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Dahme und Spree 08 0 2

Seniorenzeitung für die Städte und Gemeinden des Landkreises Dahme-Spreewald

Nach neuesten Gesichtspunkten der Wohnpflege gebaut – Seniorenheim am See in Groß Köris

VS Bürgerhilfe gGmbH Unsere stationären Pflegeeinrichtungen Seniorenheim am See Berliner Str. 8 15746 Groß Köris Ansprechpartnerin: Fr. Bogdahn Tel. 033766/ 211 – 0

Seniorenheim „Wilhelm Busch“ Rosa-Luxemburg-Str. 144-148 15732 Schulzendorf Ansprechpartnerin: Fr. Britz Tel. 033762/ 22 53 200

Unsere ambulanten Pflegedienste in Groß Köris Berliner Str. 1 Tel. 033766/ 200 55

Schulzendorf Rosa-Luxemburg-Str. 144-148 Tel. 033762/ 93 89 9

Essen auf Rädern:

Alte Plantage 8 • 15711 Königs Wusterhausen • Tel. 03375/ 46 85 40

www.vs-buergerhilfe.de

Königs W usterhausen Wusterhausen Kirchplatz 11 Tel. 03375/ 29 46 35

Friedersdorf Kastanienallee 6 Tel. 033767/ 89 20 8


Editorial

Liebe Leserinnen und Leser Der demografische Wandel mit seinen Veränderungen in unserer Gesellschaft war zu keinem Zeitpunkt so aktuell wie heute. Das trifft auch für den Landkreis Dahme-Spreewald zu. Die Zahl der älteren Menschen steigt stetig und am schnellsten. Zurzeit sind ca. 22 Prozent der Gesamtbevölkerung 65 Jahre und älter. Bis zum Jahr 2030 wird sich der Anteil der Älteren auf ein Drittel aller Einwohner in unserem Landkreis erhöhen.

Die Zeitschrift „Dahme+Spreewald“, liebe Leserinnen und Leser, ist gedacht als eine lebendige Information für die zweite Lebenshälfte. Was interessiert Seniorinnen und Senioren – oder besser: was interessiert uns, die wir demografisch gesehen immer mehr werden? Welche Pläne haben wir, welche Hoffnungen und welche Ängste? Welche Gedanken gehen uns kurz durch den Kopf und welche Themen beschäftigen uns länger? Wenn Ältere für Ältere schreiben, dann sind sie näher dran, wissen mehr und haben mehr Erfahrung. Darum soll diese Zeitschrift – die in Zukunft alle zwei Monate erscheinen wird – auf Dauer nicht alleine von so einem jungen Spund wie mir geschrieben und verantwortet werden. Ich bin erst 58. Ich würde mich also freuen, wenn Sie sich bei mir melden. Stellenausschreibung Sie – das sind in idealer Weise Menschen, die etwas zu sagen haben; die etwas zu berichten haben, etwas zu loben oder zu kritisieren; die Geschichte oder Geschichten erzählen können oder Gedichte erdenken; die sich mit der Welt, mit ihrer Welt und mit den Geschehnissen um sich herum auseinander setzen; die sich nicht abfinden wollen mit Entwicklungen, die an ihnen vorbei gehen oder gar gegen ihre Interessen gerichtet sind und die sich darum einmischen wollen – und wir suchen Menschen, die das alles auch in Worte gefasst zu Papier bringen können. Besser noch zu Diskette, denn heutzutage wird natürlich auch eine Zeitschrift wie diese am und mit dem PC produziert ( aber das ist keine Voraussetzung ). Wenn Sie das vorher noch nie gemacht haben – das Schreiben meine ich – dann versuchen Sie es doch einfach. Sie werden sehen – und wir werden lesen. Greifen Sie schnell entschlossen zum Telefon und rufen Sie mich an. Über die Themen brauchen wir uns keine grauen Haare wachsen lassen. Wir finden sie an jeder Straßenecke, an der die Bordsteinkante unbefestigt ist; schauen uns in den eigenen vier Wänden um und stellen fest, wie wenig sie seniorengerecht gebaut und eingerichtet sind; merken, wie uns die nachfolgenden Generationen langsam abschieben; spielen aber trotzdem noch gemeinsam in einer Hobbygruppe Theater oder fahren mit anderen zusammen als Reisegruppe durch die Lande; sitzen in Arztpraxen, von denen es zu wenige gibt, während gleichzeitig Kosten und Gebühren weiter steigen; stehen ratlos oder gar hilflos vor einem Fremden an der Haustür, der uns überzeugen will von etwas, das wir nicht brauchen; oder wir stellen erstaunt fest, dass gleich um die Ecke ein geschichtliches Baudenkmal zu besichtigen ist, das wir nicht kannten und von dem wir auch noch nie vorher etwas gehört hatten. Konnte ich Sie auf den Geschmack bringen? Journalistinnen und Journalisten sind neugierige Menschen – und das Neugierige ist in diesem Fall das positiv Bewegende. Sind Sie in diesem Sinne neugierig, neugierig geblieben oder neugierig geworden? Ich freue mich auf Ihre Reaktion.

Ihr Detlef Schlüpen (Telefon und Anschrift der Redaktion im Impressum)

Schon heute hat sich das individuell „gefühlte“ Alter gewandelt. Alt werden heißt längst nicht mehr alt sein. In unserer Gesellschaft gibt es inzwischen eine von Vielfalt und Aktivität geprägte Gruppe alter Menschen mit unterschiedlichen persönlichen Vorstellungen und Ansprüchen an das Leben. Mit den „Seniorenpolitischen Leitlinien“ hat der Landkreis Dahme-Spreewald aktiv und offensiv auf die Veränderungen im Alterungsprozess reagiert und genießt damit Vorbildwirkung über die Kreisgrenzen hinaus. Dabei wurden die Schwerpunkte für die Seniorenpolitik festgeschrieben, wie zum Beispiel Wohnen im Alter, ambulante und stationäre Pflege, medizinische Versorgung, öffentlicher Personennahverkehr, ehrenamtliches Engagement und Generationen übergreifendes Miteinander. In unserem Landkreis sind die Senioren besonders aktiv. Sie engagieren sich nicht nur in Seniorenbeiräten oder Seniorengruppen, sondern in allen denkbaren Vereinen, Verbänden, Parteien und Initiativen. Vor allem aber sind sie häufig die wichtigste Stütze in den Familien und ermöglichen so den Kindern, Arbeit und Familie unter einen Hut zu bringen. Wir erleben sie an der Seniorenakademie der TFH Wildau und in den Kursen unserer Volkshochschule, in Sport- und Theatergruppen. Es gibt viele Seniorinnen und Senioren in unserem Landkreis, die nicht still stehen und vor Vitalität nur so strotzen. Ihr Rat ist uns wichtig, auf ihre Mitarbeit legen wir Wert. Die kranken und hilfebedürftigen älteren Menschen nehmen wir in unsere Mitte und wollen jederzeit für sie da sein. Wichtig ist es, miteinander zu kommunizieren und voneinander zu wissen. Dazu kann die neue Seniorenzeitung „Dahme-Spreewald“, die jetzt alle zwei Monate erscheinen soll, viel beitragen. Ich wünsche dem Redaktionsteam des ELRO-Verlages einen guten Start mit der vor Ihnen liegenden Erstausgabe.

Herzliche Grüße Stephan Loge Landrat im Landkreis Dahme-Spreewald


DAHME-SPREEWALD SENIORENZEITUNG

ERSTAUSGABE 2008

Sieglinde Heppener weiter Vorsitzende im Seniorenrat

Lecker und einfach Alte Rezepte wiederentdeckt (1)

Prof. Dr. Sieglinde Heppener Landtagssitzung, denn Sieglinde bleibt Vorsitzende des Senioren- Heppener ist auch Landtagsabrates des Landes Brandenburg. geordnete der Sozialdemokraten in Brandenburg und vertritt hier den südlichen Bereich des Landkreises Teltow-Fläming. Platzeck: „Sieglinde Heppener ist menschlich ein Goldschatz und eine starke Partnerin, die mit klarer Linie für die Interessen einer immer stärker werdenden gesellschaftlichen Gruppe kämpft – den Seniorinnen und Senioren. Sie engagiert sich mit fairen Mitteln für die richtige Sache; das ist für uns nicht immer bequem, aber das ist auch gut so!“ Die Leitlinien der Seniorenpolitik der Landesregierung „Alt werden Mit großer Mehrheit wurde sie auf im Land Brandenburg“ wurden einer Mitgliederversammlung in vom Seniorenrat angeregt und Potsdam bis zum Jahr 2010 in unter seiner Mitwirkung erstellt. dieses Ehrenamt wiedergewählt. Regionale und kommunale SeSieglinde Heppener führt den rund niorenbeiräte sind mittlerweile in 40 Institutionen umfassenden fast allen Landkreisen, Städten Verband als Vorsitzende jetzt seit und Gemeinden Brandenburgs Mai 2003. aktiv und treten ein für ein aktives, Ministerpräsident Matthias Platz- würdevolles Leben der Seniorineck gratulierte ihr während einer nen und Senioren.

Ein Ombudsmann muss her! Kreistag: Bürgersorgen ernst nehmen! Auf Initiative der beiden SPD-Abgeordneten Tina Fischer und Andreas Schluricke hat der Kreistag DahmeSpreewald in seiner letzten Sitzung die Kreisverwaltung aufgefordert, für die vom Flughafen betroffenen Bürger einen Ombudsmann als Ansprechpartner anzubieten. Schlurikke: “Unsere Verpflichtung gegenüber dem Bürger endet nicht am Wahltag, sondern gilt in der gesamten Wahlperiode.“ Bürgeranwältin Tina Fischer stellt klar: „Wir nehmen die Sorgen der Bürger rund um den Flughafen ernst. Es ist unzumutbar, mit jeder Frage bis nach Potsdam zu fahren. Hier besteht eine Bringschuld gegenüber dem Bürger.“ Der ursprünglich von UBL und den Grünen in den Kreistag eingebrachte und auf Vorschlag der SPD ergänzte Antrag fand im Kreistag eine breite Mehrheit. Die Kreisverwaltung soll darüber hinaus bis zur Kreistagssitzung im Februar nächsten Jahres aufzeigen,

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wie der Landkreis gemeinsam mit Land, Umlandgemeinden und dem Flughafen sensible Einrichtungen, wie zum Beispiel Kitas, Schulen und Senioreneinrichtungen besonders unterstützen kann. Für Landrat Stephan Loge steht fest: „Der Flughafen bringt nicht nur Segen für alle im Landkreis. Neben den positiven wirtschaftlichen Entwicklungen gibt es für viele Menschen erhebliche Belastungen. Mir geht es hierbei darum, einen Konsens zu finden.“ Tina Fischer wird konkreter: „Ich könnte mir an der Stelle gut einen Fonds oder eine Bürgerstiftung vorstellen.“ Aus den Reihen der Linkspartei kam der Vorschlag, mit der Funktion des Ombudsmannes den Schulzendorfer Bürgermeister Herbert Burmeister zu betrauen, der sich als Anwalt der Bürger für deren Belange und bei allen Problemen rund um den Airport engagiert wie kein Zweiter.

aus: Mecklenburgisches Kochbuch, Ausgabe 1868

IMPRESSUM Die Seniorenzeitung „Dahme und Spreewald“ erscheint sechsmal im Jahr in Zusammenarbeit mit der Kreisverwaltung Dahme-Spreewald. Sie wird kostenlos verteilt. Derzeitige Auflage: 6.000 Herausgeber:

ELRO-Verlagsgesellschaft mbH Eichenallee 8 • 15711 Königs Wusterhausen Außenstelle: Fichtestraße 1 • 15711 Königs Wusterhausen Tel. 03375 / 21 43 19 • Fax 03375 / 52 81 78 e-mail: werbung-goetze@t-online.de

Redaktion:

Leiter Detlef Schlüpen Tel. 033708 / 929090 • promanage@t-online.de Erika Thiele, Jutta Melzer, Ronald Muldner, Ingeborg Spittler, Ursula Klucke, Dr. Rolf Donner

Anzeigenannahme:

Wolf Gläser Tel./Fax 033767 / 806 16 • Mobil 0162 / 961 41 95 e-mail: wolf-glaeser@t-online.de

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Landkreis Dahme-Spreewald Kreisverwaltung Reutergasse 12 • 15907 Lübben

Beiträge, Anregungen, Kritiken, Veranstaltungshinweise und andere Einsendungen sind richten an: Detlef Schlüpen, Seebadallee 53, 15834 Rangsdorf (nur per Post, möglichst PC-Ausdruck, mindestens in 12pt und zusätzlich auf Diskette) Hinweise der Redaktion: Die Redaktion behält sich das Recht vor, Zuschriften auszugsweise wiederzugeben. Namentlich gezeichnete Veröffentlichungen müssen nicht mit der Meinung der Redaktion übereinstimmen. Für unaufgeforderte Zuschriften, Fotos und andre Materialien haften wir nicht Die Weiterverwendung der Anzeigen bedarf der Genehmigung des Verlages. Für den Inhalt der Anzeigen zeichnet der Auftraggeber verantwortlich. Es gelten die AGB des Elro-Verlages. Auf der Titelseite: VS Bürgerhilfe gGmbH: Nach neuesten Gesichtspunkten der Wohnpflege gebaut – Seniorenheim am See in Groß Köris


ERSTAUSGABE 2008

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Homöopathie in der Erkältungszeit Von Karin Hartke Herbstwetter brr. Eine halbe Stunde frische Luft gönne ich mir trotzdem, auch wenn der goldene Herbst vorbei und die Natur wieder nass, grau und ungemütlich ist. Ich hole tief Luft und schaue auf die kahlen Bäume. Das Laub liegt nun in Haufen am Straßenrand und wie jedes Jahr staune ich über die große Menge, die plötzlich weggeharkt werden muss. Auf der anderen Straßenseite sehe ich einen alten Bekannten, Stefan. Er hat sich dick in Schal und Mantel gehüllt und den Kopf tief in die Schultern gezogen. Ich winke ihm zu und ein müdes Erkennen huscht über sein Gesicht: „Schön, dass ich dich treffe komm bloß nicht so dicht ran! Ich habe so einen Schnupfen, bin auf dem Weg zur Apotheke, weiß aber gar nicht so richtig …Kannst du mir einen Tipp geben?“ hat zu nichts Lust. Nachts ginge es so. „Wenn Du meine homöopathischen Ratschläge annehmen möchtest, gerne. Darf ich dir ein paar Fragen stellen? - Wie kommt es zu den Beschwerden, was ist die Ursache? - Wo geht es Dir besser - im Raum oder im Freien? - Wie ist der Nasenfluss - mild oder brennend und wund machend? - Wie tränen die Augen - mild oder brennend, entzündete Augen? - Wie ist es nachts - besser oder schlechter?“

Auf Grund dieser Erzählung empfehle ich Stefan Allium Cepa (Küchenzwiebel), ein gutes Schnupfenmittel, wenn die Nase von den Absonderungen wund wird und die Tränen mild sind. Ich empfehle ihm noch, viel zu trinken und sich Ruhe zu gönnen.

Eine Woche später ruft Stefan mich an. Der Schnupfen sei gut abgeklungen und er hat keinen Husten dazu bekommen. Er klingt wieder gut und will Näheres über diese Homöopathie wissen. Ich wende ein, dass er sich bei seiner Immunabwehr bedanken soll, da diese die Erkältung besiegt hat, die homöopathischen Mittel helfen nur dabei. Grundsätzliches Ziel der Homöopathie ist es, den Körper dazu zu bringen, eine Heilung selbst wieder in die Hand zu nehmen, sprich die Selbstheilungskräfte zu mobilisieren, eine tiefgreifende und dauerhafte Wirkung zu erreichen. Vor Allem hat der Körper die Die Antworten kommen etwas Chance, gestärkt aus dieser Abwehrerfahrung herzögerlich, ich glaube, er bedau- vorzugehen und nicht gleich den nächsten Infekt ert fast, mich angesprochen zu einzufangen. haben. Zusammengefasst erzählt er mir dann: Gestern habe er im Wie schafft das die Homöopathie? Aus vielen ErFreien gearbeitet und war tüchtig fahrungen heraus hat der Begründer der Homöoins Schwitzen gekommen. Die pathie Samuel Hahnemann die Mittel nach dem Jacke zog er aus, bis ihm kalt und Ähnlichkeitsprinzip ausgesucht. Beim gesunden schütterig wurde. Abends begann Menschen würde die Einnahme des Mittels ein die Nase zu laufen und hört nicht Symptom wie Kopfschmerzen oder Schnupfen mehr auf. Sie ist schon ganz hervorrufen, ohne das die wirkliche Krankheit entwund. Dazu tränen die Augen steht. Beim Absetzen des Mittels verschwinden die fürchterlich. Im Freien ginge es Symptome also wieder. Wie jeder beim Zwiebelbesser. Das Ganze sei insge- schneiden schon gemerkt hat, tränen die Augen samt sehr unangenehm und er und die Nase läuft. Bei einem Schnupfen mit eben

diesen Eigenschaften wirkt also Alium Cepa (Küchenzwiebel) sehr gut. Wenn jedoch die Tränen wund machen und der Fließschnupfen mild ist, nimmt man Euphrasia, in der Volksheilkunde auch unter dem Namen Augentrost bekannt. Genauso beim Husten. Wir richten uns nach den Kriterien, die das Mittel beim Gesunden hervorrufen wird und stellen die Frage, wie der Husten beschaffen ist - bellend, trocken, rasselnd, mit Schmerzen hinter der Brust usw. Dabei spielen die Modalitäten eine Rolle, also was bessert oder was verschlimmert ein Symptom. Auch die Ursachen wie kalter Wind, Durchnässung, ins Schwitzen gekommen oder Anstrengung, Stress, werden berücksichtigt. Gerade für akute Probleme kann aus dem Topf der bewährten Indikationen geschöpft werden. Auch wenn der Einzelne die Wirkung nicht spürt oder nicht gleich etwas merkt, heißt es nicht, dass das Mittel nicht wirkt – es bedeutet nur, dass wir die Reaktionen nicht wahrnehmen. Reaktionen die das Mittel hervorruft, sind auch die Verbesserung des Allgemeinbefindens, des emotionalen Befindens, verstärkter Harndrang, Stuhlveränderungen, Schweiß im Schlaf und Hautreaktionen. Die körpereigene Immunabwehr hat ihre Strategien, um eine Krankheit zu besiegen. Wozu auch das Fieber gehört. Die Temperaturerhöhung entzieht Bakterien und Viren die Lebensgrundlage. Die homöopathischen Mittel helfen der spezifischen Abwehr schneller und gezielter zu reagieren, so dass Infekte glimpflicher und milder ablaufen können. „Wegmachen“ können sie die Krankheit nicht. Das macht der Körper selbst. Das Genannte trifft nicht nur auf Erkältungskrankheiten zu, sondern ist prinzipiell für die Homöopathie anzuwenden. - Wir treffen uns dann nächste Woche zum Kaffee, dann erkläre ich Dir gerne mehr.

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Wie feiert man Weihnachten in anderen christlichen Ländern?

Von Santa Claus bis Väterchen Frost Zusammengetragen von Jutta Melzer Amerika Ein riesiger Schlitten saust durch die Lüfte. Er wird von acht Rentieren gezogen und ist auf dem Weg zu den Menschen. Im Gepäck hat er viel buntes Spielzeug für die Kinder. Den Schlitten lenkt ein großer Mann mit roter Kleidung und langem weißen Bart. Es ist der Weihnachtsmann. So kennen ihn die Kinder in Amerika und nennen ihn „Santa Claus“.

schenke durch den Kamin. Für Kinder die nicht brav Wussten Sie schon …? waren lässt sie jedoch nur Kohlestücke zurück. Der erste Weihnachtsteller Skandinavien stammt aus dem Jahre 1895 und Hier geht es am Weihnachtsabend, dem „Julfest“ wurde von einer Porzellanmanusehr lustig zu. Die ganze Familie singt und tanzt um faktur in Kopenhagen in tiefem den Weihnachtsbaum herum. Vielerorts wird dann Kobaltblau gefertigt. auch ein Schüsselchen Brei vor die Tür gestellt, um die Weihnachtszwerge gütlich zu stimmen. Diese Pfefferkuchen wurden einst als helfen den Menschen im Haus und Hof und sind im Honiggebäck angeboten, das mit allgemeinen ganz wohlgesonnen, können aber auch Pfeffer gewürzt war. Früher ein ihren Schabernack treiben. sehr teures Gewürz, war der Pfeffer gerade kostbar genug für ein Weihnachtsgebäck. Holland „Sinterklaas“, der holländische Weihnachtsmann bringt schon am 6. Dezember die Geschenke. Am Der Lebkuchenmann in man5. Dezember fährt er mit „Zwarte Piet“, dem Schwar- chen Regionen Deutschlands zen Peter in den Hafen von Amsterdam ein, wo er auch aus Weißbrotteig geformt feierlich begrüßt wird. In der Nacht ziehen beide und Stutenkerl genannt, war urdann über die Dächer und lassen die Geschenke in sprünglich ein heidnisches Symdie Kamine fallen, die die Kinder am nächsten Tag bol, das dem Lichtgott um ein in ihren Schuhen finden. gutes kommendes Jahr bitten sollte. Rußland Hier sowie auch auf dem gesamten Balkan warten Der Stern an der Spitze des die Kinder auf „Väterchen Frost“, der ihnen die Tannenbaumes hat zwei BedeuGeschenke bringt. Es gibt dort viele verschiedene tungen: den Wechsel der JahresEngland Weihnachtsbräuche und Sitten, aber Väterchen zeiten und den Stern von BethleDort fliegt „Father Christmas“ über Frost kennen alle. hem, von dem sich die drei Weidie Dächer und wirft die Geschensen aus dem Morgenland leiten ke, die er den Kindern mitgebracht ließen. hat durch die Kamine in die Häuser oder klettert gar selbst durch Vergoldete Nüsse auf dem Weihden Kamin. nachtsteller oder als Baumschmuck erinnern daran, dass das Frankreich Leben zwei Seiten hat, die verDie Geschenke für die Kinder gibt borgene innere und die strahlenes hier erst am Morgen nach dem de äußere. Heiligen Abend. „Père Noel“, der französische Mit einer fetten Weihnachtsgans Weihnachtsmann bringt sie in der haben die Bauern früher zum JahNacht, wenn die Kinder schlafen. reswechsel den Lehrer und den Pastor bezahlt. Die verschiedeItalien nen leckeren Rezepte machen Hier wünscht man sich zu Weihdie Gans in vielen Gegenden zum nachten „Buon Natale“, also ein kulinarischen Mittelpunkt der Fest„gutes Geburtsfest“ – und das bei tafel. einem „Panettone“, dem guten italienischen Weihnachtskuchen. Der Weihnachtsmann ist eine Auf die Geschenke müssen die Erfindung des letzten JahrhunKinder noch etwas warten, denn Polen derts. Damals sollte die Kombider Tag der Bescherung ist tradi- In Polen wird zum Weihnachtsessen ein dünner nation aus Nikolaus und Großvationell der 6. Januar. In der Nacht Brotfladen - „Oplatek“ - genannt herumgereicht. In ter mit Rute und Sack vor allem vorher reitet die Dreikönigshexe den Fladen ist ein Bild von Maria, Joseph und dem streng und strafend wirken. Heu„La Befana“ auf ihrem Besen Christuskind eingeprägt und jeder Anwesende bricht te gibt’s den guten Mann meidurch die Luft und wirft die Ge- sich ein Stück davon ab. stens aus Schokolade.

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Wieder neigte sich ein Jahr dem Ende zu, es war Anfang Dezember und Dagmar überlegte, wie sie am besten die Weihnachtstage verbringen könnte. Ihr Mann war vor 2 Jahren gestorben. Nun lebte sie allein. Ihre Freundin hatte sie eingeladen: „Komm doch über die Feiertage zu uns, was willst Du allein in Deiner Wohnung machen?“ Dagmar hatte abgelehnt. Sie wollte keinem zur Last fallen. „Ich werde verreisen“, überlegte sie. Vielleicht finde ich ein Angebot in der Zeitung oder im Internet. Als sie beide nicht mehr berufstätig waren, hatte Hans ein Notebook gekauft und es eingerichtet. Damals hatte sie sich nicht so viel damit beschäftigt, aber seit dem sie allein war, hatte sie sich mit der Technik vertraut gemacht. Inzwischen mochte Dagmar es nicht mehr missen. Vor einigen Monaten hatte sie sich in einem Seniorenforum im Internet angemeldet und dort schon einige interessante Briefpartner gefunden. „Ob Beate vielleicht mit mir über Weihnachten verreisen würde? Sie ist auch allein und wohnt im Süden von Berlin. Am besten ich schreibe ihr gleich eine E-Mail und frage, ob sie Lust hat, mitzukommen.“ Zwei Tage später hatte Dagmar eine Antwort im Postfach: „Gute Idee, ich komme mit. Wir sollten uns ein Hotel vielleicht im Spreewald aussuchen. Kannst Du die Buchung übernehmen?“ Das tat Dagmar gern. In Burg fand sie ein kleines Hotel. Schön, dass man im Internet schon mal in die Zimmer schauen konnte. Für die Feiertage bot das Hotel eine Woche zu einem günstigen Preis mit Vollpension und Weihnachtsmenü an. Schon nach einem Tag bekam Dagmar per EMail die Bestätigung der Buchung. Bisher kannte sie Beate nur durch den Briefwechsel, sie hatten zwar ein Foto ausgetauscht, aber was besagt das schon. „Hoffentlich geht das gut“, dachte sie. Aber nun hatte sie sich entschlossen mit Beate zu reisen, darum, frisch gewagt, ist halb gewonnen. Dag-

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Weihnachtsreise

aber die Luft war frisch und klar. Gegen Mittag kehrten sie ins Hotel zurück. Die Tage bis zum Fest Von Ingeborg Spittler gingen schnell vorüber. Dagmar und Beate waren vom Spreewald begeistert. Die Landschaft gefiel mar wohnt in Berlin. Beate in Mahlow, nach dem beiden sehr gut. sich Dagmar die Route zum Hotel ausgedruckt hatte, informierte sie Beate, dass sie sie abholen Am Nachmittag des 24. Dezemwürde. Es war kein großer Umweg. ber gingen beide in die Kirche und sahen sich ein Krippenspiel an. Der 20. Dezember rückte näher und die Anspan- „Ich weiß gar nicht mehr, wann nung stieg. Ob sie sich wie in den Briefen gleich ich das letzte Mal am Heiligabend verstehen würden? Pünktlich stand Dagmar bei in einer Kirche war“, bemerkte Beate vor der Tür. „Komm rein, begrüßte Beate sie Dagmar. „Es war doch sehr stimherzlich. Ich habe uns einen Kaffee gekocht, damit mungsvoll, mir hat es gefallen“, Du Dich stärken kannst und wir können uns schon erwiderte Beate. Danach bumein bisschen beschnuppern“, forderte Beate sie melten sie über den kleinen Weihfreundlich auf. nachtsmarkt. Es duftete nach Kindheit, nach Bratäpfeln und gerösteten Mandeln. „Wie gut, dass wir uns diese Reise gegönnt haben. Wie traurig wäre der Weihnachtstag für uns gewesen, wenn wir allein in unseren Wohnungen gesessen hätten“ stellte Dagmar fest.In guter Stimmung kehrten die beiden Frauen in das Hotel zurück und machten sich für das festliche Abendessen zu Recht.

Dagmar war angenehm überrascht. Sie spürte gleich, dass die Chemie zwischen ihnen stimmte. Ein Stein fiel ihr vom Herzen. Beate sprühte vor Temperament. Eine gepflegte, zierliche Frau mit silbergrauem kurzen Haar. Sie verstauten Beates Taschen in den kleinen VW. Dann nahm Beate die ausgedruckte Route auf den Schoss und so erreichten die beiden nach gut 2 Stunden ihr Ziel. Das Hotel lag am Stadtrand. Das Zimmer war gemütlich eingerichtet. „Ich glaube, hier können wir in Ruhe die Feiertage verleben und uns die schöne Umgebung anschauen“, bemerkte Beate. „Schade, dass wir jetzt keine Kahnfahrt mehr machen können,“ fügte sie noch an. „Weißt Du, mir war schon etwas mulmig zumute, wir, kennen uns doch nur durch unsere Briefe, aber jetzt ist mir wohler. Ich denke, wir werden gut miteinander auskommen“, seufzte Dagmar. „Mir ging es nicht anders“ bestätigte Beate. „Was machen wir morgen?“ Ich schlage vor, wir erkunden unsere Umgebung zu Fuß, was meinst Du“, antwortete Dagmar.Nach dem sie gefrühstückt hatten, machten sich die beiden Frauen auf den Weg. Die Birken und Trauerweiden, die an den Ufern der Spreearme standen, reckten ihre kahlen Zweige in den blauen Winterhimmel. Es war kalt,

Als sie in den Speisesaal kamen, war die Tafel festlich eingedeckt. In der Ecke stand eine geschmückte Weihnachtstanne und auf den Tischen trugen dicke rote Kerzen zur weihnachtlichen Stimmung bei. An jedem Platz stand eine kleine Schale mit selbst gebackenen Plätzchen. Tischkarten wiesen den Gästen die Plätze zu. Neben ihnen waren noch zwei Plätze frei. Als schon der 1. Gang des Menüs gereicht wurde, betraten 2 Frauen den Raum und sahen sich suchend um. Dann setzten sie sich neben Dagmar und Beate. „Beate, die Frau, die neben Dir sitzt, kommt mir bekannt vor, woher kenne ich sie nur??“ grübelte Dagmar. Auch die Frau schaute zu Dagmar herüber. „Entschuldigen Sie bitte, ich glaube, ich kenne Sie, bist du nicht Dagmar Schneider und hast im Gymnasium neben mir die Schulbank gedrückt?“ fragte sie. Ja, natürlich, dann bist du Doris Böhme“, rief Dagmar erstaunt aus.„Das muss über 50 Jahre her sein. Nach dem Abitur haben wir uns

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aus den Augen verloren“, ergänzte Dagmar. „Na, das ist ja eine Überraschung, eine richtige Weihnachtsüberraschung“. Nach dem Abendessen gab es noch ein Kulturprogramm, ein Kinderchor sang Weihnachtslieder. Dann setzten sich die vier Frauen in die Bibliothek und bestellten sich eine Flasche Rotwein und Dagmar und Doris tauschten Erinnerungen aus. Sie hatten sich viel zu erzählen, was war in den Jahren nicht alles passiert. Auch

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Beate und Eva unterhielten sich und stellten fest, dass sie ein gemeinsames Hobby haben, beide lesen sehr viel, besonders gern Biografien. Die Literatur bot reichlich Gesprächsstoff. Es wurde ein unterhaltsamer Abend. In heiterer Stimmung beschlossen die Frauen, die nächsten beiden Tage, die ihnen noch blieben gemeinsam zu verbringen. „Ich schlage vor“ sagte Dagmar,“ wir fahren morgen mal nach Lübben“. „Informationsmaterial habe ich mir schon an der Rezeption geholt, ich glaube der Ausflug lohnt sich“.

sen, sich bald einmal wieder zu treffen. Denn Eva und Doris wohnen in Oranienburg. Das sind keine Entfernungen. Sie tauschten noch die E-Mail-Adressen aus, damit sie sich untereinander schnell verständigen konnten. „Ist doch toll, dass das heute alles so einfach ist, die moderne Technik macht es möglich“, bestätigte Beate.

Tschüss, bis zum nächsten TrefAm Abreisetag bedauerten sie, dass die Zeit so fen, dann fuhren sie in den beischnell vorübergegangen war und sie beschlos- den Autos davon.

ASB in der Mark Brandenburg feierte königlich Am 6./7. September fand der 11. Brandenburg-Tag in Königs Wusterhausen statt. Etwa 100 hauptund ehrenamtliche ASB-Mitarbeiter aus fünf regionalen Gliederungen präsentierten sich gemeinsam unter dem Dach des ASBLandesverbandes Brandenburg. Unter dem Motto „Brandenburg feiert königlich“ ging das landesweite Fest erstmals über zwei Tage. Ein Programm auf sieben Bühnen und mehr als 300 Aussteller warteten auf die rund 200.000 Besucher. Neben Kulinarischem präsentierten die Regionen des Landes ihr touristisches Angebot, die Landesregierung hob in ihren Festzelten die märkische Weltoffenheit hervor. Rund um das Schloss stellten verschiedene Vereine ihr ehrenamtliches Engagement vor. Mit historischer ASB-Kleidung von 1927 und einer nachgebauten Fahrradtrage von 1898 zog der ASB hier alle Blicke auf sich. Nachdem der Brandenburgische Ministerpräsident Matthias Platzeck dem ortsansässigen ASBRegionalverband Königs Wusterhausen/Potsdam e.V. mit einer Urkunde für die vorbildliche ehrenamtliche Arbeit gedankt hatte, drehte er noch eine Runde auf dem historischen Vorbild moderner Rettungswagen. Auch auf dem geschichtsträchtigen Funkerberg, von dem 1920 der erste deutsche Rundfunksender ausstrahlte, war der ASB mit

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Der Brandenburgische Ministerpräsident Matthias Platzeck überreicht Jürgen Haase, Geschäftsführer des ASB-Landesverbandes, beim 11. Brandenburg-Tag eine Auszeichnung für ehrenamtliches Engagement in Königs Wusterhausen

einer Bastelstraße und vielen weiteren Aktivitäten für Familien vertreten. Im ASB-Pavillon auf dem Gesundheitsmarkt konnten die Besucher des Festes ihre Sinne und ihr Gedächtnis testen. Im Bereich des Weltmarktes wurde in Kooperation mit dem ASBRegionalverband Herne-Gelsenkirchen ein Südafrika-Projekt für Waisenkinder in Form einer Bildergalerie vorgestellt. In der Stra-

ße der Retter war der ASB mit modernster Fahrzeugtechnik und praktischen Erste-Hilfe-Vorführungen vertreten. Außerdem lud der ASB behinderte Menschen zu einem Hoffest unter dem Motto „Behindert?! Mittendrin!“ ein. Tausende Brandenburger erfreuten sich an den ASB-Aktivitäten bei dem Fest und informierten sich über das breite Spektrum der regionalen Angebote. In einer gemeinsamen Broschüre, die der Landesverband initiiert hatte, stellten sich alle Brandenburger Verbände vor.


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Matschenzstr. 9a, 15926 Luckau Tel. 03544 / 3163

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Wir beraten Sie gerne und freuen uns auf Ihren Besuch. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Internetseite:

Ihr Team der Linden Apotheke wünscht Ihnen eine schöne Adventszeit

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„Hochzeit mit Hindernissen“ – Diamantene Hochzeit und wie es dazu kam … Am 30. Oktober 1948 um 11 Uhr haben wir im Rathaus Lichtenberg in der Möllendorfstraße einen Termin gehabt …Wir waren bestellt! Um pünktlich zu diesem Termin zu erscheinen wurde ein Taxi zu meiner Frau in die Nöldnerstraße bestellt. Doch dieses fiel aus: Achsenbruch! …Zu Fuß liefen wir die Pfarrstraße hinunter … kamen zu spät. „Machen Sie mal keinen Ärger“ sagte ich zur Standesbeamtin und holte eine Pakkung „Lucky Strike“ heraus, 20 Zigarettenpäckchen für je 12 Mark, zusammen ein Wert von 240,00 Mark! Nun wurden wir auch kurz nach 12.00 Uhr noch getraut. Flink ging es zurück in die Wohnung meiner Frau, wo schon eine Kochfrau bestellt war und … die nicht kam! Meine Mutter und Schwiegermutter kochten anstelle ihrer und es schmeckte wunderbar. Mohnkuchen statt mit Kakao mit Kaffeesatz gemacht. Es war eine schwere Zeit, damals 1948. Aber es hat geklappt und es hat bis heute, 60 Jahre lang gehalten! Natürlich gab es Höhen und Tiefen, aber wir haben immer zusammengehalten. Aus der Ehe ist mein Sohn 1949

Diamantene Hochzeit am 30.10.2008

geboren worden. Im Februar wird er 60 Jahre alt. Damals war der Schwarzmarkt üblich. Ich habe getauscht, Uhren und Schmuck versetzt, um Milch-

Foto: C. Duppel

pulver für den Jungen zu bekommen. „Hamstern“ mussten wir gehen. Es war unangenehm und schwierig mit den Bauern. Oft nahmen die Kontrollen oder die Polizei die Sachen wieder ab. Wir haben Brotaufstrich mit Mehlpampe und Majoran zu „Leberwurst“ gemacht – Hauptsache man hatte was im Bauch. Man konnte damals mit allem handeln. Zigaretten waren heiß begehrt, Eier kosteten 5,- Mark, ein Brot 80,- Mark, eine Flasche Schnaps 150,- Mark. Nachts sind wir auf die Felder gefahren und mussten Kartoffeln klauen. Auch Schwiegereltern habe ich unterstützt. Unsere Silberhochzeit haben wir zu Hause gefeiert, die Goldene Hochzeit im Vogtland zusammen mit dem Schwager. Ich schenkte meiner Frau einen großen Strauß mit 50 roten Rosen. Damals war sie noch fit. Mit 74 Jahren fing es an… wir haben eine schwere Zeit durchgemacht. Jetzt ist sie 80 und erkennt mich oft nicht … das ist schwer. Die Erinnerung macht mich krank… es hätte mich auch treffen können, leider hat es sie getroffen. Ich darf mir keine Bilder von früher ansehen, dann fang ich an zu weinen…

Das ergreifende Interview gab Herr Mummert

Hochzeitsfoto vom 30.10.1948

Das Gespräch führten: Frau Guß, Heimbeirat Foto: privat Fam Mummert und Frau Bädker, Therapeutin

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Glücksklee, Firlefanz und Dämonen Silvester und Neujahr Von Jutta Melzer Eine besondere Bedeutung kommt seit alters her dem Jahreswechsel zu. Wenn am Silvesterabend punkt 24.00 Uhr die Sektkorken knallen und mit Glokkengeläut, Böllern und Raketen lautstark das neue Jahr begrüßt wird, betreiben die Menschen wieder Brauchtumspflege. Der Tag - an dem sich vor allem die westliche Welt vom alten Jahr verabschiedet – wurde nach Papst Silvester I. benannt. Er starb am 31. Dezember 335 in Rom. Sein Name wurde 813 in den Kirchenkalender aufgenommen.

schon anno dazumal das neue Jahr mit Böllerschüssen und mit Licht und Lärm begrüßt. Die feiernde Gesellschaft prostete sich gegenseitig zu oder trank gemeinsam aus einem einzigem Glas auf das neue Jahr.

Viele Orakelspiele stammen aus der christlichen Tradition. So schlugen Familien das Gesangbuch oder die Hausbibel an einer beliebigen Stelle auf und versuchten aus dem jeweiligen Vers Schlüsse zu ziehen. Dagegen lauschten die Bauern auf den Klang der Kirchenglocken um daraus die Fruchtbarkeit ihrer Felder und den künftigen Ernteertrag ermitteln zu können. Wieder andere gingen noch in der Nacht auf die Kreuzwege hinaus und bemühten sich dort, dem neuen Jahr Geheimnisse „abzuhorchen“. Das Bleigießen gehörAndernorts wurde am Silvesterabend die Stube te und gehört zu den beliebtesten ganz besonders sorgfältig ausgekehrt um mit dem Bräuchen. Den Figuren soll man Unrat auch das alte Jahr zu entfernen. Alle Türen die Zukunft ablesen. und Fenster wurden verschlossen. Dann öffnete der Hausherr oder die Hausfrau um Mitternacht die Hintertür oder einen Fensterflügel, damit das neue Jahr seinen Einzug halten konnte. Da es jedoch galt, für die kommenden zwölf Monate Glück, Wohlstand und Gesundheit zu binden, wurden vielerorts auch die Stuben geräuchert. Anschließend ließ der Hausherr reichlich Speisen auftischen.

Feierlicher erster Tag des Jahres ist der 1. Januar, aber erst seit 1691 nach einer Entscheidung von Papst Innozenz XII. Davor wurde der Jahresbeginn zeitweise am 25. Dezember, zeitweise auch erst am Dreikönigstag, dem 6. Januar gefeiert. Mit der Terminfestsetzung (1. Januar ) wurden sogleich zahlreiche alte Bräuche vereinnahmt, die zuvor etwa am Weihnachts- Wer an Silvester viel aß und die Speisereste bis fest oder zu Dreikönig gefeiert zum Neujahresmorgen auf dem Tisch stehen ließ, der sollte im kommenden Jahr keinen Hunger wurden. leiden. Bis heute kennt man vielerorts die alten, typischen Silvester- und Neujahresspeisen. Während die einen auf Sauerkraut und Schweinefleisch schwören, halten andere Erbsen, Linsen und Hirse für besonders wirksam. Auch Silvesterkarpfen und Gebäck in mancherlei Formen und Variationen stehen noch immer hoch im Kurs. Wer zudem die „Richtigen“ Speisen auszuwählen verstand und in großen Mengen verzehrte, dem sollte es auch nicht an Geld mangeln.

Die als Wunsch nach einem schönen Hinübergleiten ins neue Jahr verstandene Formel „Guter Rutsch“ geht wahrscheinlich auf den aus dem Rotwelschen stammenden Begriff „Rosch“ zurück, was Anfang bedeutet.

Nicht zu vergessen sind auch die sogenannten Glücksbringer zum neuen Jahr. Wo heutzutage Marzipanschweinchen, Schokoladenhufeisen, Glücksklee und Figuren in Gestalt von Schornsteinfegern verschenkt werden, wechselten dereinst Neunjahrsbrezeln, Äpfel, Nüsse und so mancher Groschen den Besitzer. Zumeist wurden diese Neujahresgaben großzügig an all jene verschenkt, die „zum Neujahreswünschen“ an die Haustür kamen. Bei diesen nächtlichen Besuchern, die selbst bei klirrender Kälte unterwegs waren, handelte es sich ursprünglich um bedürftige Menschen. Sie verdienten sich damit ein kleines Zubrot.

Viele Religionen feiern bis heute ihren eigenen, meist beweglichen Neujahrstag. Die Juden und der Islam nach Mondjahren, die Iraner nach Sonnenjahren und für die Chinesen beginnt das neue Jahr zwischen Ende Januar und Ende Februar. Die Muslime begehen Neujahr am 17. April nach unserer Zeitrechnung und die Buddhisten freuen sich auf das Jahr 2554 nach Buddhas Tod während die Juden das Jahr 5770 begehen.

Zum Beispiel um böse Geister, Dämonen und Unheil von Haus und Hof sowie von Mensch und Tier fernzuhalten, hielten die Menschen früher die unterschiedlichsten Dinge für hilfreich. So wurde

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Recht haben und Recht bekommen Seniorenzeitung sprach mit Hans-Jürgen Süßmilch, Leiter der D.A.S.-Hauptgeschäftsstelle in Königs Wusterhausen Brauchen unsere Senioren wirklich einen privaten Rechtsschutz oder nutzen die Versicherer nur eine Gelegenheit, älteren Menschen zusätzlich Geld aus der Tasche zu ziehen? Über Sinn oder Unsinn der Rechtsschutzversicherung für Senioren sprach die Seniorenzeitung „Dahme und Spree“ mit Hans-Jürgen Süßmilch, Leiter der D.A.S.-Hauptgeschäftsstelle in Königs Wusterhausen. Seniorenzeitung: Herr Süßmilch, immer wieder hört man von einigen Verbraucherschützern und „selbst ernannten Experten“ Zweifel am Wert einer privaten Rechtsschutzversicherung für Senioren. Sie leiten seit 1990 die D.A.S.-Niederlassung in Königs Wusterhausen. Welche Erfahrungen können Sie unseren Lesern vermitteln? Hans-Jürgen Süßmilch: Auch ältere Menschen stehen bei Streitfällen mit z. B. Nachbarn, Krankenkassen oder Ämtern vor dem Problem wie alle anderen: Recht haben ist nicht gleich Recht bekommen. Gesetze und Verordnungen werden auch für Senioren erlassen, und die Zahl der Zivilgerichtsfälle mit Beteiligung alter Menschen wächst ständig. Über den Sinn einer Verkehrsrechtsschutzversicherung müssen wir heute nicht mehr diskutieren. Jeder Verkehrsteilnehmer kann in Unfälle verwickelt werden, wo die Schuldfrage strittig ist und die dann vor Gericht entschieden wird. Aber genauso eindeutig würde ich die Frage nach dem Sinn des Privatrechtschutzes für Senioren beantworten. Seniorenzeitung: Vielleicht können Sie uns diese Problematik mit Beispielfällen aus Ihrer langjährigen Praxis erläutern. Hans-Jürgen Süßmilch: Im Privatrechtsschutz sind wesentliche Teilbereiche vereint, die jeden älteren Menschen betreffen können, z.B. alle Fragen rund um die Gesundheit, Ihre Krankenkasse streitet sich mit Ihnen wegen der Kostenübernahme von Zahnersatz, oder es kommt zu Streitfragen über die Einstufung in eine Pflegestufe. Bei

diesem Wetter ganz aktuell, Sie rutschen bei Glatteis aus, ziehen sich einen komplizierten Beinbruch zu, und die Versicherung des Grundstückbesitzers will nicht zahlen. Auch in diesen Schadensersatzfällen hilft Ihre Rechtsschutzversicherung. Oder denken wir an das Finanzamt. Wir alle haben neue lebenslange Steuernummern erhalten. Viele Rentner geben keine Steuererklärung ab, da sie denken, dass ihre Rente völlig steuerfrei ist. Das ist ein Irrtum. Ein Neurentner aus dem Jahr 2008 muss 56 Prozent seiner Rente versteuern. Erst Freibeträge sorgen dafür, dass er wahrscheinlich keine Steuern an den Fiskus zahlen muss. Aber es zählen alle Einkommen. Im Streitfall ist immer ein Fachanwalt nötig. Und denken wir an die vielen Streitfälle im Familien- und Erbrecht. Sei es Streit ums Erbe, die Anforderung eines Pflichtteils, Unterhalt für ein Kind – der im Privatrechtsschutz enthaltene Beratungsrechtsschutz hilft. Seniorenzeitung: Kommen wir noch zu der immer notwendigen Frage nach dem Preis! Hans-Jürgen Süßmilch: Bleiben wir doch beim Privatrechtsschutz für Senioren. Er deckt den gesamten Lebensbereich (außer Verkehrs- und Mietrechtsschutz) ab und kostet ab 8,14 Euro monatlich bei 150 Euro Selbstbeteiligung je Schadensfall. Lassen Sie mich noch auf einen neuen Top-Service der D.A.S. zu sprechen kommen. Bei allen „normalen“ Rechtsschutzversicherungen muss der Schadensfall eingetreten sein, bevor ein Anwalt für Sie tätig wird. Unser neuer Rat&Recht-Leistungsservice bietet folgendes: Sie können sich über eine Servicenummer zu allen Problemen, die sich anbahnen, anwaltlichen Rat holen. So oft im Jahr wie Sie wollen. Ist es notwendig, werden Sie sogar mit einem Fachanwalt verbunden. Seniorenzeitung: Herr Süßmilch, im Namen unser Leser danken wir für dieses informative Gespräch.

D.A.S. Seniorenrechtsschutz! Der Rechtsschutz den Sie schnellstmöglich benötigen!? In „Fachkreisen“ unstrittig – Verkehrsrechtsschutz, den muss jeder Autofahrer haben. Geht es um den Privatrechtsschutz von Senioren, „heulen“ einige „Verbraucherschützer“ auf! Unsinn, sinnlos, Geldschneiderei... Die Praxis sieht ganz anders aus. 85.000 Gesetze und Verordnungen stehen auch für Senioren bereit, über 2 Millionen Zivilgerichtsfälle im Jahr, Tendenz steigend. Die D.A.S. gehört zu den ganz wenigen Rechtsschutzanbietern, die allen Kunden einen zusätzlichen Top-Service bieten –

Bei Anruf Recht! Übersetzung: Bei einer „normalen“ Rechtsschutzversicherung muss ein Versicherungsfall eingetreten sein. Sie haben aber vorsorglich eine Rechtsfrage und möchten einfach einmal kurz mit einem Anwalt zu dieser Problematik sprechen! Bei der D.A.S. , der Rechtsschutz Nr. 1 in Europa, kein Problem, Anruf genügt, ohne einen Cent Mehrkosten! Teuer? Einen Privatrechtsschutz, welcher den gesamten Lebensbereich (außer Kfz u. Miete) abdeckt, gibt es schon ab 8,14 €.

Rechtsschutz Angebots-/ Antragsanforderung ❍ Hiermit bitte ich um Kontaktaufnahme (telefonisch) zu Ihrem Seniorenrechtsschutzangebot. Mein Name: ________________________

meine Telefonnummer:______________________

Nutzen Sie folgende Nummern: Fax: 03375/295808 • Telefon: 03375/295807 Postadresse: DAS Hauptgeschäftstelle, Hans-Jürgen Süßmilch, Cottbuser Str. 48, 15711 Königs Wusterhausen

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Schlafen wir uns krank Seniorenzeitung sprach mit Alois B. Kotlarek, Geschäftsführer der Waltersdorfer Wasserbetten GmbH Hätten Sie es gewusst? Jeder fünfte Deutsche leidet nach Expertenmeinung an einer von 88 unterschiedenen Schlafstörungen, das sind 16 Millionen Menschen. Viele unserer Volkskrankheiten wie Rückenleiden, Allergien und Immunschwächen sind dem schlechten Zustand unserer nächtlichen Liegeflächen geschuldet. Daher ist guter Schlaf eine Tankstelle für Regeneration und Energie. Über Qualität des Schlafes, Wasserbetten und besonders über ein empfehlenswertes Produkt für Kranke und Pflegebedürftige, das RotoFlex – das aktive Aufstehbett, sprachen wir mit Alois B. Kotlarek, Geschäftsführer der Waltersdorfer Wasserbetten GmbH. Seniorenzeitung: Können wir uns krank schlafen, Herr Kotlarek? Alois B. Kotlarek: Durchaus möglich. Nicht die Dauer, sondern die Qualität unseres Schlafes ist für unser Wohlbefinden verantwortlich. Für die meisten Menschen ist immer noch die Optik beim Kauf des Schlafmöbels entscheidend. Resultat: 75% unserer Rückenprobleme sind auf schlechte Matratzen zurückzuführen. Allein die Druckpunkte auf diesen Matratzen erzwingen ein vielfaches Aufwachen aus der Tiefschlafphase, um unseren Körper umzulagern. Regenerieren können wir aber ausschließlich im Tiefschlaf. Wenn wir dazu bedenken, dass 60% der Schlaganfallpatienten und 40% der Bluthochdruckpatienten unter einer Schlafapnoe leiden, sollten wir uns alle doch einmal mit dem Thema „Matratze“ beschäftigen. Seniorenzeitung: Seit wann sind Sie dem Thema „Gesunder Schlaf“ auf der Spur, und sind Wasserbetten heute immer noch ein Exot auf dem Schlafmöbelmarkt? Alois B. Kotlarek: Unser Unternehmen besteht seit 15 Jahren. Die ersten Jahre waren schwer. Hochwertige Schlafmöbel und besonders Wasserbetten waren

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doch ein sehr spezieller Markt. Unsere Kunden sind immer bereit, 20 000 Euro und mehr für ein Auto auszugeben, aber obwohl wir täglich 8 Stunden und mehr in unseren Betten verbringen, zuckt jeder beim Kauf von qualitativ hochwertigen Schlafmöbeln zurück. In unserer Firma haben wir auf Qualität gesetzt. Der Kauf hochwertiger Matratzen ist beratungsintensiv, wir müssen den Kunden unsere Pro-

Kranken? Alois B. Kotlarek: Sie haben recht. Das RotoFlex liegt mir besonders am Herzen, denn es führt zu einer deutlichen Steigerung der Lebensqualität, sorgt für eine aktive und passive Mobilisation und ein belastungsfreies Aufstehen. Patienten können länger eigenständig im häuslichen Umfeld leben. Besonders Menschen mit Osteoporose, Querschnittslähmung, Multiple Sklerose, Schlaganfall, Aids- und Krebsendstadium und verschiedenen Muskelkrankheiten können das RotoFlex täglich nutzen. Mit seiner Hilfe kann sich der Patient selbstständig aufrichten und an die Bettkante setzen, Druckbelastungen durch längeres liegen werden vermieden. Natürlich wird auch der laufende Aufwand für die Pflege erkennbar gesenkt. Unser RotoFlex erfüllt Anforderungen des Medizinproduktegesetzes und ist über eine Hilfsmittel-Nummer für Kranken- und Pflegekassen gelistet. Leider lehnen Krankenkassen Hilfsmittel oft aus verschiedenen Gründen ab. Aber wenn der RotoFlex ein für den Kranken geeignetes Hilfsmittel ist, muss er seinen Arzt einschalten. Dieser wird ein Rezept ausstellen, mit dem sich der Pflegebedürftige an einen Fachberater oder auch direkt an unsere Firma wenden kann, um das Genehmigungsverfahren mit der Krankenkasse einzuleiten. Die Kasse wird dann einen großen Teil der Kosten übernehmen. Dafür geht der RotoFlex in den Besitz der Kasse über und wird dem Patienten zur Miete überlassen, solange er das Gerät braucht. Der Kunde kann den RotoFlex bei uns ausprobieren, alle Funktionen werden erklärt, und den Auf- und Abbau und den notwendigen Service übernehmen wir natürlich auch. Seniorenzeitung: Herr Kotlarek, wir danken besonders im Namen aller zukünftigen Nutzer des Rotokh Flex für dieses Gespräch.

dukte, seien es Wasserbetten oder hochwertige Matratzen, vorführen und ein hohes Maß an Service bieten. Unser Kunde kann ein Bett 10-30 Tage probeliegen und hat danach eine Tausch- oder Rückgabemöglichkeit. Übrigens, Auslöser für mein Interesse an Matratzen waren eigene Rückenprobleme. Seniorenzeitung: Bei unserem Rundgang durch ihre Verkaufshalle ist uns besonders ein Bett für Pflegebedürftige aufgefallen – das so genannte aktive Aufstehbett RotoFlex. Für welche Krankheitsbil- Siehe unsere Anzeige auf der der ist es geeignet, und welche Vorteile bringt es den 2. Umschlagseite!


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Weihnachtlicher Hüttenzauber im Feuerschein GALERIE H2O NATURSEIFEN • KERAMIK • KUNST

SCHWÄMME • BÜRSTEN • KRÄNZE

CHRISTA HEITZMANN

EHM-WELK-STR. 5 • 03222 LÜBBENAU

Die Interessengemeinschaft Altstadt (IGEA) lädt zum traditionellen Weihnachtsmarkt 2008 am dritten Adventswochenende ein Himmel wie die Zeit vergeht, doch es ist wirklich schon wieder soweit. Am 13. und 14.Dezember findet wieder unser traditioneller Weihnachtsmarkt in der, im weihnachtlichen Glanz erstrahlenden, Altstadt statt. Der Bürgermeister Helmut Wenzel eröffnet gemeinsam mit der IGEA Vorsitzenden Jana Pielenz mit dem Stollenanschnitt am Samstag um 14.00 Uhr das abwechslungsreiche Weihnachtsprogramm. Kulinarische Highlights und süße Köstlichkeiten erwarten ihre Besucher. Viele Händler ,in weihnachtlich geschmückten Holzhütten, bieten genau das richtige zum Fest an. Und wenn die Nase und die Finger kalt sind, kann man sich an einem der Glühweinstände innerliche Wärme holen, um sich anschließend am Lagerfeuer von außen zu wärmen. Oder aber Sie verkosten im Rathauscafe selbstgebackenen Kuchen und heißen Cafe. Auf unsere kleinen Besucher wartet an beiden Tagen der Weihnachtsmann mit kleinen Überraschungen und am Sonntag können die Kinder ihre eigenen Plätzchen backen. Am Sonntag findet dann wieder die große IGEA- Verlosung statt. Die Lose dafür gibt es ab Anfang De-

PROGRAMM Lübbenauer Weihnachtsmarkt 2008 Öffnungszeiten: Sa. 12- 20 Uhr , So. 13- 18 Uhr

zember in allen IGEA- Geschäften. Noch ein heißer Tipp: Wenn sie einen richtig frischen Weihnachtsbaum für ihr Fest haben wollen, dann warten sie unbedingt bis zum 3. Advent. Denn die Gärtnerei Prüfer aus Calau kommt mit frisch geschlagenen Nordmanntannen zu uns. Die Geschäfte in der Altstadt haben natürlich an beiden Tagen für sie geöffnet und auch die Nikolaikirche lädt zum Verweilen ein. Also unbedingt den Termin im Kalender anstreichen und auf zum Lübbenauer Weihnachtsmarkt 2008 !

TELEFON 03542/887665

Samstag 13.12.2008 12.00 Uhr

Marktbeginn mit weihnachtlicher Musik von der Diskothek „ Na Und“ 14.00 Uhr Eröffnung und Anschneiden der Stollen durch den Bürgermeister der Weihnachtsmann kommt ca. 14.30 Uhr Weihnachtliches Programm der 1. und 3. Grundschule Kl.4 und 6 ca. 15.15 Uhr Jena Plan Schule mit eigenem Weihnachtsprogramm ca. 16.00 Uhr Musikschule Fröhlich ca. 17.00 Uhr Musiktheater Schloss Doberlug ab 18.00 Uhr gemütlicher „Hüttenzauber“ am Lagerfeuer bei Glühwein und Musik

Sonntag 14.12.2008

Spreewald-Idyll

13,00 Uhr

Inh. Wilm-Gerhard Peth

ca. 14,00 Uhr ca. 14.30 Uhr ca. 15.00 Uhr Fischrestaurant, mit Biergarten und Pension

ca. 16,00 Uhr ca. 17,30 Uhr

Spreestraße 13 • 03222 Lübbenau Telefon: (0 35 42) 4 17 77 und 22 51 Homepage: www.spreewald-idyll.de E-Mail: info@spreewald-idyll.de Öffnungszeiten: Fr. – Di. 1100 – 2100 Uhr • Mi./Do. Ruhetag

Marktbeginn mit weihnachtlicher Musik von der Diskothek „Na Und“, der Weihnachtsmann kommt Lübbenauer Männerchor mit Weihnachtsliedern Kita „ Wichtel“ ein Weihnachtsprogramm mit unseren „Kleinsten“ Finsterwalder Hitquirlies mit selbst komponierten Weihnachtsliedern Große IGEA Verlosung Weihnachtliches Turmblasen vom Rathausbalkon

Besonderheiten

GASTHAUS

Spreewaldküche im mediterranen Flair Färbergasse 1/2 • 03222 Lübbenau / Spreewald Tel: 0 35 42 / 88 89 94 • Fax: 0 35 42 / 88 89 95 e-mail: info@mühlenwehr.de • www.mühlenwehr.de

KARTOFFELGASTHAUS und PENSION

täglich geöffnet Bahnhofstraße 26 03222 Lübbenau (Spreewald) Knidlefon & Knidlefax: 0 35 42/40 52 95 Internet: www.knidle.de

- die Geschäfte der Lübbenauer Altstadt haben für sie geöffnet - Samstag und Sonntag Rathauskaffee mit Kuchenbasar und Bastelstraße, gestaltet durch die Jena Plan Schule ( SA) und der KITA „ Wichtel“ (SO) - Weihnachtsbaumverkauf - Kinderkarussell , Süßer Wagen - Kinderweihnachtsplätzchenbäckerei am Sonntag - Offene Kirche an beiden Tagen - „Eine Welt“ Laden in der Kirche - Lesung in der GALERIE RO Apothekengasse 1 am 13. 12. um 15.00 Uhr Bekannte und neue Weihnachtsgeschichten und Gedichte - ab 26.11.08 gibt es die Lose für die große Verlosung am 14.12.08 in allen IGEA Geschäften


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Köpenick 2009

Zeuthen / Hankels-Ablage Fontaneallee 17, herrl. am Wasser gelegen Tel. 033762 / 728 28 • www.haus-rheinau.info

Deutsche Küche versch. Räumlichkeiten/Saalbetrieb Lokal mit Biergarten / Bootsanleger an der Dahme-Wasserstraße Öffnungszeiten: Mo, Di, Do, Fr ab 16 Uhr • Sa, So ab 12 Uhr oder nach Vereinbarung • Mi Ruhetag

Der ELRO Verlag – Partner von Unternehmen der Wohnungswirtschaft

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Karl-Liebknecht-Straße 8 • 15711 Königs Wusterhausen Telefon: 03375/2425-0 • Fax: 03375/2425-22 e-mail: anzeigen@kw-kurier.de • Internet: www.elro-verlag.de


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Die Fußreflexzonentherapie am Fuß (RZF) Die Fußreflexzonentherapie, ist eine sehr alte Therapieform. Schon in der Antike, war man in der Lage, Krankheiten über die Füße zu behandeln. Die RZF gehört zu den Regulations- und Ordnungstheraphien, d.h. die Selbstheilungskräfte des Körpers sollen angeregt werden. Daraus folgend, kann die RZF sowohl zur Vorbeugung von Krankheiten, als auch zu deren Behandlung eingesetzt werden. In den Fußreflexzonen spiegeln sich alle Organe und Körperregionen wieder. Beim Anblick des Fußes von der Seite, stellt man die Ähnlichkeit mit einem sitzenden Menschen fest. Hiervon ausgehend kann der Fuß in verschiedene Organzonen unterteilt werden. Die Zehen stehen für den Kopfbereich, der Ballen repräsentiert den Schulter- und Nackenbereich, im Mittelfuß finden sich alle inneren Organe wieder und der Hackenbereich steht für die

Darmträgheit, Blähungen und Fehlfunktionen im Magen-, Leber- und Gallenbereich gehören zu den Indikationen. Weiterhin können Nieren und Blasenstörungen, aber auch akute und chronische Erkrankungen der Atemwege, wie Asthma, Bronchitis, Stirn und Kiefernhöhlenvereiterungen behandelt werden. Möchten Sie die RZF oder andere naturheilkundliche Therapieverfahren kennen lernen? Dann lade ich Sie herzlich ein, mich im Naturheilzentrum im Sophienhof zu besuchen. unteren Extremitäten. Hausbesuche sind natürlich ebenMit Hilfe einer speziellen Grifftechnik, wird zunächst falls möglich. der gesamte Fuß „bearbeitet“ und ein Befund erstellt. Nachfolgend können dann die Problem be- Ihr hafteten Zonen mit anregenden oder auch beruhi- Stefan Wichard genden Griffen behandelt werden. Es gibt zahlreiche Einsatzmöglichkeiten für die PS: Verschenken Sie doch zu RZF. Hierzu zählen: Schmerzen und funktionelle Weihnachten mal einen BehandStörungen im Bereich der Wirbelsäule, der Gelen- lungsgutschein an Ihre Lieben. ke und der Muskulatur. Aber auch Kopfschmerzen, www.naturheilzentrumStörungen im Verdauungstrakt, wie Verstopfung, sophienhof.de

Seniorentanz in Zeuthen, Fit im Alter In der Gaststätte „Haus Rheinau“ in Zeuthen findet sich sonntags zur Kaffeezeit eine Runde „Junggebliebener“ zum Tanz bei LiveMusik mit dem Seniorenclub Zeuthen ein. Sie wollen sicherlich wissen wann: „Schnuppertanzstunden“ finden am 07.12.08, 14.12.08, 11.01.09 und am 25.01.09 statt. Ab 14 Uhr greift der Musikus in die Tasten und Sie können eine flotte Sohle aufs Parkett legen. Für das leibliche Wohl sorgt ein kleines hausgebackenes Kuchenbuffet und verschiedene Kaffeespezialitäten. Selbstverständlich haben wir ein großes Angebot an Getränken und reichen gute deutsche Hausmannskost nach Ihren Wünschen. Wir helfen Ihnen gern bei der Organisation von Seniorenausflügen mit Bus, Schiff, Kremser oder bei Veranstaltungen in unserem „Haus Rheinau“. Wenn Sie uns kennenlernen wollen, dann laden wir Sie herzlichst

am 18.01.09 ab 14.30 Uhr zu einem riesengroßen Kuchenbuffet und Kaffee anlässlich unseres 6-jährigen Geschäftsjubiläums ein. Jeden Donnerstag bieten wir Ihnen die Möglichkeit, an unserem Feierabendbuffet für 6,66 Euro pro Person ab 18.30 Uhr, teilzunehmen. Im Angebot sind Spei-

sen von warm bis kalt von herzhaft bis süß. Am 24.12.08 von 11 bis 15 Uhr weihnachtlicher Mittagstisch, ab 20 Uhr gemütliches Beisammensein für einsame Herzen. Auch am 01.01.09 steht unser Buffet für Sie schon ab 18 Uhr bereit. Wir freuen uns auf Ihren Besuch. Für weitere Informationen rund um unsere Öffnungszeiten und Angebote stehen wir jederzeit unter der Telefonnummer 033762/72828 oder www.haus-rheinau.info zur Verfügung.

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Ihre Gesundheit – Unser Ziel Geht es Ihnen auch manchmal so wie etwa 50% aller Deutschen? Sie finden den Beipackzettel von Arzneimitteln zu kompliziert, schwer zu verstehen oder schlecht leserlich, da viel zu klein und eng beschrieben? Ein Drittel aller Befragten gibt an, dass ihnen der Beipackzettel angst macht oder verunsichert! Wer Angst vor Nebenwirkungen hat oder sich vom Beipackzettel abgeschreckt fühlt, sollte das Gespräch mit dem Arzt oder Apotheker suchen. Arzneimittel sind nun einmal keine Bonbons, sondern eine Ware besonderer Art! Wir sind der Meinung: Selbstmedikation ohne Beratung geht nicht! Seit 2004 werden nicht-verschreibungspflichtige Arzneimittel bis auf wenige Ausnahmen nicht mehr von den Krankenkassen bezahlt. Vielfach entsteht bei Patienten dadurch der Eindruck, dass diese Präparate keinen medizinischen Nutzen haben. Hinzu kommt, dass viele Lebensmittelhersteller intensiv auf den Markt drängen und Präparate, in pharmazeutisch nicht wirksamen Konzentrationen und damit unter Vermeidung der hohen Hürden

der Arzneimittelzulassung, z.B. Nahrungsergänzungsmittel oder auch Life – Style - Produkte außerhalb von Apotheken an bieten . Oft gehört es auch zu unserer täglichen Arbeit, irreführende Werbung in Medien zu relativieren. Oder glauben Sie an den Slogan: „20 Kilogramm weniger in 7 Tagen“? Nicht jedes Arzneimittel oder auch Nahrungsergänzungsmittel kommt für jeden Patienten infrage, da jeder Mensch individuell betrachtet werden muss! Diese ganz persönliche Beratung ist unser Ziel, denn es geht um Ihre Gesundheit! Mit Hilfe dieser neuen Senioren-Zeitung und einer neuen Veranstaltungsreihe, möchten wir Ihnen helfen, sich besser am oft undurchsichtigen Markt zu recht zu finden. Viele Menschen ernähren sich heute infolge von Stress, Schichtarbeit oder auch aus Unwissenheit nicht ausgewogen und gesund. Darüber hinaus haben Menschen unterschiedlichen Alters auf Grund verschiedener Belastungen, z.B. chronischer Krankheiten, Rauchen u. a., einen unterschiedlichen Nährstoffbedarf. Selbst bei vermeintlich ausgewogener Ernährung können ausgelaugte Böden, lange Transportwege und Lagerung sowie die Zubereitung der Lebensmittel zu Nährstoffverlusten führen. Somit besteht die Gefahr, dass wir uns mit der Ernährung nicht mehr ausreichend Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente zu führen, die aber für viele Stoffwechselprozesse in unserem Körper erforderlich sind. Eine gute Ergänzung können hier hochwertige, natürliche Nahrungsergänzungsmittel, die auf den Inhaltsstoffen der ganzen Pflanze basieren, dadurch die notwendigen Stoffe in aus-

reichendem Maße enthalten und uns helfen Mangelzustände zu vermeiden. Mit diesem und weiteren Themen rund um die Gesundheit, Vitalität und Schönheit beschäftigt sich eine neue Vortrags - und Produktpräsentationsreihe, die die Praxisgemeinschaft Relax, Diana und Jens Dost, in Neue Mühle in Zusammenarbeit mit der Linden-Apotheke, Niederlehme, ab Januar 2009 anbieten wird. Weitere geplante Themen sind zunächst: - Gesundes Wasser - Gesund abnehmen – Das Programm zur Ernährungsumstellung - Schöne Haut - Garen mit System. Flyer zum Vortragsprogramm werden ab Dezember 2008 in der Linden-Apotheke, 15751 Niederlehme (Tel. 03375-298281) und der Praxisgemeinschaft Relax, Küchenmeisterallee 24, 15711 Königs Wusterhausen, ausliegen, wo sich Interessenten anmelden können. Wir freuen uns auf Ihr Interesse und Teilnahme.

D. Dost / A. Klassen

Guten Abend, gut‘Nacht Der Abendhit im Kinderzimmer stammt von Johannes Brahms (1833-1897). Er schrieb diese wohl jedem bekannte wunderschöne Melodie am 15. Juli 1868 zur Geburt des Sohnes seiner Freunde Arthur und Bertha Faber in Wien zu „allzeit fröhlichem Gebrauch“.

In der Klavierbegleitung des Originals hat Brahms als kleinen Scherz noch ein zweites damals bekanntes Liebeslied versteckt: „Du moanst wohl, du moanst wohl, die Liab last si zwinga“ Noch mehr original deutsche Volkslieder mit Klavierbegleitung finden Sie in der Ausgabe „Liederreise“ vom Zweiklang-Verlag aus Rangsdorf, Tel: 033708 22 501 oder im Internet: www.zweiklang- Zweiklang-Verlag, Prof. Gerhard Weihe verlag.de Herweghring 2, D-15834 Rangsdorf Und nun viel Spaß beim Singen.

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Tel: 033708-22501, Fax:033708-73891 eMail: zweiklang@t-online.de, Internet: www.zweiklang-verlag.de

© 2008 by Zweiklang-Verlag

Brahms nahm dazu einen Text aus der bekanntesten Volksliedersammlung des 19. Jahrhunderts: „Des Knaben Wunderhorn“.


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Ehrlich Ehrlich währt am längsten. Im Angesicht deutscher Steuergesetzgebung muss dieser Spruch aus dem Mittelalter stammen. Ehre, wem Ehre gebührt, ist ehrlicher. Um der Wahrheit die Ehre zu geben: Ehrlich ist aller Ehren wert, ist ehrenwert, aber auch ansehnlich, vortrefflich. Wer früher Ansehen genoss, war ehrlich. Damals bezog sich Ehre ausschließlich auf den Stand oder Beruf. Es gab auch unehrliche Berufe wie z.B. Henker, aber auch Schäfer oder Müller, obwohl diese durchaus ehrliche Menschen sein konnten. Auch ehrgeizige Menschen genießen Ansehen, gleichgültig ob sie ihr Ansehen ehrlich oder unehrlich erworben haben. Es ist schwer, ihnen die Ehre abzuschneiden oder sie bei ihrer Ehre zu packen, da sie auf Ehre und Gewissen versichern, ihren Ehrgeiz ehrlich in Ehren zu halten. Meist wird dem, der sich die Ehre der Kritik gibt, Ehrlosigkeit vorgeworfen. Wir lernen daraus, dass ehrlich eines der unsinnigsten, unehrlichsten Wörter der deutschen Sprache ist, ein Widerspruch in sich selbst. Auch das Substantiv Ehre gehört weltweit zu den missverständlichsten Begriffen, weil offenbar jeder Mensch etwas anderes darunter versteht oder genauer, individuell und subjektiv, nur auf sich selbst bezogen den Begriff interpretiert. Was wurde schon und wird im Namen der Ehre alles angerichtet.

Ganovenehre macht die Schizophrenie des Wortes deutlich. Familienehre und Stammesehre richten unter den Menschen viel Unheil an. Wegen der Ehre hat man sich duelliert. Und die verschiedenen Ehrenworte diverser deutscher Politiker haben sich stets als unehrlich (betrügerisch) herausgestellt. Mit „Ehre“ zusammengesetzte Worte wie ehrenwert, ehrenhaft, ehrfürchtig, ehrwürdig, ehrgeizig belegen den bewussten Missbrauch von Sprache.

(Englisch, Isländisch u.a.) fließen weitere Deutungen zu uns wie „Besitz, Einkommen, Gnade, Mitleid, Milde“. Aus der Bedeutungsvielfalt kann man erkennen, dass sich jeder, der ein Interesse an der Verehrung seiner Ehre hatte und als ehrlich, ehrbar und ehrwürdig gelten wollte, das heraussuchte, was ihm gefiel. Die anderen hatten ehrWie wollen Sie ehrgeizig sinnvoll erklären? Mit erbietig zu sein, mussten ihm die Ehrgeiz kann man nicht geizen, man hat ihn oder Ehre erweisen (bieten). hat ihn nicht. Ehrgeizige Menschen legen ihre Ehre für ihr Ansehen ein, nicht für ihren Geiz. Wenn Ehre Der Missbrauch hält bis heute an. für Sieg steht und Geiz für Habgier, dann ist es Fontane hat sich schon im möglich, den Widerspruch aufzuheben. Dann sind „Schach von Wuthenow“ heftig ehrgeizige Menschen Sieger durch Geiz, durch Gier darüber aufgeregt: „Ich habe lang nach Reichtum, und Ehre ist Geld. Sind Sie wirklich genug dieser Armee angehört, der Meinung, dass reiche Leute ehrlich sind? um zu wissen, dass ‚Ehre’ das dritte Wort in ihr ist; eine Tänzerin Oder ehrwürdig: Wer ist wessen Ehre würdig? ist scharmant ‚auf Ehre’, ja, mir Geistliche und weltliche Herrscher mussten und sind Wucherer empfohlen und müssen so angeredet werden, Euer Ehrwürden vorgestellt worden, die süperb ‚auf oder Euer Ehren, sozusagen als Titel, auch wenn Ehre’ waren. Und dies beständisie ehrenrührig (die Ehre angreifend) handelten. ge Sprechen von ‚Ehre’, von eiUnd warum muss man Furcht vor der Ehre eines ner falschen ‚Ehre’, hat die BeMenschen haben, wenn doch sein Ansehen, seine griffe verwirrt und die richtige Würde geehrt werden sollen? Niemand muss für ‚Ehre’ tot gemacht.“ seine Ehre haften, kann also nicht ehrenhaft sein. Kein Ehrenmann haftet für seine Ehre oder wird Ehrlich gesagt, Soldatenehre, wegen seiner Ehre in Haft genommen, höchstens Heldenverehrung, Totenehrung trotz seiner Ehre. Und den Wert einer Ehre zu haben mehr mit Heuchelei zu tun bewerten scheint mir ebenfalls ein sinnloses Unter- als mit Ehrlichkeit. Auch die Verleihung von Ehrenpreisen. Übrigens: fangen. Die ehrbare schöne leuchtendblau Wie es zu den widersprüchlichen Bedeutungen von blühende Heilpflanze Ehrenpreis ehrlich gekommen ist, lässt sich nur etymologisch ist unschuldig, sie ist für ihren Naerklären: Im Althochdeutschen steht „era“ für Eh- men nicht verantwortlich. rung, Verehrung, Scheu, Ehrfurcht, Ansehen, Berühmtheit, Würde, Hochherzigkeit. Im Mittelhoch- Aus: AUF EIN WORT – deutschen „ere“ kommt Ehrerbietung, Ruhm, Sieg, Wortklaubereien von A – Z, Herrschaft, Ehrgefühl, ehrbares Benehmen dazu. von Eike Mewes Aus den Ableitungen der verwandten Sprachen Verlag Neue Literatur Jena, 9.90 €

Der Wolf in „Bild“ Welche Grimmschen Märchen verbergen sich hinter diesen merkwürdigen Texten? Es war einmal ein hübsches kleines Mädchen, die war Omas Liebling, Omi ging immer mit ihr zu H&M und kaufte ihr modische Sachen. Doch die Oma wurde älter und begann zu kränkeln. Auch wohnte sie ziemlich weit draußen in Treptow-Köpenick. Da sagte die Mutter zu dem Kind, sie solle die Oma besuchen und ihr etwas brin-

gen. Sie kaufte gute Dinge bei Aldi und Plus sowie eine warme Cardiganjacke bei C&A. Sie ermahnte das Mädchen, beim Weg von der SBahn durch den Wald nicht zu trödeln. Im Wald traf sie ein großes Tier, das sie für einen Hund hielt, so wie ihr Onkel Willy einen hatte. Es war jedoch ein von den Grünen aus Polen zwecks Aufmischung der Fauna importierter Wolf, der das unschuldige Kind ausfragte und mit Ablenkungsmanövern vom Weg abbrachte. Als sie endlich an Omas Bungalow anlangte, war die Oma von

dem Untier bereits verschlungen worden und die Enkelin folgte postwendend. Das Drama nahm aber einen glücklichen Verlauf, da der Revierförster den schnarchenden Räuber entdeckte, ihn mit seinem Hirschfänger öffnete und beide rettete. Die Bildzeitung berichtete bereits am nächsten Tag von dem sensationellen Maria Loß Ereignis.

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5. Senioren Centrum von Vitanas zertifiziert :

Intensives psychobiografisches Pflegemodell zahlt sich für demenziell Erkrankte sowie deren Angehörige aus Berlinim Oktober 2008 – Das Senioren Centrum Bellevue in Berlin-Köpenick hat Anfang Oktober erfolgreich seine Zertifizierung nach den Richtlinien des Europäischen Netzwerkes für psychobiographische Pflegeforschung (ENPP) absolviert. Die Vitanas Gruppe, Deutschlands großer Pflegeheimbetreiber mit langjähriger Erfahrung im Betreuen demenziell Erkrankter, verfügt damit bereits über das fünfte ENPP-zertifizierte Senioren Centrum in Deutschland. Denn auch das Pflegeheim Schäferberg in Berlin-Wannsee hat gerade die neuerliche turnusgemäße Überprüfung erfolgreich bestanden. Marianne Kochanski, Geschäftsführerin des für die Zertifizierung verantwortlichen ENPP, zeigte sich hinsichtlich der BellevueTeamleistung beeindruckt: „Die Zertifizierung einer Pflegeeinrichtung für Menschen mit Demenz nach einer Umsetzungsphase von nur 18 Monaten ist äußerst selten!“ Denn die Pflegegrundsätze nach dem Böhm’schen Modell sind anspruchsvoll und personalintensiv. Es wurde von dem österreichischen Pflegeforscher Prof. Erwin Böhm in der praktischen Alltagsarbeit entwickelt. Die jeweilige Biografie der Bewohner ist Dreh- und Angelpunkt des Tagesprogramms. Eine ehemalige Sekretärin bekommt auf Wunsch eine Schreibmaschine oder der frühere Handwerker sein geliebtes Werkzeug: Zuhören und fragen, aber niemals überfordern. Dieser eisernen Regel folgen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der nach den ENPP-Grundsätzen arbeitenden Institutionen. Auch der Wohnbereich für Menschen mit Demenz im Vitanas Senioren Centrum Schäferberg in Berlin-Wannsee hat die erneute Überprüfung der Qualitätsmaßstäbe erfolgreich absolviert. Nach Aussage der ENPP-Geschäftsführerin Kochanski liegen die er-

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Die Pflege Demenzkranker ist anspruchsvoll. Vitanas setzt auf ein Konzept, das die Biographie der Betroffenen einbezieht. Foto: Hans Wiedl

zielten Ergebnisse der zweijährlich wiederkehrenden Zertifizierung ganz weit vorn: „Im Haus Schäferberg hat es in den letzten beiden Jahren einen rasanten Personalentwicklungsprozess gegeben, der sich insbesondere auf die Qualität der Arbeit sehr positiv ausgewirkt hat.“

50 Einrichtungen mit rund 7.500 Plätzen) einer der führenden privaten Pflegeheimbetreiber in Deutschland. Die Kernkompetenzen liegen in der stationären Pflege und der Betreuung von Senioren, der Betreuung von Menschen mit geistigen Behinderungen bzw. psychischen Erkrankungen, der Behandlung von geriatrisch Erkrankten sowie der Aus- und Fortbildung von Pflegepersonal. Insgesamt sind in der Vitanas Gruppe aktuell rund 3.400 Mitarbeiter beschäftigt. In 2007 erwirtschaftete Vitanas allein 122 Mio. Euro. Als Vorsitzender der Geschäftsführung zeichnet Reinhold Gutmann verantwortlich.

Die Zertifizierungen würdigen die beispielhafte Arbeit der Häuser für ein vertieftes Pflegeverständnis. Der Ansatz, den Vitanas unter der Federführung von Dr. Claudia Zemlin verfolgt, beschäftigt sich insbesondere mit der Biographie der Betroffenen. Dadurch erfahren die Erkrankten eine bislang nicht gekannte Wertschätzung, die ihre Selbstständigkeit unterstützt sowie ihre soziale Kompetenz fördert, um so möglichst lange eine hohe Lebensqualität mit aktiver Teilhabe zu sichern. Gleichzeitig schaffen die engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Vitanas ein Milieu, in dem sich die Bewohner heimisch fühlen, so dass sich sowohl deren Lebensqualität als auch die der Angehörigen deutlich erhöht. In den Vitanas Einrichtungen können sich Kontakt und Informationen: auch Angehörige von Betroffenen beraten lassen. Angela Koschies Vitanas Telefon: (030) 45605 - 142 Die 1969 auf Anregung des ehemaligen regieren- Telefax: (030) 45605 - 242 den Bürgermeisters von Berlin, Heinrich Albertz, E-Mail: a.koschies@vitanas.de gegründete Vitanas GmbH & Co. KGaA (www.vitanas.de) ist mit 32 Senioren Centren, 3 Vitanas GmbH & Co. KGaA Behinderteneinrichtungen und 2 geriatrischen Kli- Aroser Allee 68 / 13407 Berlin niken mit rund 4.700 Plätzen (inkl. Beteiligungen www.vitanas.de


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Das Hotel & Gasthaus „Zur Eiche“ präsentiert sich mit seinem alten Kachelofen, rustikalen Holzmöbeln und allerlei liebevoll arrangierten Accessoires sehr gemütlich und einladend und ist dabei mit allem Komfort ausgestattet und behin-dertengerecht. Zweimal wurde das Hotel & Gasthaus „Zur Eiche“ zum besten Landgasthof Brandenburgs gewählt.

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Auch für hre Neujahrsfeier, wann immer sie stattfindet, stehen Ihnen Gasthaus und Hotel offen. Unser freundliches Team erwartet Sie. Tel.: 03375 / 29 11 95 • Fax: 03375 / 29 33 52 Am Denkmalplatz 1 • 15711 Deutsch Wusterhausen www.zur-eiche-kw.de Öffnungszeiten: Hotel täglich Restaurant Di. bis So. 1130 - 2200, Montag Ruhetag

Redaktion und Herausgeber der Seniorenzeitung Dahme und Spreewald wünschen allen Leserinnen und Lesern ein ruhiges und besinnliches Weihnachtsfest und einen gesunden Jahreswechsel von 2008 ins Neue Jahr 2009. 24


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Es wird wieder kalt in unseren Regionen und nass. Wie wäre es da mit einer kleinen Erinnerung an den Sommer?

Ausflug nach Lübben Von Ingeborg Spittler „Lübben heißt auf niedersorbisch Lubin und hat ca. 14.500 Einwohner. Die Stadt ist das Tor zum Spreewald, ein Biosphären-Reservat. Lübben wird von einer einzigartigen Landschaft umgeben. Wiesen, Wälder und Flüsse bestimmen die Gegend. Fließe durchziehen das Land und bilden eine seltene, schöne Lagunenlandschaft mit insgesamt 1550 km langen Fließen. Die Besucher erwartet idyllische Ruhe und Beschaulichkeit.“

ken, Zwiebeln, Meerrettich, Kohl und auch Kürbisse angebaut und dann später zu Konserven und Sauerkraut verarbeitet. Im Sommer kommt in vielen Gegenden die Briefträgerin mit dem Kahn, um den Bewohnern die Post zu bringen. Im Winter, wenn die flachen Kanäle zugefroren sind, auch heute noch oft auf Schlittschuhen. Viele Briefkästen stehen direkt am Ufer.

Trauerweiden

Mit meiner Brieffreundin Mila, die bei uns zu Besuch weilte, wollten wir einen – eigentlich sommerlichen – Ausflug nach Lübben unternehmen. Das Wetter war aber unbeständig an diesem Tag, Re-

Wir schlenderten zum Hafen, denn nun konnten wir doch noch eine Kahnfahrt machen. Der Fährmannsverein „Lustige Gurken“ bot um 13.30 Uhr eine zweistündige Fahrt an. Obwohl der Kahn nicht voll besetzt war, startete der Fährmann mit der Gruppe. Da wir ziemlich weit hinten saßen, konnte ich gut verstehen, was der Fährmann über Landschaft, Leute, und die Wirtschaft im Spreewald, berichtete. Nach der Wende haben sich die Fährleute zu Vereinen zusammengeschlossen und stimmen die Fahrten untereinander ab. Das Geld, das im Sommer mit den Fahrten eingenommen wird, muss für die Reparatur der Kähne und für die eigene Existenz über den Winter reichen.

Langsam glitt der Kahn durch die Gewässer. An den Ufern wachsen Bäume und Sträucher. Da die Kanäle nicht sehr tief sind, werden die Boote durch Staken vorwärts bewegt. Nur wenige Kähne kamen uns an diesem Samstag entgegen, es war nicht viel Betrieb.. Eine angenehme Ruhe breitete sich aus. Auf der Spree Ganz leise gluckerten die Wellen und schlugen an genschauer wechselten mit hei- die Außenwand des Kahns. teren Abschnitten. Vom Parkplatz aus machten wir einen kleinen An einer Stelle am Ufer ist ein Verkaufskiosk, dort Spaziergang, vorbei an den Stän- hielt der Kahn kurz an, es wurden Spreewaldgurden, wo Spreewaldprodukte an- ken und Getränke angeboten. Dann setzte der geboten werden. Dunkle Wolken Fährmann die Fahrt durch die Spreewaldarme fort. zogen heran, darum entschlos- Nur einmal, wo das Fließ etwas tiefer war, setzte sen wir uns erst einmal in einer der er den Außenbordmotor in Betrieb. Als wir die Gaststätte Mittagessen zu gehen. Schlossinsel umfuhren, leuchtete das gelb und Es dauerte nicht lange und ein weiß gestrichene Schloss durch die Bäume. Regenschauer prasselte auf die Tische und Stühle hernieder, die Etwas zurückgesetzt stehen typische Spreewaldim Biergarten standen. häuser mit kleinen Gärten. In einigen wachsen prachtvolle Hortensienbüsche, die in voller Blüte Die dunklen Wolken zogen vor- standen, auch einige meterhohe Sonnenblumen über und nach einer Stunde wiegen sich sanft im Wind. Sommerblumen schmückten die Beete. Auf den freien Flächen werden Gurschien wieder die Sonne.

Schöne, alte Trauerweiden säumen an einigen Stellen das Ufer, das grüne Laub spiegelte sich auf der Wasseroberfläche. Ein ruhiges, friedliches Bild. Nach zweistündiger Fahrt durch die schöne, stille Landschaft, legte der Kahn wieder am Fährhafen an. Das Wetter hatte sich gehalten, darum machten wir noch einen Spaziergang auf der Schlossinsel. Vor dem Schlosscafé standen Tische und Stühle im Freien, wir suchten uns einen Platz im Schatten und bestellten Kaffee und Kuchen.

Landschaft

Langsam schlenderten wir zum Parkplatz zurück, kauften unterwegs noch zwei Gläser Gurken und Meerrettich und fuhren nach Rangsdorf zurück. Ein schöner Ausflug, vor allem, weil nachmittags die Sonne schien und wir die schöne Landschaft genießen konnten.

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Deutscher Schwerhörigenbund e.V. Bundesverband der Schwerhörigen und Ertaubten

Ressort Sozialpolitik/ Öffentlichkeitsarbeit

Der verkürzte Versorgungsweg von Hörgeräten dient nicht dem Patienten Stellungnahme des Deutschen Schwerhörigenbundes e.V. (DSB) in Bezug auf die Stellungnahme des Deutschen Berufsverbandes der Hals-Nasen-Ohrenärzte vom 29.09.2008 zur Anhörung am 24.09.2008 zum Thema GKV-OrgWG – §128 SGB V

Der Deutsche Berufsverband der Hals-Nasen-Ohrenärzte e.V. hat sich am 29.09.2008 mit einem Schreiben an die Vorsitzende des Ausschusses für Gesundheit im Deutschen Bundestag, Dr. Martina Bunge, gewandt und sich verstärkt für den verkürzten Versorgungsweg zur Anpassung von Hörgeräten ausgesprochen. Aus Patientensicht stellt der Deutsche Schwerhörigenbund e.V. (DSB) dazu klar: Beim verkürzten Versorgungsweg handelt es sich nach unserer Auffassung nicht um einen praktikablen Lösungsansatz im Sinne der Patienten. Der DSB besteht darauf, dass es eine medizinische und handwerkliche Trennung bei der Hörgeräteversorgung geben muss. Ein HNO-Arzt ist ein ausgebildeter Mediziner und kein Handwerker ausgebildet in der Hörgeräteakustik. Beide Berufsdisziplinen sind notwendig, um eine adäquate medizinische Versorgung und eine fehlerfreie technische Anpassung mit Hörgeräten von hörgeschädigten Menschen zu gewährleisten. Der HNO-Arzt ist für die medizinische Indikation von Hörschäden zuständig und nimmt eine fachgerechte Diagnose der Hörschädigung vor, während für die Anpassung von Hörgeräten Spezialisten aus dem Gebiet der Hörgeräteakustik erforderlich sind, die eine qualifizierte Ausbildung mit Meisterprüfung in der Anpassung von Hörhilfen erhalten haben. Die Idee des verkürzten Versorgungsweges basiert darauf, dass der HNO-Arzt eine Messung via Audiometer vom Patienten in Form einer Hörkurve anfertigt und einen Abdruck des

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weg völlig ausgeschaltet. Gerade bei der Nachsorge entpuppt sich der verkürzte Versorgungsweg über den HNOArzt nicht als lösungsorientierter Ansatz für die Patienten. Wie der DSB seit Jahren aufzeigt, ist eine laufende Nachsorge und Kontrolle der Hörgeräteversorgung notwendig. Für Reparaturen wie z.B. das Auswechseln des Hörschlauches als Verbindung vom Ohrpassstück zum Hörgerät kann sich der Schwerhörige nicht erst einen Termin geben lassen. Defekte müssen sofort behoben werden. Häufig ist ein Ersatzgerät bei der Reparatur notwendig, da sonst Ausfallzeiten des Hörgeschädigten in seinem Beruf oder bei seiner Ausbildung entstehen. Auch familiäre Aufgaben wie z.B. Kindererziehung können nicht oder nur eingeschränkt wahrgenommen werden. Der DSB distanziert sich von den Forderungen des Deutschen Berufsverbandes der Hals-Nasen-Ohrenärzte und widersetzt sich Bestrebungen, den verkürzten Versorgungsweg als Standardversorgung zu etablieren. Der verkürzte Versorgungsweg geht zu Lasten der qualitätsgerechten Anpassung und der ausreichenden und zweckmäßigen Versorgung der schwerhörigen Patienten mit Hörgeräten. Daher ist der verkürzte Versorgungsweg nach unserer Erfahrung trotz einiger Gerichtsurteile mit den Vorschriften des gesetzlichen Krankenversicherungsrechts nicht vereinbar.

Ohres oder Abdrücke von beiden Ohren vornehmen lässt. Die Vertragsfirma erhält die Hörkurve und den Abdruck, dort – häufig an einem weit entfernten Ort – werden die Hörgeräte programmiert und die Ohrpassstücke hergestellt. Via Versand wird alles an die HNO-Praxis geschickt und der HNO-Arzt händigt die ihm zugesandten Hörgeräte und Ohrpasstücke dem Patienten in der Sprechstunde aus. Für einen Außenstehenden suggeriert dieser Ansatz einen logischen Kostensenkungsaspekt, jedoch kommt hier nicht zur Sprache, dass sich Hörgeräte nicht sofort anhand des Ton- und Sprachaudiogramms anpassen lassen. Hierbei sind zusätzliche Aspekte der Hörgewöhnung und Einweisung in Hörstrategien notwendig. Die Objektivität von Wahrnehmungen und die Verarbeitung von Sinneseindrücken sind bei Menschen höchst unterschiedlich ausgeprägt. Höreindrücke sind formal gesehen subjektiv – daher ist es außerordentlich wichtig, dass bei der Hörgeräteanpassung auf die subjektiven Höreindrükke eingegangen wird. Beim verkürzten Versorgungsweg kann diese Besonderheit nicht berücksichtigt werden, weil dem HNO-Arzt die berufliche Kompetenz hierzu fehlt. Die Folgen eines falsch angepassten Hörgerätes sind für die Patienten fatal. Anpassungsfehler können zu Kopfschmerzen, Konzentrationsminderung, Übelkeit, Ohrenschmerzen, Tinnitus etc. führen. Dies kann nur vermieden werden, indem die Anpassung gleitend, d.h. über mehrere Einstelltermine immer wieder durch einen Hörgeräteakustiker korrigiert werden muss, der auf die individuellen Besonderheiten der Hörwahrnehmung des Patienten eingeht. Darüber hinaus gibt es nicht das Standardhörgerät, das für alle Hörschädigungen und alle Patienten passt. Gemäß Hilfsmittelrichtlinie hat der Patient Anspruch auf drei verschiedene zu testende Hörgeräte (vergleichende Anpassung). Diese Dr. Harald Seidler – Präsident Regelung wird beim verkürzten Versorgungs- Renate Welter – Vizepräsidentin


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TROPICAL ISLANDS – Europas größte tropische Urlaubswelt Badespaß in der Südsee und der Bali-Lagune

carte gespeist: Von der Ofenkartoffel mit Kräuterquark über knakkige Salatteller bis zum Filetsteak bietet die Karte für jeden Geschmack etwas. Ob beim Volleyballspielen am Sandstrand, Wassergymnastik oder Handball mit dem Aktiv-Team: Wer sich gerne bewegen möchte, für den gibt es zahlreiche Sport- und Freizeitangebote. Ein Spaß für Jung und Alt ist die die Splash-Bomb-Anlage: Wasserbombenschleudern stehen bereit! …und zur „Südsee“ gehören natürlich auch Inseln: Diese verwandeln sich täglich zu einer beeindruckenden Bühne. Dann findet hier eine Magie-Show mit wechselnden Inszenierungen statt - ein Erlebnis für die ganze Familie. Bei Show & Dine genießen die Gäste die wechselnden Inszenierungen bei einem 3-Gänge-Menü am reservierten Tisch. Wer will, kann aber auch im LieQuadratmetern so groß wie vier gestuhl und mit den Füßen im olympische Schwimmbecken. Ein Sand hautnah am Geschehen flacher Planschbereich mit Kin- sein. derrutsche, Kippeimer und Fontäne ist ideal für die Jüngsten. Die Bali-Lagune Eintauchen kann man dort in 28° Die 1.200 Quadratmeter große warmes Wasser! Der künstliche Bali-Lagune ist in den tropischen Horizont am Beckenrand vermit- Regenwald eingebettet. Bei einer telt das Gefühl von Urlaub in der Wassertemperatur von 32°C sorgt Ferne. Ein 200 Meter langer Sand- sie für entspannten Badespaß. strand grenzt an das großzügige Eine Grotte und ein Wasserfall Edelstahlbecken. Mehrere hun- vermitteln Exotik. Der Strömungsdert Liegestühle befinden sich dort kanal, Wasserrutschen und Whir- ideal um entspannt ein Buch zu lpools bieten jede Menge Platz lesen oder um sich natürlich bräu- für Erholung. Abends ist die Lanen zu lassen. Eine 20.000 Qua- gune romantisch beleuchtet. Am dratmeter-Folie lässt die Sonnen- Ufer im weißen Sand bieten zahlstrahlen hinein. An den zwei reiche Liegestühle entsprechenStrandbars „Aloha“ und „Kaikala“ den Komfort. Zwei balinesische gibt es erfrischende Getränke und Hütten, das Rauschen des WasEis. Das bunte Treiben im Was- serfalls und der Blick auf die Laser kann man auch aus dem gune entführen hier die Gäste in strandnahen Restaurant „Paradi- eine scheinbar andere Welt. Made so“ beobachten. Hier wird á-la- Wijaya (Geburtsname: Michael Die Südsee Tropical Islands bietet tropischen Badespaß und Urlaubsfeeling pur. Allein die Südsee ist mit 4.000

White) gestaltete die Bali-Lagune. Der gebürtige Australier reiste 1973 während seines Architekturstudiums nach Bali und lebt seitdem auf dieser Insel. Der Vertreter exotischer Gartenkunst hat mehr als 600 Gartenanlagen, vor allem tropische Gärten, in aller Welt entworfen. Tropical Islands, jetzt neu mit Europas größter tropischer Sauna-Landschaft, liegt an der A13, ganz nah bei Berlin und Dresden. Europas größte tropische Urlaubswelt ist ganzjährig und rund um die Uhr geöffnet. Der Eintritt berechtigt zum zeitlich unbegrenzten Aufenthalt.

Für Fragen wenden Sie sich bitte an: Tropical Islands Pressestelle Tel.: 035477 – 60 50 40 Fax: 035477 – 60 80 80 Mail: presse@tropical-islands.de www.tropical-islands.de

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Für die Jüngsten:

Dahme-Spreewald Netzwerk Gesunde Kinder Familien- und Kinderschutz, Gesundheitsförderung und Kindeswohl gewinnen zunehmend Aufmerksamkeit und auch Unterstützung. Das ist für die Jüngsten wichtig, um mit den besten Voraussetzungen aufwachsen zu können. Am Anfang des Lebens stehen Vorsorgeuntersuchungen, Präventionsprogramme begleiten Kinder während der ersten Lebensjahre.

So entstand vor einem Jahr im Landkreis das Dahme-Spreewald Netzwerk Gesunde Kinder. Es beinhaltet die Gewinnung und Vermittlung ehrenamtlicher Familienpaten, die in den ersten drei Lebensjahren eines Kindes Familien oder alleinstehende Mütter begleiten. Sie besuchen die jun-

gen Eltern, geben nützliche Tipps rund um Kindergesundheit und Angebote im Landkreis und erinnern auch mal an die nächste Vorsorgeuntersuchung. Denn kurz vor und in der Zeit nach der Entbindung gibt es tausend kleine und große Dinge, an die Mütter und Eltern denken müssen. Die Informationsflut ist riesig groß, so dass Menschen mit Erfahrung eine unkomplizierte Hilfe sind. Lotsen mit Herz und Erfahrung Vor der Zertifizierung als Patin oder Pate stehen Entstanden ist ein nachbarschaftSchulungen zu aktuellem Wissen rund um Kinder- liches Miteinander, Aufmerksamkeit und Sensibilität für Familien in der frühen Phase mit einem neuen Erdenbürger. Bei regelmäßigen Treffen erfahren die Paten Wissenswertes zu vielerlei Themen. Zahngesundheit und Unfallhilfe, Ernährung und die ersten Schuhe sind nur einige Themen. Intensives Engagement vieler Mitarbeiter der Klinikum Dahme-Spreewald GmbH ermöglicht den weiteren Auf- und Ausbau des Netzwerkes in der Region.

gesundheit und auch zu den vielfältigen Angeboten und Unterstützungsmöglichkeiten für Familien. Manche Paten haben auch schon beim Ausfüllen komplizierter Anträge geholfen. „Einfach jemanden fragen können“ ist dabei für die Mütter ein wichtiges Motiv. Kleine Geschenke und ein zauberhaftes Maskottchen begleiten die drei Jahre der Patenschaft im Dahme-Spreewald Netzwerk Gesunde Kinder.

Ziele Das Dahme-Spreewald Netzwerk Gesunde Kinder möchte nicht nur ehrenamtliche Nachbarschaftshilfe begleiten und fördern. Hürden und Unsicherheiten der Elternschaft mit einem Paten besprechen zu können, der ehrenamtlich, ohne professionell-therapeutischen Ansatz tätig ist, unterstützt die gesunde Entwicklung von Kindern und stabile familiäre Beziehungen. Familien- und Kinderfreundlichkeit gehört auch zu den Zielen des Landkreises, dem die Akzeptanz für Hilfe und Förderung der gesundheitlichen Entwicklung von Kindern am Herzen liegt.

Treppenlifte – die oft preiswertere Alternative Für viele ältere Menschen ist das Treppensteigen kaum noch oder gar nicht mehr zu bewältigen. Oft bedeutet dies den Auszug aus dem eigenen Zuhause in eine andere Wohnung oder sogar in ein Heim. Im Vergleich zu den Umzugskosten ist die Anschaffung eines Treppenliftes oft die preiswertere Lösung. Natürlich auch die angenehmere, weil man in seinem liebgewonnenen Heim bleiben kann.

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Eine kostenlose Beratung durch einen Treppenlift-Techniker gibt schnell Aufschluss darüber, was es für Lösungsmöglichkeiten gibt. Das spezialisierte Unternehmen RST-Elektromobile ist ein kompetenter Anbieter für die Treppenlift-Montage und den Kundendienst. Aufgrund der Ortsnähe werden Beratungen für Interes-

sierte kostenlos angeboten. Weitere Informationen bei RST-Elektromobile, Kristina Rühlmann, Zum Großen Windkanal 4, 12489 Berlin, Tel.: 030 / 6 789 23 64

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Festival der Bäume Sie sind herzlich eingeladen zu den Weihnachtsmärkten in unserer Region. Und Sie sind herzlich eingeladen zum Rangsdorfer Weihnachtsmarkt rund um den 3. Advent. Mit dem Festival der Bäume erwartet Sie ein in unseren Breiten einmaliges Ereignis. Geschäftsleute, Firmen, Schulen und Kitas, Vereine und Privatleute schmücken Weihnachtsbäume, organisieren für drei Tage – Freitag 15 Uhr bis Sonntag 17 Uhr – in einer Scheune eine gemeinsame WeihnachtsbaumAusstellung und verlosen die Bäume zum Abschluss des Weihnachtsmarktes. Die festlich geschmückten Bäume werden den Gewinnern bis zu einer Entfernung von 20 Kilometern frei Haus in die Wohnstuben geliefert. Eine stimmungsvolle weihnachtliche Ausstellung, bei der Sie die aktiv Mitwirkenden Frauen und Männer der Rangsdorfer Freundesvereine der Kita Waldhaus und der Grundschule nicht übersehen können. Im letzten Jahr strickte ihnen der Handarbeitskreis der ASB-Senioren rote Schals mit grünen Bäumen – in diesem Jahr erhalten sie von den Damen mit den heißen Nadeln die passenden Stulpen für die Hände. Weihnachtsbaumwald verwandeln und jeder kann seinen ausgewählten Baum oder eines der Pfefferkuchenhäuser per Los gewinnen und dann sogar ins Wohnzimmer geliefert bekommen, allerdings nur bis zu einer Entfernung von 20 Km. Die Lose kosten 1 Euro und berechtigen natürlich erst einmal zu einem ausgiebigen Rundgang durch die Ausstellung. Der Erlös aus den verkauften Losen ist wieder für einen guten Zweck vorgesehen. Die Idee zur Ausstattung der Helfer mit Armstulpen kam von der Vorsitzenden des Fördervereins Kita Waldhaus e.V., Kimberley Nelson und von Anita Karle, Vorsitzende des Fördervereins Grundschule Rangsdorf e.V. Am 14. November 2008 war die Bei den jeden Freitag durchgeführten Handarbeits- wo die von Firmen, Künstlern, mit Spannung erwartete Überganachmittagen im Rangsdorfer Seniorentreff des Kindern und auch von den Da- be der fertigen Stulpen an die beiASB in der Seebadallee wurden seit Juni 2008 men der Handarbeitsgruppe in- den Vorsitzenden Damen. Sie beunter der Leitung von Frau Gillmeister und Frau Leder und von insgesamt acht fleißigen Damen achtzehn Paar rote Armstulpen mit weihnachtlichem Motiv für die Helfer des im Rahmen des Rangsdorfer Weihnachtsmarktes stattfindenden „4. Festival der Bäume“ gestrickt. Das „Festival der Bäume“ ist eine Veranstaltung des Fördervereins der Grundschule Rangsdorf e.V. und des Fördervereins der Kita Waldhaus e.V. Es findet dieses Jahr in der Zeit vom 12. bis 14. Dezember auf dem restaurierten „Rangshof“ statt,

dividuell geschmückten Weihnachtsbäume und Pfefferkuchenhäuser präsentiert werden. Dazu wird sich wie jedes Jahr eine große Scheune in einen

dankten sich bei den Seniorinnen nicht nur mit Worten und glücklichen Gesichtern, sondern luden sie zu Vernissage als Auftakt zum „Festivals der Bäume 2008“ ein.

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Maxi Arland präsentiert Stars ARD Fernsehshow kommt nach Mittenwalde Wann sind Sie das letzte Mal in Urlaub gefahren? Wie wär’s denn mit einer Kreuzfahrt? Fernsehkapitän MAXI ARLAND lädt Sie ein zu einer musikalischen Kreuzfahrt um die ganze Welt.

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SPD 60 plus :

Einrichtung von Pflegestützpunkten

ten Jahr konnten sie den wichtigsten Preis ihrer bisherigen Karriere einstreichen, den „Grand Prix der Volksmusik“. Zu dem Vorhaben von BundesgesundheitsministeAuch mit an Bord ist Florian Fesl, rin Ulla Schmidt, Pflegestützpunkte einzurichten, der in den letzen Wochen ein erklärt die Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft SPD 60 plus, Erika Drecoll: Wir unterstützen das Vorhaben von Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt, Pflegestützpunkte einzurichten und die Pflegeberatung dort anzubinden. Ältere Menschen und speziell hochaltrige wollen eine qualitätsgesicherte, nachhaltige, neutrale und vor allem umfassende Beratung. Jeder, der in seiner Familie oder in seinem Freundeskreis einen pflegebedürftigen Menschen hat, weiß, wie wichtig es ist, Informationen über die entsprechenden Angebote vor Ort zu bekommen. Wer glaubt, dass Pflegebedürftige nur noch eine Beratung darüber benötigen, welche konkreten Leistungen sie von der Pflegeversicherung erwarten können, der irrt. Die Menschen wollen und brauchen umfassende Beratung, beginnend bei der Frage, wie man die Wohnung barrierefrei gestaltet, bis zu dem Punkt, welche Maßnahmen und Angebote es im Pflegeumfeld gibt. Dafür benötigen wir quartiersbezogene Pflegestützpunkte. Beratungsgutscheine, die zum Aufbau zusätzlicher Bürokratie führen würden, lehnen wir ab.

Im Frühjahr 2009 geht die ARDUnterhaltungsshow „Musikanten- Dampfer“ auf Tournee und wird dabei auch in Ihrer Stadt den Anker werfen. „Konzerte gibt es viele, aber wir bieten ein maritimes Erlebnis mit dem Gefühl, einen Traumurlaub zu genießen“, verspricht Maxi Arland. Am Samstag, dem 14.02.2009, macht der Musikanten-Dampfer um 16.00 Uhr in der Mehrzweckhalle in Mittenwalde halt. Erleben Sie als „Passagier“ eine Reise mit Musik, Ihren Lieblingsstars und vielen Überraschungen. Mit an Bord des „ARD-Musikanten-Dampfers“ sind unter anderem Stars wie Gaby Albrecht, Florian Fesl, Vincent & Fernando, Die Jungen Original Oberkrainer, Maxi´s Dampferband und das sympathische Geschwisterpaar aus dem österreichischen Salzkammergut Sigrid und Marina. Die beiden jungen Frauen haben mit ihrer Leidenschaft zur Volksmusik viele Erfolge feiern können. Im letz-

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„wahres Sommermärchen „ erlebte. Schon jetzt wird, der aus Bayern stammende Newcomer, mit Florian Silbereisen verglichen. Mitschunkeln, mitsingen, mitklatschen zu den schönsten Seemannsliedern und erfolgreichsten Schlagern – wir bringen das Schiff schon zum Schaukeln. Dazu spinnt der Kapitän ein wenig Seemannsgarn, während Maxi‘s Dampferband ein Gala - Dessertbuffet für die Ohren serviert und der Dampfer-Show den letzten Schliff verleiht. Kommen Sie mit an Bord und schippern Sie mit dem „ARDMusikanten-Dampfer“ durch drei erholend aufregende Stunden! Und dafür müssen Sie noch nicht mal Ihre Koffer packen… Karten gibt es ab sofort im Musikladen Königs Wusterhausen Tel. 03375/ 202515, Stadt Mittenwalde Tel. 033764/89819, Wildau Ticket Tel. 03375/ 551500 und an allen bekannten Vorverkaufsstellen.

Wir fordern weiter ein flexibles Angebot an unterstützenden Maßnahmen. Dazu gehört auch die Freistellung von der Arbeit nach dem Muster des kurzzeitigen Anspruchs für Eltern bei Erkrankung von Kindern.

Verlorenes Paradies Einst wurden wir Menschen aus dem Paradies vertrieben, so steht es in uralten Büchern beschrieben. Schuld waren laut Adam Eva und die Schlange. Auf die Rückkehr warten wir vergeblich und schon lange. Da nutzen nicht Jammern und nicht Beschweren. Wer sollte uns helfen und erhören? So murksen wir weiter ohne Paradies. Mal geht es uns besser - doch häufig mies. Träumer und Populisten versprechen uns das Ende aller Beschwerden. Wir sollen ihnen folgen – Und schon wäre er da – der Himmel auf Erden. Sie malen uns Paradiese verschiedener Couleur. Ihnen zu glauben, das fällt jedoch schwer. Wie wäre es aber mal den Rat zu geben: Haltet Frieden, bebaut euren Garten, Versucht als Freunde zu leben! Mit solch kluger Devise nähern wir uns vielleicht doch noch dem Paradiese.

Maria Loß


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Seniorenzeitung Dahme und Spree 01/2008