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Teltow und Fläming ches sönli r e p Ihr plar Exem

Seniorenzeitung für die Städte und Gemeinden des Landkreises Teltow-Fläming

Konzertspezial, Gauklerabend mit „Pampatut“, 31.10.2009, ab 20 Uhr Infos und Karten unter 03 38 48 / 6 02 21

Ausgabe

5/2009 Oktober November 4. Jahrgang


Hörgeräte Sager uns n e m h Wir ne uhören – mZ chtig Zeit zu i r e i S wir damit nen n ö k n berate Kostenloser Hörtest jederzeit möglich!

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Editorial

Alles Gute Haben Sie daran gedacht ? Ich habe. Man muss den Frauen und Männern, die wir als unsere Vertreter in den Landtag von Brandenburg und in den Deutschen Bundestag gewählt haben, alles Gute wünschen. Ein offenes Ohr für die Sorgen derer, die sie repräsentieren. Einen klaren Geist, um unterscheiden zu können, was richtig ist und was fauler Kompromiss. Einen kühlen Kopf, wenn die Dinge sich nicht so entwickeln wie gemeint. Aber auch Verständnis, wenn wir ihnen mit Unverständnis begegnen, weil wir nicht verstanden haben, was sie für uns doch nur gut gemeint hatten. Sie haben es nicht leicht, sicher nicht. Wir erwarten von ihnen, dass sie unlösbare Probleme lösen. Allerdings: hatten sie im Wahlkampf nicht auch behauptet, für alles eine Lösung zu kennen? Daran werden sie nun gemessen und dürfen sich nicht beklagen. Und wir? Wir haben ihnen geglaubt – oder auch nicht. Aber wir haben sie gewählt. Vielleicht nicht jeder von uns genau diejenigen, die jetzt für uns in den Parlamenten sitzen. Demokratie heißt, Mehrheiten zu akzeptieren. Demokratie heißt auch, weiter für seine Ansichten streiten zu dürfen, wenn man nicht zur Mehrheit gehört. Opposition gehört zur Demokratie. Sie lebt davon. Ich akzeptiere die Wahlergebnisse. Aber ich will auch gestehen, dass ich mir in Sachen Sozialpolitik schon einige Sorgen mache. Ich werde keine Teufel an irgendwelche Wände malen. Aber ich glaube, dass keine Wirtschaftspolitik ohne die Beachtung sozialer Aspekte auskommt. Man wird sehen. Wenn Sie es noch nicht getan haben, holen sie es nach. Wünschen Sie unseren Politikern alles Gute für die nächsten vier beziehungsweise fünf Jahre. Ihr Detlef Schlüpen

Rangsdorfer Senioren entdecken Brandenburg

Busfahrt nach Beeskow Im Rahmen der 16. Brandenburger Seniorenwoche (BSW) machten etwa 40 Seniorinnen und Senioren aus Rangsdorf eine Busfahrt nach Beeskow. Begleitet wurde die Gruppe von der Reiseführerin Eva-Maria Fuchs, die den Senioren/innen jeweils interessante Informationen und Hintergründe zu den besichtigten Stellen erzählte. In Beeskow begann die Besichtigung am Marktplatz. Von dort gab es Gelegenheit, die Stadtmauer, den Münzturm, den Luckenwalder Turm und die Altstadt in Augenschein zu nehmen. Nach dem Mittagessen in der Kirchenklause ging es zu Fuß, als kleiner Verdauungsspaziergang, zum „Ältesten Haus“, zur Kirche St. Marien und zur Burg. Das „Älteste Haus“ in der Kirchgasse wurde im Jahre 1487 als Speicher erbaut. Nach großen Stadtbränden 1512 und 1513 wurde das Gebäude als Wohnhaus umgebaut und sogar bis 1991 auch genutzt. Seit 1995 werden dort historische Utensilien und Kunstwerke gezeigt.

Die Bauarbeiten für die Errichtung der Kirche St. Marien dauerten von 1373 bis 1433. Am 24.04.1945 brannte die Kirche nach einem Angriff der „Roten Armee“ völlig aus und das Gewölbe stürzte ein. Erst 1992 begann der Wiederaufbau und endete zehn Jahre später mit dem Aufsetzen der Turmspitze. Leider gab es keinen kompletten Wiederaufbau. Der Innenausbau ist noch lange nicht abgeschlossen. Die Burg in Beelitz wurde 1272 erstmals urkundlich erwähnt. Von 1572 bis 1917 gehörte sie den Hohenzollern. Anschließend nutzte die Stadt das Anwesen für Verwaltungszwecke. 1945 brannte der gesamte Ostflügel aus und wurde bis zum heutigen Tage nicht mehr aufgebaut. Nach einem Umbau der Burg wird sie als Kultur- und Bildungszentrum genutzt. Im Anschluss an die Besichtigungen der Sehenswürdigkeiten fuhren die Senioren/innen nach Treppeln bei Beeskow zum Kaffeetrinken. Beendet wurde der Ausflug mit einem ausgedehnten Spaziergang um den Wirchensee zum Försterblick und zur Schlaubequelle. Am späten Nachmittag erreichten alle wieder, rundum glücklich und schlauer, ihren Wohnort. Organisiert hatte diese Fahrt der Behinderten- und Seniorenbeauftragte der Gemeinde Rangsdorf, Horst Leder.

Fläming-Skate

Behindertentoilette in Kolzenburg In Kolzenburg wurde jetzt an der Fläming-Skate eine Toilette für Menschen mit Behinderungen eingerichtet. Ermöglicht wurde das Projekt durch die Spendenbereitschaft vieler Unternehmer aus der Region. Insbesondere mittelständische Unternehmer haben den finanziellen Grundstein zum Bau gelegt. Dafür sagten ihnen Landrat Giesecke, Luckenwaldes Bürgermeisterin Herzog von der Heide und die Behinderten- und Seniorenbeauftragte des Landkreises, Landmann einen ganz besonderen Dank.

Hauptsponsor ist die Mittelbrandenburgische Sparkasse in Potsdam, die sich mit 10.000 Euro eingebracht hat. Die E.ON edis AG und die NUWAB haben alle notwendigen Anschlüsse gesponsert. Die Bundesbehindertenhilfe e. V. hat die Finanzierung aller Sanitäreinrichtungen im Wert von rund 8.000 € übernommen. Darüber hinaus haben die beteiligten Baufirmen einen Teil ihrer Leistungen unentgeltlich erbracht. Um den dauerhaften Betrieb der Behindertentoilette zu gewährleisten, wird die Gaststätte Kuhlmey aus Kolzenburg die Ausgabe der Chips für Schwerstbehinderte übernehmen (ansonsten Benutzung mit Münzautomat für 1 €), die tägliche Reinigung, das Auf- und Abschließen sowie die Überwachung des Notsignals.

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TEltow-Fläming Seniorenzeitung

Die Ordnungsämter informieren:

Wenn bei Nässe, Raureif oder Bodenfrost das bunte Herbstlaub gefährlich wird Der Herbst malt zwar die buntesten Farben, doch wenn sich die Blätter auf den Geh- und Radwegen und auf der Straße verteilt haben, werden sie zu einer gefährlichen Plage, wenn noch Nässe oder Frost hinzukommen. Deshalb sollte sich jeder Hausbesitzer an die Straßenreinigungssatzung halten und das Laub so schnell wie möglich vom Gehweg entfernen. Für das Laub von stadteigenen Bäumen werden von der Stadtverwaltung kostenlos Laubsäcke gestellt, die in einem regelmäßigen Turnus, der vom Bauhof bekannt gegeben wird, abgeholt werden. Hat man auf dem eigenen Grundstück Bäume, so kann man sich Laubsäcke und Banderolen für wenig Geld erwerben und diese dann durch die Müllentsorgung nach dem gültigen Tourenplan abholen lassen.

Frühschoppen im Rosengarten Von Christel Dürlich Nahezu 100 Seniorinnen und Senioren aus Wünsdorf und Umgebung folgten am 19. September der Einladung der Ortsgruppe der Volkssolidarität Wünsdorf, den Vormittag eines sonnigen Frühherbsttages im Seniorenheim „Zum Rosengarten“ bei Blasmusik und Speis und Trank zu verbringen. Gemeinsam mit den Heimbewohnern, fürsorglich betreut vom Pflegepersonal, lauschten alle den bekannten Melodien der Musikanten der Dahmeländer Blasmusik. Schon seit vielen Jahren sind diese Musiker unter der Leitung von Manfred Glaschke Begleiter und Unterhalter bei Veranstaltungen mit älteren Bürgern. Und auch dieses Mal hatte Helga, die Solistin des Orchesters, die Mitsinger auf ihrer Seite. Dem Mittagessen(Erbseneintopf mit Würstchen und Kesselgulasch für wenig Geld) folgte die geschmackvolle Vielfalt des Kuchenbuffets, das der Backkunst einiger Frauen aus der Ortsgruppe der Volkssolidarität zu verdanken war. Frau Linke, die Leiterin der Sozialstation und ihre Helferinnen und Helfer hatten jedoch keine Mühe, den Kuchenappetit und den Kaffeedurst ihrer Gäste zu befriedigen. Und als sich die Musiker gegen 14 Uhr verabschiedeten, empfingen sie und die Veranstalter des Frühschoppens den herzlichen Dank ihres Publikums.

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ASB bedankte sich bei ehrenamtlichen Helfern mit Klezmer-Musik Königs Wusterhausen Mehr als 110 ehrenamtliche Helfer unterstützen in Königs Wusterhausen und Umgebung die Arbeit des ASB Regionalverbandes Königs Wusterhausen/Potsdam. Sie arbeiten als Rettungssanitäter, im Katastrophenschutz oder bei der Wasserrettung. Sie besuchen an Demenz erkrankte Menschen zu Hause und entlasten damit pflegende Angehörige. Sie packen in den Kindertagesstätten an, wo Hilfe gebraucht wird. All diesen Menschen, die ihre Freizeit ihren Mitmenschen widmen, dankte der ASB Regionalverband am vergangenen Freitag mit einem Fest. Mehr als 80 Helfer und zahlreiche Kinder feierten in der Zeesener Werkstatt des ASB. In seiner Ansprache dankte Michael Braukmann, Geschäftsführer des ASB Regionalverbandes, den ehrenamtlichen Helfern für ihr großartiges Engagement. All jene überraschte der ASB mit einer für viele Gäste neuen musikalische Welt - mit Klezmer-Musik. Die Klezmer-Gruppe „manifest“ aus Potsdam brachte mit ihrem Wechselspiel melancholischer und fröhlicher Töne den Saal zum Klingen. Der Funke der jiddischen Musik sprang schnell auf das Publikum über, das auch von den einfühlsamen und zugleich humorvollen Erklärungen des Sängers Harald Petzold mitgerissen wurde. Auf diese Weise erfuhren die Gäste viel über die osteuropäischen Juden, über ihr Leben und ihre Träume. Die Lieder, die von den vier Musikern mit ansteckender Begeisterung vorgetragen wurden, erzählten kleine Alltagsgeschichten und von der Liebe. Dem berauschenden Musikgenuss folgte der geschmackliche

Genuss am Buffet, das im Anschluss zum Schlemmen einlud. Die ehrenamtlichen Helfer nutzten die Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch. Impressum Die „Teltow und Fläming Seniorenzeitung“ erscheint sechsmal im Jahr in Zusammenarbeit mit der Kreisverwaltung Teltow-Fläming und dem Seniorenbeirat des Landkreises. Sie wird kostenlos vertrieben. Herausgeber:

ELRO-Verlagsgesellschaft mbH Eichenallee 8 15711 Königs Wusterhausen www.elro-seniorenzeitungen.de Außenstelle: Fichtestraße 1 15711 Königs Wusterhausen Tel. 03375 / 21 43 19 Fax 03375 / 52 81 78 e-Mail: werbung-goetze@t-online.de

Redaktion:

Leiter Detlef Schlüpen Tel. 033708 / 929090 promanage@t-online.de Erika Thiele Jutta Melzer Ronald Muldner Ingeborg Spittler Ursula Klucke Dr. Rolf Donner

Anzeigenannahme: Wolf Glaeser Tel./Fax 033767 / 806 16 Mobil 0162 / 961 41 95 e-mail wolf-glaeser@t-online.de Zusammenarbeit:

Landkreis Teltow-Fläming Kreisverwaltung Am Nuthefließ 2 14943 Luckenwalde

Beiträge, Anregungen, Kritiken, Veranstaltungshinweise und andere Einsendungen sind richten an: Detlef Schlüpen, Seebadallee 53, 15834 Rangsdorf (nur per Post, möglichst PC-Ausdruck, mindestens in 12pt und zusätzlich auf Diskette) Hinweise der Redaktion: Die Redaktion behält sich das Recht vor, Zuschriften auszugsweise wiederzugeben. Namentlich gezeichnete Veröffentlichungen müssen nicht mit der Meinung der Redaktion übereinstimmen. Für unaufgeforderte Zuschriften, Fotos und andere Materialien haften wir nicht. Die Weiterverwendung der Anzeigen bedarf der Genehmigung des Verlages. Für den Inhalt der Anzeigen zeichnet der Auftraggeber verantwortlich. Es gelten die AGB des Elro-Verlages. Auf der Titelseite: Burg Rabenstein Foto von Herrn Fröhlich


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Senioren-WG

Gemeinsam das Alter genießen Von Detlef Schlüpen Henning Scherf, einer der wichtigsten sozialdemokratischen Politiker der letzten Jahrzehnte in Westdeutschland, war bis zu seinem Ruhestand 2002 zuletzt Erster Bürgermeister in Bremen.

Partnern im Grunde nichts Ungewöhnliches. Man hat als WG einen Gemeinschaftsgarten, man kocht gemeinsam, organisiert den Einkauf gemeinsam, weiß, wie es den anderen geht und – wie er es unlängst in einem Interview formulierte, „man geht sich nicht auf den Keks“. Und das sei überhaupt das Beste daran. Scherf lebt nicht in einer reinen Senioren-WG. Altersgemischt eher in einem Mehrgenerationenhaus, wie es in vielen Modellen in brandenburgischen Gemeinden auch schon geschieht. Aber: Henning Scherf hat nicht darauf gewartet, dass irgendwo eine Gemeinde oder ein gemeinnütziger Träger kommt und sagt, wir organisieren ein Mehrgenerationenhaus für einige Interessenten, weil wir das für eine gute sozialpolitische Initiative halten. Er hat aus eigener Einsicht getan, was jeder von uns auch tun könnte – wenn er denn den Mut hätte, über den eigenen Schatten zu springen.

kann. Man muss sich im Klaren sein, was man aufgibt. Und man sollte vielleicht auch einen Plan B haben für den Fall, dass so gar nicht geht, was man sich vielleicht erträumt hat.

Weil wir diesen Mut aber eben meistens nicht haben, ist es dann doch gut, dass es Städte und Gemeinden oder Träger wie den ASB gibt, die für solche Wohn- und Lebensprojekte eine Vorreiterfunktion übernehmen. Zeigen wie es geht. Oder helfen, die eigenen Ängste vor solch einem Dort lebt er jetzt auch in besag- Schritt zu überwinden. Denn immerhin, man muss tem Ruhestand – aber nicht erstens selbst den Mut aufbringen, sein Leben irgendwie. Zusammen mit seiner Frau und sechs weiteren Menschen unterschiedlichen Alters lebt Henning Scherf in der zurzeit wohl bekanntesten Wohngemeinschaft ( WG ) Deutschlands. Er ist an diesem Bekanntheitsgrad nicht ganz unschuldig, denn Henning Scherf reist seit Jahren durch die deutschen Lande und hält Vorträge mit der Botschaft: Alter ist großartig – man muss es nur erstens genauso genießen wie Jugend und Reife und man muss sich selbst zweitens den veränderten Lebensbedingungen anpassen.

Hier und da gehen die sozialen Träger auch schon einen Schritt weiter. In Neuruppin zum Beispiel will der dortige ASB einen ganzen Altstadtwohnblock für ein selbstbestimmtes Wohnprojekt für Senioren einrichten. Und der Geschäftsführer des ASB-Regionalverbands Königs Wusterhausen / Potsdam, Michael Brauckmann kann sich sogar gut vorstellen, „ein geeignetes Areal altersgerecht zu bebauen, um selbstbestimmtes Wohnen für Senioren zu ermöglichen“. Da müsse man, sagt er, aber auch den richtigen Platz finden. „Altersgerecht bauen alleine reicht ja nicht. Nahe bei muss es Einkaufsmöglichkeiten geben, eine ärztliche Versorgung und – mit Blick auf die Mobilität der älteren Bewohner – sinnvoller Weise öffentliche Verkehrsmittel mit einigermaßen regelmäßigen Fahrzeiten.“ Da sei der ASB mit seinen Vorstellungen ganz auf der Linie der seniorenpolitischen Leitlinien des Landes Brandenburg und wäre bei einem entsprechenden Baugrund in der Region auch gerne ansprechbar.

Wohnen, sagt Henning Scherf, sein Leben gestalten mit anderen zusammen, sich auf andere einlassen, ihnen auch vertrauen und sich dafür andererseits sehr gut aufgehoben fühlen, das gehört für ihn zu diesen Anpassungen. Dabei tut er mit seinen WG-

Überhaupt – gemeinsam zu wohnen im Alter, selbstbestimmt entscheiden können, was man will oder nicht, das ist eine wunderbare Idee. Die Realisation hat aber nichts mit Träumen zu tun, sondern mit der Überwindung ganz realer Hindernisse. Da kann es nicht verkehrt sein, eine Organisation im Rücken zu haben, die einen unterstützt – und sei es auch bloß mit qualifizierter Beratung und Ermutigung.

zusammen mit anderen ganz neu zu bestimmen. Man muss zweitens gleich gesinnte Menschen finden – und sie auch ansprechen. Man muss sich drittens auf die Suche nach einem geeigneten Wohnobjekt begeben – am besten schon mit den anderen zusammen. Man muss wissen, wie man das gemeinsam finanzieren will beziehungsweise Fortsetzung auf Seite 6

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Fortsetzung von Seite 5 „Markt“ ist ein vielleicht hartes Wort dafür, aber ein richtiges. Was sich entwickeln wird und was nicht, hängt davon ab, welche Interessen die Senioren von sich aus äußern und wozu sie bereit sind, auch etwas zu investieren. Zwanzig Jahre nach der Wende, mutmaßt etwa der ASB-Geschäftsführer in Neuruppin, Dietrich Werner,

sei das Denken der älteren Generationen doch noch sehr von Versorgungsmentalität bestimmt. „Irgendwer wird sich schon um uns kümmern.“ Man verlasse sich viel zu sehr auf Rente und Staat. Das werde sich mit den stetig wachsenden Seniorengenerationen in der Zukunft aber ohne Zweifel ändern. Heute müsse man die Senioren noch ermutigen und den kommunalen Politikern begreiflich machen, welche im übrigen nicht nur sozialpolitischen Chancen in den Projekten zum selbstbestimmten Wohnen liegen.

Supermärkte

Einkaufen mit Hindernissen Senioren gehen wie alle anderen Konsumenten regelmäßig in Supermärkten einkaufen. Aber die Supermärkte sind bis jetzt noch nicht auf die besonderen Bedürfnisse und Wünsche älterer Menschen eingestellt. Das ergab eine Untersuchung, die von den Verbraucherzentralen bundesweit durchgeführt wurde. Danach fehlen Kundentoiletten fast vollständig, ebenso Sitzgelegenheiten, um während des Einkaufs auszuruhen. Die Einkaufswagen sind meistens zu groß, zu schwer und vor allen Dingen zu schwer zu lenken. Die Gänge sind zu eng, die Ausschreibung der Produkte oft viel zu klein, an niedrig liegende preiswertere Angebote kommen ältere Menschen nicht gut heran, weil sie sich nicht mehr herunter bücken können. Klingelknöpfe, um Personal heran zu bitten, sind bislang allenfalls angedacht, würden aber wahrscheinlich zurzeit bei der knap-

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Veränderungen zu erwarten. Immerhin attestiert die Untersuchung der Verbraucherzentrale der EDEKA-Kette eine konsequentere Herangehensweise an die erkannte Problematik als anderen Supermarkt-Gruppen. Allerdings auch hier mit bundesweit unterschiedlichen Ergebnissen. So sei das neue Bewusstsein für notwendige Veränderungen in Brandenburg bislang noch nicht angekommen, während in anderen Bundesländern der pen Personalausstattung der Supermärkte eher zu diesbezüglichen Entwicklung zusätzlicher Verärgerung führen. An den Kassen weitaus mehr Aufmerksamkeit fehlt der Platz, um in Ruhe den Einkauf einpacken gewidmet würde. zu können. Die Verbraucherzentrale in BranDie Supermarktketten, so die Verbraucherzentrale, denburg hat eine Liste der wichwüssten zwar um all diese Probleme, hätten bislang tigsten wünsche von Senioren aber noch keinen ernsthaften Handlungsbedarf beim Einkauf in Supermärkten ausgemacht, weil die Senioren als Kundengruppe erstellt und will die Ketten in wohl noch zu „pflegeleicht“ sei. Will heißen: nur Zukunft regelmäßig auf die Umwenn sich Protest äußert oder die älteren Kunden setzung dieser Wünsche hin gar wegbleiben würden, wären wirklich schnelle begutachten.


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Welt-Alzheimer-Tag

Pflegebedürftigkeit möglichst lange hinaus zögern Von Peggy Heydick Königs Wusterhausen – Der We l t-A lzh e i m er-Tag r ü c k te deutschlandweit wieder das Thema Demenz in den Mittelpunkt zahlreicher Veranstaltungen. Auch in Zeesen stieß die Thematik auf großes Interesse. Dort hatte der ASB Regionalverband Königs Wusterhausen/Potsdam in der Zeesener Werkstatt eine Informationsveranstaltung zum Thema Demenz organisiert. Unter dem diesjährigen Motto „Demenz - nicht nur ein Wort”

stellten sich alle Partner des ASB-Netzwerkes vor. Neben der Demenzberatungsstelle sind das die Tagespflege und die Sozialstation in Königs Wusterhausen, die Pflegeeinrichtung für Menschen mit Demenz in Ludwigs-

felde und die Sabelius-Apotheken. Mehr als 100 Besucher nutzten die Gelegenheit, sich fachkundigen Rat zu holen, sich über die Unterstützung durch ASB-Einrichtungen zu informieren und mit anderen Menschen über persönliche Erfahrungen im Umgang mit Demenzkranken auszutauschen. Darüber hinaus testeten die Besucher die eigenen Sinne an einer Duftorgel, der Tastwand und mit einem Gedächtnistest. Als Schirmherr des Infotages schilderte der Sozialdezernent des Landkreises Dahme-Spreewald Carsten Saß Krankheitsfälle aus seinem eigenen Umfeld. „Alzheimer ist besonders tückisch. Einerseits zerstört die Krankheit die eigene Identifikation. Andererseits rüttelt sie an den Strukturen der Familie“, sagte er in seiner Ansprache und leitete damit zum Fachvortrag über, den Dr. Astrid

Paetel vom Sozialpsychiatrischen Dienst des Landkreises hielt. Mit vielen praktischen Ausführungen informierte sie über die Ursachen und Symptome der Demenzerkrankungen. Bei der Behandlung seien Medikamente nur ein kleiner Teil der Therapie, betonte sie. Wichtig sei das therapeutische Gesamtkonzept, das auf den Erhalt bzw. auf die Verbesserung der geistigen Leistungsfähigkeit abziele. Logopädie, Biografiearbeit, Musik- und Kunsttherapien und vor allem die Milieutherapie seien wichtige Bestandteile des Gesamtkonzeptes. Damit sei es möglich, die Alltagskompetenz der Betroffenen möglichst lange zu erhalten und die Pflegebedürftigkeit möglichst lange hinauszuzögern. Schon ein täglicher Spaziergang sei eine gute Therapie, erklärte Dr. Astrid Paetel, die anschließend auf die Fragen der interessierten Zuhörer ausführlich einging. Einfühlsame Einblicke in das Leben mit einer demenzkranken Frau gab außerdem der Film “Apfelsinen in Omas Kleiderschrank”.

Pflegeeinrichtungen

Ein eigenes Urteil bilden Siebzehn Männer und Frauen sind zurzeit in Brandenburg und Berlin unterwegs. Ihre Aufgabe: im Auftrag des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen (MDK) überprüfen sie die Qualität von Pflegeeinrichtungen. In Brandenburg stehen fast 1.000 Einrichtungen auf ihrer Liste, 400 stationäre und rund 600 ambulante Dienste. Bis Ende 2010 – so will es das Gesetz – sollen sie alle Adressen einmal besucht haben. Und anschließend sollen alle Einrichtungen einmal pro Jahr begutachtet werden.

Mit so wenigen ein so umfangreiches Besuchsprogramm – das ist nicht das einzige Problem der qualifizierten Fachprüfer. Schwerer wiegt, dass nach Auffassung vieler Experten und zum Teil auch der Kassen der eigentliche Auftrag, nämlich Mängel festzustellen und über ihre Prüfberichte die Qualität der Einrichtungen ein zu ordnen, kaum zu leisten ist. Solange es möglich sei, sagen zum Beispiel die Fachleute in der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di, mit guten Noten in anderen Bereichen auszugleichen, was die Prüfer an eklatanten Mängeln wie Unterernährung oder mangelnder Fürsorge anzeigen, solange sei ein Prüfbericht kein objektives Kriterium für eine Bewertung. Gut desinfizierte Toiletten wären kein Ausgleich für

Liegegeschwüre der Patienten. Dass die Besuche unangemeldet erfolgen würden, sei reine Gesetzeskosmetik. Fazit der Exper ten : da die „ Pflege -TÜV- Berichte“ aller Wahrscheinlichkeit nach keine verlässlichen Qualitätsurteile über die Einrichtungen liefern würden, solle man als Angehöriger wie bisher Einrichtung für Einrichtung selbst in Augenschein nehmen und sich durch Vergleich sein eigenes Urteil bilden.

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Eulenmühle in Glienecke bei Ziesar Geschichtliches: „Zwischen Bücknitz und Glienecke liegt an der Buckau die altehrwürdige Eulenmühle. Wahrscheinlich trieb der kleine Fluss schon vor dem dreißigjährigen Krieg ein Wasserrad an, um hier Korn zu mahlen. Im 17. Jahrhundert hatte der Müller alle Hände voll zu tun, obwohl für die Dörfer ringsumher kein Mahlzwang bestand.“ Dieses änderte sich bald, da größere Orte wie Wenzlow oder Rogäsen bald eigene Mühlen betrieben. Im November 1771 wandte sich der damalige Müller dann an den König Friedrich II. mit der Bitte, Glienecke mit dem Mahlzwang für die Eulenmühle zu belegen.

1884 wurde die Mahlmühle modernisiert. Zu diesem Zeitpunkt entstanden auch die heutigen Gebäude der Mühle. Im Jahre 1918 wurde zur elektrischen Energiegewinnung eine Lichtstromanlage in Betrieb genommen. Sie versorgte den Ort Glienecke mit Strom. Im Jahre 1928 übernahm die Familie Schmücker die Mühle. Bis 1933 wurde das Mehl bis nach Magdeburg ausgeliefert. Die Mühle wurde im 2. Weltkrieg nicht beschädigt, dafür aber mehrmals ausgeraubt. Der Eigentümer Otto Schmücker sen. nutzte die Mühle bis zu seinem Tod im Jahre 1961 als Kornmühle. In den 80er Jahren wurde die Wasserkraft zum Sägen von Holz durch den Sohn Otto Schmücker

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Ausflugslokal Für die historische Mühle gibt es seit Anfang des Jahres wieder eine Bewirtschaftung. Betrieben wird das Ausfluglokals mit Gastraum, Saal und Terrasse. jun. genutzt. Die Sägemühle wurde umgebaut und wieder funktionstüchtig gemacht. Dazu wurde ein elektrisches Säge-Gatter der Firma „Goede“ aus dem frühen 20. Jahrhundert eingebaut. Das Sägewerk ist heute nur noch zeitweilig in Betrieb und wird zum Zuschneiden von Bäumen aus eigenem Wald genutzt. Seit 1999 leistet nun ein neues und stärkeres Wasserrad mit einer Höhe von 6,50m und der Breite von 1,30m treue Dienste und erzeugt Strom, welcher auch in das öffentliche Netz eingespeist wird. Die Besichtigung der historischen Sägemühle und dem Wasserrad mit Energieerzeugung (Generator/ Netzeinspeisung) ist nach Absprache möglich. Pension Die Pensionszimmer (2 EZ + 1 DZ) sind gemütlich eingerichtet, das Ferienhaus ist ca. 40m² groß und besteht aus 2 Zimmern, Küche, Bad und kann für 4 Pers. gebucht werden. Der angrenzende Teich kann zum Baden oder Angeln genutzt werden. Versierte Reiter haben die Möglichkeit, mit einem der beiden Pferde, einen Ausflug in die nahe Umgebung zu unternehmen. (Voranmeldung notwendig!) Die Flächen der Eulenmühle werden ökologisch bewirtschaftet und bieten idyllische Plätze für Zelte und zwei Wohnmobile. Otto Schmücker, Tel.: 033830/61155

Von Speisen in idyllischer Ruhe bis zu Oktoberfeststimmung Die „Eulenmühle“ ist zu jeder Jahreszeit ein lohnenswertes Reiseziel. Ausgeschilderte Wanderwege führen Sie in die nahe Umgebung. Gern helfen Ihnen Gastwirt und Eulenmüller beim spezifizieren Ihrer gesammelten Pilze. G.-D Mehlhase, Tel.:033830/120418

Veranstaltungen Kohl und Pinkel Osterfeuer Osterbrunch Frühlingsfest Spargelbrunch Mühlentag Sommerfest Grillabend Oktoberfest Eisbeinessen Schlachtefest Weihnachtsfeiern Silvesterfeier


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Café „Zum alten Hut“

Am Seniorenstift St. Josef Schützenstraße 4 - 5 • 14943 Luckenwalde Unsere Öffnungszeiten: jeden Donnerstag, von 15 bis 18 Uhr

Ihre Ansprechpartner

Antje Lehnert und Andrea Bonso Altenpflegerinnen mit gerontopsychiatrischer Zusatzausbildung

Kontakt: Seniorenstift St. Josef Gildis Promme, Heimleitung Tel.: 03371 – 4036-0 Fax: 03371 – 4036-155 E-Mail: promme@seniorenstift-st-josef.de

Wir freuen uns auf Sie!

Haben Sie Fragen zu ihren Veröffentlichungen in der Seniorenzeitung Teltow/Fläming? Rufen Sie mich an: Wolf Glaeser Tel./Fax: 033767 / 80616 Funk: 0162 / 9614195 wolf-glaeser@t-online.de Ich berate Sie gern.

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Luckenwalde

Bodenmosaik zeigt historischen Stadtplan Zwischen dem Marktturm und der St.Johanniskirche in Luckenwalde wurde jetzt das vorläufig letzte „Merkzeichen zur Stadtgeschichte“ fertiggestellt. Es handelt sich um ein betretbares Bodenmosaik, das einen Luckenwalder Stadtplan von 1794 zeigt. Damals stand Luckenwalde mit der eben fertiggestellten „Großen Fabrik“ (heute Hotel Vierseithof) am Anfang seiner industriellen Entwicklung, die sich dann 50 Jahre später nach dem Anschluss an die Berlin-Anhaltische Eisenbahn rapide beschleunigte. Einige Gebäude und Orte dieser Zeit, aber auch der Standort der ehemaligen Burg sind markiert und in einer Legende aufgeführt. Neben dem Mosaik, das einen Durchmesser von 4,20 m hat, befindet sich eine Bodentafel mit einem erläuternden Text. Die digitalen Hörgeräte zählen derzeit zu den fortschrittlichsten Hörsystemen, die größtmögliche Flexibilität in der Versorgung des individuellen Hörverlustes verbunden mit der Ausfilterung unerwünschter Nebengeräusche bieten. Die Hörgeräteleistung kann je nach Bedarf variieren. So kann das Gerät Umgebungsgeräusche erkennen, um leise – der Sprache ähnelnde Geräusche wie z.B. Verkehr etc. minimiert werden. Mithilfe des digitalen Signalprozessors verfügen Hörgeräte neben einer ausgezeichneten Klangqualität über viele weitere Vorzüge. Adaptive Direktionalität (Richtvermögen) Die Doppelmikrophontechnik hilft bei der Bestimmung von Geräuschquellen. Unerwünschte Geräusche, die aus einer bestimmten Richtung kommen, können so reduziert werden. Hintergrundgeräusche sind beispielsweise nur gedämpft hörbar während Sprache, die von vorn kommt, verstärkt wird. Wissenschaftliche Untersuchungen

schichtlicher Ereignisse und Entwicklungen, außerdem porträtiert sie ca. 50 wichtige Luckenwalder Persönlichkeiten. An Schulen, die sich mit Heimatgeschichte befassen möchten, werden die Broschüren auf Anfrage gern kostenlos abgegeben.

Dieser historische Stadtplan ist sehr gut als Treffpunkt für Stadtführungen geeignet. Wer sich selbst auf den Weg machen möchte, kann sich für 2 € Schutzgebühr in der Touristinformation eine 84Seiten-Broschüre kaufen, die mit Lageplänen und Texten alle Merkzeichen darstellt. Diese Broschüre eignet sich ebenfalls gut zum Nachlesen stadtge-

Digitale Hörgeräte

Das Bodenmosaik mit dem Stadtplan von 1794 kann als Krönung des URBAN-Merkzeichen-Projekts angesehen werden. Wie alle anderen Merkzeichen wurde es vom Designer Michael Stapf aus Chemnitz angefertigt. Weil das URBAN-Programm schon im vorigen Jahr abgeschlossen wurde, wurde dieses Merkzeichen mit ca. 30.000 € aus dem Bund-Länder-Programm Stadterneuerung finanziert.

dieses umgehend, sodass Rückkopplung erst gar nicht hörbar wird. Mehrere Hörprogramme Eine Vielzahl von Hörgeräten verfügt über mehrere Hörprogramme, die bei wechselnden Geräuschumgebungen zum Einsatz kommen. Das Programm kann durch Betätigen eines Schalters, der sich am Hörgerät selbst befindet oder mittels einer Fernbedienung geändert werden, sobald sich die Geräuschumgebung (von leise zu laut) ändert.

haben gezeigt, dass das Richtvermögen als eine der wichtigsten Voraussetzungen für Sprachverständnis in lauter Umgebung anzusehen ist. Rückkopplungsunterdrückung Das digitale System der Rückkopplungsunterdrückung kontrolliert aktiv das Auftreten von so genannten Rückkopplungspfeifen und annulliert

Geräuschunterdrückung Das System der Geräuschunterdrückung innerhalb der digitalen Hörgeräte unterstützt bei der Unterscheidung zwischen lästigen Hintergrundgeräuschen und den Geräuschen, die der Hörgeräteträger hören möchte, wie z.B. Sprache. Geräuschunterdrückung ist oftmals auch in leisen Umgebungen sehr wirksam, um leise aber störende Geräusche wie z.B. das Brummen des Kühlschrankes etc. zu dämpfen.

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Naturschutz in der Forstwirtschaft Von Rolf Donner Die forstwirtschaftliche Nutzung der Wälder ist wichtig, weil auf Holz als ein vielseitiger, nachwachsender und damit umweltschonender Rohstoff nicht verzichtet werden kann. Der Pressedienst vom >BUND - Freunde der Erde< legte allerdings Ende Juli 2009 ein Schwarzbuch vor, in dem erhebliche Defizite in der deutschen Waldwirtschaft aufgezeigt wurden. In 11 von 15 Bundesländern wurden Verstöße gegen nationale und europäische Naturschutzgesetze dokumentiert. Dazu gehören u. a. Kahlschläge, Fällungen wertvoller Altbaumbestände und Bodenschäden. Der BUND-Vorsitzende Hubert Weigert erklärte, die aufgedeckten Fälle sind symptomatisch für die Missachtung des Wald- und Naturschutzes. Besonders die Forstreform, die zu Personaleinsparungen geführt habe, müsse dringend korrigiert werden, damit die naturnahe Waldwirtschaft in Deutschland eine Chance hat. So wurde kritisiert, dass in der Eifel wertvolle Wälder in Schutzgebieten verkauft werden sollen. Die Auflagen für die zahlreichen nationalen und Internationalen Verpflichtungen für den Naturschutz und besonders der Erholung können dann nicht mehr eingehalten werden.

Fläche nach dem Holzeinschlag im NSG Innerer Unterspreewald (Zone 2)

In Kritik geriet auch der Bezirk Brandenburg. So erfolgten in der Kernzone des Biosphärenreservats Schorfheide-Chorin, in der inneren Schorfheide, 2008

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Tief verwundete Böden blieben in der Kernzone zurück.

umfangreiche forstwirtschaftliche Einschlagmaßnahmen. Bemängelt wurde, dass dabei nicht in geeigneter Weise geprüft wurde, ob geschützte Arten beeinträchtigt werden. Eine Unterlassung der Flora-Fauna-Habitat-Verträglichkeitsprüfung wurde als Verstoß gegen Verordnungen zum Naturschutzgebiet bezeichnet. Speziell handelt es sich hier besonders um die Vermeidung einer Zerstörung des Eremit- und Körnerbock-Habitats. Schwerwiegender waren Versäumnisse in der Kernzone des Biosphärenreservats Spreewald und zwar auf einer als Totalreservat ausgewiesenen Landeswaldfläche des Naturschutzgebietes innerer Unterspreewald, welcher Teil des UNESCOBiosphärenreservats Spreewald ist. Im Revier Buchenhain wurde ein Verjüngungshieb ausgeschrieben. Die Maßnahme lief aus dem Ruder, weil ein Fahrer des beauftragten Forstunternehmens rund 1.200 Kubikmeter Holz, meist Eschen- und Erlenindustrieholz sowie Stammabschnitte , mitten in die streng geschützte Kernzone I des Naturschutzgebietes innerer Spreewald verfrachtet und gelagert wurde. In dieser Kernzone I sind keine forstwirtschaftlichen Maßnahmen erlaubt und das Betreten ist nur für wissenschaftliche Zwecke oder mit Ausnahmegenehmigung erlaubt, die jedoch nicht vorlag. Darüber hinaus wurden hinderliche Gräben einfach verrohrt oder verfüllt. 80 Bäume wurden entlang des Weges gefällt. Als Ursache wurde eine nicht nachvollziehbare sogenannte „Korrektur des Lichtraumes“ angegeben. Die Bildung von über einen Meter tiefen Gleisen wurden trotz erkennbar angelegter Bänder nicht verhindert (Abb.). Neben disziplinarischen Maßnahmen wurde ein Ordnungswidrigkeitsverfahren gegen die beiden Waldarbeiter beim Umweltamt des Landkreises Dahme-Spree eingeleitet. Als direkte Konsequenz aus dem missglückten Einsatz hat die Oberförsterei Krausnick ihre PEFCZertifizierung (Programme for Endorsement of Forest Certification Schemes) verloren.

Ein externer Gutachter soll nun 2009 erneut eine Zertifizierungungsprüfung für den Landeswald vornehmen. Darüber hinaus sind neue Handlungsanweisungen ausgegeben worden. Eine flexiblere jährliche Planung wird angestrebt. Die Schäden allein mit einem Versagen der Waldarbeiter beziehungsweise des Unternehmens zu begründen wird kritisiert. Die Defizite bei Planung, Durchführung und Kontrolle der Eingriffe sind offensichtlich. Darüber hinaus klagten Naturschutzgruppen vor Ort über zu hohe Nutzungen in den Naturschutzgebieten im Biosphärenreservat Spreewald. Der zuständige Leiter des damaligen Amtes für Forstwirtschaft Lübben gibt zu, dass im Revier Buchhain mit 9,9 Festmeter pro Hektar und Jahr deutlich mehr eingeschlagen wird als nachwächst (7,5 Festmeter). Um unser Naturerbe in der Fläche zu sichern, fordert der BUND Rahmenbedingungen für die Forstwirtschaft in Deutschland, die es Förstern, Waldarbeitern und Waldbauern ermöglichen, die Bewirtschaftung der Wälder Deutschlands umfassend naturnah und nachhaltig zu gestalten. In nahezu allen Bundesländern wurden die Bewirtschaftung der Staatswälder und die Forstverwaltungen umfassend zulasten der Waldqualität reformiert. Es darf nicht sein, dass gut ausgebildete Förster und Waldarbeiter infolge der verschiedenen Forstreformen und den damit verbundenen Personalabbau infolge der Forstreformen immer mehr Fläche betreuen und die Forstbetriebe gleichzeitig immer höhere finanzielle Erträge erbringen müssen. Hier ist die Politik gefordert. Wichtig ist es, dass zukünftig alle personellen Ebenen der Waldbewirtschaftung über die Naturschutzziele und deren Umsetzung intensiv geschult werden.


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Fröhliches Herbstfest in der ASB-Seniorenresidenz

Kalender 2010

Luckenwalde zeigt sich In diesem Jahr gibt die Stadt Luckenwalde wieder einen Wandkalender für das Jahr 2010 mit Motiven der Stadt heraus. Neben den zwölf Bildseiten enthält jeder Monat ein Kalendarium, das neben den Feiertagen auch die in der Stadt bereits bekannten städtischen Ereignissen und Jubiläen enthält.

Rangsdorf - Das sonnige Wetter und die schwungvolle Musik der Fläminger Musikanten ließen die richtige Stimmung für das Herbstfest in der ASB-Seniorenresidenz in Rangsdorf aufkommen. Die

zahlreichen Gäste und natürlich die Bewohner der Pflegeeinrichtung freuten sich auch über ein üppiges Buffet mit herbstlichen Speisen von Maiskolben bis hin zum Flammkuchen.

Des Weiteren sind auf der letzte Seiten die Sprechzeiten der Verwaltung abgedruckt, die wie die Kalendariumsangaben unter Vorbehalt stehen. Der Kalender hat wieder das bekannte Format DIN A 3 und wurde in einer Auflage von 1.000 Stück gedruckt. Er ist in der Luckenwalder Touristinformation gegen eine Schutzgebühr von 3,00 EUR erhältlich.

Übrigens… ...ist jetzt wieder die Zeit gekommen, in der viele Wind und Wetter als Ausrede benutzen, den täglichen Spaziergang zu vermeiden. Aber: frische Luft macht den Kopf frei, lässt uns besser denken und stärkt rechtzeitig vor dem Winter unsere Abwehrkräfte. Es gibt kein schlechtes Wetter, es gibt nur falsche Kleidung. Ich sage ja nicht Kraftmarsch. Ich sage Herbstspaziergang. Aber lang genug, dass auch die Seele Zeit findet, ein wenig zu baumeln.

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Anregungen für Ihren Besuch in Ziesar

Museum für brandenburgische Kirchen- und Kulturgeschichte des Mittelalter und das Heimatmuseum geöffnet Dienstag – Sonntag von 10.00 - 17.00 Uhr (Oktober bis April ) Dienstag – Sonntag von 10.00 – 18.00 Uhr (Mai bis September ) Burgmuseum: Erwachsene: 5,00 €/Pers. (3,00 €/P. bei Gruppen ab 20 P.) Kind bis 10 Jahre: Eintritt frei Kind ab 10 Jahre: 2,00 €/P. (1,00 €/P. bei Gruppen ab 20 P.) Führung durch das Museum und Kapelle 20,00 € bei Gruppen bis max. 25 P. Heimatmuseum: 1,00 €/P. bzw. 0,50 €/Kind. Stadtrundgang in Begleitung eines Stadtführers durch den historischen Stadtkern Dauer ca. 1,5 Std. Preis: 3,00 €/P., 2,00 €/P. in Gruppen ab 10 P. Die Museen sind behindertengerecht ausgestattet. Besteigung des Burgturms ist möglich. Nähere Informationen erhalten Sie über: Touristinformation Ziesar auf Burg Ziesar Mühlentor 15a/Burghof 14793 Ziesar Tel. 033830/12735 Fax.033830/12737 Internet: www.ziesar.de

Ziesar und Umgebung Ziesar – idyllisch eingebettet zwischen Fiener Bruch und Fläming. Die Burganlage Ziesar mit Ihren Museen und der Handwerkerhof in Görzke sind einen Besuch wert. Die traditionell geführten Gasthäuser verwöhnen mit bodenständig raffinierter Küche. Fisch aus heimischen Teichanlagen, Fleisch, Wurst, Obst und Gemüse aus bäuerlicher Produktion in der Nachbarschaft lassen kulinarische Köstlichkeiten auf die Teller wandern. Die Dorfkirchen laden ein, zu geschichtlichen Entdeckungstouren. Bei den Dorf- und Vereinsfesten haben die Besucher die Möglichkeit, die Traditionen kennen zu lernen. Klassische Konzerte, Theaterstücke unter freiem Himmel und die vielen kleinen und großen Veranstaltungen an historischen Plätzen verzaubern und begeistern die Besucher. Sportliche Aktivisten werden bei geführten Reit- und Wandertouren, beim Walking, Jogging, Rad- und Quadfahren auf ihre Kosten kommen.

Am 1. April 1993 wurden bei Schachtarbeiten beim Bau der Gaststätte „Zum Bergfried“ 56 Gold- und 178 Silbermünzen gefunden. Älteste Münze war ein Ungarischer Dukat, jüngste Münze ein preußischer Zwölftaler.

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Kürbis, Sterne und Planeten Eine himmlische Kürbisausstellung in Klaistow Im Herbst wird den Kürbissen auf dem Spargel- und Erlebnishof Klaistow der Himmel auf Erden bereitet. 100.000 dieser dicken Beeren leuchten September bis zum 8. November auf Berlin-Brandenburgs größter Kürbisausstellung. Im Jahr der Astronomie lautet das Motto „Kürbis, Sterne und Planeten“. Übermannshohe Kürbisfiguren in Form von Raketen, einem Sonnensystem, oder einem Mondfahrzeug bieten ebenso wie die zwölf Sternzeichen schöne Fotomotive. Am großen Ufo wurden 7.500 Kürbisse einzeln per Hand befestigt. Die Sortenschau mit 465 Exemplaren aus aller Welt beeindruckt die Besucher mit einer phantastischen Formen-, Farben- und Namensvielfalt. Herrlich bunt ist auch das Sortiment im Kürbisverkauf. 30 Sorten Zier- und Speisekürbisse werden vom Familienbetrieb angebaut. Bei einem solch umfangreichen Angebot hilft die kompetente Fachberatung bei der Auswahl. Hier gibt es Tipps zu Anbau oder Einkauf, Lagerung und Zubereitung sowie zum botanischen und historischen Hintergrund der Herbstfrucht. Natürlich werden auch die Fragen beantwortet, was es mit Halloween auf sich hat oder wie man eine Kürbislaterne schnitzt. Beim gemeinsamen Kürbisschnitzen (am Wochenende und täglich in den Herbstferien) kann jeder kreativ ans Werk gehen und seinem auserwählten Kürbis ein Gesicht geben. Dass Kürbisse nicht nur gut aussehen sondern auch hervorragend schmecken, wird im Scheunenrestaurant und in der Hofbäckerei bewiesen. Leckere Kürbissuppe, mit Hackfleisch gefüllter Kürbis und Köstlichkeiten von Kürbisbrot über Kürbiskuchen bis hin zu Kürbismarmelade, - likör und -sekt verwöhnen den Gaumen. Sogar KürbisEis, Kürbisnudeln und Kürbiskonfekt werden bei Buschmann & Winkelmann selbst hergestellt. Eine große Auswahl an weiteren leuchtend-orangen Kürbisprodukten und viele Kürbisrezepte erwarten die Gäste im Hofladen. Jeden Samstag und Sonntag gibt es auf der Hofbühne Live-Musik und zahlreiche Veranstaltungen drehen sich um den Kürbis. Der Sternfreunde Beelitz e.V. unterhält am 8., 21., 23. und 27. Oktober, jeweils um 16 Uhr, mit Vorträgen und beeindruckenden Bildern rund um Sonne, Mond und Sterne, fremde Galaxien und unser Sonnensystem. Höhepunkt der Kürbiszeit Kürbis-Giganten werden am 18. Oktober auf den Hof gerollt, wenn bereits zum sechsten Mal die Berlin-Brandenburgische Kürbiswiegemeisterschaft stattfindet. Um 14.00 Uhr präsentieren sich vor der Bühne Schwergewichte mit einem Startgewicht von 50 kg. Und weil der größte nicht unbedingt auch der schwerste Kürbis ist, werden sie nach und nach auf eine Waage gehievt. Mit Spannung wird erwartet, ob die 260 kg des Vorjahresgewinners noch zu übertreffen sind und welcher stolze Kürbiskönig die Siegerprämie in Höhe von 250,-  mit nach Hause nehmen kann. Alle pfundigen Prachtexemplare bleiben vor Ort und können bis zum Ende der Kürbisausstellung bewundert werden. Ein weiterer Veranstaltungshöhepunkt steht am 31. Oktober an, dann ist in Klaistow Halloween angesagt. Ihren Abschluß findet die große Kürbisausstellung, wenn die Kürbis-Giganten beim Kürbis-Schlachtefest am 8. November ihr Inneres preis geben. Hier gilt es sich mit Samen zu versorgen und im nächsten Jahr zu versuchen einen Riesen-Kürbis zu züchten. Mit diesem Tag endet die diesjährige Hofsaison jedoch längst noch nicht. Es folgt die Zeit der köstlichen Gänse- und Entenbraten und vorweihnachtlichen Stimmung. An jedem Adventssonntag gibt es in der beheizten Weihnachtshalle stimmungsvolle Musik auf der Bühne. Hausgemachte Plätzchen und Stollen gehören ebenso wie der Weihnachtsbaumverkauf zur Vorweihnachtszeit in Klaistow. Erst nach dem Ländlichen Weihnachtsmarkt schließen die Hoftore am Abend des 23. Dezember bis sie sich dann zum Saisonstart 2010 am 26. März wieder öffnen.ww Öffnungszeiten Kürbisausstellung: 17.09.2009 – 08.11.2009, täglich 8.00 – 19.00 Uhr Eintrittspreise im Ausstellungsbereich: Erwachsene 3,00 , Kinder (3-14 Jahre) 1,00 , Dauerkarte (1 Erwachsener, inkl. 3 Kindern) 5,00  Gratis zu jeder Eintrittskarte dazu: ein 1 -Verzehr-/Einkaufsbon!

(Marktbereich mit Kürbis- und Gemüseverkauf, Hofladen, Scheunenrestaurant, Hofbäckerei und Naturwildgehege sind weiterhin kostenfrei, ebenso die Nutzung der Parkplätze und Toiletten.)

Veranstaltungstipps:  Tanztee von 15.00 bis 17.00 Uhr: 7.10., 4. und 18.11. sowie 2. und 16.12.2009  Senioren-Frühstück jeden Dienstag, 8.00 bis 11.00 Uhr  Country-Feste: 24.10., 16.00-21.00 Uhr und 14.11., 15.00-20.00 Uhr (Telefonische Reservierung, Kartenvorverkauf)  Bauernschmaus (Suppe, ofenfrischer Entenbraten mit Beilagen, Nachtisch und musikalisches Programm von der Mittelalter-Gruppe die „Rabenbrüder“) am 21.11. und 4.12. ab 18.00 Uhr (tel. Reservierung, Kartenvorverkauf) Alle Informationen und den Veranstaltungskalender erhalten Sie auf der Internetseite www.buschmann-winkelmann.de und telefonisch unter 033 206 – 610 70. Buschmann & Winkelmann Spargel- und Erlebnishof Klaistow Glindower Straße 28, 14547 Klaistow

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Forellenzucht Gesundbrunnen

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Verkauf von Frisch- und Räucherfisch, Salaten, Fischplatten, Fischbrötchen, Fischbouletten. Besichtigung der Fischteiche auf Anmeldung mit gleichzeitiger Führung – Forelle, Saibling oder Lachsforelle können selbst geangelt werden. Zur Saison auch Karpfen und Stör. Wir freuen uns auf Ihren Besuch! Kontakt: Andreas Franke, Dorfstraße 26 a, 14793 Gräben OT Rottstock, Tel. 033847 / 40241, Fax 033847 / 40310, info@forellenquelle.de

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Öffnungszeiten: tägl. Mo - So geöffnet, Apr - Okt 10 - 18 Uhr; Nov - März 10 - 16 Uhr; Angeln: ab 8 Uhr

Gaststätte & Bahnhofstraße 10 14793 Ziesar

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Tel. 03 38 30/603 83 Fax 03 38 30/613 65 Funk 01 72/934 73 15 www.pension-riemer.de e-Mail: info@pension-riemer.de

täglich von 16 bis 22 Uhr geöffnet

5 3 Öffnungszeiten täglich außer Montag ab 11 Uhr

Öffnungszeiten: täglich ab 7.00 Uhr

Fischabend Wildwoche Schlachtefest Martinsgans

An der B 107 zwischen Ziesar und Wiesenburg Dorfstraße 1 14793 Rottstock Tel (033847) 4 03 31 Fax (033847) 9 05 84 

www.gasthof-haug.de info@gasthof-haug.de 

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Reisegruppen Seniorenreisen Ritteressen Tagungen Seminare Catering

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Sie wollen Ihr eigenes Buch drucken?

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Ihre Lebensgeschichte, Ihre Familienchronik, Ihre Erinnerungen, Ihre Rezeptsammlung, Ihr Sachbuch und und... ...lauter lose Blätter oder als Datenleiche auf dem PC...

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… so ist das Motto der Wunderbar in Luckenwalde. Lassen auch Sie sich zum Tanz auffordern wenn es am letzten Montag im Monat heißt: „Kaffeetanz in der Wunderbar von 14.00 - 18.00 Uhr“. Lassen Sie sich von Schlager, Diskofox oder Musik der 70er, 80er und 90er verführen und tanzen Sie zusammen mit Ihren Freunden, Verwandten oder Bekanten zu Ihren Lieblingshits. Während des gesamten Kaffeetanzes werden Sie von unserem freundlichen Servicepersonal bedient und es steht Ihnen ein großes Angebot an Kaffeespezialitäten, Kuchen, Torten und Eisbechern zur Verfügung. Unsere Außenanlage bietet genug Platz um den Nachmittag an der frischen Luft genießen zu können. Probieren Sie doch einen unserer Cocktails oder genießen Sie eine Berliner Weiße mit Schuss, wenn die Sonne hinter dem Horizont verschwunden ist. Mit einer dezenten Schirmbeleuchtung und Kerzenschein auf den Tischen, bieten wir auch am späten Nachmittag und am Abend noch eine Wohlfühlatmosphäre. Die musikalische Unterstützung zu den Kaffeetänzen erfolgt durch die twin-engine GbR. Die beiden Zwillingsbrüder machten Ihr Hobby zum Beruf und besitzen neben Ihrer Diskjockeylaufbahn, wo sie die Musik zu jedem Anlass anbieten, auch noch ein eigenes Fotostudio. Lassen Sie sich zum Beispiel im Fotostudio, gleich in der Wunderbar, fotografieren. Hier bieten Michael und Mathias Hempe von Passbild-Fotografie bis hin zur Eventfotografie, alles an. Lassen Sie sich bei einem persönlichen oder bei einem Familienshooting ablichten und verschenken die Bilder an Ihre Liebsten. Als Diskjockey kann man die beiden Zwillingsbrüder zu jedem Anlass buchen. So stehen sie mit ihrer perfekten musikalischen Unterstützung wie zum Beispiel Hochzeiten, Jugendweihen, Geburtstagen oder Firmenfeiern, jedem Event und jeder Veranstaltung zur Seite. Besuchen Sie uns auch zu unserem einjährigen Bestehen. Hier werden Ihnen ab 14.00 Uhr neben unserem Jubiläumskaffeetanz viele verschiede Highlights geboten. Bewundern Sie zum Beispiel ab 16 Uhr das Keyboardorchester TF oder schauen Sie zur Comedystunde ab 19 Uhr vorbei. Ab 20.00 Uhr lädt die Wunderbar dann erneut zum Tanz. Genießen Sie ab 18 Uhr das Luckenwalder Freibier oder wirken bei der Tombola mit. Für weitere Informationen zu anderen Events, zum Kaffeetanz oder zur twin-engine GbR besuchen Sie uns am besten in der Wunderbar in der Weststraße 15b in Luckenwalde oder lassen Sie sich am Telefon von unserem Servicepersonal (Mo, Mi-So von 14.00 bis 22.00 Uhr) unter der 03371-623041 beraten.

Weststraße 15b

Kaffeetanz in der Wunderbar zusammen mit der twin-engine GbR...

Ihr Wunderbar-Team

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Für ein schönes Lächeln.

Albert-Tanneur-Straße 25 14974 Ludwigsfelde Fon0 33 78/80 08 35 Fax0 33 78/80 25 66 www.zahnarztpraxis-juhl.de zahnarztpraxis.juhl@telemed.de

Wir sind für Sie da Mo – Fr: 8.00 – 12.00 Uhr Mo – Do:13.00 – 20.00 Uhr Sa: nach Vereinbarung

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Kanzlei Sobczak & Partner Rechtsanwälte, Steuerberater, vereid. Buchprüfer Zossen und Berlin Die Kanzlei Sobczak & Partner ist tief verwurzelt in der Region von Zossen und Umgebung. Dies nicht nur, weil der überwiegende Teil der Rechtsanwälte und Mitarbeiter in dieser Region wohnt, sondern auch weil die Kanzlei traditionell hier in Zossen gewachsen ist. Bereits im Jahr 1956 gründete Frau Rechtsanwältin Beckmann, die später am Kreisgericht Zossen lange Jahre als Notarin tätig war, die Kanzlei. Sie wurde dann weitergeführt von Rechtsanwalt Hans Beckmann, der die Kanzlei im Jahre 1990 an Rechtsanwalt Klaus Sobczak weitergab. Selbstverständlich hat es im Laufe dieser 50-jährigen Geschichte auch erhebliche Veränderungen gegeben. Insbesondere natürlich in den letzten 19 Jahren seit der Wende wurde die Arbeit der Rechtsanwaltskanzlei völlig neu ausgerichtet. War es am Anfang eine Rechtsanwaltskanzlei mit einem Einzelanwalt und einer Mitarbeiterin so wurde im Laufe der Zeit daraus die größte Kanzlei des Amtsgerichtsbezirkes Zossen mit heute 5 Rechtsanwälten und 10 Mitarbeitern allein im Rechtsanwaltsbereich in Zossen. Hinzu kommen die beiden Steuerberater Jürgen und Marion Setzefand mit der großen Zahl ihrer Mitarbeiter mit Sitz in Berlin Lichtenrade.

auch komplizierte und themenübergreifende Probleme zu lösen und den Mandanten individuell zu betreuen und zu vertreten. Wir wurden deshalb gebeten an dieser Stelle über allgemein interessierende Themen und neue rechtliche Fragen zu informieren. Wir werden dieser Bitte gern nachkommen.

Jeder der hier tätigen Rechtsanwälte ist ein Spezialist auf bestimmten Gebieten. Entscheidend für die besondere RA Sobczak Qualität der Kanzlei ist, dass dieses Spezialwissen im Team Kanzlei Sobczak & Partner, zusammengeführt wird und somit die Möglichkeit besteht Zossen, Bahnhofstr. 8, Tel.: 03377 3399 0

Wenn mit Kanonen auf Spatzen geschossen wird Die Meldung geistert nun schon das ganze Jahr durch alle Zeitungen, Rentner müssen Steuern zahlen. Dabei werden die Bezieher von Renteneinkommen verunsichert, ja regelrecht verängstigt. Es wird von allgemeinen und im großen Stil durchgeführten Kontrollen geschrieben. Man glaubt schon fast, dass ganze Hundertschaften von Finanzbeamten durch die Lande ziehen und den „Zehnt“ bei den Rentnern eintreiben würden.

zu versteuern war, dieser betrug im Regelfall lediglich ca. 20 % der tatsächlichen Rentenzahlung, so ist nunmehr die Hälfte der Rentenzahlung steuerpflichtiges Einkommen, wobei dieser Anteil für später in Rente gehende Personen jährlich ansteigt, bis die komplette Rentenzahlung steuerpflichtig ist.

Rechtsanwalt Petter

Bedeutet dies aber konkret, dass alle Altersrentner eine Steueranmeldung abgeben und Steuern zahlen müssen: Nein! Alleinstehende haben einen Steuerfreibetrag in Höhe von ca. 8.000,00 €. Wenn man bedenkt, dass nur die Hälfte der Rente als steuerpflichtiges Einkommen berücksichtigt wird, müsste diese Rente also 16.000,00 € im Jahr bzw. 1.330,00 € im Monat betragen, um eine tatsächliche Steuerpflicht auszulösen. Bei Ehegatten verdoppelt sich dieser Betrag sogar. Selbstverständlich sind beim steuerpflichtigen Einkommen auch noch Zinsen oder Mieteinnahmen, wenn vorhanden, zu berücksichtigen. Vom Grundsatz wird es jedoch dabei bleiben, dass die allermeisten Rentner mit dem Finanzamt nichts zu tun haben werden.

Der Grund hierfür ist tatsächlich eine Umstellung in dem System der Besteuerung der Renten. War es bisher so, RA Petter, Fachanwalt für Steuerrecht dass von einer Rente nur der so genannte Ertragsanteil Kanzlei Sobczak & Partner, Zossen

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Buchbesprechung

Wer nicht mit dem Wolf heult Autobiographische Aufzeichnungen eines Wagner-Urenkels Von Ingeborg Spittler Gottfried Wagner, Urenkel von Richard Wagner, Sohn von Wolfgang Wagner, geb. 1947. Er ist Multimediaregisseur und Publizist und hat über Kurt Weill und Bertolt Brecht promoviert. Gottfried Wagner hat sich mit der deutschen Kultur und Politik so wie der jüdischen Geschichte im 19. und 20. Jh. beschäftigt. Er lebt seit 1983 mit seiner Familie in Italien.

Winifried Wagner, die Frau des 1930 verstorbenen Richard Wagner Sohnes Siegfried, übt die Herrschaft über die Familie und die Festspiele nach dem zweiten Weltkrieg aus. Sie war schon seit 1923 eng befreundet mit Adolf Hitler, den sie „Wolf“ nannte. Vor und nach dem zweiten Weltkrieg huldigt sie dem Nationalsozia-lismus. Die Probleme damit werden verdrängt. Vorliegende Dokumente, Fotos usw. werden unter Verschluss gehalten. Gottfried beschäftigt sich schon früh mit Bildern aus Wochenschauen, Illustrierten, Zeitungen und Schulfilmveranstaltungen. Aufmärsche, Eroberungen, Riesenkundgebungen, Aufnahmen von Leichenbergen aus den Konzentrationslagern, Bilder, die teilweise mit der Musik von Richard Wagner untermalt sind, lassen ihn nicht mehr los. Er möchte wissen, was damals wirklich geschah und in wie weit seine Familie darin verstrickt ist. Als er seinen Vater danach fragt, wird ihm klar gemacht, er sei mit seinen knapp 10 Jahren noch zu klein und er solle seine Hausaufgaben erledigen. Zu dieser Zeit findet Gottfried den Schlüssel zum so genannten Malersaal im Festspielgebäude. Er findet Fotos mit Winifried und Hitler, handgeschriebene Briefe und Dokumente. Beweise der Anhängerschaft zum Freund „Wolf“. 1963 (knapp 16-jährig) findet Gottfried in einem Holzschuppen zwei Pappkartons mit Filmdosen. Gegen das Licht gehalten findet er als weitere Beweise für die Huldigung des Führers Aufnahmen der Großmutter Winifried und anderer Familienmitglieder mit dem Führer. Ohne sein Geheimnis preis zu geben, fragt er den Vater erneut nach den Verbindungen der Familie zu Hitler. Die Antworten des Vaters sind noch geprägt von den begeisterten und faszinierenden Erinnerungen an die Zeit des Nationalsozialismus. Was die Juden betrifft, wie ist deine Meinung dazu, will der Sohn wissen. Herumgerede, Hetze, hätte sich Hitler mit den Juden verbündet, hätte er den Krieg gewonnen. Die Juden waren Hitlers einziger Fehler, erhält er zur Antwort.

Es ist mir nicht möglich, das Buch vom gesamten Inhalt her vorzustellen. Es enthält viele Fakten und ist sehr dicht geschrieben. Der Autor hat für dieses Buch umfangreiche Recherchen angestellt, um der Wahrheit möglichst nahe zu kommen. Darum habe ich mich darauf beschränkt, das Vorwort von Ralph Giordano zusammenzufassen und hoffe, dass es mir vielleicht gelungen ist, Ihr Interesse an die- Besonders die Briefe von Winifried an Hitler haben sem aufschlussreichen Buch zu ihn tief beeindruckt, er will wissen, wie es wirklich wecken, um es selbst zu lesen. war. Auch nach 1945 hat seine Großmutter Kontakt zu ehemaligen Nationalsozialisten, zu Edda Die Brüder Wolfgang und Wie- Göring, Ilse Heß und anderen Prominenten, die land Wagner sind zerstritten, in diese Zeit verstrickt waren. Ihren missratenen die Kinder beider dürfen nicht Enkel Gottfried stellte sie später als Freund der miteinander spielen. Gottfried Bolschewiken und Juden vor. wächst sehr behütet und abgeJe mehr sich der Sohn mit der Familiengeschichte schirmt auf.

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während der Nazizeit beschäftigt, recherchiert und auseinandersetzt, um so mehr bricht die Vater-Sohn-Beziehung auseinander. Gottfried Wagner leistet eine sehr gründliche Arbeit, er will es genau wissen, reist auch nach Israel und spricht öffentlich über den „Fall Wagner“. Er stellt heraus, dass ein großer Künstler nicht gleichzeitig ein großer Charakter sein muss. Nur seine Tante Friedelind, die Schwester seines Vaters, bringt dem Neffen Achtung entgegen, erkennt, dass er eine ehrliche, aufrichtige Aufarbeitung der Familiengeschichte leisten will. Außer von seiner Mutter, die sich 1976 von Wolfgang Wagner scheiden ließ, schlägt Gottfried von seiner Familie nur Feindseligkeit entgegen. „Die Tragödie Bayreuth“ geht weiter wie das Drama der Familie, eingeschlossen die Erb- und Nachfolge, von der Gottfried unberührt bleiben wird. Gottfried Wagner bekommt, selbst als er im Ausland als Regisseur arbeitet, zu spüren, wie weit die Macht des FamilienClans reicht.

Liebeserklärung an meine Bücher Von Käthe Seelig Da stehn’ sie nun ringsum in den Regalen mir und der Welt den Rücken zugewandt und doch hab’ ich zu tausend Malen, nahm ich’s sie öffnend nur zur Hand In langen Lebensjahren das großes Glück erfahren, dass Bücher Freunde sind, die Wahrheit nicht verschweigen, und Schönheit ihnen eigen im Reich der Poesie mit sehr viel Herz bei kleiner Müh’ uns „hinter’m Rücken“ still erschließen was als Geheimnis zu genießen und doch mit Leben prall gefüllt als menschlich für uns Menschen gilt.


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Gartenträume - die schönsten Gärten und Parks der Welt

Ausstellung in Wünsdorf

Von Neugier und Offenheit Gouachen und Farbgrafiken von Roswitha Grüttner „Unterwegs“ ist das Motto einer Ausstellung mit Gouachen und Farbgrafiken von Roswitha Grüttner. Die Exposition ist bis zum 25. Oktober in der Neuen Galerie des Landkreises Teltow-Fläming in Wünsdorf-Waldstadt, jeweils donnerstags bis sonntags von 10 bis 18 Uhr, zu sehen.

Jeder Mensch wünscht sich ein verzaubertes Fleckchen Erde, an dem er die Seele baumeln lassen kann. Der Garten ist so ein wunderbarer Freiraum, an dem sich Stress und Hektik in Heiterkeit und Gelassenheit verwandeln. Der Fotograf Roland Marske ist um die ganze Welt gereist, um die schönsten Gärten zu porträtieren. Seine meisterhaften Fotografien zeigen Zauberlandschaften aus zwei Jahrtausenden Gartenkunst – vom alten Ägypten bis in unsere modernen Großstädte New York, Paris oder Berlin. Die Dia-Show „Die schönsten Gärten der Welt“ von Roland Marske ist am Samstag, den 24. Oktober 2009 um 19.30 Uhr in der Ludwigsfelder Stadtbibliothek zu sehen. Das Spektrum der vorgestellten Gartenträume reicht von antiken römischen Gärten, verträumten Renaissancegärten in Italien, stillen Klostergärten über prachtvolle barocke Schlossparks, wie das französische Versailles oder den russischen Peterhof, zu den romantischen englischen Landschaftsgär ten und den üppig blühenden Cottage-Gärten in Südengland. Doch nicht nur Europa

ist reich an weltberühmten Gärten und Parklandschaften. Die Bilderreise führt den Zuschauer auch in die paradiesischen Mogulgärten Indiens, die klassischen Gärten Chinas, die meditativen ZenGärten Japans und die Gartenjuwelen des Orients, von Dubai über Marokko bis zur Alhambra in Andalusien. Zu den Bildern erzählt der Autor, übersichtlich wie ein Lexikon und doch unterhaltsam wie ein Roman, die Geschichte und Geschichten der Gartenkunst und ihrer Schöpfer. Die aufwendig produzierte und auf Großbildleinwand projizierte Dia-Show wird damit zu einem Genuss für Augen, Ohren und Geist. Eintrittskarten kosten 7,00 Euro und sind in der Stadtbibliothek erhältlich. Reservierungen unter 03378-827222 .

Roswitha Grüttner, 1939 in Heidebreck geboren, studier te an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig. Seit 1964 ist sie als freischaffende Malerin und Grafiker in in Blankenfelde bei Berlin tätig. Landschaften und Stillleben sind die fast ausschließlichen Motive ihrer Werke. Sie künden „von der Neugier und Offenheit für das Faszinierende und Merkwürdige im bereits Bekannten“. So sind ihre Aquarelle, Gouachen und Farbschnitte keine tiefgründigen Psychogramme, wohl aber immer malerische Meditationen. Dabei ist Roswitha Grüttner Realistin und vertraut stets auf Gesehenes. In ihren Landschaften ist die Vermittlung des Typischen genau so wichtig wie das Ausstellen deren besonderer Erscheinungsformen. Ihre Stillleben stecken in der Intimität der dargestellten Dinge zwar einen ganz persönlichen Lebensraum ab, offenbaren in der Auswahl und Vorführung benutzter Lebens- und Arbeitsmittel aber sogleich einen direkten Realitätsbezug der Künstlerin. Mit den von ihr bevorzugten Maltechniken setzt sie die sinnliche Wahrnehmung zu flächenbetonten Bildgefügen um. Ihre sorgfältig komponierte Farbenwelt schwimmt nicht in der konturlosen Leichtigkeit der Nass-in-Nass-Technik, sondern erreicht ihre Opulenz und Festigkeit durch die Intensität des schrittweisen, mehrmaligen Farbauftrags“, heißt es in einem Text von Andreas Hüneke über Roswitha Grüttner. Alle Kunstfreunde und die, die es noch werden wollen, sind recht herzlich zum Besuch der Ausstellung eingeladen. Die Neue Galerie des Landkreises Teltow-Fläming befindet sich in der Gutenbergstraße 1 in der Bücherstadt Wünsdorf-Waldstadt.

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VS Bürgerhilfe gGmbH - WIR SIND FÜR SIE DA! Die Volkssolidarität war und ist seit ihrer Entstehung 1945 eine Einrichtung, die auf dem Gebiet der Betreuung von älteren, kranken, behinderten und pflegebedürftigen Bürgern in Städten und Gemeinden tätig ist. Ihr Tätigkeitsfeld umfasst die ambulante sowie stationäre Sozialarbeit und Altenhilfe. Sie ist Träger von Betreuungseinrichtungen, Hauskrankenpflegen, Seniorenheimen und kulturellen Bildungsstätten. Die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen wird miteinbezogen. Der Verein Volkssolidarität Bürgerhilfe e.V. wurde 1990 gegründet. Als gemeinnützige Organisation nutzt sie die Möglichkeit, soziale Einrichtungen aufzubauen und die Vereinsarbeit in Form von Selbsthilfegruppen und Bürgerinitiativen in den Ortsgruppen zu aktivieren, um dem

Wunsch nach eigenverantwortlichem Handeln und Selbstbestimmungen auch im Alter gerecht zu werden. Im Jahre 1991 schloss sich die Gründung von 5 Häuslichen Krankenpflegestationen im Landkreis Dahme-Spreewald und Teltow-Fläming an. Aus der Volkssolidarität e.V. entstand im Dezember 1996 die VS Bürgerhilfe gGmbH, in welche alle 5 Einrichtungen der Häuslichen Krankenpflege integriert wurden. Eine weitere sechste Station wurde 1999 in Ludwigsfelde gegründet. Der Sitz des Vereines und der gGmbH ist in Königs Wusterhausen, am Kirchplatz 11. Die VS Bürgerhilfe gGmbH ist seitdem weiter gewachsen und betreibt derzeit 7 Sozialstationen und 3 Seniorenheime. Sie kann auf eine langjährige Erfahrung im Bereich der Pflege und Betreuung zurückgreifen und erbringt ihre Leistungen in liebevoller und kompetenter Weise. Die ambulanten Pflegedienste im Landkreis Dahme-Spreewald sind in Königs Wusterhausen, in Friedersdorf, Schulzendorf und Groß Köris ansässig. Im Landkreis Teltow-Fläming bieten die Sozialstationen in Blankenfelde, Ludwigsfelde und Wünsdorf unter anderem Krankenpflegedienste,

Hilfe für die Häuslichkeit und Demenzbetreuungsangebote an. Das erste Seniorenheim der VS Bürgerhilfe gGmbH wurde in Groß Köris am See, mit dem gleichnamigen Titel Seniorenheim am See, eröffnet, und 2008 kam das zweite Haus in Schulzendorf mit dem Namen „Wilhelm Busch“ hinzu. Ganz neu öffnete im Mai dieses Jahres das dritte Seniorenheim „Am Rosengarten“ seine Türen in unmittelbarer Nähe der Hauskrankenpflege Wünsdorf. Alle drei Häuser wurden nach neuesten Haus- und Wohngemeinschaftskonzepten gebaut, dass heißt jeder Wohnbereich verfügt über ein eigenes Wohnzimmer mit integrierter Küche und bietet den Bewohnern so die Möglichkeit zum gemeinsamen Mahlzeiten einnehmen, geselligen Beisammensitzen und Raum für Beschäftigungen.

Willkommen im Naturpark „Hoher Fläming“ Familienhotel Brandtsheide bietet auch jetzt abwechslungsreiches Programm

Die Mark Brandenburg ist eine Landschaft für Eingeweihte, sagen die Kenner. Sie erschließt sich nur dem, der Augen hat für die Schönheit weiter Wiesen, für idyllisch gelegene Dörfchen mit alten Feldsteinkirchen hat, über denen Rotmilane ihre Kreise ziehen. Im südwestlichen Brandenburg, rund 80 km von Berlin gelegen, befindet sich der Naturpark „Hoher Fläming“. Der „Hohe Fläming“ ist die höchste Erhebung Norddeutschlands und erreicht auf dem Hagelberg 201 m. Mitten im Natur park „Hoher Fläming“ liegt das gemütliche Familienhotel Brandtsheide. Eingebettet in einer herrlichen Landschaft bietet das Haus ideale Voraussetzungen für einen entspannten und ruhigen Aufenthalt. In unmittelbarer Nähe finden Sie zahlreiche Landschafts- und Naturschutzgebiete, geschichtsträchtige Orte wie die Lutherstadt

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Wittenberg, die Bauhausstadt Dessau, Belzig mit der Burg Eisenhardt, Burg Rabenstein, Schloss Wiesenburg mit dem schönen Landschaftspark oder etwa den berühmten Park von Wörlitz sowie den Europa-Radweg R1. Es ist der Wanderer, Radwanderer und Fastenwanderer, der mit Liebe für sanfte Hügel, schattige Alleen und große stille Wälder die Ruhe genießt, die Idylle verträumter Dörfer wahrnimmt und die endlose Weite der Landschaft in ihrer Einmaligkeit schätzt. Ob Nachmittagsausflug, Tagestour oder Wanderwoche – Natur und Kultur haben hier viel zu bieten: Schlösser, Burgen, Mühlen, traditionsreiches Handwerk, uralte Bäume, romantische Wälder, aber auch die geheimnisvollen „Rummeln“, Riesensteine und Schwindbäche, die die Besonderheiten des Flämings ausmachen, entdecken Sie auf Wanderungen durch die Region. Genießen Sie die Schönheit unserer Wälder und der verschlafenen kleinen Orte. Das Familienhotel Brandtsheide liegt inmitten des wunderschönen Fläming und bietet somit den perfekten Ausgangspunkt für zahlreiche Ausflüge und Wanderungen. In den Monaten November und Dezember bietet Ihnen das Team des Familienhotels ein attraktives Programm.

November 30.10. - 1.11. Schlachtbüfett 1. - 15.11. Wildwochen & Gans ganz anders 3.11. Hubertustag mit Büfett (& Hubertusgottesdiensts in Wiesenburg) ab 11.11. Martinsgans 14. & 15.11. Büfett rund ums Wild und der Gans 20. - 22.11. Schlachtbüfett 20.11. Bastelabend – Geschenke selber herstellen (eventuell Seifenherstellung / 19.00) 21.11. In der Weihnachtsbäckerei / 14.00Uhr Dezember 04. - 06.12. Schlachtfest 06.12. Nikolauswanderung /14.00 Uhr 19. & 20.12. Schlachtfest 24.12. Frohe Weihnachten Geschlossen ( heute feiern auch wir Weihnachten) 25. - 27.12. Leckere Weihnachtsmenüs warten auf Sie 31.12. Silvester


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VS Bürgerhilfe gGmbH Seniorenheim „Am Rosengarten“ Am Bahnhof 11 15806 Zossen OT Wünsdorf Tel.: 033702-2270 Mobil: 0172-3194035

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Vollstationäre Pflege mit 80 Pflegeplätzen Angebot von Kurzzeitpflege sowie Urlaubsund Verhinderungspflege Hotelcharakter sowie Pflege und Betreuung nach dem Wohn- und Hausgemeinschaftskonzept 64 Einzelzimmer und 8 Doppelzimmer mit Dusche und WC sowie Auslegeware und Fußbodenheizung, aufgeteilt in 4 Wohnbereiche in einer warmen gemütlichen Atmosphäre jeder Wohnbereich verfügt über ein Wohnzimmer mit integrierter Küche spezialisiertes Angebot für demenzerkrankte Pflegebedürftige Mitbringen von eigenem Mobiliar erwünscht

www.vs-buergerhilfe.de

Hauskrankenpflege Wünsdorf Pflegedienstleiterin: Monika Linke Zum Bahnhof 57a 15806 Zossen OT Wünsdorf Tel.: 033702-61903 Hauskrankenpflege Blankenfelde/Mahlow Pflegedienstleiterin: Doris Lenski Karl Liebknecht Straße 19 15827 Blankenfelde/ Mahlow  Häusliche Krankenpflege Tel.: 03379-375469  Hauswirtschaftshilfe Hauskrankenpflege Ludwigsfelde  Soziale Beratung Pflegedienstleiterin: Karin Struck  Krisentelefon  Hausnotrufsystem Potsdamer Straße 120 A  Demenzbetreuungsangebote 14974 Ludwigsfelde  Essen auf Rädern Tel.: 03378-803180

Begegnungsstätte der Volkssolidarität Ansprechpartnerin: Frau Hennig Potsdamer Straße 51-53 14974 Ludwigsfelde 03378-874013

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Traumhaft Entspannen Die Abende sind kühler, der Tag scheint früher zu Ende. Es wird Herbst. Zeit um Körper und Geist auf den Winter vorzubereiten. Abstand vom Alltag gewinnen. Ruhe und Entspannung in den Spreewelten finden. Purer Genuss. Entscheidung zwischen 14 Themensaunen. Zwischendurch eine Massage oder eine Hamam-Zeremonie mit dem Partner. Spreewelten - hier fühle ich mich wohl und geborgen.

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Den nachfolgenden Bericht „Wir sind volljährig!“ erhielten wir von Frau Hannelore Schnick in Blankenfelde. Herzlichen Dank, Frau Schnick.

Wir sind volljährig! Zum 18-jährigen Vereinsbestehen ist es an der Zeit, von einem Verein zu berichten, dessen inzwischen etwa 60 Mitglieder allesamt schon vor langer Zeit die Volljährigkeit erreicht haben. Es geht um den Brandenburgischen Seniorenverband e.V. in Rangsdorf und Blankenfelde-Mahlow, in dem sich vor 18 Jahren erstmals (damals noch unter anderem Namen) Senioren der neuen Bundesländer organisieren konnten.

Handwerkerhof Görzke

die organisatorisch aufwendige und ehrenamtliche Vereinsarbeit zu danken und ihnen noch viele Jahre bei bester Gesundheit zu wünschen. Neben diesen großen Fahrten führen wir aber auch Veranstaltungen in Eigenregie durch, zum Beispiel Buchlesungen mit Quiz, thematische Weihnachten, Bowling-Nachmittage, Kartenspiele und Grillfeste. Für Musikliebhaber gibt es Konzertbesuche im Nikolaisaal in Potsdam, der Berliner Philharmonie und im Stadttheater Luckenwalde. Außerdem engagieren wir uns für die „Hilfe für Gambia“, einem Verein, der sich unter der Leitung von Herrn Liebenow besonders für die medizinische Versorgung der Bevölkerung vor Ort einsetzt.

Dieser Verein vertritt die Interessen des immer zahlreicher werdenden Teils unserer immer älter werdenden Bevölkerung. Insbesondere zu aktuellen Fragen des Rentenrechts, der Rentenbesteuerung und der Gesundheits- und Pflegereform erhalten wir sachkundige Informationen. Anwälte informieren uns auch über Kunden-, Vertrags-, Reise- Ein weiteres Vorstandsmitglied und Patientenrechte. kümmert sich im die Organisation von preiswerten und angepassBesonders beliebt sind unter ten Seniorenreisen, die auch reden Mitgliedern die monatlichen gelmäßig genutzt werden. Dabei Veranstaltungen, die unsere bleiben sämtliche Veranstaltunsozialen Beziehungen stärken. gen seniorengerecht, sodass alle Das waren in der Vergangenheit in die Vereinsarbeit mit einbezozum Beispiel Tagesfahrten nach gen werden können. Bad Muskau, Caputh, zur LAGA nach Rathenow. Nach Dresden, Der erste Dienstag im Monat ist Rheinsberg und Templin – um eine feste Größe im Terminkalennur einige zu nennen. Vorbereitet der der Vereinsmitglieder. Dann wurden und werden diese Fahr- kann man bekannte Gesichter ten von Frau Saß, unserer lang- wieder sehen, wichtige Informajährigen Vereinsvorsitzenden und tionen erhalten und auch selbst ihrem Ehemann. Die Gelegenheit mithelfen, unser Seniorenleben darf nicht ungenutzt bleiben, interessant und abwechslungsdiesen beiden Unersetzlichen für reich zu gestalten.

Abonnement

Sie sind nicht mehr so mobil wie früher? – Es fällt Ihnen schwer „Ihr“ Exemplar der Seniorenzeitung „Teltow-Fläming“ zu erhalten? Wir bieten Ihnen eine Bezugsmöglichkeit für Ihr ganz persönliches Exemplar. Gegen eine Bezugsgebühr von 12,00  erhalten Sie Ihr Exemplar ein Jahr lang per Post nach Hause. Rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns. ELRO-Verlagsgesellschaft mbH, Fichtestraße 1, 15711 Königs Wusterhausen, Telefon (033 75) 21 43 19, werbung-goetze@t-online.de

Der Handwerkerhof von Görzke liegt am Rande des Hohen Fläming. Bekannt ist Görzke durch sein Töpferhandwerk, wo schon 1706 die erste Innung gegründet wurde. Ehemalige Heer- und Handelsstraßen führten durch den Ort. Bis 1930 führte die Familie Bertrand den Hof des Rittergutes. Nach der Übernahme des Hofes durch eine Genossenschaft wurde die alte Stärkefabrik ausgebaut. Der Einbau der Hochdruck-Dampfmaschine erfolgte 1938. Bis zur Fabrikstilllegung 1976 versah diese ihren Dienst bei der Kartoffelstärkeherstellung. Nach umfangreichen Sanierungen gibt es heute ein Technisches Museum mit der Dampfmaschine, Modellausstellung, historisches Sägegatter, Puppenmuseum, Eva Zeller Stube, Ausstellung von Rassegeflügelzüchter Fritz Schmidt, einen Hofladen mit Produkten der heimischen Töpfer und Handwerker, einen Kräutergarten sowie ein Freibad. Weitere Ausstellungen wie z. B. ein Jagdund Forstmuseum sind in Vorbereitung. Jährliche Höhepunkte sind der am Osterwochenende stattfindende Töpfermarkt und der Weihnachtsmarkt am 2. Adventswochenende. Handwerkerhof, Kirchstraße 18, 14828 Görzke Internet: www.toepferort-goerzke.de

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„Die Krügermühle in Bücknitz“ Die Region rund um Ziesar liegt im Landkreis Potsdam Mittelmark und bietet neben ihren landschaftlichen Reizen vor allem kulturelle Sehenswürdigkeiten. Besuchen Sie uns in der über 100 Jahre alten Krügermühle. Die Industriemühle befindet sich im beschaulichen Bücknitz (bei Ziesar) am Wasserlauf der Buckau und rundet das Bild einer charakteristischen Siedlungsstruktur für die Mark Brandenburg ab. Der Gebäudekomplex ist denkmalgeschützt und besteht aus dem Mühlengebäude, dem Speichergebäude und dem Brückenbau inklusive Werkstattraum.

Die Mühlenbesitzerfamilien bewohnten ursprünglich ein direkt an die Mühle angeschlossenes Wohnhaus (siehe Foto). Seid seinem Abriss in den 80er Jahren weisen lediglich die verbleibenden Abdrücke an der Nordwand des Mühlengebäudes auf die einstige Existenz hin. Bauherr Carl Krüger errichtete 1905 die heute zu besichtigende Mühle und verewigte seine Initialen ‚‘C K‘‘ am Giebel über dem Eingang. Die Mühle wurde zuerst mittels oberschlächtigem Wasserrades angetrieben. Im Zuge der Industrialisierung installierte man eine Überdruckturbine, die nach aufwendigen Sanierungsmaßnahmen mittlerweile wieder funktionsfähig ist und gewissermaßen das „Herz“ der Mühle darstellt. Das Speichergebäude existierte bereits vorher und fungierte bis etwa 1920 als Stärkefabrik, bis es dann von Carl Krüger aufgekauft und zum Getreidelager umfunktioniert wurde. Zusätzlich richtete er im Erdgeschoss eine ölgefeuerte Bäckerei ein, das Brot genoss einen guten Ruf und wurde bis nach Berlin verkauft. Im Zuge des Zweiten Weltkrieges wurden die hier tätigen Bäcker jedoch eingezogen und der Betrieb musste eingestellt werden. Der Mühlenbetrieb hingegen konnte auch nach dem Krieg noch aufrecht erhalten werden. Abnehmer für das gemahlene Korn waren vor allem Kleinverbraucher aus der Umgebung

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sowie die in der Nähe gelegenen sowjetischen Besatzungstruppen. In den 60ern wurde der aktuelle Mühlenbesitzer Carl Krüger Junior enteignet und der Betrieb von der LPG Bücknitz übernommen. Bücknitz spezialisierte sich zunehmend auf Viehzucht und so kam es, dass die Mehlproduktion eingestellt wurde. Nach kleineren Umbaumaßnahmen konnte die Mühle von nun an zur Futterherstellung genutzt werden. 1991 wurde der Betrieb der Mühle endgültig eingestellt. Der Gebäudekomplex befand sich dann im Eigentum der Stadt Ziesar und lag ungenutzt brach, bis er im Jahr 2003 vom ‚‘Verein zur Förderung musealer Projekt‘‘ gekauft wurde. Mühevoll und mit viel Liebe wurde die Mühle dann wieder begehbar gemacht, saniert und rekonstruiert. 2008 gründete sich daraus der Verein ‚‘Industriedenkmal Krüger- Mühle Bücknitz e.V.‘‘ Hier wird die Arbeit gewissenhaft fortgesetzt und neue Projekte ins Leben gerufen. Neben ihrer Bedeutung als Denkmal ist man aktuell bestrebt die Mühle als Energieerzeugungsanlage zu nutzen. Dabei kann sowohl die Wasserkraft als auch die Sonnenenergie verwertet werden. „Eine Mühle muss man klappern lassen“. Wer eine traditionelle brandenburgische Industriemühle gerne in Aktion erleben möchte, oder sie seinen Kindern/ Enkeln näher bringen möchte, ist dazu Herzlich eingeladen! An Besuchertagen öffnen wir die Schleusen und nach kurzer Verzögerung setzt sich dann, genau wie damals,

lige Silo mit einem Fassungsvermögen von bis zu 240t Getreide und reisen durch die Geschichte der Bild- und Tontechnik. Es geht vorbei an einer funktionsfähigen Dunkelkammer hinauf zum integrierten Dorfkino im Stile der 30er Jahre. Gerne würden wir einen unserer Filme vorführen. Im Speicheranbau befindet sich eine kleine Druckerei sowie ein alter Friseursalon. Die vermeidlich veraltete Drucktechnik hat heute noch Vorteile, überzeugen Sie sich selbst. Kleinere Aufträge, wie zum Beispiel das Bedrucken von Servietten zu feierlichen Anlässen, werden gern entgegengenommen. Auf dem Grundstück kann es passieren, dass Ihnen ein paar unserer Mitarbeiter über den Weg laufen, nicht erschrecken!, denn bei uns „mähen“ ein paar Schafe regelmäßig den Rasen. Dem Verein gehören zudem ein paar Oldtimer, allen voran eine Feuerwehr mit einer ausfahrbaren Leiter. Für besonders Mutige ergibt sich von oben ein herrlicher Ausblick über die Region. Das Fahrzeug kann gemietet werden und ist eine Attraktion auf jeder größeren Feier, oder Hochzeit. Falls Sie danach Hunger bekommen haben, stehen für das leibliche Wohl ein preiswerter Imbiss sowie frischer Kaffee zur Verfügung, Tipp: Fragen Sie nach den hausgemachten Waffeln! Wer etwas mehr Zeit mitbringt, kann seinen Besuch anschließend mit der Besichtigung der Burg Ziesar oder der Eulenmühle verbinden, in den Jerichower Landhof einkehren, oder aber einfach die Natur genießen und die Seele „baumeln“ lassen. Angebot: Auf Anfrage bieten wir kleineren Gruppen(ab ca. 10 Personen) Führungen durch das Industriedenkmal einschließlich Museum im Speichergebäude an. Zum deutschen Denkmaltag und zum Mühlentag haben wir immer geöffnet. Preis(pro Person): Kinder:

die gesamte Apparatur über alle 4 Etagen in Bewegung, begleitet von den klappernden Geräuschen des Becherwerks und dem Rütteln des Getriebes. Neben der historischen Mühlentechnik erwarten Sie kleine und auch größere Überraschungen. So wurde in dem ehemaligen Speicher ein Film- und Medienmuseum integriert. Hier steht zum Beispiel der originale Synchronisationspult von Heinz Erhardt. Auf dem Weg dorthin durchlaufen Sie das ehema-

2,50 E 1,50 E

Nach Absprache steht Ihnen unserer Druckservice zur Verfügung, sowie die Mietung unserer Feuerwehr. Wir freuen uns auf Ihren Besuch und stehen unter folgender Anschrift für ihre Fragen zur Verfügung: Ansprechpartner (1.Vorsitzende Katrin Ide-Lenski): Industriedenkmal Krügermühle Bücknitz e.V. Forststrasse 12 39291 Magdeburgerforth Tel.: 039225/63366 E-mail: kruegermuehle@aol.com (Internetadresse befindet sich im Aufbau)


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Bei uns sind Sie in guten Händen Zu Gast in der Praxis der Zahnärzte Siegrid und Michael Juhl Unser heutiger Besuch in Ludwigsfelde gilt einer der modernsten und größten Zahnarztpraxen im Land Brandenburg. Modernste Zahnarztpraxis, noch dazu mit Spezialgebiet Implantologie, sind wir von der Seniorenzeitung mit unserem Klientel überhaupt an der richtigen Adresse? Denken wir doch einmal 50, 60 Jahre zurück. Der zweite Weltkrieg war endlich vorüber, mein Großvater etwa so alt wie ich heute. Wenn vorhanden wurden die Schrippen getitscht, denn es fehlte an Zähnen. Mein Opa trug Vollprothese mit Gaumenplatte, die beim Essen verrutschte, eigenartige Geräusche von sich gab und abends so schnell wie möglich auf den Nachttisch ins Wasserglas kam. Da hatte der alte Kinderwitz „Kommt, wir verstecken Opa die Zähne“, einen durchaus realen Hintergrund. Eines Abends rannte die ganze Familie durch den Garten, weil Opa bei der Arbeit das Gebiß aus der Tasche verloren hatte. Und an das Geräusch der einzigen Bohrmaschine meines damaligen Zahnarztes erinnere ich mich sehr ungern. Dieser würde sich mit noch zumuten? “. Das muss seinem damaligen Kenntnisstand ungläubig in den der ältere Patient entscheiden. Praxisräumen vom Ehepaar Juhl umsehen. Mit der Implantologie steht eine moderne, schonende und komSeniorenzeitung: Herr Juhl, wie war Ihr Weg, ehe fortable Therapie zur Verfügung, Sie zum Herrn dieser modernsten Praxistechnik die ihnen ihr Lächeln, ihre Kauwurden? fähigkeit und ihr Wohlbefinden erhalten kann. Aber das ist nur Dipl.-Stomat. M. Juhl: Ich wurde in der ehema- Teil des Leistungsangebots. Er ligen DDR geboren, studierte von 1985 bis 1990 reicht von Laserbehandlung, an der Berliner Charité Zahnmedizin. 1990 wurde Zahnästhetik, Parodontologie, ich mit dem Diplom in die Berufstätigkeit entlas- Prophylaxe, Endodontie (modersen und bin nun seit 1992 gemeinsam mit meiner ne Formen der WurzelbehandFrau in eigener Praxis tätig. Seit 1994 stehen lung) bis zum eigenen Raum für Implantattherapien im Mittelpunkt der Praxistä- unsere Kinder. Darüber hinaus tigkeit. Um auch dort auf dem neuesten Stand zu haben wir in unsere Praxis ein sein, folgte ein Abschluss als Master of Science eigenes zahntechnisches Labor in Implantologie. integriert. Unser Techniker-Team Der berufliche Weg meiner Frau verlief ähnlich. kann direkt vor Ort die indiviSie hat sich der ästhetischen Zahnheilkunde und duelle Zahnsituation beurteilen besonders den Angstpatienten verschrieben. und auf dieser Basis präzise und zielgerichtet arbeiten. Seniorenzeitung: Ich war während des Rundgangs beeindruckt von der Größe Ihrer Praxis, Seniorenzeitung : Auch die ihrer medizintechnischen Ausstattung. Welches bestausgestattete Praxis kann Leistungsspektrum bieten Sie Ihren Patienten? man nur mit qualifizierten und hoch motivierten Mitarbeitern Dipl.-Stomat. M. Juhl: Wie schon erwähnt, betreiben. steht im Mittelpunkt der Bereich der dentalen Implantologie. Denn keine andere Form des Dipl.-Stomat. M. Juhl: Unsere Zahnersatzes kommt dem ursprünglichen Zu- Mitarbeiter sind das eigentliche stand so nahe wie das Implantat. Vielfach sagen große Kapital unserer Praxis. Die gerade ältere Menschen „Lohnt sich das für mich hohe fachliche Qualifikation und überhaupt noch?“ Da kann ich klar sagen, es die ständige Weiterentwicklung gibt keine Altersbegrenzung nach oben. Fragen unserer Mitarbeiter spielt für sollte man sich lieber „Sind die Kosten nicht zu uns eine entscheidende Rolle. hoch?“ oder „Will ich mir einen solchen Eingriff Wir arbeiten alle daran, dass

sich unsere Patienten bei uns wohlfühlen und die bestmögliche Behandlung erhalten. Seniorenzeitung : Zum Abschluss unseres Gesprächs kann ich unseren Lesern versichern, dass noch vieles Interessante aus der Arbeit des Praxisteams Juhl zu berichten wäre. Ich denke dabei besonders an das soziale Engagement der Praxis, zum Beispiel für zahnärztliche Hilfsprojekte im westafrikanischen Gambia. Aber darüber wollen wir in einer anderen Ausgabe berichten. Eine Information für seine Patienten möchte Dipl.-Stomat. Juhl noch an den Mann bzw. die Leser bringen. Dipl.-Stomat. M. Juhl: Am Freitag, dem 30.10.09 um 17 Uhr, findet in unseren Praxisräumen in der Albert-Tanneur-Straße 25 eine kostenlose Patienteninformation zum Thema „Feste Zähne mit Zahnimplantaten“ statt. Interessenten melden sich bitte telefonisch unter der Nr. 03378 – 800 835 an. Seniorenzeitung: Herr Juhl, ich bedanke mich für dieses Gespräch und freue mich auf unser nächstes Treffen.

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Das alte Auto Von Ingeborg Spittler An der Landstraße nach Zossen steht ein verlassener, roter Golf. Als Helmut an einem Freitagabend von der Arbeit nach Hause fuhr, versagte der Motor endgültig. Er schob das Auto von der Straße und lief die zwanzig Minuten bis zu seinem Haus. In der Garage stand schon ein schmucker, neuer Opel. Für Familienausflüge war der Golf inzwischen zu klein geworden. „Paulchen“, so wurde er in guten Zeiten genannt, soll auf dem Kinderspielplatz aufgebaut werden. Gleich am nächsten Tag hat-te ihn Helmut holen wollen. Doch es kam immer etwas dazwischen. Erst eine Grippe, dann eine längere Dienstreise.

Nun steht Paulchen schon die dritte Woche im Gestrüpp. Der Novemberregen prasselt auf die Motorhaube, und der Wind rüttelt an den Türen. Manchmal besucht ihn Senta. Die alte Hundedame gehört auch schon seit acht Jahren zur Familie. Wenn, wie heute, die Sonne durch die Wolken lugt, sucht sie sich ein ruhiges Plätzchen und die beiden „Alten“ plaudern von früher. „Weißt du noch“, beginnt Paulchen, „als die Zwillinge drei Wochen früher auf die Welt kamen? Meine Güte, wenn nicht gewesen wäre!“ „Erzähl mal, da durfte ich nicht mitfahren!“ „Es war Frühling, aber richtiges Aprilwetter, es goss in Strömen. Helmut kam in die Garage gestürzt und rief: „Paulchen, jetzt musst du zeigen, wie Wer ist glücklicher, junge Leute oder ältere? Junge Leute? Falsch! Eine Langzeitstudie amerikanischer Wissenschaftler mit fast 30.000 Teilnehmern über mehrere Jahre kommt zu erstaunlichen Ergebnissen. Menschen werden erst im Alter wirklich glücklich und sie werden sogar mit zunehmendem Alter immer glücklicher. „So ganz überraschend“, sagt Elaine Wethington an der Universität in New York, „ist das wachsende Glücksgefühl mit steigendem Alter nun allerdings doch nicht“. Es sei eben so, dass sich junge Leute ständig getrieben fühlten. „Immer sollen sie sich und anderen etwas beweisen, müssen erfolgreich sein, stehen im Wettbe-

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viel PS du unter der Haube hast! Du musst alles hergeben, was in dir steckt.“ Dann kam Gerda, Helmuts Frau schon mit einem Köfferchen angelaufen, ganz bleich sah sie aus. Helmut half ihr beim einsteigen. „Wir schaffen es bestimmt“, tröstete er sie. Er trat das Gaspedal durch, sauste um die Kurven, ich legte mich mächtig ins Zeug. Gerda stöhnte während der Fahrt leise. Die Kreisstadt ist eine Stunde entfernt, nach kaum vierzig Minuten standen wir vor der Klinik. „Na, und wie ging es weiter?“ wollte Senta wissen. Nach einer halben Stunde kam Helmut wieder. Ganz aufgeregt, „Paulchen, es sind zwei, ich könnt’ dich umarmen. Ein Junge und ein Mädchen, ich kann es nicht fassen! Hab’ Dank, dass du so flott gefahren bist. Gerda geht es gut und den Zwillingen auch.“ Ich war ganz stolz. „Aber, als wir drei nach Hause kamen, hat mich keiner beachtet, nur die Zwillinge waren die Sensation“, seufzte Senta. Die beiden waren so im Gespräch vertieft, sie merkten gar nicht, dass ein Auto hielt. Helmut steigt aus. „Dann wollen wir mal.“ Opa Franz und Helmut schieben Paulchen wieder auf die Straße, befestigen ein Seil an seiner Stoßstange. Schleppen ihn nach Hause. „Kommst du mich mal auf dem Spielplatz besuchen Senta? Dann träumen wir wieder von alten Zeiten.“ Der Opel fuhr mit Paulchen im Schlepptau davon und Senta trottete gemächlich mit hängendem Kopf hinterher.

Glück

Letzte Oktobertage Von den Bäumen fallen die Blätter. Sie finden keinen Halt mehr. Die Sonne läßt sie zwar in bunter Farbenpracht aufleuchten als Abschied. Der Wind hebt sie noch einmal in die Höhe. Doch sie fallen und fallen zur Erde. Bald recken die Bäume ihre kahlen Äste zum Himmel als würden sie um Hilfe bitten, doch die Hilfe steckt tief in ihnen selbst und tröstet, denn der Frühling kommt wieder und lässt neue Blätter wachsen. Es sind aber nicht dieselben, die für immer verlorenen. U. Schirmer

November In Häuserfluchten, wohlvertraut, hat seine Nebel er gebraut, der schweigende November. Du hörst den Trippelschritt der Schönen und siehst sie leider kaum. Du spürst den Blätterregen von jedem Baum. Du fühlst den Herzschlag deiner Stadt und lauschst in sie hinein. Warst auf belebten Wegen du jemals so allein? Und alles macht der Nebel gleich, ob häßlich oder schön. Er gibt dir tausend Rätsel auf beim Durch-die-Straßen-Gehn. In Häuserfluchten, wohlvertraut, hat seine Nebel er gebraut, der schweigende November. Hans Joachim Koppe

werb mit anderen, sind also unter Druck.“ Und ständig würden sie deshalb Dinge tun, die am Ende zu nichts führen. Entspannung, Gelassenheit, Ausgeglichenheit wachsen mit dem nachlassenden Erfolgsdruck. „Je älter die Menschen werden, umso zufriedener sind sie mit dem, was sie erreicht haben“, sagt die Wissenschaftlerin. Ab dem 40. Lebensjahr, so hat sie ermittelt, wachse die Zufriedenheit alle 10 Jahre um etwa 5%.


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Veranstaltungen Konzertspezial, Gauklerabend mit „Pampatut“ Infos und Karten unter 03 38 48 / 6 02 21 Weihnachtsmarkt der Sinne, an den ersten beiden Adventswochenenden, jeweils von 12 bis 18 Uhr. (kostenfrei) Infos unter 03 38 48 / 6 02 21 29


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Der Krystall-Laden in der Brandenburgerstraße 64 in Potsdam feiert seine Neueröffnung! Im Herzen des Potsdamer Bummel-Boulevards, eröffnete eine Filiale vom Berliner Mineralien Zentrum. Im Angebot befinden sich Kristalle und Mineralien aus aller Welt. Natürlich sind auch Mineralien von den klassischen Fundorten wie Thüringen und dem Erzgebirge vertreten. Im ca. 60m² großen Ladengeschäft finden Sie weiterhin Edelsteine-Ketten von der BabyBernstein-Kette bis zur Diamanten-Kette in breiter Auswahl. Die Öffnungszeiten sind Montag bis Samstag von 10 Uhr - 18.30 Uhr. Als Spezialität wird den Potsdamer - Glücksstein Chrysopras angeboten. Die Geschicht e Po t s d a m s ist eng mit dem Leben der PreußenKönige verbunden. Besonders Fr i e d r i c h I I auch als Friedrich der Große oder von seinen Untertanen liebevoll der Alte Fritz genannt, fühlte sich stark nach Potsdam hingezogen. Er baute

Potsdam zu seiner Lieblingsresidenz aus. Nach dem Schlesischen Krieg 1740 bis 1745 erlang Preußen die Regierungsmacht über Schlesien. In den Edelsteinminen um Gläserndorf in Schlesien wurde der einzigartige apfelgrüne Edelstein der Chrysopras abgebaut. Bei dem Chrysopras handelt es sich um einen durch Nickel-Mineralien von der Natur gefärbten Chalcedon. Dieser galt lange Zeit als einer der teuersten Edelsteine. Die intensive grüne Farbe des Chrysopras begeisterte den Preußischen König so sehr, dass er sich einen Tisch und eine Rauchgarnitur daraus fertigen ließ. Er wollte diesen Edelstein immer um sich haben und ließ von seinem Juwelier das Griffstück seines Gehstockes aus Chrysopras schnitzen. Neben der eigenständigen Farbe „Preußisch Ocker“ in orangegelb mit einem Braunton wurde die schwer

zu beschreibende Farbe des Chrysopras als „Preußisch Grün“ definiert. Schon die Griechen sahen in diesem grünen Edelstein einen Bewahrer vor Depressionen und einen Schutzstein gegen schwarze Magie. Der Chrysopras hat eine beruhigende Wirkung, sorgt für Ausgeglichenheit und hilft dem Träger, eine tiefe Zufriedenheit zu erlangen. Er bringt Licht und Helligkeit in das Herz. Diesen Eigenschaften zufolge wird der Chrysopars als Stein des Herzens bezeichnet. Die größte Wirkung entfaltet der Chrysopras bei dem Tragen auf der Haut, beim Hautkontakt. Die Fundstellen um Gläserndorf in Schlesien sind seit langer Zeit erloschen.Weitere Fundstellen von Chrysopras befinden sich in Queensland, Australien und den Bundesland Bahia in Brasilien. Der Gedanke an den „Alten Fritz“ und seinem Lieblingsstein Chrysopras sowie seine Liebe zu Potsdam waren ausschlaggebend für die Nennung.: Der Potsdamer Glücksstein – Der Chrysopras. Klaus Lenz

Veranstaltungen 21.10.09 – 16 Uhr Es war einmal …-Eine Familie spielt Theater! Ort: Ludwigsfelde, Kulturhaus

01.11.09 – 16 Uhr Konzert auf 88 Saiten mit dem Duo „Saitenzauber“ Ort: Luckenwalde, Studiobühne

15.11.09 – 11.30 Uhr Sonntagsbrunch Ort: Banketträume Seebad Casino Rangsdorf

24.10.09 Oktoberfest in Ludwigsfelde

06.11.09 – 18 Uhr Candle-Light-Diner Ort: Wintergarten-Restaurant Seebad Casino Rangsdorf

20.11.09 – 20 Uhr Konzert „Das Zigeunerlager zeiht in den Himmel“ Russische Zigeunerlieder und Romanzen Ort: Luckenwalde, Stadttheater

07.11.09 – 18 Uhr Kneipennacht Ort: Jüterbog

28.11.09 – 15 + 20 Uhr Popchor-TF präsentiert „Best of Musical“ Russische Zigeunerlieder und Romanzen Ort: Luckenwalde, Stadttheater

24.20.09 – 10 Uhr 2. Flegentreuer Wandertag Ort: Felgentreu, Naturhaus 24.10.09 – 20 Uhr Dia-Show „Gärten der Welt“ Ort: Stadtbibliothek Ludwigsfelde 25.10.09 – 10.30 Uhr 14. Töpfermarkt auf dem Töpfermarkt Ort: Dahme 28.10.09 – 20 Uhr Otto-Reutter-Abend Ort: Luckenwalde, Studiobühne 30.10.09 – 14 Uhr 2. Ludwigsfelder Wiesenkirmes Ort: Ludwigsfelde

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07.11.09 – 20 Uhr Kneipennacht Ort: Ludwigsfelde 08.11.09 – 15 Uhr Nachmittag mit Ursula Karusseit Ort: Waldstadt, Gutenbergstraße 14.11.09 – 20 Uhr Katja Ebstein & Band Ort: Luckenwalde, Stadttheater

28.11. bis 29.11.09 Weihnachtsmarkt Ort: Glashütte 29.11.09 – 10.30 Uhr Advents-Wanderung Ort: ab S-Bahnhof „Schichauweg“ 29.11.09 – 11.30 Uhr 1. großer Adventsbrunch Ort: Banketträume Seebad Casino Rangsdorf



Seniorenzeitung Teltow und Fläming 05/2009