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DIES  &  DAS

Unsere

glück auf 1-2018

GMH-Fanshop // Sicherheit

Diskreter Geheimnisträger

Warnweste: Warnwesten dienen nicht nur der besseren Sichtbarkeit. Sie werden auch häufig zur Kennzeichnung von Gruppen, Vereinen, Schulen, Behörden und Organisationen verwendet. Die roten Warnwesten aus dem GMH-Fanshop wirken bei Tageslicht durch die fluoreszierende Farbe besonders hell. Bei Dunkelheit reflektieren die aufgenähten Reflektor-Streifen und der Feuertopf auf dem Rücken bei anstrahlendem Licht sehr hoch – was die Sichtbarkeit erhöht. Um diese erhöhte Sichtbarkeit zu erreichen, bitte Warnweste geschlossen tragen – was ein Klettverschluss erleichtert.

Bei uns im Shop finden Sie auch Artikel, die Ihr Leben etwas sicherer machen: zum Beispiel Kofferanhänger, Rucksackhülle und Warnweste. Autorin ist Kirsten Schmidt von der

Zur Person

GMH Holding.

Kirsten Schmidt arbeitet seit 2011 in der der Unternehmenskommunikation der GMH Holding. Dort ist sie zuständig für die Veranstaltungsorganisation und Betreuung des GMH-Fanshops. Zudem ist sie Ansprechpartnerin für Werbemittel und Messeartikel.

Kofferanhänger: Der Koffer ist gepackt, der Urlaub kann beginnen. Fehlt nur noch der Kofferanhänger! Schließlich will man sein Gepäck auch wieder zurückbekommen, sollte es einmal verloren gehen. Doch Vorsicht! Verwenden Sie am besten solche Kofferanhänger wie den Kirsten Schmidt

Werksfoto

roten Kofferanhänger aus dem GMH-Fanshop. Denn bei diesem Anhänger ist die Beschriftung von außen nicht sichtbar, sondern erst dann lesbar, wenn der Anhänger geöffnet wird. Viele Reisende tragen nach wie vor ihre Adresse für jedermann sichtbar auf dem Kofferanhänger vor sich her. Davor sei gewarnt. Tipp:

Rucksackhülle: Die Regenhaube ist aus

Notieren Sie niemals Ihre Anschrift im Kofferanhänger. Notieren Sie ausschließlich Ihre Mobilnummer oder ggf. eine E-Mail-Adresse. Geht der Koffer verloren, bleiben Sie so erreichbar – ohne Ihr Zuhause schutzlos ungebetenen Gästen auszuliefern.

wasserdichtem Material und verhindert, dass Ihr Rucksack und sein Inhalt bei Regen nass werden. Der Clou: die reflektierende Sicherheitshülle mit Zugband. Sie leuchtet, sobald Licht darauf trifft. So sind Sie im Straßenverkehr beim Wandern, Sport, Joggen, auf dem Fahrrad bei Dunkelheit oder in der Dämmerung besser sichtbar. Ideal auch für Kinder auf dem Schulweg.

Gastkolumne // Robert Harting

Harting Nummer 20

Der letzte Wurf Liebe Leser, es ist vorbei. Diese Kolumne wird zukünftig nicht mehr in der glückauf zu lesen sein. Im Verabschieden kommen einem meistens ein paar angenehme, unangenehme oder auch kontrastreiche Gedanken in den Kopf. Wie viele Tonnen an Eisen haben Sie die letzten 5 Jahre bewegt? Ich, Moment, ca. 10 Tonnen Gewichte stemmen die Woche, mal 50 Wochen, macht 500 t/Jahr. Sie haben bestimmt mehr Eisen und mehr Metalle bewegt, als ich es je tun werde. Dennoch eine Gemeinsamkeit, an die ich denke, wenn wir uns verabschieden. Dann gibt es noch das Phänomen, dass man sich im Leben immer zweimal sieht. Nun, das sollten wir auch. Bei meinem Verabschieden aus dem Spitzensport finden sich unzählige Gedanken wieder. Die Anfänge, Sportlerikonen, Reichtümer, Muskeln, Bekanntheit. Damals war es Lars Riedel, welcher mich enorm faszinierte. Danach kam mein Werdegang an den Sportschulen dieses Landes. Erst in der Lausitz, dann in der Hauptstadt. Ohne dieses Schulformat gäbe es mich nicht als das, was ich heute bin. Ich erinnere mich an Umkleidekabinen und Adidas Deodorant, was es zu Weihnachten in Fülle gab. Ich erinnere mich auch an ein Ritual, dass, wer nicht duschen gehen wollte, einfach samt Klei-

dung unter die Dusche gestellt wurde. Erziehung unter Sportlern. Heute wird man dafür angezeigt. Mein Wechsel nach Berlin, in die Hauptstadt, war voller Euphorie, neue Gesichter und einen Schritt näher dran an dem, wohin mein Bauchgefühl mich trieb. Freunde, die brauchte ich erst mal nicht. mit 16 Jahren hatte ich ein Ziel, ich wollte es schaffen und all jenen beweisen, die nicht an mich glaubten, dass sie sich irren. Ich erinnere mich an viele Persönlichkeiten, die mir halfen, mich dort zurechtzufinden. Mein Internatsleiter, der schon nach kurzer Zeit erkannte, dass er mit mir viel zu tun haben würde, an den Schuldirektor, der mir sagt, „wer denkt etwas zu sein, hört auf etwas zu werden“. Nicht weil er mir das sagen musste, sondern weil er fand, dass ich mich von jenen Schülern unterschied, und er sah in mir irgendwie mehr. In dem Alter konnte ich das nicht beurteilen, ich war viel zu jung. Dann das Abitur, die Bundeswehr, die Uni, die Goldmedaillen, der Olympiasieg, die Verletzung, die Enttäuschung, das Comeback, die Verletzung, das Comeback, die Verletzung, die letzte Saison 2018 mit

R Europameisterschaft in Berlin. Mir sind in der Zeit viele Leute begegnet. Was ich aber herausstellen wollen würde, ist die Dauer der Unterstützung, die mir Dr. Jürgen Großmann zugestanden hatte. Ich habe 80 % der Sponsoren verloren, die Georgs-

obert Harting musste sich eingestehen: „Es war diesmal nicht so leicht, den Artikel zu schreiben.“ Das kann man verstehen. Schließlich hat er von der glückauf-Ausgabe 2/2013 bis heute ins­ gesamt 19 glückauf-Kolumnen verfasst – und jetzt ging es um Nummer 20, seine letzte. Was er schrieb war stets bedenkens- und nachdenkenswert, nichts Abgeschriebenes oder Aufgesetztes, sondern Selbstgedachtes. Einsichten eines Hochleistungssportlers, heruntergebrochen auf die Berufswelt der Kolleginnen und Kollegen der GMH Gruppe. Immer anregend, immer erdverbunden, immer authentisch. Die Untertitel seiner Kolumnen belegen ihren oft programmatischen Charakter. Zum Beispiel: Weshalb Verantwortung ermöglicht, wertvolle Lebenserfahrungen zu sammeln. Wie man etwas gewinnt, weil einem etwas fehlt. Weshalb viele kleine Schritte notwendig sind, um große Ziele zu erreichen. Wie man sich Genuss von Grund auf verdienen kann. Oder weshalb man sich bei seinen Kollegen auch mal bedanken sollte. Bleibt ihm nur zu wünschen, dass er sich für die anstehenden Europameisterschaften qualifiziert und dort zeigt, was er noch drauf hat. Dass er alles dafür tun wird, ist schon jetzt sicher. Denn wie hieß die Überschrift seiner ersten Kolumne in der glückauf 2/2013: „Tu, was du tust, mit Leidenschaft!“ Die glückauf-Redaktion

Foto: Management Robert Harting

marienhütte aber blieb. Ich bin sehr dankbar und weiß, dass man manchmal von mehr träumt. Doch, liebe Leser, schauen Sie sich meinen Verlauf an. Am Ende ist man froh, wenn man Partner oder einen Arbeitgeber hat. Richtig, es gibt auch einen negativen Abschied, und zwar den passiven. Den, gegen den man nichts tun kann. Wir sollten die Qualität an Bindungen schätzen, bevor wie sie verlieren. Ich hoffe, Ihnen

haben die Kolumnen gefallen und Sie konnten sich mit ihnen auseinandersetzen. Wenn Sie sie verpasst haben, dann tut Ihnen der Abschied weniger weh, als wenn Sie Gefallen daran gefunden hätten. Lassen Sie es sich gut gehen. Glück auf!

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glückauf 1-2018 – die Zeitung für Mitarbeiter der GMH Gruppe.

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