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Gemeindebrief der evang. Kirchengemeinde

Manzen - Ursenwang August/September 2012

Nr. 08/09


Zwischenzeiten Sonne und Strand, Balkonien oder doch die eiserne Stellung in der Firma halten. Unterschiedliche Gefühle verbinden wir mit den Sommerferien.

Zwischenzeiten, die gibt es aber nicht nur in der Sommerpause, sondern auch sonst in unserem Leben. Da ist die Krankheit, die mich aus dem Gewohnten reißt und dauerhaft Spuren in mir hinterlässt.

Die Sommerferien: Eine Zeit dazwischen - zwischen einem Schuljahr und dem nächsten.

Da ist die Schwangerschaft, in der ich mich vorbereite auf eine ganz neue Lebensphase.

Eine Zwischenzeit. Der gewohnte Arbeitstrott wird durchbrochen. Die meisten Betriebe laufen auf Sparflamme. Die Vereine pausieren. Die Schüler freuen sich aufs Freibad.

Oder die Zeit, in der es mir schwer fällt anzuerkennen, dass ich älter werde und mir vorgaukle, dass alles wie immer ist. In welcher Zwischenzeit befinde ich mich?

Eine Zwischenzeit - zwischen dem, was war, und dem, was kommt.

Victor Turner, ein bekannter Ethnologe, untersuchte Mitte des 20. Jh. Schwellenriten. Dabei ging es um Initiationsriten afrikanischer Stämme. Den Übergang vom Kind zum Erwachsenen, vom Single zum Paar usw.. Er fand heraus, dass es in diesen Lebensübergängen Trennungs-, Schwellen-, und Angliederungsphasen gibt. Während der Schwellenphase, der Zwischenzeit, scheint alles anders zu sein, nichts nimmt seinen gewohnten Gang. Halt und Klarheit in der Schwellenphase liefert nach Turner das Ritual. Vielleicht trifft ja, was er beobachtete, auch für andere Zwischenzeiten zu? Für die vielen Zwischenzeiten in unserem Leben. Was festigt mich in meiner Zwischenphase? Rituale strukturieren den Tagesablauf, Rituale strukturieren unser Leben, sie geben Halt und Klarheit. Das kann der Kaffee am Morgen sein, die Zigarette nach dem Essen, oder das Gebet vor dem Schlafengehen. Ein christliches Ritual in der Zwischenzeit „Sommerpause“ mal ausprobieren? Ein christliches Ritual in unseren vielen Zwischenzeiten etablieren? Ein christliches Ritual die Zwischenzeit „Leben“ begleiten lassen? Den Blick auf den richten, der Hüter aller Zeit ist? Warum eigentlich nicht? Es grüßt Sie, Ihr Pfarrer Michael Schneider 2


Gemeindespende 2012 Ganz herzlich wollen wir uns bei allen Gemeindegliedern bedanken, die die Kir‐ chengemeinde in diesem Jahr bei einem unserer vier Projekte unterstützt haben. Projekt 1: Gemeindezentrum Projekt 2: Kinder‐ und Jugendarbeit Projekt 3: Medien Projekt 4: Wo am nötigsten Manche wollten vielleicht gerne, wussten aber nicht wie. Wir haben leider ver‐ gessen, den Überweisungsträger im Gemeindebrief einzulegen. Daher reichen wir ihn in diesem Gemeindebrief nach. Für alle, die noch etwas geben wollen: Bankverbindung Evangelische Kirchenpflege Manzen/Ursenwang KontoNr. 323 600 000 Volksbank Göppingen (610 605 00)

Urlaubsvertretung 18.08. -10.09. 2012 „Der Pfarrer ist schon wieder weg!“ Nach Tansania, Pfarrkonvent und Konfi-Camp heißt es auch für mich in den Sommerferien: private Zwischenzeit. In dringenden seelsorgerlichen Fällen wenden Sie sich bitte vom 18.08. – 10.09. an Pfarrer Siegfried Hösch, in Salach. Telefon: 07162/6342

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Ausflug des Treffpunkt‐Senioren auf die Burg Hohen‐Neuffen Bei strahlendem Sonnenschein setze sich der volle Bus in Bewegung. Hohen‐Neuffen, die größte Burgruine Süddeutschlands, erwartete uns mit einem herrlichen Ausblick bis zum Fernsehrturm Stuttgart. Nach einer kurzen Besichtigung auf eigene Faust und einer Stärkung im Nürtinger Zimmer folgte der unterhaltsame Auftritt von Harald Immig. Der Liedpoet verstand es, das Publikum zum Lachen zu bringen, und überbrückte die Spiel‐ pausen mit heiteren Anekdoten. Gerne hätten wir ihm noch länger zugehört. Vielleicht gibt es ja dazu bald in unserer Johan‐ neskirche die Möglichkeit, er hat uns nämlich angeboten, mal eine Liedpredigt im Gottes‐ dienst zu halten.

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Gemeindefest am 17.Juni 2012 Viel Spaß und Sonne auf dem Gemeindefest. Die Kirche als Raum der Hoffnung. Darum ging es inhaltlich im Gottesdienst. Da‐ nach folgte bei idealen Wetterbedingungen ein abwechslungsreiches Programm. Vor allem für die Kinder: Kasperletheater, Mitmachlieder, Kinderschminken, Slackline und auch der Prädi‐ kant und der Pfarrer wollten es auf der Hüpfburg noch mal wissen. Für das leibli‐ che Wohl war auch gesorgt. Es gab viele Gespräche und Geselligkeit. Ein Fest mit vielen lachenden Kindern und zufriedenen Erwachsenen, und so soll es in der Kirche ja schließlich auch sein.

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Neues aus dem Kindergarten Sommergrüße aus dem Kindergarten Im Kindergarten ist es zu jeder Jahreszeit schön. Jetzt im Sommer können wir sogar manchmal im Garten ein Picknick machen und frühstücken. Wir wünschen unseren „Maxis“ einen guten Start und viel Spaß in der Schule. Auf alle anderen freuen wir uns nach den Sommerfeien wieder im Kindergarten ab 10. September. Wir wünschen allen Gemeindemitgliedern einen schönen Sommer und den Fami‐ lien wunderschöne, erlebnisreiche, erholsame Ferien und grüßen herzlich aus dem Kindergarten. Heinke Geiger Hurra, die Clowns waren da! Im Rahmen unserer Fortbil‐ dung „Zukunftsmusiker“ brachten uns die Clowns „Lot‐ te und Susi“ zum Mitsingen und Mitlachen. Viele Kinder, Geschwister, Eltern und das Team des Kindergartens „Schatzkiste“ kamen in den vollen Genuss eines unter‐ haltsamen Nachmittags im Gemeindehaus. Die lustigen Clowns hatten eine Gitarre, bekannte Kinderlieder, Zun‐ genbrecher und noch vieles mehr im Gepäck. Alle Zuschauer wurden in das abwechslungsreiche Programm miteinbezogen, vor allem den Kindern machte das Zuschauen und Mitfiebern beim „Fangen‐ und Versteckspielen“ große Freude. Viel Applaus und strahlende Kinderaugen waren das Dankeschön für diesen lustigen, musikalischen Auftritt von „Lotte und Susi“! Zum Abschluss gab es dann noch eine kleine Stärkung für den Heimweg. von Christine Scholz

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Übernachtung der Maxis im Kindergarten Endlich war der große Tag gekommen. Alle hatten sich schon so lange auf die Übernachtung im Kindergarten gefreut. Die Kinder kamen um 18 Uhr in den Kin‐ dergarten. Die Eltern haben ihre Kinder gebracht und beim Tragen geholfen, denn man musste so viel mitbringen: Schlafsack, Luftmatratze oder Isomatte, Schlafanzug, Waschzeug,...

Zuerst haben alle in der Bärenhöhle unsere Nachtlager gerichtet. Jeder suchte sich mit seinen Freunden eine gemütliche Ecke aus und machte es sich dort mit Matratzen, Isomatten, Schlafsäcken, Decken und Kuscheltieren gemütlich. Danach haben wir gemeinsam Spaghetti mit Tomatensoße gekocht. Dazu gab’s leckere Karotten, Paprika und Gurken. Das Essen hat allen gut geschmeckt und viele Kinder haben davon 2 Teller gegessen. Nachdem die Kinder noch eine Weile im Garten herumgetobt hatten, machten wir uns mit unseren Taschenlampen auf den Weg in Richtung Waldheim. Unter‐ wegs haben wir vieles Interessante gesehen und beobachtet, wie z.B. einen Heiß‐ luftballon und die Maisfelder. Im Waldheim angekommen gab es für alle ein leckeres Eis. Danach war noch viel Zeit zum Spielen auf dem Spielplatz und zum Herumtoben. Um halb zehn machten wir uns wieder auf den Rückweg. Im Wald war es schon ziemlich dunkel und wir waren froh, dass wir unsere Taschenlampen dabei hat‐ 8


ten. Wir haben auf dem Weg sehr viele Schnecken entdeckt. Unterwegs konnten wir auch immer wieder hören, wenn beim stattfindenden Europapokal‐Spiel ein Tor für Deutschland gefallen war, denn aus allen Richtungen war dann ein Tuten und Tröten zu hören. Zurück im Kindi haben sich alle den Schlafanzug angezogen, gewaschen und die Zähne geputzt. Danach gab’s noch eine Gute‐Nacht‐Geschichte und ein Gute‐ Nacht‐Lied. Einige der Kinder waren sehr müde und sind gleich eingeschlafen. Andere waren noch so aufgeregt und mussten ganz dringend mit den anderen Kindern neben ihnen tuscheln. Um Mitternacht waren dann alle eingeschlafen. Am nächsten Morgen sind die Eltern der Maxis gekommen und haben für uns ein leckeres Frühstücksbuffet gerichtet. Es war eine sehr gemütliche Runde und es gab viel zu Lachen und Erzählen. Nachdem alle zusammen aufgeräumt hatten, gingen die Kinder mit ihren Eltern etwas müde aber sehr stolz nach Hause. Nach diesem Erlebnis waren sich alle Kinder und Erzieherinnen einig: Diese Übernachtung werden wir nicht so schnell vergessen. Monika Pfizenmaier Impressum Öffnungszeiten des Pfarrbüros ™ ™

dienstags und donnerstags von 8.30 Uhr – 11.00 Uhr mittwochs von 10.00 bis 12.00 Uhr

ev-kirche-manzen@arcor.de www.johanneskirche.eu Kirchenpflege Herr Kleinbach Tel. 81 14 95 Fax. 82 19 80 Bankverbindung Evangelische Kirchenpflege Manzen/Ursenwang KontoNr. 323 600 000 Volksbank Göppingen (610 605 00) Herausgegeben vom Evang. Pfarramt Manzen-Ursenwang, Schieferstr.2, Tel. 81 16 65, Fax 8 22 18

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Besuchsdienst Herzlich einladen wollen wir am 27. Sept. um 17:30 Uhr ins Gemeindehaus zur Besuchsdienstbesprechung. Alle Interessenten sind herzlich eingeladen. Wer sich vorstellen kann, Geburtstagsbesuche in der Gemeinde zu machen, kann sich gerne mit Pfarrer Schneider in Verbindung setzen oder einfach an diesem Abend dazukommen.

Treffpunkt Senioren Im August - Ferien Dienstag, 18.09.

14.30 Uhr „Mein Afrika“ Erlebnisbericht mit Pfarrer Schneider

Singkreis Montags

20 Uhr, Gemeindezentrum Manzen Leitung: Klaus Baudisch

Freude und Leid in der Gemeinde Kirchlich getraut wurden Bestattet wurden

am 26.05.

Günther Lauinger und Sandra geb. Hummel, Ottostr. 5, Ursenwang

am 12.Juni. am 19.Juni am 06.Juli am 09.Juli am 12.Juli am 20.Juli

Hans Krauß, Weilerbachweg 11 Carmen Schuller, Buchenrain 4 Ingeburg Mildner, Buchenrain 4 Robert Liedtke, Eschenstr. 6 Herbert Wenninger Herbert Warta Monatsspruch August

Gott heilt, die zerbrochenen Herzens sind, und verbindet ihre Wunden. Ps 147,3 10


Gottesdienste und Veranstaltungen AUGUST So. 05.08. So. 12.08. Mi. 15.08. So. 19.08. So. 26.08.

10.00 Uhr Gottesdienst mit Pfarrerin Schneider 10.00 Uhr Kaffee und Tee 10.30 Uhr Gottesdienst mit Pfarrer Schneider Opfer für den Dienst an Israel Ferien Ökumenischer Strickkreis entfällt 10.00 Uhr Gottesdienst mit Pfarrer Hösch 10.00 Uhr Gottesdienst mit Pfarrer Kaiser Opfer für das Gemeindezentrum

SEPTEMBER So. 02.09. 10.00 Uhr Gottesdienst mit Pfarrer Hösch So. 09.09. 10.00 Uhr Kaffee und Tee 10.30 Uhr Gottesdienst mit Pfarrer Hösch; Opfer für die Weltmission Do. 13.09. 9.40 Uhr Einschulungsgottesdienst, Manzen So. 16.09. 10.30 Uhr Gottesdienst im Grünen in Schlat bei Hermannshütte mit Pfarrer Schneider und Pfarrerin Schüz Di. 18.09. 14.30 Uhr Treffpunkt Senioren Mi. 19.09. 14.30 Uhr Ökumenischer Strickkreis, Ursenwang Do. 20.09. 19.30 Uhr Kirchengemeinderatssitzung So. 23.09. 10.00 Uhr Gottesdienst mit Pfarrer Schneider und dem Singkreis Taufe Maxim Lisse Opfer für die Jugendarbeit So. 30.09. 10.00 Uhr Erntedankgottesdienst mit dem Kindergarten und Pfarrer Schneider Opfer für Haus Linde Monatsspruch September

Bin ich nur ein Gott, der nahe ist, spricht der HERR, und nicht auch ein Gott, der ferne ist? Jer 23,23 (L) 11


Chorleiter Klaus Baudisch geehrt Seit nunmehr 30 Jah‐ ren ist Organist und Chorleiter Klaus Bau‐ disch Dirigent des Singkreises der Johan‐ neskirche. Im Rahmen eines dem Anlass ent‐ sprechenden Liedgot‐ tesdienstes wurde er nun mit einer Urkunde geehrt. Pfarrer Schneider dankte Klaus Baudisch für seinen unermüdlichen Einsatz für die Kir‐ chenmusik, mit der er mit seinem Chor so oft den Gottesdienst fei‐ erlich umrahmt. Als kleines Dankeschön überreichte der Kirchengemeinderat zwei Konzertkarten für Schloss Filseck. Auch wir Sängerinnen und Sänger möchten uns von ganzem Herzen bei dir, lieber Klaus, bedanken. Mit großer Geduld und Sach‐ kompetenz, viel Humor und einem unendlich großen Herzen schaffst du es, dass wir uns auf jede Chorprobe freuen. Erhard Hörner

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Gemeindebrief August September 2012