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Vorwort/Inhalt

EIN HERZLICHES WILLKOMMEN IM HOLSTEIN-STADION!

Holstein aktuell

DEN AUFWÄRTSTREND FORTSETZEN

Kader Holstein Kiel

Das Störche besitzen ohne Zweifel die nötige Qualität, um das erklärte Saisonziel zu erreichen. So ein Erfolg wie in Chemnitz kann für Holstein eine Kehrtwende bedeuten. Auch heute gegen den TSV Havelse hofft Trainer Thorsten Gutzeit darauf, dass seine Spieler ähnlich auftreten wie beim Tabellenführer. Die Tatsache, dass die Störche zuletzt erstmals in dieser Saison ohne Gegentor blieben und sich vor des Gegners Tor endlich auch wieder kaltschnäuziger zeigten, lässt darauf hoffen, den Aufwärtstrend am heutigen Tag gegen die Elf von Jürgen Stoffregen fortsetzen zu können. Freuen wir uns nun auf 90 spannende Minuten und den nächsten Dreier unserer Mannschaft. Mit sportlichen Grüßen, Ihr Roland Reime (Präsident Holstein Kiel)

5

Holstein Live Statistikseiten Gastvorstellung Gast-Interview

Große Erleichterung und Freude verspürten alle KSV-Fans nach dem eindrucksvollen Befreiungsschlag unserer Störche. Ausgerechnet beim Spitzenreiter Chemnitzer FC konnte die Serie von sieben sieglosen Spielen durchbrochen werden. Ein Kompliment an die Gutzeit-Elf für ihren Siegeswillen, ihre spielerische Darbietung in der zweiten Halbzeit und die mannschaftliche Geschlossenheit.

3

7 8-11 13-17 19 21+23

Spielplan RL Nord

25

DFB-Bundestag 2010

27

Holstein-Story Störcheclub

29 31+32

Holstein-Talk

33

Blau Weiß Rotes

35

Poster

36+37

Saison Ticketpreise

38

Familienblock

39

Störcheclub + Tipptabelle

41+43

Impressionen

44+45

Impressionen

46+47

Holstein U19

49

Holstein Woman

51

Holstein-Fans helfen

53

Storchennest

55-57

Holstein U12

59-61

Holstein Fans

62+63

Holstein U15

65

Holstein Mitgliedschaft

66

Holstein Fragebogen

67

Holstein on Tour

69

Das nächste Heimspiel

70

Impressum

Christian Jürgensen, hier im Duell mit dem Ex-Storch Pavel Dobry, lieferte in Chemnitz eine Top-Leistung ab.

Herausgeber: KSV Holstein von 1900 e.V. Steenbeker Weg 150, 24106 Kiel Sekretariat: Anja Fiedler Telefon: 0431-389024-200, Fax: 0431-389024-202 Geschäftsstelle: Marina Spröwitz Telefon: 0431-389024-100, Fax: 0431-389024-103 Redaktion: Patrick Nawe, Christian Callsen, Anke Struckmeyer Fotos: Patrick Nawe, Bevis M. Nickel Satz + Gestaltung: L&S DIGITAL GmbH & Co. KG Köpenicker Straße 51 · 24111 Kiel Telefon 04 31/6 96 44-0 · Fax 6 96 44-44 ISDN 04 31/6 96 98-50 · eMail: info@ls-kiel.de Titellayout und Kreativdirektion: Wolf + Carow · Werbeagentur Feldstraße 96 · 24105 Kiel T 0431 / 169 130 · F 0431 / 169 13 16 info@wolf-carow.de · wolf-carow.de Druck + Verarbeitung: Druckzentrum Harry Jung Am Sophienhof 9 · 24941 Flensburg Telefon 04 61 / 94 00 10-0 · Fax 04 61 / 94 00 10-30 ISDN 04 61 / 94 00 10-90 Marketing/Vertrieb: Klaus Kuhn Öffnungszeiten der Holstein-Geschäftsstelle: Montag und Donnerstag: 14-18 Uhr Freitag: 10-14 Uhr Fanshop Holstein Kiel: Gudrun Zimmermann Westring 501, 24106 Kiel, Telefon: 0431-318400-40, Fax: 0431-318400-42 Öffnungszeiten Fanshop: Montag und Donnerstag: 14-18 Uhr Freitag: 12-16 Uhr Vor Spieltagen Freitags: 12-18 Uhr An Spieltagen Sonnabend/Sonntag ab 10 Uhr Auflage: 3.000

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Holstein aktuell

HEUTE HEIMBILANZ AUFPOLIEREN! Neues Selbstvertrauen nach dem Chemnitz-Clou

Riesige Freude und große Überraschung bei der KSV Holstein. Die Auswärtstour zum Tabellenführer Chemnitzer FC wurde für die Störche zur Triumphfahrt. Neun Spiele hatten die Gastgeber in Folge gewonnen, zudem war das Team von Coach Gerd Schädlich noch ungeschlagen. Dann kam die KSV Holstein! Mit einem 2:0-Erfolg entführte unser Team drei ganz wichtige Punkte aus Sachsen. Einmal mehr hießen die Torschützen Fiete Sykora und Marc Heider. Für Sykora war es bereits Saisontreffer Nummer sechs, der vor Wochen noch für drei Partien gesperrte Marc Heider feierte indes sein viertes Tor in dieser Spielzeit. Vor zwei Wochen endete dagegen das Heimspiel gegen den Halleschen FC nur mit einem Teilerfolg. Nach der frühen Kieler Führung kam der HFC mit der Zeit immer besser in die Partie. Marco Stier bereitet den Ausgleichstreffer der Gäste mustergültig vor, am Ende war das 1:1 ein leistungsgerechtes Ergebnis.

Fünf Heimspiele, vier Punkte - diese Bilanz gilt es dringend zu verbessern. Gegen die beiden Neulinge TSV Havelse und Eintracht Braunschweig II besteht dazu Gelegenheit. Auf des Gegners Platz läuft es für die Störche ausgezeichnet, doch erst wenn auch in den Heimspielen wieder der (positive) Knoten platzt, dann können Fans und Verantwortliche befreit aufatmen. Nach dem Chemnitz-Clou dürfte zumindest das Selbstbewusstsein endlich wieder gestärkt sein. Im Holstein-Team sind zahlreiche Spieler, die viel Potential besitzen und die in den ersten Monaten einen tüchtigen Lernprozess durchlaufen. Für Akteure wie DanPatrick Poggenberg, Yannik Jakubowski, Florian Ziehmer, Lukas Henke oder Paul Camps ist die Regionalliga absolutes Neuland. Mit ordentlichen bis guten Leistungen hat man sich für weitere Aufgaben empfohlen. Mit mehr Erfahrung und Routine darf zudem mit noch mehr Kon-

stanz in dem Mannschaftsgefüge gerechnet werden. Der Wille in der jungen und entwicklungsfähigen Holstein-Mannschaft ist absolut vorhanden. In der Defensivabteilung sind dabei die erfahrenen Steve Müller und Karsten Fischer ganz wichtige Korsettstangen. Auch unser Kapitän Michael Frech ist unverzichtbar, in Chemnitz blieb der Schlussmann zum ersten Mal in dieser Saison ohne Gegentreffer. Heute gegen den TSV Havelse müssen die drei Punkte in Kiel bleiben! Holstein ist bemüht, eine erfolgreiche Serie zu starten, um in der Tabelle tüchtig Boden gut zu machen. Mit der Unterstützung der treuen Holstein-Fans sind die Zeichen heute auf Sturm gesetzt. Forza Holstein! (cal)

KSV-Stürmer Marc Heider, der in dieser Szene seinem Chemnitzer Gegenspieler Carsten Sträßer entwischt, traf beim Spitzenreiter zum 2:0 für die Störche.

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08

Statistiken

ZAHLEN, DATEN, FAKTEN Pl. Verein 1 Chemnitzer FC

Sp. 11

g. u. v. 9 1 1

Tore 23:5

Punkte 28

2

RB Leipzig (N)

11

6 4

1

17:8

22

3

VfL Wolfsburg II

11

7 1

3

16:12

22

4

Hertha BSC II

11

6 2

3

22:16

20

5

VfB Lübeck

11

6 2

3

20:17

20

6

Hallescher FC

10

5 4

1

16:7

19

7

Hamburger SV II

11

5 2

4

17:14

17

8

VFC Plauen

11

5 2

4

17:15

17

9

Energie Cottbus II (N)

11

5 1

5

13:12

16

10 Holstein Kiel (A)

11

4 3

4

17:17

15

11 Hannover 96 II

11

4 2

5

10:11

14

12 ZFC Meuselwitz

11

4 2

5

11:13

14

13 1. FC Magdeburg

10

4 1

5

13:12

13

14 SV Wilhelmshaven

11

4 1

6

13:22

13

15 E.Braunschweig II (N)

11

2 4

5

8:12

10

16 TSV Havelse (N)

11

3 1

7

14:21

10

17 FC Oberneuland

11

1 1

9

14:25

4

18 Türkiyemspor Berlin

11

0 2

9

3:25

2

11. Spieltag 22.10. bis 24.10.2010

Ergebnis

12. Spieltag 29.10. bis 31.10.2010

VFC Plauen – RasenBallsport Leipzig (Fr.)

0:2 (0:2)

VfL Wolfsburg II – VFC Plauen (Fr.)

Chemnitzer FC – Holstein Kiel

0:2 (0:0)

SV Wilhelmshaven – ZFC Meuselwitz

VfB Lübeck – VfL Wolfsburg II (Sa.)

3:1 (1:0)

Holstein Kiel – TSV Havelse (Sa.)

Hertha BSC II – FC Oberneuland

4:2 (2:1)

Hannover 96 II – Türkiyemspor Berlin

Türkiyemspor Berlin – Eintracht Braunschweig II 0:0 (0:0)

Eintracht Braunschweig II – VfB Lübeck

Energie Cottbus II – SV Wilhelmshaven

3:0 (1:0)

FC Oberneuland – Energie Cottbus II

Hallescher FC – 1. FC Magdeburg (So.)

24.11.10

RasenBallsport Leipzig – Hertha BSC II (So.)

ZFC Meuselwitz – Hamburger SV II

1:2 (1:2)

Hamburger SV II – Hallescher FC

TSV Havelse – Hannover 96 II

0:2 (0:2)

1. FC Magdeburg – Chemnitzer FC

Ergebnis


Statistiken

Regionalliga Saison 2010/2011 Eintr. Braunschweig II 1:2

1. FC Magdeburg

3:2

VfL Wolfsburg II

1:0

1:1

ZFC Meuselwitz

2:0

2:1

3:0

2:2

Chemnitzer FC

1:0

0:2

RB Leipzig VFC Plauen

1:0

0:1

VfB Lübeck

3:1

0:2 0:2

6:0 1:1 2:3 0:3

1:2

0:1

3:2 4:0

3:0

0:2

1:2

1:0 1:0

1:2 3:0

0:0 0:4

Ergebnis

4:0 1:0

0:2

1:1

2:2 4:2

3:0

0:2

1:2

3:0

1:5

3:2

1:1 1:1

2:3

13. Spieltag 03.11.. bis 07.11.2010

1:0

5:0

0:3

1:0

1:3

0:2

TSV Havelse

Hannover 96 II

2:1

1:0

3:1

1:1

2:0

2:2

0:1

0:1

1:2

Energie Cottbus II

1:2

4:0

3:2

3:1

Hamburger SV

2:1

1:0

2:2

2:4

2:1

3:1

2:0

0:0

0:1

0:1

0:1

2:1

1:0

1:3

0:1

Hertha BSC Berlin II

FC Oberneuland

1:2

24.11.

Hallescher FC

3:3

1:1

1:1

1:0

0:3

SV Wilhelmshaven

2:0

0:1

1:2

2:0

Holstein Kiel

BFC Türkiyemspor

0:0

1:1

2:2

3:2

0:2

14. Spieltag 12.11. bis 14.11.2010

TSV Havelse – 1. FC Magdeburg (Mi.)

SV Wilhelmshaven – Chemnitzer FC (Fr.)

VfB Lübeck – VFC Plauen (Fr.)

1. FC Magdeburg – Türkiyemspor Berlin (Sa.)

Chemnitzer FC – Hamburger SV II (Sa.)

Hannover 96 II – VfB Lübeck

Hertha BSC II – VfL Wolfsburg II

Hamburger SV II – TSV Havelse

Hallescher FC – SV Wilhelmshaven (So.)

VFC Plauen – Hertha BSC II (So.)

ZFC Meuselwitz – FC Oberneuland

RasenBallsport Leipzig – ZFC Meuselwitz

Energie Cottbus II – RasenBallsport Leipzig

FC Oberneuland – Hallescher FC

Türkiyemspor Berlin – Holstein Kiel

Holstein Kiel – Eintracht Braunschweig II

Eintracht Braunschweig II – Hannover 96 II

VfL Wolfsburg II – Energie Cottbus II

Ergebnis

09


Statistiken

UNTER DER LUPE Heimspiel-Statistik

Pl. 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. 10. 11. 12. 13. 14. 15. 16. 17. 18.

Verein Chemnitzer FC VfL Wolfsburg II Energie Cottbus II Hertha BSC Berlin II Hallescher FC VFC Plauen VfB Lübeck TSV Havelse SV Wilhelmshaven RB Leipzig Hamburger SV II 1. FC Magdeburg ZFC Meuselwitz Hannover 96 II Eintr. Braunschweig II Holstein Kiel FC Oberneuland BFC Türkiyemspor

Sp. 6 5 6 6 5 6 6 6 5 5 5 5 6 5 5 5 5 6

g. 5 4 4 3 3 3 3 3 3 2 2 2 2 2 1 1 0 0

u. 0 1 0 2 1 1 1 0 0 2 1 1 1 1 3 1 1 1

v. 1 0 2 1 1 2 2 3 2 1 2 2 3 2 1 3 4 5

Tore 16:3 8:4 7:2 14:9 8:3 11:7 10:7 9:7 6:9 7:6 10:7 6:5 8:9 4:5 6:5 6:9 4:13 2:12

Pkt. 15 13 12 11 10 10 10 9 9 8 7 7 7 7 6 4 1 1

Zuschauer der Regionalliga Verein RB Leipzig 1. FC Magdeburg Holstein Kiel Chemnitzer FC VfB Lübeck Hallescher FC Hamburger SV II VFC Plauen ZFC Meuselwitz Eintracht Braunschweig II SV Wilhelmshaven TSV Havelse VfL Wolfsburg II FC Oberneuland FC Energie Cottbus Türkiyemspor Berlin Hertha BSC Berlin II Hannover 96 II

Summe

26.087

Auswärts-Statistik Pl. 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. 10. 11. 12. 13. 14. 15. 16. 17. 18.

Verein RB Leipzig Chemnitzer FC Holstein Kiel VfB Lübeck Hamburger SV II Hallescher FC Hertha BSC Berlin II VfL Wolfsburg II Hannover 96 II ZFC Meuselwitz VFC Plauen 1. FC Magdeburg Energie Cottbus II Eintr. Braunschweig II SV Wilhelmshaven FC Oberneuland TSV Havelse BFC Türkiyemspor

Sp. g. u. v. 6 4 2 0 5 4 1 0 6 3 2 1 5 3 1 1 6 3 1 2 5 2 3 0 5 3 0 2 6 3 0 3 6 2 1 3 5 2 1 2 5 2 1 2 5 2 0 3 5 1 1 3 6 1 1 4 6 1 1 4 6 1 0 5 5 0 1 4 5 0 1 4

Tore 10:2 7:2 11:8 10:10 7:7 8:4 8:7 8:8 6:6 3:4 6:8 7:7 6:10 2:7 7:13 10:12 5:14 1:13

Pkt. 14 13 11 10 10 9 9 9 7 7 7 6 4 4 4 3 1 1

Torschützen der Regionalliga H-Spiele Schnitt

5

nach dem 24. Oktober 2010

5.217

24.898

5

4.980

15.839

5

3.168

18.905

6

3.151

14.858

6

2.476

9.273

5

1.855

8.676

5

1.735

8.900

6

1.483

6.648

6

1.108

3.971

5

794

3.493

5

699

3.417

6

570

2.443

5

489

6 Tore:

Fiete Sykora (Holstein Kiel)

1.636

5

327

5 Tore:

Andreas Neuendorf (Hertha BSC Berlin II)

1.875

6

313

Dawid Krieger (FC Energie Cottbus II)

1.403

6

234

Pavel David (Hallescher FC)

1.276

6

213

Nico Frommer (RB Leipzig)

987

5

197

Denis Wolf (1. FC Magdeburg)

9 Tore:

Benjamin Förster (Chemnitzer FC) Bastian Henning (VfB Lübeck)

Kai Zimmermann (VFC Plauen) 4 Tore:

Marc Heider (Holstein Kiel) und 10 Weitere

11


Kader Holstein Kiel

HOLSTEIN KIEL

Saison 2010/11

Tor 1 Simon Henzler 12 Tobias Dittmann 28 Michael Frech Abwehr 2 Kevin Schulz 3 Marco Steil 7 Fynn Gutzeit 8 Christian J端rgensen 15 Paul Camps 16 Yannik Jakubowski 18 Kusi Kwame 21 Lukas Henke 23 Steve M端ller 30 Dan-Patrick Poggenberg Mittelfeld 5 Karsten Fischer 6 Sofien Chahed 11 Patrick Nagel 13 Florian Meyer 19 Florian Ziehmer 24 Raphael Gertz 26 Stefan Hansen 31 Ferhat Yazgan Angriff 9 Jakob Sachs 10 Tim Wulff 14 Miche-Joel Makome 17 Francky Sembolo 20 Marc Heider 22 Fiete Sykora 25 Steffen Bruhn 29 Dominik Balcer 32 Jaroslaw Lindner Trainer: Thorsten Gutzeit Trainer-Assistent: Jan Sandmann Trainer-Assistent: J端rgen Wildbrett Torwart-Trainer: Carsten Wehlmann

13


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Gastvorstellung

19

FINKE-ÄRA HINTERLIESS SPUREN

Nachdem Volker Finke 1991 beim SC Freiburg angekommen war, erinnerte er sich an einige Spieler aus seiner Zeit beim TSV. Er holte Stefan Beneking, Jens Todt und Thomas Vogel, die er in Havelse trainiert hatte, zwischen 1991 und 1992 nach Freiburg. Das Trio spielte für die Breisgauer später in der Bundesliga. Todt schaffte später sogar den Sprung in die deutsche Nationalmannschaft.

Im Gegensatz zur Aufstiegs-Saison (Platz eins in der Oberliga Niedersachsen West) fehlt im Angriff ein wichtiger Baustein. Den Verantwortlichen war es nämlich zu Beginn der Saison 2009/2010 gelungen, den bundesliga-erfahrenen Babacar N’Diaye zu gewinnen. Mit seinen beachtlichen 27 Treffern bei 28 Einsätzen hatte der 36-Jährige, der unter anderem auch schon für Hannover 96, den FC St. Pauli und Carl Zeiss Jena am Ball war, entscheidenden Anteil am Sprung in die Regionalliga. Bisher ist es noch keinem Spieler gelungen, in die Fußstapfen von N’Diaye zu treten. Den einen „Knipser“ sucht man bisher vergebens. Stattdessen verteilen sich die Tore fast gleichmäßig auf mehrere Schultern. Der größte Erfolg des TSV Havelse liegt bereits einige Jahre zurück. Im zweiten Anlauf gelang dem Verein aus Garbsen der Aufstieg in die 2. Bundesliga. Aufstiegs-Trainer war damals Volker Finke, der den Club allerdings nur wenige Monate nach dem Aufstieg verließ. Sein Nachfolger Karl-Heinz Mrosko konnte den sofortigen Abstieg aus der 2. Liga nicht verhindern. Die Ära Volker Finke, der sich durch seine 16-jährige Amtszeit beim SC Freiburg einen Platz in den Geschichtsbüchern des deutschen Fußballs gesichert hat, als Trainer des TSV Havelse dauerte immer-

Parrei, Marc Primke, David Straten-Wolf, Markus Bertalan, Florian Degner, Daniel Holm, Tobias Panagiotidis, Sotiris Rosenthal, Rouven Smidt, Jan Thede Strunkey, Yanik Werner, Christian Emektas, Danijal Habryka, Michae Matthes, Jan Hendrik Ney, René Posipal, Patrick Rischker, Christoph Tayar, Deniz Wetter, Fabian Beismann, Christoph Brüntjen, Christian Kaya, Ahmet Maletzki, Maurice Saade, Mohamad Zimmermann, Jan

ABWEHR

Ein Grund, warum es auswärts nicht rund läuft, ist die Tor-Differenz. In bisher fünf Auswärts-Begegnungen gelangen dem TSV fünf Tore. Gegenüber stehen 14 Gegentreffer. Im eigenen Stadion läuft es hingegen viel besser. Aus den ersten fünf Partien im Wilhelm-Langrehr-Stadion holte der Neuling neun Punkte bei 9:5 Toren.

12 1 22 6 21 4 3 6 5 2 16 13 8 14 10 25 19 18 11 15 17 9 23 24 20

MITTELFELD

hin vier Jahre. Von 1986 bis 1990 stand der heute 62-Jährige beim TSV an der Seitenlinie, führte den Club in der Saison 1988/1989 sogar zur Meisterschaft in der Oberliga Nord. In der folgenden Aufstiegsrunde klappte es noch nicht mit dem Zweitliga-Aufstieg. Erst ein Jahr später erreichte Havelse die 2. Liga. Volker Finke war nicht nur Trainer, sondern auch Spieler bei den Garbsenern. Bereits im Jahr 1969 schnürte der Rekord-Trainer die Schuhe für Havelse, kehrte dann später als Trainer zurück.

ANGRIFF

Fünf Anläufe hat Aufsteiger TSV Havelse, heute in Kiel zu Gast, in dieser Saison unternommen, um den ersten Auswärtssieg unter Dach und Fach zu bringen. Bisher waren die Bemühungen vergebens. Vier Niederlagen und ein Unentschieden (2:2) stehen für die Mannschaft von TSV-Trainer Jürgen Stoffregen in der Bilanz. Nun wollen die Niedersachsen ihre Auswärts-Ausbeute im Holstein-Stadion verbessern. Es ist die Punktspiel-Premiere für beide Mannschaften in der Regionalliga.

TOR

Havelse peilt in Kiel ersten Auswärts-Dreier an

Text: MSPW

TSV HAVELSE SAISON 2010/11 Untere Reihe von links nach rechts: Rouven Rosenthal, Maurice Maletzki, Michael Habryka, Markus Thor Straten Wolf, Marc Perrei( nicht mehr im Verein), David Primke, Danyal Emektas, Christoph Rischker, Daniel Degner. Mittlere Reihe: Trainer Jürgen Stoffregen, Masseur Martin Nordmeyer, Betreuer Dirk Rudolph,Fabian Wetter, Christian Brüntjen, Jan Thede Shmid, Deniz Tayar, Sotirios Panagiotidis, Christian Werner, René Ney, Betreuer Michael Ulizcka, Torwarttrainer Oliver Lassoff, Betreuer Reinhold Mielke, Manager Stefan Pralle, Cotrainer Oliver Perschel. Obere Reihe: Fitnesstrainer Dennis Fischer, Ahmet Kaya, Tobias Holm, Yanik Strunkey, Patrick Posipal, Christoph Beismann, Jan Hendrik Matthes, Florian Bertalan, Mohammed Saade (nicht mehr im Verein) Jan Zimmermann


Ganz nah dran.

Immer auf Ballhรถhe Was er wirklich gesehen hat:


Gast-Interview

„WIR KÄMPFEN UMS ÜBERLEBEN“ Interview mit Jürgen Stoffregen (Trainer TSV Havelse)

Beim Betreten des Rasens im Kieler Stadion werden bei Jürgen Stoffregen, Trainer des TSV Havelse und heute mit seiner Mannschaft bei Holstein Kiel zu Gast, sicher Erinnerungen wach. Hier bestritt der 53-Jährige sein drittes Profispiel in der 2. Bundesliga, verlor mit Hannover 1:2. Dieses Ergebnis ist Stoffregen heute ganz sicher zu wenig. Schließlich kämpft der Neuling aus Havelse um den Klassenerhalt, belegte nach zehn Runden einen Abstiegsplatz. Vor dem Heimspiel gegen den TSV Havelse sprachen wir mit TSV-Trainer Jürgen Stoffregen.

Hallo Herr Stoffregen. Herzlich willkommen in Kiel. Fast ein Drittel der Saison in der Regionalliga ist absolviert. Wie fällt Ihr Fazit aus?

Stoffregen: „Es macht viel Spaß. Der Verein, ich als Trainer und meine Spieler sind mit Begeisterung dabei. Die Regionalliga ist ein sehr intensives Erlebnis. Zufrieden kann ich allerdings nicht sein. Unsere Punktausbeute stimmt noch nicht. Wir haben einige Zähler liegen gelassen, mussten Lehrgeld bezahlen. Allerdings sollte dieser Prozess auch bald abgeschlossen sein und es muss für uns vorwärts gehen. Beeindruckend sind für meine Mannschaft die Auswärtsspiele vor großer Kulisse wie in Chemnitz.“ Was ist bisher noch nicht so gut gelaufen? Woran muss noch gearbeitet werden? Stoffregen: „Wir sind nicht clever genug. In vielen Spielen waren wir mindestens gleichwertig, haben uns aber nicht mit den Punkten belohnt. In Braunschweig hatten wir sehr viele Chancen, erzielen aber keinen Treffer.“ Seit 2004 sind Sie Trainer des TSV, führten den Verein aus der Landesliga bis in die Regionalliga.

Havelses Trainer Jurgen Stoffregen.

Stoffregen: „Für ehemalige Erfolge gibt es nichts. Man muss sich immer neu beweisen, Leistung bringen. Natürlich ist es für mich schön, dass der TSV Havelse, mein Heimatverein, es bis in die Regionalliga geschafft hat. Ich habe lange selbst in Havelse gespielt und wohne in Garbsen.“

Konnten Sie dabei auf Ihre Erfahrung als Profi zurückgreifen? Stoffregen: „Ich habe zwischen 1978 und 1980 16 Mal für Hannover 96 gespielt. Da kann man nur schwer von einer Profi-Karriere und einem Stammplatz sprechen. Erfahrungen habe ich in der langen Zeit, die ich im Fußballbereich aktiv bin, genug gesammelt. Von der Zeit als Profi bei Hannover lässt sich aus der damaligen Zeit nicht so viel transportieren.“ Was ist für den TSV denn noch möglich? Oder ist die Regionalliga das Ende der sportlichen Fahnenstange? Stoffregen: „Wir kämpfen auf allen Ebenen ums Überleben. Sowohl auf dem Platz als auch in wirtschaftlicher Hinsicht. Wenn man mehr erreichen möchte, dann müssten die Strukturen im Verein geändert werden. Für den TSV Havelse ist die Regionalliga ein Lernprozess.“ In der Saison 1995/1996 betreuten Sie die Bundesliga-Mannschaft von Hannover 96. Rückblickend: War das für Sie die aufregendste Zeit als Trainer? Können Sie sich ein Engagement bei einem Profi-Club noch einmal vorstellen? Stoffregen: „Es war sehr aufreibend und erfahrungsreich. Ich war damals Amateur-Trainer im Verein und habe in der Endphase Egon Coordes als Chef-Trainer abgelöst. Leider konnte ich den Abstieg aus der 2. Bundesliga nicht verhindern. Ob ich mir ein Engagement bei einem Profi-Club vorstellen könnte? Ich habe zwar einen anspruchsvollen Job in der Stadtverwaltung, aber wenn Louis van Gaal in München noch einen Co-Trainer brauchen würde, müsste ich schon überlegen. Aber im Ernst: Es muss schon alles stimmen. Für einen anderen Regionalligisten würde ich meine jetzige Anstellung nicht aufgeben.“ Mehrere Jahre haben Sie dann bei den Niedersachsen die Jugend-Mannschaften der 96er betreut. Ist die Jugendarbeit Ihr besonderes „Steckenpferd“? Wie sehr achten Sie beim TSV Havelse auf eine gute Jugendarbeit? Stoffregen: „Wir setzen im Verein sehr auf den Nachwuchs. Viele Spieler wie Tobias Holm, Jan-Thede Smidt, Michael

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Gast-Interview

Habryka oder Daniel Degner, die im jetzigen Regionalliga-Kader stehen, stammen aus der TSV-Jugend. Wir sind bei den Jugend-Mannschaften gut aufgestellt. Vielleicht schafft es unser guter A-JuniorenJahrgang ja den Sprung in die U 19-Regionalliga.“ Welche Bedeutung haben für Sie Spiele gegen Holstein Kiel? Können Sie sich noch an frühere Partien erinnern? Stoffregen: „Mein drittes Zweitliga-Spiel als Profi habe ich mit Hannover 96 bei Holstein Kiel gemacht. Das werde ich nie vergessen. Es war für einen jungen Spieler wie mich eine riesige Erfahrung. Vor 15.000 Zuschauern sind wir aufgelaufen, leider haben wir 1:2 verloren. Holstein ist ein Verein mit großer Tradition und einem schönen Stadion. Im Vergleich zu früher, dürften nur noch wenige Steine an derselben Stelle stehen.“ Trainerfuchs Jürgen Stoffregen an der Seitenlinie.

Wie schätzen Sie die Mannschaft von Holstein ein? Nach aktuellem Tabellenstand ein Konkurrent um den Nichtabstieg? Stoffregen: „Ich denke, dass Holstein einen Platz im Mittelfeld der Tabelle belegen wird. Den Start der Mannschaft will ich aus der Ferne nicht beurteilen. Da haben wir in Havelse eigene Sorgen.“

Welche Spieler stehen Ihnen nicht zur Verfügung? Stoffregen: „Verletzungsbedingt muss ich keinen Spieler ersetzen, kann aus dem Vollen schöpfen. Allerdings werden

Jubel beim TSV Havelse gab es in der laufenden Saison bisher selten.

mir Deniz Tayar und Torhüter Fabian Lucassen, die beim 0:2 bei Eintracht Braunschweig II wegen einer Notbremse die Rote Karte sahen, nicht zur Verfügung stehen.“

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Spielplan Regionalliga Nord

1. Spieltag: 06.08. - 08.08.2010 VfL Wolfsburg II – TSV Havelse RB Leipzig – BFC Türkiyemspor Hertha BSC Berlin II – Hallescher FC SV Wilhelmshaven – Hannover 96 II FC Oberneuland – Eintr. Braunschweig II VfB Lübeck – 1. FC Magdeburg Energie Cottbus II – ZFC Meuselwitz VFC Plauen – Chemnitzer FC Hamburger SV II – Holstein Kiel

2:1 (1:0) 1:1 (1:1) 2:2 (1:1) 1:0 (1:0) 0:2 (0:1) 0:2 (0:0) 0:1 (0:0) 1:1 (1:1) 1:2 (0:1)

2. Spieltag: 20.08. - 22.08.2010 Eintr. Braunschweig II – RB Leipzig Türkiyemspor 1978 – VfL Wolfsburg II Chemnitzer FC – Hertha BSC Berlin II Holstein Kiel – SV Wilhelmshaven TSV Havelse – VFC Plauen Hallescher FC – Energie Cottbus II ZFC Meuselwitz – VfB Lübeck 1. FC Magdeburg – Hamburger SV II Hannover 96 II –FC Oberneuland

0:0 (0:0) 2:4 (1:0) 3:1 (2:1) 3:2 (1:0) 1:0 (1:0) 1:0 (1:0) 1:3 (1:1) 1:1 (0:1) 1:0 (0:0)

3. Spieltag: 27.08. - 29.08.2010 VfL Wolfsburg II – Eintr. Braunschweig II FC Oberneuland – Holstein Kiel VfB Lübeck – Hamburger SV II SV Wilhelmshaven – 1. FC Magdeburg RasenBallsport Leipzig – Hannover 96 II Energie Cottbus II – Chemnitzer FC Hertha BSC Berlin II – TSV Havelse VFC Plauen – Türkiyemspor 1978 ZFC Meuselwitz – Hallescher FC

1:0 (1:0) 2:3 (2:2) 3:0 (2:0) 0:3 (0:2) 1:1 (0:1) 0:1 (0:0) 3:2 (1:1) 3:0 (0:0) 0:1 (0:1)

4. Spieltag: 03.09. - 05.09.2010 Holstein Kiel – RasenBallsport Leipzig Eintracht Braunschweig II – VFC Plauen Hallescher FC – VfB Lübeck 1. FC Magdeburg – FC Oberneuland Chemnitzer FC – ZFC Meuselwitz Hamburger SV II – SV Wilhelmshaven Hannover 96 II – VfL Wolfsburg II Türkiyemspor – Hertha BSC Berlin II TSV Havelse – Energie Cottbus II

1:2 (1:0) 0:1 (0:0) 2:2 (1:1) 1:0 (0:0) 1:0 (1:0) 1:1 (0:1) 1:0 (0:0) Di., 14.9. 3:0 (2:0)

5. Spieltag: 10.09.- 12.09.2010 Hertha BSC Berlin II – E.Braunschweig II FC Oberneuland – Hamburger SV II VFC Plauen – Hannover 96 II VfL Wolfsburg II – Holstein Kiel VfB Lübeck – SV Wilhelmshaven Energie Cottbus II – Türkiyemspor 1978 ZFC Meuselwitz – TSV Havelse Hallescher FC – Chemnitzer FC RB Leipzig – 1. FC Magdeburg

3:0 (1:0) 0:2 (0:1) 2:3 (1:0) 1:1 (0:0) 1:2 (1:0) 1:0 (1:0) 2:1 (0:0) 0:1 (0:0) 2:2 (1:1)

6. Spieltag: 17.09. bis 19.09.2010 SV Wilhelmshaven – FC Oberneuland Türkiyemspor 1978 – ZFC Meuselwitz Holstein Kiel – VFC Plauen Chemnitzer FC – VfB Lübeck Hannover 96 II – Hertha BSC Berlin II TSV Havelse – Hallescher FC E. Braunschweig II – Energie Cottbus II 1. FC Magdeburg – VfL Wolfsburg II Hamburger SV II – RB Leipzig

0:1 (0:0) 1:5 (1:2) 1:3 (1:1) 0:2 (0:1) 3:3 (2:2) 0:3 (0:1) 6:0 (3:0) 1:2 (0:0) 1:2 (1:0)

7. Spieltag: 21. 09. & 22.09.2010 Chemnitzer FC – TSV Havelse Hallescher FC – Türkiyemspor 1978 Energie Cottbus II – Hannover 96 II VfB Lübeck – FC Oberneuland ZFC Meuselwitz – E. Braunschweig II Hertha BSC Berlin II – Holstein Kiel RB Leipzig – SV Wilhelmshaven VFC Plauen – 1. FC Magdeburg VfL Wolfsburg II – Hamburger SV II

5:0 (3:0) 4:0 (2:0) 1:0 (1:0) 3:2 (1:1) 2:0 (0:0) 2:2 (1:1) 3:2 (2:1) 3:1 (2:0) 2:1 (1:1)

8. Spieltag: 24.09. bis 26.09.2010 Türkiyemspor 1978 – Chemnitzer FC Holstein Kiel – Energie Cottbus II SV Wilhelmshaven – VfL Wolfsburg II

0:2 (0:1) 0:1 (0:0) 1:0 (1:0)

SPIELPLAN REGIONALLIGA NORD Vorrunde 2010/2011

E. Braunschweig II – Hallescher FC Hamburger SV II – VFC Plauen FC Oberneuland – RB Leipzig 1. FC Magdeburg – Hertha BSC Berlin II Hannover 96 II – ZFC Meuselwitz TSV Havelse – VfB Lübeck 9. Spieltag: 01.10. bis 03.10.2010 VfL Wolfsburg II – FC Oberneuland Chemnitzer FC – Eintr. Braunschweig II Hertha BSC Berlin II – Hamburger SV II Hallescher FC – Hannover 96 II Energie Cottbus II – 1. FC Magdeburg VfB Lübeck – RasenBallsport Leipzig ZFC Meuselwitz – Holstein Kiel TSV Havelse – Türkiyemspor 1978 VFC Plauen – SV Wilhelmshaven

1:1 (0:1) 4:0 (2:0) 0:4 (0:2) 1:2 (0:1) 1:1 (0:1) 1:2 (0:2)

2:1 (1:1) 1:0 (1:0) 0:1 (0:0) 0:0 (0:0) 2:0 (2:0) 1:0 (0:0) 2:1 (0:1) 2:0 (0:0) 4:0 (1:0)

10. Spieltag: 15.10. bis 17.10.2010 Eintr. Braunschweig II – TSV Havelse Hannover 96 II – Chemnitzer FC RB Leipzig – VfL Wolfsburg II Hamburger SV II – Energie Cottbus II Türkiyemspor 1978 – VfB Lübeck FC Oberneuland – VFC Plauen Holstein Kiel – Hallescher FC SV Wilhelmshaven – Hertha BSC Berlin II 1. FC Magdeburg – ZFC Meuselwitz

2:0 (0:0) 1:2 (0:1) 0:1 (0:1) 3:2 (0:2) 0:3 (0:1) 2:2 (1:1) 1:1 (1:0) 3:1 (1:0) 2:0 (2:0)

11. Spieltag: 22.10. bis 24.10.2010 VFC Plauen – RasenBallsport Leipzig Chemnitzer FC – Holstein Kiel VfB Lübeck – VfL Wolfsburg II Hertha BSC Berlin II – FC Oberneuland Türkiyemspor 1978 – E. Braunschweig II Energie Cottbus II – SV Wilhelmshaven ZFC Meuselwitz – Hamburger SV II TSV Havelse – Hannover 96 II Hallescher FC – 1. FC Magdeburg

0:2 (0:2) 0:2 (0:0) 3:1 (1:0) 4:2 (2:1) 0:0 (0:0) 3:0 (1:0) 1:2 (1:2) 0:2 (0:2) 24.11.10

12. Spieltag: 29.10. bis 31.10.2010 VfL Wolfsburg II – VFC Plauen SV Wilhelmshaven – ZFC Meuselwitz Holstein Kiel – TSV Havelse Hannover 96 II – Türkiyemspor 1978 Eintr. Braunschweig II – VfB Lübeck FC Oberneuland – Energie Cottbus II Hamburger SV II – Hallescher FC 1. FC Magdeburg – Chemnitzer FC RB Leipzig – Hertha BSC Berlin II 13. Spieltag: 03.11. bis 07.11.2010 Eintr. Braunschweig II – Hannover 96 II (Mi.) VfB Lübeck – VFC Plauen (Fr.) Chemnitzer FC – Hamburger SV II (Sa.) Hertha BSC Berlin II – VfL Wolfsburg II Hallescher FC – SV Wilhelmshaven (So.)

Energie Cottbus II – RasenBallsport Leipzig ZFC Meuselwitz – FC Oberneuland TSV Havelse – 1. FC Magdeburg Türkiyemspor 1978 – Holstein Kiel 14. Spieltag: 13.11.2010 SV Wilhelmshaven – Chemnitzer FC 1. FC Magdeburg – Türkiyemspor 1978 Holstein Kiel – Eintracht Braunschweig II (So. 14.11., 14.00 Uhr) FC Oberneuland – Hallescher FC Hamburger SV II – TSV Havelse Hannover 96 II – VfB Lübeck RasenBallsport Leipzig – ZFC Meuselwitz VFC Plauen – Hertha BSC Berlin II VfL Wolfsburg II – Energie Cottbus II 15. Spieltag: 20.11.2010 Hallescher FC – RasenBallsport Leipzig Energie Cottbus II – VFC Plauen VfB Lübeck – Hertha BSC Berlin II Chemnitzer FC – FC Oberneuland ZFC Meuselwitz – VfL Wolfsburg II Hannover 96 II – Holstein Kiel (Mo. 22.11., 18.30 Uhr) TSV Havelse – SV Wilhelmshaven Eintracht Braunschweig II – 1. FC Magdeburg Türkiyemspor 1978 – Hamburger SV II 16. Spieltag: 27.11.2010 Hamburger SV II – Eintracht Braunschweig II FC Oberneuland – TSV Havelse VfB Lübeck – Holstein Kiel (Sa. 27.11., 14.00 Uhr) SV Wilhelmshaven – Türkiyemspor 1978 1. FC Magdeburg – Hannover 96 II Hertha BSC Berlin II – Energie Cottbus II RasenBallsport Leipzig – Chemnitzer FC VFC Plauen – ZFC Meuselwitz VfL Wolfsburg II – Hallescher FC 17. Spieltag: 04.12.2010 Hallescher FC – VFC Plauen Energie Cottbus II – VfB Lübeck Holstein Kiel – 1. FC Magdeburg (So. 05.12., 13.30 Uhr) Chemnitzer FC – VfL Wolfsburg II ZFC Meuselwitz – Hertha BSC Berlin II Hannover 96 II – Hamburger SV II TSV Havelse – RasenBallsport Leipzig Eintracht Braunschweig II – SV Wilhelmshaven Türkiyemspor 1978 – FC Oberneuland Holstein Kiel – Hamburger SV II (Sa. 11.12., 14.00 Uhr) SV Wilhelmshaven – Holstein Kiel (Fr. 17.12., 19.30 Uhr) Die Regionalliga Nord geht am 18. Dezember 2010 nach dem 19. Spieltag in die Winterpause. Der 20. Spieltag findet am 12. Februar 2011 statt.

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DFB-Bundestag 2010

REFORM DER SPIELKLASSEN DFB-Bundestag beschließt 5 Regionalligen

Auf dem 40. ordentlichen Bundestag des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) ist in der vergangenen Woche eine Reform der Spielklassen beschlossen worden. 223 der 255 stimmberechtigten Delegierten sprachen sich für den in Abstimmung mit dem Ligaverband formulierten Antrag des DFB-Präsidiums und damit für eine neue Spielklasse unterhalb der 3. Liga aus. Die notwendige ZweidrittelMehrheit wurde damit erreicht. Ab der Spielzeit 2012/13 entfällt demnach die dreigeteilte Regionalliga als bisherige 4. Spielklassenebene und deren Betrieb als Aufgabe des DFB.

West, eine für den Bereich des Regionalverbandes Südwest gemeinsam mit den Landesverbänden Baden, Hessen, Südbaden und Württemberg, sowie eine für den Bereich des Landesverbandes Bayern) zu bilden. Die Qualifikation dafür soll in der Saison 2011/2012 ausgetragen werden. Die regionale Liga Süd/Südwest (Regionalverband Südwest, Landesverbände Baden, Hessen, Südbaden, Württemberg) ist mit der doppelten Anzahl an Mannschaften an einer Aufstiegsrunde zur 3. Liga zu beteiligen als die übrigen Ligen.

QUALIFIKATIONS-SAISON 2011/2012

AUFSTIEGSRECHT UNBEGRENZT FÜR DIE „ZWEITEN“

Als Unterbau zur 3. Liga sind in Trägerschaft der Regional- und Landesverbände als 4. Spielklassenebene fünf regionale Ligen (je eine für den Bereich der Regionalverbände Nord, Nordost und

Zweite Mannschaften der Lizenzvereine sind in den Ligen der 4. Spielklassenebene mit Aufstiegsrecht unbegrenzt teilnahmeberechtigt. Sollten in einer oder mehreren der neu gebildeten fünf regio-

Auf dem DFB Bundestag wurde die Spielklassenreform verabschiedet.

nalen Ligen der 4. Spielklassenebene mehr als sieben Zweite Mannschaften von Lizenzvereinen oder Tochtergesellschaften regional zuzuordnen sein, so sind so viele zweite Mannschaften anderen regionalen Ligen zuzuordnen, dass in keiner Liga die Zahl von sieben Zweiten Mannschaften überschritten wird. REFORM IST KOMPROMISS Dr. Rainer Koch, DFB-Vizepräsident für Rechts- und Satzungsfragen, sagt: „Die Einheit des Fußballs muss gewahrt werden. Es gab drei Positionen: Die Position der Profis, die Position aufstrebender Klubs unterhalb der Profiklubs und die Position der Oberliga-Vereine. Die Reform ist ein Kompromiss. Details müssen noch gefunden und einige Fragen weiter behandelt werden.“ (www.dfb.de)

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Holstein Story

„POGGE“ WILL ES WISSEN Dan-Patrick Poggenberg (18) verlängert bis 2012

An der Seite von gestandenen FußballProfis wie Kapitän Michael Frech oder Abwehr-Kollege Steve Müller steht der 18-jährige Dan-Patrick Poggenberg seit dem Beginn der Regionalliga-Saison 2010/11 seinen Mann im Trikot der Kieler Störche. Der noch für die U19 spielberechtigte Verteidiger, der in diesem Schuljahr sein Abitur baut, setzte jetzt seine Unterschrift unter einen bis zum 30. Juni 2012 datierten Vertrag. „Ich kenne Patrick seit über zwei Jahren und konnte seine positive Entwikklung hautnah mitverfolgen. Ich bin überzeugt davon, dass er bei uns den nächsten Schritt machen wird“, so Gutzeit nach der Vertragsverlängerung. Über den SV Eichede und Preußen Reinfeld gelangte Poggenberg im Sommer 2008 ins Storchennest. Im vergangenen Jahr schaffte er unter Trainer Thorsten Gutzeit mit der U19 den BundesligaKlassenerhalt. Seit dieser Saison steht „Pogge“, wie ihn seine Mitspieler nennen, im Kader der 1. Mannschaft und konnte sich bei seinen Einsätzen mit guten Leistungen bereits den nötigen Respekt verschaffen. Die Vertragsverlängerung unterstreicht die Bemühungen der KSV Holstein, den Weg in die Zukunft verstärkt mit jungen Spielern aus der Region zu gehen. „Wir freuen uns, dass sich Dan-Patrick für weitere zwei Jahre

an den Verein gebunden hat. Beide Seiten sind davon überzeugt, dass er seine Entwicklung in Kiel erfolgreich fortsetzen kann“, so Holsteins Sportlicher Leiter Andreas Bornemann. „Wenn Patrick im nächsten Sommer sein Abitur in der Tasche hat, dann kann er sich voll und ganz auf den Fußball konzentrieren. Wir erhoffen uns von ihm noch eine ganze Menge“, so Bornemann.

Ein wichtiger Aspekt für die weitere Zusammenarbeit war für den 1,83 m großen Youngster das professionelle Umfeld im Storchennest. Der 18-Jährige ist von den Trainingsbedingungen und dem sportlichen Konzept begeistert. Man darf also gespannt sein auf die weitere Entwicklung des sympathischen Blondschopfes…

Am 1. Spieltag der laufenden Saison feierte Youngster Patrick Poggenberg sein Debüt im Trikot der 1. Mannschaft.

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„ENTWICKLUNG TRÄGT ERSTE FRÜCHTE“ Andreas Bornemann vertraut auf Lerneffekt

Das erste Saisondrittel der Regionalliga Nord ist gelaufen, mit dem starken Auftritt beim Spitzenreiter Chemnitzer FC konnten die Kieler Störche die Serie siegloser Spiele eindrucksvoll beenden. Das Holstein Magazin sprach vor der Partie gegen den TSV Havelse mit dem Sportlichen Leiter Andreas Bornemann. Herr Bornemann, nach dem erfolgreichen Saisonstart und einer Durststrecke von sieben sieglosen Spielen nun der Paukenschlag beim Tabellenführer. Über mangelnde Abwechslung können sich die Holstein-Fans bislang nicht beschweren, oder? Das ist richtig, wir haben in dieser Spielzeit schon einiges erlebt. Vor allem waren wir überrascht, wie schnell die Euphorie, die nach den drei Auftaktsiegen und dem starken Auftritt gegen Leipzig deutlich spürbar war, in das Gegenteil umgeschlagen ist. Binnen weniger Wochen wurde in der Öffentlichkeit erst von Aufstieg und dann sogar von Abstieg gesprochen. Der Sieg in Chemnitz kam für viele überraschend… Alle Spieler haben noch einmal deutlich gesehen, dass man in der Regionalliga über eine gute Einstellung, mit Konzentration und kämpferischem Engagement auch einen starken Gegner wie den Spitzenreiter bezwingen kann. Die Spielklasse ist sehr ausgeglichen, fast jeder kann jeden schlagen. Der kleine Lauf gegen Halle und Chemnitz darf für uns nur der Anfang sein, diese positive Tendenz müssen wir jetzt bestätigen. Ist es nicht eine gefährliche Situation für die Störche, dass die kommenden Gegner Havelse, Türkiyemspor und Braunschweig II allesamt im Tabellenkeller stehen? Nach den Spielen gegen die Top-Teams aus Leipzig, Wolfsburg und Chemnitz gab es viel Lob für die Mannschaft. Doch dass uns Schulterklopferei nicht weiterhilft, dass hat man in den darauf folgenden Wochen gesehen. Es ist für Fußballer sehr gefährlich, vor Partien gegen vermeintlich schwächere Gegner innerlich eine virtuelle Tabelle zu erstellen und sich auf der sicheren Seite zu wähnen. Man sollte die eigene Leistung und Einstellung immer unabhängig vom Gegner machen und keinen Deut von den Vorga-

ben abweichen. Das unterscheidet erfolgreiche von weniger erfolgreichen Teams. Die Mannschaft kann nun zeigen, ob sie etwas aus der Durststrecke gelernt hat. Damit hätten die Störche einen wichtigen Entwicklungsschritt gemacht… Ich hoffe und glaube, dass unsere Spieler aus den Erfahrungen der bislang absolvierten Begegnungen die richtigen Lehren gezogen haben. Die Entwicklung trägt erste Früchte. Und darauf bauen wir unseren Optimismus für die Zukunft. Wir können in den nächsten Spielen einen wichtigen Schritt in Richtung unseres sportlichen Saisonzieles machen. Die Mannschaft hat noch viel Luft nach oben!

In der abgelaufenen Woche wurde eine umfangreiche Umstrukturierung der Regionalligen beschlossen. Sind Sie mit dem Resultat zufrieden? Wir wollen innerhalb der nächsten zwei, drei Jahre wieder in die 3. Liga aufsteigen, daran ändert auch die Reform nichts. Aber wenn man eine Spielklasse von drei auf fünf Ligen verbreitert, dann muss man einfach damit rechnen, dass auch das sportliche Niveau sinken kann. Holstein Magazin Wir danken Ihnen für das Gespräch, Herr Bornemann.

Holsteins Sportlicher Leiter setzt bei den Kieler Störchen auf den Lerneffekt.

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333 KIELER WOCHEN… …und ein bisschen Freiheit

„Jedes Jahr mache ich mit meiner Frau, einer gebürtigen Kielerin, eine Woche Urlaub in Laboe. Viel zu lange war ich nicht im Holstein-Stadion. Ich habe nur die Der Autor Fritz Dieter relativ kurze TribüKöpcke. ne in Erinnerung, Gegengerade und Kurven waren ja nicht überdacht. Man stand dicht an dicht auf den Stufen und war froh, wenn man groß gewachsen über die Vorderleute hinwegsehen konnte. Aber die Stimmung unter den Zuschauern in den 50er Jahren war einmalig. Dauergetröte und Gesänge gab es ja noch nicht. Wenn der Gegner angriff, herrschte Totenstille, nur unterbrochen bei Glanzparaden von Henry Peper. Wenn dann aber Holstein nach vorn spielte, brandete der Beifall auf. Wie gern würde ich noch einmal als Junge in einer dichtgedrängten, Zigaretten qualmenden, begeisterten Menge stehen und Toooooo r für Holstein gegen den HSV brüllen“, erzählt der 74-jährige Fritz-Dieter Köpcke und denkt nur zu gerne an seine frühen Erlebnisse auf dem Holsteinplatz und seine Zeit an der Kieler Förde zurück. Einige dieser Erinnerungen hat er in seinem neuen Buch veröffentlicht.

DRANG NACH FREIHEIT Der ehemalige Kieler FritzDieter Köpcke hat pünktlich zu Weihnachten sein Buch „333 Kieler Wochen… und ein bisschen Freiheit“ veröffentlicht. Köpcke, der in Emden aufwuchs und 1951 mit einer Zwischenstation in Bremen mit seinen Eltern als 14-Jähriger an die Förde kam, erlebte in den bewegten 50er Jahren den Wiederaufbau der Stadt, fieberte mit den Kieler Störchen und dem Turnverein Hassee-Winterbek mit und lernte mitunter seltsame Mitmenschen kennen. Erste Radios verbreiteten amerikanische Tanzmusik in Kiel. Der Jazz ließ den jungen Fritz und seine Freunde vollkommen fasziniert selbst zu Musikinstrumenten greifen. Der ehemalige Schüler der HumboldtSchule, der immer wieder mit dem im Geiste der 30er und 40er Jahre geführten Unterricht seine Probleme hatte und unter seinen humorlosen Lehrern litt, fand zusammen mit seinen Freunden Herbert und Jürgen immer wieder Wege, die Schwierigkeiten auf ihre ganz persönliche Art zu meistern. Die Jungen nahmen ihr „Schicksal“ selbst in die Hand und lebten ihren Drang nach Freiheit außerhalb der Schule aus. Auch auf dem Holsteinplatz… KICKEN IM „BUNKERSTADION“

Mehrere Seiten sind den Kieler Störchen gewidmet.

Fußball gehörte in den 50er Jahren natürlich zu den wichtigsten Dingen im Leben eines Jungen. Auf einem Hinterhof in Düsternbrook lag dicht neben einem Luftschutzbunker ein kleiner Bolzplatz. Wie bestellt wuchsen auf dem Rasen des „Bunkerstadions“ im Abstand von vier Metern zwei Bäume. Das Problem mit den Torpfosten war also gelöst. Eine Dachlatte machte das Gehäuse „spielfähig“. Nur ein Tornetz fehlte. Doch auch hier zeigten sich die jungen Kicker erfinderisch. Um das Netz zu besorgen begaben sich die Freunde auf eine Schiffsreise ans Kieler Ostufer. Von dort brachten sie ein Fischereinetz mit und bespannten ihr Tor. Irgendwann reichte der kleine Bolzplatz aber nicht mehr aus. So wich man vom „Bunkerstadion“ in das wenige Minuten entfernte Düsternbrooker Gehölz aus.

FUSSBALL-FEIERTAGE Die Punktspiele auf dem Holsteinplatz waren Feiertage für alle jungen Kieler Fußballer. Besonders intensive Erinnerungen hat Fritz-Dieter Köpke noch heute an die Saison 1952/53, an deren Ende Holstein als Nord-Vizemeister zusammen mit dem HSV an den Gruppenspielen um die Deutsche Meisterschaft mitspielen durfte. Von dem Sturm der Begeisterung, der Begegnung mit Fritz Walter am Hotel im Düsternbrooker Gehölz, aber auch von einem gewissen Handball-Ass mit dem Namen Hein Dalinger berichtet Köpcke auf spannende Art und Weise in seinem liebevoll zusammengestellten biographischen Werk. Irgendwie auch eine Liebeserklärung an die schöne Landeshauptstadt im Land zwischen den Meeren…

333 Kieler Wochen Von Fritz-Dieter Köpcke 88 Seiten, zahlreiche sw-Fotos Herkules Verlag ISBN 978-3-941499-51-5

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Saison Ticketpreise

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Nord-Tribüne

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O Süd-Tribüne

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Öffnungszeiten: Holstein-Ticketcenter am Stadion Mo, Do 14-18 Uhr, Fr 12-16 Uhr

Sitzplatz

Sitzplatz

Stehplatz

Stehplatz

Block A-E, K1, K2 überdacht

Block F1-3 nicht überdacht

Block H, I, J, L überdacht

Block G, M, O nicht überdacht

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18,16,7,252,224,98,-

12,11,6,168,154,84,-

9,8,4,126,112,56,-

Ermäßigter Personenkreis: Schüler, Studenten, Arbeitslose („InZeit-Card“- Besitzer), Schwerbehinderte (über 50%), Rentner, Vereinsmitglieder.

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PAUKENSCHLAG BEIM SPITZENREITER Rückblick: Chemnitzer FC – Holstein Kiel 0:2 (0:0)

KSV-Kapitän Michael Frech hatte es schon vor der 620 Kilometer weiten Reise nach Sachsen prognostiziert. Die Kieler Störche sorgten beim Spitzenreiter Chemnitzer FC für eine echte Überraschung. Durch die beiden Treffer von Fiete Sykora (67.) und Marc Heider (90.) beendete die Gutzeit-Elf ihre Serie von sieben sieglosen Partien eindrucksvoll. Vor allem aufgrund der bärenstarken zweiten Halbzeit, war der Sieg der Nordlichter bei den Himmelblauen am Ende durchaus verdient. Für den Tabellenführer war es die erste Heimniederlage seit dem 5. Dezember 2009.

Kaninchen vor der Schlange und nach vorn ging nicht viel. Wir konnten uns ohne Gegentreffer in die Halbzeit retten. In der Kabine gab es dann eine passende Ansprache. Im zweiten Durchgang konnten wir den Tabellenführer von unserem Tor fernhalten. Und unsere Konter saßen. Trotz des Sieges muss ich sagen, dass Chemnitz heute mit das Beste abgeliefert hat, was ich je in der Regionalliga gesehen habe.“ Nach dem wichtigen Dreier gab Gutzeit einen Ausblick auf die kommenden Aufgaben: „Die Spiele gegen Havelse und Braunschweig wollen wir jetzt auch unbedingt gewinnen, um die Kehrtwende einzuleiten. Der Erfolg heute stärkt uns dabei natürlich den Rücken.“

Der erleichterte Holstein-Coach Thorsten Gutzeit meinte nach dem Schlusspfiff: „Wir haben zwei total verschiedene Halbzeiten gesehen. Chemnitz hat in der ersten halben Stunde ein hohes Tempo vorgelegt. Wir standen zeitweise wie das

Führungstorschütze Fiete Sykora freute sich über den tollen Erfolg und meinte zufrieden: „Wir haben uns auf die zweite Halbzeit eingeschworen. Und nach dem 1:0 kam der CFC sogar richtigunter Druck. Heute hatten wir das nötige

Glück.“ Der Holstein-Tross begab sich im Anschluss an die Partie direkt auf die sechsstündige Rückfahrt nach Kiel. Die rund 50 mitgereisten KSV-Fans feierten den Dreier begeistert.


Impressionen

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Impressionen

STÖRCHE WARTEN AUF 2. HEIMSIEG Rückblick: Holstein Kiel – Hallescher FC 1:1 (1:0)

Die jungen Kieler Störche warten im Holstein-Stadion weiter auf den 2. Heimsieg. Die Partie gegen den Halleschen FC endete vor 2753 Zuschauern am Ende mit 1:1 (1:0). Nachdem Fiete Sykora die KSV in der 10. Minute in Führung gebracht hatte, konnte Pavel David 13 Minuten nach der Pause auf Vorarbeit von Marco Stier ausgleichen. Die Gutzeit-Elf hatte nach dem 1:0 zahlreiche gute Möglichkeiten, frühzeitig eine Entscheidung herbeizuführen. Doch Florian Ziehmer aus 10 Metern frei vor HFC-Keeper Darko Horvat (20.), Kevin Schulz aus 12 Metern halblinker Position (21.) und Karsten Fischer von der 16-Meter-Raum-Grenze (24.) konnten das Leder nicht in den Maschen unterbringen. In der 25. Minute verpasste Toni Lindenhahn bei der ersten guten Gästechance frei vor Frech. Eine Minute später verhin-

derte Frech den Ausgleich gegen den ExStorch Thomas Neubert. Nach der Pause schlug der FC zurück. Nach einem Patzer von Kevin Schulz in der 58. Minute bediente Marco Stier seinen Mitspieler Pavel David und der ließ sich die Chance zum Ausgleich nicht nehmen. Der Lattentreffer von Christian Jürgensen (72.) war die letzte dicke Chance der Störche, endlich die Heimmisere zu beenden. Wenige Sekunden zuvor konnte Christoph Klippel einen „Riesen“ von Jakob Sachs in höchster Not auf der Torlinie klären. In den letzten Minuten der kämpferisch geführten Partie hatten die Gäste mehrfach die Chance, doch noch drei Zähler mit an die Saale zu nehmen. In der 87. Minute scheiterten Nico Kanitz, Alen Lekavski und Pavel David hintereinander entweder an ihren Nerven oder Michael Frech zwischen den Kieler Pfosten. In der

89. Minute konnte David beinahe ein Missverständnis von Karsten Fischer und Schlussmann Frech zum Siegtreffer nutzen. Und in der Schlussminute verpasste Lindenhahn freistehend aus halbrechter Position. „Im Endeffekt ist das Resultat gerecht. Wir haben im Moment nicht das Glück, unsere Torchancen verwerten zu können. Wir hatten heute viele Fehler im Spiel, dennoch stimmte die Einstellung meiner Mannschaft“, so KSV-Coach Thorsten Gutzeit. „Wir wollten gern gewinnen heute, dennoch war es für uns ein Schritt nach vorn!“

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HOLSTEINS A-JUNIOREN WOLLEN DIE WÖLFE ÄRGERN Zwei Jahre ist es her, dass Holsteins A-Junioren in der 1. Runde des DFB-Juniorenvereinspokals für eine Riesenüberraschung sorgten. In der heimischen Sinalco-Arena setzte sich der Regionalligist nach einem echten Pokalfight mit 7:6 (2:2) nach Elfmeterschießen gegen Eintracht Frankfurt durch. Die Störche waren die Pokalhelden, mussten sich später aber im Achtelfinale Türkiyemspor Berlin mit 2:4 geschlagen geben. In dieser Saison steht die Mannschaft von Torsten Flocken dank eines Freiloses bereits im Achtelfinale des DFB-Juniorenvereinspokals. Und dort wartet mit dem aktuellen Bundesliga-Tabellenführer VfL Wolfsburg wieder ein Hochkaräter auf die Landeshauptstädter. Die Wölfe hatten sich in der 1. Runde mit 2:0 nach verlängerung gegen den 1.FC Köln durchsetzen können. Von der Stärke des letztjährigen Vizemeisters konnte sich die Holstein-Truppe vor einer Woche bei der 2:5Auswärts-Niederlage selbst überzeugen. Obwohl der Bundesligaaufsteiger über

Bei der letzten Pokalüberraschung vor zwei Jahren gegen Frankfurt standen auch aktuelle Regionalligaspieler wie Yannik Jakubowski, Lukas Henke und Fynn Gutzeit in Holsteins Reihen – eine weitere Motivation für das aktuelle Team der U19. Trainer war damals übrigens Thorsten Gutzeit, aktueller Trainer der Regionalliga-Truppe. TK Die Finalisten tragen das Endspiel im Juniorenvereinspokal im Berliner Olympiastadion, vor dem DFB-Pokalfinale der Herren, aus. Titelverteidiger ist die TSG 1899 Hoffenheim (hier bei der Siegerehrung im Olympiastadion). (Foto: getty)

weite Strecken gut mithalten konnte, musste man am Ende doch mit leeren Händen nach Hause fahren. Im Pokalachtelfinale am 14. November um 11.00 Uhr haben die Störche allerdings Heimrecht und hoffen, wie vor zwei Jahren, auf eine Pokalsensation in der Sinalco-Arena. Spieler und Trainer Flocken wünschen sich in drei Wochen natürlich viele Zuschauer in Kiel, die der Mannschaft den Rücken stärken sollen.

Achtelfinale DFB-Juniorenvereinspokal Samstag, 13.11.2010, 11.00 Uhr: Borussia M’gladbach – VfB Stuttgart FC Carl Zeiss Jena – Hallescher FC (11.30 Uhr) 1.FC Lokomotive Leipzig – Werder Bremen (12.00 Uhr) Sonntag, 14.11.2010, 11.00 Uhr: Holstein Kiel – VfL Wolfsburg Hansa Rostock – SpVgg Greuther Fürth TuS Mayen – TSG 1899 Hoffenheim (TV) SC Freiburg – Hamburger SV 1.FC Saarbrücken – Borussia Dortmund

Vor zwei Jahren war Holsteins Keeper Daniel Jeromin gegen Eintracht Frankfurt der Held im Elfmeterschießen. (Foto: Nawe)

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Für Vereine ist es das Aushängeschild, für die Fans ist ein wie ein Wohnzimmer: die Tribünen der Stadien. Besonders schöne, alte Exemplare finden sich zum Beispiel im Hoheluft-Stadion bei Victoria Hamburg oder im Bruno-Plache-Stadion bei Lok Leipzig. In Kiel, und da ist man sich unabhängig von jeglichen Vereinspräferenzen einig, steht das wohl schönste Exemplar am Hasseldieksdammer Weg auf dem Kilia-Platz. Die alte Haupttribüne ist Zeichen der langen Tradition und der Stolz des Vereins. Zudem ist sie ein absolut erhaltenswertes Zeugnis der Kieler Sportgeschichte. Schon die Errichtung der Tribüne war ein besonderes Beispiel für den Zusammenhalt und die Gemeinschaft im Verein in der schwierigen Nachkriegszeit. Die Bauzeichnungen hatte Walter Müller, der Schwager des damaligen Vorsitzenden Emil Netlitz erstellt, die Bauarbeiten selbst wurden von der Firma Müller aus der Brunswiker Straße ausgeführt und die Finanzierung konnte über einen Kredit laufen. Doch auch die anderen Mitglieder des Vereins hatten durch Spenden einen ordentlichen Anteil am Entstehen des Bauwerks – es wurde die statt-

liche Summe von 4.200 Gold-Mark gespendet (wohlbemerkt nach dem verlorenen Weltkrieg, als politische Unruhen und eine instabile Wirtschaftslage keine sichere und glänzende Zukunft verhießen). Dies war zwar nur rund ein Fünftel der benötigten Summe, durch die Verbindungen und die Geschäftstüchtigkeit des damaligen Vorsitzenden konnte die Tribüne jedoch bereits am 9. Juni 1919 zum ersten Mal benutzt werden. Damit ist die Kilia-Tribüne rund 30 Jahre älter als ihr großer Bruder im Holstein-Stadion. Schon damals, genau wie auch heute, galt die Tribüne unter Freunden des Ballsports in Kiel als ein absolutes Schmuckstück.

Bis Ende 1944 konnte man von der Tribüne fast durchweg erstklassigen Fußball sehen, wobei die „Goldenen Zwanziger“ auch Kilias große Zeit waren, als man sich mehrfach für die Endrunde um die Norddeutsche Meisterschaft qualifizieren konnte. Allerdings musste man sich in den folgenden Jahrzehnten mit den Plätzen hinter den Lokalrivalen zufrieden geben. Erst in den Achtzigern startete

man einen neuen Höhenflug und begrüßte in der Verbandsliga (damals die vierthöchste Spielklasse) teilweise über 4000 Zuschauer. Alle wollten das Team von Erfolgscoach Hans-Werner Canal (der „Karajan vom Kiliaplatz“) sehen, dem jedoch das Tor in die Oberliga versperrt blieb. So konnte man eine ähnliche Zuschauerzahl letztmalig 1990/91 erreichen, als im DFB-Pokal der FC St. Pauli bei Kilia gastierte. 90 Jahre Auf und Ab gingen allerdings nicht spurlos an der Haupttribüne des Kiliaplatzes vorbei. Von weitem immer noch beeindruckend für den Betrachter, kann man von nahem die Baufälligkeit des Bauwerks nicht übersehen. Das Dach ist löchrig, Fenster sind entglast und selbst die alten Sitzbänke sind teilweise eher notdürftig repariert. Wenn aber nicht zumindest die dringendsten Reparaturen durchgeführt werden, droht sogar eine Sperrung der Tribüne. Alles andere als ein wünschenswertes Szenario für den Verbansligisten, dessen finanzielle Situation alles andere als entspannt ist. Um einen Beitrag gegen den Verfall eines „Kleinod aus dem alten Kiel“ (Zitat Kieler Nachrichten) zu leisten hat sich ein Teil der Holsteinfans dazu entschlossen, dem kleinen Bruder Kilia (1902 vom Ur-Störche-Club 1. Kieler FV abgespalten) unter die Arme zu greifen. Aus diesem Grund wollen wir beim heutigen Heimspiel gegen Havelse und beim nächsten Heimspiel gegen Eintracht Braunschweig II Spenden sammeln. Heute ist eine Spendendose am Supside-Stand hinter der Westtribüne zu finden, vor dem nächsten Heimspiel werden zudem Spendendosen auf dem Vorplatz umherwandeln. Wir hoffen auf eine möglichst große Beteiligung – gemeinsam für den Erhalt eines Stücks Fußballkultur und -geschichte in Kiel.

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Storchennest

GÄNSEHAUT-FEELING IM STORCHENNEST Neumünsteraner Felix Schulz und Philipp Spohn haben viel vor

Zahlreiche junge Talente aus SchleswigHolstein haben in der Vergangenheit den Weg in das Nachwuchs-Leistungszentrum der KSV Holstein gefunden, um ihre fußballerische Ausbildung weiter zu optimieren. Einige von ihnen wohnen außerhalb Kiels und nehmen den großen Aufwand, die Trainingseinheiten sowie die weiten Punktspielreisen absolvieren zu können, für ihr großes Ziel nur zu gern in Kauf. Zwei Neumünsteraner Talente gehören zu den Jungkickern, die in den letzten Jahren den Sprung in den Junioren-Spitzenfußball geschafft haben. Die beiden ehemaligen Fußballer des TSV Gadeland, Felix Schulz (17) und Philipp Spohn (15), versuchen beim Traditionsverein Holstein Kiel, ihren Traum vom Profifußball zu realisieren. „GESCHUNDENE“ KNOCHEN Wenn am Montag früh im Hause Schulz in Ruthenberg der Wecker klingelt, dann kann es durchaus sein, dass sich der Sohn des Hauses am liebsten noch einmal in seinem Bett umdrehen und seine am Wochenende „geschundenen“ Kno-

Zwei Neumünsteraner im Storchennest – Philipp Spohn und Felix Schulz.

chen weiter kurieren würde. Der 17-jährige Felix kickt für den Kieler Traditionsverein Holstein Kiel in der A-Junioren-Bundesliga, der höchsten Spielklasse für Jugendfußballer in Deutschland. Auswärtstouren von über 1000 Reisekilometern wie nach Halle oder Cottbus sowie bis zu sieben wöchentliche Trainingseinheiten, wie zuletzt während der Herbstferien, sind keine Seltenheit für den Abwehrspieler, der vor seinem Wechsel ins Nachwuchs-Leistungszentrum der Störche im Sommer 2008 fünf Jahre lang für den TSV Gadeland die Stiefel schnürte. Zugfahrten nach Kiel gehören zum Alltag der beiden Jugendkicker.

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EIN HEFTIGER WIND Sein Trainer, Ex-Zweitliga-Profi Torsten Flocken, weiß, was er an dem robusten Innenverteidiger hat. Nicht ohne Grund verpasste Felix Schulz seit dem zweiten Spieltag der laufenden Saison keine einzige Spielminute. Dass in der Bundesliga mitunter ein heftiger Wind weht, daran hat sich das groß gewachsene Nachwuchs-Talent inzwischen gewöhnt. Doch am vergangenen Wochenende bei der 2:5-Niederlage beim Spitzenreiter VfL Wolfsburg hätte es den Schüler der Integrierten Gesamtschule Brachenfeld dann beinahe doch erwischt. „Ich bin froh, dass ich nicht im Krankenhaus gelandet bin“, kommentierte Felix Schulz die rüde Attacke eines übermotivierten Gegenspielers. Doch im Traum vom FußballProfi, den viele junge Kicker im Storchennest träumen, da hat Gejammer über Schmerzen und blaue Flecken nichts zu suchen. „Das muss man auch mal wegbeißen können“, so Felix, der im Zweifelsfall zu Wochenbeginn immer noch auf das Verständnis seines Sportlehrers Matthias Knöß setzen kann. „Wenn nach einem harten Spiel mal wieder gar nichts geht, dann darf ich beim Sportunterricht auch mal mit halber Kraft mitmachen“, schmunzelt Felix.

Ausbildungs-Konzept der KSV Holstein sowie die Überzeugungskraft der Verantwortlichen ebnete dem hoch motivierten Kicker, der die Neumünsteraner Holstenschule besucht, am Ende den Weg nach Kiel. Statt mit seinem Stammverein TSV Gadeland in der Kreisliga um Punkte zu kämpfen, darf der talentierte Mittelfeldspieler nun in der Regionalliga Nord gegen Mannschaften wie Eintracht Braunschweig oder den VfB Lübeck antreten. „Erlebnisse wie der 5:0-Sieg zu Saisonbeginn gegen Lübeck sind natürlich echte Highlights für mich, da war richtig Stimmung in der Bude“, denkt Philipp noch immer mit einer Gänsehaut an den Kantersieg im Landesderby und die für ihn ungewohnt große Kulisse zurück. „Trotz der großen Umstellung auf die Anforderungen bei Holstein fühle ich mich dort jetzt richtig wohl“, schwärmt Spohn von der Professionalität, mit der beim Kieler Traditionsverein die Ausbildung der Talente voran getrieben wird.

TRAUM VOM PROFI-FUSSBALL Intensive Übungseinheiten, Videoanalysen, mehrtägige Auswärtsreisen samt Übernachtung im Hotel, Fördertraining durch hoch qualifizierte Fußballlehrer sowie eine Infrastruktur, um die Holstein von so manchem Zweitligisten beneidet wird – den Wechsel nach Kiel haben die beiden Neumünsteraner Felix Schulz und Philipp Spohn zu keinem Zeitpunkt bereut. Dass bei Felix und Philipp neben Schule und Sport nur noch wenig Zeit für Privates bleibt, das nehmen die beiden sympathischen Jungfußballer gern in Kauf. Ebenso die nahezu täglich zu überwindende Distanz von rund 35 Kilometern bis nach Kiel. Denn während der 25minütigen Bahnfahrt im Regionalexpress haben beide ausreichen Zeit, um ihrem großen Traum vom Profi-Fußball schon einmal in Gedanken Gestalt zu verleihen.

ZIELSETZUNG KLASSENERHALT Gleich in seiner ersten Saison in Kiel gelang dem gebürtigen Bad Segeberger mit den B-Junioren der KSV Holstein der Bundesliga-Klassenerhalt. Für Schulz war es der bislang größte Erfolg seiner noch jungen Fußballer-Laufbahn. „Am liebsten würde ich dieses Ziel natürlich auch in dieser Saison mit den A-Junioren packen. Vielleicht gelingt es mir ja in den nächsten Jahren, mich über gute Leistungen für den Herrenbereich zu empfehlen“, hofft Felix Schulz auf den Sprung in die Profi-Mannschaft der KSV Holstein. AUF DEM SPRUNG NACH OBEN Während Schulz seine Bewährungsprobe in der Junioren-Bundesliga bereits erfolgreich gemeistert hat, befindet sich ein anderer Neumünsteraner gerade auf dem Sprung in höhere Fußball-Sphären. Auch der 15-jährige Philipp Spohn hat sich für Holstein Kiel entschieden. B-JuniorenCoach Helmut Szpadzinski, der auch schon Felix Schulz unter seinen Fittichen hatte, kontaktierte Philipps Eltern bereits frühzeitig vor der neuen Saison. Die Sorge, dass Philipps schulische Leistungen unter einer deutlichen Mehrbelastung leiden würden, konnte den Eltern genommen werden. Das Vertrauen in das

Felix Schulz für die Störche im Bundesliga Einsatz gegen Hansa Rostock.

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HOCHMOTIVIERT UND ZIELSTREBIG U12 mit neuem Trainergespann auf Erfolgskurs

Die U12 startet mit zwei neuen Trainern in die Saison 2010/2011. Mit Finn Jaensch und Kim Schatz wurden zwei Sportstudenten der Universität Kiel für die neue Aufgabe im Juniorenbereich gewonnen. Beide sind Magisterstudierende der Sportwissenschaften und haben auch schon Erfahrungen im Juniorenbereich gesammelt. In ihrem Studium absolvierten beide in Zusammenarbeit mit dem Institut für Sport und Sportwissenschaften und dem SHFV in einem Seminar mit anschließender Prüfung in der Sportschule Malente ihre C- TrainerLizenz. Finn, der als DFB- Stützpunkttrainer der Mädchen aktiv ist, hat mittlerweile auch seine B- Lizenz mit Erfolg abgeschlossen. Zudem ist er beim SchleswigHolstein- Ligisten Heikendorfer SV selbst noch spielerisch aktiv. Kim trainiert die Kreisauswahl der D- Mädchen in Kiel und

spielt ebenfalls noch aktiv beim Suchsdorfer SV. Unterstützt werden die beiden von Betreuer Jörg Thes, der die Mannschaft tatkräftig im organisatorischen Bereich unterstützt und dem ein großer Dank gilt. Der Kader der U12 weist bisher nur eine Veränderung auf. Durch den Weggang von Torhüter Malik Hanke, steht nur noch ein Schlussmann zur Verfügung. Somit steht die „Verpflichtung“ eines zweiten Torwarts ganz oben auf der Wunschliste der beiden Trainer. ZIELE UND ENTWICKLUNG In der U12 wird seit der Umstrukturierung im Nachwuchs- Leistungs- Zentrum Holstein Kiels vier Mal die Woche ein Training angeboten. In jedem Training werden Koordination und Technik trainiert, in einzelnen Trainingseinheiten

aber auch gezielt die zukünftige Taktik geschult. Ziel ist es, die Spieler so gezielt in den einzelnen Bereichen zu schulen, dass sich Automatismen herausbilden und grundlegende Aktionen jederzeit angewandt werden können. Vor allem auf ein schnelles Kombinationsspiel legt das Trainerduo großen Wert. In allen Trainingseinheiten wird ausschließlich mit dem Ball gearbeitet. Mittlerweile haben sich die Spieler daran gewöhnt, dass es gerade in technischen Übungen aber auch im Spiel sehr viele Korrekturen zum technischen und taktischem Ablauf gibt. Dies geschieht situationsnah im Kollektiv genauso wie in kurzen Einzelkorrekturen. Das vorgegebene mittel- und langfristige Ziel ist es natürlich die „Nummer 1“ im Kieler Fußball zu werden und möglichst viele Spieler in die späteren Leistungsmannschaften zu integrieren.

Der Kader der Holstein Kiel U12 besteht in der Saison 2010/11 aus folgenden Spielern: Mikail Akgün, Joshua Arndt, Jonas Frahm, Lennart Gerdesmeyer, Luca Hinberg, Jan-Ole Hinrichs, Heiner Hoffmann, Leon Jerke, Dominik Kiss, Silas Lohse, Mathis Maaß, Lukas Melchert, Dardan Miftari, Lauritz Molt, Lennard Thes, Leo Wendt. Die Trainer: Kim Schatz, Finn Jaensch. Betreuer: Jörg Thes.

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waren frühzeitig die Weichen auf Sieg gestellt. Eine weitestgehend geordnete Mannschaftsleitung führte dann auch zum 13:0 Endstand. TOP-LEISTUNG IM SPITZENSPIEL

Das neue Trainergespann der Holstein U12 Finn Jaensch und Kim Schatz.

VORBEREITUNG MIT HÖHEN UND TIEFEN Da die Vorbereitungszeit noch in die Sommerferien fiel, mussten die Trainer in den ersten Trainingstagen und Testspielen ohne etatmäßigen Torwart und mit lediglich neun Spielern auskommen. Aber trotz eines Feldspielers im Tor und ohne Ersatzspieler zeigte sich die Mannschaft beim Test gegen den TSV Kronshagen sehr spielfreudig. Durch den ersten Sieg hoch motiviert ging es dann beim nächsten Testspiel gegen die Jugend von St. Pauli. Dort wurde der U12 jedoch schnell die Grenzen aufgezeigt. Aber auch aus dieser Niederlage konnten die Trainer ihre Erkenntnisse ziehen. ZEIT DES KENNENLERNENS Nach der Zeit des Kennenlernens in den ersten Trainingseinheiten und den absolvierten Tests konnten Finn Jaensch und Kim Schatz ihre Mannschaft bei einem Mini-Turnier bereits so einstellen, dass sie dieses nach zwei, wenn auch nicht überzeugenden, Siegen für sich entscheiden konnten. Allerdings war auch hier zu erkennen, dass noch einige Arbeit auf das Trainergespann zukommen wird. Dies zeigte sich ebenfalls beim folgenden Test gegen die U11 Kreisauswahl Kiel. Im Test gegen diese 2000er- Auswahl waren die Jungstörche zwar spielund einsatzfreudig, waren jedoch noch technisch und taktisch unterlegen. Zum Glück haben die Jungs aus diesen kurzen Testspielen einige Lehren gezogen und konnten einige Mängel dann bereits gegen die Kreisauswahl Plön beseitigen und dort streckenweise richtig guten Fußball zeigen.

GUTER START IN DIE QUALIFIKATION

Im Spitzenspiel gegen den TSV Kronshagen boten die Holsteiner eine super Leistung. Vor allem in der Anfangsphase wurde der Ball richtig gut laufen gelassen. Mit teilweise sehr ansehnlichem Kombinationsspiel wurden einige Chancen herausgespielt und ein wunderschönes Tor erzielt. Nach einem Tor aus dem Nichts und einem vergebenen Strafstoß ging es mit einem 1:1 in die Pause. Die komplett aus 98ern bestehende Auswahl des TSV Kronshagen kam dann in der zweiten Hälfte besser ins Spiel und ging deutlich entschlossener in die Zweikämpfe und spielte dann ihre körperliche Überlegenheit aus. Am Ende verloren unsere Holsteiner das Spiel unglücklich mit 2:1 trotz einer sehr guten Leistung. Nun wird der Ansetzung der neuen Kreisliga entgegengefiebert, in der die Jungstörche als junger Jahrgang hoffentlich für die eine oder andere Überraschung sorgen werden.

Am 4. September ging es dann bei der SG Laboe/Stein erstmals um Punkte in der Qualifikation zur Kreisliga. Deutlich war in diesem Spiel bereits die Handschrift der neuen Übungsleiter zu erkennen. Die Mannschaft setzte hier vielfach die geforderte Spielweise mit einer guten Leistung um und kam so zu einem klaren 10:0 Sieg. Allerdings zeigten sich schon beim nächsten Punktspiel gegen den SC Fortuna Wellsee einige Schwächen in der Abwehr. Nachdem man zweimal zurückgelegen hatte, brachte ein gut geschossener Freistoß in der sprichwörtlichen letzten Sekunde doch noch den 3:2 Sieg. Am 3. Spieltag war dann die 2. Mannschaft von der SG Bordesholm/Wattenbek zu Gast in Projensdorf. Mit einer ansprechenden Leistung untermauerte die U12 ihren Anspruch auf das Erreichen der Kreisliga und gewann, trotz holpriger 2. Halbzeit mit 10:1. Auch gegen U12-Coach Kim Schatz geht während seiner knapp bemessenen Freizeit für den den TuS H/Mettenhof Suchsdorfer SV auf Torejagd.

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DIE FANS DER KSV HOLSTEIN


Holstein U15

U15 MACHT POSITIVE SCHLAGZEILEN Schilling und Coskun beim DFB-„Schnupperkurs“

Woche später, am 6. November um 12.30 Uhr, kommt dann mit dem VfB Lübeck die Überraschungsmannschaft der aktuellen Saison zum Landesderby nach Projensdorf. Hierfür hofft die U15 auf zahlreiche Zuschauer, um mit starker Unterstützung in dieses Spiel zu gehen. Eventuell ist dieses spannende Spiel auch einmal Anreiz für den ein oder anderen Fußballinteressierten, der bisher noch nicht oder nur wenig in den Genuss von guten Jugendfußball gekommen ist. EINLADUNG ZUR NATIONALMANNSCHAFT

Mario Schilling und Baris Coskun erhielten eine Einladung vom DFB.

Nachdem viele neue Gesichter zu dieser Saison Einzug in die U15 gehalten haben galt es möglichst schnell zueinander zu finden, um das alljährliche Ziel Klassenerhalt zu sichern. Die Spieler zeigten jedoch schnell, dass sie zu einer Mannschaft gefunden haben: zwar gab es am ersten Spieltag der Saison noch eine deutliche 1:4 Niederlage beim VfL Wolfsburg, doch die Trainer und die Mannschaft zogen aus diesem Spiel wichtige Lehren und so erkannten die Spieler schnell, dass in der Regionalliga ein anderes Tempo und eine andere Zweikampfführung notwendig ist , als es das noch in der Vorjahren der Fall war. FORTSCHRITTE Mit diesen verbesserten Tugenden wurden gegen den VfL Osnabrück (1:1) und den FC St.Pauli (0:0) zwei Unentschieden eingefahren. Die Mannschaft steigerte sich in dieser Phase von Woche zu Woche und eine fortschreitende Entwikklung war deutlich und sichtbar. Das Offensivspiel wurde verbessert und gegen die Mannschaften von Viktoria 08 Georgsmarienhütte (3:0), JFV Bremerhaven (1:0) und Hannover 96 (2:0) drei Siege in Folge eingefahren, bevor mit dem Hamburger SV die erste Mannschaft gegen die Jungstörche auflief, gegen die man, zumindest an diesem Spieltag, das Nach-

sehen hatte, weil der Gegner deutlich stärker war. Das starke Offensivspiel der Hamburger, eine agile und druckvolle Spielweise und ein Übergewicht im Mittelfeld ließen den Jungstörchen nur wenige Torchancen zukommen. Dennoch wäre auch an diesem Spieltag mit etwas Glück das ein oder andere Tor in der Luft gewesen.

Mit Mario Schilling und Baris Coskun erhielten darüber hinaus zwei Spieler aus dem aktuellen U15-Kader eine Einladung von Nationaltrainer Frank Engel zum ersten DFB-Lehrgang dieser Altersklasse. Die beiden Spieler verbrachten drei Tage in der Sportschule Hennef und konnten sich hier mit den besten ihres Jahrgangs messen und anfreunden. Beide Spieler haben aus diesem Lehrgang viele Erfahrungen mitgenommen und werden ihren ersten DFB-Lehrgang sicher noch lange im Gedächtnis behalten. Wir drücken beiden Spielern und auch der U15 der KSV Holstein für die anstehenden Aufgaben die Daumen und hoffen, dass wir noch viele gute Nachrichten aus dem U15-Bereich vermelden können.

VORFREUDE AUF LANDESDDERBY An diesem Wochenende geht es zur Eintracht aus Norderstedt, wo es erneut zu beweisen gilt, dass die U15 in dieser Liga bleiben möchte. In einer ausgesprochen ausgeglichenen U15Saison ist die Tabelle aktuell immer noch sehr eng beisammen und die nächsten Punkte müssen, insbesondere gegen die Mannschaften, die man am Saisonende hinter sich lassen möchte, eingefahren werden. Hieraus ist die Zielvorgabe fürs Wochenende klar: drei Punkte aus dem Hamburger Spekkgürtel mitbringen! Eine

Nico Empen traf beim Spitzenreiter Hannover 96 zweimal ins Schwarze.

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Holstein Fragebogen

EIN „SONNIGER“ TYP Heute: Christian Fischer

Gerne kennen lernen würde ich: Löw, Mourinho, van Gaal, Rangnick, Federer, Neid, Schumacher, Dalai Lama Lebensphilosophie: 1) Wer sagt ich kann nicht setzt sich nur selbst Grenzen. Darum mach es wie die Hummel und flieg einfach. (Eine Hummel kann rein physikalisch nicht fliegen!) 2) Wer aufhört gut zu sein, fängt an schlechter zu werden. Lieblingslektüre: verschiedene Lieblingsessen: Internationale Spezialitäten Lieblingsgetränk: Apfelschorle Lieblingsmusik: verschiedene Lieblingsfilm: 300, Big Daddy Urlaubsziel Nummer 1: Hauptsache Sonne! Vordringlich zu bekämpfendes Problem in Deutschland: Armut Vordringlich zu bekämpfendes Problem auf der Welt: Umweltverschmutzung Selbstcharakterisierung in einem Satz: Hart, aber herzlich! Lieblingstrainer: Eberhard Ziemke und Thomas Hinrichsen Wer wird Deutscher Meister 2011? Turbine Potsdam Christian Fischer (geboren am 20. Januar 1983 in Neumünster) ist seit September Frauen-Abteilungsleiter und Sportlicher Leiter der Frauen-Leistungsmannschaften. Der ehemalige Spieler von Gut Heil Neumünster und des TSV Gadeland stand mehrere Jahre in der SH-Landesauswahl. Fischer besitzt einen großen Erfahrungsschatz im Bereich Nachwuchsarbeit und Talentförderung. Der A–Lizenz-Inhaber ist seit 2008 Mitglied im Bund Deutscher Fußballlehrer. Das Holstein Magazin stellt Ihnen den 27Jährigen heute einmal genauer vor…

Name: Fischer Vorname: Christian Geburtsdatum/ort: 20.01.83 in Neumünster Hobbys: Fussball, Sport Beruf: Student (2 Fach Bachelor – Pädagogik & Soziologie)

Wer wird bei den Herren Deutscher Meister 2011? Bayern München Wer gewinnt die Champions League 2011? Turbine Potsdam Und bei den Herren? Real Madrid oder Barcelona Mein Herz schlägt für Holstein, weil…: es ein Verein mit Klasse ist!

Traumberuf: Verbandsportlehrer Vollkommenes Glück bedeutet für mich: Gesundheit und Erfolg Beste Entscheidung meines Lebens: Trainerschein mit 15

Holstein Woman-Saisonprognose für die laufende Saison: Klassenerhalt! In den letzten Jahren hat mir bei Holstein am meisten imponiert: z.B. Infrastrukturelle Weiterentwicklung

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Holstein on Tour

TÜRKIYEMSPOR AM SCHEIDEWEG Wirtschaftliches und sportliches Überleben ungewiss

DAS NÄCHSTE AUSWÄRTSSPIEL:

TÜRKIYEMSPOR BERLIN – HOLSTEIN KIEL Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark Sonntag, 7. November 2010, 14.00 Uhr

Tu? rkiyemspor Berlin Saison 2010 2011.

Trainer Taskın Aksoy.

Das Tabellenschlusslicht der Regionalliga Nord, Türkiyemspor Berlin, steht am Scheideweg. Sportlich droht der Absturz in die Bedeutungslosigkeit. Wirtschaftlich konnte kürzlich das Schlimmste vorerst verhindert werden. Türkiyemspor hat das drohende Aus in letzter Sekunde abgewendet. „Wir lagen im Koma, sind wieder aufgewacht. Wir werden keinen Insolvenzantrag stellen, sondern den Verein sanieren“, sagte ein erleichterter Aufsichtsrat Mehmet Matur Anfang Oktober nach einem dramatischen Sitzung im Bezirksamt Kreuzberg. Die Rettung war perfekt, als sieben ehemalige Vorstandsmitglieder ihren Verzicht auf Forderungen gegenüber dem Klub von insgesamt 300.049 Euro erklärten. Allein Ex-Präsident Kadir Aslan erließ Türkiyem 169.000 Euro. Jetzt will der Aufsichtsrat um Chefin Süreyya Inal neue Vereinsstrukturen schaffen und Geldgeber besorgen. Ein potenzieller Top-Sponsor aus der Solar-Branche soll sein Interesse an einem Einstieg bei Türkiyemspor bekundet haben.

Ob es trotz finanzieller Unterstützung noch für den Klassenerhalt reicht, das darf trotzdem bezweifelt werden. Die Berliner warten auch nach dem elften Spieltag noch immer auf den ersten Saisonsieg. Ein magerer Zähler landete bislang auf dem Punktekonto der „Türken“. Doch die Berliner setzten immerhin das erste Ausrufezeichen am Auftaktspieltag der Regionalliga Nord. Dem Staffelfavoriten RB Leipzig konnte in der Red Bull Arena ein bemerkenswertes 1:1 Unentschieden abgetrotzt werden. Neuzugang Christian Schalle köpfte Türkiyemspor in der 12. Minute in Führung. Doch seitdem befindet sich das Team von Trainer Taskin Aksoy auf Talfahrt. Im letzten Heimspiel

Der Friedrich Ludwig Jahn Sportpark in Berlin.

setzte es vor gerade einmal 117 Zuschauern eine 0:3-Pleite gegen den VfB Lübeck. Die KSV Holstein hat gute Erinnerungen an den letzten Auftritt im schmucklosen Jahn-Sportpark. Am 15. März 2009 erzielte Florian Meyer in der Schlussminute den Siegtreffer, ein wichtiges Mosaiksteinchen auf dem Weg in die 3. Liga. Mit einem ähnlichen Resultat könnte man im Storchennest auch am 7. November gut leben.

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Das nächste Heimspiel

ABSTURZ NACH HOFFNUNGSVOLLEM START Braunschweiger Löwen gastieren im Holstein-Stadion

brachte er schließlich mit: Er war zuvor, genau wie Thorsten Gutzeit bei der KSV Holstein, Trainer der A-Junioren beim Nachbarn VfL Wolfsburg. Und der Erfolg gab ihm Recht. Benbennek schaffte mit seiner Mannschaft nicht nur den Aufstieg in die Regionalliga Nord. Vier seiner Schützlinge schafften auch den Sprung in die eigene Drittliga-Mannschaft: Oliver Kragl, Karim Bellarabi, Mehmet-Ali Tozlu und Pascal Gos. Aus den ersten beiden Saisonspielen beim 2:0 in Oberneuland und zuhause beim 0:0 gegen den Ligafavoriten RB Leipzig holten die Löwen starke vier Punkte. Aber dann gab es die beiden 0:1-

Niederlagen beim VfL Wolfsburg II und gegen den VFC Plauen. Inzwischen liegen elf Partien hinter der Eintracht und die Mannschaft von der Hamburger Straße wurde bis in die Abstiegszone durchgereicht. „Die Vorgabe des Vereins ist der Klassenerhalt, aber das Ziel der Mannschaft ist ein einstelliger Tabellenplatz“, so Trainer Benbennek. Neben dem Klassenerhalt gehört es zu den wesentlichen Aufgaben des BTSVTrainers, Talente an die erste Mannschaft heran zu führen. Somit dürfte trotz der misslichen Tabellensituation eine „heiße“ Truppe im Holstein-Stadion zu erwarten sein.

BTSV Trainer Christian Benbennek.

Als Christian Benbennek im Juli 2009 Ex-Profi-Torwart Uwe Hain ablöste und Trainer der Reserve von Eintracht Braunschweig wurde, verordnete er seiner Mannschaft, die am Sonntag, 14. November um 14 Uhr in Kiel zu Gast ist, den totalen Umbruch: Nur fünf Spieler blieben, die übrigen mussten oder wollten gehen. Stattdessen kamen hoffnungsvolle Talente aus der eigenen Jugend. Außerdem holte der 37-jährige Trainer Perspektivspieler aus der Umgebung. Gleich zehn der insgesamt 13 Neuzugänge standen vor ihrem ersten Jahr im Seniorenbereich. Aber Christian Benbennek weiß mit diesen Jungspunden umzugehen. Erfahrung genug in diesem Sektor

Eintracht Braunschweig II Saison 2010 2011.

Das Braunschweiger Eintracht Stadion.

Das nächste Heimspiel:

Holstein Kiel – Eintracht Braunschweig Sonntag, 14. November 2010, 14:00 Uhr, Holstein Stadion


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Holstein Kiel - TSV Havelse  

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