Page 3

GMH GRUPPE

Unsere

glück auf 1-2019

3

GMH Gruppe // Leitartikel

In unruhigen Zeiten auf eigene Stärken besinnen Frank Koch: Zukünftige Probleme mit „Out of the box“-Denkweise lösen.

den wir künftige Herausforderungen besser bewältigen können. Wir alle konnten verfolgen, dass unser Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier eine nationale Industriestrategie als wichtiges Bekenntnis zum Industriestandort Deutschland ins Leben gerufen hat. Ich freue mich einer-

Liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, das erste Quartal des neuen Jahres ist nun auch schon wieder an uns vorübergezogen. Lassen Sie uns ein kleines Fazit für das Jahr 2018 ziehen: Operativ dürfen wir mit dem Jahr 2018 zufrieden sein. Mit dem Rückenwind der insbesondere guten Automobilkonjunktur haben wir uns in allen wesentlichen Belangen verbessert. Für Ihre Leistungen und Ihren Einsatz zur Erreichung unserer gemeinsamen Ziele im vorangegangenen Jahr möchte ich mich auch im Namen meiner Kollegen in der Geschäftsführung ganz herzlich bei Ihnen bedanken! Wir alle wissen, dass wir im Wettbewerbsmaßstab nicht aufhören dürfen, uns ständig weiter zu verbessern. Unser Blick richtet sich in die Zukunft – hier sehen wir bereits in den ersten Monaten des neuen Jahres, dass wir vor herausfordernden Zeiten stehen. Das betrifft die konjunkturelle Dynamik aus unseren wesentlichen Anwendungsmärkten. Nach vielen Jahren des Wachstums ist es fast erwartbar, dass unser Umfeld fragiler wird. Wir werden in den nächsten Monaten und Jahren unsere Unternehmensgruppe noch wetterfester für die Zukunft machen. Ich bin mir sicher, dass wir mit dem bereits Geleisteten, aber auch mit dem, was an weiteren Verbesserungsideen aufgezeigt wurde, unsere an uns selbst gesteckten Ziele

erreichen werden. Wir beobachten unsere Märkte und Auftragszuläufe sehr genau und kritisch. Einerseits haben wir unsere Marktzugänge und Internationalisierungsaktivitäten deutlich verbessert, andererseits stellen wir uns darauf ein, weltweite Erkenntnisse noch schneller in konkrete Handlungen an unseren Standorten umzusetzen. Bei aller Verantwortung für unseren eigenen Erfolg können auch wir uns nur bedingt der Einflüsse externer Faktoren entziehen: Die tägliche Berichterstattung zeigt das Chaos rund um den Brexit, der US-Präsident droht weiter mit Straf- und Importzöllen über den Stahl hinaus mittlerweile auch auf Automobile, Sanktionen gegen den Iran und Russland befeuern den weltweiten Protektionismus und hemmen Wachstum. Zudem werden alternative Antriebstechnologien jenseits des konventionellen Verbrennungsmotors politisch und industriell immer weiter forciert, ohne dass sich bisher eine Technologie klar gegen den Verbrennungsmotor durchgesetzt hätte. Zusammengefasst: Der Wandel kommt. Offen bleibt, wann, wo und wie schnell er uns betreffen wird. Nicht unerwähnt möchte ich die jüngsten Entwicklungen in der Energie- und Klimapolitik lassen. So gibt es inzwischen einen verabschiedeten Fahrplan zum Kohleausstieg im Jahr 2038.

Werksfoto

Wir alle müssen uns diesen Herausforderungen kritisch stellen. Wir sollten nichts beschönigen, aber auch nicht fatal denken. Jeder bei uns leistet täglich seinen Beitrag zur Fortentwicklung der Unternehmensgruppe. Aber jeder sollte auch überlegen, wie seine Erfahrung und sein Knowhow über den unmittelbaren Arbeitsbereich hinaus in der Gruppe wirken kann. Was dabei für ein Potenzial in uns steckt, habe ich im November deutlich bei unserem zweiten Innovationstag gespürt. Mit einer solchen Denkweise „out of the box“ wer-

GMH Gruppe // Kommunikation

Eine Plattform für die Themen der GMH Gruppe Der News-Blog: Neue Wege in der internen Kommunikation. Autor ist Christoph Dransmann (Unternehmenskommunikation der GMH Gruppe).

D

ass Sie und Ihr diesen Artikel gerade lesen/lest, beweist: Die glückauf ist fester und nicht wegzudenkender Bestandteil in der Kommunikation der GMH Gruppe. Mit Berichten und Interviews aus allen Bereichen der GMH Gruppe. Dazu Beiträge der Gesellschafterfamilie und der Geschäftsführungen. Und selbst sanfte Unterhaltung und Rätselspaß kommen

nicht zu kurz. Aber die glückauf hat einen Nachteil: Sie erscheint nur viermal im Jahr, alle drei Monate. Für zeitkritische, kurzfristige oder tagesaktuelle Informationen ist sie demnach natürlich kein geeignetes Medium. Auch die einen oder anderen „Softnews“ wirken zeitlich manchmal ein wenig deplatziert: Wer liest schon gern Berichte von Weihnachtsfeiern in der glückauf-Ausgabe Ende März? Um hier Abhilfe zu schaffen, ist bereits Anfang des Jahres – bewusst ohne große Werbung, um zu schauen, wie es so läuft – ein

neuer Kommunikationskanal live geschaltet worden: der NewsBlog. Zu erreichen ist er einfach über das GMH-Portal. Die Startseite des Blogs bietet einen Gesamtüberblick über alle eingestellten Artikel. Die neuesten Beiträge stehen immer oben. Am linken Bildschirmrand sind verschiedene Rubriken aufgeführt, die eine gesonderte Sortierung der Artikel ermöglichen. Und es gibt ein Archiv für ältere Artikel. Wie von anderen Blogs oder sozialen Netzwerken bekannt, können Artikel auch geliked und kommentiert werden. Aus Grün-

seits, dass die GMH Gruppe als Vertreter der Industrie in diesen Diskussionen Gehör findet. Andererseits wartet hinter dem Bekenntnis noch eine Vielzahl ungeklärter Herausforderungen auf uns. Sie zu benennen, sie zu kommunizieren, sie aber auch anzunehmen und für unsere Unternehmensgruppe lebhaft werden zu lassen – das geht uns alle an. Wir sind mit unseren Technologien der geforderten treibhausärmeren bzw. neutralen Wirtschaft bereits heute deutlich näher als viele Wettbewerber. Das werden wir öffentlich stärker

den der Transparenz und Offenheit werden dabei immer die Klarnamen der User angezeigt. Anonyme Profilnamen sind also nicht möglich. Der wesentliche Unterschied zu internen Blogs anderer Unternehmen: Unser Blog ist derzeit noch bewusst offen gehalten. Jeder, der Zugang zum Portal hat, kann auch einen Beitrag verfassen oder eine neue Rubrik erstellen. Wie das funktioniert? Im Blog findet sich eine Anleitung dazu, und so viel sei verraten: Es ist sehr einfach! Für die Unternehmenskommunikation erhoffen wir uns eine möglichst große Bandbreite an Themen und Informationen aus der gesamten GMH Gruppe. Keinesfalls soll der Blog die glückauf ersetzen. Er ist vielmehr als Ergänzung zu sehen. Neben den bereits erwähnten kurzfristigen Informationen können hier auch Themen angeschnitten werden,

herausstellen. Wir haben uns seit jeher unserer ökologischen Verantwortung gestellt. Mehr denn je sind wir auf eine sichere und bezahlbare Energieversorgung angewiesen. Dies ist eine nicht zu ersetzende Säule unserer wirtschaftlichen Zukunft. Die angedachte CO2-freie Stromerzeugung und die damit einhergehende Verteuerung führen gleichzeitig zu signifikanten Belastungen für unsere Unternehmensgruppe. Wir werden uns den Herausforderungen aus Ökonomie, Ökologie und sozialer Verantwortung genau und umfassend in dieser Diskussion stellen. Trotzdem kann und darf die vorgenannte Diskussion nicht davon ablenken, dass wir uns dem Kern unseres Geschäftsmodells weiter stark widmen müssen. Wir dürfen die Weiterentwicklung unserer Produkte und Prozesse sowie deren Anwendungen nicht aus dem Fokus verlieren. Dahinter stehen die Gedanken von Innovation und Digitalisierung. Gerade bei der Werkstoff- und Prozessentwicklung gilt es, sich im weltweiten Wettbewerb zu behaupten. Die geschlossenen Wertschöpfungsketten und die Stärkung des industriellen Mittelstands sind Teil unseres Erfolgs der Vergangenheit. Die GMH Gruppe mit ihrer tiefen Wertschöpfung steht dafür, dass die CO2-Diskussion alleine nicht die Zukunftsfragen unserer Branche lösen kann. Diesen Fragen werden wir uns als industrieller Mittelständler weiterhin und zukünftig mit noch mehr Kraft stellen. Glück auf!

die dann in der kommenden Ausgabe der glückauf vertieft werden. Ein Beispiel dafür ist etwa der Besuch einer Messe oder ein umfassender Bericht über bestimmte Entwicklungen am Markt. Erklärtes Ziel: Der Blog soll stetig wachsen und eine zentrale Informationsplattform werden. Dafür besteht auch die Möglichkeit, automatische Benachrichtigungen per E-Mail einzurichten, wenn ein neuer Artikel eingestellt worden ist. Ebenso wird es einen wöchentlichen Newsletter geben, der automatisch über die neuesten Artikel informiert. Derzeit noch offen ist die Anbindung der Kolleginnen und Kollegen in der Produktion, da es hier ein paar technische Herausforderungen zu meistern gilt. Aber auch hier laufen die Überlegungen auf Hochtouren. Und es wird eine Lösung geben.

Profile for elemente

glückauf 1-2019  

glückauf 1-2019 – die Zeitung für Mitarbeiter der GMH Gruppe.

glückauf 1-2019  

glückauf 1-2019 – die Zeitung für Mitarbeiter der GMH Gruppe.