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Köpenicker s liche rsön r e p r Ih pla Exem

Ausgabe

Seniorenzeitung

3/2013

Juni Juli 23. Jahrgang

das Magazin für Treptow-Köpenick

stag . Tode ers 0 3 l Zum na Segh n von A en – s Leb en e n a l Hum es Sterb n huma Hausgemachte Sanddorntorte

den b um See u a l r r l U er tine Dobb

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Veranstaltungen im Juni und Juli 2013 • Donnerstag, den 06.06., 15.45 Uhr • Dienstag, den 11.06., 15.45 Uhr

Theatergruppe Spätzünder „Eine Frau wird erst schön in der Küche“ Eine musikalisch-satirische Revue

• Mittwoch, den 19.06., 15.30 Uhr

TANZTEE

• Donnerstag, den 04.07., 15.45 Uhr

Die BOOTSMÄNNER

• Mittwoch, den 17.07., 15.30 Uhr

TANZTEE

• Dienstag, den 16.7., 17.30 Uhr

Erinnerung in Noten Flamenco & Co.

Informationsveranstaltung „Haften Kinder für ihre pflegebedürftigen Eltern?“ Rechtstipps zum „Elternunterhalt“ Dr. Robert Weber referiert Herzliche Einladung an Interessierte

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Zum 30. Todestag von Anna Seghers am 1. Juni 2013

Editorial

Interview mit Dr. Monika Melchert

Liebe Seniorinnen, liebe Senioren! Unterziehen Sie sich bitte der kleinen Mühe, den Veranstaltungskalender in unserem Magazin einmal vollständig zu lesen. Sie werden sicher auch empfinden, wie reichhaltig und hochinteressant das Angebot ist. Dabei handelt es sich bei uns nur um eine Auswahl, weil auf zwei Seiten längst nicht alles untergebracht werden kann, was da an Unterhaltsamem, Geistreichem, Bildendem angeboten wird in den Kiezklubs. Und das alles erdacht und organisiert von Hunderten ehrenamtlichen Mitarbeitern, meist Frauen. Ich wurde an dieses erstaunliche, hocherfreuliche Phänomen erinnert, als Mitglieder der ehrenamtlichen Redaktion unserer Zeitung im Kiezklub Rathaus Johannisthal eigene Geschichten und Gedichte lasen. Dieses zivilgesellschaftliche Engagement, für das ja auch die beiden Seniorenzeitungen unseres Stadtbezirks ein Beispiel geben, macht vieles möglich, was sonst unterbleiben müsste. Es ist aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Sicher lasen Sie auf unserer Seite „Sterne des Bezirks“, wie vielfältig dieses Engagement ist, aber auch, wie viel mehr zu leisten wäre, wenn eine noch größere Zahl mitmachen würde. Sich selbst und anderen Freude zu bereiten, was könnte es Schöneres geben. Hans Joachim Koppe, Chefredakteur

Köpenicker Seniorenzeitung (KSZ): Beschreiben Sie bitte kurz Ihre persönlichen Gedanken und Erfahrungen als Leserin von Werken der Anna Seghers, als Autorin über Anna Seghers und als Leiterin der Anna-Seghers-Gedenkstätte. Monika Melchert: Seit ich ab 2001 als freie Mitarbeiterin in der Anna-Seghers-Gedenkstätte arbeite, bin ich der Schriftstellerin sehr nahe gekommen. Ihre Wohnung, seit 1985 ein Literaturmuseum der Akademie der Künste, bewahrt im Originalzustand alle ihre Möbel, die Bibliothek mit fast 10.000 Bänden, dazu viele ihrer persönlichen Erinnerungen und Reisemitbringsel. Selbst ihre große Zimmerpalme steht noch da. So entsteht ein Flair, als sei Anna Seghers nur eben kurz aus dem Zimmer gegangen. Ich führe die Besucher durch die Wohn- und Anna Seghers Arbeitsräume, erzähle von ihrem Leben, z. B. wie sie zu ihrem Herzens gesehnt hat. Ich erzähle in meinem Künstelnamen Seghers gekommen ist oder neuen Buch „Heimkehr in ein kaltes Land. wie sie mit ihrer Familie das 14jährige Exil Anna Seghers in Berlin 1947 bis 1952“ von während der Nazizeit überstehen konnte. den ersten schwierigen Jahren, die sie allein, In einer kleinen Ausstellung kann man alle getrennt von ihrer Familie, in Berlin verdie Bücher, die sie geschrieben hat, in Erst- bracht hat und in denen sie versucht, wieder ausgaben sehen, dazu Fotos und Dokumente Fuß zu fassen und ihre Kraft einzusetzen für aus ihrem Leben. Da begegnet man ihrem den Neuaufbau Deutschlands. Weltbestseller „Das siebte Kreuz“, zuerst 1942 in den USA veröffentlicht, aber auch vielen KSZ: Bestehen aktuelle Verbindungen zur ihrer späteren Romane und Erzählungen, Geburtsstadt der Dichterin? den Sagen und Märchen. Monika Melchert: In den letzten Jahren haben sich die positiven Kontakte zu Mainz, KSZ: Bitte sagen Sie Ihre Meinung zum der Geburtsstadt von Anna Seghers, sehr verThema >Exil und Rückkehr< damals für A. stärkt. Die Anna-Seghers-Gesellschaft Berlin Seghers im Zusammenhang mit ihrem neue- und Mainz, gegründet 1991 als ein Ost-Weststen Buch „Heimkehr in ein kaltes Land" und Brückenschlag, hat daran entscheidenden heute für Migranten in Deutschland. Anteil. Heute bekennt sich Mainz sehr wohl Monika Melchert: Als Anna Seghers 1947 zu seiner berühmten Tochter, die 1981 noch aus ihrem zweiten Exilland Mexiko ins zer- die Ehrenbürgerwürde ihrer Vaterstadt störte Nachkriegsberlin zurückkam, schrieb erhielt. Vor allem auch die Partnerschaft sie als erstes eine Sage, „Das Argonauten- zwischen Schülern und Lehrern der beiden schiff“. Die unmittelbare, ernüchternde großen Anna-Seghers-Schulen in Adlershof Gegenwart fügte sich ihr noch nicht zu einer und in Mainz ist sehr lebendig. Sie besuchen Geschichte. So erzählt sie von Jason, der das sich regelmäßig wechselseitig und haben Goldene Vlies geraubt und nach Griechen- gemeinsame Projekte. Außerdem gibt es in land gebracht hat, wie er nach unendlich Mainz eine Anna-Seghers-Bibliothek und vielen Jahren seine Heimat wiedersieht. gerade in diesem Jahr zum 30. Todestag vielUnd in dieser wunderbaren alten Sage kann fältige Kulturveranstaltungen – die bedeuman die Heimkehr der Schriftstellerin selber tendste: Ein Konzert von jungen Musikern entdecken: die Wiederbegegnung mit der zu Motiven des Romans „Das siebte Kreuz“, fremdgewordenen Heimat, nach der sie sich jedoch in der Fremde mit allen Fasern ihres Fortsetzung auf Seite 4


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KÖPENICKER SENIORENZEITUNG 3-2013

Kaleidoskop

ansässig – ist umgezogen und jetzt in der Hans-Schmidt-Straße 10 in 12489 Adlershof zu erreichen. Sprechzeiten: Donnerstags von 14:00 – 16:00 Uhr. PD

Deutsch-Russisches Fest auf Karlshorster Trabrennbahn Hauptmanngarde marschiert Vom 14. bis 16. Juni wird die Trabrennbahn Karlshorst wieder zur Festmeile für ein wieder deutsch-russisches Volksfest, das in diesem Jahr unter Schirmherrschaft der Präsidenten Putin und Gauck steht und den Abschluss des Russlandjahres in Deutschland bildet. Die Eröffnungsfeier am 14. Juni ab 19:00 Uhr hält auf der Hauptbühne ein Potpourri aus deutscher und russischer Musik, Artistik und Tanz bereit. Höhepunkt ist das Konzert der Rockgruppe KARAT mit dem anschließenden Höhenfeuerwerk. Der Samstag ist sportlichen Veranstaltungen gewidmet, darunter ein Pferderennen. Abschluss bildet die Rocknacht anlässlich des russischen Nationalfeiertages. Weitere Informationen unter www.drf-berlin.de. PD

Neues Ärztehaus Die unansehnliche Fabrikruine in der Nähe des S-Bahnhofs Köpenick in der Mahlsdorfer Straße 106/107 wird in diesem Jahr beseitigt. Unter Erhalt der alten Bausubstanz entsteht ein Ärztehaus zur besseren medizinischen Versorgung der Anwohner. G. Tews

Maerker-Mecker-Portal Das Bezirksamt errichtet in diesem Jahr das Portal Maerker als zentrale Anlauf- und Beratungsstelle für das Ordnungsamt. Hinweise können beispielsweise auf Schlaglöcher, illegale Mülldeponien, defekte Ampeln oder Straßenbeleuchtung oder unnötige Barrieren für Behinderte gegeben werden. PD

Verbraucherlotse hilft Brauchen Sie Rat zu Ernährung, Einkauf oder Finanzen? Der neue Service des Bundesverbraucherministeriums hilft! Ein Anruf genügt und man erhält die gewünschte Information oder wird an die richtige Stelle vermittelt. Den Verbraucherlotsen erreichen Sie montags bis donnerstags von 8:00 – 18:00 Uhr unter Tel. 0228/24252626, e-mail: info@verbraucherlotse.de, Anschrift: Verbraucherlotse, Postfach 140270, 53107 Bonn. Quelle: Deutschland aktuel

Zahn umgezogen Der zahnärztliche Dienst – bisher in der Hänselstraße 45 in Baumschulenweg

Die neue Saison hat begonnen! Die Hauptmanngarde gibt wieder ihre Vorstellungen sonnabends um 11:00 Uhr vor dem Köpenicker Rathaus. PD

Spreewaldtracht gewann Auf dem diesjährigen Deutschen Trachtentag, ausgerichtet von der Spreewaldstadt Lübbenau, wurde die Niedersorbische Festtracht zur „Tracht des Jahres 2013“ gekürt. Dem Deutschen Trachtenbund gehören mehr als 2 Millionen Mitglieder an. Der Dachverband vereinigt 2.000 Trachtenvereine, die sich jährlich zu einem Trachtentag treffen, jeweils in einer anderen Stadt. Diesmal durfte Lübbenau Gastgeber sein. git

Kochen im „KochWerk“ Die Cafeteria in der Keplerstraße ist umgetauft in „KochWerk Kepler 10“. Neuer Name und neue Vorhaben: An alle gerichtet – vom Kind bis zur Oma – will man Menschen dazu bringen, sich mit gesunder Ernährung zu beschäftigen. Gemeinsam kochen und backen, Gerichte anderer Länder kennenlernen, das soll unterstützt werden von einem Kochabend im Monat. Das Angebot hält auch einiges für Schüler und Hortgruppen, so ein spezielles Ferientreffen, bereit. Dienstag und Mittwoch nachmittags sind die Türen von 15:00 – 18:00 Uhr für die ganze Familie geöffnet. git

Fortsetzung von Seite 3 das in der KZ-Gedenkstätte Osthofen aufgeführt wird, wo ja der Roman spielt. Am 1. 6. findet dasselbe Konzert auch in Berlin statt (Künstlerhaus Bethanien, 19.30 Uhr). KSZ : Werden Ihre Bücher ,,Das siebte Kreuz", „Transit", Märchen und Erzählungen, aus denen sich auch heute aktuelle Bezüge herleiten lassen, noch gelesen? Monika Melchert: Besonders schön ist es, dass Schülergruppen aus Berlin und anderen Bundesländern in die Gedenkstätte kommen. Sie beschäftigen sich im Unterricht mit den besten Texten der Schriftstellerin, häufig mit dem Roman „Transit“ oder der autobiografischen Erzählung „Der Ausflug der toten Mädchen“ – in Adlershof finden sie dann gewissermaßen Literaturgeschichte zum Anfassen. Hier können sie auch die Verfilmungen von insgesamt 10 Büchern von Anna Seghers sehen, darunter den berühmten Film „Das siebte Kreuz“, Hollywood 1943. Dieser Roman ist noch immer das meistgelesene und am stärksten wirkende ihrer Bücher. Es hält die große Menschheitshoffnung lebendig, dass der, der für eine gerechte Sache eintritt, davonkommen möge. Für das Interview bedankt sich herzlich im Namen der Redaktion Heidi Detzer. IMPRESSUM Die „Köpenicker Seniorenzeitung“ erscheint sechsmal im Jahr in der ELRO-Verlagsgesellschaft mbH, Aussenstelle Schlossstraße 2/Hofseite, 15711 Königs Wusterhausen, Telefon (O33 75) 21 43 19, www.seniorenmagazine.de Sie wird kostenlos vertrieben. Derzeitige Auflage 4.000. Ehrenamtliche Redaktion: Hans Joachim Koppe (hjk), verantwortlich für deren Beiträge, Heidi Detzer, Siegfried Engelke, Dr. Kurt Kutzschbauch, Helga Leplow, Dr. Bettina Linzer, Maria Loß, Dr. Birgit Mory, Gesine Reinwarth, Ursula Schirmer, Detlev Streichhahn, Gisela Tews (git)

Suchtberatung

Anzeigen: Manuela Palm (033 75) 21 43 19 Wolf Glaeser (033767) 806 16 oder (01 62) 961 41 95 E-Mail: satz2@elro-verlag.de

Die Alkohol- und Medikamentenberatungsstellen Treptow-Köpenick sind fusioniert. Sie arbeiten jetzt gemeinsam unter der Trägerschaft des Johannischen Sozialwerkes e.V. in der Radickestraße 48 in 12487 BerlinAdlershof. Öffnungszeiten: Mo., Di., Do. 9:00 – 12:00 Uhr, Di. 15:00 – 19:00 Uhr, Do. 15:00 – 18:00 Uhr. Eine neue Veranstaltungsreihe unter dem Titel „Filmriss – Alltag Sucht“ haben Mitarbeiter verschiedener psychosozialer Versorgungen des Krankenhauses Hedwigshöhe und der Selbsthilfe gemeinsam mit dem Suchthilfekoordinator auf den Weg gebracht. Mit Hilfe des Kinos Spreehöfe soll das Thema Sucht stärker in unser Bewusstsein gerückt werden. OD

Beiträge, Anregungen, Kritiken und andere Einsendungen sind zu richten an: H. J. Koppe, Chemnitzer Straße 14, 15732 Schulzendorf (per Post, möglichst PC-Ausdruck, mindestens in 12 pt und/oder Datenträger). Telefon (033762) 938 26. E-Mail hjkoppe@arcor.de. Veranstaltungen: Hinweise auf Veranstaltungen sind zu richten an Gesine Reinwarth, Alfred-Randt-Str. 14, 12559 Berlin. Telefon (030) 71538049. E-Mail g.reinwarth@freenet.de. Zusammenarbeit: Bezirksamt Treptow-Köpenick, Abteilung Soziales und Gesundheit, Sozialamt, Fachbereich II, Frau Ellen Leidler, Postfach 910 240, 12414 Berlin, oder Dienstgebäude Hans-Schmidt-Straße 18, 12489 Berlin, Telefon (030) 902 97 60 84. Die Redaktion der „Köpenicker Seniorenzeitung“ ist eine Sonder-Sozialkommission des Sozialamtes Treptow-Köpenick. Hinweise der Redaktion: Namentlich gekennzeichnete Beiträge geben nicht unbedingt die Meinung der ehrenamtlichen Redaktion wieder. Eine sinnwahrende redaktionelle Bearbeitung und Kürzung behalten wir uns vor. Für unverlangt eingesandte Beiträge und Fotos kann keine Garantie übernommen werden. Titelbild: Hotel & Waldrestaurant Müggelhort – Ein herrliches Fleckchen Erde am Großen Müggelsee Redaktionsschluß für die Ausgabe 4-2013 (erscheint Anfang August) ist der 5. Juli 2013.


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KÖPENICKER SENIORENZEITUNG 3-2013

Der Bezirksbürgermeister, Herr Oliver Igel, und die Vorsitzende der Seniorenvertretung, Frau Dr. Johanna Hambach

laden alle Seniorinnen und Senioren Treptow-Köpenicks ein zum am um in den

öffentlichen Forum Dienstag, 18.06.2013, 17 Uhr Saal des Rathauses Köpenick Alt-Köpenick 21, 12555 Berlin.

Sie, die Generation 60+, wenden sich mit Ihren Problemen, Fragen und Vorschlägen direkt an die Bezirkspolitiker. Es geht um Ihre Interessen, um das, was Sie bewegt. Das Forum bietet, die Möglichkeit, mit den Mitgliedern des Bezirksamtes und der Fraktionen der Bezirksverordnetenversammlung ins Gespräch zu kommen über Leben im Alter in Treptow-Köpenick und Mitwirkung der Älteren am Demografiekonzept des Bezirkes. Seien Sie aktiv, beteiligen Sie sich.

Das Sozialamt informiert:

Der Ehrenamtliche Dienst des Amtes für Soziales Das Amt für Soziales gratuliert allen ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu der Wahl durch die Bezirksverordnetenversammlung am 2. Mai 2013. Für weitere vier Jahre können die Ehrenamtlichen ihre verschiedenen Aufgaben im Auftrag des Amtes für Soziales wahrnehmen. Ehrenamtliche überbringen Personen zum 80., 85. und ab 90 Jahren einen Geburtstagsglückwunsch im Auftrag des Bezirksamtes. Bei diesem Anlass geben die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auch Hinweise zu den Angeboten des Amtes für Soziales, wie zum Beispiel zu den Veranstaltungen in den KIEZKLUBs. Wenn die Rente nicht zum Leben reicht, können die Ehrenamtlichen auf die Erstberatung des Amtes für Soziales verweisen oder bei Fragen zur Pflegebedürftigkeit einen Termin bei den Pflegestützpunkten des Bezirks vermitteln. Vor allem aber werden

Sie in den Ehrenamtlichen aufmerksame Zuhörer finden. Andere Gruppen von Ehrenamtlichen, die wir übrigens Sozialkommissionen nennen, bieten Kurse am Computer an, helfen in den KIEZKLUBs bei der Vorbereitung von Veranstaltungen oder stellen Kontakte her zu den Aussiedlern aus Russland. Und durchaus nicht zuletzt soll erwähnt werden, wird diese beliebte Köpenicker Seniorenzeitung, die Sie jetzt gerade lesen, von einem ehrenamtlichen Redaktionskollegium völlig selbst gestaltet. Wir danken allen ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für Ihre engagierte Tätigkeit. Ohne diese Ehrenamtlichen wäre das Leben alter Menschen in Treptow- Köpenick einsamer. E.L.

Auf ein Wort

In eigener Sache Aus dem Berufsleben verabschiedet, freute ich mich auf die Freiheit. Endlich den Tag nach meinen Vorstellungen gestalten. Natürlich im Einklang mit der Familie. Nachdem alle Schränke durchgeräumt, das Haus geputzt und der Garten bestellt waren, suchte ich neue sinnvolle Aufgaben. Schließlich kann man den lieben langen Tag nicht nur ein gutes Buch lesen, Bummeln gehen oder ein Museum besuchen. Schwimmen und Radfahren im Fitnessstudio ist prima. Trotzdem fehlte mir etwas. Eine Herausforderung, die Spaß machte und meine grauen Zellen aktivierte. Die fand ich schließlich in der ehrenamtlichen Redaktionsarbeit. So kann ich in eigener Sache unserer Sozialstadträtin Frau Ines Feierabend nur beipflichten: „Bewegung!“ Das ist auch der Hauptpunkt in dem Demografie-Konzept, das seit Februar dieses Jahres im Bezirksamt entwickelt wird. Unser Bezirk Treptow-Köpenick hat von insgesamt 243844 Einwohnern per 31.12.2012 58403 Bürger/innen, die 65 Jahre und älter sind. Der Durchschnitt der Bevölkerung im Jahre 2012 beträgt 45,5 Jahre. Im Alter sollte sich also jeder nach seinen Möglichkeiten und Vorlieben betätigen. „Geselligkeit ist die beste Gesundheitsvorsorge“, betont richtig Frau Feierabend. Am 30. Oktober begehen wir den Weltseniorentag. Ich bin auf die Demografie-Tagung an diesem genannten Tag gespannt, weil dann das Konzept des Bezirksamtes vorgestellt wird. Heidi Detzer

Wußten Sie schon…, …dass das Oberverwaltungsgericht entschieden hat, das der Tagesschutz gegen Fluglärm beim BER in der auf der Basis der im Planfeststellungsbeschluß festgesetzten Regelung – keine Überschreitung von 55dB(A)– zu gewähren ist? Damit sind den Kostenminderungsmaßnahmen des Flughafens für den versprochenen Schallschutz am Tag eine Abfuhr erteilt worden. Das trifft vor allem für die Bewohner in der Tagschutzzone so auch für die Ortslagen Bohnsdorf, Karolinenhof, Müggelheim und Schmöckwitz-Siedlung zu. Die Verfahrensweise zur Neuberechnung der Ansprüche auf Kostenerstattung für die Betroffenen Eigentümer können erst nach Auswertung des Urteils festgelegt werden. Einen Termin vom Flughafen gibt es noch nicht. K.G. Maucher


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KÖPENICKER SENIORENZEITUNG 3-2013

Interview mit der DGHS-Präsidentin für die Köpenicker Seniorenzeitung

Humanes Leben – humanes Sterben: „Wir setzen uns für jedes Mitglied persönlich ein“ Elke Baezner, Präsidentin des Vereins Deutsche Gesellschaft für Humanes Sterben (DGHS), engagiert sich für einen sensibleren Umgang mit Schwerstkranken und Sterbewilligen, für Humanität und Selbstbestimmung bis zum Lebensende. Sie gab unserer Redaktion auf unsere Fragen nachstehende Antworten. Köpenicker Seniorenzeitung: Frau Baezner, seit wann gibt es Ihren Verein, und was sind Ihre Ziele? Elke Baezner: Die Deutsche Gesellschaft für Humanes Sterben gibt es seit 1980. Wir verstehen uns als Patientenschutz-Organisation und Bürgerrechts- und Menschenrechtsbewegung, die sich dem lebenslangen Selbstbestimmungsrecht der Menschen verpflichtet fühlt. Wir plädieren für ein menschenwürdiges, humanes Sterben – ohne sinnloses Leiden. KSZ: Was bieten Sie Ihren Mitgliedern? Elke Baezner:: Wir setzen uns für jedes Mitglied persönlich ein. Wir helfen mit einem großen Netz von gut ausgebildeten Ehrenamtlichen beim Ausfüllen von Patientenverfügungen und hinterlegen diese auf Wunsch bei uns. Ein Notfall-Ausweis ermöglicht den passwortgeschützten 24-Stunden-Abruf der eingescannten Verfügungen. Wir bieten Vollmachtsformulare für unterschiedliche Lebensbereiche, bundesweit Vorträge und Gesprächskreise, Informationen zu Hospizen und zur Schmerztherapie sowie einen Hilfsservice gegen unbemerktes Sterben. Außerdem sorgen wir bei unseren Mitgliedern für Rechtsbeistand, falls Patientenverfügungen nicht eingehalten werden. Dies alles für 50 Euro / Jahr. Aber auch hilfswilligen Ärzten soll der Rücken gestärkt werden bei Sanktionsdrohungen ihrer Standesvertretung. KSZ: Was fordern Sie von der Politik? Elke Baezner:: Um Missverständnissen vorzubeugen: Die DGHS leistet keine Freitod-

oder Sterbehilfe, sondern engagiert sich dafür, dass Sterbewillige die Hilfe Dritter im Rahmen der bestehenden Gesetze in Anspruch nehmen dürfen, wenn sie dies ausdrücklich wünschen. Insbesondere die Beihilfe des behandelnden Arztes zu einem selbstbestimmten Sterben muss nach strengsten Sorgfaltskriterien zeitnah und straffrei möglich sein. Wir wünschen uns von der Politik keine Verbotsgesetze, sondern eine umfassende gesetzliche Regelung zur Sterbehilfe und –begleitung ähnlich wie in den Benelux-Ländern oder im US-Staat Oregon. Zudem sollte es die Politik ermöglichen, dass analog zu Schwangerschaftskonflikt-Beratungsstellen Suizidgefährdeten an einem neutralen Ort wertneutrale Hilfsmöglichkeiten aufgezeigt werden. Darüber sprechen wir gerade mit einigen Bundestagspolitikern. KSZ: Der Gesetzentwurf zur Strafbarkeit der gewerbsmäßigen Förderung der Selbsttötung (§ 217 Strafgesetzbuch) scheint kürzlich gescheitert zu sein. Was resultiert daraus für Ärzte, Patienten und deren Angehörige? Elke Baezner: Die Rechtsunsicherheit für die genannten Personengruppen bleibt. Natürlich ist es absolut verwerflich, mit der Not schwerstkranker Menschen Geschäfte zu machen. Das Gesetz wäre aber lebensfremd gewesen, solange es Ärzten von ihrer Kammer nicht erlaubt wird, unter Wahrung ihrer Gewissensfreiheit bei einem Suizid zu assistieren. Denn trotz aller Fortschritte in der Palliativmedizin gibt es schwerstkranke Menschen, die – um ihre Würde zu wahren – einen Freitod in Erwägung ziehen. Herzlichen Dank für Ihre Antworten sagt im Namen der Redaktion der Köpenicker Seniorenzeitung Dr. Kurt Kutzschbauch

Elke Baezner, Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Humanes Sterben (DGHS) e.V. Foto: DGHS

Weitere Informationen unter: Deutsche Gesellschaft für Humanes Sterben e. V.(DGHS) Kronenstraße4, 10117 Berlin, Tel.: 030/212 22 33 70; www.dghs.de Literaturtipps: Lutz Barth: Das Verbot der „ärztlichen Suizidassistenz“ – eine verfassungsrechtliche Problemorientierung, DGHS 2012, 5,00 € Schutzgebühr. Erhältlich über die DGHS-Geschäftsstelle. Michael de Ridder: Wie wollen wir sterben? Ein ärztliches Plädoyer für eine neue Sterbekultur in Zeiten der Hochleistungsmedizin, Pantheon Verlag, München 2011, 14,99 €, ISBN 978-3-570-55154-7. Michael Frieß (Hrsg.) „Wie sterben? Zur Selbstbestimmung. Eine Debatte“, u.a. mit einem Beitrag von Elke Baezner, Gütersloher Verlagshaus 2012, 17,99 €, ISBN 978-3-579-06849-7.

Patientenberatung hilft Ein Behandlungsfehler bringt nicht nur Schmerzen sondern auch das Problem, wie bekomme ich Schadensersatz oder Schmerzensgeld? Dabei hilft die unabhängige Patientenberatung Deutschland, telefonisch zu erreichen unter 0800 - 0 11 77 22, montags bis freitags von 10:00 – 18:00 Uhr, donnerstags von 10:00 – 20:00 Uhr. Was ist zu tun,

um den Fehler zu beweisen? Vorbereitend sollte man ein Gedächtnisprotokoll der Behandlung anfertigen und von der Klinik Fotokopien der Patientenunterlagen anfordern. Am besten beweisen kann man den Behandlungsfehler durch ein Gutachten, das der Medizinische Dienst der Krankenkassen kostenlos erstellt. Damit wenden Sie

sich an Ihre Landesärztekammer. In einem Drittel der Gutachten hatten Betroffene Erfolg. Zur ausführlichen Beratung, ob man vor Gericht zieht oder einen Vergleich anstrebt, gibt Ihnen im konkreten Fall die Unabhängige Patientenberatung ausführlich Auskunft. nd/git


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KÖPENICKER SENIORENZEITUNG 3-2013

„Stadt des Aufstiegs – die weiteren Entwicklungen in Berlin und im Bezirk“ Der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit im Gespräch mit Mieterinnen und Mietern der WBG „Treptow Nord“ eG In der Veranstaltungsreihe „Im Gespräch mit Politikern“ lud die WBG „Treptow Nord“ eG am 06.05.2013 zu einer besonderen Informationsveranstaltung in den Mitgliedertreff ein: Klaus Wowereit sprach mit dem Bezirksbürgermeister Oliver Igel und dem SPDFraktionsvorsitzenden Treptow-Köpenicks Matthias Schmidt über die weitere Entwicklung der Stadt und des Bezirks. In der öffentlichen Diskussion stand besonders die Wohn- und Mietsituation. Berlin setzt auf das Engagement der öffentlichen Wohnungsbaugesellschaften und der Wohnungsbaugenossenschaften. Die WBG „Treptow Nord“ eG engagierte sich in der Vergangenheit schon stark im Bezirk und hat Zukunftspläne, die genau in das Konzept Berlins passen, mehr bezahlbaren Wohnraum zu schaffen. Moderiert wurde die Veranstaltung von Georg Petters, Vorstandsmitglied der Wohnungsbau-Genossenschaft „Treptow Nord“ eG. Mietenpolitik ist eines der herausragenden Themen im aufkommenden Bundestagswahlkampf 2013, darum wollten der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit und Matthias Schmidt gerne vor Ort mit Mieterinnen und Mietern über ihre Situation und Perspektiven sprechen.

Im Mitgliedertreff der Wohnungsbau-Genossenschaft „Treptow Nord“ eG

Mit der WBG „Treptow Nord“ eG präsentierte sich ein genossenschaftlicher Vermieter, „der der Stadt Berlin gut tut!“ so Klaus Wowereit nach der Präsentation des Vorstandes der WBG Georg Petters.

Willkommen im Internet:

www.seniorenmagazine.de

v.l.n.r.: Oliver Igel, Bezirksbürgermeister Treptow-Köpenicks; Georg Petters und Bernd-Udo Zorn, Vorstand der WBG „Treptow Nord“ eG; Klaus Wowereit, Regierender Bürgermeister Berlins; Matthias Schmidt, Bundestagsabgeordneter der SPD Treptow-Köpenicks

Der Regierende Bürgermeister zeigte auf, wie sich die Stadt in den letzten Jahren entwickelt hat. Der prognostizierte Zuwachs Berlins bis zum Jahr 2025 von rund 250.000 neuen Berlinerinnen und Berlinern stelle die Stadt und ihre Bezirke zwar vor große Aufgaben, stellt aber andererseits auch ein Vertrauensbeweis dar. Wirtschaftlich und sozial bleibt Berlin ein Vorbild. Im Vergleich mit europäischen Hauptstädten ist Berlin eine ausgesprochene Mieterstadt mit 86% Mieterinnen und Mietern, die es zu schützen gilt. Die Forderungen aus dem SPD-Wahlprogramm nach Mietpreisbegrenzungen für Bestandsmieter und Neuvermietungen wurde unterschiedlich bewertet: Zustimmung bei Mieterinnen und Mietern, aber auch kritische Worte des WBG-Vorstandes. Zahlreiche Fragen der Gäste handelten von drohenden Mietpreiserhöhungen, steigenden Betriebskosten bis hin zu Problemen mit Parkplätzen und einem geplanten Neubau der WBG im Heidekampweg. Aber auch der Rückbau des Adlergestells, der Neubau der A 100 und die Verkehrsprobleme der S-Bahn wurden angesprochen. Bezirksbürgermeister Oliver Igel konnte einige Fragen aus bezirklicher Sicht bewerten, während Matthias Schmidt versprach, das Thema zu einem Schwerpunkt im Bundestagswahlkampf zu machen.


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KÖPENICKER SENIORENZEITUNG 3-2013

Mode - Eck - Reich Die beste Ecke in der Alt-Stadt Köpenick für schöne Bekleidung

Modenschau in der Altstadt Köpenick Willkommen am 16. Juni 2013 im Mode – Eck – Reich zur Präsentation der aktuellen Sommermode. Auch in diesem Jahr können sie zum Köpenicker Sommer, die neue Mode des Sommers live erleben. Phantasievolle Drucke und florale Designs, raffinierte Schnitte und alles in bunten, kräftigen Farben und frechen Kombinationen machen Sommertage zu einem echten Vergnügen. Ob zeitlose Eleganz, modischer Chic oder sportiv, im Mode – Eck finden Sie das, was sie schon lange gesucht haben. Für einen Stadtbummel, Urlaub, ihre Schiffsreise mit Kapitänsdinner oder den geplanten Kuraufenthalt, hier finden sie immer die passende Garderobe für jeden Anlass in den Größen 36 bis 52 von führenden Markenfirmen zu erschwinglichen Preisen. Außerdem ändert das hauseigene Maßatelier ihre gesamte Garderobe nach ihren Wünschen, z. B. Hosen kürzen ab 5,50 €, Reißverschlüsse einnähen in Jeans 6,95 €, in Jacken ab 10,50 €. Bereits ab 13 Uhr begrüßt das Mode – Eck – Reich ihre Gäste mit einem kleinen Kulturprogramm, Musik und einigen Köstlichkeiten. Die Modenschau für Damen jeden Alters beginnt um 14 Uhr.

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Wo? Mode – Eck – Reich Grünstraße 22 / Ecke Böttcherstraße 12555 Altstadt Köpenick


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Ambulant betreute Demenz-Wohngemeinschaft in Wendenschloß

Eine Demenz-Wohngemeinschaft ist eine Wohnform, die für Menschen mit Demenz und auch für ihre Angehörigen eine Möglichkeit bietet, trotz der schwierigen Alltagssituation ein selbstbestimmtes Leben und Wohnen in Gemeinschaft und mit Rückzugsmöglichkeit zu erfahren. Ein Leben in solch einer Wohngemeinschaft bietet den Bewohnern eine sehr individuelle, ihrem Krankheitsbild angemessene, aktivierende 24Stunden-Betreuung. Alltägliche Kompetenzen werden gefördert, damit Fähigkeiten und Fertigkeiten so lang wie möglich erhalten bleiben. Durch den guten Betreuungsschlüssel und der Bezugspflege kann gezielt, kontinuierlich und vertrauensgebend eine Pflege und Versorgung durchgeführt werden. Betreuung in der Gemeinschaft und das gemeinsame Miteinander im Alltäglichen schaffen ein familiäres Gefühl. Angehörige werden entlastet, sind jedoch stets willkommen, sich zu integrieren und zu engagieren. Auf mehr als 220 m² sind für Menschen mit Demenz in der Wohnung alle Möglichkeiten gegeben, ein selbstbestimmtes Leben im geschützten Rahmen der eigenen Häuslichkeit zu führen. Die Wohnung bietet für 7 Bewohner mit ihrem optimalen Wohnungsschnitt beste Voraussetzungen. Alle Zimmer sind hell und freundlich. Gemeinsamkeit wird im Gemeinschaftsraum mit offener Küche gelebt. Es befinden sich im selben Wohngebäude zwei Hausarztpraxen, eine dermatologische Praxis, ein KAISER`S Einkaufsmarkt sowie eine Apo-

theke, die Post, ein Blumenladen und ein Friseur. Auch familiäre Beziehungen sollen in der Wohngemeinschaft weiterhin gepflegt werden. So können Sie in nur 5 min. Fußweg mit ihren Angehörigen einen Spaziergang zum Ufer der Dahme machen und im nahe gelegenen Cafe/Restaurant mit Terrasse und Wasserblick einkehren. Der Besuch des Therapiehundes, der Musiktherapeutin und andere Beschäftigungsangebote sind weitere Möglichkeiten, den Alltag nach individuellem Interesse und Möglichkeit zu gestalten. Das Team der HERZ + HAND REHBEIN GmbH ist 24 Stunden für die Bewohner und Bewohnerinnen vor Ort. Wir informieren Sie gern über das Leben in einer Wohngemeinschaft für Menschen mit Demenz. Sie erreichen uns von Montag bis Freitag in der Zeit von 08:00 – 16:00 Uhr unter der Telefonnummer 76 76 49 0 oder per E-Mail unter info@pflege-herz-und-hand.de. Besuchen Sie uns doch im Internet unter www.pflege-herz-und-hand.de

HERZ + HAND Häusliche Kranken- und Seniorenpflege REHBEIN GmbH Wendenschloßstraße 16, 12559 Berlin

Mit HERZ + HAND für Ihr Wohlbefinden. Der Jammer mit der Menschheit ist, daß die Narren so selbstsicher sind und die Gescheiten so voller Zweifel.

Inh. Ute Bellmann Fachgeprüfte Bestatterin Mitglied der Berliner Bestatter-Innung

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Tag & Nacht 5 36 999 20 • 548 007 23 www.bellmann-bestattungen.de

Montag – Freitag 9–17 Uhr, Sonnabend nach Vereinbarung

Albert Einstein


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KÖPENICKER SENIORENZEITUNG 3-2013

Berlin 2013 Berlin, Berlin, dit ist ´ne schöne Stadt, die wirklich fille schöne Seiten hat.

Und biste erstmal in Berlin, denn mußte wohl schon pennen, Wir ham een Tierpark und een Zoo, um diese schönen Seiten nich sofort zu erkennen. da sind wa wirklich Weltniveau. Am Alex kieckste Fernsehturm, denn kannste dir mal drehn, Doch wir Berlina Meckaköppe sehn nur den janzen Mist, und dichtebei bei Marx und Engels zur Spree hinunterjehn. weil Meckan unser Naturell und unsre Freude ist. Denn jehts zur Humboldt-Box anner Straße Untern Linden, Berlin, Berlin, dit ist ´ne schöne Stadt, mit juten Willen kannste jegenüber den Berliner Dom och finden. die wirklich fille schöne Seiten hat. Da inne Ecke jibtet och noch die Museumsinsel, Doch dank Wowi is Berlin erst richtich weltbekannt, aber die kennt inner Republik schon jeder kleene Pinsel. jeden Tach wird et im Radio un inne Tagesschau jenannt. Und willste och mal kiecken am Brandenburger Tor, Der und der Deichgraf und die andern Pfeifen jeh einfach untern Linden lang, denn stehste bald davor. die tun mit Jeld umjehn und Bauen nich begreifen. Een Stücke weiter siehste eenen dicken Knuppel, Erst schließen se unsan Flughafen Tempelhof, dit is einfach nur den Reichstach seine Riesenkuppel. doch en neuen zu baun, sind se nu zu doof. Von Spreedampfer aus kieckste zur Waschmaschine hin, Och unsre S-Bahn is jetz schon ne Rarität, und in die Waschmaschine wohnt ja wohl die Merkeln drin. wennse überhaupt noch kommt, kommtse nur zu spät. Dit jibt da noch den Gendarmenmarkt und vielet mehr, Und die Autofahrer ham vor de Fresse nur noch Schaum, dit allet uffzuzähln jibt meene Zeit nich her. denn vor Schlachlöcher finden se die Straßen kaum. Wir ham viel Jrünzeug, Parks und och Alleen, Berlin, Berlin, dit ist ´ne schöne Stadt, dit könnter bei ne Dampferfahrt allet mal ansehn. die wirklich fille schöne Seiten hat. Früher jabs och noch die Berliner Maua, Alle sagen se imma Berlina könn se nich leiden, zum Glück hielt die sich wirklich nich auf Daua. dabei tun se uns um unsre Heimatstadt beneiden. Reste davon kannste wohl in Friedrichhain sehn, Ejal ob Sachsen, Bayern oder Hessen die solln da bunt bemalt anner Spree rumstehn. eenz dürfta alle nich verjessen. Und weßte wat wirklich dit schlimmste is, Merkt euch dit, dit is keen Scherz, ick kenn nur wenich von den janzen Tourischiß. zu Berlina Schnauze jehört och Berlina Herz. Eenmal im Jahr kannste meen Auto am Alex sehn, Ick weeß ihr hört dit alle janich jern, denn Weihnachtsmarkt, dit find ick wirklich schön. Berlina ham ne rauhe Schale un sin nich weich im Kern. Denn als Berlina bin ick kulturtechnisch ne faule Sau, Mit große Fresse und inne Birne imma helle ick sitz am liebsten uffm Sofa bei meene Frau. steckste inne Klemme, denn sin wa gleich zur Stelle. Erst die Verwandtschaft aus Kartoffelland, Und ejal ob Osten oder Westen die nimmt ma fürn Citybummel och anne Hand. wir Berlina sind die Besten. Die fahn mit mir uffn Fernsehturm hoch, Berlin, Berlin, dit ist ´ne schöne Stadt, und zeijen mir denn dit Nikolaiviertel noch. die wirklich fille schöne Seiten hat. Klaus Röseler


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Ehrenamt in Treptow-Köpenick – Freude für sich und andere Aktive vorgestellt „Vor 40 Jahren begann alles mit der Gestaltung meiner ersten Puppe. Ich spielte, schrieb Texte und hatte eine Amateurgruppe, aus der sich mehrere eigene Puppentheater entwickelten, mit denen ich teilweise noch immer zusammen arbeite. Ich bin seit 1984 die Leiterin des Figurentheaters Grashüpfer und seit 1993 die ehrenamtliche Vorsitzende des Trägers der Spielstätte, dem Förderverein Figurentheater Grashüpfer e.V. Als Leiterin übernehme ich die Betreuung der Theatervorstellungen und des Theaterhauses sowie die Organisation von Spielplänen und Zusatzangeboten, wie z.B. die Märchenabende, Kindergeburtstage oder Tage der offenen Tür. Am heutigen Standort im Treptower Park dient das Figurentheater Grashüpfer verschiedenen Gruppen als feste Spielstätte. In unserem selbstgestalteten Theaterraum finden Puppenspiele statt. Außerdem laden wir unsere Besucher zu gemütlichen Märchenabenden im Theaterhof ein. Durch mein Engagement kann ich auch mich selbst und meine Ideen verwirklichen. Ich erlebe neue Herausforderungen, genieße die tägliche Kommunikation mit anderen Theaterliebhabern und lerne neue Menschen kennen. Ich fühle mich reich, obwohl das nicht jeder verstehen mag. Manche Menschen geben ihre Energie in einen Schrebergarten, andere in ein Boot, ich in ein kleines feines Theater. Andere anzuregen, kreativ zu werden, lag mir immer am Herzen. Das wurde zum Markenzeichen des Figurentheaters Grashüpfer. Wir freuen uns über die

Kontaktaufnahme von zuverlässigen und freundlichen Interessenten, die uns im hausmeisterlichen Bereich oder bei der Werbung für das Theater unterstützen möchten.“ Kontakt Figurentheater Grashüpfer: Sigrid Schubert, Tel. 030 - 53 69 51 50 bzw. Figurentheater@theater-grashuepfer.de, www.theater-grashuepfer.de C. Krech

Einsatzorte beschrieben Engagement im Hospizdienst In Treptow-Köpenick gibt es zahlreiche Hospizdienste. Diese möchten die Lebenssituation von schwerkranken und sterbenden Menschen verbessern und Angehörigen Unterstützung und Entlastung bieten. Dabei stehen die Wünsche und Bedürfnisse der Sterbenden und ihrer Angehörigen im Mittelpunkt der begleitenden Tätigkeiten. Ursprünglich waren Hospize Herbergen für Pilger, zu denen auch Kranke gehörten. Heutzutage versteht man unter Hospiz ein Konzept der ganzheitlichen Sterbe- und Trauerbegleitung. Aufnahme in ein Hospiz finden Menschen, die an einer unheilbaren Krankheit leiden und bei denen ein nahender Tod absehbar ist. Neben dem stationären Bereich gibt es ambulante Hospizarbeit, um Betroffenen ein Sterben in vertrauter Umgebung zu ermöglichen. Freiwillige Sterbebegleiter sind ein ent-

Sigrid Schubert (72), engagiert aus Liebe zum Theater

scheidender Bestandteil des Hospizteams und geben den Patienten liebevolle Zuwendung, seelische Unterstützung und oft auch Hilfe bei der Auseinandersetzung mit Sinnesfragen. Häufig übernehmen sie auch ganz praktische Dinge wie Einkaufen, Behördengänge oder Essenkochen. Dazu werden Freiwillige mit Sensibilität und Einfühlungsvermögen gesucht, die bereit sind, einen Teil ihrer Zeit Schwerkranken und Sterbenden zu widmen. Die Freiwilligen sollten über eine stabile Persönlichkeit verfügen und keine Berührungsängste mit Tod und Trauer haben. Neue freiwillige Mitarbeiter werden im Vorfeld in einem intensiven Vorbereitungskurs geschult. Während des Engagements werden Gruppenangebote, regelmäßige Fortbildungen und Begleitung ermöglicht. E. Mücke

Interesse an einem freiwilligen/ehrenamtlichen Engagement? Das STERNENFISCHER Freiwilligenzentrum Treptow-Köpenick informiert und berät Sie zu den Möglichkeiten eines Engagements. Sie können hier aus über 400 Engagementmöglichkeiten in den Bereichen Soziales, Kultur, Sport, Bildung, Naturschutz nach dem passenden Ort für Ihr Engagement Ausschau halten. STERNENFISCHER: Müggelheimer Str. 13, 12555 Berlin, www.sternenfischer.org, Telefon 030/ 24 35 85 76v

Ein fröhliches Jubiläum – 5 Jahre Sternenfischer


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Meckern oder verändern? Bekanntlich wird uns Deutschen nachgesagt viel zu meckern. Wie kommt es eigentlich, dass wir uns immer so viel beklagen? Warum wird eher das Negative gesehen, als Positives und Gutes aufzugreifen oder auch Lösungen anzugehen? Nun, wir wissen, dass das Leben oft nicht nach unseren Wünschen und Vorstellungen verläuft. Wer dann seine Aufmerksamkeit zu sehr auf vergangene Geschehnisse legt, anstelle nach vorn zu blicken, mitunter viel Leid und Schmerz erlebt hat, konzentriert sich mehr auf das was er nicht will, als auf das, was er eigentlich einmal wollte. Dazu kommen Unvollkommenheiten des Alltags und Lebensenttäuschung. Vielfach wird auch der Ärger die ganze Zeit unterdrückt. Sichtbaren Ausdruck findet dies in vielfältigem Klageverhalten, wie Murren wegen ausgestellter Strafzettel oder verhängter Bußgeldbescheide, Schimpfen über Ämter und Arbeit, Wettern über Politik und das Leben, jammern über ständiges Pech, Auf-

stöhnen bei Störungen durch den Partner, die Angehörigen oder das Haustier usw. Besonders auch Kinder leiden unter dieser Unzufriedenheit und Nörgeln, fühlen sich bevormundet, alleingelassen und oft auch als Last. Wie dagegen angehen? Wie nicht zum Dauernörgler und von anderen gemieden werden? Wie sich nicht unterkriegen lassen? Wie die gebremste Selbstentfaltung überwinden? Fragen, die sich jeder selbst beantworten sollte. Man muss handeln wollen! Vor allem wäre dabei hilfreich: Mach, was geändert werden kann, und wenn es auch noch so gering ist! Denn jeder auch nur so kleine Fortschritt erhöht die Lebendsfreude und das Glücksgefühl. Aber man sollte auch den Mut und die Gelassenheit entwickeln, um zu unterscheiden, ob Unzulänglichkeiten veränderbar oder hinzunehmen sind. Es ist eine persönliche Einstellungsfrage. Ein verändernder Schubs ist besonders dort

wichtig, wo sich der Erfolg noch nicht eingestellt hat und die Zweifel wachsen. Dagegen hilft Ermutigung zur Besinnung auf die eigenen Stärken und Erfolgserlebnisse, um Verzagtheit und Durststrecke sowie Resignation zu überwinden. Deshalb sollte Kritik konstruktiv und lösungsorientiert sein. Bevor aber kritisiert wird, wäre es gut, das „eigene Schauen" auf die Unzufriedenheit zu prüfen. Denn, beim Kritisieren bleibt immer die Frage wichtig, wie man es tut und worauf man seinen Schwerpunkt richtet. Kritisieren wir, indem wir meckern, oder kritisieren wir um Lösungswege aufzuzeigen, wie man es anders und besser machen könnte. So gesehen ist Unzufriedenheit eine Reaktion auf die empfundene Unvollkommenheit der Lebensumstände. Dabei kann es beim Meckern bleiben, oder als Herausforderung angesehen werden, Wege für Veränderungen und Initiativen zu finden. Das alles erinnert an eine alte Weisheit: ,Es ist besser ein kleines Licht anzuzünden, als über die große Dunkelheit zu klagen." Siegfried Engelke

Gift – Wohltat – Seelentrost – oder gar Medizin Einst schmetterte Trude Herr: „Ich will keine Schokolade, ich will lieber einen Mann.“ Eine nicht unvernünftige Einstellung. Ich möchte jedoch dazu bemerken, beides zusammen wäre wünschenswerter. Schokolade – von der Nascherei bis zum Kult – ein in aller Welt begehrtes, manchmal diskutiertes, auch für die Forschung interessantes Genussmittel. Es wurde uns aus der Kultur indianischer Indios übermittelt. Kakao ist ein altmexikanisches Wort. Heute findet jährlich in Paris ein Salon de Chocolat statt, eine vielbesuchte internationale Ausstellung. Die Franzosen schätzen nicht nur Wein, sondern auch andere gute Sachen. Sie meinen, Wein und Schokolade seinen verwandt. Sie wissen, bei Wein wie bei Schokolade spielen Anbaugebiete und Bodenbeschaffenheit eine Rolle. Unterschiedlich bei beiden seien auch Duft und Geschmack der Sorten. Gewonnen wird der Kakao vom Kakaobaum. Er ist weißblühend das ganze Jahr über und liefert die Bohnen. Spanier brachten sie im 17. Jahrhundert von Mexiko nach Europa. Heute baut nicht nur in Lateinamerika Kakao an, sondern u.a. auch die Elfenbeinküste und Ghana. Neu ist, dass

mitten in der Wüste in Dubai Schokolade auf der Grundlage von Kamelmilch hergestellt wird. Die Produktion ist aufwendiger, die Schokolade teurer und kalorienarm, ihr Geschmack soll köstlich sein. Tatsächlich bewirkt Schokoladengenuss bei vielen Menschen Glücksgefühle, leichte Euphorie, Geborgenheitsempfindungen, Trost. Ärzte behandelten ihre Patienten bei chronischer Erschöpfung acht Wochen lang mit täglich 45 Gramm Schokolade. Mit guten Erfolg. Forscher beschäftigten sich mit der Schokolade und hatten interessante Ergebnisse. In Großbritannien fand man heraus, dass Kakao die Blutzufuhr zum Gehirn verstärkt. Es wird angenommen, dass diese Erkenntnis zur Bekämpfung von Demenz nützlich sein kann. In Deutschland fand man heraus, dass tägliches Schokoladenessen die Haut dichter, glatter und feuchter macht. Vermutlich verbessert es die Nährstoffversorgung. Dass Schokolade Pickel verursache, sei eine Legende. In Kalifornien entdeckte man, dass der Genuss dunkler Schokolade mit mindestens 60% Kakaoanteil besonders gesund sei. Ebenfalls in den USA beschäftigte man sich mit der Wirkung auf Brustkrebszellen.

Deren Teilung wird gehemmt. Man hofft auch auf günstige Wirkung im Fall von anderen Krebsarten. An der Harvarduniversität fand man Gefäßerweiterung und allgemeine Verbesserung des Blutflusses durch den Genuss von 40 Tassen Kakao pro Woche. Diese Liste könnte man noch erweitern. Und da die Wissenschaft auch herausfand, dass Schokolade die „guten“ Cholesterine, die vor Fettablagerung schützen, fördert, braucht sich auch keiner Sorgen um seine Figur machen. Abschließend noch die Äußerung eines prominenten Kakaogenießers: „Wer eine Tasse Schokolade getrunken hat, der hält es einen ganzen Tag auf der Reise aus. Ich tue es immer, seit Herr von Humboldt es mir geraten hat.“ Na, wer war das wohl? Es war Johann Wolfgang Goethe. Maria Loß


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Mäusejagd

Sommer

In einem großen Haus, da wohnte eine Maus. Sie flitzte um die Ecken und wollt sich nicht verstecken vor einer großen Katze mit ihrer bösen Fratze.

Jetzt wird es morgens halb vier schon hell, da singt der erste Vogel schnell sein Lied.

Die Maus sprach laut und keck: "Ich lauf vor dir nicht weg. Du dummes Katzenvieh, bin schlau, du fängst mich nie, bin Weltmeister im rennen. Du döst doch nur — willst pennen."

Und obwohl wir Vögel lieben, hören wir sie gern erst morgens ab sieben.

Die Katze kam geschlichen, ist durch das Haus gestrichen auf leisen Sametsohlen: „Dich Mäuschen komm ich holen. Du bist mir viel zu frech. Gleich hab ich dich, dein Pech!" Es sprang die große Katze herzu, riss auf die Fratze und schnappte sich, oh Schreck, das arme Mäuschen weg. Christine Langer

Die Birne Gestern schnitt ich eine Birne, etwa gegen viertel neun. Als wie‘n Pfeil durch mein Gehirne die Idee schoß, in der Birne könnte eine Made sein.

Wir werden wach von dem Krach.

Brigitte Zessin

Die Kinder haben die Veilchen gepflückt, all, all, die da blühten am Mühlengraben. Der Lenz ist da, sie wollen ihn fest in ihren kleinen Fäusten haben.

Am Morgen

Detlev Streichhahn

Weiße Wölkchen träumen noch im luftigblauen Himmelsland. Schon steigt die Sonne schräg herauf, säumt sie mit rosarotem Rand.

Frühling!

Dies Morgenspiel schau ich so gern. Nun wird die Sonne kugelrund. Und lauer Wind treibt sacht die Wolken nach Süden hin, zum Tannengrund. Ich laufe durch die engen Gassen, die Sonne dehnt sie doppelt breit. Und weiße Wolken ziehn vorüber! Ein Tag voll Sommer, Glück und Freud! Liane Tittel

Als ich‘s prüfte - zweifelsfrei, da entdeckt‘ ich plötzlich zwei!

Verlorene Kindheit

Jürgen Molzen

Ich staunte Bauklötzer zu einem Turm – und riss ihn danach ein.

Limerick

Veilchen!

Ich nähte einen Teddybären – und trennte seine Fäden danach auf.

Die Bäume grün, die Blumen süß, die gute Frühlingsluft wie im Paradies. Nun atmet was im Herzen glomm: „O Frühling, Frühling, sei Willkomm!" Detlev Streichhahn

Ins Blaue Ins Blaue hinein wird jeder geboren, weiß nicht, wozu er auserkoren. Manch Leben scheint zwar vorbestimmt und Eltern führen ihr kleines Kind. Doch wenn es alleine laufen muss erfährt es oftmals viel Verdruss. Zu blauäugig schaut mancher in sein Leben und wandert dann auf dunklen Wegen. Muss sich im Finstern zurechtfinden, wenn sich nun all seine Wege winden. Ein blaues Licht er am Ende erspäht, nur ein Irrlicht, das erkennt er zu spät.

Der flotte Herr Egon aus Nauen tat mehr als nach Frauen nur schauen. Er liebte sie sehr; jetzt kann er nicht mehr. Die eigene hat ihn verhauen!

Ich hatte meine Kindheit verloren. Doch nicht den größten Schatz, den ich aus ihr bewahrte – die Liebe meiner Eltern.

Was ein Mensch muss alles erfahren in seinen langen Lebensjahren erscheint mal wie der strahlende Himmel so blau, nur jetzt kommen Wolken und alles ist grau. Doch hinter den Wolken, das weiß jeder genau, strahlt ewig des Himmels herrliches Blau.

Jürgen Molzen

Miriam Stephanie Reese

U. Schirmer

Wechsel-Wirkung

Ich war die Puppe – die erwachsen wurde.


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Die Hortensie - Lieblingsblume der Königin Luise Die Hortensie, oft auch als Bauernhortensie bekannt, stammt aus den Auenwäldern Japans und begann ihre Karriere in den dortigen kaiserlichen Gärten. Ende des 18.Jh. kam sie nach Europa, zunächst in die Königlichen Gärten Kew bei London, für den Botanischen Garten in Schöneberg (damals bei Berlin) wird sie 1808 erwähnt. Sie war die Lieblingsblume der Königin Luise. Leider hat sie sich nicht lange an ihr erfreuen können, starb sie doch schon 1810. Hortensien schmücken heute noch ihr Grab im Schlosspark Charlottenburg. Auf der Pfaueninsel legte der Hofgärtner Ferdinand Fintelmann umfangreiche Kulturen an, er war auch einer der ersten Gärtner, der mit dem Farbumschlag der Blüten experimentierte. Hortensien sind Blütensträucher und können bis 2 m hoch werden. Die Blätter sind derb, dunkelgrün und leicht fleischig. Besonders attraktiv sind die zu großen Bällen vereinigten blauen, rosa oder weißen Blüten. Sie sind steril. Ursprünglich dienten sie zum Anlocken der bestäubenden Insekten, vor allem Bienen und Schmetterlinge. Nur die inneren kleinen und weißen Blüten sind vollständig mit Staubblättern und Fruchtknoten ausgestattet. Mitunter sind auch diese durch Züchtung nicht mehr vorhanden. Hortensien sind mit über 220 Sorten eine der weltweit beliebtesten Gartenpflanzen, zunehmend werden sie als Topf- oder Kübelpflanzen das ganze Jahr über angeboten. Immerhin bringen sie in Deutschland jährlich 25 Millionen € Umsatz. Sie benötigen eine gut durchlässige Erde und einen halbschattigen bis sonnigen Standort. Ihre Blütenfarbe wird

Die Kripo warnt:

"Oma — Rette nicht!" Trotz aller Warnungen der Kripo konnte die Betrugsmasche per „Enkeltrick" nicht eingedämmt werden. Dabei geben sich die Betrüger als Verwandte aus, sind professionell organisiert und operieren meist aus Osteuropa. Der Trick ist einfach: „Rate mal wer dran ist?" Nennen dann die Angerufenen aus Überraschung einen ihrer Enkelnamen, nimmt die Masche ihren Laut Immer bittet man um Geld. „Oma, nur du kannst mich jetzt noch retten!", und selbstverständlich werde das Geld

durch den pH-Wert des Bodens bestimmt. Im sauren Boden, wie der Moorbeeterde, blühen sie blau, im kalkreichen Boden rosa. Bei unseren Berliner Boden- und Wasserverhältnissen wandeln sie sich unweigerlich immer mehr zum Rosa. Dem kann man mit speziellen Hortensiendünger, welcher Aluminiumsalze enthält, entgegen wirken. Viel wichtiger ist aber, dass die Hortensien immer feucht gehalten werden. Ihr wissenschaftlicher Name Hydrangea macrophylla weist darauf hin. Das aus dem Griechischen kommende „hydor“ bedeutet Wasser, „angeion“ Gefäß, was man etwas frei mit wasserziehendem großblättrigem (= macrophylla) Strauch übersetzen kann. Hortensien gedeihen daher gut im Mee-

resklima, sie tolerieren salzhaltigen Wind, besonders üppig sind sie auf den Azoren anzutreffen, die deshalb auch „Blue Islands“ genannt wer-den. An „unseren“ Hortensien können wir durchaus viel Freude haben, wenn wir Folgendes beachten. Die Blütenstände, die getrocknet auch ihren Reiz haben, sollten so lange wie möglich am Strauch bleiben. Erst im Frühjahr werden sie abgeschnitten, ohne die darunterliegenden im Herbst angelegten Knospen zu entfernen, denn aus den vorjährigen Knospen entwickeln sich die nächsten Blüten. Doch bei der neuen Sorte “Endless Summer“ kommen die Blüten ganzjährig, außerdem ist sie besonders winterhart. Übrigens gibt es einige Erklärungen für den schönen Namen Hortensie: 1. zu Ehren von Hortense Beauharnais, einer Stieftochter und zugleich Schwägerin Napoleons I. Sie lebte von 1783-1837 und wurde Königin Hortense von Holland. 2. nach Jeanne Baret, der Geliebten und Assistentin von Philibert Commerson (1727-1773). Er war Hofgärtner, Botaniker, Pflanzenjäger, Arzt und nahm in dieser Funktion an einer der Forschung dienenden französischen Weltumseglung unter der Leitung von Louis-Antoine de Bougainville teil. Baret begleitete als Matrose verkleidet Commerson, nach ihrer Entdeckung nannte sie sich Hortensie. Commerson hatte eine Hortensie 1767 aus chinesischen Gärten nach Frankreich geschickt. 3. Wahrscheinlich ist die Erklärung auch ganz einfach. Der altrömische Eigenname Hortensie bedeutet „Königin des Gartens“. Birgit Mory

umgehend zurückgezahlt. Und so geht' s: Falscher Enkel schildert finanzielle Notlage, gibt seine vermeintliche Kontaktnummer an und vereinbart kurzfristiges Treffen. Dann fährt man Oma zur Bank, schickt oft auch ein Taxi. Dass der Abholer ein Fremder ist, dafür gibt es viele Ausreden. Der Fremde tritt dann als entsandte Vertrauensperson auf, die sich mit einem vereinbarten Kennwort identifiziert, das Geld entgegennimmt und auf Nimmerwiedersehen verschwindet. Bei diesem Enkeltrick setzen die Täter auf die Bereitschaft der älteren Menschen, einem in Not geratenem Familienmitglied zu helfen. Sie nutzen dabei den oft vorhandenen zeitlichen Kontaktabstand zu den Enkeln oder anderen Verwandten aus. Deshalb: Bei solchen Anrufen „gesundes Misstrauen" entgegenbringen und keinen

Cent zahlen. „Oma, rette nicht diese Betrüger!" Tipps der Kripo: - Bei Anrufen angeblicher Verwandter/ Enkel in finanzieller Notlage nicht die vom Anrufer angegebene Telefon- oder Handynummer zurückrufen, sondern die eigenbekannte bzw. übliche Verbindung nutzen und den Sachverhalt zu klären versuchen. - Kann so der Sachverhalt nicht geklärt werden, sofort die Polizei informieren und weiteres Vorgehen absprechen. - Fremden, die als „Vertrauensperson" angeblicher Verwandter geschicktwerden, niemals Bargeld aushändigen. - Anzeige auch erstatten, wenn man schon auf einen „Enkeltrick" hereingefallen ist. Siegfried Engelke


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Wann schaden Vitamintabletten?

Der Bücherfreund empfiehlt

Motto:

Leipzig liest Großes Angebot für Jung und Alt während der Messe Die Leipziger Buchmesse lockte mit einem vielseitigen und großen Angebot, insbes. von Neuerscheinungen. Unter dem Motto „Leipzig liest“! boten viele Autoren ihre Werke für Jung und Alt dar. Ich kann hier nur eine klitzekleine Auswahl jener Bücher kennzeichnen, die ich für ältere Menschen besonders geeignet halte. Müggelheim – Venedig und zurück Zuerst möchte ich auf das Buch meiner Nachbarin Christine Grosse, die Kurzgeschichten auch bereits in unserer Köpenicker Seniorenzeitung veröffentlicht hat, aufmerksam machen: „Auf einen Sprung nach Venedig – Ein Reiseroman“. Es ist im Frieling Verlag erschienen, ISBN 978-3-8280-3065-7, Preis 13,90 €. Die Reise beginnt an einem Freitag, den 23. in Müggelheim und endet dort auch. Es ist sozusagen ein Erstlingswerk und für alle jene Älteren besonders zu empfehlen, weil ein Besuch Venedigs für Gehbehinderte schwierig ist. Die Autorin vermittelt über alle Sehenswürdigkeiten ein anschauliches Bild und das Buch ist auch deshalb zu empfehlen, weil es mit großen Buchstaben gedruckt ist, d. h. Sehbehinderte können es gut lesen. Erheiternd sind auch die Studien über die Mitreisenden. Ende des Zufalls Die Vorankündigung des Buches von Rudi Klausnitzer „Das Ende de des Zufalls – Wie Big Data uns und unser Leben vorhersagbar macht“ verführte mich geradezu; denn der Begriff Big Data war mir bisher nicht vertraut und das Leben vorhersagbar zu machen ist doch ein Wünsch vieler Menschen. Ja, was ist nun Big Data? Es ist ein neuer Modebegriff: „Big Data sind Daten, deren Verarbeitung die Kapazität konventioneller Datenbanksysteme übersteigt… Big Data setzt da ein, wo konventionelle Absätze der Informationsverarbeitung an Grenzen stoßen, die Flut zeitkritischer Informationen für die Entscheidungsvorbereitung zu bewältigen“. Wie bei jedem neuen Schlagwort gibt es unter den Fachleuten heftige Diskussionen, was es wirklich bedeutet. Das Buch, erschienen im ecowin Verlag, ISBN 978-3-7110-0040-8, Preis21,90 € ist all jenen Seniorinnen und Senioren zu empfehlen, die

nochmals Neuland erobern möchten und die wachsam sein wollen gegenüber politischen Gefahren, jedoch offen sein möchten für die riesigen Chancen, die sich im Leben bieten. Aber: Big Data findet statt - mit oder auch ohne uns. Als eine Ergänzung und Erholung – ich las die beiden Bücher teils nebeneinander - zu Big Data empfand das Buch von Werner Bartens „Medizin und Wahnsinn - Geschichten vom gelben Sofa“, erschienen im Droemer Verlag, ISBN 978-3-426-27522-1, Preis 6.99 €. Der Untertitel hätte aus meiner Sicht besser lauten können: „Wie das Glück einen guten Verlauf nehmen kann“. Der Autor ist Arzt und Journalist; kein Leid ist ihm fremd und immer weiß er Rat. Geschichten vom gelben Sofa In den rund 80 Geschichten zeigt der Autor, an welchen Problemen der Mensch und manchmal sogar die ganze Menschheit leidet. Zusammenfassen kann man die Ziele und Aussagen seiner Geschichten mit dem bekannten Spruch: Lachen ist die beste Medizin. Abschließend noch ein Hinweis auf ein Buch, das zu Herzen geht: „Mutter, wann stirbst du endlich- Wenn die Pflege der kranken Eltern zur Zerreißprobe wird“. Es ist ein Bericht, erschienen im Verlag blanvalet, ISBN 9783-76445-0468-7, Preis 19,99 €, von Martina Rosenberg, die die Verantwortung übernahm, als ihre Mutter an Demenz erkrankte und ihr Vater einen Schlaganfall erleidet. Schritt für Schritt übernahm sie die Verantwortung und die Organisation des elterlichen Lebens. Als Leitmotiv gibt die Autorin den Spruch von Laotse einleitend an: Verantwortlich ist man nicht nur für das, was man tut, sondern auch für das, was man nicht tut. Verzweifelt versucht sie, allen Anforderungen gerecht zu werden – und scheitert, bis nach neun Jahren nur noch der Wunsch übrig bleibt: Mutter , wann stirbst du endlich? Diesen Bericht möchte ich allen unseren Lesern/Leserinnen ans Herz legen; ich rate jedoch zur Vorsicht, denn er ist wirklich schwer zu verdauen. Dr. Kurt Kutzschbauch

Da besonders Senioren nicht mehr so viel Obst und Gemüse zu sich nehmen können wie für eine ausreichende Vitaminversorgung nötig ist, empfiehlt sich manchmal die zusätzliche Vitamineinnahme. Aber Vorsicht vor Überdosierung! Der Vitamingehalt von künstlichen Vitaminen liegt um das 20fache höher als bei Obst und Gemüse. Besonders gefährlich sind Anreicherungen bei den Vitaminen A, E und K. Die Vitamine A und E bekämpfen besonders Freie Radikale. Unser Immunsystem braucht die aber, um Krebszellen zu bekämpfen. Die überhöhten Vitamine hebelt dann unsere körpereigene Schutzfunktion aus. Bei Krankheiten, wie z.B. Erkältung kann Vitamin kurzfristig in hohen Dosen helfen, kombiniert mit Zink empfohlen werden. Der Mensch ist an eine Mischung von Wirkstoffen gewöhnt, wie sie in Obst und Gemüse vorkommen.

Diagnose: dehydriert Trockene Haut, trockene Schleimhäute, ja sogar Muskelkrämpfe, Herzrasen, Kopfschmerzen, Schwindel bis hin zur Ohnmacht! Welche schwere Krankheit steckt dahinter? Ganz einfach lautet die Diagnose: zu wenig getrunken. Uns Älteren scheint es manchmal lästig diese ewige Wassertrinkerei. Klappt es doch manchmal nicht mehr so gut mit dem Durstgefühl. Aber trinkt man zu wenig, ändert sich die Elektrolytkonzentration im Blut. Das wird von Rezeptoren im Hypothalamus registriert, ein Hormonsignal geht an die Nieren um mehr Wasser aus dem Urin zurückzugewinnen. Bleibt dieser Zustand dauerhalft kommt es zu den oben geschilderten krankhaften Erscheinungen, dazu noch zur Nierenschädigung. git

Qualitätswanderweg Zwischen Dresden und Berlin entsteht eine spektakuläre Wasserwelt mit über 20 neuen Seen. Einmal durch das junge Lausitzer Seenland führt die Seenland-Route. Radler erfahren auf der 186 Kilometer langen ausgezeichneten Qualitätsradroute hautnah, wie die größte von Menschenhand geschaffene Wasserlandschaft Europas heranwächst. Vorbei an insgesamt 16 Seen lernen sie die verschiedenen Stadien der Flutung der früheren Tagebaue kennen. Unterwegs erleben Radurlauber den Wandel der Landschaft von wachsenden Seen mit schroffen Ufern bis zu vollständig gefluteten Seen.


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Es klappert! Auf einer philosophischen Ebene kann man sich die Frage stellen, wieso eigentlich alle möglichen analogen Dinge von digitalen Nachfolgern abgelöst werden, deren Hauptgestaltungsmerkmal dann darin besteht, die Ästhetik der analogen Vorläufer nachzuahmen: Wetterkarten und Uhren im Fernsehen sind ein Beispiel dafür, die Rundfunk-App des Mobiltelefons ein anderes, und es gibt noch viele weitere. Stets wird die Erscheinungsform des technischen Vorläufers mit erheblichem Aufwand digital nachgeformt. Die Antwort ist einfach: Man macht es, weil diese Dinge liebgewonnen sind und weil ihre Ausstrahlung

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stabentasten melodisch unterbrechen. Der zweite Vorteil der Simulatoren gegenüber richtigen Schreibmaschinen liegt darin, dass man den Klang abschalten kann, wenn man etwa fernsprechen möchte oder eine Zeit lang Ruhe haben will. Drittens läßt sich die Lautstärke regeln: Jeder kann die Hintergrundgeräusche an seine persönlichen Vorlieben anpassen. Schon bei geringer Lautstärke vermitteln die Klänge dem Schreibenden, dass sein Tastenanschlag etwas bewirkt. Das diesbezügliche Vakuum des stummen Rechners wurde beim Abschied von der Schreibmaschine sehr beklagt. Beim Abfassen längerer Texte haben sich die vertrauten Klangkulissen als angenehm erwiesen. Es kann für den Schreibenden Sinnvoll sein, jeden Tastendruck durch ein leises Geräusch beantwortet zu bekommen. Man merkt wieder, dass der Text irgendwo ankommt und weiterverarbeitet wird. Durch die akustische Rückmeldung kann man auch mit den Ohren kontrollieren, ob etwa ein Buchstabe nicht richtig angeschlagen wurde. Nur nebenbei: Mit Hilfe der künstlichen Geräusche kann man seiner Umgebung endlich wieder einen akustischen Eindruck davon vermitteln, dass man gerade am Arbeiten ist. Und Büros können nun wieder nach Geschäftigkeit klingen. Die aktuellen Simulatoren sind: • Talking Keys • Keyboard Sounder • Funny Typing • Tiper • Acekeyboard • Sound Pilot • Qwertick. Diese Programme la ssen sich auf www.softseek.com mit dem Suchwort Typewriter leicht finden.

Beständigkeit verkörpert. So neuerungsversessen, wie man meinen will, ist der Mensch doch gar nicht. Er möchte, dass die Dinge so bleiben, wie er sie kennt. Und deshalb ist es einfach angenehm, beim Schreiben am Rechner den Klang einer Schreibmaschine zu hören. Drei Vorteile bringt Einzelbuchstaben diese synthetische Klangwelt mit sich: Erstens lassen sich die Klangdateien beliebig ändern, so dass man ohne weiteres „elektrische" oder „mechanische" Geräusche erzeugen kann. Das mögen Spielereien sein, eröffnet jedoch auch die Möglichkeit, Töne zu entfernen, mit denen man sich nicht anfreunden kann. Besonders f ür die Leertaste, für „Enter", für die Rücksteil- und für die Umschalttaste sind gefällige Klänge gefragt, die den Rhythmus der Buch-

Gerd Jandke

Ewige Stadt? Der römische Gott Jupiter soll der Stadt die Ewigkeit versprochen haben. So beschreibt es der römische Historiker Virgil (70-19 v. Chr.) in der Anäis, einem Buch zur Vorgeschichte und Bedeutung Roms. Das Buch gilt als Nationalepos, verständlich, denn der Gott verspricht den Römern, dass es ihre Kunst sei, die Welt zu regieren, Völkern Friedensgesetze zu geben, Besiegte zu schonen und Stolze zu beugen. Auch später bezeichneten andere Autoren wie der Geschichtsschreiber Ammianus Marcellinus (ca. 30 bis 391 n. Chr.) in seiner Lebensanalogie die Ewigkeit der Stadt. Sie habe bei ihrer Gründung den Bund für Frieden geschlossen und Rom werde es geben solange Menschen leben. Vor allem aber wird Rom wohl wegen seiner großen Rolle in der Antike als ewige Stadt bezeichnet. Quelle: Freie Presse/git

Kapriolen schlagen? Kapriolen schlagen – was bedeutet das? Das Wort caper bedeutet im Lateinischen Bock. Davon abgeleitet bezeichneten sich italienische Tänzer und Artisten bereits im 16. Jahrhundert als capro, ihre kunstvollen Sprünge als caprioli. Ähnliche Künstler fanden so für ihre Sprünge das Wort Kapriolen. Heute bezeichnet man eher Flausen oder Launen mit diesem Wort. git

Sütterlin siegte (siehe links) Inzwischen haben Leser bemerkt, wie notwendig es ist, dass die Groß- und Urgroßeltern wichtige Familiendokumente, Tagebücher oder alte Briefe aus dem Sütterlin übersetzen, damit sie nicht verloren gehen, weil die Enkel sie nicht mehr lesen können. Wer war eigentlich Sütterlin und wie kam es zu seiner Schrift? Um 1880 und später schrieb man in Deutschland neben der lateinischen eine Schrift, die sich Kurrent nannte. Lange Buchstaben kennzeichneten sie und sehr schräg wurde sie geschrieben. Das führte bei den Schülern zu schlechter Körperhaltung und Kurzsichtigkeit, Ärzte und Lehrer warnten. So wurde der Ruf nach einer neuen Schriftform immer lauter. Sie sollte einfach und gerade sein. Mehr als ein Dutzend Reformer traten auf den Plan, Sütterlin setzte sich durch. Der Grafiker Ludwig Sütterlin starb 1917, aber er erlebte noch, wie seine Schrift in den Schulen probeweise eingeführte wurde. Es klingt grotesk: Als Hitler halb Europa erobert hatte und Weltherrschaftspläne hegte, war plötzlich die deutsche Sütterlinschrift im Wege. Latein wurde als „Deutsche Normalschrift“ eingeführt.


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Wandervorschlag

Ausstellung im Industriesalon Schöneweide

Ein Museum zur Industriegeschichte von Schöneweide. Seit ca. 3 Jahren entwickelt sich in der ehemaligen Produktionshalle in der Oberschöneweider Reinbeckstraße 9 der Anlaufpunkt, der Informations- und Kommunikationsort für die Entdeckung von Schöneweide. Ein Zitat von Norbert Huse: „Die Industrielandschaft Schöneweide ist für die Elektropolis Berlin nicht weniger charakteristisch – und nicht weniger wichtig – als die Museumsinsel für SpreeAthen“. Es gibt viele Bücher über Schöneweide, im Volksmund O-weide genannt, wo man sich über dies und das orientieren kann. Ich selbst habe etliche Jahre in Oweide gewohnt und kenne einige markante Punkte. Es lohnt sich auf alle Fälle, sich mit diesem Ort zu beschäftigen. Aber zurück zum Thema. Der Industriesalon Schöneweide im ehemaligen Transformatorenwerk O-weide informiert über die Geschichte Kleine Druckpresse des Industriestandortes. Gezeigt werden Ausstellungsstücke der lokalen Indu- Ausstellungsstücke erkennt man wieder wie striegeschichte wie Maschinen, Tagebücher das kleine Sternradio oder andere. Eine kleine oder Werkzeuge. Weiter befindet sich hier eine Führung (ca. 1 Stunde) ist gut zu verkraften kleine Ausstellung des ehemaligen Werks für oder? Fernsehtechnik. Es ist schon Interessant was Ich wünsche Ihnen viel Spaß bei dieser Besichhier alles zusammengetragen wurde. Einige tigung. Text und Fotos: Detlev Streichhahn

Vorbeugen ist besser als heilen Diese alte Weißheit kennt wohl jeder, doch hält sich ein jeder daran? Leider sind für manch einen älteren Menschen Arzt und Apotheker die einzigen Gesprächspartner. Muss das sein? Durch ein langes Arbeitsleben, das nicht immer gesundheitsfördernd war, leiden wir nun unter vielen Verschleißerscheinungen. Zum Arzt gehen, einige Pillen schlucken und alles ist wieder gut, so einfach lässt unser Körper sich nicht übertölpeln, denn er vergisst all unsere Sünden nicht. Ein kluger Arzt meinte einmal: „Die meisten Menschen sterben an der Behandlung und nicht an ihrer Krankheit.“ Jetzt als Rentner haben wir Zeit, liebevoll und verantwortungsbewusst mit unserem Körper umzugehen. Wir müssen nicht mehr bis zur Erschöpfung das Letzte von ihm verlangen. Doch einrosten dürfen wir ihn auch nicht lassen. Er verträgt nicht, plötzlich nach dem Arbeitsstress, gar nicht mehr gefordert zu werden; so ein Schalten von 150 auf null. Das kann auch geschehen, wenn ein von uns aufopferungsvoll gepflegter Partner stirbt. Da heißt es, neue Aufgaben suchen. Tätigkeiten, die Freude und ein wenig Anerkennung bringen. Schön, wer ein lange vernachlässigtes Hobby neu beleben kann. Wir können neugierig sein, was das Leben uns noch bietet, auch kleine Schönheiten sehen, sich an einem im Raureif glitzernden Baum oder einer strahlenden Blüte erfreuen, Tiere beobachten, auch der freche Spatz kann uns ein Lächeln entlocken. Mit Gymnastik bleiben wir beweglich. Wer kann, geht tanzen, wandern und schwimmen oder fährt Rad. So wird man auch in der Gemeinschaft neue Freunde kennen lernen. Vieles, was Leiden vorbeugt, bedarf Mut und Eigeninitiative. Aber wenn wir uns selbst Freude schaffen, strahlt sie von uns aus und wir erhalten sie vielfach zurück. U. Schirmer

Wer waren Krethi und Plethi? Aus der Bibel im 2. Buch Samuels 8,18 geht hervor, dass die Krether und Plether einfache Soldaten im Heer Davids waren. Als Krethi werden die Bewohner Kretas bezeichnet, als Plethi die Philister. Sie waren laut altem Testament ein Nachbarvolk der Israeli und deren ärgste Feinde. Erstmals taucht bei uns der Begriff in Luthers Bibelübersetzung auf als umgangssprachlich für das einfache Volk. Freie Presse./git


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Leserpost

Schnee – Schnee – Schnee …

Betreff: Besichtigung des Funkhauses Nalepastraße / Wanderbericht / KSZ Nr. 1 Sehr geehrte Damen und Herren, Herr Streichahn, für mich war ihr Wanderbericht aufschlussreich, aber ich möchte einige korrigierende Bemerkungen zu den Gebäuden, Liegenschaftsnutzung machen und um Richtigstellung bitten. Fangen wir an mit dem Ursprung des Hauptgebäudes dem ehem. Block A, das Gebäude mit Turm und den über einem Gang zierreichenden Nebengebäude Block D an der Spreeseite gelegen und dem Konferenzsaal und Scheddach. Diese Gebäudeteile waren bis 1945 ein Rüstungsbetrieb zur Herstellung von Flugzeugteilen und Flugzeugtechnik genutzt. Hier wurden die ersten Flugzeugpropeller aus Holz angefertigt. Einige Gebäudeteile/Räume wurden, da sie als Produktionsräume genutzt wurden mit Scheddach versehen und großflächig Tageslicht zu haben. Der Brand war im neuen Gebäude B mit den Sendesälen, Studio s´ und wurde durch Brandstiftung im Jahre 1953 stark beschädigt, insbesondere der große Sendesaal. In den 1960 Jahren wurde der Block E für Redaktionen von Radio DDR.... und der ET für Technik sprich Studios in Stahlsklettbauweise errichtet. Dieser ET-Bock hatte aber keine Scheddächer. Als letzter Block wurde nach 1974 der Block vor dem Block B gebaut mit Giebel zur Spree als Redaktion und Mehrzweckgebäude. Eine letzte Bemerkung, nachdem der "DDR - Rundfunk" aus der Masurenalle auszog, begann er in der Wassersportalle - Grünau mit ersten Sendungen, da es ein ehemaliger Sendekomplex des Reichsrundfunksenders war. Diese Gebäude war ebenfalls bis 1991 in vollem Betrieb. Und aus diesen Erfordernissen ging man etwas später in die Nalepastraße und baute zusätzlich den Block B. Mit freundlichen Grüßen, Wilfrid Menzel

Das war der Frühling in Berlin, wo statt Flieder und Jasmin Raureif und Schneekristalle blühen. So könnte man leider das schöne Berliner Frühlingslied umdichten. Diese Fotos hat D. Labudda am 21.03.2013 aufgenommen!

Wir sind keine Tageszeitung, sondern ein Magazin. Wenn dieser Text erscheint, wird der „weiße Zauber“ hoffentlich weg sein. Obgleich - weiß man es im Zeitalter des Klimawandels? Beim Blick aus dem Fenster heute Morgen bekam ich ein Gefühl des Unbehagens. Was soll das Weihnachtswetter Mitte März? Der stundenlange Schneefall erschien mir wie eine Strafe. Berlin ist nicht GarmischPartenkirchen. Obwohl – der Blick auf die verschneiten Anlagen, die kahlen Äste geschmückt mit einer dichten Schneeschicht, der dicke weiße Schneeteppich auf unserem nicht gerade Englischen Rasen ist äußerst ästhetisch.

Aber jetzt wollen wir endlich Frühling haben, mal ohne Spikes durch die Stadt laufen. Zwischendurch schien auch mal die Sonne, nachdem wochenlang eine triste graue Wolkendecke die Stadt wie eine hässliche Plane überdeckte. Aber das änderte sich schnell. Der Winter behauptete sich immer wieder, und

beißender Wind quälte uns. Dieser verfehlte „Frühling“ beginnt auch unsere Seelen zu belasten. Die Laune sinkt auf Null. Man kann sich über nichts mehr richtig freuen. Man wagt sich nicht mehr, etwas zu planen. Ältere Herrschaften trauen sich kaum mehr auf die Straße aus Sorge um ihre Knochen. Was tun? Wir machen das Beste daraus. Schreiben einen Text, lesen mal wieder ein Buch, kümmern uns um gutes Essen und naschen mal ein Osterei. Schön gemütlich wollen wir es haben. Aber wenn das so weitergeht mit diesem Wetter? Wird uns dann nicht doch die Decke auf den Kopf fallen? Denken wir an eines der schönsten Frühlingsgedichte: „Frühling lässt sein blaues Band wieder flattern durch die Lüfte … Veilchen träumen schon, wollen balde kommen …“ Also träumen wir auch, schwimmen gegen den Strom, versuchen unsere Phantasie zu aktivieren, denn die ist bekanntlich wichtiger als Mathematik. Ich gehe inzwischen mal auf den Balkon und füttere die Möwen. Die fangen die ihnen zugeworfenen Bröckchen im Flug auf. Sonst halten sie sich nicht zwischen unseren Häuserblöcken auf. Aber jetzt sind sie von der Dahme zu uns geflogen. Anscheinend wollen sie sich etwas aufwärmen. Wenn sie über die Schneelandschaft schweben, wird das winterliche Bild noch schöner. Wenn sie das lesen, wird ja wohl – hoffentlich – die Sonne scheinen und der Schnee verschwunden, auch die Möwen werden wieder an der Dahme ihre Kreise ziehen. Maria Loß


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Fotografischer Streifzug durch Treptow-Köpenick Ein beeindruckendes Fotobuch „Köpenick heute“ verdanken wir dem Journalisten und Fotografen Ralf Drescher und dem Gestalter Utz Benkel. Es entstand in Zusammenarbeit mit dem Heimatverein Köpenick e.V. und eignet sich auch als Gastgeschenk für Besucher aus den Partnerstädten oder andere offizielle Gäste. Architektur, Natur, Kultur und die Menschen der Heimatregion werden überzeugend vorgestellt. Das Fotobuch kostet 18,90 Euro. Red.

Ralf Drescher, geboren 1959 in der Mark Brandenburg, ausgebildeter Fotograf und Kameraassistent, seit 1990 Reporter bei der heutigen "Berliner Woche", Gründungsmitglied des Heimatvereins Köpenick, Mitglied im soeben gegründeten Bezirksdenkmalrat. Er fotografiert dienstlich mit der Digitalkamera, und aus Spaß und Freude gelegentlich analog mit Diafilm.


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Kristallsalz –Wellness vom Dach der Welt Seit über 3000 Jahren ist den Menschen die heilende Kraft von Salz bekannt. Die Römer mit ihrer hohen Badekultur haben darauf großen Wert gelegt, einmal wöchentlich ein Salzbad zu nehmen. Bei dem Badesalz handelt es sich um ein natürliches Kristallsalz (NaC1) ohne chemische Zusätze. Das kristalline Steinsalz hat sich vor ca. 250 Millionen Jahren durch Austrocknung von Salz-Seen gebildet und wurde unter Einwirken von Druck und Alter zu großen Salzbrocken umgeformt. Das für unseren Körper wertvolle kristalline Steinsalz stammt aus der Region Himalaja, kartografisch definiert zwischen der nordindischen Tiefebene und dem Tibetischen Hochland. In dieser ca. 2500 km langen und bis zu 300 km breiten Region wird ein kristallines Steinsalz abgebaut. Der Abbau wird in schonender Weise vorgenommen. Das kristalline Badesalz enthält bis zu 84 Spurenelemente, die der menschliche Körper benötigt. Genau die 84 Stoffe, die Sie auch im Meerwasser wieder finden, um nur einige zu nennen: Magnesium, Eisen, Calcium, Natrium, Kalium, Zink, Mangan, Selen, Kupfer, Bor, Molybdän, Chrom. Das kristalline Steinsalz ist ohne Konservierungsstoffe,

nicht farbverstärkt und ohne Parfüme. Die teilweise orange-rote Farbe enthält das Salz von Eiseneinschlüsse. Zum Wannenbad 1 kg kristallines Steinsalz in ein Leinen- oder Jutesäckchen in das Badewasser legen. Das Wasser sollte möglichst 36 – 38 Grad warm sein. Die Badezeit sollte ohne ärztliche Hinweise nicht länger als 15 Minuten betragen. Bitte beachten Sie, dass – wie bei jedem Thermalbad – der Kreislauf angeregt wird. Das Salz kann dann aus dem Badewasser entfernt und für das nächste Bad getrocknet werden. Aus dem Natursalz gelöste Mineralien gelangen direkt durch die Haut in den Organismus. Lassen Sie – ohne

sich abzuduschen – das Salz in den Körper einziehen und gönnen Sie sich nach dem Bad mindestens 30 Minuten Ruhe. Das kristalline Steinsalz reinigt und pflegt die Haut, ist besonders geeignet für fette und unreine Haut, hilft gegen Pilzinfektionen, hat eine stark antibakterielle Wirkung, hilfreich bei Hauptproblemen. Mit Salz angereicherte Luft kann hervorragende Heilergebnisse bei Atemwegserkrankungen wie Asthma Bronchiale, Bronchitis, bei Hauterkrankungen oder bei Erkrankungen des Herz-KreislaufSystems erzielen. Bitte verwechseln Sie das kristalline Steinsalz aus der Region Himalaja nicht mit dem Salz, dass Sie im Supermarkt zu kaufen bekommen. Dieses Abfallprodukt der Industrie besteht aus Natrium und Chlorid (2 Inhaltsstoffe), verschiedenen chemischen Beimengungen und Trennmitteln und darf nach deutschem Gesetz als Lebensmittel verkauft werden! Klaus Lenz Kraft der Edelsteine Berlin e.V. Wegerichtsr. 7 12357 Berlin Tel.: 72 01 58 93

Endspurt auf der Baustelle von Haus Müggelspree In der Straße Am Schloßberg 1 in Berlin-Köpenick herrscht in diesen Tagen rege Betriebsamkeit, denn bis zum geplanten Fertigstellungstermin des neuen „Haus Müggelspree“ am 31. Juli sind es nur noch etwa zwei Monate. „Wir sind exakt im Zeitplan“, so der Einrichtungsleiter, Hans-Peter Distelkamp-Franken. „Selbst die Verzögerung durch den langen Winter konnten wir wieder aufholen.“ Wenn nun nichts mehr dazwischen kommt, kann der Umzug im August/ September stattfinden. Das alte StephanusSeniorenzentrum Müggelspree – direkt um die Ecke – wird aufgelöst. „Wir gehen davon aus, dass ein großer Teil der Bewohnerinnen und Bewohner mit umziehen möchte“, so der Einrichtungsleiter. Und auch für die „Servicewohnungen“ im obersten Stockwerk gibt es schon eine sehr große Zahl an Interessenten. Architektur zum Wohlfühlen Etwa 120 Handwerker sind momentan auf der Baustelle tätig. Außen werden das Wärmedämmverbundsystem aufgebracht, Sonnenschutz-Jalousien befestigt, und für die umweltfreundliche Gewinnung von Warmwasser wird eine Solarthermie-Anlage auf dem Dach montiert. Im Inneren sind die Arbeiten

Haus Müggelspree, skizziert von der Innenarchitektin Margit Flaitz. Bis zum 31. Juli soll das Haus fertig sein.

im Trockenbau und im Sanitärbereich in vollem Gange. Elektriker, Fliesenleger und andere Gebäudetechniker arbeiten Hand in Hand. Eine Innenarchitektin hat ein Farbkonzept für die Fassade, Wände, Böden und Mobiliar entworfen. „Es geht uns schließlich nicht nur darum, dass technisch alles auf dem neuesten Stand ist, sondern auch, dass die Bewohner, Gäste und Mitarbeiter sich im neuen Haus wohl fühlen“, erklärt Hans-Peter Distelkamp-Franken.

Auch mit dem Boot erreichbar Zu guter Letzt werden im Juni und Juli noch die Außenanlagen vorbereitet, mit Wegen zum Spazierengehen und beschaulichen Orten zum Ausruhen. Ein Highlight ist die kleine Uferpromenade am Amtsgraben. Von hier aus kann man Boote beobachten, die von der Spree her kommen und direkt vor dem Haus Müggelspree anlegen. Daniela Schalhorn


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chen-K ü K e in Kle

Was brauchen Herz und Hirn? Eine gesunde Ernährung - das hört man immer wieder - besteht aus viel Obst und Gemüse. Viel kann aber manchmal zu viel sein. Obst enthält viel Fruchtzucker, deshalb ist Vorsicht geboten. Eine Hand voll pro Tag , das reicht. Besonders zu empfehlen sind schwarze Johannisbeeren, vor allem Bananen, auch Heidelbeeren - davon muß mal extra die Rede sein. Schwergewicht einer gesunden Ernährung sollte nach Ansicht der Ernährungswissenschaftler das Gemüse sein. Viel Vitamin C enthalten Paprika, Brokkoli( außerdem ein Chlorophyllspender, wichtig), Spinat, Tomaten und Rosenkohl. Soviel, wie ein Mensch braucht, ist schon in ein paar Streifen Paprika enthalten. Im Mixer zerkleinert, läßt er sich nur wenig gedünstet gut genießen. Weißkohl hat soviel Vitamin C wie eine Zitrone, wenn man ihn nur kurz erhitzt. Sein "roter Bruder", der Rotkohl, enthält zwar auch viel Vitamin C, aber braucht Vorsicht beim Garen. Probieren Sie mal etwa ein Drittel des geschnittenen Kohls zu stampfen und es dann roh dem Kochgut hinzuzugeben. Schmeckt! Brokkoli sollten Sie nur mit wenig Wasser kurz dünsten. Spinat enthält zwar nicht so viel Eisen, wie man Kindern früher erzählte, dafür aber viel Vitamin C. Und zuletzt der Tipp: Streuen Sie über Ihre Gerichte viel Petersilie, das schmeckt und unterstützt die gesunde Ernährung.

viel Spurenelementen und Mineralstoffen, wie Eisen, verzögert das Altern. Es ist kein Getreide sondern ein Fuchsschwanzgewächs, eine Powerpflanze. Denn auch das Eiweiß ist reichlich vorhanden. Hafer ist ein großer Energiespender für unser Gehirn wie auch Lachs, Zwiebeln, Nüsse, Rosinen, Vollkornnudeln und Curry. Und dann die Eier, die unser Oberstübchen mit Lezithin versorgen und das Konzentrationsvermögen stärken. Sie sind besser als ihr Ruf. Entgegen verbreiteter Meinung ist erwiesen, dass das Nahrungscholesterin den Cholesterinspiegel im Blut bei Gesunden kaum beeinflußt. Sie haben aber wenig Kalorien, viel fettlösliche Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente. Und nicht vergessen: Die beste Nahrung für das Gehirn ist sein Training durch eine sehr kreative Tätigkeit: Das Kochen! G. Tews

Stangensellerie

Er ist noch nicht so bekannt wie die knollige Wurzel, aber ein sehr schmackhaftes Gemüse. Beim Zubereiten erst putzen (ähnlich wie beim Rhabarber). Als Salat roh in ca. 3cm lange Stücke schneiden. Günstig ist, ihn mit Feldsalat oder anderen grünen Salaten zu mischen, mit Zitrone, Salz und Öl zubereiten. Aber auch als Gemüsegericht kann man Stangensellerie lecker zubereiten.

Nahrung für das Gehirn In erster Linie ist wichtig tägliches Training, Hobbys , Bewegung, Gespräche. Dann geht es munter weiter mit Amaranth, stärkt mit

Zutaten 11 Hühnerbrühe 300 g Fleisch 1 Glas Tomatenpaprika 3 Eier nach Wunsch Glasnudeln Morcheln 10 Eßl. Zitronenessig, 1 Eßl. Zucker, Cayennepfeffer, Salz, Mehl, Sojasoße, Öl Zubereitung Hühnerbrühe ansetzen. Parallel dazu Schabefleisch oder Hackepeter in Öl anbraten, würzen, mit 2 Eßl. Mehl andicken. Diese Mischung mit den kleingehackten Paprikaschoten in die Hühnerbrühe geben.. Die am Tag zuvor eingeweichten Morcheln und die Glas nudeln einfüllen. Falls gewünscht zuletzt nach dem Kochen die geschlagenen Eier einrühren. Abschmecken. DieSuppeschmecktauchamnächstenTagnoch.

Tiergeschichten

Zeisighahn In dem Volkslied „Bin ein fahrender Gesell“ heißt es: „Führ den lockren Zeisighahn und den Spruch im Wappen. Ja immer lustig Blut und heitrer Sinn ...“ Was ist das für ein lustiger Vogel dieser Zeisighahn? Es ist ein ganz gewöhnlicher männlicher Zeisig. Laut deutschem Wörterbuch von Jakob und Wilhelm Grimm bezeichnet man bei großen Vögeln die männlichen als Hahn, z.B. Auerhahn und Truthahn. Später übertrug man das auch auf andere Vogelarten wie Finkenhahn oder Kanarienhahn – und eben den Zeisighahn. FP/git

Waschbär?

Was braucht unser Herz? Von Weißkohl und Paprika wie auch Bananen war schon die Rede. Zu den Ölen wird empfohlen Olivenöl, das den Cholesterinspiegel senkt, Rapsöl, von dem 1 Eßlöffel den Tagesbedarf an herzschützenden Omega-3-Fettsäuren deckt, Sonnenblumenöl unterstützt das Herz durch viel Vitamin E. Dann muß auf den Speiseplan Fisch ( vor allem Hering und Makrele), Knoblauch wie Walnüsse, Radieschen und Datteln.

Sauer- und Scharfsuppe

Etwa so: Vom Stangensellerie die äußeren Fäden abziehen, die grünen Blätter oben abschneiden, fingerlange Stücke schneiden. Den Käse durch ein Sieb streichen, mit weicher Butter und etwas Cherry geschmeidig rühren und die Creme über die gegarten Selleriestücke gießen. G. Tews

Irrtum! Es scheint nur so, als ob der Waschbär am Ufer etwas wäscht. In Wirklichkeit sucht er mit seinen Pfoten das Ufer nach Fressbarem ab. Auf die Speisekarte gehören bei ihm nämlich auch Fische und Krebse sowie Frösche, aber leider auch Vogeleier. Die Hälfte seiner Nahrung besteht allerdings aus pflanzlicher Kost wie Beeren, Gräser, Bucheckern und Eicheln. Gelegentlich sieht er sich auch trickreich an Mülltonnen, ja sogar in unserer Speisekammer um. Immerhin hat es der putzige Kleinräuber, der erst vor 80 Jahren bei uns heimisch wurde, schon auf etwa eine Million Tiere gebracht. Fernsehwoche/git


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Tag der offenen TĂźr in der Tagespflege am Seddinsee Die neu erĂśffnete Tagespflege am Seddinsee, die ab Januar diesen Jahres in Berlin - SchmĂśckwitz Senioren und Gäste aus der Umgebung willkommen heiĂ&#x;t, zeigte beim ersten Tag der offenen TĂźr der interessierten BevĂślkerung ihre schĂśnen einladenden Räumlichkeiten.

Viele, der zahlreich erschienen Gäste erlebten einen schĂśnen Tag mit selbstgebackenem Kuchen und WĂźrstchen vom Grill. Im Mittelpunkt des Interesses standen aber die Fragen und Informationen der Besucher: â&#x20AC;&#x17E;Wer kann hierher kommen? Wie gestalten Sie den Tagesablauf? Wie viel kostet es? Gibt es einen Fahrdienst, der unsere AngehĂśrigen begleitet? Wie ist die Betreuung durch geschultes fachkundiges Personal organisiert?â&#x20AC;&#x153;

Die Inhaberin der Tagespflege, Frau Claudia David, beantwortete mit ihren Kollegen und Kolleginnen mit Freude alle Fragen. Unter den Gästen waren viele interessierte Pflegekräfte, AngehĂśrige und Seniorenbetreuer. Ein besonderer HĂśhepunkt war der Besuch des BĂźrgermeisters Oli- am Seddinsee sind inzwischen an viever Igel, der sich Ăźber die gelunge- len Tagen 12 und mehr Plätze durch ne Erweiterung des kulturellen und Gäste belegt. sozialen Angebots fĂźr ältere MitbĂźr- â&#x20AC;&#x17E;Wenn wir täglich 16 Gäste haben, ger des Berliner Bezirkes Treptow- werden wir eine Warteliste anlegenâ&#x20AC;&#x153; KĂśpenick freute. Sein besonderes verspricht Frau Weber, stellv. PflegeInteresse galt ebenfalls den groĂ&#x;zĂźgig gestalteten Räumlichkeiten, in denen jeder Gast, neben Geselligkeit und sozialer /FVJO#FSMJO Integration, auch 4DINĂ&#x161;DLXJU[ Platz fĂźr individuelle Beschäf*OEFS(FNFJOTDIBGU tigungen findet. Bewundert wurHFIUATFJOGBDICFTTFS de von vielen #FSBUVOHVOE"VTLĂ OGUFFSUFJMU*IOFOHFSOFVOTFSF1nFHFEJFOTUMFJUVOH Besuchern auch [VVOTFSFO½þOVOHT[FJUFO.P'SCJT6IS das abwechs"N4FEEJOTFFr%#FSMJO4DINĂ&#x161;DLXJU[r5FM lungsreiche BeXXXUBHFTQnFHFBNTFEEJOTFFEF schäftigungsangebot, die gute Verpflegung und vor allem die tolle dienstleiterin, als ein Besucher fragt, Anzeige 90 x 61.indd 1 13.05.2013 15:16:28 Uhr Lage, direkt am Berliner Seddin- wie eilig es sei, die pflegebedĂźrftige see, welche zu vielen AusflĂźgen und Mutter anzumelden. Informationen zur Tagespflege erhalSpaziergängen einlädt. Von den 16 Plätzen der Tagespflege ten Sie unter (030) 67 89 42 38

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Am Bootssteg liegen mehrere Ruderboote, teilweise mit Außenborder -führerscheinfrei zu fahren- bereit. Viele Gäste nutzen diese für Ausflüge in die nähere Umgebung oder Angeltouren. Leihfahrräder in begrenzter Stückzahl sind ebenfalls vorhanden. Ein eigener kleiner Badestrand, abgegrenzt von der Fahrwasserstraße, lädt bei schönem Wetter zum Sturz in die Fluten. Im Herbst kann man von der Siedlung aus Pilztouren im angrenzenden Wald starten, die meistens sehr erfolgreich sind.

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Vorgestellt: Mitten im Dahmeland, am wunderschönen Schmöldesee gelegen, hat der Kreisanglerverband Dahme-Spreewald e.V. eine Feriensiedlung. 2/2*- und 4/2*-Personenbungalows laden ein, hier seine Ferien, ein Wochenende oder auch längere Zeit zu verbringen. Die Bungalows verfügen über Wohnzimmer, Schlafzimmer, Diele (4/2-Personenbungalow keine Diele, dafür 2 Schlafräume), Küche und Dusche mit WC. Jeder Bungalow hat eine eigene überdachte Terrasse. Die Bungalows sind einfach, aber stilvoll eingerichtet. Komplette Küchenausstattung sowie TV und Radio gehören dazu. Im weitläufigen Gelände gibt es eine große Spielwiese mit Tischtennisanlage, Basketballkorb, Beachvolleyballplatz, Buddelkasten, Schaukel und einen Pavillon. Im hinteren Teil der Siedlung ist ein Grillplatz, wo die Geräte und Sitzmöglichkeiten vorhanden sind (vor den Bungalows ist Grillen nur mit Elektro-Grill erlaubt, den es auszuleihen gibt). Am Grillplatz steht das „Anglerstübchen“, ein kom-

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plett mit Gläsern und Geschirr eingerichtetes Gemeinschaftshaus, das gern für Familienfeier gemietet wird. Darin finden bis zu 25 Personen Platz. Separate WC befinden sich direkt dahinter. Nördlich wird das gesamte Gelände vom Schmöldesee begrenzt. Auf mehreren Stegen kann hier der Petri-Jünger seinem Hobby frönen. Der Schmöldesee ist ein Brandenburger DAV-Gewässer. Tages- und Wochenkarten gibt es vor Ort zu kaufen. Friedfischangeln ist auch ohne Fischereischein möglich, Bedingungen bitte in der Siedlung erfragen!

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Die bewegte Geschichte des Kinos Union

100 Jahre! Toi! Toi! Toi! Heute sah ich einen Stummfilm aus dem Jahr 1913 mit Asta Nielsen, live-vertont durch den Stummfilmpianisten Jürgen Kurz. Und das noch bei freiem Eintritt. Das alles fand statt in Berlin- Friedrichshagen, im Kino Union, Bölschestraße 69. Es war nur ein kleiner Teil der Jubiläumsfeier. Es folgten noch u.a. die Verfilmung des Blauen Engel mit Marlene Dietrich und Emil Jannings, Szenen von Charlie Chaplin mit seiner zeitlosen Kunst, „Marlene“ sang später wunderbarerweise „live“. Bei strahlender Sonne wurden auf dem Hof Getränke angeboten und eine prächtige Jubiläumstorte. Viel später gab es für das junge Volk mit den gesunden Knochen die große Tanz-Party bis in den Morgen. Für viele Besucher war es eine Freude, Herrn Matthias Stütz begrüßen zu dürfen, dem das Kino Union Wiedergeburt, Erhalt sowie den wundersamen, seit 10 Jahren andauernden Aufstieg verdankt. Herr Stütz ist Architekt und kam 1998 aus Stendal nach Friedrichshagen. Er nahm sich in einer trostlosen Phase dieser Kulturstätte an. Mit Wundern hat die Rettung keinesfalls zu tun. Das sagt man bloß so dahin. Vielleicht war auch ein Quäntchen Glück dabei?

Vor allem gehörte dazu viel Sachkenntnis, gute Planung, großer Mut, beachtliche Nervenstärke und – nicht zu vergessen – auch gute Freunde und Verbündete, wie die Mitglieder des Vereins „Das Kino bleibt“. Es ging um das 1872 als Tanzsaal erbaute Gebäude, das seit 1913 als Kino diente und seit 1998 geschlossen war. Manchen erschien es wie ein Kampf gegen die Windmühlen. Aber es war viel schlimmer. Es war ein Kampf gegen Drachen, wie lauernde Immobilienhaie, gegen den Verfall des alten Gemäuers, gegen Gleichgültigkeit, gegen Behörden unterschiedlicher Qualität … Als ich in den 50-ziger Jahren nach Berlin kam, mochte ich Friedrichshagen auf den ersten Blick und auch sein Kino mit der geschwungenen Empore. Die Wiedereröffnung freute mich. Ich zweifelte aber, ob das wohl alles gut gehen würde. Und es ging besser, als ich jemals zu hoffen gewagt hatte. Ich sah, wie die neue Leitung arbeitet, zunächst die Alten, dann die Jungen für sich zu gewinnen, wie sie noch mehr bot als die Topfilme, die

Foto: Dirk Schneider

ich in anderen Kinos vermisste, sondern auch Lesungen, Musikfeten, Tanzpartys, Abifeiern, Jugendweihen, Ü-30-Partys, Seniorenkino, Mütter-mit-Kinderwagen Filmvorführungen … Durch die cineastische Auswahl der Filme wurden Kulturfreunde angelockt. Das gut gedruckte Monatsprogramm half einem bei der Auswahl. Wo gab es sonst solche Vielseitigkeit? Das Kino wurde zu einem kulturellen Mittelpunkt, und wir hoffen, das es so bleibt. Schon 2005 brachten wir einen Text in unserer Zeitung über das Kino Union. Der endete mit dem Satz: Den Köpenickern kann man nur raten, zu diesem sprudelnden Kulturquell zu eilen und ihn freudig zu genießen. Maria Loß


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Der Krankenhaus-Report 2013 fordert Qualitätswettbewerb bei den Kliniken Mit dem Schwerpunktthema „Mengendynamik: mehr Menge- mehr Nutzen" widmet sich der Krankenhaus-Report 2013 der auffälligen Zunahme von Krankenhausfällen im vergangenem Jahr. Die steigende Anzahl an Operationen in Krankenhäusern läßt sich aber nicht allein mit medizinischem Bedarf erklären.. Die Mengenentwicklungen vollziehen sich vor allem in denjenigen Fallgruppen, die wirtschaftlichen Gewinn versprechen. So zeigt der neue Krankenhaus-Report z.B., dass sich die Zahl der Wirbelsäulenoperationen bei AOK-Versicherten zwischen 2005 und 2010 mehr als verdoppelt hat. Jede Operation ist auch in erhebliches Gesundheitsrisiko für den einzelnen Patienten. Umso wichtiger ist es, dass alle Operationen aus einer klaren medizinischen Indikation heraus stattfinden. Der Krankenhaus-Report belegt außerdem, dass bei bestimmten Eingriffen am Herzen, den Defibrillatorimplantationen und –wechseln, die Menge allein zwischen den Jahren 2008 und 2010 um 25 % gewachsen ist. Laut

Krankenhaus-Report sind bei diesen Fällen nur etwa zehn Prozent des beobachteten Anstiegs auf die demografische Entwicklung zurück zu führen. Außerdem werden im Report neu entwickelte Qualitätsindikatoren für diagnostische Herzkatheter vorgestellt. Zwischen den Krankenhäusern zeigen sich deutliche Unterschiede. Vergleicht man die Komplikationen und unerwünschten Ereignisse der 614 untersuchten Krankenhäuser, so kommt es in 74 Häusern bei weniger als 5 % der Kathederpatienten zu einem Problem., während 37 Häuser eine Rate von mehr als 15 % aufweisen. Derartige große Unterschiede zwischen Krankenhäusern haben auch Bestand, wenn man berücksichtigt, dass Krankenhäuser Patienten mit unterschiedlichen Risiken haben. Der Beitrag über die Grund- und Kostendaten gibt einen Überblick über die sachlichen und personellen Ressourcen (z.B. Betten, Fachabteilungen, Personal) sowie über die Inanspruchnahme von Krankenhausleistungen und beziffert die Auf-

wendungen für Personal-und Sachkosten. Die Krankenhausdaten, insbesondere die Diagnosedaten der Krankenhauspatienten bilden das gesamte vollstationäre Geschehen in den deutschen Krankenhäusern dafür das Jahr 2010 ab. Im Jahr 2010 waren dies knapp 18,5 Millionen Patienten, damit ist die Fallzahl im Vorjahrsvergleich erneut angestiegen. Zu den Krankenhauskosten je Fall hier nur 3 Zahlen: Deutschland = 3.862 €, dar. Berlin = 3.952 €, Brandenburg = 3.523 € Berlin liegt also über dem Bundesdurchschnitt, Brandenburg dagegen unter dem Durchschnitt. (Der Krankenhaus-Report 2013 ist erschienen im Schattauer Verlag, Herausgeber sind Klauber, Jürgen; Geraedts, Max; Friedrich, Jörg und Wasem, Jürgen; er umfaßt 542 Seiten; ISBN 978 3-7945-2884-4; Preis 54,95 €; im Internet aufzurufen unter www.krankenhaus-reportonline.de) Dr. Kurt Kutzschbauch

Der Säure-Basen-Haushalt unseres Körpers Für unsere Gesundheit ist es wichtig, etwas über die Verstoffwechselung unserer Nahrungsmittel in unserem Körper zu wissen, die entweder basen- oder säurebildend verdaut werden. Ernähren wir uns vorwiegend von sauer verstoffwechselten Nahrungsmitteln wie Brot, Weißmehlprodukten, gekochtem und gebratenem Fleisch, Fisch, von Wurst, Hartkäse, Eiern, Hülsenfrüchten, poliertem Reis, Nudeln, Fertiggerichten, Marmelade, Honig, Süßigkeiten, zuckerhaltigen Getränken, Bier, Alkohol, Wein, Kaffee, dann schafft es unser Körper eines Tages nicht mehr über die Nieren und die Haut die hochaggressiven Säuren loszuwerden. Lange versucht der Körper, mit der Sache fertig zu werden und zieht aus der Nahrung, aus unseren Knochen, Muskeln und Zähnen eingelagerte Mineralien heraus, die dort nötig gebraucht werden und neutralisiert die Säuren zu unschädlicheren Salzen, die dann, wenn sie zu viel vorhanden sind, an den Gelenken und im Bindegewebe abgelagert werden. Und was haben wir dann? Wir haben Schmerzen, Osteoporose, steife Glieder, Neuralgien, Zahnersatz, Gelenkersatz, Rheuma, Multiple Sklerose, Parkinson. Alles in unserem Körper ist nicht ersetzbar, denn auch die inneren Organe werden geschwächt

und geschädigt. Eine Säuredeponie in uns ist vor allem das Bindegewebe. Es umhüllt alle Organe und die Nerven und ist Stütze und Halt für die Knochen, Gelenke und Muskeln. Wenn der Speicher des Bindegewebes mit Säuren und den entstandenen Salzen überfüllt ist, z.B. bei zu viel Harnsäure (entsteht bei Fleisch-, Wurst- und Fischgenuß), lagern sich die entstandenen Schlackenstoffe an den Fingern oder den Zehen ab (Gicht), oder es entstehen Nieren- und Gallensteine. Übersäuertes Muskelgewebe schädigt das Gelenk und den Knorpel, was Arthritis und Arthrose bedeutet. An allen Krankheiten sind Säuren beteiligt. Sie verstärken die Symptome und schwächen den Körper. Etwas Säuren braucht unser Körper, z. B. der Magen die Salzsäure zur Verdauung und unsere Haut hat einen Säureschutzmantel. Der Harn ist zeitweise sauer und die verstoffwechselten Säuren wie Salpeter-, Phosphor- und Schwefelsäure müssen wir unbedingt durch die Nieren loswerden, wenn sie intakt sind. Unsere Muskeln sind auch oft im sauren Bereich (Milchsäure) bei viel Sport, weil die Zellen rund um die Uhr Nährstoffe verbrennen und viel Energie brauchen, entsteht dabei auch Kohlensäure. die wir durch eine gute und aktive Ausatmung wieder loswerden

müssen. Wenn wir uns genug bewegen, atmen wir auch tiefer. Unsere meisten inneren Organe (außer dem Magen), der Darm, das Blut müssen im basischen Bereich arbeiten, um gesund zu bleiben. es sollten also viele Nahrungsmittel gegessen werden, die basenbildend sind wie rohes Obst und Gemüse, Obst- und Gemüsesäfte, Salate, in der Schale gekochte Kartoffeln, Hirse, Trockenfrüchte, Pilze, Kräuter, Naturyoghurt, unbehandelte Milch. Nicht zu lange gedünstetes Gemüse ist leicht basisch, auch Weichkäse. Mit nur einem Apfel am Tag wird man allerdings ein ausgeglichenes Milieu nicht schaffen. Wie werde ich die durch die vielen Säuren entstandenen Schlackenstoffe wieder los? Wenn Sie baden (Fußbäder), nehmen Sie Badesalze. Sie entschlacken. Trinken Sie viel und vor allem reines Wasser. Nur Wasser ist ein Medium, was Stoffe aufnehmen kann, es lagert sie an und befördert sie durch die Nieren heraus. Säfte und Tees sind dazu nicht fähig. Atmen sie bewußt täglich viel und tief ein und aus. Viel Bewegung. Den Körper bürsten. Mineralstoffreich und Rohes täglich essen. Wichtig ist auch die Harmonie der Gedanken und Emotionen, Stress schädigt und schwächt. Brigitte Kuhn


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600 Jahre Konstanzer Konzil: König Sigismund Das fünf Jahre währende Konziljubiläum ist im Eröffnungsjahr 2014 dem König Sigismund gewidmet, denn er war Initiator und Schirmherr (Spiritus Rector) des Konzils. Ca. 40 Kaiser und Könige bestimmten über die mittelalterlichen Jahrhunderte von 962 bis 1500 die Entwicklung des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation. Nach Ottonen, Salier, Staufer und Kaiser aus verschiedenen Häusern regierten ab 1273 Herrscher aus dem Geschlecht der Luxemburger das Reich. Sigismund, 1368 in Nürnberg geboren, wurde 1410 deutscher König im Reich und erst 1433 römisch-deutscher Kaiser. Seine exzellente Ausbildung in Theologie, Rechtswissenschaft, Mathematik, Astronomie und Medizin sowie in Fremdsprachen (neben seinen Muttersprachen Deutsch und Tschechisch sprach er Französisch, Lateinisch, Italienisch, Ungarisch und Polnisch) befähigte ihn zu einem glänzenden Diplomaten. Auch als stattlicher, gut aussehender Mann mit großer rhetorischer Begabung beherrschte er das komplizierte Verhältnis zwischen Kirche und Staat, zwischen Religion und Politik. Er setzte durch, dass das Konzil in Konstanz 1414 bis 1418 stattfand und hielt es mit Nachdruck erfolgreich zusammen. Das Konstanzer Konzil war nämlich zum Präzedenzfall geworden, weil kirchliche Probleme nicht wie bisher den drei Päpsten vorgetragen wurden. In sogenannten Plenarversammlungen wurden die Beschwerden über Papsttum und Kurie

verhandelt und nach Nationen abgestimmt. Sigismund sorgte für die Absetzung der drei und die Wahl eines Papstes als alleiniges Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche. Das war in dem mehrsprachigen, dezentralen, multiethnischen und mehrkonfessionellen Reich eine großartige Leistung. Hingen doch Gleichgewicht und Frieden in Europas Mitte davon ab. Der Stadt Konstanz gewährte der König 1417 die Blutgerichtsbarkeit, also die Möglichkeit, die Todesstrafe zu verhängen sowie zu vollstrecken. Sein Dank für die großartige Organisation des Konzils. So kam der rote Balken, „Blutbalken“ genannt, ins Stadtwappen. Auch das königliche Vorrecht, mit rotem Wachs zu siegeln, erhielt Konstanz. Eine unrühmliche Rolle spielte Sigismund allerdings im Falle des Reformators Jan Hus, dem er freies Geleit versprochen hatte. Unter Wortbruch lieferte er Hus dem Konzil aus. Darüber mehr in unserem nächsten Magazin Nr. 4/2013. Das Weltereignis von einst nutzt die Stadt, um in einem europaweiten Netzwerk die Zusammenarbeit in Bildung, Kultur, Tourismus und Wirtschaft zu forcieren. Die Verbindungen zu den Partnerstädten Fontainebleau (F), Richmond (GB), Tabor (CZ) und Lodi (I), die Bezüge zu dem spätmittelalterlichen Kongress haben, werden durch gemeinsame Aktivitäten gefestigt. 2014 wird mit Gottesdiensten in den Konstanzer Kirchen an die Eröffnung und die erste Sitzung des Konzils im Novem-

Mit Altersmythen aufräumen In sieben Jahren wird jeder Zweite in Deutschland über 50 Jahre sein und 2030 werden die über 60 Jährigen die Mehrheit der Bevölkerung stellen. Der demografische Wandel ist in vollem Gange. Gut, dass sich die lokalen Politiker unseres Bezirksamtes den damit verbundenen Fragen und Problemen, aber auch den Chancen widmen. Zum Weltseniorentag am 30.10.2013 wird es ein diesbezügliches Konzept vorlegen. Das Älterwerden wird meistens mit der Zunahme von körperlichen Gebrechen, Vergesslichkeit und Einsamkeit verbunden. Ich habe aber auch das große Glück erfahren, durch das Zusammensein mit meinem Urgroßvater (Er grub mit 96 Jahren noch selbst in seinen Gartenbeeten.), den Großeltern mütterlicherseits und mit einer über 90-jährigen Berliner Nachbarin viele Lebensweisheiten – Altersweisheiten hören zu können.

Was ich damit sagen will: „Katastrophenszenarien helfen uns angesichts der enormen Veränderungen, die mit der Globalisierung oder dem Klima-wandel vergleichbar sind, nicht weiter. Der Soziologe Prof. Karl Ulrich Meyer sagt: „Die Bevölkerung altert, aber das muss nicht bedeuten, dass die Gesellschaft altert. Sie kann innovativ und kreativ bleiben. Die demografische Entwicklung ist beeinflussbar und steuerbar–das gilt in Grenzen auch für unser eigenes Leben.“ Viele Menschen der Generation der heute 65jährigen lassen sich nicht auf ein Abstellgleis schieben, halten vom sogenannten Ruhestand gar nichts. Sie arbeiten im Job weiter, sofern ihnen die Arbeit Spaß macht und man sie nicht aus dem Schaffensprozess hinausdrängt. Sie betätigen sich aktiv ehrenamtlich, helfen ihren Kindern und Enkelkindern oder kranken Familienangehörigen. Sie gehen

König Sigismund auf einem Fresko in der Konstanzer Dreifaltigkeitskirche

ber 1414 erinnert. Hochkarätige Exponate aus europäischen Sammlungen der Museen, Kirchen, Klöster und Schlösser werden die Kunst- und Kulturgeschichte des Abendlandes der Zeit 1400 bis 1420 am historischen Ort im Konstanzer Konzilgebäude darstellen. In einer Vielzahl organisierter Begegnungen von Menschen aus europäischen Ländern wird man wie damals den Dialog zur Lösung von Lebensproblemen führen, um „das jämmerliche Aufblühen nationaler Egoismen in Europa“ (aktuelle Worte des Philosophen Jürgen Habermas) zurückzudrängen. Heidi Detzer einem anspruchsvollen Hobby nach, sind neugierig und nutzen passende Weiterbildungsmöglichkeiten. Die Lebenserwartung ist gestiegen. Gut zu wissen, dass damit der Anteil der kranken Jahre nicht automatisch zunimmt. Das Krankheitsrisiko kann jeder aktiv vermindern. Gesund und gesellig leben, sich betätigen und bewegen! Meine Großmutter machte sehr zu unserem Vergnügen mit uns Enkelkindern einfache Balance-Übungen. Zum Beispiel auf einem Bein stehen, weil das dem Kopf gut tut. Das Älterwerden wird sowohl als Gewinn als auch als Verlust an Lebensqualität empfunden. So sind Lebenslagen und Lebenssituationen älterer Menschen vielfältig und müssen stärker als bisher Entscheidungen in Wirtschaft und Politik beeinflussen. Welche Lösungen wird man zum Wohle der alten Menschen und unserer gesamten Gesellschaft finden müssen? Welche Aufgaben wird diesbezüglich unser Bezirksamt in Angriff nehmen? Heidi Detzer


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Wege zur Gesundheit

NEUERÖFFNUNG Angebot für Körper und Seele Am 8. Mai 2013 eröffnete die ots Schadock GmbH neben dem Biesdorf Center im Facharztzentrum Polimedica eine neue Filiale für OrthopädieTe c h n i s c h e Hilfen, Rehabilitationstechnik und Sanitätshausbedarf. Bei ots Schadock dreht sich alles um Gesundheit getreu dem Motto „Gesund leben heißt auch gesund liegen und sitzen, sicher gehen und laufen und sich fortbewegen, auch mit technischen Hilfen wie etwa mit Elektromobilen oder Elektro-Scootern.“ Im Fachgeschäft kann Jedermann das Liegen auf den druckentlastenden Tempor-Matratzen oder -Kissen, das Ge-

rück. Bei Atemproblemen können mobile Sauerstoff- oder Atemtrainingsgeräte helfend eingesetzt werden. Damit nicht genug, angeboten werden im Fachgeschäft auch die SauerstoffMehrschrittkuren nach Manfred von Kompetente und Ardenne. Mit der Eröffnung des Fachindividuelle g e s c h ä f t s Beratung werden werden die anderen An- groß geschrieben gebote im Facharztzentrum Polimedica sinnvoll ergänzt. Die Mitarbeiter der ots Schadock freuen sich auf Ihren Besuch oder beraten Sie auch gern bei Ihnen zu Hause. Weitere Informationen: Elsterwerdaer Platz (Nahe Biesdorf Center), 12683 Berlin Öffnungszeiten: Mo - Fr 8.30-18 Uhr, Mi 8.30-13 Uhr www.ots-schadock.de I % (030) 64 09 09 99

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Unser Modegespräch Was ist eine NICHT-Farbe? Wissen Sie auch nicht. Fragen Sie die Vertreter der Haute Couture. Die haben sowohl Schwarz als auch Weiß dazu benannt und erklären sie trotz des NICHT zu den führenden Farben. Was Schwarz betrifft, wissen wir das ohnehin. Es wird weiter geschätzt, besonders als Kleines Schwarzes. Mit Weiß als führender Farbe freunden wir uns nicht so ohne weiteres an. Es sei denn, es handelt sich um ein weißes T-Shirt oder ein Hochzeitskleid. Vollschlanke müssen außerdem mit Weiß vorsichtig sein. Das lässt sie noch fülliger erscheinen. Die Götter der Mode kamen auf die Idee, GanzIn-Weiß in ihren Kollektionen vorzuführen, und das auch für die Herren. Wie sie da drauf kamen? Vielleicht hat das historische Gründe. Nach der Französischen Revolution – schon eine Weile her – trugen die Damen dort Roben im Empire-Stil ganz in Weiß. Wir im Alltag Lebenden werden uns voraussichtlich dieser Ganz-In-Weiß-Mode nicht anschließen. Der LWD – Little White Dress – wird kaum dem LBD – Little Black Dress – dem Kleinen Schwarzen – ernstlich Konkurrenz machen. Wir gewöhnlichen Leute werden auch in diesem Jahr die Toleranz und Großzügigkeit

der heutigen Mode genießen und uns leger, bequem, sportlich und praktisch kleiden. Alle Längen, alle Lieblingsfarben – nicht zu vergessen die neuen Eiscremefarben, die sanft leuchtend und mit weitem Spektrum zu den Farben des Sommers wurden. Alle beliebten Stilformen sind natürlich auch möglich. Ansonsten heben Sie die alten Klamotten auf! Die werden bestimmt wieder Mode. Das Modekarussell dreht sich. Man kann immer

mal wieder aufspringen mit einem bejahrten Oberteil, das modisch erscheint. Interessant ist, Maschenmode, Häkelmode kommt im Sommer groß raus. Möglicherweise passt sie sich den klimatischen Bocksprüngen an. Dabei lässt man sich auch für Männer Häkelmode einfallen. Ob das bei denen wohl ankommt? Erfreulich ist, Samt wird wieder verlangt. Seit einiger Zeit war er weg vom Fenster. Es ist angenehm zu tragen, kratzt nicht, ist weich und atmungsaktiv, pflegeleicht und gut anzuschauen. EINS allerdings wirft dunkle Schatten auf unsere Modefreuden, die grausamen Ausbeutungsmethoden in ärmeren Ländern mit denen schicke, fröhliche, superbillige Kleidung hergestellt wird. Man erfährt über erschütternde Zustände und fragt sich: Kann ich verantworten, diese Teile zu kaufen? Mussten dafür junge Menschen für Hungerlöhne frönen oder sogar grausam unter unwürdigen Bedingungen sterben? Gibt es für dieses Problem keine Lösung? Machen wir uns mitschuldig? Fragen über Fragen! Antworten? Wo?? Maria Loß

Ausbildungsoffensive startet Nachwuchsförderung beim UNIONHILFSWERK Pflegenotstand in Deutschland. Laut einer Untersuchung der Bertelsmann-Stiftung könnten bereits im Jahr 2030 eine halbe Million Vollzeit-Pflegekräfte fehlen. Schon heute kämpfen ambulante und stationäre Einrichtungen um qualifiziertes Personal. „Wir müssen das Problem des Fachkräftemangels jetzt in Angriff nehmen, sonst fällt es uns in wenigen Jahren ganz böse auf die Füße“, bringt Tobias Wendrich, Pflegedienstleiter des Pflegewohnheims „Alt-Treptow“ in der Martin-Hoffmann-Straße die Situation auf den Punkt. Um sich für die Zukunft zu wappnen, starten die fünf Pflegewohnheime des UNIONHILFSWERK deshalb nun eine Ausbildungsoffensive zur Gewinnung von Pflegefachkräften. 2013 gibt es fünf neue Azubi-Stellen – und so soll es auch in den nächsten Jahren weitergehen. Im Rahmen der Ausbildungsoffensive sollen künftig auch Pflegekräfte, die bereits seit längerem beim UNIONHILFSWERK beschäftigt sind, dazu ermutigt werden, eine berufsbegleitende Ausbildung aufzunehmen. Das Schulgeld

wird dabei zu großen Teilen vom Arbeitgeber übernommen. Auch eine Kooperation mit einer Berufsfachschule ist geplant. Keine Frage, die „Arbeit am Bett“ ist anstrengender als manch anderer Beruf. Doch in vielen Fällen eben auch erfüllender. „Die Anerkennung und die Dankbarkeit, die mir die Bewohner entgegenbringen, erfüllt mich“, erklärt Patricia Switay. Nach einem Freiwilligen Sozialen Jahr begann Switay im Jahr 2009 ihre Ausbildung zur Altenpflegerin beim UNIONHILFSWERK. Seit letztem Jahr ist sie fertig – und im Pflegewohnheim „Alt-Treptow“ geblieben. Von ihrem Umfeld erfährt sie nur positive Rückmeldungen. „Wenn ich erzähle, dass ich in der Altenpflege arbeite, sind die Leute sehr interessiert. Den meisten ist klar, dass es sich um einen Beruf mit vielen Facetten handelt“, so Patricia Switay. Sie selbst würde

sich auch heute wieder für ihren Beruf entscheiden. So wie in Zukunft hoffentlich viele weitere junge Menschen. Katrin Dietl


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Kamenz ist eine Reise wert! Kamenz- (sorbisch Kamjenc-„kleiner Ort am Stein") is bekannt als die Geburtsstadt des größten deutschen Aufklärers, Gotthold Ephraim Lessing und gehört zu den kulturellen Zentren von Sachsen und der Oberlausitz. 1225 wird sie erstmals in einer Urkunde des Bischofs von Meißen erwähnt. Die Lage an der „Hohen Straße", auch via regia genannt, jener wichtigen frühmittelalterlichen WestOst-Handelsverbindung und die Zugehörigkeit zum 1346 gegründeten Sechsstädtebund beeinflussten entscheidend die Entwicklung der Stadt.

Blütenpracht hunderter Rhododendren und Azaleen sowie einer Vielzahl fremdländischer Gehölze (einzige bunte Wald Deutschlands). Im August findet jährlich um den 24. des Monats das hiesige Forstfest, ein Schul- und Heimatfest statt. Hundert Schulkinder gestalten einen Umzug mit zahlreichem Blumenschmuck (Kränze, Blumenkörbchen etc.). Bei einem Besuch von Kamenz lohnt sich auch ein Abstecher in die Pfefferkuchenstadt Pulsnitz, in das Steinbruchmuseum (Haselbachtal), in das Kloster Marienstern (Panschwitz Kukau), zum Marienwallfahrtsort Rosenthal, sowie

Das Bild zeigt die Haupt- oder Stadtkirche St. Marien und rechts daneben den „Roten Turm", Teil der alten Stadtmauer und des ehemaligen Pulsnitzer Stadttores. Im Hintergrund die fast nördlichsten Ausläufer des Lausitzer Berglandes.

Sehenswert ist die denkmalgeschützte Innen- nach Ralbitz zur katholischen Pfarrei „St. stadt mit ihrem historischen Kern, der trotz Katharina" mit dem unter Denkmalschutz zahlreicher Stadtbrände im Laufe der Jahr- stehenden Friedhof mit den einheitlichen hunderte bewahrt blieb. Historische Gebäude: weißen und ornamental geschmückten Rathaus im Stil der Neorenaissance (1848), Holzkreuzen. Fleischbänke (1843), Andreasbrunnen, Text & Fotos: Norbert Portmann Roter Turm, Hauptkirche St. Marien (vierschiffige spätgotische Hallenkirche mit kostbaren Schnitzaltären), Klosterkirche St. Annen (1493) mit ihrem Sakralmuseum, Katechismuskirche (1358), Topfhallen (1853) sowie der Kamenzer Hutberg-der Hausberg der Kamenzer- mit Bergwirtschaft, Aussichtsturm und einer Freilichtbühne mit ca. 10.000 Plätzen. Besonders im Mai/Juni ist der Hutberg begehenswert durch die Blütenpracht auf dem Hutberg

Die Amsel im Weidenbusch Schwer ist es für mich, ein weiches Nest zu bauen, dass meine Kleinen beschützt. Ich wiege ja selbst nur hundert Gramm und werde durch die Arbeit sicher noch leichter werden. Doch wo ich nun endlich wieder einen stolzen, kräftigen Mann mit schwarz glänzendem Federkleid und gelb leuchtendem Schnabel gefunden habe, möchte ich auch Kinder, die voller Mut und Kraft heranwachsen. Was gibt es doch für Gefahren auf dieser bösen Welt. Ich muss beim Futtersuchen aufpassen, dass ich nicht zu nahe an die Straße komme und es mir nicht so ergeht, wie im vorigen Jahr meinem ersten Mann, der einfach überfahren wurde. Auch vor einem hungrigen Habicht muss ich mich in Acht nehmen.

Doch jetzt muss ich mit dem Nestbauen beginnen. Mein Mann hilft mir ja dabei nicht. Er fand allerdings den Weidenbusch mit seiner dichten, schützenden Krone recht geeignet. Zuerst muss ich kleine Holzzweige und grobe Grashalme für den Nestboden suchen und dann auch noch nasse Erde zum ausstopfen heranschaffen. Das ist Schwerstarbeit. Doch zuletzt brauch ich nur noch leichtere Gräser und Moos, um alles auszupoltern. Nach fünf Tagen muss das Nest fertig sein, denn dann beginnt schon das Eierlegen. Vier bis fünf Eier müssen Platz finden. Hoffentlich werden sie nicht wieder von einer frechen Elster gestohlen, wie im vergangenen Jahr. Da musste ich dann noch einmal an einer anderen Stelle ein Nest bauen, konnte aber nur noch zwei Eier legen. Die beiden Küken sind aber groß und kräftig geworden. Mein damaliger Mann und ich, wir haben sie ja auch mit Würmern, Schnecken und Käfern tüchtig voll gestopft. Davon gibt es hier auf der Wiese ja genug. Nach drei Wochen sind die Kleinen dann schon davon geflogen. Jetzt muss ich aber weiter arbeiten. Hoffentlich hat mich keine Elster beim Nestbauen beobachtet. Ich habe mich aber immer, bevor ich zu meinem Weidenbusch flog, zuerst auf den Baum daneben niedergesetzt und dann mich genau umgeschaut. U. Schirmer


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Zeitreise in’t Jrüne Gaststättenbummel mit dem Vorsitzenden des Heimatvereins Der Vorsitzende unseres Heimatvereins, Stefan Förster, lädt uns ein zu einer Reise ins Paradies des Ostens, in die Berliner Alpen, das Ausflugsmekka – kurz „in’t Jrüne“. Da zitiert er zunächst mal Zille, der unter eine seiner Zeichnungen schrieb: „Mein Oller is ooch mächtich für det Jrüne – aber er hat nichts davon, er is immer jleich blau“. Die älteste Gaststätte an Dahme und Spree ist zweifellos die Gaststätte „Zur Palme“ in Schmöckwitz gewesen. Bereits das Landbuch Kaiser Karls IV. erwähnt 1375 ein Wirtshaus an diesem Ort. 1690 wird von einem Krug an der Schmöckwitzer Brücke geschrieben. Die günstige Lage an der Dampferanlegestelle verhalf dem Lokal zu seiner Beliebtheit und die aufgemalte Palme am Ostgiebel später zu seinem Namen.

29, Rahnsdorf mit 22, Schmöckwitz und Wilhelmshagen mit je 14 und Hirschgarten mit 8 Lokalen. Und was gab es alles in diesen Gaststätten: Säle mit 1.000 und mehr Plätzen, Konzerte, Theatervorstellungen, aber auch Schießstände, Karussells und dazu hieß es „Der alte Brauch wird nicht gebrochen, hier könn’n Familien Kaffee kochen“. Eine Kolonistenfrau aus Rixdorf soll auf die originelle Idee gekommen sein, den Gästen heißes Wasser und Geschirr anzubieten, um den mitgebrachten Kaffee selbst aufzubrühen und dazu mitgebrachten Kuchen oder Brote zu verzehren. Später trank man dann noch sein Helles oder die beliebte Weiße mit Waldmeister oder Kirschschuss.

Wie Pilze geschossen

Schiffer-Ghetto – erstes Hotel

Stefan Förster blättert im Berliner Adressbuch von 1922 und findet dort aufgelistet allein für den Ortsteil Köpenick 107 Gastwirtschaften, es folgen Friedrichshagen mit 48, Grünau mit

Es war wenig komfortabel, was die Müggelbaude am Westufer des Müggelsees 1739 bezeichnet als Königliches Fischerhaus zur Übernachtung bot. Kajüten von abgewrack-

Schöner wohnen, blau-gelb Vor Jahren, als ich in eine größere Wohnung zog, hatte ich Schränke und Regale, Tisch und Stühle bei einem großen schwedischen Möbelhaus gekauft. Im Vorfeld hatte ich mir die Sachen im Katalog ausgesucht, das machte Spaß. Obwohl viele Kunden die kryptischen Montageanleitungen kritisierten, ging mir der Aufbau leicht von der Hand. Das Ergebnis konnte sich sehen lassen: die Schranktüren passten, die Regalböden trugen auch schwere Bücher. Ich war von der Funktionalität und dem günstigen Preis begeistert! Aber meine Zimmer sahen nicht so aus, wie die Einrichtungsbeispiele im Möbelhaus. Deshalb ging ich auch später wieder dorthin. Immer aß ich zuerst im Kundenrestaurant die Fleischklößchen, die als schwedische Spezialität angeboten werden. Danach streifte ich entzückt durch die Ausstellungsräume, ließ mich hin und wieder auf einem Sofa oder einem Sessel nieder, befühlte Stoffe und hielt gläserne Vasen gegen das Licht. An einem Frühwintertag war ich nach der Arbeit ins Möbelhaus gegangen. Es war spät geworden und just in dem Moment, als eine Lautsprecherstimme die Kunden bat zu den Ausgängen zu gehen, weil das Haus bald schließen würde, befiel mich bleierne Müdigkeit.

Ohne lange zu überlegen, kroch ich in eins der einladend bunt bezogenen Betten. Ich schlief sofort ein und träumte von einem fröhlich grinsenden Elch mit blau-gelbem Strickschal. Nach dem Aufwachen war es ein Leichtes, mich unter die hereinströmenden Kunden zu mischen und im Restaurant ein preiswertes, üppiges Frühstück einzunehmen. Die Erinnerung an diese Nacht verfolgte mich, ich wollte wieder im Möbelhaus schlafen. Diesmal suchte ich mir ein luxuriöses Bett mit einer wunderbaren Matratze aus. Am nächsten Morgen weckte mich Staubsaugergebrumm. Eine blau-gelb kostümierte Putztruppe näherte sich meiner Ruhestatt. Etwas verschreckt versuchte ich abzutauchen, merkte dann aber, dass die fleißigen Leute keine Notiz von mir nahmen. In den folgenden Monaten nächtigte ich immer öfter im Möbelhaus und ging nur noch selten in meine Wohnung. Ich hatte dort alles, was ich brauchte. Nachdem ich mir eine Tasse besorgt hatte, konnte ich im Restaurant Kaffee zapfen, sooft und so viel ich wollte. Manchmal gab es für die ersten zehn Kunden umsonst Frühstück. Ich war immer dabei! Die Fleischklößchen aß ich nur noch selten, es gab andere schmackhafte Gerichte.

ten Kähnen, ausgelegt mit Stroh. Theodor Fontane lernte die Müggelbaude 1860 kennen und beschrieb diese Unterkünfte als „FischerGhetto“. Nach wechselvollen Jahren entstand hier eine Großgaststätte mit dem Namen „Müggelschlößchen“.

Mit Kind und Kegel Die älteste Gaststätte und das älteste Hotel haben wir nun kennengelernt. Folgen wir unserem Heimatvereinsvorsitzenden nun zu Orten, an denen wir vielleicht mit „Kind und Kegel“ schon selbst Wochenenden verbrachten. G. Tews Fortsetzung nächste Ausgabe Zum Duschen ging ich in die Personalräume. Ich fühlte mich wohl! Weil ich das Sortiment mittlerweile so gut kannte, konnte ich unbeholfenen Kunden beratend zur Seite stehen, was mir viel Spaß machte. Ich schlief nicht nur in den Betten, sondern auch auf bequemen Sofas und einmal auf einem großen flauschigen Teppich. Wer hat in seiner Wohnung schon so viel Abwechslung? Einmal entdeckte mich in den frühen Morgenstunden ein Wachmann und rief mir fröhlich den Möbelhausgruß „Hej du“ zu. Allerdings fehlte mir Unterhaltung, wenn das Haus geschlossen war. Die vielen Bücher in den Regalen konnte ich nicht lesen, weil meine Schwedischkenntnisse dürftig waren. Ich besorgte mir in einer nahegelegenen Buchhandlung einen Sprachkurs und konnte nach einigen Wochen ganz passabel Kinderbücher lesen, Sie wissen schon: Bullerbü, Pippi Langstrumpf und so, später auch Krimis. Ich fand einen Untermieter für meine Wohnung und ließ meine Familie und Freunde wissen, dass ich eine längere Reise nach Schweden antreten würde. Ach, übrigens, haben Sie schon den neuen Möbelhauskatalog? Achten Sie mal drauf, da ist ein Bild von mir drin. Ich sitze in meinem Lieblingssessel und lese. B.Z.


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Hand in Hand für Ihre Gesundheit Hat Ihnen Ihr behandelnder Orthopäde, Chirurg oder Allgemeinmediziner zu einem künstlichen Hüft- oder Kniegelenk geraten? Dann beraten wir Sie in der Klinik für Endoprothetik im Krankenhaus Hedwigshöhe gerne. Umfassende Informationen erhalten Sie auch in unseren Patientenvorträgen, in denen sich das Team der Klinik für Endoprothetik, die Physiotherapie und der Sozialdienst vorstellen. Bei Bedarf erhalten Sie wertvolle Tipps und Hinweise zu Ihrem bevorstehenden Krankenhausaufenthalt, der weiteren Behandlung und Ihrer Versorgung.

Welche Vorteile bietet Ihnen die kostenfreie Teilnahme? Was unterscheidet die Integrierte Versorgung vom konventionellen Behandlungsverlauf? Für diese und weitere Informationen, sowie Ihre Teilnahme, können Sie uns gerne ansprechen. Wir informieren Sie umfassend über dieses Angebot. Dafür bieten wir Ihnen eine regelmäßig stattfindende kostenlose Patientenschulung, die ab August 2013 jeden ersten Mittwoch im Monat im Krankenhaus Hedwigshöhe stattfindet (Termine s.u.). Im Rahmen des integrierten Versorgungsvertrages können Sie von vielen Vorteilen profitieren:

Behandlungsqualität. • Sie als Patient stehen im Mittelpunkt des gesamten Versorgungsprozesses. Sie werden aktiv in alle Behandlungsschritte eingebunden und umfassend informiert. • Sie bekommen einen zeitnahen Termin zur geplanten Operation. • Ihre Untersuchungsergebnisse und Befunde werden, mit Ihrer Zustimmung, umgehend an die Mitbehandler weitergeleitet. So kann die Behandlung ohne Informations- und Zeitverlust reibungslos fortgeführt werden. • Sie erhalten einen Prothesenpass mit Informationen über das künstliche Gelenk und Kontaktdaten für den Notfall. • Im Anschluss an Ihren Krankenhausaufenthalt beginnt auf Grundlage der medizinischen Einschätzung • Ihre ambulante bzw. stationäre Rehabilitation. • Nach der Operation folgen drei geregelte Nachuntersuchungen durch Ihren niedergelassenen und teilnehmenden Orthopäden, bzw. kooperierenden Arzt. • Auf Antrag werden Ihre, in dieser Versorgung geleisteten gesetzlichen Zuzahlungen anteilig durch die BARMER GEK erstattet. Termine für die Patientenschulungen 2013, kostenfrei für alle Interessierten unabhängig von der Krankenversicherung 07.08.2013; 04.09.2013; 02.10.2013; 06.11.2013; 04.12.2013 Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme. Gerne beraten wir Sie darüber hinaus auch nach telefonischer Vereinbarung in unseren Sprechstunden.

2.v.l. Chefarzt Martin Lilge der Klinik für Endoprothetik im Krankenhaus Hedwigshöhe und Team

Versicherten der BARMER GEK bieten wir im Rahmen eines Integrierten Versorgungsvertrages eine vertraglich besonders abgestimmte Behandlung mit ausgewählten Partnern.

Wußten Sie schon, … …dass Erstgebärende im Land Berlin durchschnittlich 29,6 und im Land Brandenburg 28,2 Jahre alt waren? In den ersten drei Quartalen des Jahres 2012 konnten Berlinerinnen 24 479 Mal und Brandenburgerinnen 13 530 Mal das Wunder der Geburt erleben. Das teilt das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg anlässlich des Muttertages auf Basis vorläufiger Zahlen aus der Bevölkerungsstatistik mit.

• Ihre Behandlung erfolgt nach den aktuellen medizinischen Leitlinien und durch Experten auf dem Gebiet der Orthopädie. Dies bedeutet für Sie ein deutliches Plus an Für 53,1 Prozent der frisch gebackenen Mütter im Land Berlin und 50,3 Prozent im Land Brandenburg war es das erste Kind. Die meisten Berliner Frauen gebaren im Alter von 30-34 Jahren (8 275 Lebendgeborene), dicht gefolgt von der Altersgruppe Nur sechs der Frauen im Land Berlin und drei im Land Brandenburg waren bei der Geburt ihres Kindes unter 15 Jahre. Das Durchschnittsalter beim ersten Kind lag bei den Berlinerinnen bei 29,6 Jahren, die Brandenburgerinnen waren durchschnittlich 28,2 Jahre alt. Mit 3.107 Neugeborenen in den ersten drei

Krankenhaus Hedwigshöhe Klinik für Endoprothetik (Gelenkersatz) Telefon: (030) 67 41 – 50 80 Höhensteig 1 12526 Berlin Quartalen des Jahres 2012 war Pankow der geburtenstärkste Bezirk. Im Land Brandenburg wurden die meisten Lebendgeborenen in der Landeshauptstadt Potsdam (1.282), die wenigsten in Frankfurt (Oder) (340) verzeichnet. Kinderkriegen nur mit Trauschein? Keineswegs. Im Land Berlin waren bei 50,2 Prozent der Lebendgeborenen die Eltern nicht miteinander verheiratet. Im Land Brandenburg lag die Zahl sogar bei 61,3 Prozent. (Quelle: Pressemitteilung Nr.122 vom 8.Mai 2013)

Dr. Kurt Kutzschbauch


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„Stern und Kreis“ auf neuem Kurs Seit die Schifffahrtssaison Ende März eröffnet wurde, haben viele Ausflügler und Touristen bereits das umfangreiche Angebot der „Stern und Kreis“ Schiffahrt GmbH Berlin mit ihren 32 Fahrgastschiffen und rund 90 Anlegestellen an Havel, Spree und umliegenden Gewässern sowie in der Berliner Innenstadt,

lädt dazu alle herzlich ein. Bemerkenswert ist auch, dass dort die einzigen Fahrgastschiffe (Havel Queen und Moby Dick) mit dem Signet „Berlin barrierefrei“ ausgezeichnet wurden und behinderten-freundlich fahren. Neu ist seit Mitte 2012 die MS „Alexander von Humboldt“ als größter

genutzt. Im vergangenen Jahr waren es ca. 1,2 Millionen Fahrgäste. Kein Wunder, denn die „Stern und Kreis“ Schiffahrt GmbH ist die größte und älteste Reederei Berlins und kann so seit 1888 auf eine erfolgreiche Traditionsgeschichte zurückblicken. Vom 8. bis 11. August wird deshalb im Treptower Hafen mit vielen Überraschungen das 125-jährige Jubiläum gefeiert. Die Reederei

schwimmender Salon mit 400 Plätzen und einem Fahrstuhl für Rollstühle über 3 Ebenen hinzugekommen. Sie ist ebenfalls vollständig barrierefrei. So gesehen bietet „Stern und Kreis“ vielfältige Möglichkeiten für alle Generationen durch Linientouren und Partyfahrten Berlin und sein Umland entspannt zu erleben. Na dann, ahoi... Siegfried Engelke

Merian-Schüler als Guides auf den „Historischen Stadtrundfahrten“ der Stern und Kreis Lebhaft ging es auf der Probefahrt zum Schüler-Projekt „Schüler als Guides auf Schiffen der Stern und Kreis“ zu. In diesem Jahr startet es vom 3. bis 7. Juni nun schon das 7. Mal in Folge. Und die Begeisterung der teilnehmenden Schüler nimmt nicht ab. In vier Sprachen – deutsch, englisch, französisch, russisch - büffeln sie die Stadtbilderklärung über die traditionsreiche Mitte Berlins. Alle 30 Minuten beginnt eine Tour ab den Anlegern Nikolaiviertel, Friedrichstraße und Berliner Dom. Die Ambition ist groß, denn Touristen und Berliner sind aufmerksame Zuhörer und mit blauem T-Shirt und Akkreditionslogo sind sie auf den Schiffen der Stern und Kreis als Schüler der Merian-Oberschule leicht zu erkennen.

In diesem Jahr wurde als Schirmherrin zum Projekt Frau Daniela Schulte gewonnen. Die Verbindung mit dem Wasser ist offensichtlich, denn dort fühlt sie sich besonders zu Hause. Die Para-Olympionikin blickt auf eine Vielzahl von Erfolgen zurück. In 2012 erkämpfte sie in London zu den Paralympics Gold im 400m Freistil und Silber auf 200m Lagen. Das Projekt, welches unter dem Motto „business meet education“ steht, fand großen Anklang bei Schülern, Lehrern und Eltern. Auf der Pressefahrt am 28. Mai 2013 gab Frau Schulte den Startschuss dazu.


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Veranstaltungen für

Die Initiative „Demenzfreundlich! Treptow- Köpenick“ Mit der heutigen Ausgabe möchten wir den Auftakt zu unseren weiteren Veröffentlichungen „Rund um das Thema Demenz mit Veranstaltungen und Angeboten“ geben. Zeitgleich nutzen wir die Gelegenheit uns bei Ihnen vorzustellen. Seit März 2010 nehmen wir uns als Initiative den Veränderungen der Lebensstile von älteren und demenzerkrankten

und Gesundheit, als Schirmherrin. Unter dem Motto: Gemeinsam stark! möchten wir mit verschiedenen Veranstaltungen Sie als Bürgerinnen und Bürger informieren, unterstützen und Ihnen die Möglichkeit zum Austausch schaffen – auch generations- und branchenübergreifend. Jährliche Fachtage, (Informations-)Veranstaltungen und die zukünftigen Artikel sind somit ein wichtiger Bestandteil unserer Arbeit. Seit August 2012 sind wir zudem Teil des Forschungsprojektes Zukunftswerkstatt Demenz des BUNDESMINISTERIUMS FÜR GESUNDHEIT. Die Beteiligung an dem Projekt ermöglicht uns nicht nur die Angebote zu erweitern und nachhaltig zu festigen, sondern erworbene Kenntnisse und Erfahrungen an die Bundesebene weiterzugeben. Besonders schöne Erfahrungen machen wir mit dem alljährlichen Wandertag für Team der Initiative „Demenzfreundlich! Treptow-Köpenick“ Menschen mit Demenz v.l.n.r.: Herr Kirchner, Herr Brendel, Frau Schliemann, Herr Ryll, Herr Born, Herr Teske, Frau Eilers, Frau Böttcher, Frau Gödicke und ihre Angehörigen. Gut gelaunt und musiMenschen und den damit verbundenen gesellschaftlichen kalisch untermalt, spazieren wir im Herbst durch das Herausforderungen an. Mit unseren Angeboten und Projek- Arboretum der Späth`schen Baumschule. Kleine Stände ten möchten wir einen Beitrag zur zivilgesellschaftlichen am Wegesrand regen die Erinnerung und die Sinne an. Aufklärung leisten und uns für bürgerschaftliches Enga- Neugierig?! Dann schauen Sie zum diesjährigen Wangement, Solidarität zwischen den Generationen und mehr dertag am 25.9.2013 einfach einmal vorbei. Lebensqualität für betroffene Menschen einsetzen. Wir freuen uns und laden Sie herzlich ein, bei Ideen und Aus diesem Grund bündelt die Initiative, die Kräfte Anregungen, uns zu besuchen oder uns zu kontaktieren. und das Wissen aus den Mitgliedern des NETZWERKES Weitere Informationen finden Sie auch auf unserer LEBEN IM KIEZ (LIK), des GERONTOPSYCHIATRISCH- Homepage: www.demenzfreundlich-tk.de GERIATRISCHEN VERBUNDES TREPTOW-KÖPENICK (GGV) und dem BEZIRKSAMT TREPTOW-KÖPENICK Initiative Demenzfreundlich! Treptow-Köpenick VON BERLIN mit Frau Feierabend, stellv. Bezirksbür- (vertreten durch die Sprecher Herr Born (0172 3845910) germeisterin und Bezirksstadträtin für Arbeit, Soziales und Herr Langer (0172 3964512))

Angehörigengruppen Jeden1.und3.Dienstagvo 9.30Ͳ11.00Uhr Jeden2.und4.Donnerstag Monatvon15.30Ͳ17.00U Jeden4. Donnerstag im Monatvon10.00Ͳ11.30Uh 

DemenzerkrankteAngehörige könnennachAbsprachebetr werden(Anmeldung:Fr.Hint Tel.:53828202)

Jeden1.und3.Donnerstag von17.00Ͳ18.30Uhr 

Betreuungsgruppen JedenMittwochvon 10.00Ͳ14.00Uhr

BeschäftigungsͲund Freizeitangebote jeden4.FreitagimMonat (28.06.,26.07.) von10Ͳ11.00Uhr

JedenMittwochund Donnerstagum10.00Uhr

Jeden1.und3.Donnerstag Monatum15.00Uhr

Montag3.6. von14Ͳ16.00Uhr  Kosten:5,ͲEuro  Dienstag,11.06.ab17.00U  Donnerstag,30.6.ab15.00 Veranstaltungen

JedenMontagum11.00U

JedenMittwochum09.30  Jeden1.SonntagimMona 15.30Uhr




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r Menschen mit Demenz und ihre Angehörigen Juni/Juli 2013 Um Anmeldung wird gebeten!

 Gesprächsgruppefürpflegende Angehörige gim KontaktstellePflegeEngagement Uhr  Gesprächsgruppefürpflegende hr Angehörige Kontaktstelle e PflegeEngagement/Seniorenzentrum reut St.Konrad

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tze,

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 Fr.Gödicke Friedenstr.15,12489Berlin Kontakt:22684802 d.goedicke@ajbͲberlin.de Fr.Gödicke SeniorenzentrumSt.Konrad Antoniuskirchstr.3,12459 BerlinͲOberschöneweide Kontakt:22684802

• ganzjährig ab 12 Uhr geöffnet • Parkplätze, Strand und See direkt vor der Tür



OffeneSelbsthilfegruppefür AngehörigevonDemenzkranken AlzheimerͲGesellschaftBerlinund KHHedwigshöhe

FrauExner Selbsthilfezentrum Eigeninitiative, Genossenschaftsstr.70, 12489BerlinͲAdlershof Kontakt:67413206  FrauMeister Selbsthilfezentrum Eigeninitiative, Genossenschaftsstr.70, 12489BerlinͲAdlershof Kontakt:47 37 89 95 AAI@AlzheimerForum.de

 BetreuungsgruppefürMenschen mitDemenz AlzheimerAngehörigenInitiative (AAI)

 Beschäftigungsangebotefür MenschenmitDemenz (Basteln,Gedächtnistraining, Vorlesenu.v.m) PflegeVitalBeateLanger GmbH GedächtnisͲJogging KiezͲKlubGerardPhilipe



FrauLamprechtͲHapke PflegeVitalBeateLangerGmbH FlorianͲGeyerͲStr.97,12489 Berlin(Besprechungsraum Erdgeschoss) Kontakt:67806080 FrauHeyn  KiezͲKlubGerardPhilipe,KarlͲ KungerͲStr.30,12435Berlin Kontakt:5350591 gim Gedächtnistraining FrauJuse KiezͲKlubRahnsdorf KiezͲKlubRahnsdorf, FürstenwalderAllee362/Ecke Lutherstrasse,12589Berlin Kontakt:6486090 Tanzcafé FrauBalzer FürMenschen mit Demenz und KiezͲKlubRathausJohannisthal ihre pflegendenAngehörigen Sterndamm102,12487Berlin AlzheimerͲGesellschaftBerlin/ Kontakt:90297Ͳ5665 KiezͲKlubRathausJohannisthal oderFrauMatter:89094357 Uhr Sommerabendcafé FrauWinter und DomicilSeniorenresidenz 0Uhr Tanzcafé BaumschulenwegGmbH nfürMenschenmitDemenzundihreAngehörigenJuni/Juli2013 DOMICIL UmAnmeldungwirdgebeten! Mörickestr.7,12437Berlin Kontakt:530075Ͳ0 Uhr Gesellschaftstanz HerrWaskulat KiezͲKlubGerardPhilipe,KarlͲ KiezͲKlubGerardPhilipe  KungerͲStr.30,12435Berlin Tel:5350591 Uhr MusikimSaal FrauBiebighäuser und Pflegewohnheim„Altglienicke“ atum MusikamSonntagmitUwe Venusstraße28,12524Berlin offeneVeranstaltungenfür Kontakt:679585Ͳ0 MenschenmitDemenzund  ihrenAngehörigen Unionhilfswerk

Ein Ausflugsziel der besonderen Art ist das idyllische Feinschmeckerdomizil am Strand von Krummensee. Dieses liegt südöstlich von Berlin-Köpenick und ist nach ca. 25 km z.B. über die A13 zu erreichen. Parkplätze sind direkt vor der Tür. Der Küchenchef serviert Wild-, Fisch- u. Pastagerichte auch als Seniorenportion. Wir richten Familienfeiern aus und liefern natürlich auch Büffetts zu Ihnen! Weitere Informationen zum Strandhaus und der Region finden Sie auf www.strandhauskrummensee.de.

Das Vitanas Senioren Centrum Bellevue lädt ein:

„Wie süß ist Joghurt wirklich?“

Eintritt frei!

Mi., 5. Juni 2013, um 1630 Uhr Ein Vortrag von Steffi Keitel, Diätassistentin

Wie ernähre ich mich gesund im Alter ? I Was ist in meinem Essen wirklich drin? I Was brauche ich eigentlich an Nährstoffen jeden Tag? I Mit leckeren Beispielen zum Probieren. Wir freuen uns auf Sie!

Vitanas Senioren Centrum Bellevue Parisiusstraße 4-14 I 12555 Berlin-Köpenick % (030) 64 16 76 - 0 I www.vitanas.de


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Neues aus dem „Stadttheater Cöpenick“ Ein Feuerwerk der guten Laune. Das ist die beste Beschreibung für das zweite abendfüllende Programm des Theaters mit den besten Sketchen des Altmeisters des deutschen Humors: Loriot. Sie kennen die Familie Hoppenstedt? Sie meinen Sie zu kennen! Bei uns werden Sie alle Familienmitglieder so richtig kennen lernen – Vater, Mutter, Opa Hoppenstedt, Dicki und den sprechende Hund und natürlich noch viele andere Figuren aus den besten Sketchen Loriots. Die ganze Welt ist Bühne! In dieser neuesten Inszenierung ist es ein Fernsehstudio, in dem sich die bekannten Figuren Loriots tummeln. Und manchmal wissen sie selber nicht, ob ihr Leben Realität oder nur Fiktion ist. Alle Geschichten sind mit-einander verwoben, so dass nie Langeweile droht. Im Gegenteil, ein Höhepunkt jagt den nächsten. An diesem Abend gibt es ein Wieder-sehen mit folgenden Werken aus dem Schaffen von Vicco von Bülow (Loriot): Der Lottogewinner; Bundestagsrede; Das Wahlplakat;

Der Wähler fragt; Marzipankartoffeln; Liebe im Büro; Vertreterbesuch; Weihnacht; Anstandsunterricht; Der sprechende Hund; Das Filmmonster; Mutters Klavier; Schmeckt‘s. Als besonderen Knüller gibt es dazu präsentiert im extra gefertigten Kochstudio Loriotsche Kochrezepte. Letztmalig im Programm sind die „Gülden Girls from Germany“ und die tiefsinnige Komödie, „Die Himmelfahrt des Alten Fritz“. Hier gilt es rechtzeitig Karten zu bestellen, da die Veranstaltungen erfahrungsgemäß

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schnell ausgebucht sind. Am 20. Juni findet dann noch kurz vor der Sommerpause die letzte Premiere dieser Spielzeit statt. „Bei der Feuerwehr wird der Kaffee kalt“ nach dem beliebten Kinderbuch von Hannes Hütter, ist ein Stück speziell für Kinder, aber auch Erwachsene, die sich an ihre eigene Kindheit zurück erinnern können. Eine besondere Attraktion ist die Hintergrundgestaltung der Bühne. Hier wurden die Originalzeichnungen aus dem Kinderbuch in die Dekoration eingearbeitet. Durch den Einsatz moderner Videotechnik und originaler Feuerwehrtechnik, wird neue Form des Realismus auf der Bühne erreicht. Spaß ist garantiert! Das „Stadttheater Cöpenick“ befindet sich in der Friedrichshagener Straße 9 und ist mit dem Bus (Linie 269) gut zu erreichen. Tel.: 030 65016234

Die Volkssolidarität in Treptow-Köpenick Bezirksgeschäftsstelle Treptow Baumschulenstraße 31, 12437 Berlin Telefon 53 28 444

Geschäftsstelle Köpenick Charlottenstraße 17c, 12557 Berlin Telefon 65 47 55 22

Nachbarschaftsclub Charlotte Charlottenstraße 17c, 12557 Berlin Telefon 65 47 55 22

Nachbarschaftstreff Kietzer Feld Am Wiesengraben 13, 12557 Berlin Telefon 65 47 55 22

Nachbarschaftstreff Myliusgarten Myliusgarten 30, 12587 Berlin Telefon 64 09 43 70

Sozialstation Treptow Schnellerstraße 109, 12439 Berlin Telefon 63 22 34 60

Sozialstation Köpenick Müggelheimer Straße 17c, 12555 Berlin Telefon 61 67 420 • Häusliche Krankenpflege, Haushaltshilfe • Beratung zur Pflegeversicherung


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Liebe Leserinnen und Leser, auf vielfachen Wunsch sind unsere Seniorenmagazine auch im Abonnement erhältlich. Dabei erheben wir nur eine geringe Gebühr von 15,- E pro Jahr (6 Ausgaben), welche unsere Unkosten abdecken soll. Hiermit abonniere ich das Seniorenmagazin q Köpenicker q Teltow/Fläming q Dahme/Spree q Oder/Spree Das Abonnement verlängert sich jeweils um ein weiteres Jahr, wenn es nicht bis spätestens 6 Wochen vor Jahresende schriftlich gekündigt wird. Bitte die Felder in Druckbuchstaben ausfüllen! ................................................................................................. Name, Vorname

.............................................................................................. Straße, Hausnummer

................................................................................................. PLZ, Wohnort

.............................................................................................. Land

................................................................................................. Telefon, Fax

.............................................................................................. Datum, 1. Unterschrift

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KÖPENICKER SENIORENZEITUNG 3-2013

Seniorenkino im UNION jeden Mittwoch 10 Uhr, für 4 €, incl. Kaffee & Kuchen

Offen für jedes Alter

Zuschlag bei Filmen über 2 Stunden 50 ct.

Bölschestraße 69, Friedrichshagen Reservierungen unter 030/650 131 41

Mi, 19. Juni, 10.00 Uhr

Eine Dame in Paris

Drama n F/EST/B 12 n 95 min. n FSK: ab 0 n Regie: Ilmar Raag n mit Jeanne Moreau, Patrick Pineau, Laine Mägi

Mi, 05. Juni, 10.00 Uhr

Die Ostsee von oben

Dokumentarfilm n D 13 n 85 min. n FSK: ab 0 n Regie: Silke Schranz, Christian Wüstenberg

Die 50-jährige Anne aus Estland nimmt einen Pflegejob bei der aus ihrer Heimat stammenden Witwe Frida in Paris an. Bis es zu einer Annäherung kommt, muss Anne die mürrischen Launen der alten Dame aushalten... Eine filmische Reise entlang der deutschen Ostseeküste von Flensburg über die Boddenlandschaft ostwärts bis nach Usedom. Atemberaubende Bilder!

Mi, 26. Juni, 10.00 Uhr

Der große Gatsby

Drama n AUS 13 n 142 min. n FSK: ab 12 n Regie: Baz Luhrmann n mit Leonardo DiCaprio, Tobey Maguire, Carey Mulligan

Mi, 12. Juni, 10.00 Uhr

Hai-Alarm am Müggelsee Komödie n D 13 n 103 min. n FSK: ab 12 n Regie: Leander Haußmann, Sven Regener n mit Henry Hübchen, Michael Gwisdek, Benno Fürmann, Tom Schilling, Uwe Dag Berlin

Friedrichshagen am Müggelsee hat ein Problem mit einem Sicherheitsrisiko im Wasser. Der Hai-Alarm wird ausgerufen! Der Alarm-Film von Leander Haußmann und Sven Regener!

Der Nachwuchsautor Nick kommt in den Goldenen Zwanzigern nach New York, erlebt als Nachbar des geheimnisvollen Millionärs Jay Gatsby die faszinierende Welt der oberen Zehntausend und lernt ihre Illusionen, Romanzen und Täuschungsmanöver kennen. Starbesetzte Neuverfilmung des Weltbestsellers von F. Scott Fitzgerald.


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KÖPENICKER SENIORENZEITUNG 3-2013

Veranstaltungen Juni und Juli 2013 Auswahl von Terminen, weitere in den Veranstaltungsorten erfragen! KIEZKLUB RAHNSDORF, Fürstenwalder Allee 362, 12589 Berlin-Hessenwinkel, Telefon 648 60 90 Freitag 7.6. 19 Uhr Kabarett „Auf Wolke 7“ mit Gerald Wolf. Eintritt 2,50 €. Mittwoch 12.6. 15 Uhr Kaffeenachmittag mit Filmerinnerungen mit Nikolaus Basedow. Freitag 14.6. 17.30 Uhr Sommerkonzert mit Schülern der Gitarrenklasse von Antje Wohmann. Dienstag 18.6. 11 Uhr NEU: Informationssprechstunde von LIK – Leben im Kiez, Netzwerk für lokale Nachbarschaftshilfe – mit Frau Reuther. Mittwoch 19.6. 14.30 Uhr Berühmte Künstler: Marianne von Werefkin, Künstlerin des Blauen Reiters, mit Ingrid Schreppel. Eintritt 1,50 €.

Donnerstag 13.6. 11.30 Uhr Sprechstunde der Sondersozialkommission.

Donnerstag 25.7. 14 Uhr Sommerfest. Programm mit Benno Radke.

Freitag 14.6. Offenes Singen mit Jürgen Witt.

Dienstag 30.7. 14 Uhr Geburtstagsfeier für die Jubilare des Monats Juli bei Tanz und Musik mit Kiry Janev.

15 Uhr

Dienstag 18.6. 14.30 Uhr Lesestunde mit Frau Kroll und Frau Langmaak oder Tanz mit M & B. Eintritt 2,50 €. Sonntag 23.6. 14 Uhr Kaffeenachmittag mit den Jahresringen. Dienstag 25.6. 14.30 Uhr Tanz mit Gabis Miniband. Eintritt 2,50 €. Freitag 28.6. 14.30 Uhr Ein Feuerwerk auf der Geige mit dem Teufelsgeiger Mr. Miller. Eintritt 3 €. Kurse, weitere Veranstaltungen bitte im Haus der Begegnung erfragen! KIEZKLUB ALTE SCHULE, Dörpfeldstraße 54, 12489 Berlin-Adlershof, Telefon 902 97 57 67

Donnerstag 20.6. 10 Uhr Frühstück, nicht nur für Frauen, mit der Dipl.-Psychologin Ines Sperling zum Thema „Meine Beziehungen zu Tieren“. Eintritt mit Frühstück 3,50 €.

Mittwoch 5.6. 14.30 Uhr „Ab in die Laubenkolonie“ - Gastauftritt von Zilles Stubentheater. Eintritt 2,50 €.

Freitag 21.6. 19 Uhr Klubabend: Schauspielereien. Eintritt 2,50 €.

Mittwoch 26.6. 14.30 Uhr Tanz mit Zdravko Manev. Eintritt 2,50 €.

Donnerstag 27.6. 15 Uhr Vortrag über „Werner Tübkes phantastische Bilderwelten“ zur Vorbereitung auf die Exkursion nach Bad Frankenhausen.

KIEZKLUB BOHNSDORF, Dahmestraße 33, 12526 Berlin-Bohnsdorf, Telefon 902 97 55 09; Fax 902 97 55 46

Dienstag 16.7. 14 Uhr Plauderstunde mit Gerda Heilmann und Helga Marquard „Wenn der Westtourist auf den Osten trifft“. Mittwoch 17.7. 14.30 Uhr Seniorengeburtstag für die Jubilare der Monate Juni und Juli mit Eckhard Fabricius (Akkordeon). Freitag 19.7. 19 Uhr „Ja, die Liebe hat bunte Flügel“ – musikalischer Spaziergang zwischen Csárdás und Puszta mit Marlies Carbonaro (Gesang) und Luca Carbonaro (Klavier). Eintritt 2,50 €. Donnerstag 25.7. 10 Uhr Frühstück, nicht nur für Frauen, mit der Dipl.Psychologin Ines Sperling zum Thema „Meine Schulfreunde“. Eintritt mit Frühstück 3,50 €.

Mittwoch 12.6. 14.30 Uhr Tanz mit Manne Menzel. Eintritt 2,50 €.

Dienstag 4.6. 11 Uhr Brunch mit Nachbarn. Beitrag 5 €. Mittwoch 5.6. 10 Uhr Bohnsdorfer unterwegs zum Botanischen Garten Potsdam. Treffpunkt S-Bf. Grünau. Dienstag 11.6. 14 Uhr Tanz mit Reimar Paschke. Eintritt 1 bzw. 2 €. Sonnabend 15.6. 14 Uhr Familienfest in der Dahmestraße mit Bühnenprogramm, Marktständen, Basteln, Trödel und Kooperationspartnern. 16.-19.6. Kiezklub on Tour nach Wernigerode mit vielfältigem Programm. Näheres im Klub erfragen. Mittwoch 19.6. 10 Uhr Bohnsdorfer unterwegs nach Zerbst, Schloss Möckern. Näheres im Klub erfragen.

KIEZKLUB Haus der Begegnung, Wendenschloßstraße 404, 12557 Berlin, Telefon 65 48 81 14, Fax 65 48 81 15

Dienstag 25.6. 14 Uhr Tanz mit den Bootsmännern. Eintritt 2,50 €.

Dienstag 4.6. 14.30 Uhr Tanz mit Kiry Janev. Eintritt 2,50 €.

Dienstag 9.7. 14 Uhr Neues von Frida und Otti (von und mit Ingrid Schale und Ilse Wulf). Eintritt bis 2 €.

Mittwoch 5.6. 16 Uhr Treff auf der Krimicouch (Videonachmittag mit Jochen). Freitag 7.6. 14.30 Uhr Geburtstagsparty für die Jubilare des Monats Mai. Bitte anmelden. Sonntag 9.6. Kaffeenachmittag.

14 Uhr

Montag 10.6. 14.30 Uhr „Herbert & Herbert“ mit Jaecki Schwarz und Wolfgang Winkler (Tatort). Eintritt 4 €. Dienstag 11.6. 14.30 Uhr Tanz mit Manne. Eintritt mit Clubbeitrag 2,50 €.

Vorschau Juli:

Donnerstag 11.7. Kiezklub on Tour zum Theater am Rand in Zollbrücke (Oderbruch). Es gibt „Mitten in Amerika“ mit Ursula Karusseit, Thomas Rühmann, Tobias Morgenstern u.a. Alles Weitere im Kiezklub erfragen!

Kiezklub VITAL unterwegs Am 4.6. und 18.6. Programm im Kiezklub erfragen. KIEZKLUB Rathaus Johannisthal, Sterndamm 102, 12487 Berlin, Telefon 902 97 56 65

Montag 3.6. 14 Uhr Tanz für an Demenz Erkrankte und ihre Angehörigen. Bitte anmelden! Donnerstag 6.6. 14.30 Uhr Tanz mit Gerd Polley. Eintritt 2,50 €. Donnerstag 13.6. 14.30 Uhr 3 Kiezklubs in der Villa Harmonie, Kiefholzstr. 274, Berlin-Baumschulenweg. Programm mit Rainer Luhn. Beköstigungspauschale 3 €. Anmeldung erforderlich unter Tel. 530 00 95. Donnerstag 20.6. 14.30 Uhr Tanz mit der Alexband. Eintritt 2,50 €. Donnerstag 27.6. 14.30 Uhr Sommerfest mit der Alexband und dem Hauptmann von Köpenick. Donnerstag 4.7. 14.30 Uhr Tanz mit M&B und Geburtstagsfeier für die Jubilare der Monate April, Mai und Juni. Donnerstag 18.7. 14.30 Uhr Tanz mit Gerd Polley. Eintritt 2,50 €.

KIEZKLUB Gérard Philipe, Karl-Kunger-Str. 30, 12437 Berlin, Telefon/Fax 53 21 09 83 Donnerstag 6.6. 14.30 Uhr Kaffeetafel für die Geburtstagskinder der Monate April und Mai mit Programm und Musik. Donnerstag 13.6. 15 Uhr 3 Kieze in der Villa Harmonie. Programm mit Rainer Luhn. Anmeldung erforderlich. Donnerstag 20.6. 14.30 Uhr „Alles Quatsch“ – Politkabarett zur Wahl. Eintritt 2,50 €. Donnerstag 27.6. 14.30 Uhr Musikalische Kaffeetafel mit Bernd Fischer. Eintritt 1,50 €. Donnerstag 4.7. 14.30 Uhr Winny & Olli spielen Schlager. Eintritt 2,50 €. Freitag 5.7. 8.45 Uhr Ausflug in die Gärten der Welt. Treffpunkt Kiezklub. Donnerstag 11.7. 14.30 Uhr „Ich lade gern mir Gäste ein“ mit der Gruppe „Die Immergrünen“, Leitung Ursula Eichelberger. Eintritt 1,50 €. Mittwoch17.7. 8 Uhr Tagesfahrt nach Letzlingen und Hundisburg. Anmeldung im Kiezklub.

KIEZKLUB KES, Plönzeile 7, Haus B, 12459 Berlin-Oberschöneweide, Telefon 902 97 54 15 Um Anmeldung wird gebeten! Mittwoch 5.6. 14 Uhr Heitere Kiezgeschichten mit Frau Schapranow. 14 Uhr

Mittwoch 12.6. 14 Uhr Geburtstagsfeier für die Geburtstagskinder des Vormonats und Tanz mit Jürgen Schwarz. Dienstag 18.6. 9.30 Uhr Dienstag 16.7. „Das kluge Kiezfrühstück“ mit Marlies Carbonaro. Kosten: Eintritt 1 €, Frühstück 2,50 €. Anmeldung!! Mittwoch 19.6. 12 Uhr Mittwoch 10.7. Kochen und Backen im Kiezklub. Unkostenbeitrag. Mittwoch 26.6. Gemütliches Kaffeetrinken.

Donnerstag 11.7. 14 Uhr Grillfest und Tanz mit Kiry Janev. Eintritt nach Anmeldung und Vorkasse für Beköstigung 6,50 €.

Kaffeetafel ab 14 Uhr

Programmbeginn 15 Uhr, Musik zum Tanz ab 14.30 Uhr.

Sonntag 9.6. Interkulturelles Sommerfest.

Donnerstag 13.6. 14 Uhr „Ach, so ist das“ – Plaudereien mit Lutz Hoff. Eintritt 2,50 €.

14 Uhr

Mittwoch 24.7. 14 Uhr Geburtstagsfeier für die Geburtstagskinder des Vormonats und Tanz mit Manne Menzel.

Kiezklub VITAL, Myliusgarten 20, 12587 Berlin-Friedrichshagen Neueröffnung am 23.6.2013!

KIEZKLUB im Bürgerhaus Altglienicke, Ortolfstraße182-184, 12524 Berlin, Telefon 902 97 67 17 Bitte vorher anmelden!

Dienstag 25.6. 14 Uhr Geburtstagsfeier für die Jubilare des Monats Juni bei Tanz und Musik mit Herrn Sivy.

Freitag 7.6. 14 Uhr Geburtstagsfeier für die Jubilare der Monate April und Mai 2013.

Neu: Gitarren- und Keyboardunterricht am Freitag, Absprachen unter Tel. 535 05 91, Herr Dinges. Verstärkung gesucht für die Gesellschaftstanzgruppe unter Leitung von Herrn Waskulat. Immer montags 11 Uhr, ebenso für den Singekreis mit Frau Schubert, immer dienstags 1819.30 Uhr und weitere Angebote! KIEZKLUB TREPTOW-KOLLEG, Kiefholzstraße 274, 12437 Berlin, Telefon 532 00 95 Kaffeetrinken ab 14.30 Uhr Mittwoch 5.6. 15 Uhr Mittwoch 3.7. Offene Veranstaltung und Geburtstagsfeier. Donnerstag 13.6. 15 Uhr 3 Kieze in der Villa Harmonie. Programm mit Rainer Luhn. Anmeldung erforderlich. Mittwoch 19.6. Gemütliches Kaffeetrinken.

15 Uhr

Mittwoch 26.6. 15 Uhr Kiezgeschichten mit Frau Schapranow. Mittwoch 10.7. 15 Uhr Vortrag über Wilhelm Busch mit Dr. Bernd Fredrich. Eintritt 1,50 €. Mittwoch 17.7. 8 Uhr Tagesfahrt nach Letzlingen und Hundisburg. Anmeldung im Kiezklub.


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KÖPENICKER SENIORENZEITUNG 3-2013

Frauentreff an der Wuhlheide Rathenaustraße 38, 12459 Berlin, Tel.: 535 80 20 Montag 3.6. 14.30 Uhr Lesenachmittag „Der brave Schüler Ottokar“ mit dem Team des Treffs. Eintritt 2,50 €. Mittwoch 5.6. 10.30 Uhr Die häufigsten Haushaltsunfälle – mit dem Team des Treffs. Mittwoch 5.6. 14 Uhr Mittwoch 19.6. Progressive Muskelentspannung nach Jacobson. Montag 10.6. 14.30 Uhr Bewusste Wahrnehmung mit allen Sinnen mit Sozialpädagogin Rosel Heyn. Eintritt 2,50 €. Mittwoch 12.6. 10.30 Uhr „Ausflug in die Hasenapotheke“ mit dem Team des Treffs. Donnerstag 13.6. Donnerstag 27.6 Plauderstunde im Treff.

14 Uhr

Montag 17.6. 14.30 Uhr Bekannte Maler: Otto Dix, mit Ingrid Schreppel. Eintritt 2,50 €.

Jeden Dienstag Kulturcafé für Senioren.

ab 14.30 Uhr

Wochenende 7.6. - 9.6. ganztägig Theatertage für alle auf der Schlossinsel Köpenick mit den Gruppen des Ratz-Fatz. Auf der Schlossinsel: Freitag 7.6. 20 Uhr Sonnabend 8.6. 19 Uhr Sonntag 9.6. 18 Uhr „Carmencita, meine Romi!“ mit Tanz und Flamencomusik. Es spielen „théâtre bonjour“ und „théâtre le cinq“. Sonntag 9.6. 16 Uhr Nachmittag mit dem Seniorenchor „Otto Dunkel“. Sonnabend 15.6 19 Uhr im Garten des Ratz-Fatz: „Carmencita, meine Romi!“ mit Tanz und Flamencomusik. Es spielen „théâtre bonjour“ und „théâtre le cinq“. Dienstag 23.7. 14.30 Uhr Grillnachmittag. Bitte beachten Sie auch die Galerie im Ratz-Fatz .Eintritt frei. Bürgerhaus Grünau, Regattastraße 141, 12527 Berlin, Telefon 67 44 348

Mittwoch 19.6. 10.30 Uhr Spaß am Lesen: Teekessel und Othello, sächsische Witze mit Beate Flathe.

Jeden Mittwoch 14 Uhr Brett-, Karten- und andere Gesellschaftsspiele. Teilnahme 1 €.

Montag 24.6. 14.30 Uhr Vortrag über Giacomo Casanova, den großen Verführer, mit Dr. Olaf Thomsen. Eintritt 2,50 €.

Sonnabend 1.6. 19.30 Uhr Klassik im Bürgerhaus: Ulugbek Palvanov (Klavier). Eintritt 10 €.

10.30 Uhr

Dienstag 11.6. 15 Uhr „Die fesche Lola“ mit Christiane Brandt. Veranstaltung mit der Volkssolidarität.

Jeden Donnerstag Wandertag. Bitte im Treff informieren und anmelden.

Freitag 14.6. ab 20.30 Uhr Disco im Bürgerhaus. Eintritt 5 €.

Mittwoch 26.6. Spielevormittag.

Jeden Donnerstag 10-15 Uhr „Helfen hilft“ – Hilfe und Beratung bei Alltagsproblemen. Weiter Angebote, Kurse und Familienveranstaltungen bitte im Treff erfragen. Wuhletreff, Begegnungsstätte KöpenickNord, Zum Wuhleblick 50, 12555 Berlin, Telefon 652 72 71, 1000fuessler-frauen. de/wuhletreff Um Anmeldung wird gebeten! Montag 3.6.+1.7. Filmtalk mit Luise. Eintritt 2 €.

10 Uhr

Mittwoch 5.6., 14.30 Uhr Mittwoch 19.6., Mittwoch 3.7., Mittwoch 17.7., Mittwoch 31.7. Tanz. Eintritt 2 €. Mittwoch 5.6. 14.30 Uhr Reisecafé. Eintritt mit Kaffeegedeck 3 € Montag 10.6. 14.30 Uhr Montag 8.7. Geburtstagsfeier für die Jubilare des jeweiligen VormonatsMonats. Mittwoch 26.6. 14.30 Uhr „In 90 Minuten um die Erde“ – Lesung mit Dr. Olaf Thomsen. Eintritt 2,50 €. Montag 29.7. 14.30 Uhr Heiteres Küchenliederprogramm mit Adina und Norina. Eintritt 3 €. Ratz-Fatz e.V. Schnellerstraße 81, 12439 Berlin-Schöneweide, Telefon und Fax 67 77 50 25. ratzfatzberlin.de Bei den Veranstaltungen wird ein Eintritt von 5 bzw. 3 € erhoben.

Donnerstag 20.6. 19.30 Uhr „BerlinAlexanderplatz“,szenisch gelesenvonder JugendTheaterWerkstatt Spandau. Eintritt 5 €. Sonntag 23.6. 16 Uhr Literarischer Sonntag: „Einmal Prinzessin, immer Prinzessin“ mit Christel Bodenstein. Eintritt 5 €. Freitag 28.6. 20 Uhr Freitag 26.7. Dixieland im Bürgerhaus mit der Old Castle Jazzband Cöpenick. Eintritt 8 €. Sonntag 7.7. 13 Uhr Bürgerhaus-Trödelmarkt. Anmeldung im Bürgerhaus! Mittwoch 10.7. 19.30 Uhr Auf Schusters Rappen zwischen Großer Krampe und Seddinsee. Treffpunkt 9.30 Uhr S-Bf. Grünau. Weiteres bei Claudia Köpke, Tel 030-747 40 330. Sonnabend 27.7. 20 Uhr Abschlussball der Sonntagstanzkurse. Gäste willkommen, Eintritt frei. Büfett und Getränke extra. Abendgarderobe erwünscht! Bitte beachten Sie auch die Ausstellung im Bürgerhaus! Hauptmannsklub 103,5; Wendenschloßstr. 103-105, 12557 Berlin-Köpenick, Telefon 650 754 83 Programm unter klub103-5.de Seniorenzentrum Bethel Köpenick, AlfredRandt-Str. 23, 12559 Berlin, Telefon 658 950 Donnerstag 6.6. 15.45 Uhr Theatergruppe Spätzünder mit „Eine Frau wird erst schön in der Küche“.

Dienstag 11.6. 15.45 Uhr Erinnerungen in Noten mit Flamenco & Co. Mittwoch 19.6. Mittwoch 17.7 Tanztee.

15.30 Uhr

Donnerstag 4.7. Die Bootsmänner.

15.45 Uhr

Dienstag 16.7. 17.30 Uhr Informationsveranstaltung mit Dr. Robert Weber zum Thema „Haften Kinder für ihre pflegebedürftigen Eltern?“. Vitanas Senioren Centrum Bellevue; Parrisiusstraße 4-14, 12555 Berlin-Köpenick; Telefon 64 16 76-0

Schloss Köpenick, Aurorasaal, Schlossinsel, 12557 Berlin Köpenicker Schlosskonzerte Sonntag 9.6. 16 Uhr „Mozart – Das Klavierwerk“ mit MariaMagdalena Pitu. Sonntag 30.6. 16 Uhr Klassische Serenade mit dem Mozartquartett Berlin. Sonntag 28.7. 16 Uhr Perlen der Klassik mit Uwe Hirth-Schmidt und dem Mozartensemble Berlin. Karten und Programm im Tourismusbüro am Schlossplatz oder Tel. 030-47 99 710.

Um rechtzeitige Anmeldung wird gebeten! Mittwoch 5.6. 18 Uhr Vortrag: Pflegeversicherung - Pflegeneuausrichtungsgesetz – mit Frau SchmidtStatzkowski (PREMIO). Veranstaltung des Betreuungsvereins Treptow-Köpenick. Bitte weitere Aushänge im Heim beachten! Christophorus-Kirche, Bölschestr. 27-30, 12587 Berlin-Friedrichshagen Sonnabend 15.6. Konzert „Singing Alice“.

17 Uhr

Montag 17.6. 19 Uhr Podiumsdiskussion mit Pfarrer i.R. Horst Berger. Freitag 21.6. 19.30 Uhr Turmblasen im Rahmen der Fête de la Musique. Sonnabend 22.6. 16 Uhr 35. Sommermusik am Spreetunnel mit Posaunenchören aus Lichtenberg und Oberspree. Dienstag 25.6. 10 Uhr Gottesdienst im Seniorenheim Werlseestraße. Jeden Mittwoch Orgelmusik zur Wochenmitte.

18 Uhr

Waldkapelle, Waldstr. 24, 12589 BerlinHessenwinkel, Kontakt über info@waldkapelle-berlin-hessenwinkel.de Sonnabend 1.6. 10 Uhr Pflegemaßnahmen am Versunkenen See. Treff Waldkapelle. Sonnabend 8.6. 15 Uhr Ausstellungseröffnung „Poesie der Bäume“ und Lesung mit Käthe Kura. Montag 17.6. Waldkapellenfest.

19 Uhr

Sonntag 7.7. 16 Uhr Ausstellungseröffnung: Malerei von Gudrun Burmeister, Programm mit Heike Severin . Andachten jeden 1. Freitag im Monat, 18 Uhr Mittelpunktsbibliothek Treptow-Köpenick, Alter Markt 2, 12555 Berlin-Köpenick, Telefon 90297 3418 Bis zum 28.6.2013 ist die Mittelpunktsbibliothek wegen Baumaßnahmen geschlossen! Freitag 19.7. 20 Uhr Ausstellungseröffnung „cartoonica“ von Sabine Käßner (bis 21.8.) Weiteres in der Bibliothek erfragen!

Bürgerämter im Stadtbezirk Bürgeramt I, Alt-Köpenick 21 (Rathaus), Tel. 902 97 27 41

Bürgeramt II, Michael-Brückner-Str. 1, Tel. 902 97 40 00 Mo 8 - 15 Uhr Di 11 - 18 Uhr Mi 8 - 13 Uhr Do 11 - 19 Uhr Fr 8 - 13 Uhr Terminsprechstunde: Sa 9 - 13 Uhr nur im Bürgeramt I im Rathaus Köpenick, auch Bürgertelefon 115.

Müggelheimer Angerfest 31.5.-2.6.2013

Siehe auch unter mueggelheimer-heimatverein.de

Sicher und mobil im Kiez Mittwoch 12.6.2013

Aktionstag des Netzwerkes „Leben im Kiez“ für mehr Sicherheit im Straßenverkehr rund um den Köllnischen Platz Auflösung aus 02/2013


Besuchen Sie uns mit der ganzen Familie ! Unsere Türen sind am 15. Juni von 11 bis 17 Uhr weit für Sie geöffnet! Außerdem gibt es im Garten wieder Leckeres vom Grill, Tiere zum Streicheln und Liebhaben, Frauen die tanzen und trommeln, Spiele, ein Fotoatelier, Musik …und vieles mehr! Wir freuen uns auf Sie!

Das Team des Seniorenheims Müggelschlößchenweg


PREISAUSSCHREIBEN präsentiert von Bücher im Forum Köpenick

Tourismusverein Berlin Treptow-Köpenick e.V. Do 18. Juli Die Perlen der Uckermark

Abfahrt: 08.00 Uhr Ankunft: 19.00 Uhr S-Bhf. Köpenick, Elcknerplatz Preis: 44,50 €/Pers.

Wessen Grabstätte ist das und wo befindet sie sich? Die Antwort schicken Sie bitte per Postkarte an die Redaktion der Köpenicker Seniorenzeitung (KSZ), Frau Ursula Schirmer, Wendenschloßstr. 15, 12559 Berlin.

Sanfte Hügel, bunte Wiesen, stille Wälder und über 500 Seen machen die Uckermark zu einer der schönsten Landschaften Deutschlands. Genießen Sie bei einer zünftigen Floßfahrt in Lychen die Beschaulichkeit und Ruhe auf eine ganz besondere Weise. Die Perle der Uckermark Templin erwartet Sie am Nachmittag zu einem Rundgang und auf der Boitzenburg können Sie beim Kaffeeplausch mehr über Schokoladenherstellung erfahren. Leistungen: Komfortreisebus mit Reiseleitung, 1-stündige Floßfahrt, Kaffeegedeck & Führung Boitzenburg

Di 13. August Spreewaldidylle und Rosenwunder

Abfahrt: ??? Ankunft: 19.30 Uhr S.-Bhf. Köpenick/ Elcknerplatz Preis: 49, 50 €/Pers.

Einsendeschluß ist am 1.7. 2013. Die Lösung des Rätsels aus dem Heft 2/2013 lautet: Wurzelfichte Das Los entschied sich unter den vielen richtigen Einsendungen für Frau Sigrun Witzke aus 12555 Berlin. Herzlichen Glückwunsch. Ihre Redaktion der KSZ

Bei uns finden Sie die schönsten Gebäude der Region detailgetreu im Maßstab 1:25. Modellpark Berlin-Brandenburg Eichgestell 4 12459 Berlin-Wuhlheide Tel. (030) 36 44 60 19 ANREISE MIT DER S-BAHN bis S-Bhf Karlshorst, dann zwei Stationen mit der Tram M17, 27 oder 37 bis Hegemeisterweg, dann ca. 500 m Fußweg. ANREISE MIT DEM PKW Nutzen Sie bitte die Parkstreifen der Straße „An der Wuhlheide“ Höhe Firlstraße bzw. Einfahrt Wasserwerk, danach ca. 500 m Fußweg.

www.modellparkberlin.de

16.06.2013 von 10 bis 17 Uhr 6. Modellbautag

Lauschen Sie den Geschichten der Fährleute auf einer Kahnfahrt von Lübbenau nach Lehde ins Herz des Spreewaldes. Der Nachmittag gehört einer besonderen „Königin“ - der Rose. Die Tradition der Deutschen Rosenschau wird 2013 aus Anlass des 100. Geburtstags des Rosengartens in Forst nach 75 Jahren wieder belebt. Riechen Sie schon den betörenden Duft aus Tausenden Blütenkelchen? Leistungen: Komfortreisebus mit Reiseleitung, 3-stündige Spreewald-Kahnfahrt, Eintritt Rosenschau

Buchungen: Tourismusverein Berlin Treptow-Köpenick e.V. Touristinformation Alt-Köpenick 31-33 • 12555 Berlin • Tel. (030) 655 755 0 touristinfo@tkt-berlin.de • www.berlin-tourismus-online.de

Lust auf mehr Berlin? ... dann Treptow-Köpenick!

Seniorenzeitung Köpenick #3, 2013  

Seniorenzeitung Köpenick #3, 2013