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Teltow und Fläming ches sönli r e p Ihr plar Exem

Ausgabe

Seniorenmagazin

4/2013

für die Städte und Gemeinden des Landkreises Teltow-Fläming

8. Jahrgang

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200. Siegesfest Großbeeren in Erinnerung an die siegreiche Schlacht vom 23. August 1813 gegen die napoleonischen Truppen (22. – 25. August 2013)

Die Bedeutung der Schlacht Die Schlacht bei Großbeeren, Dennewitz und Hagelberg geht in der Berichterstattung über die Völkerschlacht bei Leipzig und der endgültigen Niederlage Napoleons bei Waterloo unter. Aber wäre Napoleons Plan, in Berlin Winterquartier zu nehmen, aufgegangen – dann hätte es nicht zur Völkerschlacht kommen können. Die Schlacht bei Großbeeren markiert wohl die endgültige Wendung des Kriegsglückes zu Gunsten der Gegner Napoleons.

Völkerschlacht bei Leipzig Oktober 1813


Auf den ersten Blick ein Haus. Auf den zweiten Blick ein Zuhause.

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Sommerfest im „Fontanehof“ Am 15. Juni 2013 fand im Seniorenpflegeheim „Fontanehof“ ein Sommerfest, das mit einem „Tag der offenen Tür“ verbunden wurde, statt. Um 15 Uhr eröffnete der „Gemischte Chor Ludwigsfelde“ unter der Leitung von Herrn Keck mit einem bunten, musikalischen Strauß das Sommerfest. Neben einem Zauberer begeisterten die „Salzataler“ aus Bad Langensalza das Ludwigsfelder und Bernburger Publikum. Unzählige Kostüme und Schlager aus vielen Jahrzehnten begeisterten die Bewohner, Angehörige und Besucher

und luden ein zum Mitsingen und Mitschunkeln. Es war ein Sommerfest in besonderer Atmosphäre, da seit dem 3. Juni 2013 sind 56 Bewohner aus einem evakuierten Seniorenpflegeheim in Bernburg (Saale) der Unternehmensgruppe CASA REHA im „Fontanehof“ untergebracht sind. Auch diese Bewohner und Angehörige freuten sich über das Programm und die kulinarischen Höhepunkte aus der Küche, wie die zarten Grillschweine und die erfrischenden Eisbecher. Text: CASA REHA; Fotos: G.P.


Sie haben es verdient

Editorial

Ehrenamtliche Tätigkeit zum Wohle älterer Menschen wurde dieser Tage einmal mehr gewürdigt. Anlass dafür war die 20. Brandenburgische Seniorenwoche, die unter dem Motto „20 Jahre Seniorenarbeit – aktiv, selbstbestimmt, solidarisch“ auch in unserer Region stattfand. Der Auftakt für eine Reihe von Veranstaltungen im Landkreis Teltow-Fläming wur-

Rudi und Willi haben zurzeit die gleichen Probleme mit dem Wetter, wie wir anderen Gärtner auch. Sie sorgen sich, dass ihre Geranien zu wenig Wasser bekommen könnten. Aber Rudi und Willis Geranien wachsen nicht auf märkischem Sand, sondern im Blumenkasten vor den jeweils einzigen Fenstern ihres momentanen Wohnsitzes. Rudi und Willi müssen beide jetzt so um die 80 sein und sitzen ein. Sie hatten sich mit anderen Jungs in ihrem Alter zusammengetan und auf Banküberfälle spezialisiert. Und wie es so kommen kann, sind sie aufgeflogen. Da half es ihnen nicht, dass sie bereits über 70 waren – sie wurden eingebuchtet. Aber nun kam das Glück im Unglück, wenn man es so sehen will. Willi und Rudi hatten sich nämlich nicht in Brandenburg schnappen lassen, sondern in Baden-Württemberg. Und dort gibt es am Bodensee das bis jetzt wohl immer noch einzige Seniorengefängnis in Europa. Ich werde Ihnen, liebe Leserinnen und Leser in der nächsten Ausgabe dieses Seniorenmagazins ein bisschen mehr darüber erzählen. Gut, wie Gott in Frankreich leben die beiden dort nicht. Gefängnis ist nun mal Gefängnis und Zelle ist Zelle. Aber verglichen mit anderen Gefängnissen, in die sie als Schwerkriminelle hätten eingewiesen werden können, haben sie es hier besser. Das Gefängnis in Singen ist halt auf Menschen über 60 eingestellt. Man trifft sich im Garten oder pflegt die Geranien vor den schwedischen Gardinen. Und weil um die 70jährige nicht unbedingt auf den Gedanken kommen, über die fünf Meter hohe Mauer zu entkommen, muss auch kein Stacheldraht oben drauf liegen. Ich will Sie nicht zu einer Straftat anstiften, aber falls Sie vorhaben, noch unter die Bankräuber zu gehen, tun Sie es in Baden-Württemberg. Mit sommerlichen Grüßen Ihr Detlef Schlüpen

von ihnen sind bereits viele Jahre aktiv dabei und haben sozusagen die ehrenamtliche Seniorenarbeit im Landkreis mit aufgebaut. Im Landkreis TeltowFläming sind fast 30 Prozent der Bevölkerung älter als 60 Jahre. Die Senioren von heute sind aktiv, mobil und bereit, sich für das Wohl der Gesellschaft zu engagieren. Dafür setzen sie sich in vielfältiger Art und Wei-

Ausgezeichnet wurden: Ingeborg Fromm, Gemeinde Niedergörsdorf Martina Gaube, Stadt Jüterbog Christa Kurtze, Gemeinde Rangsdorf Ingetraud Lagdowski, Gemeine Nuthe-Urstromtal Marlies Lanzky, Amt Dahme/Mark Sabine Ludwig, Stadt Trebbin Erika Pötzsch, Stadt Ludwigsfelde Kerstin Pohle, Stadt Luckenwalde Dr. Regine Schmidt, Gemeinde Niederer Fläming Ingeborg Seeger, Gemeinde Am Mellensee Ingrid Ullrich, Gemeinde Blankenfelde-Mahlow se in Vereinen, Verbänden und Parteien, aber auch in Kultur, Sport und Bildung ein. Senioren werden künftig eine immer größere Rolle in der Gesellschaft spielen, denn die Alterspyramide dreht sich auf den Kopf. Immer mehr ältere Menschen stehen immer weniger jungen gegenüber. In diesem Prozess ist es besonders wichtig, dass jede Generation ihre Werte, Erfahrungen und Leistungen in Auch die Mitglieder des Kreis- die Gesellschaft einbringt. Die seniorenbeirats wurden mit alljährliche Seniorenwoche ist einer kleinen Anerkennung für dafür eine gute Gelegenheit. / Pressestelle TF / TF ihre Tätigkeit gewürdigt. Einige de in diesem Jahr in Mellensee gegeben. Hier eröffnete die amtierende Landrätin Kirsten Gurske die Seniorenwoche im Landkreis Teltow-Fläming. Bei dieser Gelegenheit wurden elf engagierte Damen für ihr Wirken zum Wohle älterer Menschen geehrt. Die Vorschläge dafür hatten die Seniorenvertretungen der Städte und Gemeinden im Landkreis unterbreitet.


TEltow-Fläming SeniorenMAGAZIN

Von Siegesfest zu Siegesfest Aus aktuellem Anlass erscheint in Großbeeren zum diesjährigen 200. Siegesfest eine als Festschrift gedachte Dokumentation unter dem Titel „Großbeeren 1813-2013 - Von Siegesfest zu Siegesfest“. Das Buch ist als Beitrag zur Geschichte in Großbeeren eine Erweiterung und Bereicherung der Ortschronik und zugleich eine Zeitreise, die unterhaltsam authentische Begebenheiten erzählt. 145 Bilder veranschaulichen die dargestellte Zeit. Die Dokumentation kostet 13, 95 € und ist im Bücherhaus Ebel erhältlich, aber auch beim Kulturverein.

800 Jahre Luckenwalde Stadt sucht Ideen nimmt Anregungen und konkrete Ideen bereits entgegen. Eine Altersbeschränkung für die Teilnahme gibt es nicht. Alle Festideen sollen bis zum 31. August 2013 bei der Stadt Luckenwalde eingereicht werden. Dafür gibt es mehrere Möglichkeiten: per EMail an: presse@luckenwalde.de; per Post an: Stadt Luckenwalde, „800-Jahr-Feier“, Markt 10, 14943 Luckenwalde. Oder persönlich im Rathausfoyer, Markt 10, in der Bibliothek im Bahnhof, Bahnhofsplatz 5, in der Touristinformation, Markt 11, in der Fläming-Therme, Weinberge 40 oder in der Verbraucherzentrale, Markt 12a. / www.luckenwalde.de / TF

Archäologie trifft Gartenbaukunst Im Landkreis Teltow-Fläming gibt es ca. 1000 Baudenkmale sowie über 1.400 bekannte Bodendenkmale. Einige davon werden fotografisch im Denkmalschutzkalender 2013 vorgestellt. Das Juli-Kalenderblatt widmet sich der ehemaligen Burg in Zossen. Ihre Reste befinden sich im Volkspark der Stadt. Dort begegnen sich Archäologie und DDR-zeitliche

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Gartenbaukunst der späten 1950er Jahre. Reste der Zossener Bastion, die im 16. Jahrhundert aus großformatigem Backstein errichtet wurde, sind eingebettet in eine Gartenlandschaft aus verschiedenen Zonen und Elementen wie Springbrunnen, Rosenund Dahliengarten. Von der einst stark befestigten Burg sind nur noch das Geschützrondell und ein Gewölbegang erhalten. / www.teltow-flaeming.de / TF

Krieg und Frieden

/ www.grossbeeren.de / TF

Im Jahr 2016 wird die Stadt Luckenwalde 800 Jahre alt. Eine frühe Burganlage wurde am 28. Dezember 1216 durch das Bistum Brandenburg als Lukenwalde erstmals urkundlich erwähnt. Der noch heute existierende Marktturm war ein Teil jener Burganlage. Und da ein rundes Stadtjubiläum gebührend gefeiert werden soll und gut vorbereitet sein will, werden im Rathaus gegenwärtig schon die ersten Vorkehrungen getroffen und Ideen gesammelt. Daran können und sollen sich alle interessierten Luckenwalderinnen und Luckenwalder beteiligen. Die von der Stadtverwaltung bereits eingerichtete Projektgruppe

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2013 begeht der Landkreis die 200. Wiederkehr des Unabhängigkeitskrieges Preußens gegen die napoleonische Fremdherrschaft 1813. Das Museum des Das Bülow-Denkmal in Dennewitz Teltow in WünsFoto: Landkreis TF dorf beschäftigt sich auf vielfältige Art und Weise mit Geschichte und Naturkunde der Region. Daher lag es nahe, eine Ausstellung zu gestalten, die das historische Geschehen schildert. Zugleich widmet sie sich den bis heute im Landkreis vielerorts vorhandenen Spuren und den Umständen seiner Entstehung. Die Sonderausstellung „1813 – 1913 – 2013. Kriegsereignisse, Erinnerungsstätten, Gedenkkultur im Landkreis Teltow-Fläming“ ist bis zum 20.Oktober zu besichtigen. Das Museum hat samstags und sonntags von 13 bis 16 Uhr geöffnet. Nach telefonischer Anmeldung unter (033702) 66900 können gern auch andere Zeiten an anderen Wochentagen vereinbart werden. / www.teltow-flaeming.de / TF

Impressum Das „Teltow und Fläming Seniorenmagazin“ (TF) erscheint sechsmal im Jahr in Zusammenarbeit mit der Kreisverwaltung Teltow-Fläming und dem Seniorenbeirat des Landkreises. Es wird kostenlos vertrieben. Herausgeber:

ELRO-Verlagsgesellschaft mbH Eichenallee 8 • 15711 Königs Wusterhausen Tel. 03375 / 24 25-0 • Fax 03375 / 24 25 22 www.elro-verlag.de

Außenstelle: Schlossstraße 2 / Hofseite • 15711 Königs Wusterhausen Tel. 03375 / 21 43 19 • Fax 03375 / 52 81 78 e-mail: satz2@elro-verlag.de www.seniorenmagazine.de

Redaktion: Anzeigenannahme:

Detlef Schlüpen Tel. 033708 / 929090 • promanage@t-online.de

Zusammenarbeit:

Landkreis Teltow-Fläming Kreisverwaltung Am Nuthefließ 2 • 14943 Luckenwalde

Manuela Palm Tel. 03375 / 21 43 19 • Fax 03375 / 52 81 78 e-mail: satz2@elro-verlag.de Wolf Glaeser Tel./Fax 033767 / 806 16 • Mobil 0162 / 961 41 95 e-mail: wolf-glaeser@t-online.de Arno Klamann Tel. 030 / 744 44 75 • Fax 030 / 70 78 43 01 Mobil 0175 / 514 27 60 Timo Schönefeld Mobil: 0162 / 672 59 93 e-mail: t.schoenefeld@elro-verlag.de

Beiträge, Anregungen, Kritiken, Veranstaltungshinweise und andere Einsendungen sind zu richten an: Detlef Schlüpen, Seebadallee 53, 15834 Rangsdorf, promanage@t-online.de

Reste der Zossener Burg Foto: Andreas Stirl

Hinweise der Redaktion: Die Redaktion behält sich das Recht vor, Zuschriften auszugsweise wiederzugeben. Namentlich gezeichnete Veröffentlichungen müssen nicht mit der Meinung der Redaktion übereinstimmen. Für unaufgeforderte Zuschriften, Fotos und andere Materialien haften wir nicht. Die Weiterverwendung der Anzeigen bedarf der Genehmigung des Verlages. Für den Inhalt der Anzeigen zeichnet der Auftraggeber verantwortlich. Es gelten die AGB des ELRO-Verlages. Auf der Titelseite: 200. Siegesfeier Großbeeren


4/2013 teltow-Fläming SeniorenMAGAZIN

Volkssolidarität dankt den Spendern Ende Juni fand in Ludwigsfelde das LuFest statt. Eine große Veranstaltung, wo für Jung und Alt reichliches geboten wurde. Rund um das Rathaus und den Stadtwerken verteilten sich diverse Verkaufsstände, Bühnen und Präsentationsstände vieler Vereine aus Ludwigsfelde. Selbstverständlich durfte die Volkssolidarität-Bürgerhilfe e.V. hier nicht fehlen. Zusammen mit dem Häuslichen Pflegedienst standen sie unter zahlreichen anderen Vereinen. Dank der großen Unterstützung durch die Ortsgruppe Sport der Volkssolidarität unter der Leitung von Jutta Wolf kamen wieder viele fleißige Bäckerinnen mit etlichen Kuchen zusammen. Gemütlich konnte dieser dann am Tisch unter dem Sonnenschirm geschützt vor der Sonne genossen werden und ein Schwätzchen in aller Ruhe gehalten werden.

Wie auch im vergangenen Jahr war das Ziel für einen guten Zweck Spenden zu sammeln. In diesem Jahr gehen die Spenden an die Hochwasseropfer, die dringend Hilfe nötig haben. Es kam wieder eine erstaunlich hohe Geldsumme zusammen und dafür möchten wir uns bei allen zahlreichen Spendern, den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt Ludwigsfelde, recht herzlich bedanken! Ohne Sie wäre das nicht möglich gewesen. Ganz getreu dem Motto der Volkssolidarität Miteinander-Füreinander! Abgehoben ist die Volkssolidarität im wahrsten Sinne. Zusammen mit der Vizepräsidentin der Volkssolidarität, Carola Ahlert, dem Bürgermeister, Frank Gerhard, Jutta Wolf und Kristin Bigus ging es 40 m in die Höhe mit einer Teleskophebebühne. Die Stadt und das Fest aus dieser Höhe bei strahlend schönstem Wetter zu betrachten war faszinierend. Ein deutliches Zeichen, dass die Volkssolidarität trotz ihres erstaunlichen Alters von fast 70 Jahren, flexibel, modern, spontan, transparent und immer dabei ist. / Eigener Bericht VS / TF

Dank an meinen Schutzengel… Von Helga Licher

Ich möchte Ihnen von einem kleinen Engel erzählen, der zu Hause auf meinem Schreibtisch sitzt. Mit seinen Löckchen und den runden Pausbäckchen sieht er genau so aus, wie unsere Tochter als sie im Babyalter war. Aus diesem Grund wurde er kurzerhand zum Schutzengel unserer Familie ernannt. Dankbar erinnere ich mich an meine Kinderzeit, als meine Mutter abends vor dem Schlafengehen mit mir ein kleines Gebet an den Schutzengel richtete. Ich spüre noch heute das Gefühl der Sanftheit und Sicherheit, das mich umgab wenn ich nach dem Gebet müde die Augen schloss und in das Reich der Träume hinüber glitt. Schade, dass Schutzengel heute ein wenig unmodern geworden sind. Kann nicht jeder Mensch so ab und zu einen persönlichen Schutzengel gebrauchen, der ihn begleitet und beschützt? Gerade in unserer hektischen Zeit ist es doch so wichtig geworden, einen guten Freund an seiner Seite zu haben auf den man sich verlassen kann. Oft kann man seinen Schutzengel nicht auf den ersten Blick erkennen. Ich glaube, genau das ist auch der Grund warum so viele Menschen denken, sie hätten gar keinen

Schutzengel, oder er wäre ihnen vielleicht aus irgend einem Grund abhanden gekommen. Ein Gedanke beschäftigt mich in letzter Zeit immer wieder. Ich denke oft darüber nach, ob es vielleicht möglich ist, seinen Schutzengel zu verleihen? Jeder kennt das Gefühl, einsam und verlassen der Welt schutzlos ausgeliefert zu sein. Vielleicht hat der Schutzengel gerade eine wohlverdiente Pause eingelegt, und es war kein Vertreter zur Stelle. Wenn es mir jedoch zurzeit gut geht, könnte ich vielleicht - für eine kurze Zeit - meinen Schutzengel an einen Menschen ausleihen, der ihn gerade dringend braucht. Natürlich nur mit der Garantie, ihn jederzeit zurück zu bekommen. Denn auch ich brauche einen kleinen persönlichen Schutzengel, auf den ich mich stets verlassen kann. Nachdenklich fällt mein Blick wieder auf den kleinen Engel, der es sich auf der Ecke meines Schreibtisches bequem gemacht hat. Danke, lieber Schutzengel, du wirst schon gut auf uns aufpassen, denke ich, und plötzlich kommt es mir vor, als habe er mir zugezwinkert...

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TEltow-Fläming SeniorenMAGAZIN

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Clown Widu verzaubert Senioren Lachen ist die beste Medizin. Auch wenn das Lachen nicht immer heilen kann, so lässt es uns doch für einen Moment alle Ängste und Sorgen vergessen. Und über wen lacht es sich am besten? Natürlich über einen Clown. Stan Regelski zauberte in Ludwigsfelde als Clown Widu ein Lächeln auf alle Gesichter. Bewohner, Angehörige und die Mitarbeiter der ASB-Pflegeeinrichtung für Menschen mit Demenz erlebten ein ausgesprochen fröhliches Sommerfest. Die Damen begrüßte er mit galantem Handkuss, schenkte ihnen Luftballonblumen und wagte sogar ein Tänzchen. Mit seinem Charme und Einfühlungsvermögen erreichte er die Menschen, die aufgrund ihrer Demenzerkrankung meist in ihrer eigenen Welt leben. Indem er auf jeden persönlich einging, erweckte Stan Regelski bei den Senioren Glücksgefühle. „Ich versuche dann, auf dieser Welle mit zu schwimmen“, erzählte

der Clown. Da in der Spezialeinrichtung aber nicht nur gefeiert wird, sondern auch kreative Beschäftigungen angeboten werden, konnten die Gäste des Sommerfestes bunte Seidenschals und Seifen erwerben, die allesamt von den Bewohnern gefertigt wurden. Insgesamt kamen

Rentenbeiträge nicht kürzen Zu den Plänen des Bundesfinanzministeriums, Arbeitnehmer 2014 noch einmal durch eine Kürzung der Rentenbeiträge um 0,2% zu entlasten, hat sich die Volkssolidarität kritisch geäußert. „Niedrigere Beiträge führen auch zu geringeren Renten“, so der Präsident der Volkssolidarität, Prof. Dr. Gunnar Winkler, „Schon heute sind Langzeitarbeitslose, Erwerbsgeminderte und Niedrigverdiener, insbesondere Frauen, massiv von Altersarmut bedroht. Es wäre ein weiterer Schritt in die falsche Richtung, wenn der Beitragssatz weiter gesenkt würde. Davon werden vor allem die heutigen Beitragszahler und damit die Rentner von morgen betroffen sein.“ Der Verbandspräsident bezeich-

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nete den Hinweis auf die hohen Rücklagen der Gesetzlichen Rentenversicherung, die wegen der geltenden gesetzlichen Regelungen eine Beitragssenkung erforderlich machen würden, als „irreführend“. Der Gesetzgeber habe jederzeit die Möglichkeit, diese Regelung zu ändern. „Die Volkssolidarität spricht sich dafür aus, eine solche Änderung nach der Bundestagswahl auf den Weg zu bringen.“ Winkler wies auf den Widerspruch hin, einerseits den Beitragssatz weiter senken zu wollen und andererseits neue Leistungen in Aussicht zu stellen, die aus Beiträgen statt aus Steuermitteln finanziert werden sollen. „Die Volkssolidarität begrüßt, dass Erziehungszeiten für vor 1992 geborene Kinder in der Rente besser bewertet werden sollen. Wir halten es jedoch für falsch, die dafür erforderlichen Milliarden aus der Rentenkasse zu finanzieren. Kindererziehung ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, für die nicht nur die Sozialversicherten sondern alle Steuerzahler / Pressestelle VS // TF aufkommen müssen.“

dadurch 100 Euro zusammen, die nun einem ASB-Kinderhort in Pirna gespendet werden, der vor wenigen Tagen von der Flut überschwemmt wurde. / Pressestelle ASB / TF

Fünf Rosen Ihr dunkles Rot erblüht im Zimmer und haucht so zart der Liebe Schimmer. Vier sind entfaltet, ihr Herz ist offen, sie zeigen sich ganz, sie lassen nichts hoffen. Nur eine hat halb verhüllt ihre Glieder, sie lässt sich nur ahnen in blassrotem Mieder. Die andern erfreuen; die eine berauscht! So habe ich lange nur ihr gelauscht. Ulrich Stahr


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Einladung zum 9. Weinfest in Zossen:

„FEIERN SIE MIT VIEL APPEAL!“ Muss man eigentlich steile Schiefer-Terrassen im Stadtpanorama haben, oder seit 200 Jahren jährlich eine Weinkönigin gekürt haben, um ein richtig schönes Weinfest feiern und als lokale Tradition etablieren zu können? Die Zossener Antwort ist eindeutig (und) erlebenswert: Nein, das geht auch ganz wo anders: zum Beispiel in der märkischen Ebene, in der Nähe einer bescheiden ansteigenden Straße mit Namen Weinberge, am und um den Marktplatz einer liebenswerten Kleinstadt herum – eben Zossen. Wobei die lauschigen Höfe, der einladende Marktplatz und in diesem Jahr auch noch auf dem neuen städtischen Platz am Jobcenter hinzukommt, der besonders Kinder zur Entdeckung zahlreicher alkoholfreier und spannender Angebote einlädt. Und was auf dem Marktplatz schon seit 8 Jahren immer wieder gelingt, wird gewiss auch auf dem neuen städtischen Platz nicht minder gefallen: Diese atmosphärische Mischung aus „guter Stube/Wohnzimmer“ und Volksfest, die mit Weinfesten offenbar besonders erfolgreich herzustellen ist, lässt sich in Zossen in diesem Jahr bereits zum neunten Male genießen – wenn das nicht nachhaltig ist. Bei aller Tradition geht’s aber auch zeitgemäß zu, was nicht nur die Lasershow am Sonnabend um 22.00h attraktiv und leuchtkräftig unterstreichen wird. Das ist natürlich nicht das einzige Highlight der Weinfesttage in Zossen, wie nicht nur im Info-Kasten zu sehen ist: Als ein wiederkehrender musikalischer Glanzpunkt ist ganz sicherlich die Formation Brass-Appeal zu nennen, die am Samstag gleich zweimal (ab 13.30h und ab 15h Swing - pardon: Schwung „rausbläst“. Und Kenner dieser Lady-Combo versichern: Sie haben nicht nur musikalischen Appeal, sondern auch sonst charmantes Temperament. Der nach Planung und Vorbereitung zunächst vor dem ersten Zossener Weinfest von allen Beteiligten durchaus als Kraftakt empfundene Versuch, ein neues Stadtfest zu etablieren, ist sicher zu allererst dem vielfältigen Engagement und der dabei an den Tag gelegten Begeisterung zu danken, aber auch anderen günstigen Voraussetzungen, die dazu kamen: Zum einen gab es einen, im durchaus wörtlichen Sinne „überwucherten“ thematischen Bezug zum Weinbau am Orte, wie er sich im Stadtbild aber nur noch auf dem Straßenschild Weinberge sichtbar ausdrückte. Zum anderen gab es, nach den guten Erfahrungen mit dem stadtweiten ‚Fest der Vereine’ durchaus noch Bedarf an ergänzenden stadtweiten Festivitäten zur Stärkung des Wir-Gefühls in der mit der Gemeindegebietsreform deutlich vergrößerten Kleinstadt Zossen mit ihren hinzugekommenen neuen Ortsteilen, die ihre Traditionen der Ortsfeste natürlich weiter pflegen, aber engagiert bei den Stadtfesten dabei sind und ihnen Vielfalt geben. Dazu tragen auch dieses Jahr wieder Angebote bei, die keiner mehr als Lokalkolorit missen möchte – vom Terrakotta-Hof bis zu besonderen Initiativen des Zossener Nachwuchses, der dieses mal im Zusammenhang

mit dem Leseclub der Stadtbibliothek auf dem Weinfest besondere Aufmerksamkeit erfährt. Lassen sie sich überraschen. Und falls Enkel oder Enkelin beim Sommer-Leseclub dabei ist oder in einer anderen Formation mit Weinfestvorbereitungen beschäftigt war, gilt natürlich die Bitte, noch nicht zuviel vorab zu verraten… Man sieht: Auch das 9. Weinfest wird wieder ein Mitmachfest sein: Gewerbetreibende machen aus ihren Geschäften „Besenwirtschaften“, wie in Deutschlands Weinsüden die einladenden temporären Stätten der Gastfreundschaft heißen. Zossenerinnen und Zossener locken wieder Winzer, zu denen sie geschäftliche oder private Beziehungen pflegen in die Mark Brandenburg – und das zu einer Zeit, wo sie zu Hause reichlich Auswahl an lokalen Weinfesten hätten. Wenn das kein Kompliment an Zossen ist! Und auch diejenigen, die das ganze Jahr über ehrenamtlich zum Gelingen von Festen und anderen Säulen des Zusammenhalts beitragen, beim Weinfest selbst jedoch nicht aktiv werden, spielen hier dennoch eine besondere Rolle: seit einigen Jahren werden sie in ihrer Gesamtheit, stellvertretend durch individuelle Auszeichnung dafür geehrt, und zwar nicht mehr wie früher in kleinem Kreis, sondern ganz genau und gerade dort, wo am meisten Publikum zusammenkommt: An der Festbühne des Weinfests. Gutes Wetter ist bestellt. Winzer und Schausteller haben zugesagt. Organisation und Vorbereitung laufen für das 9. Weinfest, das traditionell am ersten September-Wochenende gefeiert wird und dieses Mal auf die Tage vom 6.-8. September fällt. Fehlen zum Gelingen bloß noch: Sie!

Highlight-Auswahl von A-Z zum 9. Zossener Weinfest: Wo Sie die Programmpunkte finden, entdecken Sie vor Ort: Einfach hinschauen und hinhören, oder am Infostand fragen Sehens- und hörenswert sind zum Beispiel: Brassappeal, Sommerleseclub, SPLITT, Relativ Nüchtern, Acoustic Vibrations, Show Academy, Laser-Show, Jazzfamily, Ehrungen Ehrenamt, Big Band Berolina, u.v.m. …

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ab 13.30 und 15 Uhr ab 15 Uhr ab 15.30 Uhr ab 17.30 Uhr ab 19.30 Uhr ab 21.00 Uhr ab 22 Uhr ab 11.30 Uhr ab 14 Uhr ab 14.30 Uhr


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TElTow-Fläming SEniorEnmAgAZin

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Wir sind u. a. Herausgeber der Seniorenzeitung Treptow-KÜpenick sowie der Seniorenmagazine fßr die Landkreise Teltow-Fläming, Dahme-Spreewald und Oder-Spree.

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Teltow-Fläming SeniorenMAGAZIN

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Tierischer Nachwuchs in den Hauptstadtzoos Tierpark Berlin und Zoo Berlin – immer ein Besuch wert

Zwillinge bei den Nebelpardern im Tierpark

Verbreitungsgebiet der Brillenbären sind die Anden in Südamerika, wo sie insbesondere die tropischen Bergwälder bewohnen.

Der Tierpark Berlin kann die Geburt von Zwillingen bei den seltenen Nebelpardern vermelden. Mutter „Knisha“ brachte zwei gesunde männliche Jungtiere zur Welt. Nebelparder leben in dichten Regenwäldern von Nepal bis Hinterindien.

Nachwuchs bei den Ameisenbären im Zoo

Blessbock vor den Augen der Besucher im Zoo geboren

Die südamerikanischen Insektenfresser gehören sicherlich zu den spektakulärsten Säugetieren. Das Jungtier erhielt den Namen „Evita“.

Vor den Augen von Besuchern und inmitten der Afrika-Savanne wurde ein Blessbock auf dem Zooerweiterungsgelände geboren. Ihren Namen verdanken die überwiegend dunkelbraun gefärbten Antilopen der weißen Stirnblesse.

Brillenbär-Nachwuchs im Tierpark In der Bärenschlucht vom Tierpark ist die kleine Brillenbärin „Rina“ zu sehen. Das natürliche

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Unterstützt wird der Tierpark Berlin und der Zoo Berlin in seiner Arbeit ganz wesentlich von den Freunden der Hauptstadtzoos. Weitere Informationen: Fördergemeinschaft von Tierpark Berlin und Zoo Berlin e. V. Am Tierpark 125 – 10319 Berlin Tel. 51 53 14 07 – Email: info@freunde-hauptstadtzoos.de www.freunde-hauptstadtzoos.de Spendenkonto: Commerzbank, Kto: 912 900 800 BLZ: 120 400 00 Spendenhotline: 090 01 00 05 76 Mit einem Anruf spenden Sie 5 Euro!


4/2013 teltow-Fläming SeniorenMAGAZIN

Interview mit Tina Fischer

Man muss noch viele Antworten finden Tina Fischer ist Staatssekretärin und Bevollmächtigte des Landes Brandenburg beim Bund. Sie ist Mutter von zwei kleinen Kindern und wohnt in Zeuthen. In früheren Ausgaben des Seniorenmagazins hat sie zu bundes- und seniorenpolitischen Themen Stellung bezogen. Tina Fischer bewirbt sich um das Bundestagsmandat, zu dem im Landkreis Teltow-Fläming die Städte und Gemeinden an der B 96 gehören, außerdem Am Mellensee und Luckenwalde. Wir haben sie zur Seniorenpolitik befragt. Der Bundesrat wirkt an der Gesetzgebung des Bundes mit. Welches Thema können Sie ad hoc nennen, die unsere Leserinnen und Leser berührt? Da fallen mir gleich zwei Punkte ein: Die Eindämmung rasant steigender Mieten und bessere Möglichkeiten für ein altersgerechte Wohnen. Beides Themen, die nach meinen Erfahrungen gerade auch für ältere Menschen in unserem Land wichtig sind. Erstens: Wir wollen das Mietrecht ändern und den Mieterschutz verbessern. Mieten sollen innerhalb von vier Jahren nicht um mehr als 15 Prozent erhöht werden. Jetzt dürfen sie innerhalb von drei Jahren um 20 Prozent steigen. Zweitens: Barrierefreie Wohnungen sind bedauerlicherweise vielfach Mangelware. Da müssen wir etwas tun. Der Bundesrat hat die Bundesregierung aufgefordert, das Förderprogramm „Altersgerecht Umbauen“ wieder einzuführen und dabei Umbaumaßnahmen für das barrierefreie Wohnen besonders zu unterstützen. Man darf nicht nur von der demografischen Entwicklung sprechen, man muss auch Antworten finden. Das gilt sicherlich auch für die Rentenpolitik und die Pflege. Was muss Ihrer Meinung nach hier in den kommenden Jahren geschehen? Es muss sichergestellt sein, dass wer sein Arbeitsleben lang

tenpflege“. Die Entwicklung ist dramatisch. Leider hat auch hier Schwarz-Gelb entgegen vollmundiger Versprechen in der Sache vollständig versagt. Und nicht zuletzt müssen wir die Hunderttausenden von Pflegekräften besser stellen: durch höhere Löhne und Entlastungen durch gesetzliche Mindestpersonalvorgaben. Außerdem brauchen wir dringend mehr Pflegekräfte. Deswegen wollen wir in den nächsten vier Jahren 125.000 neue Stellen schaffen. Sie legen in ihrer Tätigkeit immer wieder einen Schwerpunkt auf die Seniorenpolitik. Was ist Ihre Einschätzung? Seniorenarbeit hat einen sehr hohen Stellenwert. Das liegt an den vielen Ehrenamtlichen und Engagierten. Diejenigen, die in den Gremien mitwirken, Veranstaltungen planen und für einen reibungslosen Ablauf durch ihre Unterstützung sorgen. Beim Sommerfest im Haus Sonnenschein in Luckenwalde hatten wir jede Menge Spaß und haben gesungen und viel gelacht. Und mit Horst Leder haben wir einen Vorsitzenden des Kreisseniorenbeirates, der mit seinem Team und den örtlichen Beiräten jede Menge auf die Beine stellt. Davon konnte ich mich bei der 20. Brandenburger Seniorenwoche wieder neu überzeugen. Bei so viel Einsatz kann ich nur sagen: Hut ab, herzlichen Dank und weiter so!

in die Rentenversicherung einzahlt, später auch damit über die Runden kommt. Wir müssen dauerhaft ein ordentliches Niveau erhalten, statt – wie die aktuelle Regierung - heute zu Lasten der Zukunft die Beitragssätze senken. Ansonsten wird das Vertrauen in die Alterssicherung ausgehöhlt. Außerdem ist es schlicht Frau Fischer, wir danken für das Interview und wünbeschämend, dass wir bald ein schen Ihnen für die Zukunft viel Glück und Erfolg. Vierteljahrhundert nach der Wiedervereinigung im Rentensystem immer noch zwischen Ost und West unterscheiden! Die SPD hat ganz aktuell Vorschläge mit konkreten Angleichungsschritten in den Bundestag eingebracht, die CDU hat sie alle abgelehnt!

Manege frei

Und hinsichtlich der Pflege? Hinsichtlich Pflege und auch Gesundheit muss zunächst eine gute Finanzierungsbasis geschaffen werden. Das heißt für uns: eine gerechte Bürgerversicherung, in die alle Bürgerinnen und Bürger entsprechend ihrer Leistungsfähigkeit einzahlen und in der niemand bevorzugt wird, auch nicht bei der Terminvergabe in der Arztpraxis! Zweitens müssen die Leistungen der Pflegeversicherung endlich an die tatsächlichen Bedarfe angepasst werden; Stichwort Demenz. Und wir müssen schnell weg von der so genannten „Minu-

Weiße Tauben flattern durch die Cafeteria der Rangsdorfer ASB-Seniorenresidenz. Ein kleines Pony verneigt sich vor dem Publikum und vier Pudel springen durch bunte Reifen. Die Senioren klatschen, staunen und streicheln die Tiere. Besonders bei der riesigen Python gehört dazu auch ein wenig Mut. Der Zirkus Holiday verwandelt die Pflegeeinrichtung in eine Manege und zaubert ein Lächeln in alle Gesichter. / Pressestelle ASB / TF

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In Großbeeren hat sich etwas getan! Was hat sich verändert? Im Sommer 2012 hat sich Familie Blenn mit viel Elan und Einsatzfreude an die Renovierung des Gasthauses „General von Bülow“ gemacht. Dabei hat sich einiges getan! Der Name hat sich geändert. Das war keine leichte Entscheidung und es wurden viele Vorschläge gesammelt. Der Tradition verpflichtet sollte der Bezug zu Großbeeren nicht verloren gehen. Theodor Fontane beschrieb in den „Wanderungen durch die Mark Brandenburg“ im Band „Spreeland“ die siegreiche Schlacht, in der General von Bülow mit seinen Corps kämpfte. Allerdings fand Familie

Immer noch … Immer noch toben Kriege. Immer noch intrigiert die Lüge. Immer noch sind Menschen in Not. Immer noch droht Kindern der Tod. Immer noch wird die Natur zerstört. Immer noch bleiben Mahner ungehört. Immer noch erhalten Frauen geringere Löhne. Immer noch verziehen manche Mütter die Söhne. Immer noch galoppiert der Böse auf hohem Ross, quält sich der Gerechte im ärmlichen Tross. Während Menschen fragen: Wie lange soll die Welt das noch ertragen? Die Antwort finden wir wohl kaum geschwind. Die weiß immer noch der Wind. Maria Loß

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Blenn darin auch etwas zu einem besonderen Einwohner: „Von allen Geistern, die verneinen, ist mir der Schalk am wenigsten verhasst.“ So beginnt Fontane die Familiengeschichte derer Von Beeren und so kam es zum neuen Namen. Mit viel Liebe zum Detail wurde renoviert und die Innenräume hellten sich auf. Ein kleiner Damensalon wurde geschaffen, welcher Kaffeekränzchen jeden Alters einen behaglichen Rahmen gibt. Bei Bummeln über Flohmärkte im Inland und mittlerweile sogar im Ausland ist die Ausstattung mit dem Blick auf‘s Besondere ergänzt worden.

Im Restaurant & Kaffeehaus „Von Beeren“ genießen Sie jetzt Kaffee einer Berliner Rösterei aus schönen Sammeltassen kombiniert mit frischgebackenem Kuchen oder mit köstlichen belgischen Waffeln. Die warme Küche bietet leckere Gerichte der Region sowie abwechslungsreiche Saisonkarten. Im Saal „General von Bülow“ können Familienanlässe gefeiert und regelmäßig das Tanzbein geschwungen werden. Und auf der Terrasse können Sie neben den Gaumenfreuden auch das schöne Wetter genießen. Wir hoffen Sie neugierig gemacht zu haben! Im Herzen Großbeerens freut sich Familie Blenn auf Ihren Besuch im Kaffeehaus - Restaurant - Pension Von Beeren. Im Internet unter www.Von-Beeren.de finden Sie weitere Informationen.

Mit Bedacht haben die Autoren dieses Buch „Wege aus dem Schmerz“ genannt.

Sie wollen damit die Hausärzte, aber auch alle anderen Ärzte und interessierten Psychologen sowie die Betroenen, die Patienten, erreichen. Die Autoren haben den Schmerz sowohl als warnendes Symptom, als auch in seiner persönlichen Bedeutung für den Betroffenen und je nach Persönlichkeit und Ursache verständlich gemacht. Daran orientieren sich die hier aufgezeigten vielfältigen Lösungswege. Ein wesentliches Anliegen des Buches ist es, zu beschreiben, welche Wege dazu beitragen können, möglichst selbst aktiv, gemeinsam mit dem behandelnden Arzt, optimal individuell gebündelt, die Schmerzen zu lindern, zu ertragen und mit ihnen leben zu können. Es werden also vor allem die chronischen Schmerzen auf der Grundlage des bio-psychosozialen Modells dargestellt. Nach dem Paradigmenwechsel ist es heute selbstverständlich geworden, dass sich daraus ein multimodales und interdisziplinäres Vorgehen ergibt. Alle Aspekte des Schmerzerlebens müssen nicht nur erkannt sonWege dern auch therapeutisch berücksichtigt werden. Folgerichtig ergibt sich daraus die Abkehr von der einseitigen Medikamentenanwenaus dem Schmerz dung und die Nutzung aller Möglichkeiten der Schmerzlinderung und der Schmerzbewältigung. Es werden deshalb vielfältige MeAnregungen für Ärzte, thoden der Aktivierung, der Rehabilitation, der Psychotherapie und Psychologen und Patienten der Anwendung von Psychopharmaka beschrieben. Beachtet wird aber auch die Anwendung von Akupunktur, das TraiDieter Curschmann, Holger Baust, ning von Körper und Geist durch Yoga, die vielfältigen NaturheilverJan Matejcek, Sigmar Scheerer † fahren sowie andere komplementäre Behandlungsmöglichkeiten. Besonders hervorgehoben wird stets die große Bedeutung der Mit einem Geleitwort und ganz persönlichen Betreuung. Gastbeitrag von Es ist ein vielschichtiges Buch aus der Praxis für die Praxis. Prof. Dr. Günter Baust


200. Siegesfest Großbeeren & Dennewitz Programm Großbeeren

Programm Dennewitz

Donnerstag, 22.08.2013 20 Uhr Fackel- und Lampionumzug (vom Pennymarkt zur Festwiese) anschließend Rummel auf der Festwiese

Freitag, 6. September 2013 19 Uhr Andacht und Konzert in der Kirche 21 Uhr Konzert und Tanz im Festzelt mit „Deaf eyes“ und „Coverkill“

Freitag, 23.08.2013 14 – 20 Uhr Historischer Handwerkermarkt , Festwiese Historischer Bauernhof , alte Landgerätetechnik, Dorfaue 16 Uhr Marsch der historischen Truppen 1813 von Heinersdorf mit Aufklärungsgefecht vor Großbeeren und Zwischenstopp am Traditionshotel 1813 18.30 Uhr Festakt „100 Jahre Gedenkturm“ am Turm, mit Programm alter Soldatenlieder, Turmblasen, Fourageausgabe u.v.m. abends Bühnenprogramm, Festwiese 22 Uhr Schinkelkirche, Andacht und Musik für Nachtschwärmer Samstag, 24.08.2013 10 Uhr Appell der historischen Truppen 1813 im Biwak, mit Bürgermeister ganztägig Bühnenprogramm, Festwiese (außer während des Gefechts) 10 - 20 Uhr Historischer Handwerkermarkt, Festwiese Historischer Bauernhof / alte Landgerätetechnik, Dorfaue 11 Uhr 11. Bülow-Gedenklauf, Start und Ziel an der Bülow-Pyramide ab 11 Uhr Aktivitäten an der Schinkelkirche mit Freiluftcafé, Ausstellung usw. ab 14 Uhr Deutsch-Französische Begegnung mit kulturellen Darbietungen und kulinarischen Genüssen, Dorfaue ab ca. 15 Uhr Große Gefechtsdarstellung an der Bülow-Pyramide mit Kranzniederlegung an der Bülow-Pyramide ca. 16.30 Uhr Rückmarsch zum Obelisk, Kranzniederlegung am Obelisk ca. 22 Uhr Großes Höhenfeuerwerk Sonntag, 25.08.2013 10 Uhr Freiluftgottesdienst, Bühne Festwiese anschl. 18 Uhr Musikalischer Frühschoppen und Bühnenprogramm, Bühne Festwiese 10 – 18 Uhr Historischer Handwerkermarkt, Festwiese Historischer Bauernhof, alte Landgerätetechnik, Dorfaue ca. 11.15 Uhr Abschlussappell der historischen Truppen 1813 auf der Dorfaue 13 Uhr Festumzug (vom Penny-Markt zur Festwiese) 18 Uhr Friedensgebet in der Schinkelkirche Rahmenprogramm: Freitagabend-Sonntagmittag Biwak der historischen Truppen 1813 am Küsterteich; Samstag Freiluftcafé an der Kirche, Trödelmarkt u.v.m., außerdem Angebote für Kinder auf der Festwiese, täglich Rummel auf der Festwiese, Ausstellung im Pfarrhaus Sonderöffnungszeiten Gedenkturm (Üblicher Eintritt! 2,- €, erm. 1,- € ) Alle Veranstaltungen sind eintrittsfrei! Parkplatzgebühr (inkl. Programmheft und Gedenkmünze) Fr.+ So.: 3,- €, Sa.: 4,- € Tourismusbüro Gemeinde Großbeeren, Am Rathaus 2, Tel. 033701/3288-61 E-Mail: tourismusbuero@grossbeeren.de ( Eventuelle Änderungen vorbehalten, Programm und Lageplan auch unter www.grossbeeren.de )

Samstag, 7. September 2013 7 Uhr Wecken des Dorfes durch das Trommlerkorps 10 Uhr Feierliche Eröffnung des Festes am Bülowdenkmal mit Aufmarsch der historischen Vereine 11 Uhr Themenhöfe öffnen ihre Tore Sonderausstellung im Dorfmuseum kleiner Trödelmarkt 30 11 Uhr „Trommelfieber“ im Festzelt 12 Uhr Großer Festumzug 13 Uhr Historischer Lazaretthof Schauvorführungen 14 Uhr Unterhaltungsprogramm im Festzelt mit „Raduga“ und den CammerTänzern 15 Uhr Nachstellung der Schlacht um die Mühle 16 Uhr Parade der historischen Truppen durch das Dorf 17 Uhr Offenes Biwak 18 Uhr Buchlesung & Signierstunde in der Dorfkirche „1813 - Kriegsfeuer“ mit Sabine Ebert 20 Uhr Musik und Tanz im Festzelt 22 Uhr Historischer Zapfenstreich 23 Uhr Großes Höhenfeuerwerk Sonntag, 8. September 2013 10 Uhr Gefechtsszenen im Dorf 11 Uhr Abschlussappell am Bülowdenkmal 12 Uhr Musikalischer Frühschoppen mit dem Jugendblasorchester Buchholz 15 Uhr Showprogramm der Dennewitzer

Herzlich Willkommen in Dennewitz! Wir freuen uns auf Ihren Besuch!


GroĂ&#x;beeren und Dennewitz – Orte mit Vergangenheit 1

Besuchen Sie uns auf der rustikalen Sommerterrasse oder an kalten Tagen in der gemĂźtlichen Stube

Ihr Restaurant im rustikalen Stil iˆÂ?ˆ}‡iÂˆĂƒĂŒÂ‡*Â?>ĂŒĂ˘ĂŠĂ“ĂŠqĂŠ{ĂŠUĂŠÂŁ{™£ÎÊĂ˜ĂŒiĂ€LÂœ} /iÂ?°ÊäÊÎÎÊÇÓʇÊ{{ĂŠĂ“ĂˆĂŠĂ‡xĂŠUĂŠĂœĂœĂœÂ°ĂŒiĂŒĂ˘iÂ?ĂƒĂŒĂ•Li˜°`i

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Doppeljubiläum

200 Jahre „Schlacht bei GroĂ&#x;beeren“ • 100 Jahre Gedenkturm GroĂ&#x;beeren vom 22. – 25. August 2013 1813 wurde in GroĂ&#x;beeren Geschichte geschrieben Alljährlich um den 23. August findet in GroĂ&#x;beeren das traditionelle Siegesfest in Erinnerung an die siegreiche „Schlacht von GroĂ&#x;beeren“ am 23. August 1813 statt, in der es General von BĂźlow mit seinen preuĂ&#x;ischen Truppen (als Teil der Nordarmee aus PreuĂ&#x;en, Russen und Schweden) gelang, die napoleonischen Truppen der „ArmĂŠe de Berlin“ unmittelbar vor den Toren Berlins zurĂźckzuschlagen. Der preuĂ&#x;ischen Hauptstadt und ihren Bewohnern blieb infolge der verhinderten erneuten Besetzung ihrer Stadt viel Leid, Elend und ZerstĂśrung erspart. In den folgenden Tagen kamen viele ĂźberglĂźckliche Berliner heraus nach GroĂ&#x;beeren, um den siegreichen Truppen mit Lebensmitteln, Verbandsmaterial u.v.m. zu danken oder Verwundete beider Seiten mit nach Berlin zu nehmen, um diese zu pflegen. In den folgenden Jahren wurde es zur Tradition, am Jahrestag der Schlacht der Kämpfer, der Verwundeten und Gefallenen zu gedenken. Viele Berliner besuchten aus diesem Anlass die „Schlachtfelder von GroĂ&#x;beeren“. So entstand unser Siegesfest. Im Laufe der Jahre mischte sich unter die Erinnerung und das Gedenken auch zunehmend ein Volksfestcharakter. Jubiläumssiegesfest bietet viel fĂźr seine Gäste Auch zum 200. Jahrestag der „Schlacht bei GroĂ&#x;beeren“ kann man in GroĂ&#x;beeren wieder „Geschichte zum Anfassen“ hautnah erleben, ob im Biwak der historischen Truppen 1813 am KĂźsterteich, wo anlässlich des 200. Jahrestages weit Ăźber 400 Teilnehmer historischer Truppen 1813 biwakieren werde, oder bei den VorfĂźhrungen der historischen Truppen am Samstagnachmittag an der BĂźlow-Pyramide. Der 1913 anlässlich des 100. Jahrestages der Schlacht bei GroĂ&#x;beeren erbaute 32 Meter hohe Gedenkturm mit seinem kleinen Museum 1813 ermĂśglicht den Besuchern von seiner Plattform aus einen wunderbaren

Rundblick Ăźber 30 km weit ins Land. Am Freitagabend wird es am Gedenkturm zu dessen 100. Geburtstag einen kleinen Festakt geben. Traditionell finden ebenfalls wieder Kranzniederlegungen der historischen Truppen 1813 und der Gemeinde GroĂ&#x;beeren an der BĂźlow-Pyramide sowie am Obelisk auf dem historischen Kirchhof statt. In den Tagen des Siegesfestes kann man die historischen Truppen 1813 mit ihren vielfältigen alten Uniformen im Biwak, auf dem Gefechtsfeld, auf der Festwiese und auch häufig im Ort sehen. Man fĂźhlt sich mitunter vor allem im historischen Biwak um 200 Jahre in der Zeit zurĂźckversetzt und sieht auch, wie einfach und entbehrungsreich das Leben der kämpfenden Truppen damals war. Anlässlich des 200. Jahrestages bietet GroĂ&#x;beeren seinen Besuchern von Freitagnachmittag bis Sonntag auĂ&#x;erdem einen historischen Handwerkermarkt, einen alten Bauernhof, eine Ausstellung alter Landtechnik, ein mehrtägiges abwechslungsreiches BĂźhnenprogramm und natĂźrlich auch wieder einen Rummel. Am Samstag bereichern vielfältigen Aktivitäten der Kirchengemeinde und des Kulturvereins sowie ein abendliches HĂśhenfeuerwerk unser Jubiläumsfest. R. Clausnitzer


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Der Stern von Sachsen

Achat wird wegen seiner guten Verfügbarkeit, seiner positiven Schleifeigenschaften, der lebhaften Zeichnung und Bänderung und des bunten Farbspiels seit nachweislich 2000 Jahren als Schmuckstein geschliffen und als Glücksbringer zu Amuletten verarbeitet.

Eine bemerkenswerte Fundstelle befindet sich in St. Egidien, Sachsen. Der Ort St. Egidien liegt bei Hohenstein-Ernstthal -westlich von Chemnitz. Diese Fundstellen im Erzgebirgs-Becken wurden erst Mitte des 20. Jahrhunderts bekannt. Nach Bearbeitung der Felder mit Landmaschinen wur-

den immer wieder haselnussgroße bis doppelfaustgroße Achat-Geoden gefunden. Einige legale - und immer wieder illegale - Schürfungen im Gelände brachten hervorragende Achat-Kugeln zu Tage. Die Achate aus St. Egidien zeichnet ein mehrstrahliger Stern aus. Die Farbe der Achate geht von braun-beige über rot -am häufigsten gesucht - bis hin zu Orangen Tönen. Sehr selten haben diese Achate im Zentrum der Achat-Mandel einen Hohlraum, der mit Bergkrystallen, Rauchquarz-Kristallen oder sogar mit Amethyst-Kristallen ausgekleidet sein kann. Ein roter Achat am Körper getragen dient dazu, zu erwartende oder vollzogene Lebensveränderungen in den Großthemen Partnerschaft, Beruf oder Wohnort schneller zu akzeptieren. Die seltene Form von sternbildenden Achaten (Stern-Achate) symbolisiert und kräftigt die YangEnergie und stärkt das Ich. Durch diese Stärkung ist es leichter, Toleranz gegenüber anderen Meinungen zu zeigen. Stern-Achate sind hilfreiche Begleiter, um unbegründete Müdigkeit zu überwinden. Ein Achat in einer Porphyr-Kugel steht für Schutz vor externen Angriffen, symbolisiert Geborgenheit und verbessert das Wohlbefinden. Ein roter Achat auf das Wurzel-Chakra gelegt, hilft Blasenentzündungen schneller zu bekämpfen, Steinbildung im Körper zu verhindern, Reizungen

der Harnleiter zu mildern. Er sorgt für einen kontrollierten Harnfluss. Eine Achatbildung in einer Porphyrkugel steht für Schutz des ungeborenen Lebens und ist ein idealer Begleiter während der Schwangerschaft. Zur energetischen Reinigung empfehlen wir, den Achat für mindestens 2 Stunden in Hämatit oder für 10 Minuten in trockenes Natur-Kristall-Salz zu legen. Danach sollte das Mineral zum Aufladen in eine Amethyst-Druse gelegt werden. Kraft der Edelsteine Berlin e.V. Klaus Lenz Wegerichstr. 7 • 12357 Berlin Tel.: 720 158 93

Pflegebedürftig - Was nun? Was ist Pflegebedürftig? Menschen mit Einschränkungen bei den alltäglichen Dingen im Leben, bei der sie dauerhaft oder voraussichtlich für wenigstens sechs Monate Hilfe und Unterstützung benötigen, sollten sich an Ihre Pflegekasse wenden. Wenn möglich, sollte weitere Hilfe von Familienangehörigen, Freunden oder Nachbarn erbeten werden. Zur Feststellung der Pflegebedürftigkeit, muss ein Antrag bei der Pflegekasse gestellt werden. Durch den Medizinischen Dienst der Krankenversicherung (MDK) erfolgt eine Begutachtung zur Feststellung der Pflegebedürftigkeit. Die Pflegekasse informiert dann über die Pflegestufe (Grad an Hilfsbedürftigkeit). Gleichzeitig wird bei der Begutachtung ermittelt, ob eine erheblich eingeschränkte Alltagskompetenz vorliegt. Dies kann Menschen mit demenzbedingten Fähigkeitsstörungen, geistigen Behinderungen

oder psychischen Erkrankungen betreffen. Je nach festgelegter Pflegestufe unterscheiden sich die Leistungen der Pflegekasse. Auch Menschen mit erheblich eingeschränkter Alltagskompetenz, die noch keine Voraussetzungen einer Pflegestufe erfüllen, können neben den zusätzlichen Betreuungsleistungen von 100 bzw. 200 Euro monatlich, Leistungen erhalten. Wo bekommt man Hilfe? Es kommt darauf an, wie hoch der Unterstützungsbedarf ist und ob Hilfe von Familienangehörigen möglich ist. Sollte die Hilfe von Angehörigen möglich sein, kann ergänzend auf Hilfe eines

ambulanten Pflegedienstes zurückgegriffen werden. Auch das Wohnen in einem Betreuten Wohnen in Verbindung mit ambulanter Hilfe durch einen Pflegedienst ist denkbar. Weitere Hilfen in der Häuslichkeit können Niedrigschwellige Angebote (z.B. Betreuung zu Hause) oder eine Tagespflege sein. Ist die Pflege zu Hause nicht möglich, stehen Ihnen Pflegeheime zur Verfügung. Beschäftigte können bis zu zehn Tage der Arbeit fernbleiben, um die Pflege zu organisieren. Wer sich mehr Zeit nehmen und erst einmal um den pflegebedürftigen Angehörigen kümmern möchte, kann zudem Pflegezeit von bis zu sechs Monaten in Anspruch nehmen. Kompetente Beratung leisten die Pflegekassen, Pflegestützpunkte aber auch die Anbieter der Pflege vor Ort., wie z.B. Pflegeheime. Johanniter-Seniorenzentrum Jüterbog

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Seniorenzentrum Mittenwalde Was lange währt – wird endlich gut! Am 3. Juni 2013 wurde das Seniorenzentrum Mittenwalde eröffnet. Lange haben die Mittenwalder darauf gewartet, immer wieder verzögerte sich der Bau. Das Haus ist schön geworden, dass war das Resümee der Besucher beim „Tag der offenen Tür“ Mitte Juni. Helle Räume, viel Platz, jeder Bewohner hat sein eigenes Zimmer mit Bad. Der großzügige Gruppenraum mit Balkon wird zum gemeinsamen Essen, zum Verweilen, zum Spielen, Vorlesen, Basteln, Gymnastik und, und, und … genutzt. In der 1. und 2. Etage liegen die Wohnbereiche des Pflegeheimes. Im Erdgeschoss gibt es die Büros der Leitung und Verwaltung, die Cafeteria, die Kapelle und acht

möchten viele ins Bett aber der eine oder andere unterhält sich noch gern. Da gibt es keine bestimmten Zeiten, die eingehalten werden müssen. Jeder kann nach seinen Möglichkeiten, den Tag gestalten und die Pflege- und Betreuungsmitarbeiter unterstützen ihn dabei.

Außenansicht

Möglichkeit im Seniorenheim am Mittagstisch teilzunehmen. Dies wird schon von vielen genutzt.

Wir sind ein Haus der Berliner Stadtmission und gehören damit zur evangelischen Kirche. Mir ist es wichtig, dass man dies dem Haus anmerkt und ich freue mich sehr, dass ab August jeden Dienstag Pfarrerin Young aus der Stadtmissionsgemeinde Blankenburg zu Gottesdienst, Seelsorge und Gesprächen im Haus ist.

Für die Aufnahme im Pflegeheim benötigt man eine Pflegestufe von der Pflegekasse. Alle Fragen um die Aufnahme beantworten wir Ihnen gern. Sie erreichen uns unter der Telefonnummer 033764 264 400. Viele Bewohner haben mir gesagt, dass sie sich wohl fühlen in Mir ist wichtig, dass sich die Bewohner ihrem neuen Zuhause. Darüber Gruppenraum zuhause fühlen. Deshalb möchte ich freue ich mich sehr, denn der gerne, dass, soweit es möglich ist, Schritt ins Pflegeheim zu gehen eigene Möbel mitgebracht werden. ist schwer und fast nie freiwillig. Vom Heim sind alle Zimmer mit einem Er steht an, weil es anders nicht Pflegebett, Nachttisch, Schrank, Tisch mehr geht. und Stuhl und Gardinen ausgestattet. Ganz unterschiedlich haben sich die Die Einrichtung ist neu und im Bewohner bzw. die Angehörigen die Aufbau. Wir freuen uns über Zimmer eingerichtet. Der eine hat seine ehrenamtliche Helfer, die mitSchrankwand mitgebracht, dem anderen helfen möchten vielleicht in der genügt es seinen Lieblingssessel und Cafeteria oder den Bewohnern ein paar Bilder um sich zu haben. Fern- etwas vorlesen oder mit Ihnen im Wohnungen. seh- und Telefon-/Internetanschluss im Zimmer Garten spazieren gehen oder… Und gekocht wird hier auch und sind Standard. oder…. zwar in der Großküche. Hausmannskost gibt es. Zwischen zwei Wie sieht so ein Tag im Pflegeheim Gerichten kann man wählen und eigentlich aus? Wir gehen soweit wie das es schmeckt, davon konnten möglich auf die persönlichen Wünsche sich die Besucher am „Tag der des Einzelnen ein, d.h. zum Beispiel offenen Tür“ bei Linsen- bzw. der Bewohner steht auf, wann er es Kartoffelsuppe überzeugen. möchte. Die Mahlzeiten werden in 60 pflegebedürftige Senioren Zeitkorridoren angeboten wie das werden hier in Zukunft wohnen Frühstück in der Zeit von 8 – 9.30 Uhr und 34 Senioren im „Wohnen und wer ein richtiger Langschläfer ist, mit Service“. Die senioren- und bekommt auch noch später seinen behindertengerechten 1-2 Zim- Kaffee. Bewohnerzimmer mer-Wohnungen sind schon alle Nach der Grundpflege und dem Frühvermietet und die Hälfte der Zim- stück gibt es ein Angebot wie Gymnasmer im Heim- und Pflegebereich tik, gemeinsames Erzählen, Singen, kreatives Ge- Ich bitte um Verständnis dafür, ist bereits belegt. stalten und anderes mehr, dann Mittagessen und dass der Artikel der Einfachheit „Wohnen mit Service“ bedeutet, Mittagsruhe. Und nach dem Kaffeetrinken werden halber nur in der männlichen es gibt eine Mitarbeiterin im Se- an manchen Tagen Bingo spielen, vorlesen aus der Form geschrieben ist. Die Frauen niorenzentrum, die für die Mieter Zeitung und ähnliches angeboten. Mancher möchte sind natürlich ebenso gemeint. da ist. Sie hilft bei Fragen wei- aber auch einfach nur auf dem Balkon sitzen und ter, vermittelt Hilfen, organisiert sich unterhalten oder ein wenig Fernsehgucken Margita Bach, Einrichtungsleitung Veranstaltungen. Es besteht die – eben wie zuhause auch. Nach dem Abendbrot Seniorenzentrum Mittenwalde

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Simone Schulze

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Anregungen für Ihren Besuch in Ziesar Museum für brandenburgische Kirchenund Kulturgeschichte des Mittelalters Geöffnet Dienstag - Sonntag Mai-Oktober von 10 Uhr bis 18 Uhr November-April von 10 Uhr bis 16 Uhr Burgmuseum: Erwachsene: 5,00E/Pers. ( 3,00E/Pers. bei Gruppen ab 20 Pers.) Kinder bis 10J.: Eintritt frei Kinder ab 10J.: 2,00E/Pers. (1,00E/Pers. bei Gruppen ab 20 Pers.) Sonderausstellung: 1,00E/Pers. Führung durch das Museum und die Burgkapelle: 20,00E bei Gruppen bis max. 25 Pers. (Anmeldung erforderlich) Heimatmuseum:

Was hat Ziesar was andere Burgen und Schlösser Frühstück – Fasching – FDJ nicht haben? Eine Residenzburg der mittelalterlichen Das Schulinternat auf der Burg Ziesar (1954-1993) Bischöfe von Brandenburg mit einem umfangreichen Bestand mittelalterlicher Architektur und Wandmalerei: Motive des Himmlischen Jerusalem, der Wurzel Jesse oder Maria im Strahlenkranz. Das gesamte Burgensemble, von 2002 bis 2005 umfassend saniert und restauriert, gehört zu den bedeutendsten Zeugnissen sakraler Kultur eines geistlichen Fürsten am Ausgang des Mittelalters. Heute beherbergt die Burganlage das Museum für brandenburgische Kirchen- und Kulturgeschichte des Mittelalters. Der Bergfried, das markante Wahrzeichen der Burg, ist für die Besucher zugänglich, ebenso kann die Burgkapelle besichtigt werden. Die Parkanlage bietet Gelegenheit zu Spaziergängen.

Sonderausstellungen »Heiden griffen zu den Waffen« Der Slawenaufstand des Jahres 983 Eine Gemeinschaftsausstellung des Friedrich-LudwigJahn-Gymnasiums Rathenow und der Bischofsresidenz Burg Ziesar Vor 1000 Jahren begann Thietmar von Merseburg, der wichtigste Chronist über jene Ereignisse des Jahres

1,00E/Pers. bzw. 0,50E/Kind

Geführter Stadtrundgang Dauer ca. 1,5 Std. Preis: 3,00E/Pers., 2,00E/Pers. in Gruppen ab 10 Pers. Das Museum ist behindertengerecht ausgestattet. Kontaktdaten: Bischofsresidenz Burg Ziesar Mühlentor 15 a 14793 Ziesar Tel. 033830 / 12 73 5 Fax: 033830 / 12 73 7 Mail: info@burg-ziesar.de Internet: www.burg-ziesar.de

Veranstaltungstermine: 10.08.2013, 20.00 Uhr Serenadenkonzert mit dem Musikverein Ziesar e.V. Eintritt frei 14.-15.09.2013 Mittelalterfest auf Burg Ziesar 26.10.2013 Lange Nacht der Museen

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983, Nachrichten über den Aufstand niederzuschreiben. Den Ursachen, aber auch den Folgen des Aufstandes wird in der Ausstellung nachgegangen und das spannungsvolle Verhältnis der Slawen zu ihren sächsischen Nachbarn aus unterschiedlichen Perspektiven beschrieben. Das sagenumwobene Rethra, zentrale Kultstätte der Slawen, spielt ebenso eine Rolle wie die Burg Brandenburg und die bei ihr erfolgte Bistumsgründung. Die Ergebnisse der ein Schuljahr andauernden Beschäftigung mit einem wichtigen Facette deutscher Geschichte können vom 16. Juni bis zum 31. Oktober im Museum der Burg Ziesar besichtigt werden. - zu besichtigen bis 31.10.2013

Die ehemalige bischöfliche Residenzburg Ziesar wurde von 1954 bis 1993 als Schulinternat genutzt. Im Spannungsverhältnis zwischen jugendlichem Miteinander, den Bedingungen eines streng geregelten Internatslebens und den Vorgaben sozialistischer Erziehungspolitik machten die Jugendlichen verschiedene, teilweise sehr unterschiedliche Erfahrungen, die sie prägten und die sie bis heute nicht loslassen. Einige dieser Geschichten, die sich hinter den Burgmauern zugetragen haben, werden in der Ausstellung erzählt. - dauerhaft zu besichtigen Aktivitäten um die Burg Ein 5km langer Rundwanderweg führt von der Burg um den längst verlandeten See, dem Zi-e-sar (aus dem slawischen „Ort hinter dem See“) seinen Namen verdankt. Entlang der Uferkante lassen sich Kuckucksorchideen, Schachbrettblumen, Ringelnattern entdecken, Storch und Kranich stolzieren auf der Suche nach Nahrung über die Wiesen. Die Burg ist auch Ausgangspunkt für Radtouren auf dem 12 km langen Radweg über Buckau / Rottstock / Gesundbrunnen in den Töpferort Görzke. Der Radweg (eingeweiht 2011) wurde auf der ehemaligen Bahnstrecke Ziesar-Görzke errichtet und erfüllt alle Kriterien eines Qualitätsradweges.


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Aktuell von Micha Kuss: Für die Leser

50 plus

Liebe Leser von 50plus: In der letzten Ausgabe haben wir uns mit „Liebe und Partnerschaft im Internet“ beschäftigt. Heute vertiefen wir das Thema und stellen die Frage: „Ist Liebe noch gefragt? Oder geht es bei den Menschen „50plus“ mehr um „Sicherheit“? Und: „Junge Schnösel für ältere Damen“? Auch wenn Sie nicht betroffen sind, lesen Sie weiter: Ist Liebe noch gefragt? Angeblich sind einige Frauen beim Thema Partnerschaft auf dem Esoterik-Pfad gelandet. Liebe und Sex sind dabei völlig verpönt! Stattdessen werden beim Prüfen eines Partners erst Karten, Pendel, Amulette, indische Gurus und chinesische Horoskope befragt, bevor der Bewerber überhaupt in die engere Wahl kommt. Klaus (58) aus dem Spreewald: „Es kommt mir vor, als wenn Frauen heute Angst vor Liebe, Sex und körperlicher Berührung hätten. Stattdessen wird alles mystifiziert und mit Räucherstäbchen versehen. Als Jugendliche vor 40 Jahren waren wir viel aufgeschlossener, viel unkomplizierter und weniger verklemmt!“ Dagegen Ruth (55): „Heutzutage sind 50plus-Frauen viel gepflegter und viel modischer als vor 30 Jahren. Und Interesse am Sex haben wir auch noch, viel mehr als damals!“ Stimmt das? Und wer hat Recht? Ältere Damen bevorzugt? Nicht verklemmt, sondern sehr direkt sind jene jüngeren Männer, die sich im Internet gezielt an reifere Frauen heranmachen. Dazu Sissi, eine attraktive und gepflegte 62jährige aus Frankfurt/Oder: „Meine Freundin und ich können uns nicht retten vor den unverblümten Angeboten von jungen Schnöseln. Die surfen durchs Internet und baggern jede Frau über Fünfzig an. Scheinbar nach dem Motto: Wir älteren Frauen sollen froh sein, überhaupt noch was abzubekommen!“ Dagegen ein Zwanzigjähriger, der zugibt, sich bei der Online-Suche auf ältere Frauen spezialisiert zu haben: „Für die Liebe gibt es nichts Besseres als eine ältere erfahrene Frau. Die jungen Dinger heutzutage haben Nichts zu bieten; das sind gepuderte Marionetten! Wer will schon mit einer Barbie-Puppe schmusen?“

Meeresrauschen und Sonnenuntergang: Die Generation-50plus will genießen.

Foto: pixabay.com

talbetreiber ihre Seriosität und Wirkung anpreisen und von enormen Erfolgen bei vielen glücklichen Paaren sprechen, sieht das persönliche Gespräch mit Betroffenen etwas differenzierter aus: Man muss erst einmal viele Nieten aussortieren und etliche Frösche küssen, bevor man eine echte Perle findet. Trotzdem gibt es zahlreiche Glückliche, die ihr Pedant online gefunden haben. Das Internet bietet sowohl für seriös Suchende wie auch für Glücksritter und Abstauber genügend Spielraum und sehr unterschiedliche Portale. Eigentlich gibt es für jeden Topf einen passenden Deckel. Man muss eben ein Für jeden Topf ‘nen Deckel? Über Erfolg und Misserfolg der zahlreichen Internetportale bisschen surfen und suchen – und sollte auf „Überraschunexistieren keine verlässlichen Statistiken. Während die Por- gen“ vorbereitet sein. Oder über welche Erfahrungen können Sie berichten? Bis zur nächsten 50plus-Treff – dann mit einem völlig anderen Thema - grüßt herzlichst Ihr Michael Kuss

Freizeitgestaltung und Lebensfreude für 50plus: Hier beim Tango. Foto: pixabay.com

Liebe Leserinnen und Leser 50plus: Diese Rubrik „50plus“ ist IHRE Rubrik! Hier sollen Themen angesprochen werden, die man sonst in den üblichen „Seniorenmagazinen“ nicht oder nur selten findet. Zum Beispiel: „Was halten Sie von Viagra & Co? Sind Potenz-Pillen Fluch oder Segen?“ Oder: „Ist die Generation 50plus glücklich oder weniger glücklich? Wie verbringen Sie Ihre Freizeit? Fühlen Sie sich einsam oder eingebettet in die Familie? Leben Sie in den Tag hinein, oder engagieren Sie sich irgendwo sozial? Sind Sie an solchen Themen interessiert? Dann schreiben Sie bitte eine Email an: kus.info@gmx.com oder per Normalpost an: Michael Kuss, Lehmusstraße 16, 12524 Berlin-Altglienicke.

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Das Reisen Wie ist die Erde doch so schön Vieles möchtest du von ihr seh‘n, doch mühsam ist die Art und Weise, zusammenzustellen eine Reise. Sie soll erholsam sein und interessant; doch wo willst du buchen, ist das bekannt? Du suchst und vergleichst ohne Rast und Ruh. Was du auch tust, die Probleme nehmen zu. Wer kann dir helfen in der Not? Ist jede Reise für dich verloren, tot? Nein! Glaube mir. Es ist kein Scherz! Am besten du buchst bei „Reisen mit Herz“. Dort bekommst du alles aus einer Hand, auch den Versicherungsschutz, das ist doch bekannt. Reisebetreuung und den Haustür-Transfer. Gesicherte Reisequalität! Was willst du noch mehr?! Eine Kundin

Reisebericht Stammkundentreffen im Riesengebirge vom 03.06. bis 08.06.2013

Zum Ablauf: Die Zubringer waren alle pünktlich, so dass wir unsere Reise unter Einhaltung der erforderlichen Lenk- und Pausenzeiten planmäßig durchführen konnten. Probleme gab es nicht und wir waren pünktlich an der Seilbahnstation, um auf den 1000 Meter hohen Jested aufzufahren. Dort erwartete man uns schon im Restaurant mit Kaffee und Kuchen. Das schlechte Wetter bot uns eine milchig-weiße Aussicht, denn wir waren mitten in den Regenwolken, aber wir waren zufrieden, dass die Seilbahn uns nach 1 ½ - stündigem Aufenthalt bei diesem stürmischen Wetter wieder nach unten transportierte. Unser Reiseziel, das Orea Hotel HORAL in Spinlersmühle, haben wir auch mühelos erreicht. Obwohl wir mit 58 Personen (mit 2 Bussen) angereist waren, gab es beim Einchecken keine Probleme.

FESTTAGSKATALOG BESTELLEN! Rechtzeitig konnten wir uns am Abendbuffet bedienen und den Anreisetag in Ruhe ausklingen lassen. Unsere Ausflüge an den folgenden Tagen, wie die Rundfahrt durch das Riesengebirge, die Fahrt in das älteste tschechische Naturschutzgebiet, auch das Böhmische Paradies genannt, die Fahrt nach Prag mit dem geführten Rundgang bis zur Karlsbrücke, die leider wegen Hochwasser gesperrt war, und der Ausflug zur Adersbacher Felsenstadt waren jeweils sehr interessant und erlebnisreich. Da wegen Hochwasser auch die Weckelsdorfer Schlucht gesperrt war, konnten wir nicht mit dem Bus die Weckelsdorfer Felsenstadt besuchen/umfahren. Dafür haben wir die Zeit genutzt und uns für 70 Tschechische Kronen durch das Labyrinth der Adersbacher Felsenstadt führen lassen. Von den Gästeführern werden wir wohl noch lange unseren „Rübezahl Josef“ in Erinnerung behalten, der mit seinen lustigen Geschichten uns auf die vielen bizarren und fantasievollen Sandsteingebilde hinwies. Das 4-Sterne-Hotel war in einem guten Zustand und die einzelnen Bereiche waren sauber. Das Freizeitangebot (Schwimmbad, Sauna, Whirlpool, Fitnessraum, Tischtennis etc,) war gut und konnte teilweise kostenfrei genutzt werden. Die Zimmer waren alle mit dem Lift zu erreichen. Sie waren modern eingerichtet, geräumig und gut ausgestattet. Morgens und abends gab es am Buffet ein vielfältiges Angebot von Speisen und Getränken, wobei es nicht an böhmischen Spezialitäten fehlte. Für Jeden war immer etwas Leckeres dabei. Das Personal war überwiegend deutschsprachig, freundlich, höflich und entgegenkommend. Abschließend kann man sagen, dass die im Katalog ausgewiesenen Leistungen durchaus erbracht wurden. Abweichungen waren naturbedingt und nicht erheblich. Wenn die Reise für den Einen oder Anderen etwas anstrengend war, so war sie insgesamt doch sehr erlebnisreich und interessant. Kurz: Alle waren zufrieden und hatten ein schönes Reiseerlebnis! Ich glaube, dass manch ein Reisegast noch Lange an diese Reise mit guten Erinnerungen denken wird.

„JUBILÄUMSBALL“ – 20 Jahre „Reisen mit Herz“ IM SEEBAD-CASINO RANGSDORF Direkt am Rangsdorfer See gelegen bietet Ihnen das Hotel Seebad-Casino hervorragende Küche, unberührte Natur und eine angenehme familiäre Atmosphäre. In diesem Rahmen empfängt Sie das „Reisen mit Herz“ Reise-Team und Sie erleben gemeinsam das Jubiläumsprogramm von und mit Dagmar Frederic. Sie tanzt, sie singt, sie moderiert – die gebürtige Eberswalderin wird Sie verzaubern mit ihren Liedern und Tanzeinlagen. Am Nachmittag darf jeweils zur Musik der Rolandspatzen schwungvoll und auch ganz besinnlich getanzt

werden. Neben dem abwechslungsreichen Programm stellen wir Ihnen unsere neuen Reiseprogramme vor. Termine: 29. und 30. Oktober 2013

Busanreise p. P. 52,00 €

Leistungen: Fahrt im modernen Reisebus, Mittagessen (Zwel-Gang-Menü), Jubiläumsprogramm mit „Dagmar Frederic“, Überraschungsshow, Kaffee und Kuchen, Musik und Tanz mit den „Rolandspatzen“

individuelle Anreise p. P. 36,00 €

Infos & Buchungen in Potsdam unter: (0331) 600 690 - www.reise-herz.de


WEIHNACHTSKONZERT IM BERLINER KONZERTHAUS Das Konzerthaus steht nicht nur an einem der schönsten Plätze der Stadt, dem Gendarmenmarkt, sondern ist auch ein Haus mit einer langen und abwechslungsreichen Geschichte. In dieser Kulisse empfängt Sie der Chor des „Luftwaffenmusikkorps Berlin“. Mit seinem vielfältigen Repertoire spannt der Chor einen weiten Bogen durch verschiedene Epochen und Kulturen. Erleben Sie letztmalig den Chor der „Luftwaffenmusikkorps Berlin“.

Termin: 10. Dezember 2013 Leistungen: Fahrt im modernen Reisebus, Eintritt Weihnachtskonzert, der Erlös geht an soziale Projekte in Berlin und Brandenburg

Preisklasse Individuelle Anreise p. P. Busanreise p. P. PK 1

25,00 E

43,00 E

PK 2

20,00 E

38,00 E

PK 3

18,00 E

36,00 E

Infos & Buchungen in Potsdam unter: (0331) 600 690 - www.reise-herz.de


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Architekturbüro Carmen Fassauer – auf uns können sie bauen Die Architektin Carmen Fassauer hat sich seit Anfang der 90er-Jahre in der Region Berlin/Brandenburg und überregional einen Namen gemacht. Mit ihrem Team setzte sie Projekte aller Größenordnungen, qualifiziert, zuverlässig und termingetreu um. So z.B. tragen viele Werkhallen in Industrieparks, Stadtvillen, Anbauten an kommunale Einrichtungen, ein Ferienpark in Mecklenburg Vorpommern und die Ludwigsfelder Eigenheimsiedlung ihre Handschrift.

BERATUNG > PLANUNG > ÜBERWACHUNG Robert-Uhrig-Ring 13 | 14974 Ludwigsfelde Fon 0 33 78. 80 29 33 | Fax 0 33 78. 80 47 23 www.architekt-fassauer.de

Besonders widmet sie sich der Bauüberwachung und Baubetreuung. Dabei liegt ihr der direkte Kontakt und die persönliche Betreuung der Bauherren und die enge Zusammenarbeit mit allen Objektbeteiligten besonders am Herzen. Das komplexes Dienstleistungsangebot, wie z.B. die Erstellung von Bestandsplänen, Bauantrags- und Ausführungsplanungen sowie Leistungsverzeichnissen und die enge Zusammenarbeit mit Innenarchitekten, Landschaftsarchitekten, Vermessern, Statikern, Bodengutachtern, Energieberatern, Fachplanern für Elektro,Heizung, Sanitär und Lüftung, ermöglicht eine schnelle und reibungslose Koordinierung aller Bauabläufe. Anspruchsvolle Bauherren verlangen heute nach individuell gestalteten Architektenhäusern, weil sie nur so entlastet, ihre Wünsche realisiert und die Kosten optimiert werden können. Wer also ein nach seinen Wünschen angepasstes, qualitätsgerechtes Bauwerk haben möchte, welches er lange sein Eigen nennen will, oder wer eine Modernisierung seines Einfamilienhauses plant, der lässt sich von Carmen Fassauer, RobertUhrig-Ring 13 in Ludwigsfelde, Tel. 03378-802933, beraten, ein Projekt erstellen und auch während der Bauphase betreuen. GP

Aufklärungsinitiative Ferienzeit, Besuch von der Familie, mit den Enkelkindern Karten spielen – in solchen Momenten sind die Augen gefragt! Anzeige: 87mm x 64mm Bauen Wohnen Land Brandenburg „Gerade ältere Freizeit Menschen Ausgabe März / April 2011 schieben plötzliche Sehver-

schlechterungen häufig auf normale Alterserscheinungen“, weiß Dr. Klaus Heckmann, niedergelassener Augenarzt in Wiesbaden. „Das ist riskant, denn es können ernsthafte Erkrankungen Auslöser für den allmählichen Verlust des Augenlichtes sein.“ Bei einer Altersabhängigen Makula-Degeneration (AMD) beispielsweise verschwimmen oder verzerren Gegenstände, Farben scheinen verwaschen und Kontraste lösen sich auf. Besonders dramatisch: Es kann ein grauer Fleck in der Mitte des Sehfeldes erscheinen (siehe Abbildung). Um über die Ursachen solcher krankhaften Sehbe-

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Früherkennung hilft! Bestellen Sie kostenfrei Broschüren unter Tel. (08 00) 7 23 41 03 und informieren Sie sich auf www.Bewahren-Sie-Ihr-Augenlicht.de

hinderungen im Alter zu informieren, wurde die Aufklärungsinitiative „Bewahren Sie Ihr Augenlicht“ ins Leben gerufen. Die sieben Partner der Initiative, die neben der AMD auch die Diabetische Retinopathie (DR) bzw. das Diabetische Makulaödem (DMÖ) thematisiert, kommen aus den Bereichen Selbsthilfe, Politik, Ärzteschaft und der Gesundheitsindustrie. Ziel ist es, das Bewusstsein für die krankhaften Veränderungen zu sensibilisieren. So können Verschlechterungen der Sehfähigkeit frühzeitig erkannt und behandelt werden. Die Experten empfehlen ab dem 50. Lebensjahr und für alle Diabetiker jährliche augenärztliche Vorsorgeuntersuchungen.


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Mieteranspruch auf barrierefreies Wohnen Teil 2 Bei der Frage, ob ein Mieter tatsächlich Anspruch auf Zustimmung zu baulichen Veränderungen gegenüber dem Vermieter besitzt, ist eine Interessenabwägung durchzuführen. Hierbei sind nicht nur die Interessen des Mieters und Vermieters, sondern - sofern vorhanden - auch die Interessen anderer Mieter zu berücksichtigen. Faktoren, die bei der Abwägung meist eine Rolle spielen, sind die Art, Dauer und Schwere der Behinderung, die Erforderlichkeit der baulichen Veränderung, Umfang und Dauer der Maßnahme, aber auch z. B. die Dauer der notwendigen Bauzeit und die Möglichkeit des Rückbaus. Die Interessen anderer Mieter sind zum Beispiel auch dahingehend zu berücksichtigen, ob durch die bauliche Veränderung deren Zugang zur Wohnung erschwert oder behindert wird. Zu denken wäre z. B. an einen einzubauenden Treppenlift, der die sonstige Nutzung der Treppe einschränkt. Wird gleichwohl der Treppenlift eingebaut, stellt sich die Folgefrage, ob die anderen Mieter dann Anspruch auf Mietminderung gegenüber dem Vermieter besitzen. Wie so oft, gibt es hierzu unterschiedliche Meinungen in Rechtsprechung und Literatur. Neben den Kosten der Maßnahme, die für das barrierefreie Wohnen notwendig ist, hat der Mieter, der die bauliche Veränderung verlangt, auch später anfallende Kosten für Betrieb und Wartung zu tragen. Um bei dem oben genannten Treppenlift zu bleiben, würde bei diesem z. B. noch der Betriebsstrom für den Mieter hinzukommen. Zieht der Mieter irgendwann aus, kann der Vermieter verlangen, dass der ursprüngliche Zustand wieder hergestellt wird. Der Vermieter kann darüber hinaus sogar schon vor Beginn

der Baumaßnahme seine Zustimmung zur baulichen Veränderung davon abhängig machen, dass der Mieter neben der normalen Mietkaution eine angemessene zusätzliche Sicherheit für die Wiederherstellung des ursprünglichen Zustandes leistet. Was hierbei angemessen ist, ist im Zweifel durch einen Kostenvoranschlag oder sogar durch einen Sachver- Rechtsanwalt Robert Kaiser ständigengutachten feststellen zu lassen. Was die Anlageform der zusätzlichen Mietkaution anbelangt, gelten hier die Bestimmungen für die normale Mietkaution entsprechend. Allerdings kann der Vermieter, anders als bei der normalen Mietkaution, verlangen, dass die Sicherheit vor Beginn der Umbaumaßnahme in voller Höhe erbracht wird. Einen Anspruch auf Ratenzahlung hat der Mieter nur, wenn dieser extra vereinbart wird. Zum Schluss sei noch darauf hingewiesen, dass der Anspruch eines Mieters auf Barrierefreiheit im Mietvertrag nicht wirksam ausgeschlossen werden kann. Jegliche diesbezüglich abweichende Vereinbarung, ob durch Individualvereinbarung oder Allgemeine Geschäftsbedingungen, wäre unwirksam. Rechtsanwalt Robert Kaiser für die Kanzlei SPKW Sobczak & Partner, Zossen

Glasscherben in Salami Aktuelle Gerichtsfälle Im Frühjahr 2012 schnupperten Hunde bei einem Spaziergang in einem Wäldchen in der Nähe einer Seniorenheimanlage an Wurststücken, die auf dem Weg lagen, fraßen sie aber nicht. Der Hundebesitzer untersuchte die Wurst und stellte dabei fest, dass es sich um mit Glasstücken gespickte Salami handelte. In dem daraufhin eingeleiteten Ermittlungsverfahren entdeckte die Polizei im Hausmüll eines 82-jährigen Ex-Soldaten und Bewohners der nahegelegenen Seniorenheimanlage leere Salamiverpackungen. Daraufhin angesprochen, erwähnte der Rentner, am Tattag in dem Wäldchen spazieren gewesen zu sein. Das reichte der Staatsanwaltschaft. Sie erhob Anklage wegen versuchter Sachbeschädigung (Tierverletzung) vor dem Amtsgericht Wuppertal. Nachdem in dem Verfahren zahlreiche Zeugen, vor allem aus der Seniorenheimanlage, gehört worden waren, kam das Amtsgericht zum Schluss, dass letztlich keinerlei Beweise für eine Täterschaft des Seniors vorlägen und sprach ihn vom Tatvorwurf frei. Der Fall wurde Ihnen mitgeteilt von Rechtsanwalt Robert Kaiser.

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Für viele Patienten endlich eine Antwort:

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…dass jede siebte Hüft- oder Knieoperation (14,3 %) 2011 eine Revisions-OP war? 2005 galt nur für jede achte OP ( 12,6 %). Von 2005 bis 2011 stieg die Zahl der Hüft- oder Knie-OP's insgesamt um 18,3 % von etwa 365.000 auf fast 432.000. Deshalb prüfe wer sich operieren läßt. (Quelle. AOK-Mediendienst) Dr. Kurt Kutzschbauch

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Veranstaltungen Großbeeren 10. August / ab 14 Uhr Dorffest in Kleinbeeren An der Feuerwache

Ludwigsfelde 14. August / 15 Uhr Kaffeeklatsch Gemütlicher Tanznachmittag bei Kaffee, Kuchen und wechselndem Rahmenprogramm nicht nur für Senioren. Einlass: 14 Uhr Eintritt: 6 € 14. August / 14.30 Uhr Tanzen und rhythmische Bewegungsgymnastik mit Parkinson Selbsthilfegruppe Parkinson des LUKISS e.V. 24. August / ab 16 Uhr Mittsommer. Das PotsdamerStraßenFest

13. September / 19.30 Uhr Blankenseer Musiksommer Romantisch tanzt das Abendland Mit dem Abbonentenorchester Blankensee, Johannische Kirche Eintritt: 10,- €, Kartenvorbestellungen: 030 - 92 37 38 42 3. Oktober / ab 10 Uhr Kürbisfest Trebbin – Marktplatz

Luckenwalde 5. September / 19 Uhr Menschenbilder Akt - Porträt – Selbstbildnis Ausstellungseröffnung: Originale aus der Galerie Sundermann / Würzburg; HeimatMuseum

Jüterbog

6.+7. September / 17-24 Uhr Brückenfest Weltmusik und Toleranz unter der Autobahnbrücke. Das Brückenfest setzt mit seinen vielen internationalen Künstlern auf eine integrative und europäische Ausstrahlung.

18. August / 16 Uhr Kleinbeerener Musiksommer 2013 Duo LaVigna Sweet Sounds - keltische Lieder und barocke Sonaten Dorfkirche Kleinbeeren Eintritt frei - um eine Spende wird gebeten 24. August / ab 14 Uhr Deutsch-französische Begegnung Der Kulturverein ergänzt die diesjährigen Feiern zum 200. Siegesfest durch eine eigene Veranstaltung, bei der die vor genau 50 Jahren mit dem Élysée-Vertrag 1963 begründete deutsch-französische Freundschaft in den Mittelpunkt gestellt werden soll. Dorfaue 7. September / 20 Uhr Drei Namen, ein Leben Die Schauspieler Anke Rupp und Jean-Theo Jost lesen aus der Biografie „Drei Namen, ein Leben - Die 90 Jahre des Juden Rudi, Ralph und Reuven“ von Klaus Grammel und Evelyn Siebert. Klaus Grammel wird während der Lesung anwesend sein. Bücherhaus Ebel Eintritt: 6 € (einschließlich 1 Getränk) 7. September / 17 Uhr Unterwegs Musik für Chor, Sprecher und Instrumente, geschrieben mit modernen Rhythmen im Stil eines Musicals von Thomas Klebig Schinkelkirche Der Eintritt ist frei - Um eine Spende wird gebeten 8. September / 16 Uhr Kleinbeerener Musiksommer 2013 La Risonanza Italien gegen Frankreich: Leidenschaft trifft Grazie. Ein spätbarockes Länderspiel mit Barock-Violine, Viola da Gamba & Cembalo. Dorfkirche - Kleinbeeren Eintritt frei - um eine Spende wird gebeten

9. Oktober / 15 Uhr Kaffeeklatsch Gemütlicher Tanznachmittag bei Kaffee, Kuchen und wechselndem Rahmenprogramm nicht nur für Senioren. Einlass: 14 Uhr, Eintritt: 6 €

Trebbin 10. August / 18 Uhr Sommernachtskegeln in Großbeuthen Groß- und Kleinbeuthen weiht vor dem Gemeindehaus ihre neue Kegelbahn ein. 10. August / 20 Uhr Kubanischer Abend Mit „Sonoc de Las Tunas“ Thyrow, Kulturscheune Eintritt: VVK 16,- €, Abendkasse 19,- € 16. August / 19.30 Uhr Blankenseer Musiksommer Donna Brown and the Golden Gospel Pearls Blankensee, Johannische Kirche Eintritt: 10,- €, Kartenvorbestellungen: 030 - 92 37 38 42 31. August / ab 10 Uhr Bunter Markt in der Friedensstadt Glau 1. September / 17 Uhr Die Alten und die Jungen Fontane über sein Leben in Briefen, Gedichten und einem Roman, mit Klaus Büstrin - Sprecher und Brigitta Winkler - Flöte Blankensee, Dorfkirche 5. September / 15.30 Uhr Ü 60 Party Tanztee. Musik mit Kalle, Kaffee und Kuchen Clauerthaus; Eintritt: 5,- € 6. September / 18 Uhr Schule gestern und heute Ausstellungseröffnung einer Fotoausstellung von Yvonne Tschink Blankensee, Bauernmuseum

31. August / 17 Uhr Abschlusskonzert Kreis-Chortag Zossen-Fläming St.Nikolai 14. September / ab 14 Uhr Jüterboger Fürstentag Lange Nacht im Mönchenkloster, Lange Nacht der Wirtschaft Veranstaltungen der Evangelischen Kirchengemeinde 8. August / 18.30 Uhr Klingende Gärten Offenes Singen für Jung und Alt in blühender Natur Grüna, Eintritt frei 10. August / 18 Uhr Von den Freuden des Sommers und der Liebe Chorkonzert, Samuel-Scheidt-Ensemble, Berlin Kirche Kloster Zinna € 7,50 (erm. € 5,-), SchülerInnen bis 14 Jahre frei 16. August / 19 Uhr Bläserkonzert der sächsischen Posaunenmission St. Nikolaikirche Eintritt frei - Spende erbeten 17. August / 18 Uhr Festliches Konzert Potsdamer Turmbläser Kirche Kloster Zinna € 7,50 (erm. € 5,-), SchülerInnen bis 14 Jahre frei 24. August / 18 Uhr Atmosphärische Chormusik für 12 Stimmen Caro Canto - Mitglieder der Sächsischen Staatsoper Kirche Kloster Zinna Eintritt 10,00 Euro 31. August / 17 Uhr Chor- und Bläsertag des Kirchenkreises Zossen-Fläming St. Nikolaikirche Eintritt frei – Spende erbeten 7. September 17 Uhr Richard Clayderman Konzert in der St. Nikolaikirche 14. September / 18 Uhr In Celesti Kurie Choräle zu Mariä Himmelfahrt und zum Fest der Hl. Ludmila. Tiburtina Ensemble (Prag) Liebfrauenkirche Eintritt: 10,00 Euro (erm. 8,00 Euro)

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21. September / 21 Uhr Taizéandacht Kirche Werder Eintritt frei - Spende erbeten

Dahme 10. August / ab 19.30 Uhr 9. Dahmer Kneipennacht Acht Kneipen bieten handgemachte Musik vom Feinsten. Karten Vorverkauf: 8 Euro / Abendkasse: 10 Euro 10. August / 19.30 Uhr Die Posaune im Garten Posaune und Lyrik. Ein botanisch-musikalischliterarisches Programm mit Hellmuth Henneberg und Karsten Noack (bekannt durch „Gartenzeit“ des rbb) bei Kerzenschein, Wein und Gebäck. Kulturscheune Wildau-Wentdorf , Eintritt: 10,00 Euro 17. August / ab 14 Uhr Schwimmbadfest in Dahme/Mark 17. August / ab 14.30 Uhr Dorffest in Illmersdorf 7. September / 19.30 Uhr Feuchtgebiete Lieder in der Wassermühle. Konzert mit Britta Süberkrüb (Mezzosopran), Tobias Brommann (Klavier) und SängerInnen des Kammerchores der Berliner Domkantorei in der Kulturscheune Wildau-Wentdorf. 15. September / ab 9 Uhr Antik- und Trödelmarkt In der Schlossruine, bei schönem Wetter auch vor der Ruine.

Zossen 17. August / ab 14 Uhr Zossenhofer Kunstgewerbemarkt Lindenbrück, Lindenbrücker Dorfstraße 6 17. August Dorffest Glienick 17. August / 15 Uhr Ausstellungseröffnung Sabine Breithor – Plastik, Keramik, Fotografie Neue Galerie, Waldstadt, Gutenbergstraße 1 Zu sehen bis zum 6. Oktober 24. August / ab 14 Uhr Dorffest Schöneiche Dorfanger 31. August / 14 Uhr Baumfest 2013 Gepflanzt wird der Baum des Jahres 2013, der „Wildapfel“. Hof des Dorfgemeinschaftshauses im OT Kallinchen, Hauptstraße 21 7. September / ab 12 Uhr + 8. September / ab 11 Uhr Mittelalterliches Hoffest Dabendorf, Dorfanger 28. September / 20 Uhr Martin Sonneborn - Krawall und Satire Satireabend im KulturKraftwerk, Am Nottehafen 4 Eintritt: 17,00 €

Rangsdorf 10. August ab 10 Uhr Sportliches Jubiläum Der SV Rangsdorf 28 e.V. feiert sein 85jähriges Bestehen auf dem Sportplatz Birkenallee. Highlight wird das Spiel (15 Uhr) gegen die Traditionsmannschaft des 1.FC Union sein.

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10. August / 17 Uhr Festliches Singen Festgottesdienst anlässlich des 75jährigen Bestehens der Gemeinde Rangsdorf der Neuapostolische Kirche. Grundschule Rangdorf 13. August / 19 Uhr MARX-ENGELS INTIM Am Tag des Mauerbaus lesen Mitglieder der Rangsdorfer Theatergruppe BUNTSPECHTE aus dem Briefwechsel der beiden Philosophen eine Auswahl sehr menschlicher Passagen – die in früheren MarxEngels-Gesamtausgaben gerne unterschlagen wurden. Ein amüsanter und unterhaltsamer literarischer Leckerbissen. Kulturscheune, Seebadallee 53 16. August / 19 Uhr Ouvertüre von Großbeeren Prof.Dr.Köppen - von dem Knesebeck - über den Tauentzien. Gestalteter bibliografischer Vortrag aus Anlass der Gefechte von Großbeeren vor 200 Jahren. Kirche Klein Kienitz 18. August / 17 Uhr Das Schlitzohr von Köpenick Jürgen Hilbrecht schlüpft in diesem Theaterstück von Felix Huby und Hans Münch in 15 verschiedene Rollen und erzählt das traurige Leben des Schusters Wilhelm Voigt in fast kabarettistischer Manier, durchsetzt mit Altberliner Songs. Kulturscheune, Seebadallee 53 24. August / 19 Uhr Mich drang‘s, so gerade zu genießen Wiedersehen mit Gabi Mewe und Partner. Das genussvolle Goetheprogramm erzählt über poetische, erotische, kulinarische und sonstige Genüsse des Dichterfürsten. Kulturscheune, Seebadallee 53 25. August / 17 Uhr Das Schlossherr von der Burg Fenne Peter Hacks lebte seine letzten Jahrzehnte in der Fenne in Groß Machnow, wo er 2003 starb. In Erinnerung an den bedeutenden Dichter und Dramatiker stellt Eike Mewes sein Leben und Werk vor. Es kommen viele Stellungnahmen von Zeitgenossen zu Gehör. Man sagt, es sei kein Zufall, dass sein Tod am 28. August auf Goethes Geburtstag fiel. Kulturscheune, Seebadallee 53 28. August / 19 Uhr Ein Gespräch im Hause Stein ... Aus Anlass des 10. Todestages von Peter Hacks an Goethes Geburtstag spielt Maria Schröder (geb. Locher) Ausschnitte aus dem Frauenmonolog von Peter Hacks: „Ein Gespräch im Hause Stein über den abwesenden Herrn von Goethe“, einem wunderbaren Beispiel für die großartige Sprachkunst des Dichters Peter Hacks. Kulturscheune, Seebadallee 53 7. September / 19 Uhr Ephraim Kishon Amüsante Geschichten des bekannten „Weltmeisters des Humors“, vorgelesen und musikalisch umrahmt. Kulturscheune, Seebadallee 53 6.-8. September Sommerfest der Gemeinde Rangsdorf Mit Live-Musik, musikalischem Frühschoppen, KinderFlohmarkt, Markt regionaler Produkte und einer Lichtund Lasershow. Rangsdorfer See 8. September / 17 Uhr Saite trifft Taste Konzert am Tag des Offenen Denkmals. Barocke und romantische Violinklänge mit verschiedenen Begleitinstrumenten. Anne Laurisch aus Berlin (Violine)

und Nick Gerngroß aus Leipzig (Tasteninstrumente) musizieren Werke von Telemann, Händel, Rheinberger und anderen. Eintritt frei, Spenden erbeten. Evangelische Kirche Rangsdorf 14. September / 19 Uhr Irische Impressionen in Wort und Klang Kapellenabend. Melitta Kriegge nimmt mit auf eine Reise ins poetische Irland voller Fantasie und Weisheit. Märchen und Segenswünsche werden von der irischen Harfe und der irischen Flöte musikalisch begleitet. Es musizieren Megan Kramer und Gerd Kriegge. Eintritt frei - Spende erbeten. Waldfriedhof, Clara-Zetkin-Straße 48 15. September / 19 Uhr Hymnen an den Wein Die schon traditionelle Weinprobe mit Hymnen an den Wein und Musik widmet sich diesmal dem Thema „Das Terroir“. Kulturscheune, Seebadallee 53 20. September / 19 Uhr Romanoff und Julia Premiere der diesjährigen Theaterproduktion der Gruppe BUNTSPECHT. Das Lustspiel von Peter Ustinov benutzt die berühmte Geschichte von Romeo und Julia, die er in die Zeit des Kalten Krieges verlegt. Hier sind es die Kinder der verfeindeten Botschafter der USA und der UdSSR in einem Zwergstaat. Anders als bei Shakespeare nimmt die Liebe ein glückliches Ende, die „Feinde“ versöhnen sich und schließen Frieden. Die Buntspechte trauen sich an eine köstliche Komödie. Weitere Termine: 21. September / 19 Uhr , 22. September / 17 Uhr und drei Aufführungen im Oktober . „Salve“ Gutshaus Groß Machnow 2. Oktober / 19 Uhr Pro Musica Antiqua Das Kammerorchester aus der Rangsdorfer Partnergemeinde Pieniezno in Polenbesteht aus professionellen Musikern, die Professoren an den Instituten für Musik der Universitäten sind. Das Kammerorchester mit Flöte, Oboe, Fagott, Cembalo, Klavier und Marimbaphon bietet ein breit gefächertes Programm klassischer Musik. „Salve“ Gutshaus Groß Machnow

Blankenfelde-Mahlow 21.August / 14 Uhr Große Modenschau Die Firma Uhlig aus Chemnitz präsentiert mit den Models der Volkssolidarität Herbst- und Wintermode - nicht nur für Seniorinnen und Senioren - und bietet Schnäppchen aus dem Sommerschlussverkauf an. Vereinshaus Mahlow 22. September / 15.30 Uhr Herbstkonzert Der Frauenchor Mahlow 1951 e.V. Vereinshaus Mahlow Heinrich-Heine-Straße 3-5

Auflösung aus Nr. 3/2013


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