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Köpenicker s liche rsön r e p r Ih pla Exem

Ausgabe

Seniorenzeitung

5/2012

Oktober November 22. Jahrgang

das Magazin für Treptow-Köpenick

Mobilitätsdienst

Ihrer Volkssolidarität in Treptow-Köpenick l

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Veranstaltungen im Oktober und November 2012 • Montag, den 8.10.2012, 15.45 - 16.45 Uhr Musikalische Lesung mit Herrn Böhm „Der Vogelhändler“ • Mittwoch, den 17.10.2012, 15.30 - 17.00 Uhr TANZTEE • • • •

Donnerstag, den 01.11.2012, 15.45 - 16.45 Uhr KLASSIK IM HERBST Maxim Shagaev - Bajan; Andreij Urr - Violine Moderation: Frau Maria Delling Metropoltheater Mittwoch, den 14.11.2012, 15.30 - 17.00 Uhr TANZTEE Mittwoch, den 21.11.2012, 16.00 - 17.00 Uhr Dr. Wuttke berichtet über SUMATRA, Videoreportage Mittwoch, den 28.11.2012, 15.45 - 1645 Uhr Erinnerung in Noten mit Herrn Gohlke, „Musikalische Lichtblicke zur dunklen Jahreszeit“

Willkommen im Internet:

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Editorial

Sterben muss würdevoll ablaufen können Dr. Ilja Seifert (MdB, DIE LINKE) im Interview mit unserer Zeitung

Liebe Leserinnen, liebe Leser, seit vielen Jahren finden unsere Redaktionssitzungen im Kiezklub Haus der Begegnung in der Wendenschloßstraße in Köpenick statt. Wir schätzen und bewundern diese kommunale Freizeitstätte, deren niveauvolles Programm alljährlich von vielen Hundert Bürgern wahrgenommen wird. Schon einmal mußte die beliebte Freizeitstätte umziehen, blieb aber in voller Größe bestehen und gewann an Komfort. Da drohte wieder die Schließung – zumindest in diesem Haus. Schließlich verhinderte das Bezirksamt, insbesondere Bezirksbürgermeister Oliver Igel, die Aufgabe. Hunderte ehrenamtliche Mitarbeiter und ständige Besucher, vor allem Seniorinnen und Senioren, hatten sich zuvor mit ihrer Unterschrift für „ihr“ Haus eingesetzt. Vor einiger Zeit wehrten sich auch vor allem ältere Bürger gegen einen Antrag in der BVV, kommunale Freizeitstätten evtl. freien Trägern zu überlassen, erfolgreich. Sie haben dabei einmal mehr soziale Einrichtungen verteidigt. Deshalb können viele von uns Älteren (aber vielleicht auch Jüngeren) nachfühlen, daß mutige Rentnerinnen und Rentner in der Stillen Straße in Pankow ihre Freizeitstätte nicht aufgeben wollen und sie deshalb besetzt haben, bis ihr Erhalt erreicht ist. Jüngst bei der traditionellen Veranstaltung „Senioren im Parlament“, dem Berliner Abgeordnetenhaus, hob die Vorsitzende der Landesseniorenvertretung, die auch der Treptow-Köpenicker Seniorenvertretung vorsteht, Dr. Johanna Hambach, hervor, daß die Verteidiger der Stillen Straße Nr. 10 zugleich die soziale Infrastruktur des Stadtbezirks verteidigen, die für ein aktives, selbstbestimmtes Leben im Alter unverzichtbar ist... Überraschenderweise setzte sich auch der Finanzsenator für die Besetzer ein. Schön wäre es allerdings gewesen, er hätte nicht den Stadtbezirk dafür kritisiert, daß er nicht die nötigen Mittel aufbringt, sondern er hätte sie selbst aufgebracht. Hans Joachim Koppe, Leiter der ehrenamtlichen Redaktion

Köpenicker Seniorenzeitung: Herr Dr. Seifert, der Bundestag hat Ende Mai 2012 in 2. und 3. Lesung das Gesetz zur Änderung des Transplantationsgesetzes und des Gesetzes zur Regelung der Entscheidungslösung im Transplantationsgesetz beschlossen. Was ist neu an diesen Gesetzen? Dr. Ilja Seifert: Neu ist die „Entscheidungslösung“ anstelle der „Widerspruchslösung“. Jede/jeder kann auf Nachfrage der Krankenkasse erklären, ob sie/er seine Organe „spenden“ will. Jedoch: es wird auch jede und jeder befragt, sogar mehrfach. Neu ist, dass der Organersatz beworben werden kann. Damit wird unter Berufung auf die Bereitschaft vieler Menschen, zu „helfen“, eine ethische Fehlentwicklung verstärkt. Auch ich kenne bzw. kannte Menschen unterschiedlichen Alters, die zweimal jährlich „Geburtstag“ feiern bzw. feierten. Sie sind bzw. waren genausooft glücklich wie andere Menschen auch. Sie genießen bzw. genossen – trotz erheblicher (Neben)Wirkungen der erforderlichen, sehr starken Medikamente, jeden Tag ihres Lebens. Dennoch halte ich den Organersatz für einen Irrweg. Warum? Für den Organtransfer benötigt man „warme Leichen“. Dafür wurde extra der „Hirntod“ erfunden. Mir ist das nicht tot genug. Das Sterben ist ein Prozess. Er muß würdevoll ablaufen können. Weder soll er künstlich beschleunigt noch hinausgezögert werden. Zweitens: Organersatz nährt die Illusion, sich „ewige Gesundheit“ bzw. „ewiges Leben“ verschaffen zu können. Das weckt große Begehrlichkeiten derjenigen, die meinen, sich alles – also auch „passende Organe“ – kaufen zu können.

gens beleuchten die Befürworterinnen und Befürworter des Organersatzes fast immer nur die Empfängerseite? Viel seltener fällt das Schlaglicht auf die Spenderseite und noch seltener auf das Verfahren, mit dem die Organe „gewonnen“ werden.

KSZ: Führen diese Gesetze tatsächlich dazu, die Spendenbereitschaft an Organen zu erhöhen? Ein erstes Gespräch in unserem Redaktionskollegium über dieses Gesetz führte zu lebhaften, teils recht konträren Diskussionen. Dr. Ilja Seifert: Ich könnte zurückfragen: Geht es hier wirklich um menschliche Spendenbereitschaft? Diese Gesetze führen vor allem dazu, die Spendenrate künstlich zu befeuern, beispielsweise durch die Werbemöglichkeit. Der Ausdruck „Spende“ verschleiert nach meiner Meinung zudem, dass man danach richtig tot ist. Allenfalls eine „Lebendspende“ scheint mir als Spezialfall zulässig. Das Bestreben, die „Spendenbereitschaft“ zu erhöhen, verändert unser Menschenbild. Bisher gilt jedes Individuum als einmalig und unverwechselbar. Wenn Organe (und Gewebe) austauschbar werden, mutiert die/ der jeweils Andere für Jede/n von uns zum potentiellen „Ersatzteillager“. Warum übri-

Dr. Ilja Seifert (MdB, DIE LINKE)

KSZ: Ich habe seit Jahrzehnten einen Organspender-Ausweis. Jetzt fürchte ich für mich selbst, daß eine verstärkte ökonomische Ausrichtung der Krankenhäuser und auch mancher Ärzte mich und natürlich auch andere Patienten für tot zu erklären, um an meine/unsere Organe heranzukommen. Dr. Ilja Seifert: Diese Furcht besteht zurecht. Der Skandal in Göttingen ist eben kein Einzelfall. Deutlich wird: es ist eine Lüge, dass rein medizinische Gesichtspunkte die Organzuteilung steuern. Die Erfahrung zeigt, dass die „Nachfrage“ wesentlich stärker steigt, als das „Angebot“. Also soll das Angebot erhöht werden. Es ist ein offenes Geheimnis, dass es diesen „Markt“ solange gar nicht gab, wie die mit dem Organersatz verbundene Verheißung

„neuen Lebens“ nicht real greifbar schien. Und es ist ein weiteres offenes Geheimnis, dass – selbst wenn nicht gegen Gesetze verstoßen wird – zwischen der „Entnahme“ und der „Einpflanzung“ sehr viel Geld im Spiel ist. Da sind die Gehälter der Ex- und Implantationsteams, da sind Konservierungs- und Transportkosten, da sind allgemeine Klinik- und sonstige Aufwendungen. Der Organhandel blüht – übrigens zu Lasten der ärmeren Bevölkerung in Afrika und Asien. Internationale Studien beweisen: die soziale Not „armer Spender“ wird nachhaltig nicht gelindert. KSZ: Sehen Sie einen Ausweg? Dr. Ilja Seifert: Ja, wenn wir uns auf einen aktiven Humanismus besinnen. Wir Menschen sind sterblich. Es nützt nichts, diesen Fakt aus Fortsetzung auf Seite 5


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KÖPENICKER SENIORENZEITUNG 5-2012

Kaleidoskop

Kostenlose Beratung Brauchen Sie Rat in medizinischen Fragen? Unabhängig und neutral bietet Ihnen das die Unabhängige Patientenberatung Deutschlands (UPD). Wo sie nicht direkt weiterhelfen kann, nimmt sie auch Beschwerden entgegen. Das bundesweite Beratungstelefon der UPD ist aus dem Festnetz kostenlos (Mobilfunktelefone weichen ab) zu erreichen unter der Nummer 0800 / 10 11 77 22 von Montag bis Freitag jeweils 10:00 – 18:00 Uhr. Weitere Informationen sowie Anfragen im Internet unter www.upd.online.de.

Rente im Ausland? Wer jetzt unserem Winter entgehen will, kann auch im Ausland seine Rentenzahlungen erhalten, vorausgesetzt er bleibt in der EU. Aber auch nach Norwegen, Liechtenstein, Island und in die Schweiz überweist die Rentenversicherung das Geld relativ unproblematisch. Wer nach Übersee reist, sollte sich vorher erkundigen, denn es kann zu Kürzungen kommen. Auch für Riester-Renten gibt es in der Schweiz Beschränkungen. Unproblematisch ist es für Rürup- und Betriebsrenten. Quelle: Apothekenmagazin, Senioren-Ratgeber

Gutes stiften Zur Gründung einer Bürgerstiftung TreptowKöpenick hat Bürgermeister Oliver Igel aufgerufen. Mit den Mitteln dieser Stiftung sollte ehrenamtliches Engagement gefördert werden, Bildungs- und Seniorenarbeit gestärkt werden, ebenso wie Denkmal- und Naturschutz. An alle ergeht der Aufruf, sich mit Vorschlägen über den Sinn der Stiftung zu Wort zu melden. Geld-Stifter sind gesucht für die Gründung eines Kapitalfonds vor allem aus Unternehmen, von Privatpersonen, Nachlässen. Die gestifteten Mittel – der Grundstock bleibt unangetastet – sind steuerlich absetzbar. Viele gute Beispiele lassen hoffen. PD

KWO im Industriesalon Einen Einblick in die Geschichte des Kabelwerks Oberschöneweide bietet eine Ausstellung im dortigen Industriesalon. Ehemalige Werksangehörige stellen dazu Dokumente, Fotos und nicht zuletzt als Zeitzeugen ihre Erinnerungen zur Verfügung. Das KWO

wurde 1887 als das damals größte Kabelwerk Europas von der AEG (Allgemeine Elektrizitätsgesellschaft) erbaut. Mit dem KWO verbindet sich der Aufstieg Berlins zur „Elektropolis“, der Stadt der Elektrotechnik. Die interessante Ausstellung ist noch bis März 2013 geöffnet. PD/git

Geheimnisse gesucht Das MDR-Fernsehen wendet sich an uns mit einer Bitte: Gesucht werden für die Sendereihe „Menschen hautnah“ Senioren, die ein lange gehütetes Familiengeheimnis oder etwas, das sie ihren Enkeln vermittel wollen, dem Fernsehen jetzt anvertrauen. Erste Kontakte mit solchen Menschen haben sich bereits ergeben. Wer bei dieser interessanten Aufgabe mitmachen möchte, wende sich an die Redaktion oder direkt an Liz Wieskerstrauch, Erikastraße 129, 20251 Hamburg oder www.wieskerstrauch.com.

Neuer Ausweis für Schwerbehinderte Ab 2013 gibt es neue Ausweise für Schwerbehinderte. Die Pappausweise werden dann gegen neue kleine Karten ausgetauscht, die auch in englischer Sprache Auskunft geben, dass der Inhaber Hilfe braucht. git

Tafel erinnert An Alwin Gerisch, den Reichstagsabgeordneten, SPD-Gründer, von Beruf Maschinenschlosser und Funktionär des Metallarbeiterverbandes erinnert jetzt eine Tafel am Heidekampweg. 1926 war zu seinen Ehren die Straße 83 in Alwin-Gerisch-Straße umbenannt worden. Die Nazis hatten dann diese Straße in den Heidekampweg eingegliedert.

Schokoladen-Ehrung Einen schlechten Ruf hatte bisher die Schokolade als Dickmacher mit allerlei Nebenwirkungen – bis zum Exitus. Neue Forschungen haben nun ergeben, dass besonders Sorten mit einem hohen Kakao-Anteil sich gesund auswirken, die dickmachenden Auswirkungen sogar übertreffen. Inhaltsstoffe der Schokolade sollen Forschungen zufolge positive Wirkungen auf den Stoffwechsel haben. Sie können die Cholesterinwerte und das Risiko für Herz- und Kreislauferkrankungen senken. Zudem wirken einige Stoffe Zellschäden entgegen und fördern den Muskelaufbau. Aber nicht tafelweise essen – einige Stückchen jeden Tag genügen dem Nasch- und Gesundheitsverlangen. git

Omas Haarausfall? Nein, sie bestehen nachweislich nicht aus Omas grauen Haaren, die zarten Gebilde, die sich an schönen Herbsttagen an Sträuchern wiegen und die unserer Jahreszeit den Begriff „Altweibersommer“ gaben. Es sind die Fäden junger Baldachinspinnen, die da schweben. Es waren die alten Germanen, die der Sage nach vermuteten, dass die Silberfäden alten Frauen entstammten, dann hätten sie die Schicksalsgöttinnen, die Nornen, zu den zarten Geweben versponnen. git

Interessantes gelüftet Unter dem Titel „Lüften bitte – Depotstücke ins Licht gerückt“ ist gegenwärtig im Köpenicker Heimatsmuseum, Alter Markt 1, eine interessante Ausstellung zu sehen. Da werden gezeigt: Alltagsgegenstände aus vergangener Zeit wie Brillen, Kameras, Radios und Küchengegenstände. Das Museum meldet: Besucherrekord! PD

Fotos im Rathaus Aus Anlass seines 50jährigen Bestehens zeigt der Fotoclub „Fotostudio Köpenick“ eine Auswahl seines aktuellen Schaffens. Gleichzeitig präsentiert der italienische Klub „Fotogruppo 60“ aus der Partnerstadt Reggio Emilia einen Einblick in sein Schaffen. PD IMPRESSUM Die „Köpenicker Seniorenzeitung“ erscheint sechsmal im Jahr in der ELRO-Verlagsgesellschaft mbH, Eichenallee 8, 15711 Königs Wusterhausen, Telefon (O33 75) 21 43 19, www.seniorenmagazine.de Sie wird kostenlos vertrieben. Derzeitige Auflage 4.000. Ehrenamtliche Redaktion: Hans Joachim Koppe (hjk), verantwortlich für deren Beiträge, Heidi Detzer, Siegfried Engelke, Dr. Kurt Kutzschbauch, Helga Leplow, Dr. Bettina Linzer, Maria Loß, Dr. Birgit Mory, Gesine Reinwarth, Ursula Schirmer, Detlev Streichhahn, Gisela Tews (git) Anzeigen: Manuela Palm (033 75) 21 43 19 Wolf Glaeser (033767) 806 16 oder (01 62) 961 41 95 E-Mail: satz2@elro-verlag.de Beiträge, Anregungen, Kritiken und andere Einsendungen sind zu richten an: H. J. Koppe, Chemnitzer Straße 14, 15732 Schulzendorf (per Post, möglichst PC-Ausdruck, mindestens in 12 pt und/oder Datenträger). Telefon (033762) 938 26. E-Mail hjkoppe@arcor.de. Veranstaltungen: Hinweise auf Veranstaltungen sind zu richten an Gesine Reinwarth, Alfred-Randt-Str. 14, 12559 Berlin. Telefon (030) 71538049. E-Mail g.reinwarth@freenet.de. Zusammenarbeit: Bezirksamt Treptow-Köpenick, Abteilung Soziales und Gesundheit, Sozialamt, Fachbereich II, Frau Ellen Leidler, Postfach 910 240, 12414 Berlin, oder Dienstgebäude Hans-Schmidt-Straße 18, 12489 Berlin, Telefon (030) 902 97 60 84. Die Redaktion der „Köpenicker Seniorenzeitung“ ist eine Sonder-Sozialkommission des Sozialamtes Treptow-Köpenick. Hinweise der Redaktion: Namentlich gekennzeichnete Beiträge geben nicht unbedingt die Meinung der ehrenamtlichen Redaktion wieder. Eine sinnwahrende redaktionelle Bearbeitung und Kürzung behalten wir uns vor. Für unverlangt eingesandte Beiträge und Fotos kann keine Garantie übernommen werden. Titelbild: Mobilitätsdienst Volkssolidarität Treptow-Köpenick Redaktionsschluß für die Ausgabe 6-2012 (erscheint Anfang Dezember) ist der 7. November 2012.


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KÖPENICKER SENIORENZEITUNG 5-2012

Das Sozialamt informiert:

Auf ein Wort

Hilfe bei Betriebs- und Heizkostennachforderungen Betriebs- und Heizkosten nehmen einen immer größeren Anteil an den Kosten der Unterkunft ein. Der Deutsche Mieterbund hat deshalb seinem Ratgeber zu Betriebskostenabrechnungen den Titel „Die zweite Miete“ gegeben. Beinahe jeder Mieter erlebt, dass Betriebs- und Heizkostenabrechnungen fast nur noch mit Nachzahlungsforderungen des Vermieters enden. Abgesehen davon, dass so manche Abrechnung fehlerhaft ist, wissen Mieter/ innen oft nicht, wie sie die Nachzahlungen bestreiten sollen. Personen über 65 Jahren und dauerhaft voll erwerbsgeminderten Menschen mit geringen

Einkünften und keinem oder nur geringem Vermögen kann womöglich das Sozialamt helfen. Auch wenn kein Anspruch auf laufende Leistungen der Grundsicherung im Alter oder bei Erwerbsminderung besteht, kommen einmalige Leistungen des Sozialamtes für diesen Zweck in Betracht. Dazu müssen allerdings genaue Berechnungen angestellt werden. Betroffene Mieter/innen sollten einen Anruf beim Sozialamt nicht scheuen. Nähere Informationen zum Thema erteilt das Amt für Soziales unter der Telefonnummer: 90297 6125. Manfred Busasch

Hausfest:

20 Jahre Kiezklub Rahnsdorf Der Kiezklub in Rahnsdorf, ehemals Nachbarschaftszentrum Hessenwinkel, hat am 25.08.12 sein 20-jähriges Jubiläum gefeiert. Bei der festlichen Eröffnung, mit Danksagungen an die leitenden Mitarbeiter des Bezirksamtes Treptow-Köpenick, ehrenamtlichen Mitarbeiter und besonders Frau Höft als Gründerin und Aktivistin des Hauses, begann unser Fest. Mit Samel‘s Tiershow startete das große Familien- und Kinderprogramm. Es folgten Auftritte unserer Tanz- und Sportgruppen. Die Gitarristen Robert Dinges und Rolf Reichelt spielten auf. Im Garten des Hauses erwarteten die Kreativgruppen Keramik, Klöppeln, Handarbeit, Patchwork unsere Besucher.

Fortsetzung von Seite 3 unserm Alltag zu verdrängen. Und auch, daß der Tod (fast) immer „ungelegen“ kommt, daß er „ungerecht“ ist. Noch schwieriger erscheint mir unser Umgang mit dem Sterben. Davor fürchten sich die meisten Menschen noch intensiver als vor dem Tod. Auch Siechtum und Abhängigkeit von assistierender Pflege machen uns bange. Nicht nur in jungen Jahren. Was also sollte meines Erachtens anstelle der Ressourcenkonzentration auf bzw.

Der Bastelstand wurde gut besucht. Die Kinder waren von den Kutschfahrten und der Feuerwehr begeistert. Unsere ehrenamtlichen Damen und die Vereinsmitglieder boten Kaffee, Kuchen, Getränke und reichlich Grillwurst an. Der Tag schloss mit Tanz, bei guter Musik der Band „Last Hot Dogs“ und der Sängerin Nadine Bader. Die Veranstaltung war mit ca. 300 Gästen sehr gut besucht. Das Wetter spielte mit und besonders hat uns gefreut, dass so viele Kinder dabei waren. Herzlichen Dank an alle Mitwirkenden und unsere Gäste für ihr Erscheinen. Karlheinz Sturtzel Vorsitzender Förderverein Kiezklub Rahnsdorf eV.

–verschwendung durch immer mehr und immer „perfektere“ Organersatzoperationen gesetzt werden? Präventive Schutzmaßnahmen vor Organversagen könnten/sollten sofort und mit hoher Priorität entwickelt und ausgebaut werden. Dafür sind erhebliche Ressourcen bereitzustellen. Zweitens: Das Sterben muß nicht nur enttabuisiert, sondern in die Mitte der Gesellschaft geholt werden. Wenn bei Freunden und/oder nahen Verwandten ein Organausfall baldiges Sterben wahrscheinlich

Selbstbestimmt leben Mal ‘ne Frage: Langweilen Sie sich mit sich selbst? Hoffentlich nicht. Aber was die Mediziner „selbstbestimmt leben“ nennen damit ist man Tag für Tag gefordert. Zuerst die körperliche Seite. Da hat unsere Wohnungsbaugenossenschaft Wendenschloß z.B. getan was sie konnte: Griffe angebaut, Schwellen verkleinert oder auch entfernt, den Badumbau angeboten. Sicher tun andere Gleiches, knobeln manchmal über vielleicht allzu aufwendigen elektronischen Problemen. Es muss ja nicht automatisch das Licht angehen, wenn man sich bewegt. Was man aber wohl sehr notwendig für ein selbstbestimmtes Leben braucht, das ist Freude und möglichst täglich ein Erfolgserlebnis. Das können schon kleine Dinge sein, von denen man sagen kann: geschafft! Handarbeiten, etwas gemalt oder gestaltet, gelesen oder geschrieben. Haben wir den Enkeln nicht einiges zu hinterlassen, kann Oma und Opa aus reichem Erfahrungsschatz erzählen, was heute noch wichtig, zumindest interessant ist? Eine besondere Art kreativen Gestaltens finde ich ist das Kochen. In unserer Kleinen Küchen Kunde finden sie dazu manchen Tipp. Aber erfinden sie mal selbst etwa, das schmeckt und schnell fertig ist. Rot/grün z.B., das sind Süßkartoffeln mit Kaiserbohnen. Gewürzpflanzen auf dem Balkon sind ebenso hübsch wie Blumen, sie schmecken noch dazu. Blumen aber auch, wie man heute feststellt. Der amerikanische Präsident hat seine Wahl gewonnen mit dem Slogan „Yes, we can.“ Ja, wir können das, ist doch ein guter Vorsatz, den jeder im Alltag gebrauchen kann. Nur nicht resignieren! Denken – das heißt planen, erinnern, vielleicht sogar Geschichten ausdenken – ist das nicht Alltagsfreude? Versuchen wir's. Gisela Tews

macht, sollten wir diese Entwicklung nicht wegzulügen versuchen, sondern ihr gemeinsam das Schreckliche nehmen. Niemand soll einsam sterben. Drittens sind Palliativmedizin, Schmerztherapie und Hospize auszubauen. Niemand soll unter Qualen sterben. Für mich sind Entwicklung und Vervollkommnung künstlicher Organe ein ethisch unbedenklicher Alternativ-Weg. Für das Interview bedankt sich im Namen der Redaktion Dr.Kurt Kutzschbauch


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KÖPENICKER SENIORENZEITUNG 5-2012

STERNE des Bezirks In dieser Rubrik stellen sich Ehrenamtliche mit ihren Tätigkeiten, ihren Motivationen, ihren Freuden, Wünschen und Sorgen vor. Wenn auch Sie sich für ein Ehrenamt im Bezirk interessieren, STERNENFISCHER, das Freiwilligenzentrum Treptow-Köpenick, berät Sie gern: Müggelheimer Straße 13, 12 555 Berlin, Telefon (030) 24 35 85 76, www.sternenfischer.org die Tierhalter über eine artgerechte Haltung und Möglichkeiten zur Geldersparnis und vermitteln Hundetrainings zur Optimierung des Kontaktes und gegenseitigen Verhaltens zwischen Tier und Mensch. Wir betreuen auch Tiere älterer Menschen, die durch Krankheit nicht mehr das Haus verlassen können. So tragen wir dazu bei, dass sich die Halter nicht von ihrem treuen Freund, Tröster, Partner, Spielkameraden und Zuhörer trennen oder diese aus finanziellen Gründen in ein Tierheim abgeben müssen. Wir geben ihnen Mut, weiterhin ihren Haustieren ein artgerechtes und glückliches Leben zu ermöglichen. Um potenzielle Unterstützer, Spender und Sponsoren sowie Nutzer unserer Angebote über unsere Arbeit zu informieren, sind wir unter anderem auf Messen und Veranstaltungen vertreten. Über die Abgabe von Sach-, Futter- oder Geldspenden in den Ausgabestellen für die Unterstützung der in Not geratenen Menschen und Tiere sind wir überaus dankbar!

Jacqueline Timm (41) Tiere sind im größten Maße von uns abhängig und oftmals von der Willkür der Menschen. So lange Menschen denken, dass Tiere nicht fühlen, müssen Tiere fühlen, dass Menschen nicht denken. Da ich selber zwei Fellnasen besitze und ein großes Herz für Tiere habe, wollte ich unbedingt freiwillig für den Tierschutz aktiv werden. Mir war es schon immer wichtig, direkt mit Tierhaltern in Kontakt zu kommen, um mit ihnen gemeinsam für das Wohl von Tieren zu sorgen. Auf der Suche nach einem entsprechenden Engagement wurde ich 2010 bei der Heimtiermesse in Berlin auf einen Stand der Tiertafel aufmerksam und informierte mich über die Arbeit. Nach einem Besuch einer Ausgabestelle der Tiertafel wusste ich sofort, dass dieser ‚mein‘ Engagementort ist. Die Tiertafel Deutschland e.V. hat es sich zum Ziel gemacht, Menschen zu unterstützen, die mit ihrem geliebten Haustier aus finanziellen oder körperlichen Gründen in eine Notlage geraten sind. In den Ausgabestellen verteilen wir Sach- und Futterspenden, informieren

Jacqueline Timm aus Buch, Leiterin der Ausgabestelle Berlin der Tiertafel Deutschland e. V.

Katharina Scholl (25) Seit April 2010 bin ich in Berlin Charlottenburg bei Hand in Hand Patenschaft e.V. als Aktivpatin ehrenamtlich tätig. Mein Engagement habe ich zufällig über die Internetplattform „Gute Tat“ gefunden. Dort konnte ich gezielt nach einem passenden Engagement suchen und wurde schnell fündig. Bei der Vermittlung von Patenschaften achtet Hand in Hand vor allem auf die individuellen Bedürfnisse der Kinder. Hierbei werden Stärken und Schwächen, die Fähigkeiten, Interessen und Ziele der Kinder berücksichtigt und auch die Persönlichkeit des Paten und seine Möglichkeiten zur Förderung eines Kindes. Die Paten werden durch individuelle Schulungen auf ihre Aufgabe vorbereitet und können sich bei Treffen untereinander austauschen. Über die Vermittlung durch Hand in Hand lernte ich mein Patenkind Pauline kennen. Pauline hat leider keinen Vater. Ihn kann niemand ersetzen, doch Pauline vertraut mir wie einem guten Freund und hat so eine

Katharina Scholl aus Kreuzberg, Aktivpatin bei Hand in Hand Patenschaft e. V.

Bezugsperson mehr. Wir verbringen gern viel Zeit miteinander; ich helfe Pauline bei ihren Hausaufgaben, wir fahren gemeinsam Fahrrad und gehen zusammen ins Kino. Manch-

Kontakt Tiertafel Deutschland e.V.: Frau Claudia Hollm, 03385/494965 bzw. claudia@tiertafel.de, http://www.tiertafel.de

mal kochen wir auch etwas Leckeres, essen zusammen Eis, basteln, werkeln oder gehen klettern. Als erwachsene Freundin kann ich Pauline Aufmerksamkeit schenken, ihre Talente fördern und sie auf Ihrem Lebensweg unterstützen. Neben meiner Freundschaft zu Pauline hat meine Patenschaft auch noch andere Vorteile. Durch das Engagement habe ich bereits viele tolle Menschen getroffen, ich bilde mich weiter und genieße die Zeit, in der ich die Welt noch einmal mit Kinderaugen entdecken kann. Zu meinem Engagement motiviert mich vor allem die Dankbarkeit, die ich für meine Eltern empfinde, dass sie mir eine sorglose, unbeschwerte und vollkommene Kindheit ermöglicht haben. All das gibt mir ein Gefühl der Zufriedenheit und des immateriellen Reichtums, in jedem einzelnen Moment. Unsere Welt wird immer größer und anonymer, deshalb sind Patenschaften, die auf Dauer angelegt sind, so wichtig. Ich hoffe daher, dass noch viele weitere Menschen das Glück einer Patenschaft erfahren werden.

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Das Seniorenzentrum Köpenick - Ein Im 15. Jahr des Bestehens der Sozialstiftung Köpenick fand im Seniorenzentrum der Tag der offenen Türen am 25. August 2012 statt. Bei schönem Sommerwetter wurden ab 13 Uhr die Gäste im geschmückten Garten willkommen geheißen. Da sich in diesem Jahr der Geburtstag Friedrich des Großen zum 300. Male jährt und die Werlseestraße zu Friedrichshagen gehört, hieß das Motto dieses Nachmittags „Der Alte Fritz in der Werlsesstraße“. Die preußischen Wappenfarben tauchten in den Luftballonfarben auf, an den Wänden der weißen Pavillons konnte man Zitate des Königs lesen. Auf großen Pappen waren gemalte „lange Kerls“ zu se-

hen. Den Höhepunkt aber bildete das Erscheinen Seiner Majestät in Person des Schauspielers André Nicke vom Stadttheater Cöpenick, der sich nach einer Ansprache dem „Volke“ näherte und nette Gesprä-

che mit Bewohnern und Gästen führte. Dankenswerter Weise gab das Theater einige Kostüme aus seinem Fundus heraus, so dass sich auch einige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter äußerlich vergangener Zeiten anpassen konnten. Das musikalische Programm stellte bewusst einen Kontrast dar und das Publikum genoss sichtlich die bunte Bandbreite. Es gab live gespielte romantische Keyboardklänge der 15jährigen Vivien Wenkel, gesungene Pop-Musik der „Five-otones“, einer jungen a-capella-Formation. Man sang fröhlich mit dem Heimchor mit und „Heikes Adlershofer Hobbytänzer“ erfreuten Augen und Ohren. Dass natürlich auch der Gaumen verwöhnt wurde, liegt auf der Hand. Die schönsten Kuchen wurden zusammen mit einer Tasse Kaffee für nur einen Euro verkauft, um damit die Heimzeitung zu unterstützen. Wer es lieber herzhaft mochte, bediente sich am Grillstand, mit dem sich die hauseigene Küche vorstellte.


toller Tag mit dem Alten Fritz...

Der Stand des Sozialdienstes hielt Informationen rund um die Einrichtung bereit und wer wollte, konnte an einer Hausführung teilnehmen. Die Kurzzeitpflege, ebenfalls auf dem Gelände

Ausblick ... Wer nicht die Gelegenheit zu einem Besuch an diesem schönen Tag wahrnehmen konnte, ist jederzeit herzlich eingeladen! Das Seniorenzentrum nimmt übrigens am Freitag, dem 28. September, am Berliner Freiwilligentag teil. Mit bunten Blumensträußen, die am eigenen Stand auf dem Marktplatz Friedrichshagen von freiwilligen Helfern gebunden werden, bringt sich das Seniorenzentrum in das Bewusstsein der Menschen, die hier wohnen und die nicht so oft Blumen geschenkt bekommen. Und ein Ausblick auf den 8. November sei an dieser Stelle gewagt: Mit einer großen Veranstaltung in der Christophoruskirche feiert sich die Sozialstiftung mit ihren Einrichtungen für behinderte Menschen in der Mentzelstraße und Ahornallee, dem Seniorenzentrum Köpenick, der Kurzzeitpflege sowie dem Ambulanten Hospizdienst Friedrichshagen. Das interessierte Publikum erwartet an diesem Nachmittag ein breit gefächertes Programm, das vom Fachvortrag über die Bedeutung der Beziehung im Umgang mit Menschen bis zu praktischen Einblicken in das alltägliche Leben, z. B. therapeutische Angebote, reicht. Um einen möglichst reibungslosen Ablauf zu sichern, bitten die Organisatoren um eine Anmeldung per E-Mail an: g.schoettler@sozialstiftung-koepenick.de. Diese Gäste erhalten eine persönliche Einladung.

ansässig wie auch der Ambulante Hospizdienst Friedrichshagen waren durch ihre leitenden Mitarbeiterinnen vertreten, die sich den Fragen der Gäste stellten.


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KÖPENICKER SENIORENZEITUNG 5-2012

Treptows wilde Tiere An einem Frühsommerabend schauen wir vorm Schlafengehen hinunter auf die Straße. Eine junge Frau stöckelt vorbei und um die Ecke kommt ein Fuchs, schnürt an der Hauswand entlang und biegt in den Innenhof ab. Die junge Frau erholt sich von dem Schreck und geht weiter. Ein Mieter im Parterre berichtet später, dass er schon mal einen Fuchs auf seiner Hollywoodschaukel liegen sah. Es handelt sich offenbar um einen Dauergast. Die Eichhörnchen, die irgendwo in unserer Nähe ihr Quartier haben, sind zu flink für den Fuchs. Sie klettern am Rauputz der Fassade bis hinauf zu uns in die vierte Etage, holen sich die Nüsse, die wir ihnen hinlegen, und trinken aus der Vogeltränke auf der Balkonbrüstung. Ein Mieter von gegenüber hatte schon vermutet, dass wir Besuch bekommen würden, weil die Balkontür offen war. In einem sehr kalten Winter vor einigen Jahren sammelten sich täglich vor Anbruch der Dämmerung Tausende Stare in unserem Hof und machten es sich zum Übernachten in dem riesigen Knöterichbusch an einem alten Fabrikschornstein gemütlich. Der Himmel

war von Vogelwolken verdunkelt! Nachts konnte man sie leise miteinander schwatzen hören. Wahrscheinlich hielten sie sich wach, um nicht zu erfrieren. Ein hungriger Turmfalke versuchte aus diesem Überangebot an Nahrung seinen Nutzen zu ziehen, hatte aber nicht mit der Kraft der Schwachen gerechnet. In Gruppen flogen die Stare Angriff auf Angriff gegen den Greifvogel, bis er schließlich abziehen musste. Manchmal fliegen Schwäne über die Dächer. Sie kommen vom Landwehrkanal, aber wohin wollen sie eigentlich im Treptower Häusermeer? Wenn die eleganten Mauersegler bei Einbruch der Dunkelheit ihren Flugbetrieb einstellen, gehört der Abendhimmel den Fledermäusen. Mindestens zwei Tiere kreisen lautlos in unserem Hof. Ist hier das Nahrungsangebot besonders gut? Verblüffend ist das Gespür der Stieglitze für den richtigen Zeitpunkt: Das ganze Jahr sind sie nicht zu sehen, aber wenn die Samen der Sonnenblumen reif sind, kommen sie mit der ganzen Familie. Mama

Der Tierpark und der Zoo Berliner Gärten für Menschen und Tiere Der Zoo- und Tierparkdirektor Dr. B. Blaszkiewitz lud Ende März dieses Jahres zur Abendveranstaltung „Zoo-Geschichten“ im Zoo-Aquarium ein. Er und seine Gesprächspartner, Senatorin Kolat und Senator Czaja, benannten u. a. Themen wie die Bedeutung der Gärten für die Berliner und Besucher der Stadt, die wissenschaftliche Nutzung des Tierbestandes oder die Tierplastik als künstlerischen Schmuck, zum Gedenken, aber auch zum Anfassen und Besteigen für die Kinder. Ich erinnerte mich an Professor Heinrich Dathes sehr beliebte Rundfunk- und Fernsehsendung „Im Tierpark belauscht“. Wir hörten von drolligen, aber auch schwierigen Begebenheiten mit Tieren, wir lernten Entscheidendes zum Umwelt- und Naturschutz, wir entwickelten unsere Beziehungen zu Tieren aus nah und fern, wir freuten uns immer auf den nächsten Tierparkbesuch. „Zoo-Geschichten“ wird es künftig monatlich als Abendveranstaltung sowohl im ZooAquarium als auch im Schloss Friedrichsfelde geben. Dafür sind neben anderen folgende Themenbereiche geplant: Südostasien-Haus, Kinderzoo, Galapagos (siehe Foto).

Ein Beispiel, dass das nahe Miteinander von Mensch und Tier in künstlich angelegten Gärten möglich ist, erfuhr ich vor 15 Jahren auf einer „Night-Safari“ in Singapur. Da ist es gelungen, das Leben der Tiere, die ja bekanntlich überwiegend nachtaktiv sind, ganz natürlich sichtbar zu machen. Während einer einstündigen Nachtfahrt mit einer leisen Bahn in Baumhöhe und einem ebenso langen Spaziergang auf spärlich beleuchteten Pfaden konnte ich über 100 Tierarten beobachten. Heutzutage leben 2000 Tiere in dem Zoo von Singapur, der ein Freigehege darstellt. So sind die Tiere meist nur durch natürliche Hindernisse von den Besuchern getrennt. Durch Wassergräben, Gruben und Felsen sind Zäune weitgehend überflüssig. Ich staunte, fürchtete mich aber auch. Grundlos! Gespannt bin ich auf die Behandlung des Themas „Galapagos“. Die Galapagos-Inseln bezeichnete Charles Darwin als „den natürlichen Zoo“. Im 26-jährigen Lebensjahr weilte er 1835 dort. Seine Beobachtungen gaben ihm die Anregungen für die Evolutionstheorie. Bis heute haben die insgesamt 80 Quadratkilometer 13 größeren, 6 kleinen, 42 winzigen Inseln vulkanischen Ursprungs, gelagert vor

und Papa picken auf artistische Weise die Körner heraus, schälen sie und stecken sie dem bettelnden Nachwuchs, der sich längst selbst versorgen könnte, in den unersättlichen Schnabel. Wir hoffen, dass wir auch in der Zukunft solche Naturerlebnisse haben werden! Brigitte Zessin der Küste Ecuadors, ihr Gesicht trotz vieler Eingriffe des Menschen bewahren können. Sie beherbergen eine in der Welt einmalige Flora und Fauna. 1996 erwarteten mich dort zutrauliche Seelöwen aller Größen in allen Lagen, Land- und Wasserleguane, Riesenund Wasserschildkröten (Galapagos heißt spanisch Schildkröte), Blaufußtölpel, Finken, genannt nach dem Entdecker Darwin. Kein Tier floh, da es den Menschen als Feind nicht kennt. Am Strand zwackte mich ein Seelöwenbaby an der Wade. Beim Baden tauchte unmittelbar vor mir eine große Schildkröte auf. Ich fand, sie schaute mich verwundert an. Am Steilufer brüteten die Blaufußtölpelpaare, keinen Schritt entfernt von mir, ohne Unruhe. Trotz Annäherung blieben die Darwin-Finken auf ihren Zweigen. Diese Erlebnisse waren beglückend. Heidi Detzer


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Der Bücherfreund empfiehlt ... und streut zugleich Asche auf sein Haupt, denn der Frühlingswind und die Sommerstürme wehten etliche Bücher auf meinen Tisch, aber sie blieben infolge Erkrankung liegen. Nachfolgend sollen sie kurz charakterisiert und empfohlen werden. In den zurück liegenden Monaten/Wochen gab es eine ganze Reihe hochinteressanter, für Seniorinnen und Senioren lesenswerter Bücher. Zuerst möchte ich nennen das Buch eines Autors, der in unserem Bezirk, speziell in Müggelheim lebt. Klaus Breiler „Vom Fliegen und Landen – Zur Geschichte der ostdeutschen Luftfahrt“. Um es vorweg zu nehmen: Es macht den Lesern nicht die gegenwärtigen Flugrouten des BER schmackhaft. Der Autor, selbst langjähriger Pilot und Fluglehrer, sieht in der Gründung und im Niedergang der DDR-Luftfahrtgesellschaft INTERFLUG den wesentlichen Teil der Geschichte der zivilen Luftfahrt im Osten Deutschlands. Passage Verlag Leipzig, 320 Seiten, 600 Abb., 35,- €, ISBN 978-3-938543-89-4. Ein Buch, das mir in vieler Hinsicht aus dem Herzen sprach, war das von Joachim Fuchsberger „ALTWERDEN IST NICHTS FÜR FEIGLINGE“, Gütersloher Verlagshaus, 224 Seiten, ISBN 978-3-579-06760-5, 19,99. Mit zwei Zitaten möchte ich den Inhalt kurz skizzieren: -„Ich stehe auf und hole mir die Zeitung, schlage zuerst die Todesanzeigen auf, lese sie aufmerksam durch – wenn ich nicht drinstehe, zieh ich mich an.“ - „Benehmen wir uns nicht wie alt gewordene Junge, sondern wie jung gebliebene Alte.“ Also, liebe Leserinnen und Leser, lasst uns jung gebliebene Alte sein, lasst uns aktiv älter werden! Wichtig für uns Seniorinnen und Senioren: „Achtsamkeitsmeditation – Übungen für mehr Gelassenheit im Leben“ von Dr. Christian Stock. Es ist in der Verlagsgruppe Thieme in Stuttgart erschienen, umfasst 144 Seiten + 1 CDD sowie 45 Abb. ISBN 978-38304-6471-6, 17,99 €. Die Leserinnen und Leser sollen die Heilkraft der Achtsamkeit erlernen, die Nebenwirkungen hat: -Sie entschleunigt und entspannt, das körperliche und seelische Wohlbefinden wird zunehmen, sie lässt uns konzentrierter, ausgeglichener und liebevoller sein, kurz: wir leben bewusster.

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David Graeber „Kampf dem Kamikaze-Kapitalismus – Es gibt Alternativen zum Herrschenden System“, aus dem ameri kanischen Englischen, Pantheon Verlag München, ISBN 978-3-570-55197-4, 192 Seiten, 12,99 €. Der Verfasser zeigt, dass es zu dem heute herrschendem System Alternativen gibt. Ein anderes Modell menschlicher Gemeinschaft ist nicht nur denkbar, sondern auch möglich und machbar. Andreas Petersen „Deine Schnauze wird dir in Sibirien zufrieren – Ein Jahrhundertdiktat. Erwin Jöris“ marix Verlag Wiesbaden, ISBN 978-3-86539-264-8, 518 Seiten, + 1 CD, 24.90 €. Der vor 100 Jahren in Berlin-Lichtenberg geborene Erwin Jöris war der Sohn eines spartakistischen Schlossers. Als charismatischer KPD-Jugendführer prügelte er sich durch die Straßenschlachten der 1920 Jahre, tauchte 1933 in die Illegalität ab und fand sich in Sonnenburg, einem der frühesten deutschen KZs, zusammen mit der linken Politprominenz wieder. Im Moskauer Hotel Lux traf er die Größen der kommunistischen Internationale. Er schuftete in einem gigantischen Schwerindustriekombinat hinterm Ural und lebte dort mit russischen Arbeitern zusammen. 1937 wurde er in Swerdlowsk Zeuge des Großen Terrors. 1938 verschleppte ihn der NKWD in die berüchtigte Lubjanka. Von dort wurde er nach einem Jahr an die deutsche Gestapo ausgeliefert. 1941 wurde er Soldat eines Sanitätszuges der Wehrmacht und geriet im Endkampf um Berlin in sowjetische Kriegsgefangenschaft. Er arbeitete in einem Waldarbeiterlager. Zurück im zerstörten Lichtenberg befragten ihn seine alten KPD-Kameraden nach dem Großen Terror in der SU. 1951 verhafteten ihn die NKWD-Häscher erneut. Das Fernurteil: 25 Jahre Workuta. Fünf Jahre überlebte er im Gulag in einer Arbeitsbrigade zusammen mit einem seiner nationalsozialistischen KZBewacher. Zurück nach Berlin floh er 1956 in den Westen. – Es ist ein Buch, das jeden Linken tief erschüttern kann. Schließlich „Europa braucht den Euro nicht – Wie uns politisches Wunschdenken in die Krise geführt hat“, von Thilo Sarrazin, DVA, 461 Seiten, ISVN 978-3-421-04562-1, 22,99 € Um es kurz zu machen: wer über dieses Buch urteilt, der sollte es gelesen haben. Bahr, Egon „Ostwärts und nichts vergessen – Kooperation statt Konfrontation“, VSH Verlag Hamburg, ISBN 978-3-89965-504-9, 16,80 €, 200 Seiten

Es ist für alle politisch Interessierten und vor allem aktiven Leser hochinteressant. Herausheben möchte ich hier nur die Kopie einer Erklärung von Willy Brandt und Helmut Schmidt zu Dank und Anerkennung für Manfred Stolpe. Darin heißt es u.a. „An die Landsleute in den Ländern, die wir die neuen nennen, geht, nicht zum ersten Mal der Appell: Lasst Euch nicht in eine Psychose hineinreden, als wäret Ihr ein Volk von Stasi-Knechten und Denunzianten gewesen. Wer sich an anderen vergangen hat, muss dafür gradestehen. Aber Selbstgerechtigkeit, Vorverurteilung und Ketzerrichterei gehören nicht zu den Eigenschaften eines mündigen Volkes. Dies geht an die Adresse aller, die sich getroffen fühlen mögen. Also auch solcher, die die Stasiakten-Behörde für niedrige Zwecke in Anspruch nehmen möchten.“ Ohne parteipolitisch zu werden kann ich nur hinzufügen: Ja, ja, und nochmals ja! Lasst uns nicht den aufrechten Gang verlieren und nicht verdummen, aber seid auch kritisch zur Vergangenheit! Schließlich noch ein Hinweis auf eine Veröffentlichung der Berlin-Brandenburgischen Akademie: „Gegenworte - Hefte für den Disput über Wissen“. Das Thema dieses Heftes ist hoch interessant; in 11 Beiträgen von 25 Autoren werden die Grenzen der Wissenschaften behandelt. Dr. Kurt Kutzschbauch

Noch einmal empfehlen wir das Buch des Köpenicker Autors Manfred Meier „Reisen vor der Wende. Ein Journalist unterwegs“, zumal das in der Edition Steinbauer, Wien, erschienene Bändchen nicht 22.50 Euro, wie wir fälschlicherweise behaupteten, kostet, sondern 19.50 Euro. Vielleicht ein Grund mehr, es zu erwerben. Red


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„Mir schmeckt’s wieder“ Unter diesem Titel ist im TRIAS Verlag Stuttgart ein Kochbuch speziell für alte Menschen erschienen, das auf deren Bedürfnisse und Möglichkeiten zugeschnitten ist. Die Autoren entwickelten Ideen und zeigen auf, wie eine selbstständige Speisenversorgung auch im Alter möglichst einfach umsetzbar ist. Sie gehen davon aus, dass viele Menschen im Alter die Freude am Essen und Kochen verlieren. Außerdem lässt der Geschmackssinn oft nach und das Einkaufen macht mehr Mühe. Und wenn dann auch noch der Partner nicht mehr da ist, wird oft geäußert, dass der Aufwand, der damit verbunden ist, nicht mehr lohnt. Das Buch ist eine wichtige Hilfe, aus dieser Lage herauszukommen, so dass Essen und Trinken lange mit Lust und Genuss verbunden bleiben. Wichtig ist dabei, abwechslungsreich zu essen, um sich fit zu halten. Beispiele für eine gute Ernährung werden aufgezeigt. Aber um erst einmal in den Genuss leckerer Mahlzeiten zu kommen, müssen Vorbereitungen getroffen werden. Daher enthält das Buch wichtige Informationen über den Einkauf und die Lagerung von Lebensmitteln, bevor es an die Zubereitung geht. Heutzutage ist der Einkauf für viele alte Menschen mit Schwierigkeiten verbunden, die Auswahl in den Supermärkten ist unübersichtlich, die Portionsgrößen passen nicht für den eigenen Bedarf, und dann muss ja der ganze Einkauf noch nach Hause gebracht werden. Hingewiesen wird auch, dass immer bessere Trolleys auf den Markt gebracht werden. Wenn Essen und Trinken nur geschieht, weil man eben essen und trinken „muss“ und nicht mit Lust und Genuss verbunden ist, kann es mühsam werden, vor Allem, wenn der alte Mensch keinen Appetit hat. Auch hier sind einige Tricks angeführt, einige alte Hausmittel genannt, um diesen Mangel abzustellen. In diesem speziellen Buch sind auch Ratschläge für Menschen mit Schluckbeschwerden und Zahnproblemen aufgeführt. Den größten Teil des Buches nehmen die Rezepte ein. Es werden Anregungen für Frühstück und Abendessen (einschließlich Salate), Suppen und Eintöpfe, sowie Mittagessen gegeben. Auch kleine Gerichte, Süßspeisen und Desserts kommen nicht zu kurz. Auch an Leckereien für Gäste ist gedacht. Die Rezepte sind in der Regel für eine Person vorgesehen, selten für zwei oder mehr. Wert gelegt haben die Autoren auf Hinweise wie ein leichtes Gelingen und zur Zubereitungsdauer. Preisgünstige Gerichte sind gekennzeichnet und auch die Bemerkung, dass etwas gut vorzubereiten ist, kann zum Kochen anregen. Diese Hinweise sind, was für normale Leser sehr hübsch aussieht, in einer kleineren Schriftgröße und in einer hellen Farbe gedruckt,

Ein Besuch im Botanischen Garten in Berlin Dahlem lohnt sich zu jeder Jahreszeit. Die Besucher werden jetzt mit Faltblättern (auch Flyer genannt) auf den Weg geschickt.

Bessere Information der Besucher im Botanischen Garten was für ältere Menschen, die nicht mehr so gut sehen können, Probleme bereiten könnte. Alle Zutaten und die benötigten Mengen sind angegeben, aber auch in kleinerer Schrift als der übrige Text. Sehr nützlich sind auch die Vorschläge für Varianten und die Frage, was mit dem geschehen soll, was übrig bleibt. Zu vielen Rezepten gibt es wunderschöne Abbildungen. Eine gute Idee sind auch die alten Fotos aus dem vorigen Jahrhundert, die an verschiedenen Stellen eingestreut wurden. Es ist zu wünschen, dass dieses schöne Buch innerhalb seiner Zielgruppe eine weite Verbreitung findet, aber auch Alleinstehende, die noch jünger sind, wenig Zeit haben und gut essen wollen, könnten sicher profitieren. Mir schmeckt’s wieder. Das Kochbuch für alte Menschen. Von Claudia Menebröker, Jörn Rebbe und Udo Keil. 1. Auflage© 2012 TRIAS Verlag in MVS Medizinverlage Stuttgart, 139 Seiten, mit zahlreichen meist farbigen Fotos. Erscheinungsjahr 2012, , Einband Karton, ISBN: 978-3-8304-3940-0, Ladenpreis 19,99 €

Die Kripo warnt:

TaschendiebTricks Leider macht es die neue Taschenmode der Damen – an zwei Henkeln locker getragen, oft mit offenen Fächern – den Taschendieben jetzt leicht. Jedes Gedränge nutzen sie selbstverständlich: Das Ein- und Aussteigen in Bahn und Bus, dann nähert man sich durch Rempeln oder man will einen Fleck entfernen, bittet einen zu fotografieren und lenkt so ab. Vorsicht auch bei Rucksäcken! Geld in

Zweiundzwanzig Kilometer Könnten wir im Garten gehen, Wenn es uns danach gelüste, Alles, was dort wächst, zu sehen. Doch das ist nur schwer zu schaffen, Immer wieder bleibt man stehen, Sich die Wunder der Natur Aus der Nähe anzusehen. Frühling, Sommer, Herbst und Winter Zeigen sich in voller Pracht, Und da haben kluge Leute Sich was Feines ausgedacht. Ist ein Besucher angekommen, An der Kasse, an dem Stand Dann bekommt er auch noch gratis Ein buntes Faltblatt (einen Flyer) in die Hand. Es erschien erstmals im Frühjahr, Mit Bildern, Texten, Wegeplan Macht dem Besucher einen Vorschlag, Was er jetzt unternehmen kann. Auf den Flächen, in den Häusern Ständig Neues blüht und sprießt Lohnt es sich, das zu betrachten, Man aktuell im Faltblatt (Flyer) liest. Bettina Linzer

der Vordertasche – das lieben und haben dann die Diebe. Mit einer Rasierklinge wird aufgeschnitten, was Geld vermuten lässt. Vorsicht auch im Restaurant! Hängen Sie nicht ihre Tasche über den Stuhl, da verschwindet sie schnell. Freundliche Taschenträger bieten oft älteren Menschen ihre Hilfe an. Mit schnelleren Schritten eilen sie ein wenig voraus und schon ist das Portemonnaie rausgenommen. Ihre Hilfe wird gefragt, wenn in der Bahn eine Frau plötzlich über Bauchweh klagt. Während Sie sich nähern verschwindet Ihr Geld aus der Tasche. Generell rät die Kripo dazu, Geldbörsen in welchen Taschen auch immer fest im Blick zu behalten und auch nicht nötige Dokumente wie Karten aller Art nicht mitzunehmen, wenn das nicht erforderlich ist. git


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Urwald, Altwald, Neuwald – Schwarzwald Wandererlebnis auf dem „Zweitälersteig“ im wildromantischen Südschwarzwald Der Wald mit seinen Bäumen ist ein reicher Naturschatz. Allerdings gibt es die großen Zeiten der Wälder in Deutschland nicht mehr. Der Urwald, der einmal zwei Drittel unseres Landes bedeckte, wurde ein Opfer der Zivilisation. Der ihm folgende Altwald wurde in den Jahrhunderten mehr oder wenigerabgeholzt. Die Menschen rodeten den Wald. Sie brauchten Ackerland und Weiden, Heizmaterial und Bauholz. Heutzutage sind nur etwa 28Prozent des Landes unserer Erde bewaldet. Vor der Industrialisierung waren es noch 45 Prozent. In Island wanderte ich z. B. in einer völlig baumlosen Landschaft. Im Ort Höfdabrekka gibt es ein Projekt mit einem Musterwald aus Alaska-Pappeln, die in dem rauen Klima überleben und wachsen. Man bringt die Schulkinder dorthin, damit sie lernen, wie sich ein Wald anfühlt. Ich wüsste gern, ob meine Pflanzung in dem isländischen Dorf gedeihen konnte. Die Wälder sind die Lunge der Erde, deshalb begann in vielen Ländern ein Umdenken. Gezielte Schutzmaßnahmen für den Wald wurden durchgesetzt. Der Neuwald von heute wuchs im 19. Jahrhundert heran, ist größtenteils Forst, keine wilde, ungezwungene Natur mehr und zum Nutzwald geworden. Was hat das alles mit dem teils dunkelfarbigen, teils tiefgrünen Schwarzwald zu tun? Mitte des 19. Jahrhunderts war auch der Schwarzwald fast ganz entwaldet. Inzwischen sind wieder zwei Drittel der Gesamtfläche des Südschwarzwaldes von Mischwäldern aus Laubbäumen und Nadelhölzern bewachsen. Die Tourismus-Verantwortlichen aus Stuttgart, Freiburgund Gutach im Breisgau, diemit zuständigen Naturschutzbeauftragten, Vertretern des Schwarzwaldvereins und örtlichen Gemeinden für optimale Wanderbedingungen sorgen, organisierten für unsere Gruppe drei geführte Wanderungen auf dem „Zweitälersteig“, der einer der sechs ausgezeichneten „Qualitätswege Wanderbares Deutschland“ geworden ist. Hier können Wanderer auf 108 km das Elztal und das Simonswäldertal nordöstlich von Freiburg umrunden. Die Broschüre „Tourenführer“ informiert darüber umfassend. An zwei Tagen und verschiedenen Abschnitten des Steiges sind wir insgesamt 25 km gewandert. Eine sportive Ausrüstung, die die Temperatur-

und Windunterschiede im Tal und auf dem Berg beachtet, eine gute körperliche Kondition und Trittsicherheit waren dazu erforderlich. Wandern bedeutet eben nicht Spazieren. Unser 72-jähriger Wanderführer Hans Schuler trieb uns unermüdlich voran. Erzählte dabei Interessantes über die zunehmend naturnahe Bewirtschaftung des Waldes und ihre Bedeutung für den Lebensraum seltener Tiere und Pflanzen, über den ZweribachBannwald, in dem es keinen Holzeinschlag mehr gibt, über das Plattenwibli Josefa Schuler, die Hühnereier bei den Bergbauern stibitzte, über einen Waldbewohner, der Gürtelrose und lästige Warzen bespricht, von einer jüdischen Familie, die sich im Wald vor den Nazis retten konnte, von einer tüchtigen Bauersfrau, der das Wintersonnenlicht ins Haus im Tal gespiegelt wird. Wir fuhren auf den 905 m hohen Hörnleberg, um die große und prächtig ausgestattete Wallfahrtskirche zu besuchen. Wir begannen von dort aus unsere Kammwanderung über den 1152 m hohen Rohrhardsberg, auf dem der seltene Auerhahn seinen Balzplatz hat, und gelangten zur 1100 m hohen Schwedenschanze. Immer wieder bückten wir uns nach Walderdund Blaubeeren. Am Nachmittag liefen wir schließlich vom Landwassereck bis nach Elzach-Oberprechtal, am Pfauenkreuz, an der Prechtaler Schanze und am Huberfelsen, den wir die „Titanic des Schwarzwaldes“ tauften, vorbei bis ins Tal des Wittenbachs.

Diese an sich wilde Landschaft mit den steilen Auf- und Abstiegen erlebten wir ganz sanft, teilweise auf schönen schattigen Waldwegen und blühenden Wiesen mit kleinen Glockenblumen, Berghahnenfuß, Rupprechtskraut, Männertreu und Günsel, Sternmiere, Distel und Lattich, Fingerhut. Es gab bezaubernde Fernblicke im Sonnenschein oder im warmen Regen, ohne Wind. Das ist sicher meistens nicht so. In den Hütten am Hintereck und an der Schwedenschanze konnten wir uns ganz nach badischer Art stärken mit Brot, Käse, Schinken, Wurst und Rothaus Bräu, Kirschoder Birnenschnaps, Heidelbeerwein. Es ist dennoch angebracht, Wegzehrung und Getränke mitzunehmen, denn Einkehrmöglichkeiten sind nicht immer gegeben. Auf allen Wegen war durch eine lückenlose Ausschilderung die Orientierung kein Problem. Das neue Logo mit dem roten Herz – eine gespiegelte Zwei – auf hellgrüner Raute war stets gut sichtbar angebracht. In dem Hotel der Familie Birmelin in Gutach im Breisgau sowie im Landgasthof Rösslein Elzach-Oberprechtal aßen und übernachteten wir bestens. Beide Häuser sind sehr zu empfehlen. Wie dem Dichter Hermann Hesse geht es mir jetzt ebenso: „Wandersehnsucht reißt mir am Herzen, wenn ich Bäume höre, die abends im Wind rauschen“. Text und Foto: Heidi Detzer


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Der Wetzstein Ich liege jetzt schon so lange in der dunklen Ecke. Ab und zu läuft eine Spinne über meinen Rücken. Warum werde ich nicht mehr gebraucht? Früher, ja, da nahm mich der alte Mann oft in seine Hände und schärfte die Sense oder die Sichel mit mir, so dass ich in der Mitte schon recht eingedellt bin. Ich wurde genutzt und bin deshalb auch schon etwas abgenutzt.

Die Hochzeitsreise Gisela und Herbert sind nun schon über 40 Jahre verheiratet. Drei Kinder sind ihr großer Stolz. Geld war in all den Jahren niemals viel im Haus, doch ein kleines Grundstück mit einer Laube konnten sie sich leisten. Jetzt als Rentner verbringen sie dort viel Zeit und auch die Kinder und Enkel sind gern zu Gast. Heute nun kam Gisela mit einem Zettel in der Hand vom Briefkasten. Eigentlich entsorgte sie stets alle Werbungen sofort, doch das, auf buntem Glanzpapier gedruckte Prospekt, erweckte an diesem nasskalten Regentag ihre Neugier. Ein Reiseangebot in das warme Afrika und gar nicht sehr teuer lockte. Gisela kannte aber ihren Mann. Mit einer Reisegruppe durch Städte wandern wollte er niemals. Also verreisten sie nicht, sie hatten ja ihren Garten. Gisela begann deshalb vorsichtig: „Hattest du mir damals, als wir heirateten, nicht eine schöne Hochzeitsreise versprochen?“ „Das ist lange her“ entgegnete Herbert, ohne von seiner Zeitung aufzuschauen. „Ja“, erwiderte seine Frau. „Wollen wir die nicht endlich einmal nachholen, ehe es zu spät ist? Wir

Herbstahnen Lautlos taucht die Abendsonne in den See. Ihre letzten Strahlen schickt sie über die leise rauschenden Wipfel der Bäume. Nur die stolzen Pappeln kleidet sie in ein silberglänzendes Gewand. Plötzlich ein vielstimmiges grelles Schreien. Eine Schar Wildgänse zieht über den Wald. Sie verkünden mit ihren schrillen Stimmen: „Der Glanz vergeht.“ Bald wird es Herbst. U. Schirmer

Stets wurde ich in eine Blechhülle mit Wasser gesteckt, damit ich immer feucht war, so konnte ich besser arbeiten. Doch jetzt bin ich schon richtig ausgetrocknet. Und ach, wie lustig war es, wenn der Alte beim Wetzen im Takt den Spruch in seiner niederschlesischen Mundart aufsagte: „Wetze gutta, schnetze gutta, Vata ist der Mutta gutta, Mutta ist dem Vata gutta, sind se alle beede gutta“. „Was jammerst du da?“ rief aus derEcke die alte Sense. „Schau mich an, weil du mich nicht mehr bearbeitest bin ich schon ganz ver-

rostet“. „Ich auch“, krächzte die kleine Sichel daneben. „Hört da draußen das schrecklich laute Brummen. Das ist das Ungetüm, was uns verdrängt hat. Deshalb sind wir drei nicht mehr zu gebrauchen.“ Plötzlich drang Licht durch die Schuppentür. Eine junge Frau trat herein. „Hier muss doch noch irgendwo Opas Wetzstein liegen. Damit hat doch Großmutter auch die Küchenmesser geschärft. Mein moderner Elektroallesschleifer funktioniert nämlich überhaupt nicht“. U. Schirmer

könnten sie uns doch jetzt leisten. Wir müssen doch aucheinmal etwas anderes sehen.“ Gisela legte Herbert die bunte Werbung vor die Nase. „Schau mal, gar nicht teuer und dafür zwei Wochen in den Süden, wo es hier jetzt so trübe und nasskalt ist. Sieh doch, was alles mit in dem Preis enthalten ist. Wir wohnen in einem landestypischen Drei-Sterne-Hotel in der Nähe vom Strand. Jedes Zimmer hat einen interessanten Ausblick. Halbpension mit landesüblicher Küche. Geführte Wanderungen. Wir lernen die einheimische Tierwelt kennen. Ein deutschsprachiger Reiseleiter begleitet uns beim Bustransfer in das Inland. Und schau dir doch bloß den strahlend blauen Himmel an, in Afrika regnet es doch fast nie. Plötzlich klingelt es und ihr ältester Sohn steht in der Tür. Freudig erzählt Gisela von den Reiseplänen. Der Sohn nimmt den Prospekt zur Hand und lacht. „Da habt ihr euch aber etwa schönes ausgesucht. Ich werde euch jetzt erklären, was wirklich hier steht. Den blauen Himmel könnt ihr vergessen, der angegebene Termin befindet sich nämlich in der Regenzeit. Das landestypische Drei-Sterne-Hotel würde bei uns nicht einen einzigen bekommen. Die

Nähe zum Strand kann schon einige Kilometer bedeuten. Der interessante Ausblick wird wohl eine Baustelle sein. Die landesübliche Küche bereitet euch wahrscheinlich eine heftige Magenverstimmung. Die einheimische Tierwelt lernt ihr kennen, indem die Geckos an den Zimmerwänden laufen und Affen im Speisesaal über die Tische springen und fröhlich sich so manchen Happen stibitzen. Die Omnibusse, die euch durch das Land fahren, sind so klapprig, dass euch angst und bange wird. Nein, was hier wie ein Schnäppchen angeboten wird, das sind falsche Versprechungen. In den folgenden Tagen telefoniert Herbert oft heimlich mit seinem Sohn. Zum nächsten Hochzeitstag soll Gisela doch mit einer verspäteten Hochzeitsreise überrascht werden. Der Sohn hat eine Fahrt nach Hamburg empfohlen und ein günstiges Ausflugspaket über das Internet gebucht. Darin sind enthalten: Drei Übernachtungen mit reichhaltigem Frühstück in einem Hotel an der Alster, eine Stadtrundfahrt, eine Hafenrundfahrt, freie Fahrten mit allen städtischen Nahverkehrsmitteln und als Höhepunkt ein Theaterbesuch zum Musical „König der Löwen“. So dass sogar ein Stück Afrika mit enthalten ist. U. Schirmer

Muskelspannung Wir sind ja nun in dem Alter, wo uns die Osteoporose grüßt. Die Knochen werden morsch und brechen leicht. Sie mussten uns ja schon so lange tragen. Es heißt ja, der Mensch ist gar nicht für den aufrechten Gang geschaffen. A ber wer möchte schon auf allen vieren herumkriechen. Wir können nur unser Knochengerüst unterstützen, indem wir die Muskeln stärken. Zu alt ist dazu keiner! Die Muskeln

spannen und wieder locker lassen, ist leicht zu erlernen. Abends beim Fernsehen zum Beispiel auch mal aufrecht sitzen, Rücken und Brust straffen und dabei die Schulterblätter zusammendrücken hilft auch gegen den gefürchteten „Witwenbuckel“. Öfter den Bauch einziehen, auch die Pobacken zusammen drücken und die innere Beckenmuskulatur anspannen verhindert Inkontinenz. Auch unsere Beine sind uns für Spannungs- und Entspannungsübungen dankbar. So lässt sich mit eigener Initiative, bis in das hohe Alter hinein, ein Stückchen Lebensqualität erhalten. U. Schirmer


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-Kunde n e h c ü Kleine-K

Blumen-Speisekarte „Petersilie, Suppenkraut wächst in unserem Garten ...“ so sangen wir als Kinder. Heutzutage könnte man weiter dichten Margerite, Rose, Phlox braucht man zu Salaten! Nanu? Mit Blüten zu würzen liegt im Trend. Die zarten Rosenblätter hat mancher schon in die Bowle getan, auch Obstsalaten, sogar Kuchen geben sie „duftigen“ Geschmack. Die duftenden Blüten der Sommerphlox – das ist weniger bekannt – geben Salaten wie auch Süßspeisen eine lieblich würzige Note. Probieren sie mal mit den weißen Blüten der Margerite Kräuterbutter zu würzen! Aber auch in Salaten geben sie Farbe und Geschmack.

Ringelblumen essen? Unsere Mütter kochten aus Ringelblumen Salbe gegen Zipperlein. Fertig kann man so etwas noch heute kaufen. Aber auf dem Teller kann man die gelben Blütenblätter mit leicht bitterem, aber sehr würzigem Geschmack in Suppen, Soßen und Salaten anbieten.

Kleine Stiefmütterchen ... so nennt man die Hornveilchen. Ihre Violettweißen Blüten schmecken in Süßspeisen oder auch mit Zucker kandiert.

Duft im Topf Lavendel- wer liebt nicht den Duft seiner blauen Blüten. Dass sie aber hervorragend geeignet sind zum Marinieren von Fleisch und Fisch - versuchen sie es. Auch ihren Kuchen bereichert Lavendel.

Sonne aufs Brot Die Kerne der Sonnenblume lieben Vögel am meisten. Bleiben uns die gelben Blätter für Salate oder als Brotaufstrich.

Wie verarbeiten? Wichtiger Tipp: Nehmen sie nur Pflanzen aus Gärten oder vom Balkon, nicht aus Blumenläden. Die könnten gespritzt sein. Nehmen Sie nur die zarten Blätter, die mit kaltem Wasser abgespült werden. git

Freundesliebe Ein Wohnungsloch!

Ein Wohnungsloch? Das gibt es nicht – das gibt es doch! Wo gibt es dieses Wohnungslocb? Schau dort, an diesem Stamm. der alten ‚Weide -im Hof, im Garten, auf der Heide, dort ist es, dieses Wohnungsloch, Das ew‘ge Haus meiner Freunde, der Stare, uns verbindet über schon viele Jahre Liebe, Behütung, Angst um Bewahrung. Im Herbst, am Tag der Trennung, wenn sie fliegen zum anderen Wohnungsloch ist erfüllt das Herz von Trauer und Glück, denn ich weiß sie kommen im Frühling zurück, zurück, die Lieben, in mein Wohnungsloch. Renè Carsten

Empfehlung aus der russischen Küche:

Pelmeni Teig: 1 kg Mehl 2 Becher Wasser (je 250 ml) 2 Eier Eine Prise Salz Füllung: 1 kg Gehacktes (gemischt) 2 große Zwiebeln Pfeffer, Salz Zubereitung: Den Teig auf einer mehligen Unterlage 5 mm dünn ausrollen und mit einem Glas etwa 5 - 6 cm große Stückchen ausstechen. Jedes Stück mit 0,5 Teelöffeln Hackfleisch füllen und an den Rändern zusammenkleben. Wasser aufkochen, salzen nach Geschmack. Pelmeni ins kochende Wasser geben. 2 – 3 Minuten aufkochen. Mit Holzlöffel ab und zu umrühren. Mit dem Schaumlöffel Pelmeni herausnehmen und auf Tellern servieren. Zerlassene Butter und evtl. Saure Sahne dazu geben. Warm essen! Guten Appetit! Mit freundlicher Genehmigung von „DIALOG e.V.“

Fingermudras Unsere große Sehnsucht ist, gesund zu sein. Je älter wir werden, um so mehr benötigen wir Hilfen dabei. Medikamente sind die eine Möglichkeit. Ihre Wirkung zu unterstützen durch eigene aktive Beteiligung ist eine andere. Und die Senioren treiben Sport, Yoga, Gymnastik. Wunderbar. Aber wenn das nicht mehr geht, bleiben noch immer einige sehr wirksame Möglichkeiten, sich physisch und psychisch aufzubauen, das sind Atemübungen und Fingerübungen. Und die kann man sogar als Bettlägriger machen. Sofort würde der Körper mehr Energie und Durchblutung bekommen. Unsere Hände sind wunderbare Werkzeuge. Durch unseren Körper laufen Meridiane, ähnlich elektrischer Leitungen, durch die unsere Körperenergie strömt. Wir haben zwölf davon auf jeder Körperseite. Sie liegen 3 – 10 Millimeter unter der Haut und einige haben ihre Anfangs- oder Endpunkte an den Fingern. Und somit können wir Wartezeiten beim Arzt oder an der Straßenbahn usw. nutzen, um uns Energie zu geben und unsere Organe zu stärken. Jeder kann das. Allerdings gibt es viele Fingersteilungen und es empfiehlt sich, einmal etwa 8.-E zu investieren und sich die Anleitungen im Buch von Andrea Christiansen: „Mudras - Fingeryoga“, Südwest-Verlag zu kaufen oder Kim da Silva: „Gesundheit in unseren Händen“. Ich kann etwas tun gegen Schmerzen, Krämpfe, Migräne, Streß, Erschöpfung, Asthma, für Augen, Ohren, Verdauung, Hüften, guten Schlaf, Kreislauf und die Organe. Und die Hände werden immer beweglicher, denn die Fingersteilungen sind manchmal nicht so einfach. Es ist aber schon ein großer Schritt zur Gesundung, wenn man sich Zeit für sich selber nimmt. Denn Hand aufs Herz, 3 × 5 Minuten am Tag hätte man bei gutem Willen. Diese einfache Methode ist ähnlich der Akupunktur und entspricht der Akupressur. Denn in den Fingerspitzen hat jeder Mensch viel Energie, die ein- und ausfließt. Wir können sie nur nicht sehen, genauso nicht wie den Fluß des elektrischen Stromes. Achten Sie einmal auf die Handhaltung unserer Kanzlerin. Um die Konzentration zu stärken hält sie oft die linke und die rechte Hand mit den Fingerspitzen zusammen. Wenn Sie sehr nervös sind: beide Daumen die jeweiligen Handinnenflächen legen, Zeigefinger und Mittelfinger auf die Daumen legen, also darüber, die Spitzen von Ring- und kleinem Finger an die Spitzen der beiden Finger der anderen Hand. 10 Minuten. Sie werden ruhig und schlafen besser. Brigitte Kuhn


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KĂ–PENICKER SENIORENZEITUNG 5-2012

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Ein Lebensort für Jung und Alt In Berlin Köpenick wurde der Grundstein für das Haus Müggelspree gelegt Am 23. Juli 2012 konnte für das neue „Haus Müggelspree“ in Berlin-Köpenick der Grundstein gelegt werden. Bei strahlendem Sonnenschein versammelten sich etwa 150 Menschen auf der Baustelle: Unter ihnen Mitarbeiter, Gäste aus Politik und Gesellschaft, Bauarbeiter und Architekten sowie Bewohner der beiden benachbarten Seniorenzentren der St. Elisabeth Diakonie. Aber auch Nachbarn und zahlreiche Interessenten, die gerne in das neue Haus einziehen möchten. Seit 2011 bereitet die St. Elisabeth Diakonie gGmbH den Neubau an der klangvollen Ad-

resse „Am Schloßberg 1“ vor. Es entsteht ein dreigeschossiges, T-förmiges Gebäude, das verschiedene Angebote für Senioren kombiniert: Sechs Hausgemeinschaften für pflegebedürftige Senioren sind im ersten und zweiten Stock vorgesehen. Hier gilt: So viel Normalität und Eigenverantwortung wie möglich, so viel Betreuung und Hilfe wie nötig. Im Obergeschoss befinden sich dann 22 barrierefreie Servicewohnungen (Betreutes Wohnen), die die Sicherheit eines Notrufsystems mit der Individualität der eigenen vier Wände vereinen. Die Grundsteinlegung am Nachmittag des 23. Juni begann mit einer Begrüßung durch den alten und neuen Einrichtungsleiter, Hans-Peter Distelkamp-Franken. Es moderierte Anneliese Geesen, Geschäftsführerin der St. Elisabeth Diakonie. Pfarrer Hanfried Zimmermann, stellvertretender Vorsitzender der Stephanus-Stiftung, hielt eine Andacht, musikalisch begleitet vom Posaunenchor der Stephanus-Stiftung. Hanfried Zimmermann brachte seine Freude zum Ausdruck, dass der Moment nun endlich gekommen sei, den insbesondere auch die Mitarbeiter des Stephanus-Seniorenzentrums Müggelspree so lange erwartet haben. An der Grundsteinlegung wirkten einige offizielle Gäste mit, so auch Ines Feierabend, Bezirksstadträtin für Arbeit, Soziales und Gesundheit, Pfarrer Ralf Musold von der Kirchengemeinde Köpenick sowie Volker Kirsch, der Architekt des Neubaus. Sabine Sickau, Geschäftsführerin der St. Elisabeth Diakonie, hatte jeden gebeten, einen sinnhaften Gegenstand mitzubringen, der traditionsgemäß in die

so genannte Zeitkapsel gefüllt wurde. Erna Schäfer, eine Bewohnerin des StephanusSeniorenzentrum Müggelspree, brachte einen Baby-Schnuller mit, den ihre dreijährige Urenkelin Antonia auf diese Weise abgeben wollte. Drei Mitarbeiterinnen des Seniorenzentrums, Katrin Müller, Kerstin Adler und Kerstin Gebauer hatten die guten Wünsche der gesamten Mitarbeiterschaft zu Papier gebracht. Nachdem Pfarrer Hanfried Zimmermann die Zeitkapsel feierlich im Grundstein versenkt hatte, wurde die Grundsteinlegung mit den üblichen, symbolischen Hammerschlägen vollendet. Im Anschluss konnten sich die Gäste bei einem Empfang im Stephanus-Seniorenzentrum zur Brücke stärken. Der Neubau wird das nur wenige Gehminuten entfernte Stephanus-Seniorenzentrum Müggelspree ersetzen, das aus dem Jahr 1976 stammt und wegen des hohen Sanierungsbedarfes und der schwierigen Raumaufteilung nicht mehr als Wohn- und Pflegeeinrichtung für Senioren geeignet ist. Doch im neuen Haus Müggelspree werden nicht nur Senioren ein Zuhause haben. Im Erdgeschoss ziehen Menschen mit Behinderungen ein, die dort in einer geräumigen Wohngemeinschaft leben werden. Auch der Elisabeth Hospizdienst, eine DiakonieStation, die Haltestelle Diakonie für Menschen mit Demenz und das Netzwerk Leben im Kiez werden im Neubau Quartier beziehen. Zusätzlich können die künftigen Hausbewohner verschiedene Serviceangebote in Anspruch nehmen. Wie zum Beispiel eine Cafeteria, Rezeptionsdienste und einen Friseursalon. Um das Haus herum werden großzügige Grünanlagen angelegt – mit Bauerngarten, Kinderspielplatz und einem „Senioren-Trainingsparcours“.

All diese Angebote stehen nicht nur den Bewohnern des Hauses, sondern auch der Nachbarschaft zur Verfügung. Das „Haus Müggel-spree“ will ein Lebensort für Jung und Alt sein, ein offenes Kiez-Haus. Den Bewohnerinnen und Bewohnern des Hauses ermöglicht dieses Konzept die Teilnahme am Gemeinwesen. Daniela Schalhorn


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KÖPENICKER SENIORENZEITUNG 5-2012

Geburtstagsfeier einmal anders und höchst professionell Nein, keine Kaffeetafel, auch kein Grillabend, obwohl das richtige Wetter herrschte. Wir hatten einfach keinen Bock auf Kuchenbacken, Fleisch marinieren, Salate schnippeln, Getränke heranschleppen, obwohl wir unsere zahlreichen Freunde gern bei uns zu Gast haben. Mein Mann und ich sind zusammen über 100 Jahre alt, da darf man schon mal andere Wege gehen. Wir luden unsere Freunde in „Zilles Stuben Theater“ ein, das wir durch einen Zufall in der Grünstraße 18, Altstadt von Köpenick entdeckt hatten. Schnell waren wir uns mit „Pinselheinrich“, der Köpenicker geworden ist, vertragseinig. - Ja, ja, liebe Leserinnen und Leser, der echte Zille lebte bereits in der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts bis 1929. Ausführlich kann man sich im “Zille-Museum“ im Nicolaiviertel über sein Leben informieren und seine Malkunst bewundern. Als Ehrenbürger Berlins ist er auf dem Südwest-Kirchhof in Stahnsdorf begraben. Der aktuelle Zille ist im realen Leben Albrecht Hoffmann. Aus seinem exquisiten

Schreibwarenladen hat er, der dem wahren Zille auch ohne Maske zum Verwechseln ähnlich ist, schauspielerisches Talent besitzt und sich zeichnerische Grundfertigkeiten vom Köpenicker Maler Friedrich Damrau beibringen ließ, eine kleine Bühne entwickelt. Albrecht Hoffmann bietet ein „Projramm ums alte Berlin. Eene Mixtur aus Geschichten, Berliner Humor, Anekdoten, Bildern und ollen Kamellen“ zusammen mit „Blütenbenno“ (Benno Radke) oder Gerda Buchholz. Wir erlebten Zille mit Gerda, einer Künstlerin, die gekonnt mit geschulter schöner Stimme die Ohrwürmer der Urberlinerin mit Herz und Schnauze Claire Waldorf oder Gassenhauer von Entertainerin Helga Hahnemann vortrug. Es wurde keine Laienkunst, sondern allerbeste Komödie und Gesangeskunst geboten. Wir hatten alle sehr viel Spaß. Zugaben gab es ebenfalls im stimmungsvollen Ambiente. Also, wenn Sie auch mal keine Festlichkeit vorbereiten wollen, empfehlen wir Albrecht Hoffmanns Zimmertheater: „Eene runde

Zimmertheater Köpenick

Sache wird’s mit Klängen aus dem ollen Grammophon“. Informationen zu Programm und Reservierung telefonisch unter 030/66309320. Wissenswertes zum Künstler unter www. heinrich-zille-darsteller.de Text und Foto: Heidi Detzer

Dialog mit einem 300-Jährigen (vorgetragen auf einer Friedrichshagener Montags-Demo) Als nachts ich auf dem Marktplatz stand – Vollmond erhellte rings das Land – Stieg vom Denkmal ab der Alte Fritz, zog den Dreispitz – die Königsmütz. Ich verbeugte mich, so tief es geht – Es winkt mir zu die Majestät Und beginnt einen Dialog, bei dem jedes Königswort er wog: „Poet, hab schon von dir gelesen – Manches ist gar nicht schlecht gewesen. Am besten haben mir gefallen Heimat-Verse, die hier widerhallen. Hab vor zweihundertfünfzig Jahren 1) – Als hier noch dichte Wälder waren – Friedrichshagen am See gegründet, wovon noch heut der Name kündet. Damit immer es Stadt-Kleinod bleibt, keinen Bürger es von hier vertreibt – darf‘s keine Krach-Gemeinde werden wie manche schon auf deutschen Erden – der Müggelsee kein Krawall-Gewässer.

Nur dann geht`s Euch und mir viel besser, wenn über Häusern, See und Tannen wir üblen Fliegerlärm verbannen.“

Auch Kinder würden krank im NU: Doch dagegen, ich hör‘s vom Podest Erhebt sich laut Bürgerprotest.“

Dann zog den Säbel er und rief so laut Wie nur ein König sich es traut: „Zu meiner Zeit, ich geb es zu, herrschte auch nicht immer Ruh. Schlachtenlärm, Büchsenknallen Konnten den Preußen nicht gefallen.

„Ja, mein König“, warf ich schnell ein, „gehör auch zum Müggel-Schutz-Verein, bringe mich mit Versen ein.“

Aber – wie man heute Euch erschreckt Haben Leute ausgeheckt, die nach Profiten gieren, dafür selbst Bürger-Zorn riskieren. Fluglärm bis zur Ohrenpein – das soll hier jahraus, jahrein Eurer künftig Schicksal sein? Auch mir, dem König, mutet man zu: Vorbei ist`s bald mit deiner Ruh! Und was am meistens mich empört: Auch Eurer Nachtschlaf wär ‘gestört! Selbst um Mitternacht dröhnt man Euch zu –

Friedrich nickt und setzt laut fort: „Keiner entweih‘ meinen Gründungsort! Wenn ihr wehrhaft bleibet immerzu Behält der Müggel seine Ruh. Müggellander – auf Euch bin ich stolz – Seid aus echtem Preußenholz!“ Alsdann stieg unser Schutzpatron Wieder auf seinen Denkmals-Thron, von dem er montags registriert, wer gegen Fluglärm protestiert. Mancher hat hier schon gefehlt – Der König nie! Das, Freunde, zählt. Horst Rennhack 1) im Jahre 1753


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KÖPENICKER SENIORENZEITUNG 5-2012

Ende gut, alles gut! – Senioren bedanken sich Der 21. Juni 2012 sollte ein glücklicher Tag werden. Der Bezirksbürgermeister von Treptow-Köpenick, Oliver Igel, hatte in den KIEZKLUB "Haus der Begegnung", Wendenschlossstraße 404, eingeladen. Mit Spannung erwarteten wir, die Nutzer dieser Seniorenfreizeitstätte , ob er das verkünden würde, was wir so sehr erhofften. Nach einer kleinen Vorrede kam der erwartete Satz: " Der Vertrag über den Besitz der Immobilie ist unterschrieben". Lauter Jubel folgte und darauf ein Gläschen Sekt für alle. Den dann von vielen Anwesenden ausgesprochenen Dank an den Bürgermeister, Oliver Igel, und seine Stellvertreterin, Ines Feierabend, wollen wir nun auch in aller Öffentlichkeit kundtun. Wir wissen, dass es

nicht einfach war, nach dem jahrelangen Hin und Her, dieses Haus als Freizeitstätte für die. bis zu viertausend Besucher im Monat zu erhalten. Etwa 32 Gruppen und Vereine können nun ihre Arbeit fortsetzen und an die weitere Entwicklung denken . Immer mit der Sorge, das Haus könnte uns verloren gehen, wurden Ideen zurückgehalten. Jetzt kann mit neuem Schwung manches in die Tat umgesetzt werden: Ein kleines Orchester ist angedacht, eine Spielmöglichkeit im Garten für Kinder ist in der Diskussion, die Planung für ein Staudenbeet wartet auf die Verwirklichung, und nicht zuletzt soll der Platz für Gartenfeste verschönert werden. Wir danken allen, die sich für

Wie man den Stock wieder beiseite legt Liebe Leserinnen und Leser! Ich bi n 78 Jahre alt und leide an COPD, ch ron i scher Lungenentzündung, Morbus Bechterew und hohem Blutdruck. Anfang 2010 bekam ich plötzlich große bewegungseinschränkende Beschwerden mit vernichtenden Schmerzen im Schulter-Arm-Bereich sowie eine beängstigende Zunahme an Atemnot, obwohl ich seit 1984 nicht mehr rauche. Das tägliche An- und Auskleiden bedurfte ständiger Hilfe. Das Aufrechtgehen war nur noch mit zwei Geh- oder Walkingstöcken mit oftmaligem Pausieren möglich, schweres Heben bereitete mir große Probleme und Gartenarbeit konnte ich auch nur noch mit größeren Pausen verrichten. Eine von meinem Arzt verordnete Funktionszustandsanalyse der Wirbelsäule erbrachte besorgniserregende Ergebnisse im muskulären Bereich. Deshalb verordnete mir mein Orthopäde 50 Übungseinheiten im Reha-Sport und meine Hausärztin half mir, den entsprechenden Verein zu finden. Es handelte sich um den Jungbrunnen e.V., der sich der Rehabilitation von Beeinträchtigungen durch Verletzungen und

Krankheiten verschrieben hat. Geleitet wird der Verein von Herrn Jan Treuholz, einem Diplom-Sportwissenschaftler, der mit großer Hingabe und viel Einfühlungsvermögen die Teilnehmer betreut. Bisher habe ich an 50 Reha-Sportstunden teilgenommen und weitere 120 Stunden in 36 Monaten für meine Atemwegserkrankung sind mir erneut von meiner gesetzlichen Krankenkasse genehmigt worden. Welche Erfahrungen habe ich gemacht? Jeder Anfang ist schwer. Nach den ersten Stunden war natürlich Muskelkater angesagt. Und nur das wohldosierte Training hat mich den“ inneren Schweinehund“ überwinden lassen, dabei zu bleiben, dran zu bleiben, wie man so schön sagt. Von Mal zu Mal spürte ich, wie meine gesamte Muskulatur wieder kräftiger wurde und ich nach der 40. Stunde zum aufrechten Gang zurück fand. Welch ein beglückendes Gefühl, nachdem ich nur noch mit dem Stock kurze Strecken oder hilfesuchend am Arm des Ehepartners zurücklegen konnte!!! Nun begann ich auch, längere Strecken zu bewältigen und das mit dem wertvollen Gefühl, es durch die regelmäßige Teilnahme am Reha-Sport geschafft zu haben, und zwar aus eigener Kraft. Ich kann auch wieder den Rasen mähen, ohne Zwischenpausen einlegen zu müssen, schwere Lasten heben ohne Atemnot. Ohne zu übertreiben: ein tolles Gefühl!!!

den Erhalt dieser Begegnungsstätte eingesetzt haben. Dazu gehören der Bezirksbürgermeister, Herr Oliver Igel, und seine Stellvertreterin, Frau Ines Feierabend . Hervorheben möchten wir den jahrelangen Einsatz des Leiters des Sozialamtes, Herrn Meißner, der uns bei unseren Sorgen durch aktuelle Informationen, durch Zuspruch und seine häufigen Besuche immer wieder zur Seite stand. Dank auch den vielen Besuchern für ihre Mitarbeit, die auch weiter, auch mit finanzieller Hilfe, das weitere Aufblühen des Hauses unterstützen wollen. Im Namen der Nutzer des Hauses IIse Rössler (Leiterin des Diakonie-Kreises)

Leserpost

Und wenn Sie nun, sehr verehrte Leserin oder sehr verehrter Leser, den Einstieg so wie ich wagen wollen, dann teile ich ihnen das noch mit: Der Einstieg ist jederzeit möglich. Melden Sie sich einfach telefonisch oder per E-Mail über Jungbrunnen e.V. Jan Treuholz, Blossiner Straße 14, 12589 Berlin, Tel.:0163/ 781 78 78, E-Mail: mail@jungbrunnenev.de an. Weitere Hinweise können Sie dem im Strandhaus Rahnsdorf ausliegenden Flyer entnehmen. Horst Weiner

Antwort auf die Leserpost Seite 17, Ausgabe 4/2012 Man lernt doch immer noch etwas dazu... Ein Pfarrer i. R. ist auch nur ein Mensch mit Stärken und Schwächen. Dummheit ist nicht meine Stärke, Anstand und Toleranz nicht meine Schwäche. Heidi Detzer


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KÖPENICKER SENIORENZEITUNG 5-2012

Rückblick auf die 13. DOCUMENTA Im letzten Seniorenmagazin 4 – 2012 stellten wir die Frage „Mögen Sie Gegenwartskunst?“ und wiesen auf die große Veranstaltung für zeitgenössische Kunst weltweit an den Sommertagen 2012 in Kassel hin. 100 Tage für eine Schau, vielleicht mit dem Anspruch, alles bisher Ausgestellte, Gesehene, Gehörte, Gelesene, Gefühlte zu übersteigen? Neben Documenta-Dependancen in Kabul, Alexandria und Kairo zeigten in Kassel 150 meist unbekannte Künstler und 150 Denker (Philosophen, Physiker) aus 55 Ländern ihre kreativen Arbeiten in 190 Stationen in Ausstellungshäusern sowie im Stadtraum und in der Karlsaue. Zum Beispiel: -- Klang- oder Videoinstallationen außerhalb und innerhalb von 24 Holzmarktbuden, -- skulpture Werke aus Bronze und Eisen als „Zeichen im Raum“ von Julio Gonzáles aus Spanien, die die Trauerarbeit wieder aufnehmen, die die Documenta in der Kunst- und Kulturgeschichte nach dem 2.Weltkrieg und während des Wiederaufbaus geleistet hat, -- Reproduktionen aus Notizbüchern von Ida Applebroog zum Mitnehmen, die seit dreißig Jahren unberührt waren, -- Bildteppiche von der schwedischen autodidaktischen Weberin Hanna Ruggen, die die Medienresonanz über die Entwicklung in der internationalen politischen und sozialen Sphäre von 1930 – 1960 reflektieren, -- fünf Experimente im Zusammenhang mit der Quantenphysik von Aton Zeilinger, Wiener Physiker, – und, und, und... Kein Wunder, dass die Stadt Kassel, das Land Hessen und die Kulturstiftung des Bundes über 24 Millionen Euro dafür aufbringen müssen. Ende August war zu spüren, dass sich die 13. inzwischen „warmgelaufen“ hatte. Einen ganzen Wochentag durchstreifte ich mit dem Fahrrad die Kunststationen im Park und im Stadtraum. Dabei fiel mir positiv auf, dass der Stadt viele Werke aus vorangegangen Documentas erhalten geblieben sind, z. B. „Der Himmelsstürmer“ vor dem Hauptbahnhof. Die Kunstdarbietungen im Fridericianum, dem erklärten Nukleus (Kern) der Schau, und in der Documentahalle waren sehr gut besucht, so dass man sich für das Betreten einiger Räume sogar anstellen musste. Gern hätte ich auch an der einen oder anderen Begleitveranstaltung (Seminare) teilgenommen oder mir den in der DDR verbotenen Spielfilm „Die Taube auf dem Dach“ von Iris

Gusner (1973) angesehen, aber dazu reichte die Zeit nicht. Abgesehen davon, dass von der DocumentaChefin Banalitäten in den Rang ultimativer Weisheiten (Mensch und Tier seien gleichrangig, es gäbe keinen grundlegenden Unterschied zwischen Frauen und Hunden oder zwischen Männern und Hunden) erhoben wurden, war die 13. Documenta kein Spektakel, war die Klasse vieler Kunstwerke zu sehen, zu empfinden, zu erleben, war die Botschaft für ein menschenwürdiges, nichtkapitalistisches Leben unüberhörbar und sichtbar. Drei Beispiele für hohe Kunst möchte ich noch anfügen: – Michael Rakowitz rekonstruierte zusammen mit Steinmetzen aus Afghanistan und Italien die durch das englische Bombardement 1941 verbrannten Bücher des Fridericianums, die bis ins 6. Jh. zurückgehen, aus Travertin, einem Stein aus den Bergen von Bamiyan. Man denkt dabei an Grabsteine sowie an Steintafeln als Ersatzbücher für Analphabeten. – Die Gemäldeserie „Leben? Oder Theater?“ von 1941/42 ist ergreifend. Es sind selten gezeigte Gouachen (Malerei mit deckenden Wasserfarben) der 26-jährigen ermordeten Berliner Künstlerin Charlotte Salomon. Sie setzte sich mit dem Tod der Frauen in ihrer Familie auseinander. Die Präsentation in den Vitrinen war jedoch nicht gut. Der erschütternde Inhalt verschwand unter Stoffhüllen. – In der Documenta-Halle verdeutlichten die kinetischen Objekte aus zu Rosenkränzen und Monstranzen arrangierten Flugzeug- und Automotoren des Frankfurter Bildhauers Thomas Bayrle die Gefahren des Wirtschaftsstrebens „immer schneller, immer wei ter, immer höher“ und hinterfragt kritisch den Fortschrittsglauben. Er bekam den ArnoldBode-Preis der 13. Documenta. Heidi Detzer

Übrigens:

Novembergedanken an Holundersuppe Vor dreißig Tagen noch stand die Sonne hoch, mittags zwölf Uhr. Fast sommerwarm die Flur, und die Bäume war´n bunt. Golden der Herbst. Helles Licht rundum auf Wiese und Holderstrauch. An roten Dolden Fruchtfülle auch: Schwarzblaue Beeren leuchten weit, sind erntebereit, sind vollreif, wollen gepflückt sein. Laden in unsere Spankörbe ein Holderbeeren zuhauf. Violettroter Sud wallt auf abends am häuslichen Herd. Geschätzt und begehrt ist dicker Holundersaft. Etwas Zitrone dazu schafft den erwünschten Geschmack. Man bindet mit Stärke die Suppe ab, und verleiht ihr sämigen Fluss, den Holundersuppe haben muss. Novembertag, Novembergrau, auf neues Herbstgold ich vertrau´! Eis, Frost und Schnee, starr–kaltes, hartes Winterweh, ist eins-fix–drei schnell vorbei: Und wieder wird Mai, und wieder wird ein Sommer sein. Woll´n auf den nächsten Herbst uns freu´n. Holunderbeeren werden wir wie jedes Jahr verzehren. Wolfgang Prietsch

Uns geht es gut?

Deutschland geht es gut. Für diejenigen, die das behaupten, trifft es sicher zu. Wie die Debatte über die Verhinderung von Altersarmut deutlich macht, haben nicht alle daran teil. Jetzt droht die Altersarmut sogar denjenigen, die meist Arbeit hatten und auch einigermaßen davon leben konnten. Wie plötzlich aufgescheucht, bieten Politiker überwiegend Lösungen an, die für die generelle Lösung des Problems wenig tauglich sind. Dabei liegen wirkungsvolle Maßnahmen auf der Hand: Gesetzliche Mindestlöhne. Schluß mit der weiteren Absenkung des Rentenniveaus und der Entwertung der Bestandsrenten. Alle, auch Beamte und Selbständige, zahlen entsprechend ihrem Einkommen in die Rentenkasse ein. Wem das, was er dann bekommt, nicht reicht, kann sich noch privat versichern. Betriebsrenten für alle Beschäftigten würden das Niveau weiter erhöhen. Außerdem gibt es in der europäischen Nachbarschaft Rentensysteme, die besser funktionieren als in Deutschland, dem es aber angeblich so gut geht. hjk


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KÖPENICKER SENIORENZEITUNG 5-2012

Der 18. August 2012 war ein sehr schöner Tag Die Sonne strahlte. Auch der Bezirksbürgermeister, Herr Igel, Frau Feierabend, Bezirksstadträtin für Arbeit, Soziales und Gesundheit sowie weitere Bezirkspolitiker von Treptow/ Köpenick waren erschienen. Was war der Anlaß? Für die Sonne natürlich ein Hochdruckgebiet, aber für alle anderen ein Straßenfest in der Bohnsdorfer Dahmestraße, zu dem drei Institutionen eingeladen hatten: Der KIEZKLUB feierte sein zwanzigjähriges Bestehen, die Arbeiter-

Baugenossenschaft“Paradies“ gar ihr 110jähriges, und die Freiwillige Feuerwehr beging ihren „Tag der offenen Tür“. Die gute Zusammenarbeit dieser drei so unterschiedlichen Institutionen und der Einsatz vieler freiwilliger Helfer wurden vom Leiter des Kiezklubs, Herrn Schielei, organisiert und koordiniert. So kam ein Fest der guten Laune zustande, an dem alle Altersgruppen ihre Freude hatten und wo jeder etwas nach seinem Geschmack (auch kulinarisch) vorfand.

V.r.n.l.: Frau Feierabend, Bezirksbürgermeister 0. Igel, K.Schielei, Leiter des KIEZKLUB Bohnsdorf, Herr Schulz von der Arbeiterbaugenossenschaft Paradies, Herr Ignaczewski, Leiter der Freiwilligen Feuerwehr Bohnsdorf

Ausstellung von Bildern und Fotos in Kirche und Gemeinderaum der Ev. Kirchengemeinde Baumschulenweg, Baumschulenstr.82-83 Zur Kunstmeile und darüber hinaus bis Ende November werden in der Kirche Acryl-, Tempera- und Ölkreide-Bilder von Frau Gisela Al Amily ausgestellt. Diese Antikriegsbilder sind von geradezu wachrüttelnder Eindringlichkeit, zeigen die Schrecken des Krieges und Not und Elend der von Krieg und Nachkrieg betroffenen Menschen. Diesen meisterhaften Bildern kann man sich nicht entziehen. Ebenfalls in der Kirche werden Gouache- Bilder von Frau Ortrud Hoffmann ausgestellt. Eines ihrer Bilder stellt eine thematische Verbindung zu den gegenüber hängenden Antikriegsbildern dar. Die anderen Bilder stehen unter der Thematik „Gefühlte Landschaften und Emotionen“. Ein Ostseebild mit einem belaubten und einem unbelaubten Baum kann als deutliche Allegorie

vom Werden und Vergehen angesehen werden. In den Gemeinderäumen sind Fotos des Grafikers Günter Henkel zu sehen. Man bemerkt beim Betrachten der Farbfotos zivilisationsferner Menschen aus dem indischen Bundesstaat Orissa, dass die Porträt-Fotografie eine gekonnte Domäne von Herrn Henkel ist. Was spricht nicht alles aus diesen Gesichtern! Eine thematische Ergänzung stellen seine Porträt-, Tier- und Landschaftsfotos aus Tansania und Äthiopien dar. Auch vor diesen Fotos bleibt man lange stehen, eröffnet sich doch eine, den meisten von uns ganz unbekannte Welt. Die Betrachtung der Bilder während oder nach der Baumschulenweger Kunstmeile mit der erforderlichen Ruhe ist Ihnen herzlich empfohlen, es wird ein Gewinn für Sie sein. Christa und Wolfgang Prietsch

Auf der großen Bühne lief seit Mittag ohne Unterbrechung ein Programm, das einen beeindruckenden Einblick in die Vielfältigkeit des kulturellen Lebens im Ortsteil und im Stadtbezirk gewährte. So brachten Schüler der beiden Bohnsdorfer Schulen musikalische Programme, der Kiezklub konnte gleich drei Tanzgruppen und seine Theatergruppe ins Rennen schicken, das Kinderorchester „Treptower Tastenteufel“ bot ein mitreißendes Programm, der Siedlerchor aus Altglienicke trat auf, und für die Schlagerfans war der Auftritt des Howard-Carpendale-Doubles sicherlich der Höhepunkt des Tages. Es gab 21 Stände, an denen man sich informieren, etwas kaufen oder auch etwas essen konnte( z.B. von Bohnsdorfer Frauen selbstgebackenen Kuchen). Feuerwehr, Sabelus Apotheke, die Polizei, die Kunstschmiede Kühn und weitere gaben Einblicke in ihre Arbeit. Die verschiedenen Arbeitsgruppen des Kiezklubs stellten ihre Arbeitsergebnisse aus und die Stadtteilbibliothek ihre Bücher. Ein Clown und zwei Bastelstützpunkte sorgten dafür, dass auch bei den Kindern keine Langeweile aufkam. Gegen 19 Uhr war das Fest zu Ende, und nun strahlten die Veranstalter mit der Sonne um die Wette; denn es ist ein sehr schöner Tag gewesen. Dr. Ingrid Schale, Mitglied im Besucherbeirat des Kiezklubs Bohnsdorf

Berühmte Nachbarn

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in Luckenwalde

Heute kaum zu glauben, wie man mit 40 Mark Eigenkapital und 200 Mark Zuschuss vom Vater eine Firma gründen kann - mit so viel Erfolg, dass sie noch heute besteht. Hermann Henschel (1843 - 1918) aus Luckenwalde brachte das fertig. Er erfand den Pappteller, nachdem er gelesen hatte, wie unhygienisch es war, Essen in Zeitungspapier zu legen, ließ ihn patentieren im Jahr 1887. Später erfand er auch die Möglichkeit, Werbung auf Bierdeckel zu drucken. Im Heimatmuseum von Luckenwalde wird er gewürdigt.

in Wildau

Als Oberbauleiter und späterer Direktor der Berliner Maschinenbau AG Wildau war Ludwig Witthöft sozusagen geistiger Vater dieses einst berühmten Betriebes. Ihm oblag die Planung für die Anlage der Werkhallen. Aber er sorgte auch für den Bau von Wohnungen, einer Schule, des Bahnhofs und einer Kirche. Mit der Ansiedlung eines weiteren Betriebes, der Maffei-SchwartzkoppfWerke GmbH, entstand auch die heute denkmalgeschützte Schwartzkoppf-Siedlung (1899) für Arbeiter und Angestellte mit für die Zeit erstaunlichem Wohnkomfort. Git


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Erholung in der Märkischen S5-Region Die Erlebnislandschaft vor den Toren Berlins www.maerkische-s5-region.de Wir laden Sie herzlich ein, die Märkische S5-Region unmittelbar vor den Toren Berlins zu besuchen. Wer historisch interessante Orte, umgeben von reizvoller Natur, für einen abwechslungsreichen Ausflug mit „Kind und Kegel“ sucht oder ein erholsames Wochenende verbringen möchte, ist hier genau richtig. Ob auf dem Fahrrad, zu Fuß, auf dem Pferd oder Wasser, die Märkische S5-Region zeigt sich immer von ihrer schönsten Seite. Entlang der S-Bahn Linie 5 - zwischen Hoppegarten, Neuenhagen, Altlandsberg, Strausberg, Petershagen/Eggersdorf, Fredersdorf/Vogelsdorf, und Rüdersdorf – wird einiges geboten: Alles blüht, die Sonne spiegelt sich im Wasser, unsere Gasthäuser laden auf die Terrasse oder in den Garten ein und der Duft der Natur zeigt uns, wir sind angekommen. Nahe zur Hauptstadt, fernab von Hektik. Die Märkische S5-Region ist im wahrsten Sinne eine Erlebnislandschaft, die von Ihnen erobert werden möchte. Hoppegarten – die Rennbahngemeinde Die Gemeinde Hoppegarten beherbergt eine der traditionsreichsten und schönsten Galopprennbahnen Deutschlands. Am 17. Mai 1868 beehrten König Wilhelm I. und Otto von Bismarck die Rennbahn zum ersten offiziellen Rennen mit ihrer Anwesenheit. Heute wandelt sich das Mekka des Pferderennsports zu einem Publikumsmagnet. In der Rennsaison zieht es Besucher aus ganz Deutschland auf die einzigartige Anlage, um unter anderem eines der höchstdotierten Rennen zu erleben. Kommen Sie nach Hoppegarten, lassen Sie sich faszinieren von schönen Pferden und spannendem Sport! Setzen Sie auf Ihren Favoriten oder besuchen Sie eines

der beliebten klassischen Open-Air-Konzerte, für die die Rennbahn im Grünen als charmante Kulisse dient. Neuenhagen – das Rathaus im Wasserturm Weithin sichtbares Wahrzeichen der Gemeinde Neuenhagen bei Berlin ist das rund 42 Meter hohe Rathaus mit der roten expressionistischen Backsteinfassade. In den Jahren 1925/26 als Kombination von Wasserturm und Verwaltungsgebäude gebaut, ist es zugleich technisches Denkmal, das in Europa seinesgleichen sucht. Insbesondere beeindruckt der Ratssaal im Bauhausstil mit handbemalten Fenstern. Im oberen Teil des Gebäudes thront der 1.000 m³ fassende Wasserbehälter, der heute jedoch leer ist. An seinem Stahlbetonmantel entlang führt eine Treppe zur Aussichtsterasse in rund 400 Metern Höhe. Von dort oben genießt der Besucher einen herrlichen Ausblick, der weit nach Berlin und ins Brandenburger Umland reicht. Altlandsberg - Ein Kleinod der Regionalgeschichte Wer das Städtchen heute besucht, der kann noch viele steinerne Zeugen aus acht Jahrhunderten einer bewegten Stadtgeschichte finden. Die komplett aus Feldsteinen errichtete und nunmehr total sanierte Stadtmauer mit den beiden gespitzten Tortürmen hält seit 700 Jahren die 99 Ackerbürgergehöfte zusammen. Etwa ab 1667 wurde Altlandsberg zu „Kinderstube“ und Abenteuerspielplatz des jungen Kurprinzen Friedrich, der 1701 zum ersten König in Präußen gekrönt wurde. Er lebte hier auf dem Gut seines Erziehers, des Oberpräsidenten von Kurbrandenburg, Baron Otto von Schwerin.

Fredersdorf-Vogelsdorf Reich an Historie und Gartenstadtflair Fredersdorf-Vogelsdorf, gelegen an der S-Bahnlinie, zählt zu den Orten rings um die Bundeshauptstadt, in denen zu leben immer attraktiver wird. Neue Wohngebiete fügen sich in die gewachsenen Siedlungen und ihre intakte Natur ein. Geprägt durch alte Dorfromantik sind die beiden historischen Ortskerne mit ihren restaurierten Kirchen. Der Ortskern Fredersdorf am Verdrießplatz, umsäumt von der schönen barocken Kirche und dem Mausoleum der Familie von Podewils, hat mit der neuen Seniorenwohnanlage eine bauliche Vervollkommnung erhalten. Es lohnt sich weiter über die Fließbrücke in den Schlosspark mit seinem alten Baumbestand spazieren zu gehen. Auch der Krumme See in Vogelsdorf hat seine romantischen Reize nicht verloren. An seinen Ufern ist von Hektik nichts zu spüren. Petershagen/Eggersdorf - Mit Kind und Kegel ins Grüne Ein Kinderbauernhof am Dorfanger-Der Dorfanger Petershagen bietet ländliche Idylle mit historischer Kulisse. Hier steht das Büdnerhaus mit Heimantstube, das älteste Haus im Ort. Auf dem Kinderbauernhof „Mümmelmann“ können Groß und Klein Natur und Tiere hautnah erleben. Für Ausflüge, Kindergeburtstage oder Familienfeiern ein lohnendes Ziel.

Feinschmecker-Ausflug in das Lebuser Land - Ente kross aus dem Holzbackofen

Leistungen: Besichtigung und Führung Glocken- und Turmuhrenausstellung sowie Seifenmanufaktur mit Einkaufsmöglichkeit und kleinem Picknick, Führung und Besichtigung einer alten Wassermühle mit Landwirtschaftsausstellung, Mittagessen - eine halbe Ente Kross aus dem Holzbackofen mit Rotkohl und Klößen, kleiner Spaziergang und Besuch einer Likörmanufaktur mit Verkostung, Kaffee trinken .

Das Strandbad Bötzsee mit Bootsverleih-Unser Strandbad bietet Ihnen Badespaß im Grünen mit Spielplatz und Liegewiese. Für eine Partie auf dem Bötzsee stehen Boote bereit. Es gibt hausgemachtes Eis am Seeschloss. Strausberg - Die grüne Stadt am See eine Perle der Mark Strausberg, idyllisch gelegen inmitten eines Landschaftsschutzgebietes und angrenzend an den Naturpark Märkische Schweiz, bietet viele Möglichkeiten für einen erlebnisreichen und gleichzeitig erholsamen Aufenthalt. Die „grüne Stadt“ ist mit ihrer seenreichen Umgebung nicht nur ein Badeparadies, auch Tauchen, Rudern und Angeln schaffen Abwechslung. Die 115 Jahre alte Straßenbahn „Strausberger Eisenbahn“ und die ebenso alte Fähre, Europas einzige elektrisch betriebene Seilfähre, sorgen für beste Verbindungen zwischen der Stadt und der Natur. Über 100 km Rad- und Wanderwege, gepflegte Sportanlagen wie der Sport- und Erholungspark mit Kletterwald oder die attraktiven Angebote auf dem Flugplatz bereichern Ihren Aufenthalt. Rüdersdorf - Kultur und Kalk liegen dicht beieinander Wohl alle wichtigen Wege führen nach Rüdersdorf: Autobahn und B1, Wasserwege, die Gleise der inzwischen historischen Straßenbahn sowie Strecken, die zu Fuß oder per Rad zu bewältigen sind. So führt der Europa-Radweg R1 durch Lichtenow. Auf dem Wasser könnte der Tourist von Rüdersdorf bis zu Ostsee gelangen. auch der rund um Berlin führende 66-Seen-Wanderweg tangiert Rüdersdorf. Er durchquert das weitläufige Naturschutzgebiet des Annatals, führt am Wachtelturm in Hennickendorf und dem Stienitzsee entlang über das Mühlenfließ bis zum Eingang des Museumsparks. Der bietet neben historischen Sehenswürdigkeiten auch Jeeptouren und diverse Schauspielund Operaufführungen. Im Kulturhaus, im Volksmund „Akropolis“ genannt, findet ganzjährig eine Vielzahl von Veranstaltungen statt.

Personenanzahl: ab 5 Personen Reisetermine: Montag, den 19.11.2012 und Mittwoch, den 21.11.2012 Reisedauer: ca. 10.00 bis 19.00 Uhr Treffpunkt: 10.00 Uhr S-Bahnhof Friedrichshagen (Haustürservice auf Anfrage) Reisepreis: 39,- € pro Person incl. MwSt. (ohne Nebenkosten) Nebenkosten: Ausstellung, Mühle, Manufaktur: 6,- € p.P.; Ente: 12,50 € p.P. ; Kaffee: ca. 5,- € p.P.

Ihr Ansprechpartner: Dipl.-Ing. (FH) Walter Masche Gästeführer mit IHK-Zertifikat Kirchblick 9 • 15366 Hoppegarten OT Münchehofe Telefon: 03342 30 01 05 Fax: 03342 30 01 04 Mobil: 0173 / 87176 49 info@brandenburger-erlebnistouristik.de www.brandenburger-erlebnistouristik.de

Kontakt: Tourismusverein Märkische S5-Region e.V. Kontakt über: Stadt- und Touristinformation Strausberg August-Bebel-Straße 1 15344 Strausberg Tel.: 03341 311066 E-Mail: touristinformation.strausberg@ewetel.net Web: www.maerkische-s5-region.de


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GRANAT- die farbvielfältige Edelstein-Familie Bei dem Granat handelt es sich um eine sehr umfangreiche Edelstein-Gruppe. Innerhalb dieser Mineralien gibt es eine Vielzahl von Varianten. Zu diesen vielen Granat-Namen kommen noch Fantasiebezeichnungen, historische Bezeichnungen und spezielle Namen der Edelstein-Industrie hinzu. So wird zum Beispiel der Granat in mehreren Teilen der Bibel als Karfunkelstein bezeichnet. So unterschiedlich wie die Farbgestaltung beim Granat ist, so unterschiedlich ist auch das Entstehungsbild. Pauschal kann man sagen, dass die meisten Granat-Kristalle bei der metamorphen Gesteinsbildung auskristallisiert sind. Die Farbe der Granat-Kristalle, die man in klassischem Denken als Rot ansieht, variiert je Sorte von gelbgrünen Farben über Braun, Orange bis Rot-Violett. Granat gehört zu den klassischen Farb-Edelsteinen und wurde früher traditionell bei Hochzeiten im Brautschmuck verarbeitet. Diese alte Tradition beruht darauf, dass man der Trägerin von Granat-Schmuck Fruchtbarkeit und Kindersegen wünschte. Heute kommen die meisten Granat-Stücke aus Indien und Sri Lanka. Die indische Mythologie vergleicht den Granat mit dem Urfeuer, das die Welt geschaffen hat. Je nach Farbe der Granat-Kristalle oder des Granat-Schmuckes ist die Heilwirkung unterschiedlich. Die roten Granat-Sorten sind ideal für das Herz-Chakra und das Wurzel-Chakra. Am Herz-Chakra getragen wirkt der Granat positiv auf das Blut und den Blutkreislauf. Er fördert

die Widerstandsfähigkeit und den Wunsch nach Selbstverwirklichung. Der rote Granat verleiht dem Träger Mut. Symbolisiert durch die Mystik des Karfunkelsteines verkörpert der rote Granat die Liebe. Der Granat aktiviert das Sexual-Chakra und ist sehr gut anzuwenden bei Potenzschwierigkeiten. Granat energetisiertes Wasser wirkt Stoffwechsel anregend. Eine Variante des roten Granats ist der Stern-Granat. Er hat eine deutlich verstärkte Wirkung gegenüber dem “normalen” Granat. Besonders der Stern-Granat hilft gegen Trauer und schwere Zeiten zu überwinden. Zur energetischen Reinigung empfehlen wir, den Granat für mindestens 2 Stunden in Hämatit oder für 10 Minuten in trockenes Natur-KristallSalz zu legen. Anschließend 2 Stunden in kleinen Bergkrystall Trommelsteinen aufladen. Bitte denken Sie bei der Salzreinigung von Schmuckstücken mit Granat daran, dass die Verschlüsse, Metallteile und Fäden vom Salz angegriffen werden könnten. Klaus Lenz, Kraft der Edelsteine Berlin e. V. Wegerichstrasse 7 12357 Berlin (Rudow) Tel.: 030 / 720 15 893

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Gesundheit und Wohlergehen Wie manage ich meine Rückenschmerzen?! „Kopf hoch, lass Dich nicht hängen“. Dieser Satz macht deutlich wie Psyche und Körperhaltung miteinander verbunden sind – ein fröhlicher Mensch läuft selten mit hängenden Schultern – Wussten Sie schon, dass sich über den Fuß, die gesamte Körperstatik aufbaut? Viele Haltungsfehler entstehen bereits in jungen Jahren, bleiben zunächst unbemerkt, da der heranwachsende Körper sehr flexibel ist. Typische Fehlhaltungen sind der Rundrücken, das Hohlkreuz, der Flachrücken, charakteristische S-Form der Wirbelsäule, Beckenschiefstand usw. Doch nicht jede Abweichung ist krankhaft. Die Form der Wirbelsäule läßt sich bei Erwachsenen kaum noch verändern, doch durch rückengerechtes Verhalten lassen sich Unvollkommenheiten ausgleichen und Rückenschmerzen reduzieren. So kann man das richtigen Stehen vor dem Spiegel trainieren. Voraussetzung ist der richtige Stand auf beiden Füßen mit gut angepassten Schuhsohlen oder Einlagen nach elektronischer Fußdruckmessung. Mit modernen Geräten lassen sich Fehlbelastungen 3-dimensional sichtbar machen um danach individuelle Einlagen / Fußbettungen zu fertigen. Somit wäre der erste „Schritt“ getan, um an einer weiteren Körperkorrektur zu arbeiten: - Körpergewicht auf beide Füße verteilen, Beine leicht gespreizt - Knie nicht überstrecken, Mittelstellung finden

- Becken in Mittelstellung - Bauch rein – Brust raus - Schulter nach hinten runter - Kopf hoch (nicht das Kinn) Halswirbelsäule strecken, über die Mitte der Schädeldecke nach oben ziehen wie „Puppets on the strings“ - nun legen Sie einen kleinen Sandsack oder ein Gelkissen auf den Kopf und gehen ca. 5 min täglich unter ständiger Korrektur möglichst ab und zu vor dem Spiegel wie ein „Massai“ ganz leise 14 Tage lang. Sie werden sehen, dass Sie Ihren Körper besser fühlen und sich auch fehlhaltungsbedingte „Zipperlein“ verlieren. Wenn Sie mehr darüber wissen möchten, kommen Sie einfach mal vorbei. Wir freuen uns auf Ihren Besuch! Das ots Schadock Team


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Internet im Alter Das Internet wird heute millionenfach weltweit genutzt und durchdringt immer mehr unseren Alltag. Es ist ein Netzwerk für Information, Unterhaltung und Kommunikation. Immerhin fast 75 %der deutschen Bevölkerung haben nach einer Studie von Infratest einen Internetzugang. Tendenz steigend. Als ich Internet in meinem Rentnerdasein installierte, musste ich zunächst feststellen: Inhalte wie bei den etablierten Medien kommen nicht sofort und unmittelbar an den Nutzer heran. Man muss wissen, was und wie man sucht und auch bewertet. Freunde und enge Nachbarn halfen mir in diesem Lernprozess. Einer lerntvom anderen, so dass wir nun zumindest wissen, wo wir nachschauen können. Für meine ehrenamtliche Tätigkeit ist es ein schönes Gefühl und fasziniert mich, wenn ich E-Mails senden und empfangen, wichtige Informationen z.B. über Ämter und Behörden sowie zu politischen und Gesundheitsthemen

Intuition Der Wert innerer Eingebung Was bestimmt mich? Wie treffe ich Entscheidungen? Wie erfasse ich Zusammenhänge und Einsichten? Oft werden diese Fragen mit der „inneren Stimme“ oder dem „Bauchgefühl“ beantwortet, einer Ebene des Wissens aus dem Unterbewusstsein – der Intuition. Das bedeutet, eigene Stimmigkeit und Entscheidungen zu erlangen, zu erkennen und zu erfassen, ohne den meist berechnenden und erklärenden Verstand zu gebrauchen. Wie oft habe ich schon inmeinem Leben Dinge getan, die mein Verstand zu diesem Zeitpunkt überhaupt nicht begriffen hat. Erst rückblickend habe ich nicht selten erkennen müssen, dass diese intuitiven Entscheidungen sich vielfach positiv auf meine persönliche Entwicklung ausgewirkt haben. Dieses Nachhinein-Betrachten zeigte mir aber auch, um was ich an Wissen und Erfahrungen reicher geworden bin. Es brachte dabei Gefühle hervor, bei denen ich mich fragte, wieso die „neue“ Klarheit nicht schon zum Zeitpunkt der Entscheidungen vorhanden war? Eine Herausforderung gegenüber dem Verstand. Denn jeder Mensch vertraut jeden Tag seinem Gespür. Ob in Gesprächen und nie dagewesenen Situationen; erwird entweder sofort nach dem Gefühl oder dem inneren Wissen einschätzen und entscheiden, ohne das er seine Reaktion rein rational erklären könnte. Oftmals werden jedoch nur ge-

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einholen, als auch skypen (Videotelefonieren) kann. Nun darf man nichtvon meinen Erfahrungen auf andere schließen. Denn die Umfragenvon Infratest haben auch ergeben, dass nur 24 % der Generation ,,65 Jahre und älter“ eine Internet-Nutzung vornimmt. Dafür gibt es mehrere Gründe: Ältere Menschen haben inihrem Berufsleben häufig keine Berührung mit denneuen Medien erfahren. Vielfach wird auch das allgemeine Interesse an Technik und die Einschätzung ihrer Bedienung als schwierig eingeschätzt. Aber es werden auch Meinungen vertreten, die darauf hinweisen, dass das Internet stärker genutzt würde, wenn es altersgerechter wäre. Des weiteren schränken gesundheitliche Gründe (Sehen, Hören, Gedächtnis) die Nutzung ein. Auch die Medieninformationen der Gefahren aus dem Internet machen vielen Angst. So wird des öfteren befürchtet, dass Datenbetrug im Netz und ein Missbrauch persönlicher Daten erfolgt. Neulich stand das soziale Netzwerk Facebook mit seinem Börsengang im Fokus. Dahinter

versteckt sich eine Art von Treffpunkt im Internet, an dem man mit Verwandten, Freunden, Bekannten und weiteren Ansprechpartnern, auch mit Fotos, Videos und vieles mehr, kommunizieren kann. Nutzer von Facebook müssen sich jedoch mit einem persönlichen Profil registrieren. Es gehört zu den am häufigsten besuchten Websites. Wenn auch Bayerns Ministerpräsident, Horst Seehofer, vor nicht allzu langer Zeit, mit einer Facebook-Party dieses Netzwerk glorifizierte, warnen Datenschützer, m.E. mit Recht, vor ihrer Anwendung. Jeder sollte letztendlich dazu selbst Schlussfolgerungen ziehen. Erkennbar wird insgesamt, dass mit dem Altersstrukturwandel und dessen Folgen für die Gesellschaft noch zu wenig über erforderliche Veränderungen durch neue altersgerechte Informations- und Kommunikationstechnologien nachgedacht wird. Denn ohne das Engagement, den Wissens- und Erfahrungsschatz der Älteren wird die Gesellschaft in Zukunft nicht mehr auskommen. Siegfried Engelke

wohnheitsmäßig oder von Angst getrieben Entscheidungen gefällt. Das erinnert mich an Friedrich Dürrenmatt, der dies humoristisch verdeutlichte: „Unter Intuition versteht man die Fähigkeit gewisser Leute, eine Lage in Sekundenschnelle falsch zu beurteilen“. Wenn man seine innere Ruhe verloren hat, durch Stress und Negativ-Nachrichten rastlos wird, wirkt sich das dann nicht fördernd auf die Intuition aus. Man muss es auch als Teil kreativer Entwicklung sehen. So ist der Geistesblitz eine besondere Form der Intuition, bei dem unerwartet ein neuer Gedanke entsteht. Diese Art der Intuition fördert im Besonderen das Vertrauen und Erfahrungen in seinen eigenen Fähigkeiten. Denn der Mensch weiß viel mehr, als er denkt. So habe ich gelernt, dass ich mich von der Intuition immer mehr gut beraten fühlte, wenn ich ihr folgte. Daraus resultierte ein inneres Vertrauen, das stärker wurde als die Zweifel des Verstandes. Nun plädiere ich nicht dafür, die Intuition in einseitiger Form hervorzuheben und unsere Ratio einzuschränken, sondern Beides sollte wirksam werden und sich gegenseitig ergänzen. Für die Meisterung im Alltag müssen wir meiner Meinung nach lernen, unsere Intuition besser wahrzunehmen und mehr auf unser Bauchgefühl zu hören. Denn dann sind wir jenen überlegen, die bei der Entscheidungsfindung sich nur auf ihren Verstand verlassen. Siegfried Engelke

Musik im Park Bereits zum 29. Mal trafen sich am 22.08.12 zahlreiche Gäste auf der Schlossinsel Köpenick, um der kostenfreien Veranstaltung Musik im Park beizuwohnen. Bei entspannter Picknick-Atmosphäre lauschten sie dem Gesang vom Singersongwriter Leon Tschernawin. Auch zahlreiche Freiwillige waren vor Ort, eingeladen vom STERNENFISCHER Freiwilligenzentrum zum „STERNEN-Treff Picknick im Park.“ Veranstaltet wird Musik im Park ehrenamtlich vom Köpenicker Unternehmer Matthias Schlesinger. S.B.


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Wildes Großstadtgrün – Indisches Springkraut (Impatiens glandulifera) Das indische oder drüsige Springkraut ist eigentlich im westlichen Himalaja zu Hause. Es ist dort von Nord-Pakistan aus über Kaschmir hinaus bis Indien verbreitet. Es wächst dort in Höhen von 1 600 m bis etwa 4 000 m, vor allem in feuchten Nadelwäldern und auf Lichtungen, in Straßengräben, an Ackerrändern, selten an Bachläufen. Im Jahre 1839 wurde die stattliche Pflanze, sie kann auch hier bei uns zwei Meter hoch werden, aus den Tälern des Himalaja nach England gebracht und von dort aus in viele europäische Gärten. Die auch aufgrund der komplizierten Blüten als „Bauernorchidee“ bezeichnete Pflanze hat sich nicht nur in Europa gut eingelebt, nach Auffassung vieler Leute sogar ein wenig zu gut, denn bereits elf Jahre nach der Einfuhr wurde es verwildert aufgefunden. Es respektiert nicht die Grenzen eines Blumenbeets, sondern breitet sich ohne Hemmungen dorthin aus, wohin es will. Das drüsige Springkraut ist eine einjährige Pflanze aus der Familie der Balsaminengewächse (Balsaminaceae). Sie wächst sehr schnell und kann leicht kleinere

Immer noch …

Immer noch toben Kriege. Immer noch intrigiert die Lüge. Immer noch sind Menschen in Not. Immer noch droht Kindern der Tod. Immer noch wird die Natur zerstört. Immer noch bleiben Mahner ungehört. Immer noch erhalten Frauen geringere Löhne. Immer noch verziehen manche Mütter die Söhne. Immer noch galoppiert der Böse auf hohem Ross, quält sich der Gerechte im ärmlichen Tross. Während Menschen fragen: Wie lange soll die Welt das noch ertragen? Die Antwort finden wir wohl kaum geschwind. Die weiß immer noch der Wind. Maria Loß

Pflanzen überdecken. Die Stängel können leicht einen Durchmesser von fünf Zentimetern erreichen. Die gegenständigen, im oberen Teil der Pflanze quirlständigen Blätter können auch 25 Zentimeter lang werden, bei einer Breite von fünf Zentimetern. Im oberen Teil der Pflanze bildet sich ein aufrechter, traubiger Blütenstand mit purpurroten oder rosa oder auch weißen, gespornten Einzelblüten aus. Diese wiederum sind etwa drei bis vier Zentimeter lang und duften süßlich. Sie werden meist durch Honigbienen, Drüsiges oder indisches Springkraut aber auch Hummeln bestäubt. Der im Sporn verborgene Nektar hat einen Zuckergehalt von 48 Prozent Zum Totensonntag und wird reichlich produziert. Die Blütezeit beginnt etwa im Juli und reicht bis in den Oktober hinein. Wenn der erste Frost kommt, ist die Pracht vorbei. Aber Ein Stein, inzwischen haben die Pflanzen zahlreiche Der Deinen Namen trägt drei- bis fünf Zentimeter lange SamenkapUnd auf dem Friedhof steht seln entwickelt, die, wenn sie reif sind, wie Erinnert mich an Dich. auch bei dem bei uns heimischen echten Er sagt mir, Springkraut (Impatiens noli tangere), das Wann Du hast gelebt ursprünglich in Europa vorkommt und als Doch was Du hast erstrebt Schattenpflanze nahezu überall wächst, bei Davon verrät er nichts. geringer Berührung entlang ihrer Säume Wir kannten, aufspringen und ihre Samen bis zu sieben seit der Schulzeit uns, Meter in die Gegend schleudern. Aber Wo auch Natur und Kunst die Samen wandern auch schwebend im Zu lieben wir gelernt Wasser mit. Finden sie dann ein genehmes Es ist, Plätzchen, dann Gnade Gott den anderen Noch nicht so lange her, Pflanzen, die nun verdrängt werden. Auch Wir zwei erkrankten schwer, an Zuläufen zum Müggelsee hat sich das Ich blieb allein zurück. drüsige Springkraut breit gemacht. Schon Jedoch, so mancher Hobbygärtner hat sich in Berlin Das Leben weiter geht, diese sehr dekorative Pflanze herangezogen Und eine Chance besteht, und muss nun aufpassen, diese in Grenzen Es neu zu meistern jetzt. zu halten. Er muss auch aufpassen, dass herausgezogene Pflanzen sich nicht an den Bettina Linzer Knoten neu verwurzeln. 2012

Anne-Rose

Text und Foto: Bettina Linzer


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Wandervorschlag

Potsdam mit einer Schiffstour nach Ferch und einem Spaziergang nach Caputh Wir fahren mit S-Bahn bis Ostkreuz, steigen um und fahren weiter bis Potsdam. Hier erfolgte eine kurze Einweisung unseres diesmaligen Wanderleiters, Herrn Feige, und um es hier vorweg zu sagen, es war eine gute und sehenswerte Wanderung. Wir wollen von der Anlegestelle „Weisse Flotte“, die sich im Hafen der Langen Brücke befindet, mit dem Schiff zur Anlegestelle Ferch übersetzen. Also eine kleine Havelrundfahrt flussabwärts in die Obstkammer der Mark Brandenburg. Diese Rundfahrt verbindet Caputh, Petzow, Ferch und Werder am Fluss miteinander und bietet die Möglichkeit, an den jeweiligen Stationen unterwegs das Schiff zu verlassen, um Ausflüge in die Umgebung zu unternehmen. In Ferch angekommen, wurde eine kurze Information zur Geschichte Ferchs gegeben. Unsere Wanderung ging los. Zum Ort Ferch ist zu sagen, dass er wenige Kilometer südwestlich der brandenburgischen Landeshauptstadt Potsdam gelegen, ein Ortsteil der Gemeinde Schwielowsee im Landkreis Potsdam-Mittelmark ist. Ferch liegt am Südende des Schwielowsees am Rande der Zauche, einer hügeligen, waldreichen Moränenlandschaft. Die höchste Erhebung Ferchs und gleichzeitig der Zauche bildet mit 124,7 Metern ü. NN der Wietkiekenberg. Der Ort wurde erstmals als Ferch 1317 urkundlich erwähnt. Im Landbuch Kaiser Karl IV. aus

Anlegestelle Ferch

dem Jahre 1375 werden zwei Dörfer erwähnt, Verch superior und Verch inferior, ein Unteres und Oberes Dorf. Das Untere Dorf brannte im 15. Jahrhundert völlig ab und blieb lange Zeit wüst. Es folgten eine Reihe von Besitzern, die das Dorf Ferch als ihr Eigentum betrachteten. Soviel zur Geschichte. Das Dorf Ferch hat natürlich einiges an Sehenswürdigkeiten zu bieten, die da wären: Von 1632 stammt die in Fachwerk errichtete Fischerkirche in Ferch. Das Tonnengewölbe dieser Kirche hat die Form eines Kahns, hier wurde eine Kurzgeschichte von einer Wanderfreundin zur Entstehung und zu besonderen Merkmalen dieser Kirche erzählt. Ein Gedenkstein am Rande eines kleinen Platzes an der Ecke Beelitzer Straße/ Burgstraße erinnert an die umgekommenen Häftlinge des Fercher Außenlagers des KZ Sachsenhausen. An der Südspitze des Schwielowsees befinden sich die 1992 gegründete Fercher Obstkistenbühne, der Bonsaigarten am Nordrand des Dorfes und das Museum der Havelländischen Malerkolonie, welches wir besucht haben. Im Mittelpunkt von Ferch steht heute noch das letzte Kossätenhaus, vermutlich eines der ältesten Häuser im Ort überhaupt. Nachdem wir einen Teil des Dorfes Ferch erkundet haben, ging unsere Wanderung weiter. 5 km bis Caputh eine Leichtigkeit für

Fischerkirche in Ferch

uns. Caputh, erstmals 1317 erwähnt, breitet sich mit einer beachtlichen Länge von 3,5 km an den Ufern des Templiner- und des Schwielowsees aus. Die reizvolle Umgebung zog schon damals viele reiche Leute nach Caputh. Sie ließen sich punkvolle Villen bauen, wie man sie noch auf dem Krähenberg, dem höchsten Punkt des Ortes, oder am Ufersaum der Havel bewundern kann. Nur wenige alte, strohgedeckte Häuser sind noch in ihrer ursprünglichen Form erhalten. Auch hier in Caputh gibt es natürlich einiges zu sehen, wie z. B. das Schloss Caputh, das Einsteinhaus, das Heimathaus oder die Stüler Kirche, um nur einige zu nennen. Ein schöner Wanderweg von Ferch nach Caputh, immer am Templiner See entlang, der links von uns liegt und rechts Hügellandschaft mit viel Wald. Der Kuckuck ruft und eine himmlische Ruhe begleitet uns, bis wir schließlich Caputh erreichten. An einer Bushaltestelle warten wir auf einen Bus, der uns nach Potsdam zurück bringt. Ein sehr schöner Wandertag mit vielen sehenswerten Bauten und Anlagen ging seinem Ende entgegen. Wir freuen uns schon auf die nächste Wanderung. Text und Fotos: Detlev Streichhahn


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medi FEH - wir über uns Die Firma „medi FEH“ wurde 1994 gegründet. Neben unserem Fachhandel mit Sanitäts- & Rettungsdiensttechnik werden wir ab Oktober 2012 unseren Tätigkeitsschwerpunkt im Beauty- und Wellnessbereich als „easy Vitalcoach“ ergänzen. Nach der revolutionär einfachen Formel „Figur-Ernährung-Bewusstsein – schlank und fit, mach mit!“, betreuen und begleiten wir Sie auf Wunsch zu Ihren persönlichen Gesundheits- und Fitnesszielen.

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Lassen Sie sich unsechen zu überlisten undvon den eigenen Schweinehund zu besiegen.TraiUnd rem unkomplizierten selbst, wenn man nur einen der Terningskonzept n mine schafft, dann istbegeister das ein guter Anfang, denn soSie gewöhnt man den und nutzen das aktuelle Körper langsam an die Bewegung.

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sprechen. „Die Flexibilität Clubs sind Die gute Anbindung, und der geringegelegen Zeitaufwand sindfür wichtige zentral und die Gründe, die für Mrs.Sporty sprechen. meisten auf dem „Die ClubsMitglieder sind zentral gelegen und für die von meisten dem Weg derMitglieder Arbeitaufoder Weg von der Arbeit oder vom Einkauvom Einkaufen nach Hause fen nach Hause schnell erreichbar. Daher schauen viele einfach mal schnell

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Familienleben in Bäderarchitektur Hanna war wieder einmal da, wo sie sich so wohl fühlte. Hinter ihr rauschte das Meer. Die Luft war rein, angenehm, frisch, hatte ein leichtes Salzaroma, so dass sie eine freie Nase bekam und gut durchatmen konnte. Von der See kam ein leichter Wind. Den Strand hatte sie heute schon genossen mit seinem warmen Sand, zwar war das Wasser kühl, aber sie war nicht die einzige Badende. Das Meer bedeutet eine zu starke Verlockung. Über ihr der weite Himmel mit den ziehenden, sich ständig wandelnden Wolken. Die Bucht breitete sich wie eine prachtvolle Theaterkulisse aus, hatte aber den Vorteil, wirklich existent zu sein. Nun schlenderte sie die Promenade entlang am

Abend Die Abendstille. Sie wartet von fern – Erquickung bringend.

Küstenwald mit bequemen Bänken, gepflegten Hotels und Ferienhäusern, größtenteils errichtet bzw. rekonstruiert im traditionellen Bäderstil der Ostseeküste, der schon im 19. Jahrhundert entstanden war und gepflegt und erhalten wurde. Hanna setzte sich auf eine Bank. Sie hörte und erblickte viele Schwalben, die in eleganten Bögen und Kurven kreischend eifrig hin und her segelten. Anscheinend schätzten sie die Bäderarchitektur genau wie wir Menschen. Unter dem weißen Holzgebälk hatten sie ideale Nischen zum Nisten gefunden und hier geschützt und ungestört gebrütet. Ihre runden kuscheligen Nester geben den Vogelfamilien Geborgenheit. Unermüdlich stopften sie die weit aufgerissenen Mäuler der jungen Brut. Hanna konnte den Gedanken nicht verdrängen, wenn alle Menscheneltern sich so rührend und mit Eifer um ihren Nachwuchs kümmern würden, sähe es auf unserer Welt besser aus. Mit Freude und innerer Ruhe setzte sie ihren Weg fort. Maria Loß

Blätter flüstern sanft Vom leisen Wind gestreichelt. Seele sucht Ruhe. Mond steigt langsam hoch. Wirft Licht über die Wipfel. Natur atmet auf.

Draußen wurde es immer düsterer. Der Himmel schüttete Regenmassen aus übers Land. Schon seit dem frühen Morgen heulte der Sturm, peitschte durch die Parkanlagen, beugte die Bäume mit ihrem Astwerk zur Seite und pfiff durch die Häuserblöcke. Elise drehte die Heizungsanlage etwas höher, schaute hinaus in die bewegte Natur und seufzte: „Oh, Bruno, kannst du dir vorstellen, wonach ich mich jetzt sehne?“ „Nach einer Tasse Earl Grey vermutlich.“ „Dagegen hätte ich auch nichts. Aber im Moment dachte ich an etwas anderes Angenehmes.“ „Na, dann rück raus damit! Hoffentlich ist es nicht all zu utopisch. Ich kenne doch deine blühende Phantasie.“ „Eigentlich träumte ich von einer Fahrt ins Blaue.“ „Ahnte ich es doch. Das ist im Augenblick der Gipfel der Utopie.“ „So ist der Mensch eben. Ist er am Nordkap, möchte

Alle suchen irgendwas. Nicht immer macht es Spaß. Aber unser Suchen geht weiter – unentwegt, ob ernst, ob heiter. Otto sucht ein höheres Treppchen. Lisa fandet nach `nem Schnäppchen. Oscar sucht `ne neue Braut, Moni ein Rezept für Sauerkraut. Tante Minna sucht ihren Kater, Kevin bis heute umsonst seinen Vater. Die Meiers möchten Pilze finden, Oma Schulz nur einen schattigen Platz unter Linden. Der Philosoph sucht nach Wahrheit. Der Mathematiker will bloß Klarheit. Forscher suchen Neues im Himmel und auf Erden. Der Reisende möchte in der Ferne glücklich werden. Der Autor sucht den perfekten Reim, die junge Familie ein schönes Heim. So wuselt jeder fort auf seine Weise, und alle gleichen der fleißigen Ameise. Maria Loß

Maria Loß

Ausflug ins Blaue

Das große Suchen

er nach Kuba. Und umgekehrt. Die Fahrt ins Blaue müssen wir uns fürs Frühjahr aufheben. Aber ich meine, als Äquivalent dafür könnten wir mal wieder ins Museum. Da vergessen wir das Wetter draußen und erfreuen uns an den Farben der ausgestellten Bilder.“ Das leuchtete Bruno ein, und sie machten sich auf. Bald waren sie gefangen von Kunsteindrücken und meinten einstimmig, dass sie sich so einen Genuss eigentlich öfter gönnen müssten. Vor einigen Exponaten blieben sie länger, vertieften sich und tauschten sich aus. „Schau“, sagte Elise vor einem Aquarell von Erich Heckel, „wenn das nicht zum Reisen anregt!“ Es stellte den Titisee dar – romantisch eigenwillig. An blauer Farbe hatte der Künstler nicht gespart. Der See lag wie ein großes blaues Auge vor blauen Bergen im Hintergrund. Grüne, rötliche und gelbliche Hänge, darüber ein eigenwilliger Gebirgshimmel. „Siehste Elise, da sind wir ja ins Blaue gefahren“, sagte Bruno, und sie vertieften sich in diese Landschaft.

„Und jetzt sind wir am Meer.“ Sie standen vor einem Bild von Monet. Von einer Gartenanlage aus blickten sie über das tiefblaue, leicht bewegte Meer unter einem zarten Himmel. „Nun ein Gruß vom Sommer“ von Monet. Ein Paar sitzt im Segelboot und genießt Sonne und leichten Wind. So schritten sie durch die Räume, vorbei an leuchtenden Blumensträußen, an abstrakten Darstellungen, über die sich gut diskutieren ließ. Vincent van Gogh beeindruckte mit Bildern wie „Sternennacht“ und „Olivenbäumen“ unter phantasievollen Himmeln. Miro, Klee, Braque, Picasso und Kandinsky erfreuten sie. Nach geraumer Zeit landeten sie mit müden Beinen in der Cafeteria bei einer Tasse Cafe Creme – entspannt und erfreut. „Nun haben wir unserem Klima zum Trotz einen Ausflug ins Blaue gemacht. Das war keine Utopie!“ „Ja, Elise, und an blauer Farbe haben die Künstler auf keinen Fall gespart.“ Maria Loß


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Ein zu Friedrichs 11. Zeiten wegen seiner gesellschaftlichen Eskapaden weit bekannter hoher preußischer Offizier, der immer wieder Geld brauchte, weil sein Lebensstil ein sehr verschwenderischer war, Baron Karl Ludwig von Pöllnitz mit Namen, fiel es leicht, seine Religionszugehörigkeit zu wechseln, wenn er sich dadurch persönliche Vorteile und Vermehrung seiner Güter verschaffen konnte. Als eine reiche adlige Dame ihr Verlöbnis mit ihm von der Bedingung abhängig machte, dass er, der protestantischen Glaubens war, zum Katholizismus übertrete, bat er Friedrich unverzüglich um Zustimmung zum Religionswechsel und gab sich – nachdem er das „d‘accord“ (Einverständnis) des Königs empfangen hatte – tief katholisch. Gleichzeitig hatte er Friedrich um seinen Abschied aus der Armee ersucht, der ihm – nach einigen kritischen Bemerkungen seines königlichen Oberbefehlshabers, der dererlei Abschiede seiner Offiziere gar nicht liebte – auch gewährt worden war. Kurze Zeit später jedoch ließ seine „Goldene Gans“ ihn fallen, und von Pöllnitz war wieder mittellos. Da wandte er sich erneut an seinen König, gelobte Besserung und ersuchte Friedrich, ihn gnädig mit dem alten Dienstrang erneut in die Armee aufzunehmen und ihm somit wieder zu

einem einträglichen Einkommen zu verhelfen. Friedrich hatte –nachdem er Kunde vom Auflösen der Beziehung bekam – ein solches Ansinnen schon erwartet. Ein derartiges Taktieren durchschaute er stets schnell. Es erregte immer sein Missfallen. Umgehend ließ er von Pöllnitz zur Audienz rufen und sagte dann ganz ernsthaft zu dem stadtbekannten Religionswechsler, dass es ihm sehr leid täte, dass er ihm aber nicht helfen könne, weil er leider, leider, jetzt keinen adäquaten militärischen Dienstrang zu vergeben habe. Dann fügte er nach einer kleinen Pause bedauernd hinzu: „Wie schade, wie schade! Seinen neu erwachten Eifer für meine Armee kann ich nicht belohnen. Ja, wenn Er noch protestantisch wäre, da könnte ich Ihm eine reich dotierte Pfründe, eine fette Domherrenpfarrstelle anbieten, die gerade frei geworden ist. Aber leider ist Er ja nun Angehöriger einer anderen Glaubensgemeinschaft geworden. Und mit Seinem jetzigen Glauben als Katholik geht das nicht“. Baron von Pöllnitz schwor noch am gleichen Tag vor Gott seinem katholischen Glauben ab und wurde wieder Protestant. Schon am nächsten Tag gab er Friedrich seinen vollzogenen Konfessionswechsel schriftlich bekannt, bat wieder um dessen Zustimmung und gleichzeitig um die

erwähnte viel versprechende Stelle eines Domherren. Von Pöllnitz wurde zur nächsten königlichen Audienz eingeladen. Die Antwort, die der wiedergeborenen Protestant aus Friedrichs Mund zu hören bekam, war mit ernsthafter Miene vorgetragen: „Es ist ja wirklich sehr bedauerlich, dass Er nicht schon gestern seine A b sic ht des Glaubensübertrittes kundgetan hat. Gerade heute Morgen habe ich diese gute Stelle einem anderen Kandidaten gegeben. Doch da fällt mir ein, dass da noch eine Rabbinerstelle zu besetzen ist. Wenn Er Jude werden will, so soll Ihm diese nicht entgehen. Er müsse dazu allerdings sofort zum jüdischen Glauben konvertieren (übertreten) und sich auch beschneiden lassen!“ Es ist nicht überliefert, wie Baron von Pöllnitz sich entschied!

Die Schwestern

Die Schwestern sind sich nicht sehr ähnlich. Charlotte ist die Flotte, mit lackierten Nägeln und friseurgepflegtem silberweißem Haarschopf. Gertrud, die ich im Stillen sofort Clara Zetkin taufe, wirkt bodenständiger mit ihrem grauen Bubikopf. Charlotte redet, Gertrud verfolgt alles aufmerksam und stellt hin und wieder eine verblüffende Zwischenfrage. Charlotte ist die Vordenkerin, Gertrud führt aus. So sind sie sind wohl über die Jahrzehnte gut zurechtgekommen. Verwandte oder Freunde, die sich kümmern könnten, haben sie nicht. Ich soll helfen, eine Begleitung für Gertruds Gänge zur Sparkasse zu finden. Charlotte, die Flotte, ist nicht gut zu Fuß, so dass ihre Schwester ein- oder zweimal im Monat Geld holen muss. Bei einem dieser Gänge ist sie auf der Straße umgekippt, nun ist eine Beleitperson nötig. Die finden die Schwestern mit meiner Hilfe schließlich. Im Sommer bitten sie mich wieder um Hilfe, weil Gertrud zu unsicher auf den Füßen ist. Sie brauchen jemanden, dem sie eine Bankvollmacht erteilen können. Schwierig ist das, weil sie niemanden haben, dem sie vertrauen

können. Schließlich finde ich bei einem Pflegedienst eine Schwester, die sich bereit erklärt, die Verantwortung zu übernehmen. Wir fahren gemeinsam zur Sparkasse und erledigen die nötigen Formalitäten. Später schreibt mir Charlotte eine Karte und bedankt sich. Auch zu Weihnachten und zum Jahreswechsel bekomme ich Post. Da bin ich zunächst nicht verwundert, als im Februar ein Brief mit Charlottes Absender im Briefkasten liegt. Es ist eine Traueranzeige: Gertrud ist am 1. Februar gestorben. Ich schreibe eine Kondolenzkarte und erkundige mich beim Pflegedienst, ob Charlotte versorgt und betreut ist. Als ich im März von einer mehrwöchigen Reise zurückkehre, ist wieder eine Todesanzeige mit dem bekannten Absender in der Post. Unwillig lege ich die Nachricht zur Seite: das weiß ich doch schon. Dann entdecke ich, was man mir mitteilt: Charlotte ist am 16. Februar gestorben. So eng verbunden waren die Schwestern, dass eine allein nicht weiterleben mochte und konnte! B.Z.

Zum Friedrichjahr 2012 Vorabdruck aus „Mutterwitz vom Alten Fritz“ von Ulrich Stahr

Als ich die Schwestern zum ersten Mal besuchte, kannte ich nur Name und Adresse. Weil am Klingelschild zwei Namen zu lesen waren, fragte ich bei der Begrüßung, wer welchen Namen trägt. Nein, nein, hörte ich: sie haben beide denselben Namen. Der andere Name gehörte ihrem Sohn. Beide Frauen sind Mitte 80, waren nie verheiratet und haben ihr ganzes Leben miteinander in einer Wohnung gelebt. Mir kommt beim Hören der Lebensgeschichte der Verdacht, dass der Umzug aus dem Nebenhaus in die jetzige Wohnung vor zehn Jahren das einschneidenste Erlebnis war. Aber da bin ich sicher ungerecht. Schließlich haben die beiden Frauen den Krieg erlebt, eine von beiden hat den Bräutigam verloren, der gefallen ist. Sie haben ein Kind aufgezogen, das sie „unser Sohn“ nennen. Der Junge war allerdings ein Neffe, ganz klar werden die Verwandtschaftsverhältnisse nicht! Er hat sich um seine beiden Mütter gekümmert, bis er vor einigen Jahren starb.


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50 Jahre Gropiusstadt degewo feiert die Großsiedlung mit einer Ausstellung und einem Fachkongress Ein Zeichen gesellschaftlichen Aufbruchs in West-Berlin war die Grundsteinlegung der Gropiusstadt im November 1962 durch den damaligen Regierenden Bürgermeister Willy Brandt. Was ist davon geblieben? Wie hat sich die Großsiedlung seitdem entwickelt? Über welche Potenziale verfügt sie heute? Die degewo, einer der größten Vermieter im Neuköllner Quartier, hat sich zum runden Geburtstag über alle diese Fragen Gedanken gemacht und will Antworten geben bzw. finden mit einer Ausstellung und einem Fachkongress. „Nahezu jeder Zweite, der bei uns in der Gropiusstadt lebt, ist Erstmieter. Das spricht nicht nur für eine gewisse Treue gegenüber uns, als Vermieter, sondern auch für eine große Verbundenheit mit dem Quartier. Die Gropiusstädter leben gerne in ihrem Kiez“, sagt degewo-Vorstandsmitglied Frank Bielka. Vom 22.10. bis 25.11.2012 wird eine Ausstellung in der Forum Factory, in Berlin-Mitte, über Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft

der Gropiusstadt informieren. Unter dem Titel „Heimat Großsiedlung – 50 Jahre Gropiusstadt. Entwicklungspotenziale für die Zukunft“ werden die sich wandelnden Architekturbilder genauso thematisiert, wie die sozialen Probleme einer Großsiedlung und die Schlüsselfragen zur Zukunft des Quartiers. Am 1. und 2. November 2012 lädt die degewo, unter deren Dach fast 10.000 Menschen in der Gropiusstadt leben, zu einer Fachtagung in das Gemeinschaftshaus am Bat-Yam-Platz. Namhafte Wissenschaftler, Akteure, Architekten

Gesellschaftliche Verantwortung und Nachwuchsförderung bei der Stern und Kreis Schiffahrt In Zeiten des Fachkräftemangels spielt die Jugend eine wichtige Rolle. Die Angestellten der Stern und Kreis Schiffahrt sind sich einig: Binnenschiffer ist einer der schönsten Berufe der Welt! Sie arbeiten dort, wo andere Urlaub machen. Den ganzen Tag ist man an der frischen Luft und hilft den Fahrgästen, die schönsten Seiten Berlins und seinem Umland zu entdecken. Demnach müsste es an Bewerbungen, um einen Ausbildungsplatz zum Binnenschiffer/in nicht mangeln. Jährlich bietet das Unternehmen jungen Leuten die Chance auf einen Ausbildungsplatz in verschiedenen Berufsfeldern, wie zum Beispiel handwerklich, technisch oder administrativ. Sehr zufriedenstellend konnten in den vergangenen Jahren trotz sinkender Geburtenzahlen immer alle freien Lehrstellen besetzt werden. Die Reederei stellt sich ihrer gesellschaftlichen Verantwortung und gestaltet aktiv Projekte, bei denen besonders Wert auf Jugend, Regionalität und Eigeninitiative gelegt wird. Insbesondere die Jugend möchte man frühzeitig auf die regionale Wirtschaft aufmerksam machen und nimmt beispielsweise an Ausbildungstagen in den jeweiligen Bezirken teil. Es werden jährlich wiederkehrende Projekte mit Schulen initiiert, unter anderen mit der Merian Schule, wo ca. 60 Schüler auf den Schiffen als zusätzliche, fremdspra-

chige Stadtbilderklärer eingesetzt werden. Ebenso können Mädchen im Rahmen des Girls Day (Mädchenzukunftstag), der von den Azubis der Firma organisiert und durchgeführt wird, einen Einblick in die

und Stadtplaner aus dem In- und Ausland haben ihre Mitwirkung bereits zugesagt. Zur Ausstellung erscheint ein reich bebilderter Katalog beim Nicolai Verlag. Dieser Essayband, in dem renommierte Autoren zu Wort kommen, widmet sich ebenfalls vor allem den Zukunftspotenzialen der Gropiusstadt. Er trägt damit bei zur aktuellen europaweiten Debatte über die Zukunft von Großsiedlungen. Die degewo ist das führende Wohnungsunternehmen in Berlin. Mit über 72.000 verwalteten Wohnungen und rund 1.000 Mitarbeitern zählen wir zu den größten und leistungsfähigsten Wohnungsunternehmen in Deutschland. Unsere Bestände befinden sich in allen Stadtteilen Berlins, und wir verbessern stetig unseren Service, so dass wir den vielfältigen Bedürfnissen unserer Kunden entsprechen. Als kommunales Wohnungsunternehmen übernehmen wir Verantwortung für die Stadt Berlin und ihre Menschen. Presseinfo degewo sogenannten Männerberufe erhalten. Mit solchen Initiativen hebt sich die Stern und Kreis Schiffahrt von anderen Betrieben ab. Man bietet den Jugendlichen während der Ausbildung an, Zusatzqualifikationen abzuschließen und gibt ihnen mit Arbeiten an eigenständigen Projekten die Möglichkeit, sich weiterzuentwickeln. So besuchen die Auszubildenden der Binnenschifffahrt die Beste europäische Berufsschule in Duisburg und können dabei ergänzend das Fachabitur ablegen. Fachlageristen erhalten neben den umfassenden praktischen Ausbildungsinhalten auch in befreundeten Unternehmen einen Einblick. Azubis zur Kauffrau für Tourismus und Freizeit werden zu Qualitätscoaches ausgebildet und sie bilden gemeinsam mit der Geschäftsleitung das Qualitätsteam der Stern und Kreis. Auf diesen Weg lernen sie das Unternehmen viel besser kennen und müssen sich mit allen Serviceketten im Detail auseinandersetzen. Die Stern und Kreis möchte auch in Zukunft den Berliner Nachwuchs fördern und wird somit auch weiterhin jungen Menschen in handwerklichen sowie kaufmännischen Berufen Perspektiven für den beruflichen Einstieg schaffen. Ebenso lassen die jährlich ansteigenden Zahlen der Hauptstadtbesucher darauf schließen, dass auch in den kommenden Jahren die Nachfrage an gut ausgebildetem Schifffahrtspersonal vorhanden ist. Informationen zu Ausbildungsplätzen, zur gesellschaftlichen Verantwortung und zum Unternehmen gibt es umfassend unter www.sternundkreis.de.


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Bundesweit einmalig Mobilitätshilfedienste sind einzigartig und helfen aus der Isolation Wenn Frau R. an diesem Morgen etwas früher aufgestanden ist als sonst, gibt es dafür einen guten Grund: Der Wetterbericht sagt einen wunderschönen Sommertag voraus und um 10 Uhr wird sie von ihrer Mobilitätshelferin zu einem Ausflug in die Gärten der Welt nach Marzahn abgeholt. Der Mobilitätshilfedienst der Volkssolidarität hier in Treptow-Köpenick gehört zu einem vom Berliner Senat geförderten Projekt. Zurzeit betreuen 42 zuverlässige Helfer ungefähr 160 meist hochbetagte und behinderte Menschen, die ihre eigene Wohnung ohne fremde Hilfe nicht mehr verlassen können. Das Betreuungsziel des Mobilitätshilfedienstes besteht vor allem darin, die Beweglichkeit der Hilfsbedürftigen zu erhalten und zu verbessern, ihnen zu ermöglichen in den eigenen vier Wänden selbst bestimmt zu leben. Unter dem Motto „Draußen spielt das Leben – Wir bringen Sie hin!“ bietet die Volkssolidarität Rollstuhlschiebedienste, Treppentransporte, Blindenführung, aber auch Begleitung zu kulturellen Veranstaltungen, Behörden, Arztterminen und Spaziergänge an. Die Einsatzorte des Mobilitätshilfedienstes Treptow-Köpenick reichen von der Elsenbrücke

Wußten Sie schon... …daß die Berliner Bevölkerung mit Migrationshintergrund im Durchschnitt 33,3 Jahre alt ist? Damit ist sie deutlich jünger als die Bevölkerung ohne Migrationshintergrund, die ein durchschnittliches Alter von 45,8 Jahre hat. Mit 21,1 Prozent (gegenüber 8,7 Prozent) ist mehr als jeder fünfte Berliner/jede fünfte Berlinerin mit Migrationshintergrund unter 15 Jahre alt, wohingegen nur 6,4 Prozent 65 Jahre oder älter sind (gegenüber 24,3 Prozent). Bei der Bevölkerung ab 25 Jahren liegt bei den Personen mit Migrationshintergrund der Anteil derer mit einem geringen Ausbildungsniveau mit 37,2 Prozent über dem Wert von 11,6 Prozent bei Personen ohne Migrationshintergrund. 29,2 Prozent der Personen mit Migrationshintergrund verfügen dagegen über ein hohes Ausbildungsniveau (gegenüber 34,8 Prozent bei Personen ohne Migrationshintergrund). Der Anteil der Erwerbslosen liegt innerhalb der Gruppe der 15 bis unter 65-Jährigen bei 22,6 Prozent (gegenüber 10,6 Prozent bei Personen ohne Migrationshintergrund).

bis nach Altglienicke und von Rahnsdorf bis nach Müggelheim. Das Berliner Modell der Mobilitätshilfedienste ist bundesweit einmalig. Seit mehr als 20 Jahren gibt es dieses Angebot für Menschen die in ihrer Mobilität beeinträchtigt sind und ihre Wohnung nicht mehr aus eigener Kraft verlassen können. Der gemeinsame Standort in der Charlottenstr. 17, 12557 Berlin, wo sich der Club „Charlotte“,

der Mobilitätshilfedienst und die Geschäftsstelle Köpenick der Berliner Volkssolidarität angesiedelt haben, ermöglicht die Nutzung einer breiten Angebotspalette. Dazu gehören im Club das tägliche Mittagessen in Gemeinschaft, Spielenachmittage, Lesungen, Seniorensport, Filmvorführungen und Informationsveranstaltungen u.v.m. (Siehe auch Titelseite) M. Zeidler

…daß der Anteil der Bevölkerung mit Migrationshintergrund in Berlin bei 24,3 Prozent liegt? Im Jahr 2010 lebten in Berlin 835 Tausend Personen mit Migrationshintergrund. Die Anzahl stieg gegenüber dem Jahr 2006 um 58 Tausend. Entsprechend erhöhte sich ihr Anteil an der Gesamtbevölkerung von 22,9 auf 24,3 Prozent im Jahr 2010. Damit waren 13,8 Prozent (474 Tausend) der Berliner Bevölkerung Ausländerinnen und Ausländer und 10,5 Prozent (361 Tausend) Deutsche mit Migrationshintergrund. Davon stellen Ausländerinnen und Ausländer mit 68,5 Prozent den deutlich größeren Anteil. Bei 15,0 Prozent handelt es sich um deutsche Zuwanderinnen und Zuwanderer bzw. sogenannte Spätaussiedlerinnen und Spätaussiedler und bei 16,5 Prozent um inzwischen eingebürgerte, als Ausländerinnen und Ausländer zugewanderte Personen.

krozensus berechnet. Die Armutsgefährdungsquote ist der Anteil der Bevölkerung in Privathaushalten am Ort der Hauptwohnung, dessen bedarfsgewichtetes Pro-Kopf-Einkommen geringer als die Armutsgefährdungsschwelle ist. Diese liegt bei 60 Prozent des bedarfsgewichteten Pro-Kopf-Einkommens, das im jeweiligen Bundesland im Mittel erzielt wird. (Quelle: Pressemittilung des Amtes für Statistik Berlin-Brandenburg Nr. 307 von 26. Sept. 2011)

…daß Personen mit Migrationshintergrund in höherem Maße durch relative Einkommensarmut gefährdet sind? Die Armutsrisikoquote der Berliner Haushalte, deren Haupteinkommensbezieher einen Migrationshintergrund haben, lag im Jahr 2010 bei 27,2 Prozent gegenüber 10,2 Prozent bei allen übrigen Haushalten. Die Ergebnisse wurden auf Grundlage des Mi-

...daß jeder zweite getötete Fußgänger und Radfahrer über 65 Jahre alt ist Ältere Menschen sind als Fußgänger oder Radfahrer im Straßenverkehr besonders gefährdet. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilte, war über die Hälfte der getöteten Fußgänger (57%) und die Hälfte der getöteten Fahrradfahrer im Jahr 2009 über 65 Jahre alt. Im Vergleich dazu lag der Anteil der über 65Jährigen an der Bevölkerung nur bei einem Fünftel. Insgesamt verloren 591 Fußgänger und 462 Radfahrer im vergangenen Jahr ihr Leben auf deutschen Straßen. 335 der getöteten Fußgänger und 231 der getöteten Radfahrer waren 65 Jahre oder älter. (Quelle Statistisches Bundesamt; weitere Auskünfte sind zu erhalten unter: E-Mail: verkehrsunfaelle@destatis.de) Dr. Kurt Kutzschbauch


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Generationenübergreifende Begegnung: Schüler beim Schnupperpraktikum im Pflegewohnheim „Alt-Treptow“ Was möchte ich nach meinem Schulabschluss machen? Wo liegen eigentlich meine persönlichen Stärken? Wie finde ich meinen Traumberuf? Diesen Fragen stellten sich die Schüler der 8. Klassen der Röntgen-Sekundarschule verbunden mit einem Berufsorientierungspraktikum. Auch das Pflegewohnheim Alt-Treptow zählte zu den „Schnupper-Arbeitsplätzen“ der 8-Klässler. So erkundeten die Schüler Chahira und Orkan an insgesamt vier Tagen für jeweils zwei Stunden das Pflegewohnheim „Alt-Treptow“ in der Martin-HoffmannStraße am Treptower Park. Begleitet vom Pflegedienstleiter Tobias Wendrich und der Sozialdienst- Praktikantin, Jana Petersohn, lernten die Schüler die Einrichtung und die Ansprechpartner kennen und hatten zudem die Möglichkeit, sich mit den Heimbewohnern Frau Labrentz und Frau Locker über den Heimalltag zu unterhalten. Besonders interessant war für alle der Vergleich zwischen dem Schulalltag und den Freizeitaktivitäten früher und heute – zeigte sich doch auch bei diesem Blick in die Vergangenheit das hohe Alter der Heimbewohner. Die Schüler waren sehr beeindruckt! Bei einem kleinen Ausflug, erfuhren die Schüler wie es ist, einen alten Menschen im Rollstuhl zu schieben. Sie waren

erstaunt, wie viele kleine Hindernisse es zu beachten oder auch zu bewältigen gab und wie anstrengend das Schieben war! Dennoch kehrten die beiden jungen Menschen mit dem positiven Gefühl heim, den beiden alten Damen mit dem Ausflug eine große Freude bereitet zu haben - die positiven Reaktionen einiger Passanten bezogen Rollstuhlschieben ist nicht leicht, als Lohn gabs für die auf die kleine Gruppe Schnupperpraktikanten Orkan (li.) und Chahira (re.) verstärkten diesen aber tolles Passanten-Feedback Eindruck. An ihrem dritten Tag lernten die Schüler wertvolle Erfahrung, die neben dem Einblick die Berufsgruppen kennen, die in einem in den Berufsalltag in einem Pflegewohnheim Pflegewohnheim arbeiten und erfuhren von auch dazu beitrug, ein tieferes Verständnis für den Mitarbeitern mehr über den dortigen ältere Menschen zu bekommen und Distanzen Arbeitsalltag. Beim letzten Treffen ging es zu überwinden. Den Schülern gefielen die dann an einem sonnigen Nachmittag mit Tage sehr gut – was zeigt, dass diese Art von zwei Bewohnerinnen zum Eis essen an den Berufsorientierung mit Freude und Interesse Treptower Hafen. angenommen wurde. Für die Schüler war das Praktikum eine Jana Petersohn

Pflegefall(e) Angehörige Wenn Angehörige pflegebedürftig werden, ist es für viele eine Selbstverständlichkeit, dass die Versorgung und Pflege innerhalb der Familie organisiert wird. In den meisten Fällen übernehmen die Töchter/ Schwiegertöchter die Betreuung der Eltern. Welche Folgen diese Entscheidung für sie selbst, die zu Pflegenden und den Rest der Familie haben kann, wird oft nicht bedacht – berufliche Einschränkungen, weniger Freizeit bis zur Verfügbarkeit rund um die Uhr für den Pflegebedürftigen führen oft zur ungewollten Überlastung der Pflegeperson. Auch wird die körperliche Beanspruchung durch notwendige Hilfestellungen wie Heben und Stützen des Pflegebedürftigen von vielen unterschätzt und es fehlt am nötigen Rüstzeug um möglichst schonend für die eigene Gesundheit tätig zu sein. Gerade wenn dann die Belastung durch die zunehmende Einschränkung für den Pflegebedürftigen auch noch besonders hoch ist, kommt es nicht selten zu familiären Konflikten die beide Seiten psychisch stark belasten können.

Damit die Pflege und Betreuung der Angehörigen aber nicht auf die Kosten der Gesundheit und der Familie der Helfenden geht, hat der Gesetzgeber viele Unterstützungsangebote geschaffen, die die Versorgung erleichtern sollen. Über die Pflegestufe gibt es die Möglichkeit sich Hilfe durch ambulante Pflegedienste an die Seite zu holen. Dabei kann ein Teil der Pflege übernommen werden, aber auch Beratungsangebote über gesundheitsschonendes Pflegen können wahrgenommen werden. Zusätzlich gibt es die Möglichkeit, im Rahmen der Verhinderungspflege für bis zu vier Wochen im Jahr die Pflege an Fachkräfte eines ambulanten Pflegedienstes zu übergeben um z. B. Urlaub oder eine Kur zu machen. So können sich die familiären Helfer von ihrem Einsatz erholen und neue Kraft tanken. Werden diese Ange-

bote in Anspruch genommen, kann die neue Lebenssituation für viele auch bereichernde Erfahrungen schaffen. Haben Sie Fragen rund um die Versorgung von sich oder ihren Angehörigen zu Hause, dann wenden Sie sich vertrauensvoll an uns: Unter der Telefonnummer 64 168 413 erreichen Sie rund um die Uhr einen Ansprechpartner. Aber auch persönlich ist immer jemand für Sie da: das Büro des Pflegeservice befindet sich im Ärztehaus in der Köpenzeile 109 – 113 und ist Mo-Fr. von 08.00 – 16.00 Uhr geöffnet. J. Härtwig


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125 Jahre im Dienste des leidenden Menschen In diesem Jahr feiert das Diakoniewerk Bethel den 125. Jahrestag seiner Gründung. Am 10. Juni 1887 wurde von Pastor Eduard Scheve in Berlin- Friedrichhain die erste Diakonissenanstalt eröffnet. Heute, 125 Jahre später, ist das Diakoniewerk Bethel Gesellschafter von 14 Krankenhaus- und Pflegeeinrichtungen in Berlin, Nordrhein-Westfalen, Bayern und Baden-Württemberg. In diesen Einrichtungen werden Angebote in Akutmedizin, Rehabilitation, ambulanten Diensten, betreutem Wohnen und stationärer Pflege erstellt. Eine Erfolgsgeschichte, die in der Arbeit von Pastor Eduard Scheve, seiner Frau Berta und der gesamten Bethel-Schwesternschaft begründet ist. Gute Gründe, stolz auf das Erreichte zu sein, des schweren Weges zu diesen Erfolgen zu gedenken und auch zu feiern. So fand am 7. März in Berlin zum 125. Jahrestag des Diakoniewerks Bethel ein zentraler Festakt statt, an dem Mitarbeiter aller Standorte, Vertreter von Kirche und Diakonie, von Politik und Gesellschaft als Gäste teilnahmen. Und über das ganze Jahr 2012 würdigten in den Einrichtungen des Diakoniewerks in Festveranstaltungen die Mitarbeiter diesen Jahrestag. Am 4. September 2012 wurde im Seniorenzentrum Bethel in BerlinKöpenick der 125. Jahrestag feierlich begangen. Den Heimbewohnern und allen Gästen wurde vieles geboten. Eröffnet wurde die Veranstaltung mit einem Gottesdienst, es folgten Grußworte von Vertretern von Kirche und Staat, der Auftritt des Heimchores „Die bunten Vögel“, die

Eröffnung einer neuen Bilderausstellung im Heimfoyer und ein gemeinsames Kaffeebüfett. Besonders beeindruckten mich als Vertreter der Seniorenzeitung zwei Teile der Feierlichkeiten. Da war die Predigt von Pfarrer Musold, der in seinen Worten besonders des Gründers von Bethel, Pastor Eduard Scheve, gedachte, der im März dieses Jahres 175 Jahre alt geworden wäre. Im Mittelpunkt der Arbeit Pastor Scheves standen die schwächsten Mitglieder der Gesellschaft, leidende Menschen und die Kinder, für die er in Hamburg eine Sonntagsschule ins Leben rief. Gemeinsam mit seiner Frau Berta gründete er die Diakonissenanstalt Bethel, die sich besonders um das Leben der Frauen in Mission und Gemeinde kümmerte. „Wir wollen doch einmal sehen, was der Herr vorhat“, war das Lieblingsmotto des Predigers, wenn es darum ging, leidenden Menschen Hilfe zu bringen.

Und es war zum anderen die Präsentation des Videos „Zeitreise“ über die 125jährige Geschichte Bethels. Zuerst galt der Kampf der Mitarbeiter des Diakoniewerks den sozialen Missständen in der Großstadt Berlin, breitete sich von großen Engagement getragen schnell über andere Städte wie Hannover und Königsberg bis zur Entsendung von Schwestern in die internationale Missionsarbeit aus. Es wurde über die schweren Zeiten während des 1. Weltkrieges und danach in den Jahren der Inflation und des Nationalsozialismus berichtet, wo die Missionsarbeit nur unter großen Opfern aller Beteiligten fortgeführt werden konnte. Der 2. Weltkrieg forderte auch Opfer unter den Diakonissinnen, vieles war zerstört. Nach dem Krieg behindert die deutsche Teilung das Wirken des Diakoniewerks. Seine Tätigkeit verlagert sich nach Westdeutschland, getrennt von den Schwestern im Osten Deutschlands. So war die Wiedervereinigung auch für Bethel der Start in einen neuen Abschnitt der Diakoniearbeit, der jetzt bis zu dieser Feierstunde im Seniorenzentrum Köpenick führte. Die Freude an der Arbeit für den leidenden Menschen, die allen Mitarbeitern innewohnt, wird dafür sorgen, dass die Worte von Karl H. Behle, Vorstandsvorsitzender des Diakoniewerks Bethel, „Und auch in Zukunft soll der diakonische Auftrag, die Liebe Gottes durch Taten spürbar werden zu lassen, all unser Handeln prägen“, Leitmotiv für das Handeln aller bleiben. K.H.


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ACHTUNG!!!

Der Hauptmann kommt und schaut in jede Ecke!!!

„Himmelkreuzfeldgardemaß“...

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„Das Schlitzohr von Köpenick“ von Felix Huby und Hans Münch

Wenn ich schon umziehe, dann will ich nach

JOHANNISTHAL INS GRÜNE

Ein Solo-Theaterabend mit dem Volksschauspieler Jürgen Hilbrecht

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Weitere Aufführungen: 16.Oktober 15:00 Uhr Eintritt: 4,50 E

24. November 15:00 Uhr Eintritt: 4,50 E 19:30 Uhr Eintritt: 6,00 E

wo für mich rundum alles stimmt.

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Ein Lächeln ist oft das Wesentliche. Antoine de Saint-Exupéry

Die Stern-Apotheke feiert Geburtstag!

111 Jahre Stern-Apotheke:

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Im Herbst jährt sich zum 111. Mal die Eröffnung der SternApotheke im Stadtteil Baumschulenweg in der Nähe der S-Bahnstation Baumschulenweg. Seit 1901 ist die Stern-Apotheke vor Ort für die Arzneimittelversorgung der umliegenden Bevölkerung tätig. Seit 2002 hat Apotheker Christoph Albertini viele neue Aspekte in das Programm seiner Stern-Apotheke übernommen. So zum Beispiel Homöopathie, Arzneimittel der Firmen Weleda und Wala, Hauschka Kosmetik und nicht zuletzt auch die Durchführung von Umweltanalysen. Zum Geburtstag gibt es attraktive Angebote und eine kleine Aufmerksamkeit für die treuen Kunden.


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KÖPENICKER SENIORENZEITUNG 5-2012

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Haben Sie Fragen zu Ihren Veröffentlichungen in der Köpenicker Seniorenzeitung? Rufen Sie mich an: Wolf Glaeser Tel./Fax: 033767 / 80616 Funk: 0162 / 9614195 wolf-glaeser@t-online.de

Ich berate Sie gern.

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KÖPENICKER SENIORENZEITUNG 5-2012

Wir laden Sie in unsere Cafeteria ein. An folgenden Sonntagen ist sie mit Musik für Sie geöffnet. 14. Oktober, 28. Oktober und 11. November von 15 - 17.30 Uhr Ihre Fragen beantworten wir Ihnen gern unter Tel. 030 - 63 22 350 und unter www.fseggmbh.de

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Ein sicheres Netz rund um die Uhr Unsere Caritas-Sozialstationen in Berlin sind rund um die Uhr für Sie da, wenn Sie in Ihren eigenen vier Wänden Pflege und Unterstützung benötigen: ob Hauskrankenpflege, häusliche Pflege oder Haushaltshilfe – in den Caritas-Sozialstationen wirken ausschließlich qualifizierte Fachkräfte, die sich regelmäßig fortbilden und sich mit persönlicher Zuwendung für Sie engagieren. Seit dem 1. Januar 2012 befinden sich die ambulanten Caritas-Pflegedienste in der Trägerschaft der Caritas-Altenhilfe. Damit wird das bewährte Versorgungsnetz der Caritas noch engmaschiger gestrickt – zum Vorteil unserer Kunden.

Wir sind umgezogen!!! Von der Freiheit 1 in 12555 Berlin in die Bruno-Taut-Passage am S-Bahnhof Grünau


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KÖPENICKER SENIORENZEITUNG 5-2012

Märchenzeit im „Stadttheater Cöpenick“ Mit Beginn der neuen Spielzeit im Theater werden dem jungen Publikum auch wieder regelmäßig Veranstaltungen angeboten, die man gemeinsam mit den Eltern und Großeltern besuchen kann. Begonnen wurde damit am 4. September mit der Premiere des neuen Puppen-Schauspiels „Pedro in der Arena“. Vorlage hierzu war eine Disney-Verfilmung um einen Stier, der anstatt in der Arena zu kämpfen

lieber an den Blumen riecht. Beim Puppentheaterfestival 2012 (Ende Sept. 2012, war das Ensemble des „Stadttheater Cöpenick“

mit diesem Stück eingeladen. Wie immer findet dieses Schauspiel in einer liebevoll gestalteten Kulisse statt, die den Zuschauer sofort in seinen Bann zieht. Um am 15. November folgt, passend zur Jahreszeit, die nächste Premiere: „Die Schneekönigin“. Wer noch die Bilder der letzten Weihnachtsinszenierung vor Augen hat, weiß, dass es auch diesmal wieder eine Bühnenlandschaft geben wird, die verbunden mit dem professionellen Spiel der Darsteller, seinesgleichen sucht. Am 4. Oktober wurde im „Stadttheater Cöpenick“ die neue Ausgabe des „Jahr- und Lesebuches Treptow-Köpenick“ der Öffentlichkeit vorgestellt. Seit nunmehr 2002 erscheint dieses einzigartige Nachschlagewerk zur Heimatgeschichte jährlich. Auch in diesem Band gibt es wieder viel Neues, Wissenswertes und Interessantes aus den Bereichen Wissenschaft, Wirtschaft, Kunst und Kultur, Sport und aus den sozialen Einrichtungen des Stadtbezirks zu erfahren.

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Erzählt wird u.a. über kuriose Erfindungen aus Köpenick, die Geschichte des Guts Cöpenick, einen Stern, der den Namen eines Köpenickers trä gt. Aber auch Treptow kom mt na türlich nicht zu kurz. Vieles wird der Leser wieder erkennen, aber auch vieles neu entdecken. Am besten, Sie machen sich selbst ein Bild. Sie erhalten den 12. Band, aber auch noch einige der vorherigen Jahrgänge in der Kunstfabrik Köpenick und im sowie im örtlichen Buch-handel. Das „Stadttheater Cöpenick“ befindet sich in der Friedrichshagener Straße 9 und ist mit dem Bus (Linie 269) gut zu erreichen. Tel.: 030 65016234


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KÖPENICKER SENIORENZEITUNG 5-2012

Seniorenkino im UNION

Mi, 17. Okt, 10.00 Uhr

jeden Mittwoch 10 Uhr, für 4 €, incl. Kaffee & Kuchen

Offen für jedes Alter

Zuschlag bei Filmen über 2 Stunden 50 ct.

Bölschestraße 69, Friedrichshagen Reservierungen unter 030/650 131 41

Late Bloomers

Drama n F/GB/B 10 n 95 Min. n FSK: k.A. n Regie: Julie Gavras n mit William Hurt, Isabella Rossellini

Mi, 03. Okt, 10.00 Uhr

Samsara

Dokumentarfilm n USA 11 n 99 Min. n FSK: ab 0 n Regie: Ron Fricke

Anzeichen des Älterwerdens bringen ein Paar in den so genannten besten Jahren aus dem gewohnten Takt. Sie müssen zusammen mit ihrer Familie einige Reifeprüfungen bestehen und noch einmal Leben lernen. Gemeinsam und jeder für sich. Samsara (Lebensrad) ist wie eine „geführte Meditation“ über den Kreislauf des Lebens, mit hypnotischen und atemberaubend schönen Aufnahmen von außergewöhnlichen und magischen Orten auf der ganzen Welt.

Mi, 10. Okt, 10.00 Uhr

To Rome with Love

Komödie n I/USA 12 n 110 Min. n FSK: ab 0 n Regie: Woody Allen n mit Woody Allen, Alec Baldwin, Roberto Benigni

Mi, 24. Okt, 10.00 Uhr

Ein griechischer Sommer

Komödie n F/GR 11 n 95 Min. n FSK: k.A. Regie: Olivier Horlait n mit Emir Kusturica, Thibault Le Guellec, François-Xavier Demaison n

Auf einer sonnigen Ägäisinsel pflegt der 14-jährige Yannis einen Pelikan, versteckt vor seinem grummeligen Vater. Der Vogel wird als Touristenattraktion für die Inseleinwohner ein kurzfristiger, unverhoffter Geldsegen und schließlich lässt sich auch der Vater erweichen. Eine griechische Komödie für die ganze Familie, mit Kultregisseur Emir Kusturica mal vor der Kamera! Mi, 31. Okt, 10.00 Uhr

Was bleibt

Drama n D 12 n 88 Min. n FSK: ab 12 n Regie: HansChristian Schmid n mit Lars Eidinger, Corinna Harfouch, Sebastian Zimmler

Ensemblekomödie von Woody Allen, der diesmal seine Protagonisten in vier vergnüglichen Liebesepisoden kreuz und quer durch die Ewige Stadt schickt.

Ein gemeinsames Familienwochenende entwickelt sich zur Zerreisprobe: Mutter Gitte, die für Mann und Kinder immer zurück gesteckt hat, verkündet, dass sie die Medikamente gegen ihre Depressionen absetzt. Während Sohn Marko versucht, Gittes Wunsch zu entsprechen, sie nicht als Kranke, sondern als vollwertiges Familienmitglied zu behandeln, geraten Ehemann Günter und Sohn Jakob außer sich.


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KÖPENICKER SENIORENZEITUNG 5-2012

Seniorenmagazine – Abo – Bestellschein Liebe Leserinnen und Leser, auf vielfachen Wunsch sind unsere Seniorenmagazine auch im Abonnement erhältlich. Dabei erheben wir nur eine geringe Gebühr von 15,- E pro Jahr (6 Ausgaben), welche unsere Unkosten abdecken soll. Hiermit abonniere ich das Seniorenmagazin q Köpenicker q Teltow/Fläming q Dahme/Spree q Oder/Spree Das Abonnement verlängert sich jeweils um ein weiteres Jahr, wenn es nicht bis spätestens 6 Wochen vor Jahresende schriftlich gekündigt wird. Bitte die Felder in Druckbuchstaben ausfüllen! ................................................................................................. Name, Vorname

.............................................................................................. Straße, Hausnummer

................................................................................................. PLZ, Wohnort

.............................................................................................. Land

................................................................................................. Telefon, Fax

.............................................................................................. Datum, 1. Unterschrift

Einzugsermächtigung Hiermit ermächtige ich die ELRO Verlagsgesellschaft mbH, Außenstelle Schlossstraße 2 / Hofseite in 15711 Königs Wusterhausen bis auf Widerruf den Unkostenbeitrag in Höhe von 15,- E von meinem Konto abzubuchen. Der AboPreis wird nach dem Versand des Seniorenmagazins eingezogen. ................................................................................................. Konto-Nr.

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.............................................................................................. Datum, 2. Unterschrift

Widerrufsgarantie Diese Bestellung kann ich innerhalb von 10 Tagen ab dem Zugang beim Verlag schriftlich widerrufen. Zur Wahrung der Frist genügt die rechtzeitige Absendung des Widerrufs an die ELRO Verlagsgesellschaft mbH, Außenstelle Schlossstraße 2 / Hofseite in 15711 Königs Wusterhausen.

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„Köpenicker Seniorenzeitung“. Wir bieten Nebenverdienst und regelmäßige Zahlung.

Kontakt: Telefon (033 75) 21 43 19 Zur Verstärkung unseres Teams suchen wir Koch, Beikoch, Kellner/in, Tresenkraft auch Teilzeit o. Aushilfe Bitte melden bei Herrn Neumann: 0173/6164223 oder info@nicos-hafen.de

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KÖPENICKER SENIORENZEITUNG 5-2012

Veranstaltungen Oktober und November 2012 KIEZKLUB RAHNSDORF, Fürstenwalder Allee 362, 12589 Berlin-Hessenwinkel, Telefon 648 60 90 Jeden 2. Donnerstag 15 Uhr Gedächtnistraining mit Gisela Röbke. Mittwoch 10. 10. 16.30 Uhr Vorstellung des Ambulanten Hospizdienstes. Freitag 12. 10. 18 Uhr Klubabend über Friedrich Wolf. Eintritt 1,50 €. Mittwoch 17. 10. 15 Uhr Entdeckungsreise nach Peru in unsere Partnerstadt Cajamarka mit Ulrich Stahr. Freitag 19. 10. 18 Uhr Klubabend - Irish and more - mit der Gruppe „Celtic affaire“. Eintritt 5 €. Mittwoch 24. 10. u. 28. 11. 16 Uhr Kaffee- und Filmnachmittag mit Herrn Basedow über die Fernsehserie „Jacob und Adele“.

KIEZKLUB BOHNSDORF, Dahmestraße 33, 12526 Berlin-Bohnsdorf, Telefon 902 97 55 09; Fax 902 97 55 46 Dienstag 9. 10. 14 Uhr „Mein liebstes Gedicht“, vorgetragen von Mitgliedern der VS. Eintritt 2 €. Dienstag 16. 10. 14.30 Uhr „Ach, so ist das?!“, Kabarett mit Lutz Hoff. Eintritt 2,50 €. Montag 22. 10. 14 Uhr Festveranstaltung zum 67. Geburtstag der Volkssolidarität. Eintritt Mitglieder 1 €, sonst 2 €.

KIEZKLUB KES, Plönzeile 7, Haus B, 12459 Berlin-Oberschöneweide, Telefon 902 97 54 15 Mittwoch 10. 10. 14 Uhr Weinfest mit dem Operettensänger Horst Dittmann, dem Pianisten Rolf Markert. Eintritt mit Gedeck und Wein 5 €. Mittwoch 17. 10. u. 14. 11. 14 Uhr Feier für die Geburtstagskinder des jeweiligen Vormonats mit Tanz. Anmeldung erforderlich! Sonnabend 20. 10. 15 Uhr Treffen mit den Chorensembles „Musici“ und „Intermezzo“ zum gemeinsamen Singen.

Dienstag 13. 11. 14 Uhr „Mit Humor in die 5. Jahreszeit“, Tanz mit Reimer Paschke. Eintritt Mitglieder 1 €, sonst 2 €.

Mittwoch 24. 10. 14 Uhr Lesung „Ein Katzengedicht, eine KinderSchlafgeschichte und Buntes zum Herbst“ mit Wolfgang Prietsch.

KIEZKLUB Haus der Begegnung, Wendenschloßstraße 404, 12557 Berlin, Telefon 65 48 81 14, Fax 65 48 81 15

Sonntag 28. 10. 15 Uhr KES-Filmnachmittag über die Seychellen mit Dr. Rainer Haus. Eintritt 1,50 €.

Montag 1. 10. 14.30 Uhr Gesprächsrunde zur Zahngesundheit mit Dr. Henny Varga (Zahnärztin).

Mittwoch 31. 10. 14 Uhr Frau Gabriele Schöttler (ehemalige Bürgermeisterin von Treptow-Köpenick) stellt den ehrenamtlichen Hospizdienst vor.

Mittwoch 7. 11. 9-12 Uhr Sprechstundes des Pflegestützpunktes Berlin.

Montag 8. 10. 14.30 Uhr Beratung zu Patientenverfügung Vorsorgevollmacht, Pflege usw. durch Frau Voß, Pflegedienst.

Mittwoch 7. 11. 14 Uhr Heinz-Rühmann-Nachmittag mit Jochen Kaiser.

Freitag 9. 11. 18 Uhr Antisemitismus, das ewige Thema. Lesung mit Dr. Ruth Frey zur Erinnerung an die Reichspogromnacht.

Montag 15. 10. 15 Uhr Frau Gabriele Schöttler (ehemalige Bürgermeisterin von Treptow-Köpenick) stellt den ehrenamtlichen Hospizdienst vor.

Freitag 16. 11. 18 Uhr Klubabend mit dem Kalliope Team über Gerhart Hauptmann und seine erste Novelle „Fasching“. Eintritt 2,50 €.

Freitag 26. 10. 14.30 Uhr “Melodien zur Herbstzeit“ mit Vera Schneidenbach. Eintritt 3 €.

Donnerstag 25. 10. 10 Uhr Frühstück und Gesprächsrunde mit Dipl.Psychologin Ines Sperling zum Thema „Erinnerungen an meine Eltern“. Kostenbeitrag 3 €.

Mittwoch 21. 11. 14.30 Uhr Feier für die Geburtstagskinder der Monate Oktober und November mit Adina und Norina. Donnerstag 22. 11. 10 Uhr Frühstück und Gesprächsrunde mit Dipl.Psychologin Ines Sperling zum Thema „Bewegung im Winter“. Kostenbeitrag 3 €. Freitag 23. 11. 18 Uhr Zu Gast im Kiezclub e.V. die russischen Bajanvirtuosen Prof. Wladimir Bonakow und Iwan Sokolow. Mittwoch 28. 11. 16 Uhr Gesprächsrunde für pflegende Angehörige mit Dorothee Gödicke. Anmeldung unter Tel. 226 84 802.

Sonntag 28. 10. 14 Uhr Kaffeenachmittag mit den „Jahresringen“, ab 15 Uhr lesen die „Alltagspoeten“ mit musikalischen Einlagen. Montag 29. 10. Trödelmarkt.

Mittwoch 21. 11. 14.30 Uhr Tanz am Mittwoch mit Gabis Mini-band. Eintritt 2,50 €.

Donnerstag 11. 10. 14 Uhr Schlager, Chanson und Musicalmelodien mit Carola Krautz-Brasin. Eintritt 2,50 €.

Donnerstag 22. 11. 14 Uhr In die Karnvalssaison mit dem „Duo Ungebremst“. Eintritt 2,50 €.

Donnerstag 4. 10. Tanz mit M&B. Eintritt 2,50 €.

15 Uhr

Montag 8. 10. u. 5. 11. 14–16 Uhr Tanz für an Demenz Erkrankte und Angehörige. Anmeldung erforderlich!

Donnerstag 18. 10. 15 Uhr Tanz mit der Alexband. Eintritt 2,50 €.

Mittwoch 7. 11. 14.30 Uhr Tanz am Mittwoch Kiril Janev. Eintritt 2,50 €.

Freitag 5. 10. 14 Uhr Geburtstagsfeier für die Jubilare der Monate August und September.

Einlass ab 13.30 Uhr, Kaffeetafel ab 14.15 Uhr.

Freitag 30. 11. 18 Uhr Lesung „Begegnungen“ mit der Schreibwerkstatt Hessenwinkel.

Mittwoch 24. 10. 14.30 Uhr Tanz am Mittwoch mit Zdravko Manev. Eintritt 2,50 €.

Bitte vorher anmelden!

Donnerstag 8. 11. 14 Uhr Tanz mit Manne Menzel. Eintritt 2,50 €.

Donnerstag 11. 10. 15 Uhr “Interessantes Johannisthal“ mit dem Förderverein des Museums.

Mittwoch 10. 10. 14.30 Uhr Tanz am Mittwoch mit der Little Party Band. Eintritt 2,50 €. Mittwoch 17. 10. u. 21.11. 17 Uhr “Homöopathie bei Husten und Schnupfen“. Eintritt 5 €.

KIEZKLUB im Bürgerhaus Altglienicke, Ortolfstraße182-184, 12524 Berlin, Telefon 902 97 67 17

KIEZKLUB Rathaus Johannisthal, Sterndamm 102, 12487 Berlin, Telefon 902 97 56 65

Donnerstag 29. 11. 16 Uhr Klaus Feldmann liest „Die Rache des kleinen Weihnachtsmannes“. (VS).

KIEZKLUB ALTE SCHULE, Dörpfeldstraße 54, 12489 Berlin-Adlershof, Telefon 902 97 57 67

Sonntag 28. 10. 15 Uhr KES-Filmnachmittag mit Dr. Rainer Haus. Eintritt 1,50 €.

Donnerstag 25. 10. 15 Uhr Claire-Waldoff-Programm mit F. Carus & Partner. Eintritt 2,50 €. Donnerstag 1. 11. 15 Uhr Tanz mit Kiril Janev. Eintritt 2,50 €. Dienstag 6. 11. 14 Uhr Feier zur 100. Ausgabe der Seniorenzeitung „Herbstblatt“. Donnerstag 8. 11. 15 Uhr Lesung mehrerer Autoren zum europäischen Tagebuchtag. Donnerstag 15. 11. 15 Uhr Tanz mit Manne Menzel. Eintritt 2,50 €.

KIEZKLUB VITAL, Fürstenwalder Damm 474, 12587 Berlin-Friedrichshagen, Telefon 64 48 87 24 Dienstag 2. 10. 14.30 Uhr “Damals war’s“ mit Herrn Görsch. Donnerstag 11. 10. 14.30 Uhr Berühmte Künstler, vorgestellt von Frau Schreppel. Diesmal Gustav Klimt. Eintritt 1,50 €. Donnerstag 18. 10. 14.30 Uhr “Heimkehr in ein kaltes Land“ Lesung mit Frau Dr. Monika Melchert über Anna Seghers. Eintritt 1,50 €. Dienstag 23. 10. 14.30 Uhr Der ADAC berät: „Verkehrssicherheit für Senioren“. Bitte anmelden unter Tel. 644 88 724. Dienstag 30. 10. u. 27. 11. 14 Uhr Feier für die Geburtstagskinder des jeweiligen Monats. Dienstag 13. 11. 14.30 Uhr Tanz mit Kiril Janev. Eintritt 2,50 €.

15 Uhr

Donnerstag 15. 11. 15 Uhr Teenachmittag mit russischen Klängen. Eintritt 1,50 €.

Donnerstag 29. 11. 15 Uhr Tanz mit Gerd Polley. Eintritt 2,50 €.

Donnerstag 22. 11. 14.30 Uhr “Der Mann mit dem Fagott trifft Prosa“ mit Herrn Jörn Behrsing. Eintritt 1,50 €.

Donnerstag 22. 11. Basteln mit Frau Hentschke.

Donnerstag 29. 11. 14.30 Uhr Berühmte Künstler, vorgestellt von Frau Schreppel. Diesmal: Karl-Friedrich Schinkel. Wanderprogramm bitte im Kiezklub erfragen! KIEZKLUB Gerard Philipe, Karl-Kunger-Str. 30, 12437 Berlin, Telefon/Fax 532 00 95 Kaffeetafel ab 14 Uhr Donnerstag 4. 10. 14.30 Uhr Geburtstagsfeier für die Jubilare der Monate August und September, dazu Marika Born als Helga Hahnemann. Eintritt 2,50 €. Gäste willkommen! Donnerstag 11. 10. 14.30 Uhr Informationsveranstaltung : „Senioren im Straßenverkehr“ mit Herrn Lange. Donnerstag 18. 10. 14.30 Uhr “Was passt zu mir?“ - Kleine Modenschau mit Frau Gericke. Donnerstag 25. 10. 14.30 Uhr „Tschüß und winke, winke“ Erinnerungen an Heinz Quermann mit seiner Tochter, Petra Werner-Quermann. Eintritt 1,50 €. Donnerstag 1. 11. 14.30 Uhr „Außer Tresen nichts gewesen?“ Eine politische Kneip-Kur mit Gerald Wolf. Eintritt 2,50 €. Donnerstag 8. 11. 14.30 Uhr Kiezgeschichten mit Frau Schopranow. Donnerstag 15. 11. 14.30 Uhr Tanz mit der Alexband. Eintritt 2,50 €. Donnerstag 22. 11. 14.30 Uhr Gesprächsrunde zu Erkältungskrankheiten mit Frau Schimming. Donnerstag 29. 11. Kaffeetafel.

14.30 Uhr

KIEZKLUB TREPTOW-KOLLEG, Kiefholzstraße 274, 12437 Berlin, Telefon 532 00 95 Kaffeetrinken ab 14.30 Uhr Mittwoch 10. 10. u. 14. 11. 15 Uhr Offene Veranstaltung und Geburtstagsfeier mit Tanz. Eintritt 2,50 €. Gäste sind willkommen! Mittwoch 10. 10. 15 Uhr Gesundheitsvortrag zu Kneipp. Eintritt 2,50 €. Mittwoch 24. 10. 15 Uhr Kiezgeschichten mit Frau Schopranow. Mittwoch 31. 10. 15 Uhr Tanz mit Kiril Janew. Eintritt 2,50 €. Mittwoch 7. 11. 15 Uhr Gesundheitsvortrag und Teezeremonie mit Herrn Genyou Fu. Eintritt 1,50 €. Sonntag 11. 11. 14.30 Uhr Sonntagscafé mit der Tanzgruppe von Frau Leibacher und Tänzen aus 1001 Nacht in der Villa. Kaffeetafel ab 14 Uhr. Eintritt 1,50 €. Mittwoch 21. 11. Kaffeetafel.

15 Uhr

Mittwoch 28. 11. 15 Uhr Beratung zu Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht durch die Zentrale Anlaufstelle Hospiz. Frauentreff an der Wuhlheide Rathenaustraße 38, 12459 Berlin, Tel.: 535 80 20 Montag 1. 10. 14.30 Uhr „Die Handschrift als Sammelobjekt“ mit Hannelore Pflughaupt. Eintritt 2,50 €. Montag 8. 10. 14.30 Uhr Reise nach Bulgarien: Nessebar, präsentiert von Magda Sommer. Eintritt 2,50 €.


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KÖPENICKER SENIORENZEITUNG 5-2012

Mittwoch 10. 10. 10.30 Uhr Kunst und Kultur in der Weimarer Republik, vorgetragen von Ingrid Delong.

Freitag 16. 11. 19 Uhr Flamenco mit Mariposa (Tanz) und Claudio El Compadre (Gitarre und Gesang).

Donnerstag 11. 10. u. 25. 10. 14 Uhr Plauderstunde und Kaffeeklatsch.

Freitag 23. 11. 19 Uhr Film und Gespräch über den deutsch-polnischen Dokumentarfilm „Aber das Leben geht weiter“. Bitte beachten Sie auch die Galerie im Ratz-Fatz!

Mittwoch 17. 10. 14 Uhr Spaß am Lesen: „Die nie geschriebenen Briefe der Emma K.“ mit Sylvia Dietz. Montag 22. 10. 14.30 Uhr Berühmte Frauen: Über Mata Hari, Gret Palucca und Mary Wigman spricht Prof Meyer. Eintritt 2,50 €. Mittwoch 24. 10. 10.30 Uhr Historische Kriminalfälle mit Syliva Dietz. Montag 29. 10. 14.30 Uhr Musikalisches und Literarisches mit Uschi Schütz und Hildegard Bartsch. Eintritt 2,50 €. Weitere Termine im Treff erfragen! Wuhletreff, Begegnungsstätte KöpenickNord, Zum Wuhleblick 50, 12555 Berlin, Telefon 652 72 71, 1000fuessler-frauende/ wuhletreff Um Anmeldung wird gebeten! Montag 8. 10. u. 12. 11. 14.30 Uhr Geburtstagsfeier für die Geburtstagskinder des jeweiligen Vormonats. Unkostenbeitrag ! Mittwoch 10. 10. 14.30 Uhr Tanz am Mittwoch mit Zdravko Manev. Eintritt 2 €. Mittwoch 17. 10. 14.30 Uhr Frühlingsmodenschau mit Mode mobil. Eintritt (mit Kaffeegedeck) 3 €. Mittwoch 24. 10. 14.30 Uhr Tanz am Mittwoch mit Manne Menzel. Eintritt 2 €. Mittwoch 31. 10. 14.30 Uhr Kabarett mit Gisela Oechelhaeuser. Eintritt 12 €. Mittwoch 7. 11. 14.30 Uhr Tanz am Mittwoch mit dem Duo M&B. Eintritt 2 €.

Bürgerhaus Grünau, Regattastraße 141, 12527 Berlin, Telefon 674 43 48 Dienstag 9. 10. 19.30 Uhr zum Thema „Exil und Rückkehr“ mit Marion Braschs Buch „Ab jetzt ist Ruhe“. Eintritt 5 €. Sonnabend 13. 10. 19.30 Uhr Klassik im Bürgerhaus: Faszination Impressionismus. Eintritt 10 €. Donnerstag 18. 10. 19.30 Uhr Grünauer Lektionen: „Die rituelle Beschneidung bei Juden und Muslimen“. Mit Rainer Nabielek (Humboldt-Universität Berlin). Sonnabend 20. 10. Moskauer Nächte. Eintritt 6 €.

19 Uhr

Sonntag 21. 10. 12 Uhr Jazz-Frühstück mit den Jazzoptimisten Berlin. Eintritt 8 bzw. 6 €. Donnerstag 25. 10. 19 Uhr Film „Tinko“ und Vortrag zum 100. Geburtstag von Erwin Strittmatter mit Dr. Katrin Sell. Eintritt 4 €. Freitag 26. 10. u. 30. 11. 20 Uhr Dixieland im Bürgerhaus mit der Old Castle Jazzband Cöpenick. Eintritt 8 €. Freitag 2. 11. 20 Uhr Schlager im Bürgerhaus bis in die Nacht. Eintritt 5 €. Freitag 9. 11. 19.30 Uhr Klassik im Bürgerhaus mit Hardy Rittner. Eintritt 10 €.

14.30 Uhr

Donnerstag 15. 11. 19.30 Uhr “Baderech - Unterwegs“ - Jüdische Lieder und Legenden mit Jalda Rebling und Franka Lampe. Eintritt 8 bzw. 6 €.

Mittwoch 21. 11. 14.30 Uhr Tanz am Mittwoch mit Bernd Schwerdtfeger. Eintritt 2 €.

Freitag 23. 11. 19.30 Uhr Roland Plota und Band. Eintritt 8 €. Wandertermine bitte beim Bürgerhaus erfragen!

Mittwoch 14. 11. Reisecafé. Eintritt 3 €.

Mittwoch 28. 11. 14.30 Uhr Wuhletreff - Adventsmarkt. Eintritt 4 €. Ratz-Fatz e.V., Schnellerstraße 81, 12439 Berlin-Schöneweide, Telefon und Fax 67 77 50 25, ratzfatzberlin.de Bei den Veranstaltungen wird ein Eintritt von 5 bzw. 3 € erhoben. Jeden Dienstag 14.30 Uhr Kulturcafé für Senioren. „Erlesenes am Samstag“ findet mit unterschiedlichen Themen statt. Z.B. liest Klaus Feldmann am 6. 10. über „Leben in der DDR“. Genaues Programm im Ratz-Fatz erfragen! Freitag 5. 10. 19 Uhr Konzert mit dem Duo Lavoisier - traditionelle portugiesische Musik. Sonnabend 13. 10. 19 Uhr Gitarrenkonzert mit Markus Segscheider. Freitag 19. 10. 19 Uhr Filmvortrag zum 100. Geburtstag des Dichters Gerhart Hauptmann mit Dr. Katrin Sell. Freitag 26. 10. 19 Uhr Lesereihe des Finnland-Instituts in Deutschland. Freitag 2. 11. 19 Uhr Chansonabend mit Agnes Bryja und Doreen Pichler. Freitag 9. 11. 19 Uhr Gitarrenkonzert mit dem Duo „Friedrich & Wiesenhütter“.

Hauptmannsklub 103,5, Wendenschloßstr. 103-105, 12557 Berlin-Köpenick, Telefon 650 754 83 Freitag 5. 10. 18 Uhr „Tausend Aphorismen“ mit Kurt Tackmann. Freitag 12. 10. 18 Uhr Livekonzert der Countryband „Texas Tornados Berlin“. Eintritt 3 €. Sonnabend 13. 10. 18 Uhr Oktoberfest mit zünftiger Musik und bayerischen Spezialitäten. Eintritt 3 €, Büffett 6 €.

Donnerstag 1. 11. Klassik im Herbst.

15.45 Uhr

Mittwoch 21. 11. 16 Uhr Videoreportage über Sumatra mit Dr. Wuttke. Mittwoch 28. 11. 15.45 Uhr Erinnerungen in Noten mit Herrn Gohlke. Vitanas Senioren Centrum Bellevue; Parrisiusstraße 4-14, 12555 Berlin-Köpenick; Telefon 64 16 76-0 Um rechtzeitige Anmeldung wird gebeten! Donnerstag 11. 10. 19 Uhr Infoabend zum Thema Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht. Donnerstag 18. 10. Oktoberfest.

17 Uhr

Freitag 2. 11. 19 Uhr Vernissage zur Ausstellung von Olaf Rammelt. Freitag 9. 11. Martinsgansessen.

18 Uhr

Pflegestützpunkt Treptow-Köpenick, Spreestr. 6, 12439 Berlin-Schöneweide, Telefon 3906 3825 Mittwoch 21. 11. 14 Uhr Entspannung im Pflegealltag, Urlaub mit Pflegebedürftigen. Gesellschaft zum Schutz für Bürgerrechte und Menschenwürde (GBM), Ortsverband Berlin-Köpenick, Telefon 645 47 77 Konsultationen zu Rentenfragen: (keine Rechtsberatungen) jeweils 10 bis 12 Uhr: Wohngebietszentrum, Pablo-NerudaStraße 12–13 am 11. 10. und 8. 11. (Voranmeldung unter 656 27 13); Rabenhaus, Puchanstraße 9 am 10. 10. und 14. 11. (Voranmeldung unter 65 88 01 65); KIEZKLUB Vital, Fürstenwalder Damm 474 am 2. 10. und 6. 11. (Voranmeldung unter 6453891 oder 64488724). Schloss Köpenick, Aurorasaal Schlossinsel, 12557 Berlin Köpenicker Schlosskonzerte Jeden Sonntag 16 Uhr; Programm im Tourismusbüro oder unter www.berlinerschlosskonzerte.de Christophoruskirche, Bölschestraße 27-30, 12587 Berlin-Friedrichshagen Mittwochs 18 Uhr Orgelmusik zur Wochenmitte und Mittwochsgebet.

Sonntag 14. 10. 17 Uhr ORGEL PLUS Friedrichshagen 2012.

18 Uhr

Freitag 26. 10. 18 Uhr Tanzbend mit der Alex-Band. Eintritt 5 €.

Sonntag 25. 11. 14 Uhr Andacht zum Totensonntag auf dem Friedhof.

Sonnabend 27. 10. 18 Uhr Lampionfest mit fetziger Musik. Eintritt 3 €, Büffett 6 €.

Sonntag 25. 11. 17 Uhr Orgelmusik zum Ewigkeitssonntag mit Tobias Scheetz.

Mittwoch 31. 10. Halloweenparty. Eintritt 3 €.

Gottelsdienste im Seniorenheim Werlseestraße am 23. 10. und am 27. 11. 2012.

18 Uhr

Seniorenzentrum Bethel Köpenick, AlfredRandt-Straße 23, 12559 Berlin, Telefon 65 89 50 Fax 654 31 59 Montag 8. 10. 15.45 Uhr Musikalische Lesung „Der Vogelhändler“ mit Herrn Böhm. Mittwoch 17. 10. u. 14. 11. 15.30 Uhr Tanztee.

Mittelpunktsbibliothek, Alter Markt 2, 12555 Berlin-Köpenick Freitag 5. 10. 19.30 Uhr Buchvorstellung „Vier Jahrzehnte - Nachdenken über mein Leben in der DDR“ mit Dr. Volker Johst. Freitag 12. 10. 19.30 Uhr “Der Sturm“ von William Shakespeare in der Märchenfassung von Franz Fühmann, mit Elisabeth Richter-Kubbutat und Susanne Stock. Eintritt 6 bzw. 5 €. Freitag 17. 10. 19.30 Uhr Gastspiel des Turmalintheaters mit „Kafka oder das Zögern vor der Geburt“. Eintritt 8 bzw. 6 €. Freitag 26. 10. 19.30 Uhr Zu Gast: Schauspielerin Jutta Hoffmann. Eintritt 8 bzw. 6 €. Ausstellung ab 9.11. 20 Uhr Element Frau, Malerei von Oxana Mahnac. Bis 9. 1. 2013. Freitag 30. 11. 19.30 Uhr Konzert von Bach bis Piazolla mit dem Duo Tambora. Eintritt 6 bzw. 5 €. Weitere Termine in der Bibliothek erfragen!

5. Marktplatz für gute Geschäfte für Unternehmen und gemeinnützige Einrichtungen am 22. 11. 2012 von 17.30 - 19.30 Uhr in der Freiheit 15. Schirmherr ist der Bürgermeister von TreptowKöpenick, Herr Oliver Igel.

Seniorenball Freitag, 23. 11. 17 Uhr im Pentahotel. Karten zu 15 € gibt es ab 1. 10. in den Kiezklubs und dem Wuhletreff.

Sonnabend 6. 10. 17 Uhr Konzert (Violine und Violoncello) mit Sayako Kusuka und Peter Bruns.

Sonnabend 27. 10. 19.30 Uhr Konzert: Requiem von Mozart, Bachkantaten mit Solisten, Kanta-tenchor und Kammerorchester.

Freitag 19. 10. Gemütliches Beisammensein.

Sonnabend 17.11. 14.00 Uhr Vorweihnachtliches Treffen mit Freundeskreisen der Stiftung Denkmalschutz und allen, die die Waldkapelle mögen.

Waldkapelle Hessenwinkel, Waldstraße, 12589 Berlin, waldkapelle-berlin-hessenwinkel.de Freitag 26.10. 18.00 Uhr Schelllackplattenabend und Plattenbörse mit Helmut Walter, Julia Axen und Achim Jaenisch.

Modellpark Berlin-Brandenburg Diese Attraktion in unserem Bezirk, Eichgestell 4, 12459 BerlinOberschöneweide, ist noch bis zum 31. Oktober täglich von 9 bis 19 Uhr geöffnet. Eintritt 4 bzw. 2 €. Danach ist Winterpause!

Auflösung aus 04/2012


Herbstlich Frisches aus der Küche Herbst- und Winteröffnungszeiten vom 15. Oktober bis 15. März: Sa. von 11.00 bis 19.00 Uhr So. von 10.00 Uhr bis 19.00 Uhr 1., 2. u. 3. Mo. im Monat 12.00 bis 17.00 Uhr Veranstaltungen und Familienfeiern auch außerhalb der Öffnungszeiten nach Absprache unter 030 - 65 92 59 18 Weihnachtsfeiertage und Neujahrstag von 11.00 bis 19.00 Uhr Straße zum Müggelhort 1 12559 Berlin-Köpenick Fon 030.6592590 • www.mueggelhort.de

Verlagsgesellschaft mbH Eichenallee 8 15711 Königs Wusterhausen Tel.: 03375 / 24 25-0 www.elro-verlag.de Außenstelle: Schloßstraße 2 / Hofseite 15711 Königs Wusterhausen Tel.: 03375 / 21 43 19 satz2@elro-verlag.de www.seniorenmagazine.de

Wir sind u. a. Herausgeber der Seniorenzeitung Treptow-Köpenick sowie der Seniorenmagazine für die Landkreise Teltow-Fläming, Dahme-Spreewald und Oder-Spree.


PREISAUSSCHREIBEN präsentiert von Bücher im Forum Köpenick

Tourismusverein Berlin Treptow-Köpenick e.V. Mi 17. Okt. Kaiserstadt Goslar

Abfahrt: 7.00 Uhr Ankunft: 19.00 Uhr S-Bhf. Köpenick, Elcknerplatz Preis: 39,50 €/Pers.

Entdecken Sie mit uns ein Weltkulturerbe im Harz. Ob die mächtige Kaiserpfalz, das Rathaus mit dem prächtigen Huldigungssaal oder die gewundenen Gassen innerhalb der Stadtmauer, Goslar hat gerade im bunten Herbst viel zu bieten. Leistungen: Komfortreisebus mit Reiseleitung, Führung Altstadt

Do 15. Nov. Martinsgans-Essen im Oderbruch

Heute fahren wir in das Oderbruch. Wem wurde ein Apfel als Denkmal gesetzt? Die Antwort schicken Sie bitte per Postkarte an die Redaktion der Köpenicker Seniorenzeitung (KSZ), Frau Ursula Schirmer Wendenschloßstr. 15, 12559 Berlin. Einsendeschluß ist am 30. Oktober 2012. Die Lösung des Rätsels aus dem Heft 4/2012 lautet: Vater mit Kind, von Ingeborg Hunzinger am Müggelseepark in Friedrichshagen Das Los entschied sich für Frau Jutta Sziborra aus 12555 Berlin. Herzlichen Glückwunsch. Ihre Redaktion der KSZ

Abfahrt: 10.00 Uhr Ankunft: 19.30 Uhr S-Bhf. Köpenick, Elcknerplatz Preis: 54,50 €/Pers.

Nach einem Zwischenstopp an der berühmten Pyramide von Graf Schmettau in Garzau erwarten Sie in Breiers-Kräutergarten-Restaurant in Wriezen Gänsekeule, Rotkohl und Klöße und ein Hofladen mit hauseigenen Produkten. Das ehemalige preußische Schloss Freienwalde, eng verbunden mit dem Namen des Politikers und Industriellen Walther Rathenau, besuchen Sie am Nachmittag. Leistungen: Komfortreisebus mit Reiseleitung, Pyramide von Garzau, Mittagessen mit Getränk, Führung und Eintritt Schloss Freienwalde

Buchungen: Tourismusverein Berlin Treptow- Köpenick e.V. Touristinformation Alt- Köpenick 31-33 • 12555 Berlin • Tel. (030) 655 755 0 touristinfo@tkt-berlin.de • www.berlin-tourismus-online.de

Lust auf mehr Berlin? ... dann Treptow-Köpenick!

• ganzjährig ab 12 Uhr geöffnet Di/Mi Ruhetag • Parkplätze, Strand und See direkt vor der Tür

Ein Ausflugsziel der besonderen Art auch im Winter ist das idyllische Feinschmeckerdomizil am Strand von Krummensee. Dieses liegt südöstlich von Berlin-Köpenick und ist nach ca. 25 km z.B. über die A13 zu erreichen. Parkplätze sind direkt vor der Tür. Der Küchenchef serviert Wild-, Fisch- u. Pastagerichte auch als Seniorenportion. Wir richten Familienfeiern aus und liefern natürlich auch Büffetts zu Ihnen! Weiter Informationen zum Strandhaus und der Region finden Sie auf www.strandhauskrummensee.de.


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