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Gemeindebrief der evang. Kirchengemeinde

Manzen - Ursenwang Nr. 12/2013 3/2014 und 01/2014 Nr.

2014 Dezember 2013 April/Mai / Januar 2014

Donnerstag, 27. M채rz 2014 19.30 Uhr, evang. Gemeindehaus Vortrag mit Pfr. Friedrich aus Gera Sonntag, 30. M채rz 2014, 17 Uhr Investitur Ehepaar Schneider Gemeindefest am 25. Mai 2014


Liebe Gemeinde,

immer wieder was Neues … so werden Sie vielleicht denken, wenn Sie diesen Gemeindebrief aufschlagen: Es gibt wieder ein neues Gesicht im Pfarramt. Zwar kennt mich der ein oder andere bereits, aber nun werden Sie mich sicher häufiger sehen als bisher. Denn seit 15. März teile ich mir die Pfarrstelle mit meinem Mann. Zuvor war ich Pfarrerin zur Dienstaushilfe in Adelberg. Davor war ich zwei Jahre lang im Oberkirchenrat in Stuttgart tätig. Sie merken: Auch bei mir gab es immer wieder was Neues. Nun bin ich sehr gespannt auf die Aufgaben in Manzen-Ursenwang und freue mich auf die Zusammenarbeit, das Kennen Lernen und die Begegnungen mit Ihnen! 2

Immer wieder was Neues, das merken wir auch, wenn wir nach draußen schauen: Der Frühling ist da (bzw. der Winter ist dieses Jahr gar nicht so recht angekommen). Das Leben erwacht nun wieder in seiner ganzen Vielfalt und Pracht. Auf Kälte folgt Wärme, das Dunkel wird vertrieben, Graues wird bunt. Frühling – das ist für mich untrennbar mit Ostern verbunden, DEM zentralen Fest der Christenheit. An Karfreitag, dem Tag der Kreuzigung Jesu, schien seinen Anhängern alles ausweglos. Der Kampf schien verloren, die Kraft war am Ende, Trauer und Mutlosigkeit herrschten vor. Doch dann, am Ostermorgen, wendete sich alles. Und es kehrten die Freude, der Mut und die Hoffnung zurück. Das Undenkbare wurde wahr, das Wunder geschah, das Leben siegte, Neues entstand. Gott lies es Frühling werden – damals und auch heute … In diesem Sinne wünsche ich Ihnen schon jetzt eine gesegnete Osterzeit mit viel Freude, Zuversicht und schönen Stunden! Ihre neue Pfarrerin Diane Schneider


Neues aus dem Kindergarten

Ein Nutzgarten im Kindergarten? Mit ersten „Garten-Versuchen“ im Frühsommer 2013 in Kisten stellen wir uns folgende Fragen: „Zeigen unsere Kinder Spaß und Interesse am Garten?“ „Lassen sich Erzieher, Kinder und Eltern für Gartenarbeit begeistern?“ „Essen Kinder Zucchini, Tomaten, Karotten, Kopfsalat?“

Ergebnis: Eltern haben an Wochenenden gegossen. Alle unsere Pflanzen wuchsen zur Freude aller Beteiligten und sogar erste Kopfsalate wurden geerntet und gegessen. Leider wurden fast alle Pflanzen dann vom Hagel zerstört. Ab jetzt war klar: Wir wollen einen Garten und wir werden uns um die Mittel der „Stiftung Kinderland“ Baden-Württemberg mit ihrem

Programm „Gartenland in Kinderhand – Ein Garten für die Kita“ bewerben! Große Freude kam auf, als im Sommer die Zusage ins Haus flatterte. Jetzt konnte es losgehen: „Wo sollen die Beete ihren Platz bekommen?“ „Welche Art von Beeten wollen wir?“ „Was soll gepflanzt werden?“ Im Herbst haben Eltern, Erzieher und Kinder an zwei Wochenenden kräftig gearbeitet. Ein großer stachliger Busch wurde entfernt, Wegplatten ausgegraben, für zwei große Beete wurde eine Grasfläche umgegraben. Die Beete wurden mit Sandsteinen („fair stone“) „umbaut“ und mit Erde befüllt. Den ganzen Herbst über haben die Kinder Sand und Laub unter die Erde gemischt. Und so geht es weiter: Wir kaufen stabile, kindgerechte Gartengeräte und sobald das Wetter es zulässt, werden die Beete mit mini-Tomaten, Kräuter zum Riechen und für Tee, Karotten und Kartoffeln für ein Kartoffelfest bepflanzt. Falls es technisch möglich ist, wird eine Dachrinne so verlegt, dass Regenwasser in einer Tonne aufgefangen werden kann. Pflanzen, Pflegen, Gießen wird von Kindern und Erziehern übernommen. Für größere Arbeiten an Wochenenden und in den Ferien sind wir uns der Mithilfe der Eltern sicher. 3


Ganz aktuell: Vergangene Woche haben wir unser Gartenprojekt ausgebaut. Herr Thilo Keierleber pflanzte mit Unterstützung der Kinder Beerenbüsche. Himbeere, Brombeere, Josta und Johannisbeeren werden vielleicht schon diesen Sommer zum Naschen einladen. Vielen Dank für Ihre Hilfe, Herr Keierleber. Für alle aus dem Kindergarten „Schatzkiste“ Claudia Fritz

Verabschiedung von Frau Scholz „Krick und Krack, oh Schreck, die Raben fliegen weg.“ Nach drei Jahren in unserem Kindergarten mit Gummi Bär und Rabe, Gitarre und viel Lachen, verlässt uns Frau Scholz. Sie wechselt in den Waldkindergarten nach Eislingen und zieht Blockhütte, Wind und Wetter der wohlig warmen Schatzkiste vor. Daher sangen ihre Kolleginnen auch ein selbst gedichtetes Abschiedslied, das jeweils mit den Worten endete: „Sie wollt’s!“ Am Freitag, den 14. März, war die herzliche Verabschiedung im Kindergarten. Mit Bei-

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trägen vom Träger, dem Elternbeirat, den Erzieherinnen und natürlich vom Gummi Bär und Rabe. Wir werden Frau Scholz vermissen, und wünschen ihr, dass sie ihre frische und lebensfrohe Art auch „draußen im Wald“ beibehält.


Jung und Alt sangen gemeinsam am 11. März. im Seniorenkreis. Die Kinder brachten fröhliche Frühlingslieder mit, passend zum sonnigen Wetter. Den Senioren hat’s sehr gefallen. Anschließend ging es mit Frau Koller und Frau Geiger munter weiter. Bis auf ein

Lied, das die Stimmung trübte: „Es waren zwei Königskinder“. Doch mit der „Schwäbischen Eisenbahn“ und „Tulpen aus Amsterdam“ wurde schnell wieder geschunkelt und der Mittag ging heiter, wie er begann, zu Ende.

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Wie viel kostet ein neues Leben

„Tante Eva“, so nennen sie die Kinder von Pfarrer Mauya in Soni, mitten in den Usambara-Bergen. Es ist ein schwül-heißer Tag, ungewöhnlich für diese Höhenlage, die die Umgebung von Lushoto zum bekannten Luftkurort der deutschen Kolonialzeit machte. Tante Eva sitzt in der Küche, die aus einem Bretterverschlag besteht, und zupft mit Herietti, dem Hausmädchen, am Spinat für das Abendessen.

Samuel, Evas kleiner Sohn, sitzt auf ihrem Schoß. Jedes Mal, wenn er mich sieht, fängt er an zu schreien und zu heulen, da er noch nie zuvor einen Weißen gesehen hat. „Eva ist Anfang 20“, erzählt mir Pfarrer Mauya bei einer Tasse Kaffee und gerösteten Erdnüssen im Wohnzimmer, während die Kinder und Frauen, wie es sich gehört, draußen essen. „Sie ist nicht meine Schwester“, fährt Mauya fort, 6

„das haben wir nur für die Kinder erfunden. Sie wurde früh ein Waisenkind und wuchs bei ihrer Tante auf. Da ihre Tante aber kein Geld hatte, gab sie das junge Mädchen an zahlungswillige Männer. Jetzt hat sie einen Sohn und ist HIV-positiv. Sie wusste nicht wohin, daher habe ich sie bei mir aufgenommen. Es wäre gut, sie könnte irgendwie ein bisschen Einkommen erarbeiten, damit sie für sich und ihren Sohn sorgen kann und Geld für Medikamente hat.“ Mauya erzählt mir, eine Friseurausbildung wäre für sie nicht schlecht, aber das kann sie sich nicht leisten. „Wieviel kostet denn die Ausbildung?“, frage ich. „30 Euro“, lautet die Antwort. 30 Euro – für eine neue Perspektive im Leben. 30 Euro – für ein neues Selbstwertgefühl. 30 Euro – soviel gebe ich abends mit meiner Frau beim Italiener aus. Am Ende habe ich ihr 100 Euro gegeben, damit sie sich auch die Scheren und den Spiegel leisten kann, den sie für ihren kleinen


Frau Keierleber übergibt im Gottesdienst die Spende von 350 Euro vom Strickkreis für Soni

Friseursalon braucht. Der Raum spielt keine Rolle, es wird einfach ein Bretterverschlag am Straßenrand gebaut mit zwei Plastikstühlen darin. Fertig. Wie viel kostet ein neues Leben? Das Schicksal von Eva hat mich sehr berührt, weil eins ist sicher:

Pfarrer Schneider bei Familie Mauya

Sie ist unheilbar krank und sie wird sterben, vielleicht in 5 Jahren, vielleicht erst in 10 Jahren. Aber durch einen Teil Ihrer Spenden bekommt sie die Chance, die restlichen Jahre ein selbstbestimmtes Leben zu führen. Ein Leben mit einer Perspektive und mit einer Aufgabe. Das restliche Opfer- und Spendengeld hat die Gemeinde Soni für verschiedene Projekte erhalten. Schüler werden davon unterstützt, die sich die Schulgebühren nicht leisten können. Senioren, um die sich keiner mehr kümmert. Kranke, die sich die Medizin nicht leisten können und vieles mehr. 1050 Euro waren es insgesamt. Eine Summe, mit der man in Tansania viel bewegen kann. Ihnen vielen Dank dafür!

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Krabbelgruppe „Die kleinen Zwerge“ Nach einer kleinen Pause starten wir wieder durch mit der Krabbelgruppe. Bist du im Alter zwischen ca. 9 Monaten und 3 Jahren? Hast du Lust, mit uns zu spielen,

zu singen und zu basteln? Dann komm doch immer mittwochs von 9.30 bis 11 Uhr zusammen mit deiner Mama ins evang. Gemeindezentrum. (zur Zeit 14-tägig) Auskunft erteilt das evang. Pfarramt, Telefon 811665

Familiengottesdienst an Ostern Herzliche Einladung am 20. April zum Familiengottesdienst an Ostern. Danach wird es natürlich wieder Ostereiersuchen geben. Die nächsten Termine für die Kinderkirche: 13. April 2014, 10.30 Uhr in der Johanneskirche in Manzen

Unsere Konfirmanden 2014 am Sonntag, 11. Mai 2014 werden konfirmiert: hinten: Meik Hocke, Fabian Hänel, Fabian Lauinger, Darius Bauknecht, Björn Urban vorne: Angelika Will, Lena Augst, Anita Arngold, Lisa Dürr, Julian Kaschuba, Maik Späthling. Auf dem Bild fehlen: Robin Iridon und Elena Isemann. 8


Evangelisches Waldheim am Oberholz/Göppingen Im Waldheim erleben Kinder und auch Leiter/Leiterinnen eine Zeit des großen Miteinanders. Gemeinschaft wird gelebt und erlebt. Bald ist es wieder so weit:

ungen d l e m n A ich! l g ö m t j et z

Vom 11. bis 22. August und vom 25. August bis 5. September 2014 findet das diesjährige Ferientagheim im Waldheim am Oberholz statt. Zwei Wochen voller Spiel – Spaß – Spannung in einer Gruppe mit Gleichaltrigen, mit gutem Essen, motivierten ehrenamtlich Mitarbeitenden und vielen Kindern, die wieder zahlreiche Erlebnisse nach Hause bringen. Auf alle Fälle kommt keine Langeweile auf! Die Kinder sind in altersgleiche Gruppen eingeteilt. Jeweils zwei Betreuerinnen bzw. Betreuer führen ein abwechslungsreiches Programm mit ihrer Gruppe durch. Hinzu kommen

gemeinsame Veranstaltungen mit allen 200 Kindern. Verpflegt werden die Kinder aus unserer eigenen Küche. Frühstück, Mittagessen und Abendessen werden täglich frisch zubereitet. Die Anmeldeformulare sind bei allen Evangelischen Pfarrämtern, direkt beim CVJM Göppingen (Ulrichstraße 29, Göppingen – gegenüber NWZ) erhältlich oder können von der Homepage www.waldheim-gp.de heruntergeladen werden. Anmeldeschluss ist der 1. Mai 2014. Herzliche Grüße Volker Landskron 9


Treffpunkt Senioren Mittwoch   2.04. 14.30 Uhr Diavortrag mit Herrn Kuplent ökumenischer Nachmittag im kath. Gemeindehaus Heilig-Geist, Ursenwang Dienstag 13.05. 14.30 Uhr „Sansibar – Gewürzinsel im indischen Ozean“ mit Pfarrer Schneider Ökumenischer Handarbeitskreis Mittwoch 16.04. 14 Uhr Ursenwang, evang. Gemeindehaus Manzen Mittwoch 21.05. 14 Uhr Manzen, kath. Gemeindehaus, Ursenwang Singkreis Montags 20 Uhr Gemeindezentrum Manzen Leitung: KIaus Baudisch Krabbelgruppe „Die kleinen Zwerge“ Mittwochs 9.30 bis Gemeindezentrum Manzen (14-tägig) 11.30 Uhr Gymnastik in unserer Gemeinde Donnerstag 8.20 bis Seniorengymnastik 9.20 Uhr 11 bis 12 Uhr „Fit am Vormittag“ Gymnastik für Frauen Freud und Leid in der Gemeinde verstorben am   6.02.2014 Gerda Schaarschmidt, geb. Bracker Buchenrain 138 am 14.02.2014 Gerd Jaborsky, Ottostr. 5 am   3.03.2014 Frieda Scheck, Staufeneckstr. 5 I M P R E S S U M Öffnungszeiten des Pfarrbüros: • dienstags von 9 Uhr bis 11.30 Uhr • donnerstags von 9 Uhr bis 11.30 Uhr Herausgeber: Evang. Pfarramt Manzen-Ursenwang, Schieferstraße 2, Manzen Telefon: 81 16 65, Fax 8 22 18 Email: Pfarramt.Manzen-Ursenwang@elkw.de Internet: www.johanneskirche.eu Bankverbindung: Konto Nr. 323 600 000 • BLZ 610 605 00 Volksbank Göppingen

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14.30 Uhr

Treffpunkt Senioren (Heilig Geist, Ursenw.)

So. 6.04.

10 Uhr

Gottesdienst (Pfarrerin Schneider)

Do. 10.04.

19.30 Uhr

öffentliche Kirchengemeinderatssitzung

So. 13.04.

10 Uhr Kaffee und Tee vor dem Gottesdienst 10.30 Uhr Gottesdienst (Pfarrerin Schüz) 10.30 Uhr Kinderkirche

Mi. 16.04.

14 Uhr

2.04.

ökumenischer Handarbeitskreis, Manzen

Gründonnerstag Do. 17.04. 20 Uhr

Liturgische Abendmahlsandacht an Tischen (Pfarrer Schneider)

Karfreitag Fr. 18.04.

Gottesdienst (Pfarrerin Schneider)

10 Uhr

Ostersonntag So. 20.04. 10 Uhr

Gottesdienst mit dem Singkreis (Pfarrer Schneider)

Ostermontag Mo. 21.04. 10 Uhr

Gottesdienst (Pfarrerin Schüz)

So. 27.04.

10 Uhr

Brunch-Kirche (Pfarrerin Schneider)

So. 4.05.

10 Uhr

Gottesdienst (Prädikant Eberhard Demuth)

So. 11.05.

10 Uhr

Konfirmation (Pfarrer Schneider)

Di. 13.05.

14.30 Uhr

Treffpunkt Senioren

Do. 15.05.

19.30 Uhr

öffentliche Kirchengemeinderatssitzung

So. 18.05. 10 Uhr

Gottesdienst mit Konfirmanden-Abendmahl (Pfarrer Schneider)

Mi. 21.05.

ökumenischer Handarbeitskreis, Ursenwang

14 Uhr

So. 25.05. 10 Uhr

MAI

Mi.

APRIL

GOTTESDIENSTE UND VERANSTALTUNGEN

Gemeindefest Familiengottesdienst mit dem Singkreis (Pfarrerin Schneider) 11


Herzliche Einladung zum Gottesdienst zur

AmtseinfĂźhrung

von

Diane und Michael Schneider

durch Dekan Rolf Ulmer

Johanneskirche Manzen Sonntag, 30.03.2014

17:00 Uhr

anschlieĂ&#x;end findet ein Stehempfang im Gemeindehaus statt.

Morgens findet kein Gottesdienst statt!

Gemeindebrief Manzen Ursenwang April Mai 2014  

Gemeindebrief der evangelischen Kirchengemeinde Manzen-Ursenwang für April und Mai 2014

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