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Donnerstag, 9. November 2017 | 3. Jahrgang Nr. 7 | Auflage 48 000 Exemplare

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Offizielle Gewerbezeitung des Gewerbeverbands Limmattal und der Gewerbevereine Birmensdorf und Aesch, Dietikon, Engstringen, Geroldswil-Oetwil, Schlieren, Uitikon-Waldegg, Urdorf und Weiningen

Feuerwehr Schlieren

Es braucht Männer und Frauen Zur alljährlichen Hauptübung der Feuerwehr Schlieren fanden sich auch dieses Jahr viele Bürgerinnen und Bürger ein, darunter viele Kinder.

Gewerbeverband Limmattal Editorial 2 KGV: 3. Präsidentenkonferenz 3 Im Andenken: Beat Hager 3 Vorschau: Berufsmesse Zürich 4 PR: Neues aus dem Spital Limmattal 5 Ratgeber Recht, Treuhand, Gesundheit 5, 7 Kultur-Tipps 6

Geroldswil-Oetwil 8 Editorial 8 Gwerbler-Treff: Kriminalmuseum 8

Schlieren 9 Schliessung Drogerie Locher Hüsli- und Koffermärt Schlieren Schlieremer Ortsmuseum im Wandel Verein historicSchlieren

9 10 12 13

Uitikon-Waldegg 15 Neuvorstellung: DR Schreiner GmbH

15

Urdorf 16 Monatlicher Mittagstisch ref. Kirche Saisoneröffnung KEB Weihermatt

16 17

Weiningen 17

Birmensdorf und Aesch Cinetour Swiss Life

18 18

Dietikon 19 Der Junge, der sich in die Nähe traut

Text und Bilder: Erica Brühlmann-Jecklin

Bereits im Jahr 1751 erwarb die Gemeinde eine fahrbare Feuerspritze. Nach mehr als 250 Jahren ist Schlieren mit den modernsten Möglichkeiten für Notfälle jeglicher Art ausgerüstet. Nur eines bleibt gleich: Es geht nichts ohne regelmässige Feuerwehrübungen. Waren von den 127 Einsätzen im laufenden Jahr auch ungefähr 10% Fehlalarme, bleiben immer noch fast zwei reale Einsätze pro Woche.

An diesem 30. September hatte die Schlieremer Bevölkerung die Möglichkeit, bei einem Einsatz dabei zu sein. Viele Interessierte verfolgten gespannt die Hauptübung der Feuerwehr, die den Ernstfall im Stadthaus probte.

Doch Rettung naht. Mit Sorgfalt heben die Feuerwehrmänner die Rettungsinsel in die Höhe, nehmen die Gefährdeten auf und bringen sie in Sicherheit. Der Rauch verschwindet, der Brand ist gelöscht. Das Publikum staunt.

Kommandant Beat Ernst seiner Crew zur gut überstandenen Übung berichtet. Vor den Ohren der Öffentlichkeit kann er nur loben. Die einzelnen Feuerwehrleute haben als Team rasch, gut und adäquat gehandelt.

Brand im Stadthaus In der Tat, der Brand im Stadthaus sieht echt und beängstigend aus. Rauch dringt aus einem der Fenster heraus. Die Leute im Stadthaus scheinen sich aufs Dach gerettet zu haben.

Debriefing Nachbereitung oder Nachberatung – so lautet die ungefähre deutsche Übersetzung des längst eingedeutschten Begriffs. Und für einmal durfte das Publikum mithören, was der Feuerwehr-

Ein geheimes Debriefing gibt es allerdings nun auch noch im engeren Kreis, ohne Mikrofon. Es war offensichtlich nicht nur eine Übung zur Show, es wird nachberaten, was noch besser, noch effizienter hätte sein

Chäsfondü in unserer Älpler Stube 8951 Fahrweid Tel. 044 748 12 50

Gwerbler-Lunch 19 Vorschau 3. Gwerblerball 20 Lehrlingslager der Wiederkehr-Gruppe 21 PR: Zeus Music Bar 22 PR: Restaurant Limmatbrücke 23

Engstringen 23 P Kehrseite

24

Kantonsratsgeflüster: André Bender 24 s’Schämdi-Eggli 24 s’Schmunzel-Eggli 24 Leserbrief 24


2 I Gewerbeverband Limmattal

Gewerbezeitung I Nr. 7 I 9. November 2017

Editorial

Fortsetzung Titelseite: Es braucht Männer und Frauen

Eindrückliche Leistungsbilanz

­ önnen. Eine durchaus vertrauensför­ k dernde Aktion.

Gregor Biffiger

Liebe Bewohnerinnen und Bewohner des Bezirks Dietikon An den kürzlich in der Wüstenstadt Abu Dhabi durchgeführten Berufs­ weltmeisterschaften kämpften 36 jun­ ge Berufsleute in 36 verschiedenen Berufsarten für unser Land. Trotz ho­ her Hitze, grossem Zeitdruck und er­ heblichem Schwierigkeitsgrad er­ kämpfte sich das Schweizer Team ge­ gen eine starke Konkurrenz von 1189 Teilnehmern aus 62 Ländern 20 Me­ daillen – elfmal Gold, sechsmal Silber und dreimal Bronze – und 13 Diplo­ me. Die Schweiz ist damit Europa­ meister und belegt den zweiten Platz in der Weltrangliste. Das ist eine ein­ drückliche Leistungsbilanz unseres kleinen Landes und der beste Beweis dafür, dass unser Berufsbildungssys­ tem mit seinem bewährten Zusam­ menspiel von Theorie und Praxis her­ vorragende Berufsleute hervorbringt. Darauf dürfen wir stolz sein. Limmattalbahn und mittelständische Detailhandelsbetriebe Die vor einigen Wochen bekannt ge­ wordene Schliessung der bekannten Drogerie Locher in Schlieren zeigt deutlich, dass der bevorstehende Bau der Limmattalbahn eine existenzbe­

drohende Herausforderung für mittel­ ständische Detailhandelsbetriebe ent­ lang der Bauachse darstellt. Auch wenn zahlreiche Lokalpolitiker beto­ nen, alles Menschenmögliche für die­ se Betriebe zu unternehmen, zählen hier einmal mehr Taten und nicht lee­ re Worte. Jetzt sind konkrete Massnah­ men gefragt, damit man nicht in eini­ gen Jahren wieder fragwürdige und kostenintensive Wiederbelebungsver­ suche in den Zentrumszonen initiie­ ren muss. Leimgrübler setzt sich erneut durch Nach der Einstellung des Strafverfah­ rens und der Taxation der fristlosen Entlassung als widerrechtlich hat das Obergericht des Kantons Zürich am 3. Oktober 2017 nun auch noch eine letz­ te Beschwerde des abgewählten Be­ zirksstatthalters Adrian Leimgrübler gutgeheissen und die Verfahrenskos­ ten vollumfänglich der Staatskasse beziehungsweise dem Steuerzahler ­ auferlegt. Damit hat Leimgrübler in ­allen Verfahren Recht bekommen, ist aber trotz strafrechtlicher Unschulds­ vermutung beruflich und persönlich schwer angeschlagen. Das hat er zwei seiner ehemaligen Mitarbeiterinnen, diversen Politikern und einigen Medi­ en zu verdanken. Eine dieser beiden Mitarbeiterinnen, die Dietikerin Mu­ riel Pestalozzi-Geiger, liess sich nun noch zu allem Überfluss als Heldin des Alltags für den «Prix Courage» des «Beobachters» nominieren. Es bleibt zu hoffen, dass die Wählenden das üble Nominationsspielchen durch­ schauen …

Gewerbeverband Limmattal Postfach, 8952 Schlieren

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Gregor Biffiger, Präsident gregor@biffiger.com

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+41 56 633 46 00

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info@gvli.ch

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www.gvli.ch

Mittwoch, 29. Nov., ab 18Uhr Donnerstag, 30. Nov., ab 11Uhr Freitag, 1. Dez., ab 11Uhr ab 19Uhr musik.Unterhaltung mit em «DUO BLUE MOON» (Fritz+Mani) Am Samstag, 2. Dez. ist das Restaurant von 8 Uhr bis 15 Uhr geöffnet! (Modelleisenbahnmarkt im Saal!) Metzgete so langs hät! Auf Ihren Besuch freuen sich M.+J. Korpar und Personal!

Brand im Stadthaus

Die Retter

Aufatmen nach der Übung

Furier und Offizier im Gespräch mit dem Stapi

Auch Aufräumen gehört dazu

PImpressum P

Tel. 044 737 35 50

3. Huus-Metzgete

Die Übung beginnt

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Restaurant Brüelmatt, Birmensdorf ZH Monat November + Dezember 2017 Rösti auf 22 verschiedene Arten!

Der wirkliche Schluss ist dann das Fest, das die Feuerwehrleute im An­ schluss an die Übung bei Speis und

Trank sowie geselligem Zusammen­ sein feiern. Dienen tut dies gewiss auch der Stärkung des Teams, das bei einem Notfall zu unserem Schutz in­ nert Minuten vor Ort ist, wenn ein Brand oder sonst ein Unglück dies er­ fordert. Möge dies so wenig wie mög­ lich der Fall sein.

Herzlichst Ihr GEWERBEVERBAND LIMMATTAL Gregor Biffiger, Präsident

KONTAKTBOX H

Auch Frauen sollen sich bewerben Zum Schluss rührt der Kommandant die Werbetrommel, weist darauf hin, dass auch Frauen erwünscht sind. Ein erster Kontakt kann über die Home­ page erfolgen. Voraussetzung ist, in Schlieren zu wohnen, deutsch zu spre­

chen, zwischen 18- und 43-jährig und motiviert zu sein, bei der Feuerwehr mitzuwirken. Das bedeutet, wo nötig Mensch und Tier zu retten, Umwelt und Sachwerte zu erhalten und im Falle eines Brandes diesen zu löschen.

Ihr Partner für Treuhand und Wirtschaftsprüfung Treuhand Rechnungswesen Steuern Wirtschaftsprüfung Wirtschaftsberatung Alfons G. Florian dipl. Wirtschaftsprüfer

Limmattaler Gewerbezeitung Die offizielle Zeitung von: Gewerbeverband Limmattal Gewerbeverein Birmensdorf und Aesch Gewerbeverein Dietikon Gewerbeverein Engstringen Gewerbeverein Geroldswil-Oetwil Gewerbeverein Schlieren Gewerbeverein Uitikon-Waldegg Gewerbeverein Urdorf Gewerbeverein Weiningen  www.gewerbezeitungen.ch  facebook.com/gewerbezeitungen

Rebex AG, Dietikon und Zürich Tel. 044 744 76 76, www.rebex.ch

Redaktion

Verteilung

Verantwortung: Gregor Biffiger Koordination: Daniela Bahnmüller Verlagsberatung, Tel. 043 818 00 55 redaktion@limmattaler-gewerbezeitung.ch Ständige Mitarbeiter: Gregor Biffiger, Diego Albertanti, Alfons G. Florian, Otto Frei, Thomas Gössi, Thomas Landis, Claudio Lorenzet, Dr. Reto Müller, Reto Müller, Richard Nydegger, Stefan Schmid, Sascha Städeli, Patrick Holenstein, Dominic Karrer, Christian Murer, Erica Brühlmann-Jecklin, Claudia Lambrich, Marco Plüss, Werner ­Müller, Harald Tappeiner, Artur Terekhov

Die Gewerbezeitung wird durch die Schweizerische Post AG und Direct Mail Company AG in alle Haushaltungen und Postfächer von Aesch, Birmensdorf, Dietikon, Geroldswil, Oberengstringen, Oetwil an der Limmat, Schlieren, Uitikon, Unterengstringen, Urdorf und Weiningen gratis verteilt – auch in jene mit einem «Stopp Werbung»-Kleber. In Briefkästen mit einen Kleber «Bitte keine Gratiszeitungen» wird die Gewerbezeitung nicht zugestellt. Bei Nichterhalt der Zeitung wenden Sie sich bitte an info@gewerbezeitungen.ch.

Realisation/Produktion RTK Medientechnik AG, Tel. 044 804 91 11 gewerbezeitung@rtk.ch

Druck/Papier Auflage 48 000 Exemplare

Gedruckt in der Schweiz auf Schweizer Papier

Verlag/Inserate Eugen Wiederkehr AG, Postfach 28, 8820 Wädenswil Tel. 044 430 08 08, info@gewerbezeitungen.ch


Gewerbeverband Limmattal I 3

Gewerbezeitung I Nr. 7 I 9. November 2017

Kantonaler Gewerbeverband

Aus dem «Verbands­kästchen» geplaudert An der dritten Präsidentenkonferenz in diesem Jahr standen für einmal keine politischen Geschäfte im Zentrum. Vielmehr rückte der KGV die Verbandsleitung ins Zentrum und gab einen Einblick in jene Tätigkeiten, die abseits der grossen Politbühnen stattfinden, aber dafür umso wichtiger sind. Quelle: Zürcher Wirtschaft, Bilder: Gabriela Meissner

Es hätte ein gemütliches Kaminfeuergespräch werden können. Doch abgesehen davon, dass ein Feuer fehlte, stellte Gesprächsleiter Stefan Nägeli auch etliche hartnäckige Fragen. KGV-Präsident Werner Scherrer musste dem Teletop-Moderator an der Präsidentenkonferenz vom 27. September im Casinotheater Winterthur den Unterschied zwischen KMU und Gewerbe erklären. «Es gibt keinen», sagte Scherrer. «Egal ob Schreiner oder IT-Bude – letztlich haben alle mit denselben Problemen zu kämpfen.» Ob der KGV denn allen KMU gleichermassen helfen könne, bohrte Nägeli weiter. «Wir müssen dem Bäcker nicht sagen, welche Hefe er nehmen soll», konterte Scherrer. Der KGV nehme aber Einfluss auf die Rahmenbedingungen, die den Firmen im Kanton Zürich zu schaffen machten, denn politische Arbeit sei ein Knochenjob, den der Einzelne nicht zu leisten vermöge. «Der Unternehmer kann sich so auf sein Kerngeschäft konzentrieren.»

Der KGV sei mit 163 Jahren zwar eine alte Dame, so der Präsident. Diese Dame jedoch habe sehr viel Einfluss. «Wir können bei der Regierung anrufen und kriegen auch einen Termin, um unsere beziehungsweise die Anliegen unserer Unternehmerinnen und Unternehmer anzubringen.» Gleichwohl sei es wichtig, den Einfluss weiter auszubauen, nannte Scherrer als Ziel. «Wir wollen vermehrt zeigen, wer wir sind und was wir können.» Für die KMU im Einsatz Dann rief der Moderator die Präsidenten der vier KGV-Kommissionen zum Podiumsgespräch. Zu Dieter Kläy (Berufsbildung), Jacqueline Hofer (KMU Frauen Zürich), Josef Wiederkehr (Baugewerbegruppe) und Hans Heinrich Raths (Gewerbegruppe Kantonsrat) gesellte sich auch KGV-Geschäftsleiter Thomas Hess. Die Geschäftsstelle sei ausserordentlich schlank aufgestellt, erläuterte Hess die operative Führung der Verbandsgeschäfte. Leerläufe könne man sich so keine leisten. «Die KMU Frauen Zürich sind keine Quotenfrauen», betonte Jacqueline Hofer. An den Netzwerk-Anlässen seien

auch Männer willkommen. Die Berufsbildungskommission, die Dieter Kläy präsidiert, bildet die Schnittstelle zwischen Schule und Lehre. «KMU schaffen Lehrstellen und Jobs, allein in unserem Kanton sind es 12 000 Lehrstellen», machte Kläy deutlich. Zur Frage nach der Digitalisierung erklärte Josef Wiederkehr, dass Handwerk nach wie vor goldenen Boden habe. Man wolle Qualität, keine Massenware. Seine Kommission setzt sich unter anderem für gerechte Zahlungsfristen und ein KMU-freundliches Vergabewesen ein. Linke Vorstösse frühzeitig zu versenken, ist das erklärte Ziel der Gewerbegruppe Kantonsrat. «Wir sensibilisieren die Fraktionen im Kantonsrat immer wieder für wirtschaftsrelevante Themen», umriss deren Obmann Hans Heinrich Raths die Tätigkeit der Gewerbegruppe. Dazu gehörten beispielsweise Verkehrsthemen. Den anschliessenden Apéro nutzten die mehr als 80 anwesenden Präsidentinnen und Präsidenten intensiv für die Netzwerkpflege.

Gesprächsrunde: Dieter Kläy, Jacqueline Hofer, Josef Wiederkehr, Stefan Nägeli, Hans Heinrich Raths und Thomas Hess (von links)

Im Andenken an Beat Hager

Abschied von einem ­lieben Menschen daktionsteam wird sein liebes und freundliches Wesen sehr vermissen.

Beat Hager ist am 30. September im Alter von 52 Jahren unerwartet verstorben. Er war als freischaffender Journalist für die Limmattaler Gewerbezeitung und andere Publikationen tätig. Während Jahren berichtete er für diese Zeitung von grossen und kleineren Anlässen. Auch in den letzten Ausgaben erfreute er die Leserinnen und Leser mit seinen kurzweiligen, interessanten und unterhaltsamen Geschichten. Das Re-

Sein Leben war geprägt von seinem Engagement für den FC Baden, bei dem er Mitte bis Ende der 1990er Jahre Medienchef und somit auch Vorstandsmitglied war, und seiner Liebe zu seinen Mitmenschen. Das Wohl der anderen war für ihn oft wichtiger als sein eigenes. Er war auch ein sehr geselliger Mensch. Man traf ihn an Gewerbeausstellungen, an Tagen der offenen Tür oder an der Badenfahrt. Man kannte ihn überall. Er war verwurzelt in Spreitenbach, es war während 50 Jahren sein Zuhause. Die Redaktion der Limmattaler Gewerbezeitung wird Beat Hager ein ehrendes Andenken bewahren und spricht der Trauerfamilie ihr tief empfundenes Beileid aus.

KGV-Präsident im Gespräch mit Moderator Stefan Nägeli

Walk-In-Praxis (WIP) im Ärztezentrum Limmatfeld beim Bahnhof Dietikon aerztezentrum-limmatfeld.ch

«Ich bin ein WIP-Patient. Ich gehe ohne Voranmeldung zum Arzt.»


4 I Gewerbeverband Limmattal

Gewerbezeitung I Nr. 7 I 9. November 2017

Berufsmesse Zürich

Digitale Zukunft an der Berufsmesse Über Digitalisierung wird seit einigen Jahren viel spekuliert und gerne auch das Schreckgespenst der «Robocalypse» – der Überhandnahme von Robotern in der Arbeitswelt – heraufbeschworen. Die Berufsmesse Zürich macht im November die Digitalisierung mit einer umfassenden Sonderschau begreifbar. Quelle: Zürcher Wirtschaft, Bild: Berufsmesse Zürich

Ein Jugendlicher, der sich heutzutage für einen Lehrberuf entscheiden soll, muss sich fast zwangsläufig mit einigen Zukunftsfragen beschäftigen: Wie wird sich der Beruf im Zuge der Digitalisierung verändern? Welche Fähigkeiten werden in zehn Jahren zusätzlich gefragt sein? Und: Wird es den Beruf längerfristig überhaupt noch geben? Die Berufsmesse Zürich, die am 21. November für fünf Tage ihre Tore öffnet, widmet der viel diskutierten Digitalisierung auf gut 800 Quadratmetern eine Sonderschau. Ziel der Organisatoren – der Kantonale Gewerbeverband Zürich und MCH Messe Schweiz (Zürich) AG – ist es, zu zeigen, dass die Berufsbildung sich mit neuen Technologien befasst und die Berufs-

Per Fingerabdruck die Sicherheitstechnik aktivieren: Das Smart Home Mobile gastiert an der Sonderschau der Berufsmesse Zürich

lehren zukunftstauglich sind oder gemacht werden können. Intelligent Blumen giessen Unter dem Titel «Berufswelten der Zukunft» zeigen verschiedene Stationen auf, welche neuen Technologien bereits jetzt schon im Einsatz sind und

wie sie in Zukunft genutzt werden könnten. Interaktivität steht dabei im Zentrum. Die Besucher können selber ausprobieren, wie sich mögliche Entwicklungen in verschiedenen Branchen anfühlen. Beim Smart Home Mobile etwa erhalten die Besucher Einblick in intelligente Elektrotechnik

und Hausgeräte. Per Smartphone-App werden die Pflanzen gegossen oder mittels Fingerprint wird die Sicherheitstechnik aktiviert. Der Strom wird auf dem Dach von der hauseigenen Photovoltaikanlage erzeugt. An einer anderen Station simuliert ein dreidimensionaler Animationsfilm virtuelle Gefahrensituationen in einem Zug durch den Gotthardtunnel. Hier kann der Besucher in diverse Rollen schlüpfen. Ob als Zugbegleiter, Reisender oder Lokführer − es geht darum, in gefährlichen Situationen angemessen zu reagieren. Andere Stationen zeigen Anwendungen von Augmented und Virtual Reality, die Arbeit mit Drohnen oder den Einsatz von Robotern. Digital Unterlagen sammeln Eine neue Technologie unterstützt die Schülerinnen und Schüler in diesem Jahr dabei, an der Berufsmesse Unterlagen zu den einzelnen Lehrberufen zu

sammeln. Mit CollectMe können sie digitale Informationen auf einer Karte abspeichern. Das erleichtert ihnen, ihre Erfahrungen und Erkenntnisse im Anschluss zu verarbeiten und beispielsweise in einen Vortrag einfliessen zu lassen. Die Möglichkeit zur Interaktivität ist auch bei den Ausstellern der 13. Berufsmesse Zürich ein immer wichtigeres Thema. Den Jugendlichen, Eltern, Lehrpersonen und Berufsbildungsverantwortlichen sollen die verschiedenen Lehrberufe und Weiterbildungsangebote nähergebracht werden, indem sie nicht nur zuschauen, sondern auch selber ausprobieren können. Dass an jedem Stand nebst Berufsbildungsverantwortlichen auch Lernende anwesend sind, macht es insbesondere den Jugendlichen leichter, Informationen zum möglichen Traumberuf von einem praktisch Gleichaltrigen zu erhalten.

Wirtschaftspodium Limmattal

Mit Spannung erwartet: Das Wirtschaftspodium Limmattal Ausgewiesene Experten aus Politik und Wirtschaft diskutieren am kommenden Mittwoch, 15. November 2017, zum Thema «Switzerland first – Ende der Globalisierung?». Das Wirtschaftspodium Limmattal lädt einmal im Jahr Vordenker, Mitdenker und Querdenker zur Podiumsdiskussion ein. Ist die Globalisierung am Ende? Gibt es eine «richtige» Balance zwiAm Mittwoch, 15. November 2017, 15 schen Freihandel und Schutz der eigeUhr öffnen die Türen zum diesjähri- nen Märkte? Welche Bedeutung haben gen Wirtschaftspodium Limmattal. die Personenfreizügigkeit und die BiDas Thema der Globalisierung be- lateralen Verträge für die Schweiz? schäftigt. Immer wieder wird es in den Diese und weitere Fragen diskutieren Medien und Interviews thematisiert. Marie-Gabrielle Ineichen-Fleisch, Seco-Chefin Marie-Gabrielle Ineichen-­ Staatssekretärin und Direktorin SECO, Fleisch sagt im Interview mit der Thomas Matter, Nationalrat SVP und «Handelszeitung»: «Als offene Volks- Unternehmer, Hans-Ulrich Meister, wirtschaft mit einem beschränkten Präsident und Mitglied des VerwalBinnenmarkt ist die Schweiz auf den tungsrates Implenia AG, und Nicolas Zugang zu ausländischen Märkten an- Zahn, Co-Präsident Operation Libero, gewiesen.» unter der Leitung von Reto Brennwald. Das Keynote-Referat hält Professor Dr. Michael Hengartner, Rektor der Text: zVg, Bild: Anton Scheiwiller

Universität Zürich, der bereits mit zahlreichen Auszeichnungen geehrt wurde, u. a. erhielt er 2006 den Nationalen Latsis-Preis der Schweiz.

PPWeitere Infos: Programm & Tickets: www.wipo-limmattal.ch

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Gewerbeverband Limmattal I 5

Gewerbezeitung I Nr. 7 I 9. November 2017

Publireportage: Neues aus dem Spital Limmattal

Der Countdown läuft In weniger als einem Jahr, ab dem 22. Oktober 2018, läuft das neue Spital Limmattal auf Vollbetrieb. Um auch in Zukunft die medizinischen und pflegerischen Leistungen in hoher Qualität sicherzustellen, drängt sich nach über 40 Betriebsjahren ein Neubau auf. Auf dem bestehenden Areal entsteht ein modernes Akutspital mit funktionellen Lösungen, guten Raumzuordnungen und kurzen Verbindungswegen. Hier werden die betrieblichen Abläufe optimiert und der modernen Medizin sowie ihren Anforderungen angepasst. Text und Bild: zVg

Der Neubau hat ein Volumen von 205 000 m3 und eine Geschossfläche von 48 500 m2. Das Spital bietet Platz für rund 11 000 stationäre und 70 000 ambulante Patienten pro Jahr. Unter den insgesamt 2000 Räumen finden sich acht Operationssäle sowie zwölf

Intensivpflege-, neun Überwachungsund zwölf Tagesklinikplätze. Das Spital Limmattal finanziert sowohl den Neu­ bau als auch den Betrieb und die lau­ fenden Investitionen aus eigener Kraft. Das in den 70er Jahren erstellte Spital­ gebäude wird bis ins zweite Unterge­ schoss rückgebaut.

«Die hohe Betreuungs- und Behand­ lungsqualität soll auch im neuen Spital im Vordergrund stehen», betont Tho­ mas Brack, Spitaldirektor, Spital Lim­ mattal. «Die neue Infrastruktur unterstützt die Mitarbeitenden. Den Patientinnen und Patienten werden moderne und gut ausgestattete Zimmer angeboten. Auch

Öffentliche Veranstaltung Dienstag, 21. November, 19 Uhr, Bühnensaal «Die Schulter schmerzt. Ist es Arthrose, oder sind es die Sehnen?» Referenten: Dres. med. Thomas Michniowski und Oliver Ziegler (Orthopädische Klinik)

die überschaubare Grösse des Spitals erlaubt einen Spitalaufenthalt nach dem Credo: Topmedizin, persönlich und individuell.»

Spital Limmattal Urdorferstrasse 100 CH-8952 Schlieren T +41 44 733 11 11 info@spital-limmattal.ch spital-limmattal.ch

Top-Medizin. Persönlich. Individuell. – Modernste Bariatrie im Limmattal Führend in Magenbypass-Operationen Die Bariatrie beinhaltet die Abklä­ rung, Behandlung und Vorbeugung sowie die Folgen des Übergewichts. Das Bariatrische Zentrum des Spitals Limmattal ist eines der führenden in­ terdisziplinären Zentren der Überge­ wichtsbehandlung in der Schweiz. Jährlich werden hier über 1000 Pati­ enten behandelt und rund 300 Opera­ tionen in der Schlüssellochtechnik durchgeführt.

Das Bariatrische Zentrum hat sich zu­ dem auf eine ausgedehnte For­ schungstätigkeit spezialisiert, auch zur Evaluation aktuellster operativer Methoden. Das Spital Limmattal ist das erste Spital in der Schweiz, ­welches zurzeit eine Vergleichsstudie zwischen dem bekannten Magen­ bypass und neueren Magenby­ passTechniken (Omega-­Bypass) durch­­ führt.

Das Zentrum besitzt die höchste Ein­ stufung der Fachgesellschaft s­owie den Leistungsauftrag für hochspe­ zialisierte Medizin zur Durchführung von komplexen Wiedereingriffen.

Die Abklärung und Behandlung des Übergewichts sowie dessen Folge­ erkrankungen wie Bluthochdruck, Atemprobleme, Zuckerkrankheit und Gefässverfettung (mit der Gefahr von Herzinfarkten) setzt ein hochspeziali­

siertes, eng zusammenarbeitendes Team voraus. Das Bariatrische Zent­ rum mit verschiedenen Ärzten und paramedizinischen Experten (zum Beispiel Ernährungs- und Diabetes­ spezialisten sowie Physiotherapeu­ ten) behandelt den Patienten in­ dividuell unter Berücksichtigung sämtlicher medizinischer, sozialer und persönlicher Aspekte. Nach der Operation wird eine mehrjährige enge Betreuung durch das Spezialis­ ten-Team in Zusammenarbeit mit den Hausärzten gewährleistet. Weitere Informationen: spital-limmattal.ch/bariatrie

Das Adipositas-Team unter der Leitung von Dr. med. Thomas Köstler

Ratgeber Recht

Betreibung einer Forderung in Euro Im globalen Geschäftsverkehr kann sich die Situation ergeben, dass eine Forderung nicht in Schweizer Franken, sondern in einer Fremdwährung besteht, beispielsweise in Euro. Was gilt es bei der Betreibung einer solchen Fremdwährungs-Forderung in der Schweiz zu beachten? Forderungen gegen einen Schuldner mit Sitz in der Schweiz werden grund­ sätzlich nach den Bestimmungen des Schuldbetreibungs- und Konkursgeset­ zes (SchKG) vollstreckt, und zwar un­ abhängig davon, in welcher Währung sie vorliegen. Das SchKG sieht vor, dass die Fremdwährungsschuld für die Betreibung vorgängig in Schweizer Franken umzurechnen ist (Art. 67 Abs. 1 Ziff. 3 SchKG). Wenn der Gläu­ biger diese Umrechnung nicht vor­ nimmt und die Schuld in der Fremd­

MAILBOX e Haben Sie ein in Frage oder e m, le b Rechtspro allgemeinem welches von in könnte? Interesse se en Sie uns: Dann schreib eeschmailbox@ru mueller.ch

währung (z. B. in Euro) betreibt, ist diese Betreibung nichtig und damit gegenstandslos. Mit dieser Umwandlungsvorschrift än­ dert sich aber nichts am Rechtsver­ hältnis der betroffenen Parteien. Ge­ schuldet bleibt weiterhin der vertrag­ lich vereinbarte bzw. belegbare Forde­ rungsbetrag. Der massgebliche Umrechnungskurs Die Umrechnung der Fremdwährung in Schweizer Franken hat zum Notenbzw. Devisenkurs am Tag des Betrei­ bungsbegehrens zu erfolgen, sofern kein anderer Kurs vereinbart worden ist oder als geschäftsüblich betrachtet werden kann. Die einmal erfolgte Um­ rechnung gilt jedoch nicht für die gan­ ze Dauer der Betreibung. Art. 88 Abs. 4 SchKG erlaubt dem Gläubiger bei der Fortsetzung der Betreibung die auf ausländische Währung lautende For­ derungssumme erneut umzurechnen und sie so einer möglichen Kursverän­ derung anzupassen.

Tagesaktuelle Kurse können aus dem Internet oder den Printmedien ent­ nommen werden. Dem Gläubiger ist zu empfehlen, dass er den von ihm verwendeten Umrechnungskurs aus­ weist, damit der Schuldner (und allen­ falls der Richter) diesen ohne Weiteres überprüfen kann. Folgen von Kursschwankungen Erleidet der Gläubiger eine Forde­ rungseinbusse, weil der Währungskurs bis zum Ende des Betreibungsverfah­ rens gestiegen ist, kann er die Diffe­ renz mit einer neuen Betreibung nach­ fordern. Der Schuldner hingegen, der eine in ausländischer Währung festgesetzte Summe schuldet und den in Schwei­ zer Franken ausgedrückten Betrag an das Betreibungsamt bezahlt hat, kann nicht dessen Rückumrechnung und die Rückerstattung eines sich dabei er­ gebenden Differenzbetrages verlangen. Glaubt er im Nachhinein, wegen Wäh­ rungsveränderungen zu viel bezahlt zu

haben, steht ihm jedoch die Rückfor­ derungsklage gemäss Art. 86 SchKG offen. Besonderheiten im Prozessfall Der Umstand, dass Betreibungen in Schweizer Franken durchzuführen sind, ändert nichts daran, dass der Schuldner nicht auch berechtigt wäre, seine Schuld in der ursprünglichen Fremdwährung zu bezahlen, vorausge­ setzt, die Parteien haben nichts Gegen­ teiliges vereinbart. Auch im ordentli­ chen (Forderungs-)Prozess ist auf die vertraglich vereinbarte Währung abzu­ stellen, d. h., eine Forderungsklage des Gläubigers ist in der Fremdwährung zu beziffern. Erst im Inkassoverfahren nach dem SchKG muss zwingend in Schweizer­ franken vorgegangen werden. Dies gilt dann folglich auch für ein allfällig durchzuführendes Rechtsöffnungsver­ fahren, selbst wenn eben im vorgängi­ gen Prozess eine Fremdwährung zuge­ sprochen worden ist.

PPZum Verfasser: Lic. iur. Thomas Rüesch ist seit 2005 selbstständiger Rechtsanwalt und berät Privatpersonen und KMU im Zivil-, Obligationenund Schuldbetreibungs- und Konkursrecht.

RÜESCH & Müller Rechtsanwälte «Zum Zollhaus» Badenerstrasse 1, 8953 Dietikon Tel. 044 741 56 11 www.rueesch-mueller.ch


6 I Gewerbeverband Limmattal

Gewerbezeitung I Nr. 7 I 9. November 2017

CD-Tipp: Curtis Harding – «Face Your Fear» Neo-Soul beschreibt den Sound von Curtis Harding nicht schlecht, aber auch etwas unpräzise. Klar geprägt vom Funk und Soul der 70er und 80er Jahre, ­gehen die vor fiebrigen Rhythmen nur so brennenden Songs des Amerikaners direkt ins Blut. Etwa «Go As You Are» vom neuen Album ist so ein Fall. Schleppender Soul-Funk, Bassläufe, die als zarter Tribut an die Funk-Vorbilder verstanden werden können, aber gleichzeitig die kreativen Ansätze des Curtis Harding kristallisieren, denn er verpasst seinen Songs geschickt diese Aura von «altbekannt, aber doch komplett neu». Curtis Harding ist sich dessen sehr bewusst und nennt seinen Sound liebevoll eine Art Resteverwertung und meint eigentlich, dass er so viele Einflüsse in sich trägt, dass eben dieser funkige, zeitlose Neo-Soul-Sound entsteht. Bereits 2015 machte Harding mit dem Debüt «Soul Power» auf sich aufmerksam. Iggy Pop ist ein Fan, Jack White hat Curtis direkt mit auf Tour genommen. Aber jetzt steht das zweite Album in den Startlöchern und nicht selten ist das ein harter Prüfstein, wenn es darum geht, den Erfolg zu bestätigen. Aber die ersten Songs deuten darauf hin, dass Curtis Harding mit «Face Your Fear» erneut ein Album gelungen ist, das dem 2015 gemachten Versprechen entspricht.

Gesundheitslobby-Problematik

Neue Initiative – Chance für weniger staatstragende ­Krankenkassen © Anti/Phonag Records

PP«Face Your Fear» ist am 27. Oktober erschienen.

Kino-Tipp: The Big Sick «The Big Sick» tritt etwas überraschend an, weil bisher wenig davon zu hören war. Dabei kann er mit einem charmanten Cast aufwarten und hat dieses Jahr am Locarno Filmfestival den Publikumspreis gewonnen. Ausserdem wurde er am weltweit renommierten Sundance Filmfestival im amerikanischen Utah stürmisch gefeiert. Es wäre nicht das erste Mal, dass aus Utah ein Film um die Welt geht. Im Fall von «The Big Sick» ist zwar die Prämisse nicht so neu – Welten und Kulturen kollidieren –, aber es scheint, dass der Erzählton gut getroffen wurde. Der Film zeigt die Liebe der Amerikanerin Emily (Zoe Kazan) zum pakistanischen Stand-up-Comedian Kumail (Kumail Nanjiani). Emily sitzt eines Abends im Publikum bei einem Aufritt und Kumail verliebt sich in die junge Frau. Nur stehen zwischen den beiden Liebenden die verschiedenen Welten, in denen sie leben. Das Besondere an «The Big Sick» ist allerdings, dass der Film nicht nur romantisch, sondern auch autobiografisch ist. Es ist der dritte Kinofilm von Regisseur Michael Showalter seit 2005 und bei den bisherigen hat der Mann aus Princeton, New Jersey, schon viel richtig gemacht. «The Big Sick» verspricht gut getimten Humor und dazu eine nicht kitschige Lovestory.

© Impuls Pictures AG

PP«The Big Sick» startet am 16. November in den Schweizer Kinos.

Konzert-Tipp: Marteria in der Samsung Hall Spätestens seit dem Single-Hit «Lila Wolken» ist Marteria im deutschsprachigen Musik-Olymp angekommen. Hinter dem Namen versteckt sich ein äusserst talentierter Musiker, der inzwischen in den grossen Hallen auftritt. Der charismatische Künstler ist aber auch ein Mysterium – sehr bewusst. Lange hat Marteria hinter den Kulissen für andere geschrieben und sich selbst als Marsimoto in bedeutungsschwangeren Elektro-Geheimnissen ausgelebt. Immer mit grüner Maske und Outfit und ohne die Identität zu verraten. Inzwischen ist die Identität von Marismoto allerdings gelüftet, weil Marteria einfach zu gross wurde. Aber der lässt ihn trotzdem immer wieder gerne aufleben. Die anstehende Tour läuft aber unter dem Label Marteria. Wobei, bei ihm weiss man nie so genau. Die Tour heisst wie das neue Album, «Roswell». Bekanntlich soll dort in der kargen Wüste im mittleren Westen der USA in den 1950er Jahren ein UFO abgestürzt sein. Wahr oder nicht, spielt keine Rolle, es passt zum mysteriösen Œuvre von Marteria bestens und zeigt dessen Spiel mit seinem eigenen Mysterium. Denn längst hat sich sein Mythos verselbständigt, und das nur, indem er sich treu blieb, konsequent seiner künstlerischen Vision gefolgt ist und zudem Musik mit Hand und Fuss und Qualität abgeliefert hat. Dazu kommen beachtliche Live-Qualitäten.

© Mainland Music AG

PPMarteria spielt am 9. Dezember in der Samsung Hall in Zürich.

DVD-Tipp: Sieben Minuten nach Mitternacht – A Monster Calls «Sieben Minuten nach Mitternacht» ist eines jener zu Unrecht vergessenen Highlights, die in der Schweiz kaum Beachtung bekommen. Im Fall der Geschichte um Conor, der schon als Kind mit dem drohenden Verlust der krebskranken Mutter und den Hänseleien der Mitschüler fertig werden muss, ist das eine Tragödie. Denn der warmherzige Film trifft exakt den Ton, den so ein Film braucht. Er zeigt Conor nie schwach, labt sich in keinem Moment am Leid des Jungen, sondern begleitet ihn elegant durch die brutal schwere Zeit. Aber Conor zieht sich gern zurück, träumt in den Tag hinein oder malt vor sich hin – und verdrängt das Leben um ihn herum. Bis ihn eines Nachts die mächtige Eibe, die auf dem Hügel gegenüber steht, besucht und ihm drei Geschichten ankündigt. Nach anfänglichem Misstrauen merkt Conor, dass der Baum ein Freund ist, der ihm so sehr fehlt. Das klingt im ersten Moment nach einem Märchen, ist es aber nicht. «Sieben Minuten nach Mitternacht» ist das seltene Glück, das sich Drama, Coming-ofAge-Film und Fantasy ideal verbinden und eine tief berührende Geschichte © Impuls Film AG erzählen. Das liegt auch am hervorragenden Cast. Neben Lewis MacDougall als Conor sind Felicity Jones als die kranke Mutter, Sigourney Weaver als Grossmutter zu sehen und nicht zuletzt leiht Liam Neeson dem Baum seine Stimme. Regisseur J. A. Bayona ist ein bewegendes Meisterwerk gelungen, das wohl manche ohne Taschentücher nicht sehen können und das – diese These sei hier gewagt – in ein paar Jahren ziemlich sicher als Klassiker gelten wird.

PP«Sieben Minuten nach Mitternacht» ist bereits im Handel erhältlich.

Letzten Monat wurde eine Volksinitiative mit dem Titel «Für ein von den Krankenkassen unabhängiges Parlament» lanciert. Ein guter Ansatz, die Koppelung der Krankenkassen an den Staat einzudämmen. Der relativ kurze Initiativtext fordert, dass inskünftig Bundesparlamentarier/innen keinen Einsitz nehmen dürfen «im Verwaltungsrat, in der Direktion oder im Aufsichtsorgan eines Versicherers, der eine Bewilligung zur Durchführung der sozialen Krankenversicherung hat, oder einer wirtschaftlich mit einem solchen Versicherer verbundenen Organisation». Ebenfalls verboten würde die Annahme ­einer entsprechenden Vergütung aus diesen Kreisen. Damit würde ein neuer Unvereinbarkeitsgrund für Politiker/innen in den beiden eidgenössischen Räten geschaffen. Hinter der Initiative steht ein überparteiliches ­ Westschweizer Komitee, das von links (z.  B. SP-Regierungsrat Pierre-Yves Maillard, Kt. VD) bis rechts (z.  B. MCG-Regierungsrat Mauro Poggia, Kt. GE) breit abgestützt ist. Weitere Vertreter aus Ärzte- und Versichertenkreisen gesellen sich dazu. Problematische Krankenkassen-­ Staat-Verbandelung Natürlich: Ein Milizsystem vermag die Unabhängigkeit von Politiker/innen klarerweise stärker zu garantieren als ein Berufsparlament. Und gerade der Umstand, dass die einzelnen Parlamentarier/innen hauptberuflich noch einer anderen Tätigkeit nachgehen, führt unweigerlich zu Interessenbindungen. Dies ist auch nicht per se verwerflich, denn Eigeninteressen sind nicht immer schlecht, sondern nur, wenn sie vor alles andere (d. h. auch die selbst artikulierten Positionen) gestellt werden. Solchen pharisäerhaften Sauerteig zu entlarven (und mit der Abwahl zu bestrafen), ist in einem liberalen Rechtsstaat Aufgabe des freien und mündigen Bürgers und nicht staatlicher Regulierung. Der entscheidende Unterschied liegt jedoch darin, ob die Interessenbeeinflussung von privater (und ebenbürtiger) oder (quasi-)staatlicher (und übergeordneter) Seite erfolgt. Im zweiten Fall kann Eigenverantwortung Privater nicht mehr greifen, da diese eben gerade durch hoheitliche Gewalt beschränkt oder ausgeschaltet wird. Sind nun aber Krankenkassen spätestens seit dem Krankenkassenobligatorium in der Ausgestaltung ihrer Tarife im Sinne

der Marktwirtschaft nicht mehr frei und bestehen auch bezüglich Leistungskatalog klare staatliche Vorgaben (siehe KVG), steht fest, dass es sich bei der Beeinflussung des Parlaments durch Krankenkassen nicht mehr um private Beeinflussung (wie sie alltäglich in irgendeiner Form vorkommt) handelt, sondern der Staat so seinen gesundheitspolitischen Einfluss ausbauen kann. Mal sehen, wann dieser sich nicht mehr auf finanzielle Motive allein, sondern auch auf DNA-­Fi­chie­ rung oder weitere freiheitsfeindliche Dinge erstreckt. Chance für freiheitlichere ­Gesundheitspolitik Unbestritten ist, dass es auch andere problematische staatliche Einflüsse auf das Parlament gibt wie z. B. diverse Mitglieder der Gemeindeexekutive in Kantonsparlamenten (Stichwort vertikale Gewaltenteilung). Dies vermag aber nichts daran zu ändern, dass die eingangs erwähnte Initiative nach dem Gesagten von der Stossrichtung her völlig richtig und unterschreibenswert ist. Eine Chance für eine freiheitlichere Gesundheitspolitik mit weniger staatstragenden Krankenkassen ist sie alleweil. Weder Krankenkassenvertreter noch Exekutivpolitiker erhalten einen generellen Maulkorb, sich politisch zu äussern. Dies sollen sie jedoch als Privatpersonen (wie die hier aktiven Regierungsräte im Initiativkomitee) tun und sich von gewählten Ämtern der Gesetzgebung enthalten.

PPZum Verfasser: Artur Terekhov stud.iur., parteilos, Mitglied NoBillag-Initiativkomitee

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Gewerbeverband Limmattal I 7

Gewerbezeitung I Nr. 7 I 9. November 2017

Ratgeber Treuhand

Ratgeber Gesundheit

«Straflose Selbst­ anzeige bei den ­direkten Steuern»

Die Kunst, sich Zeit zu nehmen

Im Jahr 2010 wurde die straflose Selbstanzeige eingeführt. Bei der straflosen Selbstanzeige haben alle Steuerpflichtigen die Möglichkeit, einmal in ihrem Leben nicht deklarierte Einkünfte und Vermögenswerte offenzulegen, ohne dass eine Busse ausgefällt wird. Hingegen müssen die Steuern inkl. Verzugszinsen auf maximal zehn Jahre zurück nachbezahlt werden. International wurde/wird der automa­ tische Informationsaustausch (AIA) bei rund 100 Ländern eingeführt. Die Schweiz ist mit dabei. Die Rechts­ grundlagen für die Einführung des AIA sind am 1. Januar 2017 in Kraft getreten. Seitdem sammelt die Schweiz Daten, die ab 2018 erstmals ausgetauscht werden. Damit soll die grenzüberschreitende Steuerhinterzie­ hung vermindert werden. Das inländi­ sche Bankgeheimnis in der Schweiz ist vom AIA nicht betroffen. Die Eidgenössische Steuerverwaltung ist der Auffassung, dass die straflose Selbstanzeige nur noch bis 30. Sep­ tember 2018 rechtlich möglich ist, da der automatische Informationsaus­ tausch (AIA) alsdann greift. Das inlän­ dische Bankgeheimnis in der Schweiz ist diesbezüglich wahrscheinlich nicht gemeint. Beim Steueramt des Kantons Zürich sind im vergangenen Jahr 2016 die neue Rekordhöhe von rund 2100 neue Selbstanzeigen eingegangen. Dies sind rund 600 Fälle mehr als in den zwei Jahren davor. Die öffentliche Diskus­ sion über nicht deklarierte Ein­ kommens- und Vermögenswerte sind der Grund der Erhöhung der Fallein­ gänge. Die meisten Selbstanzeigen betreffen nicht deklarierte Vermögenswerte (Bankkonten, Wertschriftendepots, Liegenschaften, unverteilte Erbschaf­ ten, Kunstgegenstände usw.) und all­ fällige Erträge daraus. Weiter werden auch bisher nicht angegebene Neben­ beschäftigungen, Alimente oder Ren­ ten nachdeklariert. Vielfach haben Steuerpflichtige mit Wohnsitz in der Schweiz ihren auslän­ dischen z.  B. Liegenschaftenbesitz ­unbewusst nicht in der Schweiz dekla­

riert, da sie im Ausland die Steuern bezahlen. In der Schweiz ist das ­weltweite Einkommen und Vermögen zu deklarieren, wenn auch auslän­ dische Einkommen und Vermögen meistens nur für die Satzbestimmung in der Schweiz beigezogen werden. Eine Nachdeklaration ist empfehlens­ wert, weil nach dem 30. September 2018 mit Steuerbussen zu rechnen ist, wenn man keine Nachdeklaration vor­ nimmt. Prüfen Sie rechtzeitig eine allfällig notwendige straflose Selbstanzeige. Ziehen Sie in jeden Fall eine Fachper­ son bei.

PPZum Verfasser: Alfons G. Florian, dipl. Wirtschaftsprüfer/ Fachmann im Finanz- und Rechnungswesen mit eidg. FA, ist seit 1998 Geschäftsführer der Rebex AG und ist in den Bereichen Wirtschaftsprüfung, -beratung, Rechnungswesen sowie nationale und internationale Steuerberatung tätig. Rebex AG Treuhand- & Revisionsgesellschaft Zentralstrasse 19, Postfach 8953 Dietikon 1 Tel. 044 744 76 76 www.rebex.ch Rebex AG

Kann man glücklich sein mit Nichtstun? Die ständige Verfügbarkeit und Er­ reichbarkeit durch Handy, E-Mail und Internet löst in uns eine Hektik und Unruhe aus. Unsere Beschleunigungs­ gesellschaft orientiert sich am Zeitfak­ tor. Schnelles Denken ist karriereför­ dernd. Man wird am Denken und weniger am Nachdenken gemessen. ­ Keine Tiefe mehr, nur noch Flachbild­ schirmdenken und Headlines, die uns tagtäglich hetzen. Der Erwartungs­ druck ist gross – in der Familie, am Arbeitsplatz, in der Schule. Selbst in der Freizeit sind wir die Ge­ jagten. Je grösser die Auswahl, umso grösser die Möglichkeiten, auf die wir nicht verzichten wollen. Wir wollen mithalten und verlieren die Kontrolle über uns selbst. Durch die Mobilität wird die Welt kleiner. Frühere Ferien­ orte besuchen wir an Wochenenden. Immer mehr Menschen haben das Ge­ fühl, nicht mithalten zu können. Sie fühlen sich gestresst und werden krank, körperlich wie auch psychisch. Depressionen, Burn-outs, psychoso­ matische Beschwerden, Herz-Kreis­ lauf-Erkrankungen sind die Folge. Es gilt, den Pol der Ruhe wiederzufin­ den. Das Wesentliche im Leben zu se­ hen. Es gilt, Auswege zu finden aus dem Immer-Mehr und Immer-Schneller. Wir müssen lernen, wieder Musse zu halten, wie es uns die alten Stoiker, z. B. Seneca, lehrten (lesen Sie die zwei Reclam-Büchlein «Über die Kür­ ze des Lebens» sowie «Das Glückseli­ ge Leben»). Seine eigene (Lebens-) Zeit zurückgewinnen dank der Kunst des Müssigganges. Setzen Sie sich hin und lesen Sie ein Buch oder spielen Sie mit Ihren Kindern. Jassen, Spiele («Eile mit Weile») sind Alternativen. Planen Sie einen gemütlichen Nach­ mittag ein bei Kuchen und Kaffee. Verstand und Seele brauchen schöpfe­ rische Pausen. Weniger ist manchmal mehr! Es liegt in Ihren Händen, etwas zu än­ dern und nicht Opfer dieser perma­ nenten Beschleunigung unseres Le­ bens zu werden. Bestimmen Sie selbst und lassen Sie sich nicht bestimmen. Bestimmen Sie, bevor es zu spät ist. Meistern Sie den Umgang mit Leis­ tungs- und Zeitdruck mit genügend Schlaf und achten Sie auf eine ausge­ wogene Ernährung. Mehr Bewegung, ohne sich durch übertriebene sportli­ che Leistungsziele zusätzlich zu stres­ sen. Pflegen Sie das Familienleben, Freundschaften und Sozialkontakte.

Überfordern Sie sich nicht selbst und stecken Sie sich vernünftige und er­ reichbare Ziele, beruflich wie auch privat. Finden Sie das Gleichgewicht zu sich selbst. Suchen Sie Herausfor­ derungen und keine Überforderun­ gen. Ein paar gute Tipps zur ­Entschleunigung 1. ESSEN – Sie sollten nicht essen und gleichzeitig Zeitung lesen, fernsehen, telefonieren oder im In­ ternet surfen. Konzentrieren Sie sich einfach auf den Genuss des Essens, gleich, ob Sie alleine sind oder in Gesellschaft das Essen tei­ len. Es dient Ihrem Wohlbefinden und Ihrer Entschleunigung. 2. LANGSAM GEHEN – Ich gehöre zweifelsfrei zu den Schnellgehern. Entschleunigen Sie hin und wie­ der, gehen Sie bewusst und lang­ sam. Geniessen Sie das Umfeld, die Natur oder auch das Ambiente, in dem Sie sich bewegen. 3. VERGANGENHEIT ruhen lassen. Es hilft Ihnen absolut nicht weiter, wenn Sie dauernd denken: «Hätte ich doch ...» Oder: «Wenn ich dies oder das so oder anders gemacht hätte, dann ...» Lassen Sie das Ver­ gangene ruhen und schauen Sie nach vorne. Das ist ebenfalls ein guter Weg, sich zu entschleunigen. 4. IM HEUTE UND JETZT leben. Lassen Sie sich von der Gegenwart abhal­ ten. Leben Sie im Hier und Jetzt. Ein kluger Mensch sagte einmal: «Leben ist das, was passiert, wäh­ rend wir noch Pläne machen.» Ent­ schleunigen Sie, indem Sie im Heute leben. 5. AUSZEITEN – sind wichtig. Ob ein Saunabesuch, ein Bummel durch die Stadt, ein Spaziergang am Meer oder durch den Wald, ein Wochen­ endurlaub. Auszeit bedeutet für jeden Menschen etwas anderes. Je­ der braucht sie und sollte sie sich leisten. Entschleunigen Sie auch, indem Sie sich Auszeiten gönnen. 6. RUHE – Nehmen Sie sich Zeit und gönnen Sie sich täglich eine Phase der Ruhe. Gleich, ob Sie diese mor­ gens, abends, mittags oder wann auch immer nehmen. Selbst 20 Mi­ nuten sind hilfreich. Meditieren Sie, machen Sie Yoga oder lesen Sie einfach in Ruhe die Zeitung. Sie müssen für sich selbst heraus­ finden, was Ihnen gut tut und wei­ terhilft, um zu entschleunigen.

7. BEWEGUNG – Bewegung ist wich­ tig und entschleunigt Sie (Fitness­ studio, Turnverein)! 8. ZUHÖREN – Zuhören will gelernt sein, und zwar wirklich zuzuhö­ ren. Konzentrieren Sie sich auf den Menschen, der Ihnen etwas mittei­ len möchte. Somit entschleunigen Sie sich – und geniessen einen Mo­ ment von grossem Vertrauen. 9. NICHTSTUN – Das ist vermutlich am allerschwierigsten. Wir sind es einfach nicht gewöhnt, uns dem fröhlichen Müssiggang hinzuge­ ben. Versuchen Sie es trotzdem mal. Einfach den Wellen lauschen, die Wolken ziehen sehen oder ins Kaminfeuer schauen und den Ge­ danken ihren Lauf lassen. 10. Spiritualität – Auch darüber nach­ zudenken oder sich mit dieser The­ matik auseinanderzusetzen, kann eine grossartige Art der Entschleu­ nigung bedeuten. Viele Menschen beginnen, sich wieder mit den wirklich wichtigen Fragen des Le­ bens auseinanderzusetzen wie z. B. «Wer bin ich?», «Wohin gehe ich?» usw. «Wer keine Musse kennt, lebt nicht.» − «Die Strasse sagt dem Reisenden niemals, wann er ruhen soll.» − «Müs­ siggang ist aller Laster Anfang.»

PPZum Verfasser: Der 58-jährige Dr. med. Claudio Lorenzet ist Facharzt FMH für Allgemeine Innere Medizin und anerkannter Akupunkteur TCM/ASA. Er lebt in Bergdietikon, ist verheiratet und Vater von Zwillingen. Sein Interesse gilt der gesamtheitlichen Betreuung des Patienten unter Einschluss von komplementären Behandlungsmethoden. In seiner Freizeit ist er ein «Bücherwurm», jasst gerne, fährt Harley und spielt Golf. Lorenzet@swissonline.ch www.lorenzet.ch

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8 I Gewerbeverein Geroldswil-Oetwil

Gewerbezeitung I Nr. 7 I 9. November 2017

Editorial

Gwerbler-Treff Kriminalmuseum

Delegiertenversammlung: Der GVGO führt 2017 den Hauptanlass des Limmattaler Gewerbes durch

Dem Verbrechen auf der Spur

Frei stellt das Dessert zur Verfügung. Eine gemütliche Dekoration wird die Blumen Oase und einen Personenbus die Miet and Drive AG zur Verfügung stellen. Finanziell wird der Anlass von der EKZ und Gaggenau (beide Co-Sponsoren) sowie den Gössi Architekten, Swisslife und Pneu Egger unterstützt. Reto Müller, Präsident Gewerbeverein Geroldswil-Oetwil Einen Tag nach dem Erscheinen dieser Zeitung wird die Delegiertenversammlung des Gewerbeverbands Limmattal (GVL) stattfinden. Der Gewerbeverein Geroldswil-Oetwil (GVGO) ist die austragende Sektion. Mit diesem Anlass wollen wir etwas bieten und bewegen. Einem Teil unserer Mitglieder wird die Möglichkeit eröffnet, auf sich aufmerksam zu machen und bestehende Kundenbeziehungen zu pflegen oder neue aufzubauen. Daher wird die Delegiertenversammlung in einem Betrieb stattfinden. Mit der Auto AG Limmattal hat ein Neumitglied eine frisch fertiggestellte Halle zur Verfügung gestellt. Eine Besichtigung des aus der Stadt Zürich zugezogenen Unternehmens wird Teil des Rahmenprogramms bilden. Mit der Pape Werbe AG hat ein ebenfalls im neuen Gewerbepark ansässiges Mitglied ein Konzept erstellt und wird an der Durchführung des Anlasses tatkräftig mithelfen. «Party Vogel» Urs Stutz macht das Catering für den kulinarischen Hauptgang, die Bäckerei

Die Sponsorensuche für einen solchen Anlass kann sich als schwierig erweisen. Der Verlauf der vergangenen Statt­ halterwahlen hat da und dort Fragen aufgeworfen (gute Gründe aus Gewerbesicht sind in der politischen Auseinandersetzung leider etwas untergegangen). Auch wird hinterfragt, ob die Gewerbeverbände im Limmattal wirklich aktiv genug sind; der Austausch innerhalb des Gewerbes sei verbesserungsfähig; jungen Gewerbetreibenden würde kaum Hilfestellung geboten. Grössere Anlässe und Projekte gelingen dann, wenn alle an einem Strang und in die gleiche Richtung ziehen. Unabhängig davon, müssen die Vereine beziehungsweise Verbände selbstkritisch und um die Schaffung von Mehrwert oder Verbesserungen im Dienste des Gewerbes bestrebt sein. Die morgige Delegiertenversammlung kann im Sinne eines vielfältigen Austausches genutzt werden. Vielleicht entstehen nicht nur neue Beziehungen, sondern auch neue Ideen. Hoffentlich sogar über geografische, politische und branchenbedingte Gräben hinweg.

Echte Kriminalfälle, beschlagnahmte Güter und einen Einblick in die Polizeiarbeit – das findet man im Kriminalmuseum in Zürich. Am 11. Oktober tauchten 15 Mitglieder des Gewerbevereins Geroldswil/Oetwil in diese Welt ein. Text und Bilder: Dominic Karrer

Kriminalfälle faszinieren. Das zeigt alleine die Beliebtheit der Sendung «Tatort». Jeden Sonntag darf sich ein Ermittlerpaar mit einem kniffligen Fall auseinandersetzen. Bei manchen Folgen fragt man sich aber, ob den Drehbuchautoren die Fantasie durchgegangen ist. Die Mitglieder des Gewerbevereins Geroldswil/Oetwil durften bei ihrem Besuch des Kriminalmuseums in Zürich erfahren, dass Realität und Fiktion manchmal gar nicht so weit auseinanderliegen. Ein Stück Zeitgeschichte Das Kriminalmuseum in Zürich existiert seit 1901. Es diente zuerst ausschliesslich dazu, angehende Polizisten auszubilden. Seit 1958 ist das Kriminalmuseum der Öffentlichkeit zugänglich. Ein Besuch ist aber nur mit einer Anmeldung und einer Gruppe möglich. Jährlich nutzen 8000 Besucherinnen und Besucher die Möglichkeit, hinter die Kulissen der Ermittlungsarbeit der Kantonspolizei zu blicken. Auf den 700 Quadratmetern finden sich nicht nur Ausstellungsstücke aus

Ein Blick in die Vergangenheit der Kantonspolizei Zürich

der Gründungszeit des Polizeikorps, sondern auch von Verbrechen aus der jüngeren Vergangenheit wie dem Fraumünster-Postraub im September 1997. Bei diesem spektakulären Raub hatten die Täter die Fraumünsterpost in der Zürcher Innenstadt überfallen und 53,1 Millionen Franken erbeutet. Die Ermittler kamen der Täterschaft damals schnell auf die Spur und konnten alle Beteiligten verhaften. Trotzdem

blieben knapp 28 Millionen bis heute verschwunden. Ein Besuch im Kriminalmuseum ist sehr empfehlenswert. Nach der zweistündigen Führung ist man aber ganz froh, wenn man wieder draussen ist. Ein kurzer Blick in die Schattenwelt von Zürich reicht auch schon aus.

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KONTAKTBOX H

Gewerbeverein Geroldswil-Oetwil

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Reto Müller, Präsident info@gvgo.ch

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Tel. 044 740 87 87 Mobile 076 417 77 74

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info@gvgo.ch

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www.gvgo.ch

Mitglieder des Gewerbevereins Geroldswil/Oetwil

AGENDA

Landjäger, die Vorgänger der heutigen Polizisten, aus dem 18. Jahrhundert

A Berufsmesse Zürich, Messe Zürich Oerlikon 21.–25. November 2017

Wirtschaftspodium Limmattal Mittwoch, 15. November 2017, 15 Uhr Stadthalle Dietikon

Gwerbler-Weihnacht (Ort noch offen) Mittwoch, 29. November 2017

www.rtk.ch

Delegiertenversammlung GVL bei der Auto AG Freitag, 10. November 2017

GESTALTUNG

MEDIENREALISATION

Büro-, Gewerbe- und Lagerräume von 90 bis 500 m2 zu attraktiven Flächen von zu 20vermieten! bis 500 m²Bereits zu attraktiven Konditionen sofort zu Konditionen 18 Mieter haben vonab den vermieten, ideal für Jungunternehmer, Start-Up-Firmen oder Möglichkeiten Gebrauch gemacht. Gerne zeige ich Ihnen denkleine und mittlere Gewerbebetriebe. 071Herr 314 61 30, Herr Walter Künzler Gewerbecampus! Tel. 071 314Tel. 60 60, Walter Künzler

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Die besondere Lokalität im alten Bahnhofgebäude in Würenlos. Für Anlässe, Weihnachtsessen oder einfach nur so jeden Tag zum verweilen. www.werkstatt-joya.ch


Gewerbeverein Schlieren I 9

Gewerbezeitung I Nr. 7 I 9. November 2017

Editorial

Ein Stück bedrohte Schlieremer Geschichte und Lebensqualität Altbaum wurde im neuen urbanen Umfeld keinerlei Priorität eingeräumt. Er verlor somit kurzerhand seinen ver­ meintlichen Schutzstatus und damit vielleicht sein Leben – bei einer mög­ lichen Lebenserwartung von bis zu 300 Jahren!

Liliane Hagen und Susanne Porchet vor Baum-Gedenktafel bei Blutbuche In den letzten zwei Jahren wurde viel über den prächtigen Solitärbaum im Herzen von Schlieren berichtet: über seine ästhetische Wirkung, seine kul­ turgeschichtliche, soziokulturelle und ökologische Bedeutung – er ist symbo­ lisch zu einem Teil der Bevölkerung geworden. Er beruhigt, berührt, erin­ nert und zieht uns mit seiner Über­ grösse und Ausstrahlung in seinen Bann. Die zuvor im Naturinventar geschützte und darin als «sehr wertvoll» und «ortsbildprägend» bewertete 100-jäh­ rige Blutbuche wurde für eine «moder­ ne» Gestaltung des neuen Stadtplatzes aus dem Schutzinventar entlassen; in Schlieren leider kein Einzelfall. Die gesunde, vitale Baum-Persönlich­ keit blickt nun einer äusserst unsiche­ ren Zukunft entgegen. Dem prägenden

Durch diesen Fehlentscheid floss un­ ser «Wahrzeichen» – wie der markante Baum von vielen Einwohnern genannt wird – nicht als «städtebauliches» Ele­ ment in die Neugestaltung des Platzes ein.

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Gewerbeverein Schlieren Postfach 188, 8952 Schlieren

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Thomas Landis, Co-Präsident Tel. 044 730 73 33, tho@landis-arch.ch

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Diego Albertanti, Co-Präsident Tel. 044 755 53 53, d.albertanti@jfjost.ch

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info@gvschlieren.ch

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www.gvschlieren.ch

Wirtschaftspodium Limmattal Mittwoch, 15. November 2017, 15 Uhr Stadthalle Dietikon Berufsmesse Zürich, Messe Zürich Oerlikon 21.–25. November 2017

Schliessung der Drogerie Locher

Trauriger Fakt ist, dass der Erhalt die­ ser «Grünen Lunge» mit einer ange­ passten, leicht geschwungenen Linien­ führung des Trams möglich gewesen wäre. Da der Verbleib des Baumes an seinem Standort durch Projektanpas­ sungen scheinbar nicht möglich ist, wird mit Baumexperten geprüft, ob er an einen definitiven Ersatzstandort in der Nähe verpflanzt werden kann. Die­ ser ist jedoch noch nicht gefunden und es drängt sich die Frage auf, wie die realistischen Überlebenschancen des Baumes wären. Das öffentliche Interesse jedoch ist enorm: In kürzester Zeit wurden 2000 Unterschriften zum Erhalt dieses Zeit­ zeugen gesammelt. Die Petition liegt im Bioladen in der «Lilie» auf.

Senden Sie uns Ihre Beiträge und Anzeigen bis am:

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i AGENDA A

KONTAKTBOX

24.11.

redaktion@limmattaler-gewerbezeitung.ch

Traditionsunternehmen Drogerie Locher schliesst 2018 den Standort Schlieren Die Familie Locher schliesst per Januar 2018 – nach über 70 Jahren – ihre Drogerie in Schlieren. Text und Bild: zVg

Die enorme Bautätigkeit der Limmat­ talbahn schränkt die Erreichbarkeit der Drogerie über einen längeren Zeit­ punkt sehr stark ein. Somit wird die sonst schon rückläufige Kundenfre­ quenz leider noch mehr sinken. Zu­ dem spürt auch die Drogerie Locher den Onlinehandel und den Einkaufs­ tourismus. Gepaart mit der Pensionie­ rung des Seniorchefs Philipp Locher, hat sich die Familie deshalb schweren Herzens entschieden, den Standort Schlieren aufzulösen.

Philipp, Jessica und Evelyne Locher

Die Standorte Dietikon und Geroldswil bleiben bestehen und werden die Tradition der Locher-Drogerien undden beliebten «Locher-Service» weiterführen!

Für die älteren und weniger mobilen Kunden von Schlieren bietet die Dro­ gerie Locher einen Hauslieferdienst oder «Abholpunkt» in Schlieren an.

(hier kann man die Bestellung selber abholen).

Unterschriftensammlung

Rettung der Blutbuche Ein unschuldiger Baum wurde zum Tode verurteilt! Werden wir einfach zuschauen? Text: Daniel und Mercedes Auer, Bild: zVg

Es ist der Anruf, den man nicht erhal­ ten will: «Die Blutbuche ist immer noch in Gefahr, helfen Sie uns bitte.» Ich war in Panik. Wir werden doch die wunderschöne Schlieremer Blutbuche mitten im Herzen der Stadt verlieren.

  

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Modelle California Coast und Ocean sind von der Aktion ausgenommen. die vom Hersteller vorgesehenen Serviceereignisse innerhalb der Wartungsintervalle. Ausgenommen sind Reparaturen jeglicher Art, Flüssigkeiten sowie Leistungen, die nicht in den vom Hersteller vorgeschriebenen Servicearbeiten beinhaltet sind oder ausserhalb der Wartungsintervalle durchgeführt werden.

**Für

AMAG Schlieren Brandstrasse 34 8952 Schlieren Tel. 044 406 84 84 www.schlieren.amag.ch

Ich habe schon das Bild vor mir und höre das schrillende Geräusch der Mo­ torsäge. Der Baum steht seit 100 Jahren da und zeigt uns, dass wir in Schlieren eingetroffen sind, und er begrüsst uns, wenn wir aus den Ferien zurückkom­ men. Wir sind auf dem Mond gelandet, aber wir können nicht einmal eine Schiene zeichnen, ohne einen historischen Baum zum Tode zu verurteilen. Dies führte scheinbar zur «Entlassung aus dem Schutzinventar», aber man um­ geht die öffentliche Meinung mit dem «öffentlichen Interesse». Dieses haben wir aber nicht gesehen, denn tagtäglich kommt das echte öf­ fentliche Interesse ins Geschäft und bekundet Entsetzen und Trauer. Sogar Kinder wollen sich für den Baum ein­ setzen: «Frau Auer, warum will man den Baum töten?» Wie soll ich das er­ klären?

Die Blutbuche im Herzen von Schlieren

Weil Erwachsene nicht zeichnen kön­ nen, sodass die Haltestelle gestaltet werden kann und der Baum dabei er­ halten bleibt, oder weil ein Phantom namens «öffentliches Interesse» in ei­ nem Büro sitzt, denn auf der Strasse habe ich es nicht gesehen. Wir sammeln Unterschriften und la­ den alle aus dem Raum Limmattal ein, vorbeizukommen, um das Herzstück Schlierens zu retten. Wir werden die Blutbuche zum Mahnmal machen,

dass man uns vielleicht mit einer un­ nötigen Schiene überfahren wird, aber nicht auch noch das echte öffentliche Interesse ignorieren und somit einen beliebten Baum töten kann.

PPUnterschriftensammlung auer augenoptik Di-Fr 8.00-18.30 und Sa 8.00-16.00 Uhr für Unterschriften geöffnet.


10 I Gewerbeverein Schlieren

Gewerbezeitung I Nr. 7 I 9. November 2017

Publireportage: Hüslimärt, Schlieren

Hüsli- und Koffermärt in Schlieren Am Wochenende vom 25. und 26. November finden im Schlieremer Zentrum und im Einkaufszentrum parkside zum dritten Mal der Hüslimärt (Samstag/Sonntag) und der Koffermärt (nur Sonntag) statt. Text und Bild: zVg

Am diesjährigen Hüslimärt nehmen über 40 Aussteller in den schmucken Holzhäuschen teil.

Höhn AG

Das Angebot ist ebenso vielfältig wie attraktiv. Von Adventskränzen über Weihnachtsdekorationen bis hin zu Schmuckunikaten und edlem Käse und Wein zum Degustieren gibt es auch viel zu sehen und zu geniessen. Diverse Handarbeiten, feine Olivenöle oder kuschelige Fellartikel sind nur einige Beispiele aus dem attraktiven Angebot. Und natürlich wird das Wohlbefinden der Gäste nicht verges­ sen. Am Marroni- oder Glühweinstand warten winterliche Köstlichkeiten.

17.07.2015 nb

Inserate Grössen: 1/4 und 1/2 A5-Seite

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Neue Attraktionen Als besondere Attraktionen erwartet ein nostalgisches Kinderkarussell die Besucher und am Sonntag umrahmt die Steelband Pantaloni mit festlicher Musik den Markt. Der Hüslimärt findet auf der gesperr­ ten Bahnhofstrasse in Schlieren am Samstag von 10 bis 20 Uhr und am Sonntag von 11 bis 17 Uhr statt.

Gut besuchter Märt

Erfolgreicher Koffermärt in der Parkside Mall Die sogenannten Koffermärkte haben sich in den vergangenen Jahren aller­ orten etabliert. Die Marktanbieterin­ nen dürfen nur mitbringen, was in ei­ nem Koffer Platz hat. Da gibt es viel zu entdecken und zu stöbern. Der letzt­ jährige Koffermarkt war ein riesiger Erfolg. Die rund 40 Verkaufsplätze wa­ ren umgehend ausgebucht. Auch die Besucher erschienen sehr zahlreich.

Somit lohnt sich auch heuer ein Be­ such in der Mall des Einkaufszent­ rums parkside. Die selber hergestellten Artikel sind ein Hit. Ob Bären, Baby­ artikel, Geschenkboxen, Schmuck, Ta­ schen oder Geschenkkarten – hier fin­ det jede und jeder ein Geschenk für Weihnachten oder auch eine kleine Freude für sich selbst. Der Koffermärt ist am Sonntag in der Mall des Ein­ kaufszentrums parkside von 11 bis 17 Uhr geöffnet.

SP Schlieren

Die SP Schlieren nominiert ihre Stadtratskandidaten Alter Zürichweg 6 | 8952 Schlieren | Tel. 044 730 07 44 info@maler-hoehn.ch | www.maler-hoehn.ch

Stadtrat Markus Bärtschiger als Stadtpräsident und Parlamentarier Pascal Leuchtmann als Stadtrat: Die Sozialdemokratische Partei Schlieren hat am Donnerstag, 12. Oktober, ihre Kandidaten für die Schlieremer Stadtratswahlen 2018 nominiert. Text und Bild: zVg

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Unterhörstetten TG | Schlieren ZH | Rapperswil SG | Gossau SG

Die Sozialdemokratische Partei hat an ihrer Sektionsversammlung einstim­ mig die Kandidaten für die Stadtrats­ wahlen vom 4. März 2018 nominiert. Zur Wahl als Stadtpräsident stellt sich der amtierende Stadtrat Markus Bärt­ schiger und als Stadtrat der Parlamen­ tarier Pascal Leuchtmann. Beide Poli­ tiker setzen sich mit Herzblut für Schlieren ein. Die Mitglieder der SP Sektion Schlieren sind stolz darauf, den Wählerinnen und Wählern zwei kompetente Kandidaten präsentieren zu können. Die beiden Kandidaten der SP: Pascal Leuchtmann und Markus Bärtschiger

Erfahrene Kandidaten Der Ökonom Markus Bärtschiger ist ein Urgestein der Schlieremer Politik und arbeitet seit bald acht Jahren im Schlieremer Stadtrat mit. Der vormali­ ge Vorsteher des Ressorts Sicherheit und Gesundheit leitet jetzt das Ressort Bau und Planung. Der in Schlieren ge­ borene Bärtschiger ist seit über drei Jahrzehnten in Schlieren politisch ak­ tiv; er war vor seinem Stadtratmandat 20 Jahre im Parlament und konnte die­ ses auch zweimal als Präsident führen. Er vertritt den Bezirk neuerdings auch im Kantonsrat. Sein langjähriges En­ gagement in diversen Gremien in Stadt und Bezirk, darunter als Präsident des Spitals Limmattal, ermöglicht es ihm, sich breit und prominent zu vernet­ zen. Ideale Voraussetzungen für einen künftigen Stadtpräsidenten.

Pascal Leuchtmann hat während sie­ beneinhalb Jahren im Gemeindeparla­ ment von Schlieren gezeigt, dass er das politische Handwerk beherrscht. Als Fraktionschef wie als Präsident der Geschäftsprüfungskommission und als Parlamentspräsident und da­ mit höchster Schlieremer hat er seine Vielseitigkeit bewiesen. Tritt der pro­ movierte Elektroingenieur und ETH-Dozent im Parlament ans Redner­ pult, hören auch die politischen Geg­ ner zu. Das sind Qualitäten, die auch im anspruchsvollen Exekutivamt wert­ voll und nützlich sind. Die Stadt Schlieren hat eine schwierige, aber spannende Zukunft vor sich. In dieser Zeit der grossen Veränderungen braucht Schlieren Stadträte wie Bärt­

schiger und Leuchtmann: Ihre Herzen schlagen für Schlieren und die Men­ schen, die hier leben. Beide Kandida­ ten der SP Schlieren werden im Stadt­ rat alles daransetzen, dass sich die Stadt weiter zu einem Ort mit hoher Lebensqualität entwickelt. Sie setzen sich für alle statt für wenige ein. Markus Bärtschiger: «Die Stadt entwi­ ckelt sich rasant, aber sie muss eine Stadt für alle Menschen bleiben.» Pascal Leuchtmann: «Bezahlbarer Wohnraum und ein stadtverträglicher Verkehr sind unabdingbar für ein Schlieren der Zukunft.» Walter Jucker: «Die SP Schlieren ist hoch erfreut, dass sie der Bevölkerung zwei so ausgewiesen gute Kandidaten zur Wahl empfehlen kann.»


Gewerbeverein Schlieren I 11

Gewerbezeitung I Nr. 7 I 9. November 2017

Die Zeichen des Herbstes

Herbst in Schlieren

«Ich habe den Herbst und den Winter gern», sagt Mufail Hakiu, während er seinen Stand einrichtet, die Waage bereit macht, Marronicreme und gebrannte Mandeln auf die Ablagefläche legt. Er ist bereit für die besondere Jahreszeit. Text und Bilder: Erica Brühlmann-Jecklin

Wenn sich die Blätter an den Bäumen zu färben beginnen, die letzten Sonnenblumen und die Dahlien auf der Wiese des Bauern Meier zum Selberschneiden und Kaufen angeboten werden, wenn Obstbäume in den Gärten der Einfamilienhausquartiere mit ihrem Ertrag Zeugnis eines warmen oder frostigen Frühlings abgeben, dann ist klar: Der Herbst ist gekommen. Auch wenn in den grossen Einkaufsläden, wohl nicht nur in Schlieren, aber auch hier, die ersten Lebkuchenguetzli die Regale füllen, in Schaufenstern die neueste (Schuh-)Mode mit Herbstblättern verziert wird, auf der Ladenstrasse im Liliezentrum Kürbisse ausgestellt sind, einer davon, der Grösste, zu einem Wettbewerb einlädt, in dem man schätzen muss, wie schwer er sei,

wenn die Blätter zu fallen beginnen, man durch raschelndes Laub geht, in 30-Zonen-Strassen Plakate auf Winterschlafquartier-suchende Igel hinweisen und die Feuerwehr ihre Hauptübung durchführt, dann spätestens weiss man: Der Herbst ist da. Spaziergang durch den Park Im Gegensatz zum Marroniverkäufer Hakiu mag Edith Löhrli den Herbst nicht gleichermassen wie den Sommer. Sie trifft man auf dem Spaziergang durch den Stadtpark mit ihrem Hund an. «Doch, die Wandlung der Natur, die mag ich», ergänzt sie, «aber nicht die kalten Wintermonate, die bald folgen werden.» Zwei kleine Mädchen bleiben stehen, bestaunen den Hund, wagen zögerlich, sich ihm zu nähern.

In diesem Herbst beginnt in Schlieren noch etwas anderes. Die Strassenbaumaschinen weisen darauf hin: Es kündet sich hier eine zweijährige Bauzeit an, die den Weg für die Limmattalbahn bereiten soll. Die ersten Blätter verfärben sich

Etwas mehr Besinnlichkeit Und etwas mehr Besinnlichkeit als gewöhnlich kommt über die meisten, wenn die Natur sich, wie Löhrli es sagt, wandelt, erinnert sie uns doch an die eigene Vergänglichkeit. Hakius Marronistand ist bereit, Passanten in der kühleren Jahreszeit zu wärmen.

Herbst im Schaufenster

Herzlich willkommen am dritten Schlieremer Sonnenblumen zum Pflücken

Frost-Ernte

Mufail Hakiu in seinem ­Marronistand-Häuschen

Auch das gehört in Schlieren zum Herbst 2017

Samstag, 25. November 2017: 10 - 20 h Sonntag, 26. November 2017: 11 – 17 h im Schlieremer Zentrum (Bahnhofstrasse) Und am Sonntag findet von 11 bis 17 Uhr in der Parkside Mall der 3. Koffermarkt statt.

Kürbiswettbewerb

3.

Auch die Igel sind wieder ­unterwegs

Organisatoren: Standortförderung

Vorboten für Weihnachten


12 I Gewerbeverein Schlieren

Gewerbezeitung I Nr. 7 I 9. November 2017

Museum im Aufbruch

Männerchor Schlieren

Dem Schlieremer Ortsmuseum steht der ­Wandel direkt vor der Haustür

Singen macht Spass und ­verbindet!

Durch seine Lage an der Hauptverkehrsachse in Schlieren wird das Museum in den kommenden Monaten einen entscheidenden Wandel erleben, wenn mit der Limmattalbahn die BaDer grösste und aktivste Männerchor im Limmattal lädt zum denerstrasse zurückgebaut und auch der geplante Stadtpark langsam Form annehmen wird. Mitsingen ein. Konzerte, Feste, Ausflüge, Reisen, GemütlichDamit bekommt auch das Ortsmuseum in näherer Zukunft einen prominenten Platz in der keit, Kameradschaft und Freundschaften machen die MitGemeinde. gliedschaft im Chor zu einem einzigartigen Erlebnis. den den Fokus auf die Industrialisierung richten», sagt der Präsident der Vereinigung Heimatkunde, Rolf Wild. «Wir wollen zeigen, was seit 1871 in dieser Stadt alles passiert ist.» Ein Grossteil des Bildmaterials wurde bereits digitalisiert. Mit den Originaldokumenten und Objekten sind Wechselausstellungen geplant. Parallell dazu publiziert die Kommission für Ortsgeschichte Jahrhefte mit einem geschichtlichen Abriss. Das Jahrheft 2017 mit dem Titel «Bauen in Schlieren» erscheint im November 2017. Das Thema für 2018 ist das Spital Limmattal, dessen Neubau im nächsten Jahr eröffnet wird. Im Schlierefäscht-Jahr 2019 erscheint dann ein Jahrheft über alle Schlierefäschter.

Text und Bild: Dominique Lieb

In der aktuellen Sonderausstellung «Schule auf Schritt und Tritt» findet man Dokumente, Fotografien, Schüleraufsätze zum Thema «Mein Lieblingsort in Schlieren», Kinderzeichnungen sowie einen Film aus dem Jahr 1956 mit dem Umzug zur Einweihung des Schulhauses Hofacker. Auf den Klassenfotos kann man die vergangene Schulmode vom Lehrerinnenkostüm bis zu den Buben mit Schössli studieren. Weiter wird die Entwicklung der Schulräume gezeigt: Von einer behelfsmässig eingerichteten Bauernstube am Anfang bis zum modernen Schulhaus Reitmen, welches im vergangenen August eröffnet wurde. Die Stube ist im bürgerlichen Stil von 1900 eingerichtet und schafft eine sinnliche Verbindung zu einer behäbigen Vergangenheit. Ein grosszüger Kachelofen verbindet den Wohnraum mit der Küche, hier sind diverse Kochgeräte und eine Sturmlampe aus vorelektrischer Zeit ausgestellt. Im oberen Stock findet man Urkunden, Zeichnungen, Pläne und eine Katasterkarte der Gemeinde aus dem Jahr 1819. Man erkennt auf einen Blick, wie stark sich die Gemeinde seither gewandelt hat.

PPWeitere Infos: Rolf Wild mit einem Symbol der «Vanitas» im Ortsmuseum Schlieren

Schlieren ist schon lange eine Industriestadt – vom ehemaligen Bauerndorf sind nur noch fünf Höfe übrig geblieben. Um diesen Wandel zu dokumentieren, plant die Museumskommission permanente Ausstellungen. «Wir wer-

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Ortsmuseum Schlieren Badenerstrasse 15 8952 Schlieren Tel. 044 730 37 85 www.ortsmuseumschlieren.ch Geöffnet: Jeden zweiten Samstag im Monat 13–17 Uhr Führungen nach Vereinbarung Eintritt frei

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Konzert vom 19. Mai 2017: Der Dirigent bewegte das Publikum zum Mitsingen

Text und Bild: zVg

Die Männerchörler von Schlieren verbindet vor allem die Freude am Chorgesang, die Gemeinschaft und Geselligkeit. Die gegenwärtig 54 Mitglieder kommen aus den verschiedensten Berufen. Der MCS bietet aktive Teilnahme am Kulturleben, Entspannung, Ausgleich im Arbeitspensum. Singen ist eine sinnvolle, entspannende Freizeitbeschäftigung, die einem im Herzen so richtig wohl tut. Gerade für Männer, die mitten im Leben stehen und im Alltag stark gefordert sind, ist der Chorgesang eine wundervolle Ablenkung und Abwechslung. Über 40 Männer kommen jeden Dienstabend zur Gesangsprobe. Gesungen wird vierstimmig. Singen macht glücklich Natürlich freut sich der Männerchor über gesangsfreudige Männer (oder solche, die es werden wollen) vorzugsweise 60-minus, die am aktiven und abwechslungsreichen Chorleben teilnehmen. Es ist erwiesen, dass Singen positive Auswirkungen auf unsere Gesundheit und auf unser Gemüt hat. Singen hilft, Ängste abzubauen und macht glücklich! Bereits nach 20 Mi-

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nuten beginnt sich das Stresshormon Adrenalin abzubauen und gleichzeitig wird die Sauerstoffversorgung der Organe verbessert. Doch das Wichtigste ist und bleibt, dass Singen Spass und Freude macht und man Freude weitergeben kann. Die Proben finden jeden Dienstag (ausser Schulferien) statt, und zwar um 19.50 Uhr bis 21.40 Uhr im Singsaal, Schulhaus Hofacker, Schlieren. Komm doch unverbindlich zu einer Schnupperprobe – einfach mal reinschauen, auch in die Homepage (www.maennerchor-schlieren.ch). Nach den Proben ist Zeit zum Durstlöschen und Plaudern. Veteranen-Vereinigung Seit über 65 Jahren existiert eine Veteranen-Vereinigung im MCS. Aktivmitglieder, die 20 Jahre im Chor gesungen haben, werden zu Vereinsveteranen ernannt. Zusätzlich sind auch Sänger, aktiv oder dispensiert, ab dem vollendeten 65. Lebensjahr herzlich willkommen. Auch hier gibt’s verschiedene Aktivitäten, sodass der Kontakt zusätzlich und weiterhin gepflegt wird.


Gewerbeverein Schlieren I 13

Gewerbezeitung I Nr. 7 I 9. November 2017

Projektvorstellung: Verein historicSchlieren

Emil Frey AG, Schlieren

Drama im Atlantik

Zürcherstrasse 94, 8952 Schlieren 044 733 63 63, www.emil-frey.ch/schlieren

Am 14. April 1912 versank der Luxusdampfer «Titanic» auf dem Weg von Southampton nach New York mitten im eisigen Atlantik. Warum hier Bezug dazu genommen wird, erfahren Sie im folgenden Artikel.

Ihr Partner für Nutzfahrzeuge

Text: Thomas Stauber, Bilder: Verein historicSchlieren

Während die Passagiere im kalten Wasser um ihr Leben kämpften, wurde an diesem 14. April 1912, sechs Stunden östlich davon, in Schlieren ein nigelnagelneuer Wagon mit der Nummer C3 7280, ohne grosses Aufsehen zu erregen, ein erstes Mal über die Fabrikgeleise geschoben. Um genau diesen Wagen dreht sich diese Geschichte. Was in aller Stille vor über 105 Jahren begonnen hat, wird 2019 ein Zeichen setzen. Im Rahmen des Schlierefäschts «SCHLIERE LACHT 2019» stellt der Verein historicSchlieren seine über 100-jährigen Eisenbahnwagons vor. Vesuvio, Bolivien, Indien, …, ­Lausanne historicSchlieren entstand vor über zehn Jahren aus der Idee, alle noch vorhandenen Fotos, Dokumente und Pläne aus der ehemaligen Schweizerischen Wagons- und Aufzügefabrik Schlieren AG zusammenzutragen und als Sammlung zu bewahren. Dieses Vorhaben stiess bald auf grosses Interesse in technisch und geschichtlich interessierten Kreisen. Behörden und Institutionen anerkennen den historischen Wert dieser Sammlung. Mittlerweile sind Kontakte geknüpft, Freundschaften gewachsen und das Fachwissen wird ausgetauscht. Der Name «Schlieren» ist in der Bahnund Aufzugsbranche immer noch ein weltweit bekannter und auch anerkannter Begriff. Oft kamen Innovationen aus der Wagi und wurden von anderen Herstellern kopiert. Aufzüge und Rollmaterial sind heute noch weltweit im Einsatz. Seit dem Ende der Produktion 1985 in Schlieren wird das Gelände zwischen Bahnhof und Gasometerbrücke von lokalem Gewerbe und Handel belebt. Auch die Pharmaforschung hat diesen idealen Standort erkannt und sich dort eingerichtet. Mittendrin, an der Wagistrasse 13, betreibt der Verein historicSchlieren ein kleines, spannendes Museum. Hier wird die Geschichte lebendig und die Produkte laden zum Anfassen ein. Doch ein solches Unterfangen kostet. Darum wurde das Projekt «Wagon Gastronomie» ins Leben gerufen, mit dem Ziel, dem Verein historicSchlieren die finanzielle Unabhängigkeit zu sichern.

C3 von Innen

20 Tonnen «made in Schlieren»

Keine Beiz mit «ghüslete» Vorhängen Aus der Kombination zweier «Schlieren»-Eisenbahnwagons von 1902 und eben diesem von 1912 entsteht das Gourmetlokal im Wagiareal. Wagon Gastronomie bietet gehobene Gastronomie auf Buchungsbasis an. Weihnachtsessen, Geburtstage, Hochzeiten und Jubiläen können in einem einmaligen Ambiente erlebt werden. Im stilecht eingerichteten Speisewagen C3 7280 finden Gruppen bis 28 Gäste ein grosszügiges Angebot in 1.-Klasse-Fauteuils. «Freiraum ist Luxus, deshalb haben wir die Platzzahl begrenzt», sagt Thomas Stauber. Zur Not können weitere Gäste im Aussenbereich bewirtet werden. Um das angestrebte hohe kulinarische Niveau anbieten zu können, ist die moderne Küche in einen zweiten Wagen eingebaut. Dieser motorbetriebene Güterwagen von 1902 ist ein weiterer Zeuge aus der Gründungszeit der Schweizerischen Wagons- und Aufzügefabrik Schlieren. Noch steckt das Projekt in den Kinderschuhen. Als Projektleiter hält Thomas Stauber die Fäden in der Hand. Konzept, Businessplan sowie Renovationszeitplan stehen und die Umbaupläne sind teilweise gezeichnet. Der dreiachsige Speisewagen, deshalb auch die Bezeichnung C3, steht bereits in einer Halle. Der Umbau wurde Mitte August 2017 in Angriff genommen. Den Güterwagen erwartet der Verein gegen Ende dieses Jahres. Alle einsteigen, bitte! «Dank dem grosszügigen Zeitplan können wir geeignete Projektpartner suchen», so Stauber. Unterstützungen

von Privatpersonen und Produktspenden von Firmen werden ausschliesslich projektbezogen verwendet. Mit der Aktion «Kauf Dir Deinen Sitz» wird der Umbau des Wagens finanziert. Auf der Internetseite des Vereins kann für kleine und grosse Schmuckstücke eine Patenschaft übernommen werden. Damit wird der Umbau des Wagens finanziert. Je nach Spendenbetrag wird dann ein 1.-Klasse-Sitz, ein Puffer oder ein anderes Schmuckstück Patenkind des Spenders. Materielle Spenden für den Innenausbau sollten nach Möglichkeit einen regionalen Bezug haben. Das regionale Gewerbe hat hier die Chance, sich mit seinen Produkten langfristig in einem exklusiven Rahmen zu präsentieren. Weiter sagt Thomas Stauber: «Um unser Projekt erfolgreich ausführen zu können, sind wir auf Gönner und Partner angewiesen. Sie sind mit dabei, diesen Teil der Schlieremer Geschichte zu erhalten, auch wenn dabei die ‹Titanic› keine Rolle mehr spielt.» Auf der Webseite des Vereins historicSchlieren wird laufend über die Fortschritte des Projekts informiert.

PPWeitere Infos: Verein historicSchlieren Wagimuseum, Wagon Gastronomie Wagistrasse 13 8952 Schlieren www.historicschlieren.com info@historicschlieren.com

Der Ofen aus Sursee

EINLADUNG ZUR ADVENTSAUSSTELLUNG

ank Für Speis und Tr sich Sie ist gesorgt, lassen überraschen! Wir freuen uns auf Ihren Besuch. Das Blumen-Team

Sa, 18. Nov. 2017, 11.00 – 18.00 Uhr So, 19. Nov. 2017, 11.00 – 16.00 Uhr

Inhaberin: Gaby Langmeier Schulstrasse 5, 8952 Schlieren


14 I Gewerbeverein Schlieren

Gewerbezeitung I Nr. 7 I 9. November 2017

Stadtnachrichten

z r u K s w e N Neue Wertstoffsammelstelle an der ­Schulstrasse Beim Hort an der Schulstrasse wird eine neue Wertstoffsammelstelle eingerichtet. Die neue Sammelstelle ist für Fussgänger, welche zum Einkaufen ins Lilienzentrum oder zum Bahnhof gehen, besonders gut gelegen. Der Stadtrat hat für den Bau einen Kredit von 130 000 Franken genehmigt.

Sanierung Schulhaus Kalktarren Bei der Schulanlage Kalktarren wird die dritte Etappe der Sanierung in Angriff genommen. Im Rahmen des Projekts werden in zwei Geschossen die Fenster saniert, ferner wird die Heizung ersetzt. Auch werden Bodenbeläge in Schulzimmern und Aussenanlagen ersetzt und die Schulküchen renoviert. Zudem sollen Räumlichkeiten für Angebote bei den Tagesstrukturen bereitgestellt werden. Für die Ausarbeitung des Renovationsprojekts hat der Stadtrat einen Kredit von 80 000 Franken bewilligt.

Preisanpassung bei den ­SBB-Tageskarten Die Preise der SBB-Tageskarten werden per 1. Januar 2018 angepasst. Bei Bezug am Schalter kostet eine Tageskarte neu 47 (bisher 40) Franken, beim Online-Bezug ist sie für 45 (bisher 41) Franken zu haben. Diese Erhöhung ist darauf zurückzuführen, dass die SBB in den letzten Jahren die Abgabepreise laufend erhöht haben.

Ersatzwahl in die B ­ ürgerrechtskommission Sasa Stajic, FDP, ist als Mitglied der Bürgerrechtskommission zurückgetreten. Der Stadtrat hat als Nachfolger Matthias Michlig, ebenfalls FDP, per 1. November 2017 für den Rest der Amtsdauer 2014 bis 2018 in Stiller Wahl als gewählt erklärt.

Architekturwettbewerb für die neue Alterseinrichtung wird vorbereitet Die Stadt Schlieren braucht eine neue Alterseinrichtung. Das Gemeindeparlament hat im September 2017 einen Kredit für die Durchführung des Architekturwettbewerbs genehmigt. Als Ers-

I M MOW I R Immobilien Bewirtschaftung AG tes wird nun das Wettbewerbsprogramm ausgearbeitet. Der Stadtrat hat die Planzeit GmbH, Zürich, mit der Wettbewerbsbegleitung beauftragt. Die Bauherrenvertretung wird von der Imoo AG, Zürich, wahrgenommen.

Flurweg bei Goldschlägi wird öffentliche ­Strasse Das Teilstück der Goldschlägistrasse zwischen Brandstrasse und Bernstrasse war bisher als Flurweg klassifiziert. Diese Klassifizierung ist aufgehoben worden. Neu wird das Strassenstück Teil des öffentlichen Strassennetzes sein. Der Stadtrat hat einem entsprechenden Abtretungs- bzw. Übernahmevertrag mit der Merbag und der AMAG zugestimmt. Der ehemalige Flurweg wird unentgeltlich abgetreten.

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Neuer Kochherd fürs Restaurant Mühleacker Das Restaurant in der Alterssiedlung Mühle­ acker, welches im Januar 2018 wiedereröffnet wird, erhält einen neuen Kochherd und weitere Küchengeräte. Für die Anschaffung hat der Stadtrat einen Kredit von 45 000 Franken bewilligt.

Geschwindigkeitskontrollen Die Kantonspolizei hat in Schlieren die folgenden Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt. 14. Oktober 2017 Engstringerstrasse, Zentrum Kontrollierte Fahrzeuge  Anzahl Übertretungen signalisierte Höchstgeschwindigkeit gemessene Höchstgeschwindigkeit

923 23 50 km/h 68 km/h

17. Oktober 2017 Urdorferstrasse, Limmttalspital Zürich Kontrollierte Fahrzeuge  Anzahl Übertretungen signalisierte Höchstgeschwindigkeit gemessene Höchstgeschwindigkeit

323 2 50 km/h 61 km/h

Die Stadtpolizei Schlieren hat die folgenden Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt. 13. September bis 4. Oktober 2017 Badenerstrasse 82, Schulhaus Reitmen Kontrollierte Fahrzeuge  Anzahl Übertretungen signalisierte Höchstgeschwindigkeit gemessene Höchstgeschwindigkeit

16 697 296 30 km/h 60 km/h

4. bis 23. Oktober 2017 Urdorferstrasse 46 Kontrollierte Fahrzeuge  Anzahl Übertretungen signalisierte Höchstgeschwindigkeit gemessene Höchstgeschwindigkeit

20 987 296 30 km/h 51 km/h

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Gewerbeverein Uitikon-Waldegg I 15

Gewerbezeitung I Nr. 7 I 9. November 2017

Editorial

Neuvorstellung: DR Schreiner GmbH, Uitikon

Wenn nur die vielen Termine und Verpflichtungen nicht wären …

DR Schreiner GmbH – die (noch) Ein-Mann-Allrounder-Schreinerei

Otto Frei, Präsident Gewerbeverein Uitikon-Waldegg Am 26. Oktober 2017 fand in Affoltern a.  A. der 21. Gewerbekongress des Kantonalen Gewerbeverbands statt. Das Referat von Dominik Feusi, Bundeshausredaktor der «Basler Zeitung», zum Thema «Blick unter die Bundeshauskuppel – was ein Unternehmer über Bundespolitik wissen sollte» war äusserst spannend. Ich kenne jetzt den Unterschied zwischen Lobbyisten und Journalisten bzw. deren Bedeutung im Bundesbern. Im Geschäftlichen Teil stimmten die Delegierten der Namenserweiterung zu: KMU- und Gewerbeverband Kanton Zürich. Ich bin froh um diese Änderung, repräsentieren wir doch auch den Sektor Dienstleistungen und etliche Mitglieder, die nicht eigentlich Gwerbler sind. Oder würden Sie Ihren Arzt oder Zahnarzt als Gwerbler bezeichnen? Am Freitag, 24. November 2017, heisst es, selber Hand anlegen: Kochabend bei Benedettos. Die libanesische Küche wird uns einiges abverlangen. Vielen Dank an die Familie Benedetto für die bestimmt wieder tolle Gastfreundschaft. Am Montagabend, 4. Dezember 2017, geht es gleich weiter: Erneut sind wir Gast in der Garage Grunder, wo wir mit einem feinen Apéro unsere diesjährige Weihnachtstanne auf der Waldegg einweihen werden. Danke an Hans Grunder und Jürg Jäggi für die Gastfreundschaft. Hier gibt es keine «Obergrenze» für die Teilnehmerzahl. Die Einladungen für diese Anlässe sind verschickt. Falls Sie sich noch nicht angemeldet haben, ist jetzt höchste Zeit dafür. Unsere Sponsoren für das Gwerblerfäscht vom Samstag, 13. Januar 2018, zeigen sich wiederum sehr grosszügig.

Vielen herzlichen Dank! Möchten auch Sie diesen traditionellen Anlass für Werbung nutzen, dann lohnt es sich, hier als Sponsor mitzumachen. Wir geben Ihnen gerne Auskunft. Die Frank Tender Party Band wird uns beim Abendessen begleiten und dann auch zum Tanz auffordern sowie mit einer Elvis-Show unterhalten. Zusätzlich sind wie gewohnt unsere bewährten DJs und Mitglieder Thomas Tscharner und Sascha Müller im Einsatz. Also nichts wie hin ins «Giardino Verde» am 13. Januar 2018! Am Montagabend, 19. März 2018, findet unsere GV statt. Unsere neuen Mitglieder haben dort Gelegenheit, sich und ihren Betrieb kurz vorzustellen. Und immer noch warten wir auf Verstärkung im Vorstand und auf meinen Nachfolger. Geben Sie sich einen Ruck und engagieren Sie sich mit uns. Wir setzen uns zum Beispiel auch dafür ein, dass unsere Post erhalten bleibt. Wir sind in Kontakt mit den Gemeindebehörden und unterstützen sie in den diesbezüglichen Bemühungen. Denn auch unsere Gemeinde benötigt für unsere Betriebe und Dienstleistenden trotz Internet eine gut funktionierende Post! Anmerkung zur Titelzeile: Ich freue mich jeweils sehr, wenn ich auf meine Editorials angesprochen werde. Eine sympathische Dame hat mir kürzlich gar mit dem Ausriss aus dieser Zeitung gratuliert! Nur – es ist halt doch Knochenarbeit. Daher: Möchten Sie auch einmal ein Editorial schreiben? Sie und Ihr Beitrag sind willkommen. Abschliessend meine wiederkehrenden Aufrufe an Sie: Stärken Sie als Konsument und Kunde die Mitglieder des Gewerbevereins Uitikon und ­halten Sie damit unsere schöne Gemeinde lebendig. Wenn Sie Ihren Betrieb in Üdike haben oder hier wohnen und noch nicht Mitglied sind: Werden Sie Mitglied und profitieren Sie von unseren vielen Vorteilen! Auch ohne Firma sind Sie als Passivmitglied willkommen. Besuchen Sie uns auf ­ www.gewerbeverein-uitikon.ch oder erkundigen Sie sich bei den Vorstandsmitgliedern.

Das junge Unternehmen wurde erst kürzlich im Juli 2017 von dessen Inhaber Daniel Richard gegründet. Und zwar in Uitikon, wo sich sowohl Büro als auch Werkstatt der Firma befinden und wo der Ur-Limmattaler bereits seine ganze Kindheit verbracht hat. Text: Artur Terekhov, Bilder: zVg

Während zehn Jahren hat der Jungunternehmer Erfahrungen im täglichen Schreinerhandwerk gesammelt, bis er sich schliesslich dazu entschied, eine neue Herausforderung anzunehmen und sich selbstständig zu machen. Der berufliche Werdegang des 28-Jährigen spielte dabei eine entscheidende Rolle: Der diplomierte Schreiner arbeitete zuvor in zwei kleineren Stadtzürcher Betrieben, in welchen auf Innovation und kreative Ideen gesetzt wurde. Dies sei durchaus ein Motivationsfaktor gewesen, sagt Richard, der sich selbst als Allrounder bezeichnet.

So erstaunt es auch nicht, dass er zurzeit den gesamten Ablauf betriebsintern abwickelt und neben klassischen Schreinertätigkeiten auch jegliche Reparatur- und Renovierungsarbeiten anbietet, welche nicht zwangsläufig mit dem Rohstoff Holz in Verbindung stehen müssen. Die DR Schreiner GmbH ist Richards erstes selbstständiges Unternehmen. Dieses würde er auch so schnell nicht wieder hergeben, versichert er. Verständlich: Die momentane Auftragslage führt voraussichtlich dazu, dass er ab dem nächsten Geschäftsjahr nicht mehr länger ein Ein-Mann-Betrieb sein

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Monatlicher Mittagstisch in der Neuen Reformierten Kirche, Urdorf

Bei gastlichem ­Beisammensein dinieren Seit 2000 offeriert der gemeinnützige Frauenverein Urdorf einmal im Monat jeweils am Mittwoch einen Mittagstisch. Für nur zwölf Franken werden im Unterrichtszimmer «Tubenmoos» ab 12 Uhr ein Viergangmenü sowie Getränke offeriert. Text, Interviews und Bilder: Christian Murer

AGENDA

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Quartalsversammlung Mittwoch, 24. Januar 2018 61. Generalversammlung GVU Donnerstag, 15. März 2018

Fondue-Plausch Freitag, 24. November 2017

Leckeres Viergangmenü Das heutige Mittagstisch-Menü sieht verlockend aus. Es gibt als Vorspeise eine Erbslisuppe mit Schäumchen, einen gemischten Salat, zum Hauptgang Risotto mit Luganighe und als Dessert eine Thurgauer Süssmostcreme. Kurz vor zwölf Uhr treffen die ersten Gäste ein. Es sind vorwiegend Einzelpersonen. Aber auch einige Ehepaare lassen

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sich an diesem Mittwoch mit dem Viergangmenü verwöhnen. Sie bezahlen dafür den bescheidenen Betrag von zwölf Franken. Dies ist nur möglich, weil das gesamte Team freiwillig tätig

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Es ist Mittwoch, 13. September, um halb zwölf Uhr in der Neuen Reformierten Kirche Urdorf. Im Unterrichtszimmer «Tubenmoos» werden die Tische festlich gedeckt. Selbst kleine Vasen mit bunten Blumen zieren die Tafel. In der Küche hantieren diesmal die beiden Köche Jürg Berri und Peter «Leuzi» Leuzinger. Sie wechseln sich mit Constantin Berther und Bruno Essig ab.

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Annamarie Zürcher, Urdorf

«Vor siebzehn Jahren haben Margrit Gysel, Elisabeth Ghilardi, Luise Stehle und ich diesen Mittagstisch ins Leben gerufen. Am Anfang kamen nur etwa zwanzig Gäste. Fortan schätzen stets zwischen fünfzig und sechzig Teilnehmerinnen und Teilnehmer dieses Angebot. Es ist wunderschön, dass die Leute vom ganzen Dorf an diesen Mittagstisch kommen, da sie sich ja unter der Woche weniger begegnen. Wir haben auch grosse Freude, dassUhr Ehepaare Dank den un20:00 Seitemitessen. 1 entgeltlich arbeitenden Köchen und den Helferinnen und Helfern können wir dieses Viergangmenü günstig anbieten.» Walter Herren, Urdorf

«Ich bin schon etwa seit acht Jahren hier – einerseits wegen des guten Essens und anderseits wegen der Geselligkeit. Diesen Mittagstisch geniesse ich jedes Mal sehr.» Jürg Berri, Urdorf

«Ich bin seit 25 Jahren im Kochclub der ‹Chelle-Rüehrer›, weil Kochen mein grosses Hobby ist. Und als mich Annamarie Zürcher und Luise Stehle vor einem Jahr fragten, ob ich mich an diesem Mittagstisch als Koch engagieren möchte, habe

ich selbstverständlich zugesagt. Und wenn ich sehe, wie sich die älteren Menschen hier am feinen Essen freuen, ist dies eigentlich wunderbar.» Peter «Leuzi» Leuzinger, Urdorf

«Da ich mich frühzeitig pensionieren liess, suchte ich eine neue Herausforderung. Und so freut es mich, dass ich für ältere Leute etwas Sinnvolles tun kann. Zudem bereitet mir das Kochen mit Jürg mega Spass.» Bruno Baggenstos, Urdorf

«Ich komme seit einem Jahr an diesen monatlichen Mittagstisch. Das Essen ist stets sehr fein. Ich schätze zudem die Gemeinsamkeit. Ich find es toll, dass es so etwas auch in Urdorf gibt.»

Esther Grieder, Pfarrerin in Urdorf

«Ich finde es super, dass es bei diesem Mittagstisch zahlreiche Freiwillige hat, die diesen Anlass einmal im Monat organisieren. Es ist auch gut, dass ältere Leute, die gewöhnlich alleine zuhause essen, sich hier zum gemeinsamen Essen treffen können.» Ivan Walther, Pfarrer in Urdorf

«Seit meiner Pfarrertätigkeit hier in Urdorf bin ich beim Mittagstisch dabei. Ich bin fest überzeugt, dass dies ein würdiger Anlass ist, bei dem man den Charakter des Dorfes spürt. Denn Urdorf strahlt eine gewisse Wärme aus. Es ist wirklich phänomenal, wie viel Freiwillige sich hier engagieren.» Andrea Berz, Urdorf

Luise Stehle, Urdorf

«Mit Elisabeth Ghilardi und Margrit Gysel habe ich diesen Mittagstisch im Jahr 2000 eingeführt. Die Leute haben stets Freude und sind sehr dankbar. Für mich ist dieses Mittagsmahl immer ein richtiger Aufsteller. Zum Glück habe ich in Andrea Berz eine würdige Nachfolgerin gefunden.»

«Der Mittagstisch ist ein tolles Angebot für alle Seniorinnen und Senioren aus Urdorf und sollte noch lange weitergeführt werden. Es ist doch toll, dass Freiwillige – ebenso die jüngere Generation – dazu bereit sind, sich zu engagieren. Es kommen von unseren Gästen so viele positive Reaktionen, Freude und Dankbarkeit zurück, was meine Motivation zur Mithilfe am Mittagstisch mit jedem Mal neu bestätigt.»

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Gewerbeverein Urdorf I 17

Gewerbezeitung I Nr. 7 I 9. November 2017

Urdorfer Kunsteisbahn Weihermatt erfolgreich eröffnet

Mit neuen Kompressoren in die Saison gestartet

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Eine Geburtstagsparty sorgte für eine feierliche Eröffnung der Urdorfer Kunsteisbahn Weihermatt. Trotz den milden Temperaturen war die Eisqualität bereits zum Saisonstart ideal. Text und Bild: Christian Murer

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Für die neun Buben der International School aus Wädenswil hatte dieser Eröffnungstag am Samstag, 7. Oktober, auf der Eisbahn Weihermatt eine ganz besondere Bedeutung. Feierten sie doch auf dem Eis mit ihrem Mitschüler Luis Loeliger den achten Geburtstag. Dazu sagte seine Mutter Rocio Loeliger: «Die meisten Buben sind Ausländer. Sie kommen aus ganz verschiedenen Ländern wie Spanien, den USA, aus China, Indien, Mexiko und Russland.» Sie würden hier feiern, weil Luis vor drei Jahren in Urdorf mit dem Eishockeyspiel angefangen habe. «Jetzt trainiert er in der Eishockeyschule des SC Rapperswil-Jona Lakers», ergänzte Vater David Emanuel.

Küchen nach Mass

Acht Mitschüler feiern auf der Kunsteisbahn Weihermatt den achten Geburtstag von Luis Loeliger (Mitte)

Besseres Eis bei warmen Temperaturen Hans Kaeser, Betriebsleiter der Sportanlagen Weihermatt, freute sich ganz besonders auf die diesjährige Saisoneröffnung: «Was uns dieses Jahr den pünktlichen Start vereinfacht hat, sind die neuen Kompressoren, die einwandfrei funktionieren.» Dies bedeute, dass die Energierechnung weniger

hoch sei. «Zudem ist die Eisqualität bei diesen Temperaturen um einiges besser», so Kaeser, der seit dem Jahr 2010 mit seinem Team für das Freibad und die Kunsteisbahn verantwortlich ist. Und so genoss Jung und Alt an diesem milden Herbsttag die blitzblanken Eisflächen – stets regelmässig mit einer Hochleistungsmaschine geputzt und gereinigt.

Grosse Ausstellung

Senden Sie uns Ihre Beiträge und Anzeigen bis am:

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24.11.

redaktion@limmattaler-gewerbezeitung.ch

Gewerbeverein Weiningen Postangebot Fahrweid

Geglückter Start für das neue Postangebot in der Fahrweid

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KONTAKTBOX H

Gewerbeverein Weiningen c/o Städeli Schreinerei Hardwaldstrasse 9, 8951 Fahrweid

Die Poststelle Fahrweid wurde vor wenigen Wochen durch eine Filiale mit Partner ersetzt. Neu können die Kunden ihre Postgeschäfte beim Unternehmen Miet and Drive erledigen. Das Angebot ist eine Schweizer Premiere: In der Fahrweid arbeitet die Post erstmals mit einer Autovermietung zusammen.

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Sascha Städeli, Co-Präsident mail@staedeli-schreinerei.ch

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Tel. 044 748 26 54

Text und Bild: zVg

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mail@staedeli-schreinerei.ch

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www.weiningen.ch

«Bisher ist alles im grünen Bereich. Die Kundinnen und Kunden haben das neue Angebot gut angenommen», freut sich Kurt Zellweger vom Familienunternehmen Miet and Drive. In der Autovermietung an der Brunaustrasse 3 in der Fahrweid ist seit dem 25. September 2017 eine Filiale mit Partner der Post untergebracht. Am neuen Standort können die Kundinnen und Kunden Briefe und Pakete aufgeben, Pakete und eingeschriebene Briefe abholen sowie Bargeld beziehen. Zudem lassen sich Einzahlungen bargeldlos erledigen. 900 solcher Filialen gibt es bereits in der ganzen Schweiz. In den meisten Fällen sind Partnerfilialen in Lebensmittelgeschäften, Apotheken oder Bahnreisezentren untergebracht. In der Fahrweid arbeitet die Post nun schweizweit erstmals mit einer Autovermietung zusammen. Längere Öffnungszeiten werden geschätzt Die ersten Feedbacks der Kundinnen und Kunden auf das neue Angebot sind positiv. Sehr geschätzt würden vor allem die längeren Öffnungszeiten, sagt Kurt Zellweger. «Insbesondere über Mittag und nach 16 Uhr haben wir viele Kunden, die Pakete abholen oder Bargeld beziehen.» Vermisst werde einzig gelegentlich die Möglichkeit, Einzahlungen mit Bargeld zu erledigen.

AGENDA Berufsmesse Zürich, Messe Zürich Oerlikon 21.–25. November 2017

Postgeschäfte bei Miet and Drive erledigen

Die Autovermietung und damit auch die neue Filiale mit Partner sind unter der Woche durchgehend von 7 bis 18 Uhr geöffnet und am Samstag von 7 bis 12 Uhr. Die Öffnungszeiten haben sich damit gegenüber der früheren Poststelle beinahe verdoppelt. Angebot für Geschäftskunden Seit kurzem ermöglicht die Post zudem in Partnerfilialen nach Vereinbarung mit dem Kundenberater die Aufgabe von Massensendungen. Dieses Angebot richtet sich insbesondere an Gewerbetreibende und Personen, die grössere frankierte und teilaufbereitete Sendungsvolumen haben. In der Fahrweid können Vereine und KMU in der neuen Filiale beim Partner somit auch Sendungen mit einer PP-Frankierung aufgeben. Nicht nur für die Kunden, auch für den Partner der Post bringt die Zusammenarbeit Vorteile. «Wir

hatten schon einige Kunden, die wegen der Post zu uns kamen und sich dann auch gleich nach unseren Vermietungsangeboten erkundigten», erzählt Kurt Zellweger. Weitere Filiale mit Partner in Weiningen geplant Die Zahl der Partnerlösungen soll in der ganzen Schweiz weiter erhöht werden, wie Roger Walser, Leiter der Postregion Zürich-Nord, bestätigt. «Die Filiale mit Partner hat sich mit ihren attraktiven Öffnungszeiten in den vergangenen Jahren als praktische Zugangsmöglichkeit etabliert. Durch die Zusammenarbeit mit lokalen Partnern können zudem in vielen Fällen lokale Strukturen gestärkt werden.» Im Frühjahr 2018 eröffnet in der Region eine weitere Filiale mit Partner, und zwar in Weiningen im Spar Supermarkt.

A Weihnachtsessen Freitag, 1. Dezember 2017


18 I Gewerbeverein Birmensdorf und Aesch

Gewerbezeitung I Nr. 7 I 9. November 2017

Editorial

Cinetour Swiss Life, Dietikon

Mut zum Querdenken (und handeln!)

Film ab!

standardisierte Abläufe und Zertifikate für die Firmen-Homepage, behindern aber grosszügiges Denken und neue Lösungsansätze. Das führt zu Passivität und kleinmütigem Verhalten.

Am 2. Oktober zeigten die Solothurner Filmtage im Rahmen der Cinetour Swiss Life in Dietikon eine Auswahl der Kurzfilme aus dem Programm 2017. Text und Bilder: Dominic Karrer

Leider sind von dieser Tendenz heute die Wirtschaft und die gesamte Bevölkerung betroffen. Gerade auch die staatlichen Vorgaben haben einen viel zu grossen Umfang angenommen. Es ist klar, in einem Rechtsstaat sind Gesetze einzuhalten. Gesetze lassen aber immer einen Anwendungsspielraum, der sinnvoll genutzt werden und den Betroffenen auch zur Verfügung stehen soll. Deshalb ist es nicht opportun, dass insbesondere die kantonalen Verwaltungsstellen mit Verordnungen, Weisungen, Kreisschreiben, Merkblättern und vielem anderen die Umsetzung der Gesetze jeweils massiv nach ihrem Gusto einschränken und damit situativ angepasste und kreative Lösungen im Keim ersticken.

Johann Jahn, Gemeindepräsident Aesch ZH Was zeichnet einen erfolgreichen Unternehmer aus? Häufig steht am Anfang eine zündende Idee und anschliessend braucht es eine gehörige Portion Durchstehvermögen zur Umsetzung der einzigartigen Lösung. Kreative Ideen entstehen nicht einfach am Schreibtisch. Sie entstehen häufig, indem bekannte und verbreitete Lösungen hinterfragt, neu durchdacht und neu kombiniert werden. Kreativität setzt Freiräume voraus und erfordert eigenständiges Denken. Dies gilt in Betrieben wie im Privaten. Freiräume sind heute stark eingeschränkt durch den hohen Arbeitstakt, durch Normierungen, durch Gesetze, durch detaillierte Anwendungsvorgaben und vieles mehr. Q-Systeme bieten zwar

Nicht alles einfach hinnehmen, was von «oben» kommt! Selber denken, quer denken und entsprechend handeln! Das sind Grundsätze, die wir in den Betrieben, den Behörden, den Verwaltungen und ganz allgemein wieder viel stärker beherzigen müssen.

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Gewerbeverein Birmensdorf und Aesch Postfach, 8903 Birmensdorf

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Thomas Gössi, Präsident praesident@gvba.ch

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www.gvba.ch

Jeweils im Januar finden die Solothurner Filmtage statt, die wichtigste Plattform für den Schweizer Film. Für junge Filmschaffende ist es die Möglichkeit, ihre Kurzfilme einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren. Einer dieser jungen Regisseure ist Timo von Gunten. Für seinen Kurzfilm «La Femme et le TGV» gewann er nicht nur den Schweizer Filmpreis, sondern war auch für einen Oscar nominiert. Der Film erzählt die Geschichte einer Frau, die vierzig Jahre lang den TGV-Zügen zugewinkt hat. Dadurch entstand eine Brieffreundschaft mit einem der Lokführer. Die Inspiration für den Film bekam von Gunten durch eine Meldung im «Blick am Abend» in der Rubrik «Neues aus Absurdistan». Rasante Entwicklung Als «Digital Immigrants» werden Menschen bezeichnet, die noch nicht mit Computern, Internet oder Smartphones aufgewachsen sind. Die Filmemacher Norbert Kottmann und Dennis Stauffer zeigen in ihrem Werk «Digital Immigrants», wie sehr sich die Welt durch die Computer in den letzten 30 Jahren verändert hat. Der Film zeigt Szenen aus einem Computerkurs, in dem sich ältere Menschen mit den Tücken der neuen Technologien auseinandersetzen. Im anschliessenden Interview gewährten die beiden Regisseure einen Einblick in ihre Arbeit. «Wir haben drei Jahre an diesem Projekt gedreht. Als wir fertig waren, haben uns die Kursteilnehmer schon als

Reto Camenisch, Leiter der Swiss Life Generalagentur, begrüsste die Gäste

Inventar angesehen», sagte Norbert Kottmann mit einem Lachen.

PPWeitere Infos: Dieser Bericht zur Cinetour Swiss Life entstand auf Einladung der Swiss Life Generalagentur im Limmattal (mit Unterstützung des Gewerbevereins Birmensdorf und Aesch).

Tanja Weibel im Gespräch mit den Filmemachern Dennis Stauffer und Norbert Kottmann (von rechts nach links)

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Gewerbeverein Dietikon I 19

Gewerbezeitung I Nr. 7 I 9. November 2017

Editorial

Gwerbler-Lunch des Gewerbevereins Dietikon

Stadtfest Dietikon 2018: Ein Volksfest für Dietikon und das ganze Limmattal

Eine lockere Tafelrunde in heimatlichen Gefilden

ben. Ein weiteres Highlight am Stadtfest Dietikon wird auch das «Jahrgangstreffen», wo Sie Ihre Klassenkameradinnen und -kameraden aus Dietikon nach Jahren wieder treffen, über alte Zeiten plaudern und in Erinnerungen schwelgen können.

Stefan Schmucki, Vorstandsmitglied Gewerbeverein Dietikon und OK-Mitglied Stadtfest 2018 Nach einer über zehnjährigen Pause gibt es in Dietikon vom 31. August bis zum 2. September 2018 wieder ein Stadtfest. Ein Fest für die ganze Bevölkerung von Dietikon und dem Limmattal. Die Festorganisation setzt sich aus einem zwölfköpfigen Organisa­ tionskomitee zusammen, das mit Hochdruck plant und organisiert. Das geplante Festareal zieht sich vom Zentrum von Dietikon (Kirchplatz bis Bahnhof) über die SBB-Park-&-RideAnlage (Chilbi) bis zum Rapidplatz im neuintegrierten Limmatfeld. Am Stadtfest Dietikon werden über 40 Vereine und Organisationen anzutreffen sein, die eine Festbeiz oder -bar betreiben. Marktstände und Street­ food­ stände präsentieren ein grosses Food-Angebot aus aller Welt. Das Bühnenprogramm findet auf zwei Bühnen (Kirchplatz und Rapidplatz) statt. Prominenz und Highlights runden das Programm während drei Tagen mit vielseitigen Showeinlagen von Popüber Schlagermusik bis zur Comedy ab. Aber auch diverse Dietiker Vereine werden auf den Bühnen für Unterhaltung sorgen. Zudem wird es in den Strassen während der drei Stadtfesttage diverse Musik- und Theaterdarbietungen ge-

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PPUmfrage: Jean-Pierre Balbiani, SVP-Stadtrat

Melden Sie sich zum Jahrgangstreffen am Stadtfest Dietikon an! www.stadtfestdietikon.ch/ jahrgangstreffen

«Ich bin mehr oder weniger an jedem dieser Gwerbler-Lunches dabei. Ich finde dieses gemeinsame Mittagessen eine gute Sache. Denn da treffe ich Gewerbetreibende zum informativen Gedankenaustausch.»

Planung kommt gut voran Das OK hat alle Standplätze zugeteilt und führt sogar eine Warteliste für verspätete Anmeldungen. Sicherheitskonzepte werden erstellt, Richtlinien ausgearbeitet, diverse Verträge erstellt und unterzeichnet, Entsorgungs- und Bau-Infrastruktur werden geplant und vieles mehr. Ganz wichtige Punkte für das Gelingen des Stadtfestes sind das Budget und die Finanzen. Die Suche nach Sponsorinnen und Sponsoren ist gut angelaufen. Es braucht Partner aus der Wirtschaft von KMUs bis Grossfirmen. Aber auch auf Einzelpersonen, Gönnerinnen und Gönner sind wir angewiesen. Gerne können Sie das Stadtfest Dietikon mit einem finanziellen Beitrag unterstützen. www.stadtfestdietikon.ch/ sponsoren-goenner Das Stadtfest Dietikon wird vom Verein «Dietikon bewegt» durchgeführt. Der Verein sucht immer noch Mitglieder. Seien Sie dabei! www.stadtfestdietikon.ch/ verein-dietikon-bewegt Das gesamte OK-Team freut sich schon jetzt auf drei unvergessliche Stadtfesttage.

KONTAKTBOX H

Einmal mehr lud der Gewerbeverein Dietikon am Dienstag, 24. Oktober, zu einem Gwerbler-Lunch ins Restaurant Heimat an der Steinmürlistrasse 6 ein.

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Stefan Schmucki, verantwortlich für gesellschaftliche Anlässe beim GVD

Das Restaurant Heimat war diesmal der Ort des Dietiker Gwerbler-Lunches

Text, Bilder und Umfrage: Christian Murer

Im heimeligen Säli sassen an diesem Dienstagmittag ein rundes Dutzend Dietiker Gwerbler zum gemeinsamen Lunch. Diesmal dinierten die Männer – Frauen kamen keine – im Restaurant Heimat. Turnusgemäss wird jeweils ein anderes Dietiker Restaurant bevorzugt. Bei der Tageskarte gab es sieben Menüs zur freien Wahl – angefangen bei der Buurebratwurst an Zwiebelsauce mit Paprika-Soufléekartoffeln und Sauerkraut bis zum Wildteller mit Wildgeschnetzeltem an brauner Preiselbeersauce, Spätzli und Rotkraut.

AGENDA A Wirtschaftspodium Limmattal Mittwoch, 15. November 2017, 15 Uhr Stadthalle Dietikon Berufsmesse Zürich, Messe Zürich Oerlikon 21.–25. November 2017

Gwerblerball, Wahlen und Stadtfest Die Themen am Mittagstisch waren einerseits das Stadtfest im August des kommenden Jahres, aber ebenso die anstehenden Wahlen im März 2018. Da konnten Stadtrat Jean-Pierre Balbiani (SVP) und SVP- Stadtratskandidat Stephan Wittwer ein Wörtchen mitreden. Aber auch Stefan Schmucki, verantwortlich für gesellschaftliche Anlässe des Gewerbevereins Dietikon, freute sich an der lockeren Tafelrunde. Er schwärmte bereits vom dritten Gwerblerball am Samstag, 11. November (11.11.) im Golf Club Unterenstringen.

«Sicher schon zehn Jahre führen wir diesen vom Vorstand beschlossenen Lunch durch. Alle zwei Monate treffen wir uns turnusgemäss in einem Restaurant, das auch Mitglied des GVD ist. Ich finde diesen Mittags-Lunch ein gutes Netzwerk, um Kontakte zu pflegen und neue Leute kennenzulernen.» Stephan Wittwer, SVP-Stadtratskandidat

«Ich schätze diesen Gwerbler-Lunch über Mittag sehr. Nebst dem feinen Essen kann ich da locker über Gott und die Gwerbler-Welt diskutieren. Das Stadtfest im August des nächsten Jahres wird bestimmt eine grosse Kiste. Da freue ich mich sehr darauf – hoffentlich nehme ich dann als gewählter Stadtrat teil…!»

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20 I Gewerbeverein Dietikon

Gewerbezeitung I Nr. 7 I 9. November 2017

Vorschau 3. Gwerblerball 2017

3. Gwerblerball 2017 im Golfclub Unterengstringen Nach dem grossen Erfolg vom letzten Jahr organisiert der Gewerbeverein Dietikon für seine «Mitglieder und Sympathisanten» den 3. Gwerblerball in einer besonderen, nicht alltäglichen Atmosphäre. Barbetrieb bis 2 Uhr Kleidung: festlich-elegant Ballkarten pro Person Fr. 150.– inkl. Apéro & Diner (Tischgetränke auf eigene Rechnung) Genügend Parkplätze vorhanden. Bitte sofort anmelden bei Stefan Schmucki s.schmucki@bluewin.ch oder 079 407 43 20.

Gwerblerball 2016 mit Amadeus

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Am Samstag, 11. November, findet der «3. Gwerblerball 2017» im Golfclub Unterengstringen statt. Der Gewerbeverein Dietikon wird die Gäste für ein paar gesellige und schöne Stunden mit einem köstlichen Viergang-Galadiner verführen. Für Tanz und gute Stimmung ist mit dem Duo Lucky Boys, das über ein sehr grosses Musikrepertoire verfügt, ebenfalls gesorgt. Eine Showeinlage

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energyday 2017 – mit einem Handgriff 50 % sparen «Ihr Handgriff spart»: Mit dieser Aktion ermöglicht die Energiestadt GOLD Dietikon den Privathaushalten anlässlich des «energyday 2017», Energie und Wasser zu sparen sowie CO2-Emissionen zu reduzieren. Text: Stadtverwaltung Dietikon

Im überwiegenden Teil der Haushalte steht der Energieverbrauch für die Aufbereitung von Warmwasser an zweiter Stelle. Durch den Einsatz von wassersparenden Duschbrausen kann der Wasserverbrauch ohne Komforteinbusse um bis zu 50% gesenkt werden. Im durchschnittlichen Haushalt können so jährlich rund 800 kWh Energie gespart werden. Wird das Warmwasser nur mit Strom erzeugt, entspricht die Reduktion rund dem

fünffachen Stromverbrauch eines modernen Kühlschranks der Effizienzklasse A+++. Erfolgt die Aufbereitung mit Gas oder Heizöl werden rund 200 kg CO2-Emissionen vermieden. Ein weiterer Nebeneffekt: Ende Jahr bleiben aufgrund des geringeren Energieund Wasserverbrauchs zwischen 50 und 300 Franken mehr in der Haushaltskasse. Die Einwohnerinnen und Einwohner von Dietikon können pro Haushalt eine Spar-Duschbrause im Wert von

rund 37 Franken erwerben. Mit der Unterstützung der Stiftung KliK (Klimaschutz und CO2-Kompensation) dürfen Haushalte, in denen das Warmwasser mit Heizöl oder Gas aufbereitet wird, die Brause zum Sparpreis von 10 Franken beziehen. Alle anderen Haushalte bezahlen 24 Franken. Die Spar-Duschbrausen können bei der Sinum AG, welche die Aktion betreibt, bestellt werden (www.sinum.com/ bestellung/dietikon). Die Aktion läuft bis Ende November.

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Gewerbeverein Dietikon I 21

Gewerbezeitung I Nr. 7 I 9. November 2017

Lehrlingslager der Wiederkehr-Gruppe

Gemeinnützige Arbeit – Lernende der Wiederkehr-Gruppe sanierten Wanderwege

KMU und Zürcher Kantonalbank – eine glückliche Verbindung. Mehr auf www.zkb.ch/unternehmensphasen

Traditionell leisten die Lernenden der Wiederkehr-Gruppe einmal jährlich einen gemeinnützigen Arbeitseinsatz. So auch in diesem Jahr, in dem sie im bündnerischen Safiental in der Surselva zahlreiche Wege sanierten und der Öffentlichkeit zum Wandern übergaben. Text und Bild: zVg

LÖWEN & CITY

16 Lernende der Dietiker Bauunternehmung Josef Wiederkehr AG, der Bertani Baugerüste AG, der Schärer Blitzgerüst AG, der Gerüstebau Schwarzenbach AG und der Josef Wiederkehr Immobilien AG leisteten auch in diesem Jahr im Rahmen des einmal jährlich stattfindenden Lehrlingslagers der Wiederkehr-Gruppe ihren gemeinnützigen Arbeitseinsatz. Das Lehrlingslager fand während fünf Tagen in Tenna in der Gemeinde Safiental im Kanton Graubünden statt. Das Safiental ist mit seiner verblüffenden Natur, der schönen Landschaft und der prächtigen Aussicht ein ausserordentlich schönes Wandergebiet. Instandsetzung von Wanderwegen sowie Forstund Entwässerungsarbeiten Unter fachkundiger Anleitung des Betriebsleiters des Forst- und Werkbetriebs der Gemeinde Safiental und in Kooperation mit den Mitarbeitern haben die Lernenden zahlreiche Wanderwege saniert. So etwa in einem Waldstück beim Weiler Neukirch und in Valendas, das auf einer Terrasse über der rechten Seite der Vorderrhein-

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Das Team freut sich auf den Einsatz

schlucht liegt. Und in Safien Platz haben die Lernenden Steine aus dem Wasserablauf entfernt, damit das Wasser fortan besser abfliessen kann. Während bei der Instandsetzung des Waldweges bei Neukirch viel gemäht wurde und gleichzeitig viele Äste abgeschlagen sowie Zäune mit Zangen entfernt und eingerollt wurden, haben die Lernenden in Valendas einen Weg saniert und verbreitert, der jährlich von zirka 30 000 Wanderern benutzt

wird. Dieser Weg ist nahe am Rhein gelegen und befindet sich zugleich in der Nähe eines befahrenen Gleises, welches täglich von Reise- und Güterzügen benutzt wird. Beides anspruchsvolle Aufgaben, die zur vollen Zufriedenheit aller gelöst wurden. Die Wanderwege im malerischen Safiental sind für die Öffentlichkeit nun wieder besser begehbar – auch dank des Einsatzes der Lernenden der Wiederkehr-Gruppe.

Stadtfest Dietikon

Erfreulich grosse Teilnahme lokaler Vereine am Stadtfest Dietikon Die Standplätze am Stadtfest 2018 sind alle vergeben und das Bühnenprogramm ist weitestgehend zusammengestellt. 43 Vereine und Organisationen haben aufgrund ihrer Anmeldung Ende September vom Organisationskomitee Stadtfest Dietikon einen definitiven Stand- und Festplatz zugeteilt bekommen. 14 Vereine werden eine Beiz mit Sitzplätzen und zum Teil separatem Programm betreiben. Unter den übrigen Angeboten erwarten die Besucherinnen und Besucher Essensstände, Bars sowie spannende und abwechslungsreiche Angebote im Vergnügungs- und Unterhaltungsbereich, wovon viele besonders Kinder und Ju-

City Apotheke Am Kirchplatz | 044 746 39 39 city-ruckstuhl.ch

gendliche ansprechen. Am 28. November findet um 19.30 Uhr im Stadthaus eine Informationsveranstaltung für die Standbetreibenden statt. Das Bühnenprogramm steht! Die Programmplätze konnten schnell besetzt werden. Auf den beiden Bühnen Rapidplatz und Kirchplatz werden am Stadtfest sowohl national und lokal bekannte Künstlerinnen und Künstler aus den Bereichen Pop, Schlager und Comedy auftreten wie auch zwölf Vereine aus Dietikon. Zudem gibt es wäh-

rend den drei Stadtfesttagen vom 31. August bis 2. September 2018 interessante Musik- und Theaterdarbietungen auf den Strassen und in den Beizen der Vereine. Es konnten nicht alle Anmeldungen für Standplätze und Bühnenprogrammteile berücksichtigt werden. Diese und neue Anmeldungen werden vorerst auf einer Warteliste aufgenommen.

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22 I Gewerbeverein Dietikon

Gewerbezeitung I Nr. 7 I 9. November 2017

Publireportage: Zeus Music Bar, Dietikon

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Die Zeus Music Bar ist der In-Treffpunkt im Zentrum von Dietikon. Alle Altersschichten aus dem ganzen Limmattal treffen sich hier, um gemeinsam einen Drink im stilvollem Ambiente zu geniessen. Text und Bild: Stefan Schmucki

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Das «Zeus» ist 365 Tage im Jahr geöffnet. Von Montag bis Freitag ab 11 Uhr wählt man während der Mittagszeit und am Abend aus dem schönen Speiseangebot aus der grossen Snackkarte. Die weitbekannten «Zeus»-Hits sind die Chicken Nuggets oder Pouletflügeli mit hausgemachter Cocktailsauce. Die Speisekarte hat aber für jeden Geschmack etwas zu bieten, wie beispielsweise Suppen, diverse Salate, Sandwiches, Burgers, Clubsandwich, Schnitzelbrot, Toast Hawaii, Schnitzel mit Pommes, Asia Food, Vegi und vieles mehr. Lassen Sie sich davon inspirieren!

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Nach einem anstrengenden Tag können Sie sich während der Apéro-Zeit von 16 bis 20 Uhr bei einem Drink entspannen und den Alltag Revue passieren lassen. Am Abend hat das «Zeus» auch musikalisch etwas zu bieten, denn es werden alle Musikrichtungen aus der hauseigenen Musikanlage gespielt. Für alle Nachtschwärmer hat das «Zeus» von Montag bis Samstag verlängerte Öffnungszeiten.

Das «Zeus» bietet nicht nur kulinarische Leckerbissen, sondern auch Partyspass

Wenn Sie einen nicht alltäglichen Ort für Ihren Event suchen, dann liegen Sie im «Zeus» richtig. Die Zeus Music Bar eignet sich für Ihren Firmen- oder Privatanlass wie After-Work-Apéros, Kunden- und Mitarbeiteranlass, Geburtstagsfeiern usw. Lassen Sie sich überraschen und besuchen Sie das «Zeus», nehmen Sie Platz an der Bar, an einem gemütlichen Tisch oder geniessen Sie eine Zigarre im angebauten Fumoir.

Zahlreiche Partys haben sich zum «Zeus»-Label gemausert, wie z. B. die Before Silvester Party am 30. Dezember, die 1. August Warm-up Party am 31. Juli sowie die Revival Disco Party, die einmal im Jahr stattfindet, mit den besten Disco-Hits aus den 70er, 80er und 90er Jahren mit DJ Stefan.

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Stadt Dietikon

Shakira wurde Mutter Kürzlich hat in der Freizeitanlage Chrüzacher die Eselstute Shakira einem gesunden Eselbaby das Leben geschenkt. Text und Bild: Stadtverwaltung Dietikon

Erst seit wenigen Monaten lebt die achtjährige Eselstute Shakira im Chrüzi. Die früheren Besitzer haben die Eselstute an die Freizeitanlage verkauft, weil sie nicht trächtig wurde. Umso grösser war die Überraschung, als der Tierarzt die seit Kurzem vermutete Schwangerschaft bestätigte. Da Esel eine Tragezeit von elf bis zwölf

Monaten haben, war es schwierig, den genauen Stand der Schwangerschaft festzustellen. Die Überraschung war perfekt, als die Eselin ihren Nachwuchs präsentierte. Der Eseljunge ist zusammen mit seiner Mutter wohlauf und kann mit den anderen Tieren in der Freizeitanlage Chrüzacher besucht werden.

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Der kleine Eseljunge in der Freizeitanlage Chrüzacher


Gewerbeverein Dietikon I 23

Gewerbezeitung I Nr. 7 I 9. November 2017

Publireportage: Limmatbrücke, Fahrweid

«Im Limmatbrüggli isch Fondue-Ziit!»

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Wenn es draussen kalt und dunkel ist, gibt es kaum etwas Besseres als ein feines hausgemachtes Käsefondue. Im Restaurant Limmatbrücke in der Fahrweid passt die Atmosphäre jetzt wieder perfekt dazu. Text und Bilder: zVg

Dass die Tage kürzer werden, hat auch seine gute Seite: Der Abend beginnt früher. Und damit auch die gemütliche Fondue-Runde.

schaft mit tief verschneiten Bergen. Jetzt noch das Cacquelon auf dem Tisch und ein feines Glas Wein oder einen Tee dazu – und man weiss wieder, warum es Figugegl heisst.

Für jeden Käse-Gluscht etwas … Etwas Besonderes ist der Fondue-­ Für den Gastgeber Robi Schneider ist Plausch auch dieses Jahr im Restau- es Ehrensache, dass seine Fondues alrant Limmatbrücke beim Kreisel in der lesamt hausgemacht sind. Fahrweid: Wer jetzt im heimeligen Lokal vorbeischaut, wähnt sich im Win- Vom Original Swiss Älpler Chäsfonterkurort. due über das klassische Moitié-Moitié bis zum speziellen Morchel-Fondue In der Luft der würzige Duft von ge- findet sicher jeder Käsefan seine Liebschmolzenem Käse, der das Wasser im lingsvariante. Und das Gläsli hausgeMund zusammenlaufen lässt, vor dem brannter Kirsch dazu von Fredy Boll Fenster eine nächtliche Alpenland- aus Gwinden ist natürlich inbegriffen.

… und auch für alle anderen Übrigens: Auch wer kein Fondue geniessen will, ist im «Limmatbrüggli» an der richtigen Adresse. Im Angebot ist von den weit herum bekannten Suppen über unkomplizierte Pastagerichte, Hackbraten und Rindsburger bis hin zu würzigen Cordon bleus alles, was Geniesser glücklich macht.

PPWeitere Infos: Restaurant Limmatbrücke

Niederholzstrasse 2 8951 Fahrweid www.limmatbruecke.ch Öffnungszeiten

Montag bis Freitag 10.30 bis 23 Uhr, Samstag/Sonntag geschlossen, Reservationen unter Tel. 044 748 12 50

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24 I Kehrseite

Gewerbezeitung I Nr. 7 I 9. November 2017 I 3. Jahrgang I Auflage 48 000

Kantonsratsgeflüster

Die Privatwirtschaft macht’s vor – ­Brückentage erarbeiten, statt schenken

André Bender Gemeindepräsident Oberengstringen, Kantonsrat SVP, Bezirk Dietikon Im Juni dieses Jahres habe ich im Kantonsrat in Zusammenarbeit mit der CVP und der EDU ein Postulat mit oben stehendem Titel an den Regierungsrat eingereicht. Worum geht es bei diesem Postulat? Gemäss Auszug

aus dem Protokoll des Regierungsrates des Kantons Zürich, Sitzung vom 17. Mai 2017, Arbeitszeit (Jahreswechsel 2017/2018), werden den Angestellten des Kantons Zürich wie im vergangenen Jahr zwei Arbeitstage bzw. 16:48 Stunden (bei einem Beschäftigungsumfang von 100%) geschenkt. Die Begründung, dass damit ein Beitrag zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf geleistet wird, ist sehr fadenscheinig (geht es doch dabei eher um die fünfte Ferienwoche). Die Antwort auf unsere Anfrage KR-Nr. 127/2016 im letzten Jahr war, dass zahlreiche Forschungsergebnisse aus der Arbeits- und Organisationspsychologie belegen, dass die Leistungsmotivation der Mitarbeitenden nachhaltig positiv beeinflusst wird, wenn Arbeitgeber eine Anerken-

nungskultur pflegen und sich den Mitarbeitenden gegenüber wertschätzend verhalten. Der Kanton Zürich als Arbeitgeber ist sehr attraktiv und auch wegen seiner Anstellungsbedingungen sehr beliebt, werden doch auch die freien Stellen relativ schnell besetzt. Der Kanton Zürich bietet als attraktiver Arbeitgeber den Angestellten andere Möglichkeiten an, um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu leben, sei dies über Teilzeitanstellungen oder Gleitzeit wie auch Jahresarbeitszeiten. Die kantonalen Angestellten profitieren gegenüber der Privatwirtschaft von weiteren vorteilhaften Anstellungsbedingungen. Dienstaltersgeschenke werden meistens in Form von Ferien bezogen, was

ebenfalls zu einer besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf führt. Die Privatwirtschaft wird mit dieser Regelung doppelt benachteiligt. Sie muss, um im Markt konkurrenzfähig zu bleiben, die Anerkennungskultur auf das nötige Minimum beschränken und bezahlt mit ihren Steuern die attraktiven Anstellungsbedingungen der kantonalen Angestellten. Auch als die BVK in eine Unterdeckung fiel, mussten neben den Angestellten auch die Steuerzahler die Beiträge über Zuschüsse ausgleichen. Gerne würde die Privatwirtschaft auch über eine solche Rückendeckung verfügen. Abschlies­ send ist auch aus der Betrachtung der finanziellen Verhältnisse der Staatskasse auf die Schenkung von Brücken-Arbeitstagen zu verzichten und

die freien Arbeitstage sind mit Arbeitsleistung zu kompensieren. Der Regierungsrat hat unser Postulat in der Sitzung vom 4. Oktober beraten und beantragt dem Kantonsrat, dieses nicht zu überweisen. In der Begründung steht unter anderem, dass es insbesondere für Teilzeitmitarbeitende mit Betreuungspflichten schwierig sei, die gesamte – aufgrund der Schlies­ sung der Verwaltung zwischen Weihnachten und Neujahr – ausfallende Arbeitszeit zu kompensieren. Die Privatwirtschaft zeigt, dass es möglich ist, die Brückentage zu erarbeiten, statt zu schenken! Für die Behandlung im Kantonsrat würde ich mir wünschen, dass sich die FDP für unser Postulat ebenfalls einsetzt, sie als grosse Wirtschaftspartei des Kantons Zürich.

S s’Schämdi-Eggli

s s’Schmunzel-Eggli

Die Zeitschrift «Beobachter» urteilt gerne über Recht und Unrecht. Sie lobt die Guten und tadelt die Bösen. Mit dem jährlich verliehenen «Prix Courage» ehrt sie Personen für mutige und aussergewöhnliche Taten. So wurde etwa für die diesjährige Preisverleihung der Aargauer Mustafa Karasahin nominiert, der ein Mädchen vor dem herannahenden Zug gerettet hatte. Im weiteren wurde Philippe Viau, ebenfalls ein Aargauer, nominiert, der einen ertrinkenden Mann aus dem reissenden Fluss gezogen hatte. Und schliesslich wurde auch noch die Dietikerin Muriel Pestalozzi-Geiger nominiert, die mit ihrem «mutigen» Gang zum stellvertretenden kantonalen Ombudsmann einen Beitrag zur Abwahl und damit zum beruflichen und persönlichen Ruin von Bezirksstatthalter Adrian Leimgrübler geleistet hatte … Nachdem die Staatsanwaltschaft des Kantons Zürich das Strafverfahren gegen Leimgrübler eingestellt und das Verwaltungsgericht dessen fristlose Entlassung als widerrechtlich taxiert hatte, ist nun dem Vernehmen nach auch noch Leimgrüblers Beschwerde gegen die teilweise Kostenauflage vom Obergericht des Kantons Zürich gutgeheissen worden. Damit hat sich Leimgrübler auf allen Ebenen rechtlich durchgesetzt, und es steht nun ausser Zweifel, dass ihm mit der fristlosen Entlassung und dem Strafverfahren schweres Unrecht zugefügt wurde. Statt sich im Lichte ihrer «Prix Courage»-Nomination zu sonnen, hätte Muriel Pestalozzi-Geiger demnach allen Grund, sich bei Leimgrübler zu entschuldigen.

Wer für liberale Werte eintritt, sollte das Privateigentum respektieren. Deshalb ist es immer wieder erstaunlich, dass politische Parteien und deren Kandidaten Wahlwerbung auf privaten Grundstücken platzieren, ohne den Eigentümer um entsprechende Erlaubnis zu bitten. So kürzlich in Urdorf geschehen. Die parteilose Kandidatin für das Bezirksgericht Dietikon hatte mit dem Segen eines Grundstückeigentümers ein Plakat auf dessen Grundstück aufgestellt. Die Wahlhelfer des (grün)liberalen Kandidaten platzierten dessen Plakat ohne Erlaubnis just daneben und mussten es dann nach Intervention des Eigentümers wieder abräumen. Die kaum den Kinderschuhen entwachsene grünliberale Partei (GLP) weiss nun aus eigener Erfahrung: Aller Anstand ist schwer …

Ihre Meinung ist erwünscht!



Schreiben Sie uns auf: redaktion@limmattaler-gewerbezeitung.ch

Leserbrief

Ende einer Ära – Drogerie und Familie Locher, Schlieren Dass in Schlieren wieder ein Traditionsbetrieb schliesst, muss uns alle nachdenklich stimmen. Trotz grossem Bevölkerungswachstum und grosszügig geplanter neuer Stadtentwicklung scheint ein Überleben für Detaillisten sehr schwierig geworden zu sein, obwohl genau diese mit ihrer Angebotsvielfalt in einen Wohnort gehören und dessen Attraktivität steigern. Schade, dass bald nur noch das markante Gebäude in der Schlieremer Stadtmitte, welches die Familie Locher mit dem Neon-Schriftzug auf dem Dach vor kurzem noch für viel Geld nach dem Willen der Denkmalpflege renovieren liess, an diese Drogisten-Familie erinnert. Wir haben zwar eine grossartige Versorgung der Bevölkerung mit mehreren Grossverteilern, Engros und Multikulti-Händlern, aber von den kleinen Detaillisten, welche das manuelle

Handwerk pflegen, gibt es bald keine mehr. Ein Bäcker an der Kesslerstrasse ist verblieben, aber für selbstgemachte Wurstwarenspezialitäten fährt man bereits in die Nachbargemeinden, und einen hochwertigen Käse- und Spezialitätenladen, welcher mehr als nur die Lebensmittel der Grosshersteller anbietet, findet man ebenfalls kaum noch. Ein Stadtrat fand die Schliessung der Drogerie zwar schade, aber es soll ja Chancen für andere und neue Betriebe geben. Aber was in dieser Stadt in den letzten Jahren an Läden verloren ging, ist für einen Ort dieser Grösse keine Ruhmestat. Man darf auch nicht vergessen, was diese Familie einst für die Gemeinde tat. Vater Thedy als Kantonsrat und Sohn Philipp (Gemeinderat) waren jahrelang für unsere Gemeinde/Stadt aktiv tätig. Der Senior zusammen mit etlichen dazumal bekannten, geachteten Schlieremer Politikerpersönlichkeiten von links bis rechts.

Es ist auch gut, dass wir uns hier alle vier Jahre Stadtfeste leisten, welche zwar nicht ganz günstig sind, dafür für den gesamten Bezirk Dietikon und für Teile des Kantons Aargau ein unvergessliches Erlebnis sind und Schlieren als attraktive Wohnstadt präsentieren. Der umtriebige, ideenreiche Philipp Locher (Limmattaler des Jahres 2012) hat als jahrelanger Präsident der Detaillisten-Vereinigung PRO Schlieren auch sehr vieles vor allem für uns hier wohnhaften «Schlieremer» getan und wir profitieren heute noch davon. Die ersten Weihnachtssterne an den Strassenampeln, der Lampion-Umzug an unserem Nationalfeiertag, die legendären Weihnachtsmärkte auf der Bahnhofstrasse, das Eisskulpturen-­ Fräsen mit den Geissen von La Caura aus Curaglia sind alles Ideen von Philipp Locher. Er hat immer wieder der Stadt Schlieren und seiner Bevölkerung eine Attraktion geboten, die später dann von weiteren Bürgern noch ergänzt wurde (Adventssingen zum Weihnachtsmarkt). Auch das ist

Schlieren, wie wir es lieben und nun bald vermissen werden. An unserer weit herum beneideten Chilbi war er der Gründer des Snow Poppy Club, welcher dort die Festbeiz organisierte und so den Anfang zur heutigen Chilbi bildete, wie wir sie heute kennen. In Schlieren ist eine Willkommenskultur für Start-ups entstanden, was zu einem positiven Wachstum des Ortes beiträgt. Das hat Schlieren heute weit herum einen sehr guten Ruf eingebracht und uns auch die Steuerkasse gefüllt, so dass die Stadt bei neuen Projekten aller Art mit den Ausgaben grosszügiger als auch schon umgehen kann. Ich hoffe, es gibt in Schlieren auch eine Abschiedskultur für Personen und Firmen mit einem solchen Leistungsausweis und einer solchen Vergangenheit in der Gemeinde wie die Lochers, welchen wir alle zu grossem Dank verpflichtet sind.

Ich zweifle, dass die nachfolgenden Firmen und Personen, welche in diese Lücken springen könnten, nebst ihrem Geschäft auch so viel für Schlieren tun werden und können. Weiteren Gewerbe- und Detaillistenbetrieben wird es in Schlieren in Zukunft wie der Drogerie ergehen und sie werden sich an anderen Standorten ihre Zukunft sichern. Silvio Höhn, ehemaliger Gewerbevereinspräsident GVS

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