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 GMH

Stefano Gobbi mit Sitz in Genua, Italien GMH Gruppe · Vertriebsbüro ist Ansprechpartner für Kunden aus Italien, Spanien und Skandinavien.

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ie GMH Gruppe hat ein neues Familienmitglied. Unter der Führung von Stefano Gobbi hat sich die frühere GMH Italia neu firmiert. Was am 1. Januar noch als Übergangslösung in Homeoffice-Manier startete, nimmt langsam, aber sicher Formen an. Die neuen Büroräume der GMH International in der ligurischen Hauptstadt Genua wurden in den ersten Wochen des Jahres renoviert und sind inzwischen bezogen. Unterstützt von drei Key Accountern plus Backoffice-Mitarbeiterin wird Stefano Gobbi mit seinem Team zukünftig direkter Ansprechpartner für die Märkte

Italien, Spanien und Skandinavien sein. Daneben werden auch die Kollegen der bereits bestehenden Auslandsgesellschaften (GMH East Europe, GMH France, GMH UK ) weiterhin in ihren Marktsegmenten tätig sein. Mit dem neuen Büro hat sich nicht nur die Zahl der internationalen Repräsentanzen der GMH Gruppe erhöht. Es ist zugleich auch Ausdruck für eines der aktuellen Vertriebskernthemen: Internationalisierung. Will man sie vorantreiben, ist eine geschäftsbereichsübergreifende Verankerung der GMH Gruppe unerlässlich. Melanie Moschner 

GRUPPE   REISETIPPS

Mehr Verkehr über Berlin Air Berlin: mehr Flüge in die USA · Lufthansa: mehr Gebühren, mehr Flugzeuge · Bundeskartellamt: Wetlease abgesegnet Air Berlin: Mehr Flüge in die USA. Bereits im laufenden Winterflugplan hat Air Berlin in Düsseldorf und Berlin ihre Frequenzen nach Miami, New York und Chicago erhöht und Los Angeles neu ins Programm aufgenommen. Im Sommer wird die Zahl der USA -Flüge noch einmal um rund die Hälfte aufgestockt – von 55 auf 78 Abflüge pro Woche. Das gesamte USA -Angebot steigt ab Oktober 2017 im Vergleich zum aktuellen Winterflugplan nochmals um 45 Prozent: Am Flughafen Düsseldorf wird die Frequenz um  16 Flüge pro Woche erhöht. Erstmals fliegt Air Berlin dann im Winter nach Orlando (fünf Flüge pro Woche), Boston und San Francisco (je vier). Das Angebot nach New York wird um zwei Flüge ausgebaut. Zudem fliegt Air Berlin ab Düsseldorf weiterhin ganzjährig nonstop nach Los Angeles, Miami und Fort Myers. Von Berlin ab gibt es 2017/18 erstmals Winter-Flüge nach San Francisco (vier Flüge

pro Woche). Daneben bedient die Fluglinie das ganze Jahr über die Städte New York, Chicago und Miami. Alles in allem verbindet Air Berlin nun acht Ziele in den USA ganzjährig mit Deutschland. Lufthansa: Reservierung kostet. Bei der Konzernschwester Swiss ist es bereits Usus, nun auch bei Lufthansa und Austrian Airlines: Sitzplatz-Reservierungen sind in der Economy Class bei Fernflügen kostenpflichtig – unabhängig von der Buchungsklasse. Pro Strecke und Sitzplatz sind dies 25 Euro (plus 10 Euro extra pro Segment für Zuund Abbringerflüge). Bisher galt die Reservierungsgebühr nur für die unteren Buchungsklassen. Ausgenommen von der neuen Regelung sind Gruppenreisende sowie HON Circle Member und Senatoren.

Vertrag zwischen Lufthansa und Air Berlin abgesegnet. Lufthansa – so die Begründung – habe zwar mit den neuen Flugzeugen die Möglichkeit zu expandieren. Dieser Zuwachs allein reiche aber nicht aus, um „eine Untersagung des Vorhabens zu tragen“. Darüber hinaus habe die Übernahme der Flugzeuge keinen Einfluss auf die Neuvergabe der Slots, welche bislang von der Air Berlin genutzt wurden. Der Vertrag sieht die Überlassung von 38 Air-Berlin-Flugzeugen des Typs Airbus A319 und A320 mitsamt Cockpit-Crew und Kabinenpersonal an Lufthansa und ihre Tochtergesellschaften Eurowings und Austrian Airlines vor. Wie beim Wetlease üblich, bleibt die operative Verantwortung für Flugbetrieb, Crewplanung und Wartung bei Air Berlin.

Kartellamt: Wetlease gebilligt. Das Bundeskartellamt hat den vorsorglich angemeldeten Wet­lease-

Diana Peter  Foto: Senator Reisen

Azubi-Award: Zum Dank ins Deutsche Museum Auch 2016

Stefano Gobbi, Leiter GMH International am neuen Standort Genua (Italien)

Werksfoto

wurde der alljährliche Azubi-Award an die besten Prüflinge der GMH Gruppe vergeben. Ausgezeichnet werden mit ihm alle Auszubildenden, die mit der Note „sehr gut“ abgeschlossen haben. Die Preisträger des Azubi-Awards 2016 sind Jan Kleine Brockmann (Verfahrensmechaniker) von der GMHütte, Marcel Kabuth (Zerspannungsmechaniker) von der Energie-

technik Essen, Patrick Fischer (Zerspannungsmechaniker) von Pleissner Guss und Jannik Hamann (Maschinen- und Anlagenführer) von Walter Hundhausen. Sie alle durften sich als Dank und Anerkennung über ein Wochenende mit Begleitung in München und einen Besuch des „Deutschen Museums“ freuen. mw 

GASTKOLUMNE: ROBERT HARTING

„Was ich dir noch sagen wollte …“ Weshalb man sich nicht nur bei seinen Kollegen auch mal bedanken sollte.

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allo, ich grüße Sie und sage schon jetzt einmal „Danke!“. Danke, dass Sie diese Kolumne lesen und noch ein Danke, wenn Sie die Inhalte dieser Kolumne diskutieren. Warum? Ich finde, dass „auf der Arbeit“ oder „im Geschäft“ normalerweise zu wenig kommuniziert wird. Was ich von Ihnen möchte, ist, sich einmal zu überlegen, wie wichtig Ihre Arbeitskollegen für Sie sind. Oft höre ich Geschichten, wie Zufälle oder Personalwechsel (zum Beispiel wenn Kollegen Kollegen vertreten) das Arbeitsleben mancher Arbeitnehmer verändern können. Neulich hatte jemand einen Kollegen auf dessen Schicht vertreten und bemerkt, dass die Zuführung der Käsemaschine nicht richtig befestigt war. Zu dem Schichtwechsel war es nur gekommen, weil er sich damit bei dem Kollegen bedanken wollte. Der wiederum hatte ihn selbst einmal vertreten, damit er mit seinen Kindern das Wochenende verbringen konnte. Er hat gleich zwei Dankeschöns eingefahren: einmal von dem Kollegen, den er vertreten hatte; und einmal vom Chef des Kollegen, der ihm für seine scharfe Beobachtungsgabe gedankt (und zudem eine Ausgleichsrolle an seiner Seite angeboten) hat. Überlegen Sie mal: Wann wurden Sie einmal vertreten? Wann hat Ihnen ein Arbeitskollege geholfen? Wann hat Ihr

Arbeitgeber Ihnen unter die Arme gegriffen? Leider neigen wir dazu, im Alltag keine Antennen mehr für solche – nicht selbstverständlichen – Dinge zu haben, und verpassen den Moment, uns zu bedanken, vielleicht auch, weil wir uns dabei nicht wohlfühlen. Wie Sie wissen, mag ich den Perspektivenwechsel. Stellen Sie sich vor, Sie hätten einen Teil Ihrer Freizeit geopfert, um einem Kollegen zu helfen. Ihrem Kollegen ist es sehr unangenehm, sich bei Ihnen zu bedanken, da er sich vielleicht schämt, auf Hilfe angewiesen, von Ihnen abhängig gewesen zu sein. Würden Sie darüber hinwegsehen? Sicherlich. Aber Sie würden auch nicht denken, dass er Ihnen unheimlich dankbar ist. Deshalb (und jetzt sind wir wieder bei unserem Eingangsthema): Reden Sie mal wieder mit Ihren Kollegen. Versuchen Sie sich daran zu erinnern, wie sehr deren Hilfe Ihnen weitergeholfen hat – und bedanken Sie sich. Es ist oft auch ein Eisbrecher, der vielleicht eine eingerostete Kollegialität wieder in Gang bringt. Dem Arbeitgeber dankt man selten. Denn für den arbeitet man ja auch. Und schließlich schufte ich mich wund, und die da oben kassieren die ganze Kohle.

glück auf · 1/2017 ........... 10

Aber nicht aufregen – was wäre schlimmer: arbeitslos oder arbeitend? Der Ton macht die Musik. Beim Arbeitgeber bedankt man sich meiner Meinung nach besser schriftlich. So kann jeder in der Verwaltung in den Genuss kommen und selbst wiederum Genuss und positives Gefühl zurückgeben. Irgendwann brauchen Sie vielleicht einmal die Hilfe von diesem Kollegen. Ich habe für meine sportlichen Leistungen, Anregungen oder auch Engagement für den Nachwuchs von meinem Verband leider noch kein „Danke!“ bekommen. Aber ich bin ja auch nicht immer lieb – und werde deshalb nicht gelobt. Meine Zeit geht dort bald zu Ende. Danach bin ich unabhängiger denn je und darf mich neuen Dingen widmen. Ich freue mich auf jeden Fall auf die „normale Zivilisation“ und sage allen, die mir die Daumen drücken und mir gut zusprechen: „Danke!“ Denn das Leben in der Öffentlichkeit braucht viel Selbstbewusstsein. Jeder Dank gibt mir ein bisschen Zuversicht, dass meine Arbeit bei den Richtigen ankommt – und ich dort etwas bewege. Also vergessen auch Sie nicht, „Danke!“ zu sagen. Ihr

glueckauf-1-2017  

glückauf 1-2017 – die Zeitung für Mitarbeiter, Kunden und Freunde der GMH Gruppe.

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