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So sah es der Gegner... (Cloppenburg)

Quelle: Homepage Cloppenburg

Klütz-Team unterliegt gnadenlosen Flensburgern 2:5 Das vorangegangene spielfreie Wochenende hat die Regionalliga-Fußballer des BV Cloppenburg gehörig aus dem Rhythmus gebracht. Zuvor im Jahr 201 4 noch ohne Niederlage gingen die Soestestädter am Sonntag gegen den stark auftrumpfenden ETSV Weiche aus Flensburg an der Friesoyther Straße mit 2:5 baden. Von einem blutleeren Auftritt seiner Schützlinge wollte Cloppenburgs Coach Jörg-Uwe Klütz im Nachhinein zwar nichts wissen. „Viel zu viele Fehler, speziell auf der rechten Abwehrseite", räumte der sichtlich konsternierte Übungsleiter allerdings ein. Auch als der 45-Jährige für seine Verhältnisse frühzeitig reagierte - nach 36 Minuten mussten Moritz Steidten und Malte Beermann, der den Gästen aus Schleswig-Holstein das 3:0 mit einem eklatanten Rückpass auf dem Silbertablett serviert hatte, das Feld für Jonas Wangler und den zunächst geschonten Andreas Gerdes-Wurpts räumen - lief es auf dem Platz nicht runder. Zwar klammerten sich die BVC-Anhänger nach dem 1 :3 durch den vom Niederländer Kristian Westerveld verwandelten Foulelfmeter kurzzeitig an einen Strohhalm. Doch bevor die - nach einer offenbar knackigen Kabinenpredigt - weit vor den Flensburgern aus den Katakomben zurückgekehrten Gastgeber zur erhofften Aufholjagd blasen konnten, war der Strohhalm der Fans abgeknickt. Denn beim 1 :4 in der 47. Minute durch Timo Carstensen leistete die BVC-Abwehr nur Begleitschutz. Gar nicht erst auf den Platz zurück gekehrt war Gerdes-Wurpts, für den Milad Faqiryar nach seinem Nationalmannschaftslehrgang mal wieder ran durfte. „Wir befürchten einen Teilabriss des Innenbandes", erklärte Klütz seinen dritten Wechsel. Im bevorstehenden Auswärtsspiel bei Schlusslicht Victoria Hamburg dürfte der beste BVC-Torschütze damit fehlen. Und Co-Trainer Mario Neumann warnte bereits vor dem Elbstädtern. „Mit solch einer Leistung wird auch dort kaum etwas zu holen sein." Wohl war. Denn die Cloppenburger ließen nach einem passablen Start mit zwei guten Möglichkeiten zum 1 :0 die zuletzt gezeigte Giftigkeit völlig vermissen. Derweil schien den BVC-Anhängern die sich abzeichnende Heimpleite kaum zu interessieren. Die kaum halb gefüllte Haupttribüne war nach gut einer Stunde nur noch zu einem Viertel gefüllt. Dafür herrschte im VIP-Raum verstärktes Gedränge. Und bei den meisten kam großer Jubel auf, als der Bundesliga-Dino Hamburger SV den Club aus Nürnberg nach zähem Ringen mit 2:1 bezwang . . .

Kurier zum Heimsiel gegen die U23 vom VfL Wolfsburg  

Stadionzeitung ETSV Weiche Flensburg

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