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 GMH

GRUPPE  

 HIER SPRICHT DER GESELLSCHAFTER   Drittens: Das Gerangel um die Grenzwerte hat mehr mit Voodoo zu tun als mit Wissenschaft: Warum sind an Industriearbeitsplätzen 950 Mikrogramm Stickoxide pro Kubikmeter Luft erlaubt, im Büro 60, auf der Straße 40? Flatulenzen von Rindviechern, Grills und Kleinfeuer, das seien schlimmere Luftverschmutzer als deutsche Diesel – sagt der Risikoforscher Gerd Gigerenzer. Viertens: Das Elektroauto ist nicht perfekt. Die Batterie, das Laden, der Strom, Rohstoffe, Entsorgung – allenthalben ungeklärte Fragen. Trotz großzügiger Kaufanreize bleiben die Stromer auf dem Hof. Weil deutsche Autokäufer, wohl die kritischsten Kunden der Welt, von der Gesamtbilanz des E-Mobils nicht überzeugt sind.

als ich in den 80er Jahren zur GMHütte kam, da ging unsere Welt auch schon unter. Schienen seien tot, so raunte man in der Stahlszene, die Eisenbahn sei am Ende, denn nun rausche der Transrapid heran. Den Ausgang der Geschichte kennen wir. Derzeit erleben wir den nächsten Weltuntergang: Der Diesel soll beerdigt werden.

Weder Käufer noch Industrie, weder Weltmarkt noch Arbeitnehmer wollen Entweder-oder-Dirigismus. E-Mobilität bietet sich für Ballungsräume an, sofern der Strom sauber ist. Auf Langstrecken dürfte der Diesel noch eine Weile sinnvoller sein. Womöglich erweisen sich in ein paar Jahren Brennstoffzelle oder neue Hybrid-Strategien als bessere Lösung. Auch gut. Kein Antrieb ist alternativlos. Es geht nicht um Stahl oder Karbon, Diesel oder E-Auto, sondern um die schlaueste, effektivste und umweltschonendste Kombination bewährter und neuer Technologien.

Wenn Radfahrer zu Antriebsexperten werden und Hysteriker zu Feinstaubfachleuten, dann ist nur eines sicher: eine entgleiste Debatte, getrieben von Halbwissen und Falschfakten. Deswegen bitte Ruhe bewahren und die Sachlage ordnen. Erstens: Offenbar ist bei den Emissionsmessungen bestimmter Modelle geschummelt Wie auch immer die worden. Hier klären Gerichte schonungslos die Zukunft aussieht: Die Sachlage. Eines steht jetzt schon fest: Es wird Firmen der GMH Gruppe teuer. sind vorne mit dabei.

Und weil die GMH Gruppe innovative Lösungen für einen Werkstoff mit vielfältigen Einsatzmöglichkeiten bietet, sind wir für unsere Kunden in der Mobilität ein guter Partner. Wie auch immer die Zukunft aussieht: Die Firmen der GMH Gruppe sind vorne mit dabei.

Zweitens: Der Dieselmotor stößt weniger klimaschädliches CO2 aus als ein Benziner – bei einem Selbstzünder liegt der Verbrauch niedriger. Das war politisch gewollt. Zwar produziert der Diesel mehr Stickoxide, aber weil die Motoren immer sauberer werden, sinken die Emissionen kontinuierlich. Dieser Trend wird sich fortsetzen.

Ihr Werksfoto

Global Partners – Global Leaders Mannstaedt · Mehr als Trophäe und Händedruck: Toyotas Auszeichnung zum „Global Partner Supplier“ beinhaltet auch einen 3-Jahres-Vertrag.

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ine besondere Ehre wurde Mannstaedt zuteil. Im japanischen Headquarter von Toyota Industries erhielt das Unternehmen die Auszeichnung „Global Partner Supplier“. Überreicht wurde der Preis von Toru Inagawa, Einkaufsvorstand der Toyota Material Handling Group (TMHG ). Für Mannstaedt entgegengenommen haben ihn Guido Glees (Leiter Vertrieb Material Handling) sowie die beiden Area Sales Manager Erk

Lehmler und Peter Himmelstein. Zu den Gratulanten zählten auch Takehiko Oishi (TMHG Deputy Chief Purchasing Officer), Kengo Imaeda ( CPO aller asiatischen und südamerikanischen Werke) sowie Kevin Alexander und Giorgio Polonio

Auszeichner und Ausgezeichnete hatten allen Grund, sich zu freuen (hintere Reihe von links nach rechts): Ryoii Kito (TMHG), Giorgio Polonio (CPO Europa-Werke), Takehiko Oishi (Deputy CPO TMHG), Kevin Alexander (CPO nordamerikanische Werke) und Kengo Imaeda (CPO Brasilien und asiatische Werke). Vordere Reihe von links nach rechts: Peter Himmelstein (Area Sales Manager Mannstaedt), Toru Inagawa (Einkaufsvorstand TMHG), Guido Glees (Leiter Vertrieb Mannstaedt) und Erk Lehmler (Area Sales Manager Mannstaedt).

glück auf · 3/2017 ............. 4

( CPO s der nordamerikanischen und europäischen Werke). Der „Global Partner Supplier“ wurde bis dato nur dreimal vergeben – und Mannstaedt ist der einzige Lieferant aus dem Stahlbereich, der diese Auszeichnung erhalten hat. Voraussetzung dafür ist: Der Lieferant muss alle Standorte der Toyota Material Handling Group beliefern und einen entsprechend hohen, für Toyota strategisch wichtigen Lieferanteil abdecken. Mit über 42 Prozent sind die Troisdorfer der mit Abstand größte Lieferant von Spezialprofilen in die Toyota-Gruppe. Umgekehrt sind die Japaner inzwischen der größte Kunde des Unternehmens. Die engen Beziehungen zu Toyota Industries – der globalen Nr. 1 unter

den Flurförderzeug-Herstellern – bestehen schon seit Jahrzehnten. Und gerade bei der Toyota-Gruppe konnte man in den letzten Jahren Absatz und Umsatz kontinuierlich steigern. Verbunden mit der Auszeichnung ist übrigens ein 3-Jahres-Vertrag. Er sichert Mannstaedt nicht nur den derzeitigen Lieferanteil, sondern eröffnet auch Optionen für eine Vielzahl neuer Projekte – und damit für eine weitere Vertiefung der Zusammenarbeit in wirtschaftlicher und technischer Hinsicht. Mannstaedt ist im Übrigen der führende Hersteller von Hubmastprofilen für die Flurförderzeug-Industrie. Das Unternehmen beliefert weltweit nahezu alle führendenden Hersteller von Gabelstaplern. Die Absatzmenge konnte in den letzten Jahren massiv auf mittlerweile 100.000 t Spezialprofile gesteigert werden. Guido Glees 

Toru Inagawa (Einkaufsvorstand TMHG) und Guido Glees (Leiter Vertrieb Material Handling Mannstaedt)

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glueckauf-3-2017  

glückauf 3-2017 – die Zeitung für Mitarbeiter, Kunden und Freunde der GMH Gruppe.

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