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365째 Jahresheft 2013 Stadtzukunft

T HEM A


Inhalt

08

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02 ANSICHT

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Mobilitätszukunft Zürich

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14 PROJEKTE UND MENSCHEN

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Seite 14 Vielfalt auf solider Basis – das Hunziker-Areal Seite 16 Zwischen Provinz und Metropole: Perspektive Eberswalde

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18 IM  GESPRÄCH

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Ankunft in Brasilien

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NOTIERT 04 KURZ  Aus unserem Arbeitsalltag

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FOKUS

Die Stadt von morgen: urbane Sicherheit und weitere Herausforderungen

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20 UNTERNEHMENSPROFIL  Unser Unternehmen

Titelbild Um auch künftig als attraktive Lebensorte zu gelten, müssen Städte jetzt die Weichen für die Zukunft stellen und die Bedürfnisse zahlreicher Anspruchsgruppen unter einen Hut bringen. Illustrativ umgesetzt hat dies Paula Troxler.


EDIT ORIA L

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Städte im Wandel .

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Mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung lebt heute in Städ. . . . . . . . . . . . . . . . . ten. 2050 werden es rund 70 Prozent sein. Unsere Städte . . . . . . . . . . . . . . . . . . zukunftsfähig zu machen, ist somit die grosse Herausforde.rung . der . Gegenwart. . . . . Denn . . so. wenig . . wie . es. die . Stadt . . der . .Zukunft . . gibt, . so . wenig . . existiert . . .ein .Patentrezept . . . für . den . .Weg . .dorthin. . . . . . . . . . . . . . . . . .

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.In der . .Schweiz . . gilt . es, . Strategien . . . im . Umgang . . . mit . dem . . der. zeit starken Bevölkerungswachstum zu finden. Im . . . . . . . . . . . . . . . .europäi. . schen Umfeld erweitern sich im Standortwettbewerb gut po. . . . . . . . . . . . . . . . . . sitionierte Städte, während andere schrumpfen. Wieder . . . . . . . . . . . . . . . . . . anders ist die Lage in den Megacitys in Entwicklungs- und . . . . . . . . . . . . . . . . . . Schwellenländern, deren Infrastrukturen infolge des rasanten . . . . . . . . . . . . . . . . . . Wachstums an ihre Grenzen stossen.

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Liebe Leserin, lieber Leser

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.Unabhängig . . . von . .ihrer . Lage . .wird . jede . Stadt . . durch . . ein . einzig. . .artiges . . Zusammenspiel . . . . . diverser . . . Bereiche . . . zukunftsfähig: . . . .

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.Stadt. .und. Mobilitätsplanung, . . . . . . Ökonomie . . . und . .Architektur, . . .

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.Umweltvorsorge, . . . . . Sicherheit . . . und . Soziologie. . . . . Eine . qualitäts. . .

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.volle . Stadtentwicklung . . . . . vernetzt . . . unterschiedliche . . . . . Disziplinen . . . . sinnvoll miteinander. Je nach lokalen . . . . . . . . . . . Gegebenheiten . . . . .setzt . sie . . gezielt Akzente. . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

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Auch wir werden Ihnen in diesem Magazin nicht die Stadt . . . . . . . . . . . . . . . . . . der Zukunft präsentieren. Vielmehr zeigen wir Ihnen einen . . . . . . . . . . . . . . . . . . kleinen Ausschnitt unserer vielen Projekte rund um das . . . . . . . . . . . . . . . . . . Thema. Lesen Sie, wie sich das brandenburgische Eberswalde .fit für . die . Zukunft . . . macht. . . Begleiten . . .Sie.uns. zum . Zürcher . . Hun. . .ziker-Areal . . . mit. seinen . . neuartigen . . . Wohnformen. . . . . . Diskutieren . . . .Sie .zusammen . . . mit . verschiedenen . . . . Expertinnen . . . . und . Experten, . . . .warum . . urbane . . Sicherheit . . . unsere . . Städte . . bewegt . . und . was . . eine . .zukunftsfähige . . . . Stadt . . ausmacht. . . . Und . .erfahren . . Sie, . .weshalb . . .wir .neu. auch . .in der . Metropole . . . .São. Paulo . .zu Hause . . sind. . . .

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. . . Büttner . . . Cornelia

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.Daniel . . Schläpfer . . . . . . . .Vorsitzender . . . der . Geschäftsleitung . . . . .

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. . Redaktion . . . . Leitung

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. Bruno . Basler . Präsident . des Verwaltungsrates

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Wir wünschen Ihnen eine anregende Lektüre!

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ANSICHT

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A NSICHT T HEM A

Mobilitätszukunft Zürich Wohin steuert die urbane Mobilität von morgen? Welche künftigen Entwicklungen erfordern heute Massnahmen? Für das Tiefbauamt der Stadt Zürich haben wir einen Entwicklungsradar erarbeitet, der als «Frühwarnsystem» das Mobilitätsumfeld beobachtet. Steigt zum Beispiel der Preis für fossile Energie an, so wird das Pendeln mit dem Auto teurer. Mehr Leute werden nach Alternativen suchen – vom Elektromobil bis zu einem kürzeren Arbeitsweg. Mit dem Entwicklungsradar kann Zürich Veränderungen in der Zukunft frühzeitig erkennen und abschätzen. INFO

www.ebp.ch/1022

3 5


K U R Z N OT I E R T

WASSERMANAGEMENT Mekong-Region und Zentralasien Die Ernährungssicherheit in Zentral- und Südostasien hängt stark vom Wasser grosser Flüsse ab. Der Mekong in Südostasien ist das grösste Süsswasser-Fischereigebiet der Erde, Millionen Menschen bestreiten damit ihren Lebensunterhalt. Wasserkraftwerke beeinflussen die Fischbestände jedoch negativ. Auch in Zentralasien ist die Nachfrage nach Wasser sehr gross. Insbesondere für Menschen, die es für die Landwirtschaft benötigen, ist es aber nur sehr knapp vorhanden. Die Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit DEZA finanziert deshalb in der Mekong-Region und in Zentralasien das Wasserprogramm der Asiatischen Entwicklungsbank sowie die Tätigkeiten der Mekong River Commission, eines Gremiums der Anrainerstaaten des Mekong. Ziel ist, das verfügbare Wasser nachfrageorientiert zu verteilen und es gerecht, effektiv und ökologisch zu nutzen. Sowohl in der Mekong-Region als auch in Zentralasien unterstützen wir die DEZA im Rahmen eines Beratungsmandats.

4

ÖFFENTLICHER VERKEHR

Projektierung Limmattalbahn Der Verkehr in der Region Limmattal wird weiter zunehmen – und das Strassennetz damit an seine Grenzen stossen. Um dem entgegenzuwirken, soll die Limmattalbahn das bestehende Angebot des öffentlichen Verkehrs ergänzen und einen Teil des Mehrverkehrs aufnehmen. Mit insgesamt 27 Haltestellen auf der 13,4 km langen Strecke

v­ erbindet die Limmattalbahn künftig Zürich Altstetten mit Killwangen-Spreitenbach. Wir sind für verschiedene Planungs- und Projektierungsaufgaben der Bahn- und Strassen­ infrastruktur zuständig. INFO

www.ebp.ch/1024

MACHBAR?

STRATEGISCHE RAUMPLANUNG

Studie zum Ersatz der Personenüberführung Oberwies

Gemeinden Rifferswil und Eschlikon machen Schule

Die Personenüberführung Oberwies überspannt die N1 bei Wallisellen. Teile der Konstruktion sind in einem schlechten Zustand und werden nicht die ursprünglich erwartete Lebensdauer erreichen. Für das Bundesamt für Strassen (ASTRA) untersuchen wir die Möglichkeiten für den Ersatz der Schrägseilbrücke. Die Studie erörtert nicht nur unterschiedliche Neubauvarianten. Sie prüft auch den Abbruch ohne ­Ersatz und geht auf die damit einhergehenden rechtlichen Grundlagen und die Auswirkungen auf den Langsamverkehr ein. Alle untersuchten Varianten bewerten wir hinsichtlich Technik und Kosten.

In Rifferswil und Eschlikon steigen die Schülerzahlen, und die pädagogischen Anforderungen verändern sich. Deshalb müssen die Gemeinden das Schulraumangebot erweitern. Wir analysieren die bestehenden Räumlichkeiten und erstellen eine Prognose hinsichtlich der Anzahl Schüler bis 2030. Den nötigen Raumbedarf erarbeiten wir anschlies­ send zusammen mit den Schulgemeinden und anhand der kantonalen Vorgaben und Empfehlungen. In einer Machbarkeitsstudie prüfen wir Lösungsansätze gegen Raumknappheit und schätzen die Investitionskosten. Ziel ist die Projektdefinition zur Durchführung eines Architekturwettbewerbs.

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K U R Z N OT I E R T ENGPASSBESEITIGUNG Projektstudie Autobahn N1 St. Gallen

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.BRASILIEN: . . . ERSTER . . AUFTRAG . . . .

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Die Autobahn durch St. Gallen ist einer der zahlreichen Abschnitte des Nationalstrassennetzes, die künftig überlastet sein werden. Um dem entgegenzuwirken, haben Stadt und Kanton eine sogenannte Südspange vorgeschlagen: Diese hätte zwar Autobahn und Stadt spürbar entlastet, gleichzeitig aber mit mehreren Anschlüssen im Stadtgebiet für neue Belastungen gesorgt. Eine Arbeitsgemeinschaft unter Federführung von Ernst Basler + Partner hat im Auftrag des Bundesamtes für Strassen (ASTRA) zahlreiche Lösun­ gen erarbeitet und miteinander verglichen. Es ist ihr gelungen, eine deutlich kostengüns­ tigere Bestvariante zu finden, die bei Quartier- und Interessenvertretern auf grosse ­Akzeptanz stösst. Nun wird die Finanzierung im Rahmen des Programms Engpassbeseitigung des Bundes abgeklärt.

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.Notfallpläne . . . . .

. internationalen . . . . . . . Konzern . . . . für

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.Zusammen . . . mit . unserem . . . brasilianischen . . . .

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.WENIGER . . VERKEHR . . .

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P­artner ECOGEO (vgl. IM GESPRÄCH) er­ . . . . . . . . . . . . arbeiten wir risikobasierte Notfallpläne für .den. südamerikanischen . . . . . Hauptsitz . . . eines . in. .ternationalen . . . Konzerns. . . . Dies . .ist .der .erste . gemeinsame .­ . . . Auftrag . . .unserer . . Firmen . . seit . ­Bestehen der strategischen Partnerschaft im

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.Neuer . . Stadttunnel . . . . . Zug . .

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.sig stark . . belastet. . . Der . neue . . Stadttunnel . . . soll . .die Innenstadt . . . vom . .motorisierten . . . Individual. . .

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.verkehr . .entlasten . . und . die . Voraussetzung . . . . für .

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Das Zentrum der Stadt Zug ist verkehrsmäs­

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. August . . 2012. . .Der. Kunde . .hat .seinen . Haupt-

sitz in ­einem 30-stöckigen Hochhaus in . . . . . . . . . São Paulo und möchte abklären lassen, . ­welche . . Risiken . . – wie . zum . .Beispiel . . ein länger . andauernder . . . . Strom­ . .ausfall, . . Hochwasser . . oder . ein . Flugzeugabsturz . . . . . – diesen . . Standort mass­gebend gefährden könnten. .

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PREISGÜNSTIGER WOHNRAUM Förderung mit raumplanerischen Massnahmen In den letzten Jahren sind die Wohnungspreise in Städten und Agglomerationen stark angestiegen. Gemeinden und Kantone prüfen nun, inwiefern bezahlbarer Wohnraum auch mit raumplanerischen Instrumenten gefördert werden kann, zum Beispiel Zonen mit einem Anteil für preisgünstige Wohnungen. Da in der Schweiz kaum Erfahrungen dazu existieren, führen wir für das Bundesamt für Wohnungswesen eine fundierte ­Untersuchung durch. Im Fokus stehen nicht nur die Effekte der raumplanerischen Instrumente auf bezahlbaren Wohnraum – wir analysieren auch die Auswirkungen auf die Raumentwicklung, auf soziale Durchmischung und Freiräume. Wir bewerten mögliche Instrumente und geben Empfehlungen zur Umsetzung an Bund, Kantone und Gemeinden ab.

wir das generelle Projekt für Tunnel, Trassee

. und . Kunstbauten . . . . unter . . Berücksichtigung . . . von . ­Sicherheitsaspekten, . . . . . Umweltauswirkun. . .

. gen . und . Baulogistik. . . . . eine verkehrsarme Zone im Zentrum schaf. . . . . . . . . . . . . INFO . .www.ebp.ch/1023 . . . . fen. Für Kanton und Stadt Zug erarbeiten .

www.ebp.ch/1026

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K U R Z N OT I E R T

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Ausbau Bahnhof Genf Cornavin

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Der Bahnhof Genf Cornavin platzt aus allen Nähten: Der Zugverkehr nimmt ständig zu. Heute stehen jedoch nur sieben Bahnsteigkanten zur Verfügung. Und mit der Inbetriebnahme des Viertelstundentaktes ­ Coppet – Annemasse ab 2015 ist die Leistungsfähigkeit der heutigen Anlage nicht

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SELTENE METALLE

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Handlungsstrategien für KMU

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Windturbinen oder Sonnenkollektoren – die Entwicklung vieler Zukunftstechnologien hängt davon ab, ob genügend seltene Metalle zur Verfügung stehen. Wir erarbeiten ein Instrument, um den Verbrauch seltener Metalle für die wichtigsten Produkte klei­ nerer und mittlerer Unternehmen (KMU) zu erheben und das Versorgungsrisiko zu bewerten. Damit kann die Abhängigkeit eines KMU eingeschätzt und eine langfristige Ressourcenstrategie für das Unternehmen entwickelt werden.

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VORSTUDIE

PIONIERPROJEKT IN CHILE Stadt Valdivia setzt auf Solarboote Valdivia ist eine der wichtigsten Universitätsstädte Chiles. Täglich wird eine Vielzahl an Studierenden und Berufstätigen über die Flüsse der Stadt befördert. Neben Lärm verursacht das viel CO2. Dies will die Stadt nun ändern: Einen ersten Schritt dazu hat sie mit den drei neu entwickelten, solarbetriebenen Elektrobooten gemacht, die täglich hunderte von Passagieren transportieren. Die Solarboote sind Teil eines Pilotprojekts zur Förderung eines nachhaltigen Transports in Valdivia. Ziel ist, die CO2-Emissionen im öffentlichen und privaten Transport zu reduzieren, einen Teil des motorisierten Verkehrs weg von den verstopften Strassen auf Solarboote umzulenken und die Bevölkerung dafür zu sensibilisieren. Ernst Basler + Partner ist für Erarbeitung und Umsetzung des Projekts verantwortlich, das durch private und öffentliche Geldgeber finanziert wird. INFO

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www.ebpchile.cl/1025

SAUBERES WASSER VOM PILATUS Bauherrenberatung Quellwasser­ aufbereitung Luzern Die ewl energie wasser luzern plant den Bau eines Wasserwerks zur Behandlung von Quellwasser, das am Pilatus entspringt. Mit einem mehrstufigen Aufbereitungsverfahren inklusive Membranfiltration soll erreicht werden, dass die strengen Anforderungen an die Trinkwasserqualität künftig auch bei erhöhter Trübung des Quellwassers jeder­zeit erfüllt sind. Als Bauherrenberater unter­ stützen wir die ewl mit der konzeptionellen Planung der Gesamtplaner-Ausschreibung, der Erstellung der Submissionsunterlagen sowie der Durchführung der Ausschreibung für dieses komplexe Wasserversorgungsprojekt.

mehr gewährleistet. Um für die Zukunft weitere Kapazitäten zu schaffen, sind zusätzliche Gleise erforderlich. Unsere Vorstudie prüft, inwiefern eine Bahnhofserweiterung auf einem Brückentragwerk baulich machbar ist und ins Quartier integriert werden kann.


K U R Z N OT I E R T

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.Mit .der .Neuen . Regionalpolitik . . . . (NRP) . . wurde . in .

. periode . . erarbeiten . . . wir . gemeinsam . . . mit der

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.der . Schweiz . . 2008 . . ein. Paradigmenwechsel . . . . .

. Universität . . . Neuenburg. . . . Unser . . Grundlagen.

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WEITERENTWICKLUNG REGIONALPOLITIK

Herausforderungen im ländlichen Raum

vollzogen. Im Zentrum stehen Unternehmer. . . . . . . . . . . . tum, Innovation und Wertschöpfung. Mit .dem. Mehrjahresprogramm . . . . . .2016 – 2023 . . . stel. .len .Bund . und . Kantone . . . nun. gemeinsam . . . die . .Weichen . . für . die . kontinuierliche . . . . Weiterent. . . wicklung der Regionalpolitik. Den konzeptio. . . . . . . . . . . . nellen Rahmen für diese nächste Programm-

bericht zeigt die Herausforderungen im länd. . . . . . . . . lichen Raum auf und legt dar, wie sich die Re. gionalpolitik . . . des . .Bundes . . auszurichten . . hat, . um. ihnen . zu . begegnen. . . . Dazu . werden . . Förder. schwerpunkte, . . . . Förderinhalte . . . und . .Selektionsregeln für künftige Projekte entwickelt. .

AUTOMATION Zuverlässige Technik für die Fischzuchtanlage Stäfa Die Fischbestände im Zürichsee sollen reguliert werden. Deshalb werden in der kantonalen Fischzuchtanlage in Stäfa diverse heimische Fische aufgezogen und nach Ablauf einer bestimmten Frist ausgesetzt. Aus Altersgründen mussten die Automation der Anlage und die betriebsrelevanten Pumpen erneuert werden. Wir entwickelten im Auftrag der kantonalen Baudirektion die Gebäudeautomation und die Elektrokonzepte. Zudem erstellten wir die Unterlagen für die Ausführung und koordinierten und begleiteten die Umsetzung bis zur erfolgreichen Übergabe an den Anlagenbetreiber. Eine der speziellen Herausforderungen des Projekts war die Ausführung unter laufendem Betrieb: Der Wasserkreislauf der Aufzuchtbecken musste während der gesamten Umbauzeit sichergestellt werden.

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STROM OHNE ATOM

.Verkehrsaufkommen . . . . . . im . Schweizer . . . .

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Potenzialanalyse Kanton Thurgau

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.Die . Migros . . möchte . . das . .Potenzial . . neuer . .

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.Standorte . . .anhand . . der. Verkehrsbelastung . . . . .

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Wie kann im Kanton Thurgau eine Strom­ versorgung ohne Atomenergie erreicht werden? Wir erarbeiten eine Strategie und analysieren die künftigen Potenziale. Zusammen mit den kantonalen Akteuren entwickeln wir Ziele und Massnahmen und beurteilen sie bezüglich energetischer Wirkung, Kosten, volkswirtschaftlicher Folgen, Versorgungssicherheit sowie Umwelteinwirkungen. Die Ergebnisse werden dem Regierungsrat und dem Kantonsparlament unterbreitet. Diese Gremien fällen anschliessend die wichtigen Entscheidungen für die künftige Stromversorgung im Kanton Thurgau.

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. . . . MODELLIERUNG

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bewerten. Um eine möglichst hohe Zuverläs. . . . . . . . . . . . sigkeit und Aussagekraft zu erzielen, entwi.ckeln . wir . eine . Methode, . . . die . auf . dem . Natio. . nalen Personenverkehrsmodell (NPVM) . . . . . . . . . . . der . Bundesverwaltung basiert. Dabei werden . . . . . . . . . . . . Methoden der Verkehrsmodellierung intelli.gent. mit. der. geografischen . . . .Informationsver. . . . .arbeitung . . (GIS) . .verknüpft. . . . . . . .

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.NEUES . .LICHT . .

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. . .Die .beiden . .denkmalgeschützten . . . . . Jacobs-Vil. . .

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len im Zürcher Seefeld werden umgebaut. . . . . . . . . . . . . Wir passen die gebäudetechnischen Installa.tionen . an . und . ergänzen . . . sie. mit. neuen . Funk. . .tionen . wie . .einer . Klimatisierung. . . . . Durch . . die . Kombination historischer Fundusleuchten . . . . . . . . . . . . mit moderner Lichtarchitektur rücken wir die .ehrwürdigen . . . Villen . . behutsam . . in . ein . zeitge. . .mässes . .Licht. . . . . . . . . .

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.Umbau . . Jacobs-Villen, . . . . Zürich . . .

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GIS .

Fachapplikation Verkehrs­ . . . . . . . . . management Für das Bundesamt für Strassen (ASTRA) . . . . . . . . . planen und entwickeln wir zusammen mit . . eine . Fachapplikation . . . . .zum. VerkehrsPartnern management. der . . . . Wir. sind . für . alle . Aspekte . geografischen Informationsverarbeitung (GIS) . . . . . . . . . verantwortlich. Die GIS-Funktionalitäten er. . . unter . .anderem . . die . Darstellung . möglichen der. aktuellen . . .Verkehrslage . . . auf . den . Schweizer. Nationalstrassen. . . . . . . . .

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T HEM FOK USA

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FOK US

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Sichere Schweizer Städte 2025 .

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Fussballrowdys, Einbrüche oder Überschwemmungen – mit welchen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . sicherheitsrelevanten Herausforderungen sind Schweizer Städte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . im Jahr 2025 konfrontiert? Gemeinsam mit 33 Pilotstädten und dem . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Schweizerischen Städteverband skizzieren wir ein umfassendes . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Bild . . über . . künftige . . . . Entwicklungen. . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .

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.Stadt . von . morgen Eine . . . . zukunftsfähige . . . . .Stadt . muss . .

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.sinnvoll . . miteinander . . . vernetzen. . . . Intelligente . . . .Lösungen . . sind . .nicht . nur . für . .

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Im Vergleich zu internationalen Metropolen sind Schweizer . . . . . . . . . . . . . . . . . . Städte zwar klein, überschaubar und gelten als sicher. Doch . . . . . . . . . . . . . . . . . . auch hier verändern sich die Rahmenbedingungen: Über . . . . . . . . . . . . . . . . . . Facebook mobilisierte Ausschreitungen, mehr nächtliche . . . . . . . . . . . . . . . . . . ÖV-Angebote, die intensivere und vielfältigere Nutzung des . . . . . . . . . . . . . . . . . . öffentlichen Raums oder neue Kommunikationstechnologien . . . Städte . . vor . immer . . komplexere . . . . Herausforderungen. . . . . . . stellen .Die .Frage . nach . . der . urbanen . . . Sicherheit . . . nimmt . . eine . .zentrale . . . . ein . und . bewegt . . . mehr . .denn . je. . Bevölkerung, . . . . Gewerbe, . . . Rolle Touristen: . . . .Alle. wollen . . sich . in . den . Städten . . . sicher . .fühlen. . . Mit . der Vielfalt an Herausforderungen wächst auch der Druck . . . . . . . . . . . . . . . . . . auf . . die. Städte, . . passende . . . Lösungen . . . .zu .präsentieren. . . . . Dies . wird aber zunehmend zur Herkulesaufgabe. Denn Sicherheit . . . . . . . . . . . . . . . . . . in Städten geht heute weit über polizeiliche Leistungen hin. . . . . . . . . . . . . . . . . . aus und wird zu einer anspruchsvollen Querschnittsaufgabe . . . . . . . . . . . . . . . . . . für mehrere Bereiche. Gefragt sind längerfristige und gesamt. . . . . . . . . . . . . . . . . . heitliche Strategien. Doch diese fehlen oftmals. Die Folge: . . . . . . . . . . . . . . . . . . Bei bestimmten Ereignissen können die Behörden nur noch . . . . . . . . . . . . . . . . . . reagieren.

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. . . Fokus, . . grosse . . .Nachfrage . . . Breiter

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Um . . dem . entgegenzuwirken, . . . . . . rückt . .die. vom . Schweizerischen . . . . . Städteverband und von Ernst Basler + Partner . . . . . . . . . . . . . .initiierte . . Studie . . ­« . Sichere . . Schweizer . . . Städte . . 2025» . . eine . . umfassende . . . Betrach. . . tung der urbanen Sicherheit ins Zentrum. Die Analyse . . . . . . . . . . . . . . . . . .

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. . . . Bereiche . . . verschiedenste .

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.den. Umgang . . mit . Sicherheit . . . gefragt, . . .sondern . . auch . .für .die .zunehmende . . . Ver. . . dichtung, die hohe Verkehrs- und Umweltbelastung oder für unsere Art zu . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . wohnen – nicht selten ein Terrain für Zielkonflikte. (Illustration: Paula Troxler)

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Dass die Studie eine bedeutende . . Thematik . . . aufgreift, . . . zeigt . .das. grosse Echo. Insgesamt 33 Städte und Gemeinden . . . . . . . . . unter. . schiedlicher Grösse aus der deutschund der französischspra. . . . . . . . . . . chigen Schweiz beteiligen sich als Pilotstädte daran. Ihre Mit. . . . . . . . . . . wirkung ermöglicht direkte Bezüge zum urbanen Alltag. Die . . . . . . . . . . . Pilotstädte bringen ihren Erfahrungsschatz und ihre Anliegen . . . . . . . . . . . ein, sie nutzen aber auch die Möglichkeit, sich untereinander . . . . . . . . . . . auszutauschen und voneinander zu lernen.

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bietet eine Übersicht über. die . zentralen . . . Entwicklungen . . . . und . . Herausforderungen bei der städtischen Sicherheit, sowohl . . . . . . . . . . . heute wie vor allem auch mit Blick auf das Jahr 2025. Der Fo. . . . . . . . . . . kus ist bewusst breit gefasst und reicht von gesellschaftlichen . . . . . . . . . . . und technischen Veränderungen bis hin zu natur­bedingten . . . . . . . . . . . Gefahren. Die Studie beleuchtet, wie sich beispielsweise das . . . . . . . . . . . Ausgeh- und Freizeitverhalten, die Nutzung von Social Me. . . oder . . auch . die . Verkehrssi. . . . dia, die städtebauliche Gestaltung . . . in. Städten . . aus­ . w.irken . wer. . tuation künftig auf die Sicherheit . . . . . . . . . . . den und wie man mit diesen Entwicklungen umgehen kann. .

Als Raum- und Stadtplanerin setzt sich Angelina Nolte täglich mit aktuellen und künftigen Fragestellungen der Stadtentwicklung auseinander. Auch privat erkundet sie auf Reisen gerne die Besonderheiten fremder Städte. Privat zieht Tillmann Schulze das Land der Stadt vor. Unterwegs mit dem Faltboot auf dem Greifensee oder mit den Laufschuhen auf dem Pfannenstiel kommen dem Politikwissenschaftler frische Ideen für spannende Stadtprojekte.

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. . Agieren anstatt reagieren

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. . von . der . Situation . . . heute . . in .die. Die Studie spannt den Bogen

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Zukunft: Zusammen mit . dem . Projektteam . . . . analysieren . . . .die. Städte in Workshops, welchen Gefährdungen sie . . . . . . . momentan . . . . in welcher Form ausgesetzt . sind. . . Deren . . Relevanz . . .für .die .Zu-. kunft wird mit Hilfe von .umfangreichen Recherchen beste. . . . . . . . . . hender Studien sowie Interviews mit erfahrenen Fachperso. . . . . . . . . . . nen abgeschätzt.

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Basierend darauf erarbeitet das Projektteam von Schweizeri. . . . . . . . . . . schem Städteverband und Ernst Basler + Partner zusammen . . .Handlungsansätze . . . . . und . Vor. . mit den teilnehmenden Städten . Beispiel . . . erörtert, . . welche . . pla. . gehensvorschläge. Es wird. zum . . . . . . . . . . . nerischen Massnahmen die Sicherheit erhöhen, wie sich neue Kommunikationskanäle nutzen . . lassen . . oder . . welchen . . Einfluss . . . vorhandene gesetzliche Grundlagen . . . . haben. . . . . . . . .

Die Studie bietet eine Übersicht über die zentralen Entwicklungen und Herausforderungen im Bereich der urbanen Sicherheit.

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Lilian Blaser schätzte schon immer das urbane Leben mit seinem vielfältigen kulturellen Angebot. Vier Jahre lebte die Naturwissenschaftlerin in Berlin, seit 2011 geniesst sie wieder die kurzen Distanzen in Zürich. An den Wochenenden zieht es sie meist in die Natur.

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All dies zielt darauf ab, den . .Städten . . Wissen . . aus . .der. Studie . . zur Verfügung zu stellen, sodass diese gesamtheitlich besser . . . . . . . . . . . auf künftige Veränderungen vorbereitet sind. Damit die Be. . . . . . . . . . . hörden auf bestimmte Ereignisse und Entwicklungen eben . . . . . . . . . . . nicht mehr nur reagieren, sondern durch aktives Handeln Ein. . . . . . . . . . fluss auf die Sicherheit in .ihrer Stadt nehmen können. « INFO

www.ebp.ch/1027

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Die Stadt von morgen

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Städte sollen heute die Weichen für die Zukunft stellen. Doch so wenig wie es die Stadt der Zukunft gibt, so wenig existieren massgeschneiderte Lösungen für den Weg dorthin. Vier Expertinnen und Experten skizzieren zentrale Herausforderungen in Schweizer Städten und einen möglichen Umgang damit. Das urbane Leben wird immer attraktiver. Dies stellt die Städte nicht nur beim Umgang mit Sicherheit vor neue Herausforderungen (Beitrag S. 8 –10). Die zunehmende Verdichtung, die abnehmenden Grünflächen, die hohe Verkehrs- und Umweltbelastung oder unsere Art zu wohnen verlangen intelligente Lösungen in diversen

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T HEM FOK USA

Bereichen. Nur so können Städte auch künftig ihre Wettbewerbsfähigkeit erhalten und die Lebensqualität ihrer Bevölkerung gewährleisten.

365° Was macht unsere Städte zukunftsfähig? Barbara Zibell  Die Bandbreite der Themen ist riesig. Ein Grundproblem ist, dass wir zu viel Fläche verbrauchen. Um diesem Trend entgegenzuwirken, könnten künftig auf zu gros­sen Wohnflächen Steuern erhoben werden. Weil wir an unterschiedlichen Orten wohnen, arbeiten und unsere Freizeit verbringen, führt dies auch zu mehr Mobilität.

Stehen attraktive und durchgehende

Grünräume zur Verfügung, kann dies die Akzeptanz von Verdichtung steigern. Barbara Zibell

Renate Amstutz  Wohnen, Arbeit und Freizeit sollen nicht noch weiter auseinanderrücken. Und die Menschen sollen sich dort, wo sie leben, auch wohlfühlen. Quartiere müssen trotz des dynamischen Wachstums und der sich ändernden Ansprüche eine Identität ausstrahlen. Barbara Zibell  Sich wohlfühlen hat auch viel damit zu tun, dass in einer Stadt alle Lebensformen gleichberechtigt berücksichtigt werden. Die Planung sollte nicht nur Rücksicht nehmen auf die Bereiche, die die Erwerbsarbeit betreffen, sondern auch auf die Versorgungsarbeit: zum Beispiel die Bedürfnisse von Familien oder älteren Menschen. Christof Abegg  Die zunehmende Verdichtung kann dazu führen, dass Bekanntes verschwindet und sich die Identität von Quartieren wandelt. Dies weckt Ängste und löst Widerstand aus. Um die Zersiedlung über Stadt- und Agglomerati-

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onsgrenzen hinaus aufzuhalten, . . .ist mehr . . Dichte . . aber . .unum. . gänglich. Die Herausforderung liegt darin, Dichte nicht . . . . . . . . . . als. Gefahr, sondern als Chance . .für .eine . Qualitätssteigerung . . . . . . zu. begreifen. . . . . . . . . . . . Thomas Kessler  Es ist keine Zukunftslösung, die Infrastruk. . . . . . . . . . . tur endlos auszubauen – viel besser ist, sie in den jetzigen . . . . . . . . . . . ­Dimensionen intelligent zu nutzen. Wir müssen unser Kon. . . . . . . . . . . sumverhalten grundsätzlich infrage stellen und durch einen . . . . . . . . . . . Kulturwandel mit neuen Lebensund Arbeitsformen unseren . . sinnvoll . . reduzieren. . . . . . . . Flächen- und Mobilitätsbedarf

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. . . . .der. Verdichtung? . . . . . 365° Wie lösen wir die Zielkonflikte

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Die Städte sind entdichtet; denn noch nie war der Wohn. . als . heute. . . Das . Problem . . . lösen . . raumkonsum pro Kopf grösser . . . . . Leben . . wir. hingegen . . . wir aber nicht mit mehr Raumangebot. . . .Personen . . auf . .weniger . . Qua. . wieder zusammen mit anderen . . . wir . .nicht . nur . . von. einer . . dratmetern als heute, profitieren besseren Energiebilanz, sondern . . . auch . . von. einem . . Gemein. . . schaftsgefühl. . . . . . . . . . . .

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Thomas Kessler  Die Dichtedebatte hat etwas Absurdes:

Zukunftsfähig ist, Flächen und Infrastruktur intelligent zu nutzen. Thomas Kessler

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Barbara Zibell  Ein wesentliches Problem ist, dass Verdich. . . . . . . . . . . tung oft nicht toleriert wird. Deshalb halte ich gesetzliche Vor. . . . . . . . . . . gaben, die flächendeckend Aufstockungen ermöglichen, für . . . . . . . . . . . wenig sinnvoll. Die Planung sollte vielmehr möglichst zentral . . . . . . . . . . . gelegene Standorte deklarieren, wo Verdichtung möglich . . Ergebnis, . . .dass. die . Identität . . .der. und erwünscht ist – mit dem . . wird. . . . . . . . . . Quartiere weitgehend bewahrt .

12 14

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.Christof . . Abegg . .   Verdichtung . . . . kann . .die. Qualität . . eines . . Wohn. .

Renate Amstutz  Das ist zentral. Und auch Bund, Kantone

.umfeldes . . negativ . . .prägen; . . zum . Beispiel . . . weil . Grünflächen . . . . ab. nehmen, die Mobilität ansteigt oder Neubauten . . . . . . . . . . . . . . dominieren. . . . . Andererseits birgt sie auch Chancen für eine zukunftsgerich. . . . . . . . . . . . . . . . . . tete Stadtentwicklung, beispielsweise durch eine Abnahme . . . . . . . . . . . . . . . . . . des Ressourcen- und Flächenverbrauchs oder wenn die Vielfalt . . . . . . . . . . . . . . . . . . und Durchmischung von Quartieren aktiv gefördert wird.

und kommunale Ebene müssen viel mehr zusammenarbeiten, um die Zukunft zu gestalten. Die Agglomerationskonferenz aller drei Staatsebenen setzt hier ein wichtiges Signal. Thomas Kessler  Die Stadt der Zukunft ist die Stadt des Mittelalters: vielfältig, alles beieinander, für alle Bedürfnisse etwas. Im Sulzer-Areal in Winterthur oder in Emmen baut man jetzt zum Beispiel mit Clusterelementen neue «Städte», die von den Strukturen her einer klassischen Altstadt gleichen. Sie sind in Bezug auf Energie- und Flächenverbrauch sowie von der sozialen Vernetzung her zukunftsweisend. Weil alles so nah zusammenliegt, ist motorisierte Mobilität nicht nötig. Werden solche Städte mit intelligenter Architektur realisiert, ist dies auch kostengünstig. «

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Trotz der raschen Entwicklungen in den Städten müssen Quartiere eine Identität . ausstrahlen. Renate Amstutz . .

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Zibell . .   Wohnraum . . . .und. Grünfläche . . . stehen . . nicht . . per .

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se im Widerspruch zueinander. Die Akzeptanz von Verdich. . . . . . . . . . . . . . . . . tung steigt, wenn zum Beispiel attraktive und durchgehende . . . . . . . . . . . . . . . . . . Grünräume zur Verfügung stehen. Es geht um Qualität, nicht . . . . . . . . . . . . . . . . . . um Quantität. . . . . . . . . . . . . . . . . . . Renate Amstutz  Spannende urbane Experimentierräume für . . . . . . . . . . . . . . . . . . die unterschiedlichsten Ansprüche an Wohnen, Arbeiten und .Freizeit . . sind . Industriebrachen. . . . . . Städte . . schaffen . . . dort . .ressour. . .censchonende . . . . Strukturen. . . . Verdichtung . . . . ist nicht . . überall . . gleich . . .gut . möglich, . . .aber . beispielsweise . . . . dort . . sinnvoll, . . .wo . ein. ge. .wachsenes . . . Quartier . . .den. Bedürfnissen . . . . der . Menschen . . . nicht . . .mehr . entspricht. . . . .Verdichtung . . . ist . eine . .verantwortungs. . . . . und . anspruchsvolle politische Aufgabe. . . . . . . . . . . . . . . . . . . .Christof . . Abegg . .   Die . .Herausforderungen, . . . . . .die. die. Urbanisie. . . rung mit sich bringt, zeigen sich nicht nur in den Städten, . . . . . . . . . . . . . . . . . . sondern zunehmend auch in Agglomerationen. Beschränken . . . . . . . . . . . . . . . . . . sich Optimierungen jedoch nur auf den städtischen Raum, . . . . . . . . . . . . . . . . . . verlagern sich die Probleme einfach in die Agglomerations. . . . . . . . . . . . . . . . . . gemeinden. Wesentlich ist eine Zusammenarbeit über die Ge.meindegrenzen . . . . hinaus, . . .gerade . . auch . wenn . . es . darum . . geht, . . .die .langfristige . . . Wettbewerbsfähigkeit . . . . . . .zu sichern. . . . . . .

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Die Gesprächspartner (von links nach rechts) Barbara Zibell ist 1988 von Deutschland in die Schweiz gezogen. Neben ihrer Professur für Planungs- und Architekturso­ ziologie an der Leibniz Universität Hannover arbeitet sie parallel als Beraterin für Raumplanung in der Schweiz. Christof Abegg leitet bei Ernst Basler + Partner seit 2010 das Team Stadt- und Regionalwirtschaft. Er beschäftigt sich mit institutionellen, strategischen und ökonomischen Fragen der Regional- und Stadtentwicklung. Renate Amstutz ist seit bald fünf Jahren Direktorin des Schweizerischen Städteverbands und vertritt in dieser Position die Anliegen der urbanen Schweiz in der Politik. Die Studie «Sichere Schweizer Städte 2025» hat der Städteverband zusammen mit Ernst Basler + Partner lanciert. Thomas Kessler ist seit 2009 Leiter der Abteilung Kantonsund Stadtentwicklung beim Kanton Basel-Stadt. Er ist verantwortlich für die politische Planung und für zentrale Projekte der Stadtentwicklung.

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T HEM A T E UND MENSCHEN PROJEK

Vielfalt auf solider Basis – das Hunziker-Areal .

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Lebendig, nachhaltig, durchmischt. . . . . . . . . . . Auf dem Hunziker-Areal . . . in. Zürich-Nord . . . . . . ­entsteht ein neuer. Stadtteil . . . mit . . zukunfts­ . . . . . . . . . . . . . . trächtigen Wohnformen. Als Tragwerks­ . . Spagat . . . zwischen . . . . planer meistern wir. den . . . . . . . . . . grosszügiger moderner Architektur und . . . . . . . . . . nachhaltigem Bauen.

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Früher wurden auf dem Hunziker-Areal in Zürich Leutschen. . . . . . . . . . . bach Betonelemente produziert. Heute hat die Baugenossen. . . . . . . . . . . schaft mehr als wohnen dort Grosses vor: Auf dem Hunziker. . . . . . . . . . . Areal soll nicht einfach eine neue Siedlung in der Stadt ent. . . . . . . . . . . stehen. Es wird ein ganzes Quartier gebaut, dessen Bewoh. .Wohnformen . . . . ausprobieren . . . . nerinnen und Bewohner. neue . . die . insgesamt . . . 13 . .Häuser . . werden. Ab Herbst 2014. bieten . . . . . . . . . . . Wohnraum für 1100 und Arbeitsflächen für rund 100 Menschen. Das Quartier wird. lebendig, . . . sozial . .und. altersmässig . . . . durchmischt sein. In jedem Gebäude sind bewusst . . . . . . . . vielfältige . . . Nutzungsformen untergebracht: . . . Da. befinden . . .sich. Familien. . . wohnungen, Wohngemeinschaften oder altersgerechte Ap. . . . . . . . . . . partements Tür an Tür mit Restaurants, Gewerbe, Kinderkrip. . . . . . . . . . . pen und vielen Gemeinschaftsräumen. .

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. . . . . . . . . . Vielfalt wird auf dem .Hunziker-Areal grossgeschrieben: . . das . höchste . . . architektonische . . . . . Jedes Gebäude ist ein Unikat, . . . formen . . .alle. 13. Gebäude . . . Anforderungen erfüllt. Trotzdem . . . . . . . . . .die. ­zusammen ein Ganzes. Denn auch städtebaulich strebt Bauherrschaft hohe Qualitätsstandards . . . . an. . .Damit . dieser . . Viel. . falt der erforderliche Raum . geboten . . . werden . . kann, . . hat . mehr . . als wohnen für Planung und Umsetzung gleich vier Architek. . . . . . . . . . . turbüros engagiert: Arge. Futurafrosch . . . . und . Duplex . . . Archi­ . . tekten, Müller Sigrist Architekten, Architekturbüro Miroslav . . . . . . . . . . . Šik und pool Architekten.

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Denken fürs Gesamte, Lösungen finden fürs Detail

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Nachhaltig Die Gebäude auf. dem . Hunziker-Areal . . . . bestechen . . . . . nicht nur durch ihre energieeffiziente Bauweise und den Einsatz . . . . . . . . . . . erneuerbarer Energien, sondern auch durch das Baumaterial, . . . . . . . . . . . das aus schadstofffreien und ökologischen Stoffen besteht.

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Die unterschiedliche Form und Nutzungsart der 13 Gebäude stellt die Tragwerksplanung vor besondere Herausforderungen.

«Denken fürs Gesamte, Lösungen finden fürs Detail», heisst . . . . . . . . . . . . . . . . . . denn auch das Motto des Projekts. Kein Kinderspiel – weder . . . . . . . . . . . . . . . . . . für die Architekten noch bezüglich Statik, für die wir zu­ . . . . . . . . . . . . . . . . . . sammen mit dem Ingenieurunternehmen Edy Toscano ver.antwortlich . . . sind. . .Die. Tragwerksplanung . . . . . ist . durch . . die . unter. . .schiedliche . . . Form . und . .Nutzungsart . . . der . 13 . Gebäude . . . gefordert. . . . .Bis .zu .vier. verschiedene . . . . Grundrissformen . . . . . müssen . . so . über­ . . . einandergebracht . . . . . . werden, . . .dass. nach . . dem . Bau . . nicht . . bei. spielsweise eine Stütze vom Restaurant im Erdgeschoss . . . . . . . . . . . . . . . . . . .das. Ehebett . . der . . darüberliegenden . . . . . Wohnung . . . durchbohrt. . . . . Wir sorgen dafür, dass trotzdem flexible, für verschiedene . . . . . . . . . . . . . . . . . . Nutzungen geeignete Tragwerke realisiert werden können. . . . . . . . . . . . . . . . . . . Mit der Definition von zusätzlichen Entwurfsregeln, nach . . . . . . . . . . . . . . . . . . ­denen die Gebäude geplant werden, legen wir zudem die . . . . . . . . . . . . . . . . . . Grundlage für eine nachhaltige Umsetzung der Tragwerke.

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.Effizientes . . . Tragwerk . . . für . .ehrgeizige . . . Ziele . .

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.Eine. weitere . . Herausforderung . . . . . ist . das . Ziel . .der .Bauherrschaft, . . . .

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.noch . weiter . . zu. gehen . . als .das. MINERGIE-P-ECO-Label. . . . . . . . Die. Ge.

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.bäude . werden . . . so .gebaut, . . dass . sie . wenig . . Energie . . verbrauchen . . . .

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.und. so .viel. erneuerbare . . . Energie . . . wie. möglich . . integrieren. . . . . Das .

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.Baumaterial . . . besteht . . .aus. schadstofffreien . . . . .und. ökologischen . . . .

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Stoffen. Ein fünfgeschossiges Holzgebäude und ein Haus aus . . . . . . . . . . . . . . . . . Dämmbeton, beide von Ernst Basler + Partner betreut, sind . . . . . . . . . . . . . . . . . . wegen ihres Baumaterials und ihrer Konzeption als Pionier. . . . . . . . . . . . . . . . . . projekte geplant. Die Materialien Holz und Dämmbeton gel. . . . . . . . . . . . . . . . . . ten als besonders nachhaltig, wurden bei grösseren Liegen. . . . . . . . . . . . . . . . . . schaften aber noch nie in solch grossem Umfang eingesetzt. .So .wurden . . denn . . auch . ganz . . neuartige . . . Tragstrukturen . . . . .ent­ . .wickelt, . . denn . .beim . Dämmbeton . . . . ist. die. Fassade . . zugleich . . . tra. .gendes . . und . dämmendes . . . . Element. . . . Wir. mussten . . .also. sicher. . .stellen, . . dass . die . erforderliche . . . . Tragwirkung . . . . auch . unter . . diesen . . .Voraussetzungen . . . . .erreicht . . wird . .und. keine . .bauphysikalischen . . . . . .Probleme . . wie . .zum . Beispiel . . Schimmel . . . auftreten. . . . . . . .

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Ein zukunftsgerechtes Quartier erlaubt und fördert gesell. . . . . . . . . . . . . . . . . schaftliche Vielfalt: Damit dort «mehr als wohnen» möglich . . . . . . . . . . . . . . . . . . ist, müssen verschiedenste Disziplinen, von Architektur bis . . . . . . . . . . . . . . . . . . Tragwerksplanung, neue Wege gehen. « .

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. . . . . . www.ebp.ch/1029 . . . . . .

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.INFO. . .

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Durch das clevere Zusammenspiel verschiedener Fachgebiete entstehen zukunftsweisende Gebäude, die den Anforderungen moderner Gesellschaften gerecht werden. Die Faszination, innovative Tragkonzepte in kreativen Prozessen zu entwickeln, motiviert Patric Fischli-Boson immer wieder aufs Neue. Privat findet der Bauingenieur bei Familie und Sport Entspannung und Inspiration. Nachhaltigkeit beschäftigt Andrea Wittel schon seit einigen Jahren. Denn in der Tragwerksplanung, wo sie über langjährige Erfahrung verfügt, hat dies oberste Priorität. Die Bauingenieurin möchte das Thema nun auch in weiteren Bereichen breiter verankern. Der umfassenden Nachhaltigkeitsthematik wendet sie sich deshalb seit Januar im Geschäftsbereich Raum- und Standortentwicklung zu. Durch den Alltag mit ihren Zwillingen ist sie im Umgang mit neuen Herausforderungen bereits bestens geschult.

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T HEM A T E UND MENSCHEN PROJEK

Zwischen Provinz und Metropole: Perspektive Eberswalde

Mehr Stadt für weniger Menschen – vor dieser Herausforderung steht Eberswalde. Die 41 000-Einwohner-Stadt ist das wichtigste Zentrum im Nordosten Brandenburgs und liegt nur 30 Minuten von Berlin entfernt. Neue Wege der Stadtentwicklung werden in einem öffentlichen Diskurs skizziert. In den vergangenen 20 Jahren hat sich in der ehemaligen Industriestadt Eberswalde viel getan: Sie gilt als wichtiges Arbeitsplatz- und Versorgungszentrum zwischen Berlin und dem polnischen Szczecin. Auch ihr Zentrum hat sie zurückerhalten: Viele der historischen Gebäude in der Innenstadt sind saniert, die Verkehrsinfrastruktur ist instand gesetzt. Kin-

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derkrippen und Schulen halten mit den gewandelten Anfor. . . . . . . . . . . derungen Schritt. Im Herzen Eberswaldes wohnen heute . . . . . . . . . . . deutlich mehr Menschen als vor 20 Jahren. .

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. . . . . Stadtqualität

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. . in . der . Innenstadt . . . .sinken . .die. Trotz der positiven Entwicklung . . . . . . . . . . Einwohnerzahlen insgesamt. Lebten im Jahr 2000. rund 44 000 Personen in der Kreisstadt, . . . werden . . . es .vor . allem . we. . gen der sinkenden Geburtenraten . . . .2030 . etwa . . 33  . 000 . sein. . . Mit dem Bevölkerungsrückgang geht eine deutliche Überal. . . . . . . . . . . terung einher. Ohne genügend . . Erwerbstätige . . . . .kann . die . wirt. . schaftliche Entwicklung der Stadt aber nicht voranschreiten.

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Auf dem Weg zu

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Deshalb sollen mehr Einwohnerinnen und Einwohner ange. . . . . . . . . . . zogen werden. Mit dem Integrierten Stadtentwicklungskon. . . . . . . . . . . zept (INSEK) legte Eberswalde im Jahr 2008 den Grundstein . hat . die . Stadt . .in diesem . . anspruchs. . . . dafür. Ernst Basler + Partner . . . Chancen . . .sind. die. hervorra. . . vollen Prozess begleitet. Zentrale .

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PROJEK T E UND MENSCHEN

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Die Themen Wohnen, Stadtmarketing, Energieeffizienz und . . . . . . . . . . . . . . . . . . Klimaschutz, Barrierefreiheit, Arbeiten, Bildung und soziale .Infrastruktur . . . sind . .deshalb . . im. INSEK . .ebenso . . vertreten . . wie . .eine . .Zuzugs. . und . Bleibestrategie. . . . . . . . . . . . . . .

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.Partizipation . . . .

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Mit dem INSEK legte Eberswalde den Grundstein für eine nachhaltige Stadtentwicklung.

gende Ausstattung mit sozialer Infrastruktur, die gute Erreich. . . . . . . . . . . . . . . . . . barkeit sowie das lebendige Stadtleben in einem sehr . . . . . . . . . . . . . . . . . . attraktiven Umfeld: Eberswalde, inmitten einer intakten Na. . . . . . . . . . . . . . . . . . turlandschaft nur 30 Minuten vom Berliner Trubel entfernt, .kann . zum . Wohnort . . . für . Neuzuziehende . . . . . werden, . . wie . es . in. an. .deren . .Metropolregionen . . . . . längst . . zum . . Alltag . . gehört. . . Dafür . . .muss . die . Stadt . . sich . aber . nachfragegerecht . . . . . . weiterentwickeln. . . . . . .Denn . ob . .Jung . oder . . Alt, . .Einzelperson . . . .oder . Familie: . . . Die . ­.Menschen lassen sich nur dann in der Stadt nieder, wenn . . . . . . . . . . . . . . . . . .sie .­attraktive, . . . auf. ihre . Bedürfnisse . . . . abgestimmte . . . . Angebote . . . ­.finden – sei es im Hinblick auf Bildungsmöglichkeiten, Ar. . . . . . . . . . . . . . . . . beitsplätze, Kultur, energieeffiziente Wohnangebote oder . . . . . . . . . . . . . . . . . . eine klimagerechte Stadtmobilität.

ist. das . A. und . O .

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.Das. INSEK . . ist .nicht . in. Stein . .gemeisselt, . . . sondern . . .wird . konti. . nuierlich weiterentwickelt und aktuellen Rahmenbedingun. . . . . . . . . . . . . . . . . . gen angepasst. In Eberswalde passiert dies nicht hinter . . . . . . . . . . . . . . . . . . verschlossenen Rathaustüren, sondern in einem öffentlichen . . . . . . . . . . . . . . . . . . Diskurs. Antworten auf die zentralen Zukunftsfragen ver. . . . . . . . . . . . . . . . . . sucht die Stadt zusammen mit den diversen Akteuren zu . . . . . . . . . . . . . . . . . . finden: Bürgerinnen und Bürger skizzieren «Übermorgen ­ . . . . . . . . . . . . . . . . . . Eberswalde», Expertinnen und Experten diskutieren in Zu.kunftswerkstätten . . . . . ihre . Visionen . . . für . die . Stadt, . . und . .Verwal. . .tung . und . Politik . . erläutern . . . in. Seminaren . . . und . Diskussionsrun. . . . . .den. ihre . Handlungsansätze. . . . . . . Wir. unterstützen . . . . Eberswalde . . . in . .genau . .diesem . . spannenden . . . . Entwicklungsprozess . . . . . . mit . Fach. . .wissen, . . Kommunikation . . . . .und. Moderation. . . . . . . . . .

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.Als .Ergebnis . . wird . . die . «Perspektive . . . . Eberswalde . . . .2030» . .ent­ . stehen. Dies ist kein Patentrezept, das alle Fragen beantwor. . . . . . . . . . . . . . . . . . tet. Vielmehr versucht die Stadt damit, ein neues Gleichge. . . . . . . . . . . . . . . . . . wicht zwischen dem Wachsen der Innenstadt und dem . . . . . . . . . . . . . . . . . . (gleichzeitigen) Schrumpfen von Stadtteilen zu finden. Den . . . . . . . . . . . . . . . . . . Rahmen «des Machbaren» werden die wirtschaftlichen Vor.aussetzungen, . . . . die. kommunalen . . . . Einnahmen . . . und . . Ausgaben, . . . .bilden. . . . . . . . . . . . . . . . . « .

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Wie werden Städte trotz der enormen Herausforderungen zu attraktiven Lebensorten? Diese Frage beschäftigt Katrin Heinz seit ihrem Studium als Bauingenieurin. Ihr Interesse an strategischen Fragen zahlt sich nicht nur bei der Stadtentwicklung, sondern auch bei ihren Reisen in nah und fern aus. Stadtentwicklungsprozesse verstehen, begleiten und voranbringen ist die tägliche Arbeit von Stephan Kathke. Städte am Wasser tauchen auffällig häufig in der Referenzliste des gelernten Stadtplaners auf, was wohl auch mit seiner privaten Neigung zum Segeln zu tun hat.

Eberswalde: kein Einzelfall Die Herausforderungen der nachhaltigen Stadtentwicklung Eberswaldes stehen für viele mittelgrosse Städte. Diverse ­Themen wie Wirtschaft, Wohnen, Soziales, Infrastruktur oder Klima müssen in einer Stadtqualität vereint werden, die finanzierbar ist. Gerade mittelgrosse Städte benötigen hier konzeptionelle und prozessbegleitende Unterstützung.

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Ankunft in Brasilien .

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São Paulo ist mit 20 Millionen Einwohnerinnen und Einwohnern der grösste urbane Raum Lateinamerikas. Nun ist auch Ernst Basler + Partner dort zu Hause: Mit der brasilianischen ECOGEO-Gruppe besteht seit August 2012 eine strategische Partnerschaft, die weiter ausgebaut werden soll. Ernesto Moeri (rechts) ist VR-Präsident von ECOGEO, einer Holding von fünf brasilianischen Unternehmen aus dem Umwelt- und Energiesektor. Seit über 30 Jahren vor Ort, kennt er São Paulo fast schon so gut wie seine Heimatstadt Bern. Hans-Christian Angele (links) ist seit seinem ersten Praktikum 1982 von Brasilien fasziniert. Als Leiter des Geschäftsbereichs Ressourcen  +  Klima­ schutz bei Ernst Basler  +  Partner ist er massgeblich am Aufbau der Zusammenarbeit der beiden Firmen beteiligt und seit Februar 2013 vor Ort.

365°  Warum spannen ECOGEO und Ernst Basler +  Partner zusammen?

Ernesto Moeri  Beide Unternehmen leisten mit ihrer Tätigkeit relevante Beiträge zur nachhaltigen Entwicklung. ECOGEO beschäftigt sich mit Umweltplanung und -technik, erneuerbaren Energien sowie mit Konzeption und Betrieb von Systemen zur Boden- und Grundwassersanierung. Die Partnerschaft mit Ernst Basler + Partner ermöglicht uns, zusätzliche Dienstleistungen anzubieten.

Unser CO2-Inventar für São Paulo hat gezeigt, dass 85 Prozent der CO2-­Emissionen auf den Verkehr zurückzuführen sind. Ernesto Moeri

Hans-Christian Angele  Wir haben viele gemeinsame Themen, ergänzen uns aber auch sinnvoll. Durch die Zusammenarbeit schaffen wir für bestehende und neue Kunden ein umfassendes Angebot. Für Ernst Basler + Partner ermöglicht die Partnerschaft den Einstieg in den Markt für Beratungs- und Planungsdienstleistungen im Energie-, Umwelt-, Verkehrs- und Sicherheitsbereich in Brasilien und in Lateinamerika generell.

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365°  Ein Gewinn auch für brasilianische Städte? HCA Hier können wir sicher interessante Beiträge leisten. Doch ist in brasilianischen Städten die Ausgangslage natürlich ganz anders als in Europa, und die Fragestellungen sind entsprechend komplexer. Nur schon das Bevölkerungswachstum ist enorm. In São Paulo trifft mit 1 000 neuen Fahrzeugen pro Tag beispielsweise eine geballte Ladung Verkehr auf e­ inen immer enger werdenden Raum.

Durch die Zusammenarbeit mit ECOGEO schaffen wir für bestehende und neue Kunden ein umfassendes Angebot.

Hans-Christian Angele

EM  Das von ECOGEO erarbeitete CO2-Inventar für São Paulo hat gezeigt, dass 85 Prozent der CO2-Emissionen auf den Verkehr zurückzuführen sind. Zusammen mit Ernst Basler +  Partner können wir aufzeigen, wie dieser intelligent geplant werden könnte, damit die Emissionen zurückgehen. Auch in der Umnutzung ehemaliger Industriebrachen zu neuem Wohn- und Arbeitsraum eröffnen sich neue Potenziale: Brasilianische Städte profitieren seit Jahren von unserer Erfahrung bei der Altlastensanierung der Brachen. Ernst Basler +  Partner verfügt über wertvolles Wissen bei Stadtplanungen. HCA  Brasilianische Städte müssen zudem sicherstellen, dass die Einwohnerinnen und Einwohner Zugang zu sauberem Wasser haben und mit möglichst umweltfreundlicher Energie versorgt werden. Ein grosses Problem sind auch die riesigen Abfallmengen, die anfallen. Insgesamt ist das Spektrum an möglichen Aufgaben sehr breit und reicht von der strategisch-politischen Ebene bis zur operativen Umsetzung. «


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TUNT HEM A ERNEHMENSPROFIL .

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Unser Unternehmen ..

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. . Spezialtiefbau . . . . . . → Fassaden-Engineering

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. →. Bahn. .und. Strassenbau . . . .

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. →. Städtischer . . . Infrastrukturbau . . . . .

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. . →. Untertagebau . . . . und . Geotechnik . . . .

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. →. Energieberatung . . . . .

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. . . +. Technik . . . Energie

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. →. Raumklima . . . und . Energiesysteme . . . . .

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→ Baulogistik . . . . . . . . → Werterhaltung . →. . . . . . . Bauherrenberatung

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