Page 1

ESCAPADE ESCAPADE ESCAPADE ESCAPADE Kulturmagazin für das Limmattal und Zürich

1/2013

Neue Skyline für Dietikon

Kulturmagazin für das Limmattal

Kunst in der Kirche

Wohnen unter der Erde

Kulturmagazin für das Limmattal

Und Vieles mehr…

Kulturmagazin für das Limmattal

Preis: Fr. 12.–


100 Jahre AKB Feiern Sie mit. 100jahre.akb.ch

1913–2013 100jahre.akb.ch


Inhalt

Lieber Leserin, lieber Leser, lieber Kulturfan, lieber Kunstfreak, lieber Künstler, lieber Zeitgenosse, lieber Limmattaler, lieber Inserent,

Architektur – Hochstapler

4

Architektur – Tiefstapler

8

jetzt liegt es druckfrisch vor Ihnen. ESCAPADE das Kulturmagazin für das Limmattal und Zürich. Die einen haben gesagt: «Endlich passiert mal was, das war längst überfällig» Die anderen haben gefragt: «Ja, brauchen wir denn ein Kulturmagazin?» Wir brauchen es! Denn: Kultur muss man sich leisten können. Nicht nur jeder einzelne von uns. Auch die Gemeinden und Städte! Stellen Sie sich vor: Es gibt Kultur und keiner geht hin. ESCAPADE ist eine kulturelle Brücke zwischen Zürich und Baden. Wir haben also das Limmattal etwas verlängert! Die Limmat als Lebensader spielt dabei eine übergeordnete Rolle. ESCAPADE berichtet über Kultur von A-Z. Nicht nur aus dem Limmattal und Zürich, sondern auch schweizweit. Dabei arbeitet das Kulturmagazin eng mit den Gemeinden im Limmattal zusammen. Das Kulturmagazin ESCAPADE gibt es obendrein gratis! Warum wir das so machen ist ganz einfach: Kultur muss man sich leisten können! Sie können aktiv mit daran arbeiten, indem sie möglichst viele Kulturangebote wahrnehmen und besuchen. Viel Spass beim Lesen wünscht Ihnen Andreas Babic Escapade Magazin

Illustration: Wolf Erlbruch

KULTUR ENTLANG DER LIMMAT. VON ZÜRICH BIS BADEN.

Editorial

Umweltarena12 Die Limmat

15

Marktplatz Kultur

16

Wettingen zeigt Farbe

19

Kulturstandort Schlieren

20

Lenzburgiade24 Geroldswil: Kultur pur!

26

Streichquartet Le donne Virtuose

30

Essen & Trinken

32

Persönlich, Dietrich Pestalozzi

35

Beat Zoderer, Bildhauer

36

Kunst in der Kirche

38

Weine, Winzer, Weiningen

40

Kulturelle Spurensuche, Legionärspfad

42

Masken44 Design46 Kultour, Vitra Museum

47

!

Auf www.escapade-magazin.ch/ kulturkalender finden Sie alle kulturellen Veranstaltungen aus der Region Limmattal und Umgebung.

Escapade Magazin | 3


Hochstapler Die neue Skyline von Dietikon Dietikon wächst. Um für die Bewohner Platz zu schaffen, sind neue Konzepte gefragt. Eines davon sind Hochhäuser wie der Limmat Tower. Mit 80 Metern Höhe wird er das Erscheinungsbild des Limmatfelds prägen – und das von Dietikon. Die architektonischen und städtebaulichen Anforderungen sind entsprechend gross.

4 | Escapade Magazin


«Turm, Platz und Quartier» Charakteristika des Limmatfelds in Dietikon

Das Limmatfeld in Dietikon konnte sich in den vergangenen Jahren einen festen Platz im Bewusstsein der Dietikerinnen und Dietiker schaffen. Auf einem rund 90 000 Quadratmeter grossen Areal, auf dem früher die Landmaschinen von Rapid gefertigt wurden, wächst hier unter der Ägide von Halter Entwicklungen aus Zürich in mehreren Etappen bis zum Jahr 2016 zwischen dem Zentrum von Dietikon und dem Naherholungsgebiet entlang der Limmat ein neues Wohnquartier für mehr als 2000 Menschen heran. Bereits heute wohnen rund 800 Personen – verteilt auf vier Gebäude respektive Gebäudegruppen – rund um den Rapidplatz. Zwei weitere Baufelder mit Mietwohnungen sind derzeit in Bau und Anfang 2014 bezugsbereit. In den nächsten Wochen werden auch die Bauarbeiten für eines der letzten Baufelder aufgenommen: für den Limmathof mit dem Limmat Tower. Das 80 Meter hohe Gebäude mit insgesamt 107 Eigentumswohnungen in gehobenem Standard und dank Smart Home überdurchschnittlichem Wohnkomfort bietet eine herrliche Aussicht über das gesamte Limmattal und die angrenzenden Hügelzüge, bis nach Zürich und auch Richtung Baden. Der Limmat Tower in Dietikon wird nach seiner Fertigstellung im Frühjahr 2015 eines der höchsten Gebäude im Limmattal sein. Der Turm besteht in den oberen Geschossen aus Eigentumswohnungen, in den fünf unteren Geschossen sind Büros vorgesehen sowie - im Erdgeschoss – öffentliche Nutzungen. Auf dem gleichen Baufeld entstehen im Limmathof weitere Mietwohnungen sowie ein grösseres Angebot für betreutes Wohnen im Alter. Klein-Berlin an der Limmat Der architektonische Entwurf des Limmat Tower stammt vom jungen Zürcher Architekturbüro huggenbergfries. Als Orientierungshilfe dienten die klassischen Wohnhochhäusern der USA, wie sie beispielsweise in Chicago stehen. Augenfälligste Charakteristika des Baus ist der fünfeckige Grundriss, der die Geometrie des Grundstücks aufnimmt und in die Höhe führt. Der fünfeckige Grundriss ermöglicht in den meisten Wohnungen einen Ausblick in zwei verschiedene Richtungen. Gleichzeitig schafft die nach innen geknickte Fassade mit Erkern nachempfundenen Fensterfronten auch in luftiger Höhe einen Bezug zum Gebäude selber. Indem sich der massive Sockel des Gebäudes zum nach oben hin schlanker werdenden Baukörper verjüngt, wird die Höhe des Baus betont. Entfernt erinnert das für Dietikon identitätsstiftende Hochhaus an den 101 Meter hohen Kollhoff-Tower am Potsdamer Platz in Berlin. Vom Architekten Hans Kollhoff stammt im Übrigen auch der städtebauliche

Escapade Magazin | 5


wirst schon von weitem einen Turm erkennen, der dir den Weg zum Limmatfeld weist. Fahre auf diesen Turm zu und du bist am Stadtplatz. Um diesen Freiraum herum findest du ein neues städtisches Quartier, das sich nach aussen zur Limmat hin auflöst in eine niedrigere Bebauung.»

Die Musterwohnung für den Limmat Tower vermittelt schon heute das Wohngefühl im Hochhaus.

Entwurf des Limmatfelds. Der aus einem internationalen Wettbewerb hervorgegangene Gestaltungsplan gliedert das Limmatfeld in elf Baufelder, die sich um den zentralen Stadtplatz – den Rapidplatz – gruppieren und nach grossstädtischem Vorbild des 19. Jahrhunderts als Blockrandbebauung konzipiert sind. In den Worten des Architekten Kollhoff lässt sich das Limmatfeld mit den Begriffen Turm, Platz und Quartier umreissen: «Du Städtebauliche Präsenz durch hohe architektonische Qualität – der Limmat Tower in Dietikon.

6 | Escapade Magazin

Interior Design als konsequente Weiterführung der Architektur Bereits früh im Entwurfsprozess des Limmat Towers war den Verantwortlichen klar, dass dies ein spezielles Projekt ist. Daraus resultierte auch die enge Zusammenarbeit der Architekten mit dem Innenarchitekten Gaetano Irpinio. Für den Limmat Tower hat der Innendesigner drei eigenständige Designstile kreiert: pure, present und prestige. Damit galt es, den künftigen Bewohnern «ein Refugium, ein Zuhause, das wie ein Kokon funktioniert, zu bieten», erklärt Irpinio. Die Möglichkeit, in einem Hochhaus zu wohnen, sei etwas ganz Besonderes, und die Herausforderung habe darin bestanden, gemeinsam mit den Architekten das Optimum an Wohnqualität aus den fünfeckigen Grundrissen zu holen. «Eine Herausfor-


Stadt Dietikon Wirtschaftsstandort gleich Kulturstandort

derung und ein Geschenk», so Irpinio. Die Herausforderung seien die vielen Ecken und Kanten, das Geschenk die Einzigartigkeit. Seine innenarchitektonische Lösung ist bemerkenswert: «Ich stehe im Entrée», erklärt Irpinio, «und vor mir öffnet sich die Wohnung zur Fassade hin wie ein Trichter und ich geniesse den weiten Blick.» Ein weiteres Beispiel, wie die Innengestaltung das Versprechen der Hochhausarchitektur ergänzt, ist die Erweiterung der Apartments nach aussen. Jede Wohnung im Limmat Tower verfügt über eine Loggia. Man kann - untypisch für eine Hochhauswohnung! - die Innenräume verlassen und frische Luft atmen. Das Innendesign der letzten fünf, sechs Jahre war geprägt von grosser Experimentierlust, wobe aber mitunter Funktionalität und Qualität vernachlässigt wurden. Irpinios Entwürfe brechen diesen Trend und bekennen sich zu Handwerk und Nutzerfreundlichkeit, ohne Stil vermissen zu lassen. Im Limmat Tower findet sich eine gelungene Verbindung von Qualitätsbewusstsein, neuen Materialien und Eleganz. Es ist die Handschrift eines renommierten Designers, der sich selbst als authentisch beschreibt etwas, das auch auf den Limmat Tower zutrifft.

Dietikon wächst, wird urbaner und schafft sich ein neues Profil. Neue Stadtteile entstehen oder befinden sich in einem Entwicklungsprozess. Mit der Limmattalbahn wird der Bezirkshauptort noch besser vernetzt. Doch Stadtentwicklung ist weit mehr als nur Bauen. Die Lebensqualität ist entscheidend, ob sich Menschen in einer Stadt auch zuhause fühlen. Und Lebensqualität bedeutet für alle etwas anderes. Für die einen zählen die Einkaufsmöglichkeiten oder die Nähe zur Natur, für die anderen das Nachtleben oder Sportangebote. Was aber wäre eine Stadt ohne kulturelles Leben, ohne Menschen, die sich künstlerisch betätigen? Jede Stadt schmückt sich mit ihrem kulturellen Angebot, verspricht sich Ausstrahlung bis weit über die Ortsgrenze hinaus und lockt damit nicht nur die eigene Bevölkerung, sondern auch Auswärtige an. Auch in Dietikon geniesst die Kultur einen hohen Stellenwert. Und das sind keine leeren Worte. Der Bruno Weber Skulpturenpark zieht mit seiner einzigartigen Fabelwelt Gross und Klein von nah und fern an oder das Big Band Festival, das mit seinen fünf Ausgaben unter dem Patronat von Pepe Lienhard ebenso Big Band-Legenden wie Jugend-Big Bands swingen liess. Es sind aber nicht nur die grossen Würfe, sondern vielfach die leisen Töne, die zur kulturellen Vielfalt beitragen. In Dietikon wird Kultur gefördert und gelebt - und sogar als Grundbedürfnis und als Kit in der Gesellschaft bezeichnet. So steht es im Kulturleitbild der Stadt. Das hat gute Gründe, Kultur fördert Kreativität, bringt Menschen aller Bevölkerungsgruppen zusammen und schafft Identität. Das kann nur im Interesse einer Stadt sein. Deshalb arbeitet Dietikon auch eng mit Kulturschaffenden in der Kulturkommission zusammen, verleiht den Kulturpreis für herausragendes künstlerisches Schaffen, führt ein eigenes Kultursekretariat, organisiert Veranstaltungen von Kleinkunst bis Jazz und bietet ein Kultur-Abonnement mit ermässigten oder freien Eintritten an. Darüber hinaus machen sich zahlreiche Kunstschaffende und Vereine stark für den Kulturstandort Dietikon. Zum Beispiel der Verein Theater Dietikon, der den beliebten Freilufttheatertag organisiert, Theaterkurse durchführt und bekannten und weniger bekannten Künstlern eine Bühne bietet. Kürzlich hat er seine neuen Räumlichkeiten an der Bremgartnerstrasse 23, im ehemaligen Jugendzentrum, bezogen. Gute Nachrichten gibt es auch für Jazz-Liebhaber: Nach 15 Jahren feiert «JazzDietikon» sein Revival. Im Stadtkeller finden regelmässig wieder Jazz-Konzerte mit anschliessender Jam-Session statt. In Planung ist zudem ein überregionaler Kulturanlass im nächsten Jahr. Kulturelle Vielfalt gehört genauso zur Attraktivität einer Stadt wie Naherholungsräume oder Arbeitsplätze. Ein Standort zeichnet sich durch die Summe aller Faktoren aus. Als Wirtschaftsstandort hat sich die Stadt längst einen Namen gemacht. Unternehmen und Arbeitsplätze sind Dietikons Lebensader, das kulturelle Leben möglicherweise seine Seele. Jasmina Ritz Standortförderung Dietikon

Escapade Magazin | 7


TIEFstapler Hoch oben auf dem Berg und doch ganz unten! Der Architekt Peter Vetsch gilt sicherlich als der Colani unter den Schweizer Architekten. Extrem runde Kurven. Nichts ist wirklich gerade. Aber jede Kuppel ist genau berechnet. Nach dem Vorbild mittelaterlichen Kirchenbauten. Alles ist genau ökologisch durchdacht. Hätten Frau Dachs und Herr Fuchs ihre Wohnhöhlen nicht schon selbst erufnden, Peter Vetsch hätte es gemacht. Kein Trick, kein doppelter Boden. Auslöser für die Erneurung des Bauens war die Energiekrise der 60gerJahre! Gefordert waren neue Konzepte. Das Thema lautete «Energie sparen» und das hat Peter Vetsch umgehend umgesetzt. Bauen und mindestens 30 cm. Erde darauf schütten.

8 | Escapade Magazin

Über 70 Erdhäuser hat Vetsch in den letzten 32 Jahren gebaut. Nicht nur in der Schweiz. 1978 ersteht im «Selbstversuch» Wohnhaus und Atelier Vetsch in Dietikon. Bis heute das einzige Haus ohne Erdaufschüttung! 1993 ensteht in Dietikon eine Bebauung aus 9 Häusern und hier kann der Architekt seine Philosophie verwirklichen. Eine ganze Siedlung. Und das ist Architektur und Leben im Einklang mit der Natur. Inmitten der Siedlung legt er einen Feuchtbiotop an, der unmittelbar an jedes Haus grenzt.

MAX BILL 1994 über Peter Vetsch «Nun kommt ein Architekt und baut oberirdische Höhlen. Er zeigt dass man mit sparsamem Materialaufwand Höhlen verschiedenster Formen und Kombinationen bauen kann. Er beweist damit gleichzeitig, dass die Technik des Stahlbetons grosse Variabilität ermöglicht, in diesem Fall Spritzbeton. Vorausgesetzt ist jedoch, dass man sich eine nichtkonventionelle Wohnform wünscht. Als neuer Ansatz. Aus einem konstruktiven Ökosystem Höhlen zu bauen und darüber Erde zu schütten und dadurch eine natürliche Isolation zu schaffen, ergeben sich bisher ungewohnte, fliessende Raumformen. Das Charakterristische an den Höhlenhäusern von Peter Vetsch ist jedoch seine Art und Weise, wie er die Räume frei gestaltet. Diese Freiheit nützt er.»


Erdhäuser

Erdhäuser Teil1 1994 baut Vetsch im Auftrag der Stadt Dietikon die Freizeitanlage Chrüzacher. Aus einem bescheidenen Kinderspielplatz wird nun eine 7.400 qm grosse Freizeitanlage in der Oberstadt, keine 200 Meter vom Stadthaus entfernt. Durch die Bauweise ist eine Nutzfläche von 540 qm. entstanden, die aber zu fast 100% Grünfläche ist. Die Anlage umfasst auch 2 Tiergehege inklusive Stallungen. Hier fühlen sich nicht nur grosse und kleine Menschen wohl, sondern auch grosse und kleine Tiere. Grenzenlose Architektur. Bei jedem Gebäude herkömmlicher Bauweise erkennt man die Grenzen sehr einfach an Höhe x Breite x Tiefe.

Bei den Erdhäusern von Peter Vetsch verbinden sich die Grenzen im Übergang zur Natur. Scheinbar hört das Gebäude hier auf. Aber man kann erahnen, dass die Erdhöhle weit grössere Dimensionen erreicht. Peter Vetsch hat schon vor 30 Jahren alle Minergie-Standards erfüllt. Damals schon mit Wärmepumpen gearbeitet, aber wie er heute betont, ganz ohne HighTech. «Die Welt wäre besser, wenn alle Menschen ihre Träume verwirklichen könnten» hat Peter Vetsch in einem Interview 1993 gesagt. Dieser Satz ist für den Architekten und die ungewöhnlichen Bauten die er geschaffen hat bezeichnend. «Ich mache einfach das, was mir Freude macht und mir sinnvoll erscheint.»

FRAPOLLI «Gusto & Emozioni»

«Art of Catering»

Restaurant Golfclub Unterengstringen

ÖFFENTLICH GROSSE TERRASSE PARKPLÄTZE

«Ihre grüne Oase»

Telefon +41 (0)44 745 41 41 www.sommerau-ticino.ch Dietikon ‒ Zürich

Escapade Magazin | 9


JAZZ ODER nie!

JAZZ LIVE IM STADTKELLER, STADTHAUS DIETIKON.

AN JEDEM ERSTEN DIENSTAG IM MONAT.

NEUAUFLAGE Viele Jahre lang kam kein einziger Ton aus dem Stadtkeller. Noch nicht einmal ein Tönchen! Und jetzt BIG NOISE! New Orleans, Dixieland, Chicago, Swing, Bebop, Latin, Cool, Hardbop, Free und wie sie alle tönen, leben wieder auf im Stadtkeller Dietikon. Die Reinkarnation einer alten Jazz-Tradition in Dietikon steht wieder auf festen Füssen. Verantwortlich zeichnen Maya Herzig, Irene Brioschi, beide von der Kulturkommission der Stadt Dietikon und natürlich Stadtpräsindent Otto Müller. Das Eröffnungskonzert am 4. September war restlos aus verkauft und es würde alle freuen, wenn die olgeveranstaltungen ebenfalls so offenherzig angenommen werden. Kultur muss man sich leisten können! Nicht nur als Stadt, sondern auch als kulturbegeister Jazz-Liebhaber. Wenn das Saxofon oder das Sousafon sich in fast privater Atmosphäre leise in den Gehörgang drängelt, dann ist das einen Extra-Applaus wert! Der Stadtkeller bietet maximal 50 interessierten Personen Platz. Das bedeutet, Sie sind ganz nah dran! Sollten sie selbst ein Instrument spielen, bringen Sie es bitte mit. Eine Jam-Session ergibt sich oft und spannenderweise ohne Planung. Die Konzerte werden begleitet von «kleiner» Gastronomie!

10 | Escapade Magazin

Nähere Informationen und Reservierungen: Stadt Dietikon, Kultur-Sekretariat, Frau Monika Herzig, Telefon: 044 744 36 32, www.dietikon.ch PARADOX JAZZ BAND Die Jazzformation aus Deutschland, genauer gesagt aus aus Wahlwies am Bodensee ge»hört» zu Ersten Wahl 100 Jahre Jazz haben die Herren im Programm. Egal wann das Stück entstanden ist, Hauptsache es ist gut! Paradox daran ist, dass da auch Modern-Jazz erklingt, aber im alten Dixielandstil- ein gelungenes Experiment! Handmade and groovy! Das ist das Motto, das in das Limmattal passt! Tom Banholzer: Trompete, Sopran-Saxophon, Vocal. Uwe Ladwig: Leader, Bass-Saxophon, Vocal. Patrick Manzecchi: Drums. Lothar Binder: Gitarre, Vocal Daniel Sernatinger: Tenor- und Sopran-Saxophon, Vocal. JAZZ’N’MORE Das Schweizer Jazz- und Bluesmagazin ist natürlich auch ein echtes Limmattaler Produkt. Es kommt aus Urdorf. Gäste können am 7. Mai 2013 gerne eine Leseprobe gratis mitnehmen! www.jazznmore.ch


Kultur

> > > > >

Dietikon Dienstag 7. Mai 2013 Jazz Dietikon präsentiert: Jazz im Stadtkeller mit der PARADOX JAZZ BAND. Eintritt 25,- Fr., mit Kultur-Abo 15,– Fr. Sonntag 25. Mai 2013, 11.00 Uhr, Gemeindesaal: «GEDICHTE ERNST UND HEITER» Hanspeter Müller Drossart mit einer Lyrik-Matinee. Samstag 1. Juni 2013 Stadthausplatz. «RÖMISCHE NÄCHTE» Circolo Culturale «Sandro Pertini» 12.+13. Juni 2013 Stadthausplatz Der Verein Kellertheater präsentiert: CINEMA SOLAIR. Das solarbetriebene Kino auf 2 Rädern. Freitag 5. Juli 2013 «JAZZ X» Im Zelt auf dem Kirchplatz. THE DIETIKON JAZZ STARS ARE BACK! Aktuelle Informationen über kulturelle Angebote in Dietikon finden Sie online unter: www.dietikon.ch

Optimized Print Services – und endlich wieder mehr Zeit für das Wesentliche! ● Druckkostenreduktion von über 30% ● Follow-me-Printing für maximale Sicherheit ● Transparenz in der Druckerverwaltung ● Automatisierte Verbrauchsmaterialverwaltung ● Verursachergerechte Kostenzuweisung

Lösungen nach Mass

Graphax AG Riedstrasse 10 CH-8953 Dietikon 058 551 11 11 www.graphax.ch


Form & Funktion

Umweltarena Spreitenbach

AUSSEN. Wie ein schwarzer Diamant liegt die Umwelt Arena mitten im Limmattal. Ein architektonisches Meisterwerk und eine Investition in Zukunft. Für das Architekten-Team rené schmid architekten ag war die Funktion mass gebend für die Gestaltung. Hier war der Name Programm! Umwelt. Und dieses Bauwerk sollte das grösste Solardach der Schweiz erhalten. Nachhaltigkeit und Klimafreundlichkeit sind die Themen der Umwelt Arena und die lebt sie mit ihrer Konzeption und der vollendeten Technik lebhaft vor. Zum Anfassen, Begreifen, Vergleichen und zum Nachahmen. Schon zu Baubeginn signalisierte das Windrad auf dem Baukran, dass hier etwas Aussergewöhnliches enstehen

12 | Escapade Magazin

wird. Nachhaltigkeit schon bei der Planung und der gesamten Bauzeit. Die Inhalte der Umwelt Arena in der eigenen Philosphie baulich umgesetzt! Der oktagonale Baukörper mit drei Unter- und vier Obergeschossen ist eine wahre Bereicherung für das Limmattal. Daten und Fakten: l x b x h: 100 x 60 x 20m Nutzfläche: 11.000 qm Volumen: 128.000 Kubikmeter Solaranlage: 5.300 qm Baukosten: 44 Mio CHF Bauzeit: 2010 - 2012

Foto: Michael Egloff


INNEN. Die Umwelt Arena in Spreitenbach ist die neue Ausstellungs- und Veranstaltungsplattform in der Schweiz. Über 100 Firmen und Organisationen informieren hier zu den Themen Nachhaltigkeit, Umwelt, Natur, Leben, Mobilität, Energie, Bauen, Modernisieren und erneuerbare Energien. 45 spannende Ausstellungen warten auf die interessierten Besucher. Das Konzept und die Präsentation sind familienfreundlich gestaltet. Ein Erlebnis für Jung und Alt. Hier kann jeder etwas erfahren über Produkte und Dienstleistungen die im modernen Leben von Vorteil sind.

Das Ziel ist einfach: Erleben, anfassen, begreifen, vergleichen und anwenden. Entdecken Sie, wie einfach man Nachhaltigkeit in den Alltag integrieren kann!

Escapade Magazin | 13


INNEN. Im Shop der Umwelt Arena finden Sie nicht nur Literatur zum Thema Umwelt und Nachhaltigkeit, sondern auch sinnvolle Utensilien und Produkte für den Alltag. Hier finden Sie auch die passenden Geschenk-Ideen. Die Umwelt Arena ist die Erlebniswelt für Umweltfragen! Das Ziel ist, möglichst viele Menschen über nachhaltigen Umgang mit unseren Resourcen zu informieren und zum Handeln zu motivieren. Bei Veranstaltungen bietet die Arena Platz für 4.000 Gäste. Weiterhin beherbergt die Umwelt Arena 7 Seminar-Räume von 30 bis 300 Personen. Sie parken bequem im eigenen unterirdischen Parkhaus! Die Umwelt Arena ist über den «Arenasteg» direkt mit dem Einkaufszentrum Shoppi-Tivoli verbunden.

Essen & Trinken. Das öffentliche Restaurant KLIMA bietet eine frische Umwelt- Gesundheitsbewusste Küche. Die Kapazität bietet Platz für 80 Sitzplätze im Restaurant und 40 Sitzplätze auf der Terrasse. Übrigens: Essensreste und Küchenabfälle werden in der Umwelt Arena vor Ort mittels Kompogasverfahren in CO2-neutrale Energie umgewandelt

Umwelt Arena AG Türliackerstrasse 4, 8957 Spreitenbach Tel: 056 418 13 00, www.umweltarena.ch

14 | Escapade Magazin

Do. + Fr. 10.00 - 18.00 Uhr Sa. + So. 10.00 - 17.00 Uhr Gruppen, Führungen + Events ab Dienstags nach Vereinbarung.


Leben an der Limmat

Die Limmat zwischen Wettingen und Oetwil. Foto: Dr. Andreas Petrin

Lebensader Limmat. Wer im Limmattal wohnt, kann sich glücklich schätzen, denn er lebt mitten in einem herrlichen Naherholungsgebiet. Die Limmat zeigt sich dabei von ihrer besten Seite. In jeder Gemeinde, die sie durchfliesst kann man sie neu entdecken. Die Uferwege laden zum Spaziergang ein. Radler und Jogger kommen hier voll auf Ihre Kosten. Sonnenanbeter nutzen im Sommer lauschige Plätze am Flussufer und öffentliche Grillpätze werden von vielen gerne genutzt.

Das alles macht das Limmattal natürlich interessant und Zürich platzt aus allen Nähten. Somit ist der Standort bei vielen Zuzüglern beliebt. Ausschlaggebend waren bei einer Befragung besonders zwei Argumente: Erstens die Nähe zu Zürich und zweitens der viel günstigere Mietzins Der hohe Freizeitwert wurde z.B. gar nicht genannt. Doch an der Limmat zu leben bedeutet aber Lebensqualität, wie man sie nicht überall erwarten kann.

Herzlich Willkommen im Sorell Hotel Arte in Spreitenbach Egal ob Sie aus beruflichen oder privaten Gründen unser Gast sind, wir setzen alles daran, dass Sie sich bei uns wohl fühlen. Unsere dreisterne Sorell Hotel Arte ist der ideale Austragungsort für Meetings, Tagungen und Feste aller Art. Neben der idealen Lage, sind gratis zur Verfügung gestellte Parkplätze ein grosses Plus. Die Hotelzimmer sind modern und freundlich eingerichtet. In unserem Restaurant Atelier pflegen wir eine unkomplizierte und schmackhafte Küche. Zusätzliche Abwechslung bieten unsere Spezialitätenwochen. Für Entspannung ist in unserer Wellnessoase gesorgt. Und wer Lust auf Spiel und Spass hat, lässt sich auf eine Bowlingpartie in unserem Bowlingcenter ein. Unsere aktuellen kulinarischen Angebote: • Spargel, Bärlauch, Kräuter vom 15.4.-14.5.2013 • Grill & Salad auf unserer Sommerterrasse vom 15.5.-15.8.2013

Grill & Salad sse auf der Terra im Arte ab 3 1 5 . Ma i 2 0 1

Wir freuen uns auf Ihre Reservation Sorell Hotel Arte, T +41 56 418 42 42 info@artespreitenbach.ch A member of ZFV Group

*Gegen Abgabe dieses Flyers erhalten Sie auf die Spielgebühr im Bowlingcenter des Sorell Hotels Arte CHF 5.00 Rabatt. Die Vergünstigung ist nicht mit anderen Rabatten kumulierbar. Keine Barauszahlung.

Verlangen Sie nach unserem Mittags-Menüpass und essen Sie 1 x gratis. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Escapade Magazin | 15


Kultur

Marktplatz

Angebote aus dem Limmattal Das Motto von Escapade lautet: «Kultur muss man sich leisten können.» Der Marktplatz Kultur bietet Schaffenden die Möglichkeit, sich einem breiteren Publikum vorstellen zu können. Nicht jeder noch so begabte Autor hat einen Verleger, der sich professionell um die Vermarktung kümmert. Nicht jeder bildende Künstler arbeitet mit grossen Galeristen. So schlummern im Verborgenen so manche Schätze. Das Kultur-Magazin Escapade bietet eine Plattform für Kunstschaffende aus allen Bereichen. Die Veröffentlichung in unserem Magazin ist gratis. Die Redaktion entscheidet allerdings über die Veröffentlichung. Kultur ist vielfältig und tatsächlich ist es wie auf dem Marktplatz. Der eine ist etwas teurer, der andere etwas preiswerter. Bei jenem ist vieles noch unreif, beim anderen ist alles fast verdorben. Die einen bieten Konventionelles, die anderen Exotisches. Sie können über unseren Kulturmarkt bummeln. Vielleicht entdecken Sie etwas, das Ihnen gefällt. Vielleicht haben Sie aber auch etwas anzubieten, dann setzen Sie sich bitte mit der Redaktion in Verbindung (info@escapade-magazin.ch).

Maskenbildner im Limmattal Möchten Sie einmal Ihre eigene Maske herstellen? In Geroldswil bieten Rita und Eddy Smania kreative Kurse für die Herstellung von Masken an. In ihrem Atelier kann man lernen, wie ein Tonmodell entsteht, von dem anschliessend eine Maske aus Papiermaché abgenommen wird. Der Kurs umfasst 3 Tage. Bei Janus-Masken findet man auch alles, was zur Maskenherstellung benötigt wird. Vom Spezialpapier, über Glasaugen bis hin zum Pferdehaar reicht das Angebot für Hobbykünstler. Wer nicht kreativ veranlagt ist, kann im Atelier natürlich verschiedene Modelle erwerben. Kontakt und weitere Informationen: www.maskendesignjanus.ch

Essenz Roman von Nicole Presta «Vertrauen, Glaube und Liebe» oder der blaue Brief. Erst als Polly auf dem Weg zu Ihrem neuen Anwesen verunglückt, beginnt ihre Reise erst so richtig. Sie fällt in ein Koma und erlebt eine Reihe kurioser, aber auch tiefgründiger Dinge und trifft auf illustre Charaktere, die etwas gemeinsam haben: Sie alle begleiten Polly ein Stück auf ihrem Weg der Lebenslehre. Polly erkennt schnell, dass sie sich einige Lebensweisheiten aneignen muss, wenn sie aus ihrem Traum erwachen will. Es gilt Vertrauen, Demut, Glaube, Liebe, Verzeihen und Loslassen nicht nur zu lernen, sondern es auch zu leben. Ob sie ihre Lektionen lernen und somit den Weg zurück ins Leben finden wird? Zum Glück ist Loni, ihre kleine Begleiterin, immer wieder zur Stelle, wenn Polly an den Rand der Verzweiflung gerät. Und dann ist da noch das Geheimnis um einen blauen Brief… Sonja Presta lebt und arbeitet in Schlieren. Das Buch mit 233 Seiten ist im Eigenverlag erschienen. Es kostet 20.00 CHF plus 2.- Porto. Das Buch ist auch über den Buchhhandel erhältlich: ISBN 978-3033-01286-8 Oder direkt bei Nicole Presta. Kontakt: nicole.presta@gmx.ch oder www.buch-essenz.ch

16 | Escapade Magazin


Schräglage Cartoons von Marco Eberli. Er skizziert die einfachen Dinge des Lebens, die uns fast ganz normal erscheinen. Wenn man sie aber aus einer anderen Sichtweise betrachtet geraten die Themen willkürlich in die Schräglage. Humor will gelernt sein. Der gelernte Bühnenbildner, Grafiker, Illustrator und Fotograf Marco Eberli hat sich die Cartoons zum Hobby gemacht und jetzt sein erstes Buch veröffentlicht. Ein waschechter Limmattaler mit Wohnsitz in Urdorf und Atelier in Dietikon. 84 Seiten mit 40 geistreichen und humorvollen Cartoons. Mit Vor- und Nachwort von Katrin Vogelbach. Hardcoverumschlag, Format 17 x 24cm Das Buch kostet 19,50 CHF plus Versand und ist zu beziehen bei Marco Eberli persönlich. Mail: marco.eberli@bluewin.ch oder Telefon 044 740 43 47

Krone Dietikon Mit dem Erwerb der Liegenschaft «Krone» im Zentrum von Dietikon und der aufwändigen Sanierung und Neugestaltung ist der Stadt Dietikon ein wahrlich grosser Wurf gelungen. Für das Objekt war es ein Glücksfall dass die Architektin Tilla Theus mit der Planung beauftragt wurde. Keine kleinen Blümchen auf dem gedeckten Tisch sondern meterhohe Tulpen an der Wand! Die Devise «Klotzen statt Kleckern ist aufgegangen. Aussen ist die Krone ein liebliches, denkmalgeschütztes Gebäude. Innen verblüfft die Krone mit aussergewöhnlicher Innerarchtektur. Herzlichen Glückwunsch! Verantwortlich für diesen tollen Bildband ist Stephan Corsten, Mitarbeiter des Hochbauabteilung der Stadt

Dietikon, der gleichzeitig auch den Umbau geleitet hat. Die Texte stammen von der Journalistin Helene Arnet und die Fotodokumentation von der Fotografin Doris Fanconi. Weitere Fotos enstanden von dem Architektur-Fotografen Heinrich Helfenstein. Das aufwändig gedruckte vierfarbige Buch mit 260 Seiten beschreibt die Vergangenheit und die Zukunft der Liegenschaft. Es kostet 35,- CHF und kann an folgenden Stellen erworben werden: Stadthaus Dietikon Mail: stadtkanzlei@dietikon.ch oder beim Empfang im Stadthaus. In den Buchhandlungen Skriptum und Limmattal in Dietikon Oder direkt im Restaurant «Taverne zur Krone» www.kronedietikon.ch.

Escapade Magazin | 17


Keine Angst vor dem grossen Format. Die Malerin Doris Bosshard-Columberg

250 Jahre erfahrUnG. fit für Die ZUkUnft. ein GrUnD ZU feiern. Die Pestalozzi Gruppe feiert ihr 250-JahrJubiläum und gehört damit zu den ältesten Unternehmen der Schweiz. Das Jubiläumsjahr 2013 bietet eine wunderbare Gelegenheit, auf 250 Jahre bewegte Familientradition zurückzublicken – und gleichzeitig nach vorne zu schauen. Die Werte, die uns in der Vergangenheit stark gemacht haben – Zuverlässigkeit, Fairness, Transparenz – werden Pestalozzi auch in Zukunft prägen. www.pestalozzi.com

Jeder Kunstschaffende kennt das. Egal ob es ein Aquarellblock ist oder eine Leinwand. Es ist eine grosse weisse Fläche. Eine wirkliche grosse Herausforderung. Doris Bosshard-Columberg kann damit umgehen. Sie beginnt ganz spontan, bringt ihre kraftvollen Pinselaufträge, abwechselnd mit Linien, Collagen, Lasuren auf die Leinwand und trotzdem geschieht auch ihr, dass Sie den Weg nach den ersten Strichen total verändert, wieder übermalt und neu beginnt. So entstehen ihre Bilder Schicht für Schicht. Abstrakte, experimentelle Werke kombiniert mit Tusche, Kohle, Kreide und Pigmenten. Obwohl die Bilder abstrakt angelegt sind, findet das Auge doch an einem Detail Halt. Mal ist es ein Kontrast, oder eine Spannung manchmal ist ein gegenständliches Fragment. Ihre Bilder faszinieren durch Dynamik, Kraft und Energie . Doris Bosshard wurde 1953 in Zürich geboren. Nach einer Ausbildung als Innendekorateurin besuchte sie die Hochschule für Gestaltung und Kunst in Zürich. Die Künstlerin lebt und schafft in Dietikon. Ihre Bilder sind grossformatig was dem Wunsch vieler Interessenten entspricht. Kontakt für Kunstliebhaber und Sammler: www.dorisbosshard.ch, Vertreten durch: www.kunstgalerie-bachlechner.ch

Die Unternehmen der Pestalozzi Gruppe

21.–23. Juni 2013


WETTINGEN zeigt

Farbe Mit der Gruppenausstellung im Gluri Suter Haus bekennt sich Wettingen mit Mut zur Farbe. Der Kulturstandort Wettingen beweist damit einmal mehr, dass Wettingen alles andere als Provinz ist. Die Künstler Nic Hess, Christoph Hüppi, Ficht Tanner und Philippe Winninger tragen mit Ihren Werken zu einem wirklichen Farbenrausch bei. Christopher Hüppi zeigt grossformatige Acrylbilder. Seine «Microorganismen» zeigen in einer radikalen Farbigkeit die betörend ästhetische Form von Viren, Zellen und Tuomren. Er schafft damit eine schillernde Bilderwelt, die durch den Widerspruch von Ästhetik und Spannung stets in der Schwebe bleibt. Philippe Winninger (Fotos rechts) ist nicht der klassische Bildhauer, der mit Stein, Holz oder Metall werkelt. Betrachten wir Ihn als wirklichen «Plastiker», der aus alltäglichen Materialien, nicht alltägliche Skulpturen schafft und dies aus Formen und Farben die er zufällig findet. Seit vielen Jahren schichtet der Künstler verschiedene, vorhandene Formen übereinander- und so entstehen neue Welten die es zu entdecken gibt. Eine spannende Ausstellung entdecken Sie Farbe mit! Vernissage am 5. Mai 2013 um 11.00 Uhr. Einführung von Kathrin Frauenfelder, Musik Ficht Tanner. Führung am 12. Mai 2013 um 11.00 Uhr mit den Künstlern. Gluri Suter Haus, Bifangstrassse 1, 5430 Wettingen Kontakt: Telefon 056 426 29 69, info@glurisuterhuus.ch Öffnungszeiten: Montag bis Samstag 15.00 Uhr bis 18.00 Uhr Sonntags 11.00 Uhr bis 17.00 Uhr

Escapade Magazin | 19


Seit 23 Jahren ist die AZB ein fester Bestandteil der Kulturszene in Schlieren. Die Arbeitsgemeinschaft Züricher Bildhauer, kurz AZB genannt, hat also Ihren Sitz in Schlieren und nicht in Zürich. Der Hartnäckigkeit eines der Gründungsmitglieder (Heinz Niederer) und dem Weitblick der Stadt Schlieren ist es zu verdanken, dass die AZB vor 23 Jahre die baufällige Lastwagengarage des Gaswerkes beziehen durfte. Im Vordergrund Heinz Niederes Gedanken stand die Gemeinschaftsidee, eines Raumes in dem unterschiedliche Künstler zusammen schaffen und leben können. So hat sich über Jahre hinweg ein eigenständiger Organismus entwickelt. Im Stillen, manchmal unentdeckt und unbeachtet von der Umwelt.

AZB

KULTURSTANDORT SCHLIEREN Zürich wächst und platzt aus allen Nähten. Übergangslos, ohne eine Grünfläche dazwischen ist Zürich mit Schlieren zusammen gewachsen und auch Schlieren mit Dietikon. Die Bautätigkeit ist enorm und viele Städte sind an ihren Grenzen anglangt, soweit keine Umzonungen geplant sind. Die Lösung lautet Verdichtung und das ruft sofort viele Gegner auf den Plan. Aber Verdichtung muss nicht negativ betrachtet werden. Es ist eine planerische Herausforderung. Nicht

20 | Escapade Magazin

nur für die Architekten und Städtplaner, auch für die Städte und Gemeinden. Wenn so viele Zuzügler uns bereichern, was müssen wir ihnen bieten? Muss nicht das kulturelle Angebot proportional mitwachsen? Müssten die kulturellen Angebote nicht längst der Verjüngung der neuen Bevölkerung angepasst werden? Es ist eindeutig, das Limmattal profitiert und avanciert sich zum neuen Kreis 13. Das bedeutet aber auch viel Feingefühl und Verantwortung. Packen wirs an.


Schlieren der glänzende, unbehauene Stein. Ganze 23 Jahre arbeiten die Züricher Bildhauer schon in Schlieren und haben mit ihren Arbeiten auch das Stadtbild über viele Jahre mit Ihren Plastiken mitgeprägt. Trotzdem gilt Schlieren als noch weitgehend unbehauener Stein. Jahrhundertelang waren es die Steinmetze und Bildhauer, die am Bau grosser Kathedralen und Dome mitgewirkt haben. Aus ihnen enstanden Gilden und Logen, die ihr Wissen immer weiter gegeben haben. Die Logen der Freimaurer, oft fälschlicher Weise als Geheimlogen bezeichnet, hatten stets nur ein Ziel: Das Wissen in die nächste Generation weiter zu vermitteln und den Stein zu behauen. Auch die AZB bildet Lehrlinge aus, welche die Möglichkeit haben mehrere Lehrmeister zu haben.

Thomas Blumer

Roland Hotz

AZ B - F e s t Gaswerk Schlieren Samstag 1. 06. 2013

Einladung an alle! Vernissage KUKA. Offene Ateliers und Werkplätze. Mit grosser Festwirtschaft! Piero Maspoli

Escapade Magazin | 21


Werke in Holz von Severin Müller

Arbeit von Roland Hotz Werke von Mickry

Es wirken mit Jürg Altherr Anna-Maria Bauer Vincenzo Baviera Raffael Benazzi Peter Bernhard Thomas Blumer Maya Bringolf Jérémie Crettol Bob Gramsma John Grüninger Lilian Hasler Ursula Hirsch Roland Hotz Isabelle Krieg Piero Maspoli Mickry 3 René Moser Aldo Mozzini

Severin Müller Heinz Niederer Rudolf Maria Rempfler Barbara Roth Thomas Schweizer Kerim Seiler Martin Senn Paul Sieber Peter Storrer Gillian White Willy Wimpfheimer Katrin Zuzàkovà Gastatelier: Ingrid Scherr Weitere Informationen: www.kunstkammer.ch www.plastiker.ch

Kultur

>

Schlieren AZB offene Ateliers & Vernissagen. 14.00 Uhr Offene Atelier und Werkplätze mit 16 Künstlern. AZB Fest «Gasthaus zur Sonne» Jérémie Crettol & Mischa Scherrer neben der Kunstkammer 15.00 Uhr Vernissage Skulptur in Schlieren Einführung Stadtpräsident, Toni Brühlmann im Foyer des Stadthauses

22 | Escapade Magazin

15.45 Uhr Shuttle zum Gaswerk Areal 16.30 Uhr Vernissage Kunstkammer, Areal Gaswerk Apéro, offeriert von der Stadt Schlieren Einführung Dominique Vigne, Mickry 3, Präsidentin AZB


Skulpturen im öffentlichen Raum Seit 2005 sind in Schlieren verschiedene Skulpturen der Arbeitsgemeinschaft Zürcher Bildhauer AZB an markanten Orten im öffentlichen Raum zu sehen. Im Mai werden neue Skulpturen installiert. Die Vernissage findet am 1. Juni 2013, 15.00 Uhr im Stadthaus statt. Die Stadt Schlieren und die Arbeitsgemeinschaft Zürcher Bildhauer, die im Gaswerk-Areal in ihren Ateliers wirken, pflegen seit einigen Jahren eine kultivierte Beziehung: An zentral gelegenen Orten Schlierens haben die Künstler die Möglichkeit, für eine befristete Zeit Werke aus ihrem Schaffen zu platzieren. Im Mai werden beim Stadthaus und im Foyer des Stadthauses neue Skulpturen von Mickry3, Ursula Hirsch,Tian Lutz, Heinz Niederer, Jürg Altherr, Lilian Hasler installiert. Die Werke von Paul Sieber, Piero Maspoli und Heinz Niederer entlang der Badener/Zürcherstrasse bleiben an Ort. Stadtpräsident Toni Brühlmann und Jürg Altherr, Kurator und Bildhauer, präsentieren an der Vernissage vom Samstag, 1. Juni 2013, 15.00 Uhr, die neuen Werke in der Umgebung des Stadthauses. Treffpunkt ist Toni Brühlmann-Jecklin Stadtpräsident im Foyer des Stadthauses.

Bildhauerei hat in Schlieren Tradition Die AZB zählt 27 Mitglieder und hat seit über 25 Jahren ihre Ateliers im Gaswerkareal. Die Bildhauer führen regelmässig Ausstellungen und Veranstaltungen durch. Am 1. Juni findet ein Fest mit offenen Ateliers statt, das im Anschluss an die Vernissage beim Stadthaus besucht werden kann. Ein Shuttle für den Transport zum Gaswerk ist organisiert. Das Fest findet von 14 bis 23 Uhr statt. Um ca. 16.00 Uhr beginnt die Vernissage in der Kunstkammer.

Bewährte Zusammenarbeit zwischen Stadt und Künstlern Das Programm «Skulpturen im öffentlichen Raum» wird bereits zum fünften Mal durchgeführt, erstmals fand es im Jahr 2005 statt. Die Plastiker erstellen das Konzept und bestimmen, welche Skulpturen sie der Öffentlichkeit präsentieren möchten. Die Stadt berät sie bei der Standortwahl und unterstützt das Vorhaben finanziell und organisatorisch. Dieser Prozess ist nicht immer spannungsfrei, da manche Skulpturen als Provokation erlebt werden können. Besonders kontrovers diskutiert wurde beispielsweise im Jahr 2010 die Container-Installation von Piero Maspoli auf dem Stadtplatz. Kunstwerke in der Diskussion Beim Projekt «Skulpturen im öffentlichen Raum» geht es nicht nur darum, Plätze zu verschönern oder zu schmücken, sondern auch um das Auslösen von Diskussionen und Fragen: Was bewirken die Skulpturen in ihrer Umgebung? Wie wirken die Werke auf ihre Betrachter? In der Kunstszene findet das innovative Projekt überregional grosse Beachtung.

Einkaufen: einfach in Schlieren

Escapade Magazin | 23


Lenzburgiade 2013

100 Jahre Aargauische Kantonalbank. 935 Jahre Schloss Lenzburg. Das hochkarätige Musikfestival auf Schloss Lenzburg jährt sich bereits zum fünften Mal. Die Lenzburgiade, von der Aargauischen Kantonalbank, dem Kanton Aargau und der Stiftung Schloss-Lenzbug ins Leben gerufen, ist seit Anbeginn eine Erfolgsgeschichte und jeweils rund um Pfingsten ein kultureller Anziehungspunkt. Im Herzen des Kantons bietet Schloss Lenzburg mit seinem historischen Ambiente den perfekten Rahmen für das aussergewöhnliche Musikkonzept. Die künstlerischen Festivalleiter kennen keine Berührungsängste, denn sie sind überzeugt: Klassik und Folk harmonieren bestens auf einer Bühne. Der Klassikliebhaber ist offener als früher und der Volksmusikfreund geniest auch gerne die Klassik!

Academy St. Martin in the Fields (London) mit dem Stargeiger Joshua Bell (New York) zu Gast auf Schloss Lenzburg.

So geben sich Spitzenorchester, internationale Streich- und Klaviervirtuosen, üppige Barockensembles bis hin zu grandiosen Volksmusikformationen im Schlosshof ein Stelldichein. Bei Regen wird das Programm im Rittersaal aufgeführt. Im Gemeindesaal im Städtchen dürfen Sie nach Lust und Laune zu lüpfiger Musik das Tanzbein schwingen. Aus Anlass des 100-Jahre-Jubiläums der Aargauischen Kantonalbank wird die Lenzburgiade 2013 um zwei Tage verlängert! Lenzburgiade 15.-22. Mai 2013 Schloss Lenzburg und Gemeindesaal Lenzburg www.lenzburgiade.ch

24 | Escapade Magazin


Innenarchitektur & Digitaldruck Der Digitaldruck ermöglicht grosse Freiheit in der visuellen und architektonischen Planung sowie die Gestaltung von völlig neuen Welten. Ob Wand-, Boden- oder Deckengestaltung – egal welche Oberflächen – dank der Auswahl von verschiedensten Materialen wie Karton, PVC-Materialien, Stoffen, Aluminium, Holz oder Folien lassen sich Räume mit dem Digitaldruck persönlich ausgestalten. Jedes beliebige Sujet kann auf den verschiedensten Materialien direkt aufgedruckt und montiert werden. Multifunktionale, Computer gesteuerte Werkzeugcutter/-plotter erweitern die Möglichkeiten der Umsetzung zusätzlich. Sie steigern die Flexibilität in dem Sie das Schneiden und Fräsen von Folien, verschiedenen PVC-Materialien oder sogar Holz gemäss hinterlegter Schneide-Daten erlauben. Dadurch ist auch die Form der eingesetzten Materialien individuell definierbar oder genau auf die Masse des Raumes anpassbar. Einige aus den zahlreichen Lösungsansätzen sind für eine kreative Raumgestaltung besonders interessant. Einerseits können aus speziell beständigem Karton stabile Konstruktionen, Prototypen oder sogar ganze Möbelstücke nach Wunsch hergestellt werden.

Bild: SAS & Belvoire

Andererseits gibt es auch verschiedene Systeme, wie das Matrix Frame System, welches Stoff optimal im Aluminium Rahmen einspannt, können Beispielsweise imposante Wandbilder aufgehängt werden, andererseits können diese auch als Raumtrenner mit frei wählbaren Dimensionen und Sujet fungieren. In jedem Fall sind die Möglichkeiten extrem weitläufig und individuell anpassbar. Ladenplaner, Raumgestalter, Architekten, die Möbelindustrie sowie auch designorientierte Unternehmer oder gar Künstler können vom Digitaldruck (und Digitalcut) profitieren. Die Christinger Partner AG ist seit 1964 im Bereich der Grossbildkommunikation tätig und setzt ihre Projekte am Standort Schlieren schweizweit um. Durch die stetige Adaption der modernsten Technologien und die gebündelte Erfahrung von rund 60 Spezialistinnen und Spezialisten verschiedener Fachbereiche werden stetig neue Ansätze geschaffen, um die komplexesten Ausführungen der visuellen Kommunikation zu realisieren. Gerne informieren wie Sie über die vielfältigen Anwendungen und Vorteile beim Digitaldruck in der Raumplanung.

Christinger Partner AG Telefon: 044 738 10 20 | office@christinger.ch

Escapade Magazin | 25


5. Limmattaler Open-Air Kultur Party Kultur pur! Kaum einer kleineren Gemeinde gelingt in Sachen Kultur wirklich ganz Grosses. Ganz anders ist das in Geroldswil. Fünf Tage lang bietet Geroldswil ein buntes, vielseitiges und ausgewogenes Programm. Hier kommt wirklich jeder auf seine Kosten. Ob jung oder alt. Ein grosser Dank gilt den Mitgliedern des Kulturvereins Spektrum, die mit langer Vorbereitungzeit und viel freiwilliger Arbeit dafür gesorgt haben, dass sich das ganze Limmattal auf eine grandiose Veranstaltung freuen darf.

Kultur

Hervorheben muss man auch das Engagement der Gemeindepräsidentin Ursula Hofstetter, die sich stets für die Kultur eingesetzt hat und sich auch in Zukunft dafür einsetzen wird. Insbesondere Limmattaler Künstler tragen mit ihren Beiträgen zum Gelingen bei! Dank zahlreicher Sponsoren und eines finanziellen Beitrgags der Gemeinde Geroldswil ist der Eintritt für alle Besucher gratis. Das passt zu unserem Motto: «Kultur muss man sich leisten können». Jetzt fehlen nur noch 3 wichtige Dinge: Schönes Wetter, schönes Wetter und nochmals schönes Wetter!

Geroldswil

>

Mittwoch 26. Juni «CHINDERFÄSCHT» Das ist der Startschuss für die Open-Air Kultur Party 2013. Beginn um 14.00 Uhr. Nicht nur konsumieren, sondern auch produzieren! Also, ernten, rüsten, backen, kochen und dekorieren. Auch die beliebte «Chlotzwerkstatt» ist wieder dabei! Für Kinder ab Kindergartenalter! Um 17.00 Uhr folgt das Konzert des Geroldswiler Kinderchors «Singing Kids» unter der Leitung von Roger Küng. 18.00 Uhr, Eröffnung der Festwirtschaft. Hier kommt das auf den Teller, was die Kinder gemeinsam produziert haben. Ein Menue mit Spargelrisotto, Fruchtsalat und Apfelstrudel. Erwachsene 10,- Fr. / Kinder 5,- Fr.

26 | Escapade Magazin


>

>

>

Donnerstag 27. Juni Die 8. «CLASSIC NIGHT» Ein High-Light für alle Liebhaber Klassischer Musik. Beginn 20.00 Uhr Konzert. (18.30 Uhr Table-Classic) Geniessen das Streichquintett «GG STRINGS» unter Leitung von Gaby Grimm. Hören Sie den Deutschen Saxophonisten und Flötisten «EAN GIDMAN» Das Streichquartett «LE DONNE VIRTUOSE» aus Dietikon lässt sie aufhorchen und beendet Einen berauschen Classic-Abend. Sie können das Konzert in der ersten Reihe am weiss gedeckten Tisch erleben mit einem 3-Gänge Menue für 41,- Fr. pro Person. Beginn 18.30 Uhr. Reservierung: Gastgeber Hotel Geroldswil.

Freitag 28. Juni ROCK NIGHT in Geroldswil. Beginn 20.00 Uhr. Am Start steht die erfolgreiche Furttaler Rock-Gruppe «BETWEEN EVEN». 21.00 UHR. Die Rockgruppe «PYSA AND FRIENDS» Sie zelebiert «SOUND ART PERFORMANCE MET AMÒREPHOSIS» Die Musik- und Kunstshow ist die Fortsetzung eines vor drei Jahren aufgeführten Happenings. Mit dabei: Der Kunstmaler Othmar Schmid und Rakukünstler und Pyromane Peter Widmer. Die Festwirtschaft öffnet um 19.00 Uhr.

Samstag 29. Juni «NOTTE ITALIANA» Beginn 19.00 Uhr. Für die entsprechende Stimmung sorgen die 5 Spitzenmusiker «RAGAZZOTTI-TRIBUTE TO EROS» Ihre Name ist Programm und damit ist sehnsüchtiges Schwelgen zu den Hits von Eros Ramazotti angesagt. Gefühlsverstärker bietet die Festwirtschaft ab 18.00 Uhr an. Das Hotel Geroldswil bietet themengerecht Italienische Spezialitäten an. LA DOLCE VITA. 30. Juni MATINÉE Beginn 10.15 Uhr Die sonntägliche Matinéeist der traditionelle Abschluss der Kultur Party und beginnt mit einem Oekumenischem Gottesdienst. Um 11.30 Uhr öffnet die Festwirtschaft für den «DORFZMITTAG». Guten Appetit! 12.00 Uhr musikalischer Ausklang mit der «JUGENDMUSIK RECHTES LIMMATTAL»

Escapade Magazin | 27


Was mir am Herzen liegt… Als Gemeindepräsidentin von Geroldswil trage ich die Verantwortung für eine der kleineren Gemeinden im Limmattal. Die Verantwortung gegenüber den Einwohnern ist aber genau so gross wie in einer grösseren Gemeinde. Daher auch manchmal schwieriger umzusetzen. Kultur zu inszenieren ist wichtiger Teil eines intakten Dorflebens. In Geroldswil ist uns das bislang immer gelungen. Vielleicht, weil wir auch einfach über den Tellerrand hinaus geschaut haben. Nicht nur ein Kulturangebot für Geroldswil zu schaffen, sondern Event für das gesamte Limmattal! Kultur ist ein Teil von Standortpolitik. Somit ist für uns der Kulturstandort Limmattal zu einem wichtigen Faktor geworden. Daher glauben wir, dass auch die 5. Limmattaler Open-Air Kultur Party ein voller Erfolg wird. Es ist auch diesmal wieder gelungen, speziell Mitwirkende aus dem Limmattal zu gewinnen, die das breite Publikum begeistern werden. Zur Förderung der regionalen Kultur reicht es nicht, mal hier ein Konzert anzubieten oder dort zu einer Vernissage einzuladen. Dazu gehört auch die Förderung junger, begabter Talente. Und das liegt mir am Herzen. Dafür mache ich mich stark und finde die Unterstützung in vielen Dorfvereinen links und rechts der Limmat. Am Schluss bleibt mir nur Ihnen viel Vergnügen zu wünschen, nutzen Sie einen der vielfältigen Events die wir Ihnen anlässlich der 5. Limmattaler Open-Air Kultur Party in Geroldswil anbieten.

Ursula Hofstetter, Gemeindepräsidentin Geroldswil

HOTEL GEROLDSWIL BEI UNS SIND MEETINGS

ERFOLGREICHER THE PLACE TO MEET Für Reservationen: Tel. +41 (0) 44 747 87 87

www.hotelgeroldswil.ch

Hotel_Inserat_Escapade_184x80mm_farbig_Mrz13.indd 1

28 | Escapade Magazin

05.04.2013 14:41:45


Die Krönung… Ein historisches Gebäude erstrahlt in neuem Glanz. Irgendwie ist die Liegenschaft am Kronenplatz das alte und neue Zentrum von Dietikon. Das Gebäude wurde erstmals 1259 als Taverne erwähnt. Damals war es im Besitz des Kloster Wettingen. Erst nach Auflösung des Klosters (1841) ging die Krone in Privatbesitz. 2005 beschloss die Stadt Dietikon die Liegenschaft für 3,5 Mio zu erwerben und rechnete mit 9,4 Mio für Sanierung und Umbau. Eine Krönung für die Stadt. Die mutige Entscheidung zu dieser Investition hat sich bezahlt gemacht. Dietikon hat ein Vorzeige-Objekt allererster Güte vorzuweisen. Da kann selbst zürich nicht dagegen setzen. Eine Krönung für das Gebäude. Sanierung und Umbau ist nicht immer gleich gut! Die Architektin Tilla Theus hat nicht nur erstklassig geplant sondern auch erstklassig umgesetzt. Die Hülle unverändert gelassen, aber innen eine atemberaubende, moderne Innenarchitektur implantiert.

Eine Krönung für die Gastgeber. Für das Gastgeberpaar Heinz und Maria de Lourdes Schenkel ist es sicherlich ein Glücksfall gewesen, ein solch gastronomisches Konzept übernehmen zu können. Eine Krönung für die Gäste. Wenn man die Taverne zur Krone zum ersten mal betritt, verschlägt einem das ungewöhnliche Ambiente zuerst die Sprache. Das Auge kann sich gar nicht satt sehen, so viele Eindrücke gibt es zu entdecken. Wenn man sich beruhigt hat, fällt das Auge auf die kleine aber feine Speisenkarte. Und auch hier gibt es viel zu entdecken. Besonders zu schmecken. Lassen sie sich überraschen von feinfühligen Kreationen von Fleisch und Fisch. Das ist marktfrische Küche die den Gaumen überzeugt. Das Restaurant Taverne zur Krone bietet 5 Räumlichkeiten für unterschiedliche Anlässe: Restaurant 40-45 Personen, Bistro 20-24 Personen, Brasserie 30-40 Personen, Kronensaal 40-50 Personen.

Öffnungszeiten: Montag bis Freitag, 11:00 - 23:00 Uhr | Samstag, 9:00 - 23:00 Uhr | Sonntag, Ruhetag (ab 30 Personen offen)

Taverne zur Krone | Kronenplatz 1 | 8953 Dietikon | Telefon 044 744 25 35 | info@taverne-zur-krone.ch

Escapade Magazin | 29


Streichel-Quartett

Von den meisten etablierten Streichquartetten hören wir oft, ein uns bekanntes, klassisches Repertoire. Von Vivaldi über Mozart bis Brahms. Diese Klassiker bilden sicherlich auch den Grundstock des Ensembles Le Donne Virtuose. Überraschenderweise erklingen plötzlich aber auch ganz andere Töne. Tango, Jazz, Blues, Ragtime und auch Pop. Und das sind wahre Streicheleinheiten. Ein etwas anderes Streichquartett zu gründen, das war die Idee welche die die vier Damen im Jahr 2000 zusammengeführt hat. Le Donne Virtuose haben eine Nische gefunden, in der sie ihre musikalische Abenteuerlust und stilistische Vielseitigkeit kreativ kombinieren können.

30 | Escapade Magazin

Die Barriere zwischen «E» und «U» ist plötzlich verschwunden und somit erschliesst sich das Ensemble auch ganz neue Zuhörerkreise. Le Donne Virtuose gastieren bei unzähligen Konzertveranstaltern und schauen auf erfolgreiche Konzerttoruneen nach Italien, Österreich und Deutschland zurück. Dank ihrer mitreissenden Musikalität, ihrem Charme und ihrer Bühnenpräsenz begeistern sie seit jeher ein breites Konzert- und Eventpublikum. Alle vier haben ein klassisches Musikstudium absolviert. Alle von ihnen geben heute ihr Können an die Jugend weiter und unterrichten an Schulen in Bülach, Dietikon und Zürich.


Fränzi Frick, Geige «Kinder lassen sich herrlich von unseren Ideen begeistern, daher geben wir auch spezielle Kinderprogramme, das macht wahnsinnig viel Spass.»

Caterina Klemm, Geige «Am liebsten Tango! Pulsierende ,akzentuierte Rhythmen, Feuer, Temperament, Wärme, Leidenschaft und Wehmut, all das in dieser Musik grosszügig vorhanden!»

Nicole Hitz, Bratsche «Besonders liebe ich die lustvolle Zusammenarbeit und die ständige Suche nach verborgenen Schätzen der Musikgeschichte. Mich reizt die Gratwanderung zwischen Kunst und Kitsch, der ernsten und der leichten Muse.

Eva-Maria Burkard, Cello «Unser Quartett besteht aus vier guten Freundinnen, Musikerinnen, Lebenskünstlerinnen, Pädagoginnen, Ehefrauen, Mütter, die verschiedener nicht sein könnten. Vielleicht ist das der Schlüssel zur Harmonie und zum Erfolg?»

Das schreibt die Presse…

«

«

» »

Mit einer Leichtigkeit und ansteckenden Fröhlichkeit.

Das perfekte Zusammenspiel, die gegenseitige Abstimmung sind hervorragend.

«

«

Herrlich unkompliziert und mit nie versiegender Begeisterung.

»

Mit einer Leichtigkeit und beiteten ihr «Werkzeug» mit einer Verve, dass es einem manchmal kalt den Rücken runterkräuselte.

»

Escapade Magazin | 31


essen & trinken

im Limmattal TRUDEL IM LIMMATTAL KELLER

essen&trinken

IM LIMMATTAL

Die Alternative in Baden! Kein Trendlokal. Keine moderne Lounge. Kein Konzept-Restaurant. Kein Schicki-Micki!

VON BADEN

TRUD KELLE

Einfach nur ei Küche hoch ü

Halde 36Saisonale Ger BIS Obere ZÜRICH Das Restauran 5400 Baden und eine über

Tip der Redak

bis hin Tel: 056 222 07 suppe 77 sehr alles emp www.trudelkeller.ch Die Alternative in Baden! Obere Halde 36 Einfach nur ein kleines Gasthaus mit ehrlicher Mo. - Fr. 11.30 bis 5400 Baden Kein hoch Trendlokal. Küche über der Altstadt von Baden. 14.00 und 18.00 Tel: 056 222 77 Uhr Saisonale Gerichte mit Produkten aus der Region. bis0722.00 Keine moderne Lounge. www.trudelkeller.ch Das Restaurant bietet eine preiswerte Mittagskarte Samstags 18.00 Die Alternative in Baden! Obere Halde 36 22 Trendlokal. Mo. - Fr. 11.30 bisUhr und eine überschaubare Abendkarte. bis TRUDEL Kein Kein Konzept-Restaurant. 5400 Baden

TRUDEL BIS ZÜRICH essen&trinken IM LIMMATTAL Keller VON BADEN

Keine moderne Lounge.

Kein Konzept-Restaurant. KELLER Tel: 056 222Sonntags 07 77 Kein Kein Schicki-Micki! Tip der Schicki-Micki! Redaktion: Von der Kartoffel-Bärlauchbis 22.00 Uhr

14.00 und 18.00

www.trudelkeller.ch suppe bis Einfach hin zur geschlossen. nur geschmorten ein kleines GasthausKalbsschulter, mit ehrlicher Mo. - Fr. 11.30 bis Samstags 18.00 Küche hoch über der Altstadt von Baden. 14.00 und 18.00 alles sehr empfehlenswert! Einfach nur ein kleines Gasthaus mit ehrlicher Küche hoch über der Altstadt von Baden. Saisonale

BIS ZÜRICH

Restaurant Roter Turm Baden

VON BADEN

essen&trinken

Saisonale Gerichte mit Produkten aus der Region. bis bis 22 22.00 Uhr Uhr Das Restaurant bietet eine preiswerte Mittagskarte Samstags 18.00 Gerichte mit Produkten aus der Region. Das Restaurant bietet eine preiswerte Mittagskarte und und eine überschaubare Abendkarte. bis 22 Uhr gibt es viele. Restaurants Sonntags Aber auch Restaurants mit einem sozialen Auftrag? eine überschaubare Abendkarte. Tip der Redaktion: Von der Kartoffel-Bärlauchsuppe bis hin zur Der Rote Turm steht für: Tafeln. Feiern. Gespräche. Tip der Redaktion: Von der Kartoffel-BärlauchSonntags geschlossen. Er ist Ausbildungs- und Arbeitsplatz für leistungsbegeschmorten Kalbsschulter, alles sehr empfehlenswert! suppe bis hin zur geschmorten Kalbsschulter, geschlossen. einträchtigte Menschen. Das Objekt bietet eine

Rathausgasse 5 · 5400 Baden Telefon: 056 222 85 25 www.restaurant-roterturm.ch

Restaurants gibt es viele. Aber auch Restaurants mit einem sozialen Auftrag? Der Rote Turm steht für: Tafeln. Feiern. Gespräche. Restaurants gibt es viele. Er ist Ausbildungs- und Arbeitsplatz für leistungsbeRestaurants gibt es viele. einträchtigte Menschen. Das Objekt bietet eine Aber auch Restaurants mit einem sozialen Auftrag? DerDas Rote Gästekapazität bis 300 Personen. Restaurant Aber auch Restaurants mit einem sozialen Auftrag? schon 60 Sitzplätze auch für Bankette. TurmRote steht Turm für: Tafeln. Feiern. Gespräche. Er istGespräche. AusbildungsDer steht für:bietet Feiern. ImTafeln. Sommer werden die Gäste abseits vom Verkehrsundist Arbeitsplatz für leistungsbeeinträchtigte Menschen. auf dem lauschigen Kirchplatz Das verwöhnt. Er Ausbildungsund lärm Arbeitsplatz für leistungsbe-

Objekt bietet eine Gästekapazität 300 Personen. Das einträchtigte Menschen. Dasbis Objekt bietet eine Rathausgasse 5 · 5400 Baden Restaurant bietet schon 60 Personen. Sitzplätze auch für25 Bankette. Gästekapazität bis 300 Das Restaurant Telefon: 056 222 85 www.restaurant-roterturm.ch bietet schon 60 Sitzplätze auch fürvom Bankette. Im Sommer werden die Gäste abseits Verkehrslärm Im Sommer werden die Gäste abseits vom Verkehrsauf dem lauschigen Kirchplatz verwöhnt. lärm auf dem lauschigen Kirchplatz verwöhnt.

Rathausgasse · 5400 Baden Rathausgasse 5 · 55400 Baden Telefon: 8585 2525 Telefon:056 056222 222 www.restaurant-roterturm.ch www.restaurant-roterturm.ch

Gästekapazität bis 300 Personen. Das Restaurant bietet schon 60 Sitzplätze auch für Bankette. Im Sommer werden die Gäste abseits vom Verkehrslärm auf dem lauschigen Kirchplatz verwöhnt.

Paella frifft auf Käsefondue! Paella frifft auf Käsefondue!

Restaurant Roter Turm Baden

Restaurant Roter Turm Baden

alles sehr empfehlenswert!

Viv

Erleben Sie die wahre "Italian Sie typische ialienische Spezia

R E S T A U R A N T

Pizzas, frische Teig R E S T A U R A N zeichnete T

Fleisch- und Fischgerichte sow An sieben Tagen in der Woch

SCHWIIZER CHUCHI

Inhaber: Luis Garcia Oberdorfstrasse 36 · 8953 Dietikon Telefon: 043 322 53 64 S Crest.ochsen@gmail.com HWIIZER C Mail:

Telefon: 044 740 14 18 Montag bis Samstag 8.00 bis Sonntag 10.00 bis 23.30 Uhr

21, 8953 Diet H U C HBadenerstrasse I

Überraschend anders! Inhaber: Luis Garcia Überraschend anders! Auf der einen Seite echte Oberdorfstrasse 36 · 8953 Dietikon Schweizer Küche,andererseits Spanische Auf der einen Seite043 echte Telefon: 322 53 64 Tapas und Paella.Luis Garcia, der Gastgeber Mail: rest.ochsen@gmail.com Schweizer Küche,andererseits Spanische vom Restaurant Ochsen ist wirklich immer für eine Überraschung gut! Tapas und Paella.Luis Garcia, der Gastgeber BeidesÜberraschend erstklassig aus frischen anders! vom Restaurant Ochsen ist wirklich immer Zutaten zubereitet. Auf der einen Seite echte Lassen Sie sich von spanischer für eine Überraschung gut! Gastfreundschaft verwöhnen. Schweizer Küche,andererseits Spanische Beides frischen Hiererstklassig essen Sie beiaus Freunden. Tapas und Paella.Luis Garcia, der Gastgeber Zutaten zubereitet. vom Restaurant Ochsen ist wirklich immer Lassen Sie sich von spanischer für eine Überraschung gut! Gastfreundschaft verwöhnen. Beides erstklassig aus frischen Hier essen Sie bei Freunden. Zutaten zubereitet.

Viva la Cucina tradizionale!

Lassen Sie sich von spanischer Erleben Sie die wahre "Italianitá"und geniessen Sie typische ialienische Spezialitäten wie ausgeGastfreundschaft verwöhnen. zeichnete Pizzas, frische Teigwaren, erlesene Fleisch- und Fischgerichte sowie feine Dolci. Hier essen Sie bei Freunden. An sieben Tagen in der Woche! Viva la Cucina tradizionale! Telefon: 044 740 14 18 Erleben Sie die wahre «Italianitá»und geniessen MontagSie bis typische Samstag 8.00 bis 23.30 Uhr Sonntag 10.00 bis 23.30 Uhr ialienische Spezialitäten wie ausgezeichnete Pizzas, frische Teigwaren, erlesene Fleisch- und Fischgerichte Badenerstrasse 21, 8953 Dietikon www.molino.ch sowie feine Dolci. An sieben Tagen in der Woche!

Buon appetito! Viva la Cucina tradizionale!

Erleben Sie die wahre "Italianitá"und geniessen Telefon: 044 740 14 18 ialienische Spezialitäten wie ausgeMontag bis SamstagSie 8.00typische bis 23.30 Uhr zeichnete Pizzas, frische Teigwaren, erlesene Sonntag 10.00 bis 23.30 Uhr Fleischund Fischgerichte sowie feine Dolci. Badenerstrasse 21, 8953 Dietikon www.molino.ch An sieben Tagen in der Woche!

Buon appetito !

Telefon: 044 740 14 18 bis Samstag 8.00 bis 23.30 Uhr Sonntag 10.00 bis 23.30 Uhr

Montag 32 | Escapade Magazin


Brasserie GEROLDSWIL

Hotel-Brasserie Hotel-Brasserie Geroldswil Geroldswil

Restaurant Golfclub Unterengstringen

Inspiriert durch die französischen Brasserien der Jahrhundertwende entstand im Hotel Geroldswil ein kulinarischer Treffpunkt der besonderen Art. Mit Leichtigkeit und Leidenschaft vorgetragen: "Moderne französische Küche" Passend zur erlesenen Speisenkarte bietet der Weinkeller neben Schweizer Highlights echte französchische Klassiker in Weiss, Rot und Rosé. Leben wie Gott in Frankreich! Huebwiesenstrasse 36 · 8954 Geroldswil Telefon: 044 747 87 87 · www.hotelgeroldswil

Lassen Sie sich verwöhnen, mitten in der grünen Oase vor den Toren Zürichs.

Inspiriert durch die französischen Brasserien der Restaurant Hier im öffentlichen Golfclub kann man nicht nur Golf im spielen, sondern Hier öffentlichen Golfclub kann man nicht nur Golf Jahrhundertwende entstandauch im hervorragend Hotel Geroldswil ein Machen Sie essen und trinken. einfach mal kurz Ferien! Golfclub Geniessen Sie die Gastfreunschaft des Frapolli-Teams im Golfrestaunt oder spielen, sondern auch hervorragend essen und trinken. kulinarischer Treffpunkt der auf Art. Terrasse. der gut besonnten Unterengstringen besonderen Machen Sie einfach mal kurz Ferien! Geniessen Sie Mit Leichtigkeit und Leidenschaft vorgetragen: «MoDie Speisenkarte bietet alles Lassen Sie sich verwöhnen, die Gastfreunschaft des Frapolli-Teams im Golfrestaunt was das Herz begehrt. mitten in der grünen OaseKüche» derne französische Vom einfachen Wurstsalat vor den Toren Zürichs. oder auf der gut besonnten Terrasse. Die Speisenkarbis zum Filetto del Golf. Passend zur erlesenen Speisenkarte bietet der Wein(Rindsfiletwürfel in Überlandstrasse 109 te bietet alles was das Herz begehrt. Vom einfachen roter Currysauce) keller neben Schweizer Highlights echte französchi8951 Fahrweid Tel: 044 733 55 45 Wurstsalat bis zum Filetto del Golf. (Rindsfiletwürfel in sche Klassiker in Weiss, Rot und Rosé. Leben wie www.golf-frapolli.ch roter Currysauce) Gott in Frankreich!

RESTAURANT LANDHAUS NEUENHOF

Huebwiesenstrasse 36 · 8954 Geroldswil Es gibt sie noch, die guten, Telefon: 044 747 87 87 · www.hotelgeroldswil alten Landgasthöfe.

Hier wird Gastlichkeit noch gross geschrieben. Das junge Team bietet eine frische Küche mit Produkten aus der Region. Überzeugt hat das SchweinsSteak mit Pfefferrahmsauce, Gemüsebouquet und Kroketten.

RESTAURANT LANDHAUS NEUENHOF Die Speisenkarte ist übersichtlich gehalten, aber trotzdem wir hier jeder fündig. Auch der Vegetarierer! Mittags locken preiswerte Tagesmenús zu Tisch. Im Sommer findet man auf der Terrasse ein lauschiges Plätzchen. Das Restaurant verfügt über ausreichende Parkplätze und bietet noch einen grossen Saal für Bankette.

Restaurant Landhaus Neuenhof

Überlandstrasse 109, 8951 Fahrweid Tel: 044 733 55 45, www.golf-frapolli.ch

essen&trinken IM LIMMATTAL

VON BADEN

BIS ZÜRICH

Zürichstrasse 128a 5432 Neuenhof Telefon: 056 406 29 37 www.neuenhof-landhaus.ch

Stürmeierhuus Mitten in Schieren im ehemaligen Dorfzentrum steht das historische Stürmeierhuus. Die Liegenschaft gehört der Reformierten Kirche Schlieren und beherbergt neben der Wirtschaft zum Stürmeierhuus verschiedene Räumlichkeiten für unterschiedliche Anlässe. Unter anderem einen grossen Saal für bis zu 245 Personen in dem auch kulturelle Veranstaltungen der Stadt Schlieren veranstaltet werden. Das Restaurant ist ein Klassiker für sich und bietet eine bodenständige Schweizer Küche.

Freie Strasse 14 8952 Schlieren Tel: 044 730 09 09 info@ stuermeierhuus.ch

Es gibt sie noch, die guten, alten Landgasthöfe. Hier wird Gastlichkeit noch gross geschrieben. Das junge Team bietet eine frische Küche mit Produkten aus der Region. Überzeugt hat das Schweins-Steak mit Pfefferrahmsauce, Gemüsebouquet und Kroketten.

Klassische Schweizer Küche und mit kleiner Terrasse.

Die Speisenkarte ist übersichtlich gehalten, aber trotzdem wir hier jeder fündig. Auch der Vegetarierer! Mittags locken preiswerte Tagesmenús zu Tisch. Im Sommer findet man auf der Terrasse ein lauschiges Plätzchen. Das Restaurant verfügt über ausreichende Parkplätze und bietet noch einen grossen Saal für Bankette.

Restaurant Landhaus Neuenhof Zürichstrasse 128a 5432 Neuenhof Telefon: 056 406 29 37 www.neuenhof-landhaus.ch

Stürmeierhuus Mitten in Schieren im ehemaligen Dorfzentrum steht das historische Stürmeierhuus. Die Liegenschaft gehört der Reformierten Kirche Schlieren und beherbergt neben der Wirtschaft zum Stürmeierhuus verschiedene Räumlichkeiten für unterschiedliche Anlässe. Unter anderem einen grossen Saal für bis zu 245 Personen in dem auch kulturelle Veranstaltungen der Stadt Schlieren veranstaltet werden. Das Restaurant ist ein Klassiker für sich und bietet eine bodenständige Schweizer Küche. Freie Strasse 14, 8952 Schlieren, 044 730 09 09, info@stuermeierhuus.ch Klassische Schweizer, Küche und mit kleiner Terrasse.

Escapade Magazin | 33


SONNE Urdorf Sonne, dasdas ist es wir wir allealle lieben. Sonne, istwas es was lieMichele hat Sonne im Herzen. ben. Michele hat Sonne im Herzen. Seine Leidenschaft ist ist diedie italienische Seine Leidenschaft italieniKüche, besonders hausgemachte sche Küche, besonders hausgeitalienische Spezialitäten. Pasta, machte italienische Spezialitäten. Pizza und andere Köstlichkeiten. Pasta, Pizza und andere KöstlichSonne bedeuet italienische Lebensartkeiten. und Gastfreundschaft. Sonne bedeuet italienische Achtung ansteckend! Lebensart und Gastfreundschaft.

RESTAURANT LÖWEN W E I N I N G E N Zürcherstrasse 1 8104 Weiningen 044 750 11 88

044 750 11 88

www.loewen-weiningen.ch

Achtung ansteckend!

Da Michele Birmensdorferstrasse 122 Da Michele 8902 Urdorf Birmensdorferstrasse 122 www.damichele.ch 8902 Urdorf www.damichele.ch

essen. Unaufdringlich aufmerksam, mit einer Leidenschaft für Frische und Qualität und Zürcherstrasse 1 natürlich auch8104 mit Weinen aus dem Dorf. Weiningen

Das Tagesmenú kostet ca. 18,00, das 3-Gänge Business-Menúwww.loewen-weiningen.ch um die 38,00 CHF. Ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall. Hier wird man herzlich empfangen.

essen&trinken

essen&trinken VON BADEN IM LIMMATTAL

BIS ZÜRICH IM LIMMATTAL

VON BADEN

BIS ZÜRICH

TRUDEL KELLER

Die Alt Kein Tr Keine m Kein K Kein Sc

Einfach nur ein kleines Gast Küche hoch über der Altstad Saisonale Gerichte mit Produ Das Restaurant bietet eine p und eine überschaubare Ab

Tip der Redaktion: Von der K suppe bis hin zur geschmort alles sehr empfehlenswert!

P Restaurant Roter Turm Baden

Wirtschaft zur

Der Löwe ist wieder da. Eine charmante Mischung aus Dorfgasthaus und Ausflugsrestaurant. Mitten in Der LöweStefan ist wieder Weiningen. Das Team um den Küchenchef Käni istda. mmer um die Gäste Eine charmante Dorfgasthaus bemüht. Ob zum «Znüni», Lunch, «Zvieri» oder zumMischung gediegenenaus Nachtessen. und Ausflugsrestaurant. Mitten in Weiningen. Unaufdringlich aufmerksam, mit einer Leidenschaft für Frische und Qualität und natürlich auch mit Weinen aus dem Dorf.um den Küchenchef Stefan Käni ist Das Team Das Tagesmenú kostet ca. 18,00, immer das 3-Gänge Business-Menú um die um die Gäste bemüht. Ob38,00 zum "Znüni", Lunch, zum gediegenen CHF. Ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall. "Zvieri" Hier wird oder man herzlich empfangen. Nacht-

Der Tradition verpflichtet. Essen und Trinken auf dem Lande! Das bedeutet seit 1946: Grosszügige Portionen und vernünftige Preise. Lassen Sie sich verwöhnen, von frischen Produkten und Kräutern aus dem eigenen Garten. Der imposante Weinkeller lädtRestaurants nicht nur Degustation gibt zur es viele. Aber auch Restaurants mit einem sozialen Auftrag? Der Roteund Turm steht für: Tafeln. Feiern. Gespräche. ein. Hier können Sie auch Freunde Gäste stilvoll zum Er ist Ausbildungs- und Arbeitsplatz für leistungsbeEssen undempfangen. Trinken auf dem Lande! einträchtigte Menschen. Das Objekt bietet eine Apéro Gästekapazität bis 300 Personen. Das Restaurant Das bedeutet seit 1946: Grosszügige Portionen und schon 60besonnte Sitzplätze auch Terrasse. für Bankette. Im Sommer empfiehlt sich diebietet grosse, Im Sommer werden die Gäste abseits vom Verkehrsvernünftige Preise.

Der Tradition verpflichtet.

lärm auf dem lauschigen Kirchplatz verwöhnt.

Restaurant Linde Weiningen Badenerstrasse 2 8104 Weiningen www.lindeweiningen.ch Montags Ruhetag. HOTEL ZÜRICHBERG Das Sorell Hotel Zürichberg ist ein einzigartiges Design-Hotel hoch über der Stadt Zürich, direkt am Waldrand gelegen. Nah- und doch fern vom hektischen Treiben der Stadt. Lassen Sie sich von dem einmaligen Blick auf Zürich, den See und auf die Alpen begeistern! Das Hotel bietet eine ausgezeichnete Gastronomie und Seminarräume für unterschiedliche Anlässe.

HOTEL ZÜRICHBERG

Sorell Hotel Zürichberg · Orellistrasse 21 8044 Zürich · www.zuerichberg.ch

Sorell Hotel Zürichberg · Orellistrasse 21 8044 Zürich · www.zuerichberg.ch

34 | Escapade Magazin

Lassen Sie sich verwöhnen, von frischen Produkten und Rathausgasse 5 · 5400 Baden Restaurant Linde Weiningen Kräutern aus dem eigenen Garten. Telefon: 056 222 85 25 www.restaurant-roterturm.ch Der Badenerstrasse imposante Weinkeller nicht nur zur Degustation ein. 2, 8104 lädt Weiningen Hierwww.lindeweiningen.ch können Sie auch Freunde und Gäste stilvoll zum Apéro empfangen. Montags Ruhetag. Im Sommer empfiehlt sich die grosse, besonnte Terrasse.

Sch Tapa vom

Viva la C

Erleben Sie die wahre "Italianitá"und ge Sie typische ialienische Spezialitäten wie zeichnete Pizzas, frische Teigwaren, erles Fleisch- und Fischgerichte sowie feine Do An sieben Tagen in der Woche! Telefon: 044 740 14 18 Montag bis Samstag 8.00 bis 23.30 Uhr Sonntag 10.00 bis 23.30 Uhr

Das Sorell Hotel Zürichberg ist ein einzigartiges Badenerstrasse 21, 8953 Dietikon www.m Design-Hotel hoch über der Stadt Zürich, direkt am Waldrand gelegen. Nah- und doch fern vom hektischen Treiben der Stadt. Lassen Sie sich von dem einmaligen Blick auf Zürich, den See und auf die Alpen begeistern! Das Hotel bietet eine ausgezeichnete Gastronomie und Seminarräume für unterschiedliche Anlässe.


Persönlich

Das Kulturmagazin hat es sich zur Aufgabe gemacht, Kultur und Kunst im Limmattal zu fördern und Verschlossenes sichtbar zu machen. Dazu gehört die Frage an Persönlichkeiten: «Was hängt denn bei Ihnen Zuhause oder in Ihrem Büro?»

Esc: Herr Pestalozzi, als ich Sie vor einigen Wochen gefragt habe ob Sie uns Ihre Tür öffnen und uns preisgeben, was bei Ihnen im Büro hängt, haben Sie ganz spontan zugesagt. Warum? DP: Nicht nur das Konzept des Kulturmagazins hat mir gefallen, auch Ihre ungewöhnliche Anfrage die Türen zu öffnen um Verborgenes öffentlich zu machen. Das ist ein sehr spannender Weg, den ich gerne ein Stück begleiten möchte. Esc: Wer Sie kennt, kennt Sie nur mit handgebundener Seidenschleife. Ist das ihr Markenzeichen? DP: Für Männer gibt es nur wenig Schmuck. Man kann sich mit einer Krawatte schmücken oder mit einer Schleife bzw. einer Fliege, ich habe mich früh zur Fliege entschieden. Mein Vater trug oft auch eine. Das macht einen kleinen aber kreativen Unterschied zu den vielen Krawattenträgern. Die Kleiderkultur ist bedauerlicherweise erschreckend zurück gegangen und so fällt es schwer, heute eine grosse Auswahl an individuell gestalteten Fliegen vorzufinden. Meine kaufe ich immer in Wien. Esc: Im Erdgeschoss steht eine Plastik von Josef Staub, wie kam es dazu? DP: Es handelt sich um eine einfache Schleife, jetzt sind wir wieder beim Thema zurück. Die Plastik ist aus Edelstahl gefertigt, ein Material, das unter anderem zu unserem Sortiment für Spengler und Dachdecker gehört. Wir kauften die Plastik vom Limmattaler Künstler Josef Staub vor einigen Jahren.

Holzhaufen, Dorothee Pestalozzi Malerin und Kunsttherapeutin, geb. 23.5.1924

Dietrich Pestalozzi Schleife aus Stahl Josef Staub, Bildhauer und Maler, 30.11.1931-2.11.2006

Esc: In Ihrem Büro hängt ein Gemälde von Dorothee Pestalozzi, kommt das aus der Familie? DP: Nein, nicht direkt. Zwar haben alle Pestalozzis in der Schweiz den gleichen Vorfahren, der im 16. Jahrhundert aus Chiavenna nach Zürich auswanderte. Mit der Künstlerin bin ich aber nur im 20. Grad verwandt. Jahrelang hing in meinem Büro ein anderes Bild, ein viel grösseres- bis ich mir es irgendwann sattgesehen hatte. Da musste etwas Neues hängen, ein Bild welches jeden Tag von mir beachtet wird. Esc: Was hat Sie bewogen dieses Bild zu kaufen? DP: Es ist eine Wertschätzung an den Künstler und dabei spielt es keine Rolle ob der Künstler bekannt ist oder ob das Werk viel oder wenig kostet. Mir hat das Bild gefallen. Es zeigt im Hintergrund Landschaft aus dem Zürcher Oberland. Fast naturell, halb naiv gemalt. Im Vordergrund liegt ein Stapel Holz, und der ist alles andere als naiv. Fast surreal und dreidimensional tritt er aus dem Bild heraus. Erst beim genauen Betrachten wird das eine Stück Holz ein Stück Fenchel, das andere erkennt man als Arm, ein anderes erscheint plötzlich wie ein weiblicher Frauentorso. So gibt es in dem Bild jeden Tag etwas Neues zu entdecken.

Escapade Magazin | 35


Der Botschafter 36 | Escapade Magazin

Da weht ein Hauch von Heiterkeit. Bei dem Wettinger Bildhauer Beat Zoderer geht es seit Jahren konsequent um die gleiche Botschaft: Farbe. Ob bei seinen zweidimensionalen Papierarbeiten und Collagen oder seinen dreidimsionalen Skulpturen oder Installationen, es geht sehr farbig zu. Und dies mit einer transparenten Leichtigkeit und Heiterkeit. Das ist es, was dem Betrachter Freude bereitet. Beat Zoderer, der Architekt der Farben, Formen und vielfältigen Materialien. Waren seine jungen Werke recht statisch, geometrisch und teilweise streng- hat er sich heute zu fliessenden, weichen Formen hin entwickelt. Die gewählten Materialien sind geblieben. Einfache Dinge des Alltags und ziehen sich wie ein roter Faden durch das ganze Schaffenswerk. Holz, Blech, Papier, Textilien und Kunststoff.

Beat Zoderer, Wettinger Künstler mit internationalem Renommée gilt als Botschafter des Limmattals. Nichts inspiriert den Künstler mehr als Leerräume. Sei es ein leeres Blatt oder ein leerer Raum. Das ist die Gestaltungsmöglichkeit eigentlich für alle. Eine Veränderung herbei zu führen durch Eingreifen, Experimentieren, Weglassen oder Hinzufügen. Es ist die Schlichtheit die den Betrachter besticht. Betrachten, freuen und schmunzeln. Ist Kunst so einfach? Vielleicht ja, vielleicht nein. Der gelernte Architekt Zoderer kombiniert Farben und Formen zu Ordnung und Unordnung. Ob Collage, textiles Ei oder überdimensionale begehbare Installation. Wie kaum ein anderer hat Zoderer diesen Weg in seiner Entwicklung konsequent verfolgt. Kein Wechsel zu Trends keine Seitensprünge. Das ist es was einen Künstler zu internationaler Anerkennung führt. Zoderers Werke hängen und stehen in vielen Museen im In- und Ausland. Zahlreiche Einzelausstellungen haben das Schaffen Zoderers präsentiert. Aber eines ist wahrscheinlich noch viel wichtiger: Man merkt, dass Zoderer die Arbeit viel Spass macht.


ZODERER Die frühen Arbeiten des Künstlers wirken stark plakativ und die Anordnung verschiedener Farben und Formen zu einer Gesamtform scheint willkürlich. Sie bestechen durch Ihre Schlichtheit und Leichtigkeit und beinhalten doch eine extreme Spannung. Die frohe Farbigkeit ist zum Markenzeichen geworden. Und doch kommt Zoderer manchmal ganz monochrom. Als Zeichnung oder Collage. Als Skulptur in Holz oder Stahl mit Rost und als Relief. Es gibt Vieles zu entdecken und dazu muss man noch nicht einmal ins Museum gehen. ÖFFENTLICH Arbeiten von Zoderer finden man auch in der Öffentlichkeit. Zum Beispiel vor dem dem Verwaltungsgebäude Bank Julius Bär in Altstetten. Aber er ist auch auf dem Kulturweg «Baden, Wettingen, Neuenhof» vertreten. IN BEWEGUNG Mit der Gestaltung eines öffentlichen Verkehrsmittels erschliesst sich Zoder letztlich die 4. Diemension, den Raum. Hier fährt eine Skulptur vorbei und die Fahrgäste lassen von der Skulptur durch Zürich bewegen. Ein gelungener Eingriff des Künstlers das Stadtbild zu verändern. Ein echter Hingucker!

Liebe Leserin, lieber Leser, das Kultur-Magazin ESCAPADE kostet als Einzelheft 12,– CHF! Trotzdem erhalten Sie das Magazin gratis! Ein Paradoxum? Jetzt bieten wir Ihnen ein freiwilliges Förder-Abonnement für 48,- CHF an! Ein Absurdum?

Unverkennbar die Handschrift Zoderers und wieder schlicht und leicht. Allein schon durch die weisse Grundfarbe. Auch Beat Zoderer ist viel in Bewegung. Seine nächsten Ausstellungen führen inh zuerst nach Buenos Aires, danach nach Düsseldorf und Berlin.

Abonnieren & engagieren! E

SCAPADE 6 Ausgaben à 8.– CHF inkl. Porto. ESCAPADE Ihre Freunde und Bekannte interessieren sich auch für Kultur? ES CAPADE Bitte empfehlen Sie das KulturMagazin weiter. ESCAPADE Per E-Mail bestellen: ESCAPADE info@escapade-magazin.ch Betreff «Förder-Abonnement» Kulturmaga

zin für das Limmattal

Kulturmaga

zin für das Limmattal

und Zürich

Kulturmaga

Unser Motto lautet: «Kultur muss man sich leisten können». Das Kulturmagazin hat die Aufgabe, über möglichst viele Themen und Kulturangebote zu berichten. Gleichzeitig müssen wir dafür sorgen, dass unser Magazin in hoher Auflage verteilt wird. Nur dann erfüllt es seinen Zweck. Ein grosser Teil der Auflage (zur Zeit 5.000) wird im Postversand verschickt und dieser Anteil wird stetig steigen. Somit werden auch die Kosten steigen. Mit einem Förder-Abonnement können Sie unser Projekt unterstützen!

und Zürich

1/2013

Neue Skyli ne für Dietikon

zin für da s Limmatta l

Kuns in der Kirch t e Wohnen un Kulturmaga ter zin für da s Limmatta de r Erd e l Und Vieles mehr…

Kulturmaga

zin für da s Limmatta l

Oder Brief senden an: ESCAPADE Kulturmagazin Postfach 43, 8952 Schlieren

Preis: Fr. 12.–


Kunst in der Kirche

Kirche Heiliger Bruder Klaus und die Esel von Urdorf.

Wer die Kirche Heiliger Bruder Klaus besucht, betritt zunächst ein Haus Gottes. Aber eigentlich auch eine begehbare Skulptur. Der Maler und Bildhauer Piero Travaglini, geboren am 02.03.1927, hat nicht nur wunderschöne Fenster entworfen, sondern hat auch den Altar und das Taufbecken gestaltet und somit ein Gesamtkunstwerk geschaffen. Die Fenster haben nichts mit Glasmalerei zu tun. Das Gesamtwerk ist aus Beton und somit ein Produkt eines klassischen Bildhauers. Die farbigen Füllungen sind aus geschmolzenem Glas eingefügt. Piero Travaglini hat sich tiefgreifend mit dem Auftrag beschäftigt und in seinen Kirchenfenstern biblische Geschichten erzählt. Vorraum. Ein «Stifterfenster» von bestechender Schönheit. In leuchtenden Farben erkennt man verschieden Wappen und erst beim dritten Hinschauen erkennt man eine grosse graue Fläche, die sich als Esel darstellt. Jesus beauftragt seine Jünger einen Esel requirieren. Der Herr braucht ihn (Lk 19,31) In dem Fenster sind die Wappen und Symbole der Stifter, die zum Kirchenbau «gebraucht» wurden dargestellt. Eines ist das Bischofswappen von Chur, Christian Caminada (1941-1962) abgekürzt CHC. Das andere ist das Wappen von Pfarrer Dr. Felix Marbach

38 | Escapade Magazin

(1960-1968) abgekürzt DRFM. Die kleineren Symbole in der Bildmitte lassen auf weltliche Geldgeber hinweisen, die aber kaum zuzuordnen sind. Die Sonne könnte als Gasthaus einen Betrag geleistet haben. Auch sieht man einen rechten Winkel als Hinweis auf die Baumeister. Hintergründig könnte könnte der Erschaffer Travaglini aber gemeint haben: «Das sind die Esel, die diese Last mitgetragen haben.» Das Marienfenster in der Marienkapelle. Das Fenster zur Huldigung der heiligen Maria besteht aus fünf Teilen, die übereinander angeordnet sind. Jedes Teil erzählt eine Geschichte aus dem Alten Testament und verweist letztlich auf Maria, die zentrale Gestalt im Neuen Testament. Das erste Bild unten zeigt die Versuchung, die Schlange im Paradies. Sie verführte Eva von den Fürchten des Baumes zu essen und diese gab auch Adam davon. Der Rote Apfel zeigt die Frucht. Der ausgestreckte Zeigefinger Gottes die Ausweisung aus dem Garten Eden. (Gen 3,23) Unter der Schlange liegt im Staub eine Krone. Eva hatte sich für einen kurzen Moment die Krone der Erkenntnis aufgesetzt. Für diesen kurzen Moment war sie Gott. Im zweiten Bild sieht man die Arche Noachs. Den Olivenzweig links, hat die Taube zu Noach gebracht, die er zur Erkundung aussandte. (Gen 8,11)

Vorraum.


Das Marienfenster.

Die Himmelsleiter.

Im Mittelpunkt des Bildes lodert dem Betrachter jedoch der brennende Dornbusch entgegen. Über dem Dornbusch begegnen uns zwei mutige Frauen, Judit und Ester. Die Himmelsleiter. Dieses Fenster bleibt dem Besucher meist verborgen, denn man sieht es nur aus der Sicht des Altars. Jakob sieht im Traum Engel Gottes, die auf einer Leiter, die von der Erde bist zum Himmel reichte, auf und nieder steigen. (Gen28,10-12) Unten im Bild sieht man Jakob sieht auf der Flucht vor Esau. Bevor er sich zum Schlafen hinlegt, nimmt er einem grossen Stein um seinen Kopf darauf zu betten. Am Morgen Stand Jakob auf, ölte den Stein und stellte ihn als Steinmal auf. Dann gab er dem Ort einen Namen Bet-El (Gotteshaus) Das Fenster für Bruder Klaus Nikolaus von Flüe- Bruder Klaus genannt. Geboren um 1417 im Flüeli (Gemeinde Sachseln), gestorben am 21. März 1487. Landesvater, Mystiker und Einsiedler. Er bewohnte in Ranft eine Klause und viel Volk strömte dorthin um den «lebenden Heiligen» zu sehen. In den fast 20 Jahren Aufenthalt in seiner Klause, verzichtete Bruder Klaus, nach der Überlieferung gänz-

Das Fenster für Bruder Klaus.

lich auf Speis und Trank und gab sich der Meditation hin. Dabei strebte er nach dem Einswerden mit Gott. In der Bildmitte erkennt man drei sonnige Strahlen, es ist das Meditationsrad des Bruder Klaus. Im äusseren Ring des Rades findet man verschiedene Symbole. Und diese sollen uns erinnern. Krücken. Nächstenliebe gegenüber den Erkrankten, Hilfe anbieten. Wanderstab und Reisetasche. «sie fanden keine Herberge». Gastfreundschaft, fremde aufnehmen und helfen. Brot und Krug. Es gibt genug für alle! Hungrige speisen und den Durstigen etwas zu trinken geben! Eine Fessel. Der Urwunsch des Menschen, frei zu sein. Gefangene besuchen. Ein Kleid unter dem nackten Jesus am Kreuz. Die Schmach der Nacktheit. Ein Sarg. Kein Mensch kann ihm ausweichen. Tote begraben und ehren. Dieses Fenster erblickt man erst, wenn man die Kirche verlässt, also sollen wir diese Botschaften erkennen und nach ihnen handeln.

Escapade Magazin | 39


Weine Winzer Weiningen Weinkultur Irgendwie leben die Limmattaler wie im Schlaraffenland. Mittendrin. Manche wissen es nur nicht, oder nehmen sich nicht die Zeit es wahrzunehmen. Direkt vor den Türen Zürichs gibt es viele Nah-Erholungs-Gebiete. Eines von Ihnen klingt wie Wein. Noch besser: Weiningen. Mit seinen 30 Hektaren Weinbau ist die Gemeinde im Limmattal das drittgrösste Weinanbaugebiet im Kanton Zürich und lädt nicht nur zu Degustationen ein, sondern auch zu genüsslichen Spaziergängen durch die Rebberge. Eine gelungene Verbindung zwischen Natur und Genuss! Die Gemeinde Weiningen hat heute ca. 4.200 Einwohner. 15 von Ihnen sind Winzer. Pardon, das hören die Leute hier nicht so gerne. Sie nennen sich lieber Rebbauern. Allesamt sind reine Familienbetriebe in denen oft bis zu drei Generationen zusammen arbeiten. Vom Rebschnitt im Frühjahr über die Lese im Herbst, bis hin zur Abfüllung in Flaschen. Hier muss jeder Handgriff sitzen. Um einen guten Qualitätswein herzustellen, braucht es nicht nur langjährige Erfahrung, sondern

auch viel Zeit und vor Allem noch mehr Liebe zum Wein. Die Weininger Rebbauern laden Sie herzlich ein. Hier werden Sie wirklich kompetent beraten und können den jeden Tropfen vorher probieren, bevor Sie sich zum Kauf entschliessen. Wein durch die Gegend zu schleppen, hat auch ein Ende. Die meisten Winzer liefern die Weine auch nach Hause. Die Vorteile liegen auf der Hand! Wenn Sie einen persönlichen Winzer haben, dann haben Sie auch einen persönlichen Ansrechpartner. Bei ihm können Sie Lob und Tadel abladen. Das können bei einem Discounter halt nicht. Weinkauf ist also Vertrauenssache. Ökologie «Bio» ist ja gerade zum Unwort der Schweiz gekürt worden. Obwohl der Gedanke «Bio»eigentlich richtig ist, aber er wird leider zu häufig missbraucht, besonders von den Grossverteilern. Es gibt auch sogenannte Bio-Weine, denen ich sehr skeptisch gegenüber stehe. Die Bienchen braucht die Rebe nicht, da sie sich selbst befruchtet. Aber

Fotos: Dr. Andreas Petrin

Erlebnis Weinkultur Folgende Rebbauern keltern und vermarkten selbst, bieten auch Degustationen an und freuen sich auf Ihren Besuch:

Vogler Weinbau Im Wyberg, Telefon: 044 750 45 65 Bitte melden Sie Ihren Besuch vorher an.

Hans-Heinrich und Dora Haug-Frei Zürcherstrasse 8, Telefon: 044 750 52 42 Event: Suuserfäscht immer im Herbst!

Die anderen 12 Rebbauern keltern nicht selbst, sondern sind durch die Kellerei VOLG oder die Staatskellerei mit Ihren Produkten vertreten. Mehr Infos erhalten Sie bei der Weinkomission Weiningen unter www.weinkultur-weiningen.ch

Hanspeter und Ruth Haug-Eggenberger Friedhofstrasse 30, Telefon: 044 750 29 30 Event: Jazz, Brot & Wii, immer am Muttertag!

40 | Escapade Magazin

Besuchen Sie bitte auch diese beiden Links: www.volgweine.ch, www.staatskellerei.ch


der Weinbau kommt nicht ganz ohne chemische Mittel aus. Es gibt zuviele Schädlinge die den Rebbauern zu schaffen machen. Daher müssen diese Schädlinge bekämft werden. Das geschieht heute weitgehend schonend und schon im Frühjahr, wenn noch keine Beeren zu erkennen sind. Ein wichtigerer Aspekt sind die kurze Wege vom Winzer in den Haushalt. Je kürzer der Weg, desto besser ist die Öko-Bilanz! Discounter bieten oft Weine aus fernen Ländern wie Australien oder Südafrika an und dies für 5,95 CHF die Flasche. Rechnen Sie Transport, Händleraufschlag und Gewinn für den Erzeuger ab, können Sie sich ausrechnen wie viel da für die Qualität übrig bleibt. Ehrlich Lassen Sie sich inspirieren. Besuchen Sie Weiningen und erholen Sie sich bei einem ausgiebigen Spaziergang durch die Weininger Rebberge. Geniessen die Gastfreundschaft und kehren Sie in einem der traditionellen Gasthäusern ein. Denn neben Wein hat die Gemeinde auch kulinarisch einiges zu bieten. z.B. das Restaurant Linde oder Restaurant Löwen. Ich selbst bin ein leidenschaftlicher Rotweintrinker. Leider fehlt mir jegliche Fachkompetenz um gute Weine beurteilen zu können. Was ich an Weininger Weinen probiert habe, kann ich nur so beschreiben: Es sind ehrliche Weine! Und das ist ein vorzügliches Kompliment. Der Weinanbau in Weinin-

gen lässt sich zurückverfolgen bis in das Jahr 1667. Da findet man handgezeichnete Karten von Konrad Gyger. Die Zeichnungen erfassen das Gebiet von Höngg bis Oetwil und dieses Gebiet war fast komplett mit Weinreben bepflanzt. War aber hauptsächlich im Besitz des Kloster Fahr, die selbst auch heute noch gute Weine keltern.

Auch ein Kulturgut: Die Pro Juventute Briefmarken Die kunstvollen Pro Juventute Briefmarken sind ganzjährig in unserem Shop erhältlich! Als 10erund 20er-Bogen oder Briefmarkenheftchen. www.projuventute.ch/shop

Spendenkonto 80-3100-6 projuventute.ch

Kultur

> >

Weiningen

Juni «Rebblütefäscht» Freitag, 21. Juni 2013, 20.00 Uhr «Eröffnung mit der Trychlergruppe»

>

Samstag 22. Juni + Sonntag 23. Juni 2013 Mit vielen beliebten Attraktionen: - Weindegustationen - Dorfmarkt - Chilbi - Rebbergottesdienst - Kutschfahrten - Ponyreiten für Kinder 15 Festbeizli kümmern sich um Ihr leibliches Wohl!

Escapade Magazin | 41


Kulturelle

Spurensuche Auf dem Legionärspfad wird am 15. Juni 2013 die 10. Station eröffnet. Das bedeutet, pünktlich zum Sommeranfang melden sich die Legionäre zurück! Das Abenteuer kann beginnen. In der Saison 2013 stehen der Aufbau eines Lazarettes als 10. Station des Legionärpfads im Mittelpunkt. Ebenso ein neu inszeniertes Stück Wasserleitung. Werden Sie jetzt Römer! Es erwarten Sie attraktive Touren und Erlebnisse für Familien, Gruppen und Erwachsene. Römische Geschichte hautnah In Vindonissa bereiteten sich einst 6.000 Legionäre im Auftrag des römischen Kaisers auf ihre Einsätze vor. Heute fühlt man sich ins damalige Leben der Legionäre und hohen Offiziere versetzt. Viele der Schauplätze sind von aussen verborgen und für Besucher des Legionärspfades im Glanz modernster Inszenierungen exklusiv zugänglich. Spiel- und Themen-Touren Die «Audioguides» führen zu den den stimmungsvollen Fundstätten, wie der versunkenen Offiziersküche mit Bildern und Gesprächen eines Festmahls in der mit licht und Düften belebten Ruine der römischen Therme. Für abenteuerlustige bietet die Übernachtung im originalgetreu nachgebautem Römerlager (inklusive römisch kochen über dem Feuer) und antiken Spielen ein einzigartiges Erlebnis. Die neue, alte Wasserleitung Als einzige noch intakte Wasserleitung der Römer nördlich der Alpen, stellt der Legionärspfad einen Fund aus dem Aargau aus. 2.000 Jahre alt und im Originalzustand. Das Lazarett Als Lazarett bezeichnet man ein altes Militärkrankenhaus. Vor 2.00 Jahren enstand das Lazarett im Legionslager Vindonissa. Der Spitalbau zählte damals 60 Krankenzimmer in den die Ärzte bis zu 300 kranke und verletzte Legionäre behandle konnten. Hier kann man auch erfahren wie Ärzte damals operiert, geschröpft und geheilt haben und wie fortschrittlich der erste Sanitätsdienst der Weltgeschichte organisiert war. Kontakt: www.legionaerspfad.ch

42 | Escapade Magazin


Lichtblicke

Ausschnitt aus Video von Georgette Maag

Hoch über der Altstadt von Baden steht das Trudelhaus und bietet neue Lichtblicke nicht nur für Kunst und Kultur, sondern auch für den Gaumen. Trudelhaus. Das Objekt in der Oberen Halde wurde einst von der Trudelstiftung zu einer dreistöckigen Galerie mit Restaurant umgebaut. Im Frühling 2012 kauft die Genossenschaft Trudelhaus das Gebäude um es der breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Kunst im Trudelhaus. Mit einem idealen Partner und Mieter der vistarte Aargau bietet das Trudelhaus in Baden einen weiteren Raum für die Präsentation von Kunst in Baden. Hier finden Ausstellungen, Führungen und interessante Werkgespräche statt.

Aktuelle Ausstellung: Gastspiel 01, 31. Mai bis 7.Juli 2013, (Vernissage am 30. Mai 2013, 18.30 Uhr)

Kultur im Trudelhaus. In Ergänzung mit der visarte veranstaltet das Trudelhaus kulturelle Anlässe, wie Lesungen, Konzerte und Vorträge. Grössere Anlässe und Events werden gemeinsam geplant und veröffentlicht.

Trudelhaus und Trudelkeller Obere Halde 36, 5400 Baden

Essen und Trinken im Trudelkeller. Ein kulinarisches Zusammenspiel. Im Restaurant erwartet die Gäste eine einfache aber ehrliche Küche, die frisch, saisonal und aus regionalen Produkten hergestellt wird. Somit ist Baden in allen Belangen um ein Highlight bereichert worden.

Georgette Maag und Christine Camenisch, Susanne Hofer, Isabelle Krieg, Pascal Lampert und Ursula Palma mit Licht- und Videoarbeiten.

Öffnungszeiten Trudelhaus: Freitags 14.00 bis 18.00 Uhr Samstag und Sonntag 14.00 bis 17.00 Uhr. Kontakt: Melanie Borter, 076 282 01 48 info@trudelhaus-baden.ch Öffnungszeiten Restaurant Trudelkeller: Montag-Freitag 11.30-14.00 Uhr und 18.00-22.00 Uhr Samstag 18.00-22.00 Uhr Sonntag Ruhetag.

Escapade Escapade MagazinMagazin Limmattal | 43


1

2

3

4

5

6

7

8

9

10

11

12

Alte Masken aus dem Museum Rietberg und neue Masken aus Geroldswil 1

8

Ko Kasshiki, Japan Mitte der Edo-Zeit, Ende 18. Jahrhundert. No-Maske eines jungen Dieners.* 2 Akujo, No-Maske eines Dämons, Japan 18./19. Jahrhundert. 3 Gigaku-Maske des Karura - Garuda, Japan vermutlich 19. Jahrhundert. 4 Maske Kamerun, 19. / Beginn 20. Jahrhundert. 5 Helm-Maske, Cote d`lvoire, frühes 20. Jahrhundert. 6 Schimpansenmaske, Liberia um 1900. 7 Maske mit Hörnern, Cote d`lvoire, 19. Jahrhundert.* Männliche Kitwebe-Maske, Demokratische Republik Kongo, Ende 19. - Beginn 20. Jahrhundert. 9 Bughu-Maske, Typ Onitei, Japan, Kamakura-Zeit, 14. Jahrhundert. 10 Chrottni, Nikolaus Bless, Schweize Ende 19. / Anfang 20. Jahrhundert.* 11 Eddy, Janus Masken Geroldswil, Art of Mystory 12 Frau aus dem Mittelalter, Janus-Masken Geroldswil

* Diese Masken sind auch Bestandteil der Ausstellung «Von Buddha bis Picasso» Der Sammler Eduard von der Heydt

44 | Escapade Magazin


Die älteste uns bekannte Maskendarstellung ist ca. 11.000 Jahre alt und stammt aus Israel. Bevor der Mensch die Fertigkeit erlangte dreidimensionale Masken zu fertigen, hat er sein Gesicht und den Körper mit Farben, Federn und Schmuck verändert und verschönert. Da schon Abbildungen der Felsenbilder französischen Höhlen, von verzierten Gesichtern berichten, können wir davon ausgehen, dass das «Schminken» schon vor etwa 37.000 Jahren erfunden wurde. Die Bedeutung der Maskierung hatte vor 11.000 Jahren natürlich einen anderen Hintergrund als im Mittelalter oder in der Gegenwart. Götter und Dämonen. Der Mensch konnte denken und glaubte an übernatürliche Wesen. Götter. Wenn man in die Entstehungszeit der Maske zurückblickt, hat die Maske vielen Zwecken gedient. Sie wurde benutzt um den Feind abzuschrecken- egal ob Artgenossen oder wilde Tiere. Schon hier war es der Wunsch des Menschen seine Persönlichkeit zu verändern, in eine Machtposition zu gelangen, um eine höhere soziale Position einzunehmen. Die Maske als Abbildung von Göttern und Dämonen diente nicht nur dazu diese zu ehren, sondern der Träger der Maske schlüpfte gleichsam in die Rolle eines Gottes oder Dämons. Er demonstrierte damit Stärke und Macht. So war es auch nur den Mächtigen vorbehalten eine Maske tragen zu dürfen. Die Geschicke des Alltags versuchte der Mensch mit Ritualen zu beeinflussen. Anlässe dafür gab es genug. Der Beginn der Jagd, die Aussaat beim Ackerbau mit der Hoffnung auf reiche Ernte, aber auch Tod und Geburt. Neben den Göttern und Dämonen kamen später die Ahnen hinzu. Auch Sie sollten mithelfen den Feind zu besiegen und eine erfolgreiche Jagd zu garantieren. Die Magie der Maske. So wie es wenigen erlaubt war, eine Maske zu tragen, war es auch nur wenigen gestattet Masken herzustellen. Eine Maske zu erstellen war selbst ein religiöses Ritual und nur dem Oberhaupt oder einem «Schamanen» vorbehalten. Diese Zeremonie wurde oft von den ältesten Frauen überwacht, die aber selbst nicht Hand anlegen durften. Das Geheimnis über die Maske und die Weitergabe von Motiv und Form wurde von Generation zu Generation überliefert.

Masken in der Antike. Im griechischen Theater der Antike waren «Typenmasken» weit verbreitet. Das Gesicht war einer bestimmten Rolle zugeschrieben und an jedem Theater gleich (Persona). Die Typenmaske hat sich bis in die Renaissance weiterentwickelt. Heute noch findet man die Typen Harlekin und Bajazzo in ihrer alten Form. Nicht mehr aus Porzellan oder Leder sondern aus Pappe. Venezianische Halbmasken. In Italien wurde auch früher schon gerne gefeiert, besonders der Karneval. In der Blütezeit im 15. Jahrhundert waren Maskenhersteller hoch geachtete Handwerker und bildeten in Venedig eine eigene Zunft. Besonders auffällig ist die Verbreitung der Halbmaske und der Stabmaske. Die letztere wurde mit dem Stab vor das Gesicht gehalten. Zu Beginn war die Maskierung in Italien nur den Männern vorbehalten. Im 18. Jahrhundert kam die Gesellschaftsmaske in Mode. Sie gehörte zum guten Ton bei jedem Fest. Somit war die Maske nicht mehr nur dem Karneval vorbehalten. Totenmasken. Ein Abbild für die Ewigkeit. Angefertigt als Erinnerung für die Lebenden zeigt sie das «letzte Gesicht» des Toten. Von vielen Persönlichkeiten sind Totenmasken erhalten geblieben.Bei den alten Ägyptern hatte die Totenmaske eine andere Aufgabe. Sie diente zum Schutz des Toten, sollten ihm nach dem Verfall ein würdiges Aussehen verleihen, gleichzeitig Dämonen abwehren und dem umherschweifenden Geist helfen, seinen toten Körper wieder zu finden. Die bekannteste Totenmaske ist ein Abbild aus Gold, des Pharao Tutanchamun aus den 14. Jahrhundert vor Christi. Brauchtum. Besonders schöne Masken entstanden durch die Alemannische Fasnet. Die Masken (Larven) haben eigene Formen und Namen. Eines ist Ihnen gemeinsam, sie sind alle aus Holz geschnitzt. Einige Formen lassen sich bestimmten Orten zuschreiben. Der Ursprung liegt in Süddeutschland, aber auch in der Nordschweiz haben sich die Motive weiter entwickelt. Zu einer der Hochburgen zählt sicherlich Basel. Auch in Geroldswil wird die Tradition aufrecht erhalten. Rita und Eddy Smania beschäftigen sich mit der Maskenbildnerei in verschiedenen Stilrichtungen und geben ihr Wissen in kreativen Kursen an dritte weiter. Kontakt Museum Rietberg: www.rietberg.ch

Escapade Magazin | 45


design Viele Autohersteller haben sich immer wieder mit Stromlinienfahrzeugen beschäftigt. Die richtige Aerodynamische Form sollte allerdings nicht etwa helfen, den Spritverbrauch zu senken, sondern die Autos sollten dadurch etwas schneller werden. Wer nun glaubt, Rolls-Royse hätte je ein solch aerodynamisches Fahrzeug gebaut, der irrt natürlich. Im Jahr 1925 hatte der exklusive Fahrzeugbauer aber ein zweisitziges Phantom-Coupe vorgestellt. (Lutz Colani erblickte erst 1928 das Licht der Welt) Ein wahrhaft einzigartges Fahrzeug, denn es ist bei dem ersten Prototypen geblieben. Die konservative Käuferschicht konnte sich für den Zweisitzer nicht begeistern. Und so hat sich die alte eckige Form der Edelmarke bis heute erhalten. Mit einem Luftwiederstand, ähnlich dem, des Buckingham Palastes. Eine betuchte Millionärin aus Detroit (der Autostadt der USA) erwarb das Coupe aus Prestigegründen und fuhr es, bis

Rolls Royse Round Door Baujahr 1925 Zylinder 6 PS 129 Geschwindigkeit ca. 190 kmh Länge 6,71 m Gewicht 3,2 t

es ihr überdrüssig war. Ein Autonarr kaufte das Einzelstück einige Jahre später auf einem Schrottplatz und rettete so das Meisterstück vor dem Verfall. Er liess den Rolls Royse bei der Firma Jonkheere in Belgien restaurieren und umbauen. Erst hier bekam der Rolls-Royse seine Stromlinienform und die runden Türen. Erst hier wurde der massive Kühlergrill in die Schräglage gebracht. Heute tingelt das Stromlinienauto von einer Super-Show zur nächsten. 2012 kribbelt es dem jungen Autodesigner UGUR SAHIN in den Fingern und er entwarf die zweite Generation des Round Doors. Den Rolls Royse Phantom Aerodymic Coupe. Diesmal mit innenliegenden Scheinwerfern aber wieder mit verdeckten Rädern hinten und natürlich runden Türen. Nur der dominante Kühlergrill knüpft an die heutige Linie der Edelmarke an.Vielleicht ist seine Zeit jetzt gekommen?

Ugur Sahin ist türkischer Abstammung. Er lebt und arbeitet als Designer in den Nederlanden. In der Branche gilt er als sehr etabliert und hat sich mit Studien für Alfa Romeo und General Motors (Corvette) längst einen Namen gemacht. www.ugursahindesign.com

46 | Escapade Magazin


kultour Der amerikanische Architekt Louis Kahn (1901-1974) gilt als einer der grossen Baumeister des 20. Jahrhunderts. Mit komplexen Raumkompositionen und einer meisterhaften Licht-Choreographie schuf Kahn Bauten von archaischer Schönheit und universaler Symbolkraft. Zu seinen wichtigsten Werken gehören das Salk Institut im kalifornischen La Jolla (1959-65), das Kimbell Art Museum im texanischen Fort Worth (1966-72), das Indian Institute of Management in Ahmedabat (1962-74) und das Parlamentsgebäude von Bangladesch in Dhaka (1962-83). Die erste Kahn-Retrospektive seit zwei Jahrzehnten umfasst eine bislang noch nie präsentierte Vielfalt an Architekturmodellen, Originalzeichnungen und Reisekizzen, Fotos und Filmen. Dabei werden alle wichtigen Projekte Kahns ausführlich dokumentiert – von seinen frühen Stadtplanungen und Einfamilienhäusern bis zu monumentalen Spätwerken. Zu den Höhepunkten der Ausstellung gehören ein vier Meter hohes Modell des spektakulären City Tower für Philadelphia (1952-57) sowie nie gezeigte Filmaufnahmen von Nathaniel Kahn, dem Regesseur des Films «My Architect». Bereichert wird der Blick auf Kahns architektonisches Schaffen durch eine Auswahl von Reisezeichnungen, die einen neuen Blick auf Kahns künstlerische Tätigkeit werfen. Das Parlamentsgebäude von Bangladesch.

Louis Kahn beim Entwurf des Fisher House in Hatbovo Pennsylvania.

Die Ausstellung läuft vom 23.02.-11.08. 2013

Kurzweil am Rhein.

Eine kulturelle Tour in das Dreiländereck, die sich sicherlich lohnt. Neben der aktuellen Ausstellung «Louis Kahn» im Hauptgebäude, bietet die Dauerausstellung einen aktuellen Überblick über die Vielfalt und Bedeutung von Design.

Vitra Design Museum

Charles-Eames-Strasse 2, D-79576 Weil am Rhein Tel. 0049 7621 702 32 00 info@design-museum.de. www.design-museum.de Täglich geöffnet auch an Sonn- und Feiertagen von 10.00 - 18.00 Uhr.

Escapade Magazin | 47


A* A* A*

Sammelausstellung

Aargauer Kunsthaus Aargauer Aargauer Kunsthaus Kunsthaus Rhythm in it Vom Rhythmus Rhythm in it in der Gegenwartskunst Rhythm in it Vom Rhythmus 18.5.-11.8.2013 Vom in derRhythmus Gegenwartskunst in der Gegenwartskunst 18.5.-11.8.2013 Freitag 17.5. 18 Uhr 18.5.-11.8.2013 Vernissage Freitag 17.5. 18 Uhr Freitag 17.5. 18 Uhr Vernissage Sonntag 9.6. 12 Uhr Vernissage Künstlergespräch Sonntag 9.6. 12 Uhr Sonntag 9.6. 12 Uhr Künstlergespräch Künstlergespräch Aargauerplatz

Sammelausstellung Sammelausstellung

5001 Aarau Aargauerplatz Tel. 062 835 23 34 5001 Aarau Aargauerplatz www.aargauerkunsthaus.ch Tel. 835 23 34 5001062 Aarau www.aargauerkunsthaus.ch Tel. 062 835 23 34 www.aargauerkunsthaus.ch

Katja Strunz "Crack" Katja Strunz "Crack" Katja Strunz "Crack"

Stephane Dafflon "AST" Stephane Dafflon "AST" Stephane Dafflon "AST"

Die Picassos sind da. 17. März bis sind da. Die Picassos Die Picassos 21. 2013 17. Juli März bis sind da. 17. März bis 21. Juli 2013 Eine Retrospektive 21. Juli 2013 aus Basler Eine Retrospektive Sammlungen. EineBasler Retrospektive aus aus Basler Sammlungen. Sammlungen.

16. April bis 7. Juli 2013 16. April bis 16. April bis 7. Meyer Juli 2013 Otto Amden 7. Juli 2013 (1885 1933) Otto Meyer Amden Zeichnungen Otto (1885 Meyer -Amden 1933) (1885 - 1933) Zeichnungen Zeichnungen

Kunstmuseum Basel St. Alban-Graben 16 · 4010 Basel Basel Kunstmuseum Kunstmuseum Tel: 061 206 62 62 St. Alban-Graben 16··www.kunstmuseumbasel.ch 4010 Basel Basel St. Alban-Graben 16··www.kunstmuseumbasel.ch 4010 Basel Tel: 061 206 62 62 Tel: 061 206 62 62 · www.kunstmuseumbasel.ch

HANNES SCHMID R E A L S TSCHMID ORIES HANNES HANNES SCHMID REAL STORIES 13. März RE A L bis S T21.7.2013 ORIES 13. März bis 21.7.2013 13. März bis 21.7.2013 48 | Escapade Magazin

Mythos und Geheimnis. Mythos und Mythos und Der Symbolismus Geheimnis. Geheimnis. und die Der Symbolismus Der Symbolismus Schweizer Künstler. und die und die Schweizer Künstler. Schweizer Künstler. 26. 4. bis 18. 8. 2013 26. 4. bis 18. 8. 2013 26. 4. bis 18. 8. 2013

Kunstmuseum Bern Kunstmuseum Bern Hodlerstrasse 8 -12 · 3000 Bern 7 Kunstmuseum Bern Tel: 031 328 09 44· ·3000 www.kunstmuseumbern.ch Hodlerstrasse 8 -12 Bern 7 Hodlerstrasse 8 -12 Bern 7 Tel: 031 328 09 44· ·3000 www.kunstmuseumbern.ch Tel: 031 328 09 44 · www.kunstmuseumbern.ch


Die Sammlung Eduard von der Heydt Die Sammlung Eduard von der Heydt Die Sammlung Eduard von der Heydt Nach umfangreicher Nach umfangreicher Neugestaltung und Nach umfangreicher Neugestaltung und aufwändiger aber Neugestaltung und aufwändiger aber schondenderaber Renoaufwändiger schondender Renovation öffnet Renodas schondender vation öffnet das ART MUSEUM vation öffnet dasam ART Mai MUSEUM 26. 2013am ART MUSEUM am 26. Maidie2013 wieder Tore für 26. Mai 2013 die Öffentlichkeit. wieder die Tore für wieder die Tore für die Öffentlichkeit. die Öffentlichkeit. Wir freuen uns auf Ihren Besuch. Wirfreuen freuen unsauf auf Wir uns Führungen nach Ihren Besuch. Ihren Besuch. telefonischer Führungennach nach Führungen Absprache. telefonischer telefonischer Absprache. Absprache. ART MUSEUM

ART ARTMUSEUM MUSEUM

KUNSTHAUS ZÜRICH KUNSTHAUS ZÜRICH KUNSTHAUS ZÜRICH

7. Juni - 8. September 2013 Die Sammlung Hubert Looser 7.Juni Juni -- 8. 8. September September 2013 2013 7. Die Sammlung Sammlung Hubert Hubert Looser Looser Die

24. Mai - 18. August 2013 Walküren über Zürich 150 Jahre Wagner-Aufführungen in Zürich 24. 24. Mai Mai -- 18. 18.August August2013 2013 Walküren Walküren über überZürich Zürich 150 ininZürich Kunsthaus Zürich 150 Jahre Jahre Wagner-Aufführungen Wagner-Aufführungen Zürich Heimplatz 1 Tel: 044 253 84 84 8001 ZürichZürich www.kunsthaus.ch Kunsthaus Kunsthaus Zürich Heimplatz 1 Tel: Heimplatz 1 Tel:044 044253 25384 8484 84 8001 www.kunsthaus.ch 8001 Zürich Zürich www.kunsthaus.ch

Museum Rietberg Museum Museum Rietberg Rietberg Museum Rietberg

Gablerstrasse 15 Museum Rietberg Museum Rietberg 8002 Zürich Gablerstrasse 15 Gablerstrasse 15 31 Tel: 044 206 31 8002 Zürich 8002 Zürich Tel: 044 206 31 31 www.rietberg.ch Tel: 044 206 31 31 www.rietberg.ch www.rietberg.ch

Von Buddha Buddha bis bis Picasso Picasso Von Von Buddha bis 20. August 20. April April bis bis 18. 18. Picasso August 2013 2013 20. April bis 18. August 2013

ART MUSEUM 8142 UITIKON WALDEGG · HUSACHERSTRASSE 6 ART MUSEUM MUSEUM TELEFON 044 493 08 71 · www.art-museum.ch ART 8142 UITIKON UITIKON WALDEGG WALDEGG · HUSACHERSTRASSE 6 8142 TELEFON 044 044 493 493 08 08 71 71 ·· www.art-museum.ch TELEFON

B TA E FN AABB TT ÖF201E3 E NE33 R GMAÖI FFFFN E 1 IED . GEEÖII 22001 W 2EE6RR G A A M IIEEDD .. M W 2266 W

Escapade Magazin | 49


"Talentschuppen" Schlieren "Talentschuppen" Schlieren Entgegen den allgemeinen Castingshows im Fernsehen,

Foto:Höhn Ingo Höhn dphoto.ch Foto: Ingo dphoto.ch

Wer gerne singt und entdeckt werden will: Runter vom Sofa und rauf auf die Bühne! Wer gerne singt und entdeckt werden will: Kontakt: www.toscanellirecords.ch Runter vom Sofa und rauf auf die Bühne! Kontakt: www.toscanellirecords.ch

entwickelt sich im "Kreis 13" eine wirkliche Castingshow Entgegen den und allgemeinen Castingshows im Fernsehen, zum Anfassen Mitmachen. entwickelt sich gegen im "Kreis 13" Sonetto". eine wirkliche "Dieter Bohlen Bruno Hier Castingshow sind eher die zum Anfassen und Mitmachen. italienischen Songs angesagt! "Dieter Bohlen gegen Bruno Sonetto". Hier sind eher die Deshalb ist auch die italienische Neuentdeckung italienischen Songs angesagt! ANTONIO MAGGIO mit von der Partie! Aber auch Songs Deshalb ist auch die italienische Neuentdeckung auf deutsch oder englisch sind hier gerne willkommen und ANTONIO MAGGIO mit von der Partie!dass Abererauch der Organisator Bruno Sonetto betont, offenSongs ist auf deutsch oder englisch sind hier gerne willkommen für alle Musikrichtungen. Dem Sieger bei dem Casting und der Organisator Sonetto dass er offen ist winkt eine eigeneBruno Single, die beibetont, Toscanellirecords produfür alle Sieger bei dem Casting ziert undMusikrichtungen. weltweit über dieDem Online-Portale vertrieben wird! winkt eine eigene Single, die bei Toscanellirecords produziert undTermine: weltweit über die Online-Portale vertrieben wird! Nächste Qualifikation am 31. Mai und Nächste Termine: am 14. Juni 2013 im Qualifikation am 31. Mai und Enjoy in Schlieren. am 14. Juni 2013 im Enjoy in Schlieren. Das grosse Finale mit Antonio Maggio (Jury) und Showcase: DasJuni grosse Finale Antonio 29. 2013 in dermit Markthalle Maggio (Jury) und Showcase: Dietikon. 29. Juni 2013 in der Markthalle Dietikon. Bruno Sonetto, hier mit Gianna Nannini: Brunobecomes Sonetto, "Inspiration hier mit Gianna Nannini: reality!" "Inspiration becomes reality!"

fâÅÅxÜÇ|z{à

Special Guest: Heidi Maria Glössner Special Guest: Heidi Mariaund Glössner Einführung Texte

Einführung und Texte

50 | Escapade Magazin

Mit Heidi Maria Glössner Mit Heidi Maria Glössner

Im Programm:

Mitwirkende:

Im Programm: George Gershwin - Summertime aus der Oper "Porgy ans Bess" George Gershwin - Summertime aus der Oper "Porgy ans Bess" Daniel Schnyder Konzert für Violine und Orchester Daniel Schnyder Konzert für ViolineBartholdy und Orchester Felix Mendelssohn Integrale Aufführung der SchauspielFelix Mendelssohn Bartholdy musik zu ein "Sommernachtstraum" Integrale Aufführung der Schauspielvon William Shakespeare. musik zu ein "Sommernachtstraum" von William Shakespeare.

Mitwirkende: Soyoung Yoon, Violine Felicitas Frische, Sopran SoyoungArnet, Yoon,Mezzosopran Violine Désirée Felicitas Frische, Ein Frauenchor adSopran hoc Désirée Arnet, Mezzosopran Beat Dähler, Einstudierung Ein Frauenchor ad hoc Beat Dähler, Einstudierung Tonhalle Zürich Samstag 1. Juni 2013 TonhalleVincent Zürich de Kort Leitung: Samstag 1.Grosser Juni 2013 19.30 Uhr, Saal Leitung: Vincent de Kort 19.30 Uhr, Grosser Saal

Weitere Informationen: www.zuercher-symphoniker.ch Tickets: www.billettkasse.ch, 044 206 34 34 Weitere Informationen: www.zuercher-symphoniker.ch Tickets: www.billettkasse.ch, 044 206 34 34


Impressum

Vorschau

Herausgeber

Himmlische Klänge aus dem Limmattal Die Tradition des Orgelbaus

ESCAPADE Kulturmagazin für das Limmattal und Zürich Grabenstrasse 9 Postfach 43 8952 Schlieren

Produktion Banovi & Partner Mediendesign und Printmanagement Grabenstrasse 9 8952 Schlieren Telefon 044 500 24 22 info@banovi-partner.ch www.banovi-partner.ch

Redaktion und Inserate Andreas Babic Telefon: 043 455 96 90 und 076 380 60 94 info@escapade-magazin.ch

Redaktionelle Beiträge

Der alte Mann und das Feuer Die Kunst des Kaffee-Röstens Kunst am Bau Ein Bericht über den Künstler Kerim Seiler Neue Industrie-Architektur Darf es etwas mehr sein? Design Camping oder schöner Wohnen? Sebastianskapelle Baden Konzerte der Klassik und Moderne Museum Rietberg Otto Wesendonck, Eduard von der Heydt und Zürich Änderungen vorbehalten

Ursula Hofstetter (Gemeindepräsidentin, Gemeinde Geroldswil) Jasmina Ritz (Leiterin Standortförderung, Stadt Dietikon) Astrid Romer (Fachstelle Kommunikation, Stadt Schlieren)

Layout und Gestaltung Arun Banovi und Andreas Babic

Fotos Seite 23, Markt Limmattaler Zeitung Urheber am Foto vermerkt, falls nicht, handelt es sich um Fotos der Redaktion oder um Fotos von Partnern oder Institutionen.

«Business-Like» vor den Toren Zürichs

Erscheinungsweise 6 x im Jahr in einer Auflage von 20 000 Stück Die nächste Ausgabe erscheint im August 2013

Mediadaten www.escapade-magazin.ch (Button Werben) oder als PDF anfordern unter info@escapade-magazin.ch

Abonnemente Das Kulturmagazin ESCAPADE wird gratis verteilt. Das freiwillige «Förder-Abonnement» kostet im Jahr Fr. 48.–

Kompetent bis unters Dach Das ****Hotel Conti in Dietikon, nur 15 Minuten vom Flughafen oder von Zürich City entfernt, gehört seit 2005 zu Hoteles Globales von der Gruppe Optursa. Zu der Gruppe zählen zurzeit zirka 50 Hotels in Europa und Südamerika.

Moderne Zimmer & Suiten Unser Haus bietet 68 Einzel- und Doppelzimmer sowie 3 Suiten. Alle Zimmer sind mit Dusche/Bad, Haarföhn, Telefon, Minibar und LCD-TV ausgestattet und bieten kostenloses Hispeed-Internet. WLAN im ganzen Haus gratis.

Bestens eingerichtet für Seminare & Bankette Unsere 3 Seminarräume sind der optimale Ort für Tagungen, Seminare, Konferenzen oder Sitzungen. Alle Räume verfügen über Tageslicht und sind mit modernster Infrastruktur ausgestattet. Gratisparkplätze für Seminarteilnehmer.

Gemütliches Restaurant und schöne Lounge-Bar Unser Restaurant bietet eine moderne, angenehme Atmosphäre. Sei es für einen BusinessLunch oder ein Dinner am Abend. Einen Apéro oder ein Gläschen Wein geniesst man in unserer schönen Lounge-Bar mit bedientem Fumoir.

HOTEL RESTAURANT CONTI Heimstrasse 41, CH-8953 Dietikon, Tel. +41 (0)44 745 86 86 Fax +41 (0)44 745 86 87, info@conti.ch, www.conti.ch

Escapade Magazin | 51


TAGESPFLEGE MIT BIOSTIMULATOREN MEHR FEUCHTIGKEIT UND WENIGER FÄLTCHEN

Die Gesichtshaut braucht je nach Hauttyp und Alter unterschiedliche Pflege. Deshalb bietet Louis Widmer – neben Präparaten für eine gründliche, sanfte Reinigung – ein auf die Haut abgestimmtes Tages- und Nachtpflegeprogramm an. Alle Produkte sind leicht parfümiert oder ohne Parfum erhältlich. Überzeugen Sie sich selbst und verlangen Sie in Ihrer Apotheke eine Gratis Probe. www.louis-widmer.ch

Escapade magazin mai juni web  

Schlieren, Dietikon, Zürich, Kunst, Veranstaltungen, Theater, Werbung

Read more
Read more
Similar to
Popular now
Just for you