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Ausgabe 3/Q4 2014

QUARTERLY

In Kooperation mit:

RE SEA RCH

Out of Assistance?


RESEARCH

EDITORIAL

emporiaRESEARCH – Safety & Security im Fokus Eveline Pupeter

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Als wir vor einigen Jahren mit der Herstellung von Seniorenhandys begonnen haben, war alles sehr auf die Hardware fokussiert. Große Tasten, großes Display und eine bedienerfreundliche Nutzeroberfläche standen im Mittelpunkt. Doch mit reinen Hardwarelösungen ist es heute längst nicht mehr getan. Es bedarf neuer innovativer Services, um für die Zukunft gerüstet zu sein und neben den Endkonsumenten vor allem auch pflegenden Angehörigen eine entsprechende Entlastung zu bieten. Ein Thema in unserer Forschungsarbeit ist ganz klar das Thema Safety & Security. Wir möchten mobile Lösungen anbieten, die das Leben älterer Menschen in den eigenen vier Wänden und das ihrer pflegenden Angehörigen maßgeblich erleichtern. Getreu dem Motto: Mehr Sicherheit für Betroffene, weniger Sorgen für Angehörige. Und die Herausforderungen sind vielfältig, denn 70 Prozent der älteren Menschen werden immerhin zu Hause gepflegt. Die Zunahme chronischer und dementieller Krankheiten stellt für pflegende Angehörige eine besonders große Belastung dar, wie uns Univ.-Prof. Dr. Bernd Seeberger, Vorstand des Instituts für Gerontologie und demografische Entwicklung der Gesundheitsuniversität UMIT in Hall in Tirol, mit Nachdruck bestätigt. Umgebungsunterstützende Konzepte, Produkte und Dienstleistungen, Begriffe wie AAL oder m-Health spielen dabei eine entscheidende Rolle. Ein Grund mehr, warum wir in unserer aktuellen Ausgabe des emporia Quarterly einen näheren Blick darauf werfen möchten. In der Rubrik „Supersenior“ am Ende der Ausgabe geht es wieder um den Austausch der Generationen, was sie unter einfacher Kommunikation verstehen und welche Funktionen am Handy bevorzugt genutzt werden. Lassen Sie sich überraschen. Ich wünsche Ihnen eine spannende Lektüre! Eveline Pupeter

Laut Statistik Austria lebten Ende 2011 knapp 1,12 Mio. Menschen in Österreich, die älter als 60 Jahre waren. Das entspricht 23,3 % der heimischen Bevölkerung. Bis zum Jahr 2030 wird dieser Anteil auf mehr als 31 % wachsen. Es bedarf keiner näheren Erklärung, dass diese Entwicklung massive Auswirkungen auf unsere Gesellschaft und auf den Umgang mit den älteren Mitbewohnern hat. Mobilität, Unabhängigkeit, Selbstbestimmtheit sind dabei wichtige Stichwörter. Das erfordert auch im Bereich der Telekommunikation ganz neue Lösungen. Weg von der reinen Nutzung, hin zum vollen Serviceanbieter.

Die emporia Notruffunktion, die bereits im ersten Modell von emporia integriert war, war die erste intelligente Sicherheitsanwendung unserer Forschungs- und Entwicklungsabteilung und stellte gleichzeitig ein Meilenstein im Bereich der mobilen Sicherheit dar.. Das System hat sich bewährt und ist heute Standard in allen emporia Geräten. Für die nötige Sicherheit ist gesorgt, nicht nur, da mit einem Tastendruck schnell Hilfe gerufen werden kann. Das System stellt außerdem sicher, dass kein Notruf auf einem Anrufbeantworter verloren geht. Aufbauend auf diesem System

2011 2011 waren in Österreich 1,12 Mio. Menschen älter als 60 Jahre.

2030 2030 werden in Österreich 1,50 Mio. Menschen älter als 60 Jahre sein.

arbeitet emporiaRESEARCH an weiteren mobilen Sicherheitssystemen. In enger Zusammenarbeit mit Blaulichtorganisationen entwickelt emporiaRESEARCH neue Angebote zugeschnitten auf die Bedürfnisse der Zielgruppe. Die Idee dahinter ist, dass die Lösungen nicht nur einfach benutzt werden können, sondern von der technischen Seite her auch einfach in ein bestehendes System einer Rettungsorganisation eingebettet werden können. Zu den Partnern zählen hier in Österreich der Arbeitersamariterbund und in Deutschland das Deutsche Rote Kreuz.

Faktenbox emporiaRESEARCH Bei emporia beschäftigen sich 30 Mitarbeiter mit der Forschung und Entwicklung neuer Produkte und Services. In intensiven Usertests und durch detaillierte Marktforschung halten sie Kontakt zur Zielgruppe und den

Bedürfnissen der Nutzer. Zudem arbeitet emporia ebenfalls eng mit Forschungseinrichtungen wie der Universität Cambridge, der RWTH Aachen und der Johannes-KeplerUniversität Linz zusammen.


RESEARCH

EUROPE RSCG

prosumer report aging

Von den Ängsten und Sorgen der älteren Generation Um die Zielgruppe wirklich zu verstehen, ist es entscheidend, zu ergründen, welche Sorgen mit dem Älterwerden in Verbindung gebracht werden. Die drei Top-Themen haben dabei ganz klar mit der Angst vom Nachlassen der körperlichen und geistigen Fähigkeiten zu tun und damit einhergehend dem Verlust der Selbstständigkeit. Laut dem aktuellen Euro RSCG Prosumer Report verursachen nachlassende körperliche und geistige Fähigkeiten die meisten Sorgen im Alter (siehe Grafik). Dabei handelt es sich keinesfalls um unbegründete Ängste, denn der Alterungsprozess führt zweifelsohne zu einer zunehmenden Verletzlichkeit des Organismus. Charakteristisch für den Gesundheitszustand älterer Menschen ist, dass mit steigendem Alter häufig mehrere Erkrankungen gleichzeitig vorliegen. Zudem sind diese Krankheiten vielfach chronisch und irreversibel. „In Bezug auf die Gestaltung und Vermarktung von Produkten und Dienstleistungen für die Generation 50plus ist neben der sensorischen und körperlichen auch die Veränderung der

Welche Aspekte des Alterns machen Ihnen Sorgen? Einsamkeit Sich überflüssig fühlen Medizinische Versorgung nicht leisten können

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Eigenständigkeit verlieren Anderen eine Last sein Tod der Freunde betrauern Kein Geld zur Verfügung Schlechtere geistige Verfassung Krankheit und Schmerz Schlechtere körperliche Verfassung 0

10 weiblich

20 30 männlich

kognitiven Leistungsfähigkeit im Laufe des Lebens zu berücksichtigen“, wie Ian Hosking, Forscher an der Universität Cambridge, untermauert.

Kristalline und fluide Intelligenz

Pragmatik

Mechanik

Kristalline Intelligenz (Pragmatik): Altersresistenz Fluide Intelligenz (Mechanik): Altersabhängig Basisprozesse der Informationsbearbeitung:

Intelligenz als kulturelles Wissen

inhaltsarm universell, biologisch genetische Unterschiede

Intelligenz als Informationsverarbeitung

Faktisches und prozedurales Wissen:

40

etwa 25

etwa 70

70

80

EUROPE RSCG

Im Verlauf des Alterungsprozesses kommt es weniger zu einem generellen kognitiven Leistungsabfall, als vielmehr zu einer Veränderung. Gemeint ist die Verschiebung von „flüssigen“ hin zu „kristallinen“ Intelligenzanteilen. Ein Rückgang der Leistungen im kristallinen Bereich ist in der Regel nicht Folge von Alterungsprozessen, sondern auf Krankheiten zurückzuführen, die unsere Gehirnfunktion beeinträchtigen. Dagegen fällt die flüssige kognitive Leistungsfähigkeit mit zunehmenden Alter ab. Als gesichert gilt, dass im Prozess des Alterns die Geschwindigkeit der Informationsverarbeitung und die Menge gleichzeitig verarbeitbarer Informationen abnimmt.

kulturgebunden Alter

60

Kognitive Leistungsfähigkeit verändert sich.

inhaltsreich erfahrungsbedingte Unterschiede

50

Quelle: Baltes & Baltes


RESEARCH

GESAMMELTE STUDIEN Care

Pflege zu Hause: Mehr Sicherheit für Betroffene, weniger Sorgen für Angehörige

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Altern ist ein lebenslanger Veränderungsprozess – mit massiven individuellen und gesellschaftlichen Auswirkungen und Herausforderungen. Im Zentrum stehen subjektive Bedürfnisse älterer Menschen nach Unabhängigkeit und Selbstbestimmung einerseits und überlastete pflegende Angehörige andererseits. Auch im Alter bleibt das Wohnen in den eigenen vier Wänden die mit Abstand wichtigste Wohnform von Menschen jenseits der 60. Eine These, die eine kürzlich erschienene Studie des deutschen Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung zum Thema Wohnen im Alter kürzlich bestätigte. In diesen Zahlen spiegelt sich der allgemeine Trend wider, dass es dem Wunsch der meisten Senioren entspricht, möglichst lange selbstständig und selbstbestimmt in der eigenen Wohnung und im vertrauten Wohnumfeld zu leben. Bedürfnisse, die jeder einzelne von uns sehr gut nachvollziehen kann, pflegende Angehörige und die Gesellschaft als Ganzes jedoch vor große Herausforderungen stellt.

70 % der älteren Menschen werden zu Hause gepflegt. Nach wie vor werden etwa 70 % der älteren Menschen zu Hause versorgt, lediglich in 30 % der Fälle gemeinsam mit ambulanten Pflegediensten. Traditionell sind es vor allem Töchter und Schwiegertöchter, die die familiäre Pflege und die dazugehörigen Pflichten übernehmen. Im internationalen Vergleich zeigt sich, dass in Österreich auch überdurchschnittlich viele Nicht-Erwachsene pflegende Aufgaben in der Familie übernehmen.

Ältere Menschen mit Pflegebedarf

70 % Betreuung in den eigenen vier Wänden

30 % in Heimen

Dies ergab eine jüngst vom Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz durchgeführte Studie. Die Auswertung des erstmals so umfassend erhobenen Datenmaterials veranschaulicht, dass rund 2,5 % der österreichischen 10-jährigen Kinder Pflegeaufgaben in der Familie übernehmen. Dieser Anteil steigt bis zum 13. Lebensjahr sogar auf rund 5,4 %. Psychische Beeinträchtigungen besonders belastend. Die meisten Angehörigen fühlen sich durch die übernommenen Betreuungs- und Pflegeleistungen stark belastet. Psychische Beeinträchtigungen wie Demenz, allgemeine Verwirrtheit und Desorientierung bei den zu Pflegenden werden dabei ungleich stärker als Belastung erlebt als körperliche Beeinträchtigungen. Dennoch werden in Österreich etwa 80 % der Demenzkranken zu Hause betreut und lediglich 20 % in Heimen.

Bevölkerungsentwicklung – exemplarisch Der sogenannte „vorausschauende Altersindex“ (prospective old-age dependency ratio) stellt fest, welcher Anteil der österreichischen Bevölkerung noch mehr als 15 Jahre leben wird. Diese Bevölkerungsgruppe macht derzeit 11,5 % aus. Im Jahr 2050 werden es 16,5 % sein. Der Anstieg verläuft hier also wesentlich flacher als bei der Lebenserwartung. Die Werte für die EU-27 liegen geringfügig darunter.

AAL = Ambient Assisted Living oder umgebungsunterstützes Leben Das Thema AAL umfasst Methoden, Konzepte, (elektronische) Systeme, Produkte sowie Dienstleistungen, die das alltägliche Leben älterer Menschen unterstützen. Die verwendeten Techniken und Technologien sind auf den Nutzer ausgerichtet und integrieren sich in dessen direktes Lebensumfeld.

Mehr Unabhängigkeit durch die Kombination von AAL und m-health Der Bereich E-Health ist bereits heute – nach dem Arzneimittelmarkt und der Medizintechnik – der drittgrößte Wachstumsmarkt in Europa. Besondere Erwartungen hat die Gesundheitsbranche an mobile Gesundheitsdienstleistungen – auch unter dem Begriff m-Health bekannt – sie ermöglichen es, künftigen Versorgungsengpässen durch den demografischen Wandel vorzubeugen.

Besonders bei häuslicher Pflege ist die Unterstützung der Angehörigen wichtig. Wenn ältere Menschen alleine zuhause bleiben, müssen sie im Notfall schnell Hilfe alarmieren.


RESEARCH

GESAMMELTE STUDIEN Care

Entwicklung der Demenzerkrankung. Der erste österreichische Demenzbericht bestätigt, dass die Zahl der dementiell erkrankter Menschen in den nächsten Jahrzehnten rasant steigen wird. Gehen die Experten aktuell von mehr als 100.000 Demenzkranken in Österreich aus, wird sich die Zahl in den nächsten vier Jahrzehnten fast verdreifachen.

Hinzu kommt, dass die Zahl der Erwerbstätigen aufgrund der demografischen Entwicklung kontinuierlich zurückgeht. So entfallen aktuell auf einen Demenzkranken noch etwa 38 Erwerbstätige, im Jahr 2050 sind es hingegen nur mehr 15.

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Univ.-Prof. Dr. Bernd Seeberger, Vorstand des Instituts für Gerontologie und demografische Entwicklung der Gesundheitsuniversität UMIT in Hall in Tirol.

Im Jahr 2013 entfallen auf eine demenzkranke Person 38 erwerbstätige Personen.

Im Jahr 2050 entfallen auf eine demenzkranke Person 15 erwerbstätige Personen.

Weiterführende Studien: KINDER UND JUGENDLICHE ALS PFLEGENDE ANGEHÖRIGE Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz, 2013 http://bit.ly/1aDtw2c Erster Österreichischer Demenzbericht Wiener Gebietskrankenkasse, 2009 http://bit.ly/Hq8oUC

Wohnen im Alter Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung , 2011 http://bit.ly/1h0Hliy Private Universität für Gesundheitswissenschaften, Medizinische Informatik und Technik Tirol www.umit.at

„30 % der über 60-Jährigen leben alleine. Bei den über 80-Jährigen sind es unter den Frauen sogar knapp 60 % und bei den Männern immerhin 24 %, die den Alltag in ihren eigenen vier Wänden alleine bestreiten. Gleichzeitig nehmen chronische und dementielle Krankheiten zu – die Herausforderungen für pflegende Angehörige steigen somit kontinuierlich an. Pflegende Angehörige sind demzufolge eine äußerst bedeutende Ziel- und Nutzergruppe, die es entsprechend zu betreuen gilt. Jede Form von umgebungsunterstützenden Angeboten, die zur Entlastung der Pflegepersonen beitragen, sind daher begrüßenswert.“


RESEARCH

DEMOGRAFIE Lebenswelten

Die Lebenswelten der älteren Generation. Kommunikation und Technologie-Nutzung im Alltag.

Andere Nachrichten

• Nutzen • Preis • Einfache Bedienung • Qualität

• Nutzen • Preis • Einfache Bedienung • Qualität

abhängig von

beeinflusst von

Akzeptanz neuer Technologien

Senioren freuen sich über Nachrichten von Familie und Freunden. Dabei stehen Erinnerungen an besondere Ereignisse aus der Vergangenheit im Mittelpunkt.

Momente im Alltag

Verstärker

Barrieren

• Verstärkung der sozialen Einbindung

• Geringe Erfahrung mit neuen Technolgien

• Flexibilität als Bereitschaft am Erlernen neuer Routinen

• Frustration: Kaum Problemlösungskompetenzen im Umgang mit neuen Technologien

• Verstärktes subjektives Kompetenzerlernen

• Keine Innovationanschaffungen • Mangelnder Zugang zu Informationen

Grüße

Besondere Ereignisse (aktuell)

Verstärkt kann die Akzeptanz durch Nachrichten von Familienmitgliedern werden. Senioren freuen sich über Nachrichten von Familie und Freunden. Dabei stehen Erinnerungen an besondere Ereignisse aus der Vergangenheit im Mittelpunkt

Besondere Ereignisse (früher)

Je nach Pflegesituation ändert sich das soziale Umfeld. Der meiste und intensivste Kontakt ist aber in beiden Fällen mit den Kindern.

Soziales Umfeld Pflegeeinrichtungen

Soziales Pflege-Umfeld zuhause

Kinder Verwandtschaft

Verwandtschaft

(Ur)Enkel

Freunde (Mit)Bewohner Kontakthäufigkeit

Pflegepersonal

Intensität

Intensität

6

Gewohnheiten werden sich ändern müssen. Die Bereitschaft zur Veränderung ist bei älteren Menschen natrugemäß nicht so ausgeprägt wie bei der jungen Generation. Die mobilen Dienstleistungen werden zwar immer effizienter, das Problem liegt aber in der Akzeptanz dieser Technik bei den Senioren. Deshalb ist das Aufzeigen von neuen technischen Lösungen enorm wichtig.

Bekannte

Kinder Freunde (Ur)Enkel Nachbarn

Kontakthäufigkeit


RESEARCH

TRANSFER Produktlösung

Konzepte der Zukunft: AAL und m-Health Wie aber können Selbstständigkeit im Alter aufrechterhalten und gleichzeitig pflegende Angehörige in ihrer Tätigkeit entlastet werden? Die Antwort liegt unter anderem im Einsatz von technischen Lösungen. Begriffe wie AAL und m-Health treten in den Mittel-

punkt und werden das Gesundheitssystem nachhaltig verändern. emporia unterstützt Senioren und pflegende Angehörige im Alltag mit Hilfe individueller Servicelösungen.

Mit der webbasierten Plattform emporia4CARE können Angehörige unterstützen, indem sie Telefonnummern einspeichern und Notrufnummern auf die Notruftaste hinterlegen können. Die Plattform kann auch von Blaulichtorganisationen oder Seniorenheimen genutzt werden.

7 Deutsch

• Alle Notrufe im Überblick • Zeitpunkt • Genaue Position • Neue Telefonnummern ins

<

• Aktuelle Position abfragen Suchbegriff

Barbara Heim Profil Abmelden

Lokalisierung

Mobiltelefondetails

Notrufe

Telefonbuch speichern

• Freunde für die Lokalisierung

vom Smartphone aus festlegen

Telefonbuch

Ulrike Maier +438526341

Freundesliste

Letzter Notruf 26.9.2013 Letzte Lokalisierung

Notrufnummern

Letzter Telefonbucheintrag

Einstellungen

• Notrufnummern auf der Notruftaste hinterlegen

• Einstellungen anpassen

4CARE

Die Plattform ist derzeit kompatibel mit:

emporiaCAREplus

emporiaSOLIDplus

emporiaCLICKplus

emporiaELEGANCEplusGPS


RESEARCH

NACHGEFRAGT

Mein „Supersenior“ Nahe am Kunden sein, zuhören und auf seine individuellen Bedürfnisse eingehen - „close to the customer“ ist eine Devise von emporia Telecom. Daher wurde das Projekt „Mein

Supersenior“ gestartet. emporia Mitarbeiter treffen sich regelmäßig mit einem Vertreter der Zielgruppe und tauschen sich zum Thema Handy und Telefonieren aus.

Heidelore Heim, 68, Penionistin Wann und wie haben Sie Ihr erstes Handy bekommen? Ich weiß gar nicht mehr, meine Tochter hat damals eine neue Nummer bekommen und mir ihr altes Handy gegeben. So eines mit Karte, die man immer aufladen muss, wenn zu wenig Guthaben drauf ist. Das macht aber meine Tochter für mich. Die Telefonnummer hab ich immer noch, obwohl ich mittlerweile ein anderes Handy hab.

Dasselbe wenn er allein zuhause war. Er war nicht mehr sehr mobil und hatte nur ein fixes Festnetz. Das Handy konnte er überallhin mitnehmen.

auch das lokalisierte Wetter und den Newsticker super. Die Fahrplan-App der Bahn ist auch sehr praktisch, weil ich viel mit dem Zug unterwegs bin.

Was bedeutet einfache Kommunikation für Sie? Naja, einfach miteinander reden. Und beim Handy so wenige Tasten wie möglich drücken müssen.

Wie viele Kontakte haben Sie im Handy gespeichert? So ca. 100 Kontakte, da sind aber sicher auch viele dabei, die ich einmal eingespeichert und nie gelöscht, sondern von Handy zu Handy mitgeschleppt habe. Mein Smartphone Telefonbuch hat sich jetzt irgendwie mit Facebook synchronisiert, jetzt habe ich viele Kontakte auch mit Foto.

Was ist Ihre Lieblingsfunktion am Handy? SMS schreiben und bekommen. Das ist für mich der Hauptgrund warum ich ein Handy habe. Meine Tochter ist viel unterwegs, auch im Ausland. Da kann man nicht immer telefonieren, aber Sorgen macht man sich trotzdem. Ich fühl mich einfach besser, wenn ich von ihr eine SMS bekomme, sobald sie irgendwo landet.

Das Handy als ständiger Begleiter? Oder wie gehen Sie mit dem Gerät um? Es ist fast peinlich, aber ich kann mir nicht mehr vorstellen, wie das früher ohne war. Ein Treffen ausmachen oder unterwegs schnell sagen, dass es später wird, keine Ahnung, wie wir das gemacht haben. Ich hab es auf jeden Fall immer dabei, vor allem auch um immer erreichbar zu sein, wenn mit Eltern oder Großeltern irgendwas sein sollte. Ich hatte nie ein „eigenes“ Festnetz, sondern immer nur Handys, bin also anders gar nicht erreichbar.

Wie viele Kontakte haben Sie im Handy gespeichert? Maximal zehn. Ich weiß das nicht so genau, das hat mir alles meine Tochter eingestellt. Aber in Kontakt bin ich mit dem Handy eigentlich nur mit meiner Tochter und meiner Schwägerin. Die ist auch so schwer am Telefon zu erreichen. Das Handy als ständiger Begleiter? Oder wie gehen Sie mit dem Gerät um? Ich hab es schon dabei, wenn ich alleine unterwegs bin. Ich benutze es aber nur, wenn etwas Wichtiges ist. Ist doch umständlich das herauszuholen beim Einkaufen oder in der Straßenbahn. Manchmal vergesse ich es aber dann in der Handtasche und meine Tochter wundert sich, warum ich nicht abhebe. Dabei könnte sie doch am Festnetz anrufen, um zu reden.

Barbara Heim, 32, Corporate Communications bei emporia. Wann und wie haben Sie Ihr erstes Handy bekommen? Das war 1999 als ich von zuhause ausgezogen bin. In der WG haben wir uns gegen Festnetz entschieden. Jeder hat sich sein erstes Handy gekauft. Seit diesem Jahr habe ich mein erstes Smartphone, was eine ganz neue Erfahrung ist. Irgendwie ist das auch wieder ein „erstes“ Handy, mit dem ich erst umgehen lernen muss.

Wann geht es nicht ohne Handy? Als mein Vater im Krankenhaus war, war ich schon froh, dass ich ihm ein Handy dort lassen konnte, damit wir ihn und er uns erreichen konnte.

Was ist Ihre Lieblingsfunktion am Handy? SMS beziehungsweise What’s App nutze ich sehr gerne. Da kann man schnell und einfach in Kontakt bleiben. Am neuen Smartphone finde ich aber

Wann geht es nicht ohne Handy? Gegenfrage, wann geht es ohne? Ich habe es eigentlich immer dabei, auch beim Sport, falls ich einen Unfall mit dem Rad habe oder irgendwo alleine laufe. Nur wenn ich richtig müde bin, schalte ich es aus. Dann will ich meine Ruhe. Was bedeutet einfache Kommunikation für Sie? Ein schöner Satz heißt: „Man kann nicht nicht kommunizieren“, das sich vor allem auf Körpersprache und so weiter bezieht. Wenn es zwischen den Gesprächspartnern aber technische Barrieren gibt, dann glaube ich schon, dass man nicht kommunizieren kann. Einfache Kommunikation ist für mich Kommunikation ohne Schranken und Schwierigkeiten.

Imprint: emporia Telecom Produktions- und Vertriebs GesmbH & CoKG, Industriezeile 36, A-4020 Linz - Austria

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