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 GMH

GRUPPE  

Das höchste der Azubi-Gefühle

D E R G M H - FA N S H O P

Liebe glückaufLeserinnen und -Leser !

GMHütte · Jan Kleine Brockmann: bundesweit bester Auszubildender.

A

nfang Dezember war es wieder so weit: Eric Schweitzer, Präsi­ dent der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK), hatte 219 Auszubildende (80 Frauen und 139 Männer) zur „11. Auszeichnung der bundesbesten Auszubildenden“ ins Maritim Hotel in Berlin einge­ laden (die IHK prüft jährlich knapp 300.000 Azubis in 211 verschiede­ nen IHK-Ausbildungsberufen). Gefolgt waren der Einladung 199 Auszubildende. Von der „IHK Osnabrück – Emsland – Grafschaft Bentheim“ waren drei Ex-Azubis angereist. Im festlichen Ambien­ te zwischen vielen Anzügen und Abendkleidern, aufgeregten Bun­ desbesten und stolzen Eltern traf am späten Nachmittag auch Jan Kleine Brockmann mit seinen El­ tern ein. Ihm ist gelungen, was bei der GMHütte noch kein Azubi ge­ schafft hat: Er ist bundesweit bester Auszubildender seines Jahrganges im Ausbildungsberuf Verfahrens­ mechaniker für Hütten- und Halb­ zeugindustrie (Fachrichtung: Ei­ sen- und Stahlmetallurgie). Schon vor Berlin hatte er einen wahren Auszeichnungsmarathon absolviert – erst als Kammerbester des Bezir­ kes der „IHK Osnabrück – Emsland – Grafschaft Bentheim“, dann als Landesbester in Hannover. Moderiert wurde der Festakt von Schauspielerin und Fernsehmode­ ratorin Ruth Moschner. Die Fest­ rede zu Ehren der bundesbesten Auszubildenden hielt Bundesmi­ nisterin Manuela Schwesig. In ihrer

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Preisverleihung: Ferenc Albrecht, Ruth Moschner und Jan Kleine Brockmann.

Rede betonte sie die Bedeutung der dualen Ausbildung für die deut­ sche Wirtschaft, die eine hervorra­ gende Zukunft garantieren würde – sowohl für die Unternehmen als auch für die jungen Menschen. Die Auszeichnung der Bundes­ besten ist eine wichtige Veranstal­ tung der DIHK, um die Leistung aller Beteiligten zu honorieren und den Erfolg der ehemaligen Auszu­ bildenden zu feiern. Gelegenheit dazu gab es nach der Ehrung im Maritim Hotel. Als Anerkennung für die Leistung von Jan Kleine Brockmann hatte die GMHütte Rei­ sekosten und Übernachtung für die ganze Familie übernommen. Doch das nächste Event steht bereits vor der Tür. Denn als Bun­

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desbester gibt es nur eine Auszeich­ nung, die das Ganze noch toppen kann: den GMH Azubi-Award. Als Preisträger erhielt Jan Kleine Brockmann einen Gutschein über eine Reise für zwei Personen nach München. Den Award überreichte übrigens Ferenc Albrecht (Perso­ nalleiter GMHütte) im Rahmen des Festaktes in Berlin. Jan Kleine Brockmann wird noch bis Oktober 2017 im Stahl­ werk der GMhütte arbeiten. An­ schließend plant er ein Studium der Werkstofftechnik. Er kann sich aber gut vorstellen, nach seinem Studium wieder zur GMHütte zu­ rückzukehren – gern in den Bereich Stahlwerk. Ferenc Albrecht  

er Fanshop der GMH Gruppe erfreut sich bei den Kolleginnen und Kollegen einer großen Beliebtheit. Zahlreiche Bestellungen erreichen uns über das Portal oder die Betriebsratsbüros. Diese große Nachfrage freut uns natürlich. Denn Fanshop-Artikel sind ein Ausdruck von Zugehörigkeit und Verbundenheit mit den Unternehmen der GMH Gruppe. Aus diesem Grund tragen sie auch alle das rote „Feuertopf“-Signet. Im Fanshop finden alle Kolleginnen und Kollegen nicht nur Bekleidungsartikel für Damen und Herren. Der Fanshop kann Ihnen und Ihrem Unternehmen auch eine Mannschaftsausrüstung zusammenstellen, wenn Sie und Ihre Kollegen sich gemeinsam bei Veranstaltungen in der Öffentlichkeit präsentieren wollen. Aber auch Nützliches für den Arbeitsalltag lässt sich problemlos über das Portal oder kurzfristig telefonisch bestellen. Brotdosen, Thermos­becher und -flaschen, Kugelschreiber, Notizbücher oder Freizeittaschen sind neben Handtüchern und Schlüsselanhängern oder Warnwesten nur einige Beispiele für beliebte Artikel. Die Abwicklung und Bezahlung ist bequem und einfach: gewünschte Ware in den Warenkorb legen, Lieferanschrift angeben und die Bestellung abschicken. In der Regel erhält der Besteller die Ware innerhalb einer Woche per Post. Die Zahlung erfolgt per Rechnung. Und selbstverständlich haben Sie – nachdem Sie die Ware erhalten haben – ein Rückgaberecht von zwei Wochen. Wenn Sie bei der Suche nach Artikeln, die Sie nicht im Fanshop finden, Unterstützung benötigen, sind wir gerne für Sie da. Auch bei Sonder­an­fertigungen helfen wir Ihnen gerne weiter. Sie wollen in Ihrem Unternehmen eine Fanshop-Vitrine platzieren? Auf Wunsch stellen wir Ihnen aktuelle Artikel für Ihre Vitrine zusammen oder lassen Ihnen Musterware zukommen. Haben Sie Fragen zum Fanshop – dann kontaktieren Sie uns einfach. Über Anregungen zum Sortiment freuen wir uns immer. Viele Ideen und Vorschläge von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern haben wir bereits umgesetzt. Denn grundsätzlich gilt im Fanshop: gemeinsam – miteinander – füreinander. Haben Sie noch Fragen? Wir sind für Sie da unter: kirsten.schmidt@ gmh-holding.de oder auch telefonisch unter der Rufnummer: 040.284069-27.   Und Sie wissen ja: Ein Blick in den GMH-Fanshop lohnt sich immer. Schließlich haben Fanshop-Artikel immer Saison! Kirsten Schmidt 

GASTKOLUMNE: ROBERT HARTING

Wandel ist cool

Wer neue Wege geht, muss ja nicht mehr arbeiten als vorher – sondern nur Gewohntes anders machen.

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ie oft haben wir uns schon aufgeregt: „Schon wieder! Immer wollen die was Neues!“ Doch das Neue zu wagen, hat seinen guten Grund, nämlich Ihre Existenz, Ihren Arbeitsplatz und das Überleben aller im Betrieb. Neues kommt auch auf mich immer wieder zu. Im Moment schon wieder (siehe unten). Doch wenn man das Neue einmal „überstanden“ hat, dann hat es sich nicht für immer und ewig erledigt. Denn der nächste Umbruch kommt bestimmt. Ich finde: Wandel ist cool. Durch Wandel wird es plötzlich überhaupt notwendig, beispielsweise die Stahlproduktion neu zu überdenken. Ohne Wandel kein Bedarf. Deswegen finde ich Wandel cool. Auch weil daraus neue Chancen entstehen. Risiko gehört natürlich auch dazu, klar. Dennoch finde ich: Jeder ist seines Glückes Schmied. Wandel braucht, um „gewonnen“ zu werden, Informationen: aus der Wirtschaft, vom Markt, vom Kunden – aber auch von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Und plötzlich eröffnet sich in diesem Immer-wollen-diewas-Neues-Prozess die Möglichkeit, mitzuwirken, mitzugestalten. Ich persönlich finde das klasse. Ich mag Veränderungen. Und ich glaube fest daran, dass der Status quo kein glücklicher Begleiter ist. Dazu ein Beispiel: 2013 habe ich mich von meinem „Goldtrainer“ getrennt. Warum? Es war an

der Zeit. Ich konnte mich nicht mehr mit seinen Methoden motivieren. Der Markt dagegen spuckte Konkurrenz aus, die mir bedrohlich nahe rückte. Tag für Tag kamen mehr Gegner. Wenn ich mich nicht hätte motivieren können, wäre ich Gefahr gelaufen, den Kampf zu verlieren. Einmal aus dem Gewohnten raus, kostet es sehr viel Mühe, wieder in die alte Position zu kommen. Was passierte dann? Ich engagierte einen alten Bekannten, damals Torsten Schmidt. Er sollte ursprünglich Co-Trainer werden (der „alte“ Goldtrainer wollte das aber nicht). Jetzt musste Schmidt plötzlich Head-Coach werden. Ein Wandel für ihn, für uns (und für den „alten“). Alle haben eine neue Chance erhalten. Ich trainierte drei Jahre bei ihm, bis jüngst vor zwei Wochen für mich feststand: „Nein, das ist es nicht. So kann ich nicht mithalten. Ich muss mich wieder neu aufstellen.“ Wandel ist ein ständiger Begleiter. Nur haben wir immer wieder Angst davor und werden von Runde zu Runde träger. Das bekomme auch ich zu spüren. Ich bin am Limit, die Zeit im „Markt Leistungssport“ neigt sich dem Ende zu. Das Bild ist nicht nur gemalt, es wurde auch tausende Mal besprochen. Müdigkeit und Wandel sind Geschwister, leider.

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Dennoch: Es heißt ja nicht „Immer Neues, immer mehr“. Es heißt ja nur: „Neues!“. Denn von „mehr“ hat keiner gesprochen. Und doch ist es der erste Gedanke, der einem in den Kopf schießt. Zugegeben: Das „Neue“ ist am Anfang zusätzliche Arbeit, da das „Alte“ nicht sofort abgelegt und einfach gelöscht werden kann. Aber es wird sich lösen und das Neue wird seinen Platz einnehmen. Der Wandel ist ganz kurz eine minimale Doppelbelastung, doch das geht vorbei. Später lacht man über die alte Zeit. Ob sie wirklich besser war, wie manche Zyniker sagen, bezweifle ich allerdings. Das Hirn trickst, wo es kann. Unser Bild von der Vergangenheit ist meist nicht in der Balance. Es prägen sich (je nach Begebenheit und Bewertung) vor allem die schönen oder die schlechten Momente ein, weniger ein ausgeglichenes Abbild der Realität – also in ihrer Gesamtheit mit ihren schönen, unschönen und banalen Momenten. Folglich werden wir melancholisch, wenn wir an die „gute alte Zeit“ denken. Und manchmal verschließen wir uns dem Neuen, weil wir nur die negativen Erinnerungen abrufen, wenn wir an den Wandel in der Vergangenheit denken. Doch darum geht es: Marktposition halten, Balance halten und immer wieder einen Zwischensprint ansetzen. Passen Sie gut auf und lernen Sie mit. Das macht auch Sie wertvoller. Ihr Robert Harting

glueckauf-4-2016  

glückauf 4-2016 – die Zeitung für Mitarbeiter, Kunden und Freunde der GMH Gruppe.

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