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Gemeindebrief

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... aber Gott sieht das Herz an. 1

Oktober - November 2008 Evangelisch-methodistische

Kirche Stuttgart-Auferstehung und Stuttgart-Sillenbuch


Liebe „Stuttgarter“,

vielleicht ist es jetzt nach einigen Monaten des gemeinsamen Unterwegsseins Zeit, denen unter Euch/Ihnen, die mich noch nicht so lange und so gut kennen, ein kleines Detail von mir zu verraten: Was ich echt total gerne mache… in einem Café oder in der U-Bahn sitzen und Leute beobachten. Wobei so richtig und wirklich „sehen“ kann ich die Menschen nicht. Ich sehe nur das Äußere, das, was mir ins Auge springt, das, was mehr oder weniger offensichtlich ist. Mit meiner Menschenkenntnis und meiner Erfahrung kann ich noch ein bisschen was hinzufügen, aber das bleibt meine Interpretation. Leichter fällt mir dieses „Ansehen“ schon bei Menschen, die mir sehr nahe stehen und die ich gut kenne. Ein Blick genügt und ich weiß, was gerade los ist, was dran ist, wo der Haken ist, wie es dem anderen geht! Und ihnen geht’s bei mir genau so. Ich genieße solche Momente meistens sehr. Es tut sehr gut, dieses „Gesehen“ werden, schafft Vertrauen, ein Gefühl von Aufgehobensein. Das Besondere

an diesen Augenblicken ist, dass diese Menschen mich nicht oberflächlich oder missbilligend oder abwertend und abschätzend oder sogar erniedrigend anblicken, sondern wohlwollend und mitten ins Herz, vorbei an allen vordergründigen Dingen. Von Gott heißt es dasselbe und bei Gott erlebe ich immer wieder dasselbe. Da ist einer, der mich liebend ansieht: Der sieht, was in meinem Leben nicht stimmt und nicht gut läuft und was gelingt. Der tiefer blickt und der mir gerade deshalb nahe kommt. „Der Mensch sieht, was vor Augen ist, aber Gott sieht das Herz an“ (1.Samuel 16,7). Dieser Blick des allmächtigen, ungreifbaren und erschaffenden Gottes kann einem ganz schön mulmige Gefühle machen: Wenn wir uns ertappt fühlen und ins Licht der Wahrheit gestellt. Aber dieser Blick Gottes, er schaut nicht tief in unser Herz hinein, um uns bloßzustellen und zu verurteilen, sondern er sieht auf den Grund, er sieht unseren Grund an, das, was uns trägt, was die Grundlage unseres Lebens ist, unseres Seins.

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Er sieht auf unserem Grund seine Gravur: Er sieht: „Kind Gottes, geliebt, gebraucht!“ ER sieht mich an – und deswegen bin ich zuallererst ein angesehener Mensch: Ein Mensch mit Würde, ein Mensch, dem Anerkennung entgegengebracht wird, ein Mensch, der viel, unendlich viel wert ist, ein Mensch, der eine Zukunft hat und dessen Vergangenheit in schützenden Händen liegt, ein Mensch, der Heilung erfahren darf, ein Mensch, der liebenswert ist… Wir sind angesehene Menschen… angesehene Persönlichkeiten! Persönlichkeiten, mit denen Gott höchstpersönlich Kontakt hat und denen Gott höchstpersönlich begegnen will: in unserer persönlichen stillen Zeit, in der Gemeinde, in den Gottesdiensten und Kreisen, im Abendmahl, in unserem Miteinanderauf-dem-Weg-sein. Ganz ehrlich: Wenn wir im Alltag unterwegs sind – im persönlichen, wie auch im Gemeindealltag – dann werden die meisten selten die Möglichkeit haben, das ganz bewusst zu machen:

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Einmal bewusst anderen in die Augen zu schauen, sich in die Augen schauen zu lassen! Und doch: In all dem Arbeiten, Nachdenken, Entscheiden, Leben, Freuen, Trauern, Nicht-weiterWissen, Streiten, Versöhnen, Lieben und nicht Verstehen… in all dem sind wir gesehen, angesehen! Gott sieht uns an – und ist nahe! Ich wünsche Euch/Ihnen allen Begegnungen, in denen es hell wird, die die Augen und die Seele zum Leuchten bringen. Ich wünsche uns allen das Geschenk solcher Augenblicke, in denen uns das Licht des Himmels mitten ins Herz scheint! Eure/ Ihre


Sommerzeltlager 2008

Immer wenn die Schule zu Ende geht, beginnen viele Kinder der Gemeinden in S-Auferstehung, Sillenbuch und S-Vaihingen voller Vorfreude ihre Koffer zu packen. Denn traditionellerweise findet in der ersten Woche der Sommerferien das Kinderzeltlager bei Lienzingen (Nähe Vaihingen/

Enz) statt und wer einmal dort war, kommt garantiert wieder. So waren dieses Jahr die verfügbaren Plätze sehr schnell vergeben und wir konnten am Samstag, den 26.07. eine Schar von 67 Kindern im Alter von 7 bis 13 Jahren auf dem Zeltplatz begrüßen.

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Dabei begaben sich die Kinder aber nicht auf irgendein beliebiges Zeltlager, nein, sie betraten das „Römerlager“. Dieser Name rührte daher, dass wir das Leben und Wirken des Paulus als unser diesjähriges Thema gewählt hatten und es sich daher anbot, das antike Rom als Schwerpunkt zu wählen. Dementsprechend waren natürlich auch viele Programmpunkte auf dieses Thema ausgelegt. So mussten die Kinder beispielsweise in einem Nachtgeländespiel die Karte des römischen Reiches zusammen tragen, einen Tagesausflug unter dem Motto „Alle Wege führen nach Rom“ hinter sich bringen und für den Abschlussabend haben sich alle Kinder wie Leiter in römische Gewänder geschlungen, um stilvoll in einer Arena das 10. Jubiläum des Zeltlagers zu feiern. Bei so einem großen Fest darf natürlich auch die Prominenz nicht fehlen und so waren einige Ehrengäste geladen, die sich in den letzten Jahren um das Zeltlager in besonderer Weise verdient gemacht haben. Damit bei so viel Spiel und Spaß auch das Thema nicht zu kurz kommt, gab es jeden Tag ein Anspiel unserer Theatergruppe, die natürlich auch etwas mit Rom zu tun haben musste. So traf Pinkelus, ein Mann mit etwas legerem Lebensstil auf das Kolosseum. Da dieses Gebäude von Paulus sehr beeindruckt war, musste es seine Begeisterung über dessen Geschichte natürlich mit seinem neuen Freund teilen. Da es sich beim Kolosseum prak-

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tischer Weise um ein altes Theater handelt, konnte es die Geschichte aber nicht nur erzählen, sondern auch in Bilder fassen. So erfuhren die Kinder eine Menge interessanter Dinge über das Leben und Wirken des Paulus. Doch auch abseits von Rom und Paulus gab es eine Menge zu erleben. So haben wir die Kinder mit Spielshows, Sportangeboten und unserem traditionellen Tag am Badesee bei Laune gehalten. Da wir dieses Jahr vom Regen fast völlig verschont geblieben sind, erfreute sich auch das Freispiel größter Beliebtheit. Während hier wie eh und je Fußball oder Holz hacken hoch im Kurs stehen, konnte auch das neu gegründete Postamt den einen oder anderen Kunden vermelden. So war sicherlich für jeden etwas dabei und am Ende hat es den Kindern so gut gefallen, dass sie gar nicht mehr nach Hause wollten. Daher wird es auch dieses Jahr wieder ein Nachtreffen geben, bei dem die schönen Erinnerungen noch einmal geweckt werden, und wem das nicht reicht, dem bleibt dann nur die Vorfreude auf nächstes Jahr, denn dann ist sicherlich wieder Zeltlager und es wird garantiert auch wieder eine unvergessliche Woche. Ein Dank geht auch an die vielen Helfer aus der Gemeinde, die uns an der einen oder anderen Stelle entlastet haben. Ohne diese Mithilfe wäre vieles nicht machbar. Peter Christian/Matthias Hofherr


Teen-Spirit – die Sommerparty des Jahres

Am Freitag, den 5. September war es soweit: Wir trafen uns in der Auferstehungskirche zur ersten Teeny-Sommerparty! Zusammen mit 5 Jugendkreislerinnen und Jugendkreislern, die zur Unterstützung dabei waren, hießen wir die 12 Teenies willkommen! Mit Cheeseburgern vom Grill und verschiedenen Cocktails und Drinks ließen wir es uns gut gehen. Der schöne Sommerabend und das lauschige Plätzchen unterm Fallschirm lud zum erzählen ein: Schließlich gab es eine Menge Sommergeschichten zu berichten. Dazu kamen dann einige lu-

stige Partyspiele… vom Keksepfeifen übers Entwirren von Menschenketten bis zum rasanten Pferderennen war alles dabei! Was sich die Teenies für den Teenykreis wünschen, das konnten sie auf

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einem Plakat festhalten, das am Ende des Abends bunt und voll geworden war. So bot der Abend willkommenes Wiedersehen, gutes Essen, interessante Drinks, nette Gespräche und viel Grund zum Lachen! Ja, ich habe den Eindruck, wir haben unseren Spaß gehabt! Und Lust auf mehr TeenSpirit bekommen: Auf gute Gespräche miteinander über Gott und die Welt, auf gemeinsame Unternehmungen und andere Aktionen! So wurde dieser Abend ein gelungener Start für den alten/neuen Teenykreis, der in Zukunft wohl zweiwöchentlich stattfinden wird. Über den Termin werden wir noch nachdenken. Aber eines ist sicher: Wir starten durch! Und wir freuen uns über jede und jeden, die oder der noch zu uns stoßen möchte! Katharina Sautter

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Missionssonntag in Sillenbuch = Besuchssonntag Es war fast wie Weihnachten zur Kinderzeit. Wir saßen in der Kirche und haben gewartet. Nicht auf den Weihnachtsmann, sondern auf Pastor Levy Bastos. Und wenn das Warten zu lange wird und das Volk unruhig, was macht ein Methodist da? Er singt, sie auch natürlich.

Doch letztendlich kam der Gast. Und damit begann ein sehr interessanter, eindrücklicher Gottesdienst mit Fortsetzung beim Kirchenkaffee. „Versöhnung“ war das Predigtthema. Doch zuvor wurden wir mit hinein genommen in deutsche und brasilianische Lebensweisen. So zum Beispiel über unsere Vorliebe alles zu planen, während in Brasilien alles improvisiert wird. Einige interessante Aspekte der Predigt möchte ich hier kurz wiederholen: Nur wer mit sich selbst versöhnt ist, kann sich mit anderen versöhnen. Wer sich selbst nicht vergeben kann, kann auch anderen nicht vergeben. Wenn wir uns nicht bewusst machen, dass Versöhnung eine der wichtigsten Verhaltensweisen auf dieser Erde ist, dann gehen wir zu Grunde, wie die Dinosaurier. Ein besonderes Vorbild kann uns dabei Nelson Mandela sein.

Am Ende des Gottesdienstes sang Levy Bastos den Segen auf portugiesisch. Ein wunderbares wohltuendes Erlebnis.

Im Anschluss erzählte Pastor Bastos noch etwas über Brasilien und das Projekt „Amas Niterói“. So ist Brasilien an sich ein reiches Land. Nur dass der Reichtum sehr ungerecht verteilt ist. Wer besonders unter dem Ungleichgewicht zu leiden hat, ist die schwarze Bevölkerung. Trotz Abschaffung der Sklaverei Ende des 19. Jahrhunderts. So wirken alte Vergehen bis heute. Das Projekt in Niterói wurde von Cleonice Nery 1985 ins Leben gerufen. So entstand im elterlichen Haus ein Wohnheim für Jungen und daneben ein Heim für Mädchen. Kinder ab dem 7. Lebensjahr werden hier aufgenommen, versorgt und betreut. Kinder, die meist in verschiedener weise missbraucht wurden, auf der Straße lebten, oder deren Eltern nicht für sie sorgen können. Unterstützt wird das Projekt durch Kirchengemeinden der EmK und durch die Stadt; und durch Spenden aus Deutschland. Mit Hilfe solcher Spenden soll nun eine Bäckerei erbaut werden, die Arbeitsplätze für Jugendliche schafft und gleichzeitig eine weitere Einnahmequelle für die Einrichtung bedeutet. Näheres findet sich sehr gut beschrieben in dem Faltblatt „Kinder finden ein neues Zuhause: Ein Sozialprojekt in Niterói, Brasilien“. mb Oktober - November 2008

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Kulturtage in Sillenbuch Viel zu schreiben gibt es nicht, oder doch!? – So sind dieses Jahr die Kulturtage Kultursonntage. Das heißt, es gibt verschiedene Sonntage, die sich alle an dem Thema „Schöpfungsverantwortung“ ausrichten. Da wir uns ja mit dem „Grünen Gockel“ befassen, ist es nahe liegend, die Schöpfung als Thema zu wählen. Schöpfung, die es in ihrer Vielfalt zu bewahren gilt. In der Bibel steht an einer Stelle, dass alle Kreatur auf die Erlösung wartet, sich nach Befreiung sehnt, nach Befreiung von Schmutz, von Vergiftung der Gewässer und Atemluft, der Erde von Schadstoffen, aber auch die Befreiung von Armut, Unterdrückung, Missbrauch und Ungerechtigkeit. Ich höre schon, das können Menschen nicht machen. Ich weiß, dass wir nicht alles retten können, dass wir nicht Gott

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sind und doch sind wir ein Teil der Schöpfung und ein Teil Gottes, weil wir seine Geschöpfe sind. Und das befähigt uns zu handeln, das zu achten, was Gott geschaffen hat, Glaube im Tun sichtbar werden zu lassen. Deshalb wird es an den Sonntagen nicht nur um Stromsparen oder so gehen, sondern auch um Menschen; insbesondere am Abschluss der Kultursonntage, der in die Zeit der Erinnerung an die Reichspogromnacht fällt. Am Anfang steht Erntedank am 12. Oktober, dann folgen der 02. und 09. November und der 16. bildet dann den Schluss. Wer mehr wissen möchte, sollte einfach kommen, dabei sein und erleben. mb


Gemeindeforum in der Friedenskirche Sillenbuch am 14. Oktober 2008 um 19.30 Uhr

Verantwortung für Gottes gute Schöpfung Wie schon häufiger im Gemeindebrief berichtet, befasst sich die Sillenbucher Gemeinde seit einiger Zeit mit der Frage, wie das Gemeinedeleben schöpfungsverträglich gestaltet werden kann. Dazu wurde beschlossen, sich auf einen Umweltmanagementprozess (Grüner Gockel) einzulassen. Von Anfang an war klar, dass dieser Prozess nicht nur eine technische Dimension hat, sondern auch eine Frage der Konkretion unseres Glaubens in dieser Welt ist. Dies bedeutet, dass nicht nur Daten über den Energie- oder Wasserbedarf gesammelt werden und daraus Einsparziele formuliert werden. Es geht auch um die Motive für unser Handeln. Was hat also „Umweltschutz“ mit unserem Glauben zu tun? Dieses Thema haben sich schließlich auch Parteien, Vereine oder Schulen auf die Fahnen geschrieben. Gibt es einen spezifisch „christlichen“ oder gar „evangelischmethodistischen“ Auftrag in diesem Themenbereich?

Schöpfungsleitlinien soll als Gesprächsgrundlage für diesen Abend dienen. Ein Baustein im Umweltmanagementprozess ist die Verabschiedung von Schöpfungsleitlinien, mit denen sich die Gemeinde einen Rahmen und eine Richtschnur gibt, an denen sie das eigene Handeln ausrichten kann. So wäre es schön, wenn am Ende des Abends eine Vorlage für Schöpfungsleitlinien stehen würde, die für unsere Gemeinde passen und die anschließend durch die entsprechenden Gremien (Mitarbeiterforum bzw. Gemeindevorstand) beschlossen werden können. Herzliche Einladung zum fröhlichen Mitdenken im Gemeindeforum. Volker Schulz

Wo liegen unsere Hoffnungen, unsere Kraftquellen, um uns für Gottes Schöpfung zu engagieren und welche Stellung nimmt dies in unserem Glaubens- und Gemeindeleben ein? Diese Fragen beschäftigen uns im nächsten Gemeindeforum. Der abgedruckte Entwurf für Oktober - November 2008

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Schöpfungsleitlinien (nach der Vorlage der EmK Schwäbisch-Gmünd) - Entwurf Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; aber die Liebe ist die größte unter ihnen. 1.Kor 13,13 Unsere Verantwortung für die Welt ergibt sich aus unserem Glaubensbekenntnis. Wir glauben an den dreieinigen Gott, den Schöpfer der Welt, der durch Jesus Christus Mensch wurde und Liebe lebte und dessen Geist uns erfüllt und leitet. Deshalb verpflichten wir uns dazu, mit der Welt als Schöpfung und den darin lebenden Menschen im Geiste Gottes umzugehen und ihnen mit Gottes Liebe zu begegnen. 1. Bewahrung der Schöpfung... Und Gott der Herr nahm den Menschen und setzte ihn in den Garten Eden, dass er ihn bebaute und bewahrte. 1.Mose 2,15 Dies verstehen wir als Aufforderung uns für den Erhalt der Schöpfung einzusetzen. Bei unseren Entscheidungen und unserem Handeln achten wir auf die Prinzipien der Nachhaltigkeit und gehen mit Energie und Rohstoffen sparsam und schonend um. 2. ... und Liebe zum Nächsten Darin begründet sich unsere Solidarität mit allen Menschen - hier und weltweit. Wir beziehen auch die Menschen nachfolgender Generationen in die Liebe Gottes mit ein. Deshalb bevorzugen wir fair gehandelte Güter um in den armen Ländern eine nachhaltige Produktion und menschenwürdigere Lebensweise zu ermöglichen. Beim Einkauf achten wir auf regionale und saisonale Produkte . 3. Im Geist Gottes... Dies ist in unserer komplexen, vielschichtigen Welt voller Abhängigkeiten nicht so einfach zu verwirklichen und wir hoffen dabei auf die Führung und Ermutigung durch Gottes Geist. Deshalb ist es gut, im Austausch miteinander Ideen zu entwickeln und Wege zu finden, die praktikabel sind. Es ist uns ein Anliegen vor allem auch die Mitarbeiter der Gemeindegruppen in Umweltbelangen zu informieren. Wir wollen sie zum Mitmachen anregen und diese Gedanken in alle kirchlichen Gruppen tragen. 4. ... verantwortlich leben! Wir verpflichten uns zur Einhaltung aller Gesetze und ethischen Grundsätze, die sich aus der Heiligen Schrift und dem Leben Jesu ergeben. Wir streben eine stetige Verbesserung unserer Umweltauswirkungen an. Unser Handeln soll Vorbild für andere sein, daher informieren wir die Öffentlichkeit regelmäßig über unser Tun und hoffen darauf, dass dies Kreise zieht.

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Hauskreis ist: Wo zwei oder drei in Jesu Namen zusammenkommen, da ist er selbst in unserer

Mitte!

Neben Gottesdienst, persönlicher Andacht und Gemeindeleben treffen wir uns alle 14 Tage im Hauskreis. Ein zusätzlicher Termin, im dichtgedrängten Terminkalender? Nein, ein wichtiger Termin! Im Hauskreis findet intensive Beschäftigung mit Gottes Wort statt. Und manchmal wird sie Begegnung mit Gott selbst. Zur Zeit beschäftigen wir uns mit dem Römerbrief. Ein ausgewähltes Bibelstudienmaterial, speziell für Kleingruppen, begleitet und informiert uns. Oft erhalten wir hierbei alltagstaugliche und praxisnahe Impulse für unseren persönlichen Glauben. Wir lernen Gottes Wort, uns selbst und

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auch die anderen Teilnehmer besser kennen. Wir sind ein Stück Weg gemeinsam unterwegs. Unser Hauskreis erfüllt viele Funktionen: Er ist für die einen ein Wohlfühlraum, die Tür zur Gemeinde, Infobörse übers Gemeindeleben, Diskussions­forum, Gebets- und Glaubensgemeinschaft, Tankstelle für Kraft und Mut. Absolut für jeden, ob „alter Hase“ oder ganz frisch dabei, einfach empfehlenswert. Es gibt Hauskreise in unserer Gemeinde. Herzliche Einladung! Unser Hauskreis findet alle 14 Tage, dienstags ab 20.15 Uhr, in wechselnden Wohnzimmern statt. Herzliche Einladung zu den Familien Homolka in Böblingen, Ost in Warmbronn, Etzholz in Rohr, Seemüller in Botnang und Wolf in Leinfelden. Susanne Wolf


Nur noch Theater! Nahm bisher schon beim alljährlichen Basar in der Auferstehungskirche das Theaterstück der Jugendlichen eine zentrale Stellung ein, wird es diesmal ausschließlich das Programm bestimmen. Nachdem sich der Verkauf an den Ständen von Jahr zu Jahr schwieriger gestaltet hatte, wurde im Mitarbeiterforum beschlossen, darauf ganz zu verzichten. So findet erstmals in diesem Jahr an Stelle des Basars ein Theaterabend statt, auf den wir uns heute schon freuen dürfen. Am gewohnten Termin, also am Samstag vor dem ersten Advent, sind wieder alle herzlich eingeladen. Wir beginnen um 15.00 Uhr mit Kaffee und Kuchen, dann präsentiert der Jugendkreis sein diesjähriges

Theaterstück. Natürlich gibt es auch ein Abendessen im Anschluss, so dass niemand hungrig nach Hause gehen muss. Wir freuen uns schon darauf, wenn es am 29. November wieder heißt: „Vorhang auf!“ Wie mit dem Basar seither unterstützen wir auch mit diesem Theaterabend die Arbeit der Weltmission unserer Kirche. Der Erlös dieses Tages kommt „Amas Niterói“, einem Sozialprojekt für Kinder in Brasilien, zugute. Damit nun aber niemand auf das Weihnachtsgebäck oder selbstgemachte Marmelade verzichten muss, wird es an den vier Adventssonntagen ein entsprechendes Angebot geben. hr

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Monatslieder für Oktober und November Der Oktober ist der Monat des Erntedankfests, der Herbstmonat, in dem die Natur selbst mit einem prächtigen Farbenkleid Abschied nimmt von dem zu Ende gehenden Jahr, ein Monat der Fülle, in dem der Dank für die guten Gaben Gottes einen wichtigen Raum einnimmt. Verbunden mit diesem Dank ist für uns alle aber auch ein zunehmendes Bewusstsein dafür, dass die Schönheit der Schöpfung durch menschliches Handeln und Verhalten bedroht wird, dass es für uns als Christen gilt, diese Erde zu schützen und zu bewahren. So wählen wir in diesem Jahr ein Monatslied, das uns an diese Verantwortung erinnern möchte: Nummer 577 „Gott lieh uns liebevoll diesen Planeten“. In den ersten beiden Strophen dieses Liedes steht das Lob Gottes und der Dank für seine Gaben im Vordergrund. Dabei ist es dem Verfasser gelungen, das biblische Bekenntnis zu Gott als dem Schöpfer mit dem neuzeitlichen Weltbild in Verbindung zu bringen. Hinter und über allem, was wir in unserer Welt entdecken und wahrnehmen steht die „liebevolle Absicht“ Gottes. Wir Menschen haben unseren Platz darin, wir haben die Erde als Leihgabe empfangen. Über ihren Reichtum können wir immer wieder nur stau-

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nen. In der dritten Strophe werden dann einige Dinge benannt, die diese Erde bedrohen: Krieg und Gewalt, Ungerechtigkeit und Ausbeutung. Der Verfasser formuliert diese Aussagen in der Vergangenheit – vielleicht möchte er uns dazu einladen, bewusst andere Wege zu gehen. Davon spricht dann jedenfalls die vierte Strophe, in der die Gedanken des Anfangs aufgegriffen werden. Sie mündet in ein Gebet: Ein sinnvoller Umgang mit der Natur ist nicht leicht, aber mit Gottes Hilfe können wir Schritte tun. Für den November haben wir das Lied 593 ausgesucht: „Wie oft will das Lob versiegen, das wir dir zur Ehre singen ...“. Am 9. November (ein Sonntag) jährt sich ja in diesem Jahr die „Reichspogromnacht“ zum siebzigsten Mal. Die beiden folgenden Sonntage laden uns wie jedes Jahr ein, über die Opfer von Krieg und Gewalt (Volkstrauertag) und unsere eigene Sterblichkeit (Ewigkeitssonntag) nachzudenken. Dieses Lied von Otmar Schulz ist ein Gebet, das uns helfen kann mitten in der Trauer Worte zu finden und neue Wege zu gehen. Ulrike Brodbeck


Kurznachrichten ... als Gemeinde Jesu erfüllen können. Herzlichen Dank dafür!

Feier-Tag am 03. Oktober „Unterhaltung zauberhaft serviert“ lautet der Titel des Kulturprogramms beim Feier-Tag für Menschen ohne und mit Wohnung. Hans Häberle, Trickkünstler und Gemeindeglied auf dem Bezirk Bietigheim, wird bei uns zu Gast sein. Viele erlebten ihn bei seinem Auftritt im mittendrin-Gottesdienst letztes Jahr und waren beeindruckt, wie er die Botschaft des Evangeliums im wahrsten Sinne zauberhaft präsentiert.

hr

Terminänderung Ab Oktober finden die Bibelstunde und der Seniorenkreis in Sillenbuch nicht mehr am Mittwoch, sondern am Dienstag statt. Der bekannte Wechsel von beiden Veranstaltungen bleibt bestehen und auch die Anfangszeit um15.00 Uhr. dl

Beim Feier-Tag wird Hans Häberle ebenfalls im Gottesdienst ab 12.00 Uhr schon mitwirken, bevor er dann ab 14.00 Uhr (nach dem Mittagessen) das Kulturprogramm gestaltet. Jede und jeder ist dabei als Gast herzlich willkommen! hr

Erntedankopfer Mit diesem Gemeindebrief erhalten Sie ein gesondertes Spendenkuvert, mit dem wir Sie um ein besonderes Opfer für Ihre Gemeinde zum Erntedankfest bitten. Wir freuen uns, dass viele die Möglichkeiten zur Gemeinschaft mit Gott und Menschen in unsren Gemeinden wahrnehmen, dass es ganz unterschiedliche Gruppenangebote gibt und durch Aktionen wie z.B. die Feier-Tage für Menschen ohne und mit Wohnung einige Personen ganz konkrete Hilfe erfahren. Mit Ihren Gaben tragen Sie dazu bei, dass dies alles auch weiterhin geschehen kann und wir unseren Auftrag

Offene Nachmittage Am 07. Oktober kommt Klaus Schneider zu uns. Er ist der Enkel von Dr. Friedrich Heinrich Otto Melle, dem ersten Bischof der 1936 neu gegründeten Zentralkonferenz der Bischöflichen Methodistenkirche in Deutschland. Unter dem Titel „Fußspuren Gottes in meinem Leben“ wird Klaus Schneider Lebenserinnerungen seines Großvaters vortragen. Für den 18. November ist eine Besichtigung der Synagoge in der Firnhaberstraße geplant. Wir treffen uns bereits um 14:30h in der Kirche, um dann gemeinsam um 15:00h in der Synagoge zu sein. Alle benötigen einen Personalausweis und die Männer außerdem eine Kopfbedeckung. Die Offenen Nachmittage sind Veranstaltungen, die jedem und jeder offen stehen, und wir freuen uns sehr über alle Gäste. Beginn ist jeweils um 15.00 Uhr im Gemeindesaal der Auferstehungskirche. hr Oktober - November 2008

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... Kurznachrichten ... Forum Bezirksverbund Nachdem in der Zwischenzeit die anstehenden personellen Veränderungen auf den einzelnen Bezirken vollzogen wurden, treffen wir uns erstmals am Donnerstag, 09. Oktober um 19.30 Uhr in Zionskirche in der neuen Zusammensetzung. Neben dem persönlichen Kennenlernen geht es vor allem um die Frage, wie sich die halbe Stelle von Pastorin Katharina Sautter im Verbund gut realisieren lässt. hr

Geänderte Gottesdienstzeit in Sillenbuch Am 12. Oktober beginnt mit den Kulturtagen wieder die Winterzeit der Gottesdienste. Sie beginnen dann um 10.00 Uhr, bis wir mit dem Ende der Kinderbibelwoche nach Ostern die Anfangszeit wieder wechseln. dl

Singen macht glücklich und klüger! So lautet das Motto des Gospelchors „Rejoice“, der unseren Gottesdienst in der Auferstehungskirche am Sonntag, 12. Oktober musikalisch mitgestalten wird. Wer danach selber Lust und Freude am Singen verspürt oder jetzt schon gerne mitmachen möchte, ist herzlich eingeladen. Der Chor probt jeden zweiten Mittwoch um 20.15 Uhr in der Christuskirche in Zuffenhausen, Cheruskerstraße 30. Die nächsten Termine sind: 24.09. / 08.10. / 22.10.

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Kontakt und weitere Informationen: Walter Egler, Telefon: 07156/21698. Katharina Bruckner

Gemeinsamer Gottesdienst mit Zion Zweimal im Jahr besuchen sich die beiden Innenstadtgemeinden gegenseitig. Am 19. Oktober ist es wieder soweit. Wir sind um 09.45 Uhr in die Zionskirche zum gemeinsamen Gottesdienst eingeladen. Die Predigt wird Dr. Levy Bastos aus Brasilien halten, der zur Zeit eine Dienstzuweisung als Missionar auf den Bezirk Winnenden hat. Das Opfer dieses Tages ist je zur Hälfte für die Missionsprojekte unserer Bezirke bestimmt. Im Anschluss an den Gottesdienst wird es auch ein gemeinsames Mittagessen geben und damit eine gute Gelegenheit für persönliche Begegnungen und Gespräche mit unseren Nachbarn. hr

Kein Gottesdienst am 26. Oktober in Sillenbuch Da der Großteil der Gemeinde vom 24. bis 26. Oktober zum Hauskreiswochenende verreist ist, findet am 26. Oktober in der Friedenskirche kein Gottesdienst statt. hr

Bezirkskonferenz Die nächste Sitzung der Bezirkskonferenz ist am Freitag, 07. November um 19.30 Uhr in der Friedenskirche in Sillenbuch. Die


... Kurznachrichten ... Mitglieder werden rechtzeitig noch eine Einladung mit Tagesordnung sowie die Sitzungsunterlagen erhalten. Die Sitzung ist öffentlich und Gäste sind dabei herzlich willkommen. hr

Singen im Seniorenzentrum Inzwischen ist es schon ein fester Bestandteil im Programm, dass wir nicht nur im Seniorenzentrum MarthaMaria singen, sondern auch im Hilde und Eugen Krempel-Haus, sehr zur Freude aller, die dort leben und arbeiten. Deshalb lade ich sehr herzlich alle Sängerinnen und Sänger zu unserem nächsten Dienst dort ein am Sonntag, 09. November. Wie gewohnt treffen wir uns im Anschluss an den Gottesdienst um 11.15 Uhr im Foyer des Seniorenzentrums, Tiergartenweg 3. hr

Bibelgesprächsabende in der Auferstehungskirche Auch im Herbst diesen Jahres gibt es wieder eine Reihe von vier Abenden, an denen wir uns mit biblischen Texten intensiv beschäftigen wollen. Unter dem Titel „Zum Sehen eingeladen“ werden wir verschiedene Szenen des Johannesevangeliums miteinander betrachten. Diese Bibelgesprächsabende finden jeweils am Donnerstag Abend statt (am 16.10. / 23.10. / 30.10. und 06.11.) und beginnen um 19.30 Uhr. hr

„Wetten dass“ Nach längerer Pause trifft sich die Jungschar wieder. Kinder ab 7 Jahren sind herzlich eingeladen zu einem tollen Programm am Samstag mit abschließendem „Wetten dass“ und zur Übernachtung in den Räumen der Auferstehungskirche. Zwei Termine sind für dieses Jahr noch geplant: 08./09. November und 13./14. Dezember. Um 14.30 Uhr geht es jeweils los und endet dann am Sonntag nach dem Gottesdienst. hr

Aktion „Kinder helfen Kindern“ In diesem Jahr soll mit der Missionssammlung der Sonntagsschule unsere Partnerkirche in Bulgarien unterstützt werden. Als Beispielprojekt wurde das „John Wesley Kinderzentrum“ in Dobric benannt. Die wirtschaftliche Not in Bulgarien ist so groß, dass manche Eltern nicht in der Lage sind, vom Familienbudget genug Lebensmittel zu kaufen. Sie haben oft keine andere Wahl als ihre Kinder in Heime zu geben. Seit 2004 erhalten im „John Wesley Kinderzentrum“ Waisen, Halbwaisen und verlassene Kinder täglich warme Mahlzeiten, pädagogische und psychologische Hilfe und vor allem Liebe und Aufmerksamkeit von Erwachsenen. Viele ehrenamtliche Mitarbeiter der Evangelischmethodistischen Kirchengemeinde in Dobric sind dort tätig. Am 09. und 16. November werden die Kinder unserer Sonntagsschule nach Oktober - November 2008

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... Kurznachrichten ... dem Gottesdienst für dieses und ähnliche Projekte in Bulgarien sammeln. Bitte helfen Sie mit Ihrer Spende, diese Arbeit fortzuführen und auszuweiten! Susanne Homolka

Termine der Mitarbeiterforen Auferstehungskirche: Freitag, 14. November um 20.00 Uhr Friedenskirche: Montag, 24. November um 19.30 Uhr Eine gesonderte Einladung mit Tagesordnung folgt jeweils noch. Wie immer sind zu diesen Gesprächen alle herzlich willkommen. hr

mittendrin-Gottesdienst Um die gedrängte Adventszeit nicht mit zusätzlichen Terminen zu belegen, treffen wir uns zur Vorbereitung des letzten mittendrin-Gottesdienstes im Jahr 2008 an zwei Donnerstagen im November: am 13.11. und 27.11. jeweils um 19.30 Uhr in der Auferstehungskirche. Der Gottesdienst selbst findet dann am Sonntag, 14. Dezember um 10.00 Uhr statt. hr

Adventsverkauf An den vier Adventsonntagen werden Weihnachtsgebäck, Marmelade und gepa-Produkte zum Verkauf angeboten. Der Erlös geht an unser Missionsprojekt „Amas Niterói“. mh

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Weihnachtliches am Büchertisch / Eine-Welt-Verkauf Ab Oktober können Sie mit dem beiliegenden Bestellschein Ihre Andachtskalender für das Jahr 2009 bestellen. Im November dann finden Sie am Büchertisch eine große Auswahl an Kalendern und Büchern aus christlichen Verlagen für die Advents- und Weihnachtszeit. Sie können auch Bücher und Kalender, die Sie gerne verschenken wollen oder für sich selber benötigen, über den Büchertisch bestellen (Lieferzeit ca. 1 Woche). Außerdem erhalten Sie bei uns Buchgutscheine in beliebiger Höhe zum Verschenken. Als besonderes Weihnachtsgeschenk bieten wir an: Über den Eine-Welt-Verkauf können Sie Geschenkkörbe mit Produkten aus fairem Handel bestellen. mh

Wohlfahrtsbriefmarken Demnächst ist es wieder soweit, die neuen Wohlfahrtsbriefmarken können bestellt werden. Frau Dr. Brunner wird dazu ein Bestellformular vorbereiten und die Marken dann auch besorgen. Die Weihnachtsmarken sind natürlich noch in diesem Jahr erhältlich, die neue Serie der Wohlfahrtsmarken wird allerdings erst im Januar ausgeliefert. Mit dem Einsatz von Wohlfahrtsbriefmarken versenden Sie nicht nur „Porto mit Herz“, sondern gleichzeitig unterstützen Sie damit die „Nächstenhilfe“ unserer Kirche, die schnell und unbürokratisch in Notfällen weiterhilft. hr


... Kurznachrichten Jugendliche im Vollrausch ... das muss nicht sein! Leider nehmen die Schlagzeilen zu „Jugendliche im Vollrausch“ zu. Um Jugendliche wirksam schützen und ihnen helfen zu können, braucht es Informationen, die wir an diesem Tag anbieten. Inhaltlich geht es um Tatsachen, Ursachen, Gefahren, Hintergründe, Erfahrungen, Hilfe und Schutz. Die AG Suchtkrankenhilfe und Prävention und das Jugendwerk der SJK gestalten diesen Tag und laden Jugendliche und Jugendleiter/innen, Eltern und Großeltern, Pädagogen und Suchtkrankenhelfer/innen, Suchtbeauftragte und Interessierte herzlich ein am: 25.10.2008 Beginn: 10:00 Uhr in der Jugendkirche Karlsruhe, Hermann-Billing-Straße 11. Anmeldungen und weitere Informationen bei: Pastor Philipp Zimmermann, Tel. 0621/412108; Email: philipp.zimmermann@emk.de Unkostenbeitrag: 10,- EUR (für Mittagessen und Kaffee) ➔

www.emk-sucht.de

Aus aktuellem Anlass: Wie inzwischen viele mitbekommen haben, plant die Württembergische Versicherung einen großen Neubau zwischen Tübinger- / Paulinen- / Marien- und Sophienstraße. Eine solch grundlegende Veränderung des gesamten Quartiers bleibt nicht ohne Auswirkungen auf unsere Kirche. In vielen Gremien der Stadt und unsres Bezirks wird diese Sache zur Zeit besprochen. Wichtig ist es aber vor allem, die Gemeinde der Auferstehungskirche an den unterschiedlichen Überlegungen zu beteiligen. Im Anschluss an den Gottesdienst am 12. Oktober werden wir deshalb die uns bis dahin verfügbaren Informationen an die Gemeinde weitergeben. Am 16. November findet dann in der Auferstehungskirche eine Gemeindeversammlung statt. Nach dem Gottesdienst wollen wir die Zeit nutzen, um miteinander an unseren Perspektiven und Zielen für die Gemeinde zu arbeiten. Um möglichst bis zum frühen Nachmittag dran bleiben zu können, wird es auch ein gemeinsames Mittagessen geben, das Ingo Beisser-Homolka freundlicherweise zubereiten wird. Zur Information am 12. Oktober und zur Gemeindeversammlung am 16. November sind alle Glieder, Angehörigen und Freunde der Gemeinde herzlich eingeladen! hr

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Aus unseren Gemeinden Von Personen Geburt Am 18. September kam in Konstanz Lukas Lienhard zur Welt. Wir freuen uns mit den glücklichen Eltern Hannah Schulz und Stefan Lienhard und wünschen ihnen als ganzer Familie Gottes Segen und Geleit. Ehejubiläum Auf einen langen gemeinsamen Weg zurückblicken zu dürfen, ist ein besonderes Geschenk. Gleich drei Ehepaaren unserer Stuttgarter Gemeinde wurde bzw. wird es zuteil: Am 28. August erlebten Elisabeth und Immanuel Striegel ihre Diamantene Hochzeit. 50 gemeinsame Jahre verbanden am 27. September Rosina und Richard Kummer und ebenfalls die Goldene Hochzeit begehen Rosemarie und Joachim Homolka am 19. Oktober. Wir wünschen allen Paaren auf ihrem wei-

teren Weg von Herzen Gottes reichen Segen und sein Geleit an jedem Tag. Austritt Nachdem die ganze Familie schon seit einigen Jahren in Pfäffingen wohnt und dort in der Evangelischen Kirche beheimatet ist, hat Matthias Hänisch nun nach reiflichem Überlegen und mit etwas Wehmut seinen Austritt erklärt. Ihm und seiner ganzen Familie wünschen wir Gottes Segen für den weiteren Weg. Verstorben Am Montag, 25. August verstarb Hildegard Linder im Alter von 88 Jahren. Gott erhörte ihren Wunsch und erlöste sie von einer langen Krankheitszeit. Die Trauerfeier am darauffolgenden Freitag stand unter dem Wort aus Römer 12,12: „Seid fröhlich in Hoffnung, geduldig in Trübsal, haltet an im Gebet.“

Geburtstage Auferstehungskirche

Friedenskirche

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06. Ingelore Beck (73) 07. Rosina Kummer (76) 16. Gerhard Herb (82) 22. Hanna Petzold (82) 22. Hannelore Raedel (78) 24. Sybille Schmidt (65)

01. Lieselotte Müller (89) 11. Hilde Bader (95) 11. Hildegard Weber (84) 25. Margarethe Schrag (75)

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November

04. Manfred Ell (72) 08. Christa Wolf (69) 09. Doris Binder (72) 10. Heidi Mammel (68)

11. Frieda Bauer (88)

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Oktober - November 2008


Termine - Auferstehungskirche Oktober 2008 03. 12.00 Uhr Feier-Tag für Menschen ohne und mit Wohnung 05. 09.30 Uhr Gottesdienst zum Erntedankfest mit anschließendem „Markt“ 07. 15.00 Uhr Offener Nachmittag 08. 16.30 Uhr Kirchlicher Unterricht und anschließend Teenykreis 09. 19.30 Uhr Forum Bezirksverbund in der Zionskirche 12. 09.30 Uhr Gottesdienst mit dem Gospelchor „Rejoice“ 14. 19.30 Uhr Gemeindeforum in der Friedenskirche in Sillenbuch zum Thema „Schöpfungsleitlinien“ 15- 16.30 Uhr Kirchlicher unterricht und anschließend Teenykreis 16. 19.30 Uhr Bibelgesprächsabend 17. 20.00 Uhr Sitzung des Gemeindevorstands 17. und 18.10. Arbeitseinsatz zum Streichen des Treppenhauses 19. 09.45 Uhr Gemeinsamer Gottesdienst in der Zionskirche mit Pastor Dr. Levy Bastos; anschließend Gemeindemittagessen 20. und 21.10. Kleiderversand für Bulgarienhilfe 20. bis 23.10. Distriktsversammlung der Hauptamtlichen in Freudenstadt 21. 15.00 Uhr Frauenkreis 23. 19.30 Uhr Bibelgesprächsabend 26. 09.30 Uhr Gottesdienst mit Abendmahl (Kreisform) Ende der Sommerzeit! 30. 19.30 Uhr Bibelgesprächsabend November 2008 04. 15.00 Uhr 05. 16.30 Uhr 06. 19.30 Uhr 07. 19.30 Uhr 08. 14.30 Uhr 09. 09.30 Uhr 11.15 Uhr 19.00 Uhr 13. 19.30 Uhr 14. 20.00 Uhr 16. 09.30 Uhr 18.30 Uhr 18. 15.00 Uhr

Frauenkreis Kirchlicher Unterricht und anschließend Teenykreis Bibelgesprächsabend Bezirkskonferenz in der Friedenskirche, Sillenbuch Jungschar „Wetten dass“ Gottesdienst; anschließend Missionssammlung der Sonntagsschule Singen im Seniorenzentrum Martha-Maria Gedenkfeier zum 09. November vor der Synagoge, Firnhaberstraße Vorbereitungstreffen für den mittendrin-Gottesdienst Mitarbeiterforum Gottesdienst; anschließend Missionssammlung der Sonntagsschule und Gemeinderversammlung mit Mittagessen Gedenkgottesdienst für Angehörige von Verstorbenen des Seniorenzentrums Martha-Maria Offener Nachmittag Oktober - November 2008

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... Termine - Auferstehungskirche 18. bis 23.11. 19. 16:30 Uhr 27. 19.30 Uhr 29. 15.00 Uhr 30. 09.30 Uhr

Zentralkonferenz in Dresden Kirchlicher Unterricht und anschließend Teenykreis Vorbereitungstreffen für den mittendrin-Gottesdienst Theaterabend; Beginn mit Kaffee und Kuchen Abschluss mit Abendessen Gottesdienst mit Abendmahl (herkömmliche Form)

Vorschau Dezember 2008 02. 15.00 Uhr Frauenkreis 07. 15.00 Uhr Adventsfeier für die Seniorinnen und Senioren des Bezirks Urlaub und Abwesenheit Pastor Helmut Rothfuß Pastorin Dorothea Lautenschläger 20.10. bis 23.10.: Distriktsversammlung 20.10. bis 23.10.: Distriktsversammlung 31.10. bis 02.11.: Urlaub 18.11. bis 23.11.: Zentralkonferenz in Dresden

Termine - Friedenskirche Oktober 2008

03. Feiertag für Menschen mit und ohne Wohnung, AK 07. 19.30 Uhr Hauskreis 12. 10.00 Uhr Erntedankfest, Beginn der Kulturtage Bitte neue Gottesdienstzeit beachten!!! 13. 20.00 Uhr Ökumenische Arbeitsgemeinschaft 14. 19.30 Uhr Gemeindeforum zu den Schöpfungsleitlinien 21. 19.30 Uhr Hauskreis 24. bis 26.10. Hauskreiswochenende im Kloster Kirchberg 26. Kein Gottesdienst in der Friedenskirche November 2008 02. 10.00 Uhr 04. 19.30 Uhr 07. 19.30 Uhr 09. 10.00 Uhr 15. 09.00 Uhr 16. 10.00 Uhr 18. 19.30 Uhr 22. 24. 19.30 Uhr

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Gottesdienst zu den Kulturtagen Hauskreis Bezirkskonferenz Gottesdienst zu den Kulturtagen Gartentag Abschluss-Gottesdienst zu den Kulturtagen Hauskreis FIPS-Spielzeugmarkt Mitarbeiterforum

Oktober - November 2008


Impressum Gemeindebrief der evangelisch-methodistischen Kirche, Bezirk Stuttgart-Auferstehungskirche mit den Gemeinden Stadtmitte (Auferstehungskirche; Sophienstraße 21 C, 70178 Stuttgart) Sillenbuch (Friedenskirche, Liliencronstraße 24, 70619 Stuttgart). Auflage: 400 Druck: blessings4you GmbH Versand: Frau Beck, Frau Bernhard, Herr Riegraf (EDV) Gemeindekonten: Evangelische Kreditgenossenschaft e.G.(EKK) BLZ 520 604 10, Kontonummer 403 660 Landesbank Baden-Württemberg BLZ 600 501 01, Kontonummer 1292491 Gottesdienstzeiten: Auferstehungskirche (Stadtmitte): 9:30 Uhr Friedenskirche (Sillenbuch): 9:30 Uhr / 10:00 Uhr ab 12.10.08 Internet-Adressen: www.emk.de/stuttgart-auferstehungskirche www.emk.de/stuttgart-sillenbuch www.kibiwo-sillenbuch.de eMail: stuttgart-auferstehung@emk.de stuttgart-sillenbuch@emk.de Redaktion: Herausgeber (v.i.s.d.p:) Pastor Helmut Rothfuß (hr) Sophienstraße 21 D 70178 Stuttgart T 0711 - 60 22 01 F 0711 - 60 22 94 e helmut.rothfuss@emk.de Redaktionelle Mitarbeit: Pastorin Dorothea Lautenschläger (dl) Liliencronstraße 24, 70619 Stuttgart T 0711 - 472911 F 0711 - 472494 e dorothea.lautenschlaeger@emk.de Pastorin Katharina Sautter (ks) Liliencronstraße 22, 70619 Stuttgart T 0711 - 6746080 (Mi, Do) e katharina.sautter@emk.de Manuela Heißenbüttel (mh) e m.heissenbuettel1@gmx.de Margarete Bühler (mb) e margarete.buehler@gmx.de Burkhart Firgau (Layout, bf) e burkhart@firgau.de

Oktober - November 2008

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Gemeindebrief der EmK-Stuttgart, Bezirk Auferstehung  

... Gott sieht as Herr n. Oktober - November 2008 Evangelisch-methodistische Kirche Stuttgart-Auferstehung und Stuttgart-Sillenbuch 1 Oktob...

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