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Donnerstag, 1. Dezember 2016 | 2. Jahrgang Nr. 8 | Auflage 46 000 Exemplare

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Offizielle Gewerbezeitung des Gewerbeverbands Limmattal und der Gewerbevereine Birmensdorf und Aesch, Dietikon, Engstringen, Geroldswil-Oetwil, Schlieren, Uitikon-Waldegg, Urdorf und Weiningen

Leitkommentar zum Fall Leimgrübler

Das sind die aktenkundigen Fakten

Gewerbeverband Limmattal 31. Delegiertenversammlung des GVL Interview mit Pablo J. Loosli Ratgeber PR: Höhere Fachschule Dietikon 17. Wirtschaftspodium Limmattal

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Uitikon-Waldegg 9 Sponsoring Weihnachtsbeleuchtungen

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Urdorf 10 Fondue-Plausch Waldhütte Asp 10 CMU-Familienkonzert Kirche Urdorf 10 Jubiläumsfeier EHC Urdorf und KEB 11 Neuvorstellung: René Sahli 11 PR: Garage Stadelmann & Huber GmbH 12

Weiningen 12

Nach fast einem Jahr liegt die Antwort des Regierungsrates auf den Rekurs von Statthalter Adrian Leimgrübler gegen seine Aufrichtfeier Gewerbepark Weiningen 12 fristlose Entlassung nun endlich vor. Im Rekursentscheid steht allerdings nichts Neues; alles bleibt nebulös. Man versteckt sich weiterhin hinter dem Argument des Persönlichkeitsschutzes von Adrian Leimgrübler. Stichhaltige Argumente, welche das Vorgehen der Justizdirektion rechtfertigen würden, fehlen weiterhin. Adrian Leimgrübler will diesen angeblichen PersönlichBirmensdorf und Aesch 14 keitsschutz gar nicht, hat ihn nie gewollt. Deshalb hat er gegenüber dem Verfasser dieses Beitrages die Akten offengelegt. PR: Bauspenglerei S. Wittwer Neuvorstellung: «Landikerstübli»

Text: Furio Molteni, FDP Geroldswil

Im Sommer 2015 wurden dem stellvertretenden Ombudsmann des Kantons Zürich von einer Mitarbeiterin des Statthalteramtes Dietikon – auf Verdacht hin – von Adrian Leimgrübler angeblich begangene Unregelmässigkeiten verschiedener Art, z. B. Begünstigung, gemeldet. Der Ombudsmann «ermutigte» die Mitarbeiterin daraufhin, für ein zweites Gespräch Akten aus dem Amt zu behändigen (!) und mitzubringen sowie eine zweite Mitarbeiterin zu motivieren, sie zu diesem Gespräch zu begleiten. In der Folge erstattete er Strafanzeige. Diese Vorwürfe beruhten, wie sich im Nachhinein ergeben hat, auf Vermutungen bzw. «Hörensagen». Die Justizdirektion verfügte daraufhin zuerst eine Freistellung und später die fristlose Entlassung des vom Volk gewählten Statt­halters. Widerrechtliche fristlose Entlassung auf Verdacht hin Durch diese Massnahme wurden Adrian Leimgrübler die materielle Existenzgrundlage entzogen und seiner Reputation schwerer Schaden zugefügt. Das Ansehen eines vom Volk gewählten Behördenmitglieds wurde mit Intrigen, Lügen und Halbwahrheiten völlig willkürlich und illegal beinahe

zerstört. Dies – nota bene – bevor die tatsächliche Rechtslage geklärt wurde, zu einer Zeit also, wo der Grundsatz der Unschuldsvermutung – zumindest in unserem Rechtsstaat – immer noch als sakrosankt hätte gelten sollen. Nach der Praxis des Verwaltungsgerichtes darf eine Entlassung nicht auf Verdacht hin ausgesprochen werden. Dies ist ein Verfassungsgrundsatz. Von der eigenen Partei fallen ­gelassen In ihrer ersten Reaktion zu Handen der Medien hat der Vorstand der FDP des Bezirkes Dietikon in einer Mitteilung unmissverständlich zu Gunsten von Adrian Leimgrübler Stellung bezogen und sich für die Unantastbarkeit der Unschuldsvermutung ausgesprochen. An einer Sitzung mit Vertretern von Kantonal- und Bezirkspartei im Frühsommer wurde Adrian Leimgrübler mitgeteilt, dass die Partei – entgegen ihrer ersten öffentlichen Stellungnahme – ihn nun doch nicht unterstütze und beabsichtige, einen anderen Kandidaten zu portieren. Der Bezirksvorstand stützte diesen Entscheid mit der – in der Zwischenzeit widerlegten – Behauptung, dass Adrian Leimgrübler im Falle einer Wiederwahl das Amt nicht würde antreten können. Adrian Leimgrübler hat diesem Druck

schliesslich nachgegeben und sich mit einem Verzicht auf eine erneute Kandidatur einverstanden erklärt. Die FDP hat mit einem strukturell schwachen und inhaltlich wie auch sprachlich unglücklich formulierten Communiqué den Verzicht auf die Unterstützung von Adrian Leimgrübler für die Wiederkandidatur – sehr summarisch dargestellt – als einstimmigen Entscheid des Bezirksvorstandes öffentlich bekannt gegeben. Mittlerweile hat sich die Presse der Angelegenheit angenommen. Insbesondere die Artikel in der «NZZ» und in der «Weltwoche» vom 22. September 2016 sind in der Sache informativ und erhellend. Grosse Loyalitäts- und Solidaritätsbekundungen im Bezirk Dietikon Die offizielle Verzichtsmeldung von Adrian Leimgrübler hat in zahlreichen politischen, wirtschaftlichen wie auch in rein privaten Kreisen im Bezirk Solidaritäts- und Loyalitätsreaktionen ausgelöst, deren Kulminationspunkt mit einem Artikel in der Limmattaler Gewerbezeitung, gefolgt von einem klaren Aufruf, zu kämpfen und wieder anzutreten, erreicht wurde. Angespornt von diesen – weit über die Par­ teigrenzen greifenden – Vertrauensbeweisen und unterstützt von Freunden und Sympathisanten, hat Adrian

Leimgrübler seine Verzichtsabsicht zurückgenommen und seine Verfügbarkeit für eine Wiederwahl oder, besser gesagt, Bestätigung im Amt, öffentlich kundgetan. Dies hat wiederum unzählige Solidaritätserklärungen wie auch Gratulationen zum mutigen, richtigen Schritt ausgelöst. Fragwürdige Rolle des IPK-Präsidenten In der gleichen Zeitspanne hat sich die für die Nominierung eines Kandidaten zuständige Interparteiliche Konferenz (IPK) für die Unterstützung des von der FDP des Bezirks Dietikon portierten Kandidaten ausgesprochen. Pikant dabei ist die Tatsache, dass der IPK-Präsident (SP) bereits im Vorfeld, also bevor die massgebende Sitzung überhaupt stattfand, gegenüber den Medien erklärt hatte, dass Leimgrübler keine Chancen (!) auf eine Nominierung eingeräumt werden. Auch hatte er bereits kundgetan, dass es ein unschöner Wahlkampf werde … Der Entscheid der IPK wie auch die ursprüngliche Verzichtserklärung von Adrian Leimgrübler wurden in der Folge in einer für die Mitglieder der FDP bestimmten Mitteilung, wiederum in-

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Dietikon 16 Zweiter Gwerblerball Kaffeerösterei Ferrari Backstage Cinéma 3.0 Neuvorstellung: Senevita Limmatfeld Neuvorstellung: gmür immoplus Hauptübung Feuerwehr Dietikon Neuvorstellung: SizeConSens AG Interview Zehra Sirin Feierabendbier mit N. Rickli und G. Rutz

16 17 17 18 18 19 19 20 20

Geroldswil-Oetwil 22 Gewerbecampus Geroldswil PR: Weishaupt AG PR: rdf rational küchen ag

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Schlieren 25 PR: Alexander Keller AG 27 CVP-Wirtschafts-Brunch 27

P Kehrseite

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Kantonsratsgeflüster 28 Leserbrief 28

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2 I Gewerbeverband Limmattal

Gewerbezeitung I Nr. 8 I 1. Dezember 2016

Fortsetzung Titelseite: Leitkommentar zum Fall Leimgrübler

31. ordentliche Delegiertenversammlung des Limmattaler Gewerbeverbandes in Dietikon

haltlich und sprachlich unvorteilhaft, aufgeführt. Auch hat der FDP-Bezirksvorstand beschlossen, der Einladung des Limmattaler Gewerbeverbandes zu einem Hearing mit dem neuen, «offi­ ziellen» Kandidaten keine Folge zu leisten. Auch ein bereits aufgegleistes Podiumsgespräch mit den Kandidaten im Stadtkeller Dietikon wurde von den einschlägigen Kreisen verhindert. Diverse Gespräche, die in politischen Kreisen quer über die Parteienlandschaft stattgefunden haben – und immer noch stattfinden –, lassen den Schluss zu, dass für die FDP-Kantonalpartei die «Angelegenheit Leimgrübler» zur Prestigesache geworden ist, wobei Recht, Unrecht, Objektivität und, vor allem, Loyalität nicht mehr im Vordergrund stehen. Die Bezirkspartei «profiliert» sich dabei zusehends mehr mit dem wenig schmeichelhaften Attribut der «Befehlsempfängerin».

Zwischen silbernen Traummaschinen gediegen diniert

Unhaltbarer Rekursentscheid des Regierungsrates Adrian Leimgrübler wurde zu Unrecht fristlos entlassen. Der Regierungsrat hat die Vorgehensweise der Justizdirektion geschützt und den Rekurs von Adrian Leimgrübler abgewiesen, was zu erwarten war. In der Begründung wird im Wesentlichen wiederholt, was Frau Fehr in ihrer Rekursantwort ausgeführt hat. Ungereimtheiten versucht man auszubügeln. Eine solche ist unter anderem, dass im Administrativbericht, auf welchen die fristlose Entlassung gestützt wird, eine solche keineswegs empfohlen wird. Es werden Abklärungen empfohlen, was unterblieben ist. Man hat, was korrekt gewesen wäre, auch den Ausgang des Strafverfahrens nicht abgewartet. Vom Staatsanwalt wird nun der Vorwurf untersucht, Adrian Leimgrübler habe die Arbeitszeit nicht korrekt erfasst. Genau dieser Vorwurf wird aber im Administrativbericht als wichtigste Grundlage für die Entlassung angeführt, sollte sich der Vorwurf bewahrheiten, was abzuklären sei. Nun ist dieser Tatbestand für eine Entlassung gemäss Regierungsrat plötzlich nicht mehr wesentlich, obwohl er in der Kündigung ausdrücklich als Entlassungsgrund angeführt wird. Jetzt wird versucht, diesen Mangel im Nachhinein zu korrigieren, da nach der Praxis des Verwaltungsgerichts auf reinen Verdacht hin keine Entlassung hätte ausgesprochen werden dürfen. Auch die Vorwürfe der Begünstigung, mit welchen alles angefangen hat und die sich schon vor einem Jahr in Luft aufgelöst haben, sind kein Thema mehr. Klar widerlegte Behauptungen und Unterstellungen der Justizdirektion Gemäss regierungsrätlichem Rekurs­ entscheid würden trotzdem «noch verschiedene, in der Gesamtsumme schwerwiegende Verfehlungen» vorliegen. Dabei bezieht sich der Regierungsrat primär auf die Behauptungen

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und Unterstellungen der Justizdirektion. Da ist nebulös von erheblichen Mängeln in der personellen, fachlichen und administrativen Führung die Rede. Der Vorwurf, Adrian Leimgrübler habe einer Mitarbeiterin erlaubt, während der Arbeitszeit ein für ihre Gesundheit und die Erhaltung ihrer Arbeitsfähigkeit dringend notwendiges Training zu absolvieren – dies ohne Vorliegen eines Arztzeugnisses –, ist nicht wahr. Es lag ein Arztzeugnis bei den Akten. Ebenso erfunden sind die Behauptungen, es habe keine Stellenbeschriebe, keine Arbeitszeitprotokolle der Mitarbeitenden und keine Pendenzenlisten gegeben, aus welchen das Alter der Fälle ersichtlich sei. All diese Dokumente gab es, und sie lagen bei der Untersuchung vor. Auf diese Art und Weise wurde nach 14 Jahren festgestellt, dass es sich um ein «führungsloses Amt» handle. Dazu passt auch die ungeheuerliche Behauptung, Adrian Leimgrübler hätte beharrlich Weisungen missachtet, ohne dass auch nur ein konkretes Beispiel genannt wird. Übrig bleiben die Vorwürfe, er hätte Akten der Vernichtung zugeführt, ohne sie vorher dem Staatsarchivar anzubieten. Es handelt sich dabei um rechtskräftig erledigte Fälle, z. B. Geschwindigkeitsübertretungen, welche im Kanton zu Hunderttausenden in den Archiven gelagert werden. Es war schlicht kein Platz mehr vorhanden, um alle alten Fälle aufzubewahren. Richtig ist, dass Adrian Leimgrübler nicht mit allen Mitarbeitenden jährlich eine formelle Mitarbeiter­beur­ teilung durchgeführt hat. Allerdings müsste man die Verwaltungseinheit, in der regelmässige und formell korrekte Mitarbeiterbeurteilungen statt­finden, erst noch erfinden. Leimgrübler selber wartet übrigens seit 15 Jahren auf eine – regelmässig angekündigte – Mitarbeiterbeurteilung. Schliess­lich wird bemängelt, dass Leimgrübler Gelder, welche er für die Mitarbeitenden als Belohnung für gute Arbeit verwenden durfte, nicht gemäss den Vorgaben der Controllingverordnung, z. B. für einen Ausflug unter dem Titel «Teambildung», ausge­geben, sondern in Form von Reka-­ Checks als Dankeschön überreicht habe. Dies wurde von den kantonalen Controllern überprüft und nicht beanstandet. Dieser Vorwurf ist ebenfalls Gegenstand der laufenden Strafuntersuchung. Auch diesbezüglich wurde, obwohl in der Begründung der Kündigung angeführt, entgegen der Rechtsprechung das Ergebnis nicht abgewartet.

Am Freitag, 11. November 2016, traf sich der Limmattaler Gewerbeverband bei Harley-Heaven Felix Bächli in Dietikon zur 31. ordentlichen Delegiertenversammlung. Ein Referat von Pablo J. Loosli zur eritreischen Flüchtlingssituation (siehe Interview), ein Apéro, ein Viergangmenü, der Aufritt von «Veri» und die Dietiker Gugge-Häxe sowie eine sensationelle brasilianische Tanzshow waren die Höhepunkte des unterhaltsamen Abends.

Apéro von der Stadt Dietikon gestiftet inmitten schwerer Motorräder

Stadtpräsident Otto Müller überbringt die Grüsse des Dietiker Stadtrates

Stockwerkeigentümerin verwarnt «Ich darf Ihnen mitteilen, dass an der heutigen Delegiertenversammlung und dem Abendanlass jeweils über 100 Personen teilnehmen. Das ist sehr erfreulich», sagte der GVL-Präsident Gregor Biffiger am Schluss bei seiner Begrüssung der Vertreter aus Politik

und Wirtschaft, der GVL-Ehrenmitglieder, der Sponsoren sowie des Redaktionsteams der Limmattaler Gewerbezeitung. Äusserst speditiv erledigte der GVL-Präsident die sieben Traktanden. In seinem ausführlichen Jahresbericht streifte Gregor Biffiger erneut die Probleme in der Liegenschaft Grabenstras­ se 9 in Schlieren, wo der GVL Stockwerkeigentümer ist. «Rund um unsere Liegenschaft herrscht nach wie vor Anarchie: Parkplatzchaos, Drohungen, wilde Abfalldeponien und neuerdings muslimische Trauerfeiern im Grabenhof mit aufgebahrtem Sarg und einer hundertköpfigen Trauergemeinde – fein säuberlich nach Männlein und verhüllten Weiblein getrennt. Man glaubt es nicht, wenn man es nicht mit eigenen Augen gesehen hat», fasste Biffiger die prekäre Situation zusammen. Eine Stockwerkeigentümerin ­bezahle ihre Beiträge, wie es ihr gerade passe, fülle ihre Stockwerkeinheit mit teilweise fragwürdigen Mietern, die diversen zwielichtigen Unter­ mietern kurz vor dem Konkurs

Alfons G. Florian, Präsident des gastgebenden Gewerbevereins Dietikon, begrüsst die Delegierten und Gäste

Präsidialansprache von Gregor Biffiger, Präsident des Limmattaler Gewerbeverbandes

Apéro-Gespräch mit Hans Grunder, Adrian Leimgrübler und Hanspeter Janggen

Redaktion

Verteilung

RTK Medientechnik AG, Tel. 044 804 91 11 redaktion@limmattaler-gewerbezeitung.ch Leitung: Hubert Boog Ständige Mitarbeiter: Gregor Biffiger, Diego Albertanti, Alfons G. Florian, Otto Frei, Thomas Gössi, Thomas Landis, Claudio Lorenzet, Dr. Reto Müller, Reto Müller, Richard Nydegger, Stefan Schmid, Sascha Städeli, Patrick Holenstein, Dominic Karrer, Christian Murer, Erica Brühlmann-Jecklin, Angela Bernetta, Claudia Lambrich, Marco Plüss, Werner Müller, Sonja Killias

Die Gewerbezeitung wird durch die Schweizerische Post AG und Direct Mail Company AG in alle Haushaltungen und Postfächer von Aesch, Birmensdorf, Dietikon, Geroldswil, Oberengstringen, Oetwil an der Limmat, Schlieren, Uitikon, Unterengstringen, Urdorf und Weiningen gratis verteilt – auch in jene mit einem «Stopp Werbung»-Kleber. In Briefkästen mit einen Kleber «Bitte keine Gratiszeitungen» wird die Gewerbezeitung nicht zugestellt. Bei Nichterhalt der Zeitung wenden Sie sich bitte an info@gewerbezeitungen.ch.

Text und Bilder: Christian Murer

«Es freut mich, dass die Delegiertenversammlung des Gewerbeverbandes Limmattal in Dietikon stattfindet, bei der Firma Bächli Harley-Heaven, einem Ort mit viel Bewegung, Dynamik und einem Ort, wo Frau und Mann noch träumen können», sagte Stadtpräsident Otto Müller in seiner Grussbotschaft des Dietiker Stadtrates. In Dietikon würden im Moment 27 000 Einwohner in einem dynamischen Umfeld wohnen. Es seien dies 17 000 Arbeitsplätze verteilt auf 1700 Firmen, die Arbeit böten und Erwerb sicherstellten. «Ganz viele davon sind aus dem lokalen Gewerbe», betonte der Stapi.

    

Referent Pablo J. Loosli unterhält sich mit Sonja Killias, ab 1. Januar 2017 neue Redaktorin und Koordinatorin der Limmattaler Gewerbezeitung

Briefkasten­ domizil gewährten. «Auf Antrag des Gewerbeverbandes Limmattal wurde anlässlich einer ausserordentlichen Stockwerkeigentümerversammlung, die vor kurzem statt­ gefunden hat, die betreffende Stock­ werk­eigentümerin – EIMF (European Islamic Media Forum) – erneut verwarnt. Zudem wurde ihr der Ausschluss aus der Stockwerkeigentümergemeinschaft angedroht», sagte der GVL-Präsident abschlies­send. Lesen Sie weiter auf der Seite 4

PPZum Verfasser: Dr. rer. pol. Furio A. Molteni ist langjähriges FDP-Mitglied und kantonaler Delegierter der FDP Geroldswil. Er verfügt über eine mehr als 40-jährige Managementerfahrung im Finanz- und Versicherungsbereich und ist seit 2004 als unabhängiger Berater tätig.

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PImpressum P Limmattaler Gewerbezeitung Die offizielle Zeitung von: Gewerbeverband Limmattal Gewerbeverein Birmensdorf und Aesch Gewerbeverein Dietikon Gewerbeverein Engstringen Gewerbeverein Geroldswil-Oetwil Gewerbeverein Schlieren Gewerbeverein Uitikon-Waldegg Gewerbeverein Urdorf Gewerbeverein Weiningen

Grafik/Produktion gewerbezeitung@rtk.ch  www.gewerbezeitungen.ch  facebook.com/gewerbezeitungen

Druck/Papier Auflage 46 000 Exemplare

Gedruckt in der Schweiz auf Schweizer Papier

Verlag/Inserate Eugen Wiederkehr AG, Postfach 28, 8820 Wädenswil Tel. 044 430 08 08, info@gewerbezeitungen.ch


STATTHALTER ADRIAN LEIMGRÜBLER n KOMPETENT UND AMTSERFAHREN n SOUVERÄN UND FAIR n VERWURZELT IM BEZIRK DIETIKON lic.iur. | Statthalter | Mitglied der FDP seit 1985

ÜBERPARTEILICHES KOMITEE | WIEDERWAHL 12. FEBRUAR 2017 KERNKOMITEE: Hans Egloff, lic. iur., Rechtsanwalt, Nationalrat SVP, Aesch | Markus Bösiger, Dr. iur., Rechtsanwalt, Uitikon Waldegg | Willy Haderer, alt Kantonsrat SVP, alt Gemeindepräsident, Unterengstringen | Furio Molteni, Dr. rer. pol., kant. Delegierter FDP, Geroldswil | Reto Cavegn, alt Gemeindepräsident FDP, Oberengstringen | Gregor Bif�ger, lic. iur., Unternehmer, Präsident Gewerbeverband Limmattal, ehem. Grossrat SVP, Bezirksrichter, Berikon | Bernhard Rüdy, Rechtsanwalt, Unterengstringen | Claudio Lorenzet, Dr. med., Arzt, Bergdietikon WAHLKOMITEE: Heinz Aerne, ehem. Feuerwehrkommandant, Oberengstringen | Peter Aeschbacher, Club Manager Golf & Country Club Schönenberg, Unterengstringen | Diego Albertanti, Co-Präsident Gewerbeverein Schlieren, Arni | Peter Arbenz, Zahnarzt Schlieren, Urdorf | Max Bachmann, Tierarzt, Schlieren | Nicole Bachmann, Schulp�egerin FDP, Schlieren | Paul Baumgartner, Dr. iur., ehem. Kassationsrichter CVP, Birmensdorf | Ueli Bayer, Polizist, ehem. FDP-Gemeinderat Dietikon, Niederrohrdorf | René Beck, Gemeinderat CVP, Oberengstringen | Olivier Béguin, Feuerwehrkommandant, Oberengstringen | Norbert Bif�ger, Geschäftsführer, Dietikon | Rosmarie Blaser, Lehrerin, Urdorf | Toni Blaser, Lehrer, Urdorf | Christian Bochsler, eidg. dipl. Schreinermeister, Urdorf | Hans Bohnenblust, ehem. Stadtpräsident SVP, Dietikon | Andreas Bösch, Kreisschätzer GVZ, Birmensdorf | Beat Bösiger, Bildhauer, Schlieren | Ernst Bösiger, Dr. iur., alt Oberrichter CVP, Urdorf | Heinrich Bosshard, Kaufmann, Oberengstringen | Thomas Bosshard, Rechtsanwalt, ehem. Bezirksanwalt, Urdorf | Beatrice Bosshard-Grimm, kfm. Angestellte, Oberengstringen | Christoph Brand, Feuerwehrkommandant Birmensdorf/Aesch, Birmensdorf | Roland Brogli, Unternehmer, alt Kommandant Feuerwehr, Schlieren | Roger Brunner, Baumeister, Dietikon | Erich Büchel, ehem. WmbA Kantonspolizei Zürich, Geroldswil | Gisela Büchel, Geroldswil | Walter Bühler, Gemeindrat SVP, Oetwil a.d.L. | Brigitte Buob, Geroldswil | Bruno Buob, Geschäftsführer, Geroldswil | Walter Burtscher, Schlieren | Evelyne Cathrein, Kleinkinderzieherin, Urdorf | Peter Christen, Hauptschätzer GVZ Bezirk Dietikon, Gemeinderat FDP, Geroldswil | Martin Conrad, Gemeinderat SVP, Geroldswil | Sandra Deon, Schlieren | Ueli Deon, Schlieren | Michael Deplazes, Gemeindepräsident, Geroldswil | Walter Diem, ehem. Gemeindepräsident, Oetwil a.d.L. | Daniel Dittli, Unternehmer, Oetwil a.d.L. | Ingrid Donatsch, Schulp�egepräsidentin Oberstufe Weiningen, Unterengstringen | Werner Dörig, ehem. Statthalter Bezirk Zürich, Uitikon Waldegg | Erika Dumuid, Geroldswil | Roland Dumuid, Gärtnermeister, Geroldswil | Robert Ehrat, Unternehmer, Dietikon | Hans Eichenberger, Urdorf | Anne Marie Enz, Geroldswil | Willy Enz, ehem. Feuerwehrkommandant, Geroldswil | Horst Färber, Unternehmer, Oetwil a.d.L. | Arnaldo Ferrari, alt Bezirksrat CVP, Schlieren | Andreas Fischer, alt Bezirksrat SP, Schlieren | Alfons Florian, Unternehmer, Präsident Gewerbeverein Dietikon, Gemeinderat, Dietikon | Rosmarie Frehsner, alt Kantonsrätin SVP, Dietikon | Otto Frei, Präsident Gewerbeverein, alt Gemeinderat, Uitikon Waldegg | Emil Füllemann, Schlieren | Alfred Füllemann, stv. Notar, Schlieren | Ursula Füllemann, Schlieren | Victor Gähwiler, alt Gemeindepräsident FDP, Uitikon Waldegg | Jean-Pierre Gallati, Grossrat, Fraktionschef SVP Aargau, Wohlen | Andreas Glarner, Nationalrat SVP, Oberwil-Lieli | Thomas Gössi, Architekt, Präsident Gewerbeverein Birmensdorf/Aesch, Birmensdorf | Claire Grädel, Oetwil a.d.L. | Ernst Grädel, ehem. Schulp�eger Geroldswil, Oetwil a.d.L. | Bruno Graf, alt Statthalter Zürich CVP, Luzern | Roland Graf, ehem. Feuerwehroberkommandant, Dietikon | Doris Grob, Urdorf | Peter Grob, Urdorf | Werner Haab, Gemeinderat SVP, Birmensdorf | Jakob Haug, ehem. Gemeinderat SVP, Weiningen | Eveline Heiniger, Gemeinderätin SVP, Dietikon | Franz Heller, RPK-Präsident FDP, Geroldswil | Arthur Hess, alt Stadtrat SVP, Dietikon | Irene Hildebrandt, ehem. Schulp�egerin Geroldswil/Oetwil, Geroldswil | Max Hirzel, Unternehmer, alt Bezirksrichter SVP, Oetwil a.d.L. | Rösli Hoffmann, Unterengstringen | Werner Hoffmann, Unternehmer, Unterengstringen | Silvio Höhn, Unternehmer, ehem. Schulp�eger, Schlieren | Rolf Holderegger, ehem. Präsident FDP Geroldswil, Geroldswil | Markus Hoppler, Gemeinderat CVP, Uitikon Waldegg | Andreas Hug, Architekt, Unterengstringen | Thomas Hug, Dr. med., Arzt, Uitikon Waldegg | Christine Hugentobler, Lehrerin, Urdorf | Rolf Hungerbühler, alt Bezirksrat SVP, Oberengstringen | Fritz Hunziker, Unternehmer Dietikon, Bäch | Fritz Huwyler, Unternehmer Birmensdorf, Hedingen | Flavio Impusino, Feuerwehr, Schlieren | Robert Iten, Architekt, Dietikon | Madeleine Iten, Hotelfachfrau, Oberengstringen | Fred Jenny, Schweizerischer Generalkonsul a.D., Uitikon Waldegg | Gerhard Jenny, Dietikon | Jaroslav Jokl, ehem. Staatsanwalt, Uitikon Waldegg | Hanspeter Kaufmann, langjähriger Polizeibeamter, Geroldswil | Roman Kilchsperger, Moderator, Oetwil a.d.L. | Bruno Kistler, ehem. Kommunikationschef Stadtpolizei Zürich, Zürich | Peter Knuchel, Chef Jugendfeuerwehr Bezirke Zürich und Dietikon, Unterengstringen | Meinrad Kobler, Architekt, ehem. Kreisschätzer GVZ, Aesch | Roland Kolb, ehem. Direktor Galenica AG, Dietikon | Max Krois, Dr., Urdorf | Felix Kuhn, ehem. Staatsanwalt, Dietikon | Susanne Kunz, Schlieren | Werner Kunz, dipl. Architekt ETH/SIA, Schlieren | Pierre Lalive d`Epinay, Dr. med. FMH Orth. Chirurgie, Dietikon | Thomas Landis, Unternehmer, Co-Präsident Gewerbeverein Schlieren, Schlieren | Nicola Lansel, Dr. med. FMH, Augenarzt Schlieren, Killwangen | Paul Laube, ehem. Mitglied Oberstufenschulp�ege, Geroldswil | Jeannette Leimgrübler-Dumuid, Mitglied FDP, Geroldswil | Theo Leutenegger, Dr. med., Arzt, Dietikon | Chantal Leuzinger, Oetwil a.d.L. | Ellen Leuzinger, Urdorf | Peter Leuzinger, Urdorf | Werner Leuzinger, ehem. Gemeindepräsident SVP, Oberengstringen | Werner Lips, Unternehmer, alt Gemeinderat SVP, Dietikon | Martin Locatelli, Informatiker, Schlieren | Markus Locher, eidg. dipl. Drogist, CVP, Oberengstringen | Monika Locher, Oberengstringen | Philipp Locher, eidg. dipl. Drogist, Präsident Curling Club Limmattal Schlieren/Urdorf, Schlieren | Urs Maag, Unternehmer, Vorstand Wirtschaftskammer Schlieren, Eggenwil | Rolf Maier, Geroldswil | Rösli Maier, Geroldswil | Isidor Manhart, Delegierter SVP Schweiz, Unterengstringen | WanbaMaria Manhart, Unterengstringen | Jürg Marti, ehem. Gemeindeingenieur Geroldswil, Unter- und Oberengstringen, Oberengstringen | Marius Matter, Ausbildungschef Feuerwehr Birmensdorf/Aesch, Birmensdorf | Christian Meier, Obstbauer, Stadtrat SVP, Schlieren | Edith Meier, Geroldswil | Erwin Meier, Unternehmer, ehem. Grossrat SVP, Niederwil | Hansruedi Meier, Unternehmer, Mitglied FDP, Geroldswil | Marianne Meier, Urdorf | Peter Meier, alt Gemeinderat, Geroldswil | Joseph A. Merz, Geroldswil | Urs Misteli, alt Gemeinderatspräsident, Dietikon | Susi Molteni, Mitglied FDP, Geroldswil | André Moor, Kreisschätzer GVZ, HEV, Schlieren | Hanspeter Mösch, Buchhalter, Uitikon Waldegg | Heinz Moser, dipl. Ing. FH, Unternehmer, Urdorf | Heinz Müller, ehem. Postbeamter, Dietikon | Reto Müller, Dr. iur., Präsident Gewerbeverein Geroldswil/Oetwil a.d.L., Hüttikon | Werner Müller, ehem. Zivilstandsbeamter und Bausekretär, Dietikon | Rolf Neeracher, ehem. Gemeinderat SVP Unterengstringen, Dietikon | Brigitte Nettgens, Urdorf | Veronika Neubauer, Gemeinderätin SVP, Geroldswil | Markus Neuweiler, Geroldswil | Robert Nitschké, alt Gemeinderat, Unterengstringen | Willy Oswald, Gemeinderat FDP, Geroldswil | Cécile Ottiker, ehem. Schulp�egerin, Geroldswil | Moritz Ottiker, Dr. iur., ehem. Friedensrichter, Geroldswil | Claudia Pagani, Weiningen | Eva Parati, Sportlehrerin, Urdorf | Walter Parati, Coiffeur, Urdorf | Jean-Claude Perrin, alt Stadtrat SVP, Schlieren | Cäsar Polloli, Birmensdorf | Alexandre Porchet, Geschäftsführer, Schlieren | Jürg Räber, Schlieren | Silvia Räber, Schlieren | Priska Randegger, Parlamentarierin FDP, Schlieren | René Rey, Gemeindepräsident FDP, Unterengstringen | Claudia Ribler, PR-Fachfrau, Oberengstringen | Jakob Richi, Unternehmer, Weiningen | Silvia Rimensberger, Urdorf | Urs Rimensberger, Gemeinderat, Urdorf | Michael Rubertus, ehem. Direktor Massnahmenzentrum Uitikon, Uitikon Waldegg | Jackie Rubi, Inhaberin Musik Günthart, Unterengstringen | Claudio Rüdy, Serviceleiter MERBAG, Dietikon | Janine Rüdy, Schriftenmalerin, Dietikon | André Sax, CEO Sax Farben AG, Urdorf | Ueli Saxer, Mitglied FDP, Schlieren | Mike Schärer, Betriebsökonom Dietikon, Killwangen | Jürg Schertenleib, Unterengstringen | René Schläpfer, Geroldswil | Beat Schmid, Gemeinderat SVP, Geroldswil | Freddy Schmid, Parlamentarier SVP, Schlieren | René Schmid, Dr. med., Arzt Dietikon, Urdorf | Rosmarie Schmid, Mitglied Einbürgerungskommission SVP, Schlieren | Stefan Schmid, Präsident Gewerbeverein Urdorf, Urdorf | Dominik Schöpf, Unternehmer, Urdorf | Daniel Schwab, Feuerwehrkommandant, Unterengstringen | Peter Seifritz, GPK-Präsident, Parlamentarier SVP, Schlieren | Walter Sigg, ehem. Betriebsleiter, CEO KVA Limmattal, Friedlisberg | Reto Sigrist, Financial Consultant FH, Leiter Finanzberatung ZKB, Dietikon | Pia Simendinger, Urdorf | Andreas B. Soliva, dipl. Ing. FH, Urdorf | Silvan Spiess, SFB Bildungszentrum, alt Gemeinderat SVP, Dietikon | Max Spörri, ehem. Staatsanwalt, Schlieren | Sascha Städeli, Unternehmer, Co-Präsident Gewerbeverein Weiningen, Oetlikon | Peter Steiner, Unternehmer, Oetwil a.d.L. | Werner Steiner, Gemeindepräsident SVP, Birmensdorf | Urs Stierli, Landwirt, ehem. Gemeinderat SVP, Urdorf | Rolf Stucki, Gemeinderat SVP, Unterengstringen | Peter Studer, eidg. dipl. Elektroinstallateur, Dietikon | Urs Stutz, Unternehmer, Geroldswil | Heini Surber, Inhaber Extern Marketing GmbH, Geroldswil | Max Surber, Schlieren | Christoph Teuscher, Unternehmer, Oberengstringen | Ernst Thommen, Zimmermeister, Urdorf | Verena Trabelsi, Mitglied Wahlbüro, Dietikon | Albert Triaca, ehem. Feuerwehrkommandant, Dietikon | Susanne Trombik, Aktuarin Kath. Kirchgemeinde Engstringen, Unterengstringen | Adolf Ulrich, Dr. med. dent., Zahnarzt, Unterengstringen | Martin Unger, dipl. Arch. HTL/SIA, Oetwil a.d.L. | Albert Vicentini, Unternehmer, Urdorf | Manuela Vock, Rechtsanwältin, Uitikon Waldegg | Peter Vogel, Gemeinderat FDP, Geroldswil | Thomas Vogler, ehem. Feuerwehrkommandant Birmensdorf/Aesch, Birmensdorf | Anita Vollenweider, Mitglied FDP, Schlieren | Werner Wachter, Dr. med., Geroldswil | Rolf Walker, Direktor, Weiningen | Daniel Weber, Schlieren | Daniel R. Weber, alt Kommandant Feuerwehr, Geroldswil | Edwin Weber, Architekt, Kreisschätzer GVZ, Birmensdorf | Rolf Wegmüller, Parlamentarier CVP, Schlieren | Regula Weibel, Lehrerin, Unterengstringen | Markus Weiersmüller, Betriebökonom FH, Parlamentarier, Schlieren | Peter Weih, ehem. Staatsanwalt, Urdorf | Beat Weilenmann, Versicherungsfachmann, Bellikon | Peter Wiederkehr, lic. iur., Rechtsanwalt, Dietikon | Sven Wiesendanger, ehem. Schulp�eger, Schlieren | Daniel Wilhelm, Parlamentarier CVP, Schlieren | Christoph Winkler, Leitender Oberstaatsanwalt des Kt. Zug, Zug | Simon Wirth, Gemeinderat FDP, Unterengstringen | Patrick Wolf, Gemeinderat FDP, Uitikon Waldegg | Rolf Wyssling, Unternehmer, Mitglied SVP, Schlieren | Walter Zürrer, Schreinermeister, Schlieren

Wahltelefon: 079 902 21 38 Weitere Informationen und Beitritt zum Wahlkomitee: www.statthalter-dietikon.ch AL_INS_Gewerbezeitung_296x440_08.0_Druckdaten Mittwoch, 23. November 2016 16:42:03


4 I Gewerbeverband Limmattal Fortsetzung von Seite 2: 31. ordentliche Delegiertenversammlung des GVL

Gewerbezeitung I Nr. 8 I 1. Dezember 2016

Fünf Fragen an Pablo J. Loosli zu seinem Referat über Eritrea

«Die Zukunft der eritreischen ­Asylbewerber in der Schweiz – liegt in der Schweiz» Stefan Schmid, Präsident des Gewerbevereins Urdorf, leitet die GVL-Präsidentenwahl

Pablo J. Loosli, der ehemalige Gefängnisdirektor, IKRK-Delegierte und heutige Gemeinderat von Fraubrunnen, konnte in seinem Referat aus dem Vollen schöpfen. Interview und Bild: Christian Murer

Limmattaler Gewerbezeitung auf Kurs Dann wandte sich Gregor Biffiger erfreulicheren oder mindestens gewerblich relevanten Themen zu. «Die Limmattaler Gewerbezeitung ist zum Sprachrohr des Limmattaler Gewerbes geworden und soll auch den Gemeinden, der Bevölkerung und den Vereinen des Bezirks Dietikon eine Plattform bieten», sagte Biffiger. Im Jahre 2016 seien insgesamt acht Ausgaben erschienen – 2017 werden es ebenfalls acht Ausgaben sein. «Die Ausgabenzahl pro Kalenderjahr soll schrittweise auf elf Ausgaben (exklusiv Juli oder August) erhöht werden und dann soll die Zeitung grundsätzlich immer am selben Tag (z.B. am ersten Donnerstag im Monat) erscheinen», ergänzte der Präsident, «das gäbe für Redaktion, Verlag und Grafik einen regelmässigen Rhythmus. Und das wäre auch für Inserenten und Leserschaft optimal.» Und: «Gäbe es die Limmattaler Gewerbezeitung nicht, müsste man sie definitiv erfinden, auch wenn natürlich an den Details und an den Abläufen noch einiges zu feilen ist», so Biffiger. Bezirksstatthalterwahlen für GVL ein Thema Im Weiteren sagte der GVL-Präsident, dass sich der Vorstand des Gewerbeverbandes Limmattal in den letzten Monaten mit den Erneuerungswahlen der Bezirksbehörden des Bezirks Dietikon und insbesondere mit der Wahl des Bezirksstatthalters und Präsidenten des Bezirksrates beschäftigte habe. «Es würde zu weit führen, hier noch einmal alle Details dieses politischen und rechtsstaatlichen Skandals aufzurollen. Aber es ist uns ein Anliegen, die Motive unserer Einflussnahme auf diesen Wahlkampf darzulegen», betonte Biffiger. So habe sich der Vor-

Super Show am Schluss des kulinarisch hochstehenden Abends bei Harley-Heaven

Ein Teil des Vorstands des GVL

stand des Gewerbeverbandes Limmattal in detaillierter Kenntnis des Sachverhaltes entschieden, klar Position zu beziehen und nicht einfach in leider heutzutage typisch helvetischer Manier mit den Schultern zu zucken, das Maul bestenfalls am Stammtisch aufzureissen und dann die Faust im Sack zu machen. Gregor Biffiger schloss seinen wie immer engagierten Jahresbericht mit einem Zitat von Berthold Brecht: «Wenn Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand Pflicht!» Übrigens: Turnusgemäss ist im kommenden Jahr die Sektion Geroldswil/Oetwil für die Durchführung der DV des GVL an der Reihe. Eritrea – ein vergessener Konflikt Im Referat von Pablo J. Loosli unter dem Titel «Perspektivenflüchtlinge aus Eritrea – Schweizer Asylpolitik im Dilemma» schöpfte Loosli weitgehend aus seinen eigenen Erfahrungen mit dem afrikanischen Land zwischen Krieg und Frieden. Der ehemalige IKRK-Delegierte und Stiftungspräsi­ dent der Aktion Lichtblick war zum Beispiel wesentlich beteiligt am Bau einer Augenklinik in Eritrea (siehe Interview). Nach dem von der Stadt Dietikon gesponserten Apéro zwischen den silberglänzenden Traummaschinen im Parterre zügelten die Teilnehmer in den ersten Stock, wo auf sie in einem gediegenen Ambiente ein piekfeines Viergangmenü vom Partyservice Frapolli Catering wartete. Dazwischen unterhielt Thomas Lötscher alias «Veri» zweimal mit seinen politisch witzigen und träfen Sprüchen. Natürlich gehörten auch die umtriebigen Dietiker Gugge-Häxen zum 11. 11. Und zu guter Letzt legten zwei brasilianische Tänzerinnen eine super Show hin.

Politisch witzig und träf unterhält Thomas Lötscher alias «Veri»

In den Jahren 2014/15 sind über 15 000 vorwiegend junge Eritreer als Asylsuchende in der Schweiz angekommen. Was sind die wichtigsten Gründe für diesen Exodus? Die wichtigsten Gründe für den Exodus junger Eritreer sind erstens die Push-Faktoren wie der Nationaldienst ohne zeitliche Beschränkung (nur ein kleiner Teil ist effektiver Militärdienst) sowie der Zivildienst, der nicht frei wählbar ist und für viele keine gute Perspektive ist. Aus Sicht der betroffenen jungen Menschen gibt es keine konkreten Perspektiven, dass es wirtschaftlich und politisch besser werden könnte. Denn die Grenzstreitigkeiten mit Äthiopien wurden nicht wie vorgesehen mit Unterstützung eines internationalen Schiedsgerichtes bereinigt. Diese Pendenz dauert schon 15 Jahre. Dies erklärt zumindest teilweise den unlimitierten Nationaldienst und die Verzögerungen beim Verfassungsprozess. Es existieren auch effektive Ängste und die Gefahr neuerlicher kriegerischer Auseinandersetzungen mit dem übermächtigen Nachbarn Äthiopien. Im Juni wurde zum Beispiel ein Vorstoss bis nach Tsorona (25 km im Landesinnern) gemeldet. Zudem leidet die Bevölkerung unter der UNO-Resolu­ tion und dem UNO-Einfuhr-Embargo. Zweitens nenne ich die Pull-Faktoren. Fast jede Familie hat einen Verwandten im Ausland. In der Schweiz leben heute etwa 40 000 Eritreer. Wenn unsere Medien berichten, Eritreer werden weiterhin aufgenommen, ist das ein erheblicher Pull- Faktor. Das wird gleichentags auf den Social Media nach Asmara gemeldet. Die Schweiz ist ein relativ grosszügiges Empfangsland. Die Berichte, die Asylsuchende nach Hause schicken, sind vorwiegend optimistisch. Über die Integrationsschwie­ rigkeiten und die Einsamkeit sowie die grossen Entbehrungen auf der Flucht wird nicht viel geschrieben. Wie sieht im Augenblick die aktuelle politische und wirtschaftliche Situation in Eritrea aus? Die Situation in Eritrea sieht im Augenblick nicht gerade rosig aus, dies trotz Fortschritten in der medizinischen Versorgung, dem Bildungswesen, einer Währungsreform und massiven Lohnerhöhungen (auf bescheidenem Niveau) und dem Abbau und Export von Mineralerzen. So wirkt nach wie vor das Importembargo. Ebenfalls ist Eritrea von schwierigen Nachbarn umgeben. Mit Äthiopien

Pablo J. Loosli referierte über die Perspektiven der Flüchtlinge aus Eritrea

existiert seit 16 Jahren ein «No peace – no war». Damit besteht weiterhin eine latente Gefahr kriegerischer Auseinandersetzungen. Die Kleinheit Eritreas macht das Land international zur «quantité négligeable». Die ist auf diplomatischer Ebene ein grosser Nachteil. Eritrea ist eine Diktatur. Gibt es in diesem afrikanischen Land Ansätze zur Demokratisierung? Eritrea ist bis heute ein Einparteienstaat – gleichermassen im Kriegszustand. Der Verfassungsprozess wurde 1998 mit dem Ausbruch des Krieges mit Äthiopien unterbrochen und nicht zuletzt wegen des Versagens des international gesteuerten Grenzbereinigungsverfahrens bis heute nicht wieder aufgenommen. Ansätze zur Demokratisierung im eritreischen Sinne sehe ich beispielsweise im Gesetzgebungsprozess. In jahrelanger Arbeit und in vielen Arbeitsgruppen erarbeitete man diverse Gesetze. Das Regieren per Dekret und Erlassen aus äthiopischer Zeit wurde damit teilweise modernisiert. Natürlich braucht es Zeit, bis diese Gesetze flächendeckend umgesetzt werden. Ich nenne Beispiele wie im Jahre 2015 das Zivilgesetzbuch, das Strafgesetzbuch, die Strafprozessordnung sowie das Projekt der Justizministerin, das Schulfach Rechtskunde einzuführen. Gefördert werden ebenso Frauenanliegen. So entstanden und entstehen in allen Regionen Frauenzentren. Die Frauen selber kämpfen für Gerechtigkeit und Demokratie und gegen Kinderhochzeiten, also Mädchen unter achtzehn Jahren. Das Anbieten von Ausbildungsgängen bis und mit Hochschulabschlüssen erwähne ich zudem als Voraussetzung für den noch in den Anfängen steckenden Demokratisierungsprozess.

Turbulenter Auftritt der Dietiker Guggehäxe am 11. 11.

Wie sieht denn die momentane Lage der eritreischen Flüchtlinge in der Schweiz aus? Die eritreischen Flüchtlinge in der Schweiz profitieren insgesamt von einem gut organisierten Empfangsraum. Die Kosten pro Asylsuchenden betragen pro Jahr 25 000 Franken. Trotzdem haben viele erhebliche Integrationsprobleme. Und dennoch sind viele von Erlebnissen auf der gefahrvollen Fluchtroute traumatisiert. Ausserdem war die Flucht ja nicht gratis. Nicht nur deswegen fühlen sich viele verpflichtet, ihre Angehörigen zu Hause zu unterstützen. Gut ausgebildete Eritreer kommen eher nicht in die Schweiz. Die haben beruflich bessere Möglichkeiten im arabischen, afrikanischen oder im angelsächsischen Raum. Und wie sieht denn die Zukunft dieser eritreischen Asylbewerber aus? Die Zukunft der eritreischen Asylbewerber in der Schweiz – liegt in der Schweiz. Eine freiwillige Rückkehr ist zwar ohne weiteres möglich, wird aber nur von wenigen in Betracht gezogen. Der Versuch des Bundesrates, mit einem Zwei-Millionen-Programm mit Eritrea ins Gespräch zu kommen, um ein Rückkehrabkommen auszuhandeln, dürfte – wenn überhaupt – keine schnellen Resultate liefern. Die Entsendung einer Beraterin für Gleichstellungs- und eines Beraters für Rechtsstaatlichkeitsfragen wird jedenfalls weder von Eritrea noch von der zuständigen UNDP-Chefin in Asmara gewünscht.

PPWeitere Infos: Stiftung Aktion Lichtblick (ALB) ­Spendenkonto PC 30-17000-6 3011 Bern, www.aktion-lichtblick.ch

Apéro riche – gestiftet von der Stadt Dietikon


Gewerbeverband Limmattal I 5

Gewerbezeitung I Nr. 8 I 1. Dezember 2016

Ratgeber Recht

«Non so scrivere in tedesco – come devo redigere il mio testamento?» Der treuen Leserschaft wird aufgefallen sein, dass in der letzten Ausgabe der Gewerbezeitung eine E-Mail-Adresse eingerichtet worden ist, um Fragen von allgemeinem Interesse direkt an uns zu übermitteln. Die im Titel stehende Frage fand sich in dieser Mailbox. Eine Frage, welche schon mehrmals an uns herangetragen wurde. Schaffen wir also Klarheit! «Ich kann mich in der deutschen Sprache nicht gut ausdrücken. Wie soll ich mein Testament verfassen?», so die freie Übersetzung der heutigen Überschrift.

falls Streitigkeiten unter den Erben vorprogrammiert sind. Das Gesetz stellt deshalb für die Abfassung der letztwilligen Verfügung strenge Formvorschriften auf.

Das Testament ist eine letztwillige Verfügung von Todes wegen. Es liegt in der Natur der Sache, dass ein Testament seine Wirkung erst nach dem Ableben des Verfassers entfalten soll. Es ist also besonders wichtig, dass der letzte Wunsch des Verfassers klar und ohne Interpretaionsspielraum im Testament wiedergegeben wird, andern-

Die Errichtungsformen Eine letztwillige Verfügung kann auf drei verschiedene Arten errichtet werden. Der Erblasser kann seinen letzten Willen unter Mitwirkung eines Notars in einer öffentlichen Urkunde festhalten. Der Beurkundungsakt hat vor zwei Zeugen zu erfolgen, welchen der Erblasser zu erklären hat, dass er die Urkunde selbst gelesen hat und dass sie seinem letzten Willen entspricht. Der Inhalt der Urkunde wird dabei den Zeugen nur dann bekannt gegeben, wenn der Erblasser die Urkunde nicht selbst lesen kann.

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In ganz seltenen und sehr aussergewöhnlichen Fällen (das Gesetz nennt als Beispiel nahe Todesgefahr oder Kriegsereignisse) darf der Erblasser seinen letzten Willen auch mündlich vor zwei Zeugen errichten (ein sogenanntes Nottestament). Diese Zeugen

haben dann dafür besorgt zu sein, dass der letzte Wille baldmöglichst vorschriftsgemäss beurkundet wird. Das eigenhändig verfasste ­Testament Die wohl am meisten verbreitete Form, den letzten Willen kundzutun, ist die eigenhändige Abfassung eines Testamentes. Hier stellte sich unserem Leser auch die Frage, ob er dies auch in seiner Muttersprache tun dürfe. Die Antwort ist klipp und klar: Ja, er darf. Zwar stellt das Gesetz auch an das eigenhändige Testament strenge Form­ anforderungen: So muss der Text von Anfang bis zum Ende eigenhändig (also handschriftlich) verfasst werden. Weiter darf das vollständige Datum der Errichtung (Tag, Monat, Jahr) ebenso wenig fehlen wie die eigene Unterschrift. Über die zu verwendende Sprache schweigt sich das Gesetz aber aus. Der Verfasser kann also ganz frei wählen, in welcher Sprache er sich ausdrücken möchte; jede Sprache ist zulässig, egal ob Landesprache oder nicht. Der Erblasser ist deshalb gut beraten, sich derjenigen Sprache zu be-

dienen, in welcher er sich am besten schriftlich ausdrücken kann. Wie bereits gesagt, muss nach seinem Ableben dem Leser des Testaments klar sein, wie der letzte Wille lautete. Allenfalls muss der Erbe einen Übersetzer zur Hilfe nehmen, wenn er die Sprache des Erblassers selber nicht verstehen kann. Wichtig: Die gute Aufbewahrung Als Tipp aus der Praxis sei hier noch angefügt, dass der Erblasser dafür sorgen muss, dass das Testament nach seinem Ableben auch gefunden wird. Denn nur so kann das Testament durch den Richter eröffnet werden und damit seine Wirkung entfalten. Es empfiehlt sich, das Testament bei einer Vertrauensperson zu deponieren. Im Kanton Zürich kann es auch (gegen eine geringe Gebühr) bei dem für den letzten Wohnsitz des Erblassers zuständigen Notariat hinterlegt werden. Das hat den Vorteil, dass bei Eingang der Todesmeldung das Notariat das hinterlegte Testament automatisch an den zuständigen Richter zur Eröffnung übermittelt.

PPZum Verfasser: Lic. iur. Thomas Rüesch ist seit 2005 selbstständiger Rechtsanwalt und berät Privatpersonen und KMU im Zivil-, Obligationenund Schuldbetreibungs- und Konkursrecht.

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Digitalisierung: Stillsitzen, die Flucht ergreifen oder in die Bildungsoffensive gehen? Alle reden von Digitalisierung, Industrie 4.0, dem Internet der Dinge und Deindustrialisierung der Schweiz. Werden wir keiner Arbeit mehr nachgehen können, von Robotern ersetzt und auf dem Abstellgleis landen? Text und Bilder: zVg

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6 I Gewerbeverband Limmattal Ratgeber Treuhand

Gewerbezeitung I Nr. 8 I 1. Dezember 2016

Ratgeber Gesundheit

Arbeitgeber­ Schnarchen Sie? beitragsreserve

Wer etwas gegen sein Schnarchen tun will, sollte möglichst vieles ausprobieren. Oft helfen schon einfache Hilfsmittel, um den nächtlichen Lärm zu reduzieren. Eine Schnarch-OperaHat ein Unternehmen einen guten Geschäftsgang, möchte tion ist selten nötig. man die steuerrechtlichen Optimierungen des Ergebnisses prüfen. Eine Möglichkeit besteht durch die Bildung einer Argenuss. Selbst merkt man sein eigenes beitgeberbeitragsreserve (AGBR) bei der angeschlossenen Schnarchen (Sägewerk) selten oder nur manchmal beim Einschlafen, Pensionskasse betreffend der beruflichen Vorsorge. Bei der AGBR handelt es sich um eine freiwillige Einzahlung des Unternehmens bzw. Arbeitgebers an die Pensionskasse (Vorsorgewerk). Diese Einzahlungen werden auf einem separaten Konto dem Unternehmen gutgeschrieben. Das Unternehmen legt mit der AGBR in finanziell guten Zeiten Geld für die berufliche Vorsorge zur Seite. In schwierigen Zeiten oder in Jahren hohen Investitionsbedarfs beim Unternehmen können Arbeitgeberbeiträge des laufenden Jahres durch die AGBR verrechnet bzw. bezahlt werden. Ein Unternehmen muss über freie flüssige Mittel verfügen, damit eine AGBR geäufnet werden kann. Die AGBR darf maximal fünf Jahresbeiträge des Arbeitgebers betragen. Die Einzahlungen in die AGBR dürfen als geschäftsmässig begründeter Aufwand vom Gewinn abgezogen werden, sofern der Maximalbetrag nicht überschritten wird. Daraus resultieren niedrigere Gewinn- und Kapitalsteuern. Der Maximalbetrag ist jährlich zu überprüfen, um eine Verminderung oder Erhöhung der Arbeitgeberbeiträge zu berücksichtigen. Die AGBR kann nur für Arbeitgeberbeiträge verwendet werden. Eine Rückzahlung an die Unternehmung ist nicht möglich. Bei Unterdeckung des Vorsorgewerkes und notwendiger zusätzlicher Beiträge kann das Unternehmen die AGBR verwenden. Dies ist aber speziell zu prüfen.

meistens jedoch ist der Partner im Schlaf gestört, so dass dadurch bedingte Streitigkeiten absehbar sind, vor allem wenn man bedenkt, dass mehr als die Hälfte der über fünfzigjährigen Männer schnarcht (bei den Frauen schnarcht jede dritte nach dem fünfzigsten Lebensjahr).

Bei einer Auflösung der Unternehmung wird zuerst die AGBR für die Arbeitgeberbeiträge verwendet und anschliessend den Arbeitnehmern oder allenfalls den freien Mitteln des Vorsorgewerkes gutgeschrieben.

Weitere Symptome des Schlafapnoe-Syndroms: • Müdigkeit, bedingt durch Sauerstoff-Untersättigungen während der Atempausen • Nächtliches Schwitzen • Konzentrationsstörungen • Kopfschmerzen • Depression • Sexuelle Funktionsstörungen

PPZum Verfasser: Alfons G. Florian, dipl. Wirtschaftsprüfer/ Fachmann im Finanz- und Rechnungswesen mit eidg. FA, ist seit 1998 Geschäftsführer der Rebex AG und ist in den Bereichen Wirtschaftsprüfung, -beratung, Rechnungswesen sowie nationale und internationale Steuerberatung tätig. Rebex AG Treuhand- & Revisionsgesellschaft Zentralstrasse 19, Postfach 8953 Dietikon 1 Tel. 044 744 76 76 www.rebex.ch Rebex AG

1. Gewicht reduzieren Übergewicht ist der häufigste Grund fürs Schnarchen. Das Fett setzt nicht nur am Bauch an, sondern auch im Rachenbereich, was zu einer Än­ ­ derung des Luftstroms und zu einer mechanischen Einengung führt, wodurch das Schnarchen begünstigt wird. Wer schnarcht, sollte somit abnehmen! 2. Alkohol abends reduzieren Die Rachenmuskulatur wird durch Alkohol entspannt, und je entspannter wir sind, desto mehr schnarchen wir. 3. Nicht auf dem Rücken schlafen! Suchen Sie die Seitenlage beim Schlafen. Schnarchen wird durch die Rückenlage begünstigt. Nähen Sie einen Tennisball am Pyjama an, damit Sie sich nicht mehr auf den Rücken drehen können bzw. davon erwachen. 4. Getrennte Schlafzimmer! Die einfachste Art, seinen Partner (Partnerin) vor dem eigenen Sägewerk zu schonen. Empfehlenswert, falls räumlich möglich, wenn auch andere Dinge zu kurz kommen sollten. Retten Sie Ihre Ehe/Partnerschaft! Schnarchen hat schon zu mancher Trennung geführt …

5. Hilfsmittel Es gibt unzählige Hilfsmittel gegen das Schnarchen. Meistens helfen sie zwar nichts, doch man kann sein schlechtes Gewissen beruhigen («Ich habe es wenigstens probiert!»), und man signalisiert dem Partner/der Partnerin die Bereitschaft, etwas zu unternehmen.

Rund drei Prozent der Bevölkerung leiden darunter. Sollte dies bei Ihnen zutreffen, so suchen Sie bitte einen Arzt Ihres Vertrauens auf, um weitere Abklärungen einleiten zu können.

6. Hals-Nasen-Ohren-Arzt aufsuchen Er kann endoskopisch Ihren Nasen-Rachen-Raum untersuchen, um Einengungen krankhafter Art zu entdecken (Entzündungen, Tumore usw.). Wann ist Schnarchen krankhaft? Sollte Ihr Partner bzw. Ihre Partnerin feststellen, dass Sie während des Schnarchens längere Atempausen von rund 20 bis 30 Sekunden Dauer haben, besteht der Verdacht auf ein sogenanntes Schlaf-Apnoe-Syndrom. («Apnoe» bedeutet Aussetzen der Atmung.) Als Schlafapnoe-Syndrom bezeichnet man häufige kurze Unterbrechungen der Atmung während des Schlafs. Schläfrigkeit und Herz-Kreislauf-Krankheiten sind die hauptsächlichen Folgen des Schlafapnoe-Syndroms. Gelegentlich schnarcht wohl jeder einmal, vor allem wenn man sehr müde ist oder nach übermässigem Alkohol-

PPZum Verfasser: Der 57-jährige Dr. med. Claudio Lorenzet ist Facharzt FMH für Allgemeine Innere Medizin und anerkannter Akupunkteur TCM/ASA. Er lebt in Bergdietikon, ist verheiratet und Vater von Zwillingen. Sein Interesse gilt der gesamtheitlichen Betreuung des Patienten unter Einschluss von komplementären Behandlungsmethoden. In seiner Freizeit ist er ein «Bücherwurm», jasst gerne, fährt Harley und spielt Golf. Lorenzet@swissonline.ch www.lorenzet.ch

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Gewerbezeitung I Nr. 8 I 1. Dezember 2016

17. Wirtschaftspodium Limmattal

Polarisierende Schuldenbremse Am Mittwoch, 16. November, strömten über 750 Besucher in die Stadthalle Dietikon zum grössten kantonsübergreifenden Limmattaler Wirtschaftsanlass. Das Thema der anschwellenden Staatsquote zog Besucher und Redner in den Bann.

Das Podium hört aufmerksam den Voten von Cédric Wermuth zu

Text: Marco Plüss, Bilder: Anton Scheiwiller

Dr. Fritz Krieg, OK-Präsident des Wirtschaftspodiums Limmattal, konnte vor vollen Rängen die 17. Ausführung des bereits traditionellen Wirtschaftspodiums des Limmattals voller Stolz eröffnen. Und dies mit gutem Grund. Der Abend bot einige Höhepunkte. So wies Albert Rösti, Präsident der SVP Schweiz, beim Eintretensreferat auf die hohe Staatsquote hin, die hohen Kosten für die soziale Wohlfahrt, den grossen Personalaufwand, die steigenden Löhne beim Kader des Bundes und appellierte an das Sanierungspaket, das nötig sei, vor allem wenn man an die

AHV, die Bildung und den Verkehr denke. Hochkarätiges Podium mit fulminantem Abschluss Das Podium war unter der Gesprächsleitung von Reto Brennwald hochkarätig bestückt: Thomas Aeschi (SVP), Nationalrat und alt Bundesratskandidat, sprach sich in pointierter Art und Weise für Sparaktionen in der Ausbildung und Entwicklungshilfe aus und machte sich stark dafür, dass die Schuldenbremse nicht aufgeweicht werde, währenddessen Thierry Burkart, Nationalrat FDP, nichts von gegenseitigen Schuldzuweisungen hielt und sich für die Suche nach Lösungen

Reto Brennwald führt gekonnt durch die Podiumsdiskussion

aussprach. Nationalrätin Mattea Meyer (SP) aus Winterthur, dem «Griechenland der Schweiz», fand, dass die Schweiz sehr gut dastehe, währenddessen Cédric Wermuth gekonnt die Trümpfe der Ausbildung, sozialen Wohlfahrt und Sicherheit ausspielte und die Argumente von rechter Seite stets eloquent parierte. Abschliessend hielt der Komiker Mike Müller in seiner gekonnten Art einen Fachvortrag zur Schuldenbremse und Globalisierung – die Lacher waren garantiert. Das nächste Wirtschaftspodium findet voraussichtlich am 15. November 2017 statt.

Über 750 Teilnehmer verfolgten in der Stadthalle Dietikon ganz gespannt die kontrovers geführte Podiumsdiskussion

Pflege und Betreuung in wohnlichem Umfeld und an zwei Standorten. Dr. Fritz Krieg eröffnete das diesjährige Wirtschaftspodium

Komiker Müller erklärt die Globalisierung und die Schuldenbremse

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20:00


Gewerbeverband Uitikon-Waldegg I 9

Gewerbezeitung I Nr. 8 I 1. Dezember 2016

Editorial

Advents- und Feiertagsstress

Otto Frei, Präsident Gewerbeverein Uitikon-Waldegg Eigentlich sollte es ja eine Zeit der Besinnung sein. Mich dünkt jedoch, dass es immer stressiger und hektischer wird bei mir und ringsum! Dieses und jenes muss unbedingt noch erledigt werden, dieser und jener will noch rasch dieses und jenes wissen und diese und jene Unterlagen und Berichte bekommen. Wo bleibt da noch Zeit für Ruhe, Musse und Rückzug? Und dann sollte auch noch das 14. Editorial für diese Gewerbezeitung geschrieben sein … So sei es denn: Die Delegiertenversammlung des Gewerbeverbandes Limmattal hat wie geplant am 11. November 2016 in Dietikon stattgefunden. Ein toller Anlass, der mich nicht nur begeisterte, weil ich dazu nicht viel beitragen musste. Nein, ich habe diesen Abend der guten Atmosphäre, tadellosen Organisation, des feinen Essens und der guten Gespräche wegen genossen. Danke den Organisatoren und den Gastgebern. Der Kochabend bei Benedettos vom Freitag, 25. November 2016, ist schon wieder Geschichte. Herzlichen Dank an Renate und Rinaldo Benedetto für die gewährte Gastfreundschaft und an Pia und Peter Lovasz für die Rezepte und Vorbereitung für das schwedische Abendessen. Einfach lecker! Ebenso ist die Einweihung der Weihnachtstanne 2016/2017 auf der Waldegg mit dem traditionellen Apéro in der Ford-Garage Grunder gut über die Bühne gegangen. Danke an Hans Grunder und Jürg Jäggi für die grosszügige Unterstützung. Am Samstag, 14. Januar 2017, werden sich zahlreiche Gäste aus Üdike, dem

Limmattal, der Stadt Zürich und aus dem weiteren Umfeld im «Giardino Verde» zum 21. Gwerblerfäscht einfinden. Wollen auch Sie im fantastischen Ambiente dieser Lokalität tafeln, tanzen und sich unterhalten, dann sind Sie herzlich willkommen! Dank unseren Sponsoren können wir Ihnen diesen Anlass zu einem angenehmen Preis bieten. Nutzen Sie diese super Werbemöglichkeit als Sponsor: Ihre Firma/ihr Name wird sich bei den Teilnehmenden nachhaltig einprägen. Unsere Generalversammlung wird am Dienstag, 14. März 2017 (nicht wie fälschlicherweise publiziert am 13. März), im Bistro im «Spilhöfler» stattfinden. Die Einladungen dazu erfolgen rechtzeitig. Und auch hier nochmals mein Hinweis und meine Bitte: am Donnerstag, 11. Mai 2017, wird der Kantonale Gewerbeverband Zürich seine Generalversammlung in unserer Gemeinde im Üdikerhuus abhalten! Wir heissen die delegierten Gäste jetzt schon herzlich willkommen. Ich erwarte dabei einen Grossaufmarsch unserer Mitglieder, damit wir auch zeigen können: Der gute Ruf von Üdike ist nicht nur dem tiefen Steuerfuss zu verdanken, sondern auch im heimischen Gewerbe und Schaffen begründet! Auf meine Fragen bezüglich Engagements der Gewerbevereine in politischen Fragen habe ich überwiegend, aber nicht nur positive Reaktionen bekommen. Ich engagiere mich weiter dafür, dass im Februar 2017 der richtige Kandidat als Statthalter gewählt wird. Abschliessend wiederum meine Aufrufe an Sie: Stärken Sie als Konsument und Kunde die Mitglieder des Gewerbevereins Uitikon und halten Sie damit unsere schöne Gemeinde lebendig. Wenn Sie Ihren Betrieb in Üdike haben oder hier wohnen und noch nicht Mitglied sind: Werden Sie Mitglied und profitieren Sie von unseren vielen Vorteilen! Besuchen Sie uns auf www. gewerbeverein-uitikon.ch oder erkundigen Sie sich bei den Vorstandsmitgliedern.

i AGENDA A

KONTAKTBOX H

Gewerbeverein Uitikon-Waldegg Gläserenstrasse 8, 8142 Uitikon-Waldegg

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Otto Frei, Präsident otto.frei@uitikon.ch

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+41 44 400 47 75

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otto.frei@uitikon.ch

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www.gewerbeverein-uitikon.ch

21. Gwerblerfäscht im Giardino Verde Samstag, 14. Januar 2017, 19 Uhr 23. Generalversammlung im Bistro Spilhöfler Dienstag, 14. März 2017, 19 Uhr Präsidentenkonferenz KGV, Hotel Radisson Blu, Flughafen Mittwoch, 29. März 2017, 19 Uhr Generalversammlung KGV Zürich, Uitikon Donnerstag, 11. Mai 2017, 16 Uhr

Weihnachtsbeleuchtungen Birmensdorf und Uitikon

Tolles Sponsoring der M ­ obiliar Die Mobiliar Agentur Guido Schenk in Birmensdorf bedankt sich mit einem grosszügigen Sponsoring für die Weihnachtsbeleuchtungen in Birmensdorf und Üdike. Text: Otto Frei und Hanspeter Sahli, Bild: zVg

Seit einigen Jahren erfreuen während der Adventszeit die Sterne in Birmensdorf und die Weihnachtstanne an der Kreuzung Birmensdorfer-/Stallikerstrasse in Uitikon nicht nur die Einwohner der beiden Gemeinden, sondern auch die Pendler, wie Reaktionen jedes Jahr zeigen. Guido Schenk hat sich daher entschieden, einen bedeutenden finanziellen Zustupf an die doch beachtlichen Kosten dieser schönen Weihnachtsbeleuchtungen zu leisten. Wie auf den Bildern ersichtlich, freuen sich die Vertreter der beiden Gewerbevereine Birmensdorf und Aesch sowie Uitikon-Waldegg sehr über den erhaltenen Check. Hanspeter Sahli organisiert seit vielen Jahren die Weihnachtsbeleuchtung in Birmensdorf und sorgt sich um die Finan­ zierung. Er durfte denn auch von Jürg Meili, Mobiliar Agentur Birmensdorf, freudestrahlend einen grossen Check entgegennehmen. Nicht minder freute sich der Präsident des Gewerbevereins Uitikon-Waldegg über den Check als Beitrag an die Kosten der beleuchteten Weihnachtstanne auf der Waldegg. In Üdike ist dieser Check hochwillkommen, auch wenn die Elektro Christoffel AG und die Ford Garage Grunder bereits als Sponsoren wirken. Herzlichen Dank auch allen weiteren Sponsoren, die hier nicht namentlich aufgeführt sind. Auch kleinere Beiträge helfen uns, die gern gesehene Tradition aufrechtzuerhalten!

Die Sponsoring-Übergabe

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10 I Gewerbeverein Urdorf

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Gewerbeverein Urdorf Postfach 206, 8902 Urdorf

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Stefan Schmid, Präsident info@bauagurdorf.ch

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Tel. 044 735 10 40

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info@gvu.ch

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www.gvu.ch

Gewerbezeitung I Nr. 8 I 1. Dezember 2016

60. Generalversammlung GVU Donnerstag, 16. März 2017 Präsidentenkonferenz KGV, Hotel Radisson Blu, Flughafen Mittwoch, 29. März 2017, 19 Uhr

Bei Käseduft durfte viel gelacht werden Dass Fondue eine gute Laune gibt, ist seit dem genialen Werbespruch «Figugegl» längst eine Binsenwahrheit. So lud der Urdorfer Gewerbeverein am 18. November erneut zum familiären Fondue-Plausch in die Urdorfer Waldhütte Asp ein.

AGENDA Quartalsversammlung Mittwoch, 25. Januar 2017

Fondue-Plausch des Gewerbevereins Urdorf in der Waldhütte Asp

A Generalversammlung KGV Zürich, Uitikon Donnerstag, 11. Mai 2017, 16 Uhr Präsidentenkonferenz KGV, Casino Winterthur Mittwoch, 27. September 2017, 19 Uhr

GVU-Präsident Stefan Schmid sorgt für gute Stimmung

René «Zenggi» Zengaffinen und Martin ­Hofmann rühren eine spezielle Fondue­ mischung von Chäs Wägli aus Schlieren

CMU-Familienkonzert in der Reformierten Kirche Urdorf

Gemeinsam musiziert und gesungen Ob Streicher oder Bläser – Kinder, jugendliche und erwachsene Instrumentalisten waren am diesjährigen Familienkonzert des Collegium Musicum Urdorf (CMU) ganz bei der Sache. «Sing mit – Spiel mit», hiess denn auch das Motto.

Text und Bilder: Christian Murer

Tatsächlich hat sich dieser Fondueschmaus seit einigen Jahren zu einem festen Bestandteil des Jahresprogramms des GVU gemausert. Exakt 44 Mitglieder folgten der Einladung in die Urdorfer Waldhütte Asp. Den «Apéro am Feuer» genossen ein paar Unentwegte unter einem Zelt. Denn es regnete und war herbstlich kalt. Da erwärmten die knusprigen Schinkengipfeli von Vreni Schärer und der Weisswein die heiteren Gemüter. Zwei Kinderwagen vor der Waldhütte In der Küche rührten derweil René «Zenggi» Zengaffinen und Martin Hofmann eine Spezialmischung aus dem Schlieremer Haus Chäs Wägli zu einem würzigen Fondue. Der edle Käse-

duft verbreite sich im Nu in der ganzen Hütte, wo männiglich über Gott und die Gewerbewelt angeregt disputierte. GVU-Präsident Stefan Schmid sagte bei seiner Begrüssung: «Ich bin stolz, dass niemand unberechtigterweise mit dem Auto zur Waldhütte gefahren ist.» Im Weiteren nannte er mit Freuden eine diesjährige Neuerung: «Wir haben jetzt auch Kinderwagen. Dies ist wegen der Quotenfrauen im Vorstand.» Und wenn er Quotenfrauen im Vorstand habe, so kämen sie halt auch mit dem Nachwuchs an den Fondueplausch. Zudem sagte Schmid, dass die Urdorfer Schulpflege mit dem parteilosen Präsidenten und einem ebenso parteilosen Kandidaten gut vertreten sei. «Ich freue mich jetzt schon auf den Wahlapéro», so Schmid augenzwinkernd.

Zahlreiche Sponsoren «Freude herrscht, dass wir auch dieses Jahr wiederum ein volles Haus haben», bemerkte Organisator René Zengaffinen mit der kecken Dächlikappe. Unter den vielen erheiternden Sprüchen der Gäste zählte «Zenggi» all die zahlreichen Event-Sponsoren auf: «Das hat wunderbar geklappt und dies ist wirklich grossartig.» Noch während den süssen Dessert-Häppchen der Bäckerei Ghilardi griff der Urdorfer Gewerbepräsi zum Akkordeon und sorgte bei frohgemuter Atmosphäre musikalisch für «e gueti Luune». Klares Fazit: Es war einmal mehr ein überaus gemütlicher und fröhlicher Urdorfer Gwerbleranlass, an dem man sehr, sehr viel lachen konnte.

Alle Generationen vereint am CMU-Familienkonzert

Text und Bilder: Christian Murer

Das besondere Mitspiel-Familienkonzert vom Sonntag, 30. Oktober, in der reformierten Kirche Urdorf war in jeder Hinsicht eine ausnehmend gelungene Idee des Dirigenten Pascal Druey. Mit nur einer Probe am frühen Nachmittag verwirklichten die zahlreichen Kinder und Jugendlichen mit dem bestehenden Urdorfer Orchester Brahms «Ungarischer Tanz» sowie das Stück «Sentiloco» aus der Ecuador-Suite von Regine Nosske. Vergnügliches Konzert Anschliessend sang Pascale Brem mit den Mädchen und Buben bekannte Volkslieder. Das Singen der Lieder mit der CMU-Bratschistin und allen Anwesenden steigerte sich bis zum heimatlichen Kuh-Gebimmel. «Schellen-Ursli» liess da munter grüssen. So sagte eine Musikerin: «Das war ja ein höchst vergnügliches Konzert mit all diesen aufgestellten Kindern.» Sie habe es jedenfalls sehr genossen.

«Swiss Suite» für Violoncello von Fabian Müller Die abschliessende «Swiss Suite» für Violoncello von Fabian Müller mit der überaus gefragten Cellistin Pi-Chin Chien war gewiss der Höhepunkt des diesjährigen Familienkonzertes des Collegium Musicum Urdorf. Mit ihrem einzigarten Celloklang spielte die international tätige Musikerin diese Suite meisterhaft zusammen mit dem Orchester. Dazu sagte eine begeisterte Konzertbesucherin: «Ich staunte über den wunderbaren Klang im Orchester.» Die Motivation und das Engagement jeder und jedes Einzelnen seien grossartig gewesen. «Ein solches Zusammenspiel braucht volle Konzentration und das Hören und Aufeinander-Eingehen», so die Anwesende. Dazu sagte der 15-jährige Geiger Lukas Walker aus Zürich: «Es war spannend, mit Profis und anderen jungen Musikern im Orchester spielen zu können. Mir hat es sehr viel Spass bereitet.» Und Dirigent Pascal Druey ergänzte: «Ihr alle habt es super gemacht.»

Ein leckerer Dessert der Urdorfer Bäckerei Ghilardi

Für Nachwuchs beim GVU ist gesorgt – Cornelia Hinteregger mit Sohn Jacob Uriel

Albert Vicentini freut sich am köstlichen Dessert

Lachend geniessen Vreni Schärer und René «Zenggi» Zengaffinen den Abend


Gewerbeverein Urdorf I 11

Gewerbezeitung I Nr. 8 I 1. Dezember 2016

Jubiläumsfeier EHC Urdorf und Kunsteisbahn Weihermatt

Heiss auf Eis 75 Jahre EHC Urdorf, 50 Jahre Kunsteisbahn Weihermatt: Am zweiten Novemberwochenende feierten die Urdorfer die beiden Jubiläen mit einem grossen Eisfest.

Die Feuerwehr Urdorf erkämpfte sich bei den «Small Games» den dritten Platz

Text: Claudia Lambrich, Bilder: Christian Murer

Vom 11. bis 13. November 2016 fand auf und neben der Kunsteisbahn Weihermatt die Jubi­ läumsfeier des EHC Urdorf statt. «Wir haben es geschafft, die rund 1000 Besucherinnen und Besucher mit unserem Programm zu überraschen. Das hat mich am meisten ge­ freut», meint Thomas Leimgruber, Präsident des EHC Urdorf. Tatsächlich hatte das OK bei der Erarbeitung des Konzeptes viel Finger­ spitzengefühl bewiesen und ein höchst ab­ wechslungsreiches Festprogramm für das Ju­ biläumswochenende zusammengestellt. Wäh­ rend am Freitagabend Komiker Fabian Unter­ egger eine Pointe an die nächste reihte, unterhielten Sugarfive das Publikum mit den

Elegante Eistanzshow des Urdorfer Eislaufclubs

besten Zucchero-Songs. Unter kundiger Lei­ tung durften sich Interessierte am Samstag­ morgen an Hockey und Eislauf wagen. An den Small Games am Nachmittag massen sich insgesamt zwölf Plauschmannschaften, unter anderem die Feuerwehr Urdorf. In ihren leuchtend gelb-orangen Uniformen und den Feuerwehrhelmen bildeten sie einen augen­ fälligen Kontrast zu den anderen Teams. Mit anmutigen Darbietungen und bunten Choreo­ grafien ernteten die elegant gewandeten Eis­ tänzerinnen des Eislaufclubs Urdorf gegen Abend viel Applaus. Auch die mitreissenden Shows der Tanzfabrik wurden mit tosendem Beifall quittiert. Echte Hockeyfans kamen am Sonntag in Scharen zur Autogrammstunde mit Spielern der ZSC Lions, der Kloten Flyers

und des EV Zug. «Ein volles Festzelt, zufrie­ dene Gesichter, viele gelaufene Runden am traditionellen Skateathon. Es war ein rundum gelungener Anlass.», resümiert Thomas Leimgruber. Und mit einem Augenzwinkern meint er: «Wir freuen uns schon jetzt auf das 100-Jahr-Jubiläum im Jahr 2041.»

PPWeitere Infos: Die druckfrische Vereinschronik zur 75-jährigen Geschichte des EHC Urdorf kostet 25 Franken und ist über www.ehc-urdorf.ch oder bei den Heimspielen an der Matchkasse erhältlich

Gespanntes Warten auf den Einsatz bei den «Small Games»

Neuvorstellung: René Sahli Autolackiererei, Aesch ZH

Lackieren mit hohem Qualitätsanspruch René Sahli führt in Aesch ZH ein Spritzwerk für Lackierungen aller Art. Zusammen mit einem Dreierteam erfüllt er jeden Kundenwunsch mit Leidenschaft und Qualität. Jahre 1949 als Beispiel, der aktuell mit historisch korrektem Lack komplett neu lackiert wird. In diesem Fall ist die Originalität besonders wichtig, weil das Auto unter anderem nach Pebble Beach in die USA verschifft wird, um am wichtigsten Concours d’élégance für Oldtimer teilzunehmen.

Ein Auto aus dem neuen Car Care Center

Text: Patrick Holenstein, Bilder: René Sahli

Das Sprichwort «Der Lack ist ab» un­ terstreicht im Kontext, wie wichtig eine saubere Lackierung ist. Um einen Lackaufbau perfekt zu erstellen, braucht es Erfahrung und Professiona­ lität. Also jemanden wie René Sahli, der in Aesch ZH eine Autolackiererei betreibt. Gegründet wurde das Famili­ enunternehmen bereits 1937, damals von René Sahlis Grossvater Emil und noch in Zürich. René Sahli hat zwar auch andere Berufe angeschaut, ist dann aber 1991 als Lernender in den väterlichen Betrieb eingestiegen. Die Firma feiert in diesem Jahr ein schönes Jubiläum. Vor 40 Jahren wur­ de die Lackiererei in Aesch eröffnet.

Besucher in der Werkstatt beim Tag der offenen Tür

Das wurde im Frühling mit einem Tag der offenen Tür gefeiert, bei dem gleichzeitig ein neuer Geschäftszweig vorgestellt wurde: Ein Swissvax-zerti­ fiziertes Car Care Center. Detailing auf absolutem Toplevel, Wellness für aus­ sen und innen am Fahrzeug. Hier wird mit «höchstwertigen Schweizer Pro­ dukten» gearbeitet. Das tägliche Geschäft sind aber her­ kömmliche Lackierungen, beispiels­ weise nach Unfällen. «Wenn die Leute einen Unfallschaden haben, denken sie nicht zuerst an den Lackierer», erkärt René Sahli. Dabei ist genau des­ sen Arbeit nach der Reparatur der sichtbare Teil und entscheidend, wenn es um den Rostschutz und somit den Werterhalt des Fahrzeuges geht. Er

und sein Team, das aus zwei gelernten und festangestellten Lackierern sowie einer Lernenden besteht, kümmern sich um den gesamten Schaden. Die Fremdarbeiten werden von langjähri­ gen Partnern in Aesch ausgeführt und die Lackierung geschieht dann wieder im eigenen Hause. Der grosse Vorteil dabei ist, dass René Sahli seine Part­ ner und deren Qualität gut kennt, so flexibel reagieren kann und den Ge­ samtauftrag im Auge hat. Eine Spezialität des Werks sind Oldti­ mer und deren Restauration mit histo­ rischen Lacken. «Dabei versuchen wir, möglichst mit Lacken aus der passen­ den Zeit zu arbeiten. Noch haben wir gewisse Lacke selbst an Lager», erklärt Sahli und nennt einen Ferrari aus dem

«Wir bieten keine Massenproduktion, sondern leben echten Berufsstolz» Lackieren ist nicht nur auf Autos be­ schränkt. René Sahli lackiert, was ein Kunde lackiert haben möchte. Oft geht es dabei um ganz spezielle Einzelauf­ träge und da hat er als flexibles Klein­ unternehmen Vorteile, weil genauer auf Kundenwünsche eingegangen wer­ den kann. Ein Auftrag eines bekannten Schweizer Künstlers ist Sahli beson­ ders in Erinnerung geblieben. «Wir haben schon viele Kunstwerke la­ ckiert, die danach weltweit ausgestellt wurden. Man hat dann plötzlich wie­ der gehört, dass ein Werk nach Mos­ kau verkauft worden sei, ein anderes gerade in Paris ausgestellt werde.» In diesem Fall sei spannend gewesen, dass der Künstler exakte Vorstellungen hatte, wie er die Lackierung haben möchte. «Da dieser Künstler in der in­ ternationalen Topliga spielt, waren seine Ansprüche und Erwartungen auch entsprechend hoch. Während un­ serer Arbeiten sind dann jeweils Expo­

nenten der Agentur in seinem Auftrag gekommen und haben das Kunstwerk fotografiert. Er hat das Resultat am Computer angeschaut und Korrektu­ ren angemerkt.» Das ist aber oft nicht so einfach, weil ja ein Kostenfaktor. «Also hat er gesagt: ‹Dann fangt noch­ mals an.› Man hat also seine eigene Arbeit quasi verworfen. Das ist für den Kopf nicht immer einfach. Aber bei uns ist der Kunde noch König, wieso also nicht nochmals von vorne begin­ nen, um den Kunden 100% zufrieden zu stellen?» Solche Aufträge sind nicht unbedingt das Hauptbusiness der Lackiererei, aber immer eine schö­ ne Herausforderung und Abwechs­ lung. Auf das Geheimnis einer guten Lackie­ rung angesprochen, meint René Sahli: «Ich glaube, es geht im Allgemeinen, von der Vorbereitung über das Lackie­ ren und Polieren, um das Bewusstsein für Qualität. Wir bieten keine Massen­ produktion, sondern leben echten Be­ rufsstolz. Alle meine Angestellten ha­ ben ihr Handwerk bei uns gelernt und so leben wir alle die Qualität, auf die wir so grossen Wert legen.»

PPWeitere Infos: www.autolackprofis.ch


12 I Gewerbeverein Urdorf

Gewerbezeitung I Nr. 8 I 1. Dezember 2016

Publireportage: Garage Stadelmann & Huber

Vom Peugeot-Löwen zur Dorfgarage Seit 1999 ist die Garage Stadelmann & Huber GmbH im Limmattal ansässig. Anfänglich als Peugeot-Vertretung in Schlieren und danach in Urdorf als Dorfgarage für Reparaturen aller Marken, mit Leidenschaft zum Auto und Benzin im Blut. ipp Huber seine Kunden bei der Suche nach dem gewünschten Fahrzeug auf dem Neuwagen- oder Occasionsmarkt. Rolf Stadelmann bildete sich 2008 zum Fahrlehrer aus und machte sich mit seiner Fahrschule selbständig. Philipp Huber übernahm die Garage Stadelmann & Huber GmbH zu 100% und führt sie heute zusammen mit seiner Frau Regula Huber.

Text und Bilder: zVg

Das fundierte Fachwissen über Motoren und Autos sowie das Ziel, die höchste Kundenzufriedenheit zu erreichen, führte 1999 die Automechaniker Rolf Stadelmann und Philipp Huber zusammen. Die Garage Stadelmann & Huber GmbH wurde in Schlieren gegründet und etablierte sich rasch im Limmattal. 2002 siedelte die Firma nach Urdorf um. Eine bessere Lage und mehr Platz waren die Beweggründe für den

Standortwechsel. Mit dem fehlenden Showroom konnten die Vorgaben für eine Peugeot-Vertretung nicht mehr erfüllt werden. Kurzerhand wandelte sich die Garage in einen Betrieb für Reparaturen aller Marken um und positionierte sich als Dorfgarage im Limmattal. In Zusammenarbeit mit der Garage Fischer AG in Dietikon können weiterhin die neusten Peugeot-Modelle zu Probefahrten und zum Verkauf angeboten werden. Den Verkaufszweig hat die Garage Stadelmann & Huber GmbH jedoch nie ganz aufgegeben. So unterstützt Phil-

Bestrebt, das Handwerk des Automechanikers nicht aussterben zu lassen, bietet die Garage Stadelmann & Huber GmbH Lehrstellen für Automobil-­ Fachassistenten und Automobil-Fachmänner an. Die Lernenden werden in Zusammenarbeit mit dem langjährigen Werkstattverantwortlichen Giovanni Visconti und Philipp Huber ausgebildet. Zurzeit werden drei ausgebildete Automechaniker und zwei Lernende beschäftigt. Um als Kleinbetrieb auf dem Marktplatz konkurrenzfähig zu bleiben, schloss sich die Garage Stadelmann & Huber GmbH vor einem Jahr dem Garagenkonzept von Garage plus der Firma Derendinger an. Garage plus ist ein unabhängiger Mehrmarken-Garagenverbund der Schweiz und ermöglicht den Partner-Garagen, qualitativ hochstehende Ersatzteile anzubieten. Die

Zürcher Firma Derendinger ist seit 1935 auf dem Schweizer Markt ein freier Anbieter von Autoersatzteilen. Vorerst nur mit Brems- und Kupplungsmaterialien, heute mit einem Sortiment von über 250 000 Ersatzteilen. Der persönliche Kontakt mit Kunden steht in der Garage Stadelmann & Huber GmbH an erster Stelle. Eine sym-

pathische Dorfgarage mit gutem Kaffee empfiehlt sich im Limmattal mit ihren Dienstleistungen rund um das Auto!

PPWeitere Infos: www.stadelmannhuber.ch

Gewerbeverein Weiningen

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KONTAKTBOX H

Gewerbeverein Weiningen c/o Städeli Schreinerei Hardwaldstrasse 9, 8951 Fahrweid

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Sascha Städeli, Co-Präsident mail@staedeli-schreinerei.ch

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Tel. 044 748 26 54

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mail@staedeli-schreinerei.ch

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www.weiningen.ch

Nutzfahrzeugcenter Auto AG Limmattal

Aufrichtfeier im ­Gewerbepark Weiningen Am 28. Oktober 2016 durfte die Auto AG Limmattal direkt am Limmattaler Kreuz die traditionelle Aufrichte feiern. Ab Frühjahr 2017 wird der Neubau in Weiningen produktiv sein und Ende Juni 2017 wird die Eröffnung des neuen Standorts zusammen mit der Öffentlichkeit gefeiert. Text und Bild: zVg

Robert Meyer (CEO der Auto AG Group) bedankte sich in seiner Begrüssungsrede bei den am Bau beteiligten Parteien für die effiziente Arbeit. Ein besonderer Dank gebührt Paul Koller (Betriebsleiter Auto AG Limmattal), welcher in den letzten Monaten enormen Einsatz geleistet und mit seiner Unterstützung massgeblich zum Erfolg beigetragen hat.

AGENDA

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Generalversammlung GVW Montag, 6. März 2017

Präsidentenkonferenz KGV, Casino Winterthur Mittwoch, 27. September 2017, 19 Uhr

Präsidentenkonferenz KGV, Hotel Radisson Blu, Flughafen Mittwoch, 29. März 2017, 19 Uhr

Gewerbekongress KGV Zürich, Bezirk Affoltern Donnerstag, 26. Oktober 2017, 16 Uhr

Generalversammlung KGV Zürich, Uitikon Donnerstag, 11. Mai 2017, 16 Uhr

Berufsmesse Zürich, Messe Zürich Oerlikon 21.–25. November 2017

Das Limmattaler Kreuz bietet beste Erreichbarkeit für das topmoderne Nutzfahrzeugcenter, welches den Kunden ein umfassendes Angebot bietet. Auf dem Areal, welches durch den Gemeinderat in «Im Gewerbepark» umgetauft wurde, werden schliesslich drei Gebäudekomplexe stehen. Die Halle B wird per 1 November 2016 durch die Pape Werbe AG und die Saxer Holzbau Weiningen GmbH bezogen. In der Halle A wird die Auto AG Limmattal einziehen und in der Halle C werden die Räumlichkeiten an Pneu Egger AG und die Gallo AG vermietet.

Über 200 Gäste haben an der Aufrichte teilgenommen

Wie Paul Koller erwähnt, werden mit weiteren Interessenten Verhandlungen geführt. Besonders freut sich die Auto AG über Firmen, die der Autobranche nahestehen und über welche gemeinsame Synergien genutzt werden können.

PPWeitere Infos: Paul Koller Tel. 044 271 12 21 p.koller@autoag.ch


Wir wünschen Ihnen fröhliche Weihnachten und ein glückliches und erfolgreiches 2017. Immer da, wo Zahlen sind.

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14 I Gewerbeverein Birmensdorf und Aesch Editorial

Gewerbezeitung I Nr. 8 I 1. Dezember 2016

Publireportage: Bauspenglerei S. Wittwer, Birmensdorf

Die Tücken bei der Arbeit den Kopf, wie toll es doch für Dienstleistungsbetriebe jeglicher Art ist, die Parkgebühr zu «rumpeln», bevor man überhaupt mit seiner Arbeit beginnen kann. Egal, ob blaue oder weisse Zonen, es geht gehörig ins Geld.

Marco Rasi, Vorstandsmitglied ­Gewerbeverein Birmensdorf und Aesch Erst kürzlich durften wir in unserer schönen Stadt Zürich wieder einen neuen Umbau beginnen. Der Standort befindet sich bei einer Querstrasse Fahrtrichtung Forchstrasse in Richtung Zollikerberg hinauf. Wie üblich in Aesch gestartet, schlängelte man sich durch den angestauten Strassenverkehr, wobei zu erwähnen ist, dass mittlerweile alles und jeder Vortritt gegenüber dem Autoverkehr hat. Nach etwa einer Stunde Fahrzeit war das Ziel Baustelle erreicht. Kaum haben wir mit Ausladen von Werkzeug und Material begonnen, klopfte mir eine freundliche Dame auf die Schulter, unmissverständlich bittend, meinen Wagen doch irgendwo auf einem Blaue-Zone-Parkplatz abzustellen und mir gleichzeitig erstaunlich synchron bereits den Ordnungsbussenblock vor die Augen führend. Als ich der Beamtin aufzeigte, dass weit und breit keine Parkplätze zur Verfügung stünden, meinte sie lächelnd, dass dies ja nicht ihr Problem sei. Gesagt, getan. Wie es sich gehört, hatte ich fünf Querstrassen weiter mein Fahrzeug parkiert und die Tagesparkbewilligung ausgefüllt, um sogleich den Fussmarsch zur Baustelle zu starten. Auf dem Weg zum Arbeitsplatz schoss mir unmittelbar der Gedanke durch

Auf der Baustelle dann endlich in die Arbeit vertieft, sah ich alsbald den Nachbarn in die Wohnung treten, mich mit bereits erhobenem Finger ermahnend, auch ja die Ruhezeiten einzuhalten, ansonsten die Polizei zu rufen wäre … Mit Sorgenfalten muss ich beobachten, dass sich diese Entwicklung langsam, aber sicher auf die Agglomeration ausweitet. In den umliegenden Gemeinden ist dieser Trend zum Glück noch nicht überall angekommen, was auch gut ist. Denn jeder Haushalt weiss sicherlich, dass auch er zu gegebener Zeit eine Serviceleistung jeglicher Art benötigt. Zum Beispiel, wenn der Wasserhahn tropft, online bei Le Shop Lebensmittel bestellt oder ein neuer Fernseher angeliefert und angeschlossen wird. Ohne einen Ordnungsbussenzettel unter dem Scheibenwischer geht jeder Arbeitnehmer freudiger zu seinem nächsten Kunden. Ich möchte nur aufzeigen, dass vielleicht ein wenig mehr Verständnis auf allen Seiten gefragt wäre. Damit die Handwerker ihren Job erledigen können, der Nachbar in Ruhe sein Mittagessen geniessen und die Polizei sich ihren Kernaufgaben widmen kann, ohne wegen Bagatellen ausrücken zu müssen. All dies könnte sehr viel bewirken, bevor sich die Fronten überall dermassen verhärten, dass meistens nur schlechte Sachen dabei herauskommen. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen allen eine friedliche kommende Adventszeit, einen guten Chlaus-Einzug und eine schöne, besinnliche Vorweihnachtszeit.

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Gewerbeverein Birmensdorf und Aesch Postfach, 8903 Birmensdorf

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Thomas Gössi, Präsident praesident@gvba.ch

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Tel. 044 747 47 17

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info@gvba.ch

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www.gvba.ch

57 Gäste am Jubiläumsabend

Zum Jubiläumsabend durfte der Inhaber und Geschäftsführer Stephan Wittwer im Restaurant Golfclub Unterengstringen in Fahrweid 57 geladene Gäste begrüssen. Umrahmt wurde der Apéro durch eine kleine Bilderausstellung der bekannten Malerin Irma Wullschleger, welche die Firma seit über 20 Jahren mit Weihnachtskarten begleitet. An den festlich dekorierten Tischen wurden die Gäste mit einem schmackhaften Viergangmenu kulinarisch verwöhnt. Für viel Unterhaltung sorgten die beiden Auftritte von Komiker «dä Hans», welcher mit seinen Sketchs das Publikum bestens unter-

«Dä Hans» sorgte für gute Stimmung

hielt. In einer Präsentation von Dokumenten blickte der Geschäftsgründer auf die 30-jährige Firmengeschichte zurück, welche am 1. September 1986 in Oberengstringen startete. Im April 1988 erfolgte der Umzug nach Urdorf und seit über 10 Jahren ist die Bauspenglerei S. Wittwer nun an der Stallikonerstrasse 52 in Birmensdorf beheimatet und zählt gegenwärtig fünf Mitarbeitende. «Dieses Jubiläum ermöglicht hat unsere treue Kundschaft, unsere teilweise langjährigen Mitarbeiter sowie die zuverlässigen Lieferanten», so Wittwer, welcher sein Personal ebenso wie seine charmante

Ehefrau Patrizia und die Malerin mit je einem Einkaufsgutschein sowie mit Blumen beschenkte. Gebührend wurde das 30-Jahr-Jubiläum bis in die frühen Morgenstunden gefeiert, bevor sich die Gäste nach einem tollen und unterhaltsamen Abend mit vielen positiven Eindrücken und mit neuen Bekanntschaften auf den Heimweg machten.

PPWeitere Infos: www.wittwer-bauspenglereibedachungen.ch

Neuvorstellung: Ristorante-Pizzeria Landikerstübli, Birmensdorf

Saisonale Spezialitäten als Hit Seit einem Jahr steht die Ristorante/Pizzeria Landikerstübli in Birmensdorf unter neuer Führung. Die Spezialität des Hauses sind die aus verschiedenen Fleischsorten «hausgemachten» Cordon bleus. Text: Marco Plüss, Bilder: zVg

und ­einem guten Glas Wein, werden die Gäste verwöhnt. Sämtliche Gerichte werden mit frischen Zutaten zu­ bereitet und können auch via Take-­ away mitgenommen oder geliefert wer­den. Das richtige Ambiente für jedes Fest Auch für private oder geschäftliche Anlässe verschiedenster Grösse steht genügend Platz zur Verfügung. Bei Gesellschaften ab 15 Personen wird das Lokal auch ausserhalb der regulären Öffnungszeiten geöffnet. Das «Landi­ kerstübli» hat 65 Plätze und bietet somit das richtige Ambiente, damit jede Feier zum Fest wird.

Die Ristorante-Pizzeria liegt etwas aus­ serhalb von Birmensdorf. Es stehen aber genügend eigene Parkplätze vor und hinter dem Haus zur Verfügung. Die Buslinien 227 und 220 halten in Landikon direkt vor der Haustür. Die Gastgeber freuen sich über jeden Besuch.

PPWeitere Infos: Ristorante-Pizzeria Landikerstübli Wettswilerstrasse 3, 8903 Birmensdorf Tel. 043 344 05 36 landikerstuebli@gmail.com www.landikerstuebli.ch

A

Mitgliederstamm 1 Montag, 6. Februar 2017

Mitgliederstamm 3 Mittwoch, 30. August 2017

Generalversammlung GVBA, Restaurant Leuen, Uitikon Freitag, 17. März 2017

Einschalten Weihnachtsbeleuchtung Freitag, 24. November 2017

Vereinsreise Montag, 19. Juni 2017

Die Bauspenglerei S. Wittwer feierte ihr 30-jähriges Firmenbestehen mit einem abwechslungsreichen Jubiläumsabend im Restaurant Golfclub Unterengstringen in Fahrweid.

Das Konzept hat sich mehr als bewährt: Das umfangreiche Angebot an bürgerlichen Speisen sowie Pizzen, von Montag bis Freitag vier wechselnde, günstige Tagesmenüs inklusive Salat und Dessert und dazu frisches, hausgemachtes Brot, und dies alles zu fairen Preisen und einem tollen Service. Das alles gibt’s im «Landikerstübli». Auch mit den speziellen Speisekarten je nach Saison, zum Beispiel mit den hausgemachten Cordon bleus aus Kalb-, Schwein- oder Pouletfleisch in verschiedenen Variationen oder auch einem vegetarischen Cordon bleu

AGENDA

Mitgliederstamm 2 Freitag, 5. Mai 2017

Genuss, Comedy und Kunst an der Jubiläumsfeier

Generalversammlung GVBA Freitag, 16. März 2018

Das «Landikerstübli» bietet Parkmöglichkeiten direkt vor dem Haus

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16 I Gewerbeverein Dietikon

Gewerbezeitung I Nr. 8 I 1. Dezember 2016

Editorial

Grussbotschaft des Stadtpräsidenten

Markt, Märkte, Weihnachtsmarkt Weihnachtliche Grüsse aus dem Stadthaus

Martin Romer, Vorstand Gewerbeverein Dietikon Gemeinderat/Kantonsrat FDP «Auf einem Platz, meistens zentral gelegen, werden regelmässig Waren gehandelt.» Diese Aussage umschreibt grob den Grundbegriff «Markt». Im ökonomischen bzw. volkswirtschaftlichen Verständnis wird der Begriff Markt als geregeltes Zusammenführen von Angebot und Nachfrage für Waren, Dienstleistungen und Rechte definiert. Seit Menschengedenken wird auf Märkten gehandelt. Schon zu Urzeiten handelten Stammesgemeinschaften Waren miteinander, meist noch im Tauschverfahren «Ware gegen Ware». Im Mittelalter war das Standbild des Rolands Sinnbild für die Eigenständigkeit, für die eigene Gerichtsbarkeit, dem Marktrecht und somit auch das Zeichen bürgerlicher Freiheit. Der Roland stellt einen Ritter mit dem gezogenen Richtschwert in der Hand dar und er symbolisierte damit die Rechte einer Stadt. Roland-Statuen standen vor Ratshäusern und auf Marktplätzen. In deutschen Städten findet man bisweilen noch solche Roland-Statuen, welche vielfach aus Sandstein gefertigt sind. In der Schweiz gibt es in Brissago eine solche. Die ursprünglichen Märkte haben sich über die Jahrhunderte stets weiterentwickelt und sind heute für unzählige Handelsgegenstände und Dienstleitungen global vernetzt. Dietikons Märkte Dietikon hat diverse feine Märkte anzubieten. Auf dem Kirchplatz findet jeweils am Mittwoch (exkl. November bis März) und Samstag von 7 bis 12 Uhr der Frischmarkt statt. Feinste Pro-

dukte aus der Region suchen dort ihre Käufer. Der Flohmarkt, welcher samstags von 8 bis 16 Uhr (nicht im Januar oder an hohen Feiertagen) zwischen Bahnhofplatz und Kirchstrasse stattfindet, lädt Schnäppchenjäger und Stöberer ein, das bunt gemischte Angebot für einen «Glückstreffer» zu durchforsten. Der Frühlings- und Herbstmarkt ist eine weitere empfehlenswerte Einladung für alle Besucher von nah und fern. Zudem bietet das Zentrum Dietikon für den Marktbesucher weitere Einkaufsmöglichkeiten und Restaurants an, welche mit ihrem Angebot die Marktbesucher zum «Lädele» und zum Verweilen einladen. Dietiker Weihnachtsmarkt mit Chlauseinzug Der absolute Höhepunkt stellt der Weihnachtsmarkt mit dem traditionellen Chlauseinzug dar, welcher jährlich am ersten Adventswochenende stattfindet. Mehr als 100 Anbieter sind an den geschmückten Ständen mit dabei und bieten handgefertigte Schmuckstücke, Advents- und Weihnachtsgestecke, Kugeln, Sterne, Glaskunst und viele weitere Geschenkmöglichkeiten sowie vielfältig kulinarische «Schman­ kerl» an. Am Sonntagabend um 17.15 Uhr zieht «de Chlaus» vom Guggenbühlwald her in die Stadt ein. Dietikon ist dann in ein eindrückliches, mystisches Ambiente getaucht. Auf dem Einzugsweg werden sämtliche Lichter gelöscht und Tausende von Besuchern säumen den Weg des St. Nikolaus. Vor dem Chlaus ziehen Trychler, Geissle-Chlepfer, Iffelen, Laternenund Fackelträger in die Stadt ein. Schliesslich hält der Samichlaus auf dem Kirchplatz seine Ansprache. Als krönender Abschluss werden die Kinder mit Mandarinen und Nüssen beschenkt. Der Chlauseinzug lässt die Augen von Kindern und Erwachsenen gleichermassen leuchten.

Otto Müller, Stadtpräsident Dietikon Liebe Gewerbetreibende Weihnachtsmarkt, St.-Niklaus-Einzug – die Weihnachtszeit nähert sich mit grossen Schritten. Damit Dietikon für die Bevölkerung und Ihre Kundschaft von nah und fern an den langen, dunklen Abenden attraktiv ist, haben wir letztes Jahr eine neue Weihnachtsbeleuchtung angeschafft. Aktuell ist sie erweitert worden. Sie haben es bestimmt schon bemerkt. 21 Sterne leuchten neu an der Badenerstrasse, beginnend ab der Zentralstrasse bis zur Kreuzung Ueberlandstrasse. Unsere jetzige Weihnachtsbeleuchtung hat eine rund 40-jährige abgelöst. Und was uns sehr freut: Die neuen «Dieti-

Das Siegerbild des letztjährigen Fotowettbewerbes zum Thema Weihnachtsbeleuchtung stammt von Oliver Schmitter. Die Stadt Dietikon verwendet es dieses Jahr auf ihrer offiziellen Weihnachtskarte

ker Sterne» sind bei der einheimischen Bevölkerung und auch weit über die Grenzen Dietikons hinaus sehr gut angekommen. Genau das wollte der Stadtrat erreichen. Eine stimmungsvolle Weihnachtsbeleuchtung wertet Dietikon auf und lockt Gäste an. Davon profitieren natürlich auch Sie, liebe Gewerbetreibende.

Gelungener Abend mit ­bewährten Entertainern Bereits zum zweiten Mal organisierte der Gewerbeverein Dietikon für seine Mitglieder und Sympathisanten den Gwerblerball im Golfclub in Unterengstringen. Viergangmenü. Als Vorspeise gab es Pilzravioli an einer Pilzsauce, anschliessend ein kleiner gemischter Salat und als Hauptgang wurde Kalbsfilet an Morchelrahmsauce und Schweinsfilet auf Rotweinspiegel mit Gratin und Gemüse serviert.

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Gewerbeverein Dietikon Postfach, 8953 Dietikon 1

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Alfons G. Florian, Präsident a.g.florian@rebex.ch

Viel Amüsement mit Entertainer Amadeus

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Tel. 044 744 76 76

Text: Stefan Schmucki, Bilder: zVg

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info@gvdietikon.ch

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www.gvdietikon.ch

AGENDA

A

Gwerbler-Lunch, Rest. Limmatbrücke, Fahrweid Mittwoch, 7. Dezember 2016, 12 Uhr

118. Generalversammlung GVD, Hotel Sommerau, Dietikon Mittwoch, 29. März 2017, 19 Uhr

Raclette-Abend, KTV-Hütte, Dietikon Freitag, 27. Januar 2017, 18.30 Uhr

Präsidentenkonferenz KGV, Hotel Radisson Blu, Flughafen Mittwoch, 29. März 2017, 19 Uhr

Gwerbler-Lunch, Rest. Limmatbrücke, Fahrweid Donnerstag, 2. Februar 2017, 12 Uhr

Generalversammlung KGV Zürich, Uitikon Donnerstag, 11. Mai 2017, 16 Uhr

Wir bedanken uns für Ihren Einsatz, den Sie über das ganze Jahr erbringen. Als Gewerbetreibende tragen Sie massgeblich dazu bei, dass der Wirtschaftsstandort Dietikon floriert und sich weiterentwickelt.

Zweiter Gwerblerball, Restaurant Golfclub, Unterengstringen

Für die bald bevorstehenden Weihnachtsfeiertage und den Jahreswechsel wünsche ich Ihnen bereits heute alles Gute, beste Gesundheit und viel Lebensfreude!

KONTAKTBOX

In diesem Sinne wünschen wir Ihnen eine schöne Weihnachtszeit.

Nach dem reichhaltigen Apéro begrüsste Alfons Florian, Präsident des Gewerbevereins Dietikon, die Gäste herzlich. Ich möchte mich für die Organisation speziell bei Esther Wyss-­ Tödtli und Stefan Schmucki bedanken. Ebenfalls finde ich es toll, dass wieder so viele Gäste daran teilnahmen und sich für ein paar gesellige

Stunden mit einem köstlichen Galadiner verführen liessen. Speziell freut es uns aber auch, dass wir das letztjährige Tanzmusik-Duo Lucky Boys wieder engagieren konnten. Romeo Preite, Geschäftsführer des Restaurants Golfclub, eröffnete anschlies­ send das Galadiner und verwöhnte mit seinem Serviceteam die 56 Gäste mit einem kulinarisch hochstehenden

Ein zauberhafter Entertainer lockerte den Abend mit seiner speziellen humoristischen und magischen Art auf. Die gut einstündige Comedy & Magic Show brachte die Gäste zum Staunen und zum Lachen. Amadeus hat es sogar geschafft, die Armbanduhr eines Gastes unbemerkt verschwinden zu lassen oder die brennende Zigarette durch den Herrensakko zu stossen sowie einen zerschnittenen Ehering einer Frau wieder herzustellen. Nach der Show wurde zum Dessert feiner Apfelstrudel mit Vanillesauce und Vanilleglace serviert. Die Lucky Boys sorgten anschliessend mit ihrem grossen Musikrepertoire für Tanz und Stimmung, ja sogar bis zur Polonaise! Wie immer haben alle Gäste kein Zuhause, darum gab es noch einen schönen, gemütlichen und lustigen Ausklang an der Bar. Gerüchte sagen, dass einige noch nicht genug hatten und mit dem Taxi nach Dietikon ins «Zeus» fuhren und dort definitiv den Schluss gefeiert haben.

PPNächster Gwerblerball:

Anstossen auf gute Geschäfte: Fröhliche Stimmung am zweiten Gwerblerball

Der nächste Gwerblerball findet nächstes Jahr Anfang November statt. Bitte reservieren Sie das Datum: Samstag 4. November 2017.


Gewerbeverein Dietikon I 17

Gewerbezeitung I Nr. 8 I 1. Dezember 2016

Die Dietiker Kaffeerösterei Ferrari rüstet sich auf die Advents- und Weihnachtszeit

«Seit 1950 ist das Rösten der Erdnüsse mein Privileg» Statt Kaffee röstet Seniorchef Renato Ferrari aus Dietikon in der Saison über dem Steinkohlefeuer auch Spanische Nüssli. Dies ergibt rund sechs bis sieben Tonnen im Jahr.

Renato Ferrari röstet im Jahr etwa sechs bis sieben Tonnen Spanische Nüssli aus Israel

Text und Bilder: Christian Murer

Es ist ein Mittwochnachmittag Mitte November. In seinem legendären Outfit mit rotem Pullover, Krawatte und Tabakpfeife steht Renato Ferrari vor der ratternden Röstmaschine der norddeutschen Firma Emmerich am Rhein aus dem Jahre 1895. Mit dem unverwüstlichen Veteran werden diesmal keine Kaffeebohnen, sondern Erdnüsse aus Israel geröstet. Das Pyrometer, ein Temperaturmessgerät ohne direk-

ten Kontakt zum Messgut, zeigt 150 Grad an. Immer wieder prüft der 87-jährige Patron mit dem Röstenzieher einzelne Exemplare. «Ich muss von Hand die Schale entfernen und schauen, ob der Kern die richtige Farbe hat», so Ferrari. In der Saison jeden Tag im Betrieb Nach rund zwanzig Minuten werden die Erdnüssli aus dem Ofen gespuckt. Anschliessend werden sie in die bereitstehenden Jutensäcke abgefüllt.

Dies besorgt Ismail Rafi, der schon 16 Jahre im Betrieb tätig ist und in erster Linie zweimal in der Woche die Kaffeebohnen röstet. Und kaum sind die Spanischen Nüssli in den Säcken, rinnt die nächste Ladung vom Trichter in die Trommel. «Dies geschieht in der Saison praktisch jeden Tag», sagt Renato Ferrari, der schon als Bub nach der Schule beim Rösten seines Vaters mit dabei war. «Seit 1950 ist das Rösten der Erdnüsse mein Privileg», sagt Ferrari mit leuchtenden Augen. In der Tat: Nachdem das Deutschschweizer und das Tessiner Fernsehen, TeleZüri, die «Schweizer Illustrierte», die «NZZ» und andere Zeitungen in letzter Zeit von «Caffè Ferrari» an der Bremgartenstrasse 76 in Dietikon berichtete, haben Bethli und Renato Ferrari in der Advents- und Weihnachtszeit alle Hände voll zu tun. Seit 1950 im Geschäft Dennoch findet der überaus rüstige Kaffeeröster Zeit, um über die bewegte Geschichte seines Geschäftes zu erzählen. So stand die erste Rösterei bis 1894 an der Bahnhofstrasse in Zürich. Als man dann mitten in der Stadt keine Produktionsstätten mit Lärm und Kutschenverkehr mehr wollte, verlegte der damalige Inhaber die Rösterei

1895 nach Dietikon in das Riegelhaus an der Bremgartenstrasse. «Im Jahre 1950 trat ich ins elterliche Geschäft ein», berichtet Renato Ferrari, wo er noch heute mit seiner Gattin Bethli wohnt. «Mit Unterstützung meines 44-jährigen Neffen Mike Schärer rösten wir nach alter Tradition die Kaffeebohnen über dem Kohlefeuer», sagt Ferrari sichtlich stolz.

PPWeitere Infos: Bethlis bezauberndes Lädeli, das sie seit 47 Jahren äusserst erfolgreich und liebevoll führt, ist bis zum 23. Dezember jeden Tag von Montag bis Freitag von 9 bis 12 und von 14 bis 18.30 Uhr sowie am Samstag von 9 bis 16 Uhr geöffnet.

Die einzige Kaffee- und Nüsslirösterei der Schweiz, die noch mit Steinkohle röstet

Backstage Cinéma 3.0

Der Bau des Cinéma Capitol Dietikon, 1930/1931 «Das alte Dietikoner Spritzenhäuschen hätte es sich wohl nie träumen lassen, dass sein Grabstein ein modernes Tonfilmtheater würde …» («Limmattaler Zeitung» vom 31.10.1931) Text: Martin Romer

1930/31 wurde an der Bremgartnerstrasse 1 in Dietikon, am Standort des altehrwürdigen Spritzenhäuschens, das «Tonfilmtheater Capitol» erbaut. Bauherr war der damals in der Kinobranche äusserst bekannte Herr Linggi-Schmidlin, welcher bereits in Lenzburg ein Kino betrieb und nunmehr nach Dietikon umzog. Damals wurde das Kino «Tonfilmtheater» genannt, weil damals Tonfilme noch nicht weit verbreitet waren, und Theater, weil Linggi auch Theateraufführungen im Angebot hatte. Wenn man die Zeitungsartikel aus dieser Zeit zu Rate zieht, scheint es schon etwas ganz Spezielles gewesen zu sein, das neue Capitol für das kleine Dorf Dietikon. Dabei ging der Autor des Zeitungsartikels nach System vor, damit er ja nichts vergessen würde, und beschrieb den Neubau des Cinéma Capitol Dietikon fast ehrfürchtig. Gleichzeitig war für die damalige Zeit die neuste Technologie für Film und Ton im «Capitol» eingebaut worden. Besonders beeindruckt war der Autor zum Beispiel davon, dass es eine Heizung gab, welche jeweils eine Stunde vor jeder Vorführung in Betrieb ge-

nommen wurde und die Zuschauer wärmte … Und zu den Sitzgelegenheiten, welche im Vergleich zu heute manchem edlen Hinterteil viel abverlangt haben mussten: «Die 230 Stühle des Parterres – man möchte sie Sessel nennen – sind breit und bequem.» Offensichtlich waren in dieser Zeit Kinos im Normalfall schlimme Absteigen und fielen des Öfteren einem Brand zum Opfer, denn: «Eine Feuersbrunst in diesem modernen Lichtspieltheater ist nachgerade ein Ding der Unmöglichkeit. Solche Sachen ereigneten sich noch in einer Zeit, wo man die Kinos aus altem Brennholz zusammenstellte.» Damals war das Filmmaterial hoch brandgefährlich und offene Hitze und Feuer waren in einem Vorführraum quasi an der Tagesordnung. Zudem wurde damals im ganzen Kino geraucht …! Der Tonfilm musste sich erst seinen Durchbruch erarbeiten – viele Skeptiker und Theaterliebhaber gaben damals dem Film keine Chance und billigten dem Filmschaffen auch nicht zu, eine «Kunst» zu sein. Der Autor meinte damals dazu: «Sicherlich gibt es noch eine grosse Schar von Skeptikern, die der Filmbewegung misstrauisch oder im günstigsten Falle

gleichgültig gegenüberstehen. Auch unter ihnen wird die Zahl der Bekehrten wachsen, wenn man ihnen sagt, oder sie es gelegentlich selber feststellen müssen, dass der heutige, gute Film sogar einer ernsthaften künstlerischen Kritik standhält.» Die Kunst lächelt, sei sie nun traurig oder froh. Der Besucher des Cinéma Capitol Dietikon fand dieses beglückende Lächeln damals und seit nunmehr 86 Jahren, bis in die heutige Zeit. (Aus dem Archiv der «Limmattaler Zeitung», recherchiert anlässlich des 60-Jahr-Familien-Betriebsjubiläums 2010.)-

Festlich Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr Wir wünschen Ihnen und Ihrer Familie eine besinnliche Adventszeit und erholsame Feiertage. Wir freuen uns, auch im nächsten Jahr für Sie da zu sein. Ihr UBS-Team in Dietikon

UBS Switzerland AG, Bahnhofplatz 13, 8953 Dietikon 35-mm-Filmprojektor um ca. 1930. So kann man sich die «neuste Technologie» des «Capitol»-Projektors gemäss dem Bericht der Limmat­ taler Zeitung von 1931 vorstellen

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18 I Gewerbeverein Dietikon

Gewerbezeitung I Nr. 8 I 1. Dezember 2016

Neuvorstellung: Senevita Limmatfeld, Dietikon

Wohnen in ausgezeichnetem Ambiente Seit November 2015 bietet Senevita auch in Dietikon betreutes Wohnen und Pflege an. Einige Wohnungen und Pflegezimmer sind noch frei.

Hildi Stocker ist rundum zufrieden

Text und Bilder: Erica Brühlmann-Jecklin

Freundlich werde ich von der Ge­ schäftsleiterin Sandra Graf empfangen und durch das Haus geführt. Die Sene­ vita in Dietikon ist eine von 21 Betrie­ ben der 1989 von Philipp M. Zemp gegründeten und 2008 von SeneCura übernommenen Altersbetreuungskette. Seit 2014 gehört Senevita zur Or­pea­ gruppe, welche heute in der Altenpfle­ ge europaweit führend ist. Der Name Senevita blieb auch nach der Übernah­ me erhalten. Es gibt noch freie Plätze Von 50 2-Zimmer-Wohnungen, alle­ samt abgestimmt auf die Bedürfnisse

Das Desserbuffet

von betagten Bewohnerinnen und Be­ wohnern, sind 23 Wohnungen bezo­ gen, 9 reserviert und 18 Wohnungen noch frei. Von den 77 Pflegezimmern auf den fünf Etagen sind zurzeit 38 – verteilt auf drei Etagen – besetzt. Eine Abteilung mit «Demenzgarten» wird zu einem späteren Zeitpunkt in Be­ trieb genommen. Die Pflegenden ha­ ben dennoch genügend zu tun. Auf die Frage nach der Ausbildung des Personals auf jener Abteilung ver­ sichert mir Sandra Graf, die zu ihrer Ausbildung zur Institutionsleiterin eine Pflegefachausbildung absolviert hatte, dass rund um die Uhr zwei Pfle­ gefachleute mit der tertiären Ausbil­

Bibliothek und Raum zum Spielen und Sich-Begegnen

dung (diplomierte Pflegefachfrau HF) zugegen seien und mit weiteren Fach­ personen die Betreuung gewährleis­ ten. Die Pflegedienstleiterin Gabriela Karan ist Ansprechperson für die Be­ wohner-/innen und deren Angehörige. Sie ist ebenfalls Anlaufstelle bei der Aufnahme von neuen Bewohnern /-in­ nen. Mietet man in der Senevita eine Woh­ nung, kann man die Möbel von zu Hause mitnehmen. Im Pensionspreis inbegriffen sind die Nebenkosten, eine wöchentliche Reinigung und ein tägli­ ches Viergangmenü. Bei Krankheit, Unfall oder zunehmender Pflege­ bedürftigkeit ist gewährleistet, dass

die Mieter in ihrer Wohnung bleiben können, da die Pflegeabteilung legiti­ miert ist, auch Spitexdienste anzubie­ ten. Im Jahr 2015 belegte Senevita als Ar­ beitgeber den dritten Platz in der Kate­ gorie Gesundheits- und Sozialwesen. Die Auszeichnung wurde durch ­«Great Place to Work» verliehen. Se­ nevita gehört damit zu den besten Ar­ beitgebern. «Es ist einfach alles prima hier» Im ersten Stock treffen wir Hildi Sto­ cker. Sie gehört zu den allerersten, die hier einzogen, und sie schwärmt vom Ort, der seither ihr Zuhause ist. San­

Geschäftsleiterin Sandra Graf

dra Graf, die alle Bewohnerinnen und Bewohner namentlich kennt, wechselt ein paar Worte mit ihr. «Moll», sagt Frau Stocker dann zu mir, «ich bereue diesen Schritt keinen Moment, es ist hier einfach alles prima.»

PPWeitere Infos: Senevita Limmatfeld Limmatfeldstrase 5, 8953 Dietikon Tel. 044 744 92 00 Fax 044 744 92 90 limmatfeld@senevita.ch www.senevita.ch

Neuvorstellung: gmür immoplus, Dietikon

Gut betreut im Stockwerkeigentum Denise Gmür ist Fachfrau für Stockwerkeigentum und Liegenschaftsbuchhaltung. Ihre Stärke sieht sie in der persönlichen Betreuung ihrer Mandanten und ihrer strikten, aber fairen Art. Region sind. Sie selbst ist ebenfalls im Limmattal zu Hause und schätzt ihre Ortsverbundenheit und ihr grosses Netzwerk als eine wichtige Kompo­ nente für ihr erfolgreiches Schaffen ein. «Qualität vor Quantität, unbe­ dingt», meint sie mit Nachdruck. Ab und an übernimmt sie kurzfristig temporäre Aufträge, zum Beispiel für

Denise Gmür kennt sich mit den Herausforderungen des Stockwerkeigentums aus

Text und Bild: Claudia Lambrich

An bester Lage, eingebettet zwischen Reppisch und Kronenplatz, befindet sich das Büro von gmür immoplus. Vor zwei Jahren hat Denise Gmür den Schritt in die Selbständigkeit gewagt und sich mit ihrer profunden Erfah­ rung und ihrer umfassenden Kompe­ tenz in Sachen Immobilien auf die Verwaltung von Stockwerkeigentum und Liegenschaftsbuchhaltungen spe­ zialisiert. Momentan begleitet und betreut sie Gemeinschaften mit 4 bis 18 Parteien.

Wichtig sei ihr vor allem der persönli­ che Kontakt zu den Eigentümern. Ganz oben auf der Prioritätenliste ste­ hen zudem die Werterhaltung der Lie­ genschaft und das unbeschwerte Zu­ sammenleben. «Natürlich gibt es ab und zu Reibereien, manchmal muss ich auch schlichtend eingreifen und das Reglement durchsetzen, aber mir ist es ganz wichtig, dass man sachlich und fair miteinander diskutieren kann.» Denise Gmür ist regelmässig in den Liegenschaften anzutreffen. Nicht zuletzt darum ist es von Vorteil, dass die meisten ihrer Mandanten in der

Architekten oder andere Immobilien­ verwaltungen. Das mache ihren Ar­ beitsalltag noch abwechslungsreicher und spannender, meint Gmür. Sie sei sehr zufrieden mit dem Geschäftsgang des Unternehmens. Ihr Wunsch für die Zukunft: Noch ein paar Mandate über­ nehmen. Und sehr gerne auch weitere Immobilien verkaufen.

PPWeitere Infos: gmür immoplus GmbH Kronenplatz 12 8953 Dietikon Tel. 044 745 10 44 www.gmuer-immoplus.ch


Gewerbeverein Dietikon I 19

Gewerbezeitung I Nr. 8 I 1. Dezember 2016

Spektakuläre Hauptübung von 75 Dietiker Feuerwehrleuten beim Schulhaus Wolfsmatt

Hurra, hurra, die Schule brennt! Die Kultband Extrabreit der Neuen Deutschen Welle machte 1982 mit dem Song «Hurra, hurra, die Schule brennt!» Schlagzeilen. An der diesjährigen Hauptübung der Stützpunktfeuerwehr Dietikon ging es ebenfalls um eine brennende Schule.

Interessierte Schüler verfolgten die Rettung eines Knaben aus dem dritten Stock des Schulhauses Wolfsmatt

Text und Bilder: Christian Murer

Es war kurz nach halb vier am Samstag, 30. Oktober. Dichter Rauch umhüllte Teile des Primarschulhauses Wolfsmatt an der Schöneggstrasse 70. Schon von weitem hörte man die Feuerwehrsirenen. Im Nu standen die ersten grünroten Autos auf dem Schulhausplatz. Alles ging dann sehr

schnell. Die Feuerwehrmänner verlegten Schläuche, drangen mit Atemschutzgeräten ins Schulhaus ein und holten einen «Bewusstlosen» aus dem Gebäude. Und mit einer Leiter rettete man einen Buben aus dem Schulzimmer im dritten Stock. Höhepunkt des Feuerwehrjahres Zum Glück war alles nur eine Übung – verfolgt von vielen interessierten Zu-

Gross war auch diesmal das Interesse der Bevölkerung

schauern. Überaus professionell verrichteten die Feuerwehrleute ihre Arbeit. Dazu sagte Heinz Illi, Dietiker Sicherheits- und Gesundheitsvorstand, nach dem Einsatz: «Wie jedes Jahr haben wir heute eine super Hauptübung der Feuerwehr Dietikon erlebt. Es war ein grosser Anlass für Dietikon.» Die Bevölkerung schätze die Arbeit der Feuerwehr. Für die Feuerwehrmänner und -frauen sei es jeweils der Höhepunkt des Feuerwehrjahres. «Der Umzug am Schluss des Tages ist für Dietikon längst zur Tradition geworden. Angeführt von der Stadtmusik, zeigt sich die Stützpunktfeuerwehr Dietikon der Bevölkerung», so der Dietiker Stadtrat, «entlang des Umzuges habe ich viele strahlende Augen nicht nur von Kindern entdeckt.»

Der Oldtimer-Packard ist der ganze Stolz der Dietiker Feuerwehr

Stolz auf Feuerwehrleute Auch Feuerwehrkommandant Stefan Fahrni und Stabsoffizier Roger Wiederkehr, die erstmals für die Hauptübung verantwortlich waren, sagten: «Unsere Bilanz der diesjährigen Hauptübung ist sehr positiv. Die Bevölkerung von Dietikon hat einmal mehr einen spannenden Einblick in den Feuerwehralltag bekommen.» Das Abendprogramm der Feuerwehr im Kirchgemeindehaus St. Agatha bildete den Abschluss eines langen und spannenden Tages. «Als Sicherheitsvorstand war ich einmal mehr sehr stolz auf meine Feuerwehrfrauen und -männer», so Heinz Illi. Und der 20-jährige Patrick Maag bilanzierte: «Die Hauptübung war wie jedes Jahr der absolute Hammer.»

Die Verantwortlichen der Feuerwehr-Hauptübung: Kommandant Stefan Fahrni, Stadtrat Heinz Illi und Stabsoffizier Stefan Wiederkehr

Neuvorstellung SizeConSens AG, Oetwil a.d.L.

Wenn guter Rat sehr willkommen ist Wächst ein Unternehmen sehr schnell, fehlt oft eine Strategie. In solchen Fällen berät die Firma Size ConSens AG aus Oetwil an der Limmat sehr kompetent und menschlich. stützung in der Ausrichtung (Strategie), Umsetzung (Prozesse) der Unternehmung sowie Befähigung der Mitarbeitenden.

Die Geschäftsführerin der SizeConSens AG, Zehra Sirin Text: Patrick Holenstein, Bild: SizeConSens AG

Manche aus den Gewerbeverbänden kennen das Thema vielleicht. Man gründet ein Geschäft, fängt im stillen Kämmerlein an und plötzlich leitet man ein Team von zwanzig, dreissig

Mitarbeitenden. Da festigen sich im Laufe der Zeit diverse Abläufe, die nicht direkt die angestrebten Unternehmungsziele verfolgen. Jetzt wären eine klare Strategie sowie schlanke Prozesse sinnvoll. Hier kommt SizeConSens AG ins Spiel. Das Limmattaler Unternehmen bietet Firmen Unter-

Pool von Fachexperten SizeConSens AG ist darauf spezialisiert, gemeinsam mit den Unternehmen zu analysieren, welche Ziele erreicht werden möchten und welche Abläufe dafür zielführend erforderlich werden. «Unsere Stärke ist es, pragmatisch und methodisch an die Sache heranzugehen, so dass der Mitarbeitende einen direkten Nutzen davon hat. Wir fragen unsere Ansprechpersonen vor Ort, was sie brauchen», erklärt Zehra Sirin. Das Team arbeitet auf einer sehr menschlichen Ebene und äus­ serst professionell. SizeConSens AG besteht aus drei Festangestellten und einem Pool aus Freelancern. «Unsere Freelancer sind Fachexperten, die je nach Handlungsbedarf kundenspezifisch eingesetzt werden», betont Sirin. Schliesslich würden sie die Firma repräsentieren.

Schulungen als Nebeneffekt Im Anschluss an eine Beratung fragen dieselben Unternehmen nach einer Schulung, damit die Mitarbeitenden die Techniken und Abläufe auch fachlich lernen und kompetenter sind. Daher bietet SizeConSens AG Schulungen oder hält Vorträge. Die Geschäftsführerin Zehra Sirin ist ausserdem Dozentin an Fachhochschulen und Bildungszentren. Kürzlich hat sie über das Thema Beschwerdemanagement ein Buch geschrieben (siehe Interview auf Seite 20). Einerseits, weil sie ihren Studenten viel Erfahrung aus der ­Praxis näherbringt, und andererseits, weil es kein ideales Lehrmaterial gab, das bei Schulungen genutzt werden konnte. Gegründet wurde die Aktiengesellschaft im April 2015. Die namhaften Referenzen auf der Website machen Zehra Sirin stolz. «Wir beraten Unternehmen in allen Grössen und branchenübergreifend. So kann es einmal ein Konzern sein, ein anderes Mal ein

kleiner Fischrüster aus der Westschweiz.» Für Zehra Sirin war die Selbständigkeit wichtig: «Ich war schon länger in der Branche, habe von Konzernen bis KMUs alles beraten und viele Erfahrungen gesammelt. Da war der Schritt zur Selbständigkeit die Erfüllung eines lang erstrebten Ziels.» Angefangen mit einer KV-Lehre in einem Advokatur-Notariats-Büro, hat sie zahlreiche Weiterbildungen und Studien absolviert. Diese führten sie über Projektleitungen und Führungsaufgaben zum globalen Chemie-Marktführer, wo sie mit der Leitung des europäischen Stabteams in der Beratung ihren «Hafen» fand.

PPWeitere Infos: www.size-consens.ch


20 I Gewerbeverein Dietikon

Gewerbezeitung I Nr. 8 I 1. Dezember 2016

Interview mit Zehra Sirin, Dozentin und Buchautorin

«Gefahr von ‹Pfläschterli-Politik› im U ­ mgang mit Kundenzufriedenheit» Zehra Sirin berät Unternehmen unter anderem in Kunden-Beschwerdemanagement. Dazu hat sie nun eine 5-Sterne-Strategie entwickelt und diese in einem Buch erläutert. Text: Patrick Holenstein, Bild: SizeConSens AG

tutionen für teures Geld einkaufen muss.

Ihr Buch gibt wertvolle Tipps für das Beschwerdemanagement bei Unternehmen. Was ist denn aus Ihrer Sicht die wichtigste Regel im Umgang mit Beschwerden? Ruhig bleiben, zuhören und bereits re­ levante Informationen für die Bearbei­ tung sammeln. Das ist die wichtigste Regel. Es ist wichtig, dass der Be­ schwerdeführer als Erstes nicht unter­ brochen wird.

Bei Beschwerden können aus Frust böse Worte fallen. Wie viel muss man sich als Unternehmen gefallen lassen? Mir scheint die Frage eher zu lauten, wie damit umzugehen ist, und weni­ ger, wie viel man sich gefallen lassen muss. Wann kann ein Unternehmen Kundenzufriedenheit und Professiona­ lität besser unter Beweis stellen als bei einem unzufriedenen Kunden? Bei ei­ nem freundlichen Kunden freundlich bleiben, kann jeder. Wenn Sie aber wirklich professionell sind, können Sie insbesondere mit frustrierten Kun­ den umgehen und dann erübrigt sich die Frage nach dem «Gefallen-Lassen» früher oder später.

Wieso sind unzufriedene Kunden für Unternehmen nicht zu missachten? Ein Kunde, der sich beschwert, hätte schon verloren sein können. Ich er­ halte noch die Chance, ihn zurückzu­ gewinnen. Wenn er nach der Be­ schwerde wieder bestellt, ist er wie ein Neukunde zu betrachten. Jedoch mit dem Vorteil, dass Marketing- bzw. Ver­ triebskosten schon amortisiert sind. Ausserdem weisen sie kostenlos auf Verbesserungspotentiale im Unterneh­ men hin, die dem Unternehmen mehr oder weniger bekannt sind und nun verbessert werden können. Ganz zu schweigen von den Kundendaten, die man sonst von Marktforschungsinsti­

Diese Befähigung der Mitarbeitenden im Kundenkontakt muss von der Füh­ rung – vorgängig zur Beschwerde – ge­ plant und auf die Wirksamkeit über­ wacht werden. Auch sollte sich die Führung gut überlegen, ob mit Kulanz­ handlungen wie Preisnachlässe oder der Austausch der Ware/Dienstleis­ tung die Verbesserung im Unterneh­ men wirklich sichergestellt ist oder ob nicht die Gefahr von «Pfläschterlipoli­

tik» besteht. Die Frage nach dem Um­ gang mit Kundenrückmeldungen bzw. Fehlerkultur rundet das Beschwerde­ management ab. Wie ist bei Ihnen die Idee zum Buch entstanden? Ich befasse mich seit vielen Jahren mit dem Thema Beschwerdemanagement und habe einzelne Projekte umgesetzt. Im Rahmen dieser Projekte kamen immer wieder Kunden auf mich zu ­ und fragten nach diesbezüglichen ­Literaturtipps. Es gibt zwar ein her­ vorragendes Buch dazu, aber es um­ fasst 750 Seiten. Auf der anderen Seite bin ich Dozentin an höheren Fach­ schulen oder Bildungszentren und da ist es an der Tagesordnung, dass man ein Buch zum Stoff empfehlen kann. Beim erwähnten Buch mit 750 Seiten sagen viele Leute: «Nein, danke.» Neben diesem sehr guten ­ Buch gibt es diverse «Autoren», die sich auf die Seite der Beschwerde­ führer stellen. Nur, wo bleibt der Mehrwert für die Unternehmungen? Auch Unternehmungen haben ein ho­ hes Potential und grossen Nutzen, wenn sie geplant damit umgehen. Darum habe ich mich irgendwann ­ entschlossen, ein Buch darüber zu ­ schreiben.

Im Buch behandeln Sie die 5-Sterne-Strategie. Wie haben Sie diese entwickelt? Die Sterne stehen für das heutige Qua­ litätsverständnis in Onlinebewertun­ gen im Internet. Ich vergleiche es mit dem Reifegrad eines Unternehmens. Pro Stern erreicht man eine weitere Stufe des Reifegrades. Jedes Kapitel, das Sie quasi umsetzen, gibt einen Stern mehr. Und wenn Sie einen Reife­ grad mit fünf Sternen anstreben, im­ plementieren Sie auch alle Aspekte, die im Buch empfohlen werden. Es ist eine Anleitung, wie man eine Strategie für KundenUNzufriedenheit entwi­ ckelt und umsetzt.

Unternehmen im wahrsten Sinne des Wortes «keinen Plan» haben. Verbessern Sie nachhaltig Fehler durch Kundenbeschwerden und machen Sie aus zufriedenen Kunden loyale Kunden, und aus loyalen Kunden begeisterte Botschafter Ihres Produktes/Ihrer Marke. (Verlagstext) Das Buch ist im Handel erhältlich oder kann über www.size-consens.ch/produkt/ buch/ mit persönlicher Widmung bestellt werden

PPÜber das Buch: «Die 5-Sterne-Strategie – Exzellentes Beschwerdemanagement in Zeiten von Online-­ Bewertungen» Kundenzufriedenheit ist für die meisten Unternehmen ein erstrangiges Ziel und Kundenorientierung das höchste Gebot. Und wenn der Kunde einmal in seiner Erwartungshaltung enttäuscht wurde und dies mitteilen möchte? Dann wird er in Unternehmen selten als profitable Zielgruppe behandelt. Dies nicht zuletzt deshalb, weil die

Buchcover

Feierabend-Bier mit Natalie Rickli und Gregor Rutz

Feierabendbier in ­geselliger Runde

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Die SVP Dietikon lud NR Natalie Rickli und NR Gregor Rutz am Montag, 7. November, von 19 bis 20 Uhr, zum Feierabendbier ein. Dieser Einladung wurde rege Folge geleistet. Die 50 vorhandenen Sitzplätze waren rasch besetzt und die rund 100 Gäste standen ziemlich eng beieinander. Dies konnte der guten Stimmung jedoch keinen Abbruch tun, im Gegenteil.

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SVP nach mehr Markt und weniger Gebühren. Rickli sprach kompetent und spannend. Ihre Botschaft ist klar: «Wir wollen deregulierte und freiere Medien, nicht wie bisher staatlich regulierte Medien!» Sie erntete viel Zustimmung für ihren Vortrag und auch Gregor Rutz traf mit seinem aktuellen Thema «Masseneinwanderung – Volks­entscheide respektieren» voll ins Schwarze bei den anwesenden SVP-Parteimitgliedern aus Dietikon und dem ganzen Limmattal.

Strahlen mit dem SVP-Sünneli um die Wette: Gregor Rutz und Natalie Rickli

Text und Bild: Sonja Killias

Charmant und voller Elan begrüssten Natalie Rickli und Gregor Rutz die ­Anwesenden zum Feierabendbier. Obwohl sich doch einige der Gäste unter einer Einladung zum Feierabendbier eine etwas andere, ungezwungenere Form des Zusammenseins vorgestellt hatten, wurden die beiden Politiker mit einem herzlichen Applaus willkommen geheissen.

Die Themen waren «Medienpolitik» und «Masseneinwanderung». Natalie Rickli ergriff als Erste das Wort und meinte lächelnd: «Nach der langen Session im Bundeshaus bin ich froh, wieder einmal unter ‹normalen› Menschen sein zu können.» Natürlich wurde diese Aussage mit Gelächter und Zustimmung goutiert. Nachdem Rickli über die Sessionsthemen informiert hatte, kam sie zum Kernthema, der Medienpolitik und der Forderung der

Rutz erklärte die Initiative zuerst noch einmal im Detail. Es war spürbar, wie sehr dieses Thema Emotionen freilegt, beim Referenten genauso wie beim gebannt lauschenden Publikum. Sein Fazit: «Der Volkswille muss doch wichtiger sein als die liberalen Verhandlungen mit der EU. Der Volksentscheid müsste umgesetzt werden, das ist Demokratie, sonst machen Abstimmungen ja überhaupt keinen Sinn!» Auch nachdem die beiden Politiker schon lange zu ihrem nächsten Termin unterwegs waren, wurde im Saal des Hotels Sommerau in Dietikon noch fleissig weiterdiskutiert.

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22 I Gewerbeverband Geroldswil-Oetwil Editorial

Gewerbezeitung I Nr. 8 I 1. Dezember 2016

Gewerbecampus Geroldswil

Weniger Regulierung und sinkende Kosten für Hauseigentümer worten sind und oft spürbare und teilweise massive Kosten auslösen. Um dieser Entwicklung und einer zunehmenden Polarisierung der Interessengruppen entgegenzuwirken, setzt sich der Hauseigentümerverband für weniger Regulierung und für eine Senkung der – unter welchem Titel immer – dauerhaft steigenden Kosten für Hauseigentümer ein. Daniel Weber, Präsident Hauseigentümerverband Weiningen Die Attraktivität des Besitzes eines Eigenheims hat mit der Zeit Einbusse verzeichnen müssen. Denn auch für langjährige Eigenheimbesitzer sind Themen wie Eigenmietwert, Finanzierung, Gebühren aller Art oder baurechtliche Fragestellungen kaum mehr zu überblicken. Dies gilt im Übrigen auch für Mehrfamilien- und Gewerbeimmobilienbesitzer. Eine Flut von immer neuen Gesetzen und sich ständig ändernde Rahmenbedingungen haben zur Folge, dass sich Liegenschaftsbesitzer immer öfter, meist unbewusst, aber rechtlich gesehen sehr wohl auf Glatteis bewegen. Spätestens wenn Mietflächen ­vermietet werden sollen, wird der Eigentümer mit mietrechtlichen Fragestellungen konfrontiert, die für einen Laien nicht ohne Aufwand zu beant-

Gewerbecampus Geroldswil

Als lokale Sektion des Hauseigentümerverbandes stehen wir unseren Mitgliedern gerne mit Rat und Tat zur Seite. Im Namen des Hauseigentümerverbandes wünsche ich Ihnen an dieser Stelle eine schöne und besinnliche Adventszeit.

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Gewerbeverein Geroldswil-Oetwil

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Reto Müller, Präsident info@gvgo.ch

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Präsidentenkonferenz KGV, Hotel Radisson Blu, Flughafen Mittwoch, 29. März 2017, 19 Uhr Generalversammlung KGV Zürich, Uitikon Donnerstag, 11. Mai 2017, 16 Uhr

Text: Felix Stockar, Bilder: zVg

Im neu belebten Gewerbehaus stehen verschiedene Aktivitäten wie eine Ausstellung, Barry-Bühne mit Fotowand, ein Bücher-Flohmarkt sowie ein Adventsmarkt auf dem Programm. Für Kinder gibt es gratis Popcorn und ­Hotdog und eine Kinoecke mit dem beliebtesten Barry-Film lädt zum

­erweilen ein. Die Festwirtschaft präsentieren sich in festlichem RahV ­bietet Gulaschsuppe, Buureschüblig, men. Kaffee und Kuchen sowie diverse Getränke. Und dem glücklichen Am Freitag, 2. Dezember, ab 17 Uhr ­ ­Gewinner des Wettbewerbs winkt als findet für die Presse, BehördenvertreHauptpreis sogar ein Wellness-­ter, geladene Gäste, Kunden des HunWeekend im Hotel Rigi Kaltbad. Die desalon Laika und Gewerbetreibende neuen Firmen und Start-ups, die dem die offizielle Eröffnung mit Rundgang Gewerbecampus neue Impulse verlei- und anschliessendem Apéro statt. hen, sowie viele örtliche Aussteller Sie sind herzlich eingeladen, an diesem Anlass teilzunehmen und zusammen mit den neuen Geroldswiler Firmen zu feiern. Das Team des Hunde­ salon Laika, die Mieter des Gewerbecampus Geroldswil und die Aussteller des Adventsmarktes freuen sich auf Ihren Besuch.

PPWeitere Infos: www.campusgeroldswil.ch www.hundesalon-laika.ch

AGENDA 39. Generalversammlung GVGO Freitag, 3. März 2017, 18 Uhr

Aus Anlass des 10-Jahr-Jubiläums des Hundesalons Laika und der Eröffnung des Gewerbecampus Geroldswil findet am Samstag, 3. Dezember 2016, von 10 bis 17 Uhr eine grosse Feier statt.

Als Beispiel sei hier der Eigenmietwert genannt. Dies betrifft vor allem ältere, nicht mehr erwerbstätige Eigentümer. Als Vorsorgemassnahme haben sie ihre Hypothek meistens bereits abbezahlt und werden mit dieser Steuer nicht nur erneut zur Kasse gebeten, sondern regelrecht gestraft. Am 10. November 2016 wurden die 145 000 gesammelten Unterschriften der HEV-Petition «Eigenmietwert abschaffen» in Bern der Bundeskanzlei überreicht. Dieses Gesuch hat zum Ziel, eine vernünftige Lösung im Zusammenhang mit der Eigenmietwertbesteuerung zu finden.

KONTAKTBOX

Gwerbler-Weihnacht Mittwoch, 7. Dezember 2016, 18.30 Uhr

Festwirtschaft und ­Advent-Ausstellung

A Präsidentenkonferenz KGV, Casino Winterthur Mittwoch, 27. September 2017, 19 Uhr Gewerbekongress KGV Zürich, Bezirk Affoltern Donnerstag, 26. Oktober 2017, 16 Uhr

Hundesalon Laika, Gaby Albicker

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Berufsmesse Zürich, Messe Zürich Oerlikon 21.–25. November 2017

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Gewerbeverband Geroldswil-Oetwil I 23

Gewerbezeitung I Nr. 8 I 1. Dezember 2016

Publireportage: Weishaupt AG, Geroldswil

Auf die richtigen Partner und Produkte gesetzt Sanierung einer Elektrospeicher-Heizung zu Luft-Wasser-Wärmepumpe in einem Einfamilienhaus aus Sicht der Bauherrschaft.

Das bald 30-jährige Einfamilienhaus mit einer Wohnfläche von total 200 m2 steht mitten in einem idyllischen Quartier der Gemeinde Geroldswil

Nach 29 Jahren muss die Elektrospei­ cherheizung in einem Einfamilienhaus saniert werden. Die alte Heizanlage entspricht nicht mehr den heutigen ökologischen und ökonomischen Stan­ dards. Für manche Bauherrschaft ein Gräuel. Wie geht man da vor, welches Produkt baut man ein, welche Heiz­ technologie ist die richtige? Fragen über Fragen, die manch eine Bauherr­ schaft überfordert, da Wissen und Kenntnisse darüber schlicht nicht vor­ handen sind. Welche Heizart ist die richtige? In dem beschriebenen Fall ist die ein­ zige Energiezufuhr zum Haus elek­ trischer Strom. Durch die Lage des Hauses wären alternative Energien wie Gas oder Öl nicht interessant, da längere Zuleitungen gebaut werden ­ müssten, und eine Erdsonden-Boh­

rung wäre geländemässig kaum mach­ bar. Der richtige Partner: Der Heizungssanitär-Profi Der Heizungsinstallateur in der Region ist für die Bauherrschaft in diesem Fall die richtige Lösung. Ein Profi, der markenunabhängig berät. Und der zu­ dem als Generalunternehmer für die komplette Sanierung amtet. Das passende Produkt: Luft-­WasserWärmepumpe von Weishaupt In der Offertphase wurde der bisherige Produktelieferant wie auch ein weite­ rer Anbieter zum Angebot eingeladen. Schliesslich zeigten sich da für die Bauherrschaft als Laien beide Marken fast gleichwertig, technologisch wie preislich. Auf Grund welcher Parame­ ter soll man da nun entscheiden, wel­

cher Anbieter den Zuschlag bekommt? Mit dem Heizungsprofi als Berater ent­ schied man sich für die Weishaupt-Lö­ sung. Ausschlaggebend waren folgen­ de Punkte: • Komplette, kompakte Anlage im Haus, keine Aussenluftansaugsta­ tion • Ideale Einbaumasse der Anlage, da Zugänglichkeit im Gebäude schwie­ rig/eng • Weishaupt produziert seit über 25 Jahren in der Schweiz im eigenen Werk in Sennwald SG. • Weishaupt verfügt über ein eigenes Forschungs- und Entwicklungszent­ rum in Schwendi (DE). • Gute, kompetente Beratung ohne Verkaufsdruck seitens des Weis­ haupt-Aussendienstes Problemloser Einbau der neuen ­Anlage Durch die gute Planung und anschlies­ sende Koordination aller beteiligten Handwerker durch den federführen­ den Heizungsinstallateur wurden die Arbeiten im geplanten Zeitrahmen von einer Woche erledigt. In der Folge war die reibungslose Inbetriebnahme der Anlage durch Weishaupt gewähr­ leistet und die Handling-Instruktion der Bauherrschaft erfolgte unkompli­ ziert, also auch für Laien verständlich. Daten zur eingesetzten Heizung Die Luft-Wasser-Wärmepumpe zur In­ nenaufstellung steht wie ein her­ kömmlicher Kessel im Heizungsraum. Sie saugt Aussenluft über einen Luft­

Die neu installierte Luft-Wasser-Wärmepumpe mit hervorragender Energieausbeute und einer Energieeffizienzklasse von A+.

kanal an, überträgt die Wärme auf ein Kältemittel und pumpt es auf das er­ forderliche Temperaturniveau. Der grosse Vorteil: Sie produziert vor Ort keine Abgase, man benötigt also kei­ nen Schornstein und lediglich einen Stromanschluss zum zuverlässigen Be­ trieb. Aus einem Kilowatt Strom macht eine Weishaupt-Luft-Was­ ser-Wärmepumpe das Drei- bis Vierfa­ che an Heizenergie. Weishaupt-Wär­ mepumpen arbeiten extrem leise. Kompressoren und Ventilatoren sind dank Schwingungsentkopplung und besondere Formgebung kaum zu hö­ ren.

PPDaten zum Gebäude: Einfamilienhaus, Erbaut im Jahr 1987 3-geschossig, Wohnfläche beträgt 200 m2 Bodenheizung

PPWeitere Infos: Weishaupt AG Chrummacherstrasse 8, 8954 Geroldswil Tel. 044 749 29 29 info@weishaupt-ag.ch www.weishaupt-ag.ch

Publireportage: rfd rational küchen ag, Oetwil a.d.L.

Küchen von rfd rational: So individuell wie die Menschen darin

Wir suchen laufend Baugrundstücke und ältere Mehrfamilienhäuser!

Ende Oktober luden die Küchenbau-Spezialisten von der rfd rational küchen ag zum Tag der offenen Tür in ihre Ausstellung nach Oetwil. Ganz wichtig ist ihr dabei die offene Kommunikation mit den Kunden. Denn nur so können auch die Wün­ sche und Bedürfnisse an eine Küche verstanden und realisiert werden.

Die Firmeninhaber Martin Abegg und Mirjam Dieringer in ihrem Showroom in Oetwil

Text und Bild: Werner Müller

Seit je ist die Küche der Mittelpunkt schönen Wohnens. War es früher der einzige beheizte Raum eines Hauses, so ist sie heute Familientreffpunkt, Wohnzimmer, Kommunikationszent­ rum, Essraum und natürlich Küche. Die Küchenbau-Spezialisten von rfd rational küchen ag planen und bauen die gewünschte Traumküche nach Kundenwunsch. Dazu gehören Kü­ chen­ erneuerungen in bestehenden

Liegenschaften, aber auch Neubauten. Als kompetente Partner begleiten die Küchenplaner und -bauer ein Projekt von der ersten Idee über die Planung, Offerte, Bemusterung bis zur Ausfüh­ rung. So entstehen Traumküchen nach individuellem Wunsch. «Die Küchen von heute sind Lebens­ räume, Orte der Begegnung und des persönlichen Austausches», sagt Mir­ jam Dieringer, die als eidg. dipl. Ein­ richtungsberaterin die Kunden berät.

Angesprochen auf die aktuellen Trends im Küchenbau, meint Martin Abegg: «Oftmals definiert der beste­ hende Grundriss wesentliche Teile ei­ ner neu entstehenden Küche. Mit ei­ ner professionellen Planung und Aus­ führung wollen wir dabei möglichst viele Wünsche des Kunden umset­ zen.» Die Gestaltung einer neuen Kü­ che ist deshalb genauso individuell wie die Menschen, die darin leben. Es gibt bei rfd rational Küchen auch kei­ ne Standardlösung, sondern eine massgeschneiderte Gestaltung der Kü­ chenlandschaft mit den neusten Kü­ chengeräten, beispielsweise von Miele oder V-Zug.

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Gewerbeverband Schlieren I 25

Gewerbezeitung I Nr. 8 I 1. Dezember 2016

Editorial

KONTAKTBOX

Verkehrssituation Limmattal aus der Sicht des Gewerbes

Philipp Locher, Präsident der pro schlieren Fachgeschäfte und Drogist aus Leidenschaft Die Exekutiven der grösseren Limmattaler Gemeinden befassen sich schon seit über 10 Jahren mit der Bewältigung des besonders für die Wirtschaft wichtigen Ziel- und Quellverkehrs. Wie heisst es doch so schön: «Regieren heisst vorausschauen!» Wie mit unabdingbarer Hartnäckigkeit etwas erreicht werden kann, hat der Gemeindepräsident von Weiningen im Fall der Überdeckung der Autobahn im Anschluss an den Gubrist-Tunnel vorgemacht. Mangelndes Engagement oder Wille ist auch einer der Hauptgründe, weshalb die Limmattaler in den kommenden mindestens fünf und im ungünstigen Fall zehn Jahren ein ziemliches Verkehrschaos zu erdulden hat. Warum das? Mangels Durchsetzungskraft konnten oder wollten sich die verantwortlichen Behördenvertreter beim Kanton nicht für das Timing der geplanten verkehrstechnischen Grossprojekte positiv durchsetzen. Statt die flankierenden Massnahmen zuerst zu realisieren, um für den Bau der von der Wirtschaft begrüssten Limmattalbahn besser gerüstet zu sein, erduldet man das Diktat von Bund und Kanton.

Dieser Mangel an Leadership und Durchsetzungsvermögen wird notgedrungen zum erwähnten mehrjährigen Chaos führen. Ins gleiche Kapitel gehört im Zentrum von Schlieren die widerspruchslose Genehmigung eines Kreisels und Verkehrsknotenpunkts ohne Einlenker für Abzweiger und ohne ampelgesteuerten Fussgängerverkehr. Wenn dann noch Ideen wie die verkehrstechnische Neugestaltung der Umgebung des Bahnhofareals in Schlieren mit 20er-Zone dazukommt, darf die Frage erlaubt sein, warum wichtige Steuerzahler in ihren Bemühungen, erfolgreich zu sein, von den Behörden behindert oder mindestens nicht besser unterstützt werden. Wirtschaftsvertreter planen immer grosszügig. Viele heutige Planungsverantwortliche reagieren lieber, statt vorausschauend zu agieren!

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Politiker buhlen um gute Steuerzahler. Wenn man sie dann aber da hat, vergisst man, die nötigen guten Rahmenbedingungen umzusetzen. So haben Generationen vor uns weitsichtig geplant und grosszügig Verkehrsachsen erstellt, um ein mögliches Wachstum in 20 bis 30 Jahren abdecken und verkraften zu können. Wir machen diese Investitionen zunichte, indem wir den Verkehrsfluss laufend reduzieren, obwohl das Verkehrsaufkommen laufend zunimmt. Speziell die Geschäftstreibenden und die Bewohner im Limmattal sind die Geprellten, da sie als Steuerzahler laufend Einschränkungen hinnehmen müssen und die Opportunitätskosten laufend steigen. Der Staat ist nicht dazu da, den Bürgern möglichst viel Geld aus der Tasche zu ziehen, sondern er muss dafür besorgt sein, dass dem Bürger möglichst viel Geld in der Tasche bleibt. Dies führt zu mehr Konsum und somit zu mehr Steuereinnahmen.

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i AGENDA A Neujahrsapéro GVS, Trublerhütte Schlieren 12. Januar 2017 Präsidentenkonferenz KGV, Hotel Radisson Blu, Flughafen Mittwoch, 29. März 2017, 19 Uhr Generalversammlung GVS Donnerstag, 30. März 2017 Generalversammlung KGV Zürich, Uitikon Donnerstag, 11. Mai 2017, 16 Uhr


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Gewerbezeitung I Nr. 8 I 1. Dezember 2016

Publireportage: Alexander Keller AG, Schlieren

Die richtige Adresse für Geschäfts- und Privatumzüge Seit über 40 Jahren bietet die in Schlieren domizilierte Alexander Keller AG einen Rundum-Service für alle Umzugssituationen an. Wachsender Erfolg sowie eine langjährige, treue Kundschaft belegen, dass das Transportunternehmen in seinen Kompetenzgebieten auf dem richtigen Weg ist. heissgeliebten Familienerbstück oder der Wohnungseinrichtung. Der Kunde ist König und das gilt besonders für sein Eigentum.

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Schweizer Werte wie Qualität, Präzi­ sion, Zuverlässigkeit und Pünktlich­ keit sind absolute Muss-Kriterien für die Alexander Keller AG. Das Unter­ nehmen mit Standort Schlieren bei Zürich zählt zu den führenden Adres­ sen. Die Alexander Keller AG hat den klaren Grundsatz, dass jede Arbeit es wert ist, getan zu werden. Und was noch wichtiger ist: Jede Arbeit ist es

wert, dass sie zuverlässig ausgeführt wird. Ohne typische Schweizer Werte wie präzises Arbeiten und Konzentration wäre ein reibungsloser Umzug nicht möglich. Dieses Credo ist dem Team äusserst wichtig. Sei es beim Transpor­ tieren von Spezialgut wie Kunstwerke, Datenserver aus der IT-Branche oder Instrumente, aber auch bei einem

Mehr als nur zügeln Für Kunden ist die Transparenz der Angebote ein sehr grosser Vorteil. Sämtliche Dienstleistungen sind als Modul so aufgebaut, dass sich jeder sein individuelles Paket zusammen­ stellen kann. Ob ein bis zu 36 Meter hoher Möbellift gebraucht wird, man die Einrichtung der Wohnung lieber nicht selbst einpacken möchte, das Reinigen nach dem Auszug den Exper­ ten überlassen will oder sogar gerne für eine Zeit lang Gegenstände einla­ gern würde, die Alexander Keller AG ist der richtige Ansprechpartner. Eine unverbindliche Offerte wird jederzeit gerne und schnell erstellt. Dafür wird bei Bedarf ein Objekt vor Ort besich­ tigt. Wer sich gleich um gar nichts mehr kümmern möchte, kann den VIP-Service, also quasi das «Rund­ um-Sorglos-Paket», buchen. Dabei ist vom Ein- und Auspackservice über den Umzug und mögliche Entsorgun­

CVP Wirtschafts-Brunch

Gute Ausbildung als Beitrag zu politischer und ­wirtschaftlicher Stabilität Gastrednerin am CVP Wirtschafts-Brunch war die Zürcher Bildungsdirektorin Dr. Silvia Steiner. Neben viel Lob für das Limmattal war das Schweizer ­«Erfolgsmodell» Duale Berufsbildung ihr Thema. Limmattals mithalten könnten und dass sie gerne hierher kom­ me, diese Region fasziniere sie.

Text: Bruno Hüppi, Bild: zVg

Die CVP des Bezirks Dietikon lud am Morgen des 10. Novem­ ber zu ihrem traditionellen Wirtschafts-Brunch. Trotz wid­ rigen Wetterbedingungen folg­ ten etliche Vertreterinnen und Vertreter der Limmattaler Wirt­ schaft der Einladung ins Wa­ gi-Areal nach Schlieren.

Am Beispiel von Schlieren zeigte die Regierungsrätin auf, wie sich aus dem ehemaligen Bauerndorf ein wichtiger In­ dustriestandort mit vielen Ar­ beitsplätzen entwickelte. Ein Standort, an dem heute ein Bio-Technopark stehe, ein Zu­ sammenschluss von vielen er­ folgreichen Hightech-Firmen.

Nach einer ersten kurzen Stär­ kung am Buffet begrüsste der CVP-Bezirksparteipräsident die Anwesenden und hiess Frau Dr. Silvia Steiner, Regierungs­ rätin, herzlich willkommen. Die Zürcher Bildungsdirektorin referierte in einer sehr offenen und unkomplizierten Art zum Thema «Duale Berufsbildung, ein Erfolgsmodell».

Rekordtiefe Jugendarbeitslosigkeit im europ. Vergleich Nicht ohne einen gewissen Stolz verwies die Bildungsdi­ rektorin darauf, dass im Kanton Zürich 92% aller 25-Jährigen über einen Abschluss der Se­ kundarstufe II verfügten. Auf dieser Basis liefere unsere Be­ rufsbildung der Wirtschaft hochwertiges Fachpersonal. Sie sei überzeugt, so die Regie­ rungsrätin, dass ein gut funkti­ onierendes Bildungssystem ei­ nen wichtigen Beitrag an die politische und gesellschaftliche Stabilität unseres Landes leiste.

Gleich zu Beginn stellte sie klar, dass schweizweit nur wenige Regionen mit der Dynamik des

Mit einer Jugendarbeitslosigkeit von weniger als 3% nehme die Schweiz europaweit einen Spit­

zenplatz ein. Neben der Markt­ nähe der Bildungsinstitute sei aber auch die Durchlässigkeit in der Berufsbildung ein wich­ tiger Erfolgsfaktor. Mit einem herzlichen Dank an alle, die sich für einen optima­ len Berufseinstieg junger Men­ schen engagierten, beschloss die Bildungsdirektorin ihr Refe­ rat. Gleichzeitig forderte sie die Wirtschaftsvertreterinnen und -vertreter auf, sich nicht nur auf die Spitzenschulabgängerinnen und -abgänger zu konzentrie­ ren, sondern auch den Leis­ tungsschwächeren eine Chance zu geben. Diese bräuchten häu­ fig etwas mehr Zeit, erwiesen sich aber langfristig oft als die treueren Mitarbeitenden, die sich meist loyaler mit den Be­ trieben identifizieren würden. Mit einem herzlichen Applaus bedankten sich die Zuhörenden für die Ausführungen und machten von der Fragerunde regen Gebrauch. Im Anschluss nutzten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Zeit für den persönlichen Austausch sowie die Pflege der Netzwerke, um frisch gestärkt den Arbeits­ tag in Angriff zu nehmen.

gen bis zur Wohnungsreinigung inklu­ sive Abgabegarantie für alles gesorgt. Die Alexander Keller AG hat den An­ spruch, den bestmöglichen Service zu bieten und nicht möglichst preiswert zu sein und dafür unzufriedene Kun­ den zu haben. Die verschiedenen lang­ jährig gepflegten Partnerschaften spre­ chen klar für diese Haltung. Die Reak­ tionen von Kunden geben dem Ge­ schäftsmodell Recht. Damit diese Qualität erreicht werden kann, wird ein grosser Fahrzeugpark geführt, der sorgfältig gepflegt und ge­ wartet wird und vollständig im Besitz des Unternehmens ist. Die Alexander Keller AG hat zudem eigene Lagerräu­ me. Hier sind Lagerungen in Con­ tainern, klimatisierten Lagerräumen oder Corletten. Das modulare Lage­ rungssystem box4you ermöglicht zu­ sätzlich vielseitige Variationen für je­ den Lagerbedarf. Der Packmaterial-­ Shop rundet das Angebot ab. Expansion in neue geografische Märkte Im Grossraum Zürich zählt das Fami­ lienunternehmen bereits zu den füh­

renden Umzugsexperten und auf die­ sem Ruf baut das Team für die Zukunft auf, indem die bestehenden Stärken ausgebaut und neue Trends und Chan­ cen das Angebot erweitern können. Zum Beispiel haben die zunehmenden Aufträge aus anderen Kantonen ge­ zeigt, dass sich Qualität auch über die Kantonsgrenzen hinaus herumspricht. Daher expandiert das Unternehmen in weitere Teile der Schweiz und ver­ stärkt die Präsenz in den Kantonen Aargau, Luzern und Zug sowie in den Städten Bern und Basel. Über 40 Jahre hat die Alexander Keller AG alle möglichen Transporte durch­ geführt und das Verständnis von Qua­ lität, Pünktlichkeit, Präzision und Zu­ verlässigkeit sind ein Versprechen für die Zukunft.

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28 I Kehrseite

Gewerbezeitung I Nr. 8 I 1. Dezember 2016 I 2. Jahrgang I Auflage 46 000

Kantonsratsgeflüster

Alle Jahre wieder Die erste Initiative betrifft hauptsächlich die Forderung nach einem Obligatorium für einen Energieausweis für Gebäude, die älter als 10 Jahre alt sind und die veräussert werden sollen. Ähnliche Forderungen nach einer Pflicht für einen solchen Energieausweis tauchen immer wieder auf. Bereits 2008 hatte ein ähnliches Postulat der SP aus dem Jahre 2006 im Kantonsrat mit 73:96 Stimmen sehr deutlich Schiffbruch erlitten.

dies eine periodisch wiederkehrende Forderung, die letztmals 2011 vom Kantonsrat abgelehnt wurde.

Josef Wiederkehr, Kantonsrat CVP, Dietikon

tische Vorlagen hängig, die in regelmässigen Abständen immer wieder ihren Weg auf die politische Agenda finden. Die Beurteilung, ob mit ihnen ein wirkungsvoller Beitrag zur Rettung des Weltklimas geleistet werden kann oder ob nicht vielmehr den Liegenschaftsbesitzerinnen und -besitzern im Kanton Zürich das Leben unnötig schwer gemacht wird, sei Ihnen als Leserin und Leser im Folgenden selbst überlassen.

Die Energie- und Klimapolitik ist derzeit allgegenwärtig. Erst kürzlich flogen Politikerinnen und Politiker aus aller Welt nach Marrakesch in Marokko, um an der diesjährigen UN-Klimakonferenz das Weltklima zu retten. Einmal mehr. Aber auch der Zürcher Kantonsrat befasst sich regelmässig mit energie- und klimapolitischen Fragen. So sind derzeit zwei energiepoli-

Alter Wein in neuen Schläuchen Die Rede ist von der parlamentarischen Initiative «Gebäudeausweis der Kantone (GEAK)» aus dem Jahre 2014, die aus den Reihen der GLP, BDP und EVP stammt, und von der Einzelinitiative «Initiative zur Änderung des Energiegesetzes» aus dem Jahr 2016, die von einer Einzelperson eingereicht wurde.

Die zweite Initiative beinhaltet die altbekannte Forderung, wonach im Kanton Zürich alle neuen und alten Gebäude mit mindestens drei Wohneinheiten mit Geräten zur Erfassung des individuellen Wärmeverbrauchs für Heizung und Warmwasser ausgerüstet werden sollen. Besser bekannt unter dem Namen verbrauchsabhängige Heizkostenabrechnung (VHKA). Auch

Dies nicht zuletzt in Anbetracht der Tatsache, dass beide Massnahmen nicht zu vernachlässigende Kosten verursachen: Für einen Energieausweis fallen Kosten von bis zu 1200 Franken an, und auch die finanziellen Aufwendungen für die Umrüstung sowie für die Betriebs- und Ablesekosten bei der verbrauchsabhängigen Heizkostenabrechnung sind happig. Kos-

GEAK und VHKA – Freiwilligkeit statt Zwang Fakt ist, dass der GEAK und die VHKA in gewissen Fällen durchaus Sinn haben können. Daraus allerdings abzuleiten, es bräuchte nun die gesetzliche Verankerung einer flächendeckenden Pflicht, ist unsinnig.

ten, die letztlich auch den Wohnraum unnötig verteuern, was wiederum regelmässig die linken Parteien auf den Plan ruft, um nach staatlicher Vergünstigung des Wohnraums zu rufen. Die CVP und die anderen bürgerlichen Parteien haben daher die beiden Initiativen in der ersten Lesung im Kantonsrat abgelehnt. Da allerdings bei Initiativen 60 von 180 Stimmen ausreichen, um ein Anliegen vorläufig zu unterstützen, gilt es, dereinst nochmals darüber zu befinden. Das wird dann höchstwahrscheinlich auch der Zeitpunkt sein, in dem beide Initiativen, sowohl der GEAK als auch die VHKA, definitiv abgelehnt werden – zumindest bis zum nächsten Mal.

S s’Schämdi-Eggli

s s’Schmunzel-Eggli

Der Oetwiler Bauer Benjamin Bühler kämpfte unlängst für die Umsetzungsvorlage zur Kulturlandinitiative und beteuerte, hier hehre Sachpolitik zu betreiben. In Tat und Wahrheit steckte purer Eigennutz hinter seinem Engagement. Sollte die Umsetzungsvorlage nämlich abgelehnt werden, dürfte in Oetwil a.d.L. im kantonalen Richtplan bereits ausgeschiedene Siedlungsfläche durch die Gemeindeversammlung eingezont werden. Dabei handelt es sich um eine Fläche, die Bauernfamilie Bühler mindestens zu einem erheblichen Teil seit über 30 Jahren gegen ein bescheidenes Entgelt bewirtschaften darf. Honi soit qui mal y pense – ein Schelm ist, wer Böses dabei denkt ...

Ein deutscher Tourist hört im Autoradio auf SRF 1 ein Statement von SVP-Nationalrat Andreas Glarner und meint dann zu seiner Frau: «Ich wusste gar nicht, dass Donald Trump so gut deutsch spricht.»

Ihre Meinung ist erwünscht!



Schreiben Sie uns auf: redaktion@limmattaler-gewerbezeitung.ch

Leserbrief

Für eine sichere, ausreichende, bezahlbare Energieversorgung

Sinne des Wortes, sondern reihen Schlagwort an Schlagwort. Ich erlaube mir, eine Kurzanalyse vorzunehmen:

Sehr geehrter Herr Nationalrat Matter Auf der Titelseite der Ausgabe der Gewerbezeitung vom 3. November 2016 nehmen Sie Stellung zur Energiestrategie. Ich bin mit Ihnen mit dem gewählten Titel und dem Einstieg voll und ganz einverstanden. Ich bin dann aber überrascht, dass Sie bei der Erreichung dieser Ziele auf Massnahmen setzen, welche nicht zielführend sind, ja die gesetzten Ziele verhindern. Sie argumentieren nicht im eigentlichen

a) Wie kommen Sie auf die Idee, dass der bisherige «Strommix» zugunsten erneuerbarer Energien mutwillig preisgegeben würde? Im Gegenteil. Die Wasserkraft besteht und kann in bescheidenem Ausmass ausgebaut bzw. in der Effizienz gesteigert werden. Die Atomkraft fällt so oder so weg; es ist nur eine Frage der Zeit, wann wir die veralteten, risikobehafteten AKW abschalten. Die Schweiz ist «Weltmeister» bezüglich alter Anlagen. Als Wirtschaftsmann sollten

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Sie eigentlich für deren Abschaltung sein, da diese bekanntlich nicht rentieren, immer wieder vom Netz genommen werden müssen und Nachrüstungsinvestitionen in Millionenhöhe auslösen. Dass man das Risiko von AKW nie unterschätzen sollte, ist eigentlich eine Binsenwahrheit. AKW sind unter heutigen Erkenntnissen eine wirtschaftliche Dummheit. Der Betrieb ist im Schnitt auf rund 40 Jahre zu veranschlagen, dann kommen jahrelange und komplizierte Rückbauarbeiten, sehr kostenintensiv. Gleichzeitig muss der Atommüll für eine Zeit, welche wir nicht überblicken können, sicher gelagert werden. All das gibt es bei den neuen erneuerbaren Energien nicht. b) Wie kommen Sie dazu, zu behaupten, dass die erneuerbaren Energien die sogenannte Stromlücke nicht decken können? Bei der Photovoltaik gilt, dass diese immer effizienter und günstiger wird, keine neuen Flächen benötigt, rund 30 Jahre in Betrieb sein kann und dass das Recycling gelöst ist. Die Speicherung des Stroms macht grosse Fortschritte. Warum glauben Sie, dass sogar bekannte, grosse Firmen in Häuser investieren, welche man als Plus-Energiehäuser bezeichnen kann oder, siehe Beispiel in Brütten, als energieautark? Erkundigen Sie sich einmal, wer dort alles beteiligt war. Es sind keine Phantasten, sondern klar rechnende Firmen. Es gibt nicht einmal mehr einen Anschluss an das öffentliche Netz. Das ist dezentrale Energieversorgung und entspricht

dadurch der Marktwirtschaft, welche auf viele Anbieter und Nachfrager setzt. Atomkraftwerke hingegen sind insgesamt eine Art Monopol. c) Ihre Behauptung, dass die erneuerbaren Energien «nie und nimmer» genügend Energie bereitstellen können (immerhin haben wir noch die Wasserkraft), zeigt – entschuldigen Sie den Ausdruck – von einer grossen Wissenslücke. d) Die Energiestrategie ist eine ausgewogene, vernünftige Zukunftslösung. Sie malen ein Schreckgespenst an die Wand betreffend Kosten, ohne diese nachvollziehbar zu belegen. Haben Sie sich schon einmal erkundigt, wie viel der Staat bis heute in die Atomwirtschaft «investiert» hat und weiterhin investiert? e) Sorgen Sie dafür, dass die KEV-Liste realisiert werden kann. Wenn alle die bereits bestehenden Projekte verwirklicht werden könnten, decken wir einen hohen Anteil des Strombedarfs, welcher nicht von den grossen Wasserkraftwerken stammt, ab. Die Sonne ist gratis, Uran nicht. (Biomasse usw. steht auch zur Verfügung, bei der Windkraft gelten strenge Vorgaben.) Gerade SVP-Politiker sollten eigentlich die Energiestrategie wärmstens unterstützen. Das einheimische Gewerbe profitiert, die Auslandabhängigkeit wird laufend reduziert. Es gibt (zurzeit) in Europa eine Stromschwemme (vorab auf der Basis der «Erneuerbaren»). Es sollte bei einem

Bedarf an Importstrom daher möglich sein, sauberen Strom zu importieren, auch wenn an der Börse sog. Graustrom gehandelt wird. Die Schweiz hat schon immer Strom importiert und exportiert und je besser wir unser erneuerbares System inkl. Speicherung usw. ausbauen, desto unabhängiger werden wir. f) Sorry, aber der Rest des Artikels ist schlicht Polemik. Gemäss Ihrem Artikel würde uns vom Staat vorgeschrieben, wann wir staubsaugen dürften. Fett wird noch gedruckt: «Keine Ferien mehr» und ein offenbar weinendes Kind abgebildet. Andere Staaten beschreiten den Weg zu den «Erneuerbaren» mit grossem Elan, so jetzt auch Frankreich und China. Die Energiestrategie ist ein notwendiges Langfristprojekt. Weg von den nicht erneuerbaren Ressourcen, wobei gerade Öl zu einem bedeutenden Teil aus Ländern kommt, welche die Menschenrechte nicht achten und nicht zuverlässig sind. Die Umstellung auf diejenigen Ressourcen, welche sich erneuern, ist ein Muss. Das sollte allen einleuchten und die Umstellung, wie vorgesehen, muss stufenweise, aber konstant vorgenommen werden. Persönlich hoffe ich, dass die Diskussion über die Energiestrategie auf einem anspruchsvolleren Niveau geführt werden kann als im vorliegenden Artikel. Freundliche Grüsse Dr. Max Meyer, Oberengstringen

Limmattal 2016 08