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Oder und Spree hes önlic s r e Ihr p emplar Ex

Seniorenzeitung für die Städte und Gemeinden des Landkreises Oder-Spree

Storkow eine der ältesten Städte der Mark Brandenburg

Ausgabe

2/2010 Juni Juli 1. Jahrgang


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Editorial

Zehn Jahre Deutsch-Polnische Seniorenakademie Von Werner Reim

Wir können es ja wohl nicht lassen. Die eigenen Kinder sind noch nicht ganz aus dem Haus – da stürzen wir uns schon in das nächste pädagogische Abenteuer. Und sagen Sie nicht, es wäre kein Abenteuer. Oma und Opa zu sein ist etwas ganz anderes als Vater zu sein oder Mutter. Das ist wie mit den Hunden und Katzen zu Hause. Hunde, sagt man, haben ein Herrchen, Katzen, sagt man, halten sich Menschen als Dienerschaft. Unsere eigenen Kinder wollten wir noch erziehen – und vielleicht ist uns das ja sogar ein bisschen gelungen. Enkelkinder dürfen uns dagegen auf der Nase herum tanzen, dürfen am Bart reißen, bekommen die Süßigkeiten, die wir ihren Eltern noch streng versagt haben, sind nicht rotzfrech und nervig sondern niedlich. Und wenn sie dann eines Tages völlig verzogene Gören sind, wissen wir zum Glück: das waren die Eltern. Ach, ja – wenn sie keine verzogenen Gören geworden sind, wenn sie uns mehr oder weniger regelmäßig besuchen kommen, wenn sie ein paar Einkäufe für uns tätigen – gerne auch gegen ein kleines Taschengeld, das wir ihnen zustecken oder ein großes – na, dann klopfen wir uns innerlich natürlich auch auf die Schulter und freuen uns über unser Geschick im Umgang mit den Kindern unserer Kinder. Oma und Opa – das ist ein bemerkenswert unkritisches pädagogisches Verhältnis. Wenn es darüber noch keine wissenschaftliche Betrachtung gibt, würde es eigentlich Zeit. Aber was dabei möglicher Weise alles heraus käme. So weit wollten wir in der Redaktion dieser Zeitung gar nicht gehen. Wir saßen wieder einmal beisammen, sprachen über unsere eigenen Rollen als Omas und Opas – und ein paar dieser Gedanken haben wir zum Nachlesen zu Papier gebracht. Dabei sind sogar mehr Gedanken auf Papier gekommen, als jetzt Platz war in dieser Juni-Juli-Ausgabe. Also machen wir zu diesem Thema eine Fortsetzung. Und vielleicht beteiligen Sie sich an dieser Fortsetzung einmal mit Ihren eigenen Ansichten und Beiträgen. Das würde uns schon sehr interessieren. Ihr Detlef Schlüpen

Für die Deutsch-Polnische Seniorenakademie trifft das Wort Erfolgsgeschichte zu.10 Jahre ehrenamtliche Bemühungen der Organisatoren, deutsche und polnische Senioren in Hörsälen zusammen zu führen, sie mit der Geschichte und den Lebenssituationen des jeweils Anderen vertraut zu machen, das ist schon eine Erfolgsgeschichte. An jedem zweiten Dienstag im Monat saßen deutsche und polnische Senioren gemeinsam in den Hörsälen der Universitäten

Frankfurt (Oder) und Słubice, um den Vorträgen bekannter Professoren, Historiker und öffentlicher Persönlichkeiten zuzuhören. Die ältere Generation ist bedacht, geistig fit zu bleiben, Zusammenhänge des modernen Lebens zu ergründen, das gemeinsame Europa zu verstehen und Kontakte zueinander aufzunehmen. Das war unsere Absicht von Anbeginn.

auszuräumen, des Anderen Geschichte, seine Lebenswege und Traditionen zu erfahren und zu respektieren. Insofern ist diese Seniorenakademie eine Einmaligkeit. In den ersten zwei Jahren wurden Vorträge zur deutschen und polnischen Geschichte gehalten. In den folgenden Jahren wandte sich die Akademie Themen zur Erhaltung unserer Umwelt, zur Wirtschaft, Kultur und zum gemeinsamen Leben im Haus Europa zu. Auch vermeintlich heikle Themen wurden nicht ausgelas-

sen: Vertreibung, die Rolle der Kirchen, Juden in Deutschland. Besonderes Interesse fanden die Themen zur Geschichte des Lebuser Landes. Die Bürgermeister von Frankfurt (Oder) und Słubice, Juristen und Polizisten, Kulturfachleute, Ärzte, Politiker, lokale Historiker, Architekten und Fachleute des Tourismus standen auf den Podien der Hörsäle. Die Vorträge waren dadurch weniger akademisch im Sinne von fachwissenschaftlich und schon gar nicht trocken. Die Referenten stellten sich auf das breit gefächerte Bildungsniveau der Senioren

Die Gründung der Deutsch-Polnischen Seniorenakademie im Sommer 2000 erfolgte zudem unter dem zweiten Gesichtspunkt, Brücken zu bauen. Deutsche und Polen einander näher zu bringen, Vorurteile über den Anderen Fortsetzung auf Seite 4

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Fortsetzung von Seite 3 ein. Schließlich saßen Hausfrauen, ehemalige Landarbeiter und Angestellte, frühere Lehrer und Akademiker und ehemalige Soldaten im Auditorium. Besonderen Zuspruch fanden Vorträge von Frau Prof. Gesine Schwan, von Dr. Krzystof Wojciechowski und der Bundestagabgeordneten Cornelia Behm.

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anstaltung des Seniorenbeirates werden, wenden Sie sich bitte an die Mitglieder des und der Deutsch-Polnischen Seniorenbeirates. Wir freuen uns, Sie begrüßen zu Seniorenakademie im Collegi- können. Seniorenbeirat Odervorland um Polonicum in Slubice statt. Zugleich als Eröffnung der SenioAndrea Peisker renwoche und als 10-Jahre-Feier der Seniorenakademie.

Am 10. Juni stellen Frankfurter Senioren- und Wohlfahrtsverbände und Senioren-Einrichtungen ab 10.00 im Oderturm und in den Lennepassagen mit dem Projekt Die Lehrveranstaltungen standen „Helfende Hände“ ihre Angebote allen Bürgern, Deutschen wie für Senioren vor. Polen offen. Es gab keine Einschreibungen, Gebühren oder Der Stadtsportbund lädt ein zu Prüfungen. Selbst aus Berlin, einem Deutsch-Polnischen SeniEisenhüttenstadt und polnischen orensportfest am 16. Juni Orten wie Osno und Kowalow traf ab 15.00 im Sportzentrum Kieler man in den Hörsälen interessierte Straße. Bürger. Aus Rzepin waren jeweils fünfzehn bis zwanzig Hörer im Auf Einladung der Johanniter Saal. Die Rekord-Teilnehmerzahl FFo besuchen 40 deutsche lag bei 228 Hörern. und polnische Senioren am 23. Juni im Rahmen einer DeutschCornelia Behm, Bundestagsab- Polnischen Bildungsreise die geordnete der Grünen/B 90 lud ehemalige Altstadt u. Festung 2006 und 2008 jeweils fünfzig von Küstrin. aktive Teilnehmer der Seniorenakademie für zwei erlebnisreiche Und natürlich ist eine deutschTage nach Berlin ein und war 2009 polnische Senioren-Delegation mit einem Vortrag zum Problem aus Slubice und Frankfurt/O. dabei, “Klimawandel“ Gast in der Senio- wenn am 5. Juni die Seniorenworenakademie. che im Land Brandenburg in StorLOS kow feierlich eröffnet wird. Heute sagen wir: Diese außergewöhnliche Seniorenakademie Seniorenbeirat Odervorland: hat Brücken über die Oder geschlagen. Herzliche Beziehungen, Freundschaften, ja sogar Familienbeziehungen sind entstanden.

Brandenburgische Seniorenwoche 2010 In Frankfurt deutschpolnische Gemeinschaftsveranstaltungen Die 17. Brandenburgische Seniorenwoche findet in der Zeit vom 13. bis 20. Juni 2010 statt und steht unter dem Motto „Sozial gesichert, aktiv leben – für alle Generationen“. Der Seniorenbeirat in Frankfurt (O) hat dazu einige wichtige Veranstaltungen vorbereitet. So findet bereits vorab am 9. Juni um 15 Uhr eine Gemeinschaftsver-

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Brandenburgische Seniorenwoche auch im Odervorland

Wie in jedem Jahr überall in Brandenburg begehen auch wir Seniorinnen und Senioren im Amt Odervorland die Brandenburgische Seniorenwoche. Hierzu laden wir alle Seniorinnen und Senioren ein, mit uns gemeinsam am Donnerstag, den 17. Juni 2010, um 15.00 Uhr in der Gaststätte Grund in Petersdorf diesen Tag mit Freude zu begehen. Wir bieten Ihnen ein Kulturprogramm mit „Bob Lehmann“ der uns für einige Stunden mit seinem Programm unterhalten wird. Für Kaffee und Kuchen ist ein Unkostenbeitrag von € 5,- zu entrichten. Sollte Transport für die Hin- und Rückfahrt benötigt

Behinderten- und Seniorenbeauftragte in Eisenhüttenstadt

Auf der Webseite der Stadt Eisenhüttenstadt wird Andrea Peisker als Behinderten- und Seniorenbeauftragte vorgestellt. Sie steht allen Behinderten und Senioren zur Kontaktaufnahme zur Verfügung und nimmt Vorschläge oder Anregungen zur Verbesserung der Lebensbedingungen in der Stadt gern entgegen. Telefon 0 3364 – 56 63 80. Unterstützt wird sie zurzeit im Seniorenbeirat von Erika Cingon, Vertretung der Senioren der katholischen Gemeinden der Stadt Eisenhüttenstadt / Heinz Rudolf Hänsel, Vertretung des Brandenburgischen Seniorenverbandes OV Eisenhüttenstadt / Ulrike Meinel, Wanderleiterin der VII. Seniorenwanderschaft Eisenhüttenstadt e.V. / Gisela Pech, Vorsitzende der Volkssolidarität KV Eisenhüttenstadt / Hartmut Rochner, Vertretung der Senioren der Arbeiterwohlfahrt KV Eisenhüttenstadt e.V. / Horst-Dieter Sallani, Vertreter Seniorenaktiv IG Metall / Kurt Stephan, Einzelbewerber und Mitglied im Brandenburgischen Seniorenverband OV Eisenwww.eisenhuettenstadt.de / LOS hüttenstadt.

Impressum Die Seniorenzeitung „Land Oder-Spree“ erscheint sechsmal im Jahr in Zusammenarbeit mit der Kreisverwaltung Land Oder-Spree. Sie wird kostenlos verteilt. Herausgeber:

ELRO-Verlagsgesellschaft mbH Eichenallee 8 • 15711 Königs Wusterhausen Tel. 03375/24 25-0 Fax 03375/24 25 22 www.elro-verlag.de Außenstelle: Fichtestraße 1 • 15711 Königs Wusterhausen Tel. 03375 / 21 43 19 • Fax 03375 / 52 81 78 e-mail: satz2@elro-verlag.de www.elro-seniorenzeitungen.de

Redaktion:

Leiter Detlef Schlüpen Tel. 033708 / 929090 • e-mail: promanage@t-online.de Erika Thiele, Jutta Melzer, Ronald Muldner, Ingeborg Spittler, Ursula Klucke, Dr. Rolf Donner

Anzeigenannahme:

Manuela Palm Tel. 03375 / 21 43 19 • Fax 03375 / 52 81 78 e-mail: satz2@elro-verlag.de Monika Rothe Tel.: 03364 / 44 33 2 • Fax: 03364 / 45 52 17 e-mail: kalk@druckhaus-ffo.de Henry Babuliack Tel.: 033607 / 53 80 • Funk: 0170 / 525 53 28 e-mail: babuliack@t-online.de

PR-Beratung:

Michael Setz-Kuss, Tel. (030) 53216040, e-mail: kussmanuskripte@gmx.de

Zusammenarbeit:

Landkreis Oder-Spree Kreisverwaltung Breitscheidstraße 7, 15848 Beeskow

Beiträge, Anregungen, Kritiken, Veranstaltungshinweise und andere Einsendungen sind richten an: Detlef Schlüpen, Seebadallee 53, 15834 Rangsdorf (nur per Post, möglichst PCAusdruck, mindestens in 12pt und zusätzlich auf Diskette) Hinweise der Redaktion: Die Redaktion behält sich das Recht vor, Zuschriften auszugsweise wiederzugeben. Namentlich gezeichnete Veröffentlichungen müssen nicht mit der Meinung der Redaktion übereinstimmen. Für unaufgeforderte Zuschriften, Fotos und andre Materialien haften wir nicht Die Weiterverwendung der Anzeigen bedarf der Genehmigung des Verlages. Für den Inhalt der Anzeigen zeichnet der Auftraggeber verantwortlich. Es gelten die AGB des Elro-Verlages. Auf der Titelseite: Storkow – eine der ältesten Städte der Mark Brandenburg


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„Steh auf, mach schon, beeil dich, trödle nicht, wir müssen los. Wir reden später drüber. Ich habe jetzt keine Zeit. Halt den Mund. Ja, ja du darfst fernsehen. Mach dich nicht dreckig. Wie siehst du denn schon wieder aus. Was willst du? Ich habe kein Geld.“ So oder so ähnlich hören es Kinder oder Jugendliche im familiären Alltag. Welches Glück haben diejenigen, die Großeltern in der Nähe haben, die noch fit sind, nicht mehr arbeiten gehen und Freude daran haben, sich mit ihren Enkelkindern zu beschäftigen. Der Großvater, der in der Großfamilie in einer Schar von Kindern beschaulich seinen Lebensabend verbringt, ist auch für die Vergangenheit ein Mythos. Zwei Weltkriege haben Großväter und Väter sterben oder körperlich und seelisch erkranken lassen. Nach den Kriegen ging es darum, Lebensmittel zu beschaffen und Zerstörtes wieder aufzubauen. Dennoch gab es immer wieder glückliche Momente, wo Großeltern und Enkel einander nah waren, sangen, bastelten und aus dem Wenigen, was da war, etwas Tolles gemacht haben. Heute haben sich die Zeiten so gewandelt, dass einige Kinder mehrere Großmütter und Großväter haben. Das heißt aber nicht, dass sie für ihre Enkel verfügbar sind. Dabei wäre es für beide

ODER UND SPREE Seniorenzeitung

Großeltern und Enkel Von Ursula Klucke

Seiten eine große Bereicherung, voneinander zu erfahren. Die Oma hat die Geduld und die Zeit zum zehnten Mal das Bilderbuch anzuschauen. Die Großeltern können noch Drachen bauen, stricken, häkeln, kennen sich bei Blumen, Vögeln, Bäumen, Pilzen, Früchten und Wetterregeln aus. Ihnen geht es nicht auf die Nerven, wenn jede Frage mit „Warum..“ anfängt. Sie können auch mal Fünfe gerade gehen lassen und finden es nicht so schlimm, wenn die Sachen dreckig werden. Sie können zuhören und die kleinen und großen Probleme der Enkel zur Kenntnis nehmen. Bei schlechten Zensuren bekommen sie nicht gleich einen dicken Hals und haben Vertrauen, dass trotzdem was aus den Enken wird, wenn sie sich anstrengen. Ja, und sie nehmen sich das Recht, die Enkel mal richtig zu verwöhnen. Dagegen gibt es auch nichts zu sagen, wenn es in einem vernünftigen Rahmen geschieht und den Regeln der Eltern nicht völlig widerspricht. Die mobilen Großeltern holen nach, was sie bei den eigenen Kindern mangels Zeit versäumt haben und genießen den Luxus dieser Beziehung ohne Verantwortung zu tragen. Die Gesellschaft bietet wenig Berührungspunkte zwischen den Generationen. Oft bestimmen negative Einstellungen und Vorurteile den Umgang miteinander. Das Erfahrungswissen der Großeltern spielt im Alltag und später im Berufsleben kaum noch eine Rolle. Der Computer hat die Welt umgehend verändert. Technische Kenntnisse und handwerkliche Fähigkeiten haben ihre Vorbildfunktion verloren. Beim Gebrauch von Mobiltelefonen, Versenden von SMS-Nachrichten bis zur Datenübernahme aus dem Internet sind die Enkel in ihrem Wissen und Gebrauch den Großeltern weit voraus. Jede Generation hat sein eigenes Lebensumfeld. Die Enkel sind in der Schule, Kindergarten, Hort, Sport- und Arbeitsgemeinschaften und Jugendcliquen integriert, haben eigene Interessen, eigene Modevorstellungen,

eigene Musik und können sich schwer in die Großelterngeneration hinein denken. Umgekehrt genauso. Die Sprache hat sich gewandelt, bestimmte Ausdrücke sind nicht mehr geläufig. Wo die Großeltern früher Fußball spielten, sind heute große Einkaufszentren entstanden. Ganze Straßenzüge haben sich verändert. Viele Großeltern meinen, die Welt sei aus den Fugen. Alte Werte spielen keine Rolle mehr. Benimmregeln haben sich verändert. Die Achtung vor dem Alter ist der coolen Rücksichtslosigkeit gewichen. Die Enkel müssen mit dem Gedanken leben, bis 67 Jahre arbeiten gehen zu müssen, weil die Alten immer älter werden und versorgt werden müssen. Sie müssen auf der Arbeit , in der Familie und im Leben ihren Mann stehen immer mit dem Stress im Hinterkopf, die Arbeit verlieren zu können, den Kindern nicht genug bieten zu können, krank werden zu können und die Lebensqualität zu verlieren, die sie sich geschaffen haben. Dies verursacht eine weitere Abgrenzung der Generationen. Die Jungen leben ihr eigenes Leben, konsumieren, was sie können, was sich ihnen bietet. Sie leben in einer eigenen Jugendkultur. Diese Grenzen aufzubrechen, um sich aufeinander zu zu bewegen, erfordert viel Kraft und Verständnis von beiden Seiten. Ich glaube aber, dass es sich lohnt.

Limericks Ein Auto, das rast durch die Wüste Es sucht und fand nicht die Küste Plötzlich ein Baum Man glaubt es kaum Schrott ist nun nur noch die Kiste Fritz wollte die Welt umfahren Schon als Junge, vor vielen Jahren Doch ihm fehlte das Geld Kam nicht um die Welt Muß immer noch tüchtig sparen Ein Kutscher, der liebte die Pferde Wollte fahren bis zum Ende der Erde Doch er kriegt sie nicht satt Sind hungrig und matt Nun hütet er nur eine Schafsherde

U. Schirmer

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Mehr Zeit für Demenzkranke

etwas bewirken kann: ein Lächeln, ein klarer Moment.

Ein neues Berufsbild: Betreuungsassistent/in Die Pflege und Betreuung von demenzkranken Menschen braucht Kraft und Zeit. Zeit, die das Pflegepersonal in Senioreneinrichtungen oft nicht hat. Doch seit zwei Jahren gibt es Unterstützung durch die Betreuungsassistenten. Sie begleiten Demenz-Patienten durch den Tag. Auf dem Programm stehen Malen und Basteln ebenso wie Kochen, Singen, Vorlesen oder Spazierengehen. Das Ziel ist es, die Lebensqualität der Bewohnerinnen und Bewohner zu erhöhen und ihr Wohlbefinden zu verbessern. Besser betreut Betreuungsassistenten gibt es erst seit der deutschen Pflegereform des Jahres 2008. Das Berufsbild wurde geschaffen, um Demenz-Patienten in Einrichtungen besser versorgen zu können und gleichzeitig die Pflegekräfte zu entlasten. Die Kosten trägt die Pflegeversicherung, pro 25 Demenzkranken wird eine Stelle finanziert. Gegen das Vergessen „Menschen, die an Demenz erkrankt sind, haben einen erhöhten Betreuungsbedarf“, erklärt Johannes Türk, Leiter des Stephanus-Seniorenzentrums Grünheide. „Dank der neuen Regelung können wir uns gezielter um die Betroffenen kümmern. Dadurch gelingt es, den Verfallsprozess abzumildern und noch verbliebene Fähigkeiten zu erhalten.“ Geborgenheit geben In Grünheide konnten zwei Betreuungsassistentinnen eingestellt werden. Sie stehen den Bewohnern als feste Bezugspersonen zur Seite. „Demenzkranke brauchen Orientierung“, so Einrichtungsleiter Johannes Türk. „Wir versuchen, ihnen Sicherheit und Wärme zu vermitteln. Auch das fördert den Gesundheitszustand.“

Und wie schafft man das? Es geht viel über das biographische Arbeiten. Wenn ich weiß, was den Menschen früher geprägt hat, welchen Beruf er hatte, welche Hobbys - dann Susann Buchenau ist seit April erreiche ich ihn oft leichter. Ich 2009 Betreuungsassistentin im lasse ihn zum Beispiel erzählen, Stephanus-Seniorenzentrum oder wir schauen Fotos an. Das Grünheide. stärkt auch die Identität und das Hier ein Interview mit ihr: Selbstvertrauen.

„Man muss zuhören können“

Dazu braucht man sicherlich viel Geduld? Ja, unbedingt. Und viel Einfühlungsvermögen. Eine Betreuungsassistentin muss aber nicht nur gut mit alten Menschen umgehen können. Sie braucht auch eine fachliche Ausbildung, um zu wissen, was Demenz ist und wie man den Patienten am besten hilft.

Was ist Demenz? Warum sind Sie Betreuungsassistentin geworden? Ich arbeite unheimlich gerne mit Menschen zusammen. Vorerfahrung hatte ich schon in der Pflege. Als Betreuungsassistentin habe ich jetzt aber viel mehr Zeit, mich mit den Bewohnerinnen und Bewohnern zu beschäftigen. Es macht große Freude, zu sehen, dass man tatsächlich

Demenz ist die häufigste psychiatrische Krankheit im Alter. In Deutschland leben heute rund 1,1 Mio. dementiell erkrankte Menschen, und die Zahl wird steigen. Denn: Aufgrund des demografischen Wandels wird es immer mehr alte Menschen geben. Und die Gefahr, an Demenz zu erkranken, wächst mit dem Alter. Demenz-Patienten verlieren allmählich ihr Kurzzeitgedächtnis, ihre Sprache, ihr Denkvermögen und motorische Fähigkeiten. Die häufigste Form ist die AlzheimerKrankheit. Über d ie Ur s ac hen d er Krankheit ist noch wenig bekannt. Auch wenn keine Heilung möglich ist, besteht zumindest die Chance, mit gezielten Maßnahmen den Verlauf zu verlangsamen und das Wohlbefinden der Betroffenen zu verbessern. Umso wichtiger ist die fachkundige und individuelle Betreuung.

Einfühlsam: Betreuung im Stephanus-Seniorenzentrum Grünheide.

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Im Einklang von Körper und Seele Kennen Sie die Worte aus dem Hamlet-Monolog: „Es gibt mehr zwischen Himmel und Erde, als unsere Wissenschaft es beschreiben kann“? Zu diesem Mehr, das sich in seinen Wirkungen nicht immer vollständig durch unser Schulwissen erklären lässt, gehören bioenergetische Massagen und die Biovital-Therapie. Sie sorgen für die Entspannung von Körper und Geist, bringen uns ins seelische Gleichgewicht. In ihrer Biorevital-Praxis in der Gubener Berliner Straße vermittelt Therapeutin Mechthild Diehl ihren Patienten die Fähigkeit zur inneren Regeneration und zur Aktivierung der Selbstheilungskräfte des Körpers. Physische und psychische Disharmonien sollen bei einer bioenergetischen Massage aufgelöst, der Energiehaushalt des Körpers wieder in Balance gebracht und die energetische Zielfunktion reguliert

werden. Sie schützt vor Schlaganfall, Herzinfarkt, Nervosität, Konzentrations- und Schlafstörungen. Auch während der Rehabilitationsphase nach Operationen und schweren Erkrankungen kann die bioenergetische Massage wertvolle Hilfe leisten. Mechthild Diehl ist es besonders wichtig, dass wissenschaftliche Studien belegen, dass verschiede-

ne Grifftechniken und Massageabläufe die Zellstruktur unseres Körpers wieder in Harmonie und Einklang bringen können. Schon nach ersten Massagen erhöhen sich Leistungs- und Konzentrationsfähigkeit. Damit ist belegt, dass die Biorevital-Therapie mehr als nur der Entspannung dient. „Stress, Überforderung und unsere ungesunde Lebensweise im Alltag füllen unseren negativen Speicher, wir sind müde und erschöpft. Die verlorene Energie kann die BiorevitalTherapie zurückbringen.“ Das hat sich Mechthild Diehl zur Aufgabe gemacht. Wir können unseren Lesern nur empfehlen: Probieren Sie doch diese ungewöhnliche Massage/Therapie aus, und lassen Sie Ihren Körper in Einklang bringen, finden Sie dadurch neue Energie, Leistungs- und Konzentrationsfähigkeit. M.D./K.H.

Ambulanter Hospizdienst der Johanniter Obwohl die meisten Menschen am liebsten zu Hause im Kreise der Lieben sterben würden, sieht die Realität anders aus: Rund 55 Prozent der Menschen sterben in Krankenhäusern, 30 Prozent in Alten- und Pflegeheimen und lediglich 10 Prozent zu Hause. Der ehrenamtliche ambulante Hospizdienst möchte mithelfen, dass sich mehr Menschen diesen Wunsch erfüllen können und mit ihren Ängsten, Sorgen und körperlichen Beschwerden nicht alleine gelassen werden. Die ehrenamtlichen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen begleiten alte, schwerstkranke und sterbende Menschen und

deren Angehörige. Sie möchten die letzte Lebenszeit durch ihr Dasein, das Zuhören, Gespräche als auch Schweigen ergänzen sowie beim Eingehen auf ganz persönliche Wünsche und Bedürfnisse mit Lebensqualität füllen. Diese Begleitung ist für Betroffene und Angehörige kostenlos. Seit dem 1. Juli 2009 sind nunmehr 22 ehrenamtliche Mitarbeiter des ambulanten Hospizdienstes der Johanniter in Eisenhüttenstadt und Umgebung tätig. Dabei arbeiten sie mit Ärzten, Pflegediensten und Mitarbeitern anderer sozialer Einrichtungen eng zusammen. Alle Hospizhelferinnen und -helfer werden für die Begleitungen geschult. Eine hauptamtliche Koordinatorin ist verantwortlich für die Organisation und Durchführung der Hospizhelfer-Lehrgänge. Auch nach der Ausbildung, während ihrer Einsatzzeit, werden die Ehrenamtlichen von ihr betreut in Gruppentreffen, Supervisionen und Fortbildungen Sie führt Erst- und Beratungsgespräche mit den Betroffenen und ihren Familien. Im September 2010 beginnt ein weiterer Kurs für die Vorbereitung auf eine ehrenamtliche Mitarbeit im ambulanten Hospizdienst. Der Kurs beinhaltet 80 Stunden und dauert bis zum Frühjahr 2011. Für Auslagen wird ein Beitrag von 30 € erhoben. Zu weiteren Informationen betreffs der Tätigkeit unseres Dienstes, einer möglichen Begleitung oder des Kurses erreichen sie un-

serer Koordinatorin Frau Samol unter der Mobilfunknummer 0173 6193347 oder 0335 40123-47. Außerdem haben Sie bei folgenden Veranstaltungen Gelegenheit, sich über den ambulanten Hospizdienst Eisenhüttenstadt zu informieren. 21.06.2010 17:00 Uhr Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht Referent: Herr Dr.Wolff, Direktor des Amtsgerichtes Eisenhüttenstadt Veranstaltungsor t: Friedenskirchgemeinde Eisenhüttenstadt, Robert-Koch-Straße. 30.06. 17:00 Uhr Märchen – Wegbegleiter für Senioren, Kranke und Trauernde Referentin: Frau Merkel, HP Psychotherapie/Trauertherapeutin Veranstaltungsor t: Friedenskirchgemeinde Eisenhüttenstadt, Robert-Koch-Straße. Die Teilnahme an diesen Veranstaltungen ist kostenfrei. Spenden kommen der Aus- und Fortbildung der Hospizhelfer zugute.

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Vorbeugung ist der beste Schutz! Besonders auf Großparkplätzen vor Einkaufszentren, Kinos, Bahnhöfen, Krankenhäusern und Seen dringen immer wieder Diebe gewaltsam in abgestellte PKW ein und entwenden daraus Autoradios, Handys, Bargeld, persönliche Dokumente sowie andere Wertgegenstände.

Machen Sie es den Tätern doch nicht so leicht! Beugen Sie vor!

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Opa gibt Nachhilfe Von Ursula Klucke Lina stürmt durch die Tür. „Opa, ich habe eine Eins geschrieben in Mathe. Ich habe 22 von 22 Punkten. Die Lehrerin hat mit dicker roter Tinte „Ganz toll“ daneben geschrieben.“ Lina geht auf ein Gymnasium, aber logisches Denken ist nicht so ganz ihr Ding. So geht es vielen, aber Lina hat Glück. Ihr Opa hat Physik studiert. Und ihr Opa hat Spaß an Nachhilfe. Er gibt in der Schülerhilfe schon lange Nachhilfe in Mathe und Physik für Schüler der Klassen 6 bis 13. Und jetzt seiner Enkelin Lina.

Opa kann mit Kindern umgehen und er kann gut erklären. Die Kinder und Jugendlichen lernen bei ihm etwas – wenn sie willig sind und bereit, aufzupassen. Opa freut sich, wenn Schüler sich verbessern. Und er ärgert sich, wenn sie wegen Unterrichtsausfall in Schwierigkeiten geraten oder weil ihr logisches Denken verkümmert oder gar nicht ausgebildet ist. Unsere Kinder, sagt er, sind das wertvollste Gut, das wir haben. „Wir sind verpflichtet, dafür zu sorgen, dass aus Kindern kluge und gesunde Menschen werden.“

Haben Sie Fragen zu ihren Veröffentlichungen in der Seniorenzeitung Oder-Spree?

- Schließen Sie Fenster und Schiebedach Ihres PKW sorgfältig, verschließen Sie immer die Türen und den Kofferraum, kontrollieren Sie den Verschluss – auch bei kürzester Abwesenheit (z. B. beim Tanken)! - Rasten Sie immer das Lenkradschloss ein! - Lassen Sie keine Handtaschen, Handys, Kameras, Dokumente oder andere Wertgegenstände im Fahrzeug liegen! - Denken Sie immer daran – auch der Kofferraum ist kein Tresor! - Kennzeichnen Sie Ihr Autoradio individuell und dauerhaft, erfassen Sie die technischen Daten in einem Autoradio-Pass! - Lassen Sie durch eine Fachwerkstatt eine Auto-Alarmanlage einbauen! - Zusätzliche, von außen deutlich sichtbare, mechanische Sicherungen können auf Fahrzeugdiebe abschreckend wirken! - Seien Sie wachsam und melden Sie verdächtige Wahrnehmungen schnellstmöglich der Polizei! Prägen Sie sich das Aussehen verdächtiger Personen genau ein – stellen Sie sich als Zeuge zur Verfügung!

Wenn Sie weitere Fragen zu Ihrer Sicherheit haben – rufen Sie uns an! Wir wollen, dass Sie sicher leben! Ihre Polizei!

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Rufen Sie mich an: Henry Babuliack Tel.: 033607 / 53 80 Funk: 0170 / 525 53 28 babuliack@t-online.de Ich berate Sie gern.

Abonnement Sie sind nicht mehr so mobil wie früher? – Es fällt Ihnen schwer „Ihr“ Exemplar der Seniorenzeitung „Oder-Spree“ zu erhalten? Wir bieten Ihnen eine Bezugsmöglichkeit für Ihr ganz persönliches Exemplar. Gegen eine Bezugsgebühr von 15,00  erhalten Sie Ihr Exemplar ein Jahr lang per Post nach Hause. Rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns. ELRO-Verlagsgesellschaft mbH Außenstelle: Fichtestraße 1, 15711 Königs Wusterhausen Tel. (033 75) 21 43 19, Fax: (033 75) 52 81 78 werbung-goetze@t-online.de

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Mit der Internet-Kamera über den großen Teich

Enkel Benjamin lebt in Atlanta Von Ingeborg Spittler

Mein langjähriger Brieffreund Jack wohnt in Bordeaux. Sein einziger Sohn Jan lernte in Paris seine Frau kennen. Sie ist Kubanerin und lebte viele Jahre in Amerika. Nachdem sie geheiratet hatten, bekam Miriam eine interessante Arbeit in Atlanta angeboten. Das junge Paar entschloss sich, nach Atlanta zu gehen. Mein Brieffreund und seine Frau Mathilde waren sehr traurig. „Wir werden Euch regelmäßig, mindestens einmal im Jahr besuchen“, versprach das junge Paar. Nachdem sie sich in Atlanta eingelebt und auch Jan eine Arbeit gefunden hatte, stellte sich Nachwuchs ein. Die Großeltern waren glücklich und freuten sich über den Enkel Benjamin. Sie bedauerten, dass sie den Kleinen nur selten sehen würden. Begeistert berichtete mir Jack, dass sie nach Atlanta zu den Kindern fliegen, um das Enkelkind zu begrüßen. Benjamin war ein halbes Jahr alt. Als Benjamin schon 2 Jahre alt war, besuchte die Familie die Großeltern in Bordeaux und blieb einen Monat. Danach erhielt ich einen ausführlichen Bericht. Natürlich,

das Internettelefon sprechen und ihn mit Hilfe der Webcam sehen. Gleich am nächsten Tag, als die Familie wieder in Atlanta war, meldeten sie sich per Internet. Nach einigen Anfangsschwierigkeiten funktionierte der Kontakt ausgezeichnet. Auch Benjamin, der nun schon vier Jahre alt ist und zur Vorschule geht, ist begeistert, dass er den „grand-papa“ am Computer sehen kann.

Jack berichtet mir weiter begeistert über die Entwicklung seines Enkelkindes. Ich bekomme auch regelmäßig Fotos von Benjamin, aber auch von besonderen Ereignissen in der Familie. Im Dezember 2009 war Jack einige Tage in Berlin und wir trafen uns. „Stell Dir vor“, erzählte er, „Benjamin wächst dreisprachig auf. Das Kindermädchen und die Mutter sprechen spanisch mit ihm, in der Vorschule lernt er englisch, und wenn uns die Familie besucht, dann sprechen wir mit ihm französisch.“ Seine „grand-mère“ so schrieb Jack: „Benjamin ist das Hübscheste, sei als Französisch-Lehrerin sehr anmutigste, klügste und gescheiteste Enkelkind. streng mit ihm und ließe dem Wir sind sehr glücklich und froh, auch wenn wir ihn Wildfang nichts durchgehen. nur einmal im Jahr sehen werden“. Jack war inzwischen fast 80 Jahre alt und sein Arzt empfahl ihm, aus medizinischen Gründen von einer zweiten Reise nach Atlanta abzusehen. Auch für seine Frau Mathilde wäre der lange Flug zu anstrengend. Da hatte Jan eine Idee: „Wenn wir Euch im Herbst besuchen, dann richte ich Euch einen Computer ein“. Jack war nicht begeistert. Bisher hatte er sich mit dieser modernen Technik noch nicht beschäftigt. „Ob ich damit überhaupt umgehen kann?“ Stellte Jack zweifelnd fest. Doch sein Sohn beruhigte ihn: „das ist gar nicht so kompliziert und ich zeige Dir die wichtigsten Schritte und richte Euch auch ein E-Mail-Postfach ein, dann könnt Ihr uns auch schreiben.“ „Natürlich reden wir auch über das Internet französisch mit BenAls Jan im folgenden Jahr mit seiner Familie seine jamin. Er scheint sprachbegabt Eltern besuchte, kauften sie gemeinsam einen zu sein, denn Benjamin lernt die Computer und schlossen eine Webcam an. Es Vokabeln. Wir freuen uns schon ging besser als gedacht. Jack kam gut mit der darauf, wenn uns die Familie im neuen Technik zurecht. Da er das 10-Fingersystem nächsten Jahr wieder besucht. nicht beherrschte, erklärte sich Mathilde bereit, die Aber es ist doch wirklich sehr Texte zu schreiben. Während des Aufenthaltes bei angenehm, dass wir zweimal in den Großeltern hatten beide viel Freude an ihrem der Woche mit unserem Enkel Enkel, dass sich prächtig entwickelte. Als der Tag sprechen und ihn dabei auch der Abreise heranrückte, waren die beiden nicht sehen können.“ Ja, die moderne so traurig, wie beim letzten Mal. Sie hofften nun Technik macht es möglich, dass die weitere Entwicklung, bis zum nächsten Besuch die Menschen über Ländergrender Familie in Frankreich am Computer verfolgen zen hinweg miteinander kommuzu können. Sie konnten nun mit Benjamin über nizieren können.

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ODER UND SPREE Seniorenzeitung

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– Verlagsempfehlung –

Orthopädie-Schumacherwerkstatt Pieper – eine Betriebshistorie Mehr durch Zufall hatte Helmut Pieper, infolge der Nachwirkungen des 2. Weltkrieges, eine Ausbildung zum ,,Schuhmacher’’ 1946 in Alt Malchow (Pommern) begonnen. Durch die Flucht aus Pommern kam er im Januar 1947 nach Wolzig (Blossiner Weg 26). Die Ausbildung zum Schuhmacher konnte er in Kummersdorf bis 1949 weiterführen. Die Gesellenprüfung legte er am 21.02.1949 erfolgreich ab. Von 1950 bis 1957 war Helmut Pieper in Berlin bei einer Orthopädie-Schuhmacherei als Geselle beschäftigt. Dort machte er am 16. September 1955 die Schuhmachermeisterprüfung. Weiterhin konnte er dort viele Erfahrungen in der Orthopädie sammeln. Erläuterung: Orthopädie ist ein Teilgebiet der Medizin, das sich mit der Diagnose & Therapie von Erkrankungen, Verletzungen, Fehlbildungen & Funktionsstörungen des Bewegungsapparats beschäftigt, also der Knochen, Gelenke, Bänder, Muskeln und Sehnen. Am 4. Oktober 1957 übernahm Helmut Pieper von Herrn Karg in Friedersdorf Hauptstr. 20A eine Schuhmacherwerkstatt (heute Friseursalon Bernoth). Und am 24. Mai 1960 legte er in Berlin die Meisterprüfung im ,,Orthopädie-Schuhmacherhandwerk’’ erfolgreich ab. Danach erhielt er die Krankenkassenzulassungen für die Hilfsmittel im Bereich der Orthopädie. Ende 1960 zog er mit seiner Familie von Wolzig nach Friedersdorf in die Hauptstrasse 24. 1966 kaufte Helmut Pieper ein Grundstück in Frie-

dersdorf, Hauptstr. 50. Die dort stillgelegte Tankstelle wurde durch umfangreiche Baumaßnahmen zur Werkstatt umgebaut. Ende 1968 zog er mit sämtlichen Werkstatteinrichtungen ein und war nun noch besser ausgestattet, um die Wünsche der Kundschaft zu erfüllen. Der 1956 geborene Sohn Jürgen entschloss sich, auf Grund der politischen Verhältnisse und der schlechten Wirtschaftslage, nicht in den elterlichen Betrieb mit einzusteigen. Erst der Enkel Robert zeigte Interesse am Orthopädie-Schuhmacherhandwerk und begann am 04.09.2000 die Lehre bei seinem Großvater Helmut Pieper. Die Gesellenprüfung legte Robert Pieper am 27.02.2004 mit Erfolg in Potsdam ab. Die anschließende Zeit als Geselle war sehr anstrengend, da Robert schon 2004 die ersten beiden Prüfungen zur Absolvierung der Meisterprüfung mit gutem Erfolg abschloss. Diese sind Vorraussetzung um eine Meisterschule zu besuchen.

Sommersonnenwende und Johannestag Von Jutta Melzer Nicht mehr lange und wir sind wieder in der Mitte des Jahres angekommen. Die Sonne hat dann ihren höchsten Stand erreicht. Die Nacht zum 21. Juni gilt als die kürzeste des Jahres und markiert den Beginn des Sommers, der mit Feuern und Feuerrädern begrüßt wird. Klar, dass sich um dieses Datum viele Mythen und Sagen weben und die Menschen von alters her dieses Ereignis besonders begingen. Alle, ob Kelten, Germanen oder Slawen, ließen um diesen Naturvorgang viele Bräuche entstehen, die als einige der ältesten gelten. So erzählt zum Beispiel die germanische Sage von Siegfried, dass er von Hagen zur Sonnenwende getötet wird. Siegfried ist der strahlende Sonnenheld, der tagsüber unüberwindbar ist, aber mit der Sonnenwende seine Macht und das Leben verliert. Sommersonnenwende am 21. Juni und Johannisnacht am 24. Juni liegen zeitlich nah beieinander. Und wie bei so vielen anderen Bräuchen – Weihnachten, Ostern und andere – finden wir die heidnischen Bräuche geschickt mit den christlichen Symbolen verwoben. Johannistag ist seit dem 4. christlichen Jahrhundert im katholischen Glauben bekannt. Er wird als Hochfest zu Ehren Johannes des Täufers gefeiert, der nach

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christlichem Glauben Jesus im Jordan getauft haben soll. Viele Bräuche ranken sich um den Johannistag, auch einige Kräuter und Pflanzen stehen mit diesem Heiligen in sprachlicher Verbindung, wie die Johannisbeere und das Johanniskraut. Sowohl zur Sommersonnenwende wie zum Johannistag werden große Feuer entfacht, die Glück und Gesundheit für das nächste Jahr bringen sollen und der Sprung darüber soll eine reinigende Wirkung haben und vor Krankheit schützen. In man-

Helmut und Robert Pieper

Robert Pieper begann im August 2005 die Meisterschule im Orthopädie-Schuhmacherhandwerk in Siebenlehn (bei Dresden) als Vollzeitausbildung. Die Meisterprüfung legte er am 29.04.2006 in Siebenlehn mit gutem Erfolg ab. Mit 76 Jahren übergab Helmut Pieper am 01.10.2006, nach 46 Jahren als Orthopädie-Schuhmachermeister und 49 Jahren als Gewerbetreibender, den Betrieb in die Hände von Robert Pieper. chen Ländern und Regionen werden in der Nacht brennende Räder von Bergen und Höhen hinabgerollt und die jungen Leute tanzen um das Feuer herum. Dabei finden die Sonnenwendfeiern nicht unbedingt zum astronomischen Zeitpunkt statt, sondern sind vielfach mit dem 24. Juni, dem Festtag Johannes des Täufers verbunden. Besonders populär ist der Johannistag in Lettland und Estland, wo er einer der wichtigsten Feiertage überhaupt ist. Er wird mit der Sonnenwende zusammen gefeiert in der Nacht, in der es nur eine Stunde dunkel ist. Dann begeben sich die Balten auf die nächtliche Suche nach der Farnkrautblüte, die nur einige wenige Stunden blühen soll und Reichtum und Glück sowie Hellsichtigkeit verheißt. In Schweden wird der Johannistag unter dem Namen Midsommer gefeiert. Noch eine besondere Bedeutung hat der Johannistag für Spargelliebhaber, denn traditionell ist es der letzte Tag an dem Spargel gestochen wird.


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ODER UND SPREE SENiORENzEitUNg

Ein starker Partner für Ihre Füße Öffnungszeiten: Di & Do von 8.00 - 13.00 Uhr & 14.30 - 18.00 Uhr oder nach Vereinbarung unter 033767/80231

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Ergänzender Pflege-Schutz mit dynamischen Leistungen Grenzen der Pflegepflichtversicherung Schon bei der Einführung zum 1. Januar 1995 hat der Gesetzgeber in der offiziellen Begründung zum Pflege-Versicherungsgesetz unbegründete Erwartungen gedämpft: „Mit den Leistungen der Pflegeversicherung wird eine Vollversorgung der Pflegebedürftigen weder angestrebt noch erreicht. Die Pflegeversicherung stellt eine soziale Grundsicherung in Form von unterstützenden Hilfeleistungen dar, die Eigenleistungen der Versicherten nicht entbehrlich machen!“ Zwischen den Leistungen der Pflegepflichtversicherung und den tatsächlichen Kosten im Pflegefall besteht eine erhebliche Lücke: Die Leistung in der höchsten Pflegestufe (ohne Härtefall-

Regelung) beträgt monatlich 1.470 Euro. Das sind pro Tag weniger als 50 Euro.  In dieser Pflegestufe beträgt der tatsächliche Hilfebedarf bei häuslicher Pflege mindestens fünf Stunden täglich. Allein die morgendliche oder abendliche Körperpflege durch einen anerkannten Pflegedienst (Aufstehen, Ankleiden, Waschen, Kämmen, Rasieren) kann schon über 15 Euro kosten (zuzüglich Fahrtkosten). Kommt dann noch zu diesen beiden Körperpflegen einmal täglich die Zubereitung einer warmen Mahlzeit und Hilfe bei der Nahrungsaufnahme hinzu, werden die 50 Euro bereits überschritten.  Ist eine Pflege rund um die Uhr zu Hause nur mit Hilfe von bezahlten Pflegekräften möglich, übersteigen die Preise die Leistungen der

Pflegeversicherung noch weit mehr !  Bei einer Heimunterbringung fallen Kosten in Höhe von 3.500 Euro und mehr an. Pflegebedürftige müssen trotz Pflegepflichtversicherung zuzahlen Die künftig zu erwartenden Alterseinkommen aus der gesetzlichen Rentenversicherung oder aus der Beamtenversorgung reichen zur Deckung der Kosten kaum aus. Ohne private Ergänzung sind Altersvorsorge und Finanz-

reserven bald aufgezehrt. Es bliebe nur der Gang zum Sozialamt (ggf. mit dem Rückgriff des Sozialhilfeträgers auf unterstützungspflichtige Angehörige). Wir informieren Sie gern – auch über unsere weiteren leistungsstarken Versicherungs- und Bausparangebote. Lutz Richter Versicherungsfachmann 15890 Eisenhüttenstadt Tel./Fax: 0 33 64 / 73 24 43 E-Mail: Lutz.Richter@debeka.de

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Storkow

eine der ältesten Städte der Mark Brandenburg

Stadt Storkow (Mark)

zu den Naturschönheiten Brandenburgs führt. In der Sonderausstellung „40 Jahre PUHDYS“ im Kultureum erzählen zahlreiche Film- und Tondokumente, Plakate und Gegenstände aus den Privat-Archiven der Ostrockmusiker von 40 wilden Jahren Bandund Rockgeschichte. Die Ausstellung feierte mit einem PUHDYS-Konzert und sich anschließendem Open-Air Festival am 7. Mai auf der Burg ihr einjähriges Jubiläum. Für alle, die mehr über die einzigartige Kultur, Geschichte und die Natur rund um Storkow wissen wollen, bietet die faszinierende Ausstellung „Mensch und Natur – eine Zeitreise“ einen historischen Abriss der Natur- und Kulturgeschichte der Region. Sprechende Steine und prähistorische Tiere vermitteln die Prägung der Landschaft durch die Eiszeiten. Die Slawen, die Germanen und der Alte Fritz nehmen den Besucher mit in längst vergangene Zeiten. Schließlich laden Naturphänomene wie der Ameisenlöwe oder die Salzwiesen zu einem Ausflug in den Naturpark Dahme-Heideseen ein. Die neue Aussichtsplattform des Turms ist mit einer gläsernen Pyramide ausgestattet, die den Blick in den alten Kerker freigibt. An dem unverputzten Backsteinmauerwerk lassen sich Spuren verschiedenster Bauphasen ablesen. Ein besonderes Ambiente für Konzerte, Theater, Kabaretts und Tanz bietet der große Saal im Palas und in den wärmeren Monaten die Freilichtbühne auf dem Burghof. Das Burgcafé verwöhnt mit hauseigener Konditorei und Imbiss.

Das charmante Städtchen Storkow ist einer der ältesten Orte in Brandenburg.

Eine originelle Zeitreise durch die 800jährige Geschichte Storkows erleben Gäste auf einer Tour mit Gästeführern in historischem Gewand. Beliebte Stationen des Stadtrundgangs sind die restaurierte Dampfmaschine am Mühlenfließ, die Pfarrkirche, der Marktplatz mit seiner Friedenseiche, die Zugbrücke und die Burganlage. Storkow ist umgeben von einer wasser- und waldreichen Landschaft und der ideale Ausgangspunkt für Radler, Wanderer und Wassersportfreunde. Empfehlenswert ist eine Wanderung zur Binnendüne, wo seltene Pflanzenarten ihren Lebensraum finden. Bevor Sie die Burg betreten, lädt die Burgscheune zur Rast mit Essen aus der Gulaschkanone. Sie finden die Burgscheune direkt am Parkplatz.

Burg Storkow (Mark) Das Kulturgut der Stadt Storkow ist eine der ältesten Burganlagen Ostbrandenburgs. Die Burg ist seit dem Frühjahr 2009 eine moderne Veranstaltungs- und Anlaufstätte für die Bürger und ihre Gäste. Neben der Stadtbibliothek im Fachwerkhaus und der Tourist-Information beherbergt sie auch das Besucherzentrum des Naturparks Dahme-Heideseen, welches die Besucher direkt

Tourist-Information Storkow (Mark) Schloßstr. 6, 15859 Storkow Tel. 033678/73108 tourismus@storkow.de www.storkow.de Täglich von 10.00 Uhr bis 17.00 Uhr geöffnet, letzter Einlass in die Ausstellungen ist 16.00 Uhr

BERATUNG – SERVICE REPARATUREN – VERKAUF

Etwas ganz besonderes: Essen wie bei Mutter‘n aus der Gulaschkanone 

Tel. 033678 40600

Partyservice

LANDGASTHAUS mit Pension e

ense Am Dolg

www.partyservice-storkow.de

Inh: Andreas Nix Altstadt 27 15859 Storkow 033678/72826 

Schläuche jederzeit mit SCHLAUCHOMAT Öffnungszeiten: täglich ab 12 Uhr Mo Ruhetag 

Himmlische

Ruhe,

Entspannung pur

Inhaber: Mario Mendel Dorfstraße 9, Ortsteil Dahmsdorf 15526 Reichenwalde Telefon 033679 75807 Fax 033679 75808

Kleine Schänke Kummersdorf

Bahnhofsgaststätte M. Müller

AM DOLGENSEE BEI PRIEROS

 0177-6277831 15859 Storkow Am Bahnhof 2 Öffnungszeiten: täglich 16-22 Uhr Sonntag 10-13 und 16-22 Uhr 

Landgaststätte mit Biergarten und Bootsanlegeplatz am Storkower Kanal

geöffnet 22.05. – 03.10.2010 täglich 10.00 – 18.00 Uhr

E-Mail: GasthausAmDolgensee@gmx.de Internet: www.gasthaus-dolgensee.de

Brandenburger Hausmannskost Familienfeiern bis 55 Personen

Inhaber: Wauer & Gottwald GbR 15754 Heidesee OT Friedrichsbauhof Dahmer Straße 25 Telefon 033768 / 507 40 Mo-So 11-22 Uhr Mi Ruhetag 

Inhaber: Wauer & Gottwald GbR 15859 Kummersdorf Kummersdorfer Hauptstr. 53 Tel.: 033678 / 613 20 Mo-So 11-22 Uhr Mi Ruhetag 

Der Erlebnispark für Jung und Alt Lebbiner Straße 1, 15859 Storkow (Mark), Gewerbegebiet Neu Boston, Telefon: 033678-41732, weitere Infos und Eintrittspreise siehe www.irrlandia.de

Imbissangebot


Storkow

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Stadt Storkow (Mark)

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Eine originelle Zeitreise durch die 800jährige Geschichte Storkows erleben Gäste auf einer Tour mit Gästeführern in historischem Gewand. Beliebte Stationen des Stadtrundgangs sind die restaurierte Dampfmaschine am Mühlenfließ, die Pfarrkirche, der Marktplatz mit seiner Friedenseiche, die Zugbrücke und die Burganlage. Storkow ist umgeben von einer wasser- und waldreichen Landschaft und der ideale Ausgangspunkt für Radler, Wanderer und Wassersportfreunde. Empfehlenswert ist eine Wanderung zur Binnendüne, wo seltene Pflanzenarten ihren Lebensraum finden. Bevor Sie die Burg betreten, lädt die Burgscheune zur Rast mit Essen aus der Gulaschkanone. Sie finden die Burgscheune direkt am Parkplatz.

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2/2010


2/2010

ODER UND SPREE Seniorenzeitung

„Endlich mal Zeit für…“ Kursangebote der Volkshochschule Oder-Spree speziell für Senioren Vielleicht haben Sie sich öfter bei dem Gedanken ertappt „Ich wollte immer schon mal Englisch lernen…“ oder „Jetzt hätte ich endlich Zeit, um mich mit dem Computer zu befassen…“. Im aktiven Arbeitsprozess wurden diese Vorhaben oftmals aus Zeitgründen aufgeschoben. In der zweiten Lebenshälfte bieten sich eher Chancen und Muße, seinen Interessen nachzugehen und sie aktiv umzusetzen. Die Volkshochschule Oder-Spree hat sich mit speziellen Angeboten darauf eingestellt. So finden sich in unserem Programm Tageskurse „ auf die ruhige Art“, die besonders für Senioren geeignet sind. Sie lernen in angenehmer Atmosphäre, in kleinen Gruppen und angemessenem Lerntempo. Es bleibt viel Raum zum Üben und Anwenden der neuen Kenntnisse. Diese Kurse werden bereits sehr gut angenommen. Spitzenreiter sind dabei Sprachkurse, z.B. für Englisch. Hier bieten wir sowohl Lehrgänge für echte Anfänger, aber auch je nach Vorkenntnissen weiterführende Kurse auf verschiedenen Stufen. Ebenfalls gefragt sind Computerkurse wie z.B. „PC für Einsteiger“, „Übung macht den Meister“, Internetlehrgänge oder Kurse zur Bildbearbeitung am PC. Wo finden solche Kurse statt? Die Volkshochschule bietet an verschiedenen Kursorten im Landkreis Oder-Spree ein vielfältiges Spektrum entsprechender Kurse an - auch in Ihrer Nähe. Sprach- und Computerkurse am Vormittag können Sie z.B. in Fürstenwalde nutzen. Für Briesen sind solche Angebote wieder ab Herbst vorgesehen. Die Regionalstelle Erkner bietet in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Schöneiche vorrangig Eng-

Fort-Schritte? (nach dem Lied „In einem kleinen Apfel“ zu singen) 1.

In einer schönen Villa da fühlen sich zu Haus gar viele, viele Rentner, die dort gehn ein und aus.

2.

Sie wirken dort erstaunlich in kreativem Kreis seit diese Villa umgebaut mit Moos, wie jeder weiß.

3.

Die Rentner fiele in Trauer, weil nun nach all den Jahrn die Träume für ihr reges Tun sie bald sich können sparn.

lischkurse und PC-Lehrgänge an, aber auch einen Kurs „Italienisch kochen und essen“. Auch in Beeskow und Eisenhüttenstadt können Sie Kurse aus den genannten Bereichen wählen. Für unseren Standort Eisenhüttenstadt sind darüber hinaus auch Angebote anderer Fachbereiche, z.B. Gesundheit, Kultur und Freizeit, in Vorbereitung. Informieren Sie sich über unsere Angebote: Rufen Sie uns an, klicken Sie auf unsere Internetseite www.vhs-los.de oder schauen Sie einfach in einer der Regionalstellen vorbei. Wir beraten Sie gern!

So erreichen Sie uns: Volkshochschule Oder-Spree Regionalstelle Beeskow Breitscheidstraße 3 03366 20418 Regionalstelle Erkner Neu Zittauer Straße 1 03362 25767 Regionalstelle Eisenhüttenstadt Waldstraße 10 03364 280734 Regionalstelle Fürstenwalde Frankfurter Straße 70 03361 2783

4.

Die Stätte soll zurücke an ihren frühern Herrn die Ruheständler umgesetzt als ob sie Möbel wärn.

8.

Und grade die Juristen die waren, scheint‘s, nicht froh. Doch bekamen sie ein Briefchen, darin kein leeres Stroh.

5.

Da ham sie sich entschlossen für die Stätte einzustehn, und eine war gewählet gradwegs zum Amt zu gehn.

9.

Drin stand, wie ist zu retten das teure Haus geschwind mit allen wicht‘gen Fakten, die sehr von Nutzen sind.

6.

Sie bot dem Amte Stärkung für den Paragraphenwald. Sie hat dazu viel Wissen und meint s‘ könnt helfen bald.

10. Zurück kam nur ein Schreiben der Brief zur Kenntnis sei. Wir Ruheständler sind erbost und das nicht nebenbei.

7.

Doch wurde sie vertröstet, sie soll ‘nen Antrag stelln, damit sie helfen dürfe. Man wird sich dazu stelln.

11. Wir wollen sofort Antwort vom Amte Köpenicks. Wir haben nicht verdienet, dass man uns kommt mit Tricks. Brigitte Lange

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IRRLANDIA – der MitMachPark Zu Pfingsten 2010 öffnen sich in Storkow (Mark) wieder die Tore zu einem der schönsten FamilienFreizeitangebote Brandenburgs, dem MitMachPark IRRLANDIA. Wer mit seinen Kindern, Enkeln, Freunden, der Schulklasse oder Kita einen erlebnisreichen Tag verbringen möchte ist hier genau richtig. Verirren ist kein Versehen, sondern ausdrücklich erwünscht in IRRLANDIA. Und dafür gibt es viele Gelegenheiten, sei es im Türenlabyrinth, im HindernisHeckenlabyrinth, im Barfuß- oder Kräuterlabyrinth oder im Pfählelabyrinth. Großer Beliebtheit erfreut sich auch das Erdlabyrinth – ein Tunnelsystem mit oberirdischen Ausstiegen, Hängebrücken und Baumhaus. Doch damit nicht genug, es wird im Jahr 2010 durch ein Dunkellabyrinth erweitert. In

oder auch Besinnung für kleine und große Leute. Einfache Spielideen wie Riesenseifenblasen, Büchsenwerfen, Klötzerstapeln, Wasserbombenwurfanlagen und Murmelbahnen gehören ebenso dazu wie Hüpfburg, Rollenrutsche, Kleinkinderspielplatz, Wasserspielplatz, Mini-Riesenrad mit Tretantrieb, Kinderkarussell, Luftschaukel und Hochseilgarten. In Planung ist ein Rutschenparadies mit Riesenrutschen. Beliebt für Kindergeburtstage oder Einschulungsfeiern sind die Skihütte, Gaudihütte oder Borkenbude, die aber rechtzeitig reserviert werden sollten. Auch in der Saison 2010 wird es viele zusätzliche Veranstaltungsangebote geben, so zum Beispiel am 5./6. Juni eine Kindertagsfete mit Clown Lulu, ein Wikingerfest, die beliebte Kinderbaustelle, das Mäusefest, Feiern zum Weltkindertag im September und zum Abschluss am 2./3. Oktober das diesem neuen über 50 Meter ver- Kürbis- und Kastanienfest. zweigten Tunnel-Röhrensystem ohne Ausstiege heißt es dann IRRLANDIA – der MitMachPark, Lebbiner Straße 1, 15859 Storkow (Mark), Gewerausdrücklich: Gruseln erwünscht, begebiet Neu Boston, geöffnet 22.05. – 03.10.2010 Taschenlampen erlaubt! täglich 10.00 – 18.00 Uhr, Eintritt: Kinder 2 – 15 JahAb 10. Juli wird es natürlich auch re 4 Euro (incl. einer Freifahrt), Erwachsene 16 – 99 wieder das beliebte 2 ha große Jahre 4 €, Telefon: 033678-41732, weitere Infos und Maislabyrinth mit Stempelsuch- Eintrittspreise siehe www.irrlandia.de aktion und Besucherquiz geben, Anfahrt: welches für viele Brandenburger, Mit dem Auto über die Autobahn A12 Abfahrt StorBerliner und weiter gereiste Gäs- kow oder über die Bundesstraße B 246 te inzwischen zu einem festen Mit der Bahn OE 36 direkt bis Storkow/Mark. Diese Bestandteil ihres Sommer- und Linie verkehrt zwischen: Berlin-Schöneweide - Königs Wusterhausen und Ferienprogramms gehört. Frankfurt (Oder). Vom Bahnhof sind es ca. 20 min Viele weitere Angebote in IRR- Fußweg bis zum Gewerbegebiet Neu-Boston. LANDIA versprechen Spiel, Spaß

Chiropraktik – mit den Händen heilen „Unsere Hände“, sagt Kathleen Roppel, Heilpraktikerin in Fürstenwalde, „sind unsere wichtigsten Hand-Werkzeuge.“ Denn Chiropraktik, ergänzt sie, heiße übersetzt „mit den Händen tun“. Mit den Händen ertaste sie als Heilpraktikerin und Chiropraktikerin zum Beispiel fehlstehende Gelenke und Wirbel, die sie mit Händen und Impulsen wieder in eine bessere Lage bringt. „Durch diese Justierungen wird der Körper wieder in eine bestmögliche Funktion gebracht.“

Sitz der Gelenke und Wirbel zu tun und könnten darum eigentlich auch nicht mit Spritzen oder Medikamenten therapiert werden. „Migräne zum Beispiel hat oft mit falsch stehenden Halswirbeln zu tun. Eine Kopfschmerztablette hilft nur gegen den akuten Schmerz. Um wirklich schmerzfrei zu werden, müssen wir die Ursachen finden. “ Dabei käme der Schmerz im Körper zudem oft auch aus einer Kombination fehlstehender Gelenke oder Wirbel mit seelischen Problemen. „Da nehme ich mir statt Medikamente zu verschreiben für den Patienten Zeit, mit den Händen die körperlichen Schwachstellen und im Gespräch die seelischen Blockaden zu finden.“

Wer seine Schmerzen oder körperlichen Einschränkungen den heilenden Händen von Kathleen Roppel anvertrauen möchte, muss Zeit mitbringen, „weil es eben Zeit kostet, die wirklichen Ursachen einer Erkrankung oder eines Schmerzes festzustellen“. Praxis für Chiropraktik & Akupunktur, August-Bebel-Str. 131 in Fürstenwalde Ein Termin kann telefonisch vereinbart werden Manchmal greift sie dabei auch zu alten asiati- von Montag bis Donnerstag Viele schmerzhafte Symptome schen Heilmethoden wie der Akupunktur. Sie ist in der Zeit von 10 – 17 Uhr. im Körper, erklärt Frau Roppel, bei vielen körperlichen Problemen hilfreich, zum Telefon: 03361 – 73 58 568 LOS hätten nämlich mit falschem Beispiel bei Stoffwechselerkrankungen.

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Sie haben sich als Hobby das Malen ausgesucht, sind gern an der See und würden unter fachlicher Anleitung dort gern einmal an einem Malkurs teilnehmen. Nichts leichter als das. Malen und Zeichnen nach der Natur und in der Natur ist für jeden künstlerisch Interessierten immer wieder sehr reizvoll und eine Herausforderung. Abseits von Bettenburgen, überfüllten Promenaden und Shoppingmeilen liegt im Norden Rügens auf der Halbinsel Wittow der kleine Fischerort Breege, eingebettet zwischen Bodden und Meer. Die Küstenlandschaft, die Kapitänshäuser und der Hafen am Boddengewässer bieten viel Reizvolles. Nicht weit davon liegen Kap Arkona und das kleine Fischerdörfchen Vitt und vom Breeger Hafen aus ist die Insel

Malkurs auf Rügen

wird jeder Teilnehmer beraten und vorhandene Arbeiten können mitgebracht werden. Es wird aber auch auf Motivsuche gegangen und Ausflüge ergänzen das Programm. Beim Zeichnen in der freien Natur werden beim Skizzieren die Prinzipien der Bildgestaltung vermittelt, die Wirkung von Licht und Schatten und von Kontrasten sowie die Gesetzmäßigkeiten der Perspektive. Es gibt Einführung in die verschiedenen Maltechniken, die ausprobiert werden können, so dass jeder für sich das richtige Material und die entsprechende Maltechnik finden kann.

Hiddensee bequem mit dem Schiff zu erreichen. In dieser Umgebung findet vom 26. August bis 3. September 2010 wieder ein Rügen IntensivMalkurs in Aquarell, Acryl, Tempera und Zeichnen für Anfänger wie Fortgeschrittene statt. Entsprechend seiner individuellen Fähigkeiten

Wer Lust auf diese Rügen-Malreise bekommen hat, meldet sich bitte zwecks näherer Informationen bei Diplom-Maler und Grafiker Jürgen Melzer, Telefon 03377/300 360.

Paten-Oma

Eine Oma (oder ein Opa) für alle Fälle Von Ingeborg Spittler Wenn junge Leute umziehen müssen, weil sie im Heimatort keine Arbeit bekommen, bedeutet das häufig, dass sie erst einmal völlig auf sich allein gestellt sind. In einer Familie mit kleinen Kindern zum Beispiel kann plötzlich niemand mehr einspringen, wenn eins der Kinder krank wird oder die „Alleinerziehende“ länger arbeiten muss. Früher gehörten Oma und Opa zur Familie. Sie wohnten mit den Kindern unter einem Dach oder im gleichen Ort. Sie beaufsichtigten die Enkel, wenn die Eltern keine Zeit hatten. Es gibt viele Senioren/innen, die rüstig genug sind, eine ehrenamtliche Aufgabe zu über-nehmen. Sie stehen mit beiden Beinen im Leben und nehmen aktiv Anteil. Viele von ihnen beschäftigen sich mit dem Internet, fotografieren, wandern oder lesen gern. Manchmal ergibt sich in der Nachbarschaft die Möglichkeit, ein oder zweimal in der Woche ein Kind für mehrere Stunden zu betreuen. Und immer mehr Bürger- und Seniorenbüros

vermitteln Paten-Omas und -Opas. Eine gute Bekannte, die seit einem Jahr nicht mehr berufstätig ist, ging kürzlich zu einem dieser Bürgerbüros und bat um die Vermittlung einer Familie, die eine Paten-Oma sucht. Jetzt erzählte sie mir ganz begeistert, dass sie nun zweimal wöchentlich ein fünfjähriges Mädchen und einen siebenjährigen Jungen für einige Stunden betreut. „Als Erstes wurde ein Kontakt zur Familie hergestellt und wir trafen uns ganz zwanglos. Die Eltern luden mich zum Kaffee ein und ich lernte auch die beiden Kinder kennen“, berichtete sie mir. Obwohl die Kinder sie gleich mochten und Oma Helga mit in ihr Kinderzimmer nahmen, um ihr das Spielzeug

und die Bücher zu zeigen, wurde noch ein zweiter Termin vereinbart. Auch die Eltern, das spürte sie, vertrauten ihr und „die Chemie zwischen der Paten-Oma, den Eltern und den Kindern stimmte“, wie man so sagt. Die Eltern sind voll berufstätig und froh, dass sie eine nette Ersatzoma für die Kinder gefunden haben. Und Helga ist richtig aufgelebt. Regelmäßig erzählt sie mir, was sie mit Luisa und Leon unternommen hat. „Weißt Du, ich kann mir ja meine Zeit einteilen, weil ich keine anderen Verpflichtungen habe. Darum kann ich mich auch danach richten, wann die Familie mich braucht. Manchmal fahre ich auch dreimal in der Woche zu den Kindern. Wenn die Eltern nicht pünktlich nach Hause kommen, dann rufen sie mich an und ich bleibe auch mal etwas länger“, erklärt sie mir. „Ich freue mich richtig auf diese Tage. Natürlich gibt es auch mal Probleme, aber bisher konnten wir das immer in guter Übereinstimmung klären.“ Offensichtlich ist mit dieser Lösung beiden Seiten geholfen. Helga hat eine interessante Aufgabe übernommen und das Elternpaar ist froh, dass ihre Kinder gut betreut werden und sie sich auf Helga verlassen können.

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Leben ohne Schmerzen Praxis für Chiropraktik und Akupunktur Kathleen Roppel Heilpraktikerin August-Bebel-Straße 131 15517 Fürstenwalde Terminvereinbarung Mo-Do 10-17 Uhr

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Tierpark Berlin:

Tierischer Nachwuchs freut sich auf Besuch Auf den 160 ha Landschaftszoo ist stets was Neues zu entdecken. Gerade die Monate Juni und Juli laden mit viel tierischem Nachwuchs zur Entdeckerreise in den Tierpark. Hier kann man in die fantastische Tierwelt abtauchen und in der Kulisse eines Landschaftsgartens Tiere und Natur bestaunen. Gerade der kleine Elefant „Dimas“, der im März mit 134 Kilo geboren wurde, dürfte der Größte der Kleinen sein. „Dimas“ ist der 16. im Tierpark seit 1998 geborene Elefant. Das asiatische Elefantenbaby hatte zur Geburt eine Höhe von bereits 94 cm. Auf der Außenanlage erkundet der kleine Dickhäuter die Welt und spielt bereits mit seinen Halbgeschwistern.

Foto: Klaus Rudloff

Foto: Silke Wenk

Nicht weit von „Dimas“ sind in den letzten Wochen Waldhundbabies zur Welt gekommen. Die Waldhund-Vierlinge – zwei Mädchen und zwei Jungen – erinnern an kurzohrige Dackel. Waldhunde bewohnen die Wälder des nördlichen Südamerika und sind dort durch das Schwinden des Lebensraumes sehr selten geworden.

Foto: Klaus Rudloff

Doppelten Nachwuchs gab es bei den Dromedaren im Tierpark. Gleich zwei Fohlen sind auf der Freianlage im Tierpark zu bewundern. Beide Jungtiere werden gut von ihren Müttern umsorgt und die kleinen Geschwister tollen auf der größten Tieranlage der Welt eifrig rum.

Zu vermelden hat der Tierpark auch Bärennachwuchs. Ein männlicher Schwarzbär oder auch Baribal genannt ist im Bärenschaufenster unterwegs. Der kleine Baribal hat den Namen „Fargo“ bekommen und hat eine prominente Patin. Renate Künast, die Vorsitzende der Bundestagsfraktion der Grünen übernahm die Patenschaft und wurde gleichzeitig als 1.400. Mitglied im Förderverein von Tierpark Berlin und Zoo Berlin e. V. begrüßt. Mit ihrem Engagement für die Hauptstadtzoos möchte Renate Künast auch für die Artenschutzarbeit von Tierpark Berlin und Zoo Berlin werben. „Der Schutz der Arten ist eine der zentralen Fragen für die Natur. Zoo und Tierpark Berlin machen das erfahrbar. Ich freue mich deswegen sehr, die Patenschaft für einen Schwarzbären zu übernehmen. Mal ehrlich: in Wahrheit bin ich schon ganz aufgeregt.“, so Renate Künast, die sich auf den kleinen Bären sehr gefreut hat. „Ich bin Renate Künast für ihr Engagement besonders dankbar, da sie damit im internationalen Jahr der biologischen Vielfalt die Bedeutung von Zoos im Allgemeinen und ganz konkret die von Zoo und Tierpark in der Metropole Berlin herausstellt. Genau dieses lokale Engagement, diese Verantwortung benötigt die faszinierende Welt der Tiere.“, so Thomas Ziolko, Vorsitzender der Fördergemeinschaft von Tierpark Berlin und Zoo Berlin.

Foto: Carlos Frey

Unterstützt wird der Tierpark Berlin in seiner Arbeit ganz wesentlich von den Freunden der Hauptstadtzoos. Weitere Informationen: Fördergemeinschaft von Tierpark Berlin und Zoo Berlin e.V. – Am Tierpark 125 – 10319 Berlin Tel. 51 53 14 07 – Email: info@freunde-hauptstadtzoos.de www.freunde-hauptstadtzoos.de Spendenkonto: Commerzbank, Kto: 912 900 800 – BLZ: 120 400 00 Spendenhotline: 090 01 00 05 76 (Mit einem Anruf spenden Sie 5 Euro!)

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Glück Wer ist glücklicher, junge Leute oder ältere? Junge Leute? Falsch! Eine Langzeitstudie amerikanischer Wissenschaftler mit fast 30.000 Teilnehmern über mehrere Jahre kommt zu erstaunlichen Ergebnissen. Menschen werden erst im Alter wirklich glücklich und sie werden sogar mit zunehmendem Alter immer glücklicher. „So ganz überraschend“, sagt Elaine Wethington an der Universität in

Mögen Sie auch gern Lavendelduft? Ich ja, sehr gern, vor allem wenn ich meinen Kleiderschrank aufmache, denn bekanntlich soll ja Lavendel gut gegen Motten sein. Diese nützliche Eigenschaft - verbunden mit dem für mich sehr angenehmen Duft - brachte mich auf die Idee doch einmal ein bisschen nachzuforschen nach diesem Kraut. Und dabei erfuhr ich allerhand Wissenswertes, was ich gern weitergeben möchte. Also, Lavendel lässt sich gut trocknen und die Blüten behalten auch dann ihre Farbe. Kopfüber in Bündeln an einem trockenen, luftigen Or t aufhängen, danach kann man sie in Gläsern aufbewahren Zeichnung: Die zar ten Jürgen Melzer Triebspitzen werden das ganze Sommerhalbjahr über gepflückt. Zum Trocknen schneidet man die Stängel am besten kurz

New York, „ist das wachsende Glücksgefühl mit steigendem Alter nun allerdings doch nicht“. Es sei eben so, dass sich junge Leute ständig getrieben fühlten. „Immer sollen sie sich und anderen etwas beweisen, müssen erfolgreich sein, stehen im Wettbewerb mit anderen, sind also unter Druck.“ Und ständig würden sie deshalb Dinge tun, die am Ende zu nichts führen. Entspannung, Gelassenheit, Ausgeglichenheit wachsen mit dem nachlassenden Erfolgsdruck. „Je älter die Menschen werden, umso zufriedener sind sie mit dem, was sie erreicht haben“, sagt die Wissenschaftlerin. Ab dem 40. Lebensjahr, so hat sie ermittelt, wachse die Zufriedenheit alle 10 Jahre um etwa 5%. LOS

Liebeserklärung an meine Bücher Von Käthe Seelig

Da steh’n sie nun ringsum in den Regalen, mir und der Welt den Rücken zugewandt und doch hab’ ich zu tausend Malen, nahm ich sie öffnend nur zur Hand, in langen Lebensjahren das große Glück erfahren, dass Bücher Freunde sind, die Wahrheit nicht verschweigen und Schönheit ihnen eigen, im Reich der Poesie mit sehr viel Herz bei kleiner Müh’ uns „hinter’m Rücken“ still erschließen was als Geheimnis zu genießen und doch mit Leben prall gefüllt als menschlich für uns Menschen gilt.

Lavendel

der Pflanze trocken und mager, möglichst auch etwas kalkhaltig sein. Je sonniger der Standort, Von Jutta Melzer desto besser entwickelt sich Lavendel und desto reicher blüht vor der Blüte ab und hängt sie gebündelt auf. Der er. „Er gedeiht nur gut mit verrotdabei verströmte angenehme Geruch im Wäsche- tetem Kompost“, erfahr ich von schrank vertreibt dort die Motten und anderes einem versierten Gartenfreund. Ungeziefer, sowie Fliegen in den Wohnräumen. Ist doch toll? Man kann auch Lavendelblüten oder Zur besseren Verdauung wird ganze Zweige mit Blüten in Leinen- oder Baum- Lavendel gern an verschiedene wollsäckchen stecken und zwischen die Wäsche Speisen zugefügt. „aber Achtung, legen. Lavendel sparsam verwenden, Woher kommt nun dieses Duftkraut? Der „echte“ weil sein kräftiges Aroma schnell Lavendel stammt aus dem Mittelmeergebiet, hat alles andere überdeckt und durch sich aber bei uns seit langem akklimatisiert und Erhitzen wird das noch verstärkt, ist seit der Antike als Duftstoff und Aromatikum verrät mir ein Küchenchef. Zu für Speisen und Heilmittel bekannt. „Ein richtiges Lammgerichten und kräftigen Allerweltskraut!“, finde ich. Gemüsespeisen wie Ratatouille geeignet, weniger in KräuterbutDer mehrjährige Halbstrauch von bis zu 60 cm Höhe ter, was viele aber wohl gerne tun. bildet reich verzweigte Büsche mit hellblauen oder Kenner loben Lavendel als den violetten angenehm würzig duftenden, blassblauen Clou eines in Speck und Rotwein Blüten und steht in manchem Garten. Er blüht von geschmorten Hasenbratens. Die Juli bis September. Die Blätter duften, wenn man jungen Blattspitzen zum Würzen sie zwischen den Fingern reibt, angenehm würzig von Soßen, Eintöpfen und Fisch und schmecken herb und leicht bitter. mitkochen. Sie schmecken ein Die Pflanze kommt an sonnigen Hängen und in bisschen herb-bitter. Parks wild vor. Im Garten verlangt sie leichtere, Neben ihrem Duftzweck sind durchlässige, kalkreiche Böden in geschützter die Blüten auch gut für Tees und Lage in der Sonne. Wegen der weit in den Boden Kräutergeist. Wussten Sie das? reichenden Pfahlwurzel sollte das Erdreich locker, Probieren Sie es doch einfach tiefgründig und gemäß der mediterranen Herkunft einmal aus. Viel Spaß dabei!

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Tradition, Kunst und handwerkliches Können Seniorenzeitung sprach mit Christian Jadyschke, Chef des Rattan-Möbel-Hauses in Waltersdorf Eine besondere Attraktion im Gewerbegebiet Waltersdorf an der A 113 ist das Rattan-Möbel-Haus. Auf 1000 m² Ausstellungsfläche wird der interessierten Kundschaft südländisches Wohnambiente mit hochwertigen Möbeln und Accessoires aus Rattan und anderen Naturmaterialien vorgestellt. Christian Jadyschke, Chef des Unternehmens, nahm sich Zeit und führte uns durch sein Reich. Seniorenzeitung: Alle Ausstellungsstücke in Ihren Verkaufshallen zeugen von Begabung und handwerklichem Können. Seit wann schlägt das Herz der Korbmacherdynastie Jadyschke für den Werkstoff Rattan?

mus rotang, ist eine lianienartige Pflanze des tropischen Regenwaldes. Das schnell nachwachsende Stangengewächs wird bis 100 m lang und gehört somit zu den längsten Landpflanzen der Erde. Es ist im Gegensatz zum Bambus nicht hohl, sondern massiv und deshalb besonders stabil, aber trotzdem leicht. Seniorenzeitung: Also muss für die Herstellung Ihrer Möbel kein Baum des tropischen Regenwaldes „sein Leben lassen“? Christian Jadyschke: Absolut nicht. Rattan wird heute meist auf Plantagen gewonnen und je nach Stärke nach 5-7 Jahren geerntet. Es regeneriert sich selbst aus seinem Wurzelstock. Dagegen können europäische Laubhölzer wie Buche erst nach 120 bis 130 Jahren oder Eiche nach 160 Jahren Wachstum genutzt werden. So tragen wir auch dem gewachsenen Umweltbewusstsein unserer Kunden Rechnung. Seniorenzeitung: Viele Käufer scheuen den etwas höheren Preis von Rattan-Möbeln. Christian Jadyschke: Grundsätzlich: Jedes Rattan-Möbelstück ist ein Unikat. Kunst und Handwerk Christian Jadyschke: Unsere als ideale Synthese kann niemals Fließband- oder Familientradition reicht bis ins Massenproduktion sein. Jedes Stück unserer KolJahr 1947. Damals begründete lektion ist vom Beginn bis zur Fertigstellung Handmein Vater Heinrich Jadyschke unseren Familienbetrieb. Der Tradition folgend erlernte ich das Korbmacherhandwerk, erwarb den Meisterbrief und führe unser Unternehmen seit 1976. Bis in die neunziger Jahre wurden alle unsere Erzeugnisse in eigener Werkstatt hergestellt. Da die Nachfrage immer größer wurde, arbeiten wir heute mit renommierten Firmen aus Italien, Dänemark und Deutschland zusammen. Seniorenzeitung: Was ist Rattan eigentlich? Christian Jadyschke: Rattan, mit botanischem Namen Cala-

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arbeit. Die Qualität unserer Möbel wird durch sorgfältige Fertigung auf höchstem Verarbeitungsniveau und ständige Kontrolle garantiert. Damit erreichen wir eine langjährige Haltbarkeit. Sie kaufen bei uns Natur und keinen Kunststoff. Und wie Sie sich überzeugen konnten – das PreisLeistungs-Verhältnis stimmt. Seniorenzeitung: Lassen Sie uns bitte zum Abschluss unseres Gesprächs einen Blick auf Ihr Sortiment werfen. Wozu passt Rattan, und in welchen Wohnbereichen wird es verwendet? Christian Jadyschke: Sie können sich bei uns von der Produktvielfalt des Rattan-Materials überzeugen. Unser Sortiment umfasst nicht nur Sitzgruppen und Komplettzimmer, sondern auch Einzelstücke, die genau nach dem Wunsch unserer Kunden angefertigt werden können. Ob Schlaf-, Wohn- oder Essbereich, unsere Möbel bestechen durch Kombinierbarkeit und Vielfalt. Aber sie sind auch ideale Ergänzungsmöbel für jede Wohnlandschaft, ob es die Ottomane für den Wintergarten oder die passendende Vitrine im Wohnzimmer ist. Wir haben sogar schon die komplette Einrichtung für ein Altenheim oder Hotel übernommen. Lassen Sie sich von unserem Team beweisen, dass auch Ihr spezieller Rattanwunsch K.H. bezahlbar zu erfüllen ist.


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Veranstaltungen 11. Kunstmarkt 20.06.2010, 13:00h - 18:00h Bildende Künstlerinnen und Künstler aus dem Kulturraum Berlin-Brandenburg bzw. den angrenzenden Landkreisen präsentieren und verkaufen ihre Arbeiten. Veranstaltungsort: Brecht-Weigel-Haus Bertolt-Brecht-Straße 30 15377 Buckow Preise: 3,00 Euro pro Person, 2,00 Euro ermäßigt

700-Jahr-Feier Steinsdorf

15890 Eisenhüttenstadt Preise: 2,60 Euro plus Materialkosten

Die magische Brücke - Internationaler Gala-Abend mit Musik und Tanz 13.06.2010, 19:00h - 21:30h Die vom Kulturamt des Landkreises OderSpree geförderte internationale Gala-Show bietet die im Landkreis Oder-Spree seltene Gelegenheit, Musik und Tanz aus Deutschland, Schottland, USA, Italien, Russland, Indien, Arabien, Israel, Persien (Iran) und Aserbaidschan in einem einzigen bunten Programm zu erleben. Mitwirkende sind verschiedene Solisten, die Klezmer-Band Harry‘s Freilach, das aserbaidschanische Ensemble Balaban, ein russischer Teufelsgeiger, exotische Tänzerinnen und junge Nachwuchstalente. Veranstaltungsort: Burg Storkow/Mark Schloßstr. 6 15859 Storkow (Mark) Preise: Die Karten kosten 13 EUR im Vorverkauf, 15 EUR an der Abendkasse und 10 EUR ermäßigt für Kinder (bis 13 Jahre), Rentner und Schwerbeschädigte.

02.07.2010 - 04.07.2010 Freitag, 02.07. 20.00 Uhr Disco für die Jugend und Junggebliebene Samstag, 03.07. 13.00 Uhr Historischer Festumzug 15.00 - 19.00 Uhr Blasmusik, Kinderfest, Spaßolympiade, Auftritte von Volkskunstgruppen der Region 20.00 Uhr Steinsdorfball mit Liveband, Showeinlagen, es spielen „Lausitzer Spitzbuben“ Sonntag, 04.07. 10.00 Uhr Festgottesdienst in der Kirche von Steinsdorf Bad Freienwalder 11.00 Uhr Frühschoppen auf dem Festplatz mit Wildschweinbraten aus dem Backofen Mitternachtskonzert Veranstaltungsort: 18.06.2010 Gaststätte Liem Das Jugendorchester Bad Freienwalde Schulstraße 11 lädt herzlich ein. Freuen sie sich auf ein 15898 Neuzelle abwechslungsreiches, stimmungsvolles Konzert auf dem Gelände der alten Köhlerei Trödelmarkt in Bad Freienwalde in der Sonnenburger Straße. Einlass: 20:00 Uhr 24.04.2010 - 23.10.2010, Vorprogramm: 20:30 Uhr 09:00h - 15:00h Konzertbeginn: 21:30 Uhr immer Samstag Veranstaltungsort: 26.06.2010, Alte Köhlerei 24.07.2010, Sonnenburger Straße 3b Veranstaltungsort: 16259 Bad Freienwalde Marktplatz Preise: Karl-Marx-Straße Erwachsene 10,00 Euro 16259 Bad Freienwalde Schüler, Studenten 5,00 Euro zzgl. 0,50 Vorverkaufsgebühr KeramikKreativWerkstatt Keramikwerkstatt mit der Töpferin Carla Seher ganzjährig montags / immer 18:00 Uhr Veranstaltungsort: Club Marchwitza Diehloer Berge 6

Berlin-Brandenburgisches Sinfonieorchester e.V. 27.06.2010 „Berühmte Ballettmusiken“

In diesem Konzert werden unter anderem die Ballettsuiten „Coppélia“ von Delibes und „Schwanensee“ von Tschaikowski zu hören sein. Ein Höhepunkt des Nachmittags wird sicherlich das Violinkonzert von Ludwig van Beethoven werden. Einlass: 14.00 Uhr Beginn: 15.00 Uhr Veranstaltungsort: Theater am See Seestraße 22 15526 Bad Saarow Preise: 14,00 Euro zzgl. VVk 16,00 Euro Abendkasse

Hofkonzert: „Chansons á la Carte“ in Neulewin 17.07.2010 Streifzug durch die Welt des Chansons von 1925 bis heute von F. Hollaender bis G. Kreissler mit Arnold Krohne und Marian Lux. Beginn: 15:00 Uhr Einlass: 14:00 Uhr Veranstaltungsort: Hof Nolting Neulewin 16 16259 Neulewin Preise: 10,00 Euro

Oper Oder/Spree 22.07.2010 - 08.08.2010 Die sommerlichen Opernaufführungen im spätgotischen Kreuzgang des Klosters Neuzelle gehören seit vielen Jahren zu den Höhepunkten des Brandenburger Kulturjahres. Veranstaltungsort: Kloster Neuzelle Frankfurter Straße 34 15898 Neuzelle Preise: 20 Euro/ ermäßigt: 14-16 Euro

Spritzig swingender Bigbandsound von Duke Ellington bis Glen Miller 19.06.2010, 20:00h BigBand-Abend mit Joe´s Bigbang aus Fürstenwalde -Veranstaltung der SteleBurgen Beeskow, Storkow, Friedland Veranstaltungsort: Burg Storkow Schloßstraße 6

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15859 Storkow (Mark) Preise: 8,00 Euro pro Person

Lämmerfest und Landpartie 13.06.2010, 11:00h Landpartie und Lämmerfest - das erste Mal an einem Tag. Mit Traktortour, Naturwanderung mit Werner Weiß, Lämmer und Schäfchen zum Ansehen und Streicheln, Livemusik aus Folk und Rock, ländliche Spezialitäten aus der Region, Bio Fleisch und Gemüse aus der Region, Brot aus dem Backofen Veranstaltungsort: Ökospeicher Am Gutshof 1 15326 Lebus OT Wulkow

14. Köhlerfest in Bad Freienwalde 20.06.2010, 13:00h - 17:00h Veranstaltungsort: Alte Köhlerei Sonnenburger Straße 3c 16259 Bad Freienwalde

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Preise: Über eine Spende für die Weiterführung unserer Brunnenfeste würden wir uns sehr freuen.

Backofen-und Brückenfest 11.07.2010, 12:00h - 17:00h Das Forsthaus an der Spree und das Gasthaus Rehhagen laden zum traditionellen Brücken-und Backofenfest mit Brot und Kuchen aus dem Steinbackofen, Jagtbläsern, Informations-und Aktionsständen und Kahnfahrten auf der Spree ein. Veranstaltungsort: Forsthaus an der Spree Am Bunten Schütz 3 15518 Briesen (Mark)

Neptunfest in Niewisch 23.07.2010 - 25.07.2010, 17:00h Der Ortsteil Niewisch führt sein Dorffest und das Neptunfest gemeinsam mit dem Campingplatz und dem Gasthaus Schwielochsee durch

13. Brunnenfest im Kurviertel in Bad Freienwalde 27.06.2010, 14:00h - 17:00h Vor 325 Jahren besuchte der Große Kurfürst zum ersten Male Freienwalde, da er von der wohltuenden Wirkung des Quellwassers von seinem Leibarzt gehört hatte. Erneut geruht er, einen vergnüglichen Nachmittag zu verbringen. Begleitet wird der Große Kurfürst von der Brunnenköni- Veranstaltungsort: gin, der kurfürstlichen Leibgarde und dem Gasthaus Schwielochsee prächtigen Hofstaat. Niewisch 27 15848 Friedland OT Niewisch

Sommersingen der Storkower Singgemeinschaft 04.07.2010, 15:00h Chorveranstaltung mit befreundeten Chören Veranstaltungsort: Burg Storkow Schloßstraße 6 Freut Euch auf das Jugendorchester Bad 15859 Storkow (Mark) Freienwalde, das Barockensemble „Con- Preise: Eintritt frei! tretemps“, Pantomime „Das Weiße Theater“ und vieles andere mehr. Am Postschalter Veranstaltungsort: AHG Fachklinik und Moorbad Bad Freien- „Na, wird man denn hier endlich bedient?“ walde „Hier wird überhaupt nicht bedient, Gesundbrunnenstraße 33 hier wird abgefertigt!“ 16259 Bad Freienwalde

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Die Neue „Die Seniorenzeitung des Landkreises Oder-Spree“

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– Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit

Schutz ist ein absolut individuelles Bedürfnis „Wenn einer 50 geworden ist oder älter“, sagt Martin Grossmann, der selbst erst junge 27 ist, „dann hat er natürlich mit seiner Lebenserfahrung eine ganz andere Sicht der Dinge. Er ist viel abgeklärter, aber er weiß vor allem auch, was alles im Leben so kommen kann. Und vieles davon unerwartet.“ Martin Grossmann ist Mitarbeiter der Debeka und ich hatte ihn gefragt, worüber er sich mit Älteren unterhält, wenn er mit ihnen über die Mitgliedschaft in einem Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit spricht. „Junge Leute“, sagt er, „planen ihr Leben. Eine Familie, das Haus oder die Wohnung, ihre berufliche Karriere, die Sicherheit der Kinder. Ältere wollen vor allem den Jüngeren nicht zur Last fallen, wenn ihnen selbst plötzlich etwas geschieht, womit sie auf die Hilfe anderer angewiesen sind.“ Und sie wüssten natürlich zum Beispiel, dass ein Platz in einer Pflegeeinrichtung viel teurer ist, als durch die gesetzliche Pflegeversicherung abgedeckt. „Da kann der Schutz durch die Vereinsmitgliedschaft bei der Debeka hilfreich

sein.“ Genauso, wie bei dem ganz sensiblen Thema des eigenen Sterbefalls. „Eigentlich wollen wir darüber ja gar nicht nachdenken oder zumindest noch nicht. Aber andererseits wissen wir, was eine Beerdigung kostet. Und darum sprechen mich Ältere eben doch auch ganz oft auf das Sterbegeld an. Sie wollen nicht, dass mit ihrer Beerdigung Kosten auf die Kinder zukommen.“ Was an Schutz und Sicherheit tatsächlich erforderlich sei, antwortet mir Martin Grossmann, dafür gebe es keine für alle gültigen objektiven Kriterien. „Schutz ist ein absolut individuelles Bedürfnis.“ Er schließe darum mit Interessenten auch nie gleich in einem ersten Gespräch Vereinbarungen ab. „Wenn ich mich über Sicherheit und Schutz unterhalte und dabei die Debeka und ihre Möglichkeiten vorstelle, müssen meine Gesprächspartner anschließend in Ruhe darüber nachdenken können, was sie selbst brauchen und was sie selbst wollen, denn natürlich ist ja wie bei klassischen Versicherungen letztlich auch die Mitgliedschaft

Martin Grossmann Mitarbeiter der Debeka

im Debeka-Versicherungsverein mit regelmäßigen Beiträgen verbunden.“ Martin Grossmann lacht, als ich ihn frage, ob diese Offenheit nicht mit seinen eigenen Provisions-Interessen kollidiert. „Nein“, sagt er, „ich bin bei der Debeka mit einem auskömmlichen Grundgehalt angestellt und das ist wirklich gut so. Ich möchte nämlich über ehrliche Sorgen reden und nicht anfangen mit übertriebener Schwarzmalerei. Ich möchte über Schutz reden, den Schutzgedanken aber nicht unnötig übertreiben. Und ich will möglichen Debeka-Mitgliedern morgen noch in die Augen sehen.“ LOS / Das Gespräch führte Detlef Schlüpen



Seniorenzeitung Oder und Spree 02/2010