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Köpenicker s liche rsön r e p r Ih pla Exem

Ausgabe

Seniorenzeitung

3/2012 Juni Juli 22. Jahrgang

das Magazin für Treptow-Köpenick

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Der Flughafen kommt – barrierefrei


Veranstaltungen im Juni und Juli 2012 • • • • •

Donnerstag, 7.6.2012, 15.45 Uhr Erinnerung in Noten mit Herrn Gohlke: Kalinka & In the Mood Mittwoch, 27.6.2012 15.30 Uhr TANZTEE Donnerstag, 06.07.2012, 15.45 Uhr Die BOOTSMÄNNER: „Eine Seefahrt die ist lustig“ Freitag, 13.07.2012, 15.45 Uhr Erinnerung in Noten mit Herrn Gohlke: „Theo wir fahrn nach Lodz Mittwoch, den 18.07.2012, 15.30 Uhr TANZTEE

Weitere Veranstaltungen können an der Rezeption des Hauses erfragt werden.

Willkommen im Internet: www.seniorenmagazine.de

Der bunte Alltag dĂŐĞƐƉŇĞŐĞŝƐƚďĞŝĂĚǀŝƚĂďƵŶƚĞƌůůƚĂŐ͕ĚĞŶŶ͕ĞŐĂůŽďũƵŶŐŽĚĞƌĂůƚ͕ ĞƐŐŝďƚũĞĚĞŶdĂŐĞƚǁĂƐnjƵĞŶƚĚĞĐŬĞŶ͕ĞƌĨĂŚƌĞŶƵŶĚĞƌůĞďĞŶ͘&ƺƌƵŶƐ ďĞĚĞƵƚĞƚĚĂƐnjƵƐĂŵŵĞŶŵŝƚƵŶƐĞƌĞŶ'ćƐƚĞŶďĞŝĂďǁĞĐŚƐůƵŶŐƐƌĞŝĐŚĞŵ WƌŽŐƌĂŵŵ͕ƚćŐůŝĐŚĨƌŝƐĐŚnjƵďĞƌĞŝƚĞƚĞŶDĂŚůnjĞŝƚĞŶƵŶĚŐĞŵƺƚůŝĐŚĞŶ ZƵŚĞŵƂŐůŝĐŚŬĞŝƚĞŶũĞĚĞŶdĂŐĂŬƟǀnjƵŐĞŶŝĞƘĞŶ͘  ǁŝƐĐŚĞŶ,ŝŶͲƵŶĚZƺĐŬĨĂŚƌƚŵŝƚƵŶƐĞƌĞŵ&ĂŚƌĚŝĞŶƐƚǁĞƌĚĞŶ^ŝĞ ŶŝĐŚƚŶƵƌŵĞŶƐĐŚůŝĐŚ͕ƐŽŶĚĞƌŶĂƵĐŚŵĞĚŝnjŝŶŝƐĐŚŬŽŵƉĞƚĞŶƚ ďĞƚƌĞƵƚƵŶĚǀĞƌƐŽƌŐƚ͘  tŝƌďĞƌĂƚĞŶ^ŝĞŐĞƌŶĞnjƵĂůůĞŶ&ƌĂŐĞŶƌƵŶĚƵŵĚĞŶďƵŶƚĞŶ ůůƚĂŐ͕ĚŝĞ&ŝŶĂŶnjŝĞƌƵŶŐĚƵƌĐŚĚŝĞWŇĞŐĞǀĞƌƐŝĐŚĞƌƵŶŐ ŽĚĞƌĚĞŶ^ŽnjŝĂůŚŝůĨĞƚƌćŐĞƌƵŶĚƵŶƐĞƌĞǁĞŝƚĞƌĞŶ >ĞŝƐƚƵŶŐƐĂŶŐĞďŽƚĞ͘ĞƐƵĐŚĞŶ^ŝĞƵŶƐnjƵ ĞŝŶĞŵŬŽƐƚĞŶůŽƐĞŶ^ĐŚŶƵƉƉĞƌƚĂŐ͘  Wir freuen uns auf Sie!

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www.advita.de


Eine kulturhistorische Schau der Mode

Editorial

Liebe Leserinnen, liebe Leser, Es ist schon was dran an den sogenannten Frühlingsgefühlen und der ebenfalls viel beschworenen Frühjahrsmüdigkeit, die – nebenbei gesagt – nicht gut zueinander passen. Wissenschaftliche Begründungen gibt es für beide, doch ersparen wir uns die Fakten und freuen wir uns lieber über die wieder erwachte Natur, zu der wir Menschen noch immer gehören, auch wenn wir uns total von ihr getrennt haben. Ich jedenfalls freue mich Jahr für Jahr zum Beispiel über das Spatzenpärchen, das in einem trockenen Teil meiner alten Dachrinne nistet. Die beiden bleiben zusammen bis der Tod sie scheidet – wie auch die Schwäne oder die Biber und viele andere Arten. Ins Bild passen auch unser Wandervorschlag zum Wildpark Johannismühle, ebenso unsere Plauderei über die Erdbeere. Apropos Bild. Sicher haben Sie auch schon einmal ein altes, möglicherweise schon vergilbtes Klassenfoto betrachtet und überlegt: Wer ist denn das und wo bin ich? Und versonnen über die Zeit nachgedacht, in der dieses Foto entstand. Und nochmals zu einem Bild. Wenn auch unser Titelbild den neuen Großflughafen zeigt, dessen Eröffnung erneut verschoben wurde, geht doch die Debatte über ihn weiter. Dazu äußert sich der Bezirksbürgermeister. Also: Wieder viel Interessantes in unserer neuen Ausgabe. Viel Spaß beim Lesen, und schämen Sie sich Ihrer Gefühle nicht! Hans Joachim Koppe, ehrenamtlicher Leiter

Zwei bedeutende Ausstellungen finden in Berlin vom 27. April bis 29. Juli 2012 im Deutschen Historischen Museum statt. Im Untergeschoss des Pei-Baus stellt das Los Angeles County Museum of Art „Fashioning Fashion“ – „Modegestaltung“ – in vier ABTEILUNGEN Textur/ Form/Dekoration/Mode vor. Europäische Mode 1700-1915. Die zweite Ausstellung unter Schirmherrschaft des Deutschen Historischen Museums findet im Zeughaus statt integriert mit dessen ständigen Exponaten. 25 Objekte des Los Angeles Museum of Art werden hier gezeigt. Begleitet wird das von den Führungen, von Vorträgen, einer Kostümfilmreihe im Zeughauskino und einer Modenschau der Kunsthochschule für Mode ESMOD Berlin im Schlüterhof. Auch wer nicht unbedingt Modefan ist, wird bereichert werden. Er erkennt, dass Mode von der jeweiligen Epoche geprägt wird. Sie ist nicht nur der Spiegel des zeitgenössischen Geschmacks, sie ist der politisch-historische Spiegel der Schichtungen, des Vermögensund Bildungsstandes der Gesellschaft. Auch die Verquickung von Mode und politischen Großereignissen wie der Französischen Revolution ist interessant. So war für die Sansculotten, d.h. Männer ohne Kniehosen, das Tragen von Hosen mit langen Hosenbeinen Zeichen ihrer revolutionären Gesinnung. Im 18. Jahrhundert war die höfische, prunkvolle französische Mode tonangebend. Im beginnenden Zeitalter der Aufklärung kam aus England Mode, die weniger höfisch sondern mehr die breiter, adliger und bürgerlicher Schichten war. Anfang des 19. Jahrhunderts kam von dort auch die Sportmode, die heute vorrangig die Kleidung beeinflusst. Technischer Fortschritt beeinflusste zunehmend die Modegestaltung. Nähmaschinen bedeuteten Herstellung von Kleidung in Manufakturen – also für breitere Schichten. Die Spitzen der Gesellschaft wurden jedoch weiter mit handgearbeiteter Schneiderware beliefert – entsprechend unserer heutigen Haute Couture. Schon damals wurden durch raffinierte Schneiderarbeiten körperliche Mängel möglichst vertuscht. Wandel der Silhouetten fand bei der Frauenmode statt – Ärmel, Polster, Schnürungen, Veränderungen des Ausschnittes und Rocklängen betreffend. Bei den Herren wurde die sehr bunte pompöse Kleidung des 18. Jahrhunderts im 19. Jahrhundert von schlichten, sachlichen Habits allmählich abgelöst, aus denen der heutige Herrenanzug entstand. Via Kolonialhandel wurde Europa bereichert durch exotische Modeeinflüsse aus Indien,

Anzug Frankreich um 1760, LACMA Los Angeles

China, Japan. Der industrielle Fortschritt brachte neue maschinell gefertigte Stoffe, neue synthetische Farben. Die kunstvolle Handarbeit wurde nach und nach abgelöst. Bis 1915 demokratisierte und verbürgerlichte sich die Mode zusehends. Es begann die Abkehr von unpraktischer Kleidung. Es entwikkelte sich eine freiere Frauenmode und eine weitere Versachlichung der Herrenmode. Politik und Mode, Technisierung und Mode, Handel und Mode, Aufklärung und Mode, gesellschaftlicher Wandel und Mode – alles das findet sich im Brennpunkt dieser Ausstellungen. Bleibt nur zu hoffen, dass die Modestadt Berlin auch mal ein eigenes Modemuseum bekommt. Maria Loß


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KÖPENICKER SENIORENZEITUNG 3-2012

Kaleidoskop

Zecken-Alarm Alle Jahre wieder – aber diesmal besonders dringlich gibt es Zeckenalarm! Das Klima hat offensichtlich die Vermehrung dieser kleinen Plagegeister begünstigt. Jetzt ist auch unsere Region betroffen, und das Schlimmste: Jede zweite Zecke ist infiziert. Für jeden, der einen Garten hat oder gern durch Wald und Wiesen wandert, ist daher wichtig, sich zu schützen. Gegen die Borreliose hilft nur rechtzeitiges Erkennen, dazu gehört das gründliche kontrollieren der Kleidung. Die Zecke übersteht ja sogar einen 40 - Grad-Waschgang. Gegen die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME), eine gefährliche Hirnhauterkrankung, hilft eine Dreifachimpfung. git

Jeder nach seiner Facon Unter dem Motto „Jeder nach seiner Facon“ steht in diesem Jahr der Köpenicker Sommer. Der beliebte Festumzug findet am 16. Juni ab 14:00 Uhr statt. Bezirksbürgermeister Oliver Igel bittet die Köpenicker, sich an diesem „Schaufenster“ des Bezirks rege zu beteiligen und mit interessanten Ideen am Festumzug teilzunehmen. Die künstlerische Umsetzung liegt wieder in den Händen von André Nicke, dem Leiter des Stadttheaters Köpenick. git

Neue Gleichstellungsbeauftragte

Frau Anke Armbrust ist die neue Gleichstellungsbeauftragte unseres Bezirkes. Sie ist unter der Telefon-Nummer 90297 2305 zu erreichen. Bei der Planung von Vorhaben der Verwaltung wie bei alltäglichem Umgang hat die Gleichstellungsbeauftragte die Dienstaufsicht. PD

Schüler wandeln gen Canossa

Die Partnerschaft zwischen unserem Bezirk und dem italienischen Albinea gewinnt immer neue Impulse. Bei einem Besuch unseres Bürgermeisters in der Partnerstadt ging es darum, Erfahrungen und Know-How in der Freiwilligenarbeit und einen Austausch zwischen Schulen zu fördern. So werden im Juni 30 Schülerinnen und Schüler der Merian-Schule während einer Seminarreihe nach Italien auf den Spuren von Heinrich IV. bei seinem Gang nach Canossa wandeln, das ganz in der Nähe von Albinea liegt. PD

Vorbild Wasch-Bar

Ölgemälde restauriert

Mit ihrer Wasch-Bar, einer Mischung aus Gastronomie und Servicecenter für die Hochschule für Technik und Wirtschaft haben die Stephanus-Werkstätten für geistig Behinderte den Preis exzellent cooperation erhalten. Er ist mit 5.000,00 Euro dotiert. PD

Das im impressionistischen Stil gehaltene Ölgemälde des tschechischen Malers Jan Slavirk ist in seinem prächtigen Blattgoldrahmen jetzt wieder im Rathaus Treptow zu sehen. Es soll sich ursprünglich um ein Geschenk der tschechischen KP an den 1. Präsidenten der DDR, Wilhelm Pieck, handeln. Restauriert wurde es von dem Berliner Maler Michael Bock. PD

Freikarten für Freiwillige Das Stadttheater Köpenick hat mit dem Freiwilligenzentraum Sternenfischer eine Kooperation abgeschlossen. Für jede Premiere stellt es für engagierte Ehrenamtliche Freikarten zur Verfügung. PD

Tanzen in Adlershof Wer sich gern bewegt, Musik mag und für seinen Körper etwas Gutes tun will ist herzlich eingeladen mitzumachen in der neuen Tanzgruppe „Contra & Square Dance mit Heike“. Getanzt wird jeden Montag von 15:45 Uhr – 16:45 Uhr in der Sporthalle Merlitzstr. 16 (Gymnastikraum 1. Stock). Bitte Turnschuhe mitbringen. Unkostenbeitrag 2,00 Euro. H.V.

Wichtige Rufnummern Nachfolgend sind wichtige Notrufnummern und Service-Hotlines aufgeführt: GESUNDHEIT Ärztlicher Bereitschaftsdienst (nicht für Notfälle) noch gültig

116 117 31 00 31

PFLEGE Caritas (14 Cent/min) 01805 / 22 83 38 Krebsinformationsdienst 0800 / 420 30 40 Schlaganfall-Hilfe (24 Cent/min) 01805 / 09 30 93 GELD Kreditkarte oder EC-Karte sperren 116 116 (auch für Kundenkarten, Krankenversicherungs-Karten o.ä.) HAUS & WOHNUNG Der Deutsche Mieterbund berät zu Miete und Nebenkosten 0900 / 12 000 12 (2 Euro/min) Telefon gestört (Telekom) 0800 / 330 10 00 VERKEHR Autopanne Festnetz 01802 / 22 22 22 vom Handy (6 Cent/min) 22 22 22 Zugfahrpläne (Deutsche Bahn) 0800 / 150 70 90

Per Rad im Luisenhain Radfahren ist auf den befestigten Wegen im Luisenhain nunmehr dauerhaft erlaubt, wie das Grünflächenamt mitteilt. Zu beachten ist dabei, dass Fußgänger und Rollstuhlfahrer immer Vorrang haben. PD

Herr Fuchs und die Fuchsie Nicht Reinecke, unser Rotfuchs, gab der Fuchsie ihren Namen, sondern Leonhart Fuchs, einer der Väter der modernen Botanik. Es war früher unter Botanikern verpönt, eine neu gezüchtete oder entdeckte Pflanze nach seinem eigenen Namen zu nennen. Fuchs starb 1566. Mehr als ein Jahrhundert später entdeckte der französische Botaniker Charles Plumier auf Santo Domingo eine neue Pflanzengattung, die er Fuchsia nannte. IMPRESSUM Die „Köpenicker Seniorenzeitung“ erscheint sechsmal im Jahr in der ELRO-Verlagsgesellschaft mbH, Eichenallee 8, 15711 Königs Wusterhausen, Telefon (O33 75) 21 43 19, www.seniorenmagazine.de Sie wird kostenlos vertrieben. Derzeitige Auflage 4.000. Ehrenamtliche Redaktion: Hans Joachim Koppe (hjk), verantwortlich für deren Beiträge, Frank Bernhardt, Heidi Detzer, Siegfried Engelke, Dr. Kurt Kutzschbauch, Helga Leplow, Dr. Bettina Linzer, Maria Loß, Dr. Birgit Mory, Ursula Schirmer, Detlev Streichhahn, Gisela Tews (git) Anzeigen: Manuela Palm (033 75) 21 43 19 Wolf Glaeser (033767) 806 16 oder (01 62) 961 41 95 e-mail: satz2@elro-verlag.de PR-Beratung: Michael Setz-Kuss, Tel. (030) 53216040, E-Mail: kussmanuskripte@gmx.com Beiträge, Anregungen, Kritiken und andere Einsendungen sind zu richten an: H. J. Koppe, Chemnitzer Straße 14, 15732 Schulzendorf (per Post, möglichst PC-Ausdruck, mindestens in 12 pt und/oder Datenträger). Telefon (033762) 938 26. E-Mail hjkoppe@arcor.de. Veranstaltungen: Hinweise auf Veranstaltungen sind zu richten an Gesine Reinwarth, Alfred-Randt-Str. 14, 12559 Berlin. Telefon (030) 71528049. E-Mail g.reinwarth@freenet.de. Zusammenarbeit: Bezirksamt Treptow-Köpenick, Abteilung Soziales und Gesundheit, Sozialamt, Fachbereich II, Frau Ellen Leidler, Postfach 910 240, 12414 Berlin, oder Dienstgebäude Hans-Schmidt-Straße 18, 12489 Berlin, Telefon (030) 902 97 60 84. Die Redaktion der „Köpenicker Seniorenzeitung“ ist eine Sonder-Sozialkommission des Sozialamtes Treptow-Köpenick. Hinweise der Redaktion: Namentlich gekennzeichnete Beiträge geben nicht unbedingt die Meinung der ehrenamtlichen Redaktion wieder. Eine sinnwahrende redaktionelle Bearbeitung und Kürzung behalten wir uns vor. Für unverlangt eingesandte Beiträge und Fotos kann keine Garantie übernommen werden. Titelbild: Der Flughafen kommt – barrierefrei Redaktionsschluß für die Ausgabe 4-2012 (erscheint Anfang August) ist der 7. Juli 2012.


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KÖPENICKER SENIORENZEITUNG 3-2012

Antwort auf Anfrage zur Flughafendebatte Sehr geehrter Herr Dr. Kutzschbauch, Sie hatten in der heutigen Bezirkspressekonferenz den Artikel in der Seniorenzeitung erwähnt, in dem behauptet wird, die SPD sei für den Beschluss zum Flughafenstandort Schönefeld verantwortlich. Ich hatte Ihnen stichwortartig mitgeteilt, dass bereits in der Vergangenheit versucht wurde, dies so zu konstruieren. So hat die CDU versucht, im Zuge des Wahlkampfes 2011 durch ein Flugblatt mit einem Abgeordnetenhaus-Beschluss aus dem Jahre 2002 zu suggerieren, Grüne, SPD und die damalige PDS hätten überhaupt erst beschlossen, dass der Flughafen in Schönefeld gebaut wird. Eine Recherche zu den Hintergründen des Antrages im Abgeordnetenhaus zeigt, dass daran nicht viel dran ist. Die Grünen haben seinerzeit mit der Drucksache 15/58 zum Bau des internationalen Flughafens in Schönefeld entsprechend dem Konsensbeschluss einen Antrag eingebracht, in dem sie fordern: „Das Abgeordnetenhaus fordert den Senat auf, am Konsensbeschluss der Bundesregierung und der Landesregierungen von Berlin und Brandenburg festzuhalten und den Flughafen BBI in Schönefeld zügig zu realisieren. Dabei bleibt es bei den Festlegungen des Konsensbeschlusses vom Mai 1996, nach denen der Flughafen Tempelhof mit Planrecht von BBI stillgelegt und der Flughafen Tegel mit Inbe-

triebnahme von BBI geschlossen wird.“ Die Grünen gehen damit auf den Konsensbeschluss zurück. Wir erinnern uns: Die CDU hatte sich unter dem Regierenden Bürgermeister Eberhard Diepgen und Bundesverkehrsminister Wissmann klar für den Standort Schönefeld und gegen Sperenberg ausgesprochen, während die SPD Sperenberg bevorzugte. Letztlich beugte sich Brandenburgs Ministerpräsident Manfred Stolpe der Mehrheit und stimmte auch für Schönefeld. Die SPD Berlin blieb bei ihrer Positionierung für Sperenberg. In dem oben genannten Antrag ging es den Grünen vor allem darum, die Schließung der Flughäfen Tempelhof und Tegel abzusichern. Der Antrag wurde weder bei der ersten Lesung noch bei der Beschlussfassung im Abgeordnetenhaus zur Debatte aufgerufen. Die Beratung fand lediglich in den Ausschüssen statt. In den Ausschussprotokollen wird aber deutlich, dass es CDU und FDP nicht darum ging, den Standort Schönfeld für den Flughafen zu verhindern, sondern vielmehr die Schließung Tempelhofs abzuwehren. Zitat: Abg. Mleczkowski (FDP) stellt klar, wegen anderer Auffassung seiner Fraktion zum Flughafen Tempelhof den Antrag ablehnen zu wollen.“ (Inhaltsprotokoll, Ausschuss für Bundes- und Europaangelegenheiten und Medienpolitik vom 20. Februar 2002)

Im Ausschuss für Stadtentwicklung und Umweltschutz äußerte sich der verkehrspolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Alexander Kaczmarek, zum Thema: „Abg. Kaczmarek (CDU) meint, der schlau gemachte Antrag werde wenig Auswirkungen auf den Lauf der Dinge haben. Seine Fraktion könnte dem Antrag nur zustimmen, wenn der zweite Satz des Ursprungsantrags gestrichen würde. - Wie lange könnte ein Verfahren zur Schließung von Tempelhof schlimmstenfalls dauern? Wäre es dann überhaupt noch möglich, Tempelhof mit der rechtskräftigen Planfeststellung von Schönefeld zu schließen? - Man wolle doch nichts beschließen, was faktisch unmöglich sei.“ (Inhaltsprotokoll, Ausschuss für Stadtentwicklung und Umweltschutz vom 6. März 2002) Hier hat die CDU indirekt sogar ihre Zustimmung zu dem Antrag erwähnt, wenn nicht (im besagten zweiten Satz) die TempelhofSchließung enthalten sei. Das „Unmögliche“ ist inzwischen geschehen: Der Flughafen Tempelhof ist geschlossen. Als 2010 wegen der Pleite eines Bauunternehmens öffentlich über mögliche Bauverzögerungen bei BBI in Schönefeld geredet wurde, wurde genau das kritisiert. Eine erhebliche Verzögerung für die Region wäre ein herber Rückschlag. Und wer hat das kritisiert? Der damalige Fraktionsvorsitzende im Abgeordnetenhaus, Frank Henkel (CDU). Mit freundlichen Grüßen Oliver Igel

Auf ein Wort

Unruhestand? Hängt man an seinem Beruf, hat man ein Leben lang – auch allen Schwierigkeiten zum Trotz – vor allem Spaß an der Arbeit gehabt, würde man gern auch über den Rentenbeginn hinaus arbeiten. Das wünschte sich laut einer Forsa-Umfrage jeder zweite Rentner. Aber später in den Ruhestand zu gehen mag Inhabern von Handwerks- und anderen Gewerbebetrieben, Großunternehmern und Freiberuflern, auch Politikern möglich sein. Für ältere Arbeitnehmer sind nach wie vor zu wenige Arbeitsplätze vorhanden, so daß schon die Rente mit 67 für die meisten aus

diesem Grunde nicht erreichbar ist. Allerdings setzt auch die Gesundheit Schranken. Ihre Angegriffenheit, nicht zuletzt durch schlechte Arbeitsbedingungen, bedeutet für viele, vorzeitig in Rente zu gehen und Abschläge beim Alterseinkommen in Kauf zu nehmen. Trotzdem bleibt es Tatsache, daß viele gern länger arbeiten würden, nicht selten deshalb, weil ihre schmale Rente sie dazu zwingt, aber auch, weil sie sich noch längst nicht zum „alten Eisen“ zählen, Die meisten können sich diesen Wunsch nicht erfüllen, weil Wirtschaft und Verwaltungen meilen-

weit davon entfernt sind, die Voraussetzungen dafür geschaffen zu haben. Einen Ausweg bietet das Ehrenamt. Millionen Seniorinnen und Senioren üben eins oder mehrere aus. Sie ersparen damit dem Staat Milliarden. Da empfindet man es schon als kleinkariert, wenn eine Gesetzgebung andauert, die den Rentnern Jahr für Jahr Verluste an Kaufkraft ihrer Einkommen beschert. Daran ändert auch die als „bedeutend“ hochstilisierte Erhöhung in diesem Jahr leider nichts, und die Arbeitssuche von Rentnern wird andauern. hjk


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KÖPENICKER SENIORENZEITUNG 3-2012

STERNE des Bezirks In dieser Rubrik stellen sich Ehrenamtliche mit ihren Tätigkeiten, ihren Motivationen, ihren Freuden, Wünschen und Sorgen vor. Wenn auch Sie sich für ein Ehrenamt im Bezirk interessieren, STERNENFISCHER, das Freiwilligenzentrum Treptow-Köpenick, berät Sie gern: Müggelheimer Straße 13, 12 555 Berlin, Telefon (030) 24 35 85 76, www.sternenfischer.org

Dr. Peter Seifert (80) Seit 18 Jahren engagiere ich mich bei dem ehrenamtlich organisierten Berliner Seniorentelefon, welches 1993 von Sozialpädagogikstudenten der Technischen Universität Berlin gegründet wurde. An vier Tagen in der Woche helfen derzeit 20 Ehrenamtliche den Senioren und ihren Angehörigen, die Informationen und Unterstützung benötigen, in Form von telefonischer Beratung. Um den Anrufern sofort eine hilfreiche Auskunft geben zu können, haben wir eine umfangreiche Dokumentation über Sozialprojekte, kommunale Sozialeinrichtungen und altersgerechte Wohnmöglichkeiten in allen Stadtbezirken erarbeitet. Neben der Hilfe bei sachlich konkreten Anfragen sind es oft auch die informellen Gespräche, die den Anrufern in Zeiten der Rat- und Mutlosigkeit wieder Kraft und Motivation geben, bestehende Herausforderungen zu meistern. Wir geben Ihnen dabei Hilfe zur Selbsthilfe und wenn wir ihnen manchmal auch nur

Dr. Peter Seifert aus Johannisthal, Ehrenamtlicher des Berliner Seniorentelefons (HVD, LV Berlin/Brandenburg)

mit dem sie sprechen können. Aus diesem Grund haben wir vor zwei Jahren unser Unterstützungsangebot auf die Vermittlung von persönlichen Kontakten zwischen älteren Bürgern, die einen Gesprächs-, Kultur- oder Wanderfreund suchen, erweitert und freuen uns über die positive Resonanz. Die ehrenamtliche Arbeit bei dem Seniorentelefon bereitet mir nach wie vor viel Freude, weil ich weiß, wie sinnvoll sie ist und dies auch von den Hilfesuchenden dankbar signalisiert wird. Mein Pädagogik- und Psychologiestudium liegt schon so lange zurück. Durch mein Ehrenamt war ich besonders motiviert, mich regelmäßig weiterzubilden, weil zu einem Berater im Berliner Seniorentelefon nicht nur die sachliche Auskunftsfähigkeit gehört, sondern ganz besonders das individuelle, umsichtige, einfühlsame Eingehen auf die einzelne Person. Auf diese Weise habe ich nicht nur anderen Menschen helfen können, sondern auch viele Entwicklungen in der Gegenwart besser zu verstehen gelernt.

Anneliese Schumann aus Charlottenburg, über ihr ehrenamtliches Engagement im Köpenicker Projekt „Bürgerfreundliche Amtssprache“

beiteten. Zu Beginn war ich sehr skeptisch, ob die Amtsmitarbeiter überhaupt Interesse an der Thematik zeigen. Ich war erstaunt, als ich spürte, dass sie die Veränderung von außen akzeptierten und sehr engagiert aktiv mitgestalteten. Sie haben die Änderungsvorschläge sogar verbessert und wenden sie heute in ihrem Arbeitsalltag an. Das Projekt, das wir 2011 erfolgreich beendet haben, war eine ganz neue, faszinierende Herausforderung für mich und ich habe mich sehr über die Offenheit und nachhaltige Umsetzung im Amt gefreut. Es ist eine Bereicherung für mich, der Gesellschaft auch im Ruhestand mein Können zur Verfügung zu stellen und Sinnvolles zu bewegen. Ich würde mich freuen, wenn auch andere Ämter eine derartige Aufgeschlossenheit, Bürgerfreundlichkeit und Serviceorientierung zeigen würden, solche Projekte in Gang zu setzen und nachhaltig umzusetzen. (Siehe auch Bericht in dieser Ausgabe.) Aufgezeichnet von Anne Brüning

zuhören, kann dies viel bewirken. Viele Senioren haben wenig Kontakte und niemanden,

Anneliese Schumann (72) Im Frühjahr 2010 bin ich durch die STERNENFISCHER auf das neue Projekt des Bezirksamtes „Bürgerfreundliche Amtssprache“ aufmerksam geworden. Es wurden Freiwillige gesucht, um eine für alle Menschen leichter verständliche Amtssprache zu fördern. Das war genau das richtige für mich, da der Beruf als Sprachtrainerin zu meinem Leben gehört und ich mich seit vielen Jahren mit großer Freude ehrenamtlich engagiere. Im Rahmen des Projektes wurden mir und einer weiteren Freiwilligen anonymisierte Briefe des Köpenicker Bezirksamtes an die Bürger zur Verfügung gestellt, für die wir Vorschläge der Umformulierung erarbeiteten. Im Anschluss daran führten wir ein Seminar mit den Mitarbeitern des Bezirksamtes Treptow-Köpenick durch, in dem wir sie für die sprachlichen Bedürfnisse der Bürger sensibilisierten und gemeinsam mögliche allgemein verständliche Sprachwendungen in den Briefen erar-

www.sternenfischer.org • Telefon (030) 24 35 85 76


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KÖPENICKER SENIORENZEITUNG 3-2012

Mode - Eck - Reich Die beste Ecke in der Alt-Stadt Köpenick für schöne Bekleidung

Wer etwas Besonderes sucht, ob zeitlose Eleganz, modischer Chic oder Sportlichkeit, geht in die Altstadt-Köpenick, ins Mode-Eck-Reich. Hier findet die modebewußte Frau ohne Alter tragbare Bekleidung, die sich in Form, Farbe und Stil von anderen Geschäften abhebt. Lassen Sie sich, durch eine persönliche Beratung, von der Mode begeistern, welche sich durch optimale Passform und gute Qualität auszeichnet. Das inhabergeführte Geschäft lädt zu einem entspannten Einkauf ein, welcher ein echter Geheimtip ist und für Sie zu einem tollen Erlebnis wird. Egal zu welchem Anlass, ob Schiffsreise, runder Geburtstag, Jugendweihe oder Hochzeit, Sie werden sich in Ihrem neuen Outfit chic, begehrenswert und perfekt angezogen fühlen. Viele Freunde und Bekannte werden Sie nach Ihrer Modeadresse fragen. Die Maßschneiderei im Geschäft ändert Ihre gesamte Garderobe nach Ihren Wünschen.

au h c s n e d o Große M Juni 2012 am 1n S7ie.mit uns abf1rö3hUlihcrher Feier Musik und in . r bei gute Athmosphäre

Das Team vom Mode-Eck-Reich freut sich schon heute auf Ihren Besuch.

Änderungsschneiderei Sämtliche Näharbeiten, wie das Einnähen von Reißverschlüssen in Hosen, Jacken und Lederbekleidung, sowie das Nähen von Gardinen werden für Sie durchgeführt. Inhaberin: Renate Reich Grünstraße 22 12555 Berlin-Köpenick Direkt hinter dem Rathaus Tel. 030 65 555 53 Fax. 030 65 470 400


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KĂ–PENICKER SENIORENZEITUNG 3-2012

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KÖPENICKER SENIORENZEITUNG 3-2012

Nachruf Am 31.3.2012 verstarb unser langjähriges Mitglied der Seniorenvertretung Treptow-Köpenick

Frau Ursula Podschun. Mit hohem persönlichen Einsatz, Engagement und Initiative übte sie ihre vielfältigen ehrenamtlichen Tätigkeiten aus. Besonderes Augenmerk schenkte sie ihrem Wohnumfeld, ihrem Oberschöneweide, und seinen Bewohnern. Ganz besonders engagierte sie sich für ihren beliebten Kiezklub KES und dessen Gäste. Sie prägte maßgeblich die Entwicklung des KES. Ob im Schillereck, in der Wilheminenhofstrasse, in der Keplerstrasse oder in der Plönzeile – sie gehörte immer zu den aktivsten Gestaltern des Klubs.

briken, Produktionshallen, Mietshäuser und Verwaltungsbauten zu errichten. Emil Rathenau arbeitete anfangs als Techniker, dann bei Borsig als Ingenieur. Er betrieb Studien in den USA, gründete eine „Studiengesellschaft zur Verwertung der für Deutschland erworbenen Edisonschen Patente“ und schließlich die „Deutsche EdisonGesellschaft für angewandte Elektrizität“

Frau Podschun setzte sich überall dort ein, wo im Interesse von Seniorinnen und Senioren und darüber hinaus etwas zum Besseren zu verändern war. Wir verlieren mit Frau Ursula Podschun eine streitbare Kämpferin und ein liebens- und achtenswertes Mitglied. Wir bekunden der Familie unser Mitgefühl. Ehre ihrem Andenken! Seniorenvertretung Treptow-Köpenick Dr. Johanna Hambach Vorsitzende

„Das ist mir eine Notiz wert“ Die historische Grabanlage der Familie Rathenau auf dem Waldfriedhof Oberschöneweide in Köpenick, die dem Verfall preisgegeben war, wird in nächster Zeit wieder instand gesetzt. Das ist überfällig, zumal da s Grab von Walther Rathenau ein Ehrengrab der Stadt Berlin ist und sein 90. Todestag auf den 24. Juni dieses Jahres fällt. In dem steingrauen Mausoleum befinden sich vier Gräber, in denen Emil Rathenau und seine Frau Mathilde sowie die Söhne Walther und Erich ruhen. Die Rathenau-Hallen, die seit 1977 unter Denkmalschutz stehen, sind vielen von uns bekannt. Sie sind heute Standort für Forschung und Entwicklung, Dienstleistung sowie für die Film- und Medienbranche. Sie haben ihren Namen von Emil Rathenau, der zu Beginn des 20. Jahrhunderts

zur Installation elektrischer Beleuchtungsanlagen. Aus ihr entwickelte sich 1887 die Allgemeine Elektrizitäts-Gesellschaft (AEG), die der führende deutsche Elektrokonzern – ein Weltkonzern – wurde und bis 1982 existierte. Sein jüngerer Sohn Erich war der erste Direktor des Kabelwerkes Oberspree. Er starb 1903 mit 32 Jahren, vor seinem Vater. Nach dem Tode von Emil Rathenau 1915 wurde sein ältester Sohn Walther, der seit 1899 in der Firmenleitung arbeitete, Präsident des Unternehmens. Während des 1.Weltkrieges kümmerte er sich um die Problematik von Rohstoffvorräten. Er wurde jedoch kein Kriegsgewinnler. Nach dem Krieg war Walther Rathenau Mitarbeiter der Reichsregierung. Er trat für eine friedliche Zusammenarbeit der Staaten in den Friedensverhandlungen ein. 1921 wurde er Reichsminister für Wiederaufbau und 1922 Reichsaußenminister. In dieser Position schloß er am 16. April 1922 im italienischen Rapallo mit Tschitscherin – sowjetischer Volkskommissar für Auswärtige Angelegenheiten – den sogenannten Rapallo-Vertrag. Deutsche reaktionäre Kräfte ermordeten ihn deswegen am 24. Juni 1922 in BerlinGrundewald an der Königsallee. Der Chefredakteur der ältesten Zeitung Berlins, der „Vossischen“, schrieb im Nachruf: „Er besaß das, was in Deutschland so rar ist, das Verständnis für internationale Akustik, die Fähigkeit der Einfühlung in fremde Seelen.“

den Architekten und Industriedesigner Peter Behrens beauftragte, entlang der Spree für die Elektro- und Metallindustrie Stockwerksfa-

Anfügen möchte ich, daß Berlin eine beeindruckende Friedhofskultur auf insgesamt 228 Kirch- und Friedhöfen besitzt. Durch die Beschäftigung mit ihr erfahren wir Stadt- und Weltgeschichte über verdiente und bekannte Persönlichkeiten. Text und Fotos: Heidi Detzer


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Bürgerhaus Grünau 141 – eine Glanzleistung seit 22 Jahren Das Grünauer Bürgerhaus betrat ich zum ersten Mal Mitte Februar. In diesem Ortsteil unseres Stadtbezirkes bin ich nicht zu Hause, kam lediglich im Sommer ins Strandbad Grünau oder zum Wandern und Radfahren in den Berliner Stadtforst. Diesmal wollte ich Grünauer Kultur genießen. „Neues vom alten Brecht“ hören. Viele, sehr viele waren gekommen. Die Plätze reichten nicht. Anfangs wurde der Dokumentarfilm über Brecht „Mut zum Leben“ von J. Lang gezeigt. Manfred Wekwerth, der als junger Mann Assistent bei Brecht, dann nach Brechts Tod Intendant des Berliner Ensembles war, führte eine lokkere Unterha lt ung mit den anwesenden Schauspielern Renate Richter und Hilmar Thate, einst in Stücken von Brecht brilliant. Das große Publikumsinteresse brachte Herr Wekwerth auf den Punkt: „Brecht sei eben nicht veraltet, sondern aktuell“. Das ist nicht verwunderlich! Der Brecht-Forscher Ernst Schumacher wertet: „Brecht steht in einer Reihe mit Lessing, Schiller, Goethe... Er wird aber auch mit dem größten dramatischen Genie, das die Menschheit hervorgebracht hat, mit Shakespeare in Bezug gesetzt.“ Trotzdem, die künstlerische und teilweise physische Zerstörung des Brecht-Theaters konnte nach der Wende nicht verhindert werden. In dieser heutigen Gesellschaft hat es anspruchsvolle Kultur schwer. Meine Platznachbarin erzählte, dass in der DDR niemand an der Kultur vorbeikam. Ihre Frauenbrigade trug den Namen „Helene Weigel“, Brechts Frau. Nach einem persönlichen Empfang der Weigel in ihrer Wohnung ermahnte sie die Frauen, das Brigadetagebuch niemals im Zeitungsdeutsch zu schreiben. Vielen Dank den Mitarbeitern des „Leseladens“, den umsichtigen Helfern des EinlassDienstes, der Raumgestaltung und der gastronomischen Betreuung für den gelungenen Abend. Grünau ist im 18. Jahrhundert entstanden. Einst ein Weberdorf, das sich schließlich mit mehr oder weniger prächtigen Wohnbauten, Villen, Boots- und Klubhäusern zu einer Landhaussiedlung mauserte. Seit Ende des 19.

Jahrhunderts war Grünau sogar das „Mekka des Wassersports“ geworden. Ein klassisches Ortszentrum entwickelte sich zu keiner Zeit. Bis zur Wende bildeten die Gaststätten „Riviera“ und „Gesellschaftshaus“ in der Regattastraße den gesellschaftlichen Mittelpunkt des Ortes. Verantwortungsbewusste Grünauer gründeten 1990 den „Ortsverein Grünau e.V.“, dem im gleichen Jahr das Haus an der Regattastraße 141 von den Volksvertretern im Köpenicker

Irrtum Brennnessel, Giersch Und Löwenzahn Im Überlebenskampfe Mit Obergärtner Gnadenlos. Wann endlich nur Begreift man bloß: Der Schöpfer, der Das Universum baut’, schuf nie, wofür der Mensch es hält, fur die Gärten seiner Welt ein Unkraut. Hans Joachim Koppe

Wußten Sie schon…

Wer war Hanswurst?

Rathaus zur Nutzung übergeben wurde. Eine goldrichtige Entscheidung! In den 22 Jahren hat sich dort ein sozio-kulturelles Zentrum — ein Ortszentrum — entwickelt. Die Angebote für alle Alters- und Bildungsstufen zu aktuellen Problemen der Ortsgestaltung, für Hilfen zur Selbsthilfe, zum Erlernen von Fremdsprachen, zur kulturellen, kreativen, geselligen sowie sportlichen Freizeitgestaltung sind vielfältig. Das jeweilige Monatsprogramm bietet für jeden etwas. Seit 2007 leitet Frau Minka Dott sehr erfolgreich dieses „Ortszentrum“. Sie betont, dass die engagierte Zusammenarbeit der Menschen aus den Organen des Vereins, der Kollegen auf den Bürgerarbeitsplätzen, der ABM-Kräfte sowie der vielen ehrenamtlichen Helfer das Haus mit Leben erfüllen. Deren umfangreiche Arbeit zum Wohle der Grünauer und anderer wird nur wenig, meistens gar nicht entlohnt. Das muss bei aller Freude über den verlängerten Mietsvertrag gesagt werden. Angesichts der Tatsachen, dass die Immobilie Privatbesitz geworden ist sowie immer wieder gut funktionierende soziale Einrichtungen in Berliner Bezirken wegen Haushaltsdefiziten auf der Streichliste stehen, besteht auch für das Bürgerhaus im 22. Jahr des Bestehens keine Sicherheit. Die Suche nach einer möglichen Alternative sollte immer im Blick behalten werden. Text und Foto: Heidi Detzer

Hans war im frühen Mittelalter ein sehr gebräuchlicher Vorname beim Volk. Abgeleitet davon gab es den umtriebigen Hansdampf, den Prahlhans, den dummen Hansnarr – besonders beliebt aber war Hanswurst. Er trat sogar als Schauspieler auf Jahrmärkten auf, aber auch als Spott- und Schimpfwort war Hanswurst gebräuchlich. Luther schrieb 1541 die Streitschrift wider Hans Worst. 1775 verfasste der 26jährige Goethe eine Farce mit dem Titel „Hanswursts Hochzeit“. Als tölpelhafter Spaßmacher, ja als typisch deutsch hielt sich lange Zeit diese Figur. Erst dem Gelehrten Gottsched und der Schauspielerin Caroline Neuber gelang es, den Hanswurst zu ersetzen und die Qualität der deutschen Komödie mit ihrem sozialen Status auf ein anderes Niveau zu heben. Haben wir ihn noch heute, den Hanswurst? Vielleicht ist es jemand, der sich von Konzern-Lobbyisten kaufen lässt. git

Was ist Maut? Maut stammt von dem alten deutschen Wort „muta“, das heißt Wegzoll. Er wird im Ausland häufig erhoben, bei uns bisher nur bei LKWs, die ja die Autobahnen stark strapazieren. Eine PKW-Maut blieb uns bisher in Deutschland erspart, sie hängt über uns wie ein

Damokles-Schwert Diese Redewendung geht auf eine griechische Sage zurück. Damokles war Bediensteter am Hofe des Königs von Syrakus. Den hielt er für den glücklichsten Menschen der Welt. Der König bot ihm an, die Rollen zu tauschen, um ihm die Gefahr von Macht zu demonstrieren. Heimlich ließ er jedoch über dem Haupt des Damokles ein Schwert aufhängen, das nur an einem Pferdehaar befestigt war. Wann würde es reißen? Darüber rätselt heute mancher. git


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Bürger renovieren Friedhofskapelle Unsere Friedhofskapelle in der Fürstenwalder Allee in Rahnsdorf steht unter Denkmalschutz und wird in diesem Jahr 100 Jahre alt. Sie soll wieder der würdige Mittelpunkt des Friedhofes sein. Der Bezirk hat im letzten Jahr die Außenfassade der Kapelle saniert, und wir wollen als Bürgerinitiative so einiges dafür tun, dass auch der Innenraum nach und nach denkmalgerecht saniert werden kann. Die Kapelle besitzt einige wunderschöne bleiverglaste Fenster. Eins war wohl im Krieg kaputt gegangen und wurde nur durch ein Notfenster ersetzt. Mit Hilfe vieler fleißiger Spender ist es uns nun gelungen zu erreichen, dass dieses Fenster durch die Fa. Andreas Wal-

Die renovierte Friedhofskapelle

nächstes Projekt wird die Reparatur des noch vorhandenen alten Harmoniums sein. Es wäre doch toll, wenn bereits zur Feier im August ein kleines Konzert auf dem restaurierten Harmonium gegeben werden könnte. Zusätzlich dazu werden wir versuchen, zusammen mit dem Grünflächenamt vor der Kapelle ein schönes Beet zu gestalten. Es gibt also noch viel zu tun. Bitte helfen Sie uns dabei, denn der Friedhof und die wunderschöne kleine Kapelle gehen doch uns alle an!!

Jede noch so kleine Spende hilft, etwas mehr kann es allerdings immer sein!!!

Spenden bitte auf das Konto bei der Hypo Vereinsbank BLZ 10020890 Kto 14883150 Jutta Benedix-Ulrich Bürgerinitiative FRI (Friedhofskapelle Rahnsdorf) Das alte Harmonium

Wir danken ganz herzlich! ter in Friedrichshagen fachgerecht erneuert Bürgerinitiative FRI: Basedow, N.; wird. Da kein altes Motiv mehr vorhanden Benedix-Ulrich, J.; Prof. Dr. Engel, H.; war, musste ein völlig neues geschaffen Herrmann, C.; Mäder, M.; Runge, R.; werden. Die Fa. Walter ist dabei, mit Hilfe der Sosnowski, F.; Ulrich, B. Unteren Denkmalschutzbehörde dieses Motiv (Tel.: Jutta Benedix-Ulrich: 6480974) zu erarbeiten. Wir sind zuversichtlich, dass die Arbeiten bis zur Feier zum 100. Geburtstag der Kapelle a m 11. Au gust 2012 abgeschlossen sein werden. DANKE allen Helfern und die herzliche Bitte um weitere Spenden, denn unser Ein Entwurf für das neue Fenster

Nichts ist, wie es scheint Dieses Thema hat es in sich. Es ist nicht einfach. Soll ich etwa ein Märchen daraus machen, etwas von Fröschen erzählen, die eigentlich Prinzen sind? Schein, Illusion, die Grenzen der menschlichen Wahrnehmung – das fällt mir bei diesem Thema ein. Wenn ich mein ableitendes Wörterbuch befrage, erfahre ich, dass scheinen ein altes gotisches Wort ist. Da hatte es Verwandtschaft mit schauen, schön, Schemen, schimmern. Blicken wir über den Zaun hinüber zur Wissenschaft und entdecken, wie intensiv sich diese mit Schein und Sein befasste und befasst. So meinte und lehrte Albert Einstein, dass die Zeit nicht existiere außer in unserer Einbildung. Unsere Zeit, die von uns als so wichtig angesehen wird, sie sei nur eine Beziehungsgröße zwischen Materie und Bewegung, ein Spielball zwischen zwei vorhandenen Größen und also nicht existent. Zufällig stolperte ich im Spiegel Nr. 7 vom 13.2.2012 über ein Interview mit dem USHirnforscher David Eagleman. In diesem erklärt er u.a., das Gehirn sei unabhängig von der wirklichen Zeit. „Es ist nicht einmal klar, was wirklich Zeit ist. Möglicherweise gibt es so etwas gar nicht.“ „…es kann sein, das all diese physikalischen Theorien unsere psychologischen Filter im Hirn passieren und dass die Wirklichkeit draußen etwas viel Seltsameres ist, als wir denken.“ „Sie sehen nicht, was Sie vor Augen haben. Sie sehen, was Ihnen Ihr Gehirn sagt.“ Als der Spiegel fragt, ob David Eagleman Atheist sei – eine Frage, die bedeutenden Naturwissenschaftlern häufig gestellt wird, ist die Antwort: „Ich schaue voller Staunen und Erfurcht auf die Welt.“ „… dieser Kosmos ist so überwältigend, dass man voller Demut davorsteht. Der Blick hinein ist eine magische Erfahrung … In diesem Sinne bin ich ein religiöser Mensch.“ Kehren wir von den Höhen der Wissenschaft zurück in unseren Alltag mit seinen Farben, Gerüchen, Düften, Tönen, Science Fiction Romanen, alltäglicher Physik und Chemie, unserer Arbeit und dem Himmel über uns. Wir sehen, fühlen, tasten, hören. Wir lernen, wir denken und bewegen uns. Wir leiden und freuen uns – und noch vieles mehr. Bleiben wir uns dessen bewusst, das unser Gehirn zwar ein Wunderwerk ist – aber ein begrenztes. Nichts ist, wie es scheint. Unser Wunderwerk führt uns jedoch zuverlässig durch diese real-irrreale Welt. Maria Loß


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Berlin, die Hauptstadt Im Jahre 1486 war Berlin eine kurfürstliche Residenz der Mark Brandenburg geworden. Seit 1709 erfolgte der Aufstieg Berlins zur Haupt- und Residenzstadt des Königreiches Preußen. Mit der Beseitigung der Kleinstaaterei wurde Berlin 1871 die Hauptstadt des Deutschen Kaiserreiches. Nach dem 1. Weltkrieg erklärte die Weimarer Republik Berlin zum Groß-Berlin. Die Nazis ernannten mit ihrer Machtergreifung Berlin zur Reichshauptstadt. Im Laufe der Geschichte wurden die Regie-

Sektoren-Stadt. 1949 war Berlin zu einer Zwei-Welten-Stadt geworden. In der Zukunft gab es vieles doppelt: zum Beispiel Fernsehturm/Funkturm Tierpark/Zoo, Funkhaus Nalepastraße/Funkhaus Masurenallee oder UBahnhof „Stadtmitte“ in Ostberlin/U-Bahnhof „Stadtmitte“ in Westberlin. Der Ostsektor wurde mit der Gründung des einen deutschen Staates zur Hauptstadt der DDR aufgebaut und entwickelt, obwohl die territorialen Voraussetzungen und ökonomi-

rungshäupter in Konstanz, Königsberg bzw. in Versailles gekürt. Die Republik konstituierte sich in Weimar. Die Nazi-Partei agierte hauptsächlich von München aus. Das zerstörte Berlin wurde 1945 eine Vier-

schen Bedingungen für eine echte Hauptstadt im Sinne einer europäischen Metropole fehlten. Die Westsektoren wurden nicht Regierungssitz der BRD, wurden nicht einmal nominell die Hauptstadt.

1990 konnten die sich in 40 Jahren selbständig herausgebildeten Stadthälften vereinen. Sie wurden wieder zur Hauptstadt Deutschlands erklärt. Was wird bleiben? Was wird kommen? Heutzutage bildet die einst zerrissene Stadt in vielen Bereichen noch keine Einheit. Wir wissen, dass es nur durch eine sehr knappe Entscheidung zum Regierungsumzug im Bundestag kam. Dieser ist nach 22 Jahren noch nicht komplett vollzogen. Wir wissen weiterhin, dass eine ungleiche Lohnzahlung für gleiche Arbeit sowie eine ungleiche Rente für gleiche Lebensleistung fortbestehen. Verstehen Sie das? Ich nicht. Meine Freunde in Finnland und Amerika auch nicht. Im überdachten Innenhof der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Köllnischer Park 3, täglich, 10–18 Uhr, Montag–Sonnabend geöffnet, Eintritt frei, erzählen zwei Berliner Stadtmodelle viel über Vergangenes und Zukünftiges: einmal das Modell der DDR-Hauptstadt, das früher im Foyer des Fernsehturmes stand, zum anderen ein aktuelles Stadt-Modell Gesamtberlins, das die Bebauung bis 1990, die seit 1990 hinzugekommenen Gebäude sowie die geplanten künftigen Bauten der Innenstadt zeigt. Lassen Sie mich die Faktenaufzählung mit den Worten von Heinz Knobloch – Meister des Feuilletons – beenden. „Es ist mir im Altberliner Sinne schnurzpiepegal, wie viele Ministerien kommen oder gehen. Hauptsache, (Hauptsache!) jeder und jede und jedes Kind kann in Ganzberlin leben, wie sich das für einen Menschen gehört. Frei von Existenzangst, freizügig und friedfertig, frei von Furcht.“ Foto und Text: Heidi Detzer

Der Schein trügt

Die Hudewenzen baute sich eine kleine Holzhütte im nahen Kiefernwald aus, die einst Waldarbeitern zum Schutz diente. Waldarbeiter gab es ja damals auch keine. Wenn die Hudewenzen gebeugt durch das Dorf schlürfte, ihre grauen Haare wirr um den Kopf tanzten als wären sie nie zu einer Frisur geformt worden, war diese sonderbare Gestalt stets in graubraune Kleidung gehüllt. Ihr zahnloser Mund grüßte alle Bewohner freundlich und ihre grauen Augen im faltendurchfurchten Gesicht blinzelten ein wenig verschmitzt. Wenn die Hudewenzen auch in der Waldhütte wohnte und ihr Aussehen einer Hexe aus dem Hänsel- und Gretelmärchen glich, so traute ihr doch niemand etwas Böses zu. Sie wurde nur als Sonderling betrachtet und oft belächelt. Dorfjungen trieben sogar einmal einen bösen Scherz mit ihr, in dem sie die kleine Hütte mit einer langen Wäscheleine umwickelten, damit sperrten sie die Hudewenzen fest ein. Pilzsucher hörten ihre verzweifelten Rufe und befreiten die Unglückliche. Ober diesen Streich wurde

im Dorf niemals gelacht und die Burschen bekamen tüchtige Schimpfe. Nur Kontakt zur Hudewenzen pflegte niemand. Erst Jahre später, als sie schon sehr gebrechlich war, half ihr eine junge Frau aus der Nachbarschaft. Sie wurde bestaunt und Leute fragten: „Hast du keine Angst, zur Hudewenzen zu gehen? Ist es in der Hütte nicht sehr schmutzig?“ Nein, die alte Frau ist sehr reinlich. Ich wasche ihre Wäsche und putze im Haus, weil ihr das schon schwer fällt.“ Aber warum machst du denn diese Arbeit, du bekommst doch nichts dafür?“ Doch, die Hudewenzen beschenkt mich reichlich. Sie gab mir schon zwei kostbare Ringe und eine goldenen Kette.“ Bald starb die Hudewenzen und man fand in ihren Unterlagen ein Bild, wo sie umgeben von jungen Menschen in einem Meer von Blumen saß. Auf der Rückseite war zu lesen: Für Frau Professor Katarina Hudewenz als Andenken an ihren 50-sten Geburtstag. Ihre treuen Mitarbeiter vom Biologischen Institut. Breslau den 30. 6. 1934. U. Schirmer

eine Betrachtung zum 775.Jubiläum

Oft schon lernte ich sehr kluge Menschen kennen, die bescheiden, freundlich und hilfsbereit waren und sich niemals in den Vordergrund drängten. Dagegen fiel mir bei arroganten Leuten auf, dass hinter ihrer Arroganz nur Dummheit und Unwissen steckten. Damals aber, als ich die Hudewenzen kennen lernte, wusste ich davon noch nichts. Ich wohnte ja in einem kleinen Dorf mit cirka zweihundert Einwohnern. Jeder kannte dort Jeden und seine Lebensgeschichten. Doch plötzlich war auch die Hudewenzen da. Wo sie her kam, wusste niemand. Es interessierte aber auch keinen. Es war kurz nach dem Krieg und jedem beschäftigten andere Sorgen. Es kamen ja auch Flüchtlinge die blieben, wenn sie eine Unterkunft fanden. Die meisten klagten, was sie für Reichtümer und vor allem für große Häuser zurücklassen mussten.


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Oben und Unten

Das Sozialamt informiert

Übernahme von Bestattungskosten Warum dauert es oft so lange, bis das Sozialamt über die Übernahme von Bestattungskosten entscheidet? Tritt in der Familie ein Todesfall auf, wird zumeist ein Bestattungsinstitut mit der Durchführung der Bestattung beauftragt. Können die Hinterbliebenen die Bestattungskosten (auch Friedhofs- oder Krematoriumsgebühren) nicht bezahlen, kann die Übernahme beim Sozialamt beantragt werden. Oft wundern sich trauernde Angehörige, dass die Bearbeitung ihres Antrages beim Sozialamt so lange dauert. In der Trauersituation kann man nicht verstehen und ärgert sich, warum das Sozialamt sich mit der Entscheidung so lange Zeit lässt, zumal das Bestattungsinstitut auf Bezahlung drängt und die eigene finanzielle Situation doch ganz klar ist. Aber so eindeutig ist die Sach- und Rechtslage oft nicht. Das Sozialamt muss prüfen, ob den Angehörigen des Verstorbenen die Kostentragung zumutbar ist. Dabei kommt es dann nicht nur auf die persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse derjenigen Person an, die den Antrag beim Sozialamt gestellt hat. Vielmehr muss das Sozialamt alle Angehörigen des Verstorbenen in seine Prüfung einbeziehen, auch jene, zu denen der Antragsteller oft gar keinen Kontakt mehr hat. Das Sozialamt kann die Bestattungskosten

nur dann übernehmen, wenn sämtlichen Angeh��rigen die Kostentragung nicht zugemutet werden kann. Dabei stellen sich oft schwierige erbrechtliche oder unterhaltsrechtliche Fragen, ganz abgesehen davon, dass übrige Angehörige oft nichts mit der Bestattung zu tun haben wollen. Deshalb ziehen sich die Prüfungen häufig in die Länge. Wenn es gar zu lange dauert, entschließt sich das Sozialamt, einen vorläufigen Bescheid zu erteilen und die Bestattungskosten zunächst aus öffentlichen Mitteln zu übernehmen. Das aber hat den Nachteil, dass sich nach näherer Prüfung später doch ein anderes Ergebnis ergeben kann und vom Sozialamt bereits gezahlte Gelder von den Angehörigen erstattet werden müssen. Deshalb empfiehlt es sich manchmal doch, sogleich sorgfältig nachzuforschen und erst nach Klärung der Verhältnisse zu entscheiden. Die Durchführung der Bestattung hängt übrigens nicht von der Entscheidung des Sozialamtes ab. Das Bestattungsinstitut ist keineswegs gehindert, die Bestattung auftragsgemäß durchzuführen, auch wenn die Kostenfrage noch nicht vollends geklärt ist. Fragen zum Thema beantwortet das Sozialamt unter der Telefonnummer 90297 6125. Manfred Busasch

Wir suchen Mitstreiter Im Kietzklub Haus der Begegnung, Wendenschloßstr.404, gibt es viele Veranstaltungen und Gruppen. Menschen treffen sich zum Malen, Singen, Tanzen, Yoga, zur Gymnastik, Keramik und in der Gruppe für meditative Konzentration und Körperarbeit. Viele können sich unter letzterem nichts Konkretes vorstellen. Es gibt viele Formen der Meditation. Um ganz in der Stille für sich allein nur in seinem Körper zu sein, braucht man die Beherrschung der Gedanken. Das aber ist gerade „Schwerstarbeit“. In unserer Gruppe praktizieren wir die geführte Meditation, d.h. Frau Kuhn, unsere Leiterin, spricht uns alles vor. Wir wollen 2 Fliegen mit einer Klappe schlagen. Wir fordern unser Gehirn durch eine 1/2 — 3/4-stündliche Konzentration und arbeiten damit gegen Vergeßlichkeit und Alzheimer. Und wir gehen gedanklich durch unseren Körper, durchströmen ihn mit Energie und fühlen uns danach beschwingt, kraftvoll, aufgeladen. In unserer Gruppe sind wir 10 Leutchen, schon „alte Hasen“. Aber über Verstärkung und Neulinge würden wir uns sehr freuen, da wir durch Umzug Mitstreiter verloren haben. Hätten Sie Lust und Zeit? Wir begrüßen Sie gern jeden Montag 9.30 Uhr in der 2. Etage. K.

Hanna besuchte wieder einmal eine Bilderausstellung. Freundin Helga hatte sie dringend gebeten, mitkommen zu dürfen. Nicht sehr gerne – aber aus Höflichkeit und alter Freundschaft – hatte Hanna zugestimmt. Sie sieht sich Bilder lieber alleine an und macht sich dabei ihre eigenen Gedanken, genießt Farben und Formen, Portraits und Landschaften von alten und neuen Künstlern. Sie wußte, dass sie in der Ausstellung vorwiegend abstrakter Kunst begegnen würden und fürchtete sich vor Helgas Fragen in der Art: Warum ist die Nase so groß und schief? Die Frau hat ja gar keine richtigen Hände. Die Augen sitzen nicht richtig am Kopf. Wieso ist das eine Bein unten rechts und das andere oben links? Zunächst begegneten ihnen in der Ausstellung einige Expressionisten. Bei deren Bildern war oben und unten noch klar auseinander zu halten. Aber vor einem Monet konnte sich Helga die Frage nicht ersparen: „Wieso malt der die Luft mit? Die kann man doch in Wirklichkeit gar nicht sehen?“ Eigentlich hat sie das gut beobachtet, dachte Hanna. Trotzdem fand sie die Frage superdämlich. „Der Maler will ja die Luft sichtbar machen. Monets flimmernde Luft gehört mit zu seiner großen Kunst.“ Helga wunderte sich, schwieg jedoch einsichtig. Nun näherten sie sich einem Bild von Kandinsky, genannt „Weißer Strich“. Helga meinte: „Da ist ja alles durcheinander. Was soll überhaupt der Strich bedeuten? Wo ist hier oben und unten? Was bedeutet der schwarze Fleck oben und links und was die drei roten Striche unten rechts?“ Hanna wanderte wortlos weiter. Vergeblich versuchte sie, Helga an einem weiteren Kandinsky-Bild vorbeizubugsieren. Es war benannt „Moskau I.1916“. Helga erschrak. Zunächst war sie sprachlos. In ihrem Kopf wirbelten die Eindrücke und Gedanken sichtlich heftig durcheinander. „Was ist das für ein bunter Haufen? Wie soll das eine Stadt sein? Wo ist hier oben und unten?“ Hanna sagte gar nichts mehr. Auch zu der Äußerung Helgas über das Picasso-Bild „Drei Musikanten“: „Das kann nicht sein! Die haben ja fünf Beine, und die Instrumente sind kaputt.“, blieb ihr die Luft und damit die Antwort weg. Sie schob sich eilig dem Ausgang entgegen. „Ich denke,“ meinte sie zu Helga „das nächste Mal treffen wir uns zu einer Dampferfahrt. Da ist jedem klar, was oben und unten ist. Es sei denn, wir kentern.“ Maria Loß


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Ein Kind amerikanischer Eltern – unsere Garten-Erdbeere Wer wird nicht beim Waldspaziergang von den leuchtend roten Walderdbeeren zum Naschen verführt? Aber warum müssen sie nur so klein sein? Seit der Römerzeit wurden die heimischen Walderdbeeren, von denen es in Mitteleuropa drei sehr ähnliche Arten gibt, in den Gärten angebaut, ausgelesen und gekreuzt. Trotz allen gärtnerischen Bemühens gelang es nicht, größere Früchte zu erzielen.

mit Hilfe der modernen Genetik geklärt. Nur die beiden amerikanischen Arten haben den gleichen, nämlich achtfachen Chromosomensatz, eine der wichtigsten Voraussetzungen für diese Kreuzung. Ein weiterer glücklicher Umstand war, dass beide Arten, die eine von der Nordhalbkugel, aus N-Amerika, die andere von der Südhalbkugel, aus Chile stammend, zufällig in der Bretagne nebeneinander angebaut wurden.

Vor einigen hundert Jahren gab es in der Bretagne beträchtlich große Anbauflächen der Walderdbeere, die von sehr experimentierfreudigen Gärtnern betreut wurden. 1623 wurde eine kanadische Erdbeere nach Europa eingeführt,. Über England gelangte diese Virginische oder Scharlach-Erdbeere in die Bretagne. In Europa fand sie wegen ihrer weichen, scharlachroten und schmackhaften Früchte rasche Verbreitung. Anfang des 18. Jahrhunderts kam eine weitere amerikanische Art, die Chile-Erdbeere, in die Bretagne. Von ihr hatten übrigens nur 5 Pflänzchen die lange Reise überlebt. Ihre bis 10 g schweren hellroten Früchte schmeckten süß, waren aber fade. Beide Erdbeerarten wurden nebeneinander angepflanzt und wahrscheinlich entstand spontan ein Kreuzungsprodukt mit großen duftenden und aromatischen Früchten, als Ananas-Erdbeere beschrieben (Fragaria x ananassa), heute allgemein als Garten-Erdbeere bekannt. Sie vereinigt die Härte, Vitalität und Produktivität der Virginischen Erdbeere mit der Fruchtgröße der Chile-Erdbeere. Damit war die „moderne“ Erdbeere geboren. Das Geheimnis, warum diese Kreuzung der beiden neuweltlichen Erdbeeren im 18.Jh. in der Bretagne überhaupt gelang, wurde erst

Allerdings wurde erst im 19. Jahrhundert eine Vielfalt von Sorten gezüchtet, von denen es heute rund um den Erdball Tausende gibt, die fast alle Transportwege und –zeiten überstehen. Ich persönlich kann gut auf Erdbeeren im Winter verzichten. Sie sind zwar von fester Konsistenz, aber wo ist der Geschmack geblieben? Mit Wehmut erinnere ich mich an das Aroma der dunkelroten Früchte einer „Mieze Schindler“ meiner Kindheit, die gleich im Garten genascht wurden. Mit einem Pro-Kopf-Verbrauch von 3,4 kg im Jahr stehen wir an erster Stelle in Europa. Außer dem guten Geschmack verfügt die Erdbeere über eine Reihe hervorragender Eigenschaften. 100 g enthalten nur 32 kcal (134 kJ). Sie ist also sehr figurfreundlich, auch wegen ihres relativ hohen Ballaststoffgehalts (1,6 g pro 100 g). Mit 65 mg Vitamin C pro 100 g übertrifft sie die Orangen und Zitronen. Außerdem enthält sie Vitamin K, Folsäure, Biotin und Pantothensäure, liefert Eisen, Magnesium, Calcium und Kalium. Übrigens ist die Erdbeere für den Botaniker keine Beere sondern eine Sammelnussfrucht. Auf der Oberfläche der fleischig verdickten Blütenachse sitzen die eigentlichen Früchte, kleine gelbe Nüßchen. Foto und Text: Birgit Mory

Wo ist er nur, dieser Apothekenwald? Sie finden ihn überall, vor allem in Ihrer Hausapotheke. Wald ist nicht nur erholsam, sondern auch heilsam. An der Spitze dessen steht wohl die Acetylsalicylsäure (ASS), die aus Weidenrinden gewonnen wurde. Heute wird sie schon synthetisch hergestellt. Als Schmerzmittel, aber auch zur Blutverdünnung ist sie nicht mehr wegzudenken. Die Roßkastanie liefert uns mit ihren Samen ein wirksames Mittel zur Kräftigung der Beingefäße, die knorrige Rinde der Eiche enthält Inhaltsstoffe, die Hautreizungen entgegenwirken, sie wird deshalb für Sitzbäder genutzt. Ebenfalls Stoffe, die die gereizte und schuppige Haut beruhigen, enthält die Birke. Ein Aufguss von ihren Blättern wirkt leicht antibakteriell und hilft bei Harnwegserkrankungen. Weiter im Apothekenwald begegnen wir Fichten und Latschenkiefern mit ihrem würzigen Duft. Ätherische Öle aus ihren Nadeln helfen bei Atemwegserkrankungen und wirken schleimlösend. Sie sind in vielen Erkältungsmitteln und –bädern enthalten. Natürlich werden Sie Wacholder in der Küche nutzen, für Sauerkohl und manches andere. Aber in unserer Waldapotheke steht

Weide

Foto: Labudda

er auch als Mittel gegen rheumatische und Verdauungsbeschwerden. So nun lassen Sie ihre Seele baumeln im grünen grünen Wald! Quelle: Apotheken-Umschau Gisela Tews


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Gute Laune pur – Das „Stadttheater Cöpenick“ Eine sehr erfolgreiche Spielzeit geht zu Ende. Drei große Produktionen laufen derzeit mit Erfolg, und ein Ende der Nachfrage ist nicht abzusehen. Von „Loriots dramatischen Werken“ über „Ganze Kerle“ bis hin zum „Alten Fritz“ und seiner „Himmelfahrt“, die in Köpenick seine Uraufführung hatte, von den besten Sketchen Loriots, über die große Travestie-Show als Höhepunkt eines Abends, der an Spaß kaum mehr zu toppen ist, bis zur tiefsinnigen, poetischen Komödie, dazu vormittags Märchen, das „Stadttheater Cöpenick“ ist der Ort, an dem die ganze Familie Unterhaltung zu Preisen angeboten bekommt, die niemanden ausschließen. Und der Herbst bringt neue Produktionen, sowohl für Kinder, hier steht „Die Schneekönigin“ auf dem Spielplan, als auch eine neue Komödie. Hier bekommen die Darstellerinnen des Theaters die Möglichkeit, ihr komödiantisches Talent in den „Gülden Girls“ zu zeigen.

Irgendwo in Berlin/Brandenburg verbringen vier entzückende, ältere Damen in einer gemütlichen Wohngemeinschaft gemeinsam ihren Lebensabend. Dabei stoßen sie im Zusammenleben auf allerlei Alltagsprobleme. Angelehnt an die bekannte TV-Serie „Golden Girls“ zeigen die Damen, wie sie

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Einzigartige Erlebnisse mit der Stern und Kreisschiffahrt Wer das Besondere sucht ist bei der Stern und Kreisschiffahrt goldrichtig. Dabei ist ein vielseitiges Angebot an Touren sowie ständige Neuerungen der Grundstein für unvergessliche Momente auf dem Wasser, und bei diesen Neuigkeiten und Angeboten kann keiner widerstehen… Die Nocti Vagus Tour- Berlin mit anderen Sinnen erleben In Zusammenarbeit mit dem Dunkelrestaurant „NOCTI VAGUS“ veranstaltet die Stern und Kreisschiffahrt in diesem Jahr erstmals eine Bootstour für Sehgeschädigte und Sehende gleichermaßen. Auf der circa 4-stündigen Spreefahrt wird viel Wissenswertes und Interessantes über die Metropole Berlin, von einem Blindenguide anschaulich erklärt. Erleben Sie die Berliner Wasserstraßen einmal mit anderen Sinnen- Hören, schmecken und riechen sie die

nach Potsdam und zurück, quer durch die Weltkulturerbe Region der Schlösser und Gärten von Potsdam und Berlin. Moderiert wird die Fahrt per Audio Guide auf Deutsch und Englisch. Abfahrtsort: Ab Wannsee MS Alexander von Humboldt- Der größt e s ch wimmende Salon der Berliner Innenstadt Seit kurzem darf die Stern und Kreisschif-

V.l.n.r.: Geschäftsführer Herr Meier, Claudia Pechstein, Geschäftsführer Herr Loch

Alexander von Humboldt pulsierende Stadt. Für nicht Sehbeschädigten Gäste gibt es die Möglichkeit sich während der Fahrt die Augen verbinden zu lassen und somit die Stadt auf eine neue Weise zu entdecken. Fahrzeiten: Sonntag, 24.06. und 02.09.2012 von 11.00 Uhr– 14.40 Uhr Abfahrtsort: ab Hafen Treptow Fahrpreis: 22,00 € Die Weltkulturerbefahrt In diesem Jahr lädt der 300. Geburtstag Friedrichs des Großen besonders dazu ein, Zeuge preußischer Geschichte zu werden. Mit der neu ins Programm aufgenommenen Weltkulturerbefahrt ist dies nun möglich und eine tolle Bereicherung für diejenigen, die sich von Bauwerken gerne Geschichten erzählen lassen. Dabei führt die Fahrt vom Wannsee auf der Havel

fahrt ein neues Schiff in seiner Flotte begrüßen. Am 08.05.2012 wurde es durch Deutschlands erfolgreichste Winterolympionikin, Claudia Pechstein getauft, und wird fortan die Berliner Gewässer befahren.

Schiffsbesatzung mit Claudia Pechstein

Mit dem zerschellen der Sekflasche wünschte Frau Pechstein dem Schiff allzeit gute Fahrt, stets eine Handbreit Wasser unter dem Kiel und taufte es auf den Namen „Alexander von Humboldt“. MS Alexander von Humboldt bietet Platz für 280 Gäste unter Deck und somit den größten schwimmenden Salon Berlins. Unter den Highlights die dieses Schiff bietet sind unter anderem das riesigen Sonnendeck mit einer Außenbar, eine 12000 Pixel starke LED-Lichtdecke und ein gläserner Fahrstuhl zum Oberdeck ausgestattet. Rollstuhlfahrer sowie Gehgeschädigte bekommen somit die Möglichkeit vom wunderschönen Sonnendeck zu profitieren. Alexander von Humboldt ist von einem großzügigen Raumgefühl und zeitloser Eleganz geprägt. Die Konferenz- und Veranstaltungstechnik entspricht dem neuesten Stand. Die vollumfänglich ausgestattete Küche erlaubt exklusivste gastronomische Versorgung. Davon konnten sich die 120 restlos begeisterten Taufgäste überzeugen. Das Schiff ist in nur 10 Monaten Bauzeit in der Schiffswerft Bolle in Sachsen-Anhalt entstanden. Für die Werft eine große Herausforderung, handelt es sich doch um das größte und technisch aufwändigste Fahrgastschiff das dort je entstanden ist. Es ist der 8. Neubau insgesamt, seit der vollständigen Integration der STERN UND KREISSCHIFFAHRT in die HEGEMANN-GRUPPE im Jahr 1999. Der 9. Neubau folgt im Juni.


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Diva für einen Tag - Fotoaktion setzte Bewohner eines Pflegewohnheims des Berliner UNIONHILFSWERK in Szene Welchen Effekt eine gute „Maske“, glamouröse Accessoires und ein Kameraobjektiv bei hochbetagten, zum Teil auch dementen Senioren erzeugen können, zeigte sich bei einer Fotoaktion im UNIONHILFSWERK-Pflegewohnheim Plänterwald in Berlin. Ursprünglich als preisgünstiges Weihnachtsgeschenk für Angehörige gedacht, fotografierte der ehrenamtliche Hobbyfotograf, Martin Raab, eine Woche lang 60 Damen und Herren im Alter zwischen 80 und 100 Jahren. Mit den Ergebnissen hatte keiner gerechnet: Gerda Mundt, 100 Jahre „jung“: „Ich war ganz Dank versierter Schmink- überrascht von den schönen Bildern – das soll und Verkleidungskünste ich sein?“, sagt die gebürtige Weddingerin. der Mitarbeiter fühlten sich die weiblichen „Models“ wie Prinzessinnen und Diven. Die Herren waren bei der Aktion etwas zurückhaltender, hatten aber ebenfalls Spaß daran, mit Zylinder oder Al-Capone-Hut zu posieren. Wie sehr alle bei der Aktion aufblühten, das zeigen die 40 imposanten Fotos, die als Ausstellung auch in weiteren Berliner Einrichtungen zu sehen sein werden. Gesine Hanebuth-Schubert

Ulf Fichtner, 85 J.

Siegfried Rahmlow, 78 J.

Hildegard Kittelmann, 88 J.

Gerda Mundt, 100 J. ab 05.02.2012

Erika Schetsche, 75 J.

Elas Horn, 88 J.

„In Treptow-Köpenick leben die ältesten Senioren“ Ines Feierabend Gast im Vitanas Senioren Centrum Bellevue Das Vitanas-Seniorenheim in der Köpenicker Parrisiusstraße 4-14 feierte sein fünfjähriges Bestehen und damit fünf erfolgreiche Jahre in der Senioren- und Demenzbetreuung. Unter den zahlreichen Gästen aus Politik und VitanasGeschäftsleitung war u. a. die stellvertretende Bezirksbürgermeisterin Ines Feierabend (1. Reihe, 3. von rechts) anwesend. Als Stellvertretende Bezirksbürgermeisterin und Bezirksstadträtin für Arbeit, Soziales und Gesundheit betonte sie in ihrer Festansprache: „Nirgendwo in Berlin sind die Lebenserwartungen von Seniorinnen und Senioren so hoch wie in unserem Bezirk Treptow-Köpenick!“ Gleichzeitig wies sie darauf hin: „Hierzu haben auch dieses Seniorenheim und alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einen Beitrag geleistet!“ Auch in den weiteren Festreden der anderen Gäste wurde es noch einmal deutlich: Das Vitanas-Seniorenheim in der Köpenicker Parrisiusstraße ist seinem guten Ruf gerecht geworden. Denn hier verbinden sich mehrere glückliche Umstände zu einer großen Gemeinsamkeit: Die Seniorenstätte liegt – mit einer ruhigen Gartenanlage versehen - abseits vom großen Trubel in der seitlich gelegenen Parrisiusstraße , andererseits aber für Bewohner und Familienangehörige

äußerst günstig: Alle Verkehrsverbindungen (Busse, Straßenbahn und S-Bahn) sowie beste Einkaufsmöglichkeiten sind nur einen Sprung um die Ecke. Hinzu kommt die hohe Professionalität des Pflegepersonals, das sich liebevoll um jeden Einzelnen kümmert. Vitanas-Seniorenheime gibt es seit über 40

Jahren. Sie wurden 1969 auf Anraten des Pfarrers und damaligen Regierendem Berliner Bürgermeister Heinrich Albertz gegründet. Kontakt: Vitanas Senioren Centrum Bellevue, Parrisiusstraße 4-14 in Köpenick, Tel. (030) 64 16 760. Heimleiterin: Magdalena Eilers. miku


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Der Gerichtsbericht Wie oft ein Reporter nutzlos im Gericht herumsitzt, ehe ein kleiner Gerichtsbericht gedruckt erscheint, hat wohl noch keiner nachgeprüft. Ein Gerichtsreporter erhält zwar vom Pressesprecher des Gerichtes die anstehenden Verhandlungstermine, aber viel zu oft sind die Verhandlungsgegenstände nicht von allgemeinem Interesse und zum Veröffentlichen ungeeignet, oder der Angeklagte erscheint gar nicht und ein neuer Termin muss angesetzt werden. Als Elvira auf der Anklagebank saß, war das aber anders. Elvira erschien überpünktlich zum Termin. Eine kleine Frau im gut sitzenden schwarzen Kostüm. Der weiße Spitzenkragen ihrer Bluse gab ihr ein feierliches Aussehen. Das graue Haar hatte ein Friseur mit einer frischen Dauerwelle freundlich gelockt, doch es unterstrich nur das blasse übernächtigte Gesicht. Ungläubig schauten Elviras Augen und konnten nur mühsam die Tränen zurückhalten, als der Richter die Anklageschrift verlas. Elvira versteht nur Diebstahl und unrechtmäßige Aneignung, wie es im Juristendeutsch heißt. Elvira glaubt, sie hat sich in den 55 Jahren ihres Lebens niemals etwas unrechtmäßig angeeignet. Ja, als Kind hatte sie manchmal heimlich genascht, aber das wurde meist nicht bemerkt und niemals folgte eine Strafe. Und jetzt hier auf der Anklagebank sitzt sie doch eigentlich nur wegen einer guten Tat, wie der Pfl ichtverteidiger zu erklären versucht. „Sie haben aber eine Tasche voll Äpfel aufgelesen und nach Hause getragen von Bäumen, die Ihnen nicht gehören und auch der Grund und Boden, wo sie lagen, ist nicht Ihr Eigentum“, erläutert der Richter. „Es lagen aber so viele am Straßenrand und die wären doch nur verfault, weil sich keiner um sie kümmerte. Viele waren auch schon von Autos zerquetscht worden“, stammelte Elvira. „Hohes Gericht“, beginnt der Staatsanwalt sein Plädoyer, „Die Angeklagte, Elvira S., ist schuldig, wenn man ihr auch zugute halten müsse, dass sie nicht vorbestraft ist, deshalb beantrage ich eine Bewährungsstrafe von einem Jahr.“ Das Gericht schloss sich dem Strafmaß an. Elvira wird wohl niemals mehr einen Apfel vom Straßenrand auflesen. U. Schirmer

Höhenflug Es war einmal ein Luftballon, der wollt in den Himmel fliegen. Doch er kam gar nicht davon, konnte nicht frei sich kriegen. An einem Bande er fest hing, so sehr er dran auch zerrte. Doch plötzlich riss dann ab das Ding und nichts den Flug versperrte. Bis zu den Wolken flog er gar, schaut stolz von Oben runter, wie klein nun war die Menschenschar. Noch höher flog er munter. Vielleicht blies er sich zu sehr auf, denn plötzlich riss die Hülle. Es war wie manch ein Lebenslauf, ein lauter Knall, dann Stille. Tief viel der geplatzte Rest, in lauter kleinen Stücken. Die trat man zuletzt noch fest, denn keiner wollt sich bücken. U. Schirmer

Camelien-Vater Die nach Georg Joseph Kamel benannte Camelie, an europäischen Höfen zum Symbol der Verführung avanciert, hat er nie beschrieben, möglicherweise auch nie gesehen. In Brünn als Apotheker ausgebildet, trat er mit 21 Jahren dem Jesuitenorden bei. 1687 ging er als Missionar auf die Philippinen, sammelte dort Heilpflanzen. Seine Rezepturen verschafften ihm den Ruf eines guten Arztes. Die älteste Camelie Deutschlands steht im Pillnitzer Schlossgarten – seit 200 Jahren.

HortensienMutter? „Hortensius“ nennt man die herrlich Blühende in Japan – was schlicht heißt: zum Garten gehörend. Dennoch halten sich vielleicht wegen ihrer traumhaft schönen Blüten die Gerüchte, dass sie eine weibliche Namensgeberin hat: Hortense de Beauharnaise mit Napoleons Bruder Louis verheiratet, von 1806 – 1810 Königin von Holland und eine bildschöne Frau. Doch auch Hortense de Nassau könnte Namensgeberin sein. Ihr Vater nahm an jener Weltumsegelung teil, von der Philibert Commerson erste Exemplare nach Paris gebracht hatte. git

Das Wunder der Technik Umgeben von den schützenden Wänden meiner Wohnung genieße ich die Stille der leisen Dämmerung. Nur ein wenig Straßenlärm dringt aus der Ferne zu mir. Doch dann plötzlich, ein schrilles Läuten. Ich schrecke auf. Meine Hand greift nach dem Lärmverursacher. Eine bekannte Stimme spricht zu mir, ganz nahe an mein Ohr. Ich kann aber keinen sehen, kann keinen fassen. Mein Bewusstsein sagt mir: Es sind über tausend Kilometer, die uns trennen. Ich glaube an ein Wunder oder gar Hexerei. Doch mein Verstand meint: Es ist nur nüchterne Technik, die uns verbindet. U. Schirmer

Die Kripo warnt:

Schreien hilft Die Kripo rät und warnt und warnt immer wieder: Lassen Sie keinen Fremden in die Wohnung! Dass das trotzdem immer wieder geschieht, ist wohl unseren guten Herzen geschuldet. Wie man die Gauner dann schnell aus der Wohnung wieder vertreiben kann, bewies neulich eine 103jährige Seniorin. Sie hatte Verdacht geschöpft, dass die freundlichen Helfer gar nicht so freundlich sind und sagte energisch: „Verlassen Sie sofort meine Wohnung, sonst schreie ich ganz laut!“ Weg waren sie. Auch vor Gewinnspielen warnt die Kripo. Da muss man erst mal einzahlen, das Ganze wird zum Ärger- und Verlustgeschäft. Aber die Gauner denken sich dazu immer neue Tricks aus. Ein harmloser Anruf: Wir machen eine Umfrage zu Umweltfragen, klingt es am Telefon. Es geht ganz schnell. Also fragt man und Sie sind natürlich für Bio, viel Obst und Gemüse und gegen das Rauchen. Fertig? Nein, nun will man wissen, wieviel Personen in Ihrem Haushalt leben usw. Persönliches. Stoppen Sie dann unbedingt! Aber Ihre Telefonpartnerin dankt ihnen trotzdem und versichert, dass Sie nun an einer Auslosung teilnehmen. Tatsächlich: Am nächsten Tag verkündet eine männliche Telefonstimme, dass Sie gewonnen haben! Da bleibt Ihnen nur eine Ausrede, warum Sie an keinerlei Glücksspielen teilnehmen. Vielleicht religiöse Gründe? Der Papst wirds vergeben. G. Tews


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BER – ein vorbildlicher Flughafen für alle Flughafen Berlin-Brandenburg ermöglicht barrierefreies Reisen „Reisen von Bürgern, die auf Grund einer Behinderung in ihrer Mobilität eingeschränkt sind, müssen uneingeschränkt möglich sein!“ So hieß es bereits 2006 in einer Verordnung der Europäischen Union über „Rechte von behinderten Flugreisenden“. Weiter heißt es dort sinngemäß: „ALLE Bürger – also auch Behinderte – sollen uneingeschränkt am Luftreiseverkehr teilnehmen können! Wie alle EU-Bürger haben sie die gleichen Rechte in allen EULebensbereichen. Also auch bei der Wahl des Wohnsitzes, der Niederlassungsfreiheit und des Reisens! Diese großen Worte mussten also in den vergangenen Jahren in die FlughafenPlanung von Schönefeld einfließen und in die Lebenspraxis umgesetzt werden. Denn für Menschen mit Behinderung bedeutet das ja: „besondere Hilfestellungen am Flughafen und in den Flugzeugen, um auch Behinderten das Reisen zu ermöglichen und so angenehm wie möglich zu gestalten!“ Egal ob es sich im Seh-oder Hörstörungen, oder um Menschen mit eingeschränkter Mobilität handelt!

Theorie und Praxis Die BER-Verantwortlichen mussten also frühzeitig beginnen und bezogen deshalb auch die Behindertenverbände der Länder Berlin und Brandenburg in die Planungen ein. Hierfür wurde der Arbeitskreis „Barrierefreies Bauen BBI“ geschaffen. Es gab unzählige Gruppentermine und Einzelgespräche, wobei unterschiedliche Ansichten und Anforderungen unter einen Hut gebracht werden mussten. (Siehe unser Interview „Zu den Einzelheiten bitte!“)

Detaillierte Erfahrungen und Praxis-Beispiele: Hinzu kam eine enge Zusammenarbeit mit der Gleichstellungsbeauftragen des Landkreises Dahme-Spree, Elke Voigt und dem Landesbeauftragten für Menschen mit Behinderung in Berlin, Jürgen Dusel (vormals Rainer Kluge) , aber auch mit solchen Einrichtungen wie dem Sehzentrum Königs Wusterhausen. Diese vermittelten wertvolle Erfahrungen aus der Sicht eines Betroffenen. Das betrifft zum Beispiel die Anbringung von Leitstreifen, die Zweckmäßigkeit in der Nutzung der Behinderten-WCs, aber auch die Gestaltung der Info-Points oder das Anbringen von Blindenschrift in den Aufzügen. Oder ein anderes Beispiel: Ein Gast im Rollstuhl bewegt sich auf

einer ganz anderen Ebene auf den Informationsschalter zu. Deshalb ist eine Seite des Schalters abgesenkt, so dass das Personal sich auf Augenhöhe mit dem Fluggast im Rollstuhl befi ndet. Mit diesen und vielen anderen Beispielen aus dem Leben von Behinderten musste sich dann auch das Flughafenpersonal beschäftigen. Auch hierzu erfahren wir im Interview nähere Einzelheiten aus der Praxis.

Lange vor der Reise informieren: Barrierefreiheit beginnt aber nicht erst am Flughafen-Terminal. Der Fluggast kann sich vorab im Internet und über entsprechende Informationsbroschüren über die konkreten Bedingungen am Flughafen informieren. Das barrierefreie Reisen beginnt schon mit der Anreise zum Flughafen, ob mit dem PKW, der Bahn, der S-Bahn oder mit dem Bus. So gibt es am Flughafen Berlin Brandenburg an den Behindertenparkplätzen entsprechende Rufsäulen mit deren Hilfe Personal angefordert werden kann. Diese Hilfe wird am Flughafen durch die Firma „Gegenbauer soziale Dienste gGmbH“ u.a. durch folgende Dienstleistungen kostenfrei gewährleistet: - Unterstützung beim Ein- und Auschecken - Hilfe beim Gepäcktransport - Begleitung zur Pass- und Zollkontrolle - Beförderung zum Sitzplatz im Flugzeug bzw. nach Ankunft in die Empfangsbereiche. Mehr als 80 Behinderten-WC: Am neuen Hauptstadtflughafen gibt es mehr als 80 WC-Kerne, die sowohl für Menschen mit, als auch ohne Behinderung genutzt werden können. Die Behinderten-WC (teilweise mit

höhenverstellbaren Objekten) sind u.a. mit einer Klappliege ausgestattet; an der Wand verläuft eine Zugschnur, mit der im Notfall Hilfe herbeigerufen werden kann. Für Gehörlose gibt es Blitzleuchten, die Gefahren signalisieren.

Bei Personal-Schulung sensible Punkte beachtet: Ein wichtiger Aspekt für barrierefreies Reisen ist die Fähigkeit des Flughafenpersonals, konkret und persönlich auf die Bedürfnisse einzugehen und die Behinderten zu „verstehen“, sich in die Situation von Behinderten hinein zu versetzen. Dazu gab es u.a. verschiedene Schulungsmaßnahmen wie: - die Ausbildung des Servicepersonals in Gebärdensprache - ein Rollstuhlverladetraining (siehe Foto). Dabei war zu berücksichtigen, dass es eine Vielzahl verschiedener Rollstühle gibt. Auch beim Umsetzen des Fluggastes kommt es darauf an, ihn „richtig anzufassen“, um Verletzungen zu vermeiden. - Ein weiterer Punkt: Sensibilitätstrainings des Personals in der Begleitung für Menschen mit einer Sehschädigung und Mobilitätsbehinderung. Denn auch dem Personal mussten Ängste und Barrieren im Umgang mit behinderten Menschen genommen werden. Die Ausbildung des Personals beinhaltete zum Beispiel folgende Aufgabe: Das Personal musste mit abgedunkelten Brillen durch das Terminal laufen, um ein Gefühl dafür zu bekommen, wie ein sehbehinderter Fluggast seine Umwelt wahrnimmt. Zukunft wird Erfahrungen aufzeigen: Egal ob in der Reisevorbereitung, im Flughafen oder an Bord gibt es für Behinderte technische und personelle Informationssysteme. Damit können sich Behinderte (oder deren Fortsetzung auf Seite 21


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Fortsetzung von Seite 20 Betreuer) weitgehend selbst helfen oder Hilfe in Anspruch nehmen. Wer sich vorher informiert und gut mit dem Boden- oder Flugpersonal kommuniziert, wird auch als Behinderter eine angenehme Flugreise erleben. Wie heißt es in

der Verordnung der Europäischen Union: „Bei der Gestaltung neuer Flughäfen und Abfertigungsgebäude...sollten die Leitungsorgane von Flughäfen so weit wie möglich die Bedürfnisse von behinderten Menschen und Personen mit eingeschränkter Mobilität berücksichtigen“.

Nach aktueller Kenntnis haben die Verantwortlichen des BER beim Thema „barrierefreies Reisen“ die modernsten Erkenntnisse ausgeschöpft und realisiert. Die Zukunft und die Erfahrungen der Reisenden werden zeigen, ob das genügt, oder ob nachgebessert werden muss.

Interview „Zu den Einzelheiten bitte!“ Die Seniorenzeitung sprach mit Frau Dr. Anke Borchardt und Herrn Markus Henze, beide als Vertreter der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH im „Arbeitskreis Barrierefreies Bauen BER“ über das Thema „Barrierefreies Reisen am neuen Flughafen“ und stellte zusätzliche Fragen: 1.) Welche Berliner-, Brandenburger- oderandere Behindertenverbände waren in die Planungen für „Barrierefreies Reisen am Flughafen BBI“ einbezogen?

Mitglieder der AG BBI Behindertenbeauftragte LDS Reutergasse 12, 15907 Lübben Frau Voigt (Telefon: 03546/201110 + 03375/262614) Elke.Voigt@dahme-spreewald.de Frau Feldmann Telefon: 03375/262685 Anja.Feldmann@dahme-spreewald.de Architekt Planung und Bau BBI und die Berliner Flughäfen 12521 Berlin Herr Henze (Telefon: 030/60912631) markus.henze@berlin-airport.de Frau Kauschus (Telefon: 030/61785646) pkauschus@pmp-architekten.de Herr Paap (Telefon: 030/???) hpaap@gmp-architekten.de Frau Borchardt (Telefon: 030/60915014) Anke.borchardt@berlin-airport.de Behindertenbeauftragter Land Brandenburg Ministerium für Arbeit Soziales, Gesundheit und Familie

Heinrich – Mann - Allee 103, 14473 Potsdam Herr Dusel Telefon: 0331/8665241 Juergen.Dusel@masf.brandenburg.de Behindertenbeauftragter Land Berlin Herr Peter Rymon-Lipinski (Telefon: 030/90282715) Senatsverwaltung für Gesundheit und Soziales Oranienstr. 106, 10969 Berlin Peter.Rymon-Lipinski@sengs.berlin.de Allgemeiner Behindertenverband Land Brandenburg e.V. Hegelallee 8 Haus 2, 14467 Potsdam Herr Kumpch (Telefon: 0331/2803810) info@abbev.de Frau Stäblerb (Telefon: 0331/2803810) nicole.staebler@abbev.de

2.) Gab es dabei Verbände (oder auch politische Parteien), deren Forderungen und Vorstellungen nicht oder nur stark eingeschränkt erfüllt werden konnten? Grundsätzlich sind im Arbeitskreis unterschiedliche Gruppierungen vertreten, deren Interessen sich verständlicherweise nicht immer decken können. So ist beispielsweise ein eigens für Kinder oder Kleinwüchsige in der Sitzhöhe abgesenkter Sitzplatz nicht unbedingt vorteilhaft für eine ältere, groß gebaute Person, die aus der tieferen Lage nicht mehr

Deutscher Blindenund Sehbehindertenverband e.V. Rungestr. 19, 10179 Berlin Herr Peter (Telefon: 030/2853870) h-k.peter@dbsv.org Herr Woltersdorf (Telefon: 030/89588139 peter.woltersdorf@absv.de Herr Schmidt – Block (Telefon: 030/4041066) Wolfgang.schmidt.block@t-online.de Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales Frau Königstorfer (Telefon: 030/90282640) Oranienstr. 106, 10969 Berlin Irmgard.Koenigstorfer@senias.berlin.de REKIS LDS e.V. Schulweg 13, 15711 Königs Wusterhausen Herr Schneider (Telefon: 03375/523738) rekislds@ewetel.net Bauordnungsamt LDS Prüfbereichsleiter Reutergasse 12, 15907 Lübben Herr Meißner (Telefon: 03375/262410) Burkhard.Meißner@dahme-spreewald.de Herr Matthes (Telefon: 03375/262449) Peter.Matthes@dahme-spreewald.de AWO Gehörlosenberatung LDS Frau Sidneb (Telefon: 03542/8871415) Bettina von Arnim Str. 1, 15711 Königs Wusterhausen J.Sidneb@awo-bb-sued.de

so gut wieder aufstehen kann. Ein weiteres Beispiel: Bei allen Fluchttreppen im Gebäude gibt es den 3. Handlauf für Kinder und Kleinwüchsige. Ausnahme sind dabei die nicht zur Entfluchtung benötigten Stahltreppen aus der Ebene E2 zu E1 und aus der Ebene E1 zu E0. Dort gibt es Glasbrüstungsgeländer, die durch einen möglichen 3. Handlauf in 0,65 Metern Höhe einen „Leitereffekt“ bei größeren Kindern hätten hervorrufen können. Dies hätte auch dem Bauordnungsrecht entgegengestanden, so dass wir auf die Anordnung des 3. Handlaufes in diesen Bereichen aufgrund der

möglichen Absturzgefahr verzichtet haben. Kurzum: Wenn auch im Arbeitskreis teils sehr engagiert die Teilnehmer ihre Positionen vertreten haben, so gab es zuletzt doch immer eine klare Entscheidung für uns als Bauherrn durch die Vorsitzende Elke Voigt. 3.) Auf welche Maßnahmen für Behinderte sind Sie besonders stolz? Welche Maßnahmen scheinen Ihnen besonders gelungen? Wir sind überzeugt, dass wir Dank der zahlreichen Teilnehmer unterschiedlicher Interessen aus dem Arbeitskreis einen überdurchschnittlichen Standard der Barrierefreiheit geschaffen haben. Gelernt haben wir unter anderem, dass „mehr“ nicht unbedingt „besser“ sein muss. Interessant und sicherlich richtungsweisend – da in Deutschland nicht vorgeschrieben – ist die sogenannte „Zugschnur“ in Bodenhöhe bei den behindertengerechten WC-Anlagen. Diese ermöglicht es aus nahezu jeder Position im Raum tatsächlich Hilfe zu rufen. 4.) Rechnen Sie damit, dass es nach den ersten Monaten BER-Erfahrung neue Erkenntnisse und damit verbunden auch Änderungen und weitere Neuerungen beim Thema „Behinderte und Flugreisen“ geben könnte? An wen sollten und könnten sich Behinderte wenden, wenn sie negative Erfahrungen mitteilen oder Verbesserungsvorschläge machen möchten? Selbstverständlich wird auch das PRMProdukt immer weiter entwickelt werden. Es soll dem Wohle des Gastes und der Verbesserung der Prozesskette dienen. Sollten behinderte Gäste am BER ihre Erfahrungen egal welcher Art mitteilen möchten, können sie dies zukünftig landseitig im Terminal in der Ebene E2 – neben dem Raum der Stille – im Kundenbüro des „FBB Qualitäts- und Beschwerdemanagements“ sowie an der Fluggastinformation am eigens abgesenkten Schalter bei einem Mitarbeiter des PRMDienstleisters tun. HINTERGRUNDINFO: Der neue PRMDienstleister am BER ist übrigens Fa. Gegenbauer (das Ausschreibungsverfahren ist abgeschlossen).


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Immer wieder gute Ideen WBG Treptow-Nord zeigt am Tag der offenen Tür ein Rundum-Angebot der praktischen Nachbarschaftshilfe Eigentlich ist es im Kiez zwischen Baumschulen- und Kiefholzstraße ohnehin kein Geheimnis: Immer wieder macht die Wohnungsbau-Genossenschaft Treptow Nord eG. positive Schlagzeilen: Zum Beispiel werden Lokalpolitiker eingeladen, um öffentlich zu aktuellen und brisanten Fragen der Einwohner Stellung zu nehmen. Oder es wurde – wie Ende April - zum „internationalen Tag der Genossenschaften“ und zum „Tag der offenen Tür“ geladen. Wobei nicht nur die Türen der WBG Treptow Nord weit offen waren. Die Organisatoren hatten ein umfangreiches Angebot auf dem Programm, das weit über reine Miet- und Wohnungsfragen hinausging. Breites Angebot: Es wurden Muster- und Gästewohnungen in der Frauenlob-, Bergau- und Baumschulenstraße sowie in der Eichbuschallee besichtigt und erklärt. Im und vor dem Mitgliedertreff (Kiefholzstraße 159) gab es ein Kinderfest, PC-Beratung, Bücherangebote durch die Buchhandlung Büchereck, der Gebäudeservice Arcus unterhielt Kinder und Erwachsene

mit einem Zauberer, die Johanniter-UnfallHilfe e.V. präsentierte sich, an anderen Stellen wurden Bratwürste, Bier, Kaffee und Kuchen serviert. Musikalisch untermalt von der kleinen Besetzung des BVG-Orchesters.

Für alle war gesorgt: Kinder am Spielestand, dahinter Eltern und Großeltern beim Fachsimpeln.

Rundum-Service: Gleichzeitig wurden Beratungen über Energiefragen, Gesundheitsmassagen, Kabelfernsehen, Bastel-Ideen, Blumenbepflanzung (Hornbach Baumarkt) und über Seniorenpflege (Domicil-Seniorenheim) angeboten. Hinzu kam ein „Müll-Sortierspiel“ (ALBA), die Firma Bock informierte über Markisenbau, Jalousien und Insektenschutz. Zum Programm gehörten auch Initiativen der Kita Heidenkampweg 103-105 und der Sophie-Brahe-Schule in der Hänselstraße 14. Bei diesem enormen Angebot waren ältere oder „fußfaule“ Besucher froh, dass ein Fahr-

Unverständlichkeit der Amtssprache beenden! „Mir ist nicht klar, inwieweit die Adressaten alles verstehen. Auch mir sind die Zusammenhänge oft zu kompliziert und ich bin auch nur eine Bürgerin“, so kommentierte Frau Anneliese Schumann ihre Recherchen, die sie als pensionierte Sprachtrainerin für das Projekt „Bürgerfreundliche Verwaltungssprache“ vornahm. Mit zwei weiteren Ehrenamtlichen und unter Leitung von Herrn Edwin Hoffmann aus der Serviceeinheit Personal und Finanzen der Bezirksverwaltung wurden in den letzten zwei Jahren amtliche Schreiben an Bürger analysiert und ausgewertet. Dem lag eine Initiative der Bezirksverordnetenversammlung Treptow-Köpenick aus dem Jahr 2009 zugrunde. In der Begründung hieß es: „Es geht um eine verständlichere Sprache insgesamt, die auch nicht verwaltungserfahrene Bürger auf Anhieb den dargestellten Sachverhalt verstehen lässt... Als Vorbild könnte dabei unsere benachbarte Landkreisverwaltung Oder-Spree dienen“. Ende 2011 wurde dieses Projekt mit „positiver Resonanz“ der einbezogenen Abteilungen des

Bezirksamtes abgeschlossen. Gute Ansätze! Was ist daraus geworden? Wo liegen die Schwierigkeiten? Wie können für eine verbesserte Amtssprache abteilungsübergreifende Standards weiter gestaltet werden? Fragen, die trotz dieser Initiative, noch nicht die gewünschten Erfolge bei den Bürgern erbracht haben. In der Öffentlichkeit wurde dieses Projekt unzureichend wahrgenommen. Obwohl mit dem neuen Bürgermeister, Herrn Oliver Igel, in der Verwaltungsführung mit der Devise „Nah am Bürger“ eine effizientere und wirkungsvollere Bürgerarbeit angestrebt wird, bleibt die Verwaltungssprache nach wie vor in der Kritik. Was behindert einen schnelleren Erfolg? Zum Einen müssen Schreiben der Verwaltung genau und vollständig sein, erfordern somit oft „fachsprachliche Elemente“. Zweitens, sind Gesetzestexte und juristische Aspekte zu berücksichtigen. Drittens fehlt es in vielen Fällen an ausreichender Qualifikation der Mitarbeiter, um beispielsweise das Ansprechen der Zielgruppen und Anliegen mit „leicht ver-

dienst die einzelnen Besichtigungsstandtorte miteinander verband. Lebendiger Kiez: Ein gelungener Tag der offenen Tür und ein weiterer Erfolg für die Wohnungsbau-Genossenschaft Treptow Nord eG in Zusammenarbeit mit vielen Firmen und Organisationen. Für alle eine Bereicherung im lebendigen Kiez von Baumschulen- und Kiefholzstraße. Kontakt: WBG Treptow Nord eG, Kiefholzstr. 289, 12437 Berlin, Tel. (o3o) 536 356 11, Internet: www.wbg-treptow-nord.de msk ständlicher Sprache“ in Text und Wort sowie im Satzbau zu übermitteln. Der Projektleiter, Herr Edwin Hoffmann, sagte dazu: „Es ist gar nicht so einfach, den Grundsatz `fachbezogen wie nötig, bürgernah wie möglich` durchzusetzen. Gerade die juristischen Mitarbeiter müßten dazu noch mehr sensibilisiert werden.“ Auch im Zuge der Gleichberechtigung der Frau und des demographischen Wandels ergeben sich neue Anforderungen. Deshalb hat Frau Anneliese Schumann in ihren Auswertungsworkshops auf „alters- und empfängergerechtere Schreiben“ hingewiesen. Diese und weitere anwendungsfähige Hinweise sowie Schriftgutanalysen der Projektbeteiligten haben aber bisher noch nicht zu einem aufbereiteten Material im Bezirksamt geführt, welches für Nachhaltigkeit und Breitenwirksamkeit wünschenswert wäre. Misst man an den Erfahrungen des Landkreises Oder-Spree, wo sich der Landrat an die Spitze einer verständlicheren Amtssprache gestellt hat, oder auch an denenw BerlinPankow, so bleibt in Treptow-Köpenick noch viel zu tun. Als weitere Grundlage kann hierbei das Arbeitshandbuch „Bürgernahe Verwaltungssprache“ des Bundesverwaltungsamtes hilfreich sein. S. Engelke


Urlaub am Dobbertiner und Goldberger See 1

Herzlich willkommen in der Region der weiten Wälder, stillen Seen und… ...vielem mehr!!! Sie möchten Natur pur erleben? Haben Lust auf den Spuren vergangener Zeiten zu wandeln und sich bei traditionellen Festen unter das Volk zu mischen? Dann kommen Sie in die Urlaubsregionen Goldberg - Mildenitz sowie um den Krakower See an der Mecklenburgischen Seenplatte! Ob auf dem Wasser, zu Pferde oder auf zahlreichen Wander- und Radrouten – hier haben Sie unzählige Möglichkeiten sich aktiv zu erholen. Oder Sie lassen bei uns einfach mal die Seele baumeln und verwöhnen Ihren Gaumen mit regionalen Speisen. Gehen Sie auf Entdeckungsreise! Wir freuen uns auf Sie!

Insel-Hotel Dobbertin

Direkte Seelage am Hochufer des Goldberger See`s umgeben von der ruhigen Natur Mecklenburg`s Unser Spezial Angebot für die Leser der Seniorenzeitung: 5 Tage (4 Nächte) im DZ/EZ inkl. Frühstück und 2 Gang Menü an den Abenden (Schon-und Diätkost möglich) 1 Schiffstour auf dem Dobbertiner Klostersee 1 Begrüßungsgetränk Pro Person 230,00 € ! Kein Einzelzimmerzuschlag ! Nutzen Sie unseren Shuttleservice von Tür zu Tür, wir holen Sie aus Berlin und Umgebung (60,00 €) oder vom nächstgelegenen Bahnhof (kostenfrei) ab.

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* Hotel mit Restaurant, Ferienhäuser und Fahrgastschiff

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Unsere Urlaubs-Insel am Dobbertiner See . Es gibt keinen Durchgangsverkehr, Straßenlärm und keinen Massentourismus! Für Naturfreunde, Ruhesuchende, Wanderer und Aktivurlaubern eine Oase der Ruhe. Unsere historische Wassermühle ist 2010 komplett restauriert und Heute ein neues Hotel mit hochwertiger Ausstattung, 8 DZ, 3 Appartements, 1 Seminarraum, zum Teil mit Terrasse und Seeblick. Stilgerecht befindet sich im EG das Restaurant mit Wintergarten, Biergarten und mit direktem Blick auf den Dobbertiner See. Zum Hotel, auf unserer Insel, gehören 6 neue und sehr modern Insel-Hotel & FGS Dobbertin ausgestattete Ferienhäuser. Ein Badehaus mit Sauna und Massagen sorgen An der Mühle 2 für Ihr behagliches Wohlbefinden. Das MS „Condor“ steht unseren 19399 Dobbertin E-Mail: inselhotel@dobbertin.de Besuchern für Ausflüge in die Natur und Vergnügungsfahrten allzeit bereit.

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Klosteranlage Dobbertin

© Touristinformation Dobbertin


Urlaub am Krakower See und Umgebung Forellenzucht Dobbin

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„Am Jörnberg“

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Restaurant Jörnbergweg 16 • 18292 Krakow am See

Pension / Imbiss Teichwirtschaft 5 18292 Dobbin

Tel.: 038457/22224 • joernberg@t-online.de Öffnungszeiten Montag - Sonntag 11:30 - 21:00 Uhr

Tel: 038457/ 24238 maik.wuttge@freenet.de täglich geöffnet von 8 bis 17 Uhr Mo Ruhetag • Ferien auf dem Fischereihof • Natururlaub in der Region • Komplettierung eines Angelgutscheins

Am 29.3. wurde unser Treppenlift in Betrieb genommen!

5 Inh.: Heike Kessler

Platz der Arbeit 1 • 19399 Dobbertin Tel.: (038736) 42472 • Fax: (038736) 42655 E-Mail: info@zwei-linden.com Homepage: www.zwei-linden.com

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Dobbertiner Kartoffelroulade & hauseigene Fischräucherei

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Windfang 1 18292 Krakow am See Tel. 038457/507-74 Fax 038457/507-75 www.campingplatz-krakower-see.de

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Direkt an der Uferpromenade auf dem historischen Fischereihof gelegen, lädt unser Lokal mit seinen Stegterrassen und dem Fischbecken zum Verweilen ein. Neben einer Auswahl an Fleischgerichten bereiten wir insbesondere frischen Fisch aus dem Krakower See sowie aus den Flüssen und Meeren schmackhaft zu.

Alte Poststation

www.huedenhus.de Goetheallee 2 · 18292 Krakow am See Telefon 03 84 57 - 51 841 info@huedenhus.de täglich ab 11.00 Uhr geöffnet

Wooster Teerofen

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Pension / Restaurant / Galerie

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Forststraße 14 • 18292 Bornkrug Tel: 038457/ 50269 info@poststation-bornkrug.de

Ferien in der Nossentiner/Schwinzer Heide Ferienhäuser am See 2-5 Pers. ab 45 €/Tag

Feiern und Schlafen in der Nossentiner/Schwinzer Heide Wir unterbreiten Ihnen gern ein Angebot (Gruppe bis 45 Pers.)!

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Unsere Urlaubs-Insel am Dobbertiner See . Es gibt keinen Durchgangsverkehr, Straßenlärm und keinen Massentourismus! Für Naturfreunde, Ruhesuchende, Wanderer und Aktivurlaubern eine Oase der Ruhe. Unsere historische Wassermühle ist 2010 komplett restauriert und Heute ein neues Hotel mit hochwertiger Ausstattung, 8 DZ, 3 Appartements, 1 Seminarraum, zum Teil mit Terrasse und Seeblick. Stilgerecht befindet sich im EG das Restaurant mit Wintergarten, Biergarten und mit direktem Blick auf den Dobbertiner See. Zum Hotel, auf unserer Insel, gehören 6 neue und sehr modern Insel-Hotel & FGS Dobbertin ausgestattete Ferienhäuser. Ein Badehaus mit Sauna und Massagen sorgen An der Mühle 2 für Ihr behagliches Wohlbefinden. Das MS „Condor“ steht unseren 19399 Dobbertin E-Mail: inselhotel@dobbertin.de Besuchern für Ausflüge in die Natur und Vergnügungsfahrten allzeit bereit.

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Preise je Übernachtung : DZ ab 65,- € inkl. Frühstück für 2 Pers. (als EZ ab 47,50€) AP ab 90,- € inkl. Frühstück für 2 Pers. (2 Raum ohne Küche) FH A 55 qm, 2 Betten ab 69,- €, + 2 AB, 2 Raum, Bad, ER 20,- € FH B 75 qm, 4 Betten ab 89,- €, + 2 AB, 3 Raum, Bad, ER 20,- €

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m Dobbertiner dberger See Herzlich willkommen in der Region der weiten Wälder, stillen Seen und… ...vielem mehr!!! Sie möchten Natur pur erleben? Haben Lust auf den Spuren vergangener Zeiten zu wandeln und sich bei traditionellen Festen unter das Volk zu mischen? Dann kommen Sie in die Urlaubsregion Goldberg - Mildenitz an der Mecklenburgischen Seenplatte! Ob auf dem Wasser, zu Pferde oder auf zahlreichen Wander- und Radrouten – hier haben Sie unzählige Möglichkeiten sich aktiv zu erholen. Oder Sie lassen bei uns einfach mal die Seele baumeln und verwöhnen Ihren Gaumen mit regionalen Speisen. Gehen Sie auf Entdeckungsreise! Wir freuen uns auf Sie!

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2012 - Jahr des Drachen Nach dem chinesischen Kalender befinden wir uns im Jahr des Drachen. Das chinesische Jahr ist nicht identisch mit dem mitteleuropäischen Kalenderjahr. Es beginnt frühestens am 25. Januar und endet spätestens am 18. Februar. Die chinesischen Tierkreiszeichen sind Ratte, Büffel, Tiger, Hase, Drache, Schlange, Pferd, Schaf, Affe, Hahn, Hund und Schwein. Neben den Tierkreiszeichen gibt es in der chinesischen Kultur noch die Einteilung nach den 5 Elementen Metall, Wasser, Holz, Feuer, Erde, sodass sich die Tierkreiszeichen mit gleichem Element nur alle 60 Jahre wiederholen. Wir befinden uns in 2012, im Jahr des Drachen mit dem Element Wasser (Wasser-Drachen). Das Symbol des Drachen war in der chinesischen Kultur ausschließlich dem Kaiser vorbehalten. Drachen sind ein Symbol für Macht und Herrschaft. Das chinesische Kaiserhaus wurde auch als Kaiserreich des Drachen-Throns bezeichnet. Im Jahr des Drachen sind in China, in Asien und auf der ganzen Welt umwerfende Veränderungen möglich. Das Jahr des Drachen ermöglicht politische Umbrüche und gibt den Spielraum für große Veränderungen. Im Jahr des Drachen geborene Menschen haben Führungsqualitäten, sind zuverlässig und mutig. Durch das von ihnen ausgehende Selbstvertrauen, schaffen sie es, andere Menschen zu motivieren und zu stabilisieren. Im privaten wie im geschäftlichen Bereich schaffen es im Jahr des Drachen geborene Menschen, mit ihrem festen Willen Veränderungen und Verbesserungen zu bewirken. Kulturgeschichtlich gesehen sind es nicht nur

Nach der Energielehre Feng Shui befindet sich in unseren Räumen, Wohnungen, Häusern und Grundstücken das Fabelwesen Drache auf unserer rechten Energieseite. Da symbolisiert der Drache Stabilität, Festigkeit, Schutz und Abwehr von externen Angriffen. Ein Edelsteindrache am Körper getragen steht für diese Eigenschaften.

DRACHENSTEINE

die Asiaten, die den Drachen als Superlative für Kraft und Stärke verehren. In der Nibelungensage wird auch in unserer Kultur auf die Kraft des Drachen hingewiesen. Das Drachenblut diente dazu, unverletzlich zu werden. Der Hang des Menschen zu einem nicht existierenden Fabelwesen ist wahrscheinlich in der Auffindung riesiger fossiler Knochen von Dinosauriern begründet. Die gefundenen Dinosaurier-Knochen wurden gerne pauschal als Drachengebein bezeichnet. Der Drachen selbst wurde und wird je nach Phantasie und Empfinden des Zeichners in unterschiedlichster Weise dargestellt. Zwischen einem lieben Schmusedrachen bis hin zum Menschen fressenden, feuerspeienden Ungetüm ist alles möglich.

Malachit - Drachenblut: Auf alten Bergbauhalden findet man aus Kupferrückständen im Gestein herausgelöst einen Malachitanflug. Dieser auf der Bergbauhalde sekundär gebildete Malachit kann den Eindruck einer „Blutspur“ in Grün erwecken. Weiterhin war man der Meinung, dass Drachen (oder Lindwürmer) grünes Blut haben. Karfunkelstein - Drachenauge: Der sagenhafte Karfunkelstein (Rubin oder Granat) leuchtet intensiv rot. Man war in früheren Zeiten der Meinung, dass die Augen des Drachen feurig rot sind, was den beiden Edelstein-Sorten den Namen DrachenaugenStein einbrachte. Karneol - Drachenfeuer: Der hellrote Karneol erinnert an die leuchtenden Flammen des Feuers. In Märchen und Sagen war man der Meinung, dass Drachen Feuer sprühen. Der Karneol wurde diesem Drachenfeuer zugeschrieben. Jaspis- Drachenschuppe: Die erdfarbenen Jaspis-Varianten wie Silex, Band- oder Landschafts-Jaspis wurden mit der Haut des Drachen verglichen. Die energetische Festigkeit von Jaspis diente dazu, ihn seit altersher mit der Stabilität eines Drachen gleichzusetzen.

Alles klar für Hans und Helmut! Und für unsere Leser gibt’s gratis LB’s Wer sind Hans und Helmut? Hans und Helmut sind (siehe unser Foto) zwei moderne und komfortable Boote auf dem Müggelsee, die speziell für Familienfeiern (bis 12 Personen pro Boot) und sonstige Ausflüge eingesetzt werden. Aber was sind LB’s? Das wird noch nicht verraten! Jedenfalls ist es etwas Schmackhaftes! Sie erfahren es – und Sie bekommen pro Person zwei LB‘s gratis – wenn Sie am Selbstbedienungsstand vom Waldrestaurant Müggelhort diese Seniorenzeitung vorzeigen. Guten Appetit! Alteingesessene … … kennen ja bereits das herrliche Fleckchen Erde am Großen Müggelsee. Für Neulinge hier noch einmal die Adresse: Waldrestaurant Müggelhort Straße zum Müggelhort 1 12559 Berlin-Köpenick Tel. (030) 65 92 59 – 0 Internet: www.mueggelhort.de Geöffnet: in der Woche ab 11 Uhr Wochenende ab 10 Uhr. Drinnen in gemütlichen Restaurantzimmern

oder draußen auf den Terrassen zwischen Wasser und Natur. Aufmerksame … … Leser kennen bereits die Angebote im Müggelhort: Ruhe und Erholung im erholsamen Naturschutzgebiet direkt am Müggelsee, klassisches Restaurant und moderne Selbstbedienung, komfortables Hotel und Im Müggelhort: Die modernen Boote „Hans“ und „Helmut“: praktische Tagungsräume, Ledersitze, Rundumblick, Erholung und Gastronomie. Für moderne Bowlingbahn Gruppen bis 12 Personen pro Boot. und genügend Parkplätze, Fahrräder zum Ausleihen und die modernen der Löcknitz bis Grünheide gehen. Dazu gibt Familienboote „Hans“ und „Helmut“. es wahlweise Pauschalen für Getränke, KafPreisbewusste… fee, Kuchen sowie Häppchen von der Boulette … Erholungssuchende lassen sich beraten bis Eisbein, Käse und Obst. Auf Wunsch stellt oder stellen sich ihren Ausflug im Internet Ihnen Lutz Böhm als Chef des Hauses Ihr ganz zusammen. Jedenfalls kann man alle Ange- persönliches „Menü“ zusammen. Oder Sie und bote kombinieren und online buchen: Nach Ihre Familie kommen ganz einfach einmal Ihren Wünschen kann die Bootsfahrt auf der heraus in den Müggelhort. Zum Ausspannen, Müggelspree, um die Müggelberge, oder auf genießen und erholen! msk


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KÖPENICKER SENIORENZEITUNG 3-2012

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¡Bienvenido! Herzlich willkommen im Steakhouse Gaucho! Treten Sie ein in die bunte Küche Argentiniens und lassen Sie sich von den kulinarischen Spezialitäten Südamerikas verwöhnen. Steaks in allen Variationen, saftige Burger, knackige Salate und dazu ein guter Tropfen aus der umfangreichen Weinkarte - uns ist sehr daran gelegen keine Gaumenwünsche der argentinischen Küche unerfüllt zu lassen. Genießen Sie unsere Spezialitäten wahlweise auf der großen Sonnenterrasse oder im atmosphärischen Gastraum mit Blick auf die temperamentvolle Flamme des Lavagrills. Englisch, medium oder durch - hier wird die Kunst des Steakgrillens ganz nach Ihren Wünschen zelebriert. Viva Argentina! Selbstverständlich bieten wir Ihnen auch gerne den Rahmen und Platz für jegliche Art von Feierlichkeiten. Ob Hochzeit, Geburtstag oder Firmenfeier - mit 80 Sitzplätzen im Gastraum und weiteren 90 auf der Terrasse lässt sich in angenehmer Atmosphäre feiern und kulinarisch genießen. Sprechen Sie unser Team an und wir erstellen ein individuell auf Sie abgestimmtes Konzept und Angebot. Auf den nächsten Seiten finden Sie einen kleinen Auszug aus unserer Speisekarte und

Schreie Es war ein wunderbarer Sommer vor dem Krieg. Wir waren Kinder und so sorglos, wie man als Kind eben sein kann, lebten in unserer kleinen Welt, gingen in die Schule, freuten uns und manchmal waren wir auch traurig. Von der großen Weltpolitik verstanden wir nichts. Wir ahnten auch nicht, was bald auf uns zukommen würde. Ein wichtiger Mittelpunkt meines Kinderlebens war die Sommerreise mit meinen Eltern, die ich in der Arbeitswoche kaum sah, denn wir lebten damals schon in einer recht modernen Familie. Meine Mutter war voll berufstätig – damals eine Seltenheit. Traurig war es, wenn die Sommerferien mit den Eltern ausfallen mussten. Als das einmal sein musste, fuhr ich zu meiner Großmutter aufs Land auf einen Bauernhof. Ich genoss das auf meine Weise. In den grünen Hügeln des Vogtlandes stand der alte Hof aus Backstein erbaut, mit einer großen Kastanie davor und mit vielen Tieren. Die Henne, die ihre Küken verteidigte, Ackergäule, auf die ich einmal steigen durfte, die rosigen, grunzenden

einige visuelle Eindrücke des Steakhouse Gaucho. Ein Besuch bei uns lohnt sich - überzeugen Sie sich selbst!

Ihr Steakhouse Gaucho Team

STEAKHOUSE GAUCHO Müggelseedamm 131 12587 Berlin Friedrichshagen Telefon 030 640 931 39 Fax 030 530 635 90 E-Mail info@gauchosteakhouse.de Webseite www.gauchosteakhouse.de Montag-Sonntag 12:00 bis 23:00 Uhr

Schweinchen und die Kühe, von denen die frische Milch kam. Auch Schafe waren da, darunter ein schwarzes, was Negus genannt wurde. Im Wald gab es Steinpilze. Vom Fenster aus sah ich abends die Rehe äsen. Ein Tag war ein ganz besonderer. Da wurde geschlachtet. Ich war traurig, denn am Tag vorher hatte ich die Schweinchen noch gestreichelt. Zusehen sollte ich dabei nicht. Jedoch ich hörte auf einmal ein mir völlig unbekanntes Geräusch, laut und ähnlich wie von einer menschlichen Stimme – aber verzerrt und abrupt abbrechend. Ich rätselte, was das gewesen sei, und erfuhr, es war der Todesschrei eines Schweines. Das hielt mich aber nicht davon ab, das Schlachtefest mit zu feiern und auch den Trichinenbeschauer mit seinem Mikroskop zu bestaunen. Die schönsten Ferien haben ein Ende. Ich befand mich bald wieder in meiner Schulund Spielwelt. Deren Mittelpunkt war ein Turngerüst im Garten. Alle Kinder aus der Nachbarschaft fanden sich nachmittäglich ein zum frohen Treiben. Wir schaukelten, kletterten, turnten und machten wohl auch eine Menge kindlichen Radau. Ich kann mich gut erinnern, dass ich in diesen Stunden wirklich

glücklich war. Plötzlich an einem strahlenden Sommernachmittag hörten wir beim Spiel ein eigenartiges Geräusch. Es glich dem schrecklichen Schrei, den ich auf dem Bauernhof gehört hatte – dem Todesschrei des Schweines. Nach kurzem Erschrecken spielten wir weiter. Bald sprach sich jedoch bis zu unserem Kinderparadies herum, was dieser eigenartige Schrei zu bedeuten hatte. Ein junger Mann aus der Nachbarschaft war tödlich verunglückt. Er war, denn er hatte es nach Feierabend eilig nach Hause zu kommen, vorzeitig von der Straßenbahn abgesprungen, hatte aber nicht bedacht, dass die Autostraße die Gleise kreuzte. Der Autofahrer war schuldlos. Er hatte ihn hinter der Bahn erst sehen können, als es schon zu spät war. Das besonders Tragische – das Opfer war frisch verheiratet. Wir Kinder brachen unser Spiel ab und unterhielten uns flüsternd über das traurige Geschehen. Ein grauer Schleier breitete sich über den sonnigen Abend. Ich dachte nach und war beeindruckt, wie sich der Todesschrei des Menschen und des Tieres glichen. Maria Loß

Wir freuen uns darauf Sie als unseren Gast begrüßen zu dürfen!


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KÖPENICKER SENIORENZEITUNG 3-2012

de en-Kun h c ü K Kleine

terschiedliche Zusammensetzung. Alle Angaben sind Mittelwerte und variieren nach der Verarbeitungsart.

Die Öle Für unseren Körper und unser Gehirn liefern die Öle wichtige Baustoffe. Von ihrer Qualität hängt ab wie schnell Enzyme wirken können, wie Hormonsignale weitergeleitet werden und wieviel Nährstoffe zu den Zellen gelangen. Sie greifen also – klug ausgewählt – enorm in alle Lebensfunktionen ein. Wir unterscheiden Fette mit gesättigten Fettsäuren, einfach ungesättigte Fettsäuren (Omega 9), 2fach ungesättigte (Omega 6) und 3fach ungesättigte Fettsäuren (Omega 3). Die Letzteren sind die Wertvollsten. Alle Öle haben die Fettsäuren in unterschiedlicher Menge. Die gesättigten Fettsäuren kann unser Körper selbst aufbauen. Sie sind in der Milch und Milchprodukten, im Fleisch, in verarbeiteten Lebensmitteln wie Kuchen, Gebäck usw. Sie sind chemisch stabil, deshalb kann man sie gut erhitzen. Wir nehmen sie reichlich durch unsere Nahrung zu uns. Die einfach ungesättigten Fettsäuren finden wir in Avocados, Nüssen, Samen. Sie haben viele Kalorien. Die mehrfach ungesättigten Fettsäuren sind die gesündesten. Sie haben eine oder mehrere Doppelbindungen mit Kohlenwasserstoff. Unser Körper braucht sie und kann sie nicht selber herstellen. Die 2fach Ungesättigten finden wir im Getreide, Vollkornbrot,Nüssen, Eiern, Bohnen, Fleisch, Fisch (Lachs und Hering).

Die 3fach Ungesättigten brauchen unsere Muskeln, die Gelenke, Augen und Haut, das Gehirn (Gedächtnis) und unser Herz-Kreislauf. Wir finden sie in unseren Ölen. Durch ihre Doppelbindungen mit Kohlenwasserstoff sind die Fette mit ungesättigten Fettsäuren bei Normaltemperatur flüssig. Aus der folgenden Aufstellung der am häufigsten verwendeten Öle erkennt man gut die un-

Leinöl 10 Anteile gesättigte Fettsäuren 18 Anteile einfach ungesättigte F. 15 Anteile 2fach ungesättigte F. 57 Anteile 3fach ungesättigte F. Olivenöl 15 Anteile gesättigte Fettsäuren 76 Anteile einfach ungesättigte F. 9 Anteile 2fach ungesättigte F. Keine 3fach ungesättigten F. Rapsöl 6 Anteile gesättigte Fettsäuren 65 Anteile einfach ungesätttigte F. 20 Anteile 2fach ungesättigte F. 9 Anteile 3fach ungesättigte F. Sonnenblumenöl 10 Anteile gesättigte Fettsäuren 30 Anteile einfach ungesättigte F. 60 Anteile 2fach ungesättigte F. Keine 3fach ungesättigten F. (Nach Kathrin Schwarzkopf: Sie sind einzigartig – ein einzigartiger Ernährungstyp ISBN 978 – 3 – 837 – 09239 - 4)

Die ungesättigten Fettsäuren reagieren sehr empfindlich gegenüber Hitze. Bei höheren Temperaturen verändert sich die Molekularstruktur und sie erfüllen ihre gesundheitlichen Vorteile nicht mehr sondern werden zu Schlakken für die Zellen und verstopfen sie. Der Vorgang ist chemisch kompliziert. Wer sich genau informieren will sollte im obigen Buch nachlesen. Ich zolle der Ernährungsexpertin und Heilpraktikerin Frau Schwarzkopf meinen größten Respekt für ihre exellente, akribische und mutige Recherchearbeit. Die Öle, die Ernährungsbewußte kaufen, sollten in dunklen Glasflaschen angeboten werden. Plasteflaschen lehnen Menschen, denen ihr Körper und ihre Gesundheit wichtig ist, ab. Wenn Sie dieses über die Öle gelesen haben erübrigt sich eigentlich, dass Sie, liebe Leser, noch raffinierte Öle, d.h. erhitzte und hoch erhitzbare Öle kaufen. Sie sind zwar gut haltbar, aber befreit von allen Geschmacksstoffen und nicht gesundheitsförderlich.

Native Öle dagegen sind aus Pressungen ohne Wärme, also gesund, aber nicht so lange haltbar, aufzuheben im Kühlschrank und eigentlich nicht erhitzbar. Nativ extra , extra virgin findet man beim Olivenöl, das mit besonderer Sorgfalt hergestellt wurde. Kalt gespresst oder aus Erstpressung gibt es beim Leinöl, welches ja die für unseren Körper gesündeste Zusammenstellung der Fettsäuren durch den hohen Anteil an Omega 3 Fettsäuren hat. Zum Braten nimmt man laut letzter Forschungsergebnisse und auch nach Frau Schwarzkopf Butterschmalz oder Kokosfett. Butter enthält- wenn Sie das noch interessiertaußer Omega 3 Fettsäuren alle anderen. Unsere nächste Ölmühle für Leinöl ist in Werder. Einen Stand haben sie auch auf dem Markt im Prenzlauer Berg. Also kaufen Sie bewußt ein! Brigitte Kuhn

Pastinaken – ein Genuss Bio-Bauern haben sie uns zurückgebracht die süßliche Rübe mit der feinen Anis-Note. Im Mittelalter war sie sehr beliebt, später verdrängte sie die Kartoffel. Wie kann man das aus dem Kaukasus stammende Gemüse zubereiten? Zarte junge Pastinaken schmecken geraspelt als Rohkostsalat. Größere Exemplare sind geschmort oder im Ofen gebacken eine köstliche Beilage zu Braten. Man kann sie aber auch in Salzwasser kochen, pürieren und mit Creme Fraiche als aromatisches Püree oder als Cremesuppe zubereiten. Probieren Sie doch selbst mal Rezepte aus! git

Gewürz als Medizin Fenchel Fenchelknollen, wunderschön Sind auf der Abbildung zu sehen Gern im Salat, gekocht zu Fisch Bringe ich sie auf den Tisch. Sie sind eine Rarietät der Azoren Nicht in Mesopotamien geboren. Uralt ist der Fenchel, der gemeine Und nur dieser ganz alleine Liefert Früchte mit Aroma Aus denen kochte manche Oma Mit Honig wohlschmeckenden Tee Wenn Kindern tat der Bauch sehr weh husteten sie viel Machte ein Wickel sie wieder mobil. Bettina Linzer


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KÖPENICKER SENIORENZEITUNG 3-2012

Es geht nicht so weiter wie bisher

Der Bücherfreund empfiehlt

Habe ich, haben wir, haben es unsere Väter und Großväter, haben es unsere Politiker und viele Wissenschaftler wirklich nicht gewusst? Es ist ein mich ergreifendes Buch, ein sogar sehr ergreifendes Buch, das mir jüngst in die Hände gefallen ist. Sein Titel: „Ich habe es nicht gewusst“ von Andreas Salcher, erschienen im ecovin Verlag, Salzburg, 2012, Preis 22,90 €, ISBN 978-3-7110-0021-7. Um den Inhalt unseren Lesern mit einigen wenigen Zeilen verständlich zu machen und es zugleich zu charakterisieren, möchte ich mit ein paar kurzen Auszügen aus der Einleitung beginnen: „Großvater und Enkel. Lieber Felix, ich habe es lange hinausgeschoben, Dir zu sagen, dass mir nicht mehr viel Zeit bleibt. Zwischen uns beiden gab es von Anfang an eine besondere Zuneigung. Es hat mich immer glücklich gemacht, wenn du mir als Kind Deine Sorgen anvertraut hast. Heute möchte ich Dir meine Gefühle nicht verschweigen… Mir ist völlig bewusst, dass ich Dir auf viele Deiner Fragen keine befriedigende Antwort geben konnte. Eine hat mich besonders betroffen. Ob wir damals wirklich geglaubt haben, dass wir unseren Planeten gnadenlos zerstören könnten, ohne dass er irgendwann furchtbar zurückschlägt? Alle Erklärungsversuche können das Unfassbare nicht begreiflich machen. Du hast einfach recht. Wir wollten glauben, dass alles gut ist, weil es uns gut ging. Wie gerne würde ich Dir erzählen können, wie ich als Einziger widerstanden habe. Es stimmt

nur leider nicht. … Ich habe mir immer so gewünscht, dass du einmal sagen wirst: Das ist mein Großvater, auf den ich stolz bin. Habe ich in meinem Leben auch etwas richtig gemacht? Ja, immer wieder. Wenn ich meiner inneren Stimme gefolgt und mir selbst treu geblieben bin.“ –Soweit der Auszug. Es ist ein Buch über Nähe und Distanz, über Mitgefühl, nicht über Weltverbesserer, sondern über Selbstverbesserer, über die oder wir, über die Verantwortung für die nächste Generation. Folgende Themen werden z.B. vom Autor behandelt: -Der Tabubruch gegenüber kommenden Generationen passiert gerade jetzt. -Globale Fehlentwicklungen werden zwar erkannt, analysiert und diskutiert, aber alles läuft so weiter wie bisher. -Bei den meisten Menschen überlagert die Angst um ihr Erspartes, um ihren Arbeitsplatz, um ihre Pension die ökologischen Bedrohungen. -Wer eine Generalanklage gegen die Ungerechtigkeit der Welt erwartet, der wird enttäuscht werden. Und der Autor weist auf Fragen hin, die wir uns doch selbst stellen könnten: Darf man große Fragen stellen und darauf kleine Antworten geben? Wie pessimistisch müssen wir sein? Was heißt „unsere Welt“? Können wir davon ausgehen, dass unsere privilegierten Lebensbedingungen auf Dauer garantiert werden? Haben wir überhaupt noch genug Zeit?

Der Verfasser schließt mit folgendem Resümee: „Am Ende des Tages bleibt von uns nur der Tropfen im Ozean. Dieser Tropfen muss keine Träne sein. Du hast Deine Geschichte, für die Du verantwortlich bist. Dein Leben kann gelingen. Wer will nicht ein Teil von etwas Bedeutendem sein. Wer will nicht auf der richtigen Seite gestanden sein. Wie gut wäre das Gefühl, wenn Du eines Tages auf die Frage nach Deiner Verantwortung antworten kannst: Ich habe es gesehen, ich habe getan, was ich tun konnte, und das Schöne war, ich bin nicht allein geblieben.“ Ich wünsche allen unseren Lesern, ob Großeltern oder Enkel, dass sie dies an ihrem Lebensende auch sagen können. Das Buch verdient die Bewertung sehr gut. Dies meint mit gutem Gewissen Dr. Kurt Kutzschbauch

100. Geburtstag des Schriftstellers Erwin Strittmatter Wir älteren Leserinnen und Leser kennen und verehren Erwin Strittmatter, der am 14. August 1912 in Spremberg, Niederlausitz, geboren wurde. Er wuchs in Bohsdorf auf, besuchte in Spremberg das Gymnasium und wurde im 2. Weltkrieg zur Wehrmacht eingezogen. Nach 1945 arbeitete er als Lokalredakteur der „Märkischen Volksstimme“, brachte zusammen mit Brecht sein Stück „Katzgraben“, eine Verskomödie, auf die Bühne des Berliner Ensembles und schrieb den Roman „Ochsenkutscher“. 1954 erschien sein Kinderbuch „Tinko“. Eine Dorfgeschichte, die 1947/48 in der Niederlausitz spielt. Bauer und Großvater Kraske, der Heimkehrer, Tinkos Kumpel Kimpel Fritz sowie der Neulehrer sind vielen von uns vertraut, denn das Werk war Pfl ichtlektüre Fortsetzung auf Seite 35

Tinko ‘91 oder Es lebe die Privatisierung

Erntezeit in Mecklenburg

Foto: ZB / Kalaene


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Köpenick merkt sich den 21. Juli Hier gibt es etwas zu feiern: 30 Jahre sind es bereits her, als im Sommer 1982 die ersten Bewohner des Seniorenheims am Köpenicker Müggelschlösschenweg ihre Wohnungen bezogen. Zu den ersten gehörte damals Erich Walde (unser Foto). Seine Frau ist unterdessen verstorben, aber der rüstige 109jährige lebt noch heute in seiner eineinhalb Zimmer-Wohnung mit Küche und Bad und geht, wie viele andere Seniorinnen und Senioren, täglich zum Mittagessen in den Speisesaal. Und am Samstag, 21. Juli 2012 ist ein besonderer Tag für alle Heimbewohner und deren Angehörige: Das Seniorenheim Müggelschlösschenweg begeht nicht nur sein 30jähriges Bestehen mit einem bunten Programm, sondern lädt auch ein zum „Tag der offenen Tür“. Was bedeutet das konkret: Das Haus steht Ihnen mit Hausführungen zur Besichtigung offen und das gesamte Pflegepersonal steht Ihnen für Ihre Fragen zur Verfügung. Dazu gehören u.a. Heimleiterin Silvia Wagemann, Pflegedienstleiterin Ilona Krieg, sowie Bettina Heyn vom Sozialdienst. Denn egal ob Sie oder Ihre Familie heute

Immer strahlend und hellwach: Der rüstige 109jährige Erich Walde fühlt sich seit 30 Jahren im Seniorenheim Müggelschlösschenweg wohl. Er gehörte bei der Eröffnung im Sommer 1982 zu den ersten Bewohnern. Jetzt feiert er nicht nur seinen Geburtstag, sondern auch das 30jährige Bestehen seines Wohnheims.

schon betroffen sind, oder Sie sich nur generell einmal informieren möchten: An diesem Tag bietet sich dazu eine besonders gute Gelegenheit. Hinzu kommt ein buntes Rahmenprogramm: Ab 11 bis etwa 17 Uhr sind nicht nur die berühmten „Roten Nasen“ zu Gast, es gibt auch eine Bilderausstellung mit Erinnerungsfotos der vergangenen 30 Jahre, Essen- und Kuchenstand, eine Sportgruppe mit Sitzgymnastik, ein Foto-Atelier und ein Quiz über das Seniorenheim. Platz ist in der gemütlichen Cafeteria und im weiträumigen Garten. Nicht vergessen: Am Samstag, 21. Juli 2012 von 11 bis 17 Uhr im Seniorenheim der Berliner Stadtmission, Müggelschlösschenweg 46, 12559 Berlin-Köpenick, Tel. (030) 65 48 45 – 0. Von den S-Bahnhöfen Köpenick, Schöneweide oder Spindlersfeld mit den Bussen 269 und 167 bis Müggelschlösschenweg (Nähe Rotkreuz-Krankenhaus). Im Internet: www.berliner-stadtmission.de Bericht und Foto: Michael Setz-Kuss

30 Jahre Seniorenheim Müggelschlößchenweg

Herzliche Einladung zu unserem Sommerfest und Tag der offenen Tür Feiern Sie mit uns! Samstag, 21. Juli 2012 ab 11 Uhr in unserem Garten Für ein buntes Programm sowie leckeres Essen und Trinken ist gesorgt. Seniorenheim Müggelschlößchenweg Müggelschlößchenweg 46 | 12559 Berlin | Telefon (030) 65 48 45 0


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Ahh, das Erzgebirge! Ahh, das Erzgebirge! Welche Erinnerungen sind für uns mit diesem bekannten und doch immer wieder geheimnisvollen Wort „Erzgebirge“ verbunden? Vielleicht die Schmalspurbahnen, die sich mit Dampfloks betrieben durch Täler und tiefe Wälder oder an der deutsch-tschechischen Grenze entlang winden? Wie schon zu Wismut- und DDR-Zeiten als Transportmittel und heute als nostalgische Touristenattraktion? Oder denken Sie an die historischen Kirchenbauten zum Beispiel in Freiberg, Annaberg-Burgholz oder Schneeberg? Kennen Sie die Burgen und Schlösser zum Beispiel in Zschopau, Wolkenstein oder Augustusburg? Haben Sie schon im Sommer die beschaulichen Wälder und quirligen Flüsse und Bäche erlebt, oder im Winter die traditionellen Weihnachtsmärkte und ausgebau-

Markersbach Quelle: Tourismusverband Erzgebirge e.V.

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ten Skiloipen? Erinnert Sie das Erzgebirge an Räuchermännchen oder an MZ-Motorräder, an Fichtelberg oder Keilsberg, an historische Museen, Besucherbergwerke oder an Hochmoore und Naturschutzgebiete zu beiden Seiten der sächsisch-böhmischen Grenze? Suchen Sie Ruhe und Erholung, Wanderwege und Gastlichkeit, Kultur, Geschichte und eine kräftige Küche? Dann sind Sie im Erzgebirge richtig! Beachten Sie bei Ihrer Wahl bitte unsere Inserenten. Interessante Internet-Seiten und Adressen zum Erzgebirge sind: www.erzgebirge.de www.erzgebirge-tourismus.de www.echt-erzgebirge.de www.erzgebirge-explorer.de Außerdem verfügt fast jeder Ort im Erzgebirge über eigene InternetSeiten, touristische Angebote und hilfreiche Adressen für einen kurzen oder längeren Aufenthalt im Süden unserer Heimat.


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Gedanken zu einem Klassenbild Am Ende eines Albums, das Bilder aus meiner Teenagerzeit enthält, einer Zeit, während der ich hoffte, doch eines Tages wie ein gerade moderner Filmstar auszusehen oder wenigstens irgendwelche anderen äußerlichen Auffälligkeiten zu entwickeln, findet sich das Klassenbild einer Grundschulklasse. Es ist ziemlich ramponiert, geknickt, nicht mehr ganz sauber. Die Rückseite ist mit Buntstiften bekritzelt. Links unten steht in steifer, schnörkelbewehrter Kinderhandschrift „41 Schüler“, daneben in der kleinen flüssigen Schrift meines Vaters „Brigitte im 1. Schuljahr 1953“. Ich sehe mich ganz links in der dritten Reihe, siebenjährig, auf der Schultreppe stehen. Ich trug den Scheitel links. Dunkel erinnere ich mich, dass Scheitel rechts unüblich oder unschicklich war. Die meisten Kinder trugen den Scheitel links. Ohne Scheitel schien es damals nicht zu gehen. Ich sehe wenige Zöpfe baumeln. Die Mehrheit, ich meine die Mädchen, trug Bubikopf oder „Hahnenkamm“. Modesache oder Notwendigkeit? (Viele Mütter dürften damals gezwungenermaßen berufstätig gewesen sein. Ich erinnere mich an Frauen, die im Kupferschieferschacht untertage arbeiteten.) Alle Kinder trugen Mäntel, denen man ansah, dass sie bessere Zeiten erlebt hatten. Der kalten Klassenzimmer wegen vervollständigten Trainingshosen unter Röcken und Kleidern die Garderobe. Die Jungen hatten kurze Hosen und lange Strümpfe

an, die von sogenannten Leibchen gehalten wurden. Im Sommer kamen viele Kinder barfuß zur Schule und an den ersten kühlen Herbsttagen fehlten die, deren Eltern noch kein Schuhzeug für die kalte Jahreszeit aufgetrieben hatten. Rechts oben steht die Lehrerin, die sicher viel Mühe und Ärger mit uns hatte. Im Winter 1953/54 gab es oft keine Kohlen. Schließlich legte man jeweils zwei Klassen zusammen. Die entstehenden Riesenklassen waren sicher schwer zu handhaben. 41 Schüler waren am Tag der Aufnahme anwesend, sicher fehlten einige. An viele Kinder, ihre Namen, bestimmte Eigenheiten erinnere ich mich, z.B. an den fellbezogenen Schulranzen von Klaus K. und an seine kunstledernen Seppelhosen, von denen eines Tages im Unterricht der letzte Knopf abfiel; an den frechen Günter C.; an den Stockschnupfen von Elke B. und an Sabine H., die nur „Läusemutter“ genannt wurde. Was mag aus ihnen geworden sein nach fast 60 Jahren? Ein Drittel der Klasse habe ich ganz aus den Augen verloren. Von einigen weiß ich, dass sie studiert haben. Sie haben so wie ich ihrer Heimatstadt den Rücken gekehrt. Ich glaube aber, dass es ihnen wie mir geht: hin und wieder „ruft“ uns die Vergangenheit, und ohne ein leichtes Ziehen kann man an der alten Schule nicht vorbei gehen. B.Z.

Fortsetzung von Seite 30 in den DDR-Schulen. Das Buch haben wir „verschlungen“, selbst Schüler mit einer Leseschwäche. Strittmatter erzählt aus der Perspektive des zehnjährigen Tinkos, einfühlsam, überzeugend und spannend. Hierzu muss ich folgendes anfügen: Bei einem Klassentreffen im Jahre 1995 sprachen wir über unsere vergangenen Lebensjahre. Eine Mitschülerin, einst Bauerntochter, die täglich mit auf dem Hof zupacken musste, erinnerte an „Tinko“. Sie betonte, dass sie nur durch die gesellschaftlichen Veränderungen auf dem Lande im Osten Deutschlands das Abitur erlangen und schließlich studieren konnte. Schlagartig fiel mir das abgebildete Foto aus der Berliner Zeitung ein. Die von Strittmatter dargestellte Welt ist längst Geschichte. „Aber werden die alten Verhältnisse wiederkommen?“, fragte ich mich damals. Im Spremberger Stadtparlament wird seit 2008 um Erwin Strittmatter gestritten. Ihm wird Unehrlichkeit, Verschweigen, Weglassen von biografischen Daten vorgeworfen. Es wird keine Ehrung anlässlich seines 100. Geburtstagsjubiläums geben. Taugen Strittmatters weltberühmten Werke nun etwa literarisch nichts mehr? Empfehlenswert in dieser Sache sind die sachlichen Gedanken, Argumente und Hinweise von Dieter Schlenstedt in dem Beitrag „Destruktion des Wundertäters“ vom 13. Juni 2008, Berliner Zeitung. Auch das Buch „Erwin Strittmatter und die SS, Günter Grass und die Waffen-SS“ von Joachim Jahns, Dingsda-Verlag, März 2012 sollten die selbstgerechten Kritiker und Kommunalpolitiker von Spremberg lesen. Erwin Strittmatters Roman „Ole Bienkopp“, seine Trilogien „Der Wundertäter“ und „Der Laden“, seine Kurzgeschichten über die Naturund Tierwelt sowie seine Lebensbetrachtungen wurden in 38 Sprachen übersetzt. „Nur ins Westdeutsche nicht“, wie er einmal bitter bemerkte. In seinen Büchern erzählt er authentisch über das Leben der einfachen Leute. Damit hat er auch die Lausitzer Mundart bekannt gemacht. Brecht hat über ihn gesagt, er sei nicht aus dem Proletariat aufgestiegen, sondern mit ihm. Er wohnte und arbeitete ab 1954 bis zu seinem Tode im märkischen Schulzenhof/ Dollgow bei Gransee. Auf dem dortigen Waldfriedhof befindet sich sein Grab. Besuchen Sie einmal das mittelalterliche Schloss von Spremberg, in dem das Niederlausitzer Heimatmuseum mit einer Dauerausstellung über den Schriftsteller untergebracht ist. Auch ein Abstecher in den Dorfladen der Eltern von Erwin Strittmatter in Bohsdorf ist möglich. Näheres zu erfragen ist telefonisch: 035 63/45 30 bzw. 03 56 98/221 oder per E-Mail spremberg.de. Heidi Detzer


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TÜR AN TÜR Rückblick auf eine Ausstellung im Martin-Gropius-Bau und mehr An einem heißen Septembertag des vergangenen Jahres trafen wir uns en famille in Naumburg, um die bedeutende Landesausstellung Sachsen-Anhalts über den Naumburger Meister anzusehen. Eine mögliche neue Erkenntnis zu den berühmten Stifterfiguren: die Schwägerinnen Uta von Ballenstedt, Frau des Wettiners Ekkehardt und Reglindis, die Frau seines Bruders, des Markgrafen Hermann von Meißen, sind möglicherweise jeweils die andere, denn Reglindis, der polnischen Königstochter und Markgräfin, dürfte die Lilienkrone gebühren, die nach bisheriger Auffassung Uta trägt. D.h., die Ehepaare stünden sich gegenüber entsprechend der heute noch üblichen Sitzordnung bei ländlichen Schmäusen und Festen z.B. im Altenburger Land. Also: die als deutsche Idealfrau durch die Hedwig von Polen Jahrhunderte getragene Uta wäre eine – d i e - Polin!? - Im Lichthof des Martin- bieten durch das Magdeburger Recht, das Gropius-Baus sahen wir beide Figuren - als im Mittelalter die Städte Osteuropas bis zur Kopien – wieder. - Die vielbesuchte mit dem Ukraine hin zu bedeutender Blüte brachte Warschauer Königsschloß erarbeitete Ausstel- und wachsen ließ. Was uns in Erinnerung lung „TÜR AN TÜR . Polen – Deutschland. gerufen wurde: das Königreich Polen war 1000 Jahre Kunst und Geschichte“ wollte in einst der größte Staat auf dem europäischen einer Zeit, die m. E. vor allem Westeuropa Kontinent, der sich vom Baltischen bis zum im Blick hat, dieser tausendjährigen nicht Schwarzen Meer ausdehnte bis zu seiner unbelasteten Nachbarschaft nachgehen. Zerschlagung und Aufteilung durch Preußen, Unter den vielen Besuchern waren eine große Österreich und Russland. Noch 1791, vor Anzahl , die z.T. von weither kamen, auch, der zweiten Teilung 1793, erließ der Sejm, um Vergangenheit aufzuarbeiten. Flucht und das bereits im 14. Jahrhundert installierte Vertreibung der deutschen Bevölkerung spiel- Parlament, die erste aufgeklärte Verfassung ten aber hier kaum eine Rolle. Schwerpunkte Europas. Diese änderte die Staatsform in des 20. Jahrhunderts waren die deutsche eine konstitutionelle Monarchie, erkannte Besetzung, die Vernichtungskampagnen den Städten Bürgerrechte zu und stellte die Hitler-Deutschlands und der Aufbruch aus der Bauern unter rechtlichen Schutz. Viel Stoff sowjetischen Knechtschaft. Besonders ein- zum Nachdenken….! – Der Titel der Aussteldrucksvoll dazu Pjotr Uklanskis Fotografien lung ist vielsagend. Ein Kommentator meinte, zum „SOLIDARNOSC“-Schriftzug von Jerzy man könne durchaus TÜR AN TÜR leben, Janiszewski. Wie überhaupt eine einmalige ohne sich zu kennen. Man könne aber trotz Zusammentragung von Kunstwerken eine aller Verschiedenheit Gemeinsames suchen wesentliche Säule der Ausstellung bildete. gerade in einer globalisierten Welt. - Neulich In 22 Kapiteln in 19 Sälen wurden über 800 trafen sich deshalb Deutsche und Polen in wertvolle Exponate gezeigt, darunter der Kra- der Uckermark, nahe der Oder, der heutigen kauer Marienaltar von Veit Stoß. Zum Besuch Grenze, um miteinander über Pilgerwege zu der Ausstellung, lud freundlich die polnische sprechen. Diese sollen über und durch Berlin Königstochter Hedwig, die zur allbekannten zur VIA IMPERII führen, die zur Wanderung Landshuter Hochzeit 1475 dem Wittelsbacher von Leipzig bis nach Rom einlädt, oder als Herzog Georg angetraut wurde. Solche dyna- VIA REGIA die Pilger Santiago de Compostela stischen Verbindungen gab es mehrfach.- Was näherbringt. Machen wir uns gemeinsam auf uns sehr interessierte: die enge Beziehung den Weg!. Herzliche Einladung! Deutschlands zu den europäischen OstgeMargard Wohlfarth

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Ein Buch, das Schönheit vermittelt Berlin und das Land Brandenburg haben zweifellos zahlreiche Schlösser und historische Bauwerke, die als Besuchsziele empfehlenswert sind. Wenn aber der angesehene HINSTORF Verlag ein Buch über die Schlösser und Herrenhäuser in Mecklenburg heraus bringt, dann schaue ich doch gern mal über den sog. Tellerrand hinaus. Autor des Buches „Schlösser und Herrenhäuser in Mecklenburg“ ist Wolf Karge, der mehr als 150 bewundernswerte historische Bauwerke in Mecklenburg vorstellt. Angaben zur Zahl der heute noch sichtbaren Bauten schwanken in der Literatur erheblich. Für Mecklenburg-Vorpommern ist einmal von 3.000 Schlössern, Guts- und Herrenhäusern die Rede. An anderer Stelle wird nur von 600 gesprochen. Das Landesamt für Kultur und Denkmalpflege in Schwerin als kompetente Behörde nennt 3.200 ehemals vorhandene Burgen, Schlösser, Guts- und Herrenhäuser, von denen etwa 1.500 noch erhalten sind und etwa 1.000 unter Denkmalschutz stehen. Die unterschiedlichen statistischen Angaben erklären sich durch Begriffsverwirrungen. Die Zuordnung als Herrenhaus, Gutshaus oder Schloß wechseln je nach Sicht auf die aufwändigen Gebäude. Nach Alter gegliedert, sind in Mecklenburg die Bauten des 19. Jahrhunderts in großer Zahl, während ältere Gebäude aus den unterschiedlichen Gründen die Zeiten nicht überdauert haben. Das 16. Jahrhundert hat die ersten Überlieferungen repräsentativer Schloßbauten hinterlassen. Das 17. Jahrhundert brachte infolge des Dreißigjährigen Krieges kaum Fortschritte. Die große Ausnahme ist Rossewitz. Das Herrenhaus (1657-1680) kann als Prototyp des neuen Repräsentationsbedürfnisses in Mecklenburg gelten. Das 18. Jahrhundert brachte Glanz und Größe zurück. Auf der Basis einer guten Agrarkonjunktur konnten sich die Fürsten und der Landadel wieder mehr Repräsentation leisten. Doch erst das 19. Jahrhundert hat jene Fülle von Bauwerken hinterlassen, die Mecklenburg- Vorpommerns Ruf als Hort der Herrenhäuser begründen. Das Buch zeichnet sich aus durch viele sehr schöne Fotos und einen umfangreichen Anhang, in dem über die Schlösser- und Herrenhausarchitekten berichtet wird. Der Anhang enthält weiterhin ein Glossar, was die Darlegungen auch für Laien gut verständlich macht sowie ein Literatur- und Personenverzeichnis. Rundum: Es ist ein Buch, das bildet und Schönheit vermittelt. Dr. Kurt Kutzschbauch


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Kinder wie die Zeit vergeht... 10 Jahre Kiezklub im Bürgerhaus Altglienicke Am 7.3.2002 wurde die Seniorenfreizeitstätte im Bürgerhaus Altglienicke – eine von 10 kommunalen Einrichtungen des Bezirkes Treptow-Köpenick – eröffnet. Die Begrüßung und Eröffnung fand durch den damaligen Bezirksbürgermeister Dr. Klaus Ulbricht, Dr. Angelika Buch, der Bezirksstadträtin für Soziales und Gesundheit, sowie Jens Meißner, dem Leiter des Sozialamtes, statt. Zum künstlerischen Programm gehörte damals auch der Chor des Anne-FrankGymnasiums in Altglienicke.

Einige dieser Kurse finden aufgrund der großen Nachfrage mehrmals wöchentlich statt. Rückblickend auf die letzten 5 Jahre hat sich die jährliche Zahl der Besucher mehr als verdoppelt, und so waren es im vergangenen Jahr 12500 Besucher. Im März 2008 bekam der KIEZKLUB einen Beirat, der aus 8 Mitgliedern besteht. Am 1.5.2010 wurden die kommunalen Einrichtungen in „KIEZKLUBs“ umbenannt. Anläßlich des Freiwilligentages in TreptowKöpenick machten viele fleißige Helfer aus

Schon zu Beginn gab es Kursangebote wie: Sport- und Bewegungstanz, Stuhl- und Bodengymnastik, sowie Kartenspiele. Diese Kurse gibt es auch heute noch. Zu Ihnen gesellten sich seither viele weitere Kurse wie z. B.: Nordic Walking, Linedance, Qigong und Englisch.

dem KIEZKLUB einen ehrenamtlichen Einsatz im Pflegewohnheim des Unionhilfswerks in Altglienicke. Unter dem Motto „Ein Ort für die Seele“ wurden in der dortigen Gartenanlage einige Verschönerungen vorgenommen, die in diesem Jahr fortgesetzt werden sollen.

Senioren am PC und im Internet Seit März gibt es in Treptow-Köpenick die Sonder-Sozialkommission „Senioren am PC“. Zur Zeit realisieren fünf Ehrenamtler im Emmy-Noether-Gymnasium für ca. 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer montags, dienstags und freitags nachmittags neun Kurse. Zum Besuch dieser kostenfreien Kurse, basierend auf Windows-Betriebssystemen, ab September/Oktober werden neue interessierte Seniorinnen und Senioren herzlich eingeladen. Bei Interesse melden Sie sich bitte per E-Mail oder telefonisch an. Beachten Sie, dass eine Warteliste entstehen kann. Neugier und Lust? Was läuft da im Einzelnen?

Ihre Anfragen und Anmeldungen für die Angebote richten Sie bitte an: Digitale Bildbearbeitung: soko-pixel@online.de PC und Internet für Einsteiger und Ungeübte: (PC geerbt- was nun? Einstellungen, DateiSpeicherung, Windows-Explorer, Hilfe aus dem Internet, E-Mail), 03048823949 – Frau Geißler oder/und ramayana1@gmx.de Was kann mein PC: (Grundkurs: Betriebssystem, Bedienelemente, Textverarbeitung, Internet), 03074076747 – Frau Lenz (für Fortgeschrittene: Betriebssystem, Bedienelemente, Anwendersoftware,

Vieles in Altglienicke findet also gemeinsam statt und Vieles soll es auch noch werden. Ob zu Veranstaltungen, Beratungen oder Proben, Vereine wie der Berliner Siedlerchor Altglienicke e.V. , die Volkssolidarität, Spatzennest e.V. oder die Selbsthilfegruppe für Alkoholabhängige und Angehörige treffen sich gerne im KIEZKLUB. 10 Jahre KIEZKLUB wurden nun am 9.3.2012 gefeiert. Die Stellvertretende Bezirksbürgermeisterin von Treptow-Köpenick und Stadträtin für Arbeit, Soziales und Gesundheit Ines Feierabend eröffnete die Jubiläumsfeier. Der Leiter des Amtes für Soziales des Bezirkes Treptow-Köpenicks Jens Meißner dankte den Ehrenamtlichen sowie den Leiterinnen und Leitern der einzelnen Kurse des KIEZKLUBs für Ihr Engagement. Die Kita „Sonnenschein“ und die „Kita im Kosmosviertel“ des Jugendaufbauwerks Ost brachten ein kleines Geburtstagsständchen. Das Nachmittagsprogramm war geprägt durch eine Vielfalt von künstlerischen Darbietungen. Dies waren unter anderem die Instrumentalgruppe der Grundschule am Wasserturm, die Tanzgruppen des KIEZKLUBs, der Chor des Anne-Frank-Gymnasiums und nicht zu vergessen der Pianist Kay Klatt. Die Abendveranstaltung dieses Tages gestalteten die Saxophonistin und Sängerin Fabia Mantwill mit dem Pianisten Mister Miller, zwei Jazz-Musiker sowie die Musiker Beppo Pohlmann und Kalle Ricken der Gebrüder Blattschuss. Die Leitung sowie der Beirat des KIEZKLUBs bedanken sich recht herzlich für die Bereitstellung des abwechslungsreichen Beköstigungsangebotes sowie der großen ehrenamtlichen Unterstützung bei der Durchführung dieser Veranstaltung. Dieter Hermann Vorsitzender des Beirates des KIEZKLUBs im Bürgerhaus Altglienicke Internet , immerlenz@googlemail.com Libre Office – Anwendungen: (ohne raubkopieren - ganz offiziell und kostenlos Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Präsentationen, Datenbanken usw. als Alternative zu MS-office-Paketen): m.schott1@gmx.de oder 0306520021 – Herr Lehmann PC- und Internetnutzung inkl. Einführung in PC-Sicherheit: klauslem@gmx.de Wer einen Rechner bedienen kann, noch kein Internet hat und Internet schnuppern möchte: kostenloser 10-Stunden-Kurs „Wir simulieren Internet-cafè“. Interessierte melden sich telefonisch bei: 030 6520021 Herr Lehmann Für weitere Fragen: klauslem@gmx.de oder/ und 0306520021.


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Wandervorschlag

Zum Wildpark Johannismühle Mit der S-Bahn bis Hauptbahnhof, mit dem Regio bis Klasdorf. Hier begann unsere Wanderung bei regnerischem, kaltem und stürmischen Wetter. Klasdorf. Der Bahnhof liegt ca. 60 km südlich von Berlin an der Bahnlinie Berlin–Dresden, die 1875 als eine der letzten großen Fernbahnstrecken Preußens eröffnet wurde, etwas später dürfte der Bahnhof entstanden sein. In seinem ungewöhnlich ursprünglich erhaltenen Bauzustand fand das Klasdorfer Stationsgebäude sogar Eingang in die Welt des Modelleisenbahners. Sein exaktes Modell wird noch heute als typischer Bahnhof der Berlin-Dresdner Eisenbahn produziert.

Von der Stadt Baruth/Mark nicht weit entfernt, liegt dieses kleine Angerdorf Klasdorf, 1444 wurde dies erstmals urkundlich erwähnt. Wie Baruth gehörte Klasdorf bis 1815 zum Königreich Sachsen und zur Baruther Herrschaft. Umgeben von dichten Wäldern und weiten Wiesen des Baruther Urstromtales, gehören zur Gemeinde Klasdorf zwei weit über die Amtsgrenzen hinaus bekannte Sehenswüdigkeiten, das Museumsdorf Glashütte und der Wildpark Johannismühle. Die Geschichte der Johannismühle will ich kurz erzählen. Sie finden im Park Fundamente aus Feldsteinen von einer 1730 gebauten Wassermühle, der Johannismühle. Ihr Standort wurde auf Grund des weitläufigen Forstes und der vorhandenen Quelle ausgewählt. Nachdem die Mühle wirtschaftlich uninteressant geworden war, wurde sie abgerissen, und auf den vorhandenen Fundamenten errichtete man das Forsthaus Johannismühle. Da die Geschichte von Johannismühle zwischen 1945 und 1994 auf das Engste mit der Geschichte von Wünsdorf in Verbindung stand, ist es nur folgerichtig, das die touristischen Ausflugsziele Wildpark Johannismühle und Bücher und Bunkerstadt Wünsdorf gedeihlich zusammenarbeiten. Bereits seit dem Frühjahr 1994 liefen durch private Initiative Verhandlungen mit russischen und deutschen Behörden, um das Grundstück

und weitere Flächen zu erwerben und in einen Wildpark zu überführen. Dies gelang im August 1994. Der Initiator führt bis heute die Geschäfte des Parks. Was gibt es nun zu sehen in diesem wunderschönen Park? Auf 100 ha Fläche hält der Wildpark Johannismühle hauptsächlich einheimische und ehemals einheimische Tiere. Dam-, Rot- und Schwarzwild, Mufflons, Steinmarder, Luchse, Waschbären und Wölfe repräsentieren die hier lebenden Säugetiere. 80 % des Wildparks entfallen auf eine Freilauffläche für Hirsche und Mufflons, die täglich um 11:30 Uhr auf dem „Großen Futterplatz“ zur Fütterung zusammenströmen. Wisente, rückgezüchtete Auerochsen und Koniks, eine Pferderasse, stehen für die ehemals heimische Tierwelt. Zusätzliche Junggesellengatter beherbergen überzählige Männchen der gehaltenen Arten. Darüber hinaus bietet der Wildpark ehemaligen Zirkustieren eine neue Heimat. Dazu gehören Braunbären, Schwarzbären sowie Tiger und Löwen. Die Bärenanlagen sind sehr weitläufig und mit Elektrodraht und Wildzäunen erstaunlich minimalistisch umzäumt. Die Braunbären sind mit Arktiswölfen vergesellschaftet, die zusätzlich ein eigenes Gehege besitzen. Einblick in das Gemeinschaftsgehege gibt eine Aussichtsplattform. Von hier aus hat man einen guten Blick auf die Tiere und ihre Interaktionen. Viel Platz bietet ebenfalls die Schwarzbäranlage, bei weniger guter Einsehbarkeit. Benachbart zu den Bären leben Nordluchse, die eines Tages, so ist es geplant, die Möglichkeit erhalten sollen, in das Gehege der Schwarzbären hinüberzuwechseln.. Die Löwen und Tiger leben in einer Großkatzen Auffangstation. Trotz einer Gesamtgröße von 2000m2 wirkt diese Anlage im Vergleich zu den anderen Raubtiergehegen beengt. Einblick gibt es nur von einer Tribüne herab. Ein Volierenkomplex mit Fasanen, Sittichen sowie Tag- und Nachtgreifvögeln, ein Streichelgehege und ein Wasservogelteich runden

das Angebot ab. Der Förderverein plant eine Greifvogelauffangstation. Zwei Rundwanderwege (3,2 und 1,8 km lang) erschließen alle Sehenswürdigkeiten des Wildparks mit seiner abwechslungsreichen Wald, Wiesen und Teichlandschaft, die noch bis 1994 in der Verwaltung der sowjetischen Streitkräfte war. Als kulturhistorische Zugabe gibt es, wie schon beschrieben, die Fundamente einer 1730 erbauten Wassermühle, der Johannismühle, und das ehemalige Wochenendhaus (Datsche) der Oberbefehlshaber der sowjetischen Truppen in Deutschland zu sehen. Hier feierte zum Beispiel am 19. August 1994 Generaloberst Burlakow seinen 60. Geburtstag.

Nicht zu vergessen: die Gastronomie des Wildparks. Sie bietet zum Beispiel rund um den Teich im Kastaniengarten ausreichend Platz, um sich hier eine Pause zu gönnen. Auch unsere Wandergruppe nahm dieses Angebot an. Denn dieser Tag ,wie am Anfang beschrieben, wurde genutzt, um hier in dieser gemütlichen Gaststätte eine warme Speise zu sich zu nehmen. Es gab Eintopf: eine gute Erbsensuppe mit Wurst. Gut gestärkt nahmen wir die letzte Hürde in Angriff, eine Flugvorführung, für einige Wanderfreunde ein tolles Erlebnis, denn sie wurden einbezogen. Diese Wanderung, geleitet von Frau Adamczyk und von Frau Kohnert vorbereitet, war trotz schlechten Wetters ein tolles Erlebnis. Vielleicht habe ich Sie neugierig gemacht auf diese Tour? Na dann: viel Spaß! Text und Fotos: Detlev Streichhahn


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„Oma, wie war das denn früher?“ Tolle Zusammenarbeit von Seniorenhaus und Köpenicker Schule Es war eine fantastische Idee: Für drei Tage waren Kinder und Lehrkräfte der „Bewegten Schule Köpenick“ Gast im Seniorenheim Müggelschlösschenweg. „Gast“ bedeutete in diesem Fall: Die Kinder nahmen am Leben der Seniorinnen und Senioren teil. Sie redeten gemeinsam, besuchten sie auf den Zimmern, besichtigten die Wäscherei und die Aufenthaltsräume, putzten und pflegten Rollstühle, ließen sich Geschichten erzählen oder berichteten, was ihnen am Herzen liegt. Junge und ältere Menschen kamen sich im wahrsten Sinne des Wortes näher. Am Ende dieses „Workshops“ versammelten sich alle zur Abschlussveranstaltung „Schule gestern und heute“. Die Kinder zwischen sechs und zehn, die Senioren zwischen 60 und 100 Jahren. Hier die Foto-Reportage unseres Mitarbeiters Michael Setz-Kuss: Schule gestern: Der ehemalige Grundschullehrer Walter Wilsch erklärt den Kindern an der Tafel die alte Schrift „Sütterlin“. Damals saßen Jungs und Mädchen noch i n getren nten Reihen. Zu Beginn des Unterrichts musste die Klasse aufstehen und brav „Guten Morgen, Frau Lehrerin“ rufen. Auf unserem Foto mit Rohrstock: Die „strenge Frau Lehrerin“ Bettina Heyn, die im „richtigen Leben“ als Sozialberaterin für die Heimbewohner und deren Angehörige tätig ist. Und zwar ohne Rohrstock, aber mit viel Wissen und Einfühlungsvermögen für die Bedürfnisse von Senioren. W Schule heute: Eine Lehrerin der „Bewegten Schule Köpenick“ zeigt Kindern und Senioren wie moderner Unterricht – hier mit Blumenpflanzen – anschaulich gestaltet wird. Die Kinder nehmen locker und mit eigenen Ideen am Unterricht teil. Im Hintergrund: Senioren staunen über die modernen Methoden. Eine Seniorin meint: „Daran war zu unserer Zeit überhaupt nicht zu denken!“ Aber eine Lehrerin warf ein: „Na, manchmal wäre auch der Rohrstock wieder angebracht!“ Aber sie lachte dabei und meinte es als Scherz. Im Großen und Ganzen waren die Senioren von „der Schule heute“ überzeugt.

Schule gemeinsam: Moderner Unterricht hat viel mit logischem Denken zu tun, das hier spielerisch erlernt wird. Wer hat an diesem Tisch wohl die Nase vorne? Die Kinder oder der Bewohner vom Seniorenheim? Spaß und lebhaftes Interesse zeigten jedenfalls alle Teilnehmer. W Das Abschlussfoto: Es war gar nicht so einfach, die kleine Rasselbande beim Abschlussfoto ruhig zu halten. Aber nach drei Tagen „Miteinander“ war allen die Aufregung und Freude über die gemeinsame Arbeit anzusehen. Drei Tage wurde Verständnis für ungewohnte Situationen geweckt. Die Kinder lernten den Alltag in einem Seniorenhaus

und dessen Bewohner kennen. Unser Reporter hat selten so viel Einvernehmen zwischen Kindern und älteren Menschen erlebt, wie bei dieser gelungen Veranstaltung. Dazu gehörte viel Fingerspitzengefühl, sowohl der Lehrkräfte der Schule, wie auch bei den Mitarbeiterinnen des Seniorenheims „Müggelschlösschenweg“. Und nicht zu vergessen: Viele disziplinierte und interessierte Kinder, Schülerinnen und Schüler der „Bewegten Schule Köpenick“ einer privaten Grundschule in der Köpenicker Lindenstraße. Kontakte: Seniorenheim Müggelschlösschenweg Berliner Stadtmission Müggelschlößchenweg 46 12559 Berlin Tel : (030) 654845-30 Fax: (030) 654845-13 Internet: www.Berliner-Stadtmission.de Bewegte Schule Köpenick: Märkische Kita und Schule gGmbH Lindenstraße 26 12555 Berlin Telefon: (030) 65 01 54 95 Telefax: (030) 65 01 55 04 Internet: www.bewegte-schule-koepenick.de Email: schule-berlin@msbw-online.de Ansprechpartner: Susanne Schulz (Bereichsleitung)


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Erinnerungen Lange waren sie diesen Weg nicht mehr gelaufen! Es waren Tage seiner Kindheit gewesen. Jetzt gingen sie wieder diesen Weg, vorbei an der Kita „Pusteblume“ und dann rechts in den Wald, Richtung Kuhgraben. Er umfasste seine Mutter fester, ihr Schritt war zögerlich, der Waldweg war sehr uneben, Zweige, von spielenden Kindern der nahen Schule achtlos hingeworfen, musste er immer wieder vom Weg stoßen. Mutter war alt geworden, Spaziergänge wie diesen kannte sie kaum noch, ohne Begleitung ging es gar nicht mehr. Sie wollte zuerst auch nicht mit zu dieser Waldwiese, an der sie ihm als Schuljungen so vieles über das Leben der Natur erzählt hatte. Heute wusste sie nicht mehr viel über diese Zeit, die Erinnerung war sehr schwach. Ganz vorsichtig hielt er seine Mutter, als er sie langsam auf die sehr alte und ihm so vertraute massive Bank am Rand der Waldwiese setze. Über ihnen verdeckten die dichten Kronen der Eichen den Blick zum Himmel. Schon damals waren die Bäume so groß und mächtig gewesen. Auch den Eichenstumpf, knapp einen Meter ragte er aus dem Boden heraus, hatte

Warum kann ein Kolibri auf der Stelle fliegen? es schon gegeben. Jetzt konnte man durch ein morsches Loch bis zum Wurzelgrund sehen. Aus dem Wald klang das vertraute poch, poch, poch…, ein Specht hatte sich an die Arbeit gemacht. Sonnenstrahlen waren durch die Baumkronen gebrochen und ließen den Boden heller werden „Da“, sagte plötzlich seine Mutter. Wie er sah sie zum Baumstumpf, unzählige Ameisen kamen am Boden aus ihm heraus, bildeten ein bewegliches Band unmittelbar an der Bank vorbei hinein in das dichte Gras der Wiese. Seine Mutter konnte sich auf einmal erinnern: „Sie sind immer noch in ihrem alten Baum“! Er umfasste die Schultern seiner Mutter und drückte sie an sich, beide sahen lächelnd zu den winzigen, emsigen Tieren hinunter. W.Rehbein

Der Kolibri ist Rekordhalter für den schnellsten Flügelschlag. Mit bis zu 90 Schlägen pro Sekunde bewegt er sich

voran. Im „Schwirrflug“ steht er quasi in der Luft - meist, um Nektar aus einer Blüte aufzunehmen. Optisch bleibt er dabei auf einer Stelle, in Wirklichkeit fliegt er aber auf und ab. Durch die hohe Frequenz der Flügelschläge fällt das aber nicht auf! aus: Prima Woche


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Noch im stillen Kämmerlein?

Carl Spitzweg, Der arme Poet, 1839

ots Schadock Team www.schadock-ots.de Tel. 033439-4090 und 030-64090040

Noch unbekannte Lyriker, alle Dichter brauchen – neben leserbewegenden Themen und gesellschaftlicher Resonanz – den schöpferischen Austausch, anregenden Disput und auch ein kleines, wohlwollendes Forum für die allererste Lesung. Das bietet künftig – in der Tradition des einst obrigkeitlich observierten und drangsalierten „Friedrichshagener Dichter-Kreises“ Anfang des 20. Jahrhunderts — die

Friedrichshagener Vers-Werkstatt

berlin-offener Treff reimender Senioren (und auch jüngerer Anwärter)

Gründung: Im 3. Quartal im Kiezklub„Vital“, Fürstenwalder Damm 474, % 645 52 33 Leitung:

Friedrichshagens Heimat-Poet Dr. Horst Rennhack Mitglied der Senioren-Vertretung des Bezirks

Erstes Reim-Thema:

Heimat — Umwelt — Müggelsee Schirmherrin: Frau Ines Feierabend stellvertretende Bezirksbürgermeisterin und Bezirksstadträtin für Arbeit, Soziales und Gesundheit

Wir sammeln Ideen Im Dichterstadtteil Friedrichshagen Wir wollen so manches probieren Werden in Zukunft wir tagen Inhalt und Form auch riskieren Wir sammeln Ideen Wird das Reimen zu schwer Und werden dann sehen Und geht scheinbar nichts mehr Ob sie sich auch vertragen Wir sollten den Mut nicht verlieren B. Linzer (Erste Anmeldung zur Vers-Werkstatt)


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ACHTUNG!!!

Der Hauptmann kommt und schaut in jede Ecke!!!

„Himmelkreuzfeldgardemaß“... UÊÊ}>˜âB…Àˆ}Ê>LÊ£ÓÊ1…ÀÊÊ Ê Ê }iŸvv˜iÌ UÊÊ*>ÀŽ«BÌâi]Ê-ÌÀ>˜`Ê՘`ÊÊÊ Ê -iiÊ`ˆÀiŽÌÊۜÀÊ`iÀÊ/ØÀ

info@juergen-hilbrecht.de

...jetzt reißt et mir aber de Sporen vonne Stiefel. Da rackern sich die Beeden ab, schleppen det Wasser, schleppen, de Wurscht … schleppen de Bier - Bänke, und wat ist der Dank vont Vaterland ??? Seit zwee Jahren über 60 Einbrüche in dem kleenen Kiosk am Fuße des Wahrzeichens von Köpenick, dem Müggelturm. Da möchte man fast selber zur Keule greifen, oder die Bürgerwehr aktivieren. Keene Versicherung zahlt noch einen Heller für den entstandenen Schaden. Det tragen doch die beeden Betreiber von dem Kiosk selber.

Ein Ausflugsziel der besonderen Art ist das idyllische Feinschmeckerdomizil am Strand von Krummensee. Dieses liegt südöstlich von Berlin-Köpenick und ist nach ca. 25 km z. B. über die A13 zu erreichen. Parkplätze sind direkt vor der Tür. Der Küchenchef serviert Wild, Fisch- u. Pastagerichte auch als Seniorenportion. Wir richten Familienfeiern aus und liefern natürlich auch Büffetts zu Ihnen! Weiter Informationen zum Strandhaus und der Region finden Sie auf www.strandhauskrummensee.de.

Und nun noch det Schönste. Nun soll ihnen ooch noch gekündigt werden, wegen Mietrückstand. Wat für Miete, frage ick. „Lieber Verpächter, sorge für Ordnung im deutschen Wald und schon geht allet in Ordnung! Denn kriegste ooch Miete. Aber so, kriegst nur Ärger“ Aufruf an die Bürger: Geht nach oben! Geht zum Müggelturm! Geht ne Wurscht essen! Trinkt ein Hauptmann´s Bier ! Unterstützt durch euer Erscheinen die beiden fleißigen Betreiber des kleinen Kiosk am Turm! Ick werde das Meinige tun. Wir sehen uns… am Turm ! …und wehe nich!

„Die bunten Vögel“ bei VITA e.V. In der letzten Ausgabe der „Köpenicker Seniorenzeitung“ berichteten wir vom Bewohnerchor des Seniorenzentrum BethelKöpenick. Die „bunten Vögel“ haben nun ihre Tournee zu anderen Senioreneinrichtungen begonnen. Am 25. April gastierten sie in der Tagespflege VITA e.V. Berlin in Friedrichshagen, Myliusgarten . Dieser Auftritt wars das Ergebnis einer Vereinbarung beim „Marktplatz Köpenick“ (hier werden (unentgeltliche Geschäfte zur Verbesserung des Gemeinwesens getätigt) . In diesem Fall: Bethel-Köpenick bietet einen Chorauftritt an – VITA e.V. sorgt für die unentgeltliche Beförderung des Chores. Auf diesen

ten um schnellstmögliche Bestätigung/ reigabe

merken. Immerhin galt es, mit 32 Personen -mail: satz2@elro-verlag.de den Auftrittsort im Myliusgarten zu erreichen. Tel.: 03375 / 21 43 19 Uns so wurden wir mit behindertengerechten Kleinbusse zur´m Fax: 03375 / 52 81 78

Tag haben sich alle Beteiligten sehr gefreut. Manchem war die Nervosität deutlich anzu-

Auftrittsort gebracht. Wohlbehalten vor Ort angekommen wurden die „Bunten Vögel“ an ihre Plätze geleitet - die Chormitglieder sind in ihrer Beweglichkeit stark eingeschränkt. Ohne die Hilfe der vielen Ehrenamtlichen Helferinnen des Seniorenzentrum Bethel-Köpenick wäre solch ein Auftritt schlichtweg nicht möglich. Das Konzert konnte beginnen. Den Zuhörern wurde ein einstündiges Programm aus bekannten Volksliedern und Schlagern

geboten. Bei den „Bunten Vögeln“ wird das Publikum ausdrücklich dazu animiert, aus vollem Herzen mitzusingen. So wurde aus diesem Auftritt wieder eine große Party bei der alle viel Spaß hatten. Am Ende sang der ganze Saal gemeinsam „Muss i denn …“! Erschöpft, aber glücklich verabschiedete sich der Chor und trat die Heimreise an. Übrigens: das Erkennungsmerkmal der „Bunten Vögel“ ist ein kleiner, handgefertigter Vogel den alle Chormitglieder und Begleiter an der Kleidung tragen. Die Betreuerin Claudia Kowalke-Sack hat diese schönen Maskottchen hergestellt. Bei der abschließenden Geselligkeit zu Hause in Bethel-Köpenick war jeder ein wenig stolz, diesen Vogel zu tragen. Peter Herdin, Chorleiter der Bunten Vögel des Seniorenzentrum Bethel Köpenick, Alfred-Randt-Straße 23, 12559 Berlin


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KÖPENICKER SENIORENZEITUNG 3-2012

Seniorenkino im Union jeden Mittwoch 10 Uhr, für 4 €, incl. Kaffee & Kuchen

Offen für jedes Alter

Zuschlag bei Filmen über 2 Stunden 50 ct.

Bölschestraße 69, Friedrichshagen

Mi, 20. Jun, 10.00 Uhr

Ausgerechnet Sibirien

Komödie n D 12 n 105 Min. n FSK: ab 0 n Regie: Ralf Huettner n mit Joachim Król

Mi,06. Jun,10.00 Uhr

Nathalie küsst

Komödie n F 11 n 110 Min. n FSK: ab 0 n Regie: Stéphane Foenkinos n mit Audrey Tautou, François Damiens, Bruno Todeschini

Für den pedantischem Logistiker Bleuel wird eine widerwillig angetretene Geschäftsreise ins russische Niemandsland zum unfreiwilligen Selbstfindungstrip. Mi, 27. Jun, 10.00 Uhr

Lachsfischen im Jemen

Komödie n GB 11 n 108 Min. n FSK: ab 6 n Regie: Lasse Hallström n mit Ewan McGregor, Emily Blunt Nach dem Unfalltod ihres Mannes kniet sich die junge Nathalie in die Arbeit, macht Karriere und verbringt ihre Zeit allein. Bis sie aus einem Impuls heraus den nicht gerade attraktiven Quotenschweden in der Firma küsst und sich fast unfreiwillig zaghaft eine neue Liebe wagt. Mi, 13. Jun, 10.00 Uhr

My Week with Marilyn

Drama n GB 11 n 104 Min. n FSK: ab 6 n Regie: Simon Curtis n mit Michelle Williams, Eddie Redmayne, Kenneth Branagh Zwischen den Zwängen des S u p e r s t a rDaseins und persönlichen Krisen erlebte die HollywoodDiva ein paar unbeschwerte Tage mit einem jungen Film-Assistenten, der ihr die Vorzüge des englischen Alltags präsentiert.

Ein Scheich will im Jemen Lachse angeln und überzeugt den britischen Fisch-Experten Dr. Jones, ihm dabei zu helfen. Und der versucht, das Unmögliche möglich zu machen... Mi, 04. Jul, 10.00 Uhr

Dein Weg

Drama n USA 10 n 123 Min. n Regie: Emilio Estevez n mit Martin Sheen Ein Vater will in Spanien den Leichnam seines auf dem Jakobsweg tödlich verunglückten Sohnes abholen und macht sich dann selbst auf den Pilgerweg nach Santiago de Compostela.


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KÖPENICKER SENIORENZEITUNG 3-2012

KLEINANZEIGEN günstig auf Anfrage: Tel. 03375 / 21 43 19 Stellenmarkt Wir suchen zuverlässige Mitarbeiter im Außendienst für unsere

„Köpenicker Seniorenzeitung“.

Wir bieten Nebenverdienst und regelmäßige Zahlung.

Veranstaltungen Juni und Juli 2012 KIEZKLUB RAHNSDORF, Fürstenwalder Allee 362, 12589 Berlin-Hessenwinkel, Telefon 648 60 90 Donnerstag 7. 6. 15 Uhr Donnerstag 21. 6. Donnerstag 7. 6. Donnerstag 21. 6. Gedächtnistraining mit Gisela Röbke.

Kontakt: Telefon (033 75) 21 43 19

Donnerstag 7. 6. 16 Uhr Fontane-Nachmittag mit Dietlinde Greiff (VS).

Zur Verstärkung unseres Teams suchen wir Koch, Beikoch, Kellner/in, Tresenkraft auch Teilzeit o. Aushilfe Tel.: 03376290702 oder info@nicos-hafen.de

Freitag 8. 6. ab 14.30 Uhr Bingo mit Andrea Frenzel.

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18 Uhr Auftritt des Rahnsdorfer Frauenchores „Die Klangdrosseln“. Mittwoch 13. 6. 14.30 Uhr „Berühmte Künstler“, diesmal Gustav Klimt, mit Ingrid Schreppel. Eintritt 1,50 €. Freitag 15. 6. 18.30 Uhr „Direktansprache“, Ein Satireprogramm mit Loti Kioske und Manfred Heinrich. Eintritt 2,50 €. Dienstag 19. 6. 14 Uhr Lesestunde zum Film „Nicht alle waren Mörder“ von Michael Degen mit Gerda Heilmann und Helga Marquardt. Donnerstag 21. 6. 10 Uhr Frühstück und Gesprächsrunde mit

Dipl.-Psychologin Ines Sperling zum Thema „Heiraten damals und heute“. Kostenbeitrag 3 €. Donnerstag 21. 6. 16 Uhr “Rente sich wer kann …“ mit dem Stadttheater Cöpenick. Freitag 29. 6. 18.30 Uhr Klassikkonzert: Sonaten von Frederic Chopin mit Annegret Kuttner (Klavier) und Prof. Peter Bruns (Cello). Eintritt 5 €. Mittwoch 4. 7. 9-12 Uhr Sprechstunde des Pflegestützpunktes Berlin. Freitag 13. 7. 14.30 Uhr Bingo mit Andrea Frenzel. 19 Uhr Peter-Kreuder-Abend mit Rainer Luhn „Sag beim Abschied leise Servus“. Eintritt 5 €. Dienstag 19. 6. 14 Uhr Lesestunde zum Thema „Babelsberg und seine Kinderdarsteller“ mit Gerda Heilmann und Helga Marquardt. Mittwoch 18. 7. 14.30 Uhr Kaffeetafel für die Senioren-Geburtstagskinder der Monate Juni und Juli mit Freddys Livemusik. Donnerstag 21. 6. 10 Uhr Frühstück und Gesprächsrunde mit Dipl.-Psychologin Ines Sperling zum

Thema „Lieblingsfriseur, Frisuren, Kosmetik“. Kostenbeitrag 3 €. Freitag 20. 7. 18 Uhr „125 Jahre Schellackplatte“ mit Helmut Gohlke. Eintritt 1,50 €. Freitag 27. 7. 15 Uhr Kaffee- und Konzertnachmittag mit den Instrumentalgruppen Spätleseseptett, der Musettegruppe der Fröhlichen Sänger aus Johannisthal, dem Trio Plus und Volksmusikoldies. KIEZKLUB ALTE SCHULE, Dörpfeldstraße 54, 12489 Berlin-Adlershof, Telefon 902 97 57 67 Bei den Tanznachmittagen ab 14.30 Uhr Kaffeetafel, ab 15 Uhr Tanz. Mittwoch 6. 6. 15 Uhr “Sicher mobil“ kostenlose Informationsveranstaltung für alle, Kaffeetrinken schon ab 14 Uhr. Voranmeldung unter 9029 757 67 notwendig. Mittwoch 13. 6. 15 Uhr Ta n z a m M it t woch m it Ber nd Schwerdtfeger. Eintritt 2,50 €. Mittwoch 20. 6. 17 Uhr Trommeln für die seelische Gesundheit mit Ricarda Raabe. Mittwoch 27. 6. 15 Uhr Tanz am Mittwoch mit Kiri Janev. Eintritt 2,50 €.


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KÖPENICKER SENIORENZEITUNG 3-2012

Neue Theatergruppe „Lebensart“ für Junggebliebene sucht Verstärkung! Information und Anmeldung unter 9029 757 67. KIEZKLUB BOHNSDORF, Dahmestraße 33, 12526 Berlin-Bohnsdorf, Telefon 902 97 55 09; Fax 902 97 55 46 Dienstag 5. 6. 11 Uhr Brunch mit Nachbarn. Unkostenbeitrag 4 €. Dienstag 12. 6. 14 Uhr Gesang und Unterhaltung mit Adina und Norina (VS), Eintritt 1 bzw. 2 €. Sonntag 26. 6. 14 Uhr Volksliedersingen für Jung und Alt mit Kay Klatt. Eintritt 1,50 €. Im Juli macht der Kiezklub Bohnsdorf seine Sommerpause. KIEZKLUB Haus der Begegnung, Wendenschloßstraße 404, 12557 Berlin, Telefon 65 48 81 14, Fax 65 48 81 15 Freitag 1. 6. 14.30 Uhr Geburtstagsparty für die Geburtstagskinder des Monats Mai. Bitte anmelden! Jeden Dienstag 10 Uhr Gedächtnistrainung mit Adina und Norina. Freitag 1. 6. 19 Uhr Zwangloser Plausch bei Wein und Bier. Dienstag 5. 6. 14.30 Uhr Tanz mit Manne (Tanzclub). Kostenbeitrag 1 € + Clubbeitrag 1,50 €. Freitag 8. 6. 14.30 Uhr Offenes Singen mit Jürgen Witt. Sonntag 10. 6. 14 Uhr Die Yachtwerftsenioren laden zum Kaffeenachmittag ein. Dienstag 12. 6. 14.30 Uhr Tanz mit Bernd Schwerdtfeger (Tanzclub). Kostenbeitrag 1 € + Clubbeitrag 1,50 €. Freitag 15. 6. 14.30 Uhr Bauchrednershow mit Eddy Steinfatt. Eintritt 2,50 €. Dienstag 19. 6. 14.30 Uhr Lesestunde: „Der Frühling hat sich eingestellt“. Dienstag 19. 6. 14.30 Uhr Tanz mit Hartmut Hacker. Eintritt 2,50 €. Freitag 22. 6. 14.30 Uhr Alles über Otto Reuter mit Hans Gohlke. Sonntag 24. 6. 14 Uhr Die Jahresringe laden zum Kaffeenachmittag ein. Dienstag 26. 6. 14.30 Uhr Tanz mit Pfeffer Berlin (Tanzclub). Kostenbeitrag 1 € + Clubbeitrag 1,50 €. Freitag 29. 6.

14.30 Uhr

Grillfest. Bitte anmelden. Weitere Gruppen- und Kursangebote bitte im Haus erfragen.

Donnerstag 14. 6. 14 Uhr Kabarett mit Lutz Hoff „Ach so ist das…“, Eintritt 2,50 €.

KIEZKLUB Rathaus Johannisthal, Sterndamm 102, 12487 Berlin, Telefon 902 97 56 65

Dienstag 19. 6. 9 Uhr Wanderung von Wilhelmshagen nach Erkner und zurück, ca. 10 km. Treff: S-Bf. Wilhelmshagen. Anmeldung: Fr. Steffen, Tel. 648 04 64.

Einlass ab 13.30 Uhr, Kaffeetafel ab 14.15, Programmbeginn 14.30 Uhr (Tanz), sonst 15 Uhr. Montag 4. 6. Tanz für an Demenz Erkrankte und ihre Angehörigen. Bitte anmelden! Donnerstag 7. 6. Tanz mit Manne Menzel. Eintritt 2,50 €. Donnerstag 14. 6. Themennachmittag DEMENZ mit Filmveitrag und Diskussion. Donnerstag 21. 6. Kiri spielt auf zum Tanz. Eintritt 2,50 €. Donnerstag 28. 6. Sommerfest. Eintritt frei. Donnerstag 5. 7. Tanz mit M & B. Eintritt 2,50 €.

Donnerstag 21. 6. 14 Uhr Altberliner Tingeltangel mit Horst Glampke. Eintritt 2,50 €. Sonntag 24. 6. 14 Uhr Sonntagskaffee und musikalische Miniaturen mit Herrn Fahrenberg. Donnerstag 19. 7. 14 Uhr Sommerfest im Kiezklub Vital, es wird gegrillt, Programm mit Peter Thomsen. Dienstag 31. 7. 14 Uhr Geburtstagsfeier des Monats. Bitte anmelden! KIEZKLUB TREPTOW-KOLLEG, Kiefholzstraße 274, 12437 Berlin, Telefon 532 00 95 Kaffeetafel ab 14 .30 Uhr

Donnerstag 19. 7. Tanz mit Hartmut Haker. Eintritt 2,50 €.

Mittwoch 6. 6. 15 Uhr Modenschau für Leute von heute! Dieter Sämann präsentiert Schickes, auch für Heimlieferservice. Eintritt frei.

KIEZKLUB KES, Plönzeile 7, Haus B, 12459 Berlin-Oberschöneweide, Telefon 902 97 54 15

Mittwoch 13. 6. 15 Uhr Geburtstagsfeier mit Horst Dittmann und dem Duo Maritim. Eintritt 2,50 €

Sonntag 10. 6. 14.30 Uhr Interkulturelles Sommerfest. Eintritt frei. Sonntag 10. 6. 19 Uhr Puppentheater für Erwachsene. Eintritt 5 €. Mittwoch 13. 6. 11 Uhr Internationale Kochstube: Piroggen mit Sauerkraut und Hackf leisch. Kostenbeitrag für Zutaten. Mittwoch 13. 6. 14 Uhr Geburtstagsfeier für die Geburtstagskinder des Monats Mai mit Manne Menzel. Bitte anmelden! Dienstag 10. 7. 14 Uhr Grillfest mit Shantychor. Eintritt frei. Mittwoch 13. 6. 14 Uhr Geburtstagsfeier für die Geburtstagskinder des Monats Juni mit Achim und Regine. Bitte anmelden! Sonntag 29. 7. 14 Uhr Filmnachmittag mit Dr. Wuttke über „Borneo und Malaysia“. KIEZKLUB VITAL, Fürstenwalder Damm 474, 12587 Berlin-Friedrichshagen, Telefon 64 48 87 24 Dienstag 5. 6. 8.50 Uhr Wanderung von Haselhorst nach Spandau, ca. 8 km. Treff: S-Bf. Köpenick. Anmeldung: Fr. Widnowski, Tel. 654 58 82.

Mittwoch 20. 6. 14.30 Uhr Kaffeetafel. Eintritt frei.

musikalischer Begleitung. Eintritt 2,50 €. Donnerstag 28. 6. 14.30 Uhr Landschaften und Jahreszeitengedichte mit Musik mit Wolfgang Prietsch. Eintritt frei. Im Monat Juli Jeden Donnerstag gemütliche Kaffeetafel ab 14 Uhr. Eintritt frei. Klub 103,5, Wendenschloßstr. 103107, 12557 Berlin-Köpenick, Telefon 650 754 83 Freitag 1. 6. 18 Uhr Gemütliches Beisammensein bei Bier und Wein mit DJ Micha. Montag 11. 6. 14.30 Uhr Treffpunkt Rheumaliga. Freitag 15. 6. 16 Uhr Operettenmelodien mit dem Ensemble Horst Dittmann. Eintritt 3 €. Dienstag 19. 6. 14 Uhr Vortrag über Adalbert von Chamisso mit Hannelore Pflughaupt. Freitag 29. 6. 18 Uhr Gemütliches Beisammensein bei Bier und Wein mit DJ Micha. Die Spiele der Fußball-EM können an den entsprechenden Abenden im Klub am Fernsehapparat verfolgt werden. Wuhletreff, Begegnungsstätte Köpenick-Nord, Zum Wuhleblick 50, 12555 Berlin, Telefon 652 72 71, www.1000fuessler-frauende/wuhletreff

Mittwoch 27 6. 15 Uhr Tanz mit Bernd Schwerdtfeger. Eintritt 2,50 €.

Um Anmeldung wird gebeten!

Mittwoch 4. 7. 14.30 Uhr Kaffeetafel. Eintritt frei.

Montag 4. 6. 10 Uhr Filmtalk mit Luise. Eintritt 2 €.

Mittwoch 11. 7. 15 Uhr Geburtstagsfeier mit Martha Pfaffeneder als Hildegard Knef in „Das Glück kennt nur Minuten“. Eintritt 2,50 €

Mittwoch 6. 6 14.30 Uhr Ta n z a m M it t woch m it Ber nd Schwerdtfeger. Eintritt 3 €.

Mittwoch 18. 7. 15 Uhr Sommerfest mit Gabis Miniband. Beköstigung 5 €, Eintritt frei. Um Anmeldung wird gebeten! Mittwoch 25. 7. 14.30 Uhr Kaffeetafel. Eintritt frei. KIEZKLUB Gerard Philipe, KarlKunger-Str. 30, 12437 Berlin, Telefon/Fax 532 00 95 Kaffeetafel ab 14 Uhr Donnerstag 7. 6. 15 Uhr Geburtstagsfeier für die Jubilare der Monate April und Mai. Eintritt frei. Donnerstag 14. 6. Kaffeetafel. Eintritt frei.

14 Uhr

Donnerstag 21. 6. 14.30 Uhr Lusako Karonga und Djelifity Saka lesen „Meine afrikanischen Lieblingsmärchen“ von Nelson Mandela mit

Montag 11. 6. 14.30 Uhr Geburtstagsfeier für die Jubilare des Monats Mai. Anmeldung erforderlich. Mittwoch 13. 6. 14.30. Uhr Reisecafé. Eintritt 3 €. Mittwoch 20. 6. 14.30 Uhr Tanz am Mittwoch mit Gerhard Polley. Eintritt 3 €. Mittwoch 27. 6 14.30 Uhr „Der Kinderkreuzzug“ - Vortrag von Dr. Olaf Thomsen. Eintritt 2,50 €. Mittwoch 4. 7. 14.30 Uhr Tanz am Mittwoch mit Zdravko Manev. Eintritt 3 €. Montag 9. 7. 14.30 Uhr Geburtstagsfeier für die Jubilare des Monats Juni. Anmeldung erforderlich! Mittwoch 4. 7. 14.30 Uhr Tanz am Mittwoch mit Manne Menzel. Eintritt 3 €.


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Ratz-Fatz e.V., Schnellerstraße 81, 12439 Berlin-Schöneweide, Telefon und Fax 67 77 50 25 www.ratzfatzberlin.de Bei den Veranstaltungen wird ein Eintritt von 5 bzw. 3 € erhoben. Freitag 1. 6. bis Sonntag 3. 6. Theater, Gitarrenspiel und Flamenco auf der Schlossinsel Köpenick. Mitwirkende: Thèâtre bonjour und Thèâtre le cinq, Mariposa, Hartmut Stimpel und Claudio El Compadre (Gitarre), Ina de la Viajera (Gesang), Gitarrenensemble Saitenspiele. Genaues Programm im Ratz-Fatz erfragen. Sonnabend 23. 6. 16 Uhr Köpenicker Zupforchester der Musikschule Treptow-Köpenick. Jeden Dienstag 14.30 Uhr Kulturcafé für Senioren. Programm im Ratz-Fatz erfragen! Dienstag 19. 6. 14.30 Uhr Dienstag 21. 7. Grillnachmittag im Garten des Ratz-Fatz. Bitte beachten Sie auch die Galerie im Ratz-Fatz! Bürgerhaus Grünau, Regattastraße 141, 12527 Berlin, Telefon 674 43 48 Freitag 1. 6. 20 Uhr Dixieland im Bürgerhaus mit der Old Castle Jazzband Cöpenick. Eintritt 8 bzw. 6 €. Mittwoch 6. 6. 14.30Uhr Mittwoch, 20. 6. Mittwoch 11. 7. Mittwoch 25. 7. Skat und andere Kartenspiele. Kostenbeitrag 1 €. Sonnabend 9. 6. 20 Uhr Klassik mit Pervez Mody. Eintritt 10 €. Dienstag 19. 6. 10 Uhr Balsteln beim Kaffeeklatsch mit Senioren, heute: Filzen. Dienstag 19. 6. 15 Uhr Feier der 80jährigen Geburtstage. Anmeldung erforderlich! Donnerstag 21. 6. 19.30 Uhr Leseladen zum Thema “Exil und Rückkehr”, Autorenlesung mit Marion Tauschwitz „Dass ich sein kann, wie ich bin – Hilde Domin”. Eintritt 5 €. Donnerstag 28. 6. 19 Uhr Sommerkino der Klassiker – 70 Jahre “Casablanca” mit Dr. Katrin Sell. Eintritt 4 €.

KÖPENICKER SENIORENZEITUNG 3-2012

Freitag 27. 7. 20 Uhr Dixieland im Bürgerhaus mit der Old Castle Jazzband Cöpenick. Eintritt 8 bzw. 6 €. Wandertermine des Bürgerhauses Grünau Mittwoch 13. 6. 10 Uhr “Auf Schusters Rappen” mit Christa Schneider, Anmeldung unter 473 816 61. Freitag 29. 6. und 27. 7. 10 Uhr Wanderung mit Revierförster Hubert Wehner. Treffpunkt: Revierförsterei, Regattastr. 192. Sonnabend 7. 7. 10.30 Uhr Wanderung durch Grünauer Ortsgeschichte mit Frau Dr. Hentschel. Treffpunkt: Bürgerhaus. Mittwoch 11. 7. 10 Uhr “Auf Schusters Rappen” mit Fam. Schuster. Anmeldung unter 674 898 86. Seniorenzentrum Bethel Köpenick, Alfred-Randt-Straße 23, 12559 Berlin, Telefon 65 89 50 Fax 654 31 59 Donnerstag 7. 6. 15.45 Uhr Erinnerungen in Noten mit Herrn Gohlke: „Kalinka & In the Mood“. Mittwoch 27. 6. Tanztee.

15.30 Uhr

Donnerstag 14. 6. 17-19 Uhr “Bellevue ahoi!“ Fischerfest zum Tag der Offenen Tür. Schloss Köpenick, Aurorasaal, Schlossinsel, 12557 Berlin Schlosskonzerte Karten: Tourist-Information, Alt-Köpenick 31-33, 12555 Berlin, (Schlossplatz). Sonntag 3. 6. 16 Uhr Beethovens Klaviersonaten. Sonntag 10. 6. 18.30 Uhr Seniorenkonzert: Rodur-Trio. Sonntag 17. 6. Klassische Serenaden.

18.30 Uhr

Sonntag 25. 6. 18.30 Uhr Seniorenkonzert: Violinrecital. Sonntag 1. 7. Itsalienische Nacht.

Sonntag 8. 7. 18.30 Uhr Violinrecital mit Annegret Pieske Sonntag 15. 7. Trio Brillante.

18.30 Uhr

Sonntag 22. 7. Harfenklänge.

18.30 Uhr

Sonntag 29. 7. 18.30 Uhr Klassik heiter und virtuos.

Freitag 13. 7. 15.45 Uhr Erinnerungen in Noten mit Herrn Gohlke: „Theo, wir fahr’n nach Lodz“.

Mittwoch 6. 6. Mittwoch 4. 7. Seniorensingekreis.

Mittwoch 18. 7. Tanztee.

Jeden Mittwoch 18 Uhr Orgelmusik zur Wochenmitte.

Konsultationen zu Rentenfragen: (keine Rechtsberatungen) jeweils 10 bis 12 Uhr: Wohngebietszentrum, Pablo-NerudaStraße 12–13 am 14. 6. und 12. 7. (Voranmeldung unter 656 27 13); Rabenhaus, Puchanstraße 9 am 13. 6. und 11. 7. (Voranmeldung unter 65 88 01 65, auch zur Rentenbesteuerung!); KIEZKLUB Vital, Fürstenwalder Damm 474 am 5. 6. und 3. 7 (Voranmeldung unter 645 38 91 oder 644 88 724). Vitanas Senioren Centrum Belevue; Parrisiusstraße 4-14, 12555 BerlinKöpenick; Telefon 64 16 76-0

Freitag 29. 6. 20 Uhr Dixieland im Bürgerhaus mit der Old Castle Jazzband Cöpenick. Eintritt 8 bzw 6 €.

Um Anmeldung wird gebeten!

Sonnabend 30. 6. 21 Uhr Clubnacht mit elektronischer Musik von Swing bis House. Eintritt 5 €.

Donnerstag 7. 6. 19 Uhr Infoabend zum Thema Trauerkultur; Vortrag von Regina Ehm.

Müggelheimer Angerfest Freitag 1. bis Sonntag 3. 6. rund um den Dorfkern von Müggelheim. Informationen unter http://www.mueggelheimerheimatverein.de/

Christophoruskirche, Bölschestraße 27-30, 12587 Berlin-Friedrichshagen Sonntag 3. 6. 17 Uhr ORGEL PLUS Friedrichshagen 2012. Eintritt 8 bzw. 5 €.

Gesellschaft zum Schutz für Bürgerrechte und Menschenwürde (GBM), Ortsverband Berlin-Köpenick, Telefon 645 47 77

In diesem Jahr findet zum 8. Mal unser Fest für Demokratie und Toleranz statt, diesmal unter der Schirmherrschft des Bezirksbürgermeisters, Herrn Oliver Igel, statt. Sonnabend 9. Juni von 13 bis 19 Uhr rund um den Bahnhof Schöneweide. Bündnis für Demokratie und Toleranz c/o offensiv’91 e.V. Anmeldung unter gabi.bofinger@gmx.de

18.30 Uhr

Donnerstag 6. 7. 15.45 Uhr „Eine Seefahrt, die ist lustig …“ mit der Gruppe „Die Bootsmänner“.

15.30 Uhr

Fest für Demokratie und Toleranz

14.30 Uhr

Donnerstag 21. 6. 19 Uhr Turmblasen zur Fête de la Musique.

Ausstellungen Mittelpunktsbibliothek, Alter Markt 2, 12555 Berlin-Köpenick: Malerei und Grafik von Ursula Wiemer noch bis zum 31.7.2012. Johannes-Bobrowski-Bibliothek, Peter-Hille-Str. 1, 12587 BerlinFriedrichshagen: Pastellbilder von Ortrud-Maria Mentzel-Grün, noch bis zum 12. 10. 2012.

Sonnabend 23. 6. 16 Uhr 34. Sommermusik am Spreetunnel. Waldkapelle Hessenwinkel, Waldstraße, 12589 Berlin, waldkapelle-berlin-hessenwinkel.de Montag 18. 6. 19 Uhr Waldkapellenfest zum 15jährigen Bestehen des Freundeskreises. Sonnabend 7. 7. 16 Uhr Eröffnung der Ausstellung „Farbe macht Freude“ von Jahannes Helle mit kleinem Programm.

Auflösung aus 02/2012

Bürgerämter im Stadtbezirk Bürgeramt I, Alt-Köpenick 21 (Rathaus), Tel. 902 97 27 41) Bürgeramt II, Michael-BrücknerStr. 1, Tel. 902 97 40 00: Mo 08:00-15:00 Uhr Di 11:00-18:00 Uhr Mi 08:00-13:00 Uhr Do 11:00-19:00 Uhr Fr 08:00-13:00 Uhr Sa 09:00-13:00 Uhr Samstag nur am Standort Bürgeramt I im Rathaus Köpenick. Das Bürgeramt IV in der Wassersportallee 56 schließt am 20. 6. 2012. Bitte die anderen Bürgerämter aufsuchen!


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PREISAUSSCHREIBEN präsentiert von Bücher im Forum Köpenick Heute geht es in ein Nachbarland. Bei schönem Wetter können wir dieses Gebäude schon aus der Ferne sehen. Bei welcher Stadt? Die Antwort schicken Sie bitte per Postkarte an die Redaktion der Köpenicker Seniorenzeitung (KSZ), Frau Ursula Schirmer Wendenschloßstr. 15, 12559 Berlin. Einsendeschluß ist der 3. 7. 2012. Die Lösung des Rätsels aus dem Heft 2/2012 lautet: Am Bahnhof Köpenick, der Elkner Platz Das Los entschied sich für Herrn Heinrich Langmaack aus 12557 Berlin. Herzlichen Glückwunsch. Ihre Redaktion der KSZ

Tourismusverein Berlin Treptow-Köpenick e.V. So 15. Juli

Treffen der „Königinnen“ in Hamburg

Abfahrt: 6.30 Uhr Ankunft:19.30 Uhr S-Bhf. Köpenick, Elcknerplatz Preis: 49,50 €/Pers.

Was für ein maritimer Leckerbissen! Die weltgrößten Kreuzfahrtschiffe Queen Mary 2 und Queen Elisabeth begegnen sich in Hamburgs Hafen. Zur Einstimmung erfahren Sie tolle Geschichten über Schiffe aus Gold, Silber und Bernstein, große Entdecker und Piraten im Internationalen Maritimen Museum in der Speicherstadt. Leistungen: Komfortreisebus mit Reiseleitung, Eintritt und Führung Internationales Maritimes Museum

Do 23. August

Abfahrt: 07.00 Uhr Ankunft: 19.30 Uhr S-Bhf. Köpenick, Elcknerplatz Preis: 49,50 €/Pers.

Das Ozeaneum in Stralsund Machen Sie im Ozeaneum ganz individuell eine europaweit einmalige faszinierende UnterwasserReise durch Aquarien der nördlichen Meere und besuchen Sie die Stralsunder Altstadt. Backsteinkirchen, farbenfrohe Bürgerhäuser und das alte Rathaus lassen heute noch den Ruhm und Reichtum der Hansezeit erahnen. Leistungen: Komfortreisebus mit Reiseleitung, Eintritt Ozeaneum

Buchungen: Tourismusverein Berlin Treptow- Köpenick e.V. Touristinformation Alt- Köpenick 31-33 • 12555 Berlin • Tel. (030) 655 755 0 touristinfo@tkt-berlin.de • www.berlin-tourismus-online.de

Lust auf mehr Berlin? ... dann Treptow-Köpenick!

Schön und sicher wohnen in Köpenick im Grünen mit Wald- und Wassernähe alle Häuser mit Aufzug ohne Staffelmiete gute Einkaufs - und Freizeitmöglichkeiten

Sind Sie neugierig geworden?

Unweit der Köpenicker Altstadt - dort wo sich Wälder und Seengebiete des grünen Stadtbezirks mit den Wohnsiedlungen berühren - hat seit 1972 die WBG „Amtsfeld“ ihren Standort. Sie verfügt über eine breite Palette von Wohnungstypen in sechs-, zehn- oder elfgeschossigen Häusern. Die Wohnungsgrößen reichen von der 1- bis zur 5-Zimmer-Wohnung. Unsere Häuser sind komplett saniert und verfügen selbstverständlich über Aufzüge und moderne Heizung. Es bestehen gute Verkehrsanbindungen durch Bus und Bahn. Wo und wie Sie uns erreichen können? in der Müggelheimer Straße 17 C, 12555 Berlin oder telefonisch unter der Rufnummer: (030) 65 88 71 0 oder per Fax: (030) 65 88 71 29 oder per e-mail: info@wbg-amtsfeld.de

In der Geschäftsstelle der WBG „Amtsfeld“ eG in 12555 Berlin, Müggelheimer Straße 17 C oder unter unserer Rufnummer 030 /65 88 71-0 werden wir Sie selbstverständlich gerne beraten und informieren.

www.wbg-amtsfeld.de

Sprechzeiten: Dienstag Donnerstag Hausmeister-Havarie Bereitschaftsdienst (0172) 98 32 177 Öffnungszeiten: Montag, Mittwoch und Donnerstag

von 14.00 – 18.00 Uhr von 09.00 – 12.00 Uhr (ausserhalb der Geschäftszeiten)

Dienstag Freitag

von 09.00 – 12.00 Uhr, von 14.00 – 17.00 Uhr, von 09.00 – 12.00 Uhr, von 14.00 – 18.00 Uhr, von 09.00 – 12.00 Uhr.


Köpenicker Seniorenzeitung Ausgabe 03/2012