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Date: 04.07.2013

Handelszeitung 8021 Zürich 043/ 444 59 00 www.handelszeitung.ch

Genre de média: Médias imprimés Type de média: Magazines populaires Tirage: 36'976 Parution: hebdomadaire

N° de thème: 375.32 N° d'abonnement: 1089048 Page: 42 Surface: 119'633 mm²

«Noch Potenzial in der Kommerzialisierung» Schweiz ist exzellent in For-

1 Es gibt viele starke Innovationen. I. Von Innovationen im Frühstadium

schung und Technologie, hat aber 5Die noch Potenzial in der Kommerzialisierung von Technologie und damit in der Schaffung von mehr nachhaltiger Wert-

wie die Scanning-Maus von Dacuda, dem

Daten-Safe von DSwiss über MedtechInitiativen wie Swisstom bis zu Innovationen, die sich sehr gut im Markt durchgesetzt haben, wie die Nespresso-Kapsel.

schöpfung. Es fehlt vielfach am Geschäftsmodell-Denken, zu oft wird nur die Technologie gesehen.

Die Schweiz hat enorme Stärken in der Innovation und wird auch als innovatives Land im technologieintensiven Oliver Gassmann

gibt klare Erfolgsfaktoren: De-

sowie forschungslastigen industriellen Direktionsvorsitzender und Professor, Umfeld wahrgenommen. Wichtig - sind In§titut für Technologiernanageeeit, die guten Rahmenbedingungen für For- Universität St.Gallen (HSG), St.Gallen schung und Bildung. Jedoch nimmt der Wachstumsimpulse geben. relative Vorsprung zu anderen europäischen Ländern ab. Hier gilt es die InvestiSchweiz hat eine exzellente Ausgangssituation in Forschung und tionen weiter intelligent zu intensivieren. ea Es ist richtig, dass in grossen Unter- Bildung. Diese schafft das Potenzial, dass ...) nehmen zusammen mit Hochschu- durch grosse Leistungsbereitschaft Piolen der grösste Innovationsteil geleistet niergeist realisiert wird. Die Schweiz ist wird. Auf der anderen Seite sind es gerade auch im Geiste viel offener und innovatidie exportorientierten Hightech-KMU, ver, als sie sich selbst oft sieht.

4Die

6Esregulierung in der Wirtschaft, Auto-

nomie der Hochschulen, Stärkung der anwendungsorientierten Forschung und

weitere Erhöhung der Attraktivität für die weltweit besten Köpfe.

neue Generation an Jungunter-

/ nehmern in den Startups sowie eine 7Eine Stärkung der industriellen Innovationskraft der heutigen Unternehmen. Banken

und Tourismus alleine reichen der Schweiz bei weitem nicht, wie wir derzeit wieder feststellen können.

welche der Schweizer Wirtschaft weitere

«Wir sind nur bezüglich Inventionen spitze» 1

Doodle, weil sie ein Problem einfach

halten mehr gefördert und gelebt wird.

1.. lösen und ambitioniert sind.

nachdem, wie man Innovation . misst und definiert, sind wir nach

2Je meiner Meinung ein wenig überbewertet. Wir sind nur bezüglich Inventionen spitze

und haben noch gewisse Schwächen, diese auf dem Markt umzusetzen.

e) Grundsätzlich positiv, wobei die Innovationen in den ICMU auch

wesentlich sind in Zusammenarbeit mit

Die Ambitionen fehlen teilweise, disruptive Innovationen zu erreichen.

a Den Unternehmergeist schon mög-

t)

lichst früh fördern - in den Schulen zwischen 14 und 20 Jahren, etwa durch spezielle angewandte Projekte. Der Hebel ist aber vor allem bei der interdisziplinären Hochschulbildung auf der Tertiärstufe anzulegen, beispielsweise gemeinsame Ausbildungen von Ökonomen und Technikern oder Förderung interdisziplinärer

den Grosskonzernen. Wir sind stark beProjekte durch anwendungsorientierte züglich Prozessinnovationen. Forschung und Entwicklung.

duale Bildungssystem ist die

«Schweizer» Google und eine 4Das Stärke. Es sollte weiter ausgebaut 7Ein . Vielzahl von international erfolgwerden, indem unternehmerisches Verreichen Cleantech-Lösuneen.

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Rico Baldegger Direktor und Professor, Hochschule für Wirtschaft Freiburg (HSW-FR), Freiburg

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«Wir sind nur bezüglich Inventionen spitze»  

«Wir sind nur bezüglich Inventionen spitze»