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ESNews 04/14 AGM Milano 2014 (André & Lisa) Vom 03.-07.04. fand das diesjährige Annual General Meeting statt und verwandelte die norditalienische Metropole Mailand für ein verlängertes Wochenende in die ESN Hochburg. Etwa 500 Teilnehmer aus den nun 37 ESN Mitgliedsländern (darunter auch das neu aufgenommene Russland) waren angereist, um gemeinsam 4 Tage lang ganz im Sinne des ESN Spirits zu verbringen. Los ging es am Donnerstag mit der Eröffnungsveranstaltung in der Arena Civica. Zu dieser Veranstaltung wurden die Anwesenden u.a. vom Veranstaltungskomitee, dem internationalen Vorstand sowie der italienischen Bildungsministerin begrüßt. Besonders ihre Anwesenheit lockte viele Vertreter der Presse an, wodurch das AGM auch in den italienischen Medien thematisiert wurde. Gleich nach der Eröffnungsfeier fand die Flaggenparade

statt. In ihren Nationalfarben geschmückt, zogen die Teilnehmer singend und tanzend durch die Straßen von Mailand. Der Zug durch die Stadt endete an Mailands wohl bekanntester Sehenswürdigkeit – dem Duomo. Der Versuch, eine menschliche Kette um den Dom zu bilden und ihn so zu „umarmen“ scheiterte zwar, dennoch war dieser Auftakt für viele das Highlight des Wochenendes. Am Freitag und am Samstag ging es dann mit Präsentationen und Sponsorenbeiträgen weiter. Besonders die vorgestellten Satzungsänderungen, über die es abzustimmen galt, waren vor allem für die AGM Neu-linge eine Herausforderung. Eine Informationsflut brach über uns herein, die uns sehr intensive Einblicke in die Arbeitsweise des Netzwerks eröffnete. Weniger bürokratisch war dann die Vorstellung der verschiedenen Projekte, an

denen im letzten Jahr gearbeitet wurde. Auch die Vorstellung der einzelnen Komitees sorgte für angenehme Abwechslung. Am Samstagnachmittag hatten dann alle Teilnehmer die Möglichkeit auf dem Infomarkt Kontakt zu verschiedenen Firmen aufzubauen und sich über die Studienmöglichkeiten in den verschiedenen Ländern zu informieren. Es konnte sich außerdem in einer Reihe von Workshops weitergebildet werden. Auf der einstündigend Nationalen Plattform wurde dann über die letzten zwei offenen Positionen des nationalen Vorstandes abgestimmt. Die Delegierten der einzelnen Sektionen wählten Johannes Trommer zum Präsidenten und Benjamin Helm zum Education Officer.


ESNews 04/14 Am Sonntag wurde es dann besonders spannend, denn es standen die Wahlen des OCs (Organisation Committee) für das nächste AGM sowie für den Council of National Delegates und die Wahlen des Internationalen Vorstandes an. Dank einer gut organisierten Präsentation, sicheren Sponsorengeldern und einem niedrigen Teilnehmerbetrag, konnte sich Ankara als Ausrichter des AGM 2015 gegen Thessaloniki durchsetzen. Etwas weniger, aber dennoch deutlich genug, konnte Vilnius (Litauen) die Wahl für den Ausrichtungsort des CND 2014 für sich entscheiden. Das internationale Board wurde in seiner Arbeit bestätigt und wiedergewählt. Einzige Aus-

nahme bildet Adam Farnik, der Salih Odabasi als Web Project Administrator ablöst. Das Abendprogramm bot angemessene Abwechslung zu dem straffen Zeitplan der Agenda und schaffte auch die Möglichkeit, die anderen ESNer in einem informellen Rahmen kennenzulernen. Auf dem Eurodinner am Freitagabend konnte die kulinarische Vielfalt der ESN Länder probiert werden. Samstagabend schlüpften dann alle Teilnehmer in ihre Bikinis und Badehosen und feierten ausgelassen zu Diskomusik im Freizeitbad Acquaworld. Sonntag wurden Badesachen gegen Kleid und Anzug getauscht und alle Teilneh-mer präsentierten sich ele-gant beim Galadinner.

Auf der anschließenden und letzten Party wurde nochmal alles gegeben und auf ein erfolgreiches Wochenende angestoßen. Am Montag hieß es dann leider Tasche packen und Abschied nehmen. Glücklicherweise nicht für immer, denn es stehen schon die nächsten Events vor der Tür, zu denen man den ein oder anderen hoffentlich wieder sieht. Das AGM Milano war voller Emotionen, vieler neuer Eindrücke und hat es wie kein anderes Event geschafft, den ESN Spirit und die Motivation für die Arbeit im Netzwerk bei den Teilnehmern in besonderer Weise aufleben zu lassen.

ten Universität erleichtert werden. Alle ESN Sektionen und auch Universitäten, an denen es keine ESN Sektion gibt, werden dringend gebeten, diesen Fragebogen auszufüllen. Für einige von uns kostet das eventuell ein paar Stündchen Aufwand, für andere hingegen erspart dies monatelange Suche! Nehmt euch die Zeit und füllt den Fragebogen an eurer Universität aus! Den Link zum Fragebogen findet ihr hier http://exchangeability. esn.org/?q=mapability-questionnaire.

Über die Bewertung der Barrierefreiheit und Services an der Universität hinaus, gibt es auch Möglichkeiten, eure Stadt und die Umgebung um das universitäre Leben herum in Hinblick auf die Rollstuhltauglichkeit zu bewerten - zum Beispiel mit Hilfe von Wheelmap.org.

ExchangeAbility (Ina) ExchangeAbility – ein Projekt von ESN International, das bereits den meisten ESNern bekannt sein sollte. Dieses noch recht junge Projekt soll Studierenden mit Behinderung helfen, sich im Vorfeld und während ihres Auslandssemesters besser vorbereiten und orientieren zu können. Mit Hilfe von MapAbility, dem neuen online Questionnaire, durch den eine allgemein zugängliche Internet Plattform erstellt werden soll, soll Studierenden mit Behinderung die Suche nach einer geeigne-


ESNews 04/14 Wheelmap.org (Ina) Wheelmap.org – wer bei einer der letzten zwei nationalen Plattformen oder auf dem French-German Section Meeting in Jena war, dem ist das wahrscheinlich bereits ein Begriff. Wem das noch nichts sagt: Wheelmap.org ist eine Online Karte, auf der man rollstuhlgerechte Orte finden kann. Wheelmap.org ist ein Projekt des Sozialhelden e.V. und wurde im Jahr 2010 von Raul Krauthausen ins Leben gerufen. Das tolle an diesem Projekt ist jedoch, dass man nicht nur diese Orte finden, sondern auch selbst markieren kann. So kann man auch als Fußgänger seinen Teil dazu

beitragen, dass dort barrierefreie, aber auch besonders rollstuhlunfreundliche Orte markiert und auf der Karte sichtbar gemacht werden. Denn genau damit kann man Vielen einen großen Gefallen tun. Ist die Toilette in diesem speziellen Restaurant oder der Kneipe an der Ecke rollstuhltauglich? Erreicht man diese mit dem Rollstuhl ohne Probleme und kommt man überhaupt ohne Hindernis in diese Lokalität hinein? Das sind wichtige Fragen, über die viele Fußgänger noch nie bewusst nachgedacht haben, die für Rollstuhlfahrer aber das A und O bedeuten.

Seid also aufmerksam und helft, die Online Karte zu vervollständigen! Es geht ganz einfach mit einem Klick über den Computer oder bequem über die Handy-App. Macht mit!

Präsident Johannes Trommer

Fragen und Problemen werde und die Möglichkeit zu geben, ich immer versuchen, für euch ERASMUS mit zu gestalten. da zu sein.

Präsident & Education Officer stellen sich vor

Education Officer Benjamin Helm

Hallo. Ich bin Johannes, 32 Jahre jung und Politikstudent aus Jena. Ich habe mein Erasmussemester im schönen Padova absolviert und bin seit vielen Jahren aktives Mitglied bei ESN Jena. Ich freue mich auf ein spannendes, hoffentlich nicht zu stressiges Jahr im Board. Bei

Seit 2011 kenne ich ESN und seit 2012 bin ich aktives Mitglied. ESN ist für mich so viel mehr als nur eine studentische Vereinigung. Für mich ist es meine große Familie, eine mit 12.000 Mitgliedern. Als Education Officer habe ich seit diesem Jahr die Möglichkeit, die Zusammenarbeit mit staatlichen Akteuren und Verbänden zu gestalten und auszubauen, um uns auf allen Ebenen stärker zu verflechten


ESNews 04/14 Interview mit Mickaël Golinski über das French-German Section Meeting 1. What are the main goals of the French-German cooperation? That‘s an interesting question. I‘d say that the goal of the French-German cooperation is to create more bonds between our ESN countries, sections and individuals. Historically ESN France and ESN Germany always had a good relationship and one of the aims of such cooperation is according to me to make such relationships stronger. But it is not only about that, there is something more, something more related to the network. The purpose of our cooperation is also to create more interactions between our sections and by sharing best practices and by working together we hope that our section will become more competent. So to me, these are the main reasons behind the FG cooperation. 2. How did the Section Meeting strengthen the French-German cooperation? During the Section Meeting a brainstorming session was organised. The topic was „What concrete form does the Section Cooperation can take“. It was an occasion to hear what the local level is thinking, since the FG cooperation has been impulsed by National Boards. The outcome is very satisfying. Members of local sections had a lot of valuable ideas in order to improve the cooperation for the future and presented them. I am convinced that their ideas will bring our cooperation further. But let‘s not forget about the informal part, the social activites. I am convinced that informal moments are as important as formal moments to create links between people. That is something we notice quite often in our network: how fast a stranger can become a friend in a short time. I am convinced that after such weekend the frienship between French and Germans is much stronger. 3. You have met the wheelchair basketball team of Jena. How did

you work with them? That was a really interesting experience! First we had to put ourselves in their shoes or in that case better said „weels“. They taught us how to guide a wheelchaire properly. Then it got serious since we played against each others in matches, luckily nobody got harmed. After such an intensive activity we had the occasion to discuss with the members of the team: Jena Caputs. It was really interesting to hear their personal stories as well as the story of the club and it made me realise how it feels to have disabilities and how you can surpass them.

4. What was your personal highlight of the Section Meeting? Well, I already spoiled it a bit, but it was definitely the basketball match. It was a really interesting experience and as I said before it made me realise what does it mean to have disabilities, what does it involve, how does it affect your life. For instance, I would have never thought that it is so exhausting to rely only on your arm strength, which according to me highlights one thing: people may have disabilities but in order to live everyday life their spirit is much stronger than people living „normal“ lives if I can say so. The other thing I liked about the match is that it was

the reverse process of cooperation. This time it was a competition but luckily a fair one. It was really interesting to see how much each of us wanted to win so badly but in the end we did not really care who won or lost. We were just all amazed by this experience.

5. What does SecS mean? SecS stands for Section Cooperation Support. It is a project of the Network and Events Committee (one of the international committees of ESN). The aim of SecS is to foster and improve the cooperation between sections of ESN. Since we are a network it totally makes sense to make the best use out of it! Cooperation between sections is growing and we start noticing quite remarkable examples on the forms that such cooperations can take. It is really interesting to see what the sections can build together. But it is also interesting to see that thanks to such a cooperation the notion of borders does not exist in ESN. We don‘t care about who we are collaborating with, what the nationality of people is or what city they are from. No, we just collaborate to create bonds and for self-improvement, we collaborate to become better and stronger, that is what it means being a section of our network.


Esnews 04/2014