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special

Freitag, 2. März 2012, Schiffbau Zürich

TV-Sendungen:

SF zwei Freitag, 2. März, 20:05h (live) joiz Freitag, 2. März, 20:05h (live) Rouge TV Samstag, 3. März, 20:05h Die TV-Termine für die Wiederholungen finden Sie online.

www.swissmusicawards.ch

Broadcastpartner

Medienpartner

Suppporting Partner

Veranstalter


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17:01 Uhr

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grußworte

Geschätzte Partner, liebe Fans

Liebe Musikfans

Die Swiss Music Awards starten in die fünfte Runde. Inzwischen sind die SMA aus der Schweiz nicht mehr wegzudenken. Wir freuen uns deshalb sehr, dass sich das Schweizer Fernsehen entschieden hat, die Show live zu übertragen. Die Swiss Music Awards werden heute ab 20:05 Uhr auf SF Foto: Kevin Hey zwei und joiz zu sehen sein und morgen, Samstag, um 20.00 Uhr in der Westschweiz auf Rouge TV.

Was haben Stress, Kutti MC und Philipp Fankhauser gemeinsam? Schwierige Frage, einfache Antwort: Sie alle sind Mitglied bei der Schweizer Genossenschaft der Urheber und Verleger von Musik. Bei der SUISA vereint sich das nationale Musikschaffen unter einem gemeinsamen Foto: Beat Felber Dach wie wohl an keinem anderen Ort. Die Grenzen zwischen Labels, Szenen und Genres sind bei uns aufgehoben. Ob Rock, Pop, Blues, Folk, House, Ländler oder Klassik, der Stil spielt für eine Mitgliedschaft keine Rolle. Es zählt einzig, dass jemand Musik und/oder Musiktexte schreibt, oder dass man als Musikverleger tätig ist.

Nationale Talente im Fokus Auch dieses Jahr bestechen die Nominierten durch Talent und musikalische Vielfalt. Zudem haben es sechs Schweizer Produktionen unter die Top 20 der bestverkauften Alben 2011 geschafft. Vor diesem Hintergrund ist die Haltung der Schweizer Regierung umso bedenklicher: Sie erachtet die Arbeit von Schweizer Künstlern als nicht schützenswert. Obwohl der Bundesrat erkennt, dass illegale Downloads im Internet weit verbreitet sind, weigert er sich, griffige Gesetze anzustoßen. Die Rechtsprechung bei der Anti-Piraterie ist unbefriedigend. Auch für die Schweiz sollte gelten, was in Europa anerkennt wird: Musiker und Produzenten haben ein Recht darauf, dass ihre Arbeit fair bezahlt wird.

Die Seele unserer Non-Profit-Organisation ist die Musik. Genauer: Die Werke, die uns unsere Mitglieder zur Verwaltung anvertrauen. Was die SUISA einnimmt, zahlt sie als Tantiemen jenen aus, die mit ihren Kompositionen für Umsatz sorgen. Das ist von Bedeutung: Für einen aufstrebenden Künstler können die Tantiemen darüber entscheiden, ob er den Schritt zum Berufsmusiker wagen kann. Für etablierte Musikschaffende ist das Einkommen aus den Urheberrechten oft ein gewichtiger Bestandteil des Lohns.

Wer Großes schaffen will, fängt klein an Großer Support Ich möchte mich an dieser Stelle bei den Broadcasting Partner SF zwei, joiz und Rouge TV bedanken sowie bei dem Supporting Partner SUISA. Die Stadt Zürich begleitet die SMA auch in diesem Jahr in Form eines Patronats. Unterstützt werden wir außerdem von den Medienpartnern DRS 3, 20 Minuten, tilllate.com, wilmaa.com und Rouge FM: Merci! Ich wünsche Ihnen – auch im Namen des Vorstandes – viel Vergnügen und spannende Unterhaltung bei der Preisverleihung mit den Show-Acts James Morrison, Lovebugs, Silbermond, Stefanie Heinzmann und ZüriWest sowie dem DJSet von DJ Antoine. Ivo Sacchi Präsident IFPI Schweiz

Von den vielen tausend Mitgliedern der SUISA lebt nur ein kleiner Teil als Profi von der Musik allein. Doch auch die großen Namen der Schweizer Szene haben klein angefangen. Der Award für den „Best Breaking Act National“ liegt der SUISA besonders am Herzen, denn diese Musiker haben 2011 den Durchbruch geschafft. So drücken wir die Daumen für unsere Mitglieder 77 Bombay Street, Bastian Baker und TinkaBelle. Wir von der SUISA sind stolz auf eine Musikszene, in der die meisten Interpreten auch ihre eigenen Songwriter sind. Und wir sind stolz darauf, die Rechte dieser Künstlerinnen und Künstler wahrnehmen zu dürfen. Unsere Arbeit ist ein Beitrag dazu, dass in der kleinen Schweiz auch weiterhin Musik von großem Format geschrieben wird. Ich wünsche Ihnen einen guten Abend mit toller Musik. Andreas Wegelin, CEO SUISA, Genossenschaft der Urheber und Verleger von Musik

swiss music awards

27.02.2012

musikmarkt special

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musikmarkt special

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27.02.2012

17:02 Uhr

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interview

„Immer neue Herausforderungen“ Am 2. März werden im Zürcher Schiffbau zum fünften Mal die Swiss Music Awards verliehen. Zahlreichen Künstlern wird es wieder vor lauter Freude die Sprache verschlagen. Oliver Rosa zeichnet auch dieses Jahr als Executive Producer verantwortlich. Im Interview verrät der 38-Jährige, was ihn selbst sprachlos macht.

Oliver Rosa zeichnet als Executive Producer für die Organisation und Vermarktung der Swiss Music Awards verantwortlich. Der 38-jährige Zürcher ist seit über 13 Jahren in der Musikindustrie tätig. Zehn Jahre war er bei Warner Music, davon leitete er drei Jahre lang als Geschäftsführer die Schweizer Niederlassung. Seit 2008 ist Rosa mit einer eigenen Agentur im Bereich Projektmanagement, Beratung und Künstlermanagement selbstständig. | Foto: Tom Haller KONTAKT

Buero Oliver Rosa Werkgasse 5 CH – 8008 Zürich Tel: 0041-44-273 72 00 E-Mail: buero@oliverrosa.ch

musikmarkt: Swiss Music Awards Nummer fünf: Hätten Sie damit vor fünf Jahren, als der Preis zum ersten Mal verliehen wurde, gerechnet? Oliver Rosa: Damit gerechnet nicht, aber natürlich darauf gehofft. Wir sind glücklich, dass die Awards so gut ankommen. musikmarkt: Welche Änderungen gibt es dieses Jahr? Oliver Rosa: Die größte ist zweifelsohne die erstmalige Live-Übertragung. Durch die Zusammenarbeit mit SF zwei und joiz können die Fans direkt mitfiebern, ob ihre Favoriten einen Pflasterstein mit nach Hause nehmen, oder leer ausgehen. musikmarkt: Erneut findet die Show im Zürcher Schiffbau statt. Was sagt die Westschweizer Branche dazu? Wie ist das Feedback aus der Romandie? Oliver Rosa: Jedes Jahr besser. Rouge TV zeigt die Preisverleihung in voller Länge. Ein PreEvent in Lausanne mit Auftritten aller drei Nominees der Kategorie „Best Breaking Act National“ und zahlreiche Journalisten aus der Westschweiz unterstreichen unsere nationalen Ambitionen. 2012 haben wir mit „20 Minuti“ nun auch erstmals einen Medienpartner aus dem Tessin an Bord.

musikmarkt: Zusammen mit ihrem Team sind Sie für den perfekten Ablauf der Show verantwortlich. Sind Sie vor der Show nach wie vor nervös? Oliver Rosa: Ja, daran gewöhnt man sich nicht und das ist auch gut so. musikmarkt: Warum? Oliver Rosa: Es gibt immer neue Herausforderungen zu meistern. Dieses Jahr besonders. Eine Live-Produktion hat es in sich. Natürlich hat man aber auch gegenüber den Künstlern, Gästen und Fans eine Verantwortung. musikmarkt: Sie sind seit über 13 Jahren im Schweizer Musikbusiness tätig. Was ist besser geworden, wo gibt es nach wie vor Änderungsbedarf? Oliver Rosa: Das Geschäft ist in ständiger Bewegung, immer schneller. Die Schweizer Popmusik ist in den letzten Jahren vielfältiger und auch qualitativ besser geworden. Und das Interesse an Schweizer Acts steigt ständig. Änderungsbedarf? Die Arbeit der Musiker ist gesetzlich ungenügend geschützt. musikmarkt: Einigen Künstlern wird es vor lauter Freude sicherlich die Sprache verschlagen. Wann ist Oliver Rosa sprachlos? Oliver Rosa: Wenn bei den Jungs der Urban-Kategorien die Freudentränen über die Wange kullern. | Interview: Renzo Wellinger

WAHLVERFAHREN: DAS REGLEMENT

Media Control erstellt aufgrund der von ihr erfassten Verkaufszahlen für das Chartsjahr 2011 eine Shortlist der jeweils fünf meistverkauften Titel/Alben pro Kategorie (außer „Best Talent“ und „Outstanding Achievement Award“). Der pro Kategorie erstplatzierte Künstler mit den besten Verkaufszahlen ist automatisch nominiert. Eine „Academy“, bestehend aus mind. 40 Branchen-Repräsentanten, wählt aus den restlichen vier Nominees für jede Kategorie zwei weitere Titel aus der Shortlist aus. Die Auswahl der Sieger der einzelnen Kategorien erfolgt dann einerseits durch eine neunköpfige Jury, als deren Präsident dieses Jahr Claude Nobs („Montreux Jazz Festival“) verantwortlich zeichnet, sowie durch ein Public Voting. Die Kategorie „Best Hit National“ wird via Live-Voting ermittelt. Noch Fragen? Alle Details zum Wahlverfahren gibt’s hier: www.swissmusicawards.ch/Event/Preisverleihung

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Best Breaking Act International

Best Album Pop Rock National

Caro Emerald

Philipp Fankhauser Try My Love

Best Album Urban International Pitbull Planet Pit

www.sonymusic.ch / ww.swissmusicawards.ch


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swiss music awards

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27.02.2012

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nominees national

Welcher Schweizer Künstler darf einen SMA mit n 77 BOMBAY STREET

Aus den Bündner Bergen kommen sie her. Und irgendwie auch aus Australien. Und Basel. Egal. Die vier Brüder räumten im letzten Jahr ab. Ihr Debütalbum „Up In The Sky“ erreichte Platz drei der Charts und hält sich seitdem in den Top 30. Höchste Zeit, Deutschland zu erobern. Vorher aber noch rasch einen Swiss Music Award abstauben. Best Album Pop Rock National Best Hit National Best Breaking Act National

DJ ANTOINE

Sein Hit „Welcome To St. Tropez“ beschallte im Sommer 2011 Parties von Cannes bis Moskau. Edelmetall erhielt der Basler dafür nicht nur in seiner Heimat, sondern u.a. auch in Deutschland, Frankreich und Italien. Und das dazugehörige Album „2011“ verdrängte sogar Lady Gaga von der Spitze der Charts. Best Hit National Best Album Dance National STRESS

Fünf Swiss Music Awards hat der Lausanner schon zu Hause stehen. Damit ist Stress der unumstrittene „König der Klötze“. Seinen Vorsprung kann er dieses Jahr weiter ausbauen. „Renaissance II“ erreichte, wie die beiden Vorgänger, Platz eins der Schweizer Charts. Best Album Urban National Best Hit National

Stress

PHILIPP FANKHAUSER

He's got the Blues! Der Thuner mit der schwarzen Stimme lebt den Blues – und zwar seit über 20 Jahren. Letztes Jahr gelang Philipp Fankhauser mit „Try My Love“ sein bisher erfolgreichstes Album. Die Scheibe erreichte Platz drei der Album-Charts und hielt sich 23 Wochen lang im Ranking. Best Album Pop Rock National KUTTI MC

Mit seinem vierten Album „Freischwimmer“ überzeugte der Rap-Poet Kritiker und Fans gleichermaßen. Kein Wunder, stand dem 31-jährigen Berner mit Stephan Eicher doch der „Grandseigneur“ des Schweizer Pop zur Seite. Das Resultat der gemeinsamen Arbeit: Ein berührendes Mundart-Rap-Werk. Best Album Urban National

PHENOMDEN

Reggae aus der reichsten Stadt der Welt? Der Zürcher Reggaesänger verbindet jamaikanische Rhythmen mit schweizerdeutschen Texten. Mit dieser Mischung schaffte es sein viertes Album „Eiland“ bis auf Position vier der Schweizer Hitparade. Best Album Urban National

MR. DA-NOS

Er gehört zu den gefragtesten Schweizer DJs. Vor kurzem durfte er den Nummer-eins-Hit „Ai Se Eu Te Pego“ von Michel Télo remixen. Mit seinem aktuellen Album „One Nation“ schaffte es der Winterthurer im Frühjahr 2011 auf Rang sechs der Schweizer Charts. Best Album Dance National

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nominees national

t nach Hause nehmen? TINKABELLE

Heidi Klums Noch-Ehemann Seal schwärmte von ihr. Und auch zahlreichen Schweizer Musikfans verdrehte sie mit ihrer Stimme und dem charmanten Country-Pop den Kopf. Das von Fred Herrmann produzierte Debüt „Highway“ erreichte Anfang 2011 auf Anhieb Platz zwei der Charts – direkt hinter Adele.

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27.02.2012

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Best Breaking Act National BASCHI

Große Klappe, großes Herz, Riesenerfolg: Der 25-jährige Basler Pop-Sänger eroberte mit seinem vierten Mundart-Album „Neui Wält“ aus dem Stand Platz eins der Album-Charts. Best Album Pop Rock National

BASTIAN BAKER

„Lucky“ hat ihm Glück gebracht: Ein Song, und die Schweiz stand Kopf. Der 20-Jährige aus Lausanne enterte die Charts mit seinem Debüt „Tomorrow May Not Be Better“ auf der Drei, nach vier Monaten gab es Gold. Da geht noch was! Best Breaking Act National MIKE CANDYS

Er trägt sein Motto auf dem Kopf: Mit seinem „Happy Electro“ versetzt der Schweizer DJ die Raver von Ibiza bis Zürich in Ekstase. Die hiesigen Club-Heads verhalfen ihrem stets mit Smiley-Maske auftretenden Idol zu Platz sieben in den Charts. Best Album Dance National

Outstanding Achievement Award Mit seiner wilden Lockenpracht erinnert er ein wenig an einen verrückten Professor. Und irgendwie ist er das auch. So hat der Multiinstrumentalist, Komponist und Produzent mal eben ein eigenes Instrument ausgetüftelt. Aber der Reihe nach. Als Sohn eines Organisten 1953 in Zürich geboren, wächst Andreas Vollenweider in einer künstlerisch vielseitigen und inspirierenden Umgebung auf. Auf der Suche nach einem passenden kreativen Ventil, bringt er sich verschiedene Instrumente selbst bei, bis er schließlich, im Alter von 22 Jahren, die Harfe für sich entdeckt. Der junge Musiker entwickelt eine eigene Spieltechnik und tüftelt an einem eigenen Instrument. Das Resultat: eine elektro-akustische Harfe – das zweite Markenzeichen des sympathischen „verrückten Professors“. Das erste Album des jungen Talents trägt den Titel „Eine Art Suite in XIII Teilen" und erscheint 1979. Zwei Jahre später steht Vollenweider mit befreundeten Musikern erstmals live auf der Bühne, beim renommierten „Montreux Jazz Festival“. Das vierte Album des Schweizers, „White Winds“, schafft es Mitte der 80er gleichzeitig in die US-amerikanischen Pop-, Jazz- und Klassik-Charts – der „typische“ Vollenweider-Sound verweigert sich eben

jeglicher Schubladisierung. Für sein nächstes Werk, „Down To The Moon“, erhält er einen Grammy Award. Weltweit verkaufte der 58-Jährige über 15 Millionen Alben. Andreas Vollenweider ist ein leidenschaftlicher Musiker, der, so scheint es, schon fast die ganze Welt bereist hat. So hat er die legendäre New Yorker Carnegie Hall und die Radio City Music Hall ausverkauft, spielte auf dem Roten Platz in Moskau, teilte die Bühne mit Größen wie Luciano Pavarotti und gab, zusammen mit dem italienischen Popstar Zucchero, bei –8° ein Konzert auf 2500 m.ü.M. in Südtirol. Trotz seines weltweiten Erfolgs ist Andreas Vollenweider bescheiden geblieben und fördert u.a. den musikalischen Nachwuchs. So nahm er z.B. Newcomerin Steff la Cheffe, die letztes Jahr einen Swiss Music Award in der Kategorie „Best Talent“ einheimste, mit auf Tour. Im vergangenen Jahr feierte Andreas Vollenweider sein Bühnenjubiläum dort, wo er 30 Jahre zuvor das erste Mal live aufgetreten war. Auf Einladung von Festivalchef Claude Nobs gab er am 7. Juli im Rahmen des 45. „Montreux Jazz Festivals“ ein exklusives Konzert am Genfersee. Höchste Zeit, dass der Schweizer Vorzeigemusiker einen Swiss Music Award neben seinen Grammy stellen kann.

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27.02.2012

17:04 Uhr

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Ohne Worte: Wer i Best Album Pop/Rock National 77 Bombay Street – „Up In The Sky“ (Phonag) Baschi – „Neui Wält“ (Universal) Philipp Fankhauser – „Try My Love“ (Sony) Best Album Pop/Rock International Adele – „21“ (Musikvertrieb) Bruno Mars – „Doo-Wops & Hooligans“ (Warner) Coldplay – „Mylo Xyloto“ (EMI)

Best Album Urban National Kutti MC – „Freischwimmer“ (Universal) Phenomden – „Eiland“ (Nation) Stress – „Renaissance II“ (Universal) Best Album Urban International Jay-Z + Kanye West – „Watch The Throne“ (Universal) Kool Savas – „Aura“ (Nation) Pitbull – „Planet Pit“ (Sony)

Best Breaking Act National 77 Bombay Street (Phonag) Bastian Baker (Phonag) TinkaBelle (Warner)

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overview nominees

r ist am Ende sprachlos? Best Breaking Act International Bruno Mars (Warner)

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27.02.2012

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Caro Emerald (Sony) Hugh Laurie (Warner) Best Hit International Adele – „Rolling In The Deep“ (Musikvertrieb) Bruno Mars – „Grenade“ (Warner) Jennifer Lopez feat. Pitbull – „On The Floor“ (Universal) Best Hit National 77 Bombay Street – „Up In The Sky“ (Phonag) DJ Antoine vs. Timati feat. Kalenna — „Welcome To St. Tropez“ (Phonag) Stress feat. Noah Veraguth – „Elle“ (Universal) Best Album Dance National DJ Antoine – „2011“ (Phonag) Mike Candys – „Smile“ (Phonag) Mr. Da-Nos – „One Nation“ (TBA) Best Talent Boy (Musikvertrieb) Dabu Fantastic (Nation) Lina Button (Sound Service) 7


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27.02.2012

17:08 Uhr

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nominees international

And the „Klotz“ goes to...

BRUNO MARS

Er hat einen Hüftschwung wie Elvis und eine Stimme wie der junge Michael Jackson. Kein Wunder also: Die Teenies von Zürich bis Los Angeles, von Oslo bis Sydney drehten durch. Mit seinem Debüt, „Doo-Wops & Hooligans“, enterte Bruno Mars im Januar 2011 die Schweizer Hitparade auf Platz eins und hält sich seitdem im Ranking. Die Single „Grenade“ setzte sich sechs Wochen an der Spitze fest. Der aus Hawaii stammende Künstler, der vor seinem Durchbruch Stars wie Flo Rida mit Hits versorgte, darf sich auf drei Swiss Music Awards Hoffnungen machen. Best Album Pop Rock International Best Hit International Best Breaking Act International

ADELE

Wer braucht schon ein Fleischkostüm, wenn er eine solche Röhre hat? Mit ihrem zweiten Album, schlicht „21“ betitelt, stellte die britische SoulSängerin Adele in den letzten zwölf Monaten sämtliche Stars und Sternchen in den Schatten. Die Schweizer Charts enterte die 23-Jährige im Februar 2011 auf der Eins, seitdem hält sich „21“ in den Top 10. Und auch ihr Herzschmerz-Song „Rolling In The Deep“ hält sich seit über einem Jahr in der Hitliste. Zu den sechs Grammys und den zwei Brit Awards, die Adele vor kurzem entgegennahm, könnten sich nun zwei „Klötze“ aus der Schweiz gesellen. Best Album Pop Rock International Best Hit International

JAY-Z & KANYE WEST

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Jay-Z und Kanye West gehören zu den erfolgreichsten Rappern der Welt. Seit Jay-Zs HipHopMeilenstein „The Blueprint“ aus dem Jahr 2001 arbeiten beide regelmäßig zusammen. „Watch The Throne“ ist jedoch das erste gemeinsame Album der beiden. In den USA scheint die Pole Position in den Charts ohnehin für Jay-Z und Kanye West reserviert zu sein. Aber auch in der Schweiz erreichte das Duo im August 2011 Platz eins und hielt sich insgesamt neun Wochen in den Charts. Mit „Watch The Throne“ sind West und Jay-Z in der Kategorie „Best Album Urban International“ für einen Swiss Music Award Nominiert.

Ein Aufschrei ging weltweit durch die Wohnzimmer. „Dr. House“ hängt seinen Gehstock an den Nagel. Während TV-Fans künftig auf den britischen Beau in der Rolle des exzentrischen Diagnostikers verzichten müssen, können sie sich fortan mit seinen Platten trösten. Mit „Let Them Talk“ legte das 52-jährige Multitalent letztes Jahr ein viel beachtetes Album vor. Der Longplayer, eine Hommage an den New-Orleans-Blues, schaffte es im Mai auf Platz vier der Schweizer Charts. Die mitreißenden Songs dürften die ein oder andere Hausfrau über die „Dr. House“-freie Zeit retten.

Best Album Urban International

Best Breaking Act International

HUGH LAURIE


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nominees international

COLDPLAY

Chris Martins weiche Stimme ist einfach unverkennbar – wie auch der gesamte Klang der Band: Coldplay gehören mittlerweile zu den weltweit erfolgreichsten Bands. Sie füllen Stadien und begeistern Millionen von Fans. „Mylo Xyloto“ ist ihr fünftes Studioalbum und stieg auf Anhieb auf Platz eins der Schweizer Album-Charts ein. Mit den Singles „Every Teardrop Is A Waterfall“ und „Paradise“ gelangen Coldplay außerdem die bisher höchsten Charts-Platzierungen mit Platz sechs respektive vier. Bei den Swiss Music Awards 2012 gehen Coldplay mit „Mylo Xyloto“ ins Rennen.

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27.02.2012

musikmarkt special

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Best Album Pop Rock International

CARO EMERALD

In ihrer Heimat Holland stellte Caro Emerald mit ihrem Debüt „Deleted Scenes From the Cutting Room Floor“ einen neuen Rekord auf, den bis dato Michael Jackson mit „Thriller“ inne hatte. Von Holland aus eroberte sie auch den Rest Europas. 2011 enterte das Album Platz 10 der Schweizer Hitparade und hielt sich dort über 34 Wochen. Bei einer derartigen Produktion, die temperamentvoll und witzig einen Retro-Stil zwischen Jazz, Swing und Latin-Rhythmen mit modernen Beats vereint, könnten die Swiss Music Awards für die Sängerin „A Night Like This“ werden. Best Breaking Act International

JENNIFER LOPEZ FEAT. PITBULL

PITBULL

Nach dem 2007er Album „Brave“ war es lange ruhig um Latin-Star Jennifer Lopez. 2010 machte La Lopez dann erstmals wieder als Jury-Mitglied bei „American Idol“ von sich reden und 2011 folgte schließlich ihr siebtes Studioalbum und Universal-Music-Debüt, „Love?“. Darauf war auch die Hit-Single „On The Floor“ zu hören, für die J-Lo Verstärkung von Rapper Pitbull erhielt. Der Club-Track enterte die Schweizer Charts im März 2011 auf Platz drei, arbeitete sich bis auf die Eins hoch und hielt sich dort insgesamt fünf Wochen. Der Song hielt sich fast ein Jahr im Ranking.

Pitbulls Debüt liegt acht Jahre zurück. 2004 machte er mit „M.I.A.M.I.“ erstmals auf sich aufmerksam – damals vornehmlich in den USA. Sein erster Charts-Entry in der Schweiz gelang dem Rapper, der seine Ursprünge im Reggaeton hat, mit dem 2009er Album „Rebelution“ auf Rang acht. 2011 war auch international das Jahr von Pitbull. „Planet Pit“ enterte weltweit die Top 10 und erreichte in der Schweiz Platz drei. Pitbulls mittlerweile sechstes Studioalbum brachte außerdem die Top-10-Singles „Give Me Everything“ feat. Ne-Yo, Afrojack & Nayer sowie „Rain Over Me“ feat. Marc Anthony hervor.

Best Hit International

Best Album Urban International

KOOL SAVAS

„Aura“ ist Kool Savas' bislang erstes Nummereins-Album in der Schweiz. Es ist aber auch erst das dritte Soloalbum des Berliner Rappers. Kaum zu glauben, wenn man sich überlegt, dass Savas seit mehr als 13 Jahren im Game ist. Mehrere Kollabo-Alben und vor allem seine MixtapeSerie „Die John Bello Story“ festigten seinen Ruf als „King Of Rap“ – wobei sich Savas selbst heute kaum noch als King bezeichnet. Stattdessen bevorzugt er den Namen Essah, in Anlehnung an die Anfangsbuchstaben seines Namens. Ein wahrer König muss eben nicht protzen. Daran wird sich auch nichts ändern, sollte Kool Savas einen Swiss Music Award gewinnen. Best Album Urban International

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27.02.2012

17:09 Uhr

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best talent

Am Ball bleiben „Merci viumou!“ Steff la Cheffe, ansonsten nicht auf den Mund gefallen, fehlten die Worte, als sie 2011 den Award in der Kategorie „Best Talent“ entgegennahm. Erneut dürfen sich drei Newcomer Hoffnungen auf den in Zusammenarbeit mit DRS 3 verliehenen Preis machen. musikmarkt: Auch dieses Jahr spielten die drei nominierten Acts vorab live. Wie wichtig ist das Live-Business in Zeiten sinkender CD-Verkäufen? Christoph Alispach (Musikredaktor DRS 3): Viele Bands verdienen heute mit Konzerten – und dem dazu gehörenden Merchandising – mehr als mit CD-Verkäufen oder Downloads. Eine Band muss auch live bestehen können. musikmarkt: Wird in der Schweiz genug für den musikalischen Nachwuchs getan? Christoph Alispach: In der Schweiz beschäftigen sich auf jeden Fall viele Institutionen mit der Förderung des Nachwuchses. Wichtig ist, dass die Förderung nachhaltig ist, also wie zum Beispiel beim „DRS 3 Best Talent“, bei dem durch Airplay, redaktionelle Begleitung und Live-Konzert-Übertragungen eine langfristige Präsenz geschaffen wird. musikmarkt: Bei DRS 3 wird die Förderung junger Talente groß geschrieben. Wie behalten Sie in der Flut an Newcomern den Überblick? Christoph Alispach: Die Schweizer Musikszene schickt uns ganz einfach ihre neuen Produktionen. Newcomer werden gegenüber etablierten Künstlern eher bevorzugt behandelt. Zudem gibt es bei uns jeden Samstag das „CH Special“, eine vierstündige Sendung, die sich ausschließlich mit einheimischen Produktionen befasst. Selbstverständlich liegt der Schwerpunkt auf neuen Produktionen und (noch) unbekannteren Namen. musikmarkt: Welche Tipps haben Sie für aufstrebende junge Künstler? Christoph Alispach: Am Ball bleiben, nicht gleich beim ersten Rückschlag/Problem aufgeben. So viele Songs wie möglich schreiben und so viel wie möglich live spielen. Versuchen, sein eigenes Ding durchzuziehen und nicht einem gerade mehr oder weniger angesagten Stil hinterher zu rennen. Und nicht gleich die großen Stadien und Arenen und eine Welt-Tournee als Ziel nehmen.

Die Vorauswahl der Titel erfolgt durch DRS 3 im Rahmen der Sendung „Best Talent“. Dabei werden von DRS 3 in der Zeit zwischen März und Dezember 2011 insgesamt neun Monatssieger ermittelt. Aus diesen wählt eine Jury, bestehend aus verschiedenen Experten, drei Kandidaten aus und nominiert diese für die Kategorie „Best Talent National“. Das letzte Wort haben die Zuschauer.

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DABU FANTASTIC

Schwyz meets Graubünden meets Zürich. Dabu Fantastic sprengen mit ihrem entspannten Mundart-Pop kantonale Grenzen und schrecken dabei nicht vor kontroversen politischen Themen zurück. So bezog die Band etwa mit den Songs „Ga-Ga-Gadaffi“ und „Land wo hasst“ zur Lybien-Affäre respektive der Minarett-Abstimmung Stellung. Ihr drittes Album, „Disco Titanic“, enterte die Charts im November 2011 auf der 77 und bescherte dem Quintett um Sänger, Rapper und Multiinstrumentalist Dabu den Titel „DRS 3 Best Talent“ im November.

BOY

Wenn man BOY vor einem Jahr googelte, musste man sich erst durch zahlreiche Boyband-Einträge kämpfen. Inzwischen spuckt die Suchmaschine auf Anhieb Infos zum erfolgreichsten und charmantesten DeutschSchweizer-Duo aus. Die Zürcherin Valeska Steiner und die Hamburgerin Sonja Glass sahnten 2011 mit ihrem Debüt „Mutual Friends“ ab: Top-10-Platzierungen in der Schweiz und in Deutschland, Lobeshymnen in den Feuilletons. Nun werden Frankreich und England ins Visier genommen. Und ihre BOYfriends werden mehr und mehr.

LINA BUTTON

Bühne frei für ein neues Gesicht: Brigitt Zuberbühler ist ihr Name, allerdings dürfte den meisten eher ihr Pseudonym Lina Button ein Begriff sein. Denn unter diesem Namen veröffentlichte die Thurgauerin und Wahl-Zürcherin letztes Jahr ihr Debütalbum, „Homesick“, mit dem für sie Platz 65 in den Schweizer Album-Charts drin war. Ihr Sound besticht durch einen erfrischenden Mix aus Country, Blues und Pop. Im April 2011 wurde sie zum „DRS 3 Best Talent des Monats“ gewählt. Vielleicht klappt es ja auch bei den Swiss Music Awards 2012.


17:09 Uhr

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fernsehen

Live on TV! Wenn die Stars vor lauter Aufregung kein Wort über die Lippen bringen, sind die TV-Zuschauer zu Hause live dabei. Erstmals übertragen SF zwei und joiz die Gala live aus dem Zürcher Schiffbau, während Rouge TV das Westschweizer Publikum bedient. „Schweizer Radio und Fernsehen (SRF) unterstützt und fördert Kulturschaffende aus allen Sparten und Landesgegenden. Daher ist es naheliegend, dass wir die Anfrage von den Machern der SMA sehr positiv aufgenommen haben und uns entschieden haben, die Swiss Music Awards 2012 live auf SF zwei zu übertragen“, so Michael Schuler, Leiter Fachredaktion Musik (Pop/Rock). Der Sender verspricht sich von der Live-Show „einen einzigartigen Abend mit viel guter Musik, Schweizer Künstlern und tollen Gästen“. Gleichzeitig betont Michael Schuler, welche Rolle heimische

Name: Mario Torriani, Moderator Status: Tendenz steil steigend nervös auf die Awards hin. Ansonsten sehr relaxed. Quaselstrippen-Faktor: Beruflich eine saubere 8, privat höre ich auch gerne zu und lasse ausreden, 3-4. Glamour Know-how: Bei der Fliege falle ich auf die Schnauze. Und auch die Kravatte binde ich nicht sehr satt und straff. Aber Melanie wird in der Garderobe helfen. Keine Sorge, der Style wird sitzen, der Smoking auch. Party-proved: Nie der erste, der kommt und nie der letzte, der geht. Nightlife ist eine Timing-Frage. Meine Daumen sind blau angelaufen, weil... Aber bitte, der Moderator ist helvetisch neutral! Wünschen würde ich mir Awards für die Frischlinge unter den Nominierten, jene, die wir vor einem Jahr noch nicht gekannt haben. Ich habe letzte Nacht x Stunden geschlafen... 4 Stunden. Hatte Radio-Frühmorgenshow, mein harter LebensRock’n’Roll. Zählt das, um einen Hauch verrucht zu wirken? Wie reagierst du bei einer Panne? Wenn ich das wüsste, wäre es keine Panne, wir sind live! Eine Panne ist immer so schlecht, wie das, was man daraus macht. Also nein, nicht selber singen.

Künstler beim Schweizer Fernsehen spielen. Sendungen wie das für nächstes Jahr angekündigte „The Voice of Switzerland“ sowie „8x15“, „Musiclab“ oder die neue Virus-Sendung auf SF zwei fördern den musikalischen Nachwuchs. „Aber für mich als Musikinteressierten dürfte es natürlich noch weitere solche Sendungen auf SF zwei geben“, meint er. Dank der Live-Übertragung bestimmen erstmals die Zuschauer via SMS-Voting den Gewinner der Kategorie „Best Hit National“. Damit haben die Macher von joiz bereits Erfahrung: „Wir haben täglich Künstler bei uns, die live bei uns performen und mit unseren Zuschauern interagieren“, so Alexander Mazzara, CEO und Mitbegründer des interaktiven Jugendkanals. Sein Know-how will das junge joiz-Team auch in die SMA einbringen.

Mit Chuzpe, Charme und Coolness

Natürlich kommen auch die Musikfans in der Romandie nicht zu kurz. Zum dritten Mal sind Rouge FM und Rouge TV bei den SMA mit an Bord. Dass sich weniger französischsprachige als Deutschschweizer Acts unter den Nominees finden, ist für Renata Molliet, Director Development & Marketing bei Rouge FM, logisch: „Der französischspra-

chige Teil der Schweiz repräsentiert rund ein Viertel des hiesigen Musikmarktes. Es ist also nicht ungewöhnlich, dass es weniger SMANominierte aus der Westschweiz auf die Liste schaffen. Dieses Jahr sind mit Bastian Baker und Stress gleich zwei starke ,Romands’ am Start.“ | rw

Name: Melanie Winiger, Moderatorin, Schauspielerin Status: Momentan bin ich ziemlich entspannt. Aber ich werde meist eine Stunde vor der Show richtig nervös – dann aber so richtig. Damit wird Mario umgehen müssen. Quaselstrippen-Faktor: 8 von 10. (schweigt) Glamour Know-how: Mein Motto: Weniger ist mehr. Es kann durchaus vorkommen, dass ich mir 24 Stunden vor der Show mein Outfit zusammenstelle. Bei Makeup und Haaren verlasse ich mich immer auf meine Stylistin. Als Moderatorin muss ich ja schließlich nicht der Lichtblick des Abends sein. Eventuell gibt es dieses Jahr ein paar Pailletten mehr. Party-proved: Auf dem Roten Teppich fühle ich mich sehr unwohl. Ich bekomme Kopfschmerzen vom Blitzlichtgewitter. Da hilft nur: „Grind abä und seklä.“ Aber gewisse Dinge müssen halt einfach sein. Meine Daumen sind blau angelaufen, weil... ich sie natürlich nach wie vor fest für meinen Ex-Mann drücke. Ich habe letzte Nacht x Stunden geschlafen... Ich hoffe viele, sonst muss meine Makeup-Artistin ordentlich ran. Wie reagierst du bei einer Panne? Man muss einfach einen Ausweg aus der Situation finden und sollte dabei ehrlich bleiben. Etwas zu überspielen, bringt nichts. Stattdessen sollte man mit dem Publikum darüber lachen.

swiss music awards

27.02.2012

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27.02.2012

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live-acts

Von Samtstimme bis Rock-Röhre Von Pop über rotzige Gitarrenriffs bis hin zu elektronischen Einlagen: Beim Live-Programm der Swiss Music Awards 2012 kommt niemand zu kurz. Die Macher der Show haben erneut ein hochkarätiges Line-up zusammengestellt. ZÜRI WEST

Vor drei Jahren holten sie sich zwei „Klötze“ ab, u.a. als „Best Live Act“. Dieses Mal stellen die Berner Musiker ihre Live-Qualitäten auf der Bühne im Schiffbau unter Beweis. Was Mick Jagger und Co. drauf haben, können die Urgesteine des Schweizer Mundart-Rock schon lange! JAMES MORRISON

Mit seiner Samtstimme dürfte der britische Charmebolzen sämtliche weibliche Zuschauer im Saal im Handumdrehen zum Schmelzen bringen. Und auch der ein oder andere hartgesottene Rapper dürfte bei dieser geballten Gefühlsladung weich werden. STEFANIE HEINZMANN

Promi-Blogger Perez Hilton bezeichnete sie einst als „Emo Bibliothekarin“. Trotz solcher Seitenhiebe ist die sympathische Walliserin ihrer Brille treu geblieben. Schließlich geht es auch um ihre Stimme. Die Soul-Röhre präsentiert einen Song ihres dritten Albums. SILBERMOND

KURZÜBERSICHT: NOMINEES 2012 77 Bombay Street 3 Bruno Mars 3 DJ Antoine 2 Stress 2 Adele 2 Alle anderen sind jeweils einmal nominiert. BEST OF: GEWINNER Stress Amy Macdonald DJ Antoine, Stefanie Heinzmann, Züri West

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Sie sind längst eine feste Größe der Schweizer Musikszene. Bis zum ersten „Outstanding Achievement Award“ dauert es aber wohl noch ein bisschen. Bis dahin verwöhnen uns Adrian Sieber und seine Jungs mit den Songs ihres elften Albums, „Life Is Today“, das am 20. April erscheint. DJ ANTOINE

P. Diddy wird wohl nicht im Zürcher Schiffbau vorbeischauen. Aber wer braucht den schon? DJ Antoine, der letztes Jahr mit seiner Hit-Single „Welcome To St. Tropez“ international abräumte, bietet den SMAGästen ein erstklassiges DJ-Set.

Das B ran c h en m agazin

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Einen Swiss Music Award konnten sie bislang nicht mit nach Deutschland nehmen, dennoch steht die Bautzener Band immer wieder gerne in der Schweiz auf der Bühne. Im Gepäck hat das Quartett um die charismatische Frontfrau Stefanie Kloß Album Nummer vier, „Himmel auf“.

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