Page 1

Donnerstag, 19. Mai 2016 I 2. Jahrgang Nr. 3 I Auflage 46 000 Exemplare

Gr

46

os

00 sa 0 Ex ufl em a pl ge ar : e

Offizielle Gewerbezeitung des Gewerbeverbands Limmattal und der Gewerbevereine Birmensdorf und Aesch, Dietikon, Engstringen, Geroldswil-Oetwil, Schlieren, Uitikon-Waldegg, Urdorf und Weiningen Interview mit SVP-Nationalrätin Natalie Rickli

«Innovationen statt Subventionen» In der Verkehrs- und der Finanzpolitik stehen auf Bundesebene Entscheide an, die für den Kanton Zürich als Wirtschaftsstandort bedeutend sind. SVP-Nationalrätin Natalie Rickli erläutert im Interview die bürgerlichen Standpunkte. Mit der Unternehmenssteuerreform III und dem NAF haben Sie bereits zwei wichtige Geschäfte angesprochen. Welches sind aus Ihrer Warte die wichtigsten Themen in der Bundespolitik? Am bedeutendsten in nächster Zeit ist die Umsetzung der Masseneinwanderungsinitiative. Es geht dabei nicht nur um die Steuerung der Zuwanderung, sondern auch um die Unabhängigkeit und Selbstbestimmung der Schweiz. Hat das Parlament die Kraft? Es ist stossend, dass Bundesrätin Sommaruga die Botschaft erst im März dieses Jahres verabschiedet hat. So kann

len. Nun muss das Parlament diese Arbeit machen. Die Staatspolitische Kommission muss die verschiedenen Massnahmen auch quantifizieren. Die verschiedenen Branchen und saisonale Schwankungen müssen berücksichtigt werden. Natürlich sollen Fachkräfte aus dem Ausland eingestellt werden können, wenn sie fehlen. Wir dürfen aber nicht vergessen, dass mehr als 50 Prozent der Zuwanderer nicht arbeiten. Sie stammen zum Beispiel aus Familiennachzug oder sind Stellensuchende. Unsere Sozialwerke müssen finanzierbar bleiben; dies ist ein Kernanliegen der Wirtschaft. Vergessen

«So wie der Nationalrat die Unternehmenssteuerreform III vorschlägt, wäre sie im Sinn des Kantons Zürich.»

SVP-Nationalrätin Natalie Rickli: «Wenn Unternehmen ins Ausland wegziehen, zahlen wir letztlich alle höhere Steuern.»

das Anliegen unmöglich innerhalb der Frist von drei Jahren umgesetzt werden.

Text: Adrian Scherrer, Bild: zvg

Im Nationalrat haben SVP und FDP seit den Wahlen im letzten Herbst die Mehrheit. Die SVP hat wieder zwei Vertreter im Bundesrat. Wie wirkt sich dies aus? Dank einer besseren bürgerlichen Zusammenarbeit konnten wir einige wichtige Entscheide zur Unternehmenssteuerreform III fällen. Und das bürokratische Regulierungsprojekt für eine grüne Wirtschaft konnten wir zurückweisen. Auch in den Kommissionen wurden positive Entscheide gefällt, die vor den Wahlen kaum möglich gewesen wären – zum Beispiel die Erhöhung der Zweckbindung für den Nationalstrassen- und Agglomerationsverkehrs-Fonds (NAF).

Wie sieht der Zeithorizont aus? Die Staatspolitische Kommission führt im Mai Anhörungen durch und beginnt danach mit der Detailberatung. Die Ergebnisse der Prüfaufträge an den Bundesrat sollten ebenfalls im Juni oder Juli vorliegen. So kann das Geschäft im Nationalrat in der Herbstsession diskutiert werden. Der Ständerat berät voraussichtlich in der Wintersession. Eine allfällige Volksabstimmung fände frühestens im Mai 2017 statt. Wie beurteilen Sie die bundesrätliche Botschaft mit dem Vorschlag einer Schutzklausel? Die Botschaft ist zu grossen Teilen unklar. Der Bundesrat nennt keine Zah-

wir nicht: Die Schweiz hat schon vor der Personenfreizügigkeit gut existiert. Im Zusammenhang mit dem Fachkräftemangel könnte das Potenzial der gut ausgebildeten Frauen besser ausgeschöpft werden. Ist Frauenförderung für Sie ein Thema? Staatliche Frauenförderung ist kein Thema für mich. Da stehen die Unternehmen in der Verantwortung. Wer die fehlenden Fachkräfte beklagt, muss auch etwas tun. Es liegt an der Wirtschaft, passende Arbeitsmodelle anzubieten. Auch die Kinderbetreuung kann privatwirtschaftlich gelöst werden. Finanzpolitisch ist in den nächsten Jahren die Unternehmenssteuerreform III das Hauptthema. Die Nagelprobe wird der Ressourcenausgleich

zwischen Bund und Kantonen sein. Wie beurteilen Sie die Chancen, eine erfolgversprechende Lösung zu finden? So wie der Nationalrat die Unternehmenssteuerreform III vorschlägt, wäre das ganz im Sinn des Kantons Zürich. Die Entscheide sind das Ergebnis einer positiven Zusammenarbeit zwischen SVP, FDP und CVP. Das Referendum von linker Seite wurde bereits angekündigt. Im Abstimmungskampf wird es an uns Bürgerlichen liegen, diese komplexe Vorlage zu erklären und linke Schlagwörter zu entkräften. Ich glaube nicht, dass der Ressourcenausgleich das Hauptthema sein wird. Man wird erklären müssen, warum man überhaupt Ersatzmassnahmen schaffen muss, weil die EU die Holdingbesteuerung nicht mehr akzeptiert. Die Ersatzmassnahmen sind wichtig, weil wir wegen der Arbeitsplätze und der Steuererträge weiterhin attraktiv für internationale Konzerne sein wollen. Wenn Unternehmen ins Ausland wegziehen, zahlen wir letztlich alle höhere Steuern.

Gewerbeverband Limmattal Editorial 2 162. Generalversammlung des KGV 3 Abstimmungen 5. Juni: KGV-Parolen 4 Limmattaler Wirtschaftsverbände 5 Menutipp 7 Ratgeber 8–9

Geroldswil-Oetwil 10

Schlieren 11 96. ordentliche Generalversammlung Längster Limmattaler Tisch

11 13

Uitikon-Waldegg 17 22. ordentliche Generalversammlung

18

Urdorf 20 59. ordentliche Generalversammlung

20

Der wirtschaftlich starke Kanton Zürich hat häufig andere Anliegen in Bern als ressourcenschwache Bergkantone. Sprechen sich die Zürcher Vertreterinnen und Vertreter im Bundeshaus über die Parteigrenzen hinaus ab, um diesen Anliegen Gehör zu verschaffen? Ich stelle immer wieder fest, dass die Vertreter der kleinen Kantone enger zusammenarbeiten, weil sie beim Bunde etwas abholen wollen. In der grossen Zürcher Vertretung ist dies kaum möglich. Dabei wäre es manchmal wichtig, an einem Strick zu ziehen. Der Regierungsrat und die Stadträte von Zürich und Winterthur laden alle 35 Zürcher Parlamentarierinnen und Parlamentarier einmal pro Jahr ein, um ihre Anliegen zu präsentieren. So findet ein Austausch statt, aber die Haltungen Lesen Sie weiter auf der Seite 2

Weiningen 23

Birmensdorf und Aesch 41. ordentliche Generalversammlung

24 24

Dietikon 26 117. ordentliche Generalversammlung

26

Engstringen 31 62. ordentliche Generalversammlung

31

Kehrseite 32

VOLLE RÜCKENDECKUNG.

*

*5 Jahre/160 000 km auf alle NISSAN Nutzfahrzeug-Modelle, mit Ausnahme des NISSAN e-NV200: 5 Jahre/100 000 km auf elektrofahrzeug-spezifi sche Bauteile, 3 Jahre/100 000 km auf alle anderen Fahrzeugkomponenten. Es gilt jeweils das zuerst Erreichte. Gültig für Neufahrzeuge und Immatrikulationen ab 1. September 2015. Einzelheiten unter www.nissan.ch

Garage Egger AG • www.egger-dietikon.ch Zürcherstrasse 232 • 8953 Dietikon • Tel.: 044 745 17 17 CH-082-205x68-4c-LCV-060040.indd 1

24.02.16 12:34


2 I Gewerbeverband Limmattal Editorial

Gewerbezeitung I Nr. 3 I 19. Mai 2016

Fortsetzung Titelseite: Interview mit SVP-Nationalrätin Natalie Rickli

Klasse und dem unterdrückten, mittels Staatsgewalt ausgebeuteten Volk. Linksaktivisten – häufig selbst nicht produktiv tätig, sondern parasitär von Zwangsumverteilungsmassnahmen lebend – haben Anlässe wie den 1. Mai stets dafür instrumentalisiert, diesen Klassen-Gegensatz herunterzuspielen und stattdessen einen Scheinkonflikt zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern zu inszenieren. Gregor Biffiger Liebe Bewohnerinnen und Bewohner des Bezirks Dietikon Als ich vor einem Vierteljahrhundert ins elterliche Bauunternehmen eintrat, hatte ich immer wieder Kontakte mit Gewerkschaftsfunktionären, wie sie unterschiedlicher nicht sein konnten. Auf der einen Seite war da der moderate Christliche Holz- und Bauarbeiterverband (CHB), der auch die Sorgen und Nöte der Unternehmerseite sah und dem mein Vater sogar als Unternehmer angehörte. Auf der anderen Seite stand die damalige Gewerkschaft Bau und Industrie (GBI, heute Unia), die schon damals hauptsächlich Klassenkampf betrieb und im Unternehmer primär den Ausbeuter sah. Jedes Jahr werde ich am 1. Mai wieder daran erinnert, wenn linke Klassenkämpfer und vermummte Chaoten durch die Zürcher Innenstadt ziehen und blindwütig fremdes Eigentum beschädigen oder gar zerstören. Der wahre Klassenkampf spielt sich – entgegen den Behauptungen intellektueller oder steinewerfender 1.-Mai-Aktivisten – nicht zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern ab, sondern zwischen der politischen

Geschickt wird diese von den Linken angestrebte Zwangsumverteilung in wohlklingende Worte wie «soziale Gerechtigkeit» oder «Solidarität» verpackt. Die Umverteilungsströme fliessen aber nicht von den Reichen zu den Armen, sondern von den Arbeitenden zur Classe politique und zu ihr nahestehenden Gruppen und Unternehmen, die ihr Geld zur Hauptsache nicht auf dem freien Markt verdienen, sondern primär von staatlichen Zuwendungen profitieren. Die von links proklamierte «Ausbeutung» der Arbeitnehmer durch die Arbeitgeber ist in Tat und Wahrheit eine Ausbeutung der produktiven Arbeiter durch die unproduktive politische Klasse sowie durch die Funktionärsbürokratie. Vor diesem Hintergrund erhält der 1. Mai eine ganz andere Bedeutung: Er sollte uns in Zukunft daran erinnern, wer tatsächlich Lebensqualität und Arbeitsplätze für die Arbeitnehmer schafft – das sind nämlich fleissige, innovative Unternehmer und Arbeiter.

sind nicht immer deckungsgleich. Ich finde es wichtig, in die Infrastruktur, namentlich auch in die Strassen, zu investieren, weil das den Wirtschaftskanton Zürich stärkt. Und wir müssen ja auch schauen, dass wir einen attraktiven Flughafen haben. Welche Rolle spielt die Infrastruktur für das Gewerbe? Sie ist zentral. Die jährlich über 20 000 Staustunden schädigen das Gewerbe. Darum muss man dringend investieren, gerade in den Agglomerationen. Wir haben viel in den öffentlichen Verkehr investiert. Jetzt ist die Strasse an der Reihe, wenn wir weiterhin ein erfolgreicher Wirtschaftsstandort bleiben wollen. Man darf die verschiedenen Verkehrsmittel nicht gegeneinander ausspielen. Ein Grossteil der Transporte und Lieferungen findet nun mal auf der Strasse statt. Der Nationalstrassenund Agglomerations-Fonds (NAF) geht mit einer Erhöhung der Zweckbindung der Bundeseinnahmen aus dem Strassenverkehr in die richtige Richtung. Er ist aber noch nicht zufriedenstellend, weil er teilweise über eine Benzinpreiserhöhung finanziert werden soll. Das schadet dem Gewerbe. Am 5. Juni steht mit der Milchkuh-Initiative eine wichtige Abstimmung an. Denn im Grunde wäre genug Geld für Investitionen da. 1,5 Milliarden jährlich werden heute zweckentfremdet. Die Milchkuh-Initiative will verhindern, dass Gelder aus dem Strassenverkehr in der allgemeinen Bundeskasse versickern.

Sie sind vor allem auch in der Medienpolitik engagiert. Die Digitalisierung bringt enorme Umwälzungen. Welche Rolle spielt die Medienpolitik dabei? Neue Technologien bringen immer Chancen und Risiken mit sich, nicht nur im Medienbereich. Wirtschaft und Gesellschaft sind im Wandel. Daher setze ich mich für gute Rahmenbedingungen ein, damit die Wirtschaft innovativ sein kann.

envielfalt wie noch nie. Was Private machen oder machen könnten, wenn sie nicht mehr mit Gebührengeldern konkurrenziert würden, muss der Staat nicht auch machen. Wir müssen jetzt endlich genau definieren, was der Service public wirklich machen soll – und was nicht. Die staatlichen Angebote müssen zurückgefahren werden. Es braucht Innovationen statt Subventionen. Ich habe das Präsidi-

«Investitionen in die Infrastruktur, namentlich auch in die Strassen, stärken den Wirtschaftskanton Zürich.» Dieses Jahr kommt der Bericht des Bundesrates zum Service public. Was versprechen Sie sich davon? Leider wenig. In der Medienpolitik erleben wir eine Ausbreitung des Staates, der immer mehr Gebühren verlangt und private Initiativen zurückdrängt. Dass dies in der Bevölkerung auf Unmut stösst, hat die Abstimmung über das revidierte Radio- und Fernsehgesetz gezeigt. Es wurde vor einem Jahr nur hauchdünn angenommen. Planwirtschaftliche Strukturerhaltung zugunsten der SRG ist im 21. Jahrhundert völlig fehl am Platz. Dank dem Internet haben wir so viel Medi-

um der parteiübergreifenden «Aktion Medienfreiheit» von Stadtrat Filippo Leutenegger übernommen, weil ich mich für eine liberale Medienpolitik einsetze. Es ist mir ein Anliegen, mehr bürgerliche Parlamentarier für unsere Anliegen zu gewinnen. Deshalb freue ich mich, dass wir mehrere Vertreter von SVP und FDP sowie je einen Vertreter von GLP und CVP im Vorstand haben. Wir setzen uns auch für die Wirtschaftsfreiheit und eine liberale Werbeordnung ein: Das Gewerbe muss seine Dienstleistungen und Produkte bewerben können.

Herzlichst Ihr GEWERBEVERBAND LIMMATTAL Gregor Biffiger, Präsident 8. Generalversammlung des Vereins Standortförderung Limmattal (SFL)

Alle Geschäfte einstimmig verabschiedet

KONTAKTBOX Gewerbeverband Limmattal Postfach, 8952 Schlieren

Gregor Biffiger, Präsident gregor@biffiger.com

Die Standortförderung Limmattal führte am 17. März 2016 in Oberengstringen ihre 8. Generalversammlung durch. Alle statutarischen Traktanden wurden oppositionslos genehmigt. Der Verein weist einen Mitgliederbestand von 137 auf, was eine Zunahme von 8 Neumitgliedern bedeutet. Präsident Toni Brühlmann betonte die Notwendigkeit, die Anstrengungen der regionalen Standortförderung stetig und intensiv fortzuführen. Gerade der Frankenschock stelle für die Region und deren Arbeitsplätze nach wie vor eine grosse Herausforderung dar.

+41 56 633 46 00 info@gvli.ch www.gvli.ch

Text: Bruno Hofer

Impressum Limmattaler Gewerbezeitung

Verteilung

Die offizielle Zeitung von: Gewerbeverband Limmattal Gewerbeverein Birmensdorf und Aesch Gewerbeverein Dietikon Gewerbeverein Engstringen Gewerbeverein Geroldswil-Oetwil Gewerbeverein Schlieren Gewerbeverein Uitikon-Waldegg Gewerbeverein Urdorf Gewerbeverein Weiningen

Die Gewerbezeitung wird durch die Schweizerische Post AG und Direct Mail Company AG in alle Haushaltungen und Postfächer von Aesch, Birmensdorf, Dietikon, Geroldswil, Oberengstringen, Oetwil an der Limmat, Schlieren, Uitikon, Unterengstringen, Urdorf und Weiningen gratis verteilt – auch in jene mit einem «Stopp Werbung»-Kleber. In Briefkästen mit einen Kleber «Bitte keine Gratiszeitungen» wird die Gewerbezeitung nicht zugestellt. Bei Nichterhalt der Zeitung wenden Sie sich bitte an info@gewerbezeitungen.ch.

Redaktion RTK Medientechnik AG, Tel. 044 804 91 11 redaktion@limmattaler-gewerbezeitung.ch Leitung: Hubert Boog Ständige Mitarbeiter: Gregor Biffiger, Diego Albertanti, Alfons G. Florian, Otto Frei, Thomas Gössi, Thomas Landis, Dr. Reto Müller, Reto Müller, Richard Nydegger, Stefan Schmid, Sascha Städeli, Ravena Frommelt, Patrick Holenstein, Valérie Jost, Dominic Karrer, Christian Murer

Verlag/Inserate Eugen Wiederkehr AG Postfach 28, 8820 Wädenswil Tel. 044 430 08 08 info@gewerbezeitungen.ch

Druck/Papier Gedruckt in der Schweiz auf Schweizer Papier

Grafik/Produktion

Auflage

gewerbezeitung@rtk.ch

46 000 Exemplare

 www.gewerbezeitungen.ch

 facebook.com/gewerbezeitungen

Der Auftrag der Standortförderung Limmattal besteht in erster Linie darin, die Vorzüge der Region Limmattal zum Wohnen und Arbeiten bekanntzumachen, den inneren Zusammenhalt zu stärken, eine Koordinationsfunktion wahrzunehmen und Anliegen aufzugreifen. In den acht Jahren seit der Geschäftsaufnahme des Vereins im Januar 2008 wurden die folgenden Ergebnisse erzielt: Schaffung einer Marke Limmattal mit Logo und Claim, Erarbeitung von Leitbild und Zielsetzungen für das Limmattal im Rahmen der Sonderkommission «Groupe de Réflexion», Durchführung von Präsenzen und Anlässen, Schaffung von Werbematerialien, Bildung eines Netzwerks mit Gemeinden und Immobilienanbietern zur Koordination von Anfragen zur Region Limmattal. Implementiert wurde auch ein Informationssystem zur stetigen Kommunikation über das Limmattal und zahlreiche weitere Projekte zum Teil auch im Verbund mit anderen regionalen Standortförderungsorganisationen im Kanton Zürich. Eine enge Zusammenarbeit besteht zudem zur regionalen Planungsorganisation ZPL und weiteren Institutionen mit ähnlicher Zielrichtung.

Im Jahr 2016 will sich die Standortförderung unter anderem auch dem neuen Projekt Wirtschaftsfrühstück mit Informationen über KMU in der Region für die Region widmen. Exponenten des Angebots und der Nachfrage im Limmattal sollen an ungezwungenen Anlässen frühmorgens wechselseitig in Kontakt kommen. Im Anschluss an die Generalversammlung fand ein Anlass mit Podiumsdiskussion statt. In seinem Referat betonte Walter Leuzinger, Gemüsebauer und Inhaber des Ankenhofs in Oberengstringen, die Bedeutung der Landwirtschaft für das Limmattal. Das anschliessende Podiumsgespräch schaffte die Erkenntnis, dass das Limmattal ein regelrechtes Mekka der Nahrungsmittelbranche mit zahlreichen Spezialitäten darstelle. Astrid Ruf von der Firma Erni Ravioli, Siro A. Schläpfer von Hemmi Kaffee AG und Walter Leuzinger nahmen an dem von Bruno Hofer moderierten Podiumsgespräch teil. Den anschliessenden Apéro, gestiftet von der Gemeinde Oberengstringen, genossen die rund 50 Teilnehmenden und nutzten die Gelegenheit zu Austausch und Gesprächen.

Über die Standortförderung Limmattal Die Standortförderung Limmattal ist ein im Herbst 2007 gegründeter Verein. Zu den Gründern gehören Gemeinden und die Wirtschaft aus den Kantonen Zürich und Aargau. Die Standortförderung hat zum Ziel, die Qualitäten des Limmattals für Arbeiten und Wohnen bewusst und bekannt zu machen. Sie koordiniert und unterstützt die Entwicklung der ganzen Region Limmattal. Als Vereinspräsident amtet Toni Brühlmann, Stadtpräsident von Schlieren. Weitere Informationen unter www.standort-limmattal.ch, info@standort-limmattal.ch.

Senden Sie uns Ihre Beiträge bis am:

10.6.


Gewerbeverband Limmattal I 3

Gewerbezeitung I Nr. 3 I 19. Mai 2016

162. Generalversammlung des Kantonalen Gewerbeverbandes Zürich (KGV)

KGV zu Gast in Wallisellen 330 Delegierte und Gäste aus Politik und Wirtschaft verzeichnete die 162. Generalversammlung des Kantonalen Gewerbeverbandes Zürich (KGV). Gastreferent Peter Spuhler zeigte auf, wie er die Stadler Rail in den letzten 25 Jahren auf- und ausgebaut hat und wie das Unternehmen mit dem Frankenschock umgeht. Text: Gabriela Meissner / Bilder: KGV

Es war der letzte Sonnentag vor dem grossen Kälteeinbruch: Donnerstag, 21. April 2016. Die warmen Temperaturen lockten für den Apéro in den Garten der Wirtschaft zum Doktorhaus in Wallisellen. Für die 162. Generalversammlung des Kantonalen Gewerbeverbandes Zürich (KGV) war turnusgemäss der Bezirk Bülach Gastgeber. 330 Gäste und Delegierte hatten sich für den Anlass angemeldet. Wider die Bauverhinderer In seiner Ansprache widerlegte KGVPräsident Hans Rutschmann die gern zitierte Aussage, dass pro Sekunde in der Schweiz ein Quadratmeter Land verbaut würde. Dies sei ein Satz, den er höre, seitdem er sich mit Politik und Raumplanung befasse. «Das tönt auch in Podiumsdiskussionen aus dem Mund der Bauverhinderer gut.» Die Arealstatistik des Bundesamtes für Statistik beweise aber, dass diese Aussage längst überholt sei, die Werte seien in den letzten Jahren stetig gesunken und betrügen nur noch 0,69 Quadratmeter pro Sekunde. Und auch das sei genauer zu betrachten, denn die eigentliche Gebäudefläche nehme nur noch um 0,14 Quadratmeter je Sekunde zu, die Verkehrsfläche um 0,12 Quadratmeter. «Der grosse Rest wird für Erholungsoder Grünanlagen oder Gebäudeumschwung verbraucht», so Rutschmann. «Von einem eigentlichen Zubetonieren der Landschaft kann man also definitiv nicht sprechen.»

Blick in den vollen Saal der Wirtschaft zum Doktorhaus in Wallisellen: 330 Gäste und Delegierte besuchten die Generalversammlung des KGV

Vorteil durch Berufsbildung Der derzeit noch als Regierungspräsident amtierende Regierungsrat Ernst Stocker überbrachte die Grussbotschaft der Zürcher Regierung. Der Finanzdirektor lobte den guten Steuerzuwachs der Gemeinde Wallisellen. Eine gefreute Gemeinde, befand Stocker. Zum wuchtigen Nein, das der KGV bei der Abstimmung zur Lohndumping-Initiative erreicht hatte, gratulierte er dem

Verband und wertete dies als Vertrauensbeweis der Stimmbevölkerung in die Gwerbler als Arbeitgeber. Gastreferent war alt Nationalrat Peter Spuhler. Als er 1989 die Stadler Fahrzeuge AG übernahm, war die Firma ein KMU mit gerade mal 18 Mitarbeitenden. Innert 26 Jahren hat Spuhler daraus einen Grosskonzern mit rund 7000 Vollzeitstellen geschaffen, 3000 Mitar-

beitende beschäftigt das Unternehmen in der Schweiz. Das Bekenntnis zum Werkplatz Schweiz bekräftigte Spuhler auch vor den KGV-Gästen. Allerdings schmälerten die Währungsturbulenzen der letzten Jahre den Gewinn beträchtlich. Die Stadler Rail sei der einzige Hersteller in Europa, der mit Schweizer Franken produziere. Statt die Produktion ins Ausland zu verlagern, baue Stadler Rail auf neue Strategien und

erarbeite neue Absatzmärkte. «Unser Land hat einen grossen Vorteil durch das Berufsbildungssystem», so der Unternehmer. «Deswegen müssen wir zum Werkplatz Schweiz Sorge tragen.»

Seit 35 Jahren sind wir als unabhängiger und führender Versicherungsbroker ein Dienstleistungsund Beratungsunternehmen für unsere anspruchsvolle und zum grossen Teil internationale Kundschaft aus den Sektoren Industrie und Dienstleistung. Mit unserem umfassenden Beratungskonzept im Risikomanagement schaffen wir für unsere Kunden Mehrwert. Gastreferent war Unternehmer und alt Nationalrat Peter Spuhler

Ray Fein & Friends sorgten für mitreissende Unterhaltung

Wie sichern Sie sich und Ihr Unternehmen gegen die Folgen von Terroranschlägen ab? Die jüngsten Ereignisse in Paris und Brüssel haben uns alle erschüttert. Anschliessend stand das öffentliche Leben in grossen Teilen still. Die höchste Terrorwarnstufe wurde ausgerufen, U-Bahnen blieben tagelang komplett geschlossen und der Flughafen in Brüssel war nach den Anschlägen über eine Woche geschlossen. Experten befürchten, dass weitere Anschläge in Europa erfolgen könnten. Das Problem ist, dass Terrorgruppen äusserst schwierig zu bekämpfen sind, da sie sich an keinerlei Regeln halten, die sonst im Krieg zwischen Staaten trotz allem üblich sind. Sie handeln völlig willkürlich und unberechenbar. Ausserdem sind viele terroristische Organisationen in sich in verschiedene Untergruppen aufgesplittert, die unterschiedliche Ziele verfolgen. Bestimmt stellen Sie sich auch die folgenden Fragen zu diesem brennenden Thema:    

Wie sind Ihre Mitarbeitenden versichert? Wie sind Unternehmen in der Schweiz gegen die Folgen von Terrorismus versichert? Wie sind Unternehmen im Ausland gegen die Folgen von Terrorismus versichert? Wie können Sie Ihr Unternehmen gegen die Folgen von Terrorismus versichern?

Gerne informieren wir Sie detailliert über die Möglichkeiten, diese Risiken über eine Terror-Versicherung abzusichern unter http://www.srb.ch/news.php oder kontaktieren Sie Herrn Edoardo Leusciatti direkt unter Tel. 044 497 87 40 oder per E-Mail edoardo.leusciatti@srb-group.com.

Unternehmer Peter Spuhler und Regierungsrat Ernst Stocker beim Apéro

SRB Assekuranz Broker AG Luggwegstrasse 9 | Postfach | CH-8048 Zürich | www.srb-group.com Tel. + 41 44 497 87 87 | Fax + 41 44 497 87 88 | info@srb-group.com

Member of


4 I Gewerbeverband Limmattal

Gewerbezeitung I Nr. 3 I 19. Mai 2016

Eidgenössische Abstimmungen vom 5. Juni

Einmal Ja und zweimal Nein:

Die KGV-Parolen vom Juni 2016 Die Verbandsleitung des Kantonalen Gewerbeverbands Zürich hat die Parolen zu den kommenden Abstimmungen vom 5. Juni gefasst: Sie stimmt der Volksinitiative «Für eine faire Verkehrsfinanzierung» klar zu und lehnt die beiden Initiativen «Pro Service Public» sowie «Für ein bedingungsloses Grundeinkommen» ab. Am 5. Juni gelangt die eidgenössische Volksinitiative «Für eine faire Verkehrsfinanzierung» zur Abstimmung. Für den Kantonalen Gewerbeverband (KGV) ist die Initiative eine Chance, um der Zweckentfremdung von Strassengeldern einen Riegel zu schieben. Die Initiative sorgt für die konsequente Einhaltung des Verursacherprinzips und trägt zur Kostentransparenz im Strassenwesen bei, indem Steuern, Gebühren und Abgaben der Autofahrer vollumfänglich der Strasse zugutekommen. So ist sichergestellt, dass genügend Mittel für dringend benötigte Investitionen in die Strassenverkehrsinfrastruktur vorhanden sind. Bestehende sowie künftige Engpässe im

Strassenverkehr können dadurch rasch beseitigt werden, wovon nicht zuletzt auch der öffentliche Verkehr profitiert. Die volkswirtschaftlich schädlichen Staustunden werden so reduziert, was insbesondere für den Wirtschaftsraum Zürich überlebensnotwendig ist: Hier liegen rund 30 Prozent der Schweizer Arbeitsplätze, die wiederum rund 40 Prozent des Bruttoinlandprodukts erwirtschaften. Grundeinkommen: ideologische Utopie Ohne Chancen bei der Verbandsleitung blieb hingegen die Volksinitiative «Für ein bedingungsloses Grundeinkommen». Nach dem Willen der

Initianten würde dieses unabhängig von einer Erwerbstätigkeit, von Alter, Vermögen oder Gesundheitszustand ausbezahlt. Die Initiative will unsere Gesellschaft einem utopischen und grundlegenden Wertewandel unterziehen. Für den KGV ist klar, dass diese radikale Neuinterpretation unseres Gesellschaftsvertrags sich aber keinesfalls staatlich verordnen lässt. Die gesellschaftlichen und ökonomischen Folgen der Initiative sind desaströs, soweit sie überhaupt abschätzbar sind. Zudem wäre das bedingungslose Grundeinkommen schlicht nicht finanzierbar. Bei dieser Initiative kann man kaum von einem konstruktiven Vorschlag sprechen.

Mehr Wettbewerb im Service public Auch die Volksinitiative «Pro Service public» stiess auf wenig Gehör. Zwar sind insbesondere Gewerbetreibende auf ein funktionierendes, effizientes und kostengünstiges Dienstleistungsangebot der Grundversorgung angewiesen. Der KGV erachtet das mit dem von der Initiative geforderten Gewinnverbot sowie den Lohnbeschränkungen für (halb-)staatliche Unternehmungen aber als untaugliches Mittel, um dieses Ziel zu erreichen. Anstatt den Service public zu stärken, würde die Initiative stattdessen verkrustete Strukturen und überhöhte Tarife für qualitativ mangelhafte

Dienstleistungen fördern, weil sie die unternehmerischen Freiheiten unnötig einschränkt und falsche Anreize für staatliche Unternehmen schafft.

Kontakt: Thomas Hess, Geschäftsleiter Telefon 043 288 33 66 Mobile 079 774 36 60 thomas.hess@kgv.ch Hans Rutschmann, Präsident Telefon 044 869 00 88 Mobile 079 403 22 41 hr@rutschmann.ch

Gewerbepolitisch wichtige Abstimmungen vom 5. Juni 2016 Alle Parolen des Kantonalen Gewerbeverbands Zürich im Überblick:

Nationale Vorlagen: Volksinitiative «Für eine faire Verkehrsfinanzierung» Volksinitiative «Pro Service public» Volksinitiative «Für ein bedingungsloses Grundeinkommen» Änderung des Bundesgesetzes über die medizinisch unterstützte Fortpflanzung (Fortpflanzungsmedizingesetz; FMedG) Änderung des Asylgesetzes (AsylG)

JA NEIN NEIN -

Kantonale Vorlagen: Gesetz über die Gerichts- und Behördenorganisation im Zivil- und Strafprozess (Abschaffung Laienrichtertum an Bezirksgerichten)

-

Treuhand | Steuer- und Rechtsberatung Wirtschaftsprüfung | Unternehmensberatung Informatik-Gesamtlösungen

Sichere Zukunft durch starke Beratung Wir bieten Ihnen speziell auf Ihre Bedürfnisse abgestimmte Lösungen und vermitteln damit Transparenz und Sicherheit für die Zukunft. Wir sind für unsere Kunden da, auch wenn es hektisch wird! Eine OBT Beratung zahlt sich aus. Nehmen Sie mit uns Kontakt auf – wir freuen uns auf Sie!

www.obt.ch

OBT AG Hardturmstrasse 120 | 8005 Zürich | Telefon +41 44 278 45 00 | Fax +41 44 278 45 05 | www.obt.ch


Gewerbeverband Limmattal I 5

Gewerbezeitung I Nr. 3 I 19. Mai 2016

Eidgenössische Abstimmungen vom 5. Juni

Erfolgreicher Zusammenschluss zweier Traditionsunternehmen

BählerExoplus AG wird ein Abstimmungsparolen der Limmattaler Wirtschaftsverbände Unternehmen der Götz-Gruppe Die Limmattaler Wirtschaftsverbände setzen sich bei eidgenössischen Abstimmungen konsequent für die Wettbewerbsfähigkeit des Limmattals und des Standortes Schweiz ein. So auch am 5. Juni. Daher unterstützen sie die Initiative «Für eine faire Verkehrsfinanzierung» (Milchkuh-Initiative) und lehnen die Initiativen «Pro Service public» und «Für ein bedingungsloses Grundeinkommen» klar ab.

Hans Streuli, Owner Ruf Gruppe Co-Präsident Wirtschaftskammer Schlieren Die vier Limmattaler Wirtschaftsverbände – Gewerbeverband Limmattal, der Industrie- und Handelsverein Dietikon, Wirtschaftskammer Schlieren und Vereinigung für Industrie, Dienstleistungen und Handel Spreitenbach – empfehlen für die wirtschaftsrelevanten Vorlagen bei den kommenden eidgenössischen Abstimmungen am 5. Juni die folgenden Abstimmungsparolen: Ja zur Volksinitiative «Für eine faire Verkehrsfinanzierung» (MilchkuhInitiative) Eine hochwertige Infrastruktur ist von zentraler Bedeutung für die Wettbewerbsfähigkeit der Schweiz. Dazu gehören optimale Rahmenbedingungen für einen raschen und zuverlässigen Transport von Waren, aber auch für einen leistungsfähigen, störungsfreien Personentransport.

Damit die Strasseninfrastruktur in Zukunft mit der Entwicklung des Verkehrsvolumens mithalten kann, bedarf es einer nachhaltigen, fairen Verkehrsfinanzierung. Die Milchkuh-Initiative stellt sicher, dass die Steuern, Abgaben und Gebühren der Strassenbenützer auch tatsächlich in den Bau und Unterhalt von Strassen und Autobahnen fliessen, ohne zweckentfremdet zu werden.

Nein zur Volksinitiative «Pro Service public» Die Initianten fordern, dass bundesnahe Betriebe wie die Post, die SBB oder die Swisscom nicht nach Gewinn streben dürfen und auf Quersubventionierungen verzichten müssen. Anstelle eines Gewinnverbotes sollten verkrustete Strukturen aufgebrochen werden, damit die Wettbewerbsfähigkeit auch in diesen Branchen einen höheren Stellenwert gewinnen kann.

Sie leistet damit einen wirkungsvollen Beitrag zur Beseitigung von Engpässen auf dem Nationalstrassennetz. Ausserdem wirkt sie dem Verlust unzähliger Stunden produktiver Arbeitszeit im Stau entgegen. Ein wichtiger Aspekt für die Bevölkerung und Wirtschaft im Limmattal. Nein zur Volksinitiative «Für ein bedingungsloses Grundeinkommen» Die Initiative «Für ein bedingungsloses Grundeinkommen» mag auf den ersten Blick verführerisch klingen, hält aber bei genauerem Hinsehen nicht, was sie verspricht. Denn der materielle Wohlstand, den die Initiative umverteilen will, muss zuerst erarbeitet werden. Attraktive Rahmenbedingungen, damit die Unternehmen prosperieren und sich die Einzelnen nach ihren Fähigkeiten und Bedürfnissen entfalten können, sind daher sinnvoller als teure Umverteilungsversprechen.

Seit mittlerweile vier Jahrzehnten gehört die BählerExoplus AG zu den führenden Unternehmungen im Bereich Reinigung und Hygiene im Raum Zürich – Ostschweiz. Im Zuge der Nachfolgeregelung und Beurteilung der Marktsituation hat sich die Inhaberfamilie Merker dazu entschieden, die Firma an ein ebenfalls traditionsreiches Familienunternehmen – die Götz-Gruppe – zu verkaufen. Das 1949 in Deutschland gegründete und bereits in dritter Generation familiengeführte Gebäudereinigungsunternehmen ist seit siebzehn Jahren in der Schweiz tätig. Die Firmen Götz-Gebäudemanagement AG, HS Reinigungen sowie die ARC Allround Cleaning Rheinfelden AG sind bereits langjährige Schweizer Unternehmungen der Götz-Gruppe. Mit über neunzig Niederlassungen und Standorten in Deutschland, der Schweiz, Österreich, Tschechien und Polen beschäftigt die Götz-Gruppe ca. 15 500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in allen Bereichen des Gebäudemanagements. Das Portfolio umfasst neben Gebäudereinigung und Hygienedienstleistungen auch Sicherheitsdienste, Geld- und Wertedienste, Sommer- und Winterdienste, Catering sowie technisches und kaufmännisches Gebäudemanagement.

Zum Richtplaneintrag der Güterumschlagsanlage Dietikon

Die FDP Bezirk Dietikon erwartet vom Zürcher Regierungsrat eine strikte und konsequente Umsetzung der im Richtplan vorgesehenen Auflagen. Die von Verkehr und Bahnlärm geplagte Bevölkerung vom Limmattal hat das Recht, hier ernst genommen zu werden. Wir erwarten deshalb ein konsequentes Einhalten der im Richtplan vorgesehenen Beschränkungen und eine strikte Kontrolle des strassenseitigen Verkehrs und der Lärmbelastungen.

Die neue Geschäftsleitung, Karlheinz Bäuml und Stefan Siegenthaler, wird mit dem bestehenden Team der BählerExoplus AG die Synergien auf dem Schweizer Markt nutzen, um die nationale Stellung weiter auszubauen.

Senden Sie uns Ihre Anzeige bis am:

10.6.

Wer sorgt für perfektes Wasser in meinem Zuhause?

FDP zur Güterumschlagsanlage

Die kantonsrätliche Kommission für Energie, Verkehr und Umwelt (KEVU) hat am 28. April in einer Medienmitteilung über die geplante Teiländerung des kantonalen Richtplans zur Güterumschlagsanlage in Dietikon informiert. Die FDP Bezirk Dietikon ist ebenfalls einverstanden mit dem Entscheid, dass die KEVU dem Kantonsrat einstimmig beantragt, das Umschlagsterminal für den kombinierten Güterverkehr (Gateway) aus dem Richtplan zu streichen. Die KEVU hat sich dieses Themas umfassend angenommen und eine sorgfältige Arbeit geleistet. Die KEVU hat viele Einwände, die seinerzeit gegen den Gateway und nun für das von den SBB neu geplante Regionalterminal vorgebracht wurden, aufgenommen. Damit hat man den Verkehrs- und Lärm betroffenen Gemeinden und der Bevölkerung im Limmattal zu einem Teil wenigstens Rechnung getragen.

Mit der Übernahme der Firma BählerExoplus AG zum 1. Januar 2016 schlossen sich zwei Traditionsunternehmen zusammen, welche nun auf dem Schweizer Markt ca. 1000 Mitarbeiter beschäftigen. Der Firmenname BählerExoplus AG bleibt weiterhin bestehen.

Der Schutz der Bevölkerung ist auch für die FDP des Bezirks Dietikon zentral. Wir werden auf den Bau der Anlage einen sehr kritischen Blick werfen und prüfen, ob die Auflagen auch wirklich eingehalten werden. Nach wie vor bleibt die Frage offen, ob es sich hier überhaupt um den richtigen Standort handelt.

Zur Verfasserin: Barbara Angelsberger Vize-Präsidentin FDP Bezirk Dietikon Mitglied Komitee «Gateway: so nicht!» Dorfstrasse 45, 8902 Urdorf 079 402 55 50, www.fdp-bezirk-dietikon.ch

Genug Lärm, Chaos & Stau Kein Container-Terminal im Limmattal! www.gatewaysonicht.ch

Genug Lärm, Chaos & Stau Kein Container-Terminal im Limmattal! www.gatewaysonicht.ch

Geniessen, schützen & CHF 480.– p. a. sparen

Jetzt informieren bei Benedetto Haustechnik

BWT AQA perla Mit seidenweichem Perlwasser Kontaktieren Sie Ihren regionalen BWT-Installateur.

Benedetto Haustechnik Breitenacherstrasse 8142 Uitikon Tel. 044 405 70 00 benedetto@uitikon.ch


6 I Gewerbeverband Limmattal

Gewerbezeitung I Nr. 3 I 19. Mai 2016

Publireportage: Berufsbildungszentrum Dietikon, EFZ-Nachholbildung Logistik

Neues Weiterbildungsgesetz nimmt Unternehmen in die Pflicht Das Parlament hat 2014 das Weiterbildungsgesetz (WeBiG) angenommen. Es ist 2015 in Kraft getreten und nimmt nicht nur die Arbeitnehmenden in die Pflicht, sich dem lebenslangen Lernen zu verschreiben. Auch die Unternehmen sind angehalten, ihrer Obhutspflicht nachzukommen. Text: Jörg Marquardt, Prorektor Berufsbildungszentrum Dietikon

Die Verordnung zur Umsetzung des WeBiG tritt 2017 in Kraft. Die Weiterbildung ist damit fest in die Politik zur Förderung von Bildung, Forschung und Innovation integriert. Das Bundesgesetz über die Weiterbildung regelt mit fünf Grundsätzen die «non-formale Weiterbildung». Das sind Kurse, Workshops Vorbereitungskurse der Höheren Berufsbildung und Weiterbildungen an Hochschulen (Abschlüsse CAS, DAS, MAS). Verantwortung Das Gesetz hält fest: «Der einzelne Mensch trägt die Verantwortung für seine Weiterbildung.» Die Arbeitgeber sowie Bund und Kantone sollen aber eine Mitverantwortung übernehmen, indem sie die individuelle Weiterbildung unterstützen bzw. «begünstigen».

Qualität Die Verantwortung für die Qualität der Weiterbildung liegt wie bisher bei den Anbietern. Das WeBiG soll aber für mehr Transparenz sorgen und bei öffentlich geförderter Weiterbildung die Qualitätsentwicklung in vier Bereichen sicherstellen: Information der Angebote, Qualifikation der Ausbildenden, Lernprogramme, Qualifikationsverfahren.

Distribution (Fotos: © Post)

Verkehr (Fotos: © SBB)

Wettbewerb Das WeBiG stellt sicher, dass subventionierte Weiterbildung den Wettbewerb nicht verzerren kann.

Anrechnung von Weiterbildung Das WeBiG beauftragt Bund und Kantone, bei der Anrechnung von Bildungsleistungen für Transparenz zu sorgen. Damit sollte es künftig bessere Möglichkeiten geben, Weiterbildung und informelles Lernen an formale Abschlüsse anzurechnen.

Besonders ältere Arbeitnehmende ohne Berufsabschluss haben einen schweren Stand im Arbeitsmarkt. Trotz zahlreichen gegenteiligen Beteuerungen ist immer noch gängige Praxis, Arbeitnehmende ab 50 Jahren und noch dazu ohne formalen Abschluss aus dem Arbeitsmarkt zu drängen. Vorzubeugen ist dem nur durch das Nachholen des Berufsabschlusses.

Chancengleichheit In der öffentlich unterstützten Weiterbildung soll das Gesetz die Chancengleichheit erhöhen. Neben der Gleichstellung der Geschlechter erwähnt das

Die Dienstleistungsgesellschaft der Schweiz sucht qualifizierte Logistiker und Logistikerinnen. Mit einer zweijährigen berufsbegleitenden Ausbildung bereitet man sich auf die

Vier Berufsfelder des Berufes Logistiker/in EFZ, EBA Lager (Fotos: © ASFL SVBL)

Gesetz Menschen mit Behinderung, Ausländer/innen und Wiedereinsteiger/innen.

Lehrabschlussprüfung, das «Qualifikationsverfahren zum eidg. Fähigkeitszeugnis (EFZ)» vor. Alle Berufsfelder der Logistik werden abgedeckt.

erteilt, wenn ein vom Bundesamt für Berufsbildung und Technologie (BBT) anerkannter gleichwertiger Abschluss nachgewiesen werden kann.

Wie wird man zugelassen Die Mindestvoraussetzung sind 5 Jahre berufliche Praxis, von denen 3 Jahre im Bereich der Logistik erworben worden sein müssen. Ein Ausbildungsnachweis für das Führen von Flurförderzeugen und im Berufsfeldbereich Distribution die Legitimation zum Führen eines in der Distribution gebräuchlichen Motorfahrzeuges sind weitere Voraussetzungen.

Die Ausbildung beinhaltet spezifische Berufskenntnisse, Allgemeinbildung, die Entwicklung der Sprachkompetenz und berufspraktische Qualifikationen. Das Berufsbildungszentrum Dietikon bietet diese Weiterbildung seit vielen Jahren erfolgreich an. Weiterführende Karriereschritte sind mit dem EFZ möglich.

Zuständig für die Prüfung des Nachweises der beruflichen Praxis sind die kantonalen Berufsbildungsämter bzw. die kantonale Lehraufsicht. Diese Stellen entscheiden auch, ob die Allgemeinbildung geprüft wird. In der Regel wird für die Prüfung im Fach Allgemeinbildung eine Dispens

Marcel Wittwer Fachbereichsleiter Nachholbildung 079 236 57 31 marcel.wittwer@bzd.ch www.bzd.ch

Weitere Infos:


Gewerbeverband Limmattal I 7

Gewerbezeitung I Nr. 3 I 19. Mai 2016

Menutipp The Kitchen Crew Spice Boys

Public-Private-Partnership

«Gwerbler choched» Limmatstadt erweitert Trägerschaft

Die Limmatstadt ist zwei Jahre nach ihrer Gründung zu einer festen Grösse im Limmattal geworden. Plangemäss beteiligt sie nun Dritte an der Organisation und erweitert den Verwaltungsrat. Ziel ist eine breite Abstützung in Bevölkerung, Wirtschaft und Politik für eine gemeinsame Positionierung und Entwicklung des gesamten Lebens- und Wirtschaftsraums Limmattal. Text: Jasmina Ritz

Hausgemachte Fleischravioli an rassiger Tomatensauce ZUTATEN RAVIOLI

ZUTATEN TOMATENSAUCE

1 Pack Pastateig Migros Anna’s Best ergibt 16 grosse Ravioli

1 Flasche Tomaten Polpa 2 Knoblauchzehen

100 g rohe Schweinsbratwurst 1 Zwiebel 25 g Rohschinken 1 Peperoncino (frisch) 50 g Mascarpone 1 Esslöffel Olivenöl 2 EL Vollrahm

Nachdem sich die Limmatstadt in den vergangenen zwei Jahren als privatwirtschaftliche Organisation etabliert hat, erweitert sie in einem nächsten Schritt die Trägerschaft. Sie öffnet das Aktionariat für interessierte Firmen, Einzelpersonen, Institutionen und öffentliche Hand. Die Limmatstadt unterstützt mit ihren Aktivitäten die Bestrebungen der Kantone und Gemeinden für eine regionale Identifikation, Ausstrahlung und Zusammenarbeit. Für eine verstärkte Wirkung der Massnahmen und Nutzung von Synergien strebt sie deshalb eine Kooperation im Sinne einer Public-Private-Partnership an. Aktuell haben über ein Dutzend Unternehmen und ebenso viele Privatpersonen ihre Beteiligung an der Limmatstadt zugesagt. Die Organisation investiert mit ihren Aktivitäten in die Region, ist nicht gewinnorientiert und mittelfristig selbsttragend. Im Weiteren hat die Limmatstadt ihren Verwaltungsrat erweitert. Mit Roland Michel, CEO Ruf Informatik AG, Schlieren, und Einwohnerrat Wettingen, sowie Peter Rauch, Inhaber und Geschäftsführer SWR Infra AG, Dietikon, konnten zwei profilierte und

in der Region verankerte Persönlichkeiten gewonnen werden. «Die Anstrengungen der öffentlichen Hand zur Förderung eines regionalen Bewusstseins und einer gemeinsamen Identität müssen und sollen auch durch privatwirtschaftliche Initiativen unterstützt werden», ist Rauch überzeugt. Roland Michel sagt zu seiner Motivation: «Als ‹Bürger› der Limmatstadt setze ich mich dafür ein, die Gesamtregion noch besser zu positionieren und diesen attraktiven Lebensraum für die Zukunft mitzugestalten.» Balz Halter, Inhaber der Halter AG, bleibt weiterhin Mitglied des Verwaltungsrats.

Peter Rauch

Roland Michel

Limmatstadt AG Hardturmstrasse 134, 8005 Zürich Tel. 044 434 24 05 willkommen@limmatstadt.ch www.limmatstadt.ch

Limmatstadt Das Limmattal – vom Zürichsee bis zum Wasserschloss – ist ein zusammenhängender Lebens- und Wirtschaftsraum mit 200 000 Menschen, über 100 000 Beschäftigten und damit eine Region von nationaler Bedeutung. Eine gesamtheitliche Koordination und Profilierung ist aufgrund der kantonalen Teilung erschwert. Die Limmatstadt setzt sich seit ihrer Gründung im Jahr 2014 für ein regionales Bewusstsein, eine grenzüberschreitende Vernetzung und gemeinsame Positionierung ein. Zu diesem Zweck hat sie Plattformen geschaffen wie den ersten «Limmatstadt Velotag» für die Bevölkerung oder den kantonsübergreifenden Fachaustausch «Roundtable Standortförderung». Sie hat sich über ihre Website und soziale Medien etabliert, diverse öffentliche Auftritte wahrgenommen, am Wirtschaftspodium Limmattal mitgewirkt und sich aktiv in verschiedenen Gremien eingebracht, u. a. beim Komitee JA zur Limmattalbahn. Sie entwickelt den Brand über die Region hinaus, unterstützt Projekte zur Standortentwicklung und fördert die Kooperation mit bestehenden Organisationen zur Bündelung der Kräfte.

Etwas frischer Basilikum gehackt 2 EL geriebener Parmesan ½ EL italienische Kräuter

ZUBEREITUNG SAUCE

5 g frischer Basilikum gehackt Etwas schwarzer Pfeffer aus der Mühle

ZUBEREITUNG RAVIOLI Alles in eine Schüssel geben und gut vermischen. Kühl stellen. Den Pastateig auf der Raviolischablone auslegen und mit der Fleischmasse füllen, die Ränder mit Wasser bestreichen und zweites Teigblatt darauflegen. Gut anpressen, so dass keine Luft mehr in den Ravioli ist. Mit dem Teigrädli die Ravioli ausschneiden und auf einen Teller legen. Wasser aufkochen und salzen, die Ravioli 3 bis 4 Minuten leicht köcheln lassen. Ravioli abgiessen und auf einem warmen Teller anrichten, mit etwas Tomatensauce begiessen. Noch etwas frisch geriebener Parmesan dazugeben und servieren.

Knoblauchzehen schälen. Zwiebel ebenfalls schälen und fein hacken. Peperoncino waschen und in feine Ringe schneiden. Olivenöl in einer Pfanne erhitzen, Zwiebel darin andünsten. Knoblauchzehen dazu pressen, Peperoncino und Basilikum dazugeben und kurz mitdünsten. Tomatenpolpa dazugeben, kurz aufkochen und ca. 30 Minuten auf niedriger Stufe köcheln lassen. Die Tomatensauce kann ein Tag vorher zubereitet werden.

ZKB inklusiv Ihre Vorteile im Paket: Mehr Zins, weniger Gebühren.

sst? gewu n o h Sc f ins au 1% Z us* nto Pl o k r a Sp

Verfasser: Dirk Mörz

Zubereitung: 50 Minuten Für 4 Personen

Weitere Rezepte unter: www.spice-boys.ch Jetzt bestellen auf www.zkb.ch/inklusiv

Von Konto bis Kreditkarte. Alle ZKB inklusiv Pakete zusätzlich mit vielen Vergünstigungen. Jetzt neu: Direkte Gutschrift von surprize Punkten auf Ihr Konto! * Auf Guthaben bis 5’000 CHF. Keine zeitlich begrenzte Massnahme, Änderungen aufgrund Zinsumfeld vorbehalten.


8 I Gewerbeverband Limmattal

Gewerbezeitung I Nr. 3 I 19. Mai 2016

Ratgeber Recht

Ratgeber Gesundheit

Häusliche Gewalt darf nicht sein! Wissenswertes über Teilzeitarbeit Häusliche Gewalt unterscheidet sich klar von «normalen» Auseinandersetzungen, wie sie in jeder Beziehung vorkommen können, und hat gravierende Auswirkungen auf das gesamte Leben der Betroffenen – besonders der Kinder. Sie darf nicht hingenommen werden. Häusliche Gewalt umfasst alle Formen der physischen, psychischen und sexuellen Gewalt innerhalb einer bestehenden oder aufgelösten familiären, ehelichen oder partnerschaftlichen Beziehung. Darin eingeschlossen ist auch die Misshandlung und Vernachlässigung von Kindern sowie alten oder behinderten Familienangehörigen. Auch nach einer Trennung kann häusliche Gewalt geltend gemacht werden. Wenn Sie oder Ihr Kind Gewalt erleiden, können Sie sich an eine Beratungsstelle wenden (siehe Kasten). Bei dringenden Angelegenheiten bzw. Gefahrensituationen alarmieren Sie die Polizei (Notruf-Tel. 117) oder beantragen Sie beim Gericht zivilrechtliche Schutzmassnahmen bzw. Eheschutzmassnahmen. Beratungsstellen geben Ihnen Auskunft (zum Beispiel Tel. 143, siehe Kasten). Kinder leiden meistens sehr stark unter der häuslichen Gewalt in der Familie. Sie werden in ihrer Entwicklung beeinträchtigt und zeigen Symptome wie Schlafstörungen, Angstzustände, Rückzug, Verhaltensstörungen (Aggression, Depression), Schulprobleme oder häufige Krankheiten. Kinder sind das schwächste Glied in der Gesellschaft und gegenüber Gewalt komplett hilflos, weil es ihr Bedürfnis ist, auch den gewalttätigen Elternteil lieben zu können. Jugendliche können mit der Situation bereits besser umgehen und entfremden sich vom gewalttätigen Elternteil zusehends. Hauptmerkmale häuslicher Gewalt Die häusliche Gewalt zeigt sich in unterschiedlichen Mustern und Formen: • physische Gewalt (schlagen, stossen, schütteln, beissen, würgen, fesseln, Gegenstände nachwerfen usw.) • sexuelle Gewalt (sexuelle Handlun gen, Vergewaltigungen, sexualisierte Atmosphäre usw.)

• psychische Gewalt (Drohungen, Nö tigung, Freiheitsberaubung, Stalking, Demütigung, Blossstellen usw.) • soziale Gewalt (Einschränkungen im sozialen Leben wie Bevormundung, Verbot oder strenge Kontrolle von Familien- und Aussenkontakten, Einsperren usw.) • ökonomische Gewalt (Zwang zur Arbeit, Beschlagnahmung des Lohns usw.). Die häusliche Gewalt muss klar getrennt werden von Streitsituationen, die in jeder Paarbeziehung vorkommen können. Der Hauptunterschied liegt im Machtverhältnis zwischen den beteiligten Personen. In einer Gewaltbeziehung nimmt der eine Partner im Machtverhältnis Überhand. Gewalt dient der Dominanz und Kontrolle über die andere Person. Starke gesundheitliche Auswirkungen Häusliche Gewalt ist mit gesundheitlichen Problemen verbunden. Neben den sichtbaren Verletzungen sind dies auch psychische Beeinträchtigungen, psychosomatische Folgen oder chronische Gesundheitsprobleme wie Suchtmittelmissbrauch (Alkohol!). Kinder reagieren besonders empfindlich und psychische Auffälligkeiten stehen im Vordergrund. Psychische Probleme werden dann somatisiert und der Körper reagiert mit Atemproblemen, Gleichgewichtsstörungen, Übelkeit oder Erbrechen. Häufig sind auch Verdauungsstörungen, Schlafstörungen sowie Störungen des Essverhaltens. Sollten Ihnen derartige Konfliktsituationen oder Verhaltensmuster bekannt sein, so reden Sie darüber. Suchen Sie Hilfe bei einer Vertrauensperson (zum Beispiel Pfarrer oder Arzt) oder nehmen Sie Kontakt mit einer der Beratungsstellen auf.

Besonders über Festtage, in Ferien und vermehrt auch in der stressvollen Vorweihnachtszeit kommt es immer wieder zu häuslicher Gewalt. Wer schweigt, wird zum Mittäter – wer redet, hilft dem Opfer!

Anlaufstellen auf einen Blick Anlaufstelle gegen Häusliche Gewalt Tel. 062 550 20 20, info@ahg-aargau.ch, www.ahg-aargau.ch Anlaufstelle für Erwachsene (via Telefon, Mail, Chat) Tel. 143, anonym und kostenlos, www.143.ch Anlaufstelle für Kinder & Jugendliche (via Telefon, SMS, Chat) Tel. 147, anonym und kostenlos, www.147.ch In Gefahrensituationen alarmieren Sie die Polizei über Tel. 117

Ein Teilzeitpensum im Stundenlohn ist nicht nur für Studenten attraktiv. Akkordlohnarbeiter und Haushaltshilfen werden häufig auf diese Weise angestellt. Welche Rechte haben Stundenlöhner und worauf müssen Arbeitgeber achten? Teilzeitangestellte haben die gleichen Rechte wie Vollzeitbeschäftigte. Dabei spielt es keine Rolle, ob tage- oder stundenweise gearbeitet wird oder der Arbeitseinsatz regelmässig oder unregelmässig erfolgt. Für den Arbeitsvertrag schreibt das Gesetz keine Schriftlichkeit vor und häufig muss sich der Arbeitnehmer in der Praxis mit einer mündlichen Zusicherung begnügen. Dies, obschon der Arbeitgeber bei unbefristeten beziehungsweise länger als einen Monat dauernden Arbeitsverhältnissen eigentlich die Pflicht hätte, zumindest eine Arbeitsbestätigung auszustellen. Bei unregelmässigen Einsätzen sollten Arbeitszeiten in der Regel mindestens zwei Wochen im Voraus bekanntgegeben werden. Wird der Arbeitnehmer mangels Arbeit nach Hause geschickt, oder wird – trotz Einteilung im Arbeitsplan – auf seinen Einsatz verzichtet, hat er dennoch Anspruch auf Lohn.

Zum Verfasser: Der 57-jährige Dr. med. Claudio Lorenzet ist Facharzt FMH für Allgemeine Innere Medizin und anerkannter Akupunkteur TCM/ASA. Er lebt in Bergdietikon, ist verheiratet und Vater von Zwillingen. Sein Interesse gilt der gesamtheitlichen Betreuung des Patienten unter Einschluss von komplementären Behandlungsmethoden. In seiner Freizeit ist er ein «Bücherwurm», jasst gerne, fährt Harley und spielt Golf. Lorenzet@swissonline.ch www.lorenzet.ch

Room for Life New Hyundai i20 Active ab CHF 17 490.―*. * 1.0 T-GDi Origo, Abb.: 1.0 T-GDi Vertex ab CHF 25 140.―. Normverbrauch gesamt: 4.5 | 5.1 l/100 km, CO 2-Ausstoss: 106 | 119 g/km, Energieeffizienz-Kat. B | D. Ø CH CO 2: 139 g/km. Unverbindliche Nettopreisempfehlung, CHF, inkl. 8 % MwSt.

Garage Stoop AG, Badenerstrasse 36, 8952 Schlieren, Telefon 044 734 30 77, garage-stoop.hyundai.ch

Ferienlohn Häufig geht vergessen, dass auch der Stundenlöhner Anspruch auf Ferien hat. Es ist eine Pflicht des Arbeitgebers, darauf zu achten, dass Ferien auch tatsächlich bezogen werden. Es ist jedoch erlaubt, den auf die Ferien entfallenden Lohn mit einem Zuschlag zum Stundenlohn auszubezahlen. Dieser Zuschlag ist eigentlich dazu gedacht, den während eines Ferienbezuges ausfallenden Lohn zu ersetzen. Einige Lehrmeinungen äussern sich dahingehend, dass der Ferienzuschlag zurückbehalten und tatsächlich erst bei Ferienbezug ausbezahlt werden soll. Die Praxis sieht anders aus, der Zuschlag wird meist fortlaufend ausbezahlt. Wichtig – auch für den Arbeitgeber – ist, dass aus der Lohnberechnung (Lohnabrechnung) klar hervorgeht, dass der Zuschlag tatsächlich bezahlt worden ist. Eine generelle Abrede «25 Franken inklusive Ferienlohn» genügt nicht. Eine solche Unterlassung kann den Arbeitgeber teuer zu stehen kommen, denn der Anspruch auf Ferienlohn verjährt erst nach 5 Jahren, und der Arbeitnehmer kann diesen so lange einfordern. Krankheit und Unfall Wird jemand während des Arbeitsverhältnisses krank, hat auch der Teilzeitangestellte Anspruch auf Lohnfortzahlung, wenn er mindestens drei Monate gearbeitet hat oder der Vertrag für mindestens drei Monate abgeschlossen wurde. Im ersten Dienstjahr sind dies nur drei Wochen, danach verlängert sich dieser Anspruch. Ein Ferienbezug während der Krankheit kann durch den Arbeitgeber nicht angeordnet werden. Wenn der Arbeitgeber eine Erwerbsausfallversicherung für Krankheit abgeschlossen hat, besteht ein Anspruch auf 80% des durchschnittlichen Verdienstes der letzten 12 Monate. Die Versicherung wird in der Regel von Arbeitgeber und Arbeitnehmer hälftig getragen, was ordentlicherweise aus dem Vertrag oder aus der Lohnabrechnung ersichtlich ist. Wer mindestens acht Wochenstunden beim selben Arbeitgeber arbeitet, ist gegen Berufs- und Nichtberufsunfälle abgesichert. Andernfalls sollte der Ar-

beitnehmer dafür besorgt sein, sich bei seiner Krankenversicherung gegen das Nichtberufsunfallrisiko abzusichern. Bei Arbeitsunfähigkeit während Schwangerschaft ist der Lohn weiter im gleichen Umfang geschuldet. Nach der Geburt besteht während 14 Wochen Anspruch auf Mutterschaftsentschädigung, sofern während neun Monaten vor der Geburt Sozialversicherungsbeiträge bezahlt wurden und die Arbeitnehmende während dieser Zeit während mindestens fünf Monaten berufstätig war. Sozialversicherungen Die Versicherung bei der AHV/IV ist obligatorisch, wenn länger als drei Monate gearbeitet wird. Für im Umfang geringe Arbeitsverhältnisse, wie sie zum Beispiel häufig in Privathaushalten vorkommen (Jahreslohn pro Arbeitnehmer max. CHF 21 150.–), existiert ein vereinfachtes Abrechnungsverfahren. Ab einem Bruttomindestjahreslohn von CHF 21 150.– müssen zudem Beiträge an die 2. Säule (BVG) entrichtet werden. Kündigung Bei unbefristeten Verträgen gelten die ordentlichen Kündigungsfristen gemäss Gesetz, sofern Arbeitsvertrag oder GAV nichts anderes vorschreiben. Falls während der Kündigungsfrist nicht mehr gearbeitet wird, besteht Anspruch auf den durchschnittlichen Lohn der letzten zwölf Monate. Fazit Auch wenn es in der Praxis häufig anders gehandhabt wird, empfiehlt es sich für den im Stundenlohn Angestellten, das Arbeitsverhältnis schriftlich zu regeln. Wenn sich der Arbeitgeber dazu nicht bewegen lässt, ist es für den Arbeitnehmer ratsam, die mündlichen Abmachungen hinsichtlich Lohn, Arbeitszeit und Lohnfortzahlungen im Krankheitsfall zumindest schriftlich zu bestätigen. Auch sollte der Arbeitnehmer auf einer ordentlichen Lohnabrechnung bestehen, was gerne vergessen wird, obschon das Gesetz dies eigentlich klar vorschreibt. Nur so können Unklarheiten vermieden oder doch zumindest frühzeitig erkannt werden.

Zum Verfasser: Lic. iur. Thomas Rüesch ist seit 2005 selbstständiger Rechtsanwalt und berät Privatpersonen und KMU im Zivil-, Obligationen- und Schuldbetreibungs- und Konkursrecht.

RÜESCH & MÜLLER RECHTSANWÄLTE «Zum Zollhaus» Badenerstrasse 1, 8953 Dietikon Tel. 044 741 56 11 www.rueesch-mueller.ch


Gewerbeverband Limmattal I 9

Gewerbezeitung I Nr. 3 I 19. Mai 2016

Ratgeber Treuhand

Ratgeber Finanzen

Finanzierung und Ausbau der Eisenbahninfrastruktur (FABI) und die Auswirkungen

Was ist mein Eigenheim wert?

Wer hatte bei der Abstimmung über die FABI daran gedacht, dass sie eine Auswirkung auf die direkten Steuern hat? Vermutlich niemand. Durch die Einführung der FABI können ab 1. Januar 2016 bei der direkten Bundessteuer die Fahrtkosten zwischen Wohn- und Arbeitsort neu nur noch bis zu einem Maximalbetrag von Fr. 3000.– abgezogen werden. Die Kantone können ebenfalls einen Maximalbetrag festlegen, sind aber bei der Begrenzung des Abzuges frei.

Trostpflaster ist, dass diese Begrenzung nach heutiger Meinung keinen Einfluss auf die Sozialversicherungen hat. Bei den Grundsteuern grundsätzlich auch nicht, vorbehältlich künftiger Erhöhungen der Tarife. Lassen Sie sich bei Unklarheiten in jedem Fall von einem Fachmann beraten.

Der Privatanteil für Geschäftswagen für den Angestellten wird mit 9,6% des Anschaffungswertes pauschal berechnet und belastet. Dieser Betrag wird im Lohnausweis deklariert und vom Angestellten privat versteuert. Mit dieser Pauschale sind die Privatfahrten abgegolten, aber nicht der Arbeitsweg. Ab dem Steuerjahr 2016 wird anhand folgenden Beispiels gerechnet: Der Arbeitsweg (30 km) x 2 Fahrten pro Tag x 240 Arbeitstage x 70 Rappen pro Kilometer = Fr. 10 080.–. Fr. 10 880.– abzüglich Maximalbetrag Fr. 3000.– ergibt eine Differenz von Fr. 7880.–. Der Differenzbetrag von Fr. 7880.– wird beim Einkommen bei der direkten Bundessteuer aufgerechnet. Für das Steuerjahr 2016 sehen die Kantone AR (Fr. 6000.–), BE (Fr. 6700.–), BS (Fr. 3000.–), NW (Fr. 6000.–), SG (Fr. 3655.–), SZ (2016: Fr. 10 000.–, 2017: Fr. 6000.–) und TG (Fr. 6000.–) eine Begrenzung vor.

Zum Verfasser: Alfons G. Florian, dipl. Wirtschaftsprüfer/ Fachmann im Finanz- und Rechnungswesen mit eidg. FA, ist seit 1998 Geschäftsführer der Rebex AG und ist in den Bereichen Wirtschaftsprüfung, -beratung, Rechnungswesen sowie nationale und internationale Steuerberatung tätig. Rebex AG Treuhand- & Revisionsgesellschaft Zentralstrasse 19, Postfach 8953 Dietikon 1 Tel. 044 744 76 76 www.rebex.ch

Die Kantone AG (Fr. 7000.–), BL (Fr. 3000.–), GE (Fr. 500.–), OW (Fr. 3000.–), SH (Fr. 6000.–) und ZG (Fr. 6000.–) haben Begrenzungen auf kantonaler Ebene ab 2017 vorgesehen.

Wenn ein Haus den Eigentümer wechselt, macht sich eine Schätzung bezahlt. Ebenso bei einer Erbteilung oder für die Belehnung mit Hypotheken. Nicht nur Experten, auch Laien sollten das kleine ABC der Immobilienbewertung kennen. Was bei der Bewertung von Immobilien auf dem Spiel steht, zeigt das Beispiel einer Erbengemeinschaft: Die vier Erben eines kleinen Mehrfamilienhauses verzichteten darauf, das Objekt von einem Experten schätzen zu lassen. Sie schrieben es öffentlich aus und verkauften es dem Meistbietenden – für eine Million Franken. Nur wenige Tage nach der Eigentumsübertragung tauchte plötzlich ein neuer Interessent auf. Er bot 200 000 Franken mehr. Doch das Geschäft liess sich nicht mehr rückgängig machen. Die Erben haben die Liegenschaft also deutlich unter Wert verkauft.

Immobilien Anwendung (Einfamilienhaus oder Eigentumswohnung). Noch einmal etwas anderes ist der Gebäudeversicherungswert: Der Schätzer einer Gebäudeversicherung interessiert sich dafür, was im Schadenfall ein Wiederaufbau eines vergleichbaren Gebäudes kosten würde (ohne Land und ohne Berücksichtigung der Lage). Wer hingegen ein Mehrfamilienhaus zu Anlagezwecken erwirbt, stützt sich auf den Ertragswert ab: Dieser gibt den Wert des Objekts aus Investorensicht wieder. Der Wert bemisst sich nach dem erzielbaren Mietertrag und der erwarteten, risikoadjustierten Rendite.

Definition Verkehrswert Wer mit Immobilien zu tun hat, sollte sich Grundkenntnisse der Immobilienbewertung aneignen. Im Vordergrund steht in der Regel der sogenannte Verkehrswert. Dabei handelt es sich um den objektiven Wert eines Objekts, der bei einem Verkauf unter normalen Verhältnissen, das heisst ohne Zeitdruck und ohne aussergewöhnliche und persönliche Umstände, erzielbar ist. Der Wert hängt vor allem von der Lage eines Objekts, von der Wohnfläche bzw. vom Bauvolumen, vom Baujahr und vom Ausbaustandard ab. Die Crux der Bewertung liegt darin, dass es bei fast allen Eigenschaften einen gewissen Ermessensspielraum gibt – zum Beispiel in der Frage, ob der bauliche Zustand eines Hauses «gut» oder «sehr gut» ist.

Hedonische Methode Oft taucht der Begriff «hedonische Methode» auf. Dieses Schätzungsverfahren stützt sich auf effektive Angebots- und Transaktionspreise auf dem Immobilienmarkt. Das Modell setzt eine gewisse Verfügbarkeit von Daten über den Immobilienmarkt voraus. Mithilfe von statistischen Methoden wird eine Liegenschaft in ihre Komponenten «zerlegt» (Lage, Anzahl Zimmer, Grösse usw.) und geschätzt. Die Banken in der Schweiz wenden diese Methode vor allem bei der Schätzung von Einfamilienhäusern und Eigentumswohnungen an.

Real- und Ertragswert Des Weiteren tauchen in der Praxis noch andere Definitionen auf: Der Realwert hängt vor allem von den Baukosten und dem Landwert ab. Dieser Wert findet oft bei selbst genutzten

Wenn Sie eine unabhängige Schätzung benötigen, sollten Sie sich an einen anerkannten Schätzer in Ihrer Region wenden. Kontakte und Namen finden Sie über den Schweizerischen Immobilienschätzer-Verband (SIV) oder beim Schweizerischen Verband der Immobilienwirtschaft (SVIT). Eine fundierte Schätzung kann davor bewahren, dass eine Liegenschaft mit falschen

Preisvorstellungen angeboten oder erworben wird. Informieren Sie sich eingehend. Wir sind gerne für Sie da.

Zum Verfasser: Maurizio Padula, ist seit 18 Jahren bei der UBS tätig und im Limmattal sehr verankert. 2013 hat er die Leitung der UBS-Geschäftsstelle in Schlieren übernommen. UBS Switzerland AG Maurizio Padula Bahnhofstrasse 9 8952 Schlieren Tel. 044 733 42 07 maurizio.padula@ubs.com www.ubs.com/finanzieren

Nächstes Mal: Energieeffizienz ist eine Goldmine

Bei den Kantonen SO, LU, NE, FR, VD, TI, GR, AI, JU, UR, GL und VS ist bis heute nicht bekannt, wie hoch eine eventuelle Begrenzung sein würde, oder bis heute noch keine Begrenzung vorgesehen. Der Kanton Zürich wird eventuell ab 2018 eine Begrenzung von Fr. 3000.– vorsehen. Mit dieser Begrenzung wollte man Angestellte ohne Geschäftsfahrzeuge gleichstellen. Brisant ist, dass aus Gründen der Praktikabilität bei Generalabos an Angestellte auf eine Aufrechnung verzichtet wird. Bei Selbständigerwerbenden erfolgt keine Korrektur – die Rechtsform einer Unternehmung entscheidet, ob die Begrenzung vorgenommen wird oder nicht. Die Ungleichbehandlungen sind Probleme, die von den Steuerzahlern nachvollziehbar nicht verstanden werden. Die Angestellten haben zusätzliche bürokratische Hürden und die Unternehmen wieder einen Mehraufwand.

Senden Sie uns Ihre Beiträge und Anzeigen bis am:

10. Juni redaktion@limmattaler-gewerbezeitung.ch

Seit 35 Jahren sind wir als unabhängiger und führender Versicherungsbroker ein Dienstleistungsund Beratungsunternehmen für unsere anspruchsvolle und zum grossen Teil internationale Kundschaft aus den Sektoren Industrie und Dienstleistung. Mit unserem umfassenden Beratungskonzept im Risikomanagement schaffen wir für unsere Kunden Mehrwert.

Wie geht Ihr Unternehmen mit Cyber-Kriminalität um? Eine Reform des Schweizer Datenschutzgesetzes (DSG) steht vor der Tür. Durch diese Anpassungen wird ein deutlich strengeres DSG erwartet. Aufgrund der neuen Datenschutzbestimmungen werden Unternehmen in der Schweiz und der EU für Datenschutzverstösse viel weitreichender haftbar gemacht. Da die Zahl der Hacker-Angriffe unentwegt ansteigt und der Schweregrad dieser Attacken zunimmt, steigt unweigerlich die Wahrscheinlichkeit, dass auch Ihr Unternehmen zum Ziel solcher Angriffe wird und sich den Konsequenzen stellen muss. Haftpflichtansprüche, die sich aus den Datenschutzgesetzen ergeben - in schwerwiegenden Fällen können sogar Geldstrafen in Millionenhöhe verhängt werden - sind nicht oder nur ungenügend über die Betriebshaftpflichtversicherung gedeckt. Versicherungsschutz für solche Fälle bietet eine Cyber-Versicherung. Diese Versicherung deckt Haftpflichtansprüche, die entstehen aus Persönlichkeits- und Datenschutzverletzungen. Gerne informieren wir Sie detailliert über die Möglichkeiten, diese Risiken über eine Cyber-Versicherung abzusichern unter http://www.srb.ch/news.php oder kontaktieren Sie Herrn Edoardo Leusciatti direkt unter Tel. 044 497 87 40 oder per E-Mail edoardo.leusciatti@srb-group.com. SRB Assekuranz Broker AG Luggwegstrasse 9 | Postfach | CH-8048 Zürich | www.srb-group.com Tel. + 41 44 497 87 87 | Fax + 41 44 497 87 88 | info@srb-group.com

Member of


10 I Gewerbeverein Geroldswil-Oetwil

Gewerbezeitung I Nr. 3 I 19. Mai 2016

Editorial

Gwerbler-Treff bei Hemmi Kaffee AG

Das Gewerbe sucht Talente – und bietet dafür eine Zukunft!

Kaffee-Aromen und Körpersprache

Michael Deplazes Gemeindepräsident Geroldswil Nur noch wenige Wochen trennen viele Schulabgänger vor dem ersten Schritt ins Erwachsenwerden: dem Beginn ihrer Berufslehre und damit ins Berufsleben. In den nächsten zwei, drei oder vier Jahren eignen sie sich die notwendigen Kenntnisse und Fertigkeiten zur Ausübung ihres Wunschberufs an. 2015 bildeten im Kanton Zürich rund 18 000 Lehrbetriebe 35 000 Lernende aus. Davon 27,5% im Sekundärsektor Industrie und Handwerk und 69,6% im Tertiärsektor Dienstleistungen. Aber ist es wirklich der Wunschberuf des Kindes? Viele Einflussfaktoren wirken auf die Berufswahl unserer Jugendlichen ein: der Arbeitsmarkt, Gesellschaft, Medien, Schule und nicht zuletzt die Berufsbezeichnung und die Eltern. Und gerade die familiäre und gesellschaftliche Einstellung zur beruflichen Ausbildung beeinflussen die Wahl der jungen Menschen sehr stark. Nicht selten legen Eltern zu wenig Gewicht auf die Fähigkeiten, Werte, Ziele und Interessen ihrer Kinder.

Hinzu kommt die schwierige Wirtschaftssituation unseres verarbeitenden Gewerbes, Industrie und handwerkliche Produktion. Diese trägt dazu bei, dass das «goldene Handwerk» zunehmend Mühe hat, seine Lehrstellen zu besetzen, während die kaufmännischen Betriebe sich um die besten Schulabgänger reissen. Dieser Trend zeigt sich auch im Jahr 2016 und wird durch den Lehrstellennachweis der Kantone (LENA) leider bestätigt. Hier stehen wir Eltern, Lehrpersonen und Gesellschaft unmittelbar in der Verantwortung. Stehen wir allen Berufen positiv gegenüber und zeigen unseren jungen Menschen die Vielfalt und Entwicklungsmöglichkeiten aller Berufe auf. Mit dem dualen Bildungssystem in der Schweiz ist es auch in nichtkaufmännischen Berufen möglich, die Berufsmaturität zu erlangen und damit die Türen zur Hochschule zu öffnen. Unser Gewerbe ist auch eine Talentschmiede. Das wurde an den World Skills erfolgreich unter Beweis gestellt. Und die Welt wurde auf die schweizerische Berufsbildung aufmerksam. Ich wünsche allen neuen Lernenden einen guten Start ins Berufsleben. Und hast du noch keine Lehrstelle im Traumberuf gefunden, schau doch bei LENA, www.lena.zh.ch, rein. Da findest du tolle Berufe mit Zukunft!

Gewerbeverein Geroldswil-Oetwil Reto Müller, Präsident info@gvgo.ch

Gut besuchter Anlass bei Hemmi Kaffee in Geroldswil

Text: Reto Müller / Bilder: Roger Bittel

Die Entdeckung, des Kaffees war purer Zufall. Im afrikanischen Königreich Kaffa frassen Ziegen Kaffeebohnen von einem Strauch. Nachts sprangen sie dann munter umher, anstatt zu schlafen. Menschen, die das wunderliche Treiben beobachtet hatten, probierten die Bohnen ebenfalls und machten daraus ein Getränk. Dieses braune Gebräu hat es buchstäblich in sich, denn normaler Kaffee besteht aus insgesamt 600 bis 800 Aromastoffen. Um diese Aromen geht es, wenn die Kaffeebohnen aus Südamerika oder Afrika nach Europa transportiert und hier weiterverarbeitet werden. Geröstet werden sie auch in Geroldswil bei der Hemmi Kaffee AG. Das Familienunternehmen ist seit etwas mehr als vier Jahren in Geroldswil ansässig. Siro Schläpfer erklärt den Gwerblerinnen und Gwerblern den

KONTAKTBOX

Knapp 30 Mitglieder des Gewerbevereins Geroldswil-Oetwil waren bei der Hemmi Kaffee AG zu Gast. Sie erfuhren dabei mehr über die Herstellung des braunen Aroma-Getränks in Geroldswil und über die Körpersprache.

Tel. 044 740 87 87 Mobile 076 417 77 74

ganzen Röst- und Mahlprozess. Zentral ist das Auge des Röstmeisters. Der halbautomatische Röstprozess erlaubt es, eine sehr feine, sekundengenaue Röstkurve zu fahren. Dadurch erhalten die Bohnenmischungen ihren besonderen Geschmack. Ihr volles Aroma entfaltet die geröstete Kaffeebohne aber erst nach rund 72 Stunden. Zum Schutz des Aromas werden bei Hemmi Kaffee nur Walzmühlen eingesetzt. Diese Kaffeequalität wird von Restaurants und grösseren Abnehmern sehr geschätzt, erklärt Siro Schläpfer weiter. Private können den Kaffee der Geroldswiler Rösterei auch über das Internet und im Betrieb als Pulver oder Kapseln kaufen. Im Anschluss an die Betriebsbesichtigung widmeten sich die Vereinsmitglieder in einem Seminar der Körpersprache. Die Art und Weise des Händedrucks sagt bereits viel

info@gvgo.ch

über eine Person aus. Das gesprochene Wort zählt zwar nach wie vor am meisten, doch findet ein wesentlicher Teil menschlicher Kommunikation nonverbal statt. Wir sprechen mit den Händen, den Füssen, mit unbewussten Bewegungen oder mit Zuckungen. Nach einer kurzen Einführung war es den Gwerblerinnen und Gwerblern in einfachen Experimenten möglich, Flunkereien zu erkennen – selbst wenn die andere Person ihr Geheimnis gar nicht preisgeben wollte. Zum Abschluss gab es einen feinen Apéro riche – und natürlich sehr aromatischen Hemmi-Kaffee aus einer Kolbenmaschine.

AGENDA Vereinsreise aufs Schilthorn Montag, 30. Mai 2016

www.gvgo.ch

Fussball-Event Mittwoch, 15. Juni 2016

Vereinsreise aufs Schilthorn am 30. Mai 2016!

Präsidentenkonferenz KGV Mittwoch, 6. Juli 2016

Siro Schläpfer erklärt den Herstellungsprozess

Andreas Dittli, Reto Hässi, Eugen Wiederkehr

Kellerfest-Apéro Freitag, 2. September 2016 Wiesn Gaudi, Schlieren Donnerstag, 8. September 2016 Präsidentenkonferenz KGV Mittwoch, 28. September 2016 Gewerbekongress KGV Zürich Donnerstag, 27. Oktober 2016, 16 Uhr

Sprechen ohne Hände – nicht ganz einfach

Facility Services n Unterhalt n Hauswartung n Spezialreinigungen

Wir setzen generell auf ökologische Methoden und Reinigungsmittel

Special Event Montag, 31. Oktober 2016

Sauberkeit der ökologischen Art

Delegiertenversammlung GVL Freitag, 11. November 2016, 16 Uhr

Lenggenbachstrasse 3 CH-8951 Fahrweid

Berufsmesse Zürich 22.–26. November 2016

Tel +41 44 774 17 17 akogroup.ch

Gwerbler-Weihnacht Mittwoch, 7. Dezember 2016 39. Generalversammlung GVGO Freitag, 3. März 2017 Kaffee aus Südamerika

Andi Jakob im Gespräch


Gewerbeverein Schlieren I 11

Gewerbezeitung I Nr. 3 I 19. Mai 2016

Editorial

96. ordentliche Generalversammlung des Gewerbevereins Schlieren

Behördenverbindlichkeit Wann bekommt der Gewerbeverein und ihre Auswirkungen das zweihundertste Mitglied?

Peter Voser, Präsident Hauseigentümerverband Schlieren Der Stadtrat Schlieren hat den kommunalen Energieplan für die Stadt Schlieren erlassen und darin rund die Hälfte der Siedlungsfläche von Schlieren dem Prioritätsgebiet «P1» zugewiesen. Im Prioritätsgebiet «P1» kann die Stadt Schlieren gestützt auf § 295, Abs. 2 PBG Grundeigentümer verpflichten, sich innert angemessener Frist für den Bezug von Wärme an den Energieverbund Schlieren, der von der Stadt Zürich (Elektrizitätswerk der Stadt Zürich) betrieben wird, anzuschliessen, sofern die Wärme zu technisch und wirtschaftlich gleichwertigen Bedingungen wie aus konventionellen Anlagen geliefert wird. Im Erläuterungsbericht zum kommunalen Energieplan werden vom Stadtrat als wirtschaftlich gleichwertig und damit als verhältnismässig und zumutbar bis zu 10 % höhere Jahreskosten für die Fernwärme gegenüber einer konventionellen Heizanlage definiert. Das Parlament von Schlieren hat den Energieplan genehmigt und vom Erläuterungsbericht zustimmend Kenntnis genommen. Der Hauseigentümerverband Schlieren ist kein Gegner des Energieverbundes Schlieren, solange die Bedingungen für die Wärmelieferungen fair und wettbewerbsgerecht sind. Der erlassene Energieplan und auch der genehmigte Erläuterungsbericht haben behördenverbindlichen Charakter. Die Baubewilligungsbehörde wird im Rahmen der Erteilung einer Baubewilligung die Wärmeerzeugung abzuklären haben und eine Anschlusspflicht anordnen müssen, auch dann, wenn durch den Anschluss an die Fernwärme die Heizkosten bis zu 10 % höher sind als bei konventionellen Heizanlagen. Die Behördenverbindlichkeit wird als «glitschige Rechtsfigur» bezeichnet. Es sind verbindliche Weisungen vorgesetzter Behörden an ihre untergebenen

Politikbehörden und die Verwaltung. Teilweise, wie bei den Schutzinventaren der Gemeinden über schützenswerte Bauten oder Bäume, werden diese Anordnungen nicht publiziert, und der Betroffene weiss davon oft nichts; erst mit der Eingabe eines Bauvorhabens wird er damit konfrontiert. Behördenverbindliche Anordnungen oder Muster können für eine einheitliche und vorhersehbare Rechtsanwendung durchaus sinnvoll sein, aber nur dann, wenn sie auch gesetzeskonform sind sowie öffentlich bekannt und zugänglich gemacht werden. Oft wird mit gut gemeinten Weisungen auch die Bürokratie aufgebläht. Dass die Grundeigentümer verpflichtet werden können, bis zu 10% höhere Heizkosten zu bezahlen, verletzt den Wettbewerb und offensichtlich auch die gesetzliche Bestimmung von § 295, Abs. 2 PBG. Die Stadt Schlieren ordnet zugunsten der Stadt Zürich, welche den Energieverbund betreibt, bewusst eine Wettbewerbsverzerrung zulasten der Grundeigentümer an. Auch wird mit dieser Anordnung bewusst gegen einen Entscheid der Baurekurskommission aus dem Jahre 2002 verstossen, der den Begriff der «wirtschaftlichen Gleichwertigkeit» von § 295, Abs. 2 PBG ausgelegt hat, und unmissverständlich zum Ausdruck gebracht hat, dass einem Grundeigentümer durch den Anschluss an einen öffentlichen Fernwärmeverbund keinerlei wirtschaftliche Mehrbelastung entstehen darf und der die 10% höheren Heizkosten als gesetzeswidrig bezeichnet hat. Die Baubehörde wird bauwillige Grundeigentümer mit dem Hinweis auf die Behördenverbindlichkeit von Energieplan und Erläuterungsbericht auf den Weg der Einreichung von Rechtsmitteln verweisen und vermutlich hoffen, dass diese, um die Verwirklichung ihres Bauvorhabens nicht zu verzögern, in den «sauren Apfel» beissen (bei vermieteten Wohnungen bezahlen ja bekanntlich die Mieter die Heizkosten!). Wir sind alle aufgerufen, uns gegen derartige wettbewerbsfeindliche und gesetzeswidrige Anordnungen zu wehren. Da der Hauseigentümerverband Schlieren nicht beschwerdelegitimiert ist, haben drei ihm nahestehende Grundeigentümer gegen diese Anordnungen Beschwerden eingereicht. Das Verfahren ist zurzeit noch hängig.

KONTAKTBOX Gewerbeverein Schlieren Postfach 188, 8952 Schlieren

Thomas Landis, Co-Präsident Tel. 044 730 73 33, tho@landis-arch.ch

Diego Albertanti, Co-Präsident Tel. 044 755 53 53, d.albertanti@jfjost.ch

info@gvschlieren.ch www.gvschlieren.ch

Im grossen Saal des Stürmeierhuus’ konnte GVS-Co-Präsident Diego Albertanti am Donnerstag, 31. März, insgesamt 83 Gwerbler und Gäste aus Wirtschaft, Politik und Gewerbe begrüssen – unter anderem Stadtpräsident Toni Brühlmann sowie einige Ehrenmitglieder.

Umfrage: Marcel Müller, ZKB, Dietikon

Seit zwölf Jahren bin ich beim Gewerbeverein im Vorstand. Es war eine relativ lange Zeit, ging aber schnell vorbei und bereitete mir stets viel Freude. Esther Pallaoro, Unterengstringen

Die heutige Generalversammlung des Gewerbevereins Schlieren fand ich bis jetzt super. Sie lief sehr speditiv ab. Auch «Dä Hans» finde ich total genial. Adrian Furrer, ZKB, Schlieren

Illustrer Gästetisch beim Fondue chinoise à la Stürmeierhuus Text und Bilder: Christian Murer

Einer der beiden Höhepunkte der 96. ordentlichen Generalversammlung des Gewerbevereins Schlieren war gewiss das ausgezeichnete Nachtessen aus der Küche des Stürmeierhuus’. Zur Vorspeise gab es einen kleinen Blattsalat mit einem Dressing des Hauses. Und als Hauptgang ein exzellentes Fondue chinoise à la Stürmeierhuus mit acht hausgemachten Saucen. Das andere Highlight war der zweimalige Auftritt von Roger Tschirren alias «Dä Hans» als Überraschungsgast. Da träumt doch der gelernte Malermeister aus Dänikon ZH als «Hans dä Rockstar» von einer steilen Karriere als rockender Musiker ennet dem grossen Teich. Sämtliche Traktanden einstimmig angenommen Gewohnt zügig führte Co-Präsident Diego Albertanti durch die GV. Die Traktanden Jahresbericht der Co-Präsidenten, das Protokoll der 95. GV, die Jahresrechnung 2015, der Revisorenbericht sowie das Budget 2016 passierten alle einstimmig. Beim Amt des Kassiers gab es einen Wechsel. Das abtretende Vorstandsmitglied Marcel Müller wählte man vor zwölf Jahren in den Vorstand. Diego Albertanti bedankte sich bei ihm für die gute und pflichtbewusste Zusammenarbeit. Mit einem grossen Applaus nahm die Versammlung Marcel Müller als Ehrenmitglied auf. Der Geehrte bedankte sich für das Geschenk und die Ehrenmitgliedschaft. «Ich hoffe, dass ich bei Anlässen des GVS öfter dabei sein kann», so Müller. Er freue sich, wie der GVS heute dastehe, und sei überzeugt, dass es so weitergehe. Das Gremium wählte Adrian Furrer als neuen Kassier. An der GV 2016 zählt der Gewerbeverein Schlieren 145 Aktiv-, 27 Passiv-, 11 Ehrenmitglieder und 16 ständige Gäste. Dies sind insgesamt 199 Mitglieder. Das ergibt einen Zuwachs von 9 Mitgliedern. Zwei Grussbotschaften Stadtpräsident Toni Brühlmann-Jecklin bedankte sich für die Einladung und gratulierte im Namen des Stadtrates für die gute Zusammenarbeit. «Die Stadt ist sehr glücklich, dass es mit dem Gewerbe in Schlieren so gut

funktioniert», sagte Stapi Brühlmann. Er sei beeindruckt von der Vitalität des Gewerbevereins, was durch die rege Teilnahme an der GV, durch den umfassenden Geschäftsbericht und die Anzahl der Mitglieder und Neumitglieder zum Ausdruck komme. «Dass ein Gewerbeverein so gut funktioniert, ist nicht selbstverständlich, haben die Mitglieder doch nicht immer nur die gleichen Interessen, sondern sind ab und zu auch Konkurrenten», sagte Brühlmann. Die Zusammenarbeit mit der Stadt, in erster Linie über unseren Standortförderer Albert Schweizer, funktioniere bestens. «Meines Wissens wird geschätzt, dass wir auch von Seiten der Politik versuchen, im Rahmen unserer Möglichkeiten dem Gewerbe gute Rahmenbedingungen zu verschaffen, und wenn es auch ab und zu unterschiedliche Standpunkte gibt, gilt es, das zu akzeptieren und daran zu arbeiten. Ich wünsche dem Gewerbeverein ein gutes neues Geschäftsjahr mit vielen Erfolgen und guten Begegnungen», sagte Toni Brühlmann abschliessend. Philipp Locher, Präsident der Detaillistenvereinigung Schlieren, zollte dem Gewerbeverein ein grosses Lob für die Präsenz in der Limmattaler Gewerbezeitung. Auch rühmte Locher die Stadt Schlieren, dass sie sich zusätzlich zur LGZ auch im «Schlieremer» präsentiert. «Ich freue mich auf die hundertste GV des Gewerbevereins», sagte Locher augenzwinkernd. Da muss sich der umtriebige Drogist aber noch ein paar Jahre gedulden.

Für mich ist der Gewerbeverein wichtig für eine vernetzte Zusammengehörigkeit, für die einzelnen Betriebe wie auch für das gesellige Miteinandersein. Doris Müller-Weber, Schlieren

Seit sechzig Jahren haben wir in Schlieren eine Autogarage. Als ehemalige Präsidentin freue ich mich, an solchen Events die alten Gwerbler zu treffen. Ueli Saxer, Schlieren

Die Wirtschaftsfreundlichkeit der Stadt hat sich in den letzten Jahren massiv verbessert, könnte aber noch besser sein – Stichwort Verkehrsknotenpunkt. Nathalie Kistler, Schlieren

Der Grundgedanke «Gemeinsam wachsen am Ort» ist eigentlich das, was mir am Gewerbeverein imponiert. Deshalb engagiere ich mich auch im Vorstand. Diego Albertanti, Schlieren

Schlieren braucht einen Gewerbeverein, der seine Daseinsberechtigung hat. Das zeigen die Mitgliederzahlen. Mittlerweile haben wir über 140 Aktive. Toni Brühlmann-Jecklin, Schlieren

Ich bin sehr stolz und froh, dass wir hier in Schlieren einen so lebendigen und initiativen Gewerbeverein haben. Ein gesundes und vielseitiges Gewerbe ist auch ein Hinweis auf Lebensqualität.


12 I Gewerbeverein Schlieren

Gewerbezeitung I Nr. 3 I 19. Mai 2016

Neuvorstellung: Alexander Keller AG

Die Adresse für Transporte aller Art Die Alexander Keller AG existiert seit über vier Jahrzehnten. Sie hat ihren Sitz in Schlieren und ist der richtige Ansprechpartner, wenn man umziehen will.

PROLUXLICHTFORMAT Prolux Licht AG Wagistrasse 13 8952 Schlieren Tel. 044 733 70 70 Fax 044 733 70 71 prolux@prolux.ch www.prolux.ch AZ_Prolux_146x63.indd 1

Quali

e! tät ist unsere Stärk

17.11.15 08:21

CARROSSERIE CARREMO AG 044 731 00 77 Carrosserie Carremo AG Markus & Gaby Gisler Südstrasse 33 8952 Schlieren

Hagel/Dellen-Drücktechnik ohne Farbschaden und Rep. Scheibenkonzept

www.carremo.ch

I M MOW I R Immobilien Bewirtschaftung AG Uitikonerstrasse 23, 8952 Schlieren / 044 730 19 07 / www.immowir.ch

Ein Umzugswagen vor dem Firmensitz in Schlieren Text: Patrick Holenstein Bilder: Alexander Keller AG

Was macht der moderne Mensch mehrmals im Leben? Er zieht um. Das hat sich die Alexander Keller AG zum Geschäftsmodell gemacht. «Die Kernkompetenz sind Geschäftsumzüge», erklärt Rolf Schumacher, der Leiter Verkauf und Projektleiter im 45 Leute umfassenden Team ist, und ergänzt: «Da sind auch namhafte Kunden wie Banken oder Versicherungen und sogar Rohstoffhändler dabei.» Dabei ist natürlich das Thema Vertrauen und Verschwiegenheit ein sehr wichtiger Punkt und den nimmt die Alexander Keller AG äusserst ernst, schliesslich geht es um wichtige und schon mal emotional geprägte Güter. Seit vielen Jahren ist das Unternehmen ebenfalls eine Top-Adresse, wenn es um internationale Umzüge geht. Wer es bequem haben will, kann gar das VIP-Paket buchen, was Packmaterial oder ein Möbellift, der Ein- und Auspackservice und noch viel mehr bietet. «Eigentlich wollen wir damit das Rundum-Sorglos-Paket anbieten», erklärt Rolf Schumacher und meint damit jeden Kunden, also auch Privatkunden, und dabei spielt die Grösse des Umzugs keine Rolle.

Einige der Fahrzeuge der Alexander Keller AG

Mit der Zeit sind immer wieder neue Angebote dazugekommen. Zum Beispiel gehören zum Angebot ein umfassender Packmaterialshop oder besondere Leistungen wie IT-Transporte von ganzen Server-Racks, die durchaus sensible Daten enthalten können. «Das sind dann natürlich Transporte mit relativ hohem Warenwert», erklärt Rolf Schumacher. Bis zu 95% der Transporte werden mit dem eigenen Fuhrpark, der aus über 30 Einheiten besteht, durchgeführt. «Wir arbeiten nur mit Partnern, wenn wir grössere Aufträge haben wie zum Beispiel gegenwärtig in Basel, wo wir im Roche-Tower für einen Kunden den Einzug koordinieren.» Glaube an Qualität wichtig Seit 45 Jahren besteht das Unternehmen und ist zu 100% im Familienbesitz. Im Laufe der Jahrzehnte hat sich das Unternehmen einen Namen als Top-Adresse erarbeitet, wenn es um Transporte und Umzüge jeglicher Art geht. «Wichtig ist uns Zuverlässigkeit auf allen Ebenen und die persönliche, zwischenmenschliche Beziehung zum Kunden. Das gehört für uns alle zu einer Top-Kundenberatung, die wir bieten möchten.» Abschliessend stellt Rolf Schumacher fest, dass die Konkurrenz immer grös-

ser werde, aber die Alexander Keller AG trotzdem an Qualität glaube, denn der Kunde dürfe ruhig Ansprüche stellen und das Team fordern. Unterstrichen wird die Qualität mit dem Streben nach der ISO 9001/2015-Zertifizierung, die für Ende Jahr geplant ist. «Das muss heute sein, weil öffentliche Kunden wie Behörden gesicherte Partner haben möchten», erklärt Schumacher. Bis Ende Jahr wird das Zertifikat erreicht sein. Die Alexander Keller AG ist schon jahrelang in Schlieren beheimatet und engagiert sich aktiv in der Gemeinde. So werden der Faustball STV Schlieren und der Fussball Club Schlieren unterstützt.

VERKAUF

- Eigentumswohnungen - Einfamilienhäuser - Mehrfamilienhäuser - Bauland

VERWALTUNG

- Mietwohnungen - Eigentümergemeinschaften

Suchen Sie eine kompetente, engagierte Verwaltung oder möchten Sie Ihre Liegenschaft / Wohnung verkaufen? Gerne offerieren wir Ihnen Ihren Wunsch!

8952 Schlieren

8953 Dietikon

8104 Weiningen

Tel. 044 755 66 77 info@haupt-studer.ch

www.haupt-studer.ch

www.alexanderkeller.ch

Planung und Ausführung von Haustechnik-Anlagen Wagistrasse 15 I 8952 Schlieren Telefon 044 730 95 68 I Fax 044 731 01 21 e-mail: dietikerhaustechnik@bluewin.ch www.dietiker-haustechnik.ch

Umzug fängt beim Packmaterial an


Gewerbeverein Schlieren I 13

Gewerbezeitung I Nr. 3 I 19. Mai 2016

Vierter Business-Lunch im Liliezentrum Schlieren

Vom Güggeliplausch-Zelt zum längsten Limmattaler Mittagstisch Bereits zum vierten Mal luden der Gewerbeverein Schlieren, die Wirtschaftskammer Schlieren sowie die Detaillistenvereinigung Pro Schlieren zum längsten Mittagstisch des Limmattals in den Schlieremer Shoppingpoint Lilie ein. Über hundert Hungrige und Durstige folgten der sympathischen Einladung. Text und Bilder: Christian Murer

«Der Sinn und Zweck einer solchen Mittagstafel besteht darin, dass alle Geschäftsleute, egal ob Lehrling oder Verwaltungsratspräsident, sich ausgiebig und vor allem ungezwungen austauschen und miteinander lachen und fröhlich sein können», sagte Diego Albertanti bei seiner Begrüssung am 5. April im zweiten Stock des Lilie Zentrums Schlieren. So ganz nach dem Motto «Lächle und das Limmattal verändert sich», fügte der Co-Präsident des Gewerbevereins Schlieren augenzwinkernd an. Und so wünschte Albertanti allen einen guten Appetit, angeregte Gespräche und vor allem viel Spass im Lilie Shoppingpoint.

ren. Zudem: «Gewisse Leute wissen nämlich immer noch nicht, dass es im zweiten Stock des Lilie Zentrums ein Restaurant gibt», ist das neue Wirtepaar überzeugt. Ein lässiger und ungezwungener Anlass Dazu sagt Ayda Ergez, die von der Yaadcommunications-Firma aus Kilchberg für die Events im Lilie Zentrum zuständig ist: «Wir sind ganz stolz auf unseren längsten Limmattaler Mittagstisch, den wir erneut durchführen durften.» Entstanden sei dieser durch den Input von Philipp Locher von Pro Schlieren und Thomas Landis vom Gewerbeverein Schlieren, die anlässlich des Schlierefäschts vor acht Jahren unter anderem

mit einem Güggeliplausch-Zelt und einem langen Tisch die Business-LunchIdee kreierten. «Diesen lässigen und ungezwungenen Auftritt wollten die beiden Gremien in der langgezogenen Mall im Lilie Zentrum vor vier Jahren wiederholen. Und so entstand schliesslich der längste Limmattaler Mittagstisch», ergänzt die Eventmanagerin. Und der Engstringer Gemeindepräsident André Bender sagte: «Der längste Mittagstisch im Limmattal in Schlieren ist für mich ein grosser Erfolg, ein starkes Zeichen zudem, dass die Firmen in und um Schlieren herum aktiv sind. Für die Gwerbler im Limmattal ist es ein Muss, anwesend zu sein, ein Ort, wo man auch die Politiker trifft und networken kann.»

Ghackets, Hörnli und Apfelmus Zweifelsohne genossen die über hundert Gäste diesen kulinarischangeregten Spass. Denn das gesamte Küchenteam des Restaurants Lily verwöhnte die illustre Tischrunde mit Salat, Ghackets und Hörnli, Apfelmus sowie einem Vanilledessert. Und so wanderten die vollen Schüsseln von Tisch zu Tisch. Männiglich genoss das leckere Mittagsmahl. Dazu sagten Maria und Christof Beck: «Wir waren gespannt, wie der ganze Anlass herauskommen wird, da wir dies zum ersten Mal durchführten.» Für sie und die verschiedenen Firmen sei es nämlich eine ausgezeichnete Plattform, um sich in diesem Rahmen zu präsentieVierter längster Mittagstisch im Liliezentrum Schlieren

André Bender, Kantons- und Gemeinderat, Unterengstringen

Das Wirtepaar des Restaurants Lily, Christof und Maria Beck (links im Bild), sowie das engagierte Lily-Team

Ayda Ergez, für den Business-Lunch zuständige Eventmanagerin der Firma Yaadcommunications in Kilchberg

Philipp Locher von der Vereinigung Pro Schlieren

Jasmina Ritz, Limmatstadt AG

Thomas Landis und Diego Albertanti, Co-Präsidenten des Schlieremer Gewerbevereins

Über 35 Jahre Sicherheitstechnik in Schlieren

Die Einzigartige. Die HErzog Küche. SEIT

SEIT

SEIT

www.herzog-kuechen.ch

SEIT

1912 1912 1912 1912

Unterhörstetten TG | Schlieren ZH | Rapperswil SG | Gossau SG

 Schliessanlagen  Montagen  Notausgang-Systeme  Reparaturen  Sicherheitsverschlüsse  Schlüssel-Service  Tresore  Briefkasten-Anlagen  Kaba Stützpunkt Hügli Sicherheitstechnik GmbH Schulstrasse 2 8952 Schlieren Tel. 044 730 81 40 Fax 044 731 05 02 info@huegli-schlieren.ch www.huegli-schlieren.ch

 Abus Stützpunkt  Schilder-Gravuren  Möbelschlösser  Kleinzylinder  Tür-/Zierbeschläge  Aufsperren  Kundenservice  Einbruchsicherungen  Keso Stützpunkt


14 I Gewerbeverein Schlieren

Gewerbezeitung I Nr. 3 I 19. Mai 2016

Publireportage: Neubau Soyana Schlieren durch Haupt + Studer AG

Produktionssicherheit dank modernster und sicherer Elektroanlagen Seit Herbst 2015 verfügt die Firma Soyana über ein neues Domizil mit Produktion an der Zürcherstrasse in Schlieren. Die im Limmattal bestens bekannte Firma Haupt + Studer AG wurde bei der Komplettsanierung des Gebäudes mit der komplexen Planung und Installation der gesamten Elektroanlagen betraut. Entstanden ist eine zeitgemässe Installation, die den hohen Anforderungen der Lebensmittelproduktion gerecht wird. «Auch die Beleuchtungskörper sind als vollständig geschlossene Apparate ausgeführt.» Nebst dem Staubschutz wird damit gewährleistet, dass keine Lampenteile herunterfallen können. Gute Erreichbarkeit Überall im Haus finden sich kleine Stromverteiler, Elektranten genannt. Diese stellen diverse Steckdosenanschlüsse in verschiedenen Dimensionen zur Verfügung und haben zudem eigene Sicherungen eingebaut. «Dadurch sind immer die nötigen Anschlüsse vorhanden, falls auch mobile Geräte angeschlossen werden sollen. Das ermöglicht eine grösstmögliche Flexibilität bei der Nutzung der Anlagen», erklärt Wilfried Werffeli abschliessend.

Stets gut erreichbar: Spritzwassergeschützte Elektranten

Zum Schluss ein paar Facts:

In der Lebensmittelproduktion sind die zahlreichen Kabel auf Elektrokanälen angeordnet und wartungsfreundlich installiert

Die Firma Soyana wurde 1981 gegründet und ist Herstellerin von veganen Bioprodukten. Immerwährendes Wachstum bei der breiten Produktepalette verlangen nach einer flexiblen Infrastruktur für die Produktion. Insbesondere die Einhaltung der Lebensmittelverordnung ist bei der Herstellung zentral. «Die Vorschriften aus der Lebensmittelverordnung waren bei der Planung und

Umsetzung des Projekts eine spannende Herausforderung», erzählt Wilfried Werffeli, Geschäftsleiter der Haupt + Studer AG. «Unsere Installationen müssen den strengen Vorschriften vollumfänglich Rechnung tragen.» Staub- und wasserdicht Da es im Soyana-Produktionsbereich immer sauber sein muss, werden die

Maschinen regelmässig zur Reinigung abgespritzt, wodurch auch Wasser auf die Installationen gelangen kann. Die Erstellung der Installationen in höherer Schutzart war deshalb Grundvoraussetzung. «Wir haben sämtliche Schalter, Anschlüsse und Kabel so ausgeführt, dass im Normalgebrauch weder Staub noch Wasser eindringen können», erklärt Wilfried Werffeli.

Für die Elektroanlagen wurden verbaut: • 9 Verteiler • 1600 m Gitterkanal • über 30 km Elektrokabel • 500 LED-Leuchten • über 90 LED-Notleuchten

www-haupt-studer.ch

Viel Energie: Grobverteiler Produktion

Publireportage: Tong Lu Wu Shu

Neues Trainingslokal Wing Chun Kung Fu in Schlieren Wing Chun ist eine schonende Art, Körper und Geist in Bewegung und fit zu halten. Es eignet sich für Männer und Frauen bis ins hohe Alter. Ein Einstieg ist jederzeit möglich. Wing Chun ist eine chinesische Kampfkunst, ein ganzheitliches Training und auch eine Lebenseinstellung. Gemäss dem Leitsatz «Power comes through relaxation» kann nur durch Entspannung maximale Energie und Bewegung generiert werden. (Muskel-)Verspannung führt letztlich zu Unbeweglichkeit und Stillstand.

losen, direkten und sehr effizienten Ausprägung dieser Kampfkunst und ist deshalb besonders zur Selbstverteidigung geeignet.

Wing Chun Kung Fu zeichnet sich besonders durch minimal eingesetzten Kraftaufwand aus, es basiert auf Konzepten und schult die Gefühlsreflexe. Daher werden auch nur Jugendliche und Erwachsene unterrichtet, weil eine gewisse Fähigkeit zur Eigenwahrnehmung vorausgesetzt werden muss.

Am Samstag, 21. Mai, öffnet die Schule ihre Türen für alle Interessierten von 11 bis 16 Uhr. Schnuppern Sie rein!

Reiner Muskelkraft wird mit Struktur und Biomechanik begegnet. Die Lehre basiert auf Konzepten, die sich auf jede Situation anwenden lassen. Durch Gefühlsschulung lernt der Körper, diese blitzschnell umzusetzen, ohne dass das Hirn dabei mitdenken muss. Das Instruktorenteam verfügt zusammen über mehr als 70 Jahre WingChun-Erfahrung. Es verfeinert und vertieft sein Wissen und Können bei einem Meister seines Fachs in Florida. Die Kombination aus chinesischem Ursprung und amerikanischer Kämpfermentalität führt zu einer schnörkel-

Es ist den Instruktoren ein Anliegen, diese grossartige Kampfkunst mit all ihren Facetten möglichst vielen Menschen näherzubringen.

Weitere Infos: Tong Lu Wu Shu G. Stingel & R. Quendoz Lättenstrasse 37, 8952 Schlieren 076 344 07 39 / 079 679 04 05 www.tonglu.ch, info@tonglu.ch Trainingszeiten: Mo und Mi, 19.30–21 Uhr

Die Instruktoren Roger Quendoz, Pia und Guido Stingel im neuen Trainingslokal an der Lättenstrasse 37 in Schlieren


Gewerbeverein Schlieren I 15

Gewerbezeitung I Nr. 3 I 19. Mai 2016

Schlierefäscht 2015

Punktlandung mit einer schwarzen Null Vom 4. bis zum 13. September 2015 fand nach 2011 zum zweiten Mal ein 10-tägiges Schlierefäscht unter dem Motto «Schliere lacht» statt. Auch bei der zweiten Durchführung profitierten die Organisatoren von Wetterglück und damit verbunden einem sehr grossen Besucheraufmarsch, der auf ungefähr 75 000 bis 80 000 Personen geschätzt wird. Text: Charly Mettier / Bilder: zvg

Das grandiose Schlierefäscht 2015 mit zahlreichen Konzerten bekannter Künstler, grossem Feuerwerk und spektakulären Wassershows sowie der eigenen Theaterproduktion «Der Besuch der alten Dame» und dem Tag der Wirtschaft mit namhaften Persönlichkeiten aus der ganzen Schweiz begeisterte Jung und Alt. Auch bei der zweiten Durchführung wurde das 10-tägige Schlierefäscht ein grossartiger Erfolg. Kleiner Gewinn von 5000 Franken An der 36. OK-Sitzung konnten die Organisatoren kürzlich auch die erfreuliche Festabrechnung genehmigen. Bei einem Gesamtaufwand von knapp 1,2 Millionen Franken schliesst die Rechnung mit einem kleinen Gewinn von gut 5000 Franken ab oder – wie es der OK-Präsident Rolf Wild formulierte – «mit einer Punktlandung». Das erklärte Ziel der «schwarzen Null» wurde dabei erreicht und dank der Solidaritäts-Aktion «Roti Nase» konnte der Stiftung Solvita ein Betrag von rund 22 000 Franken für eine spezielle Höhn AG Projektwoche überreicht werden.

Wassershow

Nach dem Fest ist vor dem Fest Als Veranstalter des Schlieremer Stadtfestes sind die Stadt und der vor wenigen Jahren gegründete Verein eventSCHLIEREN zuständig. Dieser hat nach Abschluss der Jahresrechnung das OK aufgelöst und wird jetzt gemeinsam mit dem Stadtrat Schlieren eine Leistungsvereinbarung für das nächste Schlierefäscht im Jahr 2019 erarbeiten. Wenn das Schlieremer Parlament dem Antrag auf finanzielle Mitbeteiligung zustimmt, wird voraussichtlich im Herbst dieses Jahres das OK für das nächste Schlierefäscht gebildet.

17.07.2015 nb

Inserate 1 Für das gute finanzielle Ergebnis /4 und 1/sind A5-Seite Grössen: 2 neben der Stadt Schlieren mit einem Beitrag von 300 000 Franken und verschiedenen Arbeitsleistungen die zahlreichen Sponsoren verantwortlich. Rund 630 000 Franken durfte der Sponsoring-Chef und Schlieremer Standortförderer Albert Schweizer von grosszügigen Partnerfirmen aus Schlieren und der Region entgegennehmen.

Marc Sway

Theater

Alter Zürichweg 6 | 8952 Schlieren | Tel. 044 730 07 44 Sägestrasse info@maler-hoehn.ch | www.maler-hoehn.ch

Foto: Banovi

SUMMER IN THE CITY Freitag, 12. August, bis Sonntag, 4. September 2016 Stadtplatz Schlieren

Brandstrasse 34, 8952 Schlieren, www.schlieren.amag.ch, 044 406 84 84

AMAG_Schlieren_Bande_300x100cm.indd 1

05.08.15 13:46

Foto: Peter Matijasic

Die Wasserspiele kommen zurück !

Senden Sie uns Ihre Anzeige bis am:

10.6.

Alter Zürichweg 6 | 8952 Schlieren | Tel. 044 730 07 44 info@maler-hoehn.ch | www.maler-hoehn.ch

Dieses Layout ist Eigentum der werberia GmbH. Nicht genehmigte Weiterverwendung ist untersagt.

Das Fachgeschäft im Limmattal für: • Parkett • Teppiche • Bodenbeläge • Vorhänge Ristorante da Paulo: 044 730 21 21 Goldschlägiplatz 1, 8952 Schlieren info@dapaulo.ch www.dapaulo.ch

AZ_Andulino_ 56x100.indd 1

Freiestrasse 4 | 8952 Schlieren Tel. 044 730 29 48 | www.zmoos-bodenbelaege.ch

15.11.15 12:40


16 I Gewerbeverein Schlieren

Gewerbezeitung I Nr. 3 I 19. Mai 2016

Stadtratsnachrichten

Bauprojekt Limmattalbahn AG

Öffentliche Information von grosser Bedeutung

z r u K s w e N

Zur ersten Bauetappe der Limmattalbahn, die gemäss Plan in der zweiten Hälfte 2017 beginnen soll, ist am 24. Mai in Schlieren eine Informationsveranstaltung geplant. Weitere, auch eine besonders für das Gewerbe, werden folgen.

2. Etappe 2. Etappe 2. Etappe

1. Etappe 1. Etappe 1. Etappe

2. Etappe

1. Etappe

Aufrüstung der Haustechnik in diversen Schulhäusern Die elektronischen Hilfsmittel in den Schulen werden laufend ersetzt, um mit den technologischen Entwicklungen Schritt halten zu können. Für einen reibungslosen Betrieb braucht es leistungsfähige Stromleitungen und Elektroinstallationen. Für die Erneuerung der Haustechnik in verschiedenen Schulhäusern hat der Stadtrat Teil der Teil dereine gebundene Ausgabe von 500 000 2. Etappe 2. Etappe Teil derFranken bewilligt. Damit kann sichergestellt werden, dass auch die älteren 2. Etappe Teil derSchulhäuser bald auf dem gleichen 2. Etappe Stand der Technik sind wie das neue Schulhaus Reitmen und das bereits renovierte Zelgli.

Linienführung Limmattalbahn in zwei Bauetappen Linienführung Limmattalbahn in zwei Bauetappen Linienführung Limmattalbahn Linienführung Limmattalbahnininzwei zweiBauetappen Bauetappen Linienführung Limmattalbahn in zwei Bauetappen

Die Limmattalbahn AG hat vor kurzem die Öffentlichkeit über die nächsten Planungsschritte informiert. Schon seit Herbst 2013 läuft das Plangenehmigungsverfahren des Bundes und die Limmattalbahn AG ist in diesem Zusammenhang weiterhin bemüht, in Einspracheverhandlungen Optimierungen des Bauprojektes zu schaffen. Die Baubewilligung des Bundes erwartet sie im Herbst dieses Jahres. Gestützt auf die Kreditgenehmigung durch den Grossen Rat des Kantons Aargau und der Zustimmung durch das Zürcher Stimmvolk vergangenen Jahres, wurden seither vorbereitende Arbeiten für den Bau der ersten Etappe ausgeführt. Dabei stehen die Unternehmer-Ausschreibungen für die bahntechnischen Anlagen und die Tiefbauarbeiten im Zentrum. Es

ist geplant, in der zweiten Hälfte 2017 mit dem Bau der ersten Etappe der Limmattalbahn von Zürich Farbhof bis Schlieren Geissweid zu beginnen. Mit dem Bau der zweiten Etappe von Schlieren bis Killwangen wird 2019 begonnen. Separate Informationsveranstaltung für Gewerbebetriebe Die Limmattalbahn AG ist sich bewusst, dass Bauarbeiten Unannehmlichkeiten mit sich bringen. Sie legt deshalb grossen Wert auf eine gute Information der betroffenen Anwohnerinnen und Anwohner. Am 24. Mai 2016 findet deshalb in Schlieren eine erste Informationsveranstaltung zur ersten Bauetappe für die Öffentlichkeit statt. Dabei werden auch die Baudirektion des Kantons Zürich über ihre geplanten Bauprojekte entlang der

Überland- und Bernstrasse im Raum Schlieren und die Stadt Schlieren über ihre Vorhaben orientieren. Solche Veranstaltungen für die breite Öffentlichkeit sind auch für die Bauphase in Dietikon geplant. Vom Bau der Limmattalbahn ist auch das Gewerbe in Schlieren und Dietikon betroffen. Deshalb will die Limmattalbahn AG zusammen mit den jeweiligen Standortförderungen im Herbst dieses Jahres Gewerbebetriebe in beiden Städten ein erstes Mal zu einer Informationsveranstaltung einladen und über Bauablauf, Installationsplätze und die Zugänge zu den betroffenen Objekten während der Bauphase orientieren. Die Einladung dazu wird im Sommer erfolgen.

Sanierung Kindergartenspielplätze Hofacker Schulanlagen und die dazugehörenden Spielplätze müssen gemäss gesetzlichen Vorgaben in einem guten Zustand gehalten werden. Deshalb müssen alle Spielgeräte und Sandkasteneinlagen der Kindergartenspielplätze beim Schulhaus Hofacker ersetzt und mit Fallschutzmatten ausgerüstet werden. Zu diesem Zweck hat der Stadtrat eine gebundene Ausgabe von 350 000 Franken bewilligt.

Durchfahrt von Güterzügen im Bahnhof Schlieren Aufgrund einer parlamentarischen Anfrage ist der Stadtrat einmal mehr an die SBB gelangt und hat Bedenken

betreffend Sicherheit auf den Perrons 3 und 4 des Schlieremer Bahnhofs geäussert. Ein Ärgernis für viele Zugreisende stellen die Güterzüge dar, die an wartenden Passagieren vorbeibrausen. Die SBB haben bekräftigt, dass sie die Sicherheit als ausreichend erachten. Diesbezüglich sei kürzlich eine Umzeichnung der weissen Sicherheitslinien auf den Perrons und eine Reduktion des Tempos der durchfahrenden Züge erfolgt. Allerdings lasse es der dichte Fahrplan im Limmattal nicht zu, dass die Perrons 3 und 4 von Zugsdurchfahrten verschont blieben. Auch sehen die SBB keine Notwendigkeit, mit Lautsprecherdurchsagen die Wartenden vor herannahenden Zügen zu warnen. Solche Durchsagen würden das Risiko eher erhöhen, da sich die Wartenden daran gewöhnen und mit der Zeit nicht mehr darauf achten würden.

Neuer Streifenwagen für die Polizei Für den Ersatz eines Streifenwagens der Stadtpolizei Schlieren/Urdorf hat der Stadtrat einen Kredit von 96 000 Franken bewilligt. Diese Summe enthält neben dem Kaufpreis den polizeitauglichen Ausbau des Fahrzeugs. Die Wahl ist auf einen VW T6 Multivan gefallen. Das alte Fahrzeug, welches einen Kilometerstand von gut 130 000 aufweist, wird demnächst verkauft. In den Stadtratsbeschlüssen finden Sie weitere Informationen.

Geschwindigkeitskontrollen Die Kantonspolizei hat in Schlieren die folgenden Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt: 8. April 2016 Zürcherstrasse, Höhe Post Zentrum Kontrollierte Fahrzeuge 478 Anzahl Übertretungen 6 signalisierte Höchstgeschwindigkeit 50 km/h gemessene Höchstgeschwindigkeit 71 km/h

Publireportage: Friedrich Haustechnik AG

Wie der Vater, so der Sohn Flavio Friedrich, Islisberg, Sohn des

Limmattalbahn AG l Hofwiesenstrasse 370 l 8050 Zürich l T 044 575 10 90 l info@limmattalbahn.ch l www.limmattalbahn.ch Limmattalbahn AG l Hofwiesenstrasse bekannten Schlieremer Haustechnik- 370 l 8050 Zürich l T 044 575 10 90 l info@limmattalbahn.ch l www.limmattalbahn.ch Limmattalbahn AG l Hofwiesenstrasse Planungs-Unternehmers Beat Fried- 370 l 8050 Zürich l T 044 575 10 90 l info@limmattalbahn.ch l www.limmattalbahn.ch rich, hat die höhere Fachprüfung Limmattalbahn AG l Hofwiesenstrasse 370 l 8050 Zürich l T 044 575 10 90 l info@limmattalbahn.ch l www.limmattalbahn.ch (Meisterprüfung) als eidgenössisch diplomierter Sanitär-Meister erworben. Anlässlich der GV der suissetec, Sektion Aargau, die vor kurzer Zeit abgehalten wurde, erhielt der erfolgreiche junge Prüfungsabsolvent in Wettingen die begehrte goldene Wasserwaage überreicht; dies als Anerkennung für den ausgezeichneten Prüfungsabschlusses und als Willkommensgruss in den Führungskreisen der gewerbetreibenden Unternehmer.

Das Team der Friedrich Haustechnik AG gratuliert Flavio Friedrich und wünscht ihm eine erfolgreiche Berufslaufbahn.

Mit Leidenschaft und Teamgeist für Sie.

AMAG Schlieren Brandstrasse 34, 8952 Schlieren, Tel. 044 406 84 84, www.schlieren.amag.ch Gabi und Beat Friedrich, Mitglieder des Gewerbevereins Schlieren, mit ihrem jüngsten Sohn Flavio Inserat_VW_Team_116x180mm_4f_d_ZTG.indd 1

16.03.16 09:14


Gewerbeverein Uitikon-Waldegg I 17

Gewerbezeitung I Nr. 3 I 19. Mai 2016

Editorial

Wahl des Gemeindepräsidenten

Neue Vorstandsmitglieder bringen neuen Schwung und neue Ideen

Vier Fragen an die zwei Exponenten

14. Januar 2017. GV am Dienstagabend, 14. März 2017. Bitte Termine in der Agenda eintragen.

Otto Frei, Präsident Gewerbeverein Uitikon

An der sehr gut verlaufenen GV vom 12. April – siehe dazu auch den Bericht auf Seite 18 – wurde der Vorstand wie folgt bestellt: • Leo Bartolamai, bisher, Veranstaltun gen und OK Gwerblerfäscht • Sämi Betschart, bisher, Homepage, Versand Newsletters und Einladun gen • Philipp Bucher, bisher, Weihnachts tanne • Otto Frei, bisher, Präsident • Babs Huber, neu, Aktuariat, Proto koll und Adressverwaltung • Marcel Müller, bisher, Kassier, Vize präsident und OK Gwerblerfäscht • Sascha Müller, neu, OK Gwerbler fäscht • Thomas Tscharner, bisher, OK Gwerblerfäscht, neu OK-Präsident René Helfenberger wird erster Revisor, Laurent Goerg zweiter und Marco Franscella Ersatzrevisor. Als Neumitglieder wurden bestätigt: Bistro im Spilhöfler, Aktivmitglied. Frau Ursula Braun, Treuhandsekretariat, Passivmitglied. Herr Chris Linder, Passivmitglied. Schreinerei Thoma, Aktivmitglied. Thomas John, Passivmitglied, bisher Vorstandsmitglied. Für unsere Anlässe freuen wir uns auf eine rege Teilnahme: Grillplausch bei Familie Bosshard am Samstagabend, 24. September 2016. Kochabend bei Benedettos am Freitag, 4. November 2016. Weihnachtstanne einweihen/ Chlausabend Garage Grunder am 28. November 2016. Gwerblerfäscht im «Giardino Verde» am Samstagabend,

An der konstituierenden Vorstandssitzung vom 2. Mai 2016 konnten wir die bisherigen Vorstandsmitglieder Hanspeter Janggen und Thomas John verabschieden und deren Mitarbeit nochmals verdanken. Neu begrüssen durften wir im Vorstand Babs Huber; Sascha Müller hat ja schon vor seiner Wahl an der GV vom 12. April 2016 aktiv im OK des Gwerblerfäschts mitgewirkt. Die Aufgabenverteilung (siehe oben) erfolgte in grösstmöglicher Einigkeit – eine gute Voraussetzung für die künftige erfolgreiche Zusammenarbeit. Die Mitgliederverwaltung sollte durch die neue Lösung des Kantonalen Gewerbeverbandes einfacher werden. Alle drei bis vier Jahre gibt es einen Sonntagsbrunch für die Sponsoren des Gwerblerfäschts. Wäre das für Sie eine Motivation, auch als Sponsor mitzumachen? Gerne erwarten wir Ihre Zusage. Nebst dem Thema Mitgliederwerbung stand auch unsere Weihnachtstanne auf der Liste der zu bearbeitenden Geschäfte. Auch hier bietet sich die Möglichkeit, ein Sponsoring zu machen. Details dazu folgen. Interessenten melden sich bitte bei mir oder Philipp Bucher. Danke. Zudem haben wir entschieden, dass wir am Üdikerfäscht vom 30. Juni/1. Juli 2017 dabei sein und unseren Verein und unsere Mitglieder bekanntmachen wollen. Abschliessend wiederum meine Aufrufe an Sie: Stärken Sie als Konsument und Kunde die Mitglieder des Gewerbevereins Uitikon-Waldegg und halten Sie damit unsere schöne Gemeinde lebendig. Wenn Sie Ihren Betrieb in Üdike haben oder hier wohnen und noch nicht Mitglied sind: Werden Sie Mitglied und profitieren Sie von unseren vielen Vorteilen! Besuchen Sie uns auf www.gewerbeverein-uitikon.ch oder erkundigen Sie sich bei den Vorstandsmitgliedern.

Gewerbeverein Uitikon-Waldegg Gläserenstrasse 8, 8142 Uitikon-Waldegg

otto.frei@uitikon.ch www.gewerbeverein-uitikon.ch

verschaffen sich Vorteile.

gewerbeverein-uitikon.ch

Text: Dominic Karrer

Warum wollen Sie Gemeindepräsident von Uitikon werden? Nach vierzehn Jahren als Finanz- und Liegenschaftenvorstand ist der Zeitpunkt gekommen, neue Herausforderungen anzunehmen. Es stehen uns in der Gemeinde grosse Veränderungen bevor, nicht zuletzt mit der Pensionierung unseres langjährigen Gemeindeschreibers Bruno Bauder nächstes Jahr. Es ist deshalb entscheidend, den Know-how-Abfluss zu minimieren und für eine Kontinuität zu sorgen. Wo sehen Sie die grössten Herausforderungen für die Gemeinde Uitikon? Es gilt, das kommende Wachstum und die damit verbundenen Veränderun-

Uitikon bedeutet für mich ... Uitikon ist eine hochkarätige Wohngemeinde in unmittelbarer Nähe zu Zürich und gleichzeitig umgeben von Natur. Zudem bietet Uitikon eine hohe Lebensqualität, die muss gepflegt werden und erhalten bleiben. Für langjährige Einwohnerinnen und Einwohner ist Uitikon ein Stück Heimat.

Warum wollen Sie Gemeindepräsident von Uitikon werden? Es reizt mich, in meiner Wohngemeinde, wo ich seit 30 Jahren lebe, Verantwortung zu übernehmen und gemeinsam mit anderen an der Gestaltung der Gegenwart und Zukunft Uitikons teilzuhaben.

+41 44 400 47 75

Mitglieder

Für die CVP steigt der langjährige Gemeinderat und Vizepräsident Markus Hoppler in den Ring für das Amt des Gemeindepräsidenten. Der 56-jährige Unternehmer führt in Urdorf einen Familienbetrieb in der zweiten Generation.

Uitikon bedeutet für mich ... Heimat. «Üdike» ist für mich ein Ort, an dem ich mich wohl fühle und zu Hause bin. Es ist ein Ort, an dem ich meine Energie gestaltend einbringen will.

Warum man mich am 5. Juni wählen sollte: Weil ich die Voraussetzungen, aber auch die Leidenschaft und das Herzblut für dieses Amt mitbringe. Ich konnte mir eine grosse Erfahrung und Kompetenz erarbeiten und verfüge über ein breites Netzwerk inner- und ausserhalb der Gemeinde.

Warum man mich am 5. Juni wählen sollte: Ich bringe 10 Jahre Behördenerfahrung in Uitikon mit und ich freue mich auf die neue Verantwortung. Als neues Mitglied im Gemeinderat fällt es mir zudem leichter, einzelne Sachverhalte oder Abläufe mit einem Blick von aussen zu betrachten oder konstruktiv zu hinterfragen.

Text: Dominic Karrer

Otto Frei, Präsident otto.frei@uitikon.ch

gen in der Gemeinde nutzbringend und verträglich zu gestalten. Ich stelle aber gleichzeitig fest, dass über Bund und Kanton laufend neue Aufgaben auf unsere Gemeinde zukommen, die wir zu lösen haben.

Für die FDP steigt der langjährige Schulpfleger Chris Linder ins Rennen um den Posten des Gemeindepräsidenten. Der 64-Jährige ist selbständiger Unternehmensberater und Vorstandsmitglied bei Zürich Tourismus.

KONTAKTBOX

Am 5. Juni steht in Uitikon die Wahl fürs Gemeindepräsidium an. Die Limmattaler Gewerbezeitung interviewte die Kandidaten Chris Linder (FDP) und Markus Hoppler (CVP).

Wo sehen Sie die grössten Herausforderungen für die Gemeinde Uitikon? Spürbare Veränderungen werden mit dem sich abzeichnenden Wachstum auf Uitikon zukommen. Ein anderer Aspekt ist die Tendenz, vor allem vom Kanton, Aufgaben zunehmend auf die Gemeinden zu überwälzen.

für mich ein Ich setze zen und eine n a Fin gesunde e Entwicklung ig . nachhalt emeinde unserer G

Chris Linder als Gemeindepräsident 5. Juni 2016

- 10 Jahre Finanzvorstand Schulgemeinde Uitikon - Betriebsökonom, MBA - Langjährige Führungsverantwortung in internationalem Konzern - Vorstand Zürich Tourismus - Vorstand FDP Uitikon - Hobbys: Reisen, Politik, Skifahren

www.chrislinder.ch HIGH_160898_Flyer_Chris_Linder_A5 1

15.04.16 10:41


18 I Gewerbeverein Uitikon-Waldegg

Gewerbezeitung I Nr. 3 I 19. Mai 2016

22. ordentliche Generalversammlung des Gewerbevereins Uitikon-Waldegg

Der amtierende Kassier zum Ehrenmitglied ernannt Im Restaurant Gmüetliberg begrüsste GVU-Präsident Otto Frei am Dienstag, 12. April, 32 Mitglieder und Gäste – unter anderem die beiden Gemeindepräsidiums-Kandidaten Markus Hoppler und Chris Linder, GVL-Präsident Gregor Biffiger sowie die Ehrenmitglieder Hans Grunder, Maya Hagenbucher, Hanspeter Janggen und Jürg Oggenfuss. tikon aufgewachsen ist und dort auch zur Schule ging. Anschliessend absolvierte er an der Kanti Freudenberg die Handelsschule. Später arbeitete er 36 Jahre bei Kuoni und weilte lange im Ausland. Auch Linder erwähnte das starke Wachstum der Gemeinde. Die Finanzen seien solid. Es müsse allerdings daran gearbeitet werden, dass man weiterhin einen gesunden Haushalt habe. «Deshalb ist für mich eine nachhaltige Entwicklung der Gemeinde sowie ein gewerbefreundliches Umfeld sehr wichtig», betonte der 64-Jährige. Ein zentrales Thema sei für ihn ebenso die zukünftige Verkehrsentwicklung. Die Wahl findet übrigens am 5. Juni 2016 statt.

Die 22. Generalversammlung des Üdiker Gewerbevereins genehmigte einstimmig sämtliche Traktanden

Text und Bilder: Christian Murer

Ein wunderschöner Frühlingsabend erwartete die 32 Gwerbler und Gäste an der höchstgelegenen Generalversammlung der acht Limmattaler Gewerbevereine. Vor dem renovierten Restaurant Gmüetliberg direkt bei der Bergstation jubilierten die Amseln um die Wette und im Hintergrund erstrahlte die weisse Alpenkette im Abendrot. Auf der Terrasse genossen die Teilnehmer den von der ZKB gesponserten Apéro riche. 89 Mitglieder im Üdiker Gewerbeverein Im Säli des Restaurants eröffnete Präsident Otto Frei anschliessend die 22. ordentliche GV. Die zehn Traktanden zog er relativ zügig durch. Den Jahresbericht verlas Frei in Mundart und bat sodann, diesen zur Diskussion zu stellen und genehmigen zu lassen. Das Forum nahm die informative Tour d’Horizon mit Applaus an. Auch die anderen Traktanden wie zum Beispiel die Abnahme der Jahresrechnung, die Festsetzung der Mitgliederbeiträge sowie die Genehmigung des Budgets passierten einstimmig. Aktuell zählt der Üdiker Gewerbeverein 64 Aktiv-, 8 Ehren- und 17 Passivmitglieder – also insgesamt 89 Personen.

15817

Autoverkauf Service Ford-Zubehör

re e unse i S n e h Besuc sstellung! Au

Vorstandsmitglieder geehrt Beim Stichwort «Wahlen» gab es dann allerdings eine positive Überraschung. Dazu sagte Otto Frei: «Marcel Müller hat das Amt des Kassiers elf Jahre lang bestens betreut. Obwohl er innerhalb der ZKB sowohl die Aufgaben wie auch den Arbeitsort gewechselt hat und darum zurücktreten wollte, steht er uns weiterhin zur Verfügung.» Was war geschehen? Der Vorstand ernannte Müller daselbst zum Ehrenmitglied. Mit grossem Applaus und einem Geschenkgutschein für ein Essen im Restaurant Leuen dankten ihm der Vorstand und die Anwesenden für ein weiteres Jahr als Kassier. Die Limmattaler Gewerbezeitung hätte da eine prima Idee: Man solle doch Otto Frei, der seit längerem einen Nachfolger sucht, einfach zum Ehrenpräsidenten küren. Vielleicht hätte er dann wie Marcel Müller weiterhin Spass und Lust, noch eine oder zwei Amtsperioden anzuhängen ...! Doch Spass beiseite: Otto Frei ehrte daselbst noch weitere Vorstandsmitglieder. Da wäre unter anderem das Ehrenmitglied Hanspeter Janggen, das eigentliche Urgestein des Gewerbevereins Üdike. Auch er und Ehrenmitglied Hans Grunder erhielten einen Gut-

Erlesenes Nachtessen Das abschliessende exquisite Nachtessen mit einem gemischten Salat, einem Cordon bleu, Pommes frites und einem Gemüsebouquet sowie einem kleinen Coupe Romanoff war dann der krönende Abschluss einer denkwürdigen Generalversammlung auf 814 Höhenmetern.

Mit einem Präsent gratulierte Otto Frei Kassier Marcel Müller zur Wahl als Ehrenmitglied

Präsident Otto Frei kürte das GVUW-Urgestein Hanspeter Janggen zum «Ehrenpräsidenten OK Gwerblerfäscht»

schein für ein tolles Nachtessen. Apropos Vorstand: Neu stellen sich Barbara Huber, Aktuarin, und Sascha Müller, OK Gwerblerfäscht, zur Verfügung. Zwei Kandidaten fürs Gemeindepräsidium stellen sich vor Zum Abschluss der GV präsentierten sich Markus Hoppler (CVP) und Chris Linder (FDP) in Kürze als Kandidaten für das Gemeindepräsidium. Hoppler liess sich im Jahr 2002 in den Üdiker Gemeinderat wählen. Seither engagiert er sich als Finanz- und Liegenschaftsverwalter. Nach 14 Jahren wolle er nach dem Rücktritt von Gemeindepräsident Viktor Gähwiler eine neue Herausforderung annehmen. Der 56-jährige Hoppler erwähnte unter anderem das urbane Projekt Leuen, das einen grossen Einfluss auf Uitikon haben wird. «Wir werden in den kommenden zehn bis fünfzehn Jahren etwa um 25 Prozent wachsen», prophezeite Hoppler, «dann wird die Gemeinde rund 5000 Einwohner haben, wodurch sich das Dorf sehr stark verändert.» Auch Schul-Finanzvorstand Chris Linder verwaltet die dritte Amtsperiode. «Ich bin noch nicht ganz amtsmüde und deshalb bewerbe ich mich für das Präsidium», sagte Linder, der in Die-

Grunder Auto GmbH

8142 Uitikon

Öffnungszeiten: Montag–Freitag 07.30–12.00 Uhr / 13.15–18.00 Uhr Samstag 09.00–12.00 Uhr (nur Verkauf)

Birmensdorferstrasse 28 - 8142 Uitikon - Tel. 044 493 14 14 - Fax 044 492 14 82 garage.grunder@uitikon.ch - www.ford-grunder.ch

Manuela Rinner, Maria Oliveri, Edi Cincera mit Sohn Martin geniessen den Apéro auf der Terrasse

Eine illustre Gesellschaft bem Apéro riche – Gastgeberin Vreni Candrian, Revisor Marco Franscella, Kassier Marcel Müller, Hans Grunder (Gwerblerfäscht) und Gregor Biffiger (Präsident GVL)


Gewerbeverein Uitikon-Waldegg I 19

Gewerbezeitung I Nr. 3 I 19. Mai 2016

Publireportage: Restaurant Dörfli

AGENDA

30 Jahre Restaurant Dörfli, der Treffpunkt für jedermann Seit 30 Jahren wirtet Charlotte Reinmann-Heri im Restaurant Dörfli in Uitikon. Im März feierte das «Dörfli»-Team einen Monat lang den runden Geburtstag mit kleinen Überraschungen für die Gäste. Text: Iris Rothacher

«Herzlich willkommen», tönt es, wenn man den Gastraum, der einer gemütlichen Bauernstube gleicht, betritt. Man spürt sofort, dass diese Worte ernst gemeint sind. Seit 30 Jahren wirtet Charlotte Reinmann-Heri nun im Restaurant Dörfli in Uitikon. Sie kennt die Üdiker, Jung und Alt trifft sich im «Dörfli», sei es auf einen Kaffee, ein Bier oder zu einem feinen Znacht. Zum Restaurant gehören auch die Gemeindesäle, in denen so manches Fest stattfindet. Bei der «Dörfli»-Wirtin treffen sich auch die Üdiker Vereine, es wird gefeiert und getanzt, aber auch getrauert. «Ich bin gerne Wirtin und ich liebe meinen Beruf», sagt Charlotte Reinmann-Heri. Wie alles begann Der Liebe wegen verschlug es die junge Frau damals in die Gastronomie, Charlotte Heri und Beat Reinmann heirateten 1977. 1985 kauften sie ein Speiselokal in Solothurn, welches dem gelernten Koch jedoch bald einmal zu klein erschien. Via Inserat erfuhr der Wirt, dass man in Uitikon einen neuen Pächter fürs Restaurant Dörfli im Üdiker-Huus suchte. Das Ehepaar zog

mit zwei Kindern und Sack und Pack nach Uitikon, übernahm den attraktiven Betrieb, bekam noch ein drittes Kind und war froh und glücklich. Ab 2003 übernahm Charlotte ReinmannHeri die Pacht des Restaurants. Kulinarisches Gekocht wird im «Dörfli» feine Schweizer Küche mit Zutaten aus der Region. Gemüseproduzenten, Bauern und Metzger aus der Umgebung liefern frische Produkte, die zu wechselnden Tages- und Monatsmenüs gekocht werden. Weit über Uitikons Grenzen hinaus bekannt sind die Hausspezialitäten wie der Tatarenhut, die Ratsherrenpfanne oder die verschiedenen Cordon bleus.

Gewerbekongress KGV Zürich Donnerstag, 27. Oktober 2016, 16 Uhr Kochabend bei Benedettos Freitag, 4. November 2016, 18 Uhr Delegiertenversammlung GVL Freitag, 11. November 2016, 16 Uhr Weihnachtstanne einweihen und Chlausabend Montag, 28. November, ab 18 Uhr 21. Gwerblerfäscht im «Giardino Verde» Samstag, 14. Januar 2017, 19 Uhr

Wirtin Charlotte Reinmann-Heri vor ihrem «Dörfli»

23. Generalversammlung Dienstag, 14. März 2017, 19 Uhr

Weitere Infos: Restaurant Dörfli Zürcherstrasse 61, 8142 Uitikon Tel. 044 491 95 10 www.doerfli-uitikon.ch Öffnungszeiten: Mo–Sa 9–24 Uhr So 10–22 Uhr

Die «Dörfli»-Crew

Senden Sie uns Ihre Anzeige bis am:

Stilvolle Gastronomie im Bistro im Spilhöfler in Uitikon Das kleine Team des Bistros der Genossenschaft im Spilhöfler in Uitikon hat vor vier Jahren aus dem Nichts angefangen und mit einem geschickten Konzept und viel Fleiss ein Lokal geschaffen, in dem Menüs mit frischen und saisonalen Zutaten serviert werden.

Für Anlässe wird das Bistro besonders geschmückt. Gern zur Jahreszeit passend

Der Charme des Bistros beginnt beim freundlichen, jungen Team und geht bis zur stilvollen Einrichtung, die sehr dezent und kreativ die Jahreszeit akzentuiert. Beim Besuch der Gewerbezeitung sind Osterzweige elegant um die Balken drapiert, unaufdringliche Bilder hängen flankierend und erste Frühlingsblüten ergänzen die Stimmung. Als Matthias Croci die Leitung des Bistro und des Betriebs mit vier Personen

Wiesn Gaudi, Schlieren Donnerstag, 8. September 2016 Grillplausch bei Familie Bosshard Samstag, 24. September 2016, ab 18 Uhr

Neuvorstellung: Bistro der Genossenschaft im Spilhöfler

Text: Patrick Holenstein / Bilder: Bistro der Genossenschaft im Spilhöfler

Sonntagsbrunch für GwerblerfäschtSponsoren, Hotel Uto Kulm Sonntag, 26. Juni 2016, ab 11 Uhr

übernahm, war die Lage schwierig. Aber das ermöglichte es, von Grund auf ein Konzept zu entwickeln und aufzubauen. Ein klares Credo ist «Qualität vor Quantität», was bedeutet, dass die Speisekarte bewusst weniger Auswahl bietet, dafür aber das Angebot mit hoher Qualität trumpft. Für ausgewählte Gerichte wird das Fleisch vom Metzger aus der Region bezogen. Das geht vom Hobelfleisch bis zum Galloway-Rind. Hausgemachte Köstlichkeiten wie Wähen und Kuchen werden wenn immer möglich mit Früchten aus dem Dorf gebacken.

«Gruppen bis 50 Personen sind gar kein Problem» Das Bistro ist jeweils von Sonntag bis Freitag geöffnet und jeder ist herzlich willkommen. Das Team sorgt aber auch sieben Tage in der Woche für das leibliche Wohl der Bewohner des Pflegezentrums der Genossenschaft im Spilhöfler. Das Küchenteam des Bistros bestimmt die Menüs und berücksichtigt dabei gezielt die Wünsche der Bewohner. Im gemütlichen Lokal im Dorfkern von Uitikon kann man fein und vor allem sehr frisch essen. Neben dem Tagesmenü wird oft ein Pasta-Gericht angeboten und eine Variation mit Fisch ist auch meist dabei. Oder Gerichte wie Risotto, die immer gut ankommen. Wichtig ist dem engagierten Team, dass nicht 08/15-Essen serviert wird. «Wir wollen uns bewusst abheben und dem Gast einen Mehrwert bieten», erklärt Matthias Croci. Das Bistro kann samstags, wie auch unter der Woche mittags oder abends, gemietet werden. «Bis fünfzig Personen sind gar kein Problem. Wir hatten schon Musiker oder Tischzauberer oder Handörgeler hier.» Das meint Matthias Croci ernst, denn die Flexibilität des Bistros wird bei Gästen geschätzt, nicht zuletzt, weil der gesamte Raum jeweils exklusiv für eine geschlossene Gesellschaft reserviert ist, etwa wenn Weihnachtsessen oder andere Feste jeglicher Art stattfinden. Nicht zu verachten sind auch die nahen und aus-

10.6. redaktion@limmattalergewerbezeitung.ch

Wer will, kann das Bistro für geschlossene Gesellschaften mieten

Wo wei mir ane ?

reichend vorhandenen Parkplätze. Das Bistro organisiert zudem selbst Events. Zum Beispiel den Spielenachmittag, der zusammen mit der Pro Senectute immer am letzten Mittwoch im Monat stattfindet, oder der Bistro-Dunschtig, bei dem die Gemeinde Seniorinnen und Senioren aus Uitikon zu Kaffee und Kuchen einlädt. Dieses Angebot wird in Zukunft mit kulinarischen Anlässen wie beispielsweise Weindegustationen, Grillabenden und anderen Events noch weiter ausgebaut.

Ich möcht dört häre wo‘s: gmüetlich isch Priise stimme Dr Service fründli und guet isch S‘Ässe nach mim Gschmack isch Und vor allem wo alli Fröid hei wenn i chume OK, de weiss i jetzt öppis, chum mir gö is „Dörfli“ z‘Üdike

Im Dörfli z‘Üdike

Charlotte Reinmann-Heri Zürcherstrasse 61, 8142 Uitikon Tel. 044 491 95 10, Fax. 044 492 52 43 e-mail: doerfli@uitikon.ch, www.doerfli-uitikon.ch Übrigens, mir vom „Dörfli“ fröie üs uf Di Bsuech

AZ_Dörfli_56x100.indd 1

16.11.15 13:23


20 I Gewerbeverein Urdorf 59. ordentliche Generalversammlung des Gewerbevereins Urdorf

KONTAKTBOX

«Weisswein» mutierte zum Running Gag des Abends

Gewerbeverein Urdorf Postfach 206, 8902 Urdorf

Stefan Schmid, Präsident info@bauagurdorf.ch

Gewerbezeitung I Nr. 3 I 19. Mai 2016

Im Dachboden des Restaurants Steinerhof konnte GVU-Präsident Stefan Schmid am Donnerstag, 17. März, 57 Mitglieder und Gäste begrüssen – unter anderem Gemeinderat Christian Brandenberger sowie Gregor Biffiger, Präsident des Limmattaler Gewerbeverbandes.

Tel. 044 735 10 40 info@gvu.ch www.gvu.ch

Angeregte Gespräche unter Gwerblern beim Nachtessen im Restaurant Steinerhof

Umfrage:

want you!  We Wir freuen uns

auf Zuwachs gvu.ch

Spar Bonstetten, Dorfstr. 15, 8906 Bonstetten Tel. 044 701 18 38 Spar Uitikon Zürcherstr. 6, 8142 Uitikon, Tel. 044 492 43 00 Spar Urdorf, Bachstr. 11, 8902 Urdorf, Tel. 044 734 23 71 Spar Weiningen, Regensdorferstr. 2, 8104 Weiningen, Tel. 044 750 02 20

Nach vier Jahren Abwesenheit weilte wieder einmal ein Urdorfer Gemeinderat an der GV des Urdorfer Gewerbevereins. Christian Brandenberger erörtete dabei Fragen zur Verkehrs-, Wirtschafts- und Raumplanung. Der Rat setze sich aber ebenso mit der Einheitsgemeinde und mit Organisationsfragen auseinander. Zum Wirtschaftsraum Urdorf Nord sagte der Gemeinderat: «In Urdorf tragen rund 500 Unternehmungen mit 6000 Arbeitsplätzen zur Wertschöpfung bei. Eine Vielzahl ist im Wirtschaftsraum Nord angesiedelt.» Abschliessend dankte Brandenberger dem Gewerbeverein für das Engagement zu Gunsten des Urdorfer Gewerbes und des Dorfes.

Unsere Oeffnungszeiten: Montag-Freitag von 07.00h bis 20.00h Samstag von 07.00h bis 19.00h

8902 Urdorf Tel: Fax: e-mail:

wep:

044 730 90 00 044 730 90 01 info@hublermetallbau.ch www.metalltuer-center.ch

Mit einer Schweigeminute gedachte die Versammlung zu Beginn der 59. ordentlichen Generalversammlung des Gewerbevereins Urdorf (GVU) des am 11. März überraschend verstorbenen Urdorfer Unternehmers und Ehrenmitglieds Toni Schneider. Zu den Highlights des Abends gehörte die Bildpräsentation des Jahresberichtes von GVU-Präsident Stefan Schmid. Gewohnt humorvoll und spritzig liess er das Jahr 2015 Revue passieren, bei dem das Wort «Weisswein» im Laufe der GV zum eigentlichen Running Gag mutierte. Urdorfer Gemeinderat anwesend Recht zügig brachte Schmid die weiteren Traktanden über die Runden. Während Sarah Heldner-Angelsberger den Vorstand verliess, rutschte für sie Sabrina Rüegg als neues Mitglied nach. René Kern und Markus Tanner bleiben weiterhin Revisoren.

Der frische Supermarkt in Ihrer Umgebung Unsere Teams freuen sich auf Ihren Besuch

Steinackerstrasse 26

Text und Bilder: Christian Murer

Zu ihrem Abschied vom Vorstand sagte Sarah Heldner zur Limmattaler Gewerbezeitung: «An der diesjährigen Generalversammlung fand ich die Anwesenheit von Gemeinderat Christian Brandenberger, Vorsteher Ressort Planung, Bau und Umwelt, sehr wertvoll. Seine Ausführungen über die Neugestaltung des Muulaffenplatzes haben uns alle sehr interessiert, wie auch die Pläne über die verschiedenen veränderten Verkehrsführungen.» Ein Lob auf die Limmattaler Gewerbezeitung Auch Gregor Biffiger, Präsident des Limmattaler Gewerbeverbandes, wies in seinen Grussworten auf die kommenden Ereignisse hin, unter anderem auf die Delegiertenversammlung am 11. November in Dietikon. Dann gab Biffiger seiner Freude über die Limmattaler Gewerbezeitung Ausdruck, die am 24. März bereits zum achten Mal in allen Haushalten des Limmattals erschienen ist: «Wenn es die Limmattaler Gewerbezeitung nicht schon gäbe, müsste man sie direkt erfinden.» Bei geselligem Beisammensein genossen die Gwerbler abschliessend einen gemischten Saisonsalat an «Huussoosa», Tomatenspaghetti an geriebenem Parmesankäse, eine Piccata milanese sowie einen Cheesecake «Stefan» mit Früchtegarnitur.

Marco Walser, Autospritzwerk Limmattal, Urdorf

Mein Vater machte mich damals auf den Gewerbeverein Urdorf aufmerksam. Seit rund drei Jahren bin ich nun dabei. Frank Goetschmann, Maler, Urdorf

Das ist erneut eine wunderschöne und ebenso heitere GV. Der Saal ist mit fast sechzig Mitgliedern randvoll. Ursula Riedweg, Carrosserie, Urdorf

Mein Mann und ich geniessen den Abend mit dem Gewerbeverein Urdorf. Da geht es stets fröhlich zu und her. Marcel Larice, Carrosserie, Urdorf

Der heutige Abend hat mir sehr gut gefallen. Die Stimmung ist jeweils äusserst kollegial und auch offen. Aschi Mosimann, Glas Dreams, Urdorf

Präsident Stefan Schmid macht das immer super. Er zieht die Generalversammlung stets witzig und speditiv durch. Christian Brandenberger, Gemeinderat, Urdorf

Mit Humor führte Präsident Stefan Schmid souverän durch die GV. Höchst erfreulich war die hohe Beteiligung. Sarah Heldner-Angelsberger, tanz fabrik, Urdorf

Unternehmer, Gwerbler und Leute aus verschiedenen Branchen treffen sich jährlich an der GV – ein tolles Netzwerk.

Türen nach Mass und Ihrem Wunsch in bester Qualität Thermisch getrennt in Aluminium oder Stahl Sicherheit wird hier GROSS geschrieben

Gregor Biffiger, Präsident GVL, Berikon

Sabrina Rüegg – neu im Vorstand des GVU

GVU-Präsident Stefan Schmid

Ich bin richtig stolz auf die Limmattaler Gewerbezeitung, die am 24. März bereits zum achten Mal erschienen ist.


Gewerbeverein Urdorf I 21

Gewerbezeitung I Nr. 3 I 19. Mai 2016

Kontrastreiches Frühlingskonzert des Collegium Musicum Urdorf

Publireportage: VoiceLan AG

Aus purer Lebensfreude musiziert

VoiceLan AG: Informatikund Kommunikationslösungen aus einer Hand

Am Sonntag, 10. April, um 17 Uhr fand in der katholischen Kirche Bruder Klaus in Urdorf das Frühlingskonzert des Collegium Musicum Urdorf (CMU) statt. Sein Motto «contrasts» war zugleich Programm: Der Bogen der Darbietungen spannte sich von klassischen Werken bis hin zu Zigeunerweisen aus dem Osten Europas – individuell interpretiert.

Telekommunikation, Informatik, Cloud Services sowie Fernwartung gehören zur Angebotspalette des Urdorfer IT-Unternehmens. Seine langjährige Erfahrung erlaubt ein bedürfnisgerechtes Produkt- und Dienstleistungsangebot. Die Sicherheitsansprüche an eine effiziente IT-Infrastruktur werden immer komplexer. Viele Unternehmen entschliessen sich deshalb, das Sicherheitsmanagement ihrer Systeme in die Hände von Experten wie VoiceLan AG zu legen. Doch dies ist nur ein Aspekt der Tätigkeitsgebiete von VoiceLan AG.

Das diesjährige Frühlingskonzert des Collegium Musicum Urdorf stand unter dem Motto «contrasts» Text und Bilder: Christian Murer

Der mitreissende Höhepunkt des diesjährigen CMU-Frühlingskonzerts waren am Schluss gewiss die «Zigeunerweisen» von Pablo de Sarasate für Akkordeon, Streicher und SoloVioline. Schmissig und aus purer Lebensfreude spielten die Geigerin Sira Eigenmann und Srdjan Vukasinovic (als Bearbeiter) auf dem Akkordeon die wunderschönen Klänge. Sarasate, selber ein höchst virtuoser spanischer Geiger, hörte sich damals in Budapest die Musik von Zigeunerkapellen an und liess sich zu diesem Werk inspirieren. Ein nachgelassener bekenntnishafter Brief bezeugt aber, dass er mindestens eine Melodie einem damaligen ungarischen Komponisten abgeschrieben hatte. Auch in Vukasinovics Bearbeitung geht der Akkordeonist stilistisch über de Sarasate hinaus, entdeckt man doch plötzlich, nach einem unvermittelten Übergang, eine Michael-Jackson-Melodie. Ein goldenes Händchen In der Tat hatte Dirigent Pascal Druey mit dem international gefragten Akkordeonisten Srdjan Vukasinovic ein goldenes Händchen. Gleich zu Beginn des Abends interpretierte der gebürtige Serbe mit dem Orchester die Ouvertüre in d-Moll von Johann Sebastian Bach. Es zeigte sich einmal mehr, wie universell und stark Bachs Musik ist, gerade wenn sie von einem Instrument wie dem Akkordeon, welches Bach noch nicht gekannt haben kann, adäquat interpretiert wird. Vu-

kasinovic betonte das Rhythmische und Virtuose des Werkes, weniger die Polyphonie. Die «Säntis-Suite» von Noldi Alder zeigt neben dem Hintergrund des Komponisten (Appenzeller Streichmusik, Hackbrett, Jodel) auch ganz eigenwillige, tendenziell immer volksmusikalische Thematik. Farbig und gleichermassen prägnant spielten die Musikerinnen und Musiker die rumänischen Volkstänze von Béla Bartók. Der Komponist hatte über Jahre hinweg in verschiedenen Staaten des Ostblocks Hunderte von Melodien samt mannigfachen Varianten notiert und so für die Nachwelt dokumentiert. Die gespielten Tänze sind ein Destillat aus dieser aufwändigen Forschungsarbeit. Vukasinovics für die Streicherbesetzung adaptiertes Stück «Dans 2» ist das Resultat des grossen Repertoires an vorwiegend serbischen Melodien, welche der vielseitige Akkordeonist

VoiceLan bietet ihren Kunden umfassende Dienstleistungen im Bereich Informatik und Telekommunikation. Der Auftrag beginnt mit einer Idee des Kunden. Die Zusammenarbeit startet mit der Beratung, geht in den Verkauf über, umfasst die Installation bis hin zur Inbetriebnahme. Selbstverständlich lässt VoiceLan ihre Kunden nicht im Regen stehen und bietet auch in Notfällen möglichst schnell Support an. Bei der Ablösung eines Produktes durch ein neues schliesst sich dieser Kreis.

Nebst der herkömmlichen InhouseBetreuung bietet VoiceLan den Kunden auch Dienste aus der «Cloud» an. Diese laufen auf der firmeneigenen Infrastruktur, die sich in einem nach ISO29001-zertifizierten, hochmodernen Schweizer Rechenzentrum befindet und die Richtlinien der Finma erfüllt. Mit VoiceLan AG gewinnt der Kunde einen Ansprechpartner für sämtliche Bedürfnisse und Anforderungen der Informatik und Telefonie.

Weitere Infos: VoiceLan AG Steinackerstrasse 26, 8902 Urdorf Tel. 043 455 77 99 www.voicelan.ch

jeden Sommer mit seiner Familie an vielen Orten regelmässig spielt. Frühlingshaft frische Musik Die Spiel- und Lebensfreude der Musikerinnen und Musiker übertrug sich aufs recht zahlreich erschienene Publikum, das am Schluss des Konzertes frenetisch klatschte. Eine Konzertbesucherin sagte beim Apéro im Pfarreisaal: «Das Konzert hat mich völlig in Bann gezogen und total begeistert.» Und Dirigent Karl Scheuber, der seit August 2015 den ökumenischen Kirchenchor Urdorf leitet, doppelte nach: «Mich faszinieren junge Musikerinnen und Musiker, die einen völlig andern kulturellen Hintergrund haben und entsprechend gelöst musizieren. Wenn sie dann noch aus einer Musikerdynastie über mehrere Generationen hinweg stammen, dann wirkt ihre Musik eben frühlingshaft frisch.»

Für alle, die es gerne gemütlich haben:

Ninas Eltern sind leider keine VicentiniKunden!

Umzüge + Transporte AG 044 734 18 18 • www.vicentini.ch

Schneider Metallbau AG Steinackerstrasse 32 8902 Urdorf Fon 044 734 32 62 Fax 044 734 32 52 mail@schneider-metall.ch www.schneider-metall.ch

Ihr zuverlässiger Partner für Metallbauarbeiten aller Art. Gut ausgebildetes Personal, innovative Ideen und ein moderner Maschinenpark in grosser Produktionshalle, garantieren eine fachmännische Ausführung Ihrer Arbeiten.

BERATUNG - PLANUNG - REALISIERUNG

Stahl:

Stahlbauten Fenster, Türen und Tore Treppen und Geländer Vordächer Brandschutztüren Wintergarten Pfosten-Riegel-Systeme Blecharbeiten aller Art

Aluminium: Fenster, Türen und Tore Schaufenster Wintergärten Blecharbeiten aller Art Schweissarbeiten aller Art

Chromstahl: Fenster und Türen Geländer Blecharbeiten aller Art Spezialanfertigungen Design nach Wunsch

* Verbandsmitglied der Schweizerischen Metall-Union * Brandschutzexperten mit VKF-Zulassung

Die beiden Solisten Sira Eigenmann (Violine) und Srdjan Vukasinovic (Akkordeon) spielten packende Zigeunerweisen

Neubau – Tiefbau – Umbau und Sanierungen – Belagsarbeiten – Transporte INSERAT_116X50_MM.pdf

Solist Srdjan Vukasinovic hatte sein Akkordeon voll im Griff

Musikdirektor und Dirigent Karl Scheuber mit dem Akkordeon-Solisten Srdjan Vukasinovic

1

07.03.16

Telefon 044 734 48 14 www.hopplerag.ch

09:08

Partner der Hoppler AG


22 I Gewerbeverein Urdorf

Gewerbezeitung I Nr. 3 I 19. Mai 2016

The Dance 2016

Gemeindenachrichten

Mitreissende Premiere im Hallenstadion Am Samstagabend, 30. April, sind die Grundmauern des Hallenstadions erschüttert worden. Grund dafür war die erste Ausgabe des Urban Dance Contest The Dance. Zwölf der weltbesten Crews aus diesem Bereich sind gegeneinander angetreten und zeigten den Zuschauern ihr unglaubliches Können. Nach über drei Stunden voll mit Highlights setzte sich schliesslich die Crew Morning of Owl aus Südkorea durch und durfte über den verdienten Sieg jubeln. Im Rahmenprogramm gab es zwei ganz besondere Leckerbissen: Keine Geringeren als Les Twins beehrten Zürich und rissen mit ihrem Auftritt das Publikum aus den Sitzen. Text und Bilder: Kerstin Suter

Seit dem 30. April 2016 ist The Dance der neue Stern am Tanzhimmel der Urban Dance Competitions. Mit viel Effort und Ehrgeiz ist es den Veranstaltern gelungen, in sämtlichen Bereichen des Events die Besten der Szene für sich zu gewinnen und nach Zürich zu locken. Zwölf der weltbesten Urban Dance Crews, eine hochkarätige Jury sowie ein attraktives Rahmenprogramm machten den Event zu einem ganz besonderen Happening. Hochstehender Wettkampf Am Samstagabend starteten zwölf internationale Crews die Mission, sich den Sieg am Event The Dance zu sichern. In der ersten Runde durften die Crews Dana Foglia (USA), Enfants Prodiges (F), Bad Newz Mp (D), R3d Zone (Ungarn), The Ruggeds (NL), OGS (Japan), Morning of Owl (Korea), Soul Mavericks (GB), Brotherhood (Kanada), Prodigyy (Österreich), Team Quickstyle MG (Norwegen) und das Swiss All Star Team (CH) eine einstudierte Choreographie zeigen, die von der Jury rund um Russell Simmons und Storm bewertet wurde. In dieser Vorausscheidung überzeugten die vier Crews Ruggeds, Enfants Prodiges, Soul Mavericks und Morning of Owl die Jury und qualifizierten sich für die abschliessenden Battles. In den hochstehenden und

Morning of Owl: Gewinner-Crew aus Korea

z r u K s w e N Public Viewing während der Fussball-EM 2016 Während der Fussball-Europameisterschaft 2016 vom 10. Juni bis 10. Juli 2016 werden die Urdorferinnen und Urdorfer Gelegenheit haben, die Fussballspiele gemeinsam mit anderen Begeisterten live in einem Festzelt zu verfolgen. Der Gemeinderat hat dem Gesuch des Vereins «Event Connection» zur Durchführung eines Public Viewing entsprochen. Das Festzelt wird auf dem Mehrzweckplatz Zwischenbächen aufgestellt und über rund 300 Sitzplätze verfügen. Gleichzeitig hat der Gemeinderat den Betreibern ein Gastwirtschaftspatent erteilt. An den Spieltagen können die Fussballfans somit verschiedene Getränke sowie warme und kalte Speisen konsumieren. Es werden sämtliche Spiele übertragen.

intensiven Direktduellen setzte sich am Schluss die Crew Morning of Owl durch und wurde von den Jury-Mitgliedern Storm, Salah, Burim Jusufi, Betty Style, Russell Simmons, Angela Martini und Carmen Geiss zu den verdienten Siegern gekürt. Die Crew Morning of Owl trägt nun ein Jahr den stolzen Titel «Winner of The Dance» und darf das Preisgeld von 15 000 Franken mit nach Hause nehmen.

Kids von der Steep Dance Crew, die kürzlich in der Sendung «Die grössten Schweizer Talente» den Final erreichten. Die jungen Tänzerinnen und Tänzer glänzten mit Präzision und Energie. Ebenfalls im Vorprogramm duellierten sich die beiden Mazda Crews «red» und «white», mit dem besseren Ende für letztere, und Sydney Youngblood präsentierte dem Publikum einen Remix seiner grössten Welthits.

Grossartiges Rahmenprogramm Neben den Crews bot auch das Rahmenprogramm grosses Kino. Bei der Choreographie der Les Twins, die regelmässig mit Beyoncé auf der Bühne stehen, kamen die Zuschauer aus dem Staunen nicht mehr heraus. Perfekte Synchronizität, eine filigrane Technik und besondere Ausstrahlung machen die Zwillinge zum Besten, was die Urban Dance Szene momentan zu bieten hat. Ein erstes Mal richtig laut wurde es bereits bei den 11- bis 15-jährigen

Andrang am Purple Carpet Vor der Show kam es am dicht gedrängten Purple Carpet zum Schaulaufen vieler Persönlichkeiten. Neben allen Protagonisten von The Dance flanierten unter anderem auch Bendrit, Tatana oder Patricia Boser über den Teppich. Neben all den Schweizer VIPs zog aber eine Dame alle Blicke auf sich: Carmen Geiss höchstpersönlich liess sich die Premiere von The Dance nicht entgehen und reiste auf Einladung extra ins Hallenstadion.

Nach drei Stunden Power, Energie und Tanzkunst auf höchstem Niveau waren sich alle Beteiligten einig: Die erste Ausgabe von The Dance überzeugte auf ganzer Linie und die nächste Show im Mai 2017 ist bereits in Planung.

Bereits anlässlich der Fussball-Weltmeisterschaften 2006, 2010 und 2014 sowie während der Europameisterschaften 2008 und 2012 führte der Verein «Event Connection» an der gleichen Örtlichkeit Public Viewings durch.

AGENDA

Weitere Infos: Alle Informationen zum Event, Bild- sowie Filmmaterial gibt es in Kürze auch auf der Homepage www.thedance.ch.

Quartalsversammlung Mittwoch, 22. Juni 2016 Wiesn Gaudi, Schlieren Donnerstag, 8. September 2016 GVU-Reise Mittwoch, 14. September 2016 Fondueplausch Freitag, 18. November 2016 Quartalsversammlung Mittwoch, 25. Januar 2017 60. Generalversammlung GVU Donnerstag, 16. März 2017

GEWERB_56x115_hoch_bochsler_küche_def_inse

Haben Sie einen Event, melden, und wir kommen vorbei. Oder senden Sie uns einfach Ihren Beitrag. Nächster Redaktionsschluss: 10. Juni 2016. redaktion@limmattaler-gewerbezeitung.ch

Küchen nach Mass Grosse Aus stellung

Nutzen Sie die Plattform, es ist Ihre!

WIR SIND

Ihr Partner

Küche, Bad, Möbel nach Mass

für alles

Walter Bochsler AG Steinackerstr. 38 8902 Urdorf 044 736 40 40 www.bochsler-ag.ch

ELEKTRISCHE Dorfstrasse 21, 8902 Urdorf

Tel. 0844 50 60 70, Fax 044 822 32 02

www.etsi.ch, info@etsi.ch


Gewerbeverein Weiningen I 23

Gewerbezeitung I Nr. 3 I 19. Mai 2016

Editorial

Rebblüetefäscht Weiningen, 17.–19. Juni 2016

Lebendig wird der Wein erst, wenn wir ihn mit Freunden teilen

Viel Holz im Zeichen der Rebenblüte

Hans-Heinrich Haug Liebe Festbesucher Nach einem Jahr Unterbruch wegen des Turnfestes freuen wir uns auf das 21. Rebblüetefäscht.

Wein ist unser Leben. Unser Dorf ist geprägt vom Weinbau. Er ist sichtbar, spürbar und erlebbar für alle, die Interesse daran zeigen. Wir pflegen mit Freude unsere Reben und unseren Wein. Lebendig wird er erst durch Sie, liebe Weinfreunde. Teilen Sie ihn mit Freunden, probieren Sie ihn zum Essen in einem Beizli an unserem Fest. Nicht nur kulinarisch stehen Sie vor der «Qual der Wahl». Auch musikalisch hat unser Fest einiges zu bieten. Die Unterhaltung steht unter dem Motto «Rund ums Holz».

Nach einer konstruktiven Pause geht es weiter mit dem Rebblüetefäscht in Weiningen. Alle Ressourcen, welche für das grosse Weininger Turnfest benötigt werden, sind wieder für unser beliebtes Rebblüetefäscht verfügbar.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch am Rebblüetefäscht.

Schnitz- und Holzer-Show • Highlandgames • Fussball–EM live • Weindegustation • Chilbi • Adventurepark • Dorfmarkt • Rebberg-Gottesdienst

Rebblüetefäscht Weiningen Weiningen

17.– 19. Juni 2016

Text: Jakob Haug jr www.rebbluetefaescht.ch1

KONTAKTBOX Gewerbeverein Weiningen c/o Städeli Schreinerei Hardwaldstrasse 9, 8951 Fahrweid

Sascha Städeli, Co-Präsident mail@staedeli-schreinerei.ch Tel. 044 748 26 54 mail@staedeli-schreinerei.ch

Das Gesicht des Rebblüetefäschts wurde allerdings einem Facelifting unterzogen. So strahlt auf dem neuen Logo unseren Gästen eine grosse Rebenblüte entgegen, welche alle herzlich einlädt, die Rebenblüte und somit die eigentliche Geburt der Weinbeere gemeinsam zu feiern.

Baumstämme kommen auch bei den Highland Games zum Einsatz. Dabei werden sie zwar eher durch die Lüfte des Rebblütefäschts geworfen. Auf jeden Fall ein bodenständiges und «hölzernes» Spektakel. Das diesjährige Festprogramm beinhaltet aber noch viele weitere Highlights. Mehr Infos unter www.rebbluetefaescht.ch. Wir heissen Sie herzlich willkommen in Weiningen und freuen uns auf Ihren Besuch. Geniessen Sie die ausgelassene Feststimmung, spektakuläre Attraktionen, kulinarische Höhenflüge und das gesellige Beisammensein bei schönen Weininger Weinen. Bis bald in Weinigen Rebberggenossenschaft Weiningen und die mitwirkenden Vereine

www.weiningen.ch

1. Berufsmesse an der Oberstufe Weiningen

40 Lehrberufe in Weiningen vereint

Die Rebberggenossenschaft als Organisatorin und alle mitwirkenden Vereine sind mit grossem Elan daran, ein neues, unvergessliches Rebblüetefäscht auf die Beine zu stellen. Die erwähnte Pause seit 2014 hat bewirkt, dass vieles neu überdenkt und Anpassungen vorgenommen wurden. Sehr viel Altbewährtes und von unseren Gästen Geschätztes wurde beibehalten, um damit den Geist und das Gesicht unseres Weinfestes zu erhalten.

Freuen Sie sich auf ein «hölzernes» Spektakel am Rebblüetefäscht 2016 Am diesjährigen Fest dreht sich vieles ums Holz. Auf verschiedenste Art und Weise werden Holzstämme bearbeitet. Der Schweizer Meister im Speedcarving verwandelt Holzstämme mittels Motorsägen und Schleifmaschinen in Adler und andere Kunstwerke, während die Holzer aus Allschwil den besagten Holzstämmen nicht gerade zimperlich zu Leibe rücken und diese in Kleinholz verwandeln. Gezeigt werden Disziplinen der Stihl Timbersports Series.

Erstmalig hat an der Oberstufe Weiningen am 15. März 2016 eine Berufsmesse für die Schülerinnen und Schüler der 2. Sek stattgefunden. Im grossen Saal haben 23 Betriebe aus verschiedenen Branchen knapp 40 Lehrberufe vorgestellt.

Mitglieder

starten bei uns durch.

weiningen.ch Es hat ein reger Austausch von Informationen zwischen Ausstellern und Jugendlichen stattgefunden

Das Ziel war es, den etwa 120 Schülerinnen und Schülern erste Kontakte zu potenziellen Arbeitgebern zu ermöglichen. Der kleine Rahmen sollte den Jugendlichen helfen, Hemmschwellen zu überwinden und direkt und unkompliziert in Kontakt zu Ausbildnern und vor allem Lernenden zu kommen. Es war ein erfolgreicher Nachmittag für alle Beteiligten. Aufgrund der positiven Rückmeldungen wird nächstes Jahr eine zweite Berufsmesse geplant.

Die Schweizerische Post war sehr beliebt

Firmen, die teilgenommen haben Alterszentrum Sandbühl, Schlieren; Brem + Schwarz Elektroinstallationen AG, Schlieren; Daniel Kneubühler, Malermeister, Geroldswil; Die Schweizerische Post, Zürich; Drogerie Locher, Geroldswil; Dober AG, Schlieren; Gemeindeverwaltung Weiningen; Genossenschaft Migros Zürich; Growa Markt, Transgourmet Schweiz AG, Dietikon; Kita Stärneland, Geroldswil; Kleintierpraxis Steinhalden, Geroldswil; K. Machaz Spenglerei, Ober-

Die Schülerinnen und Schüler waren mit langen Fragebögen sehr gut vorbereitet

engstringen; Libs, Zürich; Limmatdruck Zeiler AG, Spreitenbach; Paul F. Sponagel AG, Zürich; Pestalozzi & Co. AG, Dietikon; Pneu Schöpfer, Fahrweid; Sipro Siderprodukte AG, Geroldswil; Soudronic AG, Bergdietikon; Spross Ga-La Bau AG, Zürich; SWR Geomatik AG, Schlieren; ZFV-Unternehmungen, Zürich; Zürcher Kantonalbank, Zürich. Berater: biz Urdorf.

www.oberstufeweiningen.ch


24 I Gewerbeverein Birmensdorf und Aesch

Gewerbezeitung I Nr. 3 I 19. Mai 2016

Editorial

Generalversammlung Gewerbeverein Birmensdorf und Aesch

Ausrichten, anpeilen, auslösen … Ziel erreicht? Laute(r) neue Mottos?

Neuer Präsident für den Gewerbeverein

onen ins Schwarze? Landen wir den einen oder anderen ungewollten Streifschuss? Schiessen unsere Vorstellungen gar übers Ziel hinaus? Sicher ist: Nur wer nichts tut, macht keine Fehler. Oder grad diesen einen.

Thomas Gössi, Präsident, Gewerbeverein Birmensdorf und Aesch Liebe Gwerblerinnen und Gwerbler Auf alten Pfannen lernt man kochen, neue Besen kehren besser, Gleich und Gleich gesellt sich gern, Gegensätze ziehen sich an – was stimmt jetzt? Alles! Und DAS ist es, was mich als neuen Präsidenten unseres Gewerbevereins gleichermassen fordert und motiviert: alle(s) unter den GVBA-Hut zu bringen. Oder anders gesagt: Bewährtes mit Neuem zielführend zu kombinieren und zu pflegen. Tradition schliesst Innovation nicht aus – ganz im Gegenteil. Und Gegensätzliches bietet Vielseitigkeit. Doch was sind unsere Ziele? Und: «Zielen» immer alle in dieselbe Richtung? Treffen wir mit unseren Akti-

Das offizielle Leitmotto lautet: «Das Bewusstsein für den Gewerbeverein sowohl bei den Gwerblern als auch bei den Einwohnern der Gemeinden Birmensdorf und Aesch wieder in Erinnerung zu rufen.» Auch das ist ein Ziel. Das Bewusstsein, uns als Exponenten verschiedenster Branchen inklusive deren Charaktertypen in demselben Verein zu engagieren. Mit dem gemeinsamen Bestreben, als gesundes Gewerbe geschlossen und professionell aufzutreten. Zugunsten der Region und deren Bevölkerung, der wir notabene auch angehören. Ich freue mich! Auf die bevorstehende Zusammenarbeit, Aktionen und Reaktionen. Und darauf, Ihren Rückmeldungen die Treffer und Stilnoten zu entnehmen. Um uns, wo nötig, wieder neu auszurichten. Unser nächstes Ziel ist die Vereinsreise vom 19. Mai 2016. Wir haben dafür ambitiös einen Arbeitstag angepeilt. Ich bin gespannt auf die Trefferskala …

KONTAKTBOX Gewerbeverein Birmensdorf und Aesch Postfach, 8903 Birmensdorf

Thomas Gössi, Präsident praesident@gvba.ch

Tel. 044 747 47 17 info@gvba.ch www.gvba.ch

Daniel Illi Garage Illi AG Funktion: Beisitzer

An der 41. Generalversammlung des Gewerbevereins Birmensdorf und Aesch wurde Thomas Gössi zum Präsidenten gewählt. Zudem gab der Vorstand die Ziele für den GVBA bekannt.

Verbindung zu Birmensdorf und Aesch: In Birmensdorf aufgewachsen und «gross» geworden. Das Unternehmen besteht seit 1970 in Birmensdorf.

Tanja Zanini Bauspenglerei Silbern GmbH Funktion: Mitgliederverwaltung Verbindung zu Birmensdorf und Aesch: Aufgewachsen seit 1997 in Birmensdorf. Seit 2007 im GVBA. Seit 2015 im Vorstand. Firmengründung 2016. Bauspenglerei & Bedachungen.

Bruno Perotto P.S.Messebau Design Funktion: Vizepräsident, Marketing, Internet

Der komplette Vorstand des GVBA Text und Bilder: Iris Rothacher

Zu Beginn der gut besuchten Generalversammlung im Restaurant Landhus in Aesch liess der Vizepräsident Thomas Gössi die Ereignisse des vergangenen Jahres Revue passieren. Er verwies nochmals auf die schöne und intensive GV 2015. «Nachdem an der letzten GV sieben neue und zwei bisherige Mitglieder gewählt worden sind, haben wir uns zusammengesetzt und überlegt, wie es nun mit den GVBA weitergehen soll. Was muss gemacht werden? Wo setzen wir an?» Das Ergebnis vieler Stunden Diskussionen und Arbeit sei eine neue Internetadresse, eine neue Adressverwaltung und EMail-Adresse, eine komplett überarbeitete Webseite und ein neues Logo. Und vielleicht die wichtigste Erkenntnis: Der Gewerbeverein Birmensdorf und Aesch braucht mehr Gewicht. Kurze Amtszeit Auch Präsident Roger Schuler hiess die Mitglieder des Gewerbevereins willkommen. Zügig ging er durch die Traktanden. Das Protokoll der letzten Generalversammlung, der Jahresbericht, Rechnung und Budget 2016 wurden von der Versammlung genehmigt. Die Mitglieder-Bilanz: Neben sechs Austritten sind zehn Neumitglieder in den Verein aufgenommen worden. Somit zählt der Verein im Jahr 2016 93 Mitglieder. Es sei wohl die kürzeste Amtsdauer gewesen, die ein Präsident des Gewerbevereins Birmensdorf und Aesch je absolviert habe, begann Roger Schuler das Traktandum 7, Wahlen. «Es ist ein gutes Jahr gewesen, und jetzt freue ich mich,

Immer da, wo Zahlen sind.

Vorstand GVBA

das Präsidium an Thomas Gössi zu übergeben.» Roger Schuler und Beisitzerin Esther Meister, die ebenfalls zurücktrat, wurden gebührend verabschiedet. Der neu gewählte Präsident stellte den Anwesenden die Ziele des GVBA vor. Der Vorstand werde einen engeren Zusammenschluss des Gewerbes anstreben und als Schnittstelle zwischen Gewerbe und Behörden fungieren. Dabei stände die Diskussion um die öffentliche Vergabepolitik im Vordergrund. Auch sollen die Mitglieder über wichtige Themen informiert werden.

Verbindung zu Birmensdorf und Aesch: Aufgewachsen in Birmensdorf, Firmensitz P.S.Messebau Design bis 2006 in Aesch, seit 2007 in Oberhasli. Firmengründung 1995. P.S.Messebau Design, internationaler Messebau, spezialisiert auf individuelle Standbauprojekte an Fach- und Publikumsmessen. Seit 1996 Mitglied im Gewerbeverein. Vorstandsmitglied seit 2015.

Monica Huber-Elsener HE-BV Buchhaltung & Verwaltung Funktion: Kassierin Verbindung zu Birmensdorf und Aesch: Wohnhaft in Birmensdorf seit 1986 (2 Kinder 1990/1993, beide in Birmensdorf aufgewachsen) selbständig seit 2002, im Gewerbeverein seit 2012, im Vorstand seit 2015.

Thomas Gössi Gössi Architekten & Partner

Der GVBA will sich besser mit dem Gewerbeverband Limmattal vernetzen, aber auch Ansprechperson bei Problemen sein und die politischen Interessen des Gewerbes besser vertreten. Wichtig sei vor allem, die Präsenz des Gewerbes in der Öffentlichkeit zu stärken, zum einen mit der Gewerbezeitung und zum anderen mit Versammlungen.

Funktion: Präsident Verbindung zu Birmensdorf und Aesch: In Birmensdorf aufgewachsen und «gross» geworden. Seit 2006 im GVBA. Seit 2015 im Vorstand.

Martin Abegg rfd rational küchen ag Funktion: Aktuar Verbindung zu Birmensdorf und Aesch: Wohnort. Seit 2012 im Gewerbeverein. Seit 2015 im Vorstand.

Marco Rasi Marco Rasi Platten- und Mosaikleger FA Funktion: Eventchef

Thomas Gössi, der neue Präsident

Verbindung zu Birmensdorf und Aesch: In Aesch aufgewachsen und das Dorfleben lieben gelernt. Firmengründung im Jahr 2007. Seit 2009 im Gewerbeverein. Seit 2015 im Vorstand.

Luzernerstrasse Luzernerstrasse 9 9 •• 8903 8903 Birmensdorf Birmensdorf •• Telefon Telefon 044 044 737 737 25 25 92 92 Luzernerstrasse 9 • 8903 Birmensdorf • Telefon 044 737 25 92 Fax 044 737 16 70 



Fax 044 737 16 70





        

Reden Sie mit uns über Ihr Eigenheim. Raiffeisenbank Mutschellen-Reppischtal Bellikerstrasse 8 8965 Mutschellen Telefon 056 648 49 49

 Wir machen den Weg frei






Gewerbeverein Birmensdorf und Aesch I 25

Gewerbezeitung I Nr. 3 I 19. Mai 2016

Gewerbeanlass mit Degustation

Ein weinseliger Abend in Birmensdorf Der neue Beisitzer des Gewerbevereins Birmensdorf und Aesch, Daniel Illi, lud am 15. April zur Präsentation der neuen Toyota-Modelle mit anschliessender Wein-Verkostung ein. Diese stand unter dem Motto: «Die wichtigsten Rebsorten und ihre Weine.»

Text und Bilder: Dominic Karrer

Der Referent des Abends, Peter Hürzeler, gab in seinem Seminar einen Überblick über die 9000-jährige Geschichte des Weins. Das Seminar und die vorgestellten Weine stiessen bei den 20 Teilnehmern auf grosse Begeisterung. Hürzeler servierte zu jedem einen passenden Snack und punktete mit seinem Humor. Die Erklärung, warum Chardonnay zu den am meisten angebauten Rebsorten gehört, lässt sich so am besten merken: «Chardonnay ist wie eine Prostituierte, sie fühlt sich in jedem Bett wohl.»

ob der Wein qualitativ in Ordnung ist. Dann erst wird der Wein probiert. Welche Aromen schmeckt man heraus? Der vierte Schritt ist der Abgang: Wie lange hält sich der Geschmack des Weins im Mund? Bei der Dauer erkennt man, ob es sich um einen industriell hergestellten oder um einen Qualitätswein handelt. Bei einem Industriewein hält sich der Geschmack vielleicht eine bis maximal drei Sekunden. Bei einem Spitzenwein kann es bis zu einer Stunde sein.

Degustation in vier Schritten Bei der Weindegustation prüft man zuerst die Farbe des Weins. Der zweite Schritt ist, dass am Weinglas gerochen wird. Bereits hier erkennen Experten,

«Solche Anlässe sind sowohl für den Gewerbeverein wie auch für das Dorf wichtig», hielt Esther Meister, Ehrenmitglied und ehemaliges Vorstandsmitglied des Gewerbevereins Birmensdorf und Aesch, fest. Der Abend fand beim abschliessenden Abendessen einen gemütlichen Ausklang.

Hatten gut lachen: Daniel Illi und Thomas Gössi

Daniel Illi mit Lebenspartnerin Arianne Zahnd

Findet solche Anlässe wichtig: Esther Meister

Der ehemalige Vereinspräsident Felix Zimmermann

Gewerbevereinspräsident Birmensdorf und Aesch, Thomas Gössi, mit Ehefrau Silvia

Der Weinexperte Peter Hürzeler

Die Teilnehmer des Abends warten gespannt auf die Degustation

1

11.05.16

14:01

Die Mitglieder inspizierten zusammen die neuen Fahrzeuge

Projekt:

Überbauung Hofwies - Kat.Nr. 1547 - Dorfstrasse - 8904 Aesch

Bauherr

Baukonsortium Hofwies c/o Gössibau AG - Grindlenstrasse 5 - 8954 Geroldswil

Architekt:

GössiArchitekten & Partner Grindlenstrasse 5 - 8954 Geroldswil - Tel. 044 747 47 17 - Fax 044 747 47 18 - info@goessiarchitekten.ch

Strassenbezeichnung:

MFH C: Dorfstr. 24, BG A: Dorfstr. 26a, MFH B: Dorfstr. 26b, MFH E: Dorfstr. 28, MFH D: Dorfstr. 30, MFH F: Dorfstr. 32, EFH3: Dorfstr. 34, DEFH2: Dorfstr. 36, DEFH1: Dorfstr. 38

Inserat Zeitung

Plan.Nr. 1004.1 Format A4

Gebäude 1, 2, 3: ± 0.00 = 556.00 M. ü. M = OK f. Boden EG

0.05

Stand

Erstvermietung

1004

_Gössi_116x50.PDF

17.08.15

S

s

N 52 Stallikonerstrasse 8903 Birmensdorf Tel. 044 734 34 04 Fax 044 734 39 08 Höhenfixpunkt Gebäude 1, 2, 3 = 557.00 M. ü. M. = +1.00 über079 OK 419 f. Boden Natel 40 23EG Gez. Mst

sma 1:1

Datum Rev.

Rev. Rev.

tt

r

r

Stephan Wittwer Steil- und Flachbedachungen Blitzschutzanlagen Reparaturen Flüssigkunststoff-Abdichtungen Hebebühnen-Vermietungen

wittwerbabe@swissonline.ch wittwer-bauspenglerei-bedachungen.ch www.wittwer-bauspenglerei-bedachungen.ch 0.115

Erstvermietung Aesch ZH

Objekt Hofwies, 2 1/2 bis 5 1/2 Zi-Wohnungen - Am Rande der Landwirtschaftzone - Bushaltestelle vor der Überbauung - WM/Tumbler in jeder Wohnung - Einbauschränke/ Lavabounterbauten - Minergie-Standard - Gesamte Überbauung ist rollstuhlgängig - Bezugstermin ab 01. Dezember 2015 Grebimmo GmbH Tel. 044 737 90 00

Die Mitglieder tauschten sich fleissig aus

www.hofwies-aesch.ch

AGENDA Vereinsreise Stammheimer Hopfentropfen GmbH Donnerstag, 19. Mai (nachmittags) Gwerblerstamm bei Dörig & Brandel AG, Schlieren Mittwoch, 6. Juli 2016 Wiesn Gaudi, Schlieren Donnerstag, 8. September 2016

Carrosserie F. Arnet GmbH Luzernerstrasse 28 8903 Birmensdorf www.farnet.ch

Tel. 044 737 31 84 Fax 044 737 40 31 info@farnet.ch

Gwerblerstamm bei WSL, Birmensdorf Donnerstag, 15. September 2016

Unfallreparaturen Abschleppdienst Ersatzfahrzeuge Windschutzscheiben Rostschutzbehandlungen

Delegiertenversammlung GVL Freitag, 11. November 2016, 16 Uhr Birmensdorfer Weihnachtsbeleuchtung Dorfplatz Zentrum Wüeri, Birmensdorf Freitag, 25. November 2016


26 I Gewerbeverein Dietikon Editorial

Gewerbezeitung I Nr. 3 I 19. Mai 2016

117. ordentliche Generalversammlung des Gewerbevereins Dietikon

«Die Instandhaltung von Zwischen Seleger Moor, KriminalLuftschlössern ist ein museum und Gwerbler-Ball kostspieliges Vergnügen» Im Restaurant Herrenberg in Bergdietikon konnte GVD-Präsident Alfons G. Florian am Mittwoch, (Edward G. E. Bulwer-Lytton, engl. Politiker und Schriftsteller, 1803–1873)

Martin Romer Vorstand Gewerbeverein Dietikon Gemeinderat/Kantonsrat FDP Hätten Bürgerliche für 400 000 Franken Fünfräppler auf den Bundeshausplatz gekippt und am Zürcher Hauptbahnhof für 10 000 Franken Zehnernoten verteilt, wären uns mediale Headlines gewiss wie zum Beispiel «Die Arroganz des Kapitalismus», «Abstimmungskampf à la Richie Rich», «Dagobert Ducks skrupellose Sekundanten». Das stetige Gejammer, dass die Bürgerlichen viel mehr Mittel für den Abstimmungskampf zur Verfügung hätten, wäre überdies bestimmt der erste Untertitel. Das Komitee von Künstlern, Publizisten, Intellektuellen sowie den Köpfen der Initiative, Unternehmer Häni, Künstler Schmidt sowie Alt-Vizekanzler Sigg fordert am 5. Juni eine Anpassung der Bundesverfassung. Der neue Artikel 110a fordert für die ganze Bevölkerung ein menschenwürdiges Dasein sowie die Teilnahme am öffentlichen Leben. Wer möchte nicht 2500 Franken und 625 Franken für jedes Kind pro Monat geschenkt? Wer ist gegen menschenwürdiges Dasein und die Teilnahme am öffentlichen Leben? Wer würde wohl gegen diese Forderungen grundsätzlich etwas einwenden wollen? Also eine grossartige Sache? – Sicher nicht! Die zusätzliche Finanzierung von mindestens 25 000 000 000 Franken stünde an, andere Berechnungen gehen von weit höheren Zahlen aus. 25 Milliarden fallen nicht von den Zinnen des Luftschlosses. Wer würde die Zusatzkosten bezahlen, geschätzte Gewerbetreibende? Sie dürfen dreimal raten. Der Grossteil des Komitees will die Mehrwertsteuer um weitere 8% auf 16% erhöhen und Subventionen umlenken. Alt-Vizekanzler Sigg träumt von einer neuartigen «Mikrosteuer» als Alternative. Die Initia-

KONTAKTBOX Gewerbeverein Dietikon Postfach, 8953 Dietikon 1

Alfons G. Florian, Präsident a.g.florian@rebex.ch

Tel. 044 744 76 76 info@gvdietikon.ch www.gvdietikon.ch

tive stellt das System der Sozialversicherungen und der Bundesfinanzen fundamental in Frage. Sind denn die gegenwärtigen Bedingungen der Eidgenossenschaft im Staatenvergleich so miserabel, um «the winning team» komplett auszuwechseln? Welches Zeichen würde die Schweiz unter anderem für die Migranten damit setzen? Dieses Ansinnen verdient das Prädikat «Prinzip der ideologischen GeschenkGiesskanne». Nebst anderen diffusen Rechtfertigungen führen die Initianten unter anderem an: «Das BEG hat nichts mit Sozialismus und Schlendrian zu tun – es würde uns von staatlicher Hilfe emanzipieren ... Mit Leistung meinen wir nicht Stress oder zeitlich mehr Arbeit, sondern persönliche Qualität.» Nebst den Forderungen suchen Interessierte vergeblich nach zielführenden Ansätzen und Argumenten, welche nicht einem rosaroten Traum entsprungen sind. Lediglich die Selbstverantwortung und die Leistungsbereitschaft wollen ersetzt sein, mit bedingungslosem Handaufhalten. «Mit Geld aus anderen Taschen ist leicht zu zahlen», besagt ein spanisches (!) Sprichwort. Schwerstarbeitende Unternehmer/innen, welche mit grösstem Engagement, mit Innovationskraft und selbst getragenem Risiko diese Mittel erwirtschaften sowie Arbeitsplätze schaffen und sichern, sollen dieses sozial-ideologische Kolchosendenken auch noch mitfinanzieren. Die Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit des Nationalrates (SGK) lehnte das BGE deutlich ab mit 19:1 (5 Enthaltungen). Im Nationalrat waren sämtliche Fraktionen dagegen, mit 146:14 (12 Enthaltungen). Machen Sie das Gleiche! Setzen Sie ein weiteres, klares Zeichen gegen die Reihe der diversen Volksinitiativen der letzten Zeit, welche alle zum Ziel hatten/haben, die Schatullen zur allgemeinen Geschenkverteilung für jedermann zu öffnen. Von Steuergeldern und Geschäftskapitalien will stets profitiert werden, ohne dass eine Bereitschaft auszumachen ist, selber einen namhaften Beitrag an den Bau der Luftschlösser zu leisten beziehungsweise statt unablässig zu fordern mindestens ebenso viel zu liefern. Schreiben Sie deshalb am 5. Juni «NEIN» auf den Abstimmungszettel!

23. März, insgesamt 67 stimmberechtigte Mitglieder, Ehrenmitglieder sowie zahlreiche Gäste begrüssen – unter anderem Gregor Biffiger, Präsident des Limmattaler Gewerbeverbandes, Jörg Dätwyler, Gemeinderatspräsident Dietikon, und Dietikons Stadtpräsidenten Otto Müller.

Ein Teil des achtköpfigen Vorstands des Gewerbevereins Dietikon

Umfrage: Text und Bilder: Christian Murer

Recht speditiv führte GVD-Präsident Alfons G. Florian durch die 14 Traktanden der diesjährigen Generalversammlung des GVD. Erfreuliches zeigte sich beim Traktandum «Mutationen». Im Laufe des Jahres gab es 15 Neumitglieder, 9 traten auf die GV 2016 aus. Und so zählte der Dietiker Gewerbeverein Ende 2015 insgesamt 236 Mitglieder. Jahresrechnung 2015 und Budget 2016 genehmigte das Forum einstimmig. Auch der achtköpfige Vorstand wurde mit kräftigem Applaus bestätigt. Das Traktandum 11, «Statutenänderung», bewilligten die 67 Stimmberechtigten mit wenigen Gegenstimmen. Dabei geht es um die Passivmitgliedschaft des GVD. Da heisst es fortan neu: «Passivmitglied (mit Geschäft) können natürliche oder juristische Personen werden, welche in Gewerbe, Handel, Dienstleistung oder Industrie tätig sind und den Geschäftssitz oder Arbeitsplatz zwar nicht in Dietikon haben und an deren Sitz oder Arbeitsplatz ein Gewerbeverein besteht, deren Geschäftsfeld sich jedoch nicht an diesem Sitz oder Arbeitsplatz, sondern in Dietikon befindet.» Zudem: «Passivmitglieder sind sowohl mit ihren Rechten wie auch mit ihren Pflichten den Aktivmitgliedern gleichgestellt.» Attraktive Anlässe Stefan Schmucki, Verantwortlicher für die gesellschaftlichen Anlässe, hob die Höhepunkte im laufenden Kalenderjahr hervor. Am Freitag, 10. Juni 2016, wird es eine Führung durch das Seleger Moor in Rifferswil mit anschliessendem Nachtessen geben. Am Mittwoch, 14. September 2016, kann das Kriminalmuseum Zürich besichtigt werden. Und am Samstag, 29. Oktober 2016, geht der zweite Gwerbler-Ball im Golf Club Unterengstringen über die Bühne. Neues aus Dietikon Unter dem Traktandum «Verschiedenes» überbrachte Otto Müller die Grüsse des Dietiker Stadtrates. «Ich freue mich über die grosse Zahl von teilnehmenden Gwerblern und Gästen und die gute Stimmung», sagte der

Stadtpräsident von Dietikon. Müller startete seine Grussworte mit ein paar Zahlen. Ende 2015 zählte die Stadt Dietikon 26 600 Einwohner, 1600 Betriebe sowie rund 17 000 Arbeitsplätze. Dann informierte Stapi Müller kurz über die laufenden Projekte und Veranstaltungen. Er berichtete über die Stadtentwicklungs-Strategie, über den Stand des grossen Gebietes Niederfeld und über die Limmattalbahn. Dann erwähnte er einige ausgewählte Anlässe wie zum Beispiel die Wahl des höchsten Zürchers, Rolf Steiner, am Montag, 9. Mai 2016, oder das 125-Jahr-Jubiläum der Stadtmusik Dietikon, das am letzten Juni-Wochenende mit der NeuUniformierung und einem Stadtfest gefeiert wird. Abschliessend dankte Otto Müller dem GVD-Präsidenten und den Mitgliedern für die gute Arbeit und wünschte ihnen allen viel Erfolg bei ihren Geschäften. Gregor Biffiger, Präsident des Limmattaler Gewerbeverbandes, machte seinerseits auf die Delegiertenversammlung des Limmattaler Gewerbeverbandes aufmerksam, die am Freitag, 11. November, im Harley Heaven Bächli in Dietikon durchgeführt wird. Im Weiteren gab Biffiger seiner Freude über die im vergangenen Jahr frisch lancierte Limmattaler Gewerbezeitung Ausdruck, die am 24. März 2016 mit einer Jubiläumsausgabe «1 Jahr Gewerbezeitung» zum achten Mal erschienen ist.

Werner Lips, Dietikon

Mein Grossvater war Gründungsmitglied. Auch mir bedeutet der Gewerbeverein Kollegialität unter gleichgesinnten Gwerblern. Lucas Neff, Dietikon

Ich bin schon gegen zwanzig Jahre im Gewerbeverein. Wichtig ist für mich der Gedankenaustausch von selbständig Erwerbenden. Sandra Graf, Dietikon

Im Gewerbeverein Dietikon bin ich im letzten Jahr offen aufgenommen worden. Den heutigen Abend fand ich sehr angenehm. James Schaller, Killwangen

Ich bin zum ersten Mal an einer GV des GVD. Mich freut es, dass heute Abend so viele Mitglieder und Gäste gekommen sind. Karin Brunner, Dietikon

Ich bin dieses Jahr neu dem Gewerbeverein Dietikon beigetreten. Ich finde die Vernetzungen echt spannend und effizient. Beat Weilenmann, Dietikon

Seit Menschengedenken ist unsere Firma Mitglied des GVD. Ich schätze seine Arbeit auch im gesellschaftlichen Bereich. Rosemarie Frehsner, Dietikon

Ich bin schon sehr lange Mitglied des Gewerbevereins. Das war diesmal eine spezielle GV mit vielen interessanten Leuten. Alfons Florian, Dietikon

Otto Müller, Stadtpräsident von Dietikon

Das Amt des Präsidenten bereitet mir viel Freude. Und ich hätte den Plausch daran, dies nochmals ein Jahr lang zu machen.


Gewerbeverein Dietikon I 27

Gewerbezeitung I Nr. 3 I 19. Mai 2016

Stadtentwicklungsstrategie Dietikon 2025

Naturraum trifft auf urbane Qualitäten Das Limmattal befindet sich aufgrund des Bevölkerungswachstums in einem langfristigen Entwicklungsprozess. Über mehrere Jahre hinweg will auch Dietikon, die fünftgrösste Stadt des Kantons Zürichs, in vier Bereichen solide Entwicklungsziele erreichen. Stadtpräsident Otto Müller erzählt, welche Ziele ihm besonders am Herzen liegen.

Für Heizung und Sanitär die erste Adresse

Dietikon an der Limmat: Die Biodiversität soll langfristig gefördert werden

Text und Bilder: Ravena Frommelt

Herr Müller, welchen Herausforderungen steht die Stadt Dietikon gegenüber? Die Einwohnerzahl von Dietikon wächst stark an und wird voraussichtlich bis 2030 von 25 000 auf 30 000 Einwohner zugenommen haben. Eine grosse Herausforderung sehe ich darin, eine gute Balance zwischen diesem Wachstum und dem gleichzeitigen Erhalt natürlicher Ressourcen zu finden. Aus diesem Grund versuchen wir, an bestimmten Orten verdichteter, also in die Höhe, zu bauen. Dies betrifft besonders Lagen, die mit dem öffentlichen Verkehr gut erschlossen sind. Heisst das auch, dass Sie den öffentlichen Verkehr ausbauen wollen? Genau, unser Ziel ist es, dass mehr Leute den öffentlichen Verkehr nutzen, dass es auf den Strassen mehr Platz gibt für diejenigen, welche keine andere Wahl haben, als mit dem Auto zu fahren – gerade im Gewerbebetrieb. Darum sollte der öffentliche Verkehr attraktiver, komfortabler und leistungsfähiger werden. Beispielsweise läuft nun das Projekt Limmattalbahn, welches eine grosse Systemumstellung mit sich bringen wird. Ebenfalls planen wir eine Verdichtung des Taktes der S-Bahnen.

Muss man befürchten, dass viel Naturraum überbaut wird? Nein, ausser im Gebiet Niederfeld, wo in den nächsten zehn bis zwanzig Jahren Überbauungen entstehen werden, ist nicht geplant, weitere Grünflächen zu überbauen. Zusätzliches Wachstum wird also im bestehenden Gebiet durch ein näheres Zusammenrücken stattfinden. Inwiefern bezieht sich die Stadtentwicklungsstrategie Dietikon auf das Jahr 2025 – soll dann mit dem Bauen begonnen werden oder wird dann schon alles fertig sein? Der Name «Stadtentwicklungsstrategie Dietikon 2025» soll vor allem die Richtung einer langfristigen Perspektive aufzeigen. Wir wollen damit aussagen, dass wir über den Horizont von vier Jahren, was einer Legislaturperiode entspricht, hinausschauen. Was sind für Sie persönlich Ziele, auf deren Erreichung Sie sich am meisten freuen? Es gibt viele Ziele für mich. Dass wir mit dem Projekt Limmattalbahn eine Neuordnung des Verkehrssystems haben und der Durchgangsverkehr auf die Überlandstrasse verlagert wird, ist für mich ein ganz wichtiger Punkt. Dadurch wird nämlich auch das Stadt-

• Digitaldruck

Liebe Gäste Wir haben auch wärend der Umbaumassnahme des Wiesenthal Parks für Sie geöffnet.

Unsere Öffnungszeiten: Mo – Fr 9.00 -14.00 18.00- 23.00 Sa 18.00 – 23.00 Buon appetito

• Plakatdruck • Architekturpläne • Offsetdruck • Grossformat-Scan • pers. Kinderbücher • Leinwand-Service

Solar Öl-/Gasfeuerungen Wärmepumpen

zentrum vom Durchgangsverkehr entlastet und somit aufgewertet. Zudem freut es mich, dass wir die Natur- und Freiräume erhalten und gezielt fördern können. Wir haben Projekte im Bereich der Biodiversität, Vernetzungsprojekte mit Landwirten und wir wollen einzelne Flüsse und Bäche revitalisieren, also Teile der Limmat und des Teischlibachs. Auch die Förderung des Arbeitsstandortes Dietikon ist mir wichtig und insbesondere, dass endlich eine gültige und in die Zukunft weisende Bauordnung für das Gebiet Silbern erreicht werden kann.

Lerzenstrasse 11a 8953 Dietikon Tel. 044 740 40 12 Tel. 044 740 40 13 ausserhalb Bürozeit www.lips-soehne.ch

GewerbeZtg_StWe 116x50.qxp_GIP 02.05.16 12:01 Seite 1

gmür

immoplus

stockwerkeigentum | verwaltung | verkauf | beratung

Stockwerkeigentum

Stadtpräsident Otto Müller in seinem Büro

«momenti di passione…»

FRAPOLLI SOMMERAU-TICINO Für Ihre kulinarischen Höhepunkte, hier in Dietikon oder direkt bei Ihnen:

044 745 41 41

Ihr Partner für Treuhand und Wirtschaftsprüfung Treuhand Rechnungswesen Steuern Wirtschaftsprüfung Wirtschaftsberatung

• T-Shirt-Druck

Oberdorfstrasse 30 Tel. 043 322 40 90 8953 Dietikon Fax 043 322 40 91 www.copy-weber.ch info@copy-weber.ch

Bewirtschaftung/Buchhaltung

Kronenplatz 12 | Postfach 600 | 8953 Dietikon | +41 44 745 10 44 www.gmuer-immoplus.ch | info@gmuer-immoplus.ch

• Gestaltung/Satz

Copy Weber AG

GmbH

HOTEL RESTAURANTS CATERING WWW.SOMMERAU-TICINO.CH

Alfons G. Florian dipl. Wirtschaftsprüfer Rebex AG, Dietikon und Zürich Tel. 044 744 76 76, www.rebex.ch


28 I Gewerbeverein Dietikon

Gewerbezeitung I Nr. 3 I 19. Mai 2016

Neuvorstellung: SFB Bildungszentrum Dietikon

Eine Investition, die sich auszahlt Als eine der führenden Höheren Fachschulen der Schweiz bildet das SFB Bildungszentrum mit Hauptsitz in Dietikon Erwachsene praxisnah aus. Zum Spektrum der Studiengänge des SFB gehören eidgenössisch anerkannte Ausbildungen in der Automation, Energie und Umwelt, Logistik, Management, Prozesse und Technik. Text und Bilder: Ravena Frommelt

Er bezeichnet sich selbst als «Urdietiker», ist im gesamten Limmattal gut verknüpft und gehörte nicht nur bereits dem Dietiker Gemeinderat an, sondern ist auch Offizier bei der Feuerwehr Dietikon. Kein Wunder also, ist es dem Regionalleiter von Dietikon des SFB Bildungszentrums so wichtig, den Wirtschaftsstandort Limmattal zu fördern und dass in Bildung investiert wird – hat er doch selbst vor zwölf Jahren am SFB als «Techniker HF Unternehmensprozesse» abgeschlossen. Silvan Spiess erinnert sich nur zu gut an die Zeit zurück, in welcher er dreimal wöchentlich abends von 18 bis 21.30 Uhr die Schulbank gedrückt hat, und dies neben seiner 100%-Stelle. Die Ausbildung am SFB Bildungszentrum ist hart, aber lohnenswert. Dies merkte Spiess auch später, als er selbst einmal technischer Leiter war und jeweils HF-Absolventen den Uni-Abgängern bevorzugt hat. «Wenn jemand an einer Höheren Fachschule abgeschlossen hat, dann weiss ich: Der ist zu hundert Prozent belastbar.»

Grosse Chance für Nichtmaturanden Gegründet wurde das SFB Bildungszentrum ursprünglich 1970, hat sich aber bis zur Gegenwart oftmals gewandelt. Heute verfügt die einstige Fusion aus der Schweizerischen Fachschule für Betriebsfachleute (SFB) und der Arbeitsgemeinschaft für berufliche Weiterbildung (ABW) über mehrere Standorte in drei Sprachregionen der Schweiz. «Entstanden ist das heutige SFB Bildungszentrum aus der Idee, Leuten, welche keine Matura, sondern eine Lehre gemacht haben, eine Chance zu geben, beruflich weiterzukommen», so Spiess. Fokus auf die Praxis Das Konzept des SFB ist somit auch ein ganz anderes als an einer Fachhochschule. Im Gegensatz zu Studenten an einer Fachhochschule arbeiten Studenten an einer Höheren Fachschule meist 80% bis 100% neben den wöchentlichen 12 Lektionen. Dass auch der Unterricht selber sehr praxisorientiert ist, zeigt auch die Tatsache, dass ausschliesslich nebenamtliche Lehrpersonen eingesetzt werden, die in dem

Das SFB Bildungszentrum an der Bernstrasse 392 in Dietikon

Mit dem Limmattal sehr verknüpft: Regionalleiter Dietikon, Silvan Spiess

zu lehrenden Fachbereich praktische Tätigkeit bzw. Erfahrung aufweisen. Mit Interessierten wird vor der Ausbildung jeweils in einem persönlichen Gespräch definiert, was für Lernziele vorhanden sind, sodass die Ausbildung auf das individuelle Profil abgestimmt werden kann. Silvan Spiess

das Schlimmste zumeist vorbei. «Dann hat man das soziale Umfeld auf die Veränderung einstellen können, hat mit dem Arbeitgeber gewisse Abläufe geklärt und ist so ein bisschen in einen Trott gekommen. Ab dann durchläuft man eigentlich die Ausbildung recht zügig.»

wird in diesen Gesprächen oft mit der Aussage konfrontiert, die Ausbildung höre sich wirklich anstrengend an. Aus eigener Erfahrung kann er bestätigen, dass dies stimmt, vor allem, da man neben der Unterrichtszeit auch noch Hausaufgaben und allenfalls ein Hobby hat. Doch nach dem ersten Semester sei

Mitarbeiterbekleidung für alle Branchen mit Druck oder Stick Autospenglerei und Autolackiererei Binzstrasse 11 8953 Dietikon Telefon 044 741 12 82 info@zaminga.ch www.zaminga.ch

Ihr Sonnenschutz-Spezialist für schöne Schattenseiten Uberti AG | Binzstrasse 9 | 8953 Dietikon | Telefon +41 (0)44 740 49 71 | Telefax +41 (0)44 740 47 10 www.uberti-storen.ch | info@uberti-storen.ch Filiale Rudolfstetten | Tel. +41 56 633 88 56

www.stobag.com

A.Ungricht Söhne Gartenbau AG

8935 Dietikon 5507 Mellingen AG 5610 Wohlen AG 5620 Bremgarten 5442 Fislisbach

Tel. 043 322 58 88 Tel. 056 491 43 55 Tel. 056 470 60 13 Tel. 056 633 89 03 Tel. 056 491 43 55

95516 RSK

• Projektierung • Ausführung • Unterhalt Gesucht: rater Elektro-Sicherheitsbe

Dietikon 044 740 82 42 www.ungricht-gartenbau.ch

HUNDEPFLEGE

www.fkpidentity.ch

Liegenschaftenverwaltung Liegenschaftenverkauf Verwaltung von Stockwerkeigentum Erstvermietung Beratung Weingartenstrasse 8 8953 Dietikon Telefon 044 740 94 35 Fax 044 744 52 64 www.ivag.ch Mitglied: SVIT und Schätzungsexpertenkammer

St ruppi Fix nadine@struppifix.ch www.struppifix.ch

Nadine Isler Poststrasse 8 8953 Dietikon Telefon: 044 741 80 74

WOHLFÜHLOASE & SHOP FÜR HUNDE · BADEN, FRISIEREN, TRIMMEN & FELLPFLEGE · JACUZZY, MASSIEREN · TAGESHORT · SCHERSERVICE FÜR ESEL, PFERDE & RINDER

Öffnungszeiten: Mo-Fr 9-12 und 14-17 Uhr

Wir empfangen Sie gerne im Showroom - Bitte Termin für Beratung reservieren. Frau Killer freut sich auf Ihren Anruf: 044 741 49 56!


Gewerbeverein Dietikon I 29

Gewerbezeitung I Nr. 3 I 19. Mai 2016

Lüpfiger Jodler-Abig in der Stadthalle Dietikon

Ein jugendlicher Hackbrett-Akrobat stahl allen die Show Einmal mehr luden die Dietiker Stadtjodler am 9. April zum traditionellen Jodler-Abig in die Stadthalle Dietikon ein. Die Gäste waren heuer das Jodlerchörli Lehn aus Escholzmatt, das Ländlerquartett Ennetmooser Gruess sowie das Hackbrett-Nachwuchstalent Joshua Broger aus Trogen.

Jodlerchörli Lehn aus dem luzernischen Escholzmatt

Text und Bilder: Christian Murer

Ultimativer Höhepunkt des diesjährigen traditionellen Jodler-Abig in der Dietiker Stadthalle war zweifelsohne der zweimalige Auftritt des 15-jährigen Hackbrettspielers Joshua Broger aus Trogen AR. Denn was der jugendliche Hackbrettler bot, war schlicht phänomenal. Der sympathische Junge steigerte sich mit den beiden Holzruten von Stück zu Stück zu einem hinreissenden Akrobaten auf dem Saiteninstrument. Gefragt zu seinen Vorbildern, sagte Joshua gegenüber der Limmattaler Gewerbezeitung: «Das sind in erster Linie meine beiden Hackbrettlehrer Albert Graf und Christoph Pfändler sowie auch Töbi Tobler, Walter Alder und Beni Rempfler.» Auf seiner Homepage www.joshuabroger.ch steht unter

dem Stichwort «Stationen»: «Endlich ... nach zwei Jahren unermüdlichem (hartnäckigem) Bitten und Drängen darf Joshua im August 2007 seine erste Hackbrettlektion bei Albert Graf erleben. Langsam, aber stetig macht das Spiel 2009 Fortschritte, wachsen die Freude am schnellen Spiel und das Repertoire.» Und dieses spannende und rasante Repertoire von Joshua riss das Publikum in der Stadthalle zu wahren Begeisterungsstürmen hin. Lüpfige Klänge Aber auch die Dietiker Stadtjodler liessen sich unter dem Motto «Ds Jahr dürus» nicht lumpen. Unter der souveränen Leitung von Ruth Matter Riedi echoten die wackeren Männer mit einem Jodel, hörten den Brunnen sprudeln oder besangen die Treue

Ein phänomenaler Auftritt des 15-jährigen Joshua Broger aus dem appenzellischen Trogen

der Männer. Solojodlerin Isabelle Vock brillierte mit ihrer wunderbaren Stimme – auch mit Ruth Matter im Duett und mit Hansruedi Weibel im Jodlerterzett. Zu einem weiteren Höhepunkt kam das recht zahlreich erschienene Publikum mit den Vorträgen des Jodlerchörli Lehn aus Escholzmatt. Zu diesem Chörli gehörte ebenso der SRF-Moderator Sämi Studer, der dieses Jahr erstmals souverän durchs abwechslungsreiche Programm führte. Und nicht zu vergessen das Ländlerquartett Ennetmooser Gruess, das mit seinen lüpfigen SchwyzerörgeliKlängen eine super Stimmung in die Stadthalle brachte. Zudem: Eine wahre Augenweide war erneut die Tombola, wo exakt hundert (!) Früchtekörbe auf die glücklichen Losgewinnerinnen und -gewinner warteten.

Ruth Matter Riedi (rechts) leitet seit 2004 die Stadtjodler Dietikon, der ehemalige Präsident der Stadtjodler, Hansruedi Weibel (Mitte), und der jetzige, Franz Vogel (ganz rechts)

Die Götz-Gruppe - Gebäudemanagement ist unser Geschäft.

Hoch- und Tiefbau Gerüstungen Umbauten Renovationen Betonbohrungen Kundenmaurer www.paulbrunnerag.ch Tel. 044 740 84 54

Reinigung & Hygiene Unterhaltsreinigung Glas- und Fassadenreinigung

Sonderreinigung Sommer- und Winterdienste Hotelservice

Die Götz-Gruppe: Über 90 Niederlassungen in Deutschland, Österreich, der Schweiz, Tschechien und Polen.

AG

- Ein Unternehmen der Götz-Gruppe -

BählerExoplus AG Lerzenstrasse 12 • CH-8953 Dietikon • Tel. +43 322 90 50 • Fax +43 322 90 51 www.goetz-fm.com Zertifiziert nach DIN EN ISO 9001:2008 • DIN EN ISO 14001:2009 • BS OHSAS 18001:2007


30 I Gewerbeverein Dietikon

Gewerbezeitung I Nr. 3 I 19. Mai 2016

Neuvorstellung: Wasmu Personalberatung AG

AGENDA

Personalverleih durch fundiertes Know-how Die seit 2013 von Adrian Holzmann und Patrick Keller geführte Wasmu Personalberatung AG verleiht hauptsächlich Temporärpersonal aus dem Baugewerbe. Über die Jahre hinweg hat sich das Unternehmen mit Sitz in Dietikon ein umfassendes Netzwerk aufgebaut. sagt Geschäftsführer Adrian Holzmann im Gespräch. Der Begriff «Try & Hire» bezeichnet die Tatsache, dass manche vermittelten Arbeiter schon zum frühestmöglichen Zeitpunkt, nämlich nach drei Monaten, von der Kundenfirma übernommen werden.

Seit sieben Jahren an der Neumattstrasse 12 in Dietikon: Wasmu Personalberatung AG (Foto: Ravena Frommelt) Text: Ravena Frommelt

Fritz Lüdi hiess der Bobfahrer, welcher in den 1970er Jahren ein Montage- und Verleihunternehmen in Volketswil gegründet hatte. Geführt wird dieses nun seit 2013 von Adrian Holzmann und Patrick Keller. Die Rede ist von der Wasmu Personalberatung AG. Aufgabe der Unternehmung ist der Personalverleih im Baugewerbe. Fokus auf Temporärpersonal Ob nun eine Person auf Stellensuche von sich aus zur Personalberatung

kommt oder ob der passende Arbeitnehmer im Auftrag von Firmen gesucht wird – die Wasmu Personalberatung AG ist spezialisiert auf die Baubranche. Dabei vermittelt das Unternehmen Arbeiter auf Temporärbasis, wobei zwischen Wasmu und dem Arbeitnehmer ein Rahmenarbeitsvertrag besteht und zusätzlich dazu für jeden Einsatz bei jeder Kundenfirma noch ein Einsatzvertrag abgeschlossen wird. «Es kommt vor, dass das von uns rekrutierte Personal länger bei einer Firma bleibt. Einsätze können von einigen Tagen bis zu mehreren Jahren dauern»,

Ein Pool aus tüchtigen Arbeitern Die Unternehmung Wasmu Personalberatung AG stellt für manche Stellensuchenden das Sprungbrett zum Glück dar. So seien gerade derzeit viele Bauarbeiter, vornehmlich Spanier, sehr präsent unter den Suchenden, welche bei Wasmu zur Tür hereinspazieren. Diese Leute sprächen oft nur Spanisch und hätten auf sich alleine gestellt viel geringere Chancen, in der Schweiz eine Stelle zu finden, für die sie aufgrund ihrer Ausbildung qualifiziert sind. Grundsätzlich geht das Selektionsverfahren so vonstatten, dass die Wasmu Personalberatung AG nach der Zusendung von Bewerbungsunterlagen oder einem persönlichen Vorstellungsgespräch Referenzen bei ehemaligen Arbeitgebern der Stellensuchenden einholt. Am liebsten sind Adrian Holzmann und Patrick Keller Leute, die schon jahrelang über sie für Einsätze vermittelt wurden, denn dann sei gewährleistet, dass es sich um zuverlässige und qualifizierte Arbeiter handle, welche man auch in Zukunft an weitere Firmen verleihen könne. Internationales Netzwerk Ein gewisser Fachkräftemangel herrscht derzeit in allen Handwerksberufen vor. In der Schweiz geeignete Arbeiter für Kundenanfragen zu finden, gestaltet sich darum oftmals schwierig. Wenn dies der Fall ist, rekrutiert die Wasmu Personalberatung

AG gerne Arbeiter aus dem Ausland. «Schlosser beschaffen wir am liebsten aus der Slowakei, die haben eine gute Ausbildung und können oft Deutsch», erläutert Holzmann. Schreiner seien in Polen gut zu finden, Maler nähme man aus Ungarn und Strassenbauer vorzugsweise aus Portugal, ergänzt er. Das Know-how dafür, in welchen Ländern welche Art von Arbeiter am besten zu finden ist, lässt die Wasmu Personalberatung AG somit immer wieder Erfolge verbuchen. Und welcher Wochentag ist am stressigsten? «Definitiv der Freitag», so Holzmann, «weil wir dann die Disposition für die neuen Einsätze machen, die dann am Montag starten.»

Gwerbler-Lunch Restaurant Limmatbrücke, Fahrweid Donnerstag, 9. Juni 2016, 12 Uhr Führung durch das Seleger Moor mit Nachtessen Freitag, 10. Juni 2016, 16 Uhr Gwerbler-Lunch Restaurant Limmatbrücke, Fahrweid Freitag, 19. August 2016, 12 Uhr Wiesn Gaudi, Schlieren Donnerstag, 8. September 2016 Besichtigung Kriminalmuseum mit Nachtessen Mittwoch, 14. September 2016, 17.30 Uhr Gwerbler-Lunch Restaurant Limmatbrücke, Fahrweid Dienstag, 18. Oktober 2016, 12 Uhr Gewerbekongress KGV Zürich, Pfäffikon Donnerstag, 27. Oktober 2016, 16 Uhr 2. Gwerbler-Ball, Golf-Club Unterengstringen Samstag, 29. Oktober 2016, 19 Uhr Delegiertenversammlung GVL, Dietikon Freitag, 11. November 2016, 16 Uhr 17. Wirtschaftspodium Limmattal, Stadthalle Dietikon Mittwoch, 16. November 2016, 16 Uhr

Patrick Keller (Foto: www.wasmu.ch)

Gwerbler-Lunch Restaurant Limmatbrücke, Fahrweid Mittwoch, 7. Dezember 2016, 12 Uhr Raclette-Abend, KTV-Hütte, Dietikon Freitag, 27. Januar 2017, 18.30 Uhr Gwerbler-Lunch Restaurant Limmatbrücke, Fahrweid Donnerstag, 2. Februar 2017, 12 Uhr

Adrian Holzmann (Foto: www.wasmu.ch)

118. Generalversammlung GVD, Hotel Sommerau, Dietikon Mittwoch, 29. März 2017, 19 Uhr

Senden Sie uns Ihre Beiträge und Anzeigen bis am:

10. Juni S C H N Ü R I G E R

M O D E L L B A U

redaktion@limmattalergewerbezeitung.ch

W. SCHNÜRIGER Werner Schnüriger Silbernstrasse 18 CH-8953 Dietikon

Telefon 044 740 27 57 Fax 044 742 26 35

KMU und Zürcher Kantonalbank – eine glückliche Verbindung. Besuchen Sie uns auf www.zkb.ch

044 741 50 50 www.az-plus.ch info@az-plus.ch AZ-AZ-plus_86-90.indd 1

19.11.15 12:24


Mitarbeiterzahl verdoppelt, sodass das Unterm grünen Gewerbe anbietet.

Gewerbeverein Engstringen I 31

Gewerbezeitung I Nr. 3 I 19. Mai 2016

62. Generalversammlung Gewerbeverein Engstringen

KONTAKTBOX

Vorstand mit Akklamation im Amt bestätigt

Gewerbeverein Engstringen Postfach 102, 8102 Oberengstringen

Richard Nydegger, Präsident neon-nydegger@bluewin.ch

In Unterengstringen hat am 17. März 2016 die 62. Generalversammlung des Gewerbevereins Engstringen im Eventlokal Orgelsurium stattgefunden. Auf der Traktandenliste standen die Vorstandswahl, der Jahresbericht und ein neuer Webauftritt.

Tel. 044 750 38 78 Mobile 079 221 22 71 neon-nydegger@bluewin.ch

Text und Fotos: Dominic Karrer

www.gvengstringen.ch

Publireportage: Gartencenter Hoffmann AG

Neuer Schaugarten Am 1. Mai gingen die Türen zur Schaugarteneröffnung im Gartencenter Hoffmann auf. Dieses Jahr besticht der Schaugarten nebst einem riesigen Pflanzensortiment mit einer äusserst Das Gartencenter führt eigens eine breiten Angebotspalette, die trendige Produkte und auserleUnterhaltsabteilung, die die Kunauch nach einer Neugestalsene Materialien für den Gartenden verspricht. tung optimal betreut. Die Schweizer Fachkräfte nehmen sich sämtlichen Kundenwünschen an. In den jeweiligen Ressorts stehen die Geschäftsführer Ralph, Michael und Olivia Hoffmann persönlich und mit grossem Engagement für ihre Kunden an der Front. So wird die hundert Jahre alte Tradition in familiärem Stil weitergeführt.

ph Hoffmann

e die tung Bemmt feld. das weiz ende denuchan. mit setzt satz nter lich. ndig die hersolisind.

Am Tag der Arbeit präsentiert das Gartencenter die neuesten Trends und Ideen rund um den Garten von 10 bis 17 Uhr mit einer Ausstellung der Superlative auf über 500 Quadratmetern. Die Macher haben sich zum Fest der Sinne einiges einfallen lassen: Den Start in die Sommersaison läutet eine spektakuläre Blumendekoration und Blütenpracht ein. Zwischen Altbewährtem wie beispielsweise unbekannten Gartengestaltungen und NeuanAhornsorten oder Schirmkiefern findet der Besucher ein riesiges Pflanzensorlagen angeboten und ausgeführt. timent sowie attraktive Neuheiten für 2015 wurde das umfangreiche Balkon, Terrasse und Garten.

auffallen. Auch auf die Kombination zwischen Gefässen und Pflanzen wird wieder besonderes Gewicht gelegt, und der Kunde findet11unzählige und un1 vergleichliche Inspirationsquellen für sein Zuhause. NeuHoffmann im Sortiment sind Gartencenter AG sogenannte «Raumtrenner» aus GlasUntere Bergstrasse 11 fiberkunststoff, die ungewöhnliche 8103 Unterengstringen Möglichkeiten für den Garten bieten. Was aussieht wie Telefon 044 752aus 31Beton 31 gegossen, ist zwar gleichermassen robust und stabil wie dieser, jedoch einiges leichter. info@gartencenter-hoffmann.ch

Beim Apéro konnten die anwesenden Mitglieder Neuigkeiten austauschen und sich auf die kommende GV einstimmen. Anschliessend servierte das Team des «Orgelsurium» das Abendessen: einen grünen Salat, Safran-Risotto mit Saltimbocca und zum Dessert Panna cotta mit Himbeersauce. Nach dem Essen folgte der offizielle Teil des Abends. Die ersten zwei Punkte der Traktandenliste, die Wahl der Stimmenzähler und die Genehmigung des letzten GV-Protokolls, gingen schnell über die Bühne. Der Jahresbericht des Vereinspräsidenten Richi Nydegger gab einen Überblick über das vergangene Jahr.

Gregor Biffiger, Präsident Gewerbeverband Limmattal, und Unterengstringer Gemeinderat Markus Nydegger

Bei der Wahl des Vorstandes gab es keine Überraschungen. Die Bisherigen, Christine Eichenberger, Andres Beuter, Salvi del Grosso und Umberto Pallaoro, stellten sich zur Wiederwahl und wurden einstimmig und mit grossem Applaus im Amt bestätigt. Das Gleiche galt für den Präsidenten Richi Nydegger. Der letzte Punkt der Traktandenliste war der Relaunch der Vereinswebseite. Diese müsse dringend erneuert werden, da sie in der Vergangenheit oft gehackt wurde und nun keiner der Verantwortlichen auf die Webseite zugreifen könne. Geplant ist, dass der neue Webauftritt im Verlauf des Jahres online gehen kann.

Der Vorstand. Hinten: Rolf Beuter, Salvi del Grosso; vorne: Umberto Pallaoro, Richi Nydegger, Christine Eichenberger

Treffen der Generationen im Gewerbeverein

Die anwesenden Neumitglieder des Gewerbevereins Engstringen: v.l.n.r. Arun Banovi, Doris Muntwiler, Edi Lienberger, Dr. Marina Müller

Christian Haderer und Dr. Marina Müller

Angeregte Diskussion unter Mitgliedern

www.gartencenter-hoffmann.ch

Angebot mit Poolbauten erweitert.

Neue Materialien und inspirierende Trends Zudem finden an diesem Anlass diverse Spezialprodukte, mit denen sich das Gartencenter in den letzten Jahren einen Namen gemacht hat, besonderes Gewicht: Aufregende Outdoor-Keramikgefässe in Farbtönen wie OliveGold beispielsweise werden bestimmt

Weitere Infos: Gartencenter Hoffmann AG Untere Bergstr. 11, 8103 Unterengstringen Telefon 044 752 31 31 info@gartencenter-hoffmann.ch www.gartencenter-hoffmann.ch

von Abnfalls

Zwei Gäste geniessen den Apéro

Die Elektroinstallations-Firma in ihrer Nähe Olivia Hoffmann Ralph Hoffmann Michael Hoffmann DIENSTLEISTUNGEN RUND UM IHRE ABWESENHEIT

n HAUSTIERE - PFLANZEN - GARTEN

VERSORGEN UND PFLEGEN

n BRIEFKÄSTEN LEEREN n ZU HAUSE IST ALLES OK ! Manuela Nyffenegger | Mobile 079 874 36 00 www.hausundtierbetreuung.ch

14.03.2016 08:56:33

Rietstrasse 1 Kirchstrasse 11 Chriesbaumstr. 48 Tel. 044 751 07 08

8103 Unterengstringen 8953 Dietikon 8115 Hüttikon Fax: 044 743 90 99

info@elektroschleuniger.ch www.elektroschleuniger.ch


32 I Kehrseite

Gewerbezeitung I Nr. 3 I 19. Mai 2016 I 2. Jahrgang I Auflage 46 000 Exemplare

GVL-Abend am Limmattaler Wiesn Gaudi, Schlieren

Kantonsratsgeflüster

Wiesn Gaudi: Spezialangebot für Leser der Limmattaler Gewerbezeitung

Für effiziente und professionelle Verfahren an den Bezirksgerichten

550 Franken anstatt 690 Franken. Die Gutscheine können auch für andere Getränke bzw. Speisen verwendet werden; übriggebliebene Essensgutscheine darüber hinaus im September 2016 im Restaurant Maori, Schlieren, für die Konsumation von Speisen eingesetzt werden. Am Gwerbler-Abend sorgt das Quintett Mariazeller, das unter vielen anderen Orten auch schon im Hofbräuhaus in München, der Mutter aller Wiesn Gaudis, aufgetreten ist, mit erfrischender Volksmusik und Partysound im Festzelt für die gewünschte Atmosphäre.

Text: Peter Wernli

Am Wiesn Gaudi, dessen Festzelt dieses Jahr zum ersten Mal auf dem Chilbiplatz in Schlieren stehen wird, heisst es am Donnerstag, 8. September 2016, zum vierten Mal für einen besonderen GVL-Abend: O’zapft is! Für diesen Abend bietet die Voice Event GmbH, welche die Wiesn Gaudi organisiert,

zusammen mit dem Gewerbeverein Schlieren und dem Gewerbeverband Limmattal allen Limmattalerinnen und Limmattalern ein besonderes EintrittsPaket an. Das GVL-Angebot umfasst 10 Eintritte ins Festzelt, Gutscheine für 10 Mass Festbier, 10 Brezn, 10 Weisswürstl, 10 Hauptspeisen nach Wahl sowie einen Logen- oder Saaltisch nach Wahl zum Spezialpreis von

Die Gelegenheit für alle Limmattalerinnen und Limmattaler, einen gemütlichen Abend im Kreise der Limmattaler Gwerbler zu verbringen.

Spezialangebot: Dieses Spezialangebot ist nur noch kurze Zeit bis 31. Mai 2016 gültig. Es lohnt sich, schnell zuzupacken. Anmeldung unter www.wiesngaudi.ch/tischreservation-2016-gvl.

«Ein jedes Problem durchläuft bis zu seiner Anerkennung drei Stufen: In der ersten erscheint es lächerlich, in der zweiten wird es bekämpft, und in der dritten gilt es als selbstverständlich.» (Arthur Schopenhauer, deutscher Philosoph, 1788–1860)

Kantonsrat und Regierungsrat empfehlen, in der kantonalen Abstimmung vom 5. Juni den aus dem 19. Jahrhundert stammenden Zustand mit Laienrichter/innen an den Bezirksgerichten abzuschaffen. welche zu recht auch professionelle Verfahren und Entscheide erwarten. Zudem wird der überwiegende Teil der erstinstanzlichen Verfahren von einem Einzelgericht entschieden, so dass die Richterin oder der Richter bei der Entscheidungsfindung auf sich selbst gestellt ist.

Dr. Andreas Geistlich, Kantonsrat FDP, Schlieren Bezirksrichterinnen und Bezirksrichter werden vom Volk gewählt, häufig auf Empfehlung der Parteien. Dies ermöglicht eine Vorselektion und gewährt eine ausgeglichene Zusammensetzung der Bezirksgerichte. Wählbar sind heute alle Bürgerinnen und Bürger, also auch Laien ohne juristische Ausbildung. An der kantonalen Abstimmung vom 5. Juni soll nun das Laienrichtertum abgeschafft werden, was ich befürworte. Gewählte Richter müssen sich in ihrem Alltag vom ersten Tag an häufig mit sehr komplexen Fällen befassen und stehen dabei nicht selten professionellen Parteienvertretern gegenüber,

Laienrichter, welche sich das notwendige Wissen und Können nicht angeeignet haben, sind in solchen Situationen auf die Hilfe Dritter angewiesen, was deren Unabhängigkeit mindert und die Verfahren verlängert. Somit hat es Sinn, dass Bezirksrichter in Zukunft eine entsprechende juristische Grundausbildung mitbringen müssen. Die Gegner dieser Änderung argumentieren, dass das Laienrichtertum menschliche Qualitäten und Lebenserfahrung an den Bezirksgerichten garantiere. Dies sind Qualitäten, welche ich durchaus auch juristisch ausgebildeten Personen zutraue. Ich stimme deshalb am 5. Juni Ja zur Änderung, dass nur noch Mitglieder oder Ersatzmitglieder mit abgeschlossenem juristischem Studium an ein Bezirksgericht gewählt werden können.

SQS-Zertifikat «Excellence in Fair Compensation»

SVA Zürich erhält höchste Auszeichnung für faires Lohnsystem Die Lohngleichheit ist zwar in der Bundesverfassung verankert, aber mit der praktischen Umsetzung harzt es noch immer. Öffentlichrechtliche Unternehmen haben eine Vorbildfunktion, und deshalb hat sich die SVA Zürich dem externen Audit gestellt. Sie hat jetzt nach den SBB als zweites Unternehmen der Schweiz von der Schweizerischen Vereinigung für Qualitäts- und Managementsysteme (SQS) das Zertifikat «Excellence in Fair Compensation» erhalten. Die SVA Zürich, Kompetenzzentrum für Sozialversicherungen, beschäftigt heute fast 800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Das Unternehmen ist seit der Gründung im Jahr 1995 mit den Aufgaben gewachsen. Mit 73 Prozent hat die SVA Zürich einen überdurchschnittlich hohen Frauenanteil bei den Mitarbeitenden. Die Anzahl Frauen im Kader konnte in den letzten Jahren kontinuierlich erhöht werden und liegt aktuell bei 55 Prozent. Die SVA Zürich erhält das Zertifikat «Excellence in Fair Compensation» für das gesamte Unternehmen. «Das freut natürlich», erklärt

Angela Peterelli, Personalverantwortliche der SVA Zürich, und fügt an, dass der Lohn allein nicht automatisch Garant für zufriedene Mitarbeitende sei. «Inhalt der Arbeit und Sinnhaftigkeit der Tätigkeit, das Führungsverständnis und die Zusammenarbeit im Team spielen eine noch grössere Rolle.» Talentmanagement keine Frage des Alters Der Bund bietet für Überprüfung der Lohngleichheit ein standardisiertes Instrument an. Der Fokus liegt auf der Gleichbehandlung von Mann und

s’Schämdi-Eggli Der biblische Turmbau zu Babel ist seit kurzem im Limmattal angelangt. Im Rahmen der Stadtentwicklung soll der Dietiker Stadtrat bereits Ende dieses Monats über das neue Hochhauskonzept mit Gebäudehöhen bis 80 Meter entscheiden. Geeignet sei zum einen das Limmatfeld, wo der Limmattower steht, zum anderen auch die Gebiete rund um die Eingangspforten Richtung Spreitenbach und Schlieren. Ob diese Idee gute Steuerzahler nach Dietikon bringen wird, darf mit Fug und Recht bezweifelt werden. Schlechte Beispiele gibt es wahrlich genug. Wer je das spanische Benidorm in der Provinz Alicante besucht hat, weiss, wohin städtebaulicher Grössenwahn führen kann …

Frau. Eine umsichtige und zukunftsorientierte Personalpolitik verlangt mehr, dies das Verständnis der SVA Zürich, und deshalb hat sich das Unternehmen der vertieften Analyse gestellt und alle drei Stufen der Zertifizierung durchlaufen. Auch bei der SVA Zürich spürt man, dass die Rekrutierung von qualifizierten Fachkräften schwieriger wird. Deshalb braucht es ein neues Verständnis für «Talentmanagement» in den Unternehmen. Dieses darf nicht ausschliesslich auf die Förderung junger Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ausgerichtet sein, sondern muss auf die

Ressourcen und Bedürfnisse der verschiedenen Lebensphasen abgestimmt sein. Dieses umfassende Verständnis von Talentmanagement zeigt sich bei den Neuanstellungen, denn die SVA Zürich rekrutiert bewusst auch Mitarbeitende mit Lebenserfahrung, weil die Heterogenität eine Bereicherung für die Teams ist. Lohn allein garantiert nicht Zufriedenheit Die interne Fachausbildung dauert in der SVA Zürich mindestens eineinhalb Jahre, und deshalb hat das Un-

ternehmen ein grosses Interesse, gut qualifizierten Mitarbeitenden eine langfristige Perspektive zu geben. Teilzeitarbeit ist dabei ein wichtiges Instrument. Rund 44 Prozent der fast 800 Mitarbeitenden haben ein Teilzeitpensum. Der Altersdurchschnitt liegt bei unter 40 Jahren, und kulturell ist das Personal genauso durchmischt wie die Kundinnen und Kunden der SVA Zürich.

s’Schmunzel-Eggli Woher kommt der Walliser Dialekt? Am 8. Tag schuf Gott die Dialekte. Alle Kantone waren glücklich. Der Berner sagte: «Eis nach äm angerä u numä nid gäng hü!» Der Basler sagte: «Hejo, du Dubel, die Läggerli si zum Ässe, gäll!» Der Bündner sagte: «He, Gian-Gieri, kum amol vo dem Hoger obanaba!» Nur für den Walliser war kein Dialekt übrig, und der Walliser war sehr traurig … Irgendwann sagte der liebe Gott zu ihm: «Ja, de Pirschli reduscht halt a so wiän ich.»

Limmattal 3 16