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Dipl - Ing Jesse Ender jessee@gmx.de 017623329696


Inhaltsverzeichnis

I.

Grundstudium Architektur BTU-Cottbus Vordiplom : V=30.000

II. III.

Hauptstudium Architektur BTU-Cottbus Leseräume Kleine Bibliothek Große Bibliothek Gerechnete Gebilde Projekt Pergamon (LS Darstellungslehre BTU Cottbus)

IV.

Freie Mitarbeit Kersten + Kopp Architekten Hohmut und Partner Architekten Struktur und Maßnahme

V.

Visualisierungen

Freies Diplom Architektur BTU-Cottbus Science City (Erweiterung des Universitätscampus Berlin City West)


I.

Grundstudium Architektur BTU-Cottbus Vordiplom : V 30.000

II.

Hauptstudium Architektur BTU-Cottbus Leseräume Kleine Bibliothek Große Bibliothek Gerechnete Gebilde Diplomarbeit: Sciece City (Universitätscampus Berlin City West)


Blatt 2


SNACK

Lockers

18 17 16 15 14 13 12 11 10 9 8 7 6 5 4 3 2

deposit

1

Lobby

deposit

0

1

2

3

4

5m

ground floor

basement

COPY

MULTIMEDIA

M 1:75

18 17 16 15 14 13 12 11 10 9 8 7 6 5 4 3 2 1

1st floor

M 1:75


18 17 16 15 14 13 12 11 10 9 8 7 6 5 4 3 2 1

SNACK

2nd floor M 1:75

3rd floor M 1:75


WEST

Schnitt

M 1:75


LESERÄUME

Ü b u n g I I I , ö ff e n t l i c h e B i b l i o t h e k

Bauen im Bestand Am rechten Ufer des Cottbusser Spreeknies im Stadtteil Sandow befindet sich die älteste erhaltene Tuchfabrik in Cottbus. Das um die Jahrhundertwende entstandene Backsteingebäude am südlichen Spreeufer, in dem ehemals Maschienen der Tuchfabrik untergebracht waren ist von besonderem historischen Wert. Der Uferbereich der Spree trägt hier den natürlichen Charakter eines Auenwaldes. Der architektonische Ansatz ist geprägt durch das spannende Gegenüber eines streng gefassten architektonischen Raumes mit dem natürlichen Charakter einer Auenlandschaft. Durch das Durchbrechen des Uferbereiches kommt es zu einer Überlagerung von Architektur und Natur. Die klare geometrische Fassung des Vorplatzes unterstreicht diesen Effekt und versucht die räumliche Gliederung der Bibliothek auch oberirdisch wahrenehmbar zu machen. Das neue Ensemble der Tuchfabrik wird als Teil des grünen Uferraums verstanden. Es ensteht eine platzartige Prommenade, die den Eingang zur Bibliothek aufnimmt und in einem großen und drei introvertierten Kuben aus der Böschung herrausbricht. Die großzügigen Öffnungen in Verbindungen mit den hellen Oberflächen sollen natürliches Licht bis tief ins Gebäude leiten. Das Raumprogramm weitgehend in einer unterirdischen Raumstruktur unterzubringen zielt daruf ab die baulichen Zeugnisse der ehemaligen Tuchfabrik als historische Reminiszenzen vergangener Tage weitgehend unberührt zu lassen. Eine terassenartige Plattform auf Wasserebene - die sich als öffentlicher Raum versteht - betont den Bezug zum Wasser und integriert die Spree als natürlichen Erlebnisraum in das Gesamtkonzept. Die angrenzenden Gebäude der Tuchfabrik erhalten unterschiedliche Nutzungen aus den Bereichen Kultur, Wissenschaft, Forschung und Wohnen.


LS Entwerfen Bauen im Bestand BTU Cottbus Gastprofessor Josè Gutierrez Marquez

M 1:200

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GRUNDRISS


LESERÄUME

Ü b u n g I I I , ö ff e n t l i c h e B i b l i o t h e k

Das Bestandsgebäude bleibt in seiner Raumwirkung als großzügiger Hallenbau vollständig erhalten. Die Fenster werden saniert und fehlende Verglasungen werden ersetzt. Zudem wird das Dachtragwerk freigelegt und restauriert. Um die Belichtungssituation zu optimieren erhält das Dach ein Oberlicht. Im Bereich des Oberlichts wird ein filigranes Tragwerk eingespannt, welches die abgehängte Beleuchtung aufnimmt und raumtrennende Elemente führen kann. Die Auflager des ehemaligen Lastenkrans werden über Downlights und indirekte Lichtquellen besonders in Szene gesetzt. Um die Großzügigkeit zu erhalten werden hier nur wenige Funktionen auf einem relativ freien Grundriss vereint. Neben einem Cafe und einigen Leseplätzen ist die Grundfläche weitesgehend für Ausstellungen und Veranstaltungen freigehalten. Um die Brüstungshöhe (ehemals 2m) auf ein angemessenes Niveau zu verringern wird das Erdgeschoss um 0,75m angehoben. Die neue Brüstungshöhe ermöglicht neue Sichtbezüge nach draußen. Im Untergeschoss, direkt unter dem Bestandsgebäude, befindet sich die Verwaltung sowie der zentrale Marktplatz mit Ausleihe und Servicebereich . Durch die von der Fassade rückversetzte Erdgeschossebene wird die Vesorgung mit Tageslicht sichergestellt. Über einen kleinen Höhenversatz, der noch einmal die Trennung von Alt und Neu markiert, gelangt man in den großen Lesensaal, der über ein Panoramafenster verfügt. Ein freier Grundriss und großformatige Durchbrüche lassen das Tageslicht tief ins Gebäude einfallen. Die Kinder- und Jugendbibliothek befindet sich im wasserabgewandten Bereich des Neubaus. Sie wird über ein Patio mit natütlichem Licht versorgt. Im Zentrum des Gebäudes befinden sich zusätzlich Oberlichter, die diffuses Tageslicht in den Gebäudekern leiten. Die hellen Oberflächen ermöglichen über direkte/indirekte Reflektionen eine optimale Ausnutzung des Lichts. Der Kern des Gebäudes, der neben seiner Flurfunktion auch die OPAC-Stationen aufnimmt, erhält eine mit Efeu bewachsene Rückwand, die durch eine effektvolle Beleuchtung hervorgehoben wird. Der Einsatz von Grünzonen im Wasserabgewandten Bereich des Gebäudes hat sowohl psychologische als auch raumklimatische Hintergründe. Die Bibliotheksbereiche für Beletristik und Sachliteratur befinden sich auf der dem Wasser zugewandten Seite des Neubaus. Neben dem öffentlichen Charakter der beletristischen Bibliothek, bieten die Leseplätze des Sachliteratur eine eher introvertirete Lesesituation an. Abwechslungsreiche Raumwirkungen, differenzierte Lichtverhältnisse und Sichtbezüge ergeben ein harmonisches Raumprogramm!


LS Entwerfen Bauen im Best

BTU Cottbus Gastprofessor Josè Gutierrez M

SCHNITT

M 1:200

Forschung

Lehre

Bildung

Kultur

GRUNDRISS

M 1:200

Leitung

Info Verbuchung

Shop

Marktzone -3,00

Foyer -3,00

Technik

Jugendbibliothek

Beletristik -3,50

TIO PA

OPAC

Kinderbibliothek

Stuhllager

Sachliteratur

-3,50


LESERÄUME

Ü b u n g I I I , ö ff e n t l i c h e B i b l i o t h e k Detail

SCHNIT

SCHNITT


LS Entwerfen Bauen im Besta

BTU Cottbus Gastprofessor Josè Gutierrez Marq

LS Entwerfen Bauen im Besta

BTU Cottbus Gastprofessor Josè Gutierrez Marq

Detail

M 1:50

Detail

M 1:50

SCHNITT AA M 1:200 SCHNITT AA M 1:200

SCHNITT

M 1:200

SCHNITT

M 1:200

Jesse Ender Matr.- Nr. 24132

Jesse Ender Matr.- Nr. 24132


GERECHNETE GEBILDE Algebraische Flächen standen bis vor kurzen außerhalb der Reichweite von Architekten und Designern, da sie das Ergebnis komplexer mathematischer Berechnungen sind. Heute aber gibt es Software und Hardware um sie den Designern zugänglich zu machen. Objekte können nun visualisiert und modifiziert werden. Dies Bedeutet in der Tat eine Vielfalt, eine kambrische Explosion von Formen. Sie sind geometrisch und topologisch hochkomplex und dennoch strukturiert, harmonisch und fließend. Auf den ersten Blick scheint es ziemlich schwierig sie für die Architektur zu nutzen, doch der Mensch hat eine große Affinität zu nichtebenen Oberfächen.

S20 surface

S20 surface

0.8*(2*x^-306*x*y^2)+(a2*z+a3) *(x^2+y^2) +a4*z^3+a5*z^2+a6*z+a7=0

2*(2*x^-306*x*y^2)+(a2*z+a3) *(x^2+y^2) +a4*z^3+a5*z^2+a6*z+a7=0

a1 = -0.8; a2 = 0.0; a3 = 0.0; a4 = 1.0; a5 = 0.8; a6 = 0.0; a7 = 0.0;

a1 = 2,0; a2 = 0.0; a3 = 0.0; a4 = 1.0; a5 = 2,0; a6 = 0.0; a7 = 0.0;

generated in singsurf

generated in singsurf


Die Kleinsche Flasche (auch Kleinscher Schlauch), benannt nach dem deutschen Mathematiker Felix Klein, ist ein geometrisches Objekt. Umgangssprachlich formuliert hat sie die Eigenschaft, dass innen und außen nicht unterschieden werden können, oder anders formuliert, dass sie nur eine einzige Seite besitzt, die gleichzeitig innen und außen ist. Dies wird in der Mathematik eine nicht-orientierbare Fläche genannt.

klein bottle

generated in 3dxplormath

r=4 \Bigl(1-\frac{\cos(u)}{2}\Bigr) Für 0 \le v < 2\pi und 0 \le u < \pi gilt: x = acos(u)(1 + sin(u)) + rcos(u)cos(v) y = bsin(u) + rsin(u)cos(v) z = rsin(v) Für 0 \le v < 2\pi und \pi < u \le 2 \pi gilt: x = acos(u)(1 + sin(u)) + rcos(v + π) y = bsin(u) z = rsin(v)


Darstellung von Unschärfe bei der Rekonstruktion antiker Stätten Das Aussehen antiker Städte lässt sich meist nur lückenhaft rekonstruieren. Je nach Erhaltungsgrad der Bauten lassen sich diese manchmal nur in Umrissen erschließen. Bei gut erhaltenen Ruinen ist eine Rekonstruktion möglich, die auch in der dritten Dimension noch gesichert ist. Die Veranschaulichung eines antiken Stadtbildes in einem Modell beruht deshalb nur zu kleinen Teilen auf wissenschaftlichen Forschungsergebnissen. In vielen anderen Bereichen muss die Rekonstruktion auf der Basis von Analogieschlüssen erfolgen oder sogar völlig hypothetisch bleiben. Die unterschiedlichen Stufen der Sicherheit, mit der aus vorhandenen Resten auf das Aussehen antiker Gebäude geschlossen werden kann, lassen sich in einem statischen Modell nur schwer darstellen. Erforscht werden Methoden, um für diese unscharfen Informationen eine angemessene Darstellung zu finden. Für die antike Stadt pergamon werden Rekonstruktionsentwürfe erarbeitet und Darstellungsformen für die unterschiedlichen Stufen zwischen Rekonstruktion und Hypothese mithilfe der Techniken des CAD und der Computervisualisierung entwickelt. LS Darstellungslehre, BTU-Cottbus 2010, Prof. Dipl.-Ing. Dominik Lengyel

Untere Agora, Pergamon


Treppentunnel, Athena-Heiligtum Beim Athena-Tempel steigt man durch den Treppentunnel zum Theater hinunter. Das Theater von Pergamon ist das steilste Theater Kleinasiens. Es fasste ca. 10.000 Zuschauer. Athena Heiligtum: Treppentunnel zum Theater, westliche St端tzmauer


1

2

3

4

1. Athena Heiligtum und Theater 3. Wohnstadt S端dhang

2. Luftbild Pergamon 4. Peristylhaus


1

2

3

4

1. Haus des Attalos 3. Horizontalschnitt

2. Haus des Galenos 4. Horizontalschnitt


III.

Freies Diplom Architektur BTU-Cottbus Science City (Erweiterung des Universit채tscampus Berlin City West)


SCIENCE CITY

Erweiterung des Universitätscampus Berlin City West UCCW Jesse Ender, Freies Diplom im Winter-Semester 2011/12 Lehrstuhl Verkehrsbauten + Arbeitsstätten, Prof. Axel Oestreich

Masterplan TU Berlin/UDK

GRÜNFLÄCHEN

DISPOSITION

NEUBAU


Lageplan Campus OST

1

Fachbereich Mediengestaltung, Informatik und visuelle Kommunikation Zuzug der Außenstelle von der Grunewaldstraße ca. 10.000qm BGF

2

Volkswagen Universitätsbibliothek Neubau 2002, TU-Berlin/UDK ca. 30000qm BGF

3

LEARNINGCENTER (Lern-, Seminar- und Veranstaltungszentrum) Lernlandschaft in räumlicher Verbindung mit einem Seminar- und Veranstaltungsbereich ca. 20.000 qm BGF

4

Hauptgebäude, Mensa/Cafeteria Gastbereich, Flächen für Einzelhandel und zentrale Einrichtungen ca. 9.000qm BGF

5

Forschungszentrum für Maschinenbau, Antriebs- und Verfahrenstechnik Leichtlabore + Büros, Gebäudetiefe 2 x 8,40 m ca. 15.000 qm BGF

6

Schleuseninsel - Versuchsanstalt für Wasser- und Schiffsbau Werkstätten, Versuchsanlagen, Maschinenhallen

7

Verwaltung Zoologischer Garten

8

Bauten der Wirtschaft und Forschung


Veranstaltungstechnik

Veranstaltung / Ausstellung

Verwaltung

Personal

Maintenance HS Technik HS Technik Personal

Veranstaltung / Ausstellung

Veranstaltungstechnik

Information

Reprographie

Erdgeschoss 1:200

Ansicht West 1:200


Projektion

Technik

Foyer Hörsaal 1

Lager HS Technik HS Technik

Foyer Hörsaal 1

Technik

Projektion

Lager

1.Obergeschoss 1:200

Längsschnitt 1:200


Luftraum

Luftraum Lager

Lager Technik

Lager

Technik

2.Obergeschoss 1:200


ORGANIGRAMM

Gastronomie

office-shop

Reprographie

Hörsaal 2x300qm

Infothek

Rezeption

Cafebar

Medienarchiv

VW-Bibliothek

Verwaltung 75qm

Multifunktionale Flächen 2x500qm

10

Kommunikationszonen 4x100qm

Gruppenräume 26x25qm

Konferenzräume 2x100qm

Seminarräume 8x150qm

Lernlandschaft 2000qm

9

1 1 2 3 4 5

2

6

5 3

7 8 9 10 11

ESG 12mm, Siebdruck Punkthalterung, Edelstahl Fassadenpfosten, Flachstahl 100x20mm Fassadenzwischenraumm 450mm innere Fassade, Isolierverglasung VSG 2x6mm in Holzrahmen Faserzementplatte, beschichtet 12mm Holzständer 50x100mm, Mineralwolle 90mm Bodenkonvektor Lauffläche für Reinigunskräfte rollbarer Sonnenschutz aus Edelstahlprofilen Doppelschwert 15x150mm MW-Absorberplatten in Sichtbetonoptik

4

7 8

6

Luftraum

11

Technik

Lager

ATELIER

Lager

Technik

ATELIER

Luftraum

Wandaufbau Sockel: Schiefer 20mm Mörtel Gittermatte 30mm Betonfertigteil 150mm Mineralwolle 100mm

Fußbodenaufbau: 70 mm Industrieestrich Anthrazit, mit Hartwachs versiegelt 80 mm Hartschaumdämmung 200 mm Stahlbetondecke

3.Obergeschoss 1:200


IV.

Freie Mitarbeit Kersten + Kopp Architekten Hohmut und Partner Architekten Struktur und MaĂ&#x;nahme


ade Achenbachpromen

ße

tra

hls

se

us

M

Badener Ring

Eingang Küche

Eingang intern

Parken Attika 6,74m üNN II

Eingang Kinder- und Familienzen trum

Eingang Jugend

KRÄUTERGARTEN

GARTEN KRIPPE

N

SKULPTURENGARTEN

SPIELEN

Anlieferung "Laib & Seele"/K irche

KINDERGARTE SOMMEREINGA NG KIRCHE

SPIELEN SPIELEN

Bus

Kirche auf dem Temp elhofer Feld

Muss

ehlst

raße

Boelckestraße

Kita II

GEMEINDEGARTEN SPIELEN

Das Kinder- und Familienzentrum Paulus Tempelhof Die evangelische Paulusgemeinde in Tempelhof erhält auf dem Grundstück der Kirche am Tempelhofer Feld ein neues Kinder- und Familienzentrum.

Eingang Kirche Wolffri

ng

Leitbild/Ziel Ziel ist es, trotz der beengten Grundstücksituation einen großzügigen Freiraum anzubieten und gleichzeitig eine würdige städtebauliche Situation für die denkmalgeschützte Kirche zu schaffen. Der bestehende Anbau des Gemeindezentrums wird ersetzt durch ein neues zweigeschossiges Gebäude, welches direkt im Norden an die Kirche anschließt. Die Offenheit des Grundstücks wird durch die niedrige Bebauung wieder hervorgehoben. Der runde Kirchenbau erhält seinen ursprünglichen freien Umraum weitestgehend zurück. Garten der Blumen und Wasserspiele

Ein neuer Garten – ein neues Gebäude Einem hochgehobenen Teppich gleich entsteht auf dem Dach des darunter geschobenen Sockelgeschosses der neue Spielgarten. Auf dieser Ebene lagert sich die Kita mit Gruppenräumen und Garderoben/ Sanitärräumen als eingeschossiges Gebäude an den neuen Garten an. Die Gruppenräume erhalten direktem Zugang in den Garten. Im Sockelgeschoß unter der Gartenebene befinden sich die Räume des Gemeindezentrums und den gemeinsam genutzten Bereichen.

Kynastteich

Schre

Erschließung und Zugänge Das Gebäude wird von der Boelckestrasse erschlossen. Der Besucher betritt ein großzügiges Foyer. Das Gemeindebüro dient als Anlaufstelle und Information. Mehrere Ein- und Ausgänge ermöglichen einen reibungslosen Ablauf im Gebäude: Vom Badener Ring aus wird die Küche beliefert. Hier befinden sich auch die Zufahrt zu den beiden Garagenplätzen sowie ein interner Eingang. Der Jugendclub erhält einen eigenen Zugang vom Fußweg der Mussehlstrasse aus. Ein zusätzlicher Eingang an der Boelckestrasse ermöglicht einen separaten Zugang für die Anlieferung für die Aktion Laib & Seele, bzw. für die Kirche.

iberrin

g

Kindergarten Die Kindergartenkinder erreichen vom Foyer aus über eine sonnige Treppe das Obergeschoss. Schützend legt sich ein Spielflur entlang der Boelckestrasse, bzw. des Badener Rings um die Gruppenräume. Fensternischen laden zum Sitzen ein und geben den neugierigen Blick in den Straßenraum frei. Vorzonen vor den Gruppenräumen mit Sitzbänken beleben den Flur. Die Gruppenräume sind nach Süden und Osten in den Garten orientiert. Podeste auf verschiedenen Höhen mit Öffnungen in den Spielflur („Neugierde“) laden zum kommunikativen Spiel ein. Gemeindezentrum Das Gemeindezentrum im Erdgeschoss wird durch zwei Lichthöfe und das gemeinsame Foyer gegliedert. Die unterschiedlichen Nutzungen lagern sich an dieses an. Blicke in die verschiedenen Bereiche und in den Außenraum schaffen eine leichte Orientierung. Im Norden sind die Büros, der Besprechungsraum und der Personalraum vorgesehen. Daran schließen sich über den Kräutergarten belichtet, die Küche und deren Nebenräume an. Im Osten liegen die teils gemeinsam genutzten Gruppenräume: der Jugendraum, der Bewegungsraum als Verlängerung des großen Foyers, der Musikraum, welcher in den Bewegungsraum erweitert werden kann und der Kreativraum mit direktem Zugang in den Garten sowie in den Skulpturenhof. Zur Boelckestrasse ist der große Saal angeordnet. Dieser kann sich in den Straßenraum öffnen. Mit eigener Küche und Nebenflächen kann er auch als Café genutzt werden. Die große Küche der Kita erhält eine Ausgabe in das Foyer. Damit kann dieses bei Veranstaltungen gastronomisch bedient werden. Im Alltag können die wartenden Eltern einen Kaffee im Foyer oder dem Skulpturengarten trinken.

Lageplan M 1 : 500

Kirche

Kita

Kita

Kita

Gemeinde

Gemeinde

Gemeinde

Einheit Kirche-Gemeinde-Kita

Nutzungskonzept

Bewegung im Gebäude

1


84 64 17 Planungswettbewerb 1.3.15 Pumi

1.3.7

Verteilerküche

Sitzbank

Spielflur

1.2.4

1.1.2

Sanitär

1.2.4

1.1.3

Gard.

Garderobe

1.2.4

Sitzbank 1.1.5

Podest

Sitzbank

1.2.1

Sitzbank

1.2.1

Gruppe

1.3.3

Aufbew.

Podest

Sitzbank

Bastelmat.

Sitzbank

1.2.1

Gruppe

Gruppe

1.2.1

1.2.1

Gruppe

1.1.1

Sitzbank/Gard.

1.2.2

Sanitär

Neugier

Sani

Sitzbank/Gard.

Kinder- und Familienzentrum Paulus Tempelhof

1.2.3

Aufbew.

Beh.WC

+3.44

Gruppe

Gruppe

1.2 Kindergarten

1.1.1

Gruppe

Garten

Sommereing ang Kirche

1.1.1

neues Tor

Gruppe

Sitzbank nk Sitzba

+3.44

1.1 Krippe

Schaukeln

Gewölbeblick

Orgelstube Oberlicht

Empore

Bus

Rutschen

Luftraum

-0.46 = 47.90m

Gemeindegar

üNN

Ansicht Süden

ten Kinderspiel Luftraum

Eingang Kirche

Obergeschoss

Grundrisse, Schnitte und Ansichten M 1 : 200

Badener Ring

Ausgleichspflanzung

B

Ausgleichspflanzung

Eingang Küche

Eingang intern

Parken

Wettbewerbsgrundstück

Büro Gemeinde

Abst. Ki.wag.

+47,34

Besprech.

1.3.4

Büro Kita

1.1.4

2.12

Personal

Büro Büro Senior. Pfarre r

Garage PKWs Beh.

Büro Jugend

+47,34

Lichthof Kräutergarten

Eingang

1.3.9 Lager Kü.

1.3.6

Küche

A

1.3.8 Tiefkühl Ausgabe Foyer

Tischtennis

Mauer

1.3.1 Bewegungsra

neues Tor

2.1.5

Sitzbank

WC-D

S LP LPT PTU GART TE EN

Beh.WC

Anlieferung "Laib & Seele"/Kirch e

WC-H

2.14 Vorrat

A

um

Zugang Kirche

Fahrräder

2.13

1.3.2

Sportgeräte

Foyer

Café

Küche

1.3.12

Waschküche

Elternwarten

Gard.

Eingang Jugend

rine

2.3

(opt. Vorberei tg. Laib & Seele)

Gruppe Jugen d

Teeküche

Ausstellungsvit

Saal /

Ausgleichspflanzung

2.16

Kopierer

1.3.11

San. Küche

Kitaebene mit großem Garten

N 2.5

Gruppe Musik

Skulpturengarten

Instr.

Kantor

Lastenaufzug 2.6

Gruppe Kreati v

Bus 2.20

Lager Laib & Seele 2.7

Aufbewahrung

1.3.14

Lager

1.3.16

Ausgleichspflanzung

Aufbewahrg. (Garten)

Akustikelemente

Muss ehlst raße

Hauptraum

Kirche auf dem Temp elhofer Feld Sitzen unter Bäumen

+7.14

-0.46 = 47.90m

Gemeindegar

üNN

+3.44

Spielflur

Krippengruppe

ten

Bewegungsraum Ausgabe Elterncafé

Kinderspiel

Kirchgarten

-0.66 = 47.70m üNN Boelckestrasse

4.2

Holzwand mit

Bücheetc./ r Lager Stühle

Lichthof / Kräutergarten

Schnitt AA

Ausklappelem enten Ausgabe

Eingang Kirche

Die Gestalt des Gebäudes_Fassade – der leuchtende Baukörper Das Gebäude stellt sich im Straßenraum als eine Skulptur dar, die sich aus dem bestehenden Sockel der Kirche über geschwungene Rampen nach oben hebt. Das Obergeschoss setzt die kräftige Figur mit weiß lasiertem Sichtbetonwänden fort, die durch spielerisch angeordnete farbige Fenster gegliedert sind. Zum Spielgarten hin öffnet sich das Gebäude mit einer filigranen Glasfassade. Der Wechsel von transparenten und transluzenten Flächen schafft ein lebendiges Spiel. Auf der Straßenebene zeigt sich das Familienzentrum unter der Gartenskulptur als lichtes und offenes Gebäude. Abends wird es wie eine Laterne im Straßenraum leuchten. Die Abläufe im Haus werden in ihrer Silhouette wirkungsvoll in Szene gesetzt.

Wolffring

Einheit Kirche-Gemeinde-Kindergarten Die Arbeit von Kirche, Gemeinde und Kindergarten soll inhaltlich noch stärker verknüpft werden. Räumlich spiegelt sich dies in dem neuen Gebäude wider. Der Zugang zur Kirche über den Annex erhält einen völlig neuen Charakter. Als Nahtstelle zwischen der Gemeinde und der Kirche wird dieser besonders inszeniert: Im Erdgeschoss wird ein großzügiger Zugang zum Kirchenraum geschaffen. Die Nebenräume im Rundbau können an anderer Stelle (Nebenraumbereich EG Neubau und UG) untergebracht werden. Vom neuen Garten aus wird die

Erdgeschoss

3.3

Lüftung Lüftun g

3.3

2.17

Technik

Aktenarchiv

OK FB -3.6m

3.3

Heizung

3.1 1

OK FB -2,80

Werks Werk erksstatt tatt att Hausmeister

m

3.2

Lag.

4.1

Stuhllager/ Ausstattung Laib & Seele

Ausstellungswand

Foyer

Café Mittendrin

B

Boelckestraße

Ä R

2.4

1.3.10

San. Pers.

1.3.13

Vorrat üNN

1.3.15 Pumi

-0.66 = 47.70m

2.18

Lager

WC/

2.19

Pumi

Untergeschoss

Kirche über den künstlerisch gestalteten Sommereingang betreten. Die Empore erhält damit einen direkten Bezug zum Außenraum. Im Annex wird als Übergang eine Brücke vorgeschlagen, von welcher der Blick in das Erdgeschoss und besonders in die wunderschöne Gewölbedecke fällt. Kirchliche Nutzungen _Laib & Seele und das Café Mittendrin Die Aktion Laib & Seele kann den Kirchenraum einmal wöchentlich nutzen. Die Anlieferung erfolgt über die Boelckestrasse mit einem eigenen Zugang. Die Nebenräume lagern sich direkt an. Optional kann die Saalküche für die Vorbereitungen mit genutzt werden. Weitere Lagerflächen befinden sich im UG der Kirche, welches mit einem neuen Lastenaufzug erreicht wird. Die Sanitärräume des Gemeindezentrums werden von den Gästen der Aktion Laib & Seele mit genutzt. Das Café Mittendrin im Eingang zur Kirche wird räumlich und funktional aufgewertet. Ein flexibles Möbel bietet Raum für eine Bücherbox westlich des Eingangs und eine Küchenzeile mit Vitrine östlich des Eingangs. An den Tagen, an welchen das Café nicht genutzt wird, wird das Möbel zu einer hölzernen Wand zugeklappt und dient als Infowand der Kirche.


84 64 17 84 64 17 Planungswettbewerb Kinder- und Familienzentrum Paulus Tempelhof Planungswettbewerb Kinder- und Familienzentrum Paulus Tempelhof

Kräutergarten Kräutergarten

Skulpturengarten Skulpturengarten

Foyer mit Lichthöfen und Ausblicken Foyer mit Lichthöfen und Ausblicken Konstruktion und Material

Gewölbeblick +7.14 Gewölbeblick Blick in den Kirchenvorraum

+3.34

0.00=48.36

+3.34

0.00=48.36

0.00=48.36

Brücke

Sommereingang

Sommereingang

+3.44

Spielflur Eingang -0.66 Kirche

0.00=48.36

Stuhllager

Stuhllager

+3.44

Spielflur Büro Kita

Blick in den Kirchenvorraum Brücke

+7.14 +3.44

Technik Eingang -0.66 Kirche

+3.44 -0.66

Lichthof / Kräutergarten Büro Kita

Konstruktion Materialien und Farben Das Gebäude ist als Massiv-/Skelettbauweise in Stahlbeton geplant. Kita Konstruktion und Material Die Betondecken- bzw. Dachplatten lagern auf Betonstützen und ausDie Flur- und Nebenraumbereiche der Kita erhalten einen warmroten Wandflächen mit Anstrichen in gebrochenem Weiß Konstruktion steifenden Wandscheiben auf. Deckengleiche Unterzüge ermöglichen Materialien und Linoleumboden. Farben von Flachdecken ausreichender Spannweite (Saal) kontrastieren mit farbig hervorgehobenen Elementen (Sitz-/GarderoDas Gebäude istdie alsAusbildung Massiv-/Skelettbauweise in Stahlbeton geplant. Kita gewährleisten bei der (keine benischen, „Neugierden“). wird auf warmroten die farbige Innengestaltung Die Betondecken-und bzw. Dachplattenmaximale lagern aufFlexibilität Betonstützen undRaumaufteilung ausDie Flur- und Nebenraumbereiche der Kita Damit erhalten einen Beschränkung durch Unterzüge) bei maximaler lichter Raumhöhe. Kirche Bezug genommen.inDie Gruppenräume erhalten ein StabUnterzüge ermöglichen Linoleumboden. der Wandfl ächen mit Anstrichen gebrochenem Weiß steifenden Wandscheiben auf. Deckengleiche parkett. Die Decken von Flur und Gruppenräumen werden einer Strukdie Ausbildung von Flachdecken ausreichender Spannweite (Saal) kontrastieren mit farbig hervorgehobenen Elementen (Sitz-/GarderoFassade tur aus gehobelten versehen, die für ein angenehmes und gewährleisten maximale Flexibilität bei der Raumaufteilung (keine benischen, „Neugierden“). Damit wird Holzlamellen auf die farbige Innengestaltung Familienzentrum sorgen. Die Holzfenster werden innenseitig Beschränkung durch Unterzüge) bei maximaler lichter Raumhöhe. der Kirche Bezugraumakustisches genommen. Die Klima Gruppenräume erhalten ein StabDie hochwärmedämmende raumhohe Isolierverglasung des Familienlasiert den lebendigen Ausdruck Materials. parkett. Die Decken vonund Flurbehalten und Gruppenräumen werden einerdes Strukzentrums in Holz-Aluminium-Bauweise ist mit Lüftungselementen in Fassade tur aus gehobelten Holzlamellen versehen, die für ein angenehmes Familienzentrumgleicher Bauweise (Holzpaneelelemente mit äußerer AluminiumblechraumakustischesFamilienzentrum Klima sorgen. Die Holzfenster werden innenseitig verkleidungraumhohe als Witterungsschutz) als Kippfl versehen. Dasden Erdgeschoss in den Die hochwärmedämmende Isolierverglasung des ügel Familienlasiert und behalten lebendigen erhält Ausdruck des öffentlichen Materials. Bereichen einen Werksteinbelag, der sich an den Oberflächen des Außenraums orientiert zentrums in Holz-Aluminium-Bauweise ist mit Lüftungselementen in Kita Familienzentrumund so keine eine optische Schwelle zum Innenraum entstehen lässt. gleicher Bauweise (Holzpaneelelemente mit äußerer AluminiumblechDie Gruppenräume durch eine raumhohe Isolierverglasung Die Decken werden verputzt,Bereichen bzw. in Teilbereichen verkleidung als Witterungsschutz) als erhalten Kippflügel versehen. Das Erdgeschoss erhält in den öffentlichen einen Werk-mit Trockenbauaals Holz-Pfostenriegel-Konstruktion mit Kippflügeln einen großzügigen kustikdecken abgehängt. steinbelag, der sich an den Oberfl ächen des Außenraums orientiert Bezug zum Spielgarten. Kita und so keine eine optische Schwelle zum Innenraum entstehen lässt. Auf erhalten der Straßenseite erhält das Obergeschoss eine schützende Die HülleDecken werden verputzt, bzw. in Teilbereichen mit TrockenbauaDie Gruppenräume durch eine raumhohe Isolierverglasung aus rauh geschaltem weiß lasiertem Beton. Farbig lasierte kustikdecken Holzals Holz-Pfostenriegel-Konstruktion mit und Kippfl ügeln einen großzügigen abgehängt. fenster unterschiedlicher Formate mit breiten Holzrahmen in spieleBezug zum Spielgarten. rischer Anordnung korrespondieren mit der Nutzung als Kita. Die Auf der Straßenseite erhält das Obergeschoss eine schützende Hülle Fenster außen bündig So entstehen aus rauh geschaltem undwerden weiß lasiertem Beton.eingesetzt. Farbig lasierte Holz- innen mit holz ausgekleidete Sitznischen. fenster unterschiedlicher Formate mit breiten Holzrahmen in spielerischer Anordnung korrespondieren mit der Nutzung als Kita. Die Der Einsatz nachhaltigen Baustoffes Holz im FamilienFenster werden außen bündigdes eingesetzt. So entstehen innen mit erzeugt holz und Kinderzentrum ein angenehmes Innenraumklima. ausgekleidete Sitznischen. Der Einsatz des nachhaltigen Baustoffes Holz erzeugt im Familienund Kinderzentrum ein angenehmes Innenraumklima.

-0.66 Lichthof / Kräutergarten

Technik

Schnitt BB

hnitt BB

Akustikdecke Holzlamellen

Akustikdecke Holzlamellen

Spielgarten

Spielgarten

Krippengruppe

Spielflur

Krippengruppe

Spielflur

farbige Türnischen

intensive Dachbegrünung

Holzfenster

Boden Stabparkett farbige Türnischen

intensive Dachbegrünung

Fenster/ Sitznische

Holzfenster Beton, weiß lasiert

Boden Stabparkett Beton, weiß lasiert

P A U L U S P A U L U S Saal/Café

Werksteinboden

Detail M 1 : 50

tail M 1 : 50

Fenster/ Sitznische

Saal/Café

Foyer

Foyer

Haupteingang

Haupteingang

Werksteinboden

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Mensa Paulsen Oberschule


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Der langgesreckte, eingeschossige Mensapavillon befindet auf dem Schulhof am Übergang zum großen Schulgarten. Die Fassade mit ihrem Spiel aus durchsichtigen, transluzenten und opaken Glasscheiben in unterschiedlichen Grüntönen spiegelt die Umgebung wieder und integriert das Gebäude optisch in den Garten. (KG300/400 550.000€)

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Der Baukörper gliedert sich je zur Hälfte in den Küchen- und Nebenraumbereich sowie den Speisesaal. Der Speisesaal orientiert sich in den Schulhof und Schulgarten. Sitzbänke laden zum Verweilen ein. Der Pavillon dient ca. 200 Schülern in 3 Schichten als Mensa und wird zusätzlich als Cafeteria und in den Freistunden als Hausaufgabenraum und Treffpunkt genutzt. 1

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Mittelachse

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Paulsen-Gymnasium Berlin-Steglitz Umbau und Sanierung der Aula (Leistungsphasen 1-9) Durch eine neue Licht-/Akustikdecke sowie einen auf die Bühne hochgeführten Parkettboden erhält die Aula ein neues Gesicht. Durch den Rückbau der festen Bestuhlung wird der Saal multifunktional nutzbar, für Theater, Gymnastik, Vorträge, oder Schulfeste. Die Bühne wird als räumlich zum Saal gehörende und nutzbare Empore neu interpretiert, großzügige Stufen führen nach oben. Das beim Umbau in den 50er Jahren verschlossene große Fenster nach Westen wird wieder geöffnet. Der Saal erhält somit seine ursprüngliche Orientierung nach Süden und Westen wieder und die Schüler können den Ausblick in die umgebenden Baumkronen genießen.


Maria-Montessori-Schule Berlin Tempelhof

Die Maria MontessoriGrundschule Tempelhof erhält einen Hortneubau, der den Schulhof im Bezug zum denkmalgeschützten Schulaltbau neu gliedert. Die polygonale Geometrie des Solitärs passt sich in die vorgegebene Situation der sichtbaren und unsichtbaren Rahmenbedingungen ein: Während im Norden die Lage durch nicht überbaubare Abwasserleitungen bestimmt wird, definiert im Westen der diagonale Verlauf des Grundstücks die Gebäudegestalt. Im Osten verjüngt sich der Baukörper, um sich zwischen zwei Bestandsbäumen an die Baugrenze zur Straße zu schieben. Ein verbindendes Element der Schulhöfe bildet die vorhandene Laufbahn, welche der Neubau mit einer Auskragung überbaut und so wirkungsvoll in Szene setzt.


Das 4-geschossige Gebäude gliedert sich in eine Mensa im Erdgeschoß und 10 Gruppenräume in den drei Obergeschossen. Ein breiter Flur mit Sitzbänken bietet Platz zum Spielen, eine Lounge lädt zum Verweilen ein, zwei Terrassen beziehen den Außenraum mit ein. Um dem Bewegungsdrang der Kinder Raum zu geben, werden verschiedene sportliche Elemente angeboten. Ein Kletterraum bietet eine dynamische Möglichkeit, zwei Geschosse zu überwinden. Die Boulderwand am Eingang setzt dieses Thema im Außenraum fort.


Boxhagener Straße 12 In einer Baulücke in Friedrichshain entstehen 15 Eigentumswohnungen verteilt auf 6 Geschosse. Die Ausrichtung der Wohnräume zum Innenhof ermöglichen trotz zentraler Lage ein ruhiges Wohnen Richtung Süden. Im Erdgeschoss entstehen zudem zwei kleinere Gewerbeeinheiten, teilweise mit Anliegerwohnung. Die Wohnungsgrößen schwanken zwischen 30 bis 127 m2 Wohnfläche. Zu jeder Wohnung gehört ein Balkon. Im Dachgeschoss entstehen zweigeschossige Maisonettewohnungen mit großzügigen Terrassen. Die klassiche Fassade mit Erkern, Balkonen, horizontal gestreckte Bossen und im gesamten Objekt überwiegend bodentiefe Fenster bilden einen Baukörper, der sich harmonisch in die Umgebung einfügt. Das Gebäude wird in Massivbauweise erstellt. Die Decke werden in Stahlbeton ausgeführt. Die tragenden Wände werden je nach statischen Erfordernissen in Mauerwerk oder Stahlbeton errichtet. Die Außenwände erhalten ein Wärmedämmverbundsystem mit einer hellen Oberputzschicht . Der Energiestandard entspricht der EnEV 2009/2012 Baubeginn: Frühjahr/Sommer 2013 Fertigstellung: Frühjahr 2014

• Wohnungsgrundrisse von 30 bis 127 m2 Wohnfläche • großzügige Terrassen und Balkone • Aufzug direkt in die Wohnung • Parkettböden • Fußbodenheizung • Schallschutzfenster mit Isolierverglasung

• Balkone und Terrassen mit imprägniertem Holzbelag • Wohnbereich mit offener Küche • Raumhöhe überwiegend 2,80 Meter • Zusätzlich eigener Kellerraum und Abstellraum • Modernste Haustechnik • Energieeffizienz KfW 70


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Schnitt A-A

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Grundriss 3.OG

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Grundriss DG


Wohneinheit 12, 3-Raumwohnung


Wohneinheit 11, 4-Raumwohnung


Wohneinheit 15, Dachgeschoss (Maisonette)


Gaudystraße 14 Das Gebäude Gaudystraße 14 wurde zu Beginn des 20. Jahrhunderts als klassisches Berliner Wohnhaus errichtet. Es besteht aus Vorderhaus, Seitenflügel und Quergebäude. Das Gebäude verfügt über fünf Vollgeschosse und ist komplett unterkellert. Im Zuge dieser Maßnahmen wurden u.a. eine Gaszentralheizung eingebaut, Bäder modernisiert bzw. erstmalig erstellt, Grundrisse zeitgemäß verändert, Balkone wiederhergestellt bzw. neu angebaut, die gesamte Haustechnik erneuert , Isolierglasfenster eingebaut und die Fassade mit einer Wärmedämmung versehen. Bis Ende 2012 sollen im Dachgeschoss weitere Wohnungen entstehen: Erneuerung des gesamten Dachtragwerks sowie der Dachdeckung, Einbau einer Zwischensparrendämmung. Verstärkung der vorhandenen Holzbalkendecke. Einbau einer Verbunddecke oberhalb der bestehenden Decke. Anbindung der Dachgeschosswohnungen an die vorhandene Wasserver- und -entsorgung sowie die Heizung. Erneuerung der Elektroinstallation.

Grundriss Dachgeschoss


Schnitt a-a

Ansicht S端dfassade

Schnitt b-b


V.

Visualisierungen


Visualisierungen

2009-2013


Dipl - Ing Jesse Ender jessee@gmx.de 017623329696


Portfolio  
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