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Donnerstag, 12. Oktober 2017 | 3. Jahrgang Nr. 6 | Auflage 48 000 Exemplare

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Offizielle Gewerbezeitung des Gewerbeverbands Limmattal und der Gewerbevereine Birmensdorf und Aesch, Dietikon, Engstringen, Geroldswil-Oetwil, Schlieren, Uitikon-Waldegg, Urdorf und Weiningen

Wiesn-Gaudi

Schlieren, wo ­München Zukunft hat

Gewerbeverband Limmattal Editorial 2 The Rolling Stones im Letzigrund 3 Prix Courage 4 Ratgeber Recht 5 Ratgeber Treuhand, Ratgeber Gesundheit 6 Kultur-Tipps 7 Gwerbler choched 8

War das Zelt des ersten Limmattaler Oktoberfests noch mit eher wenigen Besucherinnen und Besuchern bestückt, standen Schlieren 9 Editorial 9 die Leute dieses Jahr bereits vor der Zeit Schlange, um Einlass zu bekommen.

«Tag der Wirtschaft» 9 PR: Spital Limmattal 10 PR: HGC 11 Stadtnachrichten 12

Uitikon-Waldegg 13

Urdorf 14 40. Chilbi im Zwischenbächen Erste Limmattaler Schlagernacht Feuerwehr Urdorf, Tag der offenen Tür PR art & glasdreams

14 15 16 16

Weiningen 17

Birmensdorf und Aesch

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Gwerblerstamm 18 NV: grebimmo GmbH 18 NV: US Performance Cars / Knack Frisch AG 19

Dietikon 20 Caffè Ferrari Tokio Hotel 2006 in Dietikon 40 Jahre Musikschule Dietikon

Unübersehbares Talent: Alphornbläser der Mariazeller als Solist

Text und Bilder: Erica Brühlmann-Jecklin

Eingeladen hatte der Limmattaler Gewerbeverband, und in der Tat, es kam in Schlieren auf der grossen Wiese am Rietpark ein fröhliches Völklein an diesem 14. September zusammen. Gutes Essen und fröhliche Musik Für das leibliche Wohl sorgte Küchenchef Tim Richter und die servierenden Frauen und Männer, die ganze Tablare

mit bis zu drei Tellern zu den Tischen balancierten, gefüllt mit beachtlichen Portionen Krustenbraten, grillierten Hähnchen (sprich: Hendl) oder Schweinshaxen, waren olympiaverdächtig. Auch diejenigen, welche Bretzel und die Masskrüge zu den durstigen Gästen trugen. Hatte eine Woche zuvor die Live-Band Die Oberbayern aufgespielt, waren es nun zum grossen Finale des Limmatta-

ler Wiesn-Gaudis Die Mariazeller, die auch mich, von der Musik her strenge Zuhörerin, überzeugten. Die vier Musiker sind nicht zum ersten Mal in Schlieren. Mit ihren Instrumenten, Trompete, Keyboard, Steirische Harmonika und Gitarre, ist jeder einzelne auch ein Solist. Besonders zeigte dies der Alphornbläser, der sein Ständchen gleich auf dem Tisch brachte und so nicht nur von allen gehört, sondern auch gesehen wurde.

Prophezeit wurde bereits im Voraus, es dürfe gesungen, getanzt und geschunkelt werden, und die Gäste erfüllten diese Prophetie längst, bevor das Bier floss. Frohe Begegnungen im Festzelt «Hallo!», ruft mir einer zu, «dein Schulschatz!» Ja klar, Albert Vicentini. Die Begegnung freut und erinnert an die Jugendzeit. Und ganz besonders freut mich die Begegnung mit Urs,

Engstringen 25 Ortsmuseum Unterengstringen 25 Oberengstringen-Märt 26

Geroldswil-Oetwil 27 P Kehrseite

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2 I Gewerbeverband Limmattal

Gewerbezeitung I Nr. 6 I 12. Oktober 2017

Editorial

Fortsetzung Titelseite: Schlieren, wo M ­ ünchen Zukunft hat

Die Parteien des Bezirks ­Dietikon sollten zur Besinnung kommen

dem früheren Pianisten der Band Noi insieme. Er kommt auf mich zu, umarmt mich. Ein herzliches Wiedersehen mit dem begabten Musiker, der mit seiner Wohngruppe vom Solvita ans Fest gekommen ist. «Wir haben Eintrittskarten bekommen», verrät mir eine Mitbewohnerin. Kein Zweifel: Im Festzelt sind frohe Begegnungen möglich.

Gregor Biffiger

Liebe Bewohnerinnen und Bewohner des Bezirks Dietikon Die Interparteiliche Konferenz des Bezirks Dietikon (IPK) unter Führung von Alt-Kantonsrat Rolf Steiner (SP) hat momentan nichts zu lachen. Bei den jüngsten Bezirksrichterwahlen fallierte der IPK-Kandidat desaströs, und die parteilose Kandidatin räumte mit mehr als zwei Dritteln der Stimmen regelrecht ab. Auch bei den diesjährigen Statthalterwahlen hatte die IPK und insbesondere deren Präsident eine zwielichtige Rolle gespielt. Keine Frage: Die Parteien braucht es, und sie spielen in unserer Demokratie eine wichtige Rolle. Das ist jedoch kein Freipass für Kartell- und Vettern-

wirtschaft. Die IPK-Entscheide werden nämlich – zwar mit einem basisdemokratischen Mäntelchen kaschiert – in Tat und Wahrheit von ein paar machtgierigen Parteigranden gefällt. Das goutiert das Stimmvolk zu Recht nicht und ist auch der Grund für die jüngste Ohrfeige. Gerade Richterwahlen sind in dieser Hinsicht besonders sensibel. Es reicht nicht, Richter primär nach ihrem Parteibuch auszuwählen. Denn Richter entscheiden zum Beispiel darüber, ob jemand unter Umständen sein ganzes weiteres Leben hinter Gittern verbringen muss (sog. grosse Verwahrung); sie greifen also tief in die Persönlichkeitsrechte des Einzelnen ein. Entsprechend muss ein Richter erhöhten charakterlichen und fachlichen Ansprüchen genügen. Deshalb sind die Parteien im Auswahlverfahren besonders in der Pflicht. Und wenn sie diese Pflicht ungenügend wahrnehmen, korrigiert der Wähler halt stante pede.

Dank an die Stadt und die Firma Geistlich Einen besonderen Dank richtete ­Gregor Biffiger, Präsident des Gewerbeverbandes Limmattal, zum einen an Albert Schweizer, verantwortlich für die Standortförderung Schlieren, und an Martin Geistlich, der den Grund und Boden für das Festzelt zur Verfügung stellte. Viele fleissige Hände haben zudem das fröhliche Treiben ermöglicht. Es kann mit Fug und Recht behauptet werden: München ist in Schlieren angekommen.

Ein Prost dem Schulschatz

Die Kommunalwahlen stehen vor der Tür. Die Parteien täten also gut daran, sich rechtzeitig zu besinnen … Herzlichst Ihr GEWERBEVERBAND LIMMATTAL Gregor Biffiger, Präsident

Die Mariazeller spielen auf

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KONTAKTBOX H

Gewerbeverband Limmattal Postfach, 8952 Schlieren

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Gregor Biffiger, Präsident gregor@biffiger.com

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Festliches Dirndl

PImpressum P

Claudia Lambrich, Marco Plüss, Werner ­ üller, Harald Tappeiner, Artur Terekhov M

Limmattaler Gewerbezeitung

Realisation/Produktion

Die offizielle Zeitung von: Gewerbeverband Limmattal Gewerbeverein Birmensdorf und Aesch Gewerbeverein Dietikon Gewerbeverein Engstringen Gewerbeverein Geroldswil-Oetwil Gewerbeverein Schlieren Gewerbeverein Uitikon-Waldegg Gewerbeverein Urdorf Gewerbeverein Weiningen

RTK Medientechnik AG, Tel. 044 804 91 11 gewerbezeitung@rtk.ch

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Redaktion Verantwortung: Gregor Biffiger Koordination: Daniela Bahnmüller Verlagsberatung, Tel. 043 818 00 55 redaktion@limmattaler-gewerbezeitung.ch Ständige Mitarbeiter: Gregor Biffiger, Diego Albertanti, Alfons G. Florian, Otto Frei, Thomas Gössi, Thomas Landis, Claudio Lorenzet, Dr. Reto Müller, Reto Müller, Richard Nydegger, Stefan Schmid, Sascha Städeli, Patrick Holenstein, Dominic Karrer, Christian Murer, Erica Brühlmann-Jecklin,

Mahlzeit

Auf zum Tanz

O’zapft is

Auflage 48 000 Exemplare Druck/Papier Gedruckt in der Schweiz auf Schweizer Papier Ein Prosit der Gemütlichkeit

Gregor Biffiger dankt

Verteilung Die Gewerbezeitung wird durch die Schweizerische Post AG und Direct Mail Company AG in alle Haushaltungen und Postfächer von Aesch, Birmensdorf, Dietikon, Geroldswil, Oberengstringen, Oetwil an der Limmat, Schlieren, Uitikon, Unterengstringen, Urdorf und Weiningen gratis verteilt – auch in jene mit einem «Stopp Werbung»-Kleber. In Briefkästen mit einen Kleber «Bitte keine Gratiszeitungen» wird die Gewerbezeitung nicht zugestellt. Bei Nichterhalt der Zeitung wenden Sie sich bitte an info@gewerbezeitungen.ch.

Verlag/Inserate Eugen Wiederkehr AG, Postfach 28, 8820 Wädenswil Tel. 044 430 08 08, info@gewerbezeitungen.ch

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Gewerbezeitung I Nr. 6 I 12. Oktober 2017

Konzert-Kritik

The Rolling Stones zeigen im Letzigrund ihre Wurzeln Mick Jagger und seine Kollegen von den Rolling Stones haben mit der «No Filter»-Tour in Zürich mit vier Türmen und vielen Klassikern für Begeisterung gesorgt. Text und Bilder: Patrick Holenstein

Wenn die dienstälteste Rockband auf dem Planeten sich das Label «No Filter» als Motto nimmt, darf man von den Rolling Stones einiges erwarten, schliesslich sind sie – alle stramm in den 70ern – gerade dabei, ihre Wurzeln neu zu entdecken. So war beim Konzert in Zürich der Blues, den sie ja zu Beginn ihrer Karriere lebten, erfreulich deutlich zu hören. Das letzte Album «Blue & Lonesome», das eben jenen satten Blues zelebriert, kündigte das bereits an. Allerdings schienen die zwei Songs vom Album sogar manchen Klassiker leicht bluesig zu färben, etwa «Jumpin’ Jack Flash». Dieser neue Anspruch steht den Stones hervorragend und das Versprechen von «No Filter» hielten sie mühelos.

Die imposante Bühne bestand aus vier Türmen, je ca. 20 Meter hoch und als Halbkreis für beste Sicht arrangiert. Jeder Turm konnte als gewaltiger Screen oder alle vier als grosse Leinwand für kunterbunte Spielereien genutzt werden. Gitarrist Keith Richards hatte ein Dauergrinsen im Gesicht und amüsierte sich mit Saitenkollege Ron Wood diebisch, wenn sie querspielten. Charlie Watts trommelte uhrwerksgleich, während Mick Jagger munter wie ein junger Mann auf der Bühne wirbelte. Es ist nicht mehr ganz so viel Pepp drin, aber die Luft ist auch noch lange nicht draussen. Aber die Gelassenheit, die konsequente Ruhe im Spiel und das Selbstbewusstsein, das Konzert direkt mit «Sympathy For The Devil» zu eröffnen, immerhin ein Kultsong, zeugt von viel Selbstironie. Die Stones waren seit den späten 90ern nicht mehr so gut.

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4 I Gewerbeverband Limmattal

Gewerbezeitung I Nr. 6 I 12. Oktober 2017

Prix Courage

«Beobachter»-Nomination trotz negativer Bilanz Muriel Pestalozzi will den Prix Courage der Zeitschrift «Beobachter». Die Beweg- und Hintergründe ihrer «Heldentat» sind allerdings fragwürdig. Text: Dr. Peter Meier, ehem. Gemeinderat (FDP), Geroldswil, Bild: Gregor Biffiger

Am 19. September letzten Jahres liess sie bei der Staatsanwaltschaft noch Klage einreichen, weil Gregor Biffiger – Präsident des Gewerbeverbandes Limmattal und ehemaliger Bezirksrichter in Bremgarten – im Editorial der Limmattaler Gewerbezeitung am 8. September ihren vollen Namen und auch denjenigen ihrer Arbeitskollegin und «Co-Whistleblowerin» im Zusammenhang mit der Causa Leimgrübler nannte. Jetzt will sich Muriel Pestalozzi als «Heldin des Alltags» feiern lassen – zwangsläufig mit ihrem vollen Namen. Zur Erinnerung in Kürze Sommer 2015: Muriel Pestalozzi bezichtigt den damals für den Bezirk Dietikon amtierenden Statthalter Adrian Leimgrübler (FDP) beim Ombudsmann der Begünstigung. Auf dessen Geheiss sollte sie dies unter Mithilfe einer Arbeitskollegin und mit aus dem Amt behändigten Unterlagen bekräftigen. Der Verdacht liess sich weder durch die Einvernahme angeblich Begünstigter noch durch aufwändige Untersuchungen erhärten; das Strafverfahren wurde nach unverständlich langer Zeit eingestellt. Rechtswidrige fristlose Entlassung November 2015: Regierungsrätin Jacqueline Fehr (SP) – damals noch kaum im Amt – liess sich noch während von

ihr veranlassten erweiterten Untersuchungen dazu hinreissen, dem vom Souverän gewählten Statthalter Adrian Leimgrübler im Alleingang fristlos zu kündigen; rechtswidrig, wie das Verwaltungsgericht befand. Leimgrübler wurde systematisch demontiert Die Gerichtsentscheide kamen spät, zu spät für Adrian Leimgrübler, nämlich erst mitten im Wahlkampf um seine Wiederwahl als Statthalter. Weil er den ersten Wahlgang gewonnen hatte, musste grösseres Geschütz her. So wurde Leimgrübler in einer für Schweizer Verhältnisse und insbesondere für Statthalterwahlen beispiellosen Kampagne mit immer neuen Vorwürfen eingedeckt, stets genüsslich kolportiert durch die einzige im Limmattal noch übriggebliebene lokale Tageszeitung. Selbst Statthalter aus anderen Bezirken wurden noch mobilisiert. Entsprechend gewählt wurde im zweiten Wahlgang am 21. Mai 2017 der von der IPK (Interparteilichen Konferenz) portierte Simon Hofmann (FDP) – Sohn eines der beiden zu diesem Zeitpunkt die Vakanz vertretenden Statthalter – honi soit, qui mal y pense. Wie gross das Vertrauen der Wählenden in die IPK bzw. deren Kurfürsten inzwischen ist, lässt sich übrigens an der aktuellen Wahl der parteilosen Richterin Fabienne Moser-Frei ablesen.

Wechsel-Samstage: 21. Oktober 2017 28. Oktober 2017 4. November 2017 11. November 2017 18. November 2017

Will Muriel Pestalozzi den Preis um jeden Preis? Ob sich Frau Pestalozzi persönlich zur Nomination vorgeschlagen hat oder ob sie portiert wurde, spielt keine Rolle. Sie musste der Nomination zustimmen. Letzte Zweifel darüber, dass sie «JA» gesagt hat, räumt die nebenstehend abgedruckte E-Mail aus, kurz vor Mitternacht am 30. September an «undisclosed recipients» von ihrem Schwiegervater Dietrich Pestalozzi in Umlauf gebracht. Darin buhlt er um Publikumsstimmen für Muriel Pestalozzi für den Prix Courage. Mit erbärmlicher Bilanz zwischen mutigen Lebens-, Waisenund ­Landschaftsrettern Wie klug ist es von Muriel Pestalozzi, sich durch ihre Kandidatur für den Prix Courage nun in die Öffentlichkeit zu drängen? Und ist es o. k., wenn sie in der Laudatio zu ihrer Bewerbung ihre Kollegin, Géraldine Pierrehumbert, durch Namensnennung nunmehr selbst schlimmsten Anfeindungen preisgibt? Mit der Bilanz eines eingestellten Verfahrens, einer als rechtswidrig erklär-

ten Entlassung, von Lohnnach- und Fortzahlungen sowie Genugtuungs-, Untersuchungs- und Verfahrenskosten in insgesamt Millionenhöhe zu Lasten der Steuerzahlenden, dafür aber einer zerstörten Existenz, kann Muriel Pestalozzi unter den sonst Nominierten bestenfalls farblos wirken. In dem von ihr so notdringlich verteidigten Statthalteramt Dietikon hat sie selbst keinerlei Veränderung bewirkt: Sie ist schon längst in eine andere Aufgabe unter Chefin Jacqueline Fehr geflüchtet, so wie auch ihre Kollegin Géraldine Pierrehumbert. Pyrrhussieg als ­Nominationsgrundlage Es ist einmal mehr unhaltbar und grobfahrlässig – und dies auch seitens des «Beobachters» –, aus einer noch immer strittigen Teilübernahme von Verfahrenskosten Adrian Leimgrübler Schuld zuzuweisen. Ebenso wenig ist eine Verurteilung anhand der gerichtlichen Anmerkung haltbar, «dass in Leimgrüblers Amtsführung tatsächlich mehrere Pflichtverletzungen festzustellen seien, diese aber weder für sich alleine noch in ihrer Gesamtheit genug

schwer wiegen würden, um das Vertrauen in eine korrekte Amtsführung in einem solchen Mass erschüttern zu können, dass auch zukünftig keine korrekte Amtsführung gewährleistet gewesen wäre». So wenig Substanz kann und darf zu einer Wahl als «Heldin des Alltags» nicht reichen – oder? Nachtreten, Kalkül oder Verzweiflungstat? Will sich Muriel Pestalozzi nun möglichst billig für künftige Wahlen bekannt machen und positionieren? Oder ist es ihre verzweifelte Suche nach Ablass bzw. nachträglicher Sanktion ihres noch nicht mal mit offenem Visier geführten Kampfes für Gerechtigkeit? So oder so sind sowohl Plattform als auch Zeitpunkt «sehr schräg» gewählt. Zu ungeklärt und frisch sind die Geschehnisse rund um die Statthalterwahl. Wer jetzt Gräben aufbricht, fällt selbst hinein. Bleibt zu hoffen, dass der Prix Courage als solcher respektabel bleibt.

Kantonaler Gewerbeverband Zürich: Abstimmung vom 24. September

Klares Bekenntnis der Zürcher Bevölkerung für die Strasse Mit grosser Genugtuung nimmt der Kantonale Gewerbeverband Zürich das klare Ja des Zürcher Stimmvolks für den Gegenvorschlag zur Antistauinitiative zur Kenntnis. Erleichtert ist er auch, dass das Nein zur Altersreform 2020 nun den Weg frei macht für eine echte Reform.

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Das Zürcher Stimmvolk hat am Abstimmungssonntag vom 24. September ein klares Signal an die Politik gesandt. Mit der Verankerung des motorisierten Individualverkehrs (MIV) in der Verfassung hat es sich dafür ausgesprochen, dass sich ÖV und MIV künftig gleichberechtigt gegenüberstehen. «Der heutige Abstimmungsentscheid bedeutet das Ende der langjährigen politischen Grabenkämpfe zwischen ÖV und MIV. Vom heutigen Ja zur Verfassungsänderung und vom Erhalt eines leistungsfähigen Staatsstrassennetzes profitiert die ganze Bevölkerung. Profitieren werden aber auch die zahlreichen KMU, welche auf das Auto angewiesen sind und täglich mehrere Stunden im Stau stehen», sagt KGV-­ Geschäftsleiter Thomas Hess.

Denn Stau richtet jährlich Hunderte von Millionen Franken volkswirtschaftlicher Schaden an. Deshalb ist mindestens der Erhalt der heutigen Leistungsfähigkeit des Staatsstrassennetzes für die Volkswirtschaft von zentraler Bedeutung.

native zur heute abgelehnten Reform ausarbeiten und dem Parlament zur Beratung vorlegen. «Obwohl Bundesrat Berset vor der Abstimmung damit drohte, dass es bei einem Nein bald keine AHV mehr gebe, ist sein verfassungsmässiger Auftrag unmissverständlich: Der Bund muss dafür sorgen, dass AHV und berufliche Vorsorge ihren Zweck dauernd erfüllen können. Und genau das erwarten wir jetzt von ihm.»

Weg frei für eine echte Altersreform Innert Jahresfrist sind die Linken bereits zum zweiten Mal mit ihrem Anliegen, die AHV-Rente zu erhöhen, an der Urne gescheitert. «Nach dem heutigen Volksentscheid ist ein AHV-Ausbau endlich eindeutig vom Tisch», sagt Werner Scherrer, Präsident des Kantonalen Gewerbever- PPKontakt bands Zürich (KGV). Um die AHV-­ Renten langfristig zu sichern, müsse Werner Scherrer, Präsident der Bundesrat rasch eine echte Alter- Thomas Hess, Geschäftsleiter


Gewerbeverband Limmattal I 5

Gewerbezeitung I Nr. 6 I 12. Oktober 2017

Ratgeber Recht

Die «Rachebetreibung» Schreinermeister Meier trennt sich im Streit von einem seiner Mitarbeiter. Das Arbeitsgericht stellt fest, dass Meier alles richtig gemacht hat, und weist in seinem Urteil die Forderungen des ehemaligen Mitarbeiters ab. Enttäuscht und wütend, stellt der Mitarbeiter in der Folge ein Betreibungsbegehren; Schreinermeister Meier erhält einen Zahlungsbefehl über mehrere tausend Franken. Was kann er dagegen tun? Jeder kann betreiben Eine Eigenheit des schweizerischen Inkassosystems ist es, dass Betreibungen ohne Weiteres gegen jedermann (Privatperson oder juristische Person) erhoben werden können. Das Betreibungsamt überprüft nicht, ob eine Forderung zu Recht besteht – oder nicht. Im vorliegenden Fall erhält Schreinermeister Meier also vom Betreibungsamt einen Zahlungsbefehl zugestellt.

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Zugleich wird in seinem Betreibungsregister die Forderung des ehemaligen Mitarbeiters eingetragen und ist – nach Vorlage eines Interessensnachweises – ohne grosse Umstände für jedermann einsehbar. Erhalt des Zahlungsbefehls Nach Erhalt des Zahlungsbefehls muss Meier aufpassen: Er hat nämlich nur zehn Tage Zeit, um «Rechtsvorschlag» zu erheben und damit die Betreibung einstweilen zu blockieren. Verpasst er diese Frist, kann der ehemalige Mitarbeiter seine Inkassobemühungen fortsetzen und letztlich eine Pfändung oder gar einen Konkurs erwirken. Dabei muss er nicht einmal mehr beweisen, ob seine Forderung auch tatsächlich gerechtfertigt ist. Das Inkassoverfahren nimmt seinen Lauf. Beseitigung des Registereintrages Wenn nun Meier rechtzeitig Rechtsvorschlag erhoben hat, ist die Betreibung zwar einstweilen gestoppt und es

liegt am ehemaligen Mitarbeiter, die weiteren Schritte vorzunehmen. Dem Schreinermeister bleibt aber noch immer der unschöne Eintrag im Betreibungsregister. Diesen kann er nur mit Hilfe des Richters bereinigen lassen. Er muss beim zuständigen Bezirksgericht die Aufhebung der Betreibung verlangen. Dazu muss er glaubhaft darlegen können, dass die Forderung nicht (oder nicht mehr) besteht.

des geschilderten Sachverhaltes ohne grosse Schwierigkeiten darlegen können, dass der ehemalige Mitarbeiter – weil eben vor Arbeitsgericht unterlegen – die Betreibung aus rein schikanösen Zwecken eingeleitet hatte. Mit einer solchen Betreibung werden sachfremde Zwecke verfolgt, weil es gar nicht mehr um das Erhältlichmachen einer Forderung geht, sondern nur um die Schikane an sich.

Mit dem vorliegenden Arbeitsgerichtsurteil gelingt das Meier ohne Weiteres. In prozessualer Hinsicht muss Meier geltend machen können, dass er ein schützenswertes Interesse an der Beseitigung des Registereintrages hat. Da der Eintrag einer laufenden Betreibung durchaus geeignet ist, die Kreditwürdigkeit Meiers gegenüber Dritten herabzusetzen, wird ihm dieser Interessensnachweis nicht schwer fallen. Immerhin bleibt die Betreibung im Register während fünf Jahren eingetragen. Letztlich wird Meier aufgrund

Schreinermeister Meier hat somit gute Chancen, die Rachebetreibung des ehemaligen Mitarbeites gerichtlich aufheben zu lassen. Da Meier in einem solchen Verfahren als Kläger auftritt, muss er allerdings die Prozesskosten (und allenfalls auch die Anwaltskosten) vorschiessen. Wenn er mit seinem Begehren erfolgreich ist, werden diese Kosten jedoch dem ehemaligen Mitarbeiter überbunden. Dieser wird sich dann künftig wohl zweimal überlegen, ob er aus reinen Rachegelüsten eine Betreibung einleiten soll.

PPZum Verfasser: Lic. iur. Thomas Rüesch ist seit 2005 selbstständiger Rechtsanwalt und berät Privatpersonen und KMU im Zivil-, Obligationenund Schuldbetreibungs- und Konkursrecht.

RÜESCH & Müller Rechtsanwälte «Zum Zollhaus» Badenerstrasse 1, 8953 Dietikon Tel. 044 741 56 11 www.rueesch-mueller.ch

Einzelinitative Heirats- und Singlestrafe

Post an Kantonsrat: Heirats- und Singlestrafe eindämmen Wer ist vom politischen Dauerbrenner Heiratsstrafe hauptbetroffen? Und gibt es Folgeprobleme, wenn man diese beseitigt? Diese Fragen stellte sich der Schreibende und reichte dem Zürcher Kantonsrat eine Einzelinitiative ein. Ausgangspunkt des Vorstosses ist, dass das Bundesgericht bereits Ende des letzten Jahrtausends die steuerliche Schlechterstellung von Ehepaaren gegenüber Konkubinaten – Heiratsstrafe – aus Rechtsgleichheitsüberlegungen als klar verfassungswidrig bezeichnet (BGE 110 Ia 7, E. 3 und 4), zugleich jedoch auch darauf hingewiesen hat, dass deren Milderung nicht zulasten der wirklich Alleinstehenden erfolgen dürfe (BGE 120 Ia 329, E. 4a). Passiert ist seither jedoch eher wenig, die Problematik besteht nach wie vor.

tigen diskriminiert werden. Dabei hat er festgestellt, dass vor allen Dingen a) doppelverdienende, kinderlose Ehegatten sowie b) Einpersonenhaushalte betroffen sind. Schliesslich werden in geringerem Umfang auch c) Ehegatten mit Kindern benachteiligt. Gestützt darauf, hat er Ende Juli 2017 dem Kantonsrat Zürich eine Einzelinitiative eingereicht (KR-Nr. 216/2017) und darin die Entlastung der vorhin erwähnten Personengruppen durch pauschale Abzüge (wie sie jetzt schon z. B. als Kinderabzüge bestehen) beantragt.

Der Schreibende, der sich in seiner selbstständigen Erwerbstätigkeit neben dem Studium viel mit Steuerrecht befasst, hat infolgedessen (ohne eine emotionale Diskussion über den Wert der Ehe zu führen, wie sie bisher den politischen Diskurs dominiert hat) analysiert, welche Personengruppen denn konkret wegen ihrer Haushaltsform gegenüber anderen Steuerpflich-

Rechtliche Problemfelder Da nach § 35 Abs. 2 StG ZH der Verheiratetentarif auch unverheirateten Steuerpflichtigen mit Kindern zukommt, werden durch den sogenannten Doppeleffekt Konkubinatspaare mit Kindern gegenüber Ehepaaren mit Kindern bevorzugt. Denn während bei Ehepaaren mit Kindern eine gemeinsame Besteuerung (in höherer Progressi-

onsklasse) erfolgt, passiert dies infolge Einzelveranlagung beim Konkubinatspaar mit Kindern nicht. Und dies, obwohl zumindest der besser verdienende Konkubinatspartner den wesentlich günstigeren Verheiratetentarif für sich beanspruchen kann. Noch schwerer wiegt die steuerliche Ungleichheit allerdings, wie vorerwähnt, bei doppelverdienenden Ehegatten ohne Kinder. Einerseits werden diesfalls zwei Einkommen generiert, welche bei gemeinsamer Besteuerung überhaupt zu einem Progressionseffekt führen können, während andererseits die vielen kinderbezogenen Betreuungs- oder Sozialabzüge wegfallen. Schliesslich steht fest, dass Einpersonenhaushalte im Vergleich zu jeder Art von Mehrpersonenhaushalten (Ehepaare, Konkubinate, erwachsene Kinder im Hotel Mama usw.) ökonomisch gesehen einiges an höheren Grundkosten haben. Der Heiratsstrafe steht damit auch eine Singlestrafe gegenüber, welche in der

Region Zürich mit klar mehr als einem Drittel Einpersonenhaushalten besonders ausgeprägt ist, zumal so das gegenwärtige Steuersystem gerade Leute im jungen, unabhängigen Alter dafür bestraft, Verantwortung zu übernehmen. Dies sind die ernüchternden Fakten, wenn man sich ein wertneutrales, nicht Verhaltenslenkung betreibendes Steuerrecht wünscht, wie es auch durch die Prinzipien von rechtsgleicher Besteuerung nach wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit verfassungsrechtlich vorgesehen ist (Art. 127 Abs. 2 BV). Möglicher Exportschlager Natürlich mag man einwenden, dass es doppelverdienenden Ehegatten oder Singles ja auch mit ein bisschen Ungleichheit noch gut genug gehe und alles halb so wild sei. Eine solche Betrachtung ist jedoch im Ansatz neid­ basiert und falsch, da vor dem Gesetz jedermann gleich ist und diese Gleichheit nicht mit zunehmender (angeblicher) Bedürftigkeit grösser wird. Das Ziel eines Staates kann nicht sein, eine grosse Räuberbande ohne Gerechtigkeit zu werden und das freie Eigentum des Einzelnen anzugreifen (Augustinus, De Civitate Dei, Buch 4/Kap. 4). Im Gegenteil: Eigenverantwortung und Leistung sollen sich lohnen, damit die Staatsausgaben nachhaltig gesenkt und die Staatstätigkeit verwesentlicht werden können. Damit würden mit der vorliegenden Einzelinitiative gleich zwei wertvolle liberal-rechts-

staatliche Ziele (mehr Rechtsgleichheit/Förderung der Eigenverantwortung sowie eines christlich-abendländischen Leistungsgedankens) erreicht. Auch ist davon auszugehen, dass diese zumindest betreffend Heiratsstrafe ein guter Exportschlager werden und auch auf Ebene anderer Kantone sowie des Bundesparlaments vergleichbare Lösungen anregen könnte. All dem gilt es, in dieser Dauerbrennerthematik eine Chance zu geben. Tiefe Steuern helfen schliesslich auch ganz generell dem freien Unternehmer. Affaire à suivre.

PPZum Verfasser: Artur Terekhov stud.iur., parteilos, Mitglied NoBillag-Initiativkomitee Inh. AT Recht Steuern Kirchweg 36 8102 Oberengstringen www.at-recht-steuern.ch


6 I Gewerbeverband Limmattal

Gewerbezeitung I Nr. 6 I 12. Oktober 2017

Ratgeber Treuhand

Ratgeber Gesundheit

Änderungen per 1. Januar 2018 bei den MWST-Sätzen Die Altersreform ist gescheitert. Und somit wird es ab 2018 keine Zusatzfinanzierung der AHV über die Mehrwertsteuer geben. Die Volksabstimmungen vom 24. September 2017 sind vorbei und die Altersreform ist gescheitert. Die Zusatzfinanzierung der AHV über die Mehrwertsteuer (MWST) ab 2018 kommt nicht. Per Ende 2017 läuft die IV-Zusatzfinanzierung über die MWST aus. Neu werden zur Finanzierung des

Ausbaus der Bahninfrastruktur (FABI) die MWST-Sätze im Jahr 2018 um je 0,1% erhöht. Die MWST-Sätze werden nach unten angepasst. Gemäss Eidg. Steuerverwaltung verändern sich die MWST-Sätze laut folgender Tabelle:

Normalsatz Aktuelle Steuersätze:

8,0 %

3,8 %

2,5 %

- Auslaufende IV-Zusatz­ finanzierung 31.12.2017:

–0,4 %

–0,2 %

–0,1 %

+ Steuererhöhung FABI 1.1.2018–31.12.2030:

0,1 %

0,1 %

0,1 %

Stand 1.1.2018

7,7 %

3,7 %

2,5 %

Bei den Unternehmungen und der Eidg. Steuerverwaltung stehen Umstellungsarbeiten an. Die ERP-1 und Abrechnungssysteme sind bis Ende Jahr an diese Veränderung anzupassen. Diese können u. U. sehr aufwendig und teuer sein; insbesondere bei älteren Systemen. Setzen Sie sich frühzeitig mit Ihrem Softwarelieferanten bzw. IT-Betreuer in Verbindung, um die Anpassungen rechtzeitig zu planen und die Umstellungen rechtzeitig umzusetzen. Die Schulung von Personal ist einzuplanen und durchzuführen. Konsultieren Sie in der Praxis in jedem Fall eine Fachperson. Enterprise Resource Planning. ERP integriert eine Vielzahl von Geschäftsanwendungen und Betriebsdaten, die in einer zentralen Datenbank verarbeitet und gespeichert werden. 1

Sondersatz

Reduzierter Satz

PPZum Verfasser: Alfons G. Florian, dipl. Wirtschaftsprüfer/ Fachmann im Finanz- und Rechnungswesen mit eidg. FA, ist seit 1998 Geschäftsführer der Rebex AG und ist in den Bereichen Wirtschaftsprüfung, -beratung, Rechnungswesen sowie nationale und internationale Steuerberatung tätig.

Rebex AG Treuhand- & Revisionsgesellschaft Zentralstrasse 19, Pf, 8953 Dietikon 1 Tel. 1044 744 76 76 ALLIANZ_Inserat_A5-farbig_2016_mit_Ort 14.04.16 14:54 Seite www.rebex.ch

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Alkohol – trinkst du auch zu viel? In der Schweiz übetreiben 1 Million Menschen, 250 000 sind Alkoholiker. Wie geniesst man mit Mass? Alkohol ist das am weitesten verbreitete Suchtmittel in der Schweiz. Alkohol ist wahrscheinlich die älteste psychoaktive Droge, die der Mensch kennt. Irgendwann wurde entdeckt, dass beim Gärungsprozess von Früchten der Fruchtzucker zu einer Substanz fermentiert, die nach Genuss ein Wohlgefühl, begleitet von leichtem Schwindel, hervorruft. Im Laufe der Jahrtausende lernten immer mehr Menschen, die positiven Wirkungen dieser vergorenen Substanz zu schätzen, und es wurden unterschiedliche Methoden entwickelt, den Wirkstoff Alkohol herzustellen und diesen zu sich zu nehmen. Die meisten Menschen kennen wahrscheinlich die positiven Wirkungen des Alkoholkonsums: Ein, zwei oder auch drei Gläser Wein oder Bier wirken entspannend, beruhigend, leicht bewusstseinsverändernd und stimmungsverbessernd. Allerdings fallen Tätigkeiten oder Aufgaben, bei denen es auf Konzentrations-, Koordinations- und Reaktionsfähigkeit ankommt, zunehmend schwer. Trinken sie dann «ein paar» zu viel, treten körperliche Symptome auf wie Blutdruckabfall und Senkung der Körpertemperatur. Welche Kriterien deuten auf eine Alkoholsucht? • Starker Wunsch/Zwang, Alkohol zu trinken • Wirkungsverminderung bei gleicher Trinkmenge, so dass mit der Zeit der Konsum erhöht wird, um die gleiche Wirkung zu erzielen • Körperliche Entzugserscheinungen bei Verminderung der Trinkmenge oder bei Weglassen des Alkohols • Vernachlässigung von Interessen/ Verpflichtungen (evtl. mit der Folge von sozialen und beruflichen Problemen) • Der Versuch, die Trinkmenge und -häufigkeit zu reduzieren, scheitert häufig. • Eine Selbstschädigung durch den Alkoholkonsum wird vom Betroffenen in Kauf genommen. Falls 3 dieser 6 Merkmale vorliegen, wird die Diagnose einer Alkoholabhängigkeit/Alkoholsucht gestellt. Definitionen Chronisch riskanter Konsum: ≥ 4 Standardgläser eines alkoholischen Getränks (z. B. eine Stange Bier) pro Tag bei Männern, ≥ 2 Gläser bei Frauen; Rauschtrinken: ≥ 6 Gläser bei einer Gelegenheit, unabhängig vom Geschlecht. Übermässiger Alkoholkonsum ist eine der Hauptursachen für vorzeitige Sterblichkeit und für Beeinträchtigungen der Gesundheit. Es gibt zwei Formen von risikoreichem Alkoholkonsum: chronisch riskanter Konsum

(regelmässig zu viel trinken) und Rauschtrinken (bei einer Gelegenheit zu viel trinken). Wer trinkt am häufigsten? Die Tessiner – in der italienischen Schweiz trinken 17,9 Prozent jeden Tag Alkohol (vor allem Wein). Zum Vergleich: In der Westschweiz (ebenfalls Wein) sind es 14,4 Prozent, in der Deutschschweiz 7,8 Prozent (eher Bier, Spirituosen). Wie viele betrinken sich? Jeder Zehnte hat sich im vergangenen Jahr mindestens einmal betrunken. Im Minimum neun Gläser mit je zehn Gramm reinem Alkohol (z. B. Bier), einige hatten mehr als 16 Gläser. Trinken junge Leute mehr? Sie trinken früher (trotz Verbot oft schon ab 11 bis 15 Jahren) und betrinken sich häufiger an Wochenenden im Ausgang. Im Alter wird eher konstantes Trinken daraus. 7,6 Prozent der 65bis 74-Jährigen trinken zu viel. Alkoholprobleme gehen uns alle an – reden wir darüber! Je nach Ihrer persönlichen Situation können unterschiedliche Hilfestellungen wichtig sein. Am besten beginnen Sie mit einer Standortbestimmung und planen dann die nächsten Schritte. Eine Alkoholberatungsstelle kann Sie dabei unterstützen. Auch ein Arzt oder eine Ärztin kann Ihnen helfen. Sowohl Schweregrad und Art des Alkoholproblems als auch die persönliche Lebenssituation sollten beachtet werden, wenn es darum geht, das Ziel und die Form der Behandlung festzulegen. Ebenfalls aufgrund der individuellen Situation kann geprüft werden, ob eine Abstinenz empfohlen wird oder ob kontrolliertes Trinken eine Möglichkeit ist. Für manche eignet sich eine ausschliesslich ambulante Unterstützung.

Hilfsangebote Beratungsstellen für Alkoholprobleme sind für Betroffene und Nahestehende da (Schweigepflicht gewährleistet!). Adressen finden Sie im Telefonbuch unter www.suchtindex.ch. Informationen über Selbsthilfegruppen für Nahestehende erhalten Sie bei der regionalen Beratungsstelle auf der Website www.selbsthilfeschweiz.ch. Informationen über Selbsthilfegruppen von selbst Betroffenen erhalten Sie bei der regionalen Beratungsstelle auf der Website www.selbsthilfeschweiz.ch und bei den Anonymen Alkoholikern www.anonyme-alkoholiker.ch. Fühlen Sie sich von diesen Zeilen angesprochen? Trinkt Ihr Lebenspartner oder Ihre Lebenspartnerin? Hat einer Ihrer Mitarbeiter oder Mitarbeiterinnen Anzeichen eines Alkoholproblems? Sprechen Sie das Problem an und suchen Sie nach einer Lösung! Erste Anlaufstelle ist häufig der Hausarzt oder die Hausärztin. Haben Sie kein Schamgefühl (Scham bedeutet ursprünglich verdecken, verhüllen, verstecken und vermeiden). Fassen Sie Mut und stehen Sie zu Ihrem «Problem». Jemand, der nach Alkohol süchtig ist, will natürlich nicht zeigen, wie abhängig er ist, und tut alles, um mögliche Hinweise darauf zu vertuschen.

Sie treffen sich regelmässig mit einer Fachperson einer Alkoholberatungsstelle oder mit einem spezialisierten Arzt bzw. einer spezialisierten Ärztin. Viele, die von einem Alkoholproblem betroffen sind, finden die Unterstützung einer Selbsthilfegruppe hilfreich. Für manche (v. a. mit körperlichen Symptomen) ist eine passende stationäre Therapie wichtig, um eine geschützte Umgebung und eine Auszeit zu haben. Stationäre Therapien können unterschiedlich lange dauern, von einigen Wochen bis zu mehreren Monaten. Daran sollte sich eine ambulante Nachbehandlung bei einer Alkoholberatungsstelle und/oder in einer Selbsthilfegruppe anschliessen. Dies hilft, Rückfälle zu vermeiden.

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PPZum Verfasser: Der 58-jährige Dr. med. Claudio Lorenzet ist Facharzt FMH für Allgemeine Innere Medizin und anerkannter Akupunkteur TCM/ASA. Er lebt in Bergdietikon, ist verheiratet und Vater von Zwillingen. Sein Interesse gilt der gesamtheitlichen Betreuung des Patienten unter Einschluss von komplementären Behandlungsmethoden. In seiner Freizeit ist er ein «Bücherwurm», jasst gerne, fährt Harley und spielt Golf. Lorenzet@swissonline.ch www.lorenzet.ch

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Gewerbeverband Limmattal I 7

Gewerbezeitung I Nr. 6 I 12. Oktober 2017

Konzert-Tipp: Sigur Rós in der Samsung Hall

Wiederum erhöhte Krankenkassenprämien

Seit 1994 sind Sigur Rós im Musikzirkus dabei, haben mit so wunderbaren unaussprechlichen Songs wie «Ágætis byrjun» die Musikherzen erobert. Dabei haben sich Sigur Rós nie verbiegen lassen, haben ihren sphärischen, klangmalerischen Soundentwurf konsequent ausgearbeitet, schon mal weit neben der gewohnten Qualität gelegen und sich neu erfunden. Wer aber Sigur Rós schon live erlebt hat, versteht, wieso von der verträumten Welt der Isländer so eine magische Aura ausgeht. Island ist, was Musik angeht, schon immer ein TopLand gewesen. Aber neben Björk sind Sigur Rós sicher die Speerspitze. Wenn sie bei Konzerten das Kopfkino anwerfen, erzeugt das magische Momente. Dann fädeln sich filigrane Klänge zwischen geschickt komponierte Melodiefäden und verbinden sich mit der sakral schwelgenden Stimme, den stilvollen Streichern und der Mischung aus Isländisch und der Kunstsprache Vonlenska, die extra von Sigur Rós für einen Song ihres Debüts erfunden wurde. Sigur Rós sind live eine Naturgewalt, ein Klangmosaik.

Wider die Staats­ gläubigkeit betreffend Krankenkassen © Mainland Music

PPSigur Rós spielen am 18. Oktober in der Samsung Hall in Zürich.

DVD-Tipp: Ich – einfach unverbesserlich 3 Gru, die drei Waisenmädchen, die der nicht mehr ganz so böse Bösewicht bei sich aufgenommen hat, und seine leicht naiven, aber herzensguten gelben Gehilfen, die Minions, haben längst die Zwerchfelle der Kinobesucher erobert. Bei teils anarchischem Quatsch dürfen Tränen gelacht werden. So wundert es auch nicht, dass nach zwei «Ich – einfach unverbesserlich»-Filmen und einem Solo-Abenteuer für die Minions die Geschichte weitergestrickt wird. Im dritten Teil bekommt es Gru mit seinem Zwillingsbruder Dru zu tun. Der sieht besser aus, ist erfolgreicher und hat vor allem deutlich mehr Haare. Der normale Bruderzwist halt. Unterschiedlicher könnten die beiden Brüder nicht sein. Doch dann tritt der Oberschurke Balthazar auf den Plan und bedroht die Familienidylle. Jetzt müssen Gru und Dru zusammenhalten. Wenn man die Beschreibung von Balthazar mit Vokuhila und Schulterpolstern so betrachtet, könnte durchaus ein augenzwinkernder Blick auf modische Entgleisungen der Vergangenheit mitspielen. Aber natürlich schauen Fans den Film nur schon wegen der Minions.

© Universal Pictures Germany. Alle Rechte vorbehalten

PP«Ich - einfach unverbesserlich 3» ist ab 9. November im Handel erhältlich.

CD-Tipp: «Orkestra» von Jaël Der Name von Jaël war in der Schweiz lange Zeit fix mit Lunik verbunden. Inzwischen ist die junge Sängerin aber fest etabliert. Zwei Jahre nach dem Solo-Debüt «Shuffle The Cards» hat sich Jaël einem besonderen Projekt gewidmet. Beim Crossover-Festival «Klangantrisch» hat sie zusammen mit dem litauischen Orchester Klaipédos Kamerinis Orkestras Songs aus ihrer gesamten Karriere gespielt. Das Konzert wurde aufgezeichnet und kommt jetzt mit dem Namen «Orkestra» auf den Markt. Der erste Vorbote, «Always On My Mind», deutet eine aufwändige Produktion an. Jaëls Stimme klingt mit Unterstützung des Orchesters glasklar und gemeinsam prägen Musiker und Sängerin Lieder aus den letzten 15 Jahren, die Jaël mit der kanadischen Band Delerium, dem Schweizer Künstler Mich Gerber, dem Norweger Pål Angelskar, der Schweizer DJane Tatana, dem deutschen Act Schiller oder für das Theaterstück 1476 in Zusammenarbeit geschrieben hatte. Aber Lunik vergisst sie natürlich nicht. Neben zwei Hits der Band ist «Candle» auf der Platte, das bisher nur als Hidden Track erschienen ist.

© Zealand Music / Phonag Records

Einem Schweizer Mundarthelden widmet sich Jaël zudem auch und nimmt mit «Warum syt ihr so truurig» eine der berührenden Alltagshymnen von Mani Matter auf die Platte. Jaël hat auch mit Lunik nie halbe Sachen gemacht, daher darf von «Orkestra» eine hochwertige Konzertaufzeichnung erwartet werden.

PP«Orkestra» erscheint am 27. Oktober.

Kino-Tipp: Snowman Es ist Winter in Oslo. Plötzlich verschwinden junge Mütter wie aus dem Nichts und als Erinnerung bleiben Schneemänner stehen. Kommissar Harry Hole (Michael Fassbender, «X-Men»-Serie) ist auf den Fall angesetzt und ihm bleibt nicht viel Zeit, um die Morde aufzuklären. Aber es stellen sich gleich diverse Schwierigkeiten, denn zusammen mit der Nachwuchsbeamtin Katrine Bratt (Rebecca Ferguson, «Mission Impossible – Rogue Nation») sieht er sich einem Labyrinth aus Verdächtigen gegenüber. Zudem werden Vermutungen laut, es könne sich um einen bisher nicht gefassten Serientäter handeln. Und da der Täter ohne Schnee keine Schneemänner mehr bauen kann, scheint die Zeit bis zum Frühling sehr kurz, um ihn zu fassen. Der Film basiert auf dem Roman des norwegischen Thriller-Spezialisten Jo Nesbø. Nesbø wurde besonders durch die Serie an Romanen um Kommissar Harry Hole bekannt, weil er diesem eine raue Aura verpasst hat (alkoholkrank, abgehärtet vom Job, Langzeitsingle). Da passt Michael Fassbender wie gegossen in © Universal Pictures International Switzerdie Rolle. Der vielseitige Mime kann Blockbuster prägen, aber auch charakter- land. All Rights Reserved starke Rollen glaubhaft verkörpern. An seiner Interpretation von Harry Hole dürften kaum Zweifel bestehen. Auf dem Regie-Stuhl hat zudem ein Virtuose Platz genommen: Tomas Alfredson. Der hat mit so berührenden bzw. spannenden Filmen wie «Let The Right One In» oder «Tinker Tailer Soldier Spy» bewiesen, dass er Filmen seinen Stempel aufdrücken kann. «The Snowman» ist ein Fest für Thriller-Fans.

PP«Snowman» startet am 19. Oktober im Kino.

Erst vor wenigen Wochen hat Bundesrat Alain Berset per 2018 erneut Prämienerhöhungen bei den Krankenkassen angekündigt. Deren Notwendigkeit zeigt auch den geringen gesundheitspolitischen Wert der Eigenverantwortung. Grund genug, die Staatsgläubigkeit betreffend Krankenkassen generell zu hinterfragen. Im Juni 2009 reicht Peter Föhn/SVP SZ zwei nationale Motionen ein. Die eine fordert eine Streichung der Abtreibung aus dem Leistungskatalog der Krankenkasse, die andere dasselbe bezüglich Geschlechtsumwandlung. Der Bundesrat empfiehlt die Motionen zur Ablehnung. Bei der letzteren verweist er explizit auf die Europäische Menschenrechtskonvention (EMRK), welche die Grundrechte der körperlichen und seelischen Integrität verankert. Brav leistet der Nationalrat Folge und versenkt im April 2011 die beiden Motionen (Abtreibung mit 55:84, Geschlechtsumwandlung mit 67:81 Stimmen). 2013 ist es dann so weit, dass der Strassburger Gerichtshof für Menschenrechte die Schweiz verurteilt, weil eine Krankenkasse die Finanzierung einer Geschlechtsumwandlung verweigert hat. Und dies, obschon sich aus der EMRK nicht per se ein Anspruch auf Sozialversicherungen ableiten lässt. Ein Schelm, wer denkt, die obligatorische Grundversicherung würde nur das wirklich Nötige decken. Dies zeigt, wie viel linksliberale Kräfte von ihrem in Umweltfragen häufig vorgebrachten und teils durchaus berechtigten Verursacherprinzip halten: nichts. Die vermeintliche Gleichheit unser aller ist wichtiger als die Beseitigung von Finanzierungsproblemen im Gesundheitswesen. Anstatt die Eigenverantwortung zu fördern, was mit dem Verursacherprinzip wohl am besten ginge, bastelt man munter an weiteren Prämienerhöhungen mit, welche das eigentliche Ziel der Krankenkassen unterlaufen. Ein unter Umständen diskutabler Vorschlag dagegen wäre, das hiesige Gesundheitswesen so zu reformieren, dass selbstverschuldete Krankheits- und Unfallkosten nicht mehr von der obligatorischen Grundversicherung gedeckt würden. Dass dies aber rechtliche Probleme der Beweisbarkeit einer Kausalität oder des Verschuldens mit sich brächte, lässt sich nicht bestreiten. Und Quasi-Hexenprozesse aus Beweisnot kann ein liberal-rechtsstaatlicher Jurist kaum ernsthaft unterstützen. Die freiheitliche Antwort ist viel banaler: Krankenkassenobligatorium abschaffen. Staatliche Marktabschottung bringt es mit sich, dass Kosten steigen, denn wo wenig Wettbewerb besteht, führen unique selling propositions

(d. h. Alleinstellungsmerkmale) dazu, dass bedenkenlos höhere Preise gefordert werden können. Es ist sicherlich kein Zufall, dass seit dem Krankenkassenobligatorium die Kosten im schweizerischen Gesundheitswesen massiv gestiegen sind – ebenso wie die Prämien. Auch wenn der hier präsentierte Vorschlag in unserer staatsgläubigen Zeit radikal tönen mag: Das heutige KVG mit seinem Versicherungsobligatorium trat erst 1996 in Kraft. Bis dahin befand sich die Schweiz aber in keinem steinzeitlichen Zustand mit am Strassenrand liegenden Krank­ heits­toten. Ganze 97 % der Bevölkerung (damit durchaus auch einkommensschwache Schichten, welche man heute zu schützen vorgibt) waren bereits vorher freiwillig versichert. Die Abschaffung des Krankenkassenobligatoriums würde damit keine nennenswerten neuen Gefahren schaffen, sicherlich jedoch im Sinne der Eigenverantwortung die Wahlfreiheit des freien und mündigen Bürgers stärken. Wer einen ungesunden oder besonders risikoreichen Lebensstil pflegt, wird im Sinne der Umsicht aus dem (individuell zusammenstellbaren) Leistungskatalog wohl mehr Leistungen auswählen als sonst jemand. Was ­indessen keine Pflicht ist. Denn Wahl­ freiheit bedeutet eben gerade, gleichermassen jedermann die Freiheit einzuräumen, ob er/sie vorsichtig oder risikofreudig sein will. Doch Folgen un­ ver­ant­wortlicher Entscheide dürfen dann nicht am Steuerzahler hängen bleiben. Klar: Der Staat muss Leib und Leben seiner Bürger/innen vor widerrechtlichen Angriffen schützen. Welcher Dritte greift aber in die Rechte der Einzelnen ein, wenn diese Zigaretten und Dosenbier einer guten Krankenversicherung vorziehen?

PPZum Verfasser: Artur Terekhov stud.iur., parteilos, Mitglied NoBillag-Initiativkomitee

FeGa Service GmbH Sonja Schmidinger Schützenstrasse 27 8902 Urdorf Tel. 044 735 20 64 fega@bluewin.ch

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8 I Gewerbeverband Limmattal

Gewerbezeitung I Nr. 6 I 12. Oktober 2017

Menutipp The Kitchen Crew Spice Boys

«Gwerbler choched»

P Rehravioli mit Salbei, Schalotten-Salsa und Steinpilzschaum ZUTATEN Schalotten-Salsa

200 ml Wildfond

300 g Schalotten

1 Zitrone, unbehandelt

2 EL Bratbutter

½ Schalotte

4 EL Honig (flüssig)

1 kleine Knoblauchzehe

2 EL dunkler Balsamico

4 Zweige glatte Petersilie

3 EL Preiselbeeren

Salz

Etwas Piment

Pfeffer, schwarz

Salz und Pfeffer zum Abschmecken

Chili

Zubereitung

Zubereitung

Für die Schalotten-Salsa die Schalotten schälen, je nach Grösse halbieren und in der Pfanne mit dem Bratbutter anschwitzen. Den Honig und den Balsamicoessig hinzufügen und etwas einkochen lassen, die Preiselbeeren hinzufügen, mit dem Piment, Salz und Pfeffer abschmecken.

Steinpilze mit lauwarmem Wasser bedeckt 10 Minuten einweichen. Zitrone halbieren und Saft auspressen. Schalotten und Knoblauchzehe schälen, klein hacken und in der Butter anschwitzen. Eingeweichte Steinpilze klein hacken und hinzufügen, mit Weisswein ablöschen und einkochen lassen, Wildfond zugeben, mit dem Rahm auffüllen und 10 Minuten köcheln lassen, mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken und mit einem Pürierstab aufschäumen.

ZUTATEN Steinpilzschaum 20 g getrocknete Steinpilze in lauwarmes Wasser geben

ZUTATEN

Etwas Paprika

250 g Rehfleisch (Schnitzel) vom Metzger durch den Wolf lassen

Salz, Pfeffer 1 Eiweiss

150 g Kalbfleisch (Schulter) vom Metzger durch den Wolf lassen 4 Rollen Pastateig (Migros) ergeben 32 Stück grosse Ravioli (Hauptgang)

1 EL Sherry ½ Bund Salbei

1 Schalotte fein gehackt

Etwas Butter für die Ravioli zum Schwenken

1 dl Rahm

Zubereitung

2 EL gehackter Peterli

Das Fleisch mit den fein gehackten Schalotten, dem Rahm und dem Eiweiss

vermengen. Mit Paprika, Salz, Pfeffer, Sherry und dem gehackten Peterli würzen; falls die Masse zu dünn ist, noch etwas Paniermehl dazugeben. Füllung auf Ravioliteig geben, die Ränder mit Wasser bestreichen, zusammenklappen und gut andrücken. Mit dem Ausstecher die einzelnen Ravioli ausstechen und auf ein bemehltes Blech legen. In schwach siedendem Wasser ca. 3−4 Minuten leicht ziehen lassen. Nun die Ravioli noch heiss in eine Bratpfanne mit Butter geben, den Salbei dazugeben, das Ganze etwas schwenken und anrichten, die Schalotten-Salsa an die Ravioli geben und mit dem Steinpilzschaum übergiessen.

20 g Butter 2 dl Rahm

TIPP Übrige Ravioli können gut 3 Monate tiefgekühlt werden.

50 ml Weisswein

Verfasser: Dirk Mörz

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Zubereitung: ca. 50 Minuten Für 4 Personen

Weitere Rezepte unter: www.spice-boys.ch

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NoBillag-Volksinitiative

Steuergelder für staatliche SRF-Medienpropaganda Der Nationalrat lehnte die NoBillag-Initiative für die Abschaffung der Billag-Gebühren kürzlich klar ab. Gleichzeitig zeigt unser Staatsfernsehen aus Angst vor der Volksabstimmung, welchen Wert Neutralität dort geniesst. Ablehnung im Nationalrat Das Verdikt am 22. September 2017 im Nationalrat war klar: Bloss 42 Nationalrätinnen und Nationalräte konnten sich zu einer Zustimmung zur NoBillag-Volksinitiative durchringen, welche die gänzliche Abschaffung der Billag-Gebühren fordert. Die einzige mehrheitlich zustimmende Partei war die SVP. Und selbst bei dieser gab es Nein-Stimmen sowie rund einen Viertel Enthaltungen. Abgesehen von SVP-Exponenten stimmten bloss drei FDP-Mitglieder sowie zwei Lega-Parlamentarier zu, denn EDU und up, welche beide bereits die Unterschriftensammlung aktiv unterstützten, sind nicht im Nationalrat vertreten. Problematische SRG-Propaganda Dass dabei auch die Angst vor politischer Kaltstellung durch weniger Einladungen in Fernsehshows eine Rolle gespielt haben mag, ist nicht völlig

unwahrscheinlich. So sagte denn auch CVP-Nationalrat Gerhard Pfister, der die NoBillag-Initiative im Übrigen ablehnt, in der «Weltwoche» vom 28. September, Kadermitarbeiter der SRG hätten ihm bereits gesagt, mit einer SRG-Kritik würde er seinen Ambitionen schaden, was am Folgetag auch von «20 Minuten» aufgenommen wurde. Ganz unwahrscheinlich ist dies jedenfalls nicht, wenn man das Verhalten der SRG analysiert. So erschien auf swissinfo.ch, einer Online-Informationsplattform der SRG, am 25. September ein Faktencheck zu den im Nationalrat vorgetragenen Argumenten zur NoBillag-Initiative, wobei diejenigen der Befürworter/innen auffallend schlecht abschnitten und damit im Ergebnis Lüge unterstellt wurde. Doch es war nicht das erste Mal, dass die SRG Gebührengelder für ihre Abstimmungspropaganda verwendete. Schon am 11. Dezember 2015, dem

Einreichungstag der NoBillag-Initiative, wurde in «Glanz und Gloria» behauptet, bei einer Annahme der Initiative müssten Sendungen stets vor einer kahlen weissen Wand stattfinden. Und auch immer häufiger erscheinen aktuell die schwarz-weissen Kurzclips, in welchen «zufällig» ausgewählte SRF-Fans dessen Wert für den Zusammenhalt der Schweiz betonen. Chance für Medienfreiheit Die Mitglieder des NoBillag-Initiativkomitees wehren sich gegen die Unterstellung, NoBillag-Sympathien würden per se einer «Geiz ist geil»-Mentalität entspringen. Mit Blick auf vorgenannte SRG-Propaganda, welche klarerweise durch öffentlich-rechtliche (d. h. zwangsweise zu entrichtende) Abgaben – denn dies ist Haupteinnahmequelle der SRG – finanziert wird, ist klar, wie gefährlich staatliche Herrschaft über einen Medienbetrieb

ist. Diese Beweise sind da und wir leben diesbezüglich im Schauen und nicht im Glauben. Denn bereits heute wäre es vermessen, davon auszugehen, das SRF würde politisch neutral berichten (obschon eine staatliche Mehrheitsbeteiligung auf finanzieller Ebene nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung eine Pflicht zu neutraler und rechtsgleicher Behandlung durch Unternehmen vorsehen würde; Stichwort Grundrechtsbindung). Natürlich mag man einwenden, dass in unserem freien Land ja straflos Medienkritik möglich sei. Wer in die Geschichte schaut (nicht nur UdSSR), sieht aber schnell, welche unseligen Folgen eine zu starke Verflechtung von Staat und Medien haben kann. Nicht, dass Medien durch Annahme der NoBillag-Initiative neutraler würden. Die Auswahl an Meinungen würde jedoch mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit grösser. Allein schon

deshalb wäre es naiv, den Wert der Medienfreiheit zu verkennen sowie die NoBillag-Initiative leichtfertig abzulehnen.

PPZum Verfasser: Artur Terekhov stud.iur., parteilos, Mitglied NoBillag-Initiativkomitee


Gewerbeverein Schlieren I 9

Gewerbezeitung I Nr. 6 I 12. Oktober 2017

Editorial

Das Limmattal boomt

Beschäftigung mit der eigenen Altersvorsorge ist wichtig

Am «Tag der Wirtschaft» in Schlieren nahmen 230 Gäste teil

vom Tisch. Im Gegenteil: Die Altersvorsorge in der Schweiz steht finanziell vor einer düsteren Zukunft. Die Lebenserwartung steigt, die Gesellschaft altert, und das Alterskapital wirft weniger Zins ab als früher.

Die Stadt Schlieren führte am 7. September 2017 den dritten «Tag der Wirtschaft» durch, wobei sich in der Offset-Eventhalle der ehemaligen NZZ-Druckerei 230 Gäste einfanden. Text und Bild: Beat Hager

Adrian Furrer, Vizedirektor, Leiter ­Geschäftskunden Schlieren, Zürcher Kantonalbank, Schlieren Geschätzte Leserinnen und Leser Experten rund um den Globus loben das vorbildliche Drei-Säulen-Modell der Schweizer Altersvorsorge. Aber trotz wohlwollenden Kommentaren besteht beim in die Jahre gekommenen Modell Reformbedarf. Speziell die ersten beiden Pfeiler, AHV und berufliche Vorsorge, sind den Kinderschuhen längst entwachsen. Die staatliche 1. Säule ist bald siebzig Jahre alt, die Pensionskassen als 2. Säule sind seit gut dreissig Jahren obligatorisch. Im helvetischen Konstrukt kommt diesen beiden Sozialwerken eine tragende Rolle zu. Das individuelle Sparen, in den angloamerikanischen Staaten ein wesentlicher Teil im Vorsorgekonzept, wird bei uns als 3. Säule noch eher am Rand wahrgenommen. Jedoch sind alle Reformbemühungen, die Altersvorsorge den heutigen demografischen Entwicklungen anzupassen, in der jüngsten Vergangenheit gescheitert. Die Abstimmung über die «Altersvorsorge 2020» reiht sich lückenlos ein: Unerwartet deutlich fiel dieses Mal die Ablehnung der Reformvorlage mit gesamthaft 52,7 Prozent Nein gegen 47,3 Prozent Ja aus. «Das Problem der Finanzierung bleibt damit ungelöst», sagte Innen- und Sozialminister Alain Berset. Das Thema ist also nicht

Vor allem die demografischen Veränderungen der Schweiz haben fundamentale Auswirkungen auf die 1. Säule. Bei der Gründung dieses Vorsorgewerks kurz nach dem 2. Weltkrieg zahlten sechs Erwerbstätige für eine pensionierte Person. Heute kommt bereits ein Rentner auf rund drei Erwerbstätige und spätestens 2045 müssen zwei Erwerbstätige für einen Rentner aufkommen. Gemäss den Szenarien des Bundesamtes für Statistik geht die Spitze der Alterspyramide immer weiter auf, weil die Babyboom-Generation in die höheren Altersklassen eintritt. Unabhängige Studien haben für die AHV in der Zukunft hohe Finanzierungslücken ermittelt. Dies sollte für jeden Einzelnen Anlass sein, sich mit der eigenen Vorsorge im Alter auseinanderzusetzen. Was heisst dies nun konkret? Beschäftigen Sie sich jetzt mit dem wichtigen Thema der Finanzplanung, denn im Drei-Säulen-Konzept decken die staatliche und die berufliche Vorsorge nach der Pensionierung nur einen Teil des bisherigen Einkommens ab. Speziell bei höheren Salären zeigt sich das deutlich, da die obligatorisch versicherten Löhne in der 1. und 2. Säule gesetzlich limitiert sind. Wichtig ist weiter eine vertiefte Analyse und es muss sorgfältig geprüft werden, ob sich der gewohnte Lebensstandard auch im Alter finanzieren lässt. Hilfreich sind hier frühzeitige Gespräche mit den Vorsorgeexperten, die eine ausführliche Finanzplanung erstellen können.

Dr. Daniel Kalt, Chefökonom UBS Schweiz und Regional Chief Investment Officer Schweiz, Jeanine Pilloud, Leiterin Personenverkehr SBB AG, sowie Balz Halter, VR-Präsident Halter AG und Limmatstadt AG, beleuchteten das Thema «Grenzen des Wachstums». Aufgrund ihrer prädestinierten Lage wachsen die Gemeinden und Städte im Limmattal immer mehr zu einem Wirtschafts- und Lebensraum zusammen. Die Urbanisierung lässt sich nicht abwenden. In seinem Referat unter dem Titel «Wachstum im Limmattal: Herausforderungen annehmen, Chancen nutzen» richtete Halter den Blick auf die Limmatstadt zwischen Zürich und Baden. «Das Limmattal ist die Drehscheibe der Zentren Basel, Bern, Zug/Luzern und St. Gallen. Es gilt, die gesamte Region ganzheitlich zu betrachten», so Halter einleitend. Dabei legte er grossen Wert darauf, dass die Limmatstadt als attraktive, selbstbewusste Marke wahrgenommen

Das Duo Lapsus sorgte für beste Lachgarantie

wird, die durch ihre Vielfalt und das Zusammenspiel von Urbanität und landschaftlichen Qualitäten besticht. Es gelte, die enormen Chancen durch enge Zusammenarbeit von Politik und Wirtschaft zu nutzen und nachhaltig weiterzuentwickeln. «Die Marke Limmatstadt überzeugt mit einer erstklassigen Lage und viel Dynamik. Zudem bietet die Region ein vielfältiges und abwechslungsreiches Angebot», zeigte sich Halter vom Limmattal fasziniert.

Das Limmattaler Komiker-Duo Lapsus begleitete den Tag humorvoll und geistreich und strapazierte die Lachmuskeln der Gäste. In seinem Schlusswort bedankte sich der Schlieremer Stadtpräsident Toni Brühlmann-Jecklin bei den drei Referaten für ihre eindrücklichen Beiträge. Beim abschlies­ senden Apéro riche wurde Networking gehegt und gepflegt. Der nächste «Tag der Wirtschaft Schlieren» findet am 6. September 2018 statt.

Grünliberale Partei Schlieren: Mitgliederversammlung

Andreas Kriesi als Stadtratskandidat nominiert Im Stadtrat will sich Andreas Kriesi für ein attraktives Schlieren mit hoher Lebensqualität und gesunde Finanzen einsetzen. Auch will er Schlieren für innovative Firmen und Start-ups mit unternehmensfreundlichen Rahmenbedingungen gut positionieren. Besonders am Herzen liegen ihm die Gestaltung und Belebung des Stadtzentrums und des Detailhandels. 2014 gehört er dem Gemeindeparlament von Schlieren an. Als Initiant Andreas Kriesi: «Schlieren ist eine der Schlieremer Volksinitiative «Atwunderbare Stadt, eine Stadt im Um- traktive Geissweid für Alle» nahm bruch. Ich würde mich sehr freuen, als Andreas Kriesi die Bedürfnisse der Stadtrat Schlieren als attraktive und Schlieremer Bevölkerung auf und setzzukunftsfähige Stadt weiterentwickeln te sie erfolgreich um. Er engagiert sich zu können.» im Vorstand des Gewerbevereins Höhn AG 17.07.2015 nb Schlieren und als Präsident der glp Inserate Andreas Kriesi (57) ist dipl. Wirt- Schlieren. Im Umgang mit Einwoh1 /4 und A5-Seitenern und Unternehmen kommt ihm Grössen: schaftsfachmann VSK und als1/2 Geschäftsführer eines KMU tätig. Seit seine Mehrsprachigkeit zugute: Neben Deutsch spricht er auch Englisch, Französisch, Chinesisch und etwas Italienisch und Spanisch. Text und Bild: zVg

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KONTAKTBOX H

Gewerbeverein Schlieren Postfach 188, 8952 Schlieren

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Thomas Landis, Co-Präsident Tel. 044 730 73 33, tho@landis-arch.ch

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Diego Albertanti, Co-Präsident Tel. 044 755 53 53, d.albertanti@jfjost.ch

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info@gvschlieren.ch

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Andreas Kriesi

AGENDA A Gewerbekongress KGV Zürich, Bezirk Affoltern Donnerstag, 26. Oktober 2017, 16 Uhr Berufsmesse Zürich, Messe Zürich Oerlikon 21.–25. November 2017

Senden Sie uns Ihre Beiträge bis am:

P 27.10.

Andreas Kriesi ist verheiratet und Vater einer Tochter im Teenageralter. In seiner Freizeit segelt er gerne, spielt Tennis und ist überall dort anzutref6 | 8952 Schlieren | Tel. 044 730 wird 07 44 fen, Alter woZürichweg in Schlieren diskutiert info@maler-hoehn.ch | www.maler-hoehn.ch und neue Ideen geschmiedet werden.

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10 I Gewerbeverein Schlieren

Gewerbezeitung I Nr. 6 I 12. Oktober 2017

Publireportage: Spital Limmattal: Topmedizin. Persönlich. Individuell

Leben und arbeiten im Limmattal

Als Schwerpunktspital mit Ausbildungsauftrag übernehmen wir die medizinische Grundversorgung von jährlich über 81 000 Patientinnen und Patienten. Das Spital Limmattal verfügt über 200 Betten im Akutbereich und 130 Betten in der Langzeitpflege und gehört zu den grössten Arbeitgebern im Limmattal. Zurzeit entsteht der Bau des neuen Spitals, das Ende 2018 bezugsbereit ist. Text und Bild: zVg

Das Spital Limmattal bietet Patienten aller Versicherungsstufen eine breite Palette von stationären und am­ bulanten Leistungen und setzt sich für eine qualitativ hochwertige, sichere Ge-

sundheitsversorgung ein. Die enge Vernetzung der verschiedenen Fachgebiete sowie eine individuelle, auf jeden Patienten abgestimmte Pflege garantieren eine gesamtheitliche, umfassende Betreuung. Die Notfallstation steht 24 Stunden, 7 Tage die Woche bereit.

Das Spital Limmattal legt grossen Wert auf eine enge, partnerschaftliche Zusammenarbeit mit den niedergelassenen Ärzten und allen Nachsorgern – im Sinne einer integrierten Versorgung.

Berufliche Perspektiven 1400 Mitarbeitende erbringen täglich qualitativ hochstehende Leistungen. Mit fast 20 Fachbereichen bietet das «Limmi» vielseitige Berufsmöglich­ keiten und moderne Arbeitsbedingungen für Menschen jeglicher Herkunft und Sprachen. Als Ausbildungs- und Lehrbetrieb fördert das Spital quali­ fizierte Fachkräfte im Gesundheits­ wesen über die Region hinaus. Wir unterstützen unsere Angestellten beim Erwerb beruflicher und persönlicher Kompetenzen, um sich weiterent­ wickeln und entfalten zu können.

Attraktive Region Das Limmattal ist eine dynamische und vielfältige Gegend mit wirtschaftlichem Zukunftspotenzial. Die Region bietet zahlreiche Naherholungsgebiete, Einkaufsmöglichkeiten und Sportan­ lagen in einem attraktiven Lebensraum. Das Spital Limmattal ist mit öffentlichen und privaten Verkehrs­ mitteln sehr gut erreichbar und mit dem Neubau für die Zukunft gewappnet.

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Gewerbeverein Schlieren I 11

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12 I Gewerbeverein Schlieren

Gewerbezeitung I Nr. 6 I 12. Oktober 2017

Bio-Landbau

Stadtnachrichten

z r u K s w e N Bisheriger «Chilbiplatz» heisst neu «Geissweid» Die Chilbi wird nicht mehr auf dem Platz bei der Bachstrasse stattfinden können, da hier die Wendeschlaufe des neuen 2er-Trams gebaut wird. Die Stadt hat nach einem neuen Namen für den bisher als «Chilbiplatz» bekannten Platz gesucht. In einem öffentlichen Wettbewerb sind zahlreiche Vorschläge eingegangen. Obwohl sehr interessante Namenskreationen eingereicht wurden, war kein Vorschlag darunter, welcher den besonderen Charakter des Platzes optimal zum Ausdruck gebracht hätte. Einer langjährigen Tradition folgend, hat der Stadtrat deshalb den Platz nach dem Flurnamen benannt, sodass dieser nun schlicht «Geissweid» heisst. Unter den Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Wettbewerbs wird gleichwohl per Los eine Gewinnerin bzw. ein Gewinner erkoren.

Rasenbewässerungsanlage für den Faustballplatz Unterrohr Aufgrund der positiven Erfahrungen mit der Rasenbewässerungsanlage beim Fussballplatz Zelgli wird auch auf dem Faustballplatz Unterrohr eine solche Anlage eingebaut. Der Stadtrat hat für die Beschaffung einen Kredit von 86 500 Franken genehmigt.

Fusswegsanierung entlang der Familiengärten Die Wegverbindung vom Rainweg bis zum Rütirain, welche entlang der Familiengartenanlage verläuft, wird saniert. Die Verbindung ist Teil des öffentlichen Wegnetzes und muss daher durch die Stadt unterhalten werden. Für die Sanierung hat der Stadtrat eine gebundene Ausgabe von 60 000 Franken bewilligt. Die Arbeiten werden durch den städtischen Baudienst von Ende September bis Anfang Dezember 2017 ausgeführt.

Ersatz der Holzbrücke im Stadtpark Die alte Holzbrücke, welche im Stadtpark über den Teich führt, wird ersetzt. Die neue Bogenbrücke wird so gestaltet, dass sie behindertengerecht ist, eine effiziente Schneeräumung ermöglicht

und auch grösseren Belastungen bei starkem Andrang standhält. Der Stadtrat hat für den Ersatz der Brücke einen Kredit von 56 000 Franken bewilligt.

Einmaliger Unterstützungsbeitrag für das Stürmeierhuus Das Gemeinschaftszentrum Stürmeierhuus wurde bis anhin durch die reformierte Kirche als Eigentümerin, die römisch-katholische Kirche und die Stadt getragen. Die römisch-katholische Kirche, welche bisher jährlich 15 000 Franken an den Betrieb des Stürmeierhuus beisteuerte, hat die ­Vereinbarung gekündigt. Um zu verhindern, dass das Stürmeierhuus in ­finanzielle Bedrängnis gerät, hat der Stadtrat für das Jahr 2018 einen einmaligen zusätzlichen Betriebsbeitrag von 15 000 Franken genehmigt. So ist die Nutzung des Saals für Ortsvereine auch im Jahr 2018 gesichert. Gleichzeitig hat er die reformierte Kirche aufgefordert, einen Bericht über die Zukunftsstrategie für das Stürmeierhuus und einen Vorschlag für ein künftiges Finanzierungsmodell einzureichen.

Ersatzwahl ins Gemeindeparlament Moritz Märki, SVP, ist als Mitglied des Gemeindeparlaments zurückgetreten. Der Stadtrat hat als Nachfolgerin Judith Bin, ebenfalls SVP, für den Rest der Amtsdauer 2014 bis 2018 als gewählt erklärt.

Geschwindigkeitskontrollen Die Stadtpolizei Schlieren hat die folgenden Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt: 23. August bis 13. September 2017 Stationsstrasse 9 Kontrollierte Fahrzeuge  21 860 Anzahl Übertretungen 122 signalisierte Höchstgeschwindigkeit 30 km/h gemessene Höchstgeschwindigkeit48 km/h

Schlieremer Landwirt ­produziert erfolgreich Ackerbauer Ueli Weidmann hat seine Nische gefunden. Er arbeitet ohne Tiere, stellt aber biologisch erzeugte Nahrungsmittel her. Text und Bilder: Harald Tappeiner

Der Landwirt betrachtet sich selbst als ein Restflächenbewirtschafter und schmunzelt, denn sein Ackerland liegt in Schlieren und Urdorf weit verstreut. «Die Gebiete im Zelgli und im Rohr sind das einzige zusammenhängende Kulturland, das unserem Betrieb noch verblieben ist», sagt der 59-Jährige. Doch auch das rasante Siedlungswachstum wirft offene Fragen auf. «Wenn die Bedürfnisse der Bevölkerung nach mehr Erholung oder anderen Aktivitäten da sind, kommt auch das Kulturland in den Freihaltezonen unter Druck», ist Weidmann überzeugt. Nächste Generation übernimmt den Hof Und auch mit dem neuen kantonalen Richtplan sei nicht alle Ungewissheit aus der Welt geschafft. Es könne durchaus sein, dass in 10 bis 15 Jahren auch das Kulturland unter Druck kommen könnte, erklärt Ueli Weid­ mann.

Weidmanns Ackerland beim Limmattalspital

Keine Giftstoffe erlaubt Ganz im Sinn des biologischen Ackerbaus sind im Bio-Landbau keinerlei Giftstoffe oder Pestizide erlaubt. «Wir lassen zunächst den Rotklee blühen und dreschen den Samen», sagt Weidmann. «Anschliessend folgen Hirse, Soja, Dinkel, Öllein, Ackerbohne und Winterweizen.»

Nicht ohne Stolz erzählt Weidmann, dass sein Sohn, Lukas Weidmann, in den nächsten zwei bis drei Jahren den Betrieb übernehmen werde.

Ueli Weidmann zeigt sein zerstreutes Ackerland (rote Flächen)

Die Kantonspolizei hat in Schlieren die folgenden Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt: 16. August 2017 Badenerstrasse, Zürich Kontrollierte Fahrzeuge  1245 Anzahl Übertretungen 37 signalisierte Höchstgeschwindigkeit 60 km/h gemessene Höchstgeschwindigkeit 81 km/h

30. August 2017 Bernstrasse, Höhe Glas-Müller, ­Dietikon Kontrollierte Fahrzeuge  1064 Anzahl Übertretungen 13 signalisierte Höchstgeschwindigkeit 60 km/h gemessene Höchstgeschwindigkeit 72 km/h

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Gewerbeverein Uitikon-Waldegg I 13

Gewerbezeitung I Nr. 6 I 12. Oktober 2017

Editorial

Abbruch-Aufbruch-Fest

Kurzer Ausblick bis zum Jahresausklang und ins neue Jahr

Gelungenes Abbruch-­Aufbruch-Fest

Otto Frei, Präsident Gewerbeverein Uitikon-Waldegg Erinnern Sie sich an die Voranzeige zur Tanzgala vom 30. September im Üdikerhuus? Ein wunderschöner Anlass mit toller Tanzmusik in gediegener Atmosphäre – grosses Kompliment an die Organisatorinnen und allen Helferinnen und Helfern. Es war ein genussvoller Abend! Der schöne Saal hatte zwar mit den rund 130 Tanzbegeisterten schon fast die Kapazitätsgrenze erreicht, trotzdem hier das Datum der nächsten Durchführung: Samstagabend, 26. Mai 2018. Am 26. Oktober 2017 findet in Affoltern a. A. der 21. Gewerbekongress des Kantonalen Gewerbeverbandes statt, Beginn um 16.30 Uhr. Nebst den geschäftlichen Traktanden erwartet uns ein Referat von Dominik Feusi, Bundeshausredaktor der «Basler Zeitung»: «Blick unter die Bundeshauskuppel – was ein Unternehmer über Bundespolitik wissen sollte.» Wenn Sie hier auch dabei sein möchten und sich noch nicht angemeldet haben, sich sofort per Mail bei mir melden. Die Einladungen für die Delegiertenversammlung des Gewerbeverbandes Limmattal am Freitag, 10. November 2017, in Geroldswil/Oetwil a.d.L. werden bald verschickt. Am Freitagabend, 24. November 2017, heisst es dann wiederum selber Hand anlegen: Unser traditioneller Kochabend bei Benedettos widmet sich diesmal der libanesischen Küche. Viel Werbung dafür darf ich für diesen Anlass jedoch nicht machen, ist er doch jeweils sehr schnell ausgebucht! Vielen Dank an die Familie Benedetto für die bestimmt wieder tolle Gastfreundschaft.

Unsere Sponsoren für das Gwerblerfäscht vom Samstag, 13. Januar 2018, zeigen sich wiederum sehr grosszügig. Vielen herzlichen Dank! Möchten auch Sie diesen traditionellen Anlass für Werbung nutzen, dann lohnt es sich, hier als Sponsor mitzumachen. Wir geben Ihnen gerne Auskunft. Der Montagabend, 19. März 2018, ist hoffentlich in Ihrem Kalender bereits für unsere GV reserviert. Vorgesehen ist diese im «Leuen», auch wenn wir noch keine Reservationsbestätigung haben, da noch nicht klar ist, wann der Betrieb wegen der Bauarbeiten unterbrochen werden muss – eine extrem schwierige Situation für Direktion und alle Mitarbeitenden … Und immer noch warten wir auf Verstärkung im Vorstand und auf meinen Nachfolger. Geben Sie sich einen Ruck und engagieren Sie sich mit uns. Wir setzen uns zum Beispiel auch dafür ein, dass unsere Post erhalten bleibt. Wir sind in Kontakt mit den Gemeindebehörden und unterstützen sie in den diesbezüglichen Bemühungen. Denn auch unsere Gemeinde benötigt für unsere Betriebe und Dienstleistenden trotz Internet eine gut funktionierende Post! Abschliessend meine wiederkehrenden Aufrufe an Sie: Stärken Sie als Konsument und Kunde die Mitglieder des Gewerbevereins Uitikon und halten Sie damit unsere schöne Gemeinde lebendig. Wenn Sie Ihren Betrieb in Üdike haben oder hier wohnen und noch nicht Mitglied sind: Werden Sie Mitglied und profitieren Sie von unseren vielen Vorteilen! Auch ohne Firma sind Sie als Passivmitglied willkommen. Besuchen Sie uns auf www.gewerbeverein-uitikon.ch oder erkundigen Sie sich bei den Vorstandsmitgliedern.

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Gewerbeverein Uitikon-Waldegg Gläserenstrasse 8, 8142 Uitikon-Waldegg

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Otto Frei, Präsident otto.frei@uitikon.ch Tel. 044 400 47 75

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otto.frei@uitikon.ch

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Text: Beat Hager, Bild: zVg

Am 1. September lud das Zentrum Waldegg alle Uediker, Kunden und Freunde mit einem Fest zum Abbruch der alten Mauern und Aufbruch zu neuen Dimensionen ein. 25 Jahre nach der Fertigstellung wird das Zentrum mit seinen aktuell 15 Geschäften in den kommenden Monaten umgebaut und erweitert. Anhand von diversen Bauplänen wurde am Fest über die Etappen informiert. «Karl Weber mit seiner Immobilienfirma Immra investiert in das Zentrum Waldegg Uitikon, wobei die ersichtlichen Bauetappen bis Ende 2018 abgeschlossen sein sollten», so Maya Hagenbucher von Maya Travel Inn, welche sich gemeinsam mit Joy’s Bar für die Organisation des Festes verantwortlich zeichnete. Sämtliche Geschäfte des Zentrums Waldegg leisteten für das Fest einen finanziellen Beitrag. «Auch während der Umbauphase sind alle Geschäfte im Zentrum jederzeit gerne für die Kundschaft da», so Hagenbucher weiter. Die bisher vorhandenen Angebote und Dienstleistungen bleiben erhalten. Im

Visualisierung des Zentrums Waldegg in Uitikon

neuen Migros-Supermarkt im Untergeschoss wird die Kundschaft an der bedienten Theke mit einem umfangreichen Angebot an Fleisch, Fisch und Käse bedient. Als neue Mieter werden eine Apotheke, eine Bank sowie ein Getränkemarkt ins Zentrum einziehen. Der Erweiterungsbau wird im umweltfreundlichen Minergie-Standard er-

stellt. Die 140 Parkplätze befinden sich neu hinter den Gebäuden, während die Fussgänger einen separaten und sicheren Fussweg ins Zentrum erhalten. Im Festzelt sorgten die «Gletscher Fezzzer» bis in die späten Abendstunden für tolle Partystimmung.

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Das Zentrum Waldegg in Uitikon informierte über den Umbau und die Erweiterung.

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Und am Montagabend, 4. Dezember 2017, geht es gleich weiter: Erneut sind wir Gast bei der Garage Grunder, wo wir mit einem feinen Apéro unsere diesjährige Weihnachtstanne auf der Waldegg einweihen werden. Danke an Hans Grunder und Jürg Jäggi für die Gastfreundschaft.

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14 I Gewerbeverein Urdorf

Gewerbezeitung I Nr. 6 I 12. Oktober 2017

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Urdorf amüsierte sich an der 40. Chilbi im Zwischenbächen

Ein grosser Lunapark und viele Markt­stände sorgten für ein cooles Ambiente An der diesjährigen Urdorfer Jubiläums-Chilbi am letzten September-Wochenende traf man – trotz durchzogener Witterung – einmal mehr auf lauter zufriedene Gesichter. Text und Bilder: Christian Murer

AGENDA

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Gewerbekongress KGV Zürich, Bezirk Affoltern Donnerstag, 26. Oktober 2017, 16 Uhr

Quartalsversammlung Mittwoch, 24. Januar 2018 61. Generalversammlung GVU Donnerstag, 15. März 2018

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Klare Highlights waren die beiden Feuerwerke, die verschiedenen Bahnen für Klein und Gross, die zahlreichen Vereinsbeizli mit ihrem vielfältigen kulinarischen Angebot, der Flohmarkt des Samaritervereins, der sehr gut besuchte ökumenische Gottesdienst sowie das Harmonie-Konzert am Sonntagmorgen im grossen Zelt der Clique Schäflibach. OK-Präsident René Ruf und sein engagiertes Chilbi-Team zogen am Sonntagmorgen eine vorwiegend positive Bilanz: «Wir sind trotz dem Regen am Samstagabend sehr zufrieden. Die Urdorfer trotzten dem Niederschlag und verweilten in grosser Anzahl auf dem Platz und in den Zelten.» Zum Glück habe alles einwandfrei funktioniert, mitsamt den beiden einmaligen Feuerwerken, so Ruf.

Der Berner Liedermacher Christof Fankhauser war am ökumenischen Gottesdienst einmal mehr total genial

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Gewerbeverein Urdorf I 15

Gewerbezeitung I Nr. 6 I 12. Oktober 2017

Erste Limmattaler Schlagernacht in der Urdorfer Zentrumshalle

Super Stimmung mit Roos und Paldauer Über 800 Schlagerfans aus der halben Schweiz kamen am Samstagabend, 9. September, in der ausverkauften Zentrumshalle voll auf ihre Rechnung. Highlight des Abends war gewiss der Auftritt der erfolgreichen österreichischen Schlagerband Die Paldauer. Aber auch der Bad Ragazer Volksmusiker Stefan Roos überzeugte. Text, Bilder und Umfrage: Christian Murer

Mit dem Schweizer Volkslied «Es Burebüebli» gab der Bad Ragazer Schlagerstar Stefan Roos gleich zu Beginn der ersten Urdorfer Schlagernacht ganz gehörig Gas. In Windeseile zauberte der voll in Swissness gekleidete 44-Jährige eine grossartige «Schwiizer Stimmig» in die doch eher nüchterne Urdorfer Zentrumshalle. Bei jedem Song riss er seine Fans von den Stühlen. Und Hunderte von Händen schossen in die Höhe, klatschten begeistert und sangen zu seinen allseits bekannten Liedern mit. Die Halle zum Sieden gebracht Für den zweiten Höhepunkt des Abends sorgte die zurzeit erfolgreichste österreichische Schlagerband Die Paldauer. Zum Namen der Band sagte Bandleader Franz Griesbacher: «Mit

zehn Jahren beschloss ich, mit meinem Bruder Erwin Pfundner eine Band zu gründen – der Namensgeber war unser Wohnort Paldau.» Diese sechs erfolgreichen Allround-Musiker Franz Griesbacher, Erwin Pfundner, Didi Ganshofer, Renato Wohllaib, Tony Hofer und Harry Muster brachten bis Mitternacht die Zentrumshalle so richtiggehend zum Sieden. Zudem verwöhnte ein professionelles Festwirtschafts-Team die Gäste kulinarisch. Zum Abend äusserte sich OK-Chef Marcel Weber anderntags: «Für uns lief die erste Limmattaler Schlagernacht sensationell. Wir erhielten sehr viele positive Rückmeldungen. Und so freuen wir uns bereits auf die zweite Urdorfer Schlagernacht am Samstag, 8. September 2018.»

An der Urdorfer Schlagernacht schossen die Hände der Fans in die Höhe

PPUmfrage: Verena Pilittu (59), Schlieren

«Ich bin ein Schlagerfan. Darum habe ich mich für diese Schlagernacht in Urdorf entschieden. Helene Fischer, aber auch Die Paldauer finde ich super. Die Stimmung hier in der Zentrumshalle ist grossartig. So stelle ich mir eine Schlagernacht vor.» Christina Meier (49), Fislisbach

«Ich bin wegen der Paldauer an die Schlagernacht nach Urdorf gekommen. Von dieser Stimmungsband bin ich ein grosser Fan. Früher war ich an jedem Konzert der Paldauer, in letzter Zeit etwas weniger. Ich erwarte gute Musik mit toller Stimmung.» Cornelia Mannhart (42), Flumserberg, und Doris Meier ­Dubach (41), Gettnau bei Willisau

«Durch einen Tipp einer Urdorfer Teilnehmerin vom Welsch­land-Jahr vor zwanzig Jahren entschieden wir uns für diese Schlagernacht. Super – und jetzt sind wir dabei. Wir waren schon an der Luzerner Schlagernacht. Wir finden alles rüdig schön.»

Helga (61) und Jürg Berri (67), Urdorf

«Wir sind hier, weil uns Schlager natürlich gefallen. Andererseits besuchen wir diese Schlagernacht, weil unser Schwiegersohn Marcel Weber diesen Anlass mitorganisiert. Schwiizerlieder gefallen uns, zum Beispiel ‹De Servelat› von Stefan Roos.» Dominik Kloter (29), ­Sursee

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Der Bad Ragazer Volksmusiker Stefan Roos im Element

Zwei grossartige Solisten der Schlagerband Die Paldauer

«Meine Eltern haben mich zu dieser Schlagernacht nach Urdorf eingeladen. Ich finde die Musik noch ganz gemütlich. Da kann ich mitklatschen und ‹eis suufe›. Doch an solchen Anlässen bin ich eher selten. Hansi Hinterseer durfte ich einmal besuchen.»

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Sara Giuralarocca (37) und Petra Winkler (37), ­Rudolfstetten und Veltheim

«Eine Kollegin hat uns überzeugt, hierher zu kommen, um etwas Schweizer Kultur zu erleben. Die Paladauer finden wir super. Die bringen eine coole Stimmung in die Halle. Im Auto läuft jeweils eine CD der Paldauer. Dies ist unsere erste Schlagernacht.»

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16 I Gewerbeverein Urdorf

Gewerbezeitung I Nr. 6 I 12. Oktober 2017

Tag der offenen Tore der Feuerwehr Urdorf

Und plötzlich ertönte das Martinshorn «Tütätütä» Attraktive Spiele und ein vielfältiges Rahmenprogramm prägten an diesem hochsommerlichen Samstag, 26. August, den Urdorfer Feuerwehrtag. Doch völlig unerwartet galt es ernst: Mit Blaulicht und Martinshorn rasten die Autos zu einem Brandherd im Dorf. Text und Bilder: Christian Murer

Die Kinder erfreuten sich am Erlebnisparcours. Mit einer Wasserpumpe konnten sie beispielsweise mittels Vaters Pumpenhilfe die Feuerflammen an einer Wand abschiessen. Der Samariterverein demonstrierte im Zelt sein Können. An einer Puppe konnte man eine Herzdruckmassage ausführen. «Dies ist ist bei der Wiederbelebung durch Laien die allerwichtigste Hand-

lung», sagte die junge Samariterlehrerin. Oder man lernte die Handhabung des Defibrillators.

blick auf Urdorf gab. Beim Feuerwehrgebäude lief zudem die Festwirtschaft auf Hochtouren.

An einem Stand stellte sich ebenso der Zivilschutz vor. Spannend war zudem das Löschen einer brennenden Pfanne mit einer Löschdecke. Eines der Highlights war aber gewiss die Autodrehleiter (ADL) beim Zwischenbächen, der die Leute auf dreissig Meter hievte und einen einzigartigen Über-

Demonstrieren, was die Feuerwehr kann Noch standen die grün-roten Fahrzeuge stolz herum, als ganz plötzlich Feuerwehrleute eilends zu den Autos rannten. Tatsächlich gab es einen Ernstfall-Einsatz zu einem Brandherd im Stüdacker. Feuerwehrkommandant

Volles Rohr beim Abschiessen von Feuerflammen

Thomas Bollinger zeigte sich vom Tag hoch erfreut: «Trotz diesem Ernstfall-Einsatz wollten wir keine grosse Show aufziehen, sondern ein Erlebnis schaffen und Jung und Alt, demonstrieren, was wir können.» Ohne den grossartigen Einsatz des Teams und den zahlreichen Ehemaligen wäre ein solcher Tag schlicht nicht denkbar, so Bollinger.

Der Samariterverein Urdorf demonstriert Kindern und Erwachsenen den Defibrillator

Mit sichtlichem Stolz trägt Andrin den Atemschutz-Helm

Mit der Autodrehleiter (ADL) gings auf dreissig Meter Höhe

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Gewerbeverein Weiningen I 17

Gewerbezeitung I Nr. 6 I 12. Oktober 2017

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Neue Postagentur in der Fahrweid

Päckli und Briefe bei der Autovermietung Die Poststelle in der Fahrweid wurde geschlossen. Dafür ist eine Postagentur in der Brunaustrasse 3 bei der Miet and Drive AG eröffnet worden. Vor der Autovermietung gibt es jetzt einen Briefkasten und Postfächer. Im Büro können die Kundinnen und Kunden ab sofort Pakete und eingeschriebene Briefe abholen, Briefe und Pakete aufgeben, bargeldlose Einzahlungen vornehmen und Briefmarken kaufen. Text: Reto Müller, Bild: Nadja Hard

AGENDA Theateraufführungen «Es isch ned alles Gold, was glänzt», Quartier- und Tagungszentrum Föhrenwäldli, Fahrweid, Spielbühne99 Theaterverein Weiningen-Fahrweid 20. Oktober bis 4. November, 20 Uhr

A Berufsmesse Zürich, Messe Zürich Oerlikon 21.–25. November 2017 Weihnachtsessen Freitag, 1. Dezember 2017

Frau Zellweger, wie passt eine Postagentur in eine Autovermietung? Corinne Zellweger, Geschäftsführerin Miet and Drive AG: «Die Post hat ein Geschäft mit langen Öffnungszeiten in der Fahrweid gesucht. Zudem haben wir ein relativ grosses Büro, das unse­ re Nachbarn von der Limmatschreine­ rei schnell umgebaut haben.» Also künftig Briefe und Päckli anstatt Autos und Transporter? «Nein, am Vermietungsgeschäft ändert sich nichts. Aber es stimmt, dass wir nun ein zweites Standbein haben und weitere Dienstleistungen anbieten kön­ nen. Ich habe daher beschlossen, neben Postprodukten auch Abfall­ ­ säcke und Containermarken für das Limmattal zu verkaufen. Damit bieten wir weitere Produkte für das Quartier an.»

Gewerbekongress KGV Zürich, Bezirk Affoltern Donnerstag, 26. Oktober 2017, 16 Uhr

Was bringt die Postagentur dem Gewerbe? «Gewerbebetriebe haben ihre Postfä­ cher zur Agentur zügeln können. Zu­ dem können sie bei uns Autovignetten oder Briefmarken kaufen. Auch kön­

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Neue Poststelle bei Miet and Drive AG an der Brunaustrassse 3

nen wir Sendungen mit bis zu 350 Briefen verarbeiten.» Wie lässt sich das alles auf einmal managen? «Die Agentur besteht aus dem bekann­ ten Post-Automaten für Päckli, dort machen die Kunden die Abfertigung selber. Zudem dürfen wir keine Bareinzahlungen vornehmen; das macht die Post in Geroldswil oder in Dietikon – bei uns können Zahlungen sowohl mit der Bank- als auch mit der Post­

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karte getätigt werden. Aber klar, die Abgabe von Paketen und Briefen ist eine zusätzliche Aufgabe für uns.» Und das kann man einfach so machen? «Wir sind von der Post ausgebildet worden und werden auch weiterhin von der Post betreut und geschult. Nun sammeln wir Erfahrungen und müssen uns an das neue Geschäft ge­ wöhnen. Natürlich läuft nun sehr viel mehr als vorher.»

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18 I Gewerbeverein Birmensdorf und Aesch

Gewerbezeitung I Nr. 6 I 12. Oktober 2017

Editorial

Gwerblerstamm, Birmensdorf

Was bedeutet die Digitalisierung für Ihr Unternehmen?

Einbruchprävention beim Gwerbler­stamm in Birmensdorf

Was bedeuten sie für unser KMU? Welche Fragen müssen wir uns stellen angesichts neuer Marktteilnehmer, die unsere «traditionellen» Geschäftsmodelle auf den Prüfstand stellen? Wie kann man der Tatsache begegnen, dass dem grössten Hotelunternehmen heute kein eigenes Hotel gehört und das grösste Taxiunternehmen kein einziges Auto besitzt? Diana Dällenbach, netgarden.ch Welche Herausforderungen sind in unserer eigenen Branche zu erwarten? «Digitalisierung», Disruptions, Industrie 4.0, Cloud-Lösungen, agile Projekte, digitale Transformation, digitale Strategien − diese Schlagwörter sind im Moment in aller Munde. Oft sind wir uns der genauen Bedeutung dieser Begriffe aber gar nicht bewusst und haben nur im Kopf «irgendwas mit Computern, Internet, Apps und Smartphones». Als Unternehmer sind wir alle den veränderten Rahmenbedingungen ausgesetzt, die die neuen technologischen Entwicklungen mit sich bringen.

Welche Möglichkeiten haben wir, unser KMU weiterzuentwickeln, die neuen technologischen Möglichkeiten für unser Business zu nutzen und eventuell sogar neue Geschäftsfelder und Kunden zu erschliessen? Welche Rolle kann das Digitale Marketing dabei einnehmen? Wir stellen Ihnen die wichtigsten Tools und Strategien vor, mit denen Sie die Wirksamkeit Ihrer Marketing-Massnahmen messen, neue Kunden akquirieren und bestehende begeistern können.

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Gewerbeverein Birmensdorf und Aesch Postfach, 8903 Birmensdorf

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Thomas Gössi, Präsident praesident@gvba.ch

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Tel. 044 747 47 17

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Wenn der Herbst langsam anklopft und die Dämmerung früher einsetzt, haben Einbrecher Hochkonjunktur. Beim Gwerblerstamm am 28. August lag die Vorsorge im Zentrum. 30 Gwerb­ler sind im Schulungs- und Showraum der Sahli Sicherheits AG zusammengekommen. Text: Patrick Holenstein, Bilder: zVg

Nach einer Einführung von Hanspeter Sahli, Verwaltungsratspräsident der Sahli Sicherheits AG, übernahm Rolf Gasser, Sicherheitsberater der Präventionsabteilung der Kantonspolizei, das Wort. Gasser sprach über die tiefe Aufklärungsquote und riet zur Vorsicht und Zurückhaltung, wenn man einen Einbrecher in flagranti überrascht. 51% der Einbrüche würden über die Balkontüre passieren, 26% durch ein Fenster und nur 14% über die Haustüre, führte Gasser aus. Physische Erschwernisse Hier kommt die Technik ins Spiel; Marco Sahli, Geschäftsführer ab 2018, ist Experte dafür und hat am Gwerblerstamm Beispiele für Verstärkungen vorgeführt. Da Einbrüche oft über Fensterrahmen oder Türen geschehen, sind Sicherungen am Rahmen sinnvoll. Dabei wird der Widerstand erheblich verstärkt. Zusätzlich lassen sich Schlosszylinder durch Sicherheitsrosetten oder spezielle Langschilder verstärken beziehungsweise schützen und natürlich ist die Auswahl an Safes und weiteren Produkten rund um die Sicherheit im Haus gross. Damit sind auch schon die drei Haupt­ geschäftsfelder der Sahli Sicherheits AG abgedeckt:

Aufmerksam hören die Gwerbler Rolf Gasser zu

1. Produktion und Fabrikation von Sicherheitsbeschlägen wie zum Beispiel die bekannte Sicherheitsrosette, Langschilder und vieles mehr. 2. Handel und Vertrieb von Beschlagund weiteren Sicherheitsprodukten. 3. Schliessanlagen, was neben ihrer Planung und Konzeption auch Montage, Service und Wartung beinhaltet. Weitere Schutzmassnahmen Rolf Gasser hat zudem einige simple Schutzmassnahmen angesprochen. Licht, da Einbrecher selten einsteigen, wenn jemand da ist. Oft hilft da eine

Zeitschaltuhr, um Anwesenheit vorzugeben. Alle Türen schliessen, wenn man das Haus verlässt, besonders schräggestellte Fenster gehen gerne vergessen. Wertvoll ist eine gute Nachbarschaft, die weiss, wenn man länger nicht da ist. Bei Fragen bietet die Kantonspolizei Angebote zu Sicherheitsfragen und selbstverständlich kennt sich die Sahli Sicherheits AG im Thema bestens aus. Nach einer Frage- und Antwortrunde durften sich die Teilnehmer in den gemütlichen Teil begeben, anstossen und über das Gehörte diskutieren.

Neuvorstellung: US Performance Cars AG, Spreitenbach

Träume aus Chrom und Stahl «The American Way of Life» mitten in Spreitenbach: In ihrem neuen Showroom präsentieren Pascal Fuchs und Suzanne Gössi legendäre Shelbys, Mustangs und restaurierte US-Oldtimer.

AGENDA

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Gewerbekongress KGV Zürich, Bezirk Affoltern Donnerstag, 26. Oktober 2017, 16 Uhr Spezialanlass: Digitaler Wandel für Ihr Unternehmen Freitag, 27. Oktober 2017 Delegiertenversammlung GVL Freitag, 10. November 2017

Einschalten Weihnachtsbeleuchtung Freitag, 24. November 2017 Spezialstamm: Projekt Lift; ­Sekundarschule Birmensdorf-Aesch Dienstag, 5. Dezember 2017, 18 Uhr Generalversammlung GVBA Freitag, 16. März 2018

Text und Bilder: Claudia Lambrich

Anfang September haben Pascal Fuchs und Suzanne Gössi mit ihren fünf Mitarbeitern und 40 Fahrzeugen die neuen, grosszügigen Räumlichkeiten an der Willestrasse 3 bezogen. Ledersofas und Rinderfelle akzentuieren die dunklen Riemenböden, dem türkisblauen Pick-up gelingt spielend der Farbkontrast zur roten Backsteinwand. Das Herzstück von US Performance Cars, der Showroom, ist eine amerikanische Erlebniswelt aus poliertem Chrom und Stahl. Da steht ein pinker Cadillac von 1957, hier ein violetter Dodge Challenger von 1970, drüben ein rot-weisses Ford Galaxy Coupé von 1959. Fuchs und Gössi sind rundum zufrieden: «Endlich haben unsere Fahrzeuge den Platz, den sie ver­ dienen. Und spontanen Besuch können wir herzlich willkommen heissen.»

Der gelernte Automechaniker hat schon kurz nach der Lehre sein Herz an US-amerikanische Fahrzeuge – und Suzanne Gössi – verloren und sich selbständig gemacht. Angefangen hat er vor 20 Jahren mit einem Auto, heute verkauft das Team von US Performance Cars zwischen 50 und 60 Fahrzeuge im Jahr. In jedes werden rund drei bis vier Wochen Arbeit und mehrere tausend Franken investiert. Wichtig ist dem 45-Jährigen, dass die Fahrzeuge im Originalzustand sind. «So behalten sie ihren Wert. Jedes Auto hat seine eigene Geschichte.» Besonders stolz sind die Geschäftsführer auf ihr Team. «Da ist soviel Enthusiasmus und Herzblut mit dabei!» Neben dem Verkauf von Oldtimern und PS-starken Neuwagen bietet US Performance Cars einen Mustang GT zur Tages- oder Wochenendmiete, Tuning an Fahrwerk und Felgen, Mo-

toroptimierungen, Folierungen sowie einen umfangreichen Fan-Shop. Fuchs und Gössi blicken optimistisch in die Zukunft: «Spreitenbach hat in den letzten Jahren enorm zugelegt. Der Ort wird noch weiter wachsen; und wir sind mitten drin.»

PPWeitere Infos: US Performance Cars AG Willestrasse 3 8957 Spreitenbach Tel. 056 410 12 03 info@us-performance-cars.ch www.us-performance-cars.ch

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Pascal Fuchs und Suzanne Gössi (rechts) mit ihrem Team

Der neue Showroom bietet viel Platz für Autos und Träume


Gewerbeverein Birmensdorf und Aesch I 19

Gewerbezeitung I Nr. 6 I 12. Oktober 2017

Neuvorstellung: grebimmo GmbH, Birmensdorf

grebimmo – die Immobilienprofis im Limmattal In Birmensdorf führt Stefan Greber sein Unternehmen. Die grebimmo GmbH, welche von Vermietung über Verkauf bis zur Bauherrenberatung die gesamte Palette an immobilien­ bezogenen Dienstleistungen anbietet. Text: Artur Terekhov, Bild: zVg

Gegründet wurde das Unternehmen im Jahr 2014 – vom gegenwärtigen Inhaber Stefan Greber, der seit Geburt in Birmensdorf wohnt und damit im Limmattal tief verwurzelt ist. Gerade im Immobilienbereich ein klarer Vorteil, wenn man die örtlichen Gegebenheiten kennt und zielbringend für die Klientschaft einsetzen kann.

Wie setzt sich das Portfolio zusammen? Hauptsächlich handle es sich um Privatpersonen, welche eine langfristige Zusammenarbeit gegenüber dem standardisierten Massengeschäft bevorzugen, so Greber. Die klassische Vermietung und Immobilienbewirtschaftung sei denn auch Kerngeschäft der grebimmo, auch wenn immer wieder Bauberatungen oder Verkäufe anstünden. Dass Greber für alle Szenarien gewappnet ist, merkt man schnell. Von den vier Mitarbeitenden habe niemand nach dem KV aufgehört, sondern sich immobilienspezifisch weitergebildet, denn Qualität und Fachkenntnisse würden in seinem KMU sehr gross geschrieben. Auch Greber selbst hat einen breiten Horizont: Er ist sowohl eidg. dipl. Immobilien-Treuhänder als auch Immobilienbewerter und Immobilienbewirtschafter mit eidg. FA. Zudem agiert er seit mehreren Jahren als Fachprüfungsexperte bei der Schweizerischen Fachprüfungskommission für Immobilienwirtschaft.

Stefan Greber, Inhaber der grebimmo

Gestartet mit einem Mitarbeiter, ist die grebimmo in den vergangenen Jahren stetig gewachsen. Heute kümmern sich bereits vier Mitarbeiter um die

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GewerbezeitunGen Anliegen von Kunden, Mietern und Handwerkern. Auch seine Ehefrau ist für die grebimmo tätig. Dennoch will Greber sein Unternehmen nicht als Familienbetrieb im eigentlichen Sinne verstanden wissen. Seine Frau gehe lediglich einem Teilzeitpensum nach. Die Ideen jedes Mitarbeitenden seien gleichermassen willkommen, es herrsche ein tolles Arbeitsklima. Auch das Wachstum soll Step-by-Step erfolgen, denn auf die Qualität der Arbeit und die individuelle Betreuung der Liegenschaften werde viel Wert gelegt.

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Neuvorstellung: Knack-Frisch AG, Unterengstringen

Ein Herz für knackfrisches Obst und Gemüse aus der Region

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Das Team der Knack-Frisch AG sorgt jeden Tag für frisches Obst und Gemüse im Dorfladen in Unterengstringen. nen einkaufen, unterstreicht Tabea Jud.

Betritt man das Ladenlokal, fallen ­sofort die übersichtlich arrangierten Regale auf. Neben vielen Gemüsesorten sind Rezeptideen als Kundendienst zu finden. «Selbstverständlich selbst getestet», verrät Tabea Jud, die seit Beginn im charismatischen Laden arbeitet. «Alle Produkte mit grünen Schildern stammen aus dem Anbau der Familie Vogler», erklärt sie. Das sind beispielsweise Zucchetti, Tomaten, Auberginen oder Salate. Die Produkte aus dem Anbau in dritter Generation von Sophie Vogler sind sehr begehrt. Einige Stammkunden würden genau wegen dieser Produkte bei ih-

Daneben arbeitet die Knack-Frisch AG mit lokalen Produzenten zusammen. Beeindruckende 80 % der Produkte sind aus regionalem Anbau. Hansjörg Vogler ist es als Sortimentsverantwortlicher wichtig, dass nur frische Produkte in den Verkauf gelangen. So kann es passieren, dass beispielsweise die begehrten Erdbeeren oder die Freilandeier aus Eigenproduktion vergriffen sind. Sollte die Qualität bei einem Produkt nicht stimmen, wird lieber auf den Verkauf verzichtet, als mindere Qualität zu akzeptieren. Genau deswegen, weil Knack-Frisch ein so grosses Herz für Qualität hat, wird

der Laden, der 2012 eröffnet wurde, im Dorf so geschätzt. Zusätzlich werden in einer Ecke im Laden ausgewählte Produkte verkauft, die für ein feines Essen oder den schnellen Bedarf benötigt werden könnten. Beispielsweise aromatische Öle, Honig, Reis, Weine aus dem Limmattal, Nudeln oder Konfitüren. Diese Produkte kombiniert das siebenköpfige Team gerne in individuellen Geschenkkörben. Wer zum Gemüse noch ein Brot braucht, kann dieses in der angeschlossenen Bäckerei kaufen und bei einem Kaffee noch etwas Süsses geniessen.

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20 I Gewerbeverein Dietikon

Gewerbezeitung I Nr. 6 I 12. Oktober 2017

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Der Dietiker Kaffeeröster Ferrari vertreibt auch Kapseln

«Wir sind die ersten, die einen aluminiumfreien Beutel für Kapseln anbieten»

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Gewerbeverein Dietikon Postfach, 8953 Dietikon 1

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Alfons G. Florian, Präsident a.g.florian@rebex.ch

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Tel. 044 744 76 76

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info@gvdietikon.ch

Seit diesem Frühjahr bietet Caffè Ferrari drei Sorten von Kapseln an. Die LGZ sprach mit dem Geschäftsführer Mike Schärer über das zukunftsweisende Angebot.

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www.gvdietikon.ch

Text und Bilder: Christian Murer

AGENDA Chilbi Freitag, 20. Oktober, 16 Uhr, bis Sonntag, 22. Oktober, 20 Uhr Zelgliplatz, Oberdorfstrasse, Dietikon Chilbi und Warenmarkt mit 30 Marktständen und 10 Schaustellerbetrieben

A 3. Gwerbler-Ball Samstag, 4. November 2017, Golf Club Unterengstringen, 19 Uhr Berufsmesse Zürich, Messe Zürich Oerlikon 21.–25. November 2017

Gewerbekongress KGV Zürich, Bezirk Affoltern Donnerstag, 26. Oktober 2017, 16 Uhr

Ferrari Caffè in aluminiumfreien Kapseln und Pads (rechts im Bild)

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Wie lange vertreibt ihr diese 40er-Säcke mit den drei Sorten Espresso Tipo Milano, Crèma Caffè Lungo und Espresso Tipo Napoli schon? Die Beutel mit 40 Kapseln Inhalt bieten wir nun seit Mai dieses Jahres an. Wir sind die ersten, die einen aluminiumfreien Beutel für Kapseln anbieten. Natürlich mit Frischhalte-Ventil und wiederverschliessbarer Schiene. Der Hintergrund: Wir wollten auch keine Schachtel à 10 Kapseln, welche als Standardgrösse heute angeboten wird. Denn diese Einheit verschlingt viel Verpackung für relativ wenig Kaffee. Was ist das Spezielle an Verpackung und Kapseln? Wir wollten eine handliche Verpackungsgrösse, die ideal in der Küche versorgt werden kann und doch auch länger anhält. Die Kapseln selber bestehen aus Kunststoff und einem Alu-Deckel, dieser ist für die Perforation in der Kaffeemaschine notwendig.

bi­cas, welche von Süd- und Zentral­ amerika stammen. Der frisch über dem Steinkohlefeuer geröstete Kaffee wird sofort vermahlen und dann in die Kapseln abgefüllt. Unsere Kunden lieben auch den frei werdenden Kaffeeduft nach dem Öffnen.

Wie steht es um den Inhalt der Kapseln? In unseren Kapseln haben wir genau dieselben Kaffeemischungen, die wir auch als Bohnen anbieten. Es sind auserlesene gewaschene Hochland­a­ra­

Wie gross ist der verkaufte Anteil dieser Kapseln? Die Kapseln haben uns natürlich einen Zugang zu einem neuen Markt geöffnet. Das Gute ist, dass wir immer mehr Kunden haben, welche Bohnen,

aber auch Kapseln beziehen. Je nach Ort und Maschine wird der Kaffee auch anders gebrüht.

PPWeitere Infos: Erhältlich sind unsere Kapseln über unseren Internetshop (www.mondialprodukte.ch) sowie in unserem Rösterei-Lädeli (Bethli’s Kafi Lädeli). Unsere Kapseln sind Nespresso*-kompatibel. (* Diese Marke gehört Dritten mit keinerlei Verbindung zu Caffè Ferrari/Mondialprodukte AG.)

Peter Metzinger

Der Drahtsesel – ein Zierstück an der Bremgartnerstrasse 76 in Dietikon

Geschäftsführer Mike Schärer zeigt die drei neuen Kapselsäcke von Caffè Ferrari

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Die einzige Kaffee- und Nüsslirösterei der Schweiz, die noch mit Steinkohle röstet

Patron Renato Ferrari an der über 120 Jahre alten Röstmaschine


Gewerbeverein Dietikon I 21

Gewerbezeitung I Nr. 6 I 12. Oktober 2017

Hochbauabteilung und Schulabteilung

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Schulhauserweiterung Steinmürli

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Seit einem Monat ist der neue Schulpavillon Steinmürli in Betrieb. Der Erweiterungsbau bietet Lehrpersonen sowie Schülerinnen und Schülern modernste Unterrichtsbedingungen und setzt im architektonischen und energetischen Bereich neue Massstäbe im städtischen Schulhausbau. Text: Bauherrschaft Hochbauabteilung Stadt Dietikon, Bilder: Reinhard Zimmermann

Pünktlich zum Schuljahresbeginn sind der Steinmürli- und der ehemalige Staffelacker-Hort sowie drei reguläre Schulklassen und eine Kleinklasse in den neuen Pavillon eingezogen. Während 65 Hortkinder täglich in den Genuss von mehreren bedarfsgerecht nutzbaren Räumen und einem direkt zugänglichen, horteigenen Spielplatz im Freien kommen, profitieren die 65 Primarschülerinnen und -schüler von modernsten Unterrichtsvoraussetzungen im Schulhausneubau. In jedem Zimmer gibt es eine Präsentationseinheit, welche aus einem Computer, einem Beamer sowie einem Visualizer besteht. Der unmittelbar ans Schulzimmer angrenzende Gruppenraum, der durch eine Glasscheibe mit Vorhang abgetrennt ist, ermöglicht individualisiertes Lernen sowie eine multifunktionale Nutzung. Farben und ein modernes Verdunklungs-, Belüftungsund Heizungssystem tragen im Weiteren zu einem idealen Lernumfeld bei. Ökologisch-nachhaltige Bauweise Der Erweiterungsbau Steinmürli ist im städtischen Schulhausbau ein Leuchtturmprojekt. Der vom Architekturbüro agps architecture geplante Holzbau wurde in Trockenbauweise während einer nur fünfmonatigen Bauzeit erstellt und ist mit seinem modernen Innenraumkonzept und der ökologisch-nachhaltigen Bauweise wegweisend. Er erfüllt die seit 2014 geltenden energetischen Gebäudestandards von Dietikon als Energiestadt Gold und ist als Minergie-P-Eco-Bau zertifiziert. Sein Energieverbrauch ist minimal dank geringem Heizbedarf, effizienter Haustechnik, einer hochgedämmten Gebäudehülle und einer intelligenten Steuerung. Diese regelt sowohl während als auch ausserhalb der Schulzeiten Temperatur, Licht- und Luftqualität sowie den sommerlichen Wärmeschutz und sorgt dafür, dass ein ideales Klima herrscht. Der Erweiterungsbau trägt den Labelzusatz «Eco», weil beim Pavillon höchste Ansprüche an nachhaltige

Der neue Schulpavillon Steinmürli setzt im architektonischen und energetischen Bereich neue Massstäbe im städtischen Schulhausbau

und schadstofffreie Materialien erfüllt werden und damit ein angenehmes Raumklima gewährleistet ist. Verstärkt wird dieses Raumgefühl durch starke und charakterbildende Gestaltungselemente wie die sichtbaren Materialien, die verwendeten Farben und den grosszügigen Bezug zur Umgebung. Architektur und Umgebungs­gestaltung Das behindertengerecht ausgestaltete Schulgebäude fügt sich selbstverständlich in die orthogonale Bebauungsstruktur der bestehenden Schulanlage ein. Die fein gegliederte, silbergraue Holzfassade und die hellgelben Sonnenstoren ergänzen das Ensemble der bestehenden Bauten. Dank seiner kompakten Form und seiner Randlage ist es gelungen, möglichst viel Freiflä-

che für Turn-, Spiel-, Freizeit- und Pausenaktivitäten zu erhalten. Die Aussenanlage erweitert mit einer Erlebnislandschaft die Pausenbetätigungsmöglichkeiten der Kinder.

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Kosten und Nutzungsdauer Die Kosten für den Neubau liegen innerhalb des vom Volk am 25. September 2016 bewilligten Kredits von 5,66 Mio. Franken (+/− 15%). Der Bau verfügt damit über ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Auf eine Nutzungsdauer von mindestens 20 Jahren ausgelegt, ist der Pavillon einerseits eine Reaktion auf die seit Jahren stetig steigenden Schülerinnenund Schülerzahlen in Dietikon, andererseits stellt er eine langfristige Übergangslösung dar, bis im Limmatfeld ein Schulhausneubau realisiert ist.

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22 I Gewerbeverein Dietikon

Gewerbezeitung I Nr. 6 I 12. Oktober 2017

Vor elfeinhalb Jahren machte die Teenie-Band Tokio Hotel die Dietiker Stadthalle zur Festung

Als die deutschen Rock-Buben 3500 Mädchen zum Kreischen brachten In diesem Herbst starten die 28-jährigen Zwillinge Tim und Bill Kaulitz von Los Angeles aus mit ihrer Band und dem neusten Studioalbum «Dream Machine» zu einer Europa-Tournee. Die Stationen: Oberhausen, Luxemburg, Tilburg, Padua, Neapel, Turin, Bologna, Marseille, Nancy und Berlin. Und wie steht es mit der Schweiz, im Speziellen mit Dietikon? Denkste – gar nix da! Ein nostalgisches Essay aus der Provinz.

Da gab’s praktisch noch keine Smartphones mit Kameras

Es war Sonntag, 19. Februar 2006. Vor der Dietiker Stadthalle passierte im Bezirkshauptort an diesem Nachmittag irgendwie Unbegreifliches. Die im September 2003 eingeweihte Stadthalle glich einer trutzigen Festung. Rund fünfzig Sicherheitsleute standen zur Verfügung. Hinzu kamen ein Sanitätsteam und ein Arzt. Gegen 16 Uhr warteten etwa zweitausend Mädchen friedlich vor den Abschrankungen am Eingang.

Für die Stehplatzkarte blätterte Laura 55 Franken hin. Dies war vor elf Jahren für ein mageres Schülerinnen-Taschengeld doch ein ziemlich happiger Betrag. Buben waren in der langen Kolonne nur ganz vereinzelt anzutreffen. Dafür formierte sich eine Horde Jungs beim Hallenbad Fondli und lieferte sich mit den beiden Polizisten einen Schlagabtausch. Dies waren gewiss keine Fans der deutschen Boy-Band. Im Gegenteil: Ein Bursche drückte es auf seinem bleichen Bauch knallhart aus: «Fuck Tokio Hotel.»

«Fuck Tokio Hotel» Schon in aller Herrgottsfrühe waren die ersten eingetrudelt. Sie wollten sich einen optimalen Bühnenplatz ergattern. «Ich möchte zuvorderst sein», sagte Laura, «sonst habe ich null Chancen, eines der T-Shirts zu erwischen, die sie in die Menge werfen.»

Zerquetscht wie eine Fliege Inzwischen war es 19 Uhr geworden. Vor der Bühne der Stadthalle wurde es eng und enger. Sicherheitsleute reichten zuhauf Wasserbecher herum. Zwei Samariter zogen bereits ein ohnmächtiges Mädchen aus der Menge. Pünktlich um halb acht steigerte sich der

Text und Bilder: Christian Murer

Schreipegel zur 100-Dezibel-Marke. Dann: Saallicht aus. Volles SoundRohr. Allerhöchste Euphoriestufe. Drummer Gustav, Gitarrist Tom, Leadsänger Bill – Zwillingsbruder von Tom – sowie Bassist Georg nehmen die weit ausladende Bühne total in Beschlag. Vorne stand ein Pulk von hysterisch schreienden und kreischenden Mädchen. Kreischalarm total. Über ihnen blitzten die Digitalkameras. Smartphones gab es damals praktisch noch keine. Kunterbunte Lichter flackerten zu den Songs der Magdeburger Rockbuben. Am Schluss des Konzerts schwärmte Anja und strahlte übers ganze Gesicht: «Das Konzert war einfach hammergeil.» Für sie sei es zwar im gewaltigen Gedränge «voll krass» gewesen. «Denn da wird man ja fast zerquetscht wie eine Fliege», so die Vierzehnjährige aus Dietikon.

Gerammelt voll mit 3500 Tokio-Hotel-Fans in der Dietiker Stadthalle. Die Halle musste eine Stunde vor dem offiziellen Termin geöffnet werden

Der Star und Teenie-Schwarm Bill mit neuer Frisur

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Gewerbeverein Dietikon I 23

Gewerbezeitung I Nr. 6 I 12. Oktober 2017

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Dietikon fördert den umweltfreundlichen Verkehr. In diesem Rahmen hat die Energiestadt Gold in Zusammenarbeit mit der Gasversorgung Dietikon zwei elektrische Cargo-Velos – so­ genannte Carvelos – angeschafft und stellt sie über die Plattform www.carvelo2go.ch der Bevölkerung und dem Gewerbe zur Miete zur Verfügung. Mit diesem Angebot will die Stadt der Bevölkerung alternative Mobilitätsformen bieten und sie dafür sensibilisieren. Benutzung und Standorte Elektrische Cargo-Velos eignen sich für den Transport von Waren, mit den entsprechenden Sicherheitsvorrichtungen auch für Kleinkinder und sogar deren Spielsachen. Wer vom neuen Angebot der Stadt Dietikon profitie­ren möchte, kann sich kostenlos auf www.carvelo2go.ch registrieren und eines der zwei verfügbaren Carvelos buchen. Pro Stunde kostet ein Carvelo zwei Franken, dazu kommt eine einmalige Grundgebühr von fünf Franken. Einmal reserviert und über die Kreditkarte bezahlt, kann das Velo ab-

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Dietikon fördert den umweltfreundlichen Verkehr mit elektrischen Cargo-Velos, die man mieten kann

geholt werden. Standort der beiden elektrischen Carvelos ist die e-motion e-Bike Welt Dietikon an der Oberdorfstrasse 11. Weitere Standorte, insbesondere in Wohnquartieren, sind noch in Abklärung. Carvelo2go.ch Das Sharing-Angebot carvelo2go.ch entstand im Rahmen der Schweizer Lastenrad-Initiative carvelo, die von

der Mobilitätsakademie AG des TCS und dem Förderfonds Engagement Migros ins Leben gerufen wurde. Unterstützt wird die Umsetzung in Dietikon vom Bundesamt für Raumentwicklung (ARE). Zur Philosophie gehört es, dass zentral gelegene Betriebe in Quartieren die Carvelos verwalten und einen Abstellplatz zur Verfügung stellen. Das Prinzip hat sich in diversen Städten und Gemeinden bereits bewährt.

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24 I Gewerbeverein Dietikon

Gewerbezeitung I Nr. 6 I 12. Oktober 2017

Musikschule Dietikon

40 Jahre Musikschule Dietikon Während diesen Herbst grosse und bunte Namen im Dietiker Kulturprogramm aufspielen, wird in der nahen Musikschule fleissig an den Instrumenten geübt – und dies seit 40 Jahren. Text und Bild: Harald Tappeiner

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Der Verein Musikschule Dietikon, dessen ehrenamtlicher Vorstand unter der Leitung der Präsidentin Esther Schasse steht, ist seit der Gründung immer wieder neue Wege gegangen. So bietet die Bildungsstätte heute Unterricht vom Kleinkind bis zum Erwachsenen an. Erste Schritte können im Eltern-Kind-Musizieren getätigt werden, bei dem Kleinkinder ab 18 Monaten mit erwachsener Begleitperson musikalische Entdeckungen machen können. Auch für Erwachsene gibt es den Unterricht im Abonnement, was der oft gewünschten grösseren Flexibilität in der zeitlichen Planung der Lektionen entgegenkommt. Nach wie vor sind jedoch Kinder und Jugendliche die grösste und wichtigste Gruppe: Nebst dem Instrumentalunterricht – einzeln oder in Kleingruppen – führt die Musikschule Dietikon verschiedene Ensembles. Alle Erstklässler in Dietikon kommen in den Genuss von wöchentlich einer Lektion Musikalischer Grundausbildung. Ein wichtiges Projekt ist zudem das Klassenmusizieren im Schulhaus Zentral, wo je eine 4. und 5. Klasse anstelle des Singunterrichts während zwei Jahren als Bläserklasse geführt wird.

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Multikulti: Geglückte Beispiele Im Zusammenleben der Kulturen gebe es kaum Probleme an der Musikschule, sagt Schulleiterin Daniela Jordi. Gemäss der kantonalen Bildungsstatistik liegt der Anteil der Nichtschweizer Schüler in Dietikon bei gut 50 Prozent. «Viele Familien mit Migrationshintergrund kennen uns aber zu wenig», erklärt Jordi. Beständig Werbung zu machen, sei darum wichtig. Laut Jordi gibt es ermutigende Beispiele. So spielen heute auch bosnische oder tamili-

sche Jugendliche in der Stadtjugendmusik Dietikon mit. Klavier und Gitarre als Favoriten Musikunterricht, der in der Regel einzeln oder in kleinen Gruppen stattfindet, ist nicht günstig. Gemäss kantonaler Verordnung trägt aber auch in Dietikon die Stadt 50 Prozent der Kosten. Besonders gefragt seien momentan Klavier und Gitarre. Und erfreulicherweise sind die Schülerzahlen in den letzten Jahren steigend.

SVP Dietikon

Die SVP Dietikon in ­Wahlkampfstimmung Text: Rochus Burtscher

Die SVP Dietikon setzt sich dafür ein, dass sich die Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt wohl fühlen, sowohl zum Arbeiten als auch zum Wohnen. Dazu gehört, dass wir die Eigenverantwortung aller Einwohnerinnen und Einwohner fördern und uns gegen die Abschiebung von Aufgaben durch Bund und Kanton an die Gemeinden wehren. Wir stehen ein für eine konsequente Bekämpfung von Sozialhilfemissbrauch und für mehr Qualität an unseren Schulen. Die Forderung nach flankierenden Massnahmen zur Lösung der Verkehrsprobleme sowie Sauberkeit und Sicherheit im öffentlichen Raum sind für uns genauso Programm

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wie die Unterstützung der ortsansässigen Vereine und die Pflege der einheimischen Kultur. Wählen Sie deshalb bei den Gemeinderatswahlen 2018 die Liste 1 und unterstützen Sie bei der Wahl in den Stadtrat unsere drei Kandidaten Roger Brunner, Roger Bachmann (auch als Stadtpräsident) und Stephan Wittwer, damit auch künftige Generationen mit Stolz behaupten können: Dietikon, unser Zuhause! In der nächsten Ausgabe erhalten Sie Daten, wo Sie unsere Kandidaten antreffen und mit ihnen direkte Gespräche führen können.

PPWeitere Infos: Wahlauftakt ist der 11. November 2017 um 10.00 Uhr auf dem Kirchplatz mit Bratwurst und Bier. www.svp-dietikon.ch


Gewerbeverein Engstringen I 25

Gewerbezeitung I Nr. 6 I 12. Oktober 2017

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KONTAKTBOX H

Gewerbeverein Engstringen Postfach 102, 8102 Oberengstringen

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Richard Nydegger, Präsident neon-nydegger@bluewin.ch

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Tel. 044 750 38 78 Mobile 079 221 22 71

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neon-nydegger@bluewin.ch

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www.gvengstringen.ch

Ortsmuseum Unterengstringen

Grittibänze aus dem ­Kachelofen Im Unterengstringer Ortsmuseum werden die Zeitzeugnisse mit viel Liebe zum Leben erweckt. Ein Besuch lohnt sich, nicht nur für Kinder.

AGENDA

A

Gewerbekongress KGV Zürich, Bezirk Affoltern Donnerstag, 26. Oktober 2017, 16 Uhr

Berufsmesse Zürich, Messe Zürich Oerlikon 21.–25. November 2017

Fondue-Raclette-Plausch Freitag, 3. November 2017

Jahresschlusshock Samstag, 20. Januar 2018

GVL-Versammlung Freitag, 10. November 2017, Geroldswil

Generalversammlung Donnerstag, 15. März 2018

Ortsmuseum

Text: Dominique Lieb, Bild: Paebi, Wikipedia

PPP

Mitglieder

profitieren. gvengstringen.ch

An sonniger Lage in der Weid liegt das Ortsmuseum von Unterengstringen. Hier ist es seit 1980 im Landhaus zur Weid untergebracht. Vom ehemaligen Landsitz sind noch das Herrenhaus, die Scheune, das Waschhaus und ein prächtiger Nussbaum erhalten geblieben. Bei einem Rundgang entdeckt man Geräte und Werkzeug vom alten Gewerbe. Die Werkzeuge der Rebbauern, das Wegeisen und die Rebmesser in verschiedenen Grössen kennt man aus dem Unterengstringer Wappen. Weiter gibt es eine Trotte, eine Schmiede sowie ein Bienenhaus mit drei aktiven Bienenvölkern. Der Obmann Herr Bamert führt mich durch die sorgfältig eingerichteten Räume. Mit den meisten Objekten im Schaulager hat Herr Bamert persönliche Erfahrungen gesammelt und so fällt es im

leicht, über die Apfelpresse aus Eichenholz, den Füdlimörser oder über den Wintervorrat in der 100-jährigen «Tiefkühltruhe» spannende Geschichten zu erzählen. Ich werde eingeweiht in die lokalen Traditionen, wie das Schiessen beim Mittefasten oder das Schwemmen der Lichter. Kinder willkommen Die schöne Lage des Museums oberhalb des Dorfes und die Gastfreundlichkeit der Museumskommission hat sich herumgesprochen. So finden im Landhaus zur Weid gelegentlich Hochzeiten sowie Geburts- oder Geschäftsanlässe statt, und auch der Gemeinderat trifft sich jährlich im Museum. Auch Kinder kommen oft und gern zu Besuch, besonders wenn der Kachel­ ofen eingeheizt wird, damit sie Grittibänze oder ein andermal Dreikönigskuchen formen und backen können.

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Rebmesser

Neben der Dauerausstellung, die mit Objekten, Fotografien und Dokumenten ständig ergänzt wird, organisiert das siebenköpfige Team auch temporäre Ausstellungen. Zurzeit sind das zahlreiche Exponate zum Thema einheimisches Holz. Eine Klanginstalla­ tion mit Waldgeräuschen und Vogelstimmen untermalt die Ausstellung und der Geruch von Nadelholz schafft eine wohlige Atmosphäre.

PPWeitere Infos: Ortsmuseum Unterengstringen Weidstrasse 13 8103 Unterengstringen www.ortsmuseum-unterengstringen.ch Geöffnet: Jeden ersten Sonntag von 14 bis 18.30 Uhr, Führungen bis 16 Uhr.


26 I Gewerbeverein Engstringen

Gewerbezeitung I Nr. 6 I 12. Oktober 2017

Oberengstringen-Märt

Markt auf dem Dorfplatz Oberengstringen Am Samstag, 30. September 2017, fand wieder der beliebte «OE-Märt» auf dem Dorfplatz Oberengstringen statt. Text und Bilder: Edi Lienberger

Es gab da auf dem Markt selbstgemachte Teigwaren, Backwaren, Süssmost, Gemüse und Früchte zu kaufen,

aber auch für Spiel und Spass war gesorgt. Die Festwirtschaft wurde vom Gospelchor Oberengstringen betreut und war durchgehend von 10 bis 15 Uhr geöffnet.

Die Organisatoren, bestehend aus der Gemeinde Oberengstringen, der Kommission Dorfplatzbelebung und der Kulturkommission Oberengstringen, hielten zudem eine Überraschung be-

reit, denn sie konnten die Limmattaler Musikanten verpflichten, die während des «OE-Märts» zwei Konzerte spielten. Die Blaskapelle Limmattaler Musikanten wurde übrigens im Jahr 2005 von Walter Hohl aus Oberengstringen gegründet. Sie spielt vorwiegend Blasmusik in der Stilrichtung, die Ernst Mosch mit seinen Egerländer-Musikanten pflegte. Während vieler Jahre war Walter Hohl der musikalische Leiter der Kapelle. Leider musste er aus gesundheitlichen Gründen die Leitung einem Jüngeren übergeben. Heute leitet Christian Telli

Hier gibt es Gemüse vom Ankenhof

aus Schlieren die Proben und Aufführungen. Die Überraschung und die Freude der Kapell-Mitglieder war gross, als sie während des zweiten Konzertblocks plötzlich «ihren Gründer», Walter Hohl, unter den Marktbesuchern entdeckten. Selbstverständlich liess es sich die Kapelle nicht nehmen, ein aktuelles Foto, zusammen mit ihrem ehemaligen Gründer und Dirigenten, aufzunehmen.

Die Limmattaler Musikanten mit ihrem Gründer, Walter Hohl

Neuvorstellung: Rödl & Partner AG, Zürich

Das Beratungsunternehmen ist von ­Unterengstringen nach Zürich umgezogen Rödl & Partner hält am neuen Standort im Medienpark in Altstetten ein für den nationalen und internationalen Mittelstand geprägtes interdisziplinäres Komplettangebot bereit. Text und Bilder: zVg

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Nach dem Aufbau der auf Personalverleih-Betriebe spezialisierten Realisator AG in Dietikon verliess der Treuhänder Jörg Wiederkehr dieselbe, um 2001 die Qualidata Treuhand AG in Ge­ roldswil zu gründen, die später nach Unterengstringen umzog. 2007 startete die Kooperation mit Rödl & Partner, die an 108 eigenen Standorten in 50 Ländern in den Geschäftsfeldern Rechtsbe­ratung, Steuerberatung, Business P ­ rocess Outsourcing, Unternehmens- und IT-Beratung sowie Wirtschaftsprüfung vertreten ist. 2014 erfolgte der Zusammenschluss von Qualidata und Rödl & Partner, die in der Schweiz seither einheitlich unter dieser Marke auftreten.

In gemeinsamer Geschäftsleitung von Jörg Wiederkehr mit dem dipl. Treuhandexperten Adriano Marietta und dem dipl. Wirtschaftsprüfer Thomas Zürcher konnte das Geschäftsvolumen erweitert und mit dem dipl. Steuerexperten Remigius Häring und dem Juristen Andras Bedoe in den letzten Jahren auch die Steuer- und Rechtsberatung ausgebaut werden. Global und interdisziplinär vernetzt Gleichzeitig mit dem 10-Jahr-Jubiläum von Rödl & Partner in der Schweiz hat sich das 42-köpfige Team aufgemacht, den Standort im Medienpark zu beziehen, von wo aus mit den 4500 internationalen Arbeitskollegen eine enge fach- und grenzüberschreitende Zusammenarbeit in unmittelbarem Kollegenkreis gepflegt wird.

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Erstes Gruppenbild in der Eingangshalle des Medienparks


Gewerbeverein Geroldswil-Oetwil I 27

Gewerbezeitung I Nr. 6 I 12. Oktober 2017

Editorial

Gemeinde Geroldswil

Ich bin dann mal weg!

Voranschlag 2018 rechnet mit Aufwand­ überschuss von rund 7 Millionen Franken

ich jeweils auf das grössere Display des Tablets bzw. Notebooks gewechselt. So konnte ich via Mobile-Hotspot bequem und sicher zugreifen und kompetent Auskunft geben oder auch etwas versenden, ohne nur einen Fuss ins Büro zu setzen.

Patrick Frey, Geschäftsleiter ComelFex AG – Durchdachte Informatiklösungen Für diesen Sommer hatte ich mir vorgenommen, all die technischen Errungenschaften, welche uns das Leben erleichtern können, auch wirklich mal einzusetzen. Sobald schönes Wetter angesagt war, wollte ich diese Zeit irgendwo an der Sonne und nicht am Bürotisch verbringen. Da wir letztes Jahr eine neue VOIP-Telefonie-Lösung eingeführt hatten, war es nun möglich, dass ich von überall mit meinem Handy mit der Firmennummer telefonieren konnte. E-Mails waren dank Exchange schon länger immer dabei, und zusätzlich hatte ich nun auch sehr einfach Zugriff auf sämtliche Server-Daten. Für den Fall, dass ich in unserem Auftragssystem eine Offerte erstellen oder einen Auftrag anschauen musste, habe

Sprich, für die Geschäftspartner war ich wie immer erreichbar, für mich war es jedoch herrlich, bei Sonnenschein auf der Terrasse oder im Restaurant der Badi zu sitzen und nicht erst am Abend in den Genuss der letzten Sonnenstrahlen zu kommen. Durch das schnelle Datenmobilnetz in der Schweiz kann man dies heute glücklicherweise ohne Einschränkungen tun. Die mobilen Dienste wie VPN, VOIP und Datensync sind heute sehr einfach einzurichten und bringen echte Vorteile für den Arbeitsalltag und die Mitarbeiter. So steht auch einem vollwertigen Homeoffice absolut nichts mehr im Weg. Ich bin mir sicher, auch nächstes Jahr wieder den Sommer so zu verbringen, wer weiss, vielleicht sogar im Ausland, da Provider auch bereits Daten­ abos mit Daten einschliesslich der EU anbieten. Jetzt bin ich aber zuerst mal wieder etwas im Büro, bevor mich meine Mitarbeiter zu fest vermissen.

Text: zVg

Die Kostenschere klafft immer weiter auf. Der Aufwand in den Kostenstellen Gesundheit und Soziales ist stetig gestiegen und verharrt im kommenden Jahr auf hohem Niveau. Erfahrungsgemäss konnten in den letzten Jahren die Steuererträge nicht mit der Kostenentwicklung Schritt halten. Diesem Umstand wird im Voranschlag 2018 Rechnung getragen, indem erneut konsequent gespart wurde.Das vorliegende Budget rechnet mit einem Defizit in der Höhe von Fr. 350 000.−. Ohne Berücksichtigung der Fr. 500 000.− für zusätzliche Abschreibungen resultiert gar ein kleiner Ertragsüberschuss von

Fr. 150 000.−. Werden aber die zwei Millionen Franken im Verwaltungsvermögen und der Einmaleffekt von Buchgewinnen in der Höhe von Fr. 568 000.− (aus Verkauf Grundeigentum Finanzvermögen) in die Betrachtung miteinbezogen, ist das Budgetresultat ungenügend. Um die Investitionen aus eigenen Mitteln finanzieren zu können, fehlen rund eine Million Franken. Dieser Fehlbetrag muss auf dem Kapitalmarkt bezogen werden. Das Fremdkapital steigt auf 19 Millionen Franken und die Nettovermögensreserve wird wiederum verringert. Bis jetzt wurden die Mehrausgaben durch Vermögensabbau beglichen. Die

Anlaufstelle Gesundheit und Alter rechnet mit Aufwandüberschuss

Gewerbeverein Geroldswil-Oetwil

Text: zVg

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Die Politischen Gemeinden sind mit dem neuen Pflegegesetz verpflichtet, für eine bedarfs- und fachgerechte stationäre und ambulante Pflegeversorgung zu sorgen. Sie vermitteln zudem pflegebedürftigen Personen innert angemessener Frist an einen Leistungserbringer. Zudem bezeichnen sie eine Stelle, die Auskunft über das Angebot der Leistungserbringer erteilt. Die Politischen Gemeinden Geroldswil, Unter- und Oberengstringen, Oetwil a.d.L. und Weiningen führen dazu gemeinsam die Anlaufstelle Gesundheit und Alter rechtes Limmattal. Das Budget 2018 der Anlaufstelle Gesundheit und Alter geht von einem Aufwand von Fr. 201 550.− und einem Ertrag von Fr. 0.− aus. Die Betriebskosten werden wie folgt auf die Verbandsgemeinden aufgeteilt.

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AGENDA

A Berufsmesse Zürich, Messe Zürich Oerlikon 21.–25. November 2017

Delegiertenversammlung GVL bei der Auto AG Freitag, 10. November 2017

Gwerbler-Weihnacht (Ort noch offen) Mittwoch, 29. November 2017

GESTALTUNG

Oetwil a.d.L.

11 689.70

Unterengstringen

27 474.45

Weiningen

64 056.10

Total

201 550.00

P www.rtk.ch

Gewerbekongress KGV Zürich, Bezirk Affoltern Donnerstag, 26. Oktober 2017, 16 Uhr

Die Gemeindeversammlung stimmt am 4. Dezember 2017 über den Voranschlag 2018 ab und setzt den Gemeindesteuerfuss 2018 fest. Die Akten liegen zwei Wochen vor der Versammlung zur Einsicht auf.

Gemeinde Geroldswil

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Bruttoverschuldung nahm entsprechend zu. Um diesem Trend mittelfristig entgegenzuwirken, müssen künftig wieder Schulden abgebaut werden. Dazu müssen Ertragsüberschüsse erzielt werden. In einem nächsten Schritt werden deshalb Massnahmen untersucht, welche zielführend den allgemeinen Finanzhaushalt nachhaltig entlasten sollen.

Im Jahr 2013 wurde eine Leistungsvereinbarung für die Umsetzung von Massnahmen im Rahmen des kantonalen Integrationsprogramms 2014–2017 (KIP) mit der Fachstelle für Integrationsfragen des Kantons Zürich abgeschlossen.

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KONTAKTBOX

Der Voranschlag 2018 der Politischen Gemeinde Geroldswil rechnet mit einem Aufwand von Fr. 20 861 300.− und einem Ertrag von Fr. 13 735 300.− und somit einem Aufwandüberschuss von Fr. 7 126 000.−, der durch ordentliche Steuern in der Höhe von Fr. 6 776 000.− und einer Entnahme aus dem Eigenkapital von Fr. 350 000.− zu decken ist. Der Steuerfuss 2018 soll unverändert auf 44 % festgesetzt werden.

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Der Gemeinderat hat das Budget 2018 der Anlaufstelle Gesundheit und Alter rechtes Limmattal am 18. September 2017 genehmigt.


28 I Kehrseite

Gewerbezeitung I Nr. 6 I 12. Oktober 2017 I 3. Jahrgang I Auflage 48 000

Kantonsratsgeflüster

Von Start-ups und Vermögenssteuern Ist eine Idee erfolgreich und kommt es beispielsweise aus Wachstumsüberlegungen oder zur Finanzierung von klinischen Studien zum Einstieg eines Investors, dann ändert sich die Situation schlagartig. Die Bilanz des Startups wird massiv aufgebläht und die Anteilseigner werden so über Nacht zu Millionären – wenigstens auf dem Papier. Andreas Geistlich, Kantonsrat FDP Start-up-Unternehmen sind in aller Munde. Und man muss sie einfach gern haben, diese mutigen Jungunternehmer, die sich mit Haut und Haar in ihre Ideen vertiefen und versuchen, daraus ein Geschäft zu entwickeln. Es wird mit wenig Cash, viel Phantasie und noch mehr Idealismus gearbeitet. Die Löhne sind deshalb niedrig und häufig werden Mitarbeiter durch Beteiligungen am Unternehmen entlöhnt, statt mit Geld.

Werden solche Unternehmen dann im privaten Vermögen besteuert, führt das für die Betroffenen zu horrenden Steuerrechnungen, ohne dass das Unternehmen einen einzigen Franken mehr erwirtschaftet hätte. Oder mit anderen Worten: Der Bauer wird für eine Ernte besteuert, die noch gar nicht ausgesät ist, und zwar nur deshalb, weil er das Geld zusammentreiben konnte, um das Saatgut zu kaufen. Manche Jung­ unternehmer kamen in Existenznöte, weil sie mit ihrem bescheidenen Ein-

kommen keine Mittel hatten, die private Vermögenssteuer zu bezahlen. Besteuerung über Substanzwert So wurde von bürgerlicher Seite im Kantonsrat politisch Druck aufgesetzt und der Missstand wurde in der Folge durch Regierungsrat Ernst Stocker pragmatisch behoben: die Bewertung von Start-ups erfolgt seither nur noch über den Substanzwert, bis das Unternehmen Gewinne schreibt. Im August konnte der Kantonsrat das entsprechende Postulat somit abschreiben. Ein Happy End also? Nein! Die Bewertung von Gesellschaften durch das Steueramt ist nämlich nur die eine Seite der Medaille. Mindestens ebenso stark ins Gewicht fällt die Besteuerung des Firmenwertes im Privatvermögen, also die Vermögenssteuer. Und hier ist der Kanton Zürich alles andere als unternehmerfreundlich:

Da wäre einerseits die starke Progression des Steuersatzes: Nur gerade Genf und Basel besteuern grosse Vermögen höher als Zürich. Teilbesteuerung für direkt in Firma investiertes Vermögen Hinzu kommt – und das ist auch im Zusammenhang mit den Start-ups eine wichtige Tatsache, dass viele umliegende Kantone im Gegensatz zu Zürich eine Teilbesteuerung auf den Teilen des Vermögens kennen, welche direkt in Firmen investiert sind. Dies führt kumuliert zu unglaublichen Ungerechtigkeiten bei der Besteuerung der Unternehmer im Kanton Zürich. So besteuert zum Beispiel der Kanton Aargau Vermögen in qualifizierten Beteiligungen an Firmen dreimal tiefer, als dies der Kanton Zürich tut. Beim Kanton Nidwalden ist es gar um den Faktor sieben. Die Unternehmer be-

zahlen also siebenmal mehr Vermögenssteuern im Kanton Zürich als im Kanton Nidwalden, wenn sie eine qualifizierte Beteiligung an einer Firma haben. Ein unternehmerfreundlicher Kanton sieht anders aus! Kein Wunder also, dass sich die Start-up-Unternehmer in Zürich besonders lautstark gewehrt haben. Das Problem ist also nicht nur auf der Bewertungsseite anzugehen. Mit einer Reduktion der Progression der Vermögenssteuer oder mit einer Teilbesteuerung auf den in den Firmen gebundenen Vermögenswerten, wie das andere Kantone auch handhaben, würde der Kanton Zürich einen Schritt in die richtige Richtung tun. Das wäre nicht nur unternehmerfreundlich, sondern würde auch helfen, das Start-up-Steuerproblem zu entschärfen.

S s’Schämdi-Eggli

s s’Schmunzel-Eggli

In der FDP Dietikon herrschen seltsame Sitten und Gebräuche Wer nicht für ein politisches Amt nominiert wird, tritt aus der Partei aus. So erstmals geschehen im Jahre 2006, als die FDPler Rolf Schaeren und Otto Müller beide das Stadtpräsidium Dietikon anstrebten.

Wahl Bezirksgericht Dietikon Bei der Wahl ans Bezirksgericht Dietikon, die vor kurzem stattgefunden hatte, siegte die parteilose Kandidatin Fabienne Moser-Frei mit einem haushohen Zweidrittelsmehr über den von der Interparteilichen Konferenz des Bezirks (IPK) gesetzten GLP-Kandidaten Tobias Walthert. Es scheint, dass das Stimmvolk des Bezirks Dietikon der kartellistischen Allüren dieser Handvoll Königsmacher langsam überdrüssig ist …

Schaeren zog parteiintern gegen Müller den Kürzeren, trat aus der FDP aus und wechselte zur CVP. 2010 versagte die FDP Martin Müller die erneute Kandidatur als Gemeinderat, worauf dieser aus der FDP austrat und als Parteiloser bei den Exekutiv- und Legislativwahlen antrat. 2017 trifft es nun FDP-Kantonsrat Martin Romer, der in der parteiinternen Ausmarchung um die Stadtratskandidatur gegen Philipp Müller, Sohn des amtierenden Stadtpräsidenten Otto Müller, unterliegt und kurzerhand aus der Partei austritt. Auffällig ist, dass bei diesen prominenten Austritten von verdienten Parteimitgliedern offenbar regelmässig die Familie Müller eine Rolle spielt … Zufall oder nicht?

«Die multikulturelle Gesellschaft ist eine Illusion von Intellektuellen.» (Helmut Schmidt, SPD-Fraktionsvorsitzender, deutscher Bundeskanzler, 1918–2015)

XXL-Buchprojekt von Ifolor

Ferienerinnerungen – dank RTK Ifolor realisierte mit der Agentur Notch Interactive «Das grosse Reisetagebuch», das grösste Fotobuch der Schweiz, welches je hergestellt wurde. Dank der innovativen, automatisierten Prozesse der RTK Medientechnik AG war es überhaupt erst möglich, innert einer Woche das ganze Buch mit 6000 Bildern und 18 000 Textelementen zu realisieren. Text: Peter Wernli, Bild: ifolor

Auf 44 Seiten enthält das rund 700 kg schwere Buch, das offen 3,10 × 2,80 m misst, rund 6000 Bilder mit Kommentaren – eine in dieser Form einzigartige Nabelschau der Sommerferien 2017 der Schweizer! Ende August/Anfang September war das Riesenwerk an vielfrequentierten Orten in Lausanne, Bern und Zürich zu bestaunen. Heute steht es bei Ifolor in Kreuzlingen. 24 000 Datensätze bearbeitet Doch bis es so weit war, wurde bei RTK eifrig gearbeitet. Jeder Bucheintrag bestand aus einem Bild- und drei Textelementen, das heisst, es mussten insgesamt 24 000 Datensätze verarbeitet werden. Die Bilder wurden für den gedruckten quadratischen Bildausschnitt (von 5 × 5 bis 18 × 18 cm sowie je ein grossflächiges Bild pro Seite) optimal justiert und optisch aufbereitet. 6000 Bildlegenden und 18 000 An-

gaben zu den Einsendern mussten überarbeitet werden; Texteingriffe blieben jedoch minimal, um die Authentizität der Beiträge nicht zu beeinträchtigen. Abgeliefert wurden hochauflösliche, druckfähige PDFs. Realisiert in nur einer Woche Für diesen nicht ganz alltäglichen Auftrag programmierte RTK eine massgeschneiderte, prozessorientierte Automatisation. Diese Automatisierung, verbunden mit dem jahrzehntelangen Know-how aus allen Bereichen der Datenaufbereitung sowie dem Einsatz erfahrener Berufsleute, erlaubte die Realisation dieses Mammutwerkes in nur einer Woche. RTK-Know-how auch für konventionellere Werke Selbstverständlich verwirklicht RTK Medientechnik AG auch «normale» Arbeiten. Auf jeden Fall kann der Kunde mit Dienstleistungen rechnen,

die über das Spektrum gewöhnlicher Druckvorstufen-Angebote hinausreichen. Das kann auch bei Kommunikationsmitteln im digitalen sowie im Printbereich, die wesentlich kleinformatiger sind als «Das grösste Reisetagebuch der Schweiz», ein entscheidender Vorteil sein.

PPWeitere Infos: RTK Medientechnik AG Hubert Boog Steinackerstrasse 3 8302 Kloten Tel. 044 804 91 11 www.rtk.ch

Das grösste Fotobuch der Schweiz

Lgz 2017 06 final  
Lgz 2017 06 final  
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