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Donnerstag, 22. Juni 2017 | 3. Jahrgang Nr. 4 | Auflage 47 000 Exemplare

Offizielle Gewerbezeitung des Gewerbeverbands Limmattal und der Gewerbevereine Birmensdorf und Aesch, Dietikon, Engstringen, Geroldswil-Oetwil, Schlieren, Uitikon-Waldegg, Urdorf und Weiningen

50-Jahr-Jubiläum Freibad Weihermatt, Urdorf

Tollkühner Sprung in den heiteren Badesommer Mitte Juni feierte das Urdorfer Freibad Weihermatt sein 50-Jahr-Jubiläum. Das beliebte Bad ist allerdings nicht die einzige Oase der Entspannung und Erholung im Limmattal. Auch die Freibäder in Birmensdorf, Dietikon, Oberengstringen, Schlieren und Würenlos bieten für Jung und Alt den goldrichtigen sommerlichen Freizeitspass. Ein Loblied auf das Freibad. Text und Bild: Christian Murer

Die kühnen Turmspringer werden von den Kollegen aufmerksam verfolgt

Freibäder sind – je nach Wetter – für viele Limmattalerinnen und Limmattaler ein ergötzliches Sommermärchen. Das hat unter anderem mit dem frisch gemähten Gras zu tun, das man im Freibad zwischen den Zehen spürt. Das hat aber auch mit der strahlenden Sonne und dem sauberen Wasser in den Schwimmbecken zu tun. Selbstverständlich ist das Springen vom Beckenrand hier wie dort nicht erlaubt. Dafür gibt es ja die coolen Sprungtürme, auf denen Kinder und Jugendliche

Gewerbeverband Limmattal Editorial 2 Limmattaler Badisommer 3 Generalversammlung KGV 4 Interview mit A. Leimgrübler: Nachlese 5 Dankesfeier von Adrian Leimgrübler 6 Ratgeber Recht 7 Ratgeber Treuhand, Ratgeber Gesundheit 8 Gwerbler choched: Entrecôte double 9 Ratgeber Treuhand, Ratgeber Gesundheit 8 Kultur-Tipps 10 Wirtschafts-Frühstück 10 Energiestrategie 2050 11 KGV: Neuer Präsident gewählt 12 KGV: Austritte Gymnasium 12 Gateway: So nicht! 12

Engstringen 13

tollkühne Sprünge wagen. Hier gibt es leider ebenfalls Mütter, die vor lauter Handyglotzen ihre Kinder aus den Augen verlieren.

PR: Doris Lauber, Hypnosetherapeutin

Und da ist ja noch der Picknickplatz. Erst im Picknick kommt das Freibad ganz zu sich selbst. Nach dem Ausbreiten des Handtuches beziehungsweise dem Kampf um einen beschatteten Handtuchplatz gilt der erste Orientierungsgang vielfach dem Kiosk oder dem Restaurant. Für Kind und Kegel

Geroldswil-Oetwil 14

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Anti-Stau-Initiative

Teuren und nervigen Stau reduzieren

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Gwerbler-Treff: Sozialer Stadtrundgang 14 PR: 50 Jahre Malergeschäft Sanapo 15 Nachrichten aus dem Gemeindehaus 15

Schlieren 16 Initiative Stoppt die Limmatbahn Tag der Wirtschaft Schlieren Stadtnachrichten Summerbeiz

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Uitikon-Waldegg 19 Editorial Wohnüberbauung Bahnweg 1+3

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Der Gegenvorschlag zur «Anti-Stau-Initiative», über den das Zürcher Stimmvolk diesen Herbst befinden wird, soll zur Staureduktion auf den Zürcher Strassen beitragen. Die täglichen Staus sind nicht nur ärgerlich, sie verursachen alleine im Kan- Urdorf 20 44. GV Kartell der Ortsvereine Urdorf 20 ton Zürich jedes Jahr Kosten in dreistelliger Millionenhöhe. Erste Limmattaler Schlagernacht 20 Text: Regierungsrätin Carmen Walker Späh, Bilder: pd

Über 7000 Kilometer umfasst die gesamte Strasseninfrastruktur im Kanton Zürich. Die Strasse ist der wichtigste Verkehrsträger: Mehr als zwei Drittel

des Verkehrsaufkommens in unserem Kanton wird über den privaten Strassenverkehr bewältigt. Ein wesentlicher Anteil des öffentlichen Verkehrs entfällt zudem auf Busse, die auf dem Strassennetz verkehren. Ein gut funktionierendes Strassennetz ist nicht nur

überlebensnotwendig für Wirtschaft und Gewerbe, es liegt letztlich im Interesse der ganzen Bevölkerung. Doch Staus gehören leider zum Alltag auf den Strassen im Kanton Zürich. Das ist nicht nur ärgerlich für jene, die

TAG DER OFFENEN TÜR

im Stau stehen und wichtige Termine verpassen. Der Stau verursacht einen volkswirtschaftlichen Schaden, der alleine im Kanton Zürich auf 200 bis 300 Millionen Franken pro Jahr ge-

Weiningen 22

Birmensdorf und Aesch

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Editorial 23

Samstag, 1. Juli 2017, 09 – 17 Uhr, Im Gewerbepark 1, Weiningen

• Rundgang durch den Neubau • Wettbewerb • Festwirtschaft

Dietikon 24 SVP Dietikon: Ausflug der 70-Jährigen Solide Firmenentwicklung in Dietikon Limmattalbahn: Projektänderung Sanierung historische Reppischbrücke PR: Parkettgeschäft Krenz

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Wir bringen Sie vorwärts!

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31.05.17 12:03

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Kantonsratsgeflüster 28 Kiwanis Club Limmattal-Zürich 28 s'Schmunzel-Eggli 28 Zitat 28


2 I Gewerbeverband Limmattal

Gewerbezeitung I Nr. 4 I 22. Juni 2017

Fortsetzung Titelseite: 50-Jahr-Jubiläum Freibad Weihermatt, Urdorf

Fortsetzung Titelseite: Teuren und nervigen Stau reduzieren

ist die «Verpflegungsstation» vielfach wichtiger als das Wasser. Hier kann Kleti und Pleti mit Pommes, Fisch­ chnusperli und Glace die Langweile vertreiben.

schätzt wird und insbesondere auf Kosten von Gewerbe und Unternehmen geht.

Für viele Familien ist das Freibad an prächtigen Sommertagen ein Ausflugs­ ziel wie der Wald oder der Zoo. Hier vertreibt man die Zeit mit Spritzen, mit Flutschen auf der Wasserrutschbahn, mit Sünnele, mit Planschen, mit Lesen, mit süssem Nichtstun – natürlich auch mit Schwimmen. Im Freibad wird gegafft und gestaunt. Hier gibt es die Grossen mit kurzen Beinen und die Kleinen mit langen Beinen. Es gibt die Dünnen und die Dicken. Und

wenn man sich dann ausgestaunt und ausgegafft hat, dann wird auf dem Badetuch oder auf dem Liegebett gedöst. Es gibt keinen anderen öffentlichen Ort, an dem so viele Leute «pfüseled» wie in einem Freibad. Die einzige Erklärung: Der «Lärm» fördert den Schlaf. Natürlich ist dies eine ganz bestimmte Form von «Lärm». Es ist eine Mischung aus Kindergeschrei und Pladdern. Putzmunter geht das Leben weiter, erzählt dieser Lärm. Und über allem weltlichem Getöse ist noch das Rauschen der Baumwipfel, das Flüstern der Blätter und das Plätschern des Wassers. Es leben die Limmattaler Freibäder ...! Der Sommer 2017 kann kommen

Editorial

Die Statthalter-Wahlen sind vorbei – die Narben bleiben der Gewerbeverband intervenieren, weil der damalige Statthalter immer wieder jegliches Fingerspitzenge­fühl vermissen liess. Das ging sogar so weit, dass der damalige Amtsinhaber als Persona non grata nicht mehr an gewerbliche Anlässe eingeladen wurde.

Gregor Biffiger

Liebe Bewohnerinnen und Bewohner des Bezirks Dietikon Die Wählerinnen und Wähler des Bezirks Dietikon haben den Statthalter-Wahlkampf entschieden; es blieb ihnen im 2. Wahlgang ja auch gar nichts anderes übrig. Der Pulverdampf der Hetzjagd auf Statthalter Leimgrübler hat sich zwar verzogen, aber die tiefen Narben dieses hässlichen und von den Leimgrübler-Gegnern äusserst dreckig geführten Wahlkampfs werden den Bezirk Dietikon und wohl auch den Kanton Zürich noch lange beschäftigen. In Leserbriefen wurde einige Male die Frage aufgeworfen, weshalb sich denn der Gewerbeverband Limmattal so intensiv für Leimgrübler engagiere. Da müsse doch irgendwo noch eine versteckte Schuld des Gewerbes oder einzelner gewerblicher Exponenten gegenüber Leimgrübler bestehen. Ich kann Ihnen diese Frage in aller Aufrichtigkeit und Deutlichkeit beantworten: Es bestehen keinerlei Verstrickungen zwischen Leimgrübler und dem Gewerbeverband Limmattal. Aber Leimgrübler hatte 14 Jahre lang sein Amt fair, korrekt und mit Augenmass wahrgenommen. Nie hat sich ein Gewerbetreibender über ihn beschwert. Das war unter seinem Amtsvorgänger noch völlig anders. Andauernd musste

KONTAKTBOX H

Gewerbeverband Limmattal Postfach, 8952 Schlieren

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Gregor Biffiger, Präsident gregor@biffiger.com

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+41 56 633 46 00

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info@gvli.ch

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www.gvli.ch

Wir haben uns für Leimgrübler gegen eine riesige Übermacht aus Parteigranden und Exponenten des Limmattaler Geldadels gewehrt, weil er keine Lobby hatte. Und wir würden es wieder tun, weil man einfach nicht so mit Menschen umgehen kann. Der Präsident der FDP-Bezirkspartei hat uns am Wahltag vorgeworfen, wir hätten Leimgrübler «genötigt», wieder anzutreten, und seien nun auch in der Pflicht, ihm bei der Stellensuche behilflich zu sein. Ja, Herr Künzle, Adrian Leimgrübler hat seinen Entscheid zwar in aller Freiheit getroffen, aber wir Gwerbler fühlen uns tatsächlich moralisch verpflichtet, ihm zu helfen, beruflich wieder Tritt zu fassen. Diesen Tatbeweis ist die FDP-Führung bis zum heutigen Tag schuldig geblieben … aber das ist ja in der Politik gang und gäbe. Noch ein abschliessendes Wort zu den beiden «Whistleblowerinnen». Eigentlich könnten diese nun ja als grosse Heldinnen in Erscheinung treten. Aber offensichtlich fehlt ihnen der Mut, mit ihrem Gesicht und ihrem Namen hinzustehen. Es ist halt viel einfacher, im Schutz der Anonymität zu intrigieren. Aber vielleicht schlägt sie ja jemand als «Limmattalerinnen des Jahres» vor … Ihr GEWERBEVERBAND LIMMATTAL Gregor Biffiger, Präsident

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Geschichten wie die nachfolgende wiederholen sich jeden Tag aufs Neue: Ein Transportunternehmer aus dem Rafzerfeld muss eine Lieferung verderblicher Ware pünktlich um 8 Uhr morgens in Schlieren abliefern. Bereits in Eglisau die erste Herausforderung: Wie immer verläuft der Verkehr schon frühmorgens zähflüssig, der Chauffeur verliert wichtige Zeit und gleichzeitig leidet die Bevölkerung in Eglisau unter der Blechlawine. Spätestens wenn der Chauffeur bei Opfikon in die A1 einbiegt, steigt seine Nervosität erneut an: «Wie gut komme ich heute über die Nordumfahrung und durch den Gubrist», fragt er sich. Der Stau auf dem stark befahrenen Nationalstras­ senabschnitt entpuppt sich als hartnäckiger als angenommen und der Chauffeur übergibt seine Lieferung zum Unmut des Kunden mit 30-minütiger Verspätung. Der Gegenvorschlag zur «Anti-StauIni­tiative», über welchen das Zürcher Stimmvolk diesen Herbst befinden wird, löst zwar nicht sämtliche Stauprobleme im Kanton Zürich. Die Anpassung der Kantonsverfassung ist aber ein klarer Auftrag, der Leistungsfähigkeit des kantonalen Strassennetzes bei Planungen und Projekten künftig besser Rechnung zu tragen. Regierung für Gegenvorschlag Die inzwischen zurückgezogene «Anti-Stau-Initiative» nahm aus Sicht des Zürcher Regierungsrates ein berechtigtes Anliegen auf: Der motorisierte Strassenverkehr soll in der Kantonsverfassung stärker und seiner Bedeutung entsprechend verankert werden. Der Regierungsrat befürchtete jedoch, dass die Initiative aufgrund ihrer Formulierung eine unerwünschte «Lex Stadt Zürich und Winterthur» in der Kantonsverfassung geschaffen hätte. Im übrigen Kantonsgebiet hätte sie keine Wirkung erzielt. Zudem wäre sie in der Umsetzung mit bundesrechtlichen Vorgaben im Widerspruch gestanden. Um den berechtigten Grundgedanken der Initiative umzusetzen, beschloss der Kantonsrat – auf der Grundlage eines Antrags des Regierungsrates – einen Gegenvorschlag. Der Regierung unterstützt diesen aus Überzeugung. Die im Herbst zur Abstimmung gelangende Vorlage hat zwar keinen grundsätzlichen Paradigmenwechsel in der Zürcher Verkehrspolitik zur Folge. Sie setzt aber ein starkes Zeichen für den in der Vergangenheit teilweise vernachlässigten Individualverkehr. Bei einer Annahme der Vorlage verfügen wir bei künftigen Projekten über einen

PImpressum P Limmattaler Gewerbezeitung Die offizielle Zeitung von: Gewerbeverband Limmattal Gewerbeverein Birmensdorf und Aesch Gewerbeverein Dietikon Gewerbeverein Engstringen Gewerbeverein Geroldswil-Oetwil Gewerbeverein Schlieren Gewerbeverein Uitikon-Waldegg Gewerbeverein Urdorf Gewerbeverein Weiningen  www.gewerbezeitungen.ch  facebook.com/gewerbezeitungen

Stausituationen wie diese gehören heute leider zum Zürcher Alltag. Rückstau bei Bahnhof/Bezirksgebäude Dietikon

Verfassungsauftrag, die Kapazität für den motorisierten Individualverkehr zwingend zu berücksichtigen. Projekte rasch realisieren Aktuell sind im ganzen Kantonsgebiet einige wichtige Strasseninfrastrukturprojekte in Planung: Die Lücken­ schliessung der Oberlandautobahn, die Glatttalautobahn, die Umfahrung Eglisau, das Projekt am Zürcher Rosengarten mit Tunnel und Tram oder die Erschliessung Neuhegi-Grüze in Winterthur. Kurz vor dem Spatenstich steht zudem die Limmattalbahn, welche neben Verbesserungen für den öffentlichen Verkehr auch für den Stras­ sen- und Langsamverkehr Optimierun-

Sowohl der öffentliche Verkehr als auch ein leistungsfähiges Strassennetz sind essentiell für den Erhalt unserer Standortattraktivität. Sorgen wir im Interesse der Zürcher Wirtschaft, unseres Gewerbes, unserer Bevölkerung sowie im Hinblick auf kommende Generationen für ein leistungsfähiges Gesamtverkehrssystem im Kanton Zürich!

Gegenvorschlag verdient ein Ja Im Oktober 2014 wurde die kantonale Volksinitiative «Stopp der Verkehrsbehinderung (Anti-Stau-Initiative)» eingereicht. Sie verlangt, dass die Leistungsfähigkeit des kantonalen Strassennetzes an der Nachfrage des motorisierten Individualverkehrs (MIV) auszurichten sei. Kantons- und Regierungsrat lehnten die Volksinitiative ab, stimmten jedoch dem Grundanliegen der Initianten zu, dass eine gut ausgebaute und leistungsfähige Verkehrsinfrastruktur für die Bevölkerung und die Wirtschaft des Kantons Zürich von grosser Bedeutung ist. Der Kantonsrat beschloss auf Antrag des Regierungsrats einen Gegenvorschlag zur Volksinitiative. Dieser stärkt die Rolle des motorisierten Privatverkehrs in der Kantonsverfassung. Eine Verminderung der Leistungsfähigkeit im Strassennetz ist demnach mindestens auszugleichen. Damit erfüllt der Gegenvorschlag das Hauptanliegen der Volksinitiative und beseitigt gleichzei-

tig deren Schwächen. Weil das Initiativkomitee daraufhin seine Volksinitiative zurückzog, kommt allein der Gegenvorschlag zur Volksabstimmung.

Redaktion

Verteilung

Verantwortung: Gregor Biffiger Koordination: Daniela Bahnmüller Verlagsberatung, Tel. 043 818 00 55 redaktion@limmattaler-gewerbezeitung.ch Ständige Mitarbeiter: Gregor Biffiger, Diego Albertanti, Alfons G. Florian, Otto Frei, Thomas Gössi, Thomas Landis, Claudio Lorenzet, Dr. Reto Müller, Reto Müller, Richard Nydegger, Stefan Schmid, Sascha Städeli, Patrick Holenstein, Dominic Karrer, Christian Murer, Erica Brühlmann-Jecklin, Claudia Lambrich, Marco Plüss, Werner ­Müller

Die Gewerbezeitung wird durch die Schweizerische Post AG und Direct Mail Company AG in alle Haushaltungen und Postfächer von Aesch, Birmensdorf, Dietikon, Geroldswil, Oberengstringen, Oetwil an der Limmat, Schlieren, Uitikon, Unterengstringen, Urdorf und Weiningen gratis verteilt – auch in jene mit einem «Stopp Werbung»-Kleber. In Briefkästen mit einen Kleber «Bitte keine Gratiszeitungen» wird die Gewerbezeitung nicht zugestellt. Bei Nichterhalt der Zeitung wenden Sie sich bitte an info@gewerbezeitungen.ch.

Regierungsrätin Carmen Walker Späh ist Volkswirtschaftsdirektorin des Kantons Zürich

Realisation/Produktion RTK Medientechnik AG, Tel. 044 804 91 11 gewerbezeitung@rtk.ch

Druck/Papier Auflage 47 000 Exemplare

gen vorsieht. Ich setze mich mit aller Kraft dafür ein, dass wir diese Projekte so rasch wie möglich realisieren können.

Gedruckt in der Schweiz auf Schweizer Papier

Verlag/Inserate Eugen Wiederkehr AG, Postfach 28, 8820 Wädenswil Tel. 044 430 08 08, info@gewerbezeitungen.ch


Gewerbeverband Limmattal I 3

Gewerbezeitung I Nr. 4 I 22. Juni 2017

Das Freibad Weihermatt feiert heuer sein 50-Jahr-Jubiläum

Der Limmattaler Badisommer kann beginnen Mitte Juni feierte das Urdorfer Freibad Weihermatt während vier Tagen mit zahlreichen Events das 50-jährige Bestehen. Aus diesem Anlass stimmt die Limmattaler Gewerbezeitung in einen hoffentlich wunderschön strahlenden Badesommer 2017 im gesamten Limmattal ein. Text und Bilder: Christian Murer

Das im Sommer 1967 eröffnete und in den Jahren 1995/1996 total sanierte Freibad Weihermatt verfügt über einen Sprungturm, einen Strömungskanal sowie eine vierzig Meter lange Rutschbahn. Ein Spielplatz sowie ein mit Sonnensegel gedecktes Kinderplanschbecken laden Kinder, Eltern und Grosseltern zum Wässerle und Verweilen ein. Erholung bietet ebenso die grosszügige Liegewiese mit Schatten spendenden Bäumen. Wer sich doch lieber aktiv betätigen möchte, kann dies auf dem Beachvolleyballfeld, dem gedeckten Kunstrasen oder beim Tischtennisspielen tun. Ein Restaurant mit Terrasse verwöhnt die Durstigen und Hungrigen. In der Tat: Das ruhig gelegene und überaus beliebte Familienbad mit grosser Liegefläche ist für Alt und Jung ideal zur Erholung und Entspannung.

Bei hochsommerlichem Grossandrang sind vor allem die Bademeister herausgefordert

«Sändele» ist bei den Jüngsten besonders beliebt

Plausch und Spass im Strömungskanal

1995/1996 wurde das Freibad in zwei Etappen baulich, technisch und konzeptionell ­rundum erneuert

Die Jungs messen sich mit mutigen Sprüngen vom Drei-Meter-Turm

Megacool für Gross und Klein ist die vierzig Meter lange Wasserrutschbahn

Gefragt ist jeweils auch der Picknickplatz unten auf der Fussballwiese

Auf dem Beachvolleyball-Feld wird ab und zu auch mit grossen Bällen gespielt

Spielerisch wird am Planschbecken «gwässerlet»


4 I Gewerbeverband Limmattal

Gewerbezeitung I Nr. 4 I 22. Juni 2017

Generalversammlung Kantonaler Gewerbeverband

Gewerbe damals – die drei ­Leben des Zürcher Zunftwesens Vortrag von Jürg Stüssi-Lauterburg an der 163. Generalversammlung des KGV im Üdiker Huus am 11. Mai 2017.

Blick in den voll besetzten Saal im Üdikehuus

Text: Jürg Stüssi (Referent), Bilder: zVg

Gewerbe damals: Die Römer kannten Zünfte oder Berufsverbände. In Aventicum findet sich die Inschrift der Aareschiffer. Diese taten dasselbe wie Sie heute, Standards aufrechterhalten, Standesinteressen vertreten, Geselligkeit pflegen. Zünfte werden erneut spürbar in der englischen Magna Carta von 1215: Ein tyrannischer König muss seinen Baronen und der Stadt London Rechte einräumen und Rechte bestätigen. Die City wie ihre gegenwärtig 110 Livery Companies, ihre Zünfte, stützen sich auch nach 802 Jahren noch auf diese Rechtgrundlage. Ideen wandern. E.E. Zunft zu Kürschnern in Basel besitzt ihren Zunftbrief von 1226 immer noch. Der alte Zürcher Rat aus Stadtadel und reichen Kaufleuten war allerdings strikt dagegen. Zünfte waren verboten. Warum? Die Antwort gibt der volksnahe Franziskaner Johannes von Winterthur in

Grussadresse von Chris Linder, Gemeindepräsident Uitikon

seiner Chronik: «Die Räte der Stadt … haben mit List die vielen und fetten Erträge und Erwerbseinkünfte des Gemeinwesens lange für sich usurpiert und grundlos frivole, ihnen selbst aber günstige und profitable, Gesetze erlassen …» Ein kluger Angehöriger der alten Führungsschicht, Rudolf Brun, sah die Möglichkeit einer politischen Veränderung. Mit Hilfe der Gewerbetreibenden stürzte er den Rat, liess sich zum Bürgermeister wählen und setzte einen neuen Rat ein. Dieser bestand zur Hälfte aus den Meistern der damals dreizehn Zünfte und zur anderen Hälfte aus Constafflern, jenen Angehörigen der alten Elite, welche Einsicht genug hatten, zur neuen Ordnung überzuwechseln. Rudolf Brun hatte Krieg und Mordnacht zu bestehen. Er fand Rückendeckung 1351 im Bund Zürichs mit den Eidgenossen von Uri, Schwyz und Unterwalden. So ist das komplizierte Werden der Eidgenossenschaft von der

Gregor Biffiger, Präsident Gewerbeverband Limmattal

bedeutungsschweren Zunftrevolution von 1336, dem ersten kraftvollen politischen Auftreten von Handwerk und Gewerbe in Zürich, nicht zu trennen.

Aargau, Thurgau, Tessin und Waadt. Bonaparte stellte auch die Zünfte wieder her. In der von ihm diktierten Zürcher Verfassung von 1803 steht:

Die Zunftordnung war fortschrittlich. Damals. Ordnungen bestehen, wenn sie den sich wandelnden Bedürfnissen der Zeit gerecht werden können. Das konnte das alte Zunftregiment 1798 nicht mehr. Mit der französischen Invasion gingen die Alte Eidgenossenschaft und das alte Zunftwesen unter. Es war, wie der Pfarrer von Embrach Jakob Schweizer im Jahr 1800 schrieb:

«Les anciennes tribus de la ville de Zurich sont rétablies.» «Die alten Zünfte der Stadt Zürich sind wiederhergestellt.»

«Es flammen keine Böggen mehr.» Die Helvetische Republik war ein französischer Satellitenstaat, ohne französische Bajonette war ihre Regierung verloren. Napoleon Bonaparte versuchte 1803 die Schweiz so neu zu ordnen, dass die alten wie die neu entstandenen helvetischen Eliten einigermassen zufrieden waren. Deshalb stellte er die Dreizehn Alten Orte alle wieder her und gründete die Mediationskantone St. Gallen, Graubünden,

Adrian Leimgrübler mit dem scharfzüngigen Andreas Thiel

Als Wahlkreise wie die neu geschaffenen Zünfte auf dem Land – daran knüpft ja auch die Landzunft Regensdorf an. Das zweite Leben der Zünfte als Wahlkreise dauerte bis 1866 – da war Ihr Verband schon ein Teenager von 13 Jahren. Die Zünfte aber hatten nun auch als Wahlkreise ausgedient. Was tun? Die Antwort kam von Pionieren, welche sich im März 1867 zusammentaten und die Stadtzunft gründeten, von Männern, «welche an der Feier des Frühlingsfestes theilzunehmen wünschen». Das Sechseläuten verhalf so dem Zürcher Zunftwesen zu

seinem dritten Leben, das bis heute andauert. 1871 entstand, was heute das ZZZ ist, das Zentralkomitees der Zünfte Zürichs. 1892 wurde das früher von verschiedenen Nachbarschaften, am nachhaltigsten durch die Nachbargesellschaft im Kratz, besorgte Verbrennen des Böögg zöiftig gemacht. Die Quartierzünfte folgten und jenes wunderbare Bild entstand, das wir heute als Sechseläuten kennen. Die Gesellschaft zu Fraumünster wurde vom Stadtrat in dessen Beflaggungsreglement (und nur dort) 2013 zur 27. Zunft gemacht. Sie marschiert aufgrund eines Verkommnisses mit der Gesellschaft zur Constaffel hinter dieser im Umzug mit. Was immer nun die Zukunft bereithält, es steht zu hoffen, dass wir alle noch lang geniessen können, was heute hier in Uitikon die ganze Versammlung durchströmt, was unser grosser Gottfried Keller als schweizerisches Ideal aufgestellt hat, die Freundschaft in der Freiheit.

Ständerat Ruedi Noser als aufmerksamer Zuhörer


Gewerbeverband Limmattal I 5

Gewerbezeitung I Nr. 4 I 22. Juni 2017

Interview mit Adrian Leimgrübler

Nachlese zu den ­Statthalterwahlen Fast jedes Mittel war den Gegnern von Statthalter Adrian Leimgrübler recht, um ihn aus dem Amt zu entfernen. Der Betroffene steht nochmals Red und Antwort. Text: Gregor Biffiger, Bilder: zVg

Sie haben die Wiederwahl nicht geschafft. Wie fühlen Sie sich? Selbstverständlich bin ich enttäuscht. Nachdem ich im ersten Wahlgang gewonnen hatte, wurde die Gegenseite offensichtlich nervös und befürchtete, dass Sohn Hofmann nicht gewählt wird. Da brauchte es eine neue Strategie. Da haben sie eine Anschuldigung, welche von mir mittels Laborbericht klar widerlegt werden konnte, wieder aus der Schublade geholt. Ich habe mich immer zurückgehalten, weil mir ein fairer Wahlkampf wichtig war. Ich werde nun aber etwas deutlicher. Es ist unverschämt, was sich die acht Statthalter erlauben. Bei einigen gilt das Motto: «Wer im Glashaus sitzt …» Besonders aus dem Fenster gelehnt hat sich Marcel Tanner, Statthalter von Uster und Präsident der Statthalterkonferenz. Er hat nicht nur mehrfach aktenkundig gelogen, was mein Anwalt dokumentiert hat, sondern musste schon als Staatsanwalt von seinem Vorgesetzten wegen seines Alkoholproblems gerügt werden. Das weiss ich nicht vom «Hörensagen»; er hat es mir selbst «gebeichtet». Wer erhob diese Vorwürfe gegen Sie? Alt Kantonsratspräsident Rolf Steiner. Wieso weiss ich nicht, wir haben uns zuvor zwei- oder dreimal getroffen. Aber ich gebe Ihnen gerne ein weiteres Beispiel für seine Wahrheitsliebe. Er hat in diesem Schreiben an den damaligen Regierungsrat Martin Graf auch behauptet, ich würde während der Arbeitszeit mit meinem Hund spazieren gehen. Das Problem war nur, dass weder meine Partnerin noch ich damals einen Hund besassen. Und selbst wenn ich mit dem nicht existierenden Hund spazieren gegangen wäre, wieso hätte dann Herr Steiner gewusst, dass dies während der Arbeitszeit geschieht. Aber Sie sehen, auch mit solchen Lügen kann man im Kanton Zürich Kantonsratspräsident werden. Das Verwaltungsgericht hat festgestellt, dass Frau Regierungsrätin Fehr gar nicht die Kompetenz gehabt hat, Sie zu entlassen und die Entlassung auch sachlich widerrechtlich war.

Was löst dies bei Ihnen für Gefühle aus? Sicher keine positiven. Bedenklich ist, dass die Juristen in der Justizdirektion und in der Staatskanzlei wie auch die Juristen im Regierungsrat, z. B. Frau Silvia Steiner, genau wussten, dass sie einen rechtswidrigen Entscheid fällen bzw. schützen. Das ist rechtsstaatlich bedenklich. Wie geht es nun weiter? Ich werde mich nun wieder auf dem RAV anmelden müssen. Ich bin wohl schweizweit der einzige Volksvertreter, der nicht freigestellt, sondern ohne Abklärung der Vorwürfe fristlos entlassen wurde. Wäre ich korrekterweise freigestellt worden, wäre ich jetzt wieder im Amt. Sie haben angekündigt, noch Strafanzeigen zu erstatten. Ja, ich kann, bevor ich definitiv mit diesem Kapitel schliesse, nach 27 Jahren im Dienste von Justiz und Polizei nicht alles auf sich beruhen lassen. Frau Pierrehumbert und Frau Pestalozzi haben gelogen. Das ist aktenkundig. Und sie haben sich mit diversen Äusserungen ganz klar der Ehrverletzung schuldig gemacht. Die Staatsanwaltschaft hätte schon längst ein Strafverfahren anheben müssen, da es sich um Offizialdelikte handelt. Stattdessen hat man verzweifelt und vergeblich versucht, nachdem sich die Begünstigungsvorwürfe in Luft aufgelöst hatten, mir irgendetwas anderes anzuhängen. Der Ombudsmann hat die Vorwürfe der beiden Damen ernst genommen? Das ist auch richtig so. Allerdings war es pikanterweise der stellvertretende Ombudsmann, ein SP-ler aus Winter­ thur. Man rechne eins und eins zusammen … Sein Chef, Herr Faesi, versucht seither, das Vorgehen gegen mich zu rechtfertigen. In einem Gastbeitrag im «Tages-Anzeiger» hat er sogar aufzuzeigen versucht, wie vorbildlich in einem Fall wie meinem vorgegangen worden sei. Unter anderem gehe man belastenden und entlastenden Fakten nach. In meinem Fall wurde diesen hehren Vorsätzen so nachgelebt: Man hat Frau Pierrehumbert, die ˘

Anonyme Warnung an Statthalter Leimgrübler, mit der er vor einer Aktion der beiden Whistleblowerinnen gewarnt wurde. Sie stammt allem Anschein nach von (einem) ­Mitarbeitenden des Statthalteramtes Dietikon

Adrian Leimgrübler ist bereit zu neuen Taten: «Ich lasse mich nicht unterkriegen!»

sich gegenüber Frau Pestalozzi lohnmässig benachteiligt fühlte, aufgefordert, Akten zu stehlen und zu einem zweiten Gespräch Frau Pestalozzi mitzunehmen. Ein oder vielleicht zwei Telefonate hätten genügt, um die offensichtlichsten Lügen zu entlarven. Auch mich hätte man ja mal kontaktieren können. Kürzlich hat Ombudsmann Faesi in einem weiteren Beitrag gefordert, mehr Mittel in den Schutz von Whistleblowerinnen zu investieren, damit diese ihre Stelle behalten können. Dabei nahm er wieder Bezug auf meinen Fall. Die beiden Damen waren im Gegensatz zu mir keine Sekunde arbeitslos. Sie arbeiten weiter bei der Justizdirektion, und das wohl mit einer schönen Lohnerhöhung. Das fördert das Denunziantentum. Will ich meinen Chef loswerden, gehe ich also mit einer Lügengeschichte zum Ombudsmann. Sie reden von Lügen. Können Sie Beispiele nennen? Man warf mir vor, ich besässe eine Waffe und sei unberechenbar. Die Mitarbeitenden würden sich um ihr per-

sönliches Wohl Sorge machen (Sicherheit; Schutz vor mir). Die anderen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mussten schmunzeln, wie wohl auch jeder, der mich kennt. Schon diese Aussage ist klar strafbar. Bezüglich der Aussagen und Vorwürfe verweise ich auf die zwei anonymen Schreiben, offensichtlich aus dem Amt, die mich vor dem, was nun eingetroffen ist, gewarnt haben. Aus den Aussagen der anderen Mitarbeitenden geht klar hervor, dass sie sich von den Anwürfen der zwei Damen distanzieren. Der Ombudsmann hält in seiner Zusammenfassung auch die Behauptung der beiden Damen fest, ich sei unentschuldigt Gemeindevisitationen fern geblieben. Auch eine klare Lüge. Zudem hatten die beiden Damen mit dem Bezirksrat gar nichts zu tun. Alle diese Fakten hätten einen seriösen Ombudsmann zumindest zum Denken und zum Nachhaken anregen müssen. Weitere Beispiele? Ich könnte noch viele Beispiele aufzählen. Noch eines bezüglich der Begünstigungsvorwürfe: Ich soll einen

Weitere anonyme Warnung an Statthalter Leimgrübler aus dem Umkreis des Statthalteramtes Dietikon, die deutliche Hinweise auf Motivation und Vorgehensweise der beiden Whistleblowerinnen enthält

Bekannten im Büro empfangen haben und dessen Fall danach unerledigt abgelegt haben. Diese Person war von einer Mitarbeiterin gebüsst worden und hatte sich über gewisse Sachen beschwert. Wie ich es immer gemacht habe, habe ich diese Person zum Gespräch eingeladen. Ich habe diese Person bei diesem Treffen in meinem Büro zum ersten Mal gesehen. Das hat sie als Zeuge bestätigt. Wie schon gesagt, der Staatsanwalt hätte schon längst ermitteln müssen. Es ist alles aktenkundig. Noch dies: Frau Pierrehumbert hat einerseits ausgesagt, ich hätte nicht im System gearbeitet, und andererseits, dass ich selbst die Erledigungen im System vorgenommen habe. Angesichts der Arbeitszeit, die insbesondere Frau Pierrehumbert verwendet hat, um mich zu Fall zu bringen, ist deren Arbeitszeitbetrug wohl belegt. Man könnte zumindest ihre Arbeitszeitprotokolle mit ihren Loggingdaten vergleichen, wie man es bei mir auch getan hat. Im Untersuchungsbericht Schibli wurde Ihre Entlassung nicht empfohlen. Trotzdem wurden einige Punkte kritisiert. Herr Dr. Schibli war nicht unabhängig. Es war ganz klar eine Auftragsarbeit, welche allerdings im Resultat nicht ganz den Vorstellungen von Regierungsrätin Fehr entsprach, da keine Entlassung empfohlen wurde. Der Bericht selbst strotzt von Unwahrheiten und Widersprüchlichkeiten. Es würde den Rahmen sprengen, alles aufzuführen. Haben Sie noch etwas anzufügen? Ich werde mit dieser Angelegenheit nun abschliessen. Für dieses Gespräch habe ich nochmals alle wesentlichen Akten/Aussagen durchgelesen. Ich konnte hier nur einen Bruchteil der Lügen und Intrigen offenlegen. Aber selbstverständlich gewähre ich allen, die mehr wissen wollen, Akteneinsicht.


6 I Gewerbeverband Limmattal

Gewerbezeitung I Nr. 4 I 22. Juni 2017

Abschieds- und Dankesfeier von Adrian Leimgrübler im Werkhof Schlieren

Ex-Statthalter bedankte sich bei seinen Freunden Der nicht wiedergewählte Statthalter Adrian Leimgrübler feierte am 8. Juni im Werkhof Schlieren mit Grilladen und Salaten seinen Abschied.

Adrian Leimgrübler dankt allen Anwesenden für ihr grosses Engagement

Rund achtzig Freundinnen und Freunde folgten der Einladung zu einer kleiner Abschieds- und Dankesfeier in den Schlieremer Werkhof an der Bernstras­ se 72. Anwesend waren unter anderem Bereichsleiter Abfuhrwesen Markus Moosmann, Victor Gähwiler, der ehe-

malige Uitiker Gemeindepräsident, Unternehmer Jakob Richi, Schlierens Stadtrat Christian Meier, Drogist Philipp Locher, Bildhauer Beat Bösiger, Landwirt Urs Stierli, Anwalt Bernhard Rüdy mit Partnerin Claudia Ribler. Auch Gregor Biffiger, Präsident des Limmattaler Gewerbeverbandes, der Leimgrübler zu einer erneuten Kandi-

Ein lachender Adrian Leimgrübler während seiner Dankesrede im Werkhof Schlieren

Gregor Biffiger, Präsident Limmattaler ­Gewerbeverband

Text und Bilder: Christian Murer

Ex-Statthalter Adrian Leimgrübler und Victor Gähwiler, Uitiker Ex-Gemeindepräsident

datur ermutigte, war mit seiner Gattin Gabriela zugegen. Vertiefte Freundschaften Adrian Leimgrübler, der im zweiten Wahlgang um das Dietiker Stadtthalteramt am 21. Mai seinem Konkurrenten Simon Hofmann unterlag, bedankte sich bei seinen Gästen für die grosse Unterstützung während der nicht einfachen eineinhalb Jahre seit seiner, wie vom Gericht festgestellt, unrechtmässigen Entlassung. «Was für mich in bester Erinnerung bleiben wird, sind die vertieften alten und die neuen Freundschaften, die sich im Laufe dieser Zeit ergeben haben», so Leimgrübler, «nun weiss ich, auf wen ich mich verlassen kann, wem ich vertrauen kann, wer meine Freunde sind. Für diese wertvolle Erfahrung bin ich sehr dankbar.» Sein Fazit: In diesem Wahlkampf habe er vieles gelernt, was ihm auch künftig von Nutzen sein werde. «Nun heisst es für mich nach vorne schauen», schloss Adrian Leimgrübler seine Dankesrede. Treuhänder Rolf Wyssling und Drogist Philipp Locher

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Gewerbeverband Limmattal I 7

Gewerbezeitung I Nr. 4 I 22. Juni 2017

Ratgeber Recht

Disharmonie bei Fredy’s Blasmusikanten Fredy’s Blasmusikanten bestehen aus zehn Freizeitmusikern, welche sich wöchentlich zum gemeinsamen Musizieren treffen. Beim traditionellen Jahreskonzert wurde durch den Verkauf von Tickets ein Gewinn in der Höhe von insgesamt CHF 2500.– generiert. Trompeter Heiri möchte nun aus der Blasmusikgruppe austreten und verlangt seinen Anteil am Gewinn sowie eine detaillierte Abrechnung. Beides wird ihm vom Bandleader Fredy mit der Begründung verweigert, man habe nie so etwas vereinbart. Welche Ansprüche hat Heiri? Hat der Austritt des Musikanten ausserdem Folgen für die ganze Gruppe? Verein oder nicht? Aus rechtlicher Sicht stellt sich zunächst die Frage, welche Rechtsform Fredy’s Blasmusikanten mit ihrer Gruppe gewählt haben. Naheliegend wäre anzunehmen, dass sie sich als Verein organisiert haben. Für die Entstehung eines Vereins müssen Statuten verfasst und gemeinsam angenommen werden (Art. 60 ZGB). Im vorliegenden Fall haben die Musikanten jedoch nie daran gedacht, einen Verein zu gründen, weshalb auch keine Vereinsstatuten existieren. Folglich fällt der Verein ausser Betracht. Einfache Gesellschaft kraft Gesetz Da sich die Musikanten aber wöchentlich zum gemeinsamen Musizieren treffen, stellt sich die Frage, ob unbewusst eine einfache Gesellschaft gebildet wurde. Gemäss Art. 530 OR genügen zur Entstehung einer einfachen Gesellschaft zwei Gesellschafter, welche natürliche Personen sein können. Basis der einfachen Gesellschaft ist die Einigung, einen bestimmten Zweck mit gemeinsamen Mitteln zu fördern, wobei jedes Mitglied zwingend seinen Teil dazu beitragen muss. Diese Einigung kann durch konkludentes (schlüssiges) Verhalten geschehen. Unsere zehn Blasmusikanten haben sich also durch schlüssiges Verhalten, insbesondere durch ihr wöchentliches Treffen und ihre gemeinsamen Auftritte, auf das gemeinsame Musizieren geeinigt. Jedes Mitglied trägt unter anderem durch sein Musizieren zum gemeinsamen Zweck bei. Ohne es sich

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bewusst zu sein, bilden sie demnach eine einfache Gesellschaft Rechte und Pflichten der ­Gesellschafter Da auch hinsichtlich der Gewinnverteilung die Blasmusikanten keinerlei Vereinbarungen getroffen haben, haben sie sich nach dem Gesetz zu richten. Nach Art. 533 OR Abs. 1 steht jedem Musikanten (jedem Gesellschafter) der gleiche Anteil am Gewinn oder Verlust zu. Entgegen der Verweigerung durch Fredy, ist der austretende Heiri also ohne Weiteres berechtigt, seinen Gewinnanteil von CHF 250.– zu fordern. Ebenfalls kein Problem stellt die Forderung über die Abrechnung dar. Die Blasmusikanten haben gemäss Art. 957 OR über die Einnahmen und Ausgaben Buch zu führen (sog. «Milchbüchlein-Rechnung»). Somit kann von Heriri auch ohne Weiteres eine detaillierte Abrechnung verlangt werden. Zu klären ist weiter, ob Fredy als Namensgeber unserer Musikanten als deren Sprecher agieren darf und der austretende Heiri sich deshalb mit seinen Anliegen ausschliesslich an ihn wenden muss. Fredy erledigte vielseitige Tätigkeiten für diese Musikgruppe, organisierte Konzerte und leitete die wöchentlichen Proben. Ist er alleine deshalb der «Bandleader» bzw. der Geschäftsführer der Blasmusikanten? Mangels anderweitiger Vereinbarungen ist gemäss Art. 535 Abs. 1 OR grundsätzlich jeder Gesellschafter zur Geschäftsführung einer einfachen Gesellschaft befugt. Die Geschäftsführung umfasst Handlungen, die nicht über den gewöhnlichen Betrieb der gemeinsamen Geschäfte hinausgehen. Indem Fredy Auftritte organisierte, Arbeiten delegierte sowie Tickets für Konzerte verkaufte, agierte er im Rahmen der Gesellschaftsführung und durfte dies auch ohne Weiteres tun. Die übrigen Musiker haben schliesslich sein Handeln stillschweigend geduldet. Gemäss vorstehenden Ausführungen ist Fredy aber allen Gesellschaftern gegenüber verpflichtet, über seine Tätigkeiten Rechenschaft (insbesondere eine Abrechnung) abzulegen.

nen «Austritt» bekanntgibt, kündigt er damit sein Gesellschafterverhältnis auf. Diese Kündigung hat die Auflösung der einfachen Gesellschaft zur Folge. Aufgrund fehlender Vereinbarung zwischen den Musikern sieht das Gesetz bei Gesellschaften, welche auf unbestimmte Dauer geschlossen wurden, eine Kündigungsfrist von sechs Monaten vor (Art. 546 Abs. 1 OR). Die Gesellschaft bleibt so lange bestehen, bis die Aufteilung des Nettovermögens bzw. Gewinn oder Verlust auf die einzelnen Gesellschafter aufgeteilt und bereinigt sind. Erst dann wird der Prozess der Auflösung beendet. Fazit: Vorsehen ist besser als – Nachsehen Zusammenfassend kann festgehalten werden, dass es sich auch bei Freizeitaktivitäten lohnt, verbindliche Re-

Austritt eines Gesellschafters Wenn nun Heiri seine Musikerkarriere an den Nagel hängen möchte und sei-

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Unseren Blasmusikanten im vorliegenden Praxisbeispiel wurde zum Verhängnis, dass sie sich nicht bewusst waren, dass rechtliche Verpflichtungen auch ohne explizite Regelungen direkt aus dem Gesetz entstehen können. Im dargelegten Beispiel führte dies zu langen Kündigungsfristen und Missverständnissen, welche durch schriftliche Abreden (z. B. Vereinsstatuten) einfach hätten vermieden werden können.

PPZum Verfasser: Lic. iur. Thomas Rüesch ist seit 2005 selbstständiger Rechtsanwalt und berät Privatpersonen und KMU im Zivil-, Obligationenund Schuldbetreibungs- und Konkursrecht. RÜESCH & Müller Rechtsanwälte «Zum Zollhaus» Badenerstrasse 1, 8953 Dietikon Tel. 044 741 56 11 www.rueesch-mueller.ch

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8 I Gewerbeverband Limmattal Ratgeber Treuhand

Gewerbezeitung I Nr. 4 I 22. Juni 2017

Ratgeber Gesundheit

«Register-­ Schuldbrief» Leider kommt es immer wieder vor, dass Papier-Schuldbriefe nicht mehr auffindbar sind. In solchen Fällen braucht es eine relativ kostspielige gerichtliche Kraftloserklärung. Seit 2012 ist der papierlose Register-Schuldbrief eingeführt. Ein Aufbewahrungs- bzw. Verlustrisiko entfällt beim Register-Schuldbrief. Eine Löschung nimmt das Grundbuchamt vor und das Fortbestehen des Schuldbriefes kann auch auf dem Grundbuchamt veranlasst werden. Da beim Register-Schuldbrief kein Titel auf Papier ausgestellt wird, ist ausschliesslich die Errichtung eines Namenschuldbriefs möglich. Da sich der Gläubiger eines herkömmlichen Inhaberschuldbriefs durch Vorlage des Schuldbriefs auswies, was bei einem Register-Schuldbrief aufgrund des ausschliesslich grundbuchlichen Eintrags ausgeschlossen ist, entfällt die Möglichkeit eines Register-Inhaberschuldbriefs. Nach Rückzahlung einer Hypothek stellt die Bank den Papier-Schuldbrief dem Schuldner zu. Bei einem Namensschuldbrief wird die Übertragung auf dem Schuldbrief vermerkt, bei Inhaberschuldbriefen erfolgt nur die Übergabe des Schuldbriefs. Der Schuldner hat die Wahl, den Schuldbrief dem Grundbuchamt zur Löschung einzureichen oder ihn an einem sicheren Ort aufzubewahren. Wird der Schuldbrief aufbewahrt, kann zu einem späteren Zeitpunkt eine Hypothek aufgenommen werden und es ist kein neuer Schuldbrief zu errichten. Da eine Aushändigung des Register-Schuldbriefs nicht erfolgen kann und sich das Gläubigerrecht einzig aus dem Grundbuch ergibt, muss der bisherige Gläubiger mittels schriftlicher Erklärung die Eintragung des neuen Gläubigers im Grundbuch veranlassen. Es gilt somit zu beachten, dass der bisherige Gläubiger nach erfolgter Tilgung der Forderung diese Erklärung zuhanden des Grundbuchamts auch tatsächlich abgibt, da befreiende Wirkung einzig Leistungen des Schuldners an diejenige Person haben, welche zum Zeitpunkt der Zahlung im Grundbuch als Gläubiger eingetragen ist.

praktisch. Im Verkehr unter Privatpersonen, welche Schuldbriefe als Sicherheit für Forderungen einsetzten, können mangels Rechtskenntnisse Schwierigkeiten bei der Rückübertragung nach vollständiger Rückzahlung der Forderung auftreten. Für den grundbuchlichen Vollzug ist der Rechtsgrund nachzuweisen, der den ausserbuchlichen Übergang des Gläubigerrechts belegt und den neuen Gläubiger als solchen legitimiert. Der Papier-Schuldbrief kann auch in einen Register-Schuldbrief umgewandelt werden. Für Papier-Schuldbriefe, welche vor dem Jahr 2012 entstanden sind, besteht ein erleichtertes Umwandlungsverfahren: Es genügt eine gemeinsame schriftliche Erklärung des Grundeigentümers und der bei belasteten Schuldbriefen Berechtigten ans Grundbuchamt. Bei Papier-Schuldbriefen, die nach 2012 errichtet worden sind, ist für eine Umwandlung eine öffentliche Beurkundung not­ wendig. Konsultieren Sie in der Praxis in jedem Fall eine Fachperson.

PPZum Verfasser: Alfons G. Florian, dipl. Wirtschaftsprüfer/ Fachmann im Finanz- und Rechnungswesen mit eidg. FA, ist seit 1998 Geschäftsführer der Rebex AG und ist in den Bereichen Wirtschaftsprüfung, -beratung, Rechnungswesen sowie nationale und internationale Steuerberatung tätig.

Rebex AG Treuhand- & Revisionsgesellschaft Zentralstrasse 19, Postfach Im Verkehr unter Banken ist die ge8953 Dietikon 1 setzliche Regelung der Übertragung Tel. 044 744 76 76 des Gläubigerrechts an Register-­ www.rebex.ch Rebex AG

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Ist vegetarische/ vegane ­Ernährung gesund? Unter veganer Lebensweise wird der Konsum jeglicher tierischer Produkte abgelehnt – dies kann u. a. auch Honig sowie Gebrauchswaren vom Tier (Leder, Wolle, Pelz, Daunen, Seide) umfassen. Wer vegan lebt, muss seine Ernährung besonders sorgfältig zusammenstellen, um eine Unterversorgung bzw. einen Mangel an bestimmen Risikonährstoffen zu vermeiden. Vegane Ernährung ist schulmedizinisch gesehen für Menschen in sensiblen Lebensphasen wie Schwangerschaft, Stillzeit sowie für Säuglinge, Kinder und Jugendliche ungeeignet. Es besteht das Risiko einer Unterversorgung bzw. eines Mangels an kritischen Nährstoffen. Vegetarismus ist nicht nur eine Art, sich zu ernähren, sondern auch eine Lebensweise, der ganz unterschiedliche Motivationen zugrunde liegen. Gründe für eine vegetarische/­vegane Kostform: • ethisch/religiös (Töten als Unrecht/ Sünde, Lebensrecht für Tiere) • ästhetisch (Abneigung gegen den Anblick toter Tiere, Ekel vor Fleisch) • spirituell (Freisetzung geistiger Kräfte) • sozial (Erziehung, Gewohnheit) • gesundheitlich (Prophylaxe bestimmter Krankheiten) • kosmetisch (Hautunreinheiten, Körpergewicht) • hygienisch (Verminderung der Schadstoffaufnahme, bessere Küchenhygiene) • ökonomisch (begrenzte finanzielle Möglichkeiten, sparen für andere Werte als Ernährung) • ökologisch (Welthunger, Energieverbrauch) Gesundheitliche Aspekte des Vegetarismus Aufgrund vieler Studien geht hervor, dass Vegetarier gegenüber Mischköstlern (Ernähungsweise mit Fleisch/ Fisch) gesundheitliche Vorteile haben: • Weniger Vegetarier sterben frühzeitig an Herzkreislaufkrankheiten. • Vegetarier sterben seltener an Krebs. • Vegetarier haben tiefere Blutdruckwerte. • Vegetarier haben seltener Übergewicht. Diese gesundheitlichen Effekte sind aber nicht nur eine Folge des Verzichts tierischer Lebensmittel. Neben der Ernährung unterscheidet sich oft auch die Lebensweise von Vegetariern gegenüber derjengen von Nicht-Vegeta­ riern. Aus vielen Befragungen geht hervor, dass Vegetarier mehr Sport treiben, weniger rauchen und weniger Alkohol trinken. Bei Veganern ist der Speiseplan durch den Verzicht auf alle tierischen Produkte (also auch auf Eier, Milch, Honig) stark eingeschränkt, was ein Risiko für eine mangelnde Zufuhr verschiedener Nähr- und Schutzstoffe bedeuten kann. Mit einer gezielten und bewussten Lebensmittelauswahl kann aber eine bedarfsdeckende Zufuhr erreicht werden.

Mögliche Mangelzustände, die bei vegetarischer/veganer Ernährung auftreten können 1. Eiweissmangel: Eiweiss (Protein) kommt vor allem in Fleisch, Fisch, Eier, Tofu, Milch, Käse, Getreide und Hülsenfrüchten vor. Pflanzliche Eiweisse haben eine weniger hohe biologische Wertigkeit als tierische Eiweisse, mit Ausnahme von Sojaeiweiss. 2. Vitamin-B12-Mangel: Der Körper speichert einmal aufgenommenes Vitamin B12 für mehrere Jahre. Vitamin-B12-Mangelzustände treten somit erst nach Jahren nach Beginn einer vegetarischen Ernährung auf. Umso wichtiger ist es, den Gehalt dieses Vitamins nach einer gewissen Zeit im Blut zu bestimmen. Bei anhaltender vegetarischer Ernährung sollte das Vitamin B12 dauerhaft ergänzt werden. Hauptquelle des Vitamins B12 sind normalerweise Fleisch, insbesondere Innereien, Fisch, Milchprodukte, und Eier. Da der Vegetarier dies nicht isst, ist aus diesem Grunde ein Vitamin-B12-Mangel nicht selten. Vor allem bei Kindern und Jugendlichen ist das Depot an Vitamin B12 gering, so dass Mangelzustände bei Kindern schnell auftreten. Vitamin B12 hat eine grosse Bedeutung im Körper und ein Mangel davon führt zu verschiedensten Ausfallerscheinungen. 3. Vitamin-D-Mangel: Vitamin D wird einerseits vom Körper selber unter Einwirkung von Sonnenlicht in der Haut gebildet und andererseits mit Lebensmitteln zugeführt. Vegetarier haben oft Vitamin-D-­ Mangelzustände. 4. Zinkmangel: Zink kommt hauptsächlich in Fleisch vor. Kleinere Mengen sind in Gemüse, Getreide und Nüssen vorhanden. Vegetarier sollten deshalb rund 50% mehr Zink aufnehmen als Nichtvegetarier. Durch Kombination von pflanzlichen Zinkquellen mit Vitamin-C-haltigen Lebensmitteln können sie die Zinkaufnahme im Darm verbessern (z. B. Citrusfrüchte als Dessert oder im Salat, ein Glas Oran­gensaft zum Essen). 5. Eisenmangel: Eisen aus Fleisch ist für den Körper besser verfügbar als Eisen aus pflanzlichen Quellen, weil u. a. gewisse Inhaltsstoffe in pfanzlichen Lebensmitteln die Eisenaufnahme im Darm hemmen. Ein Eisenmangel soll regelmässig bei Vegetariern gesucht und behandelt werden. Auch Vitamin C fördert die Eisennutzung aus pflanzlichen Lebensmitteln. Es ist deshalb sinnvoll, pflanzliche Eisenquellen mit Vitamin-C-reichen Lebensmitteln (Orangensaft, Erdbeeren, Kiwi, Peperoni, Blumenkohl) einzunehmen. 6. Kalzium-Mangel: 70% des Kalziumbedarfs wird mit Milch und Milchprodukten gedeckt. Pflanzli-

che Produkte enthalten tendenziell weniger Kalzium als tierische Quellen und die Verfügbarkeit für den Körper ist oftmals schlechter. Aus diesem Grunde ist ein Kalziummangel bei Vegetariern oft vorhanden. Kalzium spielt (zusammen mit Vitamin D und Eiweiss) eine grosse Rolle für die Knochengesundheit, speziell für die Knochendichte. Im Alltag als Vegetarier/in bzw. Veganer/in dient die Schweizer Lebensmittelpyramide mit ihren Empfehlungen als Orientierungshilfe. Das heisst, dass Fleisch und Fisch durch alternative Eiweisslieferanten (Käse, Eier, Tofu) ersetzt werden und nicht einfach ersatzlos gestrichen werden dürfen. Pro Tag sollte also ein Einweissprodukt gegessen und innerhalb der Lebensmittelgruppe abgewechselt werden. Kombinationen mit Hülsenfrüchten und Getreide oder Getreide mit Samen und Nüssen liefern hochwertiges Eiweiss und wichtige Mineralstoffe. Nüsse und Samen sind für Vegetarier und Veganer wertvolle Lebensmittel, weil sie neben Energie auch relativ viel Eiweiss und Mikronährstoffe, wie z. B. Eisen oder Kalzium liefern. Wie Sie sehen, ist die vegetarische/ vegane Ernährungsweise nicht ohne Risiken. Bei entsprechender Supplementation der verschiedenen Mineralstoffe, Mineralsalze, Eiweisse sowie Vitamine und bei ausgeglichener Ernährung ist diese vegetarische/vegane Ernährung sicherlich vertretbar. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen «en Guete».

PPZum Verfasser: Der 58-jährige Dr. med. Claudio Lorenzet ist Facharzt FMH für Allgemeine Innere Medizin und anerkannter Akupunkteur TCM/ASA. Er lebt in Bergdietikon, ist verheiratet und Vater von Zwillingen. Sein Interesse gilt der gesamtheitlichen Betreuung des Patienten unter Einschluss von komplementären Behandlungsmethoden. In seiner Freizeit ist er ein «Bücherwurm», jasst gerne, fährt Harley und spielt Golf. Lorenzet@swissonline.ch www.lorenzet.ch


Gewerbeverband Limmattal I 9

Gewerbezeitung I Nr. 4 I 22. Juni 2017

Menutipp The Kitchen Crew Spice Boys

«Gwerbler choched»

P Am Knochen gereiftes Entrecôte double mit Vanille-Portwein-Sauce, Baked Potato mit S ­ auerrahm-Schnittlauch-Sauce, mediterranem Ofengemüse Zubereitung Baked Potatoes 4 mittelgrosse mehlig kochende Kartof­ feln (Bintje, Désirée) waschen, bürsten, Schale mit einer Gabel mehrmals ein­ stechen. Mit wenig Bratbutter bepin­ seln, einzeln, in Alufolie verpackt, aufs Blech legen. Backen: 40–50 Min. in der Mitte des auf 200 °C vorgeheizten Ofens.

Sour Cream – die beliebte Sauce zu Baked Potatoes

Zubereitung mediterranes Ofen­gemüse 400 g Sommergemüse (z. B. Aubergine, Gurke, Peperoni, Zucchini) in etwa gleich grosse Scheiben, Schnitze oder Stücke schneiden, in eine Schüssel ge­ ben. 1 rote Zwiebel, in Schnitzen 2 Knoblauchzehen 1 EL Majoranblättchen

180 g Sauerrahm mit 1/2 TL Dijon-Senf, etwas Worcester und Tabasco, 1 Bund geschnittenem Schnittlauch, einer klei­ nen Schalotte fein gehackt, wenig Salz und Pfeffer gut verrühren.

1 EL Thymianblättchen kleine Salbeiblätter 1,5 EL Olivenöl

Nach Belieben Meerrettichcreme aus der Tube daruntermischen. Servieren: Folie öffnen, Kartoffeln kreuzweise einschneiden. Durch seitli­ ches Drücken Kartoffelinneres etwas aufbrechen. Sour Cream draufgeben.

180 g Crème fraîche 800 g Entrecôte double am Knochen gereift Salz, Pfeffer und Dirks Gewürz­ mischung zum Würzen

Worcester und Tabasco (ein paar Trop­ fen) 1/2 TL Dijon-Senf

Zubereitung Entrecôte double

1/2 kleine Schalotten 1 dl Portwein weiss 1 dl Gemüsefond 1 Vanilleschote 1/2 TL Zucker 2 Zweige Thymian 1/2 EL Butter (1)

Den Backofen auf 80 °C vorheizen und eine Platte mitwärmen. Das Entrecôte double mit Salz und Pfef­ fer würzen. In einer Bratpfanne die Bratbutter rauchheiss erhitzen. Das Entrecôte hineinlegen, die Hitze um 2 Stufen reduzieren und die Fleischstücke insgesamt 2½–3 Minuten kräftig an­ braten. Sofort auf die vorgewärmte Platte geben und im 80 °C heissen Ofen 1 Stunde (saignant, blutig) bis 1½ Stun­ den (à point, rosa) nachgaren lassen.

25 g Butter (2)

4 Baked Potatoes

Den Bratensatz mit dem Portwein auf­ lösen. Durch ein feines Siebchen gies­ sen, um dunkle Rückstände zu entfer­ nen. Beiseite stellen.

1 Bund Schnittlauch

Die Schalotte schälen und fein hacken.

Einige Tropfen Zitronensaft

0,25 TL Pfeffer Alles gut daruntermischen, auf einem mit Backpapier belegten Blech vertei­ len. Backen: ca. 15 Min. in der Mitte des auf 200 °C vorgeheizten Ofens. Herausnehmen, 200 g Cherrytomaten halbiert auf dem Gemüse verteilen, ca. 5 Min. fertig backen.

1 kleine Schalotte

ZUTATEN

1 EL Bratbutter zum Anbraten

0,5 TL grobkörniges Meersalz

In einer kleinen Pfanne den Zucker ohne zu rühren auf mittlerem Feuer langsam zu hellbraunem Caramel schmelzen. Die erste Portion Butter (1) dazugeben und aufschäumen lassen. Die Schalotte beifügen und andünsten. Dann den Bra­ tenjus sowie den Gemüsefond oder die -bouillon dazugiessen. Die Vanillescho­ te der Länge nach aufschneiden und mit den herausgekratzten Samen beifügen. Die Thymianzweige dazulegen. Die Sauce auf lebhaftem Feuer auf etwa 1 dl einkochen lassen. Dann mit dem Stab­ mixer fein pürieren. Unmittelbar vor dem Servieren die Ofentemperatur auf 230 °C erhöhen und das Entrecôte in der langsam auf­ steigenden Hitze 5 Minuten Temperatur annehmen lassen. Gleichzeitig die Sauce nochmals aufko­ chen. Die zweite Portion Butter (2) in Stücken beifügen und in die Sauce ein­ ziehen lassen. Mit Salz, Pfeffer und Zi­ tronensaft abschmecken. Das Entrecôte double quer in Scheiben aufschneiden, auf die Platte zurückge­ ben und mit Vanille-Portwein-Jus be­ träufeln. Sofort servieren.

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10 I Gewerbeverband Limmattal

Gewerbezeitung I Nr. 4 I 22. Juni 2017

Kino-Tipp: «Wonder Woman»

Gut besuchtes Wirtschafts-Frühstück der Standortförderung Limmattal

«Mitarbeiter zu Spitzenleistungen führen»

Wenn es um Comic-Verfilmungen geht, duellieren sich aktuell die Verlage Marvel und DC im Kino. Während Marvel mit «Iron Man» und «The Avengers» ein erfreulich hochstehendes Kino-Universum geschaffen hat, quält sich DC mit halbgaren Epen wie «Batman V Superman» noch arg. Jetzt soll eine Heldin das DC-Universum in eine neue Ära führen. Wonder Woman bekommt einen Film. Das ist insofern bemerkenswert, als dass bisher das Genre schon eher in Männerhänden war. Aber – und das ist schon leicht ironisch –, der Film bekommt aussergewöhnlich gute Kritiken und zeigt allen die lange Nase, die Action fest in männlichen Händen sahen. Regisseurin Patty Jenkins hat immerhin einst Charlize Theron mit «Monster» zum Oscar geführt. Ob ihr das mit Gal Gadot (bisher durch Teil 5 & 6 der «Fast & Furious»-Serie bekannt) als Wonder Woman ebenfalls gelingt? Die Figur der Wonder Woman trat erstmals 1941 in einem Comic auf. Das bietet natürlich einen grosen Fundus an Geschichten. Jenkins hat sich für eine Ori- © Warner Bros. Ent. All Rights Reserved gins-Story entschieden und führt Wonder Woman in ihrer Heimat ein. Sie heisst eigentlich Diana, ist Amazonenprinzessin und wurde auf einer abgelegenen Insel zur knallharten Kriegerin ausgebildet. Doch dann muss ein amerikanischer Pilot (Chris Pine, Kirk in den neuen «Star Trek»-Filmen) während des 1. Weltkriegs notlanden und Diana erfährt von den Konflikten ausserhalb ihrer Insel. Sie ist überzeugt, dass sie alle Kriege beenden kann, und bricht auf.

Hilfe für alle KMUs: Martin König (Durchblick Coach) zeigt auf, wie Ziele und Zielvereinbarungen gerade auch in kleinen und mittleren Unternehmen ein hocheffektives Führungsinstrument bieten und zu unternehmerischem Erfolg führen. Mitarbeitergespräche, so König, seien nicht eine notwendige Pflicht, sondern eine Chance für grosse Gewinne in der Zukunft! Wenn man es richtig macht!

PP«Wonder Woman» läuft ab 15. Juni in den Schweizer Kinos.

Konzert-Tipp: Live at Sunset Nach einem Jahr Pause kehrt Live at Sunset, das malerische Festival auf dem Zürichberg, mit einem geschickt komponierten Programm zurück. Auf dem Dolder geben sich in diesem Jahr deutscher Hip-Hop, Schweizer Dialektrock bzw. -blues und Weltstars die Mikrophone in die Hand. Den Anfang machen am 6. Juli Freundeskreis. Und sie haben auch die deutsche Soulsängerin Joy Denalane wieder im Boot, die das Duett «Mit dir» zusammen mit Max Herre geprägt hat. Seit 2007 stehen sie erstmals wieder gemeinsam auf der Bühne. Am gleichen Abend ist auch Clueso im Programm. Für Mundart in höchster Qualität sorgen Züri West (19. Juli), Stephan Eicher (8. Juli) und Stiller Has. Neben den Hasen spielt am gleichen Abend (7. Juli) auch die französische Sängerin Patricia Kaas. Zwei Artisten am Klavier wurden mit Jamie Cullum (13. Juli) und Sir Elton John (12. Juli) gebucht. Für Musik mit Soul sorgen zwei grosse weibliche Weltstimmen. Mary J. Blige bringt das Dolder am 9. Juli bestimmt zum Tanzen, wo hingegen Norah Jones’ ausgebildete Jazzstimme eher zum Lauschen und Geniessen © Live At Sunset anregen dürfte. Die Tochter von Quincy Jones ist am 22. Juli gebucht. Etwas erstaunlich ist das Booking von Placebo. Die Alternative/New Wave-Band passt eigentlich nicht so recht ins Line-up und genau das macht sie spannend. Aber Placebo sind bestimmt fähig, am 11. Juli für Stimmung zu sorgen. Fehlen noch drei Abende. Die werden von Ronan Keating & Special Guest Mel C (15. Juli), dem italienischen Fanliebling Marco Mengoni (21. Juli) und der georgischen Sängerin Katie Melua (20. Juli) bestritten. Das Jahr Pause hat sich für das Live At Sunset ausgezahlt. Das Programm ist vielseitig wie lange nicht mehr.

Referent Martin König hilft den KMUs, sich weiterzuentwickeln

PPDas Live At Sunset findet vom 6.–22. Juli auf der Dolder Driving Range statt. Informationen: http://liveatsunset.ch Vor rund 30 Teilnehmern im Golfclub Unterengstringen präsentierte Martin König seinen Ansatz, um Firmen zu helfen, aus einem Routinepunkt eine Erfolgsstory werden zu lassen. Das Mitarbeitergespräch sei zu lösen vom Lohngespräch, ist König überzeugt. Ferner sollen Zielvereinbarungen nicht im Tagesgeschäft verankert werden, sondern stark darüber hinausgehen und dreimal jährlich stattfinden: «Machen Sie den Mitarbeitenden zum Mitwirkenden an Ihrer Firma», sagte König.

DVD-Tipp: «Lion» «Lion» vereint einiges an Oscar-Prominenz. Dev Patel war für «Lion» als bester Nebendarsteller nominiert, Rooney Mara gar bereits zweimal und Nicole Kidman hat die Statue sogar für «The Hours» gewonnen. «Lion» selbst bekam sechs Nominierungen, ging im starken Jahrgang 2017 aber leer aus. Dafür erzählt der Film eine berührende Geschichte, die Garth Davis (preisgekrönte TV-Serie «Top of the Lake») gefühlvoll inszeniert. Der 5-jährige indische Junge Saroo steigt in den Zug und ahnt nicht, wie sehr dies soeben sein Leben verändert hat. Weit weg von der Familie, findet er sich in der Grossstadt Kalkutta wieder. Dort führt ihn der Weg in ein Waisenhaus, wo er vom australischen Ehepaar Sue und John Brierley adoptiert wird und mit ihnen wandert er nach Australien aus. Inzwischen führt er ein eigentlich sorgloses Leben in gut situierten Verhältnissen. Aber seine Vergangenheit lässt ihm keine Ruhe und so beschliesst er, sich auf die Suche nach seiner Kindheit in Indien zu machen.

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König, der in den letzten zwölf Jahren Gruppencoachings geführt hatte, Strategiesysteme und Führungsausbildungen einführte und damit bei über 40 Unternehmen die Weiterentwicklung gefördert hatte, Führungsfreiraum zu

schaffen und zu helfen, Mitarbeiter zu Mitdenkern umzuformen. «Ich bin überzeugt, dass mit Klarheit über die eigene Situation Entscheidungen ganz einfach sind und dadurch Probleme wirklich zu Herausforderungen werden. Ich bin Experte in der Einführung von Führung und Strategiesystemen, damit Sie Ihre Firma konstant weiterentwickeln und Sie sich auf Ihre Mitarbeiter verlassen können.» Das nächste Wirtschafts-Frühstück findet am 10. Oktober statt. Dann wird das Thema «Start Up Limmattal» im Fokus stehen.

PP«Lion» ist ab 5. Juli auf DVD und Blu-Ray erhältlich.

CD-Tipp: «Truth Is A Beautiful Thing» – London Grammar Vor vier Jahren trat eine Band ins Rampenlicht, die sich schlicht London Grammar nennt. Der Name ist dabei eigentlich nicht so wichtig, eher die Band. Das Trio, das quasi über Nacht erschien – auch wenn es sich 2009 gegründet hat – kann mit einem Trumpf stechen. Nämlich mit der zierlichen blonden Sängerin. Hannah tritt auf die Bühne, leicht schüchtern und zurückhaltend, überrascht dann aber mit einer Stimme, die durch Mark und Bein geht. Sie schafft es, dunkel und voluminös zu klingen und im nächsten Moment ihr Organ mühelos hochzujagen und immer noch klar zu klingen. Wohlgemerkt live und nicht mit Studiotechnik gepusht. Dazu kam noch das grandiose Debüt «If You Wait» und der Ohrwurm «Strong», der das Kunststück schafft, auch nach vier Jahren noch nicht zu langweilen. Die reduzierte Ballade ist das, was man Gänsehautnummer nennt. Ein grosser Wurf. Aber das bringt auch den Druck, den Erfolg zu bestätigten. Und jetzt stehen eben jene London Grammar mit der zweiten Platte in den Startlöchern. Am 9. Juni ist sie erschienen und heisst «Truth Is A Beautiful Thing». Vorab war die Single «Oh Woman Oh Man» zu hören und ja, alles, was © Universal Intetnational London Grammar auf dem Debüt richtig gemacht haben, ist immer noch zu finden. Es sieht ganz so aus, als ob das Trio den Erfolg unterstreichen kann. Clevere Indie-Pop-Songs mit einem Schuss Soul und im Fall der ersten Single auch scheue Anleihen bei Gospel.

PPDas Album «Truth Is A Beautiful Thing» ist bereits im Handel erhältlich.

PPZum Verfasser: Bruno Hofer, lic.rer.pol., ist Geschäftsleiter der Standortförderung Limmattal.

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Gewerbeverband Limmattal I 11

Gewerbezeitung I Nr. 4 I 22. Juni 2017

Energiestrategie 2050

Auf Innovation statt Zwang setzen Das Ja zum ersten Massnahmenpaket der Energiestrategie 2050 auf Bundesebene darf die Kantone nicht dazu verleiten, in ihrem Zuständigkeitsbereich immer stärker auf staatlichen Zwang zu setzen. Im Gegenteil: Bei neuen und bestehenden Gebäuden schafft Wahlfreiheit mehr Innovation. Text: Hans Heinrich Raths

Vor mehr als zwei Jahren hat die Konferenz Kantonaler Energiedirektoren (EnDK) die jüngste Fassung der Mustervorschriften der Kantone im Energiebereich – die sogenannten MuKEn 2014 – beschlossen. Dieses Werk umfasst 64 Seiten und beinhaltet rund 400 Massnahmen. Diese Massnahmen sind praktisch mit neuen Vorschriften gleichzusetzen. Die Zustimmung der schweizerischen Stimmbevölkerung zum ersten Massnahmenpaket der Energiestrategie 2050 mag nun vielerorts als Signal gedeutet werden, die dort enthaltenen Regelungen möglichst rasch auf kantonaler Stufe einzuführen. Eine genauere Betrachtung zeigt allerdings, dass die in den MuKEn enthaltenen schematischen Vorgaben zwar mit hohen Kosten verbunden sind, aber häufig keinen optimalen Beitrag für die Zielerreichung der Energiestrategie 2050 und auch der Bedürfnisse der Eigentümer leisten. Beispiel Eigenstromerzeugung Gemäss MuKEn 2014 soll für neue Bauten und Erweiterungen von beste-

Die Vorschriften orientieren sich aber weder am tatsächlichen Bedarf des Gebäudes noch an der in Zukunft zu erwartenden Entwicklung von Stromangebot und Nachfrage. Der Umsetzung der Energiestrategie droht damit ein Bärendienst. Denn mit Wärmekraftkopplung (WKK), Photovoltaik und vielfältigen Entwicklungen im Bereich der Energiespeicher sowie neuen gesetzlichen Rahmenbedingungen zum Eigenverbrauch von Strom wären die Voraussetzungen für Lösungen gegeben, die viel besser in das Energieversorgungssystem der Zukunft passen.

Beispiel Heizungsersatz Wenn heute eine Heizung an das Ende ihrer Lebensdauer stösst, sind die Eigentümer frei, aus dem vielfältigen Angebot effizienter Heizsysteme das für ihr Gebäude passende auszuwählen. Ein Blick in die Statistik zeigt, dass technologische Innovation und Wettbewerb in den vergangenen Jahrzehnten zu grossen Effizienzsteigerungen und Reduktion der CO2-Intensität des Gebäudeparks geführt haben. Neue Vorschriften drohen diese Entwicklung wesentlich zu verkomplizieren. Ein Beispiel dafür ist die Forderung, dass bei bestehenden Wohnbauten bei einem Heizungsersatz zehn Prozent der Wärme aus erneuerbaren Energien stammen muss.

Dabei wird eine Gesamtsystembetrachtung immer wichtiger. Mit einer rein rechnerischen Jahresbilanzierung wird es in Zukunft nicht mehr getan sein: Es bringt energie- und klimapolitisch nichts, wenn Photovoltaikanlagen im Sommer mehr Strom produzieren, als gebraucht wird, Wärmepumpen dafür im Winter mit importiertem Kohlestrom betrieben werden.

Eine bestehende Öl- oder Gasheizung einfach und unbürokratisch durch eine neue zu ersetzen, wäre nicht mehr möglich. Die Flut von neuen Vorschriften ist nicht nur in Anbetracht der Kosten problematisch, auch ihre umwelt- und klimapolitische Wirkung ist fragwürdig und oft gering. Denn: Jede neue Heizung bringt im Vergleich zu einem Modell am Ende

henden Bauten verlangt werden, dass diese einen Teil der von ihnen benötigten Elektrizität selber produzieren.

seiner Lebensdauer bereits ein Effizienzgewinn und damit auch verminderte CO2-Emissionen. Wenn überdies von Öl auf Gas umgestellt wird, reduzieren sich die CO2-Emissionen um weitere 25 Prozent. Durch die Nutzung von Biogas lassen sich die klimarelevanten Emissionen weiter senken. Mehr Vertrauen und Auswahl: Der Königsweg Ein grundsätzliches Problem der Mustervorschriften der Kantone im Energiebereich liegt darin, dass der Fokus isoliert auf die einzelnen Gebäude gerichtet ist und nicht eine integrierte Betrachtung erfolgt. Allerdings hat der Zürcher Kantonsrat bereits 2013 eine Motion überwiesen, die das ändern will und die Anrechenbarkeit der Nutzung von Biogas als erneuerbare Energie verlangt. Die Vorlage öffnet einen Weg, die CO2-Reduktion bei Gebäuden nicht durch Einschränkung der Wahlfreiheit, sondern durch Ausweitung der Wahlfreiheit zu erreichen. Mehr Vertrauen in technologische Innovation und ökologische Angebote des Marktes, mehr Auswahl statt Ein-

schränkung – das wäre der Königsweg, gerade bei den Gebäuden. Kurz gesagt, mehr Markt und weniger Planwirtschaft.

PPZum Verfasser: Hans Heinrich Raths, Kantonsrat (SVP), Mitglied im Vorstandsausschuss des KGV, Obmann der Gewerbegruppe Kantonsrat.

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12 I Gewerbeverband Limmattal

Gewerbezeitung I Nr. 4 I 22. Juni 2017

Kantonaler Gewerbeverband Zürich

Komitee «Gateway: so nicht!»

Neuer Präsident gewählt

Ende der leeren Versprechen

An der Generalversammlung haben die Delegierten des Kantonalen Gewerbeverbandes Zürich den Bülacher Unternehmer und alt Kantonsrat Werner Scherrer zum neuen Präsidenten gewählt. Damit tritt der bisherige Vizepräsident die Nachfolge von alt Nationalrat Hans Schon seit Jahren verspricht die SBB Cargo als Betreiberin Rutschmann an, der den Gewerbeverband während mehr als sieben Jahren präsidierte. des lärmintensiven Rangierbahnhofs Limmattal (RBL) der vom Rangierlärm um den Schlaf gebrachten Bevölkerung des Text: zVg Limmattals, dass sie Massnahmen ergreifen werde, um das Die Delegierten des Kantonalen GeLärmproblem in den Griff zu bekommen, insbesondere in der werbeverbandes Zürich (KGV) haben Nacht. an der Generalversammlung in Uitikon Werner Scherrer zum neuen Präsidenten gewählt. Mit Werner Scherrer übernimmt nach dem SVP-Politiker Hans Rutschmann ein FDP-Vertreter das Präsidium. Das entspricht dem Grundsatz, das Präsidium innerhalb der bürgerlichen Parteien zu alternieren und so politisch breit abzustützen. Werner Scherrer ist Unternehmer und Präsident des Bezirksgewerbeverbandes Bülach, war Gemeinde- und Stadtrat von Bülach und gehörte bis 2015 dem Zürcher Kantonsrat an. Seit 1995 engagiert er sich im Vorstand des KGV, 2010 rückte er als Vizepräsident nach. Dadurch hat er die aktuelle Ausrichtung des Verbands mitgeprägt. Sein Engagement für die Berufsbildung zeigt sich in seiner Tätigkeit als Präsident des Lehrbetriebsverbands ZLI/ ICT. Zudem ist Scherrer seit letztem Jahr Mitglied der Gewerbekammer des Schweizerischen Gewerbeverbands sgv. «Meine Partei ist das Gewerbe», betonte der neu gewählte Präsident in seiner Ansprache und machte deutlich, dass er auch in Zukunft die Verbandspolitik über die Parteipolitik stellen wird.

Text: zVg

Doch dieses Versprechen hat sich bis zum heutigen Tag nicht erfüllt. So zeigen Messungen, welche die SBB Cargo selbst vorgenommen hat, dass der Lärm am RBL kaum abgenommen hat. Und dies trotz des neuen Betriebskonzepts, das die SBB Cargo im letzten Dezember eingeführt hat. Die Lärmsituation am RBL bleibt also bis auf weiteres inakzeptabel. Neuer Präsident Werner Scherrer

Rutschmann wird Ehrenpräsident Der abtretende Präsident Hans Rutschmann wurde an der Generalversammlung vom neuen Präsidenten Werner Scherrer würdig verabschiedet und zum Ehrenpräsidenten ernannt. In seinen knapp acht Amtsjahren habe Hans Rutschmann sich als Präsident mit grosser Politkultur gezeigt. Er sei konsequent in der Sache und in seinem Handeln, sachlich im Ton und der Diskussion, sagte Rutschmanns Nachfol-

ger in seiner Würdigung. Rutschmann habe die Basis gestärkt, indem er die Gewerbevereine und Branchenverbände stärker in wichtige Entscheide und Parolenfassungen mit einbezogen habe. Konsequent sei er gegen die wachsende Überregulierung und Bürokratisierung angegangen, unter denen das Gewerbe zu leiden habe. Konsequent zeige er sich nun aber auch mit dem Argument, dass er zurücktrete, um jüngeren Kräften Platz zu machen.

Kantonaler Gewerbeverband Zürich

Nicht alle Wege führen ins Gymnasium Die Bildungsdirektion präsentierte eine Studie über die Austritte aus dem Gymnasium und informierte über die Massnahmen der Mittelschulen, um die Austrittsquote zu verringern. Für den Kantonalen Gewerbeverband Zürich (KGV) ist die qualitativ hochwertige Ausbildung der Jugendlichen im Kanton Zürich ein zentrales Anliegen. Dabei legt er seinen Fokus auf die Berufslehre, die eine wesentliche Voraussetzung für einen wettbewerbsfähigen Wirtschaftsstandort, Wohlstand und Vollbeschäftigung darstellt. Vor diesem Hintergrund setzt er sich für eine angemessene Gymnasialquote ein. Deshalb begrüsst der Kantonale Gewerbeverband Zürich die Studie über die Austritte aus dem Gymnasium. «Sie liefert uns wichtige Erkenntnisse darüber, ob die richtigen Schülerinnen und Schüler für den gymnasialen Weg selektioniert werden, also

jene, die effektiv das Potential dazu haben», erklärt der Präsident der Berufsbildungskommission des KGV und FDP-Kantonsrat Dieter Kläy. Handlungsbedarf beim ­Langgymnasium Der Studie lässt den Schluss zu, dass der Kanton Zürich hinsichtlich der Auswahl der Jugendlichen für die gymnasiale Ausbildung auf einem guten Weg ist. Bei der Selektion für das Langgymnasium sieht der KGV seine Einschätzung bestätigt, dass die Aufnahmequote reduziert werden soll. Dem KGV erscheint es wichtig, dass sich möglichst viele Jugendliche im Berufswahlalter auch mit der dualen

Berufsbildung auseinandersetzen. So wird gewährleistet, dass sie den für sie richtigen Weg einschlagen – Gymnasium oder Lehre mit Berufsmaturität.

Das Konzept sah vor, dass neu auch durch den Tag rangiert wird, statt wie zuvor vor allem in der Nacht. Von dieser Massnahme erhoffte sich die SBB Cargo und mit ihr die lärmgeplagte Bevölkerung ursprünglich eigentlich einmal, dass dadurch der Lärm in der Nacht reduziert bzw. in den Tag verlegt würde. Doch nichts davon ist eingetroffen. Im Artikel «Lärm hat kaum abgenommen» der «Limmattaler Zeitung» vom 7. Juni heisst es, dass die «nächtliche Lärmbelastung (…) nahezu gleich geblieben» sei: «Sowohl die Lautstärke, die Zahl der einzelnen Lärmereignisse wie auch deren Dauer haben sich kaum verändert.» Vernichtender könnte ein Urteil über eine angeblich lärmreduzierende Massnahme kaum ausfallen. Kommt hinzu, dass der Lärm sogar noch zugenommen hat, da neu auch noch während und von Samstag auf Sonntag rangiert wird.

ergreifen, z. B. eine Einhausung oder zumindest eine Teil-Einhausung des Rangierbahnhofs. Auch erwarten wir, dass keine neuen Projekte mehr am RBL bewilligt werden, die nicht nachweislich zu einer spürbaren Reduktion der Lärmbelastung führen. Die Limmattaler Kantonsräte sind sich ferner am Überlegen, ob sie im Kantonsrat die Forderung nach einem Nachtrangierverbot analog zum Nachtflugverbot einbringen wollen oder nicht. Statt also weiter in den RBL zu investieren, der in Zukunft im kantonalen Zentrumsgebiet Niederfeld und damit in einem Wohngebiet zu liegen kommt, täte das BAV ohnehin gut daran, mit dem Projekt einer S-Bahn-Station in der Silbern vorwärtszumachen und den Autobahn-Vollanschluss in Spreitenbach zu realisieren.

Was braucht es denn noch, damit die SBB Cargo den schönen Worten endlich Taten folgen lässt, die Wirkung zeigen?

PPKomitee «Gateway: so nicht!»

Das Komitee «Gateway: so nicht!» hat jedenfalls genug von diesen ständigen leeren Versprechen und fordert das Bundesamt für Verkehr (BAV) dazu auf, die SBB Cargo in die Pflicht zu nehmen, um am RBL endlich wirksame Massnahmen gegen den Lärm zu

Thomas Bernegger, Präsident Dr. Josef Wiederkehr Pierre Dalcher Barbara Angelsberger Rochus Burtscher Gabriele Oliveri www.gatewaysonicht.ch

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Romana Zandonella

Thomas Hess, Geschäftsleiter Hans Rutschmann, Präsident

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Gewerbeverein Engstringen I 13

Gewerbezeitung I Nr. 4 I 22. Juni 2017

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«Hypnose ist ein ­natürlicher Zustand» Hypnosetherapie wird immer beliebter. Die diplomierte Hypnosetherapeutin Doris Lauber erklärt, warum und wie Hypnose funktioniert. Text und Bilder: zVg

AGENDA

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Gwerbler-Anlass Freitag, 30. Juni 2017

GVL-Versammlung Freitag, 10. November 2017, Geroldswil

Dorfplatzfest 25.–27. August 2017, Oberengstringen

Berufsmesse Zürich, Messe Zürich Oerlikon 21.–25. November 2017

Wiesn Gaudi (GVL-Abend) Donnerstag, 14. September 2017 Gewerbekongress KGV Zürich, Bezirk Affoltern Donnerstag, 26. Oktober 2017, 16 Uhr

Jahresschlusshock Samstag, 20. Januar 2018 Generalversammlung Donnerstag, 15. März 2018

«Probleme, die uns stören oder einschränken, liegen im Unterbewusstsein verborgen. Nur mit Hypnose umgehen wir den ‹Kritiker› des Bewusstseins und gelangen so in das Unterbewusstsein, wo all unsere Erlebnisse, Gewohnheiten und Gefühle ‹gespeichert› sind. Hier kann die Ursache des Problems gefunden und aufgelöst werden», erklärt Doris Lauber die Grundlagen der Hypnosetherapie. Wo liegen die Vorteile von Hypnose? • Rasche Hilfe, wenige Sitzungen nötig • Keine Nebenwirkungen • Problem an der Wurzel gelöst • Keine Belastung • Modernste Art der Therapie Was genau ist eigentlich ­therapeutische Hypnose? «Hypnose ist ein absolut natürlicher Zustand, in dem wir alle jeden Tag

Fondue-Raclette-Plausch Freitag, 3. November 2017

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mehrmals drin sind. So zum Beispiel, wenn wir einen spannenden Film schauen oder ein Buch lesen und völlig im Geschehen mitfiebern. Immer dann, wenn alles um uns herum nicht mehr bewusst wichtig ist, dann sind wir in einem trance-ähnlichen Zustand oder auch Hypnose genannt. Es ist nur ein tief entspannter Wachzustand wie Meditation oder Yoga. Man ist nicht manipulierbar und kommt immer wieder ‹heraus›». Eine Auswahl der Anwendungs­ bereiche für Hypnose-Therapie • Fast alle Probleme bei Kindern (Bettnässen, Nägelkauen, schulische/persönliche Probleme, ADHS u. v. m.) • Burnout/Depression/Stress • Ängste/Phobien aller Art • Mangelndes Selbstwertgefühl

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14 I Gewerbeverein Geroldswil-Oetwil Editorial

Gewerbezeitung I Nr. 4 I 22. Juni 2017

Gwerbler-Treff vom Mai 2017

Fahrweid: Die Poststelle geht – die Postagentur kommt mäss der Postverordnung muss das Poststellen- und Postagenturennetz aber immer noch gewährleisten, «dass 90 Prozent der ständigen Wohnbevölkerung zu Fuss oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln eine Poststelle oder Postagentur innerhalb von 20 Minuten erreichen können».

Reto Müller, Präsident Gewerbeverein Geroldswil-Oetwil Das Gespenst der Poststellen­schlies­ sung geht im Lande um. Tatsächlich hat die Post heute wieder etwa gleich viele traditionelle Poststellen wie kurz nach der Gründung des Bundesstaates. Vor rund dreissig Jahren sind es noch mehr als doppelt so viele gewesen. Die im Jahr 2016 registrierten 1464 Poststellen werden aber ergänzt von 735 Agenturen und von einem Hausservice in knapp der Hälfte der Schweizer Gemeinden. Die Anpassungen sind einem veränderten Konsumentenverhalten geschuldet. Das Schreiben von E-Mails geht schneller und effizienter als das Schreiben und Verschicken eines Briefes. Das Erfassen von Zahlungsaufträgen über das Internet kann man nach der Arbeit ohne Anstehen am Schalter erledigen. Und grössere Gegenstände könnte man sogar mit privaten Paketdiensten verschicken. Damit definiert sich auch der Service public neu. Ge-

In den nächsten Jahren werden weitere Poststellen schliessen. Davon betroffen ist auch die Fahrweid. Das zwischen Geroldswil und Weiningen gelegene Quartier ist zwar keine politische Gemeinde, hat aber immerhin eine eigene Postleitzahl. Zusammen mit den betroffenen Gemeinden und den Anwohnern hat die Post eine alternative Lösung gesucht. Die Post wird nun eine neue Agentur einrichten, wo die Kunden Pakete und eingeschriebene Briefe abholen, Briefe und Pakete aufgeben, bargeldlose Einzahlungen vornehmen, Briefmarken kaufen und Bargeld beziehen können. Auch Postfächer sind vorgesehen.

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Gewerbe-Treff Kriminalmuseum Zürich Mittwoch, 11. Oktober 2017 Gewerbekongress KGV Zürich, Bezirk Affoltern Donnerstag, 26. Oktober 2017, 16 Uhr

Stadtführer Marcel unterstrich die Bedeutung der Arbeit von «Bruder Benno». Der ehemalige Franziskanermönch ist mit dem Haus Zueflucht noch immer eng verbunden. Die schweizerische Viersäulenstrategie erachtet Marcel als Erfolg: Dabei geht es um Prävention, Therapie, Schadensminderung und Repression. Marcel erläutert, dass damit für Drogenabhängige die Möglichkeit einer persönlichen Stabilisierung besteht.

A Delegiertenversammlung GVL bei der Auto AG Freitag, 10. November 2017 Berufsmesse Zürich, Messe Zürich Oerlikon 21.–25. November 2017 Gwerbler-Weihnacht (Ort noch offen) Mittwoch, 29. November 2017

Winterrabatt von November bis März Für Malerarbeiten innen + aussen Ihr Maler im Limmattal Dekorative Ideen auf www.sanapo-maler.ch Für eine kostenlose Beratung rufen Sie an: 079/416 61 60 14_SANAPO_Maler_Inserat_86x66_6.indd 1

Auf dem sozialen Stadtrundgang

Text: Reto Müller, Bilder: Corinne Zellweger

AGENDA Wiesn Gaudi (GVL-Abend) Donnerstag, 14. September 2017

Der Gwerbler-Treff vom 10. Mai 2017 führte in die Stadt Zürich. «Surprise»-Verkäufer Marcel empfing die Mitglieder des Gewerbevereins Geroldswil-Oetwil vor dem Haus Zueflucht (Franziskaner Gassenarbeit) und führte anschliessend durch die Stadt. Mit den verschiedenen sozialen Stadtrundgängen von «Surprise» wird Zürich aus der Sicht von randständigen Menschen gezeigt. In diesem Fall stand die Suchtproblematik im Zentrum. Zürich kennt zwar keine offene Drogenszene mehr, doch sind die Drogen in der Stadt nach wie vor präsent. Der Konsum findet im Verborgenen statt.

Damit wird im September 2017 zwar die Poststelle Fahrweid (Brunaustrasse 186) schliessen – aber eine Postagentur in der Miet and Drive AG (Brunaustrasse 3) eröffnen. Die Post bleibt über ihren lokalen Partner mit einem Grundangebot in der Fahrweid präsent. Für grössere Geschäfte steht weiterhin die Poststelle im Zentrum von Geroldswil zur Verfügung.

KONTAKTBOX

Kellerfest Oetwil 1. und 2. September 2017

Sozialer Stadtrund­ gang durch Zürich

04.11.15 16:40

Alltagsdroge Alkohol Zweite Station der Stadtführung war die Fachstelle für Alkoholprobleme. Auch im Umgang mit dem Alkoholmissbrauch haben sich die Strategien verändert. Früher wurde versucht, die Abhängigen zu registrieren und möglichst schnell zu Abstinenten zu erziehen. Heute geht es auch darum, kontrolliertes Trinken zu ermöglichen. Die Leute sollen zuerst versuchen, an zwei oder drei Tagen in der Woche auf Alkohol zu verzichten und beim Konsum jeweils die zwei letzten Biere wegzulassen. Marcels Worte stehen mit der sozialen Realität im Widerspruch, wenn es unter Kollegen heisst: «Chumm, jetzt nämed mir no eis», oder wenn der Kellner beim Bankett die Weingläser ungefragt nachfüllt. Dabeisein und Ausgrenzung liegen beim Alkohol nahe beieinander. Die Alltagsdroge kann je nach Umständen risikoarm sein – aber auch ein problematischer Konsum mit fliessendem Übergang zur Abhängigkeit ist möglich. Aus der Abhängigkeit folgt eine soziale Ächtung. Angebote für Drogenabhängige Beim Spital Sunne Egge von Pfarrer Ernst Sieber erläuterte ein Arzt die Behandlung medizinischer Probleme von Drogenabhängigen. Es ist keine einfache Arbeit, da die Menschen eine be-

sondere Aufmerksamkeit benötigen. Mit den Abläufen in normalen Spitälern kommen suchtgesteuerte Personen nicht zurecht. Nächste Station war das Zentrum für Suchtmedizin, wo Marcel Hintergrundwissen vermittelte. So ist insbesondere über die Langzeitfolgen von modernen Drogen wie Ecstasy noch wenig bekannt. In der Stadt Zürich konsumieren pro Tag rund 1000 Menschen harte Drogen im kontrollierten Umfeld. Eine Kontakt- und Anlaufstelle wurde gleich anschliessend besucht. Am Mittwochnachmittag ist das «Gassenzimmer», wie es früher hiess, geschlossen. Daher konnten die Gwerblerinnen und Gwerbler das gelüftete Raucher- und das leere Spritzenzimmer betreten. Zu medizinischen Zwischenfällen kommt es dort selten. Den Drogenabhängigen würde man ohne vertieftere Kenntnis nicht einmal ansehen, dass sie gerade konsumiert hätten. Ausklang im «Walliser Keller» Am Ende der Führung überlegte sich Marcel, ob er an diesem sonnigen und warmen Tag noch «Surprise»-Hefte

verkaufen sollte. Eigentlich macht er das jeweils am Morgen. So zog der Stadtführer zurück in Richtung Bahnhof, während die Gwerblerinnen und Gwerbler sich auf den Weg zum «Walliser Keller» an der Zähringerstrasse machten. Dort folgten ein Abendessen bei Gastgeberin Denise Adam und ein Wiedersehen mit John Rusterholz, nun Geschäftsführer des Hotels Zürcherhof. Den in Geroldswil bestens bekannten «heissen Stein» haben die beiden nach Zürich mitgenommen.

Haus Zueflucht – Frankziskaner Gassen­ arbeit

Die Gwerbler treffen John Rusterholz im Walliser Keller


Gewerbeverein Geroldswil-Oetwil I 15

Gewerbezeitung I Nr. 4 I 22. Juni 2017

Publireportage: Malergeschäft Sanapo

50 Jahre Malergeschäft Sanapo Das Team des Malergeschäfts Sanapo lässt Altes wieder in neuem Glanz erstrahlen. Ob man sich im Bad einen neuen farblichen Akzent für die Plättli wünscht oder eine spezielle Wand in Lasurtechnik oder ob gleich die ganze Fassade einen neuen Anstrich erhalten soll – das Malergeschäft Sanapo bietet die optimale Lösung. Text und Bild: zVg

Gegründet wurde das Malergeschäft Sanapo am 1. Juni 1967 von den Eltern des heutigen Inhabers, Marcel Sanapo. Er übernahm das Geschäft am 1. Januar 1999 und seine Eltern geniessen seither den wohlverdienten Ruhestand. «Ohne meine Eltern wäre es nie so weit gekommen, dass ich heute ein eigenes Malergeschäft führe», meint Marcel Sanapo. Denn für ihn war klar, dass er einen technischen Beruf erlernen würde. Und so absolvierte er erst einmal eine Lehre als Sanitärzeichner. 15 Jahre lang war er dann in diesem Beruf tätig.

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noch zum Lehrlingsausbildner schulen lassen konnte. Marcel Sanapo ergänzt: «Zu diesem Zeitpunkt hatte ich bereits fünf Lehrlinge erfolgreich durch die Lehrabschlussprüfung gebracht.» Den Schritt zum Maler habe er nie bereut, da er am Ende des Tages immer sehe, was er geleistet habe. Besonders viel Freude mache ihm, wenn er und sein Team etwas verändern könnten: sei es durch farbige Wände, neue Tapeten oder durch dekorative Arbeiten. «Auch wenn wir etwas Altes wieder auffrischen oder neu streichen und alles in neuem Glanz erstrahlt, freuen sich nicht nur die Auftraggeber, sondern auch wir», meint Marcel Sanapo. Zurzeit würden sie viele Fassaden streichen, das passe zu dieser Jahreszeit. Zur Leistungspalette gehören auch die Holzschutzbehandlung, das Montieren von Fensterschutzprofilen, das Erstellen von Silikonfugen oder das Aufziehen von verschiedenen Verputzen.

Nachrichten aus dem Gemeindehaus Geroldswil

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Zweite Generation statt Verkauf «Erst als mein Vater das Geschäft verkaufen wollte, war ich bereit, die neue Herausforderung anzunehmen», erzählt Marcel Sanapo. Er habe diverse Kurse für das Malergewerbe und auch die Maler-Vorarbeiterschule besucht. Dafür erhielt er aber kein Diplom, da ihm das Malerdiplom fehlte. So holte er dieses nach, damit er sich auch

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Nachrichten aus dem Gemeindehaus Geroldswil

Vereine erhalten Patengemeinde ­finanziellen Zustupf wird unterstützt

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Der Gemeinderat bewilligt Beiträge im Gesamtbetrag von Zur Erhaltung des Kulturangebotes werden 5000 Franken 35 992 Franken. ausgerichtet.

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Text: zVg

Die Sport- und Kulturvereine erhalten jährlich Beiträge. Der Gemeinderat hat für das Jahr 2017 für die Sportvereine gesamthaft Beiträge in der Höhe von Fr. 22 300.– und für die Kulturvereine solche in der Höhe von Fr. 13 692.– bewilligt. Die Gemeinde unterstützt die ortsansässigen Vereine seit je, denn das gesamte vielseitige Vereinswesen ist Ausdruck einer aktiven Gemeinde. Sie übernehmen eine wichtige Aufgabe und gestalten das Sport-, Kultur- und

Freizeitangebot wesentlich mit. Den Ortsvereinen wurden deshalb seit 1977 bis ins Jahr 2007 jährlich Beiträge von gesamthaft rund Fr. 12 000.– ausgerichtet. Per 1. Januar 2008 wurden die Beiträge angepasst und deutlich erhöht. Seither erhalten Vereine, welche in der Vereinsbezeichnung mit Geroldswil oder Limmattal auftreten, einen jährlichen Grundbeitrag von Fr. 500.– sowie einen Spezialbeitrag für die Jugendförderung in der Höhe von Fr. 75.– pro Jugendlichen.

Text: zVg

Im Mai 2013 wurde die begehbare Skulptur OGNA von Mathias Spescha in der Patengemeinde Trun fertiggestellt und eröffnet. Seither ist sie für die Öffentlichkeit zu jeder Tages- und Jahreszeit zugänglich. Die Skulptur findet grossen Anklang weit über die Kantonsgrenze hinaus und wird von zahlreichen Personen besucht. Ebenfalls finden regelmässig musikalische Darbietungen im Innern der Skulptur statt.

Der Zugang zur Elektrizität im Innern der Skulptur ist jedoch problematisch. Aus diesem Grund soll der Zugang erleichtert werden, damit das kulturelle Angebot in der Heimatgemeinde des Künstlers erhalten werden kann. Der Gemeinderat hat der Patengemeinde Trun dazu einen einmaligen, zweckgebundenen Beitrag in der Höhe von 5000 Franken ausgerichtet

Nächster Redaktionsschluss: 1.9.2017. redaktion@limmattaler-­ gewerbezeitung.ch

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16 I Gewerbeverein Schlieren

Gewerbezeitung I Nr. 4 I 22. Juni 2017

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Thomas Landis, Co-Präsident Tel. 044 730 73 33, tho@landis-arch.ch

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Diego Albertanti, Co-Präsident Tel. 044 755 53 53, d.albertanti@jfjost.ch

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Initiative «Stoppt die Limmattalbahn – ab Schlieren»

«Die Unterstützung für die ­Initiative ist in der Bevölkerung gross» Die Unterschriftensammlung für die Initiative «Stoppt die Limmattalbahn – ab Schlieren» läuft seit Februar. Bernhard Schmidt, Präsident des Initiativkomitees, ist überzeugt, dass die Bahn in Schlieren enden wird. Mit Bernhard Schmidt sprach Dominic ­Karrer, Bild: zVg

AGENDA

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Feuerwehr Schlieren Tag der offenen Tür Freitag, 23. Juni 2017, ab 17 Uhr Samstag, 24. Juni 2017, ab 11 Uhr Feuerwehrdepot

Eröffnung Wagi Museum Samstag, 2. September 2017

Zirkusshow Mittwoch, 5. Juli 2017 Schule Kalktarren

Wiesn Gaudi (GVL-Abend) Donnerstag, 14. September 2017

Herbstmarkt Samstag, 2. September 2017

Tag der Elektromobilität und Solarstrom Samstag, 8. Juli 2017, ab 9 Uhr Ausstellung und Probefahrten Werkhof Open-Air-Kino Freitag, 18. August 2017, 21 Uhr Bio- und Gartenschwimmbad Im Moos

Gewerbekongress KGV Zürich, Bezirk Affoltern Donnerstag, 26. Oktober 2017, 16 Uhr Berufsmesse Zürich, Messe Zürich Oerlikon 21.–25. November 2017

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Herr Schmidt, die Sammelfrist für die 6000 Stimmen für die Initiative läuft seit Anfang Februar. Wie viele Unterschriften haben Sie bis jetzt gesammelt? Wir sind gut unterwegs, um die nötigen Unterschriften zusammenzubringen. Die Unterstützung für die Initiative ist in der Bevölkerung gross. Wer steht hinter der Interessengemeinschaft «Limmattalbahn-Nein» Limmattalerinnen und Limmattaler, die sich für ihr Limmattal stark machen. Die Initianten und Initiantinnen der Initiative «Stoppt die Limmattalbahn – ab Schlieren» nehmen das Nein der Limmattaler Bevölkerung zur Limmattalbahn sehr ernst und geben dieser Mehrheit eine Stimme. Wir setzen uns vollumfänglich für die Interessen einer grossen Mehrheit der Bevölkerung des Limmattals ein. Da die politischen Parteien die Bevölkerung im Stich lassen – einzige Ausnahme ist die Demokratische Partei Dietikon – und sich nicht für diese Mehrheit einsetzen, erachten wir es als unsere Plicht, für die Interessen dieser Mehrheit einzustehen. Das Stimmvolk hat in der ersten Abstimmung die Limmattalbahn mit 64% angenommen. Wie wollen Sie die Stimmung kippen? Zum Erstaunen aller hat das ganze Limmattal die Limmattalbahn abgelehnt. Die Ablehnung in den betroffenen Städten Schlieren und Dietikon war sehr gross. Die klare Botschaft an den übrigen Kanton lautet: Vielen Dank für das grosszügige Geschenk, aber wir können es schlichtweg nicht gebrauchen. Die Limmattalbahn wird für unser Leben im Bezirk keinen Gewinn darstellen, sondern es nur ver-

Bernhard Schmidt, Präsident Initiativkomitee «Stopp die Limmattalbahn – ab Schlieren»

schlechtern. Es ergibt weder für die übrige Bevölkerung des Kantons Zürich noch für den Bund Sinn, diese Bahn gegen den Willen der Mehrheit der Bevölkerung des Limmattals zu realisieren. Im Kantonsrat stimmte 2015 ebenfalls eine grosse Mehrheit für das Projekt. Wieso sollten sie knapp eineinhalb Jahre später anders entscheiden? Der Kantonsrat tut gut daran, die Bürgerinnen und Bürger ernst zu nehmen. Die Kluft zwischen Politik und Bevölkerung darf sich nicht weiter auftun. Die Wünsche und Bedürfnisse der Bevölkerung des Limmattals müssen zuerst geklärt werden. Lineo Devecchi, Politologe der Universität Zürich, meinte Mitte Februar in der «Aargauer Zeitung», dass Ihre Chancen auf dem Rechtsweg grösser wären als auf dem politischen Weg. Welche Schritte haben Sie in diese Richtung bereits unternommen? In diese Richtung haben wir keine Schritte unternommen. Diesen Weg zu beschreiten, wäre Pflicht unserer politischen Vertretungen, Stadträte und Stadtparlamente gewesen. Leider haben diese die Bevölkerung im Regen stehen lassen. Der Gemeindepräsident von Spreitenbach, Valentin Schmid (FDP), sagte im selben Artikel der «AZ», dass die Limmattalbahn die einzige Lösung für das Verkehrsproblem im Limmattal ist. Was ist Ihr Lösungsansatz? Die Limmattalbahn wird das Verkehrsproblem nicht lösen. Die Verkehrspla-

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ner der Limmattalbahn bewegen sich immer noch in alten Denkmustern. Diese sind für die Zukunft nicht tauglich. Ich bin fest überzeugt, dass wir die Fragen noch einmal stellen müssen. Was wünscht sich die Bevölkerung für ihre Region? Was sind ihre Bedürfnisse? Welche Strukturen braucht das Limmattal, um gelingendes Leben für ihre Einwohner und Einwohnerinnen zu ermöglichen? Danach müssen wir unsere Aktivitäten richten. Der Baustart für die zweite Etappe der Limmattalbahn ist auf Mitte 2019 geplant. Bis es zur zweiten Volksabstimmung kommen würde, wird es mindestens 18 Monate dauern. Wie gehen Sie mit diesem knappen Zeitplan um? Wir werden uns im Kanton bis zur Abstimmung für das Mitspracherecht und Mitbestimmungsrecht der Limmattaler Bevölkerung bei der Gestaltung ihrer Region einsetzen. Was geschieht, wenn mit dem Bau der zweiten Etappe bereits begonnen wurde, bis es zur Abstimmung kommt? Die politischen Gremien tun gut daran, dies zu verhindern. Wie schon gesagt, sollte das Vertrauen in unsere Behörden nicht noch weiter belastet werden. Wie hoch schätzen Sie die Chance ein, dass die zweite Etappe nicht gebaut wird? Ich bin überzeugt, dass die zweite Etappe nicht gebaut wird.


Gewerbeverein Schlieren I 17

Gewerbezeitung I Nr. 4 I 22. Juni 2017

Stadtnachrichten

z r u K s w e N Einsprache gegen kantonales ­Umbauprojekt an der Kreuzung ­Bernstrasse/Gasometerstrasse Mit dem Bau der Limmattalbahn wird ein Ausbau der Achse Bern-/Überlandstrasse erfolgen, damit das Stadtzentrum vom Durchgangsverkehr entlastet wird. Das Tiefbauamt des Kantons Zürich hat für den Umbau der Kreuzung an der Bernstrasse/Gasometerstrasse eine öffentliche Planauflage gemäss Strassengesetz durchgeführt. Die Stadt Schlieren verlangt in einer Einsprache, dass die Bernstrasse massvoll und nicht «auf Vorrat» ausgebaut wird. Zudem sollen unmittelbar bei der Kreuzung Fussgängerstreifen angebracht werden, die eine problemlose Überquerung der Strasse ermöglichen.

Architekturwettbewerb für den ­Neubau einer Alterseinrichtung Das bestehende Alterszentrum Sandbühl muss ersetzt werden, da es den heutigen Bedürfnissen der älteren Bevölkerung je länger, je weniger genügt. Zwischen Stadtpark und Badener-

strasse soll als Ersatz eine neue Alters­ einrichtung mit rund 60 Alterswohnungen, 30 Pflegeplätzen, einer Cafeteria und diversen anderen Nutzungen wie Coiffeur und Fusspflege entstehen. Für die Durchführung eines Architekturwettbewerbs, aus welchem ein Projekt für den Bau der Alterseinrichtung hervorgehen soll, beantragt der Stadtrat dem Gemeindeparlament einen Kredit von 570 000 Franken. Der Wettbewerb soll zweistufig erfolgen. Zuerst wird eine begrenzte Anzahl von Architekturbüros eingeladen, ein Projekt zu präsentieren und aus der engeren Auswahl wird schliesslich ein Siegerprojekt erkoren.

Sanierung Wasserleitung am ­Zelgliweg Die Wasserleitung am Zelgliweg, welche im Jahr 1965 erstellt wurde, muss zwischen dem Parkplatz Talacker und der Rohrstrasse auf insgesamt 280 Metern erneuert werden. Dieser Ersatz wird gleichzeitig genutzt, um das Glasfasernetz der Stadt Schlieren zu erweitern. Für den Ersatz der Wasserleitung hat der Stadtrat eine gebundene Ausgabe von 309 000 Franken und für die Installation des Glasfaseranschlusses einen Kredit von 22  000 Franken bewilligt. Der Auftrag für die Baumeisterarbeiten ist an die Aarvia Bau AG, Würenlingen, vergeben worden. Die Installationsarbeiten werden durch städtische Mitarbeitende ausgeführt. Mit den Arbeiten, welche rund

sieben Wochen dauern werden, wurde Anfang Juni begonnen.

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Trotz wiederkehrenden Rezessionen und Krisen über die vergangenen Jahrzehnte hat die Weltwirtschaft ein eindrückliches Wirtschaftswachstum verzeichnet. Wie lange geht das noch so weiter? Ist ungezügeltes Wirtschaftswachstum per se erstrebenswert? Welches sind die Wachstumstreiber in der Weltwirtschaft? Welche Regionen und Länder gewinnen, welche verlieren künftig an Bedeutung? Die Mobilität befindet sich hingegen mitten in einem tiefgreifenden Wandel: Die Mobilitätsbedürfnisse der Kunden ändern sich, neue Anbieter drängen in den Markt, Digitalisierung und Automatisierung eröffnen neue Möglichkeiten – dies bei weiterhin steigender Nachfrage. Gefragt sind zu-

nehmend individualisierte, intermodale Mobilitäts- und Logistiklösungen für die Kunden.

senden Apéro riche auszutauschen und zu vernetzen

Aufgrund seiner prädestinierten Lage wachsen die Gemeinden und Städte im Limmattal immer mehr zu einem Wirtschafts- und Lebensraum zusammen. Die Urbanisierung lässt sich nicht abwenden. Für eine qualitätsvolle Entwicklung der Region wird entscheidend sein, wie Gemeinden, Bevölkerung und Wirtschaft mit diesen Herausforderungen umgehen. Wie nutzen sie die sich bietenden Chancen? Der Referent zeigt auf, welchen Beitrag die Initiative Limmatstadt in diesem Prozess beisteuern kann.

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18 I Gewerbeverein Schlieren

Gewerbezeitung I Nr. 4 I 22. Juni 2017

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Damals waren es ein Imbisswagen, ein Container, vier Sonnenschirme und zwölf Tische, die jeden Abend samt den Stühlen im Container verstaut werden mussten. Alles sei offen gewesen, und die Leute hätten gesehen: «Ah, da kann man ja essen!» Text und Bild: Erica Brühlmann-Jecklin

Am Anfang war es eine Idee, entstanden im Kopf des «Corona»-Wirtes Marco Lazri, und so fragte er bei der Stadt, ob er den schönen Kiesplatz neben dem Parkside nutzen dürfe. Aber da war nichts zu machen. Bis vor gut sechs Jahren eines Tages Albert Schweizer von der Stadt doch auf ihn zukam. Und nun gibt es die beliebte Summerbeiz doch schon zum sechsten Mal. «Leider ist es das letzte Mal», meint Lazri nachdenklich, «denn nun kommt definitiv die Baustelle für die Limmattalbahn.» Serviertochter Veronika und Chef Marco Lazri

Täglich frisch Täglich lässt er die Lebensmittel frisch herbringen und von den drei Köchen aus dem Restaurant Corona ist jeweils einer zusammen mit dem Pizzaiolo in der Summerbeiz. «Und Veronika», sagt Lazri, «ist schon das vierte Jahr hier.» Während unseres Interviews steht sie lächelnd hinter der Theke und trocknet Gläser. Dank dem, dass die Summerbeiz so nah beim «Corona» liege, sei personell eine gute Flexibilität gegeben. Marco Lazri arbeitet hart. «Hart, aber gern», wie er betont, «sieben Tage in der Woche.» Denn schlechter dürfte es

auf keinen Fall werden, und besser gehe ja nicht mehr, meint er schmunzelnd. Doch einmal pro Woche gehe er mit der Familie auswärts essen. Das sei ihm heilig, denn die Familie, die Tochter, der Sohn, hätten auch ein Recht auf ihn. Auch zwei Wochen Ferien pro Jahr gehören dazu, und jedes Mal, wenn sie heimkämen, nehme er sich vor, ab nun freie Tage zu nehmen. Aber er könne es einfach nicht. «Ich weiss nicht, ob es später eine Lösung für die Weiterführung der Summerbeiz gibt», sagt Lazri, «aber wenn

wir irgendwo weitermachen dürften, würde mich das enorm freuen!» Man wünscht es ihm, und man wünscht es uns, seinen Gästen.

PPWeitere Infos: Summerbeiz Stadtplatz Schlieren Tel. 076 430 43 01 info@sommerbeiz.ch www.sommerbeiz.ch


Gewerbeverein Uitikon-Waldegg I 19

Gewerbezeitung I Nr. 4 I 22. Juni 2017

Editorial

Wohnüberbauung Bahnweg 1 und 2, 8142 Uitikon

Rückkehr in den Alltagstrott?

Otto Frei, Präsident Gewerbeverein Uitikon-Waldegg Leider hat es Adrian Leimgrübler nicht zur Wiederwahl als Statthalter des Bezirks gereicht. Lieber Adi: Ich wünsche Dir von Herzen alles Gute zur beruflichen Neuorientierung. Möge Dir bald ein Superjob angeboten werden, der Dich sagen lässt: «Jetzt ist die Welt für mich und mein persönliches Umfeld wieder in Ordnung!» Die GV des KGV in Üdike vom 11. Mai 2017 ist Geschichte. Gemäss den Reaktionen bleibt eine schöne Erinnerung. Aus meiner Sicht haben Organisation und Durchführung bestens geklappt. Ich danke dem KGV, den Gemeindebehörden für die Grussadresse und den Apéro, der freiwilligen Feuerwehr für den tadellosen Parkdienst und dem Team vom Dörfli und Üdikerhuus für den reibungslosen Service. Siehe dazu auch den separaten Bericht und das Referat von Herrn Dr. Jürg Stüssi-Lauterburg – ein exzellenter Vortrag –, danke, lieber Jürg! Dank auch an den abgetretenen Präsidenten Hans Rutschmann und viel Erfolg für seinen Nachfolger Werner Scherrer.

Am 8. Juli sind wir wiederum Gast bei Brigitte und Ernst Bosshard. Ich freue mich auf unser traditionelles Grillfest für die ganze Familie. Die Einladungen wurden rechtzeitig verschickt. Anmeldungen nimmt Babs Huber gerne noch entgegen. Herzlichen Dank an die ganze Familie Bosshard für die immer wieder tolle Gastfreundschaft auf ihrem Hof! Alleine schon der direkte Kontakt mit den Tieren hier ist ein Besuch wert, aber auch Speis und Trank locken.

Mietwohnungen «Waldesruh» Die Neubauten mit zwölf Wohnungen ergänzen das historische Quartier «Waldesruh». Zweipunkthäuser mit jeweils sieben und fünf Wohneinheiten als die geeignetste Lösung herauskristallisiert. Aus der Gemeindekanzlei Uitikon war zu erfahren, dass ein Bedarf an bezahlbaren Mietwohnungen besteht. Diese Vorgaben führen nun zu den einfach formulierten Wohnungstypen mit erhöhten Qualitätsstandards. Alle Wohnungen besitzen einen gedeckten Aussenraum, der durch die Angleichung der Materialien zur Wohnzimmererweiterung wird.

Dann wird es in den Sommermonaten etwas ruhiger. Ein Besuch bei der FIFA ist in Vorbereitung. Der Gewerbekongress des KGV im Bezirk Affoltern a.A. findet am 26. Oktober 2017 statt, die DV des GVL am 10. November 2017 in Geroldswil/Oetwil a.d.L. Und noch immer warten wir auf Verstärkung im Vorstand und meinen Nachfolger. Wer wagt es?

Die Neubauten ergänzen die Quartiere Waldesruh und Neuhaus, welche Ende des 19. Jahrhunderts entstanden. In einer nächsten Etappe wird das Gebäude mit Restaurant unter Berücksichtigung des Objektschutzes saniert und umgebaut.

Visualisierung aus Südwest

Abschliessend mein wiederkehrender Aufruf an Sie: Stärken Sie als Konsument und Kunde die Mitglieder des Gewerbevereins Uitikon und halten Sie damit unsere schöne Gemeinde lebendig. Wenn Sie Ihren Betrieb in Üdike haben oder hier wohnen und noch nicht Mitglied sind: Werden Sie Mitglied und profitieren Sie von unseren vielen Vorteilen! Besuchen Sie uns auf www.gewerbeverein-uitikon.ch oder erkundigen Sie sich bei den Vorstandsmitgliedern.

AGENDA A Wiesn Gaudi (GVL-Abend) Donnerstag, 14. September 2017 Gewerbekongress KGV Zürich, Bezirk Affoltern Donnerstag, 26. Oktober 2017, 16 Uhr Berufsmesse Zürich, Messe Zürich Oerlikon 21.–25. November 2017

Die Planungen dafür sind angelaufen und werden der Bewilligungsbehörde im Jahr 2018 vorgelegt. Voraussichtlich 2020 wird das Gebäudegeviert in neuem Glanz erscheinen.

Text und Bild: WEBERARCH GmbH, 8903 Birmensdorf

Das Baukonsortium Waldesruh bebaut das Areal der ehemaligen Kegelbahn mit Wohnbauten am Bahnweg 1 und 2. Es entstehen 12 Mietwohnungen mit Tiefgarage, direkt neben dem Restaurant Waldesruh und der Bahnhaltestelle Uitikon-Waldegg.

PPWeitere Infos: www.waldesruh-uitikon.ch

Das Projekt ist das Resultat aus einem Studienwettbewerb unter vier Architekturbüros, der im Frühjahr 2015 entschieden wurde. Dabei haben sich die

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Gewerbezeitung I Nr. 4 I 22. Juni 2017

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44. Generalversammlung des Kartells der Ortsvereine Urdorf (KOVU)

«Höre nie auf anzufangen, fange nie an aufzuhören» Höhepunkt der diesjährigen GV des KOVU war ohne Zweifel die Ehrung von Jürg Mallepell zum «Sportler der Jahres 2016» durch Urdorfs Gemeindepäsidentin Sandra Rottensteiner sowie die Laudatio von Migi Lehmann. Text und Bilder: Christian Murer

AGENDA

A

Jubiläumskonzert Ad-hoc-Chor Urdorf Freitag, 30. Juni 2017, 20 Uhr Neue reformierte Kirche

Wiesn Gaudi (GVL-Abend) Donnerstag, 14. September 2017 Gewerbekongress KGV Zürich, Bezirk Affoltern Donnerstag, 26. Oktober 2017, 16 Uhr

Familienwanderung Samstag, 8. Juli 2017, 10 Uhr Treffpunkt: Bahnhof Weihermatt

Berufsmesse Zürich, Messe Zürich Oerlikon 21.–25. November 2017

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«Heute ehren wir einen Sportler nicht nur aufgrund einer einmaligen Leistung oder eines Ereignisses, sondern wir ehren sein ‹Lebenswerk›. Er zeigt mit seinem Werdegang auf, was alles möglich ist, wenn man für eine Sache einsteht und sie mit Leidenschaft betreibt», sagte Migi Lehmann zu Beginn seiner Laudatio über den «Urdorfer Sportler des Jahres 2016». Für Lehmann, der nach 14 Jahren als Vorstandsmitglied zurücktrat, war dies gewiss der krönende Abschluss seiner engagierten Tätigkeit als KOVU-Sportverantwortlicher. Gemeindepräsidentin Sandra Rottensteiner ehrt Jürg Mallepell

Aussergewöhnliche Karriere «Sport war für Mallepell schon sehr früh ein Thema; über das Kunstturnen, die Leichtathletik und das Skifahren kam er 1970, also mit 16 Jahren, zum Leistungsschwimmen», sagte Lehmann. Denn: «Anlässlich eines Plausch-Triathlons am Türlersee, wo er als Schwimmer in einer Staffel startete, entdeckte er die Leidenschaft für den Triathlon, dem er bis heute treu blieb.» Dann zählte Lehmann Mallepells erste Erfolge auf. Angefangen im Jahre 1999 mit dem ersten Sieg auf der Olympia-Distanz in Solothurn bis zum

Ironman Switzerland in Zürich im vergangenen Jahr. «Jürg zeigte doch eindrücklich, was alles möglich ist, wenn man sich Ziele setzt und diese konsequent verfolgt», sagte der KOVU-Sportverantwortliche abschliessend und fügte noch das treffende Zitat an: «Höre nie auf anzufangen, fange nie an aufzuhören.» Speditive Generalversammlung Vorgängig an diese Sportlerwürdigung erledigte Präsident Jürg Berri zügig

und mit einer Prise Humor die 13 Traktanden. Claudia Meier, Ressort Veranstaltungen, und Migi Lehmann, Ressort Sport, reichten ihren Rücktritt ein. Die Versammlung wählte einstimmig Jeremias Kühnis, Ressort Veranstaltungen, und Alex De Lorenzi, Ressort Sport. Im Abschluss an die GV stellte Beat Huber den Seil- und Adventurepark Zürich vor (www.seilpark-zürich.ch).

Erste Limmattaler Schlagernacht in der Zentrumshalle Urdorf

«Mit diesem Mix werden wir die Halle zum Kochen bringen» Am Samstag, 9. September 2017, steigt in der Urdorfer Zentrumshalle die erste Limmattaler Schlagernacht. Die Party beginnt um 20 Uhr mit der österreichischen Erfolgsband «Die Paldauer» und mit Stimmungssänger Stefan Roos. Text: Christian Murer, Bilder: zVg

Die tollkühne Idee zu dieser ersten Limmattaler Schlagernacht stammt von sechs Freunden aus Urdorf. Dazu sagt Marcel Weber, einer der Mitiniti-

anten: «Wir wollen eine der grössten Schlagerpartys im Limmattal auf die Beine stellen.» So sollen die Musik, die gute Laune und das Wohl der Gäste an diesem Abend im Vordergrund stehen. «Darum war es uns auch ganz wichtig, beim ersten Mal die beste Schlagerband der Gegenwart nach Urdorf zu holen», so Weber. «Die Paldauer» – erfolgreichste Schlagerband Die österreichische Band «Die Paldauer» zeichnet sich durch ein Repertoire aus, bei dem es echt schwerfällt, einzelne Titel als Höhepunkt zu bezeichnen. Denn absolute Glanzstücke sind all die Lieder, welche die Gruppe den Schlagerfans bisher präsentiert hat. Doch nicht nur die einmaligen Songs, auch die hervorragende Bühnenpräsentation und die unvergessenen Liveauftritte machen das Charisma dieser Formation aus.

Stimmungssänger Stefan Roos

Stefan Roos – erfolgreichster Stimmungssänger «Zusätzlich ist es uns gelungen, Stefan Roos, der mit über hundert Auftritten pro Jahr der erfolgreichste Stimmungssänger der Eidgenossenschaft ist, zu verpflichten», sagt Marcel Weber vol-

ler Stolz. Denn überall dort, wo der zweifache Familienvater auftritt, beben die Festhallen, Zelte und Open Airs. Roos sei mit über zwanzig Jahren Bühnenerfahrung ein «alter Hase». «Er hat mit seinen Schweizer Hits eine Nische gefunden, die andere schlicht und einfach nicht bedienen», betont Weber alias DJ Outside, «alte Songs ‹ausgraben› und modernisieren, neue Hits komponieren – das ist sein Erfolgsrezept.» Daher ist das sechsköpfige Organisations-Team vollends überzeugt: «Mit diesem Mix werden wir die Halle zum Kochen bringen.»

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Die österreichische Schlagerband «Die Paldauer»


Gewerbeverein Urdorf I 21

Gewerbezeitung I Nr. 4 I 22. Juni 2017

3. Ausgabe des Gwerbler Cups

Neue Sieger Am Donnerstag, 11. Mai, fand im Schützenhaus Bergermoos der dritte Gwerbler Cup zwischen dem Gewerbeverein Albisrieden und dem Gewerbeverein Urdorf statt. Wie in den letzten beiden Jahren blieb es eine knappe Entscheidung.

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07.03.16

09:08

Text und Bild: Dominic Karrer

Einmal im Jahr treffen sich die beiden Gewerbevereine aus Albisrieden und Urdorf zum freundschaftlichen Wettkampf. Unter der Anleitung der Sportschützen des Kleinkalibervereins Albisrieden-Urdorf haben sich auch dieses Jahr 33 Mitglieder der beiden Vereine zum Wettkampf gemeldet. Wie in den zwei bisherigen Ausgaben entschied ein minimaler Punkteunterschied zwischen Sieg und Niederlage. Die Sieger schossen 88,5 Punkte, die Verlierer 88,125. Ende einer Serie Dieses Jahr war das Glück aber nicht auf der Seite der Urdorfer. Nach zwei siegreichen Jahren müssen sie sich dieses Mal geschlagen geben. Der Jubel bei den Siegern aus Albisrieden war riesig. Stefan Schmid, Präsident des Gewerbevereins Urdorf, kündete nach der Pokalübergabe an, dass er aus seinen Fehlern gelernt habe und er das kommende Jahr öfters im Schiessstand sein werde, um zu üben. Und an seine Vereinskollegen gerichtet, meinte er nur: « Ich freue mich über die 66 Franken mehr in der Vereinskasse ...» So viel kostet es nämlich, den Wanderpokal gravieren zu lassen.

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Hatte das Ziel fest im Blick: Gewerbeverein-Mitglied Marcel Hirzel

Die 3. Ausgabe des Cups war keine Altherrenrunde

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Webseiten vor Angriffen schützen Bei E-Mails weiss jeder, dass man sich vor Spam schützen sollte. Jedoch nicht immer angewendet wird der Schutz von Webseiten. Im Falle eines Angriffs kann dies schwerwiegende Folgen haben. Text und Bild: zVg

Im Internet lauern viele Gefahren. Man konnte schon das eine oder andere dazu aus den Medien erfahren. Einen absoluten Schutz gibt es nicht, aber man kann vieles tun, um Angriffe abzuwehren. Diese werden meist von Hackern verursacht, die einen Nutzen daraus ziehen. Man könnte den Hacker auch Kuckuck nennen. Wie der Vogel seine Eier in fremde Nester legt, versucht der Hacker, Schadsoftware auf dem Webserver einzuschleusen. Am schnellsten gelingt ihm dies, wenn der Besitzer Passwörter, wie

Werner Rüegg, Geschäftsinhaber

Partner der Hoppler AG

Bietet kaum Schutz: Eins der meist geknackten Passwörter

«1234ab» oder Teile davon verwendet. Bei vielen Logins sind solche einfachen Kombinationen leider Realität und das wissen auch die Hacker. Oft werden Hacks eingeschleust, um den Mail-Account für Massenversand zu nutzen. Die Webseite kann meistens noch aufgerufen werden, aber der Provider wird den Mailverkehr stoppen. Bis das Problem erkannt und behoben ist, vergeht kostbare Zeit – eventuell zu lange für eine Firma. Hat man das Passwort verbessert, ist dies ein guter Anfang, aber längst

nicht alles. Um Malware oder Spam abzulegen, werden oft Gästebücher und andere Schlupflöcher verwendet. Es gilt, diese weitreichend zu stopfen, um den bestmöglichen Schutz zu erreichen. Hierbei kann die Firma Rüegg WebDesign + more gerne zur Beratung beigezogen werden. Es werden Analysen gemacht, Massnahmen vorgeschlagen und umgesetzt. Bei neu zu erstellenden Webseiten ist zudem ein Sicherheitspaket inklusive und der technische Support ist im ersten Jahr kostenlos.

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22 I Gewerbeverein Urdorf

Gewerbezeitung I Nr. 4 I 22. Juni 2017

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Erfolgreiche Eröffnungsausstellung Von 19. bis 21. Mai öffnete die Glasmanufaktur im Limmattal ihre Türen und durfte eine grosse Zahl illustrer Gäste in Urdorf begrüssen. Mit Freude und Stolz präsentierten die neuen Inhaberinnen Barbara Steiner und Andrea Teufer mit ihrem Team die Firma. Es ist dem Team von art & glasdreams ein Anliegen, sich für das grosse Interesse während der Eröffnungsausstellung herzlich zu bedanken. Ausgestellt waren gläserne Kunstwerke. Grosse, schillernde Murmeln, kleinere faszinierende Glücksperlen, Vasen, Schalen, Skulpturen, Windlichter und Schmuck faszinierten Gäste und Besucher. Die Demonstrationen am Brenner, die Herstellung von Perlen und Modellen lockten viele Besucher an. Einmal mehr war gut zu erkennen, dass Handwerk in Reinkultur viele Menschen in ihren Bann zieht. Im

Eventbereich wurde rege diskutiert, gelacht und ausgetauscht. art & glasdreams soll zu einer Begegnungsstätte werden, eine Plattform für Ausstellungen und Vernissagen jeder Art bilden. Die Möglichkeit, in Urdorf eigene Kunst präsentieren zu können, ist neu. Der grosse Eventbereich lädt ein für Kleinveranstaltungen, Lesungen, CD-Taufen, Kleinkurse, Seminare usw. Ein Fest feiern oder einfach mit

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Berufsmesse Zürich, Messe Zürich Oerlikon 21.–25. November 2017

Gewerbereise Freitag, 14. Juli 2017

Weihnachtsessen Freitag, 1. Dezember 2017

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Gewerbeverein Birmensdorf und Aesch I 23

Gewerbezeitung I Nr. 4 I 22. Juni 2017

Editorial

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Martin Abegg, Gewerbeverein ­Birmensdorf und Aesch Jetzt zahlen wir beim Grossverteiler an der Kasse 5 Rappen für ein Plastiksäckli. Löst das jetzt das Problem der plastikverschmutzten Welt? Werden wir dadurch verantwortungsvoller im Umgang mit Plastik? Beim Eintreten in den Supermarkt können wir uns gleich beim Gemüsestand hemmungslos mit Plastiksäcklein eindecken! Da verpufft der gute Wille zu einem umweltfreundlichen Beitrag, schon bevor er an der Kasse überhaupt geweckt wird. Im Getränkeregal keine Spur von weniger Plastik. In der Metzgerei schon gar nicht: die Frischfleischtheke wurde verkleinert, dafür das Gestell mit in Plastik ver-

Ein sorgfältiger Umgang mit Ressourcen sollte für uns selbstverständlich sein. Wir können’s uns auch leisten! Massnahmen, die einen Tropfen auf den heissen Stein sind, sind zwar gut, aber nicht wirklich zielführend. Warum wird im Supermarktgestell nicht die Menge an Verpackungsplastik gesenkt oder gar auf Plastik verzichtet? Warum nicht wieder vermehrt Frisch­ waren anstatt in Plastik verpackten «Convenience Food» feilbieten? Wir als Konsumenten können mit der Wahl des Verkaufsgeschäftes und der Wahl des Produktes mehr zu einer besseren Umwelt beitragen als mit dem Verzicht auf ein Plastiksäckli an der Kasse. Lokale Produkte von lokalen Produzenten sind umweltfreundlicher als Artikel, die in plastikummantelten Paletten durch halb Europa gekarrt werden, aber billiger sind als lokale. Vielleicht können wir mit unserem Verhalten einige Produzenten dazu bewegen, weniger Verpackungsmüll zu produzieren.

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24 I Gewerbeverein Dietikon

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Gewerbezeitung I Nr. 4 I 22. Juni 2017

SVP Dietikon

Ausflug der 70-jährigen Dietiker Der Jahrgang 1947 muss ein ganz besonderer sein. Denn am 30. Mai strahlte die Sonne seit dem frühen Morgen und trotz stolzer 28 Grad erzeugte der stets leichte Wind eine angenehme Temperatur auf den Bockwagen. So konnten alle Teilnehmenden den Ausflug in vollen Zügen geniessen. Text: Charlotte Keller, Gemeinderätin SVP Dietikon, Bilder: Anton Scheiwiler

AGENDA Sommerkonzert Samstag, 24. Juni 2017, 19 Uhr Kammerorchester La Folia, Ref. Kirche Sommerabendkonzert Mittwoch, 28. Juni 2017, 19 Uhr Stadtmusik Dietikon, Kirchplatz Sonntagsbrunch im Bruno-Weber-Park Sonntag, 30. Juli 2017, 10–14.30 Uhr Vom Zmorge bis zum Dessertbuffet Stiller Has - Endosaurusrex Freitag, 25. August 2017, 20 Uhr Festwirtschaft ab 19 Uhr Stadthausplatz, im Zelt

A Wiesn Gaudi (GVL-Abend) Donnerstag, 14. September 2017 Gewerbekongress KGV Zürich, Bezirk Affoltern Donnerstag, 26. Oktober 2017, 16 Uhr 3. Gwerbler-Ball Samstag, 4. November 2017, Golf Club Unterengstringen, 19 Uhr Berufsmesse Zürich, Messe Zürich Oerlikon 21.–25. November 2017

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48 Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Jahrgangs 1947 fanden sich kurz vor 13 Uhr auf dem Zelgliplatz ein. Hier standen bereits vier Bockwagen zum Platznehmen bereit. Zu Beginn der Fahrt herrschte schon eine fröhliche Stimmung – kannten sich die meisten doch bereits seit einigen Jahren. Die Fahrt mitten durch das Zentrum von Dietikon war schon ein Erlebnis; nicht nur für die Ausflügler, sondern auch für die anderen Verkehrs­ teilnehmer. Herzlicher Empfang Am Bahnhof vorbei führte der Weg Richtung Fahrweid und dort direkt in den Hardwald. Über Weiningen, Wisetäli, Oetwil und das Spreitenbacher Feld ging es zum Restaurant Central in Spreitenbach. Seit Jahren wird dort der traditionelle und offerierte Zvieri eingenommen. Der Empfang durch die Wirtsleute war wie eh und je sehr herzlich.

Der Tross steht zur Abfahrt bereit

schaft initiiert, und zwar als Dank an die Dietiker Bevölkerung für das angenehme Zusammenleben mit den Reitern. Seit 2003 übernimmt die SVP Dietikon mit Unterstützung aus Ge-

werbe und Politik die Finanzierung und die Reitgesellschaft an der Limmat (RGL) den organisatorischen Teil dieses wunderschönen Anlasses.

Auch die Pferde waren froh um den Halt im Schatten, hatten sie doch einige steile Stellen in der Hitze zu bewältigen. Das kühle und frische Wasser wurde von ihnen gierig getrunken. Vor über 50 Jahren initiiert Die geladenen 70-Jährigen konnten bei herrlichem Wetter das gemütliche Zusammensitzen bei Speis und Trank geniessen und über vergangene Zeiten reden. Nach der offerierten Stärkung ging der Weg wieder Richtung Dietikon. Auch in Spreitenbach wurden diverse Fotoapparate gezückt und es schien, dass der Tross für viele ein nicht alltägliches Bild bot. Kurz vor halb sechs hielten die Gespanne wieder auf dem Zelgliplatz und alle Jubilare und Jubilarinnen konnten wohlbehalten aussteigen. Der Ausflug für die 70-Jährigen wurde vor über 50 Jahren von der Reitgesell-

Unterwegs im Pferdewagen

Die SVP Dietikon dankt allen Sponsoren, die 2017 den Ausflug für die 70-jährigen Dietikerinnen und Dietiker grosszügig unterstützt haben!

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Bachmann Roger, Stadtrat SVP Burri Erich, Gemeinderat SVP Burtscher Nadine, Gemeinderätin EVP Burtscher Rochus, Kantonsrat SVP Dätwyler Jörg, Gemeinderat SVP Dopler Karin, Gemeinderätin SVP Felber Toni, Gemeinderat SVP Hofer Ralph, Vizepräsident SVP Dietikon Huber Christian, SVP, Dietikon Schühle Iris, Schulpflegerin SVP Schühle Marcel, Gemeinderat SVP Lips Konrad, Gemeinderat SVP Wiederkehr Irene und Hans, Dietikon

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Gewerbeverein Dietikon I 25

Gewerbezeitung I Nr. 4 I 22. Juni 2017

Standortförderung Dietikon

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Eine Studie des Statistischen Amts des Kantons Zürich zeigt, dass das Medianalter von im Handelsregister des Kantons Zürich eingetragenen Unternehmen neun Jahre beträgt. Eigene Erhebungen der Standortförderung weisen darauf hin, dass Unternehmen mit Sitz in Dietikon, die sich 2016 im Handelsregister neu eingetragen haben, statistisch gute Chancen haben, länger zu «überleben».

Wir empfangen Sie gerne im Showroom - Bitte Termin für Beratung reservieren. Frau Killer freut sich auf Ihren Anruf: 044 741 49 56!

Michael Seiler, Standortförderung Dietikon, Quelle: Statistisches Amt Kanton Zürich/­ «Tages-Anzeiger»

Die Standortförderung zählte im Jahr 2016 148 Firmen mit Sitz in Dietikon, die sich neu im Handelsregister des Kantons Zürich haben eintragen lassen. Das sind drei mehr als im Vorjahr. Dabei handelt es sich um neun Aktiengesellschaften, 63 GmbHs sowie 76 Einzelunternehmen und andere Personengesellschaften. Doch wie steht es um die «Überlebenschancen» neu gegründeter Unternehmen? Das Statistische Amt hat Neueinträge im Handelsregister per Stichtag 31. Dezember 2015 analysiert und die Lebensdauer jeder neu gegründeten Firma untersucht.

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Die Studie zeigt, dass das Medianalter eingetragener Unternehmen am Stichtag neun Jahre beträgt und lediglich zehn Prozent der Firmen älter als 30 Jahre sind. Weiter geht aus der Studie hervor, welche Branchen (siehe Grafik) länger im Handelsregister eingetragen bleiben. Solide Entwicklung Gemäss Erhebungen der Standortförderung Dietikon wie auch des Kantons sind im Jahr 2016 freiberufliche und sonstige Dienstleistungen mit mehr als 30 Prozent die grösste Branche unter

den Neueintragungen. Dazu zählen Unternehmensberatungen, Architektur- und Ingenieurbüros aber auch Coiffeurgeschäfte oder Reinigungsunternehmen. Mit rund 20 Prozent Anteil folgen in Dietikon die Neueinträge von Gross- und Detailhandelsunternehmen sowie verarbeitendes Gewerbe (Schreinerei, Malerei usw.). Die übrigen Branchen sind deutlich untervertreten. Alle drei erwähnten Branchen erreichen statistisch das Medianalter von neun Jahren und mehr, was auf eine

solide Entwicklung hinweist, aber natürlich keine Garantie für den Erfolg ist.

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26 I Gewerbeverein Dietikon

Gewerbezeitung I Nr. 4 I 22. Juni 2017

Limmattalbahn

Limmattalbahn AG hat Projekt­ änderung Niderfeld eingereicht Die Limmattalbahn AG hat Mitte Mai die Projektänderung für den Abschnitt Niderfeld beim Bundesamt für Verkehr BAV eingereicht. Damit werden die Weichen gestellt für den termingerechten Baustart der 2. Etappe im Jahr 2019.

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Im Rahmen des Plangenehmigungsverfahrens der Limmattalbahn wurde das Gebiet Niderfeld in Dietikon auf einer Länge von rund 700 m sistiert. Der Grund für die Sistierung lag darin, dass die Streckenführung der Limmattalbahn in diesem Gebiet aufgrund der Festlegung des öffentlichen Gestaltungsplans «Niderfeld» neu bestimmt werden sollte. Zwischenzeitlich wurde dieser Streckenabschnitt in enger Zusammenarbeit mit der Stadt Dietikon neu projektiert. Die entsprechende Projektänderung wurde Mitte Mai 2017 dem Bundesamt für Verkehr BAV zur Plangenehmigung eingereicht. Die öffentliche Auflage dazu findet noch bis zum 11. Juli 2017 statt. Die Projektunterlagen liegen während der ordentlichen Schalteröffnungszeiten in der Stadt-

verwaltung von Dietikon öffentlich auf. Vor der öffentlichen Auflage muss das Projekt im Gelände sichtbar gemacht werden. Die entsprechenden Aussteckungsarbeiten wurden vom 7. bis 9. Juni 2017 durchgeführt.

Gegen die Baubewilligung der Limmattalbahn sind vier Beschwerden eingegangen. Trotzdem gehen die Planungsarbeiten der Limmattalbahn AG weiter, um den Terminplan für die zweite Etappe einzuhalten.

Die Limmattalbahn ist ein gemeinsames Projekt der Kantone Zürich und Aargau. Wegen des erwarteten Wachstums in der Region Limmattal wird das Gesamtverkehrssystem gestärkt, einerseits durch die Limmattalbahn und andererseits durch gezielte Strassenausbauten. Die Limmattalbahn verbindet ab Ende 2022 die Gemeinden Zürich Altstetten, Schlieren, Urdorf, Dietikon, Spreitenbach und Killwangen. Geplant und gebaut wird die 13,4 Kilometer lange Strecke mit 27 Haltestellen durch die Limmattalbahn AG. Das Zürcher Stimmvolk hat der Vorlage am 22. November 2015 zugestimmt. Die Limmattalbahn wird ab September 2017 in zwei Etappen gebaut. www.limmattalbahn.ch

Stadt Dietikon

Historische Reppisch­ brücke wird saniert Der Stadtrat hat der Sanierung der Reppischbrücke Grunschen zugestimmt. Die Stadt und der Kanton teilen sich die Kosten von insgesamt 139 000 Franken aufgrund der regionalen Bedeutung der Brücke als Radroute und Wanderweg. Bei der aus dem Jahr 1846 stammenden Reppischbrücke Grunschen, die oberhalb des Marmoriweihers liegt, ist die Vormauerung eines Widerlagers weggebrochen. Ein Hochwasser könnte sie deshalb zum Einstürzen bringen. Das vom Stadtrat genehmigte Projekt sieht vor, den Schaden zu beheben und zusätzlich die Gewässersohle anzuheben. Mit dieser Massnahme soll die Strömung neu gelenkt werden, um

eine hydraulische Entlastung im Widerlagerbereich der Brücke zu erreichen. Stadt und Kanton teilen sich die In­ standstellungskosten hälftig. Da die Sanierung überraschend kommt, verzichtet die Stadt auf die für dieses Jahr geplante Sanierung der Reppischbrücke Fischerhölzlistrasse und setzt das Geld für dieses Projekt ein.

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Gewerbeverein Dietikon I 27

Gewerbezeitung I Nr. 4 I 22. Juni 2017

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Der Fachbetrieb für ­Bodenbeläge im Limmattal Das Parkettgeschäft Krenz feiert dieses Jahr nicht nur sein 30-Jahr-Firmenjubiläum, sondern auch die Verwurzelung im Limmattal. . äune Alle Z e. or Alle T

Text: Nicole Jost, Bilder: zVg

Über 40 Jahre Berufserfahrung 1987 gründete Harald Krenz sein Parkettgeschäft in Geroldswil. Vorher war er zehn Jahre als Bodenleger in Deutschland tätig. 2001 erfolgte der Umzug nach Dietikon. Im Limmattal fühlt er sich wohl. «Ich blicke gerne auf die vergangenen Jahre zurück», meint der sympathische und humorvolle 57-Jährige. Er schaut aber auch gerne in die Zukunft: «Mir ist es wichtig, dass unsere Kunden einen verlässlichen Partner haben, der die anstehenden Arbeiten unter den verschiedenen Handwerkern koordiniert.» Die meisten Kunden schätzen es sehr, dass die Arbeiten reibungslos geplant und organisiert werden. «Wir sind in vielen Belangen Ansprechpartner und verfügen über ein breites Handwerkernetz.» Persönlicher Service mit Beratung und Bemusterung vor Ort Mit seinem Team steht Harald Krenz für qualitativ hochstehende Bodenbelagsarbeiten zu fairen Preisen. Krenz legt Wert auf regelmässige und kontinuierliche Weiterbildung. Er arbeitet mit modernsten Werkzeugen und Maschinen. «Es ist wichtig, den Fortschritt voranzutreiben», erklärt er. Deshalb wird auch regelmässig in den Werkzeug- und Maschinenpark investiert. Der Beruf ist auch Berufung. Die

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28 I Kehrseite

Gewerbezeitung I Nr. 4 I 22. Juni 2017 I 3. Jahrgang I Auflage 47 000

Kantonsratsgeflüster

Ja zum Gegenvorschlag zur «Anti-Stau-Initiative» – Ja zu einem leistungsfähigen Strassennetz dieses klare Signal für ein leistungsfähiges Strassennetz zu unterstützen.

Josef Wiederkehr, Kantonsrat CVP, Dietikon Am 24. September wird im Kanton Zürich über den Gegenvorschlag zur inzwischen zurückgezogenen «Anti-Stau-Initiative» abgestimmt. Damit soll der motorisierte Privatverkehr neu in der Kantonsverfassung verankert werden. Aus Sicht des Gewerbes ist

Erhebliche Kostenfolgen Die stark ansteigenden Staustunden in den letzten Jahren sind für alle Verkehrsteilnehmende ein Ärgernis, auch für das Gewerbe. Die daraus entstehenden Staukosten sind ein enormer Kostentreiber für alle Branchen, die auf den motorisierten Privatverkehr angewiesen sind. Gemäss einer bereits etwas älteren und wohl nicht mehr aktuellen Studie der ZKB aus dem Jahr 2008 entstehen im Kanton Zürich jedes Jahr erhebliche Staukosten in der Höhe von bis zu 140 Millionen Franken. Die tatsächlichen aktuellen Kosten dürften allerdings noch deutlich höher liegen.

Es ist daher an der Zeit, Gegensteuer zu geben und mit einem leistungsfähigen Strassennetz für alle Verkehrsteilnehmende zu einer Verflüssigung des Verkehrs beizutragen. Genau dies war Sinn und Geist der 2014 lancierten «Anti-Stau-Initiative». Griffige Verfassungsbestimmung Sowohl der Regierungs- als auch der Kantonsrat haben in der Folge die Initiative vorwiegend aus formalen Gründen abgelehnt und einen Gegenvorschlag ausgearbeitet, der das Anliegen der Initiative aufgenommen hat. Mit dem Gegenvorschlag wird der motorisierte Privatverkehr in der Kantonsverfassung verankert. Damit wird er verfassungsrechtlich dem öffentli-

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chen Verkehr (ÖV) gleichgestellt, der bereits in der Verfassung verankert ist. Im neuen Verfassungsartikel heisst es: «Der Kanton sorgt für ein leistungsfähiges Staatsstrassennetz für den motorisierten Privatverkehr. Eine Verminderung der Leistungsfähigkeit einzelner Abschnitte ist im umliegenden Strassennetz mindestens auszugleichen.» Eine funktionierende Infrastruktur ist für das Gewerbe von grosser Wichtigkeit Damit liegt eine gute Lösung vor, die den ÖV und den motorisierten Privatverkehr nicht gegeneinander ausspielt, sondern miteinander kombiniert. Denn ein leistungsfähiges Strassennetz

dient allen Verkehrsteilnehmenden, auch dem ÖV, da auch die Busse auf möglichst staufreie Strassen angewiesen sind. Für die Wettbewerbsfähigkeit des Gewerbes ist es zentral, dass der Kanton Zürich über eine funktionierende Strassseninfrastruktur verfügt, um professionell und zeitgerecht die Arbeiten ausführen und die Kunden verlässlich bedienen zu können. Aus diesen Gründen ist der Gegenvorschlag zur «Anti-Stau-Initiative» zu unterstützen.

«Was wir zu fürchten haben, ist nicht die Unmoral der grossen Männer, sondern die Tatsache, dass Unmoral oft zu Grösse führt.»

Kürzlich fand in Geroldswil die Biographie-Vernissage von Gipfelikönig Fredy Hiestand statt, verfasst von keinem Geringeren als Philipp Gut, dem stellvertretenden Chefredaktor der «Weltwoche». Das Buch ist echt lesenswert und kann manchem Unternehmer wertvolle Tipps liefern, wie man ein Unternehmen erfolgreich auf- oder ausbaut. Schonungslos legt Hiestand aber auch persönliche wie geschäftliche Rückschläge und Misserfolge offen. Anschaulich vergleicht der passionierte Hobbyfischer das Leben eines Unternehmens mit den abenteuerlichen Reisen der Lachse. Immer wieder schimmert im Buch der unglaubliche Tatendrang und die grosse Zielstrebigkeit des Backwaren-Pioniers durch. Und so ist es denn auch nicht verwunderlich, dass sich Hiestand wünscht, 102 Jahre alt zu werden, um seine zahlreichen Ziele noch verwirklichen zu können. Da kann man nur wünschen: Ad multos annos!

(Charles Alexis Henri Clérel de Tocqueville, 1805–1859, französischer Politiker, Staatstheoretiker und Historiker)

Kiwanis Club Limmattal-Zürich

Kiwanis spendet 25 000 Franken an Stiftung Wunderlampe Am 19. Mai organisierten die Kiwanis Clubs von Limmattal-Zürich und Weiningen auf der idyllisch gelegenen Anlage des Golfclubs Unterengstringen zum vierten Mal ein Charity-Golfturnier mit grossem Erfolg. 64 Golfer trotzten den unwirtlichen Wetterbedingungen und erspielten im Modus «Tiger (Golfer) and Rabbit (Nichtgolfer)» mit Unterstützung grosszügiger Sponsoren und attraktiven Preisen einen Reinerlös zugunsten der Stiftung Wunderlampe von 25 000 Franken. Die Auslosung der glücklichen Losgewinner und die Übergabe der Spende an Wunderlampe-Geschäftsführerin Karin Haug-Bleuler erfolgte auf äusserst charmante Weise durch Christa Rigozzi, Botschafterin der Stiftung Wunderlampe. gen, die Ehrung der Gewinnerteams und die Ziehung der Losgewinner Ein weiteres Mal gelang den Organisa- wurden von der Checkübergabe an die toren der beteiligten Kiwanis Clubs Stiftung Wunderlampe durch Christa Zürich-Limmattal und Weiningen zu- Rigozzi in schönster Weise eingebettet. sammen mit zahlreichen Helfern und Mit diesem Charity-Anlass haben die mit Unterstützung des Golfclubs Kiwanis Clubs Limmattal-Zürich und Unterengstringen ein äusserst erfolg- Weiningen ihrem Motto «Serving the reiches Charity-Golfturnier. 64 Teil- Children of the World» eine weitere nehmende stellten sich bei windigen Krone aufgesetzt und so ganz nebenbei Verhältnissen, teils mit Regenschau- auch noch die bestehenden Freundern, der Herausforderung, in Zweier- schaften auf angenehmste Weise pfleteams – Tiger and Rabbit – die 9-Loch-­ gen können. Anlage zweimal mit möglichst wenig Schlägen zu absolvieren. Diese nicht Handycap-wirksame Spielart ermög- PPWeitere Infos licht auch Nichtgolfern ein Mitspielen, ist es doch ihre Aufgabe, den vom Kiwanis Tiger ins Green gespielten Ball Kiwanis ist eine weltweite Organisation von schliesslich im Loch zu versenken und Freiwilligen, die sich aktiv für das Wohl von das entscheidende Erfolgserlebnis zu Kindern und der Gemeinschaft einsetzen. geniessen. Der Kiwanis Club Limmattal-Zürich wurde Ein feines Dinner in den heimeligen im Jahre 1980 gegründet. Seine Mitglieder Räumen des Golfclubs Unterengstrin- treffen sich wöchentlich zum Lunch im KlosText und Bild: zVg

ter Fahr. Im Jahr 2017/18 steht der Club, der zahlreiche Sozialaktionen für Kinder und Jugendliche durchführt, unter dem Präsidium von Diego Albertanti. Der Kiwanis Club Weiningen wurde im Jahre 2000 gegründet. Seine Mitglieder treffen sich zweimal im Monat zum Lunch im Restaurant Winzerhaus. Am Rebblütenfest Mitte Juni in Weinigen betrieben sie zur Mittelbeschaffung einen Verkaufsstand. Im Jahr 2017/18 steht der Club unter dem Präsidium von Rolf E. Lichtenstein. Stiftung Wunderlampe Die Stiftung Wunderlampe wurde im Jahr 2001 als sozial engagierte Organisation gegründet und erfüllt Herzenswünsche im Erlebnisbereich von schwer kranken, verunfallten oder behinderten Jugendlichen oder, in begründeten Ausnahmefällen, von Erwachsenen. Mit diesen Massnahmen möchte die Stiftung Wunderlampe den betroffenen Personen Abwechslung, Licht und Hoffnung in ihren Alltag bringen.

Checkübergabe an Stiftung Wunderlampe. Von links nach rechts: Jörg Schlatter, Kiwanis Limmattal-Zürich, Roger Jenny, Kiwanis Weiningen, Peter Studer, Kiwanis Limmattal-­ Zürich, Karin Haug-Bleuler, Geschäftsleiterin Stiftung Wunderlampe, Christa Rigozzi, ­Botschafterin Stiftung Wunderlampe

Lgz 2017 04 v3 final  
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