Page 1

Dezember 2011 bis Februar 2012 | www.emk-schoenaich.de | www.emk-waldenbuch.de | www.emk.de

JESUS CHRISTUS SPRICHT MEINE KRAFT IST IN DEN SCHWACHEN Mร„CHTIG 2. KOR. 12,9

Lichtstark

Gemeinde-Magazin der EmK Schรถnaich + Waldenbuch

Themen >> JAT >> m+m >> Kinderbibelwoche >> Kirchlicher Unterricht >> Missionsfest >> und vieles mehr. >> Infos | Termin | Kontakte


Inhalt Liebe Leserinnen und Leser, ich weiß ja, dass Ende November die Adventszeit beginnt, und doch überrascht mich der Zeitpunkt immer wieder. Nicht, weil ich den Termin im Kalender übersehen hätte, sondern weil ich mich noch nicht so fühle. Mir ist noch nicht nach einer adventlichen Zeit. Ich hab mich noch nicht darauf einstellen können. Die Wochen sind so voll, der Alltag fordert unerbittlich meinen Einsatz, da bleibt mir ja keine Gelegenheit die inneren Hebel auf Advent umzustellen. Klar kann ich Kerzen anzünden, die Wohnung dekorieren, Tee kochen und Lebkuchen essen – aber das alles befriedet mein innerstes Bedürfnis für diese Zeit noch nicht. Mit diesen Gedanken saß ich also neulich auf dem Sofa, und sang eines meiner Lieblingslieder und bin dann dort an einer Liedzeile (fett gedruckt) hängen geblieben. „I´ll obey and serve you. I´ll obey because I love you. I´ll obey, my life is in your hands, for it´s the way to prove my love when feelings go away, if it costs me evrything, i´ll obey.” Grob übersetzt: Ich will dir gehorchen/folgen und dienen. Ich will dir gehorchen weil ich dich liebe. Ich will dir gehorchen, mein Leben ist in deiner Hand. Auf diese Weise wird sich zeigen, ob meine Liebe standhält, wenn die Gefühle vergehen. Wenn es mich auch alles kostet, ich will Dir gehorchen/folgen.

Titel

Mit Gottes Kraft und Mut lassen sich im neuen Jahr neue Wege bauen oder alte Gräben zuschütten. Er wird uns begleiten - auch auf schwierigem Untergrund.  Bild: Christine Weinmann 2

4/2011 | EmK | Schönaich / Waldenbuch

Wann ist für mich Advent? Wenn die Gefühle da sind? Wenn ich mich innerlich so warm und zufrieden fühle, wie die Flamme der Kerze in die ich blicke? Schön wäre es natürlich schon, und diese Augenblicke werden sicherlich auch irgendwann auftauchen. Aber darauf kommt es nicht an! Die Bedeutung dieser Zeit für mich, macht sich nicht von meinen Gefühlen abhängig. Selbst wenn Chaos oder Unruhe um mich herrschen sollte: es ist Advent! Selbst wenn ich mal wieder furchtbar in meinem Empfinden getroffen wurde und mich in mein Schneckenhaus zurückziehen will: es ist Advent! Ich bedeute Gott so viel, dass er in mein Leben gekommen ist und sich um mich kümmert. Egal, wie es dort gerade aussieht. Egal, ob da schöne Stimmung ist oder nicht. Egal, ob ich mich grad so kalt wie ein Stein fühle. Egal, ob mich mein Leben grad irgendwie überfordert oder ob ich mit mir im Reinen bin. Die Liebe Gottes ist in mein Leben gekommen. Weil ich es ihm wert bin. Umgekehrt heißt das für mich: „Ich will Dir Gott, vertrauen. Ich will meinen Glauben, meine Liebe zu Dir nicht von meinen Gefühlen/Stimmungen abhängig machen. Ich weiß wohin ich gehöre: zu Dir! Du hältst mich in allem Trubel. Du gibst mir Sicherheit in den vielfältigen Aufgaben des Alltags. Du befriedest mein Inneres, wenn ich mich selber nicht leiden kann. Du schenkst mir Geborgenheit, wenn ich verletzt wurde und lässt mich Mutig auf den anderen zugehen. Du schaffst neue Möglichkeiten wo ich nur noch Sackgassen sehe. Du verlässt Dich auf mich und bist für mich da. Und ich will mich auf Dich verlassen und für Dich da sein.“ Daran will ich mich in dieser Zeit erinnern. Daran will ich festhalten, auch wenn ich noch nicht so fühlen kann. Und dann bin ich schon mittendrin: im Advent! Mit herzlichen Segenswünschen für diese Zeit, Ihre/Eure Ellen Hochholzer.

6 JAT 

3-5

M+M 19.11.2011

6

M+M -Wochenende 14.-16.10.2011

7

Kinderbibelwoche 2011

8

M+M 24. 09. 2011

8

Ansprechpartner und Hauskreise9 Termine

10

Wöchentliche Termine | Männerfreizeit

11

Kurz und Gut

12

Kurz und Gut | Aus der Gemeindefamilie | Wir sagen Danke | Brot für die Welt

13

EMK-Weltmission

14-15

Neues aus dem KU | Flusskreuzfahrt Freizeit

16

Seniorenausflug

17

Aktuelle Flyer | Veranstaltungen

18

Geburtstage

19

Zu guter Letzt

20

IMPRESSUM Redaktion >> Herbert Link, Michaela Weber, Ellen Hochholzer Layout >> Michaela Weber, Ralf Weinmann Lektorin >> Christine Weinmann Druck >> Top Service Böblingen Kontakt >> m_weber_76@gmx.de Auflage >> 200 Exemplare


2011

Ei n bli c k e i n das L e b e n e i n e s „ CHE F S vor O rt “

Jubel-Aktions-Tage Eine super Woche erlebten die rund 70 Jugendlichen von JAT in den Herbstferien in der Christuskirche. Die Jugendaktionstage brachten aber nicht nur Jugendliche unserer Gemeinden und aus ganz Baden-Württemberg in Aktion, sondern auch einen guten Teil der Gemeinde. Knapp 50 Personen halfen mit, damit JAT gelingen konnte. Einer, der dabei einen wesentlichen Anteil hatte, beschreibt die JAT-Woche aus seiner ganz persönlichen Sicht: Sommer 2010 – eine kleine Gruppe trifft sich, um zu entscheiden, ob der JAT-Einsatz, für den unser früherer Gemeindereferent Thomas Reich für 2011 angemeldet hat, stattfinden soll. Nach einem tollen Jugendalpha-Glaubenskurs glauben wir dass das für uns passt, und entscheiden, es soll bei JAT 2011 in Schönaich in den Herbstferien bleiben – obwohl bereits absehbar ist, dass mit der Kinderbibelwoche und JAT eine Doppelbelastung auf uns zukommt, und dass die Mitarbeiterdecke nicht grade dick ist… Herbert Link, Sebastian Düll und Markus Schlegel bilden das Kernteam für die Truppe „von vor Ort“. Und mit Familie Vogel wohnen ja noch 2 JAT-erfahrene junge Leute auf unserem Bezirk. Winter und Frühjahr 2011 – in mehreren JAT Sitzungen mit dem Kernteam versuchen wir die Ziele festzulegen und zu entscheiden wie wir JAT in Schönaich auf die Beine stellen wollen. Sommer 2011 – Werbung läuft eher schleppend, mein Jugendkreis scheint sich nicht grade für JAT motivieren zu können. Wie Schade… wo das dich sicher gut wird und wir uns alle voll reinknien, für unsere jungen Menschen was auf die Beine zu stellen. Juli 2011 – kurz vor den Sommerferien schaffe ich es noch die Anmeldungen rauszuschicken, damit wenigstens alle Bescheid wissen… nach dem Urlaub dann ein bisschen

Werbeteam organisieren, und hoffen dass Xenia eine Stelle als Krankenschwester bekommt, bei der sie die Küche leiten kann… August 2011 – Urlaub. Zeit zum Durchatmen. JAT ist mir grade egal, ist ja auch noch weit weg. September 2011 – einige wenige Anmeldungen für JAT aus unseren Reihen. Ich bin überrascht, dass es doch einige aus dem Happy Ours Teeniekreis und dem kirchlichen Unterricht gibt, die sich anmelden. Super… Endlich schicke ich dem Kernteam auch die Themenauswahl, die unsere Jugendlichen für die 4 offenen JAT-Abende getroffen haben. Viel zu spät… hatte ich das doch für vor den Sommerferien zugesagt. Bestimmt sind alle aus dem Team sauer, hängt doch die Themenvorbereitung davon ab. Das Organisationschaos bricht langsam aus – Werbung sollte auch gemacht werden, alles läuft nur auf den letzten Drücker und auf der letzten Rille… Sowohl Herbert Link (unser Pastor) als auch ich leiden darunter, dass wir denken dass die Organisation von JAT mehr Zeit verdienen würde – aber wir haben sie nicht. Zumindest das Küchenteam scheint zu laufen. Dank einiger fleißiger Helfer schaffen wir das sicher auch, obwohl Xenia bereits weiß, dass sie aus beruflichen Gründen das Küchenteam nicht leiten wird. Oktober 2011 – JAT-Teamtreff… ich liege

krank im Bett. Dann wird eben ohne mich gegrillt. Immerhin stimmt so langsam der Draht zum Kernteam, und einige Absprachen konnten getroffen werden. 1 Woche vor JAT – der Speiseplan steht, auch das Küchenteam lässt sich am Missionsfest vollends aufstellen, und der Plan ist gefüllt mit genügend Helfern. Plakate und Flyer sind da. Grade noch rechtzeitig. Trotzdem sage ich jedem der es wissen will, dass wir mit JAT an der Grenze dessen sind was wir leisten können – oder drüber? Ich formuliere im Kopf Sätze wie „nie wieder JAT“ oder „JAT ist toll – aber bitte nicht mehr in Schönaich“… Mittwoch vor JAT – es knarzt gewaltig im Gebälk. Unklare Absprachen und viel zu viele e-mails und Nachrichten überfordern uns. Außerdem scheint einiges nicht so zu laufen, wie es für uns als Gemeinde gut wäre. Wir gehen auf Konfrontation mit dem Kernteam… aber alles nur falscher Alarm – Alex von Wascinski teilt unsere Sicht, und wir können das gemeinsam klären. Freitag – Anreise des Teams. Das Team kommt an und isst gemeinsam zu Abend. Obwohl ich beim Abendmahl teilnehme, komme ich noch nicht an. Irgendwie gehöre ich noch nicht dazu. Samstag – erster Einsatz beim Essen. Alles läuft, ist gut organisiert, und alle sind zufrieden. Die Teilnehmer kommen an. EmK | Schönaich / Waldenbuch | 4/2011

3


2011

Sonntag - Auftaktgottesdienst. Eigentlich wollte ich einen Gottesdienst genießen – nun sitze ich die ganze Zeit aufgrund verschiedener Umstände am Klavier. Ich finde es trotzdem einen schönen Auftakt. Meine innere Anspannung steigt weiter, ich will unbedingt wissen was auf der riesigen Bühne während eines offenen JAT-Abends so passiert. Die Getränke sind leer… Montag – 1. offener Abend. Ich will… da raus.

beinah in die Hosen machen. Hoffentlich kommt davon noch mehr diese Woche. Während des Abends fällt mir siedig heiß ein: ich muss ja für morgen noch mit der Bowlingbahn absprechen, wie viele zum Ausflug zur Bowlingbahn kommen… also schnell raus, und das erledigen. Ich bleibe bis zur Teamnachbesprechung und bin auch innerlich nun endlich ein Teil des Teams. Morgen kann ich ausschlafen – Brunch ist angesagt…

Die Anspannung steigt. Den Getränkehändler kann ich immerhin dazu bewegen, die Getränke noch vor dem Mittagessen zu liefern. Trotz der Anspannung schaffen es alle Helfer vor Ort und in der Küche, fast immer freundlich und hilfsbereit zu sein. Gastfreundschaft praktisch. Ich lerne mehr Leute vom Team kennen und komme innerlich bei JAT an. Gerade beginne ich den offenen Abend zu genießen, und freue mich an meinem allerersten JAT… Was die Jugendlichen so alles aus sich rausholen… wow. Plötzlich fällt eine Flasche um und zerbricht – also schnell wieder in die Helferrolle geschlüpft, und Scherben aufkehren, Wischen, …

Mittwoch – Ausflugstag.

Dienstag – 2. offener Abend. Ich will…. Gemeinsam frühstücken. Als ob nicht genug zu tun wäre, habe ich mir in den Kopf gesetzt, Wackelpudding in Hippiefarben für den Hippieabend zu machen, und bunt eingefärbten Marmorkuchen. Stundenlang koche ich die Götterspeise, Farbschicht für Farbschicht… Wir wollten mit dem Jugendkreis zum JATAbend – und es kommen nur 2 vom Jugendkreis. Wie schade. Der Abend ist mal wieder super, ich liebe die Pantomime. Das Theaterstück lässt mich vor Lachen 4

4/2011 | EmK | Schönaich / Waldenbuch

Ein Glück klappt alles mit den Ausflügen. Küche läuft gut, außer einer krankheitsbedingten Absage noch keine größerern Umplanungen erforderlich… Einkaufen mit Geli und Lena bringt uns alle wieder und wieder zum Lachen. Das ist ein Kracher. Und die rot-grün-gelbe Götterspeise hat auch geklappt. Am Abend müssen Burger für die Hippie-Party gemacht werden. Aber Matze und die Bubenjungscharleiter haben das voll im Griff. Küche läuft gut, außer einer krankheitsbedingten Absage noch keine größerern Umplanungen erforderlich… im Gegensatz dazu läuft der Abfluss gar nicht gut. Immer wieder müssen die Toiletten und die Hebe-Pumpe auf Vordermann gebracht werden. Aber dank super Hausverwalter läuft das auch. Immer zur Stelle wenn man ihn braucht. Gut, dass ich mich darum nicht auch noch selbst kümmern muss. Donnerstag – 3. offener Abend. Ich will… keine Schokolade. Ich freue mich sehr darüber, dass beim offenen Abend die Jugendkreisler die gestern als Jungscharleiter mitgeholfen haben, den Abend besuchen. Das Thema

ist prickelnd, es geht schließlich um Sexualität, und so ein Abend kann leicht abdriften… aber Wahnsinn, was die Jungs und Mädels leisten. Tim und Tom auf der Bühne – völlig souverän, als ob sie nie was anderes gemacht hätten. Und dabei sind sie doch grade erst im Teeniekreis. Heute nehme ich mir selbst Zeit, um beim Abendmahl zur Ruhe zu kommen. Die Begegnung mit Gott gibt mir neue Kraft, und ich spüre dass auch das Team ein Ziel hat: Jugendlichen Räume zu geben, um sich zu entfalten, und das Beste aus ihnen rausholen. Super. Freitag – 4. offener Abend. Ich will… ne Antwort. Heut kommt unsere Küche nicht so gut an… vom Ofenschlupfer bleibt die Hälfte übrig. Naja, mir schmeckt’s. Außerdem bin ich heut irgendwie nicht fit… Müdigkeit macht sich breit. Ich melde mich für’s Abendessen ab, und verbringe einige Zeit mit der Familie, wenigstens zum Abendessen. Mein Sohn sagt: „Mama, der Papa soll nicht mehr in die Kirche“ – das sitzt. Ein Glück ist JAT auf der Zielgeraden. Den offenen Abend will ich aber trotzdem nicht verpassen. Während des Abends, kurz vor der Pause, sagt Xenia: du, übrigens das Wasser in der Spülmaschine läuft so schlecht ab… da es schon nach 21h ist und in der Pause gleich alle auf’s Klo rennen werden, kümmer ich mich selbst um die Sch... Zu schade – die klasse Pantomime seh ich nur noch zum Teil. Aber immerhin können alle ohne Panne zur Toilette. Samstag – Endspurt Heute ist der Galaabend. Xenia verliebt sich in den Gedanken, dass ein beson-


2011

ders schönes Buffet entstehen soll, und bleibt länger als sie eingeteilt ist. Ich kann also die Zeit nutzen um die ersten Räume zu putzen, und in der Küche Reinigungsarbeiten zu erledigen. Wunderbar wie alles läuft… außer der Abfluss. Ich bin also wieder als Klempner im Einsatz, ich weiß ja jetzt wie’s geht… dachte ich. Um 21h (ich bin heute schon zu Hause… ich bin einfach am Ende meiner Kräfte) klingelt dann mein Telefon – Xenia… „du, da piepst es so“… na gut, zurück in die Kirche. Pumpe wieder in Stand setzen… selbst schuld diesmal. Falsch eingebaut. Naja, wenn’s nur das ist. Bei den Tagesthemen falle ich in Koma-ähnlichen Schlaf, nachdem Thomas Gottschalk mal wieder maßlos überzogen hatte.

Bei der Verabschiedung merke ich, dass alle meinen Namen kennen und sich für die rundum gute und freundliche Versorgung bedanken. Nur ich kenne leider so wenige Namen… ich bekomme ein JATPlakat auf dem fast alle Teilnehmer einen kleinen Gruß hinterlassen haben. Gegen halb Sechs ist die Kirche wieder einigermaßen vorzeigbar, und vieles ist geputzt. Erstaunlich wenig ist kaputt – dafür dass eine Woche lang 70 Menschen in unserer Kirche gelebt, gefeiert, gearbeitet haben. Ab nach Hause. Ich lese einige Grüße von dem JAT-Plakat. Mir stehen bei dem einen oder anderen Satz Tränen in den Augen… so ist unsere Arbeit wahrgenommen worden? So gastfreundlich haben uns die Teilnehmer gefunden? Das ist schön. Morgen geh ich wieder ins Büro… um mich auszuruhen.

Sonntag – Abschlussgottesdienst & Aufräumen

Montag – Aufräumen Teil 2

Vom Abschlussgottesdienst krieg ich wenig mit. Bin mit meinen Kindern nach unten gegangen, damit meine Frau den Gottesdienst genießen kann. Sie war ja nicht bei den JAT-Abenden. Fast kommt nach dem Mittagessen schon Wehmut auf.

Wir bringen abends noch einige Dinge nach Waldenbuch in die Friedenskirche zurück. Dort treffen wir Renate Link – sie bringt auch einige Dinge zurück. Wir unterhalten uns kurz. JAT – ja, das war ne klasse Sache…

Das war ein kleiner Einblick in die JAT-Vergangenheit eines „Verantwortlichen vor Ort“. Also dem Ansprechpartner und Koordinator für alles, was vor Ort zu regeln ist… oder für das sich niemand anders findet… Und die Erklärung warum ich beim Abschlussgottesdienst mit tiefen Rändern unter den Augen zu sehen war. Ohne die Hilfe unseres Teams, ganz besonders Renate Link und Iris Düll wäre das nicht zu stemmen gewesen. Euch sei ganz besonders gedankt. Danke an alle, die bei JAT mitgeholfen haben. Das waren nach meiner Zählung immerhin 46 Personen. Ganz schön viel für einen kleinen Bezirk. Wir haben gespürt, dass wir uns viel zugemutet haben, dass das wohl die Grenze des für uns leistbaren war. Wir haben aber auch gemerkt, dass wir unheimlich viel zurückbekommen für das was wir für Gott einsetzen. Die vielen „danke für eure Gastfreundschaft“ tun gut, zeigen mir dass wir als Gemeinden mit Gott und für Gott gerne unterwegs sind. Und trotz aller Anstrengungen hat Gott uns in dieser JATWoche gesegnet. ER hat uns gezeigt, dass junge Menschen sich engagieren, dass sie viel größere Talente haben als wir es vermuten, dass wir gemeinsam im Einsatz für IHN viel vermögen, und dass wir als Gemeinden Schönaich und Waldenbuch gemeinsam in der Lage sind, super zusammen zu arbeiten für eine gemeinsame Sache. 

BildER: Meike und Sebastian Düll

Über JAT Sebastian Düll

EmK | Schönaich / Waldenbuch | 4/2011

5


m usik + m e h r | 1 9 . 11 . 2 0 11

„Gott ist verrückt!“ Am Samstag dem 19. November um 20 Uhr war es wieder soweit, ca. 80 Menschen besuchten den vierten und für dieses Jahr letzten m+m-Gottesdienst in der Christuskirche. Michael Mayer (Pastor der EmK in Ulm), der vielen in unseren Gemeinden bekannt sein dürfte, predigte zum Thema „Gott ist verrückt!“ Diese gewagte Aussage wurde im Laufe des Gottesdienstes ins rechte Licht gerückt. Bei diesem m+m-Gottesdienst war alles etwas verrückt! Zuerst mussten die Besucher im Foyer ihren Weg durch ein „verrücktes Labyrinth“ finden. Die Band spielte neben der Bühne, war sozusagen räumlich „verrückt“. Viele Mitarbeiter waren in irgendeiner Form verrückt angezogen und trugen rosa Brillen. Über den Besuchern spannte sich ein ca. 10 Meter langer Regenbogen aus dem später „Liebesbriefe von Gott“ für die Besucher „vom Himmel“ fielen. Auch die Moderation von Stephen, Jessi und Lars war ziemlich verrückt. Lars in Zwangsjacke mit rosa Brille, Stephen der immer das letzte Wort am Satzende wiederholte, wiederholte. Und Jessi die Lars nicht wahrnahm, obwohl er direkt neben ihr auf der Bühne stand. Nach der Vorstellung von Michael, startete die Band mit mehreren Liedern zum Mitsingen. Es gab wieder ein verrücktes Theaterstück mit Mia und Melissa aus der m+m-Wohngemeinschaft. In die Wohngemeinschaft zog während des Theaterstücks der neue Mitbewohner 6

4/2011 | EmK | Schönaich / Waldenbuch

Fridolin mit seiner sprechenden Pflanze Olga ein – ziemlich verrückt. Melissa konnte gar nicht begreifen wie Gott etwas so Verrücktes mit ihr vor haben kann. Michael Mayer begann seine kurzweilige Ansprache nicht auf der Bühne sondern hinter dem Publikum. Das sorgte erst mal für Verwirrung. Michael stellte in seiner Ansprache Gottes Verrücktsein nach uns dar, und rückte die Aussage „Gott ist verrückt!“ in den richtigen Zusammenhang. Gott ist so verrückt nach uns, dass er uns schon immer liebt, bedingungslos. Er tut so verrückte Dinge – kommt als Mensch auf die Erde und leidet für uns. Gott wirbt um uns, wie Verliebte umeinander werben. Gott ist positiv verrückt nach UNS! Ist das nicht verrückt? Wie verrückt sind wir nach Gott? Nach weiteren Liedern zum Mitsingen und einem tollen Vortragslied von Daggi und Sandra, stand Michael im inzwischen schon zur Tradition gewordenen Kreuzverhör kurz und knapp Rede und Antwort auf die Fragen der Besucher. Nach den News und dem Segenslied war der letzte m+m-Gottesdienst im Jahr 2011 nach

knapp 100 Minuten leider schon wieder am Ende. Wir freuen uns, dass wir in diesem Jahr viele verrückte Dinge und Gottes Wirken bei m+m erleben durften. Einige MitarbeiterInnen mussten wir leider verabschieden, aber es ist toll, dass m+m die Gelegenheit bietet, dass MitarbeiterInnen etwas ausprobieren und Ihre Gaben und Talente entdecken können. Einige neue und vor allem junge MitarbeiterInnen sind nachgerückt und bringen Ihre Gaben zur Ehre Gottes in das Team und die m+m-Gottesdienste ein. Dafür sind wir wirklich dankbar. Gott ist manchmal einfach verrückt und zeigt uns Wege und Möglichkeiten, die wir vorher nicht gesehen haben. Jetzt wünsche ich uns allen für 2012, dass wir verrückt genug sind, Gottes Verrücktsein nach uns weiter zu sagen und Freunde, Bekannte, Nachbarn und Kollegen zu unseren m+m-Gottesdiensten einzuladen, damit sie erfahren wie verrückt Gott nach Ihnen ist. 

Für das m+m-Team, Philipp Düll Bilder: Benjamin Burger


m + m - W o c he ne nd e 2 0 11 | 14 .-16 .10 . 2 0 11

Wörnersberger Anker Für ein Wochenende machten sich 17 m+m-MitarbeiterInnen auf in den beschaulichen Ort Wörnersberg im Schwarzwald. Wörnersberg liegt in der Nähe von Altensteig bzw. Pfalzgrafenweiler. Nachdem alle, mit mehr oder weniger großen Umwegen, angekommen waren begannen wir das Wochenende mit einem leckeren Abendessen. Für dieses Jahr hatten wir uns vorgenommen beim m+m-Wochenende mehr Zeit für Gemeinschaft zu haben. Im Anschluss starteten wir mit einem Bilderrückblick auf die letzten 1 ½ Jahre m+m in das Wochenende. Jede und jeder hatte dann die Möglichkeit in einer Minute zu sagen, was Sie / Ihn seit dem letzten m+m-Wochenende bei m+m bewegt hat, was gut war und was schlecht war. Wir haben über die von uns für m+m gesetzten Ziele und deren Erreichung gesprochen. Nach einer kurzen Andacht und reichlichem Lobpreis haben wir den Abend gemütlich ausklingen lassen. Am nächsten Morgen starteten die sportlichen und Frühaufsteherinnen unter uns zu ein, zwei, drei ausgedehnten NordicWalking-Runden durch und um Wörnersberg. So frisch und motiviert ging es nach dem Geburtstagsfrühstück (Stephen Wolf) weiter. Ellen hat uns nach gemeinsamem Singen in die „Stille“ geführt und uns anschließend in die „Wüste“ geschickt. Wir hatten Zeit einmal „alleine“ mit Gott zu sein. Uns einen schönen Platz zu suchen um abzuschalten, einen Bibelvers im Geist zu bewegen, ins Gebet zu gehen und „Stille“

BildEr: Philipp Düll

zu erfahren. Ich denke, wir haben dabei, jede(r) für sich, tolle und interessante Erfahrungen machen können. Viele haben diese Gelegenheit genutzt, sich ein stilles Plätzle in der Sonne zu suchen - das war in Wörnersberg gar nicht schwer. Am Nachmittag war zuerst mal freie Zeit, die wir dank des tollen Wetters nutzen konnten um spazieren zu gehen, im Garten zu sitzen, zu schaukeln oder Basketball zu spielen – wir konnten uns also richtig entspannen. Nach Kaffee und Kuchen haben wir dann noch eine „kleine“ Arbeitsphase gestartet und am Nachmittag in kleinen Gruppen einen m+m-Gottesdienst für 2012 vorbereitet. Nach dem Abendessen hat Xenia diejenigen die es gerne wollten auf eine „Traumreise“ mitgenommen. Dabei wurden wir in unserer Fantasie an weit entfernte, wohlig warme Orte geführt und so tiefenentspannt, dass Einige eingeschlafen sind. Abends haben wir gemeinsam Stephens Geburtstag gefeiert und beim gemütlichen Beisammensein wurden Reliefbilder

gemalt oder es wurde beim gemeinsamen Spielen geflunkert, dass sich die Balken bogen. Sonntag war leider schon unser letzter Tag im schönen Haus „Wörnersberger Anker“ in dem wir uns mit sehr leckerem Essen, einer tollen Atmosphäre und gemütlichen Zimmern sehr wohlfühlen konnten. Wir haben dann gemeinsam einen Abendmahls-Gottesdienst gefeiert und unsere Last bzw. unseren Mantel (Bartimäus) am Kreuz abgegeben. Unser Gebets- / Dekoteam hat uns wie jedes Jahr mit toller Dekoration, perfekter Vorbereitung und vielen liebevollen Kleinigkeiten verwöhnt. Es hat sich wieder alles perfekt zusammengefügt. Nach dem Mittagessen machten wir uns dann auf eine Sonntagsfahrt durch den sonnigen Schwarzwald nach Hause. Wir freuen uns schon auf das nächste m+m Wochenende, bei dem vielleicht wieder ein bisschen mehr gearbeitet wird und zu dem ich Euch jetzt schon alle herzlich einlade!

Für das m+m-Team, Philipp Düll

EmK | Schönaich / Waldenbuch | 4/2011

7


K i n d e rbib e lwo c h e 2 0 11

Bilder: Tanja Raisch

K i B i W o 2 0 11

Auf der Suche nach Mister X Vom 2.-6.11. machten wir uns mit 90 bis 100 Kindern auf die Suche nach Mister X. Wir lernten eine Hirtin, zwei Polizisten, einen Bäcker, einen Feuerwehrmann und einen Schreiner kennen, die uns alle Hinweise auf Mister X gaben. Unser Mister X ist wie ein Hirte, der Weg, die Wahrheit und das Leben, das Brot, das uns Leben schenkt, das Licht der Welt und die Tür. Alle diese Hinweise führten uns im Familiengottesdienst am Sonntag zur Lösung: Mister X ist Jesus. Jeden Tag lernten wir eine Geschichte aus der Bibel kennen und lernten die Kernaussagen auswendig: Jesus sucht mich, Jesus ist meine Nummer 1, Jesus versorgt mich und Jesus hört mein rufen.Jörg Bartoß, Kindermissionar der Liebenzeller Mission, leitete die Kinderbibelwoche auf tolle Art und Weise. Die Kinder waren mit Begeisterung dabei und kamen gerne jeden Tag wieder. Natürlich gab es auch jeden Tag einen Trick aus Jörgs Trickkiste, wir rätseln immer noch bei manchen Tricks wie das wohl gehen kann. Gemeinsam mit der süddeutschen Gemeinschaft, der evangelischen und katholischen Kirche haben wir, Andrea und Katrin Veihelmann, Silvia Zehender, Gerda Witzig, Frank und Tanja Raisch diese Kinderbibelwoche in den Räumen der Süddeutschen Gemeinschaft durchgeführt und tolle Tage erlebt. Toll, dass so viele unserer Kinder, Allegra, Franzi, Lea, Vivien, Adrian, Benjamin, David, Jan, Jonathan, Josias, Leon, Lucas, mit dabei waren. Gemeinsam mit der Band haben wir viele tolle Lieder gesungen und erlebt, denn natürlich durften die Bewegungen nicht fehlen. Wir durften erleben wie groß unser Gott ist, haben wir mit 60 Kindern gerechnet und wurden mit 90-100 Kindern beschenkt, welch ein Segen. Danke für alle Gebete und Unterstützung beim Kuchen backen.  Für das EmK-Team Tanja Raisch

Eindrücke vom m+m am 24. September 2011. 8

4/2011 | EmK | Schönaich / Waldenbuch

BILDER: Benjamin Burger


I n for m atio n e n Ü b e r u n s e r e G e m e i n d e N

Christuskirche Schönaich Im Hasenbühl 26 71101 Schönaich

Friedenskirche Waldenbuch Im Heimbach 16 71111 Waldenbuch

www.schoenaicherkirchen.de/emk/

Pastor und Pastorin

www.emk-waldenbuch.de

Ansprechpartner der Gemeindegruppen

Herbert Link Steingrübenstraße 15 71111 Waldenbuch Tel. 07157/21122 Fax 07157/534355 E-Mail: herbert.link@emk.de

Ellen Hochholzer Im Röhrle 5 71101 Schönaich Tel. 07031/2040738 Fax 07031/2040758 E-mail: ellen.hochholzer@emk.de

GemeindeKonto

Baukonto

Kreissparkasse Böblingen Nr. 8844, BLZ 60350130

Kreissparkasse Böblingen, Nr. 2250229, BLZ 60350130

Bastelgruppe Schönaich Bubenjungschar Waldenbuch Chor Waldenbuch Gospelchor Jungschar Schönaich Jugendkreis Mädchenjungschar Waldenbuch

Bezirksvorstand

Die Ansprechpartner werden aus datenschutztechnischen Gründen nicht in der Online Version des Gemeindebriefes abgebildet. Bitte wenden Sie sich an Ellen Hochholzer oder Herbert Link.

m+m-Gottesdienst

Volker Auch, Sebastian Düll, Matthias Golze, Tanja Raisch, Ralf Weinmann, Silvia Zehender

Das Redaktionsteam

Musikteam Schönaich

Gemeindevorstände

Posaunenchor

Schönaich Siegfried Bayer, Helmut Burger, Sebastian Düll, Werner Düll, Karin Mayer, Tanja und Frank Raisch, Andrea Veihelmann, Traugott Veihelmann, Hartmut Witzig und Silvia Zehender.

Seniorenkreis

Waldenbuch Volker Auch, Ute Fischer, Matthias Golze, Reinhold Herrmann, Kornelia Jany, Helmuth Jung, Tobias Jung, Daniel Lichtherz, Anne Neff, Karl-Heinz Schlecht, Karl-Hans Walker, Christine und Ralf Weinmann.

TeE‘N‘CaFé

Sonntagschule Schönaich Sonntagschule Waldenbuch

Teeniekreis Happy OURS Technik Schönaich Technik Waldenbuch

Hauskreise und Kleingruppen Wochentag:

Um:

Was:

Turnus:

Wo/Bei:

Ansprechpartner:

Dienstag

20.00 Uhr

Bibelgesprächskreis

wöchentl.

Friedenskirche

Mittwoch

20.00 Uhr

Hauskreis Junge Erwachsene

14-tägig

wechselnd

Donnerstag

9.30 Uhr

Hauskreis

14-tägig

wechselnd

19.30 Uhr

Hauskreis

14-tägig

Fam. Westa

14.30 Uhr

Bibelgesprächskreis

14-tägig

Fam. Burger

14.30 Uhr

Bibelgesprächskreis

14-tägig

Christuskirche

20.00 Uhr

Hauskreis

wöchentl.

wechselnd

Die Ansprechpartner werden aus datenschutztechnischen Gründen nicht in der Online Version des Gemeindebriefes abgebildet. Bitte wenden Sie sich an Ellen Hochholzer oder Herbert Link.

20.00 Uhr

Hauskreis

14-tägig

Fam. Hiller od. Fischer

Abwechselnd

20.00 Uhr

Hauskreis

1-2 mal i. Monat

Karin Mayer

Abwechselnd

20.00 Uhr

Hauskreis

1-2 mal i. Monat

wechselnd

Freitag

Das Redaktionsteam

EmK | Schönaich / Waldenbuch | 4/2011

9


T e r m i n e D e z . 2 0 11 – F e b . 2 0 11 | V ors c h au

Dezember 05.

20.00 Uhr

Treffen der Mitarbeiter/innen CH-Haslibergim Lektorendienst

06.

19.30 Uhr

GO for snow 2012 - Infoabend

Christuskirche Schönaich

07.

14.30 Uhr

Seniorenkreis: Adventsfeier

Christuskirche Schönaich

07.

19.30 Uhr

Bezirkskonferenz

Christuskirche Schönaich

08.

19.30 Uhr

Leitungsteam m+m

11.

10.30 Uhr

Gottesdienst gestaltet von der Bubenjungschar

Friedenskirche Waldenbuch

12.

20.00 Uhr

JAT – Nachbesprechung

Christuskirche Schönaich

Gottesdienste Weihnachten Neujahr 18., 4. Advent

14.30 Uhr/ 16.00 Uhr

Weihnachtsfeiern der Sonntagschulen

Christuskirche Schönaich/ Friedenskirche Waldenbuch

24., Heiligabend

16.00 Uhr/ 17.00 Uhr

Christvesper Waldweihnacht „Im Greut“

Christuskirche Schönaich/ Waldenbuch

25., 1. Weihnachtstag

10.30 Uhr

Bezirksgottesdienst zum Christfest, mit Bläsern und Chor

Friedenskirche Waldenbuch

31., Silvester

17.00 Uhr

Bezirksgottesdienst (Jahresschluss) mit Abendmahl

Christuskirche Schönaich

8. Januar

9.30 Uhr/ 10.30 Uhr

Gottesdienst in beiden Gemeinden

Christuskirche Schönaich/ Friedenskirche Waldenbuch

Januar Mo. 09. Di. 10. Mi. 11. Do. 12. Fr. 13.

Allianzgebetsabende in Schönaich und Waldenbuch: Gebetsabend im Haus der Begegnung Jugendgebetsabend in der EmK Landeskirchliche Gemeinschaft EmK Christuskirche Evangelisches Gemeindehaus, Abschluss mit Abendmahl

Waldenbuch Waldenbuch Schönaich Schönaich Schönaich

20.00 Uhr

Gemeindevorstand Schönaich

Christuskirche Schönaich

Willow Creek – Leitungskongress Eine Gruppe des Bezirks nimmt teil.

Stuttgart

09.-15.

24. 26.-28.. 30.

20.00 Uhr

Bazarauswertung

Christuskirche Schönaich

31.

20.00 Uhr

Ökumenischer Bibelabend Schönaich

Kath. Gemeindehaus Schönaich

04.

20.00 Uhr

m+m-Gottesdienst „Tu nicht so erwachsen“, mit Peter Eitner

Christuskirche Schönaich

06.

20.00 Uhr

Gemeindevorstand Waldenbuch

Friedenskirche Waldenbuch

07.

20.00 Uhr

Bezirksvorstand

Infos folgen.

09.

20.00 Uhr

Vortrag von Prof. Dr. Wilfried Härle zum Thema „Atheismus“

Ev. Kirche, Schönaich

11.

Ganzer Tag

Lektorenschulung mit Gerit Matthis, radio m

Infos folgen.

12.

9.30 Uhr

Ökum. Kanzeltausch

Christuskirche Schönaich

Februar

18.-25.

GoForSnow - Teenager-Winterfreizeit

28.

20.00 Uhr

Bezirksgebetsabend

Christuskirche Schönaich

Vorschau 2. März

Weltgebetstag – Frauen laden ein Schönaich Evangelische Kirche/Waldenbuch Friedenskirche (EmK)

März/April

„Glaube am Montag“ – Eine Initiative verschiedener Kirchen und Einrichtungen. Im Frühjahr auch in unseren Gemeinden

22. April

Einsegnungsgottesdienst

12. Mai

Frühlingsmarkt Waldenbuch

10

4/2011 | EmK | Schönaich / Waldenbuch


W ö c h e n tli c h e T e r m i n e | M ä n n e rfr e iz e it

Schönaich Christuskirche Sonntag

Montag

9.15 Uhr

Gebetskreis

9.30 Uhr

Gottesdienst & Sonntagschule (anschl. Kirchenkaffee)

17.30 Uhr

Jungschar

20.00 Uhr Gospelchor in gerader KW 19.30 Uhr Bandprobe m+m in ungerader KW Dienstag

18.45 Uhr Jugendkreis Abfahrt nach Waldenbuch (14-tg.)

Mittwoch

14.30 Uhr Seniorenkreis (jeden ersten Mittwoch im Monat) 18.00 Uhr Teeniekreis HAPPY OURS

Donnerstag

17.00 Uhr

Sport

20.00 Uhr Männerstammtisch (jeden letzten Donnerstag im Monat) Freitag

14.30 Uhr Bibelgesprächskreis (im Wechsel: Weil/Schönaich) 18.00 Uhr TeE‘N‘CaFé

Waldenbuch Friedenskirche Sonntag

10.15 Uhr Gebetskreis 10.30 Uhr Gottesdienst & Sonntagschule

Montag

17.30 Uhr

Mädchenjungschar

19.00 Uhr Gemischter Chor (14-tg.) 20.00 Uhr Posaunenchor (14-tg.) Dienstag

19.00 Uhr Jugendkreis 20.00 Uhr Bibelgesprächskreis

Mittwoch

16.30 Uhr Kirchlicher Unterricht 18.00 Uhr Teeniekreis HAPPY OURS

Freitag

17.30 Uhr

Bubenjungschar

Bezirk/Region Samstag

51 . M ä n n e rfr e iz e it i n F r e ud e n stadt vo m 1 0 . -1 3 . 11 . 2 0 11

Leben aus Gottes Hand Mit großer Freude kamen wieder ca. 50 Männer zu der alljährlichen Männerfreizeit nach Freudenstadt im Hotel Teuchelwald im Schönen Schwarzwald zusammen. Zum letzten Mal, seit 11 Jahren, hatte Hartmut Witzig aus Schönaich die ganze Verantwortung. Ab 2012 wird Pastor Hartmut Hilke aus Neuenburg der Freizeitleiter sein. Es findet also ein Staffelstabwechsel statt, der so hoffe ich mit vielen anderen, Impulse für die Männerarbeit nicht nur in diesen Tagen gibt. Wir hatten während dieser Zeit Gelegenheit, Dr. Manfred Marquardt als Referent kennen zu lernen. Das Thema dieser Tage war „Leben aus Gottes Hand“. Manfred Marquardt hielt Vorträge über Grenzzeiten unseres Lebens und wir profitierten von Ihm und seiner unerschöpflichen Erfahrung als pensionierter Leiter des Theologischen Seminars in Reutlingen. In guten Diskussionen vertieften wir die verschiedenen Themen. Am Nachmittag, der zur freien Verfügung stand, konnten wir Einzeln oder in Gruppen kleine Spaziergänge oder größere Wanderungen unternehmen, gemütlich Kaffee trinken oder das neu erbaute Hallenbad mit Sauna und Dampfbad der dem Hotel angeschlossenen „Klinik Hohenfreudenstadt“ nutzen. Frohen Mutes und gestärkt fuhren wir dann am Sonntag wieder in unsere Heimatgemeinden. Unsere Hoffnung ist, dass wir im nächsten Jahr unsere Gruppe verjüngen. Unser gemeinsamer Herr segnete unsere Zeit und viele freuen sich schon auf die nächste Männerfreizeit vom 1.-4. November 2012.  

Bericht: Gerhard Boldt, Hamburg Bilder: Siegfried Bayer, Schönaich

20.00 Uhr m+m (4-5 x im Jahr)

Alter und neuer Leiter der Männerfreizeit: Links:Hartmut Hilke, rechts:Hartmut Witzig

EmK | Schönaich / Waldenbuch | 4/2011

11


K urz u n d G ut

K urz u n d G ut Alle Berichte dieser Rubrik von Herbert Link oder Ellen Hochholzer

W a h l e n zur

Bezirkskonferenz und Gemeindevorständen Mitte November waren alle Kirchenglieder aufgerufen, die vom Vorschlagsausschuss nominierten Personen für die Leitungsgremien unseres Bezirks zu bestätigen. Die erste (= konstituierende) Sitzung wird am 7. Dez. sein. Die Gemeindevorstände treffen sich erst Anfang des neuen Jahres wieder. Wir werden danach und im nächsten Gemeindebrief über die Zusammensetzung der Gremien informieren und auch über die leicht veränderte Leitungsstruktur für das nächste Jahrviert.

9 . -1 3 . J a n uar

A ktio n 2 0 1 2

„Glaube am Montag“ Wie auch in diesem Jahr wollen wir in den Wochen vor Ostern wieder eine Aktion starten, in der wir unseren Glauben vertiefen wollen. „Glaube am Montag“ ist eine Initiative, die von vielen evangelischen Kirchen, Freikirchen und Organisationen getragen wird. Im Kuratorium mit dabei ist auch unsere Bischöfin Rosemarie Wenner und im geschäftsführenden Vorstand arbeitet Pastor Christhard Elle (Sekretär für missionarischen Gemeindeaufbau) aus dem EmK-Bezirk Bremerhaven mit. Ziel der Aktion ist es, „Salz der Erde“ zu sein. Glaube nicht nur www.Glaube-am-Montag.de auf den Sonntag zu beschränken oder irgendwie bis zum Wochenende zu überleben, sondern Glaube auch im Alltag zu gestalten. Wie kann das gelingen, in all den Rollen und (Arbeits-) „Korsetten“, in die wir eingebettet oder hineingezwängt sind? Matthäus 5,13 „Glaube am Montag“ will Erfahrungsaustausch, Bewusstseinsbildung, Lernprozess und ermutigende Aktionsgemeinschaft sein. Weitere Informationen zur Durchführung werden im neuen Jahr folgen.

IHR SEID DAS SALZ DER ERDE.

Allianzgebetwoche 2012 In der Woche vom 09.01. bis 13.01. findet die jährliche Allianzgebetswoche statt. Diese Woche steht 2012 unter dem Thema: „Verwandelt durch Jesus Christus … den Auferstandenen, den Leidenden, den König, den Überwinder, den Auftraggeber, den Freund, den Vollender, verwandelt durch seinen Geist“. Termine stehen für die Gemeinden wie folgt fest: Waldenbuch: Mo., 9.01. Gebetsabend im ev. Gemeindehaus Di., 10.01. Gebetsabend für die Jugend in der EmK Schönaich: Mi., 11.01. Landeskirchliche Gemeinschaft Do., 12.01. EmK Fr., 13.01. ev. Gemeindehaus, Abschluss mit Abendmahl

2 6 . - 2 8 . J a n uar

Leitungskongress 2012 Vom 26.-28. Januar 2012 findet in Stuttgart ein Leitungskongress von Willow Creek statt. Bewährte Redner z.B. Bill Hybels, Hanspeter Wolfsberger, Gordon MacDonald usw. widmen sich dem Oberthema „Worauf kommt es an?“ Präses Ansgar Hörsting, Bund Freier ev. Gemeinden Deutschland sagt dazu: „Wir brauchen Persönlichkeiten die wissen, worauf es ankommt. In Gemeinden und in der Gesellschaft. Persönlichkeiten, die nicht nur über Themen referieren oder sich in Szene setzen können, sondern die das leben, wozu Gott sie beauftragt hat. Der Kongress trifft den Nagel auf den Kopf.“ Auch aus unseren Gemeinden werden einige an diesem Kongress teilnehmen! Bis 15. Dezember gibt es noch eine letzte Vergünstigungsstufe, danach werden die Anmeldungen teurer. 12

4/2011 | EmK | Schönaich / Waldenbuch

GLAUBE AM MONTAG – EIN GEMEINSAMER LERNPROZESS. Natürlich Christ SEIN 2012 ++ Neue Aufmerksamkeit für das Christ SEIN quer durch die Woche.

Den Glauben leben im Sportverein. www.Glaube-am-Montag.de

Glauben, dass Gott in jeder Minute bei mir ist – und neu buchstabieren, was das praktisch bedeutet.

Beruf als Gottesdienst. Entdecken, dass der Glaube vielleicht Privatsache, aber kein Geheimnis ist.

Ihr seid das Salz der Erde.

Fromm sein im Elternbeirat.

IHR SEID DAS SALZ DER ERDE. Die Zusage in Anspruch nehmen, dass Christus in uns lebt und durch uns handelt. Shoppen mit Gott.

Christsein in der Feuerwehr.

Matthäus 5,13

Matthäus 5,13 Nachdenken über den sinnvollen Zusammenhang zwischen Sonntag und Alltag.

Als Christ in die Politik.

CHRISTUS NACHFOLGEN MITTEN IM ALLTAG

„Mein Montag kommt in der Gemeinde nicht vor!“ Software-Entwickler

Natürlich Christ SEIN 2012 ++

11 . F e bruar

Radio m – Schulung Am Samstag, den 11. Februar 2012 werden wir hier auf dem Bezirk eine Schulung für den Lektorendienst im Gottesdienst anbieten. Schwerpunkte dieser Moderationsschulung sind an diesem Tag Mikrofonumgang, Technik und Lesen. Als Referenten konnten wir Gerrit Mathis gewinnen, Redaktionsleiter von Radio m. Wer sich gerne selbst schon einmal ein Bild machen möchte, kann dies unter www.radio-m.de tun. Zeitlich werden wir miteinander einen ganzen Tag verbringen. Genaue Zeitangaben werden erst im Januar mit unserem Referenten festgelegt und rechtzeitig bekannt gegeben. Eingeladen sind alle unsere Lektoren, darüber hinaus aber auch alle Interessierten, die sich für den Lektorendienst interessieren oder einfach einmal unverbindlich in diese Aufgabe hineinschnuppern wollen. Wir hoffen auf eine rege Beteiligung und freuen uns auf diesen Tag, der darüber hinaus natürlich auch Zeit zur Gemeinschaft bieten wird.


1 8 . - 2 5 . F e bruar

GoForSnow goes Austria Hinter diesem schönen Neudeutschen Satz steht die Teenager-Winterfreizeit, die auch dieses Jahr in den Faschingsferien wieder stattfinden wird (vom 18.-25. Feb. 2012). Allerdings nicht mehr am gewohnten Ort in der Schweiz, sondern in Österreich. Mehr dazu, zu den Kosten und den Anmeldemodalitäten gibt es am Info-Abend am Nikolaustag, 6.12., in der Christuskirche in Schönaich. Oder bei Philipp oder Geli Düll.

Liebe Clara, willkommen im Leben Am 25. Okt. kam Clara Elena Vogel (3940 g/54 cm) zur Welt, die Tochter von Elena und Thomas Vogel und die kleine Schwester von Ben, der ganz schön stolz auf sie ist. Wir freuen uns mit und dass alle wohl auf sind und schicken liebe Grüße nach Bruchsal!

Wir SAGEN

Herzlichen Dank für Spenden und alle Unterstützung! 1C_G53_06

1C_G53_07

Schon der Zugang zu einer kleinen Fläche Land kann die Ernährung einer kleinbäuerlichen Familie sichern. Helfen Sie mit !

G e burt

4C_G53_06

4 4C_G53_07

Land zum Leben Grund zur Hoffnung

A us d e r G e m e i n d e fa m ili e

Herzlichen Dank an alle, die hierfür gebetet, mitgeholfen und/oder gespendet haben. Danke für die Sonderkollekten und Erlöse: - Erntedankopfer: 3.505,- € - Kinder helfen Kinder: ca. 1.200,- € Auch konnten wir etliche Hundert Euro für die Arbeit von Frido Kingolenke in Liberia und für die JAT-Arbeit weiter leiten. Vielen Dank.

If[dZ[daedje+&&+&&+&&FeijXWdaAčbd8BP)-&'&&+&mmm$Xhej#\k[h#Z_[#m[bj$Z[

Dieser Ausgabe von LichtStark liegen Opferkuverts und Informationen zur aktuellen Kampagne von ‚Brot für die Welt’ bei. Die Kollekten an den Weihnachtsgottesdiensten sind wie immer für die gute und hilfreiche Arbeit von Brot für die Welt.

In den letzten Wochen eines Jahres trudeln wieder viele Spendenbriefe ein für lauter gute und wichtige Dinge vor Ort und in der ganzen Welt. Für Kinder oder Tiere in Not, für Weltevangelisation, für alles Mögliche. Da kann man manchmal den Überwww.brot-fuer-die-welt.de blick verlieren, was denn wirklich unterstützenswert und vor allem seriös ist. Deshalb weise ich in diesem Zusammenhang gerne auf bewährte und unterstützenswerte Spendenprojekte hin, wie ‚Brot für die Welt’ (siehe beiliegendes Infomaterial), radio m, die Zeltmission unserer Kirche oder auch die Weihnachtsaktion der EmK-Weltmission oder des Hilfswerk Samariterdienst in Waldenbuch. Auch zur Tilgung unserer Bauschulden sind wir nach wie vor auf viele kleine und manche größere Spenden angewiesen. Unser Ziel bis zum Jahresende haben wir hier noch nicht erreicht. Vielleicht können Sie mithelfen, den Schuldenberg ein kleines Stück abzutragen. Jeder Euro heute hilft uns die Last in der Zukunft klein zu halten.  Herbert Link EmK | Schönaich / Waldenbuch | 4/2011

13

BROT FÜR DIE WELT · Postfach 10 11 42 · 70010 Stuttgart · Foto: Jörg Böthling · Gestaltung: Friedrich Don

Brot für die Welt | Postfach 10 11 42 | 70010 Stuttgart | Konzeption: Ingrid Junghans | Gestaltung: Friedrich Don

Die letzten beiden Monate waren im Gemeindealltag geprägt von Mission (Besuch von Frido Kingolenge, Kinder helfen Kindern), den Jugendaktionstagen und der Kinderbibelwoche in Schönaich.


EM K - W e lt m issio n

F rido K i n kol e n go b e ri c h t e t üb e r Hilf e für e h e m alig e K i n d e rsoldat e n

Das Lächeln wieder gelernt Auf der einen Seite Not und Elend ehemaliger Kindersoldaten in Liberia, auf der anderen mit Frido Kinkolenge ein tatkräftiger und hoffnungsfroher Missionar, der den jungen, missbrauchten Menschen Lächeln und Perspektiven zurückgibt. Eine knappe Stunde lang lauschten rund 50 Zuhörer in der Christuskirche Schönaich gebannt Kinkolenges Bericht, der auch durch die Übersetzung von Sebastian Düll nichts von seiner Spannung und dem sprühenden Optimismus des Erzählers einbüßte. „Wo ein Mensch Vertrauen gibt“, sang die Gemeinde um Pastor Herbert Link zum Auftakt. Und genau so ein Mensch ist der gebürtige Kongolese Frido Kinkolenge für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer seiner Projekte „Eine hellere Zukunft für Kinder“ in Buchanan, der zweitgrößten Stadt Liberias, und „Neue Perspektiven für Mädchen“ im zwei Autostunden von der Hauptstadt Monrovia entfernten Kakata.

Den ersten Teil seines Vortrags, den über Rekrutierung und Einsatz von Kindersoldaten, hielt der Missionar in Diensten der EmK-Weltmission in Deutschland und der United Methodist Church (UMC) in Liberia, Westafrika, glücklicherweise sehr kurz. Die oft gerade einmal Elf- oder Zwölfjährigen bekamen ein Sturmgewehr AK47 in die Hand, zusammen mit der Aufforderung „Tötet eure Eltern, vergewaltigt eure Schwestern!“. Drogen und Alkohol taten ein Übriges. 15 Jahre lang bis 2003 wütete der Bürgerkrieg der verschiedenen‚Warlords’ und hinterließ eine „verlorene Generation“ von Kindern und Jugendlichen, die nie zur Schule gegangen sind. „In Liberia ist alles zerstört, außer der Liebe Gottes“, fasste Kinkolenge kurz und knapp zusammen. Den wohnsitzlosen, verlassenen, halb nackten, unter Hunger und Ignoranz leidenden Kindern und Jugendlichen aber nahmen und nehmen sich Frido Kinkolenge und seine Mitarbeiter an. Neben der Heilung von Traumata lernen die ehemaligen Kindersoldaten bei ihnen in einem Neun-Monats-Programm ganz praktische Dinge wie Seifenherstellung, Nähen, Backen oder Kochen, Lesen, Schreiben und Rechnen. Computerkurse und Schrei14

4/2011 | EmK | Schönaich / Waldenbuch

nereigrundkenntnisse werden ebenfalls angeboten. All das mit dem Ziel, Grundlagen dafür zu legen, dass die jungen Menschen – jeweils 250 pro Jahr - einmal ihr eigenes Geld verdienen oder sich sogar mit Mini-Restaurant, Schönheitssalon oder Schneiderwerkstatt selbständig machen können. Auf die Publikumsfrage, wer denn neben der geistlichen die angesprochene psychologische Beratung gebe, antwortete Frido Kinkolenge lachend: „Das mache auch ich!“ Denn darauf hat er sich nach seinem Studium der Pädagogik, französischen Literatur und

afrikanischen Sprachen mit Kursen und Seminaren über Konfliktlösung, Traumaberatung und –behandlung ganz speziell vorbereitet. Seine weiteren Visionen künden von Fischteich und eigener Geflügelzucht sowie Solarmodulen, um in den Zentren keine teuren Generatoren mehr betreiben zu müssen. Und noch einen anderen Wunsch hatte der vom 18. September bis 19. Oktober auf Deutschland-Tour befindliche Missionar im Gepäck: „Es ist gut zu spenden und für uns zu beten, aber es ist noch besser, selbst nach Liberia zu kommen!“  Text & Foto: Schönaicher Anzeiger


Missio n sf e st | EM K - W e lt m issio n

Kinder helfen kindern

Wir sammeln für ein Waisenhaus in Mosambik Brechend voll war die Friedenskirche an diesem Missionsfest beider Sonntagschulen. Nachdem uns die Technik ein wenig in Stich lies, übernahm Birgit Walker die Einführung in das Projekt. „Es braucht ein ganzes Dorf, um ein Kind groß zu ziehen“... sagt ein afrikanisches Sprichwort. Im Waisenhaus in Cambine sind Kinder gut versorgt: Die Kinder werden satt, haben sauberes Wasser, alle nötigen Schulen sind zu Fuß erreichbar und das Umfeld ist sicher. Doch die Verantwortlichen haben große Träume. Sie wollen ein richtiges Kinderdorf, das mehr als die Grundversorgung der Kinder ermöglichen kann. Die Kinder sollen in einzelnen Häusern in altersgemischten Gruppen zusammenleben, um so etwas wie eine Familie zu erleben. Doch was wäre das Missionsfest ohne ein Quiz? Unsere Sonntagschüler retteteten die Millionen über alle Fragen hinweg bis ins Ziel. Da sagen Bilder mehr als Worte... Wie immer darf eines nicht fehlen: Ein leckeres gemeinsames Mittagessen, dieses mal mit Fleischküchle und einer riesen Auswahl an leckeren Salaten und tollen Kuchen zum Nachtisch. Wir danken allen Helfern. 

Michaela Weber für das Sonntagschulteam

* Winterkleidung für Romakinder

Weihn achtsa ktion

2011

Romakinder und andere bedürftige Kinder in Mazedonien* erhalten zu Weihnachten ein Set aus einer warmen Winterjacke und –hose.

Mit können Sie eines dieser Kleidungsstücke finanzieren.

Impressum: EmK-Weltmission, Holländische Heide 13, 42113 Wuppertal, Tel.: 0202 7670190, Fax: 0202 7670193, E-Mail: weltmission@emk.de, www.emkweltmission.de, Spendenkonto: EmK-Weltmission, Ev. Kreditgenossenschaft, BLZ 520 604 10, Konto-Nr. 401 773 Verwendungszweck: „Weihnachtsaktion“

EmK | Schönaich / Waldenbuch | 4/2011

15


N e u e s aus d e m K U | flusskr e uzfa h rt

F lusskr e uzfa h rt

Die Wiederentdeckung der Langsamkeit Mit Hausbooten durch Elsass-Lothringen / Frankreich Die etwas andere Flusskreuzfahrt für Erwachsene und Familien – 26.05. – 02.06.2012 Kirchlicher Unterricht

Neue Gesichter Seit September hat sich die Gruppe für den Kirchlichen Unterricht wieder etwas vergrößert. Katharina Matheja, Christoph Auch und Tom Fischer starten in die zweijährige Reise durch Bibel, Glaube, Tradition, Kirchengeschichte, Methodismus und Themen unserer Gesellschaft. Es ist eine kleine Zeitreise, die zugleich die Frage nach dem persönlichen Selbstverständnis stellt und einladen will, über den Glauben nicht nur zu sprechen, sondern ihn auch selbst zu erproben. Ich sage den Jungendlichen gerne: „Glaubt uns Erwachsenen nicht einfach alles ungeprüft! Probiert es selbst aus! Hinterfragt uns und findet heraus, was hinter unseren Antworten steckt! Glaube wird man nicht finden, weil man davon hört, sondern weil man sich selbst darauf einlässt.“ Liebe Schwestern und Brüder: gebt Euch nicht damit zufrieden, dass die Jugendlichen jetzt im KU und damit erst mal „gut versorgt“ sind! Betet für diese jungen Menschen! Fragt nach wie es ihnen geht! Zeigt ihnen, dass sie Euch wichtig sind! Mit dem Beginn des kirchlichen Unterrichts gebt ihr nicht die Verantwortung an die Pastoren ab – gerade in dieser wichtigen Phase des Fragens und Suchens ist Eure Fürbitte und Fürsorge wichtig! Lasst uns diese Verantwortung zusammen tragen! Das gilt selbstverständlich für alle unsere Kinder- und Jugendgruppen. Nicht vergessen wollen wir die Gruppe von jungen Leuten, die nun im letzten Jahr stehen und am 22. April 2012 eingesegnet werden: Ann-Kathrin und Tim Reber, Sophia Walker, Mark Neff, Maximilian Burkhardt, Micha Angerstein und Heinz-Wilhelm Schäbe.  Ellen Hochholzer

Für manche ein Kindheitstraum: Kapitän auf dem eigenen Schiff. Mit maximal 8 km/h fahren wir den Marne-Rhein-Kanal entlang, überwinden dabei etliche Schleusen, ein Schiffstunnel mit über 2 km Länge und das in Europa einmalige Schiffshebewerk von St. Louis-Arzwiller. Auf vier verschiedenen, gerade noch führerscheinfreien Hausbooten (Tarpon 42 A/N, 32 und 37) sind wir eine Woche lang unterwegs. Die Boote mit ihren relativ kleinen Kajüten sind mit jeweils 2 WC’s, Duschen, Gemeinschaftsraum und gut ausgestatteter Küche versehen. Das Leben spielt sich auf und neben den Booten ab. Wir dürfen anlegen und übernachten, wo es uns gefällt. Vor allem aber – keine Hektik – Zeit füreinander und für Gott haben, die Treidelpfade, Städte und Dörfer zu Fuß oder mit dem Fahrrad erkunden, ein Stück mit dem Kajak paddeln, auf dem Sonnendeck sitzen und die langsam vorbei gleitende Landschaft betrachten, oder die berühmten regionalen Produkte genießen… Für Kinder gibt es gesonderte Programmpunkte. Bekocht werden wir von einem erfahrenen Küchenteam. Es ist erforderlich, dass beim Spül- und Tischdienst, sowie der Endreinigung alle mit anpacken. Bootsmiete, Unterkunft und Verpflegung sind im Freizeitpreis enthalten. Vergabe der Kajüten in der Reihenfolge des Eingangs der Anmeldungen. Anfahrt in Eigenverantwortung. Ausgangsbasis: Hochfelden (Elsass) Weitere Informationen zu Preisen sowie das Anmeldeformular sind im Freizeitprospekt der EmK „Urlaub 2012“ zu finden. Preisbeispiele: 480,- € pro Erwachsenem (ab 31.01. 510,- €); 260,- € für Kinder von 7 – 14 Jahren (ab 31.01. 280,- €). – Weitere Preisangaben im Freizeitprospekt. Leitungsteam: Ilona und Jörg Finkbeiner (AmmerbuchEntringen), Renate & Herbert Link

16

4/2011 | EmK | Schönaich / Waldenbuch

Bilder KU: Volker Auch


S e n ior e n ausflug

Ausflug der Senioren Am 14. September war es wieder einmal so weit: eine Gruppe von 34 Senioren und Interessierten verbrachte einen schönen und ereignisreichen Ausflugstag, den uns Hartmut Witzig organisiert hatte. Schon von Anfang an wurden wir mit herrlichem Sonnenschein verwöhnt und machten uns gut gelaunt und entspannt in einem komfortablen Reisebus auf den Weg. Erste Haltestation war die Firma Hepp in Mengen, einem Familienbetrieb seit 1909. Dort hatten wir nach einem beschwingten Sektempfang die Gelegenheit, durch das Betriebsgelände und die Produktionshallen geführt zu werden. Neben den räumlichen Gegebenheiten gab es ausreichende Informationen über die reichhaltige Produktpalette des Unternehmens: von Reinigungsmitteln über Pflegeprodukte bis hin zu Lebensmitteln und Gewürzen. Den Abschluss der Führung bildete ein Mittagessen – selbstverständlich mit den firmeneigenen Produkten. So mancher Teilnehmer nutzte die Gelegenheit um gleich dort die vielversprechenden Produkte zu erwerben und zog am Ende dieses Tages mit einem kleinen Hepp-Eimer glücklich nach Hause. Die zweite Haltestation führte uns in längst vergangene Zeiten zurück: in das Freilichtmuseum Neuhausen ob Eck. Dort erwartete uns eine Führung mit der Magd, die uns aus ihrem Alltag zur Zeit um 1900 erzählte und uns in die verschiedenen Gebäude hineinführte. In ihrer liebenswerten und doch etwas derben BildEr: Ellen Hochholzer

Art gelang es ihr launig und unterhaltsam, unserer Gruppe ein Gespür für diese Zeit zu vermitteln. Nach dieser interessanten und humorvollen Führung verabschiedete uns die Magd mit einem kleinen „flüssigen Seelentröster“ (Kräuterschnaps). Wer wollte konnte noch auf eigene Faust das Freilichtmuseum in Augenschein nehmen, um dann zum gemeinsamen Abschluss bei einer zünftigen Brotzeit oder einem Stück Kuchen den Abend ausklingen zu lassen. Gesund und munter, nach vielen guten und unterhaltsamen Gesprächen, sind wir wieder in Schönaich angekommen. Schön war’s! Vielen Dank Hartmut!  Ellen Hochholzer Der Seniorenkreis lädt ein – jeweils am 1. Mittwoch des Monats, 14.30 Uhr, Christuskirche Schönaich: 01.02.2012 „Israel – Gemeinde“ – Die beiden Wunderwerke Gottes (mit Pastor i.R. Horst Knöller) 07.03.2012 „Mit den Bienen durch das Jahr“ (Gerhard Dongus)

EmK | Schönaich / Waldenbuch | 4/2011

17


Wktu A as di e ll e eG eFm l ye ei n r duenbdeVweera gtn staltu n g e n

GO for snow

GO for snow 12

die teenager-winterfreizeit

Veranstalter: Evangelisch-methodistische Kirche, SchĂśnaich | www.emk-schoenaich.de

Wort fĂźr heute 2012 WEIT ERDE NKEN

Beginnen Sie 2012 jeden Tag mit Wort fĂźr heute

Bibelverse, Auslegungen von Bibelkennern, lebensnah, biblisch fundiert – das macht „Wort fĂźr heute“ zu einem der meistHelesenen"OEBDIUT kalender. Lassen Sie TJDI von Autorinnen und "VUPSFO Bus der EmK VOEBOEFSFO'SFJ LJSDIFOermutigen, Christsein im Alltag zu leben. Jeden Tag.

Generationen verbinden

Gesellschaft und Beruf

AbreiĂ&#x;kalender

mit Rßckwand, 11,5 x 15 cm Best-Nr. 199.992 • ₏ 9,99

Buchkalender GroĂ&#x;druck 12,5 x 18,5 cm Best-Nr. 199.994 • â‚Ź 14,99

Buchkalender

11 x 14,5 cm Best-Nr. 199.991 • ₏ 9,99

Arbeitshilfe erscheint am 01.01.2012 Seminartag, 16.03.2012, 18.00 - 21.30, EmK Esslingen

Weitere Seminarangebote und Anmeldung siehe:

emk-bildungswerk.de V.i.S.d.P. Dr. Lothar Elsner, Bildungswerk der Evangelisch-methodistischen Kirche, Giebelstr. 16, 70499 Stuttgart, Tel.: 0711 - 8600691

18

4/2011 | EmK | SchĂśnaich / Waldenbuch


G e burtstag e D e z e m b e r bis F e bruar

Wir wünschen allen, die Geburtstag haben, von Herzen Gottes Segen fürs neue Lebensjahr. „Verlasst euch auf den Herrn immerdar; denn Gott der Herr ist ein Fels ewiglich“ Jesaja 26,4

Die Geburtstage werden aus datenschutztechnischen Gründen nicht in der Online Version des Gemeindebriefes abgebildet. Das Redaktionsteam

EmK | Schönaich / Waldenbuch | 4/2011

19


NICHT DIE VERNUNFT, DENN DIE HEIMAT IST SICHER. NICHT DIE ERFAHRUNG, DENN SO IST NIEMAND ZUVOR AUFGEBROCHEN. NICHT DIE BEQUEMLICHKEIT, DENN DER WEG IST WEIT UND DIE ERDE HART. NUR EIN STERN VOLLER LICHT UND EIN TRAUM VOLLER MUT GENUG FÜR DEN WEG. Inken Christiansen

Herzliche Einladung zu den Gottesdiensten 18. Dezember, 4. Advent Weihnachtsfeiern der Sonntagschulen: 14.30 Uhr, Waldenbuch 16.00 Uhr, Schönaich 24. Dezember, Heiligabend 16.00 Uhr, Schönaich, Christvesper 17.00 Uhr, Waldenbuch, Waldweihnacht „Im Greut“ 25. Dezember, 1. Weihnachtstag 10.30 Uhr, Bezirksgottesdienst zum Christfest, mit Bläsern und Chor, Friedenskirche Waldenbuch 31. Dezember, Silvester 17.00 Uhr, Bezirksgottesdienst (Jahresschluss) mit Abendmahl, Christuskirche Schönaich 8. Januar 2012 9.30 Uhr, Schönaich, Gottesdienst 10.30 Uhr, Waldenbuch Gottesdienst

Gemeindebrief | Dezember 11 - Februar 12  

Gemeindebrief | Dezember 11 - Februar 12

Read more
Read more
Similar to
Popular now
Just for you