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Zugestellt durch Österreichische Post Ausgabe November 2/2012

Leben und genießen in Nussdorf

Winter 2012 Gut gewürzt und heiß im Abgang „Freut euch, das Christkind kommt bald“

BILD: © konradbak - Fotolia.com

Warum wollen wir Frauen immer wieder etwas Neues zum Anziehen? Besorgte Männer und echte Revolutionäre Kampf-Kuschler Greißlerei 2.0 Wenn die Liebe beflügelt


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Donaustrasse 106, A-3400 Klosterneuburg, Tel.: 02243/260 83 2 office@druck3400.at · www.druck3400.at


Spitzenleistungen im 19ten

Dkkfm. Roland Hahn

Roland Hamm

Mozart ist tot, Strauß ist tot und mir ist auch schon ganz schlecht. Raunzen haben wir im Blut. Doch immer mehr werden initiativ und schaffen sich die Lebensqualität, die sie sich wünschen, selbst. In dieser Ausgabe berichten wir deshalb gern über Fitness, Gesundheit, die neue Nahversorgung, Unterhaltung, neue Unternehmen… weil hier im 19ten nicht geraunzt, sondern angepackt wird. Es ist der gleiche Geist, der uns beflügelt – nicht das Getränk. :erlesen ist aus diesem Geist geschnitzt. Eine private, unternehmerische Initiative mit dem Risiko, auf die Nase zu fallen. Mit eigenem Anspruch an Qualität, mit der wir Nussdorf, Sievering und bald ganz Döbling präsentieren wollen. Zugegebenermaßen brauchen auch wir dazu Hilfe: Inserenten. Der Gegenwert: lokale Redaktion auf Hochglanz. Das ist unser Konzept und dass wir nun schon die 2. Ausgabe in Händen halten, lässt auf einen noch stärkeren Umfang im Frühjahr 2013 hoffen. Wir hoffen dass das nicht nur „Punsch“-Denken ist und wünschen Ihnen mit unseren Punschrezepten eine feine, festliche Weihnachts-, Silvester- und Winterzeit. Und wenn Sie der Punsch auf Ideen statt Kopfweh bringt, lassen Sie uns es wissen. Nichts wäre schöner, als mit Ihnen :erlesen wachsen zu lassen und noch mehr Spitzenleistungen - große und kleine – an das Licht der Öffentlichkeit zu bringen.

Chefredakteur Dkkfm. Roland Hahn

Herausgeber, Roland Hamm

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: INHALT :

GENUSS

Seite 5

Babenberger Stuben, Winterlounge im Happyland, Gut gewürzt und heiß im Abgang, So schmeckt Nussdorf

:

WEIHNACHTEN

Seite 10

Freut euch, das Christkind kommt bald

:

MODE

Seite 12

Warum wollen wir Frauen immer wieder etwas Neues, zum Anziehen?, Laufsteg, Renate´s, Modegalerie Grinzing

:

Persönlichkeiten

Seite 14

Besorgte Männer und echte Revolutionäre

:

innovative unternehmen

Seite 16

Greißlerei 2.0

:

Haustier

Seite 18

Kampf-Kuschler, Doggy Styling

:

LEBEN

Seite 20

Horoskop - Der Aszendent

:

Gesundheit

Seite 22

Winterreifenpflicht auf der Hüfte bitte nicht, Mini-Implantate

:

Finanz

Seite 26

Jahreswechsel - Versicherungswechsel

:

Freizeit-tipps

Seite 28

Eislaufen und Skifahren vor der Haustüre, The Gate to the Garden und die Kartographische Benennenung iPad-Apps

:

Veranstaltungen

Seite 30

Lions & :erlesen Silvester Party, Wenn die Liebe beflügelt, Tullnerfelder Kulturverein, Veranstaltungskalender

Impressum

Auflage: 13.000 Stück, Vertrieb: Kostenlos an Haushalte und Unternehmen im Bezirk Nussdorf, Herausgeber: DRUCK 3400, 3400 Klosterneuburg, Donaustraße 106, Chefredakteur: Roland Hahn, Tel. 0699 170 34 732, E-mail: redaktion@erlesen.info, Redaktion: Roland Hamm, Roland Hahn, Grafik: Druck 3400, Lektorat: Mag. Suzanne Sudermann Anzeigen: Robert Swoboda; Mobil: 0664/340 59 68; E-Mail: robert.swoboda@druck3400.at, Druck: Druck 3400, Tel. 02243/26083, e-mail: office@druck3400.at, UW-Nr. 819

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Stilvolles Ambiente mit herrlichem Essen zu humanen Preisen. Wir würden uns freuen, mit Ihnen einen schönen Abend zu verbringen.

Die Babenberger Stuben gibt es jetzt seit eineinhalb Jahren. Mit viel Mühe konnten wir ein Traumobjekt aus dem Dornröschenschlaf wecken. Fünf Minuten von Wien im Gewerbepark hinterm Baumax haben wir für Sie ein Gasthaus in bäuerlichem Stil samt wunderschönem Garten zur Verfügung, um Sie mit österreichischer Küche, täglich, zu moderaten Preisen zu verwöhnen ( Parkplätze vorm Lokal ).

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Jeden Freitag

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: Information Babenberger Stuben Inkustraße 6 3400 Klosterneuburg Tel.: 0699 102 791 84 office@babenbergerstuben.at www.babenbergerstuben.at Öffnungszeiten zu den Feiertagen: 24.12. geschlossen 25.-31.12. Durchgehend geöffnet 1.-6.01.2013 Urlaubssperre

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: Genuss

Winterlounge Eröffnung: 01.Dezember - 9 Uhr

Programm: 16 Uhr - DJ EIS-BÄR 17 Uhr - Who Knows (LIVE) 18 Uhr - DJ EIS-BÄR & DJ PHILING

EINTRITT FREI!

ab 17.00 Uhr

Öffnungszeiten und Eintrittspreise unter www.winterlounge.at 5


Die Tage werden kürzer, die Temperaturen sinken und allerorts stellen in dicke Kleidung eingehüllte Menschen Holzhütten an den Straßenrand, ... was ist da los?

BILD: © m. schuckart - Fotolia.com

: Genuss

„Wohltätige Todesfallen bourgeoiser Vereinigungen, deren Besuch oft im Kapitalrausch endet.“ So beschreibt der bekannte Schriftsteller Ernst Molden eine winterliche und speziell vorweihnachtliche Tradition, die hierzulande seit vielen Jahren nicht mehr wegzudenken ist: die Punschstände. Dass Molden seinen nicht allzu ernst zu nehmenden Text über das beliebte Heißgetränk ausgerechnet am Tag nach einer Überdosis Punsch geschrieben hat, macht seinen Zynismus ein wenig verständlicher, zeigt aber auch den Zwiespalt, den der würzige Magenwärmer bei vielen Menschen auslöst.

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Es schmeckt ja doch Punsch ist in erster Linie süß, in zweiter alkoholhaltig – bei manchen Ständen auch umgekehrt. Die Punschsaison dauert nur ein paar Monate und geht sie ihrem Ende zu, ist den meisten Punschtrinkerinnen und –trinkern die Lust am aromatischen Gesöff bereits vergangen. Jetzt, zu Saisonbeginn, sieht die Sache noch ganz anders aus, denn eine große Anzahl unterkühlter, durstiger Menschen scheint seit Abklingen der warmen Jahreszeit an starken Entzugserscheinungen zu leiden. Kaum eröffnen Mitte November die ersten Punschhütten, giert man danach, freiwillig in der Kälte zu verweilen, nur um seine Geschmacksnerven auf die Probe zu stellen. Ja, so ein Punsch hat es in sich.

Von weit draußen kommt er her Besonders, wenn die Eiszapfen von den Dächern hängen und die Autos nicht mehr anspringen, ersetzt der Punsch Bier und Wein als „After-Work-Drink“ und wird so zum Wintercocktail. Umso überraschender ist es da, dass Punsch aus einem Land kommt, in dem es für unsere Verhältnisse das ganze Jahr über unerträglich heiß und dunstig ist. Können Sie sich vorstellen, die Nachmittage in Indien an der Schank einer Punschhütte zu verbringen und dabei Gefahr zu laufen, einen Kreislaufkollaps zu bekommen. Wahrscheinlich nicht. Tatsächlich lernten britische Seefahrer der Ostindien-Kompanie das Getränk unter seiner hindustanischen Bezeichnung „pantsch“ (fünf ) kennen und brachten es im 17. Jahrhundert als „Punch“ nach Europa. Die traditionellen Zutaten sind Arrak, Zucker, Zitronen und Tee oder Wasser mit Gewürzen. Schließlich hat Wolfgang Amadeus Mozart das Getränk 1764 während einer Englandreise kennengelernt, in Wien und Salzburg war es damals noch gänzlich unbekannt. Der Wunderknabe zeigte sich von seinem neuen Lieblingsgetränk derart begeistert, dass er das Rezept mit nach Hause nahm.

Fingerspitzengefühl von Vorteil Bei der Zubereitung sollte genau darauf geachtet werden, dass die Punschmischung nur erhitzt wird und nicht anfängt zu kochen, damit das Aroma und der Alkohol erhalten bleiben. Außerdem sollten nur unbehandelte Zitronen oder auch Orangen verwendet werden, da als aromatisierende Zutat je nach Geschmack auch die Schale oder ganze Scheiben zugefügt werden können. Die Verwendung von Gewürzen wie Zimtstangen, Gewürznelken, Anis, Kardamon, Ingwer und anderen hängt vom jeweiligen Punschrezept ab, derer es hunderte gibt. Auch in Döbling hat die Punschsaison vor kurzem begonnen und die regionalen Adventmärkte wie jener am Cobenzl, der Sieveringer Weihnachtsmarkt oder die Adventstände im Einkaufsquartier Q19 werden auch heuer wieder die verschiedensten Variationen des bereits perfekt integrierten „Inders“ anbieten. Für all jene, die sich den Weihnachtstrubel sparen wollen und lieber selbstgemachten Punsch zu Hause genießen, haben wir klassische sowie ausgefallene Rezepte zusammengestellt.

Punsch 1/8 l Weinbrand 1/8 l Rum 3 Stk. Gewürznelken 1 Stk. Zimtstange 4 Scheiben Orangen 4 Scheiben Zitronen 250 g Zucker 3/4 l Wein (weiß oder rot) 1/4 l Wasser Weinbrand und Rum mit Gewürznelken, Zimtrinde, Orangenscheiben und Zitronenscheiben erhitzen und zugedeckt einige Stunden stehen lassen. Zucker in Wein und Wasser auflösen. Nun die Weinbrand-Rum-Mischung beigeben und kurz erhitzen. Rasch servieren.

Schokoladen-Punsch 250 ml Milch 30 g Manner Schokolade 1 Stange Zimt 3 Stk. Gewürznelken Rum Schokoladelikör Für den Schokolade-Punsch die Milch erhitzen. Die Schokolade in kleine Stücke brechen und in der heißen Milch schmelzen lassen. Die Gewürznelken und die Zimtstange - am besten in einem Gewürzsäckchen - in der Flüssigkeit ziehen lassen. Nach einigen Minuten die Gewürze entfernen. Die Schokomilch mit einem kräftigen Schuss Rum und einem Schuss Schokoladenlikör verfeinern. Tipp: Je nachdem welche Schokoladensorte Sie verwenden, können Sie den Geschmack dieses Getränks erheblich variieren.

Kokos-Punsch

(für 1 Tee-Häferl, ca. 200 ml) 200 ml Fettarme Kokosnussmilch 100 ml Ananassaft 2 cl Rum 1/2 Stk. Zitrone (Saft der Zitrone) 2 EL Zucker Für den Kokos-Punsch die Kokosnussmilch mit dem Ananassaft erhitzen, nicht kochen. Den Rum und den Zitronensaft hinzufügen. Mit Zucker nach Belieben süßen und warm servieren.

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BILD: © Robert Kneschke - Fotolia.com

:erlesen-Initiative „fair werten“

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Fair ist seit Fairtrade in aller Munde. Fairness nimmt jeder für sich gerne in Anspruch. 0Wir wollen etablierte Gastronomen genauso wie Newcomer präsentieren und laden ein, Vorurteile zu überprüfen. Vorweg sei gesagt: Es lohnt sich! Kennen Sie den Bamkraxler? Ein bieriges Vergnügen im Herzen von Nußdorf Als der „bamkraxler” im Oktober 1997 im Herzen von Nußdorf’s Heurigenviertel zum ersten Mal seine Pforten für Bier- und Jazzbegeisterte öffnete, überwogen Freude und Begeisterung an der Idee, abseits der traditionellen Buschenschanken ein zusätzliches kulinarisches und musikalisches Angebot im 19. Wiener Gemeindebezirk zu etablieren. Das als Heurigenbetrieb geführte traditionsreiche Lokal wurde behutsam renoviert, die ursprüngliche Bausubstanz sorgfältig adaptiert und im Stil der „Altwiener-Salettl” wieder errichtet. Der ausladende Garten mit seinem wunderschönen 100 Jahre alten Baumbestand blieb ebenfalls erhalten, und bietet in der wärmeren Jahreszeit rund 250 Gästen Platz. So typisch „wienerisch” wie die Bauweise des Lokals, ist auch sein Name: der „bamkraxler”, ein seit Generationen beliebtes Kinderspielzeug der Wiener, ist Namensgeber der Gaststätte und steht als Sinnbild für eine neue und ungewöhnliche Lebensfreude. Er lädt ein, die Sorgen des Alltags für ein paar Momente zu vergessen. Das Hier und Jetzt zu genießen, zu lachen und zu plaudern. Kennen Sie das Restaurant Gasthaus Käpt´n Otto? Mit Überdachter Terrasse direkt an der Donau. Kennen Sie das Cafe Nussdorf? Das Kaffeehaus liegt nahe dem Nussdorfer Platz, in einer der schönsten und ältesten Gegenden Wiens. Viele berühmte Persönlichkeiten lebten oder arbeiteten hier, wie etwa Beethoven, Grillparzer, Mozart oder Lehar. Die alten Gebäude, der malerische Beethovengang und die vielen Buschenschenken laden zu einem Ausflug ein. Hier geniessen Sie Kaffee und Mehlspeisen in charmanter Atmosphäre - Patricia Teufner freut sich auf Ihren Besuch! Kennen Sie Plachutta in Nussdorf? Der Tafelspitz unweit der Wiener Weinberge Der Plachutta in Nussdorf, im 19. Wiener Gemeindebezirk, befindet sich in einem historischen, liebevoll adaptierten Gebäude mit schattigem Hofgarten, einem ganz besonderen Anziehungspunkt an sonnigen Tagen.

So ist der Plachutta in Nussdorf ein beliebter Treffpunkt für Wiener Genießer aus der Umgebung um die berühmte Küche zu jeder Jahreszeit in bekannter Plachutta Qualität zu genießen. Kennen Sie das Gasthaus „Zum Renner“? Der Gasthof Zum Renner ist ein Wiener Traditionsbetrieb. Seit 1899 pflegt die Familie Beer-Renner die Gastlichkeit in Wien. 1970 hat Werner Renner gemeinsam mit seiner Frau das mieseste Beisl des ganzen 19. Bezirks, „Die Poldi Tant“ am Nussdorfer Platz, übernommen. Binnen kürzester Zeit haben die Renners daraus ein gutbürgerliches Wirtshaus gemacht, in dem man ganz vorzüglich speisen kann. Kennen Sie das Gasthaus „Zur Zahnradbahn“? Wir bieten Ihnen klassische Wiener Küche, saisonale „Schmankerl“ und ein abwechslungsreiches Mittagsmenü zu attraktiven Preisen. Im Sommer bietet unser schattiger Gastgarten Erholung. Kennen Sie den Heurigen Mayer am Pfarrplatz? Das traditionsreiche Weingut „Mayer am Pfarrplatz“, der Inbegriff Wiener Heurigenkultur, keltert seit 1683 in Heiligenstadt besten Wiener Wein. Im romantischen, denkmalgeschützten Vorstadthaus am Pfarrplatz hat Ludwig van Beethoven im Jahr 1817 gewohnt. Während seiner Zeit in Heiligenstadt arbeitete er an seinem größten Werk, der 9. Symphonie. Noch heute erinnert seine Wohnung an ihn, die man vom Gastgarten aus über eine kleine Treppe in den ersten Stock erreicht. Die Wiener Heurigenkultur bringt Lebensfreude und Genuss an einen Tisch. Ein reichhaltiges, warmes und kaltes Buffet, mit saisonalen hausgemachten Spezialitäten bietet typische Wiener Schmankerl und lädt zum entspannten Verweilen bei einem ausgezeichneten Glas Wein ein. Hausgemachte Aufstriche und Süßspeisen, traditionelle – seit Generationen überlieferte - Heurigenküche, gepaart mit neuen kulinarischen Saisonköstlichkeiten, wie Mayer’s Spargel Cordon Blue oder Zwiebelrostbarten vom BIO-Rind erfreuen unsere Gäste und haben unserem Heurigen „Mayer am Pfarrplatz“ auch das AMA Gütesiegel eingebracht. ... und viele weitere die wir aus Platzgründen leider nicht nennen können. Alle Gastronomen sind herzlich eingeladen, sich mit Bild und 7 Zeilen Text in der kommenden Ausgabe zu präsentieren. Seiten wird :erlesen gratis/redaktionell zur Verfügung stellen. Gehen mehr Einsendungen ein, werden diese in den daurauf folgenden Ausgaben veröffentlicht.

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© ghfotografie - Fotolia.com

: Weihnachten

Freut euch,

dasChristkind kommt bald Woher dieser und andere Weihnachtsbräuche stammen, erzählte uns die bekannte Ethnologin und Expertin für Bräuche Dr. Helga Maria Wolf aus Döbling.

Der Weihnachtsmann ist dick, hat einen weißen Bart und quetscht sich zu Weihnachten durch Millionen und Abermillionen von Schornsteinen, um unbeobachtet Geschenke unter die Christbäume der Menschen zu legen. Na, wenn das keine Leistung ist, die es verdienen würde, von einem hiesigen Energy-Drink-Anbieter gesponsert zu werden. Tatsächlich ist es eine ganz andere Brauselimonade, die das Marketing für den fülligen Mann und seine Rentiere übernommen hat, oder war es umgekehrt? Und wie heißt eigentlich das Christkind mit bürgerlichem Namen? Erlesene Brauch-Expertin Dass Weihnachten ein christliches Fest ist, an dem die Geburt Christi gefeiert werden soll, wird heutzutage meist vergessen. Wie so mancher Brauch rund um das zweitwichtigste Kirchenfest des Jahres entstand, und was davon in

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Zeiten von Medienrummel und Shoppingwahn noch übrig ist, weiß Dr. Helga Maria Wolf. Die Stadtethnologin war viele Jahre lang Leiterin der Abteilung Großstadtleben und Religion bei Radio Wien und schrieb mehrere Bücher, die von Experten bereits zur Standardlektüre gezählt werden – echte „Longseller“ also. Als echte Brauch-Expertin beschäftigt sie sich bereits seit Jahrzehnten mit Bräuchen und der Frage ihrer Herkunft. „Das Fach der Volkskunde zehrt leider noch von seinem schlechten Ruf und man versucht sich dazu normalerweise zu distanzieren, deshalb sind Wörter wie Brauchtum, Volkstum u.s.w. verpönt. Nur findet man nicht wirklich was Besseres“, erklärt Dr. Wolf vorab, die lieber von alten und neuen Bräuchen spricht. „Mir scheint es viel interessanter, wie sich Bräuche entwickeln,


Bräuche fallen nicht vom Himmel Dass Bräuche nicht aus der Volksseele stammen, geschweige denn vom Himmel fallen, ist Dr. Wolf überzeugt. „Es gibt immer Einzelne oder Gruppen, die ein Interesse haben, einen Brauch zu erfinden. Heute gibt es für Brauch-Erfinder das schöne Wort Ritualdesigner. Gerade bei Adventbräuchen, wie dem Adventkranz, ist diese Vorgehensweise sehr gut nachzuweisen.“ Der Adventkranz ist ursprünglich ein evangelischer Brauch. Der spätere Gründer der Inneren Mission, Johannes Hinrich Wichern (1808 – 1881), Direktor eines Hamburger Erziehungsheimes, sprach 1838 erstmals von einem „einfachen Kranz, den der Kronleuchter auf seinen Armen trägt“. Die Lichterkrone im Betsaal, die als „Adventsleuchter“ bezeichnet wurde, bildete den Mittelpunkt der vorweihnachtlichen Andachten. Zu jener Zeit wurde ab dem ersten Dezember bis zum Weihnachtsabend täglich eine Kerze angezündet. Die katholische Kirche hat diesen Brauch in der Zwischenkriegszeit aufgenommen. Rückblickend kann man Wichern als Ritualdesigner bezeichnen. Auch der zweite BrauchErfinder, den Dr. Wolf hervorhebt, kommt aus der evangelischen Kirche, von der oftmals behauptet wird, sie hätte keine Bräuche. Gerhard Lang (1880 – 1974), der Erfinder des Adventkalenders, ließ sich von seiner Mutter inspirieren, die ihm in der Adventszeit 24 Kekse auf einem Karton befestigte. Jeden Tag durfte er eines naschen. Bereits 1903 erschien sein erster „Weihnachtskalender“. Der kirchliche Weihnachtsfestkreis, auch das ist vielen Menschen nicht bekannt, ist der österlichen Zeit nachgebildet worden. Der Advent war noch bis 1917 die Fastenzeit.

laus, der nicht umsonst so stark an den Weihnachtsmann erinnert, als Gabenbringer beim Weihnachtsbaum auf. Als entscheidendes Vorbild gilt der Christbaum im Hause des Kriegshelden Erzherzog Carl (1771-1847), dessen Frau Prinzessin Henriette von Nassau-Weilburg erstmals in Wien einen geschmückten Baum für die gemeinsame Tochter Maria Theresia Isabella aufstellte. Dem Schwager, Erzog Johann (1782 – 1859), gefiel das gar nicht, wie folgendes Originalzitat besagt: „Nun ist kein Kripperl mehr. Wir sahen einen Graßbaum mit vielem Zuckerwerk und Lichteln und ein ganzes Zimmer von Spielereien aller Art, welches gewiss 1000 Gulden gekostet hat.“ Wüsste der Adlige, wie Weihnachten heute aussieht, würde er sich wahrscheinlich im Grabe umdrehen. Dass die Weihnachtszeit immer länger dauert, man Schokoweihnachtsmänner schon ab September in den Regalen findet, ist auch den Brauchexperten aufgefallen. „Die sprechen inzwischen schon vom Weihnachtsquartal“ so Dr. Wolf, die seit 2008 den Berufstitel Professor tragen darf. Wer mehr über Advent- und Weihnachtsbräuche erfahren will: Dr. Helga Maria Wolf informiert in einer Multimedia-Präsentation über alte und neue Bräuche. Am 30. 11. 2012 um 19.00 Uhr im Kulturquartier in der Hardtgasse 19, 1190 Wien. Der Eintritt ist frei.

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Weihnachten im Wandel der Zeit Das typische Weihnachtsfest sieht heute ungefähr so aus: Der Vater zündet die Christbaumkerzen an, die Mutter legt die CD mit den Weihnachtsliedern ein, die Oma beginnt zu weinen und die Kinder können sich das Lachen nur schwer verkneifen. Das war nicht immer so, und auch der Christbaumbrauch hat mehrere Wurzeln. Ursprünglich steckten Landwirte Buschen auf Zäune, Brunnen und Misthaufen und schmückten ihre Kamine damit, was 1729 in Salzburg verboten wurde. Außerdem rügte die Obrigkeit den „abergläubischen Gebrauch“ der Nadelbäume. Berichte über geschmückte Nadelbäume in den Zunftstuben der Handwerker gibt es seit dem 16. Jahrhundert. Noch um 1820 trat der heilige Niko-

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wie sie neu entstehen und wie sie heute aussehen, als in irgendwelcher grauer, mythischer Vorzeit nach Ursprüngen zu suchen, die man ohnedies nicht feststellen kann.“ Dennoch wagte sie für uns auch einen Blick in die Vergangenheit.


Warum wollen wir Frauen immer wieder etwas Neues zum Anziehen?? : mode

Weil wir auf der Suche sind nach Selbstverbesserung – einem guten Leben – nach Zufriedenheit & Glück. Kleidung zu KAUFEN ist eine Fortbildungsmaßnahme – es ist AUCH eine Möglichkeit, SICH weiterzuentwickeln. “Älter werde ich später“ (Iris Berben). Manche Frauen scheinen wirklich die Jugend gepachtet zu haben. Was ist ihr Geheimnis? Sie hören nie auf, an ihrer Persönlichkeit zu arbeiten. Das zeigen sie nicht nur in ihrem Tun

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– auch ihr Erscheinungsbild spiegelt die aktuelle Geisteshaltung wieder. Man sieht & spürt, dass sie mit sich selbst im Reinen sind – ihr Kleiderstil ist echt. Frauen, die sich lieben, lieben auch “MODE“ – als unerschöpfliche Quelle an Möglichkeiten, ihr Aussehen – immer wieder – zu ERNEUERN & zu VERBESSERN. Der erste Schritt zur Weltverbesserung – ist die SELBSTVERBESSERUNG! (Vivienne Westwood, Modeschöpferin) Gut gekleidet zu sein ist eine KUNST, aber auch ARBEIT. Da in manchen Kleiderschrank nicht mal mehr ein Blatt Pa-


pier passt, weil er so vollgestopft ist, ist die Devise: LESS IS MORE. Ein Kleiderschrank gehört mindestens 2x im JAHR “durchgearbeitet“. Je weniger “Leichen“ in ihm hängen, umso lieber werden Sie ihn jeden Tag öffnen……. Bleiben sollten nur DIE TEILE, die wirklich aktuell sind & passen. Der Rest gehört “RAUS“ – entweder in die Änderungsschneiderei, auf Flohmärkten verkauft, verschenkt, oder in die Altkleidersammlung. Ist Ihre Garderobe AKTUALISIERT, drückt auch nicht das schlechte Gewissen, wenn Sie sich wieder einmal etwas NEUES leisten. So macht es auch Sinn, sich mit ERLESENEN Teilen modisch WEITERZUENTWICKELN.

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und echte Revolutionäre

billigen, selbstgemachten Instrumenten wie Waschbrettern, Kazoo und improvisierten Bässen aus Zigarrenkisten auskommt. Nach dem Krieg haben US-Soldaten das Skiffeln vor allem in Großbritannien populär gemacht und Künstler wie Lonnie Donagan feierten große Erfolge und haben schließlich auch uns beeinflusst. Ich kann mich noch genau erinnern, wie ich damals im versteckten Kammerl Radio Luxemburg gehört und auf meine Lieblings-Skifflenummern gewartet habe. Der Beginn der Rockwelle war dann schließlich das Ende der Skiffle-Ära. Trotzdem waren wir auch begeisterte Rock’n Roller. :erlesen: Ihr wart die Ersten, die Popularmusik mit Dialekt-Texten gemischt haben und ihr hattet Riesenerfolg damit. Wie ist es dazu gekommen?

Sie gelten als die Pioniere des Austro-Pop und tingeln nach über einem halben Jahrhundert noch immer von einer Bühne zur anderen. Das soll der „Worried Men Skiffle Group“ mal einer nachmachen. Am 16. November spielten die bärtigen Urgesteine ihr Jubiläumsprogramm im Bamkraxler. Vorab konnten wir Bandgründer Gerhard “Doc“ Richter für ein Interview gewinnen. :erlesen: Es ist fast unglaublich, aber die Worried Men Skiffle Group gibt es bereits seit 1960. Was versteht man unter „skiffeln“ eigentlich? Worried Men Skiffle Group: Skiffeln ist eine Musikrichtung wie Jazz oder Ragtime. Im England der 50er-Jahre kannte das jeder und sogar die Beatles haben, als die noch „The Quarrymen“ hießen, als Skiffleband begonnen. Der Skiffle-Stil kam ursprünglich aus den USA und setzte sich vor allem deshalb durch, weil er mit

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Worried Men Skiffle Group: In den 50er Jahren haben wir noch in der Nibelungengasse im 1. Bezirk geprobt und die Nummern von Lonnie Donagan 1:1 nachgespielt, was uns sehr entgegenkam, da man dafür nicht mehr als drei Akkorde brauchte. Das haben wir rund 10 Jahre gemacht, bis wir einen Talentwettbewerb am Leopoldsberg gewonnen haben, worauf sich die damals neu gegründete Jugendabteilung des ORF bei uns gemeldet hat und uns Mundarttexte von unbekannten Dichtern vorgelegt hat, mit dem Vorschlag, diese doch zu vertonen. Diese unbekannten Texter waren z.B. H.C. Artmann und Konrad Bayer, dessen Gedicht „Glaubst i bin bled“ mit unserer Musik zum ersten Austro-Pop-Hit überhaupt wurde. Daraufhin gab es eine richtige Protestwelle. Erst gab es nur Peter Kraus und Caterina Valente und dann kam plötzlich so ein grauslicher Dialektsong. (lacht) :erlesen: Habt Ihr Euch damals schon als Pioniere betrachtet? Worried Men Skiffle Group: Nein, überhaupt nicht. In Wahrheit ist uns das ziemlich blöd vorgekommen, aber da es die Leute verlangt haben, haben


wir es gemacht. Den nächsten Erfolg hatten wir schon bald bei einem großen Musikfestival mit Udo Jürgens und Vivi Bach. Dort sind wir mit „Da Mensch is a Sau“ aufgetreten, einem Song, der mit Untertiteln sogar im deutschen Fernsehen gespielt wurde. An dem Sinn des Liedes hat sich übrigens bis heute nichts geändert.

: Persönlichkeiten

:erlesen: Was war in 50 Jahren euer denkwürdigstes Bühnenerlebnis? Worried Men Skiffle Group: Das war ein Konzert in der tschechischen Stadt Aussig an der Elbe im Jahr 1973. Dort wurden wir bereits am Bahnhof wie Superstars empfangen und schon am Bahnsteig warteten die Veranstalter mit einem vollen Bierfass auf uns. Da haben wir uns entschlossen, etwas Besonderes zu machen und haben ein tschechisches Kinderlied vertont, das wir kannten. Was dann passiert ist, kann man sich nicht vorstellen. Die 3000 Zuseher in der Halle waren dermaßen aus dem Häuschen, dass der Konzertsaal von der Polizei gestürmt wurde. Die dachten, jetzt beginnt die Revolution! :erlesen: Warum eigentlich „Worried Men“, seid Ihr besorgte Zeitgenossen? Worried Men Skiffle Group: Das war ein Zufall. Wir standen damals alle sehr auf den „Worried Men Skiffle Blues“ und bei unserem ersten Auftritt in einem Kellerlokal hinter dem Wiener Moulin Rouge wurden wir von den Veranstaltern gefragt, wie unsere Band heißt. Wir hatten aber noch gar keinen Namen und haben das Erste gesagt, das uns einfiel. Seit damals sind wir die „Worried Men Skiffle Group“.

Worried Men Skiffle Group: Nein, überhaupt nicht. Zwei von uns sind ja von Anfang an dabei und die Anderen auch schon seit über 30 Jahren. Unser Glück war, dass wir der klassischen Musikerkrankheit abgeschworen haben (Anm.: dem Alkohol), wir von Beginn an kein Lampenfieber hatten und es uns immer eine Art Missionarsbedürfnis war, auf der Bühne zu stehen. :erlesen: Wir danken für das Gespräch.

:erlesen: Hättet Ihr damals gedacht, dass es Euch über 50 Jahre lang geben würde?

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: Innovative unternehmen

Nahversorgung selbstgemacht Werner Panthor, Susanne Heinz, Hannelore Tiller, Adolf Tiller, Martin Seeh, Helga Seeh, Patrizia Krutisch, Melanie Herynek, Julius Kiennast und Johann Lehner

Viele, vor allem ältere, Sieveringer und Menschen ohne Auto, haben sich über die Schließung des BILLA-Supermarktes in der Sieveringerstraße im Dezember des vergangenen Jahres sehr geärgert. Eine gute Nahversorgung ist schließlich ein wichtiger Teil einer hohen Lebensqualität. Einige „Mutbürger“ wollten nicht warten, bis sich die nächste Supermarktkette erbarmt, eine neue Einkaufsmöglichkeit am alten Standort zu eröffnen – sie haben das Problem einfach selbst in die Hand genommen und einen wunderbaren Laden auf die Beine gestellt. Es ist der 8. November 2012. Man könnte meinen, die Dämmerung hätte bereits um 15 Uhr eingesetzt, so dicht hängen die Herbstwolken über Döbling. Einer der wenigen Lichtblicke an diesem Tag ist die ausgelassene Stimmung zahlreicher Besucher der Sieveringerstraße 100. Sie haben allen Grund, zufrieden zu sein, denn sie sind Gäste bei der Eröffnungsfeier der überaus gelungenen „Sieveringer Greißlerei“. Nach fast einem Jahr ohne eigenem Nahversorger ein echter Grund zum Feiern. Eigeninitiative macht sich bezahlt Die Idee zur Eröffnung eines eigenen Ladens hatten die Sieveringer Helga und Martin Seeh schon kurz nach der Abwanderung des bisherigen Nahversorgers. Gestalt hat der Plan allerdings erst im Sommer dieses Jahres angenommen, doch dann ging alles ganz schnell. „Gemeinsam mit Patrizia und Wolfgang Krutisch, die uns ganz toll unterstützt haben, war es uns ein persönliches Anliegen, der Abwanderung von diversen Geschäften sowie sonstigen Einrichtungen im Grätzl entgegenzutreten. Mit der Eröffnung der Sieveringer Greißlerei wollen wir allen die Möglichkeit bieten, wieder in Obersievering einkaufen zu können“, berichtet Mitgründer Martin Seeh, dem die Freude erkennbar ins Gesicht geschrieben steht. Betritt man das Geschäftslokal zum ersten Mal, kann man sofort erkennen, dass den beiden Sieveringern ein großer Wurf gelungen ist. Ein Geschäft mit Charme Die Sieveringer Greißlerei in den alten BILLA-Räumlichkeiten ist weit mehr als der kleine Nahversorger, wie man ihn von

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früher kennt. Es ist eine gelungene Mischung aus einem modernen Supermarkt, einem familiären Tante-Emma-Laden und einem Bio-Shop. „Unser Motto soll von Beginn an lauten: Alles zu seiner Zeit, nicht alles zu jeder Zeit. Deshalb gibt es bei uns keine geschmacklosen Paradeiser im Winter, keine Erdbeeren und Weintrauben von weiß Gott wo her. Wir kennen unsere österreichischen Lieferanten und Bauern wirklich noch persönlich und Schlagworte wie Nachhaltigkeit, kurze Transportwege und Wertschätzung von Lebensmitteln haben für uns größte Bedeutung“, erklärt Martin Seeh die Geschäftsidee und trifft damit den Nerv der Zeit. Auch Bezirksvorsteher Adolf Tiller zeigte sich von dem Projekt begeistert und betont die Wichtigkeit einer gut sortierten Nahversorgung für die Bürger eines Viertels. Produkte auch persönlich ausgesucht Besonders glücklich schätzen sich Helga und Martin Seeh, in der Firma Kiennast zuverlässige Großhändler und Lieferanten gefunden zu haben, die das branchenfremde Unternehmer-Ehepaar bei ihrem mutigen Projekt tatkräftig unterstützt haben. „All jene Produkte, die wir nicht vom Großhändler bestellen, haben wir persönlich aus der weiteren Umgebung zusammengetragen“, erzählt der NeoGreißler über seine Einkaufstouren in Wien, Niederösterreich und im Burgenland. So gibt es jetzt preisgekrönten Honig aus der Gegend rund um den Neusiedlersee, Naturseifen aus kontrolliert biologischem Anbau, Käse aus dem Thomatal und viele andere Artikel aus nachhaltiger Produktion. Regionale Schmankerl, ein guter Nespresso, eine gemütliche Kaffeehausecke sowie erlesene österreichische Weine und Biere runden das Programm ab. Nichtsdestotrotz wollen die Seehs beweisen, dass gute österreichische Qualität nicht immer teuer sein muss. In der Sieveringer Greißlerei soll es für jedes Börserl etwas geben. Sehr sympathisch! Sieveringer Greißlerei Telefon: (01) 320 16 95 - 0 Montag bis Freitag 7:00 - 12:30 und 15:00 - 18:30 Uhr Samstag 8:00 - 13:00 Uhr


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Kampf-Kuschler Hund und Katz - die wahren Hausherren

: HAUSTIER

„Mitzi“ und „Bello“ sind aus unserem Alltag kaum wegzudenken. 1,5 Mio. Katzen in 808.000 Haushalten, österreichweit, und 581.000 Hunde in 511.000 Haushalten sprechen eine deutliche Sprache. Unglaubliche 4,6 Millionen Fische schwimmen in Aquarien und Zierteichen herum. „Wau“ könnte man da nur noch sagen. In Klosterneuburg, Nussdorf, Tulln wird sich das schätzomativ aliquot verhalten. Katzen und Hunde sind fixer Bestandteil unserer Haushalte geworden. Katzen oder Hunde sind für Kinder und Erwachsene gleichermaßen Gefährten, mit denen man gerne kuschelt und Zeit verbringt. Gegenseitige Zuwendungen sind auch Streicheleinheiten für die Seele und fördern das Verantwortungsgefühl insbesondere bei Kindern. Verantwortung gegenüber dem Tier und ein rücksichtsvolles Miteinander, auch in der Nachbarschaft, erfordern neben Wissen um Ernährung, tiergerechte Haltung und Gesundheit auch Kenntnis über Rechte und Pflichten gegenüber der Allgemeinheit. :erlesen hat hier ein paar Infos, ohne Anspruch auf Vollständigkeit, zusammengetragen, wir wollen es aber halten wie in der Werbung: lesen Sie Packungsbeilagen, fragen Sie Arzt, Apotheker, … Fachleute.

Aus, Pfui, Sitz

Erziehung: Sitz, Fuß, Platzi, etc. wollen gelernt sein und die Liebe zum Tier macht einen noch lange nicht zum Hunde- oder Katzenflüsterer. Der gemeinnützige Verein www.hundfreunde.at könnte da eine hilfreiche Adresse sein, um Sicherheit – rasch ist einmal ein Tier unterm Auto - zu erhöhen und den Stress-Pegel zu senken. Ernährung/Pflege: Tiere leiden oft unter den gleichen Problemen wie ihre Besitzer: etwa Übergewicht. Deshalb ist es wichtig, dass Vierbeiner einerseits eine ausgewogene Ernährung bekommen und andererseits genügend in Bewegung

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sind. „Mitzi“ und „Bello“ müssen richtig ernährt werden, wobei sie beispielsweise kein rohes Schweinefleisch fressen und regelmäßig von einem Arzt untersucht werden sollten. Vom Tisch sollten sie auch nichts bekommen, was für Ernährung und Erziehung gleichermaßen wichtig ist. Insgesamt spielt das Futter für Tiere eine nicht zu unterschätzende Rolle. Bewegung: Gerade Hunde müssen wirklich regelmäßig Gassi gehen und Katzen sollten auch nicht nur in den eigenen vier Wänden gehalten werden. Für Katzen oder Hunde muss einiges an Zeit investiert werden, denn sie bedürfen eines gewissen Maßes an Pflege, was oft für Berufstätige einfach nicht möglich ist. Warum die Österreicher so gern mit Haustieren zusammenleben, erklärte die Psychologin Birgit Stetina anlässlich des Tierschutztages am 4. Oktober: „Haustiere fungieren als soziale Schmiermittel und fördern den Zusammenhalt in den Familien, weil sie immer Gesprächsstoff liefern.“ Psychologisch wirke sich alleine die Tatsache, für ein Lebewesen verantwortlich zu sein, sehr positiv aus – und zwar nicht nur bei Erwachsenen, sondern auch bei Kindern. Außerdem haben Forschungen laut Stetina ergeben, dass ein Tier im Raum den Stress-Level senkt. Wegen ihrer positiven Wirkung auf Menschen werden Hunde, Katzen, Pferde und Delfine gern als „Therapeuten“ eingesetzt.


DOGGY STYLING der exklusive Hundesalon im Herzen von Klosterneuburg

Seit Anfang Oktober schmückt Klosterneuburg ein exklusiver Hundesalon, in welchem der vierbeinige Liebling in wunderbarem Ambiente und hervorragend ausgestattetem Salon von ausgebildeten Hundestylisten (engl. Groomer) stressfrei und liebevoll gepflegt wird. Laut AGA (Austrian Groomer Association - Verband der Hundestylisten) ist dieser Salon ein Vorzeigesalon, der den Standard der Zukunft in Österreich setzt. Was in Amerika und in vielen europäischen Ländern bereits selbstverständlich ist, findet man nun auch an der Stadtgrenze zu Wien: in Klosterneuburg. Ausgesuchte Pflegeprodukte, hochwertiges Biofutter, wunderschöne Halsbänder und Leinen sowie nur für diesen Salon hergestellte, von Hand gearbeitete Hundebetten, Decken und Schüsseln vervollkommnen das Angebot. Designed and Produced by Brigitte Eberl „Bexclusiv“ - Gran Canaria Es weihnachtet bald - ob ein tolles Styling, ein nettes Weihnachtsgeschenk oder auch ein Gutschein für die Besitzer eines Vierbeiners - ein Besuch in diesem Geschäft ist ein absolutes Erlebnis! Wir führen auch andere exclusive Marken wie zum Beispiel ED HARDY Leopoldstraße 3 3400 Klosterneuburg Info@doggystyling.at www.doggystyling.at Für die Hundepflege bitten wir um telefonische Terminvereinbarung: 0699/111 999 659 oder 02243/32214 Geschäftszeiten: Dienstag-Freitag: 10-12 UHR 14-18 UHR Samstag: 9-12 UHR

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: Leben

Der Aszendent Renée Suppan, Astrologin und Dipl. Coach, über den Aszendenten als Grundstimmung unseres Lebens.

In dieser Ausgabe von :erlesen berichte ich, welchen Einfluss unser individueller Aszendent auf unser Leben hat. Der Aszendent ist das Tierkreiszeichen, das zum Zeitpunkt unserer Geburt am östlichen Horizont aufgeht. Um welches Zeichen es sich hierbei handelt, wird von der Geburtszeit und vom Geburtsort bestimmt. Der Aszendent ist als die Grenze zwischen dem eigenen Ich und dem Umfeld zu sehen. Man könnte auch sagen: So geben wir uns - so sehen uns die anderen. Unser Aszendent ist dafür verantwortlich, wie wir von der Umwelt wahrgenommen werden, er präsentiert uns gewissermaßen nach außen. Der Aszendent repräsentiert die Art, wie der Mensch spontan auf seine Umwelt zugeht und die Grundstimmung und Vorgehensweise, mit der er Neues beginnt. Er beschreibt auch die Erfahrung, die ein Mensch bei seiner Geburt gemacht hat. Diese kann kämpferischer Natur sein oder zurückhaltend, es kann eine befreiende Erfahrung sein oder es kann buchstäblich um Leben oder Tod gehen. Dieser erste Lebenseindruck, den der Aszendent verkörpert, wird auf dem Weg durchs Leben mitgenommen. Die Frage, was denn wichtiger ist, das Sternzeichen oder der Aszendent, ist etwa so sinnvoll als würde man wissen wollen, auf welches Organ man eher verzichten könnte. Aszendent Widder - Der Kämpfer Ein Mensch mit dem Zeichen Widder am Aszendenten tritt allen

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Herausforderungen des Lebens mit Entschlossenheit entgegen. Er wartet nicht, bis etwas geschieht, sondern ist immer auf der Suche in allen Lebensbereichen aktiv und schöpferisch sein zu können. Nur wenn andere Komponenten im Horoskop eher auf Zurückhaltung und Sanftheit deuten, kostet es sicherlich einige Kämpfe, um die Widder-Eigenschaften zu entwickeln. Da der Widder-Aszendent sehr leicht erregbar und auch nervös ist, sollte er sich unbedingt körperlich betätigen und Sport treiben. Wird der Widder-Aszendent in seinem Ausdruck behindert, kann sich die dadurch angestaute Frustration sehr schnell in unsinnigen Wutausbrüchen, rücksichtslosem Verhalten (vor allem gegen sich selbst), Aggressionen und Gewalt zeigen. Sehr positiv zeigt sich beim Widder-Aszendenten seine Lebhaftigkeit, sein Mut und Unternehmungsgeist. Er geht unbeirrt und direkt seine eigenen Wege und wird sich mit Energie und Mut in fast allen Bereichen durchsetzen. Bei einem Widder-Aszendenten steht das gegenüber liegende Zeichen Waage und erinnert den Horoskopeigner auch daran, in seinem Ungestüm nicht ganz über die anderen hinweg zu stürmen.

Aszendent Waage - Der Ästhet Das Zeichen Waage am Aszendenten erfordert bedachtsames, wohlüberlegtes Tun, das auf objektiver und gerechter Einschätzung beruht. Es muss hier auch mit einbezogen werden, was andere wollen oder brauchen. Das Entwickeln eines guten Urteilsvermögens ist hier das Schlüsselwort. Die Fähigkeit, den Standpunkt des anderen mit einzubeziehen und eine Situation von allen Seiten zu betrachten, kann sich jedoch sehr lähmend auf die Entschlusskraft auswirken. Daher auch der Ruf des Waage-Aszendenten, unentschlossen


und wenig entscheidungsfreudig zu sein. Es wäre ja so einfach, wenn jemand anders für sie die Entscheidungen treffen würde. Menschen mit diesem Aszendenten müssen lernen, klar zu sagen, was sie wollen und dann auch die Konsequenzen dafür zu tragen. Manchmal sind sie - um des lieben Friedens willen - zu sehr kompromissbereit. Beziehungen sind für Menschen mit Waage-Aszendenten sehr wichtig und für ihre persönliche Entwicklung notwendig, um sich spiegeln zu können und den eigenen Standpunkt zu finden. Sie suchen nach der vollkommenen Beziehung, nach allem, was harmonisch und angenehm ist. Mit dem gegenüberliegenden Zeichen Widder lernt der Waage-Aszendent entweder sich anzupassen und Konzessionen zu machen oder sich seiner Haut zu wehren und für Gleichgewicht und Gerechtigkeit zu kämpfen. Aszendent Stier - Der Genießer Steht das Zeichen Stier am Aszendenten, so sollten alle Aktivitäten gemächlicher und langsamer angegangen werden. Gesetzte Ziele sollten gut geplant und anschließend systematisch verfolgt, aber nicht überstürzt werden. Aktivität ist bei Menschen mit SStier-Aszendenten wichtig, denn die Gefahr bei diesem Zeichen liegt darin, bequem und gleichgültig zu werden. Viel Bewegung an der frischen Luft wirkt sich sehr positiv auf die Gesundheit aus. Der Stier-Aszendent verstärkt das Bedürfnis, sich im erdigen und materiellen Bereich wohl zu fühlen und aus reiner Gewohnheit oder dem Bedürfnis nach Sicherheit an Altem festzuhalten. Menschen mit diesem Aszendenten sind meist von ihrem Wesen her sehr gemütlich, sie lieben das Vertraute und Beständige, sind ihren Liebsten gegenüber sehr gefühlvoll und im Erotischen sehr sinnlich. Um sich wirklich wohlfühlen zu können, braucht der Stier-Aszendent emotionale und materielle Sicherheit. Sein praktischer Verstand, seine Gelassenheit und Ruhe lassen ihn zu einem sehr beständigen Wegbegleiter werden. Bei einem Stier-Aszendenten steht das gegenüber liegende Zeichen in Skorpion und das bedeutet, dass starke und intensive Emotionen in der Beziehung wach werden. Stier-Aszendenten müssen sich hier mit der zerstörerischen Seite ihrer Emotionalität auseinandersetzen und auch lernen, sich besser zu beherrschen. Aszendent Zwillinge - Der Unstete Der Mensch mit einem Zwillinge-Aszendenten begegnet dem Leben mit Neugier und dem Wunsch, herauszufinden, was es mit den Menschen und allem anderen auf sich hat. Dies birgt eine kleine Gefahr, nämlich, dass er durch seine vielen Interessen an allem und jedem zu einem „Hansdampf in allen Gassen“ wird. Der Zwillinge-Aszendent liebt es überhaupt nicht, sich auf eine Sache konzentrieren zu müssen und dafür alle anderen Möglichkeiten auszuschließen. Er ist ewig unterwegs und stets auf der Suche, ohne manchmal genau zu wissen, was er eigentlich sucht. Zwillinge-Aszendenten sind sehr kontaktfreudig und dadurch auch bestens informiert, geistig beweglich und können sich jeder Situation problemlos anpassen. Diese Menschen sind oft wie bunte Schmetterlinge: Sie fliegen überall hin, bleiben kurz und fliegen rasch wieder weiter. Rhetorisch sind die meisten Zwillinge-Aszendenten bestens versiert und nie um Worte verlegen. Immer wieder schaffen sie mit Worten bei anderen die totale Verwirrung und scheinen sich wohl zu fühlen, wenn sich keiner mehr auskennt. Bei einem Zwillinge-Aszendenten steht Schütze an der gegenüberliegenden Seite und hier besteht für ihn die Möglichkeit, das Leben mit neuen Augen betrachten zu lernen.

Aszendent Krebs - Der Mütterliche Menschen mit Krebs am Aszendenten reagieren und handeln meist sehr instinktsicher aus dem Gefühl heraus, sind aber emotional so verletzlich und angreifbar, dass sie lernen, sich durch eine harte Schale zu schützen. Deshalb müssen sie auch lernen, Ihre Empfindsamkeit zu nutzen, anstatt sich von ihr überwältigen zu lassen. Krebs-Aszendenten nähern sich den Dingen des Lebens meist nicht direkt, sondern oft auf Umwegen und bewegen sich so oftmals einen Schritt vor und zwei zurück. Der Krebs lässt aber auch nicht gerne los, was er einmal in den Scheren hält. Oft weigert sich der Mensch mit Krebs-Aszendent auch, erwachsen zu werden und versteckt sich hinter einer Maske kindlicher Unschuld, ist jedoch sehr zäh und ausdauernd, wenn er etwas erreichen will. Er ist überaus fürsorglich, feinfühlig und sucht Geborgenheit im vertrauten Kreis. Wenn er sich um seine Familie, ein neues Projekt im Geschäftsbereich oder um eine andere wichtige Sache kümmern kann, ist er in seinem Element. Launenhaftigkeit ist eine der weniger positiven Eigenschaften des Krebs-Aszendenten, aber auch Melancholie und Selbstmitleid machen das Leben oft schwerer, als es nötig wäre. Das gegenüberliegende Zeichen Steinbock gibt in vielen Fällen das, was ein Krebs-Aszendent braucht: Sicherheit, Stärke und Stabilität. Aszendent Löwe - Der Siegessichere Der Löwe-Aszendent ist ein Lebensoptimist mit dem Gefühl, ein Bevorzugter und ein Glückskind zu sein. Voller Schwung und mitreißender, überschäumender Lebensfreude geht er seinen Weg. Er schafft sich eine Welt, in der das Bedürfnis, Einfluss und Autorität zu gewinnen, und schöpferischer Ausdruck nötig sind, damit sich sein starkes Individualitätsgefühl entwickeln kann. Löwe-Aszendenten sind warmherzig und überaus großzügig, oft aber nur, so lange man seine Leistungen auch gebührend schätzt. Es besteht die Gefahr, dass Menschen mit Löwe-Aszendenten zu viel Stolz an den Tag legen und schon mit der Erwartung zur Welt kommen, wie Könige behandelt zu werden. Diese Erwartungshaltung an alle anderen lässt sie oft überheblich und großspurig wirken. Wenn sie aber die großen Gesten einmal beiseite lassen, können sie anderen Menschen sehr viel Liebe, Wärme und Lebensenergie geben. Eine Wende beim Löwe-Aszendenten ist dann erreicht, wenn er geben kann, ohne dafür etwas zu erwarten. Löwe-Aszendenten sind sehr aktiv. Sie sollten aber allzu schweres Essen meiden und sich viel an der frischen Luft bewegen. Mit dem gegenüberliegenden Zeichen Wassermann kann das Finden und Verwirklichen gemeinsamer Ziele innerhalb einer Zweierbeziehung geübt und der Hang des Löwe-Aszendenten zu übertriebener Egozentrik neutralisiert werden. Mehr lesen Sie auf www.erlesen.info

Renée Suppan, Astrologin Mobil: 0664 103 47 20 suppan@bluebottle.com

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: Gesundheit

Winterreifenpflicht auf der Hüfte bitte nicht

Sport ist im Sommer schon immer so anstrengend. Aber was tun im Winter, wenn die Temperaturen unter den Gefrierpunkt sinken, es am Nachmittag schon stockfinster wird und die Vanillekipferl frisch aus dem Backrohr kommen. „Man muss sich einfach richtig motivieren“, meint Eva Eichmair, zertifizierte Sporttrainerin von der Sportunion Döbling. Es geht vielen Menschen so: Im Winter schmeckt das Essen einfach besser, man verbringt mehr Zeit zwischen Heizkörper und Fernseher und die Lust auf Sport befindet sich in tiefstem Winterschlaf. Erst im Frühling folgt die schreckliche Einsicht, dass sich die viel zu hohe Zahl auf der Waage

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direkt proportional zum eigenen Spiegelbild verhält. Ganz ohne Thermohose und Daunenjacke sieht man so aus, als könne man ohne Hilfsmittel nicht schwimmen. Doch diese Schwimmreifen sind echt und waren sicher auch nicht ganz billig. Erst im Frühling können sie uns teuer zu stehen kommen. Urplötzlich sind die Straßen und Waldwege wieder mit keuchenden Joggern bevölkert, denen die Panik ins hochrote Gesicht geschrieben steht. „Wie kriege ich das wieder in Ordnung?“ und „Hätte ich im Winter nur mehr Sport gemacht“, glaubt man in den Gedanken dieser Verzweifelten lesen zu können – wahrscheinlich deshalb, weil man haargenau das Selbe denkt.


Wie man „winterfit“ bleibt Für Eva Eichmair, Vorsitzende der Sportunion Döbling, stellt sich die Frage nach „Sport im Winter“ gar nicht. „Sport sollte fixer Bestandteil unseres Alltags sein, zu jeder Jahreszeit und bei jedem Wetter“, ist die langjährige Sporttrainerin überzeugt. Sie erklärte uns, wie man im Winter fit bleibt und was die Sportunion dazu beitragen kann. „Körperliches Training ist nicht nur toll für die Figur, es verschafft uns auch ein seelisches Hoch und lässt dem November-Blues keine Chance“, betont Eichmair. Wenn die Couch ruft, die Kartoffelchips „iss uns“ aus der Küche schreien und der gezuckerte Kakao mit Nachdruck nach einer Krone aus Schlagobers verlangt, heißt es, hart bleiben. Wenn man den Verlockungen des Faulseins widersteht, wird man reichlich belohnt. Nicht übertreiben Wer bislang ein Sportverweigerer war und sich von einem Tag auf den anderen einbildet, in zwei Wochen einen Iron Man mitlaufen zu müssen, tut sich selbst auch nichts Gutes. „Wer wieder mit dem Sport beginnt, sollte es unbedingt langsam angehen und sich am besten mit einem ausgebildeten Trainer absprechen“, meint Eichmair und empfiehlt, in der Anfangszeit nicht mehr als 1-2 Stunden in der Woche zu trainieren. Auch der Körper muss sich umstellen, aber bereits nach wenigen Wochen steigen die körperliche Leistungsfähigkeit und das Wohlbefinden. Sogar schlechte Laune und Stimmungsschwankungen können der Vergangenheit angehören und das Immunsystem wird angekurbelt – was besonders für winterliches Ausdauer-, Kraft- und Koordinationstraining spricht.

Fenster.“ Als Gegenmaßnahme empfiehlt Eichmair, die Stretching-Einheiten nach einem Outdoor-Training nach innen zu verlegen und sofort danach eine heiße Dusche zu nehmen. Wichtig sind außerdem ausreichender Nachtschlaf von 7 – 8 Stunden, regelmäßige Trainingspausen und gesunde ausgewogene Ernährung mit Vitamin A, E, Folsäure, B6 und B12 sowie Zink und Eisen. Auf dem Einkaufszettel würde das dann in etwa so aussehen: Obst, Gemüse, Vollkornprodukte, Hirse, Hülsenfrüchte, fettarme Milchprodukte und magere Fleischsorten. Für welchen Sport man sich schließlich entscheidet, bleibt einem selbst überlassen. Im Endeffekt muss man nur lernen, den inneren Schweinehund zu überlisten, denn Hundeschule nimmt den Kerl sicher keine auf … Sportunion Döbling www.sportunion-doebling.at

Wie viel Bewegung braucht der Mensch? Nur rund ein Viertel der österreichischen Bevölkerung ist aus gesundheitlicher Sicht ausreichend körperlich aktiv. Was die Bewegung im Alltag betrifft, liegen wir sogar unter dem EUDurchschnitt. „Um die Gesundheit zumindest ausreichend zu fördern und zu erhalten, sollte man zwei bis drei Mal pro Woche ein ausgewogenes Training absolvieren“, weiß Eichmair und verweist auf die Angebote der Sportunion. „Wir bieten eine sehr große Anzahl verschiedener Sport-Kurse im ganzen Bezirk an und arbeiten nur mit ausgebildetem und engagiertem Trainingspersonal. Bei uns sind alle Menschen jeden Alters willkommen – sogar 70-jährige haben bei der Sportunion wieder mit dem Sport begonnen“, so die diplomierte Trainerin. „Was die Wenigsten wissen ist, dass wir sogar mit der Krankenkasse zusammenarbeiten. Wer regelmäßig zu unseren Fitnesskursen kommt und sich das von den Trainern bestätigen lässt, kann bis zu 70.- Euro auf die Kurskosten rückerstattet bekommen.“ Wichtige Winter-Tipps Auf was man beim Fitnesstraining in der kalten Jahreszeit besonders achten sollte, hat uns Eva EIchmair ebenfalls verraten: „Wer im Winter länger als 90 Minuten trainiert, muss besonders darauf achten, sich nicht zu erkälten, denn in den ersten Stunden nach der Belastung ist der Körper mit der Verarbeitung der Trainingsreize beschäftigt und anfälliger für Krankheitserreger. Genannt wird diese Phase open window, unser Immunsystem hat für kurze Zeit ein offenes

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: Gesundheit

Mini-Implantate MINI – Implantate stellen eine neue Möglichkeit für unsere Patienten 70+ dar, welche schon länger zahnlos sind und daher oft ein eingeschränktes Knochenangebot zur Verfügung haben (Kieferknochen schrumpft, wenn er keine Zähne oder Implantate trägt, ähnlich einem Muskel, welcher nicht trainiert wird). Die oft stark abgebauten Kieferknochen bieten weder einer Prothese ausreichenden Halt, noch können Sie üblich große Implantate aufnehmen. Nur ein aufwändiger Knochenaufbau könnte da einigermaßen helfen, das ist aber auf Grund des fortgeschrittenen Alters und des oft eingeschränkten Allgemeinzustandes nicht möglich. INFO: Zum Thema Zahnimplantate laden wir Sie zu einem kostenlosen Informationsabend ein: Datum: 11.12.2012 Zeit: 19 Uhr Ort: Zahnarztordination Zuber Stadtplatz 4 · 3400 Klosterneuburg Die Plätze sind begrenzt. Bitte melden Sie sich an: Tel.: 02243/24384

Für diese Patienten sind die durchmesserreduzierten MINI - IMPLANTATE ideal geeignet, da sie minimalinvasiv gesetzt werden können. Ein kleiner Schnitt zur Kontrolle der Knochenbreite ist häufig ausreichend. Mit der weichbleibend unterfütterten Prothese während der Einheilphase bemerkt der Patient bereits einen Fortschritt, was den Halt der Prothese betrifft. Nach Ende der Behandlung kann der glückliche Patient wieder problemlos essen, sprechen und das Leben genießen.

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Balance in der

Advent- und Weihnachtszeit Sauer macht nicht lustig!

Im menschlichen Körper sind Säuren und Basen vertreten. Beide werden gebraucht. Eine ausgeglichene Säure-BasenErnährung tut dem Körper gut. Viele Beschwerden v e r schwinden . Viele von uns freuen sich schon auf die bevorstehende Zeit Punsch und Glühwein trinken, Kekse essen, Bratwürste, Kartoffelpuffer & Co. Es ist ja auch eine schöne Zeit mit vielen wohlschmeckenden Genüssen und der Körper braucht von Zeit zu Zeit diese „Leckerlis“. Jedoch sollten diese Genussmitteln achtsam verzehrt werden, denn ein Übermaß an säurebildenden Nahrungsmitteln bringt das Säure-Basen-Gleichgewicht im Organismus durcheinander. Es kommt zu einer Übersäuerung. Säuren können im Körper nur mit Hilfe von Basen abgebaut werden, deshalb müssen sie reichlich vorhanden sein. Das ideale Verhältnis wird durch 70 % basenbildende und 30 % säurebildende Lebensmittel erreicht. Leider wird diesem Säure-Basen-Faktor in der Schulmedizin wenig Beachtung geschenkt und die Bedeutung der Mineralstoffe ignoriert. Man darf vor allem die Säure-Basen-Balance nicht getrennt von der Mineralstoffbalance sehen. Wir nehmen zu viel Natrium und Phosphat und zu wenig Kalzium und Magnesium auf. Nicht der Arzt, nicht die Gene und nicht die Krankenkassen tragen die Verantwortung für unsere Gesundheit, sondern wir selbst. „Jeder ist seines Glückes Schmied!“ Freuen wir uns doch, dass wir durch unsere Lebensweise und Ernährung so einen großen Einfluss auf unsere Gesundheit nehmen können. Bedenken Sie: „So wie die Säure einen Rostfleck am Auto bewirkt, fressen die überschüssigen Säuren Löcher in unsere Gesundheit“. Einige bekannte säurebedingte Beschwerden sind z. B.: Achsel-, Fuß- und Körperschweiß, Akne, Allergien, Blähungen, Cellulite, Depression, Diabetes mellitus, Fußpilz, Gallenbeschwerden, Gelenksund Muskelschmerzen, Haarausfall, Hauterkrankungen, Mykosen, Nierenbeschwerden, Osteoporose, Tinnitus und Verdauungsbeschwerden - und zusätzlich sind die Betroffenen häufig müde, gereizt und angespannt. Starke Säureverursacher sind: denaturierte Nahrung, Genussmittel, Umweltgifte, Stress, Ärger, Hektik, Bewegungsmangel, wenig frische Luft, anaerobe Sportarten, Gärung und Fäulnis im Darm. Einige Beispiele für Säuren, die im Körper gebildet werden: Fleischverzehr produziert Harnsäure,

Kaffee erzeugt Chlorogensäure , denaturierte Nahrungsmittel erzeugen Salpetersäure, Zucker erzeugt Essigsäure – um nur einige Prozesse zu nennen. Um diesem Ungleichgewicht im Körper entgegenzuwirken, legen wir uns eine Strategie zurecht. Und so sieht sie aus: • Obst und Gemüse rücken in den Mittelpunkt der Ernäh- rung. Die Top 10 der basischen Nahrungsmittel kennen wir auswendig: Schwarzer Rettich, Oliven, Erdmandelflocken, Keimlinge, frische Kräuter, Sesam, Gomasio, Kartoffeln, Äpfel und Bananen. • Kräutertees, stilles Wasser, Obst- und Gemüsesäfte, zumindest täglich 1,5 l • Basenbad ist Entspannung und Entschlackung pur. Durch die basischen Bäder werden die Poren der Haut sanft geweitet und ihre natürliche Funktion der Säure- und Giftausscheidung unterstützt. • Bewegung in frischer Luft regt den Lymphfluss an und der ist wichtig für den Abtransport von Schlacken aus dem Gewebe. • Körpermassage nach dem Duschen. Mit einem Naturmassagehandschuh wird die Durchblutung angeregt • Basische Wickel oder basische Socken um den Stoffwechsel anzuregen • Entspannung und Freude im Leben • Pausen vom Essen machen, z. B. einen Entlastungstag einlegen, Basenfasten oder Heilfasten Beginnen Sie sofort. Auch wenn bereits eine langjährige Übersäuerung vorliegt, ist es durch Ernährungsumstellung und den oben beschriebenen Maßnahmen möglich, bereits abgelagerte Säuren wieder auszuscheiden. Wollen Sie Ihren Körper nachhaltig reinigen und entlasten so empfiehlt sich Heilfasten oder Basenfasten . Sie werden sich wie neugeboren fühlen. Karin Alper E-Mail: karin.alper@gmail.com

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Jahreswechsel Versicherungswechsel ?

: FINANZ

Sinn und Unsinn vom Lebensversicherungswechsel – wer zahlt die Rechnung? Markentreue im Versicherungsbereich, also das Festhalten an einer bestimmten Gesellschaft, ist heutzutage nicht mehr wirklich zeitgemäß und kann fast schon als Luxus bezeichnet werden. Eine Kontrolle bestehender Versicherungsverträge und Veranlagungen sollte mittlerweile als selbstverständlich betrachtet werden. In allen Lebenslagen nützen wir tagtäglich die Möglichkeit, das für uns beste Angebot zu wählen – warum sollten dann gerade Versicherungsverträge hier eine Ausnahme darstellen? Leider nutzen dieses Wissen, dieses Streben nach den bestmöglichen Erträgen oder aber auch einfach die Gutgläubigkeit des Einzelnen immer mehr Berater, die (meist als selbsternannte Spezialisten) jedoch oft mehr am eigenen Profit als am Vorteil des Kunden interessiert sind. Aufhänger wie „Ich habe eine neue Kooperation und die ermöglicht mir, etwas ganz Besonderes zu bieten – das bekommt sonst keiner“ wecken das Interesse. Man fühlt sich gut aufgehoben - vielleicht sogar geschmeichelt. Gerne wird in der Folge von billigeren und angeblich besseren Angeboten berichtet. Bestehendes wird gerne als suboptimal bezeichnet und Polizzen werden gekündigt, und natürlich werden auch gleich neue Anträge unterschrieben. Dieses Spiel wird dann auch schon mal nach ein paar Jahren wiederholt – es gibt ja zufälligerweise eine neue Kooperation… Besonders bedenklich ist es, wenn Pensionsvorsorgen (Lebensversicherungen) oder langfristig geplante Veranlagungen aufgrund angeblich besserer Renditen oder anderer zu hinterfragender Gründe prämienfrei gestellt oder rückgekauft werden. Diese Verträge wurden in der Regel auf lange Laufzeiten geplant und dem Betroffenen ist die finanzielle Tragweite dieses Schrittes meist gar nicht bewusst oder wird vom Vermittler schön geredet. Der seriöse Berater weist seinen Kunden auf alle damit verbundenen Kosten hin. Gerne wird argumentiert, dass die Prämienfreistellung einer Lebensversicherung keinerlei Kosten verursacht – leider ist dies absolut falsch. Der Vorteil dieser Vorgangsweise liegt eindeutig beim Vermittler: der Kunde sieht nicht sofort, in welcher Höhe die nicht unerheblichen Abschläge (Kosten) dem Vertrag angerechnet werden – die Erkenntnis des gemachten Fehlers kommt dann erst bei Ablauf der vereinbarten Laufzeit! Etwas schwieriger wird es für den Berater, wenn der Kunde den bestehenden Vertrag lieber stornieren und die bisher eingezahlte Prämie refundiert haben möchte. Nun besteht die Kunst des „Beraters“ darin, die im Regelfall nicht unerheb-

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liche Differenz zwischen der eingezahlten Prämie und der tatsächlichen Auszahlung zu Peter Schindler beschönigen. Nicht selten bekommt der Kunde folgendes zu hören: „Besser jetzt das Bisschen nehmen als später wegen des gar so schlechten Vertrages gar nichts zu erhalten“ oder „Schau, wie wenig das ist – sei froh, dass du es jetzt beendest – wer weiß, wie wenig das sonst noch geworden wäre.“ Dass der neue Vertrag selbstredend all diese Nachteile nicht hat und sowieso um so viel mehr erwirtschaftet – da spielt doch der jetzige Verlust überhaupt keine Rolle – entlockt dem überrumpelten Kunden dann nur mehr ein Kopfnicken… man möchte sich als mündiger Bürger diese einmalige Gelegenheit doch nicht entgehen lassen! Tatsache ist jedoch: In den ersten Jahren werden bei praktisch allen Lebensversicherungsverträgen die überwiegenden Vertragskosten bereits entnommen. Im Falle einer Prämienfreistellung oder gar Stornierung sind diese Kosten für den Kunden auf jeden Fall verloren. Durch den ersatzweisen Neuabschluss einer anderen – weil ja angeblich deutlich besseren – Pensionsvorsorge fallen diese Kosten natürlich noch einmal zusätzlich an. Vertragliche Verschlechterungen durch gesetzliche Änderungen (zB. EU-Unisexrichtlinie; schlechterer Rechnungszinssatz; geänderte Förderungsrichtlinien) werden oft verschwiegen. Auch die neue Kalkulationsgrundlage ist in der Regel durch ein höheres Einstiegsalter bzw. der aufgrund des späteren Versicherungsbeginnes verkürzten Laufzeit nicht unbedingt zum Vorteil des Kunden. Nicht ohne Grund wird die hier beschriebene Vorgangsweise vom Versicherungsverband als „Ausspannen“ bezeichnet und geächtet. Leidtragend ist letztendlich der Kunde: Im Glauben, Gewinn gemacht zu haben, wurden in Wirklichkeit (gut versteckt) zwei Mal Abschlusskosten (in der Höhe von jeweils bis zum 1 ½ fachen der Erstjahresprämie!) fällig und unwissender Weise Vertragsverschlechterungen in Kauf genommen. Sollten Sie selbst in die oben beschriebene Situation kommen – rechnen Sie genau nach – überprüfen Sie die Unterlagen auf Glaubwürdigkeit und holen Sie im Zweifelsfall eine zweite Meinung ein – schließlich geht es um Ihr Geld… Peter Schindler | Tel & Fax: 02243 / 30 120


Tibetische Mönche streuen ein Sandmandala zu Ehren des Buddhas des Mitgefühls, freier Museumseintritt & kostenlose Führungen, Adventkranz-Binden, Kulinarik, „Sound Painting“ mit Christine Jones & Band, Kinderprogramm

Motive von Johann Korec © Art Brut KG

kulturhügel-advent 1. & 2. Dezember 2012 jeweils 14 –19 Uhr 27

Am Campus 2, 3400 Maria Gugging, T 0676/84 11 81 200, www.gugging.org


Eislaufen und Skifahren vor der Skilift Gasthof Bonka,Happyland und Natur-Eislaufplatz Donauarm Klosterneuburg Haustüre : freizeit-tipps

Im Happyland Klosterneuburg wird das Eislaufen zum Erlebnis für die ganze Familie!

Skifahren kann man beim Gasthof Bonka in Oberkirchbach natürlich nur bei entsprechender Schneelage!

Auf der Kunsteisbahn Happyland drehen Kinder und Eltern während der Wintermonate zu flotter Musik ihre Runden. Familien, die sich spontan entscheiden Eislaufen zu gehen, aber keine Schlittschuhe haben, benutzen den Schlittschuhverleih im Eislaufbuffet.

Der Tellerschlepplift hat eine Länge von ca. 200m und transportiert die Schifahrer hinauf um dann in eleganten Kurven wieder hinunterfahren zu können. So ein Schitag, wenn auch nur in kleinem Rahmen, ist eine „Gaudi“ für die ganze Familie.

Im Happyland Klosterneuburg haben Kinder und Eltern auch die Möglichkeit, die „verstaubten“ Schlittschuhe wieder auf Vordermann bringen zu lassen, damit das Eislaufen nicht zur Anstrengung wird.

Der Lift eignet sich natürlich besonders für kleine Skihasen um dort ihre ersten Skiversuche auf den 2 Brettern zu unternehmen. Ob Schuss oder mit „Bogerl“ - Hauptsache es macht Spaß! Aufwärmen und stärken können sich die Wintersportler dann im gemütlichen Gasthaus Bonka - dem Wirtshaus im Wienerwald.

Freitag ab 17.00 Uhr: DJ Line / Eisdisco Samstag 15.00 – 16.00 Uhr: Kinderprogramm Sonntag 09.00 – 11.00 Uhr: Publikumseishockey Sa & So 14.00 – 15.00 Uhr: Schlittschuhe schleifen

Für Veranstaltungen kann der ganze Lift gemietet werden und für Kindergärten und Schulen werden Skikurse angeboten. Immer vorab anrufen! Schneetelefon und Infos: +43(0) 2242 / 6290

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TheGarden Gate toundthe die Kartographische Benennung

Die Galerie base-level zeigt seit 20. November neue Arbeiten von Peter Patzak Man könnte die Arbeit von Peter Patzak als täglich gelebtes Forschungsprojekt Bild, Schrift, Zeit bezeichnen: Ob es sich nun um die Laufbilder des Films handelt, um jene Bilder, die als Substrat von Erzählungen im Kopf entstehen oder die tatsächlichen Zeichnungen und Malereien, die an Galeriewänden hängen. Durch die Prominenz, die Patzak als Regisseur erlangt hat, wurde oft vergessen, dass es schon seit 1962 regelmäßig Ausstellungen mit seiner bildenden Kunst gibt. Arbeiten, die ein enges Dialogverhältnis mit seinen anderen bildsprachlichen/sprachbildnerischen Hervorbringungen pflegen und doch eine ganz eigene Schicht in seinem Werk darstellen. Patzaks erklärte Absicht ist es, eine visuelle Harmonie zwischen „dem Ersehnten und dem Erreichten“ zu erzielen, ein Projekt das fast schon per definitionem zum Scheitern verurteilt ist. Aber gerade im Kampf um die Form, im Ringen um authentischen Ausdruck manifestiert sich die Kunst in ihrem Wahrheitsanspruch: Im palimpsestartigen Auftrag der verschiedenen Farbschichten, im Collagieren und Decollagieren, das neue Blickwinkel auf eine andere Wirklichkeit/ die Wirklichkeit des Anderen ermöglicht. Im Versuch, durch impulsive Gestik eine künstlerische Behauptung aufzustellen und gleichzeitig durch filigrane zeichnerische Interventionen Ordnung in die Landkarten zu schaffen.

wie ich es hinkriegen kann.“ Patzak allerdings hat einiges hingekriegt in den vergangenen fünf Jahrzehnten und seine Kunst war nie eine Insel: Sie hat im Lauf der Jahrzehnte absorbiert und transformiert, was in der Luft lag: Man findet eine inhaltliche Palette von der goldenen Zeit der Malerei in Österreich, der Avantgarde nach dem Krieg bis zu Patzaks Zeit in den sechziger und siebziger Jahren in New York. Das Ungegenständliche vermischt sich mit dem Zeichenhaften und dem Ornamentalen, dem nervösen Strich stehen ruhige Flächen gegenüber. Manchmal bezieht sich der multidisziplinäre Künstler ganz bewusst mit milder Ironie auf sein anderes Arbeitsfeld, das Kino, wenn er Gemälde mit Perforationslöchern wie bei einem Filmstreifen begrenzt. Bei den neuen und neuesten Arbeiten wiederum dominieren strenge Geometrien, Feldforschung und Vermessung von Grenzen und Toren, dunklen Erd- und Metallfarben; Raumsituationen, in denen gedämpftes Licht Durchlässe markiert: „Break on through to the other side.“ Peter Patzak wird im Rahmen der Ausstellung THE GATE TO THE GARDEN UND DIE KARTOGRAPHISCHE BENENNUNG am 13. Dezember um 19 Uhr in der Galerie eine Lesung veranstalten. Titel: BEZOGENE TEXTE von Peter Patzak.

Galerie base-level | www.base-level.com

Gerne zitiert Peter Patzak Francis Bacon: „Ich kenne meine Situation und weiß, dass ich weiß was ich will, aber nicht

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: veranstaltungen

IPad Apps iAnnotate

iAnnotate ist ein praktischer PDF-Viewer und kommt mit einem mächtigen Werkzeugkasten, um Kommentare und Markierungen hinzuzufügen. Sie können Dokumente aus einer E-Mail öffnen, Verträge unterschreiben und versenden, Notizen für Bearbeitungen und Diagramme hinzufügen, Texte kopieren und Markierungen oder Unterstreichungen mit nur einer Fingerbewegung vornehmen! Anders als andere Apps, die den Anwender nur auf der PDF zeichnen lassen, integriert iAnnotate die Kommentare direkt in die PDF, damit diese mit jedem Standard PDF-Viewer betrachtet werden können. Außerdem kann man über Karteireiter mehrere PDFs nebeneinander schnell anwählen und betrachten. Preis: 8,99€

Skoobe:

Die eBookFlatrate für Leseratten

eBooks liegen voll im Trend - ihr Absatz nimmt stetig zu. Bislang lassen sich eBooks aber nur einzeln kaufen, was für Leseratten, die pro Woche gleich mehrere Bücher verschlingen, zum teuren Hobby wird. Hier kommt Skoobe ins Spiel. Der Dienst funktioniert wie eine Leihbücherei für eBooks. Gegen Zahlung einer Monatsgebühr laden Sie so viele Bücher herunter, wie Sie möchten, und geben Sie nach der Lektüre wieder zurück. Die eBooks lagern für diese Zeit auf Ihrem iPhone oder dem iPad. Sollte man den Dienst nicht mehr länger benötigen, werden eBooks automatisch nach Ablauf des bezahlten Monats zurückgegeben. Preis: 9,90/Monat

Google Currents

Diese App sammelt ihre Lieblingsinhalte verschiedener Magazine und informiert Sie, sobald neue Beiträge online geschalten sind. So können Sie diverse Artikel über ihre Lieblingsthemen überallhin mitnehmen und bleiben immer am Laufenden. Außerdem werden alle Beiträge ansprechend und lesefreundlich gestaltet dargestellt. Verlage wie Forbes, der Guardian, TechCrunch, PBS und Saveur haben bereits Hunderte von Beiträgen mit Videos, künstlerischen Fotografien oder Bilderstrecken bereit gestellt. Sie können jede Ausgabe offline ohne lange Ladezeit lesen und ganz einfach mit anderen teilen. Google Currents passt sich automatisch an das jeweilige Telefonoder Tablet-Format an und synchronisiert die Abonnements auf Ihren verschiedenen Geräten. Preis: Gratis

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AwesomeNote

Mit Awesome Note können Sie Ihr Leben auf einfache und schnelle Weise besser denn je organisieren. Notieren Sie Ihre Einfälle, Gedanken und Anmerkungen, und richten Sie beispielsweise ein Tagebuch, ein Reisetagebuch, eine E-Mail-Box, eine Checkliste, eine Einkaufsliste, eine Aufgabenliste oder einen Terminplaner ein und sortieren Sie diese in den von Ihnen festgelegten Kategorien. AwesomeNote lässt sich leicht individuell auf die eigenen Bedürfnisse anpassen. Hierfür stehen verschiedene Ordner-Symbole, Farben, Schriftarten und Hintergründe oder auch Erinnerungsfunktion zur Verfügung. Mit der Synchronisationsfunktion gehen keine Notizen mehr verloren. Preis: 3,59€

Contacts Journal – Professional

Für Netzwerker gibt es jetzt eine neue App, die mit schöner Benutzeroberfläche und vielen Zusatzfunktionen begeistert. Contacts Journal ist eine CRM-App, mit der Sie geschäftliche und private Beziehungen aktuell halten und optimal pflegen können. Über ein dem Kontakt zugeordnetes Logbuch können Sie verschiedene Arten von Meetings sowie deren Datum, Ort und Gegenstand eintragen. Neben einer Erinnerungsfunktion gibt es auch die Möglichkeit, Dateien an Kontakte anzuhängen und Backups zu erstellen. Preis: 8,99€


Lions & :erlesen Silvester-Party

Datum geheim. Zweck: Gutes tun statt nur gute Vorsätze…

BILD: © MArtin horinek - fotolia.com

: SOCIETY

:erlesen ist Magazin, APP, IPad, Website und EVENT. Unsere erlesenen Events in der HSD-Lounge sind bereits gerne besucht – jetzt kommt der erste :erlesen-outdoor-event. In Zusammarbeit mit den Lions Clubs Klosterneuburg veranstalten wir diesen Event. Kommen Sie Feiern und Feuerwerkschauen am Buchberg. Bei Getränken, Knabberkram, Musik, mit netten Leuten, in und um Hütten und Heiz-Schwammerl begrüßen wir 2013 im ¾ Takt mit Kaiserwalzer und genießen die einzigartige Aussicht auf das Feuerwerk über Wien.

gesponsert von: DRUCK

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Sektkellereien Karl Inführ

Ort: Raphael Donner-Gasse/Hafnergraben Beginn: ab 20 Uhr

BILD: © Fotowerk - Fotolia.com

Der Reinerlös der Veranstaltung kommt caritativen Aktionen der Lions-Clubs „Klosterneuburg-Babenberg“ und „Futura“ zugute. Zu Druckbeginn ist die Veranstaltung leider noch nicht von der Stadtgemeinde komplett genehmigt. Neueste Informationen finden Sie unter: www.erlesen.info & www.lionsklosterneuburg.at

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Wenn die Liebe beflügelt Nussdorf auf dem Laufenden

: veranstaltungen

Der 14. Oktober stand in sportlicher Hinsicht wieder ganz im Zeichen des Kahlenberglaufes. In diesem Jahr gab es im Zieleinlauf sogar eine romantische Überraschung.

Der Blick vom Yachthafen des Kahlenbergerdorfes hätte schöner nicht sein können. Die Sonnenstrahlen spiegelten sich an der Wasseroberfläche, der Himmel war blau und die Temperatur ganz und gar nicht herbstlich. Der perfekte Tag, um auf einen Berg zu laufen. 187 Teilnehmer und Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus mehreren Ländern und etliche Zuseher waren es, die sich am 14. Oktober um 10.00 Uhr vormittags im Startbereich beim Donauufer eingefunden haben. Zum 23. Mal wurde der internationale Kahlenberglauf, die 8,6 Kilometer lange Bergstrecke auf einen der Hausberge Wiens, vom Leichtathletik-Verein Marswiese veranstaltet. Er war zugleich der 64. Internationale Wiener Hö-

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henstraßenlauf. Ein Fixpunkt seit 1990 Der LV-Marswiese hatte 1990 mit Roland Herzog (auch Veranstalter des Höhenstraßenlaufes) und Johannes Mayer gleich zwei Funktionäre in internationalen, bedeutenden Funktionen des Berglaufes. Johannes Mayer war zuständig für die Österreichische Berglaufnationalmannschaft, Roland Herzog war Österreichs Vertreter im Internationalen Leichtathletikverband IAAF und ebenfalls für den Berglauf zuständig. Vor über 23 Jahren kamen sie zu der Ansicht, dass auch Wien einen eigenen Berglauf braucht. Der Kahlenberglauf erblickte das Licht der Welt. Johannes Mayer war verant-


wortlich für die Streckenführung, Roland Herzog übernahm die Organisation und schon bald kam es zu einer Kooperation mit dem Verein Freunde des Kahlenbergerdorfes, die bis zum heutigen Tag andauert.

Doppelerfolg des gemischten Döblinger Dreamteams.

Die anspruchsvolle Strecke führte von Beginn an durch die schönsten Steige, Wälder, Wiesen und Weingärten des Kahlenbergs. Zu den bisherigen Höhepunkten zählen die, auf einer auf 15 Kilometer verlängerten Strecke stattgefundenen, Österreichischen Berglaufmeisterschaften 1998 sowie die Teilnahme des mehrfachen Berglaufweltmeisters Jonathan Wyatt 2002. Die Streckenrekorde halten die Österreicherin Andrea Mayer mit 37,47 Minuten und Gerd Frick aus Italien mit 32,16 Minuten. Aber auch das Jahr 2012 wird auf seine Art in die Geschichte des beliebten Berglaufes eingehen. Das schnellste Paar des Tages Neuen Streckenrekord gab es in diesem Jahr keinen, auch Berglaufweltmeister nahm keiner teil. Das Ergebnis ist dennoch überraschend. Während die Spannung im Zielbereich beim Kahlenberger Sender und der Stephanien-Warte immer größer wurde, bahnte sich auf den gut beschilderten Serpentinen eine kleine Überraschung an. Mit einer guten Zeit von 37,08 Minuten kam Stefan Jeschke vom LV Marswiese vor dem Polen Tomasz Sommer mit 37,38 als Erster ins Ziel. „Die Temperaturen waren perfekt, dennoch war es hart“, berichtet Jeschke kurz nach dem Zieleinlauf und betont den kräftezehrenden Zweikampf mit dem zweitplatzierten Polen. Dritter Läufer wurde der gebürtige Spanier Diego Pazos, der inzwischen für die Schweiz läuft, mit einer Zeit von 39,02 Minuten. Bei den Frauen hatte Sandrina Illes, ebenfalls vom LV Marswiese, die Nase vorne. Sie absolvierte die Strecke in 42,23 Minuten und ist die Lebensgefährtin des Gesamtsiegers Stefan Jeschke. Na, wenn sich da mal nicht die zwei Richtigen gefunden haben? :erlesen gratuliert zum

Die Website-Story

Das Siegerpärchen aus Nussdorf

Effizient werben mit suchmaschinenoptimierten Websites

Kennen Sie das? In Ihrer Website sind Presseberichte von 2007? Die Termine Ihrer Kundenveranstaltungen sind schon sechs Monate vorbei. Dafür sind Ihre Produktbeschreibungen veraltet und die Preise sowieso. „Was soll ich machen… Ich erreiche meinen Programmierer nicht, mein Designer ruft nicht zurück, mein Sohn oder der Freund meines Sohnes kommt einfach nicht dazu und ich komme gar nicht hinein, habe keine Zugangsdaten und kenn´ mich auch gar nicht damit aus.“ Diese Website-Story höre ich 1x pro Woche mit geringfügigen Variationen. Dabei kann Ihre Website eine Ihrer besten MitarbeiterInnen sein und Sie selbst oder KollegInnen entlasten. Könnte

Fragen beantworten, Service anbieten, zum „ins Geschäft kommen“ animieren, zum „Weiterempfehler“ werden oder die Pflege Ihrer Kundendatenbank übernehmen. Ganz nebenbei etwas Marktforschung betreiben oder gleich direkt verkaufen. Sie müssen sich nur selbst die Frage stellen: soll Ihre Website nur eine bunte elektronische Visitenkarte sein oder ein Vertriebsinstrument? So oder so sollte die Website aber in Ihrer Hand liegen, Sie oder Ihre MitarbeiterInnen sollten Informationen darin unabhängig aktualisieren können. Und das in wenigen Minuten mit Erfolgserlebnis-Garantie. Alles eine Frage des richtigen Programmes, eines zielorientierten Aufbaues der Website und einer Einschulung. Gerne unterstütze ich Sie auch bei Konzeption und Text. Kontakt: r.hahn@hahn.at

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: veranstaltungen

Der

TullnerfelDer

KulTurverein 

präsenTierT

Tullnerfelder Kulturverein – Licht ins Dunkel für das Tullnerfeld! Volles Programm für guten Zweck im Tullnerfelder Advent!

Am 24. November startete die Veranstaltungsreihe „Tullnerfelder Advent für Licht ins Dunkel“ vom Tullnerfelder Kulturverein in Kooperation mit einer Maturaprojekt-Gruppe der HAK Tulln. Zu Beginn des Advent-Programms begeisterte die begnadete Gospel-Sängerin Stella Jones am 24. November in der Pfarrkirche Königstetten gemeinsam mit Stargast Andrew Young. Andy Lee Lang rockte in Grafenwörth am 7. Dezember gibt es bei Möbel Leiner Langenrohr die Tullnerfelder Weintaufe mit den Weinpaten Wolfgang Böck und Alexander Klement sowie LAbg. Präs. Bgm. Alfred Riedl. Das komplette Programm finden Sie auf: www.tullnerfelder-kulturverein.at , www.mvmfm.at Karten: ticketshop@mvmfm.at Weintaufe mit Weinpate Wolfgang Böck (bekannt als Trautmann) und Alexander Klement (Fendrich Double) Freitag, 7. Dezember Möbel Leiner, Langenrohr Beginn: 19.00 Uhr Eintritt inklusive Buffet und Taufwein: € 23,00 / € 18,00 für Leiner Vorteilskunden

Der Tullnerfelder Kulturverein und die Gemeinde Langenrohr und die Raiffeisenbank Tulln präsentieren: Alex Kristan „Jetlag für Anfänger“ Freitag, 08. März 2013 Gemeindesaal Langenrohr Einlass: 18.30 Uhr Beginn: 20.00 Uhr Eintritt: € 25,00 (freie Sitzplatzwahl)

Muttertagskonzert mit Petra Frey Mittwoch, 8. Mai 2013 Möbel Leiner Langenrohr Einlass: 19.00 Uhr Beginn: 19.30 Uhr Eintritt inklusive Buffet (ohne Getränke): € 23,00 / € 18,00 für Leiner Vorteilskunden

Tullnerfelder Kulturtage – Radio Arabella Schützenparty 40 Jahre Schützenverein Königstetten 24. bis 26. Mai 2013; Zelt vor der Volksschule in Königstetten

Andy Lee Lang, Die3, Willi Dussmann, Stella Jones, Mandy von den Bambys, Michael Höher, Jacqueline Hosemann, der lustige Hermann führt durch das Programm!

Spendenaufruf– Ihr Geld bleibt garantiert im Tullnerfeld. 6. Tullnerfelder Advent - Aktion Licht ins Dunkel für das Tullnerfeld

Der Verein Balance betreibt in Maria Ponsee ein Wohnhaus und eine Tagesstätte für Menschen mit Körper- und Mehrfachbehinderungen. Kurt Trautsamwieser ist Leiter der beiden Einrichtungen und ist mit seinen 31 Mitarbeiter(innen) für die bedürfnisorientierte Betreuung von insgesamt 30 Menschen mit Körper- und Mehrfachbehinderungen verantwortlich. Der Erlös wird für Regale, Tische, Keramik und Farben in der Tagesstätte verwendet! Wir danken herzlichst! Spenden bitte an:TVB, BLZ 40630, Kontonummer 4000020000 Info: Franz Müllner 0699 1135 1177, mvm@mvmfm.at

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hr VORPROGRAMM JOHANNES ZEINLER Karten: € 56,- inkl. Buffet & Begrüßungssekt Berghotel Tulbingerkogel

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„DIE WIENER“ NEUJAHRSKONZERT 2013

FR, 1 . Feb ., 19

SA, 5 . Jän

ticketshop@mvmfm.at

ner,

InfoLine:

(0699) 1172 3248

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hr

Tullnerfelder Kulturverein

FASCHINGSDÄMMERSHOPPEN MIT LUSTIGEN HERMAN & HERBERT FREI Karten: € 16,- bis € 22,- (fixer Sitzplatz) Gasthof Maurer, Großweikersdorf


: veranstaltungen

Veranstaltungs

Kalender

Fr 07.12.2012

Adventtheater - Maresa Hörbiger und Trude Marzik: Wien ist eine Theaterstadt Theater zum Himmel im Hörbigerhaus, Himmelstraße 24 | 19.30 Uhr | Karten: € 35 .–

Sa 08.12.2012

Adventtheater - Wolfgang Hübsch: Geliebte alte Tante Jolesch - Friedrich Torberg Theater zum Himmel im Hörbigerhaus, Himmelstraße 24 | 19.30 Uhr | Karten: € 35 .–

So 09.12.2012 & 23.12.2012

Jazz Brunch mit dem Jazz Trio Cuvée SUITE´Hotel am Kahlenberg Nr. 2 | 11.30 - 14.30 Uhr | Karten: pP € 39 .– (exkl. Getränke)

Mi 12.12.2012

Blue Note Six - Christmas Special Bamkraxler, Kahlenbergerstraße 7 | 20.00 Uhr | Karten: € 12 .– / € 15 .–

Mi 12.12.2012

Volkstheater in den Bezirken: „Mr. und Mrs. Nobel“ von Esther Vilar Volkshochschule Döbling, Gatterburggasse 2A | 19.30 Uhr | Karten: € 9 .– / € 22 .–

Do 13.12.2012

Adventtheater - Ulrike Beimpold und Christian Koch (Klavier): Himmlische Weihnachten Theater zum Himmel im Hörbigerhaus, Himmelstraße 24 | 19.30 Uhr | Karten: € 35 .–

Fr 14.12.2012

Adventtheater - Maresa Hörbiger: Ein Weihnachtslied - Lost in a Christmas Carol Theater zum Himmel im Hörbigerhaus, Himmelstraße 24 | 19.30 Uhr | Karten: € 35 .– (Schüler nur € 15 .–)

Sa 15.12.2012

Advent mit „Klosterneuburger Bläserquartett“ und den „Sieveringer Langsamsingern“ Pfarrkeller Kahlenbergerdorf, Heiligenstädterstraße 345 | 14.00 Uhr | Eintritt frei

Sa 15.12.2012

Adventtheater: Joseph Lorenz liest Erich Kästner und Kurt Tucholsky Theater zum Himmel im Hörbigerhaus, Himmelstraße 24 | 19.30 Uhr | Karten: € 35 .–

So 16.12.2012

Adventtheater - Erika Pluhar und Monika Stadler: Advent - Lieder, Lyrik, kleine Prosa Theater zum Himmel im Hörbigerhaus, Himmelstraße 24 | 19.30 Uhr | Karten: € 35 .–

So 16.12.2012

Magic Brunch mit Zauberer Martin Haderer und Zauberer Peter Pudill SUITE´Hotel am Kahlenberg Nr. 2 | 19.30 Uhr | Karten: € 39 .– (exkl. Getränke)

Mi 19.12.2012

Wienerlied - und? Der musikalische Adventkalender 2012 Neuwirth Extremschrammeln im Trio Buschenschank Hengl - Hasenbrunner, Iglaseegasse 8 - 10 | 19.30 Uhr | Karten: VVK € 16 .– , AK € 18 .–

Mo 24.12.2012

Traditionelles Weihnachtssingen Pfarrkirche St. Georg, Kahlenbergerdorf, St. Georg Platz 1 | 23.15 Uhr | Eintritt frei

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Eine kulinarische Reise nach Fernost in Klosterneuburg Thailändische, chinesische und japanische Küche selbst entdecken und kombinieren.

Restaurant Hulu

Inkustraße 1-7/Objekt 8 · 3400 Klosterneuburg Tel.: 02243/23 123 www.restaurant-hulu.at Öffnungszeiten: täglich von 11:00 - 22:30 Uhr

GUTSCHEIN € 5,„Gültig nur für das Buffet und pro Person bis 31.12.2012!“


erlesen 2 / 2012 Winter NUSSDORF