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81 x im Norden – 8x in Kiel Altenholz • Flintbek • Kiel-Dietrichsdorf • Kiel-Elmschenhagen Kiel-Mettenhof • Kiel-Neumeimersdorf • Kiel-Russee • Kiel Wik

besser als gut!


Vorwort/Inhalt

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EIN HERZLICHES WILLKOMMEN IM HOLSTEIN-STADION!

Holstein aktuell

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Blau Weiß Rotes

7+9

WUNDER GIBT ES IMMER WIEDER

Holstein Talk

11+13

Die intensiven Eindrücke vom Spitzenspiel gegen den Hallescher FC sind noch nicht verblasst, da wartet auch schon das nächste große Highlight auf unsere Störche. Im DFB-Pokal gastiert kein geringerer Gegner im Holstein-Stadion als der Erstligist FSV Mainz 05. Die Rollenverteilung ist beim Duell David gegen Goliath eindeutig, doch Fußball-Wunder gibt es bekanntlich immer wieder!

Gastvorstellung

15+17

Die Mannschaft von Thorsten Gutzeit hat in der laufenden Saison dort weitergemacht, wo sie im Frühjahr 2011 sowie mit dem Landespokal-Sieg in Lübeck im Juni angefangen hat - mit Erfolgen. Der Sprung an die Spitze der Regionalliga Nord, spektakuläre Auftritte im DFB-Pokal gegen die beiden Zweitligisten Energie Cottbus und den MSV Duisburg sowie die reelle Chance, im neuen Jahr ein gewichtiges Wörtchen im Aufstiegsrennen zur 3. Liga mitsprechen zu können - wir dürfen alle mit großer Zufriedenheit auf das Fußballjahr 2011 zurückblicken.

Heute und in der Rückserie der Regionalliga Nord sollen die großen Ziele der KSV mit Begeisterung, Herzblut und Holsteingeist in Angriff genommen werden. Gemeinsam mit den begeisterungsfähigen Fans an der Förde will die Gutzeit-Elf heute alles dafür tun, um weiter träumen zu dürfen. Für den anstehenden Pokal-Hit gegen Mainz 05 im prall gefüllten Holstein-Stadion wünsche ich mir daher flügelverleihende Unterstützung für unsere Störche. Ihnen allen spannende 90 Minuten oder mehr - und ein fröhliches Weihnachtsfest!

Kader Holstein Kiel

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Kader FSV Mainz 05

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Pokalstory

21+23

Fanartikel

24+25

1. Bundesliga

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Regionalliga Nord

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Störcheclub Pokal-Quiz

29-31 33

Nachwuchs-Leistungszentrum

35-39

Regionalliga Rückblick

41+43

Spielplan Regionalliga Nord

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Budenzauber

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Mit sportlichen Grüßen, Ihr Roland Reime (Präsident Holstein Kiel) Impressum

„MEINS!“ Vor der Ehrenwand des Deutschen Meisters von 1912 gibt Holstein-Kapitän Christian „Jürgi“ Jürgensen unmissverständlich zu verstehen, wem der DFB-Pokal in dieser Saison wirklich gehört!

Herausgeber: KSV Holstein von 1900 e.V. Steenbeker Weg 150, 24106 Kiel Sekretariat: Anja Fiedler Telefon: 0431-389024-200, Fax: 0431-389024-202 Geschäftsstelle: Sabine Klose Telefon: 0431-389024-100, Fax: 0431-389024-103 Redaktion: Patrick Nawe, Olaf Ernst, Julia Borrmann, Anke Struckmeyer, Heike Knust Fotos: Patrick Nawe, Gerd Krause, Frank Molter, Olaf Ernst, Matthias Hermann Satz + Gestaltung: L&S DIGITAL GmbH & Co. KG Köpenicker Straße 51 · 24111 Kiel Telefon 04 31/6 96 44-0 · Fax 6 96 44-44 ISDN 04 31/6 96 98-50 · eMail: info@ls-kiel.de Titellayout und Kreativdirektion: Wolf + Carow · Werbeagentur Feldstraße 96 · 24105 Kiel T 0431 / 169 130 · F 0431 / 169 13 16 info@wolf-carow.de · wolf-carow.de Druck + Verarbeitung: Druckzentrum Harry Jung Am Sophienhof 9 · 24941 Flensburg Telefon 04 61 / 94 00 10-0 · Fax 04 61 / 94 00 10-30 ISDN 04 61 / 94 00 10-90 Marketing/Vertrieb: Klaus Kuhn Öffnungszeiten der Holstein-Geschäftsstelle: Montag: 14-18 Uhr Freitag: 10-14 Uhr Fanshop Holstein Kiel: Gudrun Zimmermann Westring 501, 24106 Kiel, Telefon: 0431-318400-40, Fax: 0431-318400-42 Öffnungszeiten Fanshop: Donnerstag: 12- 18 Uhr An Spieltagen in der Woche: ab 12 Uhr An Spieltagen am Wochenende: ab 10 Uhr Auflage: 7.500

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Holstein aktuell

AUF EIN STÖRCHE-JAHR 2012! Holstein Kiel wünscht frohe Weihnachten und ein gesundes, neues Jahr!

Fiete Sykora trifft gegen den MSV Duisburg in der 58. Minute zum viel umjubelten 2:0 für die KSV Holstein.

22 Siege, 7 Unentschieden, 7 Niederlagen – die sportliche Bilanz des Jahres 2011 der KSV Holstein kann sich sehen lassen. Vor allen Dingen, wenn man noch den Gewinn des SHFV-Landespokals und die zwei Sensationen im DFBPokal hinzunimmt. Das heutige Achtelfinale gegen den FSV Mainz 05 ist der gelungene Abschluss eines höhepunktreichen Jahres, das aber erst die Basis für ein weiteres erfolgreiches Jahr darstellen soll. Mit dem 2. Tabellenplatz wurden die Voraussetzungen geschaffen, um in der Rückrunde um den Aufstieg mitzuspielen. Die Pflicht für das Jahr 2011 ist erledigt. Heute folgt die Kür. Genießen Sie daher den Pokalknaller und feiern Sie mit den Störchen die sportlichen Leistungen der letzten zwölf Monate! Herzlich Willkommen zur DFB-Pokal-Party im Holstein-Stadion! Die Kieler Störche bieten Ihnen zum Abschluss eines sportlich erfolgreichen Jahres ein ganz besonderes Spiel. Und damit die Party auch richtig bunt wird, ist Deutschlands Fußball-Karnevalsverein zu Gast. Wir begrüßen herzlich den FSV Mainz 05 zum ersten Aufeinandertreffen beider Klubs in der traditionsreichen Geschichte von

Holstein Kiel. Die Mannschaft von Trainer Thorsten Gutzeit belohnt sich mit diesem tollen Achtelfinale vor ausverkauftem Haus selbst, für ihre sportliche Positiventwicklung der vergangenen zwölf Monate. Marc Heider, Morten Jensen & Co. haben in dieser Zeit den Holstein-Fußball in Kiel und ganz Deutschland wieder populär gemacht. Auch wenn die Kicker von der Förde (noch) in der Regionalliga um Punkte spielen, ist bis in die Bundesliga

vorgedrungen, welch attraktiver Kombinationsfußball an der Kieler Förde gespielt wird. Davon will die Gutzeit-Elf auch den heutigen Gast überzeugen. Unterstützen Sie, liebe Holstein-Fans, unsere Kieler Störche bei der heutigen Jahresabschlussparty lautstark und bereiten ihnen einen ebenso ereignisreichen Abend, wie ihn die elf Störche auf dem Rasen uns bereiten werden. Wir wollen 10.000 Kieler Kehlen hören: K – S – V!

Das Holstein-Stadion vor dem Pokalspiel gegen MSV Duisburg.

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Blau Weiß Rotes

„KLIMAEXPERTEN“ TROTZEN STURMTIEF Zelt im Holstein-Stadion: Schulterschluss für den Fußball

In der vergangenen Woche wütete ein echtes Sturmtief mit Wind und heftigem Regen über dem Norden. Schauer um Schauer prasselte auf die Landeshauptstadt herab. Doch wer geglaubt hätte, dass sich die Kieler Störche vom Unwetter in die Knie zwingen lassen würden, der hatte sich mächtig getäuscht. Schlechtes Wetter, wo? Nicht unter dem futuristisch anmutenden 8000 m2 Zelt auf dem Rasen des zum 100. Geburtstag ganz in Weiß gehüllten Holsteinplatzes. Vorbei die Zeiten, als im Hochsommer Spiele aufgrund kräftiger Niederschläge abgesagt werden mussten, vorbei auch die Tage, an denen der Blick aus dem Fenster bei Regen eiskalte Schauer über den Rücken so mancher Holstein-Fans laufen ließ. Schluss, aus und vorbei Klimaexperten rückten dem Wetter zu Leibe und ermöglichten mit einem echten Schulterschluss, dass die 14 Tage vor Weihnachten zumindest in Kiel echte Fußball-Festwochen wurden. IN KIEL FÜR KIEL Dass sich der Untergrund im HolsteinStadion bei Regenfällen mitunter in eine Badewanne verwandelt, das war bekannt. Diskussionen über das Fehlen einer Rasenheizung entbrannten in der Vergangenheit im Kieler Winter und aufgrund zahlreicher Spielabsagen immer wieder, doch spätestens seit dem Einzug der Kieler „Himmelsstürmer“ in das DFBPokal-Achtelfinale wurde die Problematik zum Dauerbrenner-Thema. Die Per-

Schulterschluss für den Fußball (von links): Christian Voß (Geschäftsführer Elektrotechnik Voss), Klaus Schröder (Geschäftsführer Schröder Gas), Ralf Hegedüs (Leiter Amt für Sportförderung Landeshauptstadt Kiel), Meinolf Meier (Agentur „M“ Sports), Andreas Bornemann (Sportlicher Leiter Holstein Kiel), Uwe Reiß (Vertriebsleitung Flaschengas Schröder Gas), Wolfgang Schwenke (Geschäftsführer Holstein Kiel), Ingo Rumpf (Geschäftsführer Rumpf – Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau). Es fehlen auf dem Foto: Holger Koppe (Ax5 Architekt), Kai Trebes (Ingenieurteam Trebes GmbH & Co. KG), Stefan Grützmacher (Vorstand Stadtwerke Kiel AG). Gemeinsam wurde alles daran gesetzt, um die Heimspiel-Wochen im Holstein-Stadion mit den Partien gegen Wolfsburg (10.12.), Halle (16.12) und Mainz (21.12.) zu ermöglichen.

spektive, das Pokal-Spiel des Jahrzehnts nicht im Storchennest austragen zu können und die Regionalliga-Partien gegen Wolfsburg und Halle ausfallen lassen zu müssen, ließ die Holstein-Verantwortlichen um Wolfgang Schwenke und Andreas Bornemann alle Hebel in Bewegung setzen. Nur eine konzertierte Aktion im Vorfeld der Spiele konnte den

großen Traum vom „Wintermärchen“ im Holstein-Stadion aufrechterhalten. „Wir werden alles daran setzen, um im Dezember Spitzenfußball in Kiel anbieten zu können, das sind wir unseren Fans schuldig“, so KSV-Geschäftsführer Wolfgang Schwenke kurz nach der Achtelfinal-Auslosung im November. Und der ExHandball-Nationalspieler hielt Wort. Schon gegen Wolfsburg präsentierte sich der Rasen im Holstein-Stadion in einem guten Zustand. Der Lohn: die Kieler durften nach dem 2:1 gegen die Wölfe die Herbstmeisterschaft feiern. IM MUTTERLAND DES FUSSBALLS

Die Zeltkonstruktion kommt auch auf dem heiligen Rasen des Londoner Wembleystadions zum Einsatz.

Auf der Suche nach einer Lösung für unvorhergesehene Wetterumschwünge und Kälteeinbrüche jeder Art hatte sich zuvor Holsteins Sportlicher Leiter Andreas Bornemann an den Prototypen eines „Klimazeltes“, der bereits im Mutterland des Fußballs erfolgreich eingesetzt und im Frühjahr in der Hamburger imtec-Arena getestet worden war, erinnert. Was für das Wembley-Stadion gut ist, dass kann ja für das altehrwürdige Holstein-Stadion nicht ganz schlecht sein, dachte man sich in Kiel. Meinolf Meier von der Firma

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Blau Weiß Rotes

stadt Kiel), Meinolf Meier (Agentur „M“ Sports), Ingo Rumpf (Geschäftsführer Rumpf - Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau) sowie Stefan Grützmacher (Vorstand Stadtwerke Kiel) formten binnen kürzester Zeit - sportlich ausgedrükkt - eine spielstarke Mannschaft, die mit hohem Einsatz und extremer Flexibilität alle Hindernisse aus dem Weg räumen konnte. Für alle war es in gewisser Weise ein Aufbruch ins Ungewisse, eine Aufgabe mit zahlreichen Unwägbarkeiten und vor allem etlichen Unbekannten. Doch gemeinsam wurde alles daran gesetzt, um die Heimspiel-Wochen im HolsteinStadion mit den Spielen gegen Wolfsburg, Halle und Mainz zu ermöglichen. Nach dem Einrollen der Zeltplane vor dem Spiel gegen Wolfsburg präsentierte sich das Geläuf im Holstein-Stadion in einem guten Zustand.

Agentur „M“ Sports, international aktiver „Einsatzleiter“ beim Bau futuristisch anmutender, klimatisierter Zeltkonstruktionen enormen Ausmaßes, machte sich beim ersten Ortstermin schnell ein Bild von den Bedingungen an der Förde. „Tolle Kommunikation und Teamgeist bei allen beteiligten Gewerken überzeugten uns alle von der Machbarkeit“, erinnert sich Meier gern an die Entschlussfreudigkeit aller aktivierten Kräfte. Immerhin musste Platz für einen 4800 Liter-Gastank gefunden, eine „sattelfeste“ Verankerung für die 8000 m2 große Plane installiert und der Schulterschluss hoch motivierter Unternehmen, der Stadtwerke Kiel sowie der Landeshauptstadt Kiel vollzogen werden. Uwe Reiß, der Vertriebsleiter für Flaschengas bei der Firma Schröder Gas, legte mit seinem Team die komplizierten Anschlüsse vom Gastank bis zum Gebläse. „Es ist unser erster Einsatz im Sport, umso spannender empfinde ich die Aktion“, freute sich Reiß über die Möglichkeit, bei dem Pilotprojekt mithelfen zu können. „Wir hatten keinerlei Anhaltspunkte, wie das Gebläse auf einen Langzeiteinsatz reagieren und wie hoch der Verbrauch sein würde. Die hohe Flexibilität aller Beteiligten machte es

möglich“, lobte Reiß den reibungslosen Ablauf der Aktion „pro Fußball“.

GELUNGENE FEUERTAUFE „Eine phantastische Sache. Es wäre schon ein sehr großer Wettbewerbsnachteil gewesen, wenn wir nicht hätten spie-

Ein weißes „Gewand“ schmückt den Holsteinplatz zu seinem 100. Geburtstag.

EINZIGARTIGER SCHULTERSCHLUSS Christian Voß (Geschäftsführer Elektrotechnik Voss), Klaus Schröder und Uwe Reiß (Schröder Gas), Ralf Hegedüs (Leiter Amt für Sportförderung Landeshaupt-

len könnten. Wir wollen die Punkte vor Weihnachten einsammeln und auch gegen Mainz eine gute Leistung abliefern. Mit unseren super Fans im Rücken werden wir mächtig Rückenwind haben“, zeigte sich Holstein-Chefcoach Thorsten Gutzeit angetan von der Idee und begeistert von der Planungssicherheit. FUSSBALLTRÄUME AUSLEBEN Wenn es stürmt, regnet, schneit und friert, ruht auf fast allen Sportplätzen in Deutschland das runde Leder - nicht aber im Holstein-Stadion. Fans, Spieler und Verantwortliche der KSV Holstein danken allen beteiligten Firmen für den Kraftakt, der nötig war, um den Dezember zu einem Fußballmonat zu machen. Und Fußballträume wahr werden zu lassen. Vielleicht auch heute gegen Mainz auf dem hervorragend hergerichteten grünen Rasen?

Beeindruckende Atmosphäre im 8000 m2 großen „Holstein-Zelt“.

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Holstein Talk

„POKALSPIEL ALS SAHNEHÄUBCHEN“ Interview mit Andreas Bornemann (Sportlicher Leiter)

rore. Am Wochenende, nur wenige Stunden nach dem stimmungsvollen Begegnung mit dem Halleschen FC, machte sich Bornemann auf den Weg nach Mönchengladbach, um dort den heutigen Gegner Mainz 05 unter die Lupe zu nehmen. In unserem Interview äußerte sich der ehemalige Bundesliga-Spieler zu den Themen Drittliga-Aufstieg und DFBPokal.

Seit zwei Jahren trägt Andreas Bornemann als Sportlicher Leiter bei der KSV Holstein Verantwortung. Und die Störche befinden sich auf einem guten Weg. In der Regionalliga Nord rangiert man auf einem Spitzenplatz und im DFB-Pokal sorgten die Kieler bundesweit für Fu-

Herr Bornemann, die rund 9000 Zuschauer haben am Freitag im HolsteinStadion gegen Halle ein rassiges Kampfspiel gesehen, konnten Sie am Ende mit dem torlosen Unentschieden gut leben? Insgesamt müssen wir mit dem 0:0 zufrieden sein. Wir haben eine großartige erste Halbzeit gespielt. Nach der Pause kam Halle mit den schwierigen Platzbedingungen besser zurecht. Auch bei den strittigen Entscheidungen war es ausgeglichen. Wir müssen eigentlich einen Elfmeter bekommen, Halles Wembley-Tor hätte eventuell auch zählen müssen

Herr Bornemann, nach der RegionalligaVorrunde sind die Störche mitten drin im Aufstiegsrennen, eigentlich eine komfortable Situation, auch für Sie als Sportlichen Leiter der KSV, oder? Wir sind im Soll, die Punkteausbeute stimmt. Die Spiele, speziell auch im Holstein-Stadion, waren von der Spielweise und Torausbeute sehr ansprechend. Ein kleiner Wehrmutstropen ist die Tatsache, dass wir in den direkten Vergleichen mit Halle und Leipzig zu viele Punkte liegen gelassen haben. Kann Holstein den Aufstieg in die 3. Liga in dieser Saison packen? Wenn man wie wir nach 18 Spielen zu den drei Teams zählt, die ganz oben stehen, glaube ich, dass eine reelle Chance besteht. Viele Dinge innerhalb der Saison, wie zum Beispiel ein verschossener Elfmeter in Halle und das Spiel in Leipzig, in dem wir nicht schlechter waren als der Gegner, haben eine noch bessere Punkteausbeute verhindert. Aber es ist natürlich klar, wir wollen mit in der Verlo-

Einstimmung auf den Pokalfight gegen Mainz: Andreas Bornemann (2. von links) zusammen mit Enrico Waehnke (Störcheclub-Mitglied), Immo Stelzer (Ex-Zweitliga-Spieler der Störche), Uli Hoffmann (Siegtorschütze im DFB-Pokal 1970 gegen den VfB Stuttgart), Meinolf Meyer (Sports „M“ Chef ) und Helmut Diederichsen (Fan-Urgestein) nach den Dreharbeiten zum neuen Holstein-Pokalfilm.

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Holstein Talk

gern früher als später verlassen würden. Die nationale Bühne der 3. Liga, da würden wir gern hin. Wir wollen nicht nur zwei oder drei Runden im Pokal bundesweit präsent sein, sondern endlich wieder dauerhaft wie in der 3. Liga. Und ich würde mir sehr wünschen, dass die Zuschauer die Fußball-Unterhaltung, die wir im Holstein-Stadion anbieten, noch mehr honorieren würden. Unsere Anhängerschaft war in den Pokalspielen ein toller Rückhalt, das ist für unsere Mannschaft enorm wichtig. Einen derartigen Rückhalt benötigen wird auch, um den Sprung in die 3. Liga realisieren zu können.

sung sein, wenn es an den letzten vier Spieltagen um die Wurst geht. Die Art und Weise, mit der wir unsere Spiele bisher gewonnen haben, gibt allen Anlass zur Hoffnung, dass wir die Chance haben, am Ende ganz oben zu stehen. Dafür arbeiten wir hart. Letztlich muss alles dem Erfolg untergeordnet werden, jeder muss sich für das große Ziel einsetzen. Als abschließendes Kieler FußballHighlight des Jahres 2011 empfangen die Kieler Störche heute Abend im DFBPokal-Achtelfinale den Erstligisten FSV Mainz 05. Welchen Stellenwert messen Sie der Partie bei? Wir haben uns eine positive Entwicklung und den Aufstieg auf die Fahnen geschrieben, die Regionalliga-Saison ist für uns also Pflicht. Der Pokal ist die Kür, praktisch das Sahnehäubchen einer tollen Vorrunde. Die Erfolge gegen Cottbus und Duisburg und nun die Partie gegen Mainz rücken uns auch bundesweit in ein helleres Licht, das Medieninteresse und die Zuschauerzahlen im Pokal sind sehr groß. Wir erfahren mit den Erfolgen aber nicht nur sportliche Anerkennung, sondern sie bedeuten auch für alle, die an dem Thema mit dranhängen, eine Sogwirkung, zusätzliche Motivation und viel positive Stimmung. Das merken natürlich

Bornemann wünscht sich heute 100-prozentigen Einsatz und Leidenschaft von den Störchen.

auch die Spieler und das trägt ein Stück weit, aber das Tagesgeschäft in der Regionalliga ist bedeutsamer. Wir sind immer noch in einer Spielklasse, die wir

Herr Bornemann, am Sonntag haben Sie den FSV Mainz in Mönchengladbach beobachtet. Was muss Holstein in die Waagschale werfen, um gegen einen Erstligisten für eine weitere faustdicke Pokal-Überraschung zu sorgen? 100-prozentiger Einsatz und Leidenschaft sowie ein hohe taktische Disziplin. Natürlich werden wir in einem solchen Spiel auch wieder die Unterstützung der Zuschauer benötigen um unsere kleine Außenseiterchance nutzen zu können. Danke für das Gespräch, Herr Bornemann.

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Gastvorstellung

POKAL-HIT IM HOLSTEIN-STADION Das Duell der „Favoriten-Schrecks“

Mit seinen so genannten „Matchplänen“ hat sich Thomas Tuchel, Trainer des FSV Mainz 05, einen Namen gemacht. Ein Teil seines Plans verriet der gebürtige Krumbacher, mit 38 Jahren der jüngste Trainer in der Bundesliga, bereits im Vorfeld des heutigen DFB-Pokal-Achtelfinales im Kieler HolsteinStadion. „Das war die letzte normale Trainingswoche, in der wir intensiv belasten konnten. Ab sofort gibt es keinen freien Tag mehr bis zum Pokalspiel in Kiel“, hatte Tuchel bereits vor der Bundesliga-Partie gegen den Hamburger SV (0:0) auf der Internetseite der Mainzer angekündigt. ERST LÜBECK, JETZT KIEL? Durch eine optimale Vorbereitung wollen Thomas Tuchel, der zu den aktivsten Trainern an der Seitenlinie gehört, und seine Mainzer in diesem Jahr nicht erneut im DFB-Pokal bei einem unterklassigen Club die „Segel streichen“. In der Saison 2009/2010 war der Regionalligist VfB Lü-

beck Endstation (1:2 nach Verlängerung) für die Rheinhessen. In der vergangenen Spielzeit erwischte es den Verein aus der Karnevalshochburg beim Zweitligisten Alemannia Aachen (1:2). ERFOLGSSTORY Das Pokal-Aus in der zweiten Runde konnte die abgelaufene Saison der „Meenzer“ aber nicht trüben. Denn für seine Verhältnisse legte der FSV eine Runde der Superlative hin. Mit sieben Siegen (!) waren die Mainzer gestartet, standen zwischenzeitlich zum ersten Mal von der Tabellenspitze und feierten am Ende mit der Qualifikation für Europa League einen der größten Erfolge der Vereinsgeschichte. „KLEINERE BRÖTCHEN“ Nach dem Überraschungsjahr auf dem fünften Tabellenplatz blieben die Verantwortlichen in der Landeshauptstadt von Rheinland-Pfalz aber auf dem Boden.

Denn dass der FSV in dieser Runde wieder etwas „kleinere Brötchen“ backen muss, hatte sich bereits bei den Transfers angedeutet. „Ich hätte den Umbruch gerne eine Nummer kleiner gehabt und die Mannschaft punktuell verstärkt. Aber uns ist nichts anderes übrig geblieben. Wir kennen unsere Rolle als FSV Mainz 05, dem müssen wir Tribut zollen“, sagte Thomas Tuchel. „BRUCHWEG-BOYS“ GETRENNT Von den Mainzer „Bruchweg-Boys“ um André Schürrle, Lewis Holtby und Ádám Szalai, die in der vergangenen Saison durch phasenweise spektakulären Offensivfußball für Furore gesorgt hatten, ist lediglich noch der aktuell verletzte Szalai (Kreuzbandriss) da. Holtby kehrte nach seiner Ausleihe zum FC Schalke 04 zurück. Mit Linksverteidiger Christian Fuchs folgt ihm ein weiterer Leistungsträger nach Gelsenkirchen. Schürrle, unter seinem ehemaligen A-Jugend-Meistertrainer Tuchel zum Nationalspieler

FSV MAINZ 05 SAISON 2011/12 Hintere Reihe: Thomas Tuchel (Cheftrainer), Arno Michels (Co-Trainer), Stephan Kuhnert (Torwarttrainer), Rainer Schrey (Athletik-Trainer), Axel Busenkell (Athletik- und Rehatrainer), Benjamin Weber (Videoanalyst), Uli Märten (Physiotherapeut), Christopher Rohrbeck (Physiotherapeut), Stefan Stüwe (Physiotherapeut), Dr. Klaus Gerlach (Arzt), Dr. Stefan Rimoldi (Arzt), Walter Notter (Zeugwart), Mittlere Reihe: Nikolce Noveski, Jan Kirchhoff, Adam Szalai, Bo Svensson, Petar Sliskovic, Eric-Maxim ChoupoMoting, Niko Bungert, Marco Caligiuri, Fabian Schönheim, Andreas Ivanschitz, Deniz Yilmaz, Marcel Risse, Julian Baumgartlinger, Vordere Reihe: Sami Allagui, Eugen Gopko, Zoltan Stieber, Nicolai Müller, Anthony Ujah, Christian Wetklo, Heinz Müller, Zdenek Pospech, Radoslav Zabavnik, Yunus Malli, Florian Heller, Eugen Polanski Es fehlen: Elkin Soto und Malik Fathi.

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Gastvorstellung

gereift, wechselte für eine stattliche Ablösesumme zu Bayer 04 Leverkusen. Die Lücken mussten teilweise unerfahrene Spieler wie Fabian Schönheim (SV Wehen Wiesbaden), Deniz Yilmaz (FC Bayern München II) oder Yunus Malli aus der A-Jugend von Borussia Mönchengladbach schließen. Prompt war das „Abenteuer Europa League“ für die Tuchel-Elf bereits zu Ende, bevor es richtig angefangen hatte. In der Qualifikation scheiterten die Mainzer am rumänischen Vertreter Gaz Metan Medias (1:1/3:4 nach Elfmeterschießen). TRISTESSE Auch in der Bundesliga hatten die „05er“ im Vergleich zum Vorjahr trotz der Auftaktsiege gegen Bayer 04 Leverkusen (2:0) und in Freiburg (2:1) ihre Probleme und kommen aktuell nicht über einen Platz im unteren Tabellen-Mittelfeld hinaus. Der Abstand zu den Abstiegsrängen ist nur gering. Trotzdem bleiben die Vereinsverantwortlichen ruhig. „Die etwas schwierigere Situation darf nicht dazu führen, dass wir alles in Zweifel ziehen“, stellte Club-Chef Harald Strutz in der Fachzeitung „kicker“ klar. PAUKENSCHLAG GEGEN BAYERN Doch was wäre der FSV Mainz 05, wenn er nicht auch im Laufe dieser Saison für die eine oder andere Überraschung gut wäre. Die größte Sensation landete die Tuchel-Elf gegen keinen Geringeren als den FC Bayern München. Durch eine taktisch disziplinierte Leistung gelang den „05ern“ gegen den deutschen RekordMeister ein 3:2-Heimsieg. „Ich denke, dass wir uns seit einigen Wochen immer mehr stabilisieren. Wir sind auf dem Weg, eine gute Mannschaft zu werden. Das Quäntchen Glück ist zu uns zurükkgekehrt. Das ist ein Ergebnis, das uns

Der Mainzer Nico Bungert setzte den Schlusspunkt gegen den Rekordmeister FC Bayern München.

beflügeln wird - das stimmt mich zuversichtlich“, so der FSV-Trainer. NEUES SCHMUCKKÄSTCHEN Vor allem in der neuen Coface Arena, in die der FSV im vergangenen Sommer vom alterwürdigen Stadion am Bruchweg umgezogen war, läuft es erfolgreich. Das 60 Millionen Euro teure „Schmuckkästchen“ war nach rund zweijähriger Bauzeit fertiggestellt worden und bietet 34.034 Zuschauern Platz. Neben dem Triumph gegen Bayern München gelangen in der neuen Heimspielstätte auch Siege gegen Bayer 04 Leverkusen (2:0) und den VfB Stuttgart (3:1).

Mainzer Schützen. Auf den technisch beschlagenen Ivanschitz kann Tuchel aber in der heutigen Partie in Kiel nicht vertrauen. Die Verletzung des 28-Jährigen aus der Partie beim Hamburger SV (0:0) stellte sich als hartnäckige Innenbanddehnung im Knie heraus. Neben Ivanschitz reiften in den vergangenen Wochen auch sein österreichischer Landsmann Julian Baumgartlinger, Neuzugang von Austria Wien, aber in Deutschland aus seiner Zeit beim TSV 1860 München noch gut bekannt, sowie der tschechische Nationalspieler Zdenek Pospech (FC Kopenhagen/Dänemark) zu Stammspielern und Leistungsträgern. POKALSIEG IN HANNOVER

PECHVOGEL IVANSCHITZ Mit einem Tor und einer Vorlage gegen die Bayern wurde Andreas Ivanschitz zum Matchwinner. Der österreichische Mittelfeldregisseur, im Sommer nach seiner Ausleihe von Panathinaikos Athen (Griechenland) fest verpflichtet, ist mit fünf Saisontoren einer der treffsichersten

Für eine Überraschung sorgten die Mainzer auch schon im DFB-Pokal. Nach dem äußerst mühsamen Auftaktsieg beim Südwest-Oberligisten SVN Zweibrücken (2:1 nach Verlängerung) gelang in der zweiten Runde ein 1:0-Auswärtssieg nach Verlängerung beim Europa LeagueTeilnehmer Hannover 96. Daran soll nun in Kiel angeknüpft werden. Besonders motiviert für das heutige Pokalspiel gegen den Bundesligisten aus Rheinland-Pfalz dürfte der zuletzt leicht angeschlagene Marco Steil sein. Der Kieler Defensivspezialist bestritt in der Saison 2008/2009 28 Regionalliga-Partien für die Mainzer Reserve. Über den FC Vaduz (Liechtenstein) war der 24-Jährige im Sommer 2010 zu den Störchen gewechselt. Nun will Steil mit Holstein nach den Siegen gegen die Zweitligisten Energie Cottbus (3:0) und MSV Duisburg (2:0) für die nächste Überraschung gegen den „Favoriten-Schreck“ aus der Bundesliga sorgen. (MSPW)

Der Erstligist FSV Mainz möchte im DFB Pokal überwintern.

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Kader FSV Mainz

FSV MAINZ 05

Saison 2011/12

Tor 21 Loris Karius 29 Christian Wetklo 33 Heinz Müller

19 23 25 27

Abwehr 2 Bo Svensson 3 Zdenek Pospech 4 Nikolce Noveski 5 Eugen Gopko 6 Niko Bundert 8 Radoslav Zabavnik 15 Jan Kirchhoff 24 Malik Fathi 34 Fabian Schönheim

Angriff 10 Eric Maxim Choupo-Moting 13 Anthony Ujah 13 Sami Allagui 22 Mario Gavranovic 28 Adam Szalai, 30 Deniz Yilmaz

Mittelfeld 6 Marco Caligiuir 7 Eugen Polanski 11 Yunus Malli 14 Julian Baumgartlinger 16 Florian Heller 17 Zoltan Stieber

Elkin Soto Marcel Risse Andreas Ivanschitz Nicolai Müller

Trainer: Thomas Tuchel Trainer-Assistent: Arno Michels Torwart-Trainer: Stefan Kuhnert Athletik-Trainer: Rainer Schrey Athletik- und Rehatrainer: Axel Busenkell

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Pokalstory

BERLIN, BERLIN, … Die Kieler DFB-Pokal-Sensationen 2011

darauf ihren Trainer Milan Sasic. Zum ersten Mal seit 1978 findet daher heute ein Achtelfinale des DFB-Pokal im Holstein-Stadion statt. MEHR ENERGIE – WENIGER COTTBUS

Die Sensation in Zahlen auf der LED-Wand.

Der DFB-Pokal hat seine eigenen Gesetze, heißt es so schön. Doch diese nahm die KSV Holstein bei ihren zwei Auftritten gegen die Zweitligisten Energie Cottbus und MSV Duisburg gar nicht in Anspruch. Die Störche zitterten sich nicht wie manch ein David gegen den Goliath über 90 oder gar 120 Minuten eine Runde weiter. Das Team von Trainer Thorsten Gutzeit spielte und kämpfte die Favoriten in Grund und Boden und machte Kiel zur feiernden Fußballstadt. Energie Cottbus war mit dem 3:0 sogar noch gut bedient. Die schwächelnden Duisburger Zebras fanden gegen frischer wirkende Kieler kein Mittel, unterlagen folgerichtig mit 2:0 und entließen

Fiete Sykora köpft zum 2:0 gegen den MSV Duisburg ein.

Selten hatte man den damaligen Cottbus-Trainer „Pele“ Wollitz so ruhig auf der Bank sitzen sehen. Regungslos schaute er zu, wie sich seine Spieler gemächlich und lustlos gegen selbstbewusste Störche blamierten. Dabei wollte der Halbfinalist des letzten DFB-Pokalwettbewerbs diesen Erfolg wiederholen. Es kam alles anders. Bereits nach einer halben Stunde führten dominierende Holsteiner nach Toren von Fiete Sykora und Rafael Kazior deutlich mit 2:0. Nach einer Stunde machte Patrick Herrmann den Sack zu und versetzte 8.000 Zuschauer am Holstein-Stadion in Feierlaune. Selten erlebten die Kieler einen so gelösten Trainer Thorsten Gutzeit: „Ich bin richtig stolz. Alles hat heute so geklappt, wie wir es uns vorgenommen haben. Wir haben den ersten Fehler der Cottbuser sofort genutzt und uns nicht zufriedengegeben.“ Der hohe Aufwand und die enorme Ehrgeiz, den die Störche

in der Vorbereitung am Tag betrieben hatten, wurde belohnt: „Wir hatten uns sehr viel vorgenommen. Diesen Schwung möchten wir unbedingt mit in die Saison nehmen. Wir sind alle sehr glücklich“, sagte nach der faustdicken Überraschung der starke KSV-Schlussmann Morten Jensen. Die Schlagzeilen der Medien im Internet und des Blätterwaldes hatte die KSV sicher: „Holstein knippst Energie das Licht aus.“ DEUTSCHLAND: HIER KOMMT KIEL! Am 26. Oktober war Holstein Kiel wohl zum ersten Mal in der langen Vereinsgeschichte titelträchtiges Thema im heutejournal. An besagtem Mittwoch erklärte Moderator Heinz Wolff um 22.08 Uhr die Schlagzeile: „Der Viertligist Holstein Kiel steht überraschend im Achtelfinale des DFB-Pokals. Die Norddeutschen besiegten den Zweitligisten MSV Duisburg mit 2:0.“ Was das ZDF eher trocken verkündete, war zuvor ein Sport-Festival vor über 9.000 Zuschauern gewesen, was Kiel lange nicht zu sehen bekommen hatte. Die überragenden Treffer von Rafael Kazior, nach dankbarer Vorlage von MSVTorwart Florian Fromlowitz, und Fiete Sy-

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Pokalstory

Auch in den Pokalspielen präsentierten sich die Störche als echte Einheit.

kora, per technisch einwandfreiem Kopfballtor, flimmerten fortan über jegliche Fernsehkanäle. Zu eindeutig war die Sensation gewesen. Die Zebras wurden ihrer Favoritenrolle in keiner Phase des Spiels gerecht. Dabei waren die Duisburger schon vor dem Duell mit den Kielern in Hab-Acht-Stellung. „Es ist zum Kotzen. So können wir im Pokal in Kiel nicht bestehen. Sonst gehen wir da auch unter“, hatte der Schlussmann Florian Fromlowitz nach der herben 3:0-Niederlage in der Liga bei Eintracht Frankfurt gesagt. Ausgerechnet Duisburgs Nummer 1 unterlief im Pokalfight der wegweisende Patzer. Allerdings erreichte nicht einer der Ruhrpott-Zebras Normalform gegen bärenstarke Störche. 0) und Marc Heider (2 voller Energie: dieser Szene in r nu ht Engagiert und nic waren beim 3:0 Rafael Kazior ttbus hneller als Co einen Schritt sc

MILLERNTOR ODER HOLSTEINSTADION Während die Fans in eine blau-weiß-rote Pokalnacht starteten, ging bei den Holstein-Verantwortlichen der Blick bereits nach vorne. Geschäftsführer Wolfgang Schwenke und der Sportlicher Leiter Andreas Bornemann hatten sich zu einem Vier-Augen-Gespräch zurückgezogen. Thema: das Achtelfinale im DFB-Pokal. Das Positive: Als letzte „Amateurmannschaft“ würde Holstein Kiel auf jeden Fall Heimrecht genießen. Das Negative: Das Spiel würde kurz vor Weihnachten stattfinden. Für das Holstein-Stadion ohne Rasenheizung ein schier unmögliches Unterfangen. Bodenfrost oder heftiger Schneefall wie in den letzten Jahren würden zu einem Spielausfall führen. Im schlimmsten

Fall müssten sich die Störche gar einen Ausweichort mit Rasenheizung suchen. Die Lösung hieße Millerntor, der Heimvorteil wäre dahin. Doch Andreas Bornemann hatte die Lösung, Er erinnerte sich an ein beheizbares Zelt über dem Rasen, was er in England gesehen hatte. Und so konnte Wolfgang Schwenke verkünden: Es wird in Kiel gespielt! „Wir sind es unseren Kieler Zuschauern schuldig, alle Möglichkeiten auszuschöpfen, um hier zu spielen." Die Zuschauer belohnten das Engagement der Holstein-Verantwortlichen. Seit Jahren wird das Holstein-Stadion am 21. Dezember wieder ausverkauft sein. Und eventuell hallt es drei Tage vor Weihnachten nicht nur „Frohes Fest“ durch Kiel, sondern auch „Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin!“

ttbus. gen Energie Co m 3:0-Erfolg ge de h nc e ch ör che St er aus: Glückli So sehen Sieg

23


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1. Bundesliga

ZUR LAGE DER 1. BUNDESLIGA FSV Mainz mit Abstiegssorgen Bis zum vergangenen Wochenende hatte man in Mainz aufgeatmet. Der FSV hatte fünf Spiele in Folge nicht verloren und war aus dem Tabellenkeller in Richtung sicheres Mittelfeld geklettert. Doch am Sonntag folgte der Tiefschlag beim 0:1 in Mönchengladbach. Obendrein punktete mit Ausnahme des SC Freiburg die gesamte Konkurrenz im Abstiegskampf, inmitten dem sich der FSV Mainz zur Winterpause wieder befindet. Zu gerne blickt der Karnevalsverein auf den letzten Winter zurück. Da rangierte „Tuchels-Talentschuppen“ noch auf Rang 2 hinter dem späteren Meister Borussia Dortmund. Im Gegensatz zu Mainz ist der BVB in dieser Saison erneut heißer Anwärter auf den Titel und jagt Rekordmeister Bayern München. Und dank Schalke und dem Überraschungsteam aus Mönchengladbach streiten sich in der Rückrunde vier Teams um die Meisterschaft. Bitter sieht es in Freiburg aus. Nach einem guten 9. Platz in der vergangenen Saison hält der SC mit nur 13 Punkten die rote Laterne. Nach dem Weggang von Erfolgstrainer Robin Dutt konnte der neue Coach Marcus Sorg nicht die Positiventwicklung fortsetzen.

Unter Umständen könnte Dutt allerdings an seine alte Wirkungsstätte zurückkehren. Denn auch er konnte die Erwartungen bei seinem neuen Arbeitsgeber Bayer Leverkusen bislang nicht erfüllen.

1. 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18

FC Bayern München Borussia Dortmund FC Schalke 04 Bor. M’gladbach SV Werder Bremen Bayer Leverkusen Hannover 96 VfB Stuttgart 1899 Hoffenheim 1. FC Köln Hertha BSC VfL Wolfsburg Hamburger SV 1. FSV Mainz 05 1. FC Nürnberg 1. FC Kaiserslautern FC Augsburg SC Freiburg

43:10 35:12 38:22 25:11 30:31 22:22 20:24 23:20 19:19 27:35 24:26 23:34 21:27 22:29 17:28 13:21 15:28 21:39

17. Spieltag (16.–18. Dezember 2011) FC Bayern München - 1. FC Köln Bayer Leverkusen - 1. FC Nürnberg Hamburger SV - FC Augsburg SC Freiburg - Borussia Dortmund 1899 Hoffenheim - Hertha BSC VfL Wolfsburg - VfB Stuttgart FC Schalke 04 - SV Werder Bremen 1. FC Kaiserslautern - Hannover 96 Bor. Mönchengladbach - 1. FSV Mainz 05

37 34 34 33 29 26 23 22 22 21 20 20 19 18 18 16 15 13

3:0 0:3 1:1 1:4 1:1 1:0 5:0 1:1 1:0

18. Spieltag (20.–22. Januar 2012) Bor. M‘gladbach - FC Bayern München 1899 Hoffenheim - Hannover 96 FC Schalke 04 - VfB Stuttgart VfL Wolfsburg - 1. FC Köln 1. FC Nürnberg - Hertha BSC SC Freiburg - FC Augsburg 1. FC Kaiserslautern - SV Werder Bremen Hamburger SV - Borussia Dortmund Bayer Leverkusen - 1. FSV Mainz 05

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Regionalliga Nord

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ZUR LAGE DER REGIONALLIGA NORD Leipzig Spitzenreiter einer Zweiklassenliga „Joachim“ verschonte auch die Regionalliga Nord nicht. Gleich vier Partien des letzten Spieltags im Jahr 2011 wurden wegen des Orkantiefs abgesagt, das Wind und Regen nach Norddeutschland brachte. Immerhin konnte das Spitzentrio wie angesetzt um Punkte kämpfen. In einer Schlammschlacht trennten sich die bis dahin tabellenführende KSV Holstein und der Dritte Hallesche FC 0:0. Den Kieler Punktverlust ließ RB Leipzig nicht ungenutzt und grüßt nach einem 3:2-Sieg gegen den SV Meppen wieder von ganz oben. Der treffsicherste Schütze der Liga Daniel Frahn von RB Leipzig versenkte den Ball zweimal im Netz und erhöhte seine Bestmarke auf 15 Tore. In der Rückrunde werden alle Augen auf Leipzig, Kiel und Halle gerichtet sein. Eine dieser drei Mannschaften wird in die 3. Liga aufsteigen. Der Rest der Regionalliga spielt in dieser Saison nur noch um stille Selters. Den Sekt wird eines der drei Spitzenteams erhalten und die übrigen Vereine werden in der kommenden Sai-

son auf jeden Fall ein weiteres Jahr Regionalliga spielen. Durch die Strukturänderung auf bundesweit fünf Regionalligen gibt es in dieser Spielzeit keine Absteiger. 1. 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18

RB Leipzig 40:16 Holstein Kiel 45:17 Hallescher FC 23:8 Hannover 96 II 25:27 Berliner AK 26:25 Hertha BSC II 16:27 TSV Havelse 29:24 VFC Plauen 19:21 Hamburger SV II 28:23 ZFC Meuselwitz 24:35 Germania Halberstadt 25:23 VfL Wolfsburg II 22:25 FC St. Pauli II 23:28 SV Wilhelmshaven 29:34 1. FC Magdeburg 13:18 VfB Lübeck 23:31 SV Meppen 21:30 FC Energie Cottbus II 20:39

42 41 39 28 25 25 24 23 22 22 21 20 19 18 17 17 17 14

18. Spieltag (16.- 17. Dezember 2011) FC Energie Cottbus II - TSV Havelse Holstein Kiel - Hallescher FC Germania Halberstadt - Hannover 96 II VFC Plauen - VfB Lübeck ZFC Meuselwitz - Hamburger SV II RB Leipzig - SV Meppen Berliner AK - VfL Wolfsburg II FC St. Pauli II - SV Wilhelmshaven Hertha BSC II - 1. FC Magdeburg

abg. 0:0 0:1 abg. 2:2 3:2 4:1 abg. abg.

19. Spieltag (10.- 12. Februar 2012) 1. FC Magdeburg - VFC Plauen TSV Havelse - FC St. Pauli II VfB Lübeck - FC Energie Cottbus II Hannover 96 II - Hertha BSC II Hallescher FC - Berliner AK Hamburger SV II - RB Leipzig SV Wilhelmshaven - ZFC Meuselwitz VfL Wolfsburg II - Germania Halberstadt SV Meppen - Holstein Kiel

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STÖRCHECLUB AUF AUFSTIEGSKURS Sponsorenpool ein Eckpfeiler des Erfolges

Wenn rund 75 Sponsoren eine sechsstündige Bustour unternehmen, um in die 600 Kilometer entfernte Sachsenmetropole Leipzig zu reisen, dann muss es wohl schon einen ganz besonderen Anlass geben. So geschehen Mitte November, als die Kieler Störche vor über 16000 Zuschauern in der Leipziger Red Bull Arena gastierten. Das RegionalligaTopspiel zwischen den Störchen und den roten Bullen zog das Publikum in Massen an. Und im Kieler VIP-Fanblock herrschte vor dem Anpfiff und während der 90 heiß umkämpften Spielminuten eine gespannte Atmosphäre. Auch Landesvater Peter-Harry Carstensen hatte sich dem Holstein-Sponsoren-Tross angeschlossen, um dem Traditionsverein von der Förde im Spitzenkampf den Rükken zu stärken. DAS ERFOLGSKONZEPT Immer wieder erweist sich der inzwischen über 150 Mitglieder zählende Stör-

Der Störcheclub Fanblock in der Leipziger Red Bull Arena.

checlub als ein unverzichtbarer Bestandteil des Erfolgskonzeptes des Kieler Regionalligisten. Bei den Störchen existieren für Unternehmen aller Branchen und Größen beste Präsentationsmöglichkeiten. Gemeinsam mit den Partnern werden individuell zugeschnittene imageund vertriebsorientierte Marketingkonzepte entwickelt und realisiert. Für die Mitglieder des Störcheclubs besteht die tolle Gelegenheit, den Spielern, Trainern und Entscheidungsträgern im direkten Kontakt Fragen zu stellen und Antworten einzufordern. Mit dieser Transparenz will Holstein Kiel das Miteinander noch intensiver gestalten und das Verständnis füreinander, auch in schwierigen Situationen, fördern. „Dabei freut uns besonders, dass die Verbindungen untereinander inzwischen weit über rein wirtschaftliche Partnerschaften zwischen Holstein Kiel und den Störcheclub-Mitgliedern hinaus reichen“, so Geschäftsführer Wolfgang Schwenke. Und die Idee, das Sponsoren-Netzwerk zu akti-

vieren und kontinuierlich zu erweitern, hat sich als erfolgreich erwiesen. Parallel zur sportlichen Entwicklung nimmt auch der Störcheclub rasant an Fahrt auf. Immer mehr Werbepartner finden den Weg in das Storchennest. „Diese erfreuliche Dynamik ist für uns Motivation und Verpflichtung, den eingeschlagenen Weg weiter zu verfolgen“, so Schwenke. INSPIRIERENDES MITEINANDER Auch Störcheclub-Sprecher Uli Kauffmann ist von der positiven Entwicklung angetan: „Ich persönlich freue mich sehr darüber, dass es gelungen ist, diese Plattform immer weiter auszubauen. Der point of no return ist erreicht und in Kiel ist es inzwischen fast schon ein Muss geworden, ein Störcheclub-Mitglied zu sein. Und ein Ende dieser Entwicklung ist nicht abzusehen.“ Längst stehen nicht mehr nur wirtschaftliche Interessen hinter dem Teamgedanken des Störcheclubs. „Viele Störcheclub-Mitglieder

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Störcheclub

Anfang Mai begab sich der Störcheclub bei Kaiserwetter auf eine Sylt Exkursion.

sind mit Leib und Seele Fußballfans. Andere wurden in der Vergangenheit durch das angenehme und inspirierende Miteinander im Störcheclub für den Fußball regelrecht angezündet. Darüber hinaus entwickelten sich neben dem geschäftlichen Netzwerkgedanken auch zahlreiche persönliche und freundschaftliche Kontakte, quasi als Bonbon obendrauf“, schwärmt Kauffmann, der bereits seit

dem Frühjahr 2000 als Sprecher des Sponsorenpools fungiert. TEAMGEIST UND HERZBLUT Der Störcheclub ist längst eine feste Institution bei der KSV Holstein. Und immer wieder treffen sich die Mitglieder im Stadion oder im Rahmen gemeinsamer Unternehmungen. Ob es die monatlichen

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StĂśrcheclub

STĂ–RCHECLUB

StĂśrcheclub-Sprecher Uli Kauffmann.

Begeisterung, Kreativität und das Herzblut innerhalb des StĂśrcheclubs einmal erleben durfte, der wird sich zukĂźnftig nicht mehr wundern, warum vollbesetzte Sponsoren-Busse immer häufiger die „Flugreisen“ der Kieler StĂśrche begleiten. Am liebsten schon bald auch bundesweit‌

Engagement fĂźr die neue LED-Wand: Wolfgang Schwenke freut sich Ăźber den tollen Einsatz des StĂśrcheclubs.

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Stammtische sind, die regelmäĂ&#x;igen StĂśrcheclub-Treffen bei einem der Sponsoren im Betrieb, Exkursionen wie im Sommer nach Sylt und zuletzt nach Leipzig oder auch der alljährliche Kieler Woche-SegeltĂśrn - der Zusammenhalt wächst stetig. Auch die schmucke LEDWand, die seit dem Herbst die Zuschauer im Holstein-Stadion begeistert ist ein Projekt, dass ohne den StĂśrcheclub nicht zu realisieren gewesen wäre. „Gemeinsam sind wir stark“, so lautet das Motto der Club-Mitglieder. Und wenn man die

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Pokal-Quiz

DAS HOLSTEIN KIEL-POKALQUIZ 1 Wer trug in der 2. DFB-Pokalrunde für den verletzten Kapitän Christian Jürgensen die Mannschaftsführer-Binde? a) Patrick Herrmann

b) Marc Heider

c) Rafael Kazior

3

2 Wie oft traf Stürmer Fiete Sykora im laufenden Pokal-Wettbewerb ins Schwarze?

Wann fand auf dem Holsteinplatz das allererste Spiel statt?

a) einmal

a) vor 50 Jahren

b) zweimal

b) vor 75 Jahren

c) dreimall

c) vor 100 Jahren

4

5 Wieviele Zuschauer passierten bei den Pokalspielen gegen Cottbus und Duisburg insgesamt die Eingänge des HolsteinStadions?

Wo fand vor 111 Jahren das erste Spiel der Störche-Vereinsgeschichte statt? a) in Kiel

a) 110250

b) in Lübeck

b) 14777

c) in Hamburg

c) 16181

6

7 Wieviele Kombitickets Halle/Mainz wurden am ersten Verkaufstag am 30. November verkauft?

1970 besiegte Holstein in der 1. DFB-Pokalrunde den VfB Stuttgart mit 2:1, wer schoss damals das Siegtor für die Störche?

a) 3000

a) Jochen Aido

b) 5000

b) Uli Hoffmann

c) 7000

c) Rudi Balsam

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Lösungen: 1c, 2b, 3c, 4c, 5b, 6c, 7b


Nachwuchs-Leistungszentrum

ECHTE TYPEN – MARKE HOLSTEIN Ganzheitliches Ausbildungskonzept im Storchennest

Das Talentförderprogramm des DFB hat sich als Element der Nachwuchsförderung etabliert. Ein dichtes Netz von Stützpunkten in ganz Deutschland stellt inzwischen das flächendeckende Ausbildungssystem sicher. Insgesamt gibt es 45 Nachwuchs-Leistungszentren, der 1. FC Magdeburg, TuS Koblenz und Holstein Kiel sind dabei die einzigen Regionalligisten. GANZHEITLICHE AUSBILDUNG Umfassende, ganzheitliche Ausbildung lautet das Kredo im Holstein Nachwuchsleistungszentrum. Neben der sportlichen Entwicklung legen die Verantwortlichen um Fabian Müller (Leiter NLZ) und Andreas Bornemann (Sportlicher Leiter) hier auch großen Wert auf die schulische Förderung. „Wir wollen unsere jungen Spie-

ler zu lebenslangem Lernen animieren und sie durch eine qualifizierte, ganzheitliche Ausbildung auf das Leben vorbereiten. DIE HOLSTEIN-PHILOSOPHIE Ein weiterer wichtiger Baustein der Holstein-Philosophie ist die Entwicklung der sozialen Kompetenz im Rahmen einer generellen positiven Persönlichkeitsentwikklung. Eine Holstein-Mentalität welche die Spieler zu sportlichen Höchstleistungen führt und sie gleichzeitig dazu erzieht, frühzeitig Fähigkeiten wie Selbstmanagement und soziale Kompetenz zu beherrschen. „Echte Typen – Marke Holstein" also, mit Teamfähigkeit und der nötigen Portion Frechheit welche sich innerhalb einer Mannschaft, als auch im normalen Leben zurechtfinden.

TOLLE ERFOLGE „Die sportliche Entwicklung der Spieler ist in allen Maßnahmen von einer Ausbildungsorientierung, und nicht etwa von einer reinen Ergebnisorientierung, gekennzeichnet. Das Hereinreifen zu einem Ligaspieler der 1. Mannschaft ist unser höchstes Ausbildungsziel. Unsere Trainer sind die Schlüsselfaktoren und sollen neben dem Sportlichen hier auch erzieherisch wirken“, so Müller. Doch auch die Ergebnisse im Kieler Storchennest sprechen für sich. U23 – VERJÜNGUNG VORANTREIBEN Zur neuen Saison wurde der Kader der Holstein Kiel U23 noch einmal verjüngt. Verdiente und erfahrene Spieler wie Heiko Petersen oder Thorsten Rohwer verlie-

Unsere Trainer sind die Motoren des Holstein-Nachwuchs-Leistungszentrums. Hintere Reihe von links: Oliver Wuttke, Simon Henzler, Dietmar Kunze, Eddi Essl, Hakan Akbulut, Frank Schlichting, Hannes Drews, Frank Drews. Mittlere Reihe: Christopher Hauptmann, Dimitrius Guscinas, Markus Reimers, Kim Schatz, Sven Meier, Sören Horstmann, Matthias Dreyer, Finn Jaentsch, Nico Strugies, Stefan Baller. Untere Reihe: Lars Dubau, Johannes Outzen, Björn Sörensen, Fabian Müller, Michael Schwennicke, Wiebke Heuwagen, Torben Hamann, Michael Schulz.

35


Nachwuchs-Leistungszentrum

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wir im Landgasthof Rödecker Quartier. Der ortansässige Lehrter TSV überließ uns seine Sportanlage für das abschließende Training. Nachdem wir uns dann mit leckerem Abendessen gestärkt hatten, fuhren wir in das etwa 45 Minuten entfernte Quarkenbrück. Dort sind die Artland Dragons beheimatet. Diese spielen in der Basketball-Bundesliga. Super Stimmung, gepaart mit einem spannenden Spiel, rundeten das Abendprogramm ab. Der Sonntag konnte kommen: GELERNT MIT NIEDERLAGEN UMZUGEHEN Im Leistungszentrum der KSV Holstein in Kiel-Projensdorf finden die jungen Talente optimale Bedingungen vor.

ßen den Verein und wurden ausschließlich durch junge Spieler ersetzt. Talenten mit Perspektive aus der eigenen Region die Chance geben, in Holsteins U23 kontinuierlich ihre persönliche- und sportliche Entwicklung voranzutreiben, um schließlich eine echte Alternative für den Regionalliga-Kader von Thorsten Gutzeit darzustellen, wird ein Aufgabenschwerpunkt sein. NAHTSTELLE SCHLIESSEN Trainer Lars Dubau ist mit dem Saisonverlauf bisher sehr zufrieden. „Wir konnten unseren Aufgaben gerecht werden“, so Dubau. Timo Nath (kam aus Hannover zurück) und Christopher Kramer (zuvor VfR Neumünster, früher Holstein-Jugend) waren im Rahmen eines Testspiels bei Eintracht Braunschweig in der LigaMannschaft dabei, Nath trainiert darüber hinaus regelmäßig mit den Profis. Ebenso kamen Raphael Gertz und Paul Camps zu Trainingseinheiten mit dem Ligakader. Die Nahtstelle zwischen 1. und 2. Mannschaft wird zunehmend geschlossen. Die sehr gute Kommunikation, auch innerhalb des Funktionsteams, trägt dazu bei.

HOLSTEIN U23 Schleswig-Holstein-Liga Pl. 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. 10. 11. 12. 13. 14. 15. 16. 17. 18.

Mannschaft VfR Neumünster Holstein Kiel II NTSV Strand 08 ETSV Weiche SV Eichede FC Sylt VfB Lübeck II Flensburg 08 Heider SV Preetzer TSV TSV Kropp SV Todesfelde FT Eider Büdelsdorf SV Henstedt-Ulzburg Heikendorfer SV Husumer SV Breitenfelder SV SV Schackendorf

Sp. 18 19 19 19 18 19 19 18 19 17 19 19 20 20 19 19 18 19

g. 13 12 11 11 10 9 10 7 7 6 6 5 6 6 4 4 4 2

u. 4 4 5 4 3 5 1 6 4 5 5 7 4 3 4 3 1 4

v. 1 3 3 4 5 5 8 5 8 6 8 7 10 11 11 12 13 13

Pk. 43 40 38 37 33 32 31 27 25 23 23 22 22 21 16 15 13 10

HOLSTEIN-KOLLEKTIV Ob Toksöz, Wetter, Sachs oder Wulf, alle Ligaspieler holten sich ihre Portion Spielpraxis und Wettkampferfahrung in der Holstein U23 und zeigten mit tollen Leistungen wie viel Freude es macht in dieser Mannschaft zu spielen. Klasse Kombinationsfußball mit einer stets nach vorne ausgerichteten Spieltaktik zeigt wie stark das Holstein Kollektiv geworden ist. Daher verwundert es auch nicht, dass sich bereits alle schon jetzt auf eine tolle Rückrunde freuen. Es macht Spaß im Nachwuchsleistungszentrum unter tollen Voraussetzungen zu arbeiten.

Wie so oft in den letzten Spielen gelang es uns auch in Meppen durch ein schön heraus gespieltes Tor von Daniel Prost in Führung zu gehen. Diese Führung hätte eigentlich dazu führen sollen, dass man mit noch mehr Selbstbewusstsein die Partie fortsetzt. Doch da hatte der Gegner an diesem Tag ein wenig mehr Feuer, Leidenschaft und Glück auf seiner Seite, so dass wir ein tolles Wochenende leider mit einer 1:3-Niederlage im Gepäck beenden mussten. In der nächsten Partie gegen Eintracht Braunschweig wurde dann erstmalig ein Rückstand gedreht und die Partie mit 2:1 durch zwei Tore von Felix Schlagelambers gewonnen. DERBYSIEGER

Gestärkt reiste man zur Auswärtspartie nach Meppen. Da die Anstoßzeit auf 11 Uhr am Sonntag terminiert war, fuhr die U19 bereits am Samstagvormittag ab. In Lehrte – ca. 10 km vor Meppen – bezogen

Das Derby Zweiter gegen Dritter beim VfB Lübeck konnte kommen. Hier wurden wir kalt erwischt. Bereits nach drei Minuten fand ein als Flanke geschlagener Ball den Weg in unser Tor. Die Jungs benötigten eine gute halbe Stunde, um diesen kleinen Schock zu verarbeiten. Noch vor dem Pausenpfiff gelang Daniel Prost und Tjark Gutzeit mit ihren Toren die Wende. Eine sehr intensive Partie, bei der alle hoch motiviert an die Leistungsgrenze gingen, endete auf Grund der überlegen geführten zweiten Hälfte mit einem 2:1-Erfolg bei den Grünen-Weißen. Der Tabellenplatz zwei wurde damit gefestigt.

HOLSTEIN U19 A-Junioren Regionalliga Nord

HOLSTEIN U17 B-Junioren Bundesliga N/NO

U19 – TURBULENTER SAISONVERLAUF Auf zwei deftige Niederlagen zum Auftakt der Saison folgte eine Siegesserie von fünf Spielen. So konnte man sich in der Spitzengruppe der Regionalliga Nord etablieren. TEAMBUILDING UND BUNDESLIGALUFT

Pl. 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. 10. 11. 12. 13. 14.

Mannschaft TSV Havelse Holstein Kiel VfB Lübeck Eintr. Braunschweig SV Meppen SV Viktoria 08 Blumenthaler SV FC Eintr. Norderstedt SV Werder Bremen II VfB Oldenburg JFV HH-Oststeinbek SC Concordia SV Eichede Eimsbütteler TV

Sp. 14 14 14 14 14 14 14 14 13 13 13 14 13 14

g. 11 10 10 9 5 6 6 5 5 4 4 2 3 2

u. 1 1 0 1 5 2 2 3 2 3 2 4 1 1

v. 2 3 4 4 4 6 6 6 6 6 7 8 9 11

Pk. 34 31 30 28 20 20 20 18 17 15 14 10 10 7

Pl. 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. 10. 11. 12. 13. 14.

Mannschaft Hertha BSC Hannover 96 (U17) VfL Wolfsburg SV Werder Bremen Hamburger SV SG Dynamo Dresden Holstein Kiel FC Energie Cottbus FC St. Pauli FC Carl Zeiss Jena Tennis Bor. Berlin RB Leipzig VFL Osnabrück FC Hertha 03

Sp. 16 16 16 16 16 16 16 16 15 15 16 16 16 16

g. 11 12 11 10 9 8 7 5 4 5 4 3 2 1

u. 3 0 2 3 4 1 2 4 5 2 2 4 3 3

v. 2 4 3 3 3 7 7 7 6 8 10 9 11 12

Pk. 36 36 35 33 31 25 23 19 17 17 14 13 9 6


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Nachwuchs-Leistungszentrum

AUF TUCHFÜLLUNG Im Spitzenspiel gegen den TSV Havelse gewann die Mannschaft nach starker Leistung mit 3:1 und hat den Abstand auf den Spitzenreiter auf Schlagdistanz verringert. U17 - ÜBER AUSBILDUNG ZUM KLASSENERHALT Die U17 der KSV Holstein steht weiter aussichtsreich im Kampf um den Klassenerhalt. Bis jetzt konnte sich die Mannschaft von den Abstiegsrängen fernhalten. Und das soll möglichst auch so bleiben. VIEL LOB ZUM AUFTAKT Die Saison begann für die Bundesliga-Junioren der KSV mit zwei Paukenschlägen. In Wolfsburg (3:2) und auch daheim gegen Energie Cottbus (2:1) landeten die Jungstörche beachtliche Erfolge. Von allen Seiten prasselte das Lob auf die jungen Spieler ein, doch niemand ließ sich von den zahlreichen Schulterklopfern aus der Ruhe bringen. Die Vorgabe lautete weiter ganz klar: Über die Ausbildung zum Klassenerhalt!

Die U17 hier im Bild Holsteins Nico Empen schwimmt in der Junioren-Bundesliga auf der Erfolgswelle.

OFFENSIVGEIST Die Mannschaft rangiert nach ihrem letzten Spiel im Jahr 2011 beim Spitzenteam von Hannover 96 im gesicherten Tabellenmittelfeld der B-Junioren-Bundesliga Nord/Nordost. Die mannschaftsdienliche Spielweise scheint sich step by Stepp durchzusetzen und ein jeder Spieler ist gewillt, seinen Beitrag zum großen Ziel

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zu leisten. Und auch die Zuschauer freuen sich über das zum Teil forsche Auftreten der U17. Das offensive Konzept, welches der Ausbildungsplan des NLZ sowie die Spielphilosophie der Jungstörche beinhaltet, begeistert. Mit viel Dynamik und einer offensiven Ausrichtung offenbart die U17 Spielfreude und Biss. Traumtore wie das von Mannschaftskapitän Welltrowski zum 2:1 Auswärtssieg


Nachwuchs-Leistungszentrum

Die U19 der KSV, hier zu sehen Stürmer Melvyn Lorenzen, siegte zuletzt deutlich mit 4:0 gegen Oststeinbeck und liegt aussichtsreich im Bundesliga-Aufstiegsrennen.

gegen den FC St. Pauli verschafften der jungen Truppe zusätzliche Motivation. KONSTANZ ERARBEITEN UND UNGEN JAHRGÄNGE AN DIE BUNDESLIGA HERANFÜHREN Wichtigstes Arbeitsziele der Hinrunde war es, dass Passspiel und Zweikampfverhalten zu optimieren. Zudem gilt es,

die Fitness auf ein maximales Level zu bekommen. Die Kraft ist da, dies zeigte sich in bisher allen Spielen. Die relativ häufigen Verletzungen zeigen jedoch auch, dass sich die Mannschaft am Belastungsmaximum bewegt und daher wird es ein weiteres Ziel sein, die Jungen Spieler an diesem Niveau weiter zu fordern und fördern und Konstanz zu erzielen. Mit Timo Barendt trug sich bereits

ein Spieler der U16 Mannschaft in die Torschützenliste der B-Junioren-Bundesliga Nord/Nordost ein. Mit Phil Ehmke, Nico Bruns erlangten weitere Spieler Bundesliga-Minuten. Die enge Verzahnung zahlt sich bereits aus, können die Spieler doch schon früh wertvolle Erfahrungen sammeln.

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Regionalliga Rückblick

DREI SIND ZWEI ZU VIEL Von drei Mannschaften, die zu gut für die Regionalliga sind

Dass RB Leipzig bei all den starken Einzelspielern sich nicht weiter absetzen konnte, lag an der „Heim-Blockade“. In der Fremde siegte RB achtmal in acht Spielen. Aber trotz 86.385 Zuschauern in 10 Spielen (Schnitt 8.638 – Ligarekord!) schafften es die Leipziger Rasenballsportler fünfmal nicht den Dreier in den eigenen Händen zu halten. Mitte der Hinrunde konnten Frahn, Kutschke & Co. viermal in Folge in der WM-Arena nicht gewinnen.

Enge Angelegenheiten zwischen dem Spitzentrio. Links wird Patrick Hermann von Halles Dennis Wegner bedrängt. Rechts klärt Aaron Berzel vor Leipzigs Daniel Frahn.

Die KSV Holstein, RB Leipzig und der Hallesche FC – eigentlich hätten es alle drei Mannschaften verdient, in die 3. Liga aufzusteigen. In der Zweiklassengesellschaft der Regionalliga Nord dominieren sie zu eindeutig das Geschehen, liegen zwischen dem Tabellendritten Hallescher FC und dem Vierten Hannover 96 II nach 18 Spielen 11 Punkte. Ein Aufschließen des Verfolgerfeldes an das Spitzentrio ist nicht in Sicht. Aber für Spannung ist reichlich gesorgt, denn nur einer steigt am Saisonende in den Aufzug in die 3. Liga. Und es scheint so, als ob es zum Saisonende ein Kopf-anKopf-Rennen wird. Denn bei aller Dominanz hat jedes Team seine kleine Schwäche.

Und bugsierte der Torjäger nicht den Ball ins Netz gab es ja noch Stefan Kutschke (ebenfalls 3. Liga SV Babelsberg), Timo Röttger (3. Liga Dynamo Dresden) oder Rockenbach (2. Liga Fortuna Düsseldorf ).

Tendenz für die Rückrunde: Die Heimbilanz muss in den übrigen sieben Spielen in eigener Arena aufpoliert werden, sonst werden es die Roten Bullen schwer haben, am Ende ganz oben zu stehen. Obendrein muss RB noch nach Halle und nach Kiel. Ei verbibbsch! HOLSTEIN KIEL: HERBSTMEISTER MIT OST-BLOCKADE Seit Gründung der neuen dreigeteilten Regionalliga im Jahr 2008 ist der jeweilige Herbstmeister am Saisonende stets aufgestiegen. Das werden KSV-Trainer Thorsten Gutzeit und seine Mannschaft

RB LEIPZIG LIGAKRÖSUS MIT HEIM-BLOCKADE Eigentlich war in Leipzig bereits in der vergangenen Saison der Aufstieg fest eingeplant. Aus dem Sparbullen wurde ordentlich Geld entnommen und Spieler aus der 2. und 3. Liga mit attraktiven Gehältern gelockt. RB wurde am Saisonende allerdings nur Vierter und so schüttete Eignerkonzern Red Bull erneut eine runde Summe aus, um starke Spieler aus höheren Klassen in die WM-Arena zu lokken. So viel Qualität musste sich einfach bezahlt machen und tat es auch. Stürmer Daniel Frahn (zuvor 3. Liga SV Babelsberg) avancierte mit 15 Treffern in 17 Spielen zum besten Angreifer der Liga.

Kiel einen Schritt voraus – Rafael Kazior vor Halles Anton Müller.

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Regionalliga Rückblick

bei Germania Halberstadt gelang endlich der Sieg. Tendenz für die Rückrunde: Holstein Kiel muss nur noch dreimal gen Osten fahren – nach Cottbus, Meuselwitz und Berlin. Bleibt die Heimweste derart lupenrein, wird Kiel schwer zu stoppen sein. HALLESCHER FC TOP-DEFENSIVE MIT STURMBLOCKADE

Das wa ¨re der Sieg gegen Halle gewesen – Tim Wulff verpasst knapp in letzter Minute.

gerne hören, denn am 17. Spieltag rükkten die Kieler Störche noch schnell von Platz 2 ganz nach oben und sicherten sich die Herbstmeisterschaft. Auch wenn die Kieler nach dem 0:0 gegen Halle wieder vom Gejagten zu Jäger geworden sind, ist Holstein reif für den Aufstieg. Marc Heider, Jaroslaw Lindner & Co. spielten wohl den attraktivsten Fußballer der Regionalliga. Die Blau-Weiß-Roten verwöhnten ihre Fans im eigenen Stadion, gaben nicht einen Punkt ab und schossen sagenhafte 34 Tore in zehn Heimspielen. Das Holstein-Stadion war Kieler Hoheitsgebiet. Dass Holstein in der Hinrunde nicht häufiger an der Tabellenspitze thronte, lag an der „Ost-Blockade“. Während der Holstein-Sturm im

Nord-Westen der Republik alles wegfegte, ging der besten Offensive der Liga im östlichen Mitteldeutschland die Puste

Wäre Huub Stevens Trainer des Halleschen FC, er würde wohl voller stolz auf seine Jungs platzen. Stevens’ Credo „Hinten muss die Null stehen“ verkörpert der HFC wie lange keine Team. In unglaublichen 13 von 18 Spielen verließen die Hallenser das Spielfeld ohne Gegentor. Auch wenn der HFC – mit kleinem Kader und finanziell weniger opulent ausgestattet – derzeit auch sportlich hinter Kiel und Leipzig rangiert, abschreiben

Das muntere Wechsel-Dich an der Tabellenspitze der Regionalliga Nord

aus. Viermal traten die Störche im Osten an, viermal fuhr man ohne Dreier wieder Richtung Förde. Erst im fünften Anlauf

Marco Steil gibt das Ziel der Störche vor – es soll nach oben gehen.

darf man die Rot-Weißen nicht. Das belegte just der beeindruckende 1:0-Auswärtserfolg in der mit 18.295 Zuschauern gefüllten Leipziger WM-Arena. Dass der Hallesche FC bei all der Defensivstärke sich nur kurzzeitig an der Tabellenspitze halten konnte, lag an der „Sturm-Blockade“. Bei allem Verteidigen vergaßen die Saalestädter das ToreSchießen. Anders formuliert: Das zuständige Personal ist so treffsicher wie manch Außenverteidiger. Den Vorschusslorbeeren wurde Neuzugang Andis Shala (3 Tore in 18 Spielen) nicht gerecht. Die Kollegen Preuß, Mast und Wegner zeichneten sich ebenfalls eher durch Fehlschüsse aus. Zuletzt sorgten die HFC die Verteidiger Benes und Teixeira Rebelo für Treffer. Tendenz für die Rückrunde: Durch diese Verteidigung dringt kaum etwas. Bleibt der kleine Kader ohne größere Verletzungssorgen und findet sich Torhoffnung Shala nach einem Jahr noch besser im System zurecht und trifft, ist der ganz große Coup drin.

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Spielplan Regionalliga Nord

18. Spieltag (16. bis 17. Dezember) abg. Energie Cottbus II – TSV Havelse Holstein Kiel – Hallescher FC (19 Uhr) 0:0 (0:0) abg. VFC Plauen – VfB Lübeck 2:2 (1:2) ZFC Meuselwitz – Hamburger SV II 3:2 (2:1) RB Leipzig – SV Meppen 4:1 (1:0) Berliner AK 07 – VfL Wolfsburg II 0:1 (0:0) Germ. Halberstadt – Hannover 96 II abg. St. Pauli II – SV Wilhelmshaven abg. Hertha BSC Berlin II – 1. FC Magdeburg

SPIELPLAN REGIONALLIGA NORD Rückrunde 2011/2012

Die genauen Termine und Zeiten des Spieltages sind noch nicht fixiert. Derzeit steht nur der Rahmentermin fest! 19. Spieltag (10. bis 12.Februar) 1. FC Magdeburg – VFC Plauen TSV Havelse – St. Pauli II VfB Lübeck – Energie Cottbus II Hannover 96 II – Hertha BSC Berlin II Hamburger SV II – RB Leipzig SV Wilhelmshaven – ZFC Meuselwitz Hallescher FC – Berliner AK 07 VfL Wolfsburg II – Germ. Halberstadt SV Meppen – Holstein Kiel (14 Uhr) 20. Spieltag (18. Februar) VfL Wolfsburg II – Hannover 96 II St. Pauli II – VfB Lübeck ZFC Meuselwitz – TSV Havelse RB Leipzig – SV Wilhelmshaven Holstein Kiel – Hamburger SV II (14 Uhr) Berliner AK 07 – SV Meppen Germ. Halberstadt – Hallescher FC VFC Plauen – Hertha BSC Berlin II Energie Cottbus II – 1. FC Magdeburg 21. Spieltag (25. Februar) Hamburger SV II - Berliner AK 07 SV Wilhelmshaven - Holstein Kiel (14 Uhr) TSV Havelse - RB Leipzig VfB Lübeck - ZFC Meuselwitz 1. FC Magdeburg - St. Pauli II Hertha BSC Berlin II - Energie Cottbus II Hannover 96 II - VFC Plauen Hallescher FC - VfL Wolfsburg II SV Meppen - Germ. Halberstadt 22. Spieltag (3. März) Hallescher FC - Hannover 96 II RB Leipzig - VfB Lübeck Holstein Kiel - TSV Havelse (14 Uhr) Berliner AK 07 - SV Wilhelmshaven Germ. Halberstadt - Hamburger SV II VfL Wolfsburg II - SV Meppen Energie Cottbus II - VFC Plauen St. Pauli II - Hertha BSC Berlin II ZFC Meuselwitz - 1. FC Magdeburg 23. Spieltag ( 10. März) TSV Havelse - Berliner AK 07 VfB Lübeck - Holstein Kiel (14 Uhr) 1. FC Magdeburg - RB Leipzig Hertha BSC Berlin II - ZFC Meuselwitz VFC Plauen - St. Pauli II Hannover 96 II -Energie Cottbus II SV Meppen - Hallescher FC Hamburger SV II - VfL Wolfsburg II SV Wilhelmshaven - Germ. Halberstadt 24. Spieltag (17. März) SV Meppen - Hannover 96 II Berliner AK 07 - VfB Lübeck Germ. Halberstadt - TSV Havelse VfL Wolfsburg II - SV Wilhelmshaven Hallescher FC - Hamburger SV II St. Pauli II - Energie Cottbus II ZFC Meuselwitz - VFC Plauen RB Leipzig - Hertha BSC Berlin II Holstein Kiel - 1. FC Magdeburg (14 Uhr)

30. Spieltag (21. April) TSV Havelse - Hannover 96 II SV Wilhelmshaven - VfB Lübeck Holstein Kiel - RB Leipzig (14 Uhr) Berliner AK 07 - ZFC Meuselwitz Germ. Halberstadt - St. Pauli II VfL Wolfsburg II - Energie Cottbus II Hallescher FC - VFC Plauen SV Meppen - Hertha BSC Berlin II Hamburger SV II - 1. FC Magdeburg 31. Spieltag (28. April) RB Leipzig - Berliner AK 07 Hannover 96 II - Holstein Kiel (14 Uhr) VfB Lübeck - TSV Havelse 1. FC Magdeburg - SV Wilhelmshaven Hertha BSC Berlin II - Hamburger SV II VFC Plauen - SV Meppen Energie Cottbus II - Hallescher FC St. Pauli II - VfL Wolfsburg II ZFC Meuselwitz - Germ. Halberstadt

25. Spieltag 24. März) 1. FC Magdeburg - Berliner AK 07 Hertha BSC Berlin II - Holstein Kiel (14 Uhr) VFC Plauen - RB Leipzig Energie Cottbus II - ZFC Meuselwitz Hannover 96 II - St. Pauli II Hamburger SV II - SV Meppen SV Wilhelmshaven - Hallescher FC TSV Havelse - VfL Wolfsburg II VfB Lübeck - Germ. Halberstadt 26. Spieltag (31. März) Hamburger SV II - Hannover 96 II VfL Wolfsburg II - VfB Lübeck Hallescher FC - TSV Havelse SV Meppen - SV Wilhelmshaven ZFC Meuselwitz - St. Pauli II RB Leipzig - Energie Cottbus II Holstein Kiel - VFC Plauen (14 Uhr) Berliner AK 07 - Hertha BSC Berlin II Germ. Halberstadt - 1. FC Magdeburg 27. Spieltag (7. April) VFC Plauen - Berliner AK 07 Energie Cottbus II - Holstein Kiel (14 Uhr) St. Pauli II - RB Leipzig Hannover 96 II - ZFC Meuselwitz SV Wilhelmshaven - Hamburger SV II TSV Havelse - SV Meppen VfB Lübeck - Hallescher FC 1. FC Magdeburg - VfL Wolfsburg II Hertha BSC Berlin II - Germ. Halberstadt 28. Spieltag (11. April) SV Wilhelmshaven - Hannover 96 II SV Meppen - VfB Lübeck Hamburger SV II - TSV Havelse RB Leipzig - ZFC Meuselwitz Holstein Kiel - St. Pauli II (19 Uhr) Berliner AK 07 - Energie Cottbus II Germ. Halberstadt - VFC Plauen VfL Wolfsburg II - Hertha BSC Berlin II Hallescher FC - 1. FC Magdeburg 29. Spieltag (14. April) St. Pauli II - Berliner AK 07 ZFC Meuselwitz - Holstein Kiel (14 Uhr) Hannover 96 II - RB Leipzig TSV Havelse - SV Wilhelmshaven VfB Lübeck - Hamburger SV II 1. FC Magdeburg - SV Meppen Hertha BSC Berlin II - Hallescher FC VFC Plauen - VfL Wolfsburg II Energie Cottbus II - Germ. Halberstadt

32. Spieltag (5. Mai) Berliner AK 07 - Holstein Kiel (14 Uhr) Germ. Halberstadt - RB Leipzig VfL Wolfsburg II - ZFC Meuselwitz Hallescher FC - St. Pauli II SV Meppen - Energie Cottbus II Hamburger SV II - VFC Plauen SV Wilhelmshaven - Hertha BSC Berlin II TSV Havelse - 1. FC Magdeburg VfB Lübeck - Hannover 96 II 33. Spieltag (12. Mai) Berliner AK 07 - Hannover 96 II 1. FC Magdeburg - VfB Lübeck Hertha BSC Berlin II - TSV Havelse VFC Plauen - SV Wilhelmshaven Energie Cottbus II - Hamburger SV II St. Pauli II - SV Meppen ZFC Meuselwitz - Hallescher FC RB Leipzig - VfL Wolfsburg II Holstein Kiel - Germ. Halberstadt (14 Uhr) 34. Spieltag (19. Mai) Germ. Halberstadt - Berliner AK 07 VfL Wolfsburg II - Holstein Kiel (14 uhr) Hallescher FC - RB Leipzig SV Meppen - ZFC Meuselwitz Hamburger SV II - St. Pauli II SV Wilhelmshaven - Energie Cottbus II TSV Havelse - VFC Plauen VfB Lübeck - Hertha BSC Berlin II Hannover 96 II - 1. FC Magdeburg

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SHFV LOTTO Masters/LOTTO Nordcup 2012

NERVENKITZEL BEIM BUDENZAUBER 14./15 Januar in der Sparkassen Arena

uns, so eine großartige Veranstaltung hier bei uns in der Landeshauptstadt zu haben." Am Sonnabend, den 14. Januar 2012, geht das Turnier in der Kieler Sparkassen Arena in seine 14. Auflage. Auch in diesem Jahr hoffen die Veranstalter auf ein ausverkauftes Haus. Und auch beim LOTTO-Nordcup, der am 15. Januar ausgespielt wird, dürfte angesichts des prominenten Startfeldes die 4000-Zuschauer-Marke getoppt werden. EINMALIGE ATMOSPHÄRE

Die Spannung steigt, die Vorfreude wächst. Das 14. LOTTO-Masters des SHFV wird erneut einer der Höhepunkte der Fußball-Winterpause sein und wir erwarten beim Budenzauber 2012 den 100.000 Besucher. „Es ist das größte Amateurturnier in Deutschland“, erklärte Organisator Klaus Kuhn (Geschäftsführer Holstein Kiel Marketing GmbH)nicht ohne Stolz. „Wir freuen

Die Atmosphäre in der Sparkassen Arena wird für Fans und Fußballer aus dem hohen Norden beim „Budenzauber“ auch 2012 einmalig sein. Titelverteidiger VfB Lübeck trifft in der Gruppe A auf die ambitionierten Nachbarn SV Eichede und Strand 08 sowie auf Debütant ETSV Weiche. In Gruppe B misst sich Gastgeber und Rekordsieger Holstein Kiel mit Flensburg 08, dem FC Sylt und dem VfR Neumünster. Debütant Weiche ist insgesamt der 26. Verein, der am Masters teilnimmt. Mit Holstein Kiel, dem VfB Lübeck und dem VfR Neumünster gibt es noch drei Clubs, die bei allen Turnieren dabei waren. Flensburg 08 ist neben Kiel, Lübeck und Neumünster der vierte Ex-Gewinner (2004), der am 14. Januar in der Sparkassen Arena an den Start gehen wird. Der Turniersieger erhält neben dem Pokal einen Scheck in Höhe von 5000 Euro. Der Zweitplatzierte bekommt immerhin noch 2500 Euro, die beiden Halbfinalisten je 600 Euro. TOLLES RAHMENPRORAMM

Tolle Lightshow zu Beginn des Budenzaubers in der Sparkassen Arena.

Der Deutsche Meister Turbine Potsdam geht in Kiel mit vielen Nationalspielerinnen an den Start.

Im Rahmenprogramm haben diesmal alle Zuschauer die Chance, sich zu beteiligen. So wird über eine Coupon-Aktion ein Zuschauer ermittelt, der ein Jahr lang einen vom Auto Centrum Lass gestifteten Toyota kostenlos fahren darf. Die gleiche Aktion gibt es übrigens auch tags darauf (ab 11 Uhr), wenn erneut der Nordcup der Frauen zur Austragung kommt. Der ist in diesem Jahr sportlich noch attraktiver besetzt. Der Nordcup soll an das tolle Erleb-

Organisatoren und Sponsoren des Budenzaubers 2012 (v.l.): Horst Kratzert (Holstein Kiel Marketing GmbH), Helmut Stracke (Geschäftsführer NordwestLotto), Hans-Ludwig Meyer (Präsident SHFV), Jörg Felchner (Geschäftsführer SHFV), Maik Hintze (NordwestLotto) und Klaus Kuhn (Geschäftsführer Holstein Kiel Marketing GmbH) mit dem Siegerpokal des LOTTO Masters.

nis der WM im eigenen Land anknüpfen und es ist den Organisatoren gelungen, das Feld noch attraktiver zu gestalten. Mit Blick auf die Teilnehmer, die ersten vier der Bundesliga (Meister Potsdam, Rekordmeister FFC Frankfurt, FCR Duisburg, VfL Wolfsburg), den Hamburger SV (ebenfalls 1. Bundesliga) und SchleswigHolsteins Aushängeschild FFC Oldesloe (2. Bundesliga), sind die Superlative keineswegs unangebracht. TICKETINFO Die Karten für den LOTTO-Nordcup (freie Platzwahl) kosten 7 Euro (ermäßigt 5 Euro, Gruppen im Vorverkauf 3 Euro). Beim LOTTO-Masters gibt es insgesamt vier Ticket-Kategorien: Sitzplatztickets von 8 bis 18 Euro, Jugendliche zahlen zwischen 6 und 15 Euro. Der Vorverkauf läuft bereits. Tickets gibt es beim CITTI PARK, den sechs Kieler famila-Warenhäusern und beim Ticketcenter der Sparkassen Arena.

HALLENMASTERS-SIEGER 1999 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011

VfB Lübeck VfB Lübeck VfR Neumünster VfR Neumünster VfR Neumünster Flensburg 08 Itzehoer SV Holstein Kiel SV Henstedt-Rhen Holstein Kiel Holstein Kiel Holstein Kiel VfB Lübeck

NORDCUP-SIEGER 2008 2009 2010 2011

Hamburger SV VfL Wolfsburg Turbine Potsdam Turbine Potsdam


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Holstein Kiel - FSV Mainz 05  

Stadionmagazin zum DFB-Pokalspiel: Holstein Kiel - FSV Mainz 05

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