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Donnerstag, 2. Februar 2017 | 3. Jahrgang Nr. 1 | Auflage 47 000 Exemplare

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47 ros  00 s 0 au Ex fl em ag pl e: ar e Offizielle Gewerbezeitung des Gewerbeverbands Limmattal und der Gewerbevereine Birmensdorf und Aesch, Dietikon, Engstringen, Geroldswil-Oetwil, Schlieren, Uitikon-Waldegg, Urdorf und Weiningen

Leitartikel zum Fall Leimgrübler

Staatsanwaltschaft im ­Würgegriff der Justizdirektion

Gewerbeverband Limmattal Editorial 2 Interview mit Adrian Leimgrübler 4 Interview mit Ernst Stocker zur USR III 5 Ratgeber 7-8 Limmattal als Innovations-Perle 10

Wer noch vor ein paar Monaten glaubte, die Hintergründe der fristlosen Entlassung des Dietiker Bezirksstatthalters Adrian Leimgrübler durch Justizdirektorin Fehr (SP) vor bald eineinhalb Jahren würden bald geklärt sein, sieht sich nun bitter ge- Urdorf 12 Nachruf Hans-Ruedi Schmidinger 12 täuscht. Das Trickspiel gegen den langjährigen, volksverbundenen Statthalter – ausgelöst durch die haltlosen Anschuldi- Neujahrskonzert CMU 12 gungen zweier ehemaliger Mitarbeiterinnen des Statthalteramtes beim kantonalen Ombudsmann – geht weiter.

Birmensdorf und Aesch

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Neuvorstellung: Kronenbar Cheers

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Dietikon 14 Grundwassermessnetz in Dietikon

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Engstringen 18 GVE: Jahresschlusshock

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Geroldswil-Oetwil 19 GVGO: Jahresausklang Banknotenausstellung in Oetwil

Text und Bild: Gregor Biffiger

Administrativverfahren endlich vor Verwaltungsgericht Nachdem das verwaltungsinterne Rekursverfahren gegen die fristlose Entlassung aus unerfindlichen Gründen ein geschlagenes Jahr gedauert und sich der Gesamtregierungsrat aus völlig durchsichtigen Motiven hinter seine Direktion gestellt hatte, zog Leimgrübler das Verfahren im vergangenen Dezember vor das Verwaltungsgericht. Damit befasst sich nun endlich eine

unabhängige, gerichtliche Instanz mit der Frage der ungerechtfertigten fristlosen Entlassung. Endlose Strafuntersuchungen Zu den beiden strafrechtlichen Hauptvorwürfen – Begünstigung und ungetreue Geschäftsbesorgung – liegen die Untersuchungsergebnisse seit Monaten vor. Vor mittlerweile rund 15 Monaten wurden die angeblich begünstigten Personen unter Strafandrohung als Zeugen einvernommen. Die entsprechenden Korruptionsvorwürfe erwie-

sen sich als haltlos. Ebenso der Vorwurf, Leimgrübler habe Amtsdelikte begangen. Der zuständige Staatsanwalt ist nach eigener Aussage seit rund zweieinhalb Monaten daran, für diese strafrechtlichen Vorwürfe eine Einstellungsverfügung zu erlassen. Dem Vernehmen nach und entgegen jeglicher Usanz muss diese Einstellungsverfügung dem leitenden Staatsanwalt – der übrigens mit dem Vater von FDP-Statt­ halterkandidat Hofmann befreundet sein soll – und der Oberstaatsanwaltschaft zur Prüfung vorgelegt werden.

Leider ist zu befürchten, dass auch die Justizdirektion hinter den Kulissen ihre Hände im Spiel hat. Das würde natürlich offiziell unter Hinweis auf den Grundsatz der Gewaltentrennung vehement dementiert werden. Externe Einflussnahme auf ­Strafuntersuchungen Nachdem die Vorwürfe der Begünstigung und eines angeblichen Amts­ deliktes widerlegt werden konnten, Lesen Sie weiter auf der Seite 2

19 20

Schlieren 21 GVS: 10. Neujahrsapéro Verein Freizeit Schiieren: Neustart

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Uitikon-Waldegg 26 21. Gwerblerfäscht und Kochabend

P Kehrseite

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Kantonsratsgeflüster: André Bender

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2 I Gewerbeverband Limmattal Editorial

Gewerbezeitung I Nr. 1 I 2. Februar 2017

Spital Limmattal

Im Rücken das Volk Politik sind für die Menschen da und nicht umgekehrt. Und wenn dieses eherne Prinzip mit Füssen getreten wird, dann sind wir Bürgerinnen und Bürger dieses Staates aufgefordert, für die notwendigen Korrekturen zu sorgen.

Gregor Biffiger

Liebe Bewohnerinnen und Bewohner des Bezirks Dietikon Nie hätte ich gedacht, dass ich mich nach meinem Rücktritt aus der aktiven Politik nochmals so intensiv mit Wahlen auseinandersetzen würde. Aber die Umstände liessen mir keine andere Wahl. Denn nichts bringt mich mehr in Rage als Ungerechtigkeit gegenüber Menschen egal welcher Rasse, Herkunft oder parteipolitischer Couleur. Was dem langjährigen Statthalter des Bezirks Dietikon Adrian Leimgrübler in den letzten eineinhalb Jahren – ausgelöst durch diverse haltlose Anschuldigungen – seitens Staat und Partei(en) widerfahren ist, ist an Schäbigkeit fast nicht zu überbieten. Staat und

Es ist kein Zufall, dass sich dreihundert Menschen – die allermeisten mit Wohnsitz im Bezirk Dietikon – quer durch alle Gesellschaftsschichten und politischen Parteien hindurch dem Wahlkomitee von Adrian Leimgrübler angeschlossen haben und vorbehaltlos hinter ihm stehen. Sie alle kennen und schätzen ihn und seine Arbeit, die er in den letzten 14 Jahren besonnen, fair, vermittelnd und mit Augenmass für den Bezirk Dietikon und seine Einwohner geleistet hat.

Gezielte Verunsicherung der Wählenden im Bezirk Dietikon Das verschleppte Administrativverfahren, die endlosen Strafuntersuchungen und der längst überfällige Einstellungsentscheid belegen eindrücklich das fehlende Interesse der involvierten Behörden an einer Klärung der Situation vor dem Wahltermin vom 12. Februar 2017 und den Versuch, den Wählenden zu suggerieren: «Wo

KONTAKTBOX H

Gewerbeverband Limmattal Postfach, 8952 Schlieren

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Gregor Biffiger, Präsident gregor@biffiger.com

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+41 56 633 46 00

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info@gvli.ch

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www.gvli.ch

Pünktlich zum Jahreswechsel stellt der Rettungsdienst des Spitals Limmattal ein neues Notfalleinsatzfahrzeug (NEF) in Dienst. Das Allradfahrzeug bringt an 365 den Anästhesieexperten/Rettungssanitäter bei jeder Witterung an alle Einsatzorte. Mit der Neuanschaffung ist der Rettungsdienst auf dem aktuellen Stand der Technik und sorgt vorausschauend für die Zukunft vor.

Liebe Wählerinnen und Wähler des Bezirks Dietikon, ich bitte Sie, Adrian Leimgrübler am 12. Februar 2017 mit der erneuten Wahl zum Statthalter des Bezirks Dietikon auch Ihr Vertrauen auszusprechen. Herzlichen Dank! Gut gerüstet für rund 1300 Einsätze pro Jahr: Einsatzkräfte mit dem neuen Einsatz­fahrzeug

Ihr GEWERBEVERBAND LIMMATTAL Gregor Biffiger, Präsident Text und Bild: zVg

Fortsetzung Titelseite: Leitartikel zum Fall Leimgrübler

setzte die Justizdirektion einen Assistenz-Staatsanwalt für umfassende ­Abklärungen zum Thema «Arbeitszeitbetrug» ein. Dieser sucht nun mit einem gigantischen Aufwand seit Monaten verzweifelt nach irgendwelchen Ungereimtheiten, welche die fristlose Entlassung rechtfertigen sollen. Pikant an dessen Tätigkeit ist der Umstand, dass er – im Gegensatz zu einem ordentlichen Staatsanwalt – vom Regierungsrat eingestellt wird. Entsprechend ist hinter die Unabhängigkeit seiner Untersuchungen ein grosses Fragezeichen zu setzen; nicht zuletzt, weil aufgrund einer Aktennotiz erstellt werden kann, dass das Generalsekretariat bzw. der Personaldienst der Justizdirektion unbotmässig Einfluss auf dessen Ermittlungen in Sachen Arbeitszeitbetrug nahm.

Neues Einsatzfahrzeug für den Rettungsdienst Limmattal

Rauch ist, ist auch Feuer!» Aber man kann eben Rauch auch absichtlich künstlich erzeugen … Zweifelhafte Rolle des ­Parteienkartells IPK Fundamentale Fragen werfen auch Stellung und Verhalten der Interparteilichen Konferenz des Bezirks Dietikon (IPK) auf. Denn die IPK ist im Grunde genommen nichts anderes als ein Parteienkartell, das die Wahlpfründe unter Einlullung des Stimmbürgers mit möglichst geringem Aufwand aufzuteilen versucht. Dabei spielt die Qualität der Kandidaten – entgegen anderslautenden Beteuerungen – lediglich eine untergeordnete Rolle. Mit guten Gründen – wegen volkswirtschaftlicher und sozialer Schäden – sind in der Volkswirtschaft wettbewerbsbehindernde Kartelle grundsätzlich verboten. Wenn sie auffliegen, werden deren Mitglieder seitens der Wettbewerbsbehörden mit drakonischen Strafen belegt. Nicht so in der Politik. Hier sind offensichtlich alle Tricksereien erlaubt. Aber der mündige Stimmbürger ist nicht blöd und die Parteibasis läuft ihren Parteifunktionären hüben wie drüben glücklicherweise nicht blindlings nach. Wahltag ist Zahltag.

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Geht die Meldung einer mutmasslich lebensbedrohlichen Situation durch die Einsatzzentrale von Schutz & Rettung Zürich bei der Notrufannahme ein, werden je nach Stichwort oder auf Anforderung Einsatzkräfte vor Ort entsandt. Die Neuanschaffung ist eigens dafür mit einer umfangreichen medizinischen Beladung ausgerüstet. Diese ermöglicht die sofortige Einleitung der Erstversorgung – auch vor einem etwaigen Eintreffen des zusätzlich aufgebotenen Rettungswagens. Merkmale des neuen Fahrzeugs Das Spezialfahrzeug erfüllt hohe technische Anforderungen und ist auf den

Transport medizinischen Personals ausgelegt. Es transportiert keine Patienten und wurde neben der Erfüllung von Normen und Vorschriften detailliert auf die Bedürfnisse des Rettungsdienstes Limmattal abgestimmt. Bei rund 1300 Einsätzen jährlich sind die kompakte Bauweise und die auffällige Lackierung zur Erhöhung der Sichtbarkeit im Strassenverkehr sowie zur Sicherheit an Einsatzstellen unabdingbar. Die Innenausstattung überzeugt mit einer verbesserten Ergonomie und Funktionalität, um die Entnahme des Notfallmaterials zu erleichtern. Bei umfangreicheren Einsätzen, wie an Brandorten oder in Tunneln, kann das

Fahrzeug dank seiner Bauart die erste Einsatzführung übernehmen. Neben dem Hauptauftrag Einsätze in der Region Limmat-, Furttal und Affoltern zu fahren, werden ebenfalls benachbarte Rettungsdienste mit dem Fahrzeug regelmässig unterstützt.

PPKontakt: Medienstelle Spital Limmattal Martina Elisabeth Wagner Leiterin Marketing/Kommunikation Tel. 044 733 24 44 medien@spital-limmattal.ch

«Journalisten haben eine wichtige Rolle in unserer Gesellschaft und in unserem Staat. Sie sind das Frühwarnsystem unerwünschter Entwicklungen. Sie sind die Wachhunde der Demokratie, die hinter die Kulissen leuchten und unbestechlich Missstände ans Licht bringen. Dieses Programm erfordert hervorragende, charakterstarke Journalisten, die auch im Gegenwind standhaft bleiben.» (Roger Köppel, Chefredaktor und Verleger «Die Weltwoche»)

PImpressum P Limmattaler Gewerbezeitung Die offizielle Zeitung von: Gewerbeverband Limmattal Gewerbeverein Birmensdorf und Aesch Gewerbeverein Dietikon Gewerbeverein Engstringen Gewerbeverein Geroldswil-Oetwil Gewerbeverein Schlieren Gewerbeverein Uitikon-Waldegg Gewerbeverein Urdorf Gewerbeverein Weiningen

Redaktion

Verteilung

RTK Medientechnik AG, Tel. 044 804 91 11 redaktion@limmattaler-gewerbezeitung.ch Leitung: Hubert Boog Ständige Mitarbeiter: Gregor Biffiger, Diego Albertanti, Alfons G. Florian, Otto Frei, Thomas Gössi, Thomas Landis, Claudio Lorenzet, Dr. Reto Müller, Reto Müller, Richard Nydegger, Stefan Schmid, Sascha Städeli, Patrick Holenstein, Dominic Karrer, Christian Murer, Erica Brühlmann-Jecklin, Angela Bernetta, Claudia Lambrich, Marco Plüss, Werner Müller, Sonja Killias

Die Gewerbezeitung wird durch die Schweizerische Post AG und Direct Mail Company AG in alle Haushaltungen und Postfächer von Aesch, Birmensdorf, Dietikon, Geroldswil, Oberengstringen, Oetwil an der Limmat, Schlieren, Uitikon, Unterengstringen, Urdorf und Weiningen gratis verteilt – auch in jene mit einem «Stopp Werbung»-Kleber. In Briefkästen mit einen Kleber «Bitte keine Gratiszeitungen» wird die Gewerbezeitung nicht zugestellt. Bei Nichterhalt der Zeitung wenden Sie sich bitte an info@gewerbezeitungen.ch.

Grafik/Produktion gewerbezeitung@rtk.ch  www.gewerbezeitungen.ch  facebook.com/gewerbezeitungen

Druck/Papier Auflage 47 000 Exemplare

Gedruckt in der Schweiz auf Schweizer Papier

Verlag/Inserate Eugen Wiederkehr AG, Postfach 28, 8820 Wädenswil Tel. 044 430 08 08, info@gewerbezeitungen.ch


STATTHALTER ADRIAN LEIMGRÜBLER n KOMPETENT UND AMTSERFAHREN n SOUVERÄN UND FAIR n VERWURZELT IM BEZIRK DIETIKON lic.iur. | Statthalter | Mitglied der FDP seit 1985

ÜBERPARTEILICHES KOMITEE | WIEDERWAHL 12. FEBRUAR 2017 KERNKOMITEE: Hans Egloff, lic. iur., Rechtsanwalt, Nationalrat SVP, Aesch | Markus Bösiger, Dr. iur., Rechtsanwalt, CVP, Uitikon Waldegg | Willy Haderer, alt Kantonsrat SVP, alt Gemeindepräsident, Unterengstringen | Furio Molteni, Dr. rer. pol., kant. Delegierter FDP, Geroldswil | Reto Cavegn, alt Gemeindepräsident FDP, Oberengstringen | Gregor Bif�ger, lic. iur., Unternehmer, Präsident Gewerbeverband Limmattal, ehem. Grossrat SVP und Bezirksrichter, Berikon | Rolf Hungerbühler, alt Bezirksrat SVP, Oberengstringen | Bernhard Rüdy, Rechtsanwalt, Unterengstringen | Claudio Lorenzet, Dr. med. FMH Allg. Innere Medizin, Bergdietikon | Stefano Lenherr, Mitglied Jungfreisinnige Limmattal, CEO Supporia, Schlieren WAHLKOMITEE: Heinz Aerne, ehem. Feuerwehrkommandant, Oberengstringen | Peter Aeschbacher, Club Manager Golf & Country Club Schönenberg, Unterengstringen | René Aeschlimann, Urdorf | Diego Albertanti, Co-Präsident Gewerbeverein Schlieren, Arni | Daniel Althaus, Schlieren | Peter Arbenz, Zahnarzt Schlieren, Urdorf | René Aubry, Wettingen | Max Bachmann, Tierarzt, Schlieren | Nicole Bachmann, Schulp�egerin FDP, Schlieren | Paul Baumgartner, Dr. iur., ehem. Kassationsrichter CVP, Birmensdorf | Ueli Bayer, Polizist, ehem. FDP-Gemeinderat Dietikon, Niederrohrdorf | René Beck, Gemeinderat CVP, Oberengstringen | Olivier Béguin, Feuerwehrkommandant, Oberengstringen | Norbert Bif�ger, Geschäftsführer, Dietikon | Daniel Binz, Unternhemer, Schreiner, Möbelmüller AG, Schlieren | Patrick Bisacca, Koch, Urdorf | Rosmarie Blaser, Lehrerin, Urdorf | Toni Blaser, Lehrer, Urdorf | Christian Bochsler, eidg. dipl. Schreinermeister, Urdorf | Hans Bohnenblust, ehem. Stadtpräsident SVP, Dietikon | Andreas Bösch, Kreisschätzer GVZ, Birmensdorf | Beat Bösiger, Bildhauer, Schlieren | Ernst Bösiger, Dr. iur., alt Oberrichter CVP, Urdorf | Emil Bosshard, Gärtnermeister, Geroldswil | Heinrich Bosshard, Kaufmann, Oberengstringen | Thomas Bosshard, Rechtsanwalt, ehem. Bezirksanwalt, Urdorf | Beatrice Bosshard-Grimm, kfm. Angestellte, Oberengstringen | Reymond Bourquin, Geroldswil | Christoph Brand, Feuerwehrkommandant Birmensdorf/Aesch, Birmensdorf | Roland Brogli, Unternehmer, alt Kommandant Feuerwehr, Schlieren | Roger Brunner, Baumeister, Dietikon | Adrian Bryner, Geroldswil | Erich Büchel, ehem. WmbA Kantonspolizei Zürich, Geroldswil | Gisela Büchel, Geroldswil | Hansjörg Bucher, alt Primarlehrer, Oetwil a.d.L. | Walter Bühler, Gemeindrat SVP, Oetwil a.d.L. | Brigitte Buob, Geroldswil | Bruno Buob, Geschäftsführer, Geroldswil | Béatrice Bürgin, alt Parlamentspräsidentin, SP, Schlieren | Walter Burtscher, Schlieren | Ernesto Camini, Unterengstringen | Bruno Cappelletti, Geroldswil | Gisela Cappelletti, Geroldswil | Flavio Casella, Unternehmer, Dietikon | Evelyne Cathrein, Kleinkinderzieherin, Urdorf | Peter Christen, Hauptschätzer GVZ Bezirk Dietikon, Gemeinderat FDP, Geroldswil | Martin Conrad, Gemeinderat SVP, Geroldswil | Sandra Deon, Schlieren | Ueli Deon, Schlieren | Michael Deplazes, Gemeindepräsident, Geroldswil | Walter Diem, ehem. Gemeindepräsident, Oetwil a.d.L. | Daniel Dittli, Unternehmer, Oetwil a.d.L. | Ingrid Donatsch, Schulp�egepräsidentin Oberstufe Weiningen, Unterengstringen | Karin Dopler, Gemeinderätin SVP, Dietikon | Werner Dörig, ehem. Statthalter Bezirk Zürich, Uitikon Waldegg | Erika Dumuid, Geroldswil | Roland Dumuid, Gärtnermeister, Geroldswil | Robert Ehrat, Unternehmer, Dietikon | Hans Eichenberger, Urdorf | Anne Marie Enz, Geroldswil | Willy Enz, ehem. Feuerwehrkommandant, Geroldswil | Horst Färber, Unternehmer, Oetwil a.d.L. | Arnaldo Ferrari, alt Bezirksrat CVP, Schlieren | Andreas Fischer, alt Bezirksrat SP, Schlieren | Alfons Florian, Unternehmer, Präsident Gewerbeverein Dietikon, Gemeinderat, Dietikon | Rosmarie Frehsner, alt Kantonsrätin SVP, Dietikon | Otto Frei, Präsident Gewerbeverein, alt Gemeinderat, Uitikon Waldegg | Beat Friedrich, Unternehmer, Schlieren | Rolf Füchslin, Bauarbeiter, Urdorf | Susan Füglistaler, Weiningen | Urs Füglistaler, Weiningen | Emil Füllemann, Schlieren | Alfred Füllemann, stv. Notar, Schlieren | Ursula Füllemann, Schlieren | Victor Gähwiler, alt Gemeindepräsident FDP, Uitikon Waldegg | Jean-Pierre Gallati, Grossrat, Fraktionschef SVP Aargau, Wohlen | Gino Giuliato, ehem. Präsident FDP Urdorf, Uitikon Waldegg | Andreas Glarner, Nationalrat SVP, Oberwil-Lieli | Thomas Gössi, Architekt, Präsident Gewerbeverein Birmensdorf/Aesch, Birmensdorf | Claire Grädel, Oetwil a.d.L. | Ernst Grädel, ehem. Schulp�eger Geroldswil, Oetwil a.d.L. | Bruno Graf, alt Statthalter Zürich CVP, Luzern | Roland Graf, ehem. Feuerwehroberkommandant, Dietikon | Doris Grob, Urdorf | Peter Grob, Urdorf | Werner Haab, Gemeinderat SVP, Birmensdorf | Ivo Hartmeier, Urdorf | Jakob Haug, ehem. Gemeinderat SVP, Weiningen | Beat Markus Heer, Unternehmer, Schlieren | Eveline Heiniger, Gemeinderätin SVP, Dietikon | Franz Heller, RPK-Präsident FDP, Geroldswil | Arthur Hess, alt Stadtrat SVP, Dietikon | Thomas Hess, lic. phil., Geschäftsleiter Kant. Gewerbeverband Zürich, Küsnacht | Fredy Hiestand, Unternehmer, Geroldswil | Irene Hildebrandt, ehem. Schulp�egerin Geroldswil/Oetwil, Geroldswil | Max Hirzel, Unternehmer, alt Bezirksrichter SVP, Oetwil a.d.L. | Brigitte Hoffmann, Dietikon | Erich Hoffmann, ehem. Bezirkschef Kantonspolizei Zürich, Dietikon | Rösli Hoffmann, Unterengstringen | Werner Hoffmann, Unternehmer, Unterengstringen | Silvio Höhn, Unternehmer, ehem. Schulp�eger, Schlieren | Rolf Holderegger, ehem. Präsident FDP Geroldswil, Geroldswil | Markus Hoppler, Gemeinderat CVP, Uitikon Waldegg | Alfred Huber, Dr. med. vet., Birmensdorf | Andreas Hug, Architekt, Unterengstringen | Thomas Hug, Dr. med., Arzt, Uitikon Waldegg | Christine Hugentobler, Lehrerin, Urdorf | Fritz Hunziker, Unternehmer Dietikon, Bäch | Hans Hürlimann, Unterengstringen | Silvia Hürlimann, Unterengstringen | Fritz Huwyler, Unternehmer Birmensdorf, Hedingen | Flavio Impusino, Feuerwehr, Schlieren | Robert Iten, Architekt, Dietikon | Madeleine Iten, Hotelfachfrau, Oberengstringen | Gerhard Jenny, Dietikon | Jaroslav Jokl, ehem. Staatsanwalt, Uitikon Waldegg | Hanspeter Kaufmann, langjähriger Polizeibeamter, Geroldswil | Ringo Keller, Gemeinderat SVP, Birmensdorf | Roman Kilchsperger, Moderator, Oetwil a.d.L. | Bruno Kistler, ehem. Kommunikationschef Stadtpolizei Zürich, Zürich | Köcke Kistler, Unterengstringen | Peter Knuchel, Chef Jugendfeuerwehr Bezirke Zürich und Dietikon, Unterengstringen | Meinrad Kobler, Architekt, ehem. Kreisschätzer GVZ, Aesch | Roland Kolb, ehem. Direktor Galenica AG, Dietikon | Elisabeth Koller, Oberengstringen | Max Krois, Dr., Urdorf | Bruno Krumm, Unterengstringen | Cornelia Krumm, Unterengstringen | Felix Kuhn, ehem. Staatsanwalt, Dietikon | Köbi Kuhn, ehem. Trainer Schweizer Fussballnationalmannschaft, Birmensdorf | Susanne Kunz, Schlieren | Werner Kunz, dipl. Architekt ETH/SIA, Schlieren | Pierre Lalive d`Epinay, Dr. med. FMH Orth. Chirurgie, Dietikon | Thomas Landis, Unternehmer, Co-Präsident Gewerbeverein Schlieren, Schlieren | Nicola Lansel, Dr. med. FMH, Augenarzt Schlieren, Killwangen | Walter Lattmann, Unterengstringen | Paul Laube, ehem. Mitglied Oberstufenschulp�ege, Geroldswil | Kurt Lehmann, Gärtnermeister, Dietikon | Jeannette Leimgrübler-Dumuid, Mitglied FDP, Geroldswil | Elfriede Lenherr, Urdof | Friedrich Lenherr, Analytiker & Ingenieur, Schlieren | Ray Lenzin, CGO Supporia Schlieren, Birmensdorf | Theo Leutenegger, Dr. med., Arzt, Dietikon | Chantal Leuzinger, Oetwil a.d.L. | Ellen Leuzinger, Urdorf | Peter Leuzinger, Urdorf | Werner Leuzinger, ehem. Gemeindepräsident SVP, Oberengstringen | Werner Lips, Unternehmer, alt Gemeinderat SVP, Dietikon | Martin Locatelli, Informatiker, Schlieren | Markus Locher, eidg. dipl. Drogist, CVP, Oberengstringen | Monika Locher, Oberengstringen | Philipp Locher, eidg. dipl. Drogist, Präsident Curling Club Limmattal Schlieren/Urdorf, Schlieren | Urs Maag, Unternehmer, Vorstand Wirtschaftskammer Schlieren, Eggenwil | Mari Maggio, P�egerin, Urdorf | Rolf Maier, Geroldswil | Rösli Maier, Geroldswil | Isidor Manhart, Delegierter SVP Schweiz, Unterengstringen | Mario Manhart, alt Feuerwehrkommandant, Feuerwehr Instruktor, Herdern | Wanda-Maria Manhart, Unterengstringen | Jürg Marti, ehem. Gemeindeingenieur Geroldswil, Unter- und Oberengstringen, Oberengstringen | Marius Matter, Ausbildungschef Feuerwehr Birmensdorf/Aesch, Birmensdorf | Christian Meier, Obstbauer, Stadtrat SVP, Schlieren | Edith Meier, Geroldswil | Erwin Meier, Unternehmer, ehem. Grossrat SVP, Niederwil | Hans Meier, Unterengstringen | Hansruedi Meier, Unternehmer, Mitglied FDP, Geroldswil | Marianne Meier, Urdorf | Peter Meier, alt Gemeinderat, Geroldswil | Joseph A. Merz, Geroldswil | Urs Misteli, alt Gemeinderatspräsident, Dietikon | Susi Molteni, Mitglied FDP, Geroldswil | André Moor, Kreisschätzer GVZ, HEV, Schlieren | Hanspeter Mösch, Buchhalter, Uitikon Waldegg | Heinz Moser, dipl. Ing. FH, Unternehmer, Urdorf | Heinz Müller, ehem. Postbeamter, Dietikon | Maya Müller, Weiningen | Reto Müller, Dr. iur., Präsident Gewerbeverein Geroldswil/Oetwil a.d.L., Fahrweid | Werner Müller, ehem. Zivilstandsbeamter und Bausekretär, Dietikon | Brigitte Naef, Kin. IKZ, Oberengstringen | Rolf Neeracher, ehem. Gemeinderat Weiningen, parteilos, Dietikon | Brigitte Nettgens, Urdorf | Veronika Neubauer, Gemeinderätin SVP, Geroldswil | Markus Neuweiler, Geroldswil | Robert Nitschké, alt Gemeinderat, Unterengstringen | Willy Oswald, Gemeinderat FDP, Geroldswil | Cécile Ottiker, ehem. Schulp�egerin, Geroldswil | Moritz Ottiker, Dr. iur., ehem. Friedensrichter, Geroldswil | Claudia Pagani, Weiningen | Eva Parati, Sportlehrerin, Urdorf | Walter Parati, Coiffeur, Urdorf | Cäsar Pelloli, Birmensdorf | Jean-Claude Perrin, alt Stadtrat SVP, Schlieren | Marcel Peter, Urdorf | Alexandre Porchet, Geschäftsführer, Schlieren | Jürg Räber, Schlieren | Silvia Räber, Schlieren | Doris Randegger, Schlieren | Priska Randegger, Parlamentarierin FDP, Schlieren | René Rey, Gemeindepräsident FDP, Unterengstringen | Claudia Ribler, PRFachfrau, Oberengstringen | Jakob Richi, Unternehmer, Weiningen | Rolf Rietmann, Unterengstringen | Silvia Rimensberger, Urdorf | Urs Rimensberger, Gemeinderat, Urdorf | Michael Rubertus, ehem. Direktor Massnahmenzentrum Uitikon, Uitikon Waldegg | Jackie Rubi, Inhaberin Musik Günthart, Unterengstringen | Claudio Rüdy, Serviceleiter MERBAG, Dietikon | Janine Rüdy, Schriftenmalerin, Dietikon | Hans Rutschmann, Präsident Kant. Gewerbeverband Zürich, alt Nationalrat, Rafz | Werner Rutz, alt Sekundarlehrer, SP, Birmensdorf | Klaus Samson, Geroldswil | Beat Saner, Schlieren, Stallikon | André Sax, CEO Sax Farben AG, Urdorf | Ueli Saxer, Mitglied FDP, Schlieren | Mike Schärer, Betriebsökonom Dietikon, Killwangen | Jürg Schertenleib, Unterengstringen | René Schläpfer, Geroldswil | Beat Schmid, Gemeinderat SVP, Geroldswil | Freddy Schmid, Parlamentarier SVP, Schlieren | René Schmid, Dr. med., Arzt Dietikon, Urdorf | Rosmarie Schmid, Mitglied Einbürgerungskommission SVP, Schlieren | Stefan Schmid, Präsident Gewerbeverein Urdorf, Urdorf | Dominik Schöpf, Unternehmer, Urdorf | Malte Schulz, Dr. med. dent., Zahnarzt, Geroldswil | Daniel Schwab, Feuerwehrkommandant, Unterengstringen | Peter Seifriz, GPK-Präsident, Parlamentarier SVP, Schlieren | Walter Sigg, ehem. Betriebsleiter, CEO KVA Limmattal, Friedlisberg | Pia Simendinger, Urdorf | Andreas B. Soliva, dipl. Ing. FH, Urdorf | Gregor Spescha, alt Schulpräsident Oetwil/Geroldswil, Urdorf | Silvan Spiess, SFB Bildungszentrum, alt Gemeinderat SVP, Dietikon | Max Spörri, Rechtsanwalt, pensionierter Staatsanwalt, Schlieren | Sascha Städeli, Unternehmer, Co-Präsident Gewerbeverein Weiningen, Fahrweid | Patrick Stanek, Dr. med., Arzt, ehem. Bezirkrat, Dietikon | Peter Steiner, Unternehmer, Oetwil a.d.L. | Werner Steiner, Gemeindepräsident SVP, Birmensdorf | Rudi Stenzel, Unterengstringen | Ursula Stenzel, Unterengstringen | Urs Stierli, Landwirt, ehem. Gemeinderat SVP, Urdorf | Rolf Stucki, Gemeinderat SVP, Unterengstringen | Anni Studer, ehem. Wirtin Kloster Fahr, Wettingen | Peter Studer, eidg. dipl. Elektroinstallateur, Dietikon | Urs Stutz, Unternehmer, Geroldswil | Heini Surber, Inhaber Extern Marketing GmbH, Geroldswil | Max Surber, Schlieren | Artur Terekhov, Inhaber AT Recht Steuern, Oberengstringen | Christoph Teuscher, Unternehmer, Oberengstringen | Ernst Thommen, Zimmermeister, Urdorf | Georges Tischhauser, Unterengstringen | Verena Trabelsi, Mitglied Wahlbüro, Dietikon | Albert Triaca, ehem. Feuerwehrkommandant, Dietikon | Susanne Trombik, Aktuarin Kath. Kirchgemeinde Engstringen, Unterengstringen | Adolf Ulrich, Dr. med. dent., Zahnarzt, Unterengstringen | Martin Unger, dipl. Arch. HTL/SIA, Oetwil a.d.L. | Regula Ungricht, Urdorf | Albert Vicentini, Unternehmer, Urdorf | Manuela Vock, Rechtsanwältin, Uitikon Waldegg | Peter Vogel, Gemeinderat FDP, Geroldswil | Thomas Vogler, ehem. Feuerwehrkommandant Birmensdorf/Aesch, Birmensdorf | Anita Vollenweider, Mitglied FDP, Schlieren | Bruno Völlmin, Urdorf | Werner Wachter, Dr. med., Geroldswil | Erika Waeber, Oberengstringen | Rolf Walker, Direktor, Weiningen | Daniel Weber, Schlieren | Daniel R. Weber, alt Kommandant Feuerwehr, Geroldswil | Edwin Weber, Architekt, Kreisschätzer GVZ, Birmensdorf | Rolf Wegmüller, Parlamentarier CVP, Schlieren | Regula Weibel, Lehrerin, Unterengstringen | Markus Weiersmüller, Betriebökonom FH, Parlamentarier, Schlieren | Peter Weih, ehem. Staatsanwalt, Urdorf | Beat Weilenmann, Versicherungsfachmann Dietikon, Bellikon | Karl Weiss, alt Kantonsrat FDP, Dietikon | Ernst Welti, Unterengstringen | Käthy Welti, Unterengstringen | Kurt Welti, Unterengstringen | Eva Weniger, Unterengstringen | Peter Weniger, Unterengstringen | Peter M. Wettler, Gemeinderat Dietikon, Dietikon | Dominik Widmer, Unternehmer, Urdorf | Peter Wiederkehr, lic. iur., Rechtsanwalt, Dietikon | Sven Wiesendanger, ehem. Schulp�eger, Schlieren | Daniel Wilhelm, Parlamentarier CVP, Schlieren | Christoph Winkler, Leitender Oberstaatsanwalt des Kt. Zug, Hirzel | Simon Wirth, Gemeinderat FDP, Unterengstringen | Patrick Wolf, Gemeinderat FDP, Uitikon Waldegg | Rolf Wyssling, Unternehmer, Mitglied SVP, Schlieren | Beat Zobrist, Unternehmer, McDonald's Schlieren, Wohlen | Hans-Peter Züblin, alt Kantonsrat, alt Präs. KGV und GVL, SVP, Weiningen | Walter Zürrer, Schreinermeister, Schlieren

Wahltelefon: 079 902 21 38 Weitere Informationen und Beitritt zum Wahlkomitee: www.statthalter-dietikon.ch AL_INS_Gewerbezeitung_296x440_10.1_Druckdaten Dienstag, 24. Januar 2017 08:43:38

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4 I Gewerbeverband Limmattal

Gewerbezeitung I Nr. 1 I 2. Februar 2017

Interview mit Adrian Leimgrübler, wieder kandidierender Statthalter des Bezirks Dietikon

Verfahrensverzögerung zur Verunsicherung der Wähler Interview und Bild: Gregor Biffiger

In der Presse wird ständig auf die laufenden Verfahren gegen Sie hingewiesen. Können Sie zum aktuellen Stand etwas sagen? In der «Limmattaler Zeitung» war zu lesen, Sie hätten gesagt, das Strafverfahren sei eingestellt worden. Das habe ich selbstverständlich nicht gesagt. Ich habe lediglich gesagt, dass das Verfahren eingestellt werde, was von den ca. 70 anwesenden Personen bestätigt werden kann. Es erfolgte dann eine halbherzige Berichtigung, in welcher allerdings wieder suggeriert wurde, ich hätte das so gesagt. Tatsache ist, dass der Staatsanwalt meinem Anwalt und mir nach der letzten Einvernahme gesagt hat, dass er auf Seite 30 der Einstellungsverfügung sei. Das Administrativverfahren liegt nun beim Verwaltungsgericht. Nachdem der Regierungsrat mehr oder weniger den Entscheid der Justizdirektion abgeschrieben hat, wird sich nun ­ erstmals eine gerichtliche Instanz ­ damit befassen. Das Verwaltungsge­ richt ist für seine Unabhängigkeit bekannt. Wieso dauert das Verfahren so lange? Ich schildere den Ablauf des Verfahrens: Eine Mitarbeiterin hat sich beim stellvertretenden Ombudsmann, Bernhard Egg (SP), gemeldet, weil sie mit ihrem Lohn nicht zufrieden war. Dabei äusserte sie ihm gegenüber auch den Vorwurf, ich würde mir bekannte Personen begünstigen, indem ich sie gar nicht büsse oder zu milde Bussen ausspreche. Herr Egg hat sie dann ermutigt, aus dem Amt entsprechende Akten zu behändigen, was durchaus strafrechtlich relevant sein könnte, und eine weitere Mitarbeiterin zu motivieren, an einem zweiten Gespräch teilzunehmen. Erstere hat später beim Staatsanwalt ausgesagt, sie habe sich durch Herrn Egg zu ihren Aussagen gedrängt gefühlt. Vor mittlerweile ca. 15 Monaten wurden die von mir angeblich begünstigten Personen als Zeugen einvernommen, dies unter Androhung einer Zuchthausstrafe bei Falschaussage. Die Vorwürfe haben sich in Luft aufgelöst. Ebenso der Vorwurf, ich hätte Amtsdelikte begangen. Zur angeblichen Begünstigung kann ich noch anfügen, dass diese Fälle nicht von mir, sondern von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern erledigt wurden. Kantonsratspräsident Steiner bringt in der «Limmattaler Zeitung» vom 25. Januar 2017 in einem Leserbrief vor, die beiden Mitarbeiterinnen hätten Mut bewiesen und Missstände gemeldet.

Wie gesagt, haben die beiden Frauen angebliche Begünstigungsfälle gemeldet. In der Untersuchung ergab sich, dass zum Teil bewusst gelogen wurde. Ich gehe mit Herrn Steiner einig, dass dies tatsächlich Mut braucht. Mit Zivilcourage hat das aber wenig zu tun. Kantonsrat Steiner hat vor den letzten Wahlen schon einmal versucht, mit falschen Anschuldigungen meine Wahl zu verhindern. Regierungsrat Martin Graf untersuchte die Vorwürfe und teilte Herrn Steiner anschliessend schriftlich mit, es liege ihm daran, «die persönlichkeitsverletzenden Gerüchte über Herrn Leimgrübler aus der Welt zu schaffen». Auf Wunsch von Regierungsrat Graf habe ich damals auf eine Strafanzeige gegen Herrn Steiner verzichtet.

rungsrat eingesetzten Statthalter – den Namen nenne ich hier bewusst nicht – gesagt, er nehme sich der Sache an. Natürlich handelt es sich dabei um eine unbewiesene Aussage. Fakt ist jedoch, die Ordner waren verschwunden. Daher musste die Staatsanwaltschaft die Unterlagen bei der Gebäudeversicherung herausverlangen, was das Verfahren weiter verzögert. Wieso dieser grosse Aufwand? Offensichtlich wird die Strategie verfolgt, das Strafverfahren keinesfalls vor dem Wahltermin einzustellen. Das Ziel ist, die Verunsicherung der Wählerinnen und Wähler aufrechtzuerhalten.

Der dritte Statthalterkandidat hat die Befangenheit von StatthalterkandiWie ging das aktuelle Verfahren wei- dat Simon Hofmann in Bezug auf seiter? nen Vater Ueli Hofmann, seinerseits Nachdem der Vorwurf der Begünsti- amtierender Statthalter des Bezirks gung und eines angeblichen Amtsde- Meilen und einer der beiden vom Reliktes widerlegt werden konnte, kam gierungsrat interimistisch eingesetzdie Justizdirektion auf die Idee, man ten Statthalter für den Bezirk Dietikönne mir vielleicht Arbeitszeitbetrug kon, angeprangert. Wie sehen Sie vorwerfen, und hat einen Assistenz-­ das? Staatsanwalt für umfassende Abklä- Dass der Vater eines Kandidaten das rungen eingesetzt. Man sucht nun ver- Statthalteramt Dietikon beaufsichtigt, zweifelt nach irgendwelchen Unge- ist sicherlich eine problematische reimtheiten. Dabei wurde jede Minute Konstellation. Ich wusste davon, wollder letzten drei Jahre meiner Amtszeit te es aber nicht ausschlachten. durchleuchtet, um einen Zeitraum zu finden, den ich als Arbeitszeit einge- In der genannten Ausgabe der «Limtragen haben könnte, aber nicht wirk- mattaler Zeitung» nimmt der zweite lich gearbeitet habe. interimistische Statthalter-Stellvertreter Vater Hofmann in einem LeserKönnen Sie ein Beispiel nennen? brief in Schutz und greift Sie gleichBei Elementarschäden, welche durch zeitig mit der Aussage an, als Stelldie Kantonale Gebäudeversicherung vertreter müssten sie operativ nicht Zürich gedeckt sind, wird ab einer ge- tätig sein, da die fallführenden Juriswissen Schadensumme der Statthalter tinnen und Juristen schon seit langem aufgeboten. Erst nach seiner Unter- gewohnt seien, selbständig zu arbeischrift dürfen die Arbeiten zur Scha- ten, dies mangels nennenswerter Undensbehebung in Angriff genommen terstützung durch Sie. werden. Die Staatsanwaltschaft klärt Personalführung heisst für mich auch, nun ab, ob ich Protokolle allenfalls den Mitarbeitenden Verantwortung nur unterschrieben habe, aber am und Vertrauen zu geben, jederzeit aber Schadensort gar nicht anwesend war. beratend und unterstützend für sie da Im Weiteren stellt der Staatsanwalt zu sein. Ich habe jeden Morgen alle Überlegungen an, ob ich Sitzungen, an Fälle, die nicht «08/15» waren, studenen ich von Amtes wegen teilneh- diert, zugeteilt und wenn nötig mit der men musste, überhaupt als Arbeitszeit Sachbearbeiterin oder dem Sachbearhätte aufschreiben dürfen. beiter besprochen. Ich denke, dass Bezüglich der Protokolle der Gebäude- sich der leserbriefschreibende Stattversicherung ist Folgendes pikant: Ich halter mit dieser Aussage selber dishabe dem Staatsanwalt gesagt, dass qualifiziert. Wenn die Direktion hier die entsprechenden Ordner im Statt- nämlich ein Problem gesehen hätte, halteramt des Bezirks Dietikon vor- wäre wohl zwischenzeitlich organisahanden sind. Auf meine Anweisung torisch eingegriffen worden. Aber es hin wurden sie immer während zwei freut mich natürlich, zu hören, dass Jahren aufbewahrt. Aus dem Amt ist meine Mitarbeitenden unter meiner mir vor kurzem folgender Vorfall zu Führung gelernt haben, selbständig zu Ohren gekommen: Ein Mitarbeiter arbeiten. wollte sich auf Anfrage der Staatsanwaltschaft um die Übergabe der Ord- Gérald Künzle, FDP-Bezirksparteipräner kümmern. Daraufhin hat einer der sident, wirft Ihnen «unwahre Behaupbeiden interimistischen, vom Regie- tungen» vor. Was sagen Sie dazu?

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Adrian Leimgrübler: «Offensichtlich wird die Strategie verfolgt, das Strafverfahren keinesfalls vor dem Wahltermin einzustellen»

Nachdem mir die Bezirkspartei ein baldiges alternatives Jobangebot in Aussicht gestellt hatte, habe ich mich der Partei zuliebe ursprünglich tatsächlich zu einem Kandidaturverzicht bereit erklärt. Einige Wochen später – vier Tage nachdem Gérald Künzle von der Wiederkandidaturaufforderung in der Limmattaler Gewerbezeitung Kennt­nis erhalten hatte – versicherte er mir telefonisch, dass alles aufgegleist sei und ich nächste Woche ein Telefonat mit einem konkreten Jobangebot in der kantonalen Verwaltung erhalten werde. Wie erwartet, blieb dieses Telefonat jedoch aus. So hängen gelassen, habe ich mich dann für eine Wiederkandidatur entschieden. Wie ist nun Ihr Verhältnis zur FDP Das freiheitliche Gedankengut ist immer noch in mir. Ich bin aber, im Gegensatz zu einigen anderen, kein Parteisoldat. Ich erlaube mir, noch selber zu denken. In der Presse werden Sie wegen Ihres Facebookauftritts angegriffen. Sie hätten den Betreuer Ihrer Seite, Herrn Lenherr, nicht im Griff. Da wird z. B. von verwackelten Filmchen geschrieben. Die Journalistin kennt den Unterschied zwischen einer Homepage und Facebook offenbar nicht. Facebook ist spontan, da wird nicht jedes Filmchen im Fernsehstudio gedreht. Ich bin auf Facebook, um auch eine jüngere Generation zu erreichen. Im selben Artikel wurde übrigens auch geschrieben, ich würde Herrn Lenherr

eine Wohnung von mir vermieten. Leider bin ich nicht Eigentümer einer Wohnung. Ich habe eine Richtigstellung verlangt, welche ausgeblieben ist. Deshalb bin ich froh, dies hier richtigstellen zu können. Ihre Gegner behaupten, Sie könnten auch im Falle Ihrer Wiederwahl am 12. Februar das Statthalteramt nicht mehr antreten, zum einen aus rechtlichen Gründen und zum anderen wegen Ihrer Mitarbeitenden. Was sagen Sie dazu? Die Exponenten der FDP haben wiederholt behauptet, ich könne das Amt aus rechtlichen Gründen nicht wieder antreten. Ich habe ihnen stets gesagt, dass dies nicht zutrifft, was schliesslich auch von der Justizdirektion bestätigt wurde. In personeller Hinsicht sehe ich keine Probleme. Die zwei Frauen, welche die Verfahren angezettelt haben, arbeiten nicht mehr auf dem Statthalteramt des Bezirks Dietikon. Die anderen Mit­ arbeitenden haben sich stets korrekt verhalten, was sich auch im Straf­ verfahren und in der Administrativ­ untersuchung gezeigt hat. Zuerst ­erhielt ich zwei anonyme Warnungen. In der einen hiess es: «Hab Acht, X und Y planen eine Aktion gegen dich. Wir andern haben nichts damit zu tun.» Nachdem bekannt wurde, dass die beiden Frauen beim Ombudsmann waren, standen mehrere Mitarbeitende in meinem Büro und haben mit ­Kün­digung gedroht, falls die Drahtzieherin der Aktion weiterhin im Amt arbeite. Da beide nun nicht mehr auf dem Amt arbeiten, würde unter meiner Amtsführung wieder Ruhe einkehren.

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Möchten Sie den Bewohnern des 100 ­Bezirks Dietikon noch etwas mitteilen? 95 Ich durfte in den letzten Wochen und 75 Monaten eine riesige Unterstützung aus der ganzen Bevölkerung und quer durch alle Parteien erfahren. Es tut – 25 trotz der grossen persönlichen Belastung der beiden laufend verzögerten 5 Verfahren – unendlich gut, so viele 0 Menschen im Bezirk Dietikon trotz allen – ungerechtfertigten – Vorwürfen hinter mir zu wissen. Dafür bedanke ich mich von Herzen.


Gewerbeverband Limmattal I 5

Gewerbezeitung I Nr. 1 I 2. Februar 2017

Eidgenössische Abstimmungen 12. Februar 2017

«Familienbetriebe werden nicht schlechter gestellt» Würde Zürich durch die Unternehmenssteuerreform III platt gewalzt? Wären vor allem internationale Konzerne die Nutzniesser? Ein «Bschiss» am Bürger? «Masslose, polemische 
Übertreibungen», findet der Zürcher Finanzdirektor Ernst Stocker und erklärt, warum KMU von der Reform profitieren. Interview: Gabriela Meissner und Thomas Hess, Bild: Thierry Haecky

nicht, bekommt unsere Exportwirtschaft ernsthafte Probleme.

Zurzeit läuft ein emotional geführter Abstimmungskampf zur USR III zwi­ schen Links und Rechts. Als Finanzdi­ rektor stehen Sie besonders unter Beobachtung. Bereuen Sie Ihren Wechsel von der Volkswirtschaft in die Finanzdirektion? Ernst Stocker: Nein, auf keinen Fall. Es war schon bei meinem Wechsel in die Finanzdirektion sonnenklar, dass die USR III in den bevorstehenden Jahren zum grossen finanzpolitischen Thema werden wird. Wenn Kontroversen anstehen, muss man sich beteiligen und engagieren. Das sehe ich als meine Pflicht und Aufgabe.

Profitieren bei der USR III nicht ein­ fach internationale Konzerne auf Kosten des einfachen Bürgers, wie die SP sagt? Mir ist unverständlich, wie man in Kenntnis der Vorlage auf diese Argumentation kommt. Es ist ja gerade das Gegenteil der Fall: Die heutigen Statusgesellschaften müssen künftig nicht weniger, sondern mehr Steuern bezahlen, weil wir den Gewinnsteuersatz nicht auf das heutige Niveau senken können. Und was nützt es dem «einfachen Bürger», wenn als Konsequenz eines Neins dann Arbeitsplätze verloren gehen? Sicher nichts. Wir alle sind auf einen starken Wirtschaftsstandort Zürich angewiesen. Dass dieser stark ist und bleibt, ist keine Selbstverständlichkeit. Da muss man hin und wieder etwas investieren.

Sie begründeten Ihren Wechsel da­ mals mit der grossen finanzpoli­ tischen Verantwortung, die das bür­ gerliche Fünfer-Ticket bei ange­ spannter Finanzlage trägt. Heute rechnen Sie mit stabilen Investitionen von rund einer Milliarde Franken pro Jahr bei steigendem Eigenkapital. Ist das Schwierigste bereits überstan­ den? Wir sind sicher gut auf Kurs, aber noch ist das Fuder nicht unter Dach und Fach. Der Regierungsrat ist zurzeit daran, das Programm der Leistungsüberprüfung 2016 (Lü16) umzusetzen, damit wir den mittelfristigen Ausgleich der Staatsrechnung wieder erreichen. Das ist eine anspruchsvolle Aufgabe, die so weit gut läuft. Es sind im Kantonsrat und zum Teil auch an der Urne aber noch einige Entscheide zu Lü16-Vorlagen des Regierungsrates ausstehend. Warum setzen Sie sich so stark für die USR III ein? Ich bin überzeugt davon, dass die Vorlage des Bundes ganz besonders für den Kanton Zürich eine gute, massgeschneiderte Vorlage ist. Sie ist wichtig für den Wirtschaftsstandort Zürich und seine Arbeitsplätze – heute, morgen und auch in Zukunft. Wenn wir sie annehmen, haben wir zwar vorübergehende Ertragsverluste, aber wir stärken unseren Standort mittel- und langfristig. Die USR III ist eine komplexe Vorlage. Worüber stimmen wir eigentlich ab? Im Grunde genommen ist es ganz einfach. Wir müssen etwas Altes durch etwas Neues ersetzen. Das heisst: Wir müssen das Fundament der Unternehmenssteuern neu legen, weil das alte nicht mehr taugt. Und wie bei jeder Investition kostet das am Anfang etwas. Was heisst das konkret? Wir brauchen neue Instrumente, weil die bevorzugte Besteuerung für Holding-, Domizil- und gemischte Gesellschaften international nicht mehr akzeptiert wird. Reagieren wir darauf

Ist die Gefahr der Abwanderung nicht übertrieben? Nein. Andere Kantone und Länder sind intensiv daran, erfolgreiche Zürcher Unternehmen abzuwerben. Sehen Sie nur das Beispiel der UBS, die 500 Arbeitsplätze in den Kanton Schaffhausen verlegt, weil das für sie günstiger ist. Die SP wirft den Bürgerlichen – also auch Ihnen – vor, mit der USR III Zürich platt zu walzen. Wie würde sich Zü­ rich entwickeln, wenn die USR III ver­ worfen würde? Das sind masslose, polemische Übertreibungen. Ich sehe mich in der Verantwortung für einen starken Standort, und da kann man nicht einfach sagen: Das wollen wir nicht, weil es etwas kostet. Alle drei Staatsebenen müssen diese wichtige Reform mittragen. Wenn die USR III abgelehnt würde, wäre das kein gutes Signal für den Standort Schweiz und es entstünde eine neue Phase der Unsicherheit für die Unternehmen – das wäre Gift für unsere Wirtschaft. Wie haben sich die Steuerreinnahmen in den letzten Jahren entwickelt? Mit welcher Entwicklung rechnen Sie nach Annahme der USR III? Die Unternehmenssteuern haben allein in den Jahren von 2009 bis 2015 stark zugenommen, im ganzen Kanton um 35 Prozent. Und in den nächsten Jahren rechnen alle in ihren Finanzplänen mit weiteren Zunahmen. Das zeigt: Es geht unserer Wirtschaft insgesamt gut. Dazu müssen wir Sorge tragen und da muss es möglich sein, in einigen Jahren einmal geringere Erträge zu haben – die ja auch unter dem heutigen Regime eintreten würden, wenn es einen Konjunkturabschwung gäbe. Schon mittelfristig werden sich die Ausfälle wieder ausgleichen, wie das bisher bei allen Steuergesetzrevisionen der Fall war.

In der Verantwortung für einen starken Wirtschaftsstandort: der Zürcher Finanzdirektor Ernst Stocker.

Wie profitieren KMU von der USR III? Sie können je nach Ausrichtung und Finanzierungsbasis von vielen Instrumenten profitieren. Zunächst natürlich einmal von der im Kanton geplanten Senkung des Gewinnsteuersatzes. Dann aber auch von den Zusatzinstrumenten wie zum Beispiel dem erhöhten Abzug für Forschung und Entwicklung oder der zinsbereinigten Gewinnsteuer, wenn sie sehr gut finanziert sind. Das zeigt: Die Vorlage kommt allen zu Gute, keineswegs nur Konzernen, die angeblich Gewinne ins Ausland transferieren, wie das die Gegner behaupten. Aber von der Erhöhung der Teilbe­ steuerung der Dividenden von 50 auf 60 Prozent sind doch insbesondere Familienbetriebe betroffen. Das stimmt. Aber erstens ist die Erhöhung für die meisten Steuerpflichtigen gering und zweitens wird sie egalisiert durch die geringere Besteuerung der Gewinne im Unternehmen. Familienbetriebe werden damit also nicht schlechter gestellt. Was würde eine Ablehnung der Bun­ desvorlage für den Kanton Zürich be­ deuten? Dann müsste der Bund eine neue Vorlage ausarbeiten. Das dürfte keineswegs so schnell gehen, wie die Gegner nun behaupten. Wie lange es dauert, haben wir bei der jetzigen Vorlage gesehen. Wahrscheinlich wäre es sehr schwierig, herauszufinden, was zu einem allfälligen Nein geführt hat. Möglich und zu befürchten ist aber, dass dann genau jenes spezielle Zusatzinstrumentarium für die Kantone gestrichen oder reduziert wird, das jetzt für den Kanton Zürich so massgeschneidert ist. Dann bliebe uns nur noch eine stärkere Senkung der Gewinnsteuer als Reaktion, wenn wir weiterhin konkurrenzfähig bleiben wollen. Aber das wird dann für die Gemeinden und den Kanton sehr, sehr teuer.

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6 I Gewerbeverband Limmattal

Gewerbezeitung I Nr. 1 I 2. Februar 2017

Limmattal, im Januar 2017

Medienmitteilung der Limmattaler Wirtschaftsverbände

Medienmitteilung der Limmattaler Wirtschaftsverbände

Limmattaler Wirtschaftsverbände sagen Ja zum NAF

Medienmitteilung der Limmattaler Wirtschaftsverbände zur eidgenössischen Abstimmung über den Nationalstrassen- und Agglomerationsverkehrsfonds (NAF)

Medienmitteilung Sehr geehrte Damen und Herrender

Die vier Wirtschaftsverbände des Limmattals setzen sich bei eidgenössischen Abstimmungen resolut für Sehr geehrte Damen und Herren Franken an Steuereinnahmen dennoch möglichst die Wettbewerbsfähigkeit des Standortes Schweiz ein. So auch bei den Abstimmungen vom 12. Februar in der Schweiz zu behalten, unterstützen wir 2017, die für den Wirtschaftsstandort Schweiz und für das Limmattal von grosser Bedeutung sind.

Limmattal, im Januar 2017

LimmattalerMit Wirtschaftsverbände zur im Strassennetz dem Fonds sollen Engpässe eidgenössischen Abstimmung über den Nationalstrassenbeseitigt, Betrieb und Unterhaltund langfristig gesiAgglomerationsverkehrsfonds (NAF) Die vier Wirtschaftsverbände des Limmattals set- chert und Agglomerationsprojekte mitfinanziert zen sich bei eidgenössischen Abstimmungen re- werden. Von einem leistungsfähigen VerkehrsSehr geehrte Damen und Herren solut für die Wettbewerbsfähigkeit des Standor- netz profitieren alle – Städte und Agglomeratiotes Schweiz auch bei den Abstimmungen nen, auch Abstimmungen der Kanton Zürich Dieein. vier So Wirtschaftsverbände des Limmattals setzen sichnamentlich bei eidgenössischen resolut fürund vom 12. Februar 2017, die für den Wirtschaftsdas Limmattal, Berggebiete und Randregionen, die Wettbewerbsfähigkeit des Standortes Schweiz ein. So auch bei den Abstimmungen vom 12. Februar standort Schweiz und das Limmattal von undder motorisierte Individualverkehr wie der öf2017, die für den für Wirtschaftsstandort Schweiz für das Limmattal von grosser Bedeutung sind. grosser Bedeutung sind. fentliche Verkehr sowie die Bevölkerung und die Für eine leistungsfähige VerkehrsinfrastrukturWirtschaft. – Ja zum Nationalstrassen- und Agglomerationsverkehrsfonds (NAF): Der – NAF ist nicht nur aus verkehrs-, sondern auch aus Für eine leistungsfähige Verkehrsinfrastruktur wirtschaftspolitischerund SichtAgglomerationsdringend nötig. Denn die Verkehrsinfrastruktur an ihre Ja zum NationalstrassenMit dem Fonds wirdgelangt auch zunehmend eine Lösung verwirkKapazitätsgrenzen. Ein Umstand, der sich in der alltäglichen Verkehrsüberlastung äussert, auch und verkehrfonds (NAF): Der NAF ist nicht nur aus licht, wie sie mit dem Bahninfrastrukturfonds gerade im Limmattal, das unter der hohen Verkehrsbelastung ächzt. Darunter leidet auch das Gewerbe. verkehrs-, sondern auch aus wirtschaftspoliti- zur Finanzierung und zum Ausbau der Eisenscher Sicht dringend nötig. Denn die Verkehrsin- bahninfrastruktur (FABI) für den Bahnbereich Mit dem NAF sollen Engpässe im Strassennetz beseitigt, Betrieb und Unterhalt der Nationalstrassen frastrukturlangfristig gelangtgesichert zunehmend an ihre Kapazi- mitfinanziert bereits existiert. und Agglomerationsprojekte werden. Von einem leistungsfähigen tätsgrenzen. Ein Umstand, der sich in der alltägVerkehrsnetz profitieren alle – Städte und Agglomerationen, namentlich auch der Kanton Zürich und das lichen Verkehrsüberlastung auch und Wir sagen aus all diesen Ja zum NatioLimmattal, Berggebiete äussert, und Randregionen, der motorisierte Individualverkehr wieGründen der öffentliche Verkehr, Bevölkerungdas undunter die Wirtschaft. gerade imdie Limmattal, der hohen Ver- nalstrassen- und Agglomerationsverkehrfonds kehrsbelastung ächzt. Darunter leidet auch das (NAF) vom 12. Februar 2017. Gewerbe. Mit dem Fonds wird eine Lösung verwirklicht, wie sie für den Bahnbereich mit dem Bahninfrastrukturfonds zur Finanzierung und zum Ausbau der Eisenbahninfrastruktur (FABI) bereits existiert. Wir sagen aus all diesen Gründen Ja zum Nationalstrassen- und Agglomerationsverkehrsfonds (NAF).

Gregor Biffiger

Fredi Pahr

Präsident Gewerbeverband Limmattal

Präsident Industrieverein Spreitenbach

Ja zur Unternehmenssteuerreform III (USR III)

Sehr geehrte Damen und Herren

Die vier Wirtschaftsverbände des Limmattals set- ebenfalls die neuen, von Bund und Kantonen gezeneine sichleistungsfähige bei eidgenössischen Abstimmungen re- Nationalstrassenplanten, international akzeptierten steuerlichen Für Verkehrsinfrastruktur – Ja zum und solut für die Wettbewerbsfähigkeit des StandorEntlastungsmassnahmen. Die parallel damit einAgglomerationsverkehrsfonds (NAF): Der NAF ist nicht nur aus verkehrs-, sondern auch aus tes Schweiz ein. So auch bei den Abstimmungen hergehenden finanzpolitischen wirtschaftspolitischer Sicht dringend nötig. Denn die Verkehrsinfrastruktur gelangt zunehmend an ihre Massnahmen – vom 12. FebruarEin 2017, die für deninWirtschaftsdie stärkere Beteiligung der Kantone an den EinKapazitätsgrenzen. Umstand, der sich der alltäglichen Verkehrsüberlastung äussert, auch und gerade im Limmattal, unter derdas hohen Verkehrsbelastung Darunter leidet auchBundessteuer das Gewerbe. und die Anstandort Schweizdas und für Limmattal von ächzt. nahmen der direkten grosser Bedeutung sind. passung des Finanzausgleichs – fussen auf einem Mit dem NAF sollen Engpässe im Strassennetz beseitigt, Betrieb und und Unterhalt der Nationalstrassen guten ausgewogenen Kompromiss zwischen langfristig gesichert und Agglomerationsprojekte mitfinanziert werden. Von einem leistungsfähigen Ja zu einer Investition in die Zukunft – Ja zur Bund und Kantonen. Verkehrsnetz profitieren alle – Städte und Agglomerationen, namentlich auch der Kanton Zürich und das Unternehmenssteuerreform III (USR III): Die USR Limmattal, Berggebiete und Randregionen, der motorisierte Individualverkehr wie der öffentliche Verkehr, III hat zum Inhalt, die Besteuerung der rund Die Reform ist folglich, wie bereits die vorheridie Bevölkerung und die Wirtschaft. 24 000 Statusgesellschaften (Holding-, Domizil- gen Reformen, eine Investition in die Zukunft – und gemischte in der eine, mitmitder Wettbewerbsfähigkeit des Mit dem Fonds wird Gesellschaften) eine Lösung verwirklicht, wieSchweiz sie für den Bahnbereich demdie Bahninfrastrukturfonds wieder mit denund internationalen in Ein- Standortes zur Finanzierung zum Ausbau derStandards Eisenbahninfrastruktur (FABI) bereits Schweiz existiert. gestärkt wird und von der klang zu bringen. Wir begrüssen es daher, dass positive Auswirkungen auf Innovation, WertWir aus allSteuerprivilegien diesen Gründen Jafür zumdiese Nationalstrassenund Agglomerationsverkehrsfonds die sagen bisherigen Gesell- schöpfung, Arbeitsplätze, Steuereinnahmen und (NAF). schaften abgeschafft und in Zukunft alle Unter- Wohlstand zu erwarten sind. nehmen in der Schweiz steuerlich gleich behandelt werden sollen. Wir sagen aus all diesen Gründen Ja zur Unternehmenssteuerreform III vom 12. Februar 2017. Um diese Unternehmen und ihre rund 150  000 Gregor Biffiger Fredi Pahr Präsident Gewerbeverband Limmattal Präsident Industrieverein Spreitenbach Arbeitsplätze sowie jährlich über 5 Milliarden

Dr. Andreas Geistlich

Dr. Josef Wiederkehr

Co-Präsident Wirtschaftskammer Schlieren

Präsident Industrie- und Handelsverein Dietikon

Gewerbepolitisch wichtige Abstimmungen vom 12. Februar 2017 Dr. Andreas Geistlich

Dr. Josef Wiederkehr

Co-Präsident Wirtschaftskammer Schlieren

Präsident Industrie- und Handelsverein Dietikon

Alle Parolen des Kantonalen Gewerbeverbands Zürich im Überblick:

P

Nationale Vorlagen: ●● Volksinitiative «Bundesbeschluss über die erleichterte Einbürgerung von Personen der dritten Ausländergeneration»

P–

●● Volksinitiative «Bundesbeschluss über die Schaffung eines Fonds für die Nationalstrassen und den Agglomerationsverkehr»

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●● Volksinitiative «Bundesgesetz über steuerliche Massnahmen zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmensstandorts Schweiz (Unternehmenssteuerreformgesetz III)»

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Gewerbeverband Limmattal I 7

Gewerbezeitung I Nr. 1 I 2. Februar 2017

Ratgeber Recht

Neuerungen im Kinderunterhaltsrecht – es kann teurer werden Auf den 1. Januar 2017 sind im Unterhaltsrecht Neuerungen in Kraft getreten, welche insbesondere die Stellung von unverheirateten Eltern verbessern, welche sich um die Kinderbetreuung kümmern. Ein Abriss über die wichtigsten Änderungen. Hinsichtlich des Kinderunterhaltes waren bis dato die Kinder unver­ heirateter Eltern gegenüber den Kindern von geschiedenen Eltern benachteiligt. Dies deshalb, weil bis anhin bei der Festlegung des Unterhaltsanspruches lediglich die direkten Kosten der Kinderbetreuung (etwa für Essen, Wohnen und Kleider) berücksichtigt worden sind. Geschiedene Kinds­ betreuer konnten diese Ungleichbehandlung über den nachehelichen Ehegattenunterhalt abfangen, was un-

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verheirateten Eltern natürlich nicht möglich war. Ungleichbehandlung beseitigen Mit den am 1. Januar 2017 in Kraft getretenen Änderungen im Unterhaltsrecht soll dieser Ungleichbehandlung entgegengewirkt werden. Gemäss der Botschaft des Bundesrates soll sich der Unterhaltsanspruch eines Kindes nicht mehr lediglich auf seinen Barbedarf beschränken, sondern auch gewährleisten, dass eine bestmögliche Betreuung sichergestellt ist. Die Kosten der Kinderbetreuung des betreuenden Elternteils sollen bei der Bemessung des Unterhaltsbeitrages für das Kind ebenfalls Berücksichtigung finden. In der Praxis bedeutet das, dass grundsätzlich die Lebenshaltungskosten der betreuenden Person in den Kinderunterhalt einzurechnen sind, soweit diese dafür nicht selbst aufkommen kann. Das dürfte insbesondere dann der Fall sein, wenn der betreuenden Person die Ausübung einer Erwerbstätigkeit aufgrund der Kinderbetreuung nicht möglich ist.

Neu, aber noch nicht konkret Die konkrete Ausgestaltung des neuen Rechts hat der Gesetzgeber offen gelassen. Hier wird die Arbeit der Gerichte in den nächsten Monaten zeigen, welche konkreten Auswirkungen die Neuerung auf den Einzelfall haben wird. Da auch heute noch im Regelfall die Kindsmutter mit der hauptsächlichen Betreuung betraut ist, dürfte diese Gesetzesänderung in erster Linie gut verdienende, unverheiratete Männer treffen. Je höher das Einkommen des Leistungspflichtigen ist, desto teurer wird auch die alleinige Kinderbetreuung des anderen Elternteils ausfallen. Damit ist auch gesagt, dass ein solcher Betreuungsunterhalt nur dann gefordert werden kann, wenn seitens des Leistungspflichtigen tatsächlich ein Überschuss besteht, das heisst mehr finanzielle Mittel zur Verfügung stehen, als für die eigenen Lebenshaltungskosten benötigt werden. Bei finanziell knappen Verhältnissen wird es also auch in Zukunft nichts zu verteilen geben.

Auf der anderen Seite dürfte die «Verteuerung» des Kinderunterhaltes über kurz oder lang auch dazu führen, dass die Frage, wie lange eine volle Entschädigung des Betreuungsunterhaltes geschuldet ist, neu geklärt werden muss. Bis heute ist gemäss Bundesgericht die (Wieder-)Aufnahme einer Teilzeittätigkeit dem betreuenden Elternteil dann zumutbar, wenn das jüngste Kind 10 Jahre alt ist, bzw. eine volle Berufstätigkeit ab 16 Jahren. Es ist damit zu rechnen, dass diese Schwellen in Zukunft tiefer angesetzt werden. Fazit: Eine sinnvolle Neuerung Bereits heute steht fest, dass die Stellung des Kindes durch diese Gesetzes­ änderung wesentlich verbessert worden ist, da die Betreuungskosten nun ebenfalls Teil des Kindesunterhaltes sind. Ebenso gilt neu, dass der Unterhalt von minderjährigen Kindern anderen familienrechtlichen Verpflichtungen vorgeht. Unverheirateten Eltern minderjähriger Kinder ist eine Prüfung ihrer Situation zu empfehlen. Gegebenenfalls sollte ein bestehender

Unterhaltsvertrag neu berechnet werden.

PPZum Verfasser: Lic. iur. Thomas Rüesch ist seit 2005 selbstständiger Rechtsanwalt und berät Privatpersonen und KMU im Zivil-, Obligationenund Schuldbetreibungs- und Konkursrecht.

RÜESCH & Müller Rechtsanwälte «Zum Zollhaus» Badenerstrasse 1, 8953 Dietikon Tel. 044 741 56 11 www.rueesch-mueller.ch

Standort Schweiz

Neue Technologien eröffnen neue Perspektiven Noch herrscht mancherorts Unentschlossenheit darüber, ob die enormen Fortschritte in der Digitalisierung der Lebens- und Arbeitswelt zu begrüssen oder zu bedauern sind. Veränderungen führen zu Verunsicherung und damit zur Ausgestaltung von Bedrohungsszenarien. Generell geht der Trend in die Automatisierung von repetitiven Arbeiten, Administration und Rechnungswesen, aber auch in die Wiederbelebung des produzierenden Gewerbes, das dank des technischen Möglichkeiten an der Werkbank wieder zu konkurrenzfähigen Preisen produzieren kann. Der Binnenmarkt wird über nahezu alle Produktionsbereiche wieder stärker, während zahlreiche global agierende Mitbewerber ihre Wettbewerbsvorteile durch Produktion in Billiglohn-Ländern verlieren könnten. Text: Robert E. Gubler, Wädenswil

Digitalisierung als Herausforderung hat inzwischen viele Entscheidungsträger aus Politik, Bildung und Branchenorganisationen erreicht. Allen ist klar, dass es in den nächsten Jahren zu starken Veränderungen kommen wird. Diese Vorzeichen mit vielen Fragezeichen «bewirtschaften» verschiedene Interessenvertreter gezielt auf die eigene Mühle: Gewerkschaften spielen mit Arbeitsplatzverlusten, um neue Mitglieder anzuwerben, Ausbildungsinstitute offerieren Weiterbildungsmodule, ohne die neuen digitalen Anwendungen schon zu kennen, Parteien und ihre Vertreter in den Parlamenten und Exekutiven lancieren Vorstösse, weil die nächsten Wahlen noch vor der digitalen Revolution kommen dürften. Technische Umwälzungen ruhig angehen Man kann davon ausgehen, dass in den nächsten zehn Jahren die bisherigen Berufe und Arbeitsstellen parallel zu den neuen technologischen Anwendungen und zu den neu geschaffenen Hightech-Stellen, welche die digitalen Möglichkeiten nutzen, bestehen bleiben. Die Transformation in die neue digitale Welt ist fliessend, entlang dem Kunden- und Marktverhalten. Der Weg ins Billig-Möbelhaus

zum Beispiel bleibt noch lange vertraut, während im Dorfzentrum bereits Schweizer Möbel aus der 3-D-Fabrikation des lokalen Schreiners ins Schaufenster gestellt werden, deren Qualität, Design und Preise selbst die Schweden ins Grübeln bringen dürften. Andere g ­ewerbliche Bereiche werden dank den technologischen Möglichkeiten ebenfalls profitieren und ihre Wettbewerbsfähigkeit im Binnenmarkt zurückgewinnen. Insgesamt werden die regionalen Angebote und Versorgungsleistungen wieder wachsen. Die ökologische Bilanz auf Produktionswie auf Konsumseite wird signifikant verbessert. Der Binnenmarkt wird stärker. Gewerbliche Berufe und Lehrstellen werden attraktiver denn je, nicht zuletzt für technisch Begabte und Interessierte. Das Handwerk findet künftig noch mehr im Kopf und über die Maschine statt. Unverändert bleibt die Nähe zu Material, Produkt und Anwendungspraxis. Berufsbilder verändern sich, neue Arbeitsstellen entstehen Blickt man auf den beliebtesten beruflichen Werdegang der heutigen Schulabgänger, wird die kaufmännische Lehre, ob bei einer Bank, Versicherung oder im Treuhand- und Buchhaltungswesen, eine neue Richtung einschlagen. Gefragt sind unternehmerisch denkende Berufsleute, welche die di-

gitalen Instrumente im Rechnungsund Kalkulationswesen einzusetzen wissen und die Ergebnisse einordnen und bewerten können. Sie werden künftig die wichtigen Partner in den Betrieben oder auf Seite der Berater und Treuhänder für die Unternehmerinnen und Unternehmer und für die verantwortlichen Chefs der Betriebe werden. Eine Perspektive, die analog zum Gewerbe oder einer rein akademischen Laufbahn mehr als nur ebenbürtig sein wird. Hightech-Instrumente und Programme erleichtern Finanzführung und Administration. Und die Experten und Innovatoren in den Betrieben können sich noch mehr auf ihr fachliches Kerngebiet fokussieren. Digitalisierung schafft in der Zukunft neue Qualitäten zur Vernetzung und Bündelung von verschiedenen Kompetenzen, Produktionsanlagen, Forschungsprojekten und Beratungsleistungen. Mikrounternehmen werden sich über neue, grosse Leistungsplattformen neue Partnerschaften und damit neue Märkte erschliessen. Sie werden kompetitiver, dank Vernetzung schlauer und schneller, und dank schlanken Strukturen entweder günstiger oder leistungsfähiger. In allen angesprochenen Entwicklungen entstehen nicht weniger, sondern neue Ausbildungs- und Arbeitsplätze. Dort, wo

die Automation zu weniger Personalbedarf führt, steigt parallel der Bedarf im Bereich Organisation, Vernetzung, Unterhalt und Beratung. Neue Chancen nicht verreglementieren oder besteuern Digitalisierung öffnet neue berufliche und wirtschaftliche Perspektiven über alle Generationen. Sie schafft die Voraussetzung dafür, dass dank technischem Support und Innovation nicht nur der Export, sondern auch die Binnenwirtschaft gestärkt und die Wertschöpfung lokal und regional angebunden werden kann. Sie trägt dazu bei, dass die Wege zwischen Produzent, Anbieter und Käufer wieder kürzer und ökologischer werden können. Die Abhängigkeit von der Einwanderung nimmt ab. Es ist deshalb erstaunlich, wenn bereits heute der Ruf ergeht, wonach eben diese technischen Fortschritte in den Bereichen Digitalisierung und Robotik mit besonderen Regularien und Steuern belegt werden sollen. Fortschrittsverbote, lenkende Massnahmen von öffentlichen Verwaltungen, die vom Werkbank und dem Markt meilenweit entfernt sind, oder prohibitive Steuern auf technischen oder robotergesteuerten Geräten sind sozusagen das Letzte, was man dem Lebens- und Wirtschaftsstandort Schweiz antun sollte. Zurzeit machen wir in der Politik gerade genügend an-

dere Fehler, um unseren Wohlstand und die Wettbewerbsfähigkeit zu gefährden: in der Energiepolitik zum Beispiel, oder in der beständigen Einschränkung der Eigentumsrechte, in den ungebremsten Regulierungen und Auflagen mit den extremen Kostenfolgen für KMU und deren Preiskalkulationen oder auch in der ständig in Frage gestellten Beziehung zum Wirtschaftsraum der EU.

PPZum Verfasser: Der 67-jährige Robert E. Gubler ist Kommunikationsfachmann, verheiratet und lebt in Wädenswil. Robert E. Gubler ist Gründer und Partner der Communicators Zürich AG, Vorstandsmitglied beim Schweizerischen Gewerbeverband und bei der Treuhand Suisse sowie Vorsitzender des Forums Zürich. Er ist Präsident der Economic Foundation Zurich Park Side. Robert E. Gubler wandert und fährt Ski.


8 I Gewerbeverband Limmattal Ratgeber Treuhand

Gewerbezeitung I Nr. 1 I 2. Februar 2017

Ratgeber Gesundheit

Neuerungen bei der ­Ausfertigung des Lohnausweises ab 1. Januar 2016

Fleischliebhaber?

Obwohl Fleisch eine gute Proteinquelle ist und weitere für die Gesundheit vitale Stoffe enthält, ist sein reichlicher Verzehr keineswegs unbedenklich. Alternative und flankierende Die Eidgenössische Steuerverwaltung hat am 15. Juli 2016 Strategien sind angezeigt. eine Mitteilung zum oben erwähntem Thema herausgegeben. Worum geht es? In den vergangenen Jahrzehnten hat Es gibt somit ausreichend überzeugen- Ich hoffe, Ihnen die Freude am Bei der direkten Bundessteuer können Arbeitnehmer ab 2016 max. 3000 Franken pro Jahr für den Arbeitsweg in Abzug bringen. Diese Beschränkung hat Folgen auf die Deklaration im Lohnausweis. Arbeitgeber müssen bei Mitarbeitenden mit einem Geschäftsfahrzeug den prozentmässigen Anteil Aussendienst bescheinigen. Unter Ziffer 15 des Lohnausweises müssen Arbeitgeber bei Arbeitnehmern mit einem Geschäftsfahrzeug und ganzem oder teilweisem Aussendienst (z. B. Handelsreisende, Kundenberater, Monteure, Erwerbstätige auf Baustellen oder für auswärtige Projekte) den prozentmässigen Anteil Aussendienst bescheinigen. Weshalb diese Bescheinigung? Diese Angabe erleichtert dem Arbeitnehmer bei seiner Steuererklärung die Deklaration des Arbeitsweges, da nur die Tage zu deklarieren sind, an welchen er vom Wohnort mit dem Geschäftsfahrzeug an die übliche permanente Arbeitsstätte (also nicht Fahrten von zu Hause direkt zum Kunden) fährt. Dabei ist der Naturalwert dieser Fahrten in seiner Steuererklärung als übriges Einkommen zu deklarieren. Vom aufgerechneten Betrag können die effektiven Arbeitswegkosten bis maximal 3000 Franken in Abzug gebracht werden. Grundsätzlich ist der prozentuale Anteil Aussendienst von Mitarbeitern mit Geschäftsfahrzeug genau zu ermitteln. Wird für den Arbeitgeber die genaue Ermittlung des Aussendienst-Anteils zu einer übermässigen Belastung, gibt es Pauschalen für Funktionen bzw. Berufsgruppen. Zum Beispiel für einen Baupolier im Baugewerbe inkl. Bergbau beträgt die Pauschale für den Aussendienst 70%. Die Deklaration im

Lohnausweis lautet hier: «Anteil Aussendienst 70% pauschal nach Funktions-/Berufsgruppenliste.» Details zu den Pauschalen können Sie der Beilage zu Mitteilung-002-D2016-d vom 15. Juli 2016 entnehmen. Einfach unter Google diesen fett markierten Text als Suchbegriff eingeben und es wird Ihnen der entsprechende Link angezeigt. Entnehmen Sie die genauen Details der Mitteilung oder wenden Sie sich bei Unklarheiten an einen Fachmann.

der Fleischkonsum stark zugenommen. Rotes Fleisch – Rind, Kalb, Schwein, Lamm – ist für viele Menschen ein wichtiger Bestandteil der Ernährung. Rotes Fleisch ist eine gute Quelle für Proteine (Eiweisse), Aminosäuren, Vitamine, Mineralien (vor allem Eisen) und andere Mikronährstoffe. Fleisch kann auch Zusätze enthalten, die bei der Verarbeitung hinzugefügt werden. Die Verarbeitungstechniken (Pökeln, Räuchern, Konservieren) verändern das Fleisch. Rückstände von Antibiotika und Hormonen werden gefunden. Bei der Zubereitung von Fleisch (Grillieren, Braten) entstehen Amine, welche entzündungsfördernd und gar krebserregend sind. Der Genuss von viel rotem und verarbeitetem Fleisch führt zu einem erhöhten Risiko, Diabetes (Zuckerkrankheit) zu entwickeln. Nachgewiesen ist auch ein erhöhtes Risiko, eine Herzkreislauferkrankung zu erleiden (Herzinfarkt, Hirnschlag). Pro 50 g rotem und verarbeitetem Fleisch am Tag steigt das Risiko um 42% (!).

PPZum Verfasser: Alfons G. Florian, dipl. Wirtschaftsprüfer/ Fachmann im Finanz- und Rechnungswesen mit eidg. FA, ist seit 1998 Geschäftsführer der Rebex AG und ist in den Bereichen Wirtschaftsprüfung, -beratung, Rechnungswesen sowie nationale und internationale Steuerberatung tätig. Rebex AG Treuhand- & Revisionsgesellschaft Zentralstrasse 19, Postfach 8953 Dietikon 1 Tel. 044 744 76 76 www.rebex.ch Rebex AG

Zahlreiche Studien fanden auch einen Zusammenhang zwischen Verzehr von rotem Fleisch mit Darm-, Bauchspeicheldrüsen- und Prostatakarzinomen. Eine weitere Studie aus Zürich zeigte, dass bereits der Verzehr einer Wurst pro Tag das Risiko für Herzkreislauferkrankungen, Krebs und andere Krankheiten enorm erhöht. Hierfür wird das Hämeisen, das dem Fleisch seine rote Farbe verleiht, verantwortlich gemacht. Ist der Hämeisen-Anteil im Körper aufgrund regelmässig verzehrter roter Fleisch- und Wurstwaren zu hoch, kann dieses Eisen gravierende Auswirkungen auf die Gesundheit haben und vor allem zu Magenkrebs führen.

de Argumente dafür, den Fleischkonsum grundsätzlich sehr einzuschränken. Dass ein regelmässiger Verzehr grösserer Mengen an rotem und verarbeitetem Fleisch das Risiko, generell an Krebs zu erkranken deutlich erhöht, scheint mittlerweile ausser Frage zu stehen. Flankierende gesundheitsfördernde Massnahmen Wer dennoch nicht auf Fleisch verzichten möchte, sollte zumindest einige der folgenden gesundheitsfördernden Massnahmen umsetzen: • Ernähren Sie sich überwiegend von pflanzlichen Lebensmitteln. Reduzieren Sie den Fleischkonsum auf ein Minimum. • Essen Sie möglichst oft frische Salate und Gemüse, damit Ihr Körper aufgrund der darin enthaltenen Nähr- und Vitalstoffe genügend Abwehrkräfte entwickeln kann. • Bevorzugen Sie Bio-Ware, damit die Spritzmittel auf konventioneller Ware Ihren Körper nicht noch zusätzlich belasten. • Ihre Ernährung sollte ballaststoffreich, aber dennoch leicht verdaulich sein. Bevorzugen Sie daher leicht verdauliche Getreidearten wie Naturreis, Hirse oder Hafer. • Bereiten Sie Ihre Mahlzeiten schonend zu, damit die zugeführten Nährstoffe ihre Qualität erhalten und möglichst viele Vitalstoffe Ihrer Gesundheit dienlich sein können. • Verwenden Sie zur Nahrungsergänzung ein hochwertiges Antioxidans. Antioxidative Wirkung haben beispielsweise die Vitamine A, C, E, Vitamin-C-Pulver, erhältlich in der Apotheke; 1–5 g täglich. So können Sie Ihren Körper beim Kampf gegen die gefährlichen freien Radikale effizient unterstützen.

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Fleischgenuss nicht genommen zu haben. Weniger ist mehr! Gutes (wenn auch teureres) Fleisch vom Biobauer ist besser als abgepacktes, konserviertes, tiefgekühltes Fleisch. Fleisch ist ein Lebensmittel, kein Chemiemittel. Gestalten Sie Ihre Ernährung ­abwechslungsreich Alternativ weisses Fleisch geniessen (Poulet, Truthahn), evtl. auch vom Biobauer, und ein- bis zweimal wöchentlich Fisch (Dörig Dietikon, Markt Dietikon, jeweils Mittwoch/Samstag, Bianchi, Coop Dietikon). Viel Gemüse (am besten vom eigenen Garten) und ungespritzten Salat geniessen sowie (ungespritzte) Früchte vom Bauern. Berücksichtigen Sie die Fleisch-, Obstund Gemüseproduzenten im Dorf – Ihre Gesundheit ist es Ihnen wert.

PPZum Verfasser: Der 57-jährige Dr. med. Claudio Lorenzet ist Facharzt FMH für Allgemeine Innere Medizin und anerkannter Akupunkteur TCM/ASA. Er lebt in Bergdietikon, ist verheiratet und Vater von Zwillingen. Sein Interesse gilt der gesamtheitlichen Betreuung des Patienten unter Einschluss von komplementären Behandlungsmethoden. In seiner Freizeit ist er ein «Bücherwurm», jasst gerne, fährt Harley und spielt Golf. Lorenzet@swissonline.ch www.lorenzet.ch

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Gewerbeverband Limmattal I 9

Gewerbezeitung I Nr. 1 I 2. Februar 2017

Publireportage: Energie-Agentur der Wirtschaft

«Nur nachhaltige Lösungen sind erfolgreich» Angefangen mit nur einem Lastwagen, gründete Hans Bertschi vor 60 Jahren in Dürrenäsch mit seinem Bruder die Bertschi AG. Acht Jahre später gelang dem Pionier zwischen Deutschland und Italien die erste Verlagerung vom Strassenverkehr auf die Schiene – die Geburtsstunde des nachhaltigen, kombinierten Verkehrs in Europa. Seither ist das Thema Nachhaltigkeit tief in der Firmenphilosophie der Bertschi AG verankert und wird heute in der zweiten Generation von Hans-Jörg Bertschi weitergelebt. Text: Joelle Broummana, Bilder: zVg

Als der studierte Ökonom Hans-Jörg Bertschi die Leitung des Familienunternehmens vor 25 Jahren von seinem Vater mit 300 Mitarbeitenden übernahm, bestand das gesamte Streckennetz des Logistikdienstleisters erst aus der Nord-Süd-Achse von Deutschland bis Italien. Heute ist Bertschi ein weltweit tätiges Unternehmen, spezialisiert auf flüssige und lose rieselförmige Produkte, und gehört zu den Top Five im globalen Tankcontainergeschäft. Vor vier Jahren liess sich das Unternehmen in China, Singapur, Houston und Dubai nieder. Weltweit beschäftigt Bertschi 2400 Mitarbeitende an 60 Standorten. 25 000 Tank- und Silocontainer sowie 1200 eigene Lastwagen und 25 Containerterminals sind heute Teil der Firma. 2015 gelang der Bertschi AG als erstes Unternehmen der nachhaltige Transport eines Ganzzuges mit flüssigen Chemieprodukten über die Seidenstrasse zwischen China und Europa. Nachhaltigkeit als Kernkompetenz Das globalisierte Geschäftsmodell der Verlagerung des Strassentransports auf Schienen hat vor allem nachhaltigkeitsorientierte Gründe. Das Konzept ist einfach: Die zu transportierende Ware wird zunächst beim Kunden auf LKWs geladen. Damit werden kurze Strecken über das Strassennetz zurückgelegt. An den verschiedenen Umschlagsanlagen für den kombinierten Verkehr wird die Ware anschlies­ send für weite Distanzen auf die Schienen verlegt. So werden in Bezug auf den europäischen Markt schätzungsweise rund 55 Prozent des Energieverbrauchs und 55 Prozent der CO2-Emissionen gegenüber dem direkten Strassentransport eingespart. Pro Jahr reduziert Bertschi mit der Verlagerung auf die Schiene in Europa die CO2-Emissionen um 200 000 Tonnen, was dem Gesamtausstoss einer mittelgrossen Stadt mit etwa 80 000 Einwohnern entspricht. «Nachhaltigkeit ist das zentrale Argument, welches wir unseren Kunden verkaufen», erklärt

Hans-Jörg Bertschi

Bahnterminal DKT in Duisburg, in dem die Container von der Strasse auf die Schiene umgeschlagen werden

Bertschi. «Unsere Kunden können den Energieverbrauch und CO2-Ausstoss ihrer Distribution mit dem kombinierten Verkehr radikal reduzieren.» Infrastrukturen am Standort ­verbessert Wer mit seinem Kerngeschäft einen entscheidenden Beitrag zur Nachhaltigkeit leistet, macht auch an den eigenen Standorten keinen Halt. 2013 nahm die Bertschi AG die Zusammenarbeit mit der Energie-Agentur der Wirtschaft (EnAW) auf. Mit der Umsetzung des Grossverbrauchermodells im Kanton Aargau soll die Energieeffizienz von grossen Energieverbrauchern wie Bertschi mit wirtschaftlich tragbaren Massnahmen verbessert werden. Zusammen mit Fabian Bont, EnAW-­ Berater für das KMU-Modell, wurden 15 wirtschaftliche Massnahmen, besonders für den Standort Birrfeld, erarbeitet. Dort unterhält die Bertschi AG Tankreinigungsanlagen, um die Container nach dem Transport zu säubern. Um diesen Prozess energieeffizienter zu gestalten, ist Abwärme das Stichwort. Für die Reinigung sind Hochleistungspumpen nötig, um die Container mit genügend Druck und 80 Grad heissem Wasser auswaschen zu können. Die Abwärme dieser Hochleistungspumpen wird nun über eine Wärmepumpe zur Vorwärmung des kalten Frischwassers verwendet, welches für die Dampferzeugung nötig ist. Zusätzlich wird die warme Abluft aus dem Brennerraum neu ebenfalls über eine Wärmepumpe geführt, um das Reinigungswasser aufzuheizen. Das zweite wichtige Stichwort heisst Isola-

tion. Um den Wärmeverlust in der Heizanlage zu vermeiden, wurden einige Elemente optimiert – so zum Beispiel der Dampfkessel der Tankreinigungsanlagen, der komplett neu isoliert wurde. Obwohl die Energieeffizienzmassnahmen für die Schweiz ausgearbeitet wurden, bezieht die Bertschi AG die positiven Erfahrungen beim Aufbau neuer Reinigungsanlagen wie zum Beispiel in Singapur mit ein. Auf dem richtigen Weg Auch bei der Beleuchtung spart Bertschi Energie ein. So wurden bereits alle Lampen des gesamten Betriebsareals durch LED ersetzt. Aneinandergereiht, entspricht dies einer leuchtenden Länge von einem Kilometer. Die

mit der EnAW in der Zielvereinbarung vereinbarten Einsparungen hat Bertschi alle erreicht. Dafür wurde Bertschi von der EnAW mit dem «CO2 & kWh reduziert»-Label ausgezeichnet. 2015 wurden sogar 23-mal so viele Kilowattstunden Strom und Energie eingespart wie vorgegeben. 400 Tonnen CO2 sollen bis zum Jahr 2020 eingespart werden. EnAW-Berater Bont ist überzeugt: «Bertschi ist auf einem guten Weg, dieses Ziel zu erreichen.» Nachhaltigkeit leben Dass Nachhaltigkeit bei der Bertschi AG gelebt wird, ist spätestens auch beim Betreten des Hauptsitzes in Dürrenäsch im Kanton Aargau klar. Schilder, die die Mitarbeitenden des Fami-

lienunternehmens für ein energieeffizientes Verhalten sensibilisieren, sind überall präsent. «Lichter ausgeschaltet?» oder «Fenster geschlossen? – Energieeffizienz» sind nur einzelne davon. Auch das Recyceln von Papier und der sparsame Umgang mit Plastik werden hier grossgeschrieben. Sogar den Fahrern der hauseigenen LKWs wird stetig ein defensiver, verbrauchsschonender Fahrstil nahegelegt und beigebracht. Nachhaltig soll übrigens auch der Fortbestand des Unternehmens gesichert werden. Hans-Jörg Bertschi freut sich über den ersten Schritt: «Drei Vertreter der dritten Generation sind dieses Jahr motiviert in die Firma eingestiegen.»

Sparen auch Sie Die Bertschi AG spart dank der Zusammenarbeit mit der Energie-Agentur der Wirtschaft (EnAW) Energie und Kosten ein. Die EnAW ist eine Nonprofit-Organisation von der Wirtschaft für die Wirtschaft. Sie bietet ihren Teilnehmern einen Rundum-Service im Energie-Management. Jedes Unternehmen kann seinen Energieverbrauch und CO2-Ausstoss mit wirtschaftlichen Effizienzmassnahmen senken. Kontaktieren Sie die EnAW, damit auch Sie das wirtschaftliche Effizienzpotenzial in Ihrem Betrieb voll ausschöpfen können. +41 44 421 34 45 info@enaw.ch www.enaw.ch Bahnterminal Schwarzheide bei Dresden, dessen Erweiterung Bertschi 2015 feierte


10 I Gewerbeverband Limmattal

Gewerbezeitung I Nr. 8 I 1. Dezember 2016

Standortförderung Limmattal

Das Limmattal als ­Innovations-Perle Das Limmattal ist zu einem Synonym für «Innovation» geworden, und dies selbst in China! Dafür gibt es gute Gründe. Fast kein Tag vergeht ohne Neuigkeiten von etablierten Limmattaler Firmen oder verheissungsvollen Startups. Ich musste es zweimal lesen, bis ich es glauben konnte. Eine Delegation chinesischer Journalisten besuchte Schlieren, um Innovation zu erleben, und keinen anderen Ort in der Schweiz. Das Besuchsprogramm dauerte ja eine ganze Woche und umfasste Stationen im Osten und Westen des Landes. Aber als das Thema «Innovation» auf der Tagesordnung stand, da kam kein anderer Ort in Frage als Schlieren im Limmattal. So etwas freut natürlich einen regionalen Standortförderer und er beeilt sich, auch dabei zu sein und berichtet über den Anlass auf seiner Homepage limmat.info. Aber im Grunde ist es nicht überraschend. Schlieren ist schon lange nicht mehr, was es mal war. Die Wagi-Zeiten sind schon seit fast ewigen Zeiten vorbei. Und seitdem das neue Unternehmerzentrum IJZ auch noch im Schlieren ist und im Sony-Gebäude haust, ist Zukunft voll-

ends ein Synonym für den Ort, «wo Zürich Zukunft hat». Positive Firmen-News im Tagesrhythmus Es gibt ja auch fast täglich News von Firmen aus Schlieren. Dafür sorgt der neue Newsletter «Punkt vier», der von der Schlieremer Standortförderung unter Albert Schweizer herausgebracht wird. Kaum ein Tag vergeht ohne mindestens einen interessanten Hinweis aus einem lokalen Startup oder einer hoffnungsvollen arrivierten Unternehmung. Aber auch das Computacenter in Dietikon schreibt gute Nachrichten. Es hat im Januar die Aktienmehrheit der Wetziker Unternehmung cITius übernommen. Damit ergänzt Computacenter das eigene Portfolio um die strategisch bedeutenden Bereiche Cloud, Mobility und Security.

Gerade diese guten Nachrichten werden noch attraktiver durch die Tatsache, dass mit dem Jungunternehmerzentrum ein Rundumpaket nun im Limmattal anzutreffen ist, das den ganzen Lebenszyklus eines Startups begleiten kann. Es beginnt einerseits damit, dass attraktive Kurse zur Entwicklung von Businessplänen angeboten und durchgeführt werden, wie sich der regionale Standortförderer selber vor Ort überzeugen konnte. Immobilien-Leerstände: ­Informationen weit gestreut Das Limmattal bietet wirklich viel. Und noch mehr ist möglich. Denn noch immer warten zahlreiche Geschäftsliegenschaften auf neue Nutzungen. Ich trage diese systematisch auf limmat.info unter der einfach zu merkenden Rubrik «Wirtschaft» nach. Periodisch werden zudem diese Angebote ja seit einiger Zeit als Broschüre

ausgedruckt und gehen an mittlerweile bald über 800 Adressen von Unternehmern in der ganzen Schweiz. Wir sorgen aber auch für hier ansässige Unternehmen. Soeben wurde in den Räumlichkeiten des Golf-Club Unterengstringen das erste Wirtschafts-Frühstück der Standortförderung Limmattal durchgeführt. Ein spannendes Referat von Peter Metzinger brachte den Zuhörern das Thema Campaigning näher. Das Limmattal hat viel zu bieten, viel Potential und vor allem: beste Talente. Die gilt es zu nutzen.

Berufsmesse Zürich

Neuer ­Besucherrekord Während fünf Tagen tauchten an der Zürcher Berufsmesse rund 56 000 Jugendliche, Eltern und Lehrpersonen in diverse Berufswelten ein und gingen mit einem gut gefüllten Rucksack an Informationen nach Hause.

PPZum Verfasser: Bruno Hofer, lic.rer.pol., ist Geschäftsleiter der Standortförderung Limmattal.

Standortförderung Limmattal Riedstrasse 6, 8953 Dietikon Tel. 044 740 22 05 Fax 044 740 22 07 info@standort-limmattal.ch www.standort-limmattal.ch

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Text und Bilder: Marco Plüss

55 705 Personen haben vom 22. bis 26. November 2016 die Berufsmesse Zürich besucht. Darunter waren 19 934 Schülerinnen und Schüler aus 8 Kantonen. Auch am schulfreien Mittwochnachmittag hatten sich erstaunlich viele Schulklassen angemeldet. Vor allem den Samstag nutzten viele Eltern, um sich gemeinsam mit ihren Kindern über zahlreiche Lehrberufe und anschliessende Weiterbildungsmöglichkeiten zu informieren. Die grösste Schweizer Berufsschau war fünf Tage lang Treffpunkt für Berufswahl, Grund- und Weiterbildung. 130 Berufsverbände, Firmen und Schulen präsentierten mit 240 Lehrberufen und Grundbildungen sowie 300 Weiterbildungsmöglichkeiten einen einzigartigen Querschnitt durch die Schweizer Bildungslandschaft. Jugendliche und Erwachsene konnten viele Berufe ausprobieren und somit testen, ob der ausgesuchte Beruf ihren Vorstellungen auch wirklich entsprach. Begleitprogramm mit vielen Promis An der Berufsmesse Zürich massen sich die besten angehenden Berufsleute der Schweiz in drei Branchen. Am letzten Messetag wurden die Gewinner der Berufsmeisterschaften der Maurer und Elektroinstallateure gekürt. Sie werden die Schweiz und ihren Beruf an den WorldSkills in Abu Dhabi 2017 repräsentieren. Auf grosses Interesse stiess das Spezialthema «Berufliche Integration von Jugendlichen mit Unterstützungsbedarf». Zahlreiche Prominente waren bei den jungen Radioma-

STATTHALTER ADRIAN LEIMGRÜBLER WIEDERWAHL 12. FEBRUAR 2017 Vorbehaltlose Unterstützung

Rising Eagles gaben ein paar Showeinlagen

"Adrian Leimgrübler hat das Statthalteramt während 14 Jahren mit Umsicht und Kompetenz geführt, weshalb ich seine Wiederwahl am 12. Februar 2017 vorbehaltlos unterstütze."

chern von Radio 4tng und Berufswahlradio. ch zu Gast, so etwa die Moderatoren Dani Fohrler und Arthur Honegger, die Musiker Nickless und Dabu Fantastic, der Komödiant Stefan Büsser, der Gewinner der grössten Schweizer Talente von 2015, Flavio Rizzello, und zahlreiche Sportler der Kloten Flyers und ZSC Lions.

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Ich empfehle Adrian Leimgrübler zur Wahl als Statthalter des Bezirks Dietikon.

Die nächste Berufsmesse Zürich findet vom 21. bis 25. November 2017 in der Messe Zürich statt.

Hans Egloff lic. iur., Rechtsanwalt, Nationalrat SVP Aesch Silvia Steiner, Regierungsrätin und Bildungsdirektorin des Kantons Zürich

WWW.WAHLEN-DIETIKON.CH AL_INS_GZL_B86xH122_Egloff Montag, 23. Januar 2017 15:10:51

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Gewerbeverband Limmattal I 11

Gewerbezeitung I Nr. 1 I 2. Februar 2017

CD-Tipp: Linah Rocio – «Warrior Talk»

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Wenn man der neuen CD von Linah Rocio lauscht, entwickeln die fein arrangierten Songs eine hypnotische Wirkung. Das ist wahrscheinlich pure Absicht, weil die junge Schweizer Künstlerin mit chilenischen Wurzeln einen rhythmischen roten Faden in das neue Album «Warrior Talk» legt und über die ganze Platte hinweg gesehen wunderbar verspielte oder jazzige Akzente legt. Die Vielfalt macht die CD interessant. Ob es die breit wirkende Klangwelt von «L.A. to New York» ist oder der relativ geradlinige Takt bei «Kill The Monsters», Linah Rocio zeigt Geschick in den Kompositionen. In ruhigen Momenten, wie etwa beim von Streichern und Klavier getragenen «Tomorrow Baby», wird deutlich, wie bewusst Rocio zwischen Wucht und Zerbrechlichkeit pendelt.

«Gwerbler choched»

Bei Linah Rocio spielen die Texte eine grosse Rolle. Aber sie hier genau zu analysieren, würde den Rahmen sprengen. Die feine Ironie und die manchmal kryptische Poesie sollen jedoch erwähnt sein. Auf ihrer Website nennt Linah Rocio Linah Rocio: CD-Cover © Lautstark Music Namen wir Radiohead oder Fiona Apple als ihre Helden, um im gleichen Satz GmbH Distanz davon für ihre eigene Musik zu nehmen. Allerdings lässt sich dieser Vergleich nicht verleugnen, muss er ja auch nicht. Es gibt wahrlich schlechtere Einflüsse. Linah Rocio scheint als Künstlerin ihr Profil zu finden und liefert mit «Warrior Talk» ein reifes Werk, das auch bei mehrmaligem Hören neue Aspekte offenbart.

PPDas Album «Warrior Talk» von Linah Rocio ist bereits im Handel oder als Download erhältlich. http://www.linahrocio.com

Kino-Tipp: «T2: Trainspotting» Wenn man nicht so richtig weiss, wie man ein Phänomen eingrenzen soll, wird das Label «Kult» oft gerne genutzt. Im Fall von «Trainspotting» darf man das jedoch ruhigen Gewissens. 1996 haben vier Freunde, drogensüchtig, hedonistisch und komplett am Boden, das Kino aufgerüttelt und Ewan McGregor wurde dadurch zum Weltstar. Der Soundtrack gilt zudem bis heute als einer der besten überhaupt und vereint die damalige britische Musikelite von Damon Albarn über Joy Division bis David Bowie. Dass es nie eine Fortsetzung gab, kann schade, aber auch gut sein. 2017 ändert sich das allerdings. Der Regisseur und Oscar-Preisträger Danny Boyle hat erneut auf dem Regiestuhl Platz genommen, wieder die Jungs aus dem Original vereint und wieder basiert der Film auf einem Buch von Irvine Welsh. Mark Renton (Ewan McGregor) kehrt nach 20 Jahren in die Heimat zurück und dort warten nicht nur die alten Freunde, sondern auch alte Kameraden wie Liebe, Freundschaft, Selbstzerstörung, Hass, Verlust, Leid und mehr. Es sieht also ganz so aus, als ob die Ingredienzien des Kultfilms wieder da sind. Das könnte ganz, ganz grosses Kino werden.

P Wiener Rahmgulasch mit Quark-Spätzli ZUTATEN Trainspotting: Filmplakat / © Sony Pictures Releasing International. All Rights Reserved.

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PP«T2: Trainspotting» läuft ab 16. Februar im Kino.

1 TL Paprika edelsüss Etwas Fleischgewürzmischung

DVD-Tipp: «Findet Dorie»

1 Zwiebel fein gehackt

Nicht nur für Kinder, auch für grössere Animationsfans ist es im Februar Zeit für ein Wiedersehen mit alten Bekannten. Nemo, Dorie und Co. sind wieder da. 2003 hat «Findet Nemo» einem zu neugierigen Clownfisch zu Weltruhm verholfen. Aber bei Pixar sind ja oft die Nebenfiguren die heimlichen Stars und so darf in der Fortsetzung der schusslige blaue Fisch Dorie auf Abenteuer gehen.

1 Knoblauchzehe fein gehackt 1 Bio-Zitrone (½ des Schalenabriebes) 2 dl Weisswein

Dorie hat als junger Fisch ihre Eltern verloren und sie durch die quälende Vergesslichkeit schlicht vergessen. Allerdings wird sie immer wieder von Flashbacks aus der Kindheit an die Eltern erinnert. Eines Tages beschliesst Dorie, auf die Suche nach der Familie zu gehen. Es hat zwar rund 14 Jahre gedauert, bis die Fortsetzung für das Heimkino erscheint, aber die Macher von Pixar und Disney schliessen direkt am Original an. Mit viel Gefühl und Humor wird die Geschichte von Dorie erzählt und gerade in der deutschen Version sorgt Anke Engelke dafür, dass Dorie viel Charisma erhält. Die Entertainerin spricht Dorie nämlich erneut.

PP«Findet Dorie» ist ab dem 2. Februar im Handel erhältlich.

3 dl Fleischboullion oder Kalbsfond 1 EL Maizena 2 dl Vollrahm

Findet Dorie: DVD-Cover © The Walt Disney Company Switzerland / Pixar Animation Studios. All Rights Reserved.

Konzert-Tipp: Band of Horses im X-Tra Feines Gespür für eine einzigartige Mischung aus Folk, Pop, Indie und dem rauen Charme der Strassen Amerikas bringen Band of Horses aus Seattle so mühelos auf die Bühne, dass man regelrecht die Zeit vergisst. Mal singen sie von den «Great Salt Lakes», ziehen mit «Detlef Schrempf» durch die Strassen, schütteln mit «Window Blues» schnell mal eine der unspektakulär-schönsten Akustik-Folk-Nummern überhaupt aus dem Handgelenk und erreichen damit nur haarscharf ihren Überhit «The Funeral» nicht. Letzteren kennt man vielleicht aus dem Schweizer Werbespot von Pro Infirmis, in dem ein Mensch im Bärenkostüm im Niederdorf Menschen umarmt. Aber Band of Horses sind mehr als nur gute Songwriter. Das Kollektiv liebt und lebt die Musik, überflutet Konzertsäle förmlich mit dieser warmen Melancholie, nur um sie dann mit viel Charme, Selbstironie und Lebensfreude zu mischen. Die Band war schon mit Pearl Jam und Neil Young unterwegs und vielleicht trifft es diese Mischung ziemlich gut. Eine Episode aus einem Zürcher Konzert zeigt dann auch die sympathisch-lockere Einstellung der Band. Wo in der Regel Band of Horses: Konzertplakat / © Gadget vor der Zugabe die Bühne kurz verlassen wird, blieben die Jungs bei jener Show Music on stage (sie hätten ins Freie gehen müssen und es war ihnen zu kalt) und stiessen mit dem Publikum an, erzählten ein, zwei Anekdoten und legten dann mit einer wuchtigen Zugabe nach. Band of Horses stehen für Musik, die handwerklich ein sattes Fundament hat und darauf bauen dann die unzähligen Melodien, die man nicht mehr aus dem Kopf bekommt, auf. Die Band ist unbedingt sehenswert, gerade für Americana-/Folk-Fans.

PPAm 25. Februar sind Band of Horses im Zürcher X-Tra. Tickets gibt es an den üblichen Vorverkaufsstellen.

Zubereitung Bratbutter im Brattopf heiss werden lassen. Fleisch portionenweise je ca. 2 Min. anbraten, mit wenig Mehl bestäuben, herausnehmen, würzen. Hitze reduzieren, Bratfett auftupfen, evtl. wenig Bratbutter beigeben. Zwiebel und Knoblauch andämpfen, Zitronenschale kurz mitdämpfen. Wein dazu giessen, auf die Hälfte einköcheln. Bouillon dazugiessen, aufkochen, Hitze reduzieren, Fleisch wieder beigeben, zugedeckt bei kleiner Hitze ca. 1¼ Std. schmoren lassen. Maizena mit Rahm anrühren, unter Rühren dazugiessen, ca. 5 Min. köcheln, salzen. Paprika darüberstäuben

TIPP Dazu passen Quark-Spätzli. Das Rezept findet sich auf: www.spice-boys.ch.

Verfasser: Dirk Mörz

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Zubereitung: 35 Minuten – Kochen: 1¼ Stunden Für 4 Personen

Weitere Rezepte unter: www.spice-boys.ch

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12 I Gewerbeverein Urdorf

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Gewerbeverein Urdorf Postfach 206, 8902 Urdorf

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Stefan Schmid, Präsident info@bauagurdorf.ch

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Tel. 044 735 10 40

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info@gvu.ch

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www.gvu.ch

Gewerbezeitung I Nr. 1 I 2. Februar 2017

Nachruf Hans-Ruedi Schmidinger, Urdorf

«Ganz verschiedene ­Stufen prallen Lebens» Völlig unerwartet starb am frühen Weihnachtsmorgen 2016 Hans-Ruedi Schmidinger im Limmattalspital im 70. Altersjahr. Am 5. Januar nahm in der katholischen Kirche Bruder Klaus Urdorf eine grosse Gemeinde von ihm Abschied. Der Birmensdorfer Pastoralassistent Kurt Steiner gestaltete den eindrücklichen Gottesdienst mit Organistin Jackie Rubi aus Unterengstringen. Text und Bild: Christian Murer

AGENDA A

Möbel nach Mass Grosse Ausstellung

60. Generalversammlung GVU Donnerstag, 16. März 2017 Präsidentenkonferenz KGV, Hotel Radisson Blu, Flughafen Mittwoch, 29. März 2017, 19 Uhr Gwerbler Cup, Albisrieden Donnerstag, 11. Mai 2017 Generalversammlung KGV Zürich, Uitikon Donnerstag, 11. Mai 2017, 16 Uhr Quartalsversammlung Mittwoch, 14. Juni 2017

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GVU-Reise Mittwoch, 13. September 2017

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07.03.16

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Donnerstag, 5. Januar 2017 – ein kalter Wintertag. Kurz vor 14 Uhr läuteten die fünf Glocken der katholischen Kirche Bruder Klaus zur Abdankungsfeier von Hans-Ruedi Schmidinger. Im Altarraum des bis auf den letzten Platz besetzten Gotteshauses waren die Urne und das Porträt des Verstorbenen von einem bunten Blumenmeer umgeben. Passend dazu gestaltete Pastoralassistent Kurt Steiner die Abdankungsfeier sehr persönlich und wählte den Bibeltext aus Johannes 14,1–4: «Wenn ich gegangen bin und einen Platz für euch vorbereitet habe, komme ich wieder und werde euch zu mir holen.» Pfarrer Siebers Pfuus-Bus ­unterstützt Hans-Ruedi Schmidinger liebte das Leben und konnte es trotz Arbeit und vielfältigen Engagements geniessen. So zahlreich die Trauergemeinde, so zahlreich waren auch die Erlebnisse mit dem Verstorbenen. «Die Familie durfte mit Hans-Ruedi Schmidinger einen spannenden Lebensweg mit einigen grossen Herausforderungen gehen. Solch ein Weg ist ein Erleben von

Hans-Ruedi Schmidinger am CMU Neujahrskonzert 2016

ganz verschiedenen Stufen prallen Lebens», so Steiner. Hans-Ruedi war sehr hilfsbereit, aber auch zäh. Er liess sich nicht so schnell zähmen oder unterkriegen, auch wenn seine Visionen und Ideen wohl oft die ganze Familie mit all ihren Kraftreserven beansprucht hatten. Nun ist für ihn die biblische Verheissung Wirklichkeit geworden. Er hat sie selber aber auch im Leben praktiziert. Denn kaum einer klopfte bei ihm vergebens an. Mit Hinweis auf den Bibeltext sag-

te Pastoralassistent Steiner: «Er tat sehr viel dafür, dass auch andere ein Dach über dem Kopf hatten, nicht nur, dass fremde Menschen bei ihm übernachten konnten. Nein, auch, dass er sich für den Pfuus-Bus von Pfarrer Sieber tatkräftig einsetzte.» Mit dem Song «New York, New York» sowie dem «Radetzky-Marsch» am Schluss der Feier würdigte Jackie Rubi gleichermassen die musikalischen Vorlieben des Verstorbenen.

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Eine brillante Solistin, ein vielversprechender Gastdirigent sowie ein klassisch-jazziges Konzertprogramm: So begann das CMU das «taufrische» Jahr 2017 in der reformierten Kirche Urdorf. Text und Bild: Christian Murer

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Unter dem mitreissenden Gastdirigenten Christopher Morris Whiting eröffnete das CMU mit der festlich-feurigen 20:00 Uhr Seite 1 Pulcinella-Suite von Igor Strawinsky das vielfältige und dynamische Programm. Das Motto «Echt jazzig amerikanisch» zog sich durchs ganze Konzert. Es erklangen Melodien von Morton Gould, William Grant Still und als Höhepunkt von George Gershwin eine jazzige Suite aus «Oh, Lady Be Good» sowie die berühmte «Rhapsody in Blue», die erstmals am 12. Februar 1924 in der Aeolian Hall in New York erklang. Bei der Uraufführung sass Gershwin selbst am Klavier. Hier in der reformierten Kirche Urdorf beherrschte die Pianistin Elaine Fukunaga die Tastatur des Flügels mit absolut spielerischer Leichtigkeit. Mit den Streichern und Bläsern riss sie das Publikum – mit einer Gershwin-Zugabe – zu begeistertem Applaus hin. Gedanken zu Zeit und Zufriedenheit Gemeindepräsidentin Sandra Rottensteiner richtete besinnliche Gedanken an die sehr zahlreich erschienenen Konzertbesucher. Sie sprach von der Zeit, die begrenzt und damit beson-

Das CMU engagierte mit Christopher Morris Whiting für 2017 einen mitreissenden ­Gastdirigenten

ders wertvoll sei. «Und doch, erwischen wir uns nicht alle immer mal wieder, dass wir unsere Zeit verschwenden?», fragte sich Rottensteiner. Dann kam sie auf den «Hansdampf im Schnäggeloch» zu sprechen. «Der hat – nach dem bekannten Kinderlied – alles, was er will. Und doch hat er auch ein Problem: Was er scheinbar will, das hat er nicht, und was er hat, das will er nicht.» Darum verbringe Hansdampf in seinem

Schnäg­ geloch wertvolle Lebenszeit mit dem Streben nach etwas, das er noch nicht hat und vielleicht auch nie bekommen wird. «Zufriedenheit scheint ein Zustand zu sein, der uns erlaubt, das Hier und Jetzt bewusst zu erleben und zu geniessen», so die Gemeindevorsteherin. Daher ihr Fazit: «In jeder Minute, die man mit Unzufriedenheit verbringt, versäumt man sechzig glückliche Sekunden.»


Gewerbeverein Birmensdorf und Aesch I 13

Gewerbezeitung I Nr. 1 I 2. Februar 2017

Editorial

Neuvorstellung: Kronenbar Cheers

Neues Jahr – neue Herausforderungen

Wo es allerbeste Burger gibt

So liegt es mir am Herzen, eine gute Kommunikation zwischen dem GVBA und den Behörden aufzubauen, damit die Vernetzung und Verankerung des Gewerbes innerhalb der Gemeinde zu­ nimmt und somit der Gewerbeverein für sämtliche Einwohner von Birmens­ dorf und Aesch sichtbarer und greifba­ rer wird. Thomas Gössi, Präsident Gewerbeverein Birmensdorf und Aesch Liebe Gwerblerinnen und Gwerbler Für die meisten von uns ist der Jahres­ wechsel Anlass, um das vergangene Jahr Revue passieren zu lassen und seinen Blick auf das neue Jahr zu wer­ fen. Und es ist wie immer: Viele Vor­ sätze; neue oder die alten immer wie­ der aufgefrischt stehen im Raum und warten darauf, realisiert zu werden. So ist es, und wir nehmen uns jedes Jahr vor, das Beste daraus zu machen.

Text und Bilder: Marco Plüss

Als wichtig erachte ich, dass unsere Gemeinden als lebenswerter Wohnort und attraktiver Werkplatz erhalten und gefördert werden. Das Gewerbe mit seinen verschiedenen Arbeitsmög­ lichkeiten ist ein wichtiger Bestandteil einer gut funktionierenden Gemeinde. In diesem Sinne hoffe ich auf eine kommunikative und konstruktive Zu­ sammenarbeit im Jahr 2017 mit allen Beteiligten und wünsche Ihnen ein er­ folgreiches, neues Jahr.

Unsere Vorsätze sollen auch in diesem Jahr keine Vorsätze bleiben, sondern als Ziel umgesetzt werden.

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Gewerbeverein Birmensdorf und Aesch Postfach, 8903 Birmensdorf

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Thomas Gössi, Präsident praesident@gvba.ch

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info@gvba.ch

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AGENDA Mitgliederstamm 1: Besichtigung Druckerei J. E. Wolfensberger AG Montag, 6. Februar 2017, 16.50 Uhr, J. E. Wolfensberger, Birmensdorf Generalversammlung GVBA, Restaurant Leuen, Uitikon Freitag, 17. März 2017 Mitgliederstamm 2: Besuch Lüscher Gartenbau-Baumschulen AG Freitag, 5. Mai 2017

In der legendären Kronenbar in Birmensdorf werden wunderbar mundende Burger aufgetischt. Aber nicht nur das. Die neue Gastgeberin überrascht die Gäste auch mit viel Sympathie und Qualität.

Die Bar mit britischem und amerikani­ schem Ambiente lädt auf sympathi­ sche Art und Weise zu einem süffigen Feierabendbier ein. Zudem ist sie weitherum für ihre schmackhaften Burger mit den verschiedensten Zuta­ ten bekannt. Dazu werden frische Pommes serviert, die von Kartoffeln des in Birmensdorf ansässigen Bauern stammen. Auf der Speisekarte stehen aber auch die beliebten Chicken Wings, Schnitzel und Pommes oder Flammkuchen. So setzt die Gastgebe­ rin Dominique Gerster vor allem auf Qualität, Frische und Ehrlichkeit. Dazu erklärt sie: «Tagtäglich bereiten wir unsere Speisen frisch zu und so kann es gut sein, dass bei grosser Nachfrage die Burger plötzlich ausver­ kauft sind. Sie werden sogar schon te­ lefonisch bestellt, sodass die Kunden auch sicher einen erhalten.»

genheit zum Nickerchen einlädt. Dazu meint Dominique Gerster abschlies­ send: «Die Bar ist einfach klein und fein, aber die Besucher kommen als Gast und gehen als Freund. Wir wol­ len den guten Ruf der Kronenbar fort­ setzen, den sie vor über 40 Jahren mit dem beliebten Hotel und Restaurant schon innehatte.»

PPWeitere Infos: Kronenbar Cheers Stallikonerstrasse 41 8903 Birmensdorf Tel. 076 649 25 92 www.cheers-birmensdorf.ch Öffnungszeiten: Täglich, täglich, 11.30 bis 13.00 Uhr und 17.00 bis 24 Uhr; Freitags bis 2 Uhr, Samstag 18.00–2.00

Bed & Breakfast Für Gäste, Monteure oder Backpacker wird auch Bed & Breakfast angeboten, da oberhalb der Bar eine Schlafgele­

Dominique Gerster offeriert stets frisches Bier

A Mitgliederstamm 3: bei Sahli Sicherheits AG Mittwoch, 30. August 2017

Die Auswahl an Cocktails ist gross

Wiesn-Gaudi (GVL-Abend) Donnerstag, 14. September 2017 Gewerbekongress KGV Zürich, Bezirk Affoltern Donnerstag, 26. Oktober 2017, 16 Uhr Delegiertenversammlung GVL Freitag, 10. November 2017

Generalversammlung KGV Zürich, Uitikon Donnerstag, 11. Mai 2017, 16 Uhr

Einschalten Weihnachtsbeleuchtung Freitag, 24. November 2017

Vereinsreise (mit GVGO) Montag, 19. Juni 2017

Generalversammlung GVBA Freitag, 16. März 2018

Die Lounge lädt zum Verweilen ein

Die bekannten Burger sind beliebt

Restaurant Landhus Aesch Tel. 044 737 11 37 rest.landhus.aesch@gmail.com Neue in Landhus Fondue Wei Beispiel Champagne Fondue Speck Fondue Klassisch Fondue Metzgete am 2., 3. und 4. Februar sowie am 9., 10. und 11. Februar 2017 Sie bald bei uns zu begrüssen und Sie bewirten zu dürfen, darauf freuen wir uns.

Luzernerstrasse Luzernerstrasse 9 9 •• 8903 8903 Birmensdorf Birmensdorf •• Telefon Telefon 044 044 737 737 25 25 92 92 Luzernerstrasse 9 • 8903 Birmensdorf • Telefon 044 737 25 92 Fax 044 737 16 70 

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14 I Gewerbeverein Dietikon

Gewerbezeitung I Nr. 1 I 2. Februar 2017

Editorial

Wahl Bezirksstatthalter

Tram, Fuss- und Veloverkehr) leisten können. Es würden für die Strasse und die Schiene endlich gleich lange Spiesse geschaffen werden.

Alfons G. Florian, Präsident Gewerbeverein Dietikon Am 12. Februar 2017 stimmen wir über die Schaffung eines Fonds für die Nationalstrassen und den Agglomerationsverkehr (NAF) ab. Man will damit die Grundlage für die Beseitigung von Engpässen langfristig finanzieren und so Staus vermeiden. Es sollen ausserdem 400 Kilometer kantonale Strassen neu ins Nationalstrassennetz aufgenommen werden – somit eine bessere Anbindung mittelgrosser Städte sowie Berg- und Randregionen. Damit soll der Bund auch in Zukunft die nötigen Beiträge an Projekte des Agglomerationsverkehrs (Strasse, Bus,

Der Verkehr nimmt seit Jahren zu. Zum Beispiel hat er sich seit 1990 auf den Nationalstrassen verdoppelt. Die Prognosen vom Bund zeigen ein weiteres Verkehrswachstum auf. In Spitzenzeiten führt es zu noch mehr Staus und erhöht die Betriebs- und Unterhaltskosten. Es braucht einen weiteren Ausbau und eine entsprechende Finanzierung. Aktuell ist die Finanzierung gesichert. Ohne Gegenmassnahmen rechnet man nach 2019 mit einer Finanzierungslücke von 1,3 Milliarden Franken pro Jahr. Die funktionierende Mobilität ist für die Schweiz sowie die Wirtschaft wichtig. Staus und Verspätungen belasten die Wirtschaft beträchtlich. Mit einer Annahme dieser Vorlage würde man eine wichtige Weichenstellung für die Zukunft schaffen

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Ein starkes Kandidatenfeld für das Amt des Bezirksstatthalters Am 16. Januar konnten sich an der Parteiversammlung der SVP Dietikon die drei Kandidaten für das Amt des Statthalters den Wählern präsentieren. Der Aussenseiter konnte dabei überraschen. Text und Bilder: Dominic Karrer

Rochus Burtscher, Kantonsrat und Präsident der SVP Dietikon, stellte die drei Kandidaten kurz vor. Simon Hofmann (FDP), Adrian Leimgrübler (FDP) und Ramon Steffen (parteilos) standen jeweils zehn Minuten zur Verfügung. Fünf Minuten für die Begründung ihrer Kandidatur und nochmals fünf Minuten für Fragen aus dem Publikum. Simon Hofmann, Jurist Der 36-jährige Zürcher wirkte nervös und konnte mit dem Argument punkten, dass er das Vertrauen der Interparteilichen Konferenz des Bezirks Dietikon geniesst. Sein grosser Nachteil ist aber, dass er nicht im Bezirk verwurzelt ist und erst nach einer allfälligen Wahl in den Bezirk ziehen würde. Adrian Leimgrübler, Statthalter Der 56-jährige Schlieremer wirkte angespannt, wusste aber mit seiner Amts­erfahrung und seiner Verbundenheit zum Bezirk Dietikon zu überzeugen. Was aber bleibt, ist die Unsicherheit, ob das Verfahren gegen ihn wirk-

Die drei Kandidaten (von links nach rechts Ramon Steffen, Simon Hofmann, Adrian Leimgrübler) plus der Präsident des Gewerbevereins Dietikon, Alfons Florian

lich eingestellt wird. Er hätte diese ausräumen können, wenn er das Schreiben des zuständigen Staatsanwaltes vorgelegt hätte, welches ihm eine baldige Einstellung des Verfahrens in Aussicht stellt. Ramon Steffen, Jurist Der 39-jährige Dietiker war die Überraschung des Abends. Ruhig und sach-

PPStatements SVP-Parteiversammlung, 16. Januar 2017: Rosmarie Frehsner, ­Altkantonsrätin

«Adrian Leimgrübler hat mich mit seiner Aussage überzeugt, dass er wieder Ruhe ins Amt bringen will. Er kennt Amt und Bezirk am besten.» Jennifer Fischer, kaufmännische Angestellte

AGENDA

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Gwerbler-Lunch, Rest. Limmatbrücke, Fahrweid Donnerstag, 2. Februar 2017, 12 Uhr

Generalversammlung KGV Zürich, Uitikon Donnerstag, 11. Mai 2017, 16 Uhr

118. Generalversammlung GVD, Hotel Sommerau, Dietikon Mittwoch, 29. März 2017, 19 Uhr

Wiesn-Gaudi (GVL-Abend) Donnerstag, 14. September 2017

Präsidentenkonferenz KGV, Hotel Radisson Blu, Flughafen Mittwoch, 29. März 2017, 19 Uhr

lich legte er die Beweggründe für seine Kandidatur dar: «Das Kandidatenfeld braucht eine unabhängige Kandidatur.» Konnten Hofmann und Leimgrübler nicht auf Seitenhiebe gegeneinander verzichten, konzentrierte Steffen sich darauf, sich als unbelastete Alternative zu präsentieren.

«Adrian Leimgrübler überzeugt mit seiner Erfahrung. Dazu kommt, dass er im Bezirk stark verwurzelt ist.»

Präsidentenkonferenz KGV, Casino Winterthur Mittwoch, 27. September 2017, 19 Uhr

Konrad Lips, Zaunbauer

Bruno Essig

«Ramon Steffen hat auf mich den besten Eindruck gemacht.»

«Ausser Leimgrübler fehlen den anderen Kandidaten sowohl die Erfahrung wie auch die Kontakte im Bezirk.»

Walter Burtscher

Rochus Burtscher, ­Kantonsrat

«Adrian Leimgrübler hat von den drei Kandidaten sicher die besten Kontakte zu den gestandenen Gemeindevorstehern.»

«Alle drei Kandidaten haben ihre Qualitäten. Die Teilnehmer der Parteiversammlung können mit bestem Gewissen wählen.»

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Gewerbeverein Dietikon I 15

Gewerbezeitung I Nr. 1 I 2. Februar 2017

Moorschutzverordnung

Sechs Fragen an …

Grundwassermessnetz für das ­Gebiet Silbern–Lerzen–Stierenmatt

Jürg Bösch, Leiter Stadtplanungsamt nicht viele Moorflächen in unmittelbarer Nähe zum Baugebiet. Das Gebiet Silbern ist das grösste Arbeitsplatzgebiet der Stadt Dietikon und hat deshalb eine grosse Bedeutung. Die Stadt hat ein grosses Interesse daran, dass der Standort Silbern für die Wirtschaft weiterhin attraktiv bleibt.

Die voraussichtlich im nächsten Jahr in Kraft tretende Moorschutzverordnung verlangt für jedes Bauprojekt mit Einbauten im Grundwasser im Gebiet Silbern–Lerzen–Stierenmatt ein hydrologisches Gutachten. Damit Bauwilligen Basisdaten zur Verfügung stehen, wird der Dietiker Stadtrat für das Gebiet ein integrales Grundwassermessnetz einrichten und hat dafür einen Kredit von 145 000 Franken genehmigt. Moorhydrologisch-Baubezogenes Untersuchungs- und Pegelmesskonzept für den Projektperimeter Gestaltungsplan SLS

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Naturschutzgebiete (NSG):

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Das Messkonzept der Stadt Dietikon

Text und Bild: Esther Pioppini

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Gegen den im März 2012 von der Dietiker Bevölkerung angenommenen öffentlichen Gestaltungsplan Silbern– Lerzen–Stierenmatt (SLS) haben der Schweizer Vogelschutz SVS/BirdLife Schweiz und die Pro Natura Schweiz Rekurs eingereicht, weil die Vorlage den notwendigen Schutz für das angrenzende Naturschutzgebiet mit dem Flachmoor Antoniloch–Schachen– Werd nicht berücksichtige. Nachdem Kanton, Stadt und Rekurrenten übereingekommen sind, notwendige Schutzmassnahmen in gegenseitiger Absprache auszuarbeiten, ist der Rekurs sistiert worden. Unter der Federführung des kantonalen Amtes für Natur und Landschaft wurde in der Folge eine Moorschutzverordnung erarbeitet, die voraussichtlich im nächsten Jahr in Kraft treten wird.

Die Stadt Dietikon hat sich während des ganzen Erarbeitungsprozesses mit dem Ziel eingebracht, eine für alle Parteien akzeptable Lösung zu finden. In diesem Zusammenhang ist auch das Projekt Grundwassermessnetz entwickelt worden, das die Stadt vorfinanziert. Weil ein vom Kanton in Auftrag gegebenes Gutachten ungenügende Kenntnisse über die Mechanismen des Grundwasserhaushaltes im betroffenen Gebiet ausweist, macht der Entwurf der neuen Moorschutzverordnung entsprechende Auflagen für Bauprojekte. Bei Einbauten ins Grundwasser muss ein individueller Nachweis erbracht werden, dass der Wasserhaushalt im Moor nicht beeinträchtigt wird. Als vertrauensbildende Massnahme und um Bauwillige von langwierigen und teuren Messkampagnen zu entlasten, hat der Stadtrat entschieden, ein Grundwassermessnetz einrichten zu lassen. Die gewonnenen

Daten zum Grundwasser will er Bauwilligen gegen einen angemessenen Betrag zur Verfügung stellen. Den Auftrag zur Erstellung eines Grundwassermessnetzes hat der Stadtrat für 145 000 Franken vergeben. Es ist vorgesehen, dass während zwei Jahren Messungen vorgenommen werden. Im ersten Jahr sollen 44 Messstellen einrichtet und betreut werden, im zweiten Jahr noch 30. Sobald die Schutzverordnung des Kantons rechtskräftig ist, soll mit den Messungen begonnen werden.

Was ist ein Grundwassermessnetz? Ein Grundwassermessnetz besteht aus einer bestimmten Anzahl Messrohren, welche im Gebiet verteilt in den Untergrund eingelassen werden. Mit eingebauten Sonden kann der Grundwasserspiegel gemessen werden. Mit den so gewonnenen Daten können die Veränderungen des Grundwasserstandes im Messgebiet und die Zusammenhänge zwischen dem Grundwasserpegel im Moor und den umliegenden Gebieten ermittelt werden. Wird bei einem Bauvorhaben beispielsweise durch das Ausheben einer Baugrube das Grundwasser tangiert, können die Auswirkungen auf das angrenzende Moor erfasst und allfällige Massnahmen definiert werden. Warum erstellt die Stadt ein solches Messnetz? Heute ist über die Grundwassersituation im Gebiet Silbern–Lerzen–Stierenmatt (SLS) wenig bekannt. Möchte eine Bauherrschaft in Zukunft eine Baute mit Untergeschossen erstellen, wo das Grundwasser tangiert sein könnte, muss sie den Nachweis liefern, dass der Bau ohne negative Auswirkungen auf das benachbarte Flachmoor erstellt werden kann. Dafür muss sie ein individuelles Messnetz einrichten und vor Baubeginn über eine genügend lange Periode Messungen vornehmen sowie ein Gutachten erstellen lassen. Dies kann dazu führen, dass Bauvorhaben bis zu einem Jahr oder mehr verzögert werden. Zudem fallen entsprechende Kosten für die Messstellen und das Gutachten an. Betritt die Stadt mit dieser Vorgehensweise Neuland? Ein vergleichbares Vorgehen ist mir nicht bekannt. Es gibt zum Glück auch

Wie hoch sind die Kosten für die Stadt und mit welchen Aufwendungen müssen Bauwillige rechnen? Für die Einrichtung des Messnetzes und den Betrieb über zwei Jahre muss mit Kosten von rund 145 000 Franken gerechnet werden. Die gewonnenen Daten können bauwilligen Grundeigentümerinnen und -eigentümern gegen eine angemessene Gebühr zur Verfügung gestellt werden. Eine Bauherrschaft müsste für ein hydrologisches Gutachten ohne das Messnetz der Stadt je nach Umfang des Bauvorhabens mit Kosten von 30 000 bis 45 000 Franken rechnen. Das Messnetz der Stadt erspart ihr einen Teil der Kosten sowie den grossen Zeitverlust im Vorfeld des Bauvorhabens.

Was ist das Ziel und was sind die nächsten Meilensteine bei der Gebietsentwicklung Silbern–Lerzen– Stierenmatt? Das Ziel der Stadt ist es, möglichst schnell ein verbindliches Baurecht etablieren zu können, damit die Grundeigentümer gesicherte Rahmenbedingungen haben. Sobald die Schutzverordnung für das Flachmoor erlassen ist und keine Rekurse eingehen, wird die Stadt den Gestaltungsplan SLS soweit notwendig anpassen und festsetzen. Welchen Stellenwert nimmt diese Gebietsentwicklung in der gesamten Stadtplanung ein? Das Gebiet Silbern–Lerzen–Stierenmatt ist als Arbeitsplatzgebiet von grosser Bedeutung. Deshalb hat die Gebietsentwicklung erste Priorität. Wir setzen uns beispielsweise für die neue S-Bahn-Haltestelle Silbern ein. Sie wäre ein Quantensprung in der Verkehrserschliessung und würde die Standortqualität markant erhöhen.

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16 I Gewerbeverein Dietikon

Gewerbezeitung I Nr. 1 I 2. Februar 2017

Backstage Cinéma 4.0

Die Entwicklung des ­Familienbetriebs 1950–2016 Nach einer kriegsbedingten anderweitigen Verwendung und wechselnden Besitzverhältnissen erstanden 1950 Max und Martha Fritschi das Cinéma Capitol Dietikon. Renovationen und die Installation modernster Technik prägten die späteren Jahre. Text: Martin Romer

Der Bauherr Linggi-Schmidlin führte das Cinéma Capitol Dietikon bis 1944. Während der Zeit des Zweiten Weltkriegs diente das Capitol als Unterkunft für unsere Wehrmänner und wäre im Notfall gar als Truppenla­ zarett vorgesehen gewesen. Die Lazarettbetten waren damals bereits im Capitol vorsorglich eingelagert worden; sie wurden jedoch glücklicherweise nie für Verwundete benötigt. 1944 bis 1950 führte eine Familie Schlup das Capitol weiter. Von den Schlups ist in den Archiven kaum etwas vorhanden. Re­ cherchen anlässlich unseres 60-Jahr-Familienbetriebsjubiläums ergaben lediglich, dass Verwandte der Familie Schlup heute in der Romandie leben. 1950 Beginn des Familienbetriebs 1950 erstanden Max Fritschi und seine Ehefrau Martha (geborene Suter) das Cinéma Capitol Dietikon. Die erste Generation führte den Betrieb bis zum Tode Max Fritschis 1973. Die zweite Generation Hans-Rudolf Fritschi und seine Frau Annelies (geborene Lustenberger) führten das Capitol 32 Jahre lang und übergaben den Betrieb per 1. Januar 2006 an Claudia Romer (geborene Fritschi). Das Capi-

tol war nunmehr seit 56 Jahren in Familienbesitz. Eine Renovation war dringend notwendig, wollte das Capitol weiterhin genügend Kundschaft im «Lichtspielhaus» begrüssen. Mit ihrem Ehemann Martin Romer zusammen wurde, vor Inbetriebnahme durch die dritte Generation, das altehrwürdige Capitol während rund neun Wochen einem Gesamtumbau respektive einer Kompletterneuerung unterzogen. Monate zuvor wurden die Baupläne, der Businessplan, das Offertwesen, die Bauablaufpläne, Handwerker-Baubeschriebe usw. durch Claudia und Martin Romer selber erstellt und detailliert mit den Handwerksfirmen vorbesprochen. Noch im Dezember 2005 wurden Vorarbeiten für den Umbau getätigt – nachts, wenn das Kino nicht in Betrieb war. Ab dem 1. Januar 2006 höhlten rund 70 Handwerker aus 24 verschiedenen Berufsgruppen, vielfach im 24-Stunden-Betrieb und während sieben Tagen pro Woche, vier Wochen lang das Capitol komplett aus. Anschliessend bauten sie während fünf Wochen das Capitol technisch auf den modernsten Stand der Kinoinfrastruktur aus. Claudia und Martin Romer bewältigten die Bauleitung und Baukostenkontrolle trotz je einer 100%-­Anstellung nebenberuflich. Am

9. März 2006, rund drei Wochen vor dem geplanten Eröffnungstermin und unter den budgetierten Kosten, ging das Cinéma Capitol Dietikon frisch renoviert mit einer würdigen Eröffnungsfeier und mehr als 400 Gästen wieder «ans Netz». Im Juni 2010 wurde das Cinéma Capitol Dietikon, als eines der ersten rund 20 Kinos der Schweiz, mit der Digital- und 3D-Technik ausgerüstet. 2013 wurde die HFR-Technik installiert und im Herbst 2014 ging eine von Grund auf neu konzipierte Homepage in Betrieb. Auf dem Weg zum 70-jährigen Bestehen des Familienbetriebs (2020) Für einen Kleinstfamilienbetrieb oder ein sogenanntes Landkino stellt die stetig schneller werdende Entwicklung der (Kino-)Technik und der Konkurrenzangebote aller Art grösste Herausforderungen dar. Die Konkurrenz von Multiplex-Kinos mit 10 bis 15 Sälen und Kapazitäten von 2000 und mehr Sitzplätzen sowie das zunehmend veränderte Konsumverhalten unserer Gesellschaft sind weitere Realitäten in unserer Tätigkeit als Betreiber eines Landkinos. Die Fragen unserer Kundschaft, ob wir das 70-Jahr-Jubiläum oder weitere Jubiläen feiern werden, stehen im Raum – wir werden sehen.

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Gewerbeverein Dietikon I 17

Gewerbezeitung I Nr. 1 I 2. Februar 2017

Konzert Streichorchester Dietikon

Wiener Klassik mit Mozart und Salieri Das Konzert findet am Sonntag, 19. März 2017, um 17 Uhr in der Reformierten Kirche Dietikon statt. Das Programm beinhaltet folgende Werke: Antonio Salieri, Sinfonia Veneziana D-Dur, Wolfgang Amadeus Mozart, Sinfonia concertante Es-Dur für Violine und Viola KV 364, Wolfgang Amadeus Mozart, Sinfonie G-Dur KV 124. Text: Christa Jordi

Der Höhepunkt des Programms wird die Sinfonia concertante von Wolfgang Amadeus Mozart sein. Eines der schönsten Werke, ein Stück wie aus einer anderen Welt … Die junge Solis­ tin Hani Song, Violine, ist schon inter­ national bekannt und das Schweizer Fernsehen hat einen Dokumentarfilm über die Wunderkinder der Familie Song ausgestrahlt. Samuel Mittag, Vio­ la, ist der jüngste Vollzeitstudent an der Hochschule der Künste in Bern, ist in Dietikon aufgewachsen und hat im Jahr 2015 mit Höchstnoten und Aus­ zeichnung den Bachelor abgeschlos­ sen. Das Streichorchester Dietikon besteht seit 2011 und leistet einen kulturellen Beitrag im Bereich klassischer Musik. Im Streichorchester spielen mehr als 20 Amateurmusiker, alle mit Orches­

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ter­erfahrung. Unter der professionel­ len Leitung von Günther Stückle, lang­ jährigem Violinisten im Zürcher Kam­ merorchester, und einer ebenfalls pro­ fessionellen Konzertmeisterin wird geprobt. Jungen, hochtalentierten Mu­ sikern stellt das Streichorchester eine Plattform für solistische Auftritte zur Verfügung, die im Limmattal einzigar­ tig ist. Seit 2013 konnten an den Kon­ zertreihen mit grossem Erfolg sieben

Jungtalente auftreten. Jährlich werden zwei Konzertprogramme einstudiert. Mit diesem sehr ansprechenden Kon­ zertprogramm freut sich das Streichor­ chester auf viele Besucher.

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Publireportage: Restaurant Hotel Limmatbrücke», Fahrweid – Gewerbeverein Weiningen

Sanftes Facelifting, dieselbe ­Bodenständigkeit Das «Limmatbrüggli» ist als Quartiertreffpunkt und Lunchlokal bekannt. Ende letzten Jahres hat Wirt Robi Schneider seine Gaststube renoviert sowie Angebot und Abläufe gestrafft. Und die Änderungen kommen gut an. Ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall – zum Kaffee, auf ein Glas Wein, ein feines Nachtessen oder jetzt im Winter für ein hausgemachtes Fondue in der einzigartigen Älpli-Stube. Text: Karin Ungricht, Bilder: Marcel Koch

Jeden Mittag fünf schmackhafte, preis­ günstige Menüs, abends eine kleine, feine Karte mit frischen, meist hausge­ machten Spezialitäten, natürlich die berühmten kreativen Suppen, und im Winter das traditionelle Hausmi­ schung-Fondue im Alpen-Ambiente: Das Restaurant Hotel Limmatbrücke beim Kreisel in Fahrweid ist eine feste kulinarische Grösse in der Region. Marktfrische, lokale und kreative Küche Seit 1988 wirtet hier der gelernte Koch Robi Schneider, zu Beginn noch ge­ meinsam mit seiner Mutter Ruth. Die beiden haben das Lokal in den neunzi­ ger Jahren mit Frühschoppen- und

Abendkonzerten, danach mit regel­ mässigen Fischwochen zu einer be­ liebten Adresse im Limmattal ge­ macht. Die Vorlieben der Gäste (und die Auflagen zum Lärmschutz) verän­ derten sich jedoch: Heute bietet Robi Schneider von leichten Salaten und unkomplizierten Pastagerichten über würzige Cordon bleus bis zum herz­ haften Fondue alles, was Geniesser glücklich macht. Einzigartig ist dabei, dass Mittagsmenüs am Nachmittag nicht einfach von der Karte ver­ schwinden, sondern auch abends nach dem Motto «Es hät, solang’s hät» zum gleichen Preis angeboten werden. Neue Bar und klassische Möblierung Blickfang und Treffpunkt ist seit Ende 2016 die Bar, die direkt ans neue Buf­

fet anschliesst und der perfekte Platz für den Zvierikafi, das Feierabendbier und den Apéro-Prosecco ist. Ebenfalls auf den ersten Blick fallen der neue Holzboden und die klassischen «Bei­ zenstühle» auf. Wer zum ersten Mal hier ist, den empfängt die warme At­ mosphäre mit viel Holz, weichem Licht und wenig Chichi. Das «Limmat­ brüggli» ist so etwas wie ein guter Freund, den man einfach eine Weile lang nicht gesehen hat. Auch in den Augen der Gäste ist der sanfte Umbau gelungen: «Bis auf die neue Bar sieht man die Veränderungen nicht auf den ersten Blick. Aber man fühlt sich ein­ fach sofort wohl und willkommen. Und was Robi in seiner Küche zaubert, ist sowieso immer einen Besuch wert», sagt Christine aus Dietikon. Auch im «neuen Limmatbrüggli» gibt es natürlich Thementage: Metzgete, Pot au feu, Tessiner Wochen, Moules et Frites – frisch vom Markt und aktu­ ell. Ob an einem der Events oder ein­ fach so zum Znacht: Ein Besuch im Restaurant Limmatbrücke ist in jedem Fall ein genussvolles Erlebnis.

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Blickfang im «Limmatbrüggli»: die neue Bar

Restaurant Hotel Limmatbrücke Niederholzstrasse 2, 8951 Fahrweid Öffnungszeiten: Montag–Freitag 10.30–23 Uhr Samstag/Sonntag geschlossen Reservationen unter Tel. 044 748 12 50 www.limmatbruecke.ch

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18 I Gewerbeverein Engstringen

Gewerbezeitung I Nr. 1 I 2. Februar 2017

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KONTAKTBOX H

Gewerbeverein Engstringen Postfach 102, 8102 Oberengstringen

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Richard Nydegger, Präsident neon-nydegger@bluewin.ch

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Tel. 044 750 38 78 Mobile 079 221 22 71

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neon-nydegger@bluewin.ch

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www.gvengstringen.ch

GVE-Jahresschlusshock

Warme Geselligkeit unter Gwerblern bei bitterkalter Witterung Bereits Ende November 2016 wurden die Mitglieder des Gewerbevereins inkl. Begleitung zum traditionellen Jahresschlussessen eingeladen. Eine stattliche Anzahl GVE-Mitglieder liess sich diese Einladung nicht entgehen und fand sich meist in Begleitung am Abend des 14. Januars 2017 im Restaurant «Träff» in Oberengstringen ein. Text und Bilder: Edi Lienberger

AGENDA

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Generalversammlung GVE Donnerstag, 16. März 2017, Orgelsurium Unterengstringen, 18.45 Uhr

Präsidentenkonferenz KGV, Casino Winterthur Mittwoch, 27. September 2017, 19 Uhr

Präsidentenkonferenz KGV, Hotel Radisson Blu, Flughafen Mittwoch, 29. März 2017, 19 Uhr

Gewerbekongress KGV Zürich, Bezirk Affoltern Donnerstag, 26. Oktober 2017, 16 Uhr

Generalversammlung KGV Zürich, Uitikon Donnerstag, 11. Mai 2017, 16 Uhr

Fondue-Raclette-Plausch Freitag, 3. November 2017

Gwerbler-Anlass Freitag, 30. Juni 2017

Richi Nydegger, Präsident Gewerbeverein Engstringen, begrüsste nach dem Apéro die Gäste und zeigte sich erfreut, dass trotz der strengen winterlichen Verhältnissen so viele Vereinsmitglieder mit und ohne Begleitung den Weg ins «Träff» gefunden hatten.

Der Abend war kulinarisch viel versprechend, denn das Menü beinhaltete einen feinen gemischten Salat, Braten mit Kartoffelstock und Gemüse und zum Dessert Pannacotta mit Kaffee zum Abrunden. Zur Auflockerung wurde zwischendurch ein Lotto-Match durchgeführt, bei dem noch einige Preise zu gewinnen waren.

Der Abend eignete sich auch hervorragend zum Gedankenaustausch und um sich gegenseitig kennen zu lernen. Wir durften einmal mehr einen gemütlichen GVE-Jahresabschluss erleben und danken dafür den Organisatoren ganz herzlich!

GVL-Versammlung Freitag, 10. November 2017, Geroldswil

Dorfplatzfest 25.–27. August 2017, Oberengstringen

Berufsmesse Zürich, Messe Zürich Oerlikon 21.–25. November 2017

Wiesn-Gaudi (GVL-Abend) Donnerstag, 14. September 2017

Jahresschlusshock Samstag, 20. Januar 2018 Jürg Burkhardt, Gaby Schwaninger und Richi Nydegger

Richi Nydegger, Präsident GVE, begrüsst die Gäste

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Haben Sie einen Event, melden, und wir kommen vorbei. Oder senden Sie uns einfach Ihren Beitrag. Nächster Redaktionsschluss: 17. März 2017. redaktion@limmattaler-gewerbezeitung.ch

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Gewerbeverband Geroldswil-Oetwil I 19

Gewerbezeitung I Nr. 1 I 2. Februar 2017

Editorial

Gewerbeverein Geroldswil-Oetwil traf sich zum Jahresausklang

Zusammen ist man einfach stärker!

Markus Kretz, Mitinhaber Hundesalon Laika, Geroldswil, Vorstand Barry ­Family & Friends Der erste Monat des Jahres 2017 ist schon wieder vorbei und es geht für viele Menschen weiter wie 2016, obwohl das letzte Jahr ja, wie zu hören und lesen, eines der schlimmsten war. Die Attentate auf der ganzen Welt und in Reichweite der Schweiz sind schrecklich und machen betroffen. Ob nun der Brexit oder die Wahl von Trump, über deren «Horrorszenario» die Medien nach wie vor am meisten (fast nur negativ) berichten, eintreffen – warten wir es ab. Für mich und unsere Geschäftspartner war 2016 recht positiv, vielleicht etwas hektisch, aber ist dies in der heutigen Zeit nicht meist so? Dank zwei Gwerblern aus Geroldswil kommt wieder Leben ins ehemalige «Götz Druck»-Gebäude, Geroldswil. Andy Pape (Pape Werbe AG, Weiningen), konnte den Inhaber des Gebäudes «Fischer Papier» überzeugen, dass ein Gewerbecampus für kleine und grosse Firmen etwas bringt. In kurzer Zeit sind einige Firmen aus der Region eingezogen und am Tag der offenen Tür kamen einige interessierte Gewerbetreibende. Walter Künzler, der Verantwortliche für die Vermietung seitens Fischer Papier (St. Gallen), freut sich über jeden Interessenten und bietet sehr gute Möglichkeiten für kleine und grössere Firmen an.

Zudem feierte ein GVGO-Mitglied – Hundesalon Laika, Gaby Albicker – sein 10-Jahr-Jubiläum im Gewerbe­ campus. Über 100 Kunden feierten mit, dazu mehrere Gwerblerkollegen. Ein besonderer Dank geht an das Hotel Geroldswil, welches am Freitagabend spontan den Apéro offeriert hat. Trotz sehr kurzfristiger Planung unterstützten weitere GVGO-Mitglieder mit einem Stand oder weiteren Dienstleistungen/Sponsoring den Anlass. Dass man zusammen viel erreichen kann, zeigte der Event zugunsten der Bernhardiner vom Grossen Sankt Bernhard 2014. Der Kinderanlass wurde tatkräftig durch den GVGO und dessen Mitglieder unterstützt. Über 400 Kinder und Erwachsene waren an jenem Samstag auf den Geroldswiler Dorfplatz gekommen. Und der Benefiz­ anlass am Abend im Hotel Geroldswil war ausverkauft. Dies zeigt: Zusammen ist man stark und wenn man dann auch noch sehr gut durch die Gemeindebehörde unterstützt wird, umso besser.

Gut besuchte Gwerbler-­ Weihnacht in Geroldswil In gemütlichem Rahmen liessen die Gwerblerinnen und Gwerbler aus Geroldswil und Oetwil das Jahr 2016 ausklingen. Im Fokus stand bereits das neue Vereinsjahr. Text: Reto Müller, Bilder: Hans-Helmuth Jung

Mit der Gwerbler-Weihnacht lässt der Gewerbeverein Geroldswil-Oetwil (GVGO) jeweils das Vereinsjahr ausklingen. Der traditionelle Anlass wechselt jedes Jahr zwischen Oetwil und Geroldswil hin und her. Am 7. Dezember trafen sich 35 Gwerblerinnen und Gwerbler im Tennis Club Geroldswil zum Fondue. In gemütlicher Atmosphäre tauschten sich die Teilnehmenden aus. Besonders erfreulich war die Teilnahme von zwei neuen Vereinsmitgliedern, Diego Cintula (REMAX) und Andy Pape (Pape Werbe AG).

Vizepräsidentin Mirjam Dieringer blickte bereits auf das neue Vereins­ jahr, welches mit der Generalversammlung vom 3. März 2017 beginnen wird. Der Vorstand des GVGO hat bereits eine «Surprise» in Zürich, eine Vereinsreise zusammen mit dem Gewerbeverein Birmensdorf und Aesch sowie den Besuch des Kriminalmuseums in Planung. An der Generalversammlung wird dann über das genaue Jahresprogramm informiert. Im November 2017 wird der GVGO zudem die ausführende Sektion für die Delegiertenversammlung des Gewerbeverbands Limmattal (GVL) sein. Zu diesem Anlass werden weit über 100

Delegierte der Limmattaler Gewerbevereine sowie Gäste aus der Politik und aus anderen Verbänden erwartet. Eine interessante Örtlichkeit mitten im Gewerbe ist bereits gefunden: Zur Austragung des Anlasses hat sich nämlich die Auto AG Limmattal bereit erklärt, eine heute noch im Bau befindliche Halle zur Verfügung zu stellen. Derzeit wird das weitere Konzept ausgearbeitet. Der GVGO wird sich für diesen Anlass auf die Suche nach Sponsoren und nach einem «Revisor» machen.

2017 (Datum noch offen) ist die Wiederholung dieses Events geplant. Organisiert von Barry Family & Friends (Sitz im Gewerbecampus Geroldswil) und Orphanhealtcare (Stiftung für Kinder mit seltenen Krankheiten). Es wäre schön, wenn wieder viele Mitglieder des GVGO mitmachen und noch besser, wenn sich andere Gewerbevereine im Limmattal beteiligten. Denn ein Wunsch von vielen Firmen der Region ist es, dass die verschiedenen Gewerbevereine im Limmattal aktiver zusammenarbeiten. In diesem Sinne – erfolgreiche Geschäfte, Gesundheit und viele schöne Stunden mit Freunden, Familie und den Kolleginnen, Kollegen des Gewerbevereines.

Andi Jakob, Diego Cintula und Andreas Dittli

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KONTAKTBOX H

Gewerbeverein Geroldswil-Oetwil

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Reto Müller, Präsident info@gvgo.ch

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Tel. 044 740 87 87 Mobile 076 417 77 74

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info@gvgo.ch

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www.gvgo.ch Gemeindepräsdient Michael Deplazes im Gespräch mit René Häfliger und Reinhard Oberortner

AGENDA 39. Generalversammlung GVGO Freitag, 3. März 2017, 18 Uhr Präsidentenkonferenz KGV, Hotel Radisson Blu, Flughafen Mittwoch, 29. März 2017, 19 Uhr Generalversammlung KGV Zürich, Uitikon Donnerstag, 11. Mai 2017, 16 Uhr

A Präsidentenkonferenz KGV, Casino Winterthur Mittwoch, 27. September 2017, 19 Uhr Gewerbekongress KGV Zürich, Bezirk Affoltern Donnerstag, 26. Oktober 2017, 16 Uhr Berufsmesse Zürich, Messe Zürich Oerlikon 21.–25. November 2017

Wiesn-Gaudi (GVL-Abend) Donnerstag, 14. September 2017 Neu dabei – Diego Cintula, REMAX

Vizepräsidentin Mirjam Dieringer orientiert


20 I Gewerbeverband Geroldswil-Oetwil

Gewerbezeitung I Nr. 1 I 2. Februar 2017

Ausstellung der Kulturkommission in Oetwil a.d.L.

Kulturgut Banknote Trotz Kreditkarte und immer einfacheren Online-Zahlungssystemen hat die Banknote immer noch ihren festen Platz in unserer Gesellschaft. Die meisten Scheine sind so strukturiert, dass sie dank ihrer Gestaltung einen grossen Wiedererkennungswert haben und wir sie uns schnell einprägen können. Text: Paul Studer, Bild: zVg

Banknoten gibt es schon lange. Ihren geschichtlichen Anfang nahmen sie in China, das auch das Papier erfunden hatte (damals aus den Fasern des Maulbeerbaumes). Das älteste noch erhaltene Papiergeld stammt denn auch aus der Zeit der Ming-Dynastie im 14. Jahrhundert. In der Schweiz sind die ersten Noten bereits 1826 gedruckt worden. Ihre Verbreitung verlief allerdings verhalten. Das Vertrauen in das Papiergeld fehlte und Einlösungsgebühren waren eine zusätzliche Hürde. Erschwerend kam dazu, dass zu jener Zeit die Schweiz keine einheitliche Währung hatte. Zürich rechnete damals zum Beispiel mit Brabanter Thalern, St. Gallen mit Gulden.

gründet, gab sie bereits 1907 ihre ersten Noten heraus (die sogenannten Interimsnoten). 1911 folgte eine von den damals schon namhaften Künstlern Ferdinand Hodler und Eugène Burnand gestaltete Serie. Diese blieb bis 1956 in Umlauf und wurde zum Sinnbild des wertbeständigen Schweizer Frankens. Die Länder um uns wurden von den zwei Weltkriegen und der Zwischenkriegszeit arg gebeutelt, ihre Währungen fielen ins Bodenlose. Da aber auch in unserem Land Münzen und Gold gehortet wurden, wurden in dieser Zeit von der Nationalbank wie auch vom Staat Papiergeld mit niederem Nennwert ausgegeben. Weitere Serien der Nationalbank folgten, galt es doch, die Fälschungssicherheit mit jeder Ausgabe zu erhöhen. Momentan stehen wir in der Ausgabephase der 9. Banknotenserie unserer Nationalbank.

Banknoten-Dschungel trotz ­Einheitswährung Erst der neue Bundesstaat brachte 1848 den Schweizer Franken und damit eine einheitliche Währung für alle Kantone. Immer mehr Banken wurden gegründet und gaben ihre eigenen Scheine heraus, es bestand keine behördliche Regulierung. Erst 1881 wurden einheitliche Notenbilder und -werte eingeführt. Die Banken mussten nur noch ihren Namen in die Noten eindrucken.

PPÖffnungszeiten:

Grafisch ansprechende Nationalbank-Noten Diese Vielfalt nahm mit der Gründung der Nationalbank ihr Ende. 1905 ge-

Donnerstag, 23. März, 17–19 Uhr Freitag, 24. und 31. März, 17–19 Uhr Samstag, 25. März und 1. April, 14–16 Uhr Sonntag, 26. März und 2. April, 14–16 Uhr

Die Kulturkommission von Oetwil a.d.L. zeigt in einer Ausstellung einen umfassenden Einblick in die Entwicklung der Schweizer Banknoten samt ihrem Vorläufer aus China.

Historische Banknoten aus der Schweiz: Die linken drei sind trotz schweizerischer Einheitswährung noch lokale Ausgaben.

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Gewerbeverband Schlieren I 21

Gewerbezeitung I Nr. 1 I 2. Februar 2017

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KONTAKTBOX

10. Neujahrsapéro des Gewerbevereins Schlieren in der Trublerhütte

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Gewerbeverein Schlieren Postfach 188, 8952 Schlieren

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Thomas Landis, Co-Präsident Tel. 044 730 73 33, tho@landis-arch.ch

«Das Steh-Fondue ist ein Renner»

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Diego Albertanti, Co-Präsident Tel. 044 755 53 53, d.albertanti@jfjost.ch

Rekord am diesjährigen Neujahrsapéro des GVS: Gegen hundert Teilnehmerinnen und Teilnehmer trafen sich am 12. Januar zum traditionellen Fondueplausch.

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info@gvschlieren.ch

Text und Bilder: Christian Murer

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www.gvschlieren.ch

AGENDA

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Curling-Event Freitag, 3. März 2017, Curlinghalle Urdorf

Wiesn-Gaudi (GVL-Abend) Donnerstag, 14. September 2017 Präsidentenkonferenz KGV, Casino Winterthur Mittwoch, 27. September 2017, 19 Uhr

Präsidentenkonferenz KGV, Hotel Radisson Blu, Flughafen Mittwoch, 29. März 2017, 19 Uhr Generalversammlung GVS Donnerstag, 30. März 2017

Gewerbekongress KGV Zürich, Bezirk Affoltern Donnerstag, 26. Oktober 2017, 16 Uhr

Generalversammlung KGV Zürich, Uitikon Donnerstag, 11. Mai 2017, 16 Uhr

Berufsmesse Zürich, Messe Zürich Oerlikon 21.–25. November 2017

«Nach wie vor ist das Steh-Fondue ein Renner», sagt Peter Bjarsch, der diesen Anlass vor neun Jahren initiierte. Damals seien etwa 50 Personen gekommen. «Dieses Jahr haben sich erfreulicherweise 98 Personen angemeldet», so das Vorstandsmitglied des Gewerbevereins Schlieren. Die Trublerhütte platzte an diesem kalten Winterabend beinahe aus allen Nähten. Mit «Känguruh-Schürze» und ­Fonduestock In der Tat: Die beiden Störköche Thomi und Jimmy rührten geflissentlich in

den Kupferkessis den Käsebrei. Die Gäste erhielten beim Empfang eine weisse «Känguruh-Schürze» mit einem angenähten Beutel fürs Brot oder das Gläschen Weisswein. Zudem bekam jeder einen Stock mit zwei Zacken. Damit ausgerüstet, konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer von Fondue-Topf zu Fondue-Topf pilgern, im Stehen das Fondue geniessen und gleichzeitig die anwesenden Gäste begrüssen und ihre Neujahrswünsche anbringen. «Fondueverachter» bedienten sich daselbst an der kalten Platte.

«Schlieren muss ein attraktiver Ort sein» Co-Präsident Thomas Landis begrüsste die illustre Gästeschar und gab anschliessend Stadtpräsident Toni Brühlmann-Jecklin das Wort: «Heute bin ich von Zürich her in die S3 eingestiegen und der Zug war ‹graglet› voll.» Und in Schlieren habe sich der Zug fast völlig entleert. «Da habe ich mir gedacht, dass Schlieren weiss Gott ein attraktiver Ort sein muss», so Brühlmann schmunzelnd. «In Schlieren läuft und bewegt sich etwas und da tragen Sie alle einen ganz, ganz wichtigen Teil dazu bei.»

Grossandrang am 10. Neujahrsapéro des GVS

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Thomas Merz rührt tüchtig im ­Fondue-Kupferkessel

Aufmerksam verfolgen die Gäste die Rede von Stapi Toni Brühlmann-Jecklin

Gründung überparteiliches Initiativkomitee

Wo‘s schmeckt und gemütlich ist

Ob im rustikalen Restaurant oder im lauschigen Garten: Das Stürmeierhuus versprüht einen gemütlich Charme und lädt zum Verweilen ein. Auf der Speisekarte stehen selbst gemachte Gaumenfreuden, die vorzugsweise mit Produkten aus der Region hergestellt werden. Das Restaurant Stürmeierhuus eignet sich auch hervorragend für private Festlichkeiten, Firmenanlässe und Bankette von bis zu 125 Personen. Wir freuen uns auf Sie. Restaurant Stürmeierhuus Freiestrasse 14, CH-8952 Schlieren T 044 730 09 09, www.stuermeierhuus.ch Dienstag bis Samstag 9.00 - 23.30 Uhr Sonntag 9.00 - 16.00 Uhr

STÜRMEIERHUUS

Das gutbürgerliche Wirtshaus in Schlieren

Schlieremer Volksinitiative ­Attraktive Geissweid für alle Text: Andreas Kriesi

Die Geissweid, wo in Zukunft das Tram Nr. 2 wenden und die Limmattalbahn halten soll, war vom Stadtrat als grüner Akzent in Schlierens Stadtbild vorgesehen gewesen (siehe Gewerbezeitung Nr. 5 2016, Seite 27). Diese Vorlage wurde jedoch vom

Schlieremer Parlament am 19. Dezember 2016 zurückgewiesen. Deshalb ist in Schlieren das überparteiliche Initiativkomitee «Schlieremer Volksinitiative Attraktive Geissweid für alle» gegründet worden. Die Initiative verfolgt das Ziel, den Platz Geissweid ähnlich wie in der Vorlage des Stadtrates vorgesehen frei zu halten.

PPWeitere Infos: www.geissweid-schlieren.ch Unterschriftenbogen: dort (in etwa 2 Wochen)


22 I Gewerbeverband Schlieren

Gewerbezeitung I Nr. 1 I 2. Februar 2017

Der Verein Freizeit Schlieren steht kurz vor dem Re-Start

Countdown zu ­einem neuen Start In einer Woche geht’s los. Der Verein Freizeit Schlieren lanciert nach einer äusserst intensiven Reorganisationsphase sein neues Veranstaltungs- und Kursprogramm unter dem Namen VIVAT. Und dieses Programm hat es wahrlich in sich. Gegen 100 Veranstaltungen und Kurse werden auf www.vivat-schlieren.ch präsentiert und es lohnt sich, in diesem vielfältigen und interessanten Angebot zu stöbern. Die Veranstaltungen und Kurse sind allen Interessierten in der Region zugänglich, Vereinsmitglieder profitieren aber von Vorzugsbedingungen. Text: Erika Mettier

In einer Woche beginnt die erste Werbeperiode von Freizeit Schlieren. Nach der Aufschaltung der neuen Webseite werden dann Plakate in Schlieren ausgehängt und der erste neue Programmprospekt in alle Schlieremer Haushalte verteilt. Im Oktober 2016 hatte an einer ausserordentlichen Generalversammlung der Freizeitvereinigung Schlieren eine überwältigende Mehrheit sämtliche Reorganisationspläne gutgeheissen und damit den Startschuss für eine grundlegende Erneuerung und Modernisierung des Vereins gegeben, der seit mehr als 40 Jahren Freizeitaktivitäten in Schlieren koordiniert.

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Auch neu im Programm sind Social-Media-Schnupperkurse sowie die Themenbereiche Film und Foto, Kreavivat-schlieren.ch tives Schreiben oder Koch- und Backkurse in speziellen Bereichen. Natürlich fehlen auch die Angebote für KinBewährte und innovative Angebote der und Familien nicht, ist doch neu für jeden Geschmack der ehemalige Elternverein als Interes- Ueli Hohl als Referenten im Vivat-ProWer auf der Webseite www.vivat-­ sengruppe Familie in die Freizeit gramm anzutreffen. schlieren.ch stöbert, kommt aus dem Schlieren integriert. Staunen nicht mehr heraus. Neben den bewährten Kreativ-, Sprach- und Breiter Sukkurs Gesundheitsangeboten finden sich Besonders gefreut hat die Vereinsverauch ziemlich unerwartete Events und antwortlichen von Freizeit Schlieren, PPKontakt: Kurse. Von der Besichtigung einer Na- dass viele Schlieremer Persönlichkeino-Brauerei in Schlieren über ein Re- ten die Aktivitäten des Vereins unter- www.vivat-schlieren.ch ferat zu «aussergewöhnlichen Todes- stützen. So sind beispielsweise alt fällen» bis hin zur «Wurschtwande- Stadtpräsident Peter Voser als Kursleirung im Agglopark Limmattal» gibt’s ter sowie Standortförderer Albert viel zu entdecken. Schweizer und Stadtingenieur Hans-­

Neuvorstellung: DBU Facility Services AG

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Gewerbeverband Schlieren I 23

Gewerbezeitung I Nr. 1 I 2. Februar 2017

Männerriege STV Schlieren

20 Jahre Röschtiplausch in Schlieren Es ist zwanzig Jahre her, als die Männerriege Schlieren ihre Idee des Röschtiplauschs rund um den Samichlaustag in die Tat umsetzte. Damals wussten sie noch nicht, dass sie zu einem festen jährlichen Anlass wird. Damit sich die Schlieremer Bevölkerung daran gewöhnen konnte, wurde dieser spezielle Tag immer auf den ersten Sonntag im Dezember gelegt. Text: Walter Burtscher, Bilder: zVg

Leider ist es nach so vielen Jahren nicht mehr nachvollziehbar, wer die erste Rösti 1996 erhalten hat. Am Jubiläumsanlass kamen viele Schlieremerinnen und Schlieremer, Heimweh-Schlieremer, Gwerbler und Gwerblerinnen und viele mehr. Der Röschtiplausch der Männerriege STV Schlieren gehört zum Leben in Schlieren und ist daraus nicht mehr wegzudenken. Auf Nachfrage habe ich erfahren, dass dieses Jahr rund 580 Gäste bewirtet wurden. Dazu wurden rund 150 kg

Kartoffeln zu Röschti verarbeitet, dazu 130 Bratwürste, 25 kg Geschnetzeltes und 12 kg Kutteln zubereitet und serviert. Damit alles reibungslos über die Bühne gehen konnte, standen 65 Helferinnen und Helfer – Mitglieder, Angehörige und Freunde der Männerriege STV Schlieren und des Frauenturnvereins STV Schlieren, im Einsatz. Der Gewerbeverein Schlieren gratuliert der Männerriege STV Schlieren zu ihrem gelungenen Anlass und wünscht viele weitere Röschti­plauschAnlässe. Rund 580 Gäste werden bewirtet: eine herkulische Aufgabe

150 kg Kartoffeln werden zu Röschti verarbeitet: Die Mitglieder der Männerriege des STV Schlieren haben allerhand zu tun

Die munteren Köche: Gribi Fritz, Zahner Georg, Burger Christian, Rotach Ueli

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«Gschnätzlets» mit Röschti


24 I Gewerbeverband Schlieren

Gewerbezeitung I Nr. 1 I 2. Februar 2017

Publireportage: Restaurant Stürmeierhuus, Schlieren

Regional, Saisonal und ­Gutbürgerlich in Schlieren Schön gelegen neben dem Stadtpark in Schlieren befindet sich das historische Restaurant Stürmeierhuus. Besonders beliebt ist das Wirtshaus bei Geschäftsleuten, Vereinen und Gästen aus dem Quartier. Text: Thomas Unger, Bilder: zVg

Unsere Gäste schätzen die gutbürgerliche, qualitativ hochwertige Küche mit hausgemachten Gaumenfreuden, die vorzugsweise mit Produkten aus der Region hergestellt werden. Bei Tripadvisor schafften wir es bereits im ersten Jahr der Eröffnung (Juni 2015) auf Platz 1.

Besonders beliebt im À-la-Carte-Geschäft ist unser Fondue chinoise; von Hand geschnittenes Fleisch, frische Bouillon und acht feine, selbstgemachten Saucen. Zu unsern Klassikern zählen unter anderem Zürcher Geschnetzeltes und Pouletschenkel im Chörbli – gluschtige vegetarische Köstlichkeiten runden das Angebot ab.

Familien-, Firmen und Vereinsfeiern richten wir vom Apéro bis zum 7-Gang-Menü aus. In unserem grossen Ban­kett­angebot finden Sie Häppchen und Speisen für jeden Gaumen. Hochzeiten, Taufen, Konfirmationen, Weihnachtsessen sowie das spezielle Krimi-Dinner und vieles mehr wird übers Jahr bei uns gefeiert. Die gemütlich eingerichtete Gaststube bietet Platz für 50 Gäste. In den Sälen richten wir Festlichkeiten für 40 bis 150 Personen aus. Und besonders der lauschige Sommer-Garten lädt zum Verweilen und Geniessen ein.

PPWeitere Infos:

Sichtbare Geschichte im Limmattal: «Stürmeierhuus» in Schlieren

Trägerschaft der Gastronomiebetriebe ist die Stiftung Arbeitskette mit Sitz in Zürich Altstetten. Seit 1977 setzen wir uns für die berufliche Integration von physisch und psychisch beeinträchtigten Jugendlichen und Erwachsenen ein. Mehr erfahren Sie unter: www.arbeitskette.ch

Der Appetit kommt beim schönen Gedeck: Fondue chinoise

Spital Limmattal

Cooler Schlitten.

Knochendichtemessung:

Osteoporose noch vor dem ­Auftreten von Brüchen entdecken Neu werden am Spital Limmattal Knochendichtemessungen zur Abklärung einer Osteoporose durchgeführt. Der Osteoporose soll mit einem Osteodensitometrie-Gerät (DXA-Gerät) frühzeitig auf die Spur gekommen werden.

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Text: Martina Elisabeth Wagner, Bild: zVg

Die Erkrankung, die umgangssprachlich oft als «Knochenschwund» bezeichnet wird, baut im ganzen Skelett Knochensubstanz ab und hinterlässt eine veränderte, poröse

und instabile Knochenstruktur. Diese Veränderungen können Knochen bereits bei geringer Belastung brechen lassen. Die Knochendichtemessung ermöglicht eine frühe Erkennung der Erkrankung und kann dazu beitragen, Frakturen und andere Folgen zu verhindern.

Messungen mit dem DXA-Gerät werden per Mitte November direkt am Spital Limmattal angeboten. Anhand dieser kann eine Osteopenie bzw. Osteoporose noch vor Auftreten von Frakturen festgestellt werden. Das Risiko einer späteren manifesten Osteoporose kann vorausgesagt sowie die Wirksamkeit einer Behandlung dokumentiert werden. Die Messungen werden jeweils am Mittwochvormittag durchgeführt. Zuweisende Ärztinnen und Ärzte können ihre Patientinnen und Patienten zur Erhebung der Knochendichte direkt ans Spital Limmattal überweisen und setzen anschliessend die Behandlung in ihrer Praxis fort. Die Kostenübernahme durch die Krankenkasse sollte vorgängig abgeklärt werden.

PPWeitere Infos: www.spital-limmattal.ch


Gewerbeverband Schlieren I 25

Gewerbezeitung I Nr. 1 I 2. Februar 2017

Neuvorstellung: C|E|S Catering & Event Services GmbH, Schlieren

Von der Dessertgabel zum roten Teppich Die C|E|S Catering & Events Services vermietet Catering-Infrastruktur: von der Gabel zum Glas, vom Reiskocher zum roten Teppich.

Die Geschäftsführer Stephanie und Andreas von Kirschten (Mitte) mit ihren Mitarbeitern Carlo und Henryk Text und Bilder: Claudia Lambrich

Zum ersten Hochzeitstag im September 2009 schenkten sich Stephanie und Andreas von Kirschten die Firma C|E|S Catering & Events Services. Was vor sieben Jahren mit wenigen Gläsern und viel Enthusiasmus begann, ist heute einer der erfolgreichsten Players im Markt. C|E|S ist kein klassischer Caterer, sondern sorgt sich um die gesamte Infrastruktur für Caterings und Events. Kerngeschäft ist die massgeschneiderte Vermietung von Geschirr, Gläsern, Tischwäsche, Mobiliar und Zubehör. Zu ihren Kunden zählen die von

Kirschtens Privatpersonen wie auch Unternehmungen, Hotels und Restaurants. Die gelernte Konditorin und der ausgebildete Hotelfachmann sind seit über einem Jahrzehnt in der Schweiz und haben sowohl in Deutschland wie auch hier viel Erfahrungen in Gastronomie und Catering sammeln können. Von diesen profitieren sie nun täglich. In den letzten sieben Jahren sei man kontinuierlich gewachsen, erzählt von Kirschten stolz. «Angefangen haben wir mit 200 Champagnergläsern, heute können wir 2000 Gäste ausstatten.» Den Erfolg schreiben die beiden vor allem ihrem hohen Qualitätsanspruch und ihrer strukturierten Arbeitsweise zu. «Wir vermieten nichts anderes als

unsere Konkurrenz. Wir vermieten einfach in einer höheren Qualität. Vor der Auslieferung an den Kunden wird bei uns jede Gabel, jedes Glas, jeder Teller auf Sauberkeit und Unversehrtheit geprüft.» Zu Beginn polierten sie und ihre beiden Mitarbeiter stundenlang Gläser und Gabeln, Hunderte, von Hand und mit viel Herzblut. Heute übernimmt eine Reinigungsmaschine die zeitaufwändige Arbeit. Dank ihrer jahrelangen Erfahrung in der Gastronomie und ihrer systematischen Arbeitsweise sitzt jeder Handgriff und sind auch sehr kurzfristige oder umfangreiche Aufträge zu bewältigen.

Mitarbeiter Carlo prüft jedes einzelne Glas auf Sauberkeit und Unversehrtheit

Ein besonderes Augenmerk legt das Ehepaar auch auf das Thema Nachhaltigkeit. Im Dezember 2011 wurde C|E|S von der international führenden Nonprofit-Stiftung myclimate als erste Geschirrvermietung weltweit mit der Auszeichnung «klimaneutrales Unternehmen» gekrönt.

PPWeitere Infos: C|E|S Catering & Event Services GmbH Unterrohrstrasse 3 8952 Schlieren Tel. 044 730 70 70 www.cateringeventservices.ch

Neuvorstellung: Carrosserie Carremo AG, Schlieren

Die Qualität als Stärke Seit 30 Jahren leitet Markus Gisler als Geschäftsführer die Carrosserie Carremo AG in Schlieren. Dabei setzt der fünfköpfige Betrieb an der Südstrasse 33 auf Qualität. Text und Bild: Beat Hager

Die Carremo AG in Schlieren ist die Adresse für alle Karosseriereparaturen an allen Fahrzeugmarken, ob PW, Lieferwagen oder auch Nutzfahrzeuge. In der mit modernsten Messsystemen ausgerüsteten Werkstatt auf 430 m2 wird jedes Fahrzeug von kompetenten Fachleuten wieder instandgesetzt. Die Carrosserie Carremo AG ist Mitglied im VSCI (Schweizerischer Carrosserie Verband) und bildet

auch regelmässig Lehrlinge aus. Die Schadenabwicklung mit allen Versicherungen wird vom Betrieb unkompliziert und effizient ausgeführt. Die Carremo ist Partner der AXA Winter­ thur und der Vaudoise Versicherung. Die Carrosserie Carremo AG in Schlieren ist der Ansprechpartner rund um Ihr Fahrzeug. Die Karosserie wird nach Park- und Hagelschäden auch mit Drücktechnik (ohne Lack/ Farbschaden) wieder wie neu. «Die Qualität ist unsere Stärke und die

Kundenzufriedenheit ist uns sehr wichtig», so Markus Gisler. Er wird in der Administration durch seine Ehefrau Gaby ideal unterstützt.

PPWeitere Infos: Carrosserie Carremo AG Südstrasse 33, 8952 Schlieren Tel. 044 731 00 77 www.carremo.ch

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Geschäftsinhaber Markus Gisler mit seiner Ehefrau Gaby, welche sich um die Administration kümmert


26 I Gewerbeverband Uitikon-Waldegg Editorial

Gewerbezeitung I Nr. 1 I 2. Februar 2017

Chlausobig Gewerbeverein Uitikon-Waldegg

Gruss von Down Under

Otto Frei, Präsident Gewerbeverein Uitikon-Waldegg Meine bisherigen 14 Editorials für die 14 Ausgaben dieser noch jungen Zei­ tung entstanden immer quasi in letzter Minute. Diesmal ist es anders. Denn rund 40 Tage vor Redaktionsschluss und 50 Tage vor Verteilung dieser Nummer Gedanken zu Papier zu brin­ gen, die hoffentlich auch gelesen wer­ den, erweist sich als noch schwieriger als sonst! Auch darum mein Aufruf an unsere Mitglieder und an Sie, liebe Le­ serin und lieber Leser: Wer hat Lust, ein nächstes Editorial zu verfassen? Sie dürfen Ihrer Fantasie freien Lauf lassen und über alles berichten, was einen Zusammenhang mit unserer schönen Gemeinde am Südfuss des Üetlibergs hat. Vielleicht haben Sie ei­ nen speziell guten Service erlebt, eine schöne Begegnung gehabt, wollen an­ deren Leserinnen und Lesern Hinwei­ se auf etwas Spezielles geben? Greifen Sie in die Tasten und lassen Sie Ihrem Schreibfluss freien Lauf. Ich freue mich auf Ihre Zeilen. Zur Einweihung unserer Weihnachts­ tanne auf der Waldegg mit dem traditi­ onellen Apéro in der Ford Garage Grunder verweise ich Sie gerne auf den redaktionellen Bericht, ebenso auf den Erlebnisbericht des Redaktors an­ lässlich unseres wunderbaren Koch­ abends bei Renate und Rinaldo Bene­ detto. Danke an alle für die grosszügi­ ge Unterstützung dieser Anlässe. Am Samstag, 14. Januar 2017, werde ich von der anderen Seite der Erdku­ gel an die zahlreichen Gäste aus Üdi­ ke, dem Limmattal, der Stadt Zürich

und aus dem weiteren Umfeld im «Gi­ ardino Verde» beim 21. Gwerbler­ fäscht denken. Für alle, die im fantas­ tischen Ambiente dieser Lokalität ta­ felten, tanzten und sich unterhielten, wird der redaktionelle Bericht in die­ ser Nummer eine schöne Erinnerung wachrufen. Und für alle, die nicht da­ bei waren oder dabei sein konnten, gibt dieser einen Impuls, beim Gwer­ blerfäscht 2018 dabei zu sein! Wetten? Unsere Generalversammlung wird am Dienstag, 14. März 2017, im Bistro im «Spilhöfler» stattfinden. Die Einladun­ gen dazu erfolgen rechtzeitig. Und nochmals mein Hinweis und meine Bitte an unsere Mitglieder: Am Don­ nerstag, 11. Mai 2017, wird der Kanto­ nale Gewerbeverband Zürich seine Generalversammlung in unserer Ge­ meinde im Üdikerhuus abhalten! Wir heissen die delegierten Gäste jetzt schon herzlich willkommen. Ich er­ warte dabei einen Grossaufmarsch, damit wir auch zeigen können: Der gute Ruf von Üdike ist nicht nur dem tiefen Steuerfuss zu verdanken, son­ dern auch im heimischen Gewerbe und Schaffen begründet! Ich bin gespannt, wie sich nach mei­ ner grossen Neuseelandreise die Situ­ ation bezüglich Statthalterwahl prä­ sentiert. Ich setze mich weiterhin da­ für ein, dass am 12. Februar 2017 der richtige Kandidat als Sieger dasteht, und rufe alle Limmattaler auf, den Wahlzettel auszufüllen und einzuschi­ cken oder in die Wahlurne zu legen. Abschliessend mein wiederkehrender Aufrufe an Sie: Stärken Sie als Konsu­ ment und Kunde die Mitglieder des Gewerbevereins Uitikon und halten Sie damit unsere schöne Gemeinde le­ bendig. Wenn Sie Ihren Betrieb in Üdi­ ke haben oder hier wohnen und noch nicht Mitglied sind: Werden Sie Mit­ glied und profitieren Sie von unseren vielen Vorteilen! Besuchen Sie uns auf www.gewerbeverein-uitikon.ch oder erkundigen Sie sich bei den Vor­ standsmitgliedern.

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KONTAKTBOX H

Gewerbeverein Uitikon-Waldegg Gläserenstrasse 8, 8142 Uitikon-Waldegg

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Otto Frei, Präsident otto.frei@uitikon.ch

Wenn der Christbaum in voller Pracht leuchtet Am Samichlaus-Apéro des Gewerbevereins Uitikon-Waldegg wurde nicht nur herzhaft angestossen, sondern vor allem auch ein wunderschön geschmückter Christbaum eingeweiht. Text und Bilder: Marco Plüss

Ende November wurde der 6. Sami­ chlaus-Apéro des Gewerbevereins Ui­ tikon-Waldegg gefeiert. In der Ford-Ga­ rage Grunder Auto GmbH auf der Wal­ degg wurde herzhaft auf das vergange­ ne Jahr und die bevorstehende Adventszeit angestossen. Jürg Jäggi und Hans Grunder luden in der Wär­ me zum Apéro, während draussen der Winter Einzug gehalten hatte. Jäggi hielt fest, dass die offizielle Ford-Ver­ tretung Neuwagen als auch Occasio­ nen verkaufe und eine Autowerkstatt betreibe, die auch Maler- und Speng­ lerarbeiten ausführe. Der Traditionsbe­ trieb besteht seit 1961 und wurde 2009 vom Verkaufsleiter Jürg Jäggi über­ nommen. Beim Apéro haben sich alle zugeprostet. Genügend Grund dafür hatte unter anderem auch der neue Kassier Joel Baumgartner, Geschäfts­ kundenbetreuer der ZKB, der das Amt von Marcel Müller übernommen hat, der seinerseits eine neue Herausforde­ rung innerhalb der Zürcher Kantonal­ bank wahrgenommen hat und wäh­ rend 12 Jahren Kassier des Gewerbe­ vereines war. Wunderschön beleuchtete Tanne Selbstverständlich stand auch dieses Jahr die Besichtigung der wunder­ schön beleuchteten Tanne an der Kreuzung Birmensdorfer-/Stalliker­ strasse im Mittelpunkt. Aber erst die grosszügige Spende von Guido Schenk

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otto.frei@uitikon.ch

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von der Mobiliar Agentur Birmensdorf machte es möglich, dass diese Weih­ nachtstanne nicht nur die Einwohner, sondern auch die Pendler gleicher­ massen erfreute. Otto Frei, Präsident des Gewerbevereins Uitikon-Waldegg, durfte von Guido Schenk einen Check entgegennehmen, freute sich sehr über den Beitrag an die Kosten der beleuch­ teten Weihnachtstanne und erklärte, dass dieser Check in Uitikon-Waldegg hochwillkommen sei, auch wenn die Elektro Christoffel AG und die Ford Garage Grunder bereits seit längerem als Sponsoren wirkten. Präsident Otto Frei eröffnet den Chlaus­ abend

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AGENDA

Präsidentenkonferenz KGV, Hotel Radisson Blu, Flughafen Mittwoch, 29. März 2017, 19 Uhr Generalversammlung KGV Zürich, Uitikon Donnerstag, 11. Mai 2017, 16 Uhr

Wiesn-Gaudi (GVL-Abend) Donnerstag, 14. September 2017

Autoverkauf Service Ford-Zubehör

Präsidentenkonferenz KGV, Casino Winterthur Mittwoch, 27. September 2017, 19 Uhr Gewerbekongress KGV Zürich, Bezirk Affoltern Donnerstag, 26. Oktober 2017, 16 Uhr

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23. Generalversammlung im Bistro Spilhöfler Dienstag, 14. März 2017, 19 Uhr

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Gewerbezeitung I Nr. 8 I 1. Dezember 2016

Gewerbeverband Uitikon-Waldegg I 27

21. Gwerblerfäscht im «Giardino Verde»

Heisses Fest zur kalten Jahreszeit An einem feuchtkalten Winterabend im Januar fand im «Giardino Verde» in Uitikon das Gwerblerfest statt. Am Eingang des imposanten Gewächshauses fühlte man sich dann auch gleich in eine andere Welt versetzt. Die zweihundertköpfige Festgemeinde, welche die exotische Eventhalle füllte, wähnte sich fast wie in den Ferien. Text und Bilder: Marco Plüss

Zu diesem Anlass, der zum 21. Mal in dieser Art durchgeführt wurde, hatte der Gewerbeverein Uitikon-Waldegg unter seinem OK-Präsidenten Thomas Tscharner, der diese Funktion von Hanspeter Janggen übernommen hatte, geladen. Ein dezenter Musikteppich legten abendfüllend die DJs Tom und Sascha sowie die Band The Voice X. Die Crew Events & Catering am Üetliberg überraschte mit einem schmackhaften Dreigangmenü. Nach einer wärmenden Suppe gab es ein wunderbares Zürcher Geschnetzeltes und zum Dessert eine grosse Portion Vermicelles. Hungrig ging niemand nach Hause. Das Essen, das vom Team rund um Cordula Fry allen Besuchern gereicht wurde, war wie immer wunderbar. Cordula Fry meinte gegenüber der Limmattaler Gewerbezeitung: «Wir bewirteten heute die dankbaren Gäste sehr gerne. Das ‹Giardino Verde› zeigt sich wieder einmal als ideale Location, um ein Fest zu feiern, das in guter Erinnerung bleiben soll. So haben wir neben vielen Geburtstagen auch mehrere Firmenanlässe, die wir organisieren dürfen.» Stilvolle Ambiance im «Giardino Verde» Nach der Vorspeise ergriff Marcel Müller, Vize-Präsident des Gewerbevereins

Uitikon-Waldegg, das Wort und sagte in seiner Grussadresse: «Herzlichen Dank für Ihr Kommen. Wir vom veranstaltenden Gewerbeverein Üdike freuen uns sehr, wenn Sie den Abend geniessen. Seien Sie alle herzlich willkommen!» Dann verlas der Vize-Vereinspräsident die Hauptsponsoren sowie alle weiteren Geldgeber. Die geladenen Gäste vergassen für einmal den garstigen Winterabend. Nach Mitternacht bis in die frühen Morgenstunden legten die DJs Tom und Sascha von TDE Tscharner DJ & Event auf. Marcel Müller, Vize-Präsident des Gewerbevereins Uitikon-Waldegg, hiess alle ­Anwesenden herzlich willkommen

Die Band The Voice X spielte gross auf

Im lauschigen Ambiente liess sich wunderbar feiern

Der neue OK-Präsident Thomas Tscharner, links, nimmt die Gratulationen seines ­Vorgängers Hanspeter Janggen entgegen

Kochabend Gewerbeverein Uitikon-Waldegg

Wenn schwedisches ­ Weihnachtsessen fasziniert Am bereits traditionellen Kochabend des Gewerbevereins Uitikon-Waldegg wurde letztes Jahr schwedisch gekocht. Das Ambiente passte hervorragend und das Essen war köstlich. Text und Bilder: Marco Plüss

Unter der Anleitung von Peter und Pia Lovasz, den ehemaligen Pächtern des Bistro im «Spilhöfler» und den heu­ tigen Gastgebern im Bistro Albis­ rieden, machten sich alle 20 Teilnehmer intensiv mit der schwedischen Küche vertraut und hatten dabei mächtig Spass in der tollen Showküche von Renate und Rinaldo Benedetto nahe der SZU-Station Uitikon-Wald­ egg. Verschiedene Gruppen kümmerten sich um die einzelnen Speisen: Dünnbrotrollen mit geräuchertem Rentierschinken zum Apéro oder die Lachs­ päckli mit Crevetten und Avocado sowie halben Eiern mit Kaviar zur Vorspeise. Zum Hauptgang gab es dann die bekannten Köttbullar mit Kartoffelstock und Rüebli-Orangen-Salat mit rohgerührten Preiselbeeren. Nachdem die Speisen voller Freude zubereitet waren, konnten sie zu einem süffigen Bier, wie es in Schweden üblich ist, genossen werden.

Schöne Tradition Der Kochabend im November ist bereits zur Tradition geworden, findet er dieses Jahr denn auch bereits zum vierten Mal bei den Benedettos statt. Zuvor benutzte der Gewerbeverein dafür die Schulküche im Schulhaus Schwerzgrueb. Der Gastgeber Rinaldo Benedetto findet auch gleich den Link des Themenabends zu seinem Sortiment: «Wir sind der einzige Schweizer Vertreter von schwedischen Küchen und realisieren jede gewünschte Küche. Auf über 200 m2 kann man im Miele Competence Center die neuesten Lösungen hautnah erleben, wir sind aber auch ein kompetenter Partner mit 30-jähriger Erfahrung für nachhaltige Lösungen in den Sparten Sanitär, Heizung und Baudienstleistungen.» Auch der Gemeindepräsident von Uitikon-Waldegg, Chris Linder, war erstmals an diesem Kochabend dabei und erklärte gleich, wieso: «Ich finde es wichtig, dass ein Behördenmitglied hautnah beim Gewerbe dabei ist und den Puls fühlt.»

Peter Lovasz erklärt, wie man das Apéro-Gebäck herstellt

Maria Oliveri, Kathy Walti und Renate Stutz stossen an

Rinaldo Benedetto vor seinem Oldtimer-Lieferwagen

Otto Frei, Pia Lovasz, Chris Linder sowie Peter Lovasz und Rinaldo Benedetto (v. l.) stossen auf einen gelungenen Abend an


28 I Kehrseite

Gewerbezeitung I Nr. 1 I 2. Februar 2017 I 3. Jahrgang I Auflage 47 000

Kantonsratsgeflüster

Persönlich

Sparen sieht anders aus

Eine gute Begegnung

André Bender, Gemeindepräsident Oberengstringen, Kantonsrat SVP, Bezirk Dietikon Finanzen kann man nur ins Lot bringen, indem die Aufwände gekürzt werden. Wir müssen mit unseren Steuern und Abgaben, im nationalen und internationalen Vergleich, attraktiv sein. Nur wenn wir in diesen Bereichen wettbewerbsfähig bleiben, fliessen auch die für die Finanzierung unseres Staatshaushaltes nötigen Beträge. Nur ein finanziell gesunder Staat kann ein sozialer und sicherer Staat sein, kann sich ein gutes Bildungs­- und Gesundheitssystem und eine moderne und leistungsfähige Infrastruktur leisten.

Die laufenden Diskussionen im Zusammenhang mit der USR III zeigen, dass die Linke diese Logik immer noch nicht verstehen will. Um den mittelfristigen Ausgleich in den nächsten Jahren gewährleisten zu können, hat die Regierung 125 Massnahmen erarbeitet. Dies zeigt Wirkung. Gegenüber dem letztjährigen KEF liegen Verbesserungen in den Jahren 2017–2019 von rund 1,5 Milliarden Franken vor. Trotzdem steigt der Aufwand in der KEF-Periode 2017–2020 um 400 Millionen an. Sparen sieht für die SVP anders aus! Ich bin aber der Meinung, dass nicht alle Direktionen den Auftrag zur Leistungsüberprüfung richtig verstanden haben – oder verstehen wollten. Anstatt Leistungen zu optimieren oder den Kostendeckungsgrad zu erhöhen, werden punktuell Verlagerungen auf die Gemeinden oder sogar Steuererhöhungen vorgeschlagen. Die SVP wird aus diesem Grund die Beschränkung des Arbeitswegkosten­ abzugs auf 3000 Franken ablehnen und dafür Kompensationen vorschlagen. Eine davon ist eine befristete re-

duzierte Einlage in den Verkehrsfonds. Die Beschränkung des sogenannten Pendlerabzugs würde für über 150 000 Personen zu Steuererhöhungen führen. Das ist für die SVP nicht akzeptabel. Da machen wir nicht mit! Grosse Sorgen bereitet der SVP vor allem der stark steigende Aufwand im Gesundheitswesen, im Sozialbereich, der Universität und den Fachhochschulen. Und es braucht endlich einen Mentalitätswandel: Ein ausgeglichener Staatshaushalt ist über Einsparungen oder Verzicht zu erreichen und nicht über ständig neue Einnahmen. Für mich ist eine Steuererhöhung im nächsten Jahr keine Option. Leistung muss sich lohnen. Daher ist es für uns keine Perspektive, Bürgerinnen und Bürgern sowie den Unternehmen immer mehr Geld aus der Tasche zu ziehen

Text und Bilder: Erica Brühlmann-Jecklin

Es ist die erste Redaktionssitzung, an der ich teilnehme, da will ich unbedingt pünktlich sein. Auf dem Trottoir liegt Schnee und es scheint mir wichtig, den Weg sorgfältig zu planen. Gut, dass es das Internet gibt, so kann ich die Busverbindung vom Heimeliweg in Schlieren zur Sommerau in Dietikon nachschauen, mir als Sehbehinderte merken und rechtzeitig vor Ort sein. – Aber die Rechnung habe ich ohne den Buschauffeur gemacht, der mir beim Umsteigen vor der Nase wegfährt. Was nun? Mich nach einem Taxi umsehen? Aber da ist weit und breit keines. Schauen, wann der nächste Bus fährt? Geht wegen der Sehbehinderung nicht. Beim Parkplatz vor dem Eingang ins Limmattalspital steigt ein Mann in einen kleinen Kastenwagen. Just bevor er losfährt, klopfe ich an sein Fenster. «Darf ich Sie etwas fragen?» – «Ja, sicher!» – «In welche Richtung fahren Sie?» – «Richtung Zürich!» – «Oh»,

sage ich etwas resigniert, «ich muss nach Dietikon.» Bevor ich mich abwende, sagt er: «Sie können ja ein Stück weit mitfahren. Ich fahre zur Autobahn, da muss ich ohnehin in diese Richtung.» Wenig später steige ich vor der Sommerau aus. Die sieben Minuten Verspätung sind verkraftbar. Froh erzähle ich von dieser besonderen Fahrt. Ein Entgelt wollte er nicht. Just Name und Wohnort sagte er mir. Aber im Netz finde ich ihn nicht. So kann ich ihn nicht einmal fragen, ob ich seinen Namen erwähnen darf. Allerdings finde ich auf search.ch 14 mit demselben Namen, und so wird der Datenschutz wohl kaum verletzt. Deshalb: Danke, Roger Bolliger. Das war gross.

Haltestelle beim Spital Limmattal

s s’Schmunzel-Eggli

S s’Schämdi-Eggli

Die Stadt Dietikon ist vor kurzem endgültig in den Olymp der Wintersportdestinationen aufgestiegen. Nach den Januarschneefällen teilte die Präsidialabteilung der Stadt Dietikon in einer Medienmitteilung mit, der tiefstgelegene Skilift der Schweiz – und mit 180 Metern wohl auch eine der kürzesten Pisten – sei nun in diesem Winter das erste Mal in Betrieb. Doch damit nicht genug: Kurz darauf wurde ein Nachtskifahren mit Fackelabfahrt angekündigt und auch durchgeführt. Dem Vernehmen nach soll dieses Happening den Teilnehmenden grossen Spass gemacht haben.

Eine denkbar schlechte Falle machte die Zürcher Justiz unlängst mit der Verurteilung von zwei Schlieremer Stadtpolizisten in Zusammenhang mit deren angeblichen Übergriffen auf einen renitenten Randständigen. Das Bundesgericht wies den Fall zur Neubeurteilung zurück und siehe da, es erfolgte ein Freispruch. Ein Kränzchen muss man immerhin dem Stadtrat Schlieren winden, der einen der beiden Polizisten – der andere hatte den Dienst selber quittiert – zwar bereits nach der noch nicht rechtskräftigen Verurteilung in zweiter Instanz entlassen hatte, nun aber konsequenterweise per 1. Februar 2017 wieder einstellte.

Ihre Meinung ist erwünscht!



Schreiben Sie uns auf: redaktion@limmattaler-gewerbezeitung.ch

Leserbriefe

Ein Ja zur Unternehmens­ steuerreform III ist wichtig! Die Unternehmenssteuerreform III (USR III) dient dazu, die Steuerprivilegien der Statusgesellschaften abzuschaffen und mit international anerkannten Werkzeugen zu ersetzen. Die Reform hat eine nationale und eine kantonale Komponente. Am kommenden 12. Februar stimmen wir über die nationale Komponente ab, welche einem Werkzeugkasten gleichkommt, der es den Kantonen ermöglichen wird, ihre Steuersysteme individuell neu auszutarieren. Die kantonale Umsetzung ist auch schon aufgegleist und kommt später separat an die Urne. Der Regierungsrat hat bereits bekannt gegeben, wie er die Werkzeuge der USR III im Kanton Zürich einsetzen will. Man kann zusammenfassen, dass in Zürich sämtliche Werkzeuge zum Einsatz kommen werden, welche die nationale Vorlage bereitstellt. Daneben will der Kanton die Besteuerung der Unternehmen auf ca. 18% des Gewinns nach Steuern ansetzen (bisher 21%). Dies vor allem deshalb, weil man nicht ausklammern darf,

was in den anderen Kantonen geschieht. Auch nach der Reduktion wird der Kanton Zürich noch immer im hinteren Bereich des nationalen Rankings verbleiben. Es ist nicht so, dass die USR III Privilegien für Grosskonzerne und Aktionäre schafft. Im Gegenteil. Für viele der heute privilegiert besteuerten Unternehmen wird die Steuerbelastung trotz dem Einsatz der neuen Werkzeuge steigen. Profitieren werden andere: erstens alle Firmen, welche normal besteuert werden (durch die Reduktion des Steuersatzes), zweitens zum Beispiel forschungsintensive Unternehmungen, weil sie vom Werkzeug des erhöhten Forschungsabzuges profitieren können. Diese Unternehmen können höhere Gewinne schreiben, das ist korrekt, aber im Gegenzug wird die Besteuerung der Dividenden teilweise erhöht. Die Werkzeuge der USR III ermöglichen es dem Kanton Zürich, mit gezielten Mitteln die Statusgesellschaften hier zu behalten. Im Umkehrschluss muss gefolgert werden, dass ohne die Werkzeuge, über die wir am 12. Februar abstimmen, der Kanton gezwungen sein wird, den Steuersatz der juristischen Personen umso dras-

tischer zu senken, will er die Statusgesellschaften nicht ziehen lassen. Es bleibt anzufügen, dass man der USR III auch eine dynamische Komponente zubilligen kann. Eine Attraktivitätssteigerung des Steuersystems führt nachgewiesenermassen langfristig zu höheren Steuereinnahmen. Immer wieder wird auch die letzte USR II als Schreckensgespenst mit Steuerausfällen in Milliardenhöhe herbeibemüht. Es ist zwar richtig, dass man damals das Ausmass der Kapitalausschüttungen gewaltig unterschätzt hat. Deren Ausschüttung erfolgte jedoch zu Recht steuerfrei, und ohne die USR II würden die Agios wohl noch immer mehr oder weniger unproduktiv in den Bilanzen der Unternehmen schlummern. Die Unternehmenssteuerreform III braucht deshalb ein klares Ja an der Urne. Dr. Andreas Geistlich, Kantonsrat FDP, Schlieren

Bezirksstatthalterwahlen Am 12. Februar 2017 stellt sich Adrian Leimgrübler zur Wiederwahl für das Amt des Statthalters des Bezirkes Dietikon. Wir stehen voll und ganz hinter seiner Kandidatur und bitten daher darum, den Wahltermin auf keinen Fall zu verpassen und Adrian Leimgrübler auf den Wahlzettel zu schreiben. Nachdem Adrian Leimgrübler als jahrzehntelanges FDP-Parteimitglied zunächst von seiner Partei unterstützt wurde, hat diese inzwischen einen anderen Kandidaten nominiert. Dieser ist ein junger Jurist mit keinerlei Beziehung zum Bezirk Dietikon. In der Werbung wird suggeriert, sämtliche Parteien des Bezirks würden geschlossen hinter diesem Kandidaten stehen. Zudem wird der Eindruck erweckt, es brauche im Statthalteramt einen Neuanfang. Beides ist falsch. Die durch die jeweiligen Parteipräsidenten zusammengesetzte Interparteiliche Konferenz (IPK) hat zwar aus Gründen der politischen Opportunität den FDP-Kandidaten unterstützt, ohne aber die Parteibasis wirklich hinter sich zu haben. Fakt ist, dass Adrian Leimgrübler in seinem Amt weitherum und quer

durch die Parteigrenzen sehr geschätzt wird, wie dies das rund 300 Persönlichkeiten aus dem Bezirk umfassende überparteiliche Komitee eindrücklich belegt. Adrian Leimgrübler hat in seiner bisherigen Amtstätigkeit sehr gute Arbeit geleistet. Er ist der richtige Mann für das Amt des Statthalters und verdient daher unsere bedingungslose Unterstützung. Herzlichen Dank. Hans Egloff, lic. iur., Rechtsanwalt, Nationalrat SVP, Aesch Markus Bösiger, Dr. iur., Rechtsanwalt, CVP, Uitikon-Waldegg Reto Cavegn, alt Gemeindepräsident, alt Kantonsrat, Oberengstringen Willy Haderer, alt Gemeindepräsident,, alt Kantonsrat SVP, Unterengstringen Rolf Hungerbühler, alt Bezirksrat SVP, Oberengstringen Claudio Lorenzet, Dr.med. FMH Allg. Innere Medizin, Berg­dietikon Furio A. Molteni, Dr. rer. pol., Mitglied FDP, alt Präsident HEV Weiningen-Geroldswil-Oetwil, Geroldswil Bernhard Rüdy, Rechtsanwalt, Unterengstringen Gregor Biffiger, lic. iur., Unternehmer, Präsident Gewerbeverband Limmattal, Berikon

Lgz 2017 01 v3 final