter so subventionieren lassen.

In den letzten Wochen konnten wir im Kantonsrat einige Geschäfte erledigen, wenige haben aber zu so emotionalen Voten geführt wie der Schiffsfünfliber. Das Postulat zur Abschaffung des Schiffsfünflibers hat am 20. November im Zürcher Kantonsrat Schiffbruch erlitten: Mit 91 zu 74 Stimmen bei 10 Enthaltungen sprach sich das Parlament dagegen aus, den Zuschlag in Höhe von fünf Franken pro Fahrt mit einem Zürichsee-Schiff rund ein Jahr nach seiner Einführung wieder abzuschaffen. Der Regierungsrat hatte den Schiffsfünfliber als Schiffszuschlag im Rahmen der Leistungsüberprüfung 2016 eingeführt. Er erwartet Mehreinnahmen in Höhe von drei Millionen Franken pro Jahr, die je zur Hälfte dem Kanton und den Gemeinden zugutekommen werden.

Auch bei uns in Uitikon wurde letztes Jahr emotional diskutiert. Im September 2016 hat sich das Stimmvolk für die Verlängerung des Ortsbusses nach Schlieren ausgesprochen und einen 2,4-Millionen-Kredit für einen Testbetrieb bewilligt. 53,2 Prozent sprachen sich für den Kredit aus, mit dem ein vierjähriger Testbetrieb aufgenommen werden kann, 46,8 Prozent waren bei einer Stimmbeteiligung von 64,5 Prozent dagegen. Diesen Dezember beginnt nun der vierjährige Testbetrieb. Bezahlen wird diesen die Gemeinde. Netto wird dieser Testbetrieb Uitikon 590 000 Franken pro Jahr kosten. Danach könnte die verlängerte Linie vom Zürcher Verkehrsverbund (ZVV) ins Regelangebot übernommen werden. Dies jedoch nur, wenn während des Testbetriebs 30% der Kosten gedeckt werden – und auch das ist noch keine

Garantie für eine Übernahme durch den ZVV. Niemand verlangt, dass der öffentliche Verkehr 100% kostendeckend betrieben wird. Mittelfristig will die FDP 70% erreichen. Heute sind wir bei ungefähr 65%. Der Rest davon sind Subventionen. Subventionen führen dazu, dass die Preise für Dinge sinken. Bei tiefen Preisen tendieren wir dazu, zu viel von der subventionierten Ware zu konsumieren. Wir alle wissen das schon aus der Kindheit. Wenn viel Süssigkeiten da waren wie an Weihnachten, haben wir uns die Bäuche vollgeschlagen, bis diese weh taten. An anderen Tagen haben wir die Gummibärchen gehortet, bis sie hart waren – ja nicht zu schnell essen! Der Preis der Zürichsee-Schifffahrt war viel zu tief, daher sind zu viele mit dem Schiff gefahren – die Kosten dafür haben wir alle bezahlt. In Uitikon gab es offensichtlich zu wenig öV, vor allem eine direkte Verbindung ins Limmattal hat vielen gefehlt – und dafür sind wir bereit, 2,4 Millionen Franken über die nächsten vier Jahre zu investieren. Es ist wichtig, dass wir uns klar werden, wo wir öV-Franken investieren wollen und wo nicht. Am besten investieren wir dort, wo der Bedarf es rechtfertigt. Das ist nicht der Fall bei den Zürichsee-Schiffen, es ist aber der

S s’Schämdi-Eggli Nichts zu lachen hat momentan Géraldine Pierrehumbert, die mit ihrem «mutigen» Gang zum stellvertretenden kantonalen Ombudsmann einen Beitrag zur Abwahl und damit zum beruflichen und persönlichen Ruin von Bezirksstatthalter Adrian Leimgrübler geleistet hat. Sie kassierte nämlich dem Vernehmen nach vor kurzem eine fundierte Strafanzeige wegen Amtsmissbrauchs (Art. 312 StGB) und falscher Anschuldigung (Art. 303 StGB) – beide Straftatbestände sind übrigens Offizialdelikte. Man darf gespannt sein, wie die Staatsanwaltschaft mit dieser Anzeige umgehen wird. Derweil gilt die Unschuldsvermutung … Nachdem der Bundesrat im vergangenen Sommer einen Bundesbeitrag von 30 Millionen Franken für die Durchführung der World Skills 2021 in Basel gestrichen hatte und damit die Kandidatur zum Scheitern brachte, bewilligte er unlängst eine Milliarde Franken für eine allfällige Winterolympiade 2026 in der Schweiz. Angesichts der hervorragenden Leistung der Schweizer Delegation an den Berufsweltmeisterschaften in Abu Dhabi, die vor kurzem stattgefunden haben, ist dieser Entscheid des Bundesrates eine schallende Ohrfeige für alle, die sich in der Schweiz tagtäglich für die Berufsbildung engagieren.

s s’Schmunzel-Eggli Barbara Angelsberger, vor einigen Jahren als Kantonsrätin abgewählte Vizepräsidentin der FDP Bezirk Dietikon, wollte kürzlich wieder einmal politisches Powerplay betreiben. Sie liess dem Präsidenten des Gewerbeverbandes Limmattal über den Verleger der «Limmattaler Gewerbezeitung» ausrichten, die FDP werde wegen der Berichterstattung besagter Zeitung in Sachen Leimgrübler/Pestalozzi bis Ende 2018 keine Inserate in der Gewerbezeitung schalten. Die Boykottmitteilung soll im Vorstand des Gewerbeverbandes für grosse Heiterkeit gesorgt haben … Pascal Leuchtmann, Mitglied des Schlieremer Gemeindeparlaments und SP-Stadtratskandidat, hat offenbar ein Problem mit dem Schwerpunkt seiner Lebensbeziehungen. Böse Zungen behaupten nämlich, er wohne nur auf dem Papier in Schlieren und nächtige regelmässig bei seiner langjährigen Lebenspartnerin in Uitikon-Waldegg.

Fall beim Uitiker Ortsbus. Und die Limmattalbahn? Vor genau zwei Jahren befürwortete das Zürcher Stimmvolk mit 64,5% Ja-Stimmen den Bau der Limmattalbahn. Diesen September begannen die Arbeiten für die Verlängerung der Tramlinie 2 bis nach Schlieren Geissweid. Unmittelbar nach der Inbetriebnahme im August 2019 soll mit dem Bau der Limmattalbahn weiter bis Killwangen begonnen werden, der 2022 fertig wäre. Skepsis über das anhaltende Wachstum in der Region führte wohl dazu, dass als einzige Region im Kanton Zürich der Bezirk Dietikon die Vorlage ablehnte. Kritiker akzeptierten die Entscheidung des Kantons nicht und reichten im letzten Juli eine Volksinitiative ein mit dem Ziel, dass auf die zweite, grössere Etappe der Limmattalbahn von Schlieren bis nach Killwangen verzichtet wird. Diese Woche hat der Regierungsrat des Kantons Zürich bekannt gegeben, dass er beantragt, das Begehren ohne Gegenvorschlag abzulehnen. Ich bin überzeugt, dass ein Tram lediglich bis Schlieren nur lokalen Nutzen und zu wenig positive Auswirkungen auf die Verkehrssituation im Limmattal hätte. Mit einem Verzicht auf die Fertigstellung der Limmattalbahn würde das Limmattal weiter über keinen

hochwertigen Feinverteiler verfügen. Die Qualität des öVs im Limmattal (und das werden wir mit dem Uitiker Ortsbus nach Schlieren sicher auch noch sehen) ist wegen der grossen Stauanfälligkeit der Busse weiterhin nicht gegeben. Ausserdem sind mit der zweiten Etappe Anpassungen am Strassennetz im Umfang von 136 Millionen Franken vorgesehen, welche die Staubelastung im Limmattal vermindern sollten. Uitikon hat übrigens der Limmattalbahn zugestimmt und die Erweiterung des Ortsbusses nach Schlieren ist Uitikons Beitrag, das Konzept öV in der Region zukunftsgerichtet auszubauen. Fazit: Wir werden bald über die Etappe 2 der Limmattalbahn abstimmen können. Wir werden uns dann entscheiden können, ob es für uns im Kanton (nicht im Bezirk Dietikon!) Sinn hat, im Limmattal in den öV zu investieren. So kurz vor Weihnachten wünsche ich mir, dass wir das Thema intensiv debattieren in einer Art, in der wir uns auch nach der Abstimmung noch in die Augen schauen können. Und ich erhoffe mir, dass – wie auch immer der Gesamtkanton darüber abstimmt – wir das Verdikt dieses demokratischen Prozesses akzeptieren – so wie die Zürichseegemeinden den Schiffsfünfliber akzeptieren müssen.

Ihre Meinung ist erwünscht! Schreiben Sie uns auf: redaktion@limmattaler-gewerbezeitung.ch Leserbrief

Verkehrte Welt

«Baum-Drama» zum Zweiten

Es ist eigentlich schon eine verkehrte Welt. Da wird eine Dame für den Prix Courage vorgeschlagen, welche die Karriere eines unbescholtenen Bürgers zerstört hat. Adrian Leimgrübler wurde von allen Gerichten freigesprochen. Mit grosser Freude habe ich heute gelesen, dass Herr Leimgrübler auch die Hälfte der Verfahrenskosten nicht tragen muss.

In Ihrer Ausgabe Nr. 7 vom 9. November habe ich den Aufruf von Daniel und Mercedes Auer betreffend der Erhaltung der Blutbuche gelesen. Auch bei Steinemann Print AG habe ich Unterschriftenbogen gesehen und habe auch schon lange vorher unterschrieben.

Wenn einer den Prix Courage verdient hätte, dann ist es Gregor Biffiger, welcher sich während des Wahlkampfs so stark für Adrian eingesetzt hat. Stattdessen wird ihm jetzt noch Verleumdung oder üble Nachrede vorgeworfen. Meiner Meinung nach war es absolut richtig, die Namen der beiden Whistleblowerinnen bekannt zu geben. Sich hinter Aussagen zu verstecken, finde ich feige, man soll doch öffentlich zu seiner Meinung stehen. Regierungsrätin Fehr wäre gut beraten, sich bei Adrian zu entschuldigen, aber dazu ist sie offensichtlich nicht bereit. Adrian wünsche ich viel Glück bei der Suche nach einer neuen Stelle. Rolf Holderegger, Geroldswil

Leider bahnt sich allerdings auf der anderen Seite der SBB-Geleise das nächste «Baum-Drama» an: Zuerst hatte ich mich sehr gefreut, als bei den bisherigen Bauarbeiten für die Überbauung des Geistlich-Areals kein einziger Baum gefällt wurde, sondern im Gegenteil um jeden Baum herum ein Respektabstand markiert war. Diese Bäume sind genauso prächtig und wahrscheinlich auch ähnlich alt wie die Blutbuche. Seit einigen Tagen sind nun aber neue Baugespanne gestellt worden. Der Realisierung dieser Bauten würden etliche der prächtigen Bäume zum Opfer fallen – sehr, sehr traurig! Renato Dénes, Unterengstringen


GEGENDARSTELLUNG Im Artikel „Stabwechsel beim HEV — Chance für mehr Mitgliedernähe und Glaubwürdigkeit" in der Ausgabe Nr. 8 vom 7. Dezember 2017 wird Folgendes behauptet: HEV-Direktor Ansgar Gmür und Verbandsjurist RA Pavlo Stathakis hätten im April und Mai 2016 ge¬genüber dem Autor des Artikels, Artur Terekhov, sowie gegenüber einem Joseph Koch schriftlich ver¬sprochen, demnächst unter den Mitgliedern des HEV eine Umfrage zum Thema Eigenmietwert durch¬zuführen. Diese Behauptung ist falsch. Weder Ansgar Gmür noch Pavlo Stathakis haben je ein solches Versprechen abgegeben. Es entspreche einem Verhaltensmuster des HEV-Direktors, dass E-Mails nicht beantwortet würden. Diese Behauptung ist falsch. Im Rahmen der Kapazitäten der Geschäftsstelle des HEV Schweiz werden alle Anfragen beantwortet. Der HEV biete Liegenschaftenverwaltungen an. Diese Behauptung ist falsch. Der HEV Schweiz bietet keine Liegenschaftsverwaltungen an. Den HEV-Vertreterinnen und -vertretern an den paritätischen Gerichtsbehörden fehle es an der Fach¬kompetenz und an Dossierkenntnis. Diese Behauptung ist falsch. Die (von den Sektionen des HEV ge¬stellten) Vermietervertreter des HEV verfügen sowohl über die erforderliche Fachkompetenz als auch über Kenntnisse der Dossiers. Der HEV habe nicht gegen die in der Asylgesetzrevision vorgesehene Möglichkeit der Enteignung Pri¬vater Stellung genommen. Diese Behauptung ist falsch. Der HEV hat in einer Inseratekampagne gegen die Asylgesetzrevision und gegen die Möglichkeit der Enteignung Stellung genommen. Der HEV habe sein Kerngeschäft, die Wahrung der Mitgliederinteressen in Gesellschaft und Politik, verlassen. Diese Behauptung ist falsch. Der HEV wahrt die Interessen seiner Mitglieder nach wie vor. Hauseigentümerverband Schweiz HEV Ansgar Gmür

Limmattal dez 2017 mit gegendarstellung am ende dieser ausgabe  
Limmattal dez 2017 mit gegendarstellung am ende dieser ausgabe  
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