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Teltow und Fläming ches sönli r e p Ihr plar Exem

Seniorenzeitung für die Städte und Gemeinden des Landkreises Teltow-Fläming

Winter in Brandenburg

Ausgabe

1/2010 Februar März 5. Jahrgang


TOP T O B E ANG

Hotel „Tannenhof “

Bes. Fam. Heidel – vormals Gaststätte Haase Zossen – 94249 Bodenmais . Jahnstraße 6 Heilklimatischer Kur- u. Wintersportort . Bayerischer Wald . Tel.: 09924 310 Hompage: www.bodenmais-tannenhof.de . E-mail: info(@bodenmais-tannenhof.de Alle Zimmer mit Dusche, WC und TV

Unser Angebot! Urlaubsreisen für Senioren ohne Stress und Koffer tragen. Wir holen Sie vor der Haustür ab. 7 Tage im Doppelzimmer mit HP für

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Im Preis sind enthalten: Hin- und Rückreise im Hotelbus, Ausflugsfahrten, große Arberrundfahrt mit einen Abstecher nach Tschechien, Passauausflug mit einer Schifffahrt auf der Donau, geführte Wanderung, Unterhaltungsabende mit Musik und vieles mehr.

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Reisetermine: Mai bis Oktober Abholung jeweils am Sonntag und die Heimreise am Sonnabend. Rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns. Wir setzen uns gleich mit Ihnen in Verbindung. Reisegruppen: zu 8, 16 oder 24 Personen

Gäste bewerten ihr Urlaubsdomizil!

Hotel Restaurant „Tannenhof“ wo man als Gast gleich Freunde trifft! Die Region um Bodenmais hat sich in den letzten Jahren als optimales Ferienziel erwiesen. Das zeigen die ständig steigenden Gästezahlen. Aus vielen Ländern kommen erholungssuchende Besucher in diese noch reine Naturlandschaft. „Dort wo die Welt noch in Ordnung ist“ heißt es hier überall. Grüne Wiesen, stille Wälder, rauschende Bäche und sanfte Berge sind quasi „Wellness für Körper, Geist und Seele“. Aber zu einem gesundheitsbewussten Aufenthalt gehört mehr. Ich erinnere nur an tägliche Bewegung z. B. Wandern. Hat man dabei noch an die richtige, naturbelassene Natur gedacht, so ist ein erholsamer Urlaub fast garantiert. Ein Haus, welches sicher eine gute Küche besitzt die ihre Produkte frisch, bester Qualität und von heimischen Erzeugern bezieht, sei das Hotel/Restaurant „Tannenhof“. Die charmanten Gastgeber Renate und Manfred Heidel, ursprünglich aus der Berliner Gegend hergezogen (dieser Menschenschlag liebt ja die Bayern), haben sich in Bodenmais längst etabliert. Das gilt auch für Tochter Ari-

ane, welche diesen reizvollen Betrieb bald übernehmen wird. Inzwischen ist sie aber schon voll engagiert. Die Heidel‘s kümmern sich sehr um ihre Gäste. So ist es ärztlicherseits zu begrüßen, dass gerade behinderten Urlaubern bei der Hin- und Abreise geholfen wird. Als Facharzt für Naturheilverfahren und Verfechter gesundheitlicher Lebensweise (Wellness), weiß ich, dass emsige Fürsorge am Urlaubsort einen großen Vorteil darstellt. Die Gerichte, welche die „Heidel Femyli“ serviert, sind vielseitig. Chef Manfred betont, dass – „Bayerisch-Thüringisch“ – die richtige, gut bekömmliche Kombination darstellt. Das mag ich bezeugen!!! Vom „Tannenhof“ aus kann jeder Besucher viel unternehmen. Es ist unmöglich, alle Vorzüge dieses so reizenden Domizils aufzuzählen. Mein Rat ist - sich selbst mal nach Bodenmais zu bewegen. Der „Tannenhof“ der gastgebenden Heidel‘s ist eine gute Adresse im Bayerischen Wald. Wann kann man Sie dort erwarten??? Dr. med. Hans-Peter Lagal, Mediziner, Wellnessexperte und Schiffsarzt


Editorial

Die Wintermonate, so sagt man, sind die dunklen Monate. Die Tage sind kurz, die dunklen Stunden vermitteln den Eindruck langer Nächte. Trüber, grauer Himmel verstärkt diesen Eindruck und – von den wenigen wirklichen Winterfreuden einmal abgesehen – wünschen wir uns meist recht schnell nach Wintereinbruch doch, dass er bald auch wieder vorbei sein möge. Gemessen an den Menschen in Skandinavien, deren Tage nach vier Stunden Helligkeit wieder der langen Nacht weichen, geht es uns „ja noch Gold“, aber auch wir kennen das gut: Müdigkeit, Antriebslosigkeit, Gereiztheit. Die Wissenschaft hat dieses Winterphänomen natürlich längst untersucht und die Bedeutung des Lichts für die Abläufe im menschlichen Körper und in seiner Psyche, sprich Seele mit chemischen Reaktionen erklärt und in Zahlen und Kurven dargestellt. Fazit unter anderem: unser Körper reagiert nicht beliebig auf Helligkeit, sehr wohl aber auf Tageslicht. In den Betrieben wird deshalb jetzt nach und nach auf so genannte Tageslichtlampen umgestellt. Leuchtmittel, die versuchen, das Tageslicht zu ersetzen. Mein Schreibtisch wird neuerdings auch von einer Tageslichtlampe beleuchtet. Die „beste Ehefrau von allen“, wie Ephraim Kishon die jeweils eigene nannte, hat mir die Weihnacht erhellt. Das sieht, wenn man von draußen durch die Fenster blickt, bei weitem nicht so heimelig und gemütlich aus, wie die Atmosphäre mit den alten Glühlampen, aber ich arbeite unter dieser Lampe eindeutig entspannter. Meine ich zumindest. Für die Augen ist das eindeutig, das mit der Psyche kann ich mir natürlich auch einbilden. Wie dem auch sei, wir haben in unserer Redaktion über diese Dinge gesprochen und anschließend in unseren Beiträgen für diese Zeitungsausgabe ein wenig über Licht nachgedacht. Ingeborg Spittler bringt Licht und Wärme zusammen, Ursula Klucke fügt ein Glückshormon ins Thema, Jutta Melzer gibt unsere Fragen einfach einmal an Sie, liebe Leserinnen und Leser weiter und Eike Mewes sagt, wenn ihr über Licht und Sonne redet, schreibe ich über den Mond und die Romantik. So geschehen. Aber Sie finden in dieser Ausgabe natürlich noch viel mehr interessante Beiträge. Zum Beispiel das Portrait über einen, der mit 70 an der Uni in Berlin noch einmal einen Doktor gemacht hat. Viel Freude Ihnen allen beim Lesen – und wenn Sie an einem Beleuchtungsfachgeschäft, also Lampenladen vorbeikommen, testen Sie doch einmal eine Tageslichtlampe. Ihr Detlef Schlüpen

Landkreis Teltow-Fläming

Heimatjahrbuch 2010 Das Heimatjahrbuch für den Landkreis Teltow-Fläming 2010 ist erschienen. Der mittlerweile 17. Jahrgang dieses Büchleins berichtet auf 140 Seiten in Text und Bild über Sehens- und Wissenswertes aus Vergangenheit und Gegenwart der Region. Die insgesamt 23 sehr unterschiedlichen Beiträge wurden teils von Stamm-, teils aber auch von neu gewonnen Autoren verfasst. Ihre Texte widmen sich dem Teltower Platt als Volkssprache, dem „Alten Krug“ in den Zossener We i n b e r g e n , der Geschichte der Freimaurer in Dahme, mit Kloster Zinna und seinen Webern und den Schulchronike n vo n H o hen- und Niederseefeld. Darüber hinaus ist vom Altar der Kirche in Niebendorf, der 200-jährigen Geschichte der kommunalen Selbstverwaltung in Luckenwalde, der Ortsgruppe des Dabendorfer Landbundes sowie dem „Sängerkrieg“ von Dahme die Rede. Die historische Entwicklung der Spar- und Darlehensbank Großbeeren wird aufgezeigt und von einem tragischen Unfall berichtet, der sich 1734 zwischen Baruth und Schönefeld ereignete. Ein Beitrag widmet sich einer Eisenbahnkatastrophe, die sich 1962 bei Trebbin ereignete und mit einem sowjetischen Truppentransport im Zusammenhang steht. Ein weiterer beschäftigt sich mit der Entstehung Groß-Berlins zu Lasten des angrenzenden Kreises Teltow im Jahr 1920.

Auch Naturfreunde kommen nicht zu kurz. Diesmal geht es um die Kiefer, Fichte und Tanne in Volkssprache und Brauchtum. Zudem gibt es Einblicke in die Zossener Schulgeschichte sowie in das Aufnahmeverfahren für einen Ruhlsdorfer Lehrer anno 1779. Erinnerungen an das alte Schloss „Frauenhaus“ in Baruth werden geweckt und der Ablauf des traditionellen Hausschlachtens, hier speziell in

Woltersdorf, geschildert. Neben weiteren Beiträgen findet die inzwischen schon traditionelle Chronik von ausgewählten Ereignissen im Landkreis TeltowFläming 2008/2009 ihren Platz. Das Heimatjahrbuch 2010 ist zum Preis von 5 Euro in verschiedenen Kultur- und Informationseinrichtungen des Landkreises sowie im Buchhandel erhältlich. Zudem kann es beim Sachgebiet Schulverwaltung und Kultur der Kreisverwaltung telefonisch unter (03371) 608-3602 bestellt werden. TF/ Pressestelle Landkreis

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TEltow-Fläming Seniorenzeitung

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„Alter Krug“ in Zossen öffnet wieder für die Sommermonate Museum und Begegnungsstätte „Alter Krug“ in den Zossener Weinbergen haben ab dem 15. März wieder geöffnet. Das vom Heimatverein „Alter Krug“ Zossen e.V. betriebene Gebäude wird ehrenamtlich betreut und erfreut sich besonders in den Sommermonaten eines regen Besuchs.

Vereins – der 1992 gegründet wurde – versuchen nach besten Kräften, das Traditionelle des Hauses zu bewahren und zu ergänzen. Dazu gehören neben der ehrenamtlichen Absicherung des Museumsdienstes an den Öffnungszeiten, Vorträge und Ausstellungen. In Absprache mit dem Verein Neu ist, dass ab diesem Jahr im „Alten Krug“ in den kann sogar die Feier ausgerichtet Sommermonaten auch geheiratet werden kann. werden. Die Ausstellung „Räume kulinarischer Genüsse“ mit Leihgaben aus dem Museum des Teltow in Wünsdorf – wie alte gravierte Bestecke vom Hotel „Deutscher Kaiser“ mit 90 Gramm Silberauflage – wird noch für einige Zeit zu sehen sein.

„Das im Stile des „Brandenburgischen Bauernbarock“ um 1750 errichtete Fachwerkhaus war ursprünglich das Wohnhaus eines königlichen Revierförsters. Zwischen 1870 und etwa 1890 beherbergte es als „Alter Krug“ eine Schankwirtschaft. Seitdem und bis auf den heutigen Tag nennt es der Volksmund „Alter Krug“. Die Stadt Zossen ist Eigentümer des Gebäudes und des Grundstücks und die Mitglieder des

Museum und Begegnungsstätte „Alter Krug“ in den Zossener Weinbergen

Neuer Ausbildungskurs für die ambulante Hospizarbeit Der 2. Luckenwalder Hospiztag im letzten November hat wieder so großes Interesse an der Hospizarbeit gezeigt, dass der Ambulante Palliativ- und Hospizdienst Luckenwalde umgehend mit einem neuen Grundkurs für Hospizmitarbeiter begonnen hat. Wohl jeder, ist sich der Verein sicher, wünscht sich bei schwerer Erkrankung und zum Lebensende hin Schmerzfreiheit, Beistand und Unterstützung und ist froh, wenn ihm gut ausge-

bildete Hospizmitarbeiter in schwieriger Zeit zur Seite stehen. Die Ausbildung hat jetzt im Januar begonnen und dauert über 13 Veranstaltungen bis zum Juni 2010. Im 2. Halbjahr schließt sich ein Aufbaukurs an. Interessenten könnten schnell entschlossen noch einsteigen – oder sie planen längerfristig und informieren sich im Laufe des Jahres ausführlich, denn im Frühjahr 2011 beginnt ein weiterer Kurs für Mitarbeiter. Ambulanter Palliativ- und Hospizdienst Luckenwalde e.V. Birgit Vater Saarstr.1, 14943 Luckenwalde, 03371 / 69 91 77

Tanz auf Reisen Der beliebte monatliche Tanznachmittag „Kaffeeklatsch“, der sich im Ludwigsfelder Kulturhaus seit geraumer Zeit größter Beliebtheit erfreut, geht auf Reisen. Nachdem er mit tollem Zuspruch im Ludwigsfelder Ortsteil Ahrensdorf gastierte, will der

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„Kaffeeklatsch“ jetzt regelmäßig in die Ortsteile einladen. Im März zum Beispiel nach Genshagen. Dort ist der Tanznachmittag im Schloss zu Gast. Tänzerinnen und Tänzer aus Ludwigsfelde selbst können mit einem „Tanzbus“ in den jeweiligen Ortsteil fahren. Für die Busfahrt hin und zurück zu 5 Tanzveranstaltungen zahlt man insgesamt 10 Euro. TF

Wer Lust bekommen hat, einmal einen Ausflug nach Zossen in die Weinberge zu unternehmen, der kann das Museum mittwochs von 15.00 – 18.00 Uhr und sonnabends von 14.00 – 17.00 Uhr besuchen. TF

Impressum Die „Teltow und Fläming Seniorenzeitung“ (TF) erscheint sechsmal im Jahr in Zusammenarbeit mit der Kreisverwaltung Teltow-Fläming und dem Seniorenbeirat des Landkreises. Sie wird kostenlos vertrieben. Herausgeber:

ELRO-Verlagsgesellschaft mbH Eichenallee 8 15711 Königs Wusterhausen www.elro-seniorenzeitungen.de Außenstelle: Fichtestraße 1 15711 Königs Wusterhausen Tel. 03375 / 21 43 19 Fax 03375 / 52 81 78 e-Mail: werbung-goetze@t-online.de

Redaktion:

Leiter Detlef Schlüpen Tel. 033708 / 929090 promanage@t-online.de Erika Thiele Jutta Melzer Ronald Muldner Ingeborg Spittler Ursula Klucke Dr. Rolf Donner

Anzeigenannahme: Wolf Glaeser Tel./Fax 033767 / 806 16 Mobil 0162 / 961 41 95 e-mail wolf-glaeser@t-online.de Zusammenarbeit:

Landkreis Teltow-Fläming Kreisverwaltung Am Nuthefließ 2 14943 Luckenwalde

Beiträge, Anregungen, Kritiken, Veranstaltungshinweise und andere Einsendungen sind richten an: Detlef Schlüpen, Seebadallee 53, 15834 Rangsdorf (nur per Post, möglichst PC-Ausdruck, mindestens in 12pt und zusätzlich auf Diskette) Hinweise der Redaktion: Die Redaktion behält sich das Recht vor, Zuschriften auszugsweise wiederzugeben. Namentlich gezeichnete Veröffentlichungen müssen nicht mit der Meinung der Redaktion übereinstimmen. Für unaufgeforderte Zuschriften, Fotos und andere Materialien haften wir nicht. Die Weiterverwendung der Anzeigen bedarf der Genehmigung des Verlages. Für den Inhalt der Anzeigen zeichnet der Auftraggeber verantwortlich. Mit (pr) gekennzeichnete Artikel sind Verlagsempfehlungen. Es gelten die AGB des Elro-Verlages. Auf der Titelseite: Winter in Brandenburg


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Licht und Wärme – Quelle des Wohlbefindens Von Ingeborg Spittler Für uns ist es heute ganz selbstverständlich, dass wir den Lichtschalter betätigen, wenn es dunkel wird, und dass unsere Räume von Lichtquellen erhellt werden. Das war nicht immer so. Ursprünglich war die Sonne die einzige Lichtquelle für die Menschen. Vor etwa 300.000 Jahren entdeckten die Menschen das Feuer als Wärme und Lichtquelle. Nach dem Lagerfeuer und den Kienspänen brachten Öl- und Talglampen Licht in die Höhlen. Die Entwicklung ging nur langsam voran. Bis ins 19. Jahrhundert wurden Öllampen, Fackeln und Kerzen verwendet. Das Zeitalter der elektrischen Beleuchtung „Die Entwicklung von verbesserten Lichtquellen ist eng verknüpft mit dem Verständnis naturwissenschaftlicher Zusammenhänge. So gab es zwar schon im 18. Jahrhundert Versuche mit elektrischen Bogenlampen. Praktische Bedeutung erlangten sie aber erst, als Werner Siemens 1866 Dynamo-Maschinen ent-

wickelte. Jetzt konnte Elektrizität wirtschaftlich erzeugt werden. Doch erst 1879 beginnt das eigentliche Zeitalter der elektrischen Beleuchtung. In diesem Jahr erfand Thomas Alvar Edison die Glühlampe „neu“. Er brachte die Erfindung des deutschen Uhrmachers Johann Heinrich

Goebel aus dem Jahr 1854 zur technischen Reife. Die Glühlampe mit dem Wolframwendel kam auf den Markt. Kurze Zeit darauf entstanden die ersten Entladungslampen. Heute ist ein Leben ohne künstliche Beleuchtung nicht mehr vorstellbar. Die Entwicklung der Lampen und Leuchten hat in den letzten Jahrzehnten an Dynamik gewonnen. Effiziente Technologien, neue Werkstoffe und optische Systeme schaffen neue Möglichkeiten der künstlichen Beleuchtung – ebenso komfortabel wie umweltschonend und sparsam.“(*) Wie wichtig das Licht in unserem Alltag ist, bekamen wir in der Kriegs- und Nachkriegszeit zu spüren. Während der Stromsperren blieben nicht nur die Straßen dunkel auch die Bevölkerung saß in den Wohnungen im Dunkeln. Ich kann mich noch gut daran erinnern, dass ich in dieser Zeit die Schularbeiten bei Kerzenlicht anfertigen musste. Heute schmücken unsere Wohnungen moderne, formschöne Lampen. Inzwischen haben Energiespar-, Halogen- und LED-Lampen den Markt und die Haushalte erobert. Lampen sind aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken, aber sie spenden immer nur künstliches Licht, besonders die Energiesparlampen strahlen ein bläuliches, etwas kaltes Licht aus. Die Wissenschaftler arbeiten daran, dass auch die Energiesparlampen wärmeres Licht in die Räume bringen. Aber viel wichtiger als das Licht, das uns die Lampen spenden, ist immer noch und bleibt das Sonnenlicht. Ohne Sonnenlicht wäre kein Leben auf der Erde möglich. Die Sonne bringt uns Licht und Wärme. Sie sorgt dafür, dass die Pflanzen gedeihen und sich überhaupt das Leben auf unserem Planeten weiter entwickeln kann. Wir Menschen merken es insbesondere in den trüben Herbst- und kalten Wintermonaten, wie abhängig wir vom Sonnenlicht sind. Wenn die Sonne nur wenige Stunden am Tag scheint oder sich tagelang hinter dicken, grauen Wolken verbirgt, sinkt unsere Stimmung und wir sind oft lustlos und müde.

Wenn die Tage dann wieder länger werden, der Frühling ins Land zieht und uns die Sonne mit warmen Strahlen verwöhnt, fühlen wir uns sofort besser. Weil es sich auf den hölzernen Parkbänken schon wieder ein Weilchen aushalten lässt, nutzen wir jeden Sonnenstrahl und merken ganz schnell, wie die Stimmung sich hebt und die Lebensfreunde zurück kehrt in die Glieder. Vor 300.000 Jahren zogen die ersten Menschen von ihrem Ursprung in Afrika aus in Richtung Norden und lernten die unterschiedlichen Jahreszeiten kennen. Ob sie damals wohl auch schon in Trübsinn gefallen

sind, wenn es trübe wurde in der Natur? Oder haben sie einfach mit der Sonne zusammen Pause gemacht? Sind unsere Stimmungsschwankungen vielleicht einfach nur eine dumme Begleiterscheinung des ansonsten doch glücklichen Umstands, dass wir Menschen Licht und Wärme speichern können? Egal. Die Räder der Geschichte lassen sich bekanntlich nicht zurück drehen. Und wenn wir über solche Fragen nachdenken, dann eigentlich ja auch nur, weil wir alle schon wieder warten auf das, was unter der Schneedecke verborgen liegt – und heute, nach der bisher kältesten Nacht des Winters, hatte die Sonne im Gesicht bereits wieder ein wenig Wärme. Haben Sie es auch gespürt? (*) Aus „Kurze Geschichte des Lichts“ – Dem Internet entnommen

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8. März

Weltfrauentag – Internationaler Frauentag Von Jutta Melzer Wenn das Datum 8. März fällt erinnert sich so mancher mit „ach, da war doch mal… „ ? Richtig! Frauentag! Heute – 20 Jahre nach dem Ende der kollektiven Frauentagsfeiern – wird an besagtem Datum kaum noch ein Gedanke daran verschwendet, welche herausragende Bedeutung dem Tag noch vor 20 Jahren zukam. Vorbei, lang, lang ist es her. Allerdings: auch in der Gegenwart bleibt dieser Tag den Frauen gewidmet, wenn auch nicht mehr mit Land auf, Land ab, Kaffeeund Feierstunden. Heute steht im Kalender schlicht und einfach Weltfrauentag oder Internationaler Frauentag - und als solcher wurde er 1997 durch die Vereinten Nationen auch ausgerufen.

Erste Anfänge für Gleichberechtigung und Wahlrecht der Frauen gab es bereits vor hundert Jahren. Die deutsche Sozialistin Clara Zetkin schlug auf der Zweiten Internationalen Sozialistischen Frauenkonferenz am 27. August 1910 in Kopenhagen die Einführung eines internationalen Frauentages vor, ohne jedoch ein bestimmtes Datum zu favorisieren.

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Am 19. März 1911 wurde in Dänemark, Deutschland, Österreich-Ungarn und der Schweiz der erste Frauentag gefeiert. Mit der Wahl des Datums sollte der revolutionäre Charakter des Frauentags hervorgehoben werden, denn der Vortag, der 18. März, war der Gedenktag für die Gefallenen während der Märzrevolution 1848. Außerdem hatte die Pariser Commune 1871 im März begonnen. Am 8. März 1917 streikten in Sankt Petersburg die Arbeiterund Soldatenfrauen und erstmals auch Bauernfrauen der armen Stadtviertel. Sie lösten damit die Februarrevolution aus. Und zur Ehre der Rolle der Frauen in der Revolution wurde auf der Zweiten Internationalen Konferenz kommunistischer Frauen 1921 in Moskau der 8. März als internationaler Gedenktag eingeführt. Nachdem die Frauen in mehreren europäischen Ländern, u. a. in Deutschland und Österreich, das allgemeine Wahlrecht erstritten hatten, wurde der Frauentag nach dem Ersten Weltkrieg vermehrt dazu genutzt, auf soziale Probleme aufmerksam zu machen. In Deutschland forderten die Frauen Arbeitszeitverkürzungen ohne Lohnabschläge, eine Senkung der Lebensmittelpreise, eine regelmäßige Schulspeisung und den legalen Schwangerschaftsabbruch.. Da die sozialistische Bewegung an der Entstehung des Frauentages maßgeblichen Anteil hatte, kam er zwischen 1933 und 1945 zum Verbot. Stattdessen avancierte der Muttertag, der dem nationalsozialistischen Frauen- bzw. Mutterideal eher entsprach, in den Rang eines offiziellen Feiertages. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde im geteilten Deutschland sehr unterschiedlich mit dem Frauentag umgegangen. 1946 führte die sowjetische Besatzungszone den 8. März wieder ein. In der

DDR war der Frauentag durch seine Geschichte geprägt, er hatte zunächst den Charakter einer emanzipatorischen Veranstaltung und wurde erst in den späten Achtzigern festlicher, ungezwungener und weniger ideologisch begangen. Im Westen veranstalteten Sozialdemokratinnen zwar seit 1948 wieder Frauentage, doch ging die Bedeutung des Tages allmählich verloren. Erst mit dem Engagement der neuen Frauenbewegung Ende der 1960er Jahre rückte der 8. März in der Bundesrepublik und anderen Ländern wieder stärker ins Bewusstsein.

1975 richteten die Vereinten Nationen erstmals am 8. März eine Feier aus. Im Dezember 1977 beschloss die Generalversammlung der UN, das Datum als Internationalen Frauentag anzuerkennen. An diesem Tag soll erinnert werden, dass noch nicht in allen Ländern Gleichberechtigung zwischen Frauen und Männern herrscht und gleiche Bildungschancen bestehen sowie Gewalt gegen Frauen und Mädchen überall auf der Welt unter Strafe zu stellen. Fokussiert werden sollte auf die Herstellung von Chancengleichheit und deren Finanzierung in den einzelnen Ländern. Entsprechend kündigte die Bundesfrauenkonferenz der deutschen Gewerkschaft Verdi Veranstaltungen zum Thema „Frauen verdienen mehr“ an. Unter anderem wurden gleiches Entgelt für gleiche und gleichwertige Arbeit sowie Mindestlöhne angemahnt. 2009 war das Motto der Vereinten Nationen für den Internationalen Frauentag: „Männer und Frauen vereint, um die Gewalt gegen Frauen und Mädchen zu beenden.“ Es sollte auf die andauernde Unterdrückung von Frauen und Mädchen und die besonderen Gefahren sowie das Leid in Kriegsgebieten aufmerksam machen. Allen Frauen der Welt „gehört“ dieser Tag, der weltweit von Frauenorganisationen für die Rechte der Frauen steht. Er ist also immer noch sehr aktuell und sollte nicht in Vergessenheit geraten.


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Lichtblicke Von Ursula Klucke

ASB-Tagespflege

Dezemberausflug in den Dschungel

Morgens, wenn wir aufstehen ist es noch dunkel. Kaum hat der Tag begonnen, ist es schon wieder dunkel. Der Winter, die kälteste der vier Jahreszei- Die Nymphensittiche plappern ten, steht bei uns für die „Dunkle Jahreszeit“. wild durcheinander, während sich 14 Senioren und ihre Begleiter durch den Dschungel schlängeln. Hier blüht eine Bananenstaude gelb, dort eine Clematis in kräftigem Lila. Es duftet nach Zitrusfrüchten. Die riesigen Oleanderbüsche haben ihre schönen Blüten längst verloren, doch auch ohne farbenfrohen Schmuck versprühen sie gleich neben den Palmen Dschungelatmosphäre. Die Abenteurer, die das grüne Der Mangel an natürlichem Licht veranlasst den Körper, mehr Melatonin zu bilden. Dieses Hormon stellt unsere innere Uhr auf Ruhe ein und verlangsamt den Stoffwechsel. Das Glückshormon Serotin wird unterdrückt. Fast 10% der Bevölkerung leidet unter saisonalen Befindlichkeiten bis hin zur Winterdepression. Dies führt zu Stimmungs- und Leistungseinbrüchen. Man ist irgendwie missgestimmter, sensibler, leichter verletzlich, schlecht gelaunt, mürrisch, reizbar, deprimiert und manchmal aggressiv. Oft äußert sich das im zwischenmenschlichen Bereich. Die Probleme häufen sich familiär, nachbarschaftlich, partnerschaftlich und beruflich. Nun können wir uns ruhig zurücklehnen und uns sagen:“ Das Licht ist schuld. Das Melatonin ist schuld. Wir selbst haben damit nichts zu tun.“ Wir können aber auch das Glückshormon Serotin aktivieren, indem wir selbst aktiv werden und uns Dinge antun, die uns gut tun. Bewegung an frischer Dickicht durchqueren, sind eiLuft, eine Kuschelecke mit einem schönen Buch gentlich Gäste der ASB-Tagesoder ein Treffen mit Freunden. Bitte lassen Sie sich pflege. Sie sind mit dem Bus von der dunklen Jahreszeit und den unglaublich aus Ludwigsfelde angereist, vielen traurigen Meldungen in den Medien nicht um die Wildnis zu erobern. Der Dschungel wartet manchmal unterkriegen. Meine Freundin hat mir zum Jahreswechsel fol- ganz in der Nähe. In diesem Fall in Mittenwalde. Dort betreibt der gendes geschrieben: ASB Regionalverband Königs Wusterhausen/Potsdam e.V. mit Gehen wir zu zweit Unterstützung behinderter und Durch den Winter nicht behinderter Mitarbeiter Du eine Gärtnerei. Im Gewächshaus mit der Kerze überwintern gerade hunderte Ich Pflanzen, die echte Dschungelmit der Angst um das Licht. vielfalt bieten. Bitterer werden die Nächte, dunkler die Feste. Die Senioren freuen sich seit Schweigen wir uns zueinander, Wochen auf diesen besonderen Lichtblicke wechseln auf frostigen Wegen. Ausflug, der schon zur Tradition (H.G. Saul) geworden ist. Nach dem SpazierIch freue mich auf Lichtblicke, wenn wir uns gang durch den Gewächshausdbegegnen und miteinander denken, reden und schungel verzieren sie unter fachkundiger Anleitung von Christina handeln.

Richter Adventsgestecke. Diese werden später zu Hause einen Platz finden und die Erinnerung an die kleine Auszeit aus dem Alltag bis zum Weihnachtsfest wach halten. Regelmäßig unternehmen die Senioren Ausflüge, denn der Besuch der Tagespflege soll für die pflegebedürftigen Menschen eine Abwechslung und für deren pflegende Angehörige eine Erleichterung vom anstrengenden Alltag sind. Wenn sie nicht gerade den

ASB-Dschungel durchstreifen, nutzen die Tagespflegegäste in familiärer Atmosphäre die unterhaltsamen und therapeutischen

Möglichkeiten der Ludwigsfelder Einrichtung, die in der ASB-Seniorenwohnanlage an der RobertKoch-Straße 2 untergebracht ist. TF / ASB-Pressestelle

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Mal wieder so ein Wort

Wachtstumsbeschleunigungsgesetz Von Eike Mewes Bitte sprechen Sie den Namen dieses Gesetzes doch mal ganz langsam aus. Haben Sie die Bedeutung begriffen? Sehen Sie, so wird es den Parlamentariern auch gegangen sein. Bundesrat und Bundestag haben ein Gesetz verabschiedet, das mit dem gesunden Menschenverstand nicht zu fassen ist und das gegen jeden Sachverstand verstößt.

Steuerzahler, jede Sekunde um rund 4.500 Euro. Möglicherweise haben wir aber auch das falsch verstanden und die Regierung hat Wirtschaftswachstum im Auge, also mehr Eckkneipen, Raucherräume und neue Wirtschaften in Pensionen und Hotels. Eine Beschleunigungsmaßnahme, die sie mit der Senkung der Mehrwertsteuer auf 7 % ankurbelt. Sie glaubt nach nur einem Monat zwar schon selbst nicht mehr, dass sich damit irgend etwas anderes beschleunigt, als die Gewinne der Hotelbesitzer, aber zurück nehmen will sie die Steuersenkung deshalb nicht.

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Tradition und Zeitgeist Die Gemeinnützige Wohnungsgenossenschaft Luckenwalde eG besteht seit 85 Jahren. Sie wurde am 21. November 1924 gegründet. In den Folgejahren entstand eine Kleinwohnungsbaugenossenschaft mit beschränkter Haftung. Die Gebäude galten damals als die modernsten der Stadt. Nach 1990 begann eine umfassende Sanierung und Modernisierung der Gebäudesubstanz. Inzwischen sind die Arbeiten an den Gebäudehüllen abgeschlossen. Jede frei werdende Wohnung wird seit 1997 weitergehend und unter Berücksichtigung der individuellen Wünsche der künftigen Mieter saniert. So entsprechen unsere Wohnungen den heutigen Ansprüchen. Die Wohnungen der GWG sind in Luckenwalde somit nachgefragt und aus diesem Grund hat die Genossenschaft nach wie vor keinen Wohnungsleerstand. Großer Wert wird auch auf den Service gelegt. So hat die GWG neben der im Genossenschaftsareal positionierten Verwaltung, ein eigenes Bistro mit entsprechendem Veranstaltungsraum. Es gibt eine Gästewohnung, Spielplätze, Freizeitzonen u.v.m. Wie alle Genossenschaften hat auch die Luckenwalder Genossenschaft das Ziel, auch weiterhin attraktive Wohnungen zu vernünftigen Preisen anzubieten.

Nehmen wir den Namen nicht nur zur Kenntnis, sondern mit dem Verstand auf. Was könnte gemeint sein? Erst einmal klingt es wie Werbung für ein Haarwachsmittel. Doch der Einfluss der Lobby für die Hersteller von Haarpräparaten dürfte wohl bei weitem nicht so gewichtig sein, dass die Bundesregierung mit Und vielleicht kommen wir auf Milliarden um sich wirft. das Naheliegendste nur nicht? Das Bevölkerungswachstum. Die Sollten es nicht die Haare sein, Regierung wollte uns auffordern, könnten auch die Schulden ge- in der Neujahrsnacht ein Feuermeint sein. Die sind im letzten werk der Körper zu zelebrieren. Jahr eigentlich schon recht gut Statt Wangenküsschen und gewachsen, aber der Bundesre- Böllerkrach einen Sexknaller zur gierung genügt dieses Wachstum Nachwuchszeugung. Schade, wohl nicht. Folglich hat sie noch dass die Nacht so kalt war und ein paar Milliarden drauf gepackt, das verordnete Vergnügen zur um das Schuldenwachstum zu Liebe im Schnee nicht die erbeschleunigen. Außerdem hat forderliche Resonanz fand. So sie Steuererleichterungen in bleibt wohl auch dieses Wachsdas Gesetz hinein geschrieben, tum aus. für die das Geld fehlt. Damit beschleunigt sich das Schulden- Ich bin doch sehr gespannt, wachstum noch einmal erheblich. welches Wachstum sich in die- Am 14. November 2009 gab es einen kleinen Bis Ende 2010 auf 1.800 Milli- sem Jahr beschleunigt. Ob wir Empfang anlässlich des Jahrestages mit den für arden Euro, sagt der Bund der Neujahr 2011 klüger sind? das Unternehmen tätigen Firmen und Geschäftspartnern. Besonders ist dabei die Teilnahme des stellvertretenden Bürgermeisters der Stadt Luckenwalde zu erwähnen. Was immer Freundschaften Mit den Mietern und Genossenschaftsmitgliedern auch geschieht: sind wie alte Dächer, wurde dann am 21.11.2009 in gemütlicher Runde im Parkcafe Luckenwalde gefeiert. An uns liegt es, man muss sie Die Beteiligung an dieser festlichen Veranstaltung Glück oder Unglück ständig reparieren, und die gute Stimmung bestätigten nachhaltig die Erfolge der umsichtigen Geschäftsführung und die darin zu sehen. damit sie halten. damit erfolgreich umgesetzten Ziele. Somit sehen Vorstand und Aufsichtsrat die Bestätigung zur FortAlte Volksweisheit Samuel Johnson setzung dieses Weges. pr

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TElTow-Fläming SEniorEnzEiTung

Leben in einer kleinen Genossenschaft !

Gemeinnützige Wohnungsgenossenschaft

❚ sanierter Altbau ❚ stabile Mieten ❚ ruhiges Wohnen ❚ seriöse Verwaltung ❚ geringe Betriebskosten

...gegr. 1924 Schieferling 4a • 14943 Luckenwalde Tel.: 0 33 71 / 63 23 89 Fax: 0 33 71 / 40 49 51

gut und sicher wohnen

VS Bürgerhilfe gGmbH www.vs-buergerhilfe.de

Seniorenheim „Am Rosengarten“ in 15806 Zossen OT Wünsdorf Tel.: 03 37 02-22 70 Leitung: Frau Meißner

Selbstbestimmtes Wohnen wie zu Hause:

Hotelcharakter sowie Betreuung und Pflege nach dem Wohn- und Hausgemeinschaftskonzept Einzelzimmer mit eigenem WC und Dusche Auslegeware, Fußbodenheizung Betreuung in kleinen Wohngruppen, im Wohnzimmer mit Küche Kochen in eigener Küche wahlessen Kostenlose Beratung vor Ort oder zu Hause

fon : 030 633 110 633 mobil : 0172 87 25 787

Häusliche Krankenpflege Wünsdorf Tel.: 033702-61903 Häusliche Krankenpflege Blankenfelde Tel.: 03379-375469 Häusliche Krankenpflege Ludwigsfelde Tel.: 03378-803180

Herzlich willkommen im Internet:

www.elro-seniorenzeitungen.de

Restaurant Dachstuhl GmbH Ihr Knoblauchrestaurant 15838 Am Mellensee OT Mellensee Zossener Chaussee 42 • täglich von 11-22 Uhr Reservierungen unter 03377-203093

Unseren treuen Lesern und Geschäftspartnern wünschen wir ein frohes Osterfest und einen fleißigen Osterhasen. 9


Teltow-Fläming Seniorenzeitung

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Ausflug, wandern, einkehren, gesund ernähren

Haben Sie Fragen zu ihren Veröffentlichungen in der Seniorenzeitung Teltow/Fläming? Rufen Sie mich an: Wolf Glaeser Tel./Fax: 033767 / 80616 Funk: 0162 / 9614195 wolf-glaeser@t-online.de Ich berate Sie gern.

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Unterhaltsames und Wissenswertes im Senioren-Wohnpark Treuenbrietzen Bloß keine Langeweile – auch nicht im Alter: Aus diesem Grund bietet der Senioren-Wohnpark Treuenbrietzen ein breitgefächertes Spektrum an Veranstaltungen. Neben amüsanten Unterhaltungsmöglichkeiten können sich Gäste und Bewohner bei Fachvorträgen zu ausgewählten Themen informieren. Fester Bestandteil des Angebots sind bereits seit mehreren Jahren die Darbietungen des Moskauer Männerchors und des russischen Studentinnenchors. Auch im Jahr 2010 wird diese Tradition an verschiedenen Terminen fortgesetzt. Musikalisch geht es am 8. Juni weiter: Dann feiert die Einrichtung ihr 16-jähriges Bestehen.

Zur Freude der Bewohner und Gäste haben sich die beiden Schlagersänger Gaby Rückert und Ingo Koster zu diesem Anlass angekündigt, um mit einem musikalischen Ständchen zu gratulieren.

Im Juli veranstaltet die Einrichtung das traditionelle Sommerfest mit einem bunten Rahmenprogramm. Mit gemütlichen Weihnachtsveranstaltungen im Dezember lässt der Senioren-Wohnpark das Jahr

ausklingen. Daneben finden in der Einrichtung auch informative Fachvorträge zu verschiedenen Themen statt, wie z.B. „Wandel im Gesundheitswesen“, „Aktiv gegen Osteoporose“, „Gestärkt durchs Leben“ oder „Betreuungsrecht“. „In unseren Vorträgen stellen kompetente Referenten aus den jeweiligen Fachgebieten aktuelle Themen der Gesundheits- und Pflegebranche vor“, sagt Einrichtungsleiter Nico Böhme. Für weitere Informationen zum Veranstaltungsprogramm stehen Interessierten Einrichtungsleiter Nico Böhme und sein Team unter der Telefonnummer 0800/47 47 202 gerne zur Verfügung. pr

Luckenwalde will den Einzelhandel attraktiver machen

Bürger werden befragt Attraktive Einzelhandelsangebote binden Kaufkraft und Arbeitsplätze vor Ort und tragen zur Qualität des Wohn- und Arbeitsortes Luckenwalde bei. Davon haben sich die Gremien der Kreisstadt Luckenwalde leiten lassen und ein umfassendes Standortkonzept für die zukünftige Entwicklung des örtlichen Einzelhandels bei der BBE RETAIL EXPERTS Unternehmensberatung GmbH & Co. KG, Leipzig, in Auftrag gegeben. Das beauftragte Büro verfügt über umfangreiche Erfahrungen in diesem komplexen Aufgabengebiet und besitzt zudem die regionalen Kenntnisse, die durch die zahlreiche Handelsuntersuchungen im Land Brandenburg und angrenzenden Bundesländern belegt sind. Eine weiterhin dynamische Einzelhandelsentwicklung, insbesondere im Lebensmittelbereich, aber auch die Nähe zu den großen Einzelhandelsstandorten Berlin und Potsdam sind große Herausforderungen für den Einzelhandel in Luckenwalde. Dabei gilt es nicht nur umfassende Versorgungsfunktionen zu erfüllen, sondern auch dem Erlebnisfaktor

„Einkauf“ gerecht zu werden. Das zu erarbeitende Konzept soll einerseits den städtischen Gremien als Grundlage für künftige Standortentscheidungen dienen, andererseits ansässigen Geschäftsinhabern Hilfestellung bei eigenen Investitionsentscheidungen leisten. Das Konzept wird vor allem Aussagen zu den Entwicklungsperspektiven des Einzelhandels in der Stadt Luckenwalde treffen und konkrete Empfehlungen zu möglichen Standortentwicklungen aussprechen. Darüber hinaus sollen im Rahmen des Konzeptes auch die planungsrechtlichen Steuerungsinstrumente aufgezeigt werden, um die städtischen Entwicklungsziele entsprechend umsetzen zu können. Die Strategie- und Konzeptentwicklung ist ein dialogorientierter Prozess, der die Erfahrungen und Probleme der Fachleute vor Ort mit externem Fachwissen zusammen führt. Deshalb baut die Erarbeitung des Einzelhandelskonzeptes auf einen partnerschaftlichen Ansatz mit den Händlern und Akteuren der Stadt auf. Wichtigstes Ziel ist es, für die Strategieentwicklung die Händler mit ins „Boot“ zu holen, um die anstehenden Aufgaben auch gemeinsam anzugehen, damit die Umsetzung auch gelingen kann. Bürgerinnen und Bürger der Kreisstadt und des Umlandes von Luckenwalde werden zu ihren Einkaufsgewohnheiten befragt Im Rahmen der Entwicklung des Einzelhandelskonzeptes für die Stadt findet eine telefonische Haushaltsbefragung statt. Wo kaufen Sie bevorzugt

Ihre Waren ein und welche Standorte suchen Sie in der Regel für ausgewählte Branchen auf? Diese und weitere Fragen stellt ein Marktforschungsinstitut ab Mitte Januar 300 repräsentativ ausgewählten Haushalten im Einzugsgebiet von Luckenwalde. Ziel der telefonischen Haushaltsbefragung ist es, Erkenntnisse über die vorherrschenden Einkaufsgewohnheiten der Verbraucherinnen und Verbraucher zu gewinnen. Die telefonische Haushaltsbefragung ist ein wichtiger Baustein für das zu erarbeitende Konzept, da die detaillierten Analysen zur Angebots- und Nachfragesituation der Fachexperten durch die konkrete Widerspieglung der Einkaufsgewohnheiten zusätzlich angereichert werden. Deshalb möchten wir alle Bürgerinnen und Bürger, die telefonisch angesprochen werden, bitten, sich aktiv an der Befragung zu beteiligen. Erste Ergebnisse des Einzelhandelskonzeptes werden im Frühjahr 2010 erwartet, für den Juni 2010 ist die Fertigstellung und öffentliche Vorstellung des Konzeptes geplant. TF/ Pressestelle Luckenwalde

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Gesetzliche Neuregelung im Bereich der Pflegeversicherung, Kranken- und Rentenversicherung Das neue Jahr hat eine Menge gesetzlicher Neuregelungen gebracht, die gerade auch für Senioren und deren Angehörigen von Bedeutung sein dürften. Im Bereich der Gesundheit z.B. gab es gesetzliche Neuregelungen mit dem „Bürgerentlastungsgesetz Krankenversicherung“. Durch dieses Gesetz sollen zukünftig über 16 Millionen Menschen von Entlastungen in Höhe von ca. 10 Milliarden EURO jährlich profitieren können. Bis zum Jahre 2013 – so die Intention des Gesetzgebers – sollen die Steuererleichterungen sich auf bis zu 40 Milliarden EURO summieren. Schwerpunkt der gesetzlichen Neuregelungen ist, dass alle Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung besser von der Steuer abgesetzt werden können. Nach bisherigem Recht sind diese Beträge zusammen mit den sonstigen Versorgungsaufwendungen nur begrenzt abzugsfähig gewesen. Die Beiträge in diesem Bereich sind nunmehr bis zu einer Höhe von 2.800,00 € abzugsfä-

hig. Damit sind nunmehr alle Krankenversicherungsbeiträge abzugsfähig, soweit sie ein Leistungsniveau absichern, das dem der gesetzlichen Kranken-, und der gesetzlichen Pflegeversicherung entspricht. Diese Abzugsmöglichkeiten gelten für privat wie auch für gesetzlich Krankenversicherte. Ab dem 01.01.2010 wurden auch die finanziellen Leistungen der Pflegeversicherung wie folgt angehoben: Anhebung der monatlichen ambulanten Pflegesachleistungen in Pflegestufe 1 von 420,00 € auf 440,00 € Pflegestufe 2 von 980,00 € auf 1.040,00 € Pflegestufe 3 von 1.470,00 € auf 1.510,00 € Die gleichen Sätze gelten ebenfalls nunmehr für die teilstationäre Tagesund Nachtpflege. Rechtsanwalt Will In der vollstationären Pflege wurden die monatlichen Sätze pauschal erhöht in der Pflegestufe 3 von 1.470,00 € auf 1.510,00 € sowie in Härtefällen von Ob die Intention des Gesetzge1.750,00 € auf 1.825,00 €. bers, d. h., in Zeiten der Krise Wachstum und Stabilität sicherDarüber hinaus wurde das monatliche Pflegegeld angehoben zustellen durch diese gesetzlichen in Pflegestufe 1 von 215,00 € auf 225,00 € Neuregelungen erreicht wird, in Pflegestufe 2 von 420,00 € auf 430,00 € bleibt abzuwarten. Jedenfalls in Pflegestufe 3 von 675,00 € auf 685,00 €. können diese Neuregelungen eine deutliche Entlastung für jeden Auch bei der Absetzbarkeit der Rentenversicherung ergeben sich Ände- Einzelnen darstellen. rungen die zu Entlastungen führen sollen. So sind die Beiträge zur Basisversorgung im Alter also z. B. die gesetzliche Rentenversicherung, eine Rechtsanwalt Will berufsständische Versorgung oder die so genannte „Rürup-Rente“ bis zu Kanzlei Sobczak & Partner, 70 % nunmehr steuerlich freigestellt. Zossen

Porsche für 5,50 € ersteigert. Wirksam? Aktuelle Gerichtsfälle Vor kurzem hatte das Landgericht Koblenz zu entscheiden, ob der Käufer eines Porsche 911 Carrera (Wert ca. 75.000,00 €) auch dann Ansprüche gegen den Verkäufer geltend machen kann, wenn das Fahrzeug über eine Internetauktion, also über Ebay, für nur 5,50 € ersteigert wurde. Wie konnte es überhaupt dazu kommen, dass ein so wertvolles Auto nur „‚n Appel und ‚n Ei“ kosten sollte? Bereits acht Minuten nachdem der Verkäufer das Angebot auf die Internetseite eingestellt hatte, erklärte er das Angebot ohne Angabe von Gründen für beendet. In der Zwischenzeit waren allerdings schon zwei Gebote, das Letzte in

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Höhe von eben 5,50 € abgegeben worden. Da der Verkäufer den Porsche für 5,50 € nicht herausgeben wollte, verklagte ihn der Käufer auf Zahlung von Schadenersatz in Höhe von 75.000,00 €. Das Landgericht Koblenz entschied hierzu, dass zwar auch bei einem groben Missverhältnis zwischen Preis und Warenwert ein Kaufvertrag zustande komme, es allerdings in Extremfällen, wie dem vorliegenden, wegen Rechtsmissbrauch unzulässig sein könne, Schadensersatz zu fordern. Der Schnäppchen-Jäger ging daher am Ende doch leer aus. Der Fall wurde Ihnen mitgeteilt von Rechtsanwalt Robert Kaiser


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Dr. jur Dr. phil Eckhard Wolffgramm

Bleibe jung - damit du alt werden kannst Ein Portrait von Ursula Klucke Ich stelle Ihnen heute einen Herrn vor, der im Alter von fast 70 Jahren am 16. Januar 2010 an der Humboldt-Universität in Berlin erfolgreich seine zweite Dissertation, seine zweite Doktorarbeit verteidigt hat. Und das nicht etwa in seinem Fach als Jurist, sondern in Geschichte. Eckhard Wolffgramm hat sich zwar immer für Geschichte interessiert, aber in seinem Studium wurde ihm nichts geschenkt. Er musste alle Hauptseminare abschließen wie seine jungen Mitstudenten und wurde von drei Professoren, die viel jünger waren als er, auch in der Prüfung aufgrund seines Alters nicht geschont. Er hat das gesamte Geschichtsstudium in nur fünf Jahren im Schnelldurchlauf geschafft – und könnte mit Recht stolz auf sich sein. Aber darauf kam es ihm in erster Linie gar nicht an. Sein Thema war „Vertriebenen- und Integrationsproblematik in Schleswig-Holstein nach dem zweiten Weltkrieg unter besonderer Berücksichtigung der Landkreise Dramburg (Pommern) und Pinneberg(SchleswigHolstein) und Darstellung der sich aus der Vertreibung ergebenden Rechtsproblematik“. Eckhard Wolffgramm wollte dieses Thema bearbeiten, ehe es zu spät ist. Bis in die 80er Jahre ging man auch in der BRD der öffentlichen Auseinandersetzung mit dem Thema Flucht und Vertreibung aus dem Wege. Es gab kaum Literatur darüber. In der DDR durfte man nicht Vertriebene sagen. Man nannte sie Umsiedler. Im Vordergrund stand immer die Kriegsschuld. Die Darstellung des Unrechts der Siegermächte war ein Tabu, eine Auseinandersetzung mit diesem Unrecht war angesichts des Ausmaßes der deutschen Kriegsschuld nicht erwünscht. Erst in den 90er Jahren, als viele

aus der Erlebnisgeneration bereits gestorben waren, vermehrte sich die Darstellung des Leidens der Zivilbevölkerung durch Vertreibung und Bombardierung. Der mit größter Brutalität geführte Krieg in Polen und Russland hatte den Hass geschürt, der sich an der deutschen Zivilbevölkerung entlud.

Eckhard Wolffgramm wurde am 22. Mai 1939 als zweiter Sohn eines Juristen und seiner Ehefrau in Stargard (Pommern) geboren. Nach der Flucht aus dem Kreis Damburg /Pommern wurde er 1946 in Eisfeld/Neumünster (Schleswig-Holstein) eingeschult und legte am Gymnasium Neumünster und Heide in Holstein 1960 seine Reifeprüfung ab. Nach Ableistung des Wehrdienstes studierte Eckhard Wolffgramm 1961/62 an der juristischen Fakultät der Christian-Albrecht-Universität in Kiel und zwei Semester als Austauschstudent an der Freien Universität Berlin. Im Februar 1968 legte er die erste juristische Staatsprüfung in Schleswig ab. Am 7. Dezember 1971 promovierte er zum Doktor des Rechts in Kiel und am 17. Dezember 1971 legte er die zweite juristische Staatsprüfung ab. Von 1972 bis 1975 war er Richter am Kammergerichtsbezirk Berlin und ist bis heute als Rechtsanwalt in Berlin zugelassen.

und Wedel wurden ausgewertet und Schriften und Zeitungen der Heimatvertriebenen wurden gelesen. Als die Flüchtlinge ankamen, waren die Flüchtlingslager überfüllt. Die Deutschen betrachteten die Vertriebenen mit Argwohn. Diese schotteten sich ab, denn sie hatten schreckliche Dinge gesehen und selbst erlebt. Schleswig-Holstein war neben Mecklenburg-Vorpommern das wichtigste Aufnahmeland für Flüchtlinge. Als Fazit stellt Eckhard Wolffgramm fest, dass die wirtschaftliche Integration der Vertriebenen und Flüchtlinge in Ost und West gelungen ist. Der seelische Schaden jedoch ist nicht gut zu machen und äußert sich bei Vielen in Depressionen. Eckhard Wolfgramm hat versucht, die rechtlichen Aspekte herauszuarbeiten, die sich aus der Vertreibung ergeben. Er war stets bestrebt, die tatsächliche historische Wahrheit ohne innere Vorbehalte darzustellen; immer unter Zeitdruck, denn mit dem Ableben weiterer Zeitzeugen musste jederzeit gerechnet werden und es geschah ja auch.

Eckhard Wolffgramm befürwortet die Errichtung eines Dokumentationszentrums über die Vertreibung im 20. Jahrhundert in Europa in der Hoffnung, dass zukünftigen Generationen solche Erlebnisse Als seine Mutter mit ihm und seinem Bruder aus erspart bleiben. Erhat die DissertaStargard/ Pommern flüchten musste, war Eckhard tion für seine Eltern geschrieben, Wolfgramm sechs Jahre alt. Sie kamen bei einem die leider nicht mehr leben. Großonkel in Belzig /Brandenburg unter. Als sein Vater von den Engländern entlassen worden war, kam es Neben seiner Arbeit treibt Eckhard zur Familienzusammenführung in Schleswig-Holstein. Wolfgramm Sport, spielt BasSein Vater war Funktionär einer Aufbaugesellschaft ketball und singt im Rangsdorfer der Vertriebenen, später der Partei BHE (Block der Kirchenchor. Heimatvertriebenen und Entrechteten). Hier waren Kontakte, die Eckhard Wolfgramm für seine Arbeit Als ich ihn frage, wie man so jung nutzen konnte. Ihm kam es darauf an, Menschen zu und aktiv bleibt, strahlt er mich an finden, die als Zeitzeugen ihre Erlebnisse schildern und meint: „Ganz wichtig ist es, konnten und schildern konnten, wie es ihnen dann den Kontakt zur jungen Generatiin Deutschland ergangen ist. on zu halten und sich nicht ein zu igeln.“ Seine drei Enkel, die gleich Viele Interviews mit 80- und 90-jährigen konnten ge- nebenan wohnen, werden dafür führt werden. Material aus Kreisarchiven in Pinneberg sorgen, dass immer etwas los ist.

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Die Deutsche Küche im Teltow-Fläming – des einen Freud, des anderen Leid Spitzenköche der „Deutschen Küche“ haben an sich und Ihre Kollegen viele Fragen!! Warum werden ausländische Gerichte den Deutschen vorgezogen? Warum ist ein zunehmendes Gaststättensterben mit deutscher Küche in unserer Region zu verzeichnen? Liegt es am Preis? Mit unter. Dieses Argument ist wichtig, trifft aber nicht den Punkt. Viele Gäste, auch Urlauber aus allen Regionen des Landes und dem Ausland, aber auch Senioren schrecken vor Riesenportionen, mit viel Fett und teilweise lieblos auf den Teller gepapptes Essen zurück. Der Gast wird wählerischer und kritischer, er hilft aber keinem Wirt seine Qualität zu Verbessern, er kommt einfach kein zweites Mal. Der Hotel und Gaststättenverband versucht zunehmend die deutsche Küchen den neuen Herauforderungen anzupassen, es werden neue Wege beschritten um der Deutschen Küche als ein wichtiges Kulturgut zu erhalten und einen entscheidenden Beitrag zu touristischen Entwicklung der Region zu leisten. Die Medien speziell die Presse haben eine große Verantwortung, wenn es um die Entwicklung der Esskultur, die Vermittlung des guten Geschmacks und des kulturvollen speisen und um gesunde Ernährung geht. Die Seniorenzeitung für Teltow und Fläming hat diesen Gedanken aufgegriffen und auf der Mittelseite, die für unsere Wanderer und Ausflügler vorgesehen ist, ausgewählte gastronomische Einrichtungen der Region vorgestellt, die sich bereits der neuen Herausforderung stellen. Das Gasthaus „Zur Eiche“ finden sie in Blankenfelde etwas versteckt hinter der evangelischen Kirche. Das Gasthaus empfängt seine Gäste in der gemütlichen Gaststube und neu in der Weinstube. Für Veran-

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staltungen verschiedenster Art steht der Saal zur Verfügung. Jeden Mittwoch von 18.30 bis 21.30 Uhr – Zwei Essen bestellen und nur ein Essen bezahlen!

Gleich um die Ecke finden wir das Café Tanja am Zossener Damm mit großem Parkplatz in der Seitenstraße. Hier erwarten Sie in gemütlicher und familiärer Atmosphäre köstliche Speisen & Getränke sowie freundlich eingerichtete Pensionszimmer mit Frühstück. Unmittelbar an der Autobahn A 10 Abfahrt Ludwigsfelde West Richtung Siethen direkt am Siethener See finden wir das Forsthaus Siethen. Im Angebot ist deutsche und böhmische Küche, Wildspezialitäten und Fischgerichte. Für Feierlichkeiten aller Art stehen bis 40 Plätze zur Verfügung. Auch ein Partyservice mit kalten und warmen Speisen kann in Anspruch genommen werden.

Die Gaststube „Zum Steckenpferd“ in der Gemeinde „Am Mellensee“ im Ortsteil Saalow ca. 30 km südlich von Berlin, bietet etwas ganz besonderes, Schnitzel vom Saalower-Kräuterschwein. Die Gaststube „Zum Steckenpferd“ finden Sie auf dem Hof Burmester, in unmittelbarer Nähe der einzigartigen Scheunenwindmühle. Die Gaststube hält für Sie ca. 40 Sitzplätze bereit, mit Blick in die Reithalle bzw. auf die Weiden, auf denen ganz entspannt die Pferde toben. Es scheint, als

wäre die Zeit stehen geblieben, keine Hektik oder Lärm, nur das Schnauben und Toben der wundervollen Tiere. Öffnungszeiten: täglich ab 12.00 Uhr, Donnerstag nach telefonischer Anmeldung. Etwas versteckt im Wald in Neuhof bei Zossen-Wünsdorf liegt das 1988 gegründete Café im Walde, ein beliebtes Ausflugsziel für viele Brandenburger und Berliner. Das Café und Restaurant bietet zwei gemütliche Gasträume. Im hinteren Gastraum ist der Kuchentresen und ein Kachelofen, der dem Raum ein besonders Flair verleiht. Die besondere Qualität der Torten, Kuchen und Eis aus eigener Herstellung haben dem Café im Walde einen ganz besonderen Ruf angedeihen lassen. So ist es nicht verwunderlich, dass an manchen Tagen die Gäste gerne auf einen freien Platz warten. Öffnungszeiten: März – Nov.: Die.-So. 12-19 Uhr, Mo. Ruhetag Dez. – Feb.: Fr., Sa., So., 12-19 Uhr Das Team des Landrestaurants Waldblick begrüßt seine Gäste auf das Herzlichste und wünscht einen angenehmen Aufenthalt. Im Januar 1996 öffnete das Restaurant mit zwei Bowlingbahnen, die aus den ehemaligen Ställen des Hofes Lehmann entstanden. Viele alte Ackergeräte finden Sie im Gastraum und in unserem Museum hinter dem Parkplatz. Diese Zeitzeugen legen ein beredtes Zeugnis aus sechs Generationen unserer Familiengeschichte ab. Zu unseren Spezialitäten gehören hausgebackener Blechkuchen, Torten und Desserts, die von der Chefin selbst zubereitet werden. Desweiteren bieten wir Aal und Forelle aus der Hausräucherei, auch zum Mitnehmen. Unser Wild beziehen wir von den Jägern im Ort, die es in Wald und Flur um Lüdersdorf erlegen. Wolf Glaeser


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Hälfte der Anträge gestellt – BBI-Schallschutzprogramm kommt in Fahrt

Zu Beginn des Jahres ziehen die Berliner Flughäfen eine erste Zwischenbilanz zum Schallschutzprogramm des neuen Hauptstadt-Airports Berlin Brandenburg International BBI: Mittlerweile haben mehr als die Hälfte aller etwa 25.500 anspruchsberechtigten Flughafennachbarn einen formlosen Antrag auf Schallschutz gestellt. Nachdem das Schallschutzprogramm etwas holprig angelaufen war – auch aufgrund unklarer Formulierungen in den so genannten Kostenerstattungsvereinbarungen (KEV) -, sehen sich die Berliner Flughäfen nun auf einem guten Weg. Aktuell sollen mit der Ausgabe eines gesonderten Hinweisblattes zu den KEVs eventuelle Verunsicherungen bei den anspruchsberechtigten Nachbarn beseitigt werden. Außerdem kommt im Frühjahr die aktualisierte Schallschutzbroschüre als Postwurfsendung. Darin erklären die Berliner Flughäfen noch einmal ausführlich die Veränderungen, die sich aus dem Planergänzungsbeschluss des brandenburgischen Ministeriums für Infrastruktur und Landwirtschaft ergeben. Seit Ende Oktober 2009 liegt der Planergänzungsbeschluss vor. Danach wurden sowohl das Nachtschutzgebiet als auch der Einzugsbereich für die Entschädigung der Außenwohnbereiche vergrößert. Das Schallschutzprogramm umfasst neben den Privathaushalten auch etwa 50 Flughafennahe besondere Einrichtungen wie Kitas, Schulen und Pflegeheime in den Schutzgebieten. Insgesamt investieren die Berliner Flughäfen in den kommenden Jahren mehr als 140 Millionen Euro in den Schallschutz. Die Berliner Flughäfen haben inzwischen großflächig mit der Umsetzung des Schallschutzprogramms für die Privathaushalte begonnen. Rechtlich

verbindliche Grundlage für den Einbau der notwendigen Schallschutzvorrichtungen sind die KEVs. Dabei werden die Berliner Flughäfen nur das einbauen, was zum Erreichen des Schutzzieles erforderlich ist. So werden beispielsweise bauartgleiche, schalltechnisch jedoch höherwertige Fenster verwendet, damit letztlich an den einzelnen Häusern optisch ein harmonischer Eindruck entsteht. Was konkret eingebaut werden muss, um die vorgeschriebenen Innenschallpegel zu erreichen, wird Haus für Haus individuell festgelegt. Die Flughafengesellschaft hat eine Reihe von spezialisierten Ingenieurbüros mit dieser Aufgabe betraut. Ausgestattet werden die Häuser mit einem Schutzniveau, das auf der Annahme von 360.000 Flugbewegungen pro Jahr basiert – eine Zahl, die zur BBIEröffnung 2011 längst nicht erreicht sein wird. Größtmögliches Augenmaß gilt für die Umsetzung des Schallschutzprogramms, sollte aber auch für einige Flughafengegner und unseriöse Fensterbaufirmen gelten, die bewusst eine unrealistische Erwartungshaltung bei den Flughafennachbarn schüren. Die Vorgaben für den Anspruch der Anwohner stehen im Planfeststellungsbeschluss. Da gibt es keinen Spielraum – weder in die eine noch in die andere Richtung. Umso wichtiger ist es, dass die Flughafenanwohner ihr Recht und ihre Möglichkeit auf allgemeine Information zum Schallschutzprogramm wahrnehmen. Dazu steht ihnen das serviceorientierte Team der airportworld bbi, dem Besucherzentrum der Berliner Flughäfen am Flughafen Schönefeld, 12521 Berlin zur Verfügung. Dort können sich Anwohner montags bis freitags von 10 bis 18 Uhr zum Schallschutzprogramm beraten lassen. Wolf Glaeser

Dipl.-Ing. Wolf

Glaeser

Geschäftsführer

Helicolor - Luftbild Ost GmbH Am Flughafen Berlin-Schönefeld

Schwalbenweg 7 Haus 1 12529 Schönefeld Tel.: 030/672 95 46 www.helicolor-luftbild-berlin.de

Tel./Fax: 033767/80 616 Funk: 0162/96 14 195 e-mail: wolf-glaeser@t-online.de info@helicolor-luftbild-berlin.de

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Wenn ich schon umziehe, dann will ich nach

JOHANNISTHAL INS GRÜNE Öffnungszeiten: Mo. - Do. 13.00 – 18.00 Uhr und Fr. 9.00 – 14.00 Uhr

wo für mich rundum alles stimmt. www.günstigbestatten.de Inhaber: A. Brüggemann, Berliner Chaussee 8b, 15806 Zossen Fax: 03377 - 330 00 32 Mail: info@volksbeisetzung.de

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Wohnungsgenossenschaft Johannisthal eG


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Edelsteine - Halb-Edelsteine - edle Steine

Die Definition was einen Edelstein auszeichnet, ist anhand der Sorten nicht eindeutig vorgegeben. Die althergebrachte Unterteilung, Edelsteine (dazu gehörten Rubin, Smaragd, Saphir) und Halbedelsteine (dazu gehörten Aquamarin, Citrin, Topas, Lapis Lazuli, Granat usw.) hat in der heutigen Zeit keine Gültigkeit mehr. Die Bezeichnung Edelstein zeichnet ein Mineral aus, das die Eigenschaften schön, selten und hart hat. Die Härte eines Steines/ Minerals wurde von Prof. Dr. Mohs in 10 Kategorien unterteilt (10 das Härteste ist der Diamant). Ab der Härte 7 werden Mineralien die selten und schön sind als Edelstein bezeichnet. Die Härte 7 bedeutet, dass der Stein in geschliffener und polierter Form, sich eignet in Schmuckstücken wie Edelstein-Ketten, Ringe und Broschen verarbeitet zu werden. Die Edelsteine mit der Härte 7 sind beständig gegen umweltbedingte Beschädigungen und dem zerkratzen der Politur.

Da wurde ich doch kürzlich mit der Frage konfrontiert, “was fällt dir bei Licht und Lampen ein?“ Zuerst dachte ich, was für eine blöde Frage, doch dann kamen mir als Antwort spontan Dunkelheit, Kienspan und Kerzen in den Sinn. Unsere Vorfahren ohne Elektrizität gingen ja in den dunklen Wintermonaten „mit den Hühnern ins Bett“ weil sie die teueren Wachskerzen sparen mussten oder sie saßen bei Ofenschein und flackerndem Kienspan am Tisch, werkelten und erzählten sich Geschichten. Ja und wenn dann die Flammen besondere Schatten an die Wände warfen fürchtete man sich wahrscheinlich vor Geistern und dergleichen. Auf den großen Vollmond am nächtlichen Himmel war auch nicht immer Verlass, denn

Der Trend geht seit einigen Jahren zu den selten angebotenen Farb-edelsteinen wie z.B.: Peridot (transparentes Olivgrün), Apatit (durchscheinend gelb und in Blautönen), Spinell (alle erdenklichen rosa Farbtöne), Feueropal (von gelben bis feuerroten Farbtönen), Tansanit (violett-blau durchscheinend) und Moldavit (von Eichenlaubgrün bis dunkelgraugrün durchscheinend). Weiterhin sind seltene Farbvarianten von Edelsteinen sehr gefragt. Hier einige Beispiele: bekannt ist der Granat als kräftig dunkelroter Edelstein, aber es

Licht und Lampen Eine Frage von Jutta Melzer

auch er bedeckte sich hin und wieder mit eilig vorüber ziehenden dicken Wolkengebilden, wenn er nicht ganz dahinter verschwand. So mochten in dieser Zeit die Grusel- und Gespenstergeschichten entstanden sein.

gibt auch Varianten in Orangerot, Grün und sogar Schwarz. Der Turmalin hatte in der Vergangenheit als grüner Edelstein (Eigenname Verdelith) seine Bekanntheit als Ring- oder Anhängerstein erhalten. Heute sind die TurmalinEdelstein-Ketten in der ganzen Pracht der Vielfarbigkeit von grün über gelb und blau bis hin zu roten Farbtönen, die die Beliebtheit des Turmalins ausmachen. Die Edelstein-Schürfer, Edelstein-Händler und die Schmuckindustrie sind ständig bemüht, neue und unbekannte Schätze an Farbedelsteinen der Bevölkerung zu unterbreiten und bekannt zu machen. Wie sagt man so schön in der Modewelt?! „Erlaubt ist, was gefällt“ Diese Aussage ist auch bei Edelstein-Schmuck anzuwenden. Das Edelstein-Haus in Berlin-Rudow Wegerichstrasse 7 12357 Berlin Tel.: 661 02 47

Und heute erstrahlen nachts in den Städten und Straßen Tausende von Lampen, sie sind so hell, dass ihr Widerschein den nächtlichen Himmel rot färbt. Aber beim Ausfall der Elektrizität sehen wir ganz schön „alt“ aus, denn meistens geht dann nichts mehr und wir sitzen da mit unseren schlauen Einfällen. Doch Licht gehört einfach zum Leben, denn ohne Sonnenlicht könnten wir nicht existieren, es gäbe keine Wärme, keine Vegetation. Aber wenn es nur Licht und keine Dunkelheit gäbe würde auch vieles nicht möglich sein. Also gehören Licht und Dunkelheit zusammen und die Lampen sind eine Draufgabe unserer erfinderischen Spezis. Was meinen Sie? Woran denken Sie bei der Kombination von Licht und Lampen? Es würde mich interessieren.

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ASB-Einrichtung in Ludwigsfelde erweitert

Klassische Töne zur Eröffnung und Dank vom Bürgermeister Es herrschte eine familiäre Atmosphäre, obwohl mehr als 70 Gäste in die ASB-Einrichtung für Menschen mit Demenz nach Ludwigsfelde gekommen waren. Anlass war die feierliche Einweihung des Erweiterungsbaus, der seit Anfang November 2009 zusätzliche 21 Plätze in der stationären Pflegeeinrichtung bietet. Mit einer klassischen Bourée ASB-Geschäftsführer Brauckmann und Bürgermeister Gerhard sind sich einig

Claire-Luise am Klavier

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stimmte Claire-Luise Heydick mit der Alt-Flöte auf die Feier ein. Anschließend begrüßte der Geschäftsführer des ASB Regionalverbandes Königs Wusterhausen/Potsdam e.V., Michael Braukmann, die Gäste herzlich. Insgesamt 1,4 Millionen Euro investierte der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) in den Anbau, der das vorhandene Gebäude perfekt ergänzt. Mit 250.000 Euro unterstützte die ARD-Fernsehlotterie „Ein Platz an der Sonne“ die Erweiterung, die etwa 15 neue Arbeitsplätze schaffen wird. Nach dem stimmungsvollen Stück „Candle in the

wind“, das die 11-jährige ClaireLuise am Klavier vortrug, erinnerte der Ludwigsfelder Bürgermeister Frank Gerhard daran, dass die Anzahl an Demenz erkrankter Menschen stetig wächst. Derzeit leben mehr als eine Million Demenz-Kranke in Deutschland. Aus diesem Grund sei die Erweiterung der Einrichtung dringend notwendig gewesen. „Wir sind froh über das Engagement des ASB in Ludwigsfelde“, betonte Gerhard. Der ASB sei mit seinen Einrichtungen ein wichtiger Bestandteil der Stadt. Viele Gäste nutzten die Gelegenheit, sich den Erweiterungsbau ausgiebig anzuschauen. Wer interessiert ist, die Pflegeeinrichtung am Anton-Saefkow-Ring 29 kennen zu lernen, nimmt Kontakt auf mit Grit Wojahn, Leiterin der ASB-Einrichtung, Telefon: 03378 / 51 87 - 544. Informationen gibt es auch auf der ASB-Webseite: www.ASB-KW-Potsdam.de. TF / Pressestelle ASB

Hofsaison startet am 1. März

Der Familienbetrieb Buschmann & Winkelmann kann ab dem 1. März wieder täglich von 8 bis 18 Uhr besucht werden. Im März gibt es wochentags im Scheunenrestaurant zwei Gerichte zum Preis von einem und in der Hofbäckerei 3 belegte halbe Brötchen mit einem Pott Kaffee für 2,50 ?. Das Tanzbein kann bei Kaffee und Kuchen wieder jeden ersten Mittwoch im Monat von 14 bis 17 Uhr beim Tanztee geschwungen werden. Zusätzlich findet am 17. März zum ersten Mal ein Tanztee für Singles statt. Auch das Senioren-Frühstück wird aufgrund der großen Nachfrage weiterhin jeden Dienstag angeboten. Veranstaltungstipps: 7.3. Sammel- und Tauschmarkt; 8.3. frech-frivoler Abend zum Frauentag (Reservierung); 14. und 21.3. Führungen mit dem Förster durch das Naturwildgehege, Jagdhornbläser und Wildkesselgulasch; 7., 14., 21.3. Buschmann & Winkelmann . Spargel- und Erlebnishof Klaistow Frühstück mit Kasper; 28.3. Familien- Glindower Straße 28, 14547 Beelitz OT Klaistow, Tel.: 033 206 - 610 70 www.buschmann-winkelmann.de Flohmarkt.

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Mondlicht Von Eike Mewes Mondbeglänzte Zaubernacht, die den Sinn gefangen hält, wundervolle Märchenwelt, steig auf in der alten Pracht!

ckeln und das Tageslicht. Sonnendurchflutete helle Farbbilder sahen sie auf ihren Italienreisen zuhauf, aber zu Hause entdeckten sie das Mondlicht der Nacht für sich. Es entsprach ihrer Melancholie, ihrer Gefühlstiefe, auch ihrer Todessehnsucht (NoDieser Vierzeiler von Ludwig valis), die Dichter schrieben vom trüben Schimmer Tieck darf als Sinnbild, als symptomatisch für die Epoche der Romantik gelten, eine der kreativsten Zeiten in der deutschen Kunstgeschichte. Sie wird allgemein für die Jahre von 1800 bis 1830 datiert. Das Unendliche, das Ungreifbare, das Metaphysische beschäftigte die Künstler; es galt, dies mit realistisch registrierendem Blick festzuhalten. Klarheit einerseits und Spiritualität andererseits prägten die Werke der Romantiker, Sehnsucht nach dem Verborgenen in der Natur und im Menschen kam Mondlicht über dem Meer, Caspar David Friedrich zum Ausdruck. Nicht zufällig führte der Arzt, Naturforscher, Philosoph und Maler Carl Gustav Carus, ein Universalgelehrter, den Begriff des „Unbewussten“ in die Psychologie seiner Zeit ein. Er schrieb Zwölf Briefe über Landschaftsmalerei und schuf über 800 Gemälde und Zeichnungen, die gerade in der Alten Nationalgalerie in Berlin zu sehen waren. Trotz erkennbar realer Wiedergabe der Landschaft wirken die Bilder wie mondbeglänzte Zaubernächte und eine wundervolle Märchenwelt in alter Pracht. Das liegt hauptsächlich am Licht, genauer gesagt an der Wiedergabe von Mondlicht, wie besonders am Beispiel „Pilger im Felsental“ zu erkennen ist. Carus war mit Ludwig Tieck befreundet und orientierte sich in seiner Malweise vor allem an Caspar David Friedrich. Die Romantiker suchten das Geheimnisvolle in der Nacht, besangen sie wie Novalis mit seinen Hymnen an die Nacht und gaben ihren Bildern durch das Mondlicht einen gespenstischen Ausdruck. Elektrisches Licht kannten sie noch nicht, ihre Lichtquellen waren Kerzen, Öllämpchen, Fa-

der Vollmond erreicht nur 17 % der Helligkeit des Sonnenlichtes, der Halbmond sogar nur 11 %. Mit anderen Worten: Die Sonne scheint 300.000 bis 400.000 mal heller als der Vollmond. Das Mondlicht, also das vom Mond reflektierte Sonnenlicht, beträgt im Durchschnitt nur ein Millionstel des die Erde direkt erreichenden Sonnenlichts. Für die Maler bedeutete dies, dass Mondlichtbilder das Sichtbare fast nur in schwarz-weiß und grauen Schattierungen abbilden, allerdings einen starken Kontrast vom blendend hellen Mond zum dunklen Sternenhimmel abgeben, in der Farbgebung also eine ganz andere Herausforderung darstellen. Goldenes Licht und lange Schatten kennzeichnen diese Gemälde.

und dunkler Fantasie, Beethoven komponierte eine Verliebte lieben mondbeglänz„wehmütige“ Mondscheinsonate. te Zaubernächte, sie scheuen grelles Licht. Mit der Einführung Viele Romantiker waren gleichzeitig Naturwissen- des elektrischen Lichtes wurden schaftler wie Carus, sie wussten um die geringe die Nächte zum Tag gemacht, Lichtintensität des Mondes. Aber gerade darin lag und für die Verliebten ging viel der Reiz, die Wiedergabe des Unsichtbaren. Selbst Romantik in der Liebe verloren. Liebeslieder von damals handeln noch vom Mondlicht, als Beispiel zum Abschluss ein Gedicht von Theodor Storm. Mondlicht Wie liegt im Mondenlichte Begraben nun die Welt; Wie selig ist der Friede, Der sie umfangen hält! Die Winde müssen schweigen, So sanft ist dieser Schein; Sie säuseln nur und weben Und schlafen endlich ein. Und was in Tagesgluten Zur Blüte nicht erwacht, Es öffnet seine Kelche Und duftet in die Nacht. Wie bin ich solchen Friedens Seit lange nicht gewohnt! Sei du in meinem Leben Der liebevolle Mond! Pilger im Felsental , Carl Gustav Carus

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☎ 19 254

geprüfter / zertifizierter Krankentransport

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2010: Ein tierisches Jahr für die Hauptstadtzoos 100 Jahre Heinrich Dathe – 55 Jahre Tierpark Berlin Nach dem im letzten Jahr der Zoo Berlin, als ältester Zoo in Deutschland sein 165. Jubiläum gefeiert hat, stehen im Jahr 2010 zwei Jubiläen im Mittelpunkt, die mit dem Tierpark verbunden sind. Heinrich Dathe, der erste Tierpark-Direktor, wäre am 7. November 2010 einhundert Jahre alt geworden. Prof. Dr. Dr. h.c. Heinrich Dathe hat sich schon als Kind für Tiere interessiert. Seine große Lebensaufgabe fand er als Tierpark-Direktor; 1954 begann er, den Tierpark im Park vom Schloss Friedrichsfelde aufzubauen, welcher 1955 eröffnet wurde. Es entstand mit 160 ha der größte europäische Landschaftszoo, der 2010 sein 55-jähriges Bestehen feiert. Große Popularität erreichte der international aner-

Heinrich Dathe mit einem Katzenbär Foto: Tierpark-Archiv kannte Zoologe durch eine Vielzahl von Radio- und Fernsehsendungen. Er darf zu Recht als der „Grzimek des Ostens“ gelten, da er die vielfältigen Aufgaben von Zoos, über Freizeit, Bildung und Forschung bis hin zum Artenschutz, thematisiert hat. Noch heute – fast 20 Jahre nach seinem Tod – ist er einer der bekanntesten Berliner. Aus Anlass des 100. Geburtstags von Heinrich Dathe haben sich die Freunde der Hauptstadtzoos etwas besonders überlegt. Sie wollen die Aktion „Datheimpuls“ starten und suchen hierfür Spender, sogenannte Datheimpulsgeber. „Der Datheimpuls verbindet den Namen von Heinrich Dathe mit seinem Lebenswerk, dem Tierpark Berlin. Wir suchen Menschen, die sich mit der Person Dathe und dem Tierpark identifizieren und die die Leistung, die Stärke und die Spannung des Lebenswerks von Heinrich Dathe und den Tierpark für kommende Generationen erhalten wollen.“, so Thomas Ziolko, Vorsitzender der Fördergemeinschaft von Tierpark Berlin und Zoo Berlin e. V. Datheimpuls stellt die Verbindung von Leistung – Spannung – Stärke dar, er repräsentiert somit die wesentlichen Eigenschaften von Dathe und dem

Tierpark. Aus den Spenden soll dann ein HeinrichDathe-Preis gestiftet werden, der jährlich an Schulen und Vereine vergeben wird, die sich durch ein Engagement im Natur- und Artenschutz auszeichnen. Erstmalig soll der Preis am 7. November 2010, dem 100. Geburtstag, vergeben werden. Außerdem soll aus den Spenden ein Hilfefonds „Tierisches Erlebnis für alle Kinder“, der Kindern aus sozialschwachen

erfolgen, so dass der Besucher einen engeren und besseren Kontakt zu den Tieren hat. Der Brillenbär ist die einzig in Südamerika lebende Bärenart. Das Fell ist durch eine weiße Zeichnung

Brillenbär in der Bärenschlucht Foto: Petra Prager Familien einen kostenfreien Eintritt im Tierpark ermöglicht, finanziert werden. „Die Kampagne soll Menschen aktivieren, die als Datheimpulsgeber mit einer Spende die verschiedensten Dahteimpulse ermöglichen und damit das Leben und Wirken von Heinrich Dathe würdigen.“, so Thomas Ziolko von den Freunden der Hauptstadtzoos. Gleichzeitig möchte der Förderverein von Tierpark und Zoo den Umbau eines der ältesten Anlagen im Tierpark finanzieren: Die Bärenschlucht, in der die Brillenbären ein Zuhause gefunden haben. Insgesamt werden hierfür 105.000 Euro benötigt. Eine Summe, die sich der Tierpark aus eigenen Kräften aufgrund der sinkenden Zuwendungen durch das Land Berlin nicht leisten kann. Im Jahr 2011 wird der Senat von Berlin lediglich 97 Cent am Tag pro Tier investieren.

Rothandtamarin mit Nachwuchs im Tierpark zu bewundern. Rothandtamarine bewohnen Regen- und Bergwälder nördlich des Amazonas bis nach Guyana. Foto: Klaus Rudloff

Der Sibirische Tiger Darius fühlt sich wohl im Schnee. Foto: Silke Wenk gekennzeichnet, die sich vom Nasenrücken oftmals um die Augen herum und über das Kinn erstreckt. Diese Farbzeichnung gibt ihm den Namen „Brillenbär“. Die Weltnaturschutzorganisation IUCN stuft den Brillenbär als gefährdet ein. Ein wesentlicher Bedrohungsfaktor ist die kontinuierliche Abholzung der Regenwälder, die zu einer starken Dezimierung

Thomas Ziolko – Vorsitzender des Fördervereins von Tierpark Berlin und Zoo Berlin e. V. Foto: Angela Krüger des Bestands geführt hat. Hinzu kommt, dass Brillenbären nach wie vor gejagt werden.

Der Graben auf der Anlage der Bärenschlucht soll verschwinden, so dass die Brillenbären eine größere Freifläche haben. Außerdem wird ein Wasserbereich entstehen. Die Abgrenzung wird durch eine Glasscheibe, ähnlich der am Bärenschaufenster,

Schneeleopard im Tierpark am Alfred-BrehmHaus. Foto: Silke Wenk

Weitere Informationen: Fördergemeinschaft von Tierpark Berlin und Zoo Berlin e. V. Am Tierpark 125 – 10319 Berlin Tel. 51 53 14 07 Email: info@freunde-hauptstadtzoos.de www.freunde-hauptstadtzoos.de Spendenkonto: Commerzbank, Kto: 912 900 800 – BLZ: 120 400 00 Spendenhotline: 090 01 00 05 76* *Mit einem Anruf spenden Sie 5 Euro!

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Reisen mit Freuden 3 Tage Frühling in Dresden

Freitag, den 07. Mai bis Sonntag, den 09. Mai Busreise mit vielen Erlebnissen wie Übernachtung im 4-Sterne Luxushotel, 1 x Abendessen im Erlebnisrestaurant Pulver Turm 2 x Frühstücksbuffet, das beste der Stadt, 1 x Führung durch das Vorderhaus der Semperoper 1 x Genuss-Tour auf Schloss Wackerbart mit Abendessen, 1 x Schiffsfahrt auf der Elbe Dresden – Meißen Reiseleitung

Preis pro Person im DZ/HP 253.- €,, EZ Zuschlag 52,- €

3 Tage Hamburg

Montag, den 20. Sept. bis Mittwoch, den 22. Sept. Übernachtung im 4-Sterne Luxushotel, Busfahrt, Hafenrundfahrt, Stadtrundfahrt, das beste Musical im 7. Jahr der Stadt „Heiße Ecke“, verliebt, verrückt, verrucht und mittendrin im Leben in Schmidt‘s Tivoli, 9 Darsteller in über 50 Rollen und Kostümen

Preis pro Person im DZ/HP 253,- €, EZ Zuschlag 55,- €

4 Tage HP Silvester in Deutschland im Grand Hotel

von Donnerstag, den 30. Dezember 2010 bis Sonntag, den 02. Januar 2011 La Strada in Kassel mit Wellnessbereich „Vitalisarium“, Schwimmbad, Sauna und Fitnessbereich 4 Tage voller Erlebnisse im Luxus-Hotel La Strada, große Silvesterfeier im Ballsaal Eventwelt Palazzo Im Preise enthalten: Busfahrt Berlin- Kassel-Berlin 385 km sowie vor Ort, 3 x Übernachtung in Komfortzimmern mit freier Nutzung aller Bereiche; 1 Begrüßungsgetränk 1 x Silvester-Gala-Buffet, Live-Band und Tanz, zum Jahreswechsel Gulaschsuppe + Berliner 1 x Neujahrsfrühstück vom Buffet; 2 x Frühstück 2 x Abendessen vom Buffet; 1 x Halbtagesausflug mit Führung

Preis pro Person im DZ/HP 325.- €,, EZ Zuschlag 65,- €

Ausführliche Programme können wir Ihnen gern zusenden. Buchung und Beratung: Reisedienst Rangsdorf Telefon 033708 – 90 24 66 . Fax 033708 – 90 24 67 24

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Erfahrungen gesucht:

Parkplatz-Rambos auf Behindertenplätzen Immer wieder beobachten unsere Leser, wie Unberechtigte die für Behinderte reservierten Parkplätze besetzen. Nicht nur im öffentlichen Straßenverkehr, sondern besonders auf den Parkplätzen der Supermärkte und Warenhäuser. Denn auch diese unterliegen der Straßenverkehrsordnung! Weil einige junge Damen und andere Zeitgenossen zu faul sind, ein paar Meter zu laufen, müssen Behinderte beschwerliche Umwege in Kauf nehmen. Dabei sind die Ausreden der Parkplatz-Rambos „Hab’ ich übersehen“ oder „Ich bin auch in Eile“ bzw. „Ihr Rentner habt nie Zeit“ noch vergleichsweise harmlos. Schlimmer wird es bei aggressiverem Verhalten: „Nu’ ham’se sich mal nicht so!“ oder gar „Lass mich in Ruhe, du Krückenträger!“

Kinaesthetics – „Kunst/Wissenschaft der Bewegungswahrnehmung“ Bewegung ist eine Grundlage des Lebens. Unter der Leitung von Norbert Feldmann, Kinaesthetics Deutschland, wurden die Mitarbeiter des Johanniter-Seniorenzentrum Jüterbog und der des ambulanten Johanniter Pflegedienst in der „Kunst/ Wissenschaft der Bewegungswahrnehmung – Kinaesthetics“ unterwiesen. Die dreitägige Veranstaltung war nur der Auftakt einer Weiterbildung, welche im Dezember 2010 abgeschlossen sein wird und eine Investition in die Mitarbeiter der Johanniter darstellt. Getreu dem Motto: „Aus Liebe zum Leben“. Kinaesthetics beschäftigt sich hauptsächlich mit der Entwicklung der differenzierten und bewussten Wahrnehmung der eigenen Bewegung. Die Sensibilisierung der Bewegungswahrnehmung und die Entwicklung der Bewegungskompetenz können bei Menschen jeden Alters einen nachhaltigen Beitrag zur Gesundheits-, Entwicklungs-

und Lernförderung leisten. Kinaestetics kann helfen, neue Bewegungsmöglichkeiten zu

entdecken und arbeitsbedingte Rückenschmerzen, Verspannungen oder andere körperliche Beschwerden anzugehen, im Alter beweglich und selbstständig zu bleiben. Pflegende und gepflegte Menschen profitieren gleichermaßen von einer größeren Bewegungskompetenz. Gestaltet man Pflegeinterventionen als Interaktionen auf der Grundlage von Kinaesthetics, führt dies nicht nur zu erstaunlichen Fortschritten bei den pflegebedürftigen Menschen, sondern fördert auch die Gesundheit der pflegenden Personen. (Quelle: Kinaethetics Deutschland)

Im Osten immer älter Auch die Behindertenparkplätze der Kaufhäuser unterliegen der Straßenverkehrsordnung. Nichtbeachtung ist respektlos und asozial und kostet 35 Euro Bußgeld.

Deshalb unsere Frage an Leser und Betroffene: Haben Sie ähnliche oder bessere Erfahrungen gemacht? Wie stehen Sie zu diesem Problem? Sollen wir aktiv werden? Eventuell die Behindertenbeauftragte einschalten? Oder gleich Anzeige erstatten? Müssen Supermärkte und Warenhäuser noch deutlicher auf Behindertenparkplätze hinweisen? Nehmen Sie Teil an der öffentlichen Diskussion! Gestalten Sie mit! Bitte schreiben Sie uns Ihre Meinung und Vorschläge! msk

Der Osten Deutschlands wird immer älter. Nach einer Studie der Europäischen Union, die europaweit die Altersentwicklung untersucht hat, wird in den ostdeutschen Städten und Regionen der Altersdurchschnitt in den nächsten 15-20 Jahren weit über dem sonstigen Durchschnitt anwachsen. So soll Chemnitz bis 2030 die Stadt mit den meisten Einwohnern über 65 Jahre in Europa überhaupt werden: fast 38%. München und Hamburg stehen

zu der Zeit mit ca. 25% Rentnern besser da, etwa wie heute Dresden, wo dann die Zahl aber auch schon bei 36% prognostiziert wird. Deutschland wird insgesamt älter, während andere europäische Staaten jünger werden. Spitzenreiter könnte London werden, wo mit wachsender Einwohnerzahl die Zahl der Senioren auf nur noch knapp über 10% kalkuliert wird. Alles nach zu lesen bei Eurostat, dem Europäischen Statistikamt. TF

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Horst Leder

Aktive Arbeit für Senioren- und Behinderte Von Ingeborg Spittler Aktive Arbeit für Senioren kann man so und so betreiben. Ich möchte Ihnen einen Mann vorstellen, der für die Rangsdorfer Seniorenarbeit wirklich ein Glücksfall ist. Seit 2006 ist Horst Leder Vorsitzender des Senioren- und Behindertenbeirates in Rangsdorf. Er ist gleichzeitig Mitglied des Kreisseniorenbeirates und in einer Arbeitsgruppe, die die „Seniorenpolitischen Leitlinien“ für den Landkreis erarbeitet hat. Horst Leder hatte eigentlich vom ersten Tag seiner ehrenamtlichen Tätigkeit an zu den Mitgliedern des Seniorenbeirates ein sehr gutes Verhältnis. In den Beratungen werden alle Mitglieder in die Arbeit einbezogen und berichten über die geplanten Veranstaltungen, aber auch über Probleme in den Vereinen und Selbsthilfegruppen. Die gute Arbeitsatmosphäre trägt auch dazu bei, dass der Vorsitzende und die Mitglieder des Seniorenbeirates auf ein erfolgreiches Jahr 2009 zurückblicken können. Horst Leder hält für uns einen guten Kontakt zur Gemeinde und setzt sich dort für die Sorgen und Probleme der Senioren und Behinderten ein. Um das Umfeld besonders für die Senioren und Behinderten altersgerecht und barrierefrei zu gestalten, gibt es noch viel zu tun. Wir bleiben mit Horst Leder nicht in Rangsdorf. Im zurückliegenden Jahr organisierte er im Rahmen der 16. Brandenburger Seniorenwoche eine Fahrt nach Beeskow. Mit einer Gruppe fuhr er zu dem im Bau befindlichen Großflughafen BBI und machte mit den Senioren unter sachkundiger Führung eine BBI-Tour. Im

November 2009 fuhr eine Gruppe zum Schiffshebewerk Niederfinow und eine andere Gruppe besuchte den Bundestag. Wenn es ihm zeitlich möglich ist, nimmt Horst Leder an Veranstaltungen der Vereine und Behindertengruppen teil. So begleitete er die

„Allgemeine Behindertengruppe“ auf einer Spree-Rundfahrt, die Hans-Günther Viebrantz organisiert hatte. Die Teilnahme am Grillfest des ASB ließ er sich nicht nehmen und war auch bei der Veranstaltung dabei, die aus Anlass des 3-jährigen Bestehens des ASB-Seniorentreffs durchgeführt wurde. Die Weihnachtsfeiern der Senioren im Dezember wurden zwar im Seniorenbeirat beraten,

aber die weitere Organisation hat Horst Leder weitgehend als Vorsitzender übernommen. Durch rechtzeitige Presseinformationen, die Horst Leder herausgibt, werden die Senioren- und Behinderten über die Veranstaltungen informiert. Die Fahrten und Feiern sind sehr beliebt. Manchmal muss eine Fahrt wiederholt werden, weil bei der ersten Tour die angebotenen Plätze nicht ausreichten. Und jeder, der schon einmal eine Fahrt oder Veranstaltung dieser Arten für Senioren vorbereitet und durchgeführt hat, weiß, wieviel Mühe und Aufwand nötig sind, damit das Vorhaben gelingt. Der Vorsitzende fotografiert sehr gern und berichtet über die Veranstaltungen in Wort und Bild in der Presse. Einiges haben wir ja auch schon in dieser Seniorenzeitung veröffentlicht. Für die Mitglieder im örtlichen Seniorenbeirat ist Horst Leder Vorbild und Ansporn. Die Autorin Ingeborg Spittler ist Mitglied des Senioren- und Behindertenbeirates Rangsdorf

20 Jahre Behindertenverband

Zum Geburtstag einen doppelsitzigen Elekro-Rollstuhl Der Behindertenverband Jüterbog Niederer Fläming e.V. wird 20 Jahre alt. Nach der Wende hatte sich eine Gruppe Behinderter an den damaligen Landrat von Jüterbog, Dr.Jausch gewandt und die Gründung einer Interessenvertretung vorgeschlagen. Die Behinderten, so ihr Argument, hatten in der ehemaligen DDR nie eine wirkliche Lobby. Nun wollten sie die Vertretung ihrer Rechte, Verbesserungen ihrer Lage und die Entwicklung von Verständnis für ihre Probleme bei Nicht-Behinderten in die eigenen Hände nehmen. Sie liefen offene Türen ein. Bereits am 22. März 1990 wurde ein Kreisverband gegründet und drei Jahre später waren zu den ursprünglich 14 Mitgliedern so viele dazugekommen, dass der Kreisverband sich dem Landesverband anschließen und von dort nun auch finanzielle Hilfe und moralische Unterstützung erhalten konnte. Als 1998 die Kreisgebietsreform kam, erhielt der Verband seinen heute noch gültigen Vereinsnamen „Behindertenverband Jüterbog Niederer Fläming e.V.“

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und hatte sein Domizil in der Dennewitzer Straße. Erst 2001 wurde die nun auch behindertengerechte Einrichtung in der Goethestraße bezogen, in der die Jüterboger bis heute zu Hause sind. Die hatten sie weitgehend selbst und mühevoll renoviert und als die September 2001 die Türen erstmals geöffnet werden konnten, lag zum Einweihungsfest berechtigter Stolz in den Gesichtern. Mittlerweile hat sich in der Goethestraße eine lebendige Gemeinschaft mit viel Programm entwickelt. Selbsthilfegruppen, therapeutisches Schwimmen, Ergo-Therapie und Kegeln gehören zum Verbandsleben. Und die gemeinsamen

Urlaubsreisen. Den Schwarzwald haben die Mitglieder erkundet, Tirol, den Frankenwald, das Vogtland und Nord- und Ostsee gesehen. In diesem Jahr steht das Steinhuder Meer als Ziel schon fest. Zum 20.Geburtstag haben sich die zurzeit 83 Mitglieder die Anschaffung eines vereinseigenen doppelsitzigen Elektro-Rollstuhls vorgenommen, damit auch die Körperbehinderten an den zum Beispiel Flämingskate-Touren teilnehmen können. Dafür werden noch einige Sponsoren und Spender gesucht. Konto 363 10 20 928 bei der Mittelbrandenburgische Sparkasse, BLZ 160 500 00. Volker Andreß/TF


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Nikolaus legte bei Nico an Erster Weihnachtsmarkt in Niederlehme – freuen Sie sich auf 2010 So einen Weihnachtsmarkt hat die Region noch nicht gesehen! Einmalig! So das einhellige Urteil der Besucher des 1. Niederlehmer Weihnachtsmarktes am letzten Samstag. Und das waren ein paar hundert! Dieser 1. Niederlehmer Weihnachtsmarkt war dank der Zusammenarbeit zwischen Hafenwirt Nicos Tasonicos und den örtlichen Vereinen ein großer Erfolg. Fast zeitgleich mit dem Lampionumzug kehrten viele Familien auf das weihnachtlich dekorierte Gelände des Seerestaurants „Nicos Hafen“ ein. Nach der Eröffnungsrede des Ortsvorstehers Frank Häusler stieg die Spannung der Kleinen unermeßlich.

Kinder dem Nikolaus schöne Gedichte und Lieder vor. Anschließend sorgte der bereits zu DDRZeiten bekannte Moderator Karl-Heinz Wendorff („Medizin nach Noten“) mit Eigenkompositionen und vielen weihnachtlichen Liedern stets für besinnliche, aber auch lustige Stimmung. Als einen der nächsten Höhepunkte des Abends verkündete er den Sängerkreis Niederlehme, dem ein großes Lob gebührt. Dessen gefühlvoll singenden Mitglieder ließen sich bei bester Laune, genau wie der Nikolaus, in völliger Dunkelheit mit einem Schiff des Wasserkremsers Jörg Schmidt an das Ufer bringen. Anschließend sorgte Thomas Hoppe mit seinem Senziger Gospelchor und deren Auftritt durch außergewöhnlich talentierte Akteure für einen weiteren grandiosen Ohrenschmaus. Die Zuschauer waren total aus dem Häuschen. Die Bühne direkt am See, die Wärme spendenden Feuertonnen, da Weihnachtsfeuer und die große weihnachtliche

Alle waren sich einig: „Beim 2. Niederlehmer Weihnachtsmarkt sind wir dabei.“ Mit einem eigenen Stand vertreten waren der Heimatverein, der Förderverein FFW, die SG Niederlehme, die Frankonia Wernsdorf, der Förderverein Evangelische Kirche. Kleiner Tipp: Die Zeit bis zum 2. Weihnachtsmarkt kann man sich schon jetzt bei einem kulinarischen Besuch in „Nicos Hafen“ verkürzen.

Sie warteten gespannt auf den Nikolaus. In völliger Dunkelheit hörte man ein Schiffshorn und sah ein beleuchtetes Schiff sich dem Ufer nähern. Der Nikolaus in seinem roten Anzug kam winkend und in Begleitung des Engels Maria immer näher. Als er vom Bootssteg aus zur Bühne lief, folgten ihm über hundert Kinder und ließen sich beschenken. Vorher jedoch trugen einige der

Beleuchtung taten ihr Übriges. Zur besonderen Krönung des 1. Niederlehmer Weihnachtsmarktes gab es ein fulminantes Feuerwerk über dem See vom ehemaligen Ziegenhalser Lothar Voigt, das die Gemüter der großen und auch kleinen Besucher endgültig verzauberte. Ortsvorsteher Frank Häusler konnte es nicht glauben, daß das „Nicos Hafen“-Team innerhalb von 4 Wochen ein solch professionelles und besonders gelungenes Fest auf die Beine stellen konnte. Andere benötigen ein Jahr Vorbereitungszeit. Im Durchlauf von 15 Uhr bis zum späten Abend wurden über 1000 Besucher gezählt.

Ab April 2010 legt jeden Sonntag ab 10 Uhr ein Schiff für bis zu 20 Personen in Nicos Hafen an und macht 1-stündige Rundfahrten vom Großen Zug, über den Zeuthener See bis Schöckwitz, durch den Schmöckwitz-Werderkanal zum Krossinsee und zurück nach Ziegenhals am Großen Zug. Telefonische Vorbestellung sind von Vorteil: 033762/90702 oder 0172/9 523795. TF

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Karneval, Fastnacht und Fasching Von Jutta Melzer

Karneval, Fastnacht oder Fasching – auch gern als fünfte Jahreszeit bezeichnet - beginnt offiziell mit dem 11. Tag des 11. Monats eines Jahres. Aber als Beginn der Faschingszeit gilt in den deutschsprachigen Ländern traditionell der Dreikönigstag. Seit dem 19. Jahrhundert finden in vielen Gegenden zusätzlich am 11. November, ab 11.11 Uhr Veranstaltungen statt, zu denen insbesondere die Vorstellung des Prinzenpaares gehört. Hintergrund ist, dass auch das Geburtsfest Christi bereits kurz nach dessen Fixierung im Jahre 354 eine vorangehende 40-tägige Fastenperiode vorsah, vor deren Beginn man – wie vor dem Karneval – ebenfalls die später verbotenen Fleischvorräte aufzuzehren pflegte. Die Zeit vom 12. November bis 5. Januar bleibt aber selbst in den Hochburgen entlang des Rheins weiterhin weitgehend karnevalsfrei, was sich aus der vorweihnachtlichen Fastenzeit, der Rolle des Novembers als Trauermonat und dem besinnlichen Charakter des Advent erklärt. Das Wort Karneval hat seine Wurzeln in der lateinischen Sprache. Es setzt sich zusammen aus den Wörtern „caro“ (Fleisch ) und „elevare“ (aufheben ). Der Name Karneval bedeutet also nichts an-

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deres als die „Aufhebung“ oder die „Wegnahme des Fleisches“. Damit verweist der Begriff Karneval auf die bevorstehende Fastenzeit, in der zumindest in früherer Zeit der Verzicht auf Fleischnahrung neben sexueller Enthaltsamkeit im Vordergrund stand. Der Höhepunkt des närrischen Treibens ist die Woche vor dem Beginn der kirchlichen Fastenzeit. Der Name Fastnacht bezeichnet ursprünglich nur den Dienstag vor Aschermittwoch. Das deutsche Wort Fastnacht hat seine sprachgeschichtliche Herkunft aus dem Wort Fasten und nimmt damit ebenso Bezug auf die bevorstehende Fastenzeit wie die Bezeichnung Karneval. Im engeren Sinne nur auf den Dienstag vor Aschermittwoch bezogen, ist mit Fastnacht der Vortag bzw. der Vorabend zur Fastenzeit gemeint, der auf die kommende Periode einstimmen soll. Auch andere christliche Feste werden traditionell am Abend vorher eingeleitet wie z. B. Weihnachten durch Heiligabend. Da die Reformation die vorösterliche Fastenzeit abschaffte und somit auch die Fastnacht ihren Sinn verlor, gerieten viele Bräuche zum Teil wieder in Vergessenheit. Bis heute ist der Karneval Sinnbild katholischer Mentalität. Bereits ab dem 13. Jahrhundert taucht im Hochdeutschen das Wort Fasching auf als vaschanc und vaschang. Darunter wurde „Fastenschank“ verstanden, dem letzten Ausschank alkoholischer Getränke vor der damals noch strengen Fastenzeit. In anderen Ländern konnten sich der Fasching und der Karneval kaum etablieren, so gerieten in England viele Bräuche aufgrund der Reformation Heinrichs VIII. in Vergessenheit, die sich daher auch nicht in den USA festigen konnten. Während der Zeit des Nationalsozialismus wurde Fasching oftmals für propagandistische Zwecke eingesetzt.

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Die Kripo rät

Wem soll man trauen? Sollte man jeden Fremden für einen potentiellen Verbrecher halten? Das nicht, so die Kripo, aber Vorsicht ist in jedem Fall angebracht, wie immer neue Fälle zeigen. Das ist passiert: Klingelt eine Frau, gibt sich als neue Nachbarin aus (wer kennt schon alle Mieter in einem großen Haus?), sie sagt, ihr sei leider die Tür zugefallen und nun habe sie nicht das Geld für den Schlüsseldienst. Ob man ihr für kurze Zeit aushelfen könne? Da blättert mancher Gutmütige die ca. 200 Euro hin – auf Nimmerwiedersehen. Ein fast unglaublicher Trick passierte in der nie enden wollenden Serie der Enkeltricks. Sie erinnern sich: Anruf eines (angeblichen) Enkels, er könne gerade ein Schnäppchen machen, ihm fehlen dazu einige Tausend Euro, ob Oma ihm nicht aushelfen könne, er schicke einen Freund, das Geld abzuholen. In diesem Fall ging es um 40.000 Euro. Die der „Enkel“ noch brauchte, um ein Eigenheim zu kaufen, in dem Oma natürlich eine hübsche Anliegerwohnung erhalten könne. Und Oma brachte es fertig, die 40.000 bei der Bank locker zu machen. Alles dahin. Auf Anrufe solcher Art wie noch so verlockende Gewinnmitteilungen und Werbeangebote ist die beste Reaktion: Hörer gleich wieder auflegen. Gisela Tews

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Veranstaltungen Luckenwalde Februar 2010

Jüterbog

Ludwigsfelde

Mittwoch, 3.Februar und Mittwoch, 3. März Kaffeeklatsch Eintritt: 5,- EUR Ein gemütlicher Nachmittag mit Freunden bei Kaffee, Kuchen und wechselndem Rahmenprogramm Kulturhaus Einlass: 14:00 Uhr Vor dem Konzert von 15.00 – 16.00 Uhr ge- Beginn: 15:00 Uhr führter Stadtrundgang (Spende erbeten) Sonntag, 14. Februar Karnevalistischer Frühschoppen 27. Febr., 17.00 Uhr, 5 EUR Frühschoppen mit dem KC Blau-Weiß 68 e.V. Zwischen Sachsen und Preußen Streiflichter der Jüterboger Stadtgeschichte Vorverkauf: 6,- EUR Tageskasse: 8,- EUR 1650 – 1750 Einlass: 09:30 Uhr Vortrag von apl. Prof. Dr. Frank Göse der Beginn: 10:00 Uhr Universität Potsdam

13. Febr., 17.00 Uhr Sonderausstellung - „...von Cowboys und Jüterboger KammerMusiken „Heitere Kammermusik zur Faschingszeit“ Legenden“ Malerei von Bert Hannemann aus Oehna, Öl, im Kirchenschiff des Mönchenklosters Porträts und Szenen aus dem Westerngenre Worte und Musik zum Schmunzeln mit dem Kammerensemble „Pro musica“ bis 14.03., Heimatmuseum Moderation: Siegfried Lehmann 06.02./20:00 LKK - Karneval für Jedermann, Gasthaus Kolzenburg 10.02./10:00 Erweiterte Vorstandssitzung des Senioren- und Behindertenbeirates Der Senioren- und Behindertenbeirat der Stadt Luckenwalde lädt zur 1. Sitzung in diesem Jahr die Vorsitzenden der Selbsthilfegruppen und Verbände zur erweiterten Vorstandssitzung ein. Die Veranstaltung findet am Mittwoch, den 10.02.2010, um 10.00 Uhr im „Haus Sonnenschein“ Schützenstrasse 37 in Luckenwalde statt. Auf der Tagesordnung steht unter anderem: „sicher & mobil“ Mobilität ist in unserer Gesellschaft nicht nur notwendig, sondern sie bedeutet auch Lebensfreude und beweißt, dass man noch nicht zum alten Eisen gehört. Schützenstr.37

06. März, 19.30 Uhr, 10 EUR Kabarett – Barbara Kuster - „Giftzahn der Zeit“ Frauenkabarettistische Rundumschläge, starke Stimmbänder gepaart mit ebenso starkem Liedgut brechen über uns hinein, vom Stromausfall auf Parteitagen als Maßnahme für den Aufschwung bis zur artgerechten Haltung des Störfaktors Mann, Festigung des Geistes und des Bindegewebes garantiert!

14. Februar / 15.00 Uhr in der Siethener Kirche „Konzert auf 88 Saiten“ zum Valentinstag mit dem Duo „Saitenzauber“ Lassen Sie sich verzaubern! Dagmar Flemming und ihre 19jährige Tochter Jessyca aus Berlin umgarnen die Besucher passend zum Valentinstag am 14. Februar mit klassischer und vor allem romantischer Harfenmusik. Für ihr Konzert unter dem Motto „Saitenzauber auf 88 Harfensaiten“ haben sie Stücke ausgewählt, die eigens für zwei Harfen komponiert worden sind. Und gerade am Valentinstag ist der Zauber, den der Klang zweier Harfen mit schmeichelnder romantischer Musik hervorbringt, unübertroffen. Der Charme dieser ungewöhnlichen und seltenen Duettbesetzung in der sicher einmaligen Mutter-Tochter-Kombination auf der Harfe, wird auch Sie verzaubern. Der Förderverein „Siethener Dorfkirche e.V.“ dankt dem Initiator dieser Veranstaltung, der Apotheke „Am Rathaus“ Inhaberin Carola Petzold. Förderverein Siethener Dorfkirche

12.02./19:00 „Ganz ohne Weiber geht die 19. März, 09.30 Uhr, 4 EUR Die Ostsee Show`se nicht“ - Galgentrio Berlin Dia-Reportage von Roland Marske Stadttheater Gemessen an den großen Weltmeeren ist die Ostsee ein kleines Meer. Dennoch teilen sich 13.02./19:00 „Flamenco Impressionen“ neun Anrainerstaaten seine Küste und für Nora Lantez und Compañia, Stadttheater Deutsche genauso wie für Dänen, Schweden, 24.02./10:00 „FAUST - Der Tragödie 1. Teil“ Finnen, Russen, Esten, Letten, Litauer und Polen ist das Mare Balticum ihre beliebteste von Johann Wolfgang v. Goethe Urlaubsregion. Stadttheater Roland Marske hat die Ostsee einmal umrundet. Daraus entstand eine einmalige GenussMärz 2010 Tour für alle, die das Meer lieben! 08.03./20:00 „ZAUBER DER TRAVESTIE“ die schrille Revue zum Frauentag Mittwoch, 10. März 20. März, 17.00 Uhr, 10 EUR Stadttheater Jüterboger KammerMusiken - „Klassische Beschwingt-musikalisches UnterhaltungsFrühlingsmelodien“ im Kirchenschiff des programm von und mit Donato Plögert 14.03./16:00 Die große Dampfershow 2010 Mönchenklosters Kulturhaus mit Maxi Arland und Gästen, Stadttheater Es spielt das Solistenensemble des do.gma In seinem neuen Programm „Spreejurke mit chamber orchestra´s Werke u. a. von W. A. Biss“ nimmt Donato Plögert sein Publikum 25.03./20:00 Olaf Schubert - Der Kabarettist, Mozart, P. Tschaikowsky, F. Mendelssohn mit auf eine zweistündige, musikalische Reise Weltverbesserer und Humorist mit dem Pro- Bartholdy quer durch den Berliner Kiez. gramm: „Meine Kämpfe“, Stadttheater Vorverkauf: 10,- EUR Vor dem Konzert von 15.00 – 16.00 Uhr ge- Abendkasse : 12,- EUR 27.03./17:00 Christoph Soldan „Mozart - führter Stadtrundgang Einlass: 18:30 Uhr Musik und Briefe“ - Lesekonzert Beginn: 19:00 Uhr (Spende erbeten) Stadttheater 28.03. „Antritt“ Radfahrveranstaltung zum Beginn der Fahrradsaison

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Dahme

1. Rangsdorfer Galeriegespräch Zu Gast: Hans-Otto Bräutigam, Moderation: Sonntag, 21.02.2010, 14:00 Uhr Gisela Zimmer (rbb) Dahme feiert Fasching - Seniorenfasching Veranstalter: GEDOK Brandenburg e.V. Wir laden alle fröhlichen und am Fasching Gemeinschaft der Künstlerinnen und Kunstinteressierten Leute zur Faschingsveranstal- förderer e.V. tung in die Sportwelt in Dahme ein. Einlass 13.00 Uhr 13.02.2010, 19:00 Uhr - 02:00 Uhr Die Eintrittskarte kostet 10,00 EUR. Hotel Seebad-Casino Rangsdorf (Festhalle), Am Strand 1, Rangsdorf Karneval mit dem GCR e.V. – 2. Hauptveranstaltung

Getränkemarkt Syrek, Berliner Str. 96 oder Gasthaus General-von Bülow, Berliner Str. 22 Am 24.Februar feiern die Senioren ab 16.00 Uhr bis 21.00 Uhr; Karten: 7,00 EUR am Eingang.

Mahlow

Frauenchor Mahlow 1951 e.V. 18. April 2010 15.30 Uhr Frühlingskonzert März 2010 Vereinshaus Mahlow 06.03.2010, 22:00 Uhr Heinrich-Heine-Str. 3-5 Hotel Seebad-Casino Rangsdorf (Festhalle), Eintritt frei Am Strand 1, Rangsdorf Saturday Night Fever

Sportwelt Dahme/Mark Quellweg 1 15936 Dahme/Mark Veranstalter Faschingsclub Dahme Wallstr. 33 15936 Dahme/Mark

Rangsdorf

13.03.2010, 16:00 Uhr Hotel Seebad-Casino Rangsdorf (Festsaal), Am Strand 1, Rangsdorf 100 Jahre Filmmusik mit dem Brandenburgisches Konzertorchester Eberswalde e.V.

Großbeeren Großbeerener Narren Am 19., 20., 26.und 27. Februar heißt es „Schrille Nacht - peinliche Nacht. Weihnachten für Nachzügler“

Februar 2010 06.02.2010, 19:00 Uhr - 02:00 Uhr Hotel Seebad-Casino Rangsdorf (Festhalle), Am Strand 1, Rangsdorf Karneval mit dem GCR e.V. – 1. Hauptveranstaltung 06.02.2010, 22:00 Uhr Hotel Seebad-Casino Rangsdorf (Diskothek), Am Strand 1, Rangsdorf Saturday Night Fever 08.02.2010, 19:00 Uhr Galerie Kunstflügel, Seebadallee 50, Rangsdorf

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,,...außerdem gibt es keinen Menschen ohne Tragödie, es gibt nur Menschen, bei denen man die Tragödie nicht vermutet...“ Aragon

Auflösung aus 06/2009

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Seniorenzeitung Teltow und Fläming 01/2010  

Für die Städte und Gemeinden des Landkreises Teltow-Fläming

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