Page 1

Köpenicker es

lich rsön r e p r Ih pla Exem

Seniorenzeitung

die Zeitung für Treptow-Köpenick

Wir freuen uns auf Ihren Besuch

Ausgabe

2/2009 April Mai 18. Jahrgang


Herzlich willkommen im

Feste feiern im Seehotel

Hotel und Restaurant direkt am Storkower See Familie Strauß Karlsluster Straße 25 15859 Storkow Telefon (033 678) 64 20 Telefax (033 678) 73 471 Mobil 0 172 / 18 04 126

Anfahrt: A10 Südlicher Berliner Ring am Schönefelder Kreuz Richtung Frankfurt (Oder), bei Dreieck Spreeau auf die A12 Richtung Frankfurt (Oder) wechseln, Ausfahrt Storkow Richtung Storkow fahren

z. B. auf unserem hauseigenen Partyboot (für bis zu 16 Personen) oder eine Hochzeit auf dem Schiff

www.seehotel-karlslust.de

Unser reichhaltiges Angebot: Gastronomie

60 Seeterrassenplätze, 55 Wintergartenplätze, Saal für 80 Personen, Hotel-Bar, Biergarten

Tagungen Tagungsräumlichkeiten, Seminartechnik, Gasträume, Freizeitprogramm

Unterkunft 22 Doppel- bzw. Einzelzimmer, gemütlich u. komfortabel, ausgestattet mit DU/WC/TEL./TV, Aufbettung möglich

Feiern Hochzeiten, z. B. Trauung auf dem Wasser, Geburtstagsparty, Familienfeste

Freizeit Wassersport, Radfahren, Wandern, Tennis, Reiten, Golf, Wellnessbehandlungen, Fahrgastschifffahrt, geführte Touren Kanu/Fahrrad

Vermietungen Motorboote (auch führerscheinfrei), Partyboot bis 16 Personen, Kanus, Kanadier, Hydrobikes, Fahrräder

Service Bootsliegeplätze, eigener Bootssteg, Trailerbahn, Rückholservice für Boote und Fahrräder, Stadt- und Naturführungen

Karlslust ist zu jeder Jahreszeit ein Ferienparadies für die ganze Familie Bitte vorbestellen ! Oster- und Pfingstbrunch am Sonntag An den anderen Feiertagen – tolles Menü !

Berliner Krankentransportleitstelle GmbH

Krankentransport • Sanitätsdienst • berlinweit

Unsere Leistungen • • • • • • • • • • •

Krankentransport Spezialverlegungen Organtransporte Interhospitaltransfer Fahrten zum Krankenhaus Fahrten zur Arztpraxis Fahrten zur Reha-Klinik Privatfahrten Reiserückholdienst Veranstaltungsabsicherung Ersthelferausbildung

☎ 19 254 geprüfter / zertifizierter Krankentransport

Unsere Qualitätsmerkmale • • • • • • •

Verfügbarkeit 24 Std. Pünktlichkeit Flexibilität Einsatz von Spezialfahrzeugen Kurzfristige Reaktion bei 1. Hilfe Einsätzen zentrales Auftragsmanagement Qualifiziertes Personal

Krankentransport BKL 19254 • Rettungsdienst 112 • Polizei 110


„Köpenicker Seniorenzeitung“:

Geeigneter Ort, den Ruhestand zu genießen Fragen an Hellmut Königshaus, MdB (FDP)

Köpenicker Seniorenzeitung: Bundestagswahlen stehen an. Ihr Wahlkreis, Herr Königshaus, ist Treptow-Köpenick. Viele Einwohner sind älter als 65. Hunderte von Seniorinnen und Senioren leisten ehrenamtliche Arbeit. Wie stehen Sie zu diesen „Unruheständlern“? H. Königshaus: Fast 25 Prozent der Bewohner unseres Bezirkes sind über 65. Viele von ihnen tragen mit ehrenamtlicher Arbeit für die Mitmenschen dazu bei, unseren Bezirk so liebens- und lebenswert zu halten, wie er zum Glück noch immer ist. Die von Ihnen als „Unruheständier“ bezeichneten aktiven Senioren will ich daher gerne unterstützen, wo immer ich es kann. Welcher Ort könnte besser geeignet sein, seinen Ruhestand zu genießen, als Treptow-Köpenick, wenn wir zusammenstehen und auf unseren Nächsten achten? KSZ: Welche Meinung vertreten Sie zu dem Anliegen, endlich gleiches Rentenrecht in Ost und West herzustellen? H. Königshaus: Das unterschiedliche Rentenrecht in Ost und West ist in der Tat ein großes Problem. Seit langem setze ich mich für die Angleichung der Renten in den alten und neuen Bundesländern ein. Es ist nicht zu übersehen, dass sich in diesem Bereich in den vergangenen Jahren auch tatsächlich einiges getan hat. So habe ich selbst an einem Gesetzentwurf der FDP-Fraktion mitgewirkt, der ein einheitliches Rentenrecht in Ost und West vorsieht, aber noch nicht im Bundestag beraten wurde. Auch in der kommenden Legislaturperiode werde ich mich weiterhin für die Belange der Ostrentner einsetzen. KSZ: Ihr Fraktionskollege Otto Fricke hat angesichts erhöhter Neuverschuldung des Staates durch Krisenbewältigungsprogramme gefordert, die Renten auf den Prüfstand zu stellen im Interesse der Generationengerechtigkeit. Unterstützen Sie

Hellmut Königshaus

eine solche Forderung und könnten Sie uns zustimmen, daß die Rentner bereits durch die gültige Gesetzgebung mit dem permanenten Kaufkraftverlust ihrer Renten dafür bezahlen? H. Königshaus: Mein Kollege Otto Frikke hat natürlich keine Rentenkürzung gefordert, schon gar nicht eine Kürzung der derzeitigen Rentenleistungen. Aber zu Recht fordern auch die Jungen“, dass die Thematik „Generationengerechtigkeit“ jetzt auf die Tagesordnung kommt. Dabei geht es um unsere Zukunft und die unserer Kinder und Enkel. Die fragen sich, wie es in Zukunft ohne Änderungen im Rentenrecht möglich sein soll, dass immer weniger Beitragszahler immer mehr Rentenempfänger finanzieren. Schließlich werden die Renten in einem „Umlageverfahren“ erwirtschaftet, das heißt, alle Beiträge werden sofort als Leistungen, also als laufende Renten, ausgezahlt. Die FDP hat schon vor Jahrzehnten diese Entwicklung kommen sehen und eine schrittweise Umstellung des Rentensystems gefordert, die diese Herausforderungen annimmt. Denn die vielfach geforderte Übernahme der Rentenlasten durch

Editorial:

Liebe Leserinnen, liebe Leser! Die Festveranstaltung zur ersten urkundlichen Erwähnung Köpenicks vor 800 Jahren mit den höchsten politischen Repräsentanten Berlins, weiteren Prominenten und vielen Gästen aus dem Stadtbezirk ist auch schon wieder Geschichte, die Beschäftigung mit dem Jubiläum in vielfältiger Weise dauert an. Wir beschäftigen uns in dieser Ausgabe mit den Partnern in aller Welt, die demnächst zu Besuch kommen. Im Herbst finden Wahlen zum Bundestag statt. Aus diesem Anlaß sprechen wir mit Kandidaten aus unserem Wahlkreis. Den Anfang macht Hellmut Königshaus, MdB von der FDP. Darüber hinaus bieten wir Ihnen wieder eine bunte Palette von Geschichten und Gedichten, Informationen und Ratschlägen und vergessen Sie nicht den Muttertag! Hans Joachim Koppe, verantwortlicher Redakteur

den Steuerzahler würde zum gleichen Ergebnis führen wie die Fortführung des bisherigen Systems: eine Überforderung der arbeitenden Bevölkerung. Schon heute wird fast ein Drittel des Bundeshaushaltes für „Soziales“ ausgegeben. Da sich das Verhältnis zwischen Beitragszahlern und Rentenbeziehern von heute etwa 1:4 auf 1:2 im Jahre 2050 weiter verschlechtern wird, ist klar, dass die neu entstehende Lücke nicht allein aus Steuermitteln ausgeglichen werden kann. Schon jetzt trägt jeder Bundesbürger eine Steuerschuld von fast 20.000 Euro mit sich herum, die als Folge der Maßnahmen zur Abwendung der gegenwärtigen Wirtschaftskrise nochmals massiv ansteigen wird. Dass also für diese künftigen Zeiträume eine Lösung gefunden werden muss, ist klar. Dass diese nicht zu Lasten der heutigen Rentner gehen kann und wird, aber auch. KSZ: Wir danken Ihnen für das Interview. Hans Joachim Koppe


4

KÖPENICKER SENIORENZEITUNG 2-2009

Kaleidoskop

von Claudia v. Gélieu am Sonntag, 19. April 2009. Treff 14 Uhr im Hof des Schlosses Köpenick. (Beitrag 10 Euro)

Statistische Befragung

Voilà Berlin

Etwa 18.000 Berliner Haushalte – ermittelt nach einem mathematisch-statistischen Zufallsverfahren – erhalten im Laufe des Jahres 2009 einmal Besuch von einem vorher schriftlich angemeldeten und mit Erhebungsausweis versehenen Mitarbeiter des Amtes für Statistik. Für die gesetzlich vorgegebenen Fragen des Programms besteht überwiegend Auskunftspflicht. Die Angaben zu Lebens- und Familienformen der Personen im Haushalt, zu Erwerbstätigkeit und Ausbildung sowie zu den Quellen des Lebensunterhaltes sind unverzichtbar. Darüber hinaus werden Fragen zur Gesundheit und zum Gesundheitsverhalten gestellt. Eine schriftliche Beantwortung der Fragen ist möglich, wenn die Fragebögen eigenverantwortlich an das Amt für Statistik geliefert werden. Der Datenschutz ist konsequent gewährleistet, die Interviewer und Interviewerinnen sind zu strengster Geheimhaltung verpflichtet.

Im Montagscafe in der Alten Möbelfabrik, Karlstr. 12, werden am 6. April (Einlaß 19 Uhr) Französische Chansons über Berlin geboten. Der Stil ist atypisch, aber fesselnd. Mehr Informationen unter Tel.-Nr. 651 65 16, Eintritt 6 Euro.

Jubiläumsbuch Das Buch „Von Copnic nach Köpenick“ berichtet auf 376 Seiten über die 800jährige Geschichte des ältesten Stadtteils von Berlin. Herausgegeben ist es vom Heimatverein, geschrieben von dem bekannten Historiker Kurt Wernicke, der auf 31 Seiten einen zeitgeschichtlichen Überblick gibt, dann aber auch von Hobbyforschern. Interessant ist auch der Beitrag von Gunnar Nath, dem ehemaligen Leiter der Ausgrabungen in der Köpenicker Altstadt, der Bericht über den Köpenicker Bierstreit im 17. Jahrhundert (Gabi Huch) wie vieles – selber lesen macht schlau! (ISBN 9783-89626-700-9).

Oberschöneweides Geschichte Eine Dauerausstellung in der Volkshochschule Treptow-Köpenick in der Plönzeile vermittelt den Besuchern einen Eindruck über das Leben und Wirken der Menschen in Oberschöneweide und erinnert an die Industriegeschichte in diesem Kiez. Sie wurde von Studenten und Studentinnen der FHTW erarbeitet.

Gang durch die Waschküche Henriette Lustig begründete bekanntlich Köpenicks Tradition als „Waschküche Berlin“. Von ihren Anfängen bis zur Großwäscherei und Rewatex erfährt man auf einer Führung

Weiter in Karlstraße Wie die Berliner Polizei berichtet, bleibt ihr Standort in der Karlstraße. Das Gebäude wird so saniert, daß künftig alle Kräfte des Polizeiabschnittes 66 dort untergebracht werden können.

Neuer Ratgeber Eine aktualisierte Auflage des Ratgebers für Soziales und Gesundheit für das Jahr 2009 ist erschienen. Alle wichtigen Informationen über die Abteilung Soziales und Gesundheit sind darin enthalten, darüber hinaus gibt er auch Auskunft über Einrichtungen und Dienste, die als Träger der Sozialhilfe für das Bezirksamt Leistungen erbringen. Der Ratgeber ist in allen Einrichtungen des Bezirksamtes, wie z.B. den Bürgerämtern kostenlos zu erhalten.

Tanzbegeisterte gesucht Tanz ist eine Sportart, die fit hält und fast bei allen gesundheitlichen Einschränkungen ausgeübt werden kann. Gelegenheit dazu gibt es bei den Tanzgruppen von Frau Heike Voßke in der Begegnungsstätte Alte Schule. Jeden Montag wird geprobt von 13.15 Uhr – 14.30 Uhr in der Gruppe SPREE-ATHEN und 14.45 Uhr – 16.00 Uhr in der Gruppe Adlershofer Tanzfreunde. Neueinsteiger sind herzlich willkommen.

Violinspieler gesucht Die Seniorenmusikgruppe „Die Volksmusik-Oldies“ (gemischte Besetzung) in der Senioren-Freizeitstätte „Vital“ in Friedrichshagen sucht zur Verstärkung zwei Violinspieler, möglichst mit Erfahrung im Ensemblespiel. Repertroire: Volks-und Unterhaltungsmusik Probenzeiten: dienstags, 9–12 Uhr Anschrift: Seniorenfreizeitstätte Vital Fürstenwalder Damm 474 (Nähe S-Bhf. Friedrichshagen) 12587 Berlin Tel.: 6448 8724

Übrigens:

Kein Kuchen für Rentner Haben uns unsere Koalitionsabgeordneten ein dickes Paket geschnürt! Erwartungsvoll sehen wir mal nach, welches Stück wir Rentner von dem Kuchen abbekommen. Also, erstens können wir unseren alten Trabi nun verschrotten lassen und bekommen noch 2.500 Euro dafür. Aber, aber ... nur, wenn wir uns dafür ein neues Auto kaufen. Da müssten wir dann mindestens noch 5.000 Euro drauflegen. Siehste – ham wa nich. Weiter: Steuern werden erlassen für die Einkünfte, die wir an Mieteinnahmen aus unseren Häusern oder Zinsen aus unseren großen Vermögen kassieren. Siehste: Ham wa nich. Bleibt aber noch die Senkung der Krankenkassenbeiträge. Dafür können wir uns doch ein paar Bananen kaufen! Die sind sehr gesund. (Oder besser nicht, sonst bleiben wir noch länger ein „Kostenfaktor“). G. Tews

IMPRESSUM Die „Köpenicker Seniorenzeitung“ erscheint sechsmal im Jahr. Sie wird kostenlos vertrieben. Derzeitige Auflage 4.000. Her ausg eber Herausg ausgeber eber:: ELRO-Verlagsgesellschaft mbH, Eichenallee 8, 15711 Königs Wusterhausen, Telefon (O33 75) 21 43 19, www.elro-seniorenzeitungen.de Anzeig enannahme: (033 75) 21 43 19 Anzeigenannahme: e-mail: werbung-goetze@t-online.de Redaktion: Ehrenamtlicher Leiter: Hans Joachim Koppe, ehrenamtliche Mitglieder: Frank Bernhardt, Elisabeth und Gerd Jandke, Dr. Kurt Kutzschbauch, Helga Leplow, Dr. Bettina Linzer, Maria Loß, Ursula Schirmer, Detlev Streichhahn, Gisela Tews. Beiträg e: Anregungen, Kritiken und andere EinsenBeiträge: dungen sind zu richten an: Gerd Jandke, Bogenstraße 24, 12589 Berlin, (per Post, möglichst PC-Ausdruck, mindestens in 12 pt und/oder Datenträger). Telefon und Fax (030) 648 92 13. E-Mail jandke-hessenwinkel@t-online.de oder hjkoppe@arcor.de. Ver ans en: Hinweise auf Veranstaltungen sind erans anstt altung altungen: zu richten an Frank Bernhardt, Fahlenbergstraße 13, 12589 Berlin, Telefon (030) 64 84 96 99, oder e-Mail franken@gmx.de. Zusammenarbeit Zusammenarbeit:: Bezirksamt Treptow-Köpenick, Abteilung Soziales und Gesundheit, Sozialamt, Fachbereich II, Frau Ellen Leidler, Postfach 910 240, 12414 Berlin, oder Dienstgebäude Hans-Schmidt-Straße 18, 12489 Berlin, Telefon 902 97 60 84. Hin weise der RRedaktion: edaktion: Die Beiträge geben nicht unHinw bedingt die Meinung der ehrenamtlichen Redaktion wieder. Eine sinnwahrende redaktionelle Bearbeitung und Kürzung behalten wir uns vor. Für unverlangt eingesandte Beiträge und Fotos kann keine Garantie übernommen werden. Tit elbild itelbild elbild: DOMIZIL Mitten im Leben – Wir freuen uns auf Ihren Besuch Redaktionssc hluß für die AAusg usg abe 3-2009 (er sc heint edaktionsschluß usgabe (ersc scheint ang Juni) is Anfang istt der 9. Mai 2009. Anf


5

KÖPENICKER SENIORENZEITUNG 2-2009

„STERNE“ des Bezirks

Tiergeschichten

Felicitas Richter (22)

Neues von „Nelly“

ehrenamtliche Tanzpädagogin in der Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtung „Julian Grimau“ (Adlershof) „Früher hat meine Mutter im „Julian Grimau“ Tanzkurse gegeben und mich oft mitgenommen. Als sie vor zwei Jahren ihre Tätigkeit beenden musste, habe ich sofort als ehrenamtliche Tanzpädagogin angefangen. Ich engagiere mich seitdem einmal pro Woche und leite zwei Kurse: einen für die drei- bis fünfjährigen um 16 Uhr und einen für die „Großen“, also die acht- bis zwölfjährigen Kinder um 17 Uhr. Am wichtigsten bei diesem Engagement ist mir, die Leidenschaft für das Tanzen, die ich selbst in mir trage, an die Kinder weiter zu geben. Tanzen macht Spaß und schult sowohl den Körper als auch die Sinne auf spielerische Art. Gerade der künstlerische Aspekt neben der Bewegung und dem Auspowern soll die Kinder begeistern. Natürlich baue ich in diesem Engagement auch eine Bindung zu den Kindern auf. Das, was ich hier in Adlershof mache, könnte ich auch woanders durchführen. Aber ich hänge an den Kindern und freue mich, ihre Entwicklung begleiten zu dürfen. Dadurch, dass mein Leben mit dem Studium, meinem zehn Monate alten Sohn, meinen Hobbys, meiner Familie und Freunden sehr voll gepackt ist, wird die Zeit manchmal knapp. Aber die Frage, das Engagement zu beenden, hat sich mir noch nie

Felicitas Richter

ernsthaft gestellt. Mir sind die Kinder wichtig und auch die Rahmenbedingungen beim JFE Grimau sind sehr gut. Außerdem gehörte ehrenamtliche Arbeit bei mir schon immer dazu. Die Erfahrungen, die ich dabei machen darf und das, was ich von den Kindern zurück bekomme, bestätigen das immer wieder. Meine Botschaft, das Tanzen viel mehr zu fördern, transportiere ich auch über das Engagement. Meiner Meinung nach sollten alle Eltern ihre Kinder zum Tanzen schicken egal ob Mädchen oder Junge und auch in der Schule müsste es Tanzen als Unterrichtsfach geben. Ich hoffe, dass mein Engagement hilft, auf diesem Wege etwas zu bewirken.“

Sie erinnern sich gewiß noch an „Nelly“, die Blindenführhündin, die wir Ihnen in unserer Ausgabe Nr.1/08 bei einem Besuch in ihrer Ausbildungsstätte, der Stiftung Deutsche Schule für Blindenführhunde in Friedrichshagen, vorstellten. In Brüssel, wie in dem Beitrag angedeutet, ist sie mit ihrem Schutzbefohlenen noch nicht angekommen. Aber im Berliner Alltag leistet sie unschätzbare Dienste. So schrieb kürzlich Nellys Besitzer an ihren Trainer u. a.: “Ich stand am Bahnsteig des S-Bahnhofs Friedrichstraße und wollte zum Blindenverein fahren. Dort kommt der Zug nach Ahrensfelde am gegenüber liegenden Bahnsteig oft mit meinem Zug nach Potsdam gleichzeitig an, so daß es schwierig ist, das herauszuhören. Diesmal kam die Ansage vom Band und lief komplett bis zum „Zurückbleiben“ durch, allerdings war noch gar kein Zug eingefahren. Mit Stock wäre ich in der Eile bestimmt auf’s Gleis gestürzt. Aber „Nelly“ hat mich zurückgehalten…“

Auf ein Wort:

Gedanken zum Muttertag Am 10. Mai 2009 ist Muttertag. Der Ursprung des Muttertages ist schon im Altertum zu finden. Bei den alten Griechen wurde zu Ehren der Urmutter, Reha, der Mutter aller Göttinnen und Gottheiten, ein großes Frühlingsfest gefeiert. Als Begründerin des heutigen Muttertages gilt die Amerikanerin Anna Maria Jarvis. Sie hatte in Grafton am 9. Mai 1907 zum zweiten Todestag ihrer eigenen Mutter 500 weiße Nelken vor der örtlichen Kirche an andere Mütter ausgeteilt. Im folgenden Jahr wurde auf ihr Drängen hin, in der selben Kirche allen Müttern erstmals eine Andacht gewidmet. Nun setzte sich Anna Maria Jarvis hauptamtlich das Ziel, einen offiziellen Muttertag zu schaffen. Sie schrieb Briefe an Po-

litiker, Geschäftsleute, Geistliche und Frauenvereine. Bereits 1909 wurde darauf hin der Muttertag in 45 Staaten der USA begangen. 1914 erklärte dann der damalige Präsident Wilson den zweiten Sonntag im Mai zum nationalen Feiertag. In Deutschland wird der Muttertag seit 1922 gefeiert. Er wurde vor allem durch den Verband der Deutschen Blumengeschäftsinhaber mit Plakaten „Ehret die Mutter“ etabliert. Mit der steigenden Verbreitung der Kommerzialisierung bereute die Begründerin des Feiertages, ihn ins Leben gerufen zu haben. Sie kämpfte aber erfolglos für die Abschaffung. In den USA werden die Aufwendungen für Muttertagsgeschenke nur von Weihnachten übertroffen.

Der Gedanke, Mütter an einem Feiertag zu ehren, hatte sich inzwischen in vielen Europäischen Staaten festgesetzt. Die Mutter, die so vielseitigen Aufgaben bewältigt, als liebevolle Beschützerin, als zuverlässige Ratgeberin, als Chaosbeseitigerin und gute Zuhörerin. Sie organisiert den Haushalt und noch vieles mehr. Mütterlichkeit ist eine ehrenwerte Charaktereigenschaft und wurde schon häufig in allen Kunstgattungen gestaltet. Doch wie wird vor allem so eine Ehrenwerte Frau in der Literatur beschrieben, wenn sie Schwiegermutter wird? Und vor allem in Märchen, wo eine Stiefmutter immer eine Böse sein muß. Ich möchte auch diesen Müttern Ehre und Anerkennung widmen, weil sie meist genau so selbstlos wie leibliche Mütter ihre schwierigen Aufgaben bewältigen und oft zu wenig Verständnis erfahren. U. Schirmer


6

KÖPENICKER SENIORENZEITUNG 2-2009

Frühjahrsputz für den Körper Gespräch mit Dr. Kate P. Leiterer Köpenicker Seniorenzeitung: Der Winter ist vergangen – aber so mancher blinzelt so ziemlich verschwiemelt in das Frühjahr. Müde, schlapp – woran liegt das? Dr. K. P. Leiterer: Das liegt vor allem an der nicht ausreichenden Ernährung mit Vitaminen und anderen Vitalstoffen – das sind Nahrungsmittel, die unbedingt in der täglichen Ernährung vorhanden sein müssen. Ältere Menschen sind häufig fehlernährt schreibt auch der Köpenicker Arzt Dr. Berthold Braun in seinem monatlichen Patientenbrief und sagt weiter: „Viele Menschen ernähren sich falsch. Dieses Ergebnis läßt sich belegen, indem man die Patienten, die im Krankenhaus aufgenommen werden, auf ihre Vitalstoffversorgung untersucht. Hierbei zeigt sich beispielsweise, dass durchschnittlich 25 % aller Patienten in Europa fehl- oder unterernährt sind. Eine besonders Besorgnis erregende Situation liegt bei der älteren Generation – den über 75jährigen – vor: In dieser Altersgruppe leidet jeder zweite eingewiesene Patient an einer Fehl- beziehungsweise Mangelernährung. Mindestens die Hälfte der über 75jährigen Patienten sei beispielsweise mit den wichtigen Vitaminen D, E und Folsäure unterversorgt. Ein wichtiger Schritt zur Genesung der Patienten sollte nach Meinung vieler Ernährungswissenschaftler daher eine zusätzliche Versorgung mit Vitaminen und weiteren Vitalstoffen sein. Was häufig nicht bedacht wird: Zum Zeitpunkt der Feststellung der Vitalstoffunterversorgung sind die Folgen des Vitalstoffmangels oftmals schon fortgeschritten. Beeinträchtigungen des Immunsystems und des Stoffwechsels beispielsweise sind dann häufig schon längere Zeit vorhanden. Auch in Altenheimen sollten die Betreuer

Die „Spindlersfelder Orgelpfeifen“ und ich Am 23.September 2008 half ich spontan auf dem Schloßplatz in Köpenick beim Binden von Blumensträußen für Alten- und Pflegeheime. Auf einer ausliegenden Liste las ich, daß der Verein „Sternenfischer“ Freiwillige für ehrenamtliche Tätigkeiten in Altenheimen, Schulen und Kitas suchte. Nach kurzem Nachdenken über mein enges Zeitbudget entschloß ich mich, mich für „Vorlesen in Kitas“ zu bewerben, weil ich Kinder und Bücher liebe und meine fünf Enkelkinder inzwischen dem Vor-

dazu angehalten werden, verstärkt auf eine gesunde, vitalstoffreiche Ernährung zu achten, zumal auch hier durchschnittlich etwa die Hälfte der Bewohner einen Vitalstoffmangel aufweist Außerdem bewegt man sich im Winter meist viel zu wenig und besonders zu wenig an der frischen Luft. KSZ: Überall werden Rezepte angepriesen. Was halten Sie vom Heilfasten? Dr. K. P. Leiterer: Wegen des vorher Gesagten ist Heilfasten für ältere Menschen sogar oft gefährlich. Ältere Menschen sollten aber im Frühjahr an eine Entschlackung des Körpers denken, denn während der Wintermonate und der meist fetthaltigeren Ernährung bei kaltem Wetter und der damit verbundenen Übersäuerung des Körpers ist das Entschlacken wesentlich für die Gesundheit und das Wohlbefinden. KSZ: Was für eine Entschlackungskur schlagen Sie vor? Dr. K. P. Leiterer: Man sollte den Körper alkalisieren. Das bedeutet, eine Zeit lang weniger oder gar kein Fleisch und tierische Fette, dafür Obst und Gemüse zu sich nehmen. Dies kann durch Rohkostsalate und Obst- und Gemüsesäfte ergänz werden. Dabei dürfen wir nicht vergessen, daß, wie wir schon mal erklärt haben, das gekaufte Obst und Gemüse nur noch ein Zehntel der Vitamine und Mineralien enthält, wie vor ca. 20 Jahren (nach einer Greenpeace-Studie). Das heißt, das auch Nahrungsergänzungsmittel in Form von Vitamin- und Mineralienpräparaten angesagt sind. Außerdem kann man der Übersäuerung des Körpers auch mit der Benutzung von Basic-Pulvern oder Tabletten aus der Apotheke, die man entsprechend der Gebrauchsanweisung einnimmt, beikommen.

KSZ: Was müssen Senioren beachten, besonders, wenn sie an Herz-Kreislauf-Krankheiten oder Diabetes leiden? Kann man durch Entschlackung gerade auf diese Erkrankungen positiv einwirken? Dr. K. P. Leiterer: Gerade für Senioren, deren Stoffwechsel schon geschädigt ist, was sich in den genannten Krankheiten äußert, ist eine Entschlackung und die zusätzliche Zufuhr von Vitaminen und Mineralien sehr wichtig und kann die Krankheit auch lindern. KSZ: Was halten Sie von den von manchen Krankenkassen angebotenen Ernährungsberatungen? Dr. K. P. Leiterer: Bitte erkundigen Sie sich bei Ihrer Krankenkasse, ob sie Ernährungsberatungen anbieten. Dann sollten Sie dieses Angebot unbedingt wahrnehmen. Denn je mehr man weiß, desto richtiger kann man es anwenden und damit sich gesund erhalten oder gesünder werden. KSZ: Hilft auch Gymnastik bei der Entschlakkung? Dr. K. P. Leiterer: Natürlich – Bewegung, Gymnastik, Spaziergänge und Sport, wie Walking, Jogging oder Schwimmen können sehr zur Entschlackung und zum rundum Wohlbefinden beitragen. Für das Gespräch dankt Gisela Tews

lesealter entwachsen sind. Seit Anfang Dezember 2008 besuche ich durch Vermittlung der „Sternenfischer“ einmal in der Woche die Kita „Orgelpfeifen“ und lese den älteren Kindern, die mittags nicht mehr schlafen möchten, Märchen vor. Mein Zuhörerkreis wechselt oft, aber ich habe auch schon einige Stammzuhörer. Am Ende der Vorlesestunde suchen wir gemeinsam für die nächste Stunde ein Märchen aus dem dicken Märchenbuch der Gebrüder Grimm aus. Es gibt sogar Favoriten, die schon zweimal gewünscht wurden, wie z. B. Schneewittchen. Während des Vorlesens fällt es einigen meiner kleinen Zuhörer manchmal schwer, ihr

Temperament zu zügeln. Wenn sie das Märchen schon kennen, dürfen sie dann selbst Passagen erzählen. Dann lese ich weiter und alle hören wieder aufmerksam zu. Merke ich, daß möglicherweise einige Kinder ein Wort aus dem Märchen nicht kennen, so frage ich nach und erkläre das Wort. So war allen Kindern das Wort „Witwen“, das in vielen Märchen vorkommt, nicht bekannt, aber „Waise“ kannten alle. Es macht mir große Freude zu sehen, wie wißbegierig, aktiv und fröhlich meine kleinen Zuhörer sind. Ich denke, daß Kinder und Bücher zusammengehören, und leiste gern dazu einen kleinen Beitrag. Leonie Brasack

Dr. Kate Leiterer


7

KÖPENICKER SENIORENZEITUNG 2-2009

GmbH

Wohlfühlen...! Ein Haus zum

Gerontopsychiatrisches Wohnen Dementiell erkrankte Bewohner benötigen eine besondere Betreuung und Hilfestellung:

Unsere Leistungen – Großzügige, helle, mit Notrufanlage und TV- sowie Telefonanschluss ausgestattete Einzel-und Doppelzimmer – Verpflegung durch hauseigene Küche / 4 Mahlzeiten täglich – Reinigung der Wäsche durch hauseigene Wäscherei – Friseur und Fußpflege vor Ort – Tägliche Zimmerreinigung – Täglich wechselndes Therapie- und Beschäftigungsangebot, Feste und Ausflüge

– Wir pflegen in kleinen, überschaubaren Wohngruppen. – Die individuelle Gestaltung der Räumlichkeiten hilft bei der Orientierung. – Der Alltag in den Wohngruppen wird von unserem geschulten Fachpersonal kompetent und lebendig gestaltet. – Den Bewohnern werden die für sie wichtigen Freiräume gelassen. – Begleitende Beratung der Angehörigen – Tageszuschlag von ca. 17,99 €

Seniorenzentrum „Haus an der Spree“ GmbH Bootsbauerstraße 17 • 10245 Berlin • Heimleitung: Frau Soltysiak Tel. 030-26 39 59-0 • Fax 030-26 39 59-115 • 24-Std.-Handy: 0172-99 13 145

Wenn ich schon umziehe, dann will ich ins Grüne nach BERLIN-JOHANNISTHAL wo für mich rundum alles stimmt.

Wir freuen uns auf Ihren Anruf und sind für Sie da Wohnungsgenossenschaft Johannisthal eG Sterndamm 200 A • 12487 Berlin Tel. 030/63999410 • Fax 63974400

MIETHOTLINE: 030 - 63 99 94 22 m.hofmann@wgjo.de


8 irekt an den Ufern der Dahme lädt die Gaststätte Haus Rheinau zum verweilen ein. Geboten wird eine Vielzahl von Gerichten aus der guten alten Hausmannskost. Von frischen Bratkartoffeln mit Schnitzel, Bauernfrühstück bis hin zu verschiedenen Fischgerichten mit frischen Salaten. Kaffeespezialitäten, Kuchen und Eisbecher in vielen Variationen gehören selbstverständlich auch mit zum Angebot. Wer sich einen Überblick verschaffen möchte, ist jeden Donnerstag recht herzlich bei unserem Feierabend-Büfett willkommen. Es bietet Ihnen einen kompletten Querschnitt von Suppen bis Dessert, von warm bis kalt, von herzhaft bis süß, das alles für nur 6,66 € zum Winterpreis nur noch bis zum 30.04.09. Der Seniorentanzclub Zeuthen hat in unserem Haus sein neues Domizil gefunden und

KÖPENICKER SENIORENZEITUNG 2-2009

D

Zeuthen - Hankelsablage, Fontane-Allee 17 Telefon 033762 / 728 28 www.haus-rheinau.de

lässt sonntags bei Livemusik das Tanzbein über unser Parkett schweben. Wir hoffen zu Ostern auf warme Temperaturen, damit unsere Gäste den Frühling am Wasser im Gartenlokal genießen können. Für Fragen stehen wir Ihnen unter 033762 / 72828 gern zur Verfügung.

Unseren treuen Lesern und Geschäftspartnern wünschen wir ein frohes Osterfest und einen fleißigen Osterhasen. Seniorenzeitung jetzt auch im Internet: www.elro-seniorenzeitungen.de


9

KÖPENICKER SENIORENZEITUNG 2-2009

Freunde in der Ferne – bald bei uns zu Gast Besonders im Juni eines jeden Jahres, zu den „Treptower Festtagen“ oder während des „Köpenicker Sommers“, kann man im Bezirk kleine oder größere Gruppen von Leuten entdekken, die langsamen Schrittes Sehenswertes bestaunen und gespannt der Frau oder dem Mann zuhören, die da mit lauter Stimme erzählen und mit ausholenden Armbewegungen auf dieses oder jenes hinweisen, worauf sich auch sofort die Köpfe der Zuhörenden synchron in die angegebene Richtung drehen. Das wäre eigentlich nichts Besonderes, besuchen doch immer mehr Fremde unseren schönen Bezirk. Es wird bei den erwähnten Gruppen aber etwas Außergewöhnliches dadurch, daß die Worte, die der Vorübergehende vernimmt, keine Deutschen sind, sondern z. B. englische oder italienische oder spanische. Das wäre vielleicht in unserem internationalen Berlin auch noch nichts Besonderes. Wenn man aber genauer hinsieht, dann entdeckt man an vielen Jackenaufschlägen das Wappen unseres Bezirks. Spätestens dann weiß der kundige Bürger, daß es Gäste aus den Partner-Städten und Partner-Gemeinden von Treptow-Köpenick sind, die da auf einem Rundgang informiert werden und die die Anstecknadeln bei ihrer vorherigen offiziellen Begrüßung im Rathaus von der Bürgermeisterin oder dem BV-Vorsteher als Willkommensgruß erhielten. So wird es auch wieder im kommenden April geschehen! Zum „800. Geburtstag“ von Köpenick laden Bürgermeisterin Gabriele Schöttler, BVV-Vorsteher Siegfried Stock und der Verein „Partner Treptow-Köpenick e.V.“ Repräsentanten aus allen Partnerorten, zu denen unser Bezirk offizielle freundschaftliche Beziehungen unterhält, ein. Dann werden wieder solche kleine oder größere Gruppen den Bezirk durchstreifen – und das vom 22. bis 26. April 2009. Eine ganze „Woche der Städtepartnerschaften“ wird unseren Bezirk prägen. Neben offiziellen Treffen mit Kommunalpolitikern, Bezirksverordneten und Vereinsvertretern wird es viele Begegnungen mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern geben, mit jungen Leuten, Sportlern, Schülern, Künstlern, um durch sie alle die Partnerschaft mit unseren Freunden aus elf Orten in nah und fern noch lebendiger zu gestalten und für beide Seiten vorteilhafter zu entwickeln. Gedanken dazu werden im Laufe dieser „Woche der Städtepartnerschaften“ auch während eines ganztätigen Workshops ausgetauscht und gesammelt: eine Ideenwerkstatt findet statt, an der neben den rund 40 Gästen an die 60

Bürgerinnen und Bürger unseres Bezirks teilnehmen sollen, so die Planung. Erwartet werden zu dieser „Woche der Städtepartnerschaft“ deutsche Gäste aus Köln und Odernheim, Österreicher aus Märzzuschlag (Kapellen), Italiener aus Albinea, Amerikaner aus East Norriton Township, Peruaner aus Cajamarca, Slowenen aus Izola, Tschechen aus Olomouc, Serben aus Subotica, Ungarn aus dem Komitat Vesprem und vielleicht auch Polen aus Warszawa-Mokotöw. All das sind Partnerstädte des Bezirks Treptow-Köpenick mit langjährig gewachsenen gegenseitigen Verbindungen auf kommunaler und auch privater Ebene. Die Vorbereitungen zu Besuchsprogramm und Gästebetreuung laufen schon seit Wochen intensiv, getragen vom Bezirksamt und dem 2003 gegründeten bezirklichen Städtepartnerschaftverein „Partner TreptowKöpenick e.V.“ Dieser Verein hat sich die Aufgabe gegeben, die Aufnahme, Pflege und Vertiefung von partnerschaftlichen und freundschaftlichen Kontakten zwischen den Bürgern Treptow-Köpenicks und den Bürgern der Partnerstädte im In- und Ausland – hier wie da – transparenter zu gestalten und allgemein mitzuhelfen, gegenseitiges Kennenlernen, Verbundenheit und Freundschaften zu entwickeln, damit Menschen und kommunale Einrichtungen ihren Weg hin zu einem geeinten Europa leichter finden. Der Verein, nun schon weit über fünfzig Mitglieder stark, unterstützt auch im Bezirk vorhandene Initiativen, Projekte, Schulen und Vereinigungen, die sich bilateral diesem Thema widmen. Natürlich ist weitere Mitarbeit von Bürgerinnen und Bürgern sehr gewünscht. Der Vereinsvorstand freut sich über jeden neuen Interessenten/jede neue Interessentin für diese schöne Aufgabe vom „Schnuppern“ bis zur Mitgliedschaft. Seinen Sitz hat der Verein im Rathaus Treptow. Auskünfte zu den Städtepartnerschaften und zum Verein erteilen gern: der Vorsitzende Ulrich Stahr (Telefon 0170 - 166 06 11) und Geschäftsführerin Karin Zehrer (Telefon 0175 - 418 50 50). Hier noch interessante Details zu einigen unserer bezirklichen Partnerschaften: Albinea: In der Nacht vom 25. zum 26. August 1944 sollte in der norditalienischen Stadt eine deutsche Wehrmachtskommandostelle von Partisanen angegriffen werden. Fünf deutsche Soldaten sympathisierten mit ihnen. Einer war der Feldwebel Hans Schmidt aus Treptow. Fortsetzung auf Seite 15

Entdeckungen am Wegesrand

Grille im Regen

Foto: Labudda

Die Kripo rät

Gelbe Gedächtnisstütze! Weil immer wieder Gauner erfolgreich sind mit ihren Tricks, auf irgendeine Weise in die Wohnung zu gelangen, hat sich die Kripo etwas einfallen lassen: Die gelbe Gedächtnisstütze. Das ist ein knallgelb-auffälliger Türanhänger, den man sich innen an die Klinke hängt und der davor warnt, Fremde in die Wohnung zu lassen. Wie notwendig das ist, kann man aus dem Polizeirapport lesen. Nicht ganz neu, aber im Augenblick verstärkt angewendet wird der „Zetteltrick“. Vor der Tür steht eine auf den ersten Blick vertrauenswürdige Person und bittet um einen Zettel und einen Kugelschreiber, weil sie mal eben was wichtiges aufschreiben müßte für jemanden. Im Stehen schreibt es sich schlecht, also bittet man höflich in die Wohnung zu kommen, wird dann irgendwie abgelenkt und kann sich nur noch wundern über alles, was man hinterher vermißt: Schmuck, Geld, vielleicht sogar die EC-Karte. Wir Ossis sind noch immer zu vertrauensselig. Deshalb gelingt manchmal auch der Notfalltrick. Jemand klingelt, bittet dringend telefonieren zu dürfen um den Rettungsdienst zu rufen. Klever reagierte darauf eine so Angesprochene: Sie reichte das Telefon raus und schloß erst mal die Tür mit dem Riegel. Auch auf Zettel kann man übrigens auch im Flur schreiben mit einer festeren Unterlage. Am besten aber lassen Sie sich warnen von der gelben Gedächtnisstütze! G. Tews


10

KÖPENICKER SENIORENZEITUNG 2-2009

Leben nach dem Schlaganfall Neuer Bereich „Reha-Wohnen“ im Vitanas Senioren Centrum Bellevue eröffnet Schlaganfall! Jährlich trifft es in Deutschland über 200.000 Menschen. Und es trifft nicht nur die Senioren. Nein, mit hohen Zuwachsraten steht die Gruppe der „jungen Alten“ (50+) besonders im Fokus. Diese Entwicklung hat das Vitanas Senioren Centrum Bellevue in der Köpenicker Parrisiusstraße zum Anlaß genommen und für betroffene Senioren ein Konzept erstellt. Dieses unterstützt und fördert die Patienten mit speziellen therapeutischen und pflegerischen Angeboten, damit sie ein weitgehend selbständiges Leben führen können. Diese Spezialisierung einer stationären Pflegeeinrichtung ist im Berliner Großraum Treptow/Köpenick bisher einzigartig. Neben geschulten Fachpflegekräften gehören eine Ergotherapeutin, eine Psychologin und eine Sozialarbeiterin zum Team, das sich um die Betroffenen kümmern wird. Eine Hausarztpraxis, ein Neurologen, eine Physio-, Logo- und Ergotherapiepraxis sowie der Beratungsstelle Netzwerk „Leben im Kiez“ unterstützen das Team, das sich in Zukunft um die 15 Bewohner des Bereichs kümmern wird. So können über Fallbesprechungen zielgerichtet Therapieverläufe erarbeitet werden, die besonders auf nicht-rehafähige Patienten und Patienten nach einer Anschlussrehabilitation ab dem 50. Lebensjahr im Rahmen einer dauerhaften stationären Pflege zugeschnitten sind.

Und die Plätze in diesem neuen Wohnbereich des Senioren Centrums Bellevue sind begehrt. Schon am Eröffnungstag erfolgte der erste Einzug, zwei weitere folgten in den nächsten Tagen, und weitere Gespräche mit Interessenten wurden von den Verantwortlichen bereits geführt. Am 20. Februar 2009 eröffnete Dr. Willi J. Hermanns, Vitanas-Geschäftsführer, in festlicher Atmosphäre die neue Wohngemeinschaft und begrüßte Vertreter der Kommunalpolitik und der Presse, des DRK-Krankenhauses, des Krankenhauses Hedwigshöhe und der Medianklinik. Centrumsleiter Joachim Müller erläuterte im Anschluss das Konzept „Reha-Wohnen“, stellte die Therapeuten des Hauses und die beteiligten Kooperationspartner vor. Danach konnten sich alle Interessierten auf einem Rundgang die Patienten- und Therapieräume ansehen. Wünschen wir dem Team Reha-Wohnen im Vitanas Senioren Centrum Bellevue viel Erfolg bei der weiteren Arbeit. Kontakt: Vitanas Senioren Centrum Bellevue, Parrisiusstraße 4-14, 12555 Berlin, Telefon (030) 64 16 76 – 0, www.vitanas.de

6. Vogelsdorfer Nordic Walking Lauf mit ALFA Walking Jung und Alt hatten sich am 21.02.09 eingefunden um am 6. Vogelsdorfer Nordic Walking Lauf, organisiert vom Gesundheitszentrum Vogeldorf ots Schadock GmbH und Ihren Partnern, teilzunehmen. Der Schirmherr der Veranstaltung, der Bürgermeister der Gemeinde Fredersdorf-Vogelsdorf, Dr. Uwe Klett kam mit dem Fahrrad und Brandenburgs Justizministerin Beate Blechinger hatte ihre Langlaufskier mitgebracht . Es konnten drei und sechs Klometer langen Touren bewältigt werden, die von erfahrenen Trainern begleitet wurden. Sogar das Wetter wurde brillant organisiert, knapp unter 0° C, eine geschlossene Schneedecke und kein Niederschlag, waren ideale Bedingungen für die sportliche Betätigung. Auch für Essen, Getränke und Begleitmusik war gesorgt. Nach der Erwärmungs-und Dehnungsgymnastig gab es eine Interessante Unterweisung in eine neue Form des Nordic Walking, der Nordic-

Walking-Alfa-Technik. Was ist das Neue an der ALFA-Technik? Sie leitet sich nicht ab von dem griechischen ALPHA, sondern von: Aufrechte Körperhaltung Langer Arm Flacher Stock Angepasste Schrittlänge Die aufrechte Körperhaltung! Dadurch werden die Rücken- Rumpf und Bauchmuskulatur beansprucht und vor allem auch die Bandscheiben „durchsaftet“. Ganz wichtig, die aufrechte Haltung führt dazu, dass wir unseren Organen wieder mehr Bewegungsspielräume geben, die Rotation massiert die Organe zusätzlich. Das Zusammendrücken der Schulterblätter führt zu einer Dehnung der Brustmuskulatur, die Sauerstoffzufuhr wird erheblich verbessert.


11

KÖPENICKER SENIORENZEITUNG 2-2009

Sommers Freizeitshuttle

WALDBLICK LÜDERSDORF/TREBBIN

Taxi-Mietwagenunternehmen

Am Dorfanger 2 12529 Schönefeld Tel.: +49 (0)30 - 675 66 90 Mobil: +49 (0)172 - 365 44 99 info@sommers-freizeitshuttle.de www.sommers-freizeitshuttle.de

Tagesausflug am 03.05.2009 und am 24.05.2009 Ein Tagesausflug zu den faszinierenden Relikten deutscher Militärgeschichte in der Nähe von Sperenberg.

Inhaber: Heike Lehmann Dorfstr. 73 • 14943 Lüdersdorf Telefon: 033731-17015 • Telefax: 033731-10808 E-Mail: bernd-luedersdorf@gmx.de • Internet: www.waldblick-L.de Öffnungszeiten: Di.-Sa. 1130-2400 • So. 1000-2200 • Mo. Ruhetag Alles behindertengerecht Unseren Spezialitäten: - hausgebackener Blechkuchen, Torten und Desserts - Aal und Forelle aus der Hausräucherei, auch zum Mitnehmen Sie können wandern: - durch Misch- und Nadelwald - zum Benediktinerkloster Alexanderdorf ca. 5 km - oder durch das Runddorf Lüdersdorf

GASTSTÄTTE ZUM STECKENPFERD Wander-und Reiter-Gaststube mit Blick in die Reithalle

(Voranmeldung für den 3.5. bis spätestens 21.4.; für den 24.5. bis spätestens 10.5. erwünscht)

Der Tageausflug findet mit einem Kleinbus (Mercedes Sprinter) statt. Er ist mit einer Klimaanlage ausgerüstet und bietet bequem 8 Personen platz. Ablauf: - Abfahrt: 11.00 Uhr vom S-Bahnhof Grünau - Weiterfahrt: nach Lüdersdorf ins Restaurant Waldblick von 11.45 Uhr – 13.30 Uhr Mittagessen - Weiterfahrt: nach Kummersdorf zur Heeresversuchsstelle von 14.00 Uhr – 15.30 Uhr Führung durch das Gelände - Weiterfahrt: nach Saalow zu Kaffee und Kuchen in der Gaststätte zum Steckenpferd von 16.00 Uhr – 17.30 Uhr Besichtigung der Scheunenwindmühle - anschl.: Rückfahrt nach Berlin Grünau Preis pro Person: 35 € (Speisen, Getränke sowie Führung sind im Preis nicht enthalten)

Carola Händel Dorfaue Saalow 13 • 15838 Am Mellensee OT Saalow Tel. 03377-204239 • Funk: 0172-7731147 www.steckenpferd-saalow.de Angebot: - durchgeh. deutsche warme Küche ab 12°° Uhr - Kaffee, Kuchen und Eis • Do nach Vereinbarung

Diese Stöcke, aber auch weitere Produkte und Serviceleistungen der Firma ots-Schadock GmbH konnten nach der Tour besichtigt und erprobt werden. Nettes und freundliches Fachpersonal gab vielen Fragen rund um die Gesundheit Auskunft und Anleitung. Die Teilnehmer waren voller Lob über die gelungene Veranstaltung und sind beim 7. Vogelsdorfer Nordic Walking Lauf 2010 wieder mit dabei und werden bestimmt einen zusätzlichen Interessente mitbringen. ots Schadock Försterweg 26 15370 Vogelsdorf Tel. 033439 / 40 9-0

Bürgermeister Dr. Uwe Klett, Brandenburgs Justizministerin Beate Blechinger und Helga Schadock (vorn von links)

Als zweites ist der lange Arm zu erwähnen, er verlängert die Schubphase und erhöht somit den positiven Nutzen die der Stockeinsatz auf den Oberkörper. Zusätzlich entspannt er Nacken- und Halsmuskulatur. Durch den langen Arm, wenig Einsatz des Ellenbogens, kann die gesamte Oberarmmuskulatur und Rückenmuskulatur physiologisch trainiert werden. Das heißt die gesamte rückwärtige Muskulatur arbeitet. Therapeuten sprechen hier von der offenen und geschlossenen Kette! Die Stöcke bestehen aus Karbon, damit haben sie eine gute Elastizität und sind sehr leicht. Die Stocklängen werden optimal an die Körpergröße angepasst.

Die letzte Gruppe geht auf die Strecke


12

KÖPENICKER SENIORENZEITUNG 2-2009

Idyllisch – ruhig – modern – und doch in zentraler Lage Wir besuchten das neue DOMICIL-Pflegeheim in Treptow und unterhielten uns mit dem Leiter Sven Koppehel Noch konnte sich das wechselhafte Märzwetter nicht entscheiden, aber Krokusse und Schneeglöckchen sprossen bereits aus dem gepflegten Rasen des neuen Pflegeheims und kündeten den nahen Frühling an. Wir sind mit dem Leiter der Pflegestätte, Sven Koppehel zum Informationsgespräch verabredet. Pünktlich begrüßt uns ein Mann in mittleren Jahren; hemdsärmelig, mit Händen die zugreifen und aufmerksamen Augen, die sehen und entscheiden können. Schnell und unkompliziert kommt unser Gespräch in Gang. „Herr Kopehel, ohne es richtig zu merken, ist hier im Kiez des Baumschulenweges etwas entstanden, das äußerlich den Eindruck eines sauberen und soliden, bürgerlichen Villenviertels macht, aber innen steckt eines der modernsten Pflegeheime Deutschlands. Warum wurde ausgerechnet Treptow dafür ausgewählt?“ Die Lage in Treptow entsprach genau der Philosophie aller Domicil-Pflegeheime in Deutschland: Mitten im Leben stehen! Mitten im Kiez, wo die Pflegebedürftigen nicht nur ihre gewohnte Heimat, sondern auch ihre Familien in der Nähe haben. Außerdem sollen auf der einen Seite Ruhe und Natur, aber auf der anderen Seite Kultur, Geschäftsleben und Verkehrsanbindung gewährleistet sein. Das alles haben wir in unseren neuen Haus in Treptow miteinander verbinden können: Auf der einen Seite die gediegene Ruhe und Gemütlichkeit der Mörike- und Rinkartstraße, und nur ein paar Schritte weiter die Post und alle Geschäftsmöglichkeiten und Ärzte rund um Baumschulenund Kiefholzstraße. Hinzu kommen jetzt der neue S-Bahnhof und etliche weiträumige Busverbindungen. Nicht zu vergessen das nahe Spreeufer, Plänterwald und Königsheide. Das sind zunächst vorteilhafte äußere Rahmenbedingungen für ein modernes Pflegeheim. Hier stehen die Pflegebedürftigen mitten im Leben und doch umgeben von Ruhe und einem hoch motivierten Pflege-Fachpersonal…

Apropos hoch motiviertes Pflegepersonal: Bedeutet das eine gute technische und medizinische Ausbildung…? Natürlich achten wir beim Pflegepersonal auf Ausbildung und Berufserfahrung. Hier ist uns der beste Standard höchster Maßstab. Aber bei den Einstellungsgesprächen achte ich auch auf andere positive Eigenschaften: Auf Mitmenschlichkeit, Verständnis und Einfühlungsvermögen. Das Personal hat nicht nur die Aufgabe der so genannten technischen Versorgung wie Pflege, Reinigung, Verpflegung, sondern es muss auch zuhören, Zeit haben und auf die Pflegebedürftigen eingehen können. Nur so können wir von einer ganzheitlichen Pflege sprechen, bei der der Mensch im Mittelpunkt steht… So etwas hat seinen Preis. Befürchten Sie nicht, dass einige Familien vor den Kosten eines Pflegeheims zurückschrecken…? Bei dieser Frage ist zunächst Information und Aufklärung das Wichtigste: Interessierte sind jederzeit zu einem Besuch, zum Rundgang und zum ausführlichen Gespräch eingeladen. Dabei wird auch geklärt, wie weit die Pflegeversicherung und notfalls auch staatliche Zusatzhilfen – z.B. das Sozialamt – greifen können.

Kietzfest im Baumschulenweg

Eine Ihrer Schwerpunkte ist die kulturelle Freizeitarbeit mit Ihrem Gästen. Ich sehe fast täglich wechselnde Angebote in Ihrem Programm… Ja, unter Leitung unserer Ergotherapeutin Anne Morgenstern veranstalten wir bunte Nachmittage und Spiele, Lesungen und Vorträge. Es gibt auch Kaffee und Kuchen sogar für Gäste von draußen. Am Samstag, 09. Mai beteiligen wir uns aktiv am Kiezfest in der Baumschulenstraße. Unter anderem sind wir an der Kirche mit einem Info-Stand vertreten und betreiben einen Shuttle-Bus, der die Besucher für 1,50 Euro vom S-Bahnhof Baumschulenweg zu den Spät’chen Baumschulen bringt. Es ist ein nostalgischer Doppeldecker der BVG, oben offen, mit mehreren Zwischenstopps im Kiez… Herr Koppehel, unsere Gesprächszeit läuft uns davon und Geschultes Pflegepersonal mit Liebe zu den Menschen der Platz in einem einzigen In-

terview reicht nicht aus. Viele wichtigen Details müssten wir eigentlich noch besprechen. In Zukunft sollten wir alle Interessierten, also die Pflegebedürftigen und deren Angehörige, immer wieder über Einzelheiten Ihrer Pflegestätte informieren. Dazu gehören Finanzierungsfragen ebenso wie Gespräche mit dem Pflegepersonal, die vielseitige Kulturarbeit und die medizinische Betreuung, der Speiseplan ebenso wie Ihre großzügige Besuchszeitenregelung… Da haben Sie völlig Recht. Information schafft Vertrauen. Und Vertrauen ist für ein Pflegeheim oberstes Prinzip. Uns ist sehr daran gelegen, die Öffentlichkeit regelmäßig zu informieren und Kontakt mit ihr zu halten. Aber Sie sind auch ganz herzlich eingeladen, zwischendurch einfach uns zu besuchen und bei einer Tasse Kaffee mit uns zu reden. Im persönlichen Gespräch liegen die besten Lösungen… Das Gespräch mit Sven Koppehel führte Michael Kuss-Setz DOMICIL-Seniorenpflegeheim Baumschulenweg Mörikestraße 7 • 12437 Berlin-Treptow Tel. (030) 53 00 75 0 www.domicil-seniorenresidenzen.de

Sven Koppehel hat sein Handwerk von der Pike auf gelernt: Er begann seine Karriere als Pfleger, wurde nach dem Studium Diplom-Pflegewirt, arbeitete u. a. jahrelang in Rettungsstellen und Intensivstationen Berliner Krankenhäuser, war schließlich Pflegedienstleiter und vier Jahre im Domicil Pflegeheim Pankow aktiv. Seit Oktober 2008 leitet er das neu erbaute Treptower Pflegeheim Baumschulenstraße in der Mörikestraße.


KÖPENICKER SENIORENZEITUNG 2-2009

13


14

KÖPENICKER SENIORENZEITUNG 2-2009

Osterküken in Rudow Rechtzeitig zu Ostern werden ab dem 8. April im Berliner Edelsteinhaus in Rudow nestwarme Tagesküken zum anschauen und streicheln gezeigt. Nach Ostern werden diese Küken auf einen Bauernhof gebracht und haben dort frei laufend, Mist scharrend und Regenwurm pickend ein schönes Leben vor sich.

Historische Oster-Grußkarten Oster-Grußkarten um 1920 in Prägedruck

Das Edelstein in Rudow hat für Sie geöffnet: Gründonnerstag 10-18 Uhr und Ostersamstag 10-18 Uhr

Aus dem Archiv des Berliner Ansichtskarten Cabinet, Wegerichstraße 7, 12357 Berlin-Rudow, Tel.: 030/6610247


15

KÖPENICKER SENIORENZEITUNG 2-2009

Sechs Chöre sangen für den Turm der Berliner Gedächtniskirche

Oma, erzähl mal was!

Sie proben als getrennte Chöre unter dem Dirigat des Pianisten, Organisten und Sängers Karsten Drewing, 6 Chöre, die am 11. Januar 2009 das Publikum der ausverkauften KaiserWilhelm-Gedächtniskirche begeisterten und den Erlös für den Erhalt des Turmes spendeten. – Wenigstens zwei von ihnen sind in unserer Nähe angesiedelt: das BEROLINA-Chorensemble Köpenick e.V. und die Chorgemeinschaft Woltersdorf sind echte Volkschöre! Mit von der Partie waren außerdem der Extra Chor Brandenburg, der Telekom Männerchor Berlin, der Kirchenchor Blankenburg und der Projektchor „Wolle“ mit anspruchsvollstem Programm.

Spannender als manches Märchen empfinden unsere Kinder, wenn Oma was „von früher“ erzählt. Gleichzeitig wird damit ja auch ein Stück Familiengeschichte weitergegeben. Das Sensationellste war bei uns das folgende Ereignis:

Jeder der Chöre stellte sich mit Gesängen vor, die seine Spezifik deutlich machten. Dann vereinten sich alle Gesangsensembles im Freiheitschor aus „Nabucco“. Die folgenden Spirituals „Oh when the saints“ und „Good news“ bewegten das Publikum, regten es zum Mitsingen an und ließen wohl den Gedanken aufkommen, ob es nicht schön wäre, bei solchem Singen mitzutun. Es bieten sich also zwei Wege an: Chormitglied zu werden oder für den Erhalt des Turmes der Gedächtniskirche zu spenden, der als Ruine weiterhin mahnend an den 2. Weltkrieg erinnern soll, als Gegenentwurf zur Dresdner Frauenkirche sozusagen! (Stiftung KWG, Konto 22222, Berliner Bank, BLZ 100 200 00). Zu beidem möchte Sie ermutigen! Margard Wohlfarth, Kulturwissenschaftlerin

Freunde in der Ferne Fortsetzung von Seite 9 Der Plan mißlang. Hans Schmidt und seine Kameraden wurden erschossen. Albinea ehrte die fünf Deutschen mit der Ehrenbürgerschaft. So begann die Verbindung zu unserem Bezirk. Inzwischen gibt es in Albinea eine Via Treptow und hier bei uns einen Albinea-Platz und einen Don-UgolettiPlatz, benannt nach dem Pfarrer, der es 1944 erreichte, daß die Erschossenen nicht namenlos verscharrt wurden. 1997 kam es in Albinea zur offiziell unterzeichneten Partnerschaft und 1998 zur Wiederholung dieser Unterzeichnung hier vor Ort.

Wie Mutter auf die Kirche kletterte

Anfang des 20. Jahrhunderts, als meine Mutter nahe der Samariterkirche in Friedrichshain aufwuchs, rumpelte nur ab und an ein Pferdefuhrwerk durch die Straßen. Besonders die Seitenstraßen eigneten sich daher prächtig als Spielstraßen. Viel lieber als artig mit dem Puppenwagen zu spazieren spielte meine Mutter mit den Jungs Treibeball. Dabei musste der Ball möglichst weit geworfen werden. Konnte ihn die Gegenpartei auffangen, durfte sie drei Schritte vor, sonst zurück zum Aufprallplatz des Balls. Nun wurde beim Weit auch hoch geworfen. Da landete eines Tages das gute Stück in der Regenrinne des Kirchenschiffs. Ziemlich hoch, das weiß jeder. Aber meine sportliche Mutter – eingedenk des Empfangs, der ihr zu Hause ohne Ball blühte – begann mit der Rettungsaktion. Sie zog sich an der Regenrinne hoch bis aufs Kirchendach. Aber wie runterkommen? Da runter führte kein Weg. Passanten holten die Mutter, die lehnte dann leichenblaß an der Häuserwand. Schließlich mußte die Feuerwehr her. Die hatte zwar schon manche Katze von einem Dach geholt, aber bestimmt noch nie ein kleines Mädchen. Soviel steht fest: Diese Gene an Mut und Waghalsigkeit hat mir meine Mutter nicht vererbt. G. Tews

EasT Norriton Township: Nach dem Mauerfall 1989 suchte von den USA aus eine „The Bridge“ genannte Initiative Kontakte zu deutschen Städten und Gemeinden, um Unterstützung beim Aufbau von demokratischen Strukturen anzubieten. In Berlin waren es nur Bezirksbürgermeister Michael Bruckner und BVV-Vorsteher Wolfgang Sparing aus Treptow, die sofort reagierten. 1991 wurde die Partnerschaft offiziell unterzeichnet. Die gegenseitig vorteilhaften Beziehungen kommen besonders deutlich darin zum Ausdruck, daß es u. a. schon zu einem Austausch von Verwaltungsmitarbeitern kam, wodurch viele und beiden Kommunen nützende Erfahrungen und neue Kenntnisse gesammelt werden konnten.

Vier Viertel Bienenvölkchen zwei verliebte Leute und ein frecher Spatz Wölkchen das die Träume trübte heute und den letzten Satz Schlagerlied im Tanz sich dreh’n erwachen und vereinen ein Abschied ein Aufwiederseh’n ein Lachen und ein Weinen Hans Joachim Koppe

Leichtigkeit Schwebend leicht wie eine Feder, wie ein Blatt, so wünscht ich oft mir mein Gemüt. Leicht, licht, hell und strahlend, losgelöst von dunkler Dumpfheit, trüber Müdigkeit und Last. Nicht geduckt fröstelnd in der Öde sondern froh schwimmend auf glitzernden Wellen des Lebens. Maria Loß

Cajamarca: Die Beziehungen zu dieser alten Inca-Stadt, 2700 Meter hoch in den Gebirgszügen der Anden gelegen, wurden und werden besonders durch die Arbeitsgemeinschaft „Städtepartnerschaft Treptow-Köpenick-Cajamarca“ des 1996 gegründeten „Fördervereins Lokale Agenda 21 Treptow-Köpenick e.V.“ initiiert und getragen. Viele interessante Informationen bietet dazu die Homepage www.staepa-cajamarca.de. Im Mai 2008 waren Bürgerinnen und Bürger aus unserem Bezirk in Cajamarca zu Gast. Dabei entstand durch den Verein „Partner Treptow-Köpenick e.V.“ eine umfangreiche Video-Dokumentation über dieses Land und seine Leute. Ulrich Stahr


16

KÖPENICKER SENIORENZEITUNG 2-2009

Ich und die Mode Kaum zu glauben, das Verhältnis zur Mode kann eine verzwickte Angelegenheit sein. Das liegt nicht an der Mode als solcher, denn die ist ein altes Kulturgut. Es liegt an den wechselnden Zeitläufen. Für mich begann es kompliziert zu werden, als der völlig überflüssige Zweite Weltkrieg ausbrach. Ich war ein kleines Mädchen und wuchs in den Kriegsjahren empor wie ein Bambusbäumchen. Das Ergebnis war ein gestörtes Verhältnis zur Mode in einem Alter, wo der Mensch besonderen Wert auf schicke Kleidung legt. In dieser Zeit wurden aus zwei ehemaligen Kinderkleidern ein Minikittel geschneidert oder aus einer alten Übergardine ein Dirndl. Die Weltmode draußen, auf die wir neidisch schielten, waren damals weit schwingende Maxikleider. Wenn ich heute die Jugendmode betrachte, die meine Enkelin trägt – rank, schlank, schick – freue ich mich. Aber ich denke zurück an mein gestörtes Verhältnis zu modischer Kleidung in diesem Alter. Nun, die Zeit der Bakelitschuhe ging vorbei. Einfach wurde es aber nicht, sich zu kleiden wie erträumt. Es folgte die Planwirtschaft. Manchmal erwischtest du hübsche Sachen. So zog ich aus, eine Kaffeemaschine zu erwerben und kam zurück mit einem tollen Mantel. Oder ich benötigte warme Handschuhe, kam aber mit einem flotten Badeanzug nach Hause. Solche Lieblingsstücke hegte und pflegte man. Das konnte aber das Modebedürfnis nicht vollständig befriedigen.

Was uns damals die hervorragende Zeitschrift Sibylle an Mode vorführte, gab es für uns nur auf dem Papier. Zum Selbstschneidern hatte eine Frau im „Zweischichtsystem“ keine Zeit. Lustig war, wenn auf einem Betriebsfest zwei Kolleginnen mit dem gleichen Kleid erschienen. Das passierte hin und wieder, und ist keine Mär. Gern erinnere ich mich an die Entstehung meines Hochzeitskleides. Weiße Seide aus China hatte ich erstanden. Wie nun weiter? Ein kleines Modeatelier in der Leipziger Mädlerpassage schneiderte mir ein Traumkleid nach einem französischen Hochglanz-Modemagazin. Mittels dieser Fremdquelle erhielt ich auch den Tipp, wie ich ein Minischleierchen flott auf meinem Haar befestigen könne. Heute würde ich das auf Neudeutsch als „Highlight“ in meinem Verhältnis zur Mode bezeichnen. In den neunziger Jahren war der Erwerb von Kleidung nicht mehr kompliziert: Jeans, schwingende Röcke, Blazer, Schuhe – alles war da je nach Geschmack. Also entkrampfte sich mein Verhältnis zur Mode. Ich war zufrieden. Doch die Zeiten wurden nicht unbedingt besser und damit auch das Modeangebot. Viele Läden bieten Billigangebote an. Statt Seide Chemiestoffe, die auf der Haut jucken. Die Schnitte sind häufig eintönig über einen Leisten produziert. Was soll ich nun anziehen? Viele fragen sich das heute wieder. Eine verzwickte Angelegenheit. Maria Loß

Nächstes Konzert am 19. Juni

An diesem hoffentlich warmen und sonnigen Junitag musizieren wieder gemeinsam die drei Instrumentalgruppen der Seniorenfreizeitstätten in Friedrichshagen, Wendenschloß und Hessenwinkel im dortigen Nachbarschaftszentrum. Unser Bild zeigt die „Volksmusik-Oldies“ aus Friedrichshagen.

Aus der Unlust sprießt die Lust Ich kann es mir leisten, keine Lust zu haben Muß nicht hinter Erfolgen her jagen Kann morgens in meinem Bette liegen bleiben Und die Zeit mit Dösen gut vertreiben Vorbei die Tage, wo mich die Pflichten trieben Wo keine Muße mir war geblieben Genieße den Tag der grau und träge verläuft Ich weiß, solche Tage sind nicht gehäuft Sie vergehen und schenken dann prickelnde Lust Plötzlich sich entwirrt der lähmende Frust Neugier und Kraft sich dann wieder frisch zeigen Und Pläne, die in den Himmel steigen U. Schirmer

Ein wärmebedürftiges Lebewesen Zu dem wärmebedürftigsten Lebewesen möchte ich den Menschen zählen. Ich glaube es, weil ich auch ein Mensch bin und weiß, wie wärmebedürftig ich bin. Weil ich aber auch Wärme, die man mir schenkt, weiter geben kann, erhalte ich stets welche zurück. Ein freundliches Lächeln, ein paar nette Worte können mich für Stunden oder sogar den ganzen Tag erwärmen. Schon morgens im Fahrstuhl, wenn mich die jungen Leute, die zur Schule oder zur Arbeit eilen, nett begrüßen, sehen auch trübe Tage freundlich aus. Wenn mir jemand erzählt, dass die Menschen unfreundlich, kalt, herzlos und egoistisch sind, kann ich nur staunen. Ich kenne nur Menschen, die Wärme benötigen. Und wenn ich ihnen ein wenig wärme schenken kann, mildere ich auch ihre Härte. Mir ist allerdings auch mein Vorteil bewusst. Ich muss nicht mehr energisch Ziele erreichen, kann gelassen allen Dingen entgegensehen. Dabei fallen mir Erlebnisse aus meiner Jugend ein. Ich habe nämlich nicht vergessen, wie viel Kraft ich damals erhielt durch ein warmherziges, dankbares Lächeln besonders von alten, schwer erkrankten Menschen. U. Schirmer


17

KÖPENICKER SENIORENZEITUNG 2-2009

Unser Netzwerk erweitert sich Schon im letzten Jahr haben wir über das Netzwerk „Leben im Kiez“ berichtet. Unter dem Motto „Für ein selbstbestimmtes Leben im Alter“ unterstützen ehrenamtliche Helfer, zusammen mit professionellen Anbietern sozialer und medizinischer Dienstleistungen, Senioren, sich so lange wie möglich ein würdevolles Leben in den eigenen vier Wänden zu gestalten. So führen zum Beispiel ehrenamtliche Mitarbeiter Internet-Kurse für Senioren in Kooperation mit der 11. Oberschule (Gymnasium) durch. Auch haben sich Paten schaften im Kiez gefunden, die sich bei der Bewältigung kleinerer Nöte im Alltag beistehen. Doch was, wenn gesundheitliche Probleme die Mobilität immer weiter beeinträchtigen? Kann jemand beim Einkaufen und der schweren Hausarbeit behilflich sein? Wie kommt man an einen Rollator? Gibt es Hilfen beim Ausstieg aus der Badewanne? Darf man eine ebenerdige Dusche einbauen? Was kostet dies? Und was ist, wenn ich es mir nicht leisten kann? Fragen über Fragen. Die Hilfsangebote sind vielfältig. Doch wie findet der Betroffene die für sich passenden heraus. Auch hier helfen besonders geschulte Ehrenamtliche in „präventiven Beratungsgesprächen“. Dank der Netzwerkstrukturen haben sie einen „heißen Draht“ zu den anbieterneutralen Beratungsstellen des Landes, wie der Koordinierungsstelle Rund ums Alter oder dem neu geschaffenen Pflegestützpunkt, zu Wohnungsbauunternehmen und Handwerksbetrieben ebenso wie zu Sozialstationen und anderen professionellen Anbietern der Altenhilfe. Seit zwei Jahren arbeitet das Netzwerk in einer Modellregion – der Köpenicker Altstadt, dem Allendeviertel, sowie Wendenschloß. Nun möchten wir unser Angebot auf andere Gebiete unseres Bezirkes ausdehnen. Am 3. Februar 2009 hat sich eine Gruppe Ehrenamtlicher für den Raum Köpenick Nord, Dammvorstadt, Friedrichshagen, Rahnsdorf und Hessenwinkel gegründet. Der Aufbau einer Gruppe für den Raum Treptow bis Johannisthal ist in naher Zukunft geplant. Sie sind neugierig? Sie kennen jemanden aus Ihrer Verwandtschaft, ihrem Freundeskreis, der Nachbarschaft der Hilfe braucht, oder Sie benötigen selber Hilfe? Die Mitarbeiter des Netzwerkes „Leben im Kiez“ helfen gern. Und es werden weitere ehrenamtliche Mitstreiter gesucht. Sie haben Lust anderen im Alltag ein wenig beizustehen? Sie möchten ihre Kochkünste weitergeben? Sie können anderen beim Erstellen einer Homepage helfen oder wissen wie man mit Ton

umgeht und Sie können einen Kurs leiten? Die Mitarbeiter des Netzwerkes sind neugierig auf Sie. A. Schulz

Informieren Sie sich auf der Webseite lebenimkiez.de oder rufen Sie einfach an unter (030) 3198 90 24 SalvadorAllende-Straße 91 12559 Berlin oder e-Mail lebenimkiez@web.de

Ach, hätt´ ich doch… oder Lieschen Müllers Traum Ach, hätt’ ich doch ’nen Multimillionär zum Gatten! Was alles könnt’ ich mir gestatten! Wär’ nicht länger eine graue Ossimaus, baute in der Toscana mir ein Haus. Dahinein stellte ich schicke Designermöbel. Rund um die Villa käme ein hoher Zaun gegen den Pöbel. Beste Beziehungen hätte ich zur Haute Couture, träge die teuersten Klamotten nur. Mein Porträt erschiene in der GALA. Im Kaschmirmantel stünd’ ich da. Verkehrte nur mit Reichen und Schönen. Mein Dienstpersonal müßte mich verwöhnen. Kunst sammelte ich auch. Das bringt nämlich Geld. Die Werke verstecke ich im Tresor vorm Rest der Welt. Durch die bunte Presse geisterte ich mit den Meinen nach dem Moto: Nichts sein aber viel scheinen; Ach, hätt’ ich doch! Ach, wär’ ich doch! Ach, könnt’ ich doch! So tönt’s Tag ein Tag aus. Vergiß nicht, wie’s Fischermanns Frau erging Und mach das Beste draus! Maria Loß

Aus der Arbeit unserer Seniorenvertretung Im neuen Jahr haben wir zwei sehr unterschiedliche Einrichtungen besucht. Im Januar, der mit großer Kälte anfing, war unser Ziel das Bürger-Begegnungs-Zentrum KIZ in der Müggelheimer Straße in Köpenick. Dieses Zentrum wurde uns von Frau Lübke vorgestellt. Es steht allen Menschen, die in der Region leben und arbeiten oder mit dem Kiez verbunden sind, offen. Es ist die erste Begegnungsstätte für Behinderte im Bezirk. Etwa acht bis achtzehn Gäste, darunter Rollstuhlfahrer, sind täglich zu betreuen. Es gibt viele Stammgäste, und auch neue Gäste werden freundlich aufgenommen, sowie mit dem Angebot und den Räumen bekannt gemacht. Die Vorbereitung und Durchführung von Veranstaltungen liegen in den Händen der Mitarbeiter, die befristete Stellen haben. Im Programm stehen ständige Angebote wie am Dienstag das Kiezfrühstück und donnerstags ein großer Spielenachmittag mit Kaffeetafel und Abendimbiß. Angestrebt wird ein abwechslungsreiches Monatsprogramm mit jeweils einem oder zwei Höhepunkten. Auch Selbsthilfegruppen führen hier ihre Treffen durch. Auch werden Aerobic, Wirbelsäulengymnastik und Tanzkurse angeboten. Der größte Raum ist leider ein Durchgangsraum, was keine ungestörten Veranstaltungen dort ermöglicht. Die Eingangstür ist undicht, was besonders an kalten Tagen einen ständigen Zug spürbar werden läßt. Als wir gegen Mittag das KIZ verließen, hatten sich bereits mehrere Besuchergruppen eingefunden, u. a. um Spiele zu spielen. Wir hatten den Eindruck, daß sie sich dort wohl fühlen, ein Zeichen dafür, daß der Einsatz der Mitarbeiter gut angenommen wird. Im Februar besuchten wir eine Einrichtung ganz anderer Art, die „Pflege-Vital Beate Langer GmbH“ in Adlershof, in unmittelbarer Nähe der Marktpassagen und dem ehemaligen Kino „Capitol“ in der Florian-Geyer-Straße. Ein ehemaliges Fabrikgebäude wurde umgestaltet und bietet Räumen der ambulanten Hauskrankenpflege, einer Etage für Kurzzeitpflege, und zwei betreute Wohngemeinschaften Platz. Herr Langer führte uns durch das Haus, wir besichtigten die Kurzzeitpflege für maximal achtzehn Gäste, denen sechs Einzel- und sechs Doppelbettzimmer zur Verfügung stehen. Über die gesetzlichen Grundlagen, Möglichkeiten und Ziele der Kurzzeitpflege entfaltete sich eine lebhafte Diskussion. Fortsetzung auf Seite 18


18

KÖPENICKER SENIORENZEITUNG 2-2009

Ein Haus der offenen Türen Am 27. Februar beging das Haus der Begegnung in der Wendenschloßstraße seinen 18. Jahrestag. Das Juwel am Ufer der Dahme lud zu diesem Tag ein, und viele, viele kamen. Nichts Neues für dieses Haus, das schon längst Anhänger hat, die sich in ihm wie in einer zweiten Heimat bewegen. Die Alteingesessenen sind es gewöhnt, daß alle Räume dieser Einrichtung gut besetzt und voller Leben sind. Freude, Gemütlichkeit, Kunst – alles wird geboten. Darüber hinaus ist das Haus ein Talenteschuppen 50+. Die Verantwortlichen und die aktiven Freunde der Begegnungsstätte gaben sich an diesem Tag besonders viel Mühe. Für ein erstklassiges Büfett war gesorgt mit zahlreichen Kuchensorten und Snacks. Die Gruppen und Organisationen stellten sich dem Publikum vor, die beitragen zu dem blühenden Leben, das sich hier abspielt: Der Bürgerverein Wendenschloß – wohl jeder hat schon Veranstaltungen dieser Gemeinschaft besucht – die Jahresringe, die soziale Arbeit und Bildung als ihre Aufgabe betrachten, der Diakoniekreis Kietzer Feld mit Ilse Rößler, dem wir viel Bereicherung verdanken, sowie die Seniorenvertretung Treptow-Köpenick und die SOKO des Hauses, denen wir Ideen, Vorschläge und Organisationsleistungen verdanken. Eine bedeutende Rolle spielen auch die zahlreichen aktiven Zirkel. Für ständige Gäste sind sie Anlaufpunkt, Entwicklungsmöglichkeit, Gelegenheit, sich im Alter kreativ zu betätigen, heimliche künstlerische Sehnsüchte zu verwirklichen. Diese vielseitigen Gruppen bilden einen Pool der Basiskultur, was sie hervorbringen ist beachtlich. Und, was noch wichtiger ist, sie geben den Teilnehmern eine

Möglichkeit zur Selbstverwirklichung und halten deren graue Zellen in Bewegung. Falls ich mich nicht verzählt habe, sind es z. Z. 32 diverse Zirkel. Hier entstehen Bilder, Keramikarbeiten, Texte, Gedichte, Theaterstücke, Perlarbeiten, Papierbasteleien. Man lernt Sprachen oder tanzt in unterschiedlichen Stilen, singt, spielt Instrumente, klöppelt, spielt Karten, gibt Lebenshilfe, spricht sich aus und debattiert, liest vor, übt am Computer, sammelt Briefmarken. Ganz wichtig sind auch die Sportgruppen: von Yoga und Stretching übers Altersturnen zum Arbeiten mit Lebensenergie Qi-Gong, wobei schon mancher atmen lernte und seinen Rücken stabilisierte. Das war eine lange Aufzählung. Mir ist bewußt, daß sie noch nicht vollständig ist. Das Besondere an diesem Tag und in diesem Haus war die Herzlichkeit und Offenheit, mit der die Besucher aufgenommen wurden. Gern erzählten die Gruppen den Gästen über ihre Tätigkeiten, gern zeigten die Zirkel ihre Ergebnisse und warben zum Mitmachen. Es war beeindruckend, wie alles im Haus der Begegnung. Diese Stätte gibt uns Kraft, Unterhaltung, Geselligkeit. Sie läßt uns nicht allein. Wir können nur wünschen, daß sie uns erhalten bleibt. Maria Loß

Seniorenzentrum St. Konrad baut neues Pflegeheim Berlin-Oberschöneweide: Mit dem Frühlingsbeginn rückt auch der Baubeginn des neuen Pflegeheimes auf dem Gelände des Seniorenzentrums St. Konrad immer näher: Ende April erfolgt der erste Spatenstich. Geplant sind 90 stationäre Pflegeplätze in 84 Einzel- und 3 Doppelzimmern mit Blick in den schön begrünten Garten. Im Erdgeschoss sowie den drei Obergeschossen werden behagliche und großzügige Wohnküchen entstehen. Ähnlich wie in einer Großfamilie bilden diese das Herzstück einer jeden Etage und ermöglichen Begegnungen beim Kochen, Backen, gemeinsamen Essen, Fernsehen oder Spielen. Die sehr groß angelegten Balkone vor den Gemeinschaftsräumen laden zum Sonne tanken und frische Luft schnappen ein. Der Garten des Seniorenzentrums und die Cafeteria werden ein beliebter Treffpunkt sein für Bewohner/innen aus dem Servicewohnen, Gäste der Tages- und Kurzzeitpflege sowie den Bewohnern des neuen Pflegeheimes.

Fortsetzung von Seite 17

Aus der Arbeit… Dann gingen wir in die zweite Etage und konnten die kurz vor der Eröffnung stehende zweite betreute Wohngemeinschaft in Augenschein nehmen. Sie bietet zehn an Demenz erkrankten, pflegebedürftigen Menschen die Gelegenheit, ihren Lebensabend in Würde und Harmonie zu verbringen. Jeder Mieter hat ein kleines Zimmer (17–21 m2) mit Bad. Alle Zimmer münden in eine Diele, wo dann ein Leben mit Kommen und Gehen wie auf einem Marktplatz ablaufen kann. In einer Küche werden gemeinsame Mahlzeiten zubereitet. Die ärztliche Versorgung erfolgt nach dem Hausarztprinzip, wobei die meisten Hausärz-

te auch ins Haus kommen. Mobilitätshelfer können die Bewohner auch zum Arzt, zum Einkauf oder Spaziergang begleiten. Abschließend konnten wir uns aktiv an einer bei den zu Betreuenden sehr beliebten Freizeitbeschäftigung , dem „Stuhltanz“ beteiligen, der auch im Rollstuhl Sitzenden ermöglicht, spielerisch ein Bewegungstraining zu machen. Wir erlebten einen sehr interessanten Vormittag, der uns zeigte, daß neben den großen Pflegeheimen auch alternative Wohnformen durchaus eine Berechtigung haben. Auch in diesem Jahr wollen wir wieder Freizeitstättten und ambulante sowie stationäre Pflegeeinrichtungen besuchen und darüber berichten. Dr. Bettina Linzer

Der gute und nachbarschaftliche Kontakt zur katholischen Pfarrgemeinde St. Antonius ist ein weiterer Bestandteil des Gemeinschaftslebens in St. Konrad. Die Schlüsselübergabe des neuen Hauses erfolgt im Frühsommer 2010. Das geplante Ensemble wird in dieser Form ein bisher einzigartiges Angebot im Bezirk Köpenick sein. Die Zentrumsleiterin Christiane Sievert informiert Sie gerne unter Tel. 030 53828-0. Claudia Appelt


19

KÖPENICKER SENIORENZEITUNG 2-2009

Berlin vom Wasser aus! Entdecken Sie Berlin mit der Stern und Kreisschiffahrt GmbH Ein Unternehmen der Hegemann-Gruppe

Berlin verbindet quirlige Metropole mit grünen Wäldern und stillen Seen, die zur Abwechslung vom Alltag einladen. Ändern Sie Ihre Perspektive und erleben Sie Berlin vom Wasser aus. n Bereits seit über 100 Jahren fahren Passagiere mit Schiffen der Ster ern und Kr eissc hif Kreissc eisschif hifffahr ahrtt GmbH über Berlins und Brandenburgs Wasserstraßen. Mit zur Zeit 32 Fahrgastschiffen verfügt sie über einen modernen und den „größten Schiffspark“ in Berlin.

Berlins Mitte... isc he SStt adtr undWenig Zeit, aber viel zu sehen? Dann ist die His Histtor orisc ische adtrundahrtt genau das Richtige für Kurzentschlossene, um den Herzschlag fahr olaivier ic hs tr aße, der pulsierenden City zu spüren. Ab Nik Nikolaivier olaiviertt el, FFrr iedr iedric ichs hstr traße, amt/Haus der K ultur en der W elt beginnen Gäste der oder K anzler anzleramt/Haus Kultur ulturen Welt Stern und Kreisschiffahrt ihre einstündige Sightseeing-Tour. ahr ehr Wer länger Zeit hat, startet zur Brüc Brückkenf enfahr ahrtt auf Landw Landwehr ehrkk anal ic hs tr aße oder Sc hlossbrükund Spr ee ab Janno witzbrüc iedric ichs hstr traße SchlossbrükSpree Jannowitzbrüc witzbrückke, FFrr iedr ke/Char lo tt enbur g. e/Charlo lott ttenbur enburg. In 3,5 Stunden entdecken Sie über 40 Brücken Berlins und lassen u.a. das Technikmuseum, den Potsdamer Platz und das Innenministerium am Ufer vorüberziehen.

… und dann nichts wie raus zum Wannsee! Die traditionsreiche Seenkette ist nicht nur bei Berlinern ein Publikumsmagnet. Erforschen Sie die weitreichende Geschichte der Regieise on im Südwesten Berlins vom Wasser aus mit unserer Tour Zeitr Zeitreise eise. Es geht vorbei an der Pfaueninsel, der Kirche St. Peter und Paul, Schloss Cecilienhof und Schloss Glienicke und an der Glienicker Brücke sowie an Schloss und Park Sanssouci. Die idyllische Landschaft der Havelundf ahr seen erkunden Sie auf der 7-Seen-R 7-Seen-Rundf undfahr ahrtt mit Großem Wannsee, Kleinem Wannsee, Pohlesee, Stölpchensee, Griebnitzsee, Glienicker Lake und Jungfernsee.

Ab Hafen Treptow ins Grüne „Dem Puls der Metropole einmal entfliehen...“ Starten Sie am Hafen Treptow und lassen Sie für 5 Stunden die Aufreund um die Mügg elber gung der Großstadt mit unserer Tour „R „Rund Müggelber elbergge“ hinter sich. Zu unseren Geheimtipps gehören auch Ausflügen zur „W olt er sdor hleuse“ oder in die „Idy llisc he Löc knitz“ „Wolt olter ersdor sdorffer Sc Schleuse“ „Idyllisc llische Löcknitz“ knitz“. Auf der und um Ber lin“ kann der Gast, ausgehend vom Hafen TrepTour „R „Rund Berlin“ tow, über den Wannsee bis nach Spandau fahren. Retour geht es über die Spree nach Charlottenburg, ins Regierungsviertel und über die historische Mitte zurück.

Stern-Stunden an Bord... Sonder- und Mondscheinfahrten auf Spree oder Havel wie z.B. der „Berliner Skipperbrunch®“, ein Silvester-Gala-Dinner sowie eine Vielzahl weiterer Veranstaltungen mit unterschiedlichen Themen gehören zum ombi- und TTaaStern-Stundenprogramm. Beliebt sind auch unsere K Kombiges en. Mit Schiff und Bus geht es nach Neuruppin, Bad Saarow, estt our ouren. in den Spreewald und nach Niederfinow-Oderberg. Eine 2-tägige, kombinierte Tour führt außerdem zu unseren polnischen Nachbarn nach Stettin. Jedes Jahr im September findet die Schiffssaison ihren Ausklang

mit der Traditionsveranstaltung der Stern und Kreisschiffahrt Wannsee in Flammen“ ®. „W Zu diesem stimmungsvollen Saisonhöhepunkt startet die Flotte zu zwei abendlichen Korsofahrten mit einzigartigem Feuerwerk und zieht jährlich zehntausende Berliner und deren Gäste zum Wannsee.

Charter... Schöne Anlässe verlangen einen besonderen Rahmen. Auf den Schiffen unserer Flotte organisieren wir das gesamte Jahr über Veranstaltungen für private und geschäftliche Anlässe. Ganz nach Wunsch werden Schifffahrt, gastronomischer Service und Unterhaltung als Tages- oder Abendfahrt auf den Punkt gebracht und sind ein nachhaltiges Erlebnis. Die Stern und Kreisschiffahrt bietet mit ca. 25 Ausflugstouren, diversen Sonderveranstaltungen und Charterangeboten ein interessantes Spektrum. Nutzen Sie auch als Berliner die Gelegenheit und lassen den Alltag einmal hinter sich. Sie werden ihre Stadt ganz neu entdecken. Also, kommen Sie an Bord und lassen Sie sich auf einem unserer Schiffe die Berliner Luft um die Nase wehen! Gute Fahrt! Mehr Informationen über die Stern und Kreisschiffahrt erhalten Sie unter www.sternundkreis.de bzw. STERN UND KREISSCHIFFFAHRT GMBH, Puschkinallee 15, 12435 Berlin, Telefon +49 (0)30 536 360-0.


Erlebnisreich

Gaststätte Kajüte Maritim-Essen-Trinken-Feiern

in den FRÜHLING Mit Terrasse auf den Seddinsee

Am Zeuthener See • Mario Berger 12527 Berlin-Rauchfangswerder • Fährallee 6a 030/6755688 oder 0174/4645653 kajuete-rauche@t-online.de Sie erreichen uns: ab S-Bahnhof Grünau > Tram 68 nach Schmöckwitz > Bus 168 nach Rauchfangswerder > Bushaltestation Fährallee

Schrörs am Müggelsee Josef-Nawrocki-Straße 16; tägl. ab 11°°Uhr; Restaurant 70 Pl., Biergarten 800 Pl.; Tram 60/61; Dampferanleger; Tel. 030-64 09 58 80 www.schroers-online.de

1

6

Strandlust... Seddinpromenade 3a • 12527 Berlin

Tel. 030 - 6758626 Öffnungszeiten: März-Oktober ab 11.00 Uhr Montag Ruhetag

...mit Cafégarten an der Uferpromenade 10 bis 18.30 Uhr täglich

5

Tages-Menüs große Auswahl für 5-7 Euro Abend-Büffet täglich nur 6,90 Euro Wernsdorfer Straße 19 • 12527 Berlin (Schmöckwitz) Telefon/Fax (030) 707 61 41 8 täglich geöffnet von 12 bis 23 Uhr

Inh.: Sabine Lausch

www.altstadtcafe.de Alt-Köpenick 16 (zwischen Kirche und Rathaus) 12556 Berlin-Köpenick • Fon 030 - 65 47 40 69

2 7

Dorfstraße 45 15537 Wernsdorf Tel. 03362/881912 oder 0174/6505027 Öffnungszeiten: Mi–Mo ab 1100 Uhr Di Ruhetag

6

7

Roswitha Pukallus

2 5

Berlin – Erlebnisse mal anders

Im Angebot frischer Wernsdorfer Fisch Aal grün Wildgerichte hausgebackener Kuchen

1

Wernsdorfer Schleuse

3

Von Inselort und Nebelsee

3

Riedels Landgasthof hat sich wieder etabliert Der Gasthof ist für alle Herausforderungen gerüstet. Firmenevents, Familienfeiern, Präsentationen oder Veranstaltungen, alles kann organisiert und durchgeführt werden. Etabliert hat sich der monatliche Sonntags - Brunch zum günstigen Pauschalpreis. Der nächste Brunch findet am Ostersonntag, dem 12.04.2009, statt.. Wegen der großen Nachfrage unbedingt reservieren. Geplant ist ein Osterfeuer und ein Schlagerabend zum schmunzeln mit den besten Schlagerhits. Im Sommer findet wieder der zünftige Frühschoppen mit Musik statt. Das Team des Gasthofes um Tibor Richter und Frank Schulze freuen sich auf seine Gäste und auf die Herausforderungen der nächsten Zeit.

Telefon 03375 / 21 35 95 Telefax 03375 / 21 37 27 Online www.riedelslandgasthof.de Email info@riedelslandgasthof.de Neue Mühle • Tiergartenstraße 2 15711 Königs Wusterhausen täglich ab 1100 Uhr geöffnet • Sa/So ab 1000 Uhr

4

Wo ist denn Inselort? Kann sein, Sie stehen gerade drauf – wenn Sie sich nämlich im Köpenicker Zentrum befinden, oder auch in Müggelheim oder Wendenschloß. Glauben Sie nicht ? Dann probieren wir es aus. Steigen am Luisenhain gegenüber vom Rathaus Köpenick in ein Schiff der „Stern- und Kreuzschifffahrt“ und schippern los. Durch die Spree (genannt nach den Spreewanen, unseren Urvätern) zum „Nebelsee“, den wir heute Müggelsee nennen. Dann kommt der wunderschöne romantische Teil durch die Müggelspree zum Dämeritzsee. Sie wollen doch nicht etwa hier einen Abstecher machen – links nach Woltersdorf zur „Liebesquelle“ und weil es hier so gute Gaststätten gibt und weiter durch die Schleuse nach Rüdersdorf mit dem interessanten Museum? Oder rechts über den Flakensee in die idyllische Löcknitz nach Grünheide zum Werlsee – bis zum Möllensee? Heben wir uns diese Fahrten für ein anderes Mal auf, jetzt müssen wir ja erst den „Inselort“ beweisen. Und siehe da, über Seddinsee, Langen See und die Dahme (mit h) sind wir wieder im Luisenhain. Ein ganz anderes Abenteuer schlägt Ihnen die „Stern- und Kreisschifffahrt“ aber noch vor. Wenn Sie um 10:30 Uhr an einem Mittwoch in Treptow losschippern kommen Sie über den Britzer Zweigkanal auf den Teltowkanal. Nun geht es auf die Havel, vorbei an der Pfaueninsel und dem Großem Wannsee nach Spandau. Immer ist ein freundlicher Stadtführer dabei, der Ihnen die Gegend mit der Umgegend erklärt, denn jetzt wird das besonders wichtig. Wir fahren nämlich auf der Spree nach Charlottenburg und nun gibt es eine Stadtbesichtigung vom Wasser aus. Wir kommen vorbei am Kanzleramt, dem Reichstag, der Museumsinsel und dem Nikolaiviertel. Inzwischen haben Sie auch Schleusen erlebt, die in Kleinmachnow, haben Steglitz, Lichterfelde und Zehlendorf passiert. Wie viele Eindrücke gewinnen Sie an so einem Tag, aus ganz anderer Sicht erleben Sie Ihr Berlin. Schließlich kommen Sie über Friedrichstraße und Jannowitzbrücke wieder in Treptow an, gegen 19:10 Uhr. Sagen Sie selbst: Ist nicht ganz Berlin so ein „Inselort“? Aber „Inselort“ ist nun mal übersetzt das slawische Wort „Copanic“ = Köpenick ! G. Tews

8

4 9

Deutsche Küche • Feierlichkeiten aller Art Parkplätze auf dem Hof täglich ab 1200 Uhr Köpenicker Straße 31 • 15754 Heidesee Telefon: 03 37 67 - 8 04 93

8

Inh. Monika Grund

Fischangebot aus heimischen Gewässern Wir sind für Sie da: täglich von 11-21 Uhr Blossiner Seeweg 2 • 15754 Heidesee OT Blossin Tel.: (03 37 67) 804 56

9


22

KÖPENICKER SENIORENZEITUNG 2-2009

Herzliche Einladung zum Frühschoppen mit dem „Freien Bläserchor Berlin“, dazu gibt’s Gegrilltes und Getränke. Himmelfahrt, 21. Mai 2009 11 bis 14 Uhr in unserem Garten

Seniorenheim Müggelschlößchenweg Müggelschlößchenweg 46 12559 Berlin Telefon (030) 65 48 45 0 www.berliner-stadtmission.de

Cafeteria & offener Mittagstisch (Anmeldung erbeten) Hausführungen sind möglich

Wendenschloßstraße 16 12559 Berlin Ambulante Pflege – 76 76 49-0 www.Pflege-herz-und-hand.de

Alternative Wohnform Ambulant Betreutes Wohnen Das Wohnen bleiben in der eigenen Wohnung, kann mit zunehmenden Alter erschwerend sein. Das selbstständige Treppensteigen oder das Schwellenüberschreiten in der Wohnung werden zunehmend zu unüberwindbaren Hürden. Tritt irgendwann einmal eine pflegerische Versorgung ein, eventuell verbunden mit Hilfsmitteln wie einem Hebelift, oder dem Pflegebett, sind räumliche Gegebenheiten nicht mehr ausreichend. Gleichwohl kommen Ängste hinzu, allein zu sein und den Kontakt zu anderen Menschen nicht mehr haben zu können. Unsere Ambulant Betreute Wohnanlage verfügt über drei Wohneinheiten, welche jeweils als 1- oder 2 Zimmerwohnung gemietet werden können. Sie bietet den Mietern ein gemeinsames Leben und gleichzeitig die Möglichkeit, noch selbst bestimmt und privat zu sein.

In jedem Wohnraum ist eine kleine Wohnküche integriert . Alle Bereiche sind behinderten- und altersgerecht angelegt, und ermöglichen ein leichtes Handeln für die täglichen Aktivitäten des Lebens. Für das gesellschaftliche Zusammenleben der Mieter gibt es einen Gemeinschaftsraum im Erdgeschoss, an dem sich eine großflächige Küche anschließt. Von hier aus gelangt man auf die Terrasse und in den Garten. Selbst immobile Bewohner haben hier die Möglichkeit, an der frischen Luft zu verweilen, die Natur zu genießen oder auch Besucher zu empfangen. Betreutes Wohnen heißt, Versorgung beanspruchen zu können, wenn sie benötigt wird. Von Betreuungsleistungen angefangen bis zur schwerstpflegerischen Versorgung auch bis zur Begleitung in der letzten Lebensphase. Mit dem ambulanten Pflegedienst „HERZ+HAND REHBEIN GmbH“ sind Sie in guten Händen.


23

KÖPENICKER SENIORENZEITUNG 2-2009

Dienstleistungen für Senioren In einem Wohngebiet von Grünau gern in Anspruch genommen Vom Einkaufszentrum am S-Bahnhof Grünau ein ganzes Ende entfernt liegt am Teltowkanal eine Wohnsiedlung und das Anfang der Sechziger Jahre fertig gestellte Wohnviertel um die Friedrich-Wolf-Straße. Die damals dort eingezogenen Mieter sind älter geworden und brauchen zunehmend Hilfe, um die Dinge zu besorgen, die sie täglich brauchen. Deshalb waren sie sehr angetan, als im August 2006 in einem ehemaligen Rewatex-Waschhaus Frau Thi Thom Quach und Herr Doan Don Nguyen einen Lebensmittelmarkt in der Friedrich-Wolf-Straße 16a auf etwa 150 m2 einrichteten. Jetzt kann man dort fast alles kaufen, auch Waschmittel, Kosmetika, Kurz- und Schreibwaren, Zeitschriften, Tierfutter für die kleinen Lieblinge und anderes mehr. So gibt es auch am Sonnabend und am Sonntag vormittags frische Brötchen und andere Backwaren aus der Region von der Feinbäckerei Jaenichen in der Mahlsdorfer Straße. Das frische Obst und Gemüse wird vom Großmarkt in der Beusselstraße geholt. Den älteren Bewohnern kommt besonders entgegen, daß z. B. Gemüse und Obst auch in kleinen Dosen angeboten werden. Die Waren sind übersichtlich angeordnet und die Preise deutlich lesbar. Sie sind auch von einem Menschen durchschnittlicher Größe gut erreichbar. Und das Wichtigste ist die Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft der beiden, die den Markt führen. Es wird besonders bei dem Winterwetter mit Schnee und Glätte von älteren Bewohnern im Kiez geschätzt, daß sie nur anzurufen brauchen, und Herr Doan Don Nguyen liefert den Einkauf frei Haus. Ebenso liefert er nach Ladenschluß schwere Einkäufe wie Getränke oder Kartoffeln ohne Aufschlag nach Hause. Die vorwiegend älteren Bewohner sind dankbar dafür. Dr. Bettina Linzer nach Anregung durch Frau Eva-Maria Drobisch, Grünau

Investitionen bis 2013 In einer öffentlichen Veranstaltung der Volkshochschule Treptow-Köpenick stellten Mitarbeiter des Bezirksamtes die Investitionsplanung für die Jahre 2009 bis 2013 vor. Der Entwurf dieser Planung wurde Anfang Februar der Senatsverwaltung für Finanzen

übergeben. Darin sind u. a. enthalten: Ausbau der Wilhelminenhofstraße, Sanierungsgebiet Niederschöneweide, Baumschulenstraße, Altstadt Köpenick, Sporthallen Bölsche-Schule und Anne-Frank-Schule. Um eventuell Bauinvestitionen über diese Projekte hinaus vornehmen zu können, gibt es noch weitere „Finanzierungstöpfe“ wie z. B. durch die EU finanzierte oder Maßnahmen aus dem Konjunkturpaket II. Doch diese waren nicht Gegenstand der Erörterungen. hl

Wenn beim Arzt individuelle Gesundheitsleistungen (IGeL) bezahlt werden sollen Die Unabhängige Patientenberatung Deutschland (UPD) rät generell folgendes beim Umgang mit Individuellen Gesundheitsleistungen (IGeL): - Nehmen Sie sich Zeit für eine Entscheidung, da kein Grund zur sofortigen medizinischen Behandlung besteht. - Informieren Sie sich genau, ob eine Leistung sinnvoll ist und lassen Sie sich ausführlich über die Qualität der Methode, Kosten, Risiko und Nutzen aufklären. - Informieren Sie sich bei Ihrer Krankenkasse oder z. B. bei einer Patientenberatungsstelle, ob diese Leistung in Ihrem speziellen Fall Kassenleistung ist. - Vor der Durchführung einer IGeL muß ein schriftlicher Vertrag mit genauer Kostenaufstellung (nach der Gebührenordnung für Ärzte) geschlossen werden. - Für eine IGeL kann keine Praxisgebühr erhoben werden. Ku

Wußten Sie schon… …daß die durchschnittliche Lebenserwartung in Deutschland seit Beginn des 20. Jahrhunderts um mehr als 30 Jahre gestiegen Ist? Derzeit liegt sie bei 82 Jahren für Frauen und bei 77 Jahren für Männer. Innerhalb Deutschlands gibt es regionale Unterschiede. So lag die Lebenserwartung in Baden-Württemberg im Jahr 2005 mit 83 Jahren für Frauen und 78 Jahren für Männer am höchsten. In Mecklenburg-Vorpommern dagegen wurden die Frauen im Durchschnitt nur 81,4 Jahre und Männer 74,5 Jahre alt. Die Prognosen des Statistischen Bundesamtes nehmen für das Jahr 2050 in Deutschland eine Lebenserwartung von 88 Jahren für Frauen bzw. 84 Jahren für Männer an. Ku

Ein Jahr Umweltzone in Berlin Die Umweltsenatorin weist positive Effekte nach Die Umweltsenatorin Katrin Lompscher hat zum Jahresende die Erfahrungen mit der zum 1. Januar 2008 in Berlin eingeführten Umweltzone vorgestellt. Sie ergab z. B. eine Modernisierung der Fahrzeugflotte Berlin. Von den anfangs erwarteten 80.000 Fahrzeugen mit hohen Schadstoffausstoß, die keine Plakette erhalten würden, fahren heute nur noch 27.000 außerhalb der Berliner Umweltzone, d. h. es wurde ein Rückgang um zwei Drittel erreicht. Gleichzeitig wurden in Berlin deutlich mehr neue schadstoffarme Fahrzeuge neu zugelassen als im Bundesdurchschnitt. Nach dem EU-Recht dürfen die Grenzwerte für Feinstaub an nicht mehr als 35 Tagen im Jahr überschritten werden. Dies wurde in diesem Jahr auch in Berlin eingehalten. In Straßen wie der Frankfurter Allee (20 Tage) und der Karl-Marx-Allee (7 Tage) blieb Anzahl der Überschreitungstage unter diesem Limit. Welchen Anteil genau die Umweltzone an dieser Entwicklung hat, kann aufgrund des Wettereinflusses auf die Feinstaubwerte noch nicht eingeschätzt werden. Dazu sind ausreichend lange Meßreihen erforderlich. Ein weiteres wichtiges Ziel, die Reduzierung der Stickstoffbelastung der Luft, wird erst durch die Einführung der Stufe 2 ab Januar 2010 in Angriff genommen. Dann sind innerhalb des S–Bahnringes nur noch Fahrzeuge mit grüner Plakette zulässig. Voraussetzung dafür ist, dass die meisten Dieselfahrzeuge, insbesondere gegenwärtig mit gelber Plakette, Nachrüstfilter angeboten werden. Schätzungsweise können 80 bis 90 % der Dieselfahrzeuge mit gelber Plakette für die Stufe 2 der Umweltzone so nachgerüstet werden, daß sie in der Umweltzone fahren können. Die Senatorin forderte ein bundesweites Förderprogramm zur Filternachrüstung für kleinere LKW unter 12 Tonnen. Für die gegebenen Nachrüstungsmöglichkeiten für diese Fahrzeuge fehlen bislang finanzielle Anreize. Eine Schlußbemerkung: es fehlen mir Angaben, in welchem Maße durch sogenannte „Grüne Wellen“ die Feinstoffbelastung reduziert werden kann. Dr. Kurt Kutzschbauch


24

KÖPENICKER SENIORENZEITUNG 2-2009

Von Ostern bis Pfingsten Ich habe noch die Namen der Sonntage im Konfirmandenunterricht, den mir mein Vater gegeben hat, gelernt: Die Zeitperspektive Septuagesimae/Sexagesimae, weiter Estomihi, Invokavit, Reminiscere, Okuli, Latere, Judika, Palmarum, endlich Ostern. „70 Tage vor Ostern“ gibt die neue Zeitrechnung vor, „60 Tage ...“ schärft sie noch einmal ein und dann eben der Weg zu Ostern hin: “Sei mir ein starker Fels, Gott!“ Die Antwort Gottes: “Er ruft mich an, darum will ich ihn erhören!“ Dann wieder das Flehen des Beters: “Erinnere Dich doch, Gott, deiner Barmherzigkeit!“. Die Konzentration: “Meine Augen sehen stets auf den Herrn“. Und die Aufforderung zur Freude in der Gemeinschaft der heilenden Umkehr: “Freut euch mit Jerusalem!“. Daraus folgernd der Anspruch auf Recht, wenn einem Unrecht zugefügt wird: “Gott, schaffe mir Recht!“. Auch den Minderheiten! Palmsonntag, der einfach ein wichtiger Sonntag in der Geschichte der evangelischen Kirche Deutschlands war und für mich natürlich einen bitteren Beigeschmack hat dahingehend, daß wir immer noch in einer postsozialistischen Jugendweihegesellschaft leben, seitdem die Konfirmation am Sonntag Palmarum – und danach in der heimlichen Ökumene mit den westdeutschen Großkirchen zu den sogenannten weißen Sonntagen nach Ostern - nur noch für Eingeweihte in der ehe-

maligen DDR einen Sinn hatte. Zeit und Ewigkeit, Bitte und Fürbitte, Erinnerung, Konzentration, Freude und Recht und der historische Ort – wie Weihnachten, wo die Palmen wachsen – Fundamente des Glaubens werden durch die Namensgebung der Sonntage vor Ostern in Erinnerung gerufen, ebenso wie die „Weißen Sonntage“ nach Ostern mit ihren Namen es tun: Quasimodogeniti – nach der Auferstehung Gottes in unserem Leben wird das christliche Leben manifestiert durch die Taufe. „Wir sind wie neugeboren!“ Und die Wiedergeborenen loben den „Gott der Barmherzigkeit“, daß der Tod nicht das letzte Wort hatte, sondern das Leben, welches durch die Liebe Gottes weitergeht und sich erneuert. Deshalb der Name des 2. Sonntags nach Ostern: Misericordias Domini. Die Getauften jubeln zu Jubilate und singen zu Cantate, wie sie beten zu Rogate. Nach Christi Himmelfahrt noch einmal das Flehen der Gemeinde – lat. Exaudi –, die mit ihrem Herrn gelitten hat zu Karfreitag und mit ihm eins geworden ist zum Gründonnerstag im Heiligen Abendmahl – und mit ihm wieder auferstanden ist im Sieg des Glaubens an den Gekreuzigten und Auferstandenen, sitzend zur rechten Gottes, wie wir es bekennen jeden Sonntag ob Ostern oder Weihnachten, oder ganz normal, wenn die Kirchen nicht so gut besucht sind. Und Pfingsten? „Da sind die Geschenke am

USA-Bürger in Deutschland: Neue Länder – eine Bereicherung

nahmen wir 1970 und kehrten zur Odenwälder Heimat zurück. Geplant war, maximal drei Jahre zu bleiben, aber Sohn Nr. 2 kam und die USA machte eine Konjunkturflaute durch, während wir beide gute Arbeitsstellen hier hatten. Dann kam die erste weltweite Energiekrise. Irgend etwas stoppte den großen Umzug immer wieder. Nach Hauskauf und Einschulung der Kinder sahen wir 1977 allmählich ein, daß wir feste Wurzeln in Deutschland geschlagen hatten. Da es mir als Geheimnisträger von der Militärzeit verboten war, die Länder des Warschauer Paktes zu bereisen, konnten wir erst nach der Wende die neuen Bundesländer kennen lernen. Wir besuchen sie oft und gerne! Eine wahrliche Bereicherung! Die Gefahr eines „heißen Krieges“ hat keine Rolle für uns gespielt. Wenn Panzer über die innerdeutschen Grenze gerollt wären, wären hunderte von Atomraketen auf Amerika gefallen. Im Kalten Krieg waren Europäer, Russen und Amerikaner gleich gefährdet. Noel (und Christa) Stanton 69509 Mörlenbach

„Warum ich mich als USA-Bürger, trotz der Gefahren eines potenziellen‚ ‚heißen Krieges‘, 1970 für ein Leben in Deutschland entschieden habe?“ Mit Neugier stellte Ihr Redaktionsmitglied, Dr. Kutzschbauch, mir diese Frage bei einer zufälligen Begegnung im verschneiten Kurort Thermalbad Wiesenbad. Als Soldat hat mir mein Dienst in Deutschland gut gefallen. Bei der Fortsetzung meines Studiums in Kansas habe ich folglich Kontakte zum Kreis der europäischen Austauschstudenten gesucht. Darunter war eine wunderbare, kleine, reizende Blondine aus dem Odenwald und sie hat mein Herz erobert. Nach drei glücklichen Jahren als Ehepaar an der Uni wollte ich deutsche Architektur und Städtebau besser kennen lernen, mein lückenhaftes Deutsch verbessern und mehr Abstand zu der Vietnampolitik der Nixon-Regierung gewinnen. Unser studentisches Hab und Gut

geringsten!“ singt Brecht. Er weiß, was er sagt, keine Ostereier, kein Weihnachtsbaum mit Geschenken darunter, weil es um den Geist geht, um den Heiligen Geist, den Jesus vor seiner Entrückung den Jüngern verspricht: Er wird Euch trösten tief in euren Herzen, daß ihr siegen könnt und überwinden, – wie Martin Luther King – oder wenn ihr an den Gräbern steht der Menschen, die ihr am liebsten hattet. Er wird euch einführen in die rechte Lehre, damit Ihr glauben könnt und keine Angst zu haben braucht, wenn sie euch abführen in den Gassen und vor die Richter. Ihr werdet immer wissen, was ihr zu sagen habt! Ja, das ist Pfingsten, das wichtigste christliche Fest, wie viele Christen sagen, die früher keinen Mut mehr hatten zum Leben, weil sie es erfahren hatten: Sie flehten um den mutmachenden Lebensgeist – und er hat sie aufgerichtet. Die Armen im Geist. In den Slums der Metropolen. In den Palästen. Die Sklaven und die Sklavenhalter gleichermaßen. Auch und gerade der Philosoph Peter Sloterdijk macht den Christen Mut im 3. Jahrtausend ihrer Geschichte, die Gaben des Heiligen Geistes in Anspruch zu nehmen, wie es Christus verheißen hat damit die Hoffnung nicht verweht. Ich wünsche Ihnen, daß Sie Ihren Sinn finden für das ganze Jahr, Ihren Glauben für die anstehenden Feste, für jeden Sonntag, jeden Tag, jede Woche, jede Stunde, jeden Augenblick alle Zeit für die Ewigkeit. Ihr Pfarrer i. R. Michael Wohlfarth

Am Lietzensee – Text siehe Seite 25


25

KÖPENICKER SENIORENZEITUNG 2-2009

Wandervorschlag

„Haus des Rundfunks“ und Lietzenpark Die geniale Architektur Hans Poelzigs zeigt sich nahezu unverändert – wie zur Eröffnung 1931. Nationalsozialistische Diktatur und Weltkrieg, Besetzung und Verwahrlosung, Wirtschaftsnot, Kalter Krieg, neuen Produktionstechniken und wechselnder Geschichte zum Trotz – gilt nach wie vor: „Hier spricht Berlin“. Das Haus in der Masurenallee wurde am 22. Januar 1931 eingeweiht. Der Neubau gegenüber dem Funkturm und dem weitläufigen Messegelände bietet den Funkschaffenden weitaus bessere technische Möglichkeiten als sein Vorgänger, daß VOX-Haus in der Pots-

nalsozialismus (1933–1945) sowie zwischen Nachkriegswirren und Kaltem Krieg (1945– 1957) oder mit dem Sender Freies Berlin, wo die Freiheitsglocke das Pausenzeichen lieferte (1957–2003) und dann natürlich ab 2003 – zwei Länder, ein Sender. Dies liebe Leser sind nur ein paar Inhaltspunkte dieser Broschüre. Im Laufe der Jahre sind etliche Umbauten und neu entstandenes dazu gekommen. Regelmäßig laden die Radioprogramme des rbb ihr Publikum in die Studios in die Masurenallee und jedes Jahr kommen Tausende von Besuchern hier her. Durch Führungen in

Foto: Detlef Streichhahn

damer Straße, wo seit 1923 die Berliner Funkstunde ausgestrahlt wurde. Mit seinen räumlichen und technischen Kapazitäten genügt es modernsten technischen Ansprüchen. Der dunkelbraune Klinkerbau mit seiner 150 m langen Hauptfassade gliedert sich in vier- bis fünfgeschossige, dreieckig zusammenlaufende Außengebäude, die Büros, Technik und Wirtschaftseinrichtungen aufnehmen, und in einem Innenteil mit mehreren Studios, drei Saalbauten und vier abgeschlossenen Höfen. Um die Geschichte dieses Hauses real zu Beschreiben empfehle ich, eine kleine aber gute Broschüre im Haus des Rundfunks zu erwerben. Hier wird die Geschichte des Hauses wie z. B. in der Weimarer Republik (1929–1933) oder Widerstand und Propaganda im Natio-

diesem Hause (Anmeldung nötig) lernt man Sehenswertes kennen. Dagmar Reim, die Intendantin des Hauses, sagt dazu: Der einzigartige Bau ist ein Symbol deutscher Rundfunkgeschichte – ein Ort programmlicher und technischer Innovationen. Dieses Haus hat seit seiner feierlichen Einweihung viel gesehen. Dem Rundfunk Berlin-Brandenburg ist die Geschichte diese Hauses Verpflichtung zu journalistischer und künstlerischer Qualität: Ein Besuch dieses Hauses lohnt sich. Wir machen einen Abstecher zum Lietzensee und Lietzen-Park. Nicht weit vom Haus des Rundfunks liegt der Lietzensee mit Parkanlage, eine sehr gut angelegte und gepflegte Anlage. Am Lietzensee entlang, mit Bänken zum Verweilen, ist hier Erholung pur angesagt. Der

Lietzensee ist ein innerstädtischer See in Berlin-Charlottenburg. Der Sichelförmige geformte See hat eine Fläche von 6,5 Hektar. Der Name Lietzensee stammt vom Dorf Lietzow, daß sich bis zu seiner Eingemeindung 1719 im Gebiet des heutigen Charlottenburg befand. Der Lietzensee befindet sich in dem dichtbesiedelten Witzleben, das nach Norden vom Kaiserdamm, nach Westen von der Ringbahntrasse, nach Süden von der Stadtbahntrasse und nach Osten von der Suarezstraße begrenzt wird. Seit 1904 ist der See durch einen für die Neue Kantstraße aufgeschütteten Damm in Nord- und Südhälfte geteilt, die seit 1954 durch eine Unterführung miteinander verbunden sind. Der Lietzenpark hat eine Fläche von 10,1 Hektar. 1820 erwarb der preußische Staats- und Kriegsminister Willhelm von Witzleben den Lietzensee, und er legte in den Folgejahren erste Parkanlagen an. Nach dem Tod von Witzleben 1837 wechselte der See mehrfach den Besitzer, dennoch blieb der Park öffentlich zugänglich. 1905 wurden am Ostufer vornehme Mietshäuser gebaut, es wurden Grünflächen, drei an der Zahl, ausgespart: der Witzlebenplatz, der Kuno-FischerPlatz und der Demburgplatz. West und Nordufer wurden nicht bebaut. Die Aufteilung des Ufergeländes ist bis heute erhalten geblieben. Unter der Leitung von Erwin Barth wurden von 1918–1920 hier Grünanlagen angelegt. Die Entwürfe dazu stammten von 1912, dem Jahr, in dem Barth zum Gartendirektor von Charlottenburg ernannt worden war. In der Anlage entstanden Bauten wie z. B. „die große Kaskade, die kleine Kaskade, das Parkwächterhaus von Rudolf Walter von 1924– 1925“. Denkmale und Skulpturen sind hier aufgestellt worden wie z. B. „der Sandalenbinder von Fritz Röll 1909, der Speerträger von Bernhard Blecker 1940, und seit 1925 das Gefallendenkmal von Eugen Schmohl für das Preußen-Garde-Regiments Nr. 3 “. Es besteht eine Bronzetafel mit Innenschrift sowie eine Steinschrift. Um den Lietzensee herum gibt es sehr alte Baumbestände wie z. B. „der Götterbaum, der Tulpenbaum, der Schneeball, die Eiche oder der Haselbaum“ wunderschön anzusehen. Die Informationstafeln, die zu den Baumarten Auskunft geben, weisen auch auf verschiedene Naturphänomene der Region hin. Eine schöne Wanderung geht zu ende, und für Sie liebe Leser wünsche ich auf dieser Tour viele erlebnisreiche Stunden, viel Spaß und Erholung. Detlev Streichhahn


26

KÖPENICKER SENIORENZEITUNG 2-2009

Eine Fahrt mit der S-Bahn – Gestern und Heute Da stehe ich nun auf dem Bahnhof Wilhelmshagen - pünktlich, gemäß Fahrplan – aber der stimmt wieder einmal nicht. Klar, Ostkreuz wird neu gebaut, eine schwierige Sache. So muß ich warten. Ich habe ja Zeit als Rentner. Aber wenn man Zeit hat, da kommen einem Gedanken, Erinnerungen... Wie war das vor 50 Jahren? Die tägliche Fahrt zur Arbeit – morgens um sechs, nicht erst wie heute um neun – begann eigentlich gleich ganz spannend. Da waren viele Leute auf dem Bahnsteig. Fast alle kannte man und man grüßte sich: „Morjen!“. Gleich war man im Gespräch. Da ging es um das Leben im Wohngebiet, die Kinder, die Arbeit, den Zement für die Terrasse. Man verstand sich meistens, weil man die gleichen Interessen und Probleme hatte. Man lebte eben zusammen und eigentlich war es ein gutes Zusammenleben. Es hatte seine heiteren und seine ernsten Seiten. Rauschte dann die S-Bahn von Erkner kommend heran, so wurde es lebendig an der Bahnsteigkante. Schließlich wollte man einen Platz im „richtigen“ Wagen bekommen. Viele Wagentüren waren bereits beim Halt am Bahnsteig weit aufgerissen, denn frische Luft tat not. Das waren die Raucher! Man dachte, der Zug würde brennen, so viel Tabakrauch entfleuchte die gut gefüllten Waggons. Waren die Türen noch geschlossen, so mußte man mitunter ganz kräftig an den großen Türgriffen zerren. Das Knöpfchen drücken, um die Tür zu öffnen, war noch nicht erfunden. An drei Stellen war der Zug allerdings auch mit qualmfreien Punkten ausgestattet, an der Spitze, in der Mitte und am Schluß war je ein Nichtraucherabteil. Aber auch dort duftete es je nach Wetterlage mehr oder weniger „ortstypisch“. Der herbe Geruch des Teerwerkes in Erkner hatte meist den Zug voll im Griff. Mit oftmals kräftigem „Hau-ruck“ drängelte sich alles in die Wagen. Damit wuchs auch der Anteil derer, die sich an der weit verbreiteten Raucherlust und der Produktion vermehrter Raucherluft beteiligten. Dabei war Vielfalt angesagt. Nicht nur Zigaretten vieler Duftnoten – von „Karo“ ganz zu schweigen – sondern auch Selbstangebauter und Pfeifenknaster trugen zur „dicken Lust“ bei. Das trug bestimmt nicht zur Stärkung des Wohlbefindens bei, aber wer fragte schon danach. Da wurde sogar manches nicht gewollte Brandloch in Jacke oder Hemd hingenommen. Und den „Wohlgeruch“ von Teer und Tabacksqualm schleppte man tagsüber noch eine ganze Zeit mit sich herum. Aber was sollte es? Täglich ging es aufs Neue los.

Und heute, Anno 2009? Wie erlebt man heute die S-Bahn zu früher Stunde? Ich schlendere von der Treppe aus dem Tunnel kommend den Bahnsteig entlang. Wie gesagt, ich habe noch Zeit, die Fahrplanänderung. Der Bahnsteig ist leer. Nur wenige Mitbewohner stehen vereinzelt herum. Viele frühere Mitfahrer sind aufs Auto umgestiegen, oder die Arbeitslosigkeit hat sie vom frühen Aufstehen befreit, oder sie sind vielleicht auch Rentner, wie ich. Von lebhaften Gesprächen ist nichts zu sehen. Vielleicht sind Gespräche überhaupt aus der Mode gekommen. Geht es einem gut, dann zeigt man das mit einem „Daimler“ oder „Audi“. Geht es einem schlecht, so möchte man ohnehin darüber nicht reden. Wie früher rauscht der Zug aus Erkner kommend in den Bahnhof. Es ist ein Kurzzug, aber „Drängeln“ ist nicht mehr, zumindest in Wilhelmshagen noch nicht. Die Tür öffne ich mit Druck aufs Knöpfchen, sehr bequem. Kein Qualm, kein Rauch, sehr angenehm. Meinen Platz kann ich mir aussuchen. Nur hier und dort sitzt schon ein Fahrgast. Die meisten sind beschäftigt, sie telefonieren mit dem Handy. Die neu Zugestiegenen widmen sich auch bald dieser offenbar lebenswichtigen Tätigkeit, oder sie stopfen sich Knöpfe in die Ohren und nehmen ihre Musik-Player in Betrieb. Die Knöpfe in den Ohren, denke ich mir, sind bestimmt nicht wegen Schwerhörigkeit, aber man kann mit ihnen schwerhörig werden, habe ich bei dem Einen oder Anderen das Empfinden. Ein ganz neues Erlebnis kommt in den Stationen ab Rahnsdorf auf mich zu: Hinein in den Zug mit heißem Tschibo-Becher in der einen Hand – wahlweise auch eine Flasche Cola oder Bier – das Frühstück in der anderen Hand, Zeitung unter dem Arm. Dann folgt: Becher oder Flasche auf den Boden, Frühstück auf den Schoß, Zeitung unter den Oberschenkel und schnell erst einmal eine SMS abgesetzt. Nun erst ist Zeit für einen Schluck Heißes oder Kaltes und ein Biß in die Schrippe: So geht das eben heute zu. Beim Aussteigen bleibt die Flasche oft – versehentlich? – stehen und machmal die Zeitung auf dem Sitz liegen, keine Zeit, keine Zeit. Oder? Irgend wann kommt dann noch der Verkäufer für den Straßenfeger, der mich traurig anguckt, wenn ich sein Blatt nicht kaufe. Ja, ja! Andere Zeiten, andere Sitten. So erlebe ich heute den „öffentlichen Personen-Nahverkehr“. Und dann kommt noch: „Ab Karlshorst Schienenersatzverkehr“. Na dann, gute Fahrt. Heinrich Jendro

Gedanken im Abendlicht Im friedlichen Dämmerschein weite, ferne Gedanken meine Sinne umranken. Wo will ich sein? Ich möchte nach Hause gehn, einmal die Heimat spüren, sie liebevoll berühren, alte Strassen sehn. Einmal noch zu Hause sein, an Mutters schultern lehnen, Geborgenheit ersehnen und sorgenlos klein. Ich möchte nach Hause laufen, mir Wundertüten kaufen, Puppen kämmen, dann und wann Spiele übern Damm. Ich möchte nach Hause rennen. In tröstlicher Vergangenheit im Traum der Kinderzeit den Tag verpennen. Durch Stadt und Auen streifen. An des Vaters fester Hand fröhlich, ernsthaft mit Verstand die Welt begreifen. Ich möchte, ich kann es nicht. Gegenwart mich wiederfindet. Die Erinnerung entschwindet aus dem Dämmerlicht. Helga Altmann

Im Vorübergehen...

Offenbarung

Foto: Labudda


KÖPENICKER SENIORENZEITUNG 2-2009

27


28

KÖPENICKER SENIORENZEITUNG 2-2009

Urlaubsidylle direkt im Wald und am Wasser

Mitten im Märkischen Wald des Dahmelandes liegt die Feriensiedlung Schmöldesee, die auch hervorragend für Senioren geeignet ist. Die Bungalows sind gemütlich eingerichtet und verfügen über DVBT - TV und Radio. 1 Schlafzimmer für 2 Personen, (2 Aufbettungen auf Doppelschlafsofa sind möglich) oder 2 Schlafzimmer, (2 Aufbettungen auf Doppelschlafsofa sind möglich), 1 Wohnstube, DU/WC, kompl. eingerichtete Küche und Terrasse mit Möblierung sorgen für Wohlbehagen. Weiterhin gibt es einen Grillplatz mit überdachter Sitzmöglichkeit, Ruderboote und Fahrräder sind vorhanden. Ausgedehnte Wanderungen durch die Natur (in der Saison sehr gute Pilzwanderungen ) sorgen für Kurzweil. Ausflüge zu den Sehenswürdigkeiten in der Nähe bilden ein abwechslungsreiches Programm. ( Z.B. Wildpark Johannesmühle, Museumsdorf Glashütte oder Jagdschloss Königs Wusterhausen liegen im Umkreis von 20 km.) Aber natürlich kann man auch einfach nur entspannen z.B. auf unserer großen Liegewiese. 2 P. Bungalow am Tag ab 20 Euro* Wochenpreis ab 99 Euro * 4 P. Bungalow am Tag ab 25 Euro* Wochenpreis ab 135 Euro* * Nebenkosten Strom u. Wasser

Ob auf dem See im Boot, auf der großen Liegewiese

auf der Terrasse vor dem Bungalow, oder am Wasser auf dem Steg,

die Feriensiedlung Schmöldesee ist immer eine Erholungsreise wert. Kreisanglerverband Dahme-Spreewald e.V. Lübbener Chaussee 3, 15754 Heidesee / OT Neubrück Tel. 033766 / 63 730 Di u. Do 15 - 18 Uhr, Mi, Fr u. Sa 9-12 Uhr

Feriensiedlung Schmöldesee Weg zur Schmölde 3, 15754 Heidesee / OT Neubrück Tel. 0173 / 5721647


29

KÖPENICKER SENIORENZEITUNG 2-2009

Ein Ausflug nach Bad Muskau

Zur Geschichte Bad Muskau finden wir im nordöstlichen Zipfel von Sachsen. Bevor der Ort den Namen Muskau erhielt gingen etliche Jahrhunderte ins Land. Von Mosca, Moskow, Moskwa, Muske bis Muzakow deutet auf Muzk (sorbisch) gleich Sumpf hin und ist slawischen Ursprungs. Die erste Erwähnung mit dem Besitzer Ditericus de Muscowe war 1238. Die Lausitz, wo wir uns hier befinden, ist altes slawisches Siedlungsgebiet und wurde von zwei slawischen Stämmen bewohnt. Die Milzener im Gebiet der heutigen Oberlausitz und die Lusicer in der heutigen Niederlausitz. Die Grenze zwischen den beiden Stämmen bildete in etwa die Lienie Elsterwerder–Senftenberg–Spremberg–Muskau. Muskau ist noch heute die Sprachgrenze zwischen Ober- und Niedersorbisch. Im Jahr 1452 erhielt Muskau vom damaligen Standesherrn Wenceslaus von Biberstein die Stadtrechte. 1811 wurde Hermann Graf von Pückler Besitzer dieser Standesherrschaft.

Nach der Schlacht bei Jena und Auerstedt 1806 war das Ende des „Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation“ besiegelt. Auf Grund des Pariser Friedensvertrages von 1814, dem anschließenden Wiener Kongreß und der Territorialkommission von Frankfurt a. M. im Jahr 1819 mußte Sachsen die Oberlausitz an Preußen abtreten. So wurde die Standesherrschaft Muskau preußisch. Damit waren aber auch Privilegienverluste verbunden. Als Ausgleich wurde Reichsgraf von Pückler 1822 in den Fürstenstand erhoben. Er ist der weltmännische Fürst, der durch kleine Sensationen die Blicke der Umwelt auf sich lenken möchte. Pückler macht daraus auch keinen Hehl wenn er schreibt: Was werden die Leute davon sagen?, sondern: „Werden die Leute etwas davon sagen!“

Die Entstehung des Parks Bad Muskau Im 19. Jh. entstand in seiner Konzeption ein einmaliges landschaftliches Kunstwerk. Den 1. Mai 1815 nennt man die Geburt des Parks, als Pückler seinen berühmten Brief an die Bürger und Einwohner von Muskau richtete, der zum Ankauf von Grundstücken aufrief. Bei der Planung ist Pückler bewußt vom Barockgarten, dem bis in die erste Hälfte des 18. Jh. in Europa vorherrschenden Gartenstil, abgewichen und hat nach englischem Vorbild und den sich entwickelnden gesellschaftlichen Umwälzungen folgend, das Fortschrittliche in der Gartenkunst in Bad Muskau

verwirklicht. Er wurde so zum Vollender des klassischen Landschaftsgartens.

Der Weg ist das Ziel Wir beginnen den Ausflug nach Bad Muskau von Berlin Mitte in südöstlicher Richtung zum Berliner Autobahnring und nach dem Motto:

Es gibt immer zwei Möglichkeiten. 1. Die AB 12 bis Abfahrt Frankfurt Oder Süd (9). Von hier aus folgen wir die B 112 über Eisenhüttenstadt, Guben bis Forst. Ab hier die B 115 über Döbern nach Krauschwitz und dann die B 156 nach Bad Muskau. Entfernung vom Berliner Ring (AB 12 = 210 km). 2. Die AB 13 und dann die AB 15 bis Forst (7) und dann weiter wie vor die B 115 usw. (150 km). Angekommen, Wagen abgestellt und rein in den Park (Eintritt kostenlos). Jetzt beginnt der Wandertag. Ich wünsche Ihnen ein gutes Spaziergehwetter. Unbedingt zu besichtigen sind das alte Schloß, das neue Schloß mit Ausstellung und das Moorbad sowie die weite Parklandschaft diesseits und jenseits der Deutsch-Polnischen Grenze (Fußgängerbrücke über die Neiße). Um Stadt, Land und Park richtig kennenzulernen könnte man hier mehr als drei Tage zubringen. Bei frühzeitigem Aufbruch in Berlin kann man an einem Tag nur den Park ergründen. Gerd Jandke


30

KÖPENICKER SENIORENZEITUNG 2-2009

Balkonien – mal anders ! Gespräch mit der Gartenarchitektin Erika Fromke Köpenicker Seniorenzeitung: Fast alle Mietglieder der Wohnungsbaugenossenschaft Wendenschloß haben neue oder größere Balkone erhalten. Gelegenheit darüber nachzudenken, wie man sie gestalten könnte, zumal die Kästenaufhängungen sich verändert haben. Welche Kästen empfehlen Sie ? Erika Fromke: Unglasierte Tonkästen sehen zwar schön aus, sind aber sehr schwer und haben den Nachteil, dass sie viel Wasser verdunsten. Plastekästen mit Wasserabflusslöchern und Untersetzern gäbe ich den Vorrang. Nimmt man allzu große muss man bedenken, dass sie schwer und unhandlich sind. Die Kästen sollten so tief und so breit wie möglich sein. KSZ: Was wäre zur Erde zu empfehlen? Erika Fromke: Sie sollte durchlässig, torfhaltig, nährstoff- und humusreich sein. Gute Erde zur Balkonbepflanzung erhält man in jedem Supermarkt.

Eine Neuentwicklung, Petunia surfinia, unübertroffene Blütenfülle in mehrere Farbtönen von Frühling bis Herbst. Reinigt sich selbst.

gen entwickeln. Möchte ich Ton-in-Ton oder bunt, versuche ich es mit Farbklängen, z.B. blau, gelb, weiß mit Rottupfern, pink und lila, dazwischen wieder weiß und ein mildes blau. Will ich nur stehende oder Hängepflanzen oder kombiniere ich beide ? Die hängende „Weihrauchpflanze“ schützt z.B. vor Ungeziefer. Aber auch eine Kombination mit zarten Hängepflanzen wie „Schneeflocken“ (Bacopa) oder dem gelben Bidens (Zweizahn) nicht zu vergessen Männertreu kann sehr wirkungsvoll sein. KSZ: Können Sie einige Balkonpflanzen besonders empfehlen ? Erika Fromke: Besonders anspruchslos, pflegeleicht und blühfreudig sind Geranien. Neu und empfehlenswert ist die Petunia surfinia, die es in verschiedenen Farben gibt. Auch das blaue Gänseblümchen (Brachy come) sowie weiße und gelbe Margeriten sind sehr schöner Balkonschmuck wie natürlich auch die Fuchsie, die aber wie manche

Bidens, der gelbe „Zweizahn“ rankt prächtig, unterstreicht andersfarbig Pflanzen, lange Blühzeit, üppige Blüten

Ton in Ton bepflanzt – ein neues Gesicht für den Balkon (Pelargonien und Petunien)

KSZ: Wie entscheidend ist bei der Auswahl der Pflanzen die Himmelsrichtung des Balkons ? Erika Fromke: Das ist sehr wichtig. Der Südbalkon ist sonnig und heiß, Ost- und Westbalkon halbschattig. Die Morgensonne ist wachstumsfördernd, die Sonne auf dem Westbalkon dagegen intensiver und brennender. Für Vollschatten an der Nordseite gibt es eine geringe Auswahl an Blühpflanzen. KSZ: Wie gehen Sie an die Auswahl der Pflanzen heran ? Erika Fromke: Zunächst muss ich mich über sonnen- und schattenliebende Pflanzen informieren, dann kann ich meine Farbvorstellun-

Petunienarten Wind nicht gut verträgt und Halbschatten braucht. Auf der Schattenseite erfreut auch das Fleißige Lieschen (Impatiena) noch mit Blütenpracht. KSZ: Wie pflegt man wirkungsvoll ? Erika Fromke: Im Juni, Juli und August muss man viel gießen. 6 Wochen nach der Bepflanzung sollte man zum ersten Mal düngen, danach einmal wöchentlich aber davor wässern. Abgeblühte Blumenstängel sowie welke Blätter unbedingt entfernen, sonst entstehen keine neuen oder wenig Blüten. Nur wenige Pflanzen wie eine Hängegeranie und die Petunia surfinia reinigen sich von selbst. KSZ: Wie bringt man die Pracht dann über den Winter ? Erika Fromke: Geranien und Fuchsien vertragen Kellerräume mit einer Temperatur von mindestens 0 Grad bis Januar/Februar. Danach sollten sie in hellere Räume mit 5 – 10 Grad gestellt, stark zurückgeschnitten und zunächst wenig gegossen werden. In neue Erde umgepflanzt, entwickeln sie im Mai neue Blütenpracht. KSZ: Na dann, liebe Leser, beginnen Sie mit der Balkonplanung. Recht viel Freude dabei. Und herzlichen Dank an Frau Fromke für ihre guten Ratschläge. G. Tews


31

KÖPENICKER SENIORENZEITUNG 2-2009

Betreuung mit Einfühlungsvermögen Menschen mit demenzbedingten Fähigkeitsstörungen werden in den meisten Fällen zu Hause versorgt. Oft sind es die Ehepartner oder die Kinder, die sich mit viel Geduld, persönlichen Verzicht und Einfühlungsvermögen um die Betroffenen kümmern. Dabei kommen verschiedene Möglichkeiten in Betracht, mit dementen Menschen umzugehen. Ein ganz natürlicher Ansatz und in der Familie sicher umsetzbar ist die Biografiearbeit. Hier kann man davon ausgehen, dass dem pflegenden und betreuenden Angehörigen Gewohnheiten, Vorlieben, Abneigungen, Bedürfnisse, Ängste, Wünsche und Erinnerungen bekannt sind. So kann man in der Familie versuchen auf die Bedürfnisse einzugehen. Die Bedürfnisse der Demenzkranken sind von Tom Kitwood wie folgt beschrieben: Bindung, Trost, Identität, Beschäftigung, Einbeziehung und LIEBE. In Neuenhagen im ProCurand Seniorenpflegeheim in der Ebereschenallee treffen sich jeden 3. Dienstag im Monat betroffene Angehörige zu einem Gesprächsabend zum Thema „ Was sich Menschen mit Demenz wünschen“. Hier kann man mehr lernen über den Alltag, den Wünschen und Sehnsüchten von Demenzkranken. Hier können Sie sich austauschen, von Ihren Erlebnissen erzählen und Anregungen erfahren im täglichen Umgang mit Ihren betroffenen Angehörigen. Die Teilnahme ist jederzeit möglich. Wir freuen uns auf Sie. Telefonische Auskunft erhalten Sie täglich unter der Telefonnummer 0334224290.

Individuelle Pflege durch die Diakonie-Station Köpenick Seit vielen Jahren versorgt die Diakonie-Station Köpenick Senioren die Hilfe und Pflege im Alltag benötigen. Viel Wert wird dabei auf die individuelle Betreuung eines jeden Kunden gelegt. Der Leiterin der Diakonie-Station Köpenick, Frau Merschfomann und Ihren Mitarbeiterinnen, ist es wichtig, dass sich die zu Pflegenden gut aufgehoben und versorgt fühlen.

Das Team besteht aus examinierten Krankenschwestern und geschulten Pflegekräften. Das Leistungsspektrum des Pflegeteams umfasst je nach Bedarf die komplette Körperpflege sowie die hauswirtschaftliche Versorgung. Aber auch Versorgung nach Operationen, Medikamentengabe, Verbandswechsel, Blutdruckmessen und Injektionen sind möglich. Über das Leistungsspektrum der Diakonie-

Station und die Möglichkeiten der Finanzierung berät Sie gern ausführlich Sozialarbeiterin Frau Deufel-Herbolte. Ein weiteres Projekt ist die „Diakonie-Haltestelle“, betreut von Frau Oldenburg. Es richtet sich an Menschen mit Demenz und deren Angehörige. Die Mitarbeiterinnen der Diakonie-Station Köpenick freuen sich über Ihren Anruf oder Besuch und beraten Sie gern! Diakonie-Station Köpenick, Radickestraße 48, 12489 Berlin, Tel: (030) 65 47 20 10 Weitere Informationen finden Sie auch unter: www.diakonie-station.de


32

KÖPENICKER SENIORENZEITUNG 2-2009

Ich freue mich immer auf die nächste Stunde Seniorenzeitung besuchte Tanztherapeutin Heike Riemann während einer Therapiestunde Seit Jahren hat die Redaktion unserer Seniorenzeitung sehr gute Kontakte zum Seniorenheim Müggelschlößchenweg. Nun erhielten wir eine Einladung ins Seniorenheim, um eine neue Therapieform für die Bewohner kennenzulernen. Wir sind verabredet mit Heike Riemann, Bühnentänzerin und Tanz- und Bewegungstherapeutin. Wir kommen etwas zu früh und nutzen die Gelegenheit zu einem Besuch der Cafetéria. Dort begrüßt uns die stellvertretende Heimleiterin Frau Collet-Moschberger und vermittelt ein Gespräch mit Frau Ingrid Kämpf, die für einen Farbtupfer im Alltag der Bewohner des Seniorenzentrums sorgt, den wöchentlichen Bingo-Nachmittag. Regelmäßig treffen sich zwischen 15 und 18 Heimbewohner und Gäste aus dem Wohngebiet, um ihr Glück zu versuchen. Natürlich sind die Gewinne nicht hoch, die Mittel sind knapp. Aber Frau Kämpf hat sich mit viel persönlicher Initiative um Sponsoren gekümmert. Geschäftsleute aus dem Wohngebiet und sogar die Sparkasse spenden für die BingoNachmittage. Pünktlich zur verabredeten Zeit erscheint Heike Riemann. Frau Riemann kann in Gestik und Haltung die ausgebildete Tänzerin nicht verleugnen. In der verbleibenden Zeit bis zum Beginn der Übungsstunde antwortete sie auf unsere Fragen. Köpenicker Seniorenzeitung: Eine ausgebildete Tänzerin leitet eine Therapie für Senioren, Behinderte und sogar mehrfach Schwerstbehinderte. Wie verlief Ihr beruflicher Werdegang? Heike Riemann: Er begann an der Palucca-Schule in Dresden. Dort erlangte ich meinen Abschluss als Bühnentänzerin. Es folgten 20 Jahre Bühnenpraxis als Solistin oder in der Gruppe. Das Repertoire reichte vom klassischen Tanz bis zum Jazz-Dance. Viele Jahre war ich Mitglied des Ensembles des Berliner Friedrichstadtpalastes. Aber die Laufbahn als Tänzerin geht natürlich nicht bis ins Renten-

alter. Ich suchte eine neue berufliche Perspektive und absolvierte eine Ausbildung als Heilpädagogin mit staatlicher Anerkennung, der sich eine 4-jährige Weiterbildung zur Tanzund Bewegungstherapeutin anschloss. Schon während dieser Ausbildung wagte ich den Schritt in die Selbstständigkeit und entwickelte das Projekt „Bewegter Freiraum“, das für ein gesundheitsförderndes und präventives Bewegungskonzept steht. KSZ: Wie kam es zur Zusammenarbeit mit dem Seniorenheim Müggelschlößchenweg, und welche Ziele verfolgen Sie mit dieser Tätigkeit? Heike Riemann: Die Initiative in der Zusammenarbeit mit Heimen geht von mir aus. Leider gehört die Tanztherapie nicht zu den Therapieformen, die die Kassen bezahlen. So muss das Pflegeheim entscheiden, ob es die Leistung aus ihrem Budget bezahlen kann. Bisher kam es zur Zusammenarbeit mit drei Senioreneinrichtungen. Nach einer Probestunde entscheidet die Heimleitung, ob sie mein Angebot für ihre Bewohner nutzen will. Im Seniorenheim Müggelschlößchenweg besuchen jetzt regelmäßig etwa 30 Heimbewohner und Gäste aus dem umliegenden Wohngebiet unsere Therapiestunde. Ich will durch die tanztherapeutische Arbeit an die vorhandenen Ressourcen der Menschen anknüpfen und über gezielte Interventionen den Selbstheilungsprozess aktivieren. Vielleicht hört sich das etwas theoretisch an. Die leichten Übungen sollen den behinderten und alten Menschen Spaß machen, sollen Glücksgefühle erzeugen. Es geht um Stimulierung und Aktivierung positiver Emotionen und eigener Ressourcen. Die Teilnehmer empfinden die Therapiestunde als Bereicherung ihres Le-

bens, als etwas auf das man sich freuen kann. Sie trägt zur Krankheitsbewältigung bei, lehrt die Wertschätzung des eigenen Körpers und vermittelt Gemeinschaftserlebnisse. Es werden neue Kontakte zu den anderen Betroffenen und auch den Bezugspersonen geknüpft. Und die Resonanz, die mir aus der Gruppe entgegenschlägt, ist für mich wie ein Schatz, den ich mitnehmen darf, ist ein großes Glück, so arbeiten zu dürfen. Während unseres Gesprächs hat sich der Raum weitgehend gefüllt, im offenen Kreis sitzen die Teilnehmer und schwingen bei altersgerechter Musik fröhlich kleine Bälle. Die meisten sitzen im Rollstuhl. Die Übungen sind dem körperlichen Zustand angepasst, keiner wird überfordert, man spürt den Spaß der Teilnehmerinnen (ca. 85% Frauen, Männer sind wirklich „Tanzmuffel“). Neben uns im Kreis sitzt Frau Kunack. Sie ist Gast in der Einrichtung und nimmt regelmäßig an den Tanztherapiestunden teil. „Es macht mir einen Riesenspaß hier mit Frau Riemann und den anderen Teilnehmern etwas Sport zu treiben, so wie es für uns eben noch möglich ist. Ich freuen mich immer auf die nächste Stunde.“ Glück, Freude vermitteln, für Erfolgserlebnisse in der Gruppe sorgen, das Leben bereichern, seinen Körper wieder schützen und lieben lernen, die Therapiestunde bei Heike Riemann erfüllt alle diese Vorgaben. Hoffen wir, dass noch mehr Heime Ressourcen für eine bewegungsorientierte Tanztherapie in ihrem Budget entdecken, zum Wohle der Menschen, die sich ihrer Pflege anvertrauen.


33

KÖPENICKER SENIORENZEITUNG 2-2009

Auf nach Treptow zum „Tag der offenen Tür“ am 29.04.2009 von 13.00 bis 17.00 Uhr bei der

Wohnungsbau-Genossenschaft „Treptow Nord“ eG ! Besichtigungen: • Musterwohnungen • Gästewohnungen • Mitgliedertreff • Kita im Wohngebiet • 1. Gemeinschaftsschule Treptow-Köpenick

Volkssolidarität Landesverband Berlin e.V.

Bezirksverband

Treptow-Köpenick

Bezirksgeschäftsstelle Treptow: Tel.: 53 28 444, Fax: 53 21 72 Glanzstr. 2, 12437 Berlin (Am S-Bahnhof Baumschulenweg) Öffnungszeiten: Montag – Donnerstag 09:00 bis 15:00 Uhr, Freitag geschlossen.

55

Geschäftsstelle Köpenick: Tel.: 65 47 55 22, Fax: 65 47 55 Kinzerallee 29, 12555 Berlin (BVG-Haltestelle Bahnhofstraße/Seelenbinderstraße) Öffnungszeiten: Montag – Donnerstag 09:00 bis 15:00 Uhr, Freitag geschlossen.

21

Highlights: • Giebelwandgestaltung live erleben • Führung zu den „neuen Gesichtern“ • Bücherverkauf • Bepflanzung von Balkonkästen • Spiele und Spaß auf der Wiese an der Kiefholzstraße 159 • Fassbier und Bratwürste Weitere Informationen finden Sie unter www.wbg-treptow-nord.de bzw. in den Schaukästen.


34

KÖPENICKER SENIORENZEITUNG 2-2009

Hilfe im „Spätsommer“ des Lebens Seniorenbetreuung einmal anders Nach einem anstrengenden Arbeitsleben endlich den Ruhestand genießen. Das soll heißen, keine mühevollen und anstrengenden Arbeiten mehr erledigen zu müssen und nicht immer die schon stark beanspruchte Familie bitten zu müssen.

che Leben zu erleichtern. Bereits seit mehr als 10 Jahren werden Senioren betreut und mehr als ein Dutzend zählen seit Beginn an zur zufriedenen Stammkundschaft. Durch seine mehrjährige Erfahrung, durch den Umgang all seiner zufriedenen Kunden auf dem Gebiet der Haus-, Grundstücksund Seniorenbetreuung, kann Andreas Klehr vielerlei Ansprüchen gerecht werden. Sollten Ihre Familienangehörigen einmal im Urlaub sein, dann übernimmt Andreas Klehr gern die Vertretung und ist für Sie da. Möchten auch Sie die Hilfe annehmen, dann reicht ein Anruf unter 0177-2080688 und Sie können in einem ersten persönlichen Gespräch Ihre Fragen und Wünsche äußern.

Der Garten- & Hausmeister-Service Andreas Klehr möchte mit seinen Hilfsangeboten zur Lösung der kleinen und großen Alltagsprobleme rund ums Haus und den Garten beitragen. Seinen älteren Kunden ihre gewohnte Umgebung erhalten und dazu beitragen, ihre Selbständigkeit nicht aufzugeben, ist das Leitmotiv von Andreas Klehr. In einem persönlichen und individuellen Gespräch werden Lösungsvarianten gefunden, welche Art von Hilfe notJahre als Firma erfolgreich — profitieren Seit wendig ist. Ob nun Rasen mähen, hek1995 auch Sie von unseren Erfahrungen kenschnitt, Dachrinnenreinigung oder andere mühsame Gartenarbeiten, auch Komplettservice für die Haus- und Grundstücks- & Seniorenbetreuung Aufräumarbeiten, Entrümpelungen oder ● Entsorgung von Reisig, Laub, Baum- und Grünschnitt, Abrißholz, Holzabfälle, Schutt, Müll und Unrat ● Lieferung von Komposterde, Mutterboden, Stalldung, Pflanzerde, Holz- und Rindenmulch nur ein einfaches Gespräch, der persön● Dachrinnenreinigung und Ausbesserungsarbeiten liche Kontakt, den Andreas Klehr zu all ● Garten-, Rasen- und Heckenpflege Garten- & Hausmeister Service ● Zaun-, Wege- und Terrassen seinen Kunden hält, wird sehr geschätzt. Andreas Klehr ● Obstbaumschnitt Gern wird auch die Unterstützung bei der Sonnenweg 35 • 15713 Königs Wusterhausen OT Wernsdorf • Telefon: 0177/2080688 Hausarbeit angenommen, um das tägli-


35

KÖPENICKER SENIORENZEITUNG 2-2009

Broschürenherstellung mit Word Eine Aufgabe für Fortgeschrittene Es gibt die verschiedensten Anlässe, eine Broschüre oder ein Heft herzustellen. Dazu sind erst einmal folgende Festlegungen zu treffen: 1. 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. 10. 11.

Seitenformat DIN A5 hoch Satzspiegel 120 x 175 mm Seitenabstand oben 15 mm unten 20 mm links 16 mm rechts 12 mm Grundschrift z. B. Times New Roman Schriftgröße 12 pt Zeilenabstand Genau 14 pt Überschrift 24 pt z. B. Arial dito Abstand Genau 24 pt

Ich setze voraus, daß der oder die Texte einschließlich eventueller Bilder als Datei bereits vorhanden (siehe Gesamttext mit Bildern), d. h.: alle Seiten der Broschüre sind fertig gestaltet, korrekturgelesen und eventuelle Veränderungen eingearbeitet. In unserem Fall ergibt es einen Umfang von 16 Seiten plus Umschlag. Im Prinzip könnten diese 16 Seiten, wenn der Drucker über eine BuchDruck-Funktion mit manuellem zweiseitigem Drucken verfügt, sofort gedruckt werden. Das ist aber nur für eins, zwei bis maximal fünf Exemplaren zu empfehlen und vorausgesetzt, der Drucker vereinzelt das Papier wirklich einwandfrei. Da das in den meisten Fällen nicht so ist, muß der Gesamttext mit Bildern seitenweise separiert werden, damit immer die gegenüberliegenden Seiten zusammenstehen (siehe Liste).

Mustervorlage erstellen Zwei Seiten A5 nebeneinander sind wie folgt als Mustervorlage darzustellen: 1. Neue Seite A4 quer. 2. Seite einrichten…, Seitenabstand oben 15 mm, unten 20 mm, links 16 mm, rechts 16 mm. 3. Spaltenanzahl 2, Spaltenzwischenraum 25 mm. 4. Fußzeile für Seitenzahlen einstellen, z. B. links die Seitenzahl 16 eingeben, Tabstopp in diesem Fall auf 266 mm rechts

einstellen und Tabtaste drücken, die Seitenzahl 1 eingeben, die Fußzeile schließen. Es ist möglich die Schrift und Schriftgröße in der Fußzeile, wie sonst auch, separat einzustellen. Diese Datei als Mustervorlage abspeichern. Die Mustervorlage verwenden und für alle

Doppelseiten, auch Umschlag, eine Datei abspeichern (siehe Liste). Jetzt können Sie beginnen die noch leeren Doppelseiten von 1 bis 16 mit dem Text aus der Datei Gesamttext mit Bildern zu füllen. Dabei gehen Sie wie folgt vor: Seite 1 aus dem Gesamttext mit Bildern markieren, kopieren und in die rechte Spalte der Seiten 16+1 einfügen. So einfach wie es hier steht geht es natürlich nicht. Vor dem Einfügen ist auf der linken Spalte ein manueller Spaltenwechsel unter [Einfügen] [Manueller Umbruch] [Spaltenumbruch] einzugeben. Dieser muß später an der letzten Zeile dieser Spalte anhängen. Jetzt geht’s. Bei der ersten und zweiten Seite (Titelseite und Seite mit technischen Angaben) gibt es naturgemäß keine Komplikationen, diese beginnen aber mit den nächsten Seiten. Bevor Textseiten übertragen werden ist im Gesamttext mit Bildern auf jeder geraden Seite in der letzten Zeile zum Schluß eine Absatzendemarke (¶) zu setzen und die Zeile mit Gewalt (Leerzeichen) zu füllen bis die Zeile wirklich voll ist, vorausgesetzt, die letzte Zei-

PC-Kurs 20 le war keine Absatzendezeile. Vor dem Abspeichern immer die Seitenzahlen von Hand aktualisieren bzw. auf den Seiten 1, 2+16 keine Seitenzahlen einsetzen. Mit dem Umschlag ist analog zu verfahren.

Jetzt wird gedruckt Ich empfehle Ihnen 100 g/m2 für die Inhaltsseiten zu verwenden. Erstens ist es besser für den zweiseitigen Druck, zweitens läuft es besser durch den Drucker und drittens ist es griffiger. Der Umschlag sollte etwa 160 g/m2 Karton-Gewicht haben. Gedruckt werden jetzt die Doppelseite 16+1, dann 14+3 bis 10+7 (also die Liste von unten nach oben) so oft gewünscht wird (eine Zwischenlage zwischen den Stapeln verwenden). Danach haben Sie sich eine Pause verdient und es empfiehlt sich vor dem Drucken der Rückseiten die Papierstapel über Nacht ruhen zu lassen, desto besser laufen sie am nächsten Tag durch den Drucker. Sie beginnen dann mit dem letzten Stapel (10+7) und drucken auf die Rückseite die Doppelseite 8+9. Probieren Sie es aus, wie herum der Papierstapel wieder eingelegt werden muß. Hier ist gewissenhaftes arbeiten (Routine) nötig.

Nach dem Druck Die bedruckten Blätter und der Umschlag müssen nun in der Mitte gefalzt und jeweils zu einem Heft zusammengesteckt werden. Achten Sie auf die richtige Reihenfolge der Seiten. Ich lege mir die Seiten in der richtigen Reihenfolge zusammen, falze dann und stecke sie dabei gleich ineinander. Sollten Sie nicht im Besitz eines großen Klam-

meraffens sein (Maulweite mindestens 15 cm), so muß die weitere Arbeit von einem Copyshop oder einer Buchbinderei mit Rückstich und Frontbeschnitt erfolgen. Ein gesundes neues Jahr wünscht Ihnen Gerd Jandke


36

KÖPENICKER SENIORENZEITUNG 2-2009

Veranstaltungen im April und Mai 2009 Nachbarschaftszentrum Hessenwinkel, Fürstenwalder Allee 362, 12589 Berlin-Hessenwinkel, Telefon 648 60 90 www.nbzhessenwinkel.de Freitag 3. 4. 18 Uhr Lesung: „Wir sind die Liebermann’s“ mit Regina Scheerperette. Mittwoch 15. 4. 15 Uhr Kinozeit im NBZ mit dem Filmstudio Sirius: Südtirol. Kostenbeitrag 1,50 €. Donnerstag 16. 4. 15 Uhr „Die Sprache ist ein Modefan“ mit Ralf Bachmann (VS). Donnerstag 16. 4. 18 Uhr Frühlingskonzert mit den russischen Bajanvirtuosen Prof. Wladimir Bonakow und Iwan Sokolow. Dienstag 21. 4. 14 Uhr Lesestunde: „Köpenick, Wohnort – Heimat“ mit Ursula Höft und Gerda Heilmann. Donnerstag 23. 4. 15 Uhr „Begegnungen und Erlebnisse Nicaragua von 1986 und 2008“ mit Dr. Peter Michel und Gabriele Senf (VS). Freitag 24. 4. 18 Uhr Lesung: „Schiller und die Deutschen“ mit Musik. Eintritt 2,50 •. Donnerstag 30. 4. 18 Uhr Literaturgespräch mit Prof. Göhler, Thema: Thomas Mann und Tonio Kröger. Montag 4. 5. 15 Uhr „Gab es in der DDR überhaupt Sozialismus?“ mit Dr. Hans Reichelt. Freitag 8. 5. 18.30 Uhr Erinnerungen in Noten „Mediterranean Sundance“, Musik der Mittelmeerländer mit einem Häppchen. Kostenbeitrag 1,50 •. Freitag 15. 5. 18 Uhr Das Kaleidoskop 2009, Altberliner Humor mit Inge Kapphahn. Kostenbeitrag 1,50 •. Dienstag 19. 5. 14 Uhr Lesestunde: Film „Einer trage des Anderen Last“ mit Ursula Höft und Gerda Heilmann. Montag 25. 5. 15 Uhr „Heiteres und Besinnliches“ (VS). Seniorenfreizeitstätte im Rathaus Johannisthal, Sterndamm 102, 12487 Berlin, Telefon 902 97 56 65/75 Einlaß ab 13.30 Uhr Kaffeetafel ab 14.15 Uhr Donnerstag 2. 4. 15 Uhr

Tanz mit DJ Jochen Kaiser. Kostenbeitrag 2,50 €. Sonntag 5. 4. 14 Uhr Sonntagscafé. Montag 6. 4. 14 Uhr Tanz für Demenzkranke und ihre Angehörigen. Kostenbeitrag 5 € einschließlich Beköstigung. Anmeldung erbeten. Dienstag 7. 4. 10 Uhr Rat und Tat: Sprechstunde für Senioren durch die Polizei. Donnerstag 9. 4. 15 Uhr „Um die Ecke gedachtes“ mit Lotar Cibis. Kostenbeitrag 1,50 €. Donnerstag 16. 4. 15 Uhr „The Voices“ bitten zum Tanz. Kostenbetrag 3 €. Sonntag 19. 4. 14 Uhr Sonntagscafé. Donnerstag 23. 4. 15 Uhr „Ganz ohne Weiber geht die Chose nicht“ buntes Programm mit Horst Dittmann & Rolf Markert. Kostenbeitrag 2,50 €. Montag 27. 4. 17 Uhr Medizinische Vortragsreihe: Bekkenboden mit Diplompsychologin P. Bentz. Donnerstag 30. 4. 15 Uhr „Wer sich ewig bindet“ AntonTschechow-Programm. Kostenbeitrag 2,50 €. Montag 4. 5. 14 Uhr Tanz für Demenzkranke und ihre Angehörigen. Kostenbeitrag 5 € einschließlich Beköstigung. Anmeldung erbeten. Mittwoch 6. 5. 14.30 Uhr Das Präventions-Team der Polizei mit Kurzfilm: Verkehrssicherheit für Senioren. Donnerstag 7. 5. 15 Uhr Tanz mit Manne Menzel. Kostenbeitrag 3,50 €. Donnerstag 28. 5. 15 Uhr „Das war der flotte Osten“ mit Adina und Norina. Kostenbeitrag 2,50 €. Haus der Begegnung, Wendenschloßstraße 404, 12557 Berlin, Telefon 65 48 81 14, Fax 65 48 81 15 Montag 6. 4. 15 Uhr Unsere beliebten Moskauer BajanVirtuosen spielen Klassik und Volksweisen. Kostenbeitrag 2,50 €. Freitag 17. 4. 14.30 Uhr Reiseerlebnisse aus Israel und Pa-

lästina mit Lichtbildern vom Ehepaar Delf. Montag 20. 4. 14.30 Uhr Poeten und ihren Artverwandten über die Schulter geschaut mit Karl Bongardt. Kostenbeitrag 1,50 €. Freitag 24. 4. 14.30 Uhr Eröffnung der Ausstellung über die Städtepartnerschaft Treptow-Köpenick mit Cajamarca, Peru. Vortrag Frau Dr. Beier. Freitag 8. 5. 15 Uhr Gemeinsames Singen mit Jürgen Witt. Sonntag 10. 5. 14 Uhr Wir laden zum Kaffeenachmittag ein. Wuhletreff, Begegnungsstätte Köpenick-Nord, Zum Wuhleblick 50, 12555 Berlin-Köpenick, Telefon 652 72 71, www.1000fuessler-frauen.de/ wuhletreff Mittwoch 1. 4. 14.30 Uhr Osterbasteln mit Leni Baumann. Materialkosten 1 €. Freitag 3. 4. 9.30 Uhr „Fit – aktiv – mobil“, Bewegungsübungen und geistiges Training mit Silke Kraft. Eintritt 2,50 €. Montag 6. 4. 14.30 Uhr Volksliedersingen mit Adina und Norina. Eintritt 1 €. Dienstag 7. 4. 10 Uhr „Spaß, Spiele und Gedächtnisübungen“ Texte, Gedichte und Lieder mit Adina und Norina. Eintritt 1,50 €. Mittwoch 8. 4. 14.30 Uhr Tanz am Mittwoch mit dem Duo M & B und Kaffeetafel. Eintritt 2,50 €. Mittwoch 15. 4. 14.30 Uhr „Es war doch nicht das letzte Mal…“ aus der Biographie von Reinhard Lakomy liest Herta Koch mit Kaffeegedeck. Eintritt 3 €. Freitag 17. 4. 9.30 Uhr „Fit – aktiv – mobil“, Bewegungsübungen und geistiges Training mit Silke Kraft. Eintritt 2,50 €. Montag 20. 4. 15 Uhr Feier für die Geburtstagskinder des Monats März mit Kaffeetafel und Musik auf Einladung. Gäste sind nach Anmeldung mit Kostenbeitrag willkommen. Dienstag 21. 4. 10 Uhr „Spaß, Spiele und Gedächtnisübungen“. Texte, Gedichte und Lieder mit Adina und Norina. Eintritt 1,50 €.

Mittwoch 22. 4. 14.30 Uhr Tanz am Mittwoch mit Manne Menzel Kaffeetafel. Eintritt 2,50 €. Freitag 24. 4. 9.30 Uhr „Fit – aktiv – mobil“. Bewegungsübungen und geistiges Training mit Silke Kraft. Eintritt 2,50 €. Sonnabend 25. 4. 14.30 Uhr Heilkräuterentdeckungen: Brennnessell. Kostenbeitrag 2,50 €. Sonntag 26. 4. 11 Uhr Frühlingskonzert mit dem Schifffahrtschor Köpenick. Eintritt mit Brunch 12 €. Montag 27. 4. 14.30 Uhr Volksliedersingen mit Adina und Norina. Eintritt 1 €. Mittwoch 29. 4. 14.30 Uhr „Musikalisches Rätselraten“ mit Adina und Norina und Kaffeetafel. Eintritt 2 €. Donnerstag 30. 4. 10.30 Uhr Kintopp und Kaffeepott. Eintritt 2 €. Montag 30. 3. 14.30 Uhr Modenschau der OG 30. Eintritt mit Kaffeegedeck 2,75 €. Dienstag 5. 5. 10 Uhr „Spaß, Spiele und Gedächtnisübungen“. Texte, Gedichte und Lieder mit Adina und Norina. Eintritt 1 ,50€. Mittwoch 6. 5. 14.30 Uhr Tanz am Mittwoch mit Detlef Damke und Kaffeetafel. Eintritt 2,50 €. Donnerstag 7. 5. 14.30 Uhr „Meine Reise durch Äthiopien“ in Wort und Bild mit Klaus Große Eintritt 3 €. Freitag 8. 5. 9.30 Uhr „Fit – aktiv – mobil“. Bewegungsübungen und geistiges Training mit Silke Kraft. Eintritt 2,50 €. Sonnabend 25. 4. 14.30 Uhr Heilkräuterentdeckungen: Löwenzahn. Eintritt 2,50 €. Montag 11. 5. 15 Uhr Feier für die Geburtstagskinder des Monats April mit Kaffeetafel und Musik auf Einladung. Gäste sind nach Anmeldung mit Kostenbeitrag willkommen. Mittwoch 13. 5. 14.30 Uhr Das Reisecafé mit Kaffeegedeck. Eintritt 2,75 €. Freitag 15. 5. 9.30 Uhr „Fit – aktiv – mobil“. Bewegungsübungen und geistiges Training mit Silke Kraft. Eintritt 2,50 €.


37

KÖPENICKER SENIORENZEITUNG 2-2009

Montag 18. 5. 14.30 Uhr Volksliedersingen mit Adina und Norina. Eintritt 1 €. Dienstag 19. 5. 10 Uhr „Spaß, Spiele und Gedächtnisübungen“. Texte, Gedichte und Lieder mit Adina und Norina. Eintritt 1 ,50€. Sonnabend 23. 5. 14.30 Uhr Heilkräuterentdeckungen Nadelbäume. Eintritt 2,50 €. Montag 25. 5. 14.30 Uhr Volksliedersingen mit Adina und Norina. Eintritt 1 €. Mittwoch 27. 5. 14.30 Uhr „Durch die Blume gesagt“. Musikalisch-literarisches Programm mit Inge Kapphahn. Eintritt 4 €. Donnerstag 28. 5. 10.30 Uhr Kintopp und Kaffeepott. Eintritt 2 €. Freitag 29. 54. 9.30 Uhr „Fit – aktiv – mobil“. Bewegungsübungen und geistiges Training mit Silke Kraft. Eintritt 2,50 €. Seniorenbegegnungsstätte Bohnsdorf, Dahmestraße 33, 12526 Berlin-Bohnsdorf, Telefon 902 97 55 09 Dienstag 7. 4 11 Uhr Seniorenbrunch. Kostenbeitrag 4 €. Dienstag 7. 4 13 Uhr Kinonachmittag mit anschl. Kaffeetrinken. Kostenbeitrag 1,20 €. Dienstag 21. 2. 14.30 Uhr „Küchen-Revue“ Theater der Erfahrung. Eintritt 2,50 €. Mittwoch 22. 4. 14 Uhr Konzert mit den russischen Bajanvirtuosen Prof. Wladimir Bonakow und Iwan Sokolow. Kostenbeitrag 2/1 €. Dienstag 28. 4. 14.30 Uhr Tanz mit Herrn Kaiser. Kostenbeitrag 2,50 €. Dienstag 5. 5. 11 Uhr Seniorenbrunch. Kostenbeitrag 4 €. Dienstag 5. 5. 14 Uhr Kinonachmittag mit anschl. Kaffeetrinken. Kostenbeitrag 1,20 €. Dienstag 12. 5. 14 Uhr „Die Leber wächst mit ihren Aufgaben“ Kabarettistisches mit Bernd Franke. Kostenbeitrag 2/1 €. Sonntag 17. 5. 14 Uhr Sonntagscafe: Musik mit Bernd Heinrich. Dienstag 19. 5. 14.30 Uhr Tanznachmittag mit „The Voices“. Kostenbeitrag 2,50 €. Dienstag 26. 5. 14 Uhr Zarah Leander. Kostenbeitrag 2,50 €.

Generationsklub KES, Plönzeile 7, 12459 Berlin-Oberschöneweide, Telefon 902 97 54 15 Bitte einen Tag vorher anmelden. Donnerstag 23. 4. 14 Uhr Frühlingskonzert – Lieder zur Gitarre mit Renate Schulz. Kostenbeitrag 2,50 €. Ratz-Fatz e.V., Schnellerstraße 81, 12439 Berlin-Schöneweide, Tel. und Fax 67 77 50 25 www.ratzfatzberlin.de Freitag 3. 4. 20 Uhr Chansons: Akkordeon-Duo Kiew – Paris. Sonnabend 4. 4. 10.30 Uhr Erlesenes am Samstag: Slowakische Literatur mit Dr. Macht und Frühstücksangebot. Dienstag 7. 4. 14.30 Uhr „Vom Cumbe Mayo zum Machu Picchu“. Reisebilder aus Peru. Eintritt 2 €. Sonnabend 18. 4. 10.30 Uhr Erlesenes am Samstag: Eine spanische Geschichte aus der Oper Carmen mit Knut Frömmel und Frühstücksangebot. Sonnabend 18. 4. 19Uhr Literatur und Film: Die GoetheFilmrolle von Thomas Mann mit Dr. Katrin Sell. Dienstag 21. 4. 14.30 Uhr Filmstudio Sirius: „Von der Saale zum Rennsteig“. Eintritt 2 €. Freitag 24. 4. 20 Uhr Theater: Roman et Juliette. Regie: Bernhard Buley. Es spielt die Jugendtheatergruppe théâtre bonjour. Dienstag 5. 5. 19.30 Uhr Politisch-Philosophisches Frauencafé mit Dr. Renate Ullrich und Petra Ziegler. Freitag 8. 5. 19 Uhr Vortrag: Krzysztof Kleslowski – sein filmisches Werk mit Dr. Katrin Sell. Dienstag 12. 5. 14.30 Uhr „Delphine und Orcawale“ – Videovortrag mit Dr. Jürgen Matz und Dr. Peter Liebs. Eintritt 2 €. Freitag 15. 5. 18 Uhr „Wie Köpenick zu seinem Namen kam“. Märchen für Kinder und Erwachsene. Freitag 15. 5. 19.30 Uhr Konzert mit den „Treptower Tastenteufeln“. Sonnabend 16. 5. 20 Uhr Konzert: Marcus Segschneider Sin-

ger/Songwriter. 14.30 Uhr Dienstt ag 26. 5. Diens Grillnachmittag gewürzt mit Operettenmelodien mit Horst Dittmann und Harry Heinze. Eintritt 2 €. Seniorentreff „Alte Schule“ Dörpfeldstraße 54, 12489 Berlin-Adlershof, Telefon 902 97 57 67 Mittwoch 1. 4. 14 Uhr Kaffeenachmittag. Mittwoch 15. 4. 14.30 Uhr Tanz mit Herrn Kaiser. Kostenbeitrag 2,50 €. Mittwoch 29. 4. 14.30 Uhr Tanz mit Nicki. Betreuungsverein Treptow-Köpenick e.V. Mobiler Pflegedienst Elsenstr. 6, 12435 Berlin, Tel. 53 63 73 15 www.betreuungsverein-treptowkoepenick.de Mittwoch 22. 4. 17 Uhr Einführung in das Krankheitsbild Schizophrenie. Donnerstag 14. 05.14.30 Uhr Das Hager Übereinkommen über den internationalen Schutz von Erwachsenen. Koordinierungsstelle Rund ums Alter Treptow-Köpenick Spreestraße 6, 12439 Berlin, Telefon 39 06 38 25 www.rundumsalter.org Bitte telefonisch anmelden. Mittwoch 27. 5. 15 Uhr Ratgeber Pflege: Pflegeberatung, Pflegestützpunkte. Gesellschaft zum Schutz für Bürgerrechte und Menschenwürde (GBM), Ortsverband Berlin-Köpenick, Telefon 645 47 77 Haben Sie Fragen zu Ihrer heutigen oder künftigen Rente bzw. zur Gesundheitspolitik? Wir freuen uns, wenn Sie in den Beratungsstellen unsere kostenlose Unterstützung in Anspruch nehmen. Es finden Konsultationen (keine Rechtsberatungen) jeweils 10 bis 12 Uhr an folgenden Orten statt: Zu Rentenfragen: Frauenzentrum pep Wendenschloßstraße 33 am 9. 4. und 14. 5., Generationsklub KES Plönzeile 7 am 8. 4. und 13. 5., Rabenhaus Puchanstraße 9 am 6. + 11. 4. und 11. + 25. 5., Vital Fürstenwalder Damm 474 am 7. 4. und 5.

5., Wuhletreff Zum Wuhleblick 50 am 17. 4. und 8. 5. Zu Fragen der Gesundheitspolitik: Frauenzentrum pep am 3. 4. und 8. 5. Sternenfischer, Freiwilligenzentrum Treptow-Köpenick, Müggelheimer Straße 13, 12555 Köpenick, Telefon 24 35 85 76 Bitte telefonisch. anmelden. Mittwoch 6. 5. 16 Uhr STERNEN-Treff: Erfahrungsaustausch für aktive Freiwillige. Sonnabend 9. 5. 13 Uhr 1. STERNEN-Tag der offenen Tür. Mittw oc h 113. 3. 5. 16 Uhr Mittwoc och Gruppenberatung – Engagement im Ruhestand.

Frühlingskonzert mit der Chorgemeinschaft „pro musica Treptow“ am Sonnabend, dem 25. April 2008, 15 Uhr, im Ratssaal des Rathauses Treptow, Neue Krugallee 6. Eintritt 5/4 €.

Klassisc he K onzer Klassische Konzer onzertt e im Schloßhof Schloß Köpenick, Schloßinsel

Die sieben letzten Worte des Erlösers am Kreuz Werke von Joseph Haydn und Joseph Martin Kraus mit dem Mozartquartett Berlin, Sonntag, 5. April 2009, 18 Uhr.

Italienische Nacht mit Marianne Boettcher (Violine), Adelheid Krause-Pichler (Flöte) Walter Thomas Heyn (Gitarre), Montag, 13. April 2009, 16 Uhr.

Mendelssohn und das Cello mit Uwe Hirth-Schmidt (Violoncello) und Sabina Chukurowa, Freitag, 1. Mai 2009, 18.30 Uhr.

Haydn und seine Freunde mit dem Concilium Musicum Wien, Sonnabend, 2. Mai 2009, 18.30 Uhr. Gruß aus Wien mit dem Concilium Musicum Wien, Sonntag, 3. 5. 2009, 16 Uhr.


38

KÖPENICKER SENIORENZEITUNG 2-2009

VITA baut um Seit nunmehr 3 Jahren baut der V erein für I ntegrative T herapeutische A ngebote VITA e.V. Berlin im Myliusgarten 1 – 3, 12587 Berlin-Treptow-Köpenick ein ehemaliges Gemeindehaus der ev. Kirchengemeinde zu einem Wohnund Pflegezentrum um. Die Sanierungsarbeiten werden mit Hilfe von Spenden, Fördermitteln und viel Eigeninitiative realisiert. Das denkmalgeschützte Gebäude aus dem Jahr 1928 wird behindertenfreundlich umgebaut und ein Aufzug an die Rückseite des Gebäudes installiert. Mitte des Jahres soll nun der Bezugstermin für 3 bisher im Bezirk verteilte, bereits bestehende Einrichtungen von VITA e.V. sein. Die Geriatrische- und Gerontopsychiatrische Tagespflege, bislang am Groß-Berliner Damm ansässig, betreut dann täglich 30 Seniorinnen und Senioren im Erdgeschoss. Im ersten Stock wird die Wohngemeinschaft Platz für

11 an Demenz erkrankte Menschen bieten und die jetzt noch im Püttbergeweg 77 wohnenden 5 Seniorinnen und Senioren freuen sich bereits auf neue Interessenten für die noch freien Plätze. Das betreute Alterswohnen für psychisch kranke Menschen mit seinen derzeit in der Tabbertstrasse wohnenden Bewohnern zieht dann in neue Räume im Haus und wird den zweiten Stock und das Dachgeschoss mit 16 Seniorinnen und Senioren „erobern“. Als gemeinnütziger Verein, der keine Gewinne erwirtschaften darf, sind wir natürlich immer über eine Spende zur Unterstützung unserer Arbeit mit psychisch kranken Seniorinnen und Senioren dankbar. Spendenkonto: Bank für Sozialwirtschaft AG, Bankleitzahl 100 205 00, Konto-Nr. 31 526 04 Kontaktadresse: Dietrich Schippel, VITA e.V. Berlin, Genter Str. 63 Berlin, Tel.: 030/ 45 475 421, jeweils Mo. und Die. von 9,00 bis 15, E-Mail: info@vita-ev.de

Jetzt ist es so weit! Werbung findet nun auch noch auf Medaillen statt, wofür man sogar 30 € bezahlen muß, auch wenn es für einen guten Zweck ist. Haben Sie sich die seit kurzem im Umlauf befindliche Medaille zur 800-Jahrfeier von Köpenick mal genauer angesehen? Hier finden Sie den aufgeprägten Satz: „Mit Unterstützung der Berliner Sparkasse“. Ich meine, das hat auf einer eigentlich gut gelungenen Gedenkmedaille zur 800-Jahrfeier Köpenicks nichts zu suchen, auch wenn soziale Einrichtungen von der Sparkasse unterstützt werden sollen. Medienwerbung zum Kauf der Medaille wäre ausreichend gewesen. Außerdem würden sich unsere Leser dafür interessieren, wer vom Bezirksamt Treptow-Köpenick den Entwurf der Medaille abgenickt hat? Sollte aufgrund dieser Zeilen der Absatz der Medaille ins Stocken geraten, so sollte die Sparkasse als Wiedergutmachung trotzdem die Summe von 24.000 € als Spende den sozialen Einrichtungen zur Verfügung stellen, meint G. Jandke

Wir suchen zuverlässige Mitarbeiter für die Zustellung unserer „Köpenicker Seniorenzeitung“. Wir bieten Nebenverdienst und regelmäßige Zahlung. Kontakt: Telefon (033 75) 21 43 19

SeniorenKINO im UNION jeden Mittw oc h 1100 Uhr af uc hen Mittwoc och Uhr,, für 3 €,, incl. K Kaf afffee & K Kuc uchen

Offen für jedes Alter Zuschlag bei Filmen über 2 Stunden 50 ct.

Bölschestraße 69, Friedrichshagen Zeiten des Aufruhrs

Buddenbrooks

Mi, 1. Apr., 10.00 Uhr Melodram ■ USA 08 ■ FSK: ab 12 ■ 119 Min. ■ mit Leonardo DiCaprio ■ Golden Globe für Kate Winslet

Mi, 22. Apr., 10.00 Uhr Drama ■ D 08 ■ FSK: ab 6 ■ 151 Min. ■ mit Armin Mueller-Stahl, Iris Berben, August Diehl + Jessica Schwarz Mitte des 19. Jahrhunderts haben es die Buddenbrooks in Lübeck zu Reichtum und Ansehen gebracht. Die alteingesessene Familie um Konsul Jean und Konsulin Bethsy ist durch Getreidehandel wohlhabend geworden. Als Jean stirbt,

Große Pläne und noch mehr Ambitionen haben Frank und April Wheeler, als sie sich in den 50er Jahren im ländlichen Connecticut niederlassen. Beide glauben, auf die prüde Gesellschaft pfeifen zu können, merken aber bald, dass sie genau jene Spießer werden, die sie zeitlebens verachtet haben...

Effi Briest Mi, 8. Apr., 10.00 Uhr Drama ■ D 08 ■ FSK: ab 12 ■ 122 Min. ■ mit Julia Jentsch + Sebastian Koch ■ Regie: Hermine Huntgeburth („Die weiße Massai“) Mit deutschen Stars reich bestückte Adaption des Literaturklassikers Theodor Fontanes.

Der seltsame Fall des Benjamin Button Mi, 15. Apr., 10.00 Uhr Drama/Fantasy ■ USA 08 ■ FSK: ab 12 ■ 166 Min. ■ mit Brad Pitt + Cate Blanchett New Orleans im Jahr 1918...

kommen schwere Zeiten auf die Dynastie zu, weil die Kinder Thomas, Christian und Tony ihre Lebenskonflikte nicht bewältigen können. Thomas Manns nobelpreisgekröntes Werk der Weltliteratur in einer opulenten und aktuellen Verfilmung. Bewertung: Besonders wertvoll.

Der Vorleser Mi, 29. Apr., 10.00 Uhr Drama ■ USA/D 08 ■ FSK: ab 12 ■ 124 Min. ■ mit Kate Winslet, David Kross + Ralph Fiennes ■ nach Bernhard Schlinks Erfolgsroman Als der 15-jährige Schüler Michael einen Blackout hat, hilft ihm die Schaffnerin Hanna. Sie ist rätselhaft und viel älter als er... und sie wird seine erste Leidenschaft. Während ihrer regelmäßigen Treffen, liest er ihr vor, doch eines Tages ist Hanna spurlos verschwunden. Erst Jahre später trifft er sie wieder - als Angeklagte im Gerichtssaal. Hier erfährt Michael von ihrer grausamen Vergangenheit, für die sie sich verantworten muss.

Wir suchen zuverlässige Mitarbeiter zur

Akquise auf Provisionsbasis für unsere „Köpenicker Seniorenzeitung“. Wir bieten Nebenverdienst und regelmäßige Zahlung. Kontakt: Telefon (033 75) 21 43 19


EIN NEUES ZUHAUSE FÜR PFLEGEBEDÜRFTIGE MENSCHEN Unsere vollstationäre Pflegeeinrichtung befindet sich in Berlin Friedrichshagen, nahe dem Müggelsee. Wir bieten Ihnen gemütliche Zimmer und individuelle Unterstützung im

Seniorenzentrum Köpenick Werlseestraße 37 - 39 a / 12587 Berlin Telefon: 030/6442231 oder 030/6442241 Für einen vorübergehenden Aufenthalt haben wir noch freie Plätze in der

Kurzzeitpflege Werlseestraße Werlseestraße 37 / 12587 Berlin Telefon: 030/6442104 Wir beraten Sie gerne und freuen uns auf Ihren Besuch. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Internetseite:

www.sozialstiftung-koepenick.de


PREISAUSSCHREIBEN präsentiert von Bücher im Forum Köpenick Heute ganz einfach: Wie heißt dieser Bahnhof zum umsteigen ins Grüne auf Straßenbahn oder Omnibus?

Tourismusverein Berlin Treptow-Köpenick e.V. Do., 23. April Südtirol in Diedersdorf zu Gast Abfahrt: 13 Uhr Ankunft: ca. 18.30 Uhr S-Bhf. Köpenick, Elcknerplatz Preis: 59,50 €/Pers.

Die Super-Stars der Volksmusik, die Original Ladiner sind zu Gast auf Schloss Diedersdorf. Sie zählen derzeit zu den wohl erfolgreichsten Volksmusikinterpreten überhaupt und werden sich mit ihren wunderschönen Liedern aus den Südtiroler Bergen in die Herzen ihrer Fans singen und musizieren. Ihre großen Hits haben sie genauso dabei wie all ihre neuen Lieder von ihrer aktuellen CD. Gemeinsam mit ihren Gästen laden sie ein zur großen Ladiner Gala 2009. Südtiroler Herz, musikalischer Schwung und gute Laune versprechen einen unvergesslichen Nachmittag mit Alpen-Flair. Leistungen: Komfort-Reisebus, Ticket, Kaffeegedeck

Di., 19. Mai Bunte Stadt und Harzer Brauchtum Abfahrt: 07.30 Uhr Ankunft: ca. 20 Uhr S-Bhf. Köpenick, Elcknerplatz Preis: 34,50 €/Pers.

Die Antwort richten Sie wie immer per Postkarte an die Redaktion der Köpenicker Seniorenzeitung, c/o Gerd Jandke, Bogenstraße 24, 12589 Berlin. Einsendeschluß ist der 7. Mai 2009. Die Lösung aus der letzten Zeitung lautet: alter Ziegelei-Brennofen in Lichtenow an der B 1 (5). Gewonnen hat leider niemand, es war wohl zu schwer. Ihre Redaktion der KSZ

Buchungen:

Liebenswerte Menschen, ein imposantes Schloss und bunte Fachwerkhäuser laden in Wernigerode zu einem unterhaltsamen Rundgang mit typisch Harzer Geschichten und so manchem Jodler ein. Die nahe gelegene Rappodetalsperre ist mit ihrer 106 Meter hohen Staumauer die höchste in ganz Deutschland. Ein Besuch des Stausees sorgt für weitere Entspannung und wirkt wie Balsam für die großstädtische Seele. Leistungen: Komfort-Reisebus mit Reiseleitung, Erlebnisführung Harzer Brauchtum, Besuch Rappodetalsperre

Tourismusverein Berlin Treptow- Köpenick e.V. Touristinformation Alt- Köpenick 31-33 • 12555 Berlin Tel. (030) 655 755 0 • touristinfo@tkt-berlin.de www.berlin-tourismus-online.de

Lust auf mehr Berlin? ... dann Treptow-Köpenick!

Köpenicker Seniorenzeitung 02/2009  

Die Zeitung für Treptow-Köpenick

Read more
Read more
Similar to
Popular now
Just for you