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TELTOW-FLÄMING SENIORENZEITUNG

5/2008

Veranstaltungen Stadt Zossen

Kulturhaus Ludwigsfelde

25.10.2008 Wünsdorf, Am Bürgerhaus, Bibliothek Lange Nacht der Bibliotheken

Krebserkrankungen (Haut-, Brust- und Prostatakrebs) Kursbeginn: 17. November 2008 , Montag 16.30 bis 18.45 Uhr Oder als Wochenendkurs am 10./11. Oktober 2008, Freitag von 15.30 bis 19 Uhr und Samstag von 9 bis 16 Uhr.

Samstag, 25. Oktober 2008 Saal Veranstalter : Stadt Ludwigsfelde Kulturhaus Herbstball (Tanzveranstaltung) 26.10.2008 ... endlich mal wieder richtig tanzen dürfen in Ludwigsfelde ... Kallinchen, Hauptstraße Beginn 20.00 Uhr; Einlass ab 19.00 Uhr 9.00 Wanderung mit dem Heimatverein Karten in den bekannten Vorverkaufsstellen und ab Einlassbeginn Literarischer Salon Kallinchen e. V. zum Heidchen, den KorkeiIm Dreiklang von Wort, Bild und Musik an der Veranstaltungskasse erhältlich ! chen, Muckergraben und Schwarzer Weg können Literaturinteressierte Gedanken Treffpunkt ist die Bushaltestelle gegenaustauschen und mehr über das historiüber der Bäckerei Wolter sche Umfeld der Dichtung erfahren. Zur Aktuelle Angebote Infos unter: 033769-18673 Einstimmung und zum Kennen lernen eine der VHS Teltow-Fläming Lesung des Dozenten Eike Mewes aus ei01.11.2008 Krankheiten im Alter genen Werken am 13. Oktober 2008 um 19 Dabendorf, Königsgraben 1, Zu ausgewählten typischen Krankheiten im Alter werden natur- Uhr, Eintritt frei. Weitere Themen im HerbstMärkisches Tagungshotel wissenschaftliche und medizinische Hintergründe vermittelt. Es semester sind am 10. November 2008, 19 Einlass: 18.30 19.30 Kabarett Leipziger Pfeffermühle werden Möglichkeiten aufgezeigt, eigenständig Recherchen zu Uhr, „Die Lyrik des märkischen DichDie Pfeffermühle Ute Loeck, Jan Gärtig und medizinischen Fragestellungen durchzuführen, Informationsquel- ters Theodor Fontane“ sowie am 8. DeMarco Schiedt präsentieren satirisches, len im Internet betrachtet und ausgewertet, sowie Alternativen zember 2008, 19 Uhr, „Heiteres und Bepolitisches, witziges, freches und unver- wie Fachliteratur, Beratungsstellen etc. angesprochen. Es wer- sinnliches des Malerpoeten Wilhelm den keine persönlichen Diagnosen gestellt! Busch zum Jahresausklang“. wechselbar scharfes Kabarett. Und das tun sie mit exzellentem schauspie- Neurologische Erkrankungen (Altersvergesslichkeit, Demenz, Geplant ist der Literarische Salon als Volkshochschulkurs, der monatlich einmal lerischem Können, großem Charme und Alzheimer) im „Dichtereck“ stattfindet. Interessierte erfrischender Spielfreude. Kursbeginn: 6. Oktober 2008 , Montag 16.30 bis 18.45 Uhr melden sich bitte für den gesamten Kurs in Herzlich Willkommen zum scharf gewürzHerz-Kreislauferkrankungen (Embolien, Schlaganfall) der VHS an. Anfragen und Buchungen unter ten Höhepunkt Ihres Abends! Kursbeginn: 20. Oktober 2008 , Montag 16.30 bis 18.45 Uhr Tel. (03371) 608 3140-3148, Eintritt € 8,00, ermäßigt € 6,00 Infos unter: 0341-9603253 Orthopädische Erkrankungen (Arthritis, Osteoporose) E-Mail: kvhs@teltow-flaeming.de oder online vhs.teltow-flaeming.de www.kabarett-leipzigerpfeffermuehle.de Kursbeginn: 3. November 2008 , Montag 16.30 bis 18.45 Uhr

Tanz in der Kunst Von Jutta Melzer Seit Urzeiten nutzen Menschen den Tanz um Gefühle und Erlebnisse auszudrücken und zu verarbeiten. Der Tanz, der Rhythmus, der mit dem ersten Auftauchen des Menschen der Beobachtung entsprang, kann von Anbeginn nicht ohne die Kunst leben, das beweisen Gräber und prähistorische Felsmalereien. So finden wir schon 10.000 Jahre vor Christi Tanzdarstellungen in Szenen prähistorischer Höhlenmalereien. Der Tanz ist eine der Ausdrucksformen des menschlichen Lebens, in dem sich sehr gut die religiösen, magischen, kriegerischen und sozialen Gebräuche der Völker äußerlich widerspiegeln. Die Kostüme unterscheiden sich je nachdem, was man darstellen oder feiern wollte ( Federdecke, Kopfputz, Masken, Bemalung des Körpers usw. ). Vermummung und Tanzmasken so-

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wie pantomimische Elemente spielen auf dieser Entwicklungsstufe eine wichtige Rolle. Von den Hochkulturen sind aus dem alten Ägypten eine Vielzahl von Tanzdarstellungen überliefert. Sie stammen meist aus Grabanlagen. Bevor der Mensch sich anderer Mittel bediente, seine Gefühle und Lebenserfahrungen zu zeigen, drückte er Freude, Furcht und Traurigkeit durch den Tanz aus. 2000 Jahre vor Christi führten Priester des Osiris große astronomische Tänze auf. Da symbolisierte das Zentrum des Tempels die Sonne, wobei die Priester sie in einem geheimnisvollem Tanz wie Planeten umkreisten. In Verbindung mit Musik und der Malerei wurde bereits sehr zeitig der Tanz als eine der frühsten Ausdrucksformen der Menschheit mit einbezogen. Durch rhythmisierte Bewegungen werden einzeln oder kollektiv Gefühle dargestellt, Stimmungen erzeugt oder Wirkungen magisch-religiöser Art angeregt. Der heutige Tanz ist so perfektioniert, dass er keinen Bezug mehr zu seinem Ursprung hat. Über die Laufe der Jahrhunderte kamen immer mehr Möglichkeiten hinzu den Tanz mit weiteren Elementen der Kunst zu verknüpfen. So schufen bedeutende Komponisten

wie Beethoven, Chatchaturian, Dvorák, Tschaikowski extra Musik für Tänze oder ganze Ballettkompositionen (Schwanensee, Gajaneh, Ungarische Tänze usw.) bis hin zu unseren heutigen Revuen und Tanztheatern. Die Meditation im Tanz zu klassischer oder sakraler Musik ermöglicht Entspannung und Ausgleich zum Alltäglichen. Die bildenden Künste nahmen den Tanz schon recht früh wahr ( Felsmalereien mit Darstellung kultisch-ritueller Tänze ). Eine neue Steigerung der Darstellung des Tanzes kam mit dem Impressionismus durch die Franzosen A. Renoir, E. Degas („Chronist der Balletteusen“) und H. Toulouse-Lautrec findet seine Motive und Modelle in den Vergnügungslokalen der Pariser Halbwelt. Vertreter gegenwärtiger Maler die sich mit dem Thema Tanz nur künstlerisch beschäftigen sind kaum zu finden.

Seniorenzeitung Teltow und Fläming 05/2008  

Für die Städte und Gemeinden des Landkreises Teltow-Fläming

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