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 MENSCHEN

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Klare Kante gegen Hass und Intoleranz

zung, Respekt und Solidarität. Über 200 Kolleginnen und Kollegen haben sich dabei an der Fotoaktion „Gesicht zeigen gegen Rassismus“ beteiligt. Eine Botschaft dabei war: Rassismus ist ein wichtiges Thema, wenn es darum geht, Respekt zu zeigen. Aber richtig ist auch: „Jeder Mensch verdient einen respektvollen Umgang – unabhängig von Hautfarbe, Sprache, Geschlecht oder Behinderung!“, präzisierte ein schwerbehinderter Kollege. Die zwei Tage waren spannend und ergiebig für alle Beteiligten. Betriebsrat Stefan Lührmann: „So

GMHütte · Über 200 Kolleginnen und Kollegen bei „Gesicht zeigen gegen Rassismus“.

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chon im vergangenen Herbst hatten Belegschaft und Geschäftsführung der GMHütte mit einer Plakat-Aktion gezeigt: In der Hütte ist kein Platz für Rassismus! Ins Leben gerufen hatte die Aktion – sie orientiert sich an einer Kampagne der IG Metall – Betriebsratsmitglied Stefan Lührmann.

... Kolleginnen der GMHütte deutlich und unmissverständlich ein Zeichen gegen Rassismus und für Respekt.

eine einfache Aktion, die so viel bringt! Da könnten noch viel mehr Leute mitmachen – auch in anderen Betrieben!“ In der GMHütte wird die Aktion fortgeführt. Susanne Jasper  Ob in den Werkshallen, auf dem Werksgelände oder in den einzelnen Betrieben: Überall setzten die Kollegen und ...

Dass dies keine einmalige Aktion war, wurde in den „Internationalen Wochen gegen Rassismus“ im März deutlich: Zwei Tage lang waren Betriebsräte und Jugendausbildungsvertreter im Betrieb unterwegs – gemeinsam mit Mitgliedern des IG-Metall-Ortsvorstands und der Respekt!-Initiative der IG Metall. Sie diskutierten in allen Bereichen mit den Kolleginnen und Kollegen über Rassismus und Ausgren-

Hätten Sie’s gewusst? Respekt!

Linktipp: www.respekt.tv

Auch Patrick Wüller – er arbeitet am E-Ofen der GMHütte – zeigte Gesicht gegen Rassismus.

Fotos: Respekt-Team

.

Das gute Gefühl, gebraucht zu werden

wenn der Pieper geht, und mit viel Adrenalin im Blut das Feuer löscht oder eine technische Hilfeleistung durchführt, dem gebührt Respekt!“ Von den Feuerwehrleuten werde mittlerweile verlangt, Allrounder zu sein. Jedes anliegende Problem solle in Sekundenschnelle erkannt und gelöst werden. Schmücker: „Wir hatten eine intensive Ausbil-

GMHütte · Beförderungen und Ehrungen bei der Werkfeuerwehr

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ei ihrer Mitgliederversammlung zog die Werkfeuerwehr der GMHütte eine positive Bilanz. Insgesamt sei es ein ruhiges Feuerwehrjahr gewesen, berichtete der Leiter der Werkfeuerwehr Thomas Schmücker den anwesenden Mitgliedern und Gästen. Dabei erwähnte er auch die Respekt-Aktion des Betriebsrates der GMHütte, die das Miteinander von Mitarbeitern verschiedener Nationalitäten in den Mittelpunkt gerückt hatte (siehe auch Bericht oben). „In den Reihen der Werkfeuerwehr ist Respekt schon seit Jahren die normalste Sache der Welt. Wir sind eine bunt gemischte Gruppe, und Herkunft oder Hautfarbe spielen überhaupt keine Rolle“, so Schmücker. „Ich möchte an dieser Stelle auf einen weiteren Respekt verweisen. Der gehört euch, Kameradin-

„Respekt! Kein Platz für Rassismus“ ist eine 2006 von der IG Metall gegründete Initiative, die sich gegen Rassismus, Diskriminierung und Intoleranz richtet. Sie wirbt für ein respektvolles Verhalten gegenüber anderen, für Toleranz, Anerkennung und Wertschätzung.

Ehrungen und Beförderungen Ernannt zu Feuerwehrmännern wurden Daniel Burshille, Artyom Gamzayans, Tobias Geise, Oliver Hehmann, Tobias Koch, Matthis Marstall, Daniel Petzinger und Florian Randel; befördert zur Hauptfeuerwehrfrau bzw. zum Hauptfeuerwehrmann Michaela Behrenswerth bzw. Christian Seyring und Alexander Swierczek. Daniel Wolf erhielt die Beförderung zum Oberfeuerwehrmann. Und Wilhelm Niehenke wurde für seine 25-jährige aktive Mitgliedschaft in der freiwilligen Werkfeuerwehr geehrt.

Einige von ihnen wurden ernannt, einige befördert und wiederum einige geehrt: Foto: mw Kameraden der Werkfeuerwehr nach der Mitgliederversammlung.

nen und Kameraden! Wer neben Beruf mit Schichtarbeit, Hausbau und Familie sich trotzdem die Zeit

nimmt und sich in unserer Werkfeuerwehr engagiert, seine wohlverdiente Nachtruhe abbricht,

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dung an den Dienstabenden und verschiedene Einsatzübungen. Jedes Mal war zu spüren, dass ihr mit Spaß und Willen dabei seid.“ Für den unermüdlichen Einsatz der Kameradinnen und Kameraden dankte auch Arbeitsdirektor Felix Osterheider: „Dass es bei der

Feuerwehr spannend zugeht, dass Nervenstärke gefragt ist und auch Gefahren drohen, gehört sicher dazu“, spekulierte er über die Beweggründe des ehrenamtlichen Engagements der Kameraden. „Ich kann mir vorstellen, dass etwas aber fast noch entscheidender ist: nämlich das Gefühl, gebraucht zu werden.“ Osterheider betonte noch

„In den Reihen der Werkfeuerwehr ist Respekt schon seit Jahren die normalste Sache der Welt. Wir sind eine bunt gemischte Gruppe, und Herkunft oder Hautfarbe spielen überhaupt keine Rolle.

THOMAS SCHMÜCKER

einmal, wie wichtig die Werkfeuerwehr sei – für die GMHütte selbst, aber auch für die Region. Um die Werkfeuerwehr auch weiterhin einsatzbereit zu halten, treffen sich die Mitglieder nicht nur wöchentlich zu ihren Dienst­ abenden. Sie nehmen auch an zahlreichen Schulungen und Weiterbildungen teil. Bei all dem Engagement war es nicht erstaunlich, dass Thomas Schmücker am Ende der Versammlung mehrere Beförderungen und Ehrungen aussprechen konnte. mw 

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glückauf 2-2017 – die Zeitung für Mitarbeiter, Kunden und Freunde der GMH Gruppe.

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