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Donnerstag, 6. Oktober 2016 I 2. Jahrgang Nr. 6 I Auflage 46 000 Exemplare

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Offizielle Gewerbezeitung des Gewerbeverbands Limmattal und der Gewerbevereine Birmensdorf und Aesch, Dietikon, Engstringen, Geroldswil-Oetwil, Schlieren, Uitikon-Waldegg, Urdorf und Weiningen

Wiesn Gaudi Schlieren

Oktoberfest mit dem Gewerbeverband

Alle Jahre wieder klirren die Mass, fliesst das Bier, wird gegessen und gesungen. Das Oktoberfest ist längst im Limmattal angekommen. Am 8. September stand das Zelt der Wiesn Gaudi ganz im Zeichen des Gewerbes.

Gewerbeverband Limmattal Editorial 2 Impressum 2 Medienmitteilung Adrian Leimgrübler 2 Einladung Delegiertenversammlung GVL 3 Resultate Abstimmungswochenende 3 Interview mit Adrian Leimgrübler 3 Ratgeber 4–5 15. Golfturnier der Wirtschaftsverbände 6 Stiftungsgedanke vor Renditedenken 6 Kulturseite 7 Menutipp 7

Uitikon-Waldegg 8 Editorial 8 Agenda 8

Weiningen 9 Agenda 9

Birmensdorf und Aesch

10

Editorial 10 Neuvorstellung: VAT Support GmbH 10 Gwerblerstamm bei der WSL 11

Dietikon 12 Editorial 12 Backstage Cinéma 12 Entwicklungsstrategie des Stadtrates 14 Neuzuzügerfeier 2016 15 Gwerblerausflug ins Kriminalmuseum 16 GVD am Wiesn Gaudi Schlieren 17 Gut aufs Fest eingestimmt und stilecht gekleidet: Tafelrunde des GV Schlieren Text und Bilder: Patrick Holenstein

Kurz nach 17 Uhr: Auf dem Chilbiplatz in Schlieren ist alles parat. Das Zelt steht in voller blau-weisser Pracht, die Band macht den finalen Soundcheck und die Leckereien auf der Speisekarte, etwa Weisswürstl, Krustenbraten oder Hax’n vom Grill, sind bereit. Dazu gibt es Kartoffelsalat und bei Bedarf auch Brezn. Für das leibliche Wohl ist also auch gesorgt. Fehlen nur noch die Gäste. Eine gute halbe Stunde später war das Zelt gut gefüllt mit bestens gelaunten Menschen in Dirndl oder Lederhosen bzw. traditionelle Outfits gekleidet und die Freude auf den Abend war deutlich spürbar. Die Gewerbeverbände

des Limmattals haben ihre Mitglieder an die Tische geladen, damit sich alte Bekannte und neue Gesichter mischen können, denn schliesslich gehört das Networking zum Daily Business und wo kann man sich besser kennenlernen als bei Bier und Wurst? Rund 500 Menschen sind der Einladung gefolgt, das Zelt war rappelvoll und ausverkauft. Mit dem Alphorn auf dem Tisch Die Servicekräfte hatten dementsprechend schon sehr früh am Abend alle Hände voll zu tun, zirkelten Mass und Teller geschickt an die richtigen Plätze und fanden dazwischen sogar gelegentlich Zeit für einen kurzen Tanzschritt. Ein bisschen Spass muss sein, schliesslich waren «Die Mariazeller» aus Österreich in wenigen Minuten

auf Betriebstemperatur und standen auf den Tischen. Wortwörtlich. Mit Gitarre, Posaune und sogar einem Alphorn heizten die Musiker das Zelt ein. Gemeinsam mit den Wiesn-Besuchern wurden Schlager und Gassenhauer geschmettert und dafür bekam die Band viel Applaus. Gute Stimmung Da der Abend unter dem Patronat der Gewerbevereine des Limmattals stand, gehörten ein paar bewusst kurze Reden dazu. So begrüssten Thomas Landis vom Gewerbeverein Schlieren, Gregor Biffiger, Präsident des Limmattaler Gewerbeverbands, sowie Stefan Bernet, der die Wiesn Gaudi veranstaltet, die Gäste. Gregor Biffiger hiess besonders Neu-Nationalrat Andreas Glarner, der

aus Oberwil-Lieli nach Schlieren gekommen war, herzlich willkommen. Nach dem bewusst kurz gehaltenen offiziellen Teil entliessen Bernet und sein Team die Gäste in den Abend. Das liess sich niemand zweimal sagen, deutlich zu hören am Klang von Bierkrügen, die zusammenschlugen. Es wurde getanzt, gelacht und eine Polonaise schlängelte sich um die Tische, während auf den Bänken getanzt wurde. So verging ein Abend mit fröhlichen Menschen, strahlenden Gesichtern und guter Stimmung wie im Flug. Die Wiesn Gaudi ist inzwischen eine feste Grösse im Limmattal – nicht nur, wenn der Gewerbeverband das Zelt rockt. Mehr Bilder auf Seite 2

Engstringen 18 Immobilien-Infoveranstaltung 18 Gewerblerplausch 19

Geroldswil-Oetwil 20 Editorial 20 Gewerbeapéro am Oetwiler Kellerfest 20

Schlieren 21 BPS am Herbstmarkt Limmattalbahn Infopavillon Interview mit Albert Schweizer Tag der Wirtschaft in Schlieren Wirtschaftslunch der FDP Event Top-100-Startup Spital Limmattal: Neuer Chefarzt Baustellenführung Schulhaus Reitmen

21 21 22 22 22 23 23 24

Urdorf 25 Jahresausflug GVU nach Basel 14. Limmattaler 2-Stunden-Lauf

25 26

Kehrseite 28 Kantonsratsgeflüster 28 Leserbriefe 28 s’Schmunzel-Eggli 28 Die Stimmung kocht über: «Die Mariazeller» auf den Tischen

Kurze Ansprache von Gregor Biffiger


2 I Gewerbeverband Limmattal Editorial

Gewerbezeitung I Nr. 6 I 6. Oktober 2016

FORTSETZUNG TITELGESCHICHTE: Impressionen des Oktoberfests mit dem Gewerbeverband

Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen

Gregor Biffiger Liebe Bewohnerinnen und Bewohner des Bezirks Dietikon Wie zahlreiche Reaktionen zeigten, schlugen Leitartikel und Kommentar der letzten Ausgabe der Limmattaler Gewerbezeitung zur fristlosen Entlassung von Bezirksstatthalter Adrian Leimgrübler durch Justizdirektorin Fehr wie eine Bombe ein. Es freut mich sehr, dass sich Adrian Leimgrübler in der Zwischenzeit entschieden hat, am 12. Februar 2017 wieder zur Wahl anzutreten. Dieser mutige Entscheid verdient grossen Respekt. Ich wünsche ihm viel Erfolg bei diesem Unterfangen. Noch viel mehr wünsche ich ihm, dass dieser mittlerweile bald ein Jahr andauernde Hexenprozess endlich ein Ende findet und die Zeuslerinnen und Zeusler anschliessend ihre gerechte Strafe erhalten. Leider ist zu befürchten, dass die Administrativuntersuchung weiterhin verschleppt und politisch dazu missbraucht wird, um in der kritischen Wahlkampfphase die Wählerinnen und Wähler des Bezirks Dietikon bei ihrem Entscheid zu verunsichern und zu beeinflussen. Um das zu verhindern, braucht es grossen politischen Druck. Nicht alle hatten Freude an meinem letzten Editorial. Kaum 24 Stunden nach Erscheinen der letzten Ausgabe der Limmattaler Gewerbezeitung wurden mir durch die Rechtsvertreter der beiden Anschuldigerinnen bereits zwei Ehrverletzungsklagen angedroht, verbunden mit der ultimativen Forderung, das Editorial bzw. die beiden Namen aus der Internetausgabe der Gewerbezeitung zu entfernen. Wie die beiden Rechtsvertreter in der Zwischenzeit per Mail bekannt gaben, sind die entsprechenden Klagen eingereicht bzw. die Strafanträge gestellt. Ich stand zwar noch nie als Beschuldigter vor den Schranken eines Gerichts, beunruhigt bin ich aber trotzdem in keiner Art und Weise. Die beiden Rechtsvertreter und der Schwiegervater der einen Dame warfen mir vor, ich ziehe zwei unbescholtene Bürgerinnen, welche nur ihre Bürgerpflicht erfüllt hätten, zu Unrecht namentlich an die Öffentlichkeit. Der Abschluss des Strafverfahrens gegen Adrian Leimgrübler

wird aber mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit zeigen, dass dem nicht so ist. Wer im Schutz der Anonymität schwerwiegende, nicht belegbare Verdächtigungen ausspricht und dadurch leichtfertig Gesundheit, Ansehen und wirtschaftliche Existenz eines Menschen aufs Spiel setzt, verdient es allemal, an die Öffentlichkeit gezerrt zu werden und für sein Verhalten – auch strafrechtlich – geradestehen zu müssen. Den beiden Anschuldigerinnen sei an dieser Stelle in aller Deutlichkeit gesagt: Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen … In der Zwischenzeit hat Regierungsrätin Fehr bzw. die Justizdirektion des Kantons Zürich im Schriftenwechsel des Administrativverfahrens endlich ihre Duplik eingereicht. Dort finden sich einmal mehr völlig haltlose Behauptungen bezüglich des internen Untersuchungsberichts. Auch kürzlich durchgeführte Recherchen der «Weltwoche» (vgl. Ausgabe vom 21. September 2016, «Der doppelte Bericht») legen den Verdacht nahe, dass bezüglich des internen Untersuchungsberichtes «geschummelt» wurde. Als der angebliche Entwurf als Original in den Akten des Staatsanwaltes auftauchte, machte Regierungsrätin Fehr geltend, man habe dem Staatsanwalt schon einen Entwurf zustellen können, weil dieser den Bericht gar nicht brauche. Der Bericht sei für das Strafverfahren nicht relevant. In ihrer Duplik schiebt sie nun nach, dass man zwischen dem «Entwurf» und der zu 99,9 % identischen «Endfassung» noch die Frage des Arbeitszeitbetrugs habe klären müssen. Das ist eine glatte Lüge. Die Aufforderung an den Staatsanwalt, den Vorwurf des Arbeitszeitbetrugs zu untersuchen, erging erst, nachdem sich die Vorwürfe der Begünstigung nicht als zielführend erwiesen hatten. Der Staatsanwalt ist nun nach ca. einem Jahr daran, den Beschuldigten bezüglich des angeblichen «Arbeitszeitbetrugs» zu befragen. Es handelt sich also einmal mehr um eine sehr hilflose Rechtfertigung für die Nachdatierung. Die Motivation ist klar: Es geht einzig darum, die arbeitsrechtlich höchst fragliche Rechtzeitigkeit der fristlosen Entlassung Leimgrüblers juristisch «zu retten».

Mit freundlichen Grüssen Ihr GEWERBEVERBAND LIMMATTAL Gregor Biffiger, Präsident

KONTAKTBOX

Das Festzelt ist am Gwerblerabend berstend voll

«LGZ-Chefarzt» Claudio Lorenzet mit Lebenspartnerin

Ein hochprozentiges Prost auf das Limmattaler Gewerbe ...

Gewerbeverband Limmattal , Postfach, 8952 Schlieren Gregor Biffiger, Präsident, gregor@biffiger.com Tel. 056 633 46 00

info@gvli.ch www.gvli.ch

Gregor Biffiger und Thomas Hess, Geschäftsführer KGV

«Die Mariazeller» in voller Aktion

Medienmitteilung

Erneuerungswahlen der Bezirksbehörden Bezirk Dietikon, Amtsdauer 2017–2021 Sehr geehrte Damen und Herren Nach reiflicher Überlegung habe ich mich dazu entschlossen, auf meinen ursprünglichen Entscheid zurückzukommen und bei den kommenden Erneuerungswahlen als Statthalter des Bezirks Dietikon wieder anzutreten. Folgendes liegt diesem Entscheid zugrunde: Ausschlaggebend war letztlich die starke Unterstützung durch das Limmattaler Gewerbe (siehe Limmattaler Gewerbezeitung vom 8. September 2016). Die darin enthaltene klare Aufforderung, mich der Wiederwahl zu stellen, deckt sich auch mit zahlreichen Reaktionen von Personen aus allen politischen Lagern, welche ich seit meiner ungerechtfertigten Absetzung durch Frau Regierungsrätin Fehr erfahren durfte. Unzählige Bürgerinnen und Bürger, Behördenvertreterinnen

Impressum Limmattaler Gewerbezeitung

Alfons G. Florian mit Partnerin Jasna

Die offizielle Zeitung von: Gewerbeverband Limmattal Gewerbeverein Birmensdorf und Aesch Gewerbeverein Dietikon Gewerbeverein Engstringen Gewerbeverein Geroldswil-Oetwil Gewerbeverein Schlieren Gewerbeverein Uitikon-Waldegg Gewerbeverein Urdorf Gewerbeverein Weiningen

und Behördenvertreter sowie Politikerinnen und Politiker von links bis rechts haben mich zu diesem Schritt ermuntert, motiviert und mir ihr nach wie vor ungebrochenes Vertrauen ausgesprochen. Immer wieder wurde auch der Wunsch geäussert, dass weiterhin eine kompetente, erfahrene und bürgernahe Person dieses Amt bekleiden möge. Ein weiterer Aspekt kommt dazu: Ich habe meinen ursprünglichen Verzicht auf die Wiederwahl unter massivem Druck bekanntgegeben. Der seither erfahrene grosse Zuspruch hat mich überzeugt, dass es falsch war, diesem Druck nachzugeben. Ich bin seit 14 Jahren Statthalter und Bezirksratspräsident, habe mein Leben im Limmattal verbracht und fühle mich mit dem Bezirk Dietikon stark verbunden. Ich habe mich für die

Einwohnerinnen und Einwohner, für die Städte und Gemeinden, für Feuerwehr und Polizei eingesetzt und darf zahlreichen Rückmeldungen zufolge sagen, dass ich dies zusammen mit meinen Ratskollegen und Mitarbeitenden erfolgreich tat. Auch objektive Fakten und Zahlen belegen dies. Und wichtig: Ich übte mein Amt mit Freude aus, insbesondere mit Freude an den Begegnungen mit Menschen. Ich bemühte mich auch stets, meine verantwortungsvolle Aufgabe mit Augenmass zu erfüllen. Ich will und werde deshalb bei einer Wiederwahl die Aufgaben als Leiter der Bezirksverwaltung weiterhin einsatzfreudig und pflichtbewusst wahrnehmen. Schlieren, 12. September 2016 Adrian Leimgrübler

Redaktion

Verteilung

RTK Medientechnik AG, Tel. 044 804 91 11 redaktion@limmattaler-gewerbezeitung.ch Leitung: Hubert Boog Ständige Mitarbeiter: Gregor Biffiger, Diego Albertanti, Alfons G. Florian, Otto Frei, Thomas Gössi, Thomas Landis, Claudio Lorenzet, Dr. Reto Müller, Reto Müller, Richard Nydegger, Stefan Schmid, Sascha Städeli, Patrick Holenstein, Dominic Karrer, Christian Murer

Die Gewerbezeitung wird durch die Schweizerische Post AG und Direct Mail Company AG in alle Haushaltungen und Postfächer von Aesch, Birmensdorf, Dietikon, Geroldswil, Oberengstringen, Oetwil an der Limmat, Schlieren, Uitikon, Unterengstringen, Urdorf und Weiningen gratis verteilt – auch in jene mit einem «Stopp Werbung»-Kleber. In Briefkästen mit einem Kleber «Bitte keine Gratiszeitungen» wird die Gewerbezeitung nicht zugestellt. Bei Nichterhalt der Zeitung wenden Sie sich bitte an info@gewerbezeitungen.ch.

Grafik/Produktion gewerbezeitung@rtk.ch Auflage 46 000 Exemplare

Verlag/Inserate Eugen Wiederkehr AG,  www.gewerbezeitungen.ch  facebook.com/gewerbezeitungen

Druck/Papier Gedruckt in der Schweiz auf Schweizer Papier

Postfach 28, 8820 Wädenswil, 044 430 08 08, info@gewerbezeitungen.ch


Gewerbeverband Limmattal I 3

Gewerbezeitung I Nr. 6 I 6. Oktober 2016

Einladung

Interview mit A. Leimgrübler, wieder kandidierender Statthalter des Bezirks Dietikon

zur 31. ordentlichen Delegiertenversammlung des Gewerbeverbandes Limmattal Freitag, 11. November 2016 Harley-Heaven Felix Bächli AG, Dietikon

Programm:

Organisatorische Hinweise:

15.30 Uhr Eintreffen der Gäste, kleiner Apéro 16.00 Uhr

Begrüssung der Delegierten und Gäste durch Alfons A. Florian, Präsident des gastgebenden Gewerbevereins Dietikon, anschliessend Grussbotschaft von Otto Müller, Stadtpräsident von Dietikon

16.15 Uhr

Präsidialansprache von Gregor Biffiger, Präsident Gewerbeverband Limmattal, anschliessend statutarische Geschäfte 1.0 Wahl der Stimmenzähler 1.1 Protokoll der DV 2015 in Birmensdorf 2.0 Verbandsrechnung pro 2015/2016 und Revisorenbericht 2.1 Jahresbericht des Präsidenten 3.0 Festsetzung des Jahresbeitrages 2016/2017 4.0 Budget 2016/2017 (12 Monate) 5.0 Wahlen 5.1 Wahl des Präsidenten 5.2 Wahl des Vorstandes (Bestätigung der jeweiligen Sektionsvertreter/-präsidenten) 5.3 Wahl des 1. Revisors 5.4 Wahl des Ersatzrevisors 6.0 Bestimmung des Ortes für die 32. ordentliche DV 7.0 Verschiedenes, Jahresprogramm

1. Zur Delegiertenversammlung haben Zutritt: a) Ehrenmitglieder, Direktmitglieder und Gäste des GVL mit Begleitung b) Alle Mitglieder und Delegierten der dem GVL angeschlossenen Sektionen mit Begleitung Die Stimmberechtigung richtet sich nach Art. 13 der Verbands statuten (pro 20 Mitglieder = 1 Stimmrecht). c) Medien 2. Kosten des Banketts pro Person: Fr. 85.– inkl. Getränke (Getränke nach dem Kaffee gehen zu Lasten der Teilnehmenden)

Die Anmeldung der Delegierten erfolgt durch die jeweilige Sektion. Weitere Gewerbevereinsmitglieder, welche gerne an der Delegiertenversammlung teilnehmen möchten, melden sich bitte per E-Mail beim Präsidenten Gregor Biffiger unter: info@gvli.ch

18.15 Uhr Apéro, gestiftet von der Stadt Dietikon 19.00 Uhr Abendessen mit Unterhaltung

Abstimmungswochenende: Stellungnahme KGV

Keine zusätzliche Subvention von Kinderkrippen Wie erwartet, hat die Zürcher Stimmbevölkerung der Krippensteuer eine deutliche Abfuhr erteilt. Gefragt sind jetzt innovative Lösungen und mehr Wettbewerb bei der familienergänzenden Betreuung. Auch auf eidgenössischer Ebene hat sich das Stimmvolk wirtschaftsfreundlich verhalten. auch für den Bund, der im Sommer dem eidgenössischen Parlament zusätzliche 100 Millionen Franken zur Krippenförderung beantragt hat. Zur besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie braucht es in erster Linie innovative Lösungsansätze, eine radikale administrative Entlastung der Anbieter sowie mehr Wettbewerb. Starke AHV dank heutigem Nein Mit dem heutigen Nein zur Initiative «AHVplus: für eine starke AHV» hat das Stimmvolk den Angriff der Gewerkschaften auf unser Sozialsystem abgewehrt und die Altersvorsorge gestärkt. Die Initiative hätte zu einer gewaltigen Finanzierungslücke bei der AHV geführt, die nur mit raschen und einschneidenden Massnahmen sozialverträglich hätte geschlossen werden können. Das eidgenössische Parlament kann nun zügig mit den Beratungen zur Revision der Altersvorsoge fort-

Interviewer: Gregor Biffiger

Nachdem die Limmattaler Gewerbezeitung die «Causa Leimgrübler/ Fehr» an die Öffentlichkeit gebracht hat, ist der Fall nun auch in anderen Medien zum Thema geworden, unter anderem in der «NZZ» und der «Weltwoche». Wie ist das für Sie? Gewöhnungsbedürftig. Ich hätte nie gedacht, dass ich nach 27 Jahren beim Kanton einmal in eine solche Situation geraten könnte. Am Anfang stand eine missgünstige Mitarbeiterin und aufgrund der daraus entstandenen Dynamik, befeuert durch den stellvertretenden Ombudsmann Egg und Regierungsrätin Fehr, ist diese Situation entstanden. Was hier abgeht, ist klassisches Mobbing. Damit muss ich nun umgehen. Wo steht das Strafverfahren? Es steht kurz vor dem Abschluss. Am 3. Oktober sollte die letzte Einvernahme stattfinden. Ich bin zuversichtlich, dass das Verfahren noch vor dem Wahltermin abgeschlossen ist. Ich betone noch einmal, dass ich mir nichts strafrechtlich Relevantes vorwerfen lassen muss. Das Verfahren läuft nun doch seit einiger Zeit. Wie gehen Sie damit um? Es ist eine belastende Geduldsprobe. Aber das Verfahren ist aufgrund der Vorwürfe komplex. Ich kann mich aber nicht beklagen; das Strafverfahren wird fair und korrekt geführt.

17.30 Uhr Referat von Dr. med. Toni Locher, Honorarkonsul des Staates Eritrea in der Schweiz, zum Themenkreis Mig ration/Migrationspolitik

2010 verpflichtete das Zürcher Stimmvolk die Gemeinden dazu, ein bedarfsgerechtes Angebot an familienergänzender Betreuung für Kinder im Vorschulalter zu schaffen. Auch das Finanzierungsmodell wurde dabei festgelegt: Sowohl die Eltern als auch die Gemeinden leisten Beiträge. Mit dem heutigen Nein zur AL-Initiative «Bezahlbare Kinderbetreuung für alle» hat die Stimmbevölkerung dieses föderale Finanzierungssystem bestätigt. Der Kantonale Gewerbeverband Zürich (KGV) begrüsst diesen Entscheid. Er hatte die Subventionierung von Krippenplätzen auf Kosten der Arbeitgeber gemeinsam mit den bürgerlichen Parteien FDP, SVP und CVP sowie den Wirtschaftsverbänden bekämpft. Nun ist die Politik gefordert, weiterhin für ein bedarfsgerechtes externes Betreuungsangebot zu sorgen, ohne auf Subventionen nach dem Giesskannenprinzip zu setzen. Dies gilt

«Es kann nicht sein, sich alles gefallen zu lassen»

schreiten und der Bevölkerung eine nachhaltige Sanierungsvorlage präsentieren. Grüner Zwang abgewehrt Der KGV ist erfreut über das Nein des Stimmvolks zur extremen und wirtschaftsfeindlichen Initiative «Grüne Wirtschaft». Die Schweizer Wirtschaft gehört bezüglich Energie- und Ressourceneffizienz heute bereits zur Weltspitze. Diese Vorreiterrolle will der Souverän nicht durch Zwangsmassnahmen, Bürokratie und überhastetes Vorgehen gefährden. Das Nein ist auch ein deutliches Zeichen gegen die Atomausstiegsinitiative, die im November zur Abstimmung kommt.

Wie steht es mit dem Administrativverfahren? Dieses Verfahren ist politisch motiviert. Entsprechend besteht die Gefahr, dass sich der Gesamtregierungsrat schützend vor Regierungsrätin Fehr und ihr Departement stellt. Gleichwohl hoffe ich, dass der Regierungsrat bald und fair entscheidet und nicht erst in der «heissen» Phase des Wahlkampfes, was sicher im für mich negativen Fall zu einer Verunsicherung der Wählerschaft führen würde. Der Rechtsmittelentscheid des Verwaltungsgerichtes würde kaum vor dem Wahltermin ergehen. Sie tun sich diesen Wahlkampf an. Was ist Ihre Motivation? Wie ich bereits gegenüber den Medien ausgeführt habe, haben die Unterstützung und der grosse Zuspruch, den ich erfahren durfte, den Ausschlag gegeben. Dazu kommt, dass ich mir irgendwann gesagt habe, dass es nicht sein kann, sich alles gefallen zu lassen. Ich bin vom Volk gewählt und habe das Amt während 14 Jahren erfolgreich geführt. Ich war für die Bürgerinnen und Bürger erreichbar und ich war transparent. Das wurde geschätzt. Wie stellen Sie sich zu Ihrem parteiinternen Gegenkandidaten? Ich kenne ihn nicht. Ich bin aber überzeugt, dass die Bevölkerung des Bezirkes Dietikon einen «einheimischen» Statthalter will, der erfahren ist, mit der Materie vertraut ist und den man kennt und einschätzen kann.

Ihr Stellvertreter wurde in dieser Funktion ja auch wieder abgesetzt. Wissen Sie etwas Genaueres darüber? Nein. Was ich sagen kann: Noch bis im Juni 2016 bekam ich regelmässig Telefonate der Einsatzzentrale der Kantonspolizei bezüglich Brandfällen und von einzelnen Polizeibeamten, die mich um Rat fragten. Ich habe immer darauf hingewiesen, dass ich von Frau Fehr entlassen worden sei. Es hiess dann, ausserhalb der Öffnungszeiten sei niemand erreichbar, weshalb sie halt wieder mir telefonieren würden. Frau Fehr meinte ja, das Amt sei unter mir während 14 Jahren «leidlich» geführt worden. Ich habe eher den Eindruck, dass dies seit meinem Abgang der Fall ist.

N E U A B O W T N N I BEG

HASTAG (Zürich) AG 8903 Birmensdorf Telefon 044 739 14 66 www.hastag.ch


4 I Gewerbeverband Limmattal

Gewerbezeitung I Nr. 6 I 6. Oktober 2016

Ratgeber Finanzen

Dauernde Urteilsunfähigkeit: Wer bestimmt, was gut für mich ist? Unfälle oder Erkrankungen können die geistigen Fähigkeiten enorm einschränken. Plötzlich oder auch schleichend sind Sie vielleicht nicht mehr in der Lage, zu bestimmen, was mit Ihnen passieren soll. Wer entscheidet nun, was gut für Sie ist? Seit 2013 ist das neue Erwachsenenschutzrecht in Kraft, welches das bisherige Vormundschaftsrecht ersetzt. Mittels eines sogenannten Vorsorgeauftrags hat man neu die Möglichkeit, die persönliche Betreuung, Finanzen und die übrigen Aspekte des Lebens zu organisieren, falls man eines Tages nicht mehr selber entscheiden kann. Der Verlust der Entscheidungsfähigkeit kann sich plötzlich aufgrund eines Unfalles oder schleichend aufgrund einer Krankheit (z. B. Demenz) einstellen. Fehlen eines Vorsorgeauftrages Wenn kein Vorsorgeauftrag vorhanden ist und jemand handlungsunfähig wird, gibt das Schweizerische Zivilgesetzbuch (ZGB) in Art. 374 ff. die Regeln vor. Ehegatten und eingetragene Partner, die im gleichen Haushalt wie der Betroffene wohnen oder der betroffenen Person regelmässig und persönlich Beistand leisten, räumt das Gesetz ein gewisses Vertretungsrecht

ein. Dieses umfasst alles, was «zur Deckung des Unterhaltsbedarfs üblicherweise erforderlich ist». Dazu gehört auch die ordentliche Verwaltung von Einkommen und Vermögen, was ausreichend erscheinen mag. Jedoch wird beispielsweise bereits die Verlängerung einer Hypothekentranche (ein oft vorkommendes und vermeintlich wenig komplexes Geschäft) vom gesetzlichen Vertretungsrecht nicht umfasst. Ohne Vorliegen eines Vorsorgeauftrages wird hierzu bereits die Zustimmung der KESB (Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde) benötigt. Beauftragte Person Als vorsorgebeauftragte Personen können Sie natürliche und juristische Personen mit den für diese Aufgabe erforderlichen, persönlichen und fachlichen Kompetenzen bestimmen. Besprechen Sie Ihren Vorsorgeauftrag mit den Personen, die Sie beauftragen wollen, und klären Sie dabei auch die

Entschädigungsfrage. Andernfalls riskieren Sie, dass Ihre Wunschperson im Ernstfall den Auftrag ablehnt. Zur Sicherheit empfiehlt sich zudem die Ernennung eines Ersatzvorsorgebeauftragten.

gefunden wird, können Sie auf Ihrem Zivilstandsamt den Hinterlegungsort des Dokuments eintragen lassen.

Form des Vorsorgeauftrages Der Vorsorgeauftrag ist an strenge Formvorschriften gebunden und muss für dessen Gültigkeit wie ein Testament errichtet werden: eigenhändig (vollständig von Hand geschrieben und mit Datum und Unterschrift versehen) oder im Rahmen einer öffentlichen Beurkundung.

Ökosysteme als Zukunft im Zahlungsverkehr

Nächstes Mal:

Zum Verfasser: Dany Baumgart ist seit über 20 Jahren bei der UBS tätig. Er arbeitet als Berater im Bereich Wealth Management der UBS und ist zuständig für das Gebiet Zürich-West und Limmattal.

Eine nützliche Hilfe für die Ausformulierung des Vorsorgeauftrags sind die Online-Vorlagen der jeweiligen kantonalen KESB. Bei komplexen Familien- oder Vermögensverhältnissen sollte indes fachmännischer Rat eingeholt werden. Um sicherzugehen, dass der Vorsorgeauftrag im Notfall auch

UBS Switzerland AG Dany Baumgart Limmattalstrasse 180, 8049 Zürich Tel: 044 344 34 35 dany.baumgart@ubs.com

Ratgeber Recht

Die fristlose Kündigung aus Sicht des Arbeitgebers Laut Gesetz darf sowohl der Arbeitgeber wie auch der Arbeitnehmer das Arbeitsverhältnis aus wichtigem Grund fristlos auflösen. Dort liegt oft die Krux: Ist tatsächlich ein wichtiger Grund vorliegend? Wie ist vorzugehen? Was sind mögliche Alternativen? Gemäss Obligationenrecht gilt als wichtiger Grund «jeder Umstand, bei dessen Vorhandensein dem Kündigenden nach Treu und Glauben die Fortsetzung des Arbeitsverhältnisses nicht mehr zugemutet werden darf» (Art. 337 OR). In solch einem Fall kann die fristlose Kündigung sogar vor Stellenantritt, während der Probezeit und auch während Krankheit oder Ferien ausgesprochen werden. Auch an das Kündigungsschreiben sind gewisse Anforderungen geknüpft: Es muss eindeutig daraus hervorgehen, dass das Arbeitsverhältnis per sofort aufgelöst wird. Zudem ist die Kündigung eine sogenannte «empfangsbedürftige Erklärung»; sie kann ihre Wirkung erst dann entfalten, wenn der Gekündigte davon Kenntnis erhalten hat. Folgen einer ungerechtfertigten fristlosen Kündigung Eine ungerechtfertigte fristlose Kündigung, d. h. wenn der wichtige Grund eben nicht vorliegt, kann insbesondere für den Arbeitgeber schmerzliche finanzielle Konsequenzen haben: Er schuldet dem Arbeitnehmer in diesem Fall den Lohn bis zum Ablauf der ordentlichen Kündigungsfrist inklusive aller Lohnbestandteile (13. Monatslohn, Ferienersatzansprüche, allfällige Spesenentschädigungen, Umsatzbeteiligungen usw.), meist ohne dass er die Arbeitskraft weiter im Betrieb einsetzen kann. Zusätzlich kann im schlimmsten Fall eine Entschädigung

von bis zu sechs Monatslöhnen hinzukommen, ganz zu schweigen von den Anwalts- und Gerichtskosten. Verfehlungen sind zu beweisen Der Streitpunkt in solchen Fällen dreht sich immer um die Frage des «wichtigen Grundes». Da das Gesetz diesen nicht näher umschreibt, liegt es letztlich im Ermessen des Richters, ob ein solcher vorliegt oder nicht. Die logische Konsequenz daraus ist, dass der Kündigende im Streitfall zu beweisen hat, dass die fristlose Entlassung gerechtfertigt erfolgt ist. Das Vorliegen eines «wichtigen Grundes» muss also belegt werden können. Die Gerichte haben hierzu eine strenge Auslegung entwickelt. Eine fristlose Entlassung eines Arbeitnehmers ist nur bei «besonders schweren Verfehlungen» oder dann bei «weniger schweren, aber trotz Verwarnung wiederholten Verfehlungen» gerechtfertigt. Beispiele für besonders schwere Verfehlungen sind u. a. grobe Beschimpfungen oder Drohungen, Tätlichkeiten und sexuelle Übergriffe gegenüber Vorgesetzten oder Mitarbeitern, Diebstahl oder Veruntreuung am Arbeitsplatz, Verrat von Geschäftsgeheimnissen, Annahme von Schmiergeldern oder unzulässige Konkurrenzierung des Arbeitgebers. Diese Aufzählung verdeutlicht die zentrale Problematik: Oftmals sind diese Verfehlungen nur schwer oder

gar nicht beweisbar. Beschimpfungen, Drohungen und Übergriffe jeglicher Art finden selten vor Zeugen statt. Für Diebstähle gilt dasselbe, und meistens haben mehrere Angestellte gleichzeitig Zugriff auf die Kasse. Der Arbeitgeber läuft schnell Gefahr, aufgrund von unbelegten Verdächtigungen voreilige Schlüsse zu ziehen. Verwarnung bei weniger schweren Verfehlungen Bei weniger schweren Verfehlungen wird vorausgesetzt, dass sie trotz Verwarnung wiederholt begangen worden sind. Dabei muss aus der Verwarnung klar hervorgehen, dass die Verfehlungen zu unterlassen sind, nicht mehr geduldet werden und dass im Wiederholungsfall mit einer fristlosen Entlassung zu rechnen ist. Natürlich gilt auch hier: Was schriftlich festgehalten wird, erleichtert später die Beweisführung. Beispiele für solche weniger schweren Verfehlungen sind regelmässiges zu spätes Erscheinen am Arbeitsplatz, eigenmächtiger Ferienbezug, Missachtung von Arbeitgeberanweisungen oder Nicht- oder Schlechterfüllung der Arbeit durch schweres eigenes Verschulden. Bei diesen Beispielen fällt es dem Arbeitgeber meist leichter, Beweise bereitzuhalten. Zerstörung der Vertrauensgrundlage In jedem Fall müssen die Verfehlungen des Arbeitnehmers dazu führen, dass die für die Fortsetzung des Arbeits-

verhältnisses wesentliche Vertrauensgrundlage zerstört oder mindestens tiefgreifend erschüttert worden ist. Eine Fortführung des Arbeitsverhältnisses darf sowohl aus objektiver Sicht wie auch aus dem subjektiven Empfinden des Arbeitgebers heraus nicht mehr zumutbar sein. Insbesondere diese subjektive Komponente bedingt, dass eine fristlose Entlassung unverzüglich (innert zwei bis drei Tagen) ausgesprochen werden muss. Ein langes Zuwarten mit der Kündigung steht im Widerspruch zur Unmöglichkeit der Fortführung des Arbeitsverhältnisses; der Richter wird im Streitfall aus diesem Verhalten schliessen, dass das Vertrauen nicht derart zerstört gewesen sei und eine fristlose Kündigung deshalb vermeidbar gewesen wäre. Prüfung von Alternativen Wenn die Beweislage unsicher erscheint, sei es, weil unklar ist, ob eine Verfehlung überhaupt die erforderliche Schwere aufweist, oder sei es, weil nicht sicher ist, ob tatsächlich der verdächtigte Arbeitnehmer diese begangen hat, ist der Arbeitgeber gut beraten, mildere Massnahmen in Erwägung zu ziehen. Eine Verwarnung kann bereits ein deutliches Zeichen sein und in vielen Fällen das Problem beseitigen. Unter Umständen führt das Ansprechen der Problematik auch zu einer einvernehmlichen Auflösung des Arbeitsverhältnisses. Zu guter Letzt bleibt dem Arbeitgeber immer

die Möglichkeit, das Arbeitsverhältnis unter Einhaltung der Kündigungsfrist ordentlich zu kündigen und (gegebenenfalls) den Arbeitnehmer freizustellen. Gerade bei unsicherer Beweislage ist dies meistens die günstigere und sicherere Lösung.

Zum Verfasser: Lic. iur. Thomas Rüesch ist seit 2005 selbstständiger Rechtsanwalt und berät Privatpersonen und KMU im Zivil-, Obligationen- und Schuldbetreibungs- und Konkursrecht.

RÜESCH & MÜLLER RECHTSANWÄLTE «Zum Zollhaus» Badenerstrasse 1, 8953 Dietikon Tel. 044 741 56 11 www.rueesch-mueller.ch


Gewerbeverband Limmattal I 5

Gewerbezeitung I Nr. 6 I 6. Oktober 2016

Ratgeber Treuhand

Ratgeber Gesundheit

Selbständigkeit aus Sicht der Ausgleichskasse

Haben Sie schon an Ihre Darmkrebsvorsorge gedacht?

Die Ausgleichskassen stellen bestimmte Anforderungen für die Anerkennung von Selbständigerwerbenden. Dabei gibt es einige Knacknüsse. Man muss unter eigenem Namen, auf eigene Rechnung, in unabhängiger Stellung und auf eigenes wirtschaftliches Risiko tätig sein. Das beinhaltet unter anderem mindestens fünf Auftraggeber, betriebliche Investitionen und das Debitorenausfallrisiko. Geeignete Nachweise dafür sind gestellte und erhaltene Rechnungen, Verträge mit Kunden, Mietvertrag der Geschäftsräumlichkeiten, Offerten, Werbematerial usw. Reduzierter Versicherungsschutz Die Anmeldung hat durch den Einzelunternehmer oder den Teilhaber an einer Personengesellschaft bei der zuständigen Ausgleichskasse zu erfolgen. Bei Anerkennung der Selbständigkeit durch die Ausgleichskasse kann man das erzielte Einkommen selber bei der Ausgleichskasse abrechnen. Selbständige bezahlen nur AHV, IV und EO sowie einen Beitrag an die Familienzulagen und Verwaltungskosten. Sie sind nicht gegen Arbeitslosigkeit und nicht obligatorisch gegen Unfall versichert. Die berufliche Vorsorge ist für sie freiwillig. Un-/Selbständigerwerbend zur gleichen Zeit Aber aufgepasst, denn die zuständigen Ausgleichskassen betrachten jede Tätigkeit für sich. Das führt dazu, dass eine Person in einer Tätigkeit selbständigerwerbend und in einer anderen unselbständig ist. Es sind nicht die vertraglichen, sondern die wirtschaftlichen Verhältnisse massgebend. Beispiel: Ein Maler arbeitet 40 % als Selbständiger für diverse Auftraggeber, kauft das Material ein und rechnet pro Auftrag sowie Aufwand ab. Zusätzlich arbeitet er zu 60 % für einen fixen Monatsbetrag für eine Plattenlegerfirma für eine fest vereinbarte Stundenanzahl, die er als Selbständigerwerbender abrechnet. Die Ausgleichskasse kann diese 60-%-Tätigkeit als unselbständige Erwerbstätigkeit auslegen und bei der Plattenlegerfirma unliebsame Nachforderungen für Lohnbeiträge in Rechnung stellen.

In der Regel werden Agenten und freie Mitarbeiter als unselbständigerwerbend angesehen. Kontrolle des Auftraggebers Wie stellen Auftraggeber sicher, dass ein Selbständigerwerbender selber bei der Ausgleichskasse abrechnet? Sie fordern bei dem Selbständigerwerbenden eine aktuelle schriftliche Bestätigung seiner Ausgleichskasse ein. Es ist jedoch zu beachten, dass die Bestätigung auf den Angaben beruht, welche in der Anmeldung ausgefüllt wurden. Ferner sind die wirtschaftlichen Verhältnisse vom Auftraggeber für seinen Auftrag zu prüfen. Bei einer Betriebsprüfung durch die Ausgleichskasse ist es immer ratsam, solche Bestätigungen für beauftragte Selbständigerwerbenden bereitzuhalten.

Zum Verfasser: Alfons G. Florian, dipl. Wirtschaftsprüfer/ Fachmann im Finanz- und Rechnungswesen mit eidg. FA, ist seit 1998 Geschäftsführer der Rebex AG und in den Bereichen Wirtschaftsprüfung, -beratung, Rechnungswesen sowie nationale und internationale Steuerberatung tätig.

Krebserkrankungen des Dickdarms gehören zu den häufigsten Tumoren des Menschen. Die Früherkennung ist mittels einer Darmspiegelung leicht möglich und sollte bei jeder Frau und jedem Mann ab 50 Jahren stattfinden. Bei familiärer Belastung ist eine erste Untersuchung bereits mit 45 Jahren angezeigt. Vererbbare Risikofaktoren (Gen-Defekt) sind die häufigsten Ursachen für Darmkarzinome. Zudem begünstigen chronisch entzündliche Darmerkrankungen (Morbus Crohn, Colitis ulcerosa) und eine ballaststoffarme Ernährung die Entstehung. Bei welchen Symptomen sollten Sie einen Arzt aufsuchen? • Blutauflagerungen auf dem Stuhl • Darmkrämpfe • Wechsel zwischen Durchfall und Verstopfung • Blähungen, Schmerzen im Bauch • Stuhlinkontinenz • Unerklärliche Gewichtsabnahme, Appetitlosigkeit, Müdigkeit und An triebslosigkeit • Tastbare Verhärtungen im Bauch raum Untersuchungsund Therapiemöglichkeiten Tumore des Enddarms können mittels Tastuntersuchung (Finger) entdeckt werden. Tumore, die den Dickdarm befallen haben, werden mittels einer Darmspiegelung (Koloskopie) diagnostiziert. Bei dieser Untersuchung, die in einer Kurznarkose erfolgt, wird der Darm mit einem Endoskop schmerzfrei untersucht und bei auffälligem Befund eine Biopsie (Gewebeprobe) entnommen. Röntgenuntersuchungen oder computertomografische Schichtaufnahmen ergänzen die Endoskopie bei einem verdächtigen Befund. Die Therapiemöglichkeiten sind vielseitig und meist operativ. Entscheidend ist die Frühdiagnose des Dickdarmkrebses wie auch des Enddarmkrebses. Die

Frühdiagnose verhindert die Bildung von Ablegern im Bauchraum und geht mit einer guten Prognose einher. Wie kann ich Darmkrebs vorbeugen? Je früher man Darmkrebs erkennt und behandelt, desto besser ist auch die Prognose! Fragen Sie Ihre Familie nach möglichen Darmkrebserkrankungen bei der Grossmutter, dem Grossvater oder den weiteren direkten Blutsverwandten. Falls einer von ihnen eine Darmkrebserkrankung hatte, sollten Sie sich ab dem 45. Altersjahr zur Vorsorgeuntersuchung anmelden.

der Schweiz rund 4100 Menschen mit der Diagnose Darmkrebs konfrontiert. Pro Jahr sterben in der Schweiz rund 1600 Menschen an Darmkrebs. Leider wird die Diagnose oft erst im fortgeschrittenen Krebsstadium festgestellt, was prognostisch ungünstig ist. Bei frühzeitiger Erkennung sind die Heilungschancen sehr gut. Legen Sie in diesem Sinne Ihre Scheu bitte ab und melden Sie sich zur Darmspiegelung an, falls Sie dies noch nicht getan haben!

Eine relativ faserarme (ballaststoffarme) Ernährung begünstigt die Bildung von Darmkrebs. Darum reichern Sie Ihre Ernährung mit Ballaststoffen an. Achten Sie darauf, dass genügend Vollkornprodukte auf Ihrem Speiseplan stehen, und geniessen Sie Fleisch und fettreiche Lebensmittel nur in Massen.

Zum Verfasser:

Übergewicht, Bewegungsmangel und Rauchen können das Darmkrebsrisiko ebenfalls erhöhen. Jährlich werden in

Der 57-jährige Dr. med. Claudio Lorenzet ist Facharzt FMH für Allgemeine Innere Medizin und anerkannter Akupunkteur TCM/ASA. Er lebt in Bergdietikon, ist verheiratet und Vater von Zwillingen. Sein Interesse gilt der gesamtheitlichen Betreuung des Patienten unter Einschluss von komplementären Behandlungsmethoden. In seiner Freizeit ist er ein «Bücherwurm», jasst gerne, fährt Harley und spielt Golf. Lorenzet@swissonline.ch / www.lorenzet.ch

Rebex AG Treuhand- & Revisionsgesellschaft Zentralstrasse 19, Postfach 8953 Dietikon 1 Tel. 044 744 76 76 www.rebex.ch

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Das OK des ZHKSF2018 ist motiviert und will, dass sich die Schützinnen und Schützen an unserem Fest wohl und herzlich willkommen fühlen. Wir danken allen Sponsoren für ihre Unterstützung und nennen Sie in unserem Schiessplan der im Juni 2017 verschickt wird.

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6 I Gewerbeverband Limmattal

Gewerbezeitung I Nr. 6 I 6. Oktober 2016

15. Golfturnier der Wirtschaftsverbände Limmattal

Medienmitteilung

Schweisstreibendes Einlochen

Erneuerungswahlen der Bezirksbehörden des Bezirks Dietikon

Stimmen zum Turnier: Rolf Weber

Golfen ist eines meiner Hobbys. Bei entsprechenden Events lässt sich die Ausübung meines Hobbys mit dem für mich wichtigen geschäftlichen «Networking» ideal verbinden.

Stefan Schmid

Mit kleinsten Veränderungen und Anpassungen kommt man zum Erfolg oder eben nicht. Zum richtigen Golfschwung oder eben zum erfolgreichen Unternehmen muss alles stimmen. Man muss Rückschläge wegstecken können und sich immer wieder neu konzentrieren und motivieren.

Thomas Roth

Ich schätze die Möglichkeit, Freundschaften zu pflegen und mein Netzwerk auszubauen.

Caroline Rosenberger

© photocrack. ch – Fotograf R. Wehrli Text und Bilder: Dominic Karrer

Am 26. August fand das 15. Golfturnier der Wirtschaftsverbände des Limmattals statt. Der Anlass wurde vom Industrieverein Spreitenbach, dem Industrie- und Handelsverein Dietikon und der Wirtschaftskammer Schlieren organisiert. 35 Teilnehmer massen sich im Golfclub Unter-

engstringen bei über 34 Grad Celsius. Es wurden drei Wertungen gespielt: Brutto, Netto Damen und Netto Herren. In der Wertung «Brutto» teilten sich Marcel Spiess und Patrick Rauber den ersten Platz. In der Wertung «Netto Damen» holte sich Gaby Gisler den Sieg und in der Wertung «Netto Herren» triumphierte Fritz Krieg.

Liliane Rosser

Mein persönliches Ziel ist, gut zu spielen, neue Leute kennenzulernen und mit Strategie und Überlegung zum Erfolg zu kommen.

Ich schätze es, in einer ungezwungenen Atmosphäre «Brainstorming» betreiben zu können. Im Geschäftsleben kommt das informelle Diskutieren heutzutage meistens zu kurz.

Für die Amtsdauer 2017–2021 hat die Interparteiliche Konferenz (IPK) des Bezirks Dietikon an ihrer Sitzung vom 21. September 2016 folgende Kandidatinnen und Kandidaten zur Wahl vorgeschlagen: Simon Hofmann (FDP, neu) als Statthalter und Präsident des Bezirksrates sowie Heinz Nydegger (SVP, bisher) und Béatrice Miller (SP, neu) als Bezirksräte. Da auch der bisherige Statthalter und Präsident des Bezirksrates, Adrian Leimgrübler (FDP), wieder antritt, wird es am 12. Februar 2017 zu einer Kampfwahl um das Amt des Statthalters und Bezirksratspräsidenten kommen.

Senden Sie uns Ihre Anzeige bis:

21.10.

Daniel Wallner

Ich schätze die Gespräche, die sich in diesem Kreis ergeben. Das «Danach», also das 19. Loch, gefällt mir ebenso wie das Golfspielen selbst.

Text: Gregor Biffiger

redaktion@limmattalergewerbezeitung.ch Clubhaus Golfclub Unterengstringen

Standort Schweiz

Stiftungsgedanke vor Renditedenken setzen Stiftungen haben es seit geraumer Zeit schwer. Die negative Entwicklung an den Finanzmärkten engt den finanziellen Handlungsspielraum der Stiftungen in der Erfüllung ihrer Ziele zusehends ein. Die Stiftungsorgane dürfen sich bis auf Weiteres kaum eine Erholung in der Verzinsung des Stiftungskapitals erhoffen. Vor diesem Hintergrund streichen immer mehr Stiftungen die Segel. Das Kapital wird über letzte Projekte abgebaut und die Stiftungen werden sang- und klanglos eingestellt beziehungsweise liquidiert. Damit gehen dem Mäzenatentum und dem privaten gemeinnützigen Wirken zahlreiche Mittel und Möglichkeiten verloren. Spezialisten der Zurich Park Side Stiftungen plädieren vor diesem Hintergrund auf eine Bündelung gleichgerichteter Institutionen. Ein Zusammenlegen von Stiftungen hilft mit, die finanzielle Basis jeweils im Verbund zu erweitern und gleichzeitig die Verjüngung in den Stiftungsorganisationen gezielt anzugehen. Text: Robert E. Gubler, Wädenswil

Stiftungsräte verwalten das vom Stifter eingesetzte Kapital im Sinne des Stiftungszweckes treuhänderisch. In der Schweiz ist das Stiftungswesen vielfach im sogenannten Milizsystem organisiert, allerdings auf einem sehr hohen professionellen Niveau. In der Regel organisieren sich die Stiftungsräte so, dass die verschiedenen notwendigen Fachkompetenzen und Expertenwissen im Stiftungsrat interdisziplinär vertreten sind. Dazu kommt ein Aus- und Weiterbildungswesen der Dachorganisationen, die durch ihr Engagement wesentlich zur Professionalisierung in der Führung und Verwaltung der Stiftungen beitragen. Die Erfüllung des Stiftungsauftrages kann nicht allein unter pekuniären Gesichtspunkten beurteilt werden. Der Sinn und Geist des Stifters sollte gleichwertig in die Entscheidungsfindung einbezogen werden. Ich vertrete die Ansicht, dass finanziell gefährdete Stiftungen nicht auf die Option Auflösung und Liquidation, sondern vielmehr die Möglichkeiten der Kooperation und Fusion mit gleichartigen Stiftungen und zielähnlichen Stiftungszwecken setzen sollten. Erfahrungen aus Best Practice nutzen Beispielhaft für interdisziplinär organisierte Stiftungen gelten die 2011 am

linken Zürichsee gegründeten Stiftungen Zurich Park Side. Die Economic Foundation Zurich Park Side versteht sich als Stiftung für Stiftungen, die ebensolche unterstützt und unter einem Dach bündelt. Die Foundation Zurich Park Side ist eine steuerbefreite Stiftung zur Förderung von Kunst, Kultur, Forschung und Standortfaktoren im Einzugsgebiet von Zürich Süd, Schwyz, Zug und Knonaueramt. In den letzten fünf Jahren konnten beide Stiftungen Projekte erfolgreich anstossen und umsetzen. Gleichzeitig wurden über ein Dutzend Spezialisten aus Forschung, Recht, Kultur und Kommunikation für gezielte Dienstleistungen akkreditiert. Der so entstehende Stiftungscluster ist damit fähig, auch komplexe Fragestellungen mit geringem Aufwand anzunehmen und lösen zu können. Im Fokus steht nicht zuletzt der Austausch mit Stiftungsrätinnen und Stiftungsräten, die sich aufgrund der finanziellen Situation ihrer Institution mit deren Zukunft befassen müssen. Als seinerzeitiger Präsident der Stiftung des Schweizerischen Jugendschriftenwerkes konnte ich die positive Wirkung eines Zusammentuns von zwei Stiftungen organisatorisch und mit Blick auf die fortgesetzte Erfüllung der Stiftungsziele erfahren. Eine der Stiftungen verfügte nicht nur über begrenzte Mittel, sondern verzeichnete

auch ein sehr hohes Alter ihrer aktiven Stiftungsräte. Das Ziel dieser Stiftung für eine Leseförderung, insbesondere in den Berggebieten, kam sehr nahe an jene des Schweizerischen Jugendschriftenwerkes heran. Dieses lebt in der Praxis die enge Kooperation mit Institutionen in den Berggebieten und verlegt alle Jahre zahlreiche Titel in allen Sprachregionen und im Bündnerland sogar in den fünf regionalen Idiomen. Die Stiftungen passten also inhaltlich gut zusammen und das SJW konnte für einen jüngeren Stiftungsrat, der sich gleichwohl auf breite Erfahrungen abstützen konnte, garantieren. Eine klassische Win-Win-Situation, die dannzumal zur Stärkung des SJW beitrug und den Sinn und Geist der anderen Stiftung nachhaltig sicherte. Marktplatz und Kommunikation Dieses Stiftungsprojekt der Kooperation und Integration von Stiftungszweck und finanziellen Mitteln soll als erprobtes Beispiel dafür stehen, wie anstelle einer Auflösung und Liquidation neue Möglichkeiten und Erfüllung des Stiftungszwecks erschlossen und umgesetzt werden können. Zurich Park Side eröffnet deshalb, unter anderem mit den Kommunikationsspezialisten von Communicators, eine Meldeplattform für Interessierte sowie für Stiftungen, die sich mit Nachfol-

ge- oder Liquidationsfragen befassen. Die bestehenden Netzwerke der Stiftungsspezialisten am Zürichsee sollen schnell und unkompliziert nutzbar gemacht und der organisatorische und finanzielle Spielraum der gefährdeten Stiftungen zeitnah verbessert werden. So gewinnen alle Verantwortlichen Zeit zur tiefgründigen Lösungserarbeitung der verschiedenen Probleme und Fragestellungen. Gleiche oder ähnliche Stiftungen werden nicht nur sichtbar gemacht, sondern mit gleichgesinnten oder ähnlichen Körperschaften zusammengeführt. Stiftungen sind auch in der Schweiz eine kaum verzichtbare Quelle von privaten Mitteln für Projekte, die Einzelne allein nicht zu stemmen vermögen. Auch der öffentlichen Hand stehen immer weniger Mittel für besondere Bestimmungszwecke zur Verfügung. An den sogenannten Lotteriefonds und Sonderkassen wollen immer mehr Interessenten partizipieren und vielfach wird nicht nur fachlich, sondern auch politisch entschieden. Das Stiftungswesen als private Pfeiler und Option zur Finanzierung von guten Zwecken und besonderen Projekten sollte in der schwierigen Lage, die zurzeit bei der Anlage des Finanzbestandes bestehen, unterstützt und nicht sich selbst und unnötigen Liquidationen überlassen werden.

Weitere Infos: www.zurichparkside.org

Zum Verfasser Der 67-jährige Robert E. Gubler ist Kommunikationsfachmann, verheiratet und lebt in Wädenswil. Robert E. Gubler ist Gründer und Partner der Communicators Zürich AG, Vorstandsmitglied beim Schweizerischen Gewerbeverband und bei der Treuhand Suisse sowie Vorsitzender des Forums Zürich. Er ist Präsident der Economic Foundation Zurich Park Side. Robert E. Gubler wandert und fährt Ski.


Gewerbeverband Limmattal I 7

Gewerbezeitung I Nr. 6 I 6. Oktober 2016

Kino-Tipp: Die Insel der besonderen Kinder

Menutipp The Kitchen Crew Spice Boys

Im Oktober kehrt Kino-Visionär Tim Burton zurück. In «Die Insel der besonderen Kinder» erzählt er die Geschichte von Jacob Portmann. Der ist 16 Jahre alt, als sein Grossvater von einem wilden Tier angegriffen wird und stirbt. So jedenfalls die offizielle Version. Der Grossvater hat Jacob öfter die Geschichte einer Insel erzählt, auf der er sich im Zweiten Weltkrieg versteckt hat, um einem Monster zu entkommen. Jacob glaubt, dieses Monster sei schuld am Tod des Grossvaters, und macht sich auf die Suche nach der Insel. Auf der Insel angekommen, trifft er die junge Emma, die das Wetter kontrollieren kann. Sie nimmt ihn mit in eine Zeitschlaufe und zurück in die 1940er-Jahre, als auf der Insel noch das Waisenhaus von Miss Peregrine stand. Eine fantastische Welt öffnet sich.

«Gwerbler choched»

Der Stoff ist wie gemacht für Tim Burton. Der Roman von US-Autor Ransom Riggs hat diverse fantastische Elemente und dazu passt der leicht morbide Stil, den Tim Burton pflegt, wunderbar. Dazu konnte als Leiterin des Waisenhauses Ex-Bondgirl Eva Green gewonnen werden. Der erste Trailer verspricht schon mal viel Gutes und wenn es um fantastische Märchen geht, ist Tim Burton der perfekte Mann. Hat er ja schon diverse Male bewiesen. «Die Insel der besonderen Kinder» startet am 6. Oktober in den Kinos. © Twentieth Century Fox Film Corporation. All Rights Reserved

DVD-Tipp: A Hologram for the King Tom Hanks spielt einen Spezialisten für Telekommunikationstechnik, der dem saudischen König ein sehr modernes System verkaufen soll. Dabei stösst er auf eine ihm fremde Welt und seine Erwartungen werden überhaupt nicht erfüllt. Aber der Auftrag ist eine gute Chance, um die finanzielle sowie familiäre Probleme etwas aus der Distanz zu betrachten. In der fremden Umgebung beginnt er langsam, die immer komplexeren Abläufe der Welt zu hinterfragen, und trifft dabei sogar auf die Liebe. Tom Hanks ist wahrscheinlich der Hollywood-Schauspieler, auf den sich die meisten Filmfans einlassen würden. Dieses Image erlaubt ihm eine sehr vielseitige Rollenwahl. Daran wird «A Hologram for the King» definitiv nichts ändern. Hanks spielt den Mann zwischen den Welten gekonnt. Vielleicht liegt es aber auch an der preisgekrönten Buchvorlage, auf welcher der Film basiert. Oder am Deutschen Tom Tykwer, der Regie geführt hat. Hanks und Tykwer haben bereits beim Epos «Cloud Atlas» gemeinsam gearbeitet, kennen sich also gut und scheinen sich zu mögen.

Reh-Involtini mit Rotkraut und Quark-Spätzli

«A Hologram for the King» ist ab 19. Oktober auf DVD erhältlich.

ZUTATEN © Ascot Elite Entertainment Group. All Rights Reserved

200 g Zwiebeln 50 g Hirschsalsiz

CD-Tipp: The Slow Show – «Dream Darling»

½ Bund Salbeiblätter

Wenn Rob Goodwin seine Stimme erhebt, wird es in jedem Konzertsaal still. Der dunkle, verlebte Gesang, in Kombination mit den melancholisch-düsteren Melodien, ist das bittersüsse Markenzeichen von The Slow Show. Die Band aus England hat mit dem Debüt, das den Bandnamen als Titel trägt, wie ein Feuerwerk in der Indie-Szene eingeschlagen. Die Songs auf dem ersten Album vollführten das Kunststück, exakt die richtige Mischung aus Lebensfreude und Melancholie zu finden. Nicht zuletzt, weil die Songs geschickt arrangiert und nicht überladen sind.

12 Rehschnitzel à ca. 50 g

Das langerwartete zweite Album, «Dream Darling», knüpft nun genau dort an, wo der Erstling aufgehört hat, und schon beim ersten Ton aus dem Mund von Goodwin, beim Klang der vertrauten Stimme, spürt man, dass The Slow Show auch beim zweiten Album die Erwartungen nicht enttäuschen werden. So ist es dann auch. Songs wie der Opener «Strangers Now», dessen Klavierrhythmus erstaunlich vergnügt daherkommt und neue Facetten im Spiel der Band zeigt, oder das schmerzlich-schöne «This Time» sind nur zwei Beispiele. The Slow Show sind eine Band, die ihrem Namen gerecht wird. Wenn man sich die Zeit nimmt, hinsetzt und die Platte in Ruhe hört, wird man mit wunderbaren bis brillanten Songs belohnt. Perfekt für die neblig-herbstlichen Stunden.

3 EL Bratbutter

12 Tranchen Wildschweinrohschinken 2 TL Mehl Etwas Dijon-Senf 1,5 dl roter Portwein 2 dl Wildfond (im Glas) 2 dl Rotweinsauce 180 g Saucenrahm Salz und Pfeffer zum Abschmecken Plattencover / © Haldern Pop Recordings

ZUBEREITUNG ¼ der Zwiebeln fein hacken. Salsiz in Würfelchen à 1 cm schneiden. Salbeiblättchen von den Stielen zupfen. Einige Blättchen in feine Streifen schneiden. Etwas Bratbutter erhitzen, gehackte Zwiebeln, Salsiz und Salbeistreifen ca. 5 Minuten darin andünsten. Füllung etwas abkühlen lassen.

The Slow Show – «Dream Darling» Die CD ist am 30. September erschienen. Live sind The Slow Show am 21. November im Plaza Zürich zu sehen.

Schnitzel zwischen Plastikfolie leicht flach klopfen. Dünn mit Senf bestreichen. Pro Röllchen eine Tranche Rohschinken und ein Salbeiblatt auf ein Schnitzel legen. Je ½ EL Füllung darauf verteilen, einrollen. Involtini mit je einem Zahnstocher fixieren. Backofen auf 80 °C vorheizen. Restliche Zwiebeln halbieren, in Streifen schneiden. Mit Mehl bestäuben. Involtini in restlicher Bratbutter rundum 3–4 Minuten braten. Im Ofen ca. 10 Minuten warm halten. Zwiebeln im Bratsatz ca. 5 Minuten dünsten. Mit Portwein und Rotweinsauce ablöschen, den Saucenrahm beifügen, restliche Salbeiblättchen dazugeben. Zwiebelsauce ca. 10 Minuten köcheln lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Involtini mit Sauce anrichten.

Konzert-Tipp: PJ Harvey im Hallenstadion Der Name Polly Jean Harvey ist mit musikalischer Kreativität untrennbar verschweisst. Fünf Jahre hat sich die Britin Zeit gelassen, um das aktuelle Album «The Hope Six Demolition Project» auf den Markt zu bringen und es war jede Minute wert. Wechselspiele zwischen zornigen Schlagzeugsalven und ihrer fragilen Stimme wie bei «The Ministry Of Defence» oder das durchaus poppige «Near The Memorials Of Vietnam And Lincoln» sind nur zwei Highlights auf dem neunten Album der Ausnahmekünstlerin. Und wer sie im Sommer zusammen mit Patti Smith in Montreux erlebt hat, kann von den intensiven Konzerten der Polly Jean Harvey ein Lied singen.

Dazu passen Rotkraut und Quarkspätzli.

Verfasser: Dirk Mörz

Zubreitungszeit: 40 Minuten Für 4 Personen

Die Songwriterin hat sich über die Jahre einen hervorragenden Ruf erarbeitet, Preise bekommen und ist sogar von der Queen zur Trägerin des MBE (The Most Excellent Order of the British Empire) ernannt worden. Und jetzt kündigt PJ Harvey für den 25. Oktober 2016 wieder einmal ein Konzert in Zürich an. Das Hallenstadion, allerdings in der Club-Grösse, wird die Location sein. Für Musikfans ist das nahe an einem Pflichttermin. PJ Harvey ist schliesslich jemand, der den inflationär genutzten Begriff «Kult» wirklich verdient. PJ Harvey am 25. Oktober 2016 im Hallenstadion Zürich

Weitere Rezepte unter: www.spice-boys.ch © Maria Mochnacz


8 I Gewerbeverein Uitikon-Waldegg

Gewerbezeitung I Nr. 6 I 6. Oktober 2016

Editorial

Ja, unsere Beiträge werden gelesen und wahrgenommen! Sponsor dabei sein, dann melden Sie sich doch bitte bei uns. Unsere treuen Sponsoren werden wir selbstverständlich wieder mit einem persönlichen Brief für ein weiteres Mitmachen anfragen. Danke an alle für die Unterstützung.

Otto Frei, Präsident Gewerbeverein Uitikon

Im letzten Editorial habe ich Ihnen, liebe Leserin und lieber Leser, diese Fragen gestellt: Stösst unsere Zeitung auf Zustimmung? Werden wir als Gewerbe und Gwerbler überhaupt wahrgenommen? Werden unsere Berichte gelesen? Ist die Gewerbezeitung für Sie von Interesse? Wenn ich nun ein Urteil über die Quantität treffe, dann ist das Resultat eher bescheiden. Ich kann da nur beim Spruch «No news is good news» (Keine Nachrichten sind gute Nachrichten) Trost finden: Wenige Reaktionen sind gute Reaktionen. Wenn ich aber die Qualität beurteile, dann kann ich mit einigem Stolz feststellen: Wir werden gelesen und wahrgenommen! Nicht nur dass ich von Kunden, Bekannten und Freunden persönlich auf die Limmattaler Gewerbezeitung (und natürlich auf deren Inhalt) angesprochen werde, nein, es gibt sogar eine ganz tolle Nachricht: Auf meinen Aufruf bezüglich Sponsoring hat sich Guido Schenk, Agentur Birmensdorf, Die Mobiliar, bei mir gemeldet und einen grosszügigen Beitrag versprochen. Herzlichen Dank, lieber Guido! Damit haben wir nun neben Elektro Christoffel AG einen weiteren Sponsor für unsere Weihnachtstanne an der Kreuzung Birmensdorfer-/Stallikerstrasse gefunden. Und eine veritable Weihnachtstanne ist uns auch schon angeboten worden. Wenn das nicht gute Neuigkeiten sind! Nun suchen wir vor allem wieder Unterstützung für unseren traditionellen Anlass im «Giardino Verde» am Samstag, 14. Januar 2017. Möchten auch Sie für unser nächstes Gwerblerfäscht als

Die Einladung zu unserem Grillplausch erfolgte zu kurzfristig. Zudem fielen aus verschiedensten Gründen fast alle Vorstandsmitglieder aus, so auch der Schreibende, der sich einer Operation unterziehen musste. Schweren Herzens haben wir daher entschieden, diesen beliebten Anlass für einmal ausfallen zu lassen und den Angemeldeten abzusagen. Ich entschuldige mich bei allen Betroffenen.

KONTAKTBOX

AGENDA

Gewerbeverein Uitikon-Waldegg

Gläserenstr. 8, 8142 Uitikon-Waldegg

Gewerbekongress KGV Zürich Donnerstag, 27. Oktober 2016, 16 Uhr

Otto Frei, Präsident

Kochabend bei Benedettos Freitag, 4. November 2016, 18 Uhr

Tel. 044 400 47 75

Delegiertenversammlung GVL Harley-Heaven Felix Bächli AG, Dietikon Freitag, 11. November 2016, 16 Uhr

otto.frei@uitikon.ch

Berufsmesse Zürich, Messe Zürich Oerlikon 22.–26. November 2016

www.gewerbeverein-uitikon.ch

Weihnachtstanne einweihen und Chlausabend Montag, 28. November 2016, ab 18 Uhr 21. Gwerblerfäscht im «Giardino Verde» Samstag, 14. Januar 2017, 19 Uhr

Und so geht es nun weiter: • Kochabend bei Benedettos am Frei tag, 4. November 2016. Hier heisst es nicht nur geniessen, sondern auch ar beiten. Wir werden wiederum ein 4 oder 5-Gänge-Menü zubereiten und Neues ausprobieren. Jetzt schon: en Guete! Die Einladungen gehen bald weg. • Noch dauert es zwar eine Weile bis zum Jahresende, aber das Datum für die Einweihung unserer Weihnachts tanne und des Chlausabends in der Garage Grunder vom 28. November 2016 gehört auf jeden Fall im Kalen der eingetragen. Auch hier werden die Einladungen rechtzeitig verschickt.

23. Generalversammlung Dienstag, 14. März 2017, 19 Uhr Präsidentenkonferenz KGV, Hotel Radisson Blu, Flughafen Mittwoch, 29. März 2017, 19 Uhr Generalversammlung KGV Zürich, Uitikon Donnerstag, 11. Mai 2017, 16 Uhr Präsidentenkonferenz KGV, Casino Winterthur Mittwoch, 27. September 2017, 19 Uhr

 Mitglieder

Wenn Sie sich für eine Mitgliedschaft im Gewerbeverein Uitikon interessieren, aber erst einmal schnuppern möchten, dann melden Sie sich doch bitte bei mir. Sie sind jederzeit willkommen! Abschliessend wiederum meine Aufrufe an Sie: Stärken Sie als Konsument und Kunde die Mitglieder des Gewerbevereins Uitikon und halten Sie damit unsere schöne Gemeinde lebendig. Wenn Sie Ihren Betrieb in Üdike haben oder hier wohnen und noch nicht Mitglied sind: Werden Sie Mitglied und profitieren Sie von unseren Vorteilen! Besuchen Sie uns auf www.gewerbeverein-uitikon.ch oder erkundigen Sie sich bei den Vorstandsmitgliedern.

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Gewerbezeitung I Nr. 6 I 6. Oktober 2016

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Generalversammlung KGV Zürich, Uitikon Donnerstag, 11. Mai 2017, 16 Uhr Präsidentenkonferenz KGV, Casino Winterthur Mittwoch, 27. September 2017, 19 Uhr Gewerbekongress KGV Zürich, Bezirk Affoltern Donnerstag, 26. Oktober 2017, 16 Uhr Berufsmesse Zürich, Messe Zürich Oerlikon 21.–25. November 2017

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10 I Gewerbeverein Birmensdorf und Aesch

Gewerbezeitung I Nr. 6 I 6. Oktober 2016

Editorial

Neuvorstellung: VAT Support GmbH, Birmensdorf

Hochpreisinsel Schweiz

Eine Expertin bei Mehrwertsteuer-Fragen

Tanja Zanini, Vorstandsmitglied Gewerbeverein Birmensdorf und Aesch Markenprodukte sind in der Schweiz oft massiv teurer als im umliegenden Ausland. Ein Ziegelstein zum Beispiel erfüllt seine Funktion genauso in Zürich, in Hamburg oder in Madrid. Produziert im EU-Raum, erfüllt er sämtliche gesetzlichen Vorschriften, und das europaweit. Man sollte meinen, dass dieser einfache Ziegelstein abzüglich der jeweiligen MwSt. überall gleich teuer sein muss. Dass ein solches Produkt in einem Schwellenland billiger ist, lässt sich durch die generell tieferen Preise in Ländern mit kleineren Einkommen erklären. Dementsprechend darf der Preis ruhig entsprechend der Kaufkraft des jeweiligen Staates angepasst werden. Daran waren wir in der Schweiz bereits gewohnt, und dem ist auch nichts entgegenzusetzen. Die Aufhebung des Euro-Mindestkurses durch die Schweizerische Nationalbank liess den Schweizer Franken derart in die Höhe schiessen, dass die Preise im Euro-Raum auf einen Schlag noch einmal um bis zu 20 % sanken. Nachdem der Schweizer Franken gegenüber dem Euro deutlich erstarkt

ist, sich mittlerweile sogar fast auf gleichem Niveau befindet und sich der Kurszerfall dadurch in den letzten Jahren auf ca. 50 Rappen pro Euro eingependelt hat, stellt sich manch einer die Frage: Wann wird der Konsument von den deutlich gesunkenen Einkaufspreisen der Importeure profitieren? Wir Wiederverkäufer und auch die Konsumenten sind direkt auf negative Weise von der «Hochpreisinsel Schweiz» betroffen. Zwar wurden kurzzeitig sogenannte «Eurorabatte» gewährt, welche wir als sehr angenehm und gerecht empfunden haben. Nachdem das Thema aber wieder aus den Medien verschwunden war, sind die Preise von den Importeuren klammheimlich wieder an das alte Niveau angepasst worden. Dadurch wurde der Einkaufstourismus vor allem im nahegelegenen Deutschland gefördert, was die inländische Wettbewerbsfähigkeit schwächt und langfristig viele Arbeitsplätze vernichten wird. Mit dem Verbot von Parallelimporten halten multinationale Konzerne die Preise in der Schweiz künstlich hoch. Das Geld wandert als so genannte Kartellrente in die Tasche der Konzerne. Das Verbot von Parallelimporten kommt nicht nur die Konsumenten teuer zu stehen. Es schwächt auch die kleinen und mittleren Unternehmen in der Schweiz. Die Folge: Der Handel bezahlt laut Schätzungen jährlich mehrere Milliarden zu viel. Dieser deutliche Kostennachteil gegenüber Konkurrenten aus anderen Ländern wird unserer Wirtschaft langfristig schaden!

KONTAKTBOX Gewerbeverein Birmensdorf und Aesch Postfach, 8903 Birmensdorf

Thomas Gössi, Präsident praesident@gvba.ch

Esther Hiltpold bietet umfangreiche Beratungen in Sachen Mehrwertsteuer an. Mit der VAT Support GmbH prüft sie bei Bedarf auch, ob Mehrwertsteuer-Risiken bestehen. gen und Juristen kann Esther Hiltpold zurückgreifen. Weiter macht sie Fiskalvertretungen, sprich, sie übernimmt für ausländische Unternehmen, die in der Schweiz eine Mehrwertsteuerregistrierung haben müssen, die gesetzliche Vertretung. Das ist für ausländische Firmen in der Schweiz vorgeschrieben. «Hier geht es vor allem darum, dass der Bund nicht unbedingt mit dem Ausland korrespondieren will», ergänzt Hiltpold.

Inhaberin Esther Hiltpold berät in Mehrwertsteuer-Fragen

Text: Patrick Holenstein Bilder: VAT Support GmbH

Seit 1995 gibt es in der Schweiz die Mehrwertsteuer. Sie ist das sprichwörtliche Buch mit sieben Siegeln. Wer weiss schon, dass die Ausbildung von Tieren mit 8,0 Prozent versteuert wird, hingegen keine Mehrwertsteuer anfällt, wenn der Tierhalter mitgeschult wird? Esther Hiltpold bricht diese Siegel und berät bei Fragen zur Mehrwertsteuer. Ursprünglich war Esther Hiltpold im Treuhandbereich tätig, wo die Mehrwertsteuer eines von vielen Themen ist. «Irgendwann wollte ich mich spezialisieren und mehr auf ein Thema fokussieren, anstatt eine ganze Bandbreite abzudecken», erklärt sie. Das Interesse am Fachgebiet Mehrwertsteuer wurde nach Abschluss der Ausbildung an der HWV geweckt. «Ich habe gemerkt, dass ich mich in der Thematik zu wenig auskenne und nach einer Weiterbildung bin ich dabei geblieben», ergänzt Esther Hiltpold. Struktur war wichtig Der Schritt in die Selbstständigkeit entstand aus einer Notlage. «Bei der letzten Arbeitsstelle fühlte ich mich zu wenig ausgelastet. Natürlich hätte es Alternativen gegeben, zum Beispiel eine freie Stelle, aber die hätte mir nicht entsprochen.» Die Freiheit,

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die sie so gewonnen habe, gäbe sie nie mehr her, betont sie. Zuerst war das Büro in der Fahrweid. «Das war für mich wichtig, weil ich als frisch Selbstständige durch den täglichen Wechsel ins Büro eine Tagesstruktur hatte.» Heute arbeitet Esther Hiltpold in separaten Geschäftsräumen im gleichen Haus in Birmensdorf, in dem sie auch lebt. «Im Moment ist das ideal für mich», unterstreicht sie die Entwicklung des Unternehmens. Zu Beginn betrafen viele Aufträge Mehrwertsteuerfragen im Finanzbereich. Allerdings wurde dies zunehmend schwieriger, weil die grossen Banken auch die Beratung von grossen Firmen suchten. Daher veränderte sich das Angebot der VAT Support GmbH und wurde breiter und internationaler. «Oft mache ich Beratung zu grenzüberschreitenden Transaktionen. Also Einkauf und Verkauf, Projekte im Ausland oder auch Beratung für ausländische Firmen in der Schweiz. Da gibt es alles, was man sich vorstellen kann», führt Esther Hiltpold aus. Aber auch Schweizer Firmen, die im Ausland einkaufen und direkt in der EU weiterliefern, werden plötzlich mehrwertsteuerpflichtig. Das ist quasi ein grosser Teil des täglichen Brotes und in solchen Fällen ist ein breites und internationales Netzwerk unbezahlbar. Auf ein solches Netzwerk aus Berufskolle-

Mehrwertsteuer als Risiko Eine Dienstleistung, die wertvoll ist, weil sie Stolpersteine für KMUs aus dem Weg räumt, ist die Überprüfung von MWST-Risiken. Wenn ein Unternehmen fällige Mehrwertsteuern nicht bezahlt, auch bei Unwissenheit, dass eine Steuerpflicht besteht, kann es schnell teuer werden. Gerade bei gemischten Unternehmen, etwa einer Garage, die zusätzlich Fahrstunden anbietet, passiert das schnell. «Dann wird immer mindestens fünf Jahre zurückgeschaut und es kostet zusätzlich noch Verzugszinsen von mindestens vier Prozent pro Jahr», erklärt Esther Hiltpold. Daher bietet die VAT Support GmbH solche Risikoeinschätzungen an, schaut die Abschlüsse und die typischen Rechnungen und Verträge an, um so die Leistungen zu definieren, welche eine Mehrwertsteuerpflicht ausgelöst haben könnten. Das Buch mit den sieben Siegeln ist für Esther Hiltpold heute weit geöffnet und trotzdem sagt sie: «Man muss jeden Fall genau prüfen.» Dafür ist das thematische Spektrum sehr breit und spannend.

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Gewerbeverein Birmensdorf und Aesch I 11

Gewerbezeitung I Nr. 6 I 6. Oktober 2016

Gwerblerstamm GVBA

Zu Gast bei der Forschungsanstalt WSL Am Gwerblerstamm vom Gewerbeverein Birmensdorf und Aesch vom 15. September bei der Eidgenössischen Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft (WSL) in Birmensdorf nahmen 22 Mitglieder teil. wurde ein Parcours erstellt, auf dem die Arbeiten mit Wasser- und Bodenproben sowie die Messungen von Umwelteinflüssen demonstriert wurden. Ein unterhaltsames Landschaftsspiel rund um das Knonaueramt bildete den Abschluss dieser informativen und kurzweiligen Führung, an welcher die anwesenden Mitglieder vom Gewerbeverein Birmensdorf und Aesch engagiert mitmachten. Beim Apéro wurden die Eindrücke rege diskutiert und Rasi zeigte sich sehr zufrieden: «Diese Führung war sehr informativ und das positive Echo unserer Mitglieder vom Gewerbeverein Birmensdorf und Aesch ist natürlich sehr erfreulich.»

Text: Beat Hager

Bei sommerlicher Witterung wurden die Teilnehmer vor Ort von Gastgeberin Beate Kittl sowie von Marco Rasi, Eventchef vom Gewerbeverein Birmensdorf und Aesch, begrüsst. Die rund zweistündige Führung begann mit einem kurzen Film über kontrollierte Lawinensprengungen und dem Schutz in den Bergregionen. Im Labor wurden Samenproben präsentiert, die im Kühlraum bei 0 °C gelagert werden. Die Eidgenössische Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft verfügt über diverse Stützpunkte und dabei gilt es, die Samen in den richtigen Höhenlagen anzupflanzen. Im Wald

Pflanzenschutzlabor der WSL in Birmensdorf

Gwerbler vom GVBA lauschen gespannt den Ausführungen von Beate Kittl, WSL

Gefährliche Schädlinge wie der Asiatische Laubholzbockkäfer (Modell an der Wand) werden im Pflanzenschutzlabor unter kontrollierten Bedingungen erforscht

AGENDA Delegiertenversammlung GVL Harley-Heaven Felix Bächli AG, Dietikon Freitag, 11. November 2016, 16 Uhr

1

11.05.16

14:01

Auf das optimal ausgewählte Habitat kommt es an: Jungpflanzen zur Wiederaufforstung

Projekt:

Überbauung Hofwies - Kat.Nr. 1547 - Dorfstrasse - 8904 Aesch

Bauherr

Baukonsortium Hofwies c/o Gössibau AG - Grindlenstrasse 5 - 8954 Geroldswil

Architekt:

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MFH C: Dorfstr. 24, BG A: Dorfstr. 26a, MFH B: Dorfstr. 26b, MFH E: Dorfstr. 28, MFH D: Dorfstr. 30, MFH F: Dorfstr. 32, EFH3: Dorfstr. 34, DEFH2: Dorfstr. 36, DEFH1: Dorfstr. 38

Inserat Zeitung

Stand

Erstvermietung Plan.Nr. 1004.1 Format A4

Gebäude 1, 2, 3: ± 0.00 = 556.00 M. ü. M = OK f. Boden EG

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Birmensdorfer Weihnachtsbeleuchtung Dorfplatz Zentrum Wüeri, Birmensdorf Freitag, 25. November 2016

Pflanzensamen bei 0 °C konserviert

Gez. Mst

sma 1:1

Datum Rev.

Generalversammlung GVBA Freitag, 17. März 2017

1004

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Berufsmesse Zürich, Messe Zürich Oerlikon 22.–26. November 2016

17.08.15 Rev. Rev.

Haben Sie einen Event, melden, und wir kommen vorbei. Oder senden Sie uns einfach Ihren Beitrag.

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Nächster Redaktionsschluss:

Höhenfixpunkt Gebäude 1, 2, 3 = 557.00 M. ü. M. = +1.00 über OK f. Boden EG

Mitglieder des GVBA im Naturpark der WSL

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12 I Gewerbeverein Dietikon

Gewerbezeitung I Nr. 6 I 6. Oktober 2016

Backstage Cinéma

Editorial

«Was arbeitet ihr, wenn wir Jugendliche im Berufswahlprozess uns den Film anschauen?»

Esther Wyss-Tödtli, Vorstandsmitglied Gewerbeverein Dietikon Jedes Jahr beginnen über 600 Jugendliche der zweiten Oberstufe im Bezirk Dietikon ihren Berufswahlprozess. Für die meisten Jugendlichen ist es nicht einfach, die richtige Berufswahl zu treffen. Die Chance auf eine Berufslehre, für welche sich in der Schweiz rund zwei Drittel entscheiden, wird durch viele äussere Faktoren beschränkt. Anzahl offene Lehrstellen in den einzelnen Bereichen, Qualifikationsanforderungen, Schulabschluss, Geschlecht, Migrationshintergrund und soziale Herkunft, um nur einige Beispiele zu nennen. Während des gesamten Berufswahlprozesses werden die Jugendlichen durch die Lehrpersonen, Berufsberatung und Eltern begleitet und unterstützt. Seit 2010 organisiert das Berufsbildungsforum des Bezirk Dietikon einen Berufsinfotag in Zusammenarbeit mit den Schulen der Oberstufe, der Berufsberatung biz Urdorf sowie rund 80 Unternehmen, davon viele Mitglieder

des Gewerbevereins. Der Anlass hat sich etabliert und findet grosse Unterstützung. Am Berufsinfotag öffnen die teilnehmenden Betriebe ihre Türen und präsentieren 85 unterschiedliche Berufe. Die Schüler/innen können sich jeweils am Vor- und Nachmittag über Berufe, die sie interessieren, vor Ort informieren. Die Jugendlichen sollten an diesem Anlass auch offen sein, sich für Berufe, welche ihnen unbekannt sind, zu interessieren und einen Blick hinter die Kulissen zu werfen. Der Berufsinfotag hat zum Ziel, erste Kontakte zwischen den Jugendlichen und Personen aus der Wirtschaft herzustellen und ihnen einen Einblick in die Lehrbetriebe und deren Berufslehren zu vermitteln. Der 7. Berufsinformationstag findet am 24. Januar 2017 statt und wir hoffen, dass sich wiederum viele Betriebe zu Gunsten der Jugendlichen engagieren. Wenn auch Sie bereit sind, Jugendliche aktiv in der Berufswahl zu unterstützen, würde mich eine Kontaktaufnahme über learny@learny.ch sehr freuen.

Ein Kunde hat uns vor einiger Zeit sinngemäss angesprochen: «Hey, Mann, isch voll easy so, ems Gino z’ha. Bitzeli Billett und Popcorn vergaufe – magsch voll logger viel Golle, hä?» Text: Martin Romer, Geschäftsführer/Mitinhaber Cinéma Capitol, Dietikon

Grundsätzlich haben wir unsere Arbeit dann gut gemacht, wenn die Kundschaft im Kinosaal nicht merkt, was alles läuft, bis nach rund einer Stunde die Kinopause beginnt. Allerdings stellt sich der zitierte Kunde unsere Geschäftstätigkeit gar einfach vor. Was die Arbeit im Kino betrifft, beginnt unser Arbeitstag spätestens um 10.30 Uhr. Von 11 bis 22 Uhr hat unsere Kundschaft die Möglichkeit, Auskünfte zu erhalten und/oder Reservationen zu tätigen. Unsere Nachtruhe zuvor begann zwischen 2 und 4 Uhr morgens. Wir leben einen berufsbedingten Lebensrhythmus. Wir können nicht, wie auch andere Berufsleute, sofort nach dem Feierabend gleich zu Bett gehen. Wenn wir z. B. um Mitternacht unsere Türen schliessen, stehen wir noch «unter Strom». Jetzt ins Bett zu gehen, ohne noch etwas «herunterzufahren», funktioniert nicht. 13- bis 15-Stunden-Tage Eineinhalb bis zwei Stunden vor der ersten Vorführung sind die Vorbereitungen dafür zu machen. Frisches Popcorn herstellen und abfüllen, Reservationen vorbereiten, LED-Anzeigen aktualisieren, die Hightech im Vorführraum herauffahren, Kassen von extern abholen und bereitstellen, vom Vortag Geschirr/3-

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D-Brillen usw. spülen und trocknen, Toiletten-Finalcheck vornehmen, allfällige Plakatwechsel im Schaufenster tätigen. Wenn «der Laden brummt», läutet parallel dazu nonstop das Telefon für Auskünfte und Reservationen. 30 Minuten vor Filmbeginn ist Türöffnung. Kunden bedienen und Film starten. Je nach Anzahl der Besucher reichen die 60 Minuten bis zur Pause gerade aus, um alle Zwischenreinigungen (Toiletten, Foyer, Strassenbereich beim Haupteingang) zu erledigen, im Lager Esswaren und Getränke zu holen, um in den Verkaufsbereich zu bringen, und wieder frisches Popcorn herzustellen und aufzufüllen. Eventuell gilt es noch, Münzrollen zu besorgen. Hat die Kundschaft warme Esswaren für die Pause bestellt, sind diese genau auf Pausenbeginn getimt zuzubereiten (Hot Dog, Pizza, Spiessli-/Schnitzelbrot sowie Frühlingsrollen). Die Esswaren werden teilweise in mehreren Arbeitsgängen hergestellt. «Microwave-Food» ist für uns ein «No go»! Nach der Pause geht das Aufgezählte neuerdings los. Nach Filmende kümmern wir uns um den bisweilen an eine Müllhalde erinnernden Kinosaal. Denn auch die Kundschaft, welche in die nächste Vorstellung kommt, soll unser Kino tipptopp gereinigt antreffen. Danach geht es von vorn los für die nächste Vorstellung.

Freuden harter Arbeit Mittwochs, samstags und sonntags wird dieser Ablauf während vier oder fünf Vorstellungen durchgezogen. Nach der letzten Vorstellung des Tages sind noch eineinhalb bis zwei Stunden «Generalreinigung» angesagt und in den strengsten Zeiten geht dies 13 bis 15 Stunden durchgehend so wie beschrieben. Wenn es dann mal reicht, sich zehn Minuten hinzusetzen und etwas für das leibliche Wohl zu tun, geniessen wir diese kurze Atempause umso mehr. Wir führen das Cinéma Capitol Dietikon mit Herzblut und Engagement. Dieser Backstage-Bericht soll keineswegs so verstanden werden, dass wir uns beklagen wollen. Die strengsten Zeiten sind für uns die schönsten Zeiten. Wir freuen uns, wenn «der Laden brummt». Herrlich gar ist es, wenn das Haus sehr gut besucht ist und 100 bis 200 Besucher/innen lachen oder ein «Ah» und «Oh» zu hören ist. Wenn Kinderscharen vor Filmfreude regelrecht «quietschen» und «jauchzen», dann lebt unser Cinéma. Unserem eingangs zitierten Kunden antworten wir sinngemäss: «Hey, Mann, Gino magge isch gar nöd so easy. De Golle laht dig läbe, aber easy Golle magge gaht ems nöd, weische. Muesch fescht grampfe mit grossems Herze, wo isch wigtiger als nur immer ams grosse Golle dänge – weische, Mann!»

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Gewerbeverein Dietikon I 13

Gewerbezeitung I Nr. 6 I 6. Oktober 2016

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14 I Gewerbeverein Dietikon Vorwort

Dietikons Zukunft wird heute geplant

Gewerbezeitung I Nr. 6 I 6. Oktober 2016

Entwicklungsstrategie des Stadtrates

Ein Stadtboulevard für Dietikon Dietikon wächst. Wie und wo, hat der Stadtrat in einer Entwicklungsstrategie festgelegt. Das Kernstück der Planung ist ein Stadtboulevard entlang der Limmattalbahn. Text: Esther Pioppini, Bilder: Van de Wetering Atelier für Städtebau, Zürich

Otto Müller, Stadtpräsident Dietikon Dietikons Stadtentwicklung wird nicht dem Zufall überlassen, sondern vorausschauend geplant. Entlang dem künftigen Trassee der Limmattalbahn sind Veränderungen zu erwarten. Um diese Entwicklungen auch mit Anreizen für die Grundeigentümer zu fördern, aber gleichzeitig zu steuern, hat der Stadtrat auf der Basis einer genauen Stadtanalyse ein Zielbild erarbeitet und verschiedene Planungsinstrumente verabschiedet. Dazu wurde das Leitbild Stadtboulevard und ein Hochhauskonzept in einem längeren Prozess entwickelt und beschlossen. Unter Stadtboulevard ist die Achse Zürcher-, Badenerstrasse zu verstehen, die sich zur urbanen Lebensader und zum Rückgrat in Dietikon entwickeln soll. Es ist durchaus erfreulich, dass von privater Seite bereits heute deutliches Interesse gezeigt wird, entlang der Limmattalbahn zu investieren. Der Stadtrat erachtet diese Entwicklung hin in Richtung Stadterneuerung als sinnvoll und notwendig. Hochhäuser wie zum Beispiel der Limmattower können einerseits Akzente setzen, sind gar Orientierungshilfen, andererseits sind sie aber auch Bauten, die sehr sorgfältig in den Stadtraum eingegliedert werden müssen. Hochhäuser sollen nicht irgendwo, sondern an geeigneten Lagen erstellt werden. Im Hochhauskonzept benennt der Stadtrat im Sinne einer Positivplanung geeignete Standorte: im Gebiet Dreispitz, an der Kreuzung Schönenwerd und auf der Westseite des Bahnhofes. Ob und wann Hochhäuser und Stadtboulevardbauten realisiert werden, ist offen und von der Nachfrage abhängig. Die beiden Konzeptpapiere setzen Leitplanken für eine gewünschte Stadtentwicklung, wie sie in den nächsten 10 bis 30 Jahren zu erwarten ist.

Die Achse Badenerstrasse–Zentralstrasse–Zürcherstrasse, wo dereinst auch die Limmattalbahn verkehren wird, soll sich zum städtebaulichen Rückgrat von Dietikon entwickeln. Als attraktive urbane Lebensader wird sie die Nebenzentren Niderfeld und Glanzenberg an das bestehende Stadtzentrum anbinden. So sieht es die Innenentwicklungsstrategie vor, welche der Stadtrat in seinem Leitbild «Stadtboulevard» formuliert hat. Verdichtung und Gewerbe direkt am Boulevard Im Zentrum dieser Vision steht nicht primär die Verdichtung, sondern die Aufwertung des Siedlungsraums. Die Bevölkerung soll einen Mehrwert an Lebensqualität erhalten. So gliedert sich der Boulevard in vier Teile: einen grünen, einen urbanen, einen zentralen und die «Limmatkante». Für jeden Abschnitt sind passend zu seiner jeweiligen Funktion innerhalb des Stadtgefüges adäquate Bauweisen und Gebäudehöhen vorgesehen sowie eine entsprechende Gestaltung des Strassenraumes. Allgemein gilt, dass man die direkt am Stadtboulevard gelegene erste Häuserreihe verdichten will. In den geplanten überhohen Erdgeschossen steht Raum für publikumsorientierte Nutzungen zur Verfügung. Damit will man erreichen, dass sich verschiedenste Arten von Gewerbebetrieben am Stadtboulevard ansiedeln. Ein grosser Nutzungsmix ist für die Bevölkerung attraktiv und verleiht der Stadt urbane Qualitäten. Damit die Bevölkerung den Stadtboulevard auch rege nutzen kann, soll der Langsamverkehr durch ein grosszügiges Platzangebot gefördert werden. Die weniger zentral gelegenen Quartiere behalten ihren Gartenstadtcharakter grundsätzlich bei und werden – wenn überhaupt – nur leicht verdichtet.

Zielbild Stadtboulevard als städtebauliches Rückgrat und Lebensader von Dietikon

Jahrzehntelange Entwicklung Der Stadtboulevard ist eine Vision, wie sich die Stadt bzw. der Stadtboulevard über die nächsten Jahrzehnte entwickeln soll. Der Stadtregierung ist es wichtig, bereits heute stadtplanerische Leitplanken zu setzen und damit die Weichen für die Zukunft zu stellen.

Aufwertungs- und Innenentwicklungsstrategie 1A: Stadtwerdung der Quartiere Gjuch, Vorstadt und Altberg 1B: Langfristige Transformation des Gebiets Glanzenberg 2: Qualitative Weiterentwicklung des Zentrums, Erhalt des bestehenden Massstabs, Schaf fung eines grosszügigen, zusammenhängenden Zentrumsplatzes, Stärkung des Bezugs zum Verwaltungszentrum im Bereich des Knotens Oberdorfstrasse–Bremgartnerstrasse 3: Entwicklung zur Gartenstadt, moderate Verdichtung 4: Quartiere in Ruhe: Pflegen und bewahren, Erhalt der bestehenden Struktur 5: Aufwertung der Achse Badener-, Zentral-, Zürcherstrasse zum urbanen Rückgrat und zur Lebensader 6: Saum- statt Trennlinien: Transformation der Überland- und Bernstrasse zu Innerortsstrassen 7: Auszeichnung der Stadtkante zur Limmat, Stärkung des räumlichen Bezugs zwischen Quar tier und Limmat

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Gewerbeverein Dietikon I 15

Gewerbezeitung I Nr. 6 I 6. Oktober 2016

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Neuzuzügerfeier 2016 C

Dankbar für interessante Einblicke M

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Am Samstag, 17. September, fand die traditionelle Neuzuzügerfeier statt. 110 Personen nahmen an diesem Anlass teil und lernten dabei Dietikon aus verschiedenen Perspektiven kennen.

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Stadtpräsident Otto Müller erläutert den interessierten Neuzuzügern die zukünftige Entwicklung Dietikons

Alle Personen, die seit Sommer 2015 nach Dietikon gezogen sind, haben vom Stadtrat eine Einladung zur Neuzuzügerfeier am Samstag, 17. September, erhalten. Rund 110 Personen haben am Anlass teilgenommen.

Zum ersten Mal gab es ein neues Format für die Neuzuzügerfeier: Sie fand am Samstagvormittag in Verbindung mit dem Herbstmarkt statt. Das neue Konzept erlaubt, dass die Neuzugezogenen mehr von der Stadt sehen und direkt in ihre Aktivitäten involviert sind.

und Vereinigungen erläutern ihre Aktivitäten. Zum Abschluss des offiziellen Teils, der musikalisch von der Musikschule Dietikon begleitet wird, fand eine Verlosung von fünf Überraschungsgutscheinen von städtischen Dienstleistungen und Freizeiteinrichtungen statt. Das Dargebotene stiess bei den Neuzuzügern auf ein positives Echo. Viele meinten, sie hätten noch nie solch eine «Einführung» in ihren neuen Wohnort erlebt. Die Behördenvertreter durften spontane Dankeskundgebungen entgegennehmen.

Begrüssung der Neuzuzüger durch Stadtpräsident Otto Müller im Gemeinderatssaal

Informatives Programm Um 9 Uhr trafen sich die geladenen Gäste beim Stadthaus zu Kaffee und Gipfeli. Von 9.30 bis 11 Uhr fanden unter dem Motto «Dietikon erleben» vier verschiedene Führungen statt (Stadtführung, Besichtigung Stadt und Regionalbibliothek, Musikschule und Feuerwehr, Führung zur Geschichte der Stadt im Ortsmuseum, Vorstellung und Diskussion Stadtentwicklungsprojekte mit Stadtratsmitgliedern. Im Anschluss an die Führungen begrüsst Stadtpräsident Otto Müller im Gemeinderatssaal die Neuzugezogenen und stellt ihnen die Stadt vor. Vertreterinnen und Vertreter von Vereinen

Text: Peter Wernli / Bilder: Fabian Hauser

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Gemütlicher Ausklang: Herbstmarkt Bei einem kleinen Apéro stiess die muntere Schar auf die Stadt Dietikon an. Gegen Mittag ging es dann zum Risottoessen auf den Herbstmarkt, auf dem die Stadt allen Teilnehmenden das Mittagessen inklusive Getränk spendierte. Zusätzlich erhielten sie als Geschenk eine Flasche Stadtwein.

Neuzuzüger vor dem Stadthaus

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16 I Gewerbeverein Dietikon

Gewerbezeitung I Nr. 6 I 6. Oktober 2016

Gwerblerausflug ins Kriminalmuseum, Zürich

Profunder Einblick in Polizeiarbeit Am Mittwoch, 14. September 2016, organisierte der Gewerbeverein Dietikon die Besichtigung des Kriminalmuseums der Kantonspolizei Zürich.

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Renommiert: Die Waffensammlung des Kriminalmuseums der Kantonspolizei Zürich Text: Stefan Schmucki

20 Mitglieder des Gewerbevereins Dietikon konnten die Ausstellung, die eine Fläche von 700 m2 aufweist, in der Polizeikaserne Zürich besichtigen. Im Jahr 1901 schuf die Kantonspolizei Zürich das erste Kriminalmuseum der Schweiz. Es diente damals ausschliesslich der Instruktion und der Ausbildung des Polizeinachwuchses. Seit 1958 ist das Museum auch einer breiten Öffentlichkeit zugänglich. Eine Multivisions-Show dokumentiert die Geschichte der Justiz und die Entwicklung der Kantonspolizei Zürich. Ein Film zeigt auch die heutige Polizeiarbeit. Der anschliessende Rundgang mit Martin Wermuth von der Kriminalpolizei hat sehr eindrückliche Einblicke vermittelt wie zum Beispiel die renommierte und umfangreiche Waffensammlung, zahlreiche Exponate und Fotos, ein vielfältiges Bild von authentischen Kriminalfällen (Postraub Zürich 1997 mit eine Beute von 53 Millionen Franken, Fall G. Tschanun usw.) und die polizeiliche Ermittlungsarbeit. Nach einer zweistündigen und sehr interessanten Führung ging es anschliessend mit der Bahn zurück nach Dietikon ins Restaurant Old Town zum gemütlichen Nachtessen.

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Martin Wermuth, Kriminalpolizei, erläutert unter anderem die Geschichte bedeutender Kriminalfälle wie der Postraub von Zürich

Ausflug in die Unterwelt: Der GVD im Kriminalmuseum der Kantonspolizei Zürich

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Gewerbeverein Dietikon I 17

Gewerbezeitung I Nr. 6 I 6. Oktober 2016

Voranzeige

2. Gwerbler-Ball 2016 im Golfclub Unterengstringen Text: Stefan Schmucki

1. Gwerbler-Ball 2015

Programm 29. Oktober 2016:

Nach dem grossen Erfolg vom letzten Jahr organisiert der Gewerbeverein Dietikon für seine «Mitglieder und Sympathisanten» den 2. Gwerbler-Ball in einer besonderen, nicht alltäglichen Atmosphäre.

19 Uhr Empfang & Apéro Anschliessend Galadiner Tanz & Stimmung mit den «Lucky Boys» Barbetrieb bis 2 Uhr

Am Samstag, 29. Oktober 2016, findet der «2. Gwerbler-Ball 2016» im Golfclub Unterengstringen statt. Wir werden die Gäste für ein paar gesellige und schöne Stunden mit einem köstlichen Vier-Gang-Galadiner verführen.

Ballkarten pro Person Fr. 150.– inkl. Apéro & Diner (Tischgetränke auf eigene Rechnung).

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Wiesn Gaudi Schlieren

Dietiker Gewerbe in Münchner Festlaune Text: Stefan Schmucki

Der Gewerbeverein Dietikon war mit einigen Mitgliedern auch dieses Jahr wieder am traditionellen Limmattaler Wiesn Gaudi in Schlieren vertreten. Wie jedes Jahr herrschte eine tolle Stimmung im Zelt, und die Band «Die Mariazeller» sorgte mit erfrischender Volksmusik und Partysound für kochende Atmosphäre. Wir freuen uns jetzt schon darauf, im nächsten Jahr wieder mit dem Gewerbeverein Dietikon anwesend zu sein. Andreas Wölfli und James Schaller von der Akoclean AG, rechts Koni Lips, Zaunteam AG

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AGENDA Gwerbler-Lunch Restaurant Limmatbrücke, Fahrweid Dienstag, 18. Oktober 2016, 12 Uhr Gewerbekongress KGV Zürich, Pfäffikon Donnerstag, 27. Oktober 2016, 16 Uhr 2. Gwerbler-Ball, Golf-Club Unterengstringen Samstag, 29. Oktober 2016, 19 Uhr Delegiertenversammlung GVL Harley-Heaven Felix Bächli AG, Dietikon Freitag, 11. November 2016, 16 Uhr 17. Wirtschaftspodium Limmattal, Stadthalle Dietikon Mittwoch, 16. November 2016, 16 Uhr Berufsmesse Zürich, Messe Zürich Oerlikon 22.–26. November 2016 Gwerbler-Lunch Restaurant Limmatbrücke, Fahrweid Mittwoch, 7. Dezember 2016, 12 Uhr Raclette-Abend, KTV-Hütte, Dietikon Freitag, 27. Januar 2017, 18.30 Uhr Gwerbler-Lunch Restaurant Limmatbrücke, Fahrweid Donnerstag, 2. Februar 2017, 12 Uhr 118. Generalversammlung GVD, Hotel Sommerau, Dietikon Mittwoch, 29. März 2017, 19 Uhr

Roger Brunner, Stefan Schmucki, Urs Lehmann

Präsidentenkonferenz KGV, Hotel Radisson Blu, Flughafen Mittwoch, 29. März 2017, 19 Uhr Generalversammlung KGV Zürich, Uitikon Donnerstag, 11. Mai 2017, 16 Uhr Präsidentenkonferenz KGV, Casino Winterthur Mittwoch, 27. September 2017, 19 Uhr Gewerbekongress KGV Zürich, Bezirk Affoltern Donnerstag, 26. Oktober 2017, 16 Uhr Berufsmesse Zürich, Messe Zürich Oerlikon 21.–25. November 2017

Fürs Gaudi bereit: Mitglieder des Gewerbevereins Dietikon


18 I Gewerbeverein Engstringen Immobilien-Infoveranstaltung im Zentrum Oberengstringen

KONTAKTBOX

Immobilien-Infoveranstaltung

Gewerbeverein Engstringen Postfach 102, 8102 Oberengstringen

Gewerbezeitung I Nr. 6 I 6. Oktober 2016

Richard Nydegger, Präsident neon-nydegger@bluewin.ch

Tel. 044 750 38 78 Mobile 079 221 22 71 neon-nydegger@bluewin.ch Die 4. Immobilienveranstaltung fand im Theatersaal des Zentrums Oberengstringen statt

www.gvengstringen.ch

Text und Bilder: Edi Lienberger

Die Einladung zur 4. Immobilienveranstaltung vom 7. September 2016 richtete sich vor allem an die Eigentümer von Mehrfamilienhäusern, von bebauten und nicht bebauten Grundstücken in Oberengstringen sowie an die Verwaltungen.

Mitglieder

Dieser Einladung folgte eine stattliche Anzahl Personen, denn das Veranstaltungsprogramm war vielversprechend und beinhaltete unter anderem die beiden Traktanden «Standort- und Zukunftsentwicklung Gemeinde Oberengstringen», Referent Jean Fritz Weber, Liegenschaftenvorstand Gemeinde Oberengstringen, sowie «Immobilien-

markt Schweiz und Limmattal: Trends und Perspektiven», Referent Robert Weinert, Dr. oec. HSG, Manager bei Wüest & Partner AG, Zürich.

Nach den Diskussionen und dem Schlusswort wurde von der Gemeinde Oberengstringen ein feiner Apéro serviert.

Nach der Begrüssung der Gäste durch Gemeindepräsident André Bender referierten Jean Fritz Weber und Robert Weinert mit Hilfe von sehr übersichtlichen Powerpoint-Präsentationen über die genannten Themen. Diese Präsentationen stellt die Gemeinde Oberengstringen auf ihrer Homepage zur Verfügung und können von jedermann eingesehen werden. Die Webadresse finden Sie hier: www. oberengstringen.ch/de/aktuelles/aktuellesinformationen/

Jean Fritz Weber informiert zum Traktandum «Standort- und Zukunftsentwicklung Gemeinde Oberengstringen»

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Gewerbeverein Engstringen I 19

Gewerbezeitung I Nr. 6 I 6. Oktober 2016

Gwerblerplausch 2016 beim Armbrustschützenhaus in Oberengstringen

Gwerbler mit Tells Waffe

AGENDA Gewerbekongress KGV Zürich, Pfäffikon ZH Donnerstag, 27. Oktober 2016, 16 Uhr Delegiertenversammlung GVL Harley-Heaven Felix Bächli AG, Dietikon Freitag, 11. November 2016, 16 Uhr Berufsmesse Zürich, Messe Zürich Oerlikon 22.–26. November 2016 Generalversammlung GVE Orgelsurium, Unterengstringen Donnerstag, 16. März 2017, 18.45 Uhr

Mehr als 20 Personen folgten der Einladung des Gewerbevereins Engstringen zu einem «Plausch-Abend» mit Nachtessen und, wer wollte, zu einem Schuss mit der Armbrust Text und Fotos: Edi Lienberger

Am 1. Juli 2016 fand beim Armbrustschützenhaus der «Sommer-Gwerblerplausch 2016» statt. Etwas über 20 Personen liessen es sich nicht nehmen, der Einladung des Vorstandes des Gewerbevereins Engstringen zu folgen, und kamen an diesem schönen Sommerabend ins Armbrustschützenhaus nach Oberengstringen. Einige wagten vor dem Essen noch einen Schuss mit der Armbrust. Dabei wurden sie von den anwesenden Instruktoren, zu denen auch Diego Pallaoro gehörte, in das Geheimnis des Armbrustschiessens eingeweiht. Die Schützenhauswirtin, Esther Pallaoro, bereitete mit

Der Präsident des Gewerbevereins Engstringen, Richi Nydegger, wagt den ersten Schuss

Generalversammlung KGV Zürich, Uitikon Donnerstag, 11. Mai 2017, 16 Uhr

ihrem Team währenddessen ein feines Abendessen mit Dessert vor. Der Grillmeister, Erwin Bouvard, schaffte es spielend, dass die Steaks wunderbar saftig und zur richtigen Zeit auf die Teller kamen! Herzlichen Dank!

Präsidentenkonferenz KGV, Casino Winterthur Mittwoch, 27. September 2017, 19 Uhr

Gleich zu Essensbeginn öffnete Petrus nach gewohnter Manier kurz die Himmelsschleusen. Nachdem er aber festgestellt hatte, dass da nur arbeitsame Gwerbler am Essen waren, wurden die Schleusen sofort abgestellt und durch Sonnenstrahlen ersetzt. Danke, Petrus! Mehr Bilder finden Sie hier: www.engstringer-kurier.ch

Präsidentenkonferenz KGV, Hotel Radisson Blu, Flughafen Mittwoch, 29. März 2017, 19 Uhr

Gewerbekongress KGV Zürich, Bezirk Affoltern Donnerstag, 26. Oktober 2017, 16 Uhr Berufsmesse Zürich, Messe Zürich Oerlikon 21.–25. November 2017

GVE-Präsident Richi Nydegger begrüsst die Vereinsmitglieder und Gäste

Pflege und Betreuung in wohnlichem Umfeld und an zwei Standorten. Hoch konzentriert: Andres Beutter ...

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20 I Gewerbeverein Geroldswil-Oetwil Editorial

Gewerbezeitung I Nr. 6 I 6. Oktober 2016

Gewerbeapéro des Gewerbevereins GVGO am Oetwiler Kellerfest

… ausser man tut es! Hoch auf dem schwarzen Bullen

Mirjam Dieringer Vizepräsidentin GVGO Zum 46. Mal wurde das Kellerfest in Oetwil a.d.L. durchgeführt. Und zum ersten Mal war der Gewerbeverein Geroldswil-Oetwil (GVGO) mit einem «Rock-Kafi» vertreten. Am Anfang stehen immer Idee und Motivation einiger Leute, etwas zu probieren. Die Frage war: Wie können wir das Gewerbe in unseren Gemeinden besser publik machen? Was können wir dafür tun, dass die Geschäfte in den Gemeinden besser wahrgenommen werden? Das Kellerfest erschien uns die richtige Plattform, um als Gewerbe und somit auch als Gewerbeverein durch unsere Teilnahme einen sichtbaren Beitrag an das Dorfleben zu leisten. Nur, wo fangen wir an? Wir brauchen Helfer, Sponsoren und natürlich ein

passendes Konzept. Zum Glück war die Suche nach Sponsoren einfach. Der Gedanke, dem Gewerbe einen Auftritt zu ermöglichen und es somit zu stärken, hat vielen gefallen … Wunderbar, die Mittel standen bereit und die Zustimmung zum Konzept war vorhanden. Aber es braucht auch Helfer. Und das war der schwierigste Teil am Unternehmen Kellerfest. Wir zählten nach dem Prinzip Hoffnung darauf, dass es schon klappen werde, und liessen uns nicht aufhalten. Mit Ach und Krach fanden sich dann doch noch freiwillige Helferinnen und Helfer (auch dank unseren Pensionären). Für ihren grossen Einsatz, oft sogar für mehrere Schichten anzutreten, sei allen sehr herzlich gedankt. Die Last war damit – wie oft – auf wenige Schultern verteilt. Es gilt einmal mehr: Alles Gute auf der Welt geschieht nur, wenn einer mehr tut, als er tun muss. Alle Beteiligten hatten Spass, den Festbesuchern gefiel es und wir sind nach wie vor motiviert. Am Kellerfest 2017 wollen wir wieder mit einem eigenen Stand teilnehmen. Und wer weiss, vielleicht denkt sich jetzt der eine oder andere: «Das lass ich mir nicht noch einmal entgehen, das nächste Jahr bin ich dann auf jeden Fall dabei.» Dann also, bis bald …

Das Rodeo-Reiten war heuer ohne Zweifel das Highlight des Gewerbevereins GeroldswilOetwil am Oetwiler Kellerfest. Aber auch das gemütliche Beisammensein bei Speis, Schwatz und Trank war am diesjährigen Gewerbeapéro gern gesehen. Text und Bilder: Christian Murer

Wer schafft es am längsten, sich auf dem störrischen, wild gewordenen und buckelnden Bullen zu halten? Wer schliesslich die längste Zeit im «Sattel» verblieb, konnte sich wahrlich als Rodeo-Champion fühlen. Viele kleine und grosse «Champions» versuchten es an diesem ersten Septemberwochenende am diesjährigen Oetwiler Kellerfest mit Rodeo-Reiten. Da waren unter anderen die Kinder und Jugendlichen Gina, Vincent, Champ, Florian oder Riana, die allesamt oft unsanft im blauen Luftkissen landeten. «Es hat mega Spass gemacht», sagte Raul nach seinem abenteuerlichen Ritt auf dem Bullen. Auch Andreas Dittli, OKKellerfest-Präsident GVGO, wagte das Abenteuer mit dem schwarzen Bullen. Daniel Weber am Steuerpult hingegen machte es Dittli nicht allzu leicht. Bald einmal landete auch er im weichen Luftkissen. Kellerfest 2017 – wir sind wieder dabei! In der Tat: Das Rodeo-Reiten war für den Gewerbeverein Geroldswil/Oetwil

Ein ganz kühner Reiter war Raul aus Deutschland

das diesjährige Highlight. Zum ersten Mal konnten sich Junge und Junggebliebene im sogenannten Bullriding messen. Mirjam Dieringer (rfd rational küchen ag) sagte nach dem gelungenen Gewerbeapéro: «Dank dem grossen Engagement von den beteiligten freiwilligen Helferinnen und Helfern, allen voran Andreas Dittli (Dittli AG),

und dem grosszügigen Hauptsponsor Marco Kälin (notnagel gmbh) konnte das Fest gut vorbereitet werden. Das schöne Wetter und die allgemein gute Stimmung hat das Fest vollends abgerundet. Zufrieden und mit einem Lachen auf dem Gesicht sind wir uns einig: Kellerfest 2017 – wird sind wieder dabei!»

Angeregte Gespräche an der Rodeo-Bar

Wir sitzen alle beim Gewerbeapéro so traulich beisammen

KONTAKTBOX Gewerbeverein Geroldswil-Oetwil Reto Müller, Präsident info@gvgo.ch

Tel. 044 740 87 87 Mobile 076 417 77 74

OK-Kellerfest-Präsident GVGO Andreas Dittli hoch zu Bulle

info@gvgo.ch

AGENDA

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Gewerbekongress KGV Zürich, Pfäffikon ZH Donnerstag, 27. Oktober 2016, 16 Uhr Hans-Helmuth Jung und Mirjam Dieringer, Vizepräsidentin GVGO, mit Valser Wasser und Cüpli

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Delegiertenversammlung GVL Harley-Heaven Felix Bächli AG, Dietikon Freitag, 11. November 2016, 16 Uhr Berufsmesse Zürich, Messe Zürich Oerlikon 22.–26. November 2016 Gwerbler-Weihnacht Mittwoch, 7. Dezember 2016

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Gewerbeverein Schlieren I 21

Gewerbezeitung I Nr. 6 I 6. Oktober 2016

Bürgerliche Parteien Schlieren (BPS)

KONTAKTBOX

Thomas Landis, Co-Präsident Tel. 044 730 73 33, tho@landis-arch.ch

Diego Albertanti, Co-Präsident Tel. 044 755 53 53, d.albertanti@jfjost.ch

Die bürgerlichen Parteien von Schlieren (BPS) hatten am vergangenen Samstag einen gemeinsamen Stand am Herbstmarkt von Schlieren. Bei wunderschönem Sommerwetter pilgerten viele Leute an den Stand, um sich über die kommenden Bauarbeiten an den verschiedenen neuralgischen Verkehrsknotenpunkten in Schlieren zu orientieren.

info@gvschlieren.ch

Text: Barbara Angelsberger

Mitglieder

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starten bei uns durch.

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Das Interesse war gross. Unter der kundigen Leitung des Stadtingenieurs HansUeli Hohl wurde der anwesenden Bevölkerung aufgezeigt, was genau mit der Limmattalbahn, dem neuen Stadtplatz, der Geissweid, der neuen Eisenbahnbrücke im Schönenwerd und den verschiedenen Kreuzungen wie Goldschlägi/Haller, Schönenwerd, Engstringerkreuzung und der Erweiterung des Stadtparkes in den nächsten 6 Jahren auf Schlieren zukommt. Einig war man sich, dass diese Orientierungen regelmässig stattfinden sollten. Die Kommunikation über diese doch erheblichen Bauwerke und die nicht vermeidbaren Baustellen ist wichtig. Die BPS Schlieren haben mit ihrem Stand und dem Vorzeigen der Baupläne einen informativen Beitrag geleistet. Viele Einwohnerinnen und Einwohner bekamen einen zusammenhängenden Überblick über die verschiedenen Projekte. Den bürgerlichen Parteien ist der Kontakt mit der Bevölkerung wichtig. Wir wollen wissen, wo der Schuh drückt. Dafür, dass niemand den Stand hungrig oder durstig verlassen musste, sorgten eine imposante Softeis-Maschine und verschiedene Getränke. Das Softeis fand reissenden Absatz, alleine schon die imposante Maschine war eine Attraktion. Wir Politikerinnen und Politiker haben diesen Tag genossen und danken der Bevölkerung für das grosse Interesse. Das spornt uns an, solche Aktionen zu wiederholen.

Informationen über Bauarbeiten an neuralgischen Verkehrsknotenpunkten Schlierens – und mehr ...

Reges Interesse der Schlieremer Bevölkerung

Limmattalbahn Infopavillon

Vorbereitungsarbeiten für Infopavillon beginnen Am Montag starten die ersten Arbeiten für den Infopavillon auf dem Stadtplatz Schlieren. Ab Frühling 2017 steht der Pavillon der interessierten Bevölkerung offen. Geplant ist eine Projektausstellung mit festen Öffnungszeiten für Fragen und Anliegen während der Bauzeit der Limmattalbahn.

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Der Infopavillon war in den letzten Jahren beim Umbau des Bahnhofs Oerlikon in Betrieb. Die Limmattalbahn AG hat ihn von der Stadt Zürich gekauft. Am Montag, 12. September 2016, beginnen die Vorbereitungsarbeiten für

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den Aufbau des Containers auf dem Stadtplatz Schlieren. Zuerst wurden die Betonfundamente und Werkleitungsanschlüsse für Elektrizität, Wasser und Kanalisation erstellt. Die Josef Wiederkehr AG aus Dietikon führte die Arbeiten durch. Ende September wurde der Container von Oerlikon nach Schlieren gezügelt und aufgebaut. Bis Ende Jahr werden Renovationsar-

beiten durchgeführt und die Ausstellung aufgebaut. Die Eröffnung des Pavillons ist im Frühling 2017 geplant.

Medienkontakt: Limmattalbahn AG, Julie Stucki, Leiterin Kommunikation, 044 575 10 93 julie.stucki@limmattalbahn.ch www.limmattalbahn.ch

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Die Limmattalbahn AG möchte während der Bauzeit der Limmattalbahn den Dialog mit den Bewohnerinnen und Bewohnern der Limmattaler Gemeinden intensivieren. Eine der Kommunikationsmassnahmen ist das Aufstellen eines Infopavillons auf dem Stadtplatz Schlieren. Darin wird eine Dauerausstellung zum Projekt und den laufenden Bauarbeiten zu sehen sein. Während der Öffnungszeiten des Pavillons wird eine Person für Fragen der Besucherinnen und Besucher zur Verfügung stehen. Ein Bereich ist für Präsentationen und Besprechungen reserviert. Der Infopavillon wird voraussichtlich bis zum Abschluss der ersten Bauetappe Ende 2019 in Schlieren stehen bleiben.

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Erfolgreicher Stand am Herbstmarkt

Gewerbeverein Schlieren Postfach 188, 8952 Schlieren

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22 I Gewerbeverein Schlieren

Gewerbezeitung I Nr. 6 I 6. Oktober 2016

Interview mit Albert Schweizer, Standortförderer der Stadt Schlieren

«Ich laufe einfach etwas schneller durchs Haus»

Tag der Wirtschaft in Schlieren

Impressionen vom Tag der Wirtschaft Schlieren 2016

Für eine erfolgreiche Standort- und Wirtschaftsförderung braucht es eine Persönlichkeit, die nicht im Rampenlicht stehen will. Eine solche ist der Schlieremer Standortförderer Albert Schweizer. Er gilt als eine Fachperson mit Hartnäckigkeit, Dienstleistungsbereitschaft und Standortkenntnissen. Schweizer empfängt die LGZ in einem Sitzungszimmer des Stadthauses Schlieren. siedlungen. Schlieren hat 986 Firmen. Im Jahr 2000 waren es noch 642 und Wohnungssuchende. Wie hat sich diese Wandlung in den letzten 16 Jahren vollzogen? Diese unschönen Halden sind heute weitgehend verschwunden. Es hat jetzt nur noch ein bis zwei Restflächen, die bereits gekündigt sind. Dieses Image ist immer noch tief in den Köpfen drin. Zum Glück ist heute eine neue Generation von Geschäftsleuten und Firmenkultur im Kommen, die diese Zeit gar nicht mehr kennen. Wer es nach wie vor im Kopf hat, sind die Schlieremer selber. Bei den heutigen Clustern – den Biotechfirmen, die sich gegenseitig brauchen und zum Beispiel Geräte ausleihen – ist dies längst kein Thema mehr. Albert Schweizer, Standortförderer der Stadt Schlieren Interview und Bild: Christian Murer

Wie lange sind Sie schon als Standortförderer der Stadt Schlieren im Amt? Seit 17 Jahren bin ich Bereichsleiter Liegenschaften zu 70 Prozent und seit 16 Jahren Standortförderer zu 30 Prozent. Im Bereich Liegenschaften habe ich etwa 30 Leute unter mir – angefangen bei Architekten, Projektleiter und Unterhaltsleitungen. Standortförderung mache ich mit Unterstützung aus der Verwaltung und zusammen mit Toni Brühlmann, dem Stadtpräsidenten von Schlieren, sowie einer Kommission Standortförderung mit Stadträtin Manuela Stiefel und Stadtrat Markus Bärtschiger. Was waren Ihre ersten Standortprojekte? Angefangen hat es im Jahr 1999 mit der Gründung vom Biotech-Cluster sowie der erfolgreichen Ansiedlung des Hauptsitzes Mercedes Schweiz. Mittlerweile bin ich der dienstälteste Standortförderer im Kanton Zürich. Die Stadt Schlieren galt Ende der neunziger Jahre als «Abfallkübel der Schweiz» – sprich grösster Auto-Occasionshandel der Schweiz. Heute ist Schlieren ein gesuchter Ort für Firmen-

Welche Ansiedlungen sind Ihre «Leuchtturmprojekte» von Schlieren? Dies ist in erster Linie der Bio-Technopark an der Wagi- und Grabenstrasse mit den rund 50 Firmen und 1000 neuen Arbeitsplätzen. Dies hat eine nationale, wenn nicht gar eine internationale Ausstrahlung. Es werden Roche und Novartis kommen. Ich nenne auch das neue Glasgebäude Sony. Nur nebenbei: Dies ist mein «Lieblingskind». Dort sind seit Mai dieses Jahres attraktive Büros für neue Projekte und innovative, ambitionierte sowie erfolgreiche Startups untergebracht. Natürlich gehört auch die Ansiedlung von Mercedes Schweiz dazu. Die aktuellen politischen und wirtschaftlichen Ereignisse stellen die Standort- und Wirtschaftsförderungsstellen vor grosse Herausforderungen. Welche Herausforderungen stehen im Moment für Sie im Vordergrund? Eine grosse Herausforderung ist zum Beispiel die Unternehmersteuerreform III, die bestimmt kommt. Dies wird Ausfälle von Millionen von Steuererträgen geben. Als Standortförderer habe ich zwei Herzen in meiner Brust. So mag ich’s jeder Firma gönnen, wenn sie weniger Steuern zahlen muss. Andererseits fehlt das Geld beim Staat. Es gibt jetzt nur eines: Wir müssen die Steuerverluste bis ins Jahr 2019 durch weitere Ansiedlungen gutmachen.

Wie gestaltet sich die Zusammenarbeit zwischen Ihnen, den Behördenmitgliedern und den Projektentwicklern? Ich bin als Hartnäckiger bekannt. Oder etwas simpel gesagt: Ich laufe einfach etwas schneller durchs Haus. Doch Spass beiseite: Es geht darum, dass wir die Fäden in den Händen haben und stets gut kooperieren. Entlang der Glattalbahn stehen auffallend viele Büroflächen leer. Wird dies in einigen Jahren auch im Limmattal/Schlieren der Fall sein (Stichwort Limmattalbahn)? In Schlieren sind jetzt noch 18 000 Quadratmeter leere Büroflächen vorhanden. Die Tendenz ist klar abnehmend. Wir setzen alles daran, dass es nicht so weit kommt wie im Glatttal. Ich finde dies absolut schädigend. Bei uns im Limmattal ist alles ein wenig kleinräumiger und übersichtlicher. Wie sieht überhaupt die Zukunft des Schlieremer Standortförderers aus? Wolken am Himmel? Nein, sehen wir nicht unbedingt, obwohl die ganz grosse Wachstumsphase natürlich jetzt auch vorbei ist. Nun gilt es zu halten, was aufgebaut wurde. Wir dürfen insbesondere die Zentrumsentwicklung nicht fallen lassen. Schlieren braucht einen Saalbau. Schlieren braucht ein Alterszentrum. Das heisst: Wir müssen den Weg weiter beschreiten. Es braucht auch alle vier Jahre ein Schlierefäscht, an dem wir die Bevölkerung abholen. Kurz gesagt: Es braucht alles, was wir in den letzten 15 Jahren gemacht haben.

Lieblingsessen: Züri-Gschnätzlets Lieblingsgetränk: Rivella Lieblingsfarbe: Rot Lieblingstier: Katze Lieblingsbuch: «Der Ogi» von Urs Zurlinden Lieblingsmusik: Schlager Lieblingsmusiker: Andreas Gabalier Lieblingsfilm: «Der blaue Planet» Lieblingsschauspielerin: Barbra Streisand Lieblingsarchitekt: Mario Botta Lieblingsort: Sony-Gebäude, Schlieren Hobbys: Wandern Lebensmotto: Man muss Menschen mögen

«Modernisierungsstau im Lande Schweiz»

Peter Grünenfelder, Direktor Avenir Suisse

Auf die Schweiz der Zukunft warten viele Herausforderungen: Ein unklares Verhältnis zu Europa, ein Sozialstaat, der kaum noch finanzierbar ist, und eine Gesellschaft, die fundamentale Umbrüche wie die Überalterung und zunehmende Migrationsströme zu verkraften hat. Die politische Prioritätensetzung ist unklar, es fehlt an klaren liberalen, marktwirtschaftlichen und deregulativen Zielsetzungen und an einem gesamtgesellschaftlichen Grundkonsens. Doch die Herausfor-

Text: Brigitte Becker Bilder: Claudia Minder, freshfocus

Der zweite Tag der Wirtschaft Schlieren fand am Donnerstag, 8. September 2016, mit 100 Teilnehmern /-innen im hochmodernen Porsche Zentrum Zürich-Schlieren statt. Unter dem Titel «Digitalisierung – Entwicklung und Chancen» teilten namhafte Referenten ihre Erlebnisse und Erfahrungen und zeigten die Auswirkungen der Digitalisierung im Arbeitsalltag für Unternehmen auf.

Organisatorin Brigitte Becker, buchstäblich AG, und Alexander Mezger, Leiter Marketing Porsche Zentrum Zürich-Schlieren

Der Veranstalter Stadt Schlieren begrüsst den Hauptsponsor: UBS Switzerland AG

Regula Elsener Steinemann, Moderatorin, führt gekonnt durch das Programm

Steckbrief von Albert Schweizer:

Voranzeige Wirtschaftslunch der FDP Bezirk Dietikon mit Dr. oec. Peter Grünenfelder

Text: Barbara Angelsberger

Von links nach rechts: Albert Schweizer, Standortförderer Stadt Schlieren, Regula Elsener Steinemann, Moderatorin, Toni Brühlmann-Jecklin, Stadtpräsident, Massimiliano Di Giusto, Standortleiter Porsche Zentrum Zürich-Schlieren, Manuel P. Nappo, Referent/Leiter Center for Digital Business HWZ Zürich, Markus Iofcea, Referent/Leiter UBS Y Think Tank UBS AG, Sibylle Kammer, Referentin/Leiterin Business Development Zühlke Engineering AG

derungen erfordern die Bereitschaft zu weitgehenden Erneuerungen. In seinem Referat wird Peter Grünenfelder, Direktor Avenir Suisse, eine Reformagenda skizzieren, die den Modernisierungsstau in der Schweiz auflösen würde.

Toni Brühlmann-Jecklin, Stadtpräsident von Schlieren, und Massimiliano Di Giusto, Standortleiter Porsche Zentrum Zürich-Schlieren, heissen die Gäste willkommen

Was heisst digitale Transformation und wie sind ihre Auswirkungen auf den Geschäftsalltag? Manuel P. Nappo, Leiter Center for Digital Business HWZ Zürich, fesselte die Zuhörer mit seinen Ausführungen

Spannende Einblicke in die ferne Zukunft gewährte Markus Iofcea, Referent/Leiter UBS Y Think Tank UBS AG, mit seinem Referat zum Thema «Herausforderungen an die Führungskräfte von morgen»

Wirtschaftslunch : Der Wirtschaftslunch der FDP des Bezirks Dietikon findet am Dienstag, 8. November 2016, 11.15 bis 14.15 Uhr, in der Wirtschaft zum Stürmeierhuus in Schlieren statt.

Referat mit Beispielen aus der Praxis: Sibylle Kammer, Leiterin Business Development Zühlke Engineering AG, referierte zum Thema «Innovation: Neue Geschäftsmodelle dank oder trotz digitaler Transformation?»


Gewerbeverein Schlieren I 23

Gewerbezeitung I Nr. 6 I 6. Oktober 2016

Start Smart Schlieren

Kür der innovativsten Jungunternehmer in der ehemaligen Druckerei der NZZ in Schlieren Am Mittwoch, 14. September, wurden im ehemaligen Druckereisaal des NZZ-Gebäudes in Schlieren vom Institut für Jungunternehmer die 100 besten Startup-Unternehmen der Schweiz gekürt. Unter ihnen prominent vertreten waren solche aus dem Kanton Zürich – und aus Schlieren.

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Das Biotech-Unternehmen Topadur entwickelt Medikamente zur Behandlung schwerer Wundheilungsstörungen und zur Behandlung des «Diabetischen Fusssyndroms».

Apéro und Networking in der ehemaligen Druckereihalle der NZZ Text: Barbara Angelsberger

Mein letzter Besuch in der ehemaligen NZZ-Halle war begleitet vom Surren der imposanten Druckereimaschinen und dem Klappern des Förderbandes. Das ist nun Vergangenheit. Die Zukunft könnte nicht besser Einzug halten. Die grosse Druckereihalle – mit viel Fantasie riecht man noch die Druckerschwärze – ist in violettes Licht getaucht, dem richtigen Rahmen für den nun folgenden Event. Die Schweiz zeigt einmal mehr, dass sie bezüglich Innovation Weltklasse ist. Die Halle ist voll von erfolgversprechenden Jungunternehmern, aus deren Reihen die 100 besten Startups, von einer Jury gekürt, präsentiert wurden. Die zehn besten Unternehmer konnten sich persönlich vorstellen. Dies taten sie mit einer kurzen und dynamischen Präsentation – ähnlich einem Speed Pitch. Den diesjährigen Innovationspreis hat das

Lausanner Startup L.E.S.S. mit seinen stromsparenden Lichtquellen, welche dünner als menschliches Haar sind, verliehen bekommen. Platz zwei belegt das Freiburger Jungunternehmen Bcomp, welches superleichte, naturfaserverstärkte Werkstoffe entwickelt. Unter www.startup.ch kann die gesamte Liste und Platzierung der 100 besten Firmen nachgeschlagen werden. Contovista und Topadur aus Schlieren vorne dabei Für unsere Gastgeberstadt war der Award ein Erfolg. Mit Contovista und Topadur wurden gleich zwei Schlieremer Jungfirmen unter die erfolgversprechendsten Startups der Schweiz gewählt. Das Fintech-Unternehmen Contovista mit Sitz im Innovationsund Jungunternehmerzentrum Start Smart Schlieren hat eine Software entwickelt, welche es Kunden erlaubt, ihr Ausgabenverhalten zu analysieren.

Die beiden Schlieremer Startups tragen dazu bei, dass die Rangliste in diesem Jahr erneut von Unternehmen aus dem Kanton Zürich dominiert wird. Auf Platz drei befindet sich mit dem Versicherungsbroker Knip ein weiterer Pionier der Fintech-Szene des Kantons Zürich. Nach Branchen unterteilt, kommen Startups aus der Digitalbranche am häufigsten im Ranking vor. Die Schweiz – Hotspot innovativer Startups Im Jahr 2011 haben Beat Schilling und Jordi Monteserrat, beide vom Institut für Jungunternehmer «IFJ», dieses Ranking der Top-100-Startups ins Leben gerufen. Das IFJ hat seine Basis neu in Schlieren im Sony-Gebäude bezogen. Es wäre zu hoffen, dass dieser Top100-Startup-Event im nächsten Jahr wieder den Weg nach Schlieren findet. Die Startup-Szene in Schlieren wächst von Jahr zu Jahr. Leidenschaft, gepaart mit Innovation und Intelligenz, zeigt an diesem Event der Welt, dass mit uns Schweizern in allen innovativen Bereichen zu rechnen ist. Ja, mehr noch: Dass sogar alles möglich ist. «Create a job und install a startup culture» – so lautete der Rat, den man vielfach an diesem Abend hörte. Ich habe keine Zweifel, dass genau dies hier in Schlieren geschehen wird.

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Spital Limmattal

Neuer Chefarzt für Orthopädische Klinik Der Verwaltungsrat des Spitals Limmattal wählte Dr. med. Thomas Michniowski zum neuen Chefarzt der Orthopädischen Klinik. Sein Vorgänger, Dr. med. Thomas Hug, entschied sich für eine Verringerung seines Pensums und einen damit verbundenen Stabwechsel. am Schulter-, Hüft- und Kniegelenk sowie Rekonstruktionen von Sehnenrissen oder nach Unfällen instabil gewordener Schultergelenke zählen zu seinen Schwerpunkten.

Text: Martina Elisabeth Wagner

Zur Wahl von Dr. Hugs Nachfolge wurden eine öffentliche Ausschreibung der Position und ein ordentliches Wahlverfahren durchgeführt. Am 24. August 2016 bestätigte der Verwaltungsrat die Wahl Dr. Michniowskis. Bis zu seinem Antritt am 1. Januar 2017 ist Thomas Michniowski Chefarzt der Klinik für Orthopädische Chirurgie und Unfallchirurgie am Johanniter-Krankenhaus Rheinhausen in Duisburg (D).

Dr. Michniowski ist verheiratet und Vater von drei Kindern. Seit ihn sein praktisches Jahr unter anderem ins Luzerner Kantonsspital Sursee geführt hat, pflegt er eine Verbindung zur Schweiz.

Dr. med. Thomas Michniowski

Der 44-jährige Facharzt für Orthopädie, Orthopädische Chirurgie und Unfallchirurgie verfügt über eine Zusatzweiterbildung in Spezieller Orthopädischer Chirurgie. Sein Medizinstudium führte ihn an die Humboldt-Universität zu Berlin, an der er 2002 sein Staatsexamen ablegte. 2009 erwarb er seinen Facharzttitel und spezialisierte

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sich fortan auch auf die prothetische Chirurgie des Schulter-, Hüft- und Kniegelenks. Er verfügt über eine fundierte Expertise in der Behandlung der Grossgelenke und über Wechseloperationen von Prothesen aufgrund von Infektion oder Lockerung. Auch die Schlüsselloch-Technik bei Eingriffen

Mit dem Chefarztwechsel und dem Tätigkeitsbeginn von Dr. med. Thomas Michniowski zu Beginn des neuen Jahres werden die derzeitigen Leistungsangebote der Orthopädischen Klinik weiter ausgebaut. Die Spitalleitung und der Verwaltungsrat freuen sich, mit dem neuen Chefarzt einen hervorragend qualifizierten Spezialisten für die Leitung der Orthopädie am Spital Limmattal gewonnen zu haben.

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24 I Gewerbeverein Schlieren

Gewerbezeitung I Nr. 6 I 6. Oktober 2016

Stadt Schlieren begrüsst zahlreiche Gäste auf der Baustelle Schulhaus Reitmen

Das Reitmen-Schulhaus nimmt Form an In einem Jahr werden Schlieremer Kinder und Jugendliche das neue Schulhaus Reitmen bereits in Beschlag genommen haben. Am 21. September 2016 führten Vertreter der Stadt Schlieren Gäste aus der Wirtschaftskammer, dem Hauseigentümerverband und dem Gewerbeverein sowie der Detaillistenorganisation Pro Schlieren durch die Baustelle. Die Besucher zeigten sich begeistert vom modernen, neuen Schlieremer Schulhaus. Text: Charly Mettier

In Gruppen wurden die interessierten Gäste von Stadträtin Manuela Stiefel begrüsst. Unschwer war dabei die Vorfreude der energiegeladenen Politikerin und beruflich als Lehrerin tätigen Baukommissionspräsidentin zu erkennen. Mit Begeisterung berichtete sie vom bisher ausgesprochen positiven Projektverlauf, ehe sie die Gruppen dem erfahrenen Rolf Hintermann für die informativen Führungen anvertraute.

Das markante Sportgebäude mit Dreifachsporthalle, Aula, Musikschulräumen und einem Sportspielfeld auf dem Dach schliesst das Schulareal nach Norden (Bahnlinie Zürich–Bern) hin ab

grosszügigen Räume ein ausgezeichnetes Lernklima schaffen werden.» Und der selbständige Bauleiter Jürg Zahner vom Gewerbeverein war schon von Berufs wegen begeistert: «Es ist einfach ein tolle Sache, wenn ein solches Grossprojekt praktisch reibungslos abgewickelt wird. Da braucht es wirklich in allen Bereichen engagierte und kompetente Profis.» Die Bilanz fiel rundum positiv aus und beim abschliessenden Grillplausch blieb genügend Zeit, um untereinander die Eindrücke zu diskutieren.

Viele der Gäste besuchten erstmals das neue Schulhaus und waren sehr beeindruckt vom durchdachten Konzept, den hellen Räumen und der modernen Ausstattung. «Ich habe mich gefragt, wie die Wege der doch sehr unterschiedlich altenAGBenutzergruppen entwirrt werden Höhn 17.07.2015 nb können», bemerkte etwa Heidi Seifriz, Inserate die sich von der Konzeption der sepaGrössen: 1/4 und 1/2 A5-Seite rat gestalteten Zugänge für die Kinder und Jugendlichen der verschiedenen Stufen begeistert zeigte. Erstaunt war Peter Seifriz, Präsident der Geschäftsprüfungskommission, von der Grosszügigkeit der Gebäude im Innenbereich. Wie viele andere auch, hatte er bei der Aussenansicht einen anderen Eindruck.

Gewerbekongress KGV Zürich, Pfäffikon ZH Donnerstag, 27. Oktober 2016, 16 Uhr Chilbi Schlieren 4.–7. November 2016 Delegiertenversammlung GVL Harley-Heaven Felix Bächli AG, Dietikon Freitag, 11. November 2016, 16 Uhr 17. Wirtschaftspodium Limmattal, Stadthalle Dietikon Mittwoch, 16. November 2016, 16 Uhr Berufsmesse Zürich, Messe Zürich Oerlikon 22.–26. November 2016 Neujahrsapéro GVS, Trublerhütte Schlieren Donnerstag, 12. Januar 2017 Präsidentenkonferenz KGV, Hotel Radisson Blu, Flughafen Mittwoch, 29. März 2017, 19 Uhr Generalversammlung GVS Donnerstag, 30. März 2017 Generalversammlung KGV Zürich, Uitikon Donnerstag, 11. Mai 2017, 16 Uhr Präsidentenkonferenz KGV, Casino Winterthur Mittwoch, 27. September 2017, 19 Uhr Gewerbekongress KGV Zürich, Bezirk Affoltern Donnerstag, 26. Oktober 2017, 16 Uhr

«Unsere Kinder», stellte Susanne DalAlter Zürichweg 6 | 8952 Schlieren | Tel. 044 730 07 44 cher fest, «sind schon zuinfo@maler-hoehn.ch alt, um von| www.maler-hoehn.ch diesem schönen Schulhaus profitieren zu können. Aber ich bin überzeugt, Albert Schweizer, Standortförderer von dass diese lichtdurchfluteten und Schlieren

Im Parterre gruppieren sich die Horte und Kinderhorte, in den darüber liegenden Stockwerken sind die Klassenräume der Primarschule und der Sekundarstufe angeordnet. Die Schüler der Sekundarstufe erreichen ihre Unterrichtszimmer im 2. Stock über separate Treppenläufe, ohne die Primarschule zu tangieren

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Stadträtin Manuela Stiefel begrüsste die Gäste auf der Aussichtsplattform

redaktion@limmattaler-gewerbezeitung.ch

Rolf Hintermann hat schon sehr viele interessante Führungen geleitet und kennt das neue Schulhaus wie seine Westentasche

Dieses Layout ist Eigentum der werberia GmbH. Nicht genehmigte Weiterverwendung ist untersagt.

Stadtrat Markus Bärtschiger (links) und Unternehmer Wilfried Werffeli beim Fachsimpeln im Schulhaus

Frauenpower mit Helmen: Susanne Dalcher (links) und Heidi Seifriz

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Stadtpräsident Toni Brühlmann-Jecklin und Bruno Gächter sind beeindruckt vom offenen Sportspielfeld auf dem Dach

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Gewerbeverein Urdorf I 25

Gewerbezeitung I Nr. 6 I 6. Oktober 2016

Jahresausflug GVU

KONTAKTBOX

Abenteuer in Basel

Gewerbeverein Urdorf Postfach 206, 8902 Urdorf

Am 14. September fand der Jahresausflug des Gewerbevereins Urdorf statt. Ziel des Ausfluges: Basel. Ein Erlebnisbericht.

Stefan Schmid, Präsident info@bauagurdorf.ch

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Diese Trottinetts sind schneller, als sie aussehen

8902 Urdorf 044 734 52 83 www.goetschmann-maler.ch Sind die Füsse angemacht, landet man sicher auf den Händen Text und Bilder: Dominic Karrer

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Bevor wir am Morgen in den Bus nach Basel stiegen, galt es, zuerst zwei wichtige Fragen zu klären: «Haben alle den Pass oder eine Identitätskarte dabei?» – «Hat jemand an die Spielkarten für einen Jass gedacht?» Beide Fragen konnten mit einem «Ja» beantwortet werden und schon waren wir auf unserem Weg nach Basel. Die Anreise verlief, bis auf einen winzigen KaffeeUnfall, ereignislos. Glücklicherweise haben die Onlinehändler die lokalen Kleidergeschäfte noch nicht ganz verdrängt, so musste der Betroffene nicht den ganzen Tag mit Kaffeefleck-Outfit in Basel herumlaufen. Rundfahrt mit einem historischen Basler-«Trämli» Vom berühmten Barfüsserplatz starten wir unsere Stadtrundfahrt. Das erste Highlight – eine Technik aus dem vergangenen Jahrhundert: verstellbare Sitzlehnen. Ein Handgriff, und das Problem, dass man rückwärts fahren muss, ist behoben. Auf der Rundfahrt begleitete uns eine Dame von Basel Tourismus. Diese hatte viele spannende Anekdoten und Informationen für uns. So verstecken sich in der ganzen Stadt Kunstwerke, dabei handelt es sich um Artefakte der jährlich stattfindenden Kunstmesse, der Art Basel.

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aufeinander. Eine Altstadt aus dem Mittelalter und moderne Meisterwerke von namhaften Architekturbüros wie Herzog & de Meuron oder Diener & Diener. Basel gilt als internationales Zentrum der Gegenwartsarchitektur. Insgesamt haben zwölf Träger des Pritzker-Preises ein Gebäude in Basel entworfen. Der Pritzker-Preis gilt als Oskar der Architektur.

Mittagspause und Nachmittagsprogramm Im Anschluss an die spannende Rundfahrt ging es für den Apéro und das Mittagessen ins Restaurant Löwenzorn. Die Räumlichkeiten des Restaurants wurden zum ersten Mal im 13. Jahrhundert erwähnt und gelten als Zentrum aktiver Basler Volkskultur. Nach einer kurzen Hausführung gab es dann das bestellte Filet. Einziger Wermutstropfen: Das Fleisch war mehrheitlich lauwarm. Im Anschluss an das Mittagessen teilten sich die Teilnehmer in Viererund Fünfergruppen auf. Es stand noch eine kleine Schnitzeljagd auf dem Programm. Bewaffnet mit einem Fragebogen und einer Stadtkarte, ging es los. Nach einem Abstecher ins Rathaus, zum Tinguely-Brunnen und zum Feuerwehrmuseum gab es zum Schluss eine Fahrt über den Rhein mit der Münsterfähre. Auf dem Weg durch die Stadt traf man immer wieder eine andere Gruppe, einige auf dem Weg zum nächsten Posten oder gemütlich in einer Beiz sitzend. Am Ende trafen sich alle dann wieder unter der Münsterbrücke zum letzten Programmteil des Tages. Dieser beinhaltete eine kleine Ausfahrt mit Elektro-Trottinetts am Ufer des Rheins und im Anschluss mehrere Geschicklichkeitsspiele wie dem Klassiker «Nägel einschlagen». Am Ende des Wettbewerbs konnten sich die Gewinner über diverse Basler Spezialitäten freuen wie den Läckerli oder Rahmtäfeli. Während der Rückfahrt stiessen die Teilnehmer auf einen gelungenen Ausflug an und freuten sich schon auf die Bekanntgabe des nächsten Ausflugsziels. In Urdorf liess ein Teil der Teilnehmer den Abend im «Steinerhof» ausklingen.

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26 I Gewerbeverein Urdorf

Gewerbezeitung I Nr. 6 I 6. Oktober 2016

14. Limmattaler 2-Stunden-Lauf in Urdorf

Für kolumbianische Jugendliche insgesamt 2045 Kilometer gerannt Mitgemacht am vierzehnten 2-Stunden-Lauf haben 33 Kinder, 55 Damen und 58 Herren. Sie legten in zwei Stunden gesamthaft 2045 Kilometer zurück. Dies ergab einen Sponsorenbetrag von erfreulichen 36 000 Franken.

Lockeres Warm-up vor dem Start zum 2-Stunden-Lauf

Die Jugend hatte sichtlich Spass beim Aufwärmen Text und Bilder: Christian Murer

Am diesjährigen bereits zum 14. Mal durchgeführten 2-Stunden-Lauf kam der Erlös auch dieses Mal über das HoryzonProgramm des YMCA kolumbianischen Jugendlichen zugute. Auf der Homepage www.horyzon.ch heisst es: «Horyzon ist die Schweizer Entwicklungsorganisation für Jugendliche. Sie wurde 1969 als gemeinnütziger Verein gegründet und hat ihren Sitz in Olten. Seit 1. Januar 2009 ist Horyzon eine Stiftung, die keine kommerziellen Ziele verfolgt, keinen Gewinn erstrebt und im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen des Bundes und des Kantons arbeitet.» Unterstützt haben das Projekt sieben reformierte Limmattaler Kirchgemeinden. Seit der Gründung vor 23 Jahren

haben sich über dreitausend aktive Limmattalerinnen und Limmattaler vom Baby im Kinderwagen bis über 80-Jährige an dieser sympathischen Benefizveranstaltung engagiert. Professionell organisiert «Das Projekt vom 2-Stunden-Lauf ist jedes Mal professionell und sorgfältig ausgesucht. Darum unterstütze ich dieses Vorhaben voll und ganz», sagte Heidi Brandenberger nach dem Lauf, die bereits am ersten Lauf mit dabei war. Einen besonderen Dank richtete die 72-Jährige an ihre überaus treuen Sponsoren, die sie in all den Jahren unterstützt hätten. Seit Anfang mit dabei waren ebenso Norbert Müller und Toni Blaser, der 20,7 Kilometer lief und grossartige 3612 Franken Sponsorengelder einholte.

Ein paar Zahlen Die höchsten Spendenbeträge bei den Kindern kamen von Silas Plüer, Oetwil an der Limmat, mit 1907 Franken und von Christa Maag aus Dietikon mit 1118 Franken. Die älteste Teilnehmerin war mit Jahrgang 1930 Trudy Müller aus Oberengstringen. Sie lief 4,6 Kilometer. Die Jüngste, die vierjährige Linda Bertschinger aus Urdorf, kam auf 6,9 Kilometer. Der Sieger beim Gruppen-Wettkampf war die Gemeindeverwaltung Urdorf mit einem Durchschnitt von Fr. 402.50. Und bei den Kirchgemeinden siegte diejenige von Urdorf mit Fr. 220.34. Eine positive Bilanz zog OK-Chef Adrian Basset aus Oberengstringen: «Es war wieder einmal ein erfreulicher Anlass: Topwetter, topmotivierte Teilnehmende und eine Topstimmung.»

Start zum vierzehnten 2-Stunden-Lauf in Urdorf an der Weihermattstrasse in Urdorf

Prominent vertreten waren auch die Mädchen und Damen

Horyzon ist die Schweizer Entwicklungsorganisation für Jugendliche

Toni Blaser lief bei allen vierzehn 2-Stunden-Läufen mit

Simon Brandenberger aus Urdorf lief 18,4 km in zwei Stunden

Norbert Müller, Heidi Brandenberger und Toni Blaser waren an allen vierzehn 2-Stunden-Läufen dabei

Sieger im Gruppenwettkampf ist die Gemeindeverwaltung Urdorf: (v.l.n.r.) Patrick Müller, Christian Brandenberger, Sandra Rottensteiner, Andreas Herren und Thomas Wipf

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Gewerbezeitung I Nr. 6 I 6. Oktober 2016

Publireportage: Sulzer Auto AG Urdorf

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Vertragspartner für Opel und Ford Ob eine Sommerbrise oder auch mal ein bisschen Sturm, für unsere Kunden werden wir jederzeit die optimale Fahrtrichtung aufspüren und verfolgen. Gleichwohl, ob sie ein Neu-, ein Occasions- oder Nutzfahrzeug suchen: Wir sind der persönliche, kompetente, freundliche und faire Partner. An den Standorten Adliswil, Langnau am Albis und Urdorf sind wir für unsere Kunden da. Und nicht nur Opel und Ford sind bei uns in guten Händen: Wir freuen uns auch auf alle anderen Marken und garantieren bereits heute vollen Einsatz. Ganz nach dem Motto: «Alles rund um Ihre Mobilität.»

Gewerbekongress KGV Zürich, Pfäffikon ZH Donnerstag, 27. Oktober 2016, 16 Uhr

Modellvielfalt, welche für jedes Bedürfnis das richte Fahrzeug bereithält. Egal ob ein Kleinwagen, ein Mittelklassewagen, ein Nutzfahrzeug oder ein Sportauto gesucht wird, wir haben die Lösung. Und obendrauf profitieren unsere Kunden von unserer Kompetenz bei allen anderen Marken. Sie geben das Fahrzeug am für sie günstigsten Standort ab und wir erledigen den Rest – und das ganz ohne Mehrkosten.

Fondueplausch Freitag, 18. November 2016 Berufsmesse Zürich, Messe Zürich Oerlikon 22.–26. November 2016 Quartalsversammlung Mittwoch, 25. Januar 2017

Das Team der Sulzer Auto AG freut sich, mit Rat und Tat zur Seite stehen zu können.

Durch den Zusammenschluss der Lubrag AG Adliswil und Langnau sowie der Jan Soyka AG in Urdorf begann unter dem neuen Namen «Sulzer Auto AG» eine neue Zeitrechnung. Am 1. September 2016 entstand die neue Gesellschaft an diesen drei Standorten für die Marken Ford und Opel. Unsere Kunden geniessen fortan eine riesige

60. Generalversammlung GVU Donnerstag, 16. März 2017 Präsidentenkonferenz KGV, Hotel Radisson Blu, Flughafen Mittwoch, 29. März 2017, 19 Uhr

Weitere Infos: Sulzer Auto AG Urdorf Offizieller Opel-Vertreter Im Hackacker 21, 8902 Urdorf Tel. 044 734 12 00 Mobil: 076 437 66 05 gian.kleeli@sulzerauto.ch www.sulzerauto.ch

Generalversammlung KGV Zürich, Uitikon Donnerstag, 11. Mai 2017, 16 Uhr Präsidentenkonferenz KGV, Casino Winterthur Mittwoch, 27. September 2017, 19 Uhr Gewerbekongress KGV Zürich, Bezirk Affoltern Donnerstag, 26. Oktober 2017, 16 Uhr Berufsmesse Zürich, Messe Zürich Oerlikon 21.–25. November 2017

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Lassen Sie sich in die neue Welt von Opel entführen! Freitag, 21. Oktober 2016 09.00 – 18.30 Uhr Samstag, 22. Oktober 2016 09.00 – 16.00 Uhr Mehr Informationen auf www.opel.ch

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28 I Kehrseite

Gewerbezeitung I Nr. 6 I 6. Oktober 2016 I 2. Jahrgang I Auflage 46 000 Exemplare

Kantonsratsgeflüster

3%-Quorum bei Kantonsratswahlen Parlamentarische Initiative KR.-Nr. 110/2016 Pukelsheim» und andererseits durch die 5%-Hürde definiert. Die 5%-Hürde regelt, dass eine Partei, ungeachtet ihrer gesamtkantonalen Stärke, dann Sitzansprüche hat, wenn sie mindestens in einem der 18 Wahlkreise des Kantons 5% der Stimmen erreicht. Die Grundidee dieses Auswertungsprinzips, das 2007 eingeführt wurde, ist eine gesamtheitliche Spiegelung des Wählerwillens. Martin Romer, Gemeinderat/ Kantonsrat FDP, Dietikon Am 21. März 2016 wurde im Kantonsrat die Parlamentarische Initiative (PI) «3%-Quorum bei Kantonsratswahlen» eingereicht. Die FDP-Fraktion entschied einstimmig, dass meine Wenigkeit die PI mitunterzeichnen soll, um dieses Geschäft auch im Kantonsrat zu vertreten. Diese Thematik birgt höchste Brisanz. Worum geht es? Die Stimmberechtigten im Kanton Zürich bestimmen alle vier Jahre ihre Vertretung im Kantonsrat. Die Massgaben der Stimmenauswertung finden sich im «Gesetz über die politischen Rechte». Das Zuteilungsverfahren der Sitze wird einerseits durch den «doppelten

Wenn Parteien lediglich in einem oder wenigen Wahlkreisen die 5%-Hürde schaffen, jedoch kantonsweit unter 3% Stimmenanteil liegen, dann ist dies nicht mehr ausgewogen, sondern tendenziell willkürlich. Kleinstparteien konzentrieren sich heute auf ein paar wenige Wahlkreise bei ihrem Wahlkampf. Wir Initianten der PI sind der Auffassung, dass bei lediglich kommunaler Verankerung die Legitimation als Volksvertretung, kantonal betrachtet, zu gering ist. Auf Stufe Kanton, dem föderalistischen Prinzip folgend, sind Kantonsräte für kantonale Geschäfte verantwortlich und nicht für kommunale. Eine markant belastende Nebenerscheinung ist die mangelhafte Effizienz des Ratsbetriebs. Mit zehn verschie-

denen Fraktionen wird allein durch die Summe aller Wortmeldungen der Ratsbetrieb bisweilen zur mit Steuergeldern gesponserten Plauderstunde. Die PI fordert deshalb, dass bei zukünftigen Kantonsratswahlen Parteien im ganzen Kanton bzw. den 18 Wahlkreisen durchgehend mindestens 3% der Wählerstimmen erreichen müssen, um Sitze im Kantonsparlament zu erhalten. Mit einem Quorum von mindestens 3% über den ganzen Kanton hinweg würde ausserdem der Legitimation der Vertreter/innen im Kantonsrat Nachachtung verschafft, weil ihre Partei im gesamten Kanton verankert ist. Beispiele (Kantonsratswahlen 2015) 2015 lag die AL in 4 von 18 Wahlkreisen über 5%, kantonal jedoch unter 3%. Die EDU war in 2 Wahlkreisen über 5% – kantonal jedoch bei 2,5%. Die BDP erreichte in 2 Wahlkreisen über 5% – kantonal jedoch 2,39%. Kleinstparteien widerspiegeln die gesamtkantonale Volksvertretung und ihre Minderheitswähler faktisch zu gering bzw. eben nicht in dem Masse, wie stets moniert wird. Kleinstparteien sind in der Praxis nicht in der Lage,

die Minderheitswähler adäquat zu vertreten. Aufgrund ihrer minimalen Einflussmöglichkeiten mangels kantonal abgestützter Fraktionsstärke sind sie zu 100% auf mehrere Drittparteien angewiesen, um überhaupt etwas bewirken zu können. Die Verankerung ihrer kantonal-politischen Tätigkeit ist insofern nicht gegeben, weil ihre Stimmenanteile partiell nur kommunaler Stärke entsprechen. Schlussbetrachtung In sich selber ist diese PI ein praktischer Beweis für die oben dargelegte mangelhafte Parlamentseffizienz. Am 21. März 2016 wurde diese PI eingereicht. Die rollende Traktandenliste des Kantonsrats umfasst regelmässig rund 75 bis mehr als 100 Traktanden. Die PI konnte bis heute nicht behandelt werden. Möglicherweise wird sie im Herbst nun endlich behandelt – es sei denn, dringliche Regierungsratsgeschäfte müssen in der Traktandenliste vorgezogen werden … Teilweise sind Geschäfte länger als ein Jahr auf der Traktandenliste. Ein Vorstoss unter der Federführung der

FDP (KR-Nr. 270/2016) soll nun durch Anpassung des Kantonsratsgesetzes § 26 erreichen, dass Parlamentarische Initiativen innert drei Monaten nach Einreichung mit reduzierter Debatte behandelt werden müssen. Die PI 3%-Quorum wird grosse Wogen schlagen und Emotionen auslösen. Dicke Haut ist bei dieser Debatte gefragt. Es geht nicht darum, die Kleinstparteien «abzuwürgen», sondern einerseits gesamtkantonal repräsentative Vertreter-/ innen in den Kantonsrat zu bestellen und andererseits die Effizienz des Ratsbetriebs markant zu steigern. Denn was mehrfach während der Debatten abläuft, ist keine positive Werbung für das zweitgrösste Parlament der Schweiz. Unser sehr geschätzter Kantonsratspräsident aus Dietikon und ergo höchster Zürcher, Dr. Rolf Steiner (SP), sagte unter anderem in seiner interessanten Antrittsrede im Mai 2016: «Ich halte nichts von der sogenannten Parlamentseffizienz. Ein Parlament ist per se ineffizient.» Es steht mir nicht zu, unseren «Chef für ein Jahr» zu kritisieren. Wir PI-Initianten sind jedoch der Auffassung, dass der «Bogen der Ineffizienz» klar überspannt ist.

Leserbriefe

Ihre Meinung ist erwünscht! tthalt tion für das Amt des Sta Fragwürdige Nomina identen und Bezirksratspräs

ers

tthalter in der FDP, soll als Sta Simon Hofmann, neu s Dietikon meinden des Bezirke – aus Zürich – die Ge n Richter» n diese einen «fremde beaufsichtigen. Wolle nnen und Wollen die Einwohneri oder wollen wir das? Amt, welkes Dietikon in einem Einwohner des Bezir t braucht, ngefühl und Sensibilitä ches viel Fingerspitze tionen zeigt VBS? Mit solchen Ak einen Mann aus dem elmütige ubwürdige und wank sich die FDP als ungla ernsthaft, Gründen frage ich mich Partei. Aus folgenden ob man, te Wahl handelt und ob es sich um eine gu Hut zu Kandidaten aus dem statt verzweifelt einen Leimgrübler r wieder mit Adrian zaubern, nicht besse sie in der ichts der Fakten, wie antreten würde. Anges sind, wäre zeitung nachzulesen Limmattaler Gewerbe bekannter tanden. Fern jeglicher dies der FDP gut anges h die FDP rer Fakten schliesst sic brauch- und anklagba Kaum bzw. ken Intrigenspiel an. als Zugpferd dem lin er Nichtdie Zurückhaltung od nicht verwunderlich grübler in ationen. Adrian Leim preisgabe von Inform eifelhafter leife»!? In höchst zw «juristischer Wartesch zuständin befinden sich die und abstruser Situatio sessenheit . Fanatismus und Be gen Gerichtsinstanzen Spiel, die ade, um das falsche pur. Nichts ist zu sch pielen. Es ehrlichkeit zu übers Intrigen sowie die Un r erneut sich Adrian Leimgrüble ist zu wünschen, dass tikon zur alter des Bezirkes Die für die Wahl als Statth o Klaus, Dietikon Verfügung stellt. Brun

Schreiben Sie uns auf: redaktion@limmattaler-gewerbezeitung.ch

Diverse Interventionen zum Thema «Statthalter» Mit seinem Artikel in der Limmattaler Gewerbezeitung vom 8. September 2016 vollzieht der Präsident des Gewerbeverbands Limmattal, Gregor Biffiger, einen echten Befreiungsschlag. Chapeau! Nachdem die von der Justizdirektion des Kantons Zürich verfügte fristlose Entlassung des amtierenden Statthalters Adrian Leimgrübler in der Zwischenzeit den Gegenstand von diversen Presseartikeln und ebenso diversen Leserbriefen gebildet hat, durchleuchtet jetzt besagter Artikel – in sachlicher und fundierter Art und Weise – Personen, Fakten und Hintergründe, die bisher nicht oder kaum bekannt waren. Dieser Artikel lässt den Schluss zu, dass das Vorgehen der Justizdirektion mit dem Begriff «Rechtsstaat» unvereinbar ist und in verschiedener Hinsicht – allen voran bezüglich der Frage der Kompetenz und der Befugnis beim Erlassen einer solchen Massnahme wie die fristlose Entlassung eines vom Volk gewählten Behördemitglieds – die Qualifikation «skandalös» bzw. «rechtswidrig» verdient. Claudio Schmid, SVP-Kantonsrat aus Bülach, hat vor geraumer Zeit einen Vorstoss zur Klärung dieser zentralen Kompetenzfrage eingereicht. Die Stellungnahme der angesprochenen Instanz – also der Justizdirektion – ist erst in etwa vier Wochen zu erwarten. Es ist einerseits lobenswert, dass diese unschöne Geschichte eine Intervention im Kantonsart ausgelöst hat, bedauerlich ist andererseits die Tatsache, dass dieser Schritt nicht von der Deputation des Bezirks Dietikon initialisiert wurde. So oder so, der Schaden – materiell wie auch immateriell –, welcher der Person Adrian Leimgrüblers zugefügt wurde, ist beachtlich. Es darf nicht sein, dass die Inkompetenz einer Regierungsrätin die Willkür der ihr unterstellten Befehlsempfänger schützt. Adrian Leimgrübler war 14 Jahre lang ein guter Statthalter, der seine Aufgaben korrekt und gewissenhaft ausgeübt hat. Würde er dem Aufruf von Gregor Biffiger Folge leisten und wieder für das Amt kandidieren, so werde ich, und mit mir hoffentlich viele Stimmbürger des Bezirks Dietikon, ihm mein volles Vertrauen aussprechen und meine Stimme geben. Furio A. Molteni, Geroldswil

«Ich schlief und träumte, das Leben sei Freude. Ich erwachte und sah, das Leben war Pflicht. Ich handelte und siehe, die Pflicht war Freude.» (Rabindranath Tagore, indischer Dichter und Philosoph, 1861–1941; Nobelpreis für Literatur 1913)

Zur Entlassung des Be zirksratspräsidenten und Statthalters Für mich ist das Ganz e eine Justizposse üb elster Art. Es stellen sich folgen de Fragen: 1. Warum akzeptiert die Gesamtregierung die Kündigung eines vom Volk gewählten Amtsträgers durch Frau Fehr im Alleing ang? 2. Warum wird durch die Justizdirektion un d die Staatsanwaltschaft ein Verfahren derm assen verschleppt? 3. Warum wird zwei Mö chtegern-Whistleblowe rinnen bei offensichtlich fra gwürdigen Aussagen einfach so Glauben geschenkt? Der Fall des entlassene n Bezirksratspräsiden ten und Statthalters entwick elt sich immer mehr zum Fall Staatsanwalt und zu ständiger Regierungsr ätin im Justizdepartement. Die Herrschaften scheinen sich offenbar nicht bewu sst zu sein, dass sie mit ihrem eigenartigen, für mich und vielen anderen Wä hlern unverständlichen Vo rgehen bedenkenlos Rufmord begehen und in fahrlä ssiger Art die Existen z eines unbescholtenen Amtst rägers und Bürgers na chhaltig schädigen. Ich kann nur hoffen, dass dieses zweifelhaft e Vorgehen der Verantwortlic hen in der Justizdirek tion bald Konsequenzen zeitigt. Ueli Saxer, Schlieren

s’Schmunzel-Eggli Eine besondere Überraschung erlebte vor kurzem ein Dietiker Unternehmer und Hobbyrennfahrer, als er von seinen wohlverdienten Ferien zurückkehrte. Ein lieber Kollege hatte während seiner Ferienabwesenheit dessen wunderschönen, neuwertigen Ferrari mit grossen Selbstklebefolien – Aufschrift «Sponsored by Stadt Dietikon Sozialamt» – tapeziert. Bei solchen Freunden braucht man wahrlich keine Feinde …

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