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Köpenicker s liche rsön r e p r Ih pla Exem

Ausgabe

Seniorenzeitung

1/2012 Februar März 22. Jahrgang

die Zeitung für Treptow-Köpenick

Waldrestaurant Müggelhort – hautnah an der Natur

der ende z t i s r ue Vo ertretung ● Ne renv Senio interW m i olung estharz ● Erh ies W parad lt – er We land d e d En uer n, Fe ● Am e i n o Patag

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Straße zum Müggelhort 1 • 12559 Berlin-Köpenick • Fon 030.6592590 • www.mueggelhort.de


Veranstaltungen im Februar und März 2012 • Donnerstag, den 02.02.2012, 15.45 Uhr Die Liederkarawane • Freitag, den 17.02.2012, 16.00 Uhr „Tschüss und winke, winke“ Petra Werner-Quermann erinnert an ihren Vater • Donnerstag, den 01.03.2012, 15.45 Uhr Erinnerung in Noten: „Ich bin von Kopf bis Fuß auf Liebe eingestellt“ Mit Helmut Gohlke • Dienstag, den 13.03.2012, 15.45 Uhr Erinnerung in Noten: „Was kann der Sigismund dafür, dass er so schön ist….“ Weitere Veranstaltungen können an der Rezeption des Hauses erfragt werden.

• Betreuung und Pflege • medizinische Versorgung • Palliativ Care • Tagesbeschäftigung (Ergo- und Musiktherapie, Gedächtnistraining) • Physiotherapie / Krankengymnastik • kulturelle Unterhaltung • soziale Betreuung • Bezugspflege durch Stammpersonal • Rund-um-die-Uhr-Betreuung • Betreuungsleistungen bei Demenz

• Häusliche Krankenpflege • Hauswirtschaftliche Vorsorge • Familienpflege • Privatpflege • Palliativ Care • Pflegeberatungsbesuche • soziale Betreuung • Betreuungsleistungen bei Demenz

Seniorenberatung

Entlastung bei den Herausforderungen des Alltages Sie fühlen sich den heutigen ständig wachsenden bürokratischen und organisatorischen Herausforderungen nicht mehr gewachsen? Ich biete Ihnen meine Hilfe und Unterstützung an und möchte Sie in den alltäglichen Dingen des Lebens gern beraten. Durch meine langjährige berufliche Erfahrung und durch persönliche Erfahrungen im Familien- und Bekanntenkreis weiß ich wie schwierig es oft ist, sämtliche Alltagsanforderungen gerade im Alter alleine zu bewältigen. Lassen Sie uns in einem gemeinsamen Gespräch herausfinden, was ich für Sie tun kann.

Behördengänge und Formalitäten Unterstützung und Hilfe bei der Klärung und Abwicklung von Formalitäten bei Banken, Versicherungen, Krankenkassen und Rentenstellen Beratung in Banken- und Versicherungsangelegenheiten Wohnberatung

Claudia Bundschuh • Weidenweg 20 • 12524 Berlin

030 6720672 und 0170 4705329 • info@seniorenberatung-bundschuh.de • www.seniorenberatung-bundschuh.de


Editorial

Der Staffelstab ist übergeben Dr. Hambach Vorsitzende der Seniorenvertretung

Liebe Leserinnen, liebe Leser, von den viel beschworenen guten Vorsätzen im Allgemeinen will ich gar nicht reden. Aber im Besonderen hätte ich schon Vorschläge. Wie wäre es, wenn sich (fast) alle deutschen Parlamentarier für 2012 vornehmen würden, die Kinderarmut zu beseitigen. Frau von der Leyens gut gemeinte Gutscheinaktion löst nicht das Problem: die Armut der Eltern, der allein erziehenden Mütter (und Väter). Die Lösung wäre zwar gegen Herrn Hundts schon wieder gefordertes Maßhalten im Sozialbereich zugunsten der Staatsschuldentilgung und würde einem Teil seiner Klientel höhere Steuern abverlangen, auf längere Sicht aber im Interesse aller Bürger: sozialer Frieden. Machbar wäre das schon, wenn es politisch gewollt würde. Erfreulich wäre auch, wenn das Bezirksamt 2012 zum Jahr der Wiedererweckung der Orte machen würde, die einst den Ruhm des Stadtbezirks mit seinen Sehenswürdigkeiten begründeten und fortan ausmachten, der Müggelturm und viele andere. Das würde auch gut zum 775.Geburtstag Berlins passen (Siehe auch Seite 5). Schließlich: Bezirksamt und Bürger, so viele wie möglich, sollten nicht müde werden in ihren Protesten gegen Fluglärm und Luftverschmutzung. Welche Belastungen wirklich auf die Einwohner zukommen werden, wird man wahrscheinlich erst ermessen können, wenn der BER eröffnet ist (Siehe auch Seite 5). Dann wird allerdings auch eine erste Bilanz über den Nutzen des Großprojekts fällig. Und wenn ich noch einen guten Vorsatz im Besonderen empfehlen dürfte, so ist es der zur Übernahme eines Ehrenamtes. 2012 ist das europäische Jahr des aktiven Alterns und der Solidarität zwischen den Generationen. Tatsache ist, daß sich in Deutschland und insbesondere auch in unserem Stadtbezirk viele Seniorinnen und Senioren ehrenamtlich engagieren. Doch gibt es ebenso viele, die sich noch nicht entschieden haben. Tatsache ist auch, daß in zahlreichen europäischen Staaten vor allem Rentner zur Kasse gebeten werden, um die Staatsschulden zu bezahlen. Erfreulicherweise erfahren die Betroffenen viel Solidarität. In diesem Jahr (und nicht nur in diesem) sollten die deutschen Seniorinnen und Senioren ganz vorn mitmischen. Hans Joachim Koppe, Leiter der ehrenamtlichen Redaktion

Der Staffelstab ist übergeben. Als neue Vorsitzende der Treptow-Köpenicker Seniorenvertretung wurde Dr. Johanna Hambach gewählt. Sie ist vielen keine Unbekannte.11 Jahre war sie Mitglied der Bezirksverordnetenversammlung und 5 Jahre Bürgervertreterin – da hat sich Frau Dr. Hambach auch viele Freunde erworben. Immer ging es ihr um kulturelle und soziale Probleme, immer im Blick das Ziel, daß Menschen menschenwürdig leben. Im August wird sie mit 65 in die Rente gehen. Als sie sich entschied, für die Seniorenvertretung zu kandidieren, stellte sie sich die Frage: Rentner mit Nichtstun oder…? Nichtstun, das kann Johanna Hambach nicht. Hat sie doch viele Jahre bei dem Projekt Praxis-nah dafür gesorgt, daß Ausbildungsplätze entstehen, junge Leute an einen Berufswunsch herangeführt werden, Arbeitslose wieder einen Wirkungskreis bei der Betreuung von Alten und Behinderten fanden. Zum guten Teil kann sie diese Arbeit in der Seniorenvertretung fortsetzen, bei Begonnenem anknüpfen. Gute Erfahrungen in den Kiezklubs verbreiten, in den Heimen nach dem Rechten sehen, und vor allem hält sie es jetzt für notwendig, den 60- bis 70jährigen zu einem erfüllten Lebensabend zu verhelfen. Stehen diese Altersgruppen doch vor der gleichen Entscheidung, die sie getroffen hatte: Wie findet man einen Wirkungskreis, wohin steuern, damit einem

Dr. Johanna Hambach

nicht die Decke auf den Kopf fällt. Dr. Hambach ist nicht nur Doktor der Philosophie, sie ist auch Betriebswirtin. Ein gutes Fundament für die neue Aufgabe. Auf jeden Fall will sie auf der erfolgreichen Arbeit des Gremiums unter Leitung von Prof. Dr. Herta Kuhrig aufbauen. Das ist bereits ein hoher Anspruch. Wie es weitergeht mit unserer, auch verjüngten Seniorenvertretung werden Sie „in ihrer“ Köpenicker Seniorenzeitung erfahren. Gisela Tews

Die neue Seniorenvertretung

Von A bis Z wird im neuen Jahr alles anders Gute und weniger gute Vorsätze Alles Anstehende anders anfangen Bereits Begonnenes bedenken Clever Computerkriminalität codieren Dabei dringende Daten darstellen Etwa entdeckte Einwände entkräften Frauen, Feen, Frohsinn finden Geliebtes Googeln genießen Hingebungsvoll haushalten Immerzu Idealismus interpretieren Jedoch jedes Jubiläum jubeln Karten kunstvoll kopieren

Lieber leichte Leckereien liegenlassen Meine muntere Miene mehrmals mustern Niemals Nonsens notieren Ordentlich Oberschüler observieren Präzise Plaste, Pappe, Papier packen Quasselnde Querulanten quälen Rundum ruhig raffiniert reagieren Stets sicher sein Träumer tunlichst trösten Ungemein urige Urenkel umsorgen Viel Vertrauen verbreiten Widrigen Wintern wohlwollen X-beliebige Xenien xerokopieren Yogaübungen Zu zahlreichen Zugaben zureden. Bettina Linzer


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KÖPENICKER SENIORENZEITUNG 1-2012

Kaleidoskop

Mückenzucht an der Erpe? Das Erpetal ist ein beliebter Wanderweg. Leider wird das Flüsschen manchmal zum Strom, von Hochwasser betroffen sind besonders Kleingärten bei Hirschgarten. Verhindert werden könnte das, wenn man der Erpe mehr Raum gibt, Wiesen flutet. Aber damit hätte man dann wahrscheinlich eine Mückenzucht. Ideen sind im Gespräch. Wenn Sie auch dazu beitragen möchten, wenden Sie sich an Andrea Wolter bei der Senatsverwaltung für Gesundheit, Umwelt und Verbraucherschutz. git

Kur für die Wuhle Das Flüsschen entspringt in Ahrensfelde und fließt auf etwa 17 km durch Marzahn und Köpenick, mündet dann in die Spree. Es ist in seinem gesamten Verlauf begradigt, aber viele Regenwassereinflüsse belasten das Gewässer. Flora und Fauna sind verarmt. Das Gewässerentwicklungskonzept soll diese Defizite beseitigen. PD

Besuch aus Holland Aus der holländischen Gemeinde Amstelveen begrüßte unser Bezirksamt für drei Wochen Mitarbeiter im Rahmen des Projektes LoGo Europe! Über den Tellerrand schauen, den Blickwinkel erweitern, Kontakte knüpfen – das ist die Devise. Beide Verwaltungsbereiche bekamen von dem Austausch neue Impulse für ihre tägliche Arbeit. Die Gemeinde liegt in unmittelbarer Nähe zur niederländischen Hauptstadt Amsterdam. Jetzt erhalten auch zwei Mitarbeiter/innen der Treptow-Köpenicker Verwaltung die Gelegenheit für ein vierwöchiges Praktikum in einer anderen europäischen Verwaltung – vielleicht in Amstelveen? PD

... und der Schweiz Die Musikschule Joseph Schmidt bekam Besuch von fünfzehn Musikschulleiterinnen und –leitern aus der Schweiz. Die Gäste interessierten sich besonders für den Multidimensionalen Unterricht, den die bezirkliche Musikschule seit 2006 praktiziert. Beide Seiten unterstrichen den Wert gegenseitigen Austauschs ihrer Erfahrungen. PD

Gambia und ich Eine Fotoausstellung mit dem Titel „Gambia und Ich“ wurde in den Räumen der JosephSchmidt-Musikschule in der Friedrichs-

hagener Straße 8 P kürzlich gezeigt. Sie bezeugte die Vielfalt des Lebens auf diesem kleinsten Flächenstaat Afrikas. Alltägliche Momente auf Straßen und Plätzen, Skurriles und Landschaften. All das haben ehemalige Mitglieder des Freiwilligenvereins Vol/net e.V. festgehalten. Ein historisch wertvoller Blick auf die Gambische Kultur. PD

Medizinisches Adressbuch In dritter Auflage ist das Medizinische Adressbuch Treptow-Köpenick erschienen. Erstmals wurde es 2009 vom Bezirksamt in Zusammenarbeit mit dem Schock-Verlag herausgebracht und erfreute sich großer Nachfrage. Erhältlich ist die Neuauflage in Bürgerämtern, Dienststellen des Bezirksamtes und in Apotheken. Kein Anspruch auf Vollständigkeit besteht jedoch, da einige Ärzte ihren Eintrag nicht gaben. PD

Auf zum Sport! Der PSV Olympia Berlin e.V. hat in der Kiezsporthalle Treptow wieder Gesundheitssportangebote eingerichtet. Von „RückenFit“ über „Senioren-Fitness“ bis hin zum Tischtennis als Gesundheitssport können hier Anwohner des Kiezes etwas für ihre Gesundheit tun. Unter Anleitung erfahrener Trainer werden das Herz-Kreislauf-System, der gesamte Bewegungsapparat und das allgemeine Wohlbefinden gestärkt. Einige der Kurse können bei den Krankenkassen eingereicht werden. Die Kiez-Sporthalle befindet sich in der Köpenicker Landstraße 185 A. Kosten und Zeiten erkunden Sie bitte unter der Telefon-Nr. 39509830 oder unter www.psv-olympia.net.

... auch in Friedrichshagen In der Gerhard-Hauptmann-Schule in Friedrichshagen wurde eine neue DreifachSporthalle eingeweiht. Neben dem Schulsport ist die neue Halle auch Heimstätte für den Vereinssport.

Bundesverdienstmedaille Der Bundespräsident hat Herrn Bernhard Schreiber die Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland verliehen. Seit 1990 arbeitete Herr Schreiber ehrenamtlich bei der Parkeisenbahn über den Verein „Schmalspurfreunde Berlin e.V.“. Nach dem verheerenden Brandanschlag am 21. April 2007 setzte er sich für die Beseitigung der schlimmsten Brandschäden ein, so dass alle beschädigten Fahrzeuge wieder in Betrieb genommen werden konnten. PD

Bibliothek länger geöffnet

Kundenwünschen entsprechend hat jetzt im neuen Jahr die Mittelpunktbibliothek ihre Öffnungszeiten verlängert. Geöffnet ist seit 2. Januar montags, dienstags und freitags in der Zeit von 10:00 – 20:00 Uhr, mittwochs von 13:00 – 20:00 Uhr und am Samstag von 10:00 – 14:00 Uhr. Informationen: Stadtbibliothek Treptow-Köpenick, Alter Markt 2, 12555 Berlin, Tel. 90297 – 3118 oder www. sb-tk.de. PD

Hand in Hand mit Erkner Die Bürgermeister von Erkner, Jochen Kirsch, und von Treptow-Köpenick, Oliver Igel, vereinbarten, ihre Zusammenarbeit besonders in der Frage des verstärkten Lärmschutzes im Zuge des Ausbaues des Flughafens Schönefeld zu koordinieren und auszubauen. Die beiden Bürgermeister vereinbarten auch eine engere Zusammenarbeit insbesondere bei Kultur und Tourismus. PD

IMPRESSUM Die „Köpenicker Seniorenzeitung“ erscheint sechsmal im Jahr in der ELRO-Verlagsgesellschaft mbH, Eichenallee 8, 15711 Königs Wusterhausen, Telefon (O33 75) 21 43 19, www.elro-seniorenzeitungen.de Sie wird kostenlos vertrieben. Derzeitige Auflage 4.000. Ehrenamtliche Redaktion: Hans Joachim Koppe (hjk), verantwortlich für deren Beiträge, Frank Bernhardt, Heidi Detzer, Siegfried Engelke, Dr. Kurt Kutzschbauch, Helga Leplow, Dr. Bettina Linzer, Maria Loß, Dr. Birgit Mory, Ursula Schirmer, Detlev Streichhahn, Gisela Tews (git) Anzeigen: Manuela Palm (033 75) 21 43 19 Wolf Glaeser (033767) 806 16 oder (01 62) 961 41 95 e-mail: satz2@elro-verlag.de PR-Beratung: Michael Setz-Kuss, Tel. (030) 53216040, E-Mail: kussmanuskripte@gmx.com Beiträge, Anregungen, Kritiken und andere Einsendungen sind zu richten an: H. J. Koppe, Chemnitzer Straße 14, 15732 Schulzendorf (per Post, möglichst PC-Ausdruck, mindestens in 12 pt und/oder Datenträger). Telefon (033762) 938 26. E-Mail hjkoppe@arcor.de. Veranstaltungen: Hinweise auf Veranstaltungen sind zu richten an Gesine Reinwarth, Alfred-Randt-Str. 14, 12559 Berlin. Telefon (030) 71528049. E-Mail g.reinwarth@freenet.de. Zusammenarbeit: Bezirksamt Treptow-Köpenick, Abteilung Soziales und Gesundheit, Sozialamt, Fachbereich II, Frau Ellen Leidler, Postfach 910 240, 12414 Berlin, oder Dienstgebäude Hans-Schmidt-Straße 18, 12489 Berlin, Telefon (030) 902 97 60 84. Die Redaktion der „Köpenicker Seniorenzeitung“ ist eine Sonder-Sozialkommission des Sozialamtes Treptow-Köpenick. Hinweise der Redaktion: Namentlich gekennzeichnete Beiträge geben nicht unbedingt die Meinung der ehrenamtlichen Redaktion wieder. Eine sinnwahrende redaktionelle Bearbeitung und Kürzung behalten wir uns vor. Für unverlangt eingesandte Beiträge und Fotos kann keine Garantie übernommen werden. Titelbild: Waldrestaurant Müggelhort – hautnah an der Natur Redaktionsschluß für die Ausgabe 2-2012 (erscheint Anfang April) ist der 7. März 2011.


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KÖPENICKER SENIORENZEITUNG 1-2012

Über die Wahl der neuen Seniorenvertretung Treptow-Köpenick Im Herbst wurden im Bezirk Treptow-Köpenick nicht nur eine neue Bezirksverordnetenversammlung (BVV) und Stadträte gewählt, sondern auch eine neue Seniorenvertretung stand zur Debatte. Das Gesetz zur Stärkung der Mitwirkungsrechte der Seniorinnen und Senioren am gesellschaftlichen Leben im Land Berlin (Berliner Seniorenmitwirkungsgesetz), im Mai 2011 novelliert, hat dafür die Weichen gestellt. Zwei Monate vor den Wahlen zur BVV hatte das Bezirksamt unter Einbindung der Seniorenvertretung, Seniorenheime und Seniorenwohnhäuser sowie der Seniorenfreizeitstätten öffentlich dazu aufgerufen, Berufungsvorschläge zu machen. Acht Wochen nach den Wahlen zur BVV sollte dann das Bezirksamt an mindestens drei, höchstens fünf aufeinander folgenden öffentlichen Versammlungen an unterschiedlichen Orten einladen. Das erfolgte in der Zeit vom 7. bis 9. November 2011. In unserem Bezirk fanden sie in den Kiezklubs in Wendenschloß (Haus der Begegnung), Rahnsdorf, Bohnsdorf, Oberschöneweide (KES ) und Johannisthal (Rathaus Johannisthal) statt. Dort wurde eine Vorschlagsliste mit den Namen aller Kandidaten vorgelegt. Diese stellten sich den Wählern auf diesen Versammlungen vor. Wahlberechtigt waren alle Seniorinnen und Senioren, die im Bezirk wohnen (Hauptwohnsitz) und das 60. Lebensjahr vollendet haben. Es galt, in geheimer Wahl von den 30 Kandidaten bis zu 17 anzukreuzen. Im Bezirk gibt es 71 029 Wahlberechtigte. Davon haben 785 von ihrem

Bürgermeisters Traumreise Aus dem Rollstuhl und mit weißem Stock hat unser neuer (und jüngster) Bürgermeister Oliver Igel die Perspektiven erkundet, die sich Behinderten in unserer Stadt oft zu Hürden auftürmen. Sachverständige nahm er dazu mit und er versprach, da etwas zu verbessern. Da unser wissensdurstiger Bürgermeister gern auf Erkundungsfahrten geht, laden wir ihn mal zu einer Traumreise ein! Augen zu und los gehts. Schon stehen wir in der grünen Au (Grünau) an der Fähre. Die bringt uns aber nicht nach Wendenschloß, sondern macht eine Extratour zum Anlegesteg nahe Schmetterlingshorst. Mit zehn anderen Stegen wartet er auf Renovierung, jetzt ist er vielleicht vorgezogen – im Traum, versteht sich. Noch ein paar Schritte in Rich-

Wahlrecht gebrauch gemacht. Das sind 1,11%. Damit liegt Treptow-Köpenick auf dem zweiten Platz in Berlin hinter Lichtenberg mit 1,14%. Die Wahl war vom Amt gut organisiert worden und verlief reibungslos. Die Stimmen wurden im Kiezklub Rathaus Johannisthal ausgezählt und am späten Abend die Ergebnisse bekannt gegeben. Am 2. Dezember 2011 wurden dann im Kiezklub KES den 17 Kandidaten, die die meisten Stimmen erhielten, von der Stellvertretenden Bürgermeisterin und Stadträtin für Arbeit, Soziales und Gesundheit, Frau Ines Feierabend, die Berufungsurkunden feierlich überreicht. In der neuen Seniorenvertretung werden 14 Frauen und 3 Männer wirken. Aus ihrer Mitte wählten sie den Vorstand. Zur neuen Vorsitzenden wurde Frau Dr. Johanna Hambach gewählt. Unterstützt wird sie von dem Stellvertreter Herrn Nikolaus Basedow, der Schriftführerin Frau Dr. Bettina Linzer und der für Finanzangelegenheiten Zuständigen Frau Eva Eisentraut. Selbstverständlich kann niemand mit der Wahlbeteiligung zufrieden sein. Sicher wäre eine Briefwahl erfolgreicher gewesen, da viele Wahlberechtigte nicht mehr in der Lage sind, die Wahlorte selbst aufzusuchen. Andererseits müssen wir leider feststellen, dass vielen Älteren im Bezirk nicht bekannt ist, dass es eine Seniorenvertretung gibt. Es gilt also, in dieser Wahlperiode so zu arbeiten und darüber zu berichten, dass sich das ändert. Dr. Bettina Linzer tung Marienlust (für immer abgebrannt?), dann beginnen wir die Bergtour auf vielen renovierten Stufen auf die Müggelberge, die höchsten in Berlin. Verschnaufpause ist jetzt nötig und so treten wir in den gläsernen Palmenhain der wunderschönen Gaststätte. Dort reißt gerade Hauptmann Hilpert seine Possen, alles lacht. Wäre richtiger Sommer, würden wir natürlich in unserer Traumreise draußen auf dem Plateau sitzen und unseren Blick weit über die Dahme und hin bis zur Innenstadt schweifen lassen. Und da brutzelt doch was? Bratwürstchen werden auf der anderen Seite gegrillt, ein Wildschwein dreht sich am Spieß. Frisch gestärkt beginnt nun die zweite Fitness-Tour. Hinauf zum Müggelturm, sein Weiß strahlt wie eh und je, alle Fenster sind ganz. Oben angekommen liegt uns ganz Köpenick zu Füßen! Aufwachen – das alles will verwirklicht sein, Herr Bürgermeister. Denn wo liegt Köpenick? Wo Berlin am grünsten ist. Gisela Tews

Auf ein Wort

Ruhig schlafen? Ob Eberhard Diepgen, Berlins ehemaliger Regierender Bürgermeister, auch ohne (vermutlich) täglichen Fluglärm ruhig schlafen kann, weil er und noch einige andere Spitzenpolitiker die Entscheidung für Schönefeld als künftigem Großflughafen trafen, wohl wissend, daß die Gutachter diesen Standort wegen seiner Nähe zu vielen dicht besiedelten Gebieten als ungeeignet ansahen, weiß man nicht. Man weiß aber, daß 100 000 Bürger (oder mehr) für regionalen Wirtschaftsaufschwung und 60 000 (oder weniger) neue Arbeitsplätze eine erhebliche Einschränkung ihres Lebensniveaus und Eigentumsverluste in Kauf nehmen müssen, ohne daß sie vorher gefragt wurden. Spätere Proteste und Gerichtsprozesse haben ihnen so gut wie nichts gebracht, weil die Richter wirtschaftliche Vorteile höher bewerteten als die Nachteile der betroffenen Menschen. Allerdings waren und sind die Betroffenen nicht immer einig. Peinlich mutet schon an, wenn Proteste gegen neue Flugrouten von dem Bestreben getragen sind, das Überfliegen des eigenen Territoriums zu Lasten anderer zu verhindern. Ebenso peinlich sind immer wiederkehrende Äußerungen von (überwiegend) nicht Betroffenen, die die Gegner des Großlughafens als wirtschaftsfeindlich oder gar asozial abstempeln. Ich kenne solche Leute nicht, auch keine Gegner eines Großflughafens – nur soll der eben nicht in Schönefeld angesiedelt sein. Realisten wissen, daß am falschen Standort nicht mehr zu rütteln ist. Was aber notfalls durch Proteste und Prozesse erreicht werden muß ist, daß die Betroffenen jede nur mögliche Erleichterung und Entschädigung erhalten – durch großzügigen Lärmschutz, großzügigen Ausgleich der Vermögensverluste (Unverkäuflichkeit oder hoher Wertverlust der Grundstücke) und großzügige Gesundheitsvorsorge. Und zu erreichen muß auch sein, daß die Flugrouten möglichst wenig bewohntes Gebiet und unersetzbare Natur wie den Müggelsee belasten. Das gilt auch für ein Nachtflugverbot von 22 bis 6 Uhr und den Verzicht auf ein Drehkreuz. Das Umweltbundesamt unterstützt ja im Wesentlichen diese Anliegen. Wenn es nicht gelingen sollte, den Betroffenen das Gefühl zu geben, daß alles getan wird, ihre unverschuldeten Nachteile auszugleichen, wird auf dem BER kein Segen ruhen und der Name „Willy Brandt“ nicht wirklich den Airport schmücken. Hans Joachim Koppe


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KÖPENICKER SENIORENZEITUNG 1-2012

STERNE des Bezirks In dieser Rubrik stellen sich Ehrenamtliche mit ihren Tätigkeiten, ihren Motivationen, ihren Freuden, Wünschen und Sorgen vor. Wenn auch Sie sich für ein Ehrenamt im Bezirk interessieren, STERNENFISCHER, das Freiwilligenzentrum Treptow-Köpenick, berät Sie gern: Müggelheimer Straße 13, 12 555 Berlin, Telefon (030) 24 35 85 76, www.sternenfischer.org

AG Queer Treptow-Köpenick Seit mehr als vier Jahren treffen sich die Mitglieder der durch den Bezirk initiierten Arbeitsgruppe Queer in Treptow-Köpenick regelmäßig, um neue Ideen zur Förderung der Toleranz gegenüber homo-, bi-, trans-, intersexuellen - kurz queeren - Lebensweisen zu entwickeln. Viele Visionen setzen wir gemeinsam um, wie zum Beispiel die Präsenz, Aufklärung und Beratung über die verschiedensten sexuellen Orientierungen auf Festen wie dem Christopher Street Day, durch öffentliche Ausstellungen, Aktionen und Infostände. Unsere letzte Aktion war ein Trauer-/ Gedenkmarsch zum Welt-Aids-Tag. Gemeinsam sind wir mit unserer bunten Regenbogenflagge unterwegs, welche die queere Vielfalt symbolisiert, und machen so auf uns aufmerksam. Alle Events und Treffen der AG Queer sind öffentlich, das heißt, dass alle Interessierten – egal welcher sexuellen Orientierung, auch

Ängste entstehen, ab. Uns ist es wichtig, mit der AG Queer einen Ort der Akzeptanz und Normalität zu bieten. Hier treffen sich Menschen, bei denen man so sein kann, wie man ist und zu sich selbst stehen darf. Da dies für junge Menschen oftmals besonders schwer ist, haben wir 2010 eine Queere Jugendgruppe initiiert. Wir wünschen uns, auf diese Weise unseren Wirkungsrahmen zu erweitern und mehr Menschen da zu Internationaler Tag gegen Homophobie 2011 – Aktionstag zu motivieren, frei und ohne der AG Queer im u. vor dem Rathaus Treptow – Kehraus Scham über die eigene Legegen Intoleranz, Diskriminierung und Gewalt bensweise zu sprechen und Foto: C.-B. Masthoff sich gegen Diskriminierung und homophobe Gewalt einHeterosexuelle – herzlich eingeladen sind, zusetzen. Unser Ziel ist eine Gesellschaft, dabei zu sein und mitzumachen. Durch in der verschiedenartige sexuelle LebensBegegnung und gemeinsames aktives formen als normal und nicht als anders Handeln fördern wir Offenheit gegenüber wahrgenommen werden. Dafür setzen dem anscheinenden Anderssein und bau- wir uns aus Überzeugung und mit viel en Barrieren, die durch Vorurteile und Spaß ein!

Ursula Glatzel (80) Vor 10 Jahren bin ich auf Empfehlung eines Freundes der neuen Bürgerplattform „Menschen verändern ihren Kiez – Organizing Schöneweide“ beigetreten. Die Idee ist, dass Menschen ihren Stadtteil auf der Basis einer kirchen-, partei- und ideologieunabhängigen Selbstorganisation verändern, ohne finanzielle Förderung vom Staat zu erhalten. Seitdem haben sich siebzehn Gruppen engagierter Bürger, Einrichtungen und Organisationen in Schöneweide zusammengeschlossen, um sich gemeinsam nach dem Ansatz des Community Organizing (engl. für Gemeinwesenarbeit) für lebens- und arbeitsfreundliche, demokratische Bedingungen in Schöneweide einzusetzen. Finanzielle Unterstützung erhält Organizing Schöneweide dabei von Wirtschaftsunternehmen, deren Zusammenarbeit gegenüber politischen Entscheidungsträgern ein wichtiges Ziel der Plattform ist. Die Freien Geister, denen ich angehöre, bilden die Gruppe der engagierten Privatbürger. Gemeinsam erarbeiten wir mit wachsamen Augen konkrete relevante Zukunftsvorstel-

Ursula Glatzel aus Oberschöneweide, Ehrenamtliche bei den Freien Geistern, Bürgerplattform Organizing Schöneweide

lungen, wie z. B. die Verkehrsentlastung von Schöneweide, die Schaffung neuer Arbeitsplätze und treten mittels Aktionen und Gesprächen an die Entscheidungs-

träger der Politik und Verwaltung heran. Ich bin stolz darauf, dass wir gemeinsam wichtige Prozesse in Bewegung setzen können, so hat Organizing Schöneweide beispielsweise im Jahr 2004 erreicht, dass der Ausbau des HTW-Campus in Wilhelminenhof beschlossen wurde. Weitere Erfolge waren der Stopp des Ausbaus der Nalepastraße, Lärmschutzmaßnahmen an der geplanten Südostverbindung sowie die Wiedererrichtung des Kaiserstegs. Schon in meiner früheren beruflichen Funktion als Fürsorgerin war mir das Wohl meiner Mitmenschen ein besonderes Anliegen. Durch mein Engagement habe ich die Möglichkeit, mich auch jetzt noch tatkräftig für andere einzusetzen und Ideen zu Verbesserung der Lebensqualität für die Bewohner des Kiezes zu entwickeln und umzusetzen. Es bestehen zwei weitere Bürgerplattformen in Berlin, die nach dem Ansatz des Community Organizing arbeiten. Auch Organizing Schöneweide plant die Initiierung einer größeren Bürgerplattform Südost mit weiteren Gruppen aus Treptow-Köpenick und freut sich über aktive Mitstreiter und Interessenten!


Köpenicker

20 J AHRE

Seniorenzeitung

ches sönli r e p Ihr plar Exem

Je oller, je doller Nachtrag vom Jubiläum der „Köpenicker Seniorenzeitung“

An unser 20-, fast 21-jähriges Bestehen, im Kino UNION, Friedrichshagen, gebührend gefeiert, soll noch einmal erinnert werden. Bezirksbürgermeister Oliver Igel, seine Stellvertreterin Ines Feierabend und der Leiter des Sozialamtes, Jens Meißner, gaben uns die Ehre ebenso wie viele Vorsitzende von Sozialkommissionen, Leiterinnen und ehrenamtliche Mitarbeiterinnen von Kiezklubs, weitere Leserinnen und Freunde, darunter auch die Gründerin unserer Zeitung, Helga Walter. Wir danken allen für ihr Erscheinen, für freundliche und anerkennende Worte, für begeisternde Gesangsdarbietungen und der Belegschaft des Kinos für ihre gediegene Arbeit bei der Ausgestaltung der Jubiläumsfeier.

Ein Haus voller Gäste

Hommage und Gratulation 10. November im Kino Union

Schön ist es, dass hier die Stadt zwei Seniorenblättchen hat. „Herbstblatt“ und „Seniorenzeitung“ finden weit herum Verbreitung,

Das Titelblatt – bunt – die Zeitung ziert, die Inhalte lesbar und fundiert, voll Informationen, die – wie ich find für jedermann gut und wertvoll sind:

mit verschiedenen Profilen, doch gleichen angestrebten Zielen, ausgerichtet für‘s ältere Leben Kurzweil und auch Bildung zu geben.

Kiezprobleme, Weitensichten, eine Fülle von Geschichten, – Geschichten, die das Leben schrieb – Warnung vor Verlust und Dieb,

Beide haben fest im Blick hier in Treptow-Köpenick der älteren Bürger Lebens-Belange und was so um sie ist im Gange.

Bildung prall von A bis Z – auch für PC und Internet – Erinnern an gelebtes Leben, Gedichte, die Vergnügen geben;

Beide zu lesen, das tut gut. Ich ziehe vor beiden meinen Hut! – Jedoch in diesen Novembertagen muss ich zu Letzterer etwas sagen:

Darstellungen auf mancher Seite der sozialen Themen Breite mit Interviews zur Politik nicht nur in Treptow-Köpenick;

Nun schon zwei ganz wunderbare Jahrzehnte der Erscheinungsjahre findet Anklang und Verbreitung die „Köpenicker Seniorenzeitung“.

und gar immer ich entdecke auch noch eine Rätselecke und Seiten, wo man sehen kann, wohin man abends gehen kann;

Dazu meine herzliche Gratulation, in Würdigung, dass die Redaktion stets mit schöpferischer Hand sehr informative Inhalte fand.

und unter all dem vielen Andern gibt‘s auch Vorschläge zum Wandern Leserpost, Kaleidoskop: Chapeau für alles! heißt mein Lob.

Und immer konnte sie auch finden Mittel, die da überwinden alle Herstellungs-Schwierigkeiten, wenn sie auftraten zu Zeiten.

Der „Köpenicker Seniorenzeitung“ – Autoren, Produktion und Leitung – wünscht alles Gute Jahr für Jahr sehr herzlich hiermit

Grüße zum Jubiläum Liebe Köpenicker Seniorenzeitung, nun bist Du also 20 Jahre alt und hast vielen Senioren Freude gemacht, Ihnen Wissenswertes und Unterhaltendes vermittelt. Dafür danken wir den ehrenamtlichen Mitgliedern der Redaktion. Alle guten Wünsche zum 20. Geburtstag und noch viele erfolgreiche Jahre zum Wohle der Leser! Es grüßt die Ortsgruppe 91 der Volkssolidarität Rahnsdorf/Hessenwinkel Wilhelmshagen. Maria Michel ✷ Sehr geehrter Herr Koppe, sehr geehrte Mitglieder des Redaktionsteams der Köpenicker Seniorenzeitung, zum 20jährigen Bestehen der Köpenicker Seniorenzeitung gratulieren wir Ihnen ganz herzlich! Seit Beginn unserer Tätigkeit als Freiwilligenzentrum für Treptow-Köpenick sind Sie für uns ein Paradebeispiel ehrenamtlichen Engagements. Mit Ihrer Begeisterung für den Bezirk, gepaart mit journalistischem Know-how schaffen Sie es mit jeder Ausgabe, Ihre Leserschaft zu erfreuen. Danke für Ihren unermüdlichen Einsatz und Ihr ehrenamtliches Engagement! Auch danken wir Ihnen für die befruchtende Kooperation in den letzten Jahren. Sie veröffentlichen unsere STERNE des Monats und helfen uns damit sehr, das freiwillige Engagement in seiner Vielfalt zu bewerben. Danke! Für Ihre Zeitung wünschen wir Ihnen weiterhin ein journalistisches Gespür für die Themen unseres Bezirks und Ihrer Leser/-innen und tatkräftige Unterstützung durch weitere ehrenamtliche Redakteure/innen! Alles Gute! Mit herzlichen Grüßen Wolfgang Grasnick Stefanie Beerbaum Geschäftsführer Projektleiterin STERNENFISCHER Sehr geehrte Damen und Herren sehr geehrter Herr Koppe, ✷ der zwanzigste Geburtstag der Köpenicker Seniorenzeitung ist uns ein angenehmer Anlass, Ihnen für Ihre verdienstvolle Tätigkeit herzlich zu danken. Die ehrenamtliche Arbeit bei der Gestaltung dieser Zeitung mit wertvollen Ratschlägen und Tipps für die ältere Generation, sowie vielen Beiträgen zu aktuellen Problemen der Renten-, Gesundheits- und Pflegepolitik hat bei der Leserschaft stets großen Anklang gefunden. Der soziale Arbeitskreis Treptow-Köpenick wünscht Ihnen weiterhin viel Erfolg für Ihr verdienstvolles Wirken. Eberhard Rehling, Sprecher


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KÖPENICKER SENIORENZEITUNG 1-2012

Gefälschte Medikamente - Horror für Patienten Gefälschte Medikamente können für Patienten lebensgefährlich werden und sie werden zu einer zunehmenden Gefahr. Der dramatische Anstieg der Sicherstellungs- und Ermittlungsmengen in den vergangenen Jahren verdeutlicht, dass kriminelle Gruppierungen des Medikamentenschmuggels und der Medikamentenfälschung ein neues

lukratives Betätigungsfeld gefunden haben, so teilte der Sprecher des Zollkriminalamtes, Herr Wolfgang Schmitz, auf einer Pressekonferenz mit. Der hohe Organisationsgrad der Täter zwingt die Ermittlungsbehörden neue Wege bei der Bekämpfung der Arzneimittelkriminalität zu beschreiten.

Entwicklung der Sicherstellungs- und Ermittlungsmengen gesamt Tabletten - Stück - Ampullen - Stück - davon Anabolika Tabletten - Stück - Ampullen - Stück -

2006

2007

2008

2009

2010

3.336.000

1.574.000

4.798.000

5.059.000 *

10.067.000

65.000

102.000

148.000

222.000

14.500.000

2006

2007

2008

2009

2010

403.000

316.000

865.000

544.000

6.728.000

65.000

102.000

148.000

222.000

4.500.000

(Quelle: W. Schmitz, Sprecher des Zollkriminalamtes/Zollfandung)

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat sich bereits seit ihrer Gründung im Jahr 1942 für sichere und qualitativ hochwertige Arzneimittel eingesetzt. Die WHO schätzt ein, dass mindestens 50 % der Medikamente, die über das Internet vertrieben werden, Fälschungen sind. In Deutschland ist der Versandhandel mit apothekenpflichtigen Arzneimitteln seit 2004 erlaubt. Der Deutschen Apothekerverband (ABDA) und der Bundesverband Deutscher Versandapotheken (BVDVA) stellen eine Liste mit geprüften Versandapotheken bereit. In der regulären Lieferkette – Hersteller, Apotheker, Arzt – beträgt der Anteil gefälschter Arzneimittel nach WHO-Angaben in Deutschland rund 1 Prozent. Aufgedeckt wurden in Deutschland 2009 = 6.611 und 2010 = 9.142 Fälle. Die Polizei hat in Deutschland 2011 bisher wegen Verstößen gegen das Arzneimittelgesetz 2.682 Ermittlungsverfahren geführt. Insgesamt wurden in Deutschland 2009 5 Mio. Tabletten und 200.000 Ampullen und 2010 = 10 Mio Tabletten und 15 Mio. Ampullen beschlagnahmt (Quelle Zoll) . Der Anteil gefälschter Arzneimittel in Europa wird auf 10 Prozent geschätzt. Weltweit wurden 2009 = 11,1 Mio. Tabletten, davon 5 Mio Viagra und 2010 = 8,4, Mio. Tabletten, davon 5 Mio Viagra beschlagnahmt. Viagra sind offensichtlich vor allem von Fälschungen betroffen. Senioren seid

wachsam! Es werden aber nicht nur Medikamente gegen Erektionsstörungen in den Industrieländern gefälscht, sondern auch Hormonpräparate, Antibiotika und Krebsmedikamente. Der Anteil gefälschter Arzneimittel in Europa wird mit 10 % beziffert. Die Anzahl beschlagnahmter Arzneimittel durch den europäischen Zoll betrug 2007 = 4 Mio., 2008 = 8,9 Mio und 2009 = 11,5, Mio. Auf der Pressekonferenz war nicht zu hören, was denn die Bundesregierung oder die Verantwortlichen der EU in Brüssel gegen die Fälschung von Medikamenten in Europa und der Welt tun. Dr. Kurt Kutzschbauch (Quellen: 2) Evolution Health; 3) +4): Pfizer 2010 + 2011)

Abwendung Hoffend ruft man ins Tal dreimal. Kommt real kein Echo, ruft man nicht nochmal. Wolfgang Prietsch

Augenprobleme Es fällt mir auf, dass so Viele in meiner Umgebung Augenoperationen hinter sich bringen. Durch Zufall fiel mir ein Buch in die Hände und Freunde berichteten begeistert: Das musst Du lesen! Ich tat es und war erstaunt, dass mich ein Buch mit medizinischem Inhalt unterhält, zum Lachen bringt und zum Staunen. Der Titel: „Eselsweisheit“. Der Untertitel: Der Schlüssel zum Durchblick oder wie Sie Ihre Brille loswerden von M. Norbekov, Russland. Es erwarten Sie 344 Seiten. Und der Esel, ja der sind wir. Wir, die wir den inneren Schweinehund und die Bequemlichkeit, die Pillen und die Brillen so lieben und erwarten, dass die Medizin alles richten kann. Selbst ist der Mann oder die Frau gilt nicht mehr, wenn wir älter werden. Der Autor geht nicht zimperlich mit dem Leser um, ja er ist ausgesprochen rau.. Aber anders scheinen wir aus unserer Passivität nicht zu erwachen. Als Psychologe, Doktor der Pädagogik und Medizinphilosophie hat er ein Zentrum für Augenregeneration gegründet mit riesigem Erfolg. 67 Seiten sind gymnastischen Übungen gewidmet. Und das Erstaunliche ist, sie betreffen den ganzen Körper. Also haben unsere Augen auch etwas mit unserer gesamten Körpersituation zu tun. Brigitte Kuhn

Der MHD-Irrtum Es liest sich wie die Einkaufsliste eines Sternekochs: Erdbeer-Buttermilch, Kräuterlandrahm, drei Flaschen teurer Weißwein, Schinkenkrakauer, Frischkäse und Espresso. Das alles noch originalverpackt aber erbeutete ein Mülltaucher - in einer Nacht in Müllcontainern von Supermärkten. Der Grund: Das Mindesthaltbarkeitsdatum war erreicht. Deshalb aber waren alle Produkte noch einwandfrei genießbar. Auch in Haushalten landen solche Produkte im Müll, weil leider auch hier der Begriff MHD falsch interpretiert wird. 20 Millionen Tonnen essbare Lebensmittel landen in Deutschland jährlich im Abfall. Die meisten Verbraucher können nicht unterscheiden zwischen Mindesthaltbarkeitsdatum und Verbrauchsdatum. Letzteres ist angegeben bei schnell verderblichen Waren wie Hackfleisch, frischem Geflügel oder Fisch. Das muss unbedingt eingehalten werden. Der MHD jedoch ist eine Art Gütesiegel der Hersteller. Man könnte es auch mit dem Wunsch interpretieren, dass alles schnell weggeht, um Platz für neue Ware zu schaffen. Solche Arten von Geschäftssinn sind wir ja gewohnt - aber nur als ganz persönliche Vermutung! git


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Sozialreport 50 + 2011 Zufrieden mit der privaten Gegenwart, aber Befürchtungen für die Zukunft Die Hälfte der über 50-Jährigen in Ostdeutschland ist mit ihrem Leben zufrieden. Das gilt vor allem für die privaten Lebensbereiche wie Wohnen, Partnerschaft und Freizeit. Unzufrieden sind die ostdeutschen Älteren dagegen in den Bereichen Einkommen, Demokratie, Wirtschaft und soziale Gerechtigkeit. Das sind die Hauptaussagen des „Sozialreport 50+ 2011“. Die Studie zu den Auffassungen und Positionen der 50-bis 65-Jährigen in den neuen Bundesländern zu ihrer sozialen Lage wurde im Auftrag des Verbandes vom Sozialwissenschaftlichen Forschungszentrum Berlin-Brandenburg e.V. (SFZ) erarbeitet. Dabei wurden zum Vergleich mit der Situation in den sogenannten alten Bundesländern auch Bürger in Nordrhein-Westfalen (NRW) befragt. Der „Sozialreport 50+ 2011“ beruht auf den seit 1990 durchgeführten jährlichen Untersuchungen des SFZ zum Leben in den neuen Bundesländern. Insgesamt wurden mehr als 2.200 Bürger ab 18 Jahren dafür befragt. Zum elften Mal widmet sich die Studie den Älteren. Die 50- bis 65-Jährigen in Ost und West seien „die erste Generation, in welcher der umfassendste, beabsichtigte und beschlossene Sozialum- bzw. -abbau der Nachkriegsgeschichte in Deutschland voll wirksam wird“, stellte Verbandspräsident Prof. Gunnar Winkler fest. Er verwies dabei auf die Rentenreformen, die Rente mit 67 sowie die Arbeitsmarktreform mit der Hartz-Gesetzgebung. Diese Entwicklung trage dazu bei, dass die „Generation 50+“ mit gedämpften Erwartungen in die Zukunft schaut. Ihre Befürchtungen und Ängste seien stärker als die Hoffnungen. „Während die Befürchtungen der 50- bis 65Jährigen in den neuen Ländern überdurchschnittlich hoch sind, liegen sie im Westen (NRW) deutlich niedriger. Es ist offensichtlich,

dass im Osten sowohl aufgrund der nach wie vor fast doppelt so hohen Arbeitslosigkeit ebenso wie einer zum Teil jahrelangen Arbeitslosigkeit vieler Bürger dieser Altersgruppe - inkl. damit verbundener geringerer Verdienste - die zukünftigen Entwicklungen eher pessimistisch gesehen werden.“ Die soziale Entwicklung hat seit 1990 Fortschritte gebracht . Sie zeige aber auch weiter vorhandene Defizite bei der Angleichung der Lebensverhältnisse in Ost und West. „Extremer Ausdruck dessen ist, daß in der genannten Altersgruppe 13 Prozent aus NRW und neun Prozent aus den neuen Bundesländern die Mauer wiederhaben wollen. In beiden Fällen geht es nicht – von Ausnahmen abgesehen - um politisch restaurative Forderungen, sondern um die Herstellung von Arbeits- und Lebensbedingungen, welche eine eigenständige Lebensführung, sozial abgesichert, ermöglichen. Die Volkssolidarität will die Studie auswerten und prüfen, was sich daraus für ihre Arbeit ergibt, kündigte Verbandsgeschäftsführer Horst Riethausen in Berlin an. Der Verband wolle entsprechende Angebote im Freizeitbereich ebenso entwickeln wie bei den sozialen Dienstleistungen und der sozialpolitischen Interessenvertretung. „Die Volkssolidarität spürt die Folgen der sozialen Entwicklungen, zum Beispiel der sinkenden Einkommen. Wir werden uns als Sozial- und Wohlfahrtsverband weiter in die sozialpolitischen Debatten einbringen und für soziale Interessen einsetzen, auch mit Verbündeten.“ (Sie finden den „Sozialreport 50+ 2011“ online, Kurzbzw. Langfassung, unter: http://www.volkssolidaritaet.de/cms/sozialreport_50plus_2011.html)

Dr. Kurt Kutzschbauch

Rechtzeitig vorsorgen Mit einer Patientenverfügung legen Sie fest, welche medizinische Behandlung sie haben oder nicht mehr haben möchten für den Fall, daß Sie sich selbst nicht mehr dazu äußern können. Vielleicht haben Sie das ja schon lange festgelegt und fragen sich nun, ob Sie diese Verfügung erneut unterschreiben müssen. Sie müssen nicht, aber empfehlenswert ist, sie nochmals zu durchdenken. Vor Jahren haben viele vorgeschriebene Formulare benutzt, bei denen man nur Gewünschtes ankreuzen mußte. Das ist für den Arzt oft nicht verständlich und bindend. Am besten, Sie beraten sich dazu noch einmal mit dem Arzt Ihres Vertrauens oder Sie nehmen einen Notar in Anspruch, der die richtige Formulierung festzulegen hilft.

Vollmacht – für wen? Ergänzt werden sollte die Patientenverfügung durch eine Vorsorgevollmacht. Kein Gesetz regelt nämlich, daß Ehegatten oder Kinder berechtigt sind, wichtige Dinge – wie Mietvertragskündigung, Abschluß eines Pflegevertrages u.a. für Sie zu regeln. Ehe Sie einen amtlich bestellten Betreuer bekommen, können Sie hier auch eine nahestehende Vertrauensperson einsetzen. In einer Betreuungsvollmacht können Sie darüber hinaus festlegen, wer im Fall Ihres eigenen Unvermögens Ihr Betreuer sein soll und wer nicht, Ihre Wünsche sind für das Gericht in der Regel verbindlich. Wichtig ist, daß die Dokumente im Ernstfall auch gefunden werden. Sie können sie dem Bevollmächtigten übergeben oder gegen eine Gebühr von ca. 15,00 bis 20,00 € auch bei der Bundesnotarkammer registrieren lassen. Näheres zum zentralen Vorsorgeregister unter www.vorsorgeregister.de.

Notarkosten

Ohne Worte...

Foto: privat

Die Beurkundung von Patientenverfügung und Betreuungsverfügung kostet zusammen 35 Euro, einzeln aber je 35 Euro. Bei der Vorsorgevollmacht richtet sich der Preis nach der Höhe des Vermögens, bei einem Vermögen von etwa 50.000 Euro etwa 90,00 Euro. ND / git


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Von Rosamunde Pilcher bis Alfred Hitchcock Der Anfang ist gemacht. Die in der Wohnungsbaugenossenschaft Wendenschloß eingerichtete Bücherbörse erfreut sich

bei den Genossenschaftsmitgliedern wachsender Beliebtheit. Donnerstagvormittag. Wie jede Woche steht Frau Michaelis vor unserem großen Bücherregal und durchforstet inzwischen schon mit geschultem Blick die Regalreihen nach geeignetem Lesematerial. Und wie jede Woche, wird sie auch an diesem Donnerstag wieder fündig. Wie Frau Michaelis nutzen inzwischen viele Mieter die Möglichkeit, sich kostenlos mit frischem Lesestoff zu versehen. Der Aufruf an die WBG-Mitglieder, ihren Bücherschrank zu durchforsten, fiel auf sehr fruchtbaren Boden. Es zeigte sich sehr schnell, dass viele Bücherfreunde bereit waren, gelesene Bücher zur Verfügung zu stellen und gegen neue interessante Lektüre einzutauschen. Schon nach kurzer Zeit platzte der verfügbare Raum für die Bücherbörse aus allen Nähten. Neben der Möglichkeit, täglich vor den einzelnen Kursen, Bücher zu tauschen, kommen Interessierte gezielt jeden Montag in der Zeit

ACHTUNG!!!

von 17-19 Uhr direkt zur Bücherbörse, zu einem Lesenachmittag, schmökern selbst in der Bibliothek und können stressfrei bei einer Tasse Kaffee zum Lesen Platz nehmen. Ehrenamtliche Mitglieder der Genossenschaft stehen zur Beratung und zur Einordnung der Bücher bereit. Neben den bereits bestehenden diversen Veranstaltungen in der WBG Wendenschloß ist diese Einrichtung eine weitere wirkungsvolle Maßnahme, soziale Kontakte in unserer Genossenschaft zu fördern. WBG „Wendenschloß“ eG

Hauptmann von Köpenick Bühne im historischen Ratssaal zu Köpenick

Der Hauptmann kommt und schaut in jede Ecke!!!

„Das Schlitzohr von Cöpenick“

„Himmelkreuzfeldgardemaß“...

Schuster, Hauptmann, Vagabund von Felix Huby und Hans Münch

info@juergen-hilbrecht.de

...da wird doch der Hund inne Pfanne verrückt.

Wat hab ich ma immer de Plauze geärgert, det der Hauptmann vonne Budiker so wenig geachtet wird. Keen Schnaps, keen Bier, noch nich mal n´ Plätzchen is nach ihn benannt. Da sieht det inne große weite Welt, wie Weimar und Bitterfeld janz anders aus. Aber nu, so pfeifen et die Waschfrauen am Trog, soll det Wunder passieren. Eine Restauration… ne, nich die Gardestube inne Rosenstraße, nee, eine neue Bier- und Speiseausschenkeinrichtung soll im Januar die Sonne grüßen. Am Eingangstor zu Köpenick soll es passieren. Da sollen sich Hauptmann und Sonne jeden Tag bei einem kühlen Hauptmann´s Bier oder Hauptmann´ Schnaps und bei einem zünftigen Tilsiter Teller ins Antlitz kieken. „Zum Hauptmann von Köpenick“ soll dieses Etablissement heißen und et soll sich allet um diese edle Person drehen, die unsere kleene Stadt so berühmt gemacht hat. Na, wie ick ma kenne, werde ick dort wohl öfter een schmettern, mal een Lied und mal een Schnaps. Vielleicht sehen wir uns mal da ... ... beim Lied oder beim Schnaps?

Vorstellungen Datum Montag 13.Feb. Freitag 20.April Dien.

16.Okt.

Donn. Sonn.

15. Nov. 9.Dez.

2013 Mitt.

13.Feb

Donn.

21.März

Mitt.

16:Okt.

Sam. Sonn.

16. Nov. 8. Dez.

Uhrzeit 15:00 - 16:30 15:00 - 16:30 19:30 - 21:00 15:00 - 15:30 19:30 - 21:00 15:00 - 15:30 15:00 - 16:30 2013 15:00 - 16:30 19:30 - 21:00 15:00 - 16:30 19:30 - 20:50 15:00 - 16:30 19:30 - 21:00 15:00 - 16:30 15:00 - 16:30

Sein Geburtstag Tag des Überfalls Sondervorstellung 2013 Sein Geburtstag

Tag des Überfalls Sondervorstellung


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Die Volkssolidarität in Treptow-Köpenick Bezirksgeschäftsstelle Treptow Glanzstraße 2, 12437 Berlin Telefon 53 28 444

Geschäftsstelle Köpenick Charlottenstraße 17c, 12557 Berlin Telefon 65 47 55 22 • Mitgliederbetreuung • Kultur und Reisen

Nachbarschaftsclub Charlotte Charlottenstraße 17c, 12557 Berlin Telefon 65 47 55 22

Nachbarschaftstreff Kietzer Feld Am Wiesengraben 13, 12557 Berlin Telefon 65 47 55 22

Nachbarschaftstreff Myliusgarten Myliusgarten 30, 12587 Berlin Telefon 64 09 43 70

Sozialstation Treptow Schnellerstraße 109, 12439 Berlin Telefon 63 22 34 60

Sozialstation Köpenick Müggelheimer Straße 17c, 12555 Berlin Telefon 61 67 420 • Häusliche Krankenpflege, Haushaltshilfe • Beratung zur Pflegeversicherung


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Auf uns hat ja niemand gehört! Beim Blättern in alten Texten stieß ich auf einen Artikel, den wir Anfang 2002 in unserer Seniorenzeitung veröffentlichten. Er erschien mir recht aktuell, so dass wir ihn – etwas gekürzt – unseren Lesern noch einmal zum Lesen geben möchten:

Schwerer Abschied Da rollt sie dahin, die uns allen so teuer war, hinaus aus der deutschen Geschichte. 54 Jahre durften sich die Schwestern und Brüder da drüben unter ihr sonnen. Für uns strahlte sie nur 10 Jahre. Mit Hype – Riesenpropagandarummel – soll der Nachfolger dem Volk schmackhaft gemacht werden. Es wurde ja nie gefragt, ob sie ihn haben wollten. Ein bekannter deutscher Politiker nannte diesen Nachfolger einst „eine kränkelnde Frühgeburt“. - Und so denken viele trotz Mediengetöse. Dass sie ihn trotzdem schnell in ihre Portemonnaies haben wollen, ist weniger ein Liebesakt als vielmehr die Notwendigkeit, auch im nächsten Brot, Bier und Fahrkarten einkaufen zu müssen … Ein Trost soll sein, dass Touristen nun nicht mehr Geld umtauschen müssen. Dieser kleinen Mühe hätte ich mich gerne weiter unter-

zogen bei den Reisen durch unseren schönen Kontinent, der jetzt mit dem scheußlichen Namen „Euroland“ bedacht wird. … Sagen die US-Amerikaner etwa zu ihrem Land „Dollarland“. … „Geld ist geprägte Freiheit“, soll einmal ein kluger Mensch gesagt haben. Wir haben das gespürt in den 10 Jahren unter D-MarkWährung. … Aber, wie heißt es so schön im Schlager? Wunder gibt es immer wieder. Und ein Wunder benötigen wir auch, was den Euro zu einer begehrten Währung macht, nämlich die HARMONISIERUNG und GEMEINSAME ORGANISATION der Finanz- und Steuerpolitik, der Wirtschafts- und Sozialpolitik und von vielen anderen mehr zwischen den europäischen Ländern. Wenn so etwas zustande gebracht würde gemeinsam z.B. mit den über den Euro jubelnden Italienern – nun sind sie ihre Lira los – könnten wir uns eines Tages über die neue Währung freuen. Hoffen wir also das Beste, liebe Leser, und schließen mit dem deutschen Sprichwort: Wer den Cent nicht ehrt, ist des Euro nicht wert. Maria Loß

Von der Sucht, weißes Papier mit Texten zu füllen Vor dir liegt ein Blatt leeres Papier. Wie kommt`s, was ist der Grund? Wieso ergreift dich die Gier, Es zu füllen mit Texten flüssig und rund? Du nimmst dir Silben, Sätze, Worte, Mengst sie mit Liebe wie einen guten Schmaus, Würzt ihn mit Witzen und Ideen guter Sorte. Am Schluss siehst du, kommt was Vernünftiges raus. Nun spricht es zu uns, das beschriebene Blatt, Überbringt eine Botschaft, macht Spaß und Freude. Ist nicht mehr farblos – erfüllt von Sprache anstatt. Die kannst du genießen auch morgen – nicht nur heute. So ist allen gedient am Ende Sowohl dem Leser als auch dem Autor. Und so sehr ich das Blättchen hin und her wende, Dem bringt`s das größte Glück, so kommt`s mir vor.

Maria Loß

Guter Tag Hab‘ heut in Ruhe die Perspektive durchdacht und einen neuen Plan gemacht. Klar nun Weg und Ziel. Was ich dies Jahr erreichen will , ist keine leere Fiktion, ist machbar und möglich . Schon ordnet sich alles . Gut und sinnvoll das Heut . Bin für das Morgen bereit. Wolfgang Prietsch

Nein, das halte ich nicht aus … Warum bringen sie die vielen Sachen, die mich interessieren, immer später und später. Zugegeben, ab und zu kommt ein schöner Naturfilm, eine Wissenschaftssendung oder ein guter Reisebericht zur besten Sendezeit. Aber viele der guten Programme sind im Laufe der Jahre zeitlich immer weiter nach hinten gerückt. Auch andere Fernsehzuschauer haben sich schon darüber geärgert und beschwert. Auch in den Medien wurde es schon kritisiert. Niemand solle behaupten, es gäbe in unserem Fernsehen nur Schrott. Aber Sendungen, die die Fernsehgemeinde wirklich bereichern, finden vor 22.30 kaum statt. Da gibt es bei den Programmgestaltern keine Gnade. Die Quote geht vor! Zur besten Sendezeit auf benachbarten Kanälen gleich drei Krimis oder Liebesfilme – nicht jedermanns Geschmack. Wobei ich natürlich Miss Marple oder dem Münsterkrimi mit Prahl- Liefers Ausnahmestellung gebe. Die bringen sie, wann sie wollen. Da gucken außer mir noch einige Millionen. Die „Volksmusik“, die eigentlich gar keine ist, da sie vorwiegend aus Schlagern besteht, und die „Comedians“, die nicht jeden ansprechen sondern eher Sehnsucht nach Loriot hervorrufen, bekommen eben die besten Sendezeiten. Es grenzt an seelische Grausamkeit, wenn Sendungen wie das TTT-Magazin 0.15, eine Verfilmung von Lady Chatterley 0.55, eine SatireShow 23.30, Hauptsache Kultur 22.45, Aspekte 23.00 oder gar 23.45, seriöse Literatursendungen 23.00, der Maler Otto Dix 23.20, Abenteuer Wissenschaft 23.00 gesendet werden. Es ist ärgerlich, wenn man dann nach vorherigem ProgrammZappen heftig gähnt. Unser Fernsehen kann durchaus als Bildungsfernsehen dienen. Der Nutzer muss nur den richtigen Kanal kennen. Welche Taste er zu drücken hat, das lernt er schnell. Aber zu welcher Zeit er drücken kann, das ist das Problem. Maria Loß


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Der Frühling naht Der nächste Sommer kommt bestimmt Auch wenn das Wetter manchmal noch Kapriolen schlägt: Das Leben beginnt wieder zu blühen. Die Lust für Ausflüge, Freizeit und Natur nimmt zu. Wir geben erste Tipps für die kommende Saison: Der Müggelsee gehört immer wieder zu unseren beliebten Nah-Erholungsgebieten. Umso schöner, wenn man einen Ausflug mit einem guten Essen, mit Kaffee und Kuchen und einem romantisch-idyllischen Blick auf den See, auf Boote und Tierwelt krönen kann. Das Hotel & Waldrestaurant Müggelhort direkt am See bietet sich hier zur idealen Ausflugsplanung an. Egal ob man mit dem eigenen Auto bis unmittelbar vor das Gasthaus fährt, eine gesunde und erholsame Rad- oder Fußwanderung durch den Wald oder am See entlang unternimmt, oder jede halbe Stunde die Fähre von Rahnsdorf benutzt. Auch die Ausflugsschiffe der Reederei Kutzker bringen Sie von Köpenick (Lindenstraße und Allendebrücke), von Friedrichshagen oder Erkner, Grünheide oder Woltersdorf direkt an den Anlegesteg des Müggelhorts. Und Restaurantbetreiber Lutz Böhm ist weiterhin bei der BVG und den Behörden bemüht, die Buslinie X69 bis zum Müggelhort verlängern zu lassen.

Und was gibt’s sonst noch Neues? Bekannt und bewährt sind im „Müggelhort“ der Fahrradverleih, moderne Hotelzimmer, sechs vollautomatische Bowlingbahnen, romantische Terrasse mit Grill und Kinderspielplatz, mehrere Einzelräume für Familien-, Betriebs- und Vereinsfeiern von 8 bis Gemütlichkeit und guter Service: Waldrestaurant Müggelhort direkt am See 150 Personen, ein gelegen. Ihr Ziel für einen gelungenen und erlebnisreichen Familienausflug. lichtdurchfluteter Wintergarten, der original heiße Sanddorn als wortet gerne Ihre individuellen Anfragen. Lebenselexir von der Insel Rügen und die fri- Noch mehr Informationen finden Sie in der sche, hausgebackene Kuchenauswahl. In die- nächsten Ausgabe Ihrer Seniorenzeitung: sem Jahr kommen hinzu: Ein neu gestalteter Kontakt: gemütlicher Biergarten mit Grill im Grünen, Waldrestaurant „Müggelhort“ ein eigens aufgeschütteter Sandstrand mit Inhaber Lutz Böhm Liegestühlen direkt am Seeufer, sowie zwei Straße zum Müggelhort 1 moderne Party-Hausboote, aber nicht mit den 12559 Berlin-Köpenick üblichen Holzsitzen, sondern mit exklusivem Telefon: (030) 65 92 59 - 0 Lederbezug. Zahlreiche Gründe, das Waldre- Telefax: (030) 65 92 59 – 59 staurant Müggelhort zu Ihrem Ausflugsziel Web: www.Mueggelhort.de zu machen. Lutz Böhm und seine Mannschaft E-Mail: info@mueggelhort.de heißt Sie herzlich willkommen und beant- Öffnungszeiten: Täglich ab 11 Uhr

Senioren und das liebe Vieh Hundehaltung für die Generation 50 plus Gibt es den „passenden“ Hund für Senioren? Fachleute sagen Nein! Denn es gibt 70jährige Senioren, die mit ihren Hunden mehrmals täglich ausgiebige Spaziergänge unternehmen, und es gibt weitaus jüngere, die streicheln ihren Liebling lieber zu Hause auf dem Sofa, weil ein langes Gassi gehen für beide Seiten eine Belastung ist. Auch die Frage „großer“ oder „kleiner“ Hund kann für Senioren nicht einheitlich beantwortet werden: Kleine Rassen können ein enormes Energiebündel sein und Kraft kosten, wogegen „große“ oder ältere Tiere oft ausgeglichener und ruhiger sind. Auch die eigene körperliche Verfassung ist entscheidend: Wer mit Herz-Kreislaufbeschwerden Bewegung braucht, für den sind ausgedehnte Spaziergänge mit dem Hund ein Segen. Wer aber kürzer treten muss und sich nur eingeschränkt bewegen kann, braucht ein ruhigeres Tier, dem weniger Auslauf genügt. Da wäre wohl ein älterer Hund aus dem Tierheim angesagt. Bei der Anschaffung an die Zukunft denken: Wenn sich Senioren im vorgerückten Alter

noch einen Hund anschaffen möchten, sollten sie sich unter anderen folgende Fragen stellen: Wohne ich Parterre oder im Obergeschoss? Habe ich einen Garten oder in der Nachbarschaft genügend Auslauf zur Verfügung? Kann ich auch

in einigen Jahren meinen Liebling noch ausreichend versorgen? Nehme ich hinsichtlich der Pflege (Friseur, waschen…) einen langhaarigen Wuschelkopf oder einen pflegeleichten Kurzhaarigen? Wer kümmert sich um meinen Liebling, wenn ich eines Tages mal nicht mehr so kann? Habe ich noch Geduld, einen Welpen (oder einen

Kläffer oder Starrkopf) zu erziehen, oder soll ich mich gleich für einen ruhigen Mischling aus dem Tierheim entscheiden? Überhaupt: Muss ich viel Geld für einen Rassehund ausgeben? Mischlinge aus dem Tierheim sind unsagbar lieb und treu und gesundheitlich auch widerstandsfähiger als überzüchtete Rassen. Jedenfalls wünschen wir Ihnen Freude und Ausgeglichenheit mit ihrem Liebling. Als Hunde-Literatur gibt es hunderte Bücher in ihrer Buchhandlung. Wir empfehlen auszugsweise: „Spiel und Spaß mit Hund“ (Beschäftigungsideen für zu Hause und unterwegs“), von Inge Büttner-Vogt, im Kosmos-Verlag 9,95 Euro. „Deutsch – Hund. Hund – Deutsch“ (Vom Hundeliebhaber zum Hundeversteher). Von Martin Rütter. Ein Langenscheidt-Sprachführer – 9,99 Euro. „Ernährungsratgeber für Hunde“ (Fit und gesund. Hunde richtig füttern). Von Martin Buksch. Kosmos-Verlag. 14,95 Euro. Neben den reinen Ratgebern und Sachbüchern gibt es zahlreiche lustige, abenteuerliche oder nachdenkliche Hundegeschichten als Geschenk und Unterhaltung für Erwachsene und Kinder. Fragen Sie in Ihrer Buchhandlung nach. Michael Setz-Kuss


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Mutterwitz vom Alten Fritz Am 24. Januar 1712 wurde er geboren, dieser Friedrich II., der am 31. Mai 1740 als Nachfolger seines herrischen Vaters, „Soldatenkönig“ Friedrich Wilhelm 1., König in Preußen wurde und später auch seine volkstümlichen Beinamen bekam: Friedrich der Große und Der Alte Fritz. Er war Feldherr, Staatsmann, Philosoph, Historiker, Literat, Poet und Musiker, der virtuos Flöte spielte. Nur die deutsche Sprache lag ihm nicht. Meistens äußerte er sich auf Französisch, das in Preußen am Königshof vorherrschte. Auch wurde er zum „Vater des preußischen Staatswesens“, das bis heute in Deutschland und Europa seine Spuren hinterlassen hat. Seine geistreichen Äußerungen und Akten-Randnotizen sind von Toleranz, Sachkenntnis und manchem Mutterwitz geprägt. Einige charakteristische Beispiele, die damals in den Palästen und Hütten so oder ähnlich von Mund zu Mund gingen, sollen das hier illustrieren. 1740, Friedrich war gerade König geworden, wurde ihm gemeldet, daß von den katholischen Schulen „große Gefahr“ ausgehe, weil von da aus Protestanten „verleitet werden“, zum Katholizismus überzutreten. Die Behörde fragte: „Was geruhen Seine Majestät zu

Im Dschungel Der kleine Park war ursprünglich eine Brache im Häusermeer. Wahrscheinlich hatten auch hier früher Häuser gestanden. Waren sie im Krieg zerstört oder wegen des Mauerbaus abgerissen worden? Die Fläche blieb über Jahrzehnte von Menschenhand unbeeinflusst sich selbst überlassen. Trampelpfade führten damals durchs Dickicht. Dann war plötzlich Geld für eine grünplanerische Maßnahme da. Der Wildwuchs wurde gerodet, Mutterboden als Lebensgrundlage für eine Rasenfläche angefahren. Einige schon ziemlich stattliche Bäume fanden ihren Platz im Rasen. Leider hatte planerische Willkür die Parkbänke weitab von den Bäumen platziert, so dass man im Sommer schonungslos der prallen Sonne ausgesetzt war, wenn man ausruhen wollte. Meist saßen dort Herrchen und Frauchen, die ihre auf der Wiese tobenden Hunde beaufsichtigten. So wie ich benutzten viele Menschen den Weg durch den Park als Abkürzung. Während der warmen Jahreszeit schickte die Stadtgärtnerei alle paar Wochen einen Kollegen mit einem Aufsitzrasenmäher, der in rasanter Fahrt das Gras kürzte. Seltsamerweise war der hintere Teil der Parkfläche, der

befehlen?“ Friedrich antwortete mit seinen noch heutzutage gültigen staatsmännischen Worten: „Die Religionen Müßen alle Tolleriret werden und Mus der Fiscal Wuhr das Auge darauf haben, das keine der anderen abruch Tuhe, den hier mus ein jeder nach Seiner Faßon Selich werden“. Als Friedrich die Zitadelle in Spandau inspizierte, befragte er auch die Gefangenen. Alle redeten von Mißverständnissen und Unschuld. Von Reue sprach keiner, bis auf den Letzten. Der sagte zerknirscht: „Majestät, ich habe gesündigt. Heute tut es mir leid! Doch ist es nicht zu ändern. Ich bin ein sehr schlechter Mensch“. Da rief Friedrich: „ Dann pack Er sich hinaus! Ein so schlechter Kerl hat unter all den

braven Leuten nichts zu suchen!“ Bei einem königlichen Fest stritten zwei Ehefrauen hoher Würdenträger darüber, wer von beiden den Vorrang habe, zuerst den Saal zu betreten. Das Keifen wurde immer hysterischer. Als Friedrich das hörte, ging er zu den beiden aufgebrachten Damen und sagte mit erhobener Stimme: „Mesdames, warum streiten Sie? Die Lösung, wer den Vorrang hat, ist einfach. Die größere Närrin gehe voran!“ In Ostpreußen lag ein Dorf an einem Fluß mit dem Namen: Pissa. Man lachte oft darüber. Da schrieben die Einwohner an Friedrich und baten ihn, wegen „Verderblichkeit dieses Namens für die Kindererziehung“, dem Fluß einen anderen Namen zu geben. Friedrich legte den neuen Namen unveränderlich fest. Nun hieß der Fluß Urinoko. Friedrich II. starb am 17. August 1786. In aller Stille wollte er beerdigt werden, in der von ihm schon zu Lebzeiten in Auftrag gegebenen Gruft in Sanssouci. Sein Nachfolger, Friedrich Wilhelm II., ordnete jedoch eine pompöse Beisetzung in der Potsdamer Garnisonskirche an. Erst 205 Jahre später, am 17. August 1991, wurde der Wunsch Friedrich des Großen durch das wiedervereinigte Deutschland erfüllt. Nun ruht er in der schon zu seinen Lebzeiten für ihn erbauten Gruft nahe an seinem geliebten Schloß Sanssouci. Ulrich Stahr

an die Hausgiebel der Parallelstraße grenzte, noch immer dicht von wild wachsendem Gesträuch bedeckt. Am Übergang zur Wiese wuchsen kräftige Wildkräuter wie Beifuß, Disteln und Brennnesseln. Der Mann auf seiner Mähmaschine schien das nicht zu bemerken, er machte einen großen Bogen um den Wildwuchs. Über den Sommer schien die gepflegte Rasenfläche kleiner zu werden, während die Natur ihr Territorium zurückeroberte. Beim Gang durch den Park beobachtete ich die Hunde, die sich jagten und miteinander balgten, Löcher gruben, Stöckchen und Bälle holten, kurzum: sich nach Hundeart vergnügten. Mir fiel auf, dass sie dabei den verwilderten Teil mieden. Nie steckte ein Hund auch nur seine Nase zwischen die Büsche. Es gab keinen Trampelpfad ins Dickicht. An einem Sonntagmorgen im Sommer war ich die einzige Spaziergängerin im Park. Ein Anfall von kindlicher Abenteuerlust und Entdeckerfreude trieb mich an den Rand des Gesträuchs. Dann bahnte ich mir entschlossen einen Weg ins Innere. Die Büsche waren höher und dichter, als ich angenommen hatte. Ich kam nur mühsam voran und begann zu schwitzen, die Luft war heiß und feucht, es roch irgendwie „wild“. Ich schaute mich um, entdeckte aber nichts

Überraschendes, der typische Großstadtwildwuchs eben. Fast war meine Neugier befriedigt, als ich eine Bewegung seitlich von mir wahrnahm. Dann teilte sich das Grün und ein riesiger Tiger trat in mein Blickfeld. Mit grüngoldenen Augen schaute er mich ruhig an. Ich stand gebannt von der Autorität, die das Tier ausstrahlte. In meinem Kopf hörte ich eine Stimme: Du kommst spät, ich habe auf dich gewartet. Ohne Angst ging ich auf den Tiger zu, streckte die Hand aus und berührte seinen Kopf. Das schön gezeichnete Fell war überraschend hart und borstig. Respektvoll streichelte ich Kopf und Hals und fuhr dann mit beiden Händen den Rücken entlang. Ich spürte, wie das Tier die Berührung genoss. Wieder hörte ich die Stimme: Bleib eine Weile bei mir und ruh dich aus. Die große Katze legte sich hin, ich setzte mich an ihrer Seite ins dürre Gras. Meine Hand lag auf der Flanke des Tieres, die sich im Atemrhythmus hob und senkte. Ich spürte, wie die ruhige Kraft des Tieres in mich überging und fühlte mich großartig: kühn und selbstbewusst ... Dann begann es zu regnen. Ich saß auf einer der Parkbänke, musste in der heißen Sonne wohl eingenickt sein. Aber wo war der Tiger? Ich spürte noch das raue Fell an meinen Fingerspitzen. Langsam ging ich im Regen nach Hause. B.Z


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Muss ich alles Hören? Mitten in der großen Stadt, in einer schmalen Nebenstraße, wo jeder denkt, die Bewohner aus den gegenüber liegenden Häusern können sich, wenn sie das Fenster öffnen, die Hände reichen, wohnt Tante Gerda, Annes Tante Gerda. Anne liebt ihre Tante. Sie betreute oft Anne, wenn die Mutter keine Zeit hatte. Und Anne fand es stets lustig dort mit vielen Kindern auf der Straße zu spielen. Anne traf stets Freundinnen, auch später noch, wenn sie nur in den Hausfluren herumhingen und quatschten. Nun ist Anne erwachsen und Tante Gerda alt, zwar nicht gebrechlich aber alt. Sie fühlt sich einsam, denn in der Gasse sind neue Mieter eingezogen. Junge Leute, die viel zu laut sind und für Tante Gerda keine Zeit für ein Schwätzchen haben. Im Gegenüber zieht man sogar die Vorhänge zu, wenn Tante Gerda aus dem Fenster schaut. Geht Tante Gerda auf die Straße, fühlt sie sich zwischen den vielen fremden Menschen doppelt einsam. Anne hat versprochen, jede Woche Tante Gerda zu besuchen, und sie freut sich auch sehr darüber. Kann sie doch über all ihren angestauten Kummer und Arger reden. Kann ihn an Anne weitergeben. Anne ist eine gute Zuhörerin und Tante Gerda tut ihr sehr leid. Anne grübelt dann in der folgenden Woche, wie sie Tante Gerda helfen kann. Doch beim nächsten Besuch ist der alte Kummer vergessen und Tante Gerda hat neue Probleme, die sie Anne erzählt. Eines Tages hat Anne eine Lösung gefunden. Sie berichtet, nachdem sie sich wieder längere Klagen anhörte: Tante Gerda, ich habe eine kleine Wohnung am Rande der Stadt entdeckt. Mitten in einem Park, viele ältere Menschen wohnen dort. In der Nähe gibt es auch eine Senioren-Freizeitstätte, wo täglich interessante Veranstaltungen angeboten werden. Ich glaube, in der Gegend würdest du dich wohl fühlen. Ich helfe dir beim Umzug und komme dich natürlich nach wie vor wöchentlich besuchen. Dort können wir dann auch spazieren gehen, was sicher auch mir gut tut.“ Tante Gerda nickt zu allem, was Anne ihr erzählt.

Doch dann meint sie plötzlich: „Anne, du bist ein liebes Mädchen, bei dir kann man sich so richtig schön ausklagen.“ Anne erschrickt. Bin ich für Tante Gerda nur eine Klagemauer? Will sie an ihrem Leben gar nichts ändern? Enttäuscht verabschiedet sich Anne und geht nach Hause. Am liebsten möchte sie nun gar nicht mehr Tante Gerda besuchen. Doch das empfindet Anne als herzlos. Eines Tages erzählt eine Kollegin: „Gestern besuchte mich meine Mutter. Sie lebt allein und hat keinen, mit dem sie sich unterhalten kann. Bei mir sitzt sie dann und redet und redet. Oft erzählt sie immer wieder das Gleiche. Oder sie berichtet mir von Leuten, die ich überhaupt nicht kenne. Dem allen zuzuhören ist für mich stets recht anstrengend und so habe ich beschlossen, sie reden zu lassen und ich denke dabei an ganz was anderes. Meine Mutter ist eben alt, wer weiß, wie ich einmal werde.“ Das ist auch meine Lösung, denkt Anne. Ich werde in Zukunft Tante Gerdas Probleme nicht mehr mit mir nach Hause tragen. Tante Gerda will ja nur eine Zuhörerin haben. Ich werde still bei ihr sitzen und sie reden lassen. Dabei denke ich dann an meine schöne Kindheit bei Tante Anna und an all den Spaß, den ich dort einst hatte. U. Schirmer

Wußten sie schon… …dass es in Deutschland derzeit (Stichtag 1. Aug. 2011) immer noch 154 gesetzliche Krankenkassen gibt? Die Zahl der Kassen ist damit weiter rückläufig: Noch 1992 existierten hierzulande 1.223 gesetzliche Krankenkassen. Bis zum Jahr 2010 war die Abnahme der Anzahl aussschließlich auf Zusammenschlüsse mit anderen Krankenkassen zurückzuführen. Fortan dürfte sich die Zahl der Kassen jedoch auch aufgrund von Schließungen verrringern. (Quelle:AOK-MedienserviceNr. 08 vom 16.08.2011)

Dr. Kurt Kutzschbauch

Omas haben Keuchhusten! Es ist kaum zu glauben: Nicht nur die kleinen Enkelchen, sondern Omas sind heutzutage von Ansteckungskrankheiten befallen, haben beispielsweise Keuchhusten, der im Alter besonders gefährlich sein kann. Zu verdanken haben wir das jenen Eltern, die ihre Kinder nicht impfen lassen. Bleibt zu unserem Schutz der Griff zum Impfpass. Das Robert-Koch-Institut empfiehlt, den über 60-jährigen die Impfung gegen Keuchhusten, Diphterie und auch die Polioimpfung. Vergessen werden darf auf keinen Fall die 10jährige Wiederholung der Tetanusimpfung. Viele Ältere sind besonders gefährdet durch Lungenentzündung. Darum ist für sie die Pneumokokkenimpfung besonders wichtig. git

Umweltschützer haben das Wort

Mein lieber Biber Wenn Sie den Alten Spreearm und vor allem den Gosener Graben vom Boot aus besichtigen, dann wird Ihnen früher oder später auffallen, dass mehrere der Erlen und Ulmen arg beschädigt sind. Die tiefen Bissspuren stammen von unseren ruhigsten Wasserbewohnern, dem Ehepaar Biber. Von vorn sehen die Tiere –bis auf die langen scharfen Zähne –recht possierlich aus, und hinten, als seien sie nicht schnell genug von der Straße gekommen. Selbst das Reifenprofil meint man noch auf ihrem platten Schwanz, der in der Fachsprache „Kelle“ heißt, zu erkennen. Allerdings lassen es die ruhigen Gesellen oft richtig krachen! Die Bäume, die sie umlegen – einen 60 Zentimeter dicken Baum kann ein Biber in einer einzigen Nachtschicht fällen! – sollen sich nämlich zu einem Damm fügen. Und den Bibern ist es dabei recht egal, ob der Damm am Ende fünf oder fünfzig Meter breit ist. Hauptsache Damm. Egal wie. Da sie allerdings keine Bauvorschriften einhalten und zudem eine Handelsrute nach der anderen verstopfen würden, entfernt das Forstamt alle Tage wieder die mit größtem Vorsatz zerstörten Bäume. Noch ein paar bemerkenswerte Merkwürdigkeiten zum Schluss: Biber sind Pflanzenfresser. Die schwer verdauliche Kost wird gefressen, verdaut, geschissen und dann, jawohl, noch mal gefressen. Das Tier hat dreißig mal dichtere Haare als wir Menschen. Und er lebt vorbildlich in einer glücklichen, lebenslangen Einehe. Abschließend ein Aufruf an alle Hundefreunde: Die größte Gefahr für unsere Biber sind Hunde, die nicht angeleint sind. Bert Simon


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KÖPENICKER SENIORENZEITUNG 1-2012

Blume fürs Gemüt – das Gänseblümchen Als ich am Heiligen Abend letzten Jahres noch mal schnell in den Garten ging, schließlich sollten die Vögel in ihrem Futterhäuschen auch mit einer Gabe bedacht wer-den, da war der Rasen übersät mit kleinen weißen Sternen. Blühende Gänseblümchen leuchteten mir entgegen! So ein „grünes“ Weihnachten hält doch ganz nette Überraschungen bereit. Mit Rosen verführt man, aber die Gänseblümchen werden als Ratgeberin in Liebesangelegenheiten gefragt: „Sie liebt mich, sie liebt mich nicht, von Herzen, mit Schmerzen, über alle Maßen, kann gar nicht von mir lassen, ein klein wenig oder gar nicht“ und dabei zupft man die kleinen weißen Blätter des Blütenkörbchens ab und das letzte Blatt zeigt das Maß der Liebe an. Dieses Liebesorakel soll seit dem 15. Jh. angewendet worden sein. Es ist nicht verwunderlich, welche Bedeutungen so ein kleines, tapfer das ganze Jahr durchblühende Pflänzchen in früheren Zeiten hatte. Die Germanen weihten es Ostara, der Frühlingsgöttin, und Freya, der Liebesgöttin. Zur Zeit des Minnesangs zeichneten die Ritter, wenn sie das Herz ihrer Dame gewonnen hatten, ein Gänseblümchen in ihr Wappen. Auch vom französischen König Ludwig IX. (1214–1270) wurde es zusammen mit der Lilie in sein Wappen aufgenommen. Da die kleinen

Blümchen ein Symbol für Anspruchslosigkeit, Reinheit und Bescheidenheit sind, erscheinen sie auf vielen Tafelbildern großer Meister, so im Grasteppich zu Füßen der Maria. Weil sich zum Schutz bei ungünstiger Witterung, am Abend oder bei Regen, die Blütenköpfchen schließen, wurden sie zum Symbol der Mutterliebe. Auf Boticellis „Geburt der Venus“ ist der Mantel der Göttin, den eine Nymphe reicht, mit Gänseblümchen bestickt. Nicht immer hat es in unseren Breiten Gänseblümchen gegeben. In vorgeschichtlicher Zeit haben sie sich aus dem Mittelmeergebiet durch die Schaffung von weiträumigen Wiesen und Weiden nach Norden ausgebreitet. Gänseblümchen deutet darauf hin, dass sie bei den Gänsen auf der Wiese wächst. Maßliebchen kommt nicht vom Liebesorakel sondern vom keltischen Mas, das Feld bedeutet, was wiederum auf ihre Vorkommen neben den Gänsen hinweist. Tausendschönchen wird meistens für die vom Gärtner züchterisch bearbeitete Form angewandt, schließlich lässt sie sich so auch besser vermarkten. Das englische „Daisy“ fürs Gänseblümchen kommt vom “Day´s Eye“ oder Auge des Tages, denn sie öffnen tagsüber ihre Blütenkörbchen. Daraus wurde Daisy, der Herzens-Liebling. Bellis perennis ist ihr wissen-

schaftlicher Name, vom schwedischen Botaniker Carl von Linné (1707-1778) verliehen. Er fand sie wohl auch sehr reizend, denn „bellis“ bedeutet schön, hübsch und perennis bezieht sich auf ihre Mehrjährigkeit. Übrigens ist dies eine Eigenschaft, die der gärtnerischen Variante verloren gegangen ist, denn diese sind meist nur zweijährig. Das Gänseblümchen gehört botanisch gesehen in die Familie der Korbblütler. Was wir als „Blümchen“ ansehen, woraus man als Kind die hübschen kleinen Kränze windet, das sind ganze Blütenstände. Sie bestehen aus mehr als hundert Einzelblüten. Geschätzt sind die Gänseblümchen sowohl als Heilpflanze und als Nahrungspflanze. Durch den Gehalt an Saponinen, ätherischen Ölen, Bitterstoffen, Gerbstoffen und Schleimen werden sie bei Frühjahrskuren, gegen Leberleiden und bei Hautkrankheiten angewendet. Die inneren Blätter der Blattrosetten kann man im grünen Salat verwenden, und die Knospen dienen als Kapernersatz. Vorzüglich schmecken die Blütenkörbchen in der geschmolzenen Butter auf dem Spargel. Birgit Mory

Rückblick auf einen gelungenen Auftritt Was da im Advent 2011 in der „Alten Turnhalle“, Plönzeile 7, mit der „Interkulturellen Weihnachtsfeier“ zelebriert wurde, setzt Maßstäbe. Der „proppenvolle“ Saal erlebte eine abwechslungsreiche musikalische Unterhaltungsshow, die durch hohe künstlerische Leistungen und professionelles Niveau der deutschen, vietnamesischen und russischen Mitwirkenden gekennzeichnet war. Die Besucher, darunter einige neue Mandatsträger des Bezirksamtes, drückten ihre Begeisterung in einem „mitreißenden Weihnachts-Singen“ aus. So auch der Bürgermeister Oliver Igel, der stilvoll begrüßte und sich für dieses ehrenamtliche Engagement bedankte. Und das mit Recht. Denn unter aktivster Mitarbeit und organisatorischer Begleitung des ehrenamtlichen Beirates des KIEZKLUBS KES, gemeinsam mit „abw g GmbH Projekt DIALOG“ und dem „Ensemble MUSICI Berlin-Köpenick e.V.“, wurde diese Veranstaltung in kürzester Zeit ohne äußere fremde Hilfe vorbereitet und durchgeführt. Die Folge: Der Integrationsbeauftragte von Treptow-Köpenick, Herr Sven Schmohl, nahm nur als Gast teil, gleichwohl er, gemäß Verlautbarung, offizieller „Schirmherr“ war. Letztlich waren es die vielen ehrenamtli-

chen Helfer vor Ort, die damit sichtbar machten: Eigenständige Kompetenz und höchste Verantwortungsbereitschaft im Ehrenamt. So können auch künftig derartige Veranstaltungen selbst in die Hand genommen werden. Natürlich darf man dabei die Rolle der Hauptamtlichen nicht übersehen. Denn ohne die über-aus engagierte hauptamtliche Leitungskraft des KIEZKLUBS KES, Frau Ines Schilling, ist beispielsweise eine solche ehrenamtliche Entwicklung auf Dauer nicht möglich. Nun ist der Kalender 2012 aufgeschlagen. Getragen vom lauten Ruf nach ähnlichen Groß-Veranstaltungen hat deshalb der Beirat des KIEZKLUBS KES, in Abstimmung mit an-

sässigen ehrenamtlichen Vereinen, Chören und Interessensgruppen, eine Konzeption vorgelegt, die ein temporäres künstlerisches Zusammenwirken mit anderen Kulturkreisen sowie noch mehr Integration und bürgerschaftliches Engagement bewirken sollen. Alle wissen: Ehrenamtliches Engagement ist nicht unendlich leistbar und kann nicht zum „Nulltarif“ verwirklicht werden. Entschieden mehr muß daher das Ehrenamt finanziell und materiell-technisch unterstützt und gefördert werden. Besonders das Integrationszentrum für Migranten DIALOG; als Erfahrungsträger und Ansprechpartner der Aussiedler und Zuwanderer, bedarf gegenwärtig einer hinreichenden staatlichen Aufmerksamkeit und gezielten personellen Sicherstellung, will man die vorgesehenen Projekte realisieren. Trotz des eingeschränkten Haushaltsetats ist das Bezirksamt mit den betreffenden Verantwortlichen in der Pflicht und sollte berücksichtigen, dass wer mitgestaltet auch Handlungsgrundlagen braucht, oder humorig mit Worten von Wilhelm Busch zu sprechen: „Ein Onkel, der Gutes mitbringt, ist besser als die Tante, die bloß Klavier spielt.“ Siegfried Engelke


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KÖPENICKER SENIORENZEITUNG 1-2012

Tanzen bringt Lebensfreude Tanzen ist ein Sport, den viele Menschen, ob groß oder klein, sehr lieben. Vor 14 Jahren wurden wir Mitglied des Tanzsportzentrums „Concordia“ in Marzahn-Hellersdorf. Der gemeinnützige Verein wurde im Juni 1990 von Petra und Markus Tschirschwitz, die mehrmals Berliner Meister und DDR-Vizemeister in Standard- und Lateinamerikanischen Tänzen wurden, gegründet. Angefangen haben 20, heute tanzen ca. 400 Personen unter Anleitung des Paares. 60 Turniertanzpaare starten im Jugend-, Hauptgruppen- und Seniorenbereich für den Club. Vom Hobbytanz über die Leistungsstufe D bis zur S-Klasse, der höchsten Startklasse im Amateurtanzsport reicht das Spektrum. Mein Mann und ich sind Hobbytänzer aus Freude an der Sache. Das Training, jeden Montag eine Stunde, hält uns in schwungvoller Bewegung. Das Einmaleins der Tanzstile brachte und bringt uns das Tanzlehrerehepaar geduldig und mit Humor bei: „Der Cha-Cha-Cha kommt wie der Rum aus Kuba. Und er geht wie der Alkohol direkt ins Blut. Der Langsame Walzer ist ein Drehtanz im Dreivierteltakt. Er verzeiht Konditionsschwäche. Wird der Langsame jedoch zum Wiener Walzer, spielt die Zentrifugalkraft ihre Macht aus. Das Tanzpaar droht während der schönsten Drehung die Bindung zu verlieren. Der Quickstepp ist ein Foxtrott für jene, die noch schnell einen Tanz wagen wollen, bevor die letzte U-Bahn fährt. Ein einfacher Tanz für Ungeübte: der Jive. Der Grundschritt ist schon beim Warten vor einer besetzten Toilette zu erlernen. Man beginnt langsam und steigert sich dann ganz von selbst. Weitere Kernaussagen der Trainer sind: „Standard ist in der

Das liebe Geld Ach, was hätte ich für Sorgen, wenn ich mir kein Geld müßt borgen, wenn ich wäre Millionär hätt‘ ‘ne Million und noch mehr? Was würd‘ ich mit dem Geld anstellen? Müßt auch noch suchen andre Quellen, müßt ja das Geld noch stets vermehren und jedem Verlust energisch wehren. Würd ich noch ruhig schlafen können? Das Geld, wer würde es mir gönnen? Wer würde sich nicht gern dran laben? Auch der Staat will Steuern haben. Man möcht‘, daß ich gar soll viel spenden. Die große Not von Andren wenden. Wo soll ich nur mein Geld verstecken, daß es nicht Bittsteller kann wecken.

Fotos: privat

Regel langweilig, beim Tanzen aber temperamentvoll. Latein ist eine tote Sprache, beim Tanz jedoch Ausdruck von Lebenslust.“ Wir werden sicher nie so perfekt und elegant wie die Turnierpaare über das Parkett gleiten, aber in einer korrekten Körperhaltung können wir schon die richtigen Schritte eines Tanzes setzen. Vor unserer Südamerikareise haben uns beide Tanzlehrer die Grundschritte des argentinischen Tangos gezeigt, denn er ist Inbegriff der argentinischen Kultur. In Buenos Aires besuchten wir nicht nur eine Tango- Show. Wie Sie sehen; wir wagten einen Tango mit Argentiniern. Heidi Detzer

Auf ein Stündchen Nur ein Stündchen wollt ich ruhn, doch es gab zu viel zu tun. Wer hatte mir die Zeit gestohlen? Wann konnte ich sie wieder holen? Die Familie war so groß. Sie ließ mich Tag und Nacht nicht los. Die Alltagsarbeit nahm kein Ende, doch allmählich kam die Wende. Und plötzlich war ich ganz allein. Sollt das nun die Ruhe sein? Nein, es gibt noch viel zu tun. Nur manchmal kann ich etwas ruhn. U. Schirmer

Wie kann ich es vor Krisen schützen? Das Geld, das sollt doch mir nur nützen. Darum hab ich lieber Schulden, denn müssen Andre sich gedulden. Bis ich gewillt bin was zu zahlen, das sind dann nicht mehr meine Qualen. Denn Schulden machen ist modern, ich es auf dieser Welt ja lern. Die Banken schicken mir per Post manch Angebot, was gar nichts kost. Sie wollen nen Kredit mir geben, daß ich verschönere mein Leben. Kann auf Pump ein Auto kaufen, so daß ich brauch nicht mehr zu laufen. So leb ich fröhlich ohne Sorgen, weil ich das Geld mir kann ja borgen. U. Schirmer

Modemuseum für Berlin Wir berichteten Ihnen, liebe Leser, über das Modemuseum in Schloss Meyenburg. Alle, die unserem Tipp folgt waren überwältigt von dem Gesehenen. Aber wenn Berlin schon Modestadt werden soll, warum dann nicht ein eigenes Modemuseum? Der Antwortbrief aus dem Büro des Berliner Kulturstaatssekretärs ließ uns hoffen. Was jahrelang immer hinausgeschoben wurde, jetzt ist es soweit. Im Kunstgewerbemuseum im Tiergarten beginnt der Bau dafür in diesem Frühjahr. Leider muss das Museum dafür zwei Jahre geschlossen werden. Aber ab 2014 öffnet es dann mit einer erweiterten Modeausstellung. Vielleicht wird sie ja auch teilweise bereichert mit Modellen aus Schloss Meyenburg, das jetzt nur einen Bruchteil seiner Sammlung zeigen kann. Bis dahin bleibt unser Tipp: Fahren Sie mit Bus oder Auto ins Brandenburgische Meyenburg, es lohnt sich! G. Tews


Winterparadies Westharz

Fotos: Harzer Tourismusverband

Schon von weiten sichtbar, erhebt sich Deutschlands nördlichste Gebirgswelt am Horizont: Der Harz. Die Magie der/Berge liegt hier im Verborgenen: schroffe Granitklippen und knorrige Bergfichten, neblige Moore und murmelnde Bachtäler. Unzählige Tier- und Pflanzenarten geben der Landschaft ihr Gepräge. Lassen Sie sich verzaubern von dieser unvergleichlichen Landschaft! Rein in den Harz - der Alltagstrott bleibt draußen. Hier regieren Hexen und Kobolde, die aus Freizeit magische Erlebnisse zaubern. Familien gehen gemeinsam auf die Suche nach Zauberern und Berggeistern, entdecken mystische Orte in den tiefen Harzer Wäldern.

Welterbe Oberharzer Wasserregal Teiche, Gräben, Wasserläufe Wenn Sie in der Landschaft rund um Clausthal-Zellerfeld unterwegs sind, begegnen Sie bald einem der vielen Teiche - besonders, wenn Ihr Weg Sie an einem schmalen Graben entlang führt, denn davon gibt es unzählige im Oberharz. Gelegentlich treffen Sie sogar auf ein Mundloch, in dem das Wasser eines Grabens verschwindet. Kein Zweifel, Sie haben die Anlagen des Kulturdenkmals Oberharzer Wasserregal entdeckt. Es ist der größte Teil des UNESCO Welterbe „Oberharzer Wasserwirtschaft“.

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Der Harz bietet ultimativen Urlaubsspaß: Action beim Monsterrollerfahren, im Downhillpark oder Spaß im Schnee. Lassen Sie sich begeistern vom Zauber der Berge!


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Der bunte Alltag dĂŐĞƐƉŇĞŐĞŝƐƚďĞŝĂĚǀŝƚĂďƵŶƚĞƌůůƚĂŐ͕ĚĞŶŶ͕ĞŐĂůŽďũƵŶŐŽĚĞƌĂůƚ͕ ĞƐŐŝďƚũĞĚĞŶdĂŐĞƚǁĂƐnjƵĞŶƚĚĞĐŬĞŶ͕ĞƌĨĂŚƌĞŶƵŶĚĞƌůĞďĞŶ͘&ƺƌƵŶƐ ďĞĚĞƵƚĞƚĚĂƐnjƵƐĂŵŵĞŶŵŝƚƵŶƐĞƌĞŶ'ćƐƚĞŶďĞŝĂďǁĞĐŚƐůƵŶŐƐƌĞŝĐŚĞŵ WƌŽŐƌĂŵŵ͕ƚćŐůŝĐŚĨƌŝƐĐŚnjƵďĞƌĞŝƚĞƚĞŶDĂŚůnjĞŝƚĞŶƵŶĚŐĞŵƺƚůŝĐŚĞŶ ZƵŚĞŵƂŐůŝĐŚŬĞŝƚĞŶũĞĚĞŶdĂŐĂŬƟǀnjƵŐĞŶŝĞƘĞŶ͘  ǁŝƐĐŚĞŶ,ŝŶͲƵŶĚZƺĐŬĨĂŚƌƚŵŝƚƵŶƐĞƌĞŵ&ĂŚƌĚŝĞŶƐƚǁĞƌĚĞŶ^ŝĞ ŶŝĐŚƚŶƵƌŵĞŶƐĐŚůŝĐŚ͕ƐŽŶĚĞƌŶĂƵĐŚŵĞĚŝnjŝŶŝƐĐŚŬŽŵƉĞƚĞŶƚ ďĞƚƌĞƵƚƵŶĚǀĞƌƐŽƌŐƚ͘  tŝƌďĞƌĂƚĞŶ^ŝĞŐĞƌŶĞnjƵĂůůĞŶ&ƌĂŐĞŶƌƵŶĚƵŵĚĞŶďƵŶƚĞŶ ůůƚĂŐ͕ĚŝĞ&ŝŶĂŶnjŝĞƌƵŶŐĚƵƌĐŚĚŝĞWŇĞŐĞǀĞƌƐŝĐŚĞƌƵŶŐ ŽĚĞƌĚĞŶ^ŽnjŝĂůŚŝůĨĞƚƌćŐĞƌƵŶĚƵŶƐĞƌĞǁĞŝƚĞƌĞŶ >ĞŝƐƚƵŶŐƐĂŶŐĞďŽƚĞ͘ĞƐƵĐŚĞŶ^ŝĞƵŶƐnjƵ ĞŝŶĞŵŬŽƐƚĞŶůŽƐĞŶ^ĐŚŶƵƉƉĞƌƚĂŐ͘  Wir freuen uns auf Sie!

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KÖPENICKER SENIORENZEITUNG 1-2012 Anzeige

Apatit - der Edelstein zum Fettabbau Der Apatit wurde bis vor 200 Jahren noch als der „Täuscher“ bezeichnet (griechisch Apatao = täuschen). Diesen Namen hat er erhalten, weil er als eigenständiges Mineral von Angesicht her sehr schwer zu bestimmen ist. Farbe und Aussehen sind mit Beryll, Saphir, Cordierit und Calcit vergleichbar. Apatit mit der Mosh´schen Edelsteinhärte von 5 auf der 10-stelligen Skala kann von der Farbgebung her von farblos, hellgelb bis dunkelblau reichen. Je nach Fundort kann der Apatit in allen erdenklichen Grüntönen vorkommen. Apatit wird in alpinen Zerrklüften Österreichs und der Schweiz in kleineren farblosen Kristallen gefunden. Die Hauptlagerstätten befinden sich in den Provinzen Minas Gerais und Bahia in Brasilien, im Polar-Ural und in Madagaskar. In untergeordneten Mengen kam Apatit auch in Phosphat-Lagerstätten in den USA-Canada vor. Durch die vielen positiven Inhaltsstoffe ist der Apatit im esoterischen Bereich ein sehr wichtiger und schnell wirkender Heilstein. Er verhilft seinem Träger zu einem offenen und ehrlichen Umgang zu anderen Menschen und

erhöht die Kontaktfreudigkeit. Ein Edelstein, der Zufriedenheit und eine ausgeglichene Stimmung schafft. Er aktiviert das Selbstvertrauen und hilft seinem Träger, selbstgesetzte Ziele zu verwirklichen. Eine wichtige Wirkung entfaltet der Apatit auf den Magen und den Darm. Er aktiviert die Tätigkeit dieser beiden Organe und verhilft dazu, dass Nahrung im Körper besser aufgespalten wird. Es ist ratsam, vor jeder Hauptmahlzeit Apatit energetisiertes Wasser zu trinken. Bedingt durch die Aufspaltung von

Fett, Eiweiß und Zucker verhilft der Apatit oder Apatit energetisiertes Wasser dazu, überschüssige Fettreserven abzubauen. Apatit energetisiertes Wasser erlangt man, in dem man 1-3 ca. 2 cm große Stücke für etwa 2 Stunden in Mineral- oder Trinkwasser legt. Es findet ein feinstofflicher Austausch zwischen der Apatit-Energie und dem Wasser statt. Im Handel erhält man Apatit als Rohstein, in geschliffener Form als Handschmeichler, als Anhänger und sehr selten als geschliffene oder facettierte Edelstein-Ketten. Achten Sie bitte unbedingt darauf, dass Sie bei der Verwendung für heilende Zwecke den Edelstein oder den Edelsteinschmuck einmal im Monat zum Entladen für mindestens zwei Stunden in Hämatit oder 30 Minuten in Kristall-Salz legen. Anschließend für mindestens zwei Stunden in Bergkrystall oder für 10 Minuten in eine Amethystdruse zum Aufladen legen. Klaus Lenz, Kraft der Edelsteine Berlin e. V. Wegerichstrasse 7 12357 Berlin (Rudow) Tel.: 030 / 720 15 893

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advita Pflegedienst eröffnet Seniorenschloss in Sachsen in 2012 Im Frühling 2012 wird der advita Pflegedienst gemeinsam mit dem Verein „Zusammen Zuhause“ e. V. in Riesa nahe Dresden ein weiteres Haus mit seniorengerechtem Wohnen eröffnen. 22 barrierefreie 1- und 2-Raum-Appartements für betreutes Wohnen mit individuellen Pflegeleistungen und 20 Tagespflegeplätze werden Anfang 2012 in der ehemaligen Ritterresidenz Schloss Gröba entstehen. Hinzu kommt eine Wohngemeinschaft für Senioren mit Demenz, in der 10 Personen zusammen leben und rund um die Uhr professionell betreut werden. Die Tagespflege steht dabei sowohl den Bewohnern des Hauses als auch Gästen von außerhalb offen. Ab März 2012 können Seniorinnen und Senioren vom Verein „Zusammen Zuhause“ e. V. Wohnungen und WG-Zimmer im Schloss Gröba anmieten, welches direkt an einem Seitenarm der Elbe liegt. Unabhängig davon wird der advita Pflegedienst mit den Bewohnern bei Bedarf individuelle Pflegeverträge

abschließen und die Bewohner entsprechend ihren Bedürfnissen betreuen. Hierbei steht es jedem Bewohner frei zu entscheiden, welche

Leistungen von wem in Anspruch genommen werden, so dass jeder Bewohner ein selbstbestimmtes Leben führen kann, ohne dabei auf Sicherheit und Unterstützung verzichten zu müssen. Da die Bewohner ihre Wohnungen und Zimmer selbst anmieten und der advita Pflegedienst in den Service-Wohnungen und Wohngemeinschaften nur „zu Gast“ ist, herrscht keine Heimatmosphäre, und es wird selbstverständlich auch keine Heimordnung geben. Jeder Bewohner kann seinen Tag frei nach seinen Wünschen gestalten und sich bei Bedarf auf die Unterstützung durch das Pflegepersonal verlassen. Das Gebäude wird zu diesem Zweck grundlegend saniert und seniorengerecht ausgestattet, so dass alle Räumlichkeiten, von der Tagespflege im Erdgeschoss über die einzelnen Wohnungen und Wohngemeinschaften bis hin zum ausgebauten Dachgeschoss bequem erreicht werden können. Um eine durchgehende Sicherheit für die Bewohner zu gewährleisten, wird sich das Pflegepersonal 24 Stunden am Tag im Gebäude aufhalten, so dass auf einen Hausnotruf in nur wenigen Minuten reagiert werden kann.


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n-Kunde e h c ü K Kleine

Gewürz als Medizin Fenchel Bereits vor 4.000 Jahren im alten Mesopotamien behandelte man Erkrankungen der Atmungsorgane mit heißen Fenchelumschlägen. Die Methode hielt sich bis zur Einführung der Antibiotika.

Wacholder Schon bei den alten Ägyptern war Wacholder ein beliebtes Heilmittel. Es wirkt harntreibend und blutzuckersenkend. Lange geriet das in Vergessenheit. Heute erwägt man, es wieder als Prophylaxe bei Diabetes einzusetzen. Wacholder eignet sich vor allem für Wildgerichte, Braten, Sauerkohl und Suppen.

Ingwer Ein wahres Wundermittel der Natur ist Ingwer. Das Gewürz stärkt Herz und Kreislauf, senkt den Blutzuckerspiegel und schützt den Magen. Wissenschaftlich bewiesen ist, dass Ingwer die Aktivität verschiedener Verdauungsenzyme anregt, auch die Galle, und er senkt die Blutfettwerte.

Lorbeer Mit Lorbeerblättern bekränzten die alten Griechen ihre Helden. Als Gewürz, das wissen wir heute, senkt es den Blutzuckerspiegel. Hochdosiert kann er sogar vor Magengeschwür schützen. Guten Geschmack gibt er Suppen, aber auch Reis und Kartoffeln.

Knoblauch Wer kennt nicht dieses Wundermittel, das das Herz schützt, wie auch vor Bakterien und Pilzen. Es beugt Arterienerkrankungen vor. Vielseitig einsetzbar ist er als Gewürz in Suppen und Soßen. Allerdings verpestet es den Atem. Ein Rat: Zähne gründlich putzen, Milch trinken oder – wie in Indien - Petersilie und Kardamom kauen.

Die Kripo warnt:

Türkisches Auto? Es beginnt immer mit Anruf, Fax oder E-Mail: Glückwunsch! Sie haben gewonnen! Mancher ist leider schon darauf reingefallen und zahlte und zahlte, um an den Gewinn von ca. 2.000 Euro zu kommen. Darüber berichteten wir. Die neue Masche der Gauner ist komplizierter: Diesmal hat man (ohne zu spielen) ein Auto gewonnen, sogar einen Audi, BMW oder Mercedes!!! Der Wagen steht für Sie bereit – allerdings in der Türkei. Klar, dass Sie erst mal die Kosten für Überführung, Versicherung etc. bezahlen müssen, so etwas 600 bis 1.000 Euro. Alles ist sicher, notariell abgesichert. Das Sie, skeptisch geworden, einen Rückruf machen, es meldet sich tatsächlich jemand – in einem Call-Center. Nun geben Opfer leider ihre Konto-Nr. (plus PIN) heraus. Das Geld ist weg, das Auto allerdings auch. Eine Rückbuchung zu einem Auslandskonto ist langwierig und kompliziert. Aus der Traum. Wie können Sie wirklich gewinnen? Nur, wenn Sie bei einem seriösen Anbieter an einem Glücksspiel teilgenommen haben.

Wann schaden Vitamintabletten? Da besonders Senioren nicht mehr so viel Obst und Gemüse zu sich nehmen können, wie für eine ausreichende Vitaminversorgung nötig ist, empfiehlt sich manchmal die zusätzliche Vitamineinnahme. Aber Vorsicht vor Überdosierung! Der Vitamingehalt von künstlichen Vitaminen liegt um das 20fache höher als bei Obst und Gemüse. Besonders gefährlich sind Anreicherungen bei den Vitaminen A, E und K. Die Vitamine A und E bekämpfen besonders Freie Radikale. Unser Immunsystem braucht die aber, um Krebszellen zu bekämpfen. Die überhöhten Vitamine hebeln dann unsere körpereigene Schutzfunktion aus. Bei Krankheiten, wie z.B. Erkältung, kann Vitamin kurzfristig in hohen Dosen helfen, kombiniert mit Zink empfohlen werden. Der Mensch ist an eine Mischung von Wirkstoffen gewöhnt, wie sie in Obst und Gemüse vorkommen. git

Tiergeschichten

WildtierHauptstadt? Wir haben neue Nachbarn bekommen: geschätzt 30.000 Wildtiere bewohnen heutzutage unsere Stadt. Großflächige Anbauflächen in der Landwirtschaft haben ihren Lebensraum eingeengt, aber sie haben auch herausgefunden, dass man in der Nähe des Menschen sicher ist vor dem Jäger und außerdem im Abfall reichlich Futter findet. Tierfotograf Florian Möllers hat sich in die Spur unserer neuen Mitbewohner gesetzt. Seine eindrucksvollen Aufnahmen sind noch bis Ende Februar im Naturkundemuseum zu sehen. Den vom Aussterben bedrohten Wanderfalken findet man jetzt auf dem Fernsehturm, Fledermäuse haben sich in den unterirdischen Filteranlagen der Wasserwerke am Tegeler See eingenistet, Füchse und Waschbären ernähren sich an unseren Müllplätzen, ja auch der Mauerstreifen bietet seltenen Tieren wie der Haubenlerche eine neue Heimat. Weniger beliebt, aber von manchen Einwohnern doch gefüttert sind die Wildschweine. Fotograf Möllers berichtet, dass er den Hauern eines Keilers knapp entkommen ist. git

In die Höhle des Löwen Woher kommt diese Redensart? Sie geht auf die Fabel des griechischen Dichters Äsop zurück. Danach verbreitete ein alter Löwe, der nicht mehr jagen konnte, die Nachricht, er würde sterben. Nun kamen die Tiere in seine Höhle, um sich zu verabschieden. Nur der Fuchs nicht. Der Löwe fragte ihn nach dem Grund. Darauf der Fuchs: Es führen viele Spuren hinein, aber keine heraus. F.P./git

Warum warm waschen? Wäscht warmes Wasser besser als kaltes. Ja, das ist besonders jetzt in der Erkältungszeit die Frage beim Händewaschen. Man sollte die Hände ca. 30 Sekunden lang mit ca. 30 Grad warmen Wasser und Seife gründlich waschen. Auch so schützt man sich vor Ansteckung. F.Pr./git


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Reiches Deutschland

Der Bücherfreund empfiehlt

Wiener Verlag danzig & unfried sucht Briefe von Eltern an ihre Kinder und finanziert Buchprojekt mittels Crowdfunding „Briefe von Vätern an ihre Söhne“ und „Briefe von Müttern an ihre Töchter“ sind zwei Bücher, die der österreichische Verlag danzig & unfried (www.danzigunfried.com) mittels Crowdfunding realisieren möchte: Zum einen sollen bis Ende Februar 2012 Briefe, zum anderen Geld für Produktion und Bewerbung der Bücher (EUR 3.400,–) gesammelt werden. „Briefe sind sehr persönliche, mitunter intime Dokumente, die uns Einblick in unsere Alltagsgeschichte geben“, erklärt Herausgeber Ernst Grabovszki die Intentionen dieses Projekts. „Sie beschreiben Situationen unseres Lebens, die uns unsere Grenzen bewußt werden lassen: Tod, Hoffnungslosigkeit, aber auch Glück und Zuversicht. Sie sind Zeugnisse einer ganz besonderen Beziehung zwischen Eltern und ihren Kindern.“ Thematische oder zeitliche Einschränkungen gibt es dabei nicht. „Wir

Literaturhinweise • Wer von den gesellschaftlich aktiven und interessierten Lesern fragt sich nicht, was eigentlich in Nordafrika und Nahost politisch abläuft und welche Bedeutung diese Veränderungen haben. Einen ersten Einblick bietet das Buch von Volker Perthes „Der Aufstand – Die arabische Revolution und ihre Folgen“, erschienen im Patheon Verlag, München, November 2011, ISBN 978-3-570551745. Kurz vor Redaktionsschluss nur soviel zum Inhalt: Dargestellt und analysiert werden die Auslöser und Akteure der Veränderungen, die Dynamiken der arabischen Revolte sowie die Perspektiven des Umbruchs einschließlich eventueller Folgen für Europa. Das Buch ist seinen Preis von 12,99 € wert, denn ich fürchte, daß sich noch unsere nächste Generation mit diesen gesellschaftlichen Veränderungen wird auseinandersetzen müssen. • „Daten zur Umwelt- Ausgabe 2011“, herausgegeben vom Umweltbundesamt. Mit

suchen Briefe aus allen Zeiten und Ländern“, erklärt Grabovszki in diesem YouTube-Video. Gesucht werden vor allem solche Briefe, in denen außergewöhnliche Schicksale aufgearbeitet werden. Um die beiden Buchprojekte zu finanzieren, arbeitet danzig & unfried mit der Crowdfunding-Plattform Startnext.de zusammen. Die im Herbst 2010 gestartete Online-Plattform bietet Projekten aus verschiedenen Kunst-, Kultur- und Wissenschaftsbereichen die Möglichkeit, Geld, aber auch andere Ressourcen zu sammeln. Geldgeber ist die „Crowd“, also Privatpersonen, Institutionen und Unternehmen, die zur Realisierung des Projekts finanziell beitragen wollen. Das Crowdfunding-Prinzip beruht darauf, daß sich viele beteiligen. Dr. Kurt Kutzschbauch

viel statistischen dargestellt werden u.a. der Wandel der Flächennutzung, die Boden- und Wassernutzung, die Emissionen von Schadstoffen in die Luft, der Klimawandel und die Klimaanpassung sowie der Schutz der Umwelt und die biologische Vielfalt. Der Inhalt der Broschüre kann im Internet eingesehen und auch heruntergeladen werden unter: www. umweltbundesamt-daten-zur umwelt.de oder man kann sie auch - so lange der Vorrat reicht - bestellen bei: Umweltbundesamt c/o GVP Postfach 30 03 61, 53183 Bonn. 49,95 Euro • „Im Blickpunkt: Ältere Menschen in Deutschland und der EU“, herausgegeben vom Statistischen Bundesamt, 201, ISBN 978—8246-0905-5. Das Alter hat viele Facetten und so untersucht die vorliegende Veröffentlichung neben Themen wie Altersarmut und Pflegebedürftigkeit auch die familiären Beziehungen älterer Menschen. Wer sich mit dem Leben von Seniorinnen und Senioren in Deutschland und der EU befassen will, dem bietet die Broschüre eine Vielzahl von Daten.

In Webpelz gehüllt, Schmidt-Mütze zu Füßen auf überlaufenem Trottoir. In drei Tüten gefüllt, was einst Haushalt war. Der Nadelgestreifte vom Establishment verschnippst ein paar Münzen in den Hut. Sein sensibles Gewissen erleichtert erkennt: Selbst unseren Bettlern Geht’s noch ganz gut. Hans Joachim Koppe

Brücken über die Mauer In einer neu erschienenen Publikation des Schibri-Verlages unter diesem neugierig machenden Titel „Brücken über die Mauer“ wird in einem Erinnerungsbericht auch beschrieben, wie die Bohnsdorfer Mühle in den 80er Jahren von Ost nach West, in das damalige Museum für Technik und Verkehr, nach Kreuzberg kam. Dabei begeht der Autor Fortsetzung auf Seite 28

Interessant fand ich z. B. die Hinweise, daß es zum Heiraten nie zu spät ist sowie über die Lebenszufriedenheit und die familiären Bindungen. Geärgert hat mich die Darstellung über die Altersrenten in Ost und West (Seite 56), für die sowohl bei Männer als auch für Fraueneine höhere Rente für die „Ossis“ ausgewiesen wurde. Das ist einfach falsch, wenn nicht gar demagogisch, denn bei solch einer Gegenüberstellung müssen die Pensionen in denalten Bundesrepublik mit berücksichtigt werden. Die Alterseinkommen in Ostdeutschland liegen doch erheblich hinter denen in Westdeutschland und das, obwohl doch die Ostdeutschen 40 Jahre lang für die Verbrechen der Nazis gebüßt und gesühnt haben. Und auch erheblich höhere Reparationen pro Kopf zahlen mußten. Trotz allem Ich empfehle diese Broschüre, die im Internet unter www.destatis.de zu fi nden ist und die m. E. auch kostenlos beim Statistischen Bundesamt in Wiesbaden unter der Nummer 1021221-11900-1 bestellt werden kann. Dr. Kurt Kutzschbauch


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Karin Manke und Philipp Sonntag (Hrsg.)

Der Band ergänzt und vertieft die Erfahrungen, die im Buch „Zu Wahrheiten vereint“ von 31 Autoren aus Ost und West geschildert werden. Ging es dort vor allem um „Wendeerfahrung“, wird nun das veränderte Leben

auf beiden Seiten reflektiert. Das Thema des Zusammenwachsens von Deutschland Ost und West ist auch nach 20 Jahren deutscher Einheit noch brandaktuell! Beggerow-Verlag

Fortsetzung von Seite 27

im Bezirk, nicht umstimmen. So kam es, daß ein Mitarbeiter im Rathaus Treptow, ein Herr Rieger, der in der Freiwilligen Feuerwehr in Bohnsdorf aktiv war, ohne Genehmigung durch die Denkmalpflege in einer Nacht- und Nebelaktion die Außenverkleidung der Mühle abriß. Danach konnte der Verfall der Mühle noch rascher fortschreiten. Deshalb war der Verkauf der Mühle nach Westberlin über den Grenzübergang Sonnenallee ein sinnvoller Schritt zu ihrer Rettung. (In einer Veröffentlichung „Der Tunnel über der Mauer“ von 2007 des Abgeordnetenhauses von Berlin wurde darüber schon einmal berichtet.) Die Publikation „Brücken über die Mauer“ ISBN 978-3-86863-080-0 berichtet nicht nur über die Bohnsdorfer Mühle und ihren Weg nach Kreuzberg, sondern auch über die evangelische Kirchengemeinde Kaulsdorf. Sie ist im Buchhandel für 14,- Euro zu bekommen. Jürgen Krämer

Brücken über die Mauer anfangs einen kleinen Fehler, wenn er von der Bohnsdorfer Mühle im Bezirk Köpenick schreibt: Bohnsdorf war mit der Gebietsreform in den 30er Jahren aber zum Bezirk Treptow gekommen. Zu DDR Zeiten, da möchte ich den Autor ergänzen, gab es durchaus Versuche, die unter Denkmalschutz stehende Mühle zu retten. Sie scheiterten aber am Desinteresse des damaligen Bezirksstadtrates für Kultur von der NDPD: einer der vier sogenannten Blockparteien. Der Bezirksstadtrat war der Meinung, daß ein Privatmann mit dieser Mühle kein Geld verdienen dürfe. Auch der Hinweis, daß die „sowjetischen Freunde“ 1945 mit dieser Mühle noch Mehl für die deutsche Bevölkerung mahlen ließen, konnten den Chef der DSF (Gesellschaft für Deutsch-Sowjetische Freundschaft)

2x Schattauer Verlag – 2x Literatur für Senioren “Ich glaub‘ , ich hör‘ nicht recht Schwerhörigkeit, Tinnitus & Co“ von Dr.med. Karin Kippenhahn, ISBN 978-3-79452846-2, 202 Seiten, Preis 24,95 @ Bei mir fing die Schwerhörigkeit nicht damit an, daß ich nicht recht hörte, sondern daß ich meinte, meine Familie und Gäste flüsterten sich etwas zu. Das verwunderte mich, bis ich es begriff, daß nicht geflüstert wurde, sondern mein Gehör nicht mehr mitmachte wie bisher. Die Verfasserin leitet ihre Schrift mit Informationen über das Trommelfell, den Schall und die Skala des Lärms ein. Es folgen Darlegungen, wie das Ohr gebaut ist und wie es funktioniert. Dann werden die Ursachen der Schwerhörigkeit und die Hörhilfen behandelt. Es folgen Darlegungen über den Tinnitus und seine möglichen Folgen, insbesondere die seelischen Störungen. Dank der zahlreichen Bilder sind die wissenschaftlichen Darlegungen auch Laien gut verständlich. W „Versorgungs-Report 2012 – Schwerpunkt. Gesundheit im Alter.“, herausgegeben von Christian Günster, Joachim Klose und Norbert Schmacke,ISBN978-3- 79432850-5, 415 Seiten. Das Schwerpunktthema ist die Gesundheitsversorgung und Pflege älterer Menschen. Der Report liefert den Interessenten umfassende und aktuelle Informationen über den Behandlungsbedarf älterer Menschen in Deutschland. Der Diskussionsteil befasst sich mit der Qualitätssicherung der hausärztlichen Palliativversorgung. Der Statistikteil informiert auf der Grundlage der Daten von 24 Mio. AOK-Versicherten ausführlich über Prävalenzen und Hospitalisierungsquoten für die häufigsten Erkrankungen differenziert nach Alter und Geschlecht. Viele Tabellen und Graphiken bereichern den Report und gewährleisen wissenschaftliche Qualität. Mit besonders großem Interesse habe ich das Kapitel gelesen, in dem abgehandelt wird, ob das Gesundheitswesen bei der Zunahme der Lebenserwartung und der Gesundheitsausgaben bezahlbar bleibt. Es wird dargestellt, daß der Anteil der Gesundheitsausgaben am Bruttoinlandprodukt steigt, aber mit keinem Wort erwähnt wird, daß ja andererseits die Produktivität gewaltig gewachsen ist. Ein umfangreiches Register erleichtert die Suche nach bestimmten Daten und Fakten. Den Autoren gebührt Anerkennung für dieses Werk Dr. Kurt Kutzschbauch


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Herzlich willkommen im Internet:

www.seniorenmagazine.de


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Wandervorschlag

Wanderung um den südlichen Teil des Straussee‘s und Teilbesichtigung der Stadt Strausberg Treffpunkt zu diesem Wandertag ist der S-Bahnhof Erkner. Mit dem Bus vom Busbahnhof Linie 2 fuhren wir bis Strausberg-Erststation und hier begann unsere Wanderung. Strausberg liegt inmitten einer seen- und waldreichen Landschaft, die durch die WeichselEiszeit geprägt wurde. Spuren bronzezeitlicher Besiedlung (1200-700 v. Chr.) konnten im Stadtgebiet von Strausberg gefunden werden. 600 bis 1200 unserer Zeitrechnung waren slawische Siedlungen in der Umgebung von Strausberg zu finden. Um 1225 wurde eine Burg am Straussee gebaut, und eine Marktsiedlung am Lindenplatz entstand in dieser Zeit. Um 1240 wurde die Stadt Strausberg gegründet. 1247 wird Strausberg unter dem Namen Struceberch in einer Urkunde erwähnt. 12 54 wurde die Stadt befestigt und dabei die Stadtmauer gebaut, von der heute noch Reste erhalten sind. Die Stadtmauer war ursprünglich 1600 Meter lang und aus Feldsteinen gebaut. Sie besaß 24 Wikhäuser. Das älteste Gebäude der Stadt stammt ebenfalls aus dieser Zeit. Teile der Marienkirche in Strausberg sind mehr als 750 Jahre alt. Am heutigen Lindenplatz befand sich die Nikolaikirche. Diese wurde 1772

völlig abgerissen. Vor der Stadt an der heutigen Straßenbahnhaltestelle Lustgarten befand sich ein Siechenhaus und Hospital für Pestkranke, weil zwischen 1549 und 1598 mehrmals die Pest in Strausberg wütete. Im Jahre 1339 wurde das erste Rathaus der Stadt Strausberg erbaut. 1348 kam der Schwarze Tod, also die erste Pest nach Strausberg. Hunderte Bürger der Stadt, darunter auch der Pfarrer und märkische Chronist Andreas Engel, starben. Eine reihe von Plünderungen sowie der Stadt Zerstörung sind in laufe der Jahrzehnte über Strausberg hinweggezogen, aber die Stadt erhob sich immer wieder. So lebten 1638 nur noch 32 Bürgerfamilien in Strausberg. Im Jahre 1714 begann die bis heute andauernde Militärgeschichte mit der Stationierung einer

Kompanie, später bis zu drei Kompanien des 23. Infanterieregimentes in Strausberg. Im Jahre 1805 wurde an der Südseite des Marktes das Rathaus bis auf die Fundamente und den Keller abgerissen. Der Beginn des Neubaus des Rathauses verzögerte sich auf Grund des Krieges gegen Napoleon. Erst 1820 wurde das neue Rathaus fertiggestellt. Ein Strausberger Bataillon rückte 1806 zum Krieg gegen Napoleon aus. 1809 durften die Bürger von Strausberg erstmals ihre Stadtverordneten wählen, denn 1805 wurde die Stadtordnung in der Stadt Strausberg eingeführt. 1817 erbaute die Jüdische Gemeinde ihre Synagoge, denn bereits seit dem 14. Jahrhundert waren sie in der Stadt ansässig. 1867 hielt auf dem Strausberger Bahnhof der erste Personenzug. 1885 wurde das Amtsgerichsgebäude erbaut und 1890 das Postamt. Seit 1894 gibt es auf dem Straussee eine elektrisch mit Niederspannung betriebene Fähre. Die Strausseefähre gilt als europaweit einzigartig, da sie ihren Fahrstrom aus einer freigespannten Oberleitung bezieht. Die Erbauung des Schulhauses für die höhere Knabenschule fand 1901 statt. Die Volksbibliothek wurde 1902 errichtet. Das Volksschulhaus in der Hegermühlenstraße wurde 1904 erbaut, welches heute die Hegermühlen-Grundschule beherbergt. Das Heimatmuseum der Stadt Strausberg wurde 1908 gegründet. Der elektrische Betrieb der heutigen Strausberger Eisenbahn GmbH begann 1921. Straussseefähre Am 27. Juni 1922 gab Foto: Streichhahn es in Strausberg einen Generalstreik wegen des Mordes an Außenminister Walther Rathenau. Die Zeit des Nationalsozialismus in Strausberg wurde unter schwierigen Umständen überwunden. 1945 flohen die meisten Bürger aus Strausberg wegen der Bombenabgriffe und Artilleriebeschüsse. Im April 1945 rückte die Rote Armee in Strausberg ein. Bis Juli 1945 kehrten die meisten der geflohenen Bürger zurück. Zu DDR Zeiten wurde 1948 die Berliner S-Bahn bis Bahnhof Strausberg verlängert und 1957 wurde die Strecke nach Strausberg Nord erweitert. 1952 wurde Strausberg zur Kreisstadt ernannt. Der Hauptstab der Kasernierten Volkspolizei wurde 1954 in Strausberg stationiert. 1957 wurde in Strausberg das Kommando der

Frühlingshoffnung Schneeglöckchen und Winterlinge, Ich bin wieder froher Dinge. Märzenbecher sind zu sehen, Tulpen in den Gärten stehen. Schnee und Kälte gehen weg, hoffentlich auch Winterspeck. Bettina Linzer Luftstreitkräfte der NVA in der Nähe des Bahnhofs Strausberg angesiedelt. 1960 begann der verstärkte Wohnungsbau. 1985 feierten die Strausberger den 750. Geburtstag ihrer Stadt. Die heutige Situation in Strausberg: Das Wappen Am 12. November von Sraussberg 1989 demonstrierten 15.000 Bürger in Strausberg für mehr Demokratie. 1990 wurde das MfNV aufgelöst und es begann die Stationierung von Einheiten der Bundeswehr. Mit der Kreisreform 1993 ging der Altkreis Strausberg im neuen Landkreis Märkisch-Oderland mit der Kreisstadt Seelow auf. Damit verlor Strausberg den Status einer Kreisstadt. Im Jahr 1994 verlegte die Bundeswehr ihre Akademie für Information und Kommunikation (AIK) von Waldbröl (NRW) nach Strausberg. Es folgte der Bereich 5 des Zentrum für Innere Führung und 1995 das Sozialwissenschaftliche Institut der Bundeswehr. Die Garnison der russischen Streitkräfte verabschiedete sich nach 49-jähriger Stationierung von den Bürgern der Stadt. 2001 schlossen die Bundeswehr und die Stadt Strausberg einen Patenschaftsvertrag. Nach dreijähriger Bauzeit wurde 1999 die grundlegende Sanierung der Großen Straße in der Altstadt abgeschlossen. Auch das Strausberger Heimatmuseum öffnete nach einem Umbau wieder seine Türen. Das klassizistische Stadthaus aus dem Jahre 1820 wurde nach Sanierung im Jahr 2001 wieder eröffnet und dient heute unter anderem als Standesamt. Dies, liebe Leser und Wanderfreunde, war ein kleiner Einblick in die Geschichte von Strausberg. Natürlich gibt es zu Strausberg noch viele weitere markante Punkte, aber diese sollten sie selber Erkunden wie z. B. das Wappen von Strausberg, das am 26. Januar 1994 genehmigt wurde. Ich wünsche Ihnen viel Spaß bei dieser Wanderung und Erforschung von Strausberg. Detlev Streichhahn


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Schreiben auf Hiddensee ! Was bedeutet das? - Herausgehoben sein aus dem Alltag, entfernt sein vom Wohn- und Wirkungsort, eintauchen in eine Stille und Gelassenheit, die es anderswo in der lauten Welt längst nicht mehr gibt und sich konzentriert seinen Gedanken, Ideen und dem Schreiben hingeben.

Gletscher Perito Moreno

Foto: Detzer

Reisebericht

Am Ende der Welt – Patagonien und Feuerland Im November 2011, wenn es auf der Südhalbkugel unserer Erde Sommer wird, begaben wir uns auf eine ungewöhnliche Reise. Patagonien: Von Puerto Varas, einer chilenischen Stadt am Lianquihue-See gelegen, überquerten wir die Kordilleren, hier Anden genannt, die Südamerika von N nach S in 7.500 km Länge durchziehen, mit dem Boot, weil verschiedene Seen aneinandergereiht die Möglichkeit bieten, die Anden nicht über beschwerliche Pässe, sondern auf Wasserwegen zu überqueren. So wechselten wir von Chile nach Argentinien in den Ort Bariloche. Eine fantastische Seen- und Gebirgslandschaft mit dem Vulkan Osorno umgab uns. Am Tag darauf dann der Flug entlang der Andenkette nach Patagonien. Von der Stadt El Calafate starteten wir in den Nationalpark Los Glaciares am See Argentino, um krachend brechende Eisberge des 4 km breiten und 70 Meter hohen PeritoMoreno-Gletschers zu erleben. Der Gletscher kalbt, sagt man. Patagonien ist ein karges Land, aber gut geeignet für die Schafzucht. Auf einer Schaffarm, einer argentinischen Estancia, nahmen wir Quartier. Das chilenische Äquivalent ist eine Hacienda. Im „Buch vom Gaucho Sombra“ hat der argentinische Schriftsteller Ricardo Güirades dem Gaucho, der Hirte und Viehtreiber zugleich ist, ein bleibendes literarisches Denkmal gesetzt. Feuerland: Ein Traum wurde wahr. Von Punta Arenas

fuhren wir mit dem Schiff in die entlegenste Region der Erde, in die geheimnisvolle Inselwelt am äußersten Zipfel Südamerikas auf der berühmten Magellanstraße und durch den Beagle-Kanal. Vor unserer Reise lasen wir von Alberto M. de Agostini „10 Jahre im Feuerland“ und von Rudolf Baumgardt „Fernando Magallan – Die Geschichte der ersten Weltumsegelung“. Wir konnten den 425 Meter hohen, fast senkrechten Felsabbruch Kap Hoorn, an dem Pazifik und Atlantik aufeinander treffen, erklimmen. Schlauchboote, sogenannte Zodiacs, transportierten uns vom Schiff zur Felsentreppe. Zwei Froschmänner halfen beim Anlanden aus den sehr stark schwankenden Zodiacs. Es wehte ein eiskalter Wind der Stärke 6. Kap Hoorn zu betreten, weckt viele Empfindungen, ist eine mythische Erfahrung. Die Geschichte der Seefahrt um Kap Hoorn und Amerikas wird auf dem Fels im Leuchtturm und der Kapelle erlebbar. Das 7 Meter hohe Denkmal des chilenischen Bildhauers José Balcells ist Seeleuten aller Nationen gewidmet, die mit der unbarmherzigen Natur um das legendäre Kap Hoorn gekämpft haben. Die chilenische Schriftstellerin Sara Vial dichtete: “Ich bin der Albatros, der am Ende der Welt auf dich wartet. Ich bin die vergessene Seele der toten Seeleute, die aus allen Meeren der Erde hierher kamen, um Kap Hoorn zu umschiffen. Aber sie starben nicht in den tosenden Wellen. Sie fliegen heute auf meinen Schwingen in die Ewigkeit mit dem letzten Aufbrausen der antarktischen Winde.“ Heidi Detzer

Es bedeutet aber auch, befreit zu sein von den sonst üblichen Tagesaufgaben und der Routine, die der Alltag so mit sich bringt. Es bedeutet weiterhin, sich mit Gleichgesinnten am gleichen Ort und in der gleichen Situation zu befinden, bedeutet – wirklich und konzentriert zu schreiben. An vier Tagen (mit drei Übernachtungen) stehen Ihnen Anregungen zum kreativen Schreiben generell, zum biografischen Aufarbeiten speziell und zum Beginnen oder zum Fortsetzen einer literarischen Arbeit zur Verfügung. Der Vorteil: Sie werden begleitet durch eine fachgerechte Anleitung und die langen Abende stehen zum ausführlichen Gespräch – auch mit der ganzen Gruppe – bereit. Ein bis zwei bequem eingerichtete „Schreib“Häuser, (mit 1-Bett und 2-Bett Zimmern) in Vitte, Süderende, stehen dafür breit. Die Gruppengröße wird auf 10 Personen beschränkt. So bleibt viel Raum für das individuelle Gespräch und die ganz persönliche Beratung. Natürlich stehen auch allen Beteiligten die Sehenswürdigkeiten dieser einmaligen Insel in der Ostsee offen, denn jeder entscheidet selbst über seine Frei- und seine Schreib-Zeit. Die Insel wird jeweils Ende Mai oder Anfang Oktober aufgesucht, weil in der Vor- und Nachsaison genügend Platz für das Individuelle vorhanden ist, das die Stimmung erzeugt, kreativ zu sein und sich ganz seinen Schreibimpulsen hinzugeben. Einzuplanende Kosten liegen zwischen 25.-, 35- und -50.-€ pro Übernachtung ; An- und Abreise mit Ostseeticket und Fähre sowie Seminarkosten für ca.14 Betreuungsstunden. Interessenten sollten sich langfristig anmelden bzw. voraus bestellen, da die Platzkapazität – wie bereist erwähnt – begrenzt ist. K.M. Voranmeldungen sowie weitere Auskünfte können eingeholt werden über: TEA: Tagebuch- und Erinnerungsarchiv, Karin Manke, Herrenhausstraße 19, 12487 Berlin Tel.: 030/ 5346673 – mail: karin-manke@freenet.de


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Anfrage beim Finanzminister: Wem schulde ich 25.000 Euro ? Kürzlich habe ich beim Bundesfinanzministerium nachgefragt, wie ich die vom Bund der Steuerzahler laufend unwidersprochen veröffentlichten Staatsschulden, an denen ich einen Anteil von knapp 25.000 € habe, tilgen soll. Ich habe hinzugefügt, dass ich persönlich nicht in der Lage bin, diese Summe eventuell annähernd zu begleichen, selbst wenn ich meine gesamte Habe verkaufen würde. Mich würde dringend interessieren, bei wem ich diese Schulden habe. Ein Mitarbeiter aus dem Leitungsstab des Ministers teilte mir mit, dass die vom Bund der Steuerzahler veröffentlichte Zahl eine statistische Größe ist. Die Schulden hat aber der Staat. Er nimmt Kredite auf, verschuldet sich und tilgt diese im Idealfall wieder. Gläubiger sind die Personen und Institutionen, die dem Staat Geld leihen, in dem Sie zum Beispiel Staatsanleihen oder Bundesschatzbriefe kaufen. Nun könne man sagen: Der Staat sind wir alle. Folglich seien wir auch alle - statistisch betrachtet - verschuldet. Und zwar im Schnitt in der genannten Euro-Höhe. Jeder, der in Deutschland wohnt, hat diese Last statistisch mitzutragen. Aber es kommt kein Gerichts-

vollzieher und klingelt an unserer Tür. Wenn, dann käme er zum Bundesfinanzminister. Diese Auskunft hat mich nicht befriedigt. Nach Angaben der Bundesanstalt für politische Bildung hatte die Bundesrepublik im Jahre 2011 für Zinsen 62 Mrd. Euro zu zahlen. Diese Zinsen erhalten offenbar die Gläubiger des Staates und sie werden aus den Einnahmen des Staates bezahlt. Diese Einnahmen wiederum stammen aus Steuern und Abgaben, also werden von allen Bürgerinnen und Bürgern geleistet. Und hier geht es nicht mehr um eine „statistische Größe“, sondern um reales Geld. Und nun wird klar, dass wir alle an der Finanzierung der Verschuldung beteiligt sind. Warum aber leihen Personen und Institutionen dem Staat Geld? Sie tun das doch nicht etwa aus Patriotismus, sondern wegen der damit zu erwartenden Zinsen. Daraus folgt meine nächste Frage: Wer hat ein Interesse an der Vermeidung von Staatsschulden? Können das jene Bürger und Institutionen sein, die dem Staat Geld leihen? Wir haben nach Feststellungen des Deutschen

Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) in Deutschland eine völlig unausgewogene Vermögensverteilung. Werden die Personen nach der Höhe ihres Nettovermögens geordnet und dann in zehn gleich große Gruppen eingeteilt, so zeigt sich für das Jahr 2007, dass das reichste Zehntel über gut 61 Prozent des gesamten Vermögens verfügte. Darunter hielten die obersten fünf Prozent 46 Prozent und das oberste Prozent etwa 23 Prozent des gesamten Vermögens. Auf der anderen Seite verfügten 27 Prozent der erwachsenen Bevölkerung über kein Vermögen oder waren sogar verschuldet. Es ist wohl nicht ohne Grund zu vermuten, dass die Quellen für den Geldverleih an den Staat kaum bei jenen 27 Prozent zu suchen sind. Wäre eine Streichung der Staatsschulden unsozial? Diese Frage muß ich verneinen. Als Bürger ohne nennenswertes Vermögen, also zum guten Viertel der Besitzlosen zählend, trage ich über Steuern und Abgaben zur Verzinsung der Staatsanleihen bei. Darauf könnte ich gerne verzichten. Eberhard Rehling

Hilfe aus der Natur bei Prostatabeschwerden Weniger Harndrangfrust – mehr Lebenslust Millionen Männer ab 50, oft auch schon jünger, sind von häufigem und plötzlichem Harndrang, sowie Mühe beim Wasserlassen betroffen. Das ist eine große Belastung. Nachts wird „Mann“ um den Schlaf gebracht und Tagsüber behindert es spontane Unternehmungen, da immer eine Toilette in Sicht sein muss. Hinzu kommt oft der Verlust einer erfüllten Sexualität, die Lebensqualität vermindert sich erheblich. Ursache kann eine altersbedingte, durch Hormonmangel ausgelöste Vergrößerung der Prostata sein. Der Harnfluss wird behindert und die Blase nicht mehr vollständig entleert. Die Folge sind ständiger Harndrang, tröpfelnder Harnfluss, Schmerzen beim Wasserlassen und dadurch bedingte Reizungen des Harntraktes. Die Natur bietet die perfekte Kombination gegen diese Beschwerden. Pflanzenextrakte aus Kürbis, Brennnessel und Sägepalme (in Avitale Kürbiskern Komplex Kapseln, in Apotheken) sind seit langem bewährte Helfer zur Vorbeugung von Prostatabeschwerden. Sie können das Harnwegssystem positiv unterstützen und gelten als Kraftformel für Prostata und Blase. Kürbiskernextrakt stärkt und kräftigt die Blasenmuskulatur, es hat somit einen positiven Einfluss auf den Harndrang und die Stärke des Harnstrahls. Brennnesselextrakt wirkt entzündungshemmend und entstauend, es erleichtert dadurch die Blasenentleerung. Sägepalmextrakt enthält Phytohormone, die sich mindernd auf die gutartige Prostatavergrößerung auswirken können. Durch die Zugabe von Zink und Selen wird die Immunabwehr gestärkt und eine gesunde Zellteilung gefördert. Weitere Informationen unter www.avitale.de Apothekenverkaufspreis: 80 Vegi-Kapseln 24,95 € PZN: 8896510

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Jahresempfang im Seniorenzentrum Müggelspree Am 16.01.2012 fand der Neujahrsempfang des Seniorenzentrums Müggelspree statt. Der Einrichtungsleiter, Herr Distelkamp – Franken konnte zahlreiche Kolleginnen und Kollegen aus der Elisabeth – Diakonie, den umliegenden Einrichtungen, aus dem Bezirksamt, von Firmen und von Kooperationspartnern begrüßen. In seiner Begrüßungsrede stellte Herr Distelkamp-Franken die Arbeit im Seniorenzentrum in Bezug auf ein Zitat von Sören Kierkegaard, einem dänischen Philosophen und Theologen,: Das Leben kann nur rückblickend verstanden werden. Es muss aber vorausschauend gelebt werden. Er berichtete von den Qualitätsprüfungen durch die einzelnen Behörden und Aufsichtsgremien, die auch 2011 mit sehr gut bestanden wurden. Erwähnte das neue Wohn- und Teilhabegesetz, den Wegfall der Zivildienststellen, die Ausbildungssituation und die Kooperation mit dem ambulanten Elisabeth – Hospiz. Innerhalb eines Gottesdienstes wurde Frau Petra Gutsch in ihr Amt eingeführt. Fr. Gutsch hatte schon ab 01.01.2010 die Geschäfte Ihrer über lange Zeit erkrankten Vorgängerin kommissarisch übernommen. Seit dem 16. Oktober 2011 nimmt sie nun regulär diese Aufgabe wahr. Für ihren engagierten Einsatz und Einarbeitung in dieser Zeit bedankte sich der Einrichtungsleiter herzlich. Viele Dinge wären ohne diese gute Zusammenarbeit nicht so glatt verlaufen.

merhin sind die vorliegenden Schwierigkeiten bis auf eine beseitigt, es wird erwartet, dass dies in dem Fall auch gelingt und dann schnellstens die Baubewilligung kommt. Immerhin sind jetzt aber schon Bau vorbereitende Maßnahmen im Gang. Noch ein Jubiläum gibt es im März zu feiern. Fr. Hilde Luckviel feiert am 01.03.2012 ihren hundertsten Geburtstag. Fr. Luckviel wurde in Wuppertal geboren, lebte aber in Ihrer Kindheit lange Zeit in Mohlen (Ostpreußen) und wuchs dort mit ihrem Zwillingsbruder auf. Sie kann sich noch gut an die Landschaft, die sie zum Pilze suchen reizte, und an den Kaiser Wilhelm den II. erinnern. Der Vater war Lokführer und die Mutter Hausfrau. Sie besuchte die Volksschule bei Lehrer Rauch und ließ sich danach als Schneiderin 3 Jahre und 1 Jahr als Zuschneiderin ausbilden. Nach ihrer Hochzeit 1938 verließ sie das Elternhaus. Ihr Mann arbeitete als Schnelltriebfahrer. Seit 1962 ist sie, nach einer glücklichen Partnerschaft verwitwet. Sie hat einen Sohn und 2 Enkel-kinder. Zu denen und der Schwiegertochter besteht ein inniges Verhältnis. Fr. Luckviel ist evangelisch aufgewachsen und geprägt. Morgen – und Abendgebet sind ihr immer noch sehr wichtig. Seit 9.11..2009 lebt sie in unserer Einrichtung. Sie ist noch rüstig und bestimmt ihren Tagesablauf selbst. Dort wo es nicht mehr so geht, holt sie sich die notwendige Hilfe. Im Wohnbereich lebt sie meist zurückgezogen, nimmt ihre Mahlzeiten auf ihrem Zimmer ein und schaut sich interessiert Fernsehsendungen an. Darüber nimmt sie am Weltgeschehen noch teil. Veranstaltungen ziehen sie nicht so an. Aber zu der Teilnahme an dem einen oder anderen Jahresfest kann man sie doch noch überreden. Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gratulieren ihr sehr herzlich. Distelkamp-Franken

Das Vorstandsmitglied Herr Pastor Zimmermann, die Geschäftsführerin Fr. Sickau und der Einrichtungsleiter Herr Distelkamp-Franken bitten um den Segen für Fr. Gutsch und ihre Arbeit. Am Schluss der Begrüßung ging Herr Distelkamp-Franken auf den Stand der Bautätigkeiten für den Neubau ein. Er berichtete, dass nach Einreichen der Unterlagen für das Bauamt Schwierigkeiten aufgetreten seien, die zu einer Abweichung des Zeitplanes um ein Jahr, geführt haben. Im-

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Frau vom Hirsch Ersatzverkehr heißt Reh... Es war einer dieser heißen Hochsommertage ...und 265 weitere populäre Irrtümer aus der Tier- und Pflanzenwelt Von Ulrich Schmid, 216 Seiten, 2. überarbeitete Auflage, Franck-Kosmos Verlags-GmbH & Co. KG. Stuttgart, ISBN 978-3440-12944-9. Von A (Aal)-Z (Zwitter) werden Tier- und Pflanzenwelt unter die Lupe genommen, dabei auch Urzeitwesen wie Dinosaurier und Mammuts. Auch einzelne Zellen und Bakterien sind Themen dieses Buches. Bei der Anordnung der Kapitel und auch innerhalb der einzelnen Kapitel wurde auf eine systematische Einteilung der Tier- und Pflanzenwelt verzichtet, sondern alles ist bunt gemischt. Begonnen wird mit den Vögeln, es folgen Käfer, Spinnen, Krabbeltiere. Eisbär, Maulwurf und andere Säugetiere werden in einem längeren Kapitel abgehandelt, gefolgt von Zellen, Bakterien und tödlichen Parasiten. Obst, Gemüse und Getreide bilden ein Kapitel, danach Algen, Fische und Korallen, gefolgt von Würmern, Schlangen und Kriechtieren. Bäume, Blumen und Kakteen belegen die nächsten 26 Seiten. Das letzte Kapitel ist der Urzeit gewidmet, mit Betrachtungen über Urzeitmenschen, Dinosaurier und Mammuts. Ausgehend von weit verbreiteten Irrtümern – der Irrtum bildet die Überschrift zu den mehr oder weniger langen Kommentaren – erfährt der interessierte Leser sehr viel mehr als das, was in der Schule naturwissenschaftlich vermittelt werden kann. Zum Nachschlagen dient ein Register, das mit etwa 260 Begriffen überschaubar gehalten ist. Das Buch wendet sich an Neugierige, und zwar an solche, die über die Tier- und Pflanzenwelt alles ganz genau wissen wollen und denen es zum Beispiel nicht egal ist, ob die „Beere“, die sie essen wollen, auch wirklich botanisch eine ist, oder sich dahinter Steinfrüchte, wie Schlehen oder Holunderbeeren, Sammelsteinfrüchte wie Himbeeren oder Brombeeren oder auch Nüsschen auf einem fleischigen Blütenboden wie bei der Erdbeere verstecken. Empfehlenswert ist das Buch auch für Pädagogen, die im Naturschutz engagiert sind, Kinder und Jugendliche unterweisen und damit dazu beitragen können, dass Irrtümer abgebaut werden können. Leider enthält das Buch keine Zeichnungen oder andere Abbildungen. Nicht alles kann sich ein Großstadtkind vorstellen. Dr. Bettina Linzer

Mitte Mai, die zwar ganz nett, aber auch etwas unpassend erschienen. Warum fuhr die U-Bahn nicht weiter nach Tegel? Ab Kurt-Schumacher-Platz musste man den Bus nehmen. Der ließ auf sich warten! Aber nun endlich kam ein Doppelstockbus um die Ecke. Der Mann, der vor ihr eingestiegen war, wandte sich hilfesuchend nach dem Fahrer um und wedelte fragend mit seinem Fahrschein. Es gab keinen Entwerter! „Ach, kein Problem. Dann entwerten Sie beim Umsteigen“, sagte der junge Fahrer. Sie wies ihre Umweltkarte vor und ging auf den nächsten freien Platz zu. Der Bus war nicht sehr voll. Sie setzte sich neben eine Dame in einem weißen Kleid mit roten Punkten, tiefem Ausschnitt und weitschwingendem Rock. So ein Kleid hatte ihre Mutter getragen, sie erinnerte sich daran, obwohl sie damals noch ein Kindergartenkind gewesen war. Wie hatte sie sich gewünscht, „groß“ zu sein und auch so ein Kleid zu besitzen! Die Dame neben ihr hatte allerdings noch mehr zu bieten: hochhackige Schuhe, einen kleinen Hut, eine Lackledertasche und, oops, Handschuhe, alles exakt in der Farbe der Punkte auf dem Kleiderstoff. Auf den Sitzen daneben plapperten und kicherten zwei Teenager. Das Mädchen mit dem blonden Pferdeschwanz trug zur weißen Bluse einen weiten bunten

Übrigens

Karneval in Berlin? (oder bei uns)

Da kann man ja sehr gespannt sein, ob es unseren Neu-Berlinern aus Köln/Bonn gelingt, all die Rituale vom Umzug bis zum sonstigen Klimbim bei uns zu etablieren. Im Grunde wäre das ja eine Retourkutsche, denn all die schmucken Uniformen der roten, blauen und sonstigen „Funken“ entstanden als eine humorvolle Art von Opposition gegen das sture Preußentum, das dem Rheinland aufgezwungen wurde, als Bismarck Preußens Einfluss bis zum Rhein ausbreitete. Da grüßten denn die in imitierten Preußenuniformen Verkleideten mit der rechten Hand nicht rechts, sondern links und besonders ausdrucksvoll opponierte man mit dem Tanz „Stippe-Fötje“, da rieben zwei ihre Hinterteile aneinander, was – glaube ich – so viel heißt wie LmA? Nach dem Krieg hat der Karneval übrigens eine bedeutende Rolle im Widerstand gegen die Remilitarisierung der BRD gespielt, sang man doch „ne fiese Krach anzufange is keen Kuns – doch diesmal ohne uns!“ Das könnten wir ja heute auch aufgreifen: Ohne uns – z.B. in Afghanistan! Gisela Tews

Rock mit einem atemberaubend breiten Gürtel, der Junge Hosen mit Nieten. Seine Haare waren über der Stirn zu einer Tolle und am Hinterkopf zu einer „Ente“ frisiert. Sie wandte sich neugierig nach den anderen Fahrgästen um. Da saß ein Mann im hellen Anzug und mit Strohhut. Eine alte Dame mit Dutt hatte einen leichten Wollmantel an. Sie erinnerte sich, das hatte man früher Übergangsmantel genannt. Na ja, der Mai war ja wohl der Übergang zwischen Winter und Sommer. Alle Frauen im Bus trugen standhafte Dauerwellfrisuren und hatten rotbemalte Lippen. Über allem lag ein leichter Duft von 4711. Sie erinnerte sich an die Flasche mit dem goldenen Schraubverschluss und dem grüngoldenen Etikett auf dem Frisiertisch im Schlafzimmer ihrer Eltern. Alles was sie sah, wirkte bekannt und gleichzeitig höchst befremdlich. In der Reihe vor ihr las jemand Zeitung. Neugierig schaute sie ihm über die Schulter und las das Datum am Kopf der Seite: 16. Mai 1958, und die Überschrift eines Artikels lautete „U-Bahn nach Tegel wird am 31. Mai in Betrieb genommen“. Im Oberdeck hörte sie schwere Schritte, dann polterte ein uniformierter Schaffner mit Geldwechsler vorm Bauch die hintere Treppe herunter. Der Bus hielt und der Schaffner rief „Endstation, alles aussteigen“. Sie stieg hinter ihrer Sitznachbarin aus und bewunderte dabei, wie exakt die Naht der Nylontrümpfe saß. Nach wenigen Schritten wurden die Konturen der Dame unscharf, das Bild löste sich auf. Für einen Moment flirrten noch die roten Punkte in der heißen Mailuft. Dann sprach ein Punk mit zwei Mischlingshunden sie an „Bisschen Kleingeld oder `ne Zigarette?“ Brigitte Zessin

Leserpost

Beitrag zum 300. Geburtstag von Friedrich II. von Preußen Ich wollte den Beitrag Heidi Detzers schon nicht lesen, weil mir das Gelobhudel von dem „Großen“ Friedrich immer auf den Keks geht, las aber dann doch und bin begeistert. Ein so klarer und wahrhaftiger Beitrag, der in wenigen Sätzen alle Facetten dieses Mannes erfasst und auch eine klare Meinung zu all seinen Taten hat; großartig! Gern würde ich wieder Berichte von Frau Detzer lesen. Wolfgang Bönitz , Berlin- Köpenick


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Erlebnisangebote zum Jahresauftakt

Tourismusverein Berlin Treptow-Köpenick e.V.

Der Tourismusverein Berlin Treptow-Köpenick hat sein Tagesfahrten-Programm 2012 neu aufgelegt. Im Zeichen des 300. Geburtstages Friedrich II. stehen die Bustouren am 28. Februar und 25. März. In Buckow empfängt der König selbst, lädt zur Stadtrundfahrt und zum Leibgericht sowie zum Theaterstück „Vom kleinen Friedrich dem Großen“. Die Fahrt ins Kloster Zinna und nach Jüterbog wird von einem Oratorium des königlichen Konzertmeisters Heinrich Graun in St. Nikolai gekrönt. Am 6. April (Karfreitag) steht der Besuch von Görlitz auf dem Programm. Nach Orgelklängen und Mittagessen kann der Kreuzwegsprozession zum Heiligen Grab gefolgt werden. Am 24. April vergewissern wir uns des Frühlingserwachens an den Oderhängen und im romantischen Schlaubetal. Die 1000-jährige Domstadt Naumburg und das benachbarte Bad Kösen mit der Käthe-KrusePuppenausstellung erwarten die Teilnehmer am 24. Mai. Und im Juni geht die Tagesreise zur Ausstellung 500 Jahre “Sixtinischen Madonna“ nach Dresden mit Abstecher nach

Der Tourismusverein setzt 2012 auch die erfolgreiche Konzertreihe MUSIK AUS ALLER WELT in der Altstadt fort – stets am ersten Sonntag des Monats ab 17 Uhr. Das Konzert am 4. März in der freiheit fünfzehn widmet sich dem erfolgreichsten Musikstil der Karibik, dem Reggae (RAS PEREZ und Band). Am 1. April ertönen im Aurorasaal des Schlosses Köpenick klassisch-arabische Klänge des TRIO ALWAN: eingängige Melodien und spannende Rhythmen. In der Schlosskirche beweisen ROMENCA am 6. Mai die Verbindung von Sinti und Roma-Tradition mit moderner europäischer Musik sowie Swing und Jazz. Und am 3. Juni spielen Di Meschugeles in der Stadtkirche Köpenick ein Klezmer-Konzert der Spitzenklasse, Musik, bei der die Seele zugleich lachen und weinen möchte.

Pillnitz. Neu im Programm ist 2012 der Urlaub im Südtiroler Hotel „Alpenfrieden“ zum Wandern und mit Ausflügen nach Brixen, Meran und Verona vom 1. bis 8. September. Alle Fahrten werden im Komfort-Reisebus mit kompetenter Reiseleitung realisiert. Sie beginnen und enden am Elknerplatz am SBahnhof Köpenick.

Buchungen und Tickets in der Touristinfo, Alt-Köpenick 31-33 (Am Schlossplatz), Tel: 030 655 7550, touristinfo@tkt-berlin.de oder unter www.tkt-berlin.de im Internet.

Lust auf mehr Berlin? ... dann Treptow-Köpenick!


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Wenn ich schon umziehe, dann will ich ins Grüne nach BERLIN-Johannisthal wo für mich rundum alles stimmt.

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Gute Laune pur am „Stadttheater Cöpenick“

Ach was?! Wer kennt ihn nicht, diesen trockenen Ausspruch, der sprichwörtlich für Loriot und seine Sketche geworden ist. Und wahrlich, da bleibt kein Auge trocken, wenn sich das Ensemble des „Stadttheater Cöpenick“ an die Inszenierung eines Theaterabends mit einigen der bekanntesten Sketche des Altmeisters des deutschen Humors wagt. Urkomische Situationen reihen sich aneinander und treffender Weise wird das Programm mit dem Sketch „An der Opernkasse“ eröffnet. Im Saal herrscht erwartungsvolle Stille, als dieser verdunkelt wird und die Aufmerksamkeit des Publikums auf die linke Seite vor der Bühne gelenkt wird. Wie von unsichtbarer Hand wird ein Kassenhäuschen sichtbar, vor dem sich bald eine wartende Schaar potentieller Theaterbesucher sammelt. Neugier kommt auf. Geht es jetzt los? Und richtig,

der erste Sketch geht vor der Bühne los. Missverständnisse, Irritationen und komische Momente wechseln sich ständig ab. Es beginnt ein Reigen, der die Zuschauer nicht zur Ruhe kommen

lässt. Fast immer geht es dabei um zwischenmenschliche Kommunikationsstörungen, um eigentlich banale Alltagssituationen, die aber immer wieder auf die Spitze getrieben werden, durch das gekonnte Aneinander-vorbei-Reden. Dabei ist es unerheblich, ob es um die Gespräche unter Stammtischbrüdern (Herren beim Skat) oder um die traute Zweisamkeit geht, wo dann der

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Zuschauer lachend feststellen kann, dass Männer und Frauen eben nicht zusammen passen. Im Abendprogramm sind ab Februar wieder die „Ganzen Kerle“ im Programm, eine Komödie, die ein Angriff auf das Zwerchfell der Zuschauer ist. Wenn sich vier Paketboten entschließen, um der Tochter ihres Chefs eine lebenswichtige Operation zu finanzieren, eine Travestie-Show zu organisieren, und dann in den schrägsten Verkleidungen das Publikum zum Rasen bringen, dann ist Stimmung garantiert. Regie führte, André Nicke, der auch als Friedrich II. im Radio zu erleben ist und demnächst wieder in dieser Rolle im TV (rbb und arte) und auf der Bühne des Stadttheaters. Das „Stadttheater Cöpenick“ befindet sich in der Friedrichshagener Straße 9 und ist mit dem Bus (Linie 269) gut zu erreichen.


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Vorgestellt: Mitten im Dahmeland, am wunderschönen Schmöldesee gelegen, hat der Kreisanglerverband Dahme-Spreewald e.V. eine Feriensiedlung. 2/2*- und 4/2*-Personenbungalows laden ein, hier seine Ferien, ein Wochenende oder auch längere Zeit zu verbringen. Die Bungalows verfügen über Wohnzimmer, Schlafzimmer, Diele (4/2-Personenbungalow keine Diele, dafür 2 Schlafräume), Küche und Dusche mit WC. Jeder Bungalow hat eine eigene überdachte Terrasse. Die Bungalows sind einfach, aber stilvoll eingerichtet. Komplette Küchenausstattung sowie TV und Radio gehören dazu.

diese für Ausflüge in die nähere Umgebung oder Angeltouren. Leihfahrräder in begrenzter Stückzahl sind ebenfalls vorhanden. Ein eigener kleiner Badestrand, abgegrenzt von der Fahr wasser str aße, lädt bei schönem Wetter zum Sturz in die Fluten. Im Herbst kann man von der Siedlung aus Pilztouren im angrenzenden Wald starten, die meistens sehr erfolgreich sind. * Es sind jeweils 2 Aufbettungen (Doppelbettsofa Wohnzimmer) kostenlos möglich.

Im weitläufigen Gelände gibt es eine große Spielwiese mit Tischtennisanlage, Basketballkorb, Beachvolleyballplatz, Buddelkasten, Schaukel und einen Pavillon. Im hinteren Teil der Siedlung ist ein Grillplatz, wo die Geräte und Sitzmöglichkeiten vorhanden sind (vor den Bungalows ist Grillen nur mit Elektro-Grill erlaubt, den es auszuleihen gibt). Am Grillplatz steht das „Anglerstübchen“, ein komplett mit Gläsern und Geschirr eingerichtetes Gemeinschaftshaus, das gern für Familienfeier gemietet wird. Darin finden bis zu 25 Personen Platz. Separate WC befinden sich direkt dahinter. Nördlich wird das gesamte Gelände vom Schmöldesee begrenzt. Auf mehreren Stegen kann hier der Petri-Jünger seinem Hobby frönen. Der Schmöldesee ist ein Brandenburger DAV-Gewässer. Tages- und Wochenkarten gibt es vor Ort zu kaufen. Friedfischangeln ist auch ohne Fischereischein möglich, Bedingungen bitte in der Siedlung erfragen! Am Bootssteg liegen mehrere Ruderboote, teilweise mit Außenborder -führerscheinfrei zu fahrenbereit. Viele Gäste nutzen

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Warum die Finnen nicht frieren Oder warum schwitzen so finnisch ist

Die mittlere Jahrestemperatur in der finnischen Hauptstadt Helsinki beträgt 5,3 Grad Celsius. Und in den Wintermonaten sind Temperaturen um minus 20 Grad nichts Ungewöhnliches. Vielleicht ist die Sauna deshalb ein so wichtiger Teil finnischer Lebensart, auch wenn die Nordländer sie nicht erfunden haben. Die finnische Sauna gehört zu Finnland wie Wasser zum Meer. Dafür spricht allein schon die Tatsache, dass es im Land über 1,5 Millio-

nen Saunen bei rund 5 Millionen Einwohnern gibt. Kein finnisches Wort ist weltweit bekannter als „Sauna“. Früher diente die Sauna nicht nur der Reinigung und Entspannung, sondern sie war die „Apotheke der Armen“. Kranke wurden hier geheilt, Kinder geboren. Sie war der wärmste, sauberste, sterilste und ruhigste Platz im Haus und galt als heiliger Ort. Früher gab es auch in den finnischen Städten in jeder Straße eine öffentliche, meist privat unterhaltene Sauna. Die Anwohner trafen sich dort regelmäßig, hielten ein Schwätzchen und ließen sich von Wäscherinnen waschen, von Kopf bis Fuß. Heute ist der Beruf der Saunawäscherin so gut wie ausgestorben und öffentliche Saunen findet man eigentlich nur noch in Schwimmbädern und Sporthallen. Am stilvollsten übrigens in der ältesten Schwimmhalle des Landes an der Georgstraße im Zentrum von Helsinki. Saunen ist in Finnland ein Kult. So gibt es seit 1937 auch eine Saunagesellschaft. 1986

Seniorenmagazine – Abo – Bestellschein Liebe Leserinnen und Leser, auf vielfachen Wunsch sind unsere Seniorenmagazine auch im Abonnement erhältlich. Dabei erheben wir nur eine geringe Gebühr von 15,- E pro Jahr (6 Ausgaben), welche unsere Unkosten abdecken soll. Hiermit abonniere ich das Seniorenmagazin q Köpenicker q Teltow/Fläming q Dahme/Spree q Oder/Spree Das Abonnement verlängert sich jeweils um ein weiteres Jahr, wenn es nicht bis spätestens 6 Wochen vor Jahresende schriftlich gekündigt wird. Bitte die Felder in Druckbuchstaben ausfüllen! ................................................................................................. Name, Vorname

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Einzugsermächtigung Hiermit ermächtige ich die ELRO Verlagsgesellschaft mbH, Außenstelle Schlossstraße 2 / Hofseite in 15711 Königs Wusterhausen bis auf Widerruf den Unkostenbeitrag in Höhe von 15,- E von meinem Konto abzubuchen. Der AboPreis wird nach dem Versand des Seniorenmagazins eingezogen. ................................................................................................. Konto-Nr.

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Widerrufsgarantie Diese Bestellung kann ich innerhalb von 10 Tagen ab dem Zugang beim Verlag schriftlich widerrufen. Zur Wahrung der Frist genügt die rechtzeitige Absendung des Widerrufs an die ELRO Verlagsgesellschaft mbH, Außenstelle Schlossstraße 2 / Hofseite in 15711 Königs Wusterhausen.

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bekam die Sauna sogar ihren eigenen Feiertag, den zweiten Sonnabend im Juni. Die traditionelle Form der Sauna ist die Savusauna, die Rauchsauna. Leider gibt es nur noch wenige davon. Wo Politiker und Armeen schwitzen Heute überwiegen die elektrischen Saunen. Nicht nur die meisten Wohnungen – bis zur 1-Zimmer-Wohnung – verfügen über eine eigene Sauna, sondern auch Schulen, Firmen und Campingplätze. Auch in Gefängnissen fehlt sie nicht. Natürlich hat auch das finnische Parlament eine Sauna, in der die Kabinettssitzungen parteiübergreifend fortgesetzt werden. Die Finnen glauben, dass hier die Verhandlungsvoraussetzungen besonders gut sind: In der Sauna sind alle gleich – nackt! Bei Manövern der finnischen Armee ist eine Zeltsauna immer mit dabei und Wanderer, die auf einen mehrtägigen Ausflug gehen, begnügen sich mit Kieseln, die sie im Lagerfeuer wärmen und in einem metallenen Behältnis in einen Zeltverschlag stellen. Bei Hightech-Freaks sorgen hitzeresistente Bildschirme, Webcams und Mikrofone für ein multifunktionales Saunaerlebnis. Auch wenn die Finnen das Saunen nicht erfunden haben, sie haben es auf jeden Fall „finnisch“ gemacht. Text: Monika Neugebauer für Wohnungsgenossenschaften Berlin

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Offen für jedes Alter

Zuschlag bei Filmen über 2 Stunden 50 ct.

Mi, 15. Feb, 10.00 Uhr

Ziemlich beste Freunde

Komödie n F 11 n 110 Min. n FSK: ab 12 n Regie: Eric Toledano & Olivier Nakache n mit François Cluzet, Omar Sy & Anne Le Ny

Bölschestraße 69, Friedrichshagen Mi, 01. Feb, 10.00 Uhr

Sommer der Gaukler

Historienkomödie n D/A 11 n 110 Min. n FSK: ab 6 n Regie: Marcus H. Rosenmüller n mit Max von Thun, Lisa Maria Potthoff & Nicholas Ofczarek

Der vom Kopf abwärts gelähmte, reiche Philippe stellt den gerade aus dem Gefängnis entlassenen Driss ein, denn dessen unbekümmerte, lockere Art fasziniert Philippe. Anfangs abgeneigt, überhaupt einer festen Beschäftigung nachzugehen, krempelt Driss nach und nach das Leben des Adeligen um und zwischen beiden entwickelt sich eine ungewöhnliche Freundschaft. Furioser französischer Kinohit! Mi, 22. Feb, 10.00 Uhr

Chinese zum Mitnehmen

Komödie n ARG/E 11 n 93 Min. n FSK: ab 12 n Regie: Sebastian Borensztein n mit Ricardo Darín & Ignacio Huang

Im Sommer 1780 strandet Emanuel Schikaneder mit seiner Theatergruppe in einem Bergdorf. Von Geldnot getrieben entwickelt Schikaneder ein Stück über die Konflikte der dort ansässigen Arbeiter und der Bergwerksbetreiber. Als sich dann Wolfgang Amadeus Mozart zur Freilichtaufführung des Ensembles ankündigt, kommt es zu Turbulenzen. Mi, 08. Feb, 10.00 Uhr

Sherlock Holmes: Spiel im Schatten

Actionkrimi n USA 11 n 127 Min. n FSK: ab 12 n Regie: Guy Ritchie n mit Robert Downey Jr. & Jude Law

Sherlock Holmes kommt einer weit verzweigten Verschwörung auf die Spur, hinter der das kriminelle Genie in der Londoner Unterwelt, Dr. Moriarty, steckt. Holmes reist mit Doktor Watson durch halb Europa, um die Pläne Moriartys, der den Lauf der Geschichte verändern will, zu durchkreuzen.

Roberto lebt als notorischer Einzelgänger in Buenos Aires. Widerwillig nimmt er sich dem jungen Chinesen Jun an, der ausgeraubt und ohne Spanischkenntnisse auf der Suche nach seinen Onkel ist. Damit findet Roberto selbst einen Ausweg aus seinem tristen Dasein. Die erfolgreichste Latino-Produktion des Jahres 2011! Mi, 29. Feb, 10.00 Uhr

Bezaubernde Lügen

Komödie n F 10 n 104 Min. n FSK: ab 0 n Regie: Pierre Salvadori n mit Audrey Tautou, Nathalie Baye, Sami Bouajila

Emilie schickt einen an sie adressierten Liebesbrief an ihre einsame Mutter weiter, um sie aufzuheitern. Als sich der schüchterne Jean als der Autor der romantischen Zeilen offenbart, nimmt die Verwechslung ihren Lauf.


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KÖPENICKER SENIORENZEITUNG 1-2012

Veranstaltungen Februar und März 2012 KIEZKLUB RAHNSDORF, Fürstenwalder Allee 362, 12589 Berlin-Hessenwinkel, Telefon 648 60 90 Mittwoch 1. 2. 18 Uhr „Die Habsburger, eine kaiserliche Dynastie“ Bildvortrag mit Torsten Rademann. Eintritt 1,50 €. Donnerstag 2. 2. 15 Uhr Gedächtnistraining mit Gisela Röbke. Weitere Termine: 1. / 15. 3. Donnerstag 2. 2. 18 Uhr „100 Jahre Taborkirche“ Vortrag mit Dr. Barbara Schwantes Donnerstag 9. 2. 16 Uhr „Es war doch nicht das erste Mal“ von Reinhard Lakomy, gelesen von Herta Koch. Freitag 10. 2. 14.30 Uhr Freitag, 9.3. Wir spielen Bingo mit Andrea Frenzel. Klubabend 18 Uhr „Hier spricht Edgar Wallace“ mit dem Kalliope-Team. Eintritt 2,50 €. Mittwoch 15. 2. 14.30 Uhr Berühmte Künstler „Lyonel Feininger – Künstler zwischen zwei Welten“ mit Ingrid Schreppel. Eintritt 1,50 €. Freitag 17. 2. 18.30 Uhr Jazzimpressionen mit Birgit Ellen Czaja und Boris Schlüter. Eintritt 5 €. Dienstag 21. 2. 15 Uhr Lesestunde mit Ursel Höft. Dienstag 21. 2. 16 Uhr Vortrag zur Pflege mit Ingeborg Simon (Volkssolidarität). Mittwoch 22. 2. 16 Uhr Mittwoch 28. 3. „Plötzlich braucht Oma Pflege – wie soll das gehen?“ Gesprächsrunde mit Dorothee Kamin Donnerstag 23. 2. 10 Uhr Frühstück und. Gesprächsrunde mit Dipl.-Psychologin Ines Sperling „Schmuck – Ist das reine Frauensache?“ Kostenbeitrag 3 €. Sonnabend 25. 2. 17 Uhr 3. Kunstessen des Kiezklub e.V. Freitag 2. 3. 18.30 Uhr Orientalischer Abend mit der Bauchtanzgruppe des Hauses unter der Leitung von Frau Gräser Mittwoch 7. 3. 9-12 Uhr Sprechstunde des Pflegestützpunktes Berlin. Donnerstag 8. 3. 16 Uhr Frauentagsfeier mit Tanz Klubabend 18 Uhr Mikhail Mordvinov (Klavier) spielt Mendelssohn-Bartholdy und Mussorgski. Eintritt 5 € Mittwoch 14. 3. 14.30 Uhr Berühmte Künstler, diesmal Hans Balluschek mit Ingrid Schreppel. Eintritt 1,50 €. Donnerstag 15. 3. 15 Uhr Lesestunde mit Ursel Höft.

Mittwoch 21. 3. 14.30 Uhr Geburtstagstafel für die Geburtstagskinder der Monate Februar/März. Donnerstag 22. 3. 10 Uhr Frühstück und. Gesprächsrunde mit Dipl.-Psychologin Ines Sperling „Politik – ist das reine Männersache?“ Kostenbeitrag 3 €. Donnerstag 22. 3. 16 Uhr „Wie der liebe Gott die Ziege erfand“ mit Wolfgang Rademacher (Volkssolidarität) KIEZKLUB ALTE SCHULE, Dörpfeldstraße 54, 12489 Berlin-Adlershof, Telefon 902 97 57 67 Mittwoch 8. 2. ab 14.30 Uhr Mittwoch 7. 3. Tanznachmittag mit Bernd Schwerdtfeger. 14.30 Uhr Kaffeetafel, 15 Uhr Tanz. Eintritt 2,50 €. Mittwoch 22. 2. Faschingsfest. 14.30 Kaffee und Pfannkuchen, 15 Uhr Tanz mit Gabis Mini Band. Eintritt 2,50 €. Mittwoch 14. 3. 16.30 Uhr Trommeln für die seelische Gesundheit mit Ricarda Raabe. Mittwoch 21. 3. Tanznachmittag mit Kiry. 14.30 Uhr Kaffee und Kuchen, 15 Uhr Tanz. Eintritt 2,50 €. KIEZKLUB Haus der Begegnung, Wendenschloßstraße 404, 12557 Berlin, Telefon 65 48 81 14, Fax 65 48 81 15 Freitag 3.2. 14.30 Uhr Geburtstagsparty für die Geburtstagskinder des Vormonats mit Martha Pfaffender und Jens-Kersten Stoll. Gäste willkommen! Freitag 3. 2. 19 Uhr Zwangloser Plausch bei Wein und Bier. Dienstag 7. 2. 10 Uhr Gedächtnistraining. Weitere Termine: 14. 2., 21. 2., 28. 2. usw. Dienstag 7. 2. 14 Uhr Perlenarbeiten mit Bärbel Gehrke. Dienstag 7. 2. 14.30 Uhr Tanz mit Bernd Schwerdtfeger, org. Tanzclub, Kostenbeitrag 1 €, Clubbeitrag 1,50 €. Donnerstag 9. 2. 11.30 Uhr Sprechstunde der Sonder-Sozialkommission mit Frau Kroll. Freitag 10. 2. 14.30 Uhr „Die Azoren“ Video-Reportage mit Dr. Reiner Haus. Eintritt 1,50 €. Sonntag 12. 2. 14-17 Uhr Sonntag 26. 2. Sonntag 11. 3. Sonntag 25. 3. Kaffeenachmittag. Dienstag 14. 2. 14.30 Uhr Dienstag 21. 2. Lesestunde Starke Frauen, Teil 3 Käthe Kruse, weltweit bekannte Puppenmacherin.

Dienstag 14. 2. 14 Uhr Tanz mit Detlef Daemke, org. Tanzclub, Kostenbeitrag 1 €, Clubbeitrag 1,50 €. Freitag 17. 2. 14.30 Uhr „Ach, so ist das?!“ Kabarett-Show von und mit Lutz Hoff (vom.DFF) Eintritt 1,50 €. Montag 20. 2. 14.30 Uhr „Gestatten, alte Platten“ – unterhaltsamer Nachmittag mit Angelika. Dienstag 21. 2. 14.30 Uhr Faschingstanz mit Fanny und Zdravko, Eintritt 1,50 €. Um Anmeldung wird gebeten! Dienstag 14. 2. 14 Uhr Tanz mit Kiri Janev, Eintritt 2,50 €. Freitag 9. 3. 14.30 Uhr Offenes Singen KIEZKLUB im Bürgerhaus Altglienicke, Ortolfstraße182-184, 12524 Berlin, Telefon 902 97 67 17 Bitte vorher anmelden! Freitag 3. 2. 14 Uhr Geburtstagsfeier für die Geburtstagskinder der Monate Dez. und Jan. Donnerstag 9. 2. 14 Uhr Fasching mit Kostümen und Tanz mit Manuela & Bernd. Eintritt 2,50 €. Montag 20. 2. 14 Uhr Tanz am Rosenmontag mit Gabis Miniband. Eintritt incl. 1 Pfannkuchen 3,50 €. Freitag 9. 3. 16 –21 Uhr Festveranstaltung „10 Jahre Kiezklub Altglienicke“. Vorverkauf ab 13. 2. 10 – 16 Uhr. Eintritt 5 €. Donnerstag 15. 3. 14 Uhr „Songs und Szenen, wie aus dem Leben vergriffen“. Kabarett mit Stephan Weiß und Sandra Steglich. Eintritt 2,50 €. KIEZKLUB Rathaus Johannisthal, Sterndamm 102, 12487 Berlin, Telefon 902 97 56 65 Einlaß 13.30 Uhr, Kaffeetafel 14.15 Uhr Donnerstag 2. 2. 15 Uhr Tanz mit M & B. Eintritt 2,50 €. Montag 6. 2. 14–16 Uhr Montag 5. 3. Tanz für an Demenz Erkrankte und Angehörige. Anmeldung erbeten. Donnerstag 9. 2. 15 Uhr Claire-Waldoff-Programm mit Friederike Carus und Uwe Streibel. Eintritt 2,50 €. Donnerstag 16. 2. 15 Uhr Faschingstanz mit Kostümprämierung und der Alex-Band. Eintritt 2,50 €. Donnerstag 23. 2. 15 Uhr Bingo mit Heidi Hausherr. Donnerstag 1. 3. 15 Uhr Tanz mit Hartmut Haker. Eintritt 2,50 €.

Sonntag 11. 3. 15 Uhr Sonntag 25. 3. Sonntagscafé. Eintritt 2,50 €. Donnerstag 15. 3. 14–17 Uhr Tanz mit Manne Menzel. Eintritt 2,50 €. Donnerstag 22. 3. 15 Uhr Heinz-Erhardt-Programm mit dem Ehepaar Tennenbaum. Eintritt 2,50 €. KIEZKLUB KES, Plönzeile 7, Haus B, 12459 Berlin-Oberschöneweide, Telefon 902 97 54 15 Um Anmeldung wird gebeten! Dienstag 7. 2. 10 Uhr Besuch des Seniorenzentrums St. Konrad. Treff: 9.45 Uhr am KES. Mittwoch 15. 2. 14 Uhr Tanz mit Bernd Schwerdtfeger und Feier für die Geburtstagskinder des Monats Januar; Anmeldung bis 12. 2. 2012. Dienstag 21. 2. 15–19 Uhr Faschingsparty in der alten Turnhalle Plönzeile 7. Eintritt 2,50 €. Freitag 24. 2. 19–24 Uhr Disco-Fieber mit DJ Olli, Hits der 70er und 80er Jahre. Eintritt 5 €, erm. 2.50 €. Sonntag 26. 2. 15 Uhr Filmnachmittag mit Dr. Rainer Haus „Abenteuer Norwegen“. Eintritt 1,50 €. Mittwoch 29. 2. 14 Uhr Lesung mit Martina Luther „Bin ich zu blöd?“ von Sibylle Herbert: Der HandyHotline-Technik-Terror. Sonnabend 3. 3. 14 Uhr Tanz mit Bernd Schwerdtfeger anläßlich des Frauentages. Einladung der VS OG 15/16. Donnerstag 8. 3. 14–17 Uhr Frauentagsfeier gemeinsam mit DIALOG, Programm Fam. Steinbrecher. Anmeldung bis 7. 3.2012. Sonntag 18. 3. 15 Uhr Filmnachmittag mit Dr. Rainer Haus „Island – Unterwegs zwischen Feuer und Eis“. Eintritt 1,50 €. Donnerstag 21. 3. 14–17 Uhr Gemeinsam mit DIALOG das Fest „Masleniza“ feiern! Anmeldung bis 19. 3. 2012. Mittwoch 28. 3. 14 Uhr Tanz mit Manne Menzel und feier für die Geburtstagskinder des Monats Februar. Anmeldung bis 27. 3. KIEZKLUB VITAL, Fürstenwalder Damm 474, 12587 Berlin-Friedrichshagen, Telefon 64 48 87 24 Dienstag 7. 2. 14 Uhr „Ohne Baß kein Spaß“, heiterer Gesang zur Faschingszeit mit Herrn Niestler. Donnerstag 9. 2. 14 Uhr Donnerstag 15. 3. Klubschachnachmittage. Dienstag 21. 2. 14 Uhr Faschingstanz. Eintritt 2,50 €.


42 Dienstag 28. 2. 14 Uhr Geburtstagsfeier des Monats. Dienstag 27. 3. 14 Uhr Geburtstagsfeier des Monats. KIEZKLUB TREPTOW-KOLLEG, Kiefholzstraße 274, 12437 BerlinTreptow,, Telefon 532 00 95 Sonntags-Café jeden 2. Sonntag 14-17 Uhr Mittwoch 1. 2. 14.30 Uhr Kaffeetafel. Mittwoch 1. 2. 15 Uhr „Ne, det war wieda ’n Jahr“ Satirischer Jahresrückblick mit Gerald Wolf, Eintritt 1,50 €. Mittwoch 15. 2. 14.30 Uhr Faschingsparty und Tanz mit Wolfgang Zerbst, Eintritt 2,50 €. Mittwoch 29. 2. 14.30 Uhr Mittwoch 14. 3. „Landschaften und Jahreszeiten“ – Gedichte und lyrische Impressionen mit Wolfgang Prietsch. Mittwoch 29. 2. 14.30 Uhr Tanz mit Bernd Schwerdtfeger, Eintritt 2,50 €. Mittwoch 21. 3. 14.30 Uhr Marika Born, Hahnemann-Interpretin: „Berliner Herz, Humor, Schnauze“. KIEZKLUB GERARD PHILIPE KarlKunger-Straße 30, 12435 BerlinTreptow, Telefon 53 21 09 83 Kaffeetrinken ab 14.00 Uhr, 14.30 Uhr Programmbeginn. Donnerstag 2. 2. Geburtstagsfeier für Geburtstagskinder der Monate Dez und Jan und „Geschichten aus dem Leben“ mit Frieda, Otti und Herrn Franke. Donnerstag 9. 2. 13 Uhr!! Die Polizei informiert: Diebstahl, Enkeltrick u.a. Donnerstag 16. 2. Tanz mit Jügen Schwarz. Eintritt 2,50 €. Donnerstag 1. 3. Lieder, Quatsch und Comedy mit Beppo Pohlmann. Eintritt 2,50 €. Donnerstag 8. 3. Frauentag mit Liedern von Frau Schulz. Eintritt 1,50 €. Donnerstag 22. 3. Zarah–Leander–Nachmittag mit Martha Pfaffeneder. Eintritt 2,50 €. Donnerstag 29. 3. Professionelle Kosmetik–Beratung. Wuhletreff, Begegnungsstätte Köpenick-Nord, Zum Wuhleblick 50, 12555 Berlin-Köpenick, Telefon 652 72 71, www.1000fuessler-frauen.de/ wuhletreff Um Anmeldung wird gebeten! Mittwoch 1. 2. 14.30 Uhr Tanz am Mittwoch Gerhard Polley und Kaffeetafel. Eintritt 3 €. Montag 6. 2. 10 Uhr Kintopp und Kaffeepott. Eintritt 2 €. Mittwoch 8. 2. 14.30 Uhr Das Reisecafé. Neue Reiseangebote des Reiseclubs. Eintritt 3 €.

KÖPENICKER SENIORENZEITUNG 1-2012

Montag 13. 2. 14.30 Uhr Feier für die Geburtstagskinder des Monats Januar. Kaffeetafel und Musikprogramm. Teilnahme nur nach Anmeldung möglich. Mittwoch 15. 2. 14.30 Uhr Faschingstanz mit Kaffeetafel und dem Duo M&B. Eintritt 3 €. Mittwoch 2. 2. 14.30 Uhr Ein Wiedersehen mit Inge Kapp-hahn. Eintritt 4 €. Mintag 27. 2. 10–14 Uhr Reiseklub: Tag der Offenen Tür Mittwoch 29. 2. 14.30 Uhr Tanz am Mittwoch mit Kaffeetafel und Bernd Schwerdtfeger. Eintritt 3 €. Ratz-Fatz e.V., Schnellerstraße 81, 12439 Berlin-Schöneweide, Telefon und Fax 67 77 50 25 www.ratzfatzberlin.de Bei den Veranstaltungen wird ein Eintritt von 5 bzw. 3 € erhoben. Dienstags ab 14.30 Uhr Kultucafé für Senioren. Programm im Ratz-Fatz erfragen! Freitag 3. 2. 19 Uhr Film „Und außerdem werde ich 100“ über die Schriftstellerin Elfriede Brüning. Freitag 10. 2. 19 Uhr Lieder für alle Farben des Lebens mit CoraSon und Gritta Hübner (Gesang und Trommel) und Martin Lenz (Gitarre). Sonnabend 11. 2. 10.30 Uhr Günter Herlt liest aus seinem Buch „Alles machbar, Herr Nachbar“. Mit Frühstücksangebot! Die Reihe „Erlesenes am Samstag“ findet mit unterschiedlichen Themen immer sonnabends statt. Programm im Ratz-Fatz erfragen! Freitag 17. 2. 19 Uhr „Hier spricht Edgar Wallace“. Mit Lusako Karonga, Gisela M. Gulu und Armin Baptist. Freitag 24. 2. 19 Uhr Freitag 23. 3. Thèatre bonjour und Thèatre le cinq spielen „Die andalusische Hochzeit“. Freitag 9. 3. 18 Uhr Frauentagsfeier. Freitag 30. 3. 19 Uhr Kabarett „Außer Tresen nichts gewesen“ – eine politische Kneipkur mit Gerald Wolf. Bürgerhaus Grünau, Regattastraße 141, 12527 Berlin-Grünau, Telefon 674 43 48 Mittwoch 1. 2. 14.30 Uhr Skat und andere Kartenspiele. Weitere Termine: 15. und 29. 2.. Kostenbeitrag 1 €. Donnerstag 2. 2. 18 Uhr „Im Dschungel Borneos“, Teil 2 mit Dokumentarfilmer Dr. Roland Wuttke. Eintritt 3 €. Sonntag 12. 2. 12 Uhr Jazz-Früstück mit den Jazzoptimisten Berlin. Eintritt 6 bzw. 8 €. Mittwoch 15. 2. 10 Uhr Führung durch das RBB-Funkhaus. Treffpunkt: 10 Uhr S-Bf. Grünau.

Voranmeldung unter Tel. 67 64 374 bis 7. 2. Donnerstag 16. 2. 19.30 Uhr Leseladen „Neues vom alten Brecht“ mit Manfred Wekwerth, Hilmar Thate und Renate Richter. Eintritt 8 bzw.6 €. Sonnabend 18. 2. 14 Uhr Sonnabend 17. 3. Klassik im Bürgerhaus.. Eintritt 10 bzw. 8 €. Sonntag 19. 2. ab 14 Uhr Familiensonntag: Bastelangebot, Krabbelecke, Café. Donnerstag 23. 2. 19 Uhr „Das Wunder auf der Leinwand“ Vortrag von Dr. Katrin Sell. Eintritt 3 €. Freitag 24. 2. 20 Uhr Freitag 30. 3. Dixieland im Bürgerhaus. Eintritt 8 bzw. 6 €. Sonntag 4. 3. 16 Uhr Sonntagskonzert mit Antoine Saad (Violine, Viola) und Susanne Kowal (Klavier). Eintritt 10/8 €. Sonntag 11. 3. 16 Uhr Musikalischer Krimi-Nachmittag: „Gießt du meine Pflanzen, entsorg ich deine Frau“. Eintritt 5 €. Donnerstag 15. 3. 19.30 Uhr Leseladen „Die Rose war rot“ über Gerry Wolff mit Wolfgang Herzberg.. Eintritt 5 €. Donnerstag 22. 3. 19 Uhr Fil spezial „Ich will da sein – Jenny Gröllmann“. Eintritt 5 €. Sonnabend 24. 3. 19.30 Uhr Duo Scheeselong im Stil der 20er und 30er Jahre, Chansonabend. Eintritt 10/8 €. Seniorenzentrum Bethel Köpenick, Alfred-Randt-Straße 23, 12559 Berlin, Telefon 65 89 50 Fax 654 31 59 Donnerstag 2. 2. 15.45 Uhr Liederkarawane. Freitag 17. 2. 16 Uhr „Tschüß und Winke–winke“: Erinnerungen an Heinz Quermann mit seiner Tochter, Petra Werner-Quermann. Donnerstag 1. 3. 15.45 Uhr Dienstag 13. 3. Erinnerung in Noten mit Helmut Gohlke. Sternenfischer, Freiwilligenzentrum Treptow-Köpenick, Müggelheimer Str. 13, 12555 Berlin, Telefon 24 35 85 75, www.sternenfischer.org Montag 19. 3. 10–12.15 Uhr „Ehrenamt im Ruhestand“ – Informationsveranstaltung in der VHS, Baumschulenstr. 81, Anmeldung unter 90 297 4055 erforderlich. Montag 26. 3. 16 –18 Uhr STERNENTREFF spezial: Frühlingsempfang. Anmeldung erforderlich unter Tel. 24 35 85 76 oder anne. bruening@sternenfischer.org . Pflegestützpunkt Treptow-Köpenick, Spreestr. 6, 12439 Berlin, Telefon 39 06 38 25

Mittwoch 21. 3. 14 Uhr Zusammenleben mit Demenz. Malen, Gestalten, Beschäftigen – ein Nachmittag zum Mitmachen. Vitanas Senioren Centrum Bellevue; Parrisiusstraße 4-14, 12555 BerlinKöpenick; Telefon 64 16 76-0 Um Anmeldung wird gebeten! Mittwoch 15. 2. 19 Uhr Infoabend zum Thema Diabetes. Gesellschaft zum Schutz für Bürgerrechte und Menschenwürde (GBM), Ortsverband Berlin-Köpenick, Telefon 645 47 77 Konsultationen zu Rentenfragen: (keine Rechtsberatungen) jeweils 10 bis 12 Uhr: Wohngebietszentrum, Pablo-Neruda-Straße 12–13 am 9. 2. und 8. 3. (Voranmeldung unter 656 27 13); Rabenhaus, Puchanstraße 9 am 8. 2. und 14 .3. (Voranmeldung unter 65 88 01 65); KIEZKLUB Vital, Fürstenwalder Damm 474 am 7. 2. und 6. 3. Christophoruskirche, Bölschestraße 27-30, 12587 Berlin-Friedrichshagen Sonntag 28. 2. 10 Uhr Sonntag 27. 3. Ev. Gottesdienst im Seniorenzentrum Werlseestr. 37–39. Schloss Köpenick, Schlosskirche, Schlossinsel, 12557 Berlin Ausstellung Kriegsgericht in Köpenick! - Anno 1730: Kronprinz - Katte - Königs-wort 29. Oktober 2011 - 04. März 2012 Sonntag 5. 2. 15:00 Uhr Öffentliche Führung, Rundgang Preis: 3,00 Euro + Eintrittspreis für die Aussstellung, für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre frei Dorfclub „Alte Schule“ Alt-Müggelheim 21 Tel. (030) 6598613 Fax (030) 6598613 Dienstag 20. 3. 18 Uhr Vortag über Friedrich II. – Veranstaltung der AG Heimatmuseum mit dem Heimatverein Köpenick e.V. Dauerausstellung Baracke 13, 1. 2. 2012–15. 9. 2013 im Dokumentationszentrum Zwangsarbeit Britzer Str. 5 in 12439 Berlin–Schöneweide. Öffnungszeiten: Di–So jeweils 10–18 Uhr.

Auflösung aus 06/2011


Wohlfühlkino Dienstag, 21. Februar 2012

„Eine ganz heiße Nummer“ Die Wirtschaftskrise grassiert und hat die bayerische Provinz erreicht: Nachdem im beschaulichen Marienzell die Glasgießerei ihre Tore schloss, ist auch bald Waltrauds Tante-EmmaLaden an der Reihe. Als die Bank den Kredit kündigt, bleiben ihr und den Verkäuferinnen Maria und Lena vier Wochen Zeit, das Geld zu beschaffen. Da scheint die Schnapsidee, eine Sexhotline – vorsichtshalber heimlich – zu gründen, bald wie die Rettung. In dem streng katholischen Dorf ein schlüpfriges Geschäft zu führen, beschwört freilich einen Skandal herauf. Telefonsex im Bayerischen Wald: Charmante und gut besetzte Sittenkomödie um drei Frauen, die mit ihrer Sexhotline im tief katholischen Dorf einen Skandal auslösen. Deutschland 2011, Laufzeit: 95 min

Am 21.02.12 um 15.00 Uhr – inkl. 1 Glas Prosecco


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Tourismusverein Berlin Treptow-Köpenick e.V. Die

28. Feb.

Abfahrt: 8.30 Uhr

präsentiert von

Ankunft: 18.00 Uhr S-Bhf. Köpenick, Elcknerplatz Preis: 49,50 €/Pers.

Bücher im Forum Köpenick

Buckow zum 300. Geburtstag Friedrich des Großen

Wussten Sie, dass Fischfilet und Schweinebraten in Kräuterhonigkruste die Lieblingsspeisen Friedrich II. waren? Er selbst wird Sie zur Frühstückseiche begleiten, sein Lieblingsmenü probieren und mit Ihnen durch den Schlosspark spazieren. Nach dem Essen erleben Sie die Theatergruppe „Movajal“ mit ihrem neuen Programm „ Vom kleinen Friedrich dem Großen“.

Leistungen: Komfort-Reisebus mit Reiseleitung, Begrüßung durch Friedrich den Großen mit kleinem Hofstaat, Stadtrundfahrt mit Abstecher zur Frühstückseiche, 3-Gang-Mittagsmenü, „Königliches Theater“, Spaziergang durch den Schlosspark

Heute drei Fragen zu einem Bild:

So 25. März

1. Wo steht diese Schöne? 2. Wie heißt sie? 3. Wo stand sie ursprünglich?

Abfahrt: 9.00 Uhr Ankunft: 20.00 Uhr S-Bhf. Köpenick, Elcknerplatz Preis: 49,50 €/Pers.

Fr 6. April

Die Antwort schicken Sie bitte per Postkarte an die Redaktion der Köpenicker Seniorenzeitung (KSZ), Frau Ursula Schirmer Wendenschloßstr. 15, 12559 Berlin. Einsendeschluß ist der 28. Februar 2012. Die Lösung des Rätsels aus dem Heft 6/2011 heißt: Die Pyramide in Garzau. Das Los entschied sich für B. Schneider aus 12555 Berlin. Herzlichen Glückwunsch. Ihre Redaktion der KSZ

Jüterbog und Kloster Zinna

Das „märkische Mantua“ erleben Sie bei einem geführten Stadtrundgang. Wir folgen den Spuren der Zisterziensermönche nach Kloster Zinna und besuchen die Klosterkirche. Den wahrhaft krönenden Abschluss des Tages bildet das Oratorium „Der Tod Jesu“ für Chor, Soli und Orchester von Carl Heinrich Graun, Konzertmeister am Hofe Friedrich des Großen, in der Nikolaikirche zu Jüterbog. Leistungen: Komfort-Reisebus mit Reiseleitung, Führung Jüterbog und Nikolaikirche, Mittagessen, Fahrt nach Kloster Zinna, Führung Klosterkirche, Ticket Konzert

Görlitz und Kreuzwegprozession

(Karfreitag) Abfahrt: 8.00 Uhr Ankunft: 19.30 Uhr S.-Bhf. Köpenick, Elcknerplatz Preis: 49,50 €/Pers.

Ein städtebauliches Gesamtkunstwerk mit Bauwerken der Spätgotik, der Renaissance, des Barocks und des Jugendstils erwartet Sie. Nach einem exklusiven Orgelanspiel auf der berühmten Sonnenorgel von Eugenio Casparini und einem Mittagessen mit typisch schlesischen Gerichten können Sie die Kreuzwegprozession von der Peterskirche bis zum Heiligen Grab, einer verkleinerten Kopie des Jerusalemer Originals, begleiten. Leistungen: Komfortreisebus mit Reiseleitung, exklusive Orgelführung und -anspiel, Mittagessen, Kreuzwegprozession

Die 24. April

Frühlingserwachen an den Oderhängen und im Schlaubetal

Abfahrt: 08.00 Uhr Ankunft: 19.30 Uhr S.-Bhf. Köpenick, Elcknerplatz Preis: 44,50 €/Pers.

Der in Europa einmalige gelbe Blütenteppich der Adonisröschen bezaubert jedes Jahr auf` s Neue die Naturliebhaber. Nach dem Mittagessen erwartet Sie das wohl schönste Bachtal Brandenburgs mit seinen stillen Reizen. In der Ragower Mühle erfahren Sie bei einem Rundgang Interessantes über dieses technische Denkmal. Leistungen: Komfortreisebus mit Reiseleitung, Spaziergang, Mittagessen, Führung Ragower Mühle

Buchungen: Tourismusverein Berlin Treptow- Köpenick e.V. Touristinformation Alt- Köpenick 31-33 • 12555 Berlin • Tel. (030) 655 755 0 touristinfo@tkt-berlin.de • www.berlin-tourismus-online.de

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Unweit der Köpenicker Altstadt - dort wo sich Wälder und Seengebiete des grünen Stadtbezirks mit den Wohnsiedlungen berühren - hat seit 1972 die WBG „Amtsfeld“ ihren Standort. Sie verfügt über eine breite Palette von Wohnungstypen in sechs-, zehn- oder elfgeschossigen Häusern. Die Wohnungsgrößen reichen von der 1- bis zur 5-Zimmer-Wohnung. Unsere Häuser sind komplett saniert und verfügen selbstverständlich über Aufzüge und moderne Heizung. Es bestehen gute Verkehrsanbindungen durch Bus und Bahn. Wo und wie Sie uns erreichen können? in der Müggelheimer Straße 17 C, 12555 Berlin oder telefonisch unter der Rufnummer: (030) 65 88 71 0 oder per Fax: (030) 65 88 71 29 oder per e-mail: info@wbg-amtsfeld.de

In der Geschäftsstelle der WBG „Amtsfeld“ eG in 12555 Berlin, Müggelheimer Straße 17 C oder unter unserer Rufnummer 030 /65 88 71-0 werden wir Sie selbstverständlich gerne beraten und informieren.

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Sprechzeiten: Dienstag Donnerstag Hausmeister-Havarie Bereitschaftsdienst (0172) 98 32 177 Öffnungszeiten: Montag, Mittwoch und Donnerstag Dienstag Freitag

von 14.00 – 18.00 Uhr von 09.00 – 12.00 Uhr (ausserhalb der Geschäftszeiten)

von 09.00 – 12.00 Uhr, von 14.00 – 17.00 Uhr, von 09.00 – 12.00 Uhr, von 14.00 – 18.00 Uhr, von 09.00 – 12.00 Uhr.

Köpenicker Seniorenzeitung Ausgabe 01/2012  

die Zeitung für Treptow Köpenick