Siedlungatlas Rhein-Main

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Siedlungatlas Rhein-Main Modul Städtebau II - Übungen Bachelor, 4. Semester Sommersemester 2018

EUS

ENTWERFEN UND STÄDTEBAU



Einleitung Städtebau II: Stadt und Gesellschaft

Das Modul vermittelt Grundlagen des städtebaulichen Entwerfens und gibt Einblicke in die Wechselwirkungen städtischer und gesellschaftlicher Entwicklungsprozesse, sowie verschiedener Gestaltungs- und Steuerungsansätze im Kontext globaler Urbanisierungsprozesse. Zudem wird Wissen über verschiedene Rollen- und Berufsbilder in Städtebau und Stadtplanung vermittelt. Am Beispiel ausgewählter historischer und zeitgenössischer städtebaulicher und stadtplanerischer Projekte aus unterschiedlichen gobalen urbanen Kontexten werden verschiedene Stadtentwicklungsprozesse sowie Gestaltungs- und Steuerungsansätze und ihre Folgen analysiert. Zentrale Themen der Stadtentwicklung, wie soziale Segregation und Mischung, Gemeingüter und öffentlicher Raum, Nachhaltigkeit, Interessenskonflikte, formelle und informelle Instrumente der Planung, und Prozesse der Beteiligung werden so in Vorlesung und Übungen theoretisch fundiert und praxisorientiert behandelt. Das Modul Städtebau II besteht aus einer Vorlesung (2CP) und einer Übung (3CP). Im Sommersemester 2018 fokussierte die Übung auf die Untersuchung und Weiterentwicklung von Wohnsiedlungen im Rhein-Main Gebiet.

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Siedlungen im Rhein Main Aufgabestellung Übung 1: Analyse Die erste Übung fokussiert auf eine genaue Untersuchung des Bestandes.

Treffpunkte gibt es für welche Einwohnergruppen?

Im ersten Schritt der Recherche verschafft ihr euch anhand der verfügbaren Literatur und der online abrufbaren Informationen einen Überblick über die wesentlichen Entwicklungsdaten der gesamten Siedlung. Achtet dabei bitte auch darauf, ob sich auf den offiziellen Seiten der jeweiligen Stadt Informationen über die Aufnahme der Siedlung in eines der größeren Stadtentwicklungsprogramme zu finden ist. In einigen Fällen kann auch der Blick in die Tagespresse nützlich sein. Hier könnt ihr z.B. herausfinden, ob eure Siedlung als ein sozialer Brennpunkt dargestellt wird, ob größere Transformationen geplant sind oder die Siedlung im Rahmen von Immobilientransaktionen komplett den Besitzer wechselte und ggf. in Teileigentum umgewandelt wird.

Achtet dabei auch auf Spuren von Nutzungen und räumlichen Aneignungen, wie z.B. Anbauten oder Trampelpfade. Sie können euch Hinweise geben, welche Formen der Anpassung eine Siedlungsplanung unterworfen ist.

Im zweiten Schritt der Recherche schaut ihr euch die komplette Siedlung vor Ort an. Es ist unerlässlich sich selbst ein Bild zu machen, also plant einen Tag als Exkursion ein! Vor Ort gilt es alle Informationen bezüglich der baulichen Gestaltung der Siedlung und ihrer Freiräume zu kartieren. Schaut euch an, wie Freiräume, Wohnungen und Gemeinschaftseinrichtungen sowie Infrastruktur verlinkt sind: Gibt es Balkone, privatisierte Vorgärten, ist alles parzelliert und in Privateigentum aufgeteilt? Welche Dienstleistungen und öffentlichen

Einrichtungen lassen sie wie erreichen? Wo sind die Einrichtungen der Nahversorgung und wie kommt man dort hin als Einwohnerin oder Einwohner? Welche

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Genauso wichtig ist es sich einen Eindruck von den Bewohnerinnen und Bewohnern zu verschaffen. Welche Lieblingsorte und Verbesserungsvorstellungen haben sie? Was sind ihre Nutzungsmuster in der Siedlung? Zeichnet außerdem eure eigenen Eindrücke auf: Welche Orte findet ihr spannend? Wo fühlt ihr euch wohl und warum? Schließlich gilt es die Analysen in einem Mind-Map zu verdichten, der die Stärken und Schwächen der Siedlung deutlich widergibt. Abgabeleistungen 1. Isometrie, die eine typische stadträumliche Situation der Siedlung zeigt (Ausschnitt ist selbst festzulegen) 2. Nutzungskartierung, Geschossigkeit und Freiräume Kennzahlen (bitte in Tabellen eintragen): • bauliche Dichte (ggf. unterteilt in verschiedene Zonen); •

Belegungsdichte und Einwohnerprofil (müsste geschätzt werden, bzw. anhand von Statistiken) Entfernungen zu den wichtigsten öffentlichen Einrichtungen und zur


Übung 2: Vision Nahversorgung, wenn nicht vor Ort verfügbar (Kita, Grundschule, weiterführende Schule, Post, Bank, Supermarkt, ÖPNV, etc.) 3. Typische Wohnungsgrundrisse mit ggf. Freiraumanschluss, daraus abgeleitet: Wer war die Zielgruppe für diese Siedlung? Kennzahlen (bitte in Tabelle eintragen): • Anzahl und Größe der 1-, 2-, 3-, 4-Zimmer Wohnungen (ggf. nach Bauabschnitten unterscheiden) 4. Bauliche Überformung, räumliche Aneignung, Baualterkarte, sowie Zeitstrahl (inkl. alle wichtigen Daten der Entwicklung der Siedlung) • wurde die Siedlung über mehrere Jahre weitergebaut, von welchen Bauträgern, welche Gebäude stehen unter Denkmalschutz • z.B. Bauzeit, Siedlungserweiterungen, Denkmalschutz, Aufnahme in ein Stadtentwicklungsprogramm, Anschluss an Infrastruktur 5. Befragung von 3 Einwohnern (in möglichst unterschiedlichen Lebenssituationen): Zitate vom Lieblingsort, Verbesserungsvorschläge (inkl. einfacher Skizzen) • z.B. Jugendliche; Eltern mit Kindern; Singles; Migranten; Rentner 6. Synthese: Stärken - Schwächen - Mindmap (ohne Maßstab / eigene Darstellung)

Die zweite Übung fokussiert auf einer Weiterentwicklung des Bestandes. Nachdem ihr euch intensiv mit dem Bestand der Siedlung auseinandergesetzt habt und ihre Stärken und Schwächen herausgearbeitet habt, entwickelt ihr in der zweiten Übung eine Zukunftsvision für die Siedlung. Welche Maßnahmen sind in der Siedlung nötig, um die Herausforderung der kommenden 50 Jahre zu meistern? Hierbei sind unterschiedliche Ansätze denkbar: die radikale Nachverdichtung, das Hinzufügen von neuen Nutzungen, die neue Gestaltung von Freiräumen, die Überformung von Flächen, die wahrscheinlich nicht mehr genutzt werden, wie der Straßenraum, die Integration von nachhaltigen Energieträgern, neue Orte der Gemeinschaft, etc. Mit eurer Zukunftsvision zeigt ihr eure Vorstellung des Lebens in der Siedlung in 50 Jahren. Abgabeleistungen 1. Zukunftsvision der Siedlung (als Bild), inkl. Begründung (max 2.500 Zeichen) 2. Isometrie eines Ausschnitts der Siedlung, anhand dessen die geplanten Eingriffe gezeigt werden 3. Weiterentwicklung des Gebäudebestandes / Nachverdichtung (Demografie, neue Familienmodelle, neue Technologien, Verkehr, etc.) (Auswahlrechteck)

4. Weiterentwicklung der Freianlagen (Auswahlrechteck)

5. Modell im Maßstab 1:500 (Bestand und bauliche Interventionen müssen unterscheidbar sein)

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Orte

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29 18 19

15 16 17 5 6 7 10 3 2

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Karte des Rhein-Main-Gebietes

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Frankfurt/Main Goldstein (Gehry Häuser)

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Frankfurt/Main Ben Gurion Ring

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Rauenheim Le-Teil Strasse

2

Frankfurt/Main Zickzackhausen

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Frankfurt/Main Nord West Stadt 1

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Mörfelden Bewobau Siedlung

3

Frankfurt/Main Heimatsiedlung

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Frankfurt/Main Nord West Stadt 2

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Darmstadt Kranichstein (alt)

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Frankfurt/Main Römerstadt

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Frankfurt/Main Westhausen

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Darmstadt Kranichstein (neu)

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Frankfurt/Main Hellerhofsiedlung

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Frankfurt/Main Willi-Brundert-Siedlung 1, Hausen

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Darmstadt Heimstättensiedlung

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Frankfurt/Main Europaviertel 1

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Frankfurt/Main Willi-Brundert-Siedlung 2, Hausen

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Neu Isenburg Gravenbruch

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Frankfurt/Main Europaviertel 2

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Wiesbaden Klarenthal Nord

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Schwalbach West / Ostring

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Frankfurt/Main Hellerhofsiedlung (ältester Teil)

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Wiesbaden Klarenthal Süd

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Frankfurt/Main Ferdinand-Hofmann-Siedlung, Sindlingen

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Wiesbaden Europaviertel

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Frankfurt/Main Deutschherrenufer /ehem. Schlachthof

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Gustavsburg Cramer Klett Siedlung

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Frankfurt/Main Riedberg

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Rauenheim Ringstrasse

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3 Frankfurt | Heimatsiedlung | Übung 2: Vision

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Visualisierung

In den nächsten 50 Jahren wird die urbane Dichte wegen dem demographischen Wandel, Zuwanderung und Landflucht stetig steigen. Es gilt also, sowohl Wohnraum, als auch Freiräume für die Menschen in Städten zu schaffen. Diese Freiräume sollen sowohl der sozialen Interaktion und Gemeinschaft dienen, als auch Potenziale für die individuelle Entfaltung durch Erholung, Freizeitgestaltung und Kreativität bieten. Dadurch wird auch der Gentrifizierung entgegengewirkt. Die Durchmischung der

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Gesellschaft wird begünstigt und das Entstehen von Randgruppen verringert. Durch dieses Zusammenspiel kann sich die urbane Dichte posiHeimatsiedlung 2070 tiv auf Fortschritt und Wachstum auswirken. Um Nachhaltigkeit allerdings ganzheitlich etablieren zu können, muss besonders im Bewusstsein der Bewohner einer Stadt ein Wandel stattfinden. Um diesen Wandel herbeizuführen, muss den Menschen ein leichter Zugang geschaffen werden, der es ermöglicht nachhaltig zu leben und zu wirtschaften.


in Frankfurt am Main g nachverdichtet. Die edlung werden aufgegen erweitert. Grünflächen docken an ind jeweils dreigeschoschiedlicher Größenordber die Parallelstraße des en so eine neue Adresse. teht ein dynamisches geplant wirkt, sondern

Isometrie der Vision

Isometrie, Überformung

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Grundriss der Vision

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9 Frankfurt | Ferdinand-Hofmann-Siedlung | Übung 1: Analyse

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ron-Gebiet spunkt

Isometrie der Siedlung Isometrie

Die Siedlung im Stadtteil Sindlingen liegt im Westen Frankfurts direkt an der Stadtgrenze. Sie ist als reine Wohnanlage konzipiert, daher finden sich dort auch nur wenige Gewerbeoder Dienstleistungsbauten. Die Siedlung wurde ab 1920 im Zuge eines Wohnraumprogramms erbaut. Auch heute noch erfüllt sie im Rhein-Main-Gebiet diese Funktion und gibt Pendlern einen zentralen Ausgangspunkt für die Metropolregion Rhein Main.

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Die Ferdinand-Hofmann-Siedlung kann in Einfamilienreihenhäuser und Mehrfamilienhäuser unterteilt werden. Zu jedem Einfamilienreihenhaus in der Ferdinand-HofmannStraße und der Sindlinger Bahnstraße gehört zum Beispiel ein Vorgarten und ein Garten. Die Zeilenblöcke mit Wohnungen sind durch grüne Abstandsflächen voneinander getrennt. Charakteristisch für die Siedlung sind die Spielplätze und der Richard-Weidlich-Platz.


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Isometrie der Wohnungstypen

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Lageplan

11 Karte (genordet) M 1:2.000


15 Frankfurt | Westhausen | Übung 1: Analyse

Isometrie der Siedlung

Nordwestlich von Frankfurt liegt die Siedlung Westhausen. Sie war das Ergebnis eines Stadplanungsprogramms 1925 und 1930. Nach Kriegsende stiegen die Einwohnerzahlen rapide an. Gegen die folgende nationale Wohnungsnot sollte eben dieses Programm Abhilfe schaffen. Die in zwei Bauphasen errichtete Siedlung Westhausen umfasste bei Fertigstellung 1116 Mietwohnungen als Kleinstwohnungen im Reihenhaus und im Geschossbau als Laubenganghaus. Ursprünglich waren die doppelgeschossigen Reihenhäuser für ein Familie geplant, jedoch wurden sie um Mietkosten zu

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sparen als Zweifamilienhaus-Typ realisiert. So beinhaltete ein Reihenhaus zwei Wohnung mit jeweils 40 m2 und 42 m2. Ausgestattet waren die geplanten Häuser und Wohnungen mit einer modernen Einbauküche, der sogenannten „Frankfurter Küche“. Heutzutage werden viele dieser Geschosswohnungen verkauft, privatisiert und zusammengefasst. Jedem Reihenhaus ist eine vier Meter tiefe Rasenfläche vorgelagert. Zwischen dieser Fläche und dem Garten der gegenüberliegenden Häuserreihe befindet sich die Grünfläche der Wohnung im oberen Geschoss.


Isometrie der Wohnungstypen

Bewohner 1

Bewohner 2

Bewohner 3

eine 64-järige alte Dame, die mit der derzeitigen Situation nicht zufrieden ist.

ein 11-jährige Junge, der sich hier wohl findet, da es hier in der Siedlung viele Grünflächen und Spielflächen gibt.

eine 40-jährige alte alleinerziehende Mutter, die aufgrund Schnellverbindung mit der Stadt hier hergezogen ist.

GSEducationalVersion

Befragung und Bewohner

GSEducationalVersion

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20 Wiesbaden | Europaviertel | Übung 1: Analyse

Innenstadt meter r zusätzlich unktion als dort öffentstädtischen r B252 über

über die naer Bahn an bunden. Die ls Standort k, Logistik r bzw. nati-

Isometrie der Siedlung Isometrie

Das Europaviertel liegt südwestlich der Wiesbadener Innenstadt und gehört zum Stadtbezirk Rheingauviertel. Neben seiner funktion als Wohngebiet dient das Europaviertel zusätzlich als Standort öffentlicher Institutio-

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nen wie der Volkshochschule. Das Gebiet ist gekennzeichnet durch einem hohen Anteil an Wohnbauten, deren Erdgeschosse teilweise als Geschäftsflächen genutzt werden.


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h hohe Dichte, baulich sowie in der öffentliche Freiflächen, die meisten chen Gebäuden zugeordnet. Es gibt Wohnungen, darüber und darunter

ttlich 35m2

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Standort

Isometrie der Wohnungstypen

GSEducationalVersion

Fabian Weinhart

Lageplan

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20 Wiesbaden | Europaviertel | Übung 1: Analyse

viertel im d von der d dem Konradaße ist die engelände wird enutzt.

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nd Umwelt.

455

671

Isometrie der Siedlung

mmermann

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Das Europaviertel befindet sich im Bezirk Rheingauviertel im Südwesten der Stadt Wiesbaden. Das Europaviertel ist durch einen nutzungsspezifischen Gegensatz geprägt. Den staatlichen, durch Zäune abgeschirmtem Institutionen, stehen offen gestaltete und öffentlich zugängliche Wohnanlagen gegenüber. Die Wohnungen im Erdgeschoss haben häu-

fig einen kleinen Garten oder eine Terrasse, während jene in den oberen Geschossen mit Balkonen ausgestattet sind. Die Wohnhäuser wurden so angeordnet, dass sie in ihrer Mitte jeweils eine Grünfläche umschließen und zur freien Nutzung verfügbar sind. Außerdem sind die Straßen und Gehwege mit vielen Bäumen oder Hecken versehen, wodurch das Viertel vegetationsreich wirkt.

Isometrie


Übung 1 Übung 11 Übung

Blatt 7/8

Blatt 7/8 Blatt 7/8 Befragung Kinder Auf einem Spielplatz des Europaviertels trafen wir auf einen Vater, der dort mit seinen beiden Söhnen spielte. Die beiden Befragung Kinder Kinder, im Kinder Alter von 6 und 8 Jahren, wirkten glücklich und Befragung Auf einem Spielplatz dass des Europaviertels trafen wir auf einen erweckten denSpielplatz Eindruck, sie mit ihrem trafen Umfeld imauf Auf einem des Europaviertels wir einen Vater, der dort mitzufrieden seinen beiden Söhnen spielte. Die beiden Europaviertel sind.Söhnen Der Ältere von beiden Vater, der dortsehr mit seinen beiden spielte. Die beiden Kinder, im Alter von 6 und 8 Jahren, wirkten glücklich und erzählte, dass er hier Freunde trifft, mit denen Kinder, im Alter von häufig 6 und 8seine Jahren, wirkten glücklich under erweckten den Eindruck, dass sie mit ihrem Umfeld im dann gemeinsam spielen kann. Auch Nähe zur eigenen erweckten den Eindruck, dass sie mit die ihrem Umfeld im Europaviertel sehr zufrieden sind. Der Ältere von beiden Wohnung empfanden alle dreisind. als positiv. Dervon Vater erzählte, Europaviertel sehr zufrieden Der Ältere beiden erzählte, dass er hier häufig seine Freunde trifft, mit denen er dass er seine mal alleine spielen lassen erzählte, dassKinder er hierauch häufig seine Freunde trifft, mitkönne, denen da er dann gemeinsam spielen kann. Auch die Nähe zur eigenen er ausgemeinsam seiner Wohnung einen guten Blick den Spielplatz dann spielen kann. Auch die auf Nähe zur eigenen Wohnung empfanden alle drei als positiv. Der Vater erzählte, habe und somit auch nicht immer einen weiter entfernten Wohnung empfanden alle drei als auf positiv. Der Vater erzählte, dass er seine Kinder auch mal alleine spielen lassen könne, da Spielplatz fahren müsse. dass er seine Kinder auch mal alleine spielen lassen könne, da er aus seiner Wohnung einen guten Blick auf den Spielplatz er aus seiner Wohnung einen guten Blick auf den Spielplatz habe und somit auch nicht immer auf einen weiter entfernten habe und somit auch nicht immer auf einen weiter entfernten Spielplatz fahren müsse. Spielplatz fahren müsse.

mann

Anna Kunstmann, Bernadette Lang-Eurisch, Vivian Zimmermann GSEducationalVersion

Anna Kunstmann, Bernadette Lang-Eurisch, Vivian Zimmermann Anna Kunstmann, Bernadette Lang-Eurisch, Vivian Zimmermann

GSEducationalVersion GSEducationalVersion

Befragung Person 2 Auf einem Sportplatz im Europaviertel sprachen wir eine Gruppe von vier Jugendlichen an, die sich dort zum Sport verabredet hatten. Befragung Person 2 Die Befragung verlief Befragung Person 2 ein wenig anders als die erste. Einer der Auf einemsagte, Sportplatz imein Europaviertel sprachen wir eine Gruppe Jugendlichen dass im er wenig unzufrieden dem Viertel sei, Auf einem Sportplatz Europaviertel spracheninwir eine Gruppe von vier Jugendlichen an,und die sich dort zum Sport verabredet hatten. da außer der Sporthalle demdort Sportplatz keinen vernünftigen vonesvier Jugendlichen an, die sich zum Sport verabredet hatten. Die Befragung verlief ein wenig anders als die erste. Einer der Treffpunkt für Jugendliche gäbe.anders Außerdem sagte er,Einer dass das Die Befragung verlief ein wenig als die erste. der Viertel Jugendlichen sagte, dass er ein wenig unzufrieden in dem Viertel sei, sehr ruhig sei und esdass keinerlei oder Ausgehmöglichkeiten hiersei, Jugendlichen sagte, er einBars wenig unzufrieden in dem Viertel da es außer der Sporthalle und dem Sportplatz keinen vernünftigen gäbe er der häufig gelangweilt da esund außer Sporthalle und wäre. dem Sportplatz keinen vernünftigen Treffpunkt für Jugendliche gäbe. Außerdem sagte er, dass das Viertel Die anderenfür Jugendlichen ihm, indem sie sagten, Treffpunkt Jugendlichewidersprachen gäbe. Außerdem sagte er, dass das Viertel sehr ruhig sei und es keinerlei Bars mit oderdem Ausgehmöglichkeiten hier dass weniger 10 Minuten Bus in der Innenstadt sehr man ruhiginsei und es als keinerlei Bars oder Ausgehmöglichkeiten hier gäbe und er häufig gelangweilt wäre. wäre genug erleben könne. gäbe und dort er häufig gelangweilt wäre. Die anderen Jugendlichen widersprachen ihm, indem sie sagten, Die hat gezeigt, dass unter den Jugendlichen des Die Befragung anderen Jugendlichen widersprachen ihm, indem sie sagten, dass man in weniger als 10 Minuten mit dem Bus in der Innenstadt Europaviertels Unstimmigkeiten herrschen. dass man in weniger als 10 Minuten mit dem Bus in der Innenstadt wäre und dort genug erleben könne. wäre und dort genug erleben könne. Die Befragung hat gezeigt, dass unter den Jugendlichen des Die Befragung hat gezeigt, dass unter den Jugendlichen des Europaviertels Unstimmigkeiten herrschen. Europaviertels Unstimmigkeiten herrschen.

Befragung Person 3 Auf dem Gehweg der George-Marshall-Straße ging ein älteres Ehepaar mit ihrem Hund spazieren, die wir ansprachen. Sie haben Befragung Person 3 sich dort eine Eigentumswohnung gekauft, da sie viele Vorteile im Befragung Person 3 Auf dem Gehweg der George-Marshall-Straße ging ein älteres Europaviertel sehen. der Zum einen die Nähe zur Stadtmitte die Auf dem Gehweg George-Marshall-Straße ging einund älteres Ehepaar mit ihrem Hund spazieren, Verkehrsmitteln. die wir ansprachen. Sie haben Zum gute Anbindung mitHund den öffentlichen Ehepaar mit ihrem spazieren, die wir ansprachen. Sie haben sich dort eine Eigentumswohnung gekauft, da sie viele Vorteile im anderen, Bäumen und Hecken gestalteten Straßen. Dieseim sich dort die einemit Eigentumswohnung gekauft, da sie viele Vorteile Europaviertel sehen. Zum einen die Nähe zur Stadtmitte und die laden zu einemsehen. Spaziergang mit dem Hundzur einStadtmitte oder die Ausicht Europaviertel Zum einen die Nähe und dieins Verkehrsmitteln. Zum gute Anbindung mit den öffentlichen Grüne vom Balkon zuöffentlichen genießen. Trotz der stark befahrenen Verkehrsmitteln. Zum gute Anbindung mitaus den anderen, die mit Bäumen und Hecken gestalteten Straßen. Diese Schiersteinerstraße und dem Lärm ist das Viertel sehr anderen, die mit Bäumen undstädtischen Hecken gestalteten Straßen. Diese ladenAußerdem zu einem Spaziergang mit dem Hund ein dass oder die die Ausicht ins ruhig. emdfinden sich als angenehm, laden zu einem Spaziergang mit dem Hund ein oder die Ausicht ins Grüne vom Balkon aus zu genießen. Trotz der stark befahrenen Einkaufsmöglichkeiten keine 5 Minuten zuder Fußstark von befahrenen ihrem Zuhause Grüne vom Balkon aus zu genießen. Trotz Schiersteinerstraße undumliegenden dem städtischen Lärm ist das mit Viertel sehr entfernt sind. Auch und die älteren Kasernen ihren Schiersteinerstraße dem städtischen Lärm ist das Viertel sehr ruhig. Außerdem Nutzzungen emdfinden sich als angenehm, dass die unterschiedlichen stören sie nicht. dass ruhig. Außerdem emdfinden sich als angenehm, die Einkaufsmöglichkeiten keine 5 Minuten zu Fuß von ihrem Zuhause Einkaufsmöglichkeiten keine 5 Minuten zu Fuß von ihrem Zuhause entfernt sind. Auch die umliegenden älteren Kasernen mit ihren entfernt sind. Auch die umliegenden älteren Kasernen mit ihren Lageplan unterschiedlichen Nutzzungen stören sie nicht. unterschiedlichen Nutzzungen stören sie nicht.

Atmosphäre

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26 Darmstadt | Kranichstein (neu) | Übung 1: Analyse

trums iegt die Klein-

und t.

Isometrie der Siedlung

Kranichstein liegt ca. 3 km nordöstlich des Innenstadtzentrums im Grünen und ist der jüngste Stadtteil Darmstadts. Prägend für den Grundriss des Stadtteils sind vor allem die geordneten Zeilenbebauungen, welche die Funktion des Wohnens beinhalten. Sie strukturieren das Viertel und lassen es als homogenes Gesamtbild wirken. An manchen Stellen wird die Zeile durch eine Kammbebauung ersetzt, wobei sich diese trotzdem an der Zeile orientieren und die Nutzung nur eine Sonderform des Wohnens darstellt. Der Ausschnitt zeigt ein Wohnquartier mit

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fortschrittlichem ökologischem und sozi- Isometrie alem Gesamtkonzept: Ein differenziertes Wohnungsangebot soll eine soziale sowie altersmäßige Mischung der Bewohnerschaft gewährleisten. Alternative Wohnkonzepte mit experimenteller Bauweise und besondere Eigentums- und Mietformen sollen in diesem Gebiet Platz finden können. Das Freiraumkonzept basiert auf einer „Grünen Mitte“, welche das Baugebiet von Norden nach Süden durchzieht, sowie einer stadtteilübergreifenden Fuß- und Radwegallee in Ost-West-Richtung entlang der Straßenbahntrasse.


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sowie alAlternative ere Eigenn können. welche iner stadthtung ent-

Übung 1

Blatt 7/8

Übung Übung11

Blatt Blatt 7/8 7/8

Torben, 11 Jahre Bob, 21 Jahre Jutta, 43 Jahre Sein Lieblingsort ist der Basketballkorb im Südwesten der SiedEr schätzt an seiner Siedlung die gute Anbindung und die TatJutta arbeitet in der Innenstadt von Darmstadt und ist glücklung. Hier trifft er sich nachmittags mit seinen Freunden um gesache, dass er sich hier mit seiner WG ein Haus teilen kann und dies Mutter von 2 Kindern. Sehr glücklich ist sie darüber, dass die Torben, Torben, 11 11 Jahre Jahre Bob, Bob, 21 21 Jahre Jahre Jutta, Jutta, 43liche 43 Jahre Jahre meinsam Basketball zu spielen. Besonders gut gefällt ihm an diesem auch noch bezahlen kann. Jedoch vermisst er ein großzügigeres Kindertagesstätte direkt um die Eckeund liegt die Siedlung sehr Sein Sein Lieblingsort Lieblingsort ist ist derder Basketballkorb Basketballkorb imim Südwesten Südwesten derder SiedSiedEr Er schätzt schätzt an an seiner seiner Siedlung Siedlung diedie gute gute Anbindung Anbindung und und diedie TatTatJutta Jutta arbeitet arbeitet in der in der Innenstadt Innenstadt von von Darmstadt Darmstadt und ist und ist glückglücklung. lung. Hier Hier trifft trifft er sich er sich nachmittags nachmittags mit seinen seinen Freunden Freunden umum ge-ge- Freizeitprogramm, sache, sache, dass dass er sich er sich hier hier mitmit seiner seiner WGWG ein Haus Haus teilen teilen kann kann und und dies diesbeiliche liche Mutter Mutter vonvon 2 Kindern. 2 Kindern. Sehr Sehr glücklich glücklich ist ist sie sie darüber, darüber, dass dass diedie Ort, die ruhige Lage am Rand des Viertels. mit Von dort hat er es nicht gerade für Leute inein seinem Alter. Ihm fehlt familienfreundlich ist. Stolz zeigt sie uns ihre Passivhaus Plakette, meinsam meinsam Basketball zuliegt zu spielen. spielen. Besonders gutgut gefällt gefällt ihm ihm an an diesem diesem auch auch noch noch bezahlen bezahlen kann. kann. Jedoch Jedoch vermisst vermisst ein er ein großzügigeres großzügigeres Kindertagesstätte Kindertagesstätte direkt direkt umum diedie Ecke Ecke liegt liegt und und dieder die Siedlung Siedlung sehr Vor 10 Jahren weit nach Hause undBasketball außerdem derBesonders Schrebergarten seiner spielsweise etwas wie ein Café oder eineerKneipe, die als Treffpunkt die direkt neben ihrer Haustüre an Wandsehr prankt. Ort, Ort, die die ruhige ruhige Lage Lage am am Rand Rand des des Viertels. Viertels. Von Von dort dort hat hat er es er nicht es nicht Freizeitprogramm, Freizeitprogramm, gerade gerade für für Leute Leute in seinem in seinem Alter. Alter. Ihm Ihm fehlt fehlt beibeifamilienfreundlich familienfreundlich ist. ist. Stolz Stolz zeigt zeigt sie sie uns uns ihre ihre Passivhaus Passivhaus Plakette, Plakette, Großeltern in direkter Nähe. für junge Leute fungiert. Deswegen beschränkt sich seine Frezeitgeentschied sie sich bewusst für den Umzug an den Stadtrand, da die weit weit nach nach Hause Hause und und außerdem außerdem liegt liegt derder Schrebergarten Schrebergarten seiner seiner spielsweise spielsweise etwas etwas wiewie einein Café Café oder oder eine eine Kneipe, Kneipe, diedie alsals Treffpunkt Treffpunkt diedie direkt direkt neben neben ihrer ihrer Haustüre Haustüre an an derder Wand Wand prankt. prankt. VorVor 10 10 Jahren Jahren staltung meist auf gemeinsame Aktionen mit seiner WG. Hierbei ist Anbindung an den ÖPNV gut ist. Jeden morgen und abend pendelt Großeltern Großeltern in direkter in direkter Nähe. Nähe. fürfür junge junge Leute Leute fungiert. fungiert. Deswegen Deswegen beschränkt beschränkt sich sich seine seine FrezeitgeFrezeitge- entschied entschied siesie sich sich bewusst bewusst fürfür denden Umzug Umzug an an denden Stadtrand, Stadtrand, da da diedie er staltung sehr froh über nach Süden gerichtete Terasse. sie an soan inden 15 Minuten Haustür zu Haustür. staltung meist meist aufseine auf gemeinsame gemeinsame Aktionen Aktionen mitmit seiner seiner WG. WG. Hierbei Hierbei ist ist Anbindung Anbindung den ÖPNV ÖPNV gutgut ist.von ist. Jeden Jeden morgen morgen und und abend abend pendelt pendelt er sehr er sehr froh froh über über seine seine nach nach Süden Süden gerichtete gerichtete Terasse. Terasse.

siesie so so in 15 in Minuten 15 Minuten vonvon Haustür Haustür zu zu Haustür. Haustür.

Isometrie der Freianlagen- und Wohnungstypen

Isometrie

Constantin Constantin Kirberger, Kirberger, Daniel Daniel Müller, Müller, Philipp Philipp Jaskiela Jaskiela

Constantin Kirberger, Daniel Müller, Philipp Jaskiela

Atmosphäre

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26 Darmstadt | Kranichstein (neu) | Übung 2: Vision

Visualisierung

Gemeinsam sollen die Maßnahmen die Lebensqualität in der Siedlung nachhaltig verbessern. Der Maßstab der Planung richtet sich nach dem Mensch. Verkehr:

Eine autofreie Siedlung kann die Lebensqualität der dort lebenden Bürger enorm erhöhen.

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Gemeinschaft und Vernetzung:

Die Siedlung wird gemeinschaftlich verbunden. Kleinmaßstäbliche, ein- bis zweigeschossige Gebäude werden in Clustern zusammengefasst. Ein neues Siedlungszentrum stellt die Nahversorgung sicher und gleichezeitig ordnen sich einige Kleingewerbe entlang des Fußgängerweges ins Siedlungsinnere, um die Vernetzung anzuregen.


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Blatt 3/4

Fußgängerwege

ng der Eingriffe Fahrradwege

ng des Gebäudebestandes E-Car und Bike Sharing Station Hauptverkehsachse

henden privaten Parzellen wurden zusammengeschaltet en entfernt, da die Heimstättensiedlung nun autofrei ge.

r gemeinschaftlichen Parzelle gliedern sich 3-5 Häuser als und binden die Bestandsbauten nahtlos mit ein. Dabei vere Neubauten zueinander um spannende Straßenansichten e zu schaffen.Übung 2 Wegbegleitender Wasserzug

Blatt 3/4

Öffentliche Plätze

erdichteten Wohnhäuser sind als eingeschossiger Bauköründach ausgeführt und richten sich zunächst nach einem Grundriss - einem 2-Personen Haushalt. Modular lassen adratischen Gebäude zusammenschalten, um Raum für rpersonen-Haushalt zu bieten. Die Erschließung der eindule findet vom Innenhof des Clusters statt. Beschreibung der Eingriffe

Gemeinschaftliche Parzellen Private Vorgärten

Urban Gardening

Veränderung des Gebäudebestandes

_Die bestehenden privaten Parzellen wurden zusammengeschaltet und Garagen entfernt, da die Heimstättensiedlung nun autofrei gestaltet wird.

_Auf dieser gemeinschaftlichen Parzelle gliedern sich 3-5 Häuser als Cluster an und binden die Bestandsbauten nahtlos mit ein. Dabei verspringen die Neubauten zueinander um spannende Straßenansichten und Räume zu schaffen.

_Die nachverdichteten Wohnhäuser sind als eingeschossiger Baukörper mit Gründach ausgeführt und richten sich zunächst nach einem minimalen Grundriss - einem 2-Personen Haushalt. Modular lassen sich die quadratischen Gebäude zusammenschalten, um Raum für einen Mehrpersonen-Haushalt zu bieten. Die Erschließung der einzelnen Module findet vom Innenhof des Clusters statt.

Isometrie, Überformung

_In der gemeinschaftlichen Parzelle befinden sich angrenezend an den Grundriss kleine Gartenflächen, die einen privaten Rückzugsort bilden. Die große gemeinschaftlich nutzbare Fläche bietet Platz für Urban Gardening und einen Innenhof. 1. Wohneinheit 54.0 m 2. Wohneinheit 70.0 m

GSEducationalVersion

Isometrie der Vision

Zusammenschluss Wohneinheit 130.0 m

Ziel der Umstrukturierung ist es, die Gemeinschaft zu stärken und dam gemeinschaftlichen Teilen neue Bedeutung zuzusprechen. Das die Zukunftsvision auch wieder eine Zukunft mit sich bringt, kann eine weitere Verdichtung der Siedlung durch eine nachträgliche modulare Aufstockung erfolgen.

meinschaftlichen Parzelle befinden sich angrenezend an riss kleine Gartenflächen, die einen privaten Rückzugsort große gemeinschaftlich nutzbare Fläche bietet Platz für Zusammenschluss Wohneinheit 130.0 m

Johanna Mekus, Julia Kemkemer, Eva Birnstiel

Lageplan der Vision

21 Entwicklungsplan (genordet) M 1:500


26 Darmstadt | Kranichstein (neu) | Übung 2: Vision

),

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Visualisierung

Kranichstein (neu) 2070

Darmstadt, Kranichstein 2070: Kranichstein, ist eine Vorzeigesiedlung für Passivhäuser und alternative Wohnformen, baut diese weiter aus und lässt Träume eines jeden Athippies wahr werden. Das Quatier erstrahlt in neuem Grün, mit neu angelegten Parkflächen und

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damit verbunden Pflanzentypen sorgt es für ein angenehmes Klima. Die früheren Parkhäuser wurden aufgestockt und zu Gartentürmen umfunktioniert, welche gemeinschaftlich gepflegt werden und jedem öffentlich zugänglich sind.


Isometrie der Vision

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28 Neu Isenburg | Gravenbruch | Übung 2: Vision

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Visualisierung Gravenbruch 2068

Durch die große Landflucht der letzten 50 Jahre ist die Bevölkerungsdichte in den Städten stark gestiegen. Die großen deutschen Städte sind weiter gewachsen und haben sich ins Umland ausgebreitet. So auch die Finanzmetropole Frankfurt am Main, in der sich die Einwohnerzahl mehr als verdoppelt hat. Durch dieses stetige Wachstum musste neuer Wohnraum geschaffen werden. So wurden

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Gebiete um Frankfurt herum erschlossen und bestehende Gemeinden und Siedlungen wie Offenbach, Heusenstamm und NeuIsenburg in das Stadtgebiet eingebunden. Die ehemals von Wäldern umgebene und alleinstehende Wohnsiedlung Gravenbruch ist mittlerweile fest in die umliegende städtische Struktur integriert und gilt als eigener Stadtteil im Frankfurter Stadtgebiet.


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Übung 2

Blatt 2/4

Lageplan der Vision

Übung 2

Entwicklungsplan (genordet) M 1:500 Blatt 3/4

Beschreibung der Eingriffe GSEducationalVersion

Die bestehende Wohnbebauung Gravenbruch, die schon seit den Wohnungstypen 1960er Jahren überzeugen konnte, ist weitestgehend bestehen geblieben. Es wurden Sanierungsarbeiten vorgenommen und nur vereinzelt Gebäude abgerissen um Platz für die angelegten Freiflächen Fabian Raue, Friedrich Trost, Hannah Herrmann und die neu geplante Infrastruktur zu schaffen. Dagegen wurden die einst so dominierenden Garagen zwischen den Wohngebäuden alle

Isometrie der Vision Isometrie, Überformung

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29 Schwalbach | West / Ostring | Übung 2: Vision

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Visualisierung

Um in den kommenden fünf Jahrzenten der Limesstadt in Schwalbach ein povsitives Miteinander zu gewährleisten und das soziale Leben wieder anzukurbeln soll anhand der Umgestaltung des Grünstreifens in der Mitte der Siedlung eine anziehende Flaniermeile mit ausgeprägten Möglichkeiten zur Gestaltung von Freizeit für alle Altersgruppen der Siedlung entstehen. Hiermit soll ein Bindeglied zwischen privatem und öffentlichem Leben geschaffen werden. Die trostlosen Grünstreifen zwischen den

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Hans Bernhard Reichow Weg

viergeschossigen Riegeln werden durch offene Flächen ersetzt, wobei das Grün hier nicht ganz verschwindet, sondern in Form von gemeinschaftlich genutzten Pflanzgärten auf den Flachdächern wieder aufblüht. Die verschiedenen im Bestand vorhandenen Riegel werden hierbei mit orthogonal aufgesetzten, zweigeschossigen Riegeln verbunden, die eine Verbindung zwischen den Gebäuden schaffen und einen Raum kreieren, der Begegnungsfläche bildet.


ar wichtig, die sich im Beerbinden und somit eine barschaft zu erschaffen. g eben dieser mit zweigezu den bereits vorhandenen und somit die zuvor sepaden. Diese Verknüpfung erflächen als Dachparks, welche en Wohnbauten dienen und inen Raum für Begegnung

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tartige Struktur an die e für die Bewohner der beausbildet und somit den Riegel mehr belebt.

Entwicklungsplan 1:500 Lageplan der M Vision

Isometrie der Vision

Isometrie, Überformung

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Weitere Projekte

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ngels

Park“, zu

Befragung Person 2 (Frau mit Kind)

Befragung Person 3 (Rentnerin)

- für sie wirkt das Stadtviertel wie eine eigene Kleinstadt, die keine Qualität hat und sehr grau ist (und manchmal kriminell)

- wegen der vielen Bauarbeiten und Fluglärm fühlt sie sich nicht wohl, weil sie sich nie richtig erholen kann

- für Singles und Arbeiter ist der Ort vielleicht attraktiv aber nicht für eine Familie

- es gibt zu wenige Freiräume und Grün

- Wohnungen sind zu teuer und die Kindertagesstätten sind überfüllt - kein Ort für die Kinder und Erholung (Europagarten ist noch nicht offen)

- Vieles wirkt für sie zu künstlich und fremd - schwere Zugänglichkeit an Nahversorgung - am liebsten spaziert sie durch die Allee, die an der Nordseite des geplanten Europagartens befindet

Situation 2

Situation 3

Befragung Person 2 (Frau mit Kind)

Befragung Person 3 (Rentnerin)

- für sie wirkt das Stadtviertel wie eine eigene Kleinstadt, die keine Qualität hat und sehr grau ist (und manchmal kriminell)

- wegen der vielen Bauarbeiten und Fluglärm fühlt sie sich nicht wohl, weil sie sich nie richtig erholen kann

- für Singles und Arbeiter ist der Ort vielleicht attraktiv aber nicht für eine Familie

- es gibt zu wenige Freiräume und Grün

- Wohnungen sind zu teuer und die Kindertagesstätten sind überfüllt - kein Ort für die Kinder und Erholung (Europagarten ist noch nicht offen)

- Vieles wirkt für sie zu künstlich und fremd - schwere Zugänglichkeit an Nahversorgung - am liebsten spaziert sie durch die Allee, die an der Nordseite des geplanten Europagartens befindet

Situation 2

Situation 3

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Atmosphäre | Europaviertel , Frankfurt am Main


e sehr gleichmäßige Wohnhosswohnungsbauten, begenreihen. Da es sich bei handelt, wurde das Verlten. Die geschwungene Wohngebiet und kehrt im lbst zurück. Der Großteil der aßen, einige davon enden in aller Wohnungen sind Dreien Geschosswohnungsbauverfügen, sind die verschieBalkon in den normalen rrasse in den Dachgeschosnfamilienhäusern verfügt

tlich 38m2

tlich 54m2

ittlich 88m2

ittlich 104m2

ittlich ab ca. 120m2

Wohnungstypen | Gravenbruch, Neu-Isenburg

dtkerns und ossenem ohnsiedlung

Herrmann

Main und ist ein en der Stadt Ofadtteil Sprendhen mit der Stadt g dient Graven-

h

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Rödermarkt

Isometrie der Siedlung | Gravenbruch, Neu-Isenburg

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ssenschaft und Natur chitektur der Nachchitektur beschrieb elle den Mensch in kelt, und dort fühlt

der Siedlung wieder. und Hohen Baumben.

was auch unsere iderspiegelt. Zentral Norden das große t. Natürlich darf auch Gemeinschaft stört,

eutra Siedlung aus.

-

Mindmap | Bewobau, Mörfelden

dstein. Goldstein egener Stadtteil Höchst, Nied,

ünten Freiflächen, permarkt, einer

Region. Es liegt nd Wiesbaden. der wichtigsten ndustrie-,

her den größten der punkt im Bahnnetz.

Isometrie der Siedlung | Goldstein, Schwanheim

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Impressum

Städtebau II: Stadt und Gesellschaft Dokumentation Sommersemester 2018 Prof. Dr. Nina Gribat M.Sc. Iman Charara, Dipl. Ing. Andreas Schmitt Tutoren: Nelly Meyer, Nadja Rupp und Valentin Doll Verfasser: S.8-9 Eva Neveril, Hannah Lucius, Ines Wiedemann S.10-11 Catharina Neuer, Katharina Halkenhäußer, Svea Boß S.12-13 Veruschka Janouschkowetz, Feven Zeru, Stefanie Fellenz S.14-15 Torsten Bruns, Alexander Stein, Fabian Weinhart S.16-17 Anna Kunstmann, Bernadette Lang-Eurisch, Vivian Zimmermann S.18-19 & S.22-23 Constantin Kirberger, Daniel Müller, Philipp Jaskiela S.20-21 Johanna Mekus, Julia Kemkemer, Eva Birnstiel S.24-25 Fabian Raue, Friedrich Trost, Hannah Herrmann S.26-27 Junis Al-Masri, Jana Bock, Max Illig

Technische Universität Darmstadt Fachbereich Architektur (FB 15) Fachgebiet Entwerfen und Städtebau (FG EUS) www.eus.architektur.tu-darmstadt.de info@eus.tu-darmstadt.de +49-6151-16 23403

Juli 2018, Darmstadt

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EUS

ENTWERFEN UND STÄDTEBAU