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Vorwort/Inhalt ??????

EIN HERZLICHES WILLKOMMEN IM HOLSTEIN-STADION! EIN „HAMMERSPIEL“ ZUM JAHRESAUSKLANG Große Erleichterung herrschte im Storchennest am vergangenen Sonnabend nach dem hoch verdienten 2:1-Erfolg beim 1. FC Saarbrücken. Mit dem Dreier im Ludwigsparkstadion konnte der Bock endlich umgestoßen werden und die Fangemeinde der KSV Holstein aufatmen. Der Sieg beim Tabellennachbarn wird unserer Mannschaft sicherlich viel Auftrieb geben für die kommenden Aufgaben. Heute nun endet mit dem Nordderby gegen den FC Hansa Rostock ein bewegtes und vor allem bewegendes Holstein-Jahr. Dem lang ersehnten Aufstieg in die 3. Liga folgten emotionsgeladene Monate in der neuen, bundesweiten Spielklasse. Holstein Kiel ist wieder da, davon konnten sich die Fußball-Fans und Zuschauer in ganz Deutschland ein Bild machen. Über 5.000 Zuschauer pro Spiel im Holstein-Stadion, die heutige Rekordkulisse gegen den FC Hansa, zahlreiche Live-Übertragungen in TV und Internet sowie regelmäßige Beiträge in der ARDSportschau - nie zuvor erlebte ein Kieler Sportclub eine derart umfangreiche und regelmäßige Präsenz in der Medienlandschaft. Mit dem heutigen Schlagerspiel zum Jahresausklang endet das Fußballjahr 2013. Auf dass es festliche Tage für uns alle werden. Am liebsten natürlich mit drei Punkten für die KSV unter dem Weihnachtsbaum. Ihnen allen danke ich für die tolle Unterstützung im abgelaufenen Jahr. Vor allem auch den reiselustigen Schlachtenbummlern, denen kein Weg zu weit war, um der Mannschaft den Rücken zu stärken. Ein frohes Fest und einen guten Rutsch ins neue Jahr sowie spannende 90 Minuten im Holstein-Stadion wünscht Ihnen im Namen des Präsidiums, Mit sportlichen Grüßen, Ihr Roland Reime (Präsident der KSV Holstein)

Holstein aktuell 5 3. Liga aktuell 7 Statistikseiten 8-11 Kader Holstein Kiel 13 Kader Portrait-Fotos 15+17 Gastvorstellung 19+21 Holstein Story 23-29 Störcheclub-Tipps 31+32 Spielplan 3. Liga 35 Fanartikel zu Weihnachten 36+37 Störcheclub + Tipps/Tabellen 39-44 Blau Weiß Rotes „Goodwill Intent“ 45 Buntes aus dem Störcheclub 46+47 Störcheclub 49 Blau Weiß Rotes - Großes Kino 50 Blau Weiß Rotes - Kids in die Clubs 51 Blau Weiß Rotes - Danke Fans! 52+53 Budenzauber 2014 54+55 Impressionen Darmstadt 57 Impressionen Saarbrücken 59+61 Störcheclub 62+63 Holstein U19 65+67 Nachwuchs-Tabellen 69 Holstein on Tour 71 Das nächste Heimspiel 72 Impressum Herausgeber: KSV Holstein von 1900 e.V. Steenbeker Weg 150, 24106 Kiel Sekretariat: Anja Fiedler Telefon: 0431-389024-200, Fax: 0431-389024-202 Geschäftsstelle: Sabine Klose Telefon: 0431-389024-100, Fax: 0431-389024-103 E-Mail: info@holstein-kiel.de Internet: www.holstein-kiel.de Redaktion: Patrick Nawe (Medien-Koordinator), Olaf Ernst, Rebecca Winkels, Anke Struckmeyer Fotos: Patrick Nawe, Olaf Ernst, Matthias Hermann, Swantje Stieh, Olaf Wegerich, Sven Hornung, Robert Bajela Titelfotos: Patrick Nawe Satz + Gestaltung: L&S DIGITAL GmbH & Co. KG Köpenicker Straße 51 · 24111 Kiel Telefon 04 31/6 96 44-0 · Fax 6 96 44-44 ISDN 04 31/6 96 98-50 · eMail: info@ls-kiel.de Konzept, Gestaltung und Betreuung: Wolf + Carow · Werbeagentur Feldstraße 96 · 24105 Kiel T 0431 / 169 130 · F 0431 / 169 13 16 info@wolf-carow.de · wolf-carow.de Realisierung: eproducts - database solutions Inh. Thorsten Rahlf Lorentzendamm 16 24103 Kiel Telefon: 0431.66 66 8 69-0 Internet: eproducts.de Druck + Verarbeitung: Evers Druck GmbH Ernst-Günter-Albers-Straße · 25704 Meldorf Postfach 840 · Telefon 0 48 32/608-0 Fax 0 48 32/608-300 · eMail: info@evers-druck.de App-Realisierung: In Zusammenarbeit mit der Vater Solution GmbH, eproducts u. Wolf + Carow Internet: www.vater-gruppe.de Marketing/Vertrieb: Klaus Kuhn Öffnungszeiten der Holstein-Geschäftsstelle: Montag: 14-18 Uhr Freitag: 10-14 Uhr Fanshop Holstein Kiel: Gudrun Zimmermann Westring 501, 24106 Kiel, Telefon: 0431-318400-40, Fax: 0431-318400-42 Öffnungszeiten Fanshop: Donnerstag: 12-18 Uhr An Spieltagen in der Woche: ab 14 Uhr An Spieltagen am Wochenende: ab 10 Uhr Auflage: 5.000

www.holstein-kiel.de

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Holstein aktuell ??????

STÖRCHE WIEDER STANDFEST Negativserie beendet, Bann gebrochen, Bock umgestoßen

Manchmal sagen Bilder mehr als Worte. Am vergangenen Samstag in Saarbrükken war dies eindeutig der Fall. Holstein Kiel gewann beim 1. FC Saarbrücken mit 2:1 und beendete damit leidliche Debatten, Rechtfertigungen und Beschimpfungen – von Außen wohlgemerkt. Die Jubelszenen im Saarbrücker Ludwigsparkstadion ließen kurz an einen viel größeren Erfolg denken als einen bloßen Sieg. Nach dem 2:1-Auswärtsdreier lagen sich alle Kieler – Spieler, Ersatzakteure, Verantwortliche und mitgereiste Fans – seit langem wieder in den Armen, freuten sich über den Erfolg ihrer Störche und über das Ende 13 zermürbender Spieltage ohne Dreier. Im Internet wurde vogelwild diskutiert, die Kritik an einzelnen KSV-Verantwortlichen in den Medien wurde von Woche zu Woche schärfer und nach der 0:2-Niederlage gegen Darmstadt 98 kam es zu unschönen Szenen nach dem Abpfiff ausgehend von einigen wenigen Fans, die ihrem Unmut uneingeschränkt Luft verschafften. Der Druck von Außen war deutlich spürbar. WEITERHIN VOLLE KONZENTRATION Umso wichtiger, dass im Verein bei Verantwortlichen und Spielern die Ruhe bewahrt wurde. Frei nach dem Motto: Wenn Fans nach sechs erfolgreichen Spielen

Trainer Karsten Neitzel und der Sportliche Leiter Andreas Bornemann feiern den Sieg.

vom Durchmarsch träumen dürfen, ist ihnen der Unmut und die Enttäuschung in einer erfolgssuchenden Phase ebenso gestattet. Bei den Störchen intern hat sich der Blick auf das Wesentliche in der gesamten Hinrunde nicht wesentlich ver-

ändert. In Kiel-Projensdorf herrschte volle Konzentration auf die zu leistende Arbeit. Vor dem Saisonstart wurden alle denkbaren Szenarien durchgespielt, die auf die KSV als Aufsteiger zukommen könnte. WEITERE ERFOLGE MÜSSEN KOMMEN Und so lässt sich nach dem tollen Saisonauftakt gefolgt von 13 Spielen ohne Sieg und der Beendigung der Durststrekke feststellen: Die 3. Liga macht nach wie vor riesig viel Spaß! Große Stadien, gute Zuschauerzahlen, tolle Stimmung und jede Menge ehemalige Erstligisten davon haben wir drei Jahre lang nur geträumt. Und nun tun sämtliche Akteure von Holstein Kiel alles dafür, um dieses Erlebnis dauerhaft werden zu lassen. Oder wie es Fiete Sykora in Saarbrücken beschrieb: „Es ist gut, dass wir die Serie ohne Dreier durchbrechen konnten. Aber es ist nur ein Erfolg von vielen weiteren, die noch folgen müssen.“ Am besten schon heute. Also Liebe Holsteinerinnen und Holsteiner, alles für unsere K – S – V!

Mit einem Doppelpack zum Mann des Tages – Fiete Sykora.

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3. Liga aktuell ??????

SYKORA TRIFFT DOPPELT Situation der Liga am Tabellenende immer enger

ter dem FCH. Rostock konnte sich dagegen wieder auf David Blacha verlassen. Zum vierten Mal in Folge brachte die Offensivkraft die Hansa-Kogge in Führung, zum vierten Mal sprang am Ende ein Sieg heraus. Diesmal traf der 23-Jährige in der 53. Minute entscheidend. DARMSTADT UND OSNABRÜCK IN LAUERSTELLUNG Holstein landete in Saarbrücken den lang ersehnten Befreiungsschlag.

Bei Holstein Kiel platzte nach 13 Spielen ohne dreifachen Punktgewinn im Gastspiel beim Tabellenvorletzten 1. FC Saarbrücken mit einem 2:1 der Knoten. Die frühe Führung der Störche durch Fiete Sykora (4.) glich Julien Humbert in der 31. Minute noch aus, für die Entscheidung sorgte per Foulelfmeter erneut Sykora (71.). ERFURT ZURÜCK IN DER SPUR Rot-Weiß Erfurt hat nach zuvor zwei Niederlagen in Folge in der 3. Liga wieder in die Erfolgsspur zurückgefunden. Die Thüringer sammelten am 20. Spieltag durch ein 2:0 beim Halleschen FC drei wichtige Punkte im Kampf um den Aufstieg. Tabellenführer 1. FC Heidenheim gab beim 0:0 bei Jahn Regensburg zum ersten Mal nach fünf Siegen wieder Punkte ab, doch Verfolger RB Leipzig konnte davon nicht profitieren. Der Aufsteiger kam bei Preußen Münster selbst nur zu einem 0:0. Tabellendritter bleibt Hansa Rostock nach einem 1:0-Heimsieg gegen die SV Elversberg. In Halle gerieten die Gastgeber gegen RWE schon früh in Rückstand. Jonas Nietfeld traf schon in der dritten Minute für die Erfurter. Der HFC erholte sich von diesem Rückschlag nicht mehr, ganz im Gegenteil: Patrick Göbel ließ kurz vor der Halbzeit das 2:0 folgen (41.).

Den Rostockern auf den Fersen bleibt neben Erfurt mit ebenfalls zwei Zählern Rückstand der SV Darmstadt 98. Die „Lilien“ setzten sich zuhause dank des 15. Saisontreffers von Torjäger Dominik Stroh-Engel in der 21. Minute 1:0 gegen den VfB Stuttgart II durch. Auch die Rote Karte gegen Aytac Sulu (44.) konnte die Hessen nicht stoppen. Einen weiteren Punkt dahinter lauert zudem der VfL Osnabrück, dem ein 2:1 bei der U23 von Borussia Dortmund gelang. Zwar ging der BVB durch einen verwandelten Foulelfmeter von Marvin Ducksch in der 56. Minute in Führung, doch gleich nach Wiederanpfiff gelang Massimo Ornatelli der Ausgleich (57.). Den Osnabrücker Sieg-

SABANOV HÄLT REMIS FEST Heidenheim durfte sich beim ZweitligaAbsteiger in Regensburg bei Keeper Erol Sabanov bedanken, dass es nicht die dritte Niederlage der Saison kassierte. Der 39-Jährige parierte in der 31. Minute einen von Oliver Hein getretenen Foulelfmeter. Die Roten Bullen aus Sachsen blieben im Münsterland ebenfalls torlos und liegen somit weiter neun Punkte hinRostocks Blacha traf gegen gegen Elversberg zum Sieg.

treffer markierte zwanzig Minuten später Adriano Grimaldi (77.). WACKER TRITT AUF DER STELLE Schlusslicht Wacker Burghausen sammelte beim MSV Duisburg zumindest einen Punkt. Beim 1:1 (0:0) an der Wedau bejubelten die Gäste zunächst Torhüter Stephane Loboué, der einen Handelfmeter des Duisburgers Pierre de Wit (44.) entschärfte und danach ihren Torschützen Henrich Bencik (71.). Erdogan Yesilyurt verdarb den Bayern mit seinem späten Ausgleichstor aber die erhoffte Siegesfeier (84.). Auf dem dritten Abstiegsrang bleiben die Stuttgarter Kickers trotz eines 2:0 -Heimerfolgs gegen den SV Wehen Wiesbaden. Ein verwandelter Foulelfmeter von Vincenzo Marchese (33.) und ein weiteres Tor von Elia Soriano (42.) bescherten den Schwaben den sechsten Sieg. Der Rückstand zum rettenden Ufer beträgt weiter einen Punkt. Dort steht tabellarisch der Chemnitzer FC, der vor heimischem Publikum nicht über ein 0:0 gegen die SpVgg Unterhaching hinauskam.

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Pl Verein

Sp.

g.

u. v.

Tore

Punkte

1

1. FC Heidenheim

20

14

4

2

33:11

46

2

RB Leipzig (N)

20

11

4

5

32:22

37

3

Hansa Rostock

20

10

4

6

25:26

34

4

SV Darmstadt 98

20

9

5

6

30:18

32

5

Rot Weiß Erfurt

20

10

2

8

32:22

32

6

VfL Osnabrück

20

9

4

7

27:22

31

7

SV Wehen Wiesbaden

20

7

7

6

25:26

28

8

SpVgg Unterhaching

20

7

7

6

28:30

28

9

MSV Duisburg (A)

20

7

6

7

25:25

27

10 VfB Stuttgart II

20

7

5

8

25:27

26

11 Borussia Dortmund II

20

7

4

9

27:31

25

12 SV Elversberg (N)

20

7

4

9

17:25

25

13 Preußen Münster

20

5

9

6

30:29

24

14 Jahn Regensburg (A)

20

6

6

8

25:30

24

15 Hallescher FC

20

7

3

10

19:24

24

16 Holstein Kiel (N)

20

5

8 7

22:21

23

17 Chemnitzer FC

20

5

8

7

22:26

23

18 Stuttgarter Kickers

20

6

4

10

24:26

22

19 1. FC Saarbrücken

20

4

7

9

24:34

19

20 Wacker Burghausen

20

4

5

11

20:37

17

20. Spieltag (14. Dezember)

Ergebnis

1:1 (1:0)

Chemnitzer FC – SpVgg Unterhaching

0:0 (0:0)

SpVgg Unterhaching – 1. FC Heidenheim

0:3 (0:2)

Borussia Dortmund II – VfL Osnabrück

1:2 (0:0)

SV Wehen Wiesbaden – Hansa Rostock

1:3 (0:1)

SV Darmstadt 98 – VfB Stuttgart II

1:0 (1:0)

VfL Osnabrück – Jahn Regensburg

1:0 (1:0)

Hansa Rostock – SV Elversberg

1:0 (0:0)

SV Elversberg - Borussia Dortmund II

0:5 (0:3)

1. FC Saarbrücken – Holstein Kiel

1:2 (1:1)

Holstein Kiel – SV Darmstadt 98 (Sa., 14 Uhr)

0:2 (0:1)

Stuttgarter Kickers – SV Wehen Wiesbaden

2:0 (2:0)

Rot-Weiß Erfurt – 1. FC Saarbrücken

0:1 (0:1)

Hallescher FC – Rot-Weiß Erfurt

0:2 (0:2)

RasenBallsport Leipzig – Stuttgarter Kickers

2:1 (1:1)

Preußen Münster – RasenBallsport Leipzig

0:0 (0:0)

Wacker Burghausen – Hallescher FC

1:0 (1:0)

MSV Duisburg – Wacker Burghausen

1:1 (0:0)

Preußen Münster – MSV Duisburg

2:1 (0:1)

Jahn Regensburg – 1. FC Heidenheim

0:0 (0:0)

19. Spieltag (06. & 07. Dezember) VfB Stuttgart II – Chemnitzer FC

Ergebnis


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3. Liga Saison 2013/14 1:1

2:1 0:1 1:1 1:2 0:1 0:2 1:0 5:1 1:0

1:1 1:2

0:1

1:1 1:0 0:1 1:2 2:2

3:1

1:4

0:3

2:2 2:1 1:0 1:2

1:1

0:1 0:4 1:3 3:3

0:3 2:0 3:1

1:1 4:0 1:1

0:2 1:0 1:2 1:1

0:2 1:1 1:3 1:0

2:0 1:1

3:0

2:0 1:1 1:0

0:0 1:2 3:1

2:0

3:0

1:0

4:0

0:0 6:0 1:0 1:0

2:2 0:1

1:0 2:1 0:2 0:1

0:0

2:0

1:2 0:1

2:2

2:0

1:1

0:3

4:0 3:0 2:1

1:0

1:1

0:1 3:3

0:0

3:2

1:2 1:1

1:0

2:1 0:0

1:1

3:0 3:1

0:1

1:0

1:1 1:3

1:1

2:0

3:1

1:0

1:1

0:0

1:2 1:1 0:2 1:1 3:0 1:0 1:0

3:0

3:1 0:1 2:0

0:2 2:3 2:0

1:1 2:1 0:3 1:1 1:2 2:0 1:1 2:1 0:3 2:4

1:1

2:3 2:0 0:0

2:2 3:1

0:0

1:2 2:3

1:2 1:0

3:5 3:1 0:0 2:0 2:4 2:0 1:0

21. Spieltag (18. bis 21. Dezember)

2:1

0:0 0:2

1:2 0:0

0:0

1:0 4:2 1:3 1:2

1:2 3:0 3:0 0:1

1:1

1:1 2:1 4:0

3:1 1:0 3:2

2:1 2:2 1:0 2:0 2:0

0:2

0:5

1:2

0:4

2:0 4:0 2:0

1:2

3:1

4:0 1:1

2:0 Ergebnis

1:1

1:3 4:0 1:1 0:2

2:0

1:2 2:1 3:1 2:2

22. Spieltag (25. Januar)

VfB Stuttgart II – Borussia Dortmund II

Jahn Regensburg – MSV Duisburg

SV Elversberg – SV Darmstadt 98

SV Wehen Wiesbaden – Hallescher FC

1. FC Heidenheim – MSV Duisburg

Holstein Kiel – Stuttgarter Kickers

RasenBallsport Leipzig – Hallescher FC

SV Elversberg – 1. FC Saarbrücken

Rot Weiß Erfurt – Stuttgarter Kickers

VfB Stuttgart II – Hansa Rostock

SV Wehen Wiesbaden – 1. FC Saarbrücken

VfL Osnabrück – SV Darmstadt 98

Holstein Kiel – Hansa Rostock

SpVgg Unterhaching – Borussia Dortmund II

VfL Osnabrück – Chemnitzer FC

1. FC Heidenheim – Chemnitzer FC

SpVgg Unterhaching – Jahn Regensburg

RasenBallsport Leipzig – Wacker Burghausen

Wacker Burghausen – Preußen Münster

Rot Weiß Erfurt – Preußen Münster

2:1

Ergebnis


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Statistiken

UNTER DER LUPE Heimspiel-Statistik Pl. 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20

Verein RB Leipzig (N) 1. FC Heidenheim Rot Weiß Erfurt Stuttgarter Kickers SV Darmstadt 98 Jahn Regensburg (A) Hansa Rostock VfL Osnabrück VfB Stuttgart II Borussia Dortmund II Preußen Münster SV Elversberg (N) SV Wehen Wiesbaden Hallescher FC Chemnitzer FC MSV Duisburg (A) SpVgg Unterhaching Holstein Kiel (N) Wacker Burghausen 1. FC Saarbrücken

Auswärts-Statistik

Sp. 10 9 10 10 10 10 10 10 10 10 11 10 10 10 10 11 9 10 10 10

g. 6 6 6 6 5 5 5 5 4 4 4 4 3 4 4 3 3 3 3 2

u. 3 2 1 1 3 3 3 2 4 3 3 3 5 2 2 4 3 2 1 3

v. 1 1 3 3 2 2 2 3 2 3 4 3 2 4 4 4 3 5 6 5

Tore 19:10 15:5 18:8 17:8 16:6 16:11 13:8 13:10 15:11 17:13 17:15 13:14 14:11 9:8 10:13 15:17 13:13 12:12 10:17 14:16

Pkt. 21 20 19 19 18 18 18 17 16 15 15 15 14 14 14 13 12 11 10 9

Zuschauer der 3. Liga Verein 1 MSV Duisburg 2 RB Leipzig 3 Hansa Rostock 4 VfL Osnabrück 5 1. FC Heidenheim 1846 6 Hallescher FC 7 Preußen Münster 8 Rot-Weiß Erfurt 9 SV Darmstadt 98 10 1. FC Saarbrücken 11 Chemnitzer FC 12 Holstein Kiel 13 Stuttgarter Kickers 14 Jahn Regensburg 15 SV Wehen Wiesbaden 16 Wacker Burghausen 17 SpVgg Unterhaching 18 Borussia Dortmund II 19 SV 07 Elversberg 20 VfB Stuttgart II

Pl. 1 2 3 4 5 7 8 9 10 11 13 14 16 17 18 19 20

Verein 1. FC Heidenheim RB Leipzig (N) SpVgg Unterhaching Hansa Rostock SV Darmstadt 98 VfL Osnabrück MSV Duisburg (A) SV Wehen Wiesbaden Rot Weiß Erfurt Holstein Kiel (N) Hallescher FC VfB Stuttgart II SV Elversberg (N) Borussia Dortmund II 1. FC Saarbrücken Preußen Münster Chemnitzer FC Wacker Burghausen Jahn Regensburg (A) Stuttgarter Kickers

Sp. g. u. v. 11 8 2 1 10 5 1 4 11 4 4 3 10 5 1 4 10 4 2 4 10 4 2 4 9 4 2 3 10 4 2 4 10 4 1 5 10 2 6 2 10 3 1 6 10 3 1 6 10 3 1 6 10 3 1 6 10 2 4 4 9 1 6 2 10 1 6 3 10 1 4 5 10 1 3 6 10 0 3 7

Tore 18:6 13:12 15:17 12:18 14:12 14:12 10:8 11:15 14:14 10:9 10:16 10:16 4:11 10:18 10:18 13:14 12:13 10:20 9:19 7:18

Torschützen der 3. Liga Summe

H-Spiele Schnitt

150.208

11

nach dem 14. Dezember 2013

13.655

123.741

10

12.374

102.900

10

10.290

92.364

10

9.236

72.500

9

8.056

79.141

10

7.914

86.667

11

7.879

57.432

10

5.743

56.300

10

5.630

55.780

10

5.578

55.659

10

5.566

15 Tore:

Dominik Stroh-Engel (SV Darmstadt 98)

51.847

10

5.185

10 Tore:

Kingsley Onuegbu (MSV Duisburg)

37.060

10

3.706

9 Tore:

Marvin Ducksch (Borussia Dortmund II)

34.602

10

3.460

8 Tore:

Daniel Frahn (RasenBallsport Leipzig)

34.016

10

3.402

21.370

10

2.137

18.410

9

2.046

Marco Grüttner (VfB Stuttgart II)

17.636

10

1.764

Vincenzo Marchese (Stuttgarter Kickers)

11.180

10

1.118

Angelo Vaccaro (SV Elversberg)

8.593

10

859

Adriano Grimaldi (VfL Osnabrück) 7 Tore:

6 Tore:

David Blacha (Hansa Rostock)

Anton Fink (Chemnitzer FC)und 6 Weitere

Pkt. 26 16 16 16 14 14 14 14 13 12 10 10 10 10 10 9 9 7 6 3

11


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Lotterien und Wetten sind Glücksspiele. Lassen Sie das Spielen nicht zur Sucht werden! Hilfe: Landesstelle für Suchtfragen S-H: Tel. 04 31/5 40 33 40 und Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung: Tel. 08 00 /137 27 00. Die Spielteilnahme unter 18 Jahren ist nicht zulässig!


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Kader Holstein Kiel 13

HOLSTEIN KIEL

Saison 2013/14

Tor 1 12 25

Maximilian Riedmüller Daniel Strähle Niklas Jakusch

Abwehr 6 David Urban 7 Gerrit Pressel 13 Marlon Krause 17 Fabian Wetter 19 Patrick Herrmann 27 Marcel Gebers Mittelfeld 4 Manuel Hartmann 8 Tim Danneberg 9 Andy Hebler 10 Casper Johansen 11 Rafael Kazior 14 Takuya Okada 18 Darryl Geurts 21 Tim Siedschlag 22 Fiete Sykora 23 Steve Müller 24 Jaroslaw Lindner 26 Patrick Breitkreuz 28 Deran Toksöz 29 Hauke Wahl Angriff 15 Onur Akdogan 20 Marc Heider 30 Marcel Schied 35 George Kelbel

Trainer:

Karsten Neitzel

Trainer-Assistent:

Jan Sandmann

Torwarttrainer:

Carsten Wehlmann

Fitnesstrainer:

Timm Sörensen


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Gastvorstellung

19

EIN HOCH IM HOHEN NORDEN

Früher Kollegen heute Gegner – Rostocks Andreas Bergmann und Kiels Karsten Neitzel (v. li.).

Die Vorzeichen beider Ostseeteams könnte nicht entgegengesetzter sein. Während man Holstein Kiel und Hansa Rostock beim ersten Aufeinandertreffen am ersten Spieltag ein Duell auf Augenhöhe bescheinigte, liegt eine Hinserie später mehr als die halbe Liga zwischen den im weiten Sinne geografische Nachbarn. Mitverantwortlich für den Aufschwung der Hansa-Kogge sind neben der Mannschaft selbst auch die Fans.

ZEIT BRAUCHEN WIRD Seitdem hat Hansa eine durchwachsene Spielzeit verlebt. Sechs sieglose Spiele mit einer 0:6-Klatsche gegen Darmstadt

ABWEHR MITTELFELD

Die Partie zwischen Rostock und Kiel am ersten Spieltag dieser Saison war eine Premiere. Das Ostseederby fand erstmals als Meisterschaftsspiel statt. Das bis dahin einzige Pflichtspiel gewann Hansa 2008 im DFB-Pokal mit 2:0. Einzig Jörg Hahnel verblieb bei Rostock seither. Und der war eine der Schlüsselfiguren im Hinspiel, in dem der Hansa-Schlussmann nach einer Stunde außerhalb des Strafraums Hand spielte und mit Rot vom Platz gestellt wurde. Ohnehin war der Kampf beider Teams bei hochsommerlichen Temperaturen heiß und intensiv. Drei Minuten nach dem Platzverweis musste Marc Heider Hahnel folgen. Der Holstein-Angreifer hatten einen Freistoß ohne Pfiff des Schiedsrichters ausgeführt und ging höchstumstritten mit Gelb-Rot vorzeitig duschen. Nach 90 Minuten endete Zehn-gegen-Zehn torlos.

1 Hahnel, Jörg 20 Künnemann, Fabian 22 Brinkies , Johannes 3 Ruprecht, Steven 7 Radjabali- Fardi, Shervin 11 Mendy, Noël Alexandre 15 Marcos , Ronny 24 Pägelow, Lukas 25 Pelzer, Sebastian 4 Grupe, Tommy 5 Weidlich, Denis-Danso 6 Leemans, Ken 8 Blacha, David 9 Jakobs, Julian 13 Peković, Milorad 16 Pett, Martin 17 Starke , Manfred 19 Schünemann, Sascha 23 Krauße, Robin 33 Haas, Leonhard 18 Ioannidis, Nikolaos 10 Plat, Johan 21 Savran, Halil 29 Kucukovic, Mustafa Trainer: Andreas Bergmann

STURM

Sie unterstützten die eigene Mannschaft überall nach allen Kräften.

TOR

Hansa Rostock im Aufstiegskampf angekommen

98 zählen ebenso zur Bilanz wie vier Spiele ohne Niederlage mit einem 2:1Sensationssieg bei RB Leipzig vor 23.400 Zuschauern. Eine junge, neuformierte Mannschaft, die „Zeit brauchen wird”, so der allgemeine Tenor zu Saisonbeginn.

FC HANSA ROSTOCK 2013/14 Hintere Reihe von links: Leonhard Haas, Johan Plat, Nikolaos Ioannidis, Milorad Peković, Steven Ruprecht, Tommy Grupe, Mustafa Kucukovic, Noël Alexandre Mendy. Mittlere Reihe von links: Physiotherapeut Steffen Rische, Physiotherapeut Frank Scheller, Teammanager René Chaberny, Zeugwart Andreas Thiem, Rick Geenen, Sascha Schünemann, Manfred Starke, Halil Savran, Robin Krauße, Sebastian Pelzer, Torwart-/Co-Trainer Andreas Reinke, Cheftrainer Andreas Bergmann Vordere Reihe von links: Shervin Radjabali-Fardi, David Blacha, Johannes Brinkies, Jörg Hahnel, Fabian Künnemann, Ronny Marcos, Julian Jakobs Es fehlen: Ken Leemans, Denis-Danso Weidlich, Mannschaftsarzt Dr. Holger Strubelt, Mannschaftsarzt Dr. Frank Bartel


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Gastvorstellung

„Rückschläge werden kommen und sind eingeplant”, warnten sowohl Vereinsführung als auch Coach Bergmann anfangs. Doch plötzlich war von alle dem nichts mehr zu spüren, der Druck auf die Mannschaft und vor allem auf den Trainer wurde immer größer. Daraufhin berichtete die Lokalpresse bereits unter Berufung auf Vereinsinterna die Beurlaubung Bergmanns. Doch das folgende Heimspiel gegen den Halleschen FC (2:1) brachte die Wende, seitdem sind die Jungs von der Ostsee ungeschlagen. Und mittlerweile ist die Hansa-Kogge ganz an die Aufstiegsplätze geschippert. Festtagsstimmung zum DFB-Pokalspiel 2008 in der Gästekurve des Holstein-Stadions

BERGMANN ALS SYMBOLFIGUR Und so könnte Rostocks Coach Andreas Bergmann bald als Symbolfigur dafür herhalten, wie sehr Fußball doch das so oft beschworene Tagesgeschäft ist. Aktuell sitzt der Ex-Chef von Holstein-Trainer Karsten Neitzel aus gemeinsamen Bochumer Zeiten sehr fest im Sattel. Zuletzt schlug der FC Hansa drei Top-Teams der Liga in überzeugender Manier, vor allem dank einer starken Defensive. Auch die Rückkehr von Torhüter Jörg Hahnel macht sich bezahlt. Nach seiner Roten Karte im ersten Saisonspiel gegen die Kieler Störche hatte Andreas Bergmann auf den jungen Johannes Brinkies gesetzt, der zuletzt jedoch einige Schwächen. Gegen RW Erfurt schlug dann wie-

der die Stunde von Routinier Hahnel, der gleich zu-Null spielte. Der 31-Jährige bleibt bis zur Winterpause die Nummer eins. „Dann werden die Karten neu gemischt“, kündigte Bergmann an. Ende Oktober hatte kaum jemand damit gerechnet, dass sich der Coach im Advent über derartige Personalien bei Hansa Rostock noch Gedanken machen würde. 6.000 HANSA-FANS IN LEIPZIG Bei allem Erfolg verkündete Vorstandschef Michael Dahlmann Ende November ein Minus von zwei Millionen Euro aus dem abgelaufenen Geschäftsjahr. Dabei steht dem Klub noch das Nachlizenzierungsverfahren ins Haus, und es droht

ein Punktabzug in der laufenden Saison. Dahlmann begründete, der Fehlbetrag erkläre sich vor allem mit fehlenden Zuschauereinnahmen. Dabei sind die eigenen Fans noch immer ein gewichtiges Faustpfand. Nach Leipzig reisten rund 6.000 Hansa-Fans mit, die ihre Kogge über die gesamte Spielzeit nach vorne peitschten. Die Jungs von der Ostsee machten durch ihren lautstarken Support den klaren Favorit RB zum Gast im eigenen Stadion. Auf die pure Leidenschaft auf den Rängen ließen die Rostokker auf dem Rasen den 2:1-Sensationssieg folgen – und starteten eine Siegesserie, die heute ihr Ende finden könnte.

Der Rostocker Noel Mendy im Duell mit Holsteins Fabian Wetter. Das Hinspiel in der Hansestadt endetet 0:0.

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VOM SENSATIONSSTART IN DIE ERGEBNISKRISE – UND ZURÜCK? Eine Zwischenbilanz der aktuellen Drittligasaison Heidenheim und Leipzig erwartungsgemäß oben, Münster und Chemnitz überraschend weit unten, Darmstadt mit sechs Elfmetern für, Rostock mit sieben gegen sich, acht neue Trainer und Hunderttausend begeisterte Zuschauer. Bei der KSV Holstein ist man mit der aktuellen Situation nicht glücklich, sieht sich in der Gesamtbewertung aber im Soll. Schließlich bleiben noch 19 Spieltage, um den angestrebten sicheren Mittelfeldplatz zu erreichen. In der 3. Liga ist Halbzeit und es sind erste Tendenzen zu erkennen. Zeit für eine erste Zwischenbilanz. Zu Saisonbeginn waren die Kieler Störche nicht zu bremsen. Schlag auf

Schlag wurde eifrig Zählbares eingefahren. Ein Punkt beim Absteiger in Rostock, Saarbrücken wurde mit 5:1 abgeschossen, ein Punkt bei den Stuttgarter Kickers, gegen Halle gab es nach dem 1:0 wieder einen Dreier und die 3:0- und 2:1-Siege in Münster und gegen Burghausen ließen das Punktekonto nach sechs Spieltagen auf sensationelle 14 Punkte anschwellen – das bedeutete Rang 2 hinter dem SV Wehen Wiesbaden. Dass der kampf- und heimstarke Neuling sich in der 3. Liga zurechtfinden würde, daran zweifelte kaum jemand. Dass sich die „Störche“ nach dem überraschenden Rücktritt von Aufstiegscoach Thorsten Gutzeit aber so schnell und vor allem erfolgreich etablieren würden, war mehr als

Aufsteigen, bitte! An der Tabellenspitze umweht den 1. FC Heidenheim und RB Leipzig schon Zweitligaluft. Die Schwaben haben bereits ganze 14 Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz, die Sachsen immerhin sieben Punkte auf den ersten Nichtaufstiegsrang 4. Für RBL würde der Gang in die 2. Bundesliga den Durchmarsch bedeuten. Um den Relegationsplatz wird es wohl ein Hauen und Stechen geben – mit im Ring: Hansa Rostock, SV Wehen Wiesbaden, VfL Osnabrück, RW Erfurt und Darmstadt 98.

überraschend. Bei den Kieler Fans wuchsen die Träume in den Himmel. Innerhalb des Vereins blieben Gemüt

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Holstein Story

Fans, Fans, Fans Die 3. Liga ist bei Stadiongängern beliebt wie eh und je. Daran ändern auch die vielen Liveübertragungen in den dritten Fernsehprogrammen oder im Internet nichts. Im Schnitt kommen rund 6.000 Fans zu einem Drittligaduell – ähnlich viele wie in der Vorsaison. Bemerkenswert ist der Zuspruch für den MSV Duisburg, dem trotz des Abstiegs die Zebraanhänger weiterhin massiv die Treue halten. Über 14.000 Besucher kommen pro Partie trotz des streitbaren Namens in die Schauinsland-Reisen-Arena. Auch in Kiel ist man zufrieden mit der Zuschauerentwicklung. 5.300 kamen durchschnittlich zu den Störche-Heimflügen. Knapp 2.000 mehr als in der abgelaufenen Saison.

und Blick klar. „Die Fans dürfen das. Wir wissen die Spiele aber einzuordnen. Wir freuen uns über 14 Punkte, haben aber nicht mehr und auch nicht weniger als einen guten Saisonstart. Es sind noch 96 Punkte zu vergeben.“ MANNSCHAFT ENTWICKELT SICH POSITIV

Der 1. FC Heidenheim steht derzeit am hö̈chsten in der Tabelle (Hier Tim Siedschlag im Kopfballduell mit FCHler Dennis Malura).

Holstein Kiel wurde mit reichlich Vorschusslorbeeren in der 3. Liga empfangen und konnte diesen auch entsprechen. Die Mannschaft überraschte mit einer scheinbar mühelosen Umstellung von der provinziellen Regionalliga in den bundesweiten Profifußball. Immerhin hatten selbst erfahrene Spieler wie Marcel Gebers, Fabian Wetter, Jaroslaw Lindner oder Casper Johansen noch nicht eine Minute Drittligaluft geschnuppert. Hinzu kamen Youngster wie Patrick Breitkreuz und Hauke Wahl, die jede Menge Talent und Potenzial mitbrachten, aber dies erst in der 3. Liga unter Beweis stellen mussten. Scheinbar optimal aufgewärmt sprangen sie ins eiskalte Wasser. Hauke Wahl verdrängte gar Manuel Hartmann aus der Innenverteidigung, der in der Aufstiegssaison noch als Abwehrchef die Defensive dirigiert hatte. Vor allem hier konnten die Störche beeindrucken, ließen wenige Torchancen zu und sind bis heute eine der stärksten Abwehrreihen der gesamten 3. Liga. Daher ist der Bruch der Kieler Erfolgsgeschichte nach dem starken Saisonauftakt nur schwer nachzuvollziehen.

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Holstein Story Auf ihre treuen Fans kann die KSV Holstein auch in dieser Saisonwieder setzen.

UNGLAUBLICHE ERGEBNISKRISE Denn ab dem 6. Spieltag wurde die Mannschaft von Trainer Karsten Neitzel von Spieltag zu Spieltag schleichend nach unten durchgereicht. Zwar wurde nie mehr als zweimal in Folge verloren, doch zu einem Sieg reichte es ein Dutzend Partien lang nicht. Die unglaubliche Bilanz zwischen dem 7. und 18. Spieltag: sechs Unentschieden und sechs Niederlagen. Dabei war die 3:1Pleite bei RB Leipzig die einzige, die die Störche mit zwei Toren Unterschied einstecken mussten. Diese Phase der Saison wird wohl als eine der ungewöhnlichsten Ergebniskrisen in die traditionsreiche Geschichte der KSV Holstein eingehen. Die Leistungen stimmten, der Ertrag stimmte nicht. Nach den 90 Minute sah man ungläubige Gesichter auf dem Rasen und den Rängen. Die Störche hatten mit Ausnahme der Niederlagen gegen Elversberg und in Regensburg viel investiert, aber das Spiel nicht für sich entscheiden können. Nach zahlreichen guten Torchancen zappelte das Leder zu selten im Netz, während in der Defensive der

Bis ans Ende der Welt Die tolle Kulisse von 13.400 Besuchern, darunter 1.000 Kieler, beim Nordderby zwischen Rostock und Kiel am 1. Spieltag bildete die größte Zuschauerzahl, die die Störche nach der lang ersehnten Rückkehr in die 3. Liga erleben durften. Ohnehin zeigten sich die Kieler Anhänger in der Vorrunde wieder äußerst reisefreudig. Über 5.000 Fans folgten Holstein auf der Tour durch Deutschland. Und dass mal eben an einem Freitag mehr als 800 Kilometer für ein Auswärtsspiel in Unterhaching oder Stuttgart zurückgelegt werden, das ist dann eben doch nicht alltäglich. Die „Reise bis ans Ende der Welt“ wartet allerdings noch auf die in des Gegners Stadien bislang ausnahmslos friedlichen Holstein-Anhänger. 947 Kilometer müssen die blau-weiß-rot gekleideten Nordlichter Mitte Februar für das Auswärtsspiel bei Wacker Burghausen zurücklegen. Mehr geht nicht – zumindest nicht im deutschen Profifußball. Und wenn die Saison am 10. Mai endet, steht der Tacho der Störche bei satten 21.500 Kilometern.

einzige Fehler sofort bestraft wurde. Eindeutig, der Fußballgott kann kein Kieler sein. VERLETZTE UND SCHIEDSRICHTER Es braute sich einiges zusammen. Wohl kein anderes Team der 3. Liga kann sich in dieser Spielzeit des Verletzungspechs so sicher sein wie die KSV Holstein. Jaroslaw Lindner und Marlon Krause rissen sich früh in der Saison das Kreuzband, Marc Heider das Innenband. David Urban fiel wochenlang nach einer Oberschenkelverletzung aus. Patrick Breitkreuz zog sich einen Muskelfaserriss zu. Torhüter Maximilian Riedmüller brach sich den Mittelfinger. Holsteins Sportlicher Leiter Andreas Bornemann war es zwischenzeitlich leid, die ausfälle zu kommentieren. Hinzu kam, dass auch die Schiedsrichter nicht immer ein glückliches Händchen hatten. Fabian Wetter erhielt in Leipzig ebenso umstritten Gelb-Rot wie Marcel Gebers gegen dem MSV Duisburg glatt Rot. Die Minimal-Sperre des DFB-Sportgerichts von nur einem Spiel gegen den Holstein-Verteidiger

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Das Trainerkarussell Die Saison ist zur Hälfte gespielt, da wurde schon achtmal der Übungsleiter getauscht. Peter Vollmann (SV Wehen Wiesbaden), Gerd Schädlich (Chemnitzer FC), Massimo Morales (Stuttgarter Kickers), Jürgen Luginger (1. FC Saarbrücken), Pavel Dotchev (Preußen Münster) und Georgi Donkov (Wacker Burghausen) mussten gehen. Jens Kiefer (SV Elversberg) und Carsten Gockel (Interimstrainer Preußen Münster) räumten freiwillig den Trainerstuhl. Die neuen Besen kehrten aber nselten gut. Einzig im ruhigen Saarland dürfte man sich immer noch verwundert die Augen reiben, ob der unglaublichen Punkteausbeute der SV Elversberg. Mit dem neuen Trainer Dietmar Hirsch holte die SVE aus zwölf Spielen 22 Punkte und logiert nun als unterschätzter Aufsteiger im Tabellenmittelfeld. Beim Nachbarn in Saarbrücken, in Münster und Burghausen oder Stuttgart und Chemnitz konnten die neuen Übungsleiter noch nicht Entscheidendes bewirken.

bei einer vom Schiedsrichter gesehenen Notbremse bestätigte die Fehlentscheidung. Auch einige Elfmeterpfiffe ausblieben. Doch alles Lamentieren hilft nichts. Die Störche glauben weiter an ihre Fähigkeiten und werden diese sportlichen Hemmschuhe abschütteln, um sich für die harte Arbeit zu belohnen. „AMPELN NICHT AUF ROT“ Holsteins Sportlicher Leiter Andreas Bornemann bewertete die Lage als unglücklich aber nicht ausweglos: „Wir sind nicht in einem Bereich, in dem die Ampeln komplett auf Rot gestellt werden und wir aufgeregt durch die Gänge rennen müssen. Warum sollten wir auch unruhig werden in einer Saison, deren primäre Ziele das Erreichen des Pokalendspiels und das Etablieren in einer neuen Liga sind? Ich kann nachvollziehen dass nach dem starken Saisonstart bei einigen Leuten Erwartungen in eine andere gewisse Richtung geweckt worden sind. Aber wir sind

auch damals mit der Situation realistisch umgegangen. Das waren frühe Punkte, um unserem Ziel ein Stückchen näher zu kommen. Daran hat sich bis heute nichts geändert.“ Das Saisonziel ist also weiter absolut erreichbar. Zumal die 3. Liga auch ihren Teil beiträgt. Keine andere deutsche Profiliga ist derart umkämpft wie die „Dritte“. Nach der Hälfte der Saison liegen zwischen dem Relegationsplatz 3 und dem ersten Abstiegsrang gerade einmal 10 Punkte. In der vergangenen Spielzeit war dies zum gleichen Zeitpunkt mit 20 die doppelte Anzahl gewesen! Die Blickrichtung nach unten sollte mindestens die Hälfte der Liga keinesfalls aus den Augen verlieren. Die 3. Liga ist unglaublich eng und sensationell spannend. Für die Störche zuletzt auch wieder entspannend: Der 2:1-Sieg beim 1. FC Saarbrücken ließ die Negativserie reißen. Doch es müssen weitere Erfolge her, damit Holstein endgültig der Gefahrenzone entwischen kann. Abgerechnet wird allerdings erst nach 38 Spieltagen.

Marlon Krause, Jarek Lindner und Andy Hebler arbeiten hart an ihrem Comeback.

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Holstein Story

MIT RUHE UND BESONNENHEIT „Krisenmanagement“ im Storchennest

rungen doch tatsächlich nur wenig Wahrheitsgehalt. Und waren der Sache auch absolut nicht dienlich. „STEIN VOM HERZEN GEFALLEN“

Ruhe und Besonnenheit auch in schwierigen Situationen (von links): Andreas Bornemann (Sportlicher Leiter), Karsten Neitzel (Trainer) und Wolfgang Schwenke (Geschäftsführer) lassen sich auf ihrem Weg nicht beirren.

Ein Trainer ist im modernen und professionellen Fußball-Geschäft häufig das schwächste Glied. Es scheint inzwischen schon so etwas wie eine Art Gesetzmäßigkeit zu sein, in Phasen anhaltenden Misserfolges auf der Position des Übungsleiters das Personalkarussell drehen zu lassen. Das ist in der 3. Liga nicht anders. Im Verlauf der Vorrunde mussten sage und schreibe sieben Trainer ihren Hut nehmen. Doch grundlegend verändert hat sich die tabellarische Lage in den „Krisengebieten“ Elversberg, Burghausen, Saarbrücken, Münster, Stuttgarter Kickers, Chemnitzer FC und auch im oberen Tabellendrittel beim SV Wehen Wiesbaden nicht.  TRAINER UND MANNSCHAFT – DAS PASST „Ich habe sehr selten erlebt, dass ein Trainerwechsel in sportlich durchwachsenen Situationen durchschlagende Wirkung zeigte und einen nachhaltigen Leistungsschub zur Folge hatte. Bei allen Vereinen der 3. Liga, die in der laufenden Saison ihre Trainer entlassen haben, hat sich die tabellarische Situation nicht grundsätzlich geändert“, deutete Holsteins Sportlicher Leiter in den letzten Wochen immer wieder an, dass er wenig von den Begriffen „Trainerwechsel“, „Notbremse“ und Feuerwehrmann“ hält. Auch nach der oft zitierten Kieler „Ergeb-

Die psychologische Wirkung dürfte immens sein. Darüber hinaus ist das Kieler Durchhaltevermögen der letzten Monate ein Paradebeispiel für effektive Krisenbewältigung bzw. für echtes Krisenmanagement. 105 sieglose Tage und die zuletzt zum Teil harsche Kritik einiger Fans und der Medien hatten Spuren bei allen hinterlassen, doch an den gesetzten Zielen mit Trainer Karsten Neitzel änderte auch die Durststrecke nichts – und auch nicht an dem Umstand, dass Neitzel in Kiel das vollste Vertrauen genießt. „Ich verrate kein Geheimnis, wenn ich sage, dass uns ein riesiger Stein vom Herzen gefallen ist“, freute sich der Kieler Trainer nach dem Schlusspfiff in Saarbrücken über die drei Punkte. Doch noch viel mehr freute Neitzel sich über die Reaktion der Mannschaft. Denn unabhängig ob auf und abseits des Rasens, die gemeinsame Freude war grundehrlich und zeigte wieder einmal, dass Zweifel am Teamgeist des Aufsteigers völlig abwegig sind.

niskrise“ der letzten Monate behielten Bornemann und KSV-Geschäftsführer Wolfgang Schwenke die Ruhe und stellten sich demonstrativ vor den Trainer. Die Autorität von Karsten Neitzel, seine inhaltliche Arbeit und sein Verhältnis zur Mannschaft – das alles passe, so war aus HOCHVERDIENTER SIEG dem Storchennest zu vernehmen. Von Panikmache und Unruhe keine Spur im 13 Spiele ohne Sieg, eine Serie, die hier Leistungszentrum in Kiel-Projensdorf. und da ganz sicher auch durch unglückliWoche für Woche wurde hart gearbeitet che Umstände zustande kam, ist endlich und der Vehemenz, mit der das Kieler beendet. Auch auf das Spiel in SaarbrücTrainerteam sich den Nackenschlägen ken bezogen muss sich niemand ententgegen stemmte, gebührt Respekt. schuldigen, der Sieg war hochverdient. Auch durch die wenig förderlichen Rufe Und dass bei Holstein Kiel auch weitergegen Neitzel beim letzten Heimspiel gehin Ruhe herrscht, daran hatte im Storgen Darmstadt 98 ließen sich die Verantchennest ohnehin nie jemand Zweifel. wortlichen nicht aus der Ruhe bringen. „Für die Enttäuschung der Fans habe ich ein Stück weit Verständnis, wir alle sind mit der Punkteausbeute der letzten Monate absolut nicht zufrieden“, sagte Bornemann nach der Niederlage gegen die „Lilien“. Doch die teilweise überzogenen Gefühlsausbrüche sowie einige Darstellungen in den Medien stießen in der Kieler Führungsetage auf wenig Zustimmung, besaßen einige polemische ÄußeGroße Erleichterung auf der Kieler Bank nach dem Sieg in Saarbrücken.

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SPIELPLAN 3. LIGA Hinrunde 2013/2014

Spielplan

5. Spieltag (24.08. & 25.08.) MSV Duisburg – Chemnitzer FC Hallescher FC – SV Elversberg 1. FC Saarbrücken – VfL Osnabrück Hansa Rostock – SpVgg Unterhaching SV Darmstadt 98 – 1. FC Heidenheim Bor. Dortmund II – Jahn Regensburg RB Leipzig – Rot-Weiß Erfurt Wacker Burghausen – SV Wehen Wiesbaden Preußen Münster – Holstein Kiel Stuttgarter Kickers – VfB Stuttgart II

1:1 (1:1) 2:0 (0:0) 0:0 (0:0) 0:1 (0:1) 1:0 (0:0) 1:2 (0:0) 2:0 (1:0) 1:3 (1:1) 0:3 (0:3) 0:2 (0:1)

6. Spieltag (30.08. & 31.08.) VfB Stuttgart II – Hallescher FC SpVgg Unterhaching – 1. FC Saarbrücken VfL Osnabrück – Stuttgarter Kickers SV Elversberg – Preußen Münster Holstein Kiel – Wacker Burghausen SV Wehen Wiesbaden – RB Leipzig Rot-Weiß Erfurt – MSV Duisburg Chemnitzer FC – Bor. Dortmund II Jahn Regensburg – SV Darmstadt 98 1. FC Heidenheim – Hansa Rostock

1:2 (0:0) 3:1 (1:0) 2:2 (1:0) 2:2 (1:0) 2:1 (2:1) 2:1 (2:0) 1:3 (0:2) 2:0 (0:0) 2:0 (1:0) 2:0 (0:0)

7. Spieltag (03.09. & 04.09.) MSV Duisburg – Bor. Dortmund II 1. FC Saarbrücken – 1. FC Heidenheim SV Darmstadt 98 – Chemnitzer FC Rot-Weiß Erfurt – SV Wehen Wiesbaden RB Leipzig – Holstein Kiel Hallescher FC – VfL Osnabrück Stuttgarter Kickers – SpVgg Unterha. Hansa Rostock – Jahn Regensburg Wacker Burghausen – SV Elversberg Preußen Münster – VfB Stuttgart II

1:2 (1:2) 2:3 (0:2) 1:1 (0:1) 3:0 (2:0) 3:1 (0:1) 2:0 (0:0) 2:3 (1:2) 4:2 (3:1) 0:1 (0:0) 1:3 (0:2)

8. Spieltag (07.09. & 08.09.) SV Elversberg – RB Leipzig Holstein Kiel – Rot-Weiß Erfurt Chemnitzer FC – Hansa Rostock Jahn Regensburg – 1. FC Saarbrücken 1. FC Heidenheim – Stuttgarter Kickers VfB Stuttgart II – Wacker Burghausen SV Wehen Wiesbaden – MSV Duisburg SpVgg Unterhaching – Hallescher FC VfL Osnabrück – Preußen Münster Bor. Dortmund II – SV Darmstadt 98

1:0 (0:0) 1:2 (0:2) 1:1 (1:1) 2:0 (0:0) 2:0 (0:0) 4:0 (0:0) 2:0 (0:0) 0:0 (0:0) 1:1 (0:1) 1:1 (1:1)

9. Spieltag (13.09. & 14.09.) SV Wehen Wiesbaden – Holstein Kiel MSV Duisburg – SV Darmstadt 98 Hallescher FC – 1. FC Heidenheim Stuttgarter Kickers – Jahn Regensburg 1. FC Saarbrücken – Chemnitzer FC Hansa Rostock – Bor. Dortmund II Rot-Weiß Erfurt – SV Elversberg RB Leipzig – VfB Stuttgart II Wacker Burghausen – VfL Osnabrück Preußen Münster – SpVgg Unterhaching

1:1 (1:0) 0:4 (0:3) 0:1 (0:1) 3:0 (1:0) 1:1 (1:1) 1:2 (1:0) 2:0 (0:0) 3:1 (2:0) 1:4 (1:2) 2:3 (1:1)

10. Spieltag (20.09. bis 22.09.) VfL Osnabrück – RB Leipzig VfB Stuttgart II – Rot-Weiß Erfurt SV 07 Elversberg – SV Wehen Wiesbaden Holstein Kiel – MSV Duisburg SV Darmstadt 98 – Hansa Rostock Chemnitzer FC – Stuttgarter Kickers Jahn Regensburg – Hallescher FC 1. FC Heidenheim 1846 – Preußen Münster SpVgg Unterhaching – Wacker Burghausen Borussia Dortmund II – 1. FC Saarbrücken

3:2 (1:2) 2:1 (1:0) 3:0 (2:0) 0:1 (0:1) 6:0 (2:0) 1:0 (0:0) 2:4 (1:2) 2:1 (0:0) 1:3 (0:2) 1:1 (1:1)

11. Spieltag (27.09. & 28.09.) MSV Duisburg – Hansa Rostock Hallescher FC – Chemnitzer FC Stuttgarter Kickers – Bor. Dortmund II 1. FC Saarbrücken – SV Darmstadt 98 Holstein Kiel – SV Elversberg SV Wehen Wiesbaden – VfB Stuttgart II Rot-Weiß Erfurt – VfL Osnabrück RB Leipzig – SpVgg Unterhaching Wacker Burghausen – 1. FC Heidenheim Preußen Münster – Jahn Regensburg

2:0 (1:0) 2:1 (2:0) 3:0 (1:0) 0:1 (0:1) 1:2 (0:0) 1:1 (0:0) 3:1 (1:1) 2:2 (1:1) 2:2 (0:0) 0:0 (0:0)

12. Spieltag (04.10. bis 06.10.)

SpVgg Unterhaching – Rot-Weiß Erfurt VfL Osnabrück – SV Wehen Wiesbaden VfB Stuttgart II – Holstein Kiel SV Elversberg – MSV Duisburg Hansa Rostock – 1. FC Saarbrücken SV Darmstadt 98 – Stuttgarter Kickers Bor. Dortmund II – Hallescher FC Chemnitzer FC – Preußen Münster Jahn Regensburg – Wacker Burghausen 1. FC Heidenheim – RB Leipzig

2:1 (1:1) 1:0 (0:0) 1:1 (1:0) 1:0 (0:0) 0:0 (0:0) 1:0 (1:0) 4:0 (1:0) 0:4 (0:4) 1:1 (0:0) 0:2 (0:0)

13. Spieltag (19.10.) MSV Duisburg – 1. FC Saarbrücken Hallescher FC – SV Darmstadt 98 Stuttgarter Kickers – Hansa Rostock SV Elversberg – VfB Stuttgart II Holstein Kiel – VfL Osnabrück SV Wehen Wiesbaden – SpVgg Unterhaching Rot-Weiß Erfurt – 1. FC Heidenheim

3:3 (2:0) 1:0 (1:0) 2:0 (1:0) 0:2 (0:0) 1:1 (1:1) 0:2 (0:2) 1:2 (1:1)

RB Leipzig – Jahn Regensburg Wacker Burghausen – Chemnitzer FC Preußen Münster – Bor. Dortmund II 14. Spieltag (25.10. & 26.10.)

SpVgg Unterhaching – Holstein Kiel VfL Osnabrück – SV Elversberg VfB Stuttgart II – MSV Duisburg 1. FC Saarbrücken – Stuttgarter Kickers Hansa Rostock – Hallescher FC SV Darmstadt 98 – Preußen Münster Bor. Dortmund II – Wacker Burghausen Chemnitzer FC – RB Leipzig Jahn Regensburg – Rot-Weiß Erfurt 1. FC Heidenheim – SV Wehen Wiesbaden

15. Spieltag (01.11. & 02.11.)

MSV Duisburg – Stuttgarter Kickers Hallescher FC – 1. FC Saarbrücken VfB Stuttgart II – VfL Osnabrück SV Elversberg – SpVgg Unterhaching Holstein Kiel – 1. FC Heidenheim SV Wehen Wiesbaden – Jahn Regensburg Rot-Weiß Erfurt – Chemnitzer FC RB Leipzig – Bor. Dortmund II Wacker Burghausen – SV Darmstadt 98 Preußen Münster – Hansa Rostock

2:0 (1:0) 1:0 (0:0) 4:0 (1:0) 0:0 (0:0) 0:1 (0:1) 1:1 (1:1) 3:2 (2:2) 2:1 (2:0) 4:0 (1:0) 3:1 (1:0) 3:1 (2:1) 3:1 (0:0) 0:0 (0:0) 1:1 (0:0) 1:1 (1:0) 2:1 (0:0) 1:1 (1:0) 0:1 (0:0) 1:1 (1:1) 1:0 (1:0) 1:0 (1:0) 2:1 (1:1) 1:2 (0:1)

16. Spieltag (09.11. & 10.11.)

SpVgg Unterhaching – VfB Stuttgart II Stuttgarter Kickers – Hallescher FC 1. FC Saarbrücken – Preußen Münster Hansa Rostock – Wacker Burghausen SV Darmstadt 98 – RasenBallsport Leipzig Borussia Dortmund II – Rot-Weiß Erfurt Chemnitzer FC – SV Wehen Wiesbaden Jahn Regensburg – Holstein Kiel 1. FC Heidenheim – SV Elversberg VfL Osnabrück – MSV Duisburg

4:0 (1:0) 1:0 (0:0) 2:2 (0:1) 1:1 (1:1) 0:1 (0:0) 0:3 (0:1) 1:2 (1:0) 1:0 (0:0) 1:0 (0:0) 0:1 (0:0)

17. Spieltag (22.11. &23.11.)

MSV Duisburg – Hallescher FC VfL Osnabrück – SpVgg Unterhaching VfB Stuttgart II – 1. FC Heidenheim SV Elversberg – Jahn Regensburg Holstein Kiel – Chemnitzer FC SV Wehen Wiesbaden – Bor. Dortmund II Rot-Weiß Erfurt – SV Darmstadt 98 RB Leipzig – Hansa Rostock Wacker Burghausen – 1. FC Saarbrücken Preußen Münster – Stuttgarter Kickers

1:3 (1:3) 3:1 (3:1) 0:3 (0:1) 3:1 (1:0) 1:1 (0:0) 1:1 (0:0) 3:0 (0:0) 1:2 (0:1) 1:2 (1:1) 1:0 (0:0)

18. Spieltag (30.11. & 01.12.)

MSV Duisburg – SpVgg Unterhaching Hallescher FC – Preußen Münster Stuttgarter Kickers – Wacker Burghausen 1. FC Saarbrücken – RasenBallsport Leipzig Hansa Rostock – Rot-Weiß Erfurt SV Darmstadt 98 – SV Wehen Wiesbaden Borussia Dortmund II – Holstein Kiel Jahn Regensburg – VfB Stuttgart II 1. FC Heidenheim – VfL Osnabrück Chemnitzer FC – SV Elversberg

3:0 (0:0) 0:0 (0:0) 3:1 (1:0) 2:3 (1:1) 1:0 (1:0) 2:2 (1:0) 1:1 (0:1) 2:0 (1:0) 2:0 (1:0) 2:0 (0:0)

19. Spieltag (06.12. & 07.12.) VfB Stuttgart II – Chemnitzer FC SpVgg Unterhaching – 1. FC Heidenheim SV Wehen Wiesbaden – Hansa Rostock VfL Osnabrück – Jahn Regensburg SV Elversberg – Borussia Dortmund II Holstein Kiel – SV Darmstadt 98 (Sa., 14 Uhr) Rot-Weiß Erfurt – 1. FC Saarbrücken RasenBallsport Leipzig – Stuttgarter Kickers Wacker Burghausen – Hallescher FC Preußen Münster – MSV Duisburg

1:1 (1:0) 0:3 (0:2) 1:3 (0:1) 1:0 (1:0) 0:5 (0:3) 0:2 (0:1) 0:1 (0:1) 2:1 (1:1) 1:0 (1:0) 2:1 (0:1)

20. Spieltag (14.12.)

Chemnitzer FC – SpVgg Unterhaching Borussia Dortmund II – VfL Osnabrück SV Darmstadt 98 – VfB Stuttgart II Hansa Rostock – SV Elversberg 1. FC Saarbrücken – Holstein Kiel Stuttgarter Kickers – SV Wehen Wiesbaden Hallescher FC – Rot-Weiß Erfurt Preußen Münster – RasenBallsport Leipzig MSV Duisburg – Wacker Burghausen Jahn Regensburg – 1. FC Heidenheim 21. Spieltag (18.12. bis 21.12.) VfB Stuttgart II – Borussia Dortmund II SV Elversberg – SV Darmstadt 98 1. FC Heidenheim – MSV Duisburg RasenBallsport Leipzig – Hallescher FC Rot-Weiß Erfurt – Stuttgarter Kickers SV Wehen Wiesbaden – 1. FC Saarbrücken Holstein Kiel – Hansa Rostock (Sa., 14 Uhr) VfL Osnabrück – Chemnitzer FC SpVgg Unterhaching – Jahn Regensburg Wacker Burghausen – Preußen Münster

0:0 (0:0) 1:2 (0:0) 1:0 (1:0) 1:0 (0:0) 1:2 (1:1) 2:0 (2:0) 0:2 (0:2) 0:0 (0:0) 1:1 (0:0) 0:0 (0:0)

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1:0 Dr. Wolf Dieter Niemann

1:0

4:0 Eike Wolf & Ulf Carow

Rolf Pfeifer

2:2

1:1

Peter Linke

Team Belvedere Apotheke

2:1 Jan Osterloh

3:2

2:1 Heino Brüggmann

Team Voss

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Holger Bajorat

2:1 Olaf Rosenbaum

1:2 Christian Ottow

1:0 Hauke Güldenzoph

2:0

2:1

Team Tipp MLP

Mario A. Plieske

3:1 Thomas Schreiber

Franz-Josef Claes

3:1

1:1 Markus Puy

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STÖRCHECLUB

w w w. h m - c o n s u l t . d e

TIPP-TABELLE Platz

Punktzahl

Platz

Punktzahl

1 Teamtipp MLP

21

17 A. Blazek & H.-H. Kujath

8

2 Leif Krause

16

17 Nevzat Yaltirik

8

3 Christian Ottow

15

17 Team Belvedere Apotheke

8

4 Karin Seidel

14

17 Thomas Schreiber

8

4 T. Ottow & C. Daul

14

17 Holger Koppe

8

6 Teamtipp Voss

13

22 Jan Osterloh

7

6 Claus Schultzke

13

22 Andrè Kersch

7

6 Mark Schröder

13

22 Dr. Wolf-Dieter Niemann

7

9 Rainer Birke

12

25 Knud Hansen

6

10 Ingo Rumpf

11

25 Markus Puy

6

10 Rolf Pfeifer

11

25 Mario A. Plieske

6

10 Heino Brüggmann

11

28 E. Wolf & U. Carow

5

10 Sönke Reimers

11

28 Uwe Scholz

5

14 Uli Kauffmann

10

28 Bernd Harms

5

14 Hauke Güldenzoph

10

31 Peter Linke

4

9

32 Peter Horn

2

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Störcheclub

„AUF DIE GUTEN STORIES“ Holsteins Medien-Assistent Jan Lohmann greift zur Gitarre

Jan Lohmann beaufsich- Holsteins Mitarbeiter Jan tigt seit dem Saisonstart Lohmann an der Gitarre. den Presse Servicepoint.

Seit dem Beginn der Drittliga-Saison erfährt das Holstein Medien-Team Unterstützung durch den 26-jährigen Jan Lohmann, der nicht nur den Service-Point organisiert, sondern auch als Mädchen für alles zur Stelle ist, wenn es auf der Pressetribüne „brennt“. Im Team mit Medien-Koordinator Patrick Nawe und seinem Assistenten Olaf Ernst werden alle Wünsche der regionalen und überregionalen Presse erfüllt.

Doch auch außerhalb des Holstein-Stadions steht Jan Lohmann seinen Mann. Als Mitglied der Band „Goodwill Intent“ greift er zur Gitarre und pilgert mit seinen Bandkollegen Jan David (Gesang, Cajon, Percussions) und Benjamin Ziel (Gesang, Gitarre) seit 2010 auf Singer/Songwriter-/Folk-Musik-Pfaden. Rund 20-30 Auftritte absolviert das Trio jährlich in ganz Norddeutschland, aber auch in NRW, Berlin, Ostdeutschland und Polen. Das erste Album, „Back on the Road“, erschien 2010. Pünktlich zu Weihnachten 2013 wirft „Goodwill Intent“ nun „Auf die guten Stories“ auf den Markt. „Wir sind facettenreicher geworden und haben die Instrumentierung erweitert. Auf der neuen Platte sind zwei deutsche Songs und zehn Englische, mal treibend und mitreißend, mal ruhig und nachdenklich“, sagt Lohmann. „Auf die guten Stories“ ist bis Ende des Jahres für 10 Euro erhältlich, ab 2014 kostet sie 12 Euro. Bestellen kann man das

gelungene Werk auf der Band-Internetseite www.goodwill-intent.de Im Frühjahr wird das Album dann vom Plattenlabel TIMEZONE aus Osnabrück veröffentlicht und ist dann als CD im Handel und bei z. B. amazon erhältlich sowie als Download (bei iTunes, amazon, etc.). Weitere Infos gibt es auf www.goodwill-intent.de und www.facebook.com/goodwillintent

Die Newcomer Band Goodwill Intent.

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Störcheclub

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BUNTES AUS DEM STÖRCHECLUB Störcheclub · Störcheclub · Störcheclub · Störcheclub · Störcheclub · Störcheclub · Störcheclub · Störcheclub

MLP IST STÖRCHECLUB „TIPP-KÖNIG“ Das MLP-Team um Meinert Menzel (Mitte) hat es geschafft. Schon vor dem heutigen Spiel gegen Hansa Rostock liegt MLP beim Störcheclub-Tippspiel uneinholbar vorn. Ein schmucker Preis der Firma WECO, ein Silvester-Feuerwerk im Wert von 400 Euro, wartet auf die Gewinner. Aber natürlich nicht nur in Sachen Fußball besitzt MLP Sachverstand. Seit mehr als 40 Jahren verfolgt MLP eine klare Unternehmensstrategie: die qualifizierte Finanzberatung von Akademikern

und anderen anspruchsvollen Kunden. Mit diesem Geschäftsmodell ist MLP zu einem der führenden Beratungshäuser geworden. Mehr als 825.000 Privatkunden und 5.000 Firmenkunden bzw. Arbeitgeber profitieren bereits von unseren ganzheitlichen Finanzlösungen. Die Spezialisierung auf einzelne Berufsgruppen – vom Architekten bis zur Zahnmedizinerin –sowie die unabhängige Produktauswahl bilden dabei die Basis unserer individuellen Beratung. In Kiel ist MLP seit 1989 vertreten und betreut vor Ort mehr als 10.000 Kunden. HOLSTEIN TV VOLL IM TREND Mit der avt plus media service GmbH und der Joker Pictures GmbH hat die KSV Holstein seit Jahren zwei Partner, die mit ihrem ebenso erfahrenen wie engagierten Team die technische und inhaltliche Produktion von „Holstein Kiel TV“ übernehmen. Ausgestattet mit über zehnjähriger Erfahrung bei Stadion-TV-Übertragungen

in der Bundesliga und im DFB-Pokal, profitiert Holstein von dem know how der Kieler Unternehmen. Über die Jahre wurde gemeinsam mit Stadionsprecher York Lange und den Holstein-Verantwortlichen ein unterhaltsames Programm entwickelt. Die KSV dankt dem gesamten Team von avt und Joker Pictures für die tolle Zusammenarbeit. Ein besonderer Dank geht an Gunnar Mihlan und Maren Schneider, die stets „mitten im Gewühl“


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Störcheclub

ub

am Spielfeldrand zu finden sind und für alle kleineren und größeren (technischen) Probleme kurzerhand Lösungen zur Hand haben.

ub

WECO-FEUERWERK – ÜBERIRDISCH GUT Diskussionen um die Pyrotechnik beschäftigen die Menschheit schon seit deren Entstehung im 4. Jahrhundert A. D., als taoistische Alchemisten auf der Suche nach einem Elixier zur Bescherung des ewigen Lebens mehr oder weniger durch Zufall auf eine vorzeitliche Art des

heutigen Schwarzpulvers stießen. Jahr für Jahr entfachen Verbraucherverbände und andere Gruppierungen heiße Diskussionen um Sinn und Nutzen von Silvesterfeuerwerkskörpern und pyrotechnischen Artikeln allgemein. Dennoch zählt Feuerwerk zu einem traditionellen, nahezu unabdingbaren Element in der Silvesternacht, weltweit und zu verschiedenen Anlässen. So zum Beispiel in der Schweiz der Rütli Schwur, in den USA der 04. Juli (Unabhängigkeitstag), in Großbritannien der Guy-Fawkes-Day und viele mehr. Störcheclub-Mitglied WECO sorgt seit Jahren für allerhöchste Qualität und kaum eine Silversterfeier oder Party kommt mehr ohne die tollen WECO-Produkte aus. Und nur zu gern erinnern wir uns an das Aufstiegsfeuerwerk am Holstein-Stadion im Juni 2013 – natürlich von WECO. Auch im Stadion ist die Firma WECO mit einer Großbande vertreten und betont damit die enge Verbundenheit zur KSV. DAS VOLK HAT DEN „PIZZA-KÖNIG“ GEWÄHLT 1. Denkt man in Kiel an Pizza, dann denkt man an Pizza World. Das erfahrene Team von Nevzat Yaltirik erfüllt alle Gaumenfreuden, natürlich auch mit einem

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schnellen und zuverlässigen Lieferservice. Pizza World Kiel bietet kulinarische Leckereien aus aller Welt. Ob italienisch, mexikanisch, türkisch, griechisch - hier findet jeder das passende Gericht. Ob Salat, Pizza, Croque – jeder Wunsch wird erfüllt. Kürzlich lieferte Nevzat Yaltirik zusammen mit seinem „Chefkoch“ Toni in der Halbzeitpause der Partie gegen den SV Elversberg Pizza für die Medienvertreter auf der Holstein-Pressetribüne. Eine tolle Aktion. Für uns ist und bleibt Nevzat auf jeden Fall der „Pizza-König von Kiel“. Und wenn Sie nun Hunger bekommen haben auf Pizza, dann einfach ab in die Olshausenstraße 77 oder anrufen unter 0431-5448702. Lieferservice bis spät in die Nacht…

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Störcheclub

LUST AUF PROFIFUSSBALL! Im Porträt: Galabauer Frank Strecker

„Ich war gegen Dortmund im HolsteinStadion. Eine Wahnsinns-Atmosphäre. Und wer weiß, wie das Spiel ausgegangen wäre, wenn Marc Heider in der 8. Minute das Tor für die Störche gemacht hätte.“ Danach schrieb Frank Strecker eine E-Mail an die Holstein-Geschäftsstelle, Wolfgang Schwenke rief zurück und schon war der Galabauer Sponsor der KSV Holstein. VOLLE AUFTRAGSBÜCHER

Fußballsponsoring – das war schon immer eine Herzensangelegenheit für Frank Strecker. Lange Zeit unterstützte der Inhaber des Unternehmens Gartendesign Strecker den TSV Plön. Doch dann wollte der 32-Jährige mehr. „Ich habe in der Unterstützung des Amateurfußballs für meine Firma nicht mehr so viel Sinn gesehen. Ich wollte in ein professionelles Umfeld mit einem funktionierenden Netzwerk. Und da lag Holstein Kiel sehr nah.“ Seine Leidenschaft wurde während des Pokal-Märchens im Winter 2012 geweckt.

Seit sieben Jahre ist Frank Strecker mit seinem Galabau-Unternehmen selbstständig und zählt mittlerweile auf ein Team von acht Angestellten. Das Angebot reicht von Pflasterarbeiten über Baumfällungen und Carportbau bis zur kompletten Gartengestaltung. „Unser Motto lautet immer: Unmögliches wird sofort erledigt, Wunder dauern etwas länger“, sagt der Chef mit einem Augenzwinkern. Zu seinen Kunden zählen vor allem Architektenbüros und Kommunen. Natürlich werden auch Aufträge von Privatkunden sorgfältig umgesetzt. „Acht Wochen Vorlaufzeit müssen aber eingeplant werden, die Auftragsbücher sind voll“, erklärt Frank Strecker. ERST FUSSBALL, DANN SCHWIMMEN Das zeigt sich auch in der Freizeit des Galabauers. Viel davon hat er nicht. Zwischen 50 und 80 Stunden arbeitet der Plöner pro Woche. Früher war Fran Strek-

ker begeisterter und erfolgreicher Sportler. 1988 schnürte er erstmals seine Fußballschuhe für den TSV Plön und wechselte später in Schwimmsparte, um auf europäischem Leistungsniveau zu schwimmen. Dann kam der Ausbildung, die Bundeswehr und der eigene Betrieb – und vorbei war es mit dem Hobby. So schafft es Frank Strecker auch nicht immer ins Holstein-Stadion. „Aber in Zeiten von Livestreams ist man ja immer bestens informiert.“

Willst du für ein e Stunde glücklich sein, so betrinke dich. Willst du für dr ei Tage glücklich sein, so heirate. Willst du für ach t Tage glücklich sein, so schlachte ein Schwein und gi b ein Festessen. Willst du aber ei n Leben lang glücklich sein, so schaffe dir einen Garten." Überlieferung au

s China

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Blau Weiß Rotes

GROSSES KINO U14 zu Gast im CinemaxX

Einen etwas außergewöhnlichen und nicht wirklich fußballspezifischen Ausflug machte die U14 von Trainer Sven Meier und Assistenz-Trainer Dmitrijus Guscinas am 1. Dezember. Abseits des Fußballplatzes ging es in das Kieler CinemaxX, um sich den Fantasyfilm Thor anzusehen und den Fußball mal Fußball sein zu lassen. Wie es sich für eine Fußballmannschaft gehört präsentierte man sich entsprechend im ordentlichen Trainingsanzug. Bei Popcorn und Softgetränken schauten die Jungstörche einen spannenden Film und hatten einen tollen Nachmittag der den tollen Teamgeist mit Sicherheit noch verstärkt hat. Die besten Filme, das beste Kino, die größte Filmauswahl - natürlich nur im CinemaxX in Kiel. Das CinemaxX in Kiel ist seit fast zehn Jahren Störcheclub-Partner bei der KSV Holstein.


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Blau Weiß Rotes

3000 EURO FÜR KIDS IN DIE CLUBS Störcheclub-Partner Kieler Volksbank großzügig

Das vom Sportverband Kiel e.V., Sportvereinen und der Landeshauptstadt Kiel am 27.10.2009 ins Leben gerufene Projekt „Kids in die Clubs“ war der Vorreiter: Kindern und Jugendlichen au...s finanzschwachen Kieler Familien wurde die freie Mitgliedschaft in einem Sportverein ermöglicht. Heute wird die Vereinsmitgliedschaft aus dem Bildungspaket des Bundes finanziert. Im Ratssaal durften heute Sportler der Landeshauptstadt für diesen guten Zweck zum Torwandschießen bzw. - werfen antreten. 2400 Euro kamen dabei zusammen und Marketingleiter Jens Harder (2. von rechts) von der Kieler Volksbank rundete auf stolze 3000 Euro auf. Für die KSV Holstein traf Deran Toksöz (Foto 3. von rechts) im Kieler Ratssaal ins Schwarze. Die Kieler Störche unterstützen das Projekt „Kids in die Clubs“ von Beginn an. 3.000 Euro kamen im Ratssaal für den guten Zweck zusammen.

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Blau Weiß Rotes

Die KSV bedankt sich bei Störche-Fans für Mehr Fans, mehr Stimmung, mehr Holstein! Die KSV bedankt sich bei ihren Super-Fans für die herausragende Unterstützung im Fußballjahr 2013. Gemeinsam haben wir alle Höhen und Tiefen durchlebt. Die Rückendeckung unserer Fans war ein wichtiger Faktor im Aufstiegsrennen zur 3. Liga und natürlich auch in der neuen Spielklasse. Ob in Unterhaching, Leipzig, Kassel, Meppen oder Wilhelmshaven – unsere Fans waren immer mit dabei. Über 12.500 mitgereiste Anhänger im Jahr 2013 sind einfach herausragend. Vielen Dank und auf ein Neues im Jahr 2014!

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Blau Weiß Rotes

für die Super-Unterstützung im Jahr 2013

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Budenzauber 2014

DIE PURE LUST AUF FUSSBALL Budenzauber reißt Fans in SH aus dem Winterschlaf

zen die Fans in Schleswig-Holstein schon längst wieder auf der Tribüne und fiebern mit den besten Mannschaften des Landes mit. Wenn am 11. Januar in der Kieler Sparkassen Arena das 16. SHFV-LOTTO-Masters angepfiffen wird, dann wird der Kieler Handball-Tempel zur großen Fußball-Bühne und reißt die Fußball- Fangemeinde in SH aus dem Winterschlaf.

Winterpause = Fußballfrust? Weit gefehlt! Wenn andere sich daheim am Kamin langweilen und die Tage bis zum Start der Fußball-Rückrunde zählen, sit-

Über 8.000 Zuschauer werden wie in den vergangenen Jahren wieder für eine volle Hütte sowie eine prächtige Atmosphäre sorgen und ihr Team nach vorn peitschen. Das Starterfeld wird angeführt vom Titelverteidiger, Rekordsieger und Lokalmatador Holstein Kiel. Doch die Herausforderer aus der Regionalliga Nord wie der ETSV Weiche, der SV Eichede und der VfR Neumünster wollen den Drittligisten vom Hallen-Thron stoßen. Nicht zu unterschätzen darf man die vier Mannschaften, die in der Schleswig-Holstein-Liga, der höchsten Spielklasse im


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Budenzauber 2014 Hallenmasters Sieger 2013 Holstein Kiel.

Land zwischen den Meeren, das Feld anführen und sich für das Masters qualifiziert haben: VfB Lübeck, Preetzer TSV, SV Todesfelde und TSV Altenholz. „Stimmung, Atmosphäre, Rahmenprogramm und die pure Lust auf Fußball machen den Reiz dieser Veranstaltung seit Jahren aus, die prächtige Kulisse unterstreicht den Stellenwert, den das LOTTOMasters inzwischen besitzt“, sagt Klaus Kuhn, Geschäftsführer der Holstein Kiel Marketing GmbH und zusammen mit dem Schleswig-Holsteinischen Fußballverband Organisator des „Budenzaubers“.

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Holstein Impressionen

„LILIEN“ EISKALT Rückblick: Holstein Kiel – Darmstadt 98 0:2

gleich das 0:1. Milan Ivana drosch am langen Pfosten eine Flanke von Dominik Stroh-Engel in die kurze Ecke (21.). Im siebten Heimspiel in Folge mussten die Störche eine Rückstand hinterlaufen. Kiel wollte prompt antworten, drückte die „Lilien“ in die eigene Hälfte, aus dem Spiel heraus und auch durch Standards kam aber zu wenig Gefahr auf das Tor des Darmstädter Schlussmanns Jan Zim-

Marcel Heller gegen den Kieler Patrick Herrmann.

Vor 3764 Zuschauern verloren die Störche gegen den SV Darmstadt 98 mit 0:2. Die Gäste beeindruckten mit einer eiskalten Chanceverwertung. Milan Ivana (20.) und Benjamin Gorka (59.) sorgten auf der Anzeigetafel für klare Verhältnisse. Die Störche waren wie in den letzten Wochen keinesfalls das schlechtere Team, konnten sich gegen die starke Gästedefensive aber zu wenig Torchancen herausspielen. Die Störche kamen gut in die Partie und konnten den Darmstädter Spielaufbau gut unterbinden. Trotz seiner 1,97 Meter verlor Sturmhüne Dominik Stroh-Engel die Kopfbälle gegen Marcel Gebers oder Hauke Wahl. Die erste Torchance des Spiels resultierte aus einem Fehler im Kieler Aufbauspiel – und bedeutete zu-

Marc Heider scheitert mit dem Freistoß.

Kiels Deran Toksöz schneller als Marco Sailer.

Metern, das Leder landete auf dem Tornetz. Dann war Pause.

Darmstadts Hanno Behrens gegen Kiels Timm Danneberg.

mermann. Die Gäste ließen sich bei jeder Spielunterbrechnung viel Zeit. Kurz vor der Pause überlupfte Darmstadts Angreifer Marco Sailer Niklas Jukusch aus 16

Marcel Gebers eröffnete das Anrennen der Kieler mit einem Kopfball aus acht Metern, der jedoch genau auf Jan Zimmermann ging. Holstein versuchte das Spiel schnell zu machen, der SVD 98 machte keinen Anstalten, die Führung auszubauen. Dafür konnte die „Lilien“Defensive aussichtsreiche Gelegenheiten durch Patrick Breitkreuz, Deran Toksöz und Marcel Schied bereinigen. Und ähnlich dem ersten Durchgang schlug Darmstadt mit der ersten Gelegenheiten zu: Nach einer Ecke konnte Nikolas Jakusch das Leder noch gegen den Pfosten kratzen, den Abpraller verwertete Benjamin Gorka zum 0:2 (59.). Ließen die Südhessen bislang den Nordlichtern viele Freiheiten im Aufbauspiel, packten sie auf dem immer rutschigeren Geläuf nach dem zweiten Tor fester zu und wollten sich die Punkte nicht mehr nehmen lassen. Mit der Einwechslung von Fiete Sykora kam noch einmal Schwung ins Kieler Spiel. Er holte auch einen 17-MeterFreistoß raus, der abgefälscht zur elften Ecke ging, die Torhüter Jan Zimmermann von der Linie kratzte (77.). Marc Heider köpfte am zweiten Pfosten ans Außennetz (80.), Fiete Sykora versuchte es ebenfalls mit der Stirn, Jan Zimmermann konnte den Ball sicher aufnehmen (81.). Auch die Schlussoffensive der Neitzel-Elf wirkte sich nicht mehr auf das Ergebnis aus, und am Ende nahmen „eiskalte“ Gäste nicht unverdient die drei Punkte mit.

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Impressionen

DOPPELPACK ZUM STÖRCHE-SIEG Impressionen: 1. FC Saarbrücken - Holstein Kiel 1:2

Die Störche haben den Bock umgestoßen. Mit 2:1 gewann Holstein Kiel beim 1. FC Saarbrücken. Die frühe Kieler Führung durch Fiete Sykora (4.) glich Julien Humbert noch vor der Pause aus (33.). Im zweiten Durchgang machte Fiete Sykora per Foulelfmeter seinen zweiten Treffer, sondern auch das Siegtor. Im 14. Spiel riss damit die Negativserie der Kieler Störche, die nach dem 20. Spieltag um einen Platz auf Rang 16 in der Tabelle vorrücken. Holstein-Trainer Karsten Neitzel durfte sich über die Rückkehr seines Kapitäns freuen. Rafael Kazior hatte seine Gelbsperre bei der 0:2-Niederlage gegen Darmstadt 98 abgesessen. Zudem tauschte Neitzel einmal in der Offensive: Fiete Sykora ersetzte Casper Johansen in der Startelf. Vor 125 mitgereisten Kielern gelang den Störchen der Traumstart: Rafael Kazior brachte einen schon abgewehrten Ball nochmal in Saarbrückens Strafraum, wo Fiete Sykora das Leder aus zehn Metern in die lange Ecke zog – die frühe Kieler Führung in der 4. Minute zeigte Wirkung. Der 1. FC Saarbrücken war geschockt und

Kiels Patrick Breitkreuz (re.) kommt vor Falkenberg zum Schuss.

hatte Probleme, das eigene Spiel aufzubauen. Tim Siedschlag hatte das zweite Tor auf dem Fuß, sein 14-Meter-Schuss rauschte am Pfosten vorbei ins Toraus (9.). Holstein stand eng beim Gegner und ließ nichts anbrennen. Die guten Ansätze im Vorwärtsgang konnten die Störche aber zu selten in echte Torchancen um-

münzen. Aus dem Nichts fiel plötzlich der Ausgleich: Nach einem Freistoß von Raffael Korte netzte Julien Humbert aus dem Gewühl zum 1:1 ein (33.). Holstein wollte noch vor der Pause die erneute Führung: Erst prüfte Patrick Breitkreuz den FCS-Schlussmann Tim Ochs, Holstein setzte nach und Tim Siedschlag Holsteins Fiete Sykora (links) war der gefeierte Mann beim Sieg der Störche in Saarbrücken.

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Christinen wĂźnscht den Kieler StĂśrchen erfolgreiche und spannende Heimspiele!


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Impressionen

Holsteins Fiete Sykora (links) überwindet in der 71. Minute Saarbrückens Schlussmann Ochs per Foulelfmeter zum 2:1.

schob völlig freistehend das Leder aus elf Metern am Tor vorbei (42.). Glück für Saarbrücken – so ging es lediglich mit einem 1:1 in die Kabinen. Hatten die Kieler im ersten Durchgang noch klar Oberwasser, begann die zweite Hälfte zerfahrener. Auf beiden Seiten wurde es immer schwerer, offensiv in den Gefahrenbereich zu kommen. Zumal es immer nickeliger wurde und viele Spielunterbrechungen den Fluss unterbrachen. Für einige Minuten wirkten die Saarbrücker frischer, doch prompt hatte Holstein die Antwort. Erst verpasste Patrick Breitkreuz eine Steilvorlage von Fiete Sykora, doch dann gab es den Hundertprozenter für die Störche, als Patrick Herrmann im Saarbrücker Strafraum ge-

Der Saarbrücker Ludwigspark ist eines der traditionsreichsten Stadien in Deutschland.

fällt wurde. Den Foulelfmeter verwandelte Fiete Sykora mit seinem zweiten Treffer zur erneuten Kieler Führung. (71.) . Die Gastgeber mussten sich mittlerweile Pfiffe des eigenen Anhangs anhören, da ein Aufbäumen kaum zu erkennen war. FCS-Keeper Timo Ochs bewahrte seine Farben mit einer starken Parade gegen Fabian Wetter für dem dritten Gegentreffer (83.). Bis zum Abpfiff hielten die Störche den Gegner geschickt vom eigenen Tor weg und nahmen verdient drei Punkte mit nach Kiel. Erleichterung nach dem Spiel bei Matchwinner Fiete Sykora: „Der Sieg war hochverdient. Auch heute haben wir wieder unsere Leistung abgerufen. Wir hätten in der ersten Halbzeit schon ein oder zwei

Riesenjubel nach dem Sieg auf der Kieler Bank (von links): Sebastian Süß (Physiotherapeut), Andreas Bornemann (Sportlicher Leiter), Jan Sandmann (Trainer-Assistent) und Karsten Neitzel (Trainer).

Anspannung in der Schlussphase: Holsteins Trainer Karsten Neitzel sehnt den Abpfiff herbei.

Tore mehr schießen müssen, haben am Ende dann aber gewonnen. Es ist gut, dass wir die Serie ohne Dreier durchbrechen konnten. Aber es ist nur ein Erfolg von vielen weiteren, die noch folgen müssen. Jetzt freuen wir uns auf das Spiel gegen Hansa in der kommenden Woche in einem vollen Holstein-Stadion.“ Holstein-Trainer Karsten Neitzel: meinte zurfrieden „Uns ist heute ein riesiger Stein vom Herzen gefallen. Wir haben eine sehr gute erste Halbzeit gespielt, nach der es 3:0 hätte stehen können. Der Ausgleich kam aus dem Nichts. In der zweiten Hälfte haben wir es nicht mehr geschafft, dem Spiel den Stempel aufzudrücken, weil wir zugelassen haben, dass der Gegner immer wieder lange Bälle spielt. Da kann immer mal einer unglücklich runterkommen. Dann haben wir Fußball gekämpft und uns mit dem Elfmetertor belohnt. Alle Jungs haben sich ehrlich gefreut, auch die, die noch gespielt haben. Das war heute ein echter Brustlöser für uns.“

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Störcheclub

EINE STARKE GEMEINSCHAFT Über 200 Partner im Störcheclub

Jeden letzten Donnerstag im Monat trifft sich der Storcheclub-Stammtisch im Holsteiner.

Handwerker, Handyverkäufer oder Hausverwalter – im Störcheclub treffen so ziemlich alle Wirtschaftsbranchen aufeinander. Das Sponsorennetzwerk der KSV Holstein wächst munter weiter. Mittlerweile ist es für Kieler Unternehmer schon fast ein Muss, Mitglied zu sein. Im Störcheclub verbindet eine ganz besondere Mischung aus Fußballleidenschaft, Netzwerken, Lockerheit und Freundschaft das Angenehme mit dem Nützlichen.

Den Störcheclub gibt es seit 1997. Seit dem ist auch Uli Kauffmann dabei: „Damals war der Verein kurz vor dem wirtschaftlichen Aus. Eine Handvoll Partner kratzten jeden Pfenning zusammen, warben mit dem Klingelbeutel in der Hand um Unterstützung, um Projekte wie beispielweise die Reparatur der Duschen im Holstein-Stadion zu realisieren“, erinnert sich Kauffmann, der seit dem Jahr 2000 auch Sprecher des Störcheclubs ist. In den vergangenen 15 Jahren hat sich die Lage fundamental geändert. Mittlerweile werden zu jedem Stammtisch, der immer am letzten Donnerstag des Monats im Holsteiner Burgerrestaurant stattfindet, neue Mitglieder des Sponsorennetzwerks vorgestellt. STÖRCHECLUB AUF WELTTOURNEE Auf die Unterstützung von über 200 Partnern kann Wolfgang Schwenke mittlerweile setzen. Mit seinem Amtsantritt im Jahr 2010 aktivierte der KSV-Geschäfts-

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führer den Störcheclub neu. „Wir haben dabei nicht die sportliche Zugehörigkeit in den Vordergrund gestellt, sondern wollten ein Netzwerk schaffen, das lebhaft ist. Schon in der Regionalliga ist der Störcheclub kräftig gewachsen“, erklärt Schwenke. Der Stammtisch etablierte

Zum Auswärtsspiel der KSV in Unterhaching machte der Stö̈rcheclub einen Abstecher in die Mü̈nchner Allianz-Arena.


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Störcheclub Holstein U19

Riesen-Jubel bei den Störcheclub-Mitgliedern am 2. Juni 2013 nach dem Aufstieg in Kassel.

sich als eine feste Institution und auch außerhalb des Holstein-Stadions trafen sich die Partner häufiger zu verschiedenen Events. Binnen drei Jahren reiste der Störcheclub nach Sylt, Leipzig, Bremen, Kassel, Oslo, in die Türkei, New York und auf die Bahamas. In der Hinserie der 3. Liga standen München/Unterhaching, St. Peter-Ording auf dem Reiseplan. Und die Welt-Tournee geht weiter. Doch auch im heimischen Kiel gibt es vielfältige Anlässe, viel Spaß miteinander zu haben. Von Carrera-Rennen über Tischfußballturniere, Kinobesuche, Segeltörns bis zu exklusiven Blicken hinter die Kulissen der Lan-

liegt es nur zu nahe, gemeinsame Potentiale zu erschließen, von denen alle Partner profitieren.“ Der Bedeutung des Störcheclubs wurde auch von Vereinsseite gesteigert, indem Sprecher Uli Kauffmann die Interessen der Förderer seit diesem Jahr auch als Mitglied im Aufsichtsrat der KSV Holstein vertritt. Für die Partner entwickelten sich parallel zu neuen geschäftlichen Kontakten auch zahlreiche persönliche und freundschaftliche. Oder um im Fußballjargon zu bleiben: Der Störcheclub ist zu einem verschworenen Team zusammengewachsen, das immer die Türen offen hat, gezielte Verstärkungen in das „Mannschaftsgefüge“ einzubauen.

deshauptstadt reichen die außergewöhnlichen und stets perfekt organisierten Events. WIN-WIN-SITUATION Der Störcheclub und Holstein Kiel – das ist ein Win-Win-Win-Situation. Die Partner sind zu einem unverzichtbaren Bestandteil des Erfolgskonzeptes von Holstein Kiel geworden, die durch ihre florierende Gemeinschaft weit mehr als eine Sponsoren-Plattform darstellt. „Der Störcheclub ist zu einer bedeutenden wirtschaftlichen Kraft erwachsen. Da

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Holstein Holstein U19 U19

„DORT ZUSCHLAGEN, WO DIE GROSSEN SCHLAFEN“ Holsteins U19 sorgt in der Bundesliga für Furore

Das U19-Trainerteam Frank Drews (li.) und Oliver Wuttke spielte mit den Jungstörchen eine bärenstarke Vorrunde.

Nur eine Momentaufnahme oder langfristiger Trend? Diese Frage dürften sich im Fall von Holstein Kiel nicht wenige aufmerksame Beobachter der Staffel Nord/Nordost der A-Junioren-Bundesliga stellen. Denn die Jungstörche haben zu einem unerwarteten Höhenflug angesetzt und die Hinrunde auf Platz vier abgeschlossen. Damit mischt der Nachwuchs des Drittliga-Aufsteigers im Konzert der Großen mit. Unter anderem hat Mannschaft von Holstein-Trainer Frank Drews die U19-Vertretungen der Bundesligisten Hannover 96 und Hamburger SV hinter sich gelassen, findet sich mitten in feiner Gesellschaft von Meister VfL Wolfsburg, Werder Bremen und Hertha BSC wieder. Für den 50-jährigen Drews, im Hauptberuf Leiter eines Ermittlerteams bei der Kieler Polizei und seit Sommer 2011 für die A-Jugend von der Förde verantwortlich, ist der Blick auf die Tabelle eine „feine Momentaufnahme. Dennoch stehen wir auch zu Recht weit oben“, sagt der HolsteinTrainer selbstbewusst. Zum Vergleich: Schon die abgelaufene Saison hatte Drews mit seiner Mannschaft - damals als Aufsteiger - auf dem beachtlichen neunten Platz, acht Punkte von einem Abstiegsrang entfernt, abgeschlossen.

Drittliga-Mannschaft) brach allerdings die komplette Sturmreihe weg. „Trotzdem müssen wir uns mit unseren 25 erzielten Treffern nicht verstecken“, sagt Drews, der die Steigerung gegenüber der vergangenen Spielzeit ohnehin eher an einem anderen Bereich festmacht. „Wir stehen viel kompakter und konnten die Anzahl der Gegentreffer im Schnitt von über zwei auf aktuell 1,3 reduzieren.“ Dass er mit seiner Mannschaft auch vor Hannover 96 (Platz fünf mit 24 Punkten) und dem überraschend abstiegsbedrohten Hamburger SV (Rang zwölf mit elf Zählern) steht, macht Drews „schon ein wenig stolz". Der Kieler Trainer stellt klar: „Gerade die Bundesligisten verfügen doch finanziell über ganz andere Möglichkeiten als wir. Ein Internat mit Wohnmöglichkeiten gibt es bis jetzt bei uns zum Beispiel noch nicht. Einen U 19Trainer im Nebenberuf findet man dafür weder in Hamburg noch in Hannover. Langfristig können wir uns mit diesen Klubs kaum messen, aber in einigen Spielzeiten ist das sicher möglich.“ NIEDERLAGEN NUR GEGEN HERTHA BSC UND WOLFSBURG Dank der bisherigen Bilanz mit sieben Siegen, vier Unentschieden und nur zwei Niederlagen aus den ersten 13 Partien liegt Kiel einen Zähler hinter dem Tabel-

lendritten Hertha BSC, zwei Punkte hinter dem Zweiten Werder Bremen und sieben Zähler hinter dem Spitzenreiter und aktuellen Deutschen A-Junioren-Meister VfL Wolfsburg. Die einzigen beiden Niederlagen gab es gegen die Berliner (0:2) und die "Wölfe" (1:3). "Nicht auszudenken, wenn wir diese Begegnungen nicht verloren hätten", gerät Drews ein wenig ins Träumen. „Aber wir bleiben bescheiden. Fakt ist, dass wir eine exzellente Saison spielen. Ob wir punktemäßig auch in der Rückrunde wieder ähnlich abschneiden werden, weiß ich nicht. Wir schauen einfach, was am Ende dabei herumkommt." Was aber können die Jungstörche noch besser machen? „Ich bin mit unserer Spielweise mehr als einverstanden“, lautet die Antwort von Drews, der mit Ehefrau Dagmar vier Söhne (Fabian, Fynn, Lennard und Louis) hat. „Selbstverständlich können wir uns in allen Bereichen noch verbessern. Die Mannschaft setzt meine Vorstellung vom Fußball mit schnellen und flachen Kombination aber insgesamt schon exzellent um.“ HAUKE WAHL STAMMSPIELER IN LIGA 3 Dass dabei auch die Ausbildung der Kieler Talente nicht zu kurz kommt, beweisen neben Petrick, Lorenzen und Akdo-

DEFENSIVE ALS ERFOLGSGARANT Vor der aktuellen Spielzeit war es gelungen, ein Grundgerüst der Mannschaft stehen zu lassen. Mit Benjamin Petrick (zu Hannover 96 U 19), Melvyn Lorenzen (in dieser Saison schon zweimal in der Bundesliga für den SV Werder Bremen am Ball) und Onur Akdogan (eigene

Holstein Kiel U19 Saison 2013/14 v.R.v.l.: Athletik-Trainer Julian Rabe, Serhat Yazgan, Yannik Wuttke, Chris Kröhnert, Robin Carstens, Alen Nacarli, Torwart-Trainer Simon Henzler. 2. Reihe: Trainer Frank Drews, Trainer Assistent Oliver Wuttke, Torge Paetow, Marvin Mohr, Marcel Kohn, Florian Foit, Finn Wirlmann, Leiter Nachwuchs - Leistungszentrum Fabian Müller, Jugendkoordinator Michael Schwennicke. 3. Reihe von links: Physiotherapeutin Wiebke Heuwagen, Tarek Yassine, Louis Mandel, Nico Bruns, Fabian Arndt, Jannik Weltrowski, Teamkoordinator Bruno Gonda. h.R.v.l.: Leonard Kirschner, Chris Jastrzembski, Baris Coskun, Dickson Dabla, Eric Owuso, Philipp Spohn, Edin Tanovic, Phil Windmüller. Es fehlen: Steffen Blechner und Betreuer Tim Petersen.

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Holstein Holstein U19 U19

Laufduell zwischen dem Kieler Arlen Nacarli und dem Hamburger Keisef.

gan auch Hauke Wahl sowie Takuya Okada. Beide waren im Sommer aus der U19 in den Drittliga-Kader von Cheftrainer Karsten Neitzel aufgerückt. Abwehrspieler Wahl entwickelte sich sogar auf Anhieb zum Stammspieler. Bei der Trainingsintensität können die Kieler mit der Liga-Spitze noch nicht mithalten. Statt sechs bis sieben Trainingseinheiten pro Woche wird an der Förde in der Regel viermal trainiert, jeweils abends. Nur in den Ferien wird häufiger auf dem Platz gearbeitet. Bei den weiteren Rahmenbedingungen muss sich der Drittligist allerdings vor der Konkurrenz nicht verstekken. Eine riesige Rasenfläche, ein Kunstrasenplatz und eine Kunstrasenhalle stehen zur Verfügung. „Es ist alles da, was man benötigt“, so Frank Drews, einst selbst Regionalliga-Spieler bei Holstein und beim VfB Lübeck. Die Wege zwischen den Mannschaften sind kurz: Erste Mannschaft, U23, A-Jugend und die U17 sind alle in einem Umkleidetrakt zu Hause. „Zu meiner Zeit gab es das alles nicht“, meint Drews. „Sogar Trainer, die von außerhalb kommen, äußern sich lobend über die Kieler Bedingungen.“ Das gute Umfeld und die Zugehörigkeit zur höchstmöglichen U19-Spielklasse sind die Trümpfe der Ostseestädter bei der Spielersuche in Schleswig-Holstein und darüber hinaus. Gegen die BundesligaKonkurrenten hat es Holstein dennoch nicht leicht. „Wo die großen Vereine schlafen, müssen wir zuschlagen“, sagt Drews. Eine Einschränkung haben sich

Kieler dabei selbst auferlegt. „Unsere Spieler sollten nach Möglichkeit nicht weiter als 30 Minuten vom Trainingsgelände entfernt wohnen.“ VORBILDLICHE EINSTELLUNG Bei seiner Arbeit als Junioren-Trainer hilft Frank Drews auch seine inzwischen schon 32-jährige Tätigkeit als Polizist. „Man tritt anderen Menschen mit einem gewissen Selbstbewusstsein gegenüber“, so der Beamte. „Das war es aber auch schon. Letztendlich entscheidet das Fachwissen darüber, ob dich die Spieler respektieren. Manche sind nach der xten Wiederholung einer Passübung genervt. Klappt es dann aber irgendwann reibungslos, merken sie, dass es nicht umsonst war und es sie weitergebracht hat.“ Drews, der auch schon im Seniorenbereich als Trainer (unter anderem Spielertrainer beim FC Kilia Kiel) tätig war, macht die Arbeit mit Nachwuchsspielern besonders großen Spaß. „Es freut mich, wenn ich eine Entwicklung erkenne. Ich spüre bei all meinen Spielern den Willen, sich weiterzuentwickeln. Sie gehen in jedes Training mit einer vorbildlichen Einstellung und haben fast immer gute Laune“, sagt der A-Lizenz-Inhaber.

Seine Spieler kennen dieses Hobby und hatten deshalb am Ende der abgelaufenen Saison und nach dem geglückten Klassenverbleib eine ganz besonders Herausforderung für ihren Trainer parat. Drews musste die 520 Kilometer zum Turnier in Stuttgart innerhalb von fünf Tagen mit dem Fahrrad zurücklegen - und der 50-Jährige enttäuschte seine Schützlinge nicht. „Ich durfte allerdings auch ein Elektro-Fahrrad nehmen“, schmunzelt Drews.

MIT DEM FAHRRAD VON KIEL NACH STUTTGART Zum Entspannen von Polizei und Fußball steigt Frank Drews gerne aufs Fahrrad.

U19 Keeper Chris Kröhnert erneut mit tadelloser Leistung.

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Nachwuchs & Frauen · Tabellen

HOLSTEIN TABELLEN HINRUNDE U23 • U19 • U17 • U16 • U15 und Holstein Women

HOLSTEIN U23 Schleswig-Holstein-Liga Platz 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. 10. 11. 12. 13. 14. 15. 16. 17. 18.

Mannschaft Spiele VfB Lübeck 20 Preetzer TSV 20 SV Todesfelde 20 PSV Neumünster 20 TSV Altenholz 19 TSV Kropp 20 Flensburg 08 20 Holstein Kiel II 20 TuRa Meldorf 20 Heider SV 19 FC Dornbreite Lübeck 20 NTSV Strand 08 20 SV Eichede II 21 TSV Schilksee 19 TuS Hartenholm 20 Hagen Ahrensburg 19 Husumer SV 20 Heikendorfer SV 19

gew. 17 11 12 10 10 10 9 9 7 7 7 6 5 5 5 5 3 1

unent. 3 5 3 5 4 3 4 3 4 3 2 5 7 5 5 5 7 5

HOLSTEIN U16 B-Junioren Regionalliga Nord verl. 0 4 5 5 5 7 7 8 9 9 11 9 9 9 10 9 10 13

Pkt. 54 38 36 35 34 33 31 30 25 24 23 23 22 20 20 17 16 8

HOLSTEIN U19 A-Junioren Bundesliga Nord/Nordost Platz 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. 10. 11. 12. 13. 14.

Mannschaft VfL Wolfsburg Hertha BSC Holstein Kiel SV Werder Bremen Hannover 96 FC St. Pauli FC Carl Zeiss Jena FC Hansa Rostock FC Rot-Weiß Erfurt 1.FC Union Berlin SG Dynamo Dresden Hamburger SV VfB Lübeck VFL Osnabrück

Spiele 14 14 14 13 14 13 13 13 14 14 13 14 13 14

gew. 12 8 8 8 8 7 5 3 4 4 3 3 3 1

unent. 0 5 4 3 3 1 3 6 2 2 3 2 0 2

verl. 2 1 2 2 3 5 5 4 8 8 7 9 10 11

Pkt. 36 29 28 27 27 22 18 15 14 14 12 11 9 5

HOLSTEIN U17 B-Junioren Bundesliga Nord/Nordost Platz 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. 10. 11. 12. 13. 14.

Mannschaft SV Werder Bremen RB Leipzig Hertha BSC Hamburger SV VfL Wolfsburg FC Energie Cottbus Hannover 96 Eintr. Braunschweig FC Carl Zeiss Jena FC St. Pauli 1.FC Union Berlin SG Dynamo Dresden VFL Osnabrück Holstein Kiel

Spiele 14 14 14 14 14 13 14 13 14 13 14 13 14 14

gew. 11 10 9 9 9 6 6 5 5 3 2 3 3 2

unent. 0 1 3 2 2 3 3 2 2 3 5 0 0 0

verl. 3 3 2 3 3 4 5 6 7 7 7 10 11 12

Pkt. 33 31 30 29 29 21 21 17 17 12 11 9 9 6

Platz 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. 10. 11. 12. 13. 14.

Mannschaft Hamburger SV II VfL Wolfsburg II SV Werder Bremen II FC Eintr. Norderstedt SC Concordia Niendorfer TSV JFV Nordwest VfB Lübeck SC Weyhe Nettelnb.-Allermöhe FC St. Pauli II Ahlerstedt-Otten./He. Holstein Kiel II FC Oberneuland

Spiele 15 16 15 16 15 16 15 16 15 16 15 15 16 15

gew. 11 10 9 9 9 8 8 6 6 6 5 5 2 1

unent. 1 3 3 1 1 3 2 3 2 0 2 1 3 1

verl. 3 3 3 6 5 5 5 7 7 10 8 9 11 13

Pkt. 34 33 30 28 28 27 26 21 20 18 17 16 9 4

gew. unent. verl. 10 0 2 10 0 2 7 2 3 7 1 4 6 2 4 6 1 5 5 0 7 4 2 5 3 2 7 3 1 8 1 3 7 1 2 9

Pkt. 30 30 23 22 20 19 15 14 11 10 6 5

HOLSTEIN U15 Regionalliga Nord Platz 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12

Mannschaft SV Werder Bremen VfL Wolfsburg Hamburger SV TSV Havelse Hannover 96 FC St. Pauli VfB Lübeck Niendorfer TSV Holstein Kiel SC Concordia VfL Osnabrück Blumenthaler SV

Spiele 12 12 12 12 12 12 12 11 12 12 11 12

HOLSTEIN WOMEN Frauen Regionalliga Nord Platz 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. 10. 11. 12.

Mannschaft Spiele Holstein Kiel 10 TSV Havelse 11 Ahlerstedt/Ottendorf 10 ESV Fortuna Celle 11 FC Bergedorf 85 11 Hamburger SV 10 SV Werder Bremen II 10 TSV Eintr. Immenbeck11 Burg Gretesch 10 SV Henstedt-Ulzburg 9 Wüsting-Altmoorh. 11 FFC Oldesloe 0

gew. 10 6 5 5 4 4 4 4 3 1 0 0

unent. 0 3 2 2 4 2 1 1 2 4 1 0

verl. 0 2 3 4 3 4 5 6 5 4 10 0

Pkt. 30 21 17 17 16 14 13 13 11 7 1 0

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Holstein on Tour

HALLE RUTSCHT AB Hoffen auf Offensivkraft

Timo Furuholm (li.) traf nach seinem Comeback in Halle, doch zuletzt stand er in der Kritik.

Nach einem missratenen Saisonstart mit keinem Punkt aus vier Spielen hat sich der Hallesche FC gefangen. Der Aufschwung war mit einem Namen verbunden: Timo Furuholm. Der Rückkehrer von Fortuna Düsseldorf traf gleich in seinen ersten drei Spielern, aus denen der HFC makellose neun Zähler mitnehmen konnte. Das Team von Trainer Sven Köhler könnte sogar noch viel besser dastehen, wenn man auch gegen Mannschaften aus dem Tabellenkeller punkten würde, Furuholms derzeitige Ladehemmung enden würde und auch mit Pierre Merkel der zweite Stürmer treffsicherer wäre.

Es folgten drei Siege – auch dank Neuzugang Timo Furuholm, der mittlerweile fünf Treffer auf seinem Konto hat. Beispiel zwei: Das Zwischenhoch fand am 14. Spieltag ein Ende. Erst verlor der HFC bei Hansa Rostock, kam gegen Saarbrükken zu einem kläglichen Unentschieden und verlor zu allem Überfluss auch noch bei den Stuttgarter Kickers. Es drohte erneut der Sturz in ein Loch. Aber dann kam der glänzende Sieg in Duisburg. Auch, weil die Mannschaft wieder mal den Druck verspürte, gewinnen zu müssen.

Eigentlich könnte man beim Balleschen FC sehr zufrieden mit dem Abschneiden der Hinrunde sein. Mit 24 Punkten belegte das Köhler-Team nach 19 Spielen Tabellenplatz 13. Was etwas Unzufriedenheit schafft, ist die Tatsache, dass der HFC sich vor allem gegen Mannschaften im unteren Bereich der Tabelle schwertut. Gegen die vier unteren Klubs der Hinrunde gab es drei Niederlagen und ein Unentschieden. Ist der HFC in der Pflicht, geht plötzlich nicht mehr viel. Unterschätzt die Mannschaft die vermeintlich leichten Gegner? Ist alles nur Kopfsache, stimmt Trainer Köhler zu. Denn auffällig ist: Immer, wenn die Mannschaft mit dem Rücken zu Wand stand, lieferte sie ihre besten Leistungen.

Oftmals kam in der Hinrunde generell zu wenig aus den Spielen raus. Symptoma-

BEI DRUCK GUT Nach den vier Niederlagen zum Saisonauftakt wurde die Qualität des Kaders angezweifelt, sogar Köhlers Stuhl wackelte.

tisch war das Spiel beim Tabellenletzten aus Burghausen, in dem Köhlers Mannschaft einfach das Tor nicht traf. Wie schon so einige Male in der Spielzeit. Häufig richtet sich die Kritik an den Sturmpartner Timo Furuholms. Bei Pierre Merkel steht noch immer eine rote Null in der Torliste. Daher will der HFC im Winter noch einen Stürmer und einen Mittelfeldspieler holen, um offensiv effektiver zu werden, in der Hoffnung, dass die Mannschaft in dieser Saison mit dem Abstieg nichts zu tun haben wird. Zur Rückrunde ist im ersten Heimspiel gleich wieder eine Mannschaft aus dem Tabellenkeller zu Gast – Holstein Kiel. An der Förde setzte es eine 0:1-Niederlage. Geht es nach den Störchen dürften sie aus dem Spiel gegen den HFC wieder drei Punkte mitnehmen.

PLEITE GEGEN HOLSTEIN

Der Erdgas-Sportpark fasst 15.050 Zuschauer.

Das nächste Auswärtsspiel:

Hallescher FC – Holstein Kiel Erdgas-Sportpark • 1./2. Februar 2014, Anstoßzeit noch nicht bekannt ANFAHRT UND TICKETPREISE Mit dem Auto Adresse fürs Navigationsgerät: Kantstr. 2, 06110 Halle Parkmöglichkeiten: Die Zahl der Parkplätze um das Stadion sind begrenzt, daher empfiehlt sich eine Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln (Park & Ride) Mit der Bahn Ab Halle Hauptbahnhof eine Straßenbahn Richtung „Franckeplatz“ nehmen. Nach Umstieg Straßenbahn Richtung der Haltestellen „Böllberger Weg“ oder „Kantstraße“. (ca. 15 Minuten Fahrtzeit inkl. Umstieg) Eintrittspreise: Stehplatz ab 11,50 Euro (ermäßigt 9,50 Euro), Sitzplatz ab 12 Euro (ermäßigt 11 Euro)

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Das nächste Heimspiel

AUSWÄRTSFLUCH BEDROHT KLASSENERHALT Stuttgarter Kickers droht Rutsch in Regionalliga

In das wenig ansehnliche Spiel waren die Blauen viel zu mutlos gestartet, so dass der Gegner ohne großen Aufwand zu den beiden Toren kam. Wenn die Kickers punkten, dann zu Hause: Dort konnte man fünf Siege in Folge feiern bei einer Bilanz von 12:1 Toren. TRAINER UND WELTMEISTER WEG

desligaprofi gewannen die Kickers immerhin dreimal. EIN VERLORENES JAHR Dafür stimmt der Geldfluss bei den Blauen nicht, die rote Zahlen nach dem Geschäftsjahr verkünden mussten. Auf der Jahreshauptversammlung Ende November verkündete das für die Finanzen zuständige Präsidiumsmitglied Hans-Joachim Zumsande einen Verlust von 315.000 Euro. Eigentlich wurde in der ursprünglichen Planung des Fußball-Drittligisten ein Plus von 230 000 Euro veranschlagt – so dass die Verantwortlichen mit ihrer Prognose letztendlich um rund

Wie in der Vorsaison geht es bei den Kikkers in der aktuellen Spielzeit ausschließlich um den Klassenerhalt. Den Zeigt jetzt, wo es bei den Stuttgarter Kickers langhatte in der vergangenen Saison noch geht - der neue Trainer Horst Steffen. Massimo Morales auf der Trainerbank mit zu verantworten. Dass trotz solch eiDie Stuttgarter Kickers beenden die Hinnes Erfolgs die Verweildauer eines runde mit 19 Punkten auf einem AbCoaches auch bei den stiegsplatz. Grund dafür ist die anhalSchwaben begrenzt ist, tende Auswärtsschwäche. Als einziges erfuhr Morales in dieTeam der Dritten Liga wartet man noch ser Saison. Nach einer auf einen Auswärtssieg. Erst magere 0:2-Niederlage beim 1. drei Pünktchen konnten in fremden StaFC Heidenheim am achdien ergattert werden. Das konnte auch ten Spieltag musste ein Trainerwechsel noch nicht egalisieder „Retter“ seinen ren. Und zu aller Abstiegsangst komPlatz räumen. Als dann men jetzt auch noch Hiobsbotschaften Mitte September der aus dem wirtschaftlichen Bereich hinzu. neu installierte Sportdirektor Michael Zeyer Oftmals waren die Stuttgarter Kickers seinen ehemaligen nahe dran: an einem Auswärtssieg. Erst Weggefährten Horst magere drei Pünktchen konnten in fremSteffen nach Degerloch den Stadien ergattert werden. Fünf der gelotst hatte, quittierte sieben Niederlagen wiesen nur ein Tor auch Guido Buchwald Differenz auf. Klar unterlegen waren die seinen Job bei den Schwaben einzig beim ersten Auswärts„Blauen“. Der Weltmeispiel in Wiesbaden (4:0) und beim Tabelster von 1990 war seit lenprimus 1. FC Heidenheim (2:0). Oftdem 1. Dezember 2010 mals resultierten die Niederlagen aus inals Präsidiumsmitglied Das Hinspiel endete nach einem engen Match 1:1. dividuellen Fehlern, wie zum Beispiel in verantwortlich für die eine halbe Million Euro danebenlagen. Münster. Diese abzustellen, ist Trainer Belange der ersten Kickers-Mannschaft. „Das war ein verlorenes Jahr“, sagte Horst Steffen bisher noch nicht vollstänMittlerweile hat sich das PersonalkarusZumsande und ergänzte: „Die Existenz dig gelungen. Nach der 1:2-Niederlage in sell etwas beruhigt. Und die Bilanz des des Vereins ist nicht gefährdet, aber wir Leipzig übte er erstmals Kritik an seiner Nachfolgers Horst Steffen kann sich eher müssen den 30-köpfigen Kader reduzieMannschaft, die sich in entscheidenden sehen lassen, als die von Morales. In ren.“ Das Team war noch während der Situationen zu unkonzentriert anstellte. acht Spielen unter dem ehemaligen BunSaison verstärkt worden, da in der Offensive Stammspieler wie Marcos Alvarez und Daniel Engelhaft für lange Zeit verletzt ausfielen und die Konkurrenzfähigkeit in Frage stand. Das tut sie noch immer, denn die Stuttgarter Kickers haben seit dem 1. (!) Spieltag nicht mehr auf einem Nicht-Abstiegsplatz gestanden. Gegen Holstein Kiel geht es also um wichtige Punkte, um dem Tabellenkeller zu entkommen. Das Hinspiel endete 1:1 unent25./26. Januar im Holstein-Stadion, Anstoßzeit noch nicht bekannt schieden. Ein Remis würde keinem der beiden Teams weiterhelfen.

Das nächste Heimspiel:

Holstein Kiel – Stuttgarter Kickers

Holstein Kiel - FC Hansa Rostock  

Stadionmagazin zum Spiel: Holstein Kiel - FC Hansa Rostock