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50 Jahre

1962

2012 1


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Eine Institution wird 50 Jahre jung Anlässlich der Jubiläumsveranstaltung „50 Jahre Elternvereine“ gratuliere ich dem Landesverband der Elternvereine der öffentlichen Pflichtschulen zu ihrem unermüdlichen Einsatz für die Interessen der Familien im Schulsystem.

Jung deshalb, weil es immer wieder neue Eltern sind, die diese Institution beleben. Verantwortung wahrnehmen und Elternsein ernst nehmen, sind die Beweggründe für Menschen, sich in das Schulsystem einzubringen. Schule ist der wichtigste Platz außerhalb der Familie im Leben eines Kindes.

Als Landeshauptmann und Präsident des Landesschulrates danke ich den Eltern und Funktionären für ihre Vermittlung und Hilfestellung, um gemeinsam mit den anderen Schulpartnern Rahmenbedingungen für Kinder zu schaffen, die es ihnen ermöglichen, optimal für das Leben und ihre berufliche Zukunft vorbereitet zu werden.

Die Verantwortung, die Lehrer, Eltern und andere nahe Betreuungspersonen haben, ist nicht hoch genug einzuschätzen. Die ersten Jahre im Leben eines Menschen sind die aller einprägsamsten und formen uns zu dem, was wir später sein werden. In diesem System kommt dem Elternverein eine besondere Rolle zu. Der Elternverein ist die Interessensvertretung der Eltern gegenüber der Schule und Behörden und dient der vertieften Kommunikation zwischen allen am Schulgeschehen beteiligten Parteien und Personen.

Ihr

Dr. Josef Pühringer Landeshauptmann

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Fruchtbare Zusammenarbeit Eltern und Lehrer haben bei ihrer Arbeit mit den heranwachsenden schulpflichtigen Kindern viel gemeinsam. Das geht bis hin zu gemeinsamen Aufgaben in der Erziehung und der Zusammenarbeit, um den Schülerinnen und Schülern einen bestmöglichen Lernerfolg zu garantieren. Eine gute Kooperation mit den Eltern ist deshalb für eine erfolgreiche Arbeit in der Schule von großer Bedeutung.

Der Landesverband der Elternvereine an den allgemein bildenden Pflichtschulen nimmt die Elternvertretung nach außen wahr und ist deshalb ein wichtiger und allseits anerkannter Ansprechpartner. Ich danke allen Eltern, die sich positiv in diese Kooperation einbringen, besonders denen, die bereit sind, auch ein Amt in der Elternvertretung zu übernehmen. Dem Landesverband, der nun auf 50 erfolgreiche Jahre in der Elternarbeit zurückblicken kann, und seinen Repräsentanten wünsche ich alles Gute. Gleichzeitig freue ich mich auf weitere fruchtbare Zusammenarbeit zum Wohle der uns anvertrauten Kinder.

Die gewählten Elternvertreter haben vom Gesetz her bestimmte Mitwirkungskompetenzen bei Schulveranstaltungen und bei schulautonomen Lehrplaninhalten. Deshalb ist die Zusammenarbeit mit der Schulleitung und den Klassenvorständen im Sinne konstruktiver Ergebnisse besonders wichtig.

Fritz Enzenhofer Amtsführender Präsident des Landesschulrates für OÖ

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50 Jahre höchstes Engagement Seit dem 1. Juni 1962 bereichert der Landesverband der Elternvereine Öffentlicher Pflichtschulen Oberösterreich das Wirken des Österreichischen Verbandes und war stets verlässlicher Partner im gemeinsamen Bemühen die Rechte der Eltern, ElternvertreterInnen und Elternvereine zu festigen und auszubauen.

Ob beim Sammeln von Unterschriften für das Anheben des Schulbuchlimits oder im Zusammenhang mit der Bürgerinitiative für Schulqualität, Oberösterreichs Elternvereine waren stets führend beteiligt. Im Kreis der Landesverbände haben unsere Oberösterreicher mit der hartnäckigen Forderung nach mehr Sicherheit bei der Fahrt mit Schulbussen große Verdienste erworben. Ich wünsche dem Landesverband Oberösterreich, seinen FunktionärInnen, den ElternvertreterInnen und Elternvereinen der Region, alles Gute und noch viele erfolgreiche 50 Jahre im Dienste der Eltern und der Schulpartnerschaft.

„50 Jahre Landesverband Oberösterreich“ bedeuten für den Österreichischen Dachverband: 50 Jahre solidarischer Einsatz für gelebte Schulpartnerschaft sowie 50 Jahre höchstes Engagement für die Sicherung und den Ausbau der Schulqualität.

Mit schulpartnerschaftlichen Grüßen Christian Morawek Vorsitzender des Österreichischen Verbandes der Elternvereine an den öffentlichen Pflichtschulen

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Vorwort Wir freuen uns, Ihnen diese Festschrift überreichen zu können. Durch die gehaltvollen Beiträge vieler Persönlichkeiten aus Schulund Bildungspolitik, für die wir uns an dieser Stelle sehr herzlich bedanken, bietet die Festschrift interessante Einblicke in die Tätigkeit des Landesverbandes und die Schulpartnerschaft.

Mit den im Jahr 1974 im Schulunterrichtsgesetz verankerten Mitsprachemöglichkeiten und Rechten der Eltern wurden die Eltern und die Elternvereine aus der Rolle von schulfremden Personen bzw. Institutionen befreit und als gleichwertige Schulpartner anerkannt. Wichtige Themen von damals bis heute waren bzw. sind die Qualität des Unterrichts, Ferienregelung, Schulbücher, Schulwegsicherheit, Schulveranstaltungen, Lehrpläne, Leistungsbeurteilung, Nachhilfe und vieles mehr. In all dieser Zeit war das oberste Anliegen, durch gemeinsame Gestaltung der Schule, durch gegenseitige Wertschätzung und respektvollen Umgang mit allen an der Bildungspolitik beteiligten Personen, unseren Kindern die bestmögliche Ausbildung fürs Leben in Beruf und Gesellschaft zu ermöglichen.

50 Jahre Landesverband der Elternvereine öffentlicher Pflichtschulen OÖ sind Grund genug einen Blick auf die Geschichte des Verbandes zu werfen.

Es ist egal wie man sich bewegt, entscheidend ist was man bewegt. Uns bewegt die Herausforderung aktiv an Schulpolitik mitzuwirken und für die Zukunft die bestmöglichen Chancen für unsere Kinder zu erwirken.

Der 1962 von in Pionierarbeit hervortretenden einzelnen Personen und Elternvereinen gegründete Landesverband hat sich in den Jahrzehnten zu einem nicht mehr wegzudenkenden Dienstleistungsunternehmen für die Eltern bzw. Elternvereine entwickelt. In den letzten fünf Jahrzehnten beschäftigten sich engagierte ElternvertreterInnen des Landesverbandes auch in weiteren Gremien wie z. B. im Dachverband und Elternbeirat mit wichtigen schulpolitischen Themen, sowie auch mit Schulraumnot, Schulbauten und Budget der Schulen.

Kurt Süss Präsident des Landesverbandes öffentlicher Pflichtschulen Oberösterreichs 7


50 Jahre Landesverband 50 Jahre Landesverband - es ist erstaunlich was wir als Elternvereine geleistet haben und noch innovatives hervorbringen werden.

Gerade heute ist die Elternarbeit ein wichtiges Instrument geworden, wo man als Schul-Partner gemeinsam auf der Bühne der Bildung/Schule auftritt. Denn Schule betrifft nicht nur die Pädagogen alleine, sondern auch alle Akteure die Bildung verändern und gestalten möchten, damit bei unseren Kindern das Interesse am Lernen und ihre Freude an neuen Herausforderungen geweckt wird.

Elternarbeit sehe ich wie die Bildung unserer Schule – sie soll motivieren, die Freude am Lernen lehren, Schwächen individuell stärken und die Stärken noch weiter vertiefen.

Helmut Hodanek Stv. Präsident des Landesverbandes öffentlicher Pflichtschulen Oberösterreichs

Für mich als Vater von 4 Kindern und Landesverbandsmitglied der öffentlichen Pflichtschulen gilt der Grundsatz: T U N – Tolles unternehmen mit der nötigen Nachhaltigkeit.

Helmut Hodanek mit BSI RR Heinz Hack und Willi Kern

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Präsidentinnen und Präsidenten in der 50-jährigen Vereinsgeschichte

LAbg. Anton Hüttmayr 1988-1993 Karl-Heinz Pramhofer 1980-1988

Dir.-Rat Alfred Sturm 1963-1976

Fachinspektor Josef Neugebauer 1976-1980

Dipl.-Ing. Hermann Danninger 1962-1963 Edith Trinkl 2006-2012 Sieglinde Guserl 2003-2006 Dr. Enrico Savio 1998-2003 Eva Waser 1997-1998 HR Dr. Michael Gugler 1993-1997 Kurt Süss seit 2012 9


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Über die Gründung des „Landesverbandes der Elternvereine an den öffentlichen Pflichtschulen im Bundesland Oberösterreich“ (Aus den Aufzeichnungen und Unterlagen des ersten Obmanns Dipl. Ing. Hermann Danninger) Hintergrund Mit den Schulgesetzen 1962 (Schulorganisationsgesetz BGBl. Nr. 242/1962, Bundes-Schulaufsichtsgesetz BGBl. Nr. 240/1962, Privatschulgesetz BGBl. Nr. 244/1962) wurde im Wesentlichen die österreichische Schulverwaltung so gestaltet, wie wir sie heute kennen. Früher gab es in den Gemeinden den Ortsschulrat, der aus Bürgermeister, Schuldirektor, Pfarrer und einigen weiteren einflussreichen Ortsbewohnern bestand, und sich um die Schulangelegenheiten kümmerte. Dieser Ortsschulrat wurde 1962 abgeschafft. Die Aufsicht über die Pflichtschulen wurde vom Bezirksschulrat übernommen. Mit dieser Verlagerung auf eine höhere Ebene entstand bei vielen Eltern und auch Lehrern die Befürchtung, dass damit in der einzelnen Gemeinde ein Vakuum um die Schule entsteht, dass sich niemand für die Schule verantwortlich fühlt. Die Gründung von Elternvereinen sollte nun ein Weg sein, um die Bildung eines solchen Vakuums zu verhindern. Elternvereine waren an manchen Schulen schon bisher entstanden, wenn z.B. der materielle Bestand des Schulhauses gefährdet war, oder um auch wirtschaftlich schwachen Schülern die Teilnahme an Schulveranstaltungen zu ermöglichen. Darüber hinaus sollten die Elternvereine aber auch die sonstigen Interessen der Eltern und der Kinder in Bezug auf die Schule vertreten.

Das neue Schulaufsichtsgesetz bestimmte, dass dem Kollegium des Landesschulrats auch … vom Land zu bestellende Mitglieder angehören sollen, … unter denen sich auch Väter und Mütter schulbesuchender Kinder befinden müssen. In Wien gab es 1962 schon über 200 Elternvereine, in den Bundesländern und vor allem in den Landgemeinden nur wenige. Es gab auch schon einen Dachverband, der aber nur die Wiener Interessen vertrat. Um auch für die Eltern und Schüler der Landgemeinden eine Interessenvertretung zu bilden, sollten in möglichst vielen Gemeinden entsprechende Elternvereine gegründet werden, die sich zu Landesverbänden zusammenschließen sollten, die dann im Landesschulrat die Interessen der Eltern vertreten können. Um auch wirkungsvoll auftreten zu können und sich nicht in Parteiengezänk zu zersplittern, sollten diese Vereine überparteilich sein und es sollte nach Möglichkeit auch einen gemeinsamen Verein für Volks- und Hauptschule geben. Gründung Zu einer ersten gemeinsamen Besprechung über die Gründung des „Landesverbandes der Elternvereine an den öffentlichen Pflichtschulen des Bundeslandes Oberösterreich“ trafen sich am 31. August 1962 von den Kinderfreunden Amtsrat Karl Olzinger, Ing. Johann Pauk und Ing. Pfarrhofer, und vom Katholischen 17


Bis Mitte 1963 wurden unter Mithilfe des LandesFamilienverband Direktor Hans Marckhgott, Prof. Ludverbandes allein in Oberösterreich ca. 306 Vereine wig Rosensteiner und Dipl.-Ing. Hermann Danninger. gegründet. Die Gründungsversammlung fand am 28. September Obmann und Stellvertreter des Landesverbandes 1962. Dipl.-Ing. Danninger wurde zum Obmann wurden am 13. 11. 1962 in den Elternbeirat gewählt, Amtsrat Olzinger zum 1. Stellvertreter. des Landesschulrats und am 5. 11. 1963 in das Die Vertreter des Landesverbandes propagierten im beschließende Organ des Landesschulrats für darauffolgenden Jahr die Gründung von Elternvereinen Oberösterreich aufgenommen. in den Gemeinden durch Vorträge und Anleitungen Am 30. November 1963 wurde die Hauptversammlung zur praktischen Durchführung. des Landesverbandes durchgeführt. Zum neuen Es wurden Unterlagen zur Verfügung gestellt über die Obmann wurde Alfred Sturm gewählt. nötigen bürokratischen Schritte zur Vereinsgründung, Dipl. Ing. Danninger blieb bis 1985 Mitglied des Muster für Einladungen und Meldungen, aber auch Kollegiums des Landesschulrats für Oberösterreich. Ratschläge für die Abhaltung der Hauptversammlung. (Damals war auch noch der Hinweis wichtig, dass nicht nur Väter, sondern auch zumindest eine Mutter in den Vorstand gewählt werden sollte.) Dipl.-Ing. Danninger hielt z. B. zwischen Februar und Mai 1963 das Referat „Wozu Elternvereine“ bei Gründungsversammlungen in Weichstetten, Neuhofen/Krems, Niederneukirchen, Eferding, Lambach und Hörsching. Dipl.-Ing. Hermann Danninger übergibt den Vorsitz an Dir.-Rat Alfred Sturm 18


Hermann Danninger

(1962-1963)

Erinnerungen seiner Tochter Dr. Elisabeth Danninger

(Matura der jüngsten Tochter) im täglichen Leben mit dem Thema Schule konfrontiert und Mitglied der Elternvereine der jeweiligen Schulen und hatte damit Kontakte zu anderen Eltern und Lehrern.

Hermann Danninger wurde am 15. Mai 1923 geboren. Sein Vater war Tischler in der ÖBB-Werkstätte, seinen Mutter Krankenschwester. Seine Eltern bemühten sich unter großen Opfern, ihrem Sohn eine möglichst gute Schulbildung zukommen zu lassen.

Seine Initiative zur verstärkten Gründung von Elternvereinen an Pflichtschulen und des Landesverbandes der Elternvereine resultiert daher auch auf praktischen Erfahrungen. Schwerpunkt seiner ehrenamtlichen Tätigkeiten war die Familienpolitik: Von 1960 bis 1977 war er Vorsitzender des Kath. Familienverbandes der Diözese Linz und von 1969 bis 1975 auch Vizepräsident des Kath. Familienverbandes Österreichs.

Nach der Matura am akademischen Gymnasium in Linz 1941 und dem darauf folgenden Kriegseinsatz studierte er Elektrotechnik in Graz und Wien und schloss 1950 als Diplomingenieur ab.

Von 1967 bis 1992 war er als Experte für Familienlastenausgleich und Besteuerung der Familien Mitglied des Familienpolitischen Beirates beim Bundeskanzleramt bzw. Familienministerium und von 1982 bis 1997 Mitglied des Arbeitsausschusses „Familienfragen“ der Steuereformkommission. 1967 war er Initiator zur Schaffung eines Familienbeirates der oö.Landesregierung und von 1967 bis 1982 auch dessen Vorsitzender.

Von 1954 bis zu seiner Pensionierung arbeitete er in der Landesbaudirektion. Bis 1977 war er verantwortlich für Installationen und technische Einrichtungen in Bundes- und Landesgebäuden, insbesondere Schulen und Krankenhäusern, anschließend Stellvertreter des Landesbaudirektors. 1953 heiratete er Hilda Maria Gidl und wurde Vater von 4 Töchtern und 3 Söhnen. Damit war er von 1960 (Schuleintritt der ältesten Tochter) bis 1986

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OProk. Dir.-Rat Alfred Sturm

(1963-1976)

Er war ein glühender Vertreter des Elternvereines und wurde bereits 1963 mit dem Vorsitz betraut, den er bis 1976 innehatte.

Gründungskassier und langjähriger Obmann des Elternvereines für öffentliche Pflichtschulen in Oberösterreich

Mir persönlich sind noch sehr stark die vielen Wochenenden in Erinnerung, an denen mein Vater den Elternverein gegen die Familie eintauschte. An diesen Wochenenden besuchte mein Vater ständig neue Gemeinden, hielt Versammlungen in Sälen der Gemeindegaststätten ab, zeigte Filme, hielt Ansprachen und stand für Diskussionen zur Verfügung, um in möglichst vielen Gemeinden und Ortschaften einen Elternverein zu Gründen.

Erinnerungen seines Sohnes Dr. Christoph Sturm Mein Vater, Alfred Sturm, wurde schon in jungen Jahren zum Betriebsratsvorsitzenden der Allgemeinen Sparkasse Linz und kurz darauf zum Vorsitzenden der Gewerkschaft für Sparkassenangestellte Österreichs berufen.

Die Sparkasse stellte meinem Vater dafür einen VW Variant samt Fahrer (in Ermangelung eines eigenen Führerscheines) sowie ein Monstrum von Filmvorführapparat zur Verfügung. An vielen Wochenenden durfte ich als Kind von ca. 10 Jahren meinen Vater begleiten. Mich interessierten weder seine Filme noch seine Vorträge. Vielmehr war mir Herr Auinger, der Fahrer meines Vaters, ein väterlicher Freund, der mir sowohl viele Geschichten erzählte als auch einige Jahre später das Autofahren beibrachte. So hat mir mein Vater durch sein Vorbild beigebracht, dass Engagement für die Allgemeinheit wichtig ist. In Dankbarkeit denke ich an ihn, der im November 2009 im Alter von 87 Jahren verstorben ist.

In seiner Funktion als Abteilungsleiter der Sparabteilung hat er das Schulsparen ins Leben gerufen und ist auch aktiv in die Schulen gegangen, um den Kindern und Schülern die Bedeutung des Sparens und den Umgang mit Geld näher zu bringen. Als lustige Episode fällt mir dazu folgende Geschichte ein: Mein Vater besucht eine Schule und klopft an eine Klassenzimmertür. Ein kleiner Bub öffnet die Tür, blickt heraus, schließt die Tür sofort wieder und ruft:“ Herr Lehrer, die Sparbüchse steht draußen!“ Da mein Vater durch das Schulsparen in vielen Schulen bei Direktoren und Lehrern bekannt war, war der gedankliche Weg zur Gründung eines Elternvereines nur ein kurzer. So kam es, dass er bei der Gründung dieses Vereines 1962 natürlich selbst dabei war und die Funktion des Kassiers übernahm.

Glück auf dem Landesverband der Elternvereine für die Zukunft.

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GRUBER

G A S T H O F F L E I S C H H A U E R E I

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Josef Neugebauer

(1976-1980)

Erinnerungen seiner Tochter Mag. Regina Neugebauer

Dies erhielt er für sein unermüdliches Wirken, das bereits 1963, als Elternvertreter in Gmunden, begann. Seinem Einsatz ist es zu verdanken, dass sich die Zahl der Elternvereine von damals 36 auf 283 in nur 13 Jahren erhöhte. 1976 wurde er zum Landesobmann gewählt und auch zum Bundesobmann-Stellvertreter berufen. 1980 übergab er seinem Nachfolger, dem Freistädter Bauleiter Karl-Heinz Pramhofer, einen Verband von 345 Elternvereinen. Diese Aufbauleistung ist Josef Neugebauer gelungen!

Von 1976–80 hat Josef Neugebauer den Landesverband der Elternvereine Öffentlicher Pflichtschulen OÖ als Beirat und Obmann geführt. Als Fachoberinspektor am Vermessungsamt Gmunden war es ihm ein Anliegen, die Kraft des Elternvereines zu stärken. Verantwortungsbewusst und verlässlich agierte er mit Ruhe und Gelassenheit – es gab keine Probleme sondern Menschen, für deren Anliegen er sich einsetzte. Seine Gesprächspartner schätzten ihn als fairen Verhandler.

Da er keinen Führerschein besaß, reiste er ausschließlich mit öffentlichen Verkehrsmitteln durch Österreich – natürlich auch ohne Handy! Als Familienvater von 4 Kindern bewies er großes Einfühlungsvermögen und zusammen mit seiner verständnisvollen Frau konnte er auch seiner großen Leidenschaft nachgehen: der Zucht von edlen Rosensorten und der Pflege eines großen Gartens. Am 16. 4. 1992 verstarb Josef Neugebauer.

Eine hohe Landesauszeichnung erhielt er am 26. 4. 1980 bei der Landesverbandsversammlung der Elternvereine an Pflichtschulen in Linz. Der Amtsführende Präsident des Landesschulrates Prof. Dr. Albert Eckmayr und Landesrat Dr. Grünner überreichten Neugebauer das silberne Ehrenzeichen des Landes Oberösterreich.

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Karl-Heinz Pramhofer

(1980-1988)

Erinnerungen seiner Gattin Elfriede Pramhofer

Bereits seit seiner frühen Kindheit war mein verstorbener Mann Karl Heinz ein großer Hundefan. Besonders die deutsche Dogge hatte es ihm angetan. Sein Lebenswunsch, selbst stolzer Doggenbesitzer zu sein, sollte sich erst sehr spät – dafür umso intensiver – verwirklichen. Eine ganz spezielle – wenn auch leider viel zu kurze – Beziehung verband ihn mit seiner gelben Dogge Nero, die im Jahr 1999 Teil unserer Familie wurde.

Geboren 26. 6.1947, verstorben 12.7.2002. In erster Ehe verheiratet mit Monika, aus der zwei Kinder Karin (Leiterin der Tierschutzstelle Freistadt) und Martin (verstorben Juli 2010) hervorgingen. Beruflich übte er immer den Beruf als „Bauleiter“ aus. War 10 Jahre bei der LAWOG als Bauleiter tätig, bis er sich 1999 selbstständig machte. Zweite Heirat mit Elfriede im Jahre 1998. Sein liebstes Hobby waren Tiere, wie zuletzt die Doggen Nero und Atlantis.

Seine Erlebnisse mit Nero teilte mein Mann auf seiner Webseite mit zahlreichen Doggenfans aus dem Inund Ausland. Als ich nach dem viel zu frühen Tod meines geliebten Mannes nach einer Möglichkeit suchte, das Geschehene zu verarbeiten, las ich immer wieder auf seiner Homepage. Durch diese intensive Lektüre wurde ich mir erst der Intensität der Beziehung zwischen Karl Heinz und Nero bewusst. Es eröffnete sich mir die Erkenntnis, wie großartig die Liebe zwischen Mensch und Tier sein kann und welche Kraft und wunderschönen Stunden daraus erwachsen können!

Um den plötzlichen Tod meines Mannes zu verarbeiten, schrieb ich ein Buch „Nero - eine große Liebe“. Die letzten Jahre meines Mannes waren geprägt von der Liebe zu diesen wunderschönen Tieren. Aus diesem Buch können Sie viel von dem herauslesen, was Ihnen vielleicht wichtig erscheint. Nämlich, wie Karl Heinz wirklich war und wie ihn nur wenige kannten.

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LAbg. Anton Hüttmayr

(1988-1993)

50 Jahre Elternverein sind ein echter Grund zum Feiern.

aktuellen Themen diskutiert und vieles konnte unterstützend für die Schule erarbeitet werden. Schule hat den Kinder zu dienen. Die Elternvereinsorganisation hilft verstärkt mit, neue Wege zu gehen und weit nach vorne zu blicken. In den Jahren meiner Elternvereinsarbeit konnte ich viele persönliche Lernschritte erleben.

Elternengagement in der Schulpartnerschaft ist von großer Bedeutung für eine lebendige Schule zum Nutzen der Kinder. Einige Jahre durfte ich im Landesverband mitwirken, davon mehrere Jahre als Obmann. In dieser Zeit gelang es, die Organisation im ganzen Land aufzubauen.

Ich wünsche weiterhin viel Kraft und Mut, um auch zukünftig Schulentwicklungen für unsere Kinder zu ermöglichen.

In den meisten Bezirken wurden Bezirksteams installiert bzw. aktiviert. Das Landesbüro wurde eigenständig und von der Sparkasse OÖ in geeignete Räume in die Lederergasse übersiedelt. Die Büromöbel wurden in Eigenregie gebaut und teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter wurden angestellt. Die Öffentlichkeitsarbeit wurde intensiviert und die Zeitschrift „Schuldreieck“ kreiert. Bei unzähligen versammlungen Bezirken wurden

Elternvereinsin allen die jeweils

Anton Hüttmayr und Dr. Michael Gugler bei der Übergabe der Ehrenurkunde 27


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HR Dr. Michael Gugler

(1993-1997)

• •

Gelebte Schulpartnerschaft Unter diesem Motto stand meine Arbeit im Landesverband der öffentlichen Pflichtschulen Oberösterreichs.

• • • •

Mit der Neuwahl des Vorstandes des Landesverbandes fand gleichzeitig eine Satzungsänderung mit dem Ziel der Demokratisierung des Landesverbandes statt. Ziel der Satzungsänderung war, in den Bezirken selbständige Bezirksvertretungen einzurichten, die mehr Nähe zu den Eltern und der Schule erreichen. Gleichzeitig hatten die Bezirksvertreter einen ständigen Sitz im Vorstand des Landesverbandes und war damit direkt in die Entscheidungen eingebunden.

der Förderung der Schulgesundheit der Gründung des Elternclubs (als Vorläufer der OÖ. Familienkarte), des Erreichens eines Familienzuschusses bei Schulveranstaltungen des Stärkens der sozialen Integration, dem Forcieren der Schulautonomie und vor allem der Stärkung der Schulpartnerschaft.

Bei einzelnen Themen, wie der Schulbuchreform konnten in Teilbereichen Erfolge erzielt werden. Andere Themen wie z.B. die Schulautonomie und die Schulpartnerschaft wurden im Interesse der Kinder forciert und konnten durch intensive Elternarbeit und Schulungen der Klassenelternvertreter weiterentwickelt werden.

Diese Veränderung erwies sich für die Entwicklung des Landesverbandes und die Schulpartnerschaft als der richtige Weg. Die Bezirksvertretungen wurden zu starken Partnern, die die Interessen des Landesverbandes und damit der Elternarbeit in den Bezirken forcierten.

Wenngleich sich im österreichischen Bildungssystem auch zeigt, dass Veränderungen nur mit Beharrlichkeit und viel Engagement möglich sind, so lohnt sich doch die Entscheidung dafür. Elternarbeit ist ein wichtiger Motor für die Veränderung, vor allem aber für die Mitbestimmung im Schulsystem.

Die Arbeit im Landesverband war geprägt von vielen inhaltlichen Themen, wie z.B. • der Schulbuchreform, • der Mitwirkung bei der Entwicklung des Schulleiterauswahlverfahrens

So wünsche ich weiterhin allen, die sich dafür einsetzen alles Gute und viel Erfolg.

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Eva Waser

(1997-1998)

Bildung ist das höchste Gut unserer Gesellschaft – daher ist es von enormer Bedeutung, dass Lehrer, Eltern und Schüler eine Gemeinschaft bilden.

Möglichkeiten das Schulgeschehen mitgestalten. Schulpartnerschaft ist zu einem fixen und sehr wertvollem Bestandteil des Schulwesens geworden. Uns Eltern ist es ein Anliegen den künftigen Generationen ein Umfeld zu bieten um für die Zukunft gerüstet zu sein.

Dies wurde 1974 im SchuG legitimiert.

Ich wünsche dem Landesverband dass dies so bleibt und kommende Generationen daran nachhaltig arbeiten.

Die Elternvereine sind nicht mehr ausschließlich Lückenbüßer für finanzschwache Schulerhalter geworden, sondern können im Rahmen ihrer gesetzlichen

Eva Waser im Gespräch mit Dr. Enrico Savio

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Dr. Enrico Savio

(1998-2003)

Die Schule ist viel zu wichtig ... Bis in den 1980er-Jahren hat sich der Vorstand des Landesverbandes der Elternvereine öffentlicher Pflichtschulen in Oberösterreich weitgehend aus bestellten Mitgliedern verschiedener Organisationen wie Katholischen Familienverband und Kinderfreunde zusammengesetzt. Mitte der 80er begann eine Initiative, die dann, von den Vereinen an der Basis ausgehend, engagierte Einzelpersonen in die Leitungsebene wählte. Damit löste das Top-down ein Bottom-up ab. Wesentlich bemerkbar machte sich das durch die Forcierung von so genannten Bezirksvertretern, die automatisch einen Sitz im Vorstand des Landesverbandes hatten. Auf der anderen Seite waren diese Vertreter auch bemüht die Vereine in den Regionen zusammenzuführen, um Informationen zu sammeln und auszutauschen sowie Erfahrungen und Anliegen in den Bereich des Landesverbandes einzubringen. Die Vertreter des Landesverbandes sahen es als ihre Aufgabe diese Punkte wiederum den Verantwortlichen, insbesondere im Landesschulrates, vorzutragen. Mit den amtierenden Präsidenten Hofrat Dr. Johannes Riedl und seinem Nachfolger hatte man offene, jedoch auch diskussionswillige Schulpartnerrepräsentanten seitens des Landes.

Schulgestaltung und –politik kümmerten, dürften ein gewisses, vielleicht auch nach Akzeptanz ringendes Novum gewesen sein. Elternvertretung wandelte sich damit, um es pointiert auszudrücken, vom Organisieren von Schulfesten, gesunde Jausen und Schulhofgestaltung zum Engagement um verbesserte Pädagogik und Bildung. Inhaltlich standen dabei sicher die Anliegen der Kommunikation – um es neutral zu formulieren - von Lehrer/innen und Schüler/innen im Mittelpunkt. Die pädagogischen Probleme, bis hin zu so genannten Problemlehrer/innen, wurden schnell Mittelpunkt der Debatten. Umgekehrt sind auch jene Kinder und Eltern offen zum Thema geworden, die - aus welchen Gründen auch immer -, für die Schulen und Pädagog/ innen eine harte Nuss darstellten. Die Analysen und Diskussionen sind retrospektiv gesehen, bei natürlich aller Akzentuierung der jeweiligen Partnerseiten mit einer Offenheit und einem Problembewusstsein geführt worden, die die Sorge um die Kinder im Focus behielt. Nicht so leicht war es allerdings mit manchen Lehrergruppierungen und -vertretern in einen vertieften Dialog zu kommen. Zu massiv dürften hier noch die Vorurteile bestimmend gewesen sein. Andererseits sind auch die vielen Bemühungen einzelner Schulen und ihrer Lehrer/innen wahrgenommen worden. Sie waren die Modelle einer Pädagogik im Interesse der Kinder und wurden vom Landesverband gerne zitiert. In diesem Sinne wurde die Schulpartnerschaft forciert, aus der Überzeugung dass ein konstruktiver Dialog mit Schule für die Kinder die beste Basis und den besten Lernerfolg bildet und das nicht nur auf behördlicher

Deutlich war zu spüren, dass dies auch eine Umstellung für die Behördenvertreter war, denn Eltern die sich organisierten und sich nicht nur um Detailfragen ihrer Schulkinder, sondern auch um die Grundsätze der 32


übermittelt wurde. Weit über 20.000 Eltern erhielten somit Informationen aus erster Hand. Darüber hinaus wurden auch bezirksweise Infoabende mit dem Themenschwerpunkten „Schulorganisation, -recht und Schulpartnerschaft“ angeboten. Diese Abende waren somit wiederum der direkte Kontakt zu den Eltern, da sie vor allem von Vorstandsmitgliedern durchgeführt wurden. Ein besonderer Wert wurde auch auf die Bezirksversammlungen gelegt, da dort die Erfahrungen aus den einzelnen Vereinen fokussiert wurden und auch wieder Eltern für die Vereinstätigkeiten gewonnen werden konnten.

Ebene! Insbesondere wurde den Vereinen vor Ort die Schulpartnerschaft als optimale Kommunikationsform nahe gelegt. So sollte selbst bei Konflikten zuerst das Gespräch mit den Betroffenen gesucht werden und erst nach mangelndem Erfolg der Instanzenweg beschritten werden. Die Folge war, dass der Landesverband sich intensiv um die Information der Eltern zu kümmern begann. Ein direkter Weg war die Elternvereinszeitung „Das Schuldreieck“, die nunmehr nicht nur an die Vorstände der einzelnen Vereine, sondern auch jedem einzelnen, gemeldeten Vereinsmitglied vor Ort

Jahreshauptversammlung - Podiumsdiskussion mit Primar Dr. Gerstl, Vorsitzender der Lehrergewerkschaft Paul Kimberger und Prof. Dr. Clemens Seyfried 33


Themenschwerpunkte des Landesverbandes waren in Sachen Bildung insbesondere die zentralen Fragen wie Schulautonomie, Integration, Kernund Erweiterungsbereiche in den Fächern über Benotungssysteme bis hin zu pädagogischen Konzepten wie offenes Lernen, Montessori oder Teamteaching. Schon vor der attestierten Mittelmäßigkeit beim Abschneiden von den diversen Testungen der Schüler/innen hat sich der Landesverband mit der Qualität der Pädagogik auseinandergesetzt und in diesem Zusammenhang die Vergleichbarkeit der Schulen (Bildungsstandards) oder ein „strategisches Controlling“ der Bildung gefordert. Lehrer/innen sollen nicht alleine gelassen werden und daher in ihrem Berufsleben eine Förderung durch qualifizierte Begleitung erhalten. Damit könnte eine Steuerung erfolgen, die die Verbesserung des Bildungsniveaus unserer Kinder zur Folge hätte. So hat sich in dieser Zeit der Fokus der Themen von peripheren Fragen hin zu den zentralen Punkten der Bildung unserer Kinder entwickelt.

Die Jahre der aktiven Landesverbandsarbeit waren somit keine Zeit spektakulärer Ereignisse aber auch nicht von Nebensächlichkeiten. Es wareine Zeit des beharrlichen Thematisierens insbesondere von Schulpartnerschaft und Förderung der Qualität der Bildung. Im Nachhinein kann festgehalten werden, dass es trotz aller Beharrlichkeit und Starrheit im konkreten System des Schullebens wert war sich ehrenamtlich zu engagieren. „Denn die Schule ist viel zu wichtig, als dass sich die Eltern nicht um sie kümmern“, war mein Leitmotiv als ich mich vor mehr als zwanzig Jahren in diesen Bereich des gesellschaftlichen Lebens einzubringen begann. Die sehr schnell spürbaren Grenzen ergaben sich durch die Ehrenamtlichkeit eines Vereines, wodurch staatliche Organisationen immer im Vorteil waren. Doch die Teamstruktur in unserem Verband, das unfassbar große Ausmaß von eingebrachter Zeit, offenem Gedankenaustausch, Engagement und gutem Willen im damaligen Vorstand hat eine gewisse Aufmerksamkeit und vielleicht positive Entwicklung im Schulleben Oberösterreichs bewirkt.

Wenn man heute die Diskussionen, Maßnahmen und angedachten sowie teilweise sogar schon umgesetzten Veränderungen, wie Bildungsstandards, Lehrer/ innenausbildungu.a verfolgt, würde man meinen, dass gerade unser Landesverband in Oberösterreich schon 20 Jahre gedanklich voraus war. Kann sein, dass solche Beiträge der Eltern auch einen (Um) Denkprozess mitinitiiert haben.

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Sieglinde Guserl

(2003-2006)

Erinnerung an den Landesverband . . .

schätzung getragen und es konnten zwar nicht alle, aber doch sehr viele Punkte erfolgreich umgesetzt werden.

In den 13 Jahren meiner Tätigkeit im Landesverband der Elternvereine an den öffentlichen Pflichtschulen hat sich in Punkto Elternmitwirkung an den Schulen sehr viel verändert.

„Nur informierte Schulpartner sind gute Schulpartner“ war ein Ausspruch eines Bezirksschulinspektors und diese Aufgabe der Information wurde vom Landesverband durch die alljährlich im Herbst in allen Bezirken des Landes abgehaltenen Informationsabende wahrgenommen. Dabei wurden die Eltern und Elternvertreter über ihre Rechte und Pflichten informiert und konnten so wiederum ihr Wissen bei den Klassen- und Schulforen einbringen. Dadurch wurde die Schuldemokratie mit Leben erfüllt.

1986 wurde gesetzlich die Schulpartnerschaft eingeführt, die Praxis sah jedoch auch 10 Jahre später noch ganz anders aus. Der Landesverband hatte es sich deshalb zur Aufgabe gemacht diese Zusammenarbeit an den oö Schulen zwischen Eltern, Lehrern und Schülern zu entwickeln und kontinuierlich auszubauen.

Das Aufgabengebiet des Elternvereines wandelte sich vom „Kaffee- und Kuchen backen“ hin zur aktiven Mitgestaltung an den Schulen. Bestmögliche Unterrichtsqualität, kindgerechte Pädagogik, Chancengleichheit usw. wurden zu Themen in den Elternvereinssitzungen, deren Ergebnisse an vielen Schulen wahrgenommen und im Sinne der Schülerinnen und Schüler umgesetzt wurden.

Es wurden durch die Initiative des Landesverbandes verstärkt Elternvereine an den Pflichtschulen gegründet. Für eine erfolgreiche Arbeit der Elternvereine war natürlich die Unterstützung und Motivation der Elternvereinsfunktionäre durch den Landesverband eine wesentliche Grundlage. Durch die Bezirksvertreter wurde eine sehr gute Informationsschiene zu den Elternvereinen an der Basis gelegt und somit war der Landesverband immer am Puls der Geschehnisse an den Schulen. Daraus resultierten die einzelnen Schwerpunkte, die wir als Vorstandsmitglieder in unser Arbeitsprogramm aufnahmen und auch an die Verantwortlichen der oö Schulpolitik weitergetragen haben. Die Zusammenarbeit mit den Bezirks- und Landesschulbehörden war von gegenseitiger Wert-

Zu den umfangreichen Serviceleistungen des Landesverbandes zählten auch die Elternvereinsfunktionärsschulungen, Obleuteund Bezirksvertreterschulungen, Kommunikations- und Konfliktbewältigungsseminare, usw. Diese wurden von den Elternvertretern sehr zahlreich angenommen. Dadurch erhielten sie viel an Wissen und Sicherheit, die ihnen bei der Umsetzung ihrer Elternvereinsziele an den Schulen von Vorteil war. 35


Ich war und bin nach wie vor der vollen Überzeugung, dass für eine gute Pädagogik in der Schule und einem optimalen Unterrichtsertrag auch eine konstruktive Zusammenarbeit zwischen den Schulpartnern eine wichtige Voraussetzung ist. Darum war ein erklärtes Ziel meines Engagements im Landesverband die Kommunikation zwischen Schulleitung, Schulbehörden und Lehrer/innen mit Eltern und Kindern zu intensivieren und zu verbessern.

Schülertransport drei Kinder wie zwei Erwachsene gezählt werden, sowie die langen Wartezeiten, usw. Im Zuge einer österreichweiten Umfrage der Landesverbände der Elternvereine an den öffentlichen Pflichtschulen im Jahr 2004, die gemeinsam mit dem Katholischen Familienverband zum Thema „Sicherheit in Schulbussen“, durchgeführt wurde, kamen insgesamt 6752 Rückmeldungen. Knapp 60 Prozent davon, nämlich 3988, kommen aus Oberösterreich. Trotz der groß angelegten Unterstützung, unter anderem auch von der oö Landesregierung, scheiterte dieses Thema bisher an der „Unfinanzierbarkeit“.

In diesem Zusammenhang war mir die Wahrung von Rechten der Kinder und Eltern ein großes Anliegen, insbesondere wenn Konflikte in den Schulen aufgetreten sind. Bei den zahlreichen Mediationsgespräche mit Lehrern, Eltern und Schüler an den Schulen zu denen ich eingeladen war, war die gemeinsame Suche nach einer für alle zufrieden stellenden Lösung fast immer erfolgreich.

Durch meine Mitwirkung, u.a. als stellvertretende Vorsitzende im Dachverband, nutzte ich die Gelegenheit wichtige schulpolitische Themen des Landesverbandes OÖ in den Dachverband einzubringen und aktiv an deren Lösungen mitzuwirken. So fand im Jahr 2006 eine österreichweite Erhebung zur Ferienregelung und den schulautonomen Tagen statt und auch hier zeichneten sich die oö Eltern mit der höchsten Beteiligung aus. 2/3 der 127.505 Rückmeldungen, nämlich 75.000 kamen aus OÖ. 80 % sprachen sich damals für die Abschaffung der schulautonomen Tage aus. Nach intensiven Verhandlungen der Schulpartner sieht die gesetzliche Regelung seitdem nunmehr die bundesweite zentrale Freigabe von 2 dieser 4 „schulautonomen“ Tage vor. Für weitere 2 wird wie gewohnt eine Empfehlung abgegeben.

Um den Eltern auch eine praktische Hilfe bei Problemen und Konflikten anzubieten, wurde vom Landesverband eine umfangreiche Beratungstätigkeit, ähnlich einer Ombudsstelle, für die unterschiedlichsten Anfragen von Eltern und Elternvertretern eingerichtet, die sehr intensiv in Anspruch genommen wurde. Eine groß angelegte Initiative des LV OÖ in dieser Zeit war das Thema „Sicherheit in den Schulbussen“. Der Landesverband der Elternvereine an den öffentlichen Pflichtschulen forderte seit Jahren verbesserte Bedingungen beim Schülertransport. Dazu gehörte unter anderem die Forderung nach Streichung der 2:1 Zählregel, wonach beim

Ebenso war die Senkung der Klassenschülerhöchstzahl ein Dauerthema beim Landes- und Dachverband. Im Laufe der Jahre wurden zahllose Anträge und 36


Petitionen eingebracht. Dass die Klassengröße nun maximal 25 betragen darf, ist als großer Erfolg der anhaltenden Forderung der Elternvertreter auch aus dem Landesverband OÖ zu werten.

Landesverband der Elternvereine an den öffentlichen Pflichtschulen eine sehr aktive, herausfordernde und auch bereichernde Zeit war, in der der Landesverband die oö Schulpolitik aktiv mitgestaltet hat.

Da all diese Aktivitäten ausschließlich ehrenamtlich erfolgten, wurden natürlich den Beteiligten auch sehr oft die Grenzen des Machbaren aufgezeigt. Rückblickend kann ich sagen, dass die Zeit im

Ich wünsche dem Landesverband und seinen Funktionären weiterhin viel Energie, Geduld und Diplomatie für ihr Engagement in der Elternvertretung im Sinne einer partnerschaftlich gestalteten Schule.

Sieglinde Guserl und Edth Trinkl beim Wechsel der Präsidentschaft

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Edith Trinkl

(2006-2012)

Selten war es so schwierig, Kinder zu erziehen wie jetzt! Noch nie konnten Eltern ihren Kindern so viel bieten, noch nie haben sie sich so viele Sorgen gemacht. Eltern haben Angst um ihre Kinder, Angst gehört zur Elternliebe. Kinder wollen neugierig sein dürfen, geliebt und groß werden in dem sicheren Gefühl, dass Vater und Mutter ihnen zutrauen, das Leben meistern zu können. Sie brauchen Eltern, die nicht hinter jeder Ecke einen Sensenmann sehen und in jedem Lebensmittel eine Allergie! Dafür brauchen Eltern die Unterstützung von Elternvereinen und auch die Schule um gemeinsam diese Herausforderung zu meistern. Ich bedanke mich bei allen ehrenamtlich arbeitenden ElternvereinsfunktionärInnen für Ihre Hilfe und wünsche Ihnen noch viel Erfolg bei der Aufgabe unsere Kinder bei einer schönen und erfolgreichen Schullaufbahn zu unterstützen!

Edith Trinkl übergibt an Kurt Süss die Vereinsführung

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Aktuelle Vorstandsmitglieder Herbert Fröller Geburtsdatum: 23. 6. 1963 Familie: verheiratet, 3 Kinder 1989, 1992 und 1995 Beruf: Vertragsbediensteter beim Gemeindeamt Grünbach bei Freistadt Elternvereinstätigkeit: 2001 – 2003 Obfrau-Stellvertreter in Grünbach 2003 – 2006 Obmann in Grünbach (seit 2012 Ehrenobmann) seit 2004 Bezirksvertreter für den Bezirk Freistadt und Beirat im Landesverband, 2009 – 2011 Schriftführer-Stv. und seit 2011 Schriftführer im Landesverband

Thomas Neuwirth

Carola Bauer Geburtsdatum: 15. 1. 1968

Geburtsdatum: 17. 11. 1970 Familie: verheiratet, 1 Kind Manuel, geb. 2002 Beruf: Leiter Private Banking bei der Sparkasse Kremstal-Pyhrn Elternvereinstätigkeit: 2009 Obmannstellvertreter Kirchdorf/Krems 2010 Kassier Interessen und Hobbies: Zeit mit Familie verbringen, Elternverein, Tennisclub Kirchdorf, FC Bayern München, Reisen, Cineast

Hobbies: Familie, Fotografieren, Wandern, Österreichurlaub, Elternvereine unterstützen

Familie: Lebensgemeinschaft, 2 Kinder – Nadine, geb. 1998, Daniel, geb. 2002 Beruf: Buchhalterin Elternvereinstätigkeit: 2005 Rechnungsprüfer Elternverein Gunskirchen seit 2006 Obfrau vom Elternverein der VS und HS Gunskirchen seit 2010 Beirat im Landesverband seit 2011 Bezirksvertretung WelsLand und Vorstandsmitglied im Landesverband Interessen und Hobbies: Meine Familie, Schifahren, Schwimmen, Reisen, Gedichte schreiben, Elternverein

Mein Motto: Nicht die Lehrer schlecht, sondern die Schule gut machen! 41


Aktuelle Vorstandsmitglieder Wolfgang Tober

Erich Auer

Silvia Aichinger

Geburtsdatum: 24. 7. 1974

Geburtsdatum: 6. 12. 1966

Geburtsdatum: 4. 5. 1969

Familie: verheiratet, 2 Kinder Sebastian, geb. 2000, und Dominik, geb. 2002

Familie: verheiratet mit Elisabeth, 2 Kinder – Erich, geb. 2003, und Martin, geb. 2005

Familie: verheiratet, 2 Kinder – Jasmin, geb. 1997, und Julia, geb. 1999

Beruf: Objektberater bei Jeld-Wen Door Solutions (DANA Türen Gmbh) Elternvereinstätigkeit: 2006 - 2007 Obmannstellvertreter VS Rosenau, seit 2007 Obmann VS Rosenau, seit 1. 6. 2010 Bezirksvertreter für den Bezirk Kirchdorf/Krems Interessen und Hobbies: Ganz klar an erster Stelle my family and my kids! Rallye, Internet, mountainbiken, schi fahren, schwimmen, wandern, an Autos herum schrauben, Modellbau

Beruf: Service- u. Regelungstechniker für Heizungs-, Solaranlagen, krankheitshalber in Pension Elternvereinstätigkeit: 2009 Obmann-Stellvertreter vom Elternverein der VS Gmunden-Stadt seit 2009 Bezirksvertreter Gmunden und Vorstandsmitglied seit 2011 Obmann vom Elternverein der VS Gmunden-Stadt und KassierStellvertreter im Landesverband Interessen und Hobbies: Wandern, Radfahren, Schifahren, Schwimmen, Fotografieren und Elternverein

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Beruf: Einzelhandelskauffrau Elternvereinstätigkeit: 2006 – 2008 Kassier EV der VS1 Marchtrenk 2008 – 2010 Obfrau EV der VS1 Marchtrenk seit 2010 Obfrau EV der NMS in Marchtrenk seit 2011 Rechnungsprüferin im Landesverband Interessen und Hobbies: Radfahren, Spazierengehen mit der Familie und unserem Hund, Elternverein


Aktuelle Vorstandsmitglieder BSI RR Franz Weissenböck Geburtsdatum: 17. 12. 1952 Familie: verheiratet, 3 Kinder Beruf: Hauptschullehrer in Reichenthal und Hellmonsödt, Hauptschuldirektor in Altenberg bei Linz, seit 1. 8. 2005 Bezirksschulinspektor Urfahr-Umgebung

Barbara Logar-Friesacher Geburtsdatum: 17. 7. 1969 Familie: verheiratet, 3 Kinder – 14, 12 und 10 Jahre Beruf: Berufsberaterin AMS, Regionale Geschäftsstelle Linz Mutter einer pubertierenden Tochter, eines Fußballers und einer kleinen (aber süßen) Hexe

Elternvereinstätigkeit: 2006 - 2009 Obfrau Elternverein VS Engerwitzdorf Schweinbach, seit 2009 Vorstandsmitglied des Landesverbandes und Bezirksobfrau Urfahr Interessen und Hobbies: WENNNNNNN Zeit für mich selbst bleibt: lesen, mit Freundinnen quatschen und von Italien träumen

Ausbildung: Volksschule Bad Leonfelden 1 Jahr Hauptschule Bad Leonfelden Human. Stiftsgymnasium Wilhering, Päd. Akademie – Lehramtsprüfungen für: Englisch, Geografie, SozialWirtschaftskunde Zeitgeschichte (PTS), Informatik, Zusatzprüfung: Kath. Religion Schulbezogene Tätigkeiten: seit dem 3. Dienstjahr in der Lehrervertretung: Vorstand Lehrerverein, Vorsitzender der Lehrergewerkschaft Bezirk Urfahr, Vorsitzender der Personalvertretung Urfahr, Mitglied der Leistungsfeststellungskommission, des Bezirksschulratskollegiums, der Disziplinaroberkommission, Arbeitskreis Schule-Wirtschaft, ARGE-Leiter für Politische Bildung

Impressum - Herausgeber: Landesverband der Elternvereine, Anastasius-Grün-Straße 20, 4020 Linz - Druck: vöcklaDruck, 4850 Timelkam

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EV Festschrift  

50 jahre Landesverband der Elternvereine OOE

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