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Dahme und Spree s

che sönli r e p Ihr plar Exem

Ausgabe

Seniorenmagazin

2/2011

für die Städte und Gemeinden des Landkreises Dahme-Spreewald

4. Jahrgang

ch die u E t Mach ntertan U Erde weiße r e d t is Was g ta Sonn g ins Umzu nheim re Senio


Ihre Buchhandlung empfiehlt in

GROSSDRUCK

Michael Frayn

Dora Heldt

Wilhelm Genazino

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„Das Spionagespiel“

„Tante Inge haut ab“

„Die Liebesblödigkeit“

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Auf der Suche nach der verlorenen Kindheit.

Die Frau am Ende des Bahnsteigs trug einen roten Hut und sah aus wie Tante Inge. Nur dass die nie Hüte und nur im äußersten Notfall ihr Gepäck tragen würde.

Erwartet irgend jemand, daß ich nur einen von beiden, Vater oder Mutter liebe? Aber darf ich dann nicht auch zwei Frauen lieben, Sandra und Judith? So fragt sich der nicht mehr ganz junge Erzähler und gerät in eine echte Krise...

»Ja, Edith, es muss einmal gesagt werden nach all den Lobeshymnen: Als Mutter warst du eine Katastrophe.«

»Eine hochdramatische Lebens und Überlebensgeschichte, und Frayn entwickelt und inszeniert sie mit der gelassenen, unangestrengten Souveränität eines Meisterspielers.« Urs Jenny im ‚Spiegel’ »Ein großartiges Buch, das ich Ihnen sehr ans Herz legen möchte.« Elke Heidenreich in ‚Lesen!’

»Ein charmanter und witziger Roman über Familie, Freundschaft, das Älterwerden, das Jungbleiben und über die Liebe und ihre verrückten Eigenheiten.« denglers-buchkritik.de

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»Ein Meisterstück ironischer Erzählkunst.« Brigitte

Eine Familienfeier gerät zur Generalabrechnung eigenwillig und wunderbar erzählt.

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Ein Dorf putzt sich

Editorial

Man mag es kaum glauben, wie schnell plötzlich alles geht. Als überzeugter Atomkraft-Gegner habe ich jahrelang mit anderen in Menschenschlangen gestanden. Mit anderen zusammen bin ich älter geworden, pragmatischer, zugegeben auch enttäuschter – und habe an einen Wechsel in der Energiepolitik kaum noch geglaubt. Tschernobyl? War angeblich nur ein – in modernen Kernkraftwerken – überhaupt nicht denkbarer Einzelfall. Eigentlich sogar nur ein kleiner Unfall, nichts Ernstes. Aber nun Japan. Mit solcher Wucht, geradezu elementarster Gewalt meldet sich die Natur zu Wort, dass niemand sich mehr traut abzustreiten, dass wir eben nicht alles beherrschen, was als unproblematisch und kontrollierbar behauptet wurde. Vielleicht irre ich mich ja. Aber eigentlich möchte ich glauben, dass die in Deutschlands Politik einsetzende Distanz gegenüber Kernkraft und ihren Betreibern ehrlich gemeint und nicht ausschließlich wahltaktisch motiviert war. Das werden wir in den nächsten Monaten sehen. Was wir allerdings bereits in genau diesen Tagen gesehen haben und was mich beinahe euphorisch gemacht hat in der Freude: es waren wieder so unglaublich viele junge Leute bei den Protestveranstaltungen auf den Straßen und haben uns Älteren gezeigt, dass sie ganz und gar nicht uninteressiert sind oder unpolitisch. Wenn es um ihre Interessen geht, wenn sie mit Blick auf ihre Zukunft Ziele formulieren, an die sie glauben, dann sind sie da, dann kriegen sie den A... hoch – und machen einem selbst noch einmal ganz neuen Mut. Ach, ja: und dann werfen sie alteingesessene, saturierte Politiker mal eben so ganz nebenbei aus ihren Pöstchen. Als einer, der selbst aktiv Politik betreibt, möchte man sagen: wenn sie jetzt noch da konstruktiv mitmachen würden, wo die kleinen und großen politischen Fragen letztlich entschieden werden... Aber da haben wir in den so genannten etablierten Parteien ihnen ja auch kaum spannende Projekte an zu bieten. Also wollen wir doch fröhlich sein in der Erkenntnis: auch diese Jugend wird – wie wir damals – ihren eigenen Weg gehen. Und dabei dürfen wir uns ruhig ein kleines bisschen auf die Schulter klopfen, weil wir ja wie es scheint nicht alles falsch gemacht haben. Ihr Detlef Schlüpen

Unter diesem Motto rief der neu gegründete Verein Pro Goßmar 2010 e.V. jetzt alle Einwohner von Goßmar auf, um sich am ersten gemeinsamen Frühjahrsputz zu beteiligen. Dem Aufruf folgten rund 35 Goßmarer, um mit Harke, Spaten und Hacke bewaffnet das Dorf aus dem Winterschlaf zu wecken. Schwerpunkte des Frühjahrsputzes waren die Reinigung des Dorfplatzes und die Säuberung des Spielplatzes. Unterstützt wurden die Arbeiten durch den Einsatz schwerer Technik und auch die Feuerwehr war einbezogen. Der

Vorsitzende des Vereins, Peter Noack bezeichnete den Einsatz als ersten großen Erfolg für die Gemeinschaft im Ort. Weitere gemeinsame Einsätze sind für dieses Jahr in Planung. / LDS

Täglich offene Tür für Gäste Rechtzeitig zum Frühling erweitert die Tourist- und Stadtinformation in Königs Wusterhausen wieder ihre Öffnungszeiten. Ab dem 1. April sind die auskunftsfreudigen Damen nun auch sonntags von 9 bis 13 Uhr für die Gäste da, auch über die Osterfeiertage. Die Infostelle am Bahnhof bietet neben umfangreichen touristischen Informationen auch Wander-, Rad- und Wasserkarten für die Region. Der Gast erhält Fahrplanauskünfte und Fahrscheine für den gesamten Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg. Weitere Angebote sind

die Zimmervermittlung sowie der Verkauf von Veranstaltungstickets und Angelscheinen. An den Werktagen ist die Touristinformation von 6.30 Uhr bis 18 Uhr geöffnet und samstags ebenfalls von 9 bis 13 Uhr. / LDS

Im OLDTIMER vorbei an alten Kirchen Classic trifft Klassik - unter diesem Motto kündigte der Förderkreis Alte Kirchen Berlin–Brandenburg e.V. die 1. Dorfkirchen Oldtimer Rallye in Luckau an. Die Tour mit rund 50 Fahrzeugen führt unter anderem durch die Städte Luckau und Finsterwalde, sowie durch mehrere kleine Dörfer in den Landkreisen Dahme-Spreewald, Elbe-Elster und Teltow-Fläming. Die 1. Dorfkirchen Oldtimer Rallye ist eine zweitägige Zuverlässigkeits- und Gleichmäßigkeitsfahrt. Veranstalter ist neben dem Förderkreis

Alte Kirchen Berlin-Brandenburg der Automobilclub von Deutschland e.V. (AvD). Am 10. September wartet auf die 50 Fahrer in Luckau ein Rundkurs, auf dem eine Gleichmäßigkeitsprüfung zu absolvieren ist. Für Besucher, Anwohner der Stadt und Oldtimer Fans eine tolle Gelegenheit, sich die Classicer aus vergangener Zeit anzuschauen. Weitere Informationen finden Sie unter: www.dorfkirchen-rallye. de /LDS


Dahme-Spree SeniorenMAGAZIN

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Jungs lernen

Herz für ältere Menschen entdecken Am Girls’Day und Boys’Day haben Jugendliche die Möglichkeit, sich fernab von Rollenklischees beruflich zu orientieren. Während Mädchen in technische, naturwissenschaftliche oder handwerkliche Berufe schnuppern und sich mit Frauen in Führungspositionen austauschen, besuchen Jungen Arbeitsplätze, die überwiegend mit Frauen besetzt sind, wie in den Bereichen Erziehung, Soziales und Pflege. Der ASB-Regionalverband beteiligt sich am 14. April erstmals am Boys'Day und lädt Jungen und junge Männer dazu ein, ihr Herz für ältere Menschen zu entdecken. Von 9.30 bis 11 Uhr sind die Boys eingeladen, zusammen mit anderen Schülern in der ASBSeniorenwohnanlage in Ludwigsfelde, Robert-Koch-Straße 2, von "Mann zu Mann" mit Pflegern zu

Foto: D.George reden und dabei zu erfahren, was so toll an diesem Beruf ist. Kleine Filmbeiträge und ein cooles Musikvideo werden den Boys sicher ganz neue Seiten des Pflegeberufs zeigen. Und außerdem können sie bei dieser Gelegenheit Hilfsgeräte ausprobieren, die den Pflegekräften die Arbeit erleichtern. /ASB-Pressestelle /LDS

Gesundheitstag in Königs Wusterhausen Unter der Schirmherrschaft von Landrat Stephan Loge und Bürgermeister Lutz Franzke wird am 16. April von 13 bis 18 Uhr erstmals in Königs Wusterhausen ein Gesundheitstag stattfinden. In der Paul-Dinter-Halle, Cottbuser Straße 38, werden Vorträge, Aktionen und Mitmach-Angebote rund um das Thema "Fit und gesund in jedem Alter" angeboten.

Der ASB-Regionalverband wird mit Informationen und Tipps für pflegende Angehörige vertreten sein und bietet ein Gedächtnistraining an. Besucher können an einer Tastwand und mit der Duftorgel die eigenen Sinne testen. Wer sich sportlich betätigen möchte, sollte unbedingt Turnschuhe mitbringen. / ASBPressestelle / LDS

Traditionelles Osterfeuer Der Schulzendorfer Feuerwehrverein lädt am Gründonnerstag zum Osterfeuer auf der Freifläche Ritterschlag ein. Das Fest beginnt um 18 Uhr mit einem Lampionumzug. Für das leibliche Wohl und musikalische Umrahmung ist gesorgt. Der Eintritt ist frei. Der Feuerwehrverein wird

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beim Aufbau und der Durchführung durch die Freiwillige Feuerwehr Schulzendorf und durch den Bauhof der Gemeinde unterstützt. Am Vormittag des Tages wird von 9-13 Uhr auf der Freifläche Ritterschlag Brennholz entgegen genommen. /LDS

Familienkonzert nicht verschlafen Zum ersten Mal ist das Brandenburgische Staatsorchester Frankfurt in seiner Reihe „Familienkonzerte unterwegs“ in Zeuthen zu Gast. Ermöglicht wird diese erfolgreiche Konzertreihe durch den Sponsorpartner des Staatsorchesters, die EWE AG. Und so ist am 16. April um 17 Uhr im Sportund Kulturzentrum Zeuthen Familientag. Es gibt ein vergnügtes, schräges, witziges Konzert für die ganze Familie – wirklich „für Kind und Kegel“! Da ist von Vivaldis Hornkonzert (geblasen auf zwei Gartenschläuchen!) über die verrückte musikalische Schreibmaschine von Leroy Anderson und seinem schmissigen „Jazz Pizzicato“ musikalisch so ziemlich alles vertreten, was Spaß macht. Auch der unverwüstliche, liebenswerte Peter, der den Wolf besiegt, ist mit dabei. Feurige Toreros sind musikalisch zu erleben, und die Kinder können sogar ein bisschen mitmachen – kurz, es wird richtig spannend und vor allem unterhaltsam, nicht nur für die Kinder, auch die Erwachsenen werden das berühmte „Aha-Erlebnis“ haben: So unterhaltsam kann die angeblich „ernste“ klassische Musik sein! Besser kann man den Samstagnachmittag gar nicht verbringen, als mit seinen Kindern, Enkeln, Nichten oder Neffen auf musikalische Entdeckungsreise zu gehen. Dirigiert und moderiert wird das Konzert vom Chefdirigenten des Brandenburgischen Staatsorchesters, Generalmusikdirektor Howard Griffiths. / LDS ImpresSum Die Seniorenzeitung „Dahme und Spreewald“ erscheint sechsmal im Jahr in Zusammenarbeit mit der Kreisverwaltung Dahme-Spreewald. Sie wird kostenlos verteilt. Herausgeber:

ELRO-Verlagsgesellschaft mbH Eichenallee 8 • 15711 Königs Wusterhausen Tel. 03375 / 24 25-0 • Fax 03375 / 24 25 22 www.elro-verlag.de

Redaktion:

Leiter Detlef Schlüpen Tel. 033708 / 929090 • promanage@t-online.de Jutta Melzer, Ingeborg Spittler, Ursula Klucke, Dr. Rolf Donner

Anzeigenannahme:

Manuela Palm Tel. 03375 / 21 43 19 • Fax 03375 / 52 81 78 e-mail: satz2@elro-verlag.de Wolf Glaeser Tel./Fax 033767 / 806 16 • Mobil 0162 / 961 41 95 e-mail: wolf-glaeser@t-online.de Arno Klamann Tel. 030 / 744 44 75 • Fax 030 / 70 78 43 01 Mobil 0175 / 514 27 60 Hella Bialluch Tel./Fax 033762 / 9 32 44 • Mobil 0178 / 807 24 57

PR-Beratung:

Michael Setz-Kuss, Tel. (030) 53216040, e-mail: kussmanuskripte@gmx.com

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Landkreis Dahme-Spreewald Kreisverwaltung Reutergasse 12 • 15907 Lübben

Außenstelle: Schloßstraße 2 / Hofseite • 15711 Königs Wusterhausen Tel. 03375 / 21 43 19 • Fax 03375 / 52 81 78 e-mail: satz2@elro-verlag.de www.elro-seniorenzeitungen.de

Beiträge, Anregungen, Kritiken, Veranstaltungshinweise und andere Einsendungen sind zu richten an: Detlef Schlüpen, Seebadallee 53, 15834 Rangsdorf (nur per Post, möglichst PC-Ausdruck, mindestens in 12pt und zusätzlich auf Diskette) Hinweise der Redaktion: Die Redaktion behält sich das Recht vor, Zuschriften auszugsweise wiederzugeben. Namentlich gezeichnete Veröffentlichungen müssen nicht mit der Meinung der Redaktion übereinstimmen. Für unaufgeforderte Zuschriften, Fotos und andere Materialien haften wir nicht. Die Weiterverwendung der Anzeigen bedarf der Genehmigung des Verlages. Für den Inhalt der Anzeigen zeichnet der Auftraggeber verantwortlich. Es gelten die AGB des ELRO-Verlages. Auf der Titelseite: ASB „Wir helfen hier und jetzt.“


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Dahme-Spree SeniorenMAGAZIN

Do it yourself

„Die Axt im Haus erspart den Zimmermann… Von Ursula Klucke und Detlef Schlüpen ...jetzt hält das Tor auf Jahr und Tag“. Diesen Satz lässt Friedrich Schiller den Wilhelm Tell sagen, als dieser sein Tor selbst repariert hat. Wie viele andere Tex tstellen unserer beiden größten und berühmtesten Dichterfürsten Goethe und Schiller ist auch dieser Satz längst zu einem geflügelten Wort geworden.

uns verwirklichen, weil es einfach wunderbar ist zu sehen, was wir selber können. Ob im Garten, bei Renovierungsarbeiten in der Wohnung, im Modellbau oder bei anderen Handarbeiten, immer geht es darum, persönliche Leistungen zu

Nach einem eisigen und langen Winter haben viele auf erste Sonnenstrahlen und andere Frühlingsboten gewartet, um drinnen und vor allen Dingen natürlich draußen endlich wieder aktiv und kreativ werden zu können. „Selbst ist der Mann“, „Mache es selbst“ oder „Do-ityourself“ ist wieder die Devise.

Wer nun die berühmten „zwei linken Hände“ hat, muss deshalb nicht auf Do-it-yourself verzichten. Eigene Initiative kann man auch auf so unendlich vielen Feldern entwickeln, die nichts mit Handarbeit zu tun haben. Hilfsgruppen, Selbsthilfegruppen, Bürgerinitiativen, Bürgerbewegungen, ob kulturell, politisch oder sozial motiviert – überall werden aktive und kreative Köpfe gesucht. Und jeder von uns kann einer dieser Köpfe sein. „Carpe diem“ heißt es, „Nutze den Tag“.

Geeignete Werkzeuge und ein wenig handwerkliche Geschicklichkeit machen den Einsatz eines Fachmannes ganz oft überflüssig. Und das ist nicht nur eine Frage finanzieller Spareffekte bei der Erledigung wichtiger Dinge zur Verschönerung des Lebensumfeldes, die uns veranlasst, Dinge selbst zu tun. Nein, wir wollen selbst kreativ sein und

Goethe oder Schiller? …und selbst ist die Frau

vollbringen und sich an den eigenen Fähigkeiten zu freuen. Und ob man nun alleine vor sich hin arbeitet, ob man mit mehreren zusammen sitzt und jeder etwas eigenes tut oder ob man etwas Gemeinsames entwickelt und vollbringt, es geht immer um greifbare Ergebnisse.

Selbst ist der Mann…

Da muss man mittlerweile gut auf pas sen, d as s m an si c h nicht Bedürfnisse aufschwatzen lässt, die man selbst eigentlich gar nicht hatte. Bevor man anfängt, im eigenen Garten einen historischen Backofen zu mauern, sollte man wirklich sicher sein, dass man bereit ist, für selbst gebackenes Brot diesen Aufwand und diese Kosten zu investieren.

Die Medien haben das übrigens schon lange erkannt. Sie überhäufen uns mit Katalogen und Anleitungen, publizieren von Woche zu Woche oder monatlich Berge und Regale voller Hobby- und Do-it-yourself-Zeitschriften und so wie im Herbst die Pilze aus dem Boden schießen, überfallen uns neuerdings Fernsehsender mit so genannten Do-it-yourself-Formaten vom dekorativen Nistkasten bis zur kompletten Neugestaltung der Wohnung, gesponsert von schwedischen Möbelhäusern.

Was man Schwarz auf Weiß besitzt, kann man getrost nach Hause tragen. Was tun, sprach Zeus. Hier wendet sich der Gast mit Grausen. Das also ist des Pudels Kern. Was nicht verboten ist, ist erlaubt. Das ist der Fluch der bösen Tat. Zwei Seelen wohnen, ach! in meiner Brust. Ich kenn’ doch meine Pappenheimer. Hier bin ich Mensch, hier darf ich’s sein. Da steh’ ich nun, ich armer Tor! Und bin so klug als wie zuvor. Spät kommt ihr – doch ihr kommt. Grau ist alle Theorie. Da haben wir ja die Bescherung. Ein eigner Herd ist Goldes wert. Platz ist in der kleinsten Hütte. Namen sind Schall und Rauch. Ernst ist das Leben, heiter ist die Kunst. Früh übt sich, was ein Meister werden will. Der Mohr hat seine Schuldigkeit getan.

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Der Weiße Sonntag

Rein und unschuldig Im Kirchenjahr haben alle Sonntage Namen. Die meisten Sonntage sind nach Bibelstellen benannt, die an diesem Sonntag eine besondere Bedeutung haben. Und weil die erste vollständige Bibel in Latein geschrieben war und bis zu Luther Latein auch die offizielle und einzige Kirchensprache war, haben die Sonntage lateinische Namen. Quasimodogeniti ist der Sonntag nach Ostern. „Wie die neugeborenen Kindlein, Halleluja, seid begierig nach der vernünftigen, lauteren Milch”, heißt es in einem Brief des Apostel Petrus im Neuen Testament, in dem es um die Frage geht, was die Christen denn von dieser Auferstehung zu Ostern halten sollen. „Quasi modo geniti infantes, halleluja, rationabile, sine dolo lac concupiscite.” Die Gläubigen, vor allem wohl auch die neu Getauften sollen sich wie “neugeborene Kindlein” fühlen – rein und unschuldig am Anfang eines neuen Lebens, weil – wie es heißt – Jesus ja auch durch seine Auferstehung den Tod besiegt hat. Rein und unschuldig trugen in der frühen Kirche die in der Osterzeit neu Getauften bis zum Sonntag Quasimodogeniti lange weiße Taufgewänder. Und wahrscheinlich – wenn auch historisch nicht eindeutig belegt – ist das der Grund, warum Quasimodogeniti, der 2. Sonntag der Osterzeit bei uns bekannt ist als Weißer Sonntag.

Ursprünglich war der Weiße Sonntag wohl der erste Sonntag in der Fastenzeit, der Sonntag Invocabit, sechs Wochen vor Ostern. An diesem Tag zogen in Rom die Täuflinge erstmals in weißen Kleidern in ihre Kirche. Heute ist die liturgisch korrekte Bezeichnung des ersten Sonntags nach Ostern Dominica in albis, weil in der alten Kirche die Getauften an diesem Sonntag zum letzten Male das weiße Taufkleid (lat. alba) trugen. Der Weiße Sonntag ist in der katholischen Kirche seit Jahrhunderten traditionell auch der Tag für die feierliche Erstkommunion der Kinder. Eigentlich – denn wegen der Osterferien wählen

Macht euch die Erde Untertan Von Eike Mewes Gehorsam wie die Menschen nun mal sind, haben sie Gottes Wort wörtlich genommen und sich die Erde unterworfen. Das haben sie so gründlich getan, dass Gott die Erde, als er sie erschaffen hatte und den Menschen darauf aussetzte, nicht mehr wieder erkennen würde. Die Menschen fühlten sich privilegiert, weil sie Gott am nächsten und ähnlichsten wa r e n , n a c h s e i n e m B i l d e geschaffen, im Gegensatz zu den anderen Lebewesen, die die Erde bereits bewohnten. Selbstherrlich begannen sie ihr Werk, den Befehl Gottes auszuführen und sich die Erde vollständig untertan zu machen. Sie rotteten die wilden Tiere aus, fischten die Meere leer, bohr ten tiefe Löcher in die Erdkr uste, um die Schätze

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des Erdinneren auszubeuten, betrieben Raubbau mit der Erdoberfläche, verschandelten die Natur, holzten die Regenwälder ab, vertrieben die Vögel mit ihren immer größer werdenden Flugmaschinen, verwüsteten die Landschaft durch Kriege, verseuchten Flüsse und Seen, vergifteten die Nahrungsmittel, veränder ten das Klima und brachten den natürlichen Kreislauf völlig durcheinander. Als die Erde ächzend fast nichts mehr hergab, entwickelten sie Technologien, die die Natur ersetzen sollten, aber die die Atmosphäre erwärmten und den Schutz durchlöcherten. Im Vorfeld führten sie Versuche durch, die ganze Landstriche unbewohnbar machten, dann bauten sie Kraftwerke und verstrahlten die Umgebung, bis

inzwischen viele Gemeinden heute einen anderen, meist späteren Termin. Wenn die Kinder im Grundschulalter zur ersten heiligen Kommunion gehen und am Abendmahl teilnehmen, tragen die Mädchen – vor allem in südländisch, katholischen Ländern oft sehr aufwendig geschneiderte – weiße Kleider, geschmückt wie Brautkleider, die Jungen tragen ihren ersten Anzug. Für Süddeutschland und die Schweiz gibt es Berichte, wonach die Erstkommunion am Weißen Sonntag schon Mitte des 17.Jahrhunderts bekannt war, allgemein durchgesetzt hat sie sich wohl erst Mitte des 19.Jahrhunderts. /DS

dort kein Leben mehr möglich war. Die Sonne verbrannte ungehindert unsere Haut und die Auswirkungen erwiesen sich als gesundheitsschädlich. Und die Erde ward wüst und leer. Aber die alte Erde wehrte sich, besann sich auf ihre Urkräfte und bewies dem Menschen, dass er sie nicht mehr beherrschte. Wenn der Druck einmal zu groß wird, stehen Untertanen auf. Es ereignen sich gewaltige Naturkatastrophen, die Erde spielt ihr gesamtes Potenzial an Gegenmaßnahmen aus: Unvorstellbar heftige Erdbeben erschüttern die Erdkugel und lösen gigantische Flutwellen und Brände aus. Die Bauten der Menschen fallen wie Kartenhäuser zusammen, ihre Errungenschaften purzeln wie Spielzeug durcheinander, die schädliche Technologie wird freigesetzt, die Menschen schauen hilflos zu, sterben oder müssen erkennen, dass sie wieder am Anfang stehen, nackt und bloß und verstoßen aus dem Paradies, das sie selbst zerstört haben. Dabei handelt es sich nur um ein Missverständnis, ein Übersetzungsfehler, ein Irrtum. Die Menschen sollten untertänig im Sinne von Ehrfurcht und Demut die Erde bevölkern. Sie sollten sie hegen und pflegen, wie man Eigenes hegt und pflegt. Eigentum verpflichtet! Tatsächlich meint Gottes Wort: MACHT EUCH DIE ERDE ZU EIGEN.


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Dahme-Spree SeniorenmaGaZin

Vier Viertel BienenvÜlkchen zwei verliebte Leute und ein frecher Spatz WÜlkchen das die Träume trßbte heute und den letzten Satz

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Allen unseren Lesern wĂźnschen wir ein frohes und sonniges Osterfest. 20-jähriges Betriebsjubiläum Am 1. Juni 2011 feiern wir – der Kosmetik- und FuĂ&#x;pflegesalon in Niederlehme – unser 20-jähriges Betriebsjubiläum

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Lübbener Kahnnächte & Spreewälder Nachtmusik

2011

Erlebniskahnfahrten mit Musik, Tanz, Theater, Feuerakrobatik, Lichtinstallationen und Artistik 09.07.2011 „Querbeet“ Entdeckungen hinterm Gartenzaun - Gartenzwerge, Laubenpieper, Rosenköniginnen, Wunderblumen und mehr 23.07.2011 „Operrette mich“ Komm in die Gondel - Beliebte Opern und Operetten in den romantischen Kulissen des nächtlichen Spreewaldes

wo für mich rundum alles stimmt.

06.08.2011 „Spreewälder Nachtmusik“ Illuminierte Kahnfahrt mit musikalischem Intermezzo Das Natur- und Klangerlebnis auf und an der Spree mit Swing- und Jazzklassikern der „Jazzhamsters“ aus Cottbus

Ein Anruf genügt!

20.08. 2011 „Männertreu & Knabenkraut“ Ein Männlein steht im Spreewald - Die Facetten des männlichen Daseins zum Schmunzeln, Lachen und Staunen

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Lübbener Kahnnächte & Spreewälder Nachtmusik 2011 Von Detlev Simsch Die Erlebniskahnfahrten der „Lübbener Kahnnächte“ und der „spreewälder Nachtmusik“ nehmen den Begriff Kulturlandschaft wörtlich und bieten neben wunderschönen Natureindrücken des nächtlichen Spreewaldes Musik, Tanz, Artistik, Theater, Feuershows, lebende Bilder, Lichtinstallationen und so manche Überraschung am Ufer. Mit wechselnden Themen entführen sie das schwimmende Publikum musikalisch oder heiter-theatralisch ins Reich der Fantasie oder der Erinnerungen. In Lübben wird es anno 2011 gleich drei fröhliche Kahnnächte geben. Gartenzwerg und Co. werden bei der ersten Veranstaltung am 9. Juli dabei sein, wenn es mit „frechen Radieschen“, einem zünftigen Nachbarschafts-Streit übern Gartenzaun und anderen vergnüglichen Alltäglichkeiten „Querbeet“ durch die Welt der Artistik und Akrobatik sowie der leichten Musik gehen wird. Am 23. Juli heißt das Motto der zweiten Lübbener Kahnnacht viel versprechend „Operrette mich“, und das Spektrum reicht von

wollen sich nun auch in Lübben mit Spaß präsentieren.

Johann-Strauß-Melodien über beliebte Opernchöre bis zum „Weißen Rössl an der Spree“. Am 20. August wird dann dem Thema „Männertreu und Knabenkraut“ tiefschürfend auf den Grund gegangen – mit Sokrates und seiner zanksüchtigen Frau Xantippe, Männerträumen, der Antwort auf die Frage „Warum steht ein Männlein im Spreewald“ und anderen Problemen, die keinen auf der Welt bewegen und über die es doch zu reden lohnt. Als besonderes Bonbon mit ganz anderen Klangfarben wird die „Spreewälder Nachtmusik“ am 6. August gestaltet. Dort kommen Freunde des Jazz und der gekonnten Interpretation beliebter SchlagerOldies auf jazzige Art auf die Kosten. Dafür sorgen „The Jazzhamsters“ aus Cottbus. Die jungen Musikanten aus Cottbus erspielten sich mit ihrer frisch-frechen Darbietung im Jahr 2010 im Landeswettbewerb „Jugend jazzt“ einen 1. Preis und

Karten für alle drei Lübbener Kahnnächte sowie für die „Spreewälder Nachtmusik “ gibt es ab sofort täglich von 10 bis 18 Uhr in der Spreewaldinfo im Touristischen Zentrum an der Lübbener Schlossinsel – Tel.: 03 546 30 90, Fax: 03 546 25 43; EMail: spreewaldinfo@t-online.de. Wahlweise sind dort Karten oder Gutscheine, die dann vor der jeweiligen Veranstaltung einlösbar sind, zu haben. Im Vorverkauf kosten Karten für die Lübbener Kahnnacht pro Erwachsenem 25 Euro, für Kinder bis zu 12 Jahren 12 Euro (an der Abendkasse, soweit vorhanden, mit Aufschlag) Karten für die „Spreewälder Nachtmusik“ gibt es inklusive eines Snacks und eines Getränkes an Bord des Spreewaldkahns im Vorverkauf pro Erwachsenem für 35 Euro, für Kinder bis zu 12 Jahren für 20 Euro. Für Gruppen ab 20 Personen werden preiswerte Sonderkonditionen im Vorverkauf in der Spreewaldinfo eingeräumt.

Infos The Jazzhamsters "The Jazzhamsters" ist eine junge Jazzband aus Cottbus, Brandenburg, gegründet im Jahre 2007 im Konservatorium Cottbus auf Initiative des Gitarristen und Bassisten Dan Baron, seinerseits selbst Lehrer am Konservatorium. Die vielfältige Stillistik der Band reicht von Swing- & Jazzklassikern über Bossa Nova bis Fusion und Funk. Die abwechslungsreiche und flexible Besetzung verspricht feinen, vielschichtigen Jazz auf der Bühne, wie auch zum Dinner. Die derzeitige Besetzung, bestehend aus: Robin Hentzschel(Schlagzeug), Normann Schadock (Percussion, Akkordeon), Kevin Noack(E-

Dan Baron(Management) Seit bestehen der Band wurden zahlreiche Auftritte innerhalb Brandenburgs und ganz Deutschlands bestritten: von 2 8tägigen Touren an der Ostseeküste bis nach Saarbrücken. Programm zur Spreewälder Nachtmusik Bossa für Cheryl / Blue Moon, Es 1. Preis und eine Delegierung zur Bundesliegt was in der Luft Street life / begegnung "Jugend jazzt" für die "jazzhamsters" Tequila / Dindi / Half a Minute / aus Cottbus Foto: Jürgen Börner Fly me to the Moon / Spain / Girl Talk / Cheek to Cheek / Quando, Gitarre), Philipp Thiemig(Piano) ehem. Erik Pan- Quando / Bye, bye Boston / I`m zer, Marcus Möschl(TenorSax, AltSax), Gregor walkin / Corcovado / These Boots Kliem(Ebass,Kontrabass), Julia Decker(Gesang), are made for Walking

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Buchvorstellung

Mädchen

Die Zwillinge – Von Tessa de Loo

am Straßenrand Ein braunes Lächeln Und ein weißes Kleid. Die Wiesen geblümt, Margeritenzeit.

Anna und Lotte sind Zwillinge. Das 1916 geborene Zwillingspaar wird durch den frühen Tod der Eltern im Alter von etwa 6 Jahren getrennt. Anna kommt auf den westfälischen Bauernhof ihres Großvaters. Lotte wird von niederländischen Verwandten aufgenommen. Das Leben der beiden Mädchen entwickelt sich völlig unterschiedlich. Anna wächst im Nazideutschland auf. Lotte in dem von den deutschen Soldaten besetzten Land, wo die Verwandten Juden vor den deutschen verstecken. Lotte erlebt eine intakte Familie, Anna dagegen wird geschlagen und drangsaliert und verlässt früh den Hof, um in Stellung zu gehen. Zwei Mal treffen sich Anna und Lotte später. Aber sie finden keinen Zugang zueinander. Erst als sie sich dann 40 Jahre später noch einmal durch einen Zufall in einem belgischen Kurort begegnen, bemühen sie sich bei ihren Spaziergängen um eine vorsichtige Annäherung. Beide unterhalten und streiten sich über ihre unterschiedlichen Lebenswege. Deutsche Geschichte, am Schicksal eines Zwillingspaares spannend geschildert und sehr lebensnah.

Am Strome Asphalt Gebot sie mir Halt. Licht goß es Aus tausend Schleusen. Warum mich Dein Lächeln nicht rührte? Ich will es Fernab Dir gestehn. Ach, Mädchen, drall Am Straßenrand. Du warst mir Viel zu schön. Hans Joachim Koppe

/ Ingeborg Spittler

Ein besonderes Geschenk Von Ingeborg Spittler Zu Ihrem 70. Geburtstag hielten Helgas Kinder eine besondere Überraschung für sie bereit. Als sie das Paket auspackte, staunte das Geburtstagskind. „Wir dachten“, sagte Mario, „du hast doch jetzt viel Zeit und damit Du Dir die Welt in die Stube holen kannst, haben wir dir einen kleinen Computer, ein Notebook mitgebracht.“ „Du meine Güte, ich habe doch keine Ahnung, was ich mit dem Ding machen soll“, seufzte Helga. Sie war nicht begeistert von dem Geschenk. Wenn sie in der Bibliothek einmal in der Woche ein paar Stunden arbeitete, dann nutzte sie dort auch einen Computer. Aber das Programm war vorgegeben. Sie musste nur die Bücher eingeben, die ein Leser entweder zurückgab oder sich neu ausgesucht hatte. Das war ziemlich einfach. Alle anderen Arbeiten übernahmen die ausgebildeten Fachkräfte. „Kommt, wir trinken erst einmal Kaffee“, sagte sie,

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„danach sehen wir weiter.“ „Mach’ dir keine Sorgen Mutti“, beruhigte sie ihr Ältester, „ich stelle dir den Computer auf und schließe das Gerät auch an das Internet an. Und dann komme ich an einem anderen Tag vorbei und weise dich ein“, fügte er noch hinzu. Gleich nach dem Kaffee stellte Mario das Gerät auf und richtete es ein. „Bis wir das Notebook bei einem Telefonanbieter angemeldet haben, kannst Du mit diesem Internet-Stick arbeiten“, erklärte er seiner Mutter. Als ihre Kinder gegangen waren, war Helga neugierig genug. Zumindest, meinte sie, könnte sie doch mal probieren, ob sie das Gerät in Gang setzen kann. Mario hatte ihr auf einem Zettel die ersten Schritte aufgeschrieben und die Kinder hatten ihr zudem auch noch ein Buch mitgebracht „Notebook - Einstieg für Senioren“. Na, ja, vielleicht schaue ich doch erst einmal in das Buch oder lege es daneben und probiere die ersten Schritte. Und wenn ich nicht weiter komme, rufe ich meine Freundin Susanne an. Sie hat sich schließlich auch ganz allein mit dem Computer vertraut gemacht und ist mittlerweile so versiert, dass sie anderen helfen kann. „Selbst ist die Frau!“ Helga schaute sich also erst einmal an, welche Programme auf dem Computer bereits gespeichert waren. Und als sie es schaffte, eine Internetseite aufzurufen, war ihr Interesse endgültig geweckt und sie fing langsam an, sich über das Ge-

De Tweeling, erschienen 1993 bei Uitgeverij de Arbeiderspers, Amsterdam. Aus dem Niederländischen übersetzt von Waltraud Hüsmert btb-Taschenbuch / 480 Seiten / € 10,00

schenk zu freuen. Immer, wenn sie jetzt Zeit hatte, setzte sie sich an den Computer und probierte etwas aus. Richtig begeistert wurde sie, als Mario ihr ein Mailprogramm installierte und eine Mail-Adresse eingerichtet hatte. Nun konnte sie ihren Freunden und ehemaligen Kolleginnen ganz schnell mal eine Nachricht senden. Eigentlich war sie selbst erstaunt darüber, wie schnell sie sich mit der Technik angefreundet hatte. Es machte ihr richtig Freude und sie hat jetzt eine Reise über das Internet gebucht. Einfach toll, was man alles mit Hilfe des Webs herausfinden konnte. „Wie bin ich nur vorher ohne Internet ausgekommen“, fragte sich Helga inzwischen. Nach gut einem halben Jahr traute sie sich schon zu, auch mal ein Programm selbst zu installieren. Als nächstes will sie sich eine Digital-Kamera kaufen. Dann kann sie die Fotos auf dem Computer bearbeiten und vielleicht auch bald mal ein Foto in eine Mail einfügen. Manchmal, sagt sie sich, benötigt man einfach einen Anstoß, um sich an etwas Neues heran zu wagen.


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Neues Angebot für Altersmedizin im Alexianer Krankenhaus Hedwigshöhe

Gesundheit und Selbständigkeit im Alter erhalten Ewige Jugend? Davon träumen viele Menschen. So sehnt sich mancher 70-Jährige vielleicht vom Schaukelstuhl auf den Rücken eines Pferdes. Doch nicht allen Menschen gelingt es, ihr aktives, geistig und körperlich bewegliches Leben im Alter unverändert fortzusetzen. Denn jeder Mensch ist Alterungsprozessen unterworfen: Lachfalten und graue Haare sind nur äußerliche Anzeichen des Alterns. Im Verlaufe des Lebens verändern sich auch die Atmung, das Immunsystem, das Schlafverhalten, die Sinnesorgane und viele andere Bereiche des Organismus. Gesunde ältere Menschen sind dennoch in der Lage, ihren Alltag ohne wesentliche Einschränkungen zu bewältigen. Die Veränderungen des älter werdenden Organismus können jedoch dazu führen, dass sich die Anfälligkeit für bestimmte Erkrankungen erhöht. Häufige Erkrankungen älterer Menschen sind zum Beispiel Diabetes, Arthrose, Osteoporose, Demenz, Depressionen, Herzschwäche, Schlaganfall. Die Erkrankungen im Alter zeigen sich ganz unterschiedlich. Sie werden deshalb oft nicht rechtzeitig erkannt, ihre Behandlung wirkt häufig erst verzögert und der Patient braucht zusätzlich soziale Unterstützung. Das gilt vor allem bei älteren Menschen, die sehr gebrechlich sind und unter Mehrfacherkrankungen leiden. Hier setzt die spezifisch altersmedizinische - geriatrische

- Behandlung an. Sie richtet sich in der Regel an Menschen mit höherem Lebensalter (überwiegend 70 Jahre und älter), die unter mehreren Erkrankungen leiden. In der Altersmedizin, der sogenannten Geriatrie, werden über die organmedizinisch orientierte Medizin hinaus, zusätzliche fächerübergreifende Therapieangebote, wie Physiotherapie und physikalische Therapie, Ergotherapie, Sprachund Schlucktherapie, Neuropsychologie, Psychotherapie, Sozialarbeit und Seelsorge gemacht, um eine ganzheitliche Behandlung zu ermöglichen. Diese speziellen medizinischen und therapeutischen Angebote stehen jetzt auch im Alexianer Krankenhaus Hedwigshöhe zur Verfügung. Im April wurde die Klinik für Innere Medizin um den Schwerpunkt Geriatrie erweitert, der von Chefarzt Dr. med. Rainer Koch geleitet wird. Hauptziele Dr. med. Rainer Koch, Chefarzt der Klinik des ärztlichen und pflegerischen mit Schwerpunkt Geriatrie am Alexianer Teams der Geriatrie sind es, den Krankenhaus Hedwigshöhe, Foto: Roland Horn Gesundheitszustand älterer Patienten zu verbessern und ihre Selbständigkeit und Informationen in der Klinik mit Lebensqualität möglichst zu erhalten oder soweit Schwerpunkt Geriatrie im Alexiawie möglich wieder herzustellen. Im Rahmen der ner Krankenhaus Hedwigshöhe. Behandlung bekommen neben den Patienten auch ihre Angehörigen umfassende Informationen zu Kontakt: Veränderungsprozessen und Gesundheitsrisiken Alexianer Krankenhaus Hedim Alter. So können Betroffene und Angehörige wigshöhe mehr Verständnis für die eigene Situation aufbrin- Sekretariat der Klinik für Innere gen, Beschwerden einordnen und die Behandlung Medizin und Geriatrie besser nachvollziehen. Schon dieses Wissen – Schwerpunkt Geriatrie – unterstützt eine aktive und gesunde Lebensge- Christa Kreis staltung im Alter und kann damit dazu beitragen, Höhensteig 1 die Lebensqualität möglichst zu erhalten oder 12526 Berlin zu verbessern. Interessierte erhalten weitere Telefon: (030) 67 41 – 54 50

Alexianer Krankenhaus Hedwigshöhe, Foto: Roland Horn

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Der Weg zum besten Sehen – mit einzigartiger Technik von ZEISS Wenn die Kontraste und Lichter in der Dämmerung verschwimmen, die Augen beim Autofahren oder konzentriertem Arbeiten schnell ermüden, dann ist es Zeit für einen intensiven Augencheck. Sie werden überrascht sein, mit welcher Genauigkeit heute Sehprobleme erfasst und gelöst werden können. Mit der neuen Wellenfront-Messtechnik, dem i.Profiler ® von ZEISS, kann das gesamte Augen präzise vermessen und das beste individuelle Brillenglas für das Auge gefertigt werden. Die Genauigkeit beträgt 0,01 Dioptrien.

Die Vorteile der neuen i.Scription® -Technologie machen sich zum Beispiel in der Dämmerung und beim nächtlichen Autofahren bemerkbar: störende Lichtreflexe sind deutlich vermindert, Objekte werden schärfer und kontrastreicher wahrgenommen. Das räumliche Sehen ist insgesamt verbessert und Farben haben mehr Klarheit und Brillanz. Die Augen sind länger fit, was die Sicherheit im Straßenverkehr erhöht. Bei GEBAUER Optik, dem Messzentrum für gutes Sehen, wird auf exakte Messung Wert gelegt. Die Augenprüfungen sind hier oft umfangreicher als Sehtests bei Branchenriesen oder Augenärzten. Auch der Augeninnendruck kann gemessen werden. Herr Gebauer: „Die Leute wollen in jeder Lebenslage gut gucken können. Wir sorgen dafür und deshalb dauert eine individuelle Bemessung

Immer Rückenwind, klimaneutral und ein Lächeln im Gesicht Mitte Februar konnte man sie zum ersten Mal bestaunen: die High-Tech Elektrofahrräder aus der Schweiz der Marke „Flyer“. Der Fahrradhersteller gibt eine „Lächelgarantie“ – wer auf dieses Elektrofahrrad steigt, sagt er, hat automatisch ein Lächeln im Gesicht. Das Gefühl der Leichtigkeit, bei wenig Anstrengung wie von alleine loszuradeln, hat mittlerweile tausende Radfahrer begeistert. Die Kombination von hochwertigen Elektrofahrrädern mit der Entwicklung einer gesamten Region zur „ElektrofahrradUrlaubsregion“ bietet das süddeutsche Unternehmen „movelo“ an, das seit sechs Jahren extrem erfolgreich die „Neue Dimension des Radfahrens“ in ganz Europa etabliert. Derzeit gibt es europaweit 36 „movelo-Regionen“ in denen der Fahrspaß mit Elektrofahrrädern zum festen Urlaubsprogramm gehört. Ab April 2011 wird nun auch der Landkreis DahmeSpreewald diesem Trend folgen und als erste Region in BerlinBrandenburg ein flächendeckendes Netz an E-Bike-Verleih- und Akkuwechselstationen anbieten. Zu den Verleihstationen gehören nicht nur die traditionellen Fahr-

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radhändler im Landkreis, sondern auch Hotels, Campingplätze, Privatvermieter oder touristische Ausflugsziele wie Museen. Die Fahrräder sind immer auf dem neuesten Stand der Technik. Die so genannten Pedelecs haben einen elektrischen Hilfsmotor, der je nach Widerstand beim Treten unterstützend wirkt. Nicht nur ungeübten Radfahrern bieten die E-Bikes so eine komfortable Unterstützung, auch gut trainierte Radler haben plötzlich neue, längere Tourenmöglichkeiten. Der erste Infotag mit potentiellen Projektpartnern fand unter Federführung des Landkreises DahmeSpreewald und der beiden Tourismusverbände Dahme-Seen und Spreewald statt. Das Interesse bei den touristischen Anbietern der Region ist groß. „Viele unserer Dienstleistungsunternehmen aus dem Freizeit- und Beherbergungsbereich haben sich schon individuell mit dem Thema E-Bikes beschäftigt und sind dankbar, dass es nun ein abgestimmtes Konzept gibt, bei dem eine gesamte Region erschlossen wird“, sagt Dana Klaus vom Tourismusverband Dahme-Seen e.V. Bei Testfahrten in Lübben und Königs Wusterhausen hatten die ersten das legendäre Lächeln im Gesicht. „In Lübben gab es zum Beispiel eine Gruppe älterer Damen, die am liebsten gleich eine Radtour mit den Fahrrädern unternommen hätte“, so Dana Klaus. Die Nachfrage nach dem unbeschwerten Radelgenuss könnte Umfragen zufolge in den kommenden Jahren ansteigen. „Wir sind stolz darauf, in Ostdeutschland zu den Vorreitern dieser innovativen, umweltfreundlichen Urlaubsform zu gehören“, sagt Dana Klaus mit einem begeisterten Lächeln. /LDS

der Augen schon mal 90 Minuten.“ Damit der Kunde die volle Aufmerksamkeit bekommt, arbeitet man bei GEBAUER Optik mit Terminvergabe. Wer seine Sehqualität verbessern will, beginnt am besten mit einer ausführlichen Sehanalyse. Die gibt es bei GEBAUER Optik kostenfrei. Telefonische Terminvereinbarung unter 03375– 215647 (Mo–Fr 8–18 Uhr, Sa 9–12 Uhr). Weitere Informationen unter www.gebauer-optik.de

Verkauf von Fundrädern Derzeit befinden sich im Fundbüro der Gemeinde Schulzendorf einige Fahrräder, bei denen der Verlierer nicht bekannt ist oder der Finder auf das Recht zum Erwerb der Fundsache verzichtet hat. Diese Fahrräder sollen durch freien Verkauf veräußert werden. Der Kauf von Fundrädern ist am 26. April möglich, sofern bis zum 21.April, 15 Uhr eine Terminabsprache unter der Rufnummer 033762/431-27 stattgefunden hat. Der Erlös wird in den Haushalt der Gemeinde eingestellt. Der Verkauf erfolgt an den jeweils ersten Kaufinteressenten. Der Kaufpreis ist sofort in bar zu entrichten. Die Gemeinde weist ausdrücklich darauf hin, dass die Räder nicht auf Verkehrssicherheit geprüft wurden und schließt jede Haftung bei Mängeln an der Sache aus und es wird auf den einwandfreien und gebrauchsfähigen Zustand der Sache keine Gewähr gegeben. Eine Rückgabe oder ein Umtausch der erworbenen Sache ist nicht möglich. / LDS


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Immobilien-Kaufmann

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Schmetterling des Jahres 2011:

Großer Schillerfalter Ein Beispiel für die Bedrohung der Arten und ihrer Lebensräume in unseren Regionen ist der Große Schillerfalter.Er ist in Mittel- und Osteuropa sowie Asien zuhause und wurde vom Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) zum Schmetterling des Jahres 2011 gekürt.

Den immer seltener werdende Schmetterling kann man in Mischwäldern antreffen, in denen die SalWeide wächst. Die Weidenbüsche dienen ihm zur Eiablage und als Futterpflanze für die Schmetterlingsraupen. Die Weibchen gehören mit über sieben Zentimeter Flügelspannweite zu den größten Schmetterlingen Europas. Die Männchen sind mit winzigen Luftkammern in den Flügelschupppen versehen und geben damit dem Schmetterling den

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Namen. Weiße Flecken auf den vorderen Flügeln sowie eine weiße Binde und ein kleiner Augenflleck auf den hinteren Flügeln sind für den Großen Schillerfalter charakteristiswch. Tierische Exkremente und Aas – nicht aber Blütennektar – sind seine Nahrung. Daher kann er auch mit stark riechendem Käse angelockt werden. Inge Heiser

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Der Spreewald ist nicht ohne Grund Brandenburg‘s beliebtestes Urlaubsgebiet und jährlich Tourismusmagnet für Millionen Besucher aus aller Herren Länder. Das Flussgebiet ist ein in Europa nahezu einmaliges Beispiel für eine besiedelte und ständig in Kultur gehaltene Fließ- und Auenlandschaft, die eine mannigfaltige Fauna und Flora aufweist. Bis Mitte des 20. Jahrhunderts war der Kahn vielerorts das wichtigste und das einzige Transportmittel im Spreewald. In den naturnahen Gebieten des Spreewaldes sind Tier- und Pflanzenarten erhalten geblieben, die heute andernorts aus den Wäldern und von den Wiesen verschwunden sind. Um diese einzigartige Natur- und Kulturlandschaft zu erhalten, ist der Spreewald seit 1991 UNESCO-Biosphärenreservat.

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Schon seit hunderten von Jahren ist der Gemüseanbau die Haupterwerbsquelle der Spreewaldbauern. Alteingesessene Gemüsearten wie Spreewälder Gurken oder Spreewälder Meerrettich sind heute durch überlieferte Rezepturen und Zubereitungsarten weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt und begehrt – und natürlich gibt es auch heute genau so wie vor hundert Jahren Landwirte, die sich voll und ganz dem berühmten Spreewaldgemüse verschrieben haben. Tradition, Qualität und Frische sind die drei Grundpfeiler unseres Gemüsehofes. Und so reifen auf unseren Feldern mitten in diesem einmaligen Naturparadies die altberühmten Spreewaldgurken, Seite an Seite mit anderen Gemüsearten, die den Frische-Speiseplan vieler Familien saisonal erweitern. Auf den Flächen, die von Ihrem Spreewaldbauer Ricken und seinen fleißigen Helfern bestellt und gepflegt werden, beginnt die Frischesaison mit dem Kaisergemüse Spargel und der Königin der Beeren, der Erdbeere. Ihr Spreewaldbauer Ricken

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Chalcedon – Edelstein der Redner Bei dem Chalcedon handelt es sich um ein Mitglied der großen Jaspis-Achat-Familie. Chalcedon kommt in seiner klassisch hellblauen Farbe in Lagerstätten Südafrikas vor. Neu entdeckt wurde ein Chalcedon-Vorkommen in einer Mine in Kenia, Afrika. Nach ersten Augenschein eine hochwertige Qualität, wobei es sich endgültigen Ergebnissen erst bei weiteren Betreibern der Edelstein-Mine abzeichnen. Als Rarität und seltene Chalcedon-Farbvariante gibt es den grünen Chalcedon von einer Lagerstätte in der Türkei und den roten Chalcedon aus Russland und Indien. Chalcedon hat eine lange Tradition um als Edelstein ge-schliffen und verarbeitet zu werden. Die eigenständige hellblaue bis mittelblaue Farbe sowie die eigenwillige Bänderung, erwecken schnell die Liebe und Zuneigung zu diesem Edelstein. Seinen Namen hat der Chalcedon wahrscheinlich von der heute nicht mehr zugängigen Fundstelle Chalkedon am Bosporus erhalten. In Tibet wird der Chalcedon mit der Schönheit einer Lotusblüte und der Sanftheit von frischem Quellwasser verglichen. Seit altersher wurde aus dem fein geschichteten und gebänderter Chalcedon ausdrucksvolle Gemmen geschnitzt. Diese Gemmen standen für Zufriedenheit, bewahrten vor Schwäche und Schwermut. Der Chalcedon wird im esoterischen Bereich als Edelstein

der Redner bezeichnet. Chalcedon verhilft der Trägerin/ dem Träger dazu, fehlerfrei und ohne störende Absätze und Zwischenworte zu reden. Er entfaltet seine positive Wirkung auf Rachen, Hals und Kehlkopf. Chalcedon als Anhänger oder als Edelstein-Kette am Hals getragen, stärkt die Energie der Stimmbänder. Bei Kindern im vorpubertären Alter oder in der Pubertät, dient der Chalcedon dazu die Ehrlichkeit gegenüber sich selbst und Anderen zu fördern und Sprachfehler, Sprachstörungen und Stottern zu verhindern. Der Chalcedon eignet sich ideal dazu, ihn für ca. 2 Stunden in Wasser zu legen und dieses mit der feinstofflichen Energie vom Chalcedon angereichertes Wasser zu trinken. Dieses Chalcedon-energetisierte Wasser lindert Heiserkeit und Kehlkopfentzündungen. Beim zu Bett gehen bewahrt ein Chalcedon in der Hand gehalten oder unter dem Kissen vor Alpträumen und Schlafstörungen. Achten Sie bitte unbedingt darauf, dass Sie bei der esoterischen Anwendung von Chalcedon den Edelstein mindestens einmal im Monat zum Entladen für mindestens zwei Stunden in Hämatit oder 30 Minuten in Natur-Kristall-Salz legen. Anschließend für mindestens zwei Stunden in Bergkrystall zum Aufladen legen. Klaus Lenz Kraft der Edelsteine Berlin e.V. Wegerichstrasse 7 • 12357 Berlin Tel.: 72 01 58 93

Der Niederlehmer Wasserturm

Fliegen

An der Dahme grünem Ufer, dicht an Straße und Autobahn, stehst du einsam wie ein Rufer gegen Schmutz und gegen Lärm. Fest stehst du auf weißen Steinen über einhundert Jahre lang. Doch dein Zustand ist zum Weinen, du musst leiden und bist krank. Einst ein Beispiel für den Fortschritt, jetzt von trauriger Gestalt, stehst du dennoch stolz und trotzig und wirst so wie wir nicht alt. Junggebliebene Niederlehmer lieben dich mit ganzem Sinn; angestrahlt wirst du wieder schöner – und alle kommen zu dir hin.

Ich fliege. Nein, ich fliege nicht. Ich sitze nur im Flugzeug.

Dr. Dieter Füting

U. Schirmer

Fliegen bedeutet frei sein, wie ein Vogel. Doch ich bin nicht frei. Vielleicht könnte ich mit einem Drachen durch die Luft schweben. Doch auch dann bin ich nicht frei. Ich kann niemals fliegen. Nur meine Gedanken können es.

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Umzug ins Seniorenheim Von Ingeborg Spittler Während eines Kuraufenthaltes hatte ich Katharina kennen gelernt. Hin- und wieder unternahmen wir gemeinsame Spaziergänge. Beim Abschied verabredeten wir, in Kontakt zu bleiben – und das taten wir.

Wohnung mit Balkon. Sie meldete sich im Büro für einen Platz an. „Wir werden Sie rechtzeitig informieren, wenn eine Wohnung frei ist“, sagte die Dame im Büro. „Inzwischen können Sie in Ruhe alle Vorbereitungen für den Umzug treffen“, fügte sie noch an. Obwohl Katharina schon viele Bücher und andere Gegenstände aussortiert hatte, als sie zu ihrer Tochter zog, musste sie sich doch noch Katharina war früher Lehrerin und einmal von Sachen trennen. Das fiel ihr nicht lebte seit einigen Jahren bei ihrer leicht. Aber sie konnte wenigstens einen Teil ihrer Tochter in einem kleinen Ort in Möbel mitnehmen. der Nähe von Neubrandenburg. Jetzt war sie schon lange nicht Die Einrichtung bietet wirklich alles, was mehr berufstätig. Als sie in das man sich wünscht, wenn man sich zu dieHaus ihrer Tochter gezogen war, sem Schritt entschließt. Jede Wohnung ist hatten ihr die jungen Leute das mit einer Notrufanlage ausgestattet und obere Stockwerk ausgebaut. barrierefrei eingerichtet. Ein Vertragsarzt Die ersten Jahre kümmerte sich betreut die Bewohner. Im Haus gibt es Katharina um ihre Enkeltochter, einen Friseur, einen Kosmetiksalon mit wenn diese aus der Schule kam. Fußpflege. Auch einen Reinigungs- und Aber Katharina hatte gesundheit- Wäschedienst können die Heimbewohner liche Probleme, zunehmend fiel bei Bedarf nutzen. Außer einem hellen, ihr das Treppensteigen im Haus gut ausgestatteten Speisesaal, wo die Beschwer. Das Haus liegt auch wohner nach Vorbestellung unter mehreren etwas abseits, sodass sie zu Essen wählen können, wenn sie sich nicht den Nachbarn nur schwer einen selbst verpflegen möchten, gibt es auch ein Kontakt herstellen konnte. Restaurant. Im Gemeinschaftsraum werden kulturelle Veranstaltungen angeboten. Wenn wir miteinander telefonier- Der Fahrdienst der Einrichtung bringt die Senioren ten, klagte sie darüber, dass sie auf Wunsch zu den Fachärzten oder fährt sie sich doch recht einsam fühle. auch zum Einkauf in die nahe gelegene Kleinstadt „Meine Tochter und der Schwie- Wesenberg. Außer den Veranstaltungen im Haus gersohn gehen arbeiten und Julia werden auch Ausflüge und Dampferfahrten für die braucht mich auch kaum noch. Bewohner organisiert. Nachmittags treibt sie Sport und kommt häufig auch erst abends Als es soweit war, dass sie umziehen konnte, rief nach Hause“, berichtete sie mir. Katharina mich an. „Meine Kinder werden mir beim „Ich habe schon darüber nach- Umzug helfen. Ich melde mich, wenn ich mich gedacht, in ein Seniorenheim zu eingerichtet habe und schreibe ausführlich, wie es ziehen.“ mir gefällt. Aber das wird wohl eine Weile dauern, bis ich mich zu Recht finde“. Nachdem sie mit ihren Kindern darüber gesprochen hatte, such- Nach gut vier Wochen bekam ich einen langen, ten sie gemeinsam eine schön ausführlichen Brief von Katharina mit der neuen gelegene Senioreneinrichtung. Adresse. Sie hatte sich noch nicht eingelebt. Ich Die Seniorenresidenz Wesen- konnte nachvollziehen, dass es eine große Umberg, direkt am Woblitzsee, stellung für sie war. Ich rief sie an und sie klagte schien Katharinas Vorstellungen mir ihr Leid. „Ach, ich fühle mich gesundheitlich zu entsprechen. Gemeinsam nicht so gut, mein Rücken tut mir wieder weh. Hier mit der Tochter schaute sie sich sind ja nur alte Menschen“, berichtete sie. „Ja, die Einrichtung an. Die Häuser die Umgebung ist sehr schön, auf der Wiese vor haben nur ein Stockwerk. Die meinem Fenster weiden Schafe, dahinter schimInteressenten haben die Wahl mert der See im Sonnenlicht auf. Aber ich habe zwischen einer Wohnung im noch keinen Kontakt zu anderen Heimbewohnern Erdgeschoss mit Terrasse oder gefunden.“ „Sie müssen etwas Geduld haben, das im oberen Stockwerk mit Balkon. braucht seine Zeit“, sagte ich ihr. Solange sie sich Katharina entschied sich für eine allein versorgte, traf sie andere Bewohner nur bei

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Veranstaltungen oder wenn sie im Park spazieren ging. „Sie sind doch in eine ganz andere Umgebung gezogen, das ist eine große Umstellung“, tröstete ich sie. „Pfingsten holen mich die Kinder ab, dann bleibe ich eine Woche bei Ihnen, das wird mir gut tun“, meinte sie. „Ich melde mich wieder, wenn ich zurück bin.“

Inzwischen sind einige Jahre vergangen und Katharina ist sehr froh, dass sie den Schritt getan hat. Sie hat sich eingelebt und mit Bewohnern angefreundet. Sie ist jetzt 82 Jahre alt und zufrieden, dass Sie die Annehmlichkeiten dieser Einrichtung nutzen kann. Nachdem sie jetzt mal wieder zwei Wochen das Haus der Kinder gehütet hat, als die eine Reise unternahmen, war sie doch recht froh in ihre gewohnte Umgebung zurückkehren zu können. Es ist Frühling und Katharina berichtet mir, dass sie sich auf die Schafe freut, die bald wieder auf die Wiese dürfen. Sie freut sich auf Vögel, die schon am Morgen zwitschern, wenn sie die Fenster öffnet und auf die Spaziergänge am See entlang. „Wenn wir im Sommer in die Gegend kommen, werden wir uns wieder sehen“, verspreche ich Katharina. „Bis dahin melde ich mich telefonisch oder schreibe Ihnen und berichte von uns.“


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Lilly - ein Hund kommt ins Haus … Wie Lilly, ein Energiebündel aus dem Tierheim, ihre Eingewöhnung in eine liebe Familie erlebt hat, schreibt sie selbst in einem Brief an ihre früheren Tierheimfreunde. „Meine lieben Tierheimfreunde, nach einer langen Odyssee durch meine Sterilisation musste ich ja im September 2009 wieder ein paar Wochen zu Euch zurückkommen. Danach habe ich meine neue Familie ganz schön auf die Palme gebracht, denn ich habe mein Klettertalent entdeckt und bin regelmäßig ausgebüchst.

Meine Familie war kurz davor mich wieder abzugeben. Aber gut, dass mein Frauchen so super viel Geduld hat und mir eine letzte Chance gegeben hat. Ich gab mir auch wirklich Mühe, dass keiner mit mir schimpfen musste. Ab und zu benehme ich mich noch wie ein Elefant im Porzellanladen. Aber jetzt bin ich, so sagt mein Frauchen, ein klasse Familienhund geworden. Mein Mini Frauchen ist ja fast genauso alt wie ich und die ist voll dufte. Nur manchmal will sie einfach nicht ihre Süßigkeiten mit mir teilen. Meine will sie komischerweise nie. Ich gehe mit Frauchen jede Woche zur Hundeschule und alle sind ganz begeistert von mir, ich bin ja auch einfach toll. Meine Familie sagt, ich bin schlimmer als ein kleines Baby, weil ich am liebsten den ganzen Tag schmusen will, außer ich sehe, wie das Fahrrad rausgeholt wird, denn dann gibt es für mich kein Halten mehr. Fast jeden Tag fahren wir 7 km Rad, wovon Frauchen die ersten 3 nicht mittreten muss und immer hofft, dass kein Blitzer steht. Danach ist dann bei ihr immer ein Friseurbesuch angesagt durch den Fahrtwind. Also wie ihr seht, ich habe mich trotz aller Anfangsschwierigkeiten gut eingelebt. Meine Löcher im Garten und die

1000 zerpflückten Decken, Socken und Schuhe erwähn ich hier lieber nicht. Aber meine Familie reagiert komischerweise immer relaxter. Ich glaube, das nennt man Gewohnheit - das heißt, ich muss mir was Neues einfallen lassen. Liebe Grüße Eure Lilly“ (Ein klein wenig geändert aus dem Jahresheft 2010/2011 des Tierschutzvereins Königs Wusterhausen e.V. Tierheim Märkisch Buchholz An der B 179 15748 Märkisch Buchholz Tel. 033765 806 89)

Königlich zu Gast in Königs Wusterhausen Am 24.September 2011 findet das traditionelle Schlossfest bereits zum fünften Mal statt In diesem Jahr können sich die Königs-Wusterhausener und ihre Gäste erneut auf ein besonderes kulturelles Highlight freuen: das Schlossfest am 24. September 2011. „Königlich zu Gast“ lautet das Motto und die Stadt Königs Wusterhausen heißt ihre Besucher aus nah und fern herzlich willkommen. Ihnen zu Ehren wird ein abwechslungsreiches und phantasievolles Programm zusammengestellt, das keine Wünsche offen lässt. So wird es auch dieses Mal wieder auf mehreren Bühnen rund ums Schloss Schauspiel, Tanz und viel Musik geben. Natürlich lädt die familienfreundliche Stadt auch ihre kleinen Gäste zu allerlei Vergnügungen ein. Im großen Kinderbereich schlagen Kinderherzen höher. Hier können sich die jüngsten Festbesucher bei Spielen, Wettbewerben und einem lustigen Kinderprogramm

bestens amüsieren. Zu den Höhepunkten gehören der Festumzug, bei dem die Zuschauer die prächtigen historischen Kostüme der illustren Gäste Friedrich Wilhelms I. bewundern können, sowie das große Abschlusskonzert in einzigartiger Kulisse, direkt neben dem Schloss. Tatkräftige Unterstützung erhält die Stadt von zahlreichen Partnern. Neben der Stiftung preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg sind auch die Kreishandwerkerschaft DahmeSpreewald, die Evangelische Kreuzkirchengemeinde, der Heimat-und Museumsverein Königs Wusterhausen 1990 e.V., die Kavalierhäuser Schloss Königs Wusterhausen Betriebsgesellschaft GmbH, der Tourismusverband Dahme-Seen e.V., die Händlergemeinschaft der Scheederstraße sowie der Kreisverband Fläming-Spreewald e.V. des DRK und das Klinikum Dahme-Spreewald mit von der Partie. Es ist belegt, dass Friedrich Wilhelm I., der als zehnjähriger Kurprinz Schloss Königs Wusterhausen als Weihnachtsgeschenk erhielt, Fremden gegenüber sehr tolerant und offen war. So holte er holländische Handwerker nach Potsdam und gewährte protestantischen Glaubensflüchtlingen aus dem Salzburger Land und aus Böhmen Asyl. Das heutige Königs Wusterhausen folgt dem Bei-

spiel des „Soldatenkönigs“ und präsentiert sich als weltoffene Stadt, in der Menschen aller Kulturen stets willkommen sind. Und das ist das ganze Jahr über so, nicht nur beim Schlossfest.

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Berliner Rosinenbomber wird wieder fliegen Restaurierung des historischen Flugzeugs läuft an Eine Legende lebt weiter: Der im vergangenen Jahr verunglückte Rosinenbomber des Air Service Berlin kann restauriert werden. Zu diesem Ergebnis ist ein Expertenteam der Firma Nayak Aircraft Service gekommen, das

das beschädigte Flugzeug in den vergangenen Wochen intensiv untersucht hat. Diese Nachricht ist nicht nur eine große Erleichterung und Freude für die Mitglieder des Fördervereins Rosinenbomber e.V., sondern sicherlich auch für alle Berliner Luftfahrtenthusiasten. Das Flugzeug vom Typ McDonald Douglas – kurz DC3 – soll schnellstmöglich wieder zu Rundflügen abheben. Dazu geht der Rosinenbomber in den Besitz des Vereins über. Die Reparaturen beginnen voraussichtlich im April 2011. Zunächst wird der Flugzeugrumpf per LKW nach Köln transportiert. Dort erfolgt die Restaurierung durch das Unternehmen Nayak Aircraft Service. Dieses Unternehmen gibt es seit 35 Jahren und beschäftigt etwa 650 Mitarbeiter an verschiedenen Standorten. Es hat alle notwendigen Zulassungen, um diese Reparatur durchzuführen. Die detaillierte Untersuchung der Maschine hatte das Ziel, heraus zu finden, ob sie in irgendeiner Richtung verzogen ist, ob es irgendwelche Abweichungen

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gibt. Die Messungen haben ergeben, dass keine bedeutenden Differenzen vorhanden sind. Es gibt jedoch einen deutlichen Knick auf der rechten Seite hinter dem Tragwerk als Folge des Aufpralls. Das ist jedoch zu reparieren. An den Befestigungen zwischen Tragflügel und Rumpf konnten keine Schäden festgestellt werden. Es müssen jedoch die kompletten Tragflügel sowie das Höhenruder ausgetauscht werden. Herbert Busch, Geschäftsführer des Nayak Aircraft Service: „Normalerweise warten und reparieren wir in unserer Werft moderne Verkehrsflugzeuge. Die Restaurierung des Rosinenbombers ist deshalb auch für uns eine Herzensangelegenheit. Die notwendigen und zugleich sehr seltenen Ersatzteile für den Rosinenbomber suchen wir zurzeit weltweit. Wie lange die Reparatur dauert, hängt wesentlich von den Kapazitäten unseres Unternehmens und der Verfügbarkeit der Ersatzeile ab. Zur abschließenden Reparatur wird der Rosinenbomber dann zu unserer Werft nach Kamenz in Sachsen fliegen.“ Frank Hellberg vom Förderverein Rosinenbomber e.V. sagt: „Die Kosten für die Restaurierung des Rosinenbombers hängen im Wesentlichen von der Beschaffung der Ersatzteile und von den Zulassungsverfahren ab, die wir vom Luftfahrtbundesamt begleiten lassen. Erst mit der jetzt beginnenden detaillierten Aufstellung können wir eine annähernde Summe für die Kosten des Wiederaufbaus benennen. Um den Wiederaufbau zu finanzieren, haben wir den Förderverein Rosinenbomber e.V. gegründet. Ab sofort sammeln wir Spenden für die Restaurierung und setzen uns dafür ein, dass ein Stück Berliner Geschichte erhalten bleibt.“ Gerechnet wird mit einem Kostenrahmen von etwa 800.000 Euro. Nach den erforderlichen Ersatzteilen wird vor allem in Europa gesucht, in

erster Linie wegen der erforderlichen Zulassung dieser Teile entsprechend der europäischen Vorschriften. Bevorzugt wird der Ankauf eines lufttüchtigen kompletten Flugzeuges aus dem dann die notwendigen Ersatzteile gewonnen werden können. Für finanzielle Spenden ist ein Spendenkonto eingerichtet: Förderverein Rosinenbomber e.V. Konto: 197194400 BLZ: 10070024 Deutsche Bank IBAN: DE29 1007 0024 0197 1944 00 BIC (Swift - Code): DEUTDEDBBER Angebote zur fachlichen Unterstützung oder Sachleistungen werden ebenfalls gern entgegengenommen. Auch die Berliner Flughäfen unterstützen den Wiederaufbau des Rosinenbombers. „Der Rosinenbomber ist ein Stück Berliner Luftfahrtgeschichte“, sagt

Ralf Kunkel, Pressesprecher der Berliner Flughäfen. „Es war von Anfang an klar, dass auch wir unseren Beitrag zum Wiederaufbau der DC3 leisten. Ein Flug mit dem Rosinenbomber über die Dächer der Hauptstadt ist nicht nur für die Berliner und Brandenburger faszinierend, sondern bereichert auch das touristische Angebot für Gäste aus dem In- und Ausland.“ Unterstützt wird das Projekt außerdem u.a. von E.on edis und der Gemeinde Schönefeld. M.T.


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Bauen, Haus & Hof Lärmschutz für die Flughafen-Anwohner Lärmbezogenes Entgelt hat sich in Tegel und Schönefeld bewährt / BBI-Entgeltordnung weitet erfolgreiches Lärmentgelt aus: Besonderer Schutz der Nachtzeit Flughäfen, Fluggesellschaften und Flugzeugherstellern ist es in den zurückliegenden 40 Jahren gelungen, den Geräuschpegel startender und landender Flugzeuge deutlich zu senken. Für den Lärmschutz von Flughafenanwohnern gibt es verschiedene Möglichkeiten und Maßnahmen: Diese reichen beispielsweise von technischen Neuerungen im Triebwerksbau, über Schallschutzprogramme (wir berichteten) bis hin zu zusätzlichen Gebühren, die Fluggesellschaften für den Einsatz lauter Flugzeuge bezahlen müssen. Letzteres, das so genannte lärmbezogene Entgelt, erheben die Berliner Flughäfen bereits seit vielen Jahren.

Neu wird in der BBI-Entgeltordnung auch sein, dass die Berliner Flughäfen künftig ein emissionsbezogenes Entgelt ergeben werden, mit dem ein Anreiz zum Einsatz modernen Fluggeräts mit weniger Ausstoß an Klimagasen (Stickoxide NOx) geschaffen wird. Schon heute entspricht der Großteil der an den Berliner Flughäfen landenden und startenden Flugzeuge modernen Umwelt- und Lärmschutzkriterien. Fluggerät der beiden höchsten Lärmklassen 7 und 6 kommt vor allem bei Ausnahmen wie z.B. Hilfseinsätzen (Deutsches Rotes Kreuz), Regierungsoder Militärflügen zum Einsatz. In Summe haben die lauten Flugzeuge gerade einmal 0,02 Prozent der Flugbewegungen auf den Berliner Flughäfen im Jahr 2010 ausgemacht. Dies verdeutlich: das lärmbezogene Entgelt ist ein erfolgreiches Instrument zum Schutz der Flughafenanwohner. Wolf Glaeser

Das Lärmentgelt dient dem besonderen Schutz der Flughafenanwohner und hat bereits in den vergangenen Jahren seine Steuerungswirkung entfaltet. Lautes Fluggerät wie beispielsweise die BAC 1-11 ist auf den Berliner Flughäfen seit Jahren nicht mehr zu finden. Aktuell haben die Berliner Flughäfen – nach vorheriger Konsultation der Fluggesellschaften und Beratung in der Fluglärmkommission (Juni 2010) – eine Entgeltordnung für den neuen Hauptstadtflughafen BBI entworfen. Diese liegt derzeit zur Prüfung beim dafür zuständigen Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft in Brandenburg. In diesem Entwurf für die BBI-Entgeltordnung führen die Berliner Flughäfen das lärmbezogene Entgelt nicht nur fort, sie erweitern es sogar in zwei Punkten: • Flüge zwischen 22 und 6 Uhr werden mit einem differenzierteren Lärmaufschlag versehen, um einen Anreiz für die Abwicklung dieser Flüge in der Tageszeit von 6 bis 22 Uhr zu bieten. In der Kernnachtzeit sind nach dem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts zum BBI von 2006 reguläre Linienflüge nicht möglich. In Ausnahmen können hier dennoch vereinzelte Flugbewegungen wie z. B. Hilfsflüge des Roten Kreuzes in Katastrophengebiete zu verzeichnen sein. • Bislang erheben die Berliner Flughäfen lediglich Entgelte für Landungen. Starts wurden den Airlines hingegen bislang nicht in Rechnung gestellt. Dies ändert sich nun. Entgelte fallen auf dem BBI grundsätzlich für jede Flugbewegung, ungleich ob Start oder Landung, an.

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Wußten Sie schon...

...daß die Nordamerikaner und auch wir Europäer pro Kopf viel mehr Treibhausgasemissionen ausstoßen als alle übrigen in der Welt? Laut UNFPA-Weltbericht 2009 wurden für nachstehende Regionen folgende Treibhausgasemissionen pro Kopf in Tonnen ermittelt, die aufgrund der Bevölkerungsanzahl folgende Anteile = % an den weltweiten energiebedingten CO2-Gesamtemissionen ergeben:

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USA + Kanada ................................ca. 26 t = Jap., Austral.+Neuseel:.................... ca. 15 t = Europa ................................ etwas über 10 t = Naher Osten ....................................... 8- 9 t = Ostasien ............................................. 5- 6 t = Afrika ............................................knapp 4 t = Südasien ............................................ 3- 4 t =

19,0 % 5,2 % 11,4 % 3,8 % 17,3% 7,8 % 13,1 % KK

Die Kripo rät:

Goldgeschenke Sowas ist Frau Z. noch nie passiert: Sie kommt vom Einkaufen, da spricht sie kurz vor ihrem Wohnhaus ein Mann an und bietet ihr einen „Goldring“ zum Geschenk. Er habe ihn eben gefunden, als kleine Gegenleistung wolle er nur mal bei ihr Kaffee trinken. Da müssen doch alle Alarmglocken klingeln! Immer neue Tricks denken sich die Gauner aus, um in die Wohnung ihrer Opfer zu gelangen. Auf alle Fälle erst mal ein kräftiges nein! Verschwinden Sie! Wenn nun der Mann nicht verschwindet sollte man nicht gleich in die eigene Wohnung gehen, sondern einen Passanten ansprechen, bei Bekannten klingeln, wenn vorhanden drohen, per Handy die Polizei zu rufen. Git

Seniorenmagazine – Abo – Bestellschein Liebe Leserinnen und Leser, auf vielfachen Wunsch werden unsere Seniorenmagazine auch 2011 im Abonnement erhältlich sein. Dabei erheben wir nur eine geringe Gebühr von 15,- E pro Jahr (6 Ausgaben), welche unsere Unkosten abdecken soll. Hiermit abonniere ich das Seniorenmagazin q Köpenicker q Teltow/Fläming q Dahme/Spree q Oder/Spree Das Abonnement verlängert sich jeweils um ein weiteres Jahr, wenn es nicht bis spätestens 6 Wochen vor Jahresende schriftlich gekündigt wird. Bitte die Felder in Druckbuchstaben ausfüllen! ................................................................................................. Name, Vorname

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Einzugsermächtigung Hiermit ermächtige ich die ELRO Verlagsgesellschaft mbH, Außenstelle Schloßstraße 2 / Hofseite in 15711 Königs Wusterhausen bis auf Widerruf den Unkostenbeitrag in Höhe von 15,- E von meinem Konto abzubuchen. Der AboPreis wird nach dem Versand des Seniorenmagazins eingezogen. ................................................................................................. Konto-Nr.

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Veranstaltungen Bestensee 16. April / 10-16 Uhr Ostermarkt Bahnhofsvorplatz Bestensee 21. April / ab 18.00 Uhr Osterfeuer in Bestensee Hinter dem Einkaufzentrum Zeesener Str. Reisigannahme: 16.04.11 von 9.00-18.00 Uhr 17.04.11 von 10.00 - 14.00 Uhr 23. April / 18 Uhr Osterfeuer im OT Pätz Seestraße ( Feuerplatz ) Reisigannahme: 08.04.2011 von 15.00 Uhr bis 17.30 Uhr 09.04.2011 von 10.00 Uhr bis 12.30 Uhr 15.04.2011 von 15.00 Uhr bis 17.30 Uhr 16.04.2011 von 10.00 Uhr bis 12.30 Uhr Ostereiersuchen für alle Kinder um 18 Uhr 15. Mai / 10 Uhr Frühlingswanderung mit Harry Schäffer Treffpunkt: Bahnhofsvorplatz Rückfragen unter: 033763- 22794 Heimat und Kulturverein Bestensee Herr Seidel

Eichwalde 16.April / 15-16 Uhr 100% Musik Konzert des Kinder- und Jugendchores der Chorgemeinschaft Eichwalde, gemeinsam mit dem Pianisten Klaus Sedl. Alte Feuerwache Eichwalde, Bahnhofstraße Erwachsene 5 Euro / Kinder ab 8-14 Jahre 2,50 Euro 21.April / 20 Uhr Erlesen: Ljudmila Ulitzkaja Lesung mit der Übersetzerin Ganna-Maria Braungardt In ihren Geschichten (Olgas Haus) erzählt Ljudmila Ulitzkaja von Frauen, die eigentlich allen Grund hätten, am Leben zu verzweifeln – Glück, Schönheit, Reichtum, kurz, die Attribute des Glücks, sind ihnen versagt geblieben. Aber irgendwo im Inneren gibt es etwas, das sie nicht zerbrechen lässt. Diesem Geheimnis ist die Moskauer Autorin auf der Spur. Ihr liebevoller und zugleich verschmitzter Blick heftet sich an schrullige Außenseiter wie Asja, die arme Verwandte. Alte Feuerwache Eichwalde, Bahnhofstr. 79 Erwachsene 8 Euro/Schüler 2 Euro

17. April / ab 12 Uhr Karg-Elert und Josef Gabriel Rheinberger. Evangelische Kirche Eichwalde, Am Händel- Frühlingsmarkt Prieros, Dorfaue platz, Eintritt frei

Heideblick 23.April / 18:30 Uhr Osterfeuer im OT Waltersdorf Sportplatz 23. April / 19 Uhr Osterfeuer im Ortsteil Gehren Bei der Freiwilligen Feuerwehr 23. April / 19 Uhr Osterfeuer im OT Bornsdorf

21. April / 19 Uhr Osterfeuer Dannenreich, Dorfstraße 21. April / 19 Uhr Osterfeuer Prieros, Sportplatz 22. April / 17 Uhr Leiden - Auferstehung Chorkonzert in der Neuapostolischen Kirche Friedersdorf, Mühlenstraße 9 a

23. April / 18 Uhr 24. April / 10.30 Uhr Osterfeuer Frühlingserwachen Saisonauftakt im Freilichtmuseum Höllberg- Bindow, Grüne Trift hof bei Blasmusik und Ostertanz 23. April / 18 Uhr Osterfeuer 25. April / 14:30 Uhr Dolgenbrodt, Badestrand Goldener Operettennachmittag Mit den schönsten Melodien aus bekannten Operetten in der Gaststätte der Waldbühne 23. April / 19 Uhr Osterfeuer Gehren. Friedersdorf, Reitplatzgelände Fürstenwalder Str. 29. April / 19 Uhr Maibaum aufstellen Beim Verein der Freiwilligen Feuerwehr im 23. April / 18 Uhr Osterfeuer OT Gehren Streganz, Ortsausgang Richtung Blauer See 23. April / 18 Uhr Osterfeuer Wolzig, Badestrand, Blossiner Weg 24. April / 9:30 Uhr Gottesdienst zum Osterfest Neuapostolische Kirche Friedersdorf, Mühlenstraße 9 a

24. April / 6 Uhr Morgenandacht am Feuer und Osterfrühstück 8. Mai / ab 10 Uhr Gottesdienst der Ev. Kirchengemeinde FrieGroßes Maifest Feiern Sie auf dem Höllberghof das traditio- dersdorf nelle Maifest mit Maibaum aufstellen, Bän- Pfarrgarten, Lindenstr. 17 dertanz mit dem Wehnsdorfer Heimatverein, Folklore aus dem Spreewald, Höllberglauf, Greifvogel - Flugschau, Pflanzentauschbörse 29. April / 19 – 1 Uhr mit den Landfrauen und mit einem Großen Traditionsmaifeuer Gussow Handwerker- und Bauernmarkt. Scheunenruine, Senziger Str. 28.+29. Mai 30. April / 20 Uhr Dorffest im OT Waltersdorf Mit Rentnerkaffeetafel, Kegeln und Essen aus Dubrow bei Nacht Eine märchenhafte Nachtwanderung der Gulaschkanone Gräbendorf 30. April / 18 Uhr Start: KiEZ Frauensee / Ziel: KiEZ Hölzerner Heidesee Orgelkonzert See Prof. Dr. Ulrich Eckhardt (Berlin) spielt auf 16. April / 11-18 Uhr 30. April / 18 Uhr der Parabrahm-Orgel Werke von Franz Liszt, 12. Frühlingsfest Großes Lagerfeuer zur Walpurgisnacht Louis Lewandowski, César Franck, Sigfrid KiEZ Hölzerner See, Gräbendorf Gräbendorf, Sportplatz, Schulstr.

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1. Mai / 10 Uhr Radtour Wolzig Start: Feuerwehr, Klein-Schauener-Straße

28. Mai / ab 18 Uhr Höfenacht in Königs Wusterhausen

12. Mai / 18 Uhr Bürgermeisterstammtisch Bürgermeister und Ortsbeirat Gräbendorf Café Bienenhaus, Prieroser Landstraße 18

23. + 24. April / ab 10 Uhr Ostern auf der Schlossinsel Oster- und Trödelmarkt, sorbisch/wendische Ostertraditionen werden in der Osterwerkstatt gezeigt, musikalische Unterhaltung unter anderem mit den „Niewitzer Blasmusikanten“ Wendeschleife-Schlossinsel Lübben

22. Mai / 10 Uhr Frühkonzert am Dahmepark Bindow Neptunpark

Königs Wusterhausen 9. April / 15:00 Uhr Dr. H.-J. Freytag zu Diabetes und Alkohol Schulweg 14

Lübben

10. April / 17 Uhr Sibylle Briner in CONCERT Die schweizer Konzertpianistin spielt Werke von Chopin, Ravel und Gershwin. Wappensaal Schloss Lübben

16. April / ab 17 Uhr „KULINARIA“ mit Shoppingnacht, zur Saisoneröffnung, in Lübben 9. April / 19:00 Uhr Am 16. April von 8 - 17 Uhr findet auf der Raus ins Grüne - Fercher ObstkistenBühne Schlossinsel Lübben der beliebte SpreewaldEichenallee 12 marathon statt. Wenn auf der Schlossinsel alle Teilnehmer durch das Ziel gefahren sind 9. April / 21:00 Uhr und langsam wieder Ruhe einkehrt, kommt Stubenrausch im Senderhaus Bewegung in die Innenstadt. Gastronomen Funkerberg und Hoteliers, die das Zertifikat der Dachmarke Spreewald führen, werden ihre Häuser 10. April / 17 Uhr kulinarisch vorstellen Chorkonzert zum Frühling Schlossplatz 1 17. April / 16 Uhr Frühlingskonzert 16. April / 19 Uhr Des Stadtchores Lübben e.V. Schöne grüne Grüße Paul-Gerhardt-Gymnasium Eichenallee 12 17. April / 17 Uhr 17. April / 17 Uhr Passionskonzert Klezmer meets Jazz Paul-Gerhardt-Kirchengemeinde Schlossplatz 1 Paul-Gerhardt- Kirche Lübben 21. April / 17 Uhr Osterfeuer auf dem Funkerberg 21. April / 18 Uhr Osterfeuer in Senzig Gussower Straße 4b 30. April + 1. Mai / 10-18 Uhr Königlicher Wusterhausener Keramikmarkt Schlossplatz 1 22. Mai / 17.00 Uhr Frühlingspoesie in der Musik Klavierkonzert mit dem russischen Virtuosen Wassilij Kulikow Auf dem Programm stehen Werke von Beethoven, Oginski, J.S. Bach, Caccini, Mozart und Liszt. Schloss Königs Wusterhausen Karten sind zu 15 Euro, erm. 12 Euro (Kinder, Jugendliche, Rentner, Behinderte, Hartz IVEmpfänger) incl. VVK-Gebühr im Musikladen Königs-Wusterhausen, Bahnhofstr. 10, Tel. 03375 / 20 25 15 und an der Tageskasse erhältlich.

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19. April / 9 Uhr Der Frühling zwischen Dünen, Auen und Teichen Radwanderung Teilnehmerzahlen: 5 – 20 Personen, Dauer: ca. 5 Stunden Spenden für Naturschutzprojekte der Naturwacht erbeten Treffpunkt : Vorplatz Bahnhof Lübben Ab 22. April Lübben im Laternenschein Nachtwächter- Rundgang Start in die Nachtwächtersaison am Karfreitag Die abendlichen Rundgänge durch die historische Altstadt von Lübben beginnen wieder am Karfreitag unter der Führung der Lübbener Nachtwächtergesellin Christl. Sie werden etwas über die Historie der Nachtwächterei erfahren, lustigen Histörchen und Anekdoten lauschen und erfahren natürlich auch Stadtgeschichtliches. Auf jeden Fall nicht zum Einschlafen!

Luckau 17. April / 11 -18 Uhr Begrüßen Sie mit uns den Frühling – wir nehmen Sie mit auf eine Reise um die Welt Tulpenfest Stadtpark Luckau Tänzer, Musiker, Chöre, Vereine, Pferdevorführungen, Kinderprogramme, alles rund um Haus und Garten, Maler, Töpfer, Blumenhändler und vieles mehr sorgen dafür, dass jeder vom Kleinkind bis zur Oma auf seine Kosten kommt. Zehntausende Frühlingsblüher versetzen die Besucher in Staunen und stimmen auf einen erlebnisreichen Frühlingstag ein. Die Tänzer des Tanzclubs Lübben 94 e.V. sowie die „Express Partyband“ aus Sachsen laden zum mittanzen ein und nehmen Sie musikalisch und tänzerisch mit auf eine Reise um die Welt. Verschiedene Varianten des Kaffeetrinkens stehen zur Verfügung, eventuell idyllisch unter Apfelbäumen oder in musikalischer Umrahmung an der Bühne, also lassen Sie sich überraschen und genießen Sie mit uns das Frühlingserwachen. Eintrittskarten im Vorverkauf für 4,50 EUR, Kinder (6-14 Jahre) 2,50 EUR an der Touristinformation am Markt 34 im Rathaus Luckau. Tageskasse: 5,00 bzw. 3,00 EUR. Dauerkarten für das Veranstaltungsjahr: 15,00 EUR. Sie beinhalten den täglichen kostenfreien Zutritt in den Stadtpark und den Rosengarten sowie den kostenfreien Zutritt zu allen Veranstaltungen der Landesgartenschau GmbH.

Auflösung aus Nr. 1/2011


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Telefonieren kann auch einfach sein Was gibt es Neues bei KARP? Über das führende Unternehmen auf den Gebieten Unterhaltungselektronik, Alarmanlagen, Sicherheits- und Notrufsysteme haben wir in verschiedenen Ausgaben bereits berichtet. Heute sprechen wir mit Dipl.-Wirt.-Ing. (FH) Norman Stöwer, Vertriebsleiter bei KARP, über speziell für Senioren gestaltete Handys und Festnetztelefone. Seniorenzeitung: Die Bandbreite moderner Handys wird immer größer. Das Telefonieren ist nur noch eine Funktion unter vielen. Viele Senioren sind nicht mehr in der Lage, alle Funktionen der modernen Handys zu nutzen. Was empfehlen Sie unserem Leser, der eigentlich die Hauptfunktion von Handy oder Festnetzanlage, das Telefonieren, nutzen möchte?

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Doro HandlePlus 334gsm IUP Norman Stöwer: Viele Menschen machen die Erfahrung, dass man im Alter mit alltäglichen Situationen schwerer umgehen kann, egal ob es das Lesen eines Buches oder die Kontaktaufnahme mit Familie oder Bekannten via Telefon betrifft. Wir empfehlen Telefone und Handys, die nach dem Doro-Care-Konzept entwickelt wurden, speziell abgestimmt auf die Bedürfnisse älterer und beeinträchtigter Menschen.

Dieses Konzept beinhaltet weit mehr, als nur Telefone mit großen Tasten zu entwickeln, es geht darum zu verstehen, was unsere Senioren wirklich brauchen. Denn nicht nur sie sind der ständig neuen technischen Entwicklungen müde geworden. Es entwickelt sich ein neuer Trend, der dem Motto „Weniger ist mehr“ folgt, der ein Telefon einfach nur zum Telefonieren fordert. Danach richten wir natürlich unsere Produktpalette aus. Seniorenzeitung: Welche Produkte würden Sie älteren oder beeinträchtigten Menschen empfehlen? Norman Stöwer: Ich möchte aus unserem umfangreichen Angebot zwei Empfehlungen aussprechen. Da ist einmal das Doro Handle Plus 334 gsm IUP mit selbstauslösender Notruffunktion. Es verfügt über 4 Speichertasten mit Namensindex, Vibrationsalarm und Freisprecheinrichtung. Die Notruffunktion sendet SMS und ruft bis zu 5 Nummern an, so dass gewährleistet ist, dass in jedem Fall ein Familienmitglied benachrichtigt werden kann. Und, besonders wichtig, die Notruffunktion wird auch bei Sturz- oder Bewegungsloserkennung sofort ausgelöst. Meine zweite Empfehlung betrifft das Festnetztelefon Doro PhoneEasy 331 ph, ein leicht zu bedienendes Telefon mit Fototasten. Hier machen große Tasten mit Muldenausprägung das Wählen einfacher, und die Fotodirektwahltasten verbinden Sie mit nur einem Druck mit dem gespeicherten Kontakt. Seniorenzeitung: Im Namen unserer Leser danken wir für das Gespräch und empfehlen unseren Lesern – gehen Sie vor der Neuanschaffung von Handy oder Telefon zu KARP, und lassen Sie sich beraten. K.H.

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– Das Showhotel der Hauptstadt Liebe Senioren, in den kommenden Wochen ist im Estrel Hotel viel los. Genießen, entspannen und dem Alltag entfliehen – das kann man im Estrel Berlin nicht nur an den Feiertagen, sondern auch an jedem „normalen“ Wochentag. Ob romantisches Dinner, Kuchenbuffet, Sonntagsbrunch oder Open-Air-Kino im neu eröffneten Sommergarten – Deutschlands größtes Hotel sorgt täglich für Abwechslung. Bereits von außen beeindruckt das Estrel Berlin mit seiner imposanten Glasfassade. Und wer Europas größten Convention-, Entertainment- & Hotel-Komplex betritt, wird erst recht erstaunt sein beim Anblick des 2.800 Quadratmeter großen und 13 Meter hohen, glasüberdachten Atrium. Bäume, Terrassen, Brücken und ein farbenfroher Brunnen geben der glasüberdachten Lobby die Atmosphäre einer italienischen Piazza. Treffpunkte sind die Atrium Bar sowie die Orangerie, auf der man nach Herzenslust frühstücken, brunchen oder am Wochenende Kaffee und Kuchen genießen kann. Vielfältig kann man sich auch in den angrenzenden Restaurants verwöhnen lassen: Asiatisch, italienisch, berlinerisch-rustikal oder international à la Carte – das Angebot lässt keine kulinarischen Wünsche offen. Vier Hotelflügel umrahmen das Atrium, auf die sich die zeitlos modernen Zimmer verteilen. Individueller Stil und Großzügigkeit prägen den unverwechselbaren Charakter der 1.125 Zimmer

und Suiten. Bei schönem Wetter öffnet direkt vor der Hoteltür am Ufer des Neuköllner Schifffahrtskanal der hauseigene Sommergarten. Das Hotel ist über eine gläserne Rotunde mit dem Estrel Festival Center, dem Showtheater der Las Vegas Live-Show „Stars in Concert“ verbunden. Hier kann man die größten Weltstars live erleben. In Berlins erfolgreichster Show bringen allabendlich die weltbesten Doppelgänger ihre Vorbilder in faszinierender Authentizität auf die Bühne. Für alle Rentner gilt eine Ermäßigung für Showkarten von bis zu 40% gegen Vorlage des Nachweises. Bis 26. Juni spielt „Stars in Concert“ - Die Kultshow im Estrel Festival Center und im Anschluss freuen wir uns auf „all you need is love!” – Das Beatles Musical sowie die neue Shakespeare’s Musical Comedy Show. Preise, Termine und Informationen zu dem Seniorenrabatt und den Vorstellungen erhalten Sie unter 030/ 6831 6831 oder im Internet unter www.stars-in-concert.de.


Seniorenzeitung Dahme und Spree 02/2011