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Seniorenzeitung für die Städte und Gemeinden des Landkreises Teltow-Fläming

197. Siegesfest Großbeeren in Erinnerung an die siegreiche Schlacht vom 23. August 1813 gegen die napoleonischen Truppen (26. – 29. August 2010)

Ausgabe

4/2010 5. Jahrgang


Herzlich Willkommen im Internet:

www.elro-seniorenzeitungen.de


Editorial

Ging es Ihnen auch schon einmal so? Sie leben seit Jahren in einer Straße und plötzlich fragt Sie einer, der erst sieben Jahre ist, warum denn alle Lampen grün sind, nur die eine dahinten ist silbern!? Ist sie das? Ist mir überhaupt noch nie aufgefallen. Ich habe 16 Jahre lang nur wenige Meter entfernt von jenem Tunnel in Duisburg gewohnt, an dem vor wenigen Tagen 21 junge Menschen zu Tode gequetscht wurden. Die meisten an einer kleinen Treppe, über die sie hatten fliehen wollen. Eine Treppe? Wie oft bin ich durch diesen Tunnel gefahren, manchmal mehrmals täglich, oft mit dem Fahrrad. Nie habe ich wahrgenommen, dass dort an einer der Tunnelaußenseiten eine kleine Treppe war. Ansonsten kenne ich den Tunnel gut. Ich habe ihn nie gemocht. Rund und glatt und nichts zum Festhalten. Vier Autospuren, zwei Radwege, zwei ordentliche Fußwege in einer Röhre mit lang gezogenem lautem Hall. Sehr breit also und darum viel niedriger vom Gefühl als in der Realität. Da willst du schnell wieder raus, wenn du alleine bist. In einer kleinen Gruppe macht es vielleicht Spaß, gemeinsam „Echo“ zu rufen oder „Wesel“. Aber die jungen Leute im Anmarsch zur Loveparade waren keine kleine Gruppe. Sie waren zu Hunderten, wahrscheinlich Tausenden eingepfercht. Sie kamen nicht vorwärts und nicht mehr zurück – und der Druck von außen wurde immer größer. Ich bekomme Panik schon bei dem Gedanken. Und dann ist da diese schmale Treppe. Ein Nadelöhr, aber auch eine kleine Flucht. Wie tragisch: weil alle dort hin drängen, sterben hier die jungen Australier, Chinesen, Deutschen und Spanier. Entschuldigen Sie, wenn ich Sie als Duisburger zu dieser neuen Ausgabe der Seniorenzeitung mit solchen Gedanken begrüße. Sie bewegen mich und vielleicht können Sie das ja verstehen. Ihr Detlef Schlüpen

Senioren für Engagement geehrt Unter dem Motto „Sozial gesichert, aktiv leben – für alle Generationen“ sind in diesem Jahr 350 Seniorinnen und Senioren der Einladung des Landkreises und des Kreisseniorenbeirates TeltowFläming zur Eröffnung der 17. Brandenburger Seniorenwoche gefolgt, die im festlich hergerichteten Saal des Kongresscenters im Hotel „Berliner Ring“ in Dahlewitz stattfand. Aus allen Städten und Gemeinden des Landkreises waren sie nach Blankenfelde-Mahlow gekommen, viele als Gruppen und mit Bussen. Und besonders freute sich Landrat Giesecke in seiner Eröffnungsrede, dass sich unter den Gästen auch der stellvertretende Bürgermeister Dieter Hapel aus dem Berliner Bezirk Tempelhof/ Schöneberg befand, mit dem die Senioren aus Teltow-Fläming eine intensive Partnerschaft pflegen. Hapel war in Begleitung des Vorstehers der Bezirksverordneten-Versammlung, Rainer Kotecki sowie Mitarbeitern und Mitgliedern aus den Berliner Seniorenräten an den Berliner Ring gekommen. Sieglinde Heppener, Vorsitzende des Landesseniorenrates Brandenburg lobte in ihrer Festrede den Einsatz der Seniorinnen und Senioren in der Gesellschaft. Sie machte deutlich, wie viel in einer älter werdenden Gesellschaft vom Engagement der Senioren abhänge. „Aktiv leben“, sagte sie, „das ist nicht nur eine Herausforderung an die Gesellschaft, dafür den Rahmen und die Möglichkeiten zu schaffen. Aktiv leben, das ist auch die nachdrückliche Aufforderung

an uns Senioren, diese Möglichkeiten konsequent zu nutzen.“ Der neu gewählte Vorsitzende des Kreisseniorenbeirates des Landkreises Teltow-Fläming, Horst Leder hielt in Dahlewitz seine Jungfernrede und überraschte darin unter anderem Landrat Giesecke mit einem Glückwunsch zu dessen 20-jährigem Dienstjubiläum. Aufgelockert wurden die Reden mit kulturellen Beiträgen von Kindern des Kindergartens „Pusteblume“ und von der Unter-

haltungskapelle „The Friends“. Im Verlauf der Festveranstaltung wurden 16 ehrenamtlich tätige Seniorinnen und Senioren aus dem Landkreis für ihre besonderen Leistungen für die Belange älterer Menschen geehrt. 13 von ihnen waren anwesend und nahmen persönlich Dankurkunde, einen Bildband aus dem Landkreis und Blumen entgegen. Einige Bürgermeister aus dem Landkreis, wie Frank Broshog aus Am Mellensee beteiligten sich an der Ehrung und unterstrichen damit die Bedeutung aktiver Seniorenarbeit in ihrer jeweiligen Gemeinde. Als nach Abschluss der Ehrungen die Männer der Kapelle „The Friends“ die anwesenden Gäste zum Tanz einluden, blieb die Tanzfläche keinen Moment leer. / Leder / TF

Ihnen dankte der Landkreis für ihr Engagement Regine Kleinschmidt aus Rangsdorf, Willi Blisse aus Baruth, Monika Zink aus Blankenfelde-Mahlow, Egon Müller aus Jüterbog, Ulrich Krüger und Sonja Hepprich aus Luckenwalde, Hans Heldner aus Niedergörsdorf, Waldemar Boche aus Zossen, Karin Holz aus Dahme, Regina Gille aus Nuthe-Urstromtal, Erika Schmiedchen aus Niederer Fläming, Ilse Hampel und Helga Wehlmann aus Am Mellensee, Theresia Laitko aus Ludwigsfelde, Günther Fensch aus Trebbin und Dieter Jungbluth aus Wünsdorf.

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TEltow-Fläming Seniorenzeitung

Luckenwalder Motive

Wandkalender 2011 erschienen Der beliebte Wandkalender „Luckenwalde zeigt sich – 2011“ ist in der Touristinformation Luckenwalde und in der Stadtbibliothek erhältlich. Jede der zwölf Monatsseiten enthält die Abbildung eines Luckenwalder Motivs mit kurzen Erläuterungen und Hinweisen auf städtische Veranstaltungen. Die Schutzgebühr beträgt 3 EUR.

Der Kalender eignet sich gut als Mitbringsel an Freunde, als Geburtstagsgeschenk für Oma oder Opa oder als Schmuck für das eigene Zuhause. / Pressestelle Luckenwalde / TF

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zung, des Hausfriedensbruchs, bei Bedrohung und Beleidigungen, Sachbeschädigungen oder vermögensrechtlichen Streitigkeiten. Wer sich für das Amt geeignet hält und Interesse an der Wahl zur Schiedsfrau oder zum Schiedsmann hat, kann eine kurze Bewerbung mit Lebenslauf bis zum 31.August bei der Stadt Luckenwalde, Ordnungsamt, Markt 10 einreichen. Telefonische Rückfragen sind unter der Telefonnummer 672-332 möglich.

Licht-Blick Die DRK-Wohnstätte für chronisch psychisch kranke Menschen in Rangsdorf erhielt im Juli jetzt zu ihrem 10. Jahrestag einen neuen Namen. „Wir haben unser Haus Licht-Blick genannt“, erklärt die Leiterin der DRK-Einrichtung, Kerstin Frenzel, „weil ein Lichtblick genau das ist, was unsere Bewohnerinnen und Bewohner in ihrem schwierigen Leben am dringlichsten brauchen“. Seit dem Einzug der ersten Bewohner im Juli 2000 sind ein Wintergarten, ein Pavillon, ein Handwerkerhaus

Schiedsfrau oder Schiedsmann gesucht Die Stadt Luckenwalde sucht ab Oktober 2010 für die Besetzung der Schiedsstelle I eine neue Schiedsfrau oder einen neuen Schiedsmann. Zu den Aufgaben gehören Schlichtungsverfahren mit dem Ziel, festgefahrene Konfliktsituationen und verhärtete Fronten durch Verhandlungsgeschick aufzubrechen und dadurch kleinere Meinungsverschiedenheiten und Streitigkeiten zivilrechtlicher und strafrechtlicher Art zu schlichten. Durch Abschluss eines Vergleiches sollen gerichtliche Auseinandersetzungen vermieden werden. Die Schiedsperson wird in vielfältigen Bereichen tätig, z. B. in Nachbarschaftsstreitigkeiten, bei der Beachtung der Hausordnung, bei Schmerzensgeld und sonstigen Schadensersatzansprüchen, aber auch in Fällen von Körperverlet-

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Die Hobbymaler treffen sich seit nunmehr bereits 15 Jahren, um unter fachkundiger Anleitung zu malen. Die Eröffnung ist am 18. September um 11.00 Uhr bei Musik und Buffet. Geöffnet ist die Ausstellung Donnerstags von 12.00 – 16.00 Uhr und Samstags und Sonntags von 14.00 / TF – 17.00 Uhr.

120 Jahre Marktplatz in Zossen Am Sonntag, 12. September ist in Brandenburg wieder Tag des offenen Denkmals. Aus diesem Anlass lädt ab 10.00 Uhr auch der Heimatverein Zossen in die Museums- und Begegnungsstätte „Alter Krug“ in den Zossener Weinbergen ein mit einer neuen Ausstellung „Der Marktplatz von Zossen“. Ansichtskartenfotografen haben das veränderte Gesicht des Marktplatzes innerhalb von 120 Jahren dokumentiert. Darüber hinaus gibt es ab 14.30 Uhr Musik im Garten mit Kaffeenachmittag und Schwarzer Küche.

Olympiade Am 4. September findet von 9.00 bis 15.30 Uhr in Jüterbog die 3. Olympiade der DRK-Behindertenhilfe statt. Zehn Mannschaften aus verschiedenen DRKEinrichtungen treten unter dem Motto „Sport verbindet“ zum Wettstreit an. Treffpunkt ist der Sportplatz Am Rohrteich.

Impressum Die „Teltow und Fläming Seniorenzeitung“ (TF) erscheint sechsmal im Jahr in Zusammenarbeit mit der Kreisverwaltung Teltow-Fläming und dem Seniorenbeirat des Landkreises. Sie wird kostenlos vertrieben.

und die Anlage eines Hochbeetes in Eigenbau entstanden. Mit kulturellen Beiträgen gratulierten die Kinder der DRK-Kita Waldhaus und die Tanzgruppe „New Rulez“ des DRK-Jugendklubs „Joker“. / Leder / TF

ReiseImpressionen In der „Kleinen Galerie“ in Zossen sind vom 18. Sept. – 28. Okt. unter dem Motto „Reiseimpressionen“ Bilder der Malgruppe von Jürgen Melzer aus Dabendorf zu sehen.

Herausgeber:

ELRO-Verlagsgesellschaft mbH Eichenallee 8 • 15711 Königs Wusterhausen Tel. 03375 / 24 25-0 • Fax 03375 / 24 25 22 www.elro-verlag.de Außenstelle: Fichtestraße 1 • 15711 Königs Wusterhausen Tel. 03375 / 21 43 19 • Fax 03375 / 52 81 78 e-mail: satz2@elro-verlag.de www.elro-seniorenzeitungen.de

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Leiter Detlef Schlüpen Tel. 033708 / 929090 • promanage@t-online.de Erika Thiele, Jutta Melzer, Ronald Muldner, Ingeborg Spittler, Ursula Klucke, Dr. Rolf Donner

Anzeigenannahme:

Manuela Palm Tel. 03375 / 21 43 19 • Fax 03375 / 52 81 78 e-mail: satz2@elro-verlag.de Wolf Glaeser Tel./Fax 033767 / 806 16 • Mobil 0162 / 961 41 95 e-mail: wolf-glaeser@t-online.de Arno Klamann Tel. 030 / 744 44 75 • Fax 030 / 70 78 43 01 Mobil 0175 / 514 27 60 Hella Bialluch Tel./Fax 033762 / 9 32 44 • Mobil 0178 / 807 24 57

PR-Beratung:

Michael Setz-Kuss, Tel. (030) 53216040, e-mail: kussmanuskripte@gmx.de

Zusammenarbeit:

Landkreis Teltow-Fläming Kreisverwaltung Am Nuthefließ 2 • 14943 Luckenwalde

Beiträge, Anregungen, Kritiken, Veranstaltungshinweise und andere Einsendungen sind zu richten an: Detlef Schlüpen, Seebadallee 53, 15834 Rangsdorf (nur per Post, möglichst PCAusdruck, mindestens in 12pt und zusätzlich auf Diskette) Hinweise der Redaktion: Die Redaktion behält sich das Recht vor, Zuschriften auszugsweise wiederzugeben. Namentlich gezeichnete Veröffentlichungen müssen nicht mit der Meinung der Redaktion übereinstimmen. Für unaufgeforderte Zuschriften, Fotos und andere Materialien haften wir nicht. Die Weiterverwendung der Anzeigen bedarf der Genehmigung des Verlages. Für den Inhalt der Anzeigen zeichnet der Auftraggeber verantwortlich. Es gelten die AGB des ELRO-Verlages. Auf der Titelseite: 197. Siegesfest Großbeeren – in Erinnerung an die siegreiche Schlacht vom 23. August 1813 gegen die napoleonischen Truppen (26. – 29. August 2010)


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Freiwillige vortreten für die Liebe Wie und wo Senioren sich und anderen Gutes tun können Mal Hand aufs Herz? Wie verbringen Sie Ihre Freizeit? Mit Münzen oder Briefmarken sammeln? Laubsägearbeiten oder Rosen züchten? Skat spielen oder Fitnessstudio? Das sind alles ehrenwerte Hobbys, die uns ausfüllen und unser Leben verschönern können. Aber haben Sie schon einmal daran gedacht, noch mehr aus Ihrem Senioren-Leben zu machen? Zum Beispiel anderen Menschen vorlesen? Krankenhaus- oder Gefängnisbesuche? Bei der Seniorenzeitung mitarbeiten? Im Tierschutzverein oder für die Umwelt aktiv sein? Kurz und gut: Anderen Menschen helfen und damit diesen Menschen UND sich selbst etwas Gutes tun. Einige zehntausend Berliner und

Unser Foto zeigt den Autor Michael Setz-Kuss im Dezember 2009 bei einer honorarfreien Lesung in einer Seniorenfreizeitstätte. Gelesen wurden „kritische Weihnachtsgeschichten“. Im November und Dezember 2010 sind noch einige wenige Lese-Termine frei. Wenn sich Ihre Freizeitstätte für eine kostenlose Lesung von Weihnachtsgeschichten interessiert, wenden Sie sich bitte schriftlich oder telefonisch bzw. per Email direkt an Michael Setz-Kuss, Lehmusstraße 16, 12524 Berlin, Tel. (030) 532 16 040, Email: Kussmanuskripte@gmx.com

Vera M. ist 64 Jahre alt und ehemalige Büroangestellte. Seit ihrer Frühpensionierung arbeitet die dreifache Großmutter einmal wöchentlich für zwei Stunden ehrenamtlich als „Lesepatin“ an einer Grundschule. Lesepaten unterstützen schwache Schülerinnen und Schüler beim Lesen und Vorlesen. Eine unschätzbare Hilfe mit Langzeitwirkung. Dazu Vera: „Ich weiß, wie es um viele Schulabgänger bestellt ist! Meine ehrenamtliche Arbeit bedeutet für mich zweierlei: Ich helfe den Kindern und damit unserer Gesellschaft. Und ich tue mir selbst etwas Gutes. Meine Arbeit macht mich glücklich!“ Weitaus mehr als zwei Stunden pro Woche investiert Liesel K. aus Potsdam in die ehrenamtliche Arbeit. Sie besucht fast täglich ältere und kranke Mitbürger, liest ihnen Geschichten aus Büchern oder Nachrichten aus der Zeitung vor, schreibt auch einmal Behördenbriefe, plaudert mit ihnen und zeigt den Menschen: „Du bist nicht alleine! Wir kümmern uns gemeinsam!“ Gerhard F. war schon immer sportlich und ist es auch noch im 67sten Lebensjahr und nach dem frühen Ableben seiner Frau: Er hilft der Jugend beim Fußballtraining und ist auch sonst im Verein der gute Geist. „Am wohlsten fühle ich mich aktiv unter anderen Menschen“, sagt er. „Das ist besser, als alleine auf einer Parkbank oder einsam zu Hause herumzuhocken. Im Verein blühe ich richtig auf!“

Tausend Möglichkeiten

Das Spektrum für ehrenamtliche Freiwillige ist enorm groß. Vielleicht lieben Sie Tiere und könnten in einem Tierschutzverein helfen? Dann gibt es Aktivitäten gegen Rassismus und im Antifaschismus, Kontakte zu Seniorenheimen, Krankenhäusern, Schulen. Einige Brandenburger engagieren sich von uns kümmern sich auch um freiwillig. Wenn Sie mehr darüber Gefangene ohne Familie. „Besuche wissen wollen, lesen Sie weiter: und Gespräche sind das Wichtigs-

Sich gegenseitig stützen: Besuche bei älteren Nachbarn. Es gibt viele Möglichkeiten für Freiwillige im Ehrenamt. Foto: E. Bürger

te für diese Menschen“, sagt eine Freiwillige. „Und ab und zu mal eine gute Zeitschrift, um diesen verirrten Menschen ein Ziel und eine bessere Zukunft zu weisen“. Aber egal, wie und wo Sie sich engagieren: Es sind meistens die vielen kleinen Schritte, die uns im Leben ein Stück weiterbringen, anderen Menschen helfen und uns persönliche Zufriedenheit bringen.

Hundert Adressen Im gesamten Bereich unserer Seniorenzeitungen finden sich staatliche, halbstaatliche und private Dienste, bei denen Sie sich wegen eines Ehrenamtes erkundigen können: von der Stadtverwaltung und deren Sozialdienste über das Rote Kreuz, Volkssolidarität, Arbeiterwohlfahrt, Arbeitersamariterbund, Union Hilfswerk, Caritas, Diakonie, Sportvereine, demokratische Parteien, Stiftungen, Umweltverbände, Sozialläden, Essen- und Kleiderausgabestellen, Tierschutz, Schulen. Wenden Sie sich an eine Stelle in Ihrer Nähe. Wer über Internet verfügt, kann mit folgenden Suchbegriffen googeln: „Ehrenamt Berlin Brandenburg“, „Freiwilligendienste Berlin Brandenburg“ oder den Namen Ihrer Stadt oder Gemeinde zusätzlich in die Suchmaschine eingeben.

AUFRUF Wir rufen alle Dienste und sozialen Einrichtungen im Verbreitungsgebiet der Seniorenzeitung auf, sich bei uns zu melden. Bitte nennen Sie uns Ihre Kontaktadresse und Ihren Personalbedarf sowie das eventuelle Arbeitsgebiet. Dann können wir in den nächsten Ausgaben der Seniorenzeitungen gezielt informieren, wo es vielleicht Engpässe und Bedarf an Freiwilligen gibt. Bitte wenden Sie sich an die Redaktionsleitung (Anschrift und Kontakt im Impressum). Michael Setz-Kuss

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Gäste bewerten ihr Urlaubsdomizil!

Hotel Restaurant „Tannenhof“ wo man als Gast gleich Freunde trifft! Die Region um Bodenmais hat sich in den letzten Jahren als optimales Ferienziel erwiesen. Das zeigen die ständig steigenden Gästezahlen. Aus vielen Ländern kommen erholungssuchende Besucher in diese noch reine Naturlandschaft. „Dort wo die Welt noch in Ordnung ist“ heißt es hier überall. Grüne Wiesen, stille Wälder, rauschende Bäche und sanfte Berge sind quasi „Wellness für Körper, Geist und Seele“. Aber zu einem gesundheitsbewussten Aufenthalt gehört mehr. Ich erinnere nur an tägliche Bewegung z. B. Wandern. Hat man dabei noch an die richtige, naturbelassene Natur gedacht, so ist ein erholsamer Urlaub fast garantiert. Ein Haus, welches sicher eine gute Küche besitzt die ihre Produkte frisch, bester Qualität und von heimischen Erzeugern bezieht, sei das Hotel/ Restaurant „Tannenhof“. Die charmanten Gastgeber Renate und Manfred Heidel, ursprünglich aus der Berliner Gegend hergezogen (dieser Menschenschlag liebt ja die Bayern), haben sich in Bodenmais längst etabliert. Das gilt auch für Tochter Ariane, welche diesen reizvollen Betrieb bald übernehmen wird. Inzwischen ist sie aber schon voll enga-

giert. Die Heidel‘s kümmern sich sehr um ihre Gäste. So ist es ärztlicherseits zu begrüßen, dass gerade behinderten Urlaubern bei der Hin- und Abreise geholfen wird. Als Facharzt für Naturheilverfahren und Verfechter gesundheitlicher Lebensweise (Wellness), weiß ich, dass emsige Fürsorge am Urlaubsort einen großen Vorteil darstellt. Die Gerichte, welche die „Heidel Femyli“ serviert, sind vielseitig. Chef Manfred betont, dass – „Bayerisch-Thüringisch“ – die richtige, gut bekömmliche Kombination darstellt. Das mag ich bezeugen!!! Vom „Tannenhof“ aus kann jeder Besucher viel unternehmen. Es ist unmöglich, alle Vorzüge dieses so reizenden Domizils aufzuzählen. Mein Rat ist - sich selbst mal nach Bodenmais zu bewegen. Der „Tannenhof“ der gastgebenden Heidel‘s ist eine gute Adresse im Bayerischen Wald. Wann kann man Sie dort erwarten??? Dr. med. Hans-Peter Lagal, Mediziner, Wellnessexperte und Schiffsarzt

Tanzen ist Bewegung nach Musik – und Ausdruck der Lebensfreude von Michael Kaiser – Tanzlehrer BDT Schon seit Urzeiten drücken die Menschen ihre Gefühle und Erwartungen wie Freude, Liebe, Trauer, Zuneigung, Hass Aggression in Form von Tänzen aus. Diese Elemente gibt es auch im heutigen Gesellschaftstanz. Neuste Untersuchungen haben aber auch ergeben, dass in der richtigen und schonenden Ausführung und Anleitung Tanzen gesundheitsfördernd und -erhaltend ist. Durch die Bewegung werden folgende positive Eigenschaften erzielt: • Förderung der Durchblutung und Stoffwechsel • Gelenke werden geschmeidiger • Muskeln und Sehnen werden gestärkt

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Kurz gesagt: Durch Tanzen wird und bleibt man körperlich und geistig fit! Aber Gesellschaftstanz heißt auch Geselligkeit. Für die Seele ist wichtig, es muss Spaß machen! Nette Leute kennen lernen, unterhalten, tanzen, in der Pause Kaffee trinken und vielleicht ein Stück Kuchen essen. So kommen Körper, Geist und Seele zusammen. Die Wirbelsäule wird durch die Tanzhaltung ge- Diese Möglichkeiten bieten die streckt und stabilisiert, gleichzeitig aber auch Verbandstanzschulen mit ausbeweglicher. gebildeten Tanzlehrer/Innen auch Durch die Kombination neue Bewegungen zu erler- für Senioren an. nen, durch Wiederholung sich diese zu merken und dies im Körper auszuführen, entstehen im Gehirn Tanztreff Kaiser neue Verknüpfungen - genannt Synapsen. Das ist Dorfstraße 13 die beste Vorbeugung gegen Alzheimer. 14979 Kleinbeeren Gleichzeitig werden Koordination sowie Gleichge- Tel. 033701 / 35 05 90 wicht gefördert. www.tanztreff-kaiser.de


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Hotel „Tannenhof “ Bes. Fam. Heidel – vormals Gaststätte Haase Zossen – 94249 Bodenmais . Jahnstraße 6 Heilklimatischer Kur- u. Wintersportort . Bayerischer Wald . Tel.: 09924 310 Hompage: www.bodenmais-tannenhof.de . E-mail: info(@bodenmais-tannenhof.de

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Die Bestattungskultur im Wandel der Zeit Über viele Jahrhunderte haben sich in Deutschland die traditionell gewachsenen Bestattungsgepflogenheiten kaum geändert. In den Zeiten als viele Menschen noch in Großfamilien beisammen waren, in die man hineingeboren wurde und in deren Obhut und Pflege man meist auch starb, hatten die Familienmitglieder wesentlich mehr Aufgaben bei der Bestattung eines Angehörigen zu übernehmen, als dies heute der Fall ist. Altersheime waren meistens den besser Verdienenden vorbehalten, Krankenhäuser in erster Linie für Kranke da. Gestorben wurde zu Hause, umgeben von Familienangehörigen. Nachbarn, Freunde und Bekannte kamen, um Abschied zu nehmen oder die Totenwache zu halten. Selbstverständlich wurde der Verstorbene von der Familie gewaschen und angekleidet. Der Schreiner lieferte den Sarg und um alle mit dem Tod zusammenhängenden Formalitäten hatte man sich selbst zu kümmern. Nur in größeren Städten war man schon weiter. Die Stadt stellte Leichenfrauen, sorgte für die Abholung der Toten und städtische Totengräber schaufelten das Grab. Aber auch hier kümmerte sich die Familienangehörige um die Formalitäten. Diese Bestattungsformen und -bräuche hielten sich durch die Kriegsjahre bis etwa 1950. Danach, als es in Deutschland allgemein wieder aufwärts ging, änderten sich mit zunehmendem Wohlstand auch die Ansprüche der Hinterbliebenen. Von nun an, sollte die möglichst umfassende Übernahme aller mit einem Trauerfall zusammenhängenden Tätigkeiten, durch eine einzige Institution erfolgen. Dadurch wurde die Schaffung eines Berufes, den es in dieser Form bisher noch nicht gab, erforderlich. Aus dem Totengräber, dem Schreiner, dem Floristen, dem städtischen Bestattungsdienst entstand ein neuer Berufszweig, der Bestattungsunternehmer. Das Angebot dieser Unterneh-

mer wurde und wird durch zusätzliche Dienstleistungen ständig erweitert. Heute sind Bestattungsunternehmen moderne, nach wirtschaftlichen und unternehmerischen Prinzipien geführte Betriebe. Sie sind entsprechend geschult und nehmen den Hinterbliebenen nahezu alle Tätigkeiten und Gänge ab, die im Zusammenhang mit einem Trauerfall entstehen können. Bezüglich der Einstellung der Menschen im Vorfeld eines Sterbefalles und danach bei der Bestattung, hat sich eine deutliche Änderung besonders in den Städten vollzogen. Während man auf dem Lande bei den Trauerriten und Bestattungsgepflogenheiten teilweise noch traditionell vorgeht, hat sich in den Städten und noch mehr in den Großstädten ein starker Wandel in der Bestattungskultur vollzogen. Hier drohen die Bestattungsriten zunehmend wegzubrechen. Dies ist nicht nur durch den Verlust

In unserer schnelllebigen Zeit sind nahezu alle Lebensbereiche ständigen Änderungen unterworfen. Schlagworte wie „modern“, „neu“ oder „in“ prägen die Einstellung der Menschen. Auch deshalb hat sich die Bestattungskultur gewandelt. Die Menschen sind nicht mehr bereit und können es auch nicht, die meist überteuerten Friedhofsgebühren zu bezahlen. Mittlerweile gibt es in Deutschland neue, interessante Bestattungsformen. Wer kannte vor ein paar Jahren schon naturnahe Bestattungen wie z.B. Waldbestattungen oder

religiöser Überzeugungen, sondern auch durch die gesellschaftlichen Tendenzen der Vereinsamung und Anonymisierung begründet. Heute sterben heute fast 90% der Menschen in einem Krankenhaus. Immer häufiger werden Schwerkranke noch im letzten Moment ins Krankenhaus gebracht und dort sterben sie oftmals einsam. Es entsteht der Eindruck, als ob die heutige Gesellschaft alle Kraft auf die Verdrängung des Todes verwendet. Die traditionelle Großfamilie gibt es praktisch nicht mehr. Die Familie ist in alle Winde zerstreut – wir leben ja in einer mobilen Gesellschaft – und eine lokale Gemeinschaft wie auf dem Dorf gibt es nicht. Wer kennt schon die Leute in seiner Straße. Meistens kennt man nicht einmal die übrigen Bewohner des eigenen Hauses. Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, der Beruf, das Einkommen sorgen dafür, dass die Angehörigen, bei einer Bestattung nicht in erster Linie einen standesgemäßen Abschied vom Verstorbenen anzustreben, sondern eine möglichst kostengünstige Alternative suchen.

Baumbestattungen? Wer sprach über Luftbestattungen, Almwiesenbestattungen, Diamantbestattung oder gar Weltraumbestattung? Die Frage bleibt allerdings ob sich die Bestattungskultur zum Besseren gewandelt hat, denn die Hektik unserer Zeit schlägt sich auch im Bestattungswesen nieder. Der berühmte griechische Staatsmann Perikles sagte dazu, bereits 500 Jahre vor Christus: „Ein Volk wird daran gemessen, wie es seine Toten bestattet“. Informationen zu allen Bestattungsthemen gibt es bei DVB BESTATTUNGS – DIENSTLEISTUNGEN in Zossen oder Ludwigsfelde.

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Wortpuzzle – Volkskrankheit Hörprobleme Millionen Europäer sind von Schwerhörigkeit betroffen – wahrlich eine Volkskrankheit! 19% der deutschen Bevölkerung über 14 Jahre sind hörbeeinträchtigt: leichtgradig 56,3%, mittelgradig 35,1%, hochgradig 7,0% und an Taubheit grenzend 1,6%. Nur rund 20% dieser Betroffenen

kann von einem Hals-NasenOhrenarzt mit einer Operation bei Mittelohrschwerhörigkeit, Innenohrschwerhörigkeit oder gar Taubheit geholfen werden. Viele Betroffene brauchen deshalb Hilfe durch Technik, seien es Hörgeräte oder seien es darüber

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hinausgehende Kommunikationsmittel. Wahre Wunderwerke der Technik sind sie heute, die modernen Hörgeräte. Und doch dürfen wir nicht erwarten, dass sie das geschaffene Ohr vollständig ersetzen. Wer Hörprobleme hat, sollte Hörgeräte nutzen. Dafür kann es nie zu spät sein. Ansonsten besteht die Gefahr, dass man sich an das schlechte Hören gewöhnt. Geräusche, die man nicht mehr hört, vergisst man sogar. Hat man Hörprobleme, dann kommt es zu einer Entwöhnung. Das Gehirn passt sich an das schlechte Hören an und empfindet das als normal. Es gewöhnt sich daran, bestimmte Geräusche nicht mehr zu hören. Die neuen Hörsysteme sind inzwischen sehr gut geworden. Dank offener Versorgung, digitaler Signalverarbeitung und Störschallunterdrückung kann man Geräusche hören, die eigentlich schon vergessen waren. Deshalb sollte man Hörgeräte nutzen, sobald man es selbst feststellt oder seine verminderte Hörqualität vom HNO-Arzt bzw. vom Hörgeräteakustiker bei einem Hörtest bestätigt bekommt. Jede Hörminderung ist so individuell wie ein Fingerabdruck und braucht daher auch eine spezielle Versorgung, um Ihnen den größtmöglichen Nutzen mit hoher Akzeptanz zu bieten. Daher ist auch jede

Anpassung von Hörsystemen ebenso individuell und wird von Ihrem Hörgeräteakustiker in mehreren Schritten durchgeführt. Lassen Sie sich überraschen von der Vielzahl an Formen, Größen und Farben der Hörhilfen. Da ist garantiert auch etwas dabei, was Ihren Vorstellungen entspricht! Nutzen Sie deswegen den kostenlosen Hörtest bei Ihrem Hörgeräteakustiker. Kommen Sie montags, mittwochs oder freitags unangemeldet sowie dienstags und donnerstags mit Anmeldung zu Ihrem Hörtest. Nutzen Sie die Chance, ehe Sie sagen: „Kostenloser Hörtest? – Davon habe ich noch nichts gehört!“ Wir hören uns wieder – ganz bestimmt! Ihr SAGER-Team, seit 1. Juli in der neuen Filiale am Markt 7 in 14943 Luckenwalde


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Versicherungen müssen auch teurere Hörgeräte bezahlen Wer schlecht sieht, nimmt eine Brille. Wer schlecht gehen kann, nimmt einen Stock. Wer schlecht hört, sollte ein Hörgerät tragen. Warum scheuen davor einige zurück? Sicher gehört dazu auch die Sorge, dass Hörgeräte teuer sind. Digitale Hörgeräte (vgl. auch Seniorenzeitschrift 5/2009, S. 11) sind medizinische Hilfsmittel, deren Kosten erheblich sind. Hier versuchen sich die Versicherungen von der Kostentragungspflicht dadurch zu entledigen, dass sie erklären, es gäbe einfachere, preiswertere Geräte. Inzwischen gibt ist mehrere Urteile verschiedener Gerichte, in denen klargestellt wird, dass, wenn ein Hörgerät verordnet wird, es sich um eine medizinisch notwendige Heilbehandlung im Sinne der Versicherungsbedingungen handle. Dies hängt nicht allein von der Beurteilung des Versicherungsnehmers oder des ihn behandelnden Arztes ab, sondern von den objektiven medizinischen Befunden und Erkenntnissen zum Zeitpunkt der Vornahme der Behandlung. Das Landgericht Dortmund hat dazu festgestellt: „Steht die Eignung einer Behandlung, eine Krankheit zu heilen oder zu lindern oder ihrer Verschlimmerung entgegenzuwirken nach medizinischen Erkenntnissen fest, folgt daraus grundsätzlich auch die Eintrittspflicht des Versicherers“. Das heißt mit anderen Worten, dass die Versicherung sich nicht darauf berufen kann, dass eine medizinische Notwendigkeit einer Heilbehandlung unter Kostengesichtspunkten zu betrachten ist. Der Schwerhörige kann nicht darauf verwiesen werden, dass er eine zufriedenstellende

Sprachverständlichkeit auch mit einem Hörgerät hätte erreichen können, das z. B. nicht über bestimmte Zusatzeinrichtungen verfügt und damit einfacher und preiswerter gewesen wäre. Wurde eine Versicherung abgeschlossen, in der die Kosten einer medizinisch notwendigen Heilbehandlung ohne Einschränkungen vereinbart wurden, so kann der Versicherer grundsätzlich nicht auf ein billigeres oder einen billigsten Anbieter einer Heilbehandlung verweisen (vgl. BGH NJW 2003, 1596). Gut zu hören ist wichtig für die Lebensqualität eines jeden Menschen. Niemand sollte sich deshalb eine entsprechende Heilbehandlung bei einem Hals-Nasen-Ohren Arzt und die Anpassung eines Hörgeräts bei einem Akustiker deshalb versagen, weil er Sorge hat, dass seine Versicherung das Hörgerät nicht oder nur teilweise bezahlt. Man kann sich wehren. Fragen sie dazu einen qualifizierten Anwalt. Rechtsanwalt Klaus Sobczak Kanzlei Sobczak & Partner in Zossen

Unerhört: 89-jährigem Hörgerät unterschlagen Aktuelle Gerichtsfälle Nachdem der ehemalige Ausbrecherkönig Helmut P. (60) in der Zeitung las, dass ein 89-jähriger Rentner wegen eines Streits mit der Friedhofsverwaltung gegen die Stadt Köln klagen wollte, begab er sich zu dem Rentner und bot ihm seine Hilfe an. Der Rentner willigte ein und gab Herrn P. diverse Unterlagen zur Prüfung. Zu Hause entdeckte Herr P. – nach seiner Version –, dass sich in den Unterlagen ein ca. 2.000,00 € teures Hörgerät befand. Anstatt das Hörgerät dem 89-Jährigen zurückzugeben, verlangte Herr P. einen Rückkaufpreis von 150,00 €. In dem jetzt gegen Helmut P. geführten Prozess ging der Staatsanwalt davon aus, dass Herr P. sich den Rentner gezielt ausgesucht habe und dann dessen Hörgerät zum Rückverkauf stahl. Da das Amtsgericht Köln hieran zweifelte, verurteilte es Helmut P. nicht wegen Diebstahls, sondern „nur“ wegen Unterschlagung zu einem Jahr Haft. Der Fall wurde Ihnen mitgeteilt von Rechtsanwalt Robert Kaiser.

Rechtsanwalt Robert Kaiser

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Energieeffizientes Rechenzentrum ging ans Netz Leistung von 8.000 Heimcomputern Das neue Rechenzentrum für den BBI wurde heute in Betrieb genommen. Bis zu 500 Server mit einer Gesamtleistung von 23.200

Gigahertz versorgen künftig den neuen Hauptstadtflughafen mit Rechenpower. Das entspricht der Leistung von etwa 8.000 herkömmlichen Heimcomputern. „Mit dem Rechenzentrum Nord haben wir wieder eine lebensnotwendige Einrichtung des BBI fertiggestellt. Das Rechenzentrum wird die Versorgung des neuen Flughafens mit Computerleistung für die Zukunft sicherstellen“, sagt

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Dr. Manfred Körtgen, Geschäftsführer Betrieb/ BBI der Berliner Flughäfen. Der Speicherplatz beträgt insgesamt 100 Terabyte und wird redundant in zwei Rechenzentren bereitgehalten. Auf den Festplatten der BBI-Server würden somit umgerechnet mehr als 20.000 Spielfilme im DVDFormat Platz finden. Auf den neuen Servern laufen die vitalen Dienste des Flughafens von der Leitstelle bis zum Check-In-Counter. Umso wichtiger ist eine zuverlässige Bereitstellung: Fällt der Strom einmal aus, springt sofort die unterbrechungsfreie Stromversorgung (USV) an und versorgt das Rechenzentrum mit Notstrom. Darüber hinaus läuft die Anlage im Rahmen der Green IT besonders energieeffizient: So nutzt die Klimaanlage des Gebäudes die Außenluft zur Kühlung und hilft auf diesem Weg, wertvollen PI Strom einzusparen.

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Blaue Stunde in Dahme

Düsteres von der Bachmühle Zu alten Mühlen, zumal an verwunschenen Orten gehören Mythen und Legenden, gehört Amüsantes und Gespenstisches. Unter dem Motto „Die blaue Stunde“ soll das in der Bachmühle Dahme ( Görsdorf ) im August und September literarisch lebendig werden. Zwei Schauspielerinnen aus Berlin lassen die Geister wispern und die Hexen kichern, wenn sie in Geschichten und Gedichten Erlebnisse des Ortes und dunkle Ereignisse aufrufen. Der Eintritt ist frei, aber um eine Spende wird gebeten, wenn sich die Fangemeinde düsterer Erinnerungen erstmalig

am 28. August um 18 Uhr in der Bachmühle trifft. Bleibt zu hoffen und zu wünschen, dass feuchter Nebel die Mühle umwebt. / TF


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Teltow-Fläming Seniorenzeitung

In Großbeeren wurde Geschichte geschrieben Die Schlacht bei Großbeeren vom 23. August 1813 und das Siegesfest Napoleons Truppen befanden sich bereits auf dem Rückmarsch von Moskau, vor dessen Toren sie ihre bis dahin empfindlichste Niederlage einstecken mussten. Viele Jahre hatte Napoleon mit seinen Machtansprüchen große Teile Europas mit Krieg überzogen. Nun begannen sich die Völker immer massiver zu wehren und drängten die napoleonischen Truppen allmählich zurück. Auch der preußische König hatte Napoleon den Krieg erklärt und neben seinen regulären Truppen das Volk zu den Waffen gerufen. Die neu gebildete „Landwehr“ hatte ihre ersten Bewährungsproben zu bestehen. Nach 6-wöchigem Waffenstillstand setzt Napoleon seine „Armee de Berlin“ von Baruth aus in Bewegung mit dem Ziel, Berlin erneut zu besetzen. Die drei Corps dieser Armee sollten getrennt in Richtung Berlin marschieren und sich dann im Laufe des 23. August hier bei Großbeeren vor den Toren der preußischen Hauptstadt sammeln, um Berlin am folgenden Tag gemeinsam zu erobern. Das VII. napoleonische Corps unter Reynier war am 23. August 1813 bei strömendem Regen zuerst in Großbeeren, schoss das damals nur gut 200 Seelen große Dorf in Brand und baute dann Richtung Genshagen sein Biwak auf. Die anderen beiden Corps wurden, wie zuvor auch schon das Corps Reynier, unterwegs bei verschiedenen kleineren Gefechten aufgehalten. Inzwischen hatte General von Bülow, der mit seinen preußischen Truppen als Teil der Nordarmee aus Preußen, Schweden und Russen bei Heinersdorf stand, die Gunst der Stunde erkannt. Er führte seine Truppen (zu denen erstmals auch die Freiwilligen der Landwehr gehörten) nach Großbeeren, griff noch am Nachmittag des 23. August die völlig überraschten napoleonischen Truppen an und fügte diesen eine empfindliche Niederlage zu. Auch die später eintreffenden Truppenteile der beiden anderen napoleonischen Armeecorps unter Bertrand und Oudinot konnten nichts mehr an der Niederlage ändern. Durch das Zurückschlagen der napoleonischen Truppen bei Großbeeren gelang es General von Bülow und seinen tapferen Truppen die erneute Besetzung Berlins zu verhindern. In die Geschichtsbücher ging die Schlacht bei Großbeeren vor allem auch deshalb ein, weil hier unmittelbar vor den Toren der preußischen Hauptstadt für die Berliner trotz des Dauerregens an jenem 23. August 1813 die „Sonne von Großbeeren“ aufging. Ihnen blieb infolge der verhinderten erneuten Besetzung ihrer Stadt viel Leid, Elend und Zerstörung erspart. Und so kamen viele Berliner bereits in den Stunden nach der Schlacht und an den folgenden Tagen heraus nach Großbeeren, um die Verwundeten zu versorgen, den kämpfenden Truppen Verpflegung und trockene Kleidung zu bringen und ihnen so zu danken. In den folgenden Jahren wurde es zur Tradition, am Jahrestag der Schlacht der Kämpfer, insbesondere auch der Verwundeten und Gefallenen der Kämpfe zu gedenken. Viele Berliner besuchten aus diesem Anlass die „Schlachtfelder von Großbeeren“. So entstand unser „Siegesfest“ in Großbeeren aus dem Gedenken und der Dankbarkeit der Menschen heraus, welche die Zeit der Napoleonischen Befreiungskriege noch hautnah miterlebten. Zum Siegesfest 1817 wurde der Obelisk auf dem 1813 heiß umkämpften Kirchhof eingeweiht. 1818 legte man anlässlich des Siegesfestes den Grundstein für unsere Schinkelkirche, welche ein Geschenk des preußischen Königs bzw. Staates als Dank für die gewonnene Schlacht an den für Berlin nun so bedeutsamen kleinen geschichtsträchtigen Ort Großbeeren war. Im Laufe der Jahre mischte sich unter die Erinnerung und das Gedenken auch zuneh-

mend ein Volksfestcharakter. Vor allem Berliner zog es alljährlich Ende August nach Großbeeren, gab es hier vor den Toren ihrer Stadt doch neben dem Gedenken an die Schlacht von 1813 auch schöne Natur, Erholung und Vergnügen. Und so ist es noch heute. Lässt das inzwischen 197 Jahre alte Siegesfest (welches zu DDR-Zeiten „Heimatfest“ hieß) doch noch immer die Geschichte des 23. August 1813 nacherlebbar werden. „Geschichte zum Anfassen“ kann man alljährlich besonders im Biwak der historischen Truppen 1813 am Küsterteich hautnah erleben (von Freitagabend bis Sonntagmittag) oder auch bei den Vorführungen der historischen Truppen am Samstagnachmittag. Der 1913 anlässlich des 100. Jahrestages der Schlacht bei Großbeeren erbaute 32 Meter hohe Gedenkturm mit seinem kleinen Museum 1813 ermöglicht den Besuchern bei schönem Wetter einen wunderbaren Rundblick. Traditionell finden ebenfalls Kranzniederlegungen der historischen Truppen 1813 und der Gemeinde Großbeeren an der 1906 auf dem ehemaligen Windmühlenhügel erbauten Bülow-Pyramide (wo sich auch eines der heiß umkämpften Schlachtfelder befand) sowie am Obelisk auf dem historischen Kirchhof statt. In den Tagen des Siegesfestes kann man die historischen Truppen 1813 mit ihren vielfältigen alten Uniformen im Biwak, auf dem Gefechtsfeld und auch häufig im Ort sehen. Man fühlt sich mitunter vor allem im historischen Biwak um 197 Jahre in der Zeit zurückversetzt und sieht auch, wie einfach und entbehrungsreich das Leben der kämpfenden Truppen damals war. In der Schlacht bei Dennewitz am 06. September 1813 wurden die wieder auf Berlin vorrückenden Franzosen unter Ney von den preußischen Generälen Bülow, Tauentzien und Borstell geschlagen. Diese Siege hinderte Napoléon endgültig daran, nach Berlin vorzudringen, und waren wichtige Grundsteine für die Völkerschlacht bei Leipzig. R. Clausnitzer

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Auf den Spuren der Befreiungskriege 1813

Großbeeren und Dennewitz

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Programm

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197. Siegesfest Großbeeren Donnerstag, 26.08.2010 20.00 Uhr Fackel- und Lampionumzug (Treff Pennymarkt) anschließend Rummel auf der Festwiese (ehem. Gutshof) Freitag, 27.08.2010 15.00 Uhr 16.00 - ca.17.30 Uhr 18.30 Uhr 19.30 Uhr

Wirtshaus „Zum Grafen Bülow“ Historische Gastronomie im Fläming Dennewitz 12 . 14913 Niedergörsdorf-Dennewitz Tel.: 033741 72030 . Fax: 033741 72032 Wirtshaus-Dennewitz@t-online.de www.wirtshaus-dennewitz.de täglich ab 1000 Uhr Restaurant, Biergarten, Übernachtung

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Abmarsch der historischen Truppen 1813 von Heinersdorf zum Traditionshotel 1813 (Südhotel) Empfang der hist. Truppen am Traditionshotel 1813 mit militärischem Zeremoniell Fourage-Verteilung an die historischen Truppen 1813 im Biwak am Küsterteich Veranstaltung im Privatmuseum „Preußische Traditionen“ (geschlossene Veranstaltung, nur mit Einladung)

Samstag, 28.08.2010 9.30 Uhr Appell der historischen Truppen 1813 im Biwak mit Begrüßung durch den Bürgermeister 10 – 13 Uhr Präsentation Diorama 1813 u. Ausstellung Geschichte Großbeeren im Privatmuseum „Preußische Traditionen“ für die Bevölkerung 11.00 Uhr 8. Bülow-Gedenklauf, Start und Ziel an der Bülow-Pyramide 13.00 - 20.00 Uhr Historischer Handwerkermarkt mit Vorführung alter Gewerke auf der Dorfaue ca. 14 - 16 Uhr verschiedene Vorführungen historischer Truppen 1813 am Windmühlenberg (Seite Bülow-Pyramide) anschließend Feierliche Kranzniederlegung an der Bülow-Pyramide, daran anschließend Kranzniederlegung am Obelisk 19.30 Uhr Konzert in der Schinkelkirche 21.00 Uhr Turmsingen Gemischter Chor Großbeeren u. Dahmeländer (Turm) ca. 22.00 Uhr Großes Höhenfeuerwerk Sonntag, 29.08.2010 10.00 Uhr ca. 10.30/11.00 Uhr 18.00 Uhr

Familiär – Historisch – International

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Kleiner Umzug mit hist. Kostümen (vom Südhotel zum Turm) Abschlussappell der historischen Truppen 1813 am Gedenkturm (gemeinsam mit Teilnehmern des Festumzuges) Friedensandacht in der Schinkelkirche

Asiatische Spezialitäten

An allen Tagen Biwak der historischen Truppen 1813 am Küsterteich, Sonderöffnungszeiten Gedenkturm (Üblicher Eintritt!), außerdem Ausstellung im Pfarrhaus, Sa. Freiluftcafé an der Kirche, Trödelmarkt u.v.m.

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Öffnungszeiten Mo - Sa: 11.00 - 22.00 Uhr

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So & Feiertag: 15.00 - 22.00 Uhr

Tourismusbüro Gemeinde Großbeeren, Am Rathaus 2, Tel. 033701/3288-61, Fax. 033701/3288-77 E-Mail: tourismusbuero@grossbeeren.de ( Eventuelle Änderungen vorbehalten, ausführliches Programm auch unter www.grossbeeren.de )

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Mondstein – Der Familienstein Der Name Mondstein ist dahin gehend irreführend, dass dieser Stein nicht vom Mond kommt. Er ist terristisch entstanden und wird auf unserer Mutter Erde gefunden. Der Eigenname Mondstein bezieht sich darauf, dass dieser Edelstein in kalten Farbtönen ein geheimnisvolles Schimmern hat. Dieses Schimmern wird nach seiner Familienzugehörigkeit der Gruppe Adular auch adualisieren genannt. Vielleicht stammt der Name Mondstein auch daher, dass die prachtvolle Farbentfaltung bei einer geringen Lichtzufuhr- also auch bei Mondlicht- gegeben ist. Die ergiebigsten Fundstellen für qualitativ hochwertigen Mondstein befinden sich auf der Edelstein-Insel Ceylon (heute Sri Lanka), in Brasilien, Madagaskar, Indien und in Sammlerqualität auch in Norwegen. Nach der klassischen Fundstelle auf Ceylon wurde im 18. und 19. Jahrhundert der Mondstein als Ceylon-Opal bezeichnet. Der Mondstein wird nachweislich seit 2000 Jahren als Amulett-Stein und zur Herstellung von ungewöhnlichen, königlichen Schmuck verarbeitet. Um den Mondstein ranken sich viele Anekdoten und Mysterien. So wird er als „Edelstein der Liebe“ bezeichnet, der dazu dient, dass Liebende sich finden. In Indien war es üblich, dass sich die Frauen auf der Suche nach ihrem „Prinzen des

Lebens“, Mondsteine in das Nachthemd eingenäht haben. Der Mondstein ist von seiner esoterischen Wir kung her, ein purer YinStein (weibliche Energie). Auf den Unterleib gelegt (WurzelChakra), verhilft er der Trägerin einen harmonischen Mentruations-ablauf. Damit verbundene Schmerzen und Krämpfe werden gelindert. Als Amulett-Mondstein-Anhänger oder als Edelstein-Kette getragen stärkt er das Immunsystem. Auf das Stirn-Chakra gelegt schafft der Mondstein die Bereitschafft, andere Meinungen zu überdenken und festsitzende Verhaltensmuster zu lösen. Mondstein wird auch

als Traumstein bezeichnet. Einen polierten Mondstein (Handschmeichler) bei dem zu Bett gehen in der Hand gehalten, verhilft zu unkomplizierten und freundlichen Träumen. Vor dem Frühstück Mondstein energetisiertes Wasser getrunken, verhilft die Verdauung zu regulieren. Dazu den Mondstein für mindestens 2 Stunden in ein Glas Leitungswasser (kein Mineralwasser!) legen. Zur energetischen Reinigung empfehlen wir, den Mondstein für mindestens 2 Stunden in Hämatit oder für 10 Minuten in Kristall-Salz zu legen. Längeres Verweilen im Salz kann die Politur angreifen. Anschließend zum Aufladen für mindestens 2 Stunden in kleine BergkrystallTrommelsteine legen. Klaus Lenz Kraft der Edelsteine Berlin e.V. Wegerichstr. 7 12357 Berlin Tel.: 72 01 58 93

Enge Freundschaft zwischen dem Senioren-Wohnpark Treuenbrietzen und der Deutsch-Russländischen Gesellschaft Wittenberg e.V. Seit nunmehr 16 Jahren besteht eine enge Freundschaft zwischen dem Senioren-Wohnpark Treuenbrietzen und der DeutschRussländischen Gesellschaft Wittenberg e.V. Die DeutschRussländische Gesellschaft Wittenberg e.V. wurde im Jahr 1992 gegründet, um mit der Aktion „Kinder von Tschernobyl“ auf die Opfer der Katastrophe aufmerksam zu machen. Im Rahmen der Aktion haben viele Kinder aus Mogiljow und Mozyr (Städte in Weißrussland, die durch die Tschernobyl-Katastrophe betroffen waren) die Möglichkeit bekommen, nach Deutschland zu reisen. Der Tätigkeitsschwerpunkt der Gesellschaft liegt auch heute noch in der kulturellen Arbeit mit Jugendlichen aus den Ländern der ehemaligen Sowjetunion. Inzwischen bestehen auch gute Kontakte nach Minsk, Moskau, St. Petersburg und Kiew.

In Zusammenarbeit mit der Gesellschaft kommen alljährlich junge Musiker, Chöre, Tänzer und andere Künstler nach Deutschland. Sie lernen hier das Leben ihrer deutschen Altersgenossen kennen und können sich über die Kultur und die Geschichte der Stadt Wittenberg informieren. Gleichzeitig bringen sie dem deutschen Publikum die Kunst, Kultur und Bräuche der osteuropäischen Länder durch ihre vielfältigen Auftritte näher.

Chor des Heiligen Wladimir aus Moskau

Dr. Heinz Wehmeier von der Deutsch-Russländischen Gesellschaft Wittenberg e.V. veranstaltet im jedem Jahr insgesamt drei Konzerte russischer Künstler im Senioren-Wohnpark Treuenbrietzen. Virtuosen aus Minsk und Mogiljow, der russische

Studentinnenchor „In Time“ sowie ein russischer Kirchenmännerchor treten regelmäßig im Speisesaal des Senioren-Wohnparks auf. Es werden sowohl klassische als auch moderne Musikstücke vorgeführt. Die Darbietungen erfreuen nicht nur die Bewohnerinnen und Bewohner des Hauses, sondern auch die Gäste, die zu jeder Veranstaltung herzlich willkommen sind. Die Termine der nächsten Konzerte sind: • 28.10.2010 Auftritt des russischen Studentinnenchors „In Time“, Beginn 15:00 Uhr • 25.11.2010 Auftritt der russischen Kirchensänger „Chor des Heiligen Geistes“, Beginn 16:00 Uhr Interessenten sind zu den Konzerten herzlich eingeladen. Der Senioren-Wohnpark Treuenbrietzen informiert Sie gerne: 033748 / 70481.

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Buchbesprechung

Wer nicht mit dem Wolf heult Autobiographische Aufzeichnungen eines Wagner-Urenkels Von Ingeborg Spittler Gottfried Wagner, Urenkel von Richard Wagner, Sohn von Wolfgang Wagner. Geboren 1947, Multimediaregisseur und Publizist, der über Kurt Weill und Bertolt Brecht promoviert hat. Lange hat er sich mit deutscher Kultur und Politik und mit der jüdischen Geschichte im 19. und 20. Jahrhundert beschäftigt. Er hat uns bemerkenswerte autobiografische Aufzeichnungen vorgelegt, die mich sehr beeindruckt haben.

Ohne seinen Fund preis zu geben, fragt er den Vater erneut nach den Verbindungen der Familie zu Hitler. Die Antworten des Vaters sind noch geprägt von den begeisterten und faszinierenden Erinnerungen an die Zeit des Nationalsozialismus. Wie denn seine Meinung zu den Juden sei will der Sohn wissen. Herumgerede, antwortet der Vater, Hetze. Hätte Hitler sich mit den Juden verbündet, hätte er den Krieg gewonnen. Die Juden waren Hitlers einziger Fehler, erklärt Wolfgang Wagner seinem fragenden Sohn. Besonders die Briefe von Winifried an Hitler haben ihn tief beeindruckt und erst recht will er wissen, wie es wirklich war. Er erfährt, dass seine Großmutter auch nach 1945 weiter Kontakte zu ehemaligen Nationalsozialisten aufrecht erhielt. Zu Edda Göring, Ilse Heß und anderen Prominenten, die in diese Zeit verstrickt waren. Winifried Wagner ihrerseits stellt ihren missratenen Enkel Gottfried bereits als Freund der Bolschewiken und Juden vor.

Ich werde sie Ihnen nicht vollständig darstellen, denn viel zu viele Fakten hat Wagner umfangreich recherchiert, um der Wahrheit um seine Familie und ihre Verstrickungen mit den Nationalsozialisten möglichst nahe zu kommen. Ich fasse statt dessen das Vorwort von Ralph Giordano zusammen und hoffe, dass es mir auch damit bereits gelingt, Ihr Interesse an einem aufschlussreichen Kapitel deutscher (Kultur-) Geschichte zu wecken. Die Brüder Wolfgang und Wieland Wagner sind zerstritten, die Kinder beider dürfen nicht miteinander spielen. Gottfried wächst sehr behütet und abgeschirmt auf. Winifried Wagner, die Frau des 1930 verstorbenen Richard Wagner-Sohnes Siegfried, übt die Herrschaft über die Familie und die Festspiele nach dem zweiten Weltkrieg aus. Sie war seit 1923 eng befreundet mit Adolf Hitler, den sie „Wolf“ nannte. Vor und nach dem zweiten Weltkrieg huldigt sie dem Nationalsozialismus. Die Probleme damit werden verdrängt. Dokumente, Fotos, Beweise aus jener Zeit werden unter Verschluss gehalten.

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und Schulfilmveranstaltungen. Aufmärsche, Eroberungen, Riesenkundgebungen, Aufnahmen von Leichenbergen aus den Konzentrationslagern, Bilder, die teilweise mit der Musik von Richard Wagner untermalt sind, lassen ihn nicht mehr los. Er möchte wissen, was damals wirklich geschah und in wie weit seine Familie darin verstrickt ist. Als er seinen Vater 1957 danach fragt, wird ihm klar gemacht, er sei mit seinen knapp 10 Jahren noch zu klein und er solle seine Hausaufgaben erledigen.

Je mehr sich der Sohn mit der Familiengeschichte während der Nazizeit beschäftigt, um so mehr bricht die Vater-Sohn-Beziehung auseinander. Gottfried Wagner leistet sehr gründliche Arbeit. Er will es genau wissen, reist nach Israel und spricht öffentlich über den „Fall Wagner“. Er stellt heraus, dass ein großer Künstler nicht gleichzeitig ein großer Charakter sein muss. Seine Tante Friedelind, die Schwester seines Vaters, bringt dem Neffen Achtung entgegen, erkennt, dass er eine ehrliche, aufrichtige Aufarbeitung der Familiengeschichte leisten will. Aber außer von seiner Mutter, die sich 1976 von Wolfgang Wagner scheiden lässt, schlägt Gottfried von seiner Familie nur Feindseligkeit entgegen.

Aber genau zu dieser Zeit findet Gottfried den Schlüssel zum so genannten Malersaal im Festspielgebäude. Er findet Fotos mit Winifried und Hitler, handgeschriebene Briefe und Dokumente. Beweise der Anhängerschaft zum Freund „Wolf“. Von der „Tragödie Bayreuth“ mit all den Erb- und Nachfolge-Querelen Mit 16 findet Gottfried in einem Holzschuppen bleibt Gottfried Wagner unbezwei Pappkartons mit Filmdosen. Gegen das Licht rührt. Aber er bekommt selbst gehalten findet er Aufnahmen der Großmutter im Ausland bei seiner Arbeit als Gottfried beschäftigt sich schon Winifried und anderer Familienmitglieder mit dem Regisseur zu spüren, wie weit im früh mit Bildern aus Wochen- Führer als weitere Beweise für die familiäre Ver- Kulturgeschehen die Macht des schauen, Illustrierten, Zeitungen ehrung des Führers. Familien-Clans Wagner reicht.

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Gesund alt werden im Kiez Eine Veranstaltung zeigt, wie Selbständigkeit und Lebensqualität im Alter gefördert und erhalten bleiben können Im Alter aktiv und selbständig zu bleiben und in der vertrauten Umgebung alt zu werden, das wünschen sich die meisten Menschen. Klar ist, dass durch den demografischen Wandel immer mehr ältere Menschen in den Berliner Bezirken leben werden. Je älter ein Mensch wird, desto wichtiger sind die Hilfeangebote in der direkten Nachbarschaft. Aber was brauchen ältere Menschen, um in ihrem Kiez gesund alt zu werden? Mit dieser Frage befasst sich die Fachtagung „Gesund alt werden im Kiez“ am Donnerstag, 2. September 2010, im Rathaus Schöneberg Berlin. Die Fachtagung zeigt in Vorträgen und mit praktischen Beispielen, wie es gelingen kann, dass auch in einer älter werdenden Gesellschaft so viele Menschen wie möglich am Leben im Kiez teilhaben und gesund bleiben können. In der Seniorenarbeit Tätige stellen immer wieder fest, dass sozial benachteiligte, kranke,

behinderte und isolierte Ältere oft nur schwer mit Angeboten der Gesundheitsförderung zu erreichen sind. Oft können diese Menschen nur noch eingeschränkt am Leben im Kiez teilnehmen. Wie kann das geändert werden? Wie können sich diejenigen, die in der lokalen Seniorenarbeit tätig sind, darauf einstellen? Das zeigt die Fachtagung „Gesund alt werden im Kiez“ in einem ihrer Themenblöcke. Auf der Fachtagung wird auch diskutiert, wo es sinnvoll ist, ehrenamtlich Tätige in die Seniorenarbeit einzubinden und wie Ehrenamtliche für ihre Arbeit anerkannt und qualifiziert werden können. Selbsthilfevereinen und Seniorentreffpunkte im Kiez sind wichtige Anlaufpunkte. Hier zeigt die Tagung auf, wie gesundheitsfördernde Aktivitäten gemeinsam geplant und umgesetzt werden können. Damit alte Menschen so lange wie möglich im Kiez und in ihrer Wohnung bleiben können, braucht es altersgerechte Wohnumfelder und Wohnräume. Das Thema Wohnen im Alter wird auf der Fachtagung in einem eigenen Themenblock debattiert. Die einzelnen Themenblöcke lassen genug Raum, um eigene Erfahrungen einzubringen und sich mit Anderen auszutauschen. Auf der Tagung sind zahlreiche Referentinnen und Referenten aus der Berliner Politik, der Wissenschaft und der Altenarbeit vertreten. Schirmherrin der Tagung ist die Gesundheitsstadträtin Dr. Sybill Klotz aus Tempelhof-Schöneberg. An

dem Abschlussplenum nehmen u.a. der Berliner Staatssekretär für Soziales, Rainer-Maria Fritsch, und die Bezirksbürgermeisterin von MarzahnHellersdorf, Dagmar Pohle, teil. Diskutiert wird dabei die Frage, wie die vielen politischen und gesellschaftlichen Initiativen zur Bewältigung des demografischen Wandels in Berlin gebündelt werden können. Denn um Allen die Chance auf ein Altern in bestmöglicher Gesundheit zu eröffnen, müssen alle an einem Strang ziehen. Die Fachtagung „Gesund alt werden im Kiez“ findet am Donnerstag, 2. September 2010, von 9.00 bis 15.30 Uhr im Rathaus Schöneberg Berlin statt. Adresse: John-F.-Kennedy-Platz 1 10825 Berlin. Anmeldungen unter anmeldung@gesundheitberlin. de oder über www.anmeldung. gesundheitberlin.de. Die Tagungsgebühr beträgt 10,00 Euro bzw. 5,00 Euro für Rentner, Studenten und Erwerbslose.

Auch auf dem Balkon: Grillen einmal im Monat erlaubt Viele Mieter freuen sich darauf, ihren Grill auf dem Balkon zu grillen. Aber Vorsicht: Qualm und Essensgeruch können zu Konflikten mit Nachbarn führen. Mieter in Mehrfamilienhäusern müssen deshalb Beschränkungen beachten. Darauf weist der Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen e.V. (BBU) hin. Auf dem Balkon darf grundsätzlich gegrillt werden. „Grillen ist in den Sommermonaten durchaus üblich und muss, wenn nicht die Wesentlichkeitsgrenze überschritten wird, generell geduldet werden“, so das Landgericht München I (Az. 15 S 22735/03). Mieter müssen aber auf ihre Nachbarn

Rücksicht nehmen. Sie dürfen in der Zeit von April bis September deshalb nur einmal monatlich auf dem Balkon grillen. Dazu müssen

sie ihre Nachbarn im Haus auch 48 Stunden vorher informieren. Dies hat das Amtsgericht Bonn (Az. 6 C 545/96) entschieden. Das OLG Oldenburg (Az. 13 U 53/02) setzt dem Grillvergnügen zeitliche Grenzen: Bei beengten Verhältnissen muss ein Nachbar nach 22:00 Uhr Gerüche und Geräusche, die von Grillen herrühren, nicht mehr hinnehmen. Viermal im Jahr kann ein Grillabend bis 24:00 Uhr dauern. BBUVorstandsmitglied Maren Kern: „Wir appellieren an alle Mieter, Rücksicht auf die Nachbarn zu nehmen. Die Grillroste sollten also ab 22:00 Uhr auskühlen. Die Party kann dann möglichst geräuscharm im Wohnzimmer fortgesetzt werden.“ Unter dem Dach des BBU sind 365 Wohnungsbaugesellschaften und -genossenschaften der Länder Berlin und Brandenburg vereint. Die BBUMitgliedsunternehmen bewirtschaften gut 1,1 Millionen Wohnungen. Das sind über 40 Prozent aller Mietwohnungen in Berlin und fast 50 Prozent der Mietwohnungen im Land Brandenburg.

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Estragon Von Jutta Melzer / Zeichnung von Jürgen Melzer Die anspruchslose, mehrjährige Gewürzpflanze gedeiht auf kargem Boden, sowohl im Garten als auch in Töpfen auf dem Balkon. „Aber Vorsicht, nicht in die Nähe von Sauerampfer pflanzen“, rät der Fachmann. Ursprünglich stammt der Estragon aus südrussischen und mongolischen Steppengebieten. Er gelangte durch die Kreuzfahrer über das Mittelmeergebiet nach Mitteleuropa. Außerhalb Europas ist er im mittleren und südlichen Teilen Russlands, Mittel- und Nordasien sowie im Westen der USA heimisch. Seine Jahreszeit ist der Frühsommer bis zum Spätherbst. Er wächst bis zu 150 cm und blüht von Juni bis Juli mit unscheinbaren gelbgrünen können während des ganzen Blütenköpfchen. Sommers bis zum Frosteintritt geschnitten und gepflückt werden. Die beste Voraussetzung für gutes Gedeihen des Estragons ist Estragon ist eines der wichtigsten mittelschwerer, nährstoffreicher, Kräuter in der klassischen franzöfrischer, aber nicht nasser Boden. sischen Küche. Ein Muss bei der Er braucht viel Feuchtigkeit, ver- Zubereitung der Sauce béarnaise trägt aber keine Staunässe. Das und ebenso ein Teil des „Bouquet Kraut benötigt einen warmen, garni“ und der Frankfurter Grügeschützten Platz, verträgt Son- nen Soße. Der Geschmack des ne und lichten Halbschatten. Die Küchenkrautes Estragon ist leicht jungen Triebspitzen und Blätter pfeffrig, manchmal etwas bitter.

Riecht süßer als er schmeckt. Die Intensität hängt von der Sorte ab: Französischer Estragon ist der lieblichste, der russische der herbste. Dazwischen kommt der deutsche Estragon. Die Zweige des Estragons im Ganzen kurz zum Aromatisieren mitkochen und herausnehmen oder Blättchen abzupfen, klein schneiden und kurz mit ziehen lassen. Frisch in kleinen Mengen über Salat oder fertige Gerichte streuen. Verwendung findet der Estragon gut zu Fischgerichten, Eiern, zu hellem Fleisch, Quarkmischungen, hellen Gemüsesorten wie Spargel und Blumenkohl sowie hervorragend in Senfsoßen. Während des ganzen Sommers können frische grüne Triebspitzen geerntet werden. Will man Estragon trocknen, so schneidet man das Kraut Ende Juni handhoch über dem Erdboden ab und trocknet es im Schatten an einem luftigen Ort. „Wer aber die verminderte Würzkraft der getrockneten Blätter umgehen will, sollte besser das Kraut in Essig oder Öl einlegen“, rät Kräuterfrau Veronika Hermann vom Kräutergarten Petkus. „Estragonessig ist eine Feinschmeckerdelikatesse! Das feinwürzige Aroma der grünen Blätter muss man einfach probiert haben.“ Tipp der Kräuterfrau: Zwei bis drei saubere und trockene Estragonzweige in eine Flasche guten Weißweinessig stecken. Einen Teelöffel leicht zerdrückten weißen Pfeffer und eine getrocknete Chilischote zufügen. Gut verschlossen an einem kühlen Ort aufbewahren und zur Vinaigrette (mit Essig bereitete Soße) verwenden.

Zwei Kleiderbügel Kurzgeschichte von Lothar Petzold In ihrem Schrank hängen zwei schwere Kleiderbügel aus Buchenholz, die sie vorfand, als sie in die Wohnung einzog. Auf die Bügel ist in deutscher Sprache gedruckt: Alwin Hünecke, Herrenmoden. Sie kann nicht Deutsch sprechen, aber sie weiß: Die alten Häuser von Wroclaw stammen aus der Zeit, als die Stadt noch Breslau hieß; während die neuen, die nach dem Kriege hier und überall im Ostblock gebaut wurden, in gleicher Gigantomanie einem sowjetischen Muster entsprechen.

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Ein Zuhause ist die Stadt für sie nie geworden, sie wohnt eher in ihrer polnischen Sprache, die sie bereits im Alter von sieben Jahren in Gedichte fasste. Die Rote mit den lodernden Haaren war bisherigen Herrschern nicht rot genug, die erlaubten nicht, ihre Texte zu drucken; nur manchmal erschien ein Gedicht in einer Zeitschrift. Die Systemwende ermöglicht ihr, Bücher herauszubringen. Aber nicht anders als zuvor, wohnt sie mehr in ihren Worten als in der großen Stadt, in die sie als Kind gebracht wurde. Fern den Wohnorten ihrer Vorfahren, fühlt sie sich in der Fremde, sagt: Ich habe ein Zuhause in einem Neutrum gefunden. In ihrem Zuhause kommen eines Tages zwei deutsche Frauen an, klopfen schüchtern an ihre Tür, fragen: Dürfen wir unsere alte Heimat noch

einmal sehen? Bereitwillig tritt die Polin zurück und öffnet ihre Tür. Die beiden Frauen sind am Ende des Zweiten Weltkrieges aus Breslau vertrieben worden, jetzt kehren sie in ihre Kindheit heim. Die Polin aus Lodz, inzwischen die meisten ihrer Jahre in Wroczlaw wohnend, entdeckt zusammen mit den Berlinerinnen: Wir hatten als Kinder hier selbe Spielorte und Spiele. Nach dieser Entdeckung weinen zwei deutsche Frauen mit einer Polin. Die drei verbindet das Schicksal, Vertriebene zu sein.


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Bauen, Haus & Hof Bestens informiert: Die airportworld bbi Das Besucherzentrum der Berliner Flughäfen macht Lust auf den neuen Flughafen für die Hauptstadt-Region / Umfassende Informationen zum Schallschutzprogramm / BBI-Schallschutzbus im Herbst wieder unterwegs Flughafen-Anwohner, Luftverkehrsenthusiasten und Berlin-Besucher können seit 2002 in der airportworld bbi (gegenüber des SBahnhofs Berlin-Schönefeld Flughafen) einen Blick hinter die Kulissen einer der größten Baustellen Deutschlands werfen – dem neuen Airport Berlin Brandenburg International BBI. Gleichzeitig informiert das Besucherzentrum der Berliner Flughäfen über die Chancen des BBI für die gesamte Region Berlin-Brandenburg und für jeden Einzelnen. Flughafenmodelle, Filme, Informationstafeln und zahlreiches „zum Anfassen“ geben sowohl einen umfassenden Überblick über das derzeitige Baugeschehen als auch über Planung, Architektur und Umweltschutz. Wechselnde Ausstellungen, ein Jobportal in Kooperation mit der Arbeitsagentur und ein Konferenzzentrum ergänzen das Spektrum. Verschiedene aktuelle Veranstaltungen unterstützen das Informationsangebot: So sprechen in der offenen Vortragsreihe „BBI Campus“ regelmäßig Experten des Flughafens über ihre Arbeit und vermitteln – nicht nur den Studenten aus Berlin-Brandenburg – praktische Kenntnisse und ihr „tägliches Handwerkszeug“.

Ein Service- und Informations-Schwerpunkt der airportworld liegt beim BBI-Schallschutz-Programm. Flughafenanwohner können sich zu den Öffnungszeiten Montag bis Freitag von 10 bis 18 Uhr informieren und sich beispielsweise die Funktionsweise eines Schallschutzfensters erklären lassen. Der Eintritt in der airportworld ist kostenfrei. Telefonisch ist die airportworld unter 030 / 6091 2070 zu erreichen.

Eine Erfolgsgeschichte geht weiter: Der Schallschutz-Bus geht wieder auf Tour

Fragen rund um die Antragstellung zum Schallschutz, aber auch zu den Schalldämmlüftern, zu den Schutz- und Entschädigungsgebieten oder zu baulichen Maßnahmen im Einzelnen wurden in den zurückliegenden Wochen zahlreich in den Umlandgemeinden vor Ort im Schallschutzbus beantwortet. Dabei wurde deutlich, wie wichtig dieser Infoservice für die Anwohner ist. Zwischen Ende April und Anfang Juni nutzten etwa 2.500 Besucher das besondere Service-Angebot der Berliner Flughäfen. Knapp 300 weitere formlose Anträge auf Schallschutz wurden bei den Berliner Flughäfen eingereicht (Gesamtzahl etwa 13.600 von 25.500 anspruchsberechtigten Haushalten). Ab Herbst fährt der BBI-Schallschutzbus deshalb wieder durch die Umlandgemeinden und informiert vor Ort zu allen Fragen rund um das Schallschutzprogramm. Die betreffenden Orte und Termine werden die Berliner Flughäfen nach der Sommerpause bekannt geben. W. Glaeser

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Heidelbeeren – der gesunde Sommergenuss Eine Fahrt ins Blaue Als echte Sommerfrucht bietet die Heidelbeere noch den ganzen August hindurch bis in den September hinein gesunden Genuss. Die blauen Beeren können auf dem Spargel- und Erlebnishof Klaistow nicht nur erntefrisch gekauft und geschlemmt, sondern auch täglich selbst gepflückt werden (Montag-Freitag: 9.00-18.00 Uhr; Samstag und Sonntag: 8.0018.00 Uhr). Und hier heißt es bedenkenlos zulangen, denn Heidelbeeren sind nicht nur vitaminund mineralstoffreich, sondern auch kalorienarm und besonders magenfreundlich. Sie sollen so-

Eintrittspreise zur Ausstellung: Erwachsene 3,00 €; Kinder (ab 3 bis 14 Jahre) 1,00 €; Dauerkarte (1 Erw., inkl. 3 Kinder) 5,00 €; Zu allen Eintrittskarten gibt es gratis einen 1,00 € -Einkaufs- / Verzehrbon dazu! (Marktbereich mit Kürbis- und Gemüsever kauf, Hofladen, Scheunenrestaurant, Hofbäckerei und Naturwildgehege sowie die Parkplätze sind weiterhin kostenfrei.)

einen Servicebereich, in welchem die HeidelbeerFans am Wochenende verwöhnt werden. Und wer Veranstaltungstipps: sich oder seinen Lieben etwas Leckeres mit nach Senioren-Frühstück: jeden Dienstag, 8-11 Uhr Hause nehmen möchte, kann sich im Hofladen mit zahlreichen Produkten rund um die Heidelbeere Tanztee zu Kaffee und Kuchen: jeden ersten Mittwoch im Moversorgen. Von Marmelade über Liköre und Essig nat, 14-17 Uhr bis hin zu Heidelbeernudeln zeigt sich die vielsei Eröffnung der 7. Kürbisaustige Verwendbarkeit der blauen Beeren. stellung „Klaistower KürbisMärchen“ am Mittwoch, Eine märchenhafte Kürbiszeit 1. September, mit freiem Eintritt Berlin-Brandenburgs und Tanztee ab 14 Uhr größte Kürbisausstellung Vom 1.09. bis zum 31.10.2010 begeistert Berlin- Oktoberfest am 25. September, 19-24 Uhr mit Stimmungsmusik Brandenburgs größte Kürbisausstellung unter von den „Original Saaletalern“, dem Motto „Klaistower Kürbis-Märchen“ mit Kürbayerischem Essen und Oktobisfiguren, die Hänsel und Gretel, Schneewittchen berfest-Bier (Kartenvorverkauf: und die sieben Zwerge, den Gestiefelten Kater Erwachsene 5 €; Kinder 3 €; inkl. und viele andere beliebte Märchen und Sagen Begrüßungsgetränk) in Herbstfarben leuchten lassen. Dann leuchten bereits zum siebten Mal 100.000 Kürbisse wohin man schaut. Eine Sortenschau präsentiert 450 Wichtig zu wissen Sorten aus aller Welt und gehört ebenso wie das Der Spargel- und Erlebnishof Kürbisschnitzen und die zahlreichen Hoffeste zur Klaistow liegt zwischen Beelitz Kürbiszeit in Klaistow. Dass die Herbstfrucht nicht und Werder/Havel, direkt an der nur gut aussieht sondern auch lecker schmeckt, A10 (Abfahrt Glindow/Klaistow). wird im Scheunenrestaurant und in der Hofbäcke- Ausreichend kostenfreie Parkrei bewiesen. Ausgefallene Kürbisprodukte und plätze sind vorhanden. Der Hof 30 Sorten Zier- und Speisekürbisse aus eigenem hat täglich von 8.00 Uhr bis 18.00 Anbau werden zum Verkauf angeboten. Jeden Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei, Samstag und Sonntag gibt es auf der Hofbühne ausgenommen sind SonderverLive-Musik und zahlreiche Veranstaltungen drehen anstaltungen. Fast alle Bereiche der Anlage sind ebenerdig besich um die dicke Beere. gehbar. Auch Kindern wird hier jede Menge geboten. So können Kürbis-Giganten „Wer hat den Schwersten?“, lautet die Frage am sich die kleinen auf das Maislaby26. September, wenn auf dem Spargel- und Er- rinth und den Kletterwald freuen lebnishof Klaistow die Berlin-Brandenburgische oder den Erlebnisspielplatz und Kürbiswiegemeisterschaft stattfindet. Begleitet von die Streichelwiese besuchen. Live-Musik präsentieren sich vor der Hofbühne ab 14.00 Uhr zahlreiche Kürbis-Giganten mit einem Informationen erhalten Sie unter Startgewicht von 50 kg. Und weil der größte nicht der Telefonnummer 033 206 - 610 unbedingt auch der schwerste Kürbis ist, werden 70 oder auf der Internetseite www. sie nach und nach auf eine Waage gehievt. Mit buschmann-winkelmann.de. Spannung wird erwartet, ob die 391 kg des Vor- Buschmann & Winkelmann jahres noch zu übertreffen sind und welcher stolze Spargel- und Erlebnishof Klaistow Kürbiskönig die Siegerprämie in Höhe von 250,- € Glindower Straße 28 14547 Beelitz OT Klaistow mit nach Hause nehmen kann. l

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gar den Alterungsprozess der Körperzellen verlangsamen und das Gedächtnis anregen. Der Weg zur Heidelbeeranlage führt durch das hofnahe Naturwildgehege mit seinen Wanderwegen. Hier können die Besucher Rot-, Dam-, Muffel- und Schwarzwild samt Nachwuchs bestaunen und sich an der Ruhe und frischen Landluft erfreuen. Etwas für jeden Geschmack Am Hof und im idyllischen Waldund Heidelbeercafé laden frischer Heidelbeerkuchen und selbstgemachtes Heidelbeer-Eis zum Schlemmen ein. Auch das Scheunenrestaurant lockt mit beerenstarken Köstlichkeiten wie frisch gebackene Waffeln oder Eierkuchen mit Heidelbeeren. Neben der Selbstbedienung gibt es mit dem neuen „Hofzelt“ auch

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Veranstaltungen Zossen FESTE 14. August Dorffest in Glienick Buntes Programm mit Tanz, Gesang, Blasmusik für alle Generationen 13. bis 15. August Strandfest in Wünsdorf Strandbad Freitag, 20.00 / Konzert (Pop-Musik) Samstag, ab 14.00 / Buntes Programm auf der Bühne, Schausteller und Feuerwerk Sonntag, 10.00 / Frühschoppen und Bauernolympiade 18. September 30 Jahre Karnevalverein Schöneiche 12.00 / Start des Umzuges mit vielen Vereinen aus der Region 20.00 / Buntes Programm 24.00 / Highlight, welches noch nicht verraten wird Sportplatz Schöneiche VERANSTALTUNGEN 28. August Seniorenparty mit Showprogramm und DJ Thomas Putz Im Sozialzentrum Nächst Neuendorf / 11.00

29. September Hypnose - Vortrag in der Akademie 2. Lebenshälfte von Frau Dr. Sabine Kairies Wünsdorf / 18.00

Rangsdorf Veranstaltungen im ASB Seniorentreff Telefon: 033708 / 21494 Seebadallee 9 Öffnungszeiten: Montag / Mittwoch / Freitag von 11 Uhr – 16 Uhr Dienstag / Donnerstag von 12 Uhr – 17 Uhr Montag 16.08. ab 13.00 Uhr: Gedächtnistraining mit Frau Skoda, ausgebildete Gedächtnistrainerin Dienstag 17.08. 14.00 Uhr: Treffen der SHG Allgemeine Behinderungen zum Grillnachmittag Es sind dazu alle Senioren/innen herzlich eingeladen Mittwoch 18.08. 13.30 Uhr: Treffen der Gruppe AWO 14.00 - 15.00 Uhr: Gymnastik mit von Frau Schalbe, anschI. gemütliches Beisammensein mit Kaffee und Kuchen

Donnerstag 19.08. 14.00 - 17.00 Uhr: Spielenachmittag 03. September Tag der offenen Tür – MehrGenerationen- (Rommee, Skat, Mensch ärgere Dich nicht) Haus / Einweihung des Sportraumes und Freitag 20.08. Schulungsraumes Zossen / 10.00 13.30 - 15.30 Uhr: Kaffeetafel, anschließend Handarbeitsnachmittag 07. September Neue Regeln im Straßenverkehr - Kurs der 14.00 Uhr: Kegelnachmittag Akademie 2. Lebenshälfte Wünsdorf / 17.00 Montag 23.08. 13.45 – 14.15 Uhr: Gedächtnistraining 10. September Tag der offenen Tür – Seniorenheim „Am 14.30 – 15.30 Uhr: Seniorentanzkurs Rosengarten“ Wünsdorf / 11.00 Dienstag 24.08. 12.00 Uhr: Treffen zum Mittagessen 11. September Der Ort wird noch bekannt gegeben. Radtour in die grüne Natur Horstfelde GR Horstfelde Mittwoch 25.08. Bitte Aushänge beachten 14.00 Uhr: Wirbelsäulen-Gymnastik 14. September Europäische Wildbestand - Vortrag in der Donnerstag 26.08. Akademie 2. Lebenshälfte von Herrn Banisch, 09.30 Uhr: Abfahrt an der Buswendeschleife Wildpark Johannesmühle Wünsdorf / 18.00 nach Mittenwalde zur Besichtigung des pharmazeutischen Großhandels NOWEDA -Fahrkostenanteil: 5,00 € 24. September Pilze essbar oder giftig – Vortrag in der Anmeldung bei Frau Gillmeister noch möglich Akademie 2. Lebenshälfte von Pilzberater 14.00 Uhr: Kaffeetafel und anschließend bis 17.00 Uhr Spielenachmittag Wolfgang Bivour Wünsdorf / 9.00

Freitag 28.05. 13.30 - 15.30 Uhr: Die Handarbeitsgruppe trifft sich zum Stricken und Häkeln. Montag 30.08. 13.15 Uhr: Gedächtnistraining 14.30 Uhr: Seniorentanzkurs Dienstag 31.08. 13.30 Uhr: Bingo-Nachmittag dazu sind alle Seniorinnen und Senioren herzlich eingeladen.

Der Sängerkreis Zossen (SKZ) im Brandenburgischen Chorverband e.V. veranstaltet am Sonntag, 12. September von 11.00 Uhr bis 16.00 Uhr auf Schloss Diedersdorf südlich von Berlin sein traditionelles Musikfest „Fest des Liedes“. Das diesjähriges Motto „Singen – Toleranz - Generationen verbinden - Brücken bauen mit Chormusik“ führt viele Mitgliedschöre des Sängerkreises und den polnischen Jugendchor der Stadt Bromberg zusammen. Da der Sängerkreis rege Kontakte zu den südlichen Bezirken Berlins pflegt, treten auch zwei Big Bands einer Lichtenrader Musikschule auf. Der Eintritt ist frei, Spenden werden allerdings gern entgegengenommen. Weitere Informationen können im Internet unter www.saengerkreis-zossen.de abgerufen werden.

Blankenfelde-Mahlow Frauenchor Mahlow 1951 e.V. 26. September 2010 15.30 Herbstkonzert Vereinshaus Mahlow Heinrich-Heine-St. 3-5 Eintritt frei

Großbeeren 26. - 29. August 2010 ab 15:00 Uhr Rund um den Gedenkturm Eintritt frei 197. Siegesfest • Historische Truppen • Biwak am Gedenkturm • 8. Bülow-Gedenklauf • Historischer Handwerkermarkt • Kranzniederlegung am Obelisk • Großes Höhenfeuerwerk

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• Umzug mit historischen Kostümen (29.8. - Veranstalter: Kulturverein) • Friedensandacht

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8. September 2010 - 19:00 Uhr Gemeindesaal über der Feuerwehr Großbeeren Eintritt frei Damals war‘s - Teil 6 Ein historischer Spaziergang durch Großbeeren in Wort und Bild Erzähler: Manfred Michael. Als die Lindenstraße noch ein Acker war.

Orgelkonzert in der St. Sebastian-Kirche Baruth am 26.09.2010 um 17:00 Uhr Orgelkonzert „ Geh aus mein Herz und suche Freud“ heitere Orgelmusik für kleine und für große Leute. Organist: Klaus Notdurft

Trebbin Kulturscheune Thyrow 20.08.2010 um 18.00 Uhr Sommerfest des HV-Thyrow und 20 Jahre Deutsche Einheit in Thyrow Ausstellungseröffnung, Gesprächsrunde mit Zeitzeugen, gemütliches Beisammensein mit Live-Musik. 10.09.2010 um 18.00 Uhr - Ausstellungseröffnung 10 Jahre Kulturscheune, Chorkonzert Tonart Thyrow und Flämingchor Thyrow, festlicher Empfang 11.09.2010 um 20.00 Uhr - Tanzabend Clauerthaus Trebbin 02.09.2010 - Tanztee

28. August 2010 - 19:30 Uhr Schinkelkirche Großbeeren Eintritt frei Konzert zum Siegesfest ‚Zweierley Pfeifferey‘ Maria Scharwieß und Heidi Frielinghaus musizieren auf den verschiedensten historischen und volkstümlichen Instrumenten: großen und kleinen Flöten Gemshorn Gaita (einem spanischen Dudelsack) Rhythmusinstrumenten sowie auf der Orgel. Dabei sind durchaus Überraschungen möglich denn vor allem Maria Scharwieß ist bekannt für ihre Kompositionen und Improvisationen.

01.bis 03.10.2010 - „20 Jahre Deutsche Einheit“ in Trebbin und Ortsteilen. Großes Volksfest mit Fest der Feuerwehren, Oktoberfest, und Kürbisfest / Rund um das Clauerthaus und den Marktplatz 30.10.2010 - Brandenburgisches Konzertorchester „Wein, Weib und Gesang“

Baruth Trödelmarkt und Jahrestag am 29.08.2010 um 11:00 Uhr / Paplitz Das Gutsarbeiterhaus in der Kemlitzer Str.2 feiert sein einjähriges Bestehen seit der Eröffnung, in Verbindung mit unserem 2.Trödelmarkt. Wir laden alle Gäste zur Besichtigung des Hauses und einem gemütlichen Beisammensein sein. 4. Baruther Weinbergfest am 04.09.2010 ab 14:00 Uhr Das vierte Baruther Weinbergfest findet von 14:00 bis ca. 20:00 Uhr statt. Es gibt Weine aus ökologischem Anbau, Leckereien von regionalen Anbietern und ein musikalisches Rahmenprogramm. Dorffest Petkus anlässlich 80 Jahre FFW Petkus am 18.09.2010 ab 13:20 Uhr Mitveranstalter ist auch der Sportverein Petkus, da durch die Baumaßnahmen am Sportplatz der 75. Geburtstag ausfiel. Geplant sind Festumzug, Fahnenweihe, Schauwettkämpfe, Tag der offenen Tür des Sportzentrums und vieles mehr.

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Auflösung aus Nr. 3/2010


Seniorenzeitung Teltow und Fläming 04/2010  

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