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Dahme und Spree s

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Seniorenzeitung

für die Städte und Gemeinden des Landkreises Dahme-Spreewald

In Würde miteinander Leben Tag der offenen Tür am 11. September 2010 Eröffnung 10:30 Uhr Marchia Seniorenpflege GmbH

• Buntes Kulturprogramm • Mittag vom Grill & Kuchenbasar • Überraschung für Groß & Klein

Am Großen Zug 43 15713 Königs Wusterhausen OT Wernsdorf Telefon 03 37 62/ 9 07 42 Telefax 03 37 62/ 4 16 54

Ausgabe

4/2010 3. Jahrgang


Editorial

Ging es Ihnen auch schon einmal so? Sie leben seit Jahren in einer Straße und plötzlich fragt Sie einer, der erst sieben Jahre ist, warum denn alle Lampen grün sind, nur die eine dahinten ist silbern!? Ist sie das? Ist mir überhaupt noch nie aufgefallen. Ich habe 16 Jahre lang nur wenige Meter entfernt von jenem Tunnel in Duisburg gewohnt, an dem vor wenigen Tagen 21 junge Menschen zu Tode gequetscht wurden. Die meisten an einer kleinen Treppe, über die sie hatten fliehen wollen. Eine Treppe? Wie oft bin ich durch diesen Tunnel gefahren, manchmal mehrmals täglich, oft mit dem Fahrrad. Nie habe ich wahrgenommen, dass dort an einer der Tunnelaußenseiten eine kleine Treppe war. Ansonsten kenne ich den Tunnel gut. Ich habe ihn nie gemocht. Rund und glatt und nichts zum Festhalten. Vier Autospuren, zwei Radwege, zwei ordentliche Fußwege in einer Röhre mit lang gezogenem lautem Hall. Sehr breit also und darum viel niedriger vom Gefühl als in der Realität. Da willst du schnell wieder raus, wenn du alleine bist. In einer kleinen Gruppe macht es vielleicht Spaß, gemeinsam „Echo“ zu rufen oder „Wesel“. Aber die jungen Leute im Anmarsch zur Loveparade waren keine kleine Gruppe. Sie waren zu Hunderten, wahrscheinlich Tausenden eingepfercht. Sie kamen nicht vorwärts und nicht mehr zurück – und der Druck von außen wurde immer größer. Ich bekomme Panik schon bei dem Gedanken. Und dann ist da diese schmale Treppe. Ein Nadelöhr, aber auch eine kleine Flucht. Wie tragisch: weil alle dort hin drängen, sterben hier die jungen Australier, Chinesen, Deutschen und Spanier. Entschuldigen Sie, wenn ich Sie als Duisburger zu dieser neuen Ausgabe der Seniorenzeitung mit solchen Gedanken begrüße. Sie bewegen mich und vielleicht können Sie das ja verstehen. Ihr Detlef Schlüpen

Sieglinde Heppener

Rente mit 67 setzt voraus, dass es Arbeit gibt Die seniorenpolitische Sprecherin der Brandenburger SPD-Fraktion, Sieglinde Heppener, schließt sich Forderungen aus der Bundespartei an, die Rente mit 67 auf den Prüfstand zu stellen. „Solange es nur wenige Arbeitsmöglichkeiten für ältere Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer gibt, führt die Rente mit 67 zu einer faktischen Rentenkürzung“, sagte sie und verwies auf die Überprüfungsklausel in dem von der damaligen Großen Koalition verabschiedeten Rentengesetz. Diese Klausel sehe vor, die Rente mit 67 nur dann einzuführen, wenn

die Beschäftigungssituation älterer Menschen dies auch zulasse, erklärte die SPD-Politikerin. Sie forderte, diese Klausel ernst zu nehmen und entsprechend anzuwenden. Die Rente mit 67 verunsichere vor allem die Altersgruppe der 60- bis 64-Jährigen, betonte Heppener. „Ein vorzeitiger Renteneintritt führt unweigerlich zu Einbußen bei der Rentenhöhe, auch wenn er aus Gründen der Arbeitslosigkeit erfolgt“, sagte sie. Man müsse davon ausgehen, dass dies eine Vielzahl der älteren Arbeitnehmer betreffe. / Pressestelle SPD-Landtagsfraktion / LDS

Biomilch aus dem Spreewald Für 30 Rangsdorfer Seniorinnen und Senioren hatte der örtliche Seniorenbeirat eine Tagesfahrt in den Landkreis Dahme-Spreewald organisiert. In Münchehofe waren sie eingeladen, die Gläserne Molkerei zu besichtigen. Von einem gläsernen Gang aus konnten die Senioren den Beschäftigten bei der Arbeit über die Schulter sehen und erfuhren, was sie schon immer über die Herstellung von Milch, Käse, Butter, Joghurt, Quark und Sahne erfahren wollten. Von der Anlieferung der Milch bis zum Käse wurde ihnen alles gezeigt und erklärt. Zum Beispiel, dass die Molkerei Münchehofe ausschließlich Biomilch umliegender Biolandwirte, überwiegend aus dem Spreewald verarbeitet. Und natürlich durften sich alle in der hauseigenen Milchbar vom überragenden Geschmack der Biomilch und dem Käse überzeugen und sich in dem zur Molkerei gehörenden Hofladen auch gleich mit einigen Erzeugnissen der Molkerei versorgen. In Storkow hatte die Reisegruppe

anschließend Gelegenheit, die historische Altstadt zu besuchen. Über den 1996 neu gestalteten Marktplatz, der mit 100-jährigen Linden und der „Friedenseiche“ von 1814 umsäumt ist, ging es zur rekonstruierten Klappbrücke über den Storkower Kanal und vorbei an der Storkower Mühle mit Dampfmaschine am Mühlenfließ zur ehemaligen Schmiede und zur Stadtkirche aus dem 14. Jahrhundert mit 36 Meter hohem Turm. Auf dem Rückweg schließlich durfte die Schleuse Storkow nicht ausgelassen werden. Nach einem Zwischenstopp im Altstadt-Cafe reichte die Zeit vor der Rückfahrt auch noch für die Besichtigung der Burg Storkow aus, die sich nach 10-jährigem Wiederaufbau in neuer Schönheit / Leder / LDS präsentiert.


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Königs Wusterhausen

Plakat-Aktion „Wir sind Königs Wusterhausen“, lautet der Titel einer Aktion, bei der Bürger aller Altersklassen aufgefordert sind, in Bildern und Zeichnungen, auf Fotos oder in Collagen visuell darzustellen, wie sie sich selbst als Bewohnerinnen bzw. Bewohner unserer Stadt sehen und was Königs Wusterhausen für sie ausmacht. Inhaltliche Vorgaben gibt es nicht. Aus den Motiven entstehen Plakate, die im Oktober erstmals in der Innenstadt aufgehängt werden und so in ihrer Gesamtheit das vielfältige Bild von Königs Wusterhausen zeigen. Die besten drei Motive werden prämiert. Die Gewinner erwartet

eine BBI-Besichtigungstour einschließlich Imbiss mit dem Bürgermeister und jeweils 9 Gästen ihrer Wahl. Alle Techniken, die sich visuell auf einem Plakat abbilden lassen, sind erlaubt. Motive im Format A3 oder A4 hoch oder auch vergleichbar in einem üblichen elektronischen Format sind noch bis zum 1. September unter Angabe von Name, Adresse und Alter einzusenden an den : Bürgermeister der Stadt Königs Wusterhausen, Schlossstraße 3, 15711 Königs Wusterhausen oder per Mail an: kw.buergermeister@ stadt-kw.brandenburg.de. / www.koenigs-wusterhausen.de / LDS

Heideblick

Herbst- und Erntelieder Zu einem besonderen Chor-Konzert mit Herbst- und Ernteliedern lädt der Gesang-Verein Frohsinn 1877 Freunde und Musikliebhaber am 3. Oktober auf den Hollberghof in Heideblick, Langengrassau ein. Der Chor, der bereits auf eine über 130 Jahre dauernde Geschichte verweisen kann, hat aus einem nahezu zur Erntezeit in den nahenden unerschöpflichen Repertoire herbst einstimmen will. Beginn bekannte und weniger bekannte um 11.30 Uhr. Lieder ausgewählt, mit denen er / www.heideblick.de / LDS

Bestensee

Generationswald Ende April fand in Bestensee am Mühlenberg die Erstbepflanzung des zukünftigen Generationenwaldes statt. Seit diesem Tag haben Bestenseer und Bürgerinnen und Bürger umliegender Orte die Möglichkeit, anlässlich verschiedener Jubiläen wie zum Beispiel runde Geburtstage, Geburt eines Kindes, Taufe, Eheschließung oder Ehejubiläum, aber auch in Andenken an eine Person, einen Baum in diesem Wald der Generationen zu pflanzen. / www.bestensee.de / LDS

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9. Tage der offenen Gärten 21 Gärten zwischen Straupitz und Großziethen waren es diesmal, die am 21. und 22. August an der von VHS Dahme-Spreewald und Naturpark Dahme-Heideseen initiierten Aktion teilnahmen. Haus- und Selbstversorger-Gärten mit Blumen, Obst, Gemüse und Kräutern waren ebenso vertreten wie Familiengärten, Landhausgärten, Staudengärten, Parkgärten und Gärten mit Feuchtbiotopen oder speziellen Pflanzensammlungen. Kein Garten glich dem anderen und in manchen Gärten gab es „Extras“ wie Lesungen und Musik. Das macht die Tage der offenen Gärten jedes Jahr aufs Neue spannend, und auch dieselben Gärten zeigen sich jedes Jahr anders. Darum waren die Veranstalter auch in diesem 9. Jahr der Aktion wieder sicher, dass es steigende Besucherzahlen geben würde – und natürlich viel Freude über die so vielseitig gestalteten Gartenrefugien, die vielen guten Gespräche zwischen den grünen Pflanzenwesen und manche leckere Kostproben und Pflänzchen zum Mitnehmen. Ein großes Dankeschön gilt allen Gärtnern, die dieses Erlebnis mit der Öffnung ihrer privaten Gärten möglich gemacht haben, heißt es aus der Volkshochschule. Dort wird bereits über die 10. Auflage und damit ein erstes Jubiläum der Tage der offenen Gärten in 2011 nachgedacht. / www.dahme-spreewald.de

Impressum Die Seniorenzeitung „Dahme und Spreewald“ erscheint sechsmal im Jahr in Zusammenarbeit mit der Kreisverwaltung Dahme-Spreewald. Sie wird kostenlos verteilt. Herausgeber:

ELRO-Verlagsgesellschaft mbH Eichenallee 8 • 15711 Königs Wusterhausen Tel. 03375 / 24 25-0 • Fax 03375 / 24 25 22 www.elro-verlag.de Außenstelle: Fichtestraße 1 • 15711 Königs Wusterhausen Tel. 03375 / 21 43 19 • Fax 03375 / 52 81 78 e-mail: satz2@elro-verlag.de www.elro-seniorenzeitungen.de

Redaktion:

Leiter Detlef Schlüpen Tel. 033708 / 929090 • promanage@t-online.de Erika Thiele, Jutta Melzer, Ronald Muldner, Ingeborg Spittler, Ursula Klucke, Dr. Rolf Donner

Anzeigenannahme:

Manuela Palm Tel. 03375 / 21 43 19 • Fax 03375 / 52 81 78 e-mail: satz2@elro-verlag.de Wolf Glaeser Tel./Fax 033767 / 806 16 • Mobil 0162 / 961 41 95 e-mail: wolf-glaeser@t-online.de Arno Klamann Tel. 030 / 744 44 75 • Fax 030 / 70 78 43 01 Mobil 0175 / 514 27 60 Hella Bialluch Tel./Fax 033762 / 9 32 44 • Mobil 0178 / 807 24 57

PR-Beratung:

Michael Setz-Kuss, Tel. (030) 53216040, e-mail: kussmanuskripte@gmx.de

Zusammenarbeit:

Landkreis Dahme-Spreewald Kreisverwaltung Reutergasse 12 • 15907 Lübben

Beiträge, Anregungen, Kritiken, Veranstaltungshinweise und andere Einsendungen sind zu richten an: Detlef Schlüpen, Seebadallee 53, 15834 Rangsdorf (nur per Post, möglichst PC-Ausdruck, mindestens in 12pt und zusätzlich auf Diskette) Hinweise der Redaktion: Die Redaktion behält sich das Recht vor, Zuschriften auszugsweise wiederzugeben. Namentlich gezeichnete Veröffentlichungen müssen nicht mit der Meinung der Redaktion übereinstimmen. Für unaufgeforderte Zuschriften, Fotos und andere Materialien haften wir nicht. Die Weiterverwendung der Anzeigen bedarf der Genehmigung des Verlages. Für den Inhalt der Anzeigen zeichnet der Auftraggeber verantwortlich. Es gelten die AGB des ELRO-Verlages. Auf der Titelseite: Schwanenburg Seniorenpflegeheim, Marchia Seniorenpflege GmbH


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Wenn man in Groß Machnow den Namen Heidi Kansy erwähnt, ist man erstaunt, wie groß der Bekanntheitsgrad ist. Vielen ist sie noch als Lehrerin in Erinnerung und die meisten schwärmen von der Ortschronik Groß Machnow, deren 3. Teil 2010 soeben erschienen ist. Heidi Kansy wurde in BerlinZehlendorf geboren und wuchs in Stahnsdorf auf. Den Wunsch, Lehrerin zu werden, hatte sie schon in der ersten Klasse. Sie fand die Klassenleiterin so toll, dass sie am liebsten das Schuljahr wiederholt hätte. Und dann wurde tatsächlich während ihrer Schulzeit für den Lehrerberuf als Grundschullehrer geworben und Heidi Kansy ließ sich am Lehrerinstitut Potsdam für den Mehrstufenunterricht ausbilden. Das bedeutete, dass Kinder unterschiedlicher Jahrgänge in einer Klasse unterrichtet wurden. In ihrer Ausbildung lernte sie verschiedene Schulen mit Mehrstufenunterricht kennen, absolvierte Praktika und ihre Prüfungslektionen in Deutsch und Mathematik. Nach der Ausbildung hoffte sie auf einen Einsatz an der Mahlower Schule, um nahe am Heimatort und den Eltern zu sein. Doch das Institut für Lehrerbildung delegierte sie nach Glashütte in den letzten Zipfel des Kreises Zossen. Dennoch war der Beginn für Heidi Kansy ideal. In Glashütte wohnten etwa 100 Personen, dadurch war die Schülerzahl gering, etwa 4 bis 10 Kinder je Klassenstufe. Aus Dornswalde kamen Kinder mit dem Pferdewagen in die Schule. 1960 wurde Heidi Kansy nach Groß Machnow versetzt. Sie wohnte jetzt in der Schule und erteilte noch Mehrstufenunterricht, bis die Zahl der Schüler groß genug war, um die Kinder der 1. und 2. Klasse in Groß Machnow zu unterrichten und sie anschließend ab der 3. Klasse in die Polytechnische Oberschule nach Rangsdorf zu schicken. Ab 1974 fuhren dann alle Schüler mit dem Schulbus nach Rangsdorf und die ehemaligen Klassenzimmer in Groß Machnow wurden als Bibliothek, Dienstleis-

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Bleibe jung – damit du alt werden kannst

Heidi Kansy Von Ursula Klucke

Familie und das Gut, sowie alte Fotos übersandte. Und dann war es der Rangsdorfer Bürgermeister, der die Idee hatte, daraus eine Ortschronik zu erstellen. Heidi Kansy war bereit zu recherchieren, das Gesammelte zu ordnen, Wesentliches zu notieren, Telefonate und Briefwechsel zu führen, alte Tageszeitungen zu lesen, Bildmaterial auszuwerten, Literatur zu wälzen, Eintragungen in Kirchenbüchern zu studieren. Mittlerweile sind mit Unterstützung vieler anderer drei Broschüren publiziert, die das Leben in Groß Machnow in Vergangenheit und Gegenwart dokumentieren. Und weitere sind in Vorbereitung, denn inzwischen hat die ehemalige Lehrerin zwei Schränke voller Material und Erinnerungen zusammengetragen.

Heidi Kansy findet daneben immer noch die Zeit, mit Liebe ihren Garten zu gestalten. Neben der Bewegung bietet der Garten ihr Freude und Entspannung. Überall in Haus und Garten spürt man, dass Heidi Kansy eine kreative Frau ist. Viele ihrer schönen Tonarbeiten, Zeichnungen und Malereien sind im Zirkel Kreatives Arbeiten in der Akademie 2. Lebenshälfte tungsannahmestelle, Versammlungsraum der LPG entstanden. oder zur Lagerung von Luftschutzmaterial genutzt. Heidi Kansy hatte schon zu DDR1990 bekam Heidi Kansy die Möglichkeit, das alte Zeiten viel Spaß als ReiseleiteSchulgebäude zu kaufen. Sie war im Laufe der Jahre rin für ein Reisebüro in Königs eng mit Groß Machnow verwurzelt, leitete hier 15 Wusterhausen. 1999 erwarb sie Jahre lang eine Frauengymnastikgruppe und war nach 3-monatiger Fortbildung als Keglerin aktiv. Sie kaufte das Haus, holte ihre ein Zertifikat zur Begleitung von Mutter zu sich und mit den Familien der beiden Reise- und Gästegruppen. Und Söhne wurde es ein Viergenerationenhaus. Heidi denen stellt sie besonderes gerKansy beendete 1998 nach 40 Dienstjahren ihren ne ihre nähere Umgebung vor. Schuldienst. Sie selbst fährt mit Freundinnen und Bekannten einmal im Monat Nun hatte sie mehr Zeit, sich mit der Geschichte quer durchs Land. Sie nutzen Groß Machnows zu beschäftigen. Das dortige hierbei das Brandenburg Ticket, Gutshaus entstand 1815 und wurde von Jean Si- Touristeninfos, Stadtführungen, meon Coste erbaut, einem Seidenfärber von Beruf Busfahrten. Im Umkreis von 30 km und Besitzer einer Meierei im Tiergarten Berlin, der kommt das Fahrrad zum Einsatz. als geschickter Geschäftsmann zu ansehnlichem Nach einer Fahrt durch die Natur Vermögen gekommen war. Ein in Paris lebender bringt ein Gaststätten- oder CafeNachfahre, Paul Coste, ein berühmter Golfspieler, besuch die nötige Entspannung. gab den Anstoß zu Nachforschungen über die Familie Coste und deren Spuren im märkischen Wie man jung bleibt? Aktiv sein, Sand. Er befragte dazu zufällig eine Bekannte von etwas für die Gesundheit und die Heidi Kansy, mit der sie in Stahnsdorf in die Schule Seele tun, sich Hobbys zulegen, gegangen war. Diese stellte den Kontakt zu Heidi Kontakte halten oder neue aufKansy her, die Paul Coste Informationen über seine bauen und positiv denken.

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Freiwillige vortreten für die Liebe Wie und wo Senioren sich und anderen Gutes tun können Mal Hand aufs Herz? Wie verbringen Sie Ihre Freizeit? Mit Münzen oder Briefmarken sammeln? Laubsägearbeiten oder Rosen züchten? Skat spielen oder Fitnessstudio? Das sind alles ehrenwerte Hobbys, die uns ausfüllen und unser Leben verschönern können. Aber haben Sie schon einmal daran gedacht, noch mehr aus Ihrem Senioren-Leben zu machen? Zum Beispiel anderen Menschen vorlesen? Krankenhaus- oder Gefängnisbesuche? Bei der Seniorenzeitung mitarbeiten? Im Tierschutzverein oder für die Umwelt aktiv sein? Kurz und gut: Anderen Menschen helfen und damit diesen Menschen UND sich selbst etwas Gutes tun. Einige zehntausend Berliner und

Unser Foto zeigt den Autor Michael Setz-Kuss im Dezember 2009 bei einer honorarfreien Lesung in einer Seniorenfreizeitstätte. Gelesen wurden „kritische Weihnachtsgeschichten“. Im November und Dezember 2010 sind noch einige wenige Lese-Termine frei. Wenn sich Ihre Freizeitstätte für eine kostenlose Lesung von Weihnachtsgeschichten interessiert, wenden Sie sich bitte schriftlich oder telefonisch bzw. per Email direkt an Michael Setz-Kuss, Lehmusstraße 16, 12524 Berlin, Tel. (030) 532 16 040, Email: Kussmanuskripte@gmx.com

Vera M. ist 64 Jahre alt und ehemalige Büroangestellte. Seit ihrer Frühpensionierung arbeitet die dreifache Großmutter einmal wöchentlich für zwei Stunden ehrenamtlich als „Lesepatin“ an einer Grundschule. Lesepaten unterstützen schwache Schülerinnen und Schüler beim Lesen und Vorlesen. Eine unschätzbare Hilfe mit Langzeitwirkung. Dazu Vera: „Ich weiß, wie es um viele Schulabgänger bestellt ist! Meine ehrenamtliche Arbeit bedeutet für mich zweierlei: Ich helfe den Kindern und damit unserer Gesellschaft. Und ich tue mir selbst etwas Gutes. Meine Arbeit macht mich glücklich!“ Weitaus mehr als zwei Stunden pro Woche investiert Liesel K. aus Potsdam in die ehrenamtliche Arbeit. Sie besucht fast täglich ältere und kranke Mitbürger, liest ihnen Geschichten aus Büchern oder Nachrichten aus der Zeitung vor, schreibt auch einmal Behördenbriefe, plaudert mit ihnen und zeigt den Menschen: „Du bist nicht alleine! Wir kümmern uns gemeinsam!“ Gerhard F. war schon immer sportlich und ist es auch noch im 67sten Lebensjahr und nach dem frühen Ableben seiner Frau: Er hilft der Jugend beim Fußballtraining und ist auch sonst im Verein der gute Geist. „Am wohlsten fühle ich mich aktiv unter anderen Menschen“, sagt er. „Das ist besser, als alleine auf einer Parkbank oder einsam zu Hause herumzuhocken. Im Verein blühe ich richtig auf!“

Tausend Möglichkeiten

Das Spektrum für ehrenamtliche Freiwillige ist enorm groß. Vielleicht lieben Sie Tiere und könnten in einem Tierschutzverein helfen? Dann gibt es Aktivitäten gegen Rassismus und im Antifaschismus, Kontakte zu Seniorenheimen, Krankenhäusern, Schulen. Einige Brandenburger engagieren sich von uns kümmern sich auch um freiwillig. Wenn Sie mehr darüber Gefangene ohne Familie. „Besuche wissen wollen, lesen Sie weiter: und Gespräche sind das Wichtigs-

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Sich gegenseitig stützen: Besuche bei älteren Nachbarn. Es gibt viele Möglichkeiten für Freiwillige im Ehrenamt. Foto: E. Bürger

te für diese Menschen“, sagt eine Freiwillige. „Und ab und zu mal eine gute Zeitschrift, um diesen verirrten Menschen ein Ziel und eine bessere Zukunft zu weisen“. Aber egal, wie und wo Sie sich engagieren: Es sind meistens die vielen kleinen Schritte, die uns im Leben ein Stück weiterbringen, anderen Menschen helfen und uns persönliche Zufriedenheit bringen.

Hundert Adressen Im gesamten Bereich unserer Seniorenzeitungen finden sich staatliche, halbstaatliche und private Dienste, bei denen Sie sich wegen eines Ehrenamtes erkundigen können: von der Stadtverwaltung und deren Sozialdienste über das Rote Kreuz, Volkssolidarität, Arbeiterwohlfahrt, Arbeitersamariterbund, Union Hilfswerk, Caritas, Diakonie, Sportvereine, demokratische Parteien, Stiftungen, Umweltverbände, Sozialläden, Essen- und Kleiderausgabestellen, Tierschutz, Schulen. Wenden Sie sich an eine Stelle in Ihrer Nähe. Wer über Internet verfügt, kann mit folgenden Suchbegriffen googeln: „Ehrenamt Berlin Brandenburg“, „Freiwilligendienste Berlin Brandenburg“ oder den Namen Ihrer Stadt oder Gemeinde zusätzlich in die Suchmaschine eingeben.

AUFRUF

Wir rufen alle Dienste und sozialen Einrichtungen im Verbreitungsgebiet der Seniorenzeitung auf, sich bei uns zu melden. Bitte nennen Sie uns Ihre Kontaktadresse und Ihren Personalbedarf sowie das eventuelle Arbeitsgebiet. Dann können wir in den nächsten Ausgaben der Seniorenzeitungen gezielt informieren, wo es vielleicht Engpässe und Bedarf an Freiwilligen gibt. Bitte wenden Sie sich an die Redaktionsleitung (Anschrift und Kontakt im Impressum). Michael Setz-Kuss


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Herzlich willkommen im Internet:

www.elro-seniorenzeitungen.de 7


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Traumnote für Storkower Gemeindepflege Vorige Woche ist Bernd gestorben. Plötzlich und unerwartet. Herzinfarkt. Nicht der erste aus meinem Freundeskreis. Immer Krebs oder Infarkt. „Je älter man wird, desto dichter erfolgen die Einschläge“, resümierte der wohl bekannteste Showmaster der älteren Generation Peter Frankenfeld in seinem letzten Fernsehinterview. Ein Angehöriger ist plötzlich allein. Hat er Glück, fängt ihn eine intakte Familie auf, sind Kinder und Enkel für ihn da oder ein interessanter Job sorgt für Bindung an ein aktives Leben.

24 h

häusliche Intensivpflege

Pflege in Wohngemeinschaften

s s

03 36 78 - 40 000 Aber unser Leben kann auch von einem Augenblick zum anderen durch einen Unfall oder eine Krankheit gravierend verändert werden. Pflegefall. Und das auf Jahre, vielleicht für immer. Das kann auch das Leben unserer Kinder und Enkel total aus dem Gleis werfen, sie an die Grenzen physischer und psychischer Belastung führen. In diesem Fällen wird unbedingt professionelle Hilfe nötig. Welche medizinische Versorgung für den Patienten optimal ist, entscheidet der behandelnde Arzt. Den Angehörigen

ist die Auswahl eines kompetenten und zuverlässigen Pflegedienstes überlassen. Für den Laien eine schwierige Aufgabe. Hilfe bieten die Ergebnisse der jährlichen unangemeldeten Überprüfungen der Pflegeeinrichtungen durch den Medizinischen Dienst. In diesem Jahr erzielte die „Gemeindepflege Storkow“ unter der Leitung des Krankenpflegers Rudolf Knorrek die Traumnote 1,0 bei der Qualitätsprüfung im Auftrag der Verbände der Pflege- und Krankenkassen des Landes Brandenburg. Eine Wohngemeinschaft für Intensivpflege - im ersten Moment etwas ungewöhnlich. Doch es ist eine gute Alternative zum Pflegeheim. Sie ermöglicht rund um die Uhr die ambulante Intensivpflege für tracheotomierte oder beatmete Menschen sowie Wachkomapatienten. Auf diese Fälle hat sich die Gemeindepflege Storkow spezialisiert. 24 Stunden werden die Schwerstkranken von examiniertem Fachpersonal umsorgt. Seit über 3 Jahren stellen Rudolf Knorrek und sein Team zwölf Plätze in vier Wohngemeinschaften in Storkow, Fürstenwalde, Lieberose und Wildau zur Verfügung. Die Gemeinschaften funktionieren wie eine Familie, die Angehörigen leben in der Nähe und können in die Betreuung einbezogen werden. Im Stützpunkt Storkow leben zwei Frauen und ein Mann in drei offenen Zimmern zusammen, zwei sind Wachkomapatienten. „Diese Pflege ist harte körperliche Arbeit“, gibt Simone Zube, Pflegerin in Storkow, unumwunden zu. Die Patienten werden über eine Sonde ernährt, können sich selbständig kaum bewegen, „Wir können sie doch nicht den ganzen Tag im Bett liegen lassen, wollen sie mobilisieren, an die frische Luft bringen. Und glauben Sie mir, sie spüren unsere von Herzen kommende Zuwendung“, ergänzt Pflegerin Inge Schubert. Kein Wunder, dass sich die Gemeindepflege schon nach kurzer Zeit einen guten Ruf erworben hat. Die Angehörigen wissen, dass die liebevolle und kompetente Pflege nur die eine Seite ist, dass sie auch Unterstützung bei allen bürokratischen Angelegenheiten erhalten und mit ausführlichen Informationen über die Leistungen der Pflege- und Krankenkassen versorgt werden. Das Recht auf ein menschenwürdiges selbstbestimmtes Leben für Schwerstbehinderte steht in der Gemeindepflege Storkow nicht nur auf dem Papier. „Es könnte doch meine Oma sein, die hier liegt. Oder mein Vater oder meine Mutter. Da ist es doch selbstverständlich, alles für die uns Anvertrauten zu tun, mit Liebe, Mitgefühl und Fachkompetenz.“ Dieses Credo des Leiters der Gemeindepflege Rudolf Knorrek garantiert die beste medizinische und menschliche Versorgung seiner Patienten.

Kontaktaufnahme: Gemeindepflege Storkow Ambulante soziale Dienste Rudolf Knorrek Rudolf-Breitscheid-Straße 12 15859 Storkow (Mark) Funk: 0172 4101312 Telefon: 033678 40000 Telefax: 033678 41588 www.gemeindepflege-storkow.de info@gemeindepflege-storkow.de l

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Bewegung: Eine Investition in ein wunderbares Körpergefühl! Eine ungewohnte Bewegung – und ohne Vorwarnung sind sie da: Rückenschmerzen! Rückenbeschwerden haben viele Facetten. Statistisch gesehen leidet etwa ein Drittel der deutschen Bevölkerung unter Rückenschmerzen. Glücklicherweise steckt beim akut auftretenden Rückenschmerz nur selten eine ernsthafte Erkrankung dahinter. Rückenschmerz bedeutet nicht immer gleich Rückenschaden. Häufig werden die Probleme durch ein Ungleichgewicht im Zusammenspiel der Muskulatur des Rückens ausgelöst. Wie entsteht dieses Ungleichgewicht? Durch falsche Körperhaltung und unzureichendes Training werden Gelenkkapseln und Bänder überdehnt und gelockert, und die Wirbelsäule belastet. Entgegen der allgemeinen Annahme, dass Bettruhe und Schonung angeraten sind, hilft gegen die häufig ungefährlichen Rückenbeschwerden eher Bewegung, wenn es die ärztliche Diagnose zulässt. Eine gezielte Bewegungstherapie und andere physiotherapeutische Maßnahmen können helfen, die Schmerzen zu lindern und die Beweglichkeit zu verbessern. Noch besser ist es, es gar nicht so weit kommen zu lassen, und sich zur Vorbeu-

gung von Rückenbeschwerden viel zu bewegen. Regelmäßiges Bewegungstraining unterstützt dabei, ein neues Körpergefühl zu entwickeln. Herr Schmolke, welche bewegungstherapeutischen Möglichkeiten zur Prävention und Behandlung leichter Rückenbeschwerden gibt es?

Da sind zunächst die klassischen physiotherapeutischen Behandlungsmethoden zu nennen, wie Manuelle Therapie, Krankengymnastik oder Massage. Im Rahmen von Einzelbehandlungen besteht dabei die Möglichkeit, ganz individuell auf die Symptomatik der Betroffenen einzugehen. Zusätzlich bieten sich Gruppentherapien wie beispielsweise Rückenschule, Krankenhaus Hedwigshöhe, Foto: Roland Horn Wirbelsäulengymnastik, Pilates oder Yoga an. erfolg zu überprüfen und den Wer Freude an der gemeinsamen Bewegung in Trainingsplan anzupassen. der Gruppe hat, kann in diesen Gruppentherapien seine Rückenmuskulatur kräftigen und muskuläre Werden diese Leistungen von Dysbalancen ausgleichen. Ein anderer Schwer- den Krankenkassen unterstützt? punkt der Gruppentherapien sind die Entspannungstechniken. Meditative Techniken wie zum Ja, die meisten Krankenkassen Beispiel autogenes Training können Muskeln lo- fördern Präventionskurse und ckern und Fehlhaltungen ausbügeln. Das Training auch den Rehabilitationssport. an Rückenfitnessgeräten, die speziell auf die Kräf- Allerdings sind die Fördermögtigung der Rückenmuskulatur ausgerichtet sind, ist lichkeiten für die Rückengesundein weiteres Angebot, das Rückenbeschwerden heit krankenkassenspezifisch vorbeugen oder lindern kann. unterschiedlich geregelt, sodass es verschiedene LeistungsangeWo werden diese Therapiemöglichkeiten ange- bote gibt. Deshalb ist es empfehboten? lenswert, sich im Einzelfall mit seiner eigenen Krankenkasse Physiotherapiepraxen, Gesundheitszentren und abzustimmen. gesundheitsorientierte Fitness-Studios bieten ein breites Spektrum der genannten Therapien Und was ist Ihre persönliche an. Bei der Auswahl der Einrichtung sollte man Empfehlung zum Thema Rückenjedoch Wert darauf legen, dass die Physiothera- gesundheit? peuten oder Krankengymnasten die persönliche Symptomatik der Betroffenen berücksichtigen, Das A und O für einen schmerzund die Therapie an die individuellen Bedürfnissse freien, flexiblen und belastbaren anpassen. Rücken sind das Wechselspiel aus Aktivität und Entspannung. Was ist dabei zu beachten? Und Bewegung und Entspannung tut nicht nur dem Rücken Um falsches oder belastendes Training zu vermei- gut. Sie beleben auch den Geist den, empfehlen wir, zunächst einen Gesundheits- und sind eine Investition in ein check durchzuführen. Gesundheitschecks sind rundum angenehmes Körperbesonders wichtig bei Personen, die über einen gefühl. längeren Zeitraum sportlich nicht aktiv waren. Neben einer Analyse der Muskelkraft sollte auch die Flexibilität des Rückens getestet werden. Mit Mehr zum Thema Physiotherapie sogenannten Cardiochecks prüfen wir vor Trai- und Gesundheitssport bei Rüningsbeginn darüber hinaus die Leistungsfähigkeit ckenbeschwerden, erfahren Sie des Herzens, sodass eventuelle Herzerkrankungen im Gesundheitszentrum Vitasport erkannt werden können. im Krankenhaus Hedwigshöhe, Erst auf Basis eines solchen Gesundheitschecks Höhensteig 1, 12526 Berlin. Konwird ein individueller Trainingsplan erstellt, der takt: Immo Schmolke, Leiter des Über- oder Fehlbelastungen vermeidet. Eine Wie- Gesundheitszentrums Vitasport, derholung der Tests ermöglicht es, den Trainings- Tel. 030 / 81 82 90 31

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Wissen am Sonntag. Weitere Medizinische Sonntagsvorlesungen Ab September informieren Mediziner der Klinikum Dahme-Spreewald interessierte Bürger wieder über Fortschritte bei der Behandlung von Volkskrankheiten Mit der zweiten Runde der Medizinischen Sonntagsvorlesungen führt die Klinikum Dahme-Spreewald GmbH in enger Kooperation mit der Technischen Hochschule Wildau (FH) ab September die überaus erfolgreiche Veranstaltungsreihe unter dem Motto „Wissen am Sonntag“ für alle an medizinischen Themen interessierte Bürgerinnen und Bürger fort. Die erste medizinische Sonntagsvorlesung fand bereits am 17. Mai 2009 mit Dr. PeerEkkehart Waurick, Chefarzt der Abteilung für Innere Medizin des Achenbach-Krankenhauses Königs Wusterhausen, zum Thema: „Wenn der Motor stottert – Herzklappenerkrankungen heute?“ statt.

an jedem zweiten Sonntag im Monat neueste medizinische Informationen. Denn die Themen sind so ausgewählt, dass sie interessant für viele Bürger sind. Und sollten nach der Vorlesung noch Fragen offen sein, so stehen die Referenten gerne für ein persönliches Gespräch zur Verfügung. Die Veranstalter würden sich freuen, wenn wieder viele Wissbegierige an jedem zweiten Sonntag im Monat den Weg in die Technische Hochschule Wildau (FH), Halle 14, Großer Hörsaal, finden würden.

Die nächste Sonntagsvorlesung findet am 12. September um 11.00 Uhr statt. Dr. med. Thomas Weber, Oberarzt der Abteilung Anästhesiologie und Intensivmedizin am Achenbach-Krankenhaus Königs Wusterhausen, und Thomas Pech, Rettungsassistent der Johanniter-Unfall-Hilfe e. V. an der Rettungswache Königs Wusterhausen, werden über das Thema „Ersthelfer am Unfallort: Lebensrettende Sofortmaßnahmen“ sprechen. Bereits ab 10 Uhr und nach der Vorlesung bis 13 Uhr gibt es im Foyer, bei schönem Wetter davor im Freien, an Nach der Sommerpause wird interaktiven Ständen der Johanniter-Unfall-Hilfe e. diese Veranstaltungsreihe wieder V. Informationen rund um erste Notfallmaßnahmen zu einem festen Bestandteil der für Jedermann. Kommunikation zwischen der Klinikum Dahme-Spreewald, der Die Klinikum Dahme-Spreewald GmbH und die Technischen Hochschule Wildau Technische Hochschule Wildau (FH) laden herzlich (FH) und den interessierten Bür- zur kostenlosen Teilnahme ein und wünschen den gerinnen und Bürgern aus der Besuchern von September 2010 bis Juni 2011 wieRegion. Interessierte erhalten der interessante Sonntagvormittage. Irene Göbel

Hier für Sie die weiteren Termine und Themen bis zum Jahresende: 10. Oktober: Schmerz hat einen Namen: Endometriose Dr. med. Rüdiger Müller, Chefarzt der Abteilung Gynäkologie und Geburtshilfe, Achenbach-Krankenhaus Königs Wusterhausen und Spreewaldklinik Lübben, Klinikum Dahme-Spreewald GmbH 14. November. Herz aus dem Takt: Herzrhythmusstörungen - gefährlich oder nur unangenehm? Diplom-Mediziner Frank Schwertfeger, Chefarzt der Abteilung Innere Medizin, Spreewaldklinik Lübben, Klinikum Dahme-Spreewald GmbH 12. Dezember: Endoprothetik – Möglichkeiten des modernen Gelenkersatzes Dr. med. Carsten Johl, Chefarzt der Abteilung Orthopädie und Unfallchirurgie, Spreewaldklinik Lübben, Klinikum Dahme-Spreewald GmbH

Tagespflege der Diakonie in Lübben Die Tagespflege der Diakonie Lübben befindet sich im ältesten Haus Lübbens in der Geschwister-Scholl-Straße 12, in unmittelbarer Nähe zum Stadtzentrum direkt am wunderschönen Hain gelegen. Es war schon immer ein Haus, in dem kranke, ältere Menschen betreut wurden. Die Diakonie erweiterte ihre Angebotspalette Anfang des Jahres 2010 mit einer Tagespflege für 12 Gäste. Die Tagespflege unterstützt, sichert und stabilisiert die häusliche Versorgung von pflegebedürftigen älteren Menschen durch ein ergänzendes teilstationäres Angebot. Die Einrichtung deckt den Betreuungs- und Pfle-

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gebedar f während einer begrenzten, festgelegten Zeit des Tages ab. Die Tagespflege soll durch ermutigende und Tagespflegegäste im Aufenthalts- und Beschäftigungsraum mobilisierende Impulse die Lebensqualität der Tagespflegegäste verbessern sowie die Überforderung pflegender Angehörigen abwenden. Die Tagespflege verfügt über einen großen Gruppenraum mit einer angrenzenden behindertengerechten Küche sowie 3 Ruheräume, die gleichzeitig auch als Ergo- und Physiotherapieraum benutzt

werden können und einen behindertengerechten Sanitärbereich. Bei schönen Leiterin der Wetter lädt Tagespflege der Marion der Hain zu Diakonie, Graßmann einem Spaziergang ein oder die Gäste können im Garten mit Blick auf das Geschehen an der Schleuse verweilen und die Natur genießen. Es stehen 2 Fachkräfte, 2 Pflegehilfskräfte und 2 – 3 ehrenamtliche Mitarbeiter für die tägliche Versorgung und Betreuung unserer Gäste zur Verfügung. Diakonie Lübben


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Dahme-Spree Seniorenzeitung

20 Jahre KARP GmbH – 20 Jahre Kompetenz und Zuverlässigkeit KARP ist in den letzten 20 Jahren für Königs Wusterhausen in der Berliner Straße 27 zu einem Synonym für Produktvielfalt, Qualität und Kundenfreundlichkeit geworden. Zum Firmenjubiläum sprach die Redaktion unserer Seniorenzeitung Dahme-Spree mit Geschäftsführer Mathias Karp. Seniorenzeitung: 20 Jahre KARP GmbH, das sind 20 Jahre erfolgreiche Arbeit eines Familienunternehmens. War es für Sie von Anfang an klar, welche Richtung Ihr beruflicher Weg nehmen wird? Mathias Karp: Als mein Vater Michael vor 20 Jahren die Firma gründete, war noch nicht abzusehen, wie erfolgreich der Weg unseres Unternehmens werden wird. Gestartet sind wir mit Unterhaltungselektronik, es folgten Telefon- und Bürotechnik. Heute bieten wir die gesamte Bandbreite der Telekommunikation, Alarmanlagen, Brandmeldeanlagen, Sicherheits- und Notrufsysteme, alle Bereiche der Computertechnik. Wer in einem solchen Umfeld groß wird, ist natürlich vorbelastet. Also habe ich nach dem Abitur an der Technischen Fachhochschule Wildau Wirtschaftsinformatik studiert und bin nach dem erfolgreichen Examen in das elterliche Geschäft eingestiegen.

Seniorenzeitung: In welchen Bereichen setzt die kann, sendet im Notfall ein Signal KARP GmbH in den nächsten Jahren die Schwer- an die Hausnotrufzentrale und alarmiert dort einen Mitarbeiter, punkte? der die erforderlichen MaßnahMathias Karp: Lassen Sie mich auf drei Bereiche men veranlassen kann, er kann näher eingehen: Bürotechnik, Einbruchmeldeanla- also im Bedarfsfall einen Arzt gen und Brandmeldeanlagen sowie Notrufsysteme. oder die Polizei zur Hilfe rufen. Wir bieten unseren Kunden zum Beispiel eine breit Wir haben zum Beispiel die Senigefächerte Palette an modernen Büroausstattun- orenheime in Schulzendorf, Groß gen, die nicht nur effizient, sondern auch ergono- Köris und Wünsdorf „Am Rosenmischen Bedürfnissen angepasst sind. Sie reicht garten“ mit derartigen Notrufsvon Aktenvernichtern über Diktiergeräte, digitale ystemen ausgerüstet. Auch im Kameras, Kopierer und Multifunktionsgeräte bis Mehrgenerationenhaus in Wildau zu Projektions- und Präsentationstechnik. Immer wurden die Wohnungen von uns wichtiger wird der Bereich, den man unter dem mit Hausnotrufsystemen ausgeBegriff der Gefahrenmeldeanlage zusammenfas- stattet. Wer sich für den Erwerb sen kann. Die Zahl der Einbrüche steigt ständig. einer Notrufanlage interessiert, Und die Täter haben meist leichtes Spiel, denn nur kann sich bei uns im Geschäft 3% aller Immobilien und gar nur 1% aller privaten in der Berliner Straße beraten Haushalte sind ausreichend geschützt. Dabei kön- lassen. Wir kommen aber auch nen wir alle Immobilien mit Sicherheitssystemen gern zu unseren Kunden nach aus- und auch nachrüsten, die von Zutrittskont- Haus und beraten an Ort und rollen, über den Einbruchsschutz, Videokontrolle Stelle. Denn unsere Anlagen bis zu Brandüberwachung reichen. Alles realisiert werden nach Ihren Bedürfnissen von einem System, zuverlässig und bequem für und Schutzbelangen konzipiert und errichtet. den Betreiber. Durch Fachkompetenz und indiSeniorenzeitung: Von besonderem Interesse viduelle Beratung und Betreuung wird für unsere Leser der Bereich der Hausnotruf- konnten wir uns in den letzten Jahren am Markt etablieren. systeme sein. Für unsere Kunden besonders Mathias Karp: Natürlich bemühen wir uns in allen wichtig: die Kosten für ein HausBereichen, den Bedürfnissen der Senioren gerecht notrufgerät können nach dem zu werden, zum Beispiel durch Tastenfelder mit Pflegegesetz als Hilfsmittel für vergrößerten Symbolen. Von besonderer Bedeu- Pflegebedürftige von der Pfletung ist der Hausnotruf, der es älteren Menschen geversicherung übernommen selbst bei gesundheitlichen Einschränkungen werden. ermöglicht, in ihrer gewohnten heimischen Umge- Seniorenzeitung: Im Namen unbung zu leben. Ein handlicher Notrufsender, der um serer Leser bedanken wir uns für den Hals oder das Handgelenk getragen werden das interessante Gespräch. K.H.

Weitere Informationen: KARP GmbH Berliner Str. 27 15711 Königs Wusterhausen Tel. 03375 - 25 81 0 Fax 03375 - 25 81 50 E-Mail: info@karp-gmbh.de www.karp-gmbh.de

Die KARP GmbH hat im Übrigen auch spezielle Seniorentelefone im Angebot. Diese stellen eine sinnvolle Ergänzung zu den im Artikel beschriebenen Hausnotrufystemen dar.

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Zeit-Gedanken – Gedanken-Zeit Von Eike Mewes „Ich habe keine Zeit!“ Immer wieder hören wir diesen unsinnigen Satz, denn jeder Mensch hat Zeit. Und dennoch stimmt der Ausspruch, es fehlt nur der kleine Zusatz „jetzt“. Dabei haben wir mehr Zeit denn je: Wir verlängern unsere Lebenszeit. Wir erfinden ständig Geräte, Maschinen, Apparate, die schneller arbeiten als wir selbst, die uns entlasten und uns viel Zeit abnehmen. Wir gewinnen freie Zeit und haben trotzdem weniger Freizeit. Wir lassen die Zeit für uns arbeiten und nehmen uns die (gewonnene) Zeit nicht für anderes oder für jemanden. Wir verlieren keine Zeit mit Zeitvertreib. Es ist höchste Zeit, sich Zeit zu nehmen für ein paar Gedanken über die eigene Zeit. Vor Zeiten, bereits um 400 v.Chr., schrieb Hippokrates eine Aphorismensammlung, die mit dem berühmten Satz beginnt: „Kurz ist das Leben, lang ist die Kunst.“ Hippokrates war Arzt, wie Sie wissen, folglich meinte er mit Kunst natürlich die Heilkunst. Noch heute verpflichten sich die Ärzte mit dem hippokratischen Eid, zeit ihres Lebens alles dafür zu tun, dass Sie nicht vor der Zeit das Zeitliche segnen müssen. Im Laufe der Zeit hat der Aphorismus eine Entwicklung genommen, die Auskunft gibt, wie zur jeweiligen Zeit gedacht wurde. Die hippokratische These wurde so aufgefasst, dass jedes Leben zu kurz ist, um überhaupt eine Kunst oder Wissenschaft vollständig beherrschen zu können. Aber auch wenn die Kunst unvollendet bleibt, das Bestreben danach, sich so viel wie möglich an Kenntnissen anzueignen, sollte die Lebenszeit eines

Menschen bestimmen. Kunst kommt von Kennen, Hauswirtschaft (von oikos = nicht von Können. Und Wissen ist Macht! Haushalt), beschreibt aber bei ihm nicht nur das Wirtschafts- und Die Dichter haben diesen Kunstbegriff philosophisch Finanzwesen im heutigen Sinne, erweitert, über die Heilkunst hinaus gedacht und auf sondern meint auch die Ökonodie Kunst zu leben bezogen. Goethe vor allem zitiert mie im Umgang mit der Zeit. Zeit häufig den Aphorismus des Hippokrates in diesem ist nicht nur Geld, sondern auch Sinne: „Die Kunst ist lang, das Leben kurz, das Ur- Dauer, Zeitraum, eine Definition, teil schwierig, die Gelegenheit flüchtig. Handeln ist die auf Aristoteles zurückgeht. Seit leicht, Denken schwer; nach dem Gedanken handeln ältester Zeit lehrte die griechische unbequem.“ (aus Wilhelm Meisters Lehrjahre) – „Ach Rhetorik, wie mit der Zeit ökonoGott die Kunst ist lang / Und kurz ist unser Leben! misch zu verfahren ist: Die Länge / Und eh man nur den halben Weg erreicht, / Muß der Rede, thematische Gliedewohl ein armer Teufel sterben.“ (Famulus Wagner rung, Anordnung der Argumente, im Faust). Friedrich Schiller hat den Aphorismus die Gewichtung der Schwerpunkso umgewandelt: „Ernst ist das Leben, heiter ist die te. Die Abfassung von Texten sollte Kunst.“ (Prolog in Wallensteins Lager). zeitlich in Relation zur Aussage stehen. In diese Tradition haben Kehren wir zurück zur griechischen Philosophie. sich viele spätere Literaten geEtwa hundert Jahre nach Hippokrates hat der Phi- stellt: mit wenigen Worten viel zu losoph Theophrast den Ausspruch getan: „Kaum sagen, sich kurz und prägnant hat man zu leben begonnen, da muss man schon auszudrücken. sterben.“ Und hinzugefügt, dass er erst als Greis weise geworden sei. Die Konsequenz, die er aus Sinnvoll mit seiner Zeit umzuseiner „kurzen“ Lebenszeit (er wurde 85 Jahre alt!) gehen, hat bis heute Gültigkeit gezogen hatte, lautete: Die Kunst besteht darin, mit behalten. Auch wenn sich die seiner Zeit sinnvoll und bedächtig umzugehen. Mit Zeit heute in Uhrzeit, Kalenderder Zeit sei es wie mit dem Geld, man müsse sie zeit, Terminen und Fristen besparsam „ausgeben“, keine Ausgabe komme teurer misst: Ob Sie Ihre Zeit produktiv zu stehen als die an Zeit. nutzen oder verschwenden, für hohe Ziele einsetzen oder nur Um Christi Geburt stellte der römische Philosoph für Nichtigkeiten verschleudern, und Dichter Seneca die Überlegung an, wie soll denn ist Ihre persönliche Entscheider Mensch sinnvoll leben, wenn er weiß, dass seine dung und bestimmt letztlich Ihr Lebenszeit kurz ist. Ausgehend von dem Zeit – Geld Zeitempfinden. Vergeht die Zeit – Vergleich des Theophrast kam er zu dem Ergebnis, langsam und langweilig, wird dass der Mensch den Wert der Zeit nicht erkennt, sie nicht weise ausgefüllt. Je im Gegensatz zu dem Wert des Geldes. Das Leben älter der Mensch wird, um so sei reich an Zeit, aber wir gehen achtlos mit der Zeit bedeutsamer wird der Begriff um und vergeuden sie für nichtige Ziele statt sie als der Zeit-Ökonomie. Der makostbares Gut zu betrachten. Aus dieser Erkenntnis terielle Wert der Zeit, die Zeit hat 1736 Benjamin Franklin, einer der Gründerväter des Geldverdienens tritt in den der USA die These formuliert: „Time is money“ = Zeit Hintergrund. Die Zeit der Gedanist Geld, und hat damit den „american way of life“ ken und der Erinnerungen, die entscheidend mitgeprägt. zeitlose geistige Beschäftigung bestimmt das Alter. In diesem Theophrast hat mit seiner Zeitdeutung den Begriff Sinne wünsche ich Ihnen eine „Ökonomie“ eingeführt. Zwar heißt oikonomia = geistreiche Zeitverwendung.

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Haus, Hof & Garten

Freizeitspaß für die ganze Familie

Nicht weit vom Schloß befindet sich der Kiebitzpark. Hier hätte sicher auch der König gern seine Freizeit verbracht. Liebevoll angelegt befindet sich in der Brückenstraße eine 18-Loch Filzminigolfanlage aus Schweden. Die gärtnerische Gestaltung mit einem kleinen Wasserfall, beranktem Pavillon und vielen Sitzmöglichkeiten lädt zum Verweilen ein. Minigolf bietet wie fast keine andere Sportart die Möglichkeit, mit der ganzen Familie, also Großeltern, Kindern, Enkeln und Urenkeln, gemeinsam eine wunderschöne und entspannte Zeit zu verbringen. Gleich nebenan können Kinder ab 4 Jahre auf dem Verkehrsübungsplatz unter Aufsicht die ersten wichtigen Verkehrsregeln, Vorsicht und gegenseitige Rücksichtnahme erlernen. Für die 4- bis 5jährigen stehen Elektroautos zur Verfügung. Ab 6 Jahren geht es dann mit echten motorgetriebenen Fahrzeugen mit Gaspedal und Bremse auf die Strecke. Natürlich angeschnallt und mit Sicherheitshelm. Das ist ein Spaß! Abgerundet wird der Besuch im Kiebitzpark durch das Eiscafé „Kiebitz“. Hier werden die Gäste mit leckeren Eisbechern, Milchshakes, Kaffeespezialitäten und einem kleinen Imbissangebot verwöhnt. Weitere Informationen gibt es auf www.kiebitzpark.de oder einfach 03375 216407 anrufen!

Friedersdorf Hauptstraße 22 % (033767) 803 71

Öffnungszeiten: Mo - Fr 8 - 12 u. 14 - 18 Uhr • Sa 8 - 12 Uhr

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Mondstein – Der Familienstein Der Name Mondstein ist dahin gehend irreführend, dass dieser Stein nicht vom Mond kommt. Er ist terristisch entstanden und wird auf unserer Mutter Erde gefunden. Der Eigenname Mondstein bezieht sich darauf, dass dieser Edelstein in kalten Farbtönen ein geheimnisvolles Schimmern hat. Dieses Schimmern wird nach seiner Familienzugehörigkeit der Gruppe Adular auch adualisieren genannt. Vielleicht stammt der Name Mondstein auch daher, dass die prachtvolle Farbentfaltung bei einer geringen Lichtzufuhr- also auch bei Mondlichtgegeben ist. Die ergiebigsten Fundstellen für qualitativ hochwertigen Mondstein befinden sich auf der Edelstein-Insel Ceylon (heute Sri Lanka), in Brasilien, Madagaskar, Indien und in Sammlerqualität auch in Norwegen. Nach der klassischen Fundstelle auf Ceylon wurde im 18. und 19. Jahrhundert der Mondstein als Ceylon-Opal bezeichnet. Der Mondstein wird nachweislich seit 2000 Jahren als Amulett-Stein und zur Herstellung von ungewöhnlichen, königlichen Schmuck verarbeitet. Um den Mondstein ranken sich viele Anekdoten und Mysterien. So wird er als „Edelstein der Liebe“ bezeichnet, der dazu dient, dass Liebende sich finden. In Indien war es üblich, dass sich die Frauen auf der Suche nach ihrem „Prinzen des Lebens“, Mondsteine in das Nachthemd eingenäht haben. Der Mondstein ist von seiner esoterischen Wirkung her, ein purer Yin-Stein (weibliche Energie). Auf den Unterleib gelegt (Wurzel-Chakra), verhilft er der Trägerin einen harmonischen

Mentruations-ablauf. Damit verbundene Schmerzen und Krämpfe werden gelindert. Als Amulett-Mondstein-Anhänger oder als Edelstein-Kette ge-

tragen stärkt er das Immunsystem. Auf das Stirn-Chakra gelegt schafft der Mondstein die Bereitschafft, andere Meinungen zu überdenken und festsitzende Verhaltensmuster zu lösen. Mondstein wird auch als Traumstein bezeichnet. Ei n e n p o li er te n M o n d s te i n (Handschmeichler) bei dem zu Bett gehen in der Hand gehalten, verhilft zu unkomplizierten und freundlichen Träumen. Vor dem Frühstück Mondstein energetisiertes Wasser getrunken, verhilft die Verdauung zu regulieren. Dazu den Mondstein für mindestens 2 Stunden in ein Glas Leitungswasser (kein Mineralwasser!) legen. Zur energetischen Reinigung empfehlen wir, den Mondstein für mindestens 2 Stunden in Hämatit oder für 10 Minuten in Kristall-Salz zu legen. Längeres Verweilen im Salz kann die Politur angreifen. Anschließend zum Aufladen für mindestens 2 Stunden in kleine BergkrystallTrommelsteine legen. Klaus Lenz Kraft der Edelsteine Berlin e.V. Wegerichstr. 7 12357 Berlin Tel.: 72 01 58 93

Spreewaldhof Leipe Tradition in bezaubernder Landschaft. Seit 20 Jahren führt die Familie Buchan den Spreewaldhof Leipe. Angefangen mit einem kleinen Spreewaldimbiss, besteht der Hof heute aus mehreren

traditionellen Gebäuden mit 16 gemütlich eingerichteten Zimmern. Am 21.08. feiern wir dieses Firmenjubiläum mit Ihnen mit einem bunten Rahmenprogramm. Am 19. September können Sie dann bei unserem Kürbisfest verschiedene Speisen rund um dieses Gemüse probieren. Ein Besuch lohnt sich aber immer. Direkt an einem Spreearm liegt der Spreewaldhof inmitten einer erholsamen Naturkulisse. Einen guten Appetit wünschen wir Ihnen in unserem Fischerstübchen. Hier erleben Sie auf der Spreeterasse eine regionale aber auch abwechslungsreiche Küche. Bei einem idyllischen Blick auf die abendlichen Fließe,

den Hochwald und einer typischen Spreewaldschleuse können Sie Ihre Speisen genießen. So lässt sich der Tag auf dem Spreewaldhof in entspannender Atmosphäre ausklingen. Am Radweg von Leipe nach Lübbenau gelegen, bietet der Hof mit seinem Imbiss die ideale Gelegenheit für eine kleine Stärkung vor der Überquerung der 13 Brücken. Ob romantische Abendessen und Übernachtung im Kaminzimmer, Abenteuer beim Wasserwandern, Paddeln und Radfahren - der Spreewaldhof bietet Ihnen Erholung und Abwechslung. Wir freuen uns auf Sie. K. Buchan

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Buchbesprechung

Wer nicht mit dem Wolf heult Autobiographische Aufzeichnungen eines Wagner-Urenkels Von Ingeborg Spittler Gottfried Wagner, Urenkel von Richard Wagner, Sohn von Wolfgang Wagner. Geboren 1947, Multimediaregisseur und Publizist, der über Kurt Weill und Bertolt Brecht promoviert hat. Lange hat er sich mit deutscher Kultur und Politik und mit der jüdischen Geschichte im 19. und 20. Jahrhundert beschäftigt. Er hat uns bemerkenswerte autobiografische Aufzeichnungen vorgelegt, die mich sehr beeindruckt haben.

Besonders die Briefe von Winifried an Hitler haben ihn tief beeindruckt und erst recht will er wissen, wie es wirklich war. Er erfährt, dass seine Großmutter auch nach 1945 weiter Kontakte zu ehemaligen Nationalsozialisten aufrecht erhielt. Zu Edda Göring, Ilse Heß und anderen Prominenten, die in diese Zeit verstrickt waren. Winifried Wagner ihrerseits stellt ihren missratenen Enkel Gottfried bereits als Freund der Bolschewiken und Juden vor.

Ich werde sie Ihnen nicht vollständig darstellen, denn viel zu viele Fakten hat Wagner umfangreich recherchiert, um der Wahrheit um seine Familie und ihre Verstrickungen mit den Nationalsozialisten möglichst nahe zu kommen. Ich fasse statt dessen das Vorwort von Ralph Giordano zusammen und hoffe, dass es mir auch damit bereits gelingt, Ihr Interesse an einem aufschlussreichen Kapitel deutscher (Kultur-) Geschichte zu wecken. Die Brüder Wolfgang und Wieland Wagner sind zerstritten, die Kinder beider dürfen nicht miteinander spielen. Gottfried wächst sehr behütet und abgeschirmt auf. Winifried Wagner, die Frau des 1930 verstorbenen Richard Wagner-Sohnes Siegfried, übt die Herrschaft über die Familie und die Festspiele nach dem zweiten Weltkrieg aus. Sie war seit 1923 eng befreundet mit Adolf Hitler, den sie „Wolf“ nannte. Vor und nach dem zweiten Weltkrieg huldigt sie dem Nationalsozialismus. Die Probleme damit werden verdrängt. Dokumente, Fotos, Beweise aus jener Zeit werden unter Verschluss gehalten.

Ohne seinen Fund preis zu geben, fragt er den Vater erneut nach den Verbindungen der Familie zu Hitler. Die Antworten des Vaters sind noch geprägt von den begeisterten und faszinierenden Erinnerungen an die Zeit des Nationalsozialismus. Wie denn seine Meinung zu den Juden sei will der Sohn wissen. Herumgerede, antwortet der Vater, Hetze. Hätte Hitler sich mit den Juden verbündet, hätte er den Krieg gewonnen. Die Juden waren Hitlers einziger Fehler, erklärt Wolfgang Wagner seinem fragenden Sohn.

und Schulfilmveranstaltungen. Aufmärsche, Eroberungen, Riesenkundgebungen, Aufnahmen von Leichenbergen aus den Konzentrationslagern, Bilder, die teilweise mit der Musik von Richard Wagner untermalt sind, lassen ihn nicht mehr los. Er möchte wissen, was damals wirklich geschah und in wie weit seine Familie darin verstrickt ist. Als er seinen Vater 1957 danach fragt, wird ihm klar gemacht, er sei mit seinen knapp 10 Jahren noch zu klein und er solle seine Hausaufgaben erledigen.

Je mehr sich der Sohn mit der Familiengeschichte während der Nazizeit beschäftigt, um so mehr bricht die Vater-Sohn-Beziehung auseinander. Gottfried Wagner leistet sehr gründliche Arbeit. Er will es genau wissen, reist nach Israel und spricht öffentlich über den „Fall Wagner“. Er stellt heraus, dass ein großer Künstler nicht gleichzeitig ein großer Charakter sein muss. Seine Tante Friedelind, die Schwester seines Vaters, bringt dem Neffen Achtung entgegen, erkennt, dass er eine ehrliche, aufrichtige Aufarbeitung der Familiengeschichte leisten will. Aber außer von seiner Mutter, die sich 1976 von Wolfgang Wagner scheiden lässt, schlägt Gottfried von seiner Familie nur Feindseligkeit entgegen.

Aber genau zu dieser Zeit findet Gottfried den Schlüssel zum so genannten Malersaal im Festspielgebäude. Er findet Fotos mit Winifried und Hitler, handgeschriebene Briefe und Dokumente. Beweise der Anhängerschaft zum Freund „Wolf“. Von der „Tragödie Bayreuth“ mit all den Erb- und Nachfolge-Querelen Mit 16 findet Gottfried in einem Holzschuppen bleibt Gottfried Wagner unbezwei Pappkartons mit Filmdosen. Gegen das Licht rührt. Aber er bekommt selbst gehalten findet er Aufnahmen der Großmutter im Ausland bei seiner Arbeit als Gottfried beschäftigt sich schon Winifried und anderer Familienmitglieder mit dem Regisseur zu spüren, wie weit im früh mit Bildern aus Wochen- Führer als weitere Beweise für die familiäre Ver- Kulturgeschehen die Macht des schauen, Illustrierten, Zeitungen ehrung des Führers. Familien-Clans Wagner reicht.

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Estragon Von Jutta Melzer / Zeichnung von Jürgen Melzer Die anspruchslose, mehrjährige Gewürzpflanze gedeiht auf kargem Boden, sowohl im Garten als auch in Töpfen auf dem Balkon. „Aber Vorsicht, nicht in die Nähe von Sauerampfer pflanzen“, rät der Fachmann. Ursprünglich stammt der Estragon aus südrussischen und mongolischen Steppengebieten. Er gelangte durch die Kreuzfahrer über das Mittelmeergebiet nach Mitteleuropa. Außerhalb Europas ist er im mittleren und südlichen Teilen Russlands, Mittel- und Nordasien sowie im Westen der USA heimisch. Seine Jahreszeit ist der Frühsommer bis zum Spätherbst. Er wächst bis zu 150 cm und blüht von Juni bis Juli mit unscheinbaren gelbgrünen können während des ganzen Blütenköpfchen. Sommers bis zum Frosteintritt geschnitten und gepflückt werden. Die beste Voraussetzung für gutes Gedeihen des Estragons ist Estragon ist eines der wichtigsten mittelschwerer, nährstoffreicher, Kräuter in der klassischen franzöfrischer, aber nicht nasser Boden. sischen Küche. Ein Muss bei der Er braucht viel Feuchtigkeit, ver- Zubereitung der Sauce béarnaise trägt aber keine Staunässe. Das und ebenso ein Teil des „Bouquet Kraut benötigt einen warmen, garni“ und der Frankfurter Grügeschützten Platz, verträgt Son- nen Soße. Der Geschmack des ne und lichten Halbschatten. Die Küchenkrautes Estragon ist leicht jungen Triebspitzen und Blätter pfeffrig, manchmal etwas bitter.

Riecht süßer als er schmeckt. Die Intensität hängt von der Sorte ab: Französischer Estragon ist der lieblichste, der russische der herbste. Dazwischen kommt der deutsche Estragon. Die Zweige des Estragons im Ganzen kurz zum Aromatisieren mitkochen und herausnehmen oder Blättchen abzupfen, klein schneiden und kurz mit ziehen lassen. Frisch in kleinen Mengen über Salat oder fertige Gerichte streuen. Verwendung findet der Estragon gut zu Fischgerichten, Eiern, zu hellem Fleisch, Quarkmischungen, hellen Gemüsesorten wie Spargel und Blumenkohl sowie hervorragend in Senfsoßen. Während des ganzen Sommers können frische grüne Triebspitzen geerntet werden. Will man Estragon trocknen, so schneidet man das Kraut Ende Juni handhoch über dem Erdboden ab und trocknet es im Schatten an einem luftigen Ort. „Wer aber die verminderte Würzkraft der getrockneten Blätter umgehen will, sollte besser das Kraut in Essig oder Öl einlegen“, rät Kräuterfrau Veronika Hermann vom Kräutergarten Petkus. „Estragonessig ist eine Feinschmeckerdelikatesse! Das feinwürzige Aroma der grünen Blätter muss man einfach probiert haben.“ Tipp der Kräuterfrau: Zwei bis drei saubere und trockene Estragonzweige in eine Flasche guten Weißweinessig stecken. Einen Teelöffel leicht zerdrückten weißen Pfeffer und eine getrocknete Chilischote zufügen. Gut verschlossen an einem kühlen Ort aufbewahren und zur Vinaigrette (mit Essig bereitete Soße) verwenden.

Zwei Kleiderbügel Kurzgeschichte von Lothar Petzold In ihrem Schrank hängen zwei schwere Kleiderbügel aus Buchenholz, die sie vorfand, als sie in die Wohnung einzog. Auf die Bügel ist in deutscher Sprache gedruckt: Alwin Hünecke, Herrenmoden. Sie kann nicht Deutsch sprechen, aber sie weiß: Die alten Häuser von Wroclaw stammen aus der Zeit, als die Stadt noch Breslau hieß; während die neuen, die nach dem Kriege hier und überall im Ostblock gebaut wurden, in gleicher Gigantomanie einem sowjetischen Muster entsprechen.

Ein Zuhause ist die Stadt für sie nie geworden, sie wohnt eher in ihrer polnischen Sprache, die sie bereits im Alter von sieben Jahren in Gedichte fasste. Die Rote mit den lodernden Haaren war bisherigen Herrschern nicht rot genug, die erlaubten nicht, ihre Texte zu drucken; nur manchmal erschien ein Gedicht in einer Zeitschrift. Die Systemwende ermöglicht ihr, Bücher herauszubringen. Aber nicht anders als zuvor, wohnt sie mehr in ihren Worten als in der großen Stadt, in die sie als Kind gebracht wurde. Fern den Wohnorten ihrer Vorfahren, fühlt sie sich in der Fremde, sagt: Ich habe ein Zuhause in einem Neutrum gefunden. In ihrem Zuhause kommen eines Tages zwei deutsche Frauen an, klopfen schüchtern an ihre Tür, fragen: Dürfen wir unsere alte Heimat noch

einmal sehen? Bereitwillig tritt die Polin zurück und öffnet ihre Tür. Die beiden Frauen sind am Ende des Zweiten Weltkrieges aus Breslau vertrieben worden, jetzt kehren sie in ihre Kindheit heim. Die Polin aus Lodz, inzwischen die meisten ihrer Jahre in Wroczlaw wohnend, entdeckt zusammen mit den Berlinerinnen: Wir hatten als Kinder hier selbe Spielorte und Spiele. Nach dieser Entdeckung weinen zwei deutsche Frauen mit einer Polin. Die drei verbindet das Schicksal, Vertriebene zu sein.

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Gesund alt werden im Kiez Eine Veranstaltung zeigt, wie Selbständigkeit und Lebensqualität im Alter gefördert und erhalten bleiben können Im Alter aktiv und selbständig zu bleiben und in der vertrauten Umgebung alt zu werden, das wünschen sich die meisten Menschen. Klar ist, dass durch den demografischen Wandel immer mehr ältere Menschen in den Berliner Bezirken leben werden. Je älter ein Mensch wird, desto wichtiger sind die Hilfeangebote in der direkten Nachbarschaft. Aber was brauchen ältere Menschen, um in ihrem Kiez gesund alt zu werden? Mit dieser Frage befasst sich die Fachtagung „Gesund alt werden im Kiez“ am Donnerstag, 2. September 2010, im Rathaus Schöneberg Berlin. Die Fachtagung zeigt in Vorträgen und mit praktischen Beispielen, wie es gelingen kann, dass auch in einer älter werdenden Gesellschaft so viele Menschen wie möglich am Leben im Kiez teilhaben und gesund bleiben können. In der Seniorenarbeit Tätige stellen immer wieder fest, dass sozial benachteiligte, kranke,

behinderte und isolierte Ältere oft nur schwer mit Angeboten der Gesundheitsförderung zu erreichen sind. Oft können diese Menschen nur noch eingeschränkt am Leben im Kiez teilnehmen. Wie kann das geändert werden? Wie können sich diejenigen, die in der lokalen Seniorenarbeit tätig sind, darauf einstellen? Das zeigt die Fachtagung „Gesund alt werden im Kiez“ in einem ihrer Themenblöcke. Auf der Fachtagung wird auch diskutiert, wo es sinnvoll ist, ehrenamtlich Tätige in die Seniorenarbeit einzubinden und wie Ehrenamtliche für ihre Arbeit anerkannt und qualifiziert werden können. Selbsthilfevereinen und Seniorentreffpunkte im Kiez sind wichtige Anlaufpunkte. Hier zeigt die Tagung auf, wie gesundheitsfördernde Aktivitäten gemeinsam geplant und umgesetzt werden können. Damit alte Menschen so lange wie möglich im Kiez und in ihrer Wohnung bleiben können, braucht es altersgerechte Wohnumfelder und Wohnräume. Das Thema Wohnen im Alter wird auf der Fachtagung in einem eigenen Themenblock debattiert. Die einzelnen Themenblöcke lassen genug Raum, um eigene Erfahrungen einzubringen und sich mit Anderen auszutauschen. Auf der Tagung sind zahlreiche Referentinnen und Referenten aus der Berliner Politik, der Wissenschaft und der Altenarbeit vertreten. Schirmherrin der Tagung ist die Gesundheitsstadträtin Dr. Sybill Klotz aus Tempelhof-Schöneberg. An

dem Abschlussplenum nehmen u.a. der Berliner Staatssekretär für Soziales, Rainer-Maria Fritsch, und die Bezirksbürgermeisterin von MarzahnHellersdorf, Dagmar Pohle, teil. Diskutiert wird dabei die Frage, wie die vielen politischen und gesellschaftlichen Initiativen zur Bewältigung des demografischen Wandels in Berlin gebündelt werden können. Denn um Allen die Chance auf ein Altern in bestmöglicher Gesundheit zu eröffnen, müssen alle an einem Strang ziehen. Die Fachtagung „Gesund alt werden im Kiez“ findet am Donnerstag, 2. September 2010, von 9.00 bis 15.30 Uhr im Rathaus Schöneberg Berlin statt. Adresse: John-F.-Kennedy-Platz 1 10825 Berlin. Anmeldungen unter anmeldung@gesundheitberlin. de oder über www.anmeldung. gesundheitberlin.de. Die Tagungsgebühr beträgt 10,00 Euro bzw. 5,00 Euro für Rentner, Studenten und Erwerbslose.

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genden Spieß, Fondueabende sowie unseren Partyservice für zu Hause an. Ganz „neu“ bei uns: „Bauernspektakel mit Programm und Unterhaltung“. Nach dem Feiern können Sie selbstverständlich auch in unser e r Pe n s i o n übernachten. D e n ke n S i e jetzt schon an Ihre Silv e s t e r f e i e r. Rechtzeitiges Re s er v i ere n si c her t gute Plätze. Wir freuen uns auf Ihren Besuch in unserem Hause. red


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Bauen, Haus & Hof Bestens informiert: Die airportworld bbi Das Besucherzentrum der Berliner Flughäfen macht Lust auf den neuen Flughafen für die Hauptstadt-Region / Umfassende Informationen zum Schallschutzprogramm / BBI-Schallschutzbus im Herbst wieder unterwegs Flughafen-Anwohner, Luftverkehrsenthusiasten und Berlin-Besucher können seit 2002 in der airportworld bbi (gegenüber des S-Bahnhofs Berlin-Schönefeld Flughafen) einen Blick hinter die Kulissen einer der größten Baustellen Deutschlands werfen – dem neuen Airport Berlin Brandenburg International BBI. Gleichzeitig informiert das Besucherzentrum der Berliner Flughäfen über die Chancen des BBI für die gesamte Region Berlin-Brandenburg und für jeden Einzelnen. Flughafenmodelle, Filme, Informationstafeln und zahlreiches „zum Anfassen“ geben sowohl einen umfassenden Überblick über das derzeitige Baugeschehen als auch über Planung, Architektur und Umweltschutz. Wechselnde Ausstellungen, ein Jobportal in Kooperation mit der Arbeitsagentur und ein Konferenzzentrum ergänzen das Spektrum. Verschiedene aktuelle Veranstaltungen unterstützen das Informationsangebot: So sprechen in der offenen Vortragsreihe „BBI Campus“ regelmäßig Experten des Flughafens über ihre Arbeit und vermitteln – nicht nur den Studenten aus Berlin-Brandenburg – praktische Kenntnisse und ihr „tägliches Handwerkszeug“. Ein Service- und Informations-Schwerpunkt der airportworld liegt beim BBI-Schallschutz-Programm. Flughafenanwohner können sich zu den Öffnungszeiten Montag bis Freitag von 10 bis 18 Uhr informieren und sich beispielsweise die Funktionsweise eines Schallschutzfensters erklären lassen. Der Eintritt in der airportworld ist kostenfrei. Telefonisch ist die airportworld unter 030 / 6091 2070 zu erreichen.

Eine Erfolgsgeschichte geht weiter: Der Schallschutz-Bus geht wieder auf Tour Fragen rund um die Antragstellung zum Schallschutz, aber auch zu den Schalldämmlüftern, zu den Schutz- und Entschädigungsgebieten oder zu baulichen Maßnahmen im Einzelnen wurden in den zurückliegenden Wochen zahlreich in den Umlandgemeinden vor Ort im Schallschutzbus beantwortet. Dabei wurde deutlich, wie wichtig dieser Infoservice für die Anwohner ist. Zwischen Ende April und Anfang Juni nutzten etwa 2.500 Besucher das besondere Service-Angebot der Berliner Flughäfen. Knapp 300 weitere formlose Anträge auf Schallschutz wurden bei den Berliner Flughäfen eingereicht (Gesamtzahl etwa 13.600 von 25.500 anspruchsberechtigten Haushalten). Ab Herbst fährt der BBI-Schallschutzbus deshalb wieder durch die Umlandgemeinden und informiert vor Ort zu allen Fragen rund um das Schallschutzprogramm. Die betreffenden Orte und Termine werden die Berliner Flughäfen nach der Sommerpause bekannt geben. W. Glaeser

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Sie sind nicht mehr so mobil wie früher? – Es fällt Ihnen schwer „Ihr“ Exemplar der Seniorenzeitung „Dahme-Spree“ zu erhalten? Wir bieten Ihnen eine Bezugsmöglichkeit für Ihr ganz persönliches Exemplar. Gegen eine Bezugsgebühr von 15,00  erhalten Sie Ihr Exemplar ein Jahr lang per Post nach Hause. Rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns. ELRO-Verlagsgesellschaft mbH Außenstelle: Fichtestraße 1, 15711 Königs Wusterhausen Tel. (033 75) 21 43 19 Fax: (033 75) 52 81 78 werbung-goetze@t-online.de

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Dahme-Spree Seniorenzeitung

Ihre Buchhandlung empfiehlt in „Wenn Opa erzählt“ Aussaat-Verlag, 12,90 € (Grossdruck) 160 Seiten

GROSSDRUCK

Henning Mankell

Dora Heldt

„Der Tod des Fotografen“

„Urlaub mit Papa“

dtv Verlag, 7,50 €, (Grossdruch), 140 Seiten

Ein bunter Strauß Familiengeschichten herausgegeben von Dziewas, Dorothee. Die Familie ist ein besonderes Geschenk. Wenn auch nicht immer alles ohne Konflikte vonstattengeht, prägen die Liebe und Fürsorge von Eltern und Großeltern das Leben der Kinder und lassen sie zu seelisch gesunden Erwachsenen reifen. Dass es mit der lieben Verwandtschaft auch viele lustige und bewegende Augenblicke zu erleben gibt, wissen wir alle. Da sind die Ferien bei Oma und Opa, der Besuch der Tante, das Spielen mit Geschwistern und die ganz besonderen Tage mit Mama oder Papa. Lassen Sie sich hineinnehmen in ein buntes Familienleben - mit Texten u.a. von Ludwig Thoma, Christine Nöstlinger, Jurek Becker, Andreas Malessa, Claudia Keller und Rainer Maria Rilke. Nostalgie zum Schwelgen und Schmunzeln - in lesefreundlicher Schrift!

Eine spannende Kriminalgeschichte aus >Wallanders erster Fall<. Kurz nach acht Uhr abends betritt er sein Fotoatelier am Marktplatz, wenige Stunden später ist Simon Lamberg tot. Erschlagen, wie Kommissar Kurt Wallander bald feststellen muß. Dunkel erinnert er sich an den alteingesessenen Fotografen, hat er doch selbst - wie jeder hier in Ystad - schon einmal dessen Dienste in Anspruch genommen. Aber was für ein Mensch war Lamberg? Wer hatte ein Interesse an seinem Tod? Ein merkwürdiger Mord: Es finden sich keine Spuren von Gewaltanwendung an den Türen, und es scheint auch nichts gestohlen worden zu sein. Die Ermittlungen laufen im Kreis. Da stößt Wallander auf ein Fotoalbum mit makabrem Inhalt ...

Krimi pur

dtv Verlag 9,95 € (Grossdruck) 525 Seiten

Christine (45) will für ein paar Tage nach Norderney, um ihrer Freundin bei der Renovierung einer Kneipe zu helfen. Doch dann wird sie von ihrer Mutter dazu verdonnert, ihren Vater mitzunehmen. Zwei turbulente Wochen auf der Insel stehen ihr bevor, denn Papa Heinz (73) übernimmt nicht nur mit Charme und Sturheit das Zepter auf der Baustelle. Um einen angeblichen Heiratsschwindler zur Strecke zu bringen, entdeckt er auch noch seine Liebe zum Detektivspielen ... Dora Heldt (1961 auf Sylt geboren) ist Buchhändlerin. Ihr nachfolgender herrlich komischer Roman „Tante Inge haut ab“ kommt als Grossdruck Anfang 2011 auf den Markt.

Stadtbuchhandlung Radwer Frau Sylvia Senger Bahnhofstraße 11 15711 Königs Wusterhausen Telefon: (0 33 75) 29 36 67

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Dahme-Spree Seniorenzeitung

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Verlagsgesellschaft mbH

Seniorenzeitungen Außenstelle: Fichtestr. 1 · 15711 Königs Wusterhausen Tel. 03375 - 24 43 19 Fax 03375 - 52 81 78 E-Mail: satz2@elro-verlag.de

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Dahme-Spree Seniorenzeitung

Veranstaltungen Byhlen (OT der Gemeinde Byhleguhre-Byhlen) 02.10.2010. 14:00 Uhr Wanderung für Waldbesucher, die Interesse an so manche Tierchen haben Treffpunkt: 14.00 Uhr, Revierförsterei Byhlen

Deutsch Wusterhausen (Gemeindeteil der Stadt Königs Wusterhausen) 11.09.2010, 17:00 Uhr Musiksommer in Dorfkirchen Dorfkirche Deutsch Wusterhausen Musik, wie hörst du sie mit trüben Blicken Sonett Nr.8 von William Shakespeare Musik von John Dowland, Henry Purcell, Georg Friedrich Händel u.a. Stephanie Wolf (Texte), Marcus Sandmann (Tenor), Dietrich Knappe (Violine), Christian Raudszus (Violoncello) und Christiane Scheetz (Cembalo) Eintritt: frei

12.09.2010 Tag des offenen Denkmals Tag des offenen Denkmals Görlsdorf (OT der Stadt Luckau)

mann piano: François Guitard wird sich zum 2. Male von seiner ursprünglich studierten Seite als Interpreten von romantischer Liedkunst zeigen. Es erklingen ausschließlich Werke von Clara und Robert Schumann. Wir laden 01.09.2010 bis 30.10.2010 jeden Liebhaber romantisch-dramatischer Naturwunder Vogelzug Kunstlieder und Klaviermusik dieser zwei Führung Mi, Sa, zum Schlafplatz tausender großartigen Künstler der Romantikepoche Gänse und Kraniche Start: 17.30 Uhr herzlich zu diesem besonders tiefsinnigen Tel.: 03544-557755, Heinz Sielmann Natur- Liederabend ein. Wir danken für die Unterparkzentrum Wanninchen stützung durch das Bündnis für Familie KW. Organisatorin Birgit Uhlworm. Eintrittskarten 17.09.2010 bis 24.09.2010 direkt unter 03375-569659 reservierbar bzw. 1. Kranichwoche auch im Fahrradladen am Bahnhof Ranzinger, tägliche Exkursionen und Veranstaltungen Eichenallee 8 15711 Königs Wusterhausen rund um den herbstlichen Vogelzug Tel. 03375 293909 Preis 15,00 E / erm. 10,00 Telefon: 03544/557755, E erhältlich.

18.09.2010 Langengrassau „Naturwunder Vogelzug“, Familienaktionstag (OT der Gemeinde Heideblick) ab 14 Uhr entdecken und mitmachen, ab 17 Uhr Kranichführung, Fernglas mitbringen! 03.10.2010, 10:00 Uhr Naturparkzentrum Wanninchen, 15. Erntedankfest - wie zu Uroma`s Zeiten Tel.: 03544-557755 Erntedankgottesdienst unter freiem Himmel, traditionelles Brauchtum, fast vergessenes Gräbendorf Handwerk, alte Erntetechniken, regionale Diepensee (OT der Gemeinde Heidesee) Produkte, kulinarische Spezialitäten, Blas(OT der Stadt Königs Wusterhausen) musik, Bauern-und Trachtentänze, Spielleute, 11.09.2010, 15:00 Uhr Puppenspieler, Kürbiswettbewerb, Landleben 26.09.2010, 15:00 Uhr Wettbewerb rund ums Holz wie anno dazumal mit Dreschvorführung, Herbst- und Dankeschön-Konzert Alte Landtechnik- neu erleben – LANZDer Gemischte Chor Königs Wusterhausen Familientag am Haus des Waldes Bulldogschau, traditioneller Handwerker- und e.V. lädt herzlich ein in das DorfgemeinBauernmarkt Kablow schaftshaus nach Diepensee, OT von Königs (OT der Stadt Königs Wusterhausen) Wusterhausen. Gemeinsam mit dem Chor des Leeskow (OT der Gemeinde Jamlitz) Schillergymnasiums und der Band Kusumu 16.10.2010, 17:00 Uhr wird ein Nachmittag mit anschließend Kaffee 03.09.2010, 10:00 Uhr und Kuchen gestaltet. Der Chor bedankt sich Herbstkonzert in der Kirche von Kablow damit bei dem Trägerverein des Dorfgemein- Der Gemischte Chor Königs Wusterhausen Heidewanderung zur Heideblüte schaftshauses e.V. für die Unterstützung der e.V. singt in der Kablower Kirche. Unter der Treffpunkt: 10.00 Uhr, Kirche Leeskow Leitung von Andreas Wiedermann und SteProbenarbeit. - Der Eintritt ist frei. fanie Haupt ertönen alte und neue Volkslieder Lieberose – Der Eintritt ist frei. Fürstlich Drehna 18.09.2010, 10:00 Uhr (OT der Stadt Luckau) Wanderung zu den Dammer Teichen Königs Wusterhausen Treffpunkt: 10.00 Uhr, Backofen Damme 05.09.2010, Wasser ist Leben Naturwacht-Rad-Exkursion mit Tierbeob- 05.09.2010, 17:00 Uhr Lübben (Spreewald) achtung und Gewässeruntersuchung,10 e Brandenburgische Sommerkonzerte Erw. E Kind, 10.00 – 14.00 Uhr, Anmeldung Kreuzkirche Königs Wusterhausen, Abschlusskonzert 17.08.2010 bis 17.11.2010 bis 02.09.2010 unter Tel. 035324/3050 Georg Katzer: Für Louise, Richard Strauss: „Machenschaften“ Vier letzte Lieder, Hector Berlioz: Symphonie Gegen die Sehgewohnheiten (Fotografien) Golßen fantastique op. 14 Anna Sommerfeld (Sop- von Kay Strasser (Königs Wusterhausen) / ran), Philharmonisches Orchester Cottbus, Beethovenweg 14 04.09.2010 17:00 Uhr Brandenburgisches Sommerkonzer t – Dirigent: Evan Christ 17.09.2010 bis 19.09.2010 Spreewaldtango 02.10.2010, 19:30 Uhr bis 21:00 Uhr Spreewaldfest der Stadt Lübben Yira-Yira und Trio Neuklang / Kirche Golßen Schumann singt Schumann Markttreiben, traditionelles Brauchtum und Das Duo Split, Passions vocal : Peggy Schu- Handwerk, bunte Bühnenprogramme, Spiel,

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Spaß, sportliche Angebote, Höhenfeuerwerk 10.10.2010, 17:00 Uhr Chor-Orchester-Konzert mit Kantaten aus und traditioneller Kahnkorso dem Luckauer Kantoreiarchiv Rebekka Klebe (Berlin) Sopran, Kerstin 17.09.2010, 19:30 Uhr Domrös (Cottbus) Alt, Peter Ewald (Cottbus) Chorkonzert zum Spreewaldfest Tenor, Nikolaus Hykel (Leipzig) Bass, NikoPaul-Gerhardt-Kirche laikantorei Luckau, Kammerchor Cantemus, Bachkonsort Cottbus, Veranstaltungsort: 02.10.2010 Nikolaikirche Erntedankfest mit Bauernmarkt Handwerkliches, Traditionelles, Kulinarisches Marktplatz Lübben Mittenwalde 02.10.2010 19:00 Uhr, Museumsnacht Museum Schloss Lübben

12.09.2010, 11:00 Uhr bis 16:00 Uhr 2. Künstlermeile in Mittenwalde zum Tag des offenen Denkmals 04.10.2010 bis 11.10.2010 Die Besucher können sich auf regionales Paul-Gerhardt-Herbst-Liederwoche Kunsthandwerk sowie viele Künstler und „Wach auf, mein Herz und sing“, Mit täglichen Hobbykünstler freuen. Einige Künstler arbeiMittagsandachten um 12.00 Uhr ten direkt vor Ort und lassen sich von den Besuchern gern über die Schulter schauen. 16.10.2010 bis 17.10.2010 Außerdem gibt es speziell für Familien AngeMünchen goes to Lübben bote wie ein Bastelzelt, eine KinderangelanZünftiges Oktoberfest, Parkplatz Lindenstraße lage und Kutschfahrten.

Luckau

12.09.2010, 12:00 Uhr bis 18:00 Uhr 5 Jahre Kornspeicher, Große Geburtstagspary 03.10.2010; 10:00 Uhr 4. Spreewälder Erntedank – Vom Korn zum Brot F es tumzug zur Holländer w indmühle, Schaudreschen

Waltersdorf (OT der Gemeinde Schönefeld 03.10.2010 10:15 Uhr Musikalische Wanderung durch Schönefelder Kirchen Weltenbummler mit dem Berliner Blechbläser-Quintett Hauptstadtblech. Dorfkirche Waltersdorf. Eintritt ist frei. Es wird um eine Spende für gemeinnützige Zwecke gebeten.

Zieckau (OT der Stadt Luckau)

Rotberg 05.09.2010, 16:00 Uhr (Gemeindeteil im OT Waltersdorf der Mit Pauken und Trompeten – Gemeinde Schönefeld) TOP-Ensemble Leipzig

05.08.2010 bis 31.10.2010 NATUR und LICHT – Bilder und Skulpturen von Guido Schenkendorf 24.09.2010, 19:00 Uhr geöffnet Sa/So 13.00 - 17.00 Uhr, Di -Fr Musikalische Wanderung durch Schönefel10.00 -17.00 Uhr, Niederlausitz-Museum Luckau der Kirchen Von Mozart zu Moon River mit dem Aulos 11.09.2010 Streichquartett. Dorfkirche Rotberg / Eintritt 6. Keller - und Kirchennacht ist frei. Es wird um eine Spende für gemeinFührungen, Theater, Livemusik in den Luckau- nützige Zwecke gebeten. er Gaststätten, Gewölbekellern und in der Nikolaikirche Schönefeld Museum im Abendlicht Anlässlich der 6. Luckauer Keller- und Kir- 12.09.2010, 16:00 Uhr chennacht ist das Niederlausitz-Museum Musikalische Wanderung durch Luckau von 19.00 – 22.00 Uhr geöffnet. Schönefelder Kirchen Im Rahmen des Sommerfestes präsentiert 18.09.2010 das Gesangstrio ISANI Soul, Pop, Jazz und 4. „Paseriner Nacht der Pferde“ im Laga-Park Gospel. Dorfkirche Schönefeld. Eintritt ist frei. Es wird um eine Spende für gemeinnüt04.10.2010, 19:00 Uhr zige Zwecke gebeten. Violinkonzert mit Herrn Konzertmeister Volkhard Steude, Wien 17.09.2010, 19:00 Uhr Klostersaal/ Kulturkirche, Nonnengasse 4. Kabarett in der Kirche Erleben Sie den Kabarettist Chin Meyer, alias 09.10.2010 Siegnund von Treiber, mit seinem Programm: Oktoberfest im Stadtpark Luckau „Der Jubel rollt!“ Kirche Schönefeld / Eintritt Ausklang der Gartensaison 2010 mit einem 15,00 E großen Jahresabschlussfest

Schulzendorf

09.10.2010 Niederlausitzer Hubertusjagd 23.09.2010, Musik für die Seele mit Gottesdienst, in der Nikolaikirche, Bläser- Die Liebe zur lateinamerikanischen Musik hat konzert, Kremser, Kutschen, Reiter die zwei Musiker, Klaus Gutjahr und Jörg Utesch geprägt, Konzert in der Patronatskirche

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Straupitz

mit Werken aus Barock und Romantik, Veranstaltungsort: Dorfkirche Zieckau 03.10.2010, 16:00 Uhr, Rund ums Blech Die Potsdamer Turmbläser spielen vom Barock bis zur Moderne; außerdem: Kleiner Bauernmarkt zugunsten der Kirchensanierung, Dorfkirche Zieckau

Auflösung aus Nr. 3/2010


10 Jahre Schloss Königs Wusterhausen 20 Jahre Potsdamer Riesengarde„Lange Kerls“ e.V. Königs Wusterhausen war ein Lieblingsaufenthaltsort Friedrich Wilhelms I. (1688—1740), des „Soldatenkönigs“, und Ursprungsort seiner Elitegrenadiere, der legendären „langen Kerls“. Vor 10 Jahren wurde Schloss Königs Wusterhausen, das er als Jagdrefugium und Residenz nutzte, nach aufwändiger Restaurierung als Museumsschloss der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten (wieder)eröffnet. Vor 20 Jahren gründete sich der Geschichtsverein Potsdamer Riesengarde „Lange Kerls“ e.V., der sich ein möglichst authentisches „Nacherleben“ der Epoche Friedrich Wilhelms I., besonders der militärhistorischen Traditionen

der „langen Kerls“ zur Aufgabe gemacht hat. Das Doppeljubiläum wird am 4. und 5. September 2010 mit einem großen Biwak im Schlossgarten gefeiert. Über 250 Historiendarsteller aus ganz Deutschland und sogar „Grenadiere“ aus Italien haben sich angesagt, um ein Feldlager der 1. Hälfte des 18. Jahrhunderts zu veranschaulichen und „erlebbar“ zu machen. Im Biwak: u.a. Uniformschneider, Waffenmeister, Perückenmacher, Feldschmiede, In Schlossnähe: Wachaufzüge und Exerzierübungen, im „zivil-historischen“ Bereich: barocke Musik und Tanz, historische Spiele für Kinder, Damentafel, Handrationen und Leibspeisen werden angeboten durch die Kavalierhäuser.

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täglich geöffnet von 7.00 bis 23.00 Uhr • Karl-Liebknecht-Str. 106-109 • 15711 Königs Wusterhausen (OT Zeesen) • Tel. 033 75 - 916 48 0 • Fax 033 75 - 916 48 12 • info@zeesenerhof.de • www.zeesenerhof.de

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Höhepunkte: Samstag, 4. September 2010, 16 Uhr: „Annäherungen an Friedrich Wilhelm I.“, 4 Texte und ein Vortrag, Prof. Dr. Jürgen Kloosterhuis, Direktor des Geheimen Staatsarchivs Preußischer Kulturbesitz /Klaus Kowatsch, Künstlerischer Leiter 21 Uhr: Feierlicher Zapfenstreich vor dem erleuchteten Schloss Sonntag, 5. September 2010, 10 Uhr: Gottesdienst in der Kreuzkirche 12 Uhr: „Zehn Jahre am ehemaligen Hofe des „Soldatenkönigs“, Rückblicke einer Kastellanin“, Vortrag Erika L. Preiße, Kastellanin des Schlosses Königs Wusterhausen 14 Uhr: Parade durch die Stadt An beiden Tagen: Einlass auf das Schlossgelände ab 9.30 Uhr. Das Schloss mit den wiedereingerichteten ehemaligen königlichen Wohnräumen ist ohne Führung zu besichtigen: Samstag: 10-20 Uhr (letzter Einlass 19.30) Sonntag: 10-18 Uhr (letzter Einlass 17.30)

... und im Anschluss an das Biwak Vom Hofe zu den Höfen – Musik und Marketenderei in Königs Wusterhausens Innenstadt am Samstag,

04. September 2010, von 18.00 bis 0.00 Uhr In den Höfen: Kupfer-Passage, Bahnhofstraße 7 • Ausstellung von Handarbeitstextilien – Patchwork, Quilts • Livemusik Country/Folk • Präsentation von Frisuren, Trends zum Spezialpreis • Schokoladenpräsentation und -verköstigung Thomas Hof, Bahnhofstraße 24 / 25 • Auftakt „Trio Sonnenschein“ • The Neibors“ (American Folk) • „Fish and Chicks“ (American Folk-Rock) • Wanda Thot (Singer-Songwriter) • Jamsession (spontane Improvisationen in wechselnden Besetzungen) • Sektbar (Erlös aus dem Verkauf für Kinderschutzprojekt der Stadt) • Bewirtung durch den „Weinladen am Kanal“

• ab September Seniorenmittagstisch • Informationsveranstaltungen f. Senioren • Änderungsschneiderei

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10 Jahre

Alle Musiker spielen an diesem Abend honorarfrei für den guten Zweck. Unkosten und Spesen der Musiker (Anreise, Übernachtung etc.) werden vom Lions-Club Königs Wusterhausen übernommen.

Estler Hof, Bahnhofstraße 8 • Jörn Bersing (Fagott) • Aufführung einer historischen Posse • „Eine königliche Hofplauderei“ • Jazz and more mit Performance • François Guitard (Piano) & Peggy Schumann (Gesang) • Maike Bartz (Performance)

Altstadtkeller, Eichenallee 12 • Livemusik An weiteren Veranstaltungsorten: Harley-Station, Storkower Straße 29 • „10th Anniversary Party“ mit Dampflokfahrten • Kulinarisches: u. a. Bison-BBQ • Live Musik • geführte Probefahrten • Oldtimerausstellung Jagdschloss, Bahnhofstraße 25 • Livemusik Buchhandlung Radwer, Bahnhofstraße 11 • Weinverkauf und Gaumenschmaus In den Geschäftsräumen Thomas Uhren & Schmuck, Bahnhofstraße 24 • Bernsteinausstellung Stadtbibliothek, Scheederstraße 1c • Tom Wolf liest aus seinem Buch „Königsblau“ aus der Reihe Preußenkrimi Ein Krimi mit einem verblüffenden Bezug zu den „Langen Kerls“! Beginn: 19.00 Uhr, Karten zum Preis von 7,00 E Wollladen, Bahnhofstraße 2 • Gitarrenmusik und öffentliches Stricken Komma 10, Bahnhofstraße 17a • Lebendes Schaufenster Schuhhaus Kattner, Bahnhofstraße 23 • Lust auf Schuhe Galerie KunstBörse 106 GmbH, Friedrich-Engels-Straße 4 • Ausstellung „Stadtansichten Königs Wusterhausen“, Bilder regionaler Künstler, anlässlich der Beendigung der Bilder-Sonderausstellung • Lesung „Bilder am Wursthaken – Kunst im Alten Schlachthaus“ Heimat- und Museumsverein Königs Wusterhausen 1990 e.V. an mehreren Standorten in der Innenstadt, z. B. vor dem Musikladen Brusgatis • Aufführung der historischen Posse „Eine königliche Hofplauderei“

Gaststätte

Preußen-Eck

Friedensstr. 24 15741 Bestensee Öffnungszeiten: Täglich 11 bis 22 Uhr

• Kulinarische Veranstaltungen • Kalte Buffets nach Ihren Wünschen auch mit warmen Anteil

 Kindergeburtstage  Familienfeiern  Wandertage, Schulausflüge  Betriebsfeiern Öffnungszeiten

Tel. 033 7 63 - 636 15 www.preussen-eck.de

Eiscafé & Bistro

leckeres hausgemachtes Eis

Mini-Autos Außerhalb der Schulferien: Fahrspaß für Kinder Samstag, Sonntag, Feiertage 10 - 19 Uhr von 4 bis 14 Brückenstr. 13 ∙ 15711 Königs Wusterhausen Während der Schulferien: Tel 03375 / 216 407 ∙ www.kiebitzpark.de täglich 10 - 19 Uhr


Ein Ausflugsziel der besonderen Art ist das idyllische Feinschmeckerdomizil am Strand von Krummensee. Dieses liegt südöstlich von Berlin-Köpenick und ist nach ca. 25 km z. B. über die A13 zu erreichen. Parkplätze sind direkt vor der Tür. Der Küchenchef serviert hier leckere und erschwingliche Spezialitäten aus der Region auch als Seniorenportion oder man genießt ein Eis und den selbst gebackenen Kuchen. Danach kann man einen Verdauungsspaziergang rund um den See oder in das Sutschketal antreten. Weiter Informationen zum Strandhaus und der Region finden Sie auf www.strandhaus-krummensee.de.

Wenn ich schon umziehe, dann will ich ins Grüne nach BERLIN-Johannisthal wo für mich rundum alles stimmt.

Wir freuen uns auf Ihren Anruf und sind für Sie da Wohnungsgenossenschaft Johannisthal eG Sterndamm 200 A • 12487 Berlin Tel. 030/63999410 • Fax 63974400

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Seniorenzeitung Dahme und Spree 04/2010